Briefmarken Atteste

Thema:

Alliierte Besetzung SBZ Westsachsen Echt gelaufene Belege

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SBZ - Reco‑Brief mit SF‑Freimarken Westsachsen, Ziffernausgabe MiNr. 126–137  \n
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Aufgegeben in Leipzig am 12.03.1946, Ankunft in Berlin am 16.03.1946.\n
\n
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\n
Empfänger:     <B>Heinz Papendorf</B>, Berlin W 15 (Briefmarkenversand / Händler).\n
\n
Der Umschlag ist bis heute ungeöffnet geblieben - zur Wahrung des Briefgeheimnisses selbstverständlich weiterhin verschlossen.\n
\n
[Redaktionell kopiert aus dem Thema &quot;Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren&quot;]
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"User #357456033"
User #357456033 Am: 11.08.2026 16:05:36 Gelesen: 529 # 1
SBZ - Reco‑Brief mit SF‑Freimarken Westsachsen, Ziffernausgabe MiNr. 126–137 Aufgegeben in Leipzig am 12.03.1946, Ankunft in Berlin am 16.03.1946. Empfänger: Heinz Papendorf, Berlin W 15 (Briefmarkenversand / Händler). Der Umschlag ist bis heute ungeöffnet geblieben - zur Wahrung des Briefgeheimnisses selbstverständlich weiterhin verschlossen. [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren"]
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Liebe Sammlerfreunde,\n
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am 18.10.1945 wurde von der Wertzeichenstelle im Leipziger Postamt C 1 die unten abgebildete Postsache als Nachnahme-Einschreiben nach Dresden gesandt. Die zu der Zeit gültige Einschreibegebühr zu 30 Pfennig wurde mit den vier Marken alliierte Besetzung MiNr.116-119 dargestellt. Der Brief hat die Maße 35,0 cm × 13,8 cm und brauchte 2 Tage nach Dresden.\n
\n
Mit lieben Sammlergrüßen\n
Totalo-Flauti.\n
\n
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[Redaktionell kopiert aus dem Thema &quot;Dienstbriefe und Dienstganzsachen der Deutschen Post&quot;]
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"Totalo-Flauti"
Totalo-Flauti Am: 15.08.2026 18:14:20 Gelesen: 423 # 2
Liebe Sammlerfreunde, am 18.10.1945 wurde von der Wertzeichenstelle im Leipziger Postamt C 1 die unten abgebildete Postsache als Nachnahme-Einschreiben nach Dresden gesandt. Die zu der Zeit gültige Einschreibegebühr zu 30 Pfennig wurde mit den vier Marken alliierte Besetzung MiNr.116-119 dargestellt. Der Brief hat die Maße 35,0 cm × 13,8 cm und brauchte 2 Tage nach Dresden. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti. [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Dienstbriefe und Dienstganzsachen der Deutschen Post"]
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@ Totalo-Flauti [#2]\n
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Schöner Beleg, allerdings wird die rechte Seite bei mir nicht vollständig angezeigt. Möglicherweise wird das Bild auf meinem Bildschirm abgeschnitten.\n
\n
Ein weiterer Beleg: Meissen &#8594; Berlin, 19.11.45, Rückseite leer\n
\n
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\n
Sowjetische Besatzungszone &#8594; Britischer Sektor Berlin\n
\n
Empfänger:   <B>Heinz Papendorf</B>, Berlin W&#8239;15, Pariser Straße&#8239;38.\n
\n
Frankatur: 34&#8239;Pf, SBZ - Ziffernserie&#8239;IV Ost&#8209;Sachsen, MiNr.&#8239;53 (4&#8239;Pf) und MiNr.&#8239;55 (30&#8239;Pf), MIF.
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"User #357456033"
User #357456033 Am: 16.08.2026 11:09:12 Gelesen: 377 # 3
@ Totalo-Flauti [#2] Schöner Beleg, allerdings wird die rechte Seite bei mir nicht vollständig angezeigt. Möglicherweise wird das Bild auf meinem Bildschirm abgeschnitten. Ein weiterer Beleg: Meissen → Berlin, 19.11.45, Rückseite leer Sowjetische Besatzungszone → Britischer Sektor Berlin Empfänger: Heinz Papendorf, Berlin W 15, Pariser Straße 38. Frankatur: 34 Pf, SBZ - Ziffernserie IV Ost‑Sachsen, MiNr. 53 (4 Pf) und MiNr. 55 (30 Pf), MIF.
