Vorderseitige Kodierung aus den USA wie ich vermute.
Rückseitiger Kastenstempel WORLD VISION UGANDA / P.O.BOX ... KAMPALA und eine hellrotorangene Kodierung.
Uganda Echt gelaufene Belege
Vorderseitige Kodierung aus den USA wie ich vermute.
Rückseitiger Kastenstempel WORLD VISION UGANDA / P.O.BOX ... KAMPALA und eine hellrotorangene Kodierung.
Gruß
Pete
Dieser Brief ging am 1.3.96 mit einer Marke zu 20 K an Richard Leakey in Koki. Richard Leakey war Missionar in Uganda und der Vater des bekannten Paläoanthropologen Louis Leakey.
Diese Marken gewinnen sicherlich keinen Preis für die schönsten Marken, aber bei den ungewöhnlichsten sind sie zumindest ganz oben mit dabei.
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kaurigeld
Die schöne Marke mit dem Nilkrokodil ist perfekt gezähnt und perfekt gestempelt. :)
Brief vom 30.7.1993 mit der oben schon beschriebenen Marke 1148 aus der Vogel-Serie:
Zur Freimachung wurden zwei Marken der Freimarkenserie Einheimische Flora aus dem Jahr 1969 verwendet, sowie ein Marke der Ostafrikanischen Gemeinschaft Kenya-Uganda-Tanzania. Marken der Ostafrikanischen Gemeinschaft konnten in Uganda bis 1976 verwendet werden.
Viele Grüße
Michael
Ein Einschreibebrief vom November 1965, Porto 1,90 Sh, frankiert mit 1,30 S der Unabhängigkeitsausgabe (Mi 80) und 2 x 30 Cent aus der Freimarkenserie Vögel (Mi 91)
Gruß
Bernd
Die rückseitigen Stempel stammen vom 6. bzw. 8. Dezember, wobei der erste Stempel kaum lesbar ist:
Die Erhaltung ist zwar nicht die beste, aber mir gefällt:
- die Destination Pakistan
- die Einzelfrankatur mit einem Wert der Freimarkenserie Einheimische Flora, von der weiter oben schon berichtet wurde.
- zwei sehr schöne Stempel
- der Werbeeinsatz POST EARLY for CHRISTMAS
Viele Grüße
Michael
2. Brief vom 19.10.1967 mit Stempel aus Kabale nach Hamburg
Die Besonderheit ist der Wohnort des Absenders. Dort steht nämlich:
Kigali (Rwanda)
Afrique Centrale
Kabale liegt ganz im Süden Ugandas und ist von Kigali (heute) 112 Straßenkilometer entfernt. Über die Gründe, warum die Post des Unternehmens in Ruanda über Uganda verschickt wurde kann spekuliert werden. Zur Sicherheitslage 1967 in Kigali habe ich keine besonderen Hinweise gefunden. Vielleicht gab es ja Störungen mit der Postbearbeitung, wer weiß.
Viele Grüße
Michael
Der Brief des UNICEF Büros in Kampala/Uganda ging nach Gwynedd, Pennsylvania/USA. Frankiert mit dem Höchstwert der Sonderausgabe "Birds of Uganda" zu 100/- (Mi. Nr. 551) und dem zugehörigen Block zu 150/- (Mi. Block 73) mit dem Motiv des Schreiseeadlers (haliaeetus vocifer) mit Fisch.
Für mich einer der schönsten Blocks von Uganda!
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bedarfsbriefe mit Blockfrankaturen aus aller Welt"]
Das Aerogramm zeigt eine schöne Mehrfachfrankatur der 1/- Marke zum 150. Geburtstag des Gründers des Weltpostvereins Heinrich von Stephan.
Auslandsbrief zu 5x 0,50 Shilling = 2,50 Shilling aus Kampala nach Weimershof in Luxembourg
Der Poststempel aus der Landeshauptstadt Kampala ist mehr schlecht als recht abgeschlagen, lediglich die Orts- und Monatsangabe ist erkennbar. Der beiliegende Briefinhalt datiert vom 16.03.1977.
Gruß
Pete
Gruß
Bernd
Grüße
Moritz
Seine Fernsehsendung "Ein Platz für Tiere" ist für mich unvergesslich und "Serengeti darf nicht sterben" legendär.
Dass der Brief hier nicht so einsam ist, stelle ich noch einen weiteren bei Tansania ein.
Viele Grüße
Fridolino
"Air Mail / 2nd class" steht auf beiden Seiten des Briefes. Ich war über das vergleichsweise geringe Porto verwundert, aber die "2nd class" könnte ein Grund dafür sein (vgl. z.B. die Briefe nach Deutschland aus dem Jahr 1967 in Beitrag [#18]).
Viele Grüße
Michael
Das Inlandsporto für einen gewöhnlichen Brief betrug damals noch 30 Cents. Die nach der Unabhängigkeit verausgabten Ganzsachen sind alle nicht häufig zu finden und ohne Zusatzfrankatur in der passenden Portoperiode im Inland verwendet sind das echte Raritäten.

