Thema:
Berlin Dauerserie Frauen der deutschen Geschichte
Am: 23.10.2011 12:25:48
Gelesen: 34483
# 1
Hallo in der Runde,
ich finde, dieser Thread ist eine einzigartige Gelegenheit Berliner-Frauen-Belege vorzustellen. Noch besser, wenn es sich um Bedarfsbelege handelt - Schmuck- und Erstagsbelege geben immer ein schiefes Bild von dem was tatsächlich gelaufen ist. Ich habe leider nur einen einzigen Bedarfsbeleg, und den will ich mal als Starter vorzeigen.
Am: 23.10.2011 15:10:31
Gelesen: 34459
# 2
Gerne auch von mir ein paar Beispiele für "Frauen-Briefe"

Buntfrankatur, alle Marken mit Formnummer, 1990 selbst in der Goethestr. aufgegeben,

Mehrfachfrankatur von eBay und

bei eBay gekauft, gestern angekommen: Mehrfachfrankatur, portorichtig, am 01.11.1990 in Ostberlin aufgegeben.
Gruß
Günther

Buntfrankatur, alle Marken mit Formnummer, 1990 selbst in der Goethestr. aufgegeben,

Mehrfachfrankatur von eBay und

bei eBay gekauft, gestern angekommen: Mehrfachfrankatur, portorichtig, am 01.11.1990 in Ostberlin aufgegeben.
Gruß
Günther
Am: 08.12.2011 20:31:28
Gelesen: 34120
# 3
@ wajdz
Hallo,
mit der Mi-Nr hast du dich außerhalb des Threads bewegt, was der Frage aber keinen Abbruch tut.
Ich denke, dass die Portoerhöhung nicht der ausschlaggebende Gesichtspunkt war. Die Freimarkenserie "Frauen der deutschen Geschichte" löste die Serie "Industrie und Technik" ab. Damit wurde 1986 begonnen und bis 1988 sind ja auch schon einige Werte erschienen. Im Nov. 88 war halt der 100 Pf-Wert dran, wobei die Portoerhöhung sicher auch angedacht war. Aber der Umbau der Serie sollte wohl auch aus Rücksicht auf die Sammlerfinanzen schleichend, aber stetig, stattfinden. Wie man sieht, war man da 1988 und 1989 am Höhepunkt angelangt. Logischerweise kommen Einzelfrankierungen erst ab 01.04.89 vor, da es davor wohl keinen Tarif dafür gab.
Mit philatelistischem Gruß
Henry
Am: 08.12.2011 23:06:40
Gelesen: 34100
# 4
@ Henry
Danke für die schnelle Antwort und sorry für die Bundesfrauen. Als Wiedergutmachung eine Seite mit Berliner MiNr 825 (100) Therese Giehse und Berliner Stempeln.
Am: 19.03.2016 10:46:46
Gelesen: 25867
# 5
Sammelwürdig?
Ich habe kürzlich von einem Sammler eine FDC Sammlung erhalten! FDC Bund von 1964 - heute! Dazu die Dauerserien Berlin, ebenso die Frauen! :)
Ich zeige hier nur mal den Höchstwert Berlin Mi.Nr. 830 - sauber abgestempelt Berlin SoSt auf offiziellen Ersttagsbrief.
Ist so etwas sammelunwürdig? Weil hier hat doch die Post dazu beigetragen - dass man so etwas kauft!
gruß Martinus
Ich zeige hier nur mal den Höchstwert Berlin Mi.Nr. 830 - sauber abgestempelt Berlin SoSt auf offiziellen Ersttagsbrief.
Ist so etwas sammelunwürdig? Weil hier hat doch die Post dazu beigetragen - dass man so etwas kauft!
gruß Martinus
Am: 20.03.2016 00:55:31
Gelesen: 25811
# 6
@ Martinus [#5]
Wiedermal eine Grundsatzfrage. Der philatelistische Purist wird diese FDC's als amtliche Beutelschneiderei und Kartonphilatelie abtun. Und bei einer offiziellen Rahmenausstellung wirst Du damit auch keine Punkte sammeln.
Aber wer sich intensiv mit dieser, aus gesellschafts-erzieherischen Gründen aufgelegten Serie befaßt, wird diese Belege nicht missen wollen. Die Serie ist heute aktueller denn je, gestern war Equal Pay Day: "Frauen sollen nicht weniger Geld als Männer für die gleiche Arbeit bekommen". Im Durchschnitt sind es immer noch ca.20% weniger. Dazu kommt, daß die Gleichberechtigung der Frau in unserer Gesellschaft als Grundsatz unserer Lebensweise vermittelt werden soll.
Diese FDC's sind, zumindest in der Gestaltung durch Prof. Ahrens, grafische Kunstwerke, in der selben Qualität gedruckt wie die Marken selbst (letzte Stahlstichausgabe Bund/Berlin), andere FDC-Ausgaben arbeiten mehr oder weniger gelungen mit Fotos oder zeitgenössischen Darstellungen der in dieser Serie ausgewählten Frauen. Fazit: Philatelistisch nicht bedeutsam, aber zum Thema gehörig. Nicht zuletzt geht es immer noch um die jeweilige Briefmarke auf dem Umschlag und um das Motto: Jeder sammelt, was ihm Freude macht.
MiNr 848
MfG Jürgen -wajdz-
MfG Jürgen -wajdz-
Am: 29.07.2016 14:55:36
Gelesen: 24834
# 7
Ich stelle einfach mal die Behauptung auf (klar beruht das auch auf Beobachtung, nur die kann ich derzeit nicht belegen), dass die 1,80 DM in EF und MEF, und zwar Berlin wie Bund, die seltenste Verwendung darstellen dürfte.
Wer unterstützt mich mit Belegen?
[Bisherige Beiträge redaktionell getrennt aus dem entsprechen "Bund"-Thema]
Am: 03.06.2017 18:45:48
Gelesen: 23075
# 8
Wertbrief mit 4 x 2,50 DM aus Berlin 471 vom 1.11.1991 der an mich adressiert ist. Der Absender betrieb seinerzeit ein Auktionsgeschäft in Berlin.
hajo22
hajo22
Am: 14.02.2018 20:50:11
Gelesen: 22153
# 9
@ cilderich [#7]
Leider etwas verspätet.
Ich unterstütze dich bei deiner Einschätzung, kann aber zwei Belege hier zeigen. Einmal Berlin 180 Ef und einmal Bund 180 EF. Der Berlin-Brief vom gleichen Absender wie der von Hajo22.
Lediglich mit einer MeF kann ich nicht dienen.

