Mi. 755(3)
Viele Grüße
Ingo
Thema:
Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945
Am: 17.02.2017 02:36:08
Gelesen: 224431
# 1
Deutsches Reich - Sondermarkenfrankaturen im Dritten Reich
Zum Start ein Vordruckbrief, gelaufen am 9.12.1940 von Esslingen nach Leipzig.
Mi. 755(3)
Viele Grüße
Ingo
Mi. 755(3)
Viele Grüße
Ingo
Am: 09.03.2017 16:59:33
Gelesen: 224357
# 2
Hallo,
warum sich hier gar nichts tut, verstehe ich nicht. Ich bin zwar vor allem ein Freund von Auslandsverwendungen, aber für das Inland gibt es auch sehr schöne Varianten, wie Cantus zeigen konnte. Ich zeige noch eine Verwendung, die sicher nicht häufig ist für einen Brief bis 1kg. Das wurde meist nicht aufbewahrt.
Am: 09.03.2017 17:59:33
Gelesen: 224345
# 3
@ cilderich [#54]
... warum sich hier gar nichts tut ?
Vermutlich übersteigt die Zahl der in den letzten Wochen neu aufgemachten Themen die Kapazitäten der User, sofort mit Scans und entsprechenden Texten jeweils einzusteigen. Dazu kommt dann noch bei diesem Sammelgebiet, daß es nicht gerade den ruhmreichsten Teil der deutschen Geschichte illustriert.
MiNr 662 senkr. Paar
MWSt BERLIN NW 7 mm vom 22.4.38 •Text: EIGENE VORSICHT / BESTER UNFALLSCHUTZ / um Kreis mit Schild
Ausgabeanlaß die sogenannte Volksabstimmung in Österreich, symbolisiert durch zwei junge Männer, die sich beide an einem Hakenkreuzbanner festhalten. Die Landsmannschaft ist nur durch die unterschiedliche Beinbekleidung zu erkennen.
Der mit den Stiefeln, vermutlich der Deutsche, umarmt den Bundhosenträger mit Kniestrümpfen und Haferlschuhen, also wohl den Österreicher.
MfG Jürgen -wajdz-
MWSt BERLIN NW 7 mm vom 22.4.38 •Text: EIGENE VORSICHT / BESTER UNFALLSCHUTZ / um Kreis mit Schild
Ausgabeanlaß die sogenannte Volksabstimmung in Österreich, symbolisiert durch zwei junge Männer, die sich beide an einem Hakenkreuzbanner festhalten. Die Landsmannschaft ist nur durch die unterschiedliche Beinbekleidung zu erkennen.
Der mit den Stiefeln, vermutlich der Deutsche, umarmt den Bundhosenträger mit Kniestrümpfen und Haferlschuhen, also wohl den Österreicher.
MfG Jürgen -wajdz-
Am: 10.03.2017 12:13:58
Gelesen: 224316
# 4
Postkarte mit 2x3 Pf. der Wehrmacht II-Serie aus Hannover vom 8.10.44 postlagernd nach Offenburg (Lagerfrist 27.10.).
VG, hajo22
VG, hajo22
Am: 10.03.2017 12:56:04
Gelesen: 224309
# 5
Brief von 1934 von Efringen nach Sankt Gallen als Einschreiben mit den 3, 4, 8 und 40 Pfennig Marken.
Am: 10.03.2017 13:28:23
Gelesen: 224303
# 6
@ wajdz [#55]
Hallo,
ja es ist viel am Start, aber auch wenn die Zeitgeschichte eine dunkle war, gab es philatelistisch einiges dazu zu belegen und auch postgeschichtlich. Ich denke das ginge hier trotzdem recht gut.
Herzliche Grüße cilderich
Am: 10.03.2017 16:22:09
Gelesen: 224281
# 7
Ach, mal eine neue Einstellung. 2x 42 Rpf waren möglich für Einschreiben Rückschein der Gebühr eines Fernbriefes der 2. Gewichtsstufe. Nehmen wir also solches bei dem Stück an. Die Rückseite ist abgebildet, um zu zeigen der Brief kam an und für die Versendung eines Rückscheines wurde gesorgt. Es gab zu dieser Zeit bereits einige Philatelisten, die solche Versendungen auf den Weg brachten. Ich danke diesen vielmals, denn woher hätten wir sie heute haben sollen?
Herzliche Grüße cilderich
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Am: 10.03.2017 18:42:26
Gelesen: 224267
# 8
Zum Thema Sammler. Eine Ef allerdings für den Fernverkehr, dann aber im Ort, diese Versendung aber mit interessantem R-Zettel und Stempel. Da ist die Überfrankatur zwar real, aber der Beleg trotzdem schön, man muß sich halt der Verhältnisse bewußt sein, und der eine trägt sie, der nächste nicht.
Lg cilderich
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Am: 10.03.2017 20:52:39
Gelesen: 224256
# 9
30. April 1940 zum „Tag der Arbeit ", ex 1. Mai. Natürlich Zuschlagmarken wie alle Ausgaben (bis auf den Messesatz 739-742), des Jahres 1940. Schließlich hatte im September 1939 der Krieg begonnen und der muß ja finanziert werden. Da macht auch Kleinvieh Mist.
MiNr 745 (6+4) senkr. Paar mit Unterrand
MWSt DRESDEN A 24 mb vom 2.5.40 Werbetext. Vergiß nicht Straße / und Hausnummer / anzugeben auf Fernbrief von Dresden nach Görlitz.
Auch dieses Motiv ist mit Symbolik überfrachtet. Der gepanzerte Ritter (Krieger) steht über allem, ob Industrie oder Landwirtschaft. Die schützt er aber nicht nur, die müssen ihn auch erhalten.
MiNr 745
Die S-Rune gilt als Sonnen- oder Siegzeichen, im III. Reich die Kennung für die Hitlerjugend und als Doppelzeichen für die SS. Die F-Rune (Vieh) steht für den materiellen Wohlstand jetzt oder in naher Zukunft. Und wie oft verwendet im Hintergrund die Sonne mit Strahlen, zu diesem Zeitpunkt noch positiv als aufgehend gedeutet.
MfG Jürgen -wajdz-
MWSt DRESDEN A 24 mb vom 2.5.40 Werbetext. Vergiß nicht Straße / und Hausnummer / anzugeben auf Fernbrief von Dresden nach Görlitz.
Auch dieses Motiv ist mit Symbolik überfrachtet. Der gepanzerte Ritter (Krieger) steht über allem, ob Industrie oder Landwirtschaft. Die schützt er aber nicht nur, die müssen ihn auch erhalten.
MiNr 745
Die S-Rune gilt als Sonnen- oder Siegzeichen, im III. Reich die Kennung für die Hitlerjugend und als Doppelzeichen für die SS. Die F-Rune (Vieh) steht für den materiellen Wohlstand jetzt oder in naher Zukunft. Und wie oft verwendet im Hintergrund die Sonne mit Strahlen, zu diesem Zeitpunkt noch positiv als aufgehend gedeutet.
MfG Jürgen -wajdz-
Am: 17.03.2017 15:32:37
Gelesen: 224187
# 10
Ich hatte bereits in dem Thema bezüglich der Auslandsverwendungen einige Stücke mit Eckrändern gezeigt. Diese sind aus dieser Zeit generell nicht häufig, besonders wenn es sich um Marken handelt, die sowieso nicht häufig sind. Hier gäbe es einen 4-er Block in Inlandsverwendung der relativ seltenen Mi-Nr. 695, eben im Eckrand. Natürlich hatte ein Philatelist seine Finger im Spiel, aber wer auch sonst hätte einen Brief über 20 Gramm mit dieser Sondermarke, mit Zuschlag, und den entsprechenden Randspezialitäten verwendet? Nur zur Einsortierung: Ich gäbe dieses Stück nicht für die volle Michelnotierung ab.
Am: 22.03.2017 18:15:53
Gelesen: 224142
# 11
Saarabstimmung 1935 kompletter Satz und Zusatzmarken auf R-Bf. nach den USA. Gestempelt Düsseldorf 22.1.1935, Ankunft 29./30.1.35. Portorichtig mit 55 Pf. für einen Einschreib-Auslandsbrief bis 20 gr frankiert. Eine schöne "Buntfrankatur", die dem Empfänger sicher gefallen hat.

Ein Brief der sich schon seit Jahrzehnten in meiner Sammlung befindet, aber immer wieder auf's Neue beim Betrachten erfreut.
BG, hajo22

Ein Brief der sich schon seit Jahrzehnten in meiner Sammlung befindet, aber immer wieder auf's Neue beim Betrachten erfreut.
BG, hajo22
Am: 23.03.2017 18:55:49
Gelesen: 224080
# 12
Hallo,
aus der Jugendsammlung, "Pferde und Philatelie", meiner Tochter ein Einschreiben vom 27.07.1941 aus München-Riem.
Gruß
Manne
Am: 23.03.2017 19:54:45
Gelesen: 224070
# 13
@ Manne [#12]
Kannst Du die Briefrückseite zeigen? Mich interessiert der Berliner Ankunftsstempel. Vielen Dank.
BG, hajo22
Am: 24.03.2017 10:00:15
Gelesen: 224038
# 14
@ hajo22 [#13]
Das mache ich gerne.
Gruß
Manne
Am: 24.03.2017 11:47:50
Gelesen: 224023
# 15
Der 2. Weltkrieg begann am 01.09.1939 mit dem Angriff auf Polen und endete am 08.05.1945 mit der deutschen Kapitulation. Er dauerte für Deutschland 2.078 Tage. Die beiden Marken MiNr 714 (6) und MiNr (415) wurden am 18. September 1939 herausgegeben. „Danzig ist Deutsch" galt dann nur noch für 2060 Tage.
Fernbrief mit EF MiNr 715 (12)
MWst BERLIN SW 11 ac vom 25.11.39 • Propagandatext: "Tu eisern Deine / Pflicht / Du sicherst den Sieg" über Zeichnung Eisernes Kreuz
MfG Jürgen -wajdz-
MWst BERLIN SW 11 ac vom 25.11.39 • Propagandatext: "Tu eisern Deine / Pflicht / Du sicherst den Sieg" über Zeichnung Eisernes Kreuz
MfG Jürgen -wajdz-
Am: 24.03.2017 12:39:34
Gelesen: 224011
# 16
Danziger Ansichtskarte von St. Trinitatis (evan. Kirche) als Fernpostkarte nach Helgoland adressiert. Frankiert mit 6 Pf.-Sondermarke "Danzig ist Deutsch" und gestempelt mit Sonderstempel zum Besuch Hitlers in Danzig. Der Sonderstempel hatte ein feststehendes Datum "19.Sept.1939". Die Karte wurde am 20.9. geschrieben, hätte also eigentlich einen Ausgabestempel vom tatsächlichen Aufgabetag erfordert (was meist, aber nicht immer erfolgte).

Hier mit beigesetztem Aufgabestempel Danzig 1 a vom 29.9.39.
BG, hajo22

Hier mit beigesetztem Aufgabestempel Danzig 1 a vom 29.9.39.
BG, hajo22
Am: 24.03.2017 13:48:19
Gelesen: 223997
# 17
@ Manne [#14]
Danke. Der Kennbuchstaben ist ein kleines "x", habe ich das richtig erkannt?
VG, hajo22
Am: 24.03.2017 15:18:15
Gelesen: 223986
# 18
Schöne Belege. Die Eingliederung Danzigs stellte eine Besonderheit dar. Dies war etwas politisches, sehr schön durch die letzten Belege dokumentiert.
Hier zeige ich einen 4-er Block der Mi Nr 700 als "Doppelbrief".
Grüße cilderich
Am: 24.03.2017 15:22:35
Gelesen: 223982
# 19
@ hajo22 [#11]
Ohne Frage! Das ist ein perfektes Beispiel dieses Satzes. Ganz herzlichen Glückwunsch zu diesem Stück.
Am: 24.03.2017 16:20:36
Gelesen: 223968
# 20
Durch die Beiträge zu den Danzig-Belegen erinnert, nachfolgend ein Exemplar aus Zoppot mit dem spätesten mir bisher vorliegenden Datum aus dieser Gegend. Etwa neun Monate später (23.03.1945) erfolgte die Besetzung durch sowjetische Truppen [1].
Sendung vom 07.06.1944 aus Zoppot nach Flensburg, frankiert mit einem Exemplar der Mi-Nr. 862 vom Unterrand des Schalterbogens
Zusätzlich weisen sowohl Absender- als auch Empfängeranschrift die seinerzeit neuen Postgebietsleitzahlen (5a für Zoppot und 24 für Flensburg) auf.
Gruß
Pete
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sopot
Sendung vom 07.06.1944 aus Zoppot nach Flensburg, frankiert mit einem Exemplar der Mi-Nr. 862 vom Unterrand des Schalterbogens
Zusätzlich weisen sowohl Absender- als auch Empfängeranschrift die seinerzeit neuen Postgebietsleitzahlen (5a für Zoppot und 24 für Flensburg) auf.
Gruß
Pete
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sopot
Am: 24.03.2017 17:01:57
Gelesen: 223962
# 21
@ Pete [#20]
Das läßt sich noch toppen. Hier ein Fernbrief (leider Fenstercouvert) mit der Sondermarke zum Hitlerputschtag gestempelt am 28.12.1944 in Zoppot mit dem neuen Poststempel der die Postleitgebietszahl "5a" enthält.

In den letzten Monaten vor der Besetzung des Danziger Gebiets Mitte/Ende März 1945 findet man (fast) nur noch Dauerserienmarken Hitler.
BG, hajo22

In den letzten Monaten vor der Besetzung des Danziger Gebiets Mitte/Ende März 1945 findet man (fast) nur noch Dauerserienmarken Hitler.
BG, hajo22
Am: 24.03.2017 17:52:50
Gelesen: 223948
# 22
Hallo,
aus der Jugendsammlung, "Pferde und Philatelie", meiner Tochter ein weiteres Einschreiben vom 26.07.1942 aus München-Riem nach Trossingen, Ankunftstempel vom 30.07.1942.
Gruß
Manne


Am: 24.03.2017 18:17:14
Gelesen: 223935
# 23
Liebe Sammlerfreunde,
eine Orts-Drucksache als Zeitungsschleife vom 08.06.1940 vom 8.6.1940 mit einer Mi 739 Leipziger Frühjahrsmesse zu 3 Pfennig.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 25.03.2017 11:15:51
Gelesen: 223904
# 24
Hallo,
anbei ein Brief in die Schweiz nach St. Gallen vom 15.7.1935. Absender ist die Firma Fritz Schwarz Nachfolger aus Stolpen/Sachsen, die künstliche Blumen hergestellt hat. Schön finde ich die Zeichnung auf der linken Seite. Auf der Rückseite ist leider kein Ankunftsstempel.
Am: 25.03.2017 11:18:56
Gelesen: 223900
# 25
Hallo,
jetzt noch ein Brief von Berlin-Charlottenburg / Kurfürstendamm nach Horn / Schweiz versendet per Luftpost über Basel mit den Michelnummern 575 und 582. Auch hier leider rückseitig kein Ankunftsstempel.
Grüße
Oliver
Grüße
Oliver
Am: 25.03.2017 12:34:53
Gelesen: 223892
# 26
@ olli0816 [#25]
Du hast vergessen: In Berlin mit Rohrpost. Allerdings keine Rohrpostvermerke/-stempel ersichtlich.
BG, hajo22
Am: 17.04.2017 15:16:40
Gelesen: 223624
# 27
Diesen Brief habe ich eben für erschwingliche € 2,56 aus der Bucht gefischt:
Portogerechte Mehrfachfrankatur für einen Brief im Fernverkehr 20-100 g mit der drittletzten regulär verwendeten Sondermarke des Deutschen Reiches zum 21. Jahrestag des Hitlerputsches Michel Nr. 906. Ausgabetag 09.11.1944. Der Brief lief am 02.12.1944 nach Allenstein in Ostpreußen. Auch die Tage dieser Destination waren bereits gezählt.
Für mich als Heimatsammler Kreis Herzogtum Lauenburg interessant, da es der erste Abschlag des D1 "c" von Ratzeburg ist, den ich gefunden habe. Diesen Stempel kenne ich bisher nur mit eingefügter Postgebietsleitzahl "(24)" aus der Zeit nach der Kapitulation. Der Beleg zeigt auch, dass diese Einfügung erste sehr spät erfolgt ist. Es dürfte also schwierig werden einen Beleg mit Postgebietsleitzahl aus der Zeit des Deutschen Reiches zu finden, zumal im Briefabgang der "normalen Post" bis Ende 1945 ein Ortswerbestempel benutzt wurde. So dürfte es sich auch bei dem oben gezeigten Beleg um Wunschstempel handeln. Vermutlich ein Stempel vom Schalter. Darauf deutet auch die fehlende Uhrzeit hin. Ein in meinem Sammelgebiet im Zeitraum 1944-1947 häufiges Phänomen.
Herzliche Ostergrüße
Burkhard
Portogerechte Mehrfachfrankatur für einen Brief im Fernverkehr 20-100 g mit der drittletzten regulär verwendeten Sondermarke des Deutschen Reiches zum 21. Jahrestag des Hitlerputsches Michel Nr. 906. Ausgabetag 09.11.1944. Der Brief lief am 02.12.1944 nach Allenstein in Ostpreußen. Auch die Tage dieser Destination waren bereits gezählt.
Für mich als Heimatsammler Kreis Herzogtum Lauenburg interessant, da es der erste Abschlag des D1 "c" von Ratzeburg ist, den ich gefunden habe. Diesen Stempel kenne ich bisher nur mit eingefügter Postgebietsleitzahl "(24)" aus der Zeit nach der Kapitulation. Der Beleg zeigt auch, dass diese Einfügung erste sehr spät erfolgt ist. Es dürfte also schwierig werden einen Beleg mit Postgebietsleitzahl aus der Zeit des Deutschen Reiches zu finden, zumal im Briefabgang der "normalen Post" bis Ende 1945 ein Ortswerbestempel benutzt wurde. So dürfte es sich auch bei dem oben gezeigten Beleg um Wunschstempel handeln. Vermutlich ein Stempel vom Schalter. Darauf deutet auch die fehlende Uhrzeit hin. Ein in meinem Sammelgebiet im Zeitraum 1944-1947 häufiges Phänomen.
Herzliche Ostergrüße
Burkhard
Am: 17.04.2017 15:33:03
Gelesen: 223619
# 28
@ hajo22 [#26]
Du hast vergessen: In Berlin mit Rohrpost. Allerdings keine Rohrpostvermerke/-stempel ersichtlich.
Wenn mich nicht alles täuscht, handelt es sich bei dem Aufgabestempel Berlin-Charlottenburg 5 um einen Rohrpoststempel. Man achte auf die Schreibweise der Uhrzeit: 21- für 21.00 Uhr.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 29.04.2017 13:05:31
Gelesen: 223538
# 29
@ mumpipuck [#27]
Na das nenne ich Glück. Herzlichen Glückwunsch zu dem Fang.
Gruß cilderich
Am: 29.04.2017 13:16:48
Gelesen: 223532
# 30
Hallo,
ich möchte mal wieder eine Eckrandvariante vorstellen. Ein 9-er Block der 663 aus der rechten unteren Ecke, portogerecht als R-Brief über 20 Gramm. Interessant ist die Verwendung der in der Österreichischen Staatsdruckereivariante gedruckten Marke aus dem alten Reichsgebiet und dann über eine Poststelle. Da kommen einige interessante Aspekte zusammen, die diesen Brief "adeln".
Beste Grüße cilderich
Beste Grüße cilderich
Am: 29.04.2017 18:46:55
Gelesen: 223509
# 31
Hallo,
ich hoffe, Blocks gehen hier auch.
Ich habe hier einen Brief mit Block 3 und einer Hindenburg Michel 517 von Königsberg nach Emden. Der Brief hat den Sonderstempel der Postwertzeichen-Ausstellung vom 30.6.1935 und ist am nächsten Tag in Emden angekommen. Absender war das Markenhaus Rudolf Rohr. Der Block hat links einen Bug, aber insgesamt ist der Block ansonsten sehr gut erhalten.

Grüße
Oliver

Grüße
Oliver
Am: 30.04.2017 11:19:04
Gelesen: 223473
# 32
@ olli0816 [#31]
Hallo,
klar gehören auch Blocks hierher, enthalten ja auch Sondermarken. Im Übrigen eine sehr schöne portogerechte Verwendung.
Beste Grüße cilderich
Am: 30.04.2017 20:29:12
Gelesen: 223454
# 33
Es ist zwar nicht mein "Spezial-Gebiet". Habe aber dennoch zwei Belege 908. Die letzten Marken des Deutsches Reiches. Auch nett eine portorichtige Mehrfachfrankatur.
Da ja wohl die 909 und 910 immer mehr als "Gefälligkeitsmarken" bzw. nach Krieg in Handel gekommen usw. gelten.
Beste Sammlergrüße
sodrei/ Harald
Am: 14.05.2017 16:50:27
Gelesen: 223304
# 34
Hallo,
in der letzten Meldung wurde ja auch eine MEF, und dann auch noch der begehrten "Volksturm-Marke" gezeigt. Herzlichen Glückwunsch dazu. Natürlich gab es MEF der 12 Rpf Marken auch von allen anderen Stücken, und eine solche möchte ich hier zeigen. Die Erhaltung ist mäßig, da beschnitten, zugegeben, aber trotzdem ein sammelnswertes Stück, wie ich meine, denn erst einmal liegt hier eine MEF einer Zuschlagsmarke vor; und zwar von einer Firma an eine andere. Dies fände man heute so wohl nicht mehr. Aber zusätzlich beachtenswert ist die Verwendung in der s.g. "Ostmark", also Österreich.
Gruß cilderich
Gruß cilderich
Am: 16.05.2017 14:39:01
Gelesen: 223231
# 35
Hallo,
anbei zwei Belege zum Anschluß /Volksabstimmung in Österreich an das Deutsche Reich. Es gibt nicht wenige Belege kombiniert mit Marken von Österreich und dem Deutschen Reich. Beide Briefe sind philatelistisch motiviert und da sie keine Ankunftsstempel haben, denke ich auch nicht, dass sie echt gelaufen sind. Trotzdem sind sie durchaus sehenswert.
Als erstes ein Brief zur Volksabstimmung in Österreich am 10.4.1938 auf einem bedruckten Brief "88 Jahre Österreichischer Postwertzeichen". Zu sehen sind die Deutschen Reich Michel 662 und 663 mit dem letzten österreichischen Briefmarkensatz Michel 658 - 659 Freimarken für Glückwunschkorrespondenz. Die Deutsches Reich 662 würde in Berlin gedruckt, die Deutsches Reich 663 in Wien. Abgestempelt am Tag der Volksabstimmung in Innsbruck. Von Briefen an die Firma Karl Hennig/Karl Hennig habe ich schon dies und das gesehen, was irgendwie philatelistisch inspiriert ist:
Jetzt noch der zweite Brief, auch am 10.4.1938 in Innsbruck abgestempelt mit Deutsches Reich Michel 662 und 663, dazu Winterhilfswerk 1937 Schiffe 651 und 652. Dazu dann von Österreich Michel 600 aus dem Satz "Flugzeug über Landschaften", einer meiner liebsten österreichischen Sätze aus den 30er-Jahren. Deshalb wohl auch der "Mit Flugpost" - Aufkleber, obwohl der Brief zumindest postalisch wohl kein Flugzeug von innen gesehen hat. Ich habe noch zwei Briefe mit dem österreichischen Flugpost-Satz. Wenn ich die finde, dann stelle ich die in den anderen passenden Beitrag ein.
Grüße
Oliver
Jetzt noch der zweite Brief, auch am 10.4.1938 in Innsbruck abgestempelt mit Deutsches Reich Michel 662 und 663, dazu Winterhilfswerk 1937 Schiffe 651 und 652. Dazu dann von Österreich Michel 600 aus dem Satz "Flugzeug über Landschaften", einer meiner liebsten österreichischen Sätze aus den 30er-Jahren. Deshalb wohl auch der "Mit Flugpost" - Aufkleber, obwohl der Brief zumindest postalisch wohl kein Flugzeug von innen gesehen hat. Ich habe noch zwei Briefe mit dem österreichischen Flugpost-Satz. Wenn ich die finde, dann stelle ich die in den anderen passenden Beitrag ein.
Grüße
Oliver
Am: 13.06.2017 17:54:27
Gelesen: 222923
# 36
Ich möchte heute erneut eine MEF eines 4er-Blocks, hier der MiNr: 866 zeigen. Wieder gilt: nicht so einfach zu finden. An diesem Stück halte ich auch noch den gestempelten Adressaten und die gefaltete Erhaltung für interessant. Warum? Nun auch damals gab es Personen, die wohl einer Anfrage einen frankierten Rückumschlag beilegten, und der war dann natürlich gefaltet, falls nicht ein wesentlich größerer Umschlag für die Anfrage verwandt wurde. Ich möchte meinen: nach heutigen Kriterien vermeintlich minderwertig, aber eigentlich ein Hinweis auf echten Bedarf!
Liebe Grüße cilderich
Am: 09.07.2017 15:02:23
Gelesen: 222649
# 37
Hallo,
mal wieder ein 4er Block, leider ohne Ecken, aber es gibt vieles worüber ich mich freuen kann, und eben auch diesen Brief, daher zeige ich ihn.
Herzliche Grüße cilderich
Am: 12.08.2017 16:03:05
Gelesen: 222236
# 38
Hallo,
in der letzten Zeit tauchen einige interessante Frankaturen, dieses Thema betreffend in den diversen Auktionen auf. Es scheint also nach ca 75 Jahren ein gesteigertes Interesse zu bestehen. Aber vor allem ist es sehr Beachtenswert, dass zu der genannten Zeit ein größerer Stamm von, wohl, Sammlern auf die Generierung von besonderen EF und MEF achteten, und zwar portogerecht.
Hier eine, in der Erhaltung weniger gute, aber auch sicher seltene MEF der 891 16 Rpf als Eilbrief über 20 Gramm. Mit Ankunftsstempel. Ob allerdings die Eilzustellung erfolgte hing von der personellen Situation vor Ort des Zustellamtes ab, denn die Eilzustellung war während des Krieges nicht aufgehoben, sondern man hatte auch bei bezahltem Porto schlichtweg keinen Anspruch darauf. Eilpost war zu dieser Zeit also ein relativ teures "Kann"-Anliegen.
Herzliche Grüße cilderich
,
,
Am: 08.09.2017 15:45:57
Gelesen: 221868
# 39
Hallo,
erneut möchte ich eine schöne Mehrfachfrankatur aus der Endzeit der "1000" Jahre zeigen. Über die Zeit sind ja mehrere Marken mit einem Nennwert von 42 Rpf, üblicherweise mit Zuschlag, erschienen. Die "Masse" sind diese Stücke als EF auch nicht, umso beachtenswerter sind portogerechte MEF dieser Stücke. Es gab eine überschaubare Menge an portogerechten Versendungsformen für solche Stücke. Daher ist es doch interessant, dass es quasi alles in irgendeiner Variante gibt. Hier also die MEF der 42 + 108 Rpf (beachtliche 216 Rpf Zuschlag) als Wertbrief über 100 RM und über 20 Gramm, zusammen korrekte 84 Rpf Porto. So schön, wie schwer zu finden.
Ich hoffe der eine oder andere freut sich über die Abbildung des Beleges.
Ganz herzliche Grüße cilderich
Am: 08.09.2017 23:34:13
Gelesen: 221816
# 40
Ich freue mich über Deinen Beleg und viele andere hier. Leider nicht mein Sammelgebiet. Nur in meiner Heimatsammlung taucht zufällig mal etwas auf.
Burkhard
Am: 09.09.2017 10:03:40
Gelesen: 221780
# 41
@ cilderich [#39]
Ein Super-Beleg, wäre schön, so etwas mal in einem thematischen Luftpost-Exponat zu sehen und nicht nur die zahlreichen "gemachten" Belege.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.09.2017 11:32:57
Gelesen: 221768
# 42
@ mumpipuck [#40]
@ HWS-NRW [#41]
Ganz lieben Dank für Eure positive Rückmeldung, hat mich sehr gefreut. Ich habe schon hin und wieder mal daran gedacht ein Exponat zu erstellen, aber leider geht mir immer noch die Zeit ab. Na mal sehen, nochmals herzlichen Dank.
Gruß cilderich
Am: 18.09.2017 23:34:17
Gelesen: 221633
# 43
Hallo,
auch eine Kombination von den Wertstufen 3, 4 und 5 Pfennig ergeben eine portorichtige Frankatur, für einen Fernbrief in der 1. Gewichtsstufe, zu 12 Pfennig. Eine nette und bestimmt nicht alltägliche Idee, die damals im Jahre 1935 Karl hatte, um seinem Lieschen einen Brief von Wiesbaden nach Hachenburg zu senden. Im letzten Moment fiel ihm noch ein, "Westerwald" neben Hachenburg zu setzen.
"Westerwald", da war irgend etwas. Stimmt, die Sache mit dem Fuchs und dem Hasen und der Gute-Nacht-Geschichte. (smile)
MfG
Markus
"Westerwald", da war irgend etwas. Stimmt, die Sache mit dem Fuchs und dem Hasen und der Gute-Nacht-Geschichte. (smile)
MfG
Markus
Am: 09.09.2018 18:29:47
Gelesen: 216271
# 44
Liebe Sammlerfreunde,
einmal ein Leipziger Ortsbrief vom 08.01.1934 an die Leipziger Stadtverwaltung Amt für Baudarlehen mit einer Mi.503 frei gemacht und zum anderen ein Ortsbrief aus Leipzig vom 31.12.1934 an das Leipziger Stadtsteueramt. Ob hier noch Daten auf den letzten Drücker für 1934 versandt wurden? Für die notwendigen 8 Pfennige wurde hier eine Mi.560 verwendet.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 11.09.2018 21:46:57
Gelesen: 216203
# 45
Liebe Sammlerfreunde,
Ich möchte Euch wieder zwei Ortsbriefe zeigen. Ein Brief mit zweimal Mi.500 vom 21.06.1934 und zum anderen ein Eilbrief mit vier mal Mi.571 und zwei mal Mi.572.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 12.09.2018 22:00:50
Gelesen: 216170
# 46
Liebe Sammlerfreunde,
statt eines Ortsbriefes zeige ich Euch mal eine Ortspostkarte zu 3 Pfennigen mit einer Mi.556 frei gemacht.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 15.09.2018 08:52:10
Gelesen: 216102
# 47
Liebe Sammlerfreunde,
wieder mal ein Ortsbrief aus Leipzig vom 31.12.1934 an das Vermietungsamt der Stadt Leipzig. Um den Brief mit 8 Pfennigen frei zu machen wurde ein waagerechtes Paar der Mi.557 verwendet.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 15.09.2018 19:01:16
Gelesen: 216073
# 48
Kompletter Satz WHW Ostmarklandschaften und Alpenblumen (Nr.675-683) auf R-Brief gestempelt Köln 8.1.1941 nach Chester/USA, Ankunft 25.2.41. Deutsche Zensur ohne Kennbuchstaben (vermutlich Auslands-Zensurstelle in Frankfurt/Main oder Berlin).

Sammlerbrief.
hajo22

Sammlerbrief.
hajo22
Am: 22.09.2018 22:13:25
Gelesen: 215942
# 49
Liebe Sammlerfreunde,
ein Fernbrief als Einschreiben von Leipzig nach Chemnitz. Die notwendigen 42 Pfennige (12 Pfennige für den Fernbrief bis 20 Gramm und 30 Pfennige Einschreibegebühr) wurden mit Mi.833, 836 und 839 frei gemacht.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 03.10.2018 08:11:18
Gelesen: 215823
# 50
Liebe Sammlerfreunde,
am 11.01.1945 wurde der Fernbrief bis 20 Gramm zu 12 Pfennig mit der Mi.906 von Leipzig nach Hagen in Westfalen verschickt. An der Westfront ist gerade die Ardennenoffensive steckengeblieben. An der Ostfront erfolgte ein Tag später die russische Weichsel-Oder-Operation auf einer Breite von 1.200 km. In deren Verlauf rückte die Front bis auf 80 km an Berlin heran.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 09.02.2019 22:00:54
Gelesen: 214469
# 51
Liebe Sammlerfreunde,
ich zeige Euch einen Leipziger Ortsbrief vom Postamt O 28 per Eilpost vom 3.2.1938. Das Ortsporto für ein Brief (8 Pfennige) wurde mit 2x Mi.652 und die Eil-Bestellgebühr (40 Pfennige) mit 1x Mi.659 dargestellt.
Wegen der Eilzustellung wurde der Brief über das Leipziger Telegraphenamt geleitet. Das Amt hat auf der Rückseite seinen Stempel abgeschlagen. Der Brief wurde 13 bis 14 Uhr eingeliefert und nach 18 bis 19 Uhr wieder zugestellt. Der Zusteller hat seinen Briefträgerstempel "78" abgeschlagen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 25.05.2019 20:51:10
Gelesen: 213723
# 52
Eigentlich mag ich nicht besonders Belege zum Thema Deutsches Reich (von 1933-1945) sammeln.
Da ich jedoch im Januar dieses Jahres in Ostrava weilte und eine lebendige, kulturell und sportlich aktive, gastfreundliche europäische Stadt kennen lernen durfte, konnte ich diesen Beleg heute in der Kiste eines Flohmarktstandes nicht unbeachtet lassen. Am 13.3.39 in Wien mit 2 x Michel Nr. 682, also insgesamt 50 Pfennig freigemacht, war er nach Mährisch Ostrau adressiert.
Der Satz nennt sich "Ostmarklandschaften und Alpenblumen" und wir sehen auf der Winterhilfswerk-Zuschlags-Marke die Ortschaft Hall in Tirol und im rechten Vordergrund einen stängellosen Enzian.
Leider rückseitig kein Ankunftsstempel von Mährisch Ostrau.
Liebe Grüße
[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Deutsches Reich Besetzung 2. Weltkrieg Ostland: Belege"]
10Parale
Am: 06.02.2022 12:52:29
Gelesen: 205643
# 53
Deutsches Reich Nothilfe 1934
Liebe Freunde,
heute zeige ich 2 Neuerwerbungen, weil ich diese Ausgabe sehr mag (graphisch ansprechend) und ich alle Marken auf Brief als Einzelfrankatur und Mehrfachfrankatur zusammentragen und hier zeigen möchte. Später evtl. noch mehr (Farbfrankaturen, Zusammendrucke usw., aber das wäre dann Futur 2".


Liebe Grüsse von bayern klassisch


Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 06.02.2022 13:31:21
Gelesen: 205616
# 54
@ bayern klassisch [#53]
Sehr schön, aber die Abbildung links unten ist viel zu klein, jedenfalls für meine alten Augen.
Viele Grüße
Ingo
Am: 06.02.2022 13:40:27
Gelesen: 205610
# 55
@ Cantus [#54]
Lieber Ingo,
ich versuche es hier nochmals und hoffe auf gute Auflösung.

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und liebe Grüsse,
Ralph

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und liebe Grüsse,
Ralph
Am: 06.02.2022 13:50:31
Gelesen: 205606
# 56
@ bayern klassisch [#55]
Lieber Ralph,
du brauchst ja nicht gleich zu übertreiben, aber jetzt sind die Marken gut zu erkennen.
Viele Grüße
Ingo
Am: 10.02.2022 11:47:23
Gelesen: 205486
# 57
Liebe Freunde,
auf der Suche nach Einzel- und Mehrfachfrankaturen bin ich fündig geworden und darf diesen hier zeigen.
1. Waagrechtes Paar der 6 + 4 Pfennig auf Brief der I. G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft in Ludwigshafen am Rhein - heute BASF, an die Rhenania-Ossag Mineralölwerke A. G. in FFM vom 6.12.1934.
Es verwundert mich als Laien sehr, dass eine große Firma 2 Marken zu 6 Pfg. mit jeweils 4 Pfg. Zuschlag = 8 Pfg. Zuschlag verwendete, während eine EF der 12 Pfg. Marke nur 3 Pfg. Zuschlag erfordert hätte. Überhaupt weiß ich nicht, wie man damals die Verwendung von Zuschlagsmarken vor seinen Aktionären rechtfertigte - heute wäre das schlechterdings unmöglich. Aber egal, mich freut es, wieder einen Brief geschnappt habe zu können.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
1. Waagrechtes Paar der 6 + 4 Pfennig auf Brief der I. G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft in Ludwigshafen am Rhein - heute BASF, an die Rhenania-Ossag Mineralölwerke A. G. in FFM vom 6.12.1934.
Es verwundert mich als Laien sehr, dass eine große Firma 2 Marken zu 6 Pfg. mit jeweils 4 Pfg. Zuschlag = 8 Pfg. Zuschlag verwendete, während eine EF der 12 Pfg. Marke nur 3 Pfg. Zuschlag erfordert hätte. Überhaupt weiß ich nicht, wie man damals die Verwendung von Zuschlagsmarken vor seinen Aktionären rechtfertigte - heute wäre das schlechterdings unmöglich. Aber egal, mich freut es, wieder einen Brief geschnappt habe zu können.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 12.02.2022 09:55:57
Gelesen: 205352
# 58
Liebe Freunde,
eine weitere Mehrfachfrankatur hat zu mir gefunden: 3 Stück der 4 Pfg. mit Zuschlag von jeweils 2 Pfg. ergaben ein Franko von 12 Pfg., aber Kosten von 18 Pfennig. Leider kann ich den Ort des am 18.2.1935 gestempelten Briefes nicht erkennen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 12.02.2022 10:58:56
Gelesen: 205326
# 59
@ bayern klassisch [#58]
Der Stempel könnte von KÖNNERN (SAALE) sein, Plz 06420.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Am: 12.02.2022 11:05:26
Gelesen: 205324
# 60
@ bedaposablu [#59]
Hallo Klaus-Peter,
vielen Dank - haben meine alten Augen nicht lesen können und den Ort kannte ich auch nicht. Klasse!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 19.02.2022 00:52:04
Gelesen: 205123
# 61
Liebe Freunde,
heute sind gleich 4 nette Briefe auf meinem Tisch gelandet. Bis auf den 1. sind sie hinten blank, wie wohl üblich damals.

1. Das "Highlight", welches ich zeigen kann, ist ein Brief aus Berlin vom 11.3.1935 als Ortseinschreiben an Max Spanenberg Berlin N2U 52 Paulstr. lagernd", wobei ich mal davon ausgehe, dass man postlagernd meinte, früher "poste restante" genannt. Die Zusammendrucke stammen alle aus Markenheftchen. Das Franko von 38 Pfg. erschließt sich mir nicht, weil ich von den Portostufen keine Ahnung habe, sieht aber nett aus.
2. Objekt ist ein Ortsbrief aus Chemnitz vom 23.4.1935 an Walter Richter in Chemnitz, der weit überfrankiert sein dürfte, aber das hat damals keinen gestört, schon gar nicht die, die die Zuschläge von 11 Sondermarken verwalten durften. Alles so schön bunt hier, sang mal Nina Hagen und so sehe ich das auch ...
3. Objekt ist eine Drucksache zu 3 Pfg. aus dem schönen Hamburg vom 3.12.1934 an Herrn Joh. Mawrochi in Berlin U. W. 40 in der Flemmingstr. 1 des Marcophilhauses Reinold Götz in Hamburg 1 Paulstraße 2. Ich vermute mal, dass man eine Preisliste eingelegt hatte, die jetzt natürlich ob ihrer Begehrlichkeiten fehlt.
4. und letztes Objekt für heute ist ein Mehrfachfrankatur aus Bitterfeld vom 10.1.1935 mit 2 Stück der 12+3 Pfg. der Firma Otto Luft Bitterfeld Postfach 65 an die Firma Theuerkauf & Scheibner in Leipzig 5, Mariannenstr. 91a. Das dürfte echter Bedarf der 2. Gewichtsstufe sein und die 6 Pfg. Zuschlag dürfte man bei gut gehenden Geschäften verschmerzt haben können.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

2. Objekt ist ein Ortsbrief aus Chemnitz vom 23.4.1935 an Walter Richter in Chemnitz, der weit überfrankiert sein dürfte, aber das hat damals keinen gestört, schon gar nicht die, die die Zuschläge von 11 Sondermarken verwalten durften. Alles so schön bunt hier, sang mal Nina Hagen und so sehe ich das auch ...
3. Objekt ist eine Drucksache zu 3 Pfg. aus dem schönen Hamburg vom 3.12.1934 an Herrn Joh. Mawrochi in Berlin U. W. 40 in der Flemmingstr. 1 des Marcophilhauses Reinold Götz in Hamburg 1 Paulstraße 2. Ich vermute mal, dass man eine Preisliste eingelegt hatte, die jetzt natürlich ob ihrer Begehrlichkeiten fehlt.
4. und letztes Objekt für heute ist ein Mehrfachfrankatur aus Bitterfeld vom 10.1.1935 mit 2 Stück der 12+3 Pfg. der Firma Otto Luft Bitterfeld Postfach 65 an die Firma Theuerkauf & Scheibner in Leipzig 5, Mariannenstr. 91a. Das dürfte echter Bedarf der 2. Gewichtsstufe sein und die 6 Pfg. Zuschlag dürfte man bei gut gehenden Geschäften verschmerzt haben können.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 20.02.2022 08:14:10
Gelesen: 205061
# 62
Guten Morgen,
von mir eine Postkarte - Ansicht vom alten Schloss in Stuttgart - frankiert mit MiNr. 692 und aufgegeben am 14.6.1939 in Stuttgart-Degerloch.

Noch einen schönen Sonntag
Klaus

Noch einen schönen Sonntag
Klaus
Am: 22.02.2022 18:45:34
Gelesen: 204995
# 63
Liebe Freunde,
heute zeige ich eine Drucksache über 20-50 g aus Sonneberg an Johanna Stracke in Gössnitz bei Altenburg vom 29.3.1935 mit Reihennr. 5. Hinten natürlich blank.
Dazu gesellt sich ein Brief mit 24 Pfg. Frankatur (8+12 Pfg. als Zusammendruck aus Markenheftchen) aus Leipzig vom dortigen Bergamt an Amtsbergmeister Liebschner in Borna Bezirk Leipzig vom 16.3.1935 als Brief der 2. Gewichtsstufe (über 20-100 g).
Alles ganz nett, wie ich finde.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
heute zeige ich eine Drucksache über 20-50 g aus Sonneberg an Johanna Stracke in Gössnitz bei Altenburg vom 29.3.1935 mit Reihennr. 5. Hinten natürlich blank.
Dazu gesellt sich ein Brief mit 24 Pfg. Frankatur (8+12 Pfg. als Zusammendruck aus Markenheftchen) aus Leipzig vom dortigen Bergamt an Amtsbergmeister Liebschner in Borna Bezirk Leipzig vom 16.3.1935 als Brief der 2. Gewichtsstufe (über 20-100 g).
Alles ganz nett, wie ich finde.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 25.02.2022 13:58:33
Gelesen: 204907
# 64
Liebe Freunde,
heute kam der folgende Brief an, der mir sehr gut gefällt. Leider habe ich bei der Bestellung keine Acht auf den Absenderstempel oben links gehabt - ich habe das für einen Firmenstempel gehalten, aber als er heute ankam stellte es sich als etwas anderes heraus - na ja, von dem abgesehen sieht er ganz manierlich aus und einen Ankunftsstempel hat er auch noch.
Postaufgabe am 6.6.1935 in Schkölen (war nur bis 30.6.1935 gültig!) per Einschreiben nach Nowawes.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Postaufgabe am 6.6.1935 in Schkölen (war nur bis 30.6.1935 gültig!) per Einschreiben nach Nowawes.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 25.02.2022 14:28:57
Gelesen: 204902
# 65
@ bayern klassisch [#64]
Hallo,
wo ist das Problem, das ist ein sehr schöner zeitgerechter Beleg, freue Dich darüber.
Hoffe, Du kannst die Gebührenberechnung (ärgerlich, dass manche "Deppen" so etwas auf die Belege schreiben) sauber weg radieren.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.02.2022 14:37:48
Gelesen: 204899
# 66
@ HWS-NRW [#65]
Hallo Werner,
werde ich noch alles ausradieren - habe das Bild des Auktionshauses genommen, weil ich nicht extra den Rechner und Scanner anwerfen will.
Ich ärgere mich über mich selbst am meisten, weil ich den Stempel oben links für einen Firmenstempel gehalten habe (ältlicher Schuh für eine Dame und darunter ein Monogramm). Erst als er heute ankam, habe ich alles erkennen können und war natürlich enttäuscht, da ich eine optisch politisch angehauchte Sammlung vermeiden wollte und ich auch nicht gedacht hätte, dass die NSDAP Sondermarken mit Zuschlag verwendete.
Aber wenn man seit fast 50 Jahren Altdeutschland sammelt, denkt man nicht an solche Abzeichen, weil es die damals noch gar nicht gab ... ein Denkprozeß, den ich aber noch durchleben werde, hoffe ich jedenfalls.
Danke für deinen Zuspruch - die Marken sind halt wunderschön, das ist meine wahre Schwäche. Sehe ich einen schnuckeligen Brief, schlage ich halt sofort zu.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 26.02.2022 03:04:24
Gelesen: 204863
# 67
@ bayern klassisch [#61]
Ich meine, dass der erste Brief portogerecht ist: Ortsbrief 8 Rpf. + Einschreiben 30 Rpf. = 38 Rpf. .
Burkhard
Am: 26.02.2022 09:15:45
Gelesen: 204815
# 68
@ mumpipuck [#67]
Hallo Burkhard,
vielen Dank - ich habe mir aus dem Michel - Spezial die regulären Frankostufen abgeschrieben und versuche immer nachzuvollziehen, ob es passt, oder nicht. Bei Sondermarken mit Zuschlag ist ja vieles sammlerisch intentioniert - um so mehr freut es mich, wenn es neben feiner Optik auch noch postalisch stimmt.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 11.03.2022 14:48:48
Gelesen: 204387
# 69
Liebe Freunde,
durch die nette und elegante Vermittlung eines Sammlerfreundes aus diesem Forum darf ich diesen Recobrief aus Berlin vom 9.2.1935 nach München (Ankunft und Ausgabe am Folgetag) zeigen, der zwei Viererblocks als Zusammendrucke zeigt und somit ein Franko von 56 Pfg. aufweist.

Damit sollte er um 2 Pfg. überfrankiert sein - 30 Pfg. die Reco und 24 Pfg. für Briefe über 20-100 g. Aber das nehme ich so gerne hin.
Vielen Dank an Rainer und liebe Grüsse von bayern klassisch

Damit sollte er um 2 Pfg. überfrankiert sein - 30 Pfg. die Reco und 24 Pfg. für Briefe über 20-100 g. Aber das nehme ich so gerne hin.
Vielen Dank an Rainer und liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 18.03.2022 10:36:31
Gelesen: 204277
# 70
Liebe Freunde,
2 weitere, einfache Stücke sind bei mir eingeschlagen, die ich euch heute vorstellen möchte.

1. 3+2 Pfg. als Ortsdrucksache Pirna 31.12.1934 als Neujahrsgruß an Familie Herrmann, immerhin schon Rentner damals in der Reitbahnstr. 3 III in Pirna. Die Fam. Paul Wehner in der Breitestr. 15 in Pirna. Bei schlechtem Wetter war auch 1 km weit und hier wurde der Tarif für Drucksachen angewandt - die Ortsbestellung änderte nichts, auch als Ferndrucksache hätte sie 3 Pfg. gekostet.

2. Postkarte aus Berlin-Charlottenburg vom 25.6.1935 (noch 5 Tage gültig!) der Drogerie am Amtsgericht an Hermopharm Herbert Moritz in Berlin-Charlottenburg, also eine Ortspostkarte, die jetzt, im Gegensatz zu einer Fernpostkarte, statt 6 Pfg. nur 5 Pfg. kostete. Respekt!
Liebe Grüsse von bayern klassisch

1. 3+2 Pfg. als Ortsdrucksache Pirna 31.12.1934 als Neujahrsgruß an Familie Herrmann, immerhin schon Rentner damals in der Reitbahnstr. 3 III in Pirna. Die Fam. Paul Wehner in der Breitestr. 15 in Pirna. Bei schlechtem Wetter war auch 1 km weit und hier wurde der Tarif für Drucksachen angewandt - die Ortsbestellung änderte nichts, auch als Ferndrucksache hätte sie 3 Pfg. gekostet.

2. Postkarte aus Berlin-Charlottenburg vom 25.6.1935 (noch 5 Tage gültig!) der Drogerie am Amtsgericht an Hermopharm Herbert Moritz in Berlin-Charlottenburg, also eine Ortspostkarte, die jetzt, im Gegensatz zu einer Fernpostkarte, statt 6 Pfg. nur 5 Pfg. kostete. Respekt!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 23.03.2022 14:47:03
Gelesen: 204168
# 71
Liebe Freunde,
2 weitere Brief mit Sonderdiensten haben den Weg zu mir gefunden, diesmal mit je einem Paar der 25 Pfg., die man nicht so häufig findet, kein Wunder bei einer Auflage von nur 472.038 Stück.

Der 1. von Dresden Altstadt wurde am 25.2.1935 eingeschrieben an Alfred Jansen in Radeberg in Sachsen (gewieften Biertrinkern sicherlich ein Begriff) mit 70 Pfg. frankiert auf die Reise gebracht, wo er ausweislich der Siegelseite noch am selben Tag ankam.
Reco kostete 30 Pfg. und Briefe über 250-500g 40 Pfg., womit 70 Pfg. erklärlich wären. Der Zusammendruck zeigt noch ein Passerkreuz und eine 1, nur der Ordnung halber.

Der 2. von Dresden Altstadt wurde am 27.2.1935 an denselben Empfänger eingeschrieben und per Express versandt, wofür man 110 Pfg. verklebte, wieder mit den wunderschönen 25 Pfg. Marken. Er traf am selben Tag ein und wurde sofort ausgetragen - für das Geld durfte man das schon erwarten.
Reco kostete 30 Pfg., Express 40 Pfg. und Briefe über 250-500g wieder 40 Pfg., so dass er zumindest theoretisch mit 110 Pfg. portogerecht frankiert war, auch wenn die Klarheit der Abschläge einen zweifeln lässt, ob der wirklich über 1/2 Pfund gewogen haben soll.
Aber egal - 2 Briefe mit meiner Satz-Lieblingsmarke (blau natürlich, was sonst?) erfreuen mein Herz sehr.
Jetzt muss ich nur noch etwas Gescheites mit der 20 und 40 Pfg. bekommen, dann wäre mein 1. Etappenziel erreicht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch


Der 2. von Dresden Altstadt wurde am 27.2.1935 an denselben Empfänger eingeschrieben und per Express versandt, wofür man 110 Pfg. verklebte, wieder mit den wunderschönen 25 Pfg. Marken. Er traf am selben Tag ein und wurde sofort ausgetragen - für das Geld durfte man das schon erwarten.
Reco kostete 30 Pfg., Express 40 Pfg. und Briefe über 250-500g wieder 40 Pfg., so dass er zumindest theoretisch mit 110 Pfg. portogerecht frankiert war, auch wenn die Klarheit der Abschläge einen zweifeln lässt, ob der wirklich über 1/2 Pfund gewogen haben soll.
Aber egal - 2 Briefe mit meiner Satz-Lieblingsmarke (blau natürlich, was sonst?) erfreuen mein Herz sehr.
Jetzt muss ich nur noch etwas Gescheites mit der 20 und 40 Pfg. bekommen, dann wäre mein 1. Etappenziel erreicht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 23.03.2022 20:25:20
Gelesen: 204117
# 72
Waren 472.038 Stück wirklich die gedruckte Auflage, oder die verkaufte Stückzahl? Bei so einem krummen Wert klingt das doch eher nach den verkauften Marken.
Am: 23.03.2022 20:39:36
Gelesen: 204115
# 73
@ achim11-76 [#72]
Laut meines Michel-Spezial von 2017 die gedruckten Exemplare. Weißt du genaueres? Wenn ja, wäre das sehr interessant.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 23.03.2022 20:51:01
Gelesen: 204110
# 74
@ bayern klassisch [#71]
Versuche mal über 250 g in solch einen Umschlag zu bringen. Da müsstest du schon Metallplatten verschicken. Portogerecht können die Briefe nicht gewesen sein.
Du schreibst ja selbst, dass du das nicht wirklich annimmst. Aber, schön sind die blauen Marken schon.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 23.03.2022 20:56:03
Gelesen: 204108
# 75
@ Frankenjogger [#74]
Hallo Klemens,
Metallplatten wären ein Warenversand gewesen (oder Muster ohne Wert). :-)
Nein, das sind sicher Sammlerbriefe, aber sie haben ein Gesicht und sind echt gelaufen, zumindest theoretisch portogerecht und nicht grandios überfrankiert - mir gefallen diese Marken einfach, daher habe ich mit dieser Mini-Sammlung angefangen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 24.03.2022 05:40:38
Gelesen: 204073
# 76
@ bayern klassisch [#73]
Hi,
ich weiss leider nichts genaueres - aber bei so einem krummen Wert kann man annehmen, dass es die verkauften Marken sind. Damals waren es immer 50er oder 100er Bögen, die gedruckt wurden.
Am: 24.03.2022 09:14:23
Gelesen: 204057
# 77
@ achim11-76 [#76]
Hallo Achim,
der Michel-Spezial spricht von "Auflagen". Bis auf die Nr. 564, den Höchstwert von 40 Pfg., der 340.450 mal gedruckt worden sein soll, sind alle 8 anderen Marken in dieser Hinsicht ziemlich "krumm". Von der Nr. 556 z. B. soll es 1.883.843 Stück gegeben haben. Bei Bögen von 10x5 = 50 Stück wäre es allerdings sonderbar, eine ungerade Zahl zu drucken - sie müsste ja immer durch 50 teilbar sein, also dürfte es ungerade Auflagen gar nicht gegeben haben. Bei den Marken, die es mit Zusammendruck gibt, kann es durchaus sein, dass es krumme Zahlen gab, aber nicht bei der 556, die es gar nicht als Markenheftchen gab. Wir werden wohl nie dahinter kommen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 27.03.2022 09:45:19
Gelesen: 203967
# 78
Liebe Freunde,
in der nächsten Zeit werden wohl noch einige Briefe aus dieser Serie bei mir eintrudeln, heute fängt der 1. damit an:
Brief der evangelischen Kirchengemeinde Merseburg, Domplatz 74, an Herrn Friedrich Laitenberger in Görlitz, vom 8.5.1935, frankiert mit "tête beche" 5+2 Pfg. und der 3+2 Pfg. = 13 Pfg. und damit um einen Pfennig massivst überfrankiert, aber weil er ein Gesicht hat, habe ich mich seiner erbarmt und vielleicht kosten Marken mit Randstücken, irgendwelchen Reihenzählern usw. auch noch 50 Cents mehr, als ohne.
Warum man die Marken mittig klebte, wird immer ein Geheimnis der Merseburger Kirchengemeinde bleiben, die sich siegelseitig mit noch einem weiteren Stempelabschlag verewigte.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Brief der evangelischen Kirchengemeinde Merseburg, Domplatz 74, an Herrn Friedrich Laitenberger in Görlitz, vom 8.5.1935, frankiert mit "tête beche" 5+2 Pfg. und der 3+2 Pfg. = 13 Pfg. und damit um einen Pfennig massivst überfrankiert, aber weil er ein Gesicht hat, habe ich mich seiner erbarmt und vielleicht kosten Marken mit Randstücken, irgendwelchen Reihenzählern usw. auch noch 50 Cents mehr, als ohne.
Warum man die Marken mittig klebte, wird immer ein Geheimnis der Merseburger Kirchengemeinde bleiben, die sich siegelseitig mit noch einem weiteren Stempelabschlag verewigte.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 30.03.2022 16:29:38
Gelesen: 203911
# 79
Liebe Freunde,
heute zeige ich eine EF der 8+4 Pfg. als Ortsbrief bis 20g innerhalb von Leipzig vom 21.11.1934.

Als 2. folgt ein Einschreiben von Friedland mit 65 Pfg. vom 8.1.1935 nach "Praha", also das schöne Prag, leider ohne Ankunftsstempel. Ob das frankaturgerecht war, weiß ich leider nicht, aber das Briefchen sieht schon sehr, sehr attraktiv aus, wenn man es so vor sich liegen hat.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
heute zeige ich eine EF der 8+4 Pfg. als Ortsbrief bis 20g innerhalb von Leipzig vom 21.11.1934.

Als 2. folgt ein Einschreiben von Friedland mit 65 Pfg. vom 8.1.1935 nach "Praha", also das schöne Prag, leider ohne Ankunftsstempel. Ob das frankaturgerecht war, weiß ich leider nicht, aber das Briefchen sieht schon sehr, sehr attraktiv aus, wenn man es so vor sich liegen hat.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 02.04.2022 11:51:36
Gelesen: 203843
# 80
Liebe Freunde,
eine reine Mehrfachfrankatur der 8 + 4 Pfg. aus Reichenbach nach Berlin für einen Brief der 2. Gewichtsstufe konnte ich bisher noch nicht zeigen, aber das hat sich jetzt geändert. Am 28.6.1935 waren diese Marken noch genau 2 Tage gültig - man hat sich also gesputet.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
eine reine Mehrfachfrankatur der 8 + 4 Pfg. aus Reichenbach nach Berlin für einen Brief der 2. Gewichtsstufe konnte ich bisher noch nicht zeigen, aber das hat sich jetzt geändert. Am 28.6.1935 waren diese Marken noch genau 2 Tage gültig - man hat sich also gesputet.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 03.04.2022 10:00:54
Gelesen: 203814
# 81
Liebe Freunde,
eigentlich soll man ja nichts kaufen, was man nicht versteht - oder sollte man das gerade deswegen? Egal, heute zeige ich eine Drucksache (Heraklith-Rundschau) der Deutschen Heraklith A. G. in Simbach am Inn (Bayern) an das Gipsergeschäft Max Bleich in Bühl in Baden in der Hauptstraße.

Das Stück sieht ziemlich zusammen gezimmert aus, aber hinten wird es noch besser, denn wir sehen einen Freistempel von Berlin NW7 über 4 Pfg. vom 11.1.1935 und 4 senkrechte Paare vom 15.1.1935 aus Bühl.
Gelernt habe ich, dass DS über 20-25 g 4 Pfg. kosteten, womit der Wertstempel erklärbar wäre.
Aber 58 Pfg. für die verwendeten Marken ließen sich m. E. kaum sinnvoll darstellen, wenn es keine Sonderleistungen dazu gegeben hätte und dergleichen (Reco, Rückschein, Express usw.) vermag ich keine auszumachen. Mein altdeutsches Gehirn kann sich da leider keinen Reim drauf machen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Das Stück sieht ziemlich zusammen gezimmert aus, aber hinten wird es noch besser, denn wir sehen einen Freistempel von Berlin NW7 über 4 Pfg. vom 11.1.1935 und 4 senkrechte Paare vom 15.1.1935 aus Bühl.
Gelernt habe ich, dass DS über 20-25 g 4 Pfg. kosteten, womit der Wertstempel erklärbar wäre.
Aber 58 Pfg. für die verwendeten Marken ließen sich m. E. kaum sinnvoll darstellen, wenn es keine Sonderleistungen dazu gegeben hätte und dergleichen (Reco, Rückschein, Express usw.) vermag ich keine auszumachen. Mein altdeutsches Gehirn kann sich da leider keinen Reim drauf machen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 03.04.2022 10:29:41
Gelesen: 203807
# 82
@ bayern klassisch [#81]
Der Freistempel Berlin ist auf den 11 I 1935 datiert, die senkrechten Paare sind am 15 I 1935 gestempelt im Empfangsort Bühl.
Ich denke man muss sich hier nicht den Kopf darüber zerbrechen, was für eine Leistung die Post dafür erbringen sollte, ohne weitere Hinweise auf dem Stück. Es sieht aus so aus, als wäre das ein Faltblatt, und die Marken auf der Innenseite oder auf der Rückseite aufgeklebt.
Hier wird einfach ein Sammler das Blatt als Unterlage verwendet haben, um sich die Marken bei der Post abstempeln zu lassen, und da er sie nicht abgelöst hat und es die Zeiten bis heute überdauert hat, überlegt man sich jetzt, was könnte das gewesen sein. :)
Ich habe in meiner Sammlung eine Quittung, die einem Pfarrer für Messwein um etwa 1935 ausgestellt wurde. Auf der Rückseite sind diverse DDR Sondermarken aus ca 1955 aufgeklebt und abgestempelt. Hier wurde auch die Quittung ca 20 Jahre später einfach als Trägerpapier zum Markenstempeln benutzt.
Am: 03.04.2022 16:09:18
Gelesen: 203786
# 83
@ achim11-76 [#82]
Hallo Achim,
vielen Dank für deine Antwort - diese klingt plausibel für mich und ich nehme das Stück in meine Sammlung auf, auch wenn diese Handlungsweise eher unpostalisch war und mit Bedarf nichts zu tun hatte.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 03.04.2022 21:21:15
Gelesen: 203763
# 84
Ich zeige einen um 1 Pf überfrankierten Beleg mit der 5 Pf und der 20 Pf; der vermutlich aus dem Bedarrf stammt.
Banken haben wohl damals nicht auf jeden Pfennig geachtet.
Gruss
Martin
Gruss
Martin
Am: 03.04.2022 21:57:17
Gelesen: 203756
# 85
@ Martin de Matin [#84]
Zumal man ja 12 Pfg. Zuschlag zu zahlen hatte, da war der eine Pfennig wirklich nur sekundär.
Schönes Stück!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 06.04.2022 09:50:23
Gelesen: 203647
# 86
Liebe Freunde,
aus der Schweiz erreichte mich gestern ein netter Brief eines noch netteren Sammlerfreundes, der in Lörrach vom 24.11.1934 nach Pratteln in der Schweiz unter Reco und per Express verschickt und mit 111 Pfg. frankiert wurde. Immerhin kam er noch am selben Tag an, was heute ein Ding der Unmöglichkeit wäre und ich vermute auch, dass es sofort ausgetragen wurde.

Ich finde ihn sehr ansehnlich.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Ich finde ihn sehr ansehnlich.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 06.04.2022 10:33:01
Gelesen: 203634
# 87
Liebe Freunde,
heute kam die Post früh und brachte mir ein schönes Stück vorbei: Nürnberg, 5.12.1934, mit Zensur an Fräulein Elisabeth Märklein in New Haven (USA) per Einschreiben. Frankiert wurden 55 Pfg.

Den Brief verdanke ich einem lieben Mitglied dieses Hauses und möchte mich hierfür an dieser Stelle nochmals auf das herzlichste bedanken.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Den Brief verdanke ich einem lieben Mitglied dieses Hauses und möchte mich hierfür an dieser Stelle nochmals auf das herzlichste bedanken.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 06.04.2022 10:46:39
Gelesen: 203628
# 88
@ bayern klassisch [#78]
Morgen,
"Geheimnis der Merseburger Kirchengemeinde bleiben"
Sieht doch "fast" aus wie ein Kreuz.
Gruß Axel
Am: 06.04.2022 21:43:39
Gelesen: 203548
# 89
@ bayern klassisch [#79]
Ein Brief bis 20 g in die CSR kostete ermäßigt 20 Rpf., Einschreiben 30 Rpf. = 50 Rpf. Für Briefe über 20 g. ins Ausland habe ich leider nichts.
Herzliche Grüße
Burkhard
Am: 06.04.2022 21:45:57
Gelesen: 203546
# 90
@ bayern klassisch [#87]
Der ist m.E portogerecht: 25 Rpf. bis 20 g + 30 Rpf. Einschreiben.
Herzliche Grüße
Burkhard
Am: 06.04.2022 23:02:24
Gelesen: 203537
# 91
@ mumpipuck [#89]
Hallo Burkhard,
ein doppeltes Dankeschön für die 2 Tarifbeschreibungen - in diesem modernen Bereich bin ich noch nicht fit, was das Ausland angeht.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 09.04.2022 11:36:07
Gelesen: 203354
# 92
Bei mir geht es wieder mit dem "Standard" weiter:
Heute etwas simples für schmales Geld aus Freiburg im Breisgau vom 30.3.1935 an Frau Baurat Frieda Schneider in Donaueschingen, Adolf-Hitler-Str. 108 II (wie heißt die eigentlich heute?) - hinten leider blank.
Frankiert wurde für einfache Briefe im Fernverkehr 4+8 Pfg., wobei der Zuschlag von 6 Pfg. bei 50% lag, was aber keine gestört haben wird.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Heute etwas simples für schmales Geld aus Freiburg im Breisgau vom 30.3.1935 an Frau Baurat Frieda Schneider in Donaueschingen, Adolf-Hitler-Str. 108 II (wie heißt die eigentlich heute?) - hinten leider blank.
Frankiert wurde für einfache Briefe im Fernverkehr 4+8 Pfg., wobei der Zuschlag von 6 Pfg. bei 50% lag, was aber keine gestört haben wird.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 11.04.2022 17:45:21
Gelesen: 203241
# 93
Liebe Sammlerfreunde,
ein Auslandsbrief aus Leipzig nach Bern vom 24.10.1936. Die notwendigen 25 Pfennig wurden mit einer MiNr.620 dargestellt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 11.04.2022 17:59:54
Gelesen: 203238
# 94
@ Totalo-Flauti [#93]
Hallo mein Bester,
kannst du mir die Portostufe kurz erläutern? Ich dachte, dass es 20 Pfg. mindestens Auslandszuschlag war, womit nur noch 5 Pfg. für das Reich geblieben wären - aber gewöhnliche Briefe kosteten doch schon 12 Pfg.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 11.04.2022 21:22:28
Gelesen: 203216
# 95
Lieber Ralph,
ich weiß nicht, ob ich Deine Frage richtig verstanden habe. Ich versuchs einfach mal.
Mir selbst liegen nur die gesetzlichen Bestimmungen (Postordnung vom 30.11.1929) mit entsprechenden Anlagen für das Inland vor. Danach habe ich noch den Postgebührenkatalog 1923 bis 1945 von Lütgens. Der aber sich auch nur auf das Inland beschränkt.
Ansonsten nutze ich nur die Angaben aus dem Michel. Danach kostete der einfache Brief bis 20 Gramm ins Ausland seit 1933 25 Pfennig. Jede weitere 20 Gramm kosteten weitere 15 Pfennig.
Eine Unterscheidung eventuell wie in Zeiten der Vorphilatelie mit Gebühren bis zur Grenze (eigener Postbezirk) und dann die Gebühren der Fremdpostverwaltung gab es da schon lange nicht mehr. Ich denke, die Gebühren wurden auf Grund der internationalen Vereinbarungen im Weltpostverein gebildet. Die jeweils notwendigen Gebühren blieben ja bei der versendenden Postverwaltung. Es gab und gibt meines Wissens keine Aufteilung der zu zahlenden Entgelte zwischen den Postverwaltungen.
Zu den Auslandssendungen kommen dann aber, wenn vom Postkunden gewünscht oder gefordert, die standardmäßigen Zusatzleistungen für Einschreiben, Wertbriefe ect. wie auch im Inland hinzu.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 11.04.2022 21:32:06
Gelesen: 203208
# 96
@ Totalo-Flauti [#95]
Danke dir, mein Lieber - hatte wohl den Denkfehler eines klassischen Altdeutschen im Hinterkopf nach strukturierterer Aufschlüsselung des Frankos. Jedenfalls vielen Dank für deine nachvollziehbare Erklärung - bin leider noch nicht so fit in dieser modernen Zeit und eine Einzelfrankatur der 25 Pfg. "meiner" Ausgabe habe ich bisher auch noch nicht.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 16.04.2022 10:16:17
Gelesen: 202978
# 97
Liebe Freunde,
heute zeige ich 2 Briefe mit Zusammendrucken. Zuerst einen aus Burgstädt nach Nossen vom 11.2.1935 an Hugo Meinert, der mit 14 Pfg. frankiert wurde, wiewohl es 12 auch getan hätten.
Danach ein Riesenkuvert aus Würzburg vom 18.2.1935 an den Verehrlichen Krankenhilfe-Ausschuß es Bayer. Lehrervereins in Nürnberg, frankiert mit 40 Pfg. und sehr nach Bedarf aussehend für Briefe über 250-500 g.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
heute zeige ich 2 Briefe mit Zusammendrucken. Zuerst einen aus Burgstädt nach Nossen vom 11.2.1935 an Hugo Meinert, der mit 14 Pfg. frankiert wurde, wiewohl es 12 auch getan hätten.
Danach ein Riesenkuvert aus Würzburg vom 18.2.1935 an den Verehrlichen Krankenhilfe-Ausschuß es Bayer. Lehrervereins in Nürnberg, frankiert mit 40 Pfg. und sehr nach Bedarf aussehend für Briefe über 250-500 g.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 16.04.2022 10:25:44
Gelesen: 202976
# 98
Und wenn die Post mal schnell ist, gibt es auch noch einen Dritten gleich hinterher:
Deutsch-Amerikanische-Schiffspost Bremen - New York D. Bremen lese ich vom 8.12.1934 auf einem großen Kuvert mit Satzbrief an "Herrn J. H. Carlebach care of North German Lloyd 57 Broadway New York City".
Ich kenne nur den Rabbi Carlebach, der es aber wohl eher nicht gewesen sein dürfte. Die "care of" - Anschrift bedeutete wohl damals, dass man den Brief beim Lloyd abgab und dort wartete, bis Carlebach ihn abholte. Aber die postalischen Usancen, noch dazu der in den USA des 20. Jahrhunderts, sind mir nicht wirklich geläufig.
Mit 123 Pfg. könnte er einen Tick überfrankiert sein, aber die Überseetarife damals kenne ich leider nicht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Ich kenne nur den Rabbi Carlebach, der es aber wohl eher nicht gewesen sein dürfte. Die "care of" - Anschrift bedeutete wohl damals, dass man den Brief beim Lloyd abgab und dort wartete, bis Carlebach ihn abholte. Aber die postalischen Usancen, noch dazu der in den USA des 20. Jahrhunderts, sind mir nicht wirklich geläufig.
Mit 123 Pfg. könnte er einen Tick überfrankiert sein, aber die Überseetarife damals kenne ich leider nicht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 16.04.2022 15:53:26
Gelesen: 202924
# 99
@ bayern klassisch [#98]
Der Brief ist nicht nur einen Tick, sondern heillos überfrankiert. 25 Pfg hätten für einen Brief der 1.Gewichtsstufe genügt.
Lieber bayern klassisch, man merkt, daß Du tariflich ganz in der Welt vor 1875 lebst, sozusagen in einer antiken Vor-UPU-Welt mit Portoanteilen, Überseetarifen usw.. Ein MICHEL Postgebührenhandbuch könnte Dir helfen. Für die Zeit vor 1875 taugt es nicht viel, aber die 1930er und 1940er Jahre sind gut abgedeckt.
charly999
Am: 16.04.2022 16:06:13
Gelesen: 202918
# 100
@ charly999 [#99]
Hallo Charly,
da hast du wohl Recht - bin halt ein gelernter Altdeutscher.
Vom Michel - Spezial habe ich mir alles relevante herausgeschrieben, aber bei Auslandsbriefen fand ich dort nichts. Wo lese ich, welche Tarife für das Ausland galten? Ich hatte mal 1 - 2 Briefe nach Prag gezeigt, da sagte man mir, dass es einen vergünstigten Sondertarif gäbe (20 statt 25 Pfg., wenn ich nicht irre).
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 16.04.2022 18:54:44
Gelesen: 202894
# 101
@ bayern klassisch [#100]
Hallo Ralph,
das Michel Handbuch ist tatsächlich für die Zeit etwa ab 1875 als Einstieg gut brauchbar, auch für Auslandsbriefe. Die verschiedenen Sondertarife in die CSR, die Slowakei, Ungarn, Luxemburg und Litauen sind enthalten. Auch die Grenzrayon-Tarife findest Du. Ungenügend dargestellt sind Luftpost- und Pakettarife.
Ansonsten empfehle ich Schwarzer: "Die Luftpostgebühren für deutsche Briefsendungen nach dem Ausland 1926-1945", sowie die Bücher von Hueske (findest Du bei philabooks), meist für die Zeit 1933-1945, und zwar Inlands- und EU-Gebühren. Für Deine WHW-Serie sollte das genügen.
Richtig interessant wird es aber ab 1938 mit der Ausweitung des Reichspostgebietes durch die Eingliederung vieler Nachbargebiete und dem Wechsel der Tarife (besonders Österreich-Ostmark), den Tarifen der Deutschen Dienstpost, der gebührenpflichtigen Feldpost und dem Dienstzweig 'Durch Deutsche Feldpost'). Vielleicht findest Du später an einer weiteren WHW-Serie gefallen, z.B. den Serien 1939 und 1940. Es müssen ja wirklich nicht Marken mit NS-Kitsch sein.
Viele Grüsse
charly999
Am: 16.04.2022 19:22:07
Gelesen: 202884
# 102
@ charly999 [#101]
Hallo Charly,
vielen Dank - aber 1938 gab es diese Serie nicht mehr - war nur gültig bis Sommer 1935. Da es ja nur eine Mini-Sammlung ist, noch dazu eine "optische", werde ich entgegen sonstiger Gewohnheit, kaum Literatur kaufen (auch aus Platzmangel, bei mir läuft eh schon alles über, leider!).
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 16.04.2022 21:03:43
Gelesen: 202863
# 103
Einschreibbrief aus Dresden vom 4.2.1935 in die Tschecheslowakei. Sondertarif 20 Pf. für den Auslands-Brief bis 20 gr. + 30 Pf Einschreibgebühr = 50 Pf., frankiert mit 40+4+6 Pf. Berufeserie.
Die Bilder der Berufeserie wirken auf mich hölzern/steril.
Da gefällt mir die Wagnerserie von 1933 wesentlich besser. Ist Geschmackssache.
Schöne Osterfeiertage wünscht
hajo22
Die Bilder der Berufeserie wirken auf mich hölzern/steril.
Da gefällt mir die Wagnerserie von 1933 wesentlich besser. Ist Geschmackssache.
Schöne Osterfeiertage wünscht
hajo22
Am: 16.04.2022 21:22:49
Gelesen: 202857
# 104
@ hajo22 [#103]
Ist doch ein netter Brief, hajo22 - dazu portogerecht, was will man mehr?
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 18.04.2022 07:56:08
Gelesen: 202785
# 105
Liebe Freunde,
3 weitere Briefe mit dem Postsonderdienst "Einschreiben" haben den Weg zu mir gefunden, 2 davon innerdeutsch und einer nach Dänemark.

Beginnen wir mir einem aus Deutschenbora vom 25.2.1935 an Herrn Julius Colloseus (vermutlich ein Nachfahre des Gründers des Collosseums), Europäischer Hof im schönen Bad Soden Am Taunus. Der Brief wurde mit 54 Pfg. portogerecht frankiert: 30 Pfg. für Einschreibung und 24 Pfg. für Fernbriefe über 50-100g. Am Folgetag kam er dort an.

Der 2. Brief war ein Ortseinschreiben von München, datiert auf den 3.5.1935 an Herrn Reg. Baumeister Karl Rieger in München 8, aüßere Maximilanstr. 3, wobei hier ein drittes "i" gefehlt haben dürfte. Die Aufgabe erfolgte in München 16 und siegelseitig erkennt man sogar noch den Absender Carl Hamecher in der Luisenstrasse 41, dazu einen ovalen Stempel München 2 BZ vom selben Tag.
Die verklebten 46 Pfg. waren portogerecht: 30 Pfg. und 16 Pfg. für Briefe über 20-250g.

Mein heutiges Highlight ist aber ein Brief aus Itzehoe vom landwirtschaftlichen Haftpflichtversicherungsverein für die Provinz Schleswig-Holstein auf Gegenseitigkeit in Itzehoe Schließfach 49 vom 25.3.1935 eingeschrieben an die Tondernsche Sparkasse in Tondern/Dänemark. Siegelseitig ist nur ein verklekster Ankunftsstempel von Tondern zu erkennen, den zu scannen ich uns ersparen möchte.
Der Brief ist begleitet von einem Kurzbefund von Dr. Oechnser hinsichtlich seiner Echtheit und Tarifgerechtigkeit: Auslandseinschreiben bis 60g. Briefgebühr 25 Pfg. und 2 mal 15 Pfg. = 55 Pfg. und 30 Pfg. Einschreiben = 85 Pfg.. Damit ist dies der erste Brief, für den ein Attest erstellt wurde - Jubiläum also.
Ich bin sicher, dass weitere folgen werden. Ob bald, hängt vom Angebot des Marktes ab, schaun mer mal.
Liebe Grüsse von bayern klassisch


Der 2. Brief war ein Ortseinschreiben von München, datiert auf den 3.5.1935 an Herrn Reg. Baumeister Karl Rieger in München 8, aüßere Maximilanstr. 3, wobei hier ein drittes "i" gefehlt haben dürfte. Die Aufgabe erfolgte in München 16 und siegelseitig erkennt man sogar noch den Absender Carl Hamecher in der Luisenstrasse 41, dazu einen ovalen Stempel München 2 BZ vom selben Tag.
Die verklebten 46 Pfg. waren portogerecht: 30 Pfg. und 16 Pfg. für Briefe über 20-250g.

Mein heutiges Highlight ist aber ein Brief aus Itzehoe vom landwirtschaftlichen Haftpflichtversicherungsverein für die Provinz Schleswig-Holstein auf Gegenseitigkeit in Itzehoe Schließfach 49 vom 25.3.1935 eingeschrieben an die Tondernsche Sparkasse in Tondern/Dänemark. Siegelseitig ist nur ein verklekster Ankunftsstempel von Tondern zu erkennen, den zu scannen ich uns ersparen möchte.
Der Brief ist begleitet von einem Kurzbefund von Dr. Oechnser hinsichtlich seiner Echtheit und Tarifgerechtigkeit: Auslandseinschreiben bis 60g. Briefgebühr 25 Pfg. und 2 mal 15 Pfg. = 55 Pfg. und 30 Pfg. Einschreiben = 85 Pfg.. Damit ist dies der erste Brief, für den ein Attest erstellt wurde - Jubiläum also.
Ich bin sicher, dass weitere folgen werden. Ob bald, hängt vom Angebot des Marktes ab, schaun mer mal.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 18.04.2022 18:03:24
Gelesen: 202744
# 106
Werte Freunde,
man findet öfters interessante Briefe die ohne So-Stempel und echt gelaufen den Empfänger in einem fernen Land erreichten. So auch hier Block 4 auf Brief in den USA. das bringt Freude in der Sammlung.
Viele Grüße,
nor 42


Am: 18.04.2022 18:18:17
Gelesen: 202739
# 107
@ nor 42 [#106]
Auch ein tolles Stück - Glückwunsch!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 18.04.2022 19:32:49
Gelesen: 202726
# 108
Guten Abend,
als ich diesen Brief erstmals sah, musste ich mich schütteln - Eisenbahn-Sonderpostwertzeichen und Sonderstempel mit röhrendem Hirsch.
Gekauft habe ich ihn nicht wegen meiner Schienenverkehr-Sammlung sondern wegen des SSt. mit Bezug auf den Deister.
Ob portogerecht frankiert, vermag ich nicht zu sagen. Eines aber doch - Basinghausen ist niemals "Luftkurort" geworden!
MfG >Franz<
Ob portogerecht frankiert, vermag ich nicht zu sagen. Eines aber doch - Basinghausen ist niemals "Luftkurort" geworden!
MfG >Franz<
Am: 18.04.2022 20:22:06
Gelesen: 202716
# 109
@ skribent [#108]
Hallo Franz,
der Brief ist fast portorichtig. Brief 12 Pf, Einschreiben 30 Pf, Eilzustellung 40 Pf. Somit um genau 1 Pfennig überfrankiert.
Und die Sache mit dem Luftkurort? Kannst Du das erklären?
Gruß
Christoph
Gruß
Christoph
Am: 22.04.2022 09:22:39
Gelesen: 202545
# 110
Liebe Freunde,
es gab wieder Zuwachs bei meiner Mini-Sammlung und ich fange mit einem netten Brief aus München vom 31.1.1935 an Max Hempel in Reichenbach im Vogtland an, der einen Viererblock der 3+2 Pfg. zeigt. Ich musste feststellen, dass Viererblocks dieses Satzes auf Brief gar nicht so häufig sind und freue mich daher dieses Stücks sehr, auch wenn es nur ein simpler Fernbrief bis 20 g war.
Der nächste Brief aus Erlangen vom 7.6.1935 lief an Johann Mirsberger in Augsburg und trägt den Vermerk "Einschreiben!", allerdings weist nichts auf eine tatsächliche Einschreibung hin und auch hinten mangelt jeder Stempel. Er wurde mit 57 Pfg. weit überfrankiert, selbst wenn man unterstellte, dass er tatsächlich hätte per Einschreiben (plus 30 Pfg.) hätte versendet werden sollen. Aber er zeigt meine beiden Lieblingsmarken des Satzes, die 20 und 25 Pfg., von daher habe ich mal alle Fünfe gerade sein lassen.

Der 3. im Bunde ist etwas besonderes, zeigt er doch einen Viererblock der 25 Pfg. auf einem Einschreibe- un Luftpostbrief von Berlin 6, 11.4.1935, an Herrn Baldur Steinmetzer in Dublin/Irland Schweikerstr. 89.
Ich glaube nicht, dass es in Dublin eine Schweikerstr. gibt, auch keine Nr. 89 und denke, da hat der Absender, der Architekt Hans Steinert in Berlin-Tegel, Berlinerstr. 99, einen Fehler gemacht.
Vorne lese ich "not known", Rebut, Inconnu und in blau "Tegel", womit geklärt ist, dass die Post in Dublin ihn nicht zustellen konnte; siegelseitig ist eine Verschlußetikette "Olympic Games Berlin 1936 1st - 16th August" angebracht, man war also seiner Zeit etwas voraus. Weiter lese ich "nicht angetroffen" 18.4. gez. Unterschrift", so dass wohl auch der Absender absent war.
Für weitere Erklärungen bin ich offen und wie sich die Frankatur von 1 Mark erklärt, wäre auch schön zu erfahren.
Über dem Luftpostaufkleber lese ich noch 100 (Pfennig, wie ich denke), der Brief scheint also portogerecht zu sein.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
es gab wieder Zuwachs bei meiner Mini-Sammlung und ich fange mit einem netten Brief aus München vom 31.1.1935 an Max Hempel in Reichenbach im Vogtland an, der einen Viererblock der 3+2 Pfg. zeigt. Ich musste feststellen, dass Viererblocks dieses Satzes auf Brief gar nicht so häufig sind und freue mich daher dieses Stücks sehr, auch wenn es nur ein simpler Fernbrief bis 20 g war.
Der nächste Brief aus Erlangen vom 7.6.1935 lief an Johann Mirsberger in Augsburg und trägt den Vermerk "Einschreiben!", allerdings weist nichts auf eine tatsächliche Einschreibung hin und auch hinten mangelt jeder Stempel. Er wurde mit 57 Pfg. weit überfrankiert, selbst wenn man unterstellte, dass er tatsächlich hätte per Einschreiben (plus 30 Pfg.) hätte versendet werden sollen. Aber er zeigt meine beiden Lieblingsmarken des Satzes, die 20 und 25 Pfg., von daher habe ich mal alle Fünfe gerade sein lassen.

Der 3. im Bunde ist etwas besonderes, zeigt er doch einen Viererblock der 25 Pfg. auf einem Einschreibe- un Luftpostbrief von Berlin 6, 11.4.1935, an Herrn Baldur Steinmetzer in Dublin/Irland Schweikerstr. 89.
Ich glaube nicht, dass es in Dublin eine Schweikerstr. gibt, auch keine Nr. 89 und denke, da hat der Absender, der Architekt Hans Steinert in Berlin-Tegel, Berlinerstr. 99, einen Fehler gemacht.
Vorne lese ich "not known", Rebut, Inconnu und in blau "Tegel", womit geklärt ist, dass die Post in Dublin ihn nicht zustellen konnte; siegelseitig ist eine Verschlußetikette "Olympic Games Berlin 1936 1st - 16th August" angebracht, man war also seiner Zeit etwas voraus. Weiter lese ich "nicht angetroffen" 18.4. gez. Unterschrift", so dass wohl auch der Absender absent war.
Für weitere Erklärungen bin ich offen und wie sich die Frankatur von 1 Mark erklärt, wäre auch schön zu erfahren.
Über dem Luftpostaufkleber lese ich noch 100 (Pfennig, wie ich denke), der Brief scheint also portogerecht zu sein.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 22.04.2022 12:32:13
Gelesen: 202526
# 111
@ bayern klassisch [#110]
Hallo Ralph,
der Luftpostbrief nach Irland ist bei einem Gewicht zwischen 20 und 40 Gramm mit 1 Mark portogerecht frankiert: Brief Ausland bis 40 Gramm 40 Pf.+ R-Gebühr Ausland 30 Pf. + 2x 15 Pf. Luftpostzuschlag je 20 Gramm nach europäischen Ländern = 100 Pf.
MfG Wolfgang
Verwendete Quellen:
MICHEL Deutschland-Spezial 2015 Band 1
Hueske, Paul-Jürgen, Die Luftpostzuschläge für Europa von 1933 bis 1945, Soest September 2011
Luftpostliste Ausgabe April/Mai 1935, herausgegeben vom Reichspostministerium
Am: 22.04.2022 15:34:30
Gelesen: 202504
# 112
@ saintex [#111]
Hallo Wolfgang,
super - vielen Dank. Köhler hatte auch portogerecht geschrieben, aber auf die Aufteilung der Mark verzichtet. Schon ein etwas kurioser Brief, gerade was die vermeintliche Straße in Dublin angeht.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 22.04.2022 17:25:46
Gelesen: 202493
# 113
@ Christoph 1 [#109]
Damit das Fragezeichen verschwindet!
Christoph hat von mir die Erklärung bekommen, warum sowohl Barsinghausen als auch Wennigsen (mein Wohnort) innerhalb von 50 Jahren, trotz großer Werbemaßnahmen, keine Luftkurorte geworden sind.
Die Antwort hat er per Mail von mir bekommen!
MfG >Franz<
Am: 24.04.2022 21:06:46
Gelesen: 202430
# 114
Liebe Freunde,
eine simple 12 Pfg. - Frankatur kann auch ein wenig farbig sein, so wie diese hier des Gemeinderats Kröning vom 26.??.1935 an die Kreisbauernschaft (Reichsnährstand) Landshut. Den Stempelort sollte Triendorf sein.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
eine simple 12 Pfg. - Frankatur kann auch ein wenig farbig sein, so wie diese hier des Gemeinderats Kröning vom 26.??.1935 an die Kreisbauernschaft (Reichsnährstand) Landshut. Den Stempelort sollte Triendorf sein.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 24.04.2022 21:22:49
Gelesen: 202425
# 115
@ bayern klassisch [#114]
Ich lese Triendorf. Gegoogelt gehört das zu Kröning.
Wenn man das auf Google-Maps anschaut, wundert man sich schon, dass es dort eine Post mit eigenem Stempel gab.
VG, Klemens
Am: 24.04.2022 21:31:03
Gelesen: 202421
# 116
@ Frankenjogger [#115]
Hallo Klemens,
danke - sehe ich genau so wie du, hatte es zuerst auch nicht gefunden, weil dort gar nicht alle Orte angegeben werden (blödes Programm) und muss mal sehen, ob es etwas besseres als google-maps gibt, mit dem man sinnvoll arbeiten kann.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 26.04.2022 17:03:11
Gelesen: 202338
# 117
Liebe Freunde,

Nachschub - ein nettes Einschreiben aus Erlangen vom 12.12.1934 wurde vom phil. Büro Karl Klipstein an W. Peters, Baugeschäftsinhaber, in Stassfurt mit 55 Pfg. frankiert, was eine Überfrankatur von einem Pfennig darstellte: 24 Pfg. für Fernbriefe über 20-100 g und 30 Pfg. für das Einschreiben. Na ja, das nehmen wir dann mal so hin, ist ja auch ein phil. Bedarfsbrief, oder?
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Am: 28.04.2022 22:30:42
Gelesen: 202162
# 118
Liebe Sammlerfreunde,
eine einfache Drucksache mit MiNr.598 auf einem Leipziger Fensterumschlag vom 12.11.1935.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 29.04.2022 13:29:29
Gelesen: 202104
# 119
Liebe Sammlerfreunde,
ein Ortsbrief vom 07.07.1940 aus Leipzig mit einem Randstreifen der MiNr. 745. Das Porto ist mit 30 Pfennig für einen Ortsbrief viel zu hoch. Der einfache Ortsbrief kostete 8 Pfennig. Man könnte noch eine Drucksache bis 500 Gramm daraus machen. Die Marken selber sind nicht aufgeklebt. Der Streifen wurde nur an den Rändern links und rechts an den Brief geklebt.
Mit lieben Sammlergrüßen,
Totalo-Flauti.
Am: 29.04.2022 13:32:22
Gelesen: 202103
# 120
@ Totalo-Flauti [#119]
Ach mein Lieber, da hat sich einer einen schönen, postfrischen, postlagernden Ortsbrief geschickt - sieht halt sehr gut aus und entsprachen weitestgehend dem damaligen Sammlerempfinden.
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Am: 02.05.2022 16:07:07
Gelesen: 201994
# 121
Liebe Freunde,
eine 6 Pfg. Einzelfrankatur hatte mir noch gefehlt - jetzt ist sie da von Reichenbach mit einem Landpoststempel (?) aus Olbersdorf nach Chemnitz vom 6.2.1935.


Weil doppelt besser hält, konnte ich noch eine weitere Karte schnappen aus Darmstadt mit riesigem Sonderstempel vom 17.2.1935 der dt. Freiballon-Meisterschaft mit Transitstempel Frankfurt am Main vom 7.4.1935 (?? Steckfehler scheidet wohl aus, oder?) nach Mainz, leider ohne Ankunftsstempel. "Zur Beförderung im Postballon" lese ich unten links - aber von Darmstadt nach FFM läuft man in 4 Stunden zu Fuß, da wird der Ballon doch keine 7 Wochen gebraucht haben?
Liebe Grüsse von bayern klassisch


Weil doppelt besser hält, konnte ich noch eine weitere Karte schnappen aus Darmstadt mit riesigem Sonderstempel vom 17.2.1935 der dt. Freiballon-Meisterschaft mit Transitstempel Frankfurt am Main vom 7.4.1935 (?? Steckfehler scheidet wohl aus, oder?) nach Mainz, leider ohne Ankunftsstempel. "Zur Beförderung im Postballon" lese ich unten links - aber von Darmstadt nach FFM läuft man in 4 Stunden zu Fuß, da wird der Ballon doch keine 7 Wochen gebraucht haben?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 02.05.2022 17:57:23
Gelesen: 201976
# 122
@ bayern klassisch [#121]
Hallo Ralph,
im Bochmann steht die Erklärung:
Die Austragung der Meisterschaft fand nicht statt, da die Veranstaltung infolge starker Stürme abgebrochen wurde. Ein Teil der am 17.2.35 abgestempelten Post wurde zurückbehalten und am 7.4.35 mit einem Freiballon befördert. Sie trägt neben dem obigen Sonderstempel mit Datum 17.2.35 den Übergabestempel Frankfurt / * (Main) 2 a vom 7.4.35 23-24 Uhr.
Bei Delcampe sind aktuell zwei Karten mit dem Sonderstempel im Angebot. Eine davon auch mit der 6 Pfg. Einzelfrankatur. Bei der anderen Karte ist wurde der Sonderstempel am 7.4.1935 abgeschlagen und der Ankunftsstempel ist von 22-23 Uhr. Diese Verwendung des Sonderstempels ist im Bochmann bisher nicht aufgeführt.
Auch der Übergabestempel auf deiner Karte vom Postamt Frankfurt / * (Main) 2 e ist im Bochmann nicht erwähnt. Bei Ebay und Delcampe fand ich zusätzlich weitere Übergabestempel.
Viele Grüße
Volkmar
Bei Delcampe sind aktuell zwei Karten mit dem Sonderstempel im Angebot. Eine davon auch mit der 6 Pfg. Einzelfrankatur. Bei der anderen Karte ist wurde der Sonderstempel am 7.4.1935 abgeschlagen und der Ankunftsstempel ist von 22-23 Uhr. Diese Verwendung des Sonderstempels ist im Bochmann bisher nicht aufgeführt.
Auch der Übergabestempel auf deiner Karte vom Postamt Frankfurt / * (Main) 2 e ist im Bochmann nicht erwähnt. Bei Ebay und Delcampe fand ich zusätzlich weitere Übergabestempel.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 02.05.2022 18:33:16
Gelesen: 201964
# 123
@ volkimal [#122]
Hallo Volkmar,
vielen Dank für deine wertvollen Hinweise - hätte nie gedacht, dass man Post 9 Wochen lang liegen lassen würde, weil es mal ein paar Tage starke Winde gab, aber ich lerne immer gerne dazu.
Die beiden Stücke, die du gefunden hast (ich würde noch in 5 Jahren danach suchen), sind auch attraktiv, aber ich habe meine Karte ja und brauche daher keine weitere mehr, außer mit "meiner" Sondermarkenausgabe vom 7.4.1935, das könnte ich noch als Pendant dazu nehmen.
Frage: Gab es nur Karten (wegen des geringen Gewichts), oder auch andere Poststücke (Briefe, Drucksachen usw.)?
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 02.05.2022 19:05:20
Gelesen: 201956
# 124
@ bayern klassisch [#123]
Hallo Ralph,
im Internet findet man eine ganze Reihe Belege von der Veranstaltung. Ich habe bisher aber nur Postkarten gesehen - fast alle alle Belege zeigen das Bild von deiner Karte. Ob Briefe möglich waren kann ich nicht sagen.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 02.05.2022 19:20:28
Gelesen: 201950
# 125
@ volkimal [#124]
Lieber Volkmar,
danke - dann halte ich mal Ausschau nach einem solchen. Es gab ja wohl nichts, was es nicht gab .
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 05.05.2022 13:55:08
Gelesen: 201820
# 126
Liebe Freunde,
heute habe ich die 1. echte Knobler - Drucksache (hinten offen, dem Angebot der Firma Schlegel nicht zu entnehmen) aus Waldsassen vom 29.12.1934 nach Eger ("Cheb") in der Tschechei, vorne mit "T 300" versehen, was ich für eine Nachtaxierung halte.

Hinten sehen wir 3 Marken aus Eger (das Kuvert habe ich nach dem Scan ein bischen umgefaltet) vom selben Tag als 3 Kronen Nachporto.
Da der Gummi des Kuverts noch völlig intakt ist, kommt ein unterfrankierter Brief nicht in Frage.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Hinten sehen wir 3 Marken aus Eger (das Kuvert habe ich nach dem Scan ein bischen umgefaltet) vom selben Tag als 3 Kronen Nachporto.
Da der Gummi des Kuverts noch völlig intakt ist, kommt ein unterfrankierter Brief nicht in Frage.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 05.05.2022 14:51:33
Gelesen: 201806
# 127
@ bayern klassisch [#126]
Lieber Ralph,
Da der Gummi des Kuverts noch völlig intakt ist, kommt ein unterfrankierter Brief nicht in Frage.
das haben die Tschechen anders gesehen, T300 steht für Taxe 300 haléř (Heller), Doplatne = Nachforderung.
Liebe Grüße,
harald
Am: 05.05.2022 14:57:28
Gelesen: 201801
# 128
@ bignell [#127]
Lieber Harald,
danke! Vielleicht war es auch eine Drucksache, mit der die Tschechen nicht einverstanden waren und sie haben die Drucksache wie einen Brief der 2. Gewichtsstufe behandelt? Abzüglich der frankierten 5 Pfg. und dem Faktor 10 zu 1 wären das auch 300 Heller gewesen.
Leider ist kein Inhalt mehr da, sehr schade!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 15.05.2022 10:31:08
Gelesen: 201469
# 129
Liebe Freunde,
es gibt Neues zu vermelden: Als da wäre einen Riesenbrief (fast A4-Format) von Köthen vom 26.2.1935 an Herrn Landgerichtsrat Vierthaler in Dessau, der eine 25 Pfg. Einzelfrankatur zeigt. Ich vermute hier also eine Überfrankatur um einen Pfennig, da Fernbriefe über 100 bis 250g 24 Pfg. kosteten. Eine portogerechte (oder besser frankogerechte?) Inlandsfrankatur der 25 Pfg. wüsste ich sonst nicht, soweit mich die Gebührenlisten vom Michel nicht täuschen.
Dazu zeige ich ein Markenheftchen, dessen Inhalt ich wegen Unkomplettheit entnommen habe.