Der Wertstempel der Ganzsache als auch die Marke wurden am 30.6.03 mit dem Zweiringstempel Entebbe entwertet, rückseitig findet sich der Ankunftstempel des Foreign Registration Departments Mombasa vom 6.7.03.
Da die Postverwaltungen (aber nicht die politische Verwaltung) von Uganda und Britisch Ostafrika zum 1. April 1901 zusammengelegt wurden, war so eine Mischfrankatur möglich.
Grüße
Harald
Ich finde nach dieser langen Zeit die Philatelie Ostafrikas nach wie vor spannend, wenn ich auch gerne mal so ein Stück, wie Du es gezeigt hast, Harald, für meine Sammlung ergattern möchte.
Viele Grüße
Michael
Massenfrankatur von 20 Exemplaren des lokal hergestellten Aufdruckprovisoriums Michel Nr. C1007 20/- auf 25/- mit Motiv Albert Einstein (5 Exemplare rückseitig verklebt) mit einer Frankatur von zusammen 400/- auf Luftpostbrief von Tororo/Uganda (14.1. ohne Jahreszahl) nach London/UK.
Weitere Informationen zu diesen Aufdruckprovisorien und auch die Abbildungen von zwei weiteren Belegen finden sich in meinem Artikel zu dem Thema in der aktuellen Ausgabe der philatelie. ( Uganda: Lokale Überdrucke von 1991, philatelie Ausgabe 516, Juni 2020, Seite 48-49).
Grüße
Harald
Ansichtskarte (Endangered Mountain Gorilla; ReproGraphics/Allied Industries, Kampala) nach D; frankiert mit 450/- und entwertet per Handstempel MASAKA 4 UGANDA 11.DEC1998.
Masaka, die Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts, liegt im Süden Ugandas nahe dem Viktoriasee mit etwa 75.000 Einwohnern.
Gruß
Thomas