VG, Klemens

VG, Klemens
Am: 14.02.2018 21:13:04
Gelesen: 22141
# 10
@ Frankenjogger [#9]
Es gibt auch Mehrfachfrankaturen von der 180 Pf Berliner Frauen.
Hier ein Luftpost-Brief 25-30 Gramm vom März 1991 in die USA - rückseitig mit den üblichen kleinen Code-Stempelchen der US-Briefverteilanlagen.
Also auch echt gelaufen. Das Porto für den Brief 20-50 Gramm war 210 Pf plus 6x 25 Pf Luftpost-Gebühr.
Frdl. Grüße, Bund-Briefe - Klaus Pietsch
Also auch echt gelaufen. Das Porto für den Brief 20-50 Gramm war 210 Pf plus 6x 25 Pf Luftpost-Gebühr.
Frdl. Grüße, Bund-Briefe - Klaus Pietsch
Am: 14.02.2018 21:26:31
Gelesen: 22136
# 11
@ Bund-Briefe [#10]
Hallo Klaus, ein schöner Brief!
Es gibt sicher noch weitere MeF von der 180er, das war mir bewusst. Nur ich habe bisher keinen in meiner Sammlung, auch weil ich meine Investitionen seit einigen Jahren auf die frühe Berliner Zeit verlegt habe, wovon ich in Zukunft evtl. noch einiges zeige.
Schönen Abend, Klemens
Am: 15.02.2018 21:42:44
Gelesen: 22054
# 12
@ Frankenjogger [#11]
So viele Briefe mit Mehrfachfrankaturen dürfte es von der 180 Pf Berliner Frauen nicht geben. Mit 2 Marken gibt nach meinen Aufzeichnungen nur noch das Auslands-Päckchen 250-500 Gramm und die Auslands-Drucksache 250 bis 500 Gramm sowie den oben gezeigten Brief in die Luftpost I - Zone 25-30 Gramm.
Sind also alles mehr oder weniger "exotische" Verwendungen. Mit 3 Marken zu 180 Pf - also 5,40 DM Porto - war auch nur die Eilpostkarte innerhalb Westberlins - genauso "exotisch".
Frdl. Grüße, Bund-Briefe - Klaus Pietsch
Am: 15.02.2018 22:09:34
Gelesen: 22046
# 13
@ Bund-Briefe [#12]
Da muss ich Ihnen Recht geben, da habe ich etwas zu schnell geantwortet.
Aber Exotisches gibt es doch immer wieder mal.
5 DM MeF: Bei 146-150 g dürfte der Brief portorichtig sein, wenn auch etwas mitgenommen, was mich aber nicht wirklich stört.
A-Bf (101-250 g) 5 DM + R-Geb. 2,50 DM + Lp (30 X 0,25) 7,50 DM = 15 DM
VG, Klemens
5 DM MeF: Bei 146-150 g dürfte der Brief portorichtig sein, wenn auch etwas mitgenommen, was mich aber nicht wirklich stört.
A-Bf (101-250 g) 5 DM + R-Geb. 2,50 DM + Lp (30 X 0,25) 7,50 DM = 15 DM
VG, Klemens
Am: 19.02.2018 08:33:54
Gelesen: 21944
# 14
@ Frankenjogger [#13]
Sehr schöner Beleg aus dem Bedarf, ich gratuliere.
Der Zustand würde mich auch nicht stören, ganz im Gegenteil - was sollte man von solch einem Beleg halten, wenn er nicht auch durch seinen Zustand den Bedarf repräsentiert.
Gruß
Stefan
Am: 22.06.2020 19:31:12
Gelesen: 18414
# 15
Wertbrief über 500 DM aus Berlin 47, frankiert mit 2 x 3,50 und 1,80 DM sowie Zusatzfrankatur (Sondermarke) über 60 Pfg.
hajo22
hajo22
Am: 23.06.2020 07:42:32
Gelesen: 18383
# 16
@ Frankenjogger [#13]
Hinter dem Empfänger verbirgt sich ein großer Name: George W. Simons (1935-2004) gehörte zweifellos zu den bekanntesten orthopädischen Kinderchirurgen der USA, der zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften und Kapitel in Lehrbüchern der Pädiatrie hinterlassen hat. Schwerpunkt seiner Betrachtungen war vor allem der Klumpfuß. Er war durch seine Vorträge als Kinderorthopäde weltweit bekannt und wurde 1986 als Mitglied der European Pediatric Orthopaedic Association ausgezeichnet. Nach seinem Studium in den USA und in Großbritannien war er u. a. am Children’s Memorial Hospital in Chicago, an der University of Washington in Seattle und zuletzt bis zu seinem Ruhestand am Medical College von Wisconsin in Milwaukee tätig. Er war mit einer Isländerin verheiratet und starb am 18. Oktober 2004 in Island.
Am: 01.12.2020 21:35:59
Gelesen: 17772
# 17
Hallo,
Adressteil eine R-Päckchen v. 22.05.1991. 3,50 fürs Päckchen + 2,50 R-Gebühr.
Gruß
Hubert
Gruß
Hubert
Am: 11.12.2021 20:29:20
Gelesen: 16106
# 18
Hallo,
hier ein Beleg vom 04.04.89 mit Mi 825 und Reihenwertzähler.
Grüße, Stefan
Grüße, Stefan
Am: 12.12.2021 12:17:40
Gelesen: 16073
# 19
Einfacher Inlandsbrief vom 16.05.1991, freigemacht mit Mi 788, Maria Sibylla Merian, sowie Mi 824, Dorothea Erxleben.
Grüße, Stefan
Grüße, Stefan
Am: 19.01.2022 18:19:34
Gelesen: 15852
# 20
Hallo,
aus aktuellem Anlass melde ich mich her mal wieder.
Die Dauerserie der Berliner Frauen scheint in letzter Zeit etwas aus dem Fokus geraten zu sein. Das Interesse, das bis Mitte der 2000er Jahre noch gut vorhanden war, scheint langsam zu erlischen. Auch wenn Belege, und da gehe ich als Berlin-Sammler immer von einer Verwendung in Berlin aus, sprich mit Berlin-Stempel, nicht so häufig angeboten werden, werden in letzter Zeit doch nur recht gemäßigte Preise erreicht.
Deshalb konnte ich am Wochenende einen doch ansprechenden Damen-, ähh Frauen-Beleg aus Berlin erhalten. Es ist ein Fernbrief mit Einschreiben, mit der 170er als waagrechtes Paar, und das ganze mit der 80er als Buntfrankatur. Der Brief vom Auktionator Peter Koegel.
Viele Grüße,
Klemens
Viele Grüße,
Klemens
Am: 06.03.2022 16:49:36
Gelesen: 15460
# 21
Nachfolgend eine Mehrfachfrankatur der Berlin Mi-Nr. 833:

