Thema:
Zweisprachige und mehrsprachige Stempel Weltweit ohne Deutsch u Italien
In diesem Fall ist der Name von Riad in Arabisch (الرياض) und Englisch (Riyadh) angegeben. Dieser Bandstempel weist nicht nur zwei verschiedene Sprachen auf, auch das Datum ist in zwei verschiedenen Kalendern angegeben. Dazu mehr, wenn ich beim Thema "Die unterschiedlichen Kalender" zu den verschiedenen arabischen Kalendern komme.
Wer kann mir sagen, was die Abkürzung "A.P." hinter Riyadh bedeutet?
Viele Grüße
Volkmar
Nur das rot eingefärbte Zeichen finde ich nicht beim Stempel.
Hast Du eigentlich meine Frage beim Thema "Stempel mit arabischer Inschrift erkennen und entziffern" gesehen? Hier der Link:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=144376
Bisher hat noch keiner darauf geantwortet.
Viele Grüße
Volkmar
Dieser Stempel ist in drei Sprachen: Englisch, darüber in hebräisch und unten im Rund in Arabisch.
Der Inhalt ist immer gleich: Der gute Zaun - Metulla. Der Beleg ist Propaganda für die Zeit von etwa 1980 bis 2000, als die Nordgrenze Israels zum Libanon zwar durch einen "Zaun" geschützt war, dieser aber durchlässig war. Im Süden des Libanon leben vor allem Drusen, eine islamische Sekte, die auch im Norden Israels ansässig war und den Juden gegenüber positiv eingestellt ist.
Metulla ist dort eine Grenzstadt in Israel, in der damals auch Libanesen arbeiteten oder auch ärztlich behandelt wurden.
Das Ende kam 2000, als die Hisbollah den Süden des Libanon eroberte und sogleich Metullah mit Raketen beschoß. Die obigen Infos aus dem englischsprachigen Wikipedia.
Zu der Zeile über dem Datum darf ich volkimal gekürzt zitieren (Danke!):
Nach dem Datums-Umrechner: http://calendarhome.com/calculate/convert-a-date/
16. Dezember 1980 = 9 Teveth 5741 = 9 טבת 5741
Genaueres in nächster Zeit im Thema "Die unterschiedlichen Kalender".
Heinrich
Changsha (chinesisch 長沙市 engl. und deutsch Changsha) ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Hunan.
Juikin = Ort und Lage Lage unklar
Suchow evtl. = Suzhou (chinesisch 蘇州市 engl. Suzhou ) ist eine bezirksfreie Stadt im Osten der Volksrepublik China nahe Shanghai.
In welcher Sprache ist der Name angegeben?
Viele Grüße
Volkmar
Zu Suchow: Inzwischen habe ich diesen Stempel entdeckt. Durch den Vergleich der Shriftzeichen ergibt sich, dass es sich um Xuzhou = 徐州市 und nicht um einen der Orte namens Suzhou handelt.
Viele Grüße
Volkmar
Beim Text in der Mitte kommen eindeutig die hebräische und die englische Sprache vor. Was ist aber mit der Wort "Kristallnacht"? Es ist ein deutsches Wort, das in die englische Sprache übernommen wurde. Zählt das jetzt als deutsche oder englische Sprache? Bekannter ist das Wort "Kindergarten", das ebenfalls ins Englische übernommen wurde.
Jetzt das nächste Problem: Was für eine Sprache und Schrift ist in der roten Ellipse. Es könnte arabisch sein, sicher bin ich mir da aber absolut nicht. Normalerweise wird die arabische Schrift in israelischen Stempeln viel "runder" geschrieben (siehe [#10] ).
Wer kann mir weiterhelfen? Sind es jetzt zwei, drei oder vier Sprachen?
Jetzt noch ein nettes Detail. Bei der isralischen Marke "blue and white" ist nur der rechte Teil vorgegeben. Ähnlich wie bei den Marken Individuell konnte man links ein eigenes Bild zudrucken lassen. Ein findiger Händler hat dort aus Anlass "70 Jahre Kristallnacht" lauter brennende Synagogen abgebildet.
Bei dieser Marke ist es die brennende Synagoge aus Bork. Es ist eine kleine ungewöhnliche Fachwerksynagoge. In der Nacht des 9. November 1938 wurde auch die Borker Synagoge geplündert und ihre Inneneinrichtung zerstört. Die Bebauung in Bork war aber sehr eng und man hatte Angst, dass ein Feuer übergreifen könnte. Daher wurde die Borker Synagoge nie angezündet.
Zur Borker Synagoge: http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/selm-bork/besucherinformationen.html
Viele Grüße
Volkmar
Viele Grüße,
Peter
Hier sind der Stempelkopf, das Werbeklischee und auch die Briefmarken zweisprachig (arabisch/französisch). Leider ist der arabische Name von Marrakech im Stempel kaum zu erkennen.
Im Werbeklischee heißt es "Mettez vos fonds en securite C.E.N.". Es geht um eine sichere Kapitalanlage bei C.E.N. Im Internet habe ich mit dieser Abkürzung die Schweizer Regionalbank Caisse d’Epargne de Nyon gefunden. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die Marokkanische Post für diese Bank Reklame macht.
Viele Grüße
Volkmar
Sowohl Stempelkopf aus Brüssel, als auch Werbefahne für SABENA sind zweisprachig, französisch und holländisch:
Ich wünsche einen guten Flug
Olaf
Der im Jahr 1967 gegründete Ukrainische Briefmarken‑Sammler‑Verein in Österreich übernahm eine wichtige politische Rolle, die man einer solchen Organisation in keiner Weise zutrauen würde. Durch seine guten Verbindungen zu österreichischen Regierungsstellen gelang es die Österreichische Post davon zu überzeugen, bei Veranstaltungen des Vereins Sonderpoststempel mit ukrainischer Thematik und teilweise ukrainischer Beschriftung zu verwenden. Bis zum heutigen Tag sind über 150 solcher österreichischer Sonderstempel erschienen, die dazu dienen, Informationen über die Geschichte, Kultur, Politik, Religion und das Brauchtum der Ukraine mit philatelistischen Mitteln zu verbreiten [1].
2010 wurde der Ukrainische Briefmarken‑Sammler‑Verein in Österreich aufgelöst.
Viele Grüße
Volkmar
[1] http://www.oeug-wien.at/ukrainer-in-wien.html
Beste Grüße,
Peter
Es fällt auf, dass hier zwei verschiedene Ortsnamen in den Stempelköpfen stehen, nämlich Kapstadt einmal auf Englisch "CAPETOWN" und dann noch in der ebenfalls dort verwendeten Amtssprache Afrikaans "KAAPSTAD".
Beste Grüße,
Peter
"SPANDEER MINDER / SPAAR MEER - SPEND LESS / SAVE MORE" (gebt weniger aus / spart mehr)
Viele Grüße,
Peter
Der Ortsname MIDDELBURG bleibt in Englisch und Afrikaans gleich, lediglich der kleine Zusatz danach belegt die Zweisprachigkeit CAPE (das E ist nicht komplett abgedruckt) bzw. KAAP.
Beste Grüße,
Peter
Bei diesem hier aus Montreal steht die Zeile mit Datumsangabe, Postcode und Maschinenkennung unten.
Beim nächsten aus Stoney Creek steht diese Zeile oben:
Beste Grüße,
Peter
Beste Grüße,
Peter
广西 = Guangxi = Autonomes Gebiet in Südchina.
横县 = Heng County bzw. Hengxian = Stadtbezirk von Nanning in dem das Postamt liegt.
西津 = Xijin = Ortsteil von Hengxian in Chinesisch.
SIƄ CINƄ = Ortsname in der Zhuang-Sprache bzw. Schrift
1957 wurde die phonetische Zhuang-Schrift auf Grundlage des lateinischen Alphabets mit einigen Sonderzeichen eingeführt. Diese wurde 1986 dahingehend reformiert, dass nun keine Sonderzeichen mehr verwendet werden. Der Ortsname "SIƄ CINƄ " müsste seit 1986 "SIHCINH" geschrieben werden. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zhuang_(Sprache)#Schrift
Mehr zu dem Beleg erfahrt ihr hier: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=133813#M60 und in den folgenden Beiträgen.
Viele Grüße
Volkmar
Beide Stempel kommen aus Grönlands Hauptstadt Nûk (grönländisch, heutige Schreibweise Nuuk) bzw. Godthåb (dänisch). Auch der Text ist zweisprachig: Frimærkets udgivelsesdag (dänisch) bzw. Ulloq frimærkip atulerfia (grönländisch).
In Grönland ist die Amtssprache Grönländisch, Dänisch ist die rechtlich berücksichtigte Verkehrssprache.
Viele Grüße
Volkmar
Stempel aus Nord-Korea in Koreanisch und Englisch. Weitere Informationen zum Stempel und zur Jahreszahl 101 siehe http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/126753 .
Viele Grüße
Volkmar
Dieses sind die typischen Stempel für die Auslandspost. Der Stempel kommt aus Pjöngjang, der Hauptstadt Nordkoreas. Bei der Schrift ist es eindeutig. Oben ist die koreanische Schrift: 조선 = Korea. Unten der Ortsname in lateinischer Schrift. Bei der Sprache kann man wieder fragen, ob die Schreibweise Pyongyang englisch oder koreanisch ist.
Beleg siehe http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=150845
Viele Grüße
Volkmar
Oben arabisch, unten französisch - der Stempel wurde auf einer Einschreibpostache aus Marokko abgeschlagen.
viele Grüße Jürgen
Der Stempel stammt, wie man selbst lesen kann, aus dem Irak und hier aus der Hauptstadt Baghdad. Er befand sich auf einer Einschreibpostsache der dortigen Post nach Deutschland auf der Rückseite als Abgangsstempel zusammen mit einem anderen rein arabischen Stempel.
Was im oberen Teil in arabisch steht, kann ich leider nicht sagen - vielleicht das selbe wie unten in englisch ?
viele Grüße Jürgen
Beim Rest des Textes kann man es nicht so einfach sehen. Da müsste man schon arabisch können.
Viele Grüße
Volkmar
Viele Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Marion-Insel
Der obere Teil dürfte in der dortigen Landessprache Amharisch verfasst sein, der untere Teil ist in englisch.
viele Grüße Jürgen
Beste Grüße,
Peter
Im rechten Teil sieht es für mich zumindest so aus, als könnten diese Schriftzeichen armenisch sein ?
viele Grüße Jürgen
Dein Stempel würde sich auch gut in der Datenbank machen.
Viele Grüße
Volkmar
Stempel aus Bursa, der viertgrößten Stadt der Türkei in Arabisch = بورسا und Französisch = Brousse.
Auf Türkisch, Englisch und Deutsch heißt die Stadt Bursa.
Das Datum im Stempel ist nach dem gregorianischen Kalender und dem Rumi-Kalender angegeben. Siehe http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=153325
Viele Grüße
Volkmar
Auf diesen 2 Belegen aus Indien prangen 2sprachige Stempel - Oben in Hindi, unten Englisch.
Sie wiederholen die vorgedruckten Texte der Schmuck-FDC.