Das interessante an dem Beleg ist allerdings die Rückseite, wo er einen großen Kastenstempel der Zensur trägt. „The Republic of Uganda – Presidents Office – This has been checked and cleared” (Republik Uganda - Amt des Präsidenten - Geprüft und freigegeben). Diese Zensur wurde einige Zeit nach der Machtergreifung von Idi Amin eingeführt, der hart gegen jede Opposition vorging was ca. 300.000 Menschen mit dem Leben bezahlen mussten. Auch diese Postkontrolle diente dem Zweck Kritiker und Gegner des Regimes aufzuspüren.
Da vor allem gegen die Intelligenz des Landes vorgegangen wurde, über 60.000 Inder, die die Geschäftswelt dominierten, vertrieben wurde und die meisten Ausländer aus dem Land flüchteten, gibt es nicht viel Auslandskorrespondenz aus diesen Schreckensjahren.
Grüße
Harald
Luftpostbrief aus Kampala nach Deutschland: Frankiert mit 5x 50/- und 1x 100/- (Dauerserie Vögel) sowie 1x 50/- (Weihnachten 1992) und 1x 50/- (Nutzpflanzen 1994, hier Maracuja/Passionsfrucht), d.h. mit insgesamt 450,00 Shilling; entwertet per Handstempel KAMPALA UGANDA vom 29.09.1994; Luftpostetikett von "uganda airlines".
Zusätzlich abgeschlagener Nebenstempel zum (postalischen Ursprungs?) UGANDA'S GOAL / QUALITY TOURISM / WORLD TOURISM DAY 27 SEPT 94, wobei der Datumsteil leider nur "geschätzt ist".
Beste Grüße
Thomas
Marke und Stempel gefallen mir sehr gut.
Viele Grüße
Michael
Der Brief ist mit einem Zwischenstegpaar und einer Einzelmarke des 50 Cent Wertes mit dem Motiv Tomaten der Agraprodukte-Dauerserie freigemacht. Der Brief hätte 2/- gekostet, ist aber nur mit 1/50 frankiert, daher wurde in Uganda der Taxvermerk mit dem Fehlbetrag von 50 Cent angebracht. In Finnland wurde der einzuziehende Betrag auf 1 Mark umgerechnet und eingezogen.
Gebrauchte Zwischenstegpaare - vor allem auf reiner Bedarfspost - sind sehr selten zu finden.
Grüße
Harald
Luftpostbrief der 2. G-Stufe, 2,60Sh, gelaufen 1968 mit eigenartiger rechteckiger Entwertung
Gruß
Bernd
Buntfrakatur Luftpost 1. G-Stufe 1,30 Sh + 60 Cent R-Gebühr, gelaufen 21.3.1967
Gruß
Bernd
Frankatur zu 180/- Shilling (Serie Schmetterlinge: 150/- Cymothoe Beckeri und 30/- Papilio Echerioidas; wobei die korrekte zoologische Schreibweise Cymothoe beckeri und Papilio echerioidas wäre; Stichwort "Fehler auf Briefmarken"), entwertet per Handstempel KAMPALA UGANDA vom 21.07.1991.
Der Tagesstempel bzw. ein Teil der Datumszeile ist kopfstehend montiert: 21 JY 91 - kopfstehend ist die 1 von 91. Wobei ich die Stempelmechanik hier nicht kenne, entweder ist wirklich nur eine Zahl in der Jahresangabe kopfstehend montiert (falls das überhaupt einzeln technisch möglich sein sollte), oder es wurde als Jahreszahl die Kombnination "16" eingestellt und dann die gesamte 2-stellige Jahresangabe kopfstehend eingesetzt? Ideen?
Beste Grüße
Thomas
Gruß
Bernd
Frankiert wurde der Luftpostbrief mit zwei Marken "Graf Zeppelin" Mi.-Nr. 1181 (erschienen am 7.12.1992) zu je 1000/-. Verwendet am 24.4.1998 von Kampala/Uganda nach Harare/Zimbabwe.
Grüße
Harald
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Afrika: Echt gelaufene innerafrikanische Belege"]
Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Greifvögel auf Briefmarken"]
Schönen Gruß
Sepp
Rückseitig trägt der Brief den Transitstempel Frankfurt Flughafen 21.3.80 24 Uhr, einen Durchgangsvermerk der Bahnpost vom 22.3. 21 Uhr und den Ankunftsstempel Stuttgart 1 22.3.80 23 Uhr.
Grüße
Harald
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund: Nebenstempel"]
Luftpostbrief aus Uganda nach Deutschland, frankiert zu 300 Shilling mit einer schönen Einzelfrankatur aus der Serie Vögel (Smaragdkuckuck [Emerald Cuckoo]; Michel #1148) aus dem Jahr 1992. Entwertet per Handstempel in Kabale, dem Grenzort nach Ruanda im Südwesten Ugandas.
Handstempel KABALE UGANDA / 9.30 AM / 11 DE - leider ging dem Postamt über die Jahre wohl die passende Jahreszahl für die jährliche Nachrüstung verloren (oder wurde nicht geliefert), was nicht unbedingt unüblich ist, aber da wir den Brief seinerzeit selbst eingeliefert haben, kann ich das korrekte Datum mit dem 11.12.1993 angeben. ;-)
Schöne "Handwerk"-Faltkarte (das Motiv besteht übrigens aus aufgeklebten Pflanzenteilen). Man merkt, man wird alt, damals in der Jugend war man noch so richtig aktiv, wenn's ums Reisen ging, damals nahm man sich einen Rucksack und war dann man einfach mal ein paar Monate "ohne Plan" unterwegs, heute fliegt man nur noch für ein paar Tage nach Hurghada ;-)
Beste Grüße
Thomas
Luftpostbrief aus Uganda nach Deutschland, frankiert zu 300/- (Shilling) mit einer Weihnachtsmarke 1993 (Dürer, Detailansicht aus dem Holzschnitt "Die Madonna mit den Kartäusern, Johannes dem Täufer und dem Ordensgründer Bruno, 1515"; Michel #1272). Entwertet per Handstempel (ø 30 mm) KAMPALA UGANDA 16 DE 93 (16.12.1993).
Beste Grüße
Thomas
Diese Marke mit der Wertangabe oben rechts und zusätzlichen Inschrift 'Endangered Species' tauchte ab ca. 1988 in den WWF Sammlungen vom Briefmarkenhaus Krüger auf und wurde da unerkannt statt der normalen 10/- Marke (von der auch ein Exemplar auf dem Brief klebt) verwendet. Dabei auch oft auf FDC und Maximumkarten mit dem ursprünglichen Ausgabedatum der Normalversion von 1983.
Grüße
Harald
Ausgehende Post wurde in Uganda unter der Diktatur Idi Amins ab August 1972 bis Mai 1973 (zumindest nach den Daten mir vorliegenden Belegen) zensiert. Man findet aber nicht viele Briefe aus dieser Zeit. Ausländer hatten das Land weitestgehend verlassen, Intellektuelle waren unter den geschätzt 300.000 bis 400.000 unter Idi Amins Gewaltherrschaft Ermordeten besonders stark vertreten. Es war vermutlich schon sehr gefährlich, überhaupt nur internationale Kontakte zu pflegen. Die Post wurde ja nicht grundlos zensiert.
Bei dem gezeigten Brief handelt es sich um die einzige Postsache, die mir mit Zensur bisher bekannt ist.
Grüße
Harald

Grüße
Harald
PS: Würde mich freuen, wenn weitere Zensurbelege aus dieser Zeit gezeigt werden könnten.