Ergänzt wird das Ganze durch nicht-durchgezähnte und durchgezähnte Teile von Heftchenblättern und einem durchgezähnten Teil (wegen Rand links und unten) eines Markenheftchenbogens der Kombi 4+2 und der 6+4 Pfg. Marke(n).

Es folgt final ein nicht durchgezähntes Teil 8+4, 8+4 und 12+3 mit Werbung nicht durchgezähnt.
Bei all diesen Varianten und Variationen kommt man als Altdeutscher ganz schön ins Schleudern und wenn ich ein paar nette Zusammendrucke **, * oder gestempelt moderat bepreist finden sollte, lege ich mir auch diese hin, verbunden mit der Hoffnung, mal eine schöne A3 - Seite daraus zu basteln.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
es gibt Neues zu vermelden: Als da wäre einen Riesenbrief (fast A4-Format) von Köthen vom 26.2.1935 an Herrn Landgerichtsrat Vierthaler in Dessau, der eine 25 Pfg. Einzelfrankatur zeigt. Ich vermute hier also eine Überfrankatur um einen Pfennig, da Fernbriefe über 100 bis 250g 24 Pfg. kosteten. Eine portogerechte (oder besser frankogerechte?) Inlandsfrankatur der 25 Pfg. wüsste ich sonst nicht, soweit mich die Gebührenlisten vom Michel nicht täuschen.
Dazu zeige ich ein Markenheftchen, dessen Inhalt ich wegen Unkomplettheit entnommen habe.

Ergänzt wird das Ganze durch nicht-durchgezähnte und durchgezähnte Teile von Heftchenblättern und einem durchgezähnten Teil (wegen Rand links und unten) eines Markenheftchenbogens der Kombi 4+2 und der 6+4 Pfg. Marke(n).

Es folgt final ein nicht durchgezähntes Teil 8+4, 8+4 und 12+3 mit Werbung nicht durchgezähnt.
Bei all diesen Varianten und Variationen kommt man als Altdeutscher ganz schön ins Schleudern und wenn ich ein paar nette Zusammendrucke **, * oder gestempelt moderat bepreist finden sollte, lege ich mir auch diese hin, verbunden mit der Hoffnung, mal eine schöne A3 - Seite daraus zu basteln.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 25.05.2022 17:03:31
Gelesen: 201079
# 130
Liebe Freunde,
schön, dass es auch kleine Auktionshäuser gibt, bei denen man für kleines Geld nette Briefe finden kann (Fickert).
Ein Brief bis 20 g ins Ausland (Schweiz) kostete 25 Pfg., die hier am 3.1.1935 in FFM verklebt wurden, was ich sehr attraktiv finde.
Ich danke auf diesem Wege dem Herrn Architekten Hermann Ritter in Zürich für die Aufbewahrung dieses kleinen Schmuckstücks mit einer netten 3-Farben-Frankatur.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
schön, dass es auch kleine Auktionshäuser gibt, bei denen man für kleines Geld nette Briefe finden kann (Fickert).
Ein Brief bis 20 g ins Ausland (Schweiz) kostete 25 Pfg., die hier am 3.1.1935 in FFM verklebt wurden, was ich sehr attraktiv finde.
Ich danke auf diesem Wege dem Herrn Architekten Hermann Ritter in Zürich für die Aufbewahrung dieses kleinen Schmuckstücks mit einer netten 3-Farben-Frankatur.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 25.05.2022 18:56:49
Gelesen: 201056
# 131
@ bayern klassisch [#130]
Hallo,
wirklich ein schöner Beleg und noch schöner Deine Beschreibung: Dreifarbenfrankatur.
SUPER !
mit Sammlergruß
Werner
Am: 31.05.2022 14:05:24
Gelesen: 200840
# 132
@ HWS-NRW [#131]
Hallo Werner,
liebe Freunde,
weil man ja als gelernter Bayernsammler auch immer ein Auge auf die spätere Zeit Bayerns hat, gefiel mir der ganz gut aus dem pfälzischen Kusel vom 13.12.1934 an Albert Weckauf in Kaiserslautern, auch wenn er um einen satten Pfennig überfrankiert wurde (25 statt 24 Pfg.).
Aber als 3-Farben-Frankatur i. V. m. einem Zusammendruck macht er mit dem Sonderstempel doch etwas her. Als nächstes wird eine 4-Farben-Frankatur gesucht, damit es hier mal endlich voran geht! :-)
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Aber als 3-Farben-Frankatur i. V. m. einem Zusammendruck macht er mit dem Sonderstempel doch etwas her. Als nächstes wird eine 4-Farben-Frankatur gesucht, damit es hier mal endlich voran geht! :-)
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 04.06.2022 14:08:14
Gelesen: 200670
# 133
Liebe Freunde,
heute ein Zugang, der einfach hübsch ist, mehr nicht (aber auch nicht weniger). Serviert wurde am 8.3.1935 in Albbruck S 219 links und S 227 rechts, in summa 30 Pfg., wohl leicht überfrankiert, aber das Kuvert der Firma Weber Söhne in Schachen bei Waldshut zeigt als Empfänger Hans Weber in Menziken in der Schweiz, also ein sog. Familienbrief. Vlt. hatte Herr Weber Geburtstag und man wollte ihm etwas Nettes schicken? Wir werden es nie erfahren.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
heute ein Zugang, der einfach hübsch ist, mehr nicht (aber auch nicht weniger). Serviert wurde am 8.3.1935 in Albbruck S 219 links und S 227 rechts, in summa 30 Pfg., wohl leicht überfrankiert, aber das Kuvert der Firma Weber Söhne in Schachen bei Waldshut zeigt als Empfänger Hans Weber in Menziken in der Schweiz, also ein sog. Familienbrief. Vlt. hatte Herr Weber Geburtstag und man wollte ihm etwas Nettes schicken? Wir werden es nie erfahren.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 06.06.2022 13:21:28
Gelesen: 200634
# 134
Liebe Freunde,
bei der routinemäßigen Durchsicht meiner minimalistischen Bestände an Briefen fiel mir schlagartig auf, dass ich noch keinen 8 Pfg. Ortsbrief besaß - nun, diesem Übel galt es abzuhelfen und - auch wenn das gute Stück physisch noch nicht hier ist - jetzt habe ich etwas Nettes aus Berlin. Fehlt nur noch ein Viererblock lose und ein Viererblock auf Brief.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
bei der routinemäßigen Durchsicht meiner minimalistischen Bestände an Briefen fiel mir schlagartig auf, dass ich noch keinen 8 Pfg. Ortsbrief besaß - nun, diesem Übel galt es abzuhelfen und - auch wenn das gute Stück physisch noch nicht hier ist - jetzt habe ich etwas Nettes aus Berlin. Fehlt nur noch ein Viererblock lose und ein Viererblock auf Brief.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 07.06.2022 12:31:22
Gelesen: 200604
# 135
Liebe Freunde,
nicht, dass ich den gebraucht hätte, aber ich fand es interessant, dass man das Kuvert mit Bleistiftadresse versah und er stammt aus Frankfurt am Main, meinm langjährigen Dienstort, der Absender war ein Herr Nagelberg im Oederweg 124p (da wohnt einer meiner Freunde, also im Oeder Weg) und er lief nach Ludwigshafen-Friesenheim, wo ich aufgewachsen wurde. :-)
Für relativ kleines Geld, auch wegen des Bogenrandes, habe ich mich dann seiner erbarmt.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
nicht, dass ich den gebraucht hätte, aber ich fand es interessant, dass man das Kuvert mit Bleistiftadresse versah und er stammt aus Frankfurt am Main, meinm langjährigen Dienstort, der Absender war ein Herr Nagelberg im Oederweg 124p (da wohnt einer meiner Freunde, also im Oeder Weg) und er lief nach Ludwigshafen-Friesenheim, wo ich aufgewachsen wurde. :-)
Für relativ kleines Geld, auch wegen des Bogenrandes, habe ich mich dann seiner erbarmt.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 07.06.2022 13:20:19
Gelesen: 200595
# 136
Hallo,
und von mir wieder eine GRATULATION für die weiteren, von Dir präsentierten Belege.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.06.2022 13:32:25
Gelesen: 200592
# 137
@ HWS-NRW [#136]
Hallo Werner,
vielen Dank - nächste Woche werde ich noch ein paar mehr zeigen können, die auf dem Weg sind und von denen ich hoffe, dass sie dir gefallen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 14.06.2022 10:47:51
Gelesen: 200465
# 138
Liebe Freunde,

heute kann ich zwei Recobriefe zeigen, von denen der 1. aus Grenzach am 26.1.1935 an Herrn Leonhard Stöcklin in Basel lief, wo er am selben Tag anknam und zugestellt wurde. Über die 65 Pfg. Frankaturhöhe muss ich mir noch Gedanken machen, aber interessant ist, dass man aus einem Markenheftchen "Kauft auch Wohlfahrtspostkarte" als Vignette aufpappte, aber nicht abstempelte - wäre auch zu schön gewesen.

Der 2. Brief aus Deutschbora lief nach Bad Soden am Taunus (vor meiner Haustür gewissermaßen) am 25.2.1935 und kam am Folgetag dort an. Er ist frankiert mit 54 Pfennig, wobei 30 Pfg. für die Einschreibung und 24 Pfg. für das Fernbrieffranko über 20-250 g waren. Ich muss gestehen, dass ich den Namen dieses Ortes zuvor nie gehört habe.
Da das Kuvert vorgedruckt ist, dürfte es Post an Herrn Colloseus (hätte mal gerne ein Bild von dem gesehen) häufiger gegeben haben.
Liebe Grüsse von bayern klassisch


Am: 14.06.2022 12:11:33
Gelesen: 200453
# 139
In [#103] hatte ich schon erwähnt, daß mir die Wagnerserie von 1933 wesentlich besser gefällt als die auf mich etwas hölzern (sorry) wirkende Ausgabe der Berufeserie.
Die Wagnerserie gibt es in 2 verschiedenen Zähnungen. Die A-Serie (20:15 Zähnchen) und B (20:16 Zähnchen).
Die 3 Pfg.-Marke ("Tannhäuser") gibt es nur in der A-Ausgabe.

Karte vom Januar 1934.
hajo22

Karte vom Januar 1934.
hajo22
Am: 14.06.2022 13:35:26
Gelesen: 200437
# 140
@ hajo22 [#139]
Hallo,
ich mag das "hölherne" der 34er Serie, aber deine Stücke sind auch hübsch und können gut in Konkurrenz leben.
Aber ich mag halt Zähnungen eher nicht und 2 verschiedene Zähnungen wollte ich nicht sammeln, zumal ich sie auch kaum mit dem Auge auseinander halten könnte.
Liebe Grüsse und danke fürs Zeigen von bayern klassisch
Hallo,
ich mag das "hölherne" der 34er Serie, aber deine Stücke sind auch hübsch und können gut in Konkurrenz leben.
Aber ich mag halt Zähnungen eher nicht und 2 verschiedene Zähnungen wollte ich nicht sammeln, zumal ich sie auch kaum mit dem Auge auseinander halten könnte.
Liebe Grüsse und danke fürs Zeigen von bayern klassisch
Am: 14.06.2022 14:17:58
Gelesen: 200423
# 141
Wagner 6 Pfg. ("Meistersinger") in B-Zähnung als Fernpostkarte vom 31.12.1933 aus Bad Homburg nach M.-Gladbach.

hajo22
hajo22
Am: 14.06.2022 14:47:20
Gelesen: 200415
# 142
8 Pfg. Wagner ("Walküre") in B-Zähnung auf Berliner Ortsbrief vom 15.12.1933. Links "1 Pfg." Winterhilfswerk des Deutschen Volkes.
Da war 1 Pfg. noch was wert.
hajo22
Da war 1 Pfg. noch was wert.
hajo22
Am: 15.06.2022 12:06:54
Gelesen: 200367
# 143
5 Pfg. Wagner ("Das Rheingold") auf Ortspostkarte innerhalb Berlins gelaufen am 3.1.1934.

Die 5 Pfg. Marke Wagner ist als Einzelfrankatur viel seltener als man vermutet. Die Marke gibt es nur in A-Zähnung.
hajo22

Die 5 Pfg. Marke Wagner ist als Einzelfrankatur viel seltener als man vermutet. Die Marke gibt es nur in A-Zähnung.
hajo22
Am: 15.06.2022 13:07:00
Gelesen: 200354
# 144
Ich lasse jetzt mal die Zähnungsarten weg, man müßte sie anhand des scans auch erkennen können.
Entscheidend für mich ist das Bildmotiv und nicht wieviel Zähnchen nun eine Marke hat.
Ortseinschreibbrief Berlin vom 2.11.1933, frankiert mit 4x 3 Pfg. Wagner ("Tannhäuser"), 4x4 Pfg. Wagner ("Der fliegende Holländer") und 2x5 Pfg. Wagner ("Das Rheingold"). Gesamtfrankatur 38 Pfg., portorichtig für einen Ortsbrief bis 20 gr., Ankunftsstempel am gleichen Tag.

hajo22

Am: 16.06.2022 07:55:39
Gelesen: 200312
# 145
12 Pfg. Wagner ("Siegfried") auf Fernbrief aus Insterburg nach Königsberg in Preußen vom 24.2.1934.
hajo22
hajo22
Am: 16.06.2022 08:25:41
Gelesen: 200305
# 146
3x4 Pfg. Wagner ("fliegender Holländer") auf Fernbrief aus Baden-Baden nach Freiburg i.Br. vom 26.1.1934 portorichtig mit gesamt 12 Pfg. frankiert.
Wer Belege mit der Wagnerserie hat, möge sie doch zeigen.
hajo22
Wer Belege mit der Wagnerserie hat, möge sie doch zeigen.
hajo22
Am: 16.06.2022 09:13:03
Gelesen: 200298
# 147
Liebe Freunde,
heute zeige ich einen gewöhnlichen Fernbrief bis 20 g, der mit einem Randpaar und 2 Randstücken der Nr. 556 zutreffend frankiert wurde. Der Empfänger, Herr Werner Herrmann, dürfte sich am 6.2.1935 gefreut haben, solch einen hübschen Brief in Empfang nehmen zu dürfen. Heute sähe er anders aus.
Die hier gezeigten Wagner-Briefe mag ich aber auch - nur damit kein Mißverständnis aufkommt, aber man kann nicht alles sammeln. :-)
Liebe Grüsse von bayern klassisch
heute zeige ich einen gewöhnlichen Fernbrief bis 20 g, der mit einem Randpaar und 2 Randstücken der Nr. 556 zutreffend frankiert wurde. Der Empfänger, Herr Werner Herrmann, dürfte sich am 6.2.1935 gefreut haben, solch einen hübschen Brief in Empfang nehmen zu dürfen. Heute sähe er anders aus.
Die hier gezeigten Wagner-Briefe mag ich aber auch - nur damit kein Mißverständnis aufkommt, aber man kann nicht alles sammeln. :-)
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 16.06.2022 09:55:24
Gelesen: 200287
# 148
@ bayern klassisch [#147]
"aber man kann nicht alles sammeln. :-)"
Genau so ist es. Die Berufeserie, die ja auch eine Wohlfahrtsserie darstellt, hat ebenfalls ihre Reize, schon allein im Frankaturbereich und auch in den Darstellungen etwas symbolhaftes.
Ich habe mich schon vor vielen Jahren auf die Wagnerserie konzentriert. Belege mit den Marken waren früher schon schwer zu bekommen, heutzutage gibt es nach meinen Beobachtungen praktisch kein Angebot mehr.
Ungebraucht oder lose gestempelt ist das Angebot groß.
Ältere Bayrische Ansichtkarte Bayreuth Richard Wagner Theater.
Viele Grüße,
hajo22
Ältere Bayrische Ansichtkarte Bayreuth Richard Wagner Theater.
Viele Grüße,
hajo22
Am: 16.06.2022 15:30:31
Gelesen: 200263
# 149
12 Pfg. Berufe aus Halberstadt nach Brandenburg vom 2.2.1935.
Ich denke mal, auch ein schöner Brief.
Viele Grüße,
hajo22
Ich denke mal, auch ein schöner Brief.
Viele Grüße,
hajo22
Am: 16.06.2022 17:49:10
Gelesen: 200245
# 150
25 Pfg. Wagner ("Lohengrin") mit Zusatzfrankatur 17 Pfg. auf R-Brief aus Wiesbaden vom 9.11.1933. Mit 42 Pfg. portorichtig frankiert bei einem Brief bis 20 gr.
Für heute höre ich mit den Wagner-Belegen auf.
Fortsetzung folgt in den nächsten Tagen.
Schönen Abend,
hajo22
Für heute höre ich mit den Wagner-Belegen auf.
Fortsetzung folgt in den nächsten Tagen.
Schönen Abend,
hajo22
Am: 16.06.2022 18:32:43
Gelesen: 200238
# 151
@ hajo22 [#149]
Absolut - und das schönste Motiv der Serie. Danke fürs Zeigen!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 17.06.2022 12:45:50
Gelesen: 200213
# 152
3 Pfg. Berufe mit Zusatzfrankatur 3 Pfg. als Fernpostkarte aus Saarbrücken nach Essen vom 1.3.1935 auf einer " besonderen Karte":
Die Saar ist wieder deutsch.

Viele Grüße,
hajo22

Viele Grüße,
hajo22
Am: 17.06.2022 13:11:54
Gelesen: 200210
# 153
@ hajo22 [#152]
Schöne, historische Karte mit Briefvordruck aus Braunschweig, Postaufgabe in Saarbrücken und Zustellung in Essen - sehr fein!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 17.06.2022 15:27:37
Gelesen: 200196
# 154
Wagner 4 Pfg. ("Fliegender Holländer") + 8 Pfg. ("Walküre") auf Fernbrief aus Saalfeld (Stadt der Feengrotten) nach Weida vom 19.5.1934. Mit 12 Pfg. portorichtig frankiert für einen Brief bis 20 gr.
hajo22
hajo22
Am: 17.06.2022 16:12:44
Gelesen: 200182
# 155
Wagner-Satz ungebraucht in der A-Zähnung (20:15):
Druckproben der Reichsdruckerei mit dem Bild Richard Wagners:
hajo22
Druckproben der Reichsdruckerei mit dem Bild Richard Wagners:
hajo22
Am: 17.06.2022 16:28:14
Gelesen: 200175
# 156
Wagner 3 Pfg. ("Tannhäuser") viermal auf Fernbrief aus Ostritz nach Biskirchen-Lahn vom 29.5.1934. Portorichtig für einen Brief bis 20 gr.
hajo22
hajo22
Am: 17.06.2022 16:46:05
Gelesen: 200169
# 157
Weitere Belege folgen (Alpenblumen)
Am: 21.06.2022 16:31:04
Gelesen: 200108
# 158
Liebe Freunde,
ehe die Alpenblumen hier ausführlichst gezeigt werden sollen, darf ich noch mit 2 Briefen der 1934 Nothilfe voran preschen:

1. Brief aus Magdeburg vom 2.12.1934 an Firma N. Andresen C.S. in Flensburg - schön fand ich die 2 "Qualitätsmarken" des Flensburger Kloster Rums und des Angelburger Tafel-Aquavits, dazu die Bogenecke der 6 Pfg. Marke, ganz nett also (und mein anderes Paar auf Brief hat ja ein Perfin, daher musste dieser Brief ohne Perfin her).

2. Brief aus Saarbrücken vom 1.4.1935 mit einer Zusammendruck-Kombi über total 28 Pfg. am Tag, als die Saar "heim" kehrte, wundervoll beschriftet vom Absender aus Saarbrücken nach Genf. Aber warum w urden die beiden oberen Marken mit einem Abroller entwertet, die anderen 4 Marken aber mit einem anderen Stempel von Saarbrücken? Sammlerische Intention, oder Portokontrolle/Postkontrolle?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
ehe die Alpenblumen hier ausführlichst gezeigt werden sollen, darf ich noch mit 2 Briefen der 1934 Nothilfe voran preschen:

1. Brief aus Magdeburg vom 2.12.1934 an Firma N. Andresen C.S. in Flensburg - schön fand ich die 2 "Qualitätsmarken" des Flensburger Kloster Rums und des Angelburger Tafel-Aquavits, dazu die Bogenecke der 6 Pfg. Marke, ganz nett also (und mein anderes Paar auf Brief hat ja ein Perfin, daher musste dieser Brief ohne Perfin her).

2. Brief aus Saarbrücken vom 1.4.1935 mit einer Zusammendruck-Kombi über total 28 Pfg. am Tag, als die Saar "heim" kehrte, wundervoll beschriftet vom Absender aus Saarbrücken nach Genf. Aber warum w urden die beiden oberen Marken mit einem Abroller entwertet, die anderen 4 Marken aber mit einem anderen Stempel von Saarbrücken? Sammlerische Intention, oder Portokontrolle/Postkontrolle?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 21.06.2022 16:45:00
Gelesen: 200104
# 159
@ bayern klassisch [#158]
2. Brief aus Saarbrücken vom 1.4.1935 mit einer Zusammendruck-Kombi über total 28 Pfg. am Tag, als die Saar "heim" kehrte, wundervoll beschriftet vom Absender aus Saarbrücken nach Genf. Aber warum w urden die beiden oberen Marken mit einem Abroller entwertet, die anderen 4 Marken aber mit einem anderen Stempel von Saarbrücken?
Die Wiedereingliederung des Saargebietes erfolgte zum 01.03.1935 (und nicht zum 01.04.1935).
Bei der oberen Entwertung ("Abroller") handelt es sich um einen Maschinenstempel, Modell Standard von Klüssendorf mit Werbeeinsatz links und rechts - kein Handrollstempel ;-)
Gruß
Stefan
Am: 21.06.2022 16:55:05
Gelesen: 200101
# 160
@ Stefan [#159]
Hallo Stefan,
ich danke dir - mir hatte der Anbieter versichert, es wäre der 1.4.1935 (was mir aber auch egal gewesen wäre), dann war es also der 1.3.1935. Danke auch für den Fach-Terminus, den ich als alter Klassiker nicht kannte.
Ich hoffe, dir gefallen meine Briefe der Nothausgabe von 1934 wenigstens ein bischen ...
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Stefan,
ich danke dir - mir hatte der Anbieter versichert, es wäre der 1.4.1935 (was mir aber auch egal gewesen wäre), dann war es also der 1.3.1935. Danke auch für den Fach-Terminus, den ich als alter Klassiker nicht kannte.
Ich hoffe, dir gefallen meine Briefe der Nothausgabe von 1934 wenigstens ein bischen ...
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 21.06.2022 16:56:34
Gelesen: 200101
# 161
Bevor ich mit den Alpenlandschaften und -Blumen beginne, hier noch ein hochwertiger Brief mit den noch nicht gezeigten Marken der Wagnerserie auf Brief.
Einschreib-Eilboten-Brief mit 2x20 Pfg. Wagner ("Tristan und Isolde"), 25 Pfg. ("Lohengrin") und 40 Pfg. ("Parsifal") vom 6.3.1934 aus Leipzig in die Schweiz, Ankunftsstempel Rothenthurm/Canton Schwyz 7.3.34. Porto 25+30+50 Pfg. = 1.05 RM


Damit habe ich alle Wagner-Motive auf Briefen gezeigt (ohne weitere Berücksichtigung der Zähnungen).
hajo22
Einschreib-Eilboten-Brief mit 2x20 Pfg. Wagner ("Tristan und Isolde"), 25 Pfg. ("Lohengrin") und 40 Pfg. ("Parsifal") vom 6.3.1934 aus Leipzig in die Schweiz, Ankunftsstempel Rothenthurm/Canton Schwyz 7.3.34. Porto 25+30+50 Pfg. = 1.05 RM

Damit habe ich alle Wagner-Motive auf Briefen gezeigt (ohne weitere Berücksichtigung der Zähnungen).
hajo22
Am: 21.06.2022 17:03:40
Gelesen: 200097
# 162
@ hajo22 [#161]
... ein sehr schöner und portogerechter Brief, bei dem die 40 Pfg. farblich den Ton angibt. Klasse!
Danke fürs Zeige und liebe Grüsse von bayern klassisch
... ein sehr schöner und portogerechter Brief, bei dem die 40 Pfg. farblich den Ton angibt. Klasse!
Danke fürs Zeige und liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 21.06.2022 17:10:18
Gelesen: 200096
# 163
@ hajo22 [#161]
DANKE für´s Zeigen der bisherigen schönen Belege !!!
mit Sammlergruß
Werner
DANKE für´s Zeigen der bisherigen schönen Belege !!!
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.06.2022 18:49:49
Gelesen: 200078
# 164
Ostmarklandschaften und Alpenblumen.
Eine sehr reizvolle Serie des Winterhilfswerks von 1938.
Nachnahmebrief mit 40 Pfg. (Braunau/Inn und Frühlingskrokus) + Zusatzfrankatur 1 + 3 Pfg. Hindenburg aus M.-Gladbach vom 4.4.1939 nach Pfarrkirchen/Niederbayern. Mit 44 Pfg. portorichtig frankiert: Nachnahme 20 Pfg. + Brief über 20 gr. 24 Pf. = gesamt 44 Pfg.
hajo22
hajo22
Am: 21.06.2022 19:14:35
Gelesen: 200073
# 165
Die 40 Pfg.-Marke Braunau/Inn + Zusatzfrankatur 12 Pfg. = 52 Pfg. (2 Pfg. überfrankiert) auf Zeppelinkarte (Porto 50 Pfg.) "Fahrt in das befreite Sudetenland" vom Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main Frankfurt am 1.12.1938 nach Boizenburg.
hajo22
hajo22
Am: 21.06.2022 19:50:23
Gelesen: 200058
# 166
@ hajo22 [#165]
Als dazu passendes Stück, ein Brief der Sudetenfahrt nach Berlin mit rückseitigen Stempel von Reichenberg vom 2.12.1938. Die Frankatur von 1 RM setzt sich aus einmal der 40er, einem Paar der 25er und dem Zusammendruck 6 Pf mit 5 Pf zusammen und er ist auch überfrankiert.
Gruss
Martin
Gruss
Martin
Am: 21.06.2022 22:15:29
Gelesen: 200043
# 167
@ Martin de Matin [#166]
Sehr schöner Brief.
Viele Grüße,
hajo22
Am: 22.06.2022 08:21:05
Gelesen: 200014
# 168
25 Pfg. Hall in Tirol, Pflanze: Stengelloser Enzian, Auslandsbrief aus Groß Reifling nach Lausanne/Genfer See vom 10.3.1939.
hajo22
hajo22
Am: 22.06.2022 14:08:04
Gelesen: 199996
# 169
Firmenfreistempel zu 2 Pfg. aus Hamburg vom 5.5.1939 + waagrechtes Paar 2x5 Pfg. Zell am See/Aurikel gestempelt Hamburg 33 gleichfalls vom 5.5.1939 nach Leer/Ostfriesland.
Firmenbedarfsbrief bis 20 gr. zu 12 Pfg. (portorichtig).
hajo22
Bitte mitmachen bei den Alpenlandschaften und -Blumen.
hajo22
Bitte mitmachen bei den Alpenlandschaften und -Blumen.
Am: 22.06.2022 17:13:43
Gelesen: 199976
# 170
4x3 Pfg. Burgenland Burg Forchtenstein/Silberdistel + 3 x 4 Pfg. Flexenstraße/Frühlings-Küchenschelle auf Fernbrief aus Nürnberg nach München vom 22.2.1939. Brief > 20 gr. daher Porto 24 Pfg.
hajo22
hajo22
Am: 22.06.2022 21:05:09
Gelesen: 199953
# 171
Ein weiterer Beleg der 40 Pf. Alpenblumen aber mit ausgabenfremder Zusatzfrankatur von zweimal der 6 Pf Eröffnung des GautheatersSaarpfalz.
Der Brief mit Eilzustellung (12 Pf Brief und 40 Pf Eilzustellung) wurde mit dem Bahnpoststempel "Dresden-Nürnberg" entwertet. Der Brief ging zum Berghof Raupennest bei Altenberg im Erzgebirge und trägt rückseitig den Stempel von Altenberg (20.2.39 15-16).
Gruss
Martin
Gruss
Martin
Am: 23.06.2022 16:38:51
Gelesen: 199926
# 172
24 Pfg. Fernbrief über 20 gr. frankiert mit 2 x 3 Pfg. "Burgenland/Silberdistel", 4 Pfg. "Flexenstraße/Frühlings-Küchenschelle", 6 Pfg. "Großglockner/Edelweiß" und 8 Pfg. "Wachau Ruine Aggstein/Alpenveilchen" aus Nürnberg nach München vom 13.2.1939.
hajo22
hajo22
Am: 23.06.2022 18:08:37
Gelesen: 199907
# 173
Ergänzend zu Beitrag [#160] nachfolgend ein Satzbeleg der Deutsches Reich Mi-Nr. 565-568 zur Saarabstimmung (13.01.1935), abgestempelt in Völklingen am Tag der Eingliederung des Saargebietes in das Deutsche Reich.
Sendung vom 02.03.1935 aus Völklingen (Saar) nach Eisenach in Thüringen, Satzbrief Mi-Nr. 565-568
Aufgrund der beiden senkrechten Knicke im Beleg überrascht es nicht, dass dieser vor wenigen Jahren in einer Krabbelkiste für kleines Geld auftauchte (und des Datums wegen gern mitgenommen wurde).
Am 01.03.1935 wurde im Gebiet des vormaligen Saargebietes die Reichsmark als Währung eingeführt. Ab dem Datum waren ausschließlich Briefmarken des Deutschen Reiches gültig. Die Ausgaben des Saargebietes verloren mit dem Ablauf des 28.02.1935 die Gültigkeit. Mischfrankaturen waren somit generell unzulässig gewesen.
Gruß
Stefan
Sendung vom 02.03.1935 aus Völklingen (Saar) nach Eisenach in Thüringen, Satzbrief Mi-Nr. 565-568
Aufgrund der beiden senkrechten Knicke im Beleg überrascht es nicht, dass dieser vor wenigen Jahren in einer Krabbelkiste für kleines Geld auftauchte (und des Datums wegen gern mitgenommen wurde).
Am 01.03.1935 wurde im Gebiet des vormaligen Saargebietes die Reichsmark als Währung eingeführt. Ab dem Datum waren ausschließlich Briefmarken des Deutschen Reiches gültig. Die Ausgaben des Saargebietes verloren mit dem Ablauf des 28.02.1935 die Gültigkeit. Mischfrankaturen waren somit generell unzulässig gewesen.
Gruß
Stefan
Am: 23.06.2022 20:51:31
Gelesen: 199887
# 174
Der fliegende Holländer auf dieser Trauerdrucksache brachte bestimmt keine gute Nachricht.
MiNr. 500 B, gez. K14, Regensburg * 2 m
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
MiNr. 500 B, gez. K14, Regensburg * 2 m
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 24.06.2022 13:42:01
Gelesen: 199848
# 175
Brief mit 2x W47 (Zusammendruck 6+4 Pfg., senkrecht zusammenhängend) aus Neustadt a.H. vom 8.5.1934 nach Würzburg.
Es gibt zahlreiche Zusammendrucke der verschiedenen Wagnermarken aus Markenheftchenblättern.
hajo22
Es gibt zahlreiche Zusammendrucke der verschiedenen Wagnermarken aus Markenheftchenblättern.
hajo22
Am: 25.06.2022 17:36:19
Gelesen: 199810
# 176
Wagner 12+8+12 Pfg. (= W 56 auf Brief RR !) und 6+4 Pfg. (= W 47) auf Einschreibbrief zu gesamt 42 Pfg. gestempelt Berlin W 50 nach Leipzig vom 11.11.1933, Ankunft 12.11.33.
Zusammendrucke der Wagnerserie auf Briefen sind nach meinen Erfahrungen nur schwer zu finden. Wie hier beim Brief sind es zumeist Briefmarkenhändler, die damals ihren Kunden damit eine Freude machten.

Schönen Tag und die Wagnerserie ist einfach schön,
hajo22

Schönen Tag und die Wagnerserie ist einfach schön,
hajo22
Am: 25.06.2022 17:48:27
Gelesen: 199805
# 177
Wagner-Serie mit der B-Zähnung (20:16) ungebraucht (siehe auch # 160 = A-Zähnung, 20:15)
hajo22
hajo22
Am: 26.06.2022 08:13:37
Gelesen: 199775
# 178
Liebe Freunde,
zu meinen "all-time" - Lieblingsbriefen wird ganz sicher dieser hier gehören, der in Täbingen (kein Schreibfehler, der Ort mit heute ca. 500 Einwohnern heißt wirklich Täbingen, nicht Tübingen wie ich zuerst gelesen habe) über Rottweil von der Landpost gestempelt wurde und dann über Rottweil am 31.12.1934, Neujahr läßt grüßen, an Frau Amtmann Rauser in Waiblingen lief.
Ich weiß nicht, ob es viel, oder sehr viel Hektik damals in Rottweil gab, aber die beiden 5 Pfg. Marken hat man passabel entwertet, die 3 Pfg. unten links (1 Pfg. überfrankiert nehme ich mittlerweile locker hin) wurde, von wem auch immer (Abgabepost Waiblingen?) mit blauem Kreuz nachträglich entwertet; hinten natürlich blank.
Die Kombi grüne Marken, braune Marke, schwarzer Stempel, violetter Stempel und blaues Kreuz ist schon außergewöhnlich.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Ich weiß nicht, ob es viel, oder sehr viel Hektik damals in Rottweil gab, aber die beiden 5 Pfg. Marken hat man passabel entwertet, die 3 Pfg. unten links (1 Pfg. überfrankiert nehme ich mittlerweile locker hin) wurde, von wem auch immer (Abgabepost Waiblingen?) mit blauem Kreuz nachträglich entwertet; hinten natürlich blank.
Die Kombi grüne Marken, braune Marke, schwarzer Stempel, violetter Stempel und blaues Kreuz ist schon außergewöhnlich.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 26.06.2022 08:49:36
Gelesen: 199770
# 179
@ bayern klassisch [#178]
Interessanter Brief. Täbingen hatte offensichtlich nur einen Landpoststempel, so daß die Marken erst in Rottweil mit dem standardmäßigen Poststempel entwertet wurden.
Es kommt aber gelegentlich vor, daß die Marken mit dem jeweiligen Landpoststempel entwertet wurden. So ist Philatelie.
Viele Grüße und einen
schönen Sonntag wünscht
hajo22
Am: 26.06.2022 09:27:42
Gelesen: 199763
# 180
@ hajo22 [#179]
Hallo,
hast du Briefe aus fraglicher Zeit dieser Ausgabe, bei denen die Marke(n) mit dem Landpoststempel entwertet wurden? Oder kannst du welche zeigen?
Wäre sehr interessant und ich wäre auch daran interessiert.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 26.06.2022 09:35:59
Gelesen: 199759
# 181
@ bayern klassisch [#180]
Ich habe so etwas nie separiert und muß deshalb erst suchen. Kann dauern.
Schönen Sonntag,
hajo22
Am: 26.06.2022 14:51:05
Gelesen: 199739
# 182
@ hajo22 [#181]
Dann danke ich dir schon jetzt für deine zukünftige Mühewaltung und würde mich freuen, darüber hier etwas sehen und lesen zu können.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 29.06.2022 18:12:51
Gelesen: 199677
# 183
Liebe Freunde,
heute zeige ich einen sog. Letzttagsbrief vom 30.6.1935 aus Oberschneidling eingeschrieben an Herrn Karl Schuhmann, geprüfter Wünschelrutengänger in Sattelpeilnstein bei Cham in der Oberpfalz, wo er auch am Folgetag zugestellt wurde.

Primärziel war natürlich ein Letzttagsbrief zu bekommen, denn davon habe ich außer dem hier noch keinen gesehen - aber der geprüfte Beruf eines Wünschelrutengängers auf einem alten Brief nachweisen zu können, mag mich verleitet haben, ein paar Euro mehr in die Hand zu nehmen, denn viele Briefe an dergleichen Adressaten wird es wohl eher nicht geben.

Dazu fiel mir diese herrliche Karte in die Hände, die allerdings profunder Erklärung bedurfte, ehe ich sie verstand:
Portogerecht ist der mit 17 Pf natürlich nicht, 6 Pf war der Postkarten-Tarif damals. Es handelt sich aber um die amtliche Karte der Deutschen Freiballonmeisterschaft des Jahres 1935. Der Wettbewerb fand als Ausscheidungswettfahrt für die spätere Teilnahme am Gondon-Bennett-Cup in Warschau statt, an dem max. 3 Vertreter einer Nation teilnehmen konnten.
Teilnahmeberechtigt waren Ballone von mindestens 16 cbm Inhalt. Zur Erlangung des Meistertitels muß der Sieger wenigstens eine Entfernung von 750 km zurückgelegt haben oder bei schwachem Wind wenigstens 20 Stunden in der Luft geblieben sein.
Die ursprünglich für den 17. Februar vorgesehene Veranstaltung musste auf den 7. April verschoben werden, weil ein nächtlicher Sturm acht startbereite Ballons abgerissen hatte. Deswegen findet man wohl auch den vom Sonderstempel abweichenden Tagesstempel als Aufgabeabschlag vom 7.4. aber warum dann von FFM ?
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Primärziel war natürlich ein Letzttagsbrief zu bekommen, denn davon habe ich außer dem hier noch keinen gesehen - aber der geprüfte Beruf eines Wünschelrutengängers auf einem alten Brief nachweisen zu können, mag mich verleitet haben, ein paar Euro mehr in die Hand zu nehmen, denn viele Briefe an dergleichen Adressaten wird es wohl eher nicht geben.

Dazu fiel mir diese herrliche Karte in die Hände, die allerdings profunder Erklärung bedurfte, ehe ich sie verstand:
Portogerecht ist der mit 17 Pf natürlich nicht, 6 Pf war der Postkarten-Tarif damals. Es handelt sich aber um die amtliche Karte der Deutschen Freiballonmeisterschaft des Jahres 1935. Der Wettbewerb fand als Ausscheidungswettfahrt für die spätere Teilnahme am Gondon-Bennett-Cup in Warschau statt, an dem max. 3 Vertreter einer Nation teilnehmen konnten.
Teilnahmeberechtigt waren Ballone von mindestens 16 cbm Inhalt. Zur Erlangung des Meistertitels muß der Sieger wenigstens eine Entfernung von 750 km zurückgelegt haben oder bei schwachem Wind wenigstens 20 Stunden in der Luft geblieben sein.
Die ursprünglich für den 17. Februar vorgesehene Veranstaltung musste auf den 7. April verschoben werden, weil ein nächtlicher Sturm acht startbereite Ballons abgerissen hatte. Deswegen findet man wohl auch den vom Sonderstempel abweichenden Tagesstempel als Aufgabeabschlag vom 7.4. aber warum dann von FFM ?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 12.07.2022 12:14:35
Gelesen: 199269
# 184
Liebe Freunde,

danke eines lieben Forenfreundes konnte ich diesen hier günstig schnappen, denn ich musste feststellen, dass Mehrfachfrankaturen der 5, 20, 25 und 40 Pfg. Werte gar nicht so einfach zu finden sind. Dass es dann gleich 5 Stück der 5 Pfg. + 2 Pfg. mit Bahnpoststempel werden würden, freut mich sehr, dazu mal vom Unter- und vom Oberrand - das passt einfach alles und die Überfrankatur von einem satten Pfennig nehme ich sehr gerne in Kauf.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

danke eines lieben Forenfreundes konnte ich diesen hier günstig schnappen, denn ich musste feststellen, dass Mehrfachfrankaturen der 5, 20, 25 und 40 Pfg. Werte gar nicht so einfach zu finden sind. Dass es dann gleich 5 Stück der 5 Pfg. + 2 Pfg. mit Bahnpoststempel werden würden, freut mich sehr, dazu mal vom Unter- und vom Oberrand - das passt einfach alles und die Überfrankatur von einem satten Pfennig nehme ich sehr gerne in Kauf.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 12.07.2022 14:13:35
Gelesen: 199246
# 185
@ bayern klassisch [#184]
Ein toller Beleg, Gratulation und Danke für´s zeigen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 12.07.2022 15:21:24
Gelesen: 199234
# 186
@ HWS-NRW [#185]
Danke für die netten Worte - ich darf gar nicht sagen, wie günstig der war. Schnäppchen des Monats trifft es nicht mal ansatzweise.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 20.07.2022 08:41:46
Gelesen: 198984
# 187
Liebe Freunde,

von einem lieben Forumkollegen erhalten darf ich heute ein Luftpost-Kärtchen aus Oberhof vom 9.5.1935 an Dr. Lausterer in Hannover zeigen, für das 6 Pfg. plus Luftpost 10 Pfg. = 16 Pfg. zu frankieren waren. "Mit Luftpost ab Erfurt" steht da und ob sich der Groschen zeitlich gelohnt hat zu frankieren, werden wir nie heraus finden, denn einen Abgabestempel gibt es nicht.
Auch schön: Endlich mal ein Beleg ohne die damals übliche Grußformel, das nimmt man gerne in die Sammlung auf.
Aber einen Lupo-Beleg hatte ich zuvor nicht innerdeutsch und diesem eklatanten Mangel wurde nun endlich abgeholfen. Fehlen noch Muster ohne Wert, Geschäftspapiere, Unterfrankaturen, poste restante, Fehlleitungen und Rücksendungen - mal sehen, was die Zukunft bringt.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

von einem lieben Forumkollegen erhalten darf ich heute ein Luftpost-Kärtchen aus Oberhof vom 9.5.1935 an Dr. Lausterer in Hannover zeigen, für das 6 Pfg. plus Luftpost 10 Pfg. = 16 Pfg. zu frankieren waren. "Mit Luftpost ab Erfurt" steht da und ob sich der Groschen zeitlich gelohnt hat zu frankieren, werden wir nie heraus finden, denn einen Abgabestempel gibt es nicht.
Auch schön: Endlich mal ein Beleg ohne die damals übliche Grußformel, das nimmt man gerne in die Sammlung auf.
Aber einen Lupo-Beleg hatte ich zuvor nicht innerdeutsch und diesem eklatanten Mangel wurde nun endlich abgeholfen. Fehlen noch Muster ohne Wert, Geschäftspapiere, Unterfrankaturen, poste restante, Fehlleitungen und Rücksendungen - mal sehen, was die Zukunft bringt.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 20.07.2022 09:52:09
Gelesen: 198972
# 188
@ bayern klassisch [#187]
Auch schön: Endlich mal ein Beleg ohne die damals übliche Grußformel, das nimmt man gerne in die Sammlung auf.
Guten Morgen,
da muss ich Dich leider enttäuschen: Hinter dem herzlichen Gruß folgt das obligatorische Heil Hitler. Oder meintest Du etwas anderes ?
Gruß Michael
Am: 20.07.2022 13:55:41
Gelesen: 198938
# 189
@ inflamicha [#188]
Hallo Michael,
ach herrje - ich hatte das für eine zivile, weitere Grußformel gehalten, aber jetzt, wo du es schreibst, kann ich es auch lesen. Ja, so täuscht man sich, wenn man Sütterlin nicht gut lesen kann.
Weißt du eigentlich, ob diese, nennen wir es mal "additive Grußformel", vorgeschrieben war, oder ob das auf freiwillig - ideologischer Basis erfolgte? Nur aus Interesse, nicht wegen politischer Statements.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 20.07.2022 14:41:54
Gelesen: 198931
# 190
@ bayern klassisch [#189]
Hallo Ralph,
schau mal auf Wikipedia unter "Hitlergruß", da steht eine ganze Menge dazu. In der NSDAP war es schon lange vor der "Machtergreifung" der offizielle Parteigruß, ab 1933 wurde er dann auch dem Normalvolk verordnet. Und wer da als Antwort witzelte "Heil Du ihn!" durfte nicht an den Falschen geraten.
Gruß Michael
Am: 20.07.2022 14:45:14
Gelesen: 198929
# 191
@ inflamicha [#190]
Hallo Michael,
vielen Dank - schaue da gleich mal nach.
Die wenigen Briefe aus der Familie, die ich aus dieser Zeit gesehen habe, zeigen diesen Gruß gar nicht, daher war ich baß erstaunt, dass so viele Briefe und Karten ihn zeigen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 20.07.2022 16:54:17
Gelesen: 198908
# 192
Fernbrief zu 12 Pfg. frankiert mit Wagnermarken Zusammendruck 6+4 (W47) "Meistersinger" und "Fliegender Holländer"+ 2x1 Pfg. Hindenburg gestempelt Nürnberg (RPT) 6.9.1934 nach Aschaffenburg.
hajo22
hajo22
Am: 22.07.2022 09:48:42
Gelesen: 198783
# 193
Hallo zusammen,
ich habe hier einen Beleg mit der Nummer 888 im Paar auf Brief. Die rechte Marke mit dem Plattenfehler II.
Was ist den von dem Beleg zu halten in Bezug auf den Stempel?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
LG Christian




Am: 22.07.2022 13:56:50
Gelesen: 198757
# 194
@ harrlos [#193]
Hallo Christian,
ich persönlich halte den Brief für "Mache" und habe starke Zweifel, dass er je gelaufen ist.
Es wäre buchstäblich ein Brief der letzten Minute. Am 3.5.1945 (Stempeldatum) kapitulierte Hamburg und wurde kampflos an die Briten übergeben. Ab 13 Uhr an diesem Tag durfte sich niemand mehr auf den Straßen zeigen und insbesondere der Stadtteil der im Stempel steht (Neugraben-Fischbek) wurde mit als erstes von der aus Richtung Buxtehude anrückenden britischen 7. Panzerdivision eingenommen.
Natürlich könnte es theoretisch wohl solche "Allerletztbriefe" geben. Aber dann noch so schön frankiert, super schön gestempelt und fast perfekt erhalten - nun ja, es soll ja auch einen Weihnachtsmann geben. ;-)
Der Stempel ist aptiert, Postleitgebietszahl (24) nachträglich eingefügt. Das war zu dieser Zeit durchaus üblich, ob aber auch dieser Stempel bereits zum Stempeldatum so aptiert war weiß ich nicht. Der Abschlag dürfte aber von einem echten Gerät stammen, was nicht bedeutet, dass er auch zeitgerecht und legitim erfolgt ist.
Viele Grüße,
Peter
Am: 22.07.2022 16:45:17
Gelesen: 198722
# 195
@ harrlos [#193]
Der Brief ist als Ortsbrief (8 Pfennig) überfrankiert. Sehr wahrscheinlich befördert, da das Postamt nicht vormittags den Betrieb einstellt, weil vielleicht nach dem Essen die Engländer einmarschieren. Habe es selbst in Breitingen im März 1945 erlebt - die Amerilkaner sind einmarschiert, haben einen Ortskommandanten und ein paar Leute stationiert und sind Richtung Leipzig weitergezogen. Die Post hat das bei der Arbeit nicht aufgehalten.
Regis
Am: 23.07.2022 19:58:31
Gelesen: 198675
# 196
Ganzsache zu 6 Pfg. Richard Wagner und links Abbildung des Festspielhauses in Bayreuth mit Zusatzfrankatur 4 und 5 Pfg. Hindenburg in der Verwendung als Auslandskarte (15 Pfg.) in die Schweiz (1933).
hajo22
hajo22
Am: 24.07.2022 09:01:43
Gelesen: 198621
# 197
Liebe Freunde,
eine Kombination, die simpel ist, aber die ich noch nicht hatte, zeigt das gewöhnliche 12 Pfg. Franko vom Bürgermeisteramt Ramsen (Pfalz) an das Grundbuchamt in Kirchheimbolanden, hinten blank, wie immer.
Dass eine Behörde Zuschlagsmarken verwendete, hatten wir ja schon mal, aber erstaunlich ist es für mich doch.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Dass eine Behörde Zuschlagsmarken verwendete, hatten wir ja schon mal, aber erstaunlich ist es für mich doch.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 24.07.2022 10:32:50
Gelesen: 198606
# 198
@ Regis [#195]
Das ist ein wunderbares Zeitdokument bzw Zeitzeugenaussage, die du mit uns geteilt hast - Danke dafür. Wir die nach dem Krieg geboren wurden und die Zeit nicht miterlebt haben, können es uns nur schwer vorstellen, wie es damals war. Und es macht auch Sinn, das sich die Besatzungsmacht erst mal nicht für die Post interessiert hat, und halt weitergezogen ist.
Und ich kann mir gut vorstellen, das Sammler hier Belege produziert haben, um halt eben den Einmarsch bzw das Kriegsende vor Ort zu dokumentieren. Ich habe selber als Teenager Letzttagsverwendungen der DDR DM Marken im Verkehrsgebiet West hergestellt, um halt einmal den letzten möglichen Verwendungstag zu dokumentieren und halt das diese Marken in Westdeutschland verwendet werden konnten.
Am: 24.07.2022 11:20:36
Gelesen: 198595
# 199
Ganzsache zu 6 Pfg. frankiert mit Wagner waagrechtes Paar zu 2 x 12 Pfg. (Siegfried) + Wagner 3 Pfg. (Tannhäuser) + Zusatzfrankatur 13 Pfg., insgesamt 46 Pfg. = 1 Pfg. überfrankiert (Ortspostkarte 5 Pfg. + Eilbotengebühr 40 Pfg.).
Gestempelt Schwandorf 30.1.1934.
Philatelistisch inspiriert.
hajo22
hajo22
Am: 25.07.2022 11:01:11
Gelesen: 198487
# 200
Ganzsache zu 6 Pfg. + Zusatzfrankatur Wagner 6 Pfg. (Meistersinger) + 3 Pfg. (Tannhäuser) aus Berlin-Charlottenburg vom 1.2.1934 bedarfsmäßig als Auslandskarte zu 15 Pfg. (portorichtig) nach Athen/Griechenland.
hajo22
hajo22
Am: 25.07.2022 11:10:00
Gelesen: 198483
# 201
@ hajo22 [#200]
Hallo,
beides sehr schöne (aber auch schlimme) Belege, die man erst einmal finden muss. Danke für´s Zeigen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.07.2022 14:22:15
Gelesen: 198462
# 202
@ HWS-NRW [#201]
Mir kommt es auf die Wagnermarken an. Ich zeige morgen nochmals die Karte mit Wagnermarken nach Kopenhagen. Dann ist Schluß.
Viele Grüße aus dem Allgäu,
hajo22
Am: 27.07.2022 10:37:50
Gelesen: 198351
# 203
Liebe Freunde,
gestern kamen 2 weitere Kleinigkeiten zu mir, die ich auf internationalen Plattformen (eigentlich kein so schönes Wort) gegen kleine Münze erstehen konnte.
Das 1. ist Zusammendruck der 4+2 und 6+4 als 15er Block vom linken Rand getarnt. Amtlich heißt das dann " 219, wenn die 4+2 oben und die 6+4 unten ist. Andersherum ist es die S 221, aber es gäbe auch die Kombi 4+2 und 6+4 und 4+2, dann hätten wir die Kombi S 220 vor uns, während 6+4 und 4+2 und 6+4 die Kombi S 222 darstellt. Genug verwirrt? Ich bin es jedenfalls und weiß gar nicht, wie ich solch einen 15er Block beschreiben soll.
Dann fiel mir ein Einschreiben aus Hindenburg in Oberschlesien vom 11.1.1935 in die Hände, wobei die frankierten 42 Pfg. (12 Pfg. Franko und 30 Pfg. Einschreiben) wohl portogerecht sind. Schön ist auch der Absenderstempel von der Firma Conrad Tack & Cie Schuhwaren-Fabriken Burg b. M. (heißt wohl Burg bei Magdeburg?). Auf die Adresse hatte ich nicht geschaut, weil ich bei einem Preis von nicht mal 1 BP$ den Sofortkauf wählte.
Jetzt, da es da ist, lese ich "Titl. Reichsführer der SS Himmler, Berlin". Ob die Firma Stiefel für die SS geliefert hat?
Gefunden habe ich das [1].
Aber dort gibt es eine Datenlücke, in die mein Brief fällt. Na ja, ist ja auch nicht so wichtig.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
[1] https://www.touristinfo-burg.de/sehenswertes/industrie-und-handwerk/schuhfabrik-conrad-tack-cie.html
Das 1. ist Zusammendruck der 4+2 und 6+4 als 15er Block vom linken Rand getarnt. Amtlich heißt das dann " 219, wenn die 4+2 oben und die 6+4 unten ist. Andersherum ist es die S 221, aber es gäbe auch die Kombi 4+2 und 6+4 und 4+2, dann hätten wir die Kombi S 220 vor uns, während 6+4 und 4+2 und 6+4 die Kombi S 222 darstellt. Genug verwirrt? Ich bin es jedenfalls und weiß gar nicht, wie ich solch einen 15er Block beschreiben soll.
Dann fiel mir ein Einschreiben aus Hindenburg in Oberschlesien vom 11.1.1935 in die Hände, wobei die frankierten 42 Pfg. (12 Pfg. Franko und 30 Pfg. Einschreiben) wohl portogerecht sind. Schön ist auch der Absenderstempel von der Firma Conrad Tack & Cie Schuhwaren-Fabriken Burg b. M. (heißt wohl Burg bei Magdeburg?). Auf die Adresse hatte ich nicht geschaut, weil ich bei einem Preis von nicht mal 1 BP$ den Sofortkauf wählte.
Jetzt, da es da ist, lese ich "Titl. Reichsführer der SS Himmler, Berlin". Ob die Firma Stiefel für die SS geliefert hat?
Gefunden habe ich das [1].
Aber dort gibt es eine Datenlücke, in die mein Brief fällt. Na ja, ist ja auch nicht so wichtig.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
[1] https://www.touristinfo-burg.de/sehenswertes/industrie-und-handwerk/schuhfabrik-conrad-tack-cie.html
Am: 28.07.2022 12:56:12
Gelesen: 198159
# 204
Wagner Zusammendruck (W 47) 6 Pfg. (Meistersinger) mit 4 Pfg. (Fliegender Holländer) auf Ganzsache zu 6 Pfg. aus Hamburg vom 6.2.1934 als Auslandskarte zu 15 Pfg. (portorichtig) nach Kopenhagen.

Der Absender fragt um Briefmarken-Tauschmaterial an.
hajo22

Der Absender fragt um Briefmarken-Tauschmaterial an.
hajo22
Am: 28.07.2022 14:52:23
Gelesen: 198136
# 205
Sondermarke zum Tag der Wehrmacht 1944: 3+2 Pfg (Sturmboot) waagrechter 3er-Streifen + senkrechter 3er-Streifen AH, gesamt 12 Pfg. für einen Fernbrief bis 20 gr., gestempelt Hindenburg (Oberschlesien) 14.5.1944 nach Berlin.
Es ist gar nicht so leicht wie man glauben könnte, diese 2. Wehrmachtsserie auf Briefen zu sammeln.
Ach und ja, dies ist kein hochwertiger Beitrag.
hajo22
Es ist gar nicht so leicht wie man glauben könnte, diese 2. Wehrmachtsserie auf Briefen zu sammeln.
Ach und ja, dies ist kein hochwertiger Beitrag.
hajo22
Am: 28.07.2022 16:42:54
Gelesen: 198118
# 206
@ hajo22 [#205]
Aber ein Super-Beleg, mir gefällt er wirklich, optisch ein Schmankerl !
mit Sammlergruß
Werner
Am: 28.07.2022 17:39:47
Gelesen: 198102
# 207
@ HWS-NRW [#206]
optisch ein Schmankerl !
Fand ich auch, als ich den Beleg vor 5 Jahren erwarb.
Hier die 4+3 Pfg (Kettenkrad) aus der 2. Wehrmachtsserie im Viererblock auf Ortsbrief über 20 gr. innerhalb Hamburgs gelaufen am 30.12.1944.
Viele Grüße aus dem Allgäu,
hajo22
Viele Grüße aus dem Allgäu,
hajo22
Am: 28.07.2022 18:19:31
Gelesen: 198089
# 208
Liebe Freunde,
der Gott der Bucht und Auktionshäuser hatte ein Einsehen mit mir und schickte mir heute 3 Kleinigkeiten zu, über die sich mein Albumg "1934" sehr freut.

1. Eine Postkarte aus Großhöhrsdorf mit adrettem Sonderstempel vom 2.3.1935 zu 6 Pfg. nach Holzbau über Rechenberg - Bienenmühle. Dem Zielort entnehme ich, dass es sich kaum um eine Weltstadt gehandelt haben dürfte. Eine Karte mit "herzlichen Grüßen", wie schön!

2. Eine Postkarte aus Darmstadt zur Beförderung im Postballon vom 16.2.1935, wobei der Ballon willig war, nur das Wetter nicht, so dass die Karte erst am 7.4.1935 in Frankfurt ankam, wobei sie doch als Ortspostkarte nach Darmstadt gerichtet war? Kann mir das einer erklären, dessen IQ höher als der meinige ist?
3. Ein Kuvert des Gemeinderats Oberfahlheim an die Versicherungskammer Abteilung für Hagelversicherung in München 22 vom 23.3.1935. Der Brief wurde mit dem Landpoststempel Oberfahlheim Über Neu-Ulm (Donau) mit 12 Pfg. frankiert nach Neu-Ulm geleitet. Auch hier wieder ein Behördenschreiben, das 12 Pfg. Franko wert war, aber 6 Pfg. Zuschlag erforderte. Mal sehen, wie viele davon ich noch schnappen kann.
Gibt es eine sammlerische Grundlage, wie häufig z. B. diese Landpoststempel sind? Sicher wird es da große Unterschiede geben, aber wenn man prozentual denkt, könnte es dann 1% der Briefe dieser Zeit mit diesen Stempeln geben, oder liege ich da weit daneben?
Liebe Grüsse von bayern klassisch

1. Eine Postkarte aus Großhöhrsdorf mit adrettem Sonderstempel vom 2.3.1935 zu 6 Pfg. nach Holzbau über Rechenberg - Bienenmühle. Dem Zielort entnehme ich, dass es sich kaum um eine Weltstadt gehandelt haben dürfte. Eine Karte mit "herzlichen Grüßen", wie schön!

2. Eine Postkarte aus Darmstadt zur Beförderung im Postballon vom 16.2.1935, wobei der Ballon willig war, nur das Wetter nicht, so dass die Karte erst am 7.4.1935 in Frankfurt ankam, wobei sie doch als Ortspostkarte nach Darmstadt gerichtet war? Kann mir das einer erklären, dessen IQ höher als der meinige ist?
3. Ein Kuvert des Gemeinderats Oberfahlheim an die Versicherungskammer Abteilung für Hagelversicherung in München 22 vom 23.3.1935. Der Brief wurde mit dem Landpoststempel Oberfahlheim Über Neu-Ulm (Donau) mit 12 Pfg. frankiert nach Neu-Ulm geleitet. Auch hier wieder ein Behördenschreiben, das 12 Pfg. Franko wert war, aber 6 Pfg. Zuschlag erforderte. Mal sehen, wie viele davon ich noch schnappen kann.
Gibt es eine sammlerische Grundlage, wie häufig z. B. diese Landpoststempel sind? Sicher wird es da große Unterschiede geben, aber wenn man prozentual denkt, könnte es dann 1% der Briefe dieser Zeit mit diesen Stempeln geben, oder liege ich da weit daneben?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 29.07.2022 19:18:04
Gelesen: 197912
# 209
@ bayern klassisch [#208]
Hallo Bayern Klassisch,
in meinem Heimatsammelgebiet Herzogtum Lauenburg gab es auf Grund der ländlichen Struktur eine sehr große Zahl von Poststellen (II). Die Häufigkeit ist in der Tat sehr unterschiedlich. Einige sind recht häufig. In der Regel begründet durch Campingplatz, Naturtourisnus (Schaalseeregion), Schullandheim, Sanatorium etc., von wo aus viel geschrieben wurde. Andere Orte mit ein paar Bauernhöfen habe ich in mittlerweile fast 40 Jahren Suche noch nie zu Gesicht bekommen. Vor zwei Jahren tauchte sogar eine noch völlig unbekannte Poststelle auf, die lt. den Ortsverzeichnissen max. 1-2 Jahre bestand.
Interessant vielleicht, dass auch die Tagesstempel der Postagenturen / Poststellen I teils so gut wie unauffindbar sind. Nach meinem Eindruck sind Landpoststempel weit überdurchschnittlich zum Anteil ihres Vorkommens im Postaufkommen erhalten geblieben. Die Sammler wußten damals ja, dass das die kleineren Orte sind und die Stempel dementsprechend selten. Belege mit Dauerserienmarken und Tagesstempeln wurden in der Regel nicht aufgehoben. Damit erkläre ich mir die relative Seltenheit der Tagesstempel der Postagenturen / Poststellen I. Noch schlimmer steht es um Belege der Poststellen II nach Abschaffung der Landpoststempel 1963. Nun waren diese nicht mehr auf den ersten Blick unterscheidbar. Die sind - nun entsprechend dem geringen Anteil am Postaufkommen - so gut wie gar nicht zu finden und es klaffen riesige Lücken bei mir.
Burkhard
Am: 29.07.2022 19:32:34
Gelesen: 197904
# 210
Fernpostkarte frankiert mit 6+4 Pfg. (2. Wehrmachtsserie) "U-Boot-Kommandant am Sehrohr", gestempelt Salach 24.6.1944 nach Schongau.
Schönen Freitagabend,
hajo22
Schönen Freitagabend,
hajo22
Am: 29.07.2022 19:40:27
Gelesen: 197899
# 211
@ mumpipuck [#209]
Hallo Burkhard,
danke für deinen klärenden Beitrag - ich denke auch, dass man Briefe mit diesen Stempeln größere Beachtung schenken sollte. Ich finde alles in diesem Zusammenhang interessant und sammelwürdig - da ich ja nur die Nothilfe von 1934 sammle, die nur bis 1935 gültig war, ist das Zeitfenster eher eng, aber die Ausdehnung enorm, daher hoffe ich noch viele dieser Stempel zu bekommen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 29.07.2022 23:23:31
Gelesen: 197868
# 212
Hallo zusammen,
einen schönen dank für die Antworten, sie haben mir etwas weitergeholfen.
ich habe von dieser Art noch diese Briefe. Lohnt es sich sie zum Prüfer zu schicken ?


Am: 30.07.2022 00:04:59
Gelesen: 197853
# 213
@ harrlos [#212]
Hallo Christian,
dankeschön für das Zeigen dieser Belege. Sie bestätigen recht deutlich meine in Beitrag [#194] geäußerte Meinung. ;-)
Hier noch etwas zum Nachdenken (eben erst gefunden):
Tagesstempel HAMBURG-NEUGRABEN 1 / a vom 21.4.1948 auf unverdächtiger Paketkarte. Bei diesem Stempel war selbst 1948 die PLGZ noch nicht nachträglich eingefügt. Der Rückschluß, dass auch der Tagesstempel mit UB b nicht aptiert war, muss zwar nicht unbedingt stimmen, aber es gibt zumindest zu denken. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Am: 30.07.2022 11:15:55
Gelesen: 197789
# 214
@ harrlos [#212]
@ filunski [#213]
Hier scheint es eine größere Produktion gegeben zu haben. Mir liegt dieser Stempel auch nur aus dieser Quelle und mit diesem Datum vor.
Hamburg-Neugraben 1 b, 03.05.45
Ich denke es ist ein echter Poststempel, aber vermutlich nicht zeitgerecht abgeschlagen. Im Schnellbacher-Katalog [1] ist er nicht erzeichnet.
[1] Jürgen Schnellbacher: Die Postleitgebietszahl vor dem 8.5.45. 2. Auflage, 2009
VG
Bernhard
Hamburg-Neugraben 1 b, 03.05.45
Ich denke es ist ein echter Poststempel, aber vermutlich nicht zeitgerecht abgeschlagen. Im Schnellbacher-Katalog [1] ist er nicht erzeichnet.
[1] Jürgen Schnellbacher: Die Postleitgebietszahl vor dem 8.5.45. 2. Auflage, 2009
VG
Bernhard
Am: 30.07.2022 11:52:39
Gelesen: 197774
# 215
Einschreibbrief über 20 gr. frankiert mit 2x25+je 15 Pfg. (Nebelwerfer) und 4+3 Pfg. (Kettenkrad) gesamt 54 Pfg. (portorichtig), gestempelt Meuselwitz 15.5.1944 nach Salzbergen, Ankunft 16.5.1944.
hajo22
Am: 30.07.2022 21:18:24
Gelesen: 197723
# 216
@ filunski [#213]
Hallo Peter,
ich habe in meinem Sammelgebiet Herzogtum Lauenburg sehr häufig die Situation, dass nur einzelne Tagesstempel mit einer Postgebietsleitzahl versehen wurden und andere nicht. Das könnte daran liegen, dass man ja auch Stempel für den laufenden Betrieb brauchte und daher nicht alle zugleich eingesandt werden konnten. Durch das Kriegsende versandete die Aktion dann.
Nachfolgend zwei Beispiele:




Ich persönlich glaube, dass die Abschläge von Hamburg-Neugraben b schon zeitgerecht sein könnten. Ein Sammler hat sich die Neuausgaben am Schalter abstempeln lassen. Habe leider in beiden mir bekannten Datenbanken keine Vergleichsabschläge gefunden.
Herzliche Grüße
Burkhard



Ich persönlich glaube, dass die Abschläge von Hamburg-Neugraben b schon zeitgerecht sein könnten. Ein Sammler hat sich die Neuausgaben am Schalter abstempeln lassen. Habe leider in beiden mir bekannten Datenbanken keine Vergleichsabschläge gefunden.
Herzliche Grüße
Burkhard
Am: 30.07.2022 22:12:46
Gelesen: 197711
# 217
@ harrlos [#212]
@ mumpipuck [#216]
"Ein Sammler hat sich die Neuausgaben am Schalter abstempeln lassen."
Hier ein kleiner Ausschnitt und der passende Link über die Besetzung von Hamburg.
"Unterdessen verbreitet der Rundfunk seit den frühen Morgenstunden des 3. Mai in Hamburg die Nachricht, dass die Briten am Nachmittag einmarschieren werden. Zwischen 13 und 19 Uhr herrscht Ausgangssperre." [1]
Es stellt sich die Frage ob man zwei Stunden vor Beginn der Ausgangssperre nichts besseres zu tun hat als Blankoumschläge abstempeln zu lassen?
Gruss
Martin
[1] http://www.ndr.de/geschichte/chronologie/kriegsende/Wie-der-Zweite-Weltkrieg-1945-fuer-Hamburg-endete,kriegsende106.html
Am: 31.07.2022 00:17:31
Gelesen: 197691
# 218
@ harrlos [#212]
@ mumpipuck [#216]
@ Martin de Matin [#217]
Hallo zusammen,
da entwickelt sich ja eine interessante Diskussion zu diesen Belegen.
Burkhard, du hast völlig Recht und belegst es ja auch anschaulich, nicht jeder Stempel eines Postamts wurde damals sofort mit den neuen PLGZn ausgestattet/aptiert. Vielleicht war das ja auch im Fall Hamburg-Neugraben so. Der Stempel auf den zweifelhaften Belegen stammt auch meiner Meinung nach von einem echten Stempelgerät. Nur an eine zeitgerechte, also echte, Verwendung glaube ich nicht. Da bin ich ganz bei Bernhard [#214]. Martin stellt auch völlig richtig vor dem historischen Hintergrund die treffende Frage "ob man zwei Stunden vor Beginn der Ausgangssperre nichts besseres zu tun hat als Blankoumschläge abstempeln zu lassen?"
Hätten die Belege nicht gerade dieses markante Datum, 3.5.1945 (Tag der Kapitulation Hamburgs, siehe auch [#194]), ließe ich mich noch von einem Gefälligkeitsstempel überzeugen.
So aber sehe ich diese Belege eher gleichwertig zu den bekannten SA/SS-Belegen. Es ist alles Mache die von "findigen" Spekulanten nach dem Krieg mit einem rückdatierten Stempel angefertigt wurde.
Postalisch gelaufen sind die alle nicht. Da helfen auch die Aussagen von Zeitzeugen nicht weiter, die an einen reibungslosen Ablauf von Postprozessen in jener Zeit glauben. Genausowenig wie in Berlin in jenen Tagen (Anfang Mai 1945) sich unerschrockene Philatelisten im Artilleriefeuer und zwischen den Straßenkämpfen zum letzten noch besetzten Postamt durchkämpften um schnell noch ein paar "tolle" Briefe aufzugeben, haben in den Vormittagsstunden des 3. Mai 1945 in Hamburg, schnell noch vor der Ausgangssperre und bevor die britischen Panzer durch die Straßen rollten, ebensolche wagemutige Philatelisten tapfere Postbeamte dazu überredet noch reihenweise vorgefertigte Belege mit den damals teuren Zuschlagsmarken, die auf echter Gebrauchspost eher wenig zu finden waren, sauber und exakt abzustempeln. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Am: 31.07.2022 10:09:38
Gelesen: 197640
# 219
Da ich innerhalb des Hobbys auch bißchen auf die verschiedenen Stempeltypen bis zur Einführung der vierstelligen Postleitzahlenstempel spezialisiert habe, finde ich Verfälschungen oder rückdatierte echte Stempel auch immer einen interessanten Teilbereich. Gerade bei den Marken von 1944-45, und bei den Marken aus der Allierten Besatzungszeit, die nur kurze Verwendendungszeiträume hatten, wurde oft nachgestempelt.
Und es sind dann ja auch oft nur so diese Kleinigkeiten, wie die vorhandene oder fehlende Postleitzahl oder entfernte Texte wie z.B. "Stadt der Reichsparteitage" oder "Reichsmessestadt", oder einfach nachgewiesene Beschädigungen am Stempel, der ab einem bestimmten Zeitpunkt da war, an denen man dann erkennen kann, das hier jemand das Datum zurückgedreht hat.
Vllt kann Richard dazu die Beiträge in ein separaten Thread auslagern? Als Überschrift könnte man z.B. "Rückdatierte Originalstempel - wie erkennen?" wählen.
Am: 31.07.2022 12:43:59
Gelesen: 197602
# 220
Einschreib-Fernbrief über 20 gr. frankiert mit 2.Wehrmachtsserie 30+20 Pfg. (Gebirgsjäger) und 24+10 Pfg. (Eisenbahngeschütz), gesamt 54 Pfg. (portorichtig), gestempelt Jena vom 3.5.1944 nach Böhlen bei Leipzig, Ankunft 4.5.1944.
hajo22
Am: 31.07.2022 14:27:29
Gelesen: 197587
# 221
Einschreiben-Nachnahme-Fernbrief › 20 gr. (Porto: 30+20+24 = 74 Pfg.), Buntfrankatur in Pfg.: 6+4 (U-Boot-Kommandant am Sehrohr), 8+4 (Granatwerfer der Waffen-SS), 16+10 (Schnellboot S26-29), 20+10 (Seeaufklärer Arado Ar 196), 24+10 (Eisenbahngeschütz), gestempelt Geislingen (Steige) vom 11.8.1944 nach Ingolstadt, Ankunft 18.8.1944.

hajo22

hajo22
Am: 31.07.2022 15:01:03
Gelesen: 197578
# 222
Einschreiben-Auslandsbrief bis 20 gr. (Porto: 30+25 = 55 Pfg.), Bunt-/Mischfrankatur in Pfg.: 2.Wehrmachtsserie 5+3 (Fallschirmjäger), 6+4 (U-Boot-Kommandant am Sehrohr), 8+4 (Granatwerfer der Waffen-SS), 10+5 (Scheinwerfer), 20+10 (Seeaufklärer Arado Ar 196) in Mischfrankatur mit 6+4 (25 Jahre Deutscher Luftpostdienst, Flugzeug Focke-Wulf Condor FW 200 über Flughafen), gestempelt Ingolstadt 17.5.1944 nach Zürich, Ankunft 25.5.1944. Der Brief ist portogerecht frankiert.
Deutsche Brief-Zensur (d) = München.


hajo22
Deutsche Brief-Zensur (d) = München.


hajo22
Am: 31.07.2022 16:22:59
Gelesen: 197555
# 223
Um 7 Pfg. unterfrankierter Einschreiben-Eilboten-Fernbrief (Porto: 30+50+12 = 92 Pfg.). Frankiert (in Pfg.) mit 2. Wehrmachtsserie 25+15 (Nebelwerfer) und 2x30+je 20 (Gebirgsjäger), gestempelt Freudenstadt 10.5.1944 nach Freiburg/Breisgau, Ankunft 11.5.1944.
Die Unterfrankierung blieb unentdeckt (oder wurde im Hinblick auf die hohen Markenzuschläge (55 Pfg.) stillschweigend toleriert, wer weiß).

hajo22

hajo22
Am: 01.08.2022 12:45:07
Gelesen: 197478
# 224
Liebe Freunde,
heute darf ich wieder 2 Briefe meiner jüngsten Mini-Sammlung vorstellen:

1. Vom 28.11.1934 datiert ein Münchener Recobrief an Herrn Dipl. Ing. Paul Will in Rosenheim im dortigen Land-Bauamt, der mit 43 Pfg. um exakt einen Pfg. überfrankiert ist und daher eigentlich in die Tonne gehört - oder etwa nicht? Nein, Tonnenbriefe sammelt man nicht und Frankaturen mit dem Höchstwert von 40 Pfg. findet man auch nicht wie Sand am Meer, daher wird er, da echt gelaufen, natürlich in mein Album wandern.

2. Vom 15.3.1935 datiert ein Dresden Neustädter Recobrief an Herrn Johannes Thomasi nach Neustadt in Sachsen. Hier mit 42 Pfg. gernau richtig berechnet 12 Pfg. für den Brief und 30 Pfg. für die Einschreibung.
Besonders schön für mich: Identische Portostufen, aber ganz andere Frankatur, jeder lief in seinem Freistaat und keine Marke ist "doppelt".
Liebe Grüsse von bayern klassisch

1. Vom 28.11.1934 datiert ein Münchener Recobrief an Herrn Dipl. Ing. Paul Will in Rosenheim im dortigen Land-Bauamt, der mit 43 Pfg. um exakt einen Pfg. überfrankiert ist und daher eigentlich in die Tonne gehört - oder etwa nicht? Nein, Tonnenbriefe sammelt man nicht und Frankaturen mit dem Höchstwert von 40 Pfg. findet man auch nicht wie Sand am Meer, daher wird er, da echt gelaufen, natürlich in mein Album wandern.

Am: 02.08.2022 21:33:01
Gelesen: 197361
# 225
Liebe Freunde,
den hatte ich noch gar nicht gezeigt: Reco-Express-Brief aus dem wunderschönen Heidelberg vom 5.12.1934 an Herrn Hans Hochuli in Roggwil-Wynau S.B.B. Bahnhof in der Schweiz.

Ob das portogerecht war? Keine Ahnung, aber schön sieht er aus und das fanden wohl auch andere Sammler (leider!).
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Ob das portogerecht war? Keine Ahnung, aber schön sieht er aus und das fanden wohl auch andere Sammler (leider!).
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 06.08.2022 09:31:43
Gelesen: 197143
# 226
@ achim11-76 [#219]
Vllt kann Richard dazu die Beiträge in ein separaten Thread auslagern? Als Überschrift könnte man z.B. "Rückdatierte Originalstempel - wie erkennen?" wählen.
Hallo Achim,
kann ich gerne. Bitte nenne mir die Beitragnummern, die Du ausgelagert haben möchtest und mache einen Vorschlag, wie das neue Thema benannt werden soll.
Schöne Grüsse, Richard
Am: 09.08.2022 15:35:51
Gelesen: 196994
# 227
Liebe Freunde,
2 "Einläufe" vom Tage:

Kuvert mit 12+3 Pfg. mit Postaufgabe Bahnpost Kempten-Ulm vom 7.1.1935 "An das Bezirkskrankenhaus in Laupheim Württemberg", Absender war "Jakob Walcher Bux auf Post Buxheim".
Es ist der 1. Brief dieser Mini-Sammlung, der noch einen Inhalt hat:
Geehrte Frau Kornetter!
Möchte Ihnen mitteilen daß Ihr Brunder im Bezirkskrankenhaus Laupheim ist er hat Altersbrand u. ein Fuß mußte Amputirt werde, während der andere Fuß auch schon anfängt schwarz (zu) werden, man weiß ja nicht wie es bei ihm geht er ist recht schwach u. das .......lich ist auch da, vielleicht könnten Sie ihn besuchen u. es seiner Tochter mitteilen, er weißt keine Adresse von ihr, soweit kann ich ihr auch nicht schreiben, er läßt Sie grüßen u. hofft daß er Nachricht erhalte.
In aller Hochachtung grüße Sie Schwester Oberin.
Päckchenadresse aus Elbing vom 7.2.1935 mit "Viererblock" Zusammendruck an Herrn Dipl. Ing. W. Larisch in Frankfurt/Main Schadowstr. 5. Das Ganze sieht schon etwas verstempelt aus, aber dadurch ist es sicher auch Bedarf und portogerecht soll es auch noch sein. Bisher hatte ich mit diesen Satzmarken noch keine Päckchenadresse gesehen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Kuvert mit 12+3 Pfg. mit Postaufgabe Bahnpost Kempten-Ulm vom 7.1.1935 "An das Bezirkskrankenhaus in Laupheim Württemberg", Absender war "Jakob Walcher Bux auf Post Buxheim".
Es ist der 1. Brief dieser Mini-Sammlung, der noch einen Inhalt hat:
Geehrte Frau Kornetter!
Möchte Ihnen mitteilen daß Ihr Brunder im Bezirkskrankenhaus Laupheim ist er hat Altersbrand u. ein Fuß mußte Amputirt werde, während der andere Fuß auch schon anfängt schwarz (zu) werden, man weiß ja nicht wie es bei ihm geht er ist recht schwach u. das .......lich ist auch da, vielleicht könnten Sie ihn besuchen u. es seiner Tochter mitteilen, er weißt keine Adresse von ihr, soweit kann ich ihr auch nicht schreiben, er läßt Sie grüßen u. hofft daß er Nachricht erhalte.
In aller Hochachtung grüße Sie Schwester Oberin.
Päckchenadresse aus Elbing vom 7.2.1935 mit "Viererblock" Zusammendruck an Herrn Dipl. Ing. W. Larisch in Frankfurt/Main Schadowstr. 5. Das Ganze sieht schon etwas verstempelt aus, aber dadurch ist es sicher auch Bedarf und portogerecht soll es auch noch sein. Bisher hatte ich mit diesen Satzmarken noch keine Päckchenadresse gesehen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 09.08.2022 16:52:24
Gelesen: 196987
# 228
Hallo,
das sind doch herrliche Belege und zum Glück ein "Einlauf" ohne medizinischem Hintergrund.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.08.2022 17:37:18
Gelesen: 196977
# 229
@ HWS-NRW [#228]
Hallo Werner,
so isses! 2 Weitere sind schon geordert, die ich auch zeigen werde, wenn die Post die Güte haben wird, sie mir zuzusenden.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 12.08.2022 10:34:29
Gelesen: 196842
# 230
Liebe Freunde,
heute zeige ich eine EF der 25+15 Pfennig aus Ibbenbühren vom 16.3.1935 nach Bad Eilsen bei Bückeburg. Für über 20g bis 100g schwere Briefe wie hier galt ein Franko von 24 Pfg.. Der Absender dürfte kein Armer gewesen sein, denn 15 Pfg. Zuschlag war schon recht heftig - da spielte die Überfrankatur von einem Pfennig auch keine große Rolle mehr.
Solche schönen EF sind gar nicht so leicht zu finden, selbst bei den kleineren Werten. Eine zu 20 Pfg. fehlt mir noch, aber die wird mir auch noch über den Weg laufen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Solche schönen EF sind gar nicht so leicht zu finden, selbst bei den kleineren Werten. Eine zu 20 Pfg. fehlt mir noch, aber die wird mir auch noch über den Weg laufen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 12.08.2022 11:59:05
Gelesen: 196824
# 231
Hallo,
an dem 1 Pfg. Überfrankatur wird sich sicherlich irgendwann mal ein Jury-Kollege "dran hochziehen", aber auch ein super interessanter Beleg.
mit Sammlergruß und ein schönes Wochenende
Werner
Am: 12.08.2022 12:40:39
Gelesen: 196812
# 232
@ HWS-NRW [#231]
Lieber Werner,
ja, das könnte sein - aber da ich meine Bayern-Sammlungen nicht mehr ausstellen werde, werde ich diese Mini-Sammlung der Nothilfe von 1934 garantiert nie ausstellen - auch, weil ich mir solche Diskussionen ersparen will.
Diese Sammlung hier ist Hobby im Hobby, mehr nicht. Mir macht sie Spaß und wenn sie den Leuten hier auch Spaß macht, habe ich alles richtig gemacht.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 12.08.2022 22:25:16
Gelesen: 196784
# 233
Es macht Spaß ...
Am: 12.08.2022 22:26:49
Gelesen: 196783
# 234
@ mumpipuck [#233]
Danke!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 19.08.2022 17:10:00
Gelesen: 196512
# 235
Liebe Freunde,
so, jetzt ist mir endlich die 40+35 Pfg. als Einzelfrankatur (EF) in die Hände gefallen (Brief über 250-500 g). Hat man auch nicht jeden Tag.
Jetzt fehlt mir nur noch die 20 Pfg. als EF, aber das findet sich wohl auch noch irgendwann.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
so, jetzt ist mir endlich die 40+35 Pfg. als Einzelfrankatur (EF) in die Hände gefallen (Brief über 250-500 g). Hat man auch nicht jeden Tag.
Jetzt fehlt mir nur noch die 20 Pfg. als EF, aber das findet sich wohl auch noch irgendwann.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 21.08.2022 11:02:35
Gelesen: 196371
# 236
Liebe Freunde,
da ich die 8+4 Pfg. schon als Einzelfrankatur hatte, auch eine Dreifachfrankatur war mir längst ins Netz gegangen, fehlten also noch 2 Stück auf Brief, die ich jetzt vom 1.3.1935 vom Badehotel Bad Eilsen bei Bückeburg an den Herrn Rechtsanwalt und Notar Dr. Hoelkersbein in Ibbenbüren zeigen kann.
Mit der Portostufe komme ich noch nicht ganz zurecht, weil 16 Pfg. nur als schwerer Ortsbrief passen würde, hier aber ein Fernbrief vorliegt, der 12 oder 24 Pfg. gekostet hätte. Zählt man die Nominale der Marken und den Zuschlag zusammen, kommt man auf 24 Pfg., aber diese Lösung ist realiter wohl so nicht aufzumachen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
da ich die 8+4 Pfg. schon als Einzelfrankatur hatte, auch eine Dreifachfrankatur war mir längst ins Netz gegangen, fehlten also noch 2 Stück auf Brief, die ich jetzt vom 1.3.1935 vom Badehotel Bad Eilsen bei Bückeburg an den Herrn Rechtsanwalt und Notar Dr. Hoelkersbein in Ibbenbüren zeigen kann.
Mit der Portostufe komme ich noch nicht ganz zurecht, weil 16 Pfg. nur als schwerer Ortsbrief passen würde, hier aber ein Fernbrief vorliegt, der 12 oder 24 Pfg. gekostet hätte. Zählt man die Nominale der Marken und den Zuschlag zusammen, kommt man auf 24 Pfg., aber diese Lösung ist realiter wohl so nicht aufzumachen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 21.08.2022 23:06:38
Gelesen: 196264
# 237
Liebe Freunde,
einfache Briefe sind manchmal die Schönsten wie hier ein Simpler mit der allseits beliebten und (praktisch immer) portogerechten 12+3 Pfg. Frankatur des Gemeinderats Lampersdorf mit dem tollen Stempel Göggelsbuch über Roth bei Nürnberg an die Landeshagelversicherung in München vom ? Kann ich leider nicht lesen.
Ich mag diese Stempel der Landpostverkraftung sehr.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
einfache Briefe sind manchmal die Schönsten wie hier ein Simpler mit der allseits beliebten und (praktisch immer) portogerechten 12+3 Pfg. Frankatur des Gemeinderats Lampersdorf mit dem tollen Stempel Göggelsbuch über Roth bei Nürnberg an die Landeshagelversicherung in München vom ? Kann ich leider nicht lesen.
Ich mag diese Stempel der Landpostverkraftung sehr.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 24.08.2022 16:34:55
Gelesen: 196089
# 238
Liebe Freunde,
2 nette Briefe kamen heute per Post, wo doch dieselbe Samstag, Montag und Dienstag ein Austragen erfolgreich verhindert hat:
1. Brief

Postscheckbrief aus Speyer vom 19.12.1934 ans Postscheckamt Ludwigshafen mit Sondertarif innerhalb des Reichs von nur 5 Pfg.
2. Brief
Brief von Waldheim nach Aue vom 27.1.1935 mit Zusammendruck 12+8 Pfg. und 4 Pfg. = 24 Pfg. als schwerer Brief über 20-250 g.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Postscheckbrief aus Speyer vom 19.12.1934 ans Postscheckamt Ludwigshafen mit Sondertarif innerhalb des Reichs von nur 5 Pfg.
2. Brief
Brief von Waldheim nach Aue vom 27.1.1935 mit Zusammendruck 12+8 Pfg. und 4 Pfg. = 24 Pfg. als schwerer Brief über 20-250 g.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 25.08.2022 20:37:07
Gelesen: 196025
# 239
Ergänzend zu den Belegen von bayern klassisch zum WHW-Satz von 1934 nachfolgend ein netter Viererblock, den ich heute in der Stempeltypensammlung wiedergefunden hatte.
Deutsches Reich Mi-Nr. 556 auf Brief zu 12 Pf. aus Bad Tölz vom 06.04.1935
Als Frankatur kam ein Viererblock aus der rechten unteren Bogenecke zur Verwendung.
Gruß
Stefan
Deutsches Reich Mi-Nr. 556 auf Brief zu 12 Pf. aus Bad Tölz vom 06.04.1935
Als Frankatur kam ein Viererblock aus der rechten unteren Bogenecke zur Verwendung.
Gruß
Stefan
Am: 27.08.2022 13:36:12
Gelesen: 195926
# 240
@ Stefan [#239]
Hallo Stefan,
sehr schön - solche Blocks auf netten Briefen können sich wahrlich sehen lassen!
Liebe Freunde,

eben für einen BP$ ins Netz gegangen ist diese Karte zu 6+4 Pfg., die aus einem Hotel-Briefkasten (hinten zu sehen, wie wunderschön gelegen dieses Hotel war/ist) kam und mit der Bahnpost aufgenommen und weitergeleitet wurde.
Aber, wenn ich nicht irre, außerhalb der Gültigkeitsdauer - und trotzdem nicht nachtaxiert.
Besten Dank an den Tippgeber, ohne den ich dieses Rosinchen nicht gefunden hätte.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

eben für einen BP$ ins Netz gegangen ist diese Karte zu 6+4 Pfg., die aus einem Hotel-Briefkasten (hinten zu sehen, wie wunderschön gelegen dieses Hotel war/ist) kam und mit der Bahnpost aufgenommen und weitergeleitet wurde.
Aber, wenn ich nicht irre, außerhalb der Gültigkeitsdauer - und trotzdem nicht nachtaxiert.
Besten Dank an den Tippgeber, ohne den ich dieses Rosinchen nicht gefunden hätte.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 28.08.2022 19:47:27
Gelesen: 195823
# 241
Von mir heute ein Zeppelinbrief aus meiner Sammlung „Deutsche Luftpost Europa – Südamerika 1925 -1939“ nach Argentinien von 1935 frankiert mit der Flugpostmarke Luftschiff 1 Mark (MiNr 455) und vier Zusammendrucken aus dem Markenheftchenbogen Nothilfe 1934 (MiNr S 225, S 226, S 228 und S 230) als hochwertiger Beifrankatur. Die Frankatur ist mit dem Tagesstempel des Postamtes Friedrichshafen vom 1.6.35.-20 entwertet. Vorderseitig trägt der Zeppelinbrief den roten Bestätigungsstempel für die Luftpostbeförderung durch die Deutsche Luftpost Europa – Südamerika mit dem Unterscheidungsbuchstaben „b“ für Friedrichshafen, rückseitig erhielt der Zeppelinbrief in Buenos Aires zwei Ankunftstempel vom 6.6.1935.

Der Zeppelinbrief wurde mit der 5. Südamerikafahrt 1935 des Luftschiffes LZ 127 Graf Zeppelin von Friedrichshafen nach Recife in Nord-Brasilien befördert. Dort übernahm ein Flugzeug der brasilianischen Fluggesellschaft Sindicato Condor Ltda. die Luftpost und beförderte diese entlang der südamerikanischen Ostküste nach Buenos Aires, wo die Luftpostsendungen am 5.6.1935 20:41 eintrafen.
Der Zeppelinbrief ist insgesamt mit 1,76 Rm frankiert und damit mit 1 Pfg. überfrankiert. Bei einem Gewicht von 4 Gramm (vgl. Gewichtsangabe Vorderseite oben links) wären 1,75 Rm portogerecht gewesen: 25 Pfg Auslandsbrief bis 20 Gramm + 150 Pfg Luftpostzuschlag je 5 Gramm nach Argentinien.
Bei dem Zeppelinbrief handelt es sich zwar um einen Sammlerbrief, den die in München wohnhaften Absender im Briefumschlag beim Postamt Friedrichshafen eingeliefert hatten, um eine Beförderung mit dem Luftschiff zu gewährleisten; ein optischer Blickfang ist das hübsche Briefchen mit den klaren Stempelabschlägen und der attraktiven Frankatur allemal.
Wolfgang

Der Zeppelinbrief wurde mit der 5. Südamerikafahrt 1935 des Luftschiffes LZ 127 Graf Zeppelin von Friedrichshafen nach Recife in Nord-Brasilien befördert. Dort übernahm ein Flugzeug der brasilianischen Fluggesellschaft Sindicato Condor Ltda. die Luftpost und beförderte diese entlang der südamerikanischen Ostküste nach Buenos Aires, wo die Luftpostsendungen am 5.6.1935 20:41 eintrafen.
Der Zeppelinbrief ist insgesamt mit 1,76 Rm frankiert und damit mit 1 Pfg. überfrankiert. Bei einem Gewicht von 4 Gramm (vgl. Gewichtsangabe Vorderseite oben links) wären 1,75 Rm portogerecht gewesen: 25 Pfg Auslandsbrief bis 20 Gramm + 150 Pfg Luftpostzuschlag je 5 Gramm nach Argentinien.
Bei dem Zeppelinbrief handelt es sich zwar um einen Sammlerbrief, den die in München wohnhaften Absender im Briefumschlag beim Postamt Friedrichshafen eingeliefert hatten, um eine Beförderung mit dem Luftschiff zu gewährleisten; ein optischer Blickfang ist das hübsche Briefchen mit den klaren Stempelabschlägen und der attraktiven Frankatur allemal.
Wolfgang
Am: 03.09.2022 10:16:49
Gelesen: 195491
# 242
@ saintex [#241]
Hallo Wolfgang,
ein Hammerteil - wäre da nicht die 1 Mark drauf, hätte es auch ein Stück für meine Sammlung sein können. Danke fürs Zeigen dieser Granate!
Liebe Freunde,
als Liebhaber gerader Zahlen musste zu den 3 bereits vorhandenen Belegen noch dieser dringend dazu:

Schon wieder ist mir ein Poststück, hier eine Postkarte vom 17.2.1935 aus Darmstadt, "Zur Beförderung im Postballon" untergekommen. Diese war kommentarlos gerichtet an Herrn Artur Rischmann in Kehl, Großherzog Friedrichstr. 13a.
Aus Gründen vorherrschender Unwetter wurde sie über Frankfurt am Main erst am 7.4.1935, von Süden (Darmstadt) kommend, weiter nach Süden ins badische Kehl verfrachtet - das aber zügig und daher ohne Ballon.
Da die Karte nicht beschrieben worden war, ungewöhnlich, fiel sie in die Kategorie Drucksache, so dass sich das geringe Franko von nur 3+2 Pfg. erklärt.
Wenn ich jetzt mal ein Einschreiben oder Expressbrief/Karte mit diesem Ballon zeigen könnte, wäre mein Glück perfekt.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Schon wieder ist mir ein Poststück, hier eine Postkarte vom 17.2.1935 aus Darmstadt, "Zur Beförderung im Postballon" untergekommen. Diese war kommentarlos gerichtet an Herrn Artur Rischmann in Kehl, Großherzog Friedrichstr. 13a.
Aus Gründen vorherrschender Unwetter wurde sie über Frankfurt am Main erst am 7.4.1935, von Süden (Darmstadt) kommend, weiter nach Süden ins badische Kehl verfrachtet - das aber zügig und daher ohne Ballon.
Da die Karte nicht beschrieben worden war, ungewöhnlich, fiel sie in die Kategorie Drucksache, so dass sich das geringe Franko von nur 3+2 Pfg. erklärt.
Wenn ich jetzt mal ein Einschreiben oder Expressbrief/Karte mit diesem Ballon zeigen könnte, wäre mein Glück perfekt.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 15.09.2022 19:21:55
Gelesen: 194862
# 243
Liebe Freunde,
die Destination Niederlande hatte ich bisher noch nicht vorliegen, nicht mal auf einem Satzbrief, die ja recht häufig sind/waren.

Hier aus Essen/Mühlheim Flugplatz vom 30.1.1935 - leider ohne Ankunftsstempel, wie heute. Ob der Brief dann auch geflogen wurde? Die verklebte Gebühr hätte ja wohl gereicht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Hier aus Essen/Mühlheim Flugplatz vom 30.1.1935 - leider ohne Ankunftsstempel, wie heute. Ob der Brief dann auch geflogen wurde? Die verklebte Gebühr hätte ja wohl gereicht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 07.10.2022 11:43:56
Gelesen: 193815
# 244
Liebe Freunde,
nach langer Zeit mal wieder etwas von mir zu dem Thema:

1. Postkarte aus Böddensell im Kreis Gardelegen (Einwohner damals ca. 340) mit Stempel Böddensell über Neuhaldensleben vom 21.12.1934 nach Gardelegen an das dortige Finanzamt. Absender war der Schulze (die Älteren unter uns wissen noch, wer das war). Jener entschuldigte sich, dass er die benötigten Listen falsch verschickt hatte. Na ja, kann ja mal vorkommen.
Jedenfalls mag ich diese Stempel sehr und habe jetzt schon ein halbes Dutzend mit dieser Ausgabe.

2. Postkarte aus Plauen vom 14.12.1934 und Zusatzfrankatur von 4 und 5 Pfennigen = 15 Pfennige total an Mr and Mrs Richard Gross nach ??? New Jork New Jersey.
So weit ich es lesen kann, teilte man den Auswanderern mit, dass man mehrere Briefe und Karten mit Wohlfahrtsmarken frankiert hatte und diese gerne zurückgesandt hätte. Also echter Sammlerbedarf!
Bis dato hatte ich noch keine Karte mit Zusatzfrankatur gesehen und ich bedanke mich sehr bei einem lieben Sammlerfreund für den Tipp, zumal die Karte erstaunlich günstig blieb.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

1. Postkarte aus Böddensell im Kreis Gardelegen (Einwohner damals ca. 340) mit Stempel Böddensell über Neuhaldensleben vom 21.12.1934 nach Gardelegen an das dortige Finanzamt. Absender war der Schulze (die Älteren unter uns wissen noch, wer das war). Jener entschuldigte sich, dass er die benötigten Listen falsch verschickt hatte. Na ja, kann ja mal vorkommen.
Jedenfalls mag ich diese Stempel sehr und habe jetzt schon ein halbes Dutzend mit dieser Ausgabe.