Schöne Pfingsten wünscht
Heinrich
Zur Ganzsache selbst kann ich leider nichts sagen, da kann nur Ingo oder die Spezis zum Gebiet KuK-Monarchie weiterhelfen. Einem Kommentar von ihm in einem seiner Beiträge kann ich nur zustimmen. Die Ganzsache an sich ist ohne Zweifel der beste Träger für einen Abschlag. Irgendwie bin ich froh darüber, dass der Michel die Bewertungen für Ganzsachen im Keller hält. All die, die sich am Katalogwert orientieren, fallen als Käuferkonkurrenz weg ;-)
allen einen schönen Abend, mit Grüßen Max
Viele Grüße Jürgen
Die Namen der Orte im oberen Bereich wurden mit arabischen Schriftzeichen geschrieben - genauer genommen entsprechen diese aber mehr dem Persischen. Die kleinen Unterschiede sieht man hier:
Fatih (Istanbul):
Arabisch = الفاتح (إسطنبول)
Persisch = فاتح (استانبول)
Damit ist zwar die Schrift geklärt aber noch nicht die Sprache. Da beide Orte in der Türkei liegen, denke ich, dass auch der türkische Name im Stempel steht - wie gesagt in persischer Schrift.
Unten im Stempel stehen wie bei den Inschriften der Karte die französischen Namen der Orte. Eyoub trägt heute den Namen Eyüp. Fatih ist heute im türkischen identisch mit Fatih. Beide Orte gehören heute zu Istanbul.
Weitere Informationen zu den Stempeln und dem Datum nach dem Rumi-Kalender im Beitrag http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=154880
Viele Grüße
Volkmar
Absenderfreistempel aus Colombo, der Hauptstadt Ceylons, dem heutigen Sri Lanka. Laut dem "International Postage Meter Stamp Catalog" ist es ein Stempel vom Hersteller Neopost (Typ 205).
Der Text im Wertrahmen ist Englisch. Der Ortsstempel ist in der singhalesische Sprache Sinhala (කොළඹ) und in Englisch (Colombo). Leider ist das Werbeklischee schlecht erkennbar. Dort ist das Logo der Firma Hoechst mit dem deutschen Namen "HOECHST" abgebildet. Es ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, aber es handelt sich sogar um einen dreisprachigen Stempel. Hier der ganze Brief:
Viele Grüße
Volkmar
Hier noch der Link zum Absenderfreistempel: https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Sri_Lanka
Oben die Schrift dürfte arabisch sein, unten ist es französisch - Cassablanca - Centre de Tri (Briefzentrum)
viele Grüße Jürgen
Der Ortsname Kandy ist außer in Englisch noch in Sinhala (Singhalesisch) angegeben: මහ නුවර
Viele Grüße
Volkmar
Ein Ersttagssonderstempel zu einer Markenneuausgabe die Begriffe in Englisch und Maori (Te Reo Māori) [1] zeigt.
Te Reo Māori ist neben Englisch und Gebärdensprache in Neuseeland anerkannte Amtssprache.
Viele Grüße,
Peter
[1] https://www.tpk.govt.nz/en/whakamahia/te-reo-maori
Frankreich erhielt 1919 das Völkerbundmandat für Syrien und Libanon und konnte seine Herrschaft in Syrien bis zum 17. April (Nationalfeiertag) 1946 aufrechterhalten konnte, als die Syrische Republik ausgerufen wurde. Geschichtlich bedingt sind die Stempel in Syrien in arabisch und französisch. Aleppo = حلب (arabisch) = Alep (französisch).
Ganz nett: es ist nicht nur ein zweisprachiger Stempel sondern gleichzeitig auch ein Schnapszahlstempel vom 7.7.77.
Viele Grüße
Volkmar
Eine Übersetzung der Texte und weitere Informationen findet ihr hier:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=168474
Viele Grüße
Volkmar
Bei Wikipedia heißt es:
„Pjöngjang (koreanisch 평양 [pʰjʌ̹ŋja̠ŋ], MR P'yŏngyang, RR Pyeongyang, YR Phyeng.yang), auch Pjongjang, Pyongyang oder in der DDR Ph(j)öngjang geschrieben, ist die Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) und liegt im Südwesten des Landes.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Pj%C3%B6ngjang
Was steckt dahinter?평양 = Koreanisch P'yŏngyang = MR = McCune-Reischauer ist zusammen mit der revidierten Romanisierung und der Yale-Romanisierung eine der am meisten gebrauchten Umschriften für die koreanische Schrift. Pyeongyang = RR = Die revidierte Romanisierung des Koreanischen ist seit dem Jahr 2000 die offizielle Umschrift für die koreanische Sprache in Südkorea. In dieser Funktion löste sie eine Umschrift ab, die auf der McCune-Reischauer basiert und von 1984 an gültig war. Phyeng.yang = YR = Yale-Romanisierung bezeichnet vier an der Yale-Universität entwickelte Umschrift-Systeme für die ostasiatischen Sprachen Hochchinesisch, Kantonesisch, Koreanisch und Japanisch. Pjongjang = Pjongjang ist eine alternative, näher an der Aussprache orientierte Schreibweise, wie sie beispielsweise die Neue Zürcher Zeitung verwendet. Pyongyang = Pyongyang ist im englischsprachigen Raum üblich. Ph(j)öngjang = Schreibweise in der DDR
Der erste Stempel ist eindeutig Koreanisch. Wie sieht es mit Nr. 2 und 3 aus – welche Sprache ist es? Der zweite Stempel erinnert an die Schreibweise von Pjöngjang nach der Yale-Romanisierung. Allerdings passt der erste Vokal im Stempel nicht („O“ statt „E“). Im dritten Stempel wurde die englischsprachigen Raum übliche Schreibweise Pyongyang verwendet – aber ist es wirklich Englisch oder ist „nur“ eine Transkriptionen des Koreanischen in die Lateinische Schrift? Viele Grüße Volkmar
Es ist ein Stempel von einem mobilen Postamt in Israel. Daher die Abbildung des Autos unten. Wenn man auf der Seite http://www.bait-tov.com/store/pic.php?ID=mc163-2 auf die Pfeile klickst siehst man noch mehr davon.
Auf dem Stempel siehst man drei Schriften: Die lateinische, hebräische und arabische Schrift. Jetzt kommt aber ein Problem, dass immer wieder bei Stempeln mit 2 Schriften auftaucht: Welche Sprachen sind es? Insbesondere was für eine Sprache ist „BI’QUA YERIHO“?
Oben steht: בקעת יריחו = Jericho-Tal (von rechts nach links lesen)
Die Stadt Jericho heißt
Jericho in Deutsch
Jericho in Englisch
Jéricho in Französisch
Im englischen Wikipedia findet man https://en.wikipedia.org/wiki/Jericho :
Jericho (/ˈdʒɛrɪkoʊ/; Arabic: أريحا Arīḥā [ʔaˈriːħaː]; Hebrew: יְרִיחוֹ Yeriḥo) is a city in the Palestinian Territories and is located near the Jordan River in the West Bank.
Yeriho ist also kein Englisch, sondern der hebräische Name der Stadt mit lateinischer Schrift geschrieben - es ist also eine Transkription. Beim Arabischen sieht man an der Lautschrift, dass es ein anderer Name sein muss. Demnach sind es eigentlich nur zwei Sprachen aber drei Schriften. Das Thema würde (glaube ich) zu lang, aber eigentlich wäre es günstiger wenn es heißt "Zweisprachige und mehrsprachige Stempel oder Stempel mit mehreren Schriften Weltweit ohne Deutschland und Italien"
Viele Grüße
Volkmar
Bei beiden Stempeln steht oben der arabische Name Kabuls = کابل . Beim ersten Stempel ist unten der Name der Stadt eindeutig in der französischen Schreibweise Kaboul. Beim zweiten Stempel ist es dagegen die englische Schreibweise Kabul. In Afghanistan gab es allerdings nie die Amtssprache Französisch oder Englisch. So weit ich es herausbekommen kann, stand Afghanistan aber eher unter britischem bzw. sowjetischen Einfluss als unter französischem Einfluss.
Weshalb dann der französische Name Kaboul im Stempel? Ich gehe davon aus, dass man neben der arabischen Schrift auch noch die lateinische Schrift verwenden wollte. So konnte man den Aufgabeort auch im Ausland lesen. Da Französisch die offizielle Postsprache ist, hat man bei Kabul zunächst den französischen Namen in den Stempel eingesetzt. Später verwendete man dann die englische Schreibweise. Obwohl der Name von کابل [ˈkɒːbul] dem Namen [ˈkɑːbʊl] sehr ähnlich klingt, gehe ich hier zumindest beim französischen Namen nicht von einer Transkription sondern tatsächlich von der zweiten Sprache - Französisch - aus. Beim englischen Namen könnte man darüber streiten.
Ich weiß nicht, ob auch kleinere Orte Stempel mit lateinischer Schrift hatten. Dort würde ich dann eher von einer Transkription als von Englisch oder Französisch reden.
Das Stempeldatum wurde außer in unserem auch noch nach dem iranischen Kalender angegeben. Weitere Informationen siehe http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=168385#M121 und die folgenden Beiträge
Viele Grüße
Volkmar
Wie man an der Postkarte sieht, gab es in Finnland drei offizielle Sprachen: Schwedisch (links), Finnisch (rechts) und Russisch (unten). Auch die Stempel aus der Zeit um 1900 waren dreisprachig. Die drei Ortsnamen beim Stempel sind in derselben Reihenfolge angegeben. Als Beispiel zwei dieser Stempel auf einer finnischen Ganzsache von 1896. Aufgegeben wurde die Karte in Wyborg, das damals noch den alten deutschen Namen Wiborg hatte. Die Karte ging nach Helsinki, wo sie den zweiten dreisprachigen Stempel erhielt.
Der Stempel aus Wyborg hat den Stempeltext: * VIBORG B. * WIIPURIA S. * / ВЫБОРГЪ Ж. А. Um welche Sprachen handelt es sich?
Wyborg ist eine Stadt in der Oblast Leningrad in Russland. Sie liegt in der historischen Region Karelien zwischen Sankt Petersburg und der finnischen Grenze. In Karelien sprach man damals Karelisch. Die karelische Sprache gehört zum ostseefinnischen Zweig der finno-ugrischen Sprachen. Nach Wikipedia hat Wyborg folgende Namen:deutsch: Wyborg, früher Wiborg, Wiburg (veraltet) englisch: Vyborg schwedisch: Viborg finnisch: Viipuri russisch: Выборг
Im Stempel aus Wyborg (laut Wikipedia eine Transkription des russischen Выборг) steht links der schwedische Name VIBORG und unten der russische Name ВЫБОРГЪ, rechts steht WIIPURIA. Das ist vermutlich eine alte finnische Schreibweise. Hinter dem Ortsnamen ist jeweils noch ein Zusatz. Nun zum Ankunftsstempel aus Helsinki. Links steht der Schwedische Name HELSINGFORS, rechts der finnische Name HELSINKI. Aber was ist unten? Der russische Name der Stadt ist laut Wikipedia ХЕ́ЛЬСИНКИ, im Stempel steht aber ГЕЛЬСИНГФОРСЪ. Das soll laut Wikipedia eine Transkription des schwedischen Namens Helsingfors ins Kyrillische sein. Hat man hier wirklich eine Transkription benutzt, obwohl russisch doch eine der offiziellen Sprachen in Finnland war? Ortsnamen haben sich im Laufe der Zeit häufig verändert. Kann es sein, dass ГЕЛЬСИНГФОРСЪ ein früherer russischer Name von Helsinki ist. Ich weiß es nicht. Viele Grüße Volkmar
Der Stempeltext ist: * VIBORG. B. * WIIPURI. As. * / ВЫБОРГЪ. Ж. А.
schwedisch: Viborg B. = Viborg Bangård
finnisch: Wiipuri As. = Wiipuri Asema
russisch: Выборгъ Ж. Д.
