Briefmarken Atteste

Thema:

Deutsche Lokalausgaben ab 1945 Schmiedeberg - Unikate -

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In der 12. Klüttermann Auktion vom 30.7. bis 7.8.2026 wurde ein kompletter Satz der Lokalausgabe Bad Schmiedeberg von 1945 angeboten:\n
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Los 8360 Deutsche Lokalausgaben Bad Schmiedeberg, Michel 1-13 +\n
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Beschreibung: 3 bis 60 Pfg., die komplette im Michel notierte Serie mit beiden Farben der 20 Pfg.,               <u>dazu die bisher völlig unbekannten Werte 25,42,50 Pfg. und 1 RM Hitler</u>, alle in vollkommen einwandfreier Erhaltung auf blanco-Umschlag mit Mittelfaltung, lt. FA Kunz von 2025 lagen die im Michel noch nicht gelisteten Werte zum ersten mal vor, sind also UNIKATE, eine einmalige Gelegenheit zum Erwerb einer Neuentdeckung:\n
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Während der Auktion bis zum 7.8. fand das Los keinen Käufer. Es ist jetzt im Nachverkauf zum Preis von 5.000 Euro bis 30.09.2026 zu erwerben.\n
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Im Michel Spezial 2026/2, Seite 27, sind nur die 13 bisher bekannten Werte gelistet. Michel schreibt: Der Wert zu 25 Pf. hat bisher nicht vorgelegen, ist aber in der Aufstellung des Postamtes enthalten. Es sollen ausserdem die Werte zu 42 und 50 Pf. sowie 1 M überdruckt worden sein.
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Richard Am: 11.08.2026 09:59:56 Gelesen: 412 # 1
In der 12. Klüttermann Auktion vom 30.7. bis 7.8.2026 wurde ein kompletter Satz der Lokalausgabe Bad Schmiedeberg von 1945 angeboten: Los 8360 Deutsche Lokalausgaben Bad Schmiedeberg, Michel 1-13 + Beschreibung: 3 bis 60 Pfg., die komplette im Michel notierte Serie mit beiden Farben der 20 Pfg., dazu die bisher völlig unbekannten Werte 25,42,50 Pfg. und 1 RM Hitler, alle in vollkommen einwandfreier Erhaltung auf blanco-Umschlag mit Mittelfaltung, lt. FA Kunz von 2025 lagen die im Michel noch nicht gelisteten Werte zum ersten mal vor, sind also UNIKATE, eine einmalige Gelegenheit zum Erwerb einer Neuentdeckung: https://www.philasearch.com/de/cat/13107_9667/lot/9667-A12-8360?treeparent=COSUBGRP-10050&postype=PH Während der Auktion bis zum 7.8. fand das Los keinen Käufer. Es ist jetzt im Nachverkauf zum Preis von 5.000 Euro bis 30.09.2026 zu erwerben. --- Im Michel Spezial 2026/2, Seite 27, sind nur die 13 bisher bekannten Werte gelistet. Michel schreibt: Der Wert zu 25 Pf. hat bisher nicht vorgelegen, ist aber in der Aufstellung des Postamtes enthalten. Es sollen ausserdem die Werte zu 42 und 50 Pf. sowie 1 M überdruckt worden sein.
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Mich würde interessieren, wie Michel damit in der nächsten Ausgabe umgeht.\n
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Wenn die 25 Pf. bisher nur aus der Postamtsaufstellung bekannt war und die anderen Werte ebenfalls nur vermutet wurden, ist so ein Stück natürlich nicht einfach nur „noch eine Variante“. Gleichzeitig ist genau das wahrscheinlich der Punkt, der viele vorsichtig macht.\n
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Bei 5.000 Euro kauft man ja nicht nur Marken, sondern auch die zukünftige Einordnung mit. Bleibt es eine anerkannte Neuentdeckung, wird es spannend. Wenn später Zweifel oder Einschränkungen dazukommen, sieht die Sache schnell anders aus.\n
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Dass das Los nicht sofort weggegangen ist, kann ich daher gut nachvollziehen.
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User #367564083 Am: 11.08.2026 14:12:27 Gelesen: 364 # 2