C6-Sendung vom 14.01.1991 aus 6500 Mainz nach 2151 Sauensiek, frankiert mit 20 Exemplaren der Mi-Nr. 833, Porto zu 100 Pf.
Der Brief lief zuerst kopfstehend durch die Briefsortieranlage in Mainz und die maschinelle Stempelung erwischte die sechs Briefmarken links unten. Die fluoreszierende Codierung kam dafür auf den beiden Briefmarken links oben zum stehen. Da ein Gutteil der verklebten briefmarken nicht entwertet wurden, nahm jemand den Handroller MAINZ cy 6500 in die Hand rollte zwei Mal über die Briefumschlagvorderseite.
Gruß
Stefan

C6-Sendung vom 14.01.1991 aus 6500 Mainz nach 2151 Sauensiek, frankiert mit 20 Exemplaren der Mi-Nr. 833, Porto zu 100 Pf.
Der Brief lief zuerst kopfstehend durch die Briefsortieranlage in Mainz und die maschinelle Stempelung erwischte die sechs Briefmarken links unten. Die fluoreszierende Codierung kam dafür auf den beiden Briefmarken links oben zum stehen. Da ein Gutteil der verklebten briefmarken nicht entwertet wurden, nahm jemand den Handroller MAINZ cy 6500 in die Hand rollte zwei Mal über die Briefumschlagvorderseite.
Gruß
Stefan
Am: 23.07.2023 17:27:00
Gelesen: 13152
# 22
Hallo,
nach über einem Jahr möchte ich auch hier mal wieder einen Belege zeigen, wie im Beitrag zuvor mit dem Wert zu 5 Pf, jedoch als Einzelfrankatur.
Die Postkarte mit der Mitteilung des neuen Telefonanschlusses war als Postsache gebührenfrei, die Luftpostgebühr (5 Pf) musste jedoch frankiert werden.
Man muss allerdings davon ausgehen, dass all diese Belege philatelistisch beeinflusst sind, aber trotzdem sind sie gebührenrichtig.
Auf was man bei diesen Belegen achten sollte; die Luftpostgebühr war nur bis zum 19.2.1990 erforderlich, danach entfiel sie. Es gibt einige Belege, insbesondere mit dem 5 Pf-Wert der Serie Sehenswürdigkeiten, die danach verschickt wurden. Diese sind falsch frankiert und somit philatelistisch eigentlich wertlos.
Viele Grüße,
Klemens
Viele Grüße,
Klemens
Am: 23.08.2023 11:38:58
Gelesen: 12778
# 23
Hallo,
da ich keine Mehrfachfrankatur mit dem Wert zu 5 Pf und keine Einzelfrankatur mit dem Wert zu 10 Pf habe, zeige ich heute eine Mehrfachfrankatur des Wertes zu 10 Pf.
Der Wert zu 10 Pf zeigt die Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907), der Wert zu 5 Pf übrigens die Politikerin und Gewerkschaftlerin Emma Ihrer (1857-1911).
Mein Beleg zeigt einen 4er-Block auf einer Ortspostkarte vom 24.2.1989. Eine Ortspostkartengebühr gab es nur noch in Berlin, diese betrug seit dem 1.7.1982, bis zum Ende des Markenlandes Berlin, 40 Pf.
Viele Grüße,
Klemens
Viele Grüße,
Klemens
Am: 13.09.2023 16:55:25
Gelesen: 12520
# 24
Hallo,
eine Mehrfachfrankatur mit dem Wert zu 10 Pf kann ich noch zeigen.
Es ist ein Fernbrief vom 27.11.1990 nach Bergisch Gladbach mit einem senkrechten 10er-Block. Von der Stempelmaschine waren nur die rechten sechs Marken entwertet, weshalb die linken vier Marken in Bergisch Gladbach nachträglich entwertet wurden.
Stempel: Berlin 11 / tu / 27.11.1990 und Bergisch Gladbach 1 / e / 29.11.1990 / Nachträglich entwertet
Viele Grüße,
Klemens
Viele Grüße,
Klemens
Am: 24.10.2023 17:37:19
Gelesen: 12026
# 25
Hallo,
heute, nach über einem Monat, mal wieder ein paar Berliner Frauen.
Ich bin beim Wert zu 20 Pf, der die Tennisspielerin Cilly Aussem (1909-1963) zeigt.
Gezeigt werden zwei Anschriftenprüfungen aus dem Jahr 1989, eine innerhalb Berlins mit 2x 20 Pf vom 11.12.1989, die zweite nach Stuttgart mit 3x 20 Pf vom 18.3.1989. Für Einzelaufträge von Anschriftenprüfungen war die Postkartengebühr erforderlich, für die es in Berlin noch die ermäßigte Ortsgebühr gab.

Viele Grüße,
Klemens

Viele Grüße,
Klemens
Am: 25.11.2023 19:59:06
Gelesen: 11610
# 26
Hallo,
wie schnell doch die Zeit vergeht. Schon wieder ist ein Monat vorbei, ohne Berliner Frauen.
Da will ich mal zwei weitere Mehrfachfrankaturen mit dem Wert zu 20 Pf zeigen.
Zuerst eine Fernpostkarte vom 12.3.1991 nach Detmold, Gebühr: 60 Pf, frankiert mit 3x 20 Pf Frauen (Berlin).
Als zweites ein Standard-Fernbrief vom 27.12.1989 nach Bergisch Gladbach, Gebühr: 1 DM, frankiert mit 5x 20 Pf.