Der schwedische bzw. finnische Zusatz bedeutet jeweils Bahnhof. Die kyrillischen Zeichen Ж. Д. kommen von железная дорога (= Eisenbahn) oder Железнодорожная станция (= Bahnhof)
Es handelt sich also um ein Bahnhofspostamt.
Viele Grüße
Volkmar
Im Inneren steht: 1. Zeile: נצרת (Hebräisch) = Nazareth (von rechts nach links zu lesen) 2. Zeile: Datum: דיכשת תבט יכ = 5724 Tevet 20 = 20.10.5724 AM = 05.01.1964 AD 3. Zeile: Nazareth (Englisch) 4. Zeile: Datum: 5.1.1964 5. Zeile: الناصرة (Arabisch) = Nazareth (von rechts nach links zu lesen) Oberer Bogen: ???? (Hebräisch) Unterer Bogen: Peregrinatio papae pauli VI (Latein) = Eine Pilgerreise von Papst Paul VI. (nach Google Übersetzer) Zur Jahreszahl: דיכשת = 4 + 20 + 300 + 400 = 724 (die 5000 wird im Stempel nicht angegeben)
Viele Grüße Volkmar
Die Übersetzung der chinesischen Zeichen ist zum Glück sofort angegeben.
Viele Grüße
Volkmar
Auf Zypern gibt es Ersttagsstempel, die zwar keine Ortsbezeichnung haben. Dafür ist der Landesname in drei Sprachen aufgeführt: CYPRUS - ΚΥΠΡΟΣ - KIBRIS (Englisch/Griechisch/Türkisch).
Viele Grüße
Volkmar
Beste Grüße
Jürgen
Der Ortsname "Addis Abeba" und die Postamtsnummer 1 sind sowohl in der Äthiopischen Schrift "አዲስ ፡ አበባ" bzw. als auch in der lateinischen Schrift angegeben.
Viele Grüße
Volkmar
Ersttagsstempel zum 100-ten Jahrestag der Hafen-Kommissare in Kalkutta. Was sagt man dazu in Deutsch - Hafenkommissar, Hafenbeauftragte oder wie?
Stempeltext: पोर्ट आयुक्तों कलकत्ता / 1870 / नई दिल्ली / NEW DELHI / 1970 / PORT COMMISSIONERS CALCUTTA
Viele Grüße
Volkmar
Der Brief kommt aus Hanko, der südlichsten Stadt Finnlands. Aufgegeben wurde er im Stadtteil Hangöby (Schwedisch) = Hangonkylä (Finnisch). Laut Wikipedia ist Hanko offiziell zweisprachig mit Finnisch als Mehrheits- und Schwedisch als Minderheitssprache [1].
Der Brief ging nach Myllykoski in Südfinnland. Der Ankunftsstempel auf der Rückseite ist Finnisch und damit nur einsprachig.
Der Absender war ein Briefmarkenhändler, der seinen Beruf gleich in vier Sprachen angibt: Finnisch/Schwedisch/Englisch/Deutsch.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hanko
Unten die Inschrift in englischer Sprache, oben in der Amtssprache Kamboschas, Khmer.
សៀមរាប = Siĕmréab = Siem Reap (Provinz, gleichzeitig auch Name der Hauptstadt)
អង្គរ = Ângkôr = Angkor (Ortsname)
Viele Grüße,
Peter
Französisch - englisch- luxemburgisch
Schönen Gruß
DiDi
luxemburgisch - französisch
französisch - deutsch / luxemburgisch - französisch
Esperanto - französisch / französisch - lateinisch
Der stellt mich vor ein bisschen ein Problem.
Oberer Stempeltext ist einfach: PEIRAIAS (= Πειραιάς), so heißt die Stadt Piräus auf neugriechisch.
In PIREUS vermutete ich erst mal eine gängige WPV-Sprache, also französisch oder englisch - aber das passt leider nicht. Also?
Altgriechisch vielleicht? Wäre dann Πειραιεύς - nach den konventionellen Transliterationsregeln allerdings PEIRAIEUS. Na ja, mit ein wenig Zurechtbiegen der Regeln vielleicht ?
Also mein Tipp: Neugriechisch und altgriechisch. Oder hat jemand einen richtigeren Vorschlag?
Wikipedia hat mich aber eines besseren belehrt. सिंहदरवार = Singha Durbar = Löwenpalast ist ein Palast in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. तौलिहवा = Taulihawa ist eine Stadt im gleichnamigen Distrikt im Süden Nepals, 11 km von der indischen Grenze entfernt. Da der Brief aus Nepal kommt, sind die Sprache im Stempel Nepalesisch. Zusätzlich ist jeweils eine Transkription in die lateinische Schrift angegeben.
Das Wort Einschreibebrief ergibt beim Übersetzen ins Nepalesische दर्ता पत्र. Das erste Wort in stimmt mit dem ersten Wort in der zweiten Zeile des violetten Rechteckstempel überein. Und schon wieder habe ich mich zunächst vertan. Es ist wohl doch kein Einschreibestempel, denn beim zweiten Wort fand ich नं = Nein. Insgesamt ergibt sich also दर्ता नं = Nicht eingeschrieben.
Viele Grüße
Volkmar
Der Ortsname Ostende - wie üblich - in Flämisch und Französisch, in der Werbefahne dann Englisch und Spanisch: VISIT / OSTEND / THE QUEEN OF / SEASIDE RESORTS // VISITAD / OSTENDE / REINA DE / LAS PLAYAS.
Also: Besucht Ostende, die Königin der Seebäder
Viele Grüße
Olaf
Antiparos, eine kleine Insel in Griechenland.
VG
Uwe
Bei diesem Stempel ist es noch schwieriger zu sagen um was für Sprachen es sich dabei handelt. Der untere Name sieht aus wie wenn es lateinische Schrift ist. Man kann denselben Namen aber auch mit griechischen Buchstaben schreiben. Bei Großbuchstaben sieht beides gleich aus, erst bei Groß- und Kleinschreibung sieht man den Unterschied:
Lateinische Schrift: KENTPIKON = Kentpikon
Griechische Schrift: ΚΕΝΤΡΙΚΟΝ = Κεντρικον
Ich gehe also davon aus, dass beides Griechisch ist. Jetzt habe ich gerade entdeckt, dass Κεντρικον nach dem Google-Übersetzer Zentral bedeutet. Es dürfte also nichts anderes als ein Stempel vom Postamt Athen-Zentrum sein.
Das Problem stellt sich aber bei Deinem Stempel nicht. ANTIPAROS wurde eindeutig mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Im Griechischen gibt es die Buchstaben "R" bzw. "S" nicht.
Viele Grüße
Volkmar
Der Stempel erschien aus Anlass des 7. nationalen Volkskongresses im Jahr 1988.
Oben steht der entsprechende Text in Chinesisch:
中华人民共和国第 = Volksrepublik China
七届全国人民代表大合 = 7. Nationaler Volkskongress
Unten ist der entsprechende Text in Esperanto:
La 7-a Kongreso de nacia popolo de PRĈ = Der 7. nationale Volkskongress der Volksrepublik China
PRĈ ist die Abkürzung der Volksrepublik China = Populara Respubliko Ĉinio
Als Abbildung sieht man 5 Sterne im Kreis sowie zwei Lorbeerzweige. Die 5 Sterne gehören zum offiziellen Emblem der Volksrepublik China [1]
Der Stempel befindet sich auf einer Ganzsache zum Jahr des Hasen, dass vom 29. Januar 1987 bis zum 16. Februar 1988 dauerte.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_China
Dreisprachiger Ersttagsstempel: Italienisch/Französisch/Deutsch. Ob es dreisprachige Gelegenheitsstempel gibt, oder ob es textgleiche Serienstempel in den verschiedenen Sprachen gibt weiß ich bisher nicht. Zur vierten Sprache, dem Rätoromanisch, komme ich demnächst.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sprachen_in_der_Schweiz
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Schweiz#/media/File:Karte_Schweizer_Sprachgebiete_2018.png
Das Stempeldatum ist in zwei Kalendern angegeben. Nach dem gregorianischen Kalender: 20. Mai 1974 und nach dem nepalesischen Kalender: 7 Jesth 2031 = 07.02.2031.
Mehr zum nepalesischen Kalender findet ihr hier in den Beiträgen 81 bis 94: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=137669#M81
Viele Grüße
Volkmar
Aufgrund des Textes im Werbeklischee passt er besonders gut in dieses Thema. Es heißt dort "Biel die interessante zweisprachige Stadt". Im Stempelkopf steht "BIEL (BIENNE) 1". Heute müsste dort "BIEL/BIENNE" stehen, denn die Stadt hat laut der französischen Wikipedia-Seite seit dem 01.01.2005 den offiziellen administrativen zweisprachigen Namen Biel/Bienne.
Viele Grüße
Volkmar
Diese drei Stempel zeigen es deutlich, denn alle drei haben den Zusatz Grischun, die rätoromanische Bezeichnung von Graubünden.
Diese Stempel habe ich bisher noch nicht in meiner Sammlung. Sie stammen von der sehr umfangreichen Seite „Poststempel Graubuenden". Dort heißt es zum Glück:
Copyright: Alle Daten der Chronik dürfen unbeschränkt verwendet werden. Die Reproduktion von Belegen ist nur erlaubt mit Quellenangabe:
http://www.poststempel-graubuenden.ch
Viele Grüße
Volkmar
Der Abschlag einer Daguin Maschine. So, wo ist der denn nun zweisprachig, ist doch alles in Französisch oder nicht?
Eben nicht, der Werbetext ist in Provenzalisch oder auch Okzitanisch, das teilweise heute noch in Südfrankreich, in der Provence gesprochen wird.
Der Text "QU'A VIST PARIS E NOUN CASSIS A REN VIST" heißt übersetzt "Wer Paris besucht hat und nicht Cassis, hat nichts besucht."
Vielen Dank an Didi (Mondorff), der uns diesen interessanten Abschlag bereit gestellt hat! ;-)
Viele Grüße,
Peter
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/237396
Hier ein Stempel aus Wien, in dem auch nur Israel hebräisch dargestellt sein dürfte.
Gruß
Uwe
So, was haben wir denn da?
Zuerst den einfacheren, den unteren Teil:
THE GREAT-WALL STATION OF CHINA
Das verstehen ja noch alle, die "Große-Mauer Station" Chinas. Also ein Postamt an der "Großen-Mauer" (bei uns ist dafür wohl der Begriff "Chinesische Mauer" gängiger)?