2. Postkarte aus Plauen vom 14.12.1934 und Zusatzfrankatur von 4 und 5 Pfennigen = 15 Pfennige total an Mr and Mrs Richard Gross nach ??? New Jork New Jersey.
So weit ich es lesen kann, teilte man den Auswanderern mit, dass man mehrere Briefe und Karten mit Wohlfahrtsmarken frankiert hatte und diese gerne zurückgesandt hätte. Also echter Sammlerbedarf!
Bis dato hatte ich noch keine Karte mit Zusatzfrankatur gesehen und ich bedanke mich sehr bei einem lieben Sammlerfreund für den Tipp, zumal die Karte erstaunlich günstig blieb.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 07.10.2022 14:31:28
Gelesen: 193790
# 245
@ bayern klassisch [#244]
Hallo,
wieder einmal herrliche Belege, Danke für´s zeigen.
Ich sitze derzeit wieder an der Neuauflage meines Formulare-Buches und fand im Internet (oder bei einer Auktion) den folgenden Beleg;
(MiNr 563 + 564) mit stiller Versicherung ab RATHENAU 2.4.1935
mit Sammlergruß
Werner
(MiNr 563 + 564) mit stiller Versicherung ab RATHENAU 2.4.1935
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.10.2022 14:51:24
Gelesen: 193781
# 246
Hallo in die Runde,
wenn man einmal mit dem Suchen anfängt, fällt einem immer wieder etwas ein.
Zeitungssache (MiNr 590) von Ratzeburg abgesandt am 18.10.1935 zum Postzeitungsamt Berlin (meines Erachtens ein bisher einmaliges Exemplar und somit auch ein UNIKAT).
mit Sammlergruß
Werner
Zeitungssache (MiNr 590) von Ratzeburg abgesandt am 18.10.1935 zum Postzeitungsamt Berlin (meines Erachtens ein bisher einmaliges Exemplar und somit auch ein UNIKAT).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.10.2022 15:29:37
Gelesen: 193769
# 247
@ HWS-NRW [#245]
Hallo Werner,
danke für die netten Worte - das von dir eingescannte Stück würde ich auch lieber heute, als morgen kaufen. Toll und so noch nie gesehen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 07.10.2022 17:28:41
Gelesen: 193747
# 248
@ bayern klassisch [#247]
Hallo Ralph,
ja, das sind schon tolle Stücke, den Einlieferungsschein hätte ich damals auch gerne ersteigert für mein Exponat, welches ich dann nach der IBRA 1999 (damals Grossvermeil + EP) über Gärtner und weitere Auktionshäuser wieder komplett verkauft habe. Fand jetzt noch ein Bild aus meinem "alten" Buch:
Ein weiteres UNIKAT, verklebt die MiNr 498,596 + 424), aufgegeben im Postamt RATHENOW am 5.5.1936. Auch dieses Exemplar wurde bei einer früheren Köhler-Auktion verkauft und landete sicher in einer tollen Sammlung. Auch unsere Zeppelin-Freunde waren damals sicher ganz heiß auf den Beleg.
mit Sammlergruß
Werner
Ein weiteres UNIKAT, verklebt die MiNr 498,596 + 424), aufgegeben im Postamt RATHENOW am 5.5.1936. Auch dieses Exemplar wurde bei einer früheren Köhler-Auktion verkauft und landete sicher in einer tollen Sammlung. Auch unsere Zeppelin-Freunde waren damals sicher ganz heiß auf den Beleg.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.10.2022 18:17:42
Gelesen: 193734
# 249
@ HWS-NRW [#248]
Hallo Werner,
das kann ich gut nachvollziehen - man wird wohl eher 1000 Zeppelin-Briefe finden, als solch eine Granate.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 10.10.2022 14:59:56
Gelesen: 193557
# 250
Liebe Freunde,
ja, eine Zeitungs-Sache hätte ich auch gerne mit der Nothilfe 1934, aber darauf werde ich wohl noch etwas länger warten müssen.
In der Zwischenzeit vertreibe ich mir dieselbe mit anderen netten Briefen und hoffe, sie gefallen euch auch.

Ein netter Brief aus Bad Blankenburg vom Hotel - Kurhaus Chrysopras nach München mit der auf Brief nicht so häufigen 40 Pfg. und Zusatzfrankatur durch 2 Exemplare der 8 Pfg. ergab 2 Pfg. mehr als die geforderten 54 Pfg. (30 Pfg. Einschreiben und 24 Pfg. für schwere Briefe) und damit liegt es noch im Bereich der Bedarfsfrankaturen. Die Unterränder nehme ich billigend in Kauf - gebraucht hätte es sie nicht.
Auch von hinten weiß der Brief zu gefallen mit seinen beiden Stempeltypen. Alles in allem ein "runder" Brief mit dem Höchstwert.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Ein netter Brief aus Bad Blankenburg vom Hotel - Kurhaus Chrysopras nach München mit der auf Brief nicht so häufigen 40 Pfg. und Zusatzfrankatur durch 2 Exemplare der 8 Pfg. ergab 2 Pfg. mehr als die geforderten 54 Pfg. (30 Pfg. Einschreiben und 24 Pfg. für schwere Briefe) und damit liegt es noch im Bereich der Bedarfsfrankaturen. Die Unterränder nehme ich billigend in Kauf - gebraucht hätte es sie nicht.
Auch von hinten weiß der Brief zu gefallen mit seinen beiden Stempeltypen. Alles in allem ein "runder" Brief mit dem Höchstwert.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 12.10.2022 17:52:07
Gelesen: 193376
# 251
Liebe Freunde der gepflegten Nothilfe von 1934-Ausgabe,
durch Zulieferung eines lieben Sammlerfreundes kam ich in den Besitz dieser 4 Rosinchen:

1. "Mourning-cover" aus Lengefeld im Erzgebirge vom 4.4.1935 mit 4+8 = 12 Pfg. korrekt frankiert für die 1. Gewichtsstufe nach Grünhainichen. Einen Trauerbrief hatte ich zuvor noch nicht gesehen mit dieser Ausgabe, von daher war der Kauf ein Muss.
2. Dreifarbenfrankatur aus Frankfurt am Main vom 8.11.1934 nach Poppenhausen im lieblichen Bayern. So sollte die Post heute noch stempeln, aber das unterläßt sie ja tagtäglich eher.
3. Ortsbrief aus Halle an der Saale an Herrn Edwin Lehmann, hinten blank, vom 3.5.1935. 20 Pfg. war die Gebühr für Ortsbriefe über 250-500g. Ich wage zu bezweifeln, dass der Brief auch nur 100g gewogen hat im Original (heute kein Inhalt mehr vorhanden - wurde vlt. entnazifiziert). Ich wundere mich aber über die Entwertung, die klar lesbar ist und dem links von den Marken (ist immerhin der Zusammendruck S227) noch gut erkennbaren "Werdet Rundfunkteilnehmer Halle 30.4. ...".
Vlt. kann einer einem Altdeutschen das Procedere damals erklären, das bei einem Ortsbrief 3 Tage Zeit vergehen von der Briefaufgabe zur Abstempelung der Marken.
3. 25 Pfg. Auslandsbrief einfachen Gewichts aus Augsburg vom 14.2.1935 an Berta Fischer in Zürich II. Fast könnte man glauben, das verwendete Stempelkissen hätte noch Reste von violetter Stempelfarbe enthalten.
Ich hoffe, euch gefallen diese kleinen Schätzchen so gut wie mir.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

1. "Mourning-cover" aus Lengefeld im Erzgebirge vom 4.4.1935 mit 4+8 = 12 Pfg. korrekt frankiert für die 1. Gewichtsstufe nach Grünhainichen. Einen Trauerbrief hatte ich zuvor noch nicht gesehen mit dieser Ausgabe, von daher war der Kauf ein Muss.
2. Dreifarbenfrankatur aus Frankfurt am Main vom 8.11.1934 nach Poppenhausen im lieblichen Bayern. So sollte die Post heute noch stempeln, aber das unterläßt sie ja tagtäglich eher.
3. Ortsbrief aus Halle an der Saale an Herrn Edwin Lehmann, hinten blank, vom 3.5.1935. 20 Pfg. war die Gebühr für Ortsbriefe über 250-500g. Ich wage zu bezweifeln, dass der Brief auch nur 100g gewogen hat im Original (heute kein Inhalt mehr vorhanden - wurde vlt. entnazifiziert). Ich wundere mich aber über die Entwertung, die klar lesbar ist und dem links von den Marken (ist immerhin der Zusammendruck S227) noch gut erkennbaren "Werdet Rundfunkteilnehmer Halle 30.4. ...".
Vlt. kann einer einem Altdeutschen das Procedere damals erklären, das bei einem Ortsbrief 3 Tage Zeit vergehen von der Briefaufgabe zur Abstempelung der Marken.
3. 25 Pfg. Auslandsbrief einfachen Gewichts aus Augsburg vom 14.2.1935 an Berta Fischer in Zürich II. Fast könnte man glauben, das verwendete Stempelkissen hätte noch Reste von violetter Stempelfarbe enthalten.
Ich hoffe, euch gefallen diese kleinen Schätzchen so gut wie mir.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 14.10.2022 11:07:57
Gelesen: 193277
# 252
Liebe Freunde,
erneut wollte es das Schicksal, dass sich ein weiterer Brief bei mir einfindet, diesmal aus Bremen vom 24.12.1934 (mein erster Weihnachtsbrief) an Fräulein Liesel Strumpf auf Norderney in der Kaiserstr. 10. Der Brief sollte zügigst ausgetragen werden, daher per Eilbote, also 40 Pfg. für den Eilboten und 12 Pfg. für den einfachen Brief, also satte 3 Pfg. überfrankiert, aber dafür mit 2 netten Zusammendrucken.

Siegelseitig sehen wir den Ankunftsstempel von Norderney selbigen Tages (Respekt!), aber zugestellt werden konnte er nicht, da unser Fräulein nach Wredenhagen Kreis Waren Müritz abgereist war, dort wohl in der Oberförsterei weilte.
Schwupps war der Brief am 26.12.1934 auch dort und wurde (wieder per Express?) ausgetragen.
Expressbriefe hatte ich nur ganz wenige bisher und Nachsendungen sind auch nicht sehr zahlreich, da bot sich ein Kauf an.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Siegelseitig sehen wir den Ankunftsstempel von Norderney selbigen Tages (Respekt!), aber zugestellt werden konnte er nicht, da unser Fräulein nach Wredenhagen Kreis Waren Müritz abgereist war, dort wohl in der Oberförsterei weilte.
Schwupps war der Brief am 26.12.1934 auch dort und wurde (wieder per Express?) ausgetragen.
Expressbriefe hatte ich nur ganz wenige bisher und Nachsendungen sind auch nicht sehr zahlreich, da bot sich ein Kauf an.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 14.10.2022 12:16:40
Gelesen: 193264
# 253
@ bayern klassisch [#339]
Hallo,
ein toller Brief, da sollte die Übergebühr überhaupt nicht jucken, weiter so und Gratulation.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.10.2022 12:41:40
Gelesen: 193260
# 254
@ HWS-NRW [#253]
Hallo Werner,
vielen Dank für die netten Worte und die Aufmunterung. Schaun mer mal, was noch alles geht.
Weißt du, ob er auch am Zielort per Express ausgetragen wurde, oder galt dieser Post-Sonderdienst bei der 1. versuchten Zustellung als abgegolten?
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 14.10.2022 13:06:03
Gelesen: 193252
# 255
@ bayern klassisch [#254]
Hallo Ralph,
ich denke mal, die Eilzustellung wird auch auf Norderney ordentlich gehandhabt worden sein, ansonsten wären die 40 Pfg. schon arg heftig gewesen. Und so viele Bürger gab es damals auf Norderney auch nicht, da hätte, je nach Entfernung von der "Hauptpost", auch der Nachbar den Brief angenommen.
Ein schönes Wochenende wünscht
Werner
Am: 14.10.2022 13:15:31
Gelesen: 193246
# 256
@ HWS-NRW [#255]
Hallo Werner,
ja, Norderney war ja auch die 1. Adresse - dann kam die Zustellung in Wredenhagen. Ich denke, dass die Post das auch leistete, aber sicher wissen tue ich es nicht.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 21.10.2022 10:45:40
Gelesen: 192717
# 257
Liebe Freunde,
nicht nur in der Klassik sind Viererblocks, vor allem auf Brief, eine kleine Augenweide - auch hier mag ich sie sehr, auch wenn es nicht so viele davon zu geben scheint, dass man sich in ihnen baden könnte.
In Nürnberg am 15.11.1934, sandte man einen einfachen Brief an Wilhelm Theiß, Regierungs- und Baurat in Berlin-Charlottenburg ab, für den 12 Pfg. Franko korrekt war und der Absender großzügig 8 weitere Pfg. spendete. Das ist aller Ehren wert. Vlt. werde ich mal eine 1-Rahmen-Sammlung von Viererblocks dieser Ausgabe zusammen bekommen, wer weiß.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
In Nürnberg am 15.11.1934, sandte man einen einfachen Brief an Wilhelm Theiß, Regierungs- und Baurat in Berlin-Charlottenburg ab, für den 12 Pfg. Franko korrekt war und der Absender großzügig 8 weitere Pfg. spendete. Das ist aller Ehren wert. Vlt. werde ich mal eine 1-Rahmen-Sammlung von Viererblocks dieser Ausgabe zusammen bekommen, wer weiß.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 31.10.2022 22:41:33
Gelesen: 191917
# 258
Liebe Freunde,
aus Plauen im Vogtlande kann ich eine Postkarte zu 6+4 Pfg. zeigen, die (s. links neben dem Wertstempel) noch das Wort "Einschreiben" zeigt, allerdings finde ich dafür keinen Hinweis (R-Zettel), so dass offen bleiben muss, ob sie tatsächlich eingeschrieben war, denn es mangelt sowohl der Zettel, als auch der Ankunftsstempel (wenn es diesen bei Ortskarten damals überhaupt noch gab).

Aber als Geschenk eines lieben Sammlerfreundes nimmt man sich gerne einer solchen Karte an, zumal sie noch über einen Text verfügt, den ich euch nicht vorenthalten möchte:
"Herrn Karl Pickert! Zur Entgegennahme Ihres Spiel-Gewinns wollen Sie sich am Mittwoch, den 12. Dezember mit Ihrer werten Gattin im Clubhaus einfinden und diese Karte als Ausweis abgeben.
Der Spielclub Zur duften ???"
Mit 39 Pfg. wäre die Karte auch als Reko-Ortspostkarte überfrankiert, aber darauf nehme ich dieses Mal keine Rücksicht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Aber als Geschenk eines lieben Sammlerfreundes nimmt man sich gerne einer solchen Karte an, zumal sie noch über einen Text verfügt, den ich euch nicht vorenthalten möchte:
"Herrn Karl Pickert! Zur Entgegennahme Ihres Spiel-Gewinns wollen Sie sich am Mittwoch, den 12. Dezember mit Ihrer werten Gattin im Clubhaus einfinden und diese Karte als Ausweis abgeben.
Der Spielclub Zur duften ???"
Mit 39 Pfg. wäre die Karte auch als Reko-Ortspostkarte überfrankiert, aber darauf nehme ich dieses Mal keine Rücksicht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 10.11.2022 14:15:39
Gelesen: 191459
# 259
Brief vom 11.12.1935 von Passau nach Linz, frankiert mit zweimal Michel Nr. 599 Gedenken zum 09.11.1923 zu 12 Pfennige. Das Porto zu 24 Pfennige dürfte für einen Brief der zweiten Gewichtsstufe im Inlandsverkehr passen, soweit für Österreich die Inlandstarife galten.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 10.11.2022 15:56:15
Gelesen: 191435
# 260
Satzbrief, Mi.- Nr. 869-872, ergänzt um Mi.- Nr. 876, damit als Einschreiben portogerecht vom 21.4.1944 von FRANKENBERG (SACHSEN) nach SCHWERIN (Ankunftstempel befindet sich auf der RS).
Gruß
Detlef
Gruß
Detlef
Am: 10.11.2022 16:03:44
Gelesen: 191433
# 261
Bankbrief (Volksbank Schwerin) vom 6.10.1944 portogerecht frankiert mit 2 x Mi.- Nr. 904 von SCHWERIN nach HAGENOW.
Gruß
Detlef
Gruß
Detlef
Am: 10.11.2022 16:09:26
Gelesen: 191430
# 262
Ansichtskarte vom 4.12.1944 frankiert mit Mi.- Nr. 896 von SCHWERIN nach TARNOW (bei Bützow).
Gruß
Detlef
Gruß
Detlef
Am: 10.11.2022 16:15:48
Gelesen: 191428
# 263
Einschreiben vom 20.4.1943 von SCHWERIN nach PARCHIM frankiert mit Mi.- Nr. 832, 2 x 837 und 846. Ankunftstempel auf der Rückseite.
Gruß
Detlef
Gruß
Detlef
Am: 10.11.2022 16:24:36
Gelesen: 191422
# 264
Brief vom 2.3.1941 von SCHWERIN nach BERLIN frankiert mit Mi.- Nr. 763.
Auf dem Originalbrief ist die Marke vollständig.
Gruß
Detlef
Auf dem Originalbrief ist die Marke vollständig.
Gruß
Detlef
Am: 10.11.2022 16:30:43
Gelesen: 191419
# 265
Überfrankierter Sammlerbrief vom 29.6.1941 von HAMBURG nach SCHWERIN mit Mi.- Nr. 779.
Gruß
Detlef
Gruß
Detlef
Am: 10.11.2022 21:05:44
Gelesen: 191389
# 266
@ Detlef [#265]
Hallo Detlef,
Sammlerbrief, mag sein, aber ansehnlich ist er doch. Und da mich Portostufen nicht interessieren, habe ich natürlich gerne auch solche Briefe im Bestand. Das trifft auch auf mein heutiges Beispiel zu. Ein Brief mit zwei Viererblocks der Mi. 832 und 838, gelaufen am 16.6.1943 per Eilboten von Niedersedlitz nach Helsingfors. Oben an der Kante findet sich zwar eine ehemalige Klebespur, die sich nicht mehr entfernen lässt, mir gefällt der Brief aber trotzdem.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 11.11.2022 08:59:24
Gelesen: 191342
# 267
Liebe Freunde,
fast ein Jahr musste ich warten, um einmal eine schöne Drucksache ins Ausland zu finden - und nun ist sie da, dazu noch mit einem Landpoststempel Biberach-Jordansbad von der Kuranstalt Jordansbad mit Poststempel aus Biberach an der Riss vom 9.4.1935 an Jos(eph) Banz im wunderschönen Luzern in der Schweiz.
Für dieses Schmuckstück danke ich dem Kemser Schorsch, der es in seiner nicht enden wollenden Liste feiner Belege für mich aufbewahrte.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Für dieses Schmuckstück danke ich dem Kemser Schorsch, der es in seiner nicht enden wollenden Liste feiner Belege für mich aufbewahrte.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 15.11.2022 15:16:51
Gelesen: 191142
# 268
Ich mache weiter mit Belegen aus meiner Heimatsammlung
Brief von SCHWERIN nach POTSDAM, frankiert mit 2 x 573
(Marken auf dem Original unbeschädigt)
Detlef
(Marken auf dem Original unbeschädigt)
Detlef
Am: 15.11.2022 15:18:34
Gelesen: 191141
# 269
Brief vom 21.8.1935 von SCHWERIN nach BERLIN, frankiert mit Mi.- Nr. 581
Detlef
Detlef
Am: 15.11.2022 15:22:50
Gelesen: 191139
# 270
Streifbandsendung vom 14.02.1936 von SCHWERIN nach GOLM, frankiert mit Mi.- Nr. 565 und 585.
Ob 18 Pf. portogerecht sind entzieht sich meiner Kenntnis.
Detlef
Detlef
Am: 15.11.2022 15:26:53
Gelesen: 191137
# 271
Ein mit 1 Pf. überfrankierter Einschreibe-Brief von SCHWERIN nach CRIVITZ vom 28.01.1936
Detlef
Detlef
Am: 15.11.2022 15:28:51
Gelesen: 191135
# 272
Brief vom 11.11.1936 von SCHWERIN nach BOCHUM frankiert mit Mi.- Nr. 639
Detlef
Detlef
Am: 15.11.2022 15:31:13
Gelesen: 191134
# 273
Brief vom 6.11.1936 von SCHWERIN nach WIESBADEN mit 2 x Mi.- Nr. 637
Detlef
Detlef
Am: 15.11.2022 15:34:08
Gelesen: 191132
# 274
Luftpostbrief vom 14.12.1936 von SCHWERIN nach MICHIGIN CITY, frankiert mit Mi.- Nr. 607
Detlef
Detlef
Am: 15.11.2022 15:44:31
Gelesen: 191128
# 275
Typischer Sammlerbrief
Ortsbrief vom 10.4.1938 aus SCHWERIN, frankiert mit der Mi.-Nr. 664 UR
Der Ausgabetag der Marke war erst der 13.4.1938.
Der Sammler wollte aber wegen der Propaganda im Maschinenstempel unbedingt eine Abstempelung am 10.4. haben.
Als Postrat in Schwerin war ihm das dann auch möglich.
Detlef
Detlef
Am: 15.11.2022 15:47:57
Gelesen: 191126
# 276
Ebenfalls "Sammlermachwerk"
Ortspostkarte (GS P 268) mit Zusatzfrankatur Mi.- Nr. 662. Die Karte ist damit 7 Pf. überfrankiert.
Detlef
Detlef
Am: 15.11.2022 16:29:44
Gelesen: 191116
# 277
Liebe Freunde,
ein weiteres Briefchen hat den Weg zu mir gefunden: Einschreiben aus Bergisch Gladbach vom 15.3.1935 nach Szolgaegyhaza bei Budapest in Ungarn (wer unter notarieller Aufsicht den Namen des Zielortes 10 mal hintereinander korrekt aussprechen kann, bekommt bei der nächsten JHV ein kostenloses Kaltgetränk von mir).
Verklebt wurden 50 Pfennige - alles Zusammendrucke. Porto: 30 Pfg. für die Einschreibung und 20 Pfg. für den Brief ins Ausland.
Hinten mangelt ein Ankunftsstempel, aber darüber wollen wir mal großzügig hiniwegsehen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
ein weiteres Briefchen hat den Weg zu mir gefunden: Einschreiben aus Bergisch Gladbach vom 15.3.1935 nach Szolgaegyhaza bei Budapest in Ungarn (wer unter notarieller Aufsicht den Namen des Zielortes 10 mal hintereinander korrekt aussprechen kann, bekommt bei der nächsten JHV ein kostenloses Kaltgetränk von mir).
Verklebt wurden 50 Pfennige - alles Zusammendrucke. Porto: 30 Pfg. für die Einschreibung und 20 Pfg. für den Brief ins Ausland.
Hinten mangelt ein Ankunftsstempel, aber darüber wollen wir mal großzügig hiniwegsehen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 15.11.2022 19:40:30
Gelesen: 191094
# 278
@ bayern klassisch [#277]
Hallo,
der Empfänger ist ein sehr bekannter Philatelist und Autor, zusammen mit Otto Schäffling, den ich vor vielen Jahren mal kennen lernen durfte.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 15.11.2022 21:25:45
Gelesen: 191076
# 279
Hallo, von mir noch zwei Belege aus dem Internet:
mit Sammlergruß
Werner
mit Sammlergruß
Werner
Am: 22.12.2022 10:46:09
Gelesen: 188997
# 280
Liebe Freunde,
heute darf ich 4 weitere Briefe zeigen, die ich der Übersichtlichkeit halber aufteile, weil ich auch dazu Fragen habe, die mir ein Insider vlt. beantworten könnte.
1. Brief mit der 12+3 Pfg. Marke aus Bernburg vom 20.11.1934 von der Mauerstein - Zentrale dort an Herrn Wilhelm Götschke, Dampfziegelei in Zerbst.
Im Rahmen meiner Sammlung versuche ich, die Gewerke und Stände, die die Marken zeigen, in Beziehung zu bringen mit Absendern und Empfängern. Hier hat der Sämann der Nominale 12 Pfg. leider nichts zu tun gehabt mit Mauersteinen oder Ziegeleien, aber wer weiß, ich halte meine Augen offen, vlt. findet sich mal ein Treffer Marke und tatsächlicher Stand.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Im Rahmen meiner Sammlung versuche ich, die Gewerke und Stände, die die Marken zeigen, in Beziehung zu bringen mit Absendern und Empfängern. Hier hat der Sämann der Nominale 12 Pfg. leider nichts zu tun gehabt mit Mauersteinen oder Ziegeleien, aber wer weiß, ich halte meine Augen offen, vlt. findet sich mal ein Treffer Marke und tatsächlicher Stand.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 22.12.2022 10:50:11
Gelesen: 188994
# 281
Liebe Freunde,
die 6+4 Pfg. Marke mit dem Motiv Bergmann gefällt mir immer mehr und avancirt fast schon zu meiner Lieblingsmarke. Hier haben wir eine 12 Pfg. Brief des Dr. med. Heinrich Barth, ein Kenner von Hals-, Nasen- und Ohren im Kreis Bernburg Land, der am 7.1.1935 an die Genossenschaftsbank zu Halle an der Saale gesandt wurde.
Kann mir jemand etwas zu dem Zusatz "Land" im Stempel sagen? War das evtl. ein Landpoststempel? Bei einem Absender aus Halle nach Halle hätte ich auf einen Ortsbrief getippt, so scheint es mir ein Fernbrief gewesen zu sein.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
die 6+4 Pfg. Marke mit dem Motiv Bergmann gefällt mir immer mehr und avancirt fast schon zu meiner Lieblingsmarke. Hier haben wir eine 12 Pfg. Brief des Dr. med. Heinrich Barth, ein Kenner von Hals-, Nasen- und Ohren im Kreis Bernburg Land, der am 7.1.1935 an die Genossenschaftsbank zu Halle an der Saale gesandt wurde.
Kann mir jemand etwas zu dem Zusatz "Land" im Stempel sagen? War das evtl. ein Landpoststempel? Bei einem Absender aus Halle nach Halle hätte ich auf einen Ortsbrief getippt, so scheint es mir ein Fernbrief gewesen zu sein.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 22.12.2022 10:56:29
Gelesen: 188990
# 282
Liebe Freunde,
den nachfolgenden Brief habe ich mit großer Freude kaufen können (wofür es dieses Weihnachten nur trocken Brot und Müsli mit Leitungswasser gibt), aber so einen hatte ich noch nicht bisher in der Sammlung.

Aus Chemnitz vom 28.11.1934 mit 37 Pfg. frankiert (portogerecht dürfte das eher nicht sein, oder?), war er an Ernst Wendel in der Drake Avenue Chicago / USA gerichtet.
Absender war Moritz Wendel in der Heinrich-Beck-Str. 3 in Chemnitz.
3 Verschlußmarken "Zur Depositenüberwachung zollamtlich geöffnet aus Chemnitz vom selben Tag, aber mit anderen Stempel, zeigen seine Bearbeitung.
Wer kann mir Angaben über das korrekte Franko machen (Gebührenzeitraum, Gewicht usw.)?
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Aus Chemnitz vom 28.11.1934 mit 37 Pfg. frankiert (portogerecht dürfte das eher nicht sein, oder?), war er an Ernst Wendel in der Drake Avenue Chicago / USA gerichtet.
Absender war Moritz Wendel in der Heinrich-Beck-Str. 3 in Chemnitz.
3 Verschlußmarken "Zur Depositenüberwachung zollamtlich geöffnet aus Chemnitz vom selben Tag, aber mit anderen Stempel, zeigen seine Bearbeitung.
Wer kann mir Angaben über das korrekte Franko machen (Gebührenzeitraum, Gewicht usw.)?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 22.12.2022 10:57:31
Gelesen: 188990
# 283
@ bayern klassisch [#281]
Hallo mein Lieber,
bei Stempeln mit Zusatz Land handelt es sich tatsächlich um Landpoststempel. Der Namensstempel des unsäglichen Dr. Barth hat aber leider absolut nix mit Absende- oder Empfangsort zu tun. Der "saubere" Herr Doktor hat mit diesem Stempel unzählige sich in seinem Besitz befindliche Belege verschandelt. Sollte wohl so eine Art Besitzerzeichen sein. Grässlich. :-(
Gruß Michael
Am: 22.12.2022 11:04:10
Gelesen: 188985
# 284
@ inflamicha [#283]
Lieber Michael,
hab vielen Dank für deine Aufklärung - da hat ein Unwissender (ich) mal geahnt, dass ein Wissender (du) ihm seinen Brief beschreiben kannst und das mit dem Landpoststempel ist natürlich ein reiner Glückstreffer, über den ich mich aber auch sehr freue.
Das mit dem Sammlerstempel wird sich nicht mehr korrigieren lassen; sollte ich ihn mal beschreiben, gehe ich einfach nicht auf diesen privaten Stempel ein.
Dir ein Frohes Fest und guten Rutsch ins Neue Jahr 2023, das nur besser werden kann, als das Verflossene.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 22.12.2022 11:05:15
Gelesen: 188983
# 285
Liebe Freunde,
"last, but not least" zeige ich eine Nachnahme aus Braunschweig in wundervoll klarer Stempelung vom 30.11.1934 über 5 Mark 67 an Dr. med. Walter Saleck in der Gartenstr. 45 in Tübingen.

Als nächstes lesen wir 3. DEZ 1934 Zurück und eine korrigierte Adresse mit Rückenwiesenstr. 48 in Stuttgart, gefolgt von einem Stempel Stuttgart vom Folgetag und einem Dreiecksstempel -9.
Hinten lese ich "Verzogen" und sehe den Rest eines wohl amtlichen Aufklebers.
Kann jemand den Tatablauf damit rekonstruieren? Auch die Höhe des Frankos von 33 Pfg. macht mir sehr zu schaffen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Als nächstes lesen wir 3. DEZ 1934 Zurück und eine korrigierte Adresse mit Rückenwiesenstr. 48 in Stuttgart, gefolgt von einem Stempel Stuttgart vom Folgetag und einem Dreiecksstempel -9.
Hinten lese ich "Verzogen" und sehe den Rest eines wohl amtlichen Aufklebers.
Kann jemand den Tatablauf damit rekonstruieren? Auch die Höhe des Frankos von 33 Pfg. macht mir sehr zu schaffen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 22.12.2022 11:06:09
Gelesen: 188982
# 286
@ bayern klassisch [#282]
Schade, mit 25 oder 40 Pf. wäre der Brief portogerecht frankiert. 40 Pf. wäre 2. Gewichtsstufe, dafür langt die Zwölfer aber nicht. Ich wundere mich allerdings über Öffnung durch die Devisenüberwachungsstelle. Normalerweise gingen die nur an Einschreib- und Wertbriefe ran.
Gruß Michael
Am: 22.12.2022 11:17:30
Gelesen: 188979
# 287
@ bayern klassisch [#285]
Auch hier ein Pfennig zuviel. Brief 12 Pf. und Nachnahme-Vorzeigegebühr 20 Pf. macht zusammen nur 32 Pfennig. Der Brief wurde nach Stuttgart nachgesandt. Ich vermute dass man nur den Zurück-Stempel zur Hand hatte, um dies mit Datum 3.12. kundzutun. Am 4.12. war der Brief jedenfalls in Stuttgart und wurde dort wohl auch zugestellt. Der Dreieck-Stempel mit der "9" ist der Lagerfriststempel (bis zum 9.12. war gemeint), dem Datum nach noch von Tübingen. Der rückseitige Papierstreifen müsste von der ehemals anhängenden Zahlkarte sein.
Auch Dir schöne Weihnachten, komm gut ins neue Jahr.
Liebe Grüße
Michael
Am: 22.12.2022 11:29:13
Gelesen: 188975
# 288
@ inflamicha [#287]
Lieber Michael,
habe vielen Dank - eine Beschreibung wie aus einem Guß, dass kann nur einer, der diese Postgeschichte mit der Muttermilch aufgesogen hat. Klasse, damit ist alles geklärt.
Auch dir ein Frohes Fest und einen guten Rutsch,
Ralph
Am: 22.12.2022 13:35:37
Gelesen: 188962
# 289
@ bayern klassisch [#285]
Liebe Freunde,
zu Händlerfreund Behrens in Braunschweig habe ich just tatsächlich noch einen 2. Brief gefunden, den ich so auch noch nicht hatte:

Kuvert aus Braunschweig vom ?? (da muss mit der Stempelmaschine etwas schief gegangen sein) an Herrn Cuno H. Schlling in Barcelona, Calle Bertram 128 - diese Destination hatte ich bisher noch nicht und dank Recommandation noch besser. Frankiert wurden 1,25 Mark, deren Zusammensetzung ich mir aber derzeit nicht erklären kann.
Interessant war für mich vor allem die Siegelseite: "Inhalt: ungebrauchte und gebrauchte Briefmarkren im Werte von 50,73 Mark". Frage: Warum Versand mit Reco, statt als Wertbrief? Wie hoch war damals ein Reco-Brief versichert? Der Brief ist natürlich nicht schön, aber er hat ein Gesicht, von vorn und hinten ...
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Kuvert aus Braunschweig vom ?? (da muss mit der Stempelmaschine etwas schief gegangen sein) an Herrn Cuno H. Schlling in Barcelona, Calle Bertram 128 - diese Destination hatte ich bisher noch nicht und dank Recommandation noch besser. Frankiert wurden 1,25 Mark, deren Zusammensetzung ich mir aber derzeit nicht erklären kann.
Interessant war für mich vor allem die Siegelseite: "Inhalt: ungebrauchte und gebrauchte Briefmarkren im Werte von 50,73 Mark". Frage: Warum Versand mit Reco, statt als Wertbrief? Wie hoch war damals ein Reco-Brief versichert? Der Brief ist natürlich nicht schön, aber er hat ein Gesicht, von vorn und hinten ...
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 22.12.2022 13:42:26
Gelesen: 188959
# 290
Letzter Fund für heute: Eine 6 Pfg. Postkarte aus Berlin nach Berlin-Charlottenburg mit oberfränkischen Mädeln auf der Schauseite. Den Textinhalt verstehe ich aber nicht nur teilweise.

"L(ieber) Herr Hunger,
Waren sie schon zur "Grünen Wache"? Es soll dort ein Postamt mit schönem Stempel geben! Rufen Sie doch mal B.4.2708 an. Gez. Unterschrift - wohl Schuster".
Vlt. kann mir ein Kenner von Berlin hier weiterhelfen?
Liebe Grüsse von bayern klassisch

"L(ieber) Herr Hunger,
Waren sie schon zur "Grünen Wache"? Es soll dort ein Postamt mit schönem Stempel geben! Rufen Sie doch mal B.4.2708 an. Gez. Unterschrift - wohl Schuster".
Vlt. kann mir ein Kenner von Berlin hier weiterhelfen?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 22.12.2022 14:21:08
Gelesen: 188951
# 291
@ bayern klassisch [#290]
Auch da kann ich helfen: Die Internationale Grüne W oche, meist kurz Grüne Woche genannt, ist eine Messe in Berlin, auf der landwirtschaftliche Erzeugnisse (im weitesten Sinne) von Herstellern und Vermarktern der weltweiten Agrarindustrie präsentiert werden und die nicht nur Fachbesuchern, sondern auch dem allgemeinen Publikum offensteht. Sie fand erstmalig 1926 statt.
Gruß Michael
Am: 22.12.2022 14:28:41
Gelesen: 188948
# 292
@ inflamicha [#291]
Lieber Michael,
"Grüne Woche" hätte ich noch gekannt, weil es da mal in Berlin eine Sondermarke gab, glaube ich.
Ich hatte leider Wache gelesen und von daher cognitive Probleme.
Erneut vielen Dank für deine Aufklärung!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 22.12.2022 14:30:41
Gelesen: 188946
# 293
@ bayern klassisch [#292]
Immer wieder gerne.
Gruß Michael
Am: 22.12.2022 14:33:50
Gelesen: 188943
# 294
@ bayern klassisch [#289]
Ein R-Brief im Gewicht von 160 g läge bei 1,26 Mark Gesamtgebühren, für 20 g weniger wären es 1,14 Mark gewesen.
Wie hoch die Haftung bei verlorenen Einschreibbriefen ins Ausland war, kann ich leider auch nicht sagen.
Gruß Michael
Am: 22.12.2022 14:49:26
Gelesen: 188941
# 295
@ inflamicha [#294]
Lieber Michael,
vielen Dank - ich hatte es befürchtet.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 02.01.2023 11:43:03
Gelesen: 188339
# 296
Liebe Freunde,
schon mehrfach gesehen, aber letztlich nie bekommen, fiel mir nun doch dieser - Werbekarton? - in die Hände, der alle Marken der Nothilfe von 1934 in deutlich vergrößerter Form zeigt.
Kann jemand nähere Auskünfte zur Existenz dieses Bogens machen? Den Stempel unten kann ich auch nur partiell lesen - war der offiziell?

Des weiteren habe ich einen Traumbrief bekommen, der von Hirschberg an der Saale am 5.1.1935 an Ingenieur Fritz Paul nach Graz verschickt wurde und mit 12 Pfg. frankiert worden war.
Siegelseitig sehen wir eine Öffnung des Briefes durch die Devisenüberwachung Gera vom 8.1.1935 und Absender war Otto Lanitz in Hirschberg.
Ich finde, der Brief sieht phantastisch aus, könnte jedoch auch sammlerischen Ursprungs sein, wer weiß das heute schon. Leider hatte ich Gegenbieter, aber jetzt nicht mehr.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
schon mehrfach gesehen, aber letztlich nie bekommen, fiel mir nun doch dieser - Werbekarton? - in die Hände, der alle Marken der Nothilfe von 1934 in deutlich vergrößerter Form zeigt.
Kann jemand nähere Auskünfte zur Existenz dieses Bogens machen? Den Stempel unten kann ich auch nur partiell lesen - war der offiziell?

Des weiteren habe ich einen Traumbrief bekommen, der von Hirschberg an der Saale am 5.1.1935 an Ingenieur Fritz Paul nach Graz verschickt wurde und mit 12 Pfg. frankiert worden war.
Siegelseitig sehen wir eine Öffnung des Briefes durch die Devisenüberwachung Gera vom 8.1.1935 und Absender war Otto Lanitz in Hirschberg.
Ich finde, der Brief sieht phantastisch aus, könnte jedoch auch sammlerischen Ursprungs sein, wer weiß das heute schon. Leider hatte ich Gegenbieter, aber jetzt nicht mehr.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 02.01.2023 11:57:03
Gelesen: 188330
# 297
@ bayern klassisch [#296]
Hallo Ralph,
beim Stempel unten lese ich "Städt. Fürsorgeverwaltung Schramberg". Damit hat er natürlich nichts mit der Post zu tun (wenn du das mit "offiziell" meinst). Im Stempel ist der Greif aus dem Schramberger Wappen abgebildet.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 02.01.2023 12:36:07
Gelesen: 188320
# 298
@ volkimal [#297]
Hallo Volkmar,
vielen Dank - dann wäre das schon mal geklärt. Fragt sich nur noch, wieso solch ein Stück bei einer Fürsorgeverwaltung landet? Wurden bei Fürsorgeverwaltungen vlt. damit Werbung gemacht für die Benutzung der Marken und der Ganzsache, damit sich alles lohnt? Leider bin ich in dieser Zeit ein Ahnungsarmer.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 02.01.2023 12:51:05
Gelesen: 188313
# 299
@ bayern klassisch [#298]
Hallo Ralph,
erst einmal alles Gute zum Neuen Jahr und viel Gespür für neue Belege.
Wer bekam denn die Zuschlagserlöse von den Marken, doch logisch, dass auch die Fürsorgeverwaltung Werbung für diese Marken machte, denke, dass von offizieller Seite (Post !?) solche Blätter in größerer Anzahl verteilt wurden (findet man auch ab und zu im Auktionskatalog).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 02.01.2023 13:38:35
Gelesen: 188307
# 300
@ HWS-NRW [#299]
Hallo Werner,
auch dir und deinen Lieben ein Frohes Neues Jahr - und ja, wir finden ja immer etwas für unsere Sammlungen.
Ich denke auch, dass die Post da einen Druckauftrag gegeben und diese Kartons dann verteilt hat (an wen wüßte ich gerne, es dürften aber sicher Organisationen gewesen sein, die von dem Erlös der Zuschläge profitierten).
Ob es diese Kartons auch auf der Post zu sehen gab? Bei zig-Tausend Poststellen wäre es schon ungewöhnlich, weil m. E. dann viel mehr davon existieren müssten, als es wohl gibt.
Im 1. Jahr meiner Sammeltätigkeit dieser Ausgabe habe ich gerade mal 5 Stück weltweit gefunden, darunter nur dieses hier mit Stempel. Aber vlt. ist der Beobachtungszeitraum auch noch zu eng gegriffen, das werden wir sehen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 17.01.2023 14:38:19
Gelesen: 187732
# 301
Liebe Freunde,
diesen Brief mit dem mir mehrfach vorliegenden Zusammendruck habe ich wegen seiner schönen Stempel von Tholey gekauft.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
diesen Brief mit dem mir mehrfach vorliegenden Zusammendruck habe ich wegen seiner schönen Stempel von Tholey gekauft.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 17.01.2023 14:46:51
Gelesen: 187730
# 302
Und noch einer hinterher, zu dem ich noch gerne etwas wüßte:
Brief mit nettem Zusammendruck aus Erfurt vom 8.3.1935, wobei die linke Marke durch den Aufgabestempel wohl nicht getroffen wurde und man dies noch am selben Tag mit dem Tagesstempel nachholte. Kam das häufiger vor?
Darüber hinaus vergaß der Absender die Straßenangabe in Dresden und jemand ergänzte dort Poststr. 29, was aber wohl falsch war und durch die richtige Hausnummer 23 H ersetzt wurde. Ganz nett, wie ich finde.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Brief mit nettem Zusammendruck aus Erfurt vom 8.3.1935, wobei die linke Marke durch den Aufgabestempel wohl nicht getroffen wurde und man dies noch am selben Tag mit dem Tagesstempel nachholte. Kam das häufiger vor?
Darüber hinaus vergaß der Absender die Straßenangabe in Dresden und jemand ergänzte dort Poststr. 29, was aber wohl falsch war und durch die richtige Hausnummer 23 H ersetzt wurde. Ganz nett, wie ich finde.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 17.01.2023 16:32:08
Gelesen: 187718
# 303
@ bayern klassisch [#302]
Brief mit nettem Zusammendruck aus Erfurt vom 8.3.1935, wobei die linke Marke durch den Aufgabestempel wohl nicht getroffen wurde und man dies noch am selben Tag mit dem Tagesstempel nachholte. Kam das häufiger vor?
Aufgabestempel = Maschinenstempel (Modell Univeral oder Standard von Klüssendorf): Wenn die Klebefläche der Frankierung größer war als die Breite des Maschinenstempels, dann konnte es vorkommen, dass hier die Entwertung eines Teils der Frankierung "vergessen" wurde. Wenn der sendungzuführende Postmitarbeiter aufmerksam war oder ein Beamter hinterher eine stichprobenartige Kontrolle (Bsp. per Daumenkino) durchführte, konnten solche teilgestempelten Sendungen auffallen.
Gruß
Stefan
Am: 17.01.2023 16:54:08
Gelesen: 187714
# 304
@ Stefan [#303]
Danke! Viele Briefe dieser Art habe ich bisher nicht gesehen und habe jetzt 2 Belegbeispiele in meiner Mini-Sammlung mit dieser Ausgabe.
LG,
Ralph
Am: 18.01.2023 17:14:24
Gelesen: 187680
# 305
Bei meiner Suche nach Belegen habe ich folgendes gefunden (leider nicht meine)
Zurückgesandte Antwortkarte aus Frankreich mit Orts-Tagesstempel Paris 19.5.1936
Ein schöner, portorichtiger Beleg für die Thematiker: Einschreibbrief per Eilboten mit Stempel Berlin "Zum Gedenken Robert Koch"
mit Sammlergruß
Werner
Zurückgesandte Antwortkarte aus Frankreich mit Orts-Tagesstempel Paris 19.5.1936
Ein schöner, portorichtiger Beleg für die Thematiker: Einschreibbrief per Eilboten mit Stempel Berlin "Zum Gedenken Robert Koch"
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.01.2023 21:41:40
Gelesen: 187659
# 306
Moin,
hier ein Wertbrief aus Allstedt frankiert mit 144 Pfennig aus dem Ständesatz.
Portorichtigkeit kann ich nicht einschätzen, aber Bedarf, kein Satzbrief und bis auf den Bug schön.
Am: 18.01.2023 22:05:23
Gelesen: 187650
# 307
Und noch eine netter Nachnahmebrief aus Hamburg, wohl portogerecht [12 + 20 Pfennig Nachnahme), Brief leider oben um ca. 1 cm verkürzt.
Am: 20.01.2023 09:23:07
Gelesen: 187595
# 308
Hallo Ralph,
hier noch meine 564 als EF in die Schweiz, Portogerecht ? (25 + X Luftpostgebühr)
Destination von Freiburg (Breisgau) nach Orselina (Locarno)
Liebe Grüße
Ulf
Liebe Grüße
Ulf
Am: 20.01.2023 09:59:07
Gelesen: 187587
# 309
@ Dulfen1 [#308]
Hallo Ulf,
ob portogerecht, weiß ich nicht - aber schön ist dein Brief allemal. Danke fürs Zeigen dieser Rosine und sehr gerne mehr davon.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 20.01.2023 11:24:40
Gelesen: 187569
# 310
@ Dulfen1 [#308]
@ bayern klassisch [#309]
Ja, der Luftpostbrief in die Schweiz ist portogerecht frankiert. Der Lp-Zuschlag für Luftpostsendungen in die Schweiz betrug im Zeitraum Mai 1934 bis Juli 1938 15 Rpf. je 20 Gramm.
Quelle
Luftpostlisten von 1934 bis 1938, herausgegeben vom Reichspostministerium
Wolfgang
Am: 20.01.2023 11:38:54
Gelesen: 187567
# 311
@ saintex [#310]
Danke Wolfgang!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 20.01.2023 18:14:15
Gelesen: 187543
# 312
Auch von mir ein Dankeschön !
Welche Literatur gibt es für die Luftpostgebühren ? Die genannten Luftpostlisten sind ja so wohl nicht mehr im Umlauf. Ich habe in den 45 Jahren Sammeltätigkeit etliches Material angesammelt und würde gerne mehr über diese Gebühren erfahren.
In diesem Zusammenhang hier noch ein Luftpostkarte mit der 562 in die USA mit rückseitig viel Text. Die 562 stellt die Luftpostgebühr auf Auslandsganzsache P227 da.
Gruß Ulf
Gruß Ulf
Am: 20.01.2023 19:54:31
Gelesen: 187521
# 313
@ Dulfen1 [#312]
Hallo Ulf,
auf Philabuch.de gibt es mehrere Bücher, einfach auf diese Seite (siehe Linkleiste links im Forum) und dort das Wort "Luftpost" suchen, zum Beispiel der erste Treffer [1].
Vielleicht das gesuchte Buch dabei ?
Schöne Grüsse, Richard
[1] https://www.philaseiten.de/philabuch/show/267
Am: 20.01.2023 22:41:10
Gelesen: 187505
# 314
Danke Richard,
wird sofort bestellt, ich bin leider immer noch voll der Novize bei Philaseiten :)
Liebe Grüße
Ulf
Am: 22.01.2023 13:39:19
Gelesen: 187425
# 315
Einen schönen Sonntag euch allen,
Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945
Das wollte ich schon immer mal fragen: Warum Sondermarken?
Ich stand vor langer Zeit mal vor dem Problem was ich sonst noch sammeln könnte außer Berliner Gitterstempel und Belege mit Werbung.
Ich hatte ein Stapel Belege mit Ulbricht, Hindenburg und Adolf Belegen zur Auswahl - gewonnen hat Adolf.
Jetzt sammle ich alles mit der Nr. 781. Aber das sind doch keine Sondermarken und die anderen doch auch nicht. Oder!?
Von mir mal ein Brief der wohl nicht portogerecht ist und nur als Mache einzustufen ist, was mir eigentlich egal ist:
- schöner Gitterstempel Berlin SW 48 l oStoZt vom 21.1.39
Gruß Axel
Gruß Axel
Am: 24.01.2023 20:06:09
Gelesen: 187377
# 316
Hier noch ein Auslands-Einschreibebrief von Berlin nach Wien, wohl portogerecht. (25 Pfennig Auslandsbriefporto + 30 Pfennig Einschreibegebühr)
Einschließlich Devisenkontrolle und Ankunftstempel.


Am: 24.01.2023 20:37:33
Gelesen: 187370
# 317
@ Dulfen1 [#316]
Hallo Ulf,
nettes Teil! Ich habe heute auch einen mit Devisen-Kontrolle-Zetteln bekommen, den ich morgen hier zeigen werde. Schön, dass du hier deine Schätze zeigst!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 25.01.2023 10:21:10
Gelesen: 187342
# 318
Hier mein Neuzugang: 43 Pfg. Frankatur (die genaue Aufteilung kenne ich leider nicht) aus Chemnitz vom 11.12.1934 an Ernst Wendel, 3939 N. Drake Avenue in Chicago. Absender war Moritz Wendel. Die Devisenkontrolle hatte zugeschlagen und ob der Brief in den Staaten ankam, weiß ich leider nicht mangels Ankunftsstempel.

Liebe Grüsse von bayern klassisch

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 25.01.2023 11:54:17
Gelesen: 187332
# 319
Fernbrief vom 10.11.1936 von Aerzen nach Nordhausen. Frankiert wurde mit einem Zusammendruck W 109 mit den Michel Nr. 613 und 609 Zuschlagsmarken zu den Olympischen Spielen 1936. Der Brief dürfte um 3 Pfennige überfrankiert sein, ich möchte ihn aber dennoch wegen dem nicht alltäglichen Absender zeigen. Absender war die Mäuse- und Rattenzüchterei Theodor Garvens in Aerzen.
Schönen Gruß
Sepp
Schönen Gruß
Sepp
Am: 26.01.2023 06:37:46
Gelesen: 187304
# 320
Morgen,
Portogerechter Ortsbrief von Berlin W 21 Min oStoVN
Gruß Axel
Portogerechter Ortsbrief von Berlin W 21 Min oStoVN
Gruß Axel
Am: 26.01.2023 22:23:30
Gelesen: 187276
# 321
@ bayern klassisch [#77]
Guten Abend zusammen,
nach einer längeren Zeit des Mitlesens habe ich es nun geschafft, mich hier anzumelden.
Um eine Antwort auf die Frage in Beitrag Nr. [#77] zu geben:
Laut dem Neuen Handbuch der Briefmarkenkunde, Reihe B Lieferung 3, handelt es sich bei diesen Zahlen um die Anzahl der verkauften Marken und zwar einschließlich der Marken aus Markenheftchen und Heftchenbögen - so weit vorkommend. Der Rest wurde vernichtet [1].
Viele Grüße
Stefan
[1] Auskunft der Reichsgeschäftstelle der Deutschen Nothilfe
Am: 26.01.2023 23:48:54
Gelesen: 187249
# 322
@ Fiete [#321]
Hallo Stefan,
vielen Dank - jetzt machen diese krummen Zahlen Sinn; also alle verkauft und die nicht verkauften vernichtet, das nenne ich mal konsequent.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 27.01.2023 07:34:59
Gelesen: 187232
# 323
Morgen,
Brief von Berlin nach Freiburg von den ich glaube dass er nicht portogerecht ist, nach meiner Berechnung ist er um 3 Pfg unterfrankiert. Habe ich recht?
Gruß Axel
Brief von Berlin nach Freiburg von den ich glaube dass er nicht portogerecht ist, nach meiner Berechnung ist er um 3 Pfg unterfrankiert. Habe ich recht?
Gruß Axel
Am: 28.01.2023 15:13:09
Gelesen: 187197
# 324
@ bayern klassisch [#70]
Hier eine Ortspostkarte vom selben Absender an den selben Empfänger, am 03.07.1935 also am dritten Tag nach Ende der Gültigkeit aufgegeben. Ein Nachporto ist nicht vermerkt worden.
Auf der Rückseite ist ebenfalls eine Bestellung von Pharmazeutika aufgelistet.
Am: 28.01.2023 16:22:57
Gelesen: 187181
# 325
@ Fiete [#324]
Prima, wenn du die Karte mal abgeben möchtest, wäre hier eine nette Seite komplett. :-)
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 29.01.2023 06:46:13
Gelesen: 187155
# 326
Morgen,
eigentlich habe ich es mit Portostufen nicht, hier habe ich es mal versucht. Trotz Michel Katalog der Postgebühren habe ich es aufgegeben.
Versucht es alleine wenn Ihr Lust habt.
Gruß Axel
eigentlich habe ich es mit Portostufen nicht, hier habe ich es mal versucht. Trotz Michel Katalog der Postgebühren habe ich es aufgegeben.
Versucht es alleine wenn Ihr Lust habt.
Gruß Axel
Am: 29.01.2023 14:08:50
Gelesen: 187124
# 327
Da die Stände-Ausgabe sehr beliebt zu sein scheint, hier ein Luftpost-Auslandsbrief mit 4 g von Berlin nach Rio de Janeiro, 1 Pf. überfrankiert zu insgesamt 1,51 Mark. Das Porto setzt sich zusammen aus 25 Pf. für einen einfachen Auslandsbrief und 1,25 Mark Luftpostzuschlag je 5 g. Rückseitig Ankunftsstempel vom 29.11.1934.
Viele Grüße
Stefan
Viele Grüße
Stefan
Am: 29.01.2023 17:06:02
Gelesen: 187106
# 328
@ Fiete [#327]
Hallo Stefan,
wenn man solche Briefe sieht, ahnt man, warum sie beliebt sein müssen.
Ein feines Stück - wer hätte es nicht gerne in seiner Sammlung?
Liebe Grüsse und danke fürs Zeigen,
Ralph
Am: 30.01.2023 11:42:00
Gelesen: 187080
# 329
Morgen,
Postkarte von Wuppertal nach Wiesbaden mit Michel 559 als Einzelfrankatur
Am: 30.01.2023 11:49:01
Gelesen: 187077
# 330
@ axelotto [#329]
Das Hotel kenne ich sogar - dahin hatte Köhler mal eingeladen und/oder sogar eine Auktion abgehalten, lag auch nur 200 m weiter vom damaligen Stammsitz in der Wilhelmstraße.
Liebe Grüsse und danke fürs Zeigen von bayern klassisch
Am: 31.01.2023 08:19:17
Gelesen: 187051
# 331
Morgen,

der Brief ist doch nicht portogerecht oder? Da fehlen doch 2 Pfennig.
Gruß Axel

der Brief ist doch nicht portogerecht oder? Da fehlen doch 2 Pfennig.
Gruß Axel
Am: 31.01.2023 09:26:23
Gelesen: 187047
# 332
Guten Morgen Axel,
der Brief ist nicht portogerecht, leider kenne auch ich nicht die Luftpostgebühren innerhalb des Deutschen Reiches.
Es werden wohl 5 oder 10 Pfg. gewesen sein, ich habe zwar einige Vergleichsstücke, aber es fehlt mir die Literatur.
Zu deinem Brief: Es gibt eine Vielzahl an "Sammlerbriefen" im Netz an genau diese Adresse, meist überfrankierte Mehrfachfrankaturen.
Hier nur ein aktuelles Beispiel bei ebay (deinem Brief sehr ähnlich):
Liebe Grüße
Ulf
Liebe Grüße
Ulf
Am: 31.01.2023 11:48:54
Gelesen: 187017
# 333
@ axelotto [#331]
@ Dulfen1 [#332]
Der Luftpostzuschlag für Luftpostsendungen im Inland betrug im Mai 1944 - wie von Ulf zutreffend vermutet - für Briefsendungen jeder Art je 20 Gramm 5 Rpf.
Der von Axel gezeigte Brief wurde jedoch mit Sicherheit nicht mit Luftpost befördert, da im Mai 1944 eine Luftpostverbindung, mit der ein Lufzpostbrief von Niederbayern nach Hof/Saale hätte befördert werden können, ausweislich der gültigen Luftpostliste nicht existierte. Ich vermute, dass der Luftpostaufklebert nachträglich angebracht wurde, um den Brief "aufzuhübschen" und es sich bei dem von Axel gezeigten "Luftpostbrief" daher schlicht um "Mache" handelt.
Quellennachweis: Luftpostliste vom 3. April 1944, herausgegeben vom Reichspostministerium
Wolfgang
Am: 31.01.2023 13:39:45
Gelesen: 187006
# 334
@ saintex [#333]
Hallo Wolfgang,
Du hast vollkommen recht, denn wenn man beim vorigen Brief draufschaut, sieht man, das der LP-Zettel über dem rechtsseitigen Stempel geklebt wurde.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.02.2023 07:52:30
Gelesen: 186979
# 335
@ Dulfen1 [#332]
@ saintex [#333]
Morgen,
Dank Euch für die Infos. War mir schon klar das es Mache ist aber dass der L- Aufkleber über dem Stempel ist habe ich übersehen.

Aus dem gleichem Hause und mit dem gleichen Gesundheitsbitter.
Mir kommt es bei den beiden Belegen eigentlich nur auf die Werbung an.
Gruß Axel

Aus dem gleichem Hause und mit dem gleichen Gesundheitsbitter.
Mir kommt es bei den beiden Belegen eigentlich nur auf die Werbung an.
Gruß Axel
Am: 03.02.2023 08:18:02
Gelesen: 186942
# 336
Morgen,
portogerechter Ortsbrief aus Berlin,

mit der Adresse komme ich nicht klar i.H. (im hinterem) Stickstoff- (das kann ich nicht lesen).
Gruß Axel

mit der Adresse komme ich nicht klar i.H. (im hinterem) Stickstoff- (das kann ich nicht lesen).
Gruß Axel
Am: 03.02.2023 09:23:58
Gelesen: 186924
# 337
@ axelotto [#336]
Hallo Axel,
es ist das Stickstoff-Syndikat.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 03.02.2023 09:41:58
Gelesen: 186921
# 338
@ volkimal [#337]
Jetzt wo Du es sagst (schreibst) kann ich es auch lesen, Danke für Deine Hilfe.
Gruß Axel
Am: 08.02.2023 22:57:36
Gelesen: 186892
# 339
Guten Abend zusammen,
im Internet bin ich auf folgenden Luftpostbrief gestoßen und frage mich, wie die frankierten 80 Pf. zu diesem Brief passen könnten.
Meiner Kenntnis nach ist dieser um mindestens 1 RM unterfrankiert. In der Summe komme ich bei 25 Pf. für einen einfachen Auslandsbrief, 30 Pf. Einschreibegebühr und einem Luftpostzuschlag von 1,25 RM je 5 g auf mindestens 1,80 RM.
Im neuen Werk von Paul-Jürgen Hueske "Luftpostzuschläge nach Amerika" (Band 59 der Schriftenreihe Neues Handbuch der Briefmarkenkunde) habe ich keine Konstellation finden können, zu der die Frankatur passen könnte.
Gab es zum einjährigen "Jubiläum" Deutscher Postflug Europa-Südamerika eventuell einen Sondertarif?
Viele Grüße
Stefan
[Redaktioneller Hinweis: Buchbesprechung auf https://www.philaseiten.de/philabuch/show/371 ]
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Portobestimmung von Belegen"]
Meiner Kenntnis nach ist dieser um mindestens 1 RM unterfrankiert. In der Summe komme ich bei 25 Pf. für einen einfachen Auslandsbrief, 30 Pf. Einschreibegebühr und einem Luftpostzuschlag von 1,25 RM je 5 g auf mindestens 1,80 RM.
Im neuen Werk von Paul-Jürgen Hueske "Luftpostzuschläge nach Amerika" (Band 59 der Schriftenreihe Neues Handbuch der Briefmarkenkunde) habe ich keine Konstellation finden können, zu der die Frankatur passen könnte.
Gab es zum einjährigen "Jubiläum" Deutscher Postflug Europa-Südamerika eventuell einen Sondertarif?
Viele Grüße
Stefan
[Redaktioneller Hinweis: Buchbesprechung auf https://www.philaseiten.de/philabuch/show/371 ]
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Portobestimmung von Belegen"]
Am: 09.02.2023 08:29:09
Gelesen: 186875
# 340
@ Fiete [#339]
Hallo Stefan,
wie sieht die Rückseite aus? Ankunfts- bzw. Transitstempel vorhanden?
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 09.02.2023 10:42:33
Gelesen: 186863
# 341
@ Fiete [#339]
Ralph hat Recht. Deine Anfrage kann sinnvoll nur beantwortet werden, wenn du uns auch eine Abbildung der Rückseite dieses Luftpostbriefes zeigst.
Wolfgang
Am: 09.02.2023 13:01:04
Gelesen: 186854
# 342
Danke für den Hinweis,
hier nun die Rückseite des Briefes.
Vielen Dank und viele Grüße
Stefan
Vielen Dank und viele Grüße
Stefan
Am: 09.02.2023 13:15:57
Gelesen: 186849
# 343
@ Fiete [#342]
Danke Stefan,
ich denke, damit erübrigt sich die Sache wohl.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 09.02.2023 23:08:35
Gelesen: 186814
# 344
@ bayern klassisch [#343]
Ich kann leider nicht ganz folgen. Hat es sich erübrigt, weil der Absender "Zurück" vor seine Anschrift vermerkt hat?
Viele Grüße
Stefan
Am: 09.02.2023 23:10:13
Gelesen: 186813
# 345
@ Fiete [#344]
Hallo Stefan,
ja klar - er wollte den Brief zurück haben und hat das hinten notiert.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 10.02.2023 01:20:27
Gelesen: 186805
# 346
@ Fiete [#344]
Du hast zutreffend festgestellt, dass die portogerechte Frankatur auf dem gezeigten Luftpostbrief von Berlin nach Brasilien bei einem Gewicht bis 5 Gramm Anfang Februar 1935 1,80 RM betrug und sich wie folgt zusammensetzte: 0,25 RM Auslandsbrief bis 20 Gramm + 0,30 RM Auslands-R-Gebühr + 1,25 RM Luftpostzuschlag je 5 Gramm bei Beförderung mit der deutschen Luftpost.
Der Luftpostbrief ist vorderseitig mit einem Viererblock der MiNr 562 (Motiv: Forscher) frankiert, der mittig mit dem Handstempel des Postamtes Berlin C 2 vom 2.2.35. 11-12 entwertet ist. Der Handstempel trägt im unteren Bogensegment rechts den UB „L“ (der untere Querstrich des L endet auf der Nasenspitze des Forschers unter rechts). Rückseitig trägt der Luftpostbrief einen zeitgenössischen Ankunftstempel des Bestimmungsortes Bahia in Brasilien vom 7.2.1935. Abgangs- und Ankunftstempel und der besondere Bestätigungsstempel führen den Nachweis, dass der Brief tatsächlich auf dem Jubiläumsflug von der Lufthansa nach Brasilien befördert wurde.
Bei dem Postamt Berlin C 2 handelte es sich um das im Zentrum Berlins gelegene Hauptpostamt an dessen Luftpostschalter der Absender seinen Luftpostbrief nach Brasilien aufgegeben hat. Deshalb auch das L im Poststempel. Dann abr erscheint es mir ausgeschlossen, dass der Luftpostbrief zum Zeitpunkt der Aufgabe am Luftpostschalter des Postamtes Berlin C 2 am 2.2.1935 mit 1 RM unterfrankiert war.
Nachdem nach meiner Kenntnis für die mit dem Jubiläumsflug ab Stuttgart am 3.2.1935 nach Südamerika beförderte Luftpost auch kein reduzierter Luftpostzuschlag galt, muss man nach meiner Ansicht von folgendem ausgehen:
Der Absender, der davon erfahren hatte, dass die auf dem Jubiläumsflug beförderte Luftpost einen besonderen Bestätigungsstempel erhält, wollte für seine Sammlung einen Flugpostbrief mit Sonderstempel beschaffen. Zu diesem Zweck adressierte er den Luftpostbrief an einen in Bahia/Brasilien wohnenden Bekannten und frankierte den Brief auf der Vorderseite mit einem Viererblock der MiNr 562 und rückseitig – analog zur Vorderseite - (vermutlich) mit einem Viererblock der MiNr. 563 (Motiv: Künstler) zu 25 Rpf. und erhielt so das notwendige Porto von 1,80 RM. Der rückseitig angebrachte Viererblock ist dann später von einem Nachbesitzer abgelöst worden oder – da nicht ordnungsgemäß befestigt – von selber abgefallen. Da der fehlende Viererblock bei der Aufgabe des Briefes am Schalter am 2.2.1935 ebenfalls mittig entwertet wurde finden sich auch rückseitig keine Stempelspuren. So erklärt sich, dass ein Luftpostbrief, der nach den zeitgerechten Abgangs- und Ankunftstempeln von Berlin und Bahia mit dem Jubiläumsflug der Lufthansa nach Südamerika befördert wurde, heute mit 1 RM unterfrankiert ist
Der Retour-Vermerk auf der Rückseite des Briefes hat dagegern entgegen der Meinung von Ralph mit der heute nicht mehr portogerechten Frankatur nichts zu tun.
saintex
Am: 10.02.2023 11:29:52
Gelesen: 186792
# 347
@ saintex [#346]
Klasse erklärt und so wird es sicher gewesen sein - ich hatte den rückseitigen Stempel völlig falsch gelesen und nicht als einen von Bahia erkannt (Tomaten auf den Augen).
Fragt sich nur, wer den Retour-Vermerk angebracht hatte?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 10.02.2023 11:45:07
Gelesen: 186788
# 348
@ saintex [#346]
Hallo in die Runde,
ich frage mich nur, wo er den 4-er-Block rückseitig hingeklebt haben soll, der Eingangsstempel ist schön (maschinell) abgeschlagen worden und so gut erkennbare Klebereste sind auch nicht sichtbar.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 10.02.2023 12:21:28
Gelesen: 186786
# 349
@ bayern klassisch [#347]
Hallo Ralph,
Ego te absolvo. Du bist hier im Forum zwar der Papst in Sachen Bayern klassisch, in Sachen Luftpost bist du halt noch Novize. Und der zeitgenössische Ankunftstempel von Bahia sieht auf den ersten Blick den bekannten deutschen Rollenstempeln schon sehr ähnlich und war möglicherweise sogar aus deutscher Produktion.
Der Retour-Vermerk wurde vermutlich vom Empfänger des Luftpostbriefes in Bahia angebracht, der auf diese Weise den Luftpostbrief ohne Kosten für ihn und wie vom Absender gewünscht an diesen mit Schiffpost zurücksandte.
Wolfgang
Am: 10.02.2023 12:31:53
Gelesen: 186783
# 350
@ saintex [#349]
Mille grazie caro Wolfgang,
ja, so könnte es gewesen sein. Der sieht ja sehr deutsch aus, hätte ich für Brasilien so nicht erwartet.
Aber wenn er per Post retour gelaufen wäre, müsste das doch zu sehen sein durch Vermerke wie "retour", " nicht angenommen" usw.. Genügte das einfache Retour vom Absender hinten für eine postalische Zurücksendung?
Und ja, du hast natürlich Recht, in dieser Zeit bin ich Novize, in anderen eher weniger.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 10.02.2023 17:02:28
Gelesen: 186763
# 351
@ saintex [#346]
Vielen Dank für Deine Erklärung!
Ich hatte mir Ähnliches schon gedacht. Mein erster Gedanke war, dass die originale portogerechte Frankatur gegen den Viererblock der 20 Pf. Marke ausgetauscht worden sein könnte, da diese Marke als Mehrfachfrankatur recht hoch bewertet ist. Deine Ausführungen zu dem speziellen Stempel Berlin C 2, noch dazu mit dem passenden Datum, lassen meinen Gedanken jedoch eher unwahrscheinlich erscheinen.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Stefan
Am: 11.02.2023 10:51:20
Gelesen: 186741
# 352
Liebe Freunde,
endlich mal wieder ein Briefchen von mir hier - Leipzig C2 4.5.1935 von der Firma Mertens an die Niederlassung in Berlin mit einem Fünferblock als Zusammendruck aus einem Markenheftchen, wobei nur die oberen beiden Marken klar entwertet wurden, die 3 Unteren aber nur wenig. Daher griff die Kontrolle und ein Jemand oder eine Jemand:in strich die 3 unteren Marken mit einem Stift durch, um ihre potentielle Wiederverwendung zu minimieren. Immerhin schon der 2. Brief mit "Federzugentwertung", wie wir in der Klassik schreiben würden.
24 Pfg. waren portogerecht für Briefe der 2. Gewichtsstufe im Fernverkehr.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
endlich mal wieder ein Briefchen von mir hier - Leipzig C2 4.5.1935 von der Firma Mertens an die Niederlassung in Berlin mit einem Fünferblock als Zusammendruck aus einem Markenheftchen, wobei nur die oberen beiden Marken klar entwertet wurden, die 3 Unteren aber nur wenig. Daher griff die Kontrolle und ein Jemand oder eine Jemand:in strich die 3 unteren Marken mit einem Stift durch, um ihre potentielle Wiederverwendung zu minimieren. Immerhin schon der 2. Brief mit "Federzugentwertung", wie wir in der Klassik schreiben würden.
24 Pfg. waren portogerecht für Briefe der 2. Gewichtsstufe im Fernverkehr.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 11.02.2023 11:54:04
Gelesen: 186736
# 353
@ bayern klassisch [#352]
Wenn es ein senkrechter Fünferblock ist, dann kann er nicht aus einem Markenhenheftchen stammen. Die Markenheftchenblätter bestanden aus zwei waagerechten Reihen zu je fünf Marken. Ein Fünferblock kann nur aus einem Markenheftchenbogen stammen; und somit vermutlich deutlich seltener als ein Zusammendruck aus einem Markenheftchen.
Gruss
Martin
Am: 11.02.2023 12:28:11
Gelesen: 186730
# 354
@ Martin de Matin [#353]
Danke für den Hinweis - bin noch nicht so sattelfest bei diesen zahlreichen Zusammendrucken, die es gibt und ich sehe erst gar nicht mehr in den Katalog, weil ich mit der Zuordnung Probleme habe, während mich die Katalogpreise gar nicht interessieren.
Aber du wirst Recht haben - und portogerecht sind die Zudrucke, egal in welcher Kombination, nicht so häufig.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 12.02.2023 12:57:53
Gelesen: 186711
# 355
Liebe Leser*innen
Zu den Olympischen Spielen 1936 gab es viele Postkarten, Stempel, Ganzsachen ...
Der beiliegende Beleg ist eine Spezialanfertigung eines Couverts, aber ohne Wertzeicheneindruck, also keine Ganzsache. Ich weiss gar nicht, ob solche Briefumschläge auch irgendwo katalogisiert werden. Kennt jemand die Antwort?
Frankiert ist der Beleg mit einer Olympia-Marke 3+2 Pfennige, gestempelt ist die Marke, aber das Couvert wurde postalisch nicht spediert.
Heinz
Heinz
Am: 16.02.2023 09:12:13
Gelesen: 186670
# 356
Liebe Freunde,
von einem sehr netten Sammlerfreund bekam ich diesen Brief mit einem Viererblock der 3+2 Pfg. aus der Messestadt Leipzig vom 28.06.1935, also 2 Tage vor Ende der Gültigkeit, an Herrn Schlegel in Gera.
Wie es sich gehört, hatte man oben "Bitte sauber stempeln - für Briefmarkenzwecke" notiert, und so hatte es die Post dann auch gemacht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Wie es sich gehört, hatte man oben "Bitte sauber stempeln - für Briefmarkenzwecke" notiert, und so hatte es die Post dann auch gemacht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 16.02.2023 09:37:47
Gelesen: 186667
# 357
Liebe Freunde,
gerade bekommen: Eine Postkarte mit 16 Pfg. Frankatur aus Hamburg vom13.12.1934 an Edward Weigel in Glendale, USA, fiel mir in die Hände, bei der ich aber denke, dass sie nicht wirklich in die Staaten gelaufen ist.

Rückseitig lese ich zwar einen Weihnachtsgruß auf Englisch, aber den hätte man wohl eher auf Deutsch verfasst und Stempel gibt es auch keine.
Was hätte denn eine Postkarte bzw. Drucksache damals in die USA gekostet?
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Rückseitig lese ich zwar einen Weihnachtsgruß auf Englisch, aber den hätte man wohl eher auf Deutsch verfasst und Stempel gibt es auch keine.
Was hätte denn eine Postkarte bzw. Drucksache damals in die USA gekostet?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 16.02.2023 09:45:24
Gelesen: 186665
# 358
@ bayern klassisch [#357]
Die Postkarte ins Ausland kostete 15 Pfennig, hast du also einen Pfennig darüber. ;-)
Gruß Michael
Am: 16.02.2023 09:46:07
Gelesen: 186664
# 359
Liebe Freunde,
eben erreicht mich eine Drucksache aus Berlin vom 1.11.1934 mit dem Werbestempel: "Kauft Wohlfahrts-Briefmarken für die Winterhilfe".
Am 5.11.1934 kam dann auch "meine" Nothilfe-Ausgabe an die Schalter und ein liebes Forenmitglied schaffte es, mich dazu zu bringen, auf eine wohlbelegte Pizza zu verzichten und statt deren dieses markenlose Schmuckstück zu erwerben.
Könnte man so etwas als Vorläufer betrachten und in eine Nothilfe 1934-Sammlung einbauen bzw. dieser voranstellen?
Liebe Grüsse,
Ralph
Am 5.11.1934 kam dann auch "meine" Nothilfe-Ausgabe an die Schalter und ein liebes Forenmitglied schaffte es, mich dazu zu bringen, auf eine wohlbelegte Pizza zu verzichten und statt deren dieses markenlose Schmuckstück zu erwerben.
Könnte man so etwas als Vorläufer betrachten und in eine Nothilfe 1934-Sammlung einbauen bzw. dieser voranstellen?
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 18.02.2023 09:46:21
Gelesen: 186638
# 360
Liebe Freunde,
das ist jetzt meine 3. Einzelfrankatur der 25 Pfg. und man könnte meinen, ich wäre a) meschugge, oder b) bessessen von Einzelfrankaturen, aber die hier hat es mir wirklich angetan und ein schöneres Randstück mit klarerem Stempel als den von Stuttgart, 5.6.1935, wird man wohl lange suchen müssen, daher habe ich mir das gute Stück trotz 1 Pfg. Überfrankatur gegönnt; man gönnt sich ja sonst nichts!
Ich hoffe, ihr könnt meine kleine Euphorie etwas teilen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Ich hoffe, ihr könnt meine kleine Euphorie etwas teilen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 18.02.2023 09:51:55
Gelesen: 186637
# 361
Liebe Freunde,
Briefe mit fast portogerecht verwendeten Zusammendrucken sind nicht sooo häufig, vor allem wenn sie so aussehen, wie dieser 6er - Block aus Apolda vom 15.6.1935 nach Obrelungwitz und Einschreibung.

30 Pfg. für Einschreibung und 12 Pfg. für den einfachen Brief ergaben 42 Pfg. - frankiert wurden 44 Pfg., das nimmt man gerne so hin.
Neben dem wunderbaren, gleich dreifach abgeschlagenen Aufgabe-Sonderstempel erfreut den Sammler von heute noch der Sonder-Ankunftsstempel, mit dem dezent auf die weltbekannten Qualitätsstrümpfe von Oberlungswitz hingewiesen wurde. Ich hätte es, ehrlich gesagt, nicht gewußt!
Liebe Grüsse von bayern klassisch

30 Pfg. für Einschreibung und 12 Pfg. für den einfachen Brief ergaben 42 Pfg. - frankiert wurden 44 Pfg., das nimmt man gerne so hin.
Neben dem wunderbaren, gleich dreifach abgeschlagenen Aufgabe-Sonderstempel erfreut den Sammler von heute noch der Sonder-Ankunftsstempel, mit dem dezent auf die weltbekannten Qualitätsstrümpfe von Oberlungswitz hingewiesen wurde. Ich hätte es, ehrlich gesagt, nicht gewußt!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 20.02.2023 11:05:28
Gelesen: 186609
# 362
Portogerechter Brief von Berlin nach Freiburg

Satzbrief Porto 24 Pfg - Einschreiben 30 Pfg
Gruß Axel

Satzbrief Porto 24 Pfg - Einschreiben 30 Pfg
Gruß Axel
Am: 24.02.2023 14:16:18
Gelesen: 186573
# 363
Liebe Freunde,
2 Postkarten kamen zu mir, die ich hier gerne zeigen möchte.

1. Karte als Ortspostkarte von Schwäbisch-Gmünd vom 8.12.1934 an Frau Anna Müller, betreffend eine Vorladung für Montag, den 10.12.1934 Nachmittags zwischen 14.00 und 18.00 Uhr beim Kreiswohlfahrtsamt vorstellig werden zu wollen.
Würde ich zu meiner aktiven Zeit eine Vorladung - selbst am Ort - innerhalb von 2 Tagen schriftlich anberaumt haben, hätte sich meine "Kundschaft" totgelacht ... damals wohl eher nicht.
Nach meinen Unterlagen kosteten Ortskarten aber 5 Pfg. Nur Drucksachen kosteten, egal wohin und bis 20 g, nur 3 Pfg. Wäre es möglich, dass man hier die Postkarte als Drucksache postalisch wertete, auch wenn das Wort "Postkarte" nicht durchstrichen wurde?

2. Karte im Fernverkehr aus Bitterfreld vom 4.3.1935 an "Barbara Gesellschaft mit beschränkter Haftung Feuerschadenverband Halle (Saale) Riebeckplatz 4. Rückseitig ging es um die Grube Leopold und deren Versicherung, auch nicht uninteressant und daher kennen wir Bitterfeld wohl auch am besten.
Fernpostkarten kosteten 6 Pfg. - diese hier war also tarifgerecht frankiert worden.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

1. Karte als Ortspostkarte von Schwäbisch-Gmünd vom 8.12.1934 an Frau Anna Müller, betreffend eine Vorladung für Montag, den 10.12.1934 Nachmittags zwischen 14.00 und 18.00 Uhr beim Kreiswohlfahrtsamt vorstellig werden zu wollen.
Würde ich zu meiner aktiven Zeit eine Vorladung - selbst am Ort - innerhalb von 2 Tagen schriftlich anberaumt haben, hätte sich meine "Kundschaft" totgelacht ... damals wohl eher nicht.
Nach meinen Unterlagen kosteten Ortskarten aber 5 Pfg. Nur Drucksachen kosteten, egal wohin und bis 20 g, nur 3 Pfg. Wäre es möglich, dass man hier die Postkarte als Drucksache postalisch wertete, auch wenn das Wort "Postkarte" nicht durchstrichen wurde?

2. Karte im Fernverkehr aus Bitterfreld vom 4.3.1935 an "Barbara Gesellschaft mit beschränkter Haftung Feuerschadenverband Halle (Saale) Riebeckplatz 4. Rückseitig ging es um die Grube Leopold und deren Versicherung, auch nicht uninteressant und daher kennen wir Bitterfeld wohl auch am besten.
Fernpostkarten kosteten 6 Pfg. - diese hier war also tarifgerecht frankiert worden.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 24.02.2023 16:22:14
Gelesen: 186559
# 364
Liebe Freunde,
vor 10 Minuten kam die Post, was Wunder und brachte mir dieses kleine Schmankerl zu mir.
3 Marken à 4 Pfg. + 2 Pfg. aus Abensberg in Bayern, irgendwann 1934 gestempelt.
Kaufgrund: Der feine Landpoststempel Irnsing - über Abensberg. Schön auch, dass der Empfänger, das Arbeitsamt in Regensburg, den Umschlag aufbewahrte, so dass ich ihn heute hier vorstellen kann.
Die Einwohnerzahl damals dürfte zwischen 450 und 500 gelegen haben und häufig dürfte es solche Briefe nicht geben.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Kaufgrund: Der feine Landpoststempel Irnsing - über Abensberg. Schön auch, dass der Empfänger, das Arbeitsamt in Regensburg, den Umschlag aufbewahrte, so dass ich ihn heute hier vorstellen kann.
Die Einwohnerzahl damals dürfte zwischen 450 und 500 gelegen haben und häufig dürfte es solche Briefe nicht geben.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 24.02.2023 23:44:40
Gelesen: 186539
# 365
@ bayern klassisch [#363]
Zum ersten Beleg. Ich kenne die Regeln nicht genau, die zum Stichtag galten. Es sind ja nur wenige Worte ergänzt im vorgedruckten Text. Ich denke, die Behörde hat vieler dieser Vordrucke versandt und der formale Fehler der Streichung des Wortes Postkarte wurde da einfach hingenommen.
Für mich ist das eine ordnungsgemäß frankierte Drucksache mit kleinem Formfehler.
Burkhard
Am: 25.02.2023 08:28:13
Gelesen: 186531
# 366
@ mumpipuck [#365]
Hallo Burkhard,
da hast du wohl Recht - erlaubt waren als Drucksache 5 Worte plus Datum und Unterschrift, von daher passt das wohl.
In Bayern früher hätte man "Postkarte" streichen und durch "Drucksache" ersetzen müssen, aber man war bei einer Behörde wohl sowieso lockerer.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 27.02.2023 08:44:04
Gelesen: 186507
# 367
Morgen,
war gestern mal auf dem Flohmarkt und wollte nicht mit leeren Händen zurück kommen.
Auslandsbrief, etwas unterfrankiert,
und dieser hat 2 Pfennig zu viel.
Musste richtig tief in die Tasche greifen - habe pro Beleg 0,50€ bezahlt.
Gruß Axel
Auslandsbrief, etwas unterfrankiert,
und dieser hat 2 Pfennig zu viel.
Musste richtig tief in die Tasche greifen - habe pro Beleg 0,50€ bezahlt.
Gruß Axel
Am: 27.02.2023 10:21:33
Gelesen: 186500
# 368
@ axelotto [#367]
Hallo Axel,
hast du schon ein Spendenkonto? :-)
Das sind doch alles nette Briefe, Glückwunsch zu der Beute.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 27.02.2023 11:49:14
Gelesen: 186491
# 369
@ bayern klassisch [#368]
Nein habe ich noch nicht, möchtest Du mir eines einrichten ? Ich kann mit den Briefen nichts anfangen.
Am: 27.02.2023 12:21:20
Gelesen: 186485
# 370
@ axelotto [#369]
Dazu müsste ich dich adoptieren. :-)
Für mich sind die Briefe leider nichts, weil sie nicht in mein Beuteschema fallen. Aber man sollte die doch vertauscht bekommen und wenn nicht, die PPA-Auktion ist doch auch noch da.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 27.02.2023 12:26:04
Gelesen: 186482
# 371
Hallo in die Runde,
Tram und Busse streiken heute in Essen und ich sitze an der Überarbeitung eines Buches über die Radfahrertruppen.
Da fiel mir noch ein netter Beleg ein, ob ich ihn schon einmal präsentiert habe, weiß ich nicht genau:
Einlieferungsschein-Doppel über einen Feldpost-Doppelbrief, gesandt an einen Soldaten (FP-34143= Stab II und 4.-6. Batterie Artillerie-Regiment 214), die ausgewiesene Gebühr für das Doppel von 10 Pfennig (MiNr 707) entwertet mit einem Sonderstempel der "Nationalen Briefmarkenausstellung" in Berlin am 30. März 1940.
mit Sammlergruß
Werner
Einlieferungsschein-Doppel über einen Feldpost-Doppelbrief, gesandt an einen Soldaten (FP-34143= Stab II und 4.-6. Batterie Artillerie-Regiment 214), die ausgewiesene Gebühr für das Doppel von 10 Pfennig (MiNr 707) entwertet mit einem Sonderstempel der "Nationalen Briefmarkenausstellung" in Berlin am 30. März 1940.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.03.2023 10:52:48
Gelesen: 186442
# 372
Hallo und einen sonnigen 1. März,
habe im Internet noch zwei nette Belege gefunden.
Es wundert mich, dass sie recht preiswert angeboten werden, aber wer die Ausgabe sucht, wird sich freuen.
mit Sammlergruß
Werner
Es wundert mich, dass sie recht preiswert angeboten werden, aber wer die Ausgabe sucht, wird sich freuen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.03.2023 12:25:04
Gelesen: 186432
# 373
@ Heinz 7 [#355]
Darf ich an meine Frage erinnern?
Ich weiss gar nicht, ob solche Briefumschläge auch irgendwo katalogisiert werden. Kennt jemand die Antwort?
(siehe auch ganzen Beitrag oben [#355])
Ich wüsste gerne, ob diese Spezialanfertigung (?) einen besonderen Wert hat?
Danke!
Heinz
Ich weiss gar nicht, ob solche Briefumschläge auch irgendwo katalogisiert werden. Kennt jemand die Antwort?
(siehe auch ganzen Beitrag oben [#355])
Ich wüsste gerne, ob diese Spezialanfertigung (?) einen besonderen Wert hat?
Danke!
Heinz
Am: 01.03.2023 12:48:41
Gelesen: 186428
# 374
Hallo Heinz,
ich denke mal, diese Umschläge sind von irgend einer Firma / Händler hergestellt worden, da es seinerzeit ja überaus viele Sonderstempel gab, die damals auch gerne in dieser Form gesammelt wurden.
Eine Katalogisierung wäre nicht nachvollziehbar, außer es wären Ganzsachen angeboten worden.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 27.03.2023 09:13:42
Gelesen: 185751
# 375
Liebe Freunde,
durch nette Zulieferung darf ich 3 weitere Belege der 1934 Nothilfe mein Eigen nennen:

1. Eine Postkarte aus Darmstadt vom 17.2.1935 anlässlich der deutschen Freiballon-Meisterschaft, wobei widrige Winde eben die Austragung derselben erfolgreich zu verhindern wussten und die Karte einen Tick später erst auf die Reise gebracht werden konnte, wie der Stempel von Frankfurt am Main vom 7.4.1935 belegt.
2. Ein Brief zu 12 Pfg. mit dem Sensenmann aus Zwickau vom 31.12.1934 nach Crossen-Mulde.
3. Ein Brief mit einem Viererblock der 3 Pfg. aus Berlin vom 18.06.1935, also knapp 2 Wochen vor dem Ablauf der Gültigkeitsfrist nach Zwickau von der Firma EBRO (eher nicht der spanische Fluß), der ersten Berliner Dampf-Roßhaarspinnerei. Nett, wie ich finde!
Liebe Grüsse von bayern klassisch

1. Eine Postkarte aus Darmstadt vom 17.2.1935 anlässlich der deutschen Freiballon-Meisterschaft, wobei widrige Winde eben die Austragung derselben erfolgreich zu verhindern wussten und die Karte einen Tick später erst auf die Reise gebracht werden konnte, wie der Stempel von Frankfurt am Main vom 7.4.1935 belegt.
2. Ein Brief zu 12 Pfg. mit dem Sensenmann aus Zwickau vom 31.12.1934 nach Crossen-Mulde.
3. Ein Brief mit einem Viererblock der 3 Pfg. aus Berlin vom 18.06.1935, also knapp 2 Wochen vor dem Ablauf der Gültigkeitsfrist nach Zwickau von der Firma EBRO (eher nicht der spanische Fluß), der ersten Berliner Dampf-Roßhaarspinnerei. Nett, wie ich finde!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 31.03.2023 12:14:05
Gelesen: 185713
# 376
Liebe Freunde,
heute kam eine ganze Fülle von Briefen hier an, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
1. Brief aus ??? vom 30.6.1935 (letzter Tag der Gültigkeit!) an Dipl. Ing. W. Larisch (klingelt da nicht ein Auktionsname in mir?) in Bad Homburg vor der Höhe, Im Rosengarten 10, frankiert mit 12 Pfg. portogerecht für einfache Fernbriefe. Vlt. findet jemand den Aufgabeort heraus, ich bin gescheitert.
2. Brief aus Braunschweig vom 30.11.1934 von Walter Behrens, dem Erfinder des sprechenden Albums, so weit ich weiß, nach Bad Godesberg, heute vulgo Bonn genannt, mit 24 Pfg. portogerecht frankiert als Fernbrief der 2. Gewichtsstufe
3. Brief aus Schwabhausen bei Dachau vom 22.11.1934 an die Ortskrankenkasse in Dachau, frankiert mit 24 Pfg. auf ganz außergewöhnliche Art.

4. Brief aus Berlin Friedrichshagen mit 25 Pfg. an Herrn Dr. jur. W. Plage in Tokio/Japan (die Strasse erspare ich mir mangels profunder Ortskenntnis dort) und links einem Stempel, mit dem ich wenig anfangen kann (vlt. kann einer das lesen?).
Hinten allerliebst mit der Absenderangabe Otto Plage und einer Vignette Jugend-Werbe-Briefmarken-Ausstellung Berlin 1928, die ich sehr adrett finde. Wie gerne wäre ich bei dieser Ausstellung dabei gewesen.
Zum Franko nach Japan kann ich nichts sagen - portogerecht? Jedenfalls scheint mir der Brief echt gelaufen zu sein, auch wenn hinten Stempel mangeln, die das letztlich beweisen würden. Meinungen hierzu?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
1. Brief aus ??? vom 30.6.1935 (letzter Tag der Gültigkeit!) an Dipl. Ing. W. Larisch (klingelt da nicht ein Auktionsname in mir?) in Bad Homburg vor der Höhe, Im Rosengarten 10, frankiert mit 12 Pfg. portogerecht für einfache Fernbriefe. Vlt. findet jemand den Aufgabeort heraus, ich bin gescheitert.
2. Brief aus Braunschweig vom 30.11.1934 von Walter Behrens, dem Erfinder des sprechenden Albums, so weit ich weiß, nach Bad Godesberg, heute vulgo Bonn genannt, mit 24 Pfg. portogerecht frankiert als Fernbrief der 2. Gewichtsstufe
3. Brief aus Schwabhausen bei Dachau vom 22.11.1934 an die Ortskrankenkasse in Dachau, frankiert mit 24 Pfg. auf ganz außergewöhnliche Art.

4. Brief aus Berlin Friedrichshagen mit 25 Pfg. an Herrn Dr. jur. W. Plage in Tokio/Japan (die Strasse erspare ich mir mangels profunder Ortskenntnis dort) und links einem Stempel, mit dem ich wenig anfangen kann (vlt. kann einer das lesen?).
Hinten allerliebst mit der Absenderangabe Otto Plage und einer Vignette Jugend-Werbe-Briefmarken-Ausstellung Berlin 1928, die ich sehr adrett finde. Wie gerne wäre ich bei dieser Ausstellung dabei gewesen.
Zum Franko nach Japan kann ich nichts sagen - portogerecht? Jedenfalls scheint mir der Brief echt gelaufen zu sein, auch wenn hinten Stempel mangeln, die das letztlich beweisen würden. Meinungen hierzu?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 31.03.2023 13:53:47
Gelesen: 185695
# 377
Larisch: Briefmarkengeschäft und (später) Auktionshaus in München. Kann aber auch ein anderer Larisch sein.
Gruß hajo22
Am: 31.03.2023 14:46:09
Gelesen: 185686
# 378
@ bayern klassisch [#376]
1. Brief aus ??? vom 30.6.1935 (letzter Tag der Gültigkeit!) an Dipl. Ing. W. Larisch (klingelt da nicht ein Auktionsname in mir?) in Bad Homburg vor der Höhe, Im Rosengarten 10, frankiert mit 12 Pfg. portogerecht für einfache Fernbriefe. Vlt. findet jemand den Aufgabeort heraus, ich bin gescheitert.
Hallo,
dürfte der Werbestempel ELBING (BHF.) für die Kraftpost nach Danzig sein.
Gruß Michael
Am: 31.03.2023 23:13:49
Gelesen: 185662
# 379
@ inflamicha [#378]
Hallo Michael,
vielen Dank - deine Augen sind viel besser, als meine. Danke für die Hilfe mit Elbing.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 01.04.2023 12:18:54
Gelesen: 185650
# 380
@ bayern klassisch [#376]
Hallo Ralph,
nachfolgend die erbetene "Lesehilfe" zu Brief Nr. 4 aus deinem Beitrag [#376] nach Tokio.
Die ersten beiden Reihen beinhalten von rechts nach links die Transskription der in lateinischen Buchstaben verfassten Anschrift des Empfängers (Tokio Azabu-ku, Mikawadaimachi 29) in die japanische Schrift.
In der dritten Reihe folgt in den ersten vier Schriftzeichen der Namen des Empfängers (Plage) in Katakana-Lesung "purâge".Das letzte Zeichen der dritten Reihe,ein Kanji-Schriftzeichen vermag ich nicht zu deuten.Ich bin mir jedoch sicher, dass die Bedeutung dieses Schriftzeichens in Verbindung mit der beruflichen Tätigkeit steht,die der Empfänger im Zeitraum 1934/1935 in Japan ausübte.
Dr. Wilhelm Plage (1888 - 1969) war zunächst im diplomatischen Dienst und in der deutschen Botschaft in Tokio tätig. 1921 quittierte er seinen diplomatischen Dienst und übernahm danach sukzessiv eine Reihe von Deutsch-Lektorstellen bis er um das Jahr 1929 aus dem Schuldienst entlassen wurde. Grund für die Entlassung war ein Schülerstreik und die Kritik, der Lehrer mache sich über die Schüler und, allgemein, über die Japaner lustig. Danach war Dr. Plage Inhaber eines Anwalts- und Patentbüros. Von 1932 bis 1941 übernahm er das Mandat, als "Plage Zyklon" gefürchtet, für eine europäische Musikagentur für Aufführungsrechte für Musik Gelder einzutreiben, was damals in Japan ein juristisches Novum war. 1941 verlies Dr. Plage Japan.
Traurige Berühmtheit erlangte er unter den Angehörigen der deutschen Kolonie in Japan als er nach der Machtergreifung Hitlers 1933 als überzeugter NS-Anhänger politisch Andersdenkende unter Druck setzte und versuchte auf die neue politische Linie einzuschwören. Insbesondere den jüdischen Mitgliedern der deutschen Kolonie in Japan soll er mit pathologischem Hass begegnet sein. Seine Tätigkeit als NS-Aktivist wurde von seinen Landsleuten so belastend empfunden, dass sie ihm den Spitznamen "die Plage" gaben.
Wolfgang
Verwendete Quellen
Internet
https://oag.jp/img/images/publications/oag_notizen/Feature_Schauwecker.pdf
Am: 01.04.2023 14:14:57
Gelesen: 185639
# 381
@ saintex [#380]
Hallo Wolfgang,
hab vielen lieben Dank für deine Mühewaltung, um diesen Stempel zu übersetzen - ich war da völlig ahnungslos und überfordert. Dann hat also der Vater in Deutschland den Namen und die Adresse seines Sohnes in Form eines japanischen Stempels auf seinen Briefe abgeschlagen, um sicher zu gehen, dass ihn seine Post auch im fernen Tokio erreicht. Das finde ich interessant und kannte das zuvor so noch nicht.
Zum Namen "Plage": Als alter Lateiner erinnere ich mich an unseren Lateinlehrer, der vor über 45 Jahren den Satz "nomen est omen" ins Spiel brachte. Das kann man sicherlich nicht immer für bare Münze nehmen, aber manchmal liegt man damit wohl gar nicht so verkehrt.
Vielen Dank für deine Hilfe und liebe Grüsse,
Ralph
Am: 02.04.2023 10:57:51
Gelesen: 185617
# 382
Liebe Sammlerfreunde,
ein einfacher Fernbrief mit MiNr.572 vom 03.05.1935 aus Leipzig. Die Olus-Gesellschaft Hromada & Co war eine Firma für den Import und Großhdlg. von Mineralschmierölen, Petroleum, Benzin, Benzol, techn. Fetten, Treibgas und Kalzium-Karbid.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 05.04.2023 10:20:40
Gelesen: 185582
# 383
Liebe Freunde,
jetzt ist es passiert - in einem frisch gekauften Konvolut waren auch Mischfrankaturen mit meiner Nothilfeausgabe 1934 dabei; ich zeige sie zwar hier, würde sie aber gerne vertauschen. Vlt. gelingt es mir.
1. Berlin-Charlottenburg 25.2.1935 mit 16 Pfg. frankiert (Absender in Wilmersdorf) nach Berlin-Friedenau = Ortsbrief über 20-100g.