Schneegrüße aus'm Ländle,
Klemens

Schneegrüße aus'm Ländle,
Klemens
Am: 11.12.2023 18:37:12
Gelesen: 11495
# 27
Hallo,
heute mal wieder ein paar Berliner-Frauen-Belege. Es kommt der Wert zu 40 Pf, der die Blumen- und Insektenmalerin Maria Sibylla Merian zeigt.
Zum Ausgabezeitpunkt und auch im Folgetarif gab es als Einzelverwendung nur in Berlin eine Standard-Verwendungsmöglichkeit auf Ortspostkarte, sonst nur die Verwendung als Massendrucksache bis 30 g, nach §19 Postordnung Abs. 1 Nr. 3 und 4. Das waren spezielle Voraussetzungen die erfüllt sein mussten (Mengen und Zustellungsorte), damit der entsprechende Tarif genutzt werden konnte (Postbuch von Werner Steven, S. 19)
Ich zeige zum einen eine Berliner Ortspostkarte vom 3.1.1991, die Gebühr galt auch nach der Tarifänderung zum 1.4.1989 noch,
zum zweiten kann ich eben eine oben genannte Massendrucksache zeigen, die zumindest mit 40 Pf frankiert ist. Ob die Anforderungen, auf die oben verwiesen wurde, bei der Einlieferung dieses Beleges am 24.2.1989 erfüllt waren, lässt sich nicht mehr nachprüfen. Die Drucksache wurde innerhalb Berlins versendet.
Eine Mehrfachfrankatur, auch wenn es nur ein normaler Fernbrief (Gebühr: 80 Pf) wäre, sowie Mischfrankaturen (mit niedrigeren Werten) kann ich nicht zeigen.
Viele Grüße,
Klemens
zum zweiten kann ich eben eine oben genannte Massendrucksache zeigen, die zumindest mit 40 Pf frankiert ist. Ob die Anforderungen, auf die oben verwiesen wurde, bei der Einlieferung dieses Beleges am 24.2.1989 erfüllt waren, lässt sich nicht mehr nachprüfen. Die Drucksache wurde innerhalb Berlins versendet.
Eine Mehrfachfrankatur, auch wenn es nur ein normaler Fernbrief (Gebühr: 80 Pf) wäre, sowie Mischfrankaturen (mit niedrigeren Werten) kann ich nicht zeigen.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 05.02.2024 18:51:59
Gelesen: 11215
# 28
Hallo,
damit auch wieder mal die Frauen zu Bilde kommen, heute zwei Briefe mit dem Wert zu 50 Pf, welcher die Politikerin Christine Teusch zeigt.
Zuerst eine Einzelfrankatur auf Ortsbrief vom 15.5.1988.
Und dann noch eine Mehrfachfrankatur mit zweimal 50 Pf vom 17.12.1989 auf Standard-Fernbrief nach Bergisch Gladbach.
Viele Grüße,
Klemens
Und dann noch eine Mehrfachfrankatur mit zweimal 50 Pf vom 17.12.1989 auf Standard-Fernbrief nach Bergisch Gladbach.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 28.03.2024 19:51:16
Gelesen: 10993
# 29
Liebe Freunde der Frauen-Serie Berlin!
Als weitere Ergänzung zeige ich heute eine portogerechte und philatelistisch nicht beeinflusste Mehrfrankatur der 80Pf-Marke Clara Schumann, frankiert mit einem senkrechten Dreierstreifen vom rechten Rand mit der Bogenzählnummer R805142.
Entwertet mit sauberem Handrollstempel Berlin 11 / gg / 13.2.91 -21 / 1000
Ein Großbrief im DIN C5-Format kostete in der Tarifperiode vom 1.4.89 bis 30.6.92 240 Pf. Hier 3 x 80 Pf.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
Entwertet mit sauberem Handrollstempel Berlin 11 / gg / 13.2.91 -21 / 1000