Weit gefehlt, oben steht auch, wo sich diese Poststation befindet:
中国南极长城站
Das versteht jetzt wahrscheinlich kaum mehr einer der Mitleser. Ich konnte auch nicht alles entziffern und fragte deshalb bei meinem chinesischen Bekannten nach.
中国 = China
南极 = Südpol
长城站 = Große-Mauer Station (Great-Wall Station)
So und jetzt wissen wir auch, wo sich diese Poststelle befindet, nämlich am Südpol! [1]
Viele Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe-Mauer-Station
Christoph hat angeregt, den Stempel mal hier zu zeigen: Volkmar oder jemand anders kann vermutlich die hebräischen Schriftzeichen entschlüsseln. Ich vermute, dass da ganz schlicht "Theodor Herzl" und "125. Geburtstag" steht, aber sicher bin ich natürlich nicht.
Ich denke, seine Vermutung stimmt.
Gruß
Uwe
Der Aufgabestempel vom Dhahran Airport = مطار الظهران ist Englisch/Arabisch. Zusätzlich ist das Datum nach unserem und nach dem islamischen Kalender angegeben. 03.04.1967 AD = 22.12.1386 AH.
Siehe dazu https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=172984#M126
Der Ankunftsstempel vom 04.04.1967 aus New Delhi = नई दिल्ली ist in Englisch und Hindi. Dely = वित steht vermutlich für Delivery = वितरण
Viele Grüße
Volkmar
Der Stempel ist sehr sauber und gut lesbar, daher vermute ich, das er noch nicht lange im Einsatz ist - ob die obere inländische Schrift das selbe zeigt, wie unten kann ich nicht sagen, es würde aber Sinn ergeben.
Zu weiteren Info noch ein Link zu wikipedia zu Myanmar:
https://de.wikipedia.org/wiki/Myanmar
Viele Grüße Jürgen
Insgesamt steht also oben im Stempel: „ ရန်ကုန် စာတိုက ကြီး “ also “Rangun großes Postamt”. Das passt sehr gut zu “Yangon GPO” = “Yangon General Post Office”
Viele Grüße
Volkmar
Der Ort Ems (deutsch) = Domat (rätoromanisch) ist eine politische Gemeinde in der Region Imboden des Kantons Graubünden in der Schweiz. Bis 1943 hieß der Ort offiziell Ems. Danach bekam er den offiziellen Namen Domat/Ems - ein Doppelname aus dem rätoromanischen und deutschen Namen der Ortschaft. Ausgesprochen wird es meistens als Domatems.
Unten im Stempel steht „Il vitg denter tumas“ = „Das Dorf zwischen den Hügeln“. Als „Tuma“ bezeichnet man die markanten und landschaftsprägenden Erdaufschüttungen im Gebiet von Domat/Ems.
Bei der Übersetzung der verschiedenen rätoromanischen Sprachen hilft die Seite http://www.pledarigrond.ch/rumantschgrischun/# Zur Übersetzung des Dialekts Sursilval wird man zur Seite http://www.vocabularisursilvan.ch/ weitergeleitet.
Weitere Informationen:
https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndnerromanisch
https://de.wikipedia.org/wiki/Domat/Ems
Viele Grüße
Volkmar
Einschreibebrief von Marmorera nach Tinzen gestempelt 7.1.1911.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Marmorera
Die Ortsangabe bei diesem Stempelkopf ist zweisprachig, BILBAO-BILBO. Sprachkombination Spanisch/Baskisch, Bilbo ist der baskische Name der Stadt Bilbao.
Ungewöhnlich insofern, als auch die "Euskaltzaindia" (Königliche Akademie der Baskischen Sprache) [1], die Bezeichnung Bilbao bevorzugt.
Viele Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigliche_Akademie_der_Baskischen_Sprache
Er kommt aus dem malerischen Örtchen Bergün/Bravuogn im Schweizer Kanton Graubünden [1].
Viele Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Berg%C3%BCn/Bravuogn
Dieser Stempel ist wieder eindeutig zweisprachig. Der Name Feldis ist deutsch, Veulden dagegen rätoromanisch. Inzwischen benutzt man den Doppelnamen Feldis/Veulden.
Feldis/Veulden ist ein Dorf in der politischen Gemeinde Domleschg im Kreis Domleschg in der Region Viamala des Kantons Graubünden in der Schweiz. Noch 1880 sprach die Bevölkerung fast einheitlich Rätoromanisch (94,7 %; die Mundart Sutselvisch).
Der rätoromanische Werbespruch „Sulegl, ruos a beala vesta“ bedeutet übersetzt „Sonne, Stille und schöne Aussicht“.
Für die Übersetzung habe ich die folgende Seite benutzt: http://www.pledarigrond.ch/sutsilvan/
Viele Grüße
Volkmar
Viele Grüße vom Irland-Sammler Quincy
Tinizong ist einer der Orte im Val d’Err. Dieses ist ein Tal im Schweizer Kanton Graubünden. Der Ort wurde am 1. Januar 1998 zusammen mit Rona zur neuen Gemeinde Tinizong-Rona fusioniert wurde. Seit 2016 gehört der Ort zur Gemeinde Surses. Ca. 50 % der Einwohner von Tinizong-Rona sprechen rätoromanisch.
Im Stempel steht unten „Val d’Err“ sowie „Fauna – Excursiungs – Flora“.
„Val“ kommt aus dem räteromanischen und bedeutet „Tal“.
„Err“ ist das keltische Wort für „Schnee“.
Das Wort „Excursiungs“ leitet sich vermutlich vom räteromanischen Wort excurṣiụn = Ausflug, Exkursion ab.
Beim Übersetzen half die Seite http://www.udg.ch/dicziunari/vallader/impressum
Viele Grüße
Volkmar
Somit gehören die Stempel aus Bergün/Bravuogn gleichzeitig zum vierten Dialekt des Bündnerromanischen, dem Puter. Auf Puter gehe ich im nächsten Beitrag näher ein.
Der Ort Bergün (deutsch) bzw. Bravuogn (rätoromanisch) hat seit 1943 offiziell den Doppelnamen Bergün/Bravuogn. Insofern ist es wieder eindeutig ein zweisprachiger Stempel. Bergün/Bravuogn liegt in der Region Albula im schweizerischen Kanton Graubünden.
Der Tagesstempel kommt von der Seite http://www.poststempel-graubuenden.ch.
Viele Grüße
Volkmar
Sils/Segl im Engadin
Sils (deutsch) bzw. Segl (rätoromanisch) ist eine politische Gemeinde in der Region Maloja des Kantons Graubünden in der Schweiz. Damit ist der Stempel wieder zweisprachig.
Bis ins 19. Jahrhundert sprachen alle Bewohner Puter, eine rätoromanische Sprache. Doch gab es bereits 1880 eine beträchtliche deutschsprachige Minderheit. Dennoch behauptete sich bis zum Zweiten Weltkrieg eine romanischsprachige Mehrheit (1941 62%). 1970 stellten die Deutschen erstmals eine relative Mehrheit. Heute können sich noch 33% der Einwohnerschaft auf Romanisch unterhalten. Behördensprachen sind Deutsch und Romanisch.
Sils besteht aus den beiden Ortsteilen Sils Maria und Sils Baselgia.
Sils Maria: Maria ist eine abgeschliffene Form des rätoromanischen Maioria, was Meierei oder «Gutshof» bedeutet.
Sils Baselgia: Baselgia ist das rätoromanische Wort für «Kirche» (vgl. Basilika).
Die Europamarke aus dem Jahr 1977 zeigt den Ortsteil Sils Baselgia.
Der Tagesstempel und der Stempel aus Sils Maria kommen von der Seite http://www.poststempel-graubuenden.ch.
Viele Grüße
Volkmar
Der untere Teil ist englisch, ob der obere Teil die selbe Aussage wie unten in englisch hat, kann ich leider nicht sagen, es dürfte sich aber um einen nicht alltäglichen zweisprachigen Innendienststempel handeln, den er befindet sich auf einer Einschreiben Postsache aus Indien an die Deutsche Post.
Viele Grüße Jürgen
Nach der Unabhängigkeit im Jahre 1991, war dann auch bei den Poststempeln das Ende für die ungeliebte russische Sprache gekommen. Hier ein moderner Tagesstempel aus Tiflis, die Landesbezeichnung jetzt in englischer Sprache:
Aber heute findet man nicht nur englisch/georgische Stempel, sondern, wie z.B. in einer anderen großen Stadt des Landes, Batumi/ბათუმი, auch noch eine weitere Variante.
Erst mal die englisch/georgische Version:
Was steht da nun neben der walisischen Ortsbezeichnung LLANDUDNO - GWYNEDD (Gwynedd heißt das "County" zu dem die Stadt gehört)?
EIN TREF A'I HYBRYDOLODD oder auf Englisch INSPIRED BY OUR TOWN, auf Deutsch "inspiriert von unserer Stadt". Welche Stadt da gemeint ist wissen wir ja schon, aber wer wurde da inspiriert und wozu?
Gemeint ist der britische Schriftsteller Lewis Carroll. Eines seiner auch bei uns bekannten Werke ist "Alice im Wunderland". Genau dieser Lewis Carroll verbrachte immer in Llandudno mit der Familie Liddell seine Ferien. Die Familie, für deren Tochter Alice er seine berühmte Kindergeschichte schrieb.
Ausgegeben wurde dieser Sonderstempel anlässlich einer Briefmarkenausgabe zu Alice im Wunderland im Jahre 1979.
Viele Grüße,
Peter
Tschechoslowakischer Stempel aus 1935 für die Stadt Most = Brüx, also Tschechisch und Deutsch jeweils für Brücke.
Gruß
Heinrich
Viele Grüße,
Peter
Der Stempel ist nicht von mir, sondern er kommt wieder von der Seite: http://www.poststempel-graubuenden.ch
Was bedeutet “Üna carta illustrada es surpraisa giavüschada”?
Die Seite http://www.udg.ch/dicziunari/puter/impressum liefert folgende Ergebnisse:
Üna = Eine
Carta = Karte
illustrada = ??? aber illustraziụn = Bild => carta illustrada = Ansichtskarte
Giavüsch = Wunsch, giavüṣchẹda = erwünscht
Surpraisa = Überraschung
Insgesamt würde ich den Text z.B. wie folgt übersetzen: „Eine Ansichtskarte ist eine erwünschte Überraschung“. Er stimmt also nicht ganz mit dem deutschen Text überein.
Viele Grüße
Volkmar
Anlass für diesen Sonderstempel war die Eröffnung eines SOS Kinderdorfs in Indien, in dem Ort Bylakuppe, Heimat tibetanischer Flüchtlinge. Die beiden Sprachen die man hier noch findet müssten Tibetanisch (oben) und Hindi (Mitte) sein.
Viele Grüße,
Peter
und direkt dahinter die 100 =
Viele Grüße
Volkmar
Celerina/Schlarigna (deutsch/italienisch Celerina, rätoromanisch Schlarigna) ist eine politische Gemeinde in der Region Maloja des Schweizer Kantons Graubünden. Bis zum Beginn des Fremdenverkehrs sprach die gesamte Einwohnerschaft Puter, eine rätoromanische Mundart. Gaben 1860 noch 96 % und 1880 noch 76,9 % Romanisch als Muttersprache an, so sank dieser Wert 1900 auf 68 und 1941 auf 50 %. Heute gibt es mehr Italienisch- als Romanischsprachige. Dies ist auf die Zuwanderung vermögender Italiener zurückzuführen.