2. Würzburg 1 vom 21.12.1934 nach Wien mit 21 Pfg. frankiert und damit wohl um einen Pfennig, den man sich hätte sparen können, übrefrankiert. Hinten noch der alte Stempel aus der Bayernzeit (Braungardt) vom selben Tag mit Stundenangabe 20-21 Uhr, wie ich ihn aus der Bayernzeit nicht kenne.

3. Chemnitz 22.3.1935 auf einfachem Ortsbrief mit 8 Pfg. treffend frankiert.Hinten mit Absenderstempel.

4. Wernigerorde 17.5.1935 nach Berlin-Charlottenburg durch Eilboten mit Ankunftsstempel vom selben Tag dort. Frankiert wurden 53 Pfg.- korrekt wohl 40 Pfg. Eilzuschlag und 12 Pfg. für einfache Briefe. Unattraktiv sieht er aber nicht aus.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
1. Berlin-Charlottenburg 25.2.1935 mit 16 Pfg. frankiert (Absender in Wilmersdorf) nach Berlin-Friedenau = Ortsbrief über 20-100g.


3. Chemnitz 22.3.1935 auf einfachem Ortsbrief mit 8 Pfg. treffend frankiert.Hinten mit Absenderstempel.

Am: 05.04.2023 10:31:34
Gelesen: 185577
# 384
Liebe Freunde,
4 feine Briefe darf ich als Farb- bzw. Mehrfachfrankatur zeigen:

1. Letzingen-Wollmirstedt vom 27.2.1935 nach Halle, wohl an Dr. med. Heinrich. Absenderstempel hinten Gemeinde Letzingen, Kreis Gardelegen. 12 Pfg. waren korrekt für einfache Fernbriefe.
2. Schönhausen 12.1.1935 der Ländlichen Spar- und Darlehenskasse Schönhausen a. E. nach Halle an der Saale, mit 12 Pfg. treffend für einfache Briefe frankiert.
3. Olbernhau vom 31.1.1935 an die Molkereiberatungsstelle in Dresden, mit 12 Pfg. ebenfalls treffend frankiert.
4. Heidenau 6.1.1935 der Firma Ernst Heider & Sohn in Dohna in Sachsen mit 24 Pfg. (2. Gewicht) nach Dresden, speziell gekauft für die zahlreichen Liebhaber des Sensenmanns.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

2. Schönhausen 12.1.1935 der Ländlichen Spar- und Darlehenskasse Schönhausen a. E. nach Halle an der Saale, mit 12 Pfg. treffend für einfache Briefe frankiert.
3. Olbernhau vom 31.1.1935 an die Molkereiberatungsstelle in Dresden, mit 12 Pfg. ebenfalls treffend frankiert.
4. Heidenau 6.1.1935 der Firma Ernst Heider & Sohn in Dohna in Sachsen mit 24 Pfg. (2. Gewicht) nach Dresden, speziell gekauft für die zahlreichen Liebhaber des Sensenmanns.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 10.04.2023 09:36:41
Gelesen: 185531
# 385
Liebe Freunde,
nach fast 1,5 Jahren gelang es mir tatsächlich bei einem dubiosen delcampe-Anbieter eine Postkarte in die Tschechei zu schnappen, die ich euch nicht vorenthalten will und der Text ist auch nicht ohne.

In Krefeld-Fischeln am 1.3.1935 schrieb Pfarrer J. Cleven diese Postkarte an Firma Felix Brunner in Prag, die er um 4 Pfg. korrekt auf das Sonderporto von 10 Pfg. für Postkarten in die Tschechei auffrankierte:
"Ich interessiere mich für die folgende Nummern Ihres Versteigerungskatalogs. 874, 876, 945, 1426. Wenn diese Nummern nicht verkauft worden sind, bitte ich zunächst um Angabe des Preises, wofür sie von Ihnen zu erhalten sind."
Also eine Nachfrage nach Rücklosen einer Prager Auktion:
https://picclick.co.uk/Felix-Brunner-Prague-auctions-1935-1937-photo-145007140446.html
Tja, das war wohl nichts, Herr Pfarrer.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

In Krefeld-Fischeln am 1.3.1935 schrieb Pfarrer J. Cleven diese Postkarte an Firma Felix Brunner in Prag, die er um 4 Pfg. korrekt auf das Sonderporto von 10 Pfg. für Postkarten in die Tschechei auffrankierte:
"Ich interessiere mich für die folgende Nummern Ihres Versteigerungskatalogs. 874, 876, 945, 1426. Wenn diese Nummern nicht verkauft worden sind, bitte ich zunächst um Angabe des Preises, wofür sie von Ihnen zu erhalten sind."
Also eine Nachfrage nach Rücklosen einer Prager Auktion:
https://picclick.co.uk/Felix-Brunner-Prague-auctions-1935-1937-photo-145007140446.html
Tja, das war wohl nichts, Herr Pfarrer.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 10.04.2023 14:37:26
Gelesen: 185504
# 386
DR P 253 (6 Pfg.) + "Berufe" 3 und 6 Pfg. zu gesamt 15 Pfg. für eine Auslandskarte gestempelt Sonthofen 22.12.1934 nach New York.

Schönen Ostermontag (im Unterallgäu scheint die Sonne) wünscht
allen Sammlerfreunden
hajo22

Schönen Ostermontag (im Unterallgäu scheint die Sonne) wünscht
allen Sammlerfreunden
hajo22
Am: 10.04.2023 15:19:55
Gelesen: 185498
# 387
@ hajo22 [#386]
Hallo,
solche schönen Karten habe ich auch schon in die USA gesehen, aber wie deine auch haben sie keine postalischen Hinweise auf ihre tatsächliche Leitung. Kann man irgendworan festmachen, dass sie tatsächlich nach Übersee liefen?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo,
solche schönen Karten habe ich auch schon in die USA gesehen, aber wie deine auch haben sie keine postalischen Hinweise auf ihre tatsächliche Leitung. Kann man irgendworan festmachen, dass sie tatsächlich nach Übersee liefen?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 10.04.2023 20:04:19
Gelesen: 185478
# 388
@ bayern klassisch [#387]
"Kann man irgendworan festmachen, daß sie tatsächlich nach Übersee liefen?"
→ Ich wüßte nicht wie? Da es sich bei Postkarten um einfache Poststücke handelt, wurden sie wohl wie Post 2. Klasse behandelt. Außerdem war es sicher nicht gewünscht, daß die offenen Texte von Postlern (in den USA) beim Stempeln gelesen wurden → die Gefahr der Zeitverschwendung bestand.
Heute eine Ganzsache DR P 253 + "Berufe" S 219 gesamt 16 Pfg., damit um 1 Pfg. " überfrankiert". Gestempelt Leutkirch 29.12.1934 ins Berneroberland Ankunftsstempel Hünibach bei Thun 30.12.1934 und umadressiert nach Bern.

hajo22

hajo22
Am: 10.04.2023 23:28:24
Gelesen: 185456
# 389
@ hajo22 [#388]
Hallo,
danke für deine Erklärung - bei Reco-Briefen und Express-Zustellungen finden wir entsprechende Stempel, bei gewöhnlicher Post i.d.R. nicht, also ist das kein Ausschlußkriterium für den ordnungsgemäßen Versand nach Übersee.
Dein weitergeroutetes Kärtchen hat auch was. Wenn du dessen mal überdrüssig werden solltest, wüßte ich einen dankbaren Abnehmer. :-)
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 12.04.2023 19:35:17
Gelesen: 185420
# 390
Liebe Freunde,
zwei weitere, eher etwas besondere Briefe sind heute bei mir eingetroffen und ich möchte sie euch nicht vorenthalten.

1. Einschreiben von Köngen in Württemberg (hurra, mein erster Württemberg-Stempel auf dieser Ausgabe) vom 11.12.1934 an Herrn Professor Jos. Bönisch in Arnsdorf-Haida in der damaligen Tschechoslowakei.
Hierfür galt ein Sondertarif ins Ausland von nur 20 Pfg. plus 30 Pfg. für die Recommandation = 50 Pfg., wie verklebt.
Siegelseitig erfreut uns umso mehr der Braundardt-Stempel Landau an der Isar aus der guten, alten Bayernzeit und ein feiner Ankunftsstempel von Arnstorf in Niederbayern, allerdings nicht von Novy Bor, wie Haida in Böhmen heute heißt.

2. Expressbrief aus Bad Homburg vom 7.3.1935 nach Hamburg. Der Postsonderdienst Express kostete 40 Pfg. und genau die hat man auch verklebt - aber das eigentliche Porto von 12 bzw. 24 Pfg. je nach Gewicht vergessen.
Vergessen hat daher auch die Bad Homburger Post, den Brief als unterfrankiert anzusehen und ausweislich der Siegelseite wurde er auch in Hamburg tatsächlich per Express zugestellt, ohne ein Nachporto zu fordern.
Zwei Briefe, die einen altdeutschen Rosinensammler schon ziemlich glücklich machen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

1. Einschreiben von Köngen in Württemberg (hurra, mein erster Württemberg-Stempel auf dieser Ausgabe) vom 11.12.1934 an Herrn Professor Jos. Bönisch in Arnsdorf-Haida in der damaligen Tschechoslowakei.
Hierfür galt ein Sondertarif ins Ausland von nur 20 Pfg. plus 30 Pfg. für die Recommandation = 50 Pfg., wie verklebt.
Siegelseitig erfreut uns umso mehr der Braundardt-Stempel Landau an der Isar aus der guten, alten Bayernzeit und ein feiner Ankunftsstempel von Arnstorf in Niederbayern, allerdings nicht von Novy Bor, wie Haida in Böhmen heute heißt.

2. Expressbrief aus Bad Homburg vom 7.3.1935 nach Hamburg. Der Postsonderdienst Express kostete 40 Pfg. und genau die hat man auch verklebt - aber das eigentliche Porto von 12 bzw. 24 Pfg. je nach Gewicht vergessen.
Vergessen hat daher auch die Bad Homburger Post, den Brief als unterfrankiert anzusehen und ausweislich der Siegelseite wurde er auch in Hamburg tatsächlich per Express zugestellt, ohne ein Nachporto zu fordern.
Zwei Briefe, die einen altdeutschen Rosinensammler schon ziemlich glücklich machen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 25.04.2023 16:07:19
Gelesen: 185111
# 391
Liebe Freunde,
eine kleine Bombe darf ich heute zeigen: Drucksache (welche Gewichtsstufe?) mit Sondertarif nach der Tschechoslowakei aus Dortmund vom 4.1.1935 (hinten blank, wie immer) an Emil Frankl in Brünn.
So weit ich mich erinnern kann, ist das die 1. Drucksache, die ich zu einem Sondertarif Ausland gesehen habe.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
So weit ich mich erinnern kann, ist das die 1. Drucksache, die ich zu einem Sondertarif Ausland gesehen habe.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 25.04.2023 16:30:19
Gelesen: 185108
# 392
@ bayern klassisch [#391]
Einfach nur WUNDERSCHÖN !
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.04.2023 16:39:46
Gelesen: 185106
# 393
@ HWS-NRW [#392]
Ich danke dir, Werner - finde ich auch!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 27.04.2023 23:29:53
Gelesen: 185076
# 394
Liebe Freunde,
zum Preis von 2,5 BP$ konnte ich den nicht liegen lassen - vlt. mein schmuckester Brief mit dieser Nothilfe.
Frankfurt am Main, 31.12.1934 ("Happy New Year, Miss Sophie"), an Herrn Architekt Ritter in Zürich in der schönen Schweiz.
Leider reichten die verklebten 4 Pfg. nicht aus, man hätte mit 5 Pfg. frankieren müssen, so dass die Aufgabepost einen T-Stempel für Nachtaxe abschlug und zweimal "10" notiert wurden. In der Schweiz wurde dieses auch heute noch offene Kuvert = Drucksache mit einer 5 Rappen-Marke versehen und mit blauem Stift die große 10 gestrichen. Bis 31.12.1934 betrug die Nachtaxe 10 Pfg., danach nur 4 Pfg.. Die Schweiz hat das am 1.1.1935 offenbar schon so gesehen und für ihren Postkunden nur auf 5 Rappen gerundet, statt auf 10 Rappen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
zum Preis von 2,5 BP$ konnte ich den nicht liegen lassen - vlt. mein schmuckester Brief mit dieser Nothilfe.
Frankfurt am Main, 31.12.1934 ("Happy New Year, Miss Sophie"), an Herrn Architekt Ritter in Zürich in der schönen Schweiz.
Leider reichten die verklebten 4 Pfg. nicht aus, man hätte mit 5 Pfg. frankieren müssen, so dass die Aufgabepost einen T-Stempel für Nachtaxe abschlug und zweimal "10" notiert wurden. In der Schweiz wurde dieses auch heute noch offene Kuvert = Drucksache mit einer 5 Rappen-Marke versehen und mit blauem Stift die große 10 gestrichen. Bis 31.12.1934 betrug die Nachtaxe 10 Pfg., danach nur 4 Pfg.. Die Schweiz hat das am 1.1.1935 offenbar schon so gesehen und für ihren Postkunden nur auf 5 Rappen gerundet, statt auf 10 Rappen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 28.04.2023 18:21:17
Gelesen: 185054
# 395
Liebe Freunde,
ein Brief aus Süchteln (bei Viersen, bei Mönchengladbach) nach Bonn vom 23.01.1935 zeigt nicht nur den uralten "frei" - Vermerk, sondern auch noch in besonders ausführlicher Weise einen Werbetext für das Städtchen Süchteln, wie ich es bisher kaum wahrgenommen habe. Die 12 Pfg. Frankatur ist natürlich simpelst, aber das hat mich nicht gestört.

Gefolgt von einer Postkarte aus der Weltstadt Heersum (über Hildesheim 2) nach Hannover, wie sie dienstlicher kaum sein kann - es ging um Steuern am 23.2.1935. Heute hat Heersum über 700 Einwohner - ob es damals mehr waren?
Hier schlug mein Faible für die Stempel der Landpostverkraftung wieder zu.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
ein Brief aus Süchteln (bei Viersen, bei Mönchengladbach) nach Bonn vom 23.01.1935 zeigt nicht nur den uralten "frei" - Vermerk, sondern auch noch in besonders ausführlicher Weise einen Werbetext für das Städtchen Süchteln, wie ich es bisher kaum wahrgenommen habe. Die 12 Pfg. Frankatur ist natürlich simpelst, aber das hat mich nicht gestört.

Gefolgt von einer Postkarte aus der Weltstadt Heersum (über Hildesheim 2) nach Hannover, wie sie dienstlicher kaum sein kann - es ging um Steuern am 23.2.1935. Heute hat Heersum über 700 Einwohner - ob es damals mehr waren?
Hier schlug mein Faible für die Stempel der Landpostverkraftung wieder zu.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 01.05.2023 12:57:26
Gelesen: 184980
# 396
Einschreibbrief mit Nothilfemarken Wagner 12+8+12 Pf. (W 56) mit 6+4 Pf. (W 47) gesamt 42 Pf. (portorichtig).
Gestempelt Berlin W 50 am 11.11.1933 nach Leipzig-Gautzsch, Ankunft am nächsten Tag.
Absender war ein bekannter Berliner Briefmarkenhändler.

hajo22

hajo22
Am: 01.05.2023 13:07:30
Gelesen: 184976
# 397
@ hajo22 [#396]
Wieder ein toller Brief und bei Stolow klingelt sogar bei mir etwas.
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 01.05.2023 13:53:44
Gelesen: 184954
# 398
@ bayern klassisch [#397]
Danke für die "Meriten". Zusammendrucke auf Briefen sind nicht leicht zu bekommen. Man braucht dazu Zeit und Glück. Aber das weißt Du ja selbst, denn die Nothilfemarken "Berufe" dürften gleichfalls nicht leicht als Zusammendrucke auf Belegen zu bekommen sein.
Ich zeige noch einen einfachen 12 Pf. Fernbrief mit der "Siegfried"-Marke (504 B) aus Insterburg nach Königsberg vom 24.2.1934 für "Preussen-Nostalgiker".
Glück auf!
hajo22
Glück auf!
hajo22
Am: 02.05.2023 17:23:21
Gelesen: 184840
# 399
Liebe Freunde,
von Bad Homburg 21.2.1935 nach Hamburg in der 2. Gewichtsstufe kostete ein Brief 24 Pfg.. Hier ist es einer mehr, war aber egal, weil der Absender ja eh als Zuschlag 12 Pfg. an die Nothilfe zahlte. Das war sehr nett von ihm.
Die 20 Pfg. Marke, wie auch die 5 Pfg. Marke, habe ich auf Inlandsbriefen ohne Postsonderdienst bisher fast gar nicht gesehen. Schön, auch mal sie zeigen zu können.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Die 20 Pfg. Marke, wie auch die 5 Pfg. Marke, habe ich auf Inlandsbriefen ohne Postsonderdienst bisher fast gar nicht gesehen. Schön, auch mal sie zeigen zu können.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 02.05.2023 23:36:57
Gelesen: 184794
# 400
@ bayern klassisch [#394]
Das Schweizer Nachporto wurde wie folgt berechnet [1]:
2 * Fehlbetrag * Schweizer UPU-Rate / Auslands-Briefporto, also:
2 * 1 Pf * 30 Rp / 25 Pf = 2,4 Rp
Das minimale Nachporto betrug 10 Rappen bis zum 31.12.34, ab dem 1.1.35 5 Rappen [2]. Daher die Korrektur der 10 und ein "Ersttag".
Grüße
Christian
[1] Zack Sonderdruck. Die Posttaxen der Schweiz. Band 2 Ausland
[2] Furfie: Postage Due in Switzerland - The Basics. Postage Due Mail Study Group Journal #2, June 1997, S. 25-30
Am: 03.05.2023 09:29:58
Gelesen: 184684
# 401
@ ChristianSperber [#400]
Hallo Christian,
vielen Dank für die Klarstellung - einen Ersttagsbeleg einer Nachportoberechnung hatte ich in der Tat noch nicht zuvor.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 04.05.2023 14:01:13
Gelesen: 184551
# 402
Senkrechtes Paar vom Oberrand der Nothilfemarke Wagnerserie 3 Pfg. "Tannhäuser" aus Reichenbach vom 26.2.1934 nach Berlin-Charlottenburg 1 auf Postkarte.
hajo22
hajo22
Am: 04.05.2023 18:08:42
Gelesen: 184524
# 403
@ bayern klassisch [#399]
Auf Grund der gezeigten Beispiele habe ich den Eindruck, dass die Marken aus dem Nothilfe Berufsstände Satz die am häufigsten verwendeten Briefmarken in der Zeit von 1933 bis 1945 war. Die Auflage Zahlen sprechen eigentlich nicht dafür. Oder war es die Beliebtheit der dargestellten Berufe.
Warum sind hier, auf sehr sehr vielen gezeigten Beispielen die Marken des Berufe Satzes?
Grüße
Am: 04.05.2023 18:15:20
Gelesen: 184522
# 404
@ Saxendreier [#403]
Warum sind hier, auf sehr sehr vielen gezeigten Beispielen die Marken des Berufe Satzes?
Weil es ein (Neben-)Sammelgebiet von Ralph ist und er diese gerne zeigt und sonst wohl wenige Mitglieder hier posten.
Ansonsten dürfte deine Anmerkung <Die Auflage Zahlen sprechen eigentlich nicht dafür.> wohl zutreffend sein. Ich denke, dass viele der von Ralph gezeigten Belege der Berufsstände nicht häufig sind.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 04.05.2023 19:46:51
Gelesen: 184508
# 405
@ Frankenjogger [#404]
Vielen Dank für die schnelle Aufklärung. Das Passt ja wieder zu Ralf - so ein anspruchsvolles und aussagekräftiges Motiv als Schwerpunkt für die Sammlung aus dieser Zeit zu setzen.
Ich freue über jeden echt gelaufenen Beleg aus dieser Zeit.
Grüße aus der philatelistischen Wüste
Dietmar
Am: 04.05.2023 21:32:52
Gelesen: 184458
# 406
@ Saxendreier [#405]
Liebe Freunde,
so ist es - es sind schöne Marken, nette Briefe sind keine Massenware, Besonderheiten schon gar nicht, sie haben eine relativ geringe Auflage, dazu eine Postkarte und ein paar Zusammendrucke - für eine kleine Nebensammlung genau das Richtige zum Austoben, auch wenn es mit zunehmender Sammeldauer natürlich immer schwieriger sein wird, weitere interessante Stücke zu aquirieren.
Aber ich bemühe mich, den Forenansprüchen zu gerecht zu werden und schaue, was ich dazu bekommen kann. :-)
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 05.05.2023 10:07:22
Gelesen: 184374
# 407
Damit es nicht zu Berufsstände-lastig ist, hier ein einfacher Auslandsbrief nach Japan mit Marken der WHW-Ausgabe Blumen und Ostmarklandschaften - meiner Meinung nach auch eine sehr schöne Ausgabe.
Viele Grüße
Stefan
Viele Grüße
Stefan
Am: 05.05.2023 10:25:23
Gelesen: 184367
# 408
@ Fiete [#407]
Hallo Stefan,
Japen geht immer - klasse.
Für das gehäufte Auftreten der Nothilfeausgabe von 1934 in diesem Thread bitte ich um Entschuldigung, gelobe aber keine Besserung!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 05.05.2023 12:05:30
Gelesen: 184358
# 409
@ bayern klassisch [#408]
ich ... gelobe aber keine Besserung!
Das will ich doch hoffen. ;-)
Viele Grüße,
Klemens
Am: 05.05.2023 22:54:32
Gelesen: 184309
# 410
Guten Abend allerseits,
um zu den Berufsständen zurückzukehren, hier zwei schöne Belege mit Bogenecken:
Kuvert mit Geschäftspapieren von Greiz nach Plauen, bis 100 g portogerecht frankiert mit zwei 4 Pf. Marken aus den Bogenecken 3 und 4 zu insgesamt 8 Pf.
Wertbrief mit Eilzustellung innerhalb von Kaiserslautern, portogerecht frankiert zu 1,66 Mark. Das Porto setzt sich zusammen aus 16 Pf. für einen doppelten Ortsbrief, 40 Pf. Eilbotengebühr, 50 Pf. Behandlungsgebühr für Wertangaben über 100 Mark und 60 Pf. Versicherungsgebühr (10 Pf. je 500 Mark Wertangabe).
Viele Grüße
Stefan
Kuvert mit Geschäftspapieren von Greiz nach Plauen, bis 100 g portogerecht frankiert mit zwei 4 Pf. Marken aus den Bogenecken 3 und 4 zu insgesamt 8 Pf.
Wertbrief mit Eilzustellung innerhalb von Kaiserslautern, portogerecht frankiert zu 1,66 Mark. Das Porto setzt sich zusammen aus 16 Pf. für einen doppelten Ortsbrief, 40 Pf. Eilbotengebühr, 50 Pf. Behandlungsgebühr für Wertangaben über 100 Mark und 60 Pf. Versicherungsgebühr (10 Pf. je 500 Mark Wertangabe).
Viele Grüße
Stefan
Am: 06.05.2023 09:25:57
Gelesen: 184202
# 411
@ Fiete [#410]
Großes Kino, Stefan, großes Kino.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 06.05.2023 10:25:48
Gelesen: 184195
# 412
@ Fiete [#410]
Hallo,
dem kann ich mich nur "immer wieder staunend" anschließen.
Ein schönes Wochenende und bitte weiter so.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 06.05.2023 12:04:26
Gelesen: 184188
# 413
Liebe Sammlerfreunde,
eine Briefvorderseite vom 30.08.1936 mit Flugbestätigungsstempel der Fahrt des Luftschiffes Graf Zeppelin zur Leipziger Messe. Für das notwendige Porto für einen "Zeppelin-Brief" von 100 Pfennig wurden die MiNr.506, zwei mal die MiNr.623 und ein Zusammendruck aus dem Markenheftchen Olympische Spiele 1936 (MH 42) SK 27 im Viererblock verwendet.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 06.05.2023 22:03:07
Gelesen: 183773
# 414
@ Fiete [#410]
Hallo Fiete,
sehr schöne Briefe und danke für die Darlegung des Portos bei dem Wertbrief. Jetzt weiß ich auch wie sich das Porto bei meinem Wertbrief [#306] zusammensetzt.
Am: 06.05.2023 23:34:48
Gelesen: 183752
# 415
Nachdem hier sehr viele Belege von einer Ausgabe, die den damaligen beliebten Kunststil darstellt, gezeigt wurden, zeige ich eine Karte mit Zusammendrucken aus der Winterhilfeserie von 1936 mit Bauten die zur Zeit der damaligen herrschenden errichtet wurden.
Für die Ausgabe Bauten wurde auch ein Markenheftchen hergestellt. Es bestand aus zwei Heftchenblättern, eins mit fünf waagerechten Zusammendrucken der 5 Pf und der 6 Pf und eins mit den Werten 3 Pf und 12 Pf, wobei fünf 12 Pf und nur vier 3 Pf-Marken enthalten sind. Den Platz für eine vermeintlich fünfte 3 Pf wurde durch ein Leerfeld mit Inschrift ersetzt. Das Heftchenblatt bestand aus zwei Reihen mit fünf Marken. Das Leerfeld befindet sich links in der unteren Reihe.
Auf der Karte befinden sich zwei "Vierblocks", die jeweils aus zwei 12 Pf, einer 3 Pf und einem Leerfeld bestehen. Die Karte mit den Zusammendrucken waren für die Deutschlandfahrt des Zeppelin Hindenburg am 1.Mai 1937 vorgesehen. Diese Fahrt fiel wegen schlechter Wetterbedingungen aus. Die Belege dieser Fahrt wurden mit der 1. Nordamerikafahrt der Hindenburg befördert. Bei dieser Fahrt verunglückte die Hindenburg in Lakehurst. Meine Karte ist ein Beispiel dafür, das man sehr günstig zu einem Beleg von der letzten Fahrt der Hindenburg kommen kann. Belege die die Kastrophe von Lakehurst überstanden haben sind für die meisten Sammler unerschwinglich.
Die Karte trägt den Stempel des Flug- und Luftschiffshafen Frankfurt vom 1.5.1937, den Deutschlandfahrtstempel und einen Stempel aus Köln vom 3.5.1937 nach dem Postabwurf über Köln. Die Karte ist wohl überfrankiert.
Gruss
Martin
Gruss
Martin
Am: 06.05.2023 23:36:05
Gelesen: 183751
# 416
Guten Abend allerseits,
es freut mich, dass Euch die Briefe auch so gut gefallen. ;-)
Hier ein portogerechter Auslandsbrief der ersten Gewichtsstufe in die Tschechoslowakei. Hier galt ein ermäßigtes Porto von 20 Pf. statt der üblichen 25 Pf. Dargestellt ist dieses mit einem Zusammendruck S 229 - leider nicht mit einer 20 Pf. Marke des Ständesatzes.
Viele Grüße
Stefan
Viele Grüße
Stefan
Am: 07.05.2023 00:26:05
Gelesen: 183744
# 417
@ Fiete [#416]
Hallo Stefan,
schöner Brief und eine 20 Pfg. Einzelfrankatur fehlt mir auch noch.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 07.05.2023 07:41:23
Gelesen: 183714
# 418
@ Fiete [#416]
Weshalb galt hier ein ermäßigtes Porto?
Viele Grüße,
Klemens
Am: 07.05.2023 19:27:16
Gelesen: 183617
# 419
@ Frankenjogger [#418]
Hueske schreibt in seinem Buch "Postdienste im Deutschen Reich von 1933 bis 1945" hierzu:
Die Deutsche Reichspost hatte für bestimmte Postleistungen mit verschiedenen europäischen Staaten gesonderte Postverträge über ermäßigte Gebühren abgeschlossen. Dazu zählte nicht nur der Grenzverkehr. Bereits vor 1933 bestanden schon verschiedene Postverträge mit Ungarn, der Tschechoslowakai, Österreich und weitere.
Viele Grüße
Stefan
Am: 07.05.2023 21:12:35
Gelesen: 183572
# 420
@ Fiete [#419]
Vielen Dank für die Info. Das wusste ich bisher auch noch nicht. Ist halt nicht mein Spezialgebiet. Habe gleich mal bei ebay gesucht und einen Beleg mit 20 Pf in die Tschechoslowakei gefunden. Häufig sind solche Brief scheinbar nicht.
@ bayern klassisch [#417]
Ob es solch einen Brief wohl mit der 20 Pf Berufsstände gibt?
Viele Grüße,
klemens
Am: 07.05.2023 21:34:42
Gelesen: 183568
# 421
@ Martin de Matin [#415]
Sehr schöne Karte, fast portogerecht, auf jeden Fall attraktiv. 50 Rpf. für Postkarte und 1 RM für einfachen Brief müssten wohl richtig sein. Anbei Karte zum gleichen Anlass und der Bautenserie.
Liebe Grüße
Ulf
Am: 07.05.2023 21:40:38
Gelesen: 183563
# 422
@ Frankenjogger [#420]
Hallo Klemens,
ich denke schon - es gab ja gute Beziehungen. Wenn ich eine bekomme, dann zeige ich sie hier natürlich.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 08.05.2023 09:16:28
Gelesen: 183446
# 423
@ bayern klassisch [#417]
Servus,
die 20-er als EF, besonders als Eckstück, ist recht selten. Hier kann ich eine solche zeigen.
Mit besten Grüßen cilderich
Am: 08.05.2023 11:01:31
Gelesen: 183434
# 424
@ cilderich [#423]
Hallo cilderisch,
ja, genau diese Einzelfrankatur suche ich noch. Wenn du ihrer mal überdrüssig werden solltest, hättest du einen Abnehmer (Bogenrand hin, oder Bogenecke her). :-)
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 10.05.2023 20:53:11
Gelesen: 183142
# 425
@ cilderich [#423]
Auch von mir ein Dankeschön für das Zeigen dieses besonderen Beleges.
Ich hätte nicht geglaubt, dass die EF der 20 Pf Berufsstände in dieser Portostufe, und dann noch als Eckrandstück, so schnell gezeigt werden kann.
Einfach toll!
Viele Grüße,
Klemens
Am: 23.05.2023 21:25:39
Gelesen: 182211
# 426
Liebe Freunde,
danke der netten (vielen Dank dafür, Harald) Vermittlung konnte ich eine sehr schönen Brief mit Landpoststempel schnappen, dessen Frankatur mir aber noch ein wenig schleierhaft ist.
Aufgabeort war Troitschendorf bei Görlitz und er lief an Herrn Friedrich Laitenberger in Görlitz, sollte also als Lokalbrief nach meiner Tabelle 8, 16 oder 20 Pfg. kosten. Verklebt wurden aber 13 Pfg. (wie oft, wenn 12 Pfg. schon reichten).
Der Aufgabeort dürfte damals ca. 800 Einwohner gehabt haben, war also ein Stück weit von einer Großstadt entfernt. Dass alle Stempel sauberst abgeschlagen wurden, erfreut den Sammler von heute und Randstücke sehen natürlich immer gut aus.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Aufgabeort war Troitschendorf bei Görlitz und er lief an Herrn Friedrich Laitenberger in Görlitz, sollte also als Lokalbrief nach meiner Tabelle 8, 16 oder 20 Pfg. kosten. Verklebt wurden aber 13 Pfg. (wie oft, wenn 12 Pfg. schon reichten).
Der Aufgabeort dürfte damals ca. 800 Einwohner gehabt haben, war also ein Stück weit von einer Großstadt entfernt. Dass alle Stempel sauberst abgeschlagen wurden, erfreut den Sammler von heute und Randstücke sehen natürlich immer gut aus.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 01.06.2023 16:41:17
Gelesen: 181632
# 427
Liebe Freunde,
zuerst gesellte sich zu mir ein Ortsbrief von Hof an der Saale vom 22.11.1934 zu 8 Pfg., der mit seinem Werbetext schon in eine eindeutige Richtung weist. Aber weil es von Hof wohl nicht so viele Ortsbriefe bis 20 g geben dürfte, habe ich ihn mir geschnappt, auch der Tatsache geschuldet, dass es ein Fensterumschlag ist.

Der 2. Beleg kostet lt. Michel 5 Euro als Einzelfrankatur der 3+2 Pfg. Nr. 556 für Drucksachen, hier sogar eine Ortsdrucksache aus Essen vom 31.12.1934. Dafür habe ich sie leider nicht bekommen, aber ich glaube auch nicht, dass es ein schlechter Kauf war, denn diese Drucksache hat noch ihren urspünglichen Inhalt und den möchte ich hier vorstellen:
Frau Wilh. Kaiser in der Berlinerstr.88 in Essen bekam nämlich von der Firma Betten - Pröbsting in der Limbecker-Straße 72 in Essen eine nette Karte zugeschickt, verbunden mit dem Wunsch nach herzlich Glück. Auf ein 4-blättriges Kleeblatt hatte man damals eine 1-Pfennig-Münze aufgeklebt - und sie ist heute noch vorhanden, so dass ich mal unterstelle, das "Frau Wilh. Kaiser" nicht ganz so notbedürftig war, die es die Markenausgabe suggerieren könnte. Wie viele es davon heute noch geben mag?
Für die ganz Spitzfindigen unter uns (zu denen ich ja manchmal auch gezählt werde): Durfte man Geld als Drucksache verschicken? Wäre, zumindest theoretisch, hier kein Wertbrief nötig gewesen?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
zuerst gesellte sich zu mir ein Ortsbrief von Hof an der Saale vom 22.11.1934 zu 8 Pfg., der mit seinem Werbetext schon in eine eindeutige Richtung weist. Aber weil es von Hof wohl nicht so viele Ortsbriefe bis 20 g geben dürfte, habe ich ihn mir geschnappt, auch der Tatsache geschuldet, dass es ein Fensterumschlag ist.

Der 2. Beleg kostet lt. Michel 5 Euro als Einzelfrankatur der 3+2 Pfg. Nr. 556 für Drucksachen, hier sogar eine Ortsdrucksache aus Essen vom 31.12.1934. Dafür habe ich sie leider nicht bekommen, aber ich glaube auch nicht, dass es ein schlechter Kauf war, denn diese Drucksache hat noch ihren urspünglichen Inhalt und den möchte ich hier vorstellen:
Frau Wilh. Kaiser in der Berlinerstr.88 in Essen bekam nämlich von der Firma Betten - Pröbsting in der Limbecker-Straße 72 in Essen eine nette Karte zugeschickt, verbunden mit dem Wunsch nach herzlich Glück. Auf ein 4-blättriges Kleeblatt hatte man damals eine 1-Pfennig-Münze aufgeklebt - und sie ist heute noch vorhanden, so dass ich mal unterstelle, das "Frau Wilh. Kaiser" nicht ganz so notbedürftig war, die es die Markenausgabe suggerieren könnte. Wie viele es davon heute noch geben mag?
Für die ganz Spitzfindigen unter uns (zu denen ich ja manchmal auch gezählt werde): Durfte man Geld als Drucksache verschicken? Wäre, zumindest theoretisch, hier kein Wertbrief nötig gewesen?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 15.06.2023 23:21:35
Gelesen: 181025
# 428
Liebe Freunde,
weil ich es irgendwie nicht lassen kann, habe ich mir jetzt die 4. Postkarte zur Ballonpost Darmstadt vom 17.2.1935 gekauft. Sie ist so hübsch, wie alle anderen, natürlich nicht portogerecht, aber es war immerhin reinster Bedarf, der den Vater dazu trieb, seinem lieben Sohn in Darmstadt eben diese Karte mit leichter Zeitverzögerung wegen widriger Winde (Umweltkatastrophen gab es wohl schon damals, von den Politischen ganz abgesehen) zu schicken.

Filius Heinrich Petzhold in der Riedeselstr. 37 3. Stock (Riedesel ist kein Tippfehler von mir, oder eine freudsche Fehlleistung, das heißt wirklich so, sogar heute noch) war sicher froh, ein gutes Gedächtnis zu haben, denn erst am 7.4.1935 traf die Karte in Frankfurt am Main ein (Mitwind damals aus Süd-Südwest) und wann sie dann wieder, dann wohl bei leichtem Gegenwind, in Darmstadt war, entzieht sich meiner Kenntnis, denn weitere Stempel mangeln vorn wie hinten.
Eine windige Sache damals, aber auch ein kleiner "eye-catcher" und ich verspreche hiermit hoch und heilig, keine weiteren, verspäteten Ballonpostkarten näher ins Auge zu fassen. Aber schaun mer mal ...
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Filius Heinrich Petzhold in der Riedeselstr. 37 3. Stock (Riedesel ist kein Tippfehler von mir, oder eine freudsche Fehlleistung, das heißt wirklich so, sogar heute noch) war sicher froh, ein gutes Gedächtnis zu haben, denn erst am 7.4.1935 traf die Karte in Frankfurt am Main ein (Mitwind damals aus Süd-Südwest) und wann sie dann wieder, dann wohl bei leichtem Gegenwind, in Darmstadt war, entzieht sich meiner Kenntnis, denn weitere Stempel mangeln vorn wie hinten.
Eine windige Sache damals, aber auch ein kleiner "eye-catcher" und ich verspreche hiermit hoch und heilig, keine weiteren, verspäteten Ballonpostkarten näher ins Auge zu fassen. Aber schaun mer mal ...
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 26.06.2023 16:35:55
Gelesen: 180688
# 429
Liebe Freunde,
das hat man davon, dass man anderen Sammlern ab und zu etwas helfen kann - man bekommt ein nettes Geschenk, so wie diesen Ortsbrief aus Braunschweig vom 1.1.1935 als Neujahrsbrief, der um einen Tick überfrankiert wurde, aber das tut meiner Freude über ihn keinen Abbruch.
Vielen Dank an dieser Stelle nochmals dem Geber.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Vielen Dank an dieser Stelle nochmals dem Geber.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 08.07.2023 16:09:30
Gelesen: 180285
# 430
Liebe Freunde,
heute zeige ich 2 kleine Schmankerl:

1. Eine Postkarte mit der 6 Pfg. vom 24.11.1934, die in Wiesbaden geschrieben wurde und die als Ortspostkarte mit der Bahnpost 1010 lief. Wie muss ich das verstehen, dass eine Ortspostkarte mit der Bahnpost transportiert wurde? Ich stehe da ein bisserl auf dem Schlauch.
2. Ein Brief als Nachnahme über 2,42 Mark aus Düsseldorf der Firma Hans Froede vom 8.2.1935 nach Unter Plehnen in Ostpreussen, Post Paaris. Schön der Zusatz: "Es wird höfl. gebeten die Briefmarken sauber zu stempeln" - und just das hat man auch gemacht, damals, nicht wie heute.
Das Franko von 32 Pfg. erschließt sich mir noch nicht, daher bitte ich um gefällige Nachhilfe. Danke vorab!
Liebe Grüsse von bayern klassisch

1. Eine Postkarte mit der 6 Pfg. vom 24.11.1934, die in Wiesbaden geschrieben wurde und die als Ortspostkarte mit der Bahnpost 1010 lief. Wie muss ich das verstehen, dass eine Ortspostkarte mit der Bahnpost transportiert wurde? Ich stehe da ein bisserl auf dem Schlauch.
2. Ein Brief als Nachnahme über 2,42 Mark aus Düsseldorf der Firma Hans Froede vom 8.2.1935 nach Unter Plehnen in Ostpreussen, Post Paaris. Schön der Zusatz: "Es wird höfl. gebeten die Briefmarken sauber zu stempeln" - und just das hat man auch gemacht, damals, nicht wie heute.
Das Franko von 32 Pfg. erschließt sich mir noch nicht, daher bitte ich um gefällige Nachhilfe. Danke vorab!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 08.07.2023 16:59:36
Gelesen: 180282
# 431
@ bayern klassisch [#430]
Hallo Ralph,
na da will ich Dir mal aus der Bedrängnis helfen. ;-)
1. Die Karte hatte die Absenderin offensichtlich in den Bahnhofsbriefkasten eingeworfen. Von dort ging es direkt in den Zug nach Frankfurt, der Kasteninhalt wurde im Zug bearbeitet und natürlich auch gestempelt. Mit dem nächst möglichen Gegenzug ging es dann wieder zurück nach Wiesbaden. Wahrscheinlich kein großer Zeitverlust.
2. Hier summieren sich Briefporto 12 Pfg. und Vorzeigegebühr 20 Pfg. für die Nachnahme pfenniggenau auf die verklebten 32 Pfennig.
Gruß Michael
Am: 08.07.2023 17:05:32
Gelesen: 180279
# 432
@ inflamicha [#431]
Hallo Micha,
hab vielen Dank für deine Erklärungen und Aufklärungen - das macht alles mächtig Sinn und mit deiner Beschreibung hefte ich die Stücke nun ab. Vielen Dank für deine Hilfe.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 08.07.2023 17:24:17
Gelesen: 180270
# 433
@ bayern klassisch [#430]
Hallo Ralph,
von mir die besten Grüße, GRATULATION für solch herrliche Belege und DANKE für´s zeigen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 08.07.2023 17:28:59
Gelesen: 180267
# 434
@ HWS-NRW [#433]
Hallo Werner,
vielen Dank für dein immer freundliches und anspornendes Feedback.
Ich bemühe mich, aber das Angebot wird leider zunehmend kleiner. Mit etwas Glück kann ich aber nächste Woche ein optisches Schmankerl in Angriff nehmen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 22.07.2023 11:10:16
Gelesen: 179365
# 435
Liebe Freunde,
heute zeige ich einen Brief aus Liegnitz vom 13.6.1935 nach Frankfurt am Main, Empfänger war Dipl. Ing. Walther Larisch. Aber in FFM - Süd, Schadowstr. 5 wohnte L. wohl nicht mehr, denn ich lese noch Im Rosengarten 10, Gunzenheim 1/75 und 14/6 für das Datum.
Durfte die Post bei der Umadressierung von Postsendungen einfache Bleistifte benutzen wie hier?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Durfte die Post bei der Umadressierung von Postsendungen einfache Bleistifte benutzen wie hier?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 23.07.2023 11:36:02
Gelesen: 179220
# 436
Liebe Freunde,
beim Anblick dieses Briefes mit einem waagrechten Viererstreifen der 3+2 Pfg. aus Triftern vom 17.12.1934 an die Schriftleitung "Bayerische Ostwacht" in Regensburg 2 dachte ich zuerst an einen sog. Bahnhofsbrief, die in Bayern sehr selten waren und stets diese rote Umrandung zeigten. Aber den Terminus "Bahnhofsbrief" fand ich nicht. Unter den Marken stand etwas zu lesen, was ich jetzt leider nicht mehr zu lesen vermag - kann es einer?
Jedenfalls hat der hinten blanke Brief eine Weiterleitung nach Passau in eine mir unleserliche Strasse erhalten und auch das Schließfach 72 musste in Schließfach 22 geändert werden.
Der günstig ausgerufene Brief kostete dann, warum weiß ich nicht, 50 Euro und ist katalogmässig damit natürlich völlig überpreist - aber es war ein zäher Hund, der gegen mich bot und nun ist er bei mir und nicht, wie ich annehme, irgendwo in Triftern.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Jedenfalls hat der hinten blanke Brief eine Weiterleitung nach Passau in eine mir unleserliche Strasse erhalten und auch das Schließfach 72 musste in Schließfach 22 geändert werden.
Der günstig ausgerufene Brief kostete dann, warum weiß ich nicht, 50 Euro und ist katalogmässig damit natürlich völlig überpreist - aber es war ein zäher Hund, der gegen mich bot und nun ist er bei mir und nicht, wie ich annehme, irgendwo in Triftern.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 23.07.2023 11:55:36
Gelesen: 179219
# 437
@ bayern klassisch [#435]
Hallo Ralph,
ich habe wieder ein bisschen für Dich recherchiert. Zunächst dürfte der neue Zielort Gonzenheim lauten, da gibt es bis heute die Straße Im Rosengarten. Gehört heute zu Bad Homburg. Hinter dem Ortsnamen steht garantiert nicht 1/75, sondern wahrscheinlich i.H. oder i.W.- ersteres vielleicht für in Homburg?
Ansonsten regelt § 3 Absatz 3 a der Postordnung, dass Anschriften mit Tinten-, Farb- oder Bleistift geschrieben werden durften, wenn nicht Tinte ausdrücklich vorgeschrieben war wie bei Postanweisungen.
Gruß Michael
Am: 23.07.2023 12:00:18
Gelesen: 179217
# 438
@ bayern klassisch [#436]
Auch hier kann ich helfen: Unter dem Viererstreifen steht "Eilige Zeitungssache". Hat aber keine postalische Bedeutung hinsichtlich einer Eilzustellung, sondern richtet sich an den Empfänger zwecks sofortiger Bearbeitung. In solcherart gekennzeichneten Umschlägen befanden sich Manuskripte und redigierte Schriftsätze für eine umgehende Veröffentlichung in dem jeweiligen Druckerzeugnis.
Gruß Michael
Am: 23.07.2023 13:11:56
Gelesen: 179203
# 439
@ bayern klassisch [#436]
"Jedenfalls hat der hinten blanke Brief eine Weiterleitung nach Passau"
Muss es immer eine Weiterleitung sein? Kann es nicht einfach eine Änderung der Anschrift durch den Absender sein, der nur vorgedruckte Umschläge zur Verfügung hatte?
"Der günstig ausgerufene Brief kostete dann, warum weiß ich nicht, 50 Euro und ist katalogmässig damit natürlich völlig überpreist".
Gegenstände die im Zusammenhang zu einem nationalsozialistischen Bereich haben, können auch von Nichtbriefmarkensammlern gekauft werden.
Gruss
Martin
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerische_Ostwacht
Am: 23.07.2023 16:16:17
Gelesen: 179167
# 440
@ bayern klassisch [#435]
Hallo Ralph,
der Zusatz hinter dem Ortsnamen heißt sicherlich i/Ts für im Taunus.
Gruß
Wessi
Am: 23.07.2023 17:39:37
Gelesen: 179144
# 441
@ wessi1111 [#440]
Hallo Ihr Lieben,
ja, i/Ts = im Taunus, so wird es heißen. Danke für eure Hilfe.
Eilige Zeitungssache - Volltreffer! Ich konnte das nicht lesen, auch nachdem ich den Brief an eine starke Lampe gehalten habe, weil die dunkelbraunen Marken einfach zu tief verklebt wurden, aber das heißt tatsächlich so und habe ich noch auf keinem Brief mit der Nothilfe 1934 gesehen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 23.07.2023 17:48:51
Gelesen: 179140
# 442
@ Martin de Matin [#439]
Hallo Martin,
danke für den Link - da steht, dass Ende 1934 (und mein Brief ist ja vom 17.12.1934) die Zeitung von Ostwach in Ostmark umbenannt wurde, aber ich finde leider nichts über Passau, sondern nur, dass die Zeitung in Regensburg wohl bis Kriegsende residierte.
Von daher wäre es eher spekulativ, die Änderung der Adresse dem Absender zu unterstellen, als der Abgabepost in Regensburg.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 23.07.2023 20:15:12
Gelesen: 179079
# 443
@ bayern klassisch [#442]
"da steht, dass Ende 1934 (und mein Brief ist ja vom 17.12.1934) die Zeitung von Ostwach in Ostmark umbenannt wurde, aber ich finde leider nichts über Passau, sondern nur, dass die Zeitung in Regensburg wohl bis Kriegsende residierte.
Von daher wäre es eher spekulativ, die Änderung der Adresse dem Absender zu unterstellen, als der Abgabepost in Regensburg."
Spekulativ wäre es eher anzunehmen, das der Brief jemals in Regensburg ankam. Der Brief ist in Triftern (ca. 20 km von Passau) aufgegeben worden. Im Gegenrichtung liegt Regensburg ca.80 - 100 km von Triftern entfernt. Das es sich um eine gedruckte Adresse handelt, war wohl die Person, die den Brief aufgegeben hat, höchstwarscheinlich in enger Verbindung zu der Zeitung und muss sich doch mit den Örtlichkeiten ausgekannt haben.
Passau gehört heute zum Regierungsbezirk Niederbayern, und Niederbayern war ein Teil der Ostmark.
Gruss
Martin
Am: 23.07.2023 20:41:10
Gelesen: 179072
# 444
@ Martin de Matin [#443]
Na dann ...
Am: 23.07.2023 21:13:28
Gelesen: 179069
# 445
@ bayern klassisch [#444]
"Na dann ..." hat wohl jemand viel zu viel für einen Beleg, der mit 1,50 ausgezeichnet war, bezahlt. Und nicht vergessen, dass der Brief im zwanzigsten Jahrhundert und nicht im 19. Jahrhundert, aufgegeben wurde; Zeiten und Gewohnheiten ändern sich halt.
Das wichtigste ist aber, das man sich an einer fehlenden Mehrfachfrankatur erfreut.
Gruss
Martin
Am: 23.07.2023 21:26:33
Gelesen: 179067
# 446
@ Martin de Matin [#445]
Hallo Martin,
was irgendjemand mit Bleistift auf einen Brief geschrieben hat, den ich gekauft habe, hat mich nie interessiert.
Deinen 2. Satz verstehe ich nicht und weiß auch nicht, was er mit Preisen zu tun hat.
Ich würde den Brief heute auch für 100 Euro kaufen, weil ich jetzt dank netter Mithilfe hier im Forum weiß, was unter den Marken steht und ich ihn für einen "eye-catcher" halte.
Deinen 3. Satz verstehe ich noch weniger, als den zweiten - wieso sollte ich mich an einer fehlenden Mehrfachfrankatur erfreuen? Ich habe doch eine Mehrfachfrankatur, bei der gar nichts fehlt?
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 24.07.2023 14:58:23
Gelesen: 178980
# 447
Hallo Ralph,
der Brief hat doch nur "1,50" gekostet, steht doch unten rechts noch daraus ! (Schmunzel)
Aber ... Wow für so einen herrlichen Beleg.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 24.07.2023 15:21:03
Gelesen: 178978
# 448
@ HWS-NRW [#447]
Lieber Werner,
danke für deine, wie immer, nette und sammlerfreundliche Kommentierung.
Vlt. sollte ich jetzt 52 Euro drauf schreiben, weil noch Portokosten zu den 50 Euro drauf kamen, damit zukünftige Generationen keine Fehler begehen ?
Ein lieber Sammlerfreund hat 2 weitere Briefe aufgetan, die ich, wenn die Post nicht völlig versagt, noch diese Woche hier zeigen könnte.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 24.07.2023 20:01:07
Gelesen: 178939
# 449
@ Martin de Matin [#445]
Kannst du bitte deine Aussagen aus [#446] erklären ?
Danke vorab!
Am: 31.07.2023 16:52:29
Gelesen: 178327
# 450
@ Martin de Matin [#445]
Hallo,
2. Versuch dich anszusprechen, wie du das gemeint hast, oder traust du dich nicht?
Beste Grüsse von bayern klassisch
Am: 31.07.2023 16:53:15
Gelesen: 178326
# 451
Liebe Freunde,
von einem ebenso geschätzten, wie verehrten Mitglied des Forums habe ich 2 nette Briefe bekommen, die ich der Öffentlichkeit nicht vorenthalten möchte:
1. Ortsbrief aus Braunschweig vom 35. Ringtag, 25. Sammlertag, also dem 2.6.1935, frankiert mit 40 Pfg. als Einschreiben. Bis 20 g als Ortsreko hätte er 38 Pfg. gekostet, aber die 2 Mehrpfennige machen den Bock nicht fett und schön ist der Stempel ja sowieso.
2. Einschreiben aus Braunschweig vom 3.5.1935 nach Neustadt bei Coburg mit siegelseitigem Ankunftsstempel vom Folgetag. Mit einem Franko von 42 Pfg. portogerecht 12 Pfg. für den einfachen Fernbrief und 30 Pfg. für das Einschreiben.
Wenn Briefe so aussehen, sollte man sie nicht verschmähen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
1. Ortsbrief aus Braunschweig vom 35. Ringtag, 25. Sammlertag, also dem 2.6.1935, frankiert mit 40 Pfg. als Einschreiben. Bis 20 g als Ortsreko hätte er 38 Pfg. gekostet, aber die 2 Mehrpfennige machen den Bock nicht fett und schön ist der Stempel ja sowieso.
2. Einschreiben aus Braunschweig vom 3.5.1935 nach Neustadt bei Coburg mit siegelseitigem Ankunftsstempel vom Folgetag. Mit einem Franko von 42 Pfg. portogerecht 12 Pfg. für den einfachen Fernbrief und 30 Pfg. für das Einschreiben.
Wenn Briefe so aussehen, sollte man sie nicht verschmähen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 05.08.2023 16:21:49
Gelesen: 178008
# 452
Liebe Freunde,
erneut konnte ich mich nicht zurück halten - diesmal bei einem blauen Brief mit 2 Exemplaren der 6 Pfg. und Entwertung durch den Landpoststempel Allendorf-Frankenberg vom 2.1.1935 an die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft in Kassel.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 15.08.2023 22:01:39
Gelesen: 177505
# 453
Liebe Freunde,
heute darf ich 3 mal Nachschub zeigen und ich beginne mit einem Brief aus Waldheim in Sachsen vom 20.4.1935 (da hatte, glaube ich, irgendein Politiker Geburtstag) an Anna Gubig in Bad Lausa, wobei hier ein Zusammendruck mit einer Frankatur von 20 Pfg. heraus kam, die von Portogerechtigkeit etwas entfernt scheint.
Der "lustige Beleg": Hermann Cuhorst aus Stuttgart schrieb am 9.1.1935 eine Karte an Otto Fuß in Gmünd in schrecklichem Sütterlin, mit dem ich meine Probleme habe. Die Post vergaß die Abstempelung und so etwas findet man ja auch nicht jeden Tag, daher habe ich mich für die Karte interessiert.
Angesprochen hat mich auch die Karte mit dem wundervoll abgeschlagenen Landpoststempel Soderstorf - über Amelinghausen und Entwertung des Wertstempels durch den Stempel Amelinghausen - LAND nach Winsen an der Luhe. Auch das Absendersiegel der Gemeinde Soderstorf ist recht adrett abgeschlagen - vlt. ist dies sogar meine schönste Postkarte ever.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
heute darf ich 3 mal Nachschub zeigen und ich beginne mit einem Brief aus Waldheim in Sachsen vom 20.4.1935 (da hatte, glaube ich, irgendein Politiker Geburtstag) an Anna Gubig in Bad Lausa, wobei hier ein Zusammendruck mit einer Frankatur von 20 Pfg. heraus kam, die von Portogerechtigkeit etwas entfernt scheint.
Der "lustige Beleg": Hermann Cuhorst aus Stuttgart schrieb am 9.1.1935 eine Karte an Otto Fuß in Gmünd in schrecklichem Sütterlin, mit dem ich meine Probleme habe. Die Post vergaß die Abstempelung und so etwas findet man ja auch nicht jeden Tag, daher habe ich mich für die Karte interessiert.
Angesprochen hat mich auch die Karte mit dem wundervoll abgeschlagenen Landpoststempel Soderstorf - über Amelinghausen und Entwertung des Wertstempels durch den Stempel Amelinghausen - LAND nach Winsen an der Luhe. Auch das Absendersiegel der Gemeinde Soderstorf ist recht adrett abgeschlagen - vlt. ist dies sogar meine schönste Postkarte ever.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 16.08.2023 11:21:09
Gelesen: 177443
# 454
@ bayern klassisch [#453]
Und wieder "tolle Belege", Danke fürs Zeigen.
Gruß
Werner
Am: 16.08.2023 11:23:37
Gelesen: 177442
# 455
@ HWS-NRW [#454]
Lieber Werner,
gerne doch - allmählich wird das Angebot schon etwas knapper, aber ich werde mich weiterhin bemühen, die ein oder andere Rosine der Nothilfeausgabe von 1934 zu schnappen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 20.09.2023 17:29:10
Gelesen: 175641
# 456
@ bayern klassisch [#436]
Hallo Ralph,
erst einmal, wieder ein herrlicher Beleg.
Zum Porto meine Frage, war das jetzt eine Drucksache oder ... oder ... ?
Im MICHEL-Postgebührenkatalog finde ich da nichts passendes.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 20.09.2023 17:39:36
Gelesen: 175635
# 457
@ HWS-NRW [#456]
Hallo Werner,
danke für dein Feedback - man muss nicht jeden Beleg knacken und wird nicht jede Frage sicher beantworten können; wir haben uns bemüht und manchmal reicht auch das schon.
Es liegen schon wieder ein paar 34-er hier, aber aus div. Gründen müssen sie noch ihrer Einstellung hier harren.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 10.10.2023 16:34:30
Gelesen: 173796
# 458
Liebe Freunde,
heute zeige ich 2 Ortsbriefe aus Celle vom 4.2.1935, mal mit einer 20 Pfg. und einer 25 Pfg. Marke als jeweilige EF. Bis 500g kosteten Ortsbriefe 20 Pfg., doch denke ich, dass beide Formatbedint überfrankiert waren.

Als Stempel lese ich Celle f und Celle e. Die Anschrift "Dr. phil Hans Koken" dürfte schon ein bisserl zielführend sein, weil es wohl eher ein Philatelist, als ein Philosoph gewesen sein sollte, an den sie gingen.
Aber wenn sie rein sammlerisch intendiert waren - warum 2 verschiedene Stempel?
Nur, dass wir uns nicht falsch verstehen, gekauft habe ich sie im Lot wohl zum Preis von 50 % der lose gestempelten Einzelmarke und da war der Oberrand nicht in die Bewertung mit eingeflossen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Als Stempel lese ich Celle f und Celle e. Die Anschrift "Dr. phil Hans Koken" dürfte schon ein bisserl zielführend sein, weil es wohl eher ein Philatelist, als ein Philosoph gewesen sein sollte, an den sie gingen.
Aber wenn sie rein sammlerisch intendiert waren - warum 2 verschiedene Stempel?
Nur, dass wir uns nicht falsch verstehen, gekauft habe ich sie im Lot wohl zum Preis von 50 % der lose gestempelten Einzelmarke und da war der Oberrand nicht in die Bewertung mit eingeflossen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 10.10.2023 16:38:28
Gelesen: 173795
# 459
Liebe Freunde,
eine so gut wie portogerechte Einzelfrankatur der 25 Pfg. weiß mich allein schon durch ihre Farbe Blau zu begeistern. Hier auf Brief aus dem lieblichen Erfurt vom 28.6.1935 nach Berlin C2 an die Firma Adler und Oppenheimer A.G., die wohl bald aus politischen Gründen Probleme bekommen haben dürfte, leider!
Hier war auch relative Eile geboten, denn zum 1.7.1935 waren diese Marken nicht mehr gültig und zu verschenken hatte man damals auch nichts.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hier war auch relative Eile geboten, denn zum 1.7.1935 waren diese Marken nicht mehr gültig und zu verschenken hatte man damals auch nichts.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 11.10.2023 18:51:09
Gelesen: 173608
# 460
Liebe Freunde,
einen weiteren Brief kann ich zeigen, diesmal portogerecht mit 24 Pfg. frankiert. Am 23.12.1934 lief er von Ravensburg nach Schramberg im Schwarzwald, wo er wohl am Folgetag angekommen sein müsste.
Nett fand ich die Kombination von Zusammendruck und Einzelmarke.
Es war sicher nett, dem Empfänger dieses Kuvert zu Weihnachten zukommen zu lassen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Nett fand ich die Kombination von Zusammendruck und Einzelmarke.
Es war sicher nett, dem Empfänger dieses Kuvert zu Weihnachten zukommen zu lassen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 12.10.2023 10:19:21
Gelesen: 173544
# 461
Liebe Freunde,
für mich einer der schönsten Briefe mit dieser Ausgabe, auch wenn es vermutlich noch den ein oder anderen gibt, der noch attraktiver ist, aber DEN konnte ich nicht liegen lassen.

Stuttgart, 17.11.1934, per Einschreiben von der Württ. Girozentrale dort an Kreissparkasse Backnang mit dreifachem Sensenmann (Michaels Lieblingsmarke) und Freistempler zu 6 Pfg. = in toto 42 Pfg. für 12 Pfg. frankiert als einfacher Brief und für 30 Pfg. Zusatzfrankatur wegen des Einschreibens.
Siegelseitig der Ankunftsstempel von Backnang vom selben Tag, also wie damals üblich E plus 0, statt E plus 3 wie heute.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Am: 12.10.2023 11:16:15
Gelesen: 173536
# 462
@ bayern klassisch [#461]
Hallo Ralph,
den hatte ich bereits mehrmals aufgerufen, weil er so schön ist, da ich derzeit aber mehr Belege "nur" mit AFS suche, wollte ich ihn auch nicht hier einstellen, da er ja nicht mein Eigentum war.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 12.10.2023 11:33:18
Gelesen: 173533
# 463
@ HWS-NRW [#462]
Hallo Werner,
was ist AFS?
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 12.10.2023 11:55:08
Gelesen: 173532
# 464
@ bayern klassisch [#463]
Hallo Ralph,
AFS = Absender Frei Stempel
Gruß Rainer
Am: 12.10.2023 12:29:20
Gelesen: 173524
# 465
@ Gernesammler [#464]
Hallo Rainer,
danke - gab es in Bayerns Kreuzerzeit noch nicht. :-)
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 12.10.2023 12:48:48
Gelesen: 173517
# 466
Liebe Freunde,
weil ich heute in optischer Spenderlaune bin, schieße ich das nächste Einschreiben in der 2. Gewichtsstufe aus Münster in Westphalen vom 12.12.1934 gleich hinterher. Wieder war ein Wisawert-Paket von Dr. Otto Hindrichs im Spiel, jedenfalls sagt uns das Kuvert von außen.

Empfänger war Ernst John in Berlin - Johannisthal, wo er am Folgetag ankam.
Ganz hübsch, wie ich finde und mit dem Höchstwert zu 40 Pfg. nicht so häufig.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Empfänger war Ernst John in Berlin - Johannisthal, wo er am Folgetag ankam.
Ganz hübsch, wie ich finde und mit dem Höchstwert zu 40 Pfg. nicht so häufig.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 13.10.2023 09:27:45
Gelesen: 173367
# 467
@ bayern klassisch [#466]
in der 205. Jabs-Auktion im Januar, in der auch der von Dir gezeigte Brief angeboten wurde, kam ein unfangreicher Bestand an Briefen u.a. mit Stände-Frankaturen, darunter sehr viele Bogenecken, zum Verkauf. Neben den in [#410] gezeigten Stücken sind hier zwei weitere, die ich dort erstehen konnte:
Ein einfacher Fernbrief vom Letzttag der Gültigkeit der Ausgabe und
ein weiterer einfacher Fernbrief mit 4x 3 Pf. aus der Bogenecke 3 mit Formnummer 4 und Plattennummer 1
Viele Grüße
Stefan
Ein einfacher Fernbrief vom Letzttag der Gültigkeit der Ausgabe und
ein weiterer einfacher Fernbrief mit 4x 3 Pf. aus der Bogenecke 3 mit Formnummer 4 und Plattennummer 1
Viele Grüße
Stefan
Am: 13.10.2023 11:33:58
Gelesen: 173343
# 468
@ Fiete [#467]
Hallo Fiete,
stimmt, habe bei Jabs auch zugeschlagen. Leider (oder Gott-sei-Dank für dich) habe ich das Datum vom Letzttag nicht gesehen, sonst hätte ich auf den auch geboten. Bei einem Stück bin ich leider überboten worden, aber man kann nicht alles haben.
Schön zu sehen, dass dieser Satz viele Liebhaber hat!
Liebe Grüsse und schönes WE,
Ralph
Am: 18.10.2023 22:38:52
Gelesen: 171939
# 469
@ bayern klassisch [#468]
Hallo Ralph,
da hatte ich dann wohl tatsächlich Glück, diesen Brief zu ergattern. :-)
Hier ein weiterer Glückstreffer, den ich vor ein paar Tagen in der Bucht machen konnte. Eine wahrscheinlich nicht allzu häufige Verwendung der 20 Pf. Marke auf einer portogerechten Orstpostkarte mit Eilzustellung.

Was im Zusammenhang mit den Berufsständen, so glaube ich, noch nicht dran war, ist der Grenzverkehr. Daher hier ein Auslandsbrief von Zell im Wiesental nach Basel in der Schweiz. Da beide Städte weniger als 30 km Luftlinie voneinander entfernt sind, galt in diesem Fall aufgrund eines Vertrages der Postverwaltungen eine ermäßigte Gebühr in Höhe des Inlandsportos. Hier also 12 Pf. für einen einfachen Fernbrief.
Viele Grüße
Stefan

Was im Zusammenhang mit den Berufsständen, so glaube ich, noch nicht dran war, ist der Grenzverkehr. Daher hier ein Auslandsbrief von Zell im Wiesental nach Basel in der Schweiz. Da beide Städte weniger als 30 km Luftlinie voneinander entfernt sind, galt in diesem Fall aufgrund eines Vertrages der Postverwaltungen eine ermäßigte Gebühr in Höhe des Inlandsportos. Hier also 12 Pf. für einen einfachen Fernbrief.
Viele Grüße
Stefan
Am: 18.10.2023 22:58:17
Gelesen: 171933
# 470
@ Fiete [#469]
Hallo Stefan,
2 Hammerstücke - vor allem das 1. ist ein optischer Knaller und das 2. Teil etwas für den Liebhaber und Kenner des Gernzrayons.
Alles, nur keine Massenware.
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Am: 19.10.2023 14:40:34
Gelesen: 171844
# 471
Liebe Freunde,
weil man ja auch immer etwas Farbe in der Sammlung haben will, zeige ich mal meinen in diese Richtung intendierten Neukauf aus Falkau in Baden vom 22.5.1935 nach Freiburg im Breisgau, daselbst angekommen noch am selben Tag (E plus 0 also).
Mir gefiel, dass alles in rot/orange gehalten wurde, bis auf die Tinte natürlich.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Mir gefiel, dass alles in rot/orange gehalten wurde, bis auf die Tinte natürlich.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 19.10.2023 14:51:34
Gelesen: 171841
# 472
@ bayern klassisch [#471]
Mein Gott, wo bekommst Du nur all die herrlichen Belege her ?
Ein superschöner Beleg und in dieser Form, als Mehrfachfrankatur noch "doller" !
mit Sammlergruß
Werner
Am: 19.10.2023 15:01:18
Gelesen: 171837
# 473
@ HWS-NRW [#472]
Hallo Werner,
das Dresdner Auktionshaus (kann ich nur empfehlen) war so nett, mich mit dem Luxusbrief zu beglücken.
Allerdings muss ich konzidieren, dass ich in der letzten Zeit auch mal hier und da überboten worden bin, also lange nicht alles bekommen habe, was ich mir wünschte. Der Satz hat halt auch noch andere Liebhaber, verständlicherweise.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 19.10.2023 16:55:11
Gelesen: 171818
# 474
@ bayern klassisch [#473]
Für den Preis ein schönes Stück. Die Farbkomposition ist schon klasse!
@ HWS-NRW [#472]
Ist keine Mehrfachfrankatur. Auch wenn der Wert zu 12 Pf eine 8 Pf-Marke wäre, wäre es immer noch ein Zusammendruck aus dem Markenheftchenbogen und somit auch keine Mehrfachfrankatur. So, genug kluggeschissen. Das Lob gilt dem Beleg.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 19.10.2023 17:06:49
Gelesen: 171814
# 475
@ Frankenjogger [#474]
Danke Klemens,
mich hat auch sehr gefreut, dass auch das Werbefeld sauberst abgestempelt wurde, wie die Marken auch. Sieht doch viel harmonischer aus, als wenn man das nicht gemacht hätte.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 19.10.2023 20:05:30
Gelesen: 171748
# 476
@ bayern klassisch [#475]
Hallo,
das ist (war) das Problem, dass man bei der schönen Farbgebung übersieht, das da auch ein 12 Pfg-Wert dazwischen klebt. Sorry !
mit Sammlergruß
Werner
Am: 19.10.2023 20:09:10
Gelesen: 171746
# 477
@ HWS-NRW [#476]
Ooch, das macht doch nichts, gibt dem Stück einen leichten Farbaufschlag. :-)
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 23.10.2023 11:25:08
Gelesen: 171287
# 478
Morgen,
Brief von Berlin nach Freiberg mit Luftpost und Eilboten Zuschlag.
Ich bin kein Experte in Porto Sachen, aber ich glaube der Brief ist mit 3 Pfennig unterfrankiert.
Gruß Axel
Ich bin kein Experte in Porto Sachen, aber ich glaube der Brief ist mit 3 Pfennig unterfrankiert.
Gruß Axel
Am: 23.10.2023 17:34:00
Gelesen: 171236
# 479
@ axelotto [#478]
Servus,
der Brief ist in der Tat unterfrankiert. 12 Rpf Brief, 40 Rpf Eil und 5 Rpf LP Inland bis 20 Gramm.
Beste Grüße cilderich
Am: 29.10.2023 16:36:59
Gelesen: 170255
# 480
Servus,
ich hatte vor einiger Zeit schon einige Belege mit Marken aus dem Nothilfeblock als portogerechte Ef gezeigt (Sondermarken im Auslandsverkehr): was bisher aber fehlte war der Block als solcher: portogerecht.
Der Portowert von 85 Rpf war nur sehr eingeschränkt nutzbar. Erneut boten sich am Ehesten Versendungen ins Ausland per Sonderporti respektive Zusatzleistungen an. So z.B. Eilbrief in die CSR 20-40 Gramm (50 + 35 Rpf), aber auch ein R-Brief von 40-60 Gramm ins nicht begünstigte Ausland (55 Rpf + 30 Rpf). Dies liegt hier vor, wobei der leere Umschlag 17 Gramm wiegt. Es liegt ein unbeschnittener Block vor, wobei der Blockrand beschriftet wurde, was generell bei Verwendung auf Brief geschah, da selbst der größere Umschlag eben den vollen Block aufnehmen konnte. Die Bogenränder waren nicht gummiert, was die Befestigung zusätzlich erschwerte und oft dazu führte, dass der Block beschnitten wurde, oder nur das Herzstück verwand wurde. Jedenfalls hier nun meine Neuerwerbung, auf die ich seit vielen Jahren wartete.
Herzliche Grüße cilderich


Am: 29.10.2023 22:20:40
Gelesen: 170204
# 481
Sorry ich wollte überfrankiert schreiben da ja 57 Rpf nötig waren und 59 Rpf frankiert wurden.
Dieser Lapsus fiel mir leider erst nun auf.
Cilderich
Am: 29.10.2023 22:34:39
Gelesen: 170199
# 482
Immer diese Erbsenzähler bei so einem Beleg (schmunzel).
Euch eine gute Woche
Werner
Am: 01.11.2023 21:17:22
Gelesen: 169843
# 483
@ bayern klassisch [#376]
Ein Neuzugang aus der Plage-Korrespondenz
Portogerechtes Einschreiben der Gewichtsstufe 40 bis 60 g
Viele Grüße
Stefan
Portogerechtes Einschreiben der Gewichtsstufe 40 bis 60 g
Viele Grüße
Stefan
Am: 01.11.2023 21:37:44
Gelesen: 169834
# 484
@ Fiete [#483]
Und jetzt weiß ich auch, wovon ich des Nachts träumen werde.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 11.11.2023 10:41:21
Gelesen: 168688
# 485
Liebe Freunde,
heute darf ich 2 Rhapsodies in Blue zeigen - und zwar die mir bisher fehlende Einzelfrankatur der 20 Pfg. und das Zielland Frankreich mit der 25 Pfg.
Einem lieben Forumsmitglied habe ich die Schließung der vorletzten Lücke (die allerletzte wäre eine reine Mehrfachfranktur der 20 Pfg.) zu verdanken, wofür ich mich an dieser Stelle herzlichst bedanken möchte.
Es ist die m. E. "beste" EF dieser Marke, die ich gesehen habe und viele davon gibt es sowieso nicht (mehr).
In Itzehoe am 24.02.1935 vorbildlichst gestempelt ging der Brief portogerecht an Frau Frici Landi in Budapest 2 in Ungar, womit sich diese Portostufe erklärt, denn reguläre Auslandssendungen hätten ein Franko von 25 Pfg. erfordert, Österreich, Ungarn und die Tschechei aber z. B. nur 20 Pfg.
Alsdann ging mir eine EF der 25 Pfg. aus Ulm vom 17.01.1935 ins Netz an Madame Georger in Straßburg im Elsaß, bei der noch der Inhalt vorhanden ist (bei dieser Serie ist das sehr selten, ich denke weit unter 1% der Briefe haben diesen heute noch). Es schrieben 3 Leute (Familie) ihre Texte auf die Seite und das macht ihn fast zu einem Brief mit Briefen.
Die Destination Frankreich scheint mir auch nicht häufig zu sein, weil ich mich an keinen anderen, als diesen hier, erinnern kann. Ob er, wie der Stempel suggeriert, mit der Luftpost versendet wurde, weiß ich aber nicht, denn dann wäre er teurer geworden.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Einem lieben Forumsmitglied habe ich die Schließung der vorletzten Lücke (die allerletzte wäre eine reine Mehrfachfranktur der 20 Pfg.) zu verdanken, wofür ich mich an dieser Stelle herzlichst bedanken möchte.
Es ist die m. E. "beste" EF dieser Marke, die ich gesehen habe und viele davon gibt es sowieso nicht (mehr).
In Itzehoe am 24.02.1935 vorbildlichst gestempelt ging der Brief portogerecht an Frau Frici Landi in Budapest 2 in Ungar, womit sich diese Portostufe erklärt, denn reguläre Auslandssendungen hätten ein Franko von 25 Pfg. erfordert, Österreich, Ungarn und die Tschechei aber z. B. nur 20 Pfg.
Alsdann ging mir eine EF der 25 Pfg. aus Ulm vom 17.01.1935 ins Netz an Madame Georger in Straßburg im Elsaß, bei der noch der Inhalt vorhanden ist (bei dieser Serie ist das sehr selten, ich denke weit unter 1% der Briefe haben diesen heute noch). Es schrieben 3 Leute (Familie) ihre Texte auf die Seite und das macht ihn fast zu einem Brief mit Briefen.
Die Destination Frankreich scheint mir auch nicht häufig zu sein, weil ich mich an keinen anderen, als diesen hier, erinnern kann. Ob er, wie der Stempel suggeriert, mit der Luftpost versendet wurde, weiß ich aber nicht, denn dann wäre er teurer geworden.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 11.11.2023 10:47:24
Gelesen: 168687
# 486
Liebe Freunde,
2 Drucksachen dürfen in angemessenem Abstand folgen:
1. Große DS der Firma Sellschopp in Hamburg vom 25.02.1935 an Paul Eberhardt in Dortmund-Mengede, frankiert mit 4 Pfg. und damit tarifgerecht.
2. Eine Drucksachen-Postkarte aus Stuttgart der Firma Wilh. Bleyle an O. Leuthardt-Suter in Schönenwerd im schönen Kanton Solothurn in der Schweiz. Für 15 Pfg. bekommt man heute gar nichts mehr, damals aber eine traumhaft schöne Auslandsdrucksache und die war es mir wert, mit aus Ulm zu entführen. Das Lösegeld habe ich altersbedingt schon vergessen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
1. Große DS der Firma Sellschopp in Hamburg vom 25.02.1935 an Paul Eberhardt in Dortmund-Mengede, frankiert mit 4 Pfg. und damit tarifgerecht.
2. Eine Drucksachen-Postkarte aus Stuttgart der Firma Wilh. Bleyle an O. Leuthardt-Suter in Schönenwerd im schönen Kanton Solothurn in der Schweiz. Für 15 Pfg. bekommt man heute gar nichts mehr, damals aber eine traumhaft schöne Auslandsdrucksache und die war es mir wert, mit aus Ulm zu entführen. Das Lösegeld habe ich altersbedingt schon vergessen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 11.11.2023 10:53:42
Gelesen: 168683
# 487
Liebe Freunde,


ein herrliches Orts-Einschreiben aus Augsburg 1 war mir trotz erheblicher Überfrankatur am 16.04.1935 das Geld wert, denn diese Kombi hatte ich zuvor noch nicht (glaube ich) und hinten prangt auch der notwendige Ankunftsstempel und irgendwas musste ich ja in Ulm kaufen, da Bayern dort eher wenig bot.

Simpler, aber auch optisch für mich recht attraktiv, gestaltet sich ein Lokalbrief des Gemeinderats Perkam bis 20g mit 8 Pfg. korrekt frankiert und Postaufgabe in Straubing an die dortige Kriminal-Polizei vom 28.11.1934.
Liebe Grüsse von bayern klassisch


ein herrliches Orts-Einschreiben aus Augsburg 1 war mir trotz erheblicher Überfrankatur am 16.04.1935 das Geld wert, denn diese Kombi hatte ich zuvor noch nicht (glaube ich) und hinten prangt auch der notwendige Ankunftsstempel und irgendwas musste ich ja in Ulm kaufen, da Bayern dort eher wenig bot.

Simpler, aber auch optisch für mich recht attraktiv, gestaltet sich ein Lokalbrief des Gemeinderats Perkam bis 20g mit 8 Pfg. korrekt frankiert und Postaufgabe in Straubing an die dortige Kriminal-Polizei vom 28.11.1934.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 11.11.2023 10:56:39
Gelesen: 168681
# 488
Mein letzter Bildbeitrag für heute sind 2 Briefe, die mit 13 statt 12 Pfg. frankiert wurden.
Der 1. aus Bischofswerda vom 16.02.1935 lief nach Riesa mit der Kombi 5 und 8 Pfg.
Der 2. aus Oberhausen vom 21.06.1935 nach Kohlscheid bei Aachen und zeigt sogar einen Zusammendruck.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Der 1. aus Bischofswerda vom 16.02.1935 lief nach Riesa mit der Kombi 5 und 8 Pfg.
Der 2. aus Oberhausen vom 21.06.1935 nach Kohlscheid bei Aachen und zeigt sogar einen Zusammendruck.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 11.11.2023 16:23:40
Gelesen: 168642
# 489
Hallo,
schon wieder zwei "Überfrankaturen" und was für schöne !
Mit Sammlergruß und
"Essen Helau"
Werner
Am: 11.11.2023 16:41:53
Gelesen: 168638
# 490
@ HWS-NRW [#489]
Hallo Werner,
ich bin ja auch leicht übergewichtig - das dürfen meine Briefe dann auch sein, jedenfalls hinsichtlich der verklebten Marken.
Essen Helau zurück!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 12.11.2023 08:03:21
Gelesen: 168518
# 491
@ bayern klassisch [#485]
Gratulation zu dem sehr schönen Brief nach Ungarn!
Portogerechte Verwendungen der 20 Pf. einzeln und mehrfach fehlen mir (auch) noch.
Was noch schwieriger werden wird, ist die 40 Pf. mehrfach.
Am: 12.11.2023 11:20:30
Gelesen: 168494
# 492
@ Fiete [#491]
Hallo Fiete,
wenn ich in diesem Thread keine MeF der 40 Pfg. schon gezeigt habe, dann habe ich auch keine. Die 5, 20 und 40 Pfg. MeF sind alle nicht so leicht portogerecht zu finden, aber vvielleicht trägt der Michel-Katalogpreis dem auch Rechnung.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 23.11.2023 17:03:59
Gelesen: 167563
# 493
Liebe Freunde,
Auktionslose können auch günstig sein - den Beweis tritt ein Brief mit einem Viererblock aus Flensburg vom 21.06.1935 nach Zörbig an, der leicht überfrankiert ist, aber wenn es anders wäre, wäre es halt auch kein Viererblock.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Auktionslose können auch günstig sein - den Beweis tritt ein Brief mit einem Viererblock aus Flensburg vom 21.06.1935 nach Zörbig an, der leicht überfrankiert ist, aber wenn es anders wäre, wäre es halt auch kein Viererblock.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 23.11.2023 17:22:23
Gelesen: 167557
# 494
Hallo,
aus Schwenningen ein Brief vom 16.01.1935 der nach Mannheim ging.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 26.11.2023 21:11:03
Gelesen: 166957
# 495
Liebe Sammlerfreunde,
ich zeige Euch einen nicht ganz reinen Beleg vom 18.05.1938, der nur mit Sondermarken freigemacht wurde. Das Einschreiben aus Leipzig nach Gösting bei Graz Österreich vom 18.05.1938 wurde neben der MiNr. 659 und 2x MiNr. 512 portorichtig frei gemacht. Der einfache Brief kostete im Fernverkehr nach Österreich 12 Pfennig und das Einschreiben 30 Pfennig. Die MiNr. 651 mit 3 Pfennig aus dem Winterhilfssatz von November 1937 hätte den Brief überfrankiert. Eine 2-Pfennig Marke gab es nicht in dem Satz.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Faluti.
Am: 28.11.2023 18:50:26
Gelesen: 166811
# 496
Liebe Freunde,
heute zeige ich eine Einzelfrankatur der 25 Pfg. von Mönchengladbach nach Rom, die mit einem sehr schönen Ankunftsstempel überzeugt. Viel Post mit dieser Ausgabe nach Bella Italia habe ich bis dato nicht gesehen.

Liebe Grüsse von bayern klassisch

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 28.11.2023 21:16:25
Gelesen: 166783
# 497
Interessanter Einschreiben Umschlag an Apotheker Herr Brand.
Braunes Band Nr. 671 Doppelte Entwertung MÜNCHEN - RIEM BRAUNE BAND
Schönes Exemplar.
Am: 28.11.2023 21:22:01
Gelesen: 166781
# 498
@ Stadtmueller81 [#497]
Hallo,
gibt es hinten einen Ankunftsstempel? Wäre schön auch hinten alles zu sehen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 28.11.2023 21:44:08
Gelesen: 166776
# 499
Hallo Klassisch, ja es gibt. Und würde mich freuen für Ihre Meinung. Jede Information ist wichtig. Dankeschön.
Am: 28.11.2023 21:47:29
Gelesen: 166770
# 500
@ Stadtmueller81 [#499]
Danke für dir Rückseite - immer wichtig.
Vielleicht hat man den Stempel mit dem Datum 31.7. länger benutzt, als nur an diesen einen Tag? Eine Laufzeit von 5 Tagen bis Ludwigsburg kann ich mir 1938 nicht vorstellen. Da war man schon 1838 deutlich schneller.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 28.11.2023 21:55:00
Gelesen: 166764
# 501
Gut, ist der Brief eine Nachahmung, oder ?
Am: 28.11.2023 22:02:53
Gelesen: 166760
# 502
@ Stadtmueller81 [#501]
Das kann ich nicht sagen, dazu fehlt mir die Kompetenz.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 28.11.2023 22:08:52
Gelesen: 166758
# 503
@ bayern klassisch [#500]
Ich wollte schreiben "eine Laufzeit von 3-4 Tagen", sorry.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 28.11.2023 22:30:35
Gelesen: 166750
# 504
Ich habe noch einen interessanten Einschreibenumschlag 70 Jahre Deutsche Derby mit zusätzlicher Hindenburg Frankatur nach Göppingen Ihre Meinung ?

Absender: Briefmarkenhändler Wilhelm Drechsel, Göttingen

Absender: Briefmarkenhändler Wilhelm Drechsel, Göttingen
Am: 28.11.2023 22:34:28
Gelesen: 166747
# 505
@ Stadtmueller81 [#504]
Auch hier vermute ich, dass der Sonderstempel länger genutzt wurde, als das Datum suggeriert, sonst wäre so eine lange Laufzeit über diese recht kurze Entfernung kaum zu rechtfertigen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 28.11.2023 22:50:31
Gelesen: 166740
# 506
Jeder Hinweis ist mir sehr wichtig. Trotzdem vielen Dank.
Am: 10.12.2023 14:17:29
Gelesen: 166237
# 507
Zur Abwechselung ein Brief der Wagnerserie vom 1.11.1933. Der Einschreibebrief vom 11.11.1933 lief von Baden Baden nach Kehl. Für einen Einschreibebrief der 2.Gewichtsstufe (25 Pf + 30 Pf) wurden die 40 Pf, 12 Pf und die 3 Pf der Wagnerserie verwendet.
Gruss
Martin
Gruss
Martin
Am: 12.12.2023 10:15:33
Gelesen: 166054
# 508
Liebe Freunde,
von einem lieben Sammlerfreund bekam ich einige Briefe geschenkt, wofür ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei ihm bedanken möchte. Mit 2 selbst Gekauften stelle ich sie alle heute hier vor.
Beginnen möchte ich mit einem kleinen Kuvert, welches offen als Drucksache zu 3 Pfg. korrekt frankiert an die Weinhandlung Jos. Speck in Lörrach verschickt wurde. Leider kann ich den Stempel vom 31.12.1934 nicht lesen, aber vlt. kennt jemand denselben.
Gefolgt wird dieses Stück von einem Randstück der gleichen Marke als Drucksache aus ? bei Leipzig vom ?? an Fritz Horn in Leipzig, es könnte also eine Ortsdrucksache gewesen sein.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Beginnen möchte ich mit einem kleinen Kuvert, welches offen als Drucksache zu 3 Pfg. korrekt frankiert an die Weinhandlung Jos. Speck in Lörrach verschickt wurde. Leider kann ich den Stempel vom 31.12.1934 nicht lesen, aber vlt. kennt jemand denselben.
Gefolgt wird dieses Stück von einem Randstück der gleichen Marke als Drucksache aus ? bei Leipzig vom ?? an Fritz Horn in Leipzig, es könnte also eine Ortsdrucksache gewesen sein.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 12.12.2023 10:25:59
Gelesen: 166053
# 509
Liebe Freunde,
aus Hohenhenningen versandte die Ländliche Spar- und Darlehenskasse einen Brief mit 2 Stück der 6 Pfg. an ihre Mutter Genossenschaftsbank zu Halle an der Saale am ? portogerecht.
Herr Otto Steffen Schuch aus der Schwarzburgstr. 30 in Frankfurt am Main 1 sandte einen Ortsbrief am 24.3.1935 an Ewald von Duk in FFM/Süd in der Dreieichstr. 52 mit dem rot umrahmten Vermerk "Bitte Marken sauber stempeln!", wobei damals diesem Wunsch, im Gegensatz zu heute, entsprochen wurde.
Der Zusammendruck der 4 und 6 Pfg. Marken ist nun nichts besonderes, hätte aber als Ortsbrief nur 8 Pfg. bis 20g gekostet, wobei wir hier die leichte Überfrankatur gerne tolerieren.
Weil wir schon bei Ortsbriefen sind: Einer aus Hannover vom 7.2.1935 von Herrn Kurt Eilers an sein Finanzamt Mitte war tatsächlich mit eben diesen 8 Pfg. korrekt frankiert auf die Reise gegangen und mittlerweile gehört die orangene 8 Pfg. Marke zu meinen Lieblingsmarken, warum auch immer.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
aus Hohenhenningen versandte die Ländliche Spar- und Darlehenskasse einen Brief mit 2 Stück der 6 Pfg. an ihre Mutter Genossenschaftsbank zu Halle an der Saale am ? portogerecht.
Herr Otto Steffen Schuch aus der Schwarzburgstr. 30 in Frankfurt am Main 1 sandte einen Ortsbrief am 24.3.1935 an Ewald von Duk in FFM/Süd in der Dreieichstr. 52 mit dem rot umrahmten Vermerk "Bitte Marken sauber stempeln!", wobei damals diesem Wunsch, im Gegensatz zu heute, entsprochen wurde.
Der Zusammendruck der 4 und 6 Pfg. Marken ist nun nichts besonderes, hätte aber als Ortsbrief nur 8 Pfg. bis 20g gekostet, wobei wir hier die leichte Überfrankatur gerne tolerieren.
Weil wir schon bei Ortsbriefen sind: Einer aus Hannover vom 7.2.1935 von Herrn Kurt Eilers an sein Finanzamt Mitte war tatsächlich mit eben diesen 8 Pfg. korrekt frankiert auf die Reise gegangen und mittlerweile gehört die orangene 8 Pfg. Marke zu meinen Lieblingsmarken, warum auch immer.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 12.12.2023 10:31:39
Gelesen: 166052
# 510
Liebe Freunde,
2 Fernbriefe zeigen sich recht attraktiv.
Der 1. aus Mühlhausen in Thüringen vom 3.1.1935 lief an Amtsgerichtsrat Voigt in Berlin-Dahlem In der Halde 9 (wer Dahlem kennt, wundert sich etwas über die humorlos wirkende Strasse) und zeigt sehr schön die Kombi 4 und 8 Pfg. in ausnahmsweise guter Erhaltung.
Der 2. Brief hatte schon eine ordentliche Reise hinter sich zu bringen, lief er doch am 7.12.1934 von der wunderschönen Hansestadt Lübeck ins auch sehr hübsche Basel, wofür man 26 Pfg. frankierte, was zwar 1 Pfg. zuviel war, aber angesichts seiner farbigen Dreifaltigkeit wollen wir gnädig über diesen Makel hinwegsehen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Der 1. aus Mühlhausen in Thüringen vom 3.1.1935 lief an Amtsgerichtsrat Voigt in Berlin-Dahlem In der Halde 9 (wer Dahlem kennt, wundert sich etwas über die humorlos wirkende Strasse) und zeigt sehr schön die Kombi 4 und 8 Pfg. in ausnahmsweise guter Erhaltung.
Der 2. Brief hatte schon eine ordentliche Reise hinter sich zu bringen, lief er doch am 7.12.1934 von der wunderschönen Hansestadt Lübeck ins auch sehr hübsche Basel, wofür man 26 Pfg. frankierte, was zwar 1 Pfg. zuviel war, aber angesichts seiner farbigen Dreifaltigkeit wollen wir gnädig über diesen Makel hinwegsehen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 12.12.2023 10:40:30
Gelesen: 166051
# 511
Liebe Freunde,
kommen wir jetzt zur Vorstellung der beiden letzten Briefe für heute.

Ein Einschreiben aus Braunschweig an Herrn Peter Zeitz in Saarburg bei Trier vom 13.5.1935 zeigt ein Franko von 60 Pfg., wovon der Sonderdienst 30 Pfg. kostete, der reguläre Brief aber nur 12 bzw. 24 Pfg. gekostet haben konnte, um nicht unterfrankiert zu sein. Er traf noch am selben Tag ein und der eigentliche Kaufgrund war sein Bapperl hinten mit der Abkürzung R.B., also auch meinen Initialen, so dass ich die Überfrankatur gern in Kauf genommen habe.
Ein Brief aus Falkenstein vom 15.2.1935 nach Falkenstein an Herrn Kurt Simon scheint mit hinsichtlich des Stempeln nicht ganz koscher zu sein, wobei ich natürlich kein Stempelexperte dieser Zeit bin, aber 51 Pfg. Frankaturen gab es nicht und Express hätte 40 Pfg. gekostet und ein Ortsbrief 8 Pfg.
Kann jemand hinsichtlich der Authentizität des Stempels Aussagen machen? Hinten ist der Brief blank.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Ein Einschreiben aus Braunschweig an Herrn Peter Zeitz in Saarburg bei Trier vom 13.5.1935 zeigt ein Franko von 60 Pfg., wovon der Sonderdienst 30 Pfg. kostete, der reguläre Brief aber nur 12 bzw. 24 Pfg. gekostet haben konnte, um nicht unterfrankiert zu sein. Er traf noch am selben Tag ein und der eigentliche Kaufgrund war sein Bapperl hinten mit der Abkürzung R.B., also auch meinen Initialen, so dass ich die Überfrankatur gern in Kauf genommen habe.
Ein Brief aus Falkenstein vom 15.2.1935 nach Falkenstein an Herrn Kurt Simon scheint mit hinsichtlich des Stempeln nicht ganz koscher zu sein, wobei ich natürlich kein Stempelexperte dieser Zeit bin, aber 51 Pfg. Frankaturen gab es nicht und Express hätte 40 Pfg. gekostet und ein Ortsbrief 8 Pfg.
Kann jemand hinsichtlich der Authentizität des Stempels Aussagen machen? Hinten ist der Brief blank.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 29.12.2023 10:39:17
Gelesen: 165531
# 512
Liebe Freunde,
für die Anhänger und Fans des Sensenmanns kann ich einen weiteren Brief zeigen, der von Alfred Naumann, Sattlermeister zu Zschackau im Kreis Torgau am 05.06.1935 an Familie Walter Driebusch in Halle an der Saale, Hindenburgstr. 67, abgesandt wurde.
Kaufgrund, neben der schönen Grafik der Marke, war die Entwertung mit dem Bahnpoststempel Halle-Sagan.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Kaufgrund, neben der schönen Grafik der Marke, war die Entwertung mit dem Bahnpoststempel Halle-Sagan.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 07.01.2024 11:06:01
Gelesen: 165299
# 513
Liebe Freunde,
heute darf ich einen Brief mit Aufdruck "Geschäftspapiere Bücherzettel" aus Dresden vom 16.02.1935 nach Leipzig zeigen, der mit 2 Zusammendrucken und insgesamt 20 Pfg. scheinbar treffend frankiert war. Die Gebühren dafür kenne ich leider nicht.

Hinten sehen wir den Absender, so dass ich hier mal von echtem Bedarf ausgehe.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Hinten sehen wir den Absender, so dass ich hier mal von echtem Bedarf ausgehe.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 07.01.2024 11:58:58
Gelesen: 165289
# 514
@ bayern klassisch [#513]
Hallo,
die Gebühren für Geschäftsbriefe:
1.8.1933 - 30.4.1939:
008 - 100 g
0,15 - 101 - 250 g
0,30 - 251 - 500 g
Denke, hier stand das "Verkleben der zwei Zusammendrucke" im Vordergrund, ansonsten er ist einfach "zu schön".
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.01.2024 13:42:06
Gelesen: 165271
# 515
@ HWS-NRW [#514]
Hallo Werner,
vielen Dank für die "Liste" - diese Portostufen kannte ich bisher nicht, aber ich muss auch noch viel lernen bei dieser Ausgabe.
Du hast sicher Recht - sieht klasse aus, aber portogerecht ist halt anders.
Freue mich trotzdem, wenn du dich ein bisserl freust.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 16.01.2024 09:47:51
Gelesen: 165040
# 516
Liebe Freunde der Nothilfe-Ausgabe von 1934,

der 1. Brief war ein Ortsbrief von Stuttgart vom 21.12.1934 mit der Werbung "Heimatgrüße nachÜbersee durch verbilligte Telegramme 14.12. - 6.1. (1935), womit der 1. Kaufgrund schon genannt ist. Kennt jemand oder hat jemand solch ein verbilligtes Telegramm und welcher Art war die Verbilligung?
Gekauft habe ich ihn aber auch wegen der eingedruckten Absenderangabe hinten, wobei hier gar keine Absender angegeben wurde, sondern nur eine Adresse STUTTGART AMEISENBERGSTR. 55 B. Dergleichen habe ich noch nicht zuvor gesehen.

Der 2. Brief zeigt ein Einschreiben aus Neugersdorf in Sachsen vom 12.12.1934 nach Sohland an Herrn Karl Pursche. Frankiert wurden satte 42 Pfennige: 30 Pfg. fürs Einschreiben und 12 Pfg. für den einfach schweren Brief. Am Folgetag kam er in Sohland an.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

der 1. Brief war ein Ortsbrief von Stuttgart vom 21.12.1934 mit der Werbung "Heimatgrüße nachÜbersee durch verbilligte Telegramme 14.12. - 6.1. (1935), womit der 1. Kaufgrund schon genannt ist. Kennt jemand oder hat jemand solch ein verbilligtes Telegramm und welcher Art war die Verbilligung?
Gekauft habe ich ihn aber auch wegen der eingedruckten Absenderangabe hinten, wobei hier gar keine Absender angegeben wurde, sondern nur eine Adresse STUTTGART AMEISENBERGSTR. 55 B. Dergleichen habe ich noch nicht zuvor gesehen.

Am: 19.01.2024 10:05:00
Gelesen: 164900
# 517
Liebe Freunde,
2 kleine Schmankerl kann ich zeigen, die mir gestern ins verschneite Haus gezwitschert sind:

1. Postkarte mit 3 Pfg. aus Heyerode vom 15.02.1935 von Georg Osburg, vorgedruckt retour an die Firma K. Höfelmayr in Kempten/Allgäu über eine Bestellung von Edelweiß-Camemberg, den es meines Wissens heute noch gibt.
Interessant und der eigentliche Kaufgrund, auch wenn ich Camembert liebe, ist aber der Eindruck vorne oben links mit einer Auflistung, was man alles schreiben, einfügen und hinzufügen darf, wenn man nur 3 Pfg. Porto wie hier ausgeben will.
Im Falle von allenfallsigen Mitteilungen hätte man aber schon mit 6 Pfg. frankieren müssen. Das nenne ich mal clever, denn unterfrankierte Postkarten, auch wenn sich mit ihnen Bestellungen der Ware verknüpfen, brauchte man schon damals nicht.

