Mi. 1451, 1514
Viele Grüße
Ingo
Thema:
Brasilien Echt gelaufene Belege
Am: 04.11.2016 21:17:50
Gelesen: 33358
# 1
Ein Brief, gelaufen am 16.1.1977 von Brasilia nach Los Angeles.
Mi. 1451, 1514
Viele Grüße
Ingo
Mi. 1451, 1514
Viele Grüße
Ingo
Am: 04.11.2016 21:44:40
Gelesen: 33348
# 2
Und noch ein Brief, gelaufen am 12.3.2010 von Itarare nach Terlan.
Grüße
Ivo
Grüße
Ivo
Am: 04.11.2016 22:25:22
Gelesen: 33343
# 3
Die Mi.-Nr. 557,670 und 715 auf R-Flugpostbrief vom 7.4.1948 ab João Monlevade mit rückseitigem Ankunftstempel Differdange vom 17.4.48
Schönen Gruß
DiDi
Schönen Gruß
DiDi
Am: 05.11.2016 10:02:30
Gelesen: 33317
# 4
@ Mondorff [#69]
Und das mit sauberstem Stempelabschlag, so etwas ist doch einfach wunderschön.
Gerhard
Am: 05.11.2016 10:10:59
Gelesen: 33316
# 5
Guten Morgen,
ein Luftpost-Brief vom 19.09.1956 an die Fa. Schmid-Schlenker.
Gruß
Manne
Am: 05.11.2016 23:11:40
Gelesen: 33283
# 6
Von Palmital im Bundesstaat Parana nach Meran im Jahre 1985.
Grüße
Ivo
Grüße
Ivo
Am: 06.11.2016 11:29:36
Gelesen: 33265
# 7
Hallo,
ein Luftpost-Brief aus dem Jahr 1954, wie kann es anders sein, wieder an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim.
Gruß
Manne
Am: 17.03.2017 17:54:51
Gelesen: 32820
# 8
Hallo zusammen,
hier ein großformatiger Brief aus Sao Paulo mit 25-Block nach Hildesheim von 1989, er passt nicht ganz auf den Scanner.
Viele Grüße
Altdeutschland
Am: 19.03.2017 18:50:40
Gelesen: 32784
# 9
Hallo,
ein Luftpost-Brief aus dem Jahr 1953, wieder an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim.
Gruß
Manne
Am: 24.03.2017 22:48:12
Gelesen: 32732
# 10
Hallo zusammen,
hier ein Brief aus Brasilien, gelaufen 1991 nach Schwäbisch Hall:
Aufgefallen ist er mir wegen der ungewöhnlichen Ortsbezeichnung im Tagesstempel: MARECHAL CÂNDIDO RONDON
Es handelt sich um die gleichnamige Stadt im Bundesstaat Paraná, so benannt nach dem in Brasilien sehr verdienten und berühmten Marschall Cândido Mariano de Silva Rondon [1].
Beste Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/C%C3%A2ndido_Rondon
Aufgefallen ist er mir wegen der ungewöhnlichen Ortsbezeichnung im Tagesstempel: MARECHAL CÂNDIDO RONDON
Es handelt sich um die gleichnamige Stadt im Bundesstaat Paraná, so benannt nach dem in Brasilien sehr verdienten und berühmten Marschall Cândido Mariano de Silva Rondon [1].
Beste Grüße,
Peter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/C%C3%A2ndido_Rondon
Am: 25.03.2017 01:57:21
Gelesen: 32724
# 11
Ich habe auch noch einen Brief im Angebot, gelaufen (vermutlich) am 1.11.1933 von Sao Roque (= Sao Paulo) nach Düsseldorf. Die Briefmarken habe ich leider nicht finden können.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 24.06.2017 13:30:18
Gelesen: 32335
# 12
Auch diese Belegesammlung kann ich weiter befeuern mit zwei Briefen von Sao Paulo nach Mainz. Versender und Adressat sind bei beiden Belegen dieselben.
Brief vom 17.6.1971, frei gemacht mit 230 Centavos:
Brief mit leider nicht lesbarem Stempel, aber vermutlich ebenfalls aus Anfang der 1970er Jahre. Hier beträgt die Freimachung 290 Centavos:
Viele Grüße
Michael
Brief mit leider nicht lesbarem Stempel, aber vermutlich ebenfalls aus Anfang der 1970er Jahre. Hier beträgt die Freimachung 290 Centavos:
Viele Grüße
Michael
Am: 25.06.2017 20:38:46
Gelesen: 32311
# 13
Hallo,
ein Luftpost-Brief vom 18.07.1973 an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim.
Gruß
Manne
Am: 18.11.2018 01:48:51
Gelesen: 29871
# 14
Heute ein Brief vom 23.1.1988, gelaufen an das Bischöfliche Hilfswerk Misereor in Aachen, frankiert mit je 2x Mi. 1706 und 1736.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 18.11.2018 19:26:19
Gelesen: 29840
# 15
Guten Abend ins Forum,
heute möchte ich euch einen für mich ungewöhnlich- außerordentlichen Brief zeigen.
Auf einer Auktion in Sao Paulo hatte ich für mein Exponat einen Beleg erhalten. Der eingeschriebene Brief mit diesem Los wurde in Sao Paulo im Stadtteil Santos am 29.07. aufgegeben.
Der Umschlag in dem das Los nach Deutschland geschickt wurde hat für mich aber folgende Bedeutung:
Meine Frau heißt Santos.
Sie hat am 29.07. Geburtstag.
Deshalb habe ich den Brief aufgehoben:
Rolf-Dieter
Rolf-Dieter
Am: 14.08.2019 19:48:39
Gelesen: 29083
# 16
Hallo zusammen,
nach nur 6 Tagen Beförderungszeit ist dieser Brief aus São Paulo heute bei mir eingetroffen. Leider ist der Stempel kaum zu entziffern. Ich vermute "AGF JD VERA CRUZ / SAO PAULO ???"

Im Brief lag dieser Block zum Neujahr 2001 für meine Kalender-Sammlung. Rechts sind die Jahreszahlen 5761 (jüdischer Kalender), 2001 (gregorianischer Kalender) und 1421 (islamischer Kalender).
Viele Grüße
Volkmar

Im Brief lag dieser Block zum Neujahr 2001 für meine Kalender-Sammlung. Rechts sind die Jahreszahlen 5761 (jüdischer Kalender), 2001 (gregorianischer Kalender) und 1421 (islamischer Kalender).
Viele Grüße
Volkmar
Am: 31.08.2019 14:38:35
Gelesen: 28937
# 17
@ volkimal [#16]
Zitat Ich vermute "AGF JD VERA CRUZ / SAO PAULO ???"
Hallo Volkmar,
ich bekam heute auch Post aus Sao Paulo. Die war 11 Tage unterwegs. Zwar standen die beiden Stempel Kopf, aber ich kann entziffern "AGF JD. VERA CRUZ / SAO PAULO SPM".
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende
Günther
Am: 13.10.2019 10:21:30
Gelesen: 28700
# 18
Hallo,
ein kleiner brasilianischer Brief aus den 40er-Jahren mit einem selteneren Ankunftsort.
Der Brief wurde am 13.6.1946 von Rio de Janeiro nach Tel Aviv versandt. Auf dem Brief wurden eine ganze Reihe von Marken aus einer damaligen Serie verwendet: Michel 558, 562, 564 und 566. Alles keine Raritäten, aber sie machen den Brief recht attraktiv. Sehr interessant ist der Durchgangsstempel auf der Rückseite von Leopoldsville am 20.6.1946. Ich schätze, dass ist in Belgisch-Kongo. Man kann mich gerne berichtigen, falls das falsch ist. Ein israelischer Ankunftsstempel ist aber nicht zu sehen. Es ist ein Luftpostbrief, allerdings wenn er geflogen wurde, lag er noch etwas in Rio auf dem Postamt. Schön anzusehen ist er.

Grüße Oliver

Grüße Oliver
Am: 29.10.2019 21:56:19
Gelesen: 28569
# 19
Hallo,
aus einem kürzlich erworbenen Fundus mit internationalen Belegen hier ein Brief aus Brasilien. Am 10.09.1974 in CRICIUMA [1] auf den Weg nach Rosenbach gestartet.

Leider sind die drei Stempelabschläge nicht von guter Qualität. Aus der Kombination der drei Stempelabschläge läßt sich der Zweikreisstempel wohl so deuten:
Oben CRICIUMA, unten BRASIL, auf der Höhe des Datums lese ich links BR und rechts SC. Letzteres steht sicher für den Bundesstaat SANTA CATERINA. Ob das linke BR noch einmal für BRASIL steht, bin ich mir nicht ganz sicher. Einen vergleichbaren Stempel mit dieser Anordnung habe ich bisher nicht in der Stempeldatenbank aufgespürt.
schönen Abend wünscht
Edwin
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Criciúma

Leider sind die drei Stempelabschläge nicht von guter Qualität. Aus der Kombination der drei Stempelabschläge läßt sich der Zweikreisstempel wohl so deuten:
Oben CRICIUMA, unten BRASIL, auf der Höhe des Datums lese ich links BR und rechts SC. Letzteres steht sicher für den Bundesstaat SANTA CATERINA. Ob das linke BR noch einmal für BRASIL steht, bin ich mir nicht ganz sicher. Einen vergleichbaren Stempel mit dieser Anordnung habe ich bisher nicht in der Stempeldatenbank aufgespürt.
schönen Abend wünscht
Edwin
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Criciúma
Am: 16.02.2020 16:39:07
Gelesen: 27919
# 20
Der Luftpost-Brief lief 1949 wie viele von Rio nach Hannover, die Stempel sind mies, es gibt keinen Eingangsstempel, der Rest neben dem Luftpostaufdruck ist eher seitenverkehrt, also angeschmiert von anderer Post, der R-Brief-Stempel per Hand ausgefüllt. Trotzdem fasziniert mich das Teil, das wohl eher schlichte Frauenkorrespondenz war, Frau B. war Rechtsanwaltsgattin.
Gruß
Uwe
Am: 15.07.2020 17:25:29
Gelesen: 27100
# 21
Luftpost-Brief von Bahia 9.Juli 1936 nach Erfurt. Freigemacht ist der Brief mit Mi.Nr. 397 und 2x 423, Freimarkenausgabe Wirtschaft und Kultur.
Dieter
Dieter
Am: 15.07.2020 18:01:54
Gelesen: 27096
# 22
@ Altmerker [#20]
@ Uwe
Hallo zusammen!
Interessant an der Frankatur ist genau wie bei der in , dass jeweils 2 unterschiedliche Währungen verklebt wurden, alte Reis und neue Cruzeiros, hier waren wohl auch die alten Marken zum entsprechenden Umrechnungswert für eine Übergangszeitspanne gültig.
MphG
Gerhard
Am: 19.07.2020 19:56:22
Gelesen: 27052
# 23
Luftpostbrief aus Brasilien, 8. Mai 1933, (Ort nicht lesbar) über Miami, New York nach Bremen.
Freigemacht ist der Brief mit Mi.Nr. 369, Aufdruck 3Dollar 500 Reis und Nr. 375 - Landung Souzas in der Bucht von Sao Vicente. Marken mit Zeppelin Aufdruck waren nur für die Zeppelinpost vorgesehen.
Dieter
Dieter
Am: 20.07.2020 09:30:38
Gelesen: 27032
# 24
Hallo,
ein Luftpost-Brief vom 18.12.1948 nach Rapperswil in der Schweiz.
Gruß
Manne
Am: 22.07.2020 20:33:42
Gelesen: 26959
# 25
Luftpostbrief aus Rio de Janeiro 23. Dezember 1937 nach Schwarzburg/Thüringen. Freigemacht ist der Brief mit Mi.Nr. 316, Wirtschaft und Kultur und Nr. 388 Flagge und Flugzeug.
Gebühr für diesen Brief 4 Milreis 200 Reis.
Dieter
Dieter
Am: 23.07.2020 00:23:58
Gelesen: 26941
# 26
Luftpostbrief vom 1.7.1980, gelaufen per Einschreiben von Curitiba, einer brasilianischen Großstadt, nach Aachen zu Misereor. Als Frankatur diente ein Dreierstreifen der Mi. 1775.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 23.07.2020 11:31:08
Gelesen: 26927
# 27
Hallo,
ein weiterer Luftpost-Brief an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim, gestempelt am 04.05.1953.
Gruß
Manne
Am: 01.08.2020 14:44:26
Gelesen: 26823
# 28
14.11.2002 Ausgabe zum Thema "Bildung und Erziehung" Mi. Nr. 3280; Brief vom 17.12.2002
VG Klaus Peter
VG Klaus Peter
Am: 15.10.2020 15:41:43
Gelesen: 26118
# 29
Hallo Sammlerfreunde,
eine Ansichtskarte datiert mit Bahia am 27.6.1900. Die nach Budapest gesandte Karte wurde mit 5*20 Reis frankiert. Ich vermute, mit Bahia ist Salvador da Bahia, die Hauptstadt des im Nordosten Brasiliens gelegenen Bundesstaates Bahia, gemeint.
Liebe Grüße
Franz
Am: 15.10.2020 15:59:23
Gelesen: 26115
# 30
@ Franz88 [#29]
Sehr schöne portogerechte MeF; - 20 Reis im 5er-Streifen machen sich richtig gut auf der Karte, die ja auch bildseitig historisch ein Hingucker ist.
MphG
Gerhard
Am: 17.11.2020 02:47:27
Gelesen: 25685
# 31
Luftpostbrief des Absenders EMBRATEL, ein ehemaliges brasilianisches Telekommunikationsunternehmen (heute ein Teil des América Móvil Konzerns), aus Rio de Janeira nach Deutschland, freigemacht mit 235,00 Reis und entwertet per Handstempel CAMPO GRANDE / RIO DE JANEIRO vom 19.08.1982. Campo Grande ist ein Stadtteil (Bairro; "Neighborhood") in der West Zone (Zona Oeste) von Rio de Janeiro. Vom Eindruck her, fehlt mir im Tagesstempel vor dem Datum übrigens ein führendes Sternchen, oder?
EMBRATEL betrieb seinerzeit die interkontinentalen Telefonlinien, die in den 80ern Jahren u.a. auch noch auf einfach abhörbaren Kurzwellenfrequenzen (unkodiert) abgewickelt wurden. Wenn das die Kunden damals gewusst hätten ;-) Für Empfangsberichte von Kurzwellenhörern verschickte EMBRATEL damals, wie fast jeder Anbieter (selbst die DBP und die Post der DDR), sogar eigens dafür gedruckte (QSL-) Karten. Die Hobbyistenszene der Kurzwellenhörer war damals einfach so groß, dass sich der Druck von großen Auflagen lohnte (trotz einem in fast allen Ländern der Welt geltenden gesetzlichen Abhörverbot). Wer keine QSK-Karten hatte, versendete Formulare, als QSL-Brief. Diese waren unter den Hobbyisten meist sogar beliebter, denn dort wurden meist sehr viele interessante technische Details zur Funkstation und der "Funkstrecken" angegeben.
Beste Grüße
Thomas
Am: 13.04.2021 10:21:12
Gelesen: 24296
# 32
@ fogerty [#2]
Ich habe hier eine Ansichtskarte aus Brasil vom 03.12.1975 nach Duisburg. Auch hier ist ein Rundstempel mit D.H angebracht.
Weiss jemand was das bedeutet?
Ich gehe davon aus, dass der Stempel in Brasilien angebracht wurde.
Schönen Gruß
Sepp
Schönen Gruß
Sepp
Am: 13.04.2021 10:58:14
Gelesen: 24290
# 33
@ Briefuhu [#32]
Hallo Sepp,
Schau mal in das Thema Brasilien: Frankaturen bestimmen [1] und dort meinen Beitrag #5, da habe ich den Stempel erläutert.
Gruß Axel
[1] https://www.philaseiten.de/beitrag/208484
Am: 13.04.2021 11:15:10
Gelesen: 24283
# 34
@ saintex [#63]
Hallo Wolfgang,
vielen Dank für die superschnelle und kompetente Antwort. Habe schon überall im Netz gesucht und nichts gefunden. Jetzt ist wieder für mich ein Rätsel gelöst.
Schönen Gruß
Sepp
Am: 21.04.2021 10:09:13
Gelesen: 24181
# 35
SĀO PAULO
SĀO PAULO / 13.2.69 / DR-SP - NG$ 00,76
Text?
Glückauf!
Claus
SĀO PAULO / 13.2.69 / DR-SP - NG$ 00,76
Text?
Glückauf!
Claus
Am: 21.04.2021 12:52:48
Gelesen: 24168
# 36
Hallo,
ein Luftpost-Brief aus Bahia an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim, leider mit unleserlichem Stempel.
Gruß
Manne
Am: 24.10.2021 18:32:28
Gelesen: 22586
# 37
Brief von Brasilien nach Deutschland. Diese bunte Frankatur beinhaltet (von links) folgende Marken:
21.04.1974 Mi. Nr. 1443 Berühmte Personen; Fernao Dias Paes Leme, bekannt als "Smaragdjäger" und lebte von 1608-1681;
27.09.1974 Mi. Nr. 1450 Thema Zahlen, Freimarken mit Emblem der Post;
24.01.1975 Mi. Nr. 1470 Thema Industrie/Wirtschaft - ökonomische Ressourcen
1973 Mi. Nr. 1342 Freimarken mit Emblem der Post
VG Klaus Peter
VG Klaus Peter
Am: 24.10.2021 21:46:58
Gelesen: 22567
# 38
Ein Brief, Einschreiben und Luftpost von Florianopolis Bundesstaat Santa Catarina nach DDR-7421 Großstöbnitz. Im Jahr 1968 verschickt, mehr als das Jahr kann man aus dem Stempel nicht erkennen.
Schönen Restsonntag
Christoph
Schönen Restsonntag
Christoph
Am: 09.12.2021 21:51:36
Gelesen: 22126
# 39
Brief von Sao Paulo nach Reichenberg, freigemacht mit 2 x 300 Reis aus der Freimarkenserie Merkurkopf.
Interessante Destination, Reichenberg in Boehmen (Austria). Gelaufen ist der Brief am 18. Oktober 1908, rückseitiger Ankunftsstempel vom 31. Oktober 1908.
Interessant auch der Vermerk in roter Farbe handschriftlich: ....via Lisboa (Lissabon), oben lese ich noch "DANUBE", was nur Donau bedeuten kann.
Es gibt eine Meinung, die sagt, es wäre 1902. Das glaube ich aber nicht. Leider wurde die rechte Marke links unten beschädigt.
Liebe Grüße
10Parale
Am: 14.12.2021 12:57:53
Gelesen: 22063
# 40
Hallo,
ein weiterer Luftpost-Brief an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim. Tagesstempel leider nicht lesbar.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 02.06.2022 09:35:57
Gelesen: 20481
# 41
@ volkimal [#16]
Guten Morgen Volkmar,
gestern kam wieder ein Brief aus São Paulo. Er war 1 Woche unterwegs. Der Absender bemühte sich um exakte Platzierung der Marken. Leider ging beim Stempeln wieder etwas schief.
Mi.-Nr. 1591, 1659 sowie 4476
Ich wünsche Dir einen schönen Tag
Günther
Mi.-Nr. 1591, 1659 sowie 4476
Ich wünsche Dir einen schönen Tag
Günther
Am: 18.06.2022 22:57:16
Gelesen: 20249
# 42
@ Seku [#41]
Hallo Günther,
du solltest in heutiger Zeit geduldiger mit der Post sein, immerhin haben die Stempel die Marken noch getroffen und wurden nicht irgendwo anders auf dem Umschlag abgeschlagen.
Von mir ein Brief, der am 18.2.1980 von Teresina nach Aachen lief.
Mi. 1600, 1727, 1730
Viele Grüße
Ingo
Mi. 1600, 1727, 1730
Viele Grüße
Ingo
Am: 02.09.2022 14:30:35
Gelesen: 19461
# 43
Hier ein Brief vom 09.07.1924 vom Rio de Janeiro nach Berlin. Der Brief trägt die Aufschrift "mit Dampfschiff(pelo vapor) Cesare Battisti und via Italia".
Abgestempelt wurde auf der Vorderseite mit einem Stempel "RIO PRACA 15 de NOVEMBERO", d.h Platz oder Quadrat des 15. November und auf der Rückseite mit einem Stempel einer Bandstempelmaschine. RIO DE JANEIRO. Frankiert wurde mit zwei Marken zu je 300 Reis.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 09.05.2023 15:53:09
Gelesen: 16732
# 44
Liebe Sammelfreunde
hier zwei Karten nach Magdeburg, erstere aus Rio de Janeiro:
zweite mir unbekannt:

Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
zweite mir unbekannt:

Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Am: 11.05.2023 10:43:42
Gelesen: 16652
# 45
Hallo,
mein letzter Luftpost-Brief aus Brasilien an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim. Leider ist der Tagesstempel nicht lesbar.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 17.11.2023 13:30:47
Gelesen: 14098
# 46
Brief von Rio de Janeiro (vermutlich) vom 27.04.1911 nach Feuchtwangen, weitergeleitet nach Heidenheim, frankiert mit Michel Nr. 165, 50 Reis.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 26.11.2023 19:27:20
Gelesen: 13910
# 47
@ Briefuhu [#32]
Hallo,
D.H. ist eine Abkürzung für "Depois da Hora" ("Nach der Stunde"). Also ging die Karte ins Postamt erst dann mach der "Sperrstunde" ein und konnte erst am nächsten Tag weiter.
Schöne Grüße
fabio
Am: 27.11.2023 09:05:28
Gelesen: 13891
# 48
@ fabio monteiro [#47]
Hallo Fabio,
herzlich willkommen im Forum und vielen Dank für Deinen Hinweis.
Schönen Gruß
Sepp
Am: 27.11.2023 09:28:45
Gelesen: 13889
# 49
@ Magdeburger [#44]
Hallo Ulf,
die zweite Karte wurde am 11.11.1903 in Santos/SP abgegeben. Von dort ging es mit dem Zug nach São Paulo, dann weiter mit dem Zug nach Rio (Ankunft 12.11.), wo sie dann nach Europa verschifft wurde.
Schöne Grüße.
fabio
Am: 27.11.2023 09:43:00
Gelesen: 13877
# 50
Bedarfsbrief, gelaufen 1981 von Sao Paulo nach München. Ich habe leider keinen Südamerika-Katalog und kann die Marken der Frankatur daher nicht näher bezeichnen.
Gruß
Bernd
Gruß
Bernd
Am: 27.11.2023 09:47:59
Gelesen: 13875
# 51
Einschrebebrief, Superlangformat, gelaufen 1972 von Campo Bom nach Berlin
Ich habe leider keinen Südamerika-Katalog und kann die Marken der Frankatur daher nicht näher bezeichnen.
Gruß
Bernd
Ich habe leider keinen Südamerika-Katalog und kann die Marken der Frankatur daher nicht näher bezeichnen.
Gruß
Bernd
Am: 26.08.2024 19:39:11
Gelesen: 11506
# 52
Hallo Sammlerfreunde,
Charge Brief vom 21.10.1912 von E. de Segadas Vianna aus Rio de Janeiro in Brasilien, spediert an Lucius Hüttinger in Nürnberg, dort kam der Brief am 9.11.1912 zur Ausgabe.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 200 Reis und eine Marke zu 500 Reis, gestempelt wurde mit Zweikreisstempel (hier könnte ich beim entziffern des Stempels Hilfe gebrauchen), sowie mit dem R Stempel, die Manualnummer 938 hat man in die Mitte des Briefes gedruckt.
Auf der Rückseite der Einkreisstempel von Nürnberg 2 B.Z. (Briefzustellung) und dem Briefträgerstempel XVI, ein Briefträgerstempel mit römischen Ziffern war mir neu.
Gruß Rainer

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Pfennigzeit (1876-1920) eingehende Post"]

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Pfennigzeit (1876-1920) eingehende Post"]
Am: 27.08.2024 21:41:59
Gelesen: 11457
# 53
Etwas Aktuelles aus meinem Fundus:
In Brasilien wurden ebenfalls eine Marke zu "200 Jahre deutsche Einwanderung in Brasilien" (Ausgabe: 24.05.2024) herausgegeben (vgl. Deutsche Marke der Ausgabe vom 06.06.2024). Hier auf einem Beleg vom 21.06.2024 aus Rio de Janeiro.
Am: 01.10.2024 08:40:19
Gelesen: 11066
# 54
Wollte die "Briefruine" wegen des abgeschnittenen Eckes schon entsorgen aber wegen der sauber abgeschlagenen Stempel hebe ich sie doch auf. R-Brief vom 23.12.1891 von Rio de Janeiro nach Ronneburg in Sachsen Anhalt, dort Ankunft am 17.01.1892. Wie schon erwähnt wurde links unten die Ecke abgeschnitten, vielleicht war dort eine weitere Marke oder nur der Absender. Vermerk in rot Via Lisboa (Lissabon). Frankiert wurde mit 100 Reis Michel Nr. 97. Inhalt eine Karte mit Neujahrswünschen.



Schönen Gruß
Sepp



Schönen Gruß
Sepp
Am: 19.01.2025 11:29:48
Gelesen: 10376
# 55
Liebe Sammlerfreunde,
ich habe einen Teil einer "Paketkarte" aus Curitiba der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Parana nach Leipzig über Hamburg bekommen. Das drei Kilo schwere Paket wurde in Leipzig auch zollamtlich behandelt (siehe Dienstsiegel vorderseitig).
Auf der Rückseite sind der Transit am 03.01.1934 über Hamburg und die Ausgabe am 04.01.1934 über die Leipziger Postämter C 1 und C 10 dokumentiert. Zur brasilianischen Frankatur kann ich nichts sagen (nicht mein klassisches Sammelgebiet). Ich gehe mal davon aus, das der fehlende linke Teil des Formulars für den Absender bestimmt war.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 01.05.2025 13:54:43
Gelesen: 9171
# 56
Hallo Sammlerfreunde,
Postkarte vom 26.11.1910 aus Brasilien, spediert an Herrn Dr.Eduard Steidle, Kriegsgerichtsrat in München.
Die Karte wurde in Stenographie verfasst, ob es hier um wichtige Themen ging keine Ahnung.
Für das Franko nahm man eine Marke zu 100 Reis leider wurde nicht sehr sauber gestempelt, dadurch kann man den Abgangsort nicht bestimmen, zur Ausgabe wurde der Briefträgerstempel Sch.42 abgeschlagen und es wurde der 22.XII als Präsentationsvermerk notiert.
Die Vorderseite der Postkarte zeigt uns den Konversationssalon des Schiffes der Hamburg Südamerikanischen Dampfschifffahrts-Gesellschaft Hamburg.
Gruß Rainer

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Pfennigzeit (1876-1920) eingehende Post"]

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Pfennigzeit (1876-1920) eingehende Post"]
Am: 13.06.2025 16:33:13
Gelesen: 8268
# 57
Hallo zusammen,
ein Einschreiben vom 9.4.2002 aus SANTA CECILIA / - SÃO PAULO - SPM -, im AFS mit der Maschinenkennung M 72682. Das Werbeklischee mit der Angabe DH kann ich nicht deuten. Neben dem Versandhinweis PRIORITARIO / PRIORITY wird das Einschreiblabel mit dem Tagesstempel versehen. Der rückseitig angegebene handschriftliche Absender lässt vermuten, dass es sich hier wohl um einen Postfreistempel handelt. Wie üblich hat das ausländische Einschreiben bei Weiterleitung einen zusätzlichen Aufkleber der Deutschen Post erhalten.

Santa Cecilia ist ein Bezirk im Zentrum der Stadt São Paulo. Es umfasst die Stadtteile Campos Elísios, Santa Cecília und Várzea da Barra Funda.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin

Santa Cecilia ist ein Bezirk im Zentrum der Stadt São Paulo. Es umfasst die Stadtteile Campos Elísios, Santa Cecília und Várzea da Barra Funda.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Am: 13.06.2025 17:21:42
Gelesen: 8265
# 58
@ epem7081 [#57]
Hallo Edwin,
D.H. ist eine Abkürzung für "Depois da Hora" ("Nach der Stunde"). siehe den Beitrag [#47].
Schönen Gruß
Sepp
Am: 16.06.2025 09:05:01
Gelesen: 8091
# 59
@ Briefuhu [#58]
Hallo Sepp,
herzlichen Dank für Deine (erneute) Aufklärung der Stempelabkürzung. Mir war gar nicht mehr bewusst, dass Du kurz nach meinem Einstieg 2019 mit Beiträgen in die Stempeldatenbank die gleiche Frage schon sehr ausführlich beantwortet hattest. [1]
Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
[1] ttps://http://www.philaseiten.de/beitrag/208484
Am: 06.07.2025 14:42:16
Gelesen: 7600
# 60
Brasilien Flugunfall
Dieser am 1.7. 1937 (Hab. 555) beförderte Brief wäre nichts Besonderes, wäre nicht auf seiner Rückseite Folgendes notiert: Diesen Brief habe ich erst im Oktober erhalten, er ist scheinbar beim Flugunglück ins Wasser bekommt (!), war ziemlich (?) blau gefärbt. Der Literatur zufolge (Haberer, Hormann) ist der Transatlantikflug ohne Zwischenfall verlaufen. Also muss das Unglück bei einem innerbrasilianischen Flug geschehen sein. Da der Brief erst Monate später zugestellt wurde, ist zu vermuten, das es auf schwer zugänglichen Gebiet war. Ist darüber etwas bekannt?


Am: 13.07.2025 18:15:08
Gelesen: 7342
# 61
Brasilien Erstflug

Dieser Brief aus dem Jahr 1930 hat im Kästchen links unten folgenden Text: PRIMEIRA MALA AEREA TRANSATLANTICA BRASIL-EUROPA . Eine Atlantiküberquerung durch Flugpost kann das nicht meinen. Ich vermute eher einen innerbrasilianischen Zubringerflug zum Schiff. Aber wie ging es in Europa weiter? Wer weiß darüber etwas?
Die rechts verklebte Mi. 288 ist nicht häufig.

Dieser Brief aus dem Jahr 1930 hat im Kästchen links unten folgenden Text: PRIMEIRA MALA AEREA TRANSATLANTICA BRASIL-EUROPA . Eine Atlantiküberquerung durch Flugpost kann das nicht meinen. Ich vermute eher einen innerbrasilianischen Zubringerflug zum Schiff. Aber wie ging es in Europa weiter? Wer weiß darüber etwas?
Die rechts verklebte Mi. 288 ist nicht häufig.
Am: 14.07.2025 12:14:39
Gelesen: 7245
# 62
@ sentawau [#61]
Der gezeigte Luftpostbrief wurde von der französischen Fluggesellschaft Compagnie Générale Aéropostale auf der Anfang März 1928 eröffneten Luftpostlinie Toulouse – Buenos Aires befördert. Da der Fluggesellschaft zunächst noch kein geeignetes Flugzeug zur Verfügung stand, wurde die Seestrecke über den Südatlantik zwischen Dakar/Senegal und Natal/Nordbrasilien zunächst mit eigenen Schnellbooten (Avisos) überquert.
Zum Hintergrund des Zudrucks PRIMEIRA MALA AEREA TRANSATLANTICA BRASIL-EUROPA auf dem Luftpostumschlag:
Am 12./13.05.1930 führte die Aéropostale mit einem Wasserflugzteug des Typs Latécoère 28 F-AJNQ einen Versuchsflug auf der Strecke Dakar-Natal über den Südatlantik aus, bei dem auch Post befördert wurde. Der Rückflug auf der Strecke Natal-Dakar war für den 8../9. 06.1930 geplant. Für die auf dem geplanten Rückflug beförderte Luftpost war der von der Fluggesellschaft hergestellte Luftpostumschlag mit dem Zudruck bestimmt. Mit dem Zudruck war damit sehr wohl eine Atlantiküberquerung mit Luftpost gemeint. Allerdings fand der für den 8./9.06.1930 geplante Rückflug auf der Strecke Natal-Dakar aus technischen Gründen nicht statt, so dass die für den ersten Rückflug vorgesehene Luftpost auf der Seestrecke wieder mit dem Schiff befördert wurde und am 18.06.1930 in Paris eintraf. Ab Paris erfolgte die Weiterbeförderung der nach Deutschland adressierten Luftpost entweder auf dem Landweg oder mit Luftpost.
Quellennachweis:
Gerard Collot/Allain Cornu, La Ligne Mermoz Histoire Aérophilatélique 1918 – 1940, 1. Aufl. Paris 1992; 2. Aufl. In Planung für 2026
MfG Wolfgang
Am: 30.07.2025 10:08:11
Gelesen: 7454
# 63
Hallo Christel,
das ist aber eine erfreuliche und erfreulich schnelle Rückmeldung, vielen Dank.
Ich kann den ganzen Beleg hier gerne zeigen (wollte erst nur die brasilianische Lizenz auf das Patent von Hubert Hamacher zeigen, über die glaube ich bisher nichts bekannt ist).
Voilà!
Mail schicke ich gerne nach.
Schöne Grüsse
postfisch
Am: 07.08.2025 22:27:58
Gelesen: 6735
# 64
@ Reini46 [#38]
Hallo Reini!
Es sind einige Werke zu Custos online downloadbar. Dort werden die Verwendung der 4-Augen-Portokontrolle und die neuartigen Apparate nach Patent Hamacher Duisburg von 1911 behandelt.
Ich bin überhaupt kein Experte, gehe aber davon aus, dass die Firma Hamacher für andere Länder Lizenzen erteilte oder die Geräte über Büromaschinen-Handelsfirmen (siehe Inserat) vertrieb.
Hier meine drei Nachschlagewerke:
1) Horst Müller im Wittener Briefmarken-Bote Nr. 38 von 2010. Der Beschrieb und den kleinen Katalog gibts hier als Download:
https://philaforum.com/forum/thread/16086-custos-portokontroll/?postID=181380&highlight=custos#post181380
2) Perfins Schweiz und die Portokontroll-System, Exponat Ruedi Brand, ab Seite 15:
https://www.philatelisten-burgdorf.ch/images/Sammlungen/Exponat%20R.%20Brand%20V1.pdf
3) Infla-Berichte, Infla Berlin, Nr. 118 vom Juni 1980 – ab Seite 14:
https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Berichte/GF/118.pdf?m=1601036495&
4) Im Katalog «Schweizer Perfins Katalog» von Martin Baer werden ebenfalls Custos-Verwendungen aufgeführt (Nachträge):
https://www.