La Punt-Chamues-ch ist eine politische Gemeinde in der Region Maloja des Schweizer Kantons Graubünden. Amts- und Schulsprache ist der Oberengadiner Dialekt (Puter) des Rätoromanischen, zusammen mit Deutsch. Bis zum Aufkommen des Fremdenverkehrs sprachen die Bewohner alle Romanisch. Die Sprache wich bis 1880 stark zurück. Damals gaben nur noch 71,6 % Romanisch als Muttersprache an. Wie man leicht erraten kann, heißt der rätoromanische Text „Ideel e centreel“ im Stempel übersetzt „Ideal und zentral“.
Viele Grüße
Volkmar
Der Maschinenstempel, das Fabrikat kenne ich leider nicht, stammt aus Israel, aus der Stadt Haifa.
Im Stempelkopf links oben der Ortsname auf Hebräisch חיפה (Cheifa) und darunter auf حيفا Arabisch (Ḥayfā). Im rechten Stempelkopf wieder oben Hebräisch und unten in Englisch (gleichlautend auch im Deutschen) HAIFA.
Eine Besonderheit auch die Datumsangabe, rechts für alle hier lesbar, 03.01.2016. Links in hebräischen Schriftzeichen. Aus denen werde ich aber nicht ganz schlau. Aber dazu und auch zu dem hier verwendeten Kalender kann sicher Volkmar etwas beitragen. ;-)
Viele Grüße,
Peter
In der ersten Zeile ist angegeben, welche hebräischen Zeichen dort stehen und was sie übersetzt ergeben. In der zweiten Zeile steht, wie die Zahlen (von rechts nach links gelesen) addiert werden müssen.
Wie Du siehst ist das Stempeldatum der 03.01.2016 AD = 22. Tevet 5776 AM. Die "5000" wird grundsätzlich nicht mit angegeben.
Viele Grüße
Volkmar
Als ich den ungarischen Ankunftsstempel auf der Rückseite sah war ich sehr erstaunt. Ich wusste zwar, dass zur Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie auch Teile des Balkans gehörten. Wie groß Ungarn damals war, ahnte ich aber nicht. Kroation gehörte damals zu Ungarn. Somit erstreckte sich das Gebiet Ungarns bis ans Mittelmeer. Mit Fiume hatte Ungarn auch einen Hafen am Mittelmeer. Der Brief sollte über Triest nach Zagreb gehen. Triest gehörte damals zu Österreich.
Siehe: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/56/Austria-Hungary1899.JPG
Zu den beiden Stempeln: Der Aufgabestempel aus Alexandria verm. vom 05.01.1907 ist Englisch und Arabisch.
Der Ankunftsstempel aus Zagreb vom 11.01.1907 ist Ungarisch und Kroatisch. Da der ungarische Name Zágráb nicht zu erkennen ist, hier zwei Stempel von Delcampe. Zusätzlich die Marke aus Fiume (Italiensche Besetzung), die den Bezug zu Ungarn sehr gut zeigt.
Viele Grüße
Volkmar
Zernez ist eine politische Gemeinde in der Region Engiadina Bassa/Val Müstair des Schweizer Kantons Graubünden. 1880 gaben 84 %, 1900 79 % und 1941 78 % der Bürger Romanisch (in der Variante des Vallader) als Muttersprache an. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ging der Anteil des Romanischen zwar weiter zurück, doch ist dieses nach wie vor Mehrheitssprache.
Auf dem Stempel steht in Räteromanisch „Urlaub, Sommer, Winter Nationalpark“
vacạnzas = Urlaub, Ferien
stà = Sommer
inviẹrn = Winter
parc = Park
naziunạl = national
Die Übersetzung liefert die Seite http://www.udg.ch/dicziunari/vallader/impressum
Viele Grüße
Volkmar
Susch ist ein Dorf in der Gemeinde Zernez, die im Kreis Sur Tasna im Bezirk Inn des Kantons Graubünden in der Schweiz liegt. Bis am 31. Dezember 2014 war Susch eine eigene politische Gemeinde. Am 1. Januar 2015 wurde sie mit der Gemeinde Lavin in die Gemeinde Zernez fusioniert. Die Alltagssprache in Susch ist das bündnerromanische Idiom Vallader. Schon im 19. Jahrhundert ging eine Minderheit zur Deutschen Sprache über. Gaben 1880 noch 74 % der Bewohner Romanisch als Muttersprache an, waren es 1900 noch 71 %. 1990 konnten sich 86 % und im Jahr 2000 85 % auf Romanisch verständigen.
Lavin ist ein Dorf in der Gemeinde Zernez, die im Kreis Sur Tasna im Bezirk Inn des Kantons Graubünden in der Schweiz liegt. Bereits im 19. Jahrhundert gab es eine kleine deutschsprachige Minderheit. Dennoch benutzt bis heute die grosse Mehrheit der Einwohner die bündnerromanische Mundart Vallader als Alltagssprache.
Der rätoromanische Text in den Stempeln bedeutet übersetzt:
Stempel aus Susch: Immez l’Engiadina = In der Mitte des Engadin
Stempel aus Lavin: Lö da recreaziun = Ort/Platz der Erholung
Beide Stempel kommen von der Seite http://www.poststempel-graubuenden.ch
Viele Grüße
Volkmar
Wie sieht es eigentlich bei Stempeln aus dem arabischen Raum bezüglich des Datums aus, wird das so wie bei uns auch angezeigt wie im folgenden Fall auch aus dem Irak oder ist dies eher doch die Ausnahme?
Viele Grüße Jürgen
Im Beitrag https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=186637 erkläre ich den Stempel.
Weitere Informationen:
Islamischer Kalender: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=172984#M126
Iranischer Kalender: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=161064#M111
Arabische Staaten, unser Kalender: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=182126#M141 (etwas später geht es weiter)
Viele Grüße
Volkmar
Scuol, deutsch Schuls ist eine politische Gemeinde in der Region Engiadina Bassa/Val Müstair, des Schweizer Kantons Graubünden. Der Ort hieß bis 1943 offiziell Schuls, 1943–1970 Scuol/Schuls, seither Scuol. Der Name Scuol stammt vom lateinischen scopulus «Klippe» und bezieht sich auf den Standort der Kirche San Geer.
Engiadina = Engadin
75 ons viafiẹr = 75 Jahre Bahnlinie
Viele Grüße
Volkmar
Schreibweise des Ortsnamens bis 1995 „Santa Maria im Münstertal“
Schreibweise des Ortsnamens ab 1995 „Santa Maria Val Müstair“
Entsprechend des rätoromanischen Zusatzes beim Ortsnamen ist der Stempel vom 29.5.1995 zweisprachig Deutsch/Rätoromanisch. Der Ortsname Santa Maria ist zwar in beiden Sprachen gleich, der Zusatz „Idealer Ferienort“ ist aber eindeutig Deutsch.
Die Stempel entstammen wieder der Seite http://www.poststempel-graubuenden.ch
Viele Grüße
Volkmar
Der Stempel kommt wieder von der Seite http://www.poststempel-graubuenden.ch
Samedan
Samedan oder Samaden ist ein Dorf und eine politische Gemeinde in der Region Maloja des Schweizer Kantons Graubünden.
Die Einwohner der Gemeinde sprachen ursprünglich Puter, ein rätoromanisches Idiom. Doch schon im 19. Jahrhundert drang das Deutsche vor. 1880 gaben nur noch 47 % Romanisch als Muttersprache an. Doch sprachen im Jahr 2000 dank dem Einfluss der Schule, an der auch auf Romanisch unterrichtet wird, noch 42 % Romanisch. Behördensprachen sind Deutsch und Romanisch.
Der Stempeltext "50 onns Pro Aero Sgol spezial Samedan - Agno" bedeutet "50 Jahre Pro Aero Sonderflug Samedan - Agno"
Die Worte sgol spezial = Sonderflug bzw. onn = Jahr habe ich mit Hilfe der Seite http://www.pledarigrond.ch/rumantschgrischun/ übersetzt.
Viele Grüße
Volkmar
-jmh
Die Marken sind mit einem Einkreisstempel bzw. einem roten Maschinenstempel vom 16.05.2002 entwertet:
Die Stempel kommen aus Lhasa, der Hauptstadt des Autonomen Gebiets Tibet. Oben ist der chinesische unten der tibetische Name: Lhasa = 拉萨 = ལྷ་ས. Rechts unten steht weiterhin in chinesisch: 平信(出)1. Ich habe etwas Probleme, den Sinn zu erkennen.
半 = Hälfte, halb
信 = Brief, Botschaft
出 = raus, ausgehen
Vielleicht kann man es übersetzen als "Stempel Nr. 1 für ausgehende Post". Allerdings weiß ich nicht, was dabei das "halb" bedeutet.
Die beiden anderen Stempel sind vermutlich nicht philatelisisch sondern privaten Ursprungs:
Auch der Stempel mit der Abbildung des Poleta-Palastes ist zweisprachig Tibetisch/Chinesisch.
Die Ansichtskarte zeigt eine Fahrradfahrerin mit einer Kappe des italienischen Radsportteams Del Tongo Colnago [1]. Auf der Bildseite ist auch der Ankunftsstempel aus 上海 = Shanghai vom 20.05.2002. Die Karte hat für den Weg von ca. 4000 km also vier Tage benötigt.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Del_Tongo
Die beiden Stempel kommen aus 乌鲁木齐 = ئۈرۈمچى =Ürümqi, der Hauptstadt von Xinjiang. Beim Tagesstempel ist unten rechts zusätzlich eine Angabe zum Postamt. Dort steht 扬予江路5. Das letzte Zeichen bedeutet Straße. Bei Google-Maps konnte ich diese Straße allerdings nicht finden. Kann einer von Euch sagen, ob der rote Stempel ein offizieller Poststempel ist?
Im Pferdestempel ist unten rechts die Ortsangabe in Chinesisch. Dort steht nebeneinander新疆 = Xinjiang (Provinz) und 特克斯 = Tekes (Ort). Links daneben dürfte dieselbe Angabe in Uigurisch stehen. Die arabischen Schriften werden von rechts nach links geschrieben. Dort kann ich nur die Provinz Xinjiang = شینجاڭ (rechter Teil) zuordnen. Den Ort Tekes kann ich nicht in Uigurisch finden.
Wer die kompletten Belege sehen möchte und etwas mehr über die Pferdestempel vom selben Tag erfahren möchte, kann sich den Beitrag https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=204234 ansehen.
Viele Grüße
Volkmar
Dank der Postleitzahl 832200 lässt sich der Ort leicht finden. Die Karte kommt aus Manas. Oben im Stempel stehen 新疆 = Xinjiang (Provinz) und 玛纳斯 = Manas (Ort). Unten ist zunächst der Ortsname in Uigurisch angegeben ماناس = Manas. Es folgt 头宫(代). Mit 头宫 ist vermutlich der große Buddha-Tempel in Manas gemeint. Er befindet sich ca. 2 km vom Stadtzentrum entfernt. Im Internet ist allerdings kein Postamt in der Nähe des Tempels verzeichnet.