2. Einschreiben aus Kiel-Friedrichsort vom 18.02.1935 nach Osterrode in Ostpreussen, nicht das mir bekannte in Braunschweig, welches am Folgetag schon ausgetragen wurde.
Als Franko wurden vom Absender 48 Pfg. verklebt, meines Wissens hätte ein einfacher Rekobrief aber 42 und ein schwerer Rekobrief 54 Pfg. gekostet. Mischkalkulation? Neee, Schbaß.
Aber er sieht gut aus in Ton in Ton (charmois, orange und ziegelrot), von daher habe ich mich seiner erbarmt und jetzt hat er ein wohliges Zuhause gefunden bei all seinen Brüderchen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

1. Postkarte mit 3 Pfg. aus Heyerode vom 15.02.1935 von Georg Osburg, vorgedruckt retour an die Firma K. Höfelmayr in Kempten/Allgäu über eine Bestellung von Edelweiß-Camemberg, den es meines Wissens heute noch gibt.
Interessant und der eigentliche Kaufgrund, auch wenn ich Camembert liebe, ist aber der Eindruck vorne oben links mit einer Auflistung, was man alles schreiben, einfügen und hinzufügen darf, wenn man nur 3 Pfg. Porto wie hier ausgeben will.
Im Falle von allenfallsigen Mitteilungen hätte man aber schon mit 6 Pfg. frankieren müssen. Das nenne ich mal clever, denn unterfrankierte Postkarten, auch wenn sich mit ihnen Bestellungen der Ware verknüpfen, brauchte man schon damals nicht.

2. Einschreiben aus Kiel-Friedrichsort vom 18.02.1935 nach Osterrode in Ostpreussen, nicht das mir bekannte in Braunschweig, welches am Folgetag schon ausgetragen wurde.
Als Franko wurden vom Absender 48 Pfg. verklebt, meines Wissens hätte ein einfacher Rekobrief aber 42 und ein schwerer Rekobrief 54 Pfg. gekostet. Mischkalkulation? Neee, Schbaß.
Aber er sieht gut aus in Ton in Ton (charmois, orange und ziegelrot), von daher habe ich mich seiner erbarmt und jetzt hat er ein wohliges Zuhause gefunden bei all seinen Brüderchen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 28.01.2024 21:55:43
Gelesen: 164723
# 518
Liebe Freunde,
gerade geschossen und schon im Forum (jedenfalls als Scans): Brief aus Leuna von Herrn Dr. Hornung vom 25.3.1935 per Express nach Aschaffenburg, wo er prompt an Eva Deckelmann ausgehändigt wurde.

Als Frankatur zeigten sich 65 Pfg, wovon 24 Pfg. auf den Doppelbrief und 40 Pfg. auf den Sonderdienst Express zu verrechnen waren. 1 Pfg. nebst den Zuschlägen verblieben der Reichspost.
Meines Erachtens eine nicht häufige Kombination mit den beiden Höchstwerten dieses Satzes.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Als Frankatur zeigten sich 65 Pfg, wovon 24 Pfg. auf den Doppelbrief und 40 Pfg. auf den Sonderdienst Express zu verrechnen waren. 1 Pfg. nebst den Zuschlägen verblieben der Reichspost.
Meines Erachtens eine nicht häufige Kombination mit den beiden Höchstwerten dieses Satzes.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 31.01.2024 11:34:35
Gelesen: 164601
# 519
Und noch ein Leckerli kann ich zeigen: Brief aus Berlin NW 7 vom 27.04.1935 mit Absenderangabe B. und J. Stolow an Herrn F. C. Vogt in Oberkirchen als Brief der 2. Gewichtsstufe.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 14.02.2024 09:30:55
Gelesen: 164179
# 520
Liebe Freunde,
heute zeige ich eine EF der 40 Pfg. portogerecht für einen Brief der 2. Gewichtsstufe ins nicht portomoderierte Ausland, hier an den Käseexporteur G. Roth & Co. A.-G. in Burgdorf. Leider kann ich weder den Ort, noch das Datum lesen - der Anbieter konnte es, aber ich habe die Daten dazu leider schon gelöscht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
heute zeige ich eine EF der 40 Pfg. portogerecht für einen Brief der 2. Gewichtsstufe ins nicht portomoderierte Ausland, hier an den Käseexporteur G. Roth & Co. A.-G. in Burgdorf. Leider kann ich weder den Ort, noch das Datum lesen - der Anbieter konnte es, aber ich habe die Daten dazu leider schon gelöscht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 15.02.2024 01:44:59
Gelesen: 164060
# 521
Der Ort ist HANAU * * 1
Beim Datum meine ich 07.02.?? zu lesen.
Aber ich denke an einem guten Scann sollte man alle lesen können.
Herzliche Grüße
Burkhard
Am: 15.02.2024 11:31:37
Gelesen: 164031
# 522
@ mumpipuck [#521]
Danke dir, Burkhard, Hanau passt. Habe auch schon mit 600 dpi gescannt, aber das Ergebnis war dasselbe. 1935 stimmt und der Monat ist halt auch nicht so wichtig.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 11.03.2024 22:23:14
Gelesen: 163473
# 523
Guten Abend zusammen,
hier ein portogerechter Eilbrief von Siegen nach Magdeburg, frankiert mit Marken der Winterhilfswerkausgabe "Moderne Bauten" von 1936.
Der Höchstwert von 40 Pf. weist auf dem Unterrand die spiegelverkehrte Plattennummer 1 auf, was bei einer Größe der Schalterbogen von 10x10 Marken und wahrscheinlich 2 Schalterbögen pro Druckbogen nicht so häufig vorkommt.

Viele Grüße
Stefan

Viele Grüße
Stefan
Am: 31.03.2024 11:42:26
Gelesen: 163126
# 524
Liebe Freunde,
3 weitere Briefe haben sich hier eingefunden und beharren darauf, vorgestellt zu werden.

Ein Brief aus Hamburg vom 5.1.1935 lief nach Madrid. Für die Frankatur von 26 Pfg. (1 Pfg. überfrankiert) nahm man aus einem Heftchenbogen einen Fünferstreifen, was nicht so häufig ist, denke ich. Siegelseitig Ankunftsstempel und Bogenrand der 6 Pfg. Marke.
Es folgt ein simpler 12 Pfg. Brief aus Plauen im Vogtland, bei dem die 8 Pfg. Marke mit Werbedruck nur unzureichend entwertet worden war, aber das ging damals wohl etwas unter. In Tirpitz (kenne ich nur als Schiff der kaiserlichen Kriegsmarine) kam er wohl gut an.
Das Finale bildet eine farbige Frankatur ohne sittlichen Nährwert aus Frankfurt/Oder nach Elbing (heute Polen) vom 15.4.1935 mit adretten Zusammendrucken und eine uninspiriert wirkenden, losen 3 Pfg. Marke, um auf signifikante 43 Pfg. zu kommen. Immerhin war der Empfänger/die Empfängerin/das Empfänger Fahnenjunker/Fahnenjunkerin/Fahnenjunkers beim dortigen Artillerie-Regiment und das ist doch auch schon was.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Ein Brief aus Hamburg vom 5.1.1935 lief nach Madrid. Für die Frankatur von 26 Pfg. (1 Pfg. überfrankiert) nahm man aus einem Heftchenbogen einen Fünferstreifen, was nicht so häufig ist, denke ich. Siegelseitig Ankunftsstempel und Bogenrand der 6 Pfg. Marke.
Es folgt ein simpler 12 Pfg. Brief aus Plauen im Vogtland, bei dem die 8 Pfg. Marke mit Werbedruck nur unzureichend entwertet worden war, aber das ging damals wohl etwas unter. In Tirpitz (kenne ich nur als Schiff der kaiserlichen Kriegsmarine) kam er wohl gut an.
Das Finale bildet eine farbige Frankatur ohne sittlichen Nährwert aus Frankfurt/Oder nach Elbing (heute Polen) vom 15.4.1935 mit adretten Zusammendrucken und eine uninspiriert wirkenden, losen 3 Pfg. Marke, um auf signifikante 43 Pfg. zu kommen. Immerhin war der Empfänger/die Empfängerin/das Empfänger Fahnenjunker/Fahnenjunkerin/Fahnenjunkers beim dortigen Artillerie-Regiment und das ist doch auch schon was.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 31.03.2024 11:52:14
Gelesen: 163120
# 525
@ bayern klassisch [#524]
Wieder einmal herrliche Belege !
Dir ein schönes Osterfest.
Werner
Am: 31.03.2024 12:07:01
Gelesen: 163114
# 526
@ bayern klassisch [#524]
Hallo Ralph,
Tirpitz war/ist ein kleiner Ortsteil von Lebus.
Heute Pławidło, Ort in der Woiwodschaft Lebus, Polen.
Oster-Grüße
Dietmar
Am: 31.03.2024 12:08:51
Gelesen: 163113
# 527
@ HWS-NRW [#525]
Lieber Werner,
Grüße gehen an dich zurück!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 31.03.2024 12:09:40
Gelesen: 163112
# 528
@ Saxendreier [#526]
Hallo Dietmar,
vielen Dank - so spricht der Kenner.
Liebe Grüsse und Frohe Ostern,
Ralph
Am: 31.03.2024 14:16:41
Gelesen: 163096
# 529
Hallo,
aus Trossingen ein Einschreiben vom 20.05.1944, gelaufen nach Stuttgart, Ankunftsstempel vom 21.05.1944.
Frankiert mit Mi. 875, 883 und 884.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 07.04.2024 10:06:27
Gelesen: 162820
# 530
Liebe Freunde,
heute kann ich einen Brief mit Nachnahme zeigen, der nur mit 12 Pfennigen frankiert wurde - aber das reichte nicht, sondern nur für den einfachen Brief, nicht aber für den Postzusatzdienst.
Für die Nachnahme über 7 Mark und 53 Pfennigen wurden 20 Pfg. Nachgebühr vom Empfänger, Frau Franziska Wagner, zur Zeit bei Gillhuber in München, entrichtet. In Rosenheim wurde die Marke wohl mit dem Reservestempel am 7.1.1935 entwertet - hat man auch nicht jeden Tag.
Wer das Nachporto klären kann, darf es hier gerne tun.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Für die Nachnahme über 7 Mark und 53 Pfennigen wurden 20 Pfg. Nachgebühr vom Empfänger, Frau Franziska Wagner, zur Zeit bei Gillhuber in München, entrichtet. In Rosenheim wurde die Marke wohl mit dem Reservestempel am 7.1.1935 entwertet - hat man auch nicht jeden Tag.
Wer das Nachporto klären kann, darf es hier gerne tun.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 07.04.2024 13:29:50
Gelesen: 162801
# 531
@ bayern klassisch [#530]
Das Standesamt hatte das Recht, Portopflichtige Dienstsachen zu versenden. Hier bestand zwar die Pflicht, die Basisgebühr von 12 Pfennig zu frankieren, aber die Zusatzleistung Nachnahme wurde an den Empfänger delegiert.
Hier musste nur die Vorzeige-Gebühr von 20 Pfennig bezahlt werden.
Alles Gute Dietrich
Am: 07.04.2024 18:25:48
Gelesen: 162765
# 532
@ Regis [#531]
Hallo Dietrich,
vielen Dank, das wäre geklärt!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 08.04.2024 22:31:24
Gelesen: 162603
# 533
Guten Abend zusammen,
für die Freunde der Berufsstände auf den Scanner gelegt:
Einfacher Fernbrief von Karlsruhe nach Solingen vom 5.11.34, dem Ersttag der Berufsstände-Ausgabe. Garniert ist der Brief mit einem aus dem Ankündigungsblatt (wie in [#296] gezeigt), ausgeschnittenen Abbild der 5 Pf. Marke.
Viele Grüße
Stefan
Viele Grüße
Stefan
Am: 09.04.2024 08:23:39
Gelesen: 162564
# 534
@ Fiete [#533]
Hallo Stefan,
sehr nettes Stück - hatte diesen Ausschnitt vorher noch nicht gesehen, auch wenn die 5 Pfg. natürlich nicht postalisch anerkannt werden konnten.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 16.04.2024 18:36:32
Gelesen: 162356
# 535
Liebe Freunde,
etwas Nachschub in dieser Sache, auch wenn es nur eine 5 Pfg. Frankatur als Drucksache (bis 50 g ?) in die USA ist aus Berlin vom 13.12.1934; meiner bescheidenen Beobachtung nach sind Drucksachen mit dieser Ausgabe ins Ausland aber gar nicht so häufig, nach Übersee eh nicht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
etwas Nachschub in dieser Sache, auch wenn es nur eine 5 Pfg. Frankatur als Drucksache (bis 50 g ?) in die USA ist aus Berlin vom 13.12.1934; meiner bescheidenen Beobachtung nach sind Drucksachen mit dieser Ausgabe ins Ausland aber gar nicht so häufig, nach Übersee eh nicht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 17.04.2024 06:21:47
Gelesen: 162291
# 536
@ bayern klassisch [#535]
Morgen,
Ick würd sajen dit iss Bremen, nich Berlin.
Gruß Axel
Am: 17.04.2024 11:17:06
Gelesen: 162251
# 537
@ axelotto [#536]
Ach herrje, Axel, du hast Recht! Muss meine Tomaten rechtzeitig vorm Einstellen von den Augen nehmen. Danke für den Hinweis!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 17.04.2024 17:50:23
Gelesen: 162173
# 538
@ bayern klassisch [#537]
Hallo Ralph,
Kein Problem, hab auch schon genug verzapft.
Gruß Axel
Am: 20.04.2024 12:02:23
Gelesen: 161956
# 539
Liebe Sammlerfreunde,
mit 4x MiNr.675 zu 3 Pfennig wurde der einfache Fernbrief (12 Pfennig) von Leipzig nach Arnstadt am 15.01.1939 versendet.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 23.04.2024 10:31:47
Gelesen: 161840
# 540
Liebe Freunde der Nothilfe von 1934,
heute zeige ich 2 Rosinchen, die mich jüngst ereilt haben.
Ein einfacher Brief zu 12 Pfg. aus dem Landpostort Bergen mit dem Stempel über Weißenburg in Bayern wurde am 21.12.1934 nach München geschickt. Die Entwertung der Marke durfte/musste in Weißenburg in Mittelfranken vorgenommen werden. Ich mag diese Stempel kleiner Orte sehr und wenn sie dann noch aus Bayern stammen, gibt es kein Halten mehr! :-)
Ein Ortsbrief mit 250-500 g war am 4.12.1934, ungeachtet der möglichen Portoreduktion einer Drucksache, mit 20 Pfg. portorichtig freigemacht in München verschickt worden, wobei ein Zusammendruck genutzt wurde.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Ein einfacher Brief zu 12 Pfg. aus dem Landpostort Bergen mit dem Stempel über Weißenburg in Bayern wurde am 21.12.1934 nach München geschickt. Die Entwertung der Marke durfte/musste in Weißenburg in Mittelfranken vorgenommen werden. Ich mag diese Stempel kleiner Orte sehr und wenn sie dann noch aus Bayern stammen, gibt es kein Halten mehr! :-)
Ein Ortsbrief mit 250-500 g war am 4.12.1934, ungeachtet der möglichen Portoreduktion einer Drucksache, mit 20 Pfg. portorichtig freigemacht in München verschickt worden, wobei ein Zusammendruck genutzt wurde.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 24.04.2024 16:57:02
Gelesen: 161756
# 541
Liebe Freunde,
ich weiß nicht, wie Prof. Dr. Arnsperger in Karlsruhe am 5.12.1934 reagiert hat, aber ich hätte mich sehr gefreut, einen solch adretten Brief zu bekommen mit der 25 Pfg. aus Pulsnitz vom Vortag sauber entwertet. Bei 15 Pfg. Zuschlag für die Nothilfe war der eine Pfennig Überfrankatur sicher zu verkraften.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
ich weiß nicht, wie Prof. Dr. Arnsperger in Karlsruhe am 5.12.1934 reagiert hat, aber ich hätte mich sehr gefreut, einen solch adretten Brief zu bekommen mit der 25 Pfg. aus Pulsnitz vom Vortag sauber entwertet. Bei 15 Pfg. Zuschlag für die Nothilfe war der eine Pfennig Überfrankatur sicher zu verkraften.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 28.04.2024 13:49:55
Gelesen: 161471
# 542
@ bayern klassisch [#534]
Die Ausschnitte gibt es auch zum Schaden der Post, scheint jedenfalls so.
Viele Grüße
Stefan
Viele Grüße
Stefan
Am: 28.04.2024 14:51:01
Gelesen: 161459
# 543
@ Fiete [#542]
Hallo Stefan,
außergewöhnlich - muss mal schauen, dass ich auch solch einen Postbetrug an Land ziehen kann. Danke fürs Zeigen!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 16.05.2024 08:20:29
Gelesen: 158809
# 544
Liebe Freunde,
meine Lieblingsmarke (ob ihrer Farbe) ist und bleibt die 25 Pfennig und heute habe ich das Glück und die Freude, gleich 2 Briefe mit ihr vorstellen zu dürfen.
1. EF auf Brief aus Plau nach Rostock vom 4.12.1934, siegelseitig virginal verblieben.
2. EF auf Brief aus Hamburg vom 11.1.1935 der Lacke und Farbenfabrik Glasurit, an Herrn Carl. V. Dantzer in Kopenhagen/Dänemark, als einfacher Auslandsbrief portogerecht frankiert. Auch hier hinten nichts, man war sparsam damals mit Stempelfarbe.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
1. EF auf Brief aus Plau nach Rostock vom 4.12.1934, siegelseitig virginal verblieben.
2. EF auf Brief aus Hamburg vom 11.1.1935 der Lacke und Farbenfabrik Glasurit, an Herrn Carl. V. Dantzer in Kopenhagen/Dänemark, als einfacher Auslandsbrief portogerecht frankiert. Auch hier hinten nichts, man war sparsam damals mit Stempelfarbe.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 11.06.2024 16:17:03
Gelesen: 155420
# 545
Liebe Freunde,
heute mal wieder ein üblicher Satzbrief aus Berlin Charlottenburg vom 6.2.1935 - üblich? Nein, hinsichtlich seiner Destination eher nicht, denn nach Afrika hatte ich bisher noch keinen gesehen, also musste der her, koste es, was es wolle.

Er lief an Karl Günther in Swakopmund im ehemaligen Deutsch-Südwest-Afrika und kam dort am 1.3.1935 auch gut an. Warum eine Melitta-Werbung übers Eck geklebt wurde, weiß ich nicht, für eine klassische Zensurmaßnahme halte ich sie aber nicht.
Über die Frankatur müssen wir hier nicht streiten - portogerecht ist anders, aber wann findet man mal mit "meiner" Ausgabe einen Brief in meine namibische Lieblingsstadt?
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Er lief an Karl Günther in Swakopmund im ehemaligen Deutsch-Südwest-Afrika und kam dort am 1.3.1935 auch gut an. Warum eine Melitta-Werbung übers Eck geklebt wurde, weiß ich nicht, für eine klassische Zensurmaßnahme halte ich sie aber nicht.
Über die Frankatur müssen wir hier nicht streiten - portogerecht ist anders, aber wann findet man mal mit "meiner" Ausgabe einen Brief in meine namibische Lieblingsstadt?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 12.06.2024 18:46:02
Gelesen: 155162
# 546
Liebe Freunde,
anbei ein netter Fund - schöner Zusammendruck mit feinem Stempel (Datum leider für mich nicht lesbar) aus Königsberg an der Klopse nach Düsseldorf. Absender gleich Empfänger und ob mit Luftpost verschickt, oder auf dem Bobby-Car, weiß ich nicht, war aber auch nicht ausschlaggebend.
Optisch klasse und der Preis war o.k., da meckert man nicht lange.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Optisch klasse und der Preis war o.k., da meckert man nicht lange.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 21.06.2024 12:49:31
Gelesen: 154121
# 547
Liebe Freunde,
heute zeige ich einen Brief mit dem Sensenmann, der 12 Pfg. rot, von der Industrie- und Handelskammer Dresden vom 22.11.1934, an ??? ohne Ankunftsstempel, wie üblich damals.
Gekauft habe ich ihn, trotz eines älteren Sonnenzeichens, wegen des Textes: "Denkt an die Arbeitsschlacht". Mir war bis dato keine "Arbeitsschlacht" [1] im frühen 3. Reich bekannt, aber gefunden haben ich diesen Artikel hier, den ich gern verlinken möchte.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
[1] https://www.laatzen.de/de/stadtarchiv/die-arbeitsschlacht-19331934-in-laatzen.html
Gekauft habe ich ihn, trotz eines älteren Sonnenzeichens, wegen des Textes: "Denkt an die Arbeitsschlacht". Mir war bis dato keine "Arbeitsschlacht" [1] im frühen 3. Reich bekannt, aber gefunden haben ich diesen Artikel hier, den ich gern verlinken möchte.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
[1] https://www.laatzen.de/de/stadtarchiv/die-arbeitsschlacht-19331934-in-laatzen.html
Am: 21.06.2024 14:33:45
Gelesen: 154097
# 548
Auch ein Satzbrief ganz ohne "Sonnenzeichen" mit dem Müttergenesungswerk Mi 869-872
Brief eines Händlers, gelaufen 19.4.44
Gruß
Bernd
Brief eines Händlers, gelaufen 19.4.44
Gruß
Bernd
Am: 25.06.2024 20:30:20
Gelesen: 153616
# 549
Liebe Freunde,
danke der liebenswerten Unterstützung eines Forenmitgliedes konnte ich bei Briefmarken Fischer in Nürnberg 2 feine Briefe erwerben, die meinen Puls akzelerierten [1].

1. Brief aus Illerzell bei Neu-Ulm vom ??.??.1935 mit einem Paar der 6 Pfg. an das statistische Bundesamt in München, aber offenbar unterfrankiert und mit 24 Pfg. nachtaxiert. Grüne Marken, blauer Landpoststempel, rote Unterstreichung, hellblaue Nachtaxe, braunes Briefpapier und violetter Gemeindestempel - was will man mehr?
2. Brief aus Oberfahlheim bei Neu-Ulm an denselben Empfänger vom 03.04.1935, jetzt frankiert mit dem Sensenmann. Deute ich die blaue 9 als Nachporto? Wenn ja, wie setzt sich diese Gebühr zusammen? Auch hier ein schönes Farbenspiel, aber weitaus weniger imposant, als zuvor.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
[Die Redaktion hat den Begriff nachsehen: eschleunigen, vorantreiben; fördern]

1. Brief aus Illerzell bei Neu-Ulm vom ??.??.1935 mit einem Paar der 6 Pfg. an das statistische Bundesamt in München, aber offenbar unterfrankiert und mit 24 Pfg. nachtaxiert. Grüne Marken, blauer Landpoststempel, rote Unterstreichung, hellblaue Nachtaxe, braunes Briefpapier und violetter Gemeindestempel - was will man mehr?
2. Brief aus Oberfahlheim bei Neu-Ulm an denselben Empfänger vom 03.04.1935, jetzt frankiert mit dem Sensenmann. Deute ich die blaue 9 als Nachporto? Wenn ja, wie setzt sich diese Gebühr zusammen? Auch hier ein schönes Farbenspiel, aber weitaus weniger imposant, als zuvor.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
[Die Redaktion hat den Begriff nachsehen: eschleunigen, vorantreiben; fördern]
Am: 25.06.2024 21:54:30
Gelesen: 153585
# 550
@ bayern klassisch [#549]
Ich lese nicht statistisches Bundesamt, sondern statistisches Landesamt.
Mit freundlichen Gruß
Peter
Am: 25.06.2024 22:07:20
Gelesen: 153581
# 551
@ duphil [#550]
Hallo Peter,
deine Augen sind besser, als meine - hast Recht. Wenn jemand Tomaten braucht, kann er sich bei mir melden.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 26.06.2024 11:07:46
Gelesen: 153446
# 552
@ bayern klassisch [#551]
Hallo Ralph,
her mit den Tomaten.
Obwohl mir Deine supertollen Gebührenstufen viel wichtiger sind als die Absender bzw. Empfänger dieser vier Belege.
Sieht man sich eventuell in Haldensleben ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 26.06.2024 12:07:20
Gelesen: 153433
# 553
@ HWS-NRW [#552]
Hallo Werner,
die Tomaten auf meinen Augen gestern waren Teil des heutigen Frühstücks - da warst du ein bisserl zu spät. :-)
Man sieht sich leider nicht in Haldensleben, auch wenn ich gerne dorthin gefahren wäre. Aber ich freue mich für jeden, dort zu sein und wünsche allen Anwesenden feine Tage.
Habe soeben noch 4 weitere Briefe "meiner" Ausgabe mit Landpoststellenstempeln erwerben können, die ich nach Posteingang hier vorstellen werde. Ich bitte also um etwas Geduld.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 30.06.2024 09:15:00
Gelesen: 152818
# 554
Ansichtskarte vom Rathaus Osnabrück vom 19.08.1944 nach Nachod im Protektorat Böhmen und Mähren, frankiert mit 6 Pfennig Michel Nr. 894 Reicharbeitsdienst.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 02.07.2024 22:50:11
Gelesen: 152510
# 555
Brief an einen Richter, frankiert mit zwei Richtern
Viele Grüße
Stefan
Viele Grüße
Stefan
Am: 03.07.2024 10:31:59
Gelesen: 152432
# 556
@ Fiete [#555]
Hallo Stefan,
das ist ein Traumstück! Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Am: 15.07.2024 16:40:33
Gelesen: 151747
# 557
R-Brief vom 01.08.1943 von München Riem nach Freiberg in Sachsen dort Ankunft am 08.08.1943, frankiert mit Michel Nr. 854 vom 17.07.1943 "Das braune Band von Deutschland", 42 + 108 Pfennig. Sonderstempel von München Riem und entsprechender Einschreibzettel vom Rennplatz. Empfänger ein Dr. Ing. H. Goldhahn, evtl ein Zusammenhang mit dem Briefmarkenversand Goldhahn.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 15.07.2024 17:38:55
Gelesen: 151732
# 558
@ bayern klassisch [#551]
Hallo Ralph,
in beiden Fällen handelt es sich m.E. NICHT um Nachportovermerke.
1. Beleg (2x6 Pfg.)/Fernbrief: Wenn es ein Brief der 2. Gewichtsstufe gewesen wäre, hätte die Gebühr 24 Pfg. betragen. Als Nachporto wurde das 1 1/2-fache des Fehlbetrages erhoben, dies wären also 18 Pfg. gewesen.
2. Beleg (12 Pfg.)/Fernbrief: wie oben, kommt also auch nicht hin.
Ich vermute, dass es sich um interne Bearbeitungsvermerke des Statistischen Landesamtes handelt.
Beste Grüße
Schorsch
Am: 15.07.2024 18:18:14
Gelesen: 151717
# 559
@ Postgeschichte-Kemser [#558]
Hallo Schorsch,
danke für deinen Hinweis - du hast wohl Recht, es waren wohl interne Aktennummern.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 19.07.2024 16:19:23
Gelesen: 151395
# 560
Liebe Freunde,
heute zeige ich einen Reco-Brief aus Kiel-Friedrichsort nach Osterrode in Ostpreussen vom 18.2.1935, der mit 48 Pfg. frankiert wurde. Siegelseitig der Ankunftsstempel vom Folgetag.

Diese roten und orangen Marken, gerne auch wie hier als Zusammendrucke, sehen schon irgendwie gut aus.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Diese roten und orangen Marken, gerne auch wie hier als Zusammendrucke, sehen schon irgendwie gut aus.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 23.07.2024 15:58:32
Gelesen: 151140
# 561
Liebe Freunde,
2 weitere nette Briefe aus dem Landpostbereich darf ich heute zeigen:

1. 12 Pfg. Frankatur aus Aue über Roth bei Nürnberg nach München vom Gemeinderat an das statistische Landesamt dort. Der Landpoststempel ist perfekt abgeschlagen - ach wäre doch jeder Stempel so hübsch wie dieser.
2. 12 Pfg. Frankatur aus Pyras über Roth bei Nürnberg an dieselbe Behörde. Kein perfekter Abschlag, aber ob ich jemals einen besseren mit der Nothilfe 1934 finden werde?
Aue hatte damals wohl keine 100 Einwohner; Pyras wohl keine 200, mehr muss man dazu nicht sagen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

1. 12 Pfg. Frankatur aus Aue über Roth bei Nürnberg nach München vom Gemeinderat an das statistische Landesamt dort. Der Landpoststempel ist perfekt abgeschlagen - ach wäre doch jeder Stempel so hübsch wie dieser.
2. 12 Pfg. Frankatur aus Pyras über Roth bei Nürnberg an dieselbe Behörde. Kein perfekter Abschlag, aber ob ich jemals einen besseren mit der Nothilfe 1934 finden werde?
Aue hatte damals wohl keine 100 Einwohner; Pyras wohl keine 200, mehr muss man dazu nicht sagen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 23.07.2024 17:00:43
Gelesen: 151128
# 562
Eine Bogenecke unten links der MiNr 756 auf Brief vom 02.04.1942 mit Handwerbestempel AACHEN · 742 1942 · GROSSDEUTSCHLAND GEDENKT KARLS DES GROSSEN nach Hann. Münden.
LG,
Christoph
LG,
Christoph
Am: 23.07.2024 22:16:47
Gelesen: 151086
# 563
Guten Abend,
hier ein Viererstreifen aus der Bogenecke 3 mit Plattennummer der MiNr. 573 auf Doppelbrief von Möckern nach Magdeburg.
Viele Grüße
Stefan
Viele Grüße
Stefan
Am: 26.07.2024 17:03:06
Gelesen: 150776
# 564
Liebe Freunde,
ein netter Anbieter kam mir beim Preis entgegen, daher konnte ich mir diese Rosine leisten, die einer fachlichen Entschlüsselung des Frankos harrt:

Ein Brief per Luftpost in das portobegünstigte Land Tschechoslowakei aus Köln vom 11.12.1934 mit Ankunft am Folgetag und Stempeln vorn und hinten. Das sieht mir nach echtem Bedarf aus und bisher hatte ich dergleichen noch nicht gesehen, daher freut sich mein 3. Album auf seinen ersten Brief.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Ein Brief per Luftpost in das portobegünstigte Land Tschechoslowakei aus Köln vom 11.12.1934 mit Ankunft am Folgetag und Stempeln vorn und hinten. Das sieht mir nach echtem Bedarf aus und bisher hatte ich dergleichen noch nicht gesehen, daher freut sich mein 3. Album auf seinen ersten Brief.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 03.08.2024 09:03:07
Gelesen: 150460
# 565
Liebe Freunde,
die P 253, die einzige Postkarte des Nothilfesatzes 1934, ist um 83 Pfg. auf total 89 Pfg. auffrankiert worden. Ich bitte um Mitteilung des korrektes Frankos, wobei ich hier eine dazu passende Frage habe: Alle Marken wurden mit dem Bahnpoststempel Magdeburg-Loburg 5.3.1935 entwertet, wobei die Karte per Express und recommandiert versandt worden war. Der Empfänger, etwas "verdächtig", wurde mit einem Stempel als Paul Themm in Magdeburg selbst aufgetragen. Der R-Zettel zeigt aber KEINEN Ortseintrag, was ich glaube ich so noch nicht gesehen habe. Einen Ankunftsstempel vom selben Tags von Magdeburg 1 gibt es aber.

War es jetzt eine Orts-, oder Fernverwendung?.
Text hinten: Lieber Paul, zur Erinnerung diese reichlich frankierte Karte. Freundliche Grüße, dein A.R.
Auch wenn sie nicht portogerecht sein sollte: Sie hat mich einfach angesprochen mit dieser Knalleroptik, daher bitte ich mir den Ankauf nicht zu verübeln.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

War es jetzt eine Orts-, oder Fernverwendung?.
Text hinten: Lieber Paul, zur Erinnerung diese reichlich frankierte Karte. Freundliche Grüße, dein A.R.
Auch wenn sie nicht portogerecht sein sollte: Sie hat mich einfach angesprochen mit dieser Knalleroptik, daher bitte ich mir den Ankauf nicht zu verübeln.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 03.08.2024 11:51:52
Gelesen: 150437
# 566
@ bayern klassisch [#565]
Einschreiben kostete 30 Pf, Eilzustellung 40 Pf, Ortspostkarte 5 Pf, Fernpostkarte 6 Pf
Beim Zusammenrechnen wirst du feststellen, dass da keine 89 Pf heraus kommen können.
Außer, du bist Pippi Langstrumpf.
;-), Klemens
Am: 03.08.2024 12:08:41
Gelesen: 150433
# 567
@ Frankenjogger [#566]
Hallo Klemens,
ich danke dir - aber wo ist die Grenze hier zwischen Fernpostkarte (6 Pfg.) und Ortspostkarte (5 Pfg.)?
Hast du schon mal einen Einschreibezettel gesehen, der keinen Ort aufweist wie hier? Ich bisher nicht, aber ich bin auch nur ein Laie.
Liebe Grüsse und danke für deine Antwort,
Ralph
Am: 03.08.2024 13:41:09
Gelesen: 150413
# 568
@ bayern klassisch [#567]
Hast du schon mal einen Einschreibezettel gesehen, der keinen Ort aufweist wie hier?
Zumindest nicht bewusst.
aber wo ist die Grenze hier zwischen Fernpostkarte (6 Pfg.) und Ortspostkarte (5 Pfg.)?
Aufgrund des R-Zettel ohne Ortsangabe ist eben nicht genau bestimmbar, ob Orts- oder Fernpostkarte, weil man nicht erkennen kann, wo der Beleg aufgegeben wurde. Absender und Empfänger sind aus Magdeburg, der Bahnpoststempel lässt aber eher eine Fernpostkarte vermuten. Ich habe aber auch schon Ortspost mit Bahnpoststempel gesehen. Da müsste man recherchieren, wo der Zug von "Magdeburg-Loburg" (kann evtl. auch Loburg-Magdeburg sein) überall gehalten hat.
Der R-Zettel ohne Ortsangabe könnte auf eine Aufgabe bei der Bahnpost hindeuten, da kenne ich mich aber nicht aus.
Konnten Einschreiben im/am Zug aufgegeben werden? Dann wäre ein R-Zettel ohne Ortsangabe nachvollziehbar.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 03.08.2024 13:55:27
Gelesen: 150409
# 569
@ Frankenjogger [#568]
Hallo Klemens,
danke für deine Gedanken - Lokal- bzw. Ortspost mit Bahnpost gab es in Bayern schon 1850, das müsste es also 1935 immer noch gegeben haben, von daher könnte es Ortspost für 5 Pfg. gewesen sein. Bahnpostaufgabe am Zug gab es auch seit 1851 in Bayern, sollte also auch hier möglich gewesen sein (Schlitz im Bahnpostwaggon). Dafür spräche auch die ausgelassene Ortsangabe.
Schaun wir mal, wie es weiter geht, weil ich bei der ARGE R und V-Zettel angefragt habe.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 03.08.2024 14:46:14
Gelesen: 150398
# 570
Keine Ahnung, ob ich jetzt das offensichtliche erzähle, aber natürlich gab es diese Blanko-Einschreibezettel. Die wurden u.a. nach dem 2. Weltkrieg eingesetzt und erhielten einen meist violetten Stempel mit der Ortsangabe. Möglicherweise wurde der hier einfach vergessen?
Leider ist mir mit allen anderen Büchern auch mein Exemplar von Bewertung der deutschen R-Zettel und Einschreibebrief bis 1945 von der ArGe R+V-Zettel verloren gegangen. Sonst hätte man da mal reinschauen können. Aber vielleicht hat ja jemand anderes das Werk griffbereit.
LG,
Christoph
Am: 03.08.2024 15:19:47
Gelesen: 150394
# 571
Der Blanko R-Zettel ist von der Bahnpost. In meiner Sammlung habe ich 2 derartige Briefe von der Bahnpost Frankfurt-Nürnberg (1935 und 1943). Sie sollten mit dem Bp-Stempel entwertet werden, was aber wohl im täglichen Betrieb nicht immer geschah.
Das Bahnpostamt 7 in Magdeburg verwendete dagegen einen RZ mit Angabe der Dienststelle (Brief von 1936 in meiner Sammlung). Der Beleg ist also am Bahnpostwagen direkt aufgegeben worden.
Zur Frankatur: Da wollte jemand einem Sammler eine Freude machen. Für mich wäre das nichts, aber wenn bayern klassisch der Beleg gefällt, warum nicht?
Gruß
charly999
Am: 03.08.2024 15:49:15
Gelesen: 150386
# 572
Habt vielen Dank - dann waren wir ja alle nah dran und ja, meine kleine 1934-er Nothilfe-Sammlung ist eher eine "optische" Sammlung und keine pure Postgeschichte.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 04.08.2024 11:23:26
Gelesen: 150267
# 573
@ bayern klassisch [#565]
Liebe Freunde,
heute kam die ausführliche Antwort von einem Experten der ARGE R+V Zettel, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
"Es handelt sich um eine der Einheitsausgaben aus dem Deutsche Reich.
Hier Type 3300, verwendet ab 1930, dicke Rahmenlinien 1,5 mm, gez. 11.
Diese Ausgabe gab es blanko und mit eingedrucktem Ortsnamen.
Hergestellt von der Bundesdruckerei in Berlin.
Ein R-Zettel ohne Ortsangabe wird als "stumm "bezeichnet.
Da es sich bei Ihrem Brief um ein Einschreiben befördert/aufgegeben mit der Bahnpost handelt, wurde keine Ortsbezeichnung eingetragen (Nachlässigkeit).
Stumme R-Zettel sind allerdings keine Seltenheit, das kam doch öfters vor (nicht nur bei der Bahnpost)."
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 04.08.2024 11:32:59
Gelesen: 150265
# 574
Liebe Freunde,
gerstern haben wir zwei feine Briefe den Weg zu mir gefunden, die ich nicht liegen lassen konnte.
1. Brief
Schwabmühlhausen über Schwabmünchen (ca. 400 Einwohner) mit 12 Pfg. korrekt frankiert auf einfachem Brief nach München. Die Farbe des Absenderstempels stimmt mit der der Landpost genau überein. Zufall?
2. Brief
philaseiten.de/up/1046670/1/6/cba9343b_h.jpeg[/IMG]
Weidach (gut 400 Einwohner) über Coburg mit 12 Pfg. korrekt frankiert nach München. Hier ist die Farbe fast (blau-)schwarz und nicht wie üblich violett. Allerdings sehe ich hier in Coburg den Ortsstempel ohne Zusatz "Land", wie beim 1. Brief. Warum?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Schwabmühlhausen über Schwabmünchen (ca. 400 Einwohner) mit 12 Pfg. korrekt frankiert auf einfachem Brief nach München. Die Farbe des Absenderstempels stimmt mit der der Landpost genau überein. Zufall?
2. Brief
philaseiten.de/up/1046670/1/6/cba9343b_h.jpeg[/IMG]
Weidach (gut 400 Einwohner) über Coburg mit 12 Pfg. korrekt frankiert nach München. Hier ist die Farbe fast (blau-)schwarz und nicht wie üblich violett. Allerdings sehe ich hier in Coburg den Ortsstempel ohne Zusatz "Land", wie beim 1. Brief. Warum?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 04.08.2024 12:25:52
Gelesen: 150249
# 575
@ bayern klassisch [#573]
Er meint natürlich die Reichsdruckerei, eine Bundesdruckerei gab es nicht.
Blanko-RZ habe ich gerade aus Bayern mehrere, der Ortsname wurde mit einem blauen L1 angebracht. Das wurde gelegentlich auch mal vergessen. Warum die fehlende Ortsangabe bei der Bp eine Nachlässigkeit sein soll, erschließt sich mir dagegen nicht. Es sollte mW der BpStempel auf dem RZ abgeschlagen werden. Stationsstempel wie früher gab es doch in den 1930-er Jahren nicht mehr, auch keine diesbezüglichen handschriftlichen Vermerke.
Gruß
charly999
Am: 04.08.2024 12:33:44
Gelesen: 150247
# 576
@ charly999 [#575]
Hallo Charly,
ich nehme es so, wie es ist - bei meinen knapp 200 Briefen mit der Nothilfe 1934 hatte ich solch einen R-Zettel noch nicht, von daher war mir das den Kauf wert. Ob es eine Contravention war, oder keine, kann ich nicht beurteilen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 06.08.2024 18:39:02
Gelesen: 150045
# 577
hier zur Abwechslung eine Drucksache mit der 3 PFENNIG Olympia aus dem Block:
Stempel übergehend - CHEMNITZ // 1. 4. 37. // 6 a
leider nicht aus dem Ständesatz. Regis
leider nicht aus dem Ständesatz. Regis
Am: 07.08.2024 19:12:09
Gelesen: 149939
# 578
eine weitere Blockmarke; Olympia 15 PFENNIG auf Mischsendung; Aufgabe: CHEMNITZ // -1. 4. 37 // 6
Da der Umschlag nicht ausgefüllt und nicht deformiert ist, eine Phila-Kunstkonstruktion und der Stempel ist nicht übergehend. trotzdem - besser als gar nichts !
Am: 08.08.2024 10:40:27
Gelesen: 149860
# 579
Meine letzte Olympia-Blockmarke als Einzelfrankatur;
25 PFENNIG - Aufgabe: CHEMNITZ // 27. 2.37. // 6 um 1 Pfennig überfrankiert.
Das wars dann auch. Alles Gute Regis
Das wars dann auch. Alles Gute Regis
Am: 08.08.2024 17:08:37
Gelesen: 149822
# 580
Liebe Freunde,
damit die Liebhaber der Nothilfe von 1934 auch mal wieder zu Wort kommen, heute das Folgende:

1. Dreifarbenfrankatur aus Tuttlingen nach Tübingen vom 16.4.1935 als passendes 12 Pfg. Franko für einfache Briefe. Das Gekraxel hinten kann ich leider gar nicht lesen - kann es einer?
2. 12 Pfg. jetzt nur mit einer Marke dargestellt durch die Michel-Nr. 561 vom 1.4.1935 aus Kauerndorf über Kulmbach, wobei ich den Sonderstempel leider nicht gut lesen kann, nach München. Heute hat das Dörfchen 490 Einwohner und mehr werden es früher sicher nicht gewesen sein, von daher sicher kein häufiger Stempel in sehr guter Abschlagsqualität.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

1. Dreifarbenfrankatur aus Tuttlingen nach Tübingen vom 16.4.1935 als passendes 12 Pfg. Franko für einfache Briefe. Das Gekraxel hinten kann ich leider gar nicht lesen - kann es einer?
2. 12 Pfg. jetzt nur mit einer Marke dargestellt durch die Michel-Nr. 561 vom 1.4.1935 aus Kauerndorf über Kulmbach, wobei ich den Sonderstempel leider nicht gut lesen kann, nach München. Heute hat das Dörfchen 490 Einwohner und mehr werden es früher sicher nicht gewesen sein, von daher sicher kein häufiger Stempel in sehr guter Abschlagsqualität.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 09.08.2024 23:36:37
Gelesen: 149712
# 581
@ bayern klassisch [#580]
Hm, das mit dem "Gekraxel" ist wirklich schwierig. Ich versuche es mal bis auf ein Wort, zu dem mir nichts einfällt:
"Gut richten wie es am besten geht. Ein breiterer Stand wäre schon nett, aber der ???? darf nicht auffallend wieder werden."
Am: 10.08.2024 11:12:12
Gelesen: 149675
# 582
@ mumpipuck [#581]
Danke - ich kann diese schreckliche Schrift kaum lesen, zumal oben 2 mm zu fehlen scheinen, aber vielen Dank für deine Mühewaltung!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 22.08.2024 10:42:36
Gelesen: 149231
# 583
Liebe Freunde,
noch nicht bei mir, aber schon bezahlt und eingetütet: 13 Pfg. Brief mit Überfrankatur von 1 Pfg. aus Hennigsdorf (Osthavelland) nach Berlin vom 23.2.1935. Diese Kombi hatte ich noch nicht und der Brief gefiel mir sehr gut.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
noch nicht bei mir, aber schon bezahlt und eingetütet: 13 Pfg. Brief mit Überfrankatur von 1 Pfg. aus Hennigsdorf (Osthavelland) nach Berlin vom 23.2.1935. Diese Kombi hatte ich noch nicht und der Brief gefiel mir sehr gut.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 29.08.2024 21:16:23
Gelesen: 148624
# 584
Philatelistische gesehen völlig unspektakulär ist dieser eingeschriebene Brief vom 16.02.1935, freigemacht mit einer MiNr. 567 für das Briefporto und einer MiNr. 523 für die Einschreibegebühr. Entwertet wurden beide Marken mit dem Zweikreisbrückenstempel AACHEN 1 a. Der Brief ist leider an drei Seiten beschnitten worden zur Öffnung, wodurch die Marke zur Saarabstimmung ein paar Zähne verlor.
Zum Absender kann ich trotz rückseitiger Angabe und Siegel nichts sagen. Auf der Rückseite ist außerdem der Ankunftstempel BERLIN W * 8 z. Gekauft habe ich den Brief trotz der Mängel, weil ich ein wenig der Faszination des Bösen erlegen bin und einen Brief an Hitler (freilich ohne Inhalt) für einen Euro nicht liegen lassen wollte.
LG,
Christoph
LG,
Christoph
Am: 31.08.2024 23:42:48
Gelesen: 148393
# 585
In der Not braucht der Mensch Hilfe, und so hat sich wohl die Nothilfe etabliert und in dem Satz von 1934 mit den Berufsständen ein paar schöne Motive geschaffen.
Heute fand ich, - es ist nicht mein Sammelgebiet -, auf einem Flohmarkt diese Drucksache, die selten vorkommend, auch noch einen sammelwerten Inhalt zeigte.
Sellschopp dürfte jedem Philatelisten ein Begriff sein.
Dann schauen wir mal, was der 1. September 2024 morgen bringt. Schönen Sonntag.
Liebe Grüße
10Parale
Am: 05.09.2024 14:42:33
Gelesen: 148174
# 586
Winterhilfsmarken zu 5, 8 und 12 Pfg. (1940) auf Zensur-Brief aus Dresden vom 25.11.40 nach Holland.
Der Brief weist vorderseitig die Codierung "BJ" in rot auf. Dabei handelt es sich um eine Buchstabenkombination der holländischen Transorma (= Briefsortieranlage).

Diese Codierungen sind nicht häufig anzutreffen.
hajo22

Diese Codierungen sind nicht häufig anzutreffen.
hajo22
Am: 16.09.2024 09:42:33
Gelesen: 147437
# 587
Liebe Freunde,
das Sparschwein ist geschlachtet, aber dafür sind 2 Rosinen auf dem Postweg zu mir, die ich unbedingt haben wollte.
1. Brief
München - Prag vom 20.6.1935, also 10 Tage vor Ablauf der Gültigkeit dieser Ausgabe, frankiert mit 40 Pfg.. Es galt der Sondertarif von 20 Pfg. für einfache Briefe in die CZ, womit ich denke, dass die restlichen 20 Pfg. der Luftpostzuschlag gewesen waren. Eine derartige EF hatte ich bisher noch nicht gesehen, daher war mein Auftrag klar.


2. Brief
Berlin - Johannesburg vom 25.6.1935, also nur noch 5 Tage bei regulärer Verwendung möglich, frankiert mit einem Dreierstreifen der 25 Pfg. und einem Viererblock der 5 Pfg., womit man auf ein Franko von total 95 Pfg. käme. Leider kenne ich mich mit solchen Frankaturen wenig aus und wäre froh zu lesen, wie sich diese 95 Pfg. zusammen setzten. Vlt. weiß es ja einer.
Liebe Grüsse von bayern klassisch


2. Brief
Berlin - Johannesburg vom 25.6.1935, also nur noch 5 Tage bei regulärer Verwendung möglich, frankiert mit einem Dreierstreifen der 25 Pfg. und einem Viererblock der 5 Pfg., womit man auf ein Franko von total 95 Pfg. käme. Leider kenne ich mich mit solchen Frankaturen wenig aus und wäre froh zu lesen, wie sich diese 95 Pfg. zusammen setzten. Vlt. weiß es ja einer.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 16.09.2024 10:16:24
Gelesen: 147426
# 588
@ bayern klassisch [#587]
Luftpostgebühr Südafrika betrug pro 10 Gramm 70 Pfennig, also 25 PF Ausland + LP 70 = 5 PF.
Damit alles in Ordnung.
Alles Gute Regis
Am: 16.09.2024 10:19:16
Gelesen: 147424
# 589
@ Regis [#588]
Hallo Regis,
danke dir - alles paletti!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 27.09.2024 11:39:49
Gelesen: 146380
# 590
Es gab neben der hier in Dauerschleife bearbeiteten Serie etliche beachtenswerte Ausgaben, aber Hauptsache das Thema ist belebt (nein, keinerlei Ironie intendiert). Jedenfalls unterkam mir der folgende Beleg, der schon recht "hübsch" ist. Ich hoffe er erfreut.
Beste Grüße Johannes
Am: 27.09.2024 14:24:49
Gelesen: 146357
# 591
@ cilderich [#590]
Sehr schön, die Karte hätte ich auch genommen, auch wenn die "Dauerschleife" damit nur noch weiter ginge.
Am: 27.09.2024 20:38:57
Gelesen: 146271
# 592
Guten Abend allerseits,
hier ein Einschreiben mit Marken der Wagner-Ausgabe zur Unterbrechung der Dauerschleife.

Viele Grüße
Stefan

Viele Grüße
Stefan
Am: 28.09.2024 15:56:48
Gelesen: 146211
# 593
@ Fiete [#592]
Toller Brief, gratuliere, ein Schmuckstück einer jeden Sammlung.
Dann die Dauerschleife in Ergänzung:
4x3 Pfennige auf Fernbrief (bis 20 gr.) aus Kirchenlaibach vom 6.12.1934 nach Weiden.
Und ich habe noch mehr Briefe dieser ("Dauer-")Serie.
Viele Grüße,
hajo22
Und ich habe noch mehr Briefe dieser ("Dauer-")Serie.
Viele Grüße,
hajo22
Am: 29.09.2024 15:29:06
Gelesen: 145949
# 594
Wagner-Serie von 1933: Fernbrief mit 2xW47 (Zusammendruck 6+4 Pfennige: "Die Meistersinger von Nürnberg/Der fliegende Holländer") mit 20 Pfg. geringfügig überfrankiert.
hajo22
hajo22
Am: 04.10.2024 17:00:35
Gelesen: 145570
# 595
Nothilfe-Ausgabe von 1938 "Alpenblumen".
Brief vom 1.12.1938 mit Sonderstempel Rhein-Main Frankfurt am Main auf Zeppelinbrief (Luftschiff Graf Zeppelin/Fahrt in das befreite Sudetenland), frankiert mit 4x15 Pfg. (Alpenrose) + 40 Pfg. (Frühlingskrokus) = 1 RM, Porto für einen Zeppelinbrief/Inland bis 20 gr.
Ankunftsstempel Reichenberg 3 (Sudetengau) 2.12.1938.
Schönen Tag,
hajo22
Schönen Tag,
hajo22
Am: 05.10.2024 09:10:10
Gelesen: 145499
# 596
Nothilfe-Ausgabe von 1938 "Alpenblumen".
Einfacher Fernbrief mit Eilzustellung von Nürtingen nach Ulm an der Donau, vorder- und rückseitig frankiert mit 18 Exemplaren der 3 Pf. Marke zu insgesamt 54 Pf. Das Porto setzt sich zusammen aus 40 Pf. Eil-Zustellgebühr und 12 Pf. für einen einfachen Fernbrief.

Viele Grüße
Stefan

Viele Grüße
Stefan
Am: 07.10.2024 10:17:14
Gelesen: 145368
# 597
Ich weiß ja nicht, ob ich diesbezüglich meine Neuerwerbungen hier weiter zeigen darf und soll, denn "Dauerschleife" klingt mit bei einem Hobby doch ziemlich negativ, ja langweilig bis abstoßend, aber einen letzten Versuch starte ich mit dem Stück, das ich gestern ergattern konnte:
Ein Ortsbrief kostete, auch in Düsseldorf am 29.11.1934, 8 Pfennig, wie hier verklebt. Ob der Absender auch, wie ihm suggeriert wurde, noch Wohlfahrtspostkarten dazu erworben hat, weiß ich allerdings nicht. Wenn ja, bitte gerne eine solche anbieten, man kann ja nie genug haben, Dauerschleife hin, oder Dauerschleife her.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Ein Ortsbrief kostete, auch in Düsseldorf am 29.11.1934, 8 Pfennig, wie hier verklebt. Ob der Absender auch, wie ihm suggeriert wurde, noch Wohlfahrtspostkarten dazu erworben hat, weiß ich allerdings nicht. Wenn ja, bitte gerne eine solche anbieten, man kann ja nie genug haben, Dauerschleife hin, oder Dauerschleife her.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 07.10.2024 10:27:10
Gelesen: 145366
# 598
@ bayern klassisch [#597]
Bitte weiter zeigen,
Klemens
Am: 07.10.2024 10:52:14
Gelesen: 145361
# 599
@ Frankenjogger [#598]
Danke dir, Klemens; wenigstens einer, außer mir selbst, erfreut sich also dieser Belege der Ausgabe von 1934.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 07.10.2024 11:51:05
Gelesen: 145356
# 600
@ bayern klassisch [#597]
Hallo, auch besuche diesen Thread sehr gerne, nicht nur, weil mir Eure / Deine Belege so gut gefallen!
Auch von mir: Bitte weitermachen!
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.10.2024 11:52:38
Gelesen: 145354
# 601
@ HWS-NRW [#600]
Hallo Werner,
schön, dann sind wir schon zu Dritt!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 07.10.2024 12:05:57
Gelesen: 145350
# 602
@ bayern klassisch [#601]
Hallo Ralph,
ich denke mal, das sind viel mehr Sammler, die sich (leider) halt nur nicht zu den gezeigten, teils tollen Belegen äußern, hier fehlt halt doch oft eine Reaktion auf das auf den "philaseiten" Gezeigte.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.10.2024 12:06:35
Gelesen: 145348
# 603
@ HWS-NRW [#602]
Dann hoffen wir das mal.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 07.10.2024 15:12:36
Gelesen: 145327
# 604
Ich sehe mir die Belege hier auch sehr gerne an. Von mir aus bitte weiter so mit der "Dauerschleife".
Mit philen Grüßen
Peter
Am: 07.10.2024 15:29:32
Gelesen: 145320
# 605
@ duphil [#604]
Danke dir - habe 2 "geordert", die im November bei mir sein sollten.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 07.10.2024 22:21:02
Gelesen: 145248
# 606
@ bayern klassisch [#597]
Gehört auch zu meinen gern gelesenen Themen! Schön wäre, wenn andere auch andere Ausgaben zeigen würden. Sozusagen die Mehrfachdauerschleife. :-) Nach meiner Kenntnis sind die späteren Ausgaben des dritten Reichs echt gelaufen auf Beleg gar nicht so häufig.
Ich spüre jedenfalls die Freude, die Du am Zusammentragen der Belege hast und darauf kommt es doch an, oder ?
Herzliche Grüße
Burkhard
Am: 07.10.2024 22:39:10
Gelesen: 145244
# 607
@ bayern klassisch [#597]
da wir beide Fans dieser Ausgabe sind (und manchmal, wie bei den unter [#587] gezeigten Belegen, um deren Erwerb konkurrieren ;-) ), würde ich mich natürlich über das Zeigen weiterer Neuzugänge freuen!
Hier nun zwei weitere Stücke aus meiner Sammlung:

Viele Grüße
Stefan

Viele Grüße
Stefan
Am: 07.10.2024 23:31:14
Gelesen: 145227
# 608
@ mumpipuck [#606]
Hallo Burkhard,
so ist es - doch schön zu sehen, dass man nicht langweilt mit den schönen Marken.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 07.10.2024 23:33:32
Gelesen: 145226
# 609
@ Fiete [#607]
Hallo Stefan,
so, du warst das also, der mir die 2 Briefe teuer gemacht hat. :-) Aber wenn man solche Rosinen erst mal hat, ist der Preis schnell vergessen und die Freude bleibt.
Du hast wieder feine Sachen geschnappt - vor allem der 2. Brief ist der Hammer. Ich hatte 2 vergleichbare Frankaturen schon gesehen, aber das waren Zeppelinbriefe, für die der Auktionator hohe dreistellige Preise wollte und das war mir dann doch zu viel des Guten ... aber bitte gerne weitermachen mit dieser wunderschönen Ausgabe!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 08.10.2024 16:14:24
Gelesen: 145125
# 610
@ bayern klassisch [#609]
Unbedingt weitermachen !
Mein Favorit ist allerdings die Wagner-Serie von 1933. Man wird es schon gemerkt haben. Und Besonderheiten wie unterschiedliche Zähnungen, Zusammendrucke u.ä. stören mich nicht.
Viele Grüße aus dem Unterallgäu,
hajo22
Am: 08.10.2024 16:40:33
Gelesen: 145114
# 611
Fernbrief zu 12 RPf. frankiert mit Berufe-Serie 3,4 und 5 RPfg. aus Ibbenbüren vom 17.1.1935 nach Köln-Lindenthal.
Bei dieser Serie wurden - so habe ich den Eindruck - gerne "Bunt"-Frankaturen produziert. Hier: Kaufmann/Schmied/Maurer.
Da fällt mir die vormalige, amüsante Fernsehreihe "Wer bin ich?" ein, ein lustiges Beruferaten.
Aus dem Unterallgäu
viele Grüße
Bei dieser Serie wurden - so habe ich den Eindruck - gerne "Bunt"-Frankaturen produziert. Hier: Kaufmann/Schmied/Maurer.
Da fällt mir die vormalige, amüsante Fernsehreihe "Wer bin ich?" ein, ein lustiges Beruferaten.
Aus dem Unterallgäu
viele Grüße
Am: 08.10.2024 17:51:23
Gelesen: 145045
# 612
@ hajo22 [#611]
Da hast du wohl Recht, eine 12-er hätte es auch getan, aber so eine Dreifarbenfrankatur ist halt doch was ganz anderes fürs Auge, als eine Einzelfrankatur.
Von daher: Daumen hoch und auch die Zuschläge für die Nothilfe waren höher, je mehr Marken man verwendete.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 08.10.2024 19:44:35
Gelesen: 145020
# 613
Fernbrief aus Halberstadt vom 2.2.1935 nach Brandenburg, frankiert mit 12 RPf. aus der Serie Berufe (Bauer).
Schönen Abend,
hajo22
Schönen Abend,
hajo22
Am: 09.10.2024 01:21:02
Gelesen: 144978
# 614
@ mumpipuck [#606]
...und wenn ich von "anderen" und "anderen" Ausgaben spreche will ich auch mal etwas beisteuern. Als Heimatsammler hat man ja aus allen Epochen ein bißchen.
Ich fange an mit einem Wertbrief aus Reinbek im Kreis Stormarn.
Gerichtet an eine Briefmarkenhandlung in Dresden-Altstadt wurden wohl Briefmarken im Wert von 4.000 RM versandt.
Frankiert ist der Brief mit je 1x MiNr. 842 und 849, zusammen 0,90 RM (+ 2,10 RM Zuschlag!). Ich kann mir das Porto nicht errechnen. Die schwache Notierung des Gewichts mit Bleistift oben links lese ich mit "41 g".
Entwertung erfolgt mit dem üblicherweise zu dieser Zeit im Briefabgang des Postamts eingesetzten Werbestempel "Pforte zum Sachsenwald" am 04.11.1943.
Eingangsstempel D1 "DRESDEN A1 u" vom 06.11.43.
Vielleicht kann jemand bei der Portoberechnung helfen?
Burkhard




Am: 09.10.2024 01:56:11
Gelesen: 144971
# 615
@ mumpipuck [#614]
Es folgt ein Einschreibbrief aus Geesthacht 1 als Fernbrief nach Berlin C2. Der Absender ist identisch mit dem Empfänger und hat sich den sicher philatelistisch beeinflussten Brief aus der Kur gesendet. "Haus Kurt" ist ein noch heute bestehendes Gebäude der Lungenheilklinik in Geesthacht-Edmundsthal.
Frankiert ist der Brief erneut mit MiNr. 842 und dem Hindenburg Medaillon Zusammendruck Mi W76 aus dem Einheitsgeberstreifen I. Zusammen portogerechte 0,54 RM (0,24 für einen Fernbrief zweite Gewichtsstufe und 0,30 Einschreibgebühr).
Entwertung erfolgte mit dem selten zu findenden D1 "GEESTHACHT 1 b" des Postamts am 02.07.1943. Dieser war wohl am Schalter in Gebrauch, während die "normale" Ausgangspost den mit UB "a" trug. R-Zettel mit Unterscheidungsbuchstaben "a". Eingangsstempel D1 "BERLIN C2 Dy" vom 03.07.43.
Burkhard




Am: 09.10.2024 02:44:47
Gelesen: 144960
# 616
Als letztes ein Luftpostbrief nach Dänemark aus Geesthacht.
Der Absender war in einem "DAG Gemeinschaftslager" in Geesthacht untergebracht. DAG steht für Dynamit AG Düneberg und Krümmel (beides Ortsteile von Geesthacht). Diese stellte Pulver für Munition her und setzte in erheblichem Maße Zwangsarbeiter ein. Insgesamt gab es in Geesthacht zwölf solcher Lager.
Frankiert ist der Brief mit je 2x MiNr. 748 und 1x MiNr. 749 zur Wiedereingliederung von Eupen, Malmedy und Moresnat, die erst am 25.07.1940 erschienen waren. Zusammen 0,24 RM. Ich kann das Porto auch hier nicht errechnen. Nach den mir vorliegenden Tabellen galt Inlandsporto für Dänemark nur vom 15.01.1932 - 31.08.1939 und wieder ab 01.04.1943. Dann wären aber auch ohne Luftpost bereits 0,25 RM für einen Brief bis 20 g erforderlich gewesen. Eine Tabelle für die Luftpostzuschläge habe ich nicht.
Entwertung erfolgt mit dem üblicherweise zu dieser Zeit im Briefabgang des Postamts eingesetzten D1 "GEESTHACHT 1 a" am 01.08.40. Der Brief trägt einen Zensurverschluss und einen roten Zensurstempel des Oberkommando der Wehrmacht.
Vielleicht kann auch hier jemand bei der Portoberechnung helfen?
Oder es weiß auch jemand, wo dieser Zensurstempel eingesetzt wurde ?
Burkhard




Am: 09.10.2024 18:31:35
Gelesen: 144867
# 617
@ bayern klassisch [#599]
@ HWS-NRW [#602]
Ich schaue hier auch gerne rein und sehe mir die tollen Belege an. Und obwohl ich selber weiß, wie frustrierend es manchmal ist, keine Reaktion auf eigene Beiträge zu bekommen, vergesse ich auch immer wieder, mal einen netten Kommentar da zu lassen. Das sei hiermit nachgeholt und allen Beteiligten hier ein herzliches Danke fürs Zeigen ihrer Schätze dargebracht!
Am: 14.10.2024 20:45:58
Gelesen: 144602
# 618
Guten Abend allerseits,
hier zwei Auslandsverwendungen von Marken der Wagner-Ausgabe:
25 Pf. auf einem portogerechten Auslandsbrief der ersten Gewichtsstufe nach England
2 x 40 Pf. auf einem mit 5 Pf. überfrankierten Auslandsbrief der ersten Gewichtsstufe mit Eilzustellung nach Italien
Viele Grüße
Stefan
2 x 40 Pf. auf einem mit 5 Pf. überfrankierten Auslandsbrief der ersten Gewichtsstufe mit Eilzustellung nach Italien
Viele Grüße
Stefan
Am: 14.10.2024 20:52:25
Gelesen: 144600
# 619
@ Fiete [#618]
Schöne Briefe, Stefan - klasse!
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 14.10.2024 22:54:20
Gelesen: 144579
# 620
Ich weiß, dass mein heutiger Beleg keine Schönheit ist. Als Heimatsammler hat man aber manchmal andere Prioritäten, und so häufig wird man einen Brief aus BRAND (Kr. AACHEN) nach Tokyo, Japan wahrscheinlich nicht finden. Dieser hier wurde am 15.01.1940 aufgegeben. Frankiert wurde er mit den Marken MiNr. 752, 753 und 754 aus der Serie WHW- Bauwerke und einer MiNr. 518. Damit war er als einfacher Auslandsbrief mit 25 Pfennig portogerecht frankiert.
Die Auslandsbriefprüfstelle Köln schlug den roten Durchlaufstempel C auf der Vorderseite ab. Zu dem Verschlußstreifen und dem roten Stempel Oberkommando der Wehrmacht. * Briefstempel * mit einer einzelnen liegenden S-Rune kann ich nichts weiter sagen. Auch bin ich nicht sicher, ob die Bleistiftnotiz 1252/2 und die zwei Paraphen zur Zensur gehören, gehe aber zumindest bei letzteren davon aus.
Am: 14.10.2024 23:18:22
Gelesen: 144571
# 621
@ reichswolf [#620]
Der Brief ging per Bahn über Berlin und Moskau, dann mit der Transsib nach Wladiwostok und per Schiff nach Japan. Der Weg war bis zum Beginn des Krieges mit Rußland am 22.6.41 offen. Belege sind nicht einfach zu finden, insofern liegst Du richtig, in ihn die Sammlung aufzunehmen. Die Krönung wäre nun noch ein Brief von Aachen über die gleiche Route, dann aber weiter mit einem japanischen Schiff an die südamerikanische Westküste, zB. Callao oder Valparaiso.
Am: 15.10.2024 19:57:59
Gelesen: 144461
# 622
@ charly999 [#621]
Danke für die Ergänzungen!
Am: 17.10.2024 13:34:01
Gelesen: 144301
# 623
Einschreibbrief aus Wiesbaden vom 9.11.1933 nach Holzhausen an der Heide, Ankunftsstempel auf der Briefvorderseite vom 10.(11.1933).
Frankiert mit 25 RPf. der Wagner-Serie ("Lohengrin") und Zusatzfrankatur 17 RPfg.
hajo22
Sorry, schon gezeigt in [#150], ich will's aber jetzt nicht löschen: Kann man auch 2 x ansehen.
hajo22
Sorry, schon gezeigt in [#150], ich will's aber jetzt nicht löschen: Kann man auch 2 x ansehen.
Am: 17.10.2024 16:51:45
Gelesen: 144273
# 624
Wagner 8 RPf. ("Walküre") als Zusatzfrankatur einer 6 RPf. Gs Eilbotenkarte aus Schwandorf vom 1.2.1934 nach München. Auf der Ganzsachenrückseite mit Text. Portorichtig mit 46 RPf. (40 RPf. Eilbotengebühr + 6 RPf. Fernpostkarte).
hajo22
An Fiete [#618]: Gratuliere super Briefe!
hajo22
An Fiete [#618]: Gratuliere super Briefe!
Am: 23.10.2024 17:53:37
Gelesen: 144023
# 625
Liebe Sammlerfreunde,
ein Brief vom 02.09.1938 aus Leipzig nach Paris. Die notwendigen 25 Pfennig Porto für einen Auslandsbrief werden mit einer MiNr.669 dargestellt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 23.10.2024 21:34:36
Gelesen: 143992
# 626
Zurück zu Wagner:
Mi.Nr. 501 und 505 auf portogerechtem Auslandsbrief von Crimmitschau nach Guernsey vom 23.11.1933.
Gruß Ulf
Gruß Ulf
Am: 10.11.2024 12:40:59
Gelesen: 142944
# 627
Ein weiterer Beleg mit der 20 Pf Wagner (MiNr.505B) und zusätzlich der 5 Pf Wagner und einer 30 Pf Hindenburg. Die Gebühren waren 25 Pf für Brief über 20 Gramm und 30 Pf für Einschreiben. Der Brief des Briefmarkenhändlers Sellschopp wurde am 18.11.1933 in Hamburg gestempelt und ging nach Leipzig mit einem Ankunftsstempel vom 19.11.34 (falsche Jahreszahl). Rückseitig ist ein roter Verschlussaufkleber von Sellschopp zu sehen.

Gruss
Martin

Gruss
Martin
Am: 17.11.2024 12:26:56
Gelesen: 142484
# 628
Liebe Freunde,
2 neue Briefe konnte ich gestern erwerben, die ich vorstellen möchte:
1. ein schnuckeliger Viererblock der 3+2 Pfg. aus Leipzig Messestadt an Hr. H. Schlegel in Gera. Selbstverständlich notierte man oben: "Bitte sauber stempeln - für Sammelzwecke" und so sieht der Brief mitsamt seinem Stempel auch aus - wie geleckt!. Kann man gerne mal mit heute vergleichen.

2. ein farbenfroher Brief mit je 2 Viererblocks als Zusammendruck getarnt und einer frischen 5 Pfg. als 65 Pfg. Franko. Aus Bautzen vom 7.2.1935 an die Diakonissin Schwester Martha Pötschke in Prag II in der evangelischen Diakonissenanstalt.
Siegelseitig lesen wir: "Inhalt: keine Devisen" und trotzdem lag der Brief wohl in der 2. Gewichtsstufe, wie der Blaustiftvermerk vorne unten links "2f" suggeriert.
Aber wie kommen wir auf 65 Pfennige? Ein einfacher Brief (Sonderporto) nach der CZ kostete m. W. 20 Pfg. (statt regulär ins Ausland 25 Pfg.) und die Einschreibung kostete 30 Pfg.. Wo liegt mein Fehler?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
1. ein schnuckeliger Viererblock der 3+2 Pfg. aus Leipzig Messestadt an Hr. H. Schlegel in Gera. Selbstverständlich notierte man oben: "Bitte sauber stempeln - für Sammelzwecke" und so sieht der Brief mitsamt seinem Stempel auch aus - wie geleckt!. Kann man gerne mal mit heute vergleichen.

2. ein farbenfroher Brief mit je 2 Viererblocks als Zusammendruck getarnt und einer frischen 5 Pfg. als 65 Pfg. Franko. Aus Bautzen vom 7.2.1935 an die Diakonissin Schwester Martha Pötschke in Prag II in der evangelischen Diakonissenanstalt.
Siegelseitig lesen wir: "Inhalt: keine Devisen" und trotzdem lag der Brief wohl in der 2. Gewichtsstufe, wie der Blaustiftvermerk vorne unten links "2f" suggeriert.
Aber wie kommen wir auf 65 Pfennige? Ein einfacher Brief (Sonderporto) nach der CZ kostete m. W. 20 Pfg. (statt regulär ins Ausland 25 Pfg.) und die Einschreibung kostete 30 Pfg.. Wo liegt mein Fehler?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 17.11.2024 13:48:39
Gelesen: 142471
# 629
@ bayern klassisch [#628]
"Siegelseitig lesen wir: "Inhalt: keine Devisen" und trotzdem lag der Brief wohl in der 2. Gewichtsstufe, wie der Blaustiftvermerk vorne unten links "2f" suggeriert.
Aber wie kommen wir auf 65 Pfennige? Ein einfacher Brief (Sonderporto) nach der CZ kostete m. W. 20 Pfg. (statt regulär ins Ausland 25 Pfg.) und die Einschreibung kostete 30 Pfg. Wo liegt mein Fehler?"
Ich vermute, das ein Brief der zweiten Gewichtsstufe nicht das gleiche (20 Pf) wie ein Brief der ersten Gewichtsstufe kostete.
Der Brief könnte auch nur einfach überfrankiert sein.
Gruss
Martin
Am: 17.11.2024 15:26:51
Gelesen: 142458
# 630
@ bayern klassisch [#628]
Briefgebühr 2. Gewichtsstufe 20-40 Gramm 35 Pf. + R-Gebühr 30 Pf - 65 Pf. sind also gebührengerecht frankiert.
Glückwunsch Regis
Am: 17.11.2024 16:43:26
Gelesen: 142444
# 631
@ Regis [#630]
Vielen Dank, Regis - bin beim 2. Gewicht von einer Verdoppelung ausgegangen, aber Wissen schlägt Ahnen ganz klar.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 25.11.2024 09:23:28
Gelesen: 141945
# 632
Liebe Freunde,
ein lieber Sammlerfreund hat mir einen Schwung von Briefen und Karten zukommen lassen, die ich peu à peu hier zeigen möchte.
1. Ein schöner Dreierstreifen der 4 Pfg. mit Bahnpostentwertung der Strecke Halle an der Saale - Hettstedt vom 15.5.1935 nach Dresden-Johannstadt an Dr. med. Gerhard Dorow. Noch heute gibt es Dorow-Kliniken, aber viel heraus gefunden habe ich natürlich mal wieder nicht.
2. An denselben Empfänger vom selben Absender ein Brief aus Gerbstedt vom 11.4.1935, sehr attraktiv in der Farbkombi schwarz-orange und einem Randstück der 8 Pfg..
3. Ortsbrief bis 20g vom 13.3.1935 von und nach Schwarzenberg in Sachsen. Bei der Adresse bin ich leider ahnungslos, weil ich so gut wie nichts lesen kann.
4. "Last but not least" eine Drucksache über 20 bis 50 g von Engers ohne erkennbares Datum als korrekte Frankatur auf Sichtfensterumschlag; Absender war die Condordiahütte dortselbst.
Keine Angst, die Endlosschleife wird fortgesetzt.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
1. Ein schöner Dreierstreifen der 4 Pfg. mit Bahnpostentwertung der Strecke Halle an der Saale - Hettstedt vom 15.5.1935 nach Dresden-Johannstadt an Dr. med. Gerhard Dorow. Noch heute gibt es Dorow-Kliniken, aber viel heraus gefunden habe ich natürlich mal wieder nicht.
2. An denselben Empfänger vom selben Absender ein Brief aus Gerbstedt vom 11.4.1935, sehr attraktiv in der Farbkombi schwarz-orange und einem Randstück der 8 Pfg..
3. Ortsbrief bis 20g vom 13.3.1935 von und nach Schwarzenberg in Sachsen. Bei der Adresse bin ich leider ahnungslos, weil ich so gut wie nichts lesen kann.
4. "Last but not least" eine Drucksache über 20 bis 50 g von Engers ohne erkennbares Datum als korrekte Frankatur auf Sichtfensterumschlag; Absender war die Condordiahütte dortselbst.
Keine Angst, die Endlosschleife wird fortgesetzt.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 25.11.2024 09:59:35
Gelesen: 141938
# 633
@ bayern klassisch [#632]
Hallo Ralph,
beim dritten Brief lese ich
An den Vorsitzenden der
??? Kulturgemeinde Schwarzenberg
(Deutsche Bücher(?) )
Herrn Kaufmann Klemens Recker
Schwarzenberg
??? Excelsior-Werk
Viele Grüße
Volkmar
Am: 25.11.2024 10:09:35
Gelesen: 141932
# 634
@ volkimal [#633]
Hallo Volkmar,
danke - könnte es "deutsche Bühne" heißen?
Vor "Kulturgemeinde" dachte ich an das € Zeichen, aber das gab es ja damals noch nicht.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 26.11.2024 09:42:22
Gelesen: 141771
# 635
Liebe Freunde,
heute zeige ich 2 Briefe, bei denen die 5 Pfg. grün im Mittelpunkt steht.
1. Brief aus Klänke (wohl eher richtig: Klinke im Kreis Stendal, Sachsen-Altenburg) vom 22.1.1935, der mit 15 Pfg. frankiert wurde, obwohl er als Fernbrief nur hätte 12 Pfg. kosten sollen. Siegelseitig sehen wir ein Dienstsiegel der NSDAP KLINKE. Frage: Warum stempelte, die Post "KLÄNKE", während der Ort doch KLINKE hieß und heißt?
2. Großes Kuvert des Gemeinderats Perkam in Niederbayern an die Kreisbauernschaft in Landshut, als Brief der 2. Gewichtsstufe über 20-100 g korrekt frankiert mit 24 Pfg., allerdings in einer Kombination, die ich bisher noch nie gesehen habe und die mir so viel Freunde bereitet. Die Entwertung erfolgte mit 3 Abschlägen des Bahnpoststempels Passau - Regensburg Zug 447 am 9.1.1935.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
1. Brief aus Klänke (wohl eher richtig: Klinke im Kreis Stendal, Sachsen-Altenburg) vom 22.1.1935, der mit 15 Pfg. frankiert wurde, obwohl er als Fernbrief nur hätte 12 Pfg. kosten sollen. Siegelseitig sehen wir ein Dienstsiegel der NSDAP KLINKE. Frage: Warum stempelte, die Post "KLÄNKE", während der Ort doch KLINKE hieß und heißt?
2. Großes Kuvert des Gemeinderats Perkam in Niederbayern an die Kreisbauernschaft in Landshut, als Brief der 2. Gewichtsstufe über 20-100 g korrekt frankiert mit 24 Pfg., allerdings in einer Kombination, die ich bisher noch nie gesehen habe und die mir so viel Freunde bereitet. Die Entwertung erfolgte mit 3 Abschlägen des Bahnpoststempels Passau - Regensburg Zug 447 am 9.1.1935.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 26.11.2024 09:55:32
Gelesen: 141769
# 636
@ bayern klassisch [#634]
Hallo Ralph,
Deutsche Bühne passt zum Schriftbild. Das vermeintliche €-Zeichen ist vermutlich eine durchgestrichene Klammer, die der Absender zu früh geschrieben hatte. Sie gehörte erst in die zweite Zeile.
Im Stempel steht nicht Klänke sondern Kläden. Dort befindet sich von Klinke aus gesehen der nächste Bahnhof (Bahnlinie Stendal–Salzwedel). Ich habe kein Ortsverzeichnis von 1935. Aber sowohl 1905 als auch 1944 gab es in Klinke selbst kein Postamt.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 26.11.2024 10:20:35
Gelesen: 141761
# 637
@ volkimal [#636]
Hallo Volkmar,
du hast Recht - hatte mich nur sehr gewundert. Hier noch die Rückseite des Kläden-Briefes.
Liebe Grüsse,
Ralph
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 27.11.2024 10:33:50
Gelesen: 141678
# 638
Liebe Freunde,
heute zeige ich 4 Poststücke "meiner" Serie.
1. Geschäftspapiere von Albert Seeland aus Buchholz in Sachsen vom 15.12.1934 an Joseph Kiewe in Chemnitz. Frankiert mit 8 Pfg. nehme ich an, ohne es zu wissen, dass es ein einfacher Brief war, aber ich lerne gerne bei den Portostufen hinzu.
2. Schnuckelige Drucksache aus München nach München vom 15.1.1935 mit 4 Pfg. treffend frankiert. Ob sie wirklich über 20-25g gewogen hat, kann man heute mangels Inhalt nicht feststellen, aber unterstellen wir es mal, damit es portorichtig wäre.

3. Fernpostkarte aus Rheinberg nach Halle an der Saale vom 17.12.1934 an die Deutsche Verkehrs Kredit Bank dort, mit 6 Pfg. treffende frankiert.

4. Postkarte des Markenhauses Heine in Göttingen an Herrn Versicherungs - Agenten Vollmar im Ort, frankiert mit 3 Pfg.. Postkarten am Ort kosteten 5 Pfg. und nur Drucksachen bis 20g kosteten 3 Pfg.. Rückseitig lesen wir aber vom 4.1.1935 Grüße zum Jahreswechsel und weitere Geschäftsinformationen nebst Werbung für seine Briefmarkenhandlung. Für mich sieht es also nicht nach einer Drucksache aus, zumal der Text mit einer Schreibmaschine verfasst wurde.
Als wäre das nicht schon dubios genug, war der gute Herr Vollmer nicht in "Hier" = Göttingen zu erreichen, sondern hatte eine Nachsendeadresse hinterlassen, nämlich Northeim (Hannover), wohin man die Karte dann auch schickte - aber jetzt erneut ohne Nachtaxe.
Die Karte selbst scheint mit durch die vorhandene Zähnung oben und unten Teil einer größeren Operation privater Natur zu sein. Kann das jemand bestätigen bzw. falsifizieren? Wie kommt man auf 3 Pfg.?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
1. Geschäftspapiere von Albert Seeland aus Buchholz in Sachsen vom 15.12.1934 an Joseph Kiewe in Chemnitz. Frankiert mit 8 Pfg. nehme ich an, ohne es zu wissen, dass es ein einfacher Brief war, aber ich lerne gerne bei den Portostufen hinzu.
2. Schnuckelige Drucksache aus München nach München vom 15.1.1935 mit 4 Pfg. treffend frankiert. Ob sie wirklich über 20-25g gewogen hat, kann man heute mangels Inhalt nicht feststellen, aber unterstellen wir es mal, damit es portorichtig wäre.

3. Fernpostkarte aus Rheinberg nach Halle an der Saale vom 17.12.1934 an die Deutsche Verkehrs Kredit Bank dort, mit 6 Pfg. treffende frankiert.

4. Postkarte des Markenhauses Heine in Göttingen an Herrn Versicherungs - Agenten Vollmar im Ort, frankiert mit 3 Pfg.. Postkarten am Ort kosteten 5 Pfg. und nur Drucksachen bis 20g kosteten 3 Pfg.. Rückseitig lesen wir aber vom 4.1.1935 Grüße zum Jahreswechsel und weitere Geschäftsinformationen nebst Werbung für seine Briefmarkenhandlung. Für mich sieht es also nicht nach einer Drucksache aus, zumal der Text mit einer Schreibmaschine verfasst wurde.
Als wäre das nicht schon dubios genug, war der gute Herr Vollmer nicht in "Hier" = Göttingen zu erreichen, sondern hatte eine Nachsendeadresse hinterlassen, nämlich Northeim (Hannover), wohin man die Karte dann auch schickte - aber jetzt erneut ohne Nachtaxe.
Die Karte selbst scheint mit durch die vorhandene Zähnung oben und unten Teil einer größeren Operation privater Natur zu sein. Kann das jemand bestätigen bzw. falsifizieren? Wie kommt man auf 3 Pfg.?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 27.11.2024 11:40:44
Gelesen: 141663
# 639
@ bayern klassisch [#638]
Hallo,
1. ist kein Brief, sondern die Sendungsart "Geschäftspapiere", hier bis 100 g mit 8 Pfg. korrekt frankiert.
2. wäre eine Drucksache >20 bis 50 g Gewicht, mit 4 Pfg. korrekt frankiert.
3. hast Du schon richtig beschrieben
4. eine Drucksache, vervielfältigter Text ohne persönliche Ansprache des Empfängers (für Schreibmaschine fehlen vorderseitig die Typendurchschläge (zumindest sieht Deine Abbildung so aus, original ?), 3 Pfg. also korrekt bis 20 g Gewicht, eine Nachsendung war kostenlos; die perforierten Karten in Streifen oder von der Rolle waren allerdings vorrangig für Schreibmaschinenbeschriftung gedacht, da diese sich besser in die Maschine einspannen ließen und nicht verrutschten
Gruß Michael
Am: 27.11.2024 14:49:38
Gelesen: 141640
# 640
@ inflamicha [#639]
Hallo Michael,
vielen Dank für die hochkompetenten Antworten. Bei 4) ist alles mit Schreibmaschine verfasst worden - und ja, der Text weist keine Individualisierungen auf und ist wohl nach Erstellung auf die Blankokarten "kopiert" worden, so dass 3 Pfg. als Drucksachenfranko korrekt waren.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 28.11.2024 21:05:39
Gelesen: 141547
# 641
Guten Abend zusammen,
hier zwei portogerechte Eilbriefe der ersten Gewichtsstufe im Fernverkehr, einmal mit Wagner- und einmal mit Stände-Frankatur.


Viele Grüße
Stefan


Viele Grüße
Stefan
Am: 28.11.2024 21:13:06
Gelesen: 141546
# 642
@ Fiete [#641]
Hallo Stefan,
beide sehr schön und dem Wagner-Satz kann ich immer mehr abgewinnen ...
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Stefan,
beide sehr schön und dem Wagner-Satz kann ich immer mehr abgewinnen ...
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 29.11.2024 00:22:42
Gelesen: 141524
# 643
@ bayern klassisch [#642]
"...und dem Wagner-Satz kann ich immer mehr abgewinnen ..."
Lieber Ralph,
nicht nur du! ;-)
Um die aufkommende Begeisterung gleich noch ein wenig zu beflügeln ein kürzlicher Neuzugang aus meinem Hause:
Luftpostbrief von Hannover über Berlin ins Ostseebad Zoppot (Danzig) vom 12.1.1934, Rückseitig mit Transitstempel Berlin und Ankunftstempel Zoppot. Ob portorichtig frankiert (verklebt sind insgesamt 38 Pf) habe ich noch nicht ermittelt. Der Beleg selbst ist aber, zumindest in meinen Augen, recht dekorativ, trotz der nicht zu übersehenden Beförderungsspuren und der Tatsache, dass man ihm sein Alter ansieht. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Luftpostbrief von Hannover über Berlin ins Ostseebad Zoppot (Danzig) vom 12.1.1934, Rückseitig mit Transitstempel Berlin und Ankunftstempel Zoppot. Ob portorichtig frankiert (verklebt sind insgesamt 38 Pf) habe ich noch nicht ermittelt. Der Beleg selbst ist aber, zumindest in meinen Augen, recht dekorativ, trotz der nicht zu übersehenden Beförderungsspuren und der Tatsache, dass man ihm sein Alter ansieht. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Am: 29.11.2024 21:40:20
Gelesen: 141445
# 644
@ mumpipuck [#616]
Servus, wie ich meine erkannt zu haben erfolgte bisher noch keine Antwort auf Deine Fragen.
Der Zensurstempel wurde in Hamburg eingesetzt, denn diese ABP war ab ihrer Einführung für Dänemark zuständig. Für Hamburg galt später der Kennbuchstabe "f".
Bezüglich des Portos liegst Du richtig. Das Europaporto galt noch nicht somit hätte der Brief 35 Pfennig gekostet. Er ist also um 11 Pfennig unterfrankiert.
Beste Grüße Johannes
Am: 29.11.2024 22:08:17
Gelesen: 141437
# 645
@ filunski [#643]
Moin Peter,
Porto passt wohl nicht ganz, Porto für Briefe bis 20 gr.: 12Pf. + 10 Pf. Luftpostgeb.= 22Pf; für Briefe > 20 gr.: 24 Pf. + 20 Pf. Luftpostgeb.= 42 Pf., deiner liegt irgendwo dazwischen.
Trotzdem sehr schön, sauber gestempelt und eben Luftpost.
Von mir ein Eil.-/ Einschreibebrief von Chemnitz nach Seiffen im Erzgebirge vom 12.12.1933 mit 2x Mi.Nr.507 A , 2X W 47 und 1X W 55 und 2X Mi.Nr.512 (Vorderseitig)
= 122 Pf. (12 Pf. Briefporto., 30 Pf. Einschreibegebühr, 80 Pf. Eilzustellung im Landzustellbereich)
Gruß Ulf
Gruß Ulf
Am: 01.12.2024 10:37:56
Gelesen: 141310
# 646
@ Dulfen1 [#645]
Solche Granaten kann ich leider nicht zeigen, aber aus einer Korrespondenz von einer Frau Dr. Hoeltzenbein (sie war wohl eher keine Doktorin, aber als Gattin eines Doktors durfte sie sich so benennen) kann ich 2 Briefe zeigen.
1. Brief
Aufgabe in Bad Eilsen am 1.3.1935 an Dr. S. Hoelkenbein.
2. Brief
Jetzt etwas später Postaufgabe im nahen Bückeburg an Dr. W. Hoeltzenbein. Da wird doch nicht der 1. Brief an eine falsch geschriebenen Ehemann oder Sohn gegangen sein?
Überfrankiert sind beide, denn jeder hätte nur 12 Pfg. erfordert, aber das tut meiner Sammlerfreude keinen Abbruch.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Aufgabe in Bad Eilsen am 1.3.1935 an Dr. S. Hoelkenbein.
2. Brief
Jetzt etwas später Postaufgabe im nahen Bückeburg an Dr. W. Hoeltzenbein. Da wird doch nicht der 1. Brief an eine falsch geschriebenen Ehemann oder Sohn gegangen sein?
Überfrankiert sind beide, denn jeder hätte nur 12 Pfg. erfordert, aber das tut meiner Sammlerfreude keinen Abbruch.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 03.12.2024 01:38:05
Gelesen: 141026
# 647
@ cilderich [#644]
Danke Dir, Johannes!
Kannst Du mir bitte noch verraten, wie sich die 35 Pf. zusammensetzen ? 0,25 + 0,10 Luftpost ?
Herzliche Grüße
Burkhard
Am: 04.12.2024 00:15:50
Gelesen: 140801
# 648
Liebe Freunde,
heute kann ich 3 weitere Neuzugänge vorstellen:
Ein schmucker Brief aus dem bayerischen Weissenburg nach Hofheim in Unterfranken vom 7.5.1935 mit Zudruck "Kauft auch Wohlfahrtspostkarten!", doch ergeht diese Anweisung für mich etwas zu spät.
25 Pfg. Auslandsbrief aus Hamburg vom 21.2.1935 nach Zürich, also nix besonderes, aber nett.
Und "last but not least"
ein schnuckeliger Vordruckbrief an die Photogroßhandlung Karl Müller in Memmingen, verschickt aus dem schönen Braunschweig am 23.11.1934, der ein Bogenrandpaar der 3 Pfg. zeigt, welches um die notwendigen 6 Pfg. auffrankiert wurde, um das einfache Franko zu erreichen. Vielen Dank an den Abgeber!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Ein schmucker Brief aus dem bayerischen Weissenburg nach Hofheim in Unterfranken vom 7.5.1935 mit Zudruck "Kauft auch Wohlfahrtspostkarten!", doch ergeht diese Anweisung für mich etwas zu spät.
25 Pfg. Auslandsbrief aus Hamburg vom 21.2.1935 nach Zürich, also nix besonderes, aber nett.
Und "last but not least"
ein schnuckeliger Vordruckbrief an die Photogroßhandlung Karl Müller in Memmingen, verschickt aus dem schönen Braunschweig am 23.11.1934, der ein Bogenrandpaar der 3 Pfg. zeigt, welches um die notwendigen 6 Pfg. auffrankiert wurde, um das einfache Franko zu erreichen. Vielen Dank an den Abgeber!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 05.12.2024 11:53:02
Gelesen: 140616
# 649
Liebe Freunde,
dank generösestem Verhalten eines Sammlerfreundes kamen 3 weitere Briefe zu mir, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
1. Düsseldorf 19.2.1935 nach Bochum-Werne mit herrlichem Zusammendruck, wie man ihn schon lose nicht jeden Tag finden dürfte. Ob die verklebten 40 Pfg. den reinen Bedarf dokumentieren, spielt hier keine Rolle - der Brief ist ein reiner "Optiker".

2. Brief ist ein Einschreiben von Wiesbaden am 27.6.1935 (also 3 Tage vor Gültigkeitsablauf) an Meister Meister in Mannheim, wo er noch am selben Tag ausgetragen wurde (heute unmöglich). Der um einen satten Pfennig überfrankierte Brief ist frisch wie am 1. Tag und gerade bei dieser Ausgabe ist das nicht häufig, auch wenn ich einen vergleichbaren Brief bereits besitze.

3. Brief aus Bremen vom 11.1.1935 nach Stockholm ist ebenfalls um einen Pfennig überfrankiert, dafür jetzt in Form von Zusammendrucken sich recht attraktiv präsentierend. Hinten Ankunft in der schönsten Stadt Skandinaviens 2 Tage später - ich vermute Mitwind als Ursache.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
1. Düsseldorf 19.2.1935 nach Bochum-Werne mit herrlichem Zusammendruck, wie man ihn schon lose nicht jeden Tag finden dürfte. Ob die verklebten 40 Pfg. den reinen Bedarf dokumentieren, spielt hier keine Rolle - der Brief ist ein reiner "Optiker".


3. Brief aus Bremen vom 11.1.1935 nach Stockholm ist ebenfalls um einen Pfennig überfrankiert, dafür jetzt in Form von Zusammendrucken sich recht attraktiv präsentierend. Hinten Ankunft in der schönsten Stadt Skandinaviens 2 Tage später - ich vermute Mitwind als Ursache.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 05.12.2024 12:11:38
Gelesen: 140613
# 650
Liebe Freunde,
zur Abgrenzung meiner Mini-Sammlung "Nothilfe 1934 und alles, was dazu gehörig", musste ich ja fast schon igendwie die Folgeausgabe von 1935 zeigen, um zu belegen, wie erfolgreich "meine" 1934 Serie war, so dass man ein Jahr später eine Weitere folgen ließ. Auch wurde mir hier und da zum Vorwurf gemacht, dass meine Männerriege der 1934er Ausgabe ohne jegliche weibliche Beteiligung als sexuell abwertend gegenüber dem schwächeren Geschlecht argumentativ missbraucht werden könnte, was im richtigen Leben natürlich nicht der Fall ist.

Und so begab es sich, dass ein italienischer Händler, ob es ein "Italian Stallion" war, kann ich natürlich nicht sagen, einen großformatigen Brief mit 10 dieser weiblichen 1935er Ausgabe und wundervollen Stempeln von Düsseldorf anbot, der am 20.6.1936 als Einschreiben nach Berlin lief, um dort am 22.6. ausgeliefert zu werden. Damit hoffe ich die Parität wiederhergestellt zu haben und verleibe, ausgewogen wie immer, in Demut verharrend.

Am: 05.12.2024 17:00:35
Gelesen: 140539
# 651
@ bayern klassisch [#650]
Zur Sicherstellung der Parität hier nochmals ein kompletter Satz dieser Ausgabe auf Zeppelin-Beleg der 1. Südamerika-Fahrt 1936 vom 1. Juni 1936. Ob dieser Beleg mit 1.63 RM portogerecht frankiert ist, entzieht sich meiner Kenntnis, da ich die Postgebühren der Deutschen Reichspost für Zeppelinfahrten nicht kenne.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Zur Sicherstellung der Parität hier nochmals ein kompletter Satz dieser Ausgabe auf Zeppelin-Beleg der 1. Südamerika-Fahrt 1936 vom 1. Juni 1936. Ob dieser Beleg mit 1.63 RM portogerecht frankiert ist, entzieht sich meiner Kenntnis, da ich die Postgebühren der Deutschen Reichspost für Zeppelinfahrten nicht kenne.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Am: 05.12.2024 17:09:34
Gelesen: 140537
# 652
@ merkuria [#651]
Hallo Jacques,
da hast du auch hübsche Mädels auf Brief! Die schwarzen Stempelabdruck sehen für mich aus, als wären sie von Gummistempeln - kann das sein?
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 05.12.2024 19:35:53
Gelesen: 140502
# 653
R-Brief vom 26.07.1936 von München-Riem Rennplatz nach Hamburg dort Ankunft am 31.07.1936, frankiert mit Block Nr. 4 mit Michel Nr. 621, Galopprennen "Das Braune Band von Deutschland" vom 22.06.1938

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 05.12.2024 21:16:52
Gelesen: 140466
# 654
@ Briefuhu [#653]
Hallo Sepp,
schön, dass hier wieder etwas Abwechslung hineinkommt. Daher von mir eine Einzelfrankatur der Mi. 890 auf Brief von Schonach im Schwarzwald nach Offenburg, gelaufen am 27.9.1944. Der Stempel ist leider undeutlich, aber da die Marke erst im Mai 1944 erschien, ist eine andere Deutung nicht möglich.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 05.12.2024 21:50:30
Gelesen: 140454
# 655
@ bayern klassisch [#650]
@ merkuria [#651]
Hallo Jacques,
das Porto für Luftpost-Briefe nach Brasilien betrug 1936: 25 Pfennig Briefporto + 125 Pfennig Luftpostgebühr je 5 Gramm, die Rückseite des Briefes wäre evtl. interessant, wenn nicht blanko.
Moin Ralph,
ich habe sogar gleich 11 "Damen" auf meiner Postkarte gefunden, eine wohl eher in BDM-Tracht / Uniform.
Kompletter Trachtensatz auf P256, weit überfrankiert, aber Bedarf mit Bahnpoststempel und Ankunftstempel.