Ein Großbrief im DIN C5-Format kostete in der Tarifperiode vom 1.4.89 bis 30.6.92 240 Pf. Hier 3 x 80 Pf.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
Am: 04.04.2024 21:40:26
Gelesen: 10902
# 30
Hallo,
von mir heute ein Beleg mit dem Wert zu 60 Pf der Berliner Frauenserie. Dieser Wert zeigt die Ärztin Dorothea Erxleben (1715 - 1762).
Der Beleg ist eine Einlieferungsbestätigung für eine Nachnahme-Sendung, aufgegeben am 18.11.1991 in Berlin 66.
Die Bestätigung der Einlieferungen von Nachnahme-Sendungen war nicht kostenfrei, es musste seinerzeit die Gebühr von 60 Pf bezahlt werden.
Viele Grüße,
Klemens
Viele Grüße,
Klemens
Am: 08.09.2024 07:56:13
Gelesen: 9599
# 31
Hallo,
fünf Monate kein Beleg mit Berliner Frauen! Interessieren sich Philatelisten nicht für Frauen? ;-)
Heute ein Standardbrief mit dem Wert zu 80 Pf, welcher die Pianistin Clara Schumann (1819-1896) zeigt.
80 Pf war vom 1.7.1982 bis zum 31.3.1989 die Gebühr für einen Standard-Brief.
Der Brief, eine Rätselteilnahme ging am 3.1.1989 nach Bergisch Gladbach.
Stempel: Machinenstempel Berlin 11, 1.3.1989, UB za, zur Internationalen Grünen Woche Berlin 1989
Schönen Sonntag,
Klemens
Stempel: Machinenstempel Berlin 11, 1.3.1989, UB za, zur Internationalen Grünen Woche Berlin 1989
Schönen Sonntag,
Klemens
Am: 09.10.2024 20:47:26
Gelesen: 9263
# 32
Hallo,
unter der Woche mal wieder zwei Briefe der Berliner Serie der Frauen.
Heute zwei Mehrfachfrankaturen mit dem Wert zu 80 Pf.
Zuerst ein Luftpost-Übersee-Brief, 6-10 g in die USA vom 1.3.1989 nach Flemington, NJ dürfte für New Jersey stehen.
Der Auslandsbrief kostete 1,20 DM, für die Luftpost waren noch 2x 20 Pf nötig. Frankiert mit einem waagrechten Oberrand-Paar des Wertes zu 80 Pf.
Der nächste Beleg ist ein Auslandsbrief 21-50 g aus Berlin 1055 (mutmaßlich) vom Februar 1991 (auch sehr schwer zu erkennen). Im VGO-Tarif war die Gebühr hierfür 1,60 DM, auch mit 2x 80 Pf freigemacht.
Viele Grüße,
Klemens
Der nächste Beleg ist ein Auslandsbrief 21-50 g aus Berlin 1055 (mutmaßlich) vom Februar 1991 (auch sehr schwer zu erkennen). Im VGO-Tarif war die Gebühr hierfür 1,60 DM, auch mit 2x 80 Pf freigemacht.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 05.02.2025 13:42:23
Gelesen: 8670
# 33
Hallo,
auch schon wieder fast vier Monate her, dass hier etwas gepostet wurde.
Deshalb heute von mir noch eine schöne Mischfrankatur mit sieben Werten zu 80 Pf.
Es ist ein Ortsbrief (21-50 g) mit Einschreiben und Rückschein vom 16.7.1991 von Berlin 510 nach Berlin 12.
Für die Gebühr von 6,00 DM (Ortsbrief-2.Gew. 1 DM, R-Gebühr und Rückschein je 2,50 DM) wurden 7x 80 Pf Frauen und 40 Pf Sehenswürdigkeiten frankiert.
Der Unterscheidungs-Buchstabe im Stempel ist leider nicht wirklich zu erkennen; könnte ein "s" sein.
Viele Grüße,
Klemens
Viele Grüße,
Klemens
Am: 03.06.2025 19:41:33
Gelesen: 7496
# 34
Hallo,
wie doch die Zeit vergeht. Der letzte Beitrag war im Februar, da wird es wieder Zeit für einen Beitrag.