Viele Grüße
Volkmar
Oben im Stempel:
新疆 = Xinjiang (Provinz)
伊宁= Gulja (Ort)
Unten im Stempel:
غۇلجا (Uigurisch) = Gulja (Ort)
解放路 = Jiefang Straße
Viele Grüße
Volkmar
Im Stempelkopf steht auf japanisch: 札幌オリンピック村 = Sapporo, Olympisches Dorf
Im Werbeklischee heißt es: 札幌オリンピック冬季大会記念 = Olympische Winterspiele von Sapporo
Viele Grüße
Volkmar
Der Stempel kommt aus Kanazawa Bunko = 金沢文庫 in Yokohama = 横浜 .
Auf dem Stempel geht es um das Kanazawabunko Art Festival = 金沢文庫芸術祭 .
Das Stempeldatum 14.09. Heisei 15 nach dem Gengō-System entspricht dem 14.09.2003 nach unserem Kalender.
Der Kanazawabunko in Yokohama, Präfektur Kanagawa bewahrt das kulturelle Erbe der Hōjō und macht es der Öffentlichkeit zugänglich. Träger ist die Präfektur Kanagawa. [1]
Die Abbildung zeigt das Logo des Kanazawabunko Art Festivals. Es stellt einen Tempel mit einem Flötenspieler dar.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kanazawa_Bunko
Der Landesname Südafrika im Wertstempel ist angegeben als South Africa (Englisch) und Suid Afrika (Afrikaans). Afrikaans, früher auch Kapholländisch oder Kolonial-Niederländisch genannt, ist eine der elf Amtssprachen in Südafrika und eine anerkannte Minderheitensprache in Namibia. Es ist aus dem Neuniederländischen des 17. Jahrhunderts entstanden.
Viele Grüße
Volkmar
Der Ortsname ist in Griechisch und in einer Trankription des Griechischen in die lateinische Schrift. Dieses ist aber gleichzeitig der englische bzw. deutsche Name der Stadt: Thessaloniki = Θεσσαλονίκη bzw. in Großbuchstaben: THESSALONIKI = ΘΕΣΣΑΛΟΝΙΚΗ.
Wie man sieht, stehen für das "i" verschiedene Buchstaben im Stempel.
Hierzu fand ich bei Wikipedia [1]:
Durch den Zusammenfall vieler altgriechischer Vokalphoneme kann z. B. der Laut [i] im Neugriechischen mit ι, η, υ, ει, υι oder οι geschrieben werden. Dadurch ist das Erlernen der griechischen Rechtschreibung auch für Muttersprachler mit Schwierigkeiten verbunden.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Griechisches_Alphabet
Im Stempelkopf steht der chinesische Name 香港 zwischen den beiden Silben "Hong" und "Kong". Damit man die Stempelform besser erkennen kann, habe ich ein zweites Beispiel von Delcampe daneben gesetzt.
Wer weiß, was die Angaben "2000" und "H3" bzw. "0700" und "K18" in den Stempeln bedeuten?
Viele Grüße
Volkmar
Dank Peters Beitrag [#56] ist die Übersetzung sofort klar:
JUL I GRØNLAND (Weihnachten in Grönland) auf Dänisch, und auf Grönländisch KALÂTDLIT NUNÃNE JÛTDLE. Dabei heißt KALÂTDLIT NUNÃNE oder nach neuer Rechtschreibung Kalaallit Nunaat, Land der Kalaallit, nach dem größten in Grönland ansässigen Volk.
Viele Grüße
Volkmar
Premier jour (französisch)
Анханы өдөр (mongolisch)
Первый день (russisch)
Erster Tag (deutsch)
First day (englisch)
Viele Grüße
Volkmar
Entsprechend der Sprachenvielfalt gibt es einige dreisprachige Schweizer Stempel oder Nebenstempel. Häufiger sind allerdings die zwei oder einsprachigen Stempel bzw. Nebenstempel.
Die Belege zu den Nebenstempeln seht ihr auf [1].
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=210063
Maschinenstempel aus Sydney mit zweisprachigem Werbeslogan Englisch/Französisch:
USE AUSTRALIAN / PRODUCTS / DEMANDEZ / LES PRODUITS / AUSTRALIENS, die Aufforderung australische Produkte zu verwenden.
Viele Grüße,
Peter
Wenn man Abkürzungen mitzählt, ist der Stempel sogar dreisprachig Laotisch/Französisch/Englisch.
Postes Lao (franz.) = Laotische Post
WWF (engl.) = World Wildlife Fund (ab 1986 World Wide Fund For Nature)
Beim laotischen Text habe ich nicht herausbekommen, was dort steht. Alle Eingaben in den Google-Übersetzer haben nichts gebracht. Auch Wikipedia hat mir nicht geholfen:
Einige Versuche:
Laos = ປະເທດລາວ, amtlich ສາທາລະນະລັດ ປະຊາທິປະໄຕ ປະຊາຊົນລາວ
Vientiane (Hauptstadt) = ວຽງຈັນ
World Wildlife Fund = ກອງທຶນສັດປ່າໂລກ
First day = ກວມເອົາ
Viele Grüße
Volkmar
Oben im Stempel ist die arabische Schrift, den unteren Ortsnamen "Cairo" kann man zumindest als Englisch bezeichnen.
Kann jemand von euch sagen, was die beiden Buchstaben R.D. bedeuten?
Es gibt ein Postamt in Cairo, Ramsis Downtown = القاهرة رمسيس وسط البلد
Ganz oben steht Cairo = القاهرة , der Rest hat aber keine Ähnlichkeit.
Viele Grüße
Volkmar
Den Abbildung des Stempels erhielt ich gestern von Uwe Seif von der Poststempelgilde. Vielen Dank dafür.
Viele Grüße
Volkmar
Der Ortsstempel ist zweisprachig, das Werbeklischee nur Französisch. Es zeigt symbolisch den Hafen von Casablanca als "Tor von Marokko" (franz.: Porte du Maroc) eingerahmt von einem Hochhaus und dem Turm der Hassan-II.-Moschee.
Viele Grüße
Volkmar
Unten im Stempel steht 郵便番号は / ハッキリと. Der Google-Übersetzer ergibt: 郵便番号はハッキリと = Postleitzahl und klar.
Ungewöhnlich ist die Anordnung des Datums beim Stempel aus Hongo. In diesem Fall steht die Jahreszahl "80" links. Normalerweise steht die Jahreszahl bei japanischen Stempeln nach unserem Datum rechts.
Bei diesem Exemplar aus Nakahara (Stadtteil von Kawasaki) sind die beiden unterschiedlichen Kalender gut zu erkennen.
13.7. Showa 53 (Tagesstempel) = 13.07.1978 AD (Maschinenstempel).
Viele Grüße
Volkmar
Ein Brief aus تولال (arabisch) = Toulal (französisch) an die Fachhochschule Aachen.
Toulal ist eine Stadt in der Präfektur Meknès in Marokko. 2004 hatte der Ort 13.852 Einwohner [1]
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Toulal
Der Stempel mit dem "durchgebrochenen" Telefon hat übersetzt den Text: "Vandalismus ausrotten". Ich vermute, dass wie bei uns auch in Südafrika viele Telefonzellen dem Vandalismus zum Opfer fielen.
Viele Grüße
Volkmar
Der Stempel kommt aus कोडैकानल = Kodaikanal im Distrikt Madurai. Die Postleitzahl 624101 ist oben im inneren Kreis angegeben. Kodaikanal ist eine Stadt im Süden Indiens.
Ob der Ortsname dem Englischen zugeordnet werden kann oder ob es nur eine Transkriptionen aus dem Hindi in unsere Schrift ist, weiß ich nicht. Die Abkürzung "REG." = Registered ist auf jeden Fall Englisch. Davor steht die entsprechende Abkürzung in Hindi: रजि. = रजिस्टर्ड = Eingeschrieben,
Viele Grüße
Volkmar
Eindeutig sind die Sprachen Hindi bzw. Englisch:
पार्लियामेंट स्ट्रीट प्रधान कार्यालय = Parliament street Head office
Doch was ist mit bureau? Es ist eigentlich ein französisches Wort, das aber auch im englischen benutzt wird. Ist es also eine dritte Sprache oder nicht?
Viele Grüße
Volkmar
2) Häufig ist es nicht möglich, die fremden Schriften so zu bestimmen, wie sie auf dem Stempel stehen. An einem einsprachigen Nebenstempel aus Thailand möchte ich es einmal zeigen:
Ich bin mir sicher, dass der rote Stempel ein Retour-Stempel ist, auf dem solche Aussagen stehen wie Zurück, unbekannt verzogen usw. Es ist mir aber nicht gelungen auch nur eine der Angaben herauszufinden oder mit Buchstaben der thailändischen Schrift zusammenzusetzen. Wenn ich die fremde Schrift nicht eingeben kann, ist es auch nicht möglich die Aussprache anzuhören. Daher kann ich gar nicht überprüfen ob es evtl. eine Transkription ist.
3) Wenn ich eventuelle Transkriptionen bei diesem Thema ausschließen würde, dann müsste ich fast alle Stempel mit fremden Schriften aus diesem Thema verbannen. Das finde ich übertrieben.
Im Beitrag [#75] habe ich geschrieben: Eigentlich wäre es günstiger wenn es heißt "Zweisprachige und mehrsprachige Stempel oder Stempel mit mehreren Schriften Weltweit ohne Deutschland und Italien". Das Thema ist natürlich viel zu lang.
Ich finde, dass auch solche Stempel wie der im Beitrag [#208] aus Indien zu diesem Thema gehören sollten.
Viele Grüße
Volkmar
Die beiden Briefe wurden mit einem Absenderfreistempel der Firma Pitney Bowes freigemacht. Im Internationelen Freistempelkatalog [1] hat dieser Stempel die Bezeichnung „DA5.2. Pitney Bowes-GB “6300” (MV)“ Typ B.
Zweisprachiger Ortsstempel Arabisch/Englisch
Text des zweisprachigen Werbeklischees (Arabisch/Französisch):
Oben: بنك القاهرة = Banque du Caire
Unten links: الرقم البريدي ١١٥١١ = Postleitzahl 11511
Unten rechts: عدلي ١٩ فرع = Adly branch 19 = Zweigstelle 19 (nach Pons-online) oder = Rechtsabteilung 19 (Google-Übersetzer). Wer weiß, wie man Adly branch richtig übersetzt?
Die Abbildung zeigt vermutlich eine Moschee, sie ist das Logo der Banque du Caire.
Insgesamt kommen also beim Stempel gleich drei Sprachen vor: Arabisch, Englisch und Französisch.
