Thema:
Deutsches Reich Dauerserie Pfennige Belege (1875, 1877)
Am: 28.11.2016 20:42:33
Gelesen: 7357
# 1
Deutsches Reich: Belege der Ausgabe "Pfennige" (1875, 1877)
Zum Start ein Brief vom 22.4.1879, gelaufen von Laehn (Lähn) nach Groß Glogau [1,2].
Mi. 33
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wle%C5%84
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/G%C5%82og%C3%B3w
Am: 16.01.2020 14:57:48
Gelesen: 6469
# 2
Hallo zusammen,
hier noch ein Pfennige Brief, diesmal ein Grenzbrief aus Hadersleben nach Kolding, Dänemark gesendet am 5.1.1880.
Viele Grüße
Jørgen
Am: 01.04.2021 19:38:22
Gelesen: 5883
# 3
Eingeschriebener Rückschein (Nr. 599) nach Rudolfzell vom Juli 1878. Gebühr mit 20 Pfennige beglichen.

hajo22

hajo22
Am: 17.05.2021 23:30:27
Gelesen: 5732
# 4
Ich zeige heute einen Umschlagbrief, gelaufen am 10.3.1876 von Aurich nach Esens; der Ankunftstempel von Esens findet sich auf der Rückseite, etwas undeutlich abgeschlagen. Absender des Briefes war das Königlich Preußische Consistorium.
Der Sprengel Ostfriesland-Ems (bis 2013 Sprengel Ostfriesland) ist einer von sechs nicht selbständigen Unterbezirken der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, die sich in die Sprengel Hannover, Hildesheim-Göttingen, Lüneburg, Osnabrück, Ostfriesland-Ems und Stade unterteilt.
Die lutherischen Kirchen der hannoverschen Landesteile wurden erst 1865 zur Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers zusammengeschlossen. Darin bildeten die lutherischen Kirchengemeinden Ostfrieslands die Generaldiözese Aurich mit dem Auricher Konsistorium, das anders als sonst in der Landeskirche nicht rein lutherisch besetzt wurde. Die interkonfessionelle Zusammenarbeit endete auch nicht, als das Konsistorium zugleich Leitungsorgan der 1882 neu gebildeten Evangelisch-reformirten Kirche der Provinz Hannover wurde, die die meisten hannoverschen reformierten Kirchengemeinden zu einer eigenen Landeskirche verband [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sprengel_Ostfriesland-Ems
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sprengel_Ostfriesland-Ems
Am: 30.11.2021 16:35:03
Gelesen: 5310
# 5
@ Cantus [#4]
Hallo,
ein kompletter Faltbrief der Fa. Jähde, Gebert & Comp., Liebau in Schlesien nach Tiefenbach in Böhmen. Rückseitiger Ankunftsstempel von Tannwald.
Abgestempelt wurde der Firmenbrief mit dem 3zeiligen seltenen Rahmenstempel LIEBAU i. SCHL./ * a / 6 9 78*10-11/
Beste Grüße
Uwe
Am: 11.12.2021 19:04:12
Gelesen: 5213
# 6
@ dithmarsia43 [#5]
Hier die erste Inlandspostkarte P 5 II aus dem Jahre 1875; gelaufen von KLÜTZ (Altstempel Mecklenburg-Schwerin) nach Schöneberg bei Berlin (Rahmenstempel Berlin Post-Exped./Schöneberg/25.10.75*7-8V).
Uwe
Am: 06.01.2022 12:08:01
Gelesen: 5085
# 7
Hier ein Dreierstreifen der 10 Pfennige auf einem eingeschriebenen Postauftrag an das Postamt Göttingen vom 07.06.1877. Absender ist eine Firma in Colmar im Elsaß. Auf der Rückseite zwei Ausgabestempel vom 08. und 15.6.1877