Ich mache mit dem Wert zu 100 Pf oder 1 DM weiter. Dieser Wert zeigt die Schauspielerin Therese Ghiese (1898 - 1975) und war als Wert schon für die zum 1.4.1989 kommende Gebührenänderung vorgesehen.
Ab 1.4.1989 kostete eine Drucksache, Warensendung oder Ortsbrief (je 21-50 g) oder ein Fernbrief bis 20 g 100 Pf bzw. 1 DM.
Einen Fernbrief kann ich zeigen, der ging am 26.6.1989 nach Bremen.
Viele Grüße,
Klemens
Viele Grüße,
Klemens
Am: 11.06.2025 14:29:23
Gelesen: 7320
# 35
Hallo,
heute kommt eine Mischfrankatur des Wertes zu 100 Pf.
Es ist ein Ortsbrief (60 Pf) mit Einschreiben (250 Pf) und Rückschein (250 Pf) vom 9.8.1989 von Berlin 121 nach Berlin 12.
Gesamtgebühr von 5,60 DM (seit 1.4.1989) wurde mit 2x 100 Pf Frauen sowie 10 und 350 Pf Sehenswürdigkeiten frankiert.
Viele Grüße,
Klemens
Viele Grüße,
Klemens
Am: 16.07.2025 15:46:11
Gelesen: 6859
# 36
Hallo,
nachdem ich eine Einzel- und eine Mischfrankatur des Wertes zu 100 gezeigt habe kommen heute noch zwei Mehrfachfrankaturen.
Der erste Beleg ist ein Orts-Einschreibebrief von Berlin 57 (Ost-Berlin) nach Berlin 19, vom 5.7.1990 im letzten DDR-Tarif (ab 1.7.1990).
Ein Brief (Orts- wie Fernbrief) bis 20 g kostete 50 Pf, die R-Gebühr betrug 150 Pf. Die Gebühr von 2 DM ist mit 2x 100 Pf der Frauenserie frankiert.
Der zweite Beleg ist ein Postzustellungsauftrag vom 19.12.1990 an das Postamt Berlin 45. Ein Postzustellungsauftrag kostete seit dem 1.4.1989 6 DM. Diese Gebühr ist mit 6x 100 Pf der Frauenserie frankiert.
Viele Grüße,
Klemens
Der zweite Beleg ist ein Postzustellungsauftrag vom 19.12.1990 an das Postamt Berlin 45. Ein Postzustellungsauftrag kostete seit dem 1.4.1989 6 DM. Diese Gebühr ist mit 6x 100 Pf der Frauenserie frankiert.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 19.08.2025 07:52:10
Gelesen: 6385
# 37
Hallo,
schon wieder sind über vier Wochen vorbei, wie die Zeit vergeht!
Ich komme heute zum Wert von 130 Pf, der kam am 5. Mai 1988 an die Postschalter und zeigt die Physikerin Lise Meitner (1878-1968).
Zum Ausgabezeitpunkt war dieser Wert die Gebühr für einen Fernbrief der zweiten Gewichtstufe (21-50 g). Im Inlandsbereich gab es meines Wissens keine weitere Verwendungsmöglichkeit als Einzelfrankatur, auch nicht im Folgetarif ab 1.4.1989.
Ich zeige einen solchen Brief, vom 19.2.1989 nach Gummersbach.
Auch wenn sicher viele Fernbriefe der zweiten Gewichtsstufe verschickt wurden, dürfte die EF des Wertes zu 130 nicht so häufig zu finden sein.
Viele Grüße,
Klemens
Auch wenn sicher viele Fernbriefe der zweiten Gewichtsstufe verschickt wurden, dürfte die EF des Wertes zu 130 nicht so häufig zu finden sein.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 07.10.2025 20:47:04
Gelesen: 5768
# 38
Hallo,
schon wieder sind sieben Wochen vergangen, da will ich doch mal wieder aktiv werden.
Ich habe noch eine Einzelfrankatur mit dem Wert zu 130.
Es ist ein Luftpost-Überseebrief in die USA vom 10.9.1990 von Berlin-Schönefeld Flughafen nach Ridgefield Park.