Die beiden Briefe wurden als Einschreiben aufgegeben, es fehlt aber ein typischer Einschreibestempel (R-Stempel). Welches die Nummer des Einschreibens ist kann ich nicht sagen, da drei Stempel mit Zahlen abgeschlagen wurden. Auf der Vorderseite 274 und 1265, auf der Rückseite ١٦٦٤٣ = 16643.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Egypt
Interessant hier für das Thema der zweisprachige Ankunftstempel:
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/313240
Der ist aus Stepanakert in Bergkarabach und sieht genauso aus wie ein armenischer mit Uhrzeitanzeigen(möglichkeit). Ich habe damals die Karte am Nachmittag zur Post dort gebracht und gesehen, wie die Postkarten gestempelt wurden, vll. wurde da das Einstellen der Uhrzeit in diesem Falle vergessen.
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/313244
2014 in Kirgisien wurden die Briefmarken zur Fußball-WM 2006 mit einem kirgisisch-russischsprachigem Stempel entwertet. So ist der Ländername auf Kirgisisch, die für den Postversand relevanten Inhalte jedoch auf Russisch, zusätzlich interessant hier, dass das deutsche Wort "Postamt" ins Russische übernommen wurde, das einzige, was jemand ohne Kyrillischkenntnisse hier gut lesen kann.
https://www.philastempel.de/stempel/gruppen/comment/8025
2013 gab es in Jericho im August eine Weihnachtsbriefmarke auf die Karte. Die Postkarte war nach weniger als einer Woche in Deutschland (Abflug Amman in Jordanien), schneller als die vorher abgeschickten Karten in Tel Aviv.
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/313239
Meine eigenen aus Thailand gesendeten Karten hatten nicht wirklich lesbare Stempel, drum hier einer aus dem Jahre 2061 (2018) von einer Bekannten meiner Frau aus Bangkok.
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/313281
Wieder etwas arabisches, hier von einer letzten Oktober verschickten Karte aus Abu Dhabi (Adresse des Postamtes, welches sich auf dem Stempel verewigt hat, ist im Beitrag erwähnt. ^^
Ein Stempel aus Murska Sobota (deutsch: Olsnitz) in Englisch und Slowenisch.
Viele Grüße
Volkmar
Eine portofreie Karte aus der Schweiz an das Pfarramt in Adelboden. 1921 und 1922 übernahm Großvater zweimal eine Pfarr-Vertretung in der Schweiz. Er war u.a. bei Pfarrer Gelpke in Adelboden (Berner Oberland). Von ihm muss er diese Karte geschenkt bekommen haben.
Viele Grüße
Volkmar
Bitte was? Ja, wie denn? - Klar, ich habe doch geschrieben dass der sich tarnt! Nämlich in der obersten Zeile des Entwerters. Und zwar so
ELDO = European Launcher Development Organisation (und das ist ja unzwiefelhaft Englisch, nicht wahr?)
CECLES = Centre européen pour la construction de lanceurs d'engins spatiaux (Das heißt genau das Gleiche, nicht in grün aber auf französisch)
P.S.: Die ELDO-CELES war der Vor-Vorläufer der heutigen ESA (European Space Agency)
Phile Grüße
Edgar
100 Jahre = Deutsch
100 anni = Italienisch
100 onns = Rätoromanisch
Wenn ich mich nicht irre, hatte ich das Rätoromanische als dreisprachigen Stempel bisher noch nicht.
Viele Grüße
Volkmar
Der Stempeltext ist Lettisch: Rīga Štrālzunde Vismāra pirmā diena = Riga Stralsund Wismar, Erster Tag. Zusätzlich ist noch das englische "First day" angegeben.
Viele Grüße
Volkmar

Belege sowohl mit den einsprachigen als auch mit den zweisprachigen Stempeln sind selten bis extrem selten. Ich würde mich über Belegabbildungen freuen.
Fast alles normales Castellano, nur die "ILLES BALEARS" sind im lokalen Català-Dialekt der Balearen bezeichnet.
[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/339218
Text spanisch (castellano); Ortsname ibiza-katalanisch (ibicenco)
Hier ein Beispiel aus Alicante:
Text und Ortsname spanisch (castellano); Ortsname auf valenciano
Viel Spass bei der Jagd!
EdgarR
Der Text im Werbeklischee lautet "Protect your game" (Englisch), "Beskerm u wild" (Afrikaans) und "Schuetzt euer Wild" (Deutsch).
Mich irritierte etwas der englische Text, aber laut Google-Übersetzer bedeutet auch er "Schützt euer Wild".
Viele Grüße
Volkmar
广西 合浦 / LENZCOUHNANZ 廉洲镇1 vom 03.08.2020
So weit, so gut, aber wo kommt der her?
Klar aus China! Dann versuche ich mal ihn aufzulösen.
Der Stempel stammt aus der Stadt Lianzhou = 廉洲镇 (ganz unten rechts). Diese Stadt liegt in dem autonomen Gebiet Guangxi = 广西, im Kreis Hepu = 合浦 (steht beides oben). Und dann steht da noch unten drin LENZCOUHNANZ. Diesen Begriff findet man nicht mal im "allwissenden" Google. Es ist der Name der Stadt Lianzhou in der Sprache Zhuang (in lateinischer Schrift). Die Zhuang sind ein Tai-Volk, das zum größten Teil im Autonomen Gebiet Guangxi der Zhuang, im Südosten Chinas, lebt (nach den Han das zweitgrößte Volk Chinas).
Die zwei hier verwendeten Sprachen sind also Chinesisch und Zhuang.
Bei Gelegenheit noch mehr davon, da muss ich aber erst noch ein wenig dran "rumrätseln". ;-)
Viele Grüße,
Peter
73 CHAMBERY CENTRE DE TRI / SAVOIE vom 30.9.1994
Der Werbetext in Esperanto "MI ESTAS DULINGVA / KAJ VI ?" und auf Französisch "je suis bilingue / et vous ?" (ich bin zweisprachig, und Sie?).
Bis zum nächsten Mal, viele Grüße,
Peter

Zeigte den Brief auch im Thema: Belgien: Postbelege (ohne Ganzsachen)
Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp

Gruß
Manne

Schönen Gruß
Sepp
Kolomyja, deutsch Kolomea (ukrainisch Коломия, russisch Коломыя, polnisch Kołomyja, rumänisch Colomeea), ist eine Stadt in der westukrainischen Oblast Iwano-Frankiwsk am linken Ufer des Flusses Pruth. Die Stadt hat 60.821 Einwohner (2022). Bis 1918 gehörte Galizien und damit auch Kolomea zur Habsburgermonarchie. Die Jüdische Gemeinde war seit dem 16. Jahrhundert aktiv. Vom 18. Jahrhundert bis zum Holocaust entwickelte sich die Stadt zu einem großen jüdischen Zentrum mit einem jüdischen Bevölkerungsanteil von 49,3 % um das Jahr 1900.
Auch der Absender der Karte, Moses Scharf. Die Karte geht an das Damenkonfektionshaus der Gebrüder Zwieback in Wien. Sowohl der Absender als auch der Empfänger waren Juden. Herr Scharf bat um Muster von Schafwoll ???, kleingeblümt in mehreren Farben. Diese Muster wurden entsprechend des roten Aufklebers noch am Tag er Ankunft der Karte versandt (expedirt).
Der Stempeltext ist KOLOMEA/KOŁOMYJA. Damit sind der Stempel und der Postkartenvordruck Deutsch/Polnisch. Man erkennt es auch an dem Vermerk „(Poln.)“ unten rechts auf der Karte. Diese Postkarten der Ausgabe 1890 gibt es in 8 verschiedenen Sprachen.
Viele Grüße
Volkmar

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Pfennigzeit (1876-1920) eingehende Post"]
Dieser Stempel aus Bogota vom 18. Januar 1934 ist dabei ein zweifacher Rekordhalter. Er wurde 14 Jahre lang, zwischen 1931 und 1945 eingesetzt. Die Laufzeiten der anderen kolumbianischen Handrollstempel waren deutlich kürzer. Rekordverdächtig ist auch die Werbung für den "besten milden Kaffee" in fünf verschiedenen Sprachen, die man bei diesem Exemplar perfekt lesen kann.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Deutsch: Wir helfen Menschen
Französisch: Nous sommes solidaires = Wir halten zusammen
Italienisch: Siamo solidali = Wir sind solidarisch
Latein: Caritas = Teuerung, Hochachtung, hingebende Liebe, uneigennütziges Wohlwollen
Ein weiterer viersprachiger schweizer Stempel (Deutsch/Englisch/Französisch/Latein):
In diesem Fall ist es dreimal derselbe Text "Angewandte Wirtschaftsforschung" in Deutsch, Englisch und Französisch. Helvetia ist der lateinische Name der Schweiz.
Meinen schweizer Rekord hält aber dieser Stempel mit den Sprachen Deutsch/ Französisch/ Italienisch/ Englisch/ Rätoromanisch und Latein aus Celerina/Schlarigna in Graubünden:
Zunächst steht im Stempel der Begriff "Sommer & Winter" in vier Sprachen. Der Ortsname ist seit 1950 "Celerina/Schlarigna". Dabei ist Celerina Deutsch bzw. Italienisch und Schlarigna Rätoromanisch. Helvetia ist wieder Latein.
Viele Grüße
Volkmar
Dänisch, Englisch und Deutsch
Viele Grüße
Angelika

Die drei Stempel stammen aus dem Autonomen Bezirk Xishuangbanna der Dai [1]. Dieser Bezirk liegt im Süden der Provinz Yunnan (Volksrepublik China) an der Grenze zu Myanmar und Laos. Auf der Rückseite der Briefe findet man einige Erklärungen dazu:
Die im Süden der Provinz Yunnan gelegene Autonome Präfektur Xishuangbanna Dai erstreckt sich über eine Fläche von 25.000 Quadratkilometern und hat eine Bevölkerung von 600.000 Einwohnern, von denen mehr als ein Drittel das Volk der Dai ausmacht. Das Muster auf dem Umschlag, ein Drache in der Folklore der Dai-Nationalität, symbolisiert Regenwasser und Glücksverheißung.
Die Briefmarke zeigt einen Wald in Xishuang (MiNr. 1726 von 1983). Die Stempel sind zweisprachig Chinesisch/Tai Lü.
Tai Lü ist eine Sprache (oder eine Dialektgruppe) aus der Familie der Tai-Kadai-Sprachen. Tai Lü wird von etwa 280.000 Einwohnern in China gesprochen. Dort sind die Tai Lü eine der 55 offiziell anerkannten nationalen Minderheiten Chinas. Daneben gibt es das Volk der Tai Lü in Thailand, Myanmar und Vietnam. Tai Lü ist eine der Amtssprachen des Autonomen Bezirks Xishuangbanna der Dai im Süden der chinesischen Provinz Yunnan.
Tai Lü hat eine eigene Schrift [2]. Die moderne Version dieser Schrift (Neu-Tai-Lue) wurde in China in den 1950er Jahren aus einer älteren Schrift (Tai Le) entwickelt. Seit den 1980er Jahren werden in China sowohl die ältere als auch die neuere Variante benutzt.
Oben: 云南 = Yunnan (Provinz)
Mitte: 11.12.1985, 9 Uhr
Unten: 景洪 ᦵᦋᧂᦣᦳᧂᧈ = Jinghong (Hauptstadt) des Autonomen Bezirks Xishuangbanna [3].
Häufig sind die beiden ersten Zeichen der Tai Lü-Schrift vertauscht. Der Ort wird dann ᦋᦵᧂᦣᦳᧂᧈ geschrieben.