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 06.01.2022 14:45:59
Gelesen: 5075
# 8
@ Briefuhu [#7]
Hallo Sepp,
ein sehr schöner Brief, der am 8.6. ankam und die Auslösung des Postauftrages erfolgte erst 7 Tage später, siehe Stempel hinten.
Das Franko bei Postaufträgen betrug einheitlich pro Postauftrag 30 Pfg., worin die Einschreibung (normal 20 Pfg.) ja schon enthalten war. Ein kostengünstiger Postdienst damals.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 06.01.2022 15:20:36
Gelesen: 5071
# 9
@ bayern klassisch [#8]
Danke Ralph für die Erläuterung.
Wünsche noch einen schönen Restsonntag.
Sepp
Am: 06.01.2022 15:58:58
Gelesen: 5062
# 10
@ Briefuhu [#9]
Hallo Sepp,
ich wünsche dir sogar noch obendrein einen schönen Restdonnerstag. :-)
Liebe Grüsse,
Ralph
Am: 06.01.2022 16:09:36
Gelesen: 5061
# 11
@ bayern klassisch [#10]
Hallo Ralph,
es wird Zeit, dass die Feiertage vorbei sind. Habe total den Überblick verloren, das kommt davon wenn man nur noch in seinen Belegen rumwühlt.
Schönen Gruß
Sepp ;-))
Am: 07.01.2022 09:14:40
Gelesen: 5038
# 12
@ Briefuhu [#7]
Und nebenbei zeigst Du ein neues Frühdatum des Stempels! Ich werde es nach Frankreich weiterleiten.
Grüße
Lars
Am: 07.01.2022 10:14:49
Gelesen: 5031
# 13
@ Latzi [#12]
Danke Lars, das freut mich.
Schönen Gruß
Sepp
Am: 07.01.2022 16:19:22
Gelesen: 5008
# 14
@ Briefuhu [#7]
Hallo,
aus dem Jahre 1878 eine sehr frühe Glückwunschkarte " Ich gratulire ". Korrekt frankiert als Drucksache mit der Michel-Nr. 31a lief die Karte von Neuhaldensleben am 30.12.78 nach Königstein in Sachsen.

Leider befinden sich auf der Karte, die in einem Strichätzverfahren gedruckt wurde, keine Vermerke aus welchem Verlag sie stammt.
Vielleicht gibt es hier Experten, die weiterhelfen können?
Beste Grüße
Uwe

Leider befinden sich auf der Karte, die in einem Strichätzverfahren gedruckt wurde, keine Vermerke aus welchem Verlag sie stammt.
Vielleicht gibt es hier Experten, die weiterhelfen können?
Beste Grüße
Uwe
Am: 11.04.2025 20:47:37
Gelesen: 2223
# 15
Liebe Sammlerfreunde,
ein Einschreiben aus Leipzig nach Avignon in Frankreich vom 20.10.1877. Der Brief wurde frei gemacht mit zwei MiNr.34. Es wurde einmal 20 Pfennig für den Auslandsbrief in den allgemeinen Postverein bis 15 Gramm und für die Einschreibegebühr ebenfalls 20 Pfennig benötigt. Die Laufzeit für den Brief lag bei 3 Tage.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 11.04.2025 21:25:40
Gelesen: 2215
# 16
Liebe Sammlerfreunde,
auch die USA gehörten seit Juli 1875 zum Allgemeinen Postverein. Somit betrug auch hier das Porto für den einfachen Auslandsbrief 20 Pfennig. Der Versand über England hatte auf das Porto keinen Einfluss. Wichtig war hier eher die schnellere Beförderung über den Atlantik. Das Porto für den Brief vom 05.06.1877 aus Leipzig nach Brookville (Pennsylvania) wurde mit 4 x der MiNr.32 dargestellt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 02.10.2025 17:42:02
Gelesen: 1510
# 17
Hallo,
eine Recepisse aus Schliengen vom 7.8.1877 nach Münsterlingen in der Schweiz.

Rückseitig ist der Ankunftsstempel von Romanshorn 8.8.1877. Schon am nächsten Tag kam die Recepisse unterschrieben zurück nach Schliengen.
Ob diese Art von Belegen häufig ist weiss ich nicht.
Grüße
Reini46

Rückseitig ist der Ankunftsstempel von Romanshorn 8.8.1877. Schon am nächsten Tag kam die Recepisse unterschrieben zurück nach Schliengen.
Ob diese Art von Belegen häufig ist weiss ich nicht.
Grüße
Reini46
Am: 02.10.2025 18:19:10
Gelesen: 1502
# 18
@ Reini46 [#17]
Da ich so etwas von Bayern noch nicht gesehen habe, muss es sehr selten sein.
Glückwunsch zu dieser Rosine!
LG von bayern klassisch
Am: 02.10.2025 18:59:13
Gelesen: 1492
# 19
@ bayern klassisch [#18]
danke für die Einschätzung.
Reini46