Der Beleg wurde im VGO-Sondertarif (1.7.1990 - 31.3.1991) verschickt. Der Auslandsbrief kostete 70 Pf, der Luftpostzuschlag in der zweiten Zone 30 Pf je 10 g, also wog der Brief zwischen 11 und 20 g.
Die Briefmarken der Deutschen Bundespost inkl. Berlin waren ab 1.7.1990 auch in der DDR gültig.
Viele Grüße,
Klemens
schon wieder sind sieben Wochen vergangen, da will ich doch mal wieder aktiv werden.
Ich habe noch eine Einzelfrankatur mit dem Wert zu 130.
Es ist ein Luftpost-Überseebrief in die USA vom 10.9.1990 von Berlin-Schönefeld Flughafen nach Ridgefield Park.

Der Beleg wurde im VGO-Sondertarif (1.7.1990 - 31.3.1991) verschickt. Der Auslandsbrief kostete 70 Pf, der Luftpostzuschlag in der zweiten Zone 30 Pf je 10 g, also wog der Brief zwischen 11 und 20 g.
Die Briefmarken der Deutschen Bundespost inkl. Berlin waren ab 1.7.1990 auch in der DDR gültig.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 23.11.2025 17:09:48
Gelesen: 5223
# 39
Hallo,
seit eineinhalb Monaten kein Beitrag mehr hier, da wird es aber doch Zeit mal wieder was einzustellen.
Heute eine Buntfrankatur mit dem Wert zu 130.
Es ist ein Ortsbrief mit Einschreiben vom 8.8.1990 von Berlin 41 innerhalb des Zustellbezirkes.
Der Ortsbrief bis 20 g kostete 60 Pf, die R-Gebühr betrug 250 Pf, zusammen 3,10 DM.
Mit 80 Pf, 100 Pf und 130 Pf der Frauen-Serie ist der Brief richtig frankiert.
Schönen Sonntag noch,
Klemens
Schönen Sonntag noch,
Klemens
Am: 30.11.2025 07:59:56
Gelesen: 5013
# 40
Hallo,
damit nicht wieder soviel Zeit ins Land geht, will heute von meiner Seite den Wert zu 130 Pf mit einer Mehrfachfrankatur abschließen.
Es handelt sich dabei um einen Ortsbrief mit Eilzustellung vom 25.5.1990 von Berlin 51 c nach 1115 Berlin im Osten der Stadt.
Der Standard-Ortsbrief kostete 60 Pf, die Gebühr für die Eilzustellung ins Verkehrsgebiet Ost (VGO) 200 Pf (bis 30.6.1990 von 500 Pf auf 200 Pf reduziert). Die 260 Pf sind mit 2x 130 Pf Frauen (Berlin) frankiert.
Einen schönen ersten Advent wünscht,
Klemens
Einen schönen ersten Advent wünscht,
Klemens
Am: 30.12.2025 08:19:43
Gelesen: 4534
# 41
Hallo,
zum Jahresende gibt es nochmal eine Frau aus der Berliner Serie.
Ich komme zum Wert zu 140 Pf, der die Hirnforscherin Cecile Vogt (1875-1962) zeigt.
Es gab im innerdeutschen Bereich einige Optionen, diesen Wert als Einzelfrankatur zu verwenden; Drucksache (51-100 g), Briefdrucksache (21-50 g), Warensendung (51-100 g) oder Ortsbrief (51-100 g).
All diese Möglichkeiten sind selten. Ich kann nur eine Drucksache vom 19.12.1990 von der Schering AG an eine Apotheke in Alzey zeigen.
Ein ruhig auslaufendes Restjahr wünscht,
Klemens
Ein ruhig auslaufendes Restjahr wünscht,
Klemens
Am: 25.02.2026 07:12:33
Gelesen: 3656
# 42
Hallo,
auch hier gab es im neuen Jahr noch keinen Beitrag, was ich hiermit ändern möchte.
Zwei Einzelfrankaturen des Wertes zu 140 Pf habe ich noch. Es sind beides Auslandsbriefe bis 20 g.
Die Gebühr für Auslandsbriefe betrug ab 1.7.1889 1,40 DM, aber nur noch für Länder, die nicht dem CEPT-Vertrag beigetreten waren. Das waren europäische Länder des damaligen Ostblocks und weitere außereuropäischen Länder.
Da in die weiteren außereuropäischen Länder meistens per Luftpost verschickt wurde, und die Gebühr somit über 1,40 DM lag, sind Auslandsbriefe mit dem Wert zu 140 Pf eher selten zu finden.
Ich habe einen Brief vom 1.5.1990 von Berlin (Maschinenstempel `Berlin SW 11 zl´) in die Sowjetunion (SU) nach Tallinn, dieser sogar mit Ankunftstempel.

Der zweite Brief ging am 23.8.1990 von `Berlin 28 b´ nach Druschba in Bulgarien.
Viele Grüße,
Klemens