Gruß Ulf

Gruß Ulf
Am: 05.12.2024 22:07:25
Gelesen: 140439
# 656
@ Dulfen1 [#655]
Hallo Ulf,
gab es damals schon Damenfußball? Wenn ja, hätte man damit eine ganze Mannschaft zusammen bekommen, erstaunlich!
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Am: 05.12.2024 23:15:53
Gelesen: 140427
# 657
@ bayern klassisch [#652]
Hallo Ralph,
Wie schon im Beitrag erwähnt, kenne ich mich mit den Zeppelin-Briefen welche über die Deutsche Reichspost abgewickelt wurden, weniger aus. Bei der Vetragsstaaten Post ab Schweiz und Liechtenstein bin ich besser im Bild (siehe dazu meine Themen https://www.philaseiten.de/thema/18041 und https://www.philaseiten.de/thema/18040 )
Der vorliegende Beleg wurde mit dem Luftschiff Hindenburg auf der 1. Südamerika-Fahrt vom 31.3. - 4.4. 1936 befördert (roter Bestätigungsstempel mit Kennzeichen d), Empfänger war das Luftschiff Graf Zeppelin in Pernambuco/Brasilien.
Normalerweise wurden die Marken am Tag der Abfahrt in Friedrichshafen mit dem Tagesstempel von Friedrichshafen entwertet. In unserem Fall wurden die Marken aber erst am 1.4.1936 entwertet, also einen Tag nach Abfahrt. Dieser Brief wurde mit einem Nachbringeflug von Frankfurt nach Sevilla zum Luftschiff geflogen und erhielt beide Stempel erst an Bord der Hindenburg.
Somit muss angenommen werden, dass es sich bei diesem "Gummistempel" wohl um einen Bordstempel der Hindenburg handelt. Ich werde versuchen, mich im Sieger-Katalog über diesen Stempel schlau zu machen. In dem von mir genutzten Schweizer Luftposthandbuch SLH werden nur die Stempel in Zusammenhang mit Aufgaben in Friedrichshafen behandelt. Sobald ich mehr weiss, werde ich mich wieder melden.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Am: 06.12.2024 22:52:49
Gelesen: 140277
# 658
@ merkuria [#657]
Hallo Jacques,
Es handelt sich um den Bordstempel der LZ 129, 1.Südamerikafahrt 1936: Friedrichshafen - Rio de Janeiro, siehe Michel Zeppelin- und Flugpost-Spezialkatalog 2002, Seite 214.
Ich weiß nicht, ob ich Abbildungen aus dem Katalog veröffentlichen darf oder diese geschützt sind. So habe ich es lieber gelassen.
Hier noch ein Eilbrief von Halle (Saale) nach Lübeck frankiert mit 4 X S 235 und 1 X 589, Briefporto 2. Gewichtsstufe : 24 Pfennig + 40 Pfennig Eil-Zustellgebühr.
Gruß Ulf
Gruß Ulf
Am: 06.12.2024 23:15:49
Gelesen: 140273
# 659
Passt gerade gut zusammen, hier noch ein Einschreibebrief von Bruchsal nach Gondelsheim mit den drei anderen "Kleinwerten" der Trachtenserie.
2 X S 231 + 4 X 592 vom Eckrand, Briefporto 2. Gewichtsstufe: 24 Pfennig + 30 Pfennig Einschreibegebühr.

Gruß Ulf

Gruß Ulf
Am: 07.12.2024 10:20:24
Gelesen: 140196
# 660
@ Dulfen1 [#658]
Guten Morgen Ulf,
recht herzlichen Dank für Deine hilfreiche Information zu diesem Stempel!
Du hast mir damit viel Sucherei erspart.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Am: 07.12.2024 16:25:08
Gelesen: 140117
# 661
@ mumpipuck [#647]
Hallo,
ja genau so.
Beste Grüße und schöne Adventszeit Johannes
Am: 07.12.2024 22:56:21
Gelesen: 140047
# 662
@ cilderich [#661]
Danke! Dir auch eine schöne Adventszeit!
Burkhard
Am: 10.12.2024 14:37:54
Gelesen: 139811
# 663
III.Reich Sonderganzsache zu 6 Pfg. (Mi.Nr. 250) + Wagnerserie 4 Pfg. ("Der fliegende Holländer") und 5 Pfg. ("Rheingold") in der Verwendung als Auslandskarte zu 15 Pfg. nach Winterthur/Schweiz.
Viele Grüße
hajo22
Viele Grüße
hajo22
Am: 10.12.2024 18:49:01
Gelesen: 139773
# 664
Olympiade 1936: Drucksache zu 4+3 Pfg. (Turmspringen) Marke gestempelt mit dem Sonderstempel "XI.Olympiade 1936 Berlin Olympia-Stadion" vom 1.8.1936 nach München.

hajo22

hajo22
Am: 22.12.2024 00:36:20
Gelesen: 138923
# 665
Eine Ansichtskarte mit waagerechtem Paar der MiNr. 643, entwertet am 27.07.1937 mit dem Stempel AACHEN 1 b, gelaufen nach Peine. Abgebildet ist der Pelzerturm [1].
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Pelzerturm
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Pelzerturm
Am: 22.12.2024 10:36:00
Gelesen: 138901
# 666
Hallo zusammen,
eine Eilpostkarte von Bad Oeynhausen nach Münster vom 20.09.1935
Das Postkartenporto betrug 5 Pfg. Für den Zuschlag für eine Eilsendung in Höhe von 40 Pfg. wurde die Sondermarke 100 Jahre Deutsche Eisenbahn verwendet.
Die Karte wurde abends zwischen 22 und 23 Uhr aufgegeben und hat das Ziel schon am nächsten Morgen zwischen 6 und 7 Uhr Vormittags erreicht.
In dem Fall hat man als Ankunftsstempel einen 12-Stunden-Stempel (mit "V") aus der Zeit vor 1928 verwendet.
Viele Grüße
Volkmar
Das Postkartenporto betrug 5 Pfg. Für den Zuschlag für eine Eilsendung in Höhe von 40 Pfg. wurde die Sondermarke 100 Jahre Deutsche Eisenbahn verwendet.
Die Karte wurde abends zwischen 22 und 23 Uhr aufgegeben und hat das Ziel schon am nächsten Morgen zwischen 6 und 7 Uhr Vormittags erreicht.
In dem Fall hat man als Ankunftsstempel einen 12-Stunden-Stempel (mit "V") aus der Zeit vor 1928 verwendet.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 01.01.2025 11:38:00
Gelesen: 138470
# 667
Liebe Freunde,
gestern wurde die letzte Post ausgetragen, und es fand sich ein Postkärtchen darin mit einem Bahnpoststempel Fladungen - Mellrichstadt Zug 6 vom 16.4.1935, den man mit Fug und Recht als Idealstempel titulieren darf.

Als Bayernsammler bin ich ja gerade bei der Bahnpost einiges gewohnt hinsichtlich Sorgfalt und Abschlagsqualität, hier kann man aber wirklich nicht meckern, das Jahr fängt also schon mal gut an (oder hörte gut auf, wie man will).
Allen ein frohes Neues Jahr und liebe Grüsse,
bayern klassisch

Als Bayernsammler bin ich ja gerade bei der Bahnpost einiges gewohnt hinsichtlich Sorgfalt und Abschlagsqualität, hier kann man aber wirklich nicht meckern, das Jahr fängt also schon mal gut an (oder hörte gut auf, wie man will).
Allen ein frohes Neues Jahr und liebe Grüsse,
bayern klassisch
Am: 02.01.2025 10:39:42
Gelesen: 138325
# 668
Liebe Freunde,
als Fan weitergeleiteter Briefe fand ich den hier ganz nett, zumal er hinten völlig blank ist.
12 Pfg. EF aus Flensburg vom 31.12.1934 adressiert an Dr. Hermann Küstenmacher, Finkenkrug bei Berlin, Rothkehlchenstr. 1, also allerliebst. Absender war E. Lorenzen aus Flensburg.
Ob der Brief mit der Luftpost befördert wurde, entzieht sich meiner Kenntnis, ich glaube eher nicht, aber bei seiner Ankunft konnte er nicht zugestellt werden und bekam die neue Adresse: München 2 NO Steinsdorfstr. 20, was offensichtlich richtig war.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
12 Pfg. EF aus Flensburg vom 31.12.1934 adressiert an Dr. Hermann Küstenmacher, Finkenkrug bei Berlin, Rothkehlchenstr. 1, also allerliebst. Absender war E. Lorenzen aus Flensburg.
Ob der Brief mit der Luftpost befördert wurde, entzieht sich meiner Kenntnis, ich glaube eher nicht, aber bei seiner Ankunft konnte er nicht zugestellt werden und bekam die neue Adresse: München 2 NO Steinsdorfstr. 20, was offensichtlich richtig war.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 06.01.2025 09:40:38
Gelesen: 138076
# 669
Stempelkarte des Briefmarkenhauses Alfred Kurth in Colditz mit Sondermarke Michel Nr. 779 vom 20.06.1941 anläßlich Grosser Deutschlandpreis der Dreijährigen am 29.06.1941 in Hamburg, Sonderstempel vom 26.06.1941

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 21.01.2025 10:48:10
Gelesen: 137605
# 670
Amtliches Ankündigungsblatt der Wagnerserie von 1933
hajo22
hajo22
Am: 25.01.2025 09:42:39
Gelesen: 137390
# 671
Liebe Sammlerfreunde,
ein einfacher Brief zu 12 Pfennig aus Leipzig nach Pößneck vom 06.03.1934. Der Brief wurde mit zwei Marken MiNr. 500 B (der fliegende Holländer) und 503 B ( Walküre) aus dem Wagner-Satz frankiert und dem passenden Serienstempel Bochmann S 97 entwertet.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 25.01.2025 18:51:09
Gelesen: 137300
# 672
Ganzsache Hindenburg 6 Pfg. + Zusatzfrankatur 40 Pfg., dabei 8 Pfg. Wagner "Walküre" in der Verwendung als portorichtige Eilboten Postkarte.
hajo22
Und wer kann, möge bitte Belege mit der Wagnerserie zeigen. Danke im Voraus.
hajo22
Und wer kann, möge bitte Belege mit der Wagnerserie zeigen. Danke im Voraus.
Am: 25.01.2025 22:18:34
Gelesen: 137265
# 673
@ hajo22 [#672]
Moin hajo22,
zwei Belege habe ich bereits in [#626] und [#645] gezeigt.
Hier zwei Briefe mit der Mi.Nr.:506, Lohengrin.
Beide großformatig, höchstwahrscheinlich II. Gewichtsstufe.
Beide im Januar 1934 gestempelt, also um einen Pfennig überfrankiert.
Rückseitig beide Briefe blanko.
Hier von Lindau nach Augsburg
und von Ulrichstein nach Darmstadt
Gruß Ulf
und von Ulrichstein nach Darmstadt
Gruß Ulf
Am: 28.01.2025 18:55:57
Gelesen: 137062
# 674
@ Dulfen1 [#673]
Super, 2 sehr schöne Belege. :))
Danke für's zeigen.
hajo22
Am: 29.01.2025 11:07:26
Gelesen: 137015
# 675
Amtliches Ankündigungsblatt Deutsche Nothilfe Wohlfahrtsbriefmarken 1935
Trachtenserie.
Alle Ankündigungsblätter die ich zeige sind Originale, keine Kopien.
hajo22
Alle Ankündigungsblätter die ich zeige sind Originale, keine Kopien.
hajo22
Am: 01.02.2025 13:10:22
Gelesen: 136868
# 676
Morgens,
Habe ich gerade bekommen,

Belege mit der Michel Nr. 781 werden von mir gesucht. Bei den Berliner Gitterstempel ist nicht mehr viel zu erwarten, deshalb habe ich mir das ausgesucht. Man hat ja sonst nichts zu tun.
Gruß Axel
Habe ich gerade bekommen,

Belege mit der Michel Nr. 781 werden von mir gesucht. Bei den Berliner Gitterstempel ist nicht mehr viel zu erwarten, deshalb habe ich mir das ausgesucht. Man hat ja sonst nichts zu tun.
Gruß Axel
Am: 27.02.2025 17:18:48
Gelesen: 135993
# 677
hajo 675
Servus,
ein sehr attraktives Ankündigungsblatt zu einer sehr attraktiven Serie.
Ich zeige hier einmal eine recht ungewöhnliche MEF der auch ungewöhnlichen 30er. Diese Wertstufe gab es so nur bei diesem Satz bzgl. der Wohlfahrtsserie. Er dürfte primär als Zusatzwert für R-Briefe gedacht gewesen sein, denn diese kosteten 30 Rpf zusätzlich. Theoretisch hätte es auch die Freimachung eines Briefes nach Ungarn 20-40 Gramm gegeben, wäre interessant zu finden.
Aber auch MEF sind ungewöhnlich und selten. Hier habe ich nun die sicher auch sehr seltene Variante der Kombination beider zuvor genannter Porti, also R-Brief 20-40 Gramm nach Ungarn.
Beste Grüße Johannes


Am: 27.02.2025 18:03:04
Gelesen: 135976
# 678
@ cilderich [#677]
... ein Träumchen ...
Liebe Grüsse,
Ralph
... ein Träumchen ...
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 28.02.2025 14:58:46
Gelesen: 135904
# 679
@ bayern klassisch [#678]
Vielen Dank,
auch Gruß Johannes
Vielen Dank,
auch Gruß Johannes
Am: 01.03.2025 13:44:36
Gelesen: 135840
# 680
Amtliches Ankündigungsblatt Oktober 1936 "Moderne Bauten".
Wer kann weitere Ankündigungsblätter (mit Sondermarken 33/45) zeigen?
Schönen Tag,
hajo22
Wer kann weitere Ankündigungsblätter (mit Sondermarken 33/45) zeigen?
Schönen Tag,
hajo22
Am: 02.03.2025 07:47:07
Gelesen: 135773
# 681
@ hajo22 [#680]
Guten Morgen zusammen,
ich kann ein Anlündigungsblatt zur Ausgabe von 1938 mit Blumen und Landschaften besteuern. Da sich dieses von seiner Aufmachung her von den bisher gezeigten unterscheidet und auch keinen Druckvermerk aufweist, kann ich nicht einordnen, ob es sich um ein offizielles Blatt der Post oder der Nothilfe handelt.

Dazu passend habe ich zwei Belege herausgesucht:
1. Sendung mit Geschäftspapieren nach Brasilien vom Ersttag der Ausgabe 18.11.1938, mit 5,58 Mark fast portogerecht (25 Pf. für Geschäftspapiere bis 250 g, 30 Pf. Einschreibegebühr und 5 Mark Luftpostzuschlag (125 Pf. je 20 g)

2. Fotopostkarte als Auslandsdrucksache nach Japan und retour, portogerecht frankiert mit der 5 Pf. Marke

Viele Grüße
Stefan
Guten Morgen zusammen,
ich kann ein Anlündigungsblatt zur Ausgabe von 1938 mit Blumen und Landschaften besteuern. Da sich dieses von seiner Aufmachung her von den bisher gezeigten unterscheidet und auch keinen Druckvermerk aufweist, kann ich nicht einordnen, ob es sich um ein offizielles Blatt der Post oder der Nothilfe handelt.

Dazu passend habe ich zwei Belege herausgesucht:
1. Sendung mit Geschäftspapieren nach Brasilien vom Ersttag der Ausgabe 18.11.1938, mit 5,58 Mark fast portogerecht (25 Pf. für Geschäftspapiere bis 250 g, 30 Pf. Einschreibegebühr und 5 Mark Luftpostzuschlag (125 Pf. je 20 g)

2. Fotopostkarte als Auslandsdrucksache nach Japan und retour, portogerecht frankiert mit der 5 Pf. Marke

Viele Grüße
Stefan
Am: 02.03.2025 07:59:13
Gelesen: 135771
# 682
@ Fiete [#681]
Hallo Stefan,
die Retour-Karte nach Japan ist eine Granate - wow!
Danke fürs Zeigen und wenn es mir wieder besser geht, werde ich auch hier das ein oder andere zeigen können.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Stefan,
die Retour-Karte nach Japan ist eine Granate - wow!
Danke fürs Zeigen und wenn es mir wieder besser geht, werde ich auch hier das ein oder andere zeigen können.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 04.03.2025 16:50:34
Gelesen: 135701
# 683
Ein einfacher Brief zu 12 Pfennig vom 04.07.1943 – wie ich finde eine schöne Mischfrankatur.
Befördert von Berlin Heinersdorf nach Halle an der Saale.
Grüße
Dietmar
Befördert von Berlin Heinersdorf nach Halle an der Saale.
Grüße
Dietmar
Am: 06.03.2025 07:20:16
Gelesen: 135619
# 684
Guten Morgen,
ein R-Brief aus Lötzen in Ostpreußen - heute Giżycko in Polen - nach Beihingen bei Ludwigsburg, heute ein Stadtteil von Freiberg am Neckar. Aufgegeben am 16.3.1944 und frankiert mit Mi.Nr. 868 aus der Serie "25 Jahre Deutscher Luftpostdienst".

MfG
Klaus
ein R-Brief aus Lötzen in Ostpreußen - heute Giżycko in Polen - nach Beihingen bei Ludwigsburg, heute ein Stadtteil von Freiberg am Neckar. Aufgegeben am 16.3.1944 und frankiert mit Mi.Nr. 868 aus der Serie "25 Jahre Deutscher Luftpostdienst".

MfG
Klaus
Am: 06.03.2025 16:06:59
Gelesen: 135586
# 685
Liebe Freunde,

1. Einschreiben von Felix Mann, Briefmarken, in Leipzig vom 9.2.1935 an Sammlerfreund Heinz Höring auch in Leipzig, wo der Brief am Folgetag den feinen Sonderstempel erhielt. Aufgegeben wurde der Brief aber in der Landgemeinde Lindennaundorf über Leipzig C 2.
Leider habe ich meine Portostufenliste nicht greifbar - passen die frankierten 42 Pfg für einen Ortsbrief, oder war das gar kein Ortsbrief, wegen der Landpostaufgabe?
Meines Erachtens sind Rekobriefe bei der Landpost nicht sooo häufig, oder etwa doch? Wie bekam der Absender seinen Postschein ausgestellt?

2. Postkarte aus Dortmund nach Zürich vom 13.12.1934 mit schicker Dreifarbenfrankatur (wäre bei Schwarz-Gelb ja nicht möglich gewesen). Was ich unten im Text noch lesen kann: "Bitte Karte mit Marken zurücksenden". Aha, erwischt, also eine Gemeinschaftskarte mit Geburtstag und Sammelhintergrund!
Liebe Grüsse von bayern klassisch

1. Einschreiben von Felix Mann, Briefmarken, in Leipzig vom 9.2.1935 an Sammlerfreund Heinz Höring auch in Leipzig, wo der Brief am Folgetag den feinen Sonderstempel erhielt. Aufgegeben wurde der Brief aber in der Landgemeinde Lindennaundorf über Leipzig C 2.
Leider habe ich meine Portostufenliste nicht greifbar - passen die frankierten 42 Pfg für einen Ortsbrief, oder war das gar kein Ortsbrief, wegen der Landpostaufgabe?
Meines Erachtens sind Rekobriefe bei der Landpost nicht sooo häufig, oder etwa doch? Wie bekam der Absender seinen Postschein ausgestellt?

2. Postkarte aus Dortmund nach Zürich vom 13.12.1934 mit schicker Dreifarbenfrankatur (wäre bei Schwarz-Gelb ja nicht möglich gewesen). Was ich unten im Text noch lesen kann: "Bitte Karte mit Marken zurücksenden". Aha, erwischt, also eine Gemeinschaftskarte mit Geburtstag und Sammelhintergrund!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 09.03.2025 09:20:10
Gelesen: 135424
# 686
Guten Morgen,
heute ein Brief aus Leutkirch in die USA. Frankiert mit den Kleinwerten der Serie "Saarabstimmung" - leider 2 Pfennig zu viel - und aufgegeben am 30.7.1935.
MfG
Klaus
MfG
Klaus
Am: 10.03.2025 10:51:49
Gelesen: 135285
# 687
Liebe Freunde,
eine Drucksache wie gemalt aus 12.1934 von ? nach Lohr zeigt die portogerechte Verwendung der 4 Pfg. Marke. Habe ich nur gekauft, weil kalligraphisch so hübsch.
Etwas anders sieht es hier aus:

Von vorne mit 18 Pfg. taxiert nach Hamburg, aber die wurden abgestrichen. Warum zeigt uns die Rückseite:
Da erfreut uns ein stattlicher Viererblock vom Oberrand der 3 Pfg. Marke und somit war der Brief mit 12 Pfg. als Fernbrief tatsächlich korrekt frankiert. In Wesel wusste man halt am 1.6.1935, wie man heute Sammlern noch eine kleine Freunde macht.
"Last but not least" noch dieses Rosinchen hier:

Ein Einschreiben von München nach Augsburg kostete am 27.2.1935 schlanke 54 Pfg., also 24 Pfg. für den schweren Brief und 30 Pfg. für die Einschreibung. Ausweislich der Siegelseite, die hier ihren Namen verdient, war wohl etwas "Besonderes" verschickt worden.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
eine Drucksache wie gemalt aus 12.1934 von ? nach Lohr zeigt die portogerechte Verwendung der 4 Pfg. Marke. Habe ich nur gekauft, weil kalligraphisch so hübsch.
Etwas anders sieht es hier aus:

Von vorne mit 18 Pfg. taxiert nach Hamburg, aber die wurden abgestrichen. Warum zeigt uns die Rückseite:
Da erfreut uns ein stattlicher Viererblock vom Oberrand der 3 Pfg. Marke und somit war der Brief mit 12 Pfg. als Fernbrief tatsächlich korrekt frankiert. In Wesel wusste man halt am 1.6.1935, wie man heute Sammlern noch eine kleine Freunde macht.
"Last but not least" noch dieses Rosinchen hier:

Ein Einschreiben von München nach Augsburg kostete am 27.2.1935 schlanke 54 Pfg., also 24 Pfg. für den schweren Brief und 30 Pfg. für die Einschreibung. Ausweislich der Siegelseite, die hier ihren Namen verdient, war wohl etwas "Besonderes" verschickt worden.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 10.03.2025 11:57:49
Gelesen: 135268
# 688
@ bayern klassisch [#687]
Hallo Ralph,
ich würde bei Deiner Drucksache meinen, es ist Schongau was auch passen würde.
Gruß Rainer
Am: 10.03.2025 12:00:42
Gelesen: 135267
# 689
@ Gernesammler [#688]
Hallo Rainer,
vielen Dank fürs Gucken - war für mich nicht ersichtlich, freue mich aber sehr, das jetzt geklärt zu haben.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 10.03.2025 13:12:49
Gelesen: 135249
# 690
@ Gernesammler [#688]
Hallo Rainer,
jemand mit noch besseren Augen als wir sie haben hat mir geschrieben, dass es LOHR (Main) ist, also eine Ortsdrucksache. Macht es ja nicht schlechter.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 10.03.2025 13:15:56
Gelesen: 135248
# 691
@ bayern klassisch [#690]
Hallo Ralph,
dann ist Deine Drucksache doch wunderbar geklärt, finde ich super.
Gruß Rainer
Am: 15.03.2025 09:04:23
Gelesen: 133517
# 692
Liebe Freunde,
einen Beleg, wie ich ihn noch nicht gesehen habe, musste ich kaufen: Vom Bayerischen Notariat in Hof ging am 12.4.1935 an die Stadt- und Bezirkssparkasse, Anstalt des öffentlichen Rechts - in Hof ein Brief "Vereinfachte Zustellung. Hierbei ein Formular zur Postzustellungsurkunde" ab, welches am Folgetag, siehe Bleistiftvermerk, erledigt wurde.

Ein Sechserblock von S228 und S230, so nur möglich aus dem Markenheftchenbogen, zeigt eine 60 Pfg. Frankatur, die ich nicht erklären kann. Kann es einer?
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Am: 16.03.2025 08:33:51
Gelesen: 133368
# 693
Guten Morgen,
Einzelfrankatur des 25 Pfennig Wertes aus der Serie "100. Geburtstag des Grafen von Zeppelin". Der Brief nach Italien wurde am 4.8.1938 vormittags in Essen-Borbeck aufgegeben, nachmittags in Duisburg 1 beschädigt aufgefunden und postamtlich verschlossen. Ankunft 2 Tage später in Ghemme/Italien.

MfG
Klaus

MfG
Klaus
Am: 16.03.2025 12:59:10
Gelesen: 133330
# 694
@ bayern klassisch [#692]
Moin Ralph,
wie immer schön deine Stände-Beiträge, eine solche Frankatur für die Zusendung einer Zustellungsurkunde ist mit Sicherheit nicht häufig.
Das Porto erschließt sich mir nicht vollständig. Die Versendung erfolgte als vereinfachte Zustellungsurkunde im Ortsverkehr.
Meine Vermutung:
16 Pfennig für Ortsbrief 2. Gewichtsstufe
30 Pfennig für die förmliche Zustellung
16 Pfennig als Gebühr für die Rücksendung der Urkunde.
Dann wäre der Brief allerdings um 2 Pfennig unterfrankiert !?, der Brief ist ja allerdings unbeanstandet befördert worden.
Hier was einfaches: Einschreiben von Uetze nach Hannover, 12 Pfennig Briefporto und 30 Pfennig Einschreibegebühr, dargestellt mit Zusammendruck S220 und S228.

Liebe Grüße
Ulf

Liebe Grüße
Ulf
Am: 16.03.2025 13:40:49
Gelesen: 133323
# 695
@ Dulfen1 [#694]
Moin Ulf,
danke für deine Analyse - ich vermute auch, dass er nicht portogerecht ist, auf der anderen Seite ist es ein reiner Behördenbrief und da hatte sammlerisches Interesse eher keinen Platz. Schon besonders, dass eine Behörde Markenheftchenbögen hatte und zum Versand verklebte - kenne ich so bisher nicht.
Aber dein Brief ist auch eine Augenweide - einfach schön und ein Hingucker! Danke fürs Zeigen dieser Schönheit.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 16.03.2025 14:53:56
Gelesen: 133305
# 696
@ bayern klassisch [#692]
@ Dulfen1 [#694]
Hallo Ihr beiden,
ich halte den Beleg für überfrankiert, da die Rücksendung der Urkunde nur das Porto für die erste Gebührenstufe (= 8 Rpf.) verlangte - wog ja nicht so viel das Ding. Ungewöhnlich ist es allerdings dass eine Behörde Zuschlagsmarken verwendet hat - ein sammlerisches Interesse ist also nicht auszuschließen. Allerdings musste man schon genau wissen, wer beim Empfänger an den Umschlag kommt, sonst war alles für die Katz.
Trotzdem natürlich wieder ein attraktives Stück!
Gruß Michael
Am: 17.03.2025 21:33:11
Gelesen: 133081
# 697
Mal wieder Wagner,
Ganzsache P 249 portogerecht auffrankiert mit Mi.Nr. 500 und 501. (Auslandsporto Postkarte = 15 Rpf.)
Gruß Ulf
Gruß Ulf
Am: 19.03.2025 15:59:54
Gelesen: 132112
# 698
@ Dulfen1 [#697]
Schöner Beleg! Danke für's Zeigen.
Weiter geht's mit der "Berufe"-Serie (hoffentlich zur Freude von "Bayern klassisch"):
Nachnahmebrief aus Braunschweig vom 29.12.34 in die Preussische Oberlausnitz. Frankiert mit Berufe 6+4+6 (S 222) + 16 Pfg. Zusatzfrankatur.
Porto gesamt 32 Pfg. (20 Pfg. Nachnahmegebühr + 12 Pfg. Fernbrief).
Der Absender ein Briefmarkenhändler.
Wie ich finde, ein attraktiver Bedarfsbrief.
hajo22
Wie ich finde, ein attraktiver Bedarfsbrief.
hajo22
Am: 19.03.2025 16:53:23
Gelesen: 132091
# 699
Wagner-Ganzsache zu 6 Pfg. (Wagner-Bild und Festspielhaus in Bayreuth) + Zusatzfrankatur 9 Pfg. als Auslandsverwendung nach Zürich vom 2.12.1933.
hajo22
hajo22
Am: 19.03.2025 18:55:05
Gelesen: 132070
# 700
@ hajo22 [#699]
Hallo hajo22,
wo ist da eine Sondermarke? Würde besser zum Thema "Deutsches Reich: Ganzsachen Postkarten" passen.
Von mir ein Bedarfs R-Brief aus Nürnberg 4 nach München, frankiert mit je 2 mal Mi.Nr. 757 und 769.

MfG
Klaus

MfG
Klaus
Am: 19.03.2025 19:27:08
Gelesen: 132062
# 701
@ hajo22 [#698]
Klar freut mich dein Brief - der passte doch um ein Haar in meine kleine Sammlung (bis auf die Zusatzfrankatur).
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 19.03.2025 21:27:13
Gelesen: 132031
# 702
Moin,
von mir ein einfacher Brief von Kiel nach Potsdam frankiert mit Zusammendruck W101 Ecke unten links.
Gruss Ulf
Gruss Ulf
Am: 19.03.2025 23:01:18
Gelesen: 132014
# 703
@ Dulfen1 [#702]
Da gehe ich mit:
und lege noch einen Auslandsbrief nach:
Viele Grüße
Stefan
und lege noch einen Auslandsbrief nach:
Viele Grüße
Stefan
Am: 20.03.2025 14:46:06
Gelesen: 131815
# 704
Nachnahmebrief aus Braunschweig vom 13.12.1934 nach Preussisch Oberlausitz. Frankatur Berufe 6+4+6 (S222) und 8+12 (S227) und 8 Pfg. Hindenburgmarke. Zusammen 44 Pfg. (= 20 Pfg. Nachnahme + 24 Pfg. Fernbrief über 20 gr.).
Viele Grüße
hajo22
Viele Grüße
hajo22
Am: 20.03.2025 15:09:48
Gelesen: 131810
# 705
@ becker04 [#700]
Ja, stimmt. Habe nicht aufgepaßt, sorry.
Viele Grüße
hajo22
Am: 21.03.2025 13:33:07
Gelesen: 131530
# 706
Winterhilfswerk 1937 9 Werte mit Schiffsansichten. Einschreiben aus Berlin W 8 vom 22.11.1937 nach den USA (echt gelaufen Rückseite Ankunftsstempel vom 30.11.37).
Der Absender (vermutlich Hotelgast) verwendete ein Couvert des Hotels ADLON.

hajo22

hajo22
Am: 21.03.2025 16:18:30
Gelesen: 131481
# 707
Olympiade 1936 in Berlin.
Schmuckblatt zu den Sommerspielen mit den Olympiamarken:
hajo22
hajo22
Am: 21.03.2025 16:48:15
Gelesen: 131462
# 708
@ hajo22 [#707]
Sehr schön, würde ich mir von der Nothilfe 1934 auch wünschen (wenn es so etwas überhaupt gibt).
Am: 23.03.2025 19:57:14
Gelesen: 130791
# 709
Ein Luftpostbrief vom 21.1.1936 von Detmold nach Blumenau in Brasilien. Blumenau hat heutzutage über 300.000 Einwohner und liegt im Bundesstaat Santa Catarina. Es wurden je zwei Marken der 30 Pf. und 40 Pf der Trachtenserie von 1935 und der 5 Pf. Hindenburg verwendet.
Der Brief ist ein Beispiel wie ein früherer Besitzer den Beleg mit Preisangaben der einzelnen Marken mit Kugelschreiber auf dem Brief verunstaltet hat.
Gruss
Martin
Gruss
Martin
Am: 24.03.2025 12:32:13
Gelesen: 130646
# 710
Liebe Freunde,
endlich mal wieder ein Briefchen von mir:
Sinnlos überfrankirerte Briefe sollte man besser nicht kaufen - daher kam mir der gerade recht:
Einschreiben mit 30 Pfg. für Reco und 13 Pfg. (statt 12!) für einfache Fernbriefe von Frankfurt am Main nach Köln vom 25.11.1934, also eine satte Überfrankatur von einem Pfennig.
Allerdings war der Empfänger in Köln nicht zu erreichen und die neue Anschrift wurde mit Langenlonsheim notiert, wo der Brief am Folgetag zugestellt werden konnte.
Hier koinzidieren ein schöner Zusammendruck, eine rosafarbene Weiterleitung und schöne Stempel hinten und vorne. Nachdem ich den Verkäufer von meiner prekären finanziellen Lage überzeugen konnte, ging er auf mein Gebot ein und - voilà - hier ist er.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Einschreiben mit 30 Pfg. für Reco und 13 Pfg. (statt 12!) für einfache Fernbriefe von Frankfurt am Main nach Köln vom 25.11.1934, also eine satte Überfrankatur von einem Pfennig.
Am: 27.03.2025 22:08:25
Gelesen: 129294
# 711
@ bayern klassisch [#710]
Moin Ralph,
sinnlos überfrankiert wie dieser hier, aber trotzdem hübsch. (mal wieder Wagner)
Dem Wunsch, die Marken "sauber" zu entwerten wurde nachgekommen, allerdings mit dem nicht so beliebten Wellenstempel Düsseldorf *5r.

Liebe Grüße Ulf
Redaktionelle ergänzung: Hans Froede war Briefmarkenhändler in Düsseldorf

Liebe Grüße Ulf
Redaktionelle ergänzung: Hans Froede war Briefmarkenhändler in Düsseldorf
Am: 27.03.2025 23:00:36
Gelesen: 129272
# 712
@ Dulfen1 [#711]
Hallo Ulf,
oooch, der hat doch ein Gesicht, und ja, Wellenstempel sind nicht das Non-plus-ultra, aber wenn man nur Briefe mit glasklaren Sonderstempeln hätte, wäre der doch eine sehr willkommene Abwechslung, oder?
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 29.03.2025 20:20:58
Gelesen: 128328
# 713
Ein Brief der Wagnerserie nach Freiburg. Es wurden die 4 Pf. und 20 Pf. in der B-Zähnung verwendet (Brief der zweiten Gewichtsstufe). Auf dem Brief befindet sich der zweizeilige Kastenstempel "Riedlingen über Efringen=Kirchen". Die Marken wurden mit dem Stempel Efringen Land am 9.3.1934 gestempelt. Der Briefumschlag wurde hier ein zweites mal verwendet. Die Erstverwendung war ein Ortsbrief in Freiburg mit einem Freistempel.
Gruss
martin
Gruss
martin
Am: 01.04.2025 23:41:02
Gelesen: 126898
# 714
@ Dulfen1 [#711]
@ bayern klassisch [#712]
Hallo zusammen,
als ausgesprochener Liebhaber dieser "ungeliebten Wellenstempel", es sind hier überaus schöne Handrollstempel, gefällt mir dieser Beleg um Längen besser als mit den "schönen" Tagesstempeln. Mir ist natürlich bewusst, dass ich mit dieser Meinung einer Minderheit angehöre und deshalb wohl auch von so mannchem der "großen Philatelisten" mit Argwohn betrachtet werde. ;-)
Dazu gleich ein heute erworbener Beleg ähnlicher Aufmachung, wieder mit den Marken der Wagnerserie:
Ebenfalls ein Bedarfsbeleg (Einschreiben eines Briefmarkenhändlers), u.a. frankiert mit fünf Werten der Wagner Serie. Insgesamt wurden 70 Pf verklebt, die dem Porto für ein Einschreiben (30 Pf) + Brief im Fernverkehr, 250-500 g (40 Pf) entsprechen. Die Maße und die Stärke des Kuverts passen da durchaus.
Entwertet wurde die Frankatur mit dem Handrollstempel DIEßEN / b / AMMERSEE vom 8.3.1934. Diesen Handrollstempel, noch dazu mehrfach gar nicht schlecht abgerollt, muss man auch erst mal ein zweites Mal finden.
Ob der Absender einen solchen, auch damals schon bei der Mehrheit der Sammler in Ungnade gefallenen, Handrollstempel im Sinn hatte, als er auf seinen Geschäftskuverts den zu sehenden Aufdruck anbringen lies, kann man durchaus bezweifeln.
Dieser Aufdruck ist auch sehenswert:
" Obacht! / Nicht / stark / stempeln / Jnhalt: / Verletzbare / Briefmarken."
Der Begriff "Obacht" in Bayern/Süddeutschland durchaus gebräuchlich ist sicher auch hier im Forum nicht allen geläufig, Obacht = Achtung. ;-)
Doch werfen wir noch einen Blick auf die scheinbar "unansehnliche" Rückseite:
Jetzt erfahren wir auch den Namen des Briefmarkenhändlers " Nordisk-Mueller" und er wirbt damals mit einem unseren Ohren zwar wohltuenden Slogan, mit dem aber heute unsere Gesellschaft nichts mehr anfangen kann: "Die Philatelie ist das Sportgebiet des Intelektuellen".
Mir gefällt der ganze Beleg sehr gut und dank der ungeliebten Handrollstempel bekam ich ihn auch äußerst günstig. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Ebenfalls ein Bedarfsbeleg (Einschreiben eines Briefmarkenhändlers), u.a. frankiert mit fünf Werten der Wagner Serie. Insgesamt wurden 70 Pf verklebt, die dem Porto für ein Einschreiben (30 Pf) + Brief im Fernverkehr, 250-500 g (40 Pf) entsprechen. Die Maße und die Stärke des Kuverts passen da durchaus.
Entwertet wurde die Frankatur mit dem Handrollstempel DIEßEN / b / AMMERSEE vom 8.3.1934. Diesen Handrollstempel, noch dazu mehrfach gar nicht schlecht abgerollt, muss man auch erst mal ein zweites Mal finden.
Ob der Absender einen solchen, auch damals schon bei der Mehrheit der Sammler in Ungnade gefallenen, Handrollstempel im Sinn hatte, als er auf seinen Geschäftskuverts den zu sehenden Aufdruck anbringen lies, kann man durchaus bezweifeln.
Dieser Aufdruck ist auch sehenswert:
" Obacht! / Nicht / stark / stempeln / Jnhalt: / Verletzbare / Briefmarken."
Der Begriff "Obacht" in Bayern/Süddeutschland durchaus gebräuchlich ist sicher auch hier im Forum nicht allen geläufig, Obacht = Achtung. ;-)
Doch werfen wir noch einen Blick auf die scheinbar "unansehnliche" Rückseite:
Jetzt erfahren wir auch den Namen des Briefmarkenhändlers " Nordisk-Mueller" und er wirbt damals mit einem unseren Ohren zwar wohltuenden Slogan, mit dem aber heute unsere Gesellschaft nichts mehr anfangen kann: "Die Philatelie ist das Sportgebiet des Intelektuellen".
Mir gefällt der ganze Beleg sehr gut und dank der ungeliebten Handrollstempel bekam ich ihn auch äußerst günstig. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Am: 06.04.2025 13:32:07
Gelesen: 125529
# 715
Servus,
der letzte Brief gefiel mir gut.
Ich komme hier mal mit einer eher unansehnlichen Marke, aber einer umso attraktiveren MeF. Gröfaz 40 Rpf in portogerechter Verwendung als Auslandspäckchen. Das ging nur bei gewerblichem Absender. Wie üblich bei so etwas als Ausschnitt. Ob es davon mehrere gibt?
Beste Grüße Johannes
Am: 07.04.2025 06:09:14
Gelesen: 125323
# 716
@ cilderich [#715]
Morgens,
Wovon? Ausschnitte oder Marken ?
Gruß Axel
Am: 07.04.2025 08:02:30
Gelesen: 125262
# 717
@ axelotto [#716]
Hallo Axel,
ich antworte mal für Johannes. Hier ist die Gesamtheit so eines Beleges gemeint, also die Kombination von Sondermarken mit hohenen Zuschlägen auf einem gewerblichen Auslands-Päckchen verwendet.
Neben dem Porto von 1,60 RM für die Sendung, wurden gleich mal 6,40 RM an den Gröfaz gespendet! Ein toller Beleg in dieser Verwendung!
Viele Grüße
Bernhard
Am: 07.04.2025 08:50:18
Gelesen: 125243
# 718
@ cilderich [#715]
"Ob es davon mehrere gibt?"
Wenn ja, dann wohl keine zehn Stück.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 08.04.2025 07:04:48
Gelesen: 124810
# 719
@ bernhard [#717]
Morgen,
alles klar, Danke
Am: 17.04.2025 09:23:21
Gelesen: 121554
# 720
Liebe Freunde,
durch Vermittlung eines lieben Sammlerfreundes (danke Axel!) kam folgendes Briefchen zu mir:
Berlin S vom 3.4.1935 an Gustav Klüwer in Kiel, dort angekommen am Folgetag als portogereicht frankiertes Einschreiben mit 30 Pfg. Reco und 12 Pfg. für den einfachen Brief = 42 Pfg..
Die 20 Pfg. Marke findet man auf Bedarfsbriefen im Inland so gut wie nie - als Einzelfrankatur nach Österreich und die Tschechei war die für einfache Briefe konzipiert worden, aber die findet man auch nicht auf jeder Wiese.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Berlin S vom 3.4.1935 an Gustav Klüwer in Kiel, dort angekommen am Folgetag als portogereicht frankiertes Einschreiben mit 30 Pfg. Reco und 12 Pfg. für den einfachen Brief = 42 Pfg..
Die 20 Pfg. Marke findet man auf Bedarfsbriefen im Inland so gut wie nie - als Einzelfrankatur nach Österreich und die Tschechei war die für einfache Briefe konzipiert worden, aber die findet man auch nicht auf jeder Wiese.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 26.04.2025 03:12:42
Gelesen: 119858
# 721
Zum Reichsparteitag am 1.September 1934 in Nürnberg erschienen zwei Marken, die die Burg Nürnberg abbilden. Hier der Wert zu 6 Pfennig als netter Viererblock, zusammen mit Ergänzungsmarke 1 Pfennig Hindenburg, auf Brief vom 11.10.1934, gelaufen von Treuen im Vogtland nach Oslo in Norwegen.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 26.04.2025 09:59:34
Gelesen: 119811
# 722
@ bayern klassisch [#720]
Servus,
keine Besserwisserei, nur eine Anmerkung. Der 20 Rpf Wert eignete sich für ermäßigte Briefe bis 20 Gramm in die CSR und nach UNGARN. Nach Österreich galt in beiden Richtungen jeweils Inlandsporto also 12 Rpf.
Aber natürlich ein schönes Stück, dass Du zeigst.
Beste Grüße Johannes
Am: 26.04.2025 11:22:19
Gelesen: 119794
# 723
Hallo Allerseits,
hier ein geprüfter, portogerechter Einschreibebrief vom 2.8.43 von Augsburg nach Schwabmünchen, Ankunftsstempel vom gleichen Tag, frankiert mit 3x MiNr. 855 und 2x 856:
Wünsche allen ein schönes und sonniges Wochenende.
Gruß
Michael
Wünsche allen ein schönes und sonniges Wochenende.
Gruß
Michael
Am: 27.04.2025 14:46:48
Gelesen: 119600
# 724
@ cilderich [#722]
Hallo Johannes,
vielen Dank für die Aufklärung - hatte das wohl verwechselt.
Werde, wenn ich Zeit habe, ein paar weitere Briefe hier zeigen können, die mir zugeflogen sind (danke Rainer!).
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 01.05.2025 07:51:39
Gelesen: 118472
# 725
Liebe Freunde,
dass mir die Jahreshauptversammlung der ARGE Bayern gleich 4 Briefe der Nothilfeausgabe von 1934 in die Sammlung spülen würde, war nicht abzusehen. Noch weniger, dass ich sie als Geschenk erhielt, wofür ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Spendern bedanken möchte!
1. Brief
Mischfrankatur Ortsbrief Berlin vom 27.6.1935 - 4 Tage später waren die Nothilfemarken ungültig, daher galt es noch schnell sie loszuwerden. Ein einfacher Ortsbrief hätte nur 8 Pfg. gekostet, so durften es auch mal 2 Pfg. mehr sein, das nahm man hin.
2. Brief
Postscheckbrief aus ??heim vom 15.6.1935 mit 5 Pfg. Sondertarif für Postscheckbriefe an das Postscheckamt Ludwigshafen (meine Mutter war dort lange Jahre beschäftigt, die Welt ist also doch sehr klein). Wenn mir jemand beim Ort helfen könnte, ich bin nicht auf den bayerischen (pfälzer?) Ort gekommen und die Rückseite gibt nichts her.
3. Brief
12 Pfg. Fernbrief aus Gottsdorf vom 18.12.1934 an das Amtsgericht zu Passau. Paare auf Brief sind immer nett, so auch hier.
4. Brief
12 Pfg. Sensenmann auf Brief der Gemeinde Sulzschneid mit Bahnpoststempel Kaufbeuren-Füssen vom 20.2.1935 nach München 22. Besondere Beachtung verdient der violette Landpoststempel Sulzschneid über Markt Oberdorf, der sicher keine Massenware darstellen dürfte. Ein Brief wie gemalt.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Mischfrankatur Ortsbrief Berlin vom 27.6.1935 - 4 Tage später waren die Nothilfemarken ungültig, daher galt es noch schnell sie loszuwerden. Ein einfacher Ortsbrief hätte nur 8 Pfg. gekostet, so durften es auch mal 2 Pfg. mehr sein, das nahm man hin.
2. Brief
Postscheckbrief aus ??heim vom 15.6.1935 mit 5 Pfg. Sondertarif für Postscheckbriefe an das Postscheckamt Ludwigshafen (meine Mutter war dort lange Jahre beschäftigt, die Welt ist also doch sehr klein). Wenn mir jemand beim Ort helfen könnte, ich bin nicht auf den bayerischen (pfälzer?) Ort gekommen und die Rückseite gibt nichts her.
3. Brief
12 Pfg. Fernbrief aus Gottsdorf vom 18.12.1934 an das Amtsgericht zu Passau. Paare auf Brief sind immer nett, so auch hier.
4. Brief
12 Pfg. Sensenmann auf Brief der Gemeinde Sulzschneid mit Bahnpoststempel Kaufbeuren-Füssen vom 20.2.1935 nach München 22. Besondere Beachtung verdient der violette Landpoststempel Sulzschneid über Markt Oberdorf, der sicher keine Massenware darstellen dürfte. Ein Brief wie gemalt.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 03.05.2025 10:04:41
Gelesen: 118030
# 726
Lieber bayern klassisch,
Bayern ist zwar gar nicht mein Gebiet, ich gebe aber mal ein Tip für Rosenheim ab.
Liebe Sammlerfreunde,
ein Orts-Einschreiben aus Leipzig vom 07.06.1939. Der Brief wurde zur 5.Reichsnährstands-Ausstellung (04.-11.06.1939) sicher als Sammlerbeleg mit MiNr.683 40+35 Pfennig und einem Sonder-R-Zettel geschmückt. Bei benötigten 38 Pfennig für ein Orts-Einschreiben ist der Brief mit 2 Pfennig überfrankiert.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 03.05.2025 10:18:44
Gelesen: 118025
# 727
@ Totalo-Flauti [#726]
Danke dir mit Rosenheim - ein intimer Kenner der Vergrößerung von Scans hat mir zu Rheingönheim geraten, was heute ein Stadtteil von Ludwigshafen ist. Aber danke dir - ihr sehr alle besser, als ich Gleitsichtbrillenträger.
LG,
Ralph
Am: 03.05.2025 10:41:00
Gelesen: 118021
# 728
@ bayern klassisch [#727]
Hallo Ralph,
bei StampsX gibt es zwei verschiedene Stempel aus Rheingönheim mit dieser bayerischen Stempelform und bei Philastempel einen weiteren. Der von Philastempel stimmt mit deinem Exemplar überein, wenn man die Stempel übereinanderlegt. Die von StampsX haben einen größeren Schriftwinkel und sind von anderen Stempelgeräten.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 03.05.2025 11:10:27
Gelesen: 118008
# 729
@ volkimal [#728]
Hallo Volkmar,
ich danke dir - das hier dürfte der späte Stempel Typ Braungardt sein, weil 1935 verwendet.
LG,
Ralph
Am: 08.05.2025 16:27:15
Gelesen: 116459
# 730
Fernbrief aus Freienhagen nach Bad Wildungen frankiert mit waagrechtem Paar der 6 Pfg. Wagnerserie (Meistersinger) A-Zähnung gestempelt 14.8.1934.
Viele Grüße,
hajo22
Viele Grüße,
hajo22
Am: 11.05.2025 08:19:09
Gelesen: 115665
# 731
Liebe Sammlerfreunde,
am 03.04.1945 kurz vor der Eroberung Leipzigs durch die Amerikaner vom 16.04. bis 20.04.1945 wurde noch folgendes Orts-Einschreiben versendet. Der Brief wurde mit einem senkrechten Paar MiNr. 893 frei gemacht. Der Brief ist mit 48 Pfennig auf jeden Fall überfrankiert. Das Einschreiben kostete 30 Pfennig. Bei einem "Fernbrief" mit 12 Pfennig wären 6 Pfennig zu viel und bei einem Ortsbrief bis 250 Gramm mit 16 Pfennig wären 2 Pfennig zu viel. Eine Gewichtsangabe ist nicht vermerkt.
Leider lohnt eine Abbildung der Rückseite nicht, da der Ankunftsstempel des Annahmepostamtes bis auf das Datum 04.04. kaum zu erkennen ist.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 13.05.2025 11:07:04
Gelesen: 115085
# 732
@ bayern klassisch [#519]
Hallo bayern klassisch,
passend zu deinem Beleg kann ich folgendes zeigen:

Einschreiben-Fernbrief der 2.Gewichtsstufe aus "Berlin-Lichterfelde 3 06.05.1935" (der Ankunftsstempel hilft hier weiter) nach Kiel an der Dr. Kohlmann.
Zweimal der Zusammendruck S 219 und einmal S 227 plus Einzelmarken 559,560.
Absender B.u.J. Stolow

Einschreiben-Fernbrief der 2.Gewichtsstufe aus "Berlin-Lichterfelde 3 06.05.1935" (der Ankunftsstempel hilft hier weiter) nach Kiel an der Dr. Kohlmann.
Zweimal der Zusammendruck S 219 und einmal S 227 plus Einzelmarken 559,560.
Absender B.u.J. Stolow
Am: 14.05.2025 08:37:02
Gelesen: 114915
# 733
@ philatrain [#732]
Ja danke, der sieht doch ganz nett aus und "so sieht man sich wieder"!
iebe Freunde,
und wieder sind mir 2 Briefe in die Hände gefallen, die es wert sind, hier vorgestellt zu werden.

1. Dresden - Rückersdorf vom 3.1.1935. 42 Pfg. Frankatur = 30 Pfg. Einschreiben und 12 Pfg. der einfache Fernbrief mit schönem Zusammendruck der 8 und 12 Pfg. u. a.. Am Folgetag wurde er ausgeliefert. Davon träumt man heute ...
2. Berlin - St. Gallen vom 27.1.1935 mit 30 Pfg. frankiert, wobei ich glaube, dass 25 Pfg. die korrekte Frankatur war in der 1. Gewichtsstufe. Aber ich habe ihn gekauft wegen der Stempel-Kombi rechte Marken kleiner Ortsstempel mit Werbung und die linke Marke mit dem gewöhnlichen Ortsstempel. Sieht schick aus, wie ich finde und die Überfrankatur auf einem blauen Brief mit meiner Lieblingsmarke, der 20 Pfg. petrol, nehme ich da ausnahmsweise mal hin.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

2. Berlin - St. Gallen vom 27.1.1935 mit 30 Pfg. frankiert, wobei ich glaube, dass 25 Pfg. die korrekte Frankatur war in der 1. Gewichtsstufe. Aber ich habe ihn gekauft wegen der Stempel-Kombi rechte Marken kleiner Ortsstempel mit Werbung und die linke Marke mit dem gewöhnlichen Ortsstempel. Sieht schick aus, wie ich finde und die Überfrankatur auf einem blauen Brief mit meiner Lieblingsmarke, der 20 Pfg. petrol, nehme ich da ausnahmsweise mal hin.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 27.05.2025 09:38:00
Gelesen: 112438
# 734
Liebe Freunde,
3 weitere Briefe haben ihren Weg zu mir gefunden und zu bedanken habe ich mich bei einem Sammlerfreund, der sie mir vermachte. Vielen Dank Stefan!
1. Brief: 2 Paar vom Unterrand der 3 Pfg. ergaben das korrekte Franko von 12 Pfg. für einen einfachen Brief von Aschaffenburg am 11.2.1935 nah Gelnhausen an Emilie Wiebel; ich hoffe, sie hat sich damals so sehr über den Brief gefreut, wie ich heute.
2. Brief: Ein Dreierstreifen senkrecht der 4 Pfg. aus Waltershausen in Thüringen ergab am 22.11.1934 auch 12 Pfg. und stammte auch vom Unterrand. Der an den Ingenieur Dr. Arno Schulze in Halle an der Saale gerichtete Brief von Dr. med. A. N. Schulze dürfte dem Empfänger auch gefallen haben, zumindest von außen.
3. Brief: Das "Highlight" des heutigen Tages aber ist ein waagrechter Viererstreifen nebst Einzelstück der nicht so häufigen 5 Pfg. Der um einen satten Pfennig überfrankierte Brief der 2. Gewichtsstufe wurde bei der Bahnpost Eisenach-Lichtenfels am ?? aufgegeben. Empfänger war die Firma August Günse GmbH in Eisfeld in Thüringen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
1. Brief: 2 Paar vom Unterrand der 3 Pfg. ergaben das korrekte Franko von 12 Pfg. für einen einfachen Brief von Aschaffenburg am 11.2.1935 nah Gelnhausen an Emilie Wiebel; ich hoffe, sie hat sich damals so sehr über den Brief gefreut, wie ich heute.
2. Brief: Ein Dreierstreifen senkrecht der 4 Pfg. aus Waltershausen in Thüringen ergab am 22.11.1934 auch 12 Pfg. und stammte auch vom Unterrand. Der an den Ingenieur Dr. Arno Schulze in Halle an der Saale gerichtete Brief von Dr. med. A. N. Schulze dürfte dem Empfänger auch gefallen haben, zumindest von außen.
3. Brief: Das "Highlight" des heutigen Tages aber ist ein waagrechter Viererstreifen nebst Einzelstück der nicht so häufigen 5 Pfg. Der um einen satten Pfennig überfrankierte Brief der 2. Gewichtsstufe wurde bei der Bahnpost Eisenach-Lichtenfels am ?? aufgegeben. Empfänger war die Firma August Günse GmbH in Eisfeld in Thüringen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 31.05.2025 16:22:13
Gelesen: 111528
# 735
Hallo zusammen,
ein Brief von Geislingen a.d. Steige nach Osterfeld (Kreis Weißenfels) wurde am 15.9,1940 mit einer Sondermarke zur Leipziger Frühjahrsmesse ausgestattet. Zur Freimachung wurde aus der vierteiligen Serie (MiNr 739-742) der kleinste Wert (MiNr 739) mit der Darstellung von Johannes Gutenberg vor der Deutschen Bücherei verwendet.

Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin

Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
Am: 31.05.2025 16:26:25
Gelesen: 111527
# 736
@ epem7081 [#735]
Ist das ein Brief, wie du schreibst, oder eine Drucksache?
LG,
Ralph
Am: 03.06.2025 16:42:11
Gelesen: 110851
# 737
Liebe Freunde,
5 Pfg. Einzelfrankaturen sind nicht so häufig bei dieser Ausgabe und eine schönere habe ich in Jahren der Sammelei noch nicht gesehen.

Schön zu lesen, dass es in Berlin-Charlottenburg noch einen Paul Wertheim gab, das könnte ein paar Jahre später schon anders gewesen sein.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Schön zu lesen, dass es in Berlin-Charlottenburg noch einen Paul Wertheim gab, das könnte ein paar Jahre später schon anders gewesen sein.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 05.06.2025 16:24:27
Gelesen: 110316
# 738
Liebe Freunde,
aus der Reihe: Wer 1934 sagt, muss auch 1935 sagen, und so kam dieser Kleinstbrief mit den Maßen 26,2 auf 18 cm zu mir, der eine ach-so-beliebte Satzfrankatur zeigt.
In Hamburg 11 gab die Bleifarbenfabrik Wilhelmsburg ein Einschreiben an R. Hünecke, Esq.(uire), 1 Brooklynstreet, (Kingston upon) Hull, England auf, welches mit total 148 Pfg. frankiert wurde, was immer das auch für eine Frankaturstufe gewesen sein soll (vlt. hilft mir da ein Tarifkenner weiter?).
Hinten blank, schade!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
In Hamburg 11 gab die Bleifarbenfabrik Wilhelmsburg ein Einschreiben an R. Hünecke, Esq.(uire), 1 Brooklynstreet, (Kingston upon) Hull, England auf, welches mit total 148 Pfg. frankiert wurde, was immer das auch für eine Frankaturstufe gewesen sein soll (vlt. hilft mir da ein Tarifkenner weiter?).
Hinten blank, schade!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Am: 08.06.2025 21:34:56
Gelesen: 109539
# 739
Luftpost nach Britisch-Indien
Aus Bielefeld 2, 7.1.1936, frankiert mit Mi. 583 und 600, 100 Jahre Deutsche Eisenbahn und Winterolympiade, adressiert an den 3. Offizier des Dampfers Liebenfels (2) in Karachi, dort angekommen am 11.1.1936 (Rahmenstempel Karachi Cancelled).
Porto Auslandsbrief 25 Pf, Luftpostzuschlag 20 Pf je 5g, also 1 Pf überfrankiert
Hier gibt es Daten und Bilder zum Schiff (unter Frachter 1919-1945, 2. Seite):
http://www.ddghansa-shipsphotos.de/
Aus Bielefeld 2, 7.1.1936, frankiert mit Mi. 583 und 600, 100 Jahre Deutsche Eisenbahn und Winterolympiade, adressiert an den 3. Offizier des Dampfers Liebenfels (2) in Karachi, dort angekommen am 11.1.1936 (Rahmenstempel Karachi Cancelled).
Porto Auslandsbrief 25 Pf, Luftpostzuschlag 20 Pf je 5g, also 1 Pf überfrankiert
Hier gibt es Daten und Bilder zum Schiff (unter Frachter 1919-1945, 2. Seite):
http://www.ddghansa-shipsphotos.de/
Am: 12.06.2025 23:34:21
Gelesen: 108548
# 740
In meiner Heimatsammlunng "Postamt Bergedorf und Kreis Herzogtum Lauenburg" bin ich auf diesen Beleg gestoßen, den ich Euch zeigen möchte.
Er wurde als R-Brief am 03.10.1944 in Reinbek (Bz. Hamburg) aufgegeben und die erforderlichen 42 Rpf. (Fernbrief 12 Rpf. + Einschreiben 30 Rpf.) portorichtig dargestellt mit je einer Marke der Michelnummern 855 (Ersttag 27.07.1943) und 876, 878 und 882 (alle Serie Heldengedenktag 1944, Ersttag 11.03.1944). Entwertung durch den Ortswerbestempel "Pforte zum Sachsenwald" mit Abbildung des Reinbeker Schlosses.
Ankunft am Folgetag in Schleswig bestätigt mit KBS SCHLESWIG 1 h (links unten Stern entfernt).
Interessant, dass der Empfänger bei der Postüberwachung im Stalag (Stammlager) X A, also einem Kriegsgefangenenlager eingesetzt war. Familienname von Empfänger und Absender sind identisch.


Burkhard


Burkhard
Am: 21.06.2025 20:14:08
Gelesen: 106964
# 741
Nichts besonderes, aber auch nicht unflott!

Brief der 2. Gewichtsstufe mit 24 Pfg. treffend frankiert.
LG von bayern klassisch

Brief der 2. Gewichtsstufe mit 24 Pfg. treffend frankiert.
LG von bayern klassisch
Am: 10.07.2025 09:27:39
Gelesen: 104256
# 742
Liebe Freunde,
den folgenden Großvormatsbrief bekommen zu haben, freut mich ungemein. Nicht allein, dass damit eine kleine Durststrecke endet, sondern weil er auch sehr attraktiv ist und mich an meine Jugend erinnert.
Das Vertretungs- und Auslieferungslager Max Oertel in Dresden sandte an die Geha-Aktiengesellschaft, Farbriken für Bürobedarf, Hannover, einen Brief im 2. Gewicht mit 24 Pfg. korrekt frankiert am 21.06.1935 ab, also genau 9 Tage vor der Außerkurssetzung der Nothilfeserie von 1934.
Als Kind konnte man wählen, ob man einen blauen Pelikan-, oder einen grünen Geha-Füller wollte und bei mir wurde es mal dieser, mal jener. Schöner ist aber noch die Darstellung eines Geräts, mit dem ich gar nicht klar komme, weil ich keine Ahnung habe, wofür es mal gedient hatte.
Und wie immer bin und bleibe ich ein Fan von Frankaturen, die unterschiedliche Entwertungen zeigen, wie hier 2 Abschläge von Dresden Altstadt (damals gab es sie ja noch unversehrt) und einen Abroller vor Ort.
LG von bayern klassisch
Das Vertretungs- und Auslieferungslager Max Oertel in Dresden sandte an die Geha-Aktiengesellschaft, Farbriken für Bürobedarf, Hannover, einen Brief im 2. Gewicht mit 24 Pfg. korrekt frankiert am 21.06.1935 ab, also genau 9 Tage vor der Außerkurssetzung der Nothilfeserie von 1934.
Als Kind konnte man wählen, ob man einen blauen Pelikan-, oder einen grünen Geha-Füller wollte und bei mir wurde es mal dieser, mal jener. Schöner ist aber noch die Darstellung eines Geräts, mit dem ich gar nicht klar komme, weil ich keine Ahnung habe, wofür es mal gedient hatte.
Und wie immer bin und bleibe ich ein Fan von Frankaturen, die unterschiedliche Entwertungen zeigen, wie hier 2 Abschläge von Dresden Altstadt (damals gab es sie ja noch unversehrt) und einen Abroller vor Ort.
LG von bayern klassisch
Am: 10.07.2025 10:40:14
Gelesen: 104240
# 743
@ bayern klassisch [#742]
Hallo am Morgen,
das ist wirklich ein herrlicher Beleg, Gratulation.
Ich denke, da ist eine Druckmaschine abgebildet, vorne liegen die Blätter und auf der Rolle ist die Druckmatritze, eine Wäsche-Plätt-Maschine ist es jedenfalls nicht.
Viel Freude mit dem Beleg wünscht
der Werner
Am: 10.07.2025 10:47:01
Gelesen: 104237
# 744
@ HWS-NRW [#743]
Lieber Werner,
vielen Dank für die netten Worte - ja, an dem habe ich viel Freude!
Auch wenn 100 von uns (angeblich) jeden Tag über den Styx gehen - jeder Tag ohne Philatelie ist ein verlorener Tag und ich möchte keinen Tag mit meinen Briefen vermissen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 12.07.2025 09:21:31
Gelesen: 103755
# 745
Liebe Freunde,
noch nicht bei mir, aber schon bestellt und bezahlt. :-)

Ein schöner Expressbrief (40 Pfg.) im 2. Gewicht (24 Pfg.) der Bayerischen Stickstoff Werke in Berlin an Herrn Dr. Laack in Piesteritz an der Elbe, wo er am 02.02.1935 wohlbehalten ankam. Ich finde, der Brief "hat ein Gesicht", auch wenn ich mir die Bahnpoststempel deutlicher abgeschlagen wünschte. Aber man kann nicht alles haben.
LG von bayern klassisch

Ein schöner Expressbrief (40 Pfg.) im 2. Gewicht (24 Pfg.) der Bayerischen Stickstoff Werke in Berlin an Herrn Dr. Laack in Piesteritz an der Elbe, wo er am 02.02.1935 wohlbehalten ankam. Ich finde, der Brief "hat ein Gesicht", auch wenn ich mir die Bahnpoststempel deutlicher abgeschlagen wünschte. Aber man kann nicht alles haben.
LG von bayern klassisch
Am: 17.07.2025 10:59:34
Gelesen: 102189
# 746
Liebe Freunde,
3 weitere Briefe mit Landpoststempeln sind mir in die Hände gefallen:
1. Brief des Standesamts Beuren mit Stempel "über Neu-Ulm (Donau" vom 21.02.1935 nach München. Hinten blank.
2. Brief des Gemeinderats Weicht mit Stempel "über Buchloe" vom 04.01.1935 ebenfalls nach München. Hinten blank.
3. Brief der 2. Gewichtsstufe aus Mangersreuth vom 16.04.1935 "über Kulmbach" nach München. Hier erfreut des Sammlers Auge noch der Sonderstempel 900 Jahre Juli bis August Kulmbach. Hinten blank.
3 auf einen Streich - da kann man glaube ich nicht meckern.
LG von bayern klassisch
1. Brief des Standesamts Beuren mit Stempel "über Neu-Ulm (Donau" vom 21.02.1935 nach München. Hinten blank.
2. Brief des Gemeinderats Weicht mit Stempel "über Buchloe" vom 04.01.1935 ebenfalls nach München. Hinten blank.
3. Brief der 2. Gewichtsstufe aus Mangersreuth vom 16.04.1935 "über Kulmbach" nach München. Hier erfreut des Sammlers Auge noch der Sonderstempel 900 Jahre Juli bis August Kulmbach. Hinten blank.
3 auf einen Streich - da kann man glaube ich nicht meckern.
LG von bayern klassisch
Am: 25.07.2025 23:08:15
Gelesen: 100685
# 747
@ HWS-NRW [#248]
@ HWS-NRW [#248]
Guten Abend zusammen,
hier ein weiterer Einlieferungsschein aus derselben "Serie":

Der Einlieferungsschein weist zwar in diesem Fall keine Wertangabe auf, es wird sich aber wohl ebenfalls um eine stille Versicherung in Höhe von 100 Mark handeln (30 Pf. Behandlungsgebühr und 50 Pf. Versicherungsgebühr je 50 Mark).
Viele Grüße
Stefan

Der Einlieferungsschein weist zwar in diesem Fall keine Wertangabe auf, es wird sich aber wohl ebenfalls um eine stille Versicherung in Höhe von 100 Mark handeln (30 Pf. Behandlungsgebühr und 50 Pf. Versicherungsgebühr je 50 Mark).
Viele Grüße
Stefan
Am: 26.07.2025 09:05:46
Gelesen: 100604
# 748
@ Fiete [#747]
Hallo Stefan,
wie immer großes Kino bei dir - für das 2. Stück würde ich sogar im Kopfstand das Haus verlassen ... :-)
LG,
Ralph
Am: 30.07.2025 15:41:22
Gelesen: 99919
# 749
@ bayern klassisch [#748]
Hallo Ralph,
die Abbildungen sind Vorder- und Rückseite desselben Einlieferungsscheins. Die Stände-Marken sind nur unscheinbar auf der Rückseite verklebt.
Hier noch zwei Wagner-Frankaturen nach Südamerika:
Streifband für eine Drucksache zwischen 250 g und 300 g (mit 32 Pf. 2 Pf. überfrankiert) von Osnabrück nach Carahue in Chile.

Auslandsbrief bis 20 g von Frankfurt am Main nach Buenos Aires in Argentinien

Viele Grüße
Stefan

Auslandsbrief bis 20 g von Frankfurt am Main nach Buenos Aires in Argentinien

Viele Grüße
Stefan
Am: 30.07.2025 15:50:30
Gelesen: 99914
# 750
@ Fiete [#749]
Hallo Stefan,
danke für die Aufklärung - ich hatte es fast schon befürchtet, trotzdem ein super Stück.
Auch diese beiden Rosinen erfreuen eines jeden Sammlers Auge, bitte gerne mehr davon.
LG,
Ralph
Am: 01.08.2025 23:34:36
Gelesen: 99521
# 751
@ bayern klassisch [#736]
Hallo Ralph,
das muss eine Drucksache sein, alles andere wäre unterfrankiert.
Schöne Grüße,
Reinhard
Am: 02.08.2025 06:51:05
Gelesen: 99477
# 752
Liebe Freunde,
heute darf ich 3 Briefe zeigen, wovon der 1. mir durch ein geschätztes ARGE- und Forenmitglied geschenkt wurde, wofür ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchte. Gerne mehr davon, Volker :-)

Die Gemeinde Schlotterey im Kreis Merseburg sandte einen einfachen Brief an das Arbeitsamt Halle, Nebenstelle Merseburg und verwendete, kaum zu glauben, ein Paar der 6 Pfg. Marken. Wegen des Zuschlags von je 4 Pfg. kostete dieser Brief folglich total 20 Pfg.
Bei der Verwendung einer 12 Pfg. + 3 Pfg. Marke dieses Satzes, hätte man sich also 5 Pfg. sparen können, aber das war wohl bei der Nothilfe nicht das Primärziel, sondern eher Geld zu spenden. Der Sonderstempel vom 18.12.1934 ist perfekt aufgesetzt und erfreut jedermanns Auge.

In Saarbrücken frankierte man am 1.3.1935 einen großen Expressbrief mit 65 Pfg. an Herrn Otto Lenhard in Pirmasens, wo er am Folgetag ankam. 24 Pfg. für den schweren Brief und 40 Pfg. für den Postsonderdienst wurde hier fast perfekt verklebt. "Deutsch ist die Saar" als Stempel passt natürlich perfekt zum Aufgabeort und Pirmasens ist nicht weit weg von der heutigen Grenze des Saarlandes zur Pfalz.
Im Rahmen dessen musste ich auch den Folgenden dazu nehmen, auch wenn ich keine Mischfrankaturen "meiner" Ausgabe sammle, aber hier habe ich einmal eine Ausnahme gemacht.
Genau 64 Pfg. und damit portogerecht wurde von demselben Absender an denselben Empfänger verschickt, jetzt aber erfolgte die Nachstempelung von 8 Marken mit dem Stempel Saarbrücken 2, wie ich es schon häufiger beobachten konnte.
LG von bayern klassisch


Genau 64 Pfg. und damit portogerecht wurde von demselben Absender an denselben Empfänger verschickt, jetzt aber erfolgte die Nachstempelung von 8 Marken mit dem Stempel Saarbrücken 2, wie ich es schon häufiger beobachten konnte.
LG von bayern klassisch
Am: 06.08.2025 11:41:11
Gelesen: 98897
# 753
Liebe Freunde,
damit die Nothilfe 1934 nicht so allein und verlassen im Raum steht, zeige ich heute 2 Rosinchen der Nothilfe von 1935, die ja eine eher feministische Markenpolitik anklingen lässt, als die Vorgängerausgabe.

Ortseinschreiben aus Frankfurt am Main vom 06.03.1936, wohl spät eingeliefert und daher erst am Folgetag zugestellt. Als einfacher Orts-Recobrief hätten 38 Pfg. gereicht, aber man war ja nicht bei armen Leuten und 35 Pfg. Zuschlag waren ja auch noch drin.
Beim 2. Brief habe ich Fragen, weil ich ihn nicht verstehe, aber trotzdem haben musste.
Frankiert mit 25 Pfg. und entwertet mit einem Schiffspoststempel Ostasien und einem Stempel von Antwerpen/Belgien vom 09.10.1936, war er nach Halle an der Saale gerichtet.
Wer kann das gute Stück erklären, auch wenn die Siegelseite gar nichts hergibt?
LG von bayern klassisch

Ortseinschreiben aus Frankfurt am Main vom 06.03.1936, wohl spät eingeliefert und daher erst am Folgetag zugestellt. Als einfacher Orts-Recobrief hätten 38 Pfg. gereicht, aber man war ja nicht bei armen Leuten und 35 Pfg. Zuschlag waren ja auch noch drin.
Beim 2. Brief habe ich Fragen, weil ich ihn nicht verstehe, aber trotzdem haben musste.
Frankiert mit 25 Pfg. und entwertet mit einem Schiffspoststempel Ostasien und einem Stempel von Antwerpen/Belgien vom 09.10.1936, war er nach Halle an der Saale gerichtet.
Wer kann das gute Stück erklären, auch wenn die Siegelseite gar nichts hergibt?
LG von bayern klassisch
Am: 06.08.2025 12:18:12
Gelesen: 98887
# 754
@ bayern klassisch [#753]
Hallo Ralph,
der Brief wurde am Anfang der Jungfernfahrt des Dampfers Gneisenau aufgegeben. Diese Fahrt startete am 03.01.1936 in Hamburg via Bremen nach Yokohama. Der Brief wurde am 05.01.1936 an Bord aufgegeben. In Antwerpen wurde der Brief dann der Post an Land übergeben und von dort nach Halle befördert.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gneisenau_(Schiff,_1935)
Am: 06.08.2025 13:41:33
Gelesen: 98863
# 755
@ volkimal [#754]
Hallo Volkmar,
vielen Dank - dann habe ich ja etwas Besonderes geschossen!
LG,
Ralph
Am: 06.08.2025 20:17:58
Gelesen: 98770
# 756
Hallo zusammen
gestartet mit Poststellenstempel "Gennach / über Schwabmünchen" nach Wemding (Schwaben) vermittelt uns der Landpoststempel "SCHWABMÜNCHEN / (LAND) / * * a" das Reisedatum 08.07.1940. Frankiert wurde mit den Zuschlagsmarken für das Winterhilfswerk 2x MiNr 733 (Uhrturm Graz) und 3x MiNr 731 (Drachenfels am Rhein), portogerecht für einen Brief > 20g - 250g.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
gestartet mit Poststellenstempel "Gennach / über Schwabmünchen" nach Wemding (Schwaben) vermittelt uns der Landpoststempel "SCHWABMÜNCHEN / (LAND) / * * a" das Reisedatum 08.07.1940. Frankiert wurde mit den Zuschlagsmarken für das Winterhilfswerk 2x MiNr 733 (Uhrturm Graz) und 3x MiNr 731 (Drachenfels am Rhein), portogerecht für einen Brief > 20g - 250g.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Am: 06.08.2025 20:32:24
Gelesen: 98765
# 757
@ bayern klassisch [#753]
@ volkimal [#754]
Noch eine kleine Ergänzung: Der Empfänger Felix Boumann war seinerzeit und in der Nachkriegszeit ein bekannter Briefmarkensammler.
Viele Grüße
Bernhard
Am: 06.08.2025 21:18:14
Gelesen: 98755
# 758
@ bernhard [#757]
Danke dir für diese Info.
LG,
Ralph
Am: 09.08.2025 18:27:09
Gelesen: 98379
# 759
Liebe Freunde,
auf allgemeinen Wunsch eines Einzelnen zeige ich hier den Sensenmann auf nettem Firmenbrief des Eckart Verlages G.M.B.H. Berlin-Steglitz, Beyme-Strasse 8, der jedoch in Feuerbach über Efringen - Kirchen am 12.06.1935 nach Kirchzarten im Breisgau aufgegeben wurde.
Der Ort hat heute 350 Einwohner - wie viele mögen es 1935 gewesen sein?
LG von bayern klassisch
Der Ort hat heute 350 Einwohner - wie viele mögen es 1935 gewesen sein?
LG von bayern klassisch
Am: 09.08.2025 19:05:35
Gelesen: 98364
# 760
@ bayern klassisch [#759]
Hallo Ralph,
die Zahl von 1935 kenne ich nicht, aber 1905 hatte Feuerbach 302 Einwohner.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 09.08.2025 19:14:07
Gelesen: 98362
# 761
@ volkimal [#760]
Danke dir - immer schön von solch kleinen Orten Post zu finden.
LG,
Ralph
Am: 10.08.2025 09:46:07
Gelesen: 98277
# 762
Hallo,
eine Karte zum Jahreswechsel innerhalb von Dresden mit Winterhilfswerk Mi.Nrn. 651 und 653. Die Rückseite zeigt Briefmarken der Altdeutschen Staaten.

Grüße
Andreas

Grüße
Andreas
Am: 10.08.2025 14:29:52
Gelesen: 98205
# 763
2 Nachnahmen-Briefe mit Berufe-Marken
Viele Grüße,
hajo22
Viele Grüße,
hajo22
Am: 14.08.2025 12:04:36
Gelesen: 97667
# 764
Liebe Freunde,
heute darf ich 2 Belege mit 5 Pfg. EF der Nothilfe 1935 zeigen.

Eine Postkarte aus Bückeburg vom 6.10.1935 nach Frankfurt am Main wurde mit 5 Pfg. frankiert, wobei meines Wissens Fernpostkarten mit 6 Pfg. zu frankieren waren - hier also wohl durchgeschlüpft und ohne Nachporto (das hätte wie hoch sein sollen?) zugestellt.

Noch besser sogar gefiel mir ein Streifband des Geisenheimer Lokal-Anzeigers vom 23.1.1936 nach Wiesbaden. Drucksachen bis 25g und bis 50g sollten wohl nur 4 Pfg. kosten. Bei über 50-100 g jedoch schon 8 Pfg. Die hier verklebten 5 Pfg. sind also wohl einen Pfennig mehr, als notwendig. Wenn ich jetzt noch die passende Zeitung dazu fände.
Bald gibts noch mehr davon, ich warte nur noch auf die Post. :-)
LG von bayern klassisch

Eine Postkarte aus Bückeburg vom 6.10.1935 nach Frankfurt am Main wurde mit 5 Pfg. frankiert, wobei meines Wissens Fernpostkarten mit 6 Pfg. zu frankieren waren - hier also wohl durchgeschlüpft und ohne Nachporto (das hätte wie hoch sein sollen?) zugestellt.

Noch besser sogar gefiel mir ein Streifband des Geisenheimer Lokal-Anzeigers vom 23.1.1936 nach Wiesbaden. Drucksachen bis 25g und bis 50g sollten wohl nur 4 Pfg. kosten. Bei über 50-100 g jedoch schon 8 Pfg. Die hier verklebten 5 Pfg. sind also wohl einen Pfennig mehr, als notwendig. Wenn ich jetzt noch die passende Zeitung dazu fände.
Bald gibts noch mehr davon, ich warte nur noch auf die Post. :-)
LG von bayern klassisch
Am: 15.08.2025 10:11:40
Gelesen: 97507
# 765
Liebe Freunde,
den fand ich schick wegen des farbigen Papiers - etwas, was Altdeutschlandsammler oft genug vermissen.

Kuvert der Firma Brown, Boveri & Cie aus München mit Absenderstempel der Dependance in Halle vom 27.05.1936 an die Mutter nach München im 2. Gewicht. Den Zusammendruck fand ich attraktiv und sammlerisch ist hier sicher nichts.
Diese Firma kannte ich nur als Asea, Brown Boveri, aber auch das ist schon länger her.
LG von bayern klassisch
den fand ich schick wegen des farbigen Papiers - etwas, was Altdeutschlandsammler oft genug vermissen.

Kuvert der Firma Brown, Boveri & Cie aus München mit Absenderstempel der Dependance in Halle vom 27.05.1936 an die Mutter nach München im 2. Gewicht. Den Zusammendruck fand ich attraktiv und sammlerisch ist hier sicher nichts.
Diese Firma kannte ich nur als Asea, Brown Boveri, aber auch das ist schon länger her.
LG von bayern klassisch
Am: 15.08.2025 10:21:56
Gelesen: 97505
# 766
Gerade noch einen gefunden aus Zschoppau vom 11.1.1936 nach Leipzig. Wohl mit 27 Pfg. einen Tick überfrankiert, statt der notwendigen 24 Pfg., aber wenns schee ist, nehmen wirs halt mit:
LG von bayern klassisch
LG von bayern klassisch
Am: 16.08.2025 09:31:15
Gelesen: 97291
# 767
Liebe Freunde,
2 weitere Belege haben zu mir gefunden und ich möchte sie euch gerne vorstellen:

Einschreiben aus Hamburg vom 20.10.1935 nach Lübeck, wo es am Folgetag ankam. Jedoch war die Zustellung lt. Briefträger siegelseitig nicht möglich: "Nicht angetroffen, Frank 21.10.".
Irgendwie scheint Hr. Freese den Brief dann aber doch noch bekommen zu haben, denn eine Retoure ist nicht ersichtlich. Wer weiß, wie das Procedere bei nicht zustellbaren Einschreiben damals war?

Eine Postkarte aus Königszelt vom 19.12.1935 nach Sofia in Bulgarien wollte ich unbedingt haben, da diese Destination sicher nicht häufig war. 3 Tage später war sie da, was heute wohl nicht mehr so möglich wäre.
LG von bayern klassisch

Einschreiben aus Hamburg vom 20.10.1935 nach Lübeck, wo es am Folgetag ankam. Jedoch war die Zustellung lt. Briefträger siegelseitig nicht möglich: "Nicht angetroffen, Frank 21.10.".
Irgendwie scheint Hr. Freese den Brief dann aber doch noch bekommen zu haben, denn eine Retoure ist nicht ersichtlich. Wer weiß, wie das Procedere bei nicht zustellbaren Einschreiben damals war?

Eine Postkarte aus Königszelt vom 19.12.1935 nach Sofia in Bulgarien wollte ich unbedingt haben, da diese Destination sicher nicht häufig war. 3 Tage später war sie da, was heute wohl nicht mehr so möglich wäre.
LG von bayern klassisch
Am: 16.08.2025 10:19:09
Gelesen: 97279
# 768
... und wie es der Zufall will, sind noch 2 weitere Belege hier aufgetaucht:
1. Ortsbrief des Briefmarkenhändlers Oscar Geier aus Dresden an seine a) Frau, b) Tochter, oder c) Mutter Elisabeth Geier ebenda vom 21.01.1936 mit feinem Zusammendruck zu 18 Pfg. und damit für Ortsbriefe über 20-250g um 2 Pfg. überfrankiert, was man gerne hin nimmt. Da hat sich der Herr Geier wirklich bemüht!

2. Auslandsdrucksache mit 3 Pfg. vom 26.3.1936 von Berlin nach Wien "... und selbstverständlich philatelistisch frankiert!" der Firma Äquator. Bei ihrer Ankunft am Folgetag (Respekt!) war der Empfänger, Herr Fähner (nicht Führer) aber nicht mehr in der Starkenbergstr. 24, sondern in der Salmgasse 16/11 anzutreffen. Auch recht.
LG von bayern klassisch
1. Ortsbrief des Briefmarkenhändlers Oscar Geier aus Dresden an seine a) Frau, b) Tochter, oder c) Mutter Elisabeth Geier ebenda vom 21.01.1936 mit feinem Zusammendruck zu 18 Pfg. und damit für Ortsbriefe über 20-250g um 2 Pfg. überfrankiert, was man gerne hin nimmt. Da hat sich der Herr Geier wirklich bemüht!

2. Auslandsdrucksache mit 3 Pfg. vom 26.3.1936 von Berlin nach Wien "... und selbstverständlich philatelistisch frankiert!" der Firma Äquator. Bei ihrer Ankunft am Folgetag (Respekt!) war der Empfänger, Herr Fähner (nicht Führer) aber nicht mehr in der Starkenbergstr. 24, sondern in der Salmgasse 16/11 anzutreffen. Auch recht.
LG von bayern klassisch
Am: 16.08.2025 16:39:32
Gelesen: 97207
# 769
Sammlerpost 1940 in die USA
Ein schöner Sammlerbrief von 1940 in die USA, wo Hitler nicht nur Gegner, sondern auch viele Freunde hatte. Der deutsche Schalterbeamte war so beeindruckt, dass er den am korrekten Porto fehlenden einen Pfennig übersah. Immerhin hatte der Absender bereits 37 Pfennig Zuschlag für den Kulturfond seines Führers gespendet, die dieser für seine Kultur: Bomben und Panzer benötigte. Für den rückseitig dokumentierten Zensor war der Portofehler unwichtig.
Ein schöner Sammlerbrief von 1940 in die USA, wo Hitler nicht nur Gegner, sondern auch viele Freunde hatte. Der deutsche Schalterbeamte war so beeindruckt, dass er den am korrekten Porto fehlenden einen Pfennig übersah. Immerhin hatte der Absender bereits 37 Pfennig Zuschlag für den Kulturfond seines Führers gespendet, die dieser für seine Kultur: Bomben und Panzer benötigte. Für den rückseitig dokumentierten Zensor war der Portofehler unwichtig.
Am: 17.08.2025 18:09:18
Gelesen: 96877
# 770
@ sentawau [#769]
Korrektur
Außer dem aufmerksamen Richard hat anscheinend niemand gemerkt, dass der im vorigen Beitrag abgebildete Brief nach Lissabon/Portugal adressiert ist und nicht in die USA. Ursache ist eine Verwechslung beim Heraussuchen aus der Bilddatei.
Gezeigt werden sollte der nachfolgende Satzbrief vom Juli 1941 in die USA, der reichlich überfrankiert ist. 65 Pfennig hätten gereicht. Verklebt wurden 86 Pfennige, zu denen noch 129 Pfennig °Kultur“spende für den Führer kamen. Das war in Anbetracht der niedrigen Löhne viel Geld, auch wenn es dafür kaum noch etwas zu kaufen gab.
Meinen Irrtum bitte ich zu entschuldigen!
Sentawau
Am: 19.08.2025 16:32:19
Gelesen: 96553
# 771
Liebe Freunde,
ein Ortsbrief aus Bayreuth vom 25.12.1935 wurde mit total 22 Pfg. frankiert - ich denke, 8, 16 oder 20 hätten auch gereicht, aber dann wäre er nicht so attraktiv, wie er ist.
LG von bayern klassisch
ein Ortsbrief aus Bayreuth vom 25.12.1935 wurde mit total 22 Pfg. frankiert - ich denke, 8, 16 oder 20 hätten auch gereicht, aber dann wäre er nicht so attraktiv, wie er ist.
LG von bayern klassisch
Am: 19.08.2025 23:58:00
Gelesen: 96495
# 772
Liebe Freunde,

in Sachsenhausen war man am 29.10.1935 so von den Trachtenmädels hingerissen, dass man dem Schriftleiter Felix Pusch in Bad Wildungen unbedingt einen Express-Brief schicken musste. Die Frankatur von 52 Pfg. deckte das Franko von 12 Pfg. und die Expressgebühr von 40 Pfg. perfekt ab.
Am Folgetag in Bad Wildungen eingetroffen gab es Probleme bei der Zustellung, denn der dortige Briefträger notierte hinten: "nicht angetroffen 29.10." Da verwundert einen doch das Datum des Ankunftsstempels vom 30.10.. Wie soll das denn chronologisch abgelaufen sein, frage ich mich?
LG von bayern klassisch

in Sachsenhausen war man am 29.10.1935 so von den Trachtenmädels hingerissen, dass man dem Schriftleiter Felix Pusch in Bad Wildungen unbedingt einen Express-Brief schicken musste. Die Frankatur von 52 Pfg. deckte das Franko von 12 Pfg. und die Expressgebühr von 40 Pfg. perfekt ab.
Am Folgetag in Bad Wildungen eingetroffen gab es Probleme bei der Zustellung, denn der dortige Briefträger notierte hinten: "nicht angetroffen 29.10." Da verwundert einen doch das Datum des Ankunftsstempels vom 30.10.. Wie soll das denn chronologisch abgelaufen sein, frage ich mich?
LG von bayern klassisch
Am: 20.08.2025 12:15:46
Gelesen: 96431
# 773
Liebe Freunde,
2 weitere Rosinchen haben sich bei mir eingefunden und ich möchte sie euch nicht vorenthalten.

Ein Fensterbrief aus Berlin NW vom 14.11.1935 war mit 25 Pfg. um einen Pfg. überfrankiert auf die Reise nach Stuttgart gegangen, wo er, wann wissen wir nicht, auch sicher ankam.
Aber er erreichte dort wohl nicht ad hoc seinen Empfänger, denn er wurde wohl geöffnet und später mit einem Amtwapperl von Stuttgart 9 verschlossen. Frontseitig lese ich: "Berlin-Wilmersdorf Wilhelmsaue 113 und einen Datumsstempel vom 31.11.1935, was auf eine zweiwöchige Bearbeitungszeit schließen lässt.
Für nähere Informationen hinsichtlich seiner postalischen Abläufe wäre ich dankbar.

Fast noch besser gefällt mir dieser Brief aus Erlangen vom 6.4.1936, der mit 27 statt 25 Pfg. einen Tick überfrankiert wurde, aber das ist ja nichts Besonderes.
Sehr besonders ist aber die Anschrift: "Monsieur Dr. G. Polster (aus Chartres) St. Brieuc (Bretagne) poste restante.
Absender war wohl der Postexpeditor (?) Polster in Erlangen, der in der Bismarckstr. 12 I residierte.
Am 8.4. kam er wohl in St. Brieuc an, doch schon am 9.4. war er in Morlaix, einer wunderschönen Stadt auch in der Bretagne, wobei er jetzt einen T-Stempel erhalten hatte und eine franz. 30 Centimes Portomarke auf ihm prangte, die in Morlaix abgestempelt wurde.
Fragen: Ich nehme an, dass die innerfranzösiche Gebühr für einfache Briefe 30 Centimes betrug - wo wurde die Marke aufgeklebt, am Zielort, oder erst in Morlaix? Oder war die Weiterleitung des Briefes selbst portofrei, nur der Postdienst poste restante kostete etwas? Fragen über Fragen.
LG von bayern klassisch

Ein Fensterbrief aus Berlin NW vom 14.11.1935 war mit 25 Pfg. um einen Pfg. überfrankiert auf die Reise nach Stuttgart gegangen, wo er, wann wissen wir nicht, auch sicher ankam.
Aber er erreichte dort wohl nicht ad hoc seinen Empfänger, denn er wurde wohl geöffnet und später mit einem Amtwapperl von Stuttgart 9 verschlossen. Frontseitig lese ich: "Berlin-Wilmersdorf Wilhelmsaue 113 und einen Datumsstempel vom 31.11.1935, was auf eine zweiwöchige Bearbeitungszeit schließen lässt.
Für nähere Informationen hinsichtlich seiner postalischen Abläufe wäre ich dankbar.

Fast noch besser gefällt mir dieser Brief aus Erlangen vom 6.4.1936, der mit 27 statt 25 Pfg. einen Tick überfrankiert wurde, aber das ist ja nichts Besonderes.
Sehr besonders ist aber die Anschrift: "Monsieur Dr. G. Polster (aus Chartres) St. Brieuc (Bretagne) poste restante.
Absender war wohl der Postexpeditor (?) Polster in Erlangen, der in der Bismarckstr. 12 I residierte.
Am 8.4. kam er wohl in St. Brieuc an, doch schon am 9.4. war er in Morlaix, einer wunderschönen Stadt auch in der Bretagne, wobei er jetzt einen T-Stempel erhalten hatte und eine franz. 30 Centimes Portomarke auf ihm prangte, die in Morlaix abgestempelt wurde.
Fragen: Ich nehme an, dass die innerfranzösiche Gebühr für einfache Briefe 30 Centimes betrug - wo wurde die Marke aufgeklebt, am Zielort, oder erst in Morlaix? Oder war die Weiterleitung des Briefes selbst portofrei, nur der Postdienst poste restante kostete etwas? Fragen über Fragen.
LG von bayern klassisch
Am: 20.08.2025 13:34:20
Gelesen: 96421
# 774
@ bayern klassisch [#773]
Hallo Ralph,
In Frankreich gab es Postlagergebühren. Wann das genau war, weiß ich nicht. Mehr Informationen findest du beim Thema "Postlagergebühren". Eine Liste der Länder ist in diesem Beitrag:
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=263426
Viele Grüße
Volkmar
Am: 21.08.2025 09:17:56
Gelesen: 96282
# 775
Liebe Freunde,
heute zeige ich 2 weitere Briefe, diesmal Nachnahmen, die mir mit dieser Ausgabe frankiert nicht so häufig zu sein scheinen.

Am 31.10.1935 gab der Briefmarkenhändler Walter Behrens in Braunschweig eine Nachnahme über 6 Mark 22 Pfg. nach Nordholz auf, die am 2.11. ankam, jedoch notierte der Postbote hinten "Nicht angetroffen, T. 2/11". Irgendwie scheint alles aber dann doch glatt gelaufen zu sein, denn retourniert wurde der Brief nicht. Frankiert wurden 33 Pfg. - war das so korrekt?

Einen Monat später gleicher Korrespondenz, ging eine Nachnahme über 6 Mark 62 Pfg. auf die Reise, wobei jetzt nur 32 Pfg. frankiert wurden. Ich vermute, weiß es aber nicht, dass die Nachnahme 20 Pfg. und der Brief selbst 12 Pfg. gekostet haben könnte, dann würde es ja passen.
LG von bayern klassisch

Am 31.10.1935 gab der Briefmarkenhändler Walter Behrens in Braunschweig eine Nachnahme über 6 Mark 22 Pfg. nach Nordholz auf, die am 2.11. ankam, jedoch notierte der Postbote hinten "Nicht angetroffen, T. 2/11". Irgendwie scheint alles aber dann doch glatt gelaufen zu sein, denn retourniert wurde der Brief nicht. Frankiert wurden 33 Pfg. - war das so korrekt?