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<B>\n
Mischfrankaturen 1946</B>\n
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Bei den ersten drei Abbildungen handelt sich um schöne Sammlerbriefe. Die eingeschriebenen Briefe tragen rückseitig Ankunftsstempel.\n
\n
Sammler von Bedarfsbriefen rümpfen bei solchen Briefen die Nase. Man sollte aber nicht vergessen, dass manches postalisch Mögliche nur auf solchen Briefen dokumentiert ist und es entsprechende Bedarfspost nicht gibt. Zeppelinbriefsammler denken hier sowieso anders. Portogerecht sollten Sammlerbriefe aber sein! Das ist einer der eingeschriebenen Briefe leider nicht. \n
\n
Beim dem als Letzten abgebildeten Brief aus Altenburg kann es sich sogar um Bedarfsverwendung handeln. Die einstige Residenzstadt liegt zwar in Ostthüringen, aber nahe der sächsischen Grenze. Wirtschaftlich war und ist Altenburg ganz auf Leipzig orientiert. \n
\n
Bessie/Sentawau\n
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User #336253058 Am: 16.08.2026 19:35:26 Gelesen: 326 # 4
Mischfrankaturen 1946 Bei den ersten drei Abbildungen handelt sich um schöne Sammlerbriefe. Die eingeschriebenen Briefe tragen rückseitig Ankunftsstempel. Sammler von Bedarfsbriefen rümpfen bei solchen Briefen die Nase. Man sollte aber nicht vergessen, dass manches postalisch Mögliche nur auf solchen Briefen dokumentiert ist und es entsprechende Bedarfspost nicht gibt. Zeppelinbriefsammler denken hier sowieso anders. Portogerecht sollten Sammlerbriefe aber sein! Das ist einer der eingeschriebenen Briefe leider nicht. Beim dem als Letzten abgebildeten Brief aus Altenburg kann es sich sogar um Bedarfsverwendung handeln. Die einstige Residenzstadt liegt zwar in Ostthüringen, aber nahe der sächsischen Grenze. Wirtschaftlich war und ist Altenburg ganz auf Leipzig orientiert. Bessie/Sentawau
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@ Bessie [#4]\n
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"User #336253058"
User #336253058 Am: 16.08.2026 19:40:59 Gelesen: 323 # 5
@ Bessie [#4]
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@ Totalo-Flauti [#2]\n
@ Post-Bote [#3]\n
\n
hier noch mal der ganze Beleg:\n
\n
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"Totalo-Flauti"
Totalo-Flauti Am: 16.08.2026 19:58:31 Gelesen: 313 # 6
@ Totalo-Flauti [#2] @ Post-Bote [#3] hier noch mal der ganze Beleg:
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@ Bessie [#5]\n
\n
Ich kann noch zwei weitere schöne eingeschriebene Briefe zeigen, die reine Westsachsen-Frankaturen zeigen und wohl auch aus Sammlerkorrespondenzen stammen.\n
\n
Ankunftsstempel rückseitig.\n
\n
Eine gute Nacht\n
 wünscht\n
Bessie/Sentawau\n
\n
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User #336253058 Am: 16.08.2026 22:49:44 Gelesen: 284 # 7
@ Bessie [#5] Ich kann noch zwei weitere schöne eingeschriebene Briefe zeigen, die reine Westsachsen-Frankaturen zeigen und wohl auch aus Sammlerkorrespondenzen stammen. Ankunftsstempel rückseitig. Eine gute Nacht wünscht Bessie/Sentawau
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Vielen Dank an Totalo-Flauti und Bessie für das Zeigen der schönen Belege und die interessanten Ergänzungen.\n
\n
 <B>Korrektur meinerseits:</B> Der oben gezeigte Beleg in [#3] wurde von mir versehentlich als Westsachsen-Beleg eingeordnet.\n
\n
Sowohl die verwendeten Marken MiNr. 53 und 55 als auch der Aufgabeort Meißen gehören nicht zum Ausgabegebiet West-Sachsen, sondern zum Ausgabegebiet Ost-Sachsen (OPD Dresden).\n
\n
Zeigen möchte ich noch zwei weitere Belege:\n
\n
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\n
Philatelistisch beeinflusster Einschreibbrief Bad Elster &#8594; Oelsnitz i. V., 13.03.1946\n
\n
Sowjetische Besatzungszone &#8594; Sowjetische Besatzungszone, innerhalb des Ausgabegebiets Westsachsen.\n
\n
Frankatur: 85 Pf, Mischfrankatur aus Westsachsen-Volkssolidarität MiNr. 138, 141, 144 und 148 sowie Kontrollrats-Gemeinschaftsausgabe MiNr. 925.\n
\n
Aufgabestempel Bad Elster vom 13.03.1946 mit Sonderstempel „Rheuma - Herz - Frauenleiden“. Rückseite leer.\n
\n
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\n
Zensureinschreiben Chemnitz &#8594; Frankfurt am Main, 06.04.1946\n
\n
Sowjetische Besatzungszone &#8594; Amerikanische Besatzungszone.\n
\n
 <B>Der Beleg zeigt die Verwendung einer Westsachsen-Ausgabe</B> (MiNr. 137, 60 Pf) auf Bedarfspost aus Chemnitz, das 1946 zum Ausgabegebiet Ost-Sachsen (OPD Dresden) gehörte.\n
\n
Ergänzt wird die Frankatur durch die Kontrollrats-Gemeinschaftsausgabe MiNr. 925 (24 Pf).
