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Thema:

Hans Zerbel verstorben

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<b>Ein Berliner „Urgestein“ hat die Welt verlassen: Hans Zerbel</b>\n
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(wm-pcp) - Jeder, der ihn kannte, schätzte ihn, seine philatelistische und drucktechnische Kompetenz, sein einnehmendes freundliches Wesen und seine nachhaltige Unterstützung. Er war auf seine Art einmalig – und so wird er uns auch fehlen.\n
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Zur Welt kam er am 16. Oktober 1946 und er verließ diese wenige Monate vor seinem 80. Geburtstag: Er starb am 18. Juli 2026 nach kurzer schwerer Krankheit. Erinnert sei noch einmal an wesentliche Stationen seines Lebens: Nach Besuch der Hauptschule machte er eine Schriftsetzer-Lehre und bestand nach zwei Gesellenjahren die Handwerks-Meisterprüfung. Danach besuchte er die Abendschule und studierte anschließend Ingenieurs-Wissenschaft mit Schwerpunkt Wirtschaft und Betriebstechnik in der Druckindustrie, was er mit dem Titel eines Dipl.-Ing. abschloss.\n
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Seit der Lehre und bis 1970 war Zerbel in der Bundesdruckerei Berlin tätig. Er heiratete 1970 Renate Z., mit der er einen gemeinsamen Sohn hat (James, *1972). Nach dem Studium arbeitete er in vier verschiedenen Druckereien und war zuletzt bei einer als Vertriebsdirektor Mitglied der Geschäftsleitung, bis ihn 1987 der damalige Präsident der Bundesdruckerei, Klaus Spreen, wieder zur Bundesdruckerei zurückholte. Er begleitete die Umwandlung der Staatsbehörde in eine GmbH und Spreens Nachfolger Rüdiger Bock übertrug ihm die Leitung der Sparte Postwert- und Steuerwertzeichen. Als Prokurist trug er somit Verantwortung für mehr als 400 Mitarbeiter. \n
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Zu dieser Zeit (in den 1990er-Jahren) war er als drucktechnischer Berater im Kunstbeirat gefragt und an zahlreichen Entscheidungen der Zukunftssicherung für den Bereich Postwertzeichen beteiligt. \n
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In seinen letzten Berufsjahren und mit seinem 65. Geburtstag war er bis zu seinem Ausscheiden Ende März 2017 im Auftrag der Deutschen Post Ansprechpartner für Verbände, Sammler, ArGen etc., wenn seine Bestätigung von Plattenfehlern und dergleichen gefragt war. \n
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Seit 2008 war er Ansprechpartner des APHV für die Fälschungsbekämpfung, speziell bei Neuheitenfälschungen zum Schaden der Post. Dabei arbeitete er eng mit der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle der Post zusammen. Bei der Bundesdruckerei initiierte er den Sicherheitsaufdruck, er gehört zu den Patentinhabern für dieses Sicherheitssystem.\n
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Bekannt wurde er auch mit seinen zahlreichen Fachbeiträgen, u.a. für die „philatelie“ („Zerbels Schatzkästchen“). Er hielt Fachvorträge und war Referent sowie Ansprechpartner bei Philatelie-Messen bis 2016.
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"Richard"
Richard Am: 06.08.2026 09:14:28 Gelesen: 340 # 1
Ein Berliner „Urgestein“ hat die Welt verlassen: Hans Zerbel (wm-pcp) - Jeder, der ihn kannte, schätzte ihn, seine philatelistische und drucktechnische Kompetenz, sein einnehmendes freundliches Wesen und seine nachhaltige Unterstützung. Er war auf seine Art einmalig – und so wird er uns auch fehlen. Zur Welt kam er am 16. Oktober 1946 und er verließ diese wenige Monate vor seinem 80. Geburtstag: Er starb am 18. Juli 2026 nach kurzer schwerer Krankheit. Erinnert sei noch einmal an wesentliche Stationen seines Lebens: Nach Besuch der Hauptschule machte er eine Schriftsetzer-Lehre und bestand nach zwei Gesellenjahren die Handwerks-Meisterprüfung. Danach besuchte er die Abendschule und studierte anschließend Ingenieurs-Wissenschaft mit Schwerpunkt Wirtschaft und Betriebstechnik in der Druckindustrie, was er mit dem Titel eines Dipl.-Ing. abschloss. Seit der Lehre und bis 1970 war Zerbel in der Bundesdruckerei Berlin tätig. Er heiratete 1970 Renate Z., mit der er einen gemeinsamen Sohn hat (James, *1972). Nach dem Studium arbeitete er in vier verschiedenen Druckereien und war zuletzt bei einer als Vertriebsdirektor Mitglied der Geschäftsleitung, bis ihn 1987 der damalige Präsident der Bundesdruckerei, Klaus Spreen, wieder zur Bundesdruckerei zurückholte. Er begleitete die Umwandlung der Staatsbehörde in eine GmbH und Spreens Nachfolger Rüdiger Bock übertrug ihm die Leitung der Sparte Postwert- und Steuerwertzeichen. Als Prokurist trug er somit Verantwortung für mehr als 400 Mitarbeiter. Zu dieser Zeit (in den 1990er-Jahren) war er als drucktechnischer Berater im Kunstbeirat gefragt und an zahlreichen Entscheidungen der Zukunftssicherung für den Bereich Postwertzeichen beteiligt. In seinen letzten Berufsjahren und mit seinem 65. Geburtstag war er bis zu seinem Ausscheiden Ende März 2017 im Auftrag der Deutschen Post Ansprechpartner für Verbände, Sammler, ArGen etc., wenn seine Bestätigung von Plattenfehlern und dergleichen gefragt war. Seit 2008 war er Ansprechpartner des APHV für die Fälschungsbekämpfung, speziell bei Neuheitenfälschungen zum Schaden der Post. Dabei arbeitete er eng mit der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle der Post zusammen. Bei der Bundesdruckerei initiierte er den Sicherheitsaufdruck, er gehört zu den Patentinhabern für dieses Sicherheitssystem. Bekannt wurde er auch mit seinen zahlreichen Fachbeiträgen, u.a. für die „philatelie“ („Zerbels Schatzkästchen“). Er hielt Fachvorträge und war Referent sowie Ansprechpartner bei Philatelie-Messen bis 2016.