Der zweite Brief ging am 23.8.1990 von `Berlin 28 b´ nach Druschba in Bulgarien.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 25.02.2026 22:59:14
Gelesen: 3600
# 43
@ Frankenjogger [#27]
zum zweiten kann ich eben eine oben genannte Massendrucksache zeigen, die zumindest mit 40 Pf frankiert ist. Ob die Anforderungen, auf die oben verwiesen wurde, bei der Einlieferung dieses Beleges am 24.2.1989 erfüllt waren, lässt sich nicht mehr nachprüfen. Die Drucksache wurde innerhalb Berlins versendet.
Der Beleg ist leider eine Fälschung.
Die fünfstellige PLZ im Gummistempel des Absenders (übrigens korrekt für den Schwendyweg) gab es erst ab 1.7.1993. Die Bekanntgabe der PLZ geschah erst einige Monate vorher.
Da waren Berliner Marken schon lange ungültig. (31.12.1991)
Auch die Landesbezeichnung "Germany" gab es 1989 vor der Wiedervereinigung üblicherweise nicht.
Da war Berlin-Spandau noch "West-Germany".
Am: 26.02.2026 07:38:44
Gelesen: 3565
# 44
@ Freistempel26 [#43]
Vielen Dank für den Hinweis,
Klemens
Am: 14.04.2026 19:24:51
Gelesen: 2713
# 45
Hallo,
nach gut 6 Wochen mal wieder ein Berliner Frauen-Beleg, noch mit dem Wert zu 140 Pf.
Heute kommt eine Mischfrankatur auf Ortsbrief mit Einschreiben im letztmöglichen Berlin-Tarif ab dem 1.4.1989.
Der Brief ging am 22.3.1991 von Berlin 651 an die Bezirksdirektion Berlin nach Berlin 30.
Der Standard-Ortsbrief kostete 60 Pf, Einschreiben 250 Pf, frankiert mit 2 x 140 Pf Frauen und 30 Pf Burgen und Schlösser.
Der Wert zu 140 Pf Berliner Frauen hier als waagrechtes Paar.
Berliner Frauengrüße,
Klemens
Der Wert zu 140 Pf Berliner Frauen hier als waagrechtes Paar.
Berliner Frauengrüße,
Klemens
Am: 25.05.2026 08:16:13
Gelesen: 1728
# 46
Hallo,
zu Pfingsten wieder ein Brief mit einer Berliner Frau, immer noch mit dem Wert zu 140 Pf.
Heute ein Ortsbrief mit Einschreiben vom 30.1.1991 aus Berlin-Marzahn nach Berlin 12.
Im VGO-Tarif kostete der Brief 50 Pf, Einschreiben 150 Pf, zusammen 2,00 DM.
Frankiert ist der Wert zu 140 Pf Frauen, mit 60 Pf Sondermarke zum 150. Geburtstag von Ernst Rudorff.
Genießt die Pfingst-Sonne,
Klemens
Genießt die Pfingst-Sonne,
Klemens
Am: 25.05.2026 10:18:04
Gelesen: 1709
# 47
@ Frankenjogger [#46]
Hallo Klemens,
die Frauenmarke ist die bundesdeutsche Variante.
Sorry
Michael
Am: 25.05.2026 18:58:32
Gelesen: 1672
# 48
@ Michael Mallien [#47]
Danke für den Hinweis, das ist mir doch glatt entgangen. ;-)
Viele Grüße,
Klemens
Danke für den Hinweis, das ist mir doch glatt entgangen. ;-)
Viele Grüße,
Klemens
Am: 25.05.2026 21:21:01
Gelesen: 1635
# 49
Hallo,
eine weitere MiF mit dem Wert zu 140 Pf kann ich derzeit nicht zeigen, weshalb gleich ich zu meiner MeF überleite.
Es handelt sich hierbei um einen Fernbrief (21-50 g) mit Einschreiben vom 23.10.1990 von Berlin 37 nach Oberursel.
Der Brief der zweiten Gewichtsstufe kostete 170 Pf, die R-Gebühr 250 Pf. Die Gebühr von 4,20 DM wurde mit 3 x 140 Pf Frauen frankiert.
Mehrfachfrankaturen des Wertes zu 140 Pf sind definitiv selten.
Viele Grüße,
Klemens
Mehrfachfrankaturen des Wertes zu 140 Pf sind definitiv selten.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 17.08.2026 18:15:29
Gelesen: 211
# 50
Hallo,
fast drei Monate wurde die Berliner Frauen-Serie ignoriert. Das will ich mal ändern.
Nach dem Wert zu 140 Pf kommt in der Berliner Ausgabe der Wert zu 170 Pf, der die Philosophin Hannah Arendt zeigt.
Zum Zeitpunkt der Ausgabe, am 10.November 1988, gab es außer dem Ortsbrief von 251-500 g keine innerdeutsche Gebührenstufe zu 170 Pf.
Solche Belege dürften schon selten bis sehr selten sein.
Erst ab der Gebührenerhöhung zum 1.4.1989 waren 170 Pf für einen Ferbrief der zweiten Gewichtstufe (21-50 g) erforderlich.
Einen solchen Brief zeige ich heute. Er ging am 6.12.1989 von Berlin 126 nach Senden.
Auch im Auslandsbereich gibt es nur wenige Möglichkeiten, die eine Einzelfrankatur des Wertes zu 170 Pf zuließen. Vielleicht hat ja jemand solche Belege und kann sie zeigen.
Viele Grüße,
Klemens
Auch im Auslandsbereich gibt es nur wenige Möglichkeiten, die eine Einzelfrankatur des Wertes zu 170 Pf zuließen. Vielleicht hat ja jemand solche Belege und kann sie zeigen.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 17.08.2026 21:42:41
Gelesen: 189
# 51
Ich denke, gewerbliche Absender musst du nicht unkenntlich machen.