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User #357456033 Am: 18.08.2026 12:08:10 Gelesen: 170 # 8
Vielen Dank an Totalo-Flauti und Bessie für das Zeigen der schönen Belege und die interessanten Ergänzungen. Korrektur meinerseits: Der oben gezeigte Beleg in [#3] wurde von mir versehentlich als Westsachsen-Beleg eingeordnet. Sowohl die verwendeten Marken MiNr. 53 und 55 als auch der Aufgabeort Meißen gehören nicht zum Ausgabegebiet West-Sachsen, sondern zum Ausgabegebiet Ost-Sachsen (OPD Dresden). Zeigen möchte ich noch zwei weitere Belege: Philatelistisch beeinflusster Einschreibbrief Bad Elster → Oelsnitz i. V., 13.03.1946 Sowjetische Besatzungszone → Sowjetische Besatzungszone, innerhalb des Ausgabegebiets Westsachsen. Frankatur: 85 Pf, Mischfrankatur aus Westsachsen-Volkssolidarität MiNr. 138, 141, 144 und 148 sowie Kontrollrats-Gemeinschaftsausgabe MiNr. 925. Aufgabestempel Bad Elster vom 13.03.1946 mit Sonderstempel „Rheuma - Herz - Frauenleiden“. Rückseite leer. Zensureinschreiben Chemnitz → Frankfurt am Main, 06.04.1946 Sowjetische Besatzungszone → Amerikanische Besatzungszone. Der Beleg zeigt die Verwendung einer Westsachsen-Ausgabe (MiNr. 137, 60 Pf) auf Bedarfspost aus Chemnitz, das 1946 zum Ausgabegebiet Ost-Sachsen (OPD Dresden) gehörte. Ergänzt wird die Frankatur durch die Kontrollrats-Gemeinschaftsausgabe MiNr. 925 (24 Pf).