Mich würde interessieren, wie Michel damit in der nächsten Ausgabe umgeht. Wenn die 25 Pf. bisher nur aus der Postamtsaufstellung bekannt war und die anderen Werte ebenfalls nur vermutet wurden, ist so ein Stück natürlich nicht einfach nur „noch eine Variante“. Gleichzeitig ist genau das wahrscheinlich der Punkt, der viele vorsichtig macht. Bei 5.000 Euro kauft man ja nicht nur Marken, sondern auch die zukünftige Einordnung mit. Bleibt es eine anerkannte Neuentdeckung, wird es spannend. Wenn später Zweifel oder Einschränkungen dazukommen, sieht die Sache schnell anders aus. Dass das Los nicht sofort weggegangen ist, kann ich daher gut nachvollziehen.
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UNIKAT ?  - vielleicht, vielleicht auch nicht!\n
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Der Umschlag könnte von einem Postbeamten für sich selbst hergestellt worden sein. Vielleicht auch für die postgeschichtlichen Unterlagen des Postamtes. Vielleicht aber auch dutzendfach für einen Briefmarkenhä\n
ndler.\n
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Was mich etwas stutzig macht ist die Tatsache, dass der 20 Pfg.-Wert in den beiden Farben schwarz und blau enthalten ist. Dies spricht eher für einen philatelistischen Beleg, statt für eine Dokumentation des Postamtes. Warum überhaupt die Stempelfarbe blau für die blaue Marke? Und warum nur für diese?\n
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Es gibt unzweifelhaft einiges an Bedarfsbelegen zu dieser Ausgabe. Die im Michel angegebenen Katalogwerte gelten sicherlich nur für Bedarfspost. Aber 5000,-€ für ein philatelistisches Vielleicht-Unikat?\n
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Viele Grüße\n
Bernhard
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"bernhard"
bernhard Am: 11.08.2026 18:50:58 Gelesen: 320 # 3
UNIKAT ? - vielleicht, vielleicht auch nicht! Der Umschlag könnte von einem Postbeamten für sich selbst hergestellt worden sein. Vielleicht auch für die postgeschichtlichen Unterlagen des Postamtes. Vielleicht aber auch dutzendfach für einen Briefmarkenhä ndler. Was mich etwas stutzig macht ist die Tatsache, dass der 20 Pfg.-Wert in den beiden Farben schwarz und blau enthalten ist. Dies spricht eher für einen philatelistischen Beleg, statt für eine Dokumentation des Postamtes. Warum überhaupt die Stempelfarbe blau für die blaue Marke? Und warum nur für diese? Es gibt unzweifelhaft einiges an Bedarfsbelegen zu dieser Ausgabe. Die im Michel angegebenen Katalogwerte gelten sicherlich nur für Bedarfspost. Aber 5000,-€ für ein philatelistisches Vielleicht-Unikat? Viele Grüße Bernhard
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@ AdelsGast [#2]\n
@ bernhard [#3]\n
@ alle Mitglieder\n
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Danke für die Antworten. Es würde mich freuen, wenn weitere Belege, auch solche die zu geringen Preisen gehandelt werden (gerne Belege Dritter, z.B. aus aktuellen un vergangenen Auktionen), hier im Thema veröffentlicht werden.\n
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Der Prüfer Jens R. Kunz BPP wird sicher auch wissen, warum er ein Attest ausgestellt hat mit dieser Beschreibung.   \n
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Grüsse aus dem Allgäu, Richard
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"Richard"
Richard Am: 12.08.2026 09:28:51 Gelesen: 257 # 4
@ AdelsGast [#2] @ bernhard [#3] @ alle Mitglieder Danke für die Antworten. Es würde mich freuen, wenn weitere Belege, auch solche die zu geringen Preisen gehandelt werden (gerne Belege Dritter, z.B. aus aktuellen un vergangenen Auktionen), hier im Thema veröffentlicht werden. Der Prüfer Jens R. Kunz BPP wird sicher auch wissen, warum er ein Attest ausgestellt hat mit dieser Beschreibung. Grüsse aus dem Allgäu, Richard