Sendung der zweiten Klasse (also Drucksache) als Luftpost vom 31.07.1972 aus Kampala nach 51 Bad Aachen (Aachen), Porto zu 0,60 Shilling
Anhand der Belegerückseite ist erkennbar, dass auf dieser Sendung von Ende Juli 1972 (noch) keine Zensur stattfand.
2. Beleg:

Sendung per Luftpost vom 25.04.1973 aus Kampala nach 2000 Hamburg 11, Porto zu 0,70 Shilling und Nachportovermerk zu 0,60 Shilling (160 Pfennig)
Rückseitig ist ein Zensurstempel analog Beitrag [#53] zu erkennen.
3. Beleg:

Sendung per Luftpost vom 02.06.1973 aus Kampala nach 583 Schwelm, Porto zu 0,70 Shilling (ohne Nachportovermerk, eventuell in Uganda als Drucksache durchgewunken?)
Rückseitig ist kein Zensurstempel erkennbar. Der Briefinhalt ist erhalten geblieben und begrüßt das seinerzeit aktuelle Regime von "Präsident" Idi Amin [1]. Das Blatt ist größer als A4, daher nachfolgend zwei Scans:

Briefinhalt in englischer Sprache und zweifellos das damalige Regime bejubelnd
4. Beleg:

Sendung per Luftpost vom 23.06.1973 (???) aus Kampala nach 5830 Schwelm, Porto zu 1,50 Shilling
Rückseitig ist ein Zensurstempel analog Beitrag [#52] zu erkennen. Das Stempeldatum ist sehr schlecht zu lesen bzw. teils eher lediglich zu erahnen und daher mit Vorsicht zu genießen.
Sonstige mir vorliegenden Belege vor August 1972 und nach Juni 1973 weisen keinerlei Zensurvermerke auf. Uganda erlangte 1962 die eigene Unabhängigkeit und Idi Amin herrschte von 1971 bis 1979.
Ein weiterer Beleg mit Zensur wird in Beitrag [#37] gezeigt (vom 10.05.1973).
Gruß
Stefan
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Idi_Amin
Diese Marken waren aber auch weiterhin nur im Inlandsverkehr und bis zur Grenze nach Britisch Ostafrika gültig. Internationale Post wurde nach Mombasa gebracht musste zusätzlich für den Auslandsversand mit Marken von Britisch Ostafrika freigemacht werden.
Brief von Rev. R.H. Walker aus Mengo über Mombasa 6.7.98 nach London/England 26.7.98.
Freimachung: Uganda 4 A für <1 Unze; Britisch Ostafrika 5 A für ½-1 Unze
Am Freitag halte ich in Köln einen Vortrag zu den ersten Ausgaben von Uganda, Gäste sind herzlich willkommen!
Grüße
Harald
Vortragsinformationen:
07.06.2024, Ungewöhnlichste Briefmarken der Welt: Die ersten Ausgaben von Uganda 1895, Harald Krieg, Neuss
Ort: Hotel Maritim „Kölsche Stuff“, Heumarkt 20, 50667 Köln
Zeit: 19.30 Uhr
Kontakt: Dr. Jan Clauss, Tel. 0176 / 87956008, mail@janclauss.eu oder clauss@arge-jugoslawien.de
Viele Grüße
Michael
Vorder- und rückseitige Stempel:
Unfrankierter Ortsbrief aus/nach Gulu/Uganda vom 25.5.1961. Der Brief hätte zum Inlandstarif von 30c freigemacht werden müssen. Wegen der fehlenden Frankatur mit 60c Nachporto (doppelter Fehlbetrag) versehen. Der Brief wurde am 2. Juni unter Zahlung des Nachportos abgeholt. Das Nachporto wurde mittels dreier 20c Portomarken von Kenya, Uganda & Tanganyika verrechnet und diese am Schalter mit dem Stempel Gulu B am 2.6.61 entwertet.
Bei der roten 4 dürfte es sich um eine interne Referenznummer beim Postamt Gulu handeln, mit der auch die in das Postfach eingelegte Benachrichtigungskarte gekennzeichnet wurde. Damit war die Zuordung bei Abholung einfacher.
Grüße
Harald
Viele Grüße
Michael