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@ Bessie\n
\n
Zwei Besonderheiten\n
\n
1. Abgebildet ist eine Postkarte, aufgegeben in Leipzig am 17.12.195 und frankiert mit einer simplen Sechspfennig-Freimarke (Mi.117a, Wz.nicht erkennbar). Das Besondere ist das verwendete Kartenformular. Es handelt sich nämlich um den Frageteil einer P 310 von 1943, der sogenannten Ostarbeiterkarte.\n
\n
Diese Karte war in hoher Stückzahl in 2 Auflagen hergestellt worden. Doch das Vorrücken der Roten Armee und der Verlust der eroberten Ostgebiete machte sie überflüssig. Die Antwortkarte lagerte seitdem in großer Menge bei der Post. In den letzten Monaten des Krieges wurde sie amtlich getrennt und in dieser Form als normale Postkarte an den Schaltern vornehmlich in Mitteldeutschland verkauft. Aus diesen Beständen stammt die mir vorliegende Karte, die das Kriegsende in einer privaten Schublade überlebt hat. Nicht ausgeschlossen, dass sie sogar bei der Oberpostdirektion überlebte und erst später aus Wertzeichenmangel amtlich überklebt wurde. Dann müsste es weitere gleichartige Karten geben. Sie entstammt übrigens der 2. Auflage und weist den nur dort vorkommenden Druckfehler „bukwami“ im kyrllischen Text links neben dem Wertstempel auf. Näheres steht im Ganzsachenkatalog. Nebenbei liefert der Text einen Blick in die Leipziger Verhältnisse im Dezember 1945: „Wir müssen im Dienst in völlig ungeheizten Räumen arbeiten. Man ist mittags völlig erstarrt und braucht Stunden, um wieder aufzutauen“.\n
\n
2. Der nachfolgend gezeigte Brief wurde am 2.7.1946 im Westberliner Postamt Neu Köln 1 (amerikanischer Sektor) aufgegeben und eingeschrieben nach Landsweiler-Reden/Saar gesandt, um 1 Pf. leicht überfrankiert noch zum alten Tarif, denn ab Ende 1947 galt das Saarland als Ausland. Aber mit was für einer Mischfrankatur! Sie vereinte zwei in Westberlin nie am Schalter ausgegebene AM-Post-Marken, die aber gültig waren, mit einer in Berlin und dort nur kurze Zeit möglich. Ein meisterhaft gemachter Sammlerbrief aus Westsachsen, also der SBZ. Eine solche Ost-West-Kombination war nur in Berlin und dort nur kurze Zeit möglich. Ein meisterhaft gemachter Sammlerbrief.\n
\n
Die Echtheit garantiert die amerikanische Zensur und außerdem das Auktionshaus Schlegel, das den Brief im April 2016 unter dem Hammer hatte\n
\n
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\n
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"User #336253058"
User #336253058 Am: 18.08.2026 16:54:36 Gelesen: 141 # 9
@ Bessie Zwei Besonderheiten 1. Abgebildet ist eine Postkarte, aufgegeben in Leipzig am 17.12.195 und frankiert mit einer simplen Sechspfennig-Freimarke (Mi.117a, Wz.nicht erkennbar). Das Besondere ist das verwendete Kartenformular. Es handelt sich nämlich um den Frageteil einer P 310 von 1943, der sogenannten Ostarbeiterkarte. Diese Karte war in hoher Stückzahl in 2 Auflagen hergestellt worden. Doch das Vorrücken der Roten Armee und der Verlust der eroberten Ostgebiete machte sie überflüssig. Die Antwortkarte lagerte seitdem in großer Menge bei der Post. In den letzten Monaten des Krieges wurde sie amtlich getrennt und in dieser Form als normale Postkarte an den Schaltern vornehmlich in Mitteldeutschland verkauft. Aus diesen Beständen stammt die mir vorliegende Karte, die das Kriegsende in einer privaten Schublade überlebt hat. Nicht ausgeschlossen, dass sie sogar bei der Oberpostdirektion überlebte und erst später aus Wertzeichenmangel amtlich überklebt wurde. Dann müsste es weitere gleichartige Karten geben. Sie entstammt übrigens der 2. Auflage und weist den nur dort vorkommenden Druckfehler „bukwami“ im kyrllischen Text links neben dem Wertstempel auf. Näheres steht im Ganzsachenkatalog. Nebenbei liefert der Text einen Blick in die Leipziger Verhältnisse im Dezember 1945: „Wir müssen im Dienst in völlig ungeheizten Räumen arbeiten. Man ist mittags völlig erstarrt und braucht Stunden, um wieder aufzutauen“. 2. Der nachfolgend gezeigte Brief wurde am 2.7.1946 im Westberliner Postamt Neu Köln 1 (amerikanischer Sektor) aufgegeben und eingeschrieben nach Landsweiler-Reden/Saar gesandt, um 1 Pf. leicht überfrankiert noch zum alten Tarif, denn ab Ende 1947 galt das Saarland als Ausland. Aber mit was für einer Mischfrankatur! Sie vereinte zwei in Westberlin nie am Schalter ausgegebene AM-Post-Marken, die aber gültig waren, mit einer in Berlin und dort nur kurze Zeit möglich. Ein meisterhaft gemachter Sammlerbrief aus Westsachsen, also der SBZ. Eine solche Ost-West-Kombination war nur in Berlin und dort nur kurze Zeit möglich. Ein meisterhaft gemachter Sammlerbrief. Die Echtheit garantiert die amerikanische Zensur und außerdem das Auktionshaus Schlegel, das den Brief im April 2016 unter dem Hammer hatte