Der zweite Stempel kommt aus 版纳易武 ᦀᦲᦰᦇᦴ = Banna Yiwu. Yiwu ist eine Großgemeinde im Kreis Mengla.
Im dritten Stempel steht 版纳勐捧 ᧈᦙᦲᧂᦉᦳᧂ = Banna Mengpeng. Mengpeng ist ebenfalls eine Großgemeinde im Kreis Mengla.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Xishuangbanna
[2] https://www.alanwood.net/unicode/new-tai-lue.html
oder nach „Estonian Language Tai Lü“ googeln. Dort findet man eine gute Pdf-Datei.
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Jinghong
Der Ersttagsstempel zur Vogelserie vom 22.02.2020 ist zweisprachig Arabisch/Kabylisch. Oben links bzw. unten steht jeweils das Wort Vögel = طيور = ⵉⴳⴷⴰⴷ. Der dargestellte Vogel ist eine Rauchschwalbe. Rechts oben neben der Schwalbe steht Algerien = الجزائر Was in Arabisch rechts außen steht weiß ich nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Die Briefmarken erschienen aus Anlass von "Ski Andorra 1993". Obwohl die Briefmarken von französisch Andorra ausgegeben wurden, steht unten im Stempel "Ersttag" in beiden Sprachen: "Primer día" (Spanisch) und "Premier jour" (Französisch).
Viele Grüße
Volkmar
beim Sortieren dieser Tage gefunden, ein zweisprachiger AFS mit deutsch und japanisch aus Berlin aus dem Jahr 1984

Was dort allerdings in japanisch steht, kann ich nicht sagen :-)
Viele Grüße Jürgen
Es handelt sich um eine Postkarten-Ausgabe mit anhängender Losnummer zum „Jahr der Ratte“ (07.02.2008 – 25.01.2009). Dementsprechend zeigt die eingedruckte Briefmarke eine Ratte. Für welche Lotterie die anhängende Losnummer bestimmt war, kann ich aber nicht sagen.
Die Karte wurde am 30.04.2008 in Ürümqi, der Hauptstadt des Uigurischen Autonomen Gebietes Xinjiang aufgegeben. Der Ankunftsstempel, ebenfalls aus Ürümqi wurde einen Tag später abgeschlagen. Die Uiguren haben eine eigene Sprache und Schrift. Dementsprechend sind die Ortsstempel zweisprachig Chinesisch/Uigurisch. Das Werbeklischee ist zweisprachig Chinesisch/Englisch. Insgesamt ist der Stempel also dreisprachig mit drei verschiedenen Schriften.
Beim Aufgabestempel handelt es sich um einen Handstempel mit nebenstehendem Werbeklischee zur Olympiade 2008 in Peking (Beijing). Die Abbildung zeigt die fünf Maskottchen zur Olympiade, die sogenannten Fuwa (Glückskinder).
Von links nach rechts sind im Stempel abgebildet: 福娃贝贝 = Fuwa Beibei, 福娃晶晶 = Fuwa Jingjing, 福娃欢欢 = Fuwa Huanhuan, 福娃迎迎 = Fuwa Yingying und 福娃妮妮 = Fuwa Nini.
Nimmt man jeweils eine Silbe des Namens, so ergibt sich der Satz „北京欢迎你“ oder „Beijing huanying ni“, was auf Chinesisch „Peking heißt dich willkommen“ bedeutet.
Über den Figuren steht: 同一个世界 · 同一个梦想 = one world one dream = Eine Welt, ein Traum.
Unter den Fuwa ist der Text: 纪念北京奥运会倒计时100天 臀邮票巡回展览 = Zum Gedenken an den 100-Tage-Countdown bis zu den Olympischen Spielen in Peking gibt es eine Wanderausstellung mit Stempeln (Google-Übersetzer).
Im Ortsstempel und im Ankunftsstempel steht oben der Name der Stadt Ürümqi in Chinesisch = 乌鲁木齐 unten ist der Uigurische Name der Stadt angegeben = ئۈرۈمچى . Unten rechts sind normalerweise nähere Angaben zum Postamt. Dieser Bereich ist beim Aufgabestempel verschmiert und nicht zu entziffern. Beim Ankunftsstempel könnten die Zeichen unten rechts evtl. „新民东街?? 2“ sein. Das ist aber absolut nicht sicher. Die vier Zeichen wären „Xinmin East Street“. In dieser Straße konnte ich aber kein Postamt finden.
Wenn jemand von euch erkennen kann, was dort steht wäre es super. Wenn ich irgendwo einen Fehler habe z.B. durch den Google-Übersetzer bitte korrigieren.
Viele Grüße
Volkmar
Die Postkarte zu 60 Fēn hat eine eingedruckte Briefmarke mit dem Motiv Pfingstrosen. Die Bildseite der Karte zeigt die 新疆职业大学 = شىنجاڭ كەسپىي ئۇنىۋېرسىتېتى =„Berufsuniversität Xinjiang“ in Ürümqui.
Die Karte wurde am 20.12.2007 in Ürümqi, der Hauptstadt des Uigurischen Autonomen Gebietes Xinjiang aufgegeben. Der rote Ankunftsstempel auf der Rückseite ist ebenfalls aus Ürümqi. Er ist vom 22.12.2007. Die Ortsstempel sind zweisprachig Chinesisch/Uigurisch. Die Postkarte ist unterfrankiert, denn der rote Stempel auf der Vorderseite ist ein Nachportostempel.
In den Ortsstempeln steht oben der Ortsname Ürümqui = 乌鲁木齐 in Chinesisch. Unten links steht der uigurische Name der Stadt ئۈرۈمچى = Ürümqui. Unten rechts sind Angaben zur Lage des Postamtes. Die vier Zeichen im Aufgabestempel konnte ich nicht entziffern. Beim Ankunftsstempel steht unten rechts 红山路11 = Hongshan Road 11.
Der Aufgabestempel hat Ähnlichkeit mit einem Maschinenstempel, es ist aber ein Handstempel mit angebautem Werbeklischee. Das Werbeklischee zeigt als Motiv das internationale Segelzentrum in Qingdao (Tsingtau). Als Text ist angegeben: 第29届奥林匹克运动会一竞赛场馆 / 青岛国际帆船中心 / 占地面积45公顷 / 其中场馆区30万口 / 奥运会帆船比赛在此举行 = Ein Wettkampfort für die 29. Olympischen Spiele / Qingdao Internationales Segelzentrum / auf einer Fläche von 45 Hektar / Davon leben 300.000 Menschen im Veranstaltungsort / Hier findet der olympische Segelwettbewerb statt.
Im Portostempel steht 欠资 / 应收/ 乌鲁木齐 = Nachgebühr / sie müssen Zahlen / Ürümqui
Handschriftlich sind 40分 = 40 Fēn eingetragen. Einen ähnlichen Nachportostempel aus Nanjing sieht man im Beitrag [1].
Der Ankunftsstempel ist vermutlich ein Maschinenstempel. Er fällt durch die senkrecht stehenden Wellen links vom Ortsstempel auf. Rechts ist ein besserer Abschlag dieses Stempeltyps aus Peking. Der Beleg dazu ist im Beitrag [2] zu sehen.
Wenn jemand von die fehlenden Zeichen im Ortsstempel erkennen kann, wäre es super. Wenn ich irgendwo einen Fehler habe z.B. durch den Google-Übersetzer bitte korrigieren.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=1&CP=0&ST=8280&page=4#M38
[2] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=1&CP=0&ST=8280&page=3#M26
Dänisch: Europæisk Parlament
Deutsch: Europäisches Parlament
Englisch: European Parliament
Französisch: Parlement européen
Spanisch: Parlamento Europeo
Niederländisch: Europees Parlement
Die Dienststelle, die Anschrift und der Ortsstempel sind in den beiden wichtigsten belgischen Amtssprachen Französisch und Niederländisch angegeben:
Französisch: Bureau d'Information de Bruxelles, Bd. de l'Empereur
Niederländisch: Voorlichtingsbureau te Brussel, 3 Keizerlaan
Viele Grüße
Volkmar
Insgesamt ist der AFS der Europäischen Kommission dreisprachig Griechisch, Französisch und Niederländisch. Dabei ist das Werbeklischee zweisprachig Griechisch und Französisch. Der Ortsstempel und der Wertrahmen sind zweisprachig Französisch und Niederländisch.
Im Werbeklischee steht: "ΕΥΡΩΠΑΪΚΉ / ΕΠΙΤΡΟΠΉ / rue de la Loi, 200 / B-1049 Βρυξέλλες = "Europäische / Kommission / Gesetzstraße 200 / B-1049 Brüssel".
Viele Grüße
Volkmar
Von 1984 bis 1990 habe ich drei verschiedene AFS mit einsprachigen Werbeklischees (Französisch). Die Ortsstempel bzw. der Wertrahmen ist aber zweisprachig (Französisch/Niederländisch).
Im Stempel vom März 1984 ist der Name der Kommission in Niederländisch angegeben. Die Anschrift ist dagegen Französisch.
Bei Delcampe fand ich einen weiteren Stempel aus dem Jahr 1975, bei dem das Werbeklischee Englisch/Französisch war. Mit Niederländisch im Ortsstempel ist es wieder ein dreisprachiger Stempel.
Auf zwei weiteren Stempeln ist zwar der Text „Kommission der Europäischen Gemeinschaften“ nicht vorhanden, sie kommen aufgrund der Absenderangabe ebenfalls von dieser Organisation.
Der erste Stempel zeigt eine Möwe vor der Europaflagge. Im Werbeklischee steht der Text „det Europaeiske Turistar 1990“. = Det europæiske turistår 1990“ Das ist Dänisch und heißt „Europäisches Tourismusjahr 1990“.
Der Text „1988 Anno Europeo“ ist Italienisch und bedeutet „Europäisches Jahr 1988“. Jean Monnet war ein französischer Unternehmer. Er gilt als der Wegbereiter der europäischen Einigungsbestrebungen, ohne je Politiker im Sinne eines gewählten Mandatsträgers gewesen zu sein – er war nie Regierungschef oder Minister. Monnet gilt als einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaften und wird als „Vater Europas“ bezeichnet [4].
Mit Ortsstempel und Werbeklischee sind beide Stempel ebenfalls dreisprachig.
Mit dem neuen Namen „Commission européenne“ gibt es natürlich auch neue Absenderfreistempel. Im linken Stempel sind der Name und die Adressen einsprachig Niederländisch angegeben.
Den Stempel von 1998 fand ich bei Philastempel. Hier ist der Name „Europäische Kommission“ in Deutsch. Die Anschrift ist zweisprachig Französisch/Niederländisch. In der zweitletzten Seite geht es wieder mit Deutsch weiter. Insgesamt also ein dreisprachiger Stempel.
Hier noch einmal der dreisprachige Stempel Griechisch/Französisch/Niederländisch. Ich gehe davon aus, dass es weitere Stempel der Europäischen Kommission in anderen europäischen Sprachen gibt. Ich kann sie aber leider nicht zeigen.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Berlaymont-Gebäude
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Gemeinschaft
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Kommission
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Monnet
Viele Grüße Jürgen