Am: 21.08.2025 14:13:29
Gelesen: 96245
# 776
Liebe Freunde,
zwei simple Sachen für heute von mir:

Einfacher Brief aus Mannheim vom 30.06.1936 (Letzttag der Gültigkeit dieser Serie, vom Anbieter und den Betrachtern offensichtlich unbemerkt geblieben) an die Internationale Schutzkompagnie für Industrie und Handel in Berlin am Kudamm. Schöne Anschrift, gute Adresse.
Hinten erfreut uns ein Absendereindruck, der mich als bekennenden Mercedes - Freund gut gefällt: Motoren-Werke Mannheim A.-G. Vorm(als) Benz Abt. Stat. Motorenbau, Mannheim.
Wo wurds erfunden? Richtig!
Das Simpelste des Simplen dürften 12 Pfg. EF sein, weil Masse in jeder Beziehung - und doch findet man hübsche Marken, gut gestempelt auf ordentlichen Briefen gar nicht so häufig.
Vor allem nicht mit dem postalischen Gewichtsvermerk oben links: "20g". Der Brief lag also mit genau 20 g gerade noch so im Bereich der 1. Gewichtsstufe. Briefe mit Gewichtsvermerk bei der Normalpost habe ich bisher von den Nothilfen 1934 und 1935 noch nicht gesehen. Postgeschichte halt.
LG von bayern klassisch

Einfacher Brief aus Mannheim vom 30.06.1936 (Letzttag der Gültigkeit dieser Serie, vom Anbieter und den Betrachtern offensichtlich unbemerkt geblieben) an die Internationale Schutzkompagnie für Industrie und Handel in Berlin am Kudamm. Schöne Anschrift, gute Adresse.
Hinten erfreut uns ein Absendereindruck, der mich als bekennenden Mercedes - Freund gut gefällt: Motoren-Werke Mannheim A.-G. Vorm(als) Benz Abt. Stat. Motorenbau, Mannheim.
Wo wurds erfunden? Richtig!
Das Simpelste des Simplen dürften 12 Pfg. EF sein, weil Masse in jeder Beziehung - und doch findet man hübsche Marken, gut gestempelt auf ordentlichen Briefen gar nicht so häufig.
Vor allem nicht mit dem postalischen Gewichtsvermerk oben links: "20g". Der Brief lag also mit genau 20 g gerade noch so im Bereich der 1. Gewichtsstufe. Briefe mit Gewichtsvermerk bei der Normalpost habe ich bisher von den Nothilfen 1934 und 1935 noch nicht gesehen. Postgeschichte halt.
LG von bayern klassisch
Am: 25.08.2025 16:02:59
Gelesen: 95705
# 777
Alte Kämpfer (Mi.863)

Zum 9. November 1943 erschien eine Sondermarke zu Ehren der 1923 beim gescheiterten Putschversuch in München gefallenen „Alten Kämpfer“ der Hitlerpartei. Der Aufstand galt nicht dem Staat Bayern, der bereits von der republikfeindlichen Bayerischen Volkspartei regiert wurde, sondern der Reichsregierung. In der Gegnerschaft zu ihr waren sich Nazis und Bayernpartei einig, aber untereinander Rivalen. Die Putschisten trugen Waffen, die sie zuvor u.a. in Münchener Klöstern versteckt hatten. Aber zu ihrer Überraschung schoss vor der Feldherrenhalle auf Befehl der Landesregierung die Polizei auf sie. Es gab 16 tote Putschisten. Auch 4 Polizisten wurden erschossen. Hitler als Anstifter landete danach für einige Zeit hinter den schwedischen Gardinen einer komfortabel eingerichteten Zelle der Festung Landsberg, wo er in Ruhe den Klassiker der NS-Barbarei „Mein Kampf“ schrieb. Der ebenfalls angeklagte Miterfinder der Dolchstoßlegende General Erich Ludendoff kam, obgleich schwer belastet, wegen seiner Verdienste frei.
Auf der abgebildeten Postkarte sind die Namen von Sender und Empfänger gleich. Ob auch identisch, ist nicht auszumachen. Seit 1939 fanden in München am 9. November keine Massenaufmärsche mehr statt, sondern nur Feiern der noch lebenden Alten Kämpfer mit ihrem Führer. Sehr gut möglich, dass der Absender einer von ihnen war. Das legt der Text nahe: Mögen uns die Toten des 9. November wie auch die Toten des jetzigen schweren Ringens Verpflichtung und Ansporn sein, verbissen für den Endsieg zu kämpfen, damit Deutschland lebe. Heil Hitler – Ihr Ergebenster ….
Die Karte mit Rückschein und gedrucktem (!) Luftpostvermerk ist privaten Ursprungs und für die Mehrfachverwendung der Sondermarke gedacht. Tatsächlich ist sie nur um einen Pfennig überfrankiert (6+30+30+10). Der Stempel ist m. W. ein normaler Münchener Schalterstempel.
München ist seit 1940 immer wieder durch Bombardierung schwer beschädigt worden, Augsburg im Februar 1944. Das dürfte die Alten Kämpfer in ihrem Wahn aber kaum beeindruckt haben.
Hans Hubert Hofmann: Der Hitlerputsch. 1961. – Wikipedia

Zum 9. November 1943 erschien eine Sondermarke zu Ehren der 1923 beim gescheiterten Putschversuch in München gefallenen „Alten Kämpfer“ der Hitlerpartei. Der Aufstand galt nicht dem Staat Bayern, der bereits von der republikfeindlichen Bayerischen Volkspartei regiert wurde, sondern der Reichsregierung. In der Gegnerschaft zu ihr waren sich Nazis und Bayernpartei einig, aber untereinander Rivalen. Die Putschisten trugen Waffen, die sie zuvor u.a. in Münchener Klöstern versteckt hatten. Aber zu ihrer Überraschung schoss vor der Feldherrenhalle auf Befehl der Landesregierung die Polizei auf sie. Es gab 16 tote Putschisten. Auch 4 Polizisten wurden erschossen. Hitler als Anstifter landete danach für einige Zeit hinter den schwedischen Gardinen einer komfortabel eingerichteten Zelle der Festung Landsberg, wo er in Ruhe den Klassiker der NS-Barbarei „Mein Kampf“ schrieb. Der ebenfalls angeklagte Miterfinder der Dolchstoßlegende General Erich Ludendoff kam, obgleich schwer belastet, wegen seiner Verdienste frei.
Auf der abgebildeten Postkarte sind die Namen von Sender und Empfänger gleich. Ob auch identisch, ist nicht auszumachen. Seit 1939 fanden in München am 9. November keine Massenaufmärsche mehr statt, sondern nur Feiern der noch lebenden Alten Kämpfer mit ihrem Führer. Sehr gut möglich, dass der Absender einer von ihnen war. Das legt der Text nahe: Mögen uns die Toten des 9. November wie auch die Toten des jetzigen schweren Ringens Verpflichtung und Ansporn sein, verbissen für den Endsieg zu kämpfen, damit Deutschland lebe. Heil Hitler – Ihr Ergebenster ….
Die Karte mit Rückschein und gedrucktem (!) Luftpostvermerk ist privaten Ursprungs und für die Mehrfachverwendung der Sondermarke gedacht. Tatsächlich ist sie nur um einen Pfennig überfrankiert (6+30+30+10). Der Stempel ist m. W. ein normaler Münchener Schalterstempel.
München ist seit 1940 immer wieder durch Bombardierung schwer beschädigt worden, Augsburg im Februar 1944. Das dürfte die Alten Kämpfer in ihrem Wahn aber kaum beeindruckt haben.
Hans Hubert Hofmann: Der Hitlerputsch. 1961. – Wikipedia
Am: 25.08.2025 16:25:26
Gelesen: 95689
# 778
Liebe Freunde,
aus Schorsch Kemsers Shop kann man oft gute Stücke bekommen - so wie dieses hier, welches eine sehr seltene Kombination des 24 Pfg. Frankos zeigt: 20 plus 4. Von Ergoldsbach nach Straubing mit dem schönen, altbayerischen Braungardt-Stempel, das nimmt man doch gerne mit. Danke Schorsch für dieses Schmankerl!
LG von bayern klassisch
aus Schorsch Kemsers Shop kann man oft gute Stücke bekommen - so wie dieses hier, welches eine sehr seltene Kombination des 24 Pfg. Frankos zeigt: 20 plus 4. Von Ergoldsbach nach Straubing mit dem schönen, altbayerischen Braungardt-Stempel, das nimmt man doch gerne mit. Danke Schorsch für dieses Schmankerl!
LG von bayern klassisch
Am: 25.08.2025 16:30:28
Gelesen: 95687
# 779
Liebe Freunde,

ein Einschreiben aus Hof an der Saale vom 9.5.1936 nach Dillingen erfreut den Besitzer mit 43 Pfg., also nur 1 Pfg. überfrankiert.
Aber jetzt wird es speziell, denn dergleichen habe ich bis dato noch nie gesehen:
Ortswarenprobe von und nach Lübeck vom 28..4.1936 mit 30 Pfg. korrekt frankiert über 250-500 g.
Hätte nie gedacht, dergleichen mal sehen zu dürfen, jetzt ist es mir vergönnt!
LG von bayern klassisch

ein Einschreiben aus Hof an der Saale vom 9.5.1936 nach Dillingen erfreut den Besitzer mit 43 Pfg., also nur 1 Pfg. überfrankiert.
Aber jetzt wird es speziell, denn dergleichen habe ich bis dato noch nie gesehen:
Ortswarenprobe von und nach Lübeck vom 28..4.1936 mit 30 Pfg. korrekt frankiert über 250-500 g.
Hätte nie gedacht, dergleichen mal sehen zu dürfen, jetzt ist es mir vergönnt!
LG von bayern klassisch
Am: 25.08.2025 16:45:58
Gelesen: 95683
# 780
Sondermarken zu 6 und 12 Pf. jeweils Viererblocks gestempelt Berlin 30.1.1938 per Einschreiben in die USA, Ankunft New York 2.7. und Concord 7.2.1938.
Anlaß der Sondermarken: 5. Jahrestag der Machtergreifung (1933). Keine Luftpost. Porto für einen Brief über 20 gr.

Viele Grüße
hajo22

Viele Grüße
hajo22
Am: 25.08.2025 16:48:54
Gelesen: 95682
# 781
@ hajo22 [#780]
DAS ist mal ne Bombe! Traumbrief, vlt. finde ich ja mal so etwas mit den Nothilfen 1934 und 1935.
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Am: 25.08.2025 17:47:50
Gelesen: 95655
# 782
@ bayern klassisch [#779]
Hallo,
ein Traumbeleg, Deine Orts-Warenprobe.
Diese Sendungsart ist schon sehr selten, ich darf jetzt einen mit AFS mein Eigen nennen, aber in dieser Form, einfach nur herrlich.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.08.2025 18:06:48
Gelesen: 95647
# 783
@ HWS-NRW [#782]
Hallo Werner,
danke, sehe ich auch so. Was ist ein AFS?
LG,
Ralph
Am: 25.08.2025 18:12:19
Gelesen: 95643
# 784
@ bayern klassisch [#783]
Das ist im Post-Sprachgebrauch ein Absenderfreistempel, das sind die früher roten und jetzt blauen gedruckten Stempel, meist auf Dienst- und Firmenbriefen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.08.2025 18:24:35
Gelesen: 95636
# 785
@ bayern klassisch [#779]
da muss ich jetzt doch mal nachhaken.
Wie bekommt man in solch einen Umschlag über 250 g, ohne das am Umschlag entsprechende Spuren zu sehen sind?
Oder war die Warenprobe eine dünne Bleiplatte?
@ HWS-NRW [#782]
In der Form des nicht plausiblen Gewichtes ist das leider für mich kein Traumbeleg. Oder habe ich etwas übersehen?
Ich möchte dem Beleg aber nicht in Abrede stellen, dass er optisch nicht schön ist.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 25.08.2025 18:27:21
Gelesen: 95631
# 786
@ Frankenjogger [#785]
Hallo Klemens,
es kann ja eine Warenprobe dem Brief angehangen haben. Leider ist die Warenprobe nicht mehr vorhanden, wie in 99,9999% aller Briefe, sonst könnte ich dir es genau sagen.
LG,
Ralph
Am: 25.08.2025 18:47:19
Gelesen: 95624
# 787
@ bayern klassisch [#786]
"es kann ja eine Warenprobe dem Brief angehangen haben."
So etwas habe ich bisher noch nicht gesehen, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
"Leider ist die Warenprobe nicht mehr vorhanden, wie in 99,9999% aller Briefe"
Das trifft sicher zu, aber man sieht einem Brief aus dünnem Papier an, wenn der Inhalt > 50 g war.
Ich bin nur skeptisch, bei solchen Angaben: korrekt frankiert über 250-500 g
Viele Grüße,
Klemens
Am: 25.08.2025 19:11:42
Gelesen: 95615
# 788
@ Frankenjogger [#787]
Hallo Klemens,
wie geschrieben ist die Warenprobe nur dann zu eruieren, wenn man Absender und Empfänger kennt und somit die geschäftliche Beziehung unterstellen kann.
Ich habe Briefe von und nach Bayern, die siegelseitig noch Bindfäden von angehängten Mustern aufweisen. Aber das hilft dir hier wohl nicht weiter.
Nach dem Tarif kosteten Ortsbriefe mit Muster über 250-500 g den frankierten Betrag. Was soll ich sonst noch dazu schreiben? Leider war ich damals nicht dabei, aber wie ein Sammlerbrief sieht er nicht gerade aus, dafür ist er nicht schön genug.
LG,
Ralph
Am: 26.08.2025 12:42:42
Gelesen: 95499
# 789
Zuschlagsmarke zu 42 + 108 Pfg. "Braunes Band" auf R-Brief vom 9.1.1944 aus Berlin-Charlottenburg 7 nach Husum
Ankunft 11.1.1944.

Viele Grüße,
hajo22

Viele Grüße,
hajo22
Am: 27.08.2025 16:18:40
Gelesen: 95093
# 790
Liebe Freunde,
nach zähem Ringen mit Gegenbietern und anderen, finsteren Mächten gelang es mir, endlich mal einen Dreierstreifen der 5 Pfg. zu schnappen und dieser hier stammt sogar vom Rand.
Uelzen 28.11.1934 nach Hannover hätte zwar nur 12 Pfg. gekostet, aber man war großzügig, so, wie es sein sollte, wenn man schon die teuren Wohlfahrtsmarken verwendete. Ich mags!
LG von bayern klassisch
nach zähem Ringen mit Gegenbietern und anderen, finsteren Mächten gelang es mir, endlich mal einen Dreierstreifen der 5 Pfg. zu schnappen und dieser hier stammt sogar vom Rand.
Uelzen 28.11.1934 nach Hannover hätte zwar nur 12 Pfg. gekostet, aber man war großzügig, so, wie es sein sollte, wenn man schon die teuren Wohlfahrtsmarken verwendete. Ich mags!
LG von bayern klassisch
Am: 28.08.2025 18:28:21
Gelesen: 94941
# 791
@ bayern klassisch [#790]
Ebenfalls mit 15 Rpf freigemacht, ist dieser Brief. Verwendet wurde wohl ein Zusammendruck aus einem Heftchenblatt mit der MiNr. 751 und MiNr. 756. Erwähnenswert bei diesem Sammlerbeleg ist der Tagesstempel Hannover Sch. A. a vom 30.1.41, der im normalen Tagesbetrieb bei der Entwertung der Frankatur vermutlich eher selten zur Anwendung kam.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Ebenfalls mit 15 Rpf freigemacht, ist dieser Brief. Verwendet wurde wohl ein Zusammendruck aus einem Heftchenblatt mit der MiNr. 751 und MiNr. 756. Erwähnenswert bei diesem Sammlerbeleg ist der Tagesstempel Hannover Sch. A. a vom 30.1.41, der im normalen Tagesbetrieb bei der Entwertung der Frankatur vermutlich eher selten zur Anwendung kam.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 29.08.2025 13:25:54
Gelesen: 94787
# 792
Liebe Freunde,
großer Ortsbrief aus Berlin NW vom 3.3.1936 portogerecht mit 8 Pfg. frankiert.
LG von bayern klassisch
LG von bayern klassisch
Am: 01.09.2025 09:53:20
Gelesen: 94391
# 793
Liebe Freunde,
heute kommen 2 Drucksachen zur Ansicht:
1. Karte als DS mit 3 Pfg. Frankatur und schönem Sonderstempel von Enzklösterle in Württemberg vom 22.10.1935 an Herrn Kurt Horn in Dresden. Sicher dürfte er sich über diese Karte gefreut haben, auch wenn Mitteilungen jeder Art mangeln.

2. Drucksache als Einschreiben vom Pößneck am 14.11.1935 an Herrn Christiansen in Flensburg, wo sie am Folgetag ankam. Leider kein Inhalt mehr vorhanden, was Wunder. Der Beisatz: "Sammlermarken ! Bitten nicht verschmieren" ist verständlich und hatte damals noch Sinn gemacht, denn beide Marken (30 Pfg. fürs Einschreiben, 3 Pfg. für die einfache DS) wurden fein und unverschmiert auf die Reise und an den Empfänger gebracht. Dergleichen Zusätze werden heute geflissentlich ignoriert, was sehr schade ist. Freuen wir uns also an diesem Beleg aus längst vergangener Zeit, als es noch möglich war, saubere Abschläge zu bekommen, wenn man einen Zuschlag von 22 Pfennigen der Wohlfahrt opferte.
LG von bayern klassisch
1. Karte als DS mit 3 Pfg. Frankatur und schönem Sonderstempel von Enzklösterle in Württemberg vom 22.10.1935 an Herrn Kurt Horn in Dresden. Sicher dürfte er sich über diese Karte gefreut haben, auch wenn Mitteilungen jeder Art mangeln.

Am: 02.09.2025 15:22:00
Gelesen: 93970
# 794
Liebe Freunde,
"they come as three" sagt der Franzose und so soll es auch sein:

Einschreiben aus Dresden vom 14.10.1935 frankiert portogerecht mit 54 Pfg. (30 E-Brief und 24 für den über 20-100g schweren Brief nach Wittgensdorf bei Chemnitz, wo er am Folgetag ankam. Eigentlich war das braune Kuvert für den Versand von Geldwerten vorgesehen, aber so macht es auch Spaß.
Ein Orts-Expreß-Einschreiben aus Hannover findet man auch nicht alle Tage - hier mit 85 Pfg. Frankatur vom 10.10.1935. Entweder der Brief ist um 7 Pfg. über-, oder um einen Pfg. unterfrankiert, das werden wir wohl nie mehr erfahren, aber schmuck ist er allemal.
"Last but not least" ein Einschreiben vom 14.03.1936 von Heidelberg nach Darmstadt, frankiert mit 54 Pfg. (30 Einschreiben, 24 für den schweren Brief), das auch nicht übel daher kommt.
Sodele, jetzt sind die vorhandenen Bestände der 1935-er Nothilfe im Album und man wird sehen, was noch alles auf den Markt kommt.
LG von bayern klassisch

Einschreiben aus Dresden vom 14.10.1935 frankiert portogerecht mit 54 Pfg. (30 E-Brief und 24 für den über 20-100g schweren Brief nach Wittgensdorf bei Chemnitz, wo er am Folgetag ankam. Eigentlich war das braune Kuvert für den Versand von Geldwerten vorgesehen, aber so macht es auch Spaß.
Ein Orts-Expreß-Einschreiben aus Hannover findet man auch nicht alle Tage - hier mit 85 Pfg. Frankatur vom 10.10.1935. Entweder der Brief ist um 7 Pfg. über-, oder um einen Pfg. unterfrankiert, das werden wir wohl nie mehr erfahren, aber schmuck ist er allemal.
"Last but not least" ein Einschreiben vom 14.03.1936 von Heidelberg nach Darmstadt, frankiert mit 54 Pfg. (30 Einschreiben, 24 für den schweren Brief), das auch nicht übel daher kommt.
Sodele, jetzt sind die vorhandenen Bestände der 1935-er Nothilfe im Album und man wird sehen, was noch alles auf den Markt kommt.
LG von bayern klassisch
Am: 03.09.2025 15:29:01
Gelesen: 93798
# 795
@ bayern klassisch [#793]
Nanu, wirklich der Franzose?
liebe Grüße,
hajo22
Am: 03.09.2025 18:43:40
Gelesen: 93760
# 796
Auslandsbrief frankiert mit 25 Pfg. aus der Serie "100 Jahre Deutsche Eisenbahn" von 1935. Gestempelt Postamt Berlin NW 7 nach London.
viele Grüße
hajo22
viele Grüße
hajo22
Am: 04.09.2025 16:49:22
Gelesen: 93631
# 797
Luftpostbrief aus Berlin vom 31.8.1940 nach USA. Frankiert mit 40 Pfg. Hindenburg/Dauerserie und 25 Pfg. Leipziger Messe Sondermarke.
Gewicht lt. schriftlicher Angabe 4 g. (Gebühr bis 5 g. = 40 Pfg.) + Auslandsgebühr 25 Pfg.

Rückseitig deutsche Zensur.
Viele Grüße,
hajo22

Rückseitig deutsche Zensur.
Viele Grüße,
hajo22
Am: 06.09.2025 14:49:08
Gelesen: 93267
# 798
Einschreibbrief aus Berlin-Reinickendorf West 3 von 1944 mit Marken aus dem Kameradschaftsblock nach Pilsen. Überfrankiert.
Grüße
hajo22
Grüße
hajo22
Am: 06.09.2025 19:06:24
Gelesen: 93170
# 799
Liebe Trachtenfreunde,
zwei weitere Schmankerl sind mir zugelaufen:

Einfaches Einschreiben (12+30 Pfg.) aus Mannheim vom 25.02.1936 nach Frankfurt am Main. Dort angekommen am selben Tag im Postamt 17 um 14.00 - 15.00 Uhr. Allerdings notierte der Postbote siegelseitig: "Nicht angetroffen, Klein, 25/2."
Offenbar war Wilhelm Dietrich dort nicht mehr zu Gange, eine Anschriftenänderung erfolgte aber auch nicht, nur ein weiterer Stempel vom Hauptpostamt 1 ab zwischen 15.00 und 16.00 Uhr ziert die Rückseite und man hat das Einschreiben wohl doch noch zustellen können.
Gekauft habe ich ihn wegen des Namens Wilfried Dietrich, den Älteren noch bekannt als der wohl beste Ringer Deutschlands, vlt. Europas, vlt. der ganzen Welt, der ein Nachbar meiner Mutter war und von dem ich meinen (einzigen) Schäferhund gekauft habe, als er noch Beamter der Zulassungsstelle Ludwigshafen und Hundezüchter war. Leider gab es mehrere Namensgleiche, denn der mir Bekannte ist es natürlich nicht gewesen 1936.

Dazu bekam ich noch eine leicht überfrankierte Postkarte aus Hamburg vom 14.10.1935 nach Bad Kudowa, heute wohl zu Polen gehörig, mit 3 feinen Abschlägen der Hansaposta 1935. In weiser Voraussicht schrieb man damals - nur für mich! - die Worte: "Für Sammlung" auf und in eben jener findet sich auch ihr verdientes Plätzchen.
LG von bayern klassisch

Einfaches Einschreiben (12+30 Pfg.) aus Mannheim vom 25.02.1936 nach Frankfurt am Main. Dort angekommen am selben Tag im Postamt 17 um 14.00 - 15.00 Uhr. Allerdings notierte der Postbote siegelseitig: "Nicht angetroffen, Klein, 25/2."
Offenbar war Wilhelm Dietrich dort nicht mehr zu Gange, eine Anschriftenänderung erfolgte aber auch nicht, nur ein weiterer Stempel vom Hauptpostamt 1 ab zwischen 15.00 und 16.00 Uhr ziert die Rückseite und man hat das Einschreiben wohl doch noch zustellen können.
Gekauft habe ich ihn wegen des Namens Wilfried Dietrich, den Älteren noch bekannt als der wohl beste Ringer Deutschlands, vlt. Europas, vlt. der ganzen Welt, der ein Nachbar meiner Mutter war und von dem ich meinen (einzigen) Schäferhund gekauft habe, als er noch Beamter der Zulassungsstelle Ludwigshafen und Hundezüchter war. Leider gab es mehrere Namensgleiche, denn der mir Bekannte ist es natürlich nicht gewesen 1936.

Dazu bekam ich noch eine leicht überfrankierte Postkarte aus Hamburg vom 14.10.1935 nach Bad Kudowa, heute wohl zu Polen gehörig, mit 3 feinen Abschlägen der Hansaposta 1935. In weiser Voraussicht schrieb man damals - nur für mich! - die Worte: "Für Sammlung" auf und in eben jener findet sich auch ihr verdientes Plätzchen.
LG von bayern klassisch
Am: 06.09.2025 19:11:19
Gelesen: 93163
# 800
Liebe Freunde,
das habe ich schon in der Sammlung, weil es eine häufige Kombination ist mit 3, 4 und 5 Pfg., aber die Rückseite hatte es mir angetan, da konnte ich für einen BP$ nicht mehr an mir halten und habe zugeschlagen:

Eine Martine Landmann schrieb am 17.06.1935 diesen einfachen Brief an den Amtsgerichtsrat i. R. Landmann in Leipzig. Das Mondgesicht "Gute Nacht" ist schon göttlich und auch die beiden Wapperl E.L. in rot und grün fand ich entzückend.
LG von bayern klassisch

Eine Martine Landmann schrieb am 17.06.1935 diesen einfachen Brief an den Amtsgerichtsrat i. R. Landmann in Leipzig. Das Mondgesicht "Gute Nacht" ist schon göttlich und auch die beiden Wapperl E.L. in rot und grün fand ich entzückend.
LG von bayern klassisch
Am: 07.09.2025 14:13:02
Gelesen: 93025
# 801
Ortsbrief per Rohrpost aus Berlin-Charlottenburg 2 vom 20.9.1944 frankiert mit dem Satz Goldschmiedekunst 6+4 Pfg., 12+88 Pfg. + 8 Pfg. DS.
Ankunftsstempel Berlin Charlottenburg 4 am gleichen Tag.

hajo22

hajo22
Am: 07.09.2025 17:10:24
Gelesen: 92988
# 802
Luftpostbrief (10 gr.) gestempelt 13.11.1936 Berlin Halensee 1 frankiert mit 5x50 Pfg. Zeppelinmarke und 25 Pfg. Dauerserie Hindenburg.
Der Brief ist nach L.A./USA adressiert.
hajo22
hajo22
Am: 09.09.2025 09:54:36
Gelesen: 92578
# 803
Guten Morgen,
hier ein paar weitere Stücke mit Bogenecken der Mi.Nr. 558 des Ständesatzes:
Fernbrief bis 20 g von Börninghausen nach Hille, 3 Pf. überfrankiert:
Fernbrief bis 20 g von Delitzsch nach Freiroda, portogerecht frankiert (5 Pf. Marken aus der Bogenecke 4 mit der seltenen Formnummer 4):
Auslandsbrief bis 20 g von Mainz nach Kaltbrunn in der Schweiz, portogerecht frankiert. Rückseitig Ankunftsstempel vom folgenden Tag:
Viele Grüße
Stefan
Fernbrief bis 20 g von Delitzsch nach Freiroda, portogerecht frankiert (5 Pf. Marken aus der Bogenecke 4 mit der seltenen Formnummer 4):
Auslandsbrief bis 20 g von Mainz nach Kaltbrunn in der Schweiz, portogerecht frankiert. Rückseitig Ankunftsstempel vom folgenden Tag:
Viele Grüße
Stefan
Am: 09.09.2025 10:16:59
Gelesen: 92571
# 804
@ Fiete [#803]
Lieber Stefan,
die Mehrfachfrankaturen sind aber wunderschön, da kann ich dir nur gratulieren. Klasse!
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
Am: 09.09.2025 16:45:26
Gelesen: 92424
# 805
Zuschlagsmarke 12+88 (Pfg.) "Großer Preis von Wien" gestempelt 15.10.1944 Berlin NW 7 auf Brief an einen Oberstltn. in Spremberg.
hajo22
hajo22
Am: 09.09.2025 22:38:24
Gelesen: 92337
# 806
Guten Abend,
hier zwei Stücke aus der Serie "Moderne Bauten":
Eingeschriebener Auslandsbrief bis 20 g nach Japan aus der Plage-Korrespondenz ([#376] und [#483]):
Fernbrief von Berlin nach Frankfurt am Main, wobei die beiden verwendeten Marken dahingehend "umgebaut" wurden, dass das Mittelstück der 6 Pf. Marke mit dem Rahmen der 3 Pf. Marke und das Mittelstück der 12 Pf. Marke mit dem Rahmen der 25 Pf. Marke versehen wurde:

Viele Grüße
Stefan
Fernbrief von Berlin nach Frankfurt am Main, wobei die beiden verwendeten Marken dahingehend "umgebaut" wurden, dass das Mittelstück der 6 Pf. Marke mit dem Rahmen der 3 Pf. Marke und das Mittelstück der 12 Pf. Marke mit dem Rahmen der 25 Pf. Marke versehen wurde:

Viele Grüße
Stefan
Am: 10.09.2025 23:24:18
Gelesen: 92047
# 807
@ hajo22 [#801]
Ein sagenhafter Rohrpostbrief! Unbedingt von Schlegel jr. prüfen und registrieren lassen. Die Prüfgebühr ist er mehr als wert!
Voller Bewunderung
Sentawau
Am: 11.09.2025 21:34:22
Gelesen: 91777
# 808
@ Fiete [#806]
Hallo,
kommen solche Spielereien mit den ausgetauschten Mittelstücken öfter vor ?
Ich habe einen ähnlichen Brief, allerdings aus Zeiten der Weimarer Republik, passt hier also nicht ins Thema.
Briefmarken zerschneiden und was neues kreieren, seltsam. Und dann anscheinend auch noch befördert, danke fürs Zeigen !
Gruß Ulf
Am: 12.09.2025 21:47:22
Gelesen: 91603
# 809
Guten Abend,
normalerweise interessiert mich nur Philatelie der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Normalerweise kaufe ich auch keine einzelnen Belege. Bei diesem hier habe ich für beide Aussagen eine Ausnahme gemacht.
Dieser Brief hat einen interessanten Absender (Bayer I.G. Farben Leverkusen), einen passenden Stempel, einen (für mich) interessanten Empfänger (Firma für Kunstdrucke in Kassel-Rothenditmold) und eine interessante Frankatur.
Es wurden insgesamt 52 Pfennig frankiert: Vorderseite Mi-Nr. 761 und 768, Rückseite 4x Mi-Nr. 760. Das Porto von 52 Pfennig setzt sich zusammen aus 12 Pfennig für einen Brief im Fernverkehr und 40 Pfennig für die Eilzustellung.
Auf der Vorderseite sind die Briefmarken mit einem Tagesstempel des Postamts LEVERKUSEN- / I.G.WERK am 18.3.1941 (17-18 Uhr) entwertet.
Die Rückseite ist interessant: Die vier dort frankierten Briefmarken wurden erst bei der Ankunft gestempelt. Der Stempel des Postamts KASSEL / 1 e wurde als Blankostempel sowie auf den Briefmarken abgeschlagen. Allerdings findet sich hier auf den Briefmarken eine andere Uhrzeit im Stempel (6-7 Uhr), als auf dem Blankoabschlag (5-6 Uhr).
Für mich ein sehr spannendes Stück, das mir dann doch einen niedrigen einstelligen €-Betrag wert war.
Viele Grüße
Christoph
Dieser Brief hat einen interessanten Absender (Bayer I.G. Farben Leverkusen), einen passenden Stempel, einen (für mich) interessanten Empfänger (Firma für Kunstdrucke in Kassel-Rothenditmold) und eine interessante Frankatur.
Es wurden insgesamt 52 Pfennig frankiert: Vorderseite Mi-Nr. 761 und 768, Rückseite 4x Mi-Nr. 760. Das Porto von 52 Pfennig setzt sich zusammen aus 12 Pfennig für einen Brief im Fernverkehr und 40 Pfennig für die Eilzustellung.
Auf der Vorderseite sind die Briefmarken mit einem Tagesstempel des Postamts LEVERKUSEN- / I.G.WERK am 18.3.1941 (17-18 Uhr) entwertet.
Am: 13.09.2025 09:52:29
Gelesen: 91487
# 810
@ Dulfen1 [#808]
Ich habe nur dieses eine derartige Stück. Wie häufig diese Art "Umbauten" sind, kann ich daher leider nicht sagen.
Viele Grüße
Stefan
Am: 13.09.2025 13:07:45
Gelesen: 91460
# 811
Liebe Freunde,
nach 5 Tagen ohne Post kamen 2 Belege gleichzeitig an:

1. Dienstpostkarte des Standesamts Wolsier frankiert am ?? in Spa??? nach Kleßen in Westhavelland. Man teilt mit, dass Frau Rätke-Fischer, geheiratet am 1.12.1933, eine Tochter geboren Nr. 5, 1935 bekommen hat. Der Vorname war vlt. noch nicht bekannt?
Frage: Warum verwendete man hier eine Marke mit 4 Pfg. Zuschlag?
2. Einschreiben aus Königsberg (heute Kaliningrad als Teil Russlands) an die Briefmarkenhandlung Josef Losse in Berlin W62. Man achte auf die 4 zentrischen Abschläge des Sonderstempels der Ostropa vom 23.6.1935 und schon am Folgetag war er in Balin, wa? Ich danke einem engagierten Forumsmitglied für seinen Hinweis, ohne den ich dieses feine Briefchen nicht hätte sehen können. Grazie mille, caro Michele!
LG von bayern klassisch

1. Dienstpostkarte des Standesamts Wolsier frankiert am ?? in Spa??? nach Kleßen in Westhavelland. Man teilt mit, dass Frau Rätke-Fischer, geheiratet am 1.12.1933, eine Tochter geboren Nr. 5, 1935 bekommen hat. Der Vorname war vlt. noch nicht bekannt?
Frage: Warum verwendete man hier eine Marke mit 4 Pfg. Zuschlag?
2. Einschreiben aus Königsberg (heute Kaliningrad als Teil Russlands) an die Briefmarkenhandlung Josef Losse in Berlin W62. Man achte auf die 4 zentrischen Abschläge des Sonderstempels der Ostropa vom 23.6.1935 und schon am Folgetag war er in Balin, wa? Ich danke einem engagierten Forumsmitglied für seinen Hinweis, ohne den ich dieses feine Briefchen nicht hätte sehen können. Grazie mille, caro Michele!
LG von bayern klassisch
Am: 13.09.2025 21:28:18
Gelesen: 91350
# 812
@ Christoph 1 [#809]
Hallo Christoph,
ich bin ja was Porto und Briefbeförderung betrifft völlig ahnungslos. Ich lerne aber gerne etwas dazu.
Deinen Brief finde ich absolut interessant. Mich würde interessieren, warum die Briefmarken vorne und hinten aufgeklebt wurden. War das zur damaligen Zeit üblich?
Spontan habe ich daran gedacht, dass zunächst nur die Briefmarken auf der Vorderseite aufgeklebt wurden und der Empfänger das restliche Porto, das auf der Rückseite verklebt wurde, bezahlen musste. Das würde auch erklären, warum diese Marken erst in Kassel entwertet wurden.
Dies kann aber eigentlich auch nicht sein, da sonst bestimmt Nachporto fällig gewesen wäre und der Brief womöglich gar nicht erst befördert worden wäre.
Und warum ist die Vorderseite rot durchgestrichen? Hat das die Post gemacht?
Auch dass die beiden Briefmarken auf der Vorderseite so chaotisch aufgeklebt sind, ist doch für einen Geschäftsbrief nicht normal.
Kann da vielleicht jemand Licht ins Dunkel bringen?
LG Franz
Am: 13.09.2025 21:45:46
Gelesen: 91338
# 813
@ bayern klassisch [#811]
Hallo Ralph,
Absender der Karte ist das Standesamt in Wolsier. Aufgegeben wurde die Karte in Spaatz, wenige Kilometer südlich.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 14.09.2025 09:33:43
Gelesen: 91215
# 814
@ sammler70 [#812]
Hallo Franz,
ich kann nur eine Frage sicher beantworten: Die Durchkreuzung der Vorderseite mit Rotstift ist die Kennzeichnung einer bezahlten Eilzustellung.
Dass die Briefmarken vorder- und rückseitig aufgeklebt wurden, begründe ich für mich v.a. mit der bereits sehr großflächig bedruckten Vorderseite des Briefs. Selbst bei sehr enger Beklebung hätten hier keine 6 Briefmarken draufgepasst, ohne etwas vom Aufdruck (Absender / Empfänger) zu verdecken. Allerdings kenne ich rückseitige Frankaturen auch eher aus der Inflazeit und später aus der DDR. Vielleicht kann jemand anders noch ein paar Worte dazu sagen. Ich vermute, dass es 1941 doch eher unüblich war. Vorne kleben 28 Pfennig, hinten 24 Pfennig - das macht also auch hinsichtlich der Verteilung des Portos auf unterschiedliche Leistungen (zunächst nur Briefporto, dann Eilbote nachträglich verklebt) keinen Sinn. Wir werden die ganze Geschichte nie mehr erfahren.
Viele Grüße zum Sonntag
Christoph
Am: 14.09.2025 16:46:52
Gelesen: 91126
# 815
@ volkimal [#813]
Danke dir - kam nicht auf den Ort.
LG,
Ralph
Am: 18.09.2025 18:29:54
Gelesen: 90590
# 816
20+10 und 3+2 Pfg. Berufe mit 1 Pfg. Hindenburg, gesamt 24 Pfg. (Fernbrief über 20 gr). Bedarfsbrief.
hajo22
hajo22
Am: 19.09.2025 08:56:40
Gelesen: 90453
# 817
Liebe Freunde,
nach langer Zeit mal wieder eine Drucksache von mir - mit der grünen 5 Pfg. von Kötzing nach Straubing. Hinten nichts und heute noch offen bei vollständiger Gummierung des Kuverts.

Interessant fand ich den Stempel von Kötzing - hat er doch rechts den Balken, den wir bei Braungardtschen Stempeln von den Reservestempeln kennen, allerdings hat er unten die kleine 2, was eigentlich einen Reservestempel ausschließt. Wer weiß mehr darüber?
LG von bayern klassisch
nach langer Zeit mal wieder eine Drucksache von mir - mit der grünen 5 Pfg. von Kötzing nach Straubing. Hinten nichts und heute noch offen bei vollständiger Gummierung des Kuverts.

Interessant fand ich den Stempel von Kötzing - hat er doch rechts den Balken, den wir bei Braungardtschen Stempeln von den Reservestempeln kennen, allerdings hat er unten die kleine 2, was eigentlich einen Reservestempel ausschließt. Wer weiß mehr darüber?
LG von bayern klassisch
Am: 19.09.2025 22:15:03
Gelesen: 90299
# 818
Guten Abend,
hier ein schöner Wertbrief über 1000 Mark mit Wagner-Frankatur, um 1 Pf. überfrankiert (24 Pf. für einen Fernbrief bis 250 g, 50 Pf. Behandlungsgebühr für Wertangaben über 100 Mark und 20 Pf. Versicherungsgebühr (10 Pf. je 100 Mark Wertangabe)):
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Stefan
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Stefan
Am: 19.09.2025 22:39:39
Gelesen: 90287
# 819
@ Fiete [#818]
Hallo Stefan,
ein wundervoller Brief - "hauptpostlagernd" war damals kostenlos?
LG,
Ralph
Am: 19.09.2025 23:38:06
Gelesen: 90277
# 820
@ bayern klassisch [#819]
Ja, die Aufbewahrung von Briefsendungen war gebührenfrei. Lagergebühren wurden nur für Paketsendungen verlangt.
Am: 19.09.2025 23:57:16
Gelesen: 90272
# 821
@ Fiete [#820]
Danke dir - wieder etwas gelernt.
LG,
Ralph
Am: 24.09.2025 15:36:47
Gelesen: 89595
# 822
Liebe Freunde,
Briefe ins Baltikum findet man mit dieser Ausgabe nicht an jeder Straßenecke, daher war mir der, der nur hätte 25 Pfg. kosten sollen, trotz Überfrankatur noch immer recht.

Bahnpost Ludwigshafen-Karlsruhe vom 4.1.1935 an U. Minnth in Riga - Lettland mit schönem Zusammendruck und Unterrand - da kann man nicht meckern, glaube ich.
LG von bayern klassisch

Bahnpost Ludwigshafen-Karlsruhe vom 4.1.1935 an U. Minnth in Riga - Lettland mit schönem Zusammendruck und Unterrand - da kann man nicht meckern, glaube ich.
LG von bayern klassisch
Am: 01.10.2025 09:01:46
Gelesen: 88412
# 823
Liebe Freunde,

einen Brief aus Düsseldorf vom 24.12.1934 sandte der Düsseldorfer Oberstudiendirektor mit einem schönen Zusammendruck frankiert an den Regierungsbaumeister Karl Rieger nach München. Ob der Luftpostaufkleber etwas bewirkte, weiß ich nicht.
Einfache Briefe kosteten 12 Pfg. plus 10 Pfg. Luftpost = 22 Pfg.; 2. Gewicht war schon 24 Pfg. plus 20 Pfg. Luftpost.
LG von bayern klassisch

einen Brief aus Düsseldorf vom 24.12.1934 sandte der Düsseldorfer Oberstudiendirektor mit einem schönen Zusammendruck frankiert an den Regierungsbaumeister Karl Rieger nach München. Ob der Luftpostaufkleber etwas bewirkte, weiß ich nicht.
Einfache Briefe kosteten 12 Pfg. plus 10 Pfg. Luftpost = 22 Pfg.; 2. Gewicht war schon 24 Pfg. plus 20 Pfg. Luftpost.
LG von bayern klassisch
Am: 01.10.2025 20:21:38
Gelesen: 88311
# 824
@ Fiete [#818]
Da schließe ich mich "bayern klassisch" an, ein wundervoller Brief. Hast du ihn auch mal aufgemacht, da steht doch "Inliegend Mk. (RM 1.000)" (Spaß).
Obwohl mich die Zeit historisch mehr interessiert als philatelistisch, kann man hier wirklich auch historisch dazulernen. Nun ist mir auch so ein Brief zugelaufen, ein Einschreiben, das am 23.8.1944 von Straubing nach Gräfelfing b/München lief. Rückseitig AK 1 Tag später.
Michel Nr. 892 Postschutz und Michel Nr. 883 Eisenbahngeschütz sorgen für eine Frankatur von insgesamt 44 Pfennig.
"Nix dolles aber flott" würde bayern klassisch meinen, doch immerhin lief das Ding innerbayerisch und das ist auch was wert.
Liebe Grüße
10Parale


Am: 01.10.2025 20:25:56
Gelesen: 88309
# 825
@ 10Parale [#824]
So isses - innerbayerisch adelt alles, sogar so schöne Briefe, wie den Deinen!
LG von bayern klassisch
Am: 09.10.2025 10:49:17
Gelesen: 87484
# 826
Liebe Freunde,
einen feinen Brief bekam ich günstig durch einen lieben Sammlerfreund, wofür ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchte.

Ein Kuvert aus Berlin-Charlottenburg wurde am 22.11.1935 mit einem Zusammendruck der beiden schönen, grünen Mädels frankiert und nur 2 Pfg. dabei überfrankiert, also klassischer Bedarf. In Magdeburg kam er noch am selben Tag an, was heute völlig unmöglich wäre
Schön auch die Siegelseite mit dem 1 Pfg. Wapperl, das man zu dieser Zeit nur hin und wieder findet.
LG von bayern klassisch

Ein Kuvert aus Berlin-Charlottenburg wurde am 22.11.1935 mit einem Zusammendruck der beiden schönen, grünen Mädels frankiert und nur 2 Pfg. dabei überfrankiert, also klassischer Bedarf. In Magdeburg kam er noch am selben Tag an, was heute völlig unmöglich wäre
Schön auch die Siegelseite mit dem 1 Pfg. Wapperl, das man zu dieser Zeit nur hin und wieder findet.
LG von bayern klassisch
Am: 21.10.2025 14:11:10
Gelesen: 85918
# 827
Liebe Freunde,
eine auffrankierte Postkarte aus Deuselbach über Hermeskeil mit Zugstempel Bingerbrück-Hermeskeil Zug 3, geschrieben am 18.12.1935, gestempelt aber erst am Folgetag, war mit 16 Pfg. frankiert worden.
Empfänger war Carl Steinberg in Santiago de Chile.

Sind schon Auslandsbelege mit Landpoststempeln nicht häufig, so kannte ich bisher noch gar keine Postkarten nach Südamerika. Den rückseitigen Stempel kann ich nicht deuten - wer kann es?
LG von bayern klassisch

Sind schon Auslandsbelege mit Landpoststempeln nicht häufig, so kannte ich bisher noch gar keine Postkarten nach Südamerika. Den rückseitigen Stempel kann ich nicht deuten - wer kann es?
LG von bayern klassisch
Am: 21.10.2025 14:13:47
Gelesen: 85917
# 828
Liebe Freunde,
weil ich a) Fensterumschläge mag) und b) noch mehr auf schöne, zeittypische Abbildungen stehe, habe ich mir den gegönnt: Aschaffenburg nach ??? als einfacher Brief (trotz seiner Größe!) vom Dez. 1934.
LG von bayern klassisch
LG von bayern klassisch
Am: 22.10.2025 01:43:49
Gelesen: 85812
# 829
@ bayern klassisch [#827]
Der Stempel auf der Rückseite ist der Eingangsstempel von Santiago (Recepción = Erhalt). Die Karte ist dort am 08. Januar (ENEro) 1936 um 8 Uhr vormittags eingegangen.
Viele Grüße
Burkhard
Am: 22.10.2025 09:36:21
Gelesen: 85784
# 830
@ mumpipuck [#829]
Hallo Burkard,
vielen Dank - jetzt kann ich den Beleg sauber beschreiben.
LG,
Ralph
Am: 22.10.2025 09:45:35
Gelesen: 85780
# 831
Liebe Freunde,
2 Briefe hatten es mir angetan, wobei beide unterschiedlicher kaum sein könnten.
1. Brief aus Baiersbronn vom 6.11.1935 nach Billigheim bei Mosbach als Dreifarbenfrankatur über 26 Pfg. (korret wären 24 gewesen, aber wir wollen nicht kleinlich sein).
2. Brief aus Dingelsdorf/Bodensee vom 14.11.1935 per Schiffspost nach Stuttgart, wobei 15 Pfg. um 3 Pfg. überfrankiert waren, aber das tut unserer Sache ja keinen Abbruch.
Kann jemand etwas zu dieser Schiffspost sagen? Dingelsdorf ist heute wohl ein Stadtteil von Konstanz mit eigener Anlegestelle. Außerdem ist der Stempel grün, der Schiffsstempel "Schiff 14. NOV. 1935 Zährigen" ist blau und der Einzeiler "Bodenseeschiffspost" schwarz - 3 Stempelkissen wird man wohl dort kaum geführt haben.
LG von bayern klassisch
1. Brief aus Baiersbronn vom 6.11.1935 nach Billigheim bei Mosbach als Dreifarbenfrankatur über 26 Pfg. (korret wären 24 gewesen, aber wir wollen nicht kleinlich sein).
2. Brief aus Dingelsdorf/Bodensee vom 14.11.1935 per Schiffspost nach Stuttgart, wobei 15 Pfg. um 3 Pfg. überfrankiert waren, aber das tut unserer Sache ja keinen Abbruch.
Kann jemand etwas zu dieser Schiffspost sagen? Dingelsdorf ist heute wohl ein Stadtteil von Konstanz mit eigener Anlegestelle. Außerdem ist der Stempel grün, der Schiffsstempel "Schiff 14. NOV. 1935 Zährigen" ist blau und der Einzeiler "Bodenseeschiffspost" schwarz - 3 Stempelkissen wird man wohl dort kaum geführt haben.
LG von bayern klassisch
Am: 24.10.2025 17:10:05
Gelesen: 84965
# 832
Liebe Freunde,
ein Brief aus Neumarkt St. Veit in Oberbayern lief an Herrn Karl Hans in Neumarkt St. Veit, also ein Ortsbrief und war damit natürlich etwas überfrankiert (bis 20g - 8 Pfg., bis 250g - 16 Pfg. und bis 500g - 20 Pfg.). Aber eine 4-Farbfrankatur findet man nicht jeden Tag, daher wanderte diese in mein Album, in dem es noch viel Platz gibt.
LG von bayern klassisch
ein Brief aus Neumarkt St. Veit in Oberbayern lief an Herrn Karl Hans in Neumarkt St. Veit, also ein Ortsbrief und war damit natürlich etwas überfrankiert (bis 20g - 8 Pfg., bis 250g - 16 Pfg. und bis 500g - 20 Pfg.). Aber eine 4-Farbfrankatur findet man nicht jeden Tag, daher wanderte diese in mein Album, in dem es noch viel Platz gibt.
LG von bayern klassisch
Am: 30.10.2025 11:14:21
Gelesen: 84257
# 833
Liebe Freunde,
3 feine Belege haben sich mittlerweile hier eingefunden und ich möchte euch diese nicht unterschlagen.

1. Einschreiben aus Garmisch-Partenkirchen vom 16.02.1936 als schnuckeliger Achterblock der 5 und 6 Pfg. Zusammendrucke (Markenheftchenbogen) mit 4 sauberen Abschlägen.
Empfänger war Hermann Amberger in Berlin-Charlottenburg, wo der Brief 6 Tage später ankam. Da die Reichspost noch nicht auf unserem Niveau von heute herab gesunken war, nehme ich an, dass man den olympischen Stempel noch tagelang auf dem 16.02. hat "stehen lassen", denn 6 Tage brauchte nicht mal eine Postkutsche 1840 von Garmisch-Partenkirchen (damals noch 2 Orte) nach Berlin, aber ich lassen mich gerne eines Besseren belehren.

2. Von Berlin nach Lügde in Westfalen kostete eine einfache Drucksache vom 08.06.1936 nur schlappe 3 Pfg.. Gekauft habe ich diese, weil die 3 Pfg. Marke sehr schön entwertet wurde, aber vor allem wegen des Zudrucks vorne: " ... und selbstverständlich - philatelistisch frankiert!".
Umseitig noch der Eindruck des Absenders, der Firma Äquator Berlin NW 7. Ich mag solche Kleinigkeiten aus längst vergangen Zeiten.
3. Eine Festpostkarte aus Berlin-Pankow vom 05.01.1936 mit dem attraktiven Sonderstempel 105 Jahre von Stephan nach Schöneberg in Berlin ohne Textzusatz, dessen es hier ja auch nicht wirklich bedurfte.
LG von bayern klassisch


3. Eine Festpostkarte aus Berlin-Pankow vom 05.01.1936 mit dem attraktiven Sonderstempel 105 Jahre von Stephan nach Schöneberg in Berlin ohne Textzusatz, dessen es hier ja auch nicht wirklich bedurfte.
LG von bayern klassisch
Am: 03.11.2025 11:19:29
Gelesen: 83760
# 834
Liebe Freunde,

eine Nothilfepostkarte (P 253) aus Berlin-Spandau vom 21.12.1934 lief an W. Forrer-Krell ins schöne Bern, verblieb dort jedoch ohne Ankunftsstempelung. Viel Stress für die Berner also zu Weihnachten 1934.
Vorne fügte man noch wohlmeinend hinzu: "Karte ist für Vater". Also doch ein wenig philatelistisches Geschmäckle, auch wenn der Text reiner Bedarf ist. Das eine schließt also das andere nicht aus!
Nett fand ich, dass der Hinweis "Schweiz" auf dem Bogenrand der Bogenecke 6 Pfg. notiert wurde, nur um sicher zu gehen, dass es kein anderes Bern sein durfte, als die Hauptstadt der Schweiz.
15 Pfg. waren portogereicht für Postkarten ins Ausland ohne Begünstigung.
LG von bayern klassisch

eine Nothilfepostkarte (P 253) aus Berlin-Spandau vom 21.12.1934 lief an W. Forrer-Krell ins schöne Bern, verblieb dort jedoch ohne Ankunftsstempelung. Viel Stress für die Berner also zu Weihnachten 1934.
Vorne fügte man noch wohlmeinend hinzu: "Karte ist für Vater". Also doch ein wenig philatelistisches Geschmäckle, auch wenn der Text reiner Bedarf ist. Das eine schließt also das andere nicht aus!
Nett fand ich, dass der Hinweis "Schweiz" auf dem Bogenrand der Bogenecke 6 Pfg. notiert wurde, nur um sicher zu gehen, dass es kein anderes Bern sein durfte, als die Hauptstadt der Schweiz.
15 Pfg. waren portogereicht für Postkarten ins Ausland ohne Begünstigung.
LG von bayern klassisch
Am: 03.11.2025 11:27:44
Gelesen: 83755
# 835
Liebe Freunde,

bei einem Händler in Bensheim beim Tauschtag mühsam erstritten, zeige ich heute eine Brief im Format A4 aus Chemnitz vom 28.10.1935, der als Einschreiben mit 70 Pfg. portogerecht frankiert wurde: 40 Pfg. für Briefe über 250-500g (!) und 30 Pfg. für das Einschreiben. Der Empfänger in Hirschberg/Riesengebirge wird sich noch mehr gefreut haben, als ich, denn er hatte für den Brief ja nichts zu zahlen ... Hinten der Ankunftsstempel vom Folgetag.
Mal sehen, ob ich noch einen im Format A3 erwische ...
LG von bayern klassisch

bei einem Händler in Bensheim beim Tauschtag mühsam erstritten, zeige ich heute eine Brief im Format A4 aus Chemnitz vom 28.10.1935, der als Einschreiben mit 70 Pfg. portogerecht frankiert wurde: 40 Pfg. für Briefe über 250-500g (!) und 30 Pfg. für das Einschreiben. Der Empfänger in Hirschberg/Riesengebirge wird sich noch mehr gefreut haben, als ich, denn er hatte für den Brief ja nichts zu zahlen ... Hinten der Ankunftsstempel vom Folgetag.
Mal sehen, ob ich noch einen im Format A3 erwische ...
LG von bayern klassisch
Am: 04.11.2025 07:30:01
Gelesen: 83597
# 836
Liebe Freunde,

ein fescher Brief aus Chemnitz vom 11.11.1935 (Alaaf, Helau und Narhallamarsch) wurde per Einschreiben an Herrn Alfred Böhme ins nahe Meißen versandt. 24 Pfg. für den schweren Brief und 30 Pfg. für das Einschreiben passte also zum Franko von 54 Pfg. Schön zu sehen ist ein Siebenerblock, den man auch nicht alle Tage findet.
Interessant fand ich auch die Überklebung durch den Absender selbst, der das auf dem Brief auch so bestätigte. Habe ich zuvor so noch nie gesehen. Grund hierfür?
LG von bayern klassisch

ein fescher Brief aus Chemnitz vom 11.11.1935 (Alaaf, Helau und Narhallamarsch) wurde per Einschreiben an Herrn Alfred Böhme ins nahe Meißen versandt. 24 Pfg. für den schweren Brief und 30 Pfg. für das Einschreiben passte also zum Franko von 54 Pfg. Schön zu sehen ist ein Siebenerblock, den man auch nicht alle Tage findet.
Interessant fand ich auch die Überklebung durch den Absender selbst, der das auf dem Brief auch so bestätigte. Habe ich zuvor so noch nie gesehen. Grund hierfür?
LG von bayern klassisch
Am: 04.11.2025 07:48:44
Gelesen: 83594
# 837
Liebe Freunde,
ein Brief des Standesamts Oberpiebing (heute ein Teil der Gemeinde Salching, ca. 4 km südlich von Straubing, der wahren Heimat des Eichstätt-Briefes) an das Standesamt in Straubing wurde als Ortsbrief mit 8 Pfg. korrekt frankiert (bis 20g).
Frage an die Kenner der Lokalität: Wäre das nicht eigentlich ein Fernbrief gewesen, der mit 12 Pfg. zu frankieren gewesen wäre, wenn man ihn vor Ort aufgegeben hätte? So wurde er in Straubing am 23.10.1935 erstmals postalisch behandelt.
LG von bayern klassisch
ein Brief des Standesamts Oberpiebing (heute ein Teil der Gemeinde Salching, ca. 4 km südlich von Straubing, der wahren Heimat des Eichstätt-Briefes) an das Standesamt in Straubing wurde als Ortsbrief mit 8 Pfg. korrekt frankiert (bis 20g).
Frage an die Kenner der Lokalität: Wäre das nicht eigentlich ein Fernbrief gewesen, der mit 12 Pfg. zu frankieren gewesen wäre, wenn man ihn vor Ort aufgegeben hätte? So wurde er in Straubing am 23.10.1935 erstmals postalisch behandelt.
LG von bayern klassisch
Am: 05.11.2025 09:09:44
Gelesen: 83368
# 838
Liebe Freunde,
Drucksachen ins Ausland scheinen mir nicht sehr häufig zu sein, daher habe ich die, wenngleich zu einem Mondpreis, doch mitgenommen:

Königswinter nach Wolphaartsdijk vom 6.3.1936 tarifgerecht mit 5 Pfg. frankiert.
Dazu gesellte sich auch dieses Stück aus Lehrte vom 12.10.1935 nach Hannover als Einschreiben:

Diese 42 Pfg. Kombination hatte ich noch nicht und kommt auch farblich gut herüber. Hinten der passende Ankunftsstempel.
Last but not least das letzte Sück der heutigen Session:


Ein weiterer Einschreiber mit Zusammendruck aus Zennern über Wabern nach Kassel.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich weitere Einschreiben im Rahmen der Landpostverkraftung von meinen beiden Nothilfeausgaben 1934 und 35 gesehen habe. Wie muss man sich das damalige Prozedere vorstellen?
LG von bayern klassisch
Drucksachen ins Ausland scheinen mir nicht sehr häufig zu sein, daher habe ich die, wenngleich zu einem Mondpreis, doch mitgenommen:

Königswinter nach Wolphaartsdijk vom 6.3.1936 tarifgerecht mit 5 Pfg. frankiert.
Dazu gesellte sich auch dieses Stück aus Lehrte vom 12.10.1935 nach Hannover als Einschreiben:

Diese 42 Pfg. Kombination hatte ich noch nicht und kommt auch farblich gut herüber. Hinten der passende Ankunftsstempel.
Last but not least das letzte Sück der heutigen Session:

Ein weiterer Einschreiber mit Zusammendruck aus Zennern über Wabern nach Kassel.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich weitere Einschreiben im Rahmen der Landpostverkraftung von meinen beiden Nothilfeausgaben 1934 und 35 gesehen habe. Wie muss man sich das damalige Prozedere vorstellen?
LG von bayern klassisch
Am: 06.11.2025 15:48:12
Gelesen: 83186
# 839
Liebe Freunde,

40 Pfg. portogerechte EF der Mädels sind nicht häufig - hier eine für 25 Pfg. einfaches Gewicht in die Schweiz plus 15 Pfg. Luftpostzuschlag. Weitere habe ich noch keine gesehen (und danke an Michael, der mich darauf hingewiesen hat, dass solch ein Stück bei mir seine finale Destination finden sollte).
LG von bayern klassisch
Am: 08.11.2025 08:11:09
Gelesen: 82731
# 840
Guten Morgen,
ich möchte den Satz Nr. 580-583, von 1935, aus Anlass des 100jährgen Bestehen der Eisenbahn zeigen.
Abgestempelt am 22.08.1935 in Dresden Altstadt 21, welcher auch der Empfangsort in der Maystr.30 war.
Am: 08.11.2025 09:02:09
Gelesen: 82716
# 841
@ Mason [#840]
Sehr schöner Brief in schmuckem Orange! Das gefällt mir sehr gut.
Liebe Freunde,
eine frankierte, portopflichtige Dienstsache hatte ich bisher noch nicht gesehen, jetzt gehört sie mit dem Sensenmann mir. Am 1.3.1935 sandte sie die Hessische Bürgermeisterei in Rüsselsheim am Main an Herrn Oberstaatsanwalt in Aurich in Ostfriesland. Mal sehen, ob sich noch mehr Briefe dieser Art finden lassen.
LG von bayern klassisch
eine frankierte, portopflichtige Dienstsache hatte ich bisher noch nicht gesehen, jetzt gehört sie mit dem Sensenmann mir. Am 1.3.1935 sandte sie die Hessische Bürgermeisterei in Rüsselsheim am Main an Herrn Oberstaatsanwalt in Aurich in Ostfriesland. Mal sehen, ob sich noch mehr Briefe dieser Art finden lassen.
LG von bayern klassisch
Am: 11.11.2025 22:13:46
Gelesen: 82223
# 842
Eine Sondermarkenfrankatur aus dem Jahr 1938, u.a. mit Nr. 669 und 670 vom Eckrand mit der Sudetenfahrt LZ 130.
Gruß
Andreas
Gruß
Andreas
Am: 11.11.2025 23:34:11
Gelesen: 82186
# 843
Schönen guten Abend,
ich hätte noch einen Block Nr. 7 zu zeigen der ohne Sonderstempel gelaufen ist. Dieser wurde am 15.04.1937 (10 Tage nach erscheinen) in Aachen aufgegeben und Ziel war Magdeburg.
Dazu habe ich noch eine Frage, dieser Block ist in meinem Michel Spezial nicht auf einem Brief bewertet, kann einer etwas dazu sagen, ich glaube den Block gibt es ja recht häufig auf Briefen, oder ?
Wünsche allen eine gute Nacht
Dazu habe ich noch eine Frage, dieser Block ist in meinem Michel Spezial nicht auf einem Brief bewertet, kann einer etwas dazu sagen, ich glaube den Block gibt es ja recht häufig auf Briefen, oder ?
Wünsche allen eine gute Nacht
Am: 12.11.2025 18:41:35
Gelesen: 82065
# 844
@ Mason [#843]
Hallo Mason,
ja, zum Beispiel weil gestempelte Blocks irgendwann einmal auf einen beliebigen Blankoumschlag geklebt und der Umschlag danach mit Text versehen wurde.
Das sind dann keine FDC.
Fällt Dir etwas an der Hanschrift auf ?
Grüsse aus dem Schneeblöckchenweg, Richard
Hallo Mason,
ja, zum Beispiel weil gestempelte Blocks irgendwann einmal auf einen beliebigen Blankoumschlag geklebt und der Umschlag danach mit Text versehen wurde.
Das sind dann keine FDC.
Fällt Dir etwas an der Hanschrift auf ?
Grüsse aus dem Schneeblöckchenweg, Richard
Am: 12.11.2025 19:08:21
Gelesen: 82053
# 845
Hallo Richard,
danke für deine Antwort.
Bezüglich der Handschrift fällt mir eigentlich nichts besonderes auf, sie ist ähnlich wie von eingen hier gezeigten Belegen.
Allerdings hast du recht, man könnte tatsächlich einfach Blocks die nicht am Rand gestempelt sind umkleben.
Liebe Grüße aus dem Rheinland
Am: 12.11.2025 22:45:03
Gelesen: 82010
# 846
@ Mason [#845]
Bezüglich der Handschrift fällt mir eigentlich nichts besonderes auf, sie ist ähnlich wie von eingen hier gezeigten Belegen.
Hallo Mason,
vermutlich hast Du den Originalbeleg.
Ist die Schrift am Umschlag mit Federhalter oder mit Kugelschreiber geschrieben worden ?
Schöne Grüsse, Richard
Am: 12.11.2025 23:09:06
Gelesen: 81998
# 847
Hallo Richard,
vielen lieben Dank für deine Mithilfe.
Habe den Beleg nochmals vorgeholt, für mich eindeutig mit Federhalter geschrieben.
Wünsche eine gute Nacht
Wünsche eine gute Nacht
Am: 12.11.2025 23:26:19
Gelesen: 81988
# 848
Ich würde gerne noch einen weiteren Beleg zeigen.
Ein Einschreibbrief von Hamburg nach Liverpool abgestempelt am 08.08.1934.
Frankiert mit 4 Reichsmark "Polarfahrt 1931" Michel Nr 458.
Ich vermute mal das die 275 für das zu geringe Porto aufgeschrieben wurde ?
Ankunft mit rückseitigem Stempel aus Liverpool dokumentiert.

Nicht schimpfen, wollte aufgrund des Zustands den Brief nicht aus der Hülle holen.

Nicht schimpfen, wollte aufgrund des Zustands den Brief nicht aus der Hülle holen.
Am: 13.11.2025 07:49:02
Gelesen: 81837
# 849
@ Mason [#848]
Nein, 275 war die Einschreibnummer dort.
LG von bayern lassisch
Am: 13.11.2025 08:10:01
Gelesen: 81831
# 850
@ bayern klassisch [#849]
Ach so, danke schön, dachte das wäre die Nachgebühr gewesen.
Allen einen schönen Tag
Am: 16.11.2025 18:21:16
Gelesen: 81221
# 851
Lieber Sammlerfreunde,
hat jemand von Euch vielleicht den Artikel “Die Philatelie als Propagandamittel im Dritten Reich” als PDF-Datei? (Rüdiger Krenkel, Das Archiv 4/2009, Seiten 16-28). Dieser Artikel würde mich sehr interessieren.
Viele Grüße
Emiel
Am: 20.11.2025 08:53:31
Gelesen: 80445
# 852
Liebe Freunde,
2 weitere Briefe an das statistische Landesamt München konnte ich schnappen.
1. Brief vom Standesamt Sachsenham zu 12 Pfg. mit dem Stempel Rainding über Ortenburg und in Blaustift "Griesbach" notiert. Hier hätte ich eigentlich einen Landpoststempel von Sachsenham erwartet - aber woher weiß ich, ob es einen solchen überhaupt gab?
2. Brief aus Dentlein mit Stempel Dentlein am Forst über Feuchtwangen und in Rötel "Feuchtwangen". Auch hier die Frage: Gab es keinen Landpoststempel von Dentlein? Wenn ich mir beide Stempel ansehe, scheint der 1. Dentlen und der 2. Dentlein zu heißen, was natürlich nicht sein kann, aber so sieht es für mich prima vista aus.
LG von bayern klassisch
1. Brief vom Standesamt Sachsenham zu 12 Pfg. mit dem Stempel Rainding über Ortenburg und in Blaustift "Griesbach" notiert. Hier hätte ich eigentlich einen Landpoststempel von Sachsenham erwartet - aber woher weiß ich, ob es einen solchen überhaupt gab?
2. Brief aus Dentlein mit Stempel Dentlein am Forst über Feuchtwangen und in Rötel "Feuchtwangen". Auch hier die Frage: Gab es keinen Landpoststempel von Dentlein? Wenn ich mir beide Stempel ansehe, scheint der 1. Dentlen und der 2. Dentlein zu heißen, was natürlich nicht sein kann, aber so sieht es für mich prima vista aus.
LG von bayern klassisch
Am: 20.11.2025 18:38:20
Gelesen: 80350
# 853
@ bayern klassisch [#852]
Ich habe ins Ortsverzeichnis Post von 1944 geschaut:
Rainding ist eine Postagentur, ab 1939 Poststelle I genannt. 1944 ist Vilshofen das Leitpostamt. Laut Poststempel war es 1936 Ortenburg, das 1944 ein Zweigpostamt von Vilshofen ist.
Sachsenham hatte zumindest 1944 keine Poststelle. Vermutlich dann auch 1936 nicht. In dem Zeitraum wurden nach meiner Erfahrung kaum Poststellen geschlossen.
Dentlein am Forst ist ebenfalls eine Postagentur des Postamts Feuchtwangen. Als solche hat sie einen Tagesstempel, wie auf dem Beleg zu sehen. Nur die Poststellen (ab 1939 Poststellen II) hatten in der Bundesrepublik bis 1963 (DDR/VGO bis 1993) Landpoststempel aus Gummi in den verschiedensten Formen.
Viele Grüße
Burkhard
Am: 20.11.2025 18:41:47
Gelesen: 80349
# 854
@ mumpipuck [#853]
Danke dir, Burkhard. Drucke ich mir gleich aus.
LG,
Ralph
Am: 21.11.2025 09:54:30
Gelesen: 80256
# 855
Liebe Freunde,
drei weitere Belege sind dazu gekommen, die ich euch vorstellen will.
1. Üllnitz über Schöneberg an der Elbe ins schöne Halberstadt vom 13.5.1936. Willi Gabolonz wollte seine Stiere der Viehhandlung A. Tannenberg verkaufen und da kam die schöner Sonderpostkarte wohl gerade recht, wie mir auch.
2- Deffingen über Günzburg nach München vom 3.4.1936. Die blaue 5 war die interne Zählnummer der Behörde und nicht postalisch. Der Idealabschlag freut den Sammler natürlich umso mehr.
3. Obersteinbach über Neustadt an der Aisch vom 9.1.1936 nach München. Auch hier ein vorzüglicher Abschlag des seltenen Landpostortes, fast wie gemalt. Heute fast 150 Einwohner - wie groß es wohl damals war?
LG von bayern klassisch
1. Üllnitz über Schöneberg an der Elbe ins schöne Halberstadt vom 13.5.1936. Willi Gabolonz wollte seine Stiere der Viehhandlung A. Tannenberg verkaufen und da kam die schöner Sonderpostkarte wohl gerade recht, wie mir auch.
2- Deffingen über Günzburg nach München vom 3.4.1936. Die blaue 5 war die interne Zählnummer der Behörde und nicht postalisch. Der Idealabschlag freut den Sammler natürlich umso mehr.
3. Obersteinbach über Neustadt an der Aisch vom 9.1.1936 nach München. Auch hier ein vorzüglicher Abschlag des seltenen Landpostortes, fast wie gemalt. Heute fast 150 Einwohner - wie groß es wohl damals war?
LG von bayern klassisch
Am: 21.11.2025 10:03:44
Gelesen: 80253
# 856
Liebe Freunde,
die Landpost hat es mir angetan, und wie Horst Lichter sagen würde, ja warum auch nicht?

1. Postkarte P253 von Hötzum über Braunschweig vom 13.7.1937 (!!!) an die Hauptgenossenschaft Hannover Lager Gliesmarode über Braunschweig.
Die Freimarken der 1934er Nothilfe galten nur bis zum 30.06.1935 - aber ich weiß leider nicht, wie lange die P 253 galt, Wenn sie analog zur Markenserie gültig war, was ich für wahrscheinlich halte, dann hätte man sie über 2 Jahre nach Außerkurssetzung unbeanstandet verwendet und das wäre ja mal der Hammer. Wer weiß es genau?
2. Schwemmelsbach über Schweinfurt vom 15.1.1935 nach München. Zwar sind die Stempel nicht perfekt (Schweinfurt-Land), aber insgesamt macht der Brief doch einen guten Eindruck, so dass ich ihn nicht links liegen lassen wollte und bei unter 400 Einwohnern heute dürfte dieser Landpoststempel auch nicht allzu häufig vorkommen.
LG von bayern klassisch

1. Postkarte P253 von Hötzum über Braunschweig vom 13.7.1937 (!!!) an die Hauptgenossenschaft Hannover Lager Gliesmarode über Braunschweig.
Die Freimarken der 1934er Nothilfe galten nur bis zum 30.06.1935 - aber ich weiß leider nicht, wie lange die P 253 galt, Wenn sie analog zur Markenserie gültig war, was ich für wahrscheinlich halte, dann hätte man sie über 2 Jahre nach Außerkurssetzung unbeanstandet verwendet und das wäre ja mal der Hammer. Wer weiß es genau?
2. Schwemmelsbach über Schweinfurt vom 15.1.1935 nach München. Zwar sind die Stempel nicht perfekt (Schweinfurt-Land), aber insgesamt macht der Brief doch einen guten Eindruck, so dass ich ihn nicht links liegen lassen wollte und bei unter 400 Einwohnern heute dürfte dieser Landpoststempel auch nicht allzu häufig vorkommen.
LG von bayern klassisch
Am: 21.11.2025 10:30:56
Gelesen: 80244
# 857
@ bayern klassisch [#856]
Hallo Ralph,
im Ganzsachen-Katalog von Hans Meier zu Eissen und im Michel ist für die P 253 angegeben "gültig bis 31.12.1935".
Viele Grüße
Volkmar
Am: 21.11.2025 10:54:29
Gelesen: 80234
# 858
@ volkimal [#857]
Hallo Volkmar,
vielen Dank - dann ist die Karte unbeanstandet 1,5 Jahre später noch verwendet und nicht nachtaxiert worden. Juhu, mein erstes Stück dieser Art!
LG,
Ralph
Am: 27.11.2025 09:48:24
Gelesen: 78458
# 859
Liebe Freunde,
zwei weitere Briefe haben zu mir gefunden:

1. Postkarte aus Zschoppau vom 19.11.1935 nach Grossrückerswalde im Erzgebirge. Eigentlich hätte der Wertstempel mit 6 Pfg. genügt, aber so sieht sie natürlich schöner aus. Rückseitig ein Gruß zum 50 Geburtstag des Vaters mit dem Vermerk: "Ich hoffe, dass ich die richtige Geburtstagskarte getroffen habe".
Dazu gesellt sich ein Luftpost-Einschreiben aus Berlin vom 24.10.1935 nach Aerzen, hinten AKS vom Folgetag. Eine 48 Pfg. Frankatur hatte ich noch nicht, weiß aber auch nicht sicher, dass sie portogerecht ist (47 Pfg. halte ich für portogerecht: 12 Brief, 30 Einschreiben und 5 Luftpost).
Gekauft habe ich den Brief aber wegen des Absenders: "Deutsche Nothilfe Berlin NW 7, Reichstag, Eingang 5". Das hatte ich in der Tat noch nie zuvor gesehen und war es mir wert.
LG von bayern klassisch

1. Postkarte aus Zschoppau vom 19.11.1935 nach Grossrückerswalde im Erzgebirge. Eigentlich hätte der Wertstempel mit 6 Pfg. genügt, aber so sieht sie natürlich schöner aus. Rückseitig ein Gruß zum 50 Geburtstag des Vaters mit dem Vermerk: "Ich hoffe, dass ich die richtige Geburtstagskarte getroffen habe".
Dazu gesellt sich ein Luftpost-Einschreiben aus Berlin vom 24.10.1935 nach Aerzen, hinten AKS vom Folgetag. Eine 48 Pfg. Frankatur hatte ich noch nicht, weiß aber auch nicht sicher, dass sie portogerecht ist (47 Pfg. halte ich für portogerecht: 12 Brief, 30 Einschreiben und 5 Luftpost).
Gekauft habe ich den Brief aber wegen des Absenders: "Deutsche Nothilfe Berlin NW 7, Reichstag, Eingang 5". Das hatte ich in der Tat noch nie zuvor gesehen und war es mir wert.
LG von bayern klassisch
Am: 28.11.2025 09:19:13
Gelesen: 78070
# 860
Liebe Freunde,
zur Abwechslung mal eine nette Orts-Drucksache zu 3 Pfg. vom 5.10.1935 innerhalb von Hannover gelaufen - mich dünkt, dass Ortsdrucksachen nicht häufig sind. Aber von Großstädten wird man das sicher noch öfter finden.
LG von bayern klassisch
zur Abwechslung mal eine nette Orts-Drucksache zu 3 Pfg. vom 5.10.1935 innerhalb von Hannover gelaufen - mich dünkt, dass Ortsdrucksachen nicht häufig sind. Aber von Großstädten wird man das sicher noch öfter finden.
LG von bayern klassisch
Am: 29.11.2025 12:28:14
Gelesen: 77643
# 861
Fernbrief über 20 gr. (Porto 24 Pfg.) frankiert mit der Berufeserie (Oberrandstücke) zu 3 und 20 Pf. + 1 Pfg. Hindenburgmarke.
Es folgt demnächst ein "Wagnerbrief".
Viele Grüße,
hajo22
Es folgt demnächst ein "Wagnerbrief".
Viele Grüße,
hajo22
Am: 29.11.2025 12:55:25
Gelesen: 77634
# 862
Einschreibbrief nach New York aus Offenbach vom 11.11.1933 frankiert mit 4,5,6,12 Pfg. Wagnerserie + 3 und 25 Pfg. Hindenburgmarken.
Gesamt 55 Pfg.
Diverse postale Vermerke und Devisennachschau. Ankunft in USA 21.11.1933.

Viele Grüße,
hajo22

Viele Grüße,
hajo22
Am: 29.11.2025 14:11:32
Gelesen: 77611
# 863
@ Mason [#843]
Hier das Bild aus dem Michel Briefekatalog mit Bewertung
Am: 30.11.2025 10:27:25
Gelesen: 77386
# 864
Liebe Freunde,

als Fan von farblich attraktiven Poststücken kam ich an dieser wunderbaren Karte in vorzüglicher Qualität natürlich nicht vorbei - dafür gibt es dann Morgen wieder Mittagessen.
Aus Waltersdorf über Greiz wurde die Karte am 15.3.1935 an die Greizer Zeitung geschickt, also eine Fernpostkarte, die mit 6 Pfg. korrekt frankiert worden war. Rückseitig schrieb der Pfarrer Wohlleben etwas in sehr guter und flüssiger Schrift, was ich aber leider nicht lesen kann. Sollte es interessant sein, bitte ich um Hilfe bei der Transkription. Danke vorab!
Nicht ganz so schön kommt ein einfacher Brief mit senkrechtem Paar derselben Marke von Edesse über Peine vom 6.5.1935 daher, der in die sehr schöne Stadt Northeim lief, daher waren 12 Pfg. korrekt frankiert. Das Paar ergibt sicher eine schmucke Seite.
LG von bayern klassisch

als Fan von farblich attraktiven Poststücken kam ich an dieser wunderbaren Karte in vorzüglicher Qualität natürlich nicht vorbei - dafür gibt es dann Morgen wieder Mittagessen.
Aus Waltersdorf über Greiz wurde die Karte am 15.3.1935 an die Greizer Zeitung geschickt, also eine Fernpostkarte, die mit 6 Pfg. korrekt frankiert worden war. Rückseitig schrieb der Pfarrer Wohlleben etwas in sehr guter und flüssiger Schrift, was ich aber leider nicht lesen kann. Sollte es interessant sein, bitte ich um Hilfe bei der Transkription. Danke vorab!
Nicht ganz so schön kommt ein einfacher Brief mit senkrechtem Paar derselben Marke von Edesse über Peine vom 6.5.1935 daher, der in die sehr schöne Stadt Northeim lief, daher waren 12 Pfg. korrekt frankiert. Das Paar ergibt sicher eine schmucke Seite.
LG von bayern klassisch
Am: 30.11.2025 10:40:11
Gelesen: 77381
# 865
Liebe Freunde,
3 doch recht unterschiedliche Belege haben sich mit den schmucken Mädels bei mir eingefunden und ich möchte sie hier kurz vorstellen:

Ein Jemand, oder eine Jemandin schickte in wunderschönen Füssen eine Drucksache (zwar so nicht nominiert, aber hinten offen und der Gummi ist noch jungfräulich) an die Briefmarkenhandlung Karl Keller im Ort, allerdings war er sehr großzügig und unterstützte die Nothilfe 1935 mit einer Frankatur von satten 78 Pfg. plus 47 Pfg. Zuschlägen, wofür man sich in Berlin NW sicher sehr gefreut haben dürfte. Am 29.6.1936 abgestempelt um 18.00 Uhr, erhielt der Brief, der eine Drucksache war, 2 Stunden später den Ankunftsstempel von Füssen. Für kleines Geld nehme ich solche Stücke gerne mal mit ...
Den Landpoststempel ??? über Northeim kann ich nicht lesen, aber die farbige Frankatur wurde am 14.12.1935 in Northeim / Land abgestempelt und erreicht ihr Ziel, Herrn W. Vollmar in Northeim auch. Wer kann den Aufgabeort lesen?

Auch hier sind meine alten Augen nicht geeignet, das genaue Datum heraus zu finden: 5 Pfg. frankiert als Postkarte von und nach Halle an der Saale. Der Stempel nimmt Bezug auf die olympischen Winterspiele - bei dem Wetter draußen durchaus verständlich.
LG von bayern klassisch

Den Landpoststempel ??? über Northeim kann ich nicht lesen, aber die farbige Frankatur wurde am 14.12.1935 in Northeim / Land abgestempelt und erreicht ihr Ziel, Herrn W. Vollmar in Northeim auch. Wer kann den Aufgabeort lesen?

Auch hier sind meine alten Augen nicht geeignet, das genaue Datum heraus zu finden: 5 Pfg. frankiert als Postkarte von und nach Halle an der Saale. Der Stempel nimmt Bezug auf die olympischen Winterspiele - bei dem Wetter draußen durchaus verständlich.
LG von bayern klassisch
Am: 30.11.2025 11:17:44
Gelesen: 77369
# 866
@ bayern klassisch [#865]
Hallo Ralph,
der Landpoststempel wurde in Wietze (über Northeim) abgeschlagen.
Schönen Sonntag, Richard
Am: 30.11.2025 12:22:31
Gelesen: 77350
# 867
@ Richard [#866]
Hallo Richard,
deine Augen möchte ich haben - ja, Wietze macht Sinn, vielen Dank.
LG,
Ralph
Hallo Richard,
deine Augen möchte ich haben - ja, Wietze macht Sinn, vielen Dank.
LG,
Ralph
Am: 30.11.2025 13:12:22
Gelesen: 77332
# 868
@ bayern klassisch [#865]
@ Richard [#866]
@ bayern klassisch [#867]
Ich lese Wetze über Northeim. Dies passt eigentlich sehr gut, denn Wetze gehört heute zu Stöckheim das wiederum zu Northeim (südlich von Hannover) gehört.
Ich finde nur ein Wietze bei Celle (nördlich von Hannover) ca. 70 km von Northeim entfernt.
Gruss
Martin
https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%B6ckheim_(Northeim)
https://de.wikipedia.org/wiki/Wietze
Am: 30.11.2025 16:54:40
Gelesen: 77286
# 869
@ Martin de Matin [#868]
Hallo Martin,
danke für die Korrektur mit dem überzeugenden Argument der Entfernung zwischen den Orten.
Grüsse aus dem Allgäu, Richard
Am: 01.12.2025 01:49:16
Gelesen: 77197
# 870
@ Richard [#869]
Wetze ist richtig. Das war eine Poststelle von Northeim.
Wietze war ein Zweigpostamt (1944) und hätte einen Stahlstempel.
Burkhard
Am: 01.12.2025 01:51:36
Gelesen: 77196
# 871
@ bayern klassisch [#865]
Der Beleg ist Ende März 1936 gelaufen. Nur bei der zweiten Zahl des Tages bin ich mir nicht sicher. Sehr wahrscheinlich 26.03.1936 .
Burkhard
Am: 01.12.2025 08:54:21
Gelesen: 77164
# 872
@ mumpipuck [#871]
Hallo Burkhard,
hab vielen Dank für deine Lesekünste - dann werde ich den 26.3.1936 so festhalten.
LG,
Ralph
Hallo Burkhard,
hab vielen Dank für deine Lesekünste - dann werde ich den 26.3.1936 so festhalten.
LG,
Ralph
Am: 01.12.2025 16:39:26
Gelesen: 77090
# 873
@ evwezel [#851]
Liebe Sammlerfreunde,
leider hat sich hier niemand gemeldet, aber glücklicherweise konnte die Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte e.V. den Artikel “Die Philatelie als Propagandamittel” an mich weiterleiten.
Viele Grüße
Emiel
Am: 01.12.2025 17:33:49
Gelesen: 77070
# 874
Guten Abend,
ich zeige einen Einschriebebrief mit dem kompletten Satz von MiNr. 806 - 809 und 3 verschiedenen Sonder-Ortsstempeln:
Klar philatelistisch veranlasst, aber portorichtig versandt (54 Pf = 24 Pf Brief + 30 Pf Einschreibegebühr).
Viele Grüße,
Reinhard
Klar philatelistisch veranlasst, aber portorichtig versandt (54 Pf = 24 Pf Brief + 30 Pf Einschreibegebühr).
Viele Grüße,
Reinhard
Am: 06.12.2025 19:30:17
Gelesen: 75801
# 875
Guten Abend,
hier ein Wertbrief mit den drei Höchstwerten des Stände-Satzes:
16 Pf. für einen doppelten Ortsbrief, 50 Pf. Behandlungsgebühr für Wertangaben über 100 Mark und 20 Pf. Versicherungsgebühr (10 Pf. je 500 Mark Wertangabe).
16 Pf. für einen doppelten Ortsbrief, 50 Pf. Behandlungsgebühr für Wertangaben über 100 Mark und 20 Pf. Versicherungsgebühr (10 Pf. je 500 Mark Wertangabe).
Am: 11.12.2025 10:37:16
Gelesen: 74948
# 876
Liebe Freunde,
2 weitere Belege haben zu mir gefunden und ich möchte sie euch gerne vorstellen.

Eine Sonderpostkarte P255 wurde nach Gablonz in die Tschechoslowakei geschickt, so dass man die 6 Pfg. Ganzsache um 15 Pfg. auffrankierte. Meiner Meinung nach passt das nicht ganz zu den Tarifen, denn die T. war Ausland und Auslandskarten sollte doch 15 Pfg. kosten, oder liege ich hier falsch?
Wie dem auch sei, die Schrift kann ich nur fragmentarisch lesen, aber es scheint nichts von besonderem Interesse mitgeteilt worden zu sein und einer Transkription bedarf es nicht.

Es folgt ein Einschreiben von Georg Post (nomen est omen?) aus Berlin W8 vom 10.10.1935 an Hermann Schachtebeck junior in Löbejün über Könnern. Der Brief ist front- und rückseitig frankiert, was man auch nicht jeden Tag findet. Dazu ist die Siegelung etwas Besonderes, und so war das Stück schnell gekauft.
Die frankierten 55 Pfg. deckten das Franko von 24 Pfg. für den schweren Brief und 30 Pfg. für die Einschreibung ab.
LG von bayern klassisch

Eine Sonderpostkarte P255 wurde nach Gablonz in die Tschechoslowakei geschickt, so dass man die 6 Pfg. Ganzsache um 15 Pfg. auffrankierte. Meiner Meinung nach passt das nicht ganz zu den Tarifen, denn die T. war Ausland und Auslandskarten sollte doch 15 Pfg. kosten, oder liege ich hier falsch?
Wie dem auch sei, die Schrift kann ich nur fragmentarisch lesen, aber es scheint nichts von besonderem Interesse mitgeteilt worden zu sein und einer Transkription bedarf es nicht.

Es folgt ein Einschreiben von Georg Post (nomen est omen?) aus Berlin W8 vom 10.10.1935 an Hermann Schachtebeck junior in Löbejün über Könnern. Der Brief ist front- und rückseitig frankiert, was man auch nicht jeden Tag findet. Dazu ist die Siegelung etwas Besonderes, und so war das Stück schnell gekauft.
Die frankierten 55 Pfg. deckten das Franko von 24 Pfg. für den schweren Brief und 30 Pfg. für die Einschreibung ab.
LG von bayern klassisch
Am: 14.12.2025 12:29:03
Gelesen: 74312
# 877
Liebe Freunde,
als bekennender Freund von Abzugsbriefen (weitergeleiteten Poststücken, Retouren, Nachsendungen usw.) suche ich natürlich auch diese in meiner Mini-Sammlung zu zeigen, aber viele gibt es leider nicht - und ins Ausland schon gar nicht.
Da traf es sich gut, dass mir dieser hier vom 22.11.1935 aus Pforzheim an Heinrich Gaßler, Madison Avenue 240 in Irvington New Jersey, USA, in die Hände fiel, der mit 33 Pfg. leicht überfrankiert war. Bei seiner Ankunft (hinten leider blank) stellte man aber fest, dass er innerhalb von Irvington N. J. (es gab und gibt auch ein Irvington N. Y. = New York) verzogen war und man kannte die neue Anschrift, so dass man "11 Montrose Tr" (für Terrace) notierte und den Brief damit zustellen konnte.
LG von bayern klassisch
Da traf es sich gut, dass mir dieser hier vom 22.11.1935 aus Pforzheim an Heinrich Gaßler, Madison Avenue 240 in Irvington New Jersey, USA, in die Hände fiel, der mit 33 Pfg. leicht überfrankiert war. Bei seiner Ankunft (hinten leider blank) stellte man aber fest, dass er innerhalb von Irvington N. J. (es gab und gibt auch ein Irvington N. Y. = New York) verzogen war und man kannte die neue Anschrift, so dass man "11 Montrose Tr" (für Terrace) notierte und den Brief damit zustellen konnte.
LG von bayern klassisch
Am: 14.12.2025 18:19:09
Gelesen: 74267
# 878
@ iholymoses [#874]
Ich reiche noch die Rückseite des Briefes nach, interessanter Eingangsstempel:

Schönen Abend,
Reinhard

Am: 14.12.2025 20:38:07
Gelesen: 74231
# 879
@ bayern klassisch [#876]
Moin Ralph,
für deine Karte in die Tschechoslowakei galt ein Sondertarif, 10 Pfennig hätten gereicht.
Gruß Ulf
Am: 14.12.2025 20:40:02
Gelesen: 74228
# 880
@ Dulfen1 [#879]
Hallo Ulf,
vielen Dank - schon notiert. Ich wußte es nicht und damals wußte es wohl auch nicht jeder.
LG,
Ralph
Am: 17.12.2025 11:07:53
Gelesen: 73509
# 881
Liebe Freunde,
und wieder ist es passiert, dass ein Einschreiben den Weg zu mir fand.
Der Deutschland-Spezialist Walter Goecks, Berlin W 62, sandte ein Einschreiben an seinen Kunden, Herrn Postrat Bruno Kannebier (wundervoller Name!) an das Postamt Oelsnitz im Voigtlande. Die frankierten 42 Pfg. waren korrekt für einen einfachen Brief (12 Pfg.) mit Einschreibung (30 Pfg.) und sind in dieser Kombination mit 2 Zusammendrucken hübsch anzusehen.
Gekauft habe ich ihn aber wegen der Adresse, denn man hat nicht eine Privatanschrift gewählt, sondern die des dortigen Postamts. Was auch sein kann, ich weiß es leider nicht: Der Herr Postrat residierte in einer Dienstwohnung im Postamt dortselbst, womit es keiner weiteren Anschrift bedurft hätte.
LG von bayern klassisch
Der Deutschland-Spezialist Walter Goecks, Berlin W 62, sandte ein Einschreiben an seinen Kunden, Herrn Postrat Bruno Kannebier (wundervoller Name!) an das Postamt Oelsnitz im Voigtlande. Die frankierten 42 Pfg. waren korrekt für einen einfachen Brief (12 Pfg.) mit Einschreibung (30 Pfg.) und sind in dieser Kombination mit 2 Zusammendrucken hübsch anzusehen.
Gekauft habe ich ihn aber wegen der Adresse, denn man hat nicht eine Privatanschrift gewählt, sondern die des dortigen Postamts. Was auch sein kann, ich weiß es leider nicht: Der Herr Postrat residierte in einer Dienstwohnung im Postamt dortselbst, womit es keiner weiteren Anschrift bedurft hätte.
LG von bayern klassisch
Am: 17.12.2025 12:28:33
Gelesen: 73483
# 882
@ bayern klassisch [#881]
Hallo Ralph,
der Postrat Bruno Kannebier wohnte laut den Adressbüchern von 1929 und 1937 in Oelsnitz in der Bachstraße 1.
Er hatte also keine Dienstwohnung im Postamt.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 17.12.2025 13:17:07
Gelesen: 73455
# 883
@ volkimal [#882]
Hallo Volkmar,
Der Herr Postrat wohnte auch nach seinem Ruhestand in der Bachstraße 1.
Da aber auch das [neue] Postamt von Oelsnitz in der Bachstrasse 1 war, dürfte es wohl schon eine "Dienstwohnung" gewesen sein?
Am: 17.12.2025 14:19:19
Gelesen: 73414
# 884
Hallo ihr 2,
ich danke euch - dann dürfte er tatsächlich im Postamt eine Dienstwohnung gehabt haben (wie in Onkel von mir auch, allerdings damals im Pfälzischen Mutterstadt).
LG,
Ralph
ich danke euch - dann dürfte er tatsächlich im Postamt eine Dienstwohnung gehabt haben (wie in Onkel von mir auch, allerdings damals im Pfälzischen Mutterstadt).
LG,
Ralph
Am: 18.12.2025 08:58:53
Gelesen: 72881
# 885
Zum Internationalen Gemeindekongress am 03.06.1936 in München und Berlin gab die Post vier Marken Mutter mit Kindern im Wert von 3, 5, 12 und 24 Pfennig heraus, Michel Nr. 917, 918, 919 und 920.
Hier ein Ersttagsbrief mit Maschinenstempel Bayreuth UB d als Einschreiben.
Schönen Gruß
Sepp
Schönen Gruß
Sepp
Am: 24.12.2025 10:51:18
Gelesen: 71747
# 886
Schöner Brief, Sepp, der das Auge jedes Sammlers erfreut! Klasse!
Heute von mir, dem Feiertag entsprechend, etwas Besonderes:

Expressbrief 2. Gewicht als Bedarf tarifgerecht frankiert mit 2 mal 20 Pfg. Sondertarif ins Ausland in die C.S.R. und 30 Pfg. für die expresse Zustellung = 70 Pfg., fein durch eine 4-Farb-Frankatur dargestellt aus Berlin-Charlottenburg vom 25.10.1935 nach Prag - Bubenec.
Ich wünsche allen Menschen auf der Welt ein Frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2026!
LG von bayern klassisch

Expressbrief 2. Gewicht als Bedarf tarifgerecht frankiert mit 2 mal 20 Pfg. Sondertarif ins Ausland in die C.S.R. und 30 Pfg. für die expresse Zustellung = 70 Pfg., fein durch eine 4-Farb-Frankatur dargestellt aus Berlin-Charlottenburg vom 25.10.1935 nach Prag - Bubenec.
Ich wünsche allen Menschen auf der Welt ein Frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2026!
LG von bayern klassisch
Am: 24.12.2025 11:38:35
Gelesen: 71722
# 887
@ bayern klassisch [#886]
Die Gebühr ist zu korrigieren. Brief CSR 20 Pfennig + Eilbote Ausland 50 Pfennig = 70 Pfennig.
Ein schön klar gestempelter Beleg.
Schöne Feiertage, Regis
Am: 24.12.2025 12:12:44
Gelesen: 71695
# 888
@ Regis [#887]
Danke, Regis, ich dachte, weil das Format ziemlich groß ist, wäre es ein Brief der 2. Gewichtsstufe gewesen, aber so lernt man dazu!
LG,
Ralph
Am: 27.12.2025 10:28:24
Gelesen: 70708
# 889
Liebe Sammlerfreunde,
ich zeige ein Orts-Einschreiben aus Leipzig vom 18.03.1944 mit einer MiNr.868 zu 42 Pfennig aus Anlass zum 25 jährigen Jubiläum des Luftpostdienstes in Deutschland. Absender ist die Ortssammlergruppe aus Leipzig des Germania-Rings.
Das Einschreiben kostete 40 Pfennig und die Drucksache als günstigste Versandform hätte 3 Pfennig gekostet. Der Brief wäre somit um 1 Pfennig unterfrankiert. Aber die Post hatte keine Veranlassung den Brief als Drucksache zu befördern. Die mit Bleistift notierte 57 geben schlussendlich die Gesamtkosten inklusive der Nachgebühr an.
Für die Berechnung der Nachgebühr wurden die Gebühren für den einfachen Fernbrief herangezogen. Die Nachgebühr (das eineinhalb fache der fehlenden Gebühr - hier 10 von 12 Pfennig) beträgt insgesamt 15 Pfennig - also insgesamt 57 Pfennig. Auf der Rückseite ist kein weiterer postalischer Vermerk oder Stempel vorhanden.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 27.12.2025 11:43:34
Gelesen: 70660
# 890
@ Totalo-Flauti [#889]
Das Einschreiben kostete 40 Pfennig und die Drucksache als günstigste Versandform hätte 3 Pfennig gekostet. Der Brief wäre somit um 1 Pfennig unterfrankiert. Aber die Post hatte keine Veranlassung den Brief als Drucksache zu befördern. Die mit Bleistift notierte 57 geben schlussendlich die Gesamtkosten inklusive der Nachgebühr an.
Bist du dir sicher? Ich habe eher den Eindruck, als sei die Sendung um 4 Pfennig überfrankiert (8 Pf. Ortsbrief bis 20 g + 30 Pf. Einschreibegebühr).
Die Nominale zu 42 Pf. auf Briefmarken deckte m.W. das Porto für einen eingeschriebenen Fernbrief bis 20 g ab.
Gruß
Stefan
Am: 27.12.2025 11:48:34
Gelesen: 70652
# 891
@ Stefan [#890]
Hallo Stefan,
Du hast recht ich bin in die Zeile für Wertbriefe verrutscht. Danke für den Hinweis.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 30.12.2025 15:29:12
Gelesen: 69899
# 892
@ bayern klassisch [#886]
Ich kann hierzu einen ähnlichen Brief zeigen, allerdings 1 Pf. überfrankiert:
Viele Grüße und einen guten Rutsch!
Stefan
Viele Grüße und einen guten Rutsch!
Stefan
Am: 31.12.2025 09:12:59
Gelesen: 69717
# 893
Hier ein Einschreibebrief aus dem Dezember 1941 mit MiNr 745 + 771 + 803:

Der Beleg ist mit 56 Pf statt der erforderlichen 54 Pf (24 Pf + 30 Pf Einschreiben) etwas überfrankiert.
Interessant finde ich, dass der Stempel "Bitte sauber stempeln - Sammlermarken." auch damals schon nicht wirklich berücksichtigt wurde.
Ein guten Rutsch wünscht
Reinhard

Der Beleg ist mit 56 Pf statt der erforderlichen 54 Pf (24 Pf + 30 Pf Einschreiben) etwas überfrankiert.
Interessant finde ich, dass der Stempel "Bitte sauber stempeln - Sammlermarken." auch damals schon nicht wirklich berücksichtigt wurde.
Ein guten Rutsch wünscht
Reinhard
Am: 31.12.2025 12:00:08
Gelesen: 69672
# 894
@ Fiete [#892]
Hallo Stefan,
wie immer von dir ein Stück der Extraklasse, super! Sch.... auf den einen Pfg. Überfrankatur, das wäre mir völlig wumpe.
Auch dir ein Frohes Neues Jahr 2026!
LG,
Ralph
Am: 04.01.2026 09:16:24
Gelesen: 69071
# 895
Liebe Freunde,
ein Brief mit einem Viererblock vom Bogenrand aus Bergen auf Rügen vom 18.4.1936 an Firma M. Heinze in Berlin-Steglitz erfreute mein Sammlerauge, weil man dergleichen Blocks nicht sooo häufig findet und wenn, dann auf den üblichen, überfrankierten Sammlerbriefen.

LG von bayern klassisch
ein Brief mit einem Viererblock vom Bogenrand aus Bergen auf Rügen vom 18.4.1936 an Firma M. Heinze in Berlin-Steglitz erfreute mein Sammlerauge, weil man dergleichen Blocks nicht sooo häufig findet und wenn, dann auf den üblichen, überfrankierten Sammlerbriefen.

LG von bayern klassisch
Am: 04.01.2026 09:28:11
Gelesen: 69064
# 896
Liebe Freunde,
nach harten Verhandlungen ging mir der ins Netz:

Einschreiben aus Berlin-Steglitz 1 vom 20.12.1934 mit 60 Pfg. etwas überfrankiert an Herrn Josef Dausch in Bad Windsheim, Obertieferstr. 314. Am Folgetag kam er dort auch ausweislich den Eingangsstempel auf der Siegelseite an. Dort notierte die Abgabepost auch "Nicht angetroffen, 21.12.1934, Unterschrift Prechtel".
Meister Prechtel versuchte es am Folgetag erneut und musste eine herbe Zustellungs-Schlappe erleben: "Verweigert, 22.12.1934, Unterschrift Prechtel".
Daher notierte er vorne: "22/12 zrck" für zurück und applizierte einen Pfeil auf den Recozettel "Berlin-Steglitz". Dort kam der Recobrief am 23.12., also noch rechtzeitig vor Weihnachten an und wurde seinem Absender M. Heinze, Forststr. 23 dortselbst, wieder gegen Unterschrift ausgehändigt.
Als wäre das nicht schon genug für ein kleines Sammlerherz, hatte Meister Heinze auch den Brief noch mit einem Etikett "Neueste Ausgabe KA-BE Briefmarken Album Allen Voran!" versehen, so dass der Brief von vorn und hinten gleichermaßen Eindruck macht. Ich danke allen damals Beteiligten, dass sie ihn mir hinterlassen haben.
LG von bayern klassisch

Einschreiben aus Berlin-Steglitz 1 vom 20.12.1934 mit 60 Pfg. etwas überfrankiert an Herrn Josef Dausch in Bad Windsheim, Obertieferstr. 314. Am Folgetag kam er dort auch ausweislich den Eingangsstempel auf der Siegelseite an. Dort notierte die Abgabepost auch "Nicht angetroffen, 21.12.1934, Unterschrift Prechtel".
Meister Prechtel versuchte es am Folgetag erneut und musste eine herbe Zustellungs-Schlappe erleben: "Verweigert, 22.12.1934, Unterschrift Prechtel".
Daher notierte er vorne: "22/12 zrck" für zurück und applizierte einen Pfeil auf den Recozettel "Berlin-Steglitz". Dort kam der Recobrief am 23.12., also noch rechtzeitig vor Weihnachten an und wurde seinem Absender M. Heinze, Forststr. 23 dortselbst, wieder gegen Unterschrift ausgehändigt.
Als wäre das nicht schon genug für ein kleines Sammlerherz, hatte Meister Heinze auch den Brief noch mit einem Etikett "Neueste Ausgabe KA-BE Briefmarken Album Allen Voran!" versehen, so dass der Brief von vorn und hinten gleichermaßen Eindruck macht. Ich danke allen damals Beteiligten, dass sie ihn mir hinterlassen haben.
LG von bayern klassisch
Am: 04.01.2026 09:50:05
Gelesen: 69059
# 897
Liebe Freunde,
ein mit 12 Pfg. portogerecht frankierter Werbeumschlag von Hans Froede in Düsseldorf ging mit netter 3-Farb-Frankatur am 9.10.1935, also 4 Tage nach Ausgabe dieses Satzes, an Alfred Pausch in Kempten/Allgäu. Das 1.000 Seiten starke Briefmarkenpreisbuch von Herrn Froede der Ausgabe von 1936 heute noch durchblättern zu können, wäre sicher eine große Freude ...
LG von bayern klassisch
ein mit 12 Pfg. portogerecht frankierter Werbeumschlag von Hans Froede in Düsseldorf ging mit netter 3-Farb-Frankatur am 9.10.1935, also 4 Tage nach Ausgabe dieses Satzes, an Alfred Pausch in Kempten/Allgäu. Das 1.000 Seiten starke Briefmarkenpreisbuch von Herrn Froede der Ausgabe von 1936 heute noch durchblättern zu können, wäre sicher eine große Freude ...
LG von bayern klassisch
Am: 04.01.2026 15:44:19
Gelesen: 69012
# 898
@bayern_klassisch
Die Freude mit dem Weltkatalog von Froede ist preiswert zu haben:
Grüsse von Wolfi99
Grüsse von Wolfi99
Am: 04.01.2026 16:21:28
Gelesen: 68988
# 899
@ Wolfi99 [#898]
Danke, Wolfi - erstaunlich, dass sich so etwas heute noch erhalten hat.
LG,
Ralph
Am: 05.01.2026 12:15:40
Gelesen: 68830
# 900
Liebe Freunde,
eine Reco-Variante die ich bisher noch nicht kannte, zeigt eine 42 Pfg. Frankatur aus Bückeberg vom 6.10.1935 nach Kassel, bei der die beiden rechten Marken vom Abroller, die linke Marke aber mit dem Schalterstempel entwertet wurden.
Hinten der Ankunftsstempel vom Folgetag.
Offensichtlich gab es in Bückeberg keinen Reco-Zettel, so dass man sich in Hameln 1 mit einem Dortigen behalf.
LG von bayern klassisch
Hinten der Ankunftsstempel vom Folgetag.
Offensichtlich gab es in Bückeberg keinen Reco-Zettel, so dass man sich in Hameln 1 mit einem Dortigen behalf.
LG von bayern klassisch
Am: 06.01.2026 16:14:41
Gelesen: 68600
# 901
Liebe Freunde,

ein Einschreiben, per Express und Luftpost von Kirchberg Teck lief am 31.12.1935 nach Zürich an C. A. Schönleber. Leider mangeln dem Brief mögliche Durchgangs- und Ankunftsstempel; wohl viel los in Zürich an Sylvester.
Verklebt wurden total 148 Pfg., wobei ich nicht weiß, ob das in Ordnung ging, über- oder gar unterfrankiert war. Ob Dr. Schönleber, Rechtsanwalt dort, richtig gerechnet hatte, oder nur den ganzen Satz seinem Freund hat zukommen lassen wollen?
LG von bayern klassisch

ein Einschreiben, per Express und Luftpost von Kirchberg Teck lief am 31.12.1935 nach Zürich an C. A. Schönleber. Leider mangeln dem Brief mögliche Durchgangs- und Ankunftsstempel; wohl viel los in Zürich an Sylvester.
Verklebt wurden total 148 Pfg., wobei ich nicht weiß, ob das in Ordnung ging, über- oder gar unterfrankiert war. Ob Dr. Schönleber, Rechtsanwalt dort, richtig gerechnet hatte, oder nur den ganzen Satz seinem Freund hat zukommen lassen wollen?
LG von bayern klassisch
Am: 07.01.2026 13:55:35
Gelesen: 68363
# 902
Liebe Freunde,
ein Brief aus Freyberg an der Unstrut vom 20.12.1935 nach Leipzig lief per Einschreiben und Express, allerdings "nicht zwischen 22 und 6 Uhr austragen" (gab es das damals noch als Unterscheidung zwischen Tag- und Nachzustellung?). Frankiert wurden 1,32 RM. Portogerecht?

Rückseitig sehen wir den Expressbotenvermerk "Empfänger nicht angetroffen am 20.12. 22.15 Uhr Unterschrift". Ja was wunder, war doch genau dieser Zeitpunkt ausgeschlossen worden.
LG von bayern klassisch

Rückseitig sehen wir den Expressbotenvermerk "Empfänger nicht angetroffen am 20.12. 22.15 Uhr Unterschrift". Ja was wunder, war doch genau dieser Zeitpunkt ausgeschlossen worden.
LG von bayern klassisch
Am: 09.01.2026 09:22:54
Gelesen: 67780
# 903
Liebe Freunde,
Größe ist nicht alles - aber sie beeindruckt doch.
Ein Kuvert der Marke "Ochsenfrosch" im Format 23,5 auf 19 cm erfreut den geneigten Sammler mit einer portogerechten 70 Pfg. Frankatur: 30 Pfg. Einschreiben und 40 Pfg. für einen Brief über 250-500g, was man diesem hier gerne zutraut.
Ich fand und finde die Kombination einmalig und danke dem Absender in Ulm, der deutschen Reichspost und dem Empfänger in Böblingen für dieses außergewöhnliche Poststück!
LG von bayern klassisch
Ein Kuvert der Marke "Ochsenfrosch" im Format 23,5 auf 19 cm erfreut den geneigten Sammler mit einer portogerechten 70 Pfg. Frankatur: 30 Pfg. Einschreiben und 40 Pfg. für einen Brief über 250-500g, was man diesem hier gerne zutraut.
Ich fand und finde die Kombination einmalig und danke dem Absender in Ulm, der deutschen Reichspost und dem Empfänger in Böblingen für dieses außergewöhnliche Poststück!
LG von bayern klassisch
Am: 10.01.2026 15:08:00
Gelesen: 67506
# 904
Hallo,
in einem Posten mit AFS fand ich diesen netten Beleg.
Übersee-Brief in Richtung USA, verklebt fünf Zuschlag-Werte Winterhilfswerk von 1940, sauber entwertet am 9.12.1940 mit Tagesstempel von BERLIN NW 7 und Zusatzstempel "Aus dem Briefkasten" in schwarz sowie violettem Dreizeiler "...zurück an den Absender".
Warum er trotz passendem Porto nicht weitergeleitet wurde, ist mir nicht klar.
mit Sammlergruß
Werner
Übersee-Brief in Richtung USA, verklebt fünf Zuschlag-Werte Winterhilfswerk von 1940, sauber entwertet am 9.12.1940 mit Tagesstempel von BERLIN NW 7 und Zusatzstempel "Aus dem Briefkasten" in schwarz sowie violettem Dreizeiler "...zurück an den Absender".
Warum er trotz passendem Porto nicht weitergeleitet wurde, ist mir nicht klar.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.01.2026 09:55:39
Gelesen: 66061
# 905
Liebe Freunde,
ein Geschenk des lieben Dieter kann ich hier zeigen: Einfacher Brief aus Linsenhofen nach Stetten vom 18.12.1934, hinten blank. Schön, dass das Bürgermeisteramt das Kuvert aufgehoben hat.
LG von bayern klassisch
LG von bayern klassisch
Am: 18.01.2026 16:12:35
Gelesen: 65998
# 906
@ HWS-NRW [#904]
Servus,
die Antwort auf Deine Frage lautet: Es war Krieg, es war die Auslandsbriefzensur eingeführt worden und in den Richtlinien stand, dass Auslandspost ausschließlich am Schalter einzuliefern ist, kam der Brief also aus dem Briefkasten, war er, falls man auf der ABP freundlich war, zurückzusenden oder alternativ, einzuziehen. Das Porto war da sogar eher sekundär.
Beste Grüße cilderich
Am: 30.01.2026 10:32:17
Gelesen: 64111
# 907
Liebe Freunde,
zur Abwechslung mal etwas Simples: Einfacher Brief aus Kiel an die Schuhfirma E. Rheinberger in Pirmasens, der Metropole der Schuhindustrie im Deutschen Reich. Der Spitzname für Bürger in Pirmasens lautet heute noch "Schlappenflicker", obwohl dieser Geschäftszweig heute keine so tragende Rolle mehr spielt, als früher noch.
LG von bayern klassisch
zur Abwechslung mal etwas Simples: Einfacher Brief aus Kiel an die Schuhfirma E. Rheinberger in Pirmasens, der Metropole der Schuhindustrie im Deutschen Reich. Der Spitzname für Bürger in Pirmasens lautet heute noch "Schlappenflicker", obwohl dieser Geschäftszweig heute keine so tragende Rolle mehr spielt, als früher noch.
LG von bayern klassisch
Am: 30.01.2026 23:23:53
Gelesen: 63988
# 908
Liebe Freunde,
ein Viererstreifen des Bürgermeisters von Niederaichbach vom 11.12.1935 an das Amtsgericht Landshut gefiel mir gut, daher wanderte er in mein Album ein.
LG von bayern klassisch
ein Viererstreifen des Bürgermeisters von Niederaichbach vom 11.12.1935 an das Amtsgericht Landshut gefiel mir gut, daher wanderte er in mein Album ein.
LG von bayern klassisch
Am: 03.02.2026 18:59:01
Gelesen: 63302
# 909
Liebe Freunde,
es gibt Briefe, die so ausgefallen sind, dass man ihre Existenz ohne visuelle Vorlage kaum akzeptieren kann - so wie den hier:

Ein Einschreiben der Firma Oskar Bilz aus Oberseiffenbach im Erzgebirge wurde nach Leipzig am 26.10.1935 verschickt und kam prompt noch am selben Tag dort an. Klasse!
Frankiert wurden auf der Rückseite: Ein Siebenerblock der 4 Pfg. vom Bogenrand, ein Paar der 3 Pfg. vom Oberrand und ein Einzelstück der 8 Pfg. von Unterrand.
Für heutige Abiturienten ohne elektronische Hilfsmittel kaum mehr zu errechnen, erlaube ich mir im Rahmen der Addition auf eine 42 Pfg. Frankatur zu kommen: 30 Pfg. fürs Einschreiben und 12 Pfg. für den einfachen Fernbrief.
LG von bayern klassisch

Ein Einschreiben der Firma Oskar Bilz aus Oberseiffenbach im Erzgebirge wurde nach Leipzig am 26.10.1935 verschickt und kam prompt noch am selben Tag dort an. Klasse!
Frankiert wurden auf der Rückseite: Ein Siebenerblock der 4 Pfg. vom Bogenrand, ein Paar der 3 Pfg. vom Oberrand und ein Einzelstück der 8 Pfg. von Unterrand.
Für heutige Abiturienten ohne elektronische Hilfsmittel kaum mehr zu errechnen, erlaube ich mir im Rahmen der Addition auf eine 42 Pfg. Frankatur zu kommen: 30 Pfg. fürs Einschreiben und 12 Pfg. für den einfachen Fernbrief.
LG von bayern klassisch
Am: 03.02.2026 19:42:57
Gelesen: 63284
# 910
@ bayern klassisch [#909]
Wunderbarer Beleg, oder mit deinen Worten: Was für eine Rosine!
Am: 03.02.2026 20:35:32
Gelesen: 63263
# 911
@ reichswolf [#910]
Danke, aber genau so haben das mehrere Sammler auch gesehen, von daher ist in dieser Woche Wasser und Brot angesagt. :-)
Am: 05.02.2026 16:55:06
Gelesen: 62824
# 912
Liebe Freunde,
weil die Post heute so fleißig war (hüstel, hüstel) noch aus einem Markenheftchenbogen eine hübsch, rote 12 "Kauft Wohlfahrtspostkarten" aus Bad Wildungen an Schriftleiter Felix Pusch in Bad Wildungen vom 22.10.1935 mit schönem, großen Sonderstempel.

LG von bayern klassisch
weil die Post heute so fleißig war (hüstel, hüstel) noch aus einem Markenheftchenbogen eine hübsch, rote 12 "Kauft Wohlfahrtspostkarten" aus Bad Wildungen an Schriftleiter Felix Pusch in Bad Wildungen vom 22.10.1935 mit schönem, großen Sonderstempel.

LG von bayern klassisch
Am: 06.02.2026 20:37:32
Gelesen: 62606
# 913
Guten Abend zusammen,
hier mal was mit Pferden:
Einschreibebrief der ersten Gewichtsstufe mit der Sondermarke 671 von München nach Freiburg und von dort mit Weiterleitung gen Italien nach Casamicciola auf der Insel Ischia, wo ein entsprechendes Nachporto verhängt wurde:
Adressaufkleber eines Päckchens mit der Sondermarke 671 von Neuwied nach Böhringen (eine wohl eher ungewöhnliche Verwendung dieser Marke, da nur 40 Pf. für Päckchen bis 2 kg fällig waren):
Viele Grüße
Stefan
Adressaufkleber eines Päckchens mit der Sondermarke 671 von Neuwied nach Böhringen (eine wohl eher ungewöhnliche Verwendung dieser Marke, da nur 40 Pf. für Päckchen bis 2 kg fällig waren):
Viele Grüße
Stefan
Am: 06.02.2026 21:20:15
Gelesen: 62585
# 914
@ Fiete [#913]
Hallo Stefan,
ich sammle ja nur 2 Sätze, daher nicht diese Rosinen, aber ansonsten hätte ich die auch mit Kußhand genommen.
LG,
Ralph
Am: 06.02.2026 21:32:59
Gelesen: 62580
# 915
@ Fiete [#913]
Servus,
Sehr schöne Belege. Den 2 kann man mit einigem Glück nochmals finden oder auch als 2. STUFE ins Ausland, dann auch 2 Rpf zuviel. Aber Nr 1 ist ala bonheurs. Zumal mit der Taxierung. Herzlichen Glückwunsch dazu. Zumal solche Stücke ja auch auflockern.
Beste Grüße cilderich
Am: 06.02.2026 21:48:27
Gelesen: 62575
# 916
@ Fiete [#913]
Moin Stefan,
insbesondere der Adressaufkleber gefällt mir gut. Diese Verwendungsform habe ich bei dieser Ausgabe noch gar nicht gesehen.
Ortstempel sind relativ selten, die meisten Briefe tragen Sonderstempel (verschiedene) von München-Riem und R-Zettel vom Rennplatz.
Von mir eine Mi.Nr. 671 als Luftpostbrief von Berlin nach Paris.
Porto passt auch nicht, entweder 2 oder 7 Pfennig zu viel. Zum August 1938 wurde das Luftpostporto von 15 auf 10 Pfennig nach Frankreich reduziert.
Rückseitig schwacher Ankunftstempel.
Gruß Ulf
Am: 07.02.2026 19:26:02
Gelesen: 62341
# 917
Servus,
kommen wir doch nach den vorherigen meist leicht überfrankierten, aber dennoch sehr reizvollen Stücken zu einer Verwendung, die ebenfalls sehr selten ist in diesem Zusammenhang aber tatsächlich portogerecht. 40 Rpf aus der Olympia Sommerspieleausgabe 1936 hier, durch den anhängenden Rand ersichtlich, in der nachmalig selteneren Blockausgabe.
40 Rpf war gemeinhin die Zusatzgebühr für Eilverwendung, aber auch ein Päckchen 1. Stufe, ein Brief 3. Stufe oder ein Auslandsbrief 2. Stufe kosteten diesen Betrag. Auch ein LP-Brief in Europa bis 20 Gramm war zu dem Datum möglich, wie auch eine R-Karte in die CSR oder Ungarn, was ich nur in der normalen Bogenvariante besitze.
Nun gut hier also die sehr seltene Variante der Auslandspost >20<40 Gramm.
Beste Grüße cilderich
Am: 08.02.2026 13:57:15
Gelesen: 62078
# 918
Liebe Freunde,
simpel, aber auch nicht so häufig zu finden, eine 12 Pfg. Frankatur mit 2 mal 6 Pfg. von Bamberg 17.12.1935 nach München. Schön auch der Stempel mit Werbung für die schönste Stadt Bayerns.
LG von bayern klassisch
Am: 08.02.2026 16:08:08
Gelesen: 62051
# 919
Servus,
die Päckenverwendung war ja zuletzt auch beliebt, zumal mit (Zuschlags-) Sondermarken.
Hier ein solches Stück der 40 Rpf des ersten Wehrmachtssatzes. Zusätzlich als Eckrandstück, das sind natürlich nochmals zusätzliche Herausstellungsmerkmale, die ich gerne aufnehme, so ich sie finde.
Beste Grüße cilderich
Am: 09.02.2026 19:18:18
Gelesen: 61846
# 920
Guten Abend zusammen,
sehr schöne Belge zeigt Ihr da!
Hier nun ein Fernbrief der dritten Gewichtsstufe (über 250 g) mit einer 40 Pf. Marke (659). Aufgrund der Größe solcher Kuverts sind diese wahrscheinlich nicht allzu oft in toto erhalten geblieben.
Viele Grüße
Stefan
Viele Grüße
Stefan
Am: 10.02.2026 16:33:04
Gelesen: 61581
# 921
Liebe Freunde,
keine Ahnung, ob dieser Landpoststempel selten ist, oder auch nicht, aber ich finde ihn wunderschön und daher musste der Brief einfach zu mir.
Biberach-Jordansbad mit Abstempelung am 29.4.1935 in Biberach an Joseph Benz im wunderschönen Luzern.

LG von bayern klassisch

LG von bayern klassisch
Am: 12.02.2026 20:44:41
Gelesen: 60911
# 922
Servus,
eine recht nationale Allegorie, aber verständlich und sauber ausgeführt, wie es für die Zeit doch häufig vorkam.
Die 25 Rpf waren natürlich für den Auslandsbrief der 1. Stufe vorgesehen, aber nochmals 2 weitere des selben Typus beglichen die Auslandseilgebühr. Wohl die häufigste der entsprechenden Mehrfachfrankaturen, aber trotz allem auch nicht so einfach zu finden. Mir gefällt der Brief.
Beste Grüße cilderich
Am: 13.02.2026 15:05:51
Gelesen: 60708
# 923
Servus,
das Deutsche Reich bot mannigfaltige interessante Belegeoptionen. Eine besondere Möglichkeit bestand, vor allem aus heutiger Sammlersicht, in den Marken, die innerhalb von Blöcken, respektive Zusammendrucken verausgabt wurden. Diese ebenfalls portogerechten Stücke sind meist seltener, als die Blöcke oder ähnlich verausgabter Stücke, dann meist nicht portogerecht, als solcher. Soll heißen: ein Ostropa Block in nicht portogerechter Verwendung ist leichter zu finden als, meinetwegen die 12 Rpf Variante, portogerecht, aus dem entsprechenden Block.
Jedenfalls biete ich hier die kürzlich erworbene Variante der 25 Rpf, portogerecht. Das Bersondere dieses Stückes besteht im Übergang des Stempels vom Blockstück auf den Umschlag. Dies erschien auch anderen Bietern als wichtig, denn Stücke ohne diese Variante blieben untergebotig.
Beste Grüße cilderich
Am: 14.02.2026 09:55:12
Gelesen: 60324
# 924
Liebe Freunde,
sehr schön, dass sich so viele Sammlerfreunde an diesem Faden beteiligen - klasse!
Heute zeige ich eine Nachnahme aus Düsseldorf von Hans Froede vom 7.12.1934 über 9,67 Reichsmark nach Falkensee - postlagernd - an Henry Kolendowicz. Nachnahmen sind nicht so häufig mit reinen Frankaturen der 1934 Nothilfe, zumal mit 2 Zusammendrucken und postlagernd (poste restante) ist ja eh ein spezielles Hobby im Hobby von mir, da konnte ich nicht widerstehen.
LG von bayern klassisch
[Redaktionelle Ergänzung: Hans Froede war Briefmarkenhändler, Herausgeber des Froede-Katalogs in Konkurrenz zu Michel, von Katalogen für Europa, Übersee und Spezialthemen wie die DDR-Luftpost oder Württemberg-Philatelie sowie Autor in Der Deutschland-Sammler u.v.m.]
Heute zeige ich eine Nachnahme aus Düsseldorf von Hans Froede vom 7.12.1934 über 9,67 Reichsmark nach Falkensee - postlagernd - an Henry Kolendowicz. Nachnahmen sind nicht so häufig mit reinen Frankaturen der 1934 Nothilfe, zumal mit 2 Zusammendrucken und postlagernd (poste restante) ist ja eh ein spezielles Hobby im Hobby von mir, da konnte ich nicht widerstehen.
LG von bayern klassisch
[Redaktionelle Ergänzung: Hans Froede war Briefmarkenhändler, Herausgeber des Froede-Katalogs in Konkurrenz zu Michel, von Katalogen für Europa, Übersee und Spezialthemen wie die DDR-Luftpost oder Württemberg-Philatelie sowie Autor in Der Deutschland-Sammler u.v.m.]
Am: 17.02.2026 14:08:07
Gelesen: 59031
# 925
Liebe Freunde,
ein Brief, wie ich ihn liebe und der zum Knobeln einlädt:

In Pegau frankierte man am 9.6.1936 78 Rpf für ein Einschreiben an Herrn Carl Katschak in Basel. Diese Portostufe kann mir mal einer erklären, ich kann es jedenfalls nicht (einfache Briefe 25 Rpf und Reco 30 Rpf = 55 Rpf.
Am 10.6. (heute: Ein Wunder) war er in Basel, konnte jedoch nicht zugestellt werden. Am 11.6. sehen wir einen anderen Stempel von Basel siegelseitig und eine Korrektur der Anschrift: "per Adresse Herrn Oskar Espich Kammermusiker im Ruhestand Friedrichsrofa Thüringen".
Ausweislich der Siegelseite und des dort perfekt abgeschlagenen Sonderstempels Friedrichsroda Luftkurort im Thüringer Wald kam der Brief dort am 13.6. an und wurde zugestellt.
Wer hat bitte unten links "Zustellversuch den ... Frist bis ..." abgeschlagen? Sollte das nicht in Basel geschehen sein?
Und gleich ein Zweiter hinterher: Überfrankiert, aber doch sehr hübsch aus Frankfurt am Main Süd 10 vom 9.10.1935 als Ortsbrief eingeschrieben.

LG von bayern klassisch

In Pegau frankierte man am 9.6.1936 78 Rpf für ein Einschreiben an Herrn Carl Katschak in Basel. Diese Portostufe kann mir mal einer erklären, ich kann es jedenfalls nicht (einfache Briefe 25 Rpf und Reco 30 Rpf = 55 Rpf.
Am 10.6. (heute: Ein Wunder) war er in Basel, konnte jedoch nicht zugestellt werden. Am 11.6. sehen wir einen anderen Stempel von Basel siegelseitig und eine Korrektur der Anschrift: "per Adresse Herrn Oskar Espich Kammermusiker im Ruhestand Friedrichsrofa Thüringen".
Ausweislich der Siegelseite und des dort perfekt abgeschlagenen Sonderstempels Friedrichsroda Luftkurort im Thüringer Wald kam der Brief dort am 13.6. an und wurde zugestellt.
Wer hat bitte unten links "Zustellversuch den ... Frist bis ..." abgeschlagen? Sollte das nicht in Basel geschehen sein?
Und gleich ein Zweiter hinterher: Überfrankiert, aber doch sehr hübsch aus Frankfurt am Main Süd 10 vom 9.10.1935 als Ortsbrief eingeschrieben.

LG von bayern klassisch
Am: 17.02.2026 20:47:10
Gelesen: 58852
# 926
Zusammendruckstreifen aus Mi.Nr.: 557/559 auf großformatigem Brief von Hannover nach Königsberg.
Mit 24 Pfennig in der 2. Gewichtsstufe portogerecht frankiert.
Rückseitig mit Werbeaufkleber "Excelsior Gummi-Absätze" zusätzlich verschlossen.

Gruß Ulf

Gruß Ulf
Am: 17.02.2026 21:08:36
Gelesen: 58844
# 927
@ Dulfen1 [#926]
Sehr schöner Brief, Ulf - Glückwunsch zu dem, der vorne und hinten klasse aussieht.
LG,
Ralph
Am: 20.02.2026 08:20:39
Gelesen: 57981
# 928
Liebe Freunde,
zum unglückseligen Luftschiff Graf Zeppelin 129 folgendes:
https://de.wikipedia.org/wiki/LZ_129
Als Sammler der Nothilfeausgabe von 1935 konnte ich diese Karte kaufen, die in Friedrichshafen am Bodensee am 23.3.1935, also kurz nach der Inbetriebnahme am 4.3.1936 (Werkstattsfahrt). Wie wir wissen, wurde das Luftschiff in Lakehurst (USA) zur fliegenden Katastrophe, als es zerstört wurde.
Die Karte weist einen Bordstempel auf und ist mit 50 Rpf frankiert, wobei ich hierzu nicht weiß, welche Porti für dergleichen Karten zu entrichten waren. Empfänger war Frau Anna Benzien in Plauen im Vogtland. Die Rückseite ist blank. Wer kann Näheres zu dieser Beförderung und der Portogerechtigkeit sagen?
LG von bayern klassisch
zum unglückseligen Luftschiff Graf Zeppelin 129 folgendes:
https://de.wikipedia.org/wiki/LZ_129
Als Sammler der Nothilfeausgabe von 1935 konnte ich diese Karte kaufen, die in Friedrichshafen am Bodensee am 23.3.1935, also kurz nach der Inbetriebnahme am 4.3.1936 (Werkstattsfahrt). Wie wir wissen, wurde das Luftschiff in Lakehurst (USA) zur fliegenden Katastrophe, als es zerstört wurde.
Die Karte weist einen Bordstempel auf und ist mit 50 Rpf frankiert, wobei ich hierzu nicht weiß, welche Porti für dergleichen Karten zu entrichten waren. Empfänger war Frau Anna Benzien in Plauen im Vogtland. Die Rückseite ist blank. Wer kann Näheres zu dieser Beförderung und der Portogerechtigkeit sagen?
LG von bayern klassisch
Am: 20.02.2026 08:36:24
Gelesen: 57973
# 929
Liebe Freunde,
Viererblocks sind lose eher zu schnappen, als auf Beleg, selbst von der 8 Rpf. Aber wenn man dann mal einen Brief angeboten bekomme, auf dem solch ein Blockstück prangt, dann darf man getrost zuschlagen.
Ein Brief vom 28.6.1935 aus dem schönen Nordlingen nach Unterringingen (heute 140 Einwohner) konnte aber nicht mit 32 Pfg. sinnvoll frankiert werden, weil es diese Portostufe gar nicht gab als Fernbrief, nur 12, 24 bzw. 40 Rpf. Aber in 3 Tagen wäre die Gültigkeit dieser Marken eh ausgelaufen und da war man wohl etwas großzügiger eingestellt und wollte mir eine Freude machen. :)
Liebe Grüsse vom Ralph
Ein Brief vom 28.6.1935 aus dem schönen Nordlingen nach Unterringingen (heute 140 Einwohner) konnte aber nicht mit 32 Pfg. sinnvoll frankiert werden, weil es diese Portostufe gar nicht gab als Fernbrief, nur 12, 24 bzw. 40 Rpf. Aber in 3 Tagen wäre die Gültigkeit dieser Marken eh ausgelaufen und da war man wohl etwas großzügiger eingestellt und wollte mir eine Freude machen. :)
Liebe Grüsse vom Ralph
Am: 20.02.2026 08:47:33
Gelesen: 57964
# 930
@ bayern klassisch [#929]
Hallo Ralph,
bei den beiden unteren Stempeln sind klare ö-Punkte zu sehen. Es handelt sich also um Nördlingen - heute über 20.000 Einwohner.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 20.02.2026 09:11:56
Gelesen: 57955
# 931
@ volkimal [#930]
Danke für den Hinweis auf einen Tippfehler - leider nicht mehr von mir korrigierbar.
Am: 22.02.2026 09:35:14
Gelesen: 57225
# 932
Liebe Freunde,
3 auf einen Streich kann ich zeigen und jedes Stück hat eine kitzekleine Besonderheit.
1. Postkarte aus Passau vom 1.1.1936 nach Aschaffenburg. Der Beamte hatte wohl noch ein bisserl Restalkohol im Blut und stempelte die 8 Pfg Marke 2 Mal, wobei er noch den Stempel verdrehte, weil ein Abschlag senkrecht ausgefallen war. Immerhin hat er es dann noch korrigiert.
2. Einfacher Brief zu 12 Rpf von Teunz nach München 22 vom 1.12.1935 an eine Versicherungs - Kammer - Brieffach. Briefe an ein Brieffach, heute Postfach genannt, hatte ich noch keine, jetzt schon.
3. Brief aus Stuttgart 9 vom 27.?.1936 mit Werbestempel, den ich nicht lesen kann, an die Metallwaren AG Theodor Hornkohl in Bremen. 12 Rpf hätten genügt, aber dann hätte es keinen Zusammendruck gegeben, wie hier.
LG von bayern klassisch
1. Postkarte aus Passau vom 1.1.1936 nach Aschaffenburg. Der Beamte hatte wohl noch ein bisserl Restalkohol im Blut und stempelte die 8 Pfg Marke 2 Mal, wobei er noch den Stempel verdrehte, weil ein Abschlag senkrecht ausgefallen war. Immerhin hat er es dann noch korrigiert.
2. Einfacher Brief zu 12 Rpf von Teunz nach München 22 vom 1.12.1935 an eine Versicherungs - Kammer - Brieffach. Briefe an ein Brieffach, heute Postfach genannt, hatte ich noch keine, jetzt schon.
3. Brief aus Stuttgart 9 vom 27.?.1936 mit Werbestempel, den ich nicht lesen kann, an die Metallwaren AG Theodor Hornkohl in Bremen. 12 Rpf hätten genügt, aber dann hätte es keinen Zusammendruck gegeben, wie hier.
LG von bayern klassisch
Am: 22.02.2026 10:28:48
Gelesen: 57216
# 933
@ bayern klassisch [#932]
Hallo Ralph,
es ist der Stempel "Deine / Muttersprache, / Deutscher, / halt' in Ehren!"
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/561441
Viele Grüße
Volkmar
Am: 22.02.2026 11:28:00
Gelesen: 57190
# 934
@ volkimal [#933]
Hallo Volkmar,
habe vielen Dank - konnte nur wenig lesen und mir keinen Reim drauf machen.
LG,
Ralph
Am: 23.02.2026 19:21:47
Gelesen: 56780
# 935
Guten Abend,
zu der beliebten Trachten-Ausgabe zwei MeF von mir:
Ansichtskarte als Auslandspostkarte nach Ungarn zum Sonderporto von 10 Pf.:
Fernbrief mit Nachnahme (12 Pf. + 20 Pf.) zu 32 Pf.:
Viele Grüße
Stefan
Fernbrief mit Nachnahme (12 Pf. + 20 Pf.) zu 32 Pf.:
Viele Grüße
Stefan
Am: 23.02.2026 19:37:45
Gelesen: 56771
# 936
@ Fiete [#935]
Hallo Stefan,
wie immer feine Stücke von dir - die hätte ich auch genommen!
LG,
Ralph
Am: 24.02.2026 15:53:02
Gelesen: 56490
# 937
Liebe Freunde,
zwei auf einen Streich kamen aus dem sonnigen Italien zu mir:
Der Gemeinderat Irschenbach, Post Haibach, sandte einen Brief im 2. Gewicht mit präzise frankierten Dreierstreifen an die Kreisbauernschaft in Landshut - eine Kombination, die ich noch nie gesehen hatte. Am 19.2.1935 hätte man in Haibach auch etwas akkurater stempeln können, aber das tut der Freude über den Besitz dieses Briefes keinen Abbruch.

Optisch noch schöner fand ich aber den Dreierstreifen der 8+4 Rpf aus Hirschberg an der Saale mit Sonderstempel und wundervollem Kuvert des Malermeisters Richard Buntrock, Fernsprecher 72, an Fräulein Käthe Greiner/Stöffler in Lauscha, zumal hinten noch eine Werbevignette von Thüringen prangt.
LG von bayern klassisch
Der Gemeinderat Irschenbach, Post Haibach, sandte einen Brief im 2. Gewicht mit präzise frankierten Dreierstreifen an die Kreisbauernschaft in Landshut - eine Kombination, die ich noch nie gesehen hatte. Am 19.2.1935 hätte man in Haibach auch etwas akkurater stempeln können, aber das tut der Freude über den Besitz dieses Briefes keinen Abbruch.

Optisch noch schöner fand ich aber den Dreierstreifen der 8+4 Rpf aus Hirschberg an der Saale mit Sonderstempel und wundervollem Kuvert des Malermeisters Richard Buntrock, Fernsprecher 72, an Fräulein Käthe Greiner/Stöffler in Lauscha, zumal hinten noch eine Werbevignette von Thüringen prangt.
LG von bayern klassisch
Am: 25.02.2026 16:53:22
Gelesen: 56164
# 938
Liebe Freunde,
Drucksachen ins Ausland sind wohl nicht so häufig, daher hier eine aus Müllheim in Baden ins nahe gelegene Basel in der schönen Schweiz.
Erst nachdem ich sie in Händen hielt, nicht also im Internetangebot, stellte ich sehr erfreut fest, dass es eine Trauer-Drucksache war.

LG von bayern klassisch

LG von bayern klassisch
Am: 27.02.2026 08:01:47
Gelesen: 55786
# 939
Hallo,
an unserem gestrigen Tauschabend habe ich einen Brief gefunden, den ich normalerweise liegen lasse, aber aufgrund dieses Threads dann doch mitgenommen habe.
Dies aber auch nur, weil er mit optisch einfach gut gefallen hat.
Es ist ein mit Absenderfreistempel 6 Pf vorfrankierter Brief der Württembergischen Girozentrale (Landeskommunalbank) an die Kreissparkasse Reutlingen, der mit 3 x 12 Pf Berufsstände zufrankiert und als Einschreibe-Fernbrief (12 Pf + 30 Pf) vewrschickt wurde.
@ bayern klassisch: Der Brief kann gerne seinen Besitzer wechseln :-)
Viele Grüße,
Klemens
@ bayern klassisch: Der Brief kann gerne seinen Besitzer wechseln :-)
Viele Grüße,
Klemens
Am: 27.02.2026 08:10:29
Gelesen: 55782
# 940
@ Frankenjogger [#939]
Hallo Klemens,
das denke ich auch. Meine Mail-Adresse hast du ja. :-)
Danke für dein Angebot, der sieht gut aus und passt bei mir rein.
LG,
Ralph
Am: 27.02.2026 17:13:40
Gelesen: 55710
# 941
@ cilderich [#917]
Olympia Blocks oder die Marken daraus sind auch zum grössten Teil mit den Berlin Sonderstempeln zu den Olympischen Spielen gestempelt. Stücke mit Tagestempeln sind weitaus seltener. Man will fast meinen, diese Blocks wurden nur in Berlin bzw bei den jeweiligen Sportstätten verkauft.
In meiner Olympiablocksammlung habe ich vllt nur 4-5 Garnituren mit anderen Tages- und Sonderstempeln, die mit Berlin Sonderstempeln sind mittlerweile über 100 Stück.
Am: 27.02.2026 18:35:40
Gelesen: 55683
# 942
@ bayern klassisch [#938]
Servus,
da hast Du Recht.
Ich mußte kürzlich nach Schweden, und dachte wenn schon besuche ich auch einen dortigen Händler und fand das nachfolgende, wie ich finde, sehr attraktive Stück, das ich dann auch zeigen möchte.
Beste Grüße cilderich
Am: 27.02.2026 18:42:45
Gelesen: 55680
# 943
@ cilderich [#942]
Ja, schlecht sieht diese Drucksache nicht aus (aber versuche mal den Stockfleck unten rechts weg zu bekommen, sonst kriecht der noch in das Markenbild herein).
LG,
Ralph
Am: 27.02.2026 19:01:15
Gelesen: 55669
# 944
Servus Ralph,
na komm, ;-) "ich bin nicht auf der Nudelsuppn dahergeschwommn".
Beste Grüße Johannes
Am: 27.02.2026 19:42:30
Gelesen: 55653
# 945
Hallo,
eingeschriebener Brief vom 20.4.1938 von Graz in die Schweiz.
Brief 25 Pf Einschreiben 47 Pf - das Porto stimmt auf den Pfennig genau
Grüße
Reini46
eingeschriebener Brief vom 20.4.1938 von Graz in die Schweiz.
Brief 25 Pf Einschreiben 47 Pf - das Porto stimmt auf den Pfennig genau
Grüße
Reini46
Am: 03.03.2026 14:01:41
Gelesen: 54377
# 946
@ Frankenjogger [#939]
Danke, Klemens, für den schönen Brief, der heute bei mir wohlbehalten eingetroffen ist. :-)
LG,
Ralph
Am: 14.03.2026 15:13:27
Gelesen: 51780
# 947
@ forum,
Heute fand ich diesen "halben Brief", der am 20.3.34 von Meßkirch nach Freiburg im Breisgau lief, freigemacht mit 2 x 12 Pfennig "Siegfried" aus dem Wagner-Satz. Rückseitig 1 Reichspfennig Deutsches Winterhilfswerk.
Liebe Grüße
10Parale


Am: 14.03.2026 23:57:24
Gelesen: 51689
# 948
@ 10Parale [#947]
Diesen Stempel aus Nürnberg, als Maschinenstempel vom 10. September 1936.
Ist dieser in dem Katalog der deutschen Gelegenheitsstempel, Band 1501 der Poststempelgilde zu finden?
Gruß
Andreas
Am: 18.03.2026 08:55:45
Gelesen: 50925
# 949
Liebe Freunde,
nicht nur für die Liebhaber des Sensenmanns sind schöne Briefe mit Landpoststempeln ein Genuß.
1. Das Standesamt Watzendorf bei/über Coburg sandte einen einfachen Brief an das Stat. Landesamt nach München am 9.1.1935. Die Stempelfarbe war hier grau-blau.
2. Der Gemeinderat in Holzheim sandte am 4.4.1935 einen einfachen Brief an dieselbe Dienststelle, jedoch sehen wir nun einen roten Abschlag des Landpoststempels "über Neu-Ulm (Donau)". Die blaue "5" war nur eine Zählnummer und hatte nichts mit der Post zu tun. Ich finde diese Kombi ganz nett.
LG von bayern klassisch
1. Das Standesamt Watzendorf bei/über Coburg sandte einen einfachen Brief an das Stat. Landesamt nach München am 9.1.1935. Die Stempelfarbe war hier grau-blau.
2. Der Gemeinderat in Holzheim sandte am 4.4.1935 einen einfachen Brief an dieselbe Dienststelle, jedoch sehen wir nun einen roten Abschlag des Landpoststempels "über Neu-Ulm (Donau)". Die blaue "5" war nur eine Zählnummer und hatte nichts mit der Post zu tun. Ich finde diese Kombi ganz nett.
LG von bayern klassisch
Am: 23.03.2026 08:43:00
Gelesen: 48312
# 950
Liebe Freunde,
schwarze Werbung und schwarzer Stempel, rote Marke, für die es ja Liebhaber gibt und grüner Brief, das alles zum Preis einer Currywurst, da braucht man nicht lange zu fackeln, da schlägt man zu.
Bad Salzdetfurth am 19.01.1935 nach Hannover könnte unattraktiver ausgesehen haben, als so.
LG von bayern klassisch
Bad Salzdetfurth am 19.01.1935 nach Hannover könnte unattraktiver ausgesehen haben, als so.
LG von bayern klassisch
Am: 26.03.2026 08:45:03
Gelesen: 47512
# 951
Liebe Freunde,
auch simple Sachen können alten Leuten Freude machen - ein Ortsbrief mit 8 Rpf von der Hansaposta 1935 lief nach Altona-Osdorf und zeigt, wie schön Sonderstempel sein konnten.
LG von bayern klassisch
auch simple Sachen können alten Leuten Freude machen - ein Ortsbrief mit 8 Rpf von der Hansaposta 1935 lief nach Altona-Osdorf und zeigt, wie schön Sonderstempel sein konnten.
LG von bayern klassisch
Am: 27.03.2026 17:06:28
Gelesen: 47097
# 952
Servus,
meines Dafürhaltens gehören die Reitsport-Ausgaben des 3. Reiches zu den ansprechendsten Marken dieser Zeit. Oft wurden sie für Auslandsporti oder Inlands-R-Porti ausgegeben. Somit sind vor allem MeF dieser Stücke selten, und wohl meist auch schon damals philatelistisch inspiriert, aber egal. Hier die 25 Rpf Ausgabe 1939 in Mef als Zeppelinbeleg zur Deutschlandfahrt, was so portogerecht war, und auch schön ist.
Beste Grüße cilderich
Am: 15.04.2026 09:17:26
Gelesen: 42886
# 953
Liebe Freunde,
heute zeige ich 2 13 Rpf-Frankaturen, wobei 12 Rpf auch gereicht hätten, aber offenbar hatte man die richtige(n) Marke(n) nicht schnell bei der Hand:
Nürnberg - München vom 31.12.1934 dürfte wohl ein Kuvert mit Neujahrswunsch gewesen sein. Schön, dass 2 Randstücke Verwendung fanden.
Der Gemeinderat Oberellenbach schrieb am 9.3.1935 an die Kreisbauernschaft Landshut und wählte eine andere Variante zu 13 Rpf. Die Postaufgabe erfolgte im nahen Niederlindhart.
LG von bayern klassisch
Nürnberg - München vom 31.12.1934 dürfte wohl ein Kuvert mit Neujahrswunsch gewesen sein. Schön, dass 2 Randstücke Verwendung fanden.
Der Gemeinderat Oberellenbach schrieb am 9.3.1935 an die Kreisbauernschaft Landshut und wählte eine andere Variante zu 13 Rpf. Die Postaufgabe erfolgte im nahen Niederlindhart.
LG von bayern klassisch
Am: 16.04.2026 16:41:30
Gelesen: 41180
# 954
Liebe Freunde,
2 weitere, schöne Briefe haben den Weg zu mir gefunden und ich möchte sie euch nicht vorenthalten:
In Ravensburg wurden am 06.03.1935 korrekt 25 Pfg für einen einfachen Auslandsbrief nach Italien verklebt. Italienische Stempel vermisst man leider.

In München 51 sandte man von der Briefmarkenhandlung Konrad Schneider eine Recobrief an den Hauptlehrer A. Schwaiger nach Weilheim am 29.06.1935 ab, also am vorletzten Tag der Gültigkeit (Aufbrauch würde man heute sagen).
Hinten sehen wir noch ein herrliches Wapperl des Absenders, ein Ankunftstempel von Weilheim vom Letzttag der Gültigkeit und den postalischen Vermerk: "Beschädigt zugegangen, gez. Unterschrift, PS (Post-Sortierer?). Dergleichen hatte mir noch gefehlt, daher brauchte ich nicht lange zu überlegen.
In Ravensburg wurden am 06.03.1935 korrekt 25 Pfg für einen einfachen Auslandsbrief nach Italien verklebt. Italienische Stempel vermisst man leider.

In München 51 sandte man von der Briefmarkenhandlung Konrad Schneider eine Recobrief an den Hauptlehrer A. Schwaiger nach Weilheim am 29.06.1935 ab, also am vorletzten Tag der Gültigkeit (Aufbrauch würde man heute sagen).
Hinten sehen wir noch ein herrliches Wapperl des Absenders, ein Ankunftstempel von Weilheim vom Letzttag der Gültigkeit und den postalischen Vermerk: "Beschädigt zugegangen, gez. Unterschrift, PS (Post-Sortierer?). Dergleichen hatte mir noch gefehlt, daher brauchte ich nicht lange zu überlegen.
Am: 16.04.2026 16:45:10
Gelesen: 41178
# 955
Liebe Freunde,
ein Heftchenblatt mit 5 frischen Mädels nebst einer weiteren Trachtenträgerin wurde in Braunschweig am 18.03.1936 portogerecht an den Hauptlehrer Schweiger in Weilheim unter Reco aufgegeben. Schon am Folgetag wurde es dort zugestellt und auch der Braunschweiger Löwe macht sich hinten sehr gut auf dem Brief.

LG von bayern klassisch

LG von bayern klassisch
Am: 16.04.2026 17:43:24
Gelesen: 41163
# 956
@ bayern klassisch [#955]
Hallo,
zum Braunschweiger Löwen mit den drei Buchstaben "RBB" = "Richard Borek Braunschweig"
Viele Grüße
Volkmar
Am: 16.04.2026 17:52:18
Gelesen: 41156
# 957
@ volkimal [#956]
... danke dir - der Löwe ist ja meine Lieblingskatze, daher mag ich solche Wapperl immer sehr gerne.
LG,
Ralph
... danke dir - der Löwe ist ja meine Lieblingskatze, daher mag ich solche Wapperl immer sehr gerne.
LG,
Ralph
Am: 17.04.2026 10:57:11
Gelesen: 40871
# 958
@ bayern klassisch [#957]
Hallo Ralph,
es ist immer toll, bei Deinen Belegen reinzuschauen, interessant und super beschrieben, und einfach nur Klasse !
Dir ein schönes Wochenende.
Werner
Am: 17.04.2026 11:15:02
Gelesen: 40864
# 959
@ HWS-NRW [#958]
Hallo Werner,
vielen Dank für den überaus netten Kommentar. Ich bemühe mich halt, dem Forumsniveau gerecht zu werden.
Schönes WE auch dir,
Ralph
Am: 27.04.2026 15:04:06
Gelesen: 35844
# 960
Liebe Freunde,
2 nette Briefe haben heute zu mir gefunden:

1. Einschreiben aus Tübingen vom 03.06.1936 mit vom Absender selbst korrigierter Anschrift nach Berlin-Weißensee, frankiert mit 70 Pfg. für einen sehr schweren Brief.
Dann 2. ein Zusammendruck als Viererblock getarnt mit 30 Pfg. für einen schweren Brief vom Magdeburg, Datum 05.11.1935, an die Jagenberg-Werke AG in Düsseldorf als Antwortbrief wohl vorfrankiert. Sieht man auch nicht jeden Tag.
LG von bayern klassisch

1. Einschreiben aus Tübingen vom 03.06.1936 mit vom Absender selbst korrigierter Anschrift nach Berlin-Weißensee, frankiert mit 70 Pfg. für einen sehr schweren Brief.
Dann 2. ein Zusammendruck als Viererblock getarnt mit 30 Pfg. für einen schweren Brief vom Magdeburg, Datum 05.11.1935, an die Jagenberg-Werke AG in Düsseldorf als Antwortbrief wohl vorfrankiert. Sieht man auch nicht jeden Tag.
LG von bayern klassisch
Am: 27.04.2026 19:18:36
Gelesen: 35756
# 961
@ Fiete [#935]
Servus,
2 absolute Top-Stücke. Herzlichen Glückwunsch dazu.
Cilderich
Am: 27.04.2026 19:22:11
Gelesen: 35753
# 962
@ achim11-76 [#941]
Danke für die Nachricht. Das deckt sich 100 %-ig mit allem, was ich so mitbekam.
Beste Grüße cilderich
Am: 05.05.2026 10:26:21
Gelesen: 31692
# 963
Liebe Freunde,
die diesjährige JHV der ARGE Bayern klassisch zeigte, dass dort auch modernes Material zu finden war, daher darf ich 3 Belege hier und heute zeigen, die in die Metropole Südhessens wollten.
Ein Brief aus Neustadt an der Haardt (Rheinpfalz) vom 25.6.1935 nach Mannheim hätte 12, oder 24 Rpf gekostet; da liegen die verklebten 20 Rpf arithmetisch ziemlich in der Mitte.
Eine vergleichbare Denk- und Handelsweise hatte ein Absender aus Meldorf auch am 8.1.1935 anläßlich eines Briefes nach Raulenhof per Dagebüll in Nordfriesland.

Vom lieben Wolfgang Lang, der mit seiner Anwesenheit die JHV aufwertete, bekam ich dieses Orts-Einschreiben aus Regensburg vom 31.5.1935 mit einem wunderbaren Zusammendruck, welches ausweislich seiner Siegelseite auch echt gelaufen war. Bis 500g und mit Rekommandation waren 50 Rpf fällig - hier war man großzügig und verklebte 60 Rpf - aber die Regensburger waren schon immer generös, warum also nicht hier auch? Vielen Dank für das Rosinchen, lieber Wolfgang!
LG von bayern klassisch
Ein Brief aus Neustadt an der Haardt (Rheinpfalz) vom 25.6.1935 nach Mannheim hätte 12, oder 24 Rpf gekostet; da liegen die verklebten 20 Rpf arithmetisch ziemlich in der Mitte.
Eine vergleichbare Denk- und Handelsweise hatte ein Absender aus Meldorf auch am 8.1.1935 anläßlich eines Briefes nach Raulenhof per Dagebüll in Nordfriesland.

Vom lieben Wolfgang Lang, der mit seiner Anwesenheit die JHV aufwertete, bekam ich dieses Orts-Einschreiben aus Regensburg vom 31.5.1935 mit einem wunderbaren Zusammendruck, welches ausweislich seiner Siegelseite auch echt gelaufen war. Bis 500g und mit Rekommandation waren 50 Rpf fällig - hier war man großzügig und verklebte 60 Rpf - aber die Regensburger waren schon immer generös, warum also nicht hier auch? Vielen Dank für das Rosinchen, lieber Wolfgang!
LG von bayern klassisch
Am: 05.05.2026 10:34:04
Gelesen: 31690
# 964
Liebe Freunde,
heute ein paar simple Stücke, deren Reiz ein rein optischer ist.

Es bedarf keines graphologischen Gutachtens, um feststellen zu können, dass alle 3 Drucksachen aus einer Hand stammen. Aber die fein marmorierten Umschäge an Herrn Hans Ulrich Gade in Marburg an der Lahn (tolle Stadt!) gefielen mir einfach, daher konnte ich nicht widerstehen.
Am 19.12.1935 gingen sie auf ihre Reise. Drucksachen bis 20g kosteten 3 Rpf, bis 50g aber nur 4 Rpf. Die Wertstufe 5 Rpf gab es nicht, aber das tut der Sache keinen Abbruch.
LG von bayern klassisch

Es bedarf keines graphologischen Gutachtens, um feststellen zu können, dass alle 3 Drucksachen aus einer Hand stammen. Aber die fein marmorierten Umschäge an Herrn Hans Ulrich Gade in Marburg an der Lahn (tolle Stadt!) gefielen mir einfach, daher konnte ich nicht widerstehen.
Am 19.12.1935 gingen sie auf ihre Reise. Drucksachen bis 20g kosteten 3 Rpf, bis 50g aber nur 4 Rpf. Die Wertstufe 5 Rpf gab es nicht, aber das tut der Sache keinen Abbruch.
LG von bayern klassisch
Am: 05.05.2026 15:07:11
Gelesen: 31651
# 965
Weiter gehts:
Am 30.6.1936, also dem Letzttag, wurde in Berlin NW7 ein Brief nach Rochester New-York, USA, mit total 26 Rpf frankiert aufgegeben. Das war einer zu viel, war mir aber egal. Den Letzttag hatte ich noch nicht zeigen können, nun schon.
Aus Berlin Charlottenburg stammt ein mit 11 Rpf unterfrankierter Brief an Herrn Heinz Lüdtke. Fahnenjunker (= Unteroffizier in der Offizierslaufbahn) in der Kriegsschule Dresden. Er hatte Glück, dass diese nicht erkannt wurde.
LG von bayern klassisch
Am 30.6.1936, also dem Letzttag, wurde in Berlin NW7 ein Brief nach Rochester New-York, USA, mit total 26 Rpf frankiert aufgegeben. Das war einer zu viel, war mir aber egal. Den Letzttag hatte ich noch nicht zeigen können, nun schon.
Aus Berlin Charlottenburg stammt ein mit 11 Rpf unterfrankierter Brief an Herrn Heinz Lüdtke. Fahnenjunker (= Unteroffizier in der Offizierslaufbahn) in der Kriegsschule Dresden. Er hatte Glück, dass diese nicht erkannt wurde.
LG von bayern klassisch
Am: 06.05.2026 16:39:28
Gelesen: 31181
# 966
Liebe Freunde,
von Essen nach Köln-Lindenthal kostete es eigentlich nur 12 Rpf, aber hier war man großzügig und verklebte satte 16 Rpf dank eines Zusammendrucks. Auch recht nett.
Eine Orts-Drucksache von Hof zeigt einen Zusammendruck von 11 Rpf. Bis 100g hätte es aber nur deren 8 bedurft ... Na ja, hübsch ist sie ja schon.

Eine Postkarte von Kiel nach Solingen wäre mit 6 Rpf ausreichend frankiert gewesen, aber dazu hätte es keines Zusammendrucks bedurft. Immerhin Bedarf!
Von Liegnitz nach Bad Homburg vor der Höhe wären 12 Rpf auch genug gewesen, aber so sieht es doch viel attraktiver aus, nicht wahr?
Malente-Gremsmühlen nach Kiel für 15 Rpf, statt der notwendigen 12 Rpf - auch hier war man sehr großzügig und schenkte der Reichspost ein paar Pfennige - Malente ist halt nichts für Arme!
Von Mühlheim am Main in die Jugendstil-Stadt Darmstadt waren 12 Rpf angesagt - und wurden so auch verklebt.
Plauener Ortsbrief bis 20g mit leichter Überfrankatur (11, statt 8 Rpf) - Hauptsache ein Zusammendruck, damits nach was aussieht.

Last, but not least eine 15 Rpf - Frankatur aus Rostock nach Hannover, wobei der Absender hinten "Hauptpostlagernd" schrieb, da er wohl noch nicht die rechte Bleibe gefunden hatte. Poste restante und postlagernd sind mir ja ans Herz gehende Themenbereiche, die ich selten links liegen lasse.
LG von bayern klassisch
von Essen nach Köln-Lindenthal kostete es eigentlich nur 12 Rpf, aber hier war man großzügig und verklebte satte 16 Rpf dank eines Zusammendrucks. Auch recht nett.
Eine Orts-Drucksache von Hof zeigt einen Zusammendruck von 11 Rpf. Bis 100g hätte es aber nur deren 8 bedurft ... Na ja, hübsch ist sie ja schon.

Eine Postkarte von Kiel nach Solingen wäre mit 6 Rpf ausreichend frankiert gewesen, aber dazu hätte es keines Zusammendrucks bedurft. Immerhin Bedarf!
Von Liegnitz nach Bad Homburg vor der Höhe wären 12 Rpf auch genug gewesen, aber so sieht es doch viel attraktiver aus, nicht wahr?
Malente-Gremsmühlen nach Kiel für 15 Rpf, statt der notwendigen 12 Rpf - auch hier war man sehr großzügig und schenkte der Reichspost ein paar Pfennige - Malente ist halt nichts für Arme!
Von Mühlheim am Main in die Jugendstil-Stadt Darmstadt waren 12 Rpf angesagt - und wurden so auch verklebt.
Plauener Ortsbrief bis 20g mit leichter Überfrankatur (11, statt 8 Rpf) - Hauptsache ein Zusammendruck, damits nach was aussieht.

Last, but not least eine 15 Rpf - Frankatur aus Rostock nach Hannover, wobei der Absender hinten "Hauptpostlagernd" schrieb, da er wohl noch nicht die rechte Bleibe gefunden hatte. Poste restante und postlagernd sind mir ja ans Herz gehende Themenbereiche, die ich selten links liegen lasse.
LG von bayern klassisch
Am: 06.05.2026 22:41:17
Gelesen: 31090
# 967
@ cilderich [#961]
Servus,
vielen Dank für die Blumen!
Heute eine Postkarte im Nachbarortsverkehr zwischen Frankfurt und Offenbach zu 5 Pf. mit einer 618:
Viele Grüße
Stefan
Viele Grüße
Stefan
Am: 09.05.2026 09:07:03
Gelesen: 29418
# 968
Liebe Freunde,

heute würden wir von einem mathematisch Hochbegabten sprechen, damals konnte der Absender nur das Einmaleins. In Berlin berechnete man mit 2 Zusammendrucken senkrecht das erforderliche Franko für einen Reko-Brief nach Halle an der Saale mit 44 Rpf 2 Rpf zuviel frankiert (12 für den Brief und 30 Rpf für die Einschreibung), so dass sich dieses Schmuckstück ergab. Siegelseitig der Ankunftsstempel mit der Uhrzeit 22-23 Uhr vom selben Tag.
LG von bayern klassisch

heute würden wir von einem mathematisch Hochbegabten sprechen, damals konnte der Absender nur das Einmaleins. In Berlin berechnete man mit 2 Zusammendrucken senkrecht das erforderliche Franko für einen Reko-Brief nach Halle an der Saale mit 44 Rpf 2 Rpf zuviel frankiert (12 für den Brief und 30 Rpf für die Einschreibung), so dass sich dieses Schmuckstück ergab. Siegelseitig der Ankunftsstempel mit der Uhrzeit 22-23 Uhr vom selben Tag.
LG von bayern klassisch
Am: 11.05.2026 18:20:58
Gelesen: 28849
# 969
Servus,
die Postkameradschaft wurde 2x zelebriert. Dies auch mit diversen, nicht zu häufig benötigten, Wertstufen, wozu auch die 16 Rpf zählt. In Ef ein Ortsdoppelbrief, hin und wieder zu finden, oder eine Europaluftpostkarte, was sehr selten ist. In MeF evtl. ein NN-Brief. Das ist, zumindest, selten.
Somit war ich wenigstens erfreut, als ich dieses Stück, wenn auch mit gewissen Mängeln fand, und erwerben konnte.
Beste Grüße Johannes
Am: 17.05.2026 22:37:51
Gelesen: 25704
# 970
Guten Abend zusammen,
hier eine Mehrfachfrankatur der 24 Pf. Marke Postkameradschaft I (Michel 712) auf einer Eilboten-Drucksache der dritten Gewichtsstufe (bis 100 g):
Allerdings ist das Kuvert verklebt und weist keinen Ankunftsstempel auf.
Viele Grüße
Stefan
Allerdings ist das Kuvert verklebt und weist keinen Ankunftsstempel auf.
Viele Grüße
Stefan
Am: 18.05.2026 22:36:07
Gelesen: 24773
# 971
Schöner Brief, leider kann ich weder den schwach abgeschlagenen Landpoststempel noch den Entwertungsstempel identifizieren.
Es gab 3 Ausgaben vom "Kameradschaftsblock der deutschen Reichspost"
Von der 1. Ausgabe (1939) hier ein Ortsbrief innerhalb Münchens 2. Gewichtsstufe als Eilboten Einschreibebrief (16 Pf.+40 Pf.+30 Pf.). Überfrankiert um 1 Pf.. (Die Mi.Nr. 714 gehört nicht zu diese Ausgabe)

Von der 2. Ausgabe (1941) zeige ich hier einen portogerechten Satzbrief.

Ortsbrief 2. Gewichtsstufe (Chemnitz) als Eilboten Einschreibebrief. (16Pf.+40 Pf.+30 Pf.)
Und eben als letztes die formatverkleinerte Version von 1944. Späte Verwendung als portogerechter Wertbrief von Donauwörth nach München.
Gruß Ulf

2. Gewichtsstufe (24 Pf.) + Wertbriefgebühr (hier 80 Pf.)

Von der 2. Ausgabe (1941) zeige ich hier einen portogerechten Satzbrief.

Ortsbrief 2. Gewichtsstufe (Chemnitz) als Eilboten Einschreibebrief. (16Pf.+40 Pf.+30 Pf.)
Und eben als letztes die formatverkleinerte Version von 1944. Späte Verwendung als portogerechter Wertbrief von Donauwörth nach München.
Gruß Ulf

2. Gewichtsstufe (24 Pf.) + Wertbriefgebühr (hier 80 Pf.)
Am: 18.05.2026 23:52:21
Gelesen: 24754
# 972
@ Dulfen1 [#971]
Hallo Ulf,
entsprechend des Absenders dürfte der Brief im Beitrag [#970] aus Urnau über Markdorf stammen. Die Fragmente, die man von den Stempeln erkennen kann, passen dazu.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 19.05.2026 16:44:39
Gelesen: 24417
# 973
@ volkimal [#972]
Bitte entschuldigt, dass ich vergessen habe, die Stempel anzugeben. Urnau über Markdorf und Markdorf Land sind korrekt.
Hier noch ein Wertbrief mit der Postkameradschaft I von Berlin nach Leipzig (24 Pf. Doppelbrief, 50 Pf. Behandlungsgebühr und 20 Pf. Versicherungsgebühr):
Viele Grüße
Stefan
Viele Grüße
Stefan
Am: 20.05.2026 09:07:32
Gelesen: 24080
# 974
Liebe Freunde,
heute zeige ich eine 8 Rpf Frankatur "Geschäftspapiere" (100g kosteten 8 Rpf) mit Entwertung der Bahnpost Darmstadt - Wiebelsbach vom Zug 724 vom ??.02.1936.
LG von bayern klassisch
heute zeige ich eine 8 Rpf Frankatur "Geschäftspapiere" (100g kosteten 8 Rpf) mit Entwertung der Bahnpost Darmstadt - Wiebelsbach vom Zug 724 vom ??.02.1936.
LG von bayern klassisch
Am: 20.05.2026 14:42:25
Gelesen: 23957
# 975
Liebe Freunde,
nach 3 Werktagen ohne Posteingang erreichte mich dieser Brief als MeF der 30 Rpf.

Expressbrief aus dem Seebad Ahlbeck nach Berlin-Weißensee vom 25.6.1936. 5 Tage später war es vorbei mit der legalen Verwendung dieser Ausgabe, also musste alles weg.
LG von bayern klassisch

Expressbrief aus dem Seebad Ahlbeck nach Berlin-Weißensee vom 25.6.1936. 5 Tage später war es vorbei mit der legalen Verwendung dieser Ausgabe, also musste alles weg.
LG von bayern klassisch
Am: 20.05.2026 21:00:57
Gelesen: 23825
# 976
@ bayern klassisch [#975]
Und wieder einmal ein aus philatelistischer Sicht minderwertiger überfrankierter Sammlerbrief.
Gruss
Martin
Am: 20.05.2026 21:07:49
Gelesen: 23819
# 977
@ Martin de Matin [#976]
Danke für deinen fachmännischen und wohlwollenden Kommentar. Was wäre dieses Forum ohne dich?
Danke für deinen fachmännischen und wohlwollenden Kommentar. Was wäre dieses Forum ohne dich?
Am: 20.05.2026 21:33:41
Gelesen: 23807
# 978
@ bayern klassisch [#968]
Hier umschreibt man, dass der Absender zu dumm war die eigentliche Gebühr zu erkennen um auch hier nicht deutlich sagen, das der Beleg von einem Sammler gemacht wurde um die beiden Zusammendrucke aus dem Markenheftenzusammendruckbogen gebraucht zu haben.
"heute würden wir von einem mathematisch Hochbegabten sprechen, damals konnte der Absender nur das Einmaleins. In Berlin berechnete man mit 2 Zusammendrucken senkrecht das erforderliche Franko für einen Reko-Brief nach Halle an der Saale mit 44 Rpf 2 Rpf zuviel frankiert (12 für den Brief und 30 Rpf für die Einschreibung), so dass sich dieses Schmuckstück ergab. Siegelseitig der Ankunftsstempel mit der Uhrzeit 22-23 Uhr vom selben Tag."
Es ist echt ein "tolles Schmuckstück", oder besser gesagt Modeschmuck.
Gruss
Martin
Am: 22.05.2026 14:46:19
Gelesen: 22937
# 979
Liebe Freunde,

eine "Drucksache" von Wyk auf Föhr nach Fürth in Bayern vom 7.2.1935 fand den Weg zu mir, über die ich mir Gedanken machen musste.
Drucksachen kosteten bis 20g 3 Rpf, bis 25g 4 Rpf, bis 50g 4 Rpf, bis 100g 8 Rpf usw.. Demnach wäre dies eine Drucksache über 20-50g. Aber es ist eine normale Postkarte, wie aus dem handschriftlichen Text hinten klar hervor geht. Allerdings hätte eine Fernpostkarte 6 Rpf gekostet und nicht nur 4 Rpf, wie frankiert!
Der Rötelstrich beweist m. M. n., dass die Post "i. B(ayern)" mit ihm die Leitung hervor gehoben hat. Ein Nachporto ist jedoch nicht ersichtlich (und wäre wie hoch gewesen?).
Die Marke wurde mit dem Bahnpoststempel ZUG 8 Dagebüll - Niebüll entwertet, was ja auch nicht so schlecht ist.
LG von bayern klassisch

eine "Drucksache" von Wyk auf Föhr nach Fürth in Bayern vom 7.2.1935 fand den Weg zu mir, über die ich mir Gedanken machen musste.
Drucksachen kosteten bis 20g 3 Rpf, bis 25g 4 Rpf, bis 50g 4 Rpf, bis 100g 8 Rpf usw.. Demnach wäre dies eine Drucksache über 20-50g. Aber es ist eine normale Postkarte, wie aus dem handschriftlichen Text hinten klar hervor geht. Allerdings hätte eine Fernpostkarte 6 Rpf gekostet und nicht nur 4 Rpf, wie frankiert!
Der Rötelstrich beweist m. M. n., dass die Post "i. B(ayern)" mit ihm die Leitung hervor gehoben hat. Ein Nachporto ist jedoch nicht ersichtlich (und wäre wie hoch gewesen?).
Die Marke wurde mit dem Bahnpoststempel ZUG 8 Dagebüll - Niebüll entwertet, was ja auch nicht so schlecht ist.
LG von bayern klassisch
Am: 28.05.2026 10:26:58
Gelesen: 20229
# 980
Liebe Freunde,
ein großformatiger Brief des Bürgermeisters der Gemeinde Ittling an das Notariat I in Straubing bescherte mit eine schmucken Dreierstreifen vom 10.11.1935. Nett, wie ich finde!
LG von bayern klassisch
ein großformatiger Brief des Bürgermeisters der Gemeinde Ittling an das Notariat I in Straubing bescherte mit eine schmucken Dreierstreifen vom 10.11.1935. Nett, wie ich finde!
LG von bayern klassisch
Am: 30.05.2026 21:41:23
Gelesen: 19609
# 981
Von mir ein netter Brief vom 12.11.1940 aus Schmückert nach Neuses, einem Ortsteil von Coburg [1]. Meine Hochachtung gilt dabei den Postbeamten, die angesichts 23 verschiedener Orte mit dem Namen Neuses den Brief am richtigen Ort zustellen konnten. Der Brief war mit Mi. 745, 751, 754, 756 und 757 freigemacht worden. Die Marken wurden mit dem Sonderstempel zum 150. Geburtstag des Generalpostdirektors Schmückert entwertet; einen besonders sauberen Abschlag dieses Stempels findet man in der Stempeldatenbank unter der Nr. 539231.

Viele grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Neuses_bei_Coburg

Viele grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Neuses_bei_Coburg
Am: 02.06.2026 16:43:36
Gelesen: 19016
# 982
Liebe Freunde,

ein Ortsbrief bis 20g kostete 8 Rpf, auch einer in Leipzig am 29.10.1935. Der Kaufgrund war aber ein Anderer: Als Verschluß wurde eine Cindarella der Königin Wilhelmine von den Niederlanden benutzt. Macht den Brief sicherlich nicht schlechter - und jung war sie auch noch!
LG von bayern klassisch

ein Ortsbrief bis 20g kostete 8 Rpf, auch einer in Leipzig am 29.10.1935. Der Kaufgrund war aber ein Anderer: Als Verschluß wurde eine Cindarella der Königin Wilhelmine von den Niederlanden benutzt. Macht den Brief sicherlich nicht schlechter - und jung war sie auch noch!
LG von bayern klassisch
Am: 04.06.2026 02:36:33
Gelesen: 18710
# 983
@ bayern klassisch [#954]
Hallo Ralph,
dieser sechsteilige Zusammendruck mit Zierfeld auf Brief dürfte eine sehr, sehr große Rarität sein, ich habe so etwas zuvor noch nie gesehen, andere Zusammendrucke aus der Zeit dagegen immer einmal wieder. Danke fürs zeigen.
Viele Grüße
Ingo
Hallo Ralph,
dieser sechsteilige Zusammendruck mit Zierfeld auf Brief dürfte eine sehr, sehr große Rarität sein, ich habe so etwas zuvor noch nie gesehen, andere Zusammendrucke aus der Zeit dagegen immer einmal wieder. Danke fürs zeigen.
Viele Grüße
Ingo
Am: 04.06.2026 07:09:24
Gelesen: 18663
# 984
@ Cantus [#983]
Hallo Ingo,
man bemüht sich halt, hier etwas Nettes zu zeigen und danke, dass du das schätzt, macht ja nicht jeder.
LG,
Ralph
Am: 05.06.2026 17:28:22
Gelesen: 18341
# 985
Liebe Freunde,
ein schnuckeliger Viererblock vom Unterrand aus Pasewalk von der Firma "Schuhhaus Walter" an die Firma "Carl Leive in Hirschberg, Riesengebirge" vom 3.1.1936 war als 12 Rpf - Frankatur passend.
LG von bayern klassisch
ein schnuckeliger Viererblock vom Unterrand aus Pasewalk von der Firma "Schuhhaus Walter" an die Firma "Carl Leive in Hirschberg, Riesengebirge" vom 3.1.1936 war als 12 Rpf - Frankatur passend.
LG von bayern klassisch
Am: 05.06.2026 19:05:57
Gelesen: 18313
# 986
Ich zeige eine portogerechte Einzelfrankatur der 25 Pf. vom Wagnersatz (MiNr.506). Der Brief trägt einen Stempel von Plauen (27.11.1933) und ging in die USA.

Gruss
Martin

Gruss
Martin
Am: 10.06.2026 09:13:58
Gelesen: 15875
# 987
Liebe Freunde,
auch wenn ich schon simple 25 Rpf - Frankaturen habe, musste ich den wegen der Absenderangabe haben und hatte Glück, den Zuschlag erteile zu bekommen:
Ernst Endriss Oberurbach i. R. (Württ.) Sensen-Dengel-Apparate "Scharfrichter".
Die Ernst Endriss KG existiert wohl heute noch und auch der Hauptproduktname "Scharfrichter" ist dort noch gängig. Ich hatte ja heimlich auf eine weit ältere Firmengründung gehofft, als es noch Scharfrichter gab (Spätmittelalter, frühe Neuzeit), aber im frühen 20 Jahrhundert gab es wohl noch hie und da einen echten Scharfrichter.
LG von bayern klassisch
auch wenn ich schon simple 25 Rpf - Frankaturen habe, musste ich den wegen der Absenderangabe haben und hatte Glück, den Zuschlag erteile zu bekommen:
Ernst Endriss Oberurbach i. R. (Württ.) Sensen-Dengel-Apparate "Scharfrichter".
Die Ernst Endriss KG existiert wohl heute noch und auch der Hauptproduktname "Scharfrichter" ist dort noch gängig. Ich hatte ja heimlich auf eine weit ältere Firmengründung gehofft, als es noch Scharfrichter gab (Spätmittelalter, frühe Neuzeit), aber im frühen 20 Jahrhundert gab es wohl noch hie und da einen echten Scharfrichter.
LG von bayern klassisch
Am: 22.06.2026 18:58:59
Gelesen: 13608
# 988
Liebe Freunde,
ein simpler Brief aus Eschershausen nach Bad Mergentheim vom 7.11.1934 (Drittagsverwendung) zeigt den Vermerk "postlagernd" und oben Daten, die damit zu tun hatten (Lagerfrist). Gebühren wurden offenbar keine notiert, dennoch sind postlagernde Sendungen mit dieser Ausgabe keine Massenware.
LG von bayern klassisch
ein simpler Brief aus Eschershausen nach Bad Mergentheim vom 7.11.1934 (Drittagsverwendung) zeigt den Vermerk "postlagernd" und oben Daten, die damit zu tun hatten (Lagerfrist). Gebühren wurden offenbar keine notiert, dennoch sind postlagernde Sendungen mit dieser Ausgabe keine Massenware.
LG von bayern klassisch
Am: 23.06.2026 21:31:07
Gelesen: 12531
# 989
@ cilderich [#969]
Servus,
ich hatte ja schon im o.g. Beitrag die EF des "Doppelortsbriefes" genannt und möchte nun das entsprechende Stück zeigen.
Beste Grüße
cilderich
Am: 01.07.2026 16:29:21
Gelesen: 11553
# 990
Liebe Freunde,

ein Einschreiben aus Berlin-Pankow-2 vom 8.6.1936 wurde mit Luftpost nach Darmstadt verschickt, wofür man in toto 54 Rpf verklebte. Der Umschlag muss wegen starken Gegenwinds sehr lange unterwegs gewesen sein, denn der Ankunftsstempel von Darmstadt datiert vom 12.6.. Das hätte man dann auch als versierter Jogger noch zu Fuß geschafft.
Passt das vom Franko her?.Der Umschlag ist in schickem Braun gehalten, einer Modefarbe der Zeit. Der Verkäufer hat, mittlerweile entfernt, das Absendersignum "Reichsnährstand Landesbauernschaft Verwaltungsamt Berlin" unkenntlich gemacht.

Ein Kuvert der 2. Gewichtsstufe aus Berlin vom 8.6.1936, auch aus Berlin SW 7, was für ein Zufall, zeigt eine 4-Farben-Frankatur an Frau Hadji-Elia aus Hamburg, die in St. Peter (Ording) im Hotel Germania das Leben genoß. Siegelseitig noch Werbung der Sprachen-Übersetzung-Gouin, auch schön.
2 Briefe dieser Serie vom selben Tag von verschiedenen Absendern an verschiedene Empfänger hatte ich auch noch nicht, jetzt schon!
LG von bayern klassisch


Ein Kuvert der 2. Gewichtsstufe aus Berlin vom 8.6.1936, auch aus Berlin SW 7, was für ein Zufall, zeigt eine 4-Farben-Frankatur an Frau Hadji-Elia aus Hamburg, die in St. Peter (Ording) im Hotel Germania das Leben genoß. Siegelseitig noch Werbung der Sprachen-Übersetzung-Gouin, auch schön.
2 Briefe dieser Serie vom selben Tag von verschiedenen Absendern an verschiedene Empfänger hatte ich auch noch nicht, jetzt schon!
LG von bayern klassisch
Am: 01.07.2026 22:45:29
Gelesen: 11486
# 991
@ bayern klassisch [#990]
Moin,
der obere Brief ist einfach "gemacht", eine Luftpostbeförderung halte ich für ausgeschlossen, er wurde mit dem Aufkleber aufgehübscht.
Das Porto von 54 Pf. ist unplausibel: 12 Pf. Brief + 30 Pf. Einschreiben + 10 Pf. LuPo-Gebühr = 52 Pf.
Ich zeige hier noch einen sehr ähnlichen Brief (und es gibt noch viele mehr) ebenfalls mit 54 Pf. frankiert.
Gruß Ulf
Gruß Ulf
Am: 02.07.2026 08:02:36
Gelesen: 11419
# 992
@ Dulfen1 [#991]
Hallo Ulf,
dann ist es wenigstens ein optischer Knaller und ich habe zumindest meinen Spaß daran - ist ja auch nur eine Spaßsammlung.
Danke fürs Zeigen deines Stücks - passt nicht in mein Beuteschema, daher schlafe ich heute Abend ruhig und gelassen ein. :-)
LG,
Ralph
Am: 04.07.2026 06:46:31
Gelesen: 11110
# 993
Liebe Freunde,
reinen Sammlerbedarf zeigt eine Postkarte zu 6 Rpf aus Erla-Crandorf über Schwarzenberg im Erzgebirge vom 25.4.1936 an Herrn Pastor Kosmund in Wildemann (Oberharz). Schöner wird man das nicht bekommen.
LG von bayern klassisch
reinen Sammlerbedarf zeigt eine Postkarte zu 6 Rpf aus Erla-Crandorf über Schwarzenberg im Erzgebirge vom 25.4.1936 an Herrn Pastor Kosmund in Wildemann (Oberharz). Schöner wird man das nicht bekommen.
LG von bayern klassisch
Am: 07.07.2026 16:22:07
Gelesen: 10614
# 994
Liebe Freunde,
von einem ganz lieben Sammlerfreund und Foristen bekam ich folgende Briefe übermacht, die ich euch nicht vorenthalten will.
12 Rpf Frankatur aus Essen vom 8.1.1935 nach Wahn (und den Wahn gab es damals schon).
Der Sensenmann aus Hannover nach Wattenscheid (Zitat Heinz Erhard: "Wie fallen heut die Schatten weit") vom 15.12.1934. Dank an Hannover für diesen akkuraten Abschlag!
LG von bayern klassisch
12 Rpf Frankatur aus Essen vom 8.1.1935 nach Wahn (und den Wahn gab es damals schon).
Der Sensenmann aus Hannover nach Wattenscheid (Zitat Heinz Erhard: "Wie fallen heut die Schatten weit") vom 15.12.1934. Dank an Hannover für diesen akkuraten Abschlag!
LG von bayern klassisch
Am: 07.07.2026 16:28:27
Gelesen: 10611
# 995
Liebe Freunde,
zwei weitere Briefe erfreuen des Betrachters Auge - und beide noch dazu portogerecht!

Am 31.10.1935 sandte man einen Ortsbrief aus Ibbenbüren vom der Firma Radio - Feldmann an das dortige Amtsgericht. Bei 2 Marken dachte man sich, muss man auch zwei Mal stempeln ...

Aus der Großstadt in die Kleinstadt, oder: Aus Süßkofen (heute ca. 60 Einwohner) nach München am 13.1.1936 für 12 Rpf durfte sich das stat. Landesamt freuen, einen so seltenen Landpoststempel mal im Original bewundern zu dürfen. Warum man "Mallersdorf" später in roter Kreide schrieb, entzieht sich jedoch meiner Kenntnis, denn Süßkofen liegt und lag bei Landshut.
LG von bayern klassisch
zwei weitere Briefe erfreuen des Betrachters Auge - und beide noch dazu portogerecht!

Am 31.10.1935 sandte man einen Ortsbrief aus Ibbenbüren vom der Firma Radio - Feldmann an das dortige Amtsgericht. Bei 2 Marken dachte man sich, muss man auch zwei Mal stempeln ...

Aus der Großstadt in die Kleinstadt, oder: Aus Süßkofen (heute ca. 60 Einwohner) nach München am 13.1.1936 für 12 Rpf durfte sich das stat. Landesamt freuen, einen so seltenen Landpoststempel mal im Original bewundern zu dürfen. Warum man "Mallersdorf" später in roter Kreide schrieb, entzieht sich jedoch meiner Kenntnis, denn Süßkofen liegt und lag bei Landshut.
LG von bayern klassisch
Am: 21.07.2026 15:33:20
Gelesen: 7918
# 996
Liebe Freunde,
aus welchen Gründen auch immer konnte ich bisher keine Belege aus Korrespondenzen finden, vlt. auch, weil die Gültigkeitsdauer dieser Ausgabe nicht so lang war, wie bei den üblichen Dauermarken.
Erst jetzt konnte ich 2 Briefe aus derselben Korrespondenz schnappen und freue mich, diese hier vorstellen zu dürfen:
1. Brief
Am 4.2.1935 gab er Gemeinderath Nassach, Post Friesenhausen, einen Brief der 2. Gewichtsstufe (24 Rpf) frankiert auf und legte noch eine Rpf drauf, um eine schöne EF der 25 Rpf zu generieren. Der dazu gehörige Landpoststempel NASSACH über Hofheim i. Ufr. ist sehr gut abgeschlagen.
Nassach hat heute als Teil der Gemeinde Aidhausen ca. 240 Einwohner. Damals wie heute lag Friesenhausen genau in der Mitte zwischen Nassach und dem Zielort Hofheim (etwa 8 km Entfernung). Briefe aus dem Landpostbezirk mit dieser Marke halte ich für nicht häufig ...
Warum man aber die Marke nicht schon in Friesenhausen entwertet hatte, weiß ich nicht. Weiß es jemand?
2. Brief
Ein Viererblock ist immer ein Hingucker, so auch hier Am 23.3.1935 wurde auch erst in Hofheim gestempelt, statt, wie ich es angenommen hätte, zuerst in Friesenhausen. Oder fuhr nach der Landpostverkraftung der Bus nur durch Friesenhausen auf seiner Tour nach Hofheim?
Ich hoffe, euch gefallen diese Zwei. Auf Weitere bin ich gespannt!
LG von bayern klassisch
Am 4.2.1935 gab er Gemeinderath Nassach, Post Friesenhausen, einen Brief der 2. Gewichtsstufe (24 Rpf) frankiert auf und legte noch eine Rpf drauf, um eine schöne EF der 25 Rpf zu generieren. Der dazu gehörige Landpoststempel NASSACH über Hofheim i. Ufr. ist sehr gut abgeschlagen.
Nassach hat heute als Teil der Gemeinde Aidhausen ca. 240 Einwohner. Damals wie heute lag Friesenhausen genau in der Mitte zwischen Nassach und dem Zielort Hofheim (etwa 8 km Entfernung). Briefe aus dem Landpostbezirk mit dieser Marke halte ich für nicht häufig ...
Warum man aber die Marke nicht schon in Friesenhausen entwertet hatte, weiß ich nicht. Weiß es jemand?
2. Brief
Ein Viererblock ist immer ein Hingucker, so auch hier Am 23.3.1935 wurde auch erst in Hofheim gestempelt, statt, wie ich es angenommen hätte, zuerst in Friesenhausen. Oder fuhr nach der Landpostverkraftung der Bus nur durch Friesenhausen auf seiner Tour nach Hofheim?
Ich hoffe, euch gefallen diese Zwei. Auf Weitere bin ich gespannt!
LG von bayern klassisch
Am: 21.07.2026 23:41:03
Gelesen: 7850
# 997
@ bayern klassisch [#996]
Die Landpostkurse brachten in der Regel die Post aus den Poststellen zum zuständigen Leitpostamt. Dort erfolgte die Entwertung.
Das Leitpostamt ist laut Poststellenstempel Hofheim und so ist hier alles korrekt verlaufen.
Allerdings kenne ich als Heimatsammler auch viele Ausnahmen:
- Sendungen innerhalb des gleichen Landpostkurses in einen Ort, der räumlich vor Erreichen des Leitpostamts liegt. Eigentlich sollte die Sendung dann mit dem Poststellenstempel versehen und die Briefmarke durch Federzug entwertet werden. Oft geschah das aber durch den Poststellenstempel der absendenden Poststelle, was nicht korrekt war.
- Abgabe der Sendungen aus Poststellen unterwegs auf die Bahnpost. Da werden die Marken mit dem Bahnpoststempel entwertet. Ich kenne auch Ausnahmen, bei denen die Entwertung erst am Endbahnhof der Bahnstrecke mit dem dortigen Tagesstempel erfolgte.
- Entwertung der Briefmarken in einem anderen Postamt oder einer Poststelle I, das/die auf dem Weg günstiger lag. Ich kenne das z.B. von den Poststellen II auf den Halligen in der Nordsee. Leitpostamt war Husum. Sie tragen aber häufig Entwertungen von anderen Inseln oder Halligen, z.B. von der Insel Pellworm.
Viele Grüße
Burkhard
Am: 22.07.2026 00:02:16
Gelesen: 7845
# 998
@ mumpipuck [#997]
Vielen Dank für die ausführliche und gut erklärte Analyse. Klasse!
LG,
Ralph
Am: 22.07.2026 00:46:26
Gelesen: 7839
# 999
@ CarstenLoeffler [#863]
Guten Abend und entschuldige bitte dass ich mich jetzt erst melde und dir danken kann. Mir ist deine Antwort total durchgegangen ist mir jetzt gerade erst aufgefallen.
Liebe Grüße und wünsche dir eine gute Nacht
Am: 22.07.2026 17:29:49
Gelesen: 7719
# 1000
Liebe Freunde,
außergewöhnliche Briefe der 1935er Nothilfeausgabe zu finden, ist gar nicht sooo einfach. Umso mehr freue ich mich, euch diese Rosine hier vorstellen zu dürfen, die natürlich wieder mit Fragen verbunden ist.

45 Rpf - Frankatur auf der Strecke Berlin - Hirschberg vom 1.2.1936 nach Danzig, damals nicht, wie zu erwarten, Deutsches Reich, sondern "Freie Stadt Danzig", also ein Destinationsbrief für mich.
Der Brief zeigt den Absendervermerk: "Enthält keine Devisen Troger Post.?". Frage: Konnte die Post das wissen, ohne ihn offen gesehen zu haben?
Gleichzeitig lese ich in blauer Kreide links notiert: "Aus dem Briefkasten". Lag dann der Brief als Einschreiben offen im Briefkasten der Bahn, was ich mir kaum vorstellen kann.
Wenn für den Postsonderdienst Einschreiben 30 Rpf fällig wurden, sollte der Brief nur 15 Rpf gekostet haben - aber der Auslandstarif betrug 25 Rpf und der Sondertarif nach Tschechien usw. 20 Rpf. Wer kann helfen?
LG von bayern klassisch

45 Rpf - Frankatur auf der Strecke Berlin - Hirschberg vom 1.2.1936 nach Danzig, damals nicht, wie zu erwarten, Deutsches Reich, sondern "Freie Stadt Danzig", also ein Destinationsbrief für mich.
Der Brief zeigt den Absendervermerk: "Enthält keine Devisen Troger Post.?". Frage: Konnte die Post das wissen, ohne ihn offen gesehen zu haben?
Gleichzeitig lese ich in blauer Kreide links notiert: "Aus dem Briefkasten". Lag dann der Brief als Einschreiben offen im Briefkasten der Bahn, was ich mir kaum vorstellen kann.
Wenn für den Postsonderdienst Einschreiben 30 Rpf fällig wurden, sollte der Brief nur 15 Rpf gekostet haben - aber der Auslandstarif betrug 25 Rpf und der Sondertarif nach Tschechien usw. 20 Rpf. Wer kann helfen?
LG von bayern klassisch
Am: 23.07.2026 15:39:59
Gelesen: 7549
# 1001
Liebe Freunde,

von Neuburg an der Donau ging es in einem sehr schönen Kuvert nach München und die 12 Rpf Marke wurde mit dem dortigen Sonderstempel geziert. Gefiel mir gut, daher musste das gute Stück in mein Album.
LG von bayern klassisch

von Neuburg an der Donau ging es in einem sehr schönen Kuvert nach München und die 12 Rpf Marke wurde mit dem dortigen Sonderstempel geziert. Gefiel mir gut, daher musste das gute Stück in mein Album.
LG von bayern klassisch
Am: 26.07.2026 09:40:58
Gelesen: 6314
# 1002
Liebe Sammlerfreunde,
ich zeige unten eine Drucksache vom 05.03.1937 aus Leipzig nach Essen/ Mülheim, die nur per Luftpost ihren Weg zum Ziel finden sollte. Die Drucksache wurde mit einer MiNr.639 und einer MiNr.643 freigemacht. Die Drucksache zu 3 Pfennig und 10 Pfennig Luftpostzuschlag für den Inlandsflug war somit um 2 Pfennig überfrankiert. Die Aufgabe der Drucksache erfolgte während der Leipziger Frühjahrsmesse im Städtischen Kaufhaus zwischen 8:00 und 9:00 Uhr. Somit konnte wahrscheinlich frühestens der Annahmeschluss um 8:30 Uhr, sicher aber der um 12:40 für den Flug über Hannover oder Dortmund nach Essen/ Mühlheim erreicht werden.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 28.07.2026 19:27:24
Gelesen: 5829
# 1003
Liebe Freunde,

ein großer Brief aus Osterwieck wurde für ein Gewicht von über 250-500g mit 40 Rpf portogerecht frankiert an Herrn Dr. von Hohmeyer in Halberstadt.
LG von bayern klassisch, nicht adelig ... :-)

ein großer Brief aus Osterwieck wurde für ein Gewicht von über 250-500g mit 40 Rpf portogerecht frankiert an Herrn Dr. von Hohmeyer in Halberstadt.
LG von bayern klassisch, nicht adelig ... :-)
Am: 06.08.2026 06:46:49
Gelesen: 3530
# 1004
Liebe Freunde,
Fernbrief aus Karlsruhe an Herrn Oberstaatsanwalt Dr. Weiss in Freiburg im Breisgau vom 28.12.1934 auf Elefantenhaut-Kuvert als Paar mit Entwertung des Werbestempels zur Saar-Abstimmung. Hübsch!
Kuvert vom 4.1.1935 an Dipl. Ing. Wolfgang Krauß in Waldshut in Baden. Die ursprüngliche Stempelung genügte nicht den Anforderungen, so dass beide Marken nachträglich mit klaren Abschlägen des Handstempels von Freiburg um 23.00 Uhr nochmals entwertet wurden. Prima!
LG von bayern klassisch, der sich als Sternchen-Träger ganz herzlich bei der Gemeinde bedanken möchte!
Fernbrief aus Karlsruhe an Herrn Oberstaatsanwalt Dr. Weiss in Freiburg im Breisgau vom 28.12.1934 auf Elefantenhaut-Kuvert als Paar mit Entwertung des Werbestempels zur Saar-Abstimmung. Hübsch!
Kuvert vom 4.1.1935 an Dipl. Ing. Wolfgang Krauß in Waldshut in Baden. Die ursprüngliche Stempelung genügte nicht den Anforderungen, so dass beide Marken nachträglich mit klaren Abschlägen des Handstempels von Freiburg um 23.00 Uhr nochmals entwertet wurden. Prima!
LG von bayern klassisch, der sich als Sternchen-Träger ganz herzlich bei der Gemeinde bedanken möchte!
Am: 10.08.2026 14:01:30
Gelesen: 2472
# 1005
Liebe Freunde,
heute gleich 2 auf einen Streich von einem lieben Sammlerfreund:

aus Stuttgart außergewöhnlich von vorn und hinten - hat man auch nicht alle Tage!

Express 40 Rpf und 12 Rpf für den normalen Brief ergaben die frankierten 52 Rpf. Briefe mit Einheiten der 20 Rpf sind Seltenheiten.
LG von bayern klassisch

aus Stuttgart außergewöhnlich von vorn und hinten - hat man auch nicht alle Tage!

Express 40 Rpf und 12 Rpf für den normalen Brief ergaben die frankierten 52 Rpf. Briefe mit Einheiten der 20 Rpf sind Seltenheiten.
LG von bayern klassisch
Am: 10.08.2026 16:40:36
Gelesen: 2455
# 1006
Nachtrag:
Berlin-Charlottenburg vom 23.3.1935 an Walther Thon in Chemnitz mit 3 wundervollen Sonderstempeln. Die 4 Rpf Überfrankatur nehme ich sehr gerne hin.
LG von bayern klassisch
Berlin-Charlottenburg vom 23.3.1935 an Walther Thon in Chemnitz mit 3 wundervollen Sonderstempeln. Die 4 Rpf Überfrankatur nehme ich sehr gerne hin.
LG von bayern klassisch
Am: 12.08.2026 15:29:46
Gelesen: 2009
# 1007
Liebe Freunde,
vorletzte Fuhre der letzten Einkaufstour:
1. Brief aus Rochlitz (eigentlich eine Drucksache) von Ernst Kunze an Frau Lotte Kunze in Leipzig vom 25.6.1936, also 6 Tage vor der Ungülitigkeit dieser Ausgabe, frankiert mit 15 Rpf als Ferndrucksache bis 250g. Sieht man auch nicht jeden Tag.
2. Brief aus Steppberg vom dortigen Gemeinderat an das Bezirksamt Neuburg an der Donau vom 11.1.1936 mit 25 Rpf und einen satten Rpf "überfrankiert". Wenn das schon die Behörden taten.
3. Brief und heutiges Highlight (vlt.) ein Einschreiben aus Nußloch bei Heidelberg vom 9.1.1936 mit sehr schicker 3-Farben-Frankatur auf Großkuvert nach Mittweida im schönen Sachsenland, dort angekommen am 11.1.. Korrekt frankiert wurden 30 Rpf für die Einschreibung und 24 Rpf für einen Brief der 2. Gewichtsstufe. Dank an Frau Toni Ziegelmüller in Nußloch.
LG von bayern klassisch
1. Brief aus Rochlitz (eigentlich eine Drucksache) von Ernst Kunze an Frau Lotte Kunze in Leipzig vom 25.6.1936, also 6 Tage vor der Ungülitigkeit dieser Ausgabe, frankiert mit 15 Rpf als Ferndrucksache bis 250g. Sieht man auch nicht jeden Tag.
2. Brief aus Steppberg vom dortigen Gemeinderat an das Bezirksamt Neuburg an der Donau vom 11.1.1936 mit 25 Rpf und einen satten Rpf "überfrankiert". Wenn das schon die Behörden taten.
3. Brief und heutiges Highlight (vlt.) ein Einschreiben aus Nußloch bei Heidelberg vom 9.1.1936 mit sehr schicker 3-Farben-Frankatur auf Großkuvert nach Mittweida im schönen Sachsenland, dort angekommen am 11.1.. Korrekt frankiert wurden 30 Rpf für die Einschreibung und 24 Rpf für einen Brief der 2. Gewichtsstufe. Dank an Frau Toni Ziegelmüller in Nußloch.
LG von bayern klassisch
Am: 17.08.2026 21:35:49
Gelesen: 1040
# 1008
Liebe Sammlerfreunde,
ein Einschreiben vom 24.04.1944 aus Leipzig nach Zürich. Der Brief wurde mit dem kompletten Satz Tag der Wehrmacht MiNr.873-885 verziert. Wenn ich den Verschlusszettel richtig lese (Kennbuchstabe b im Stempel des Verschlussstreifens), wurde der Inhalt in der Auslandsbriefprüfstelle München, die unter anderem auch für die Schweiz zuständig war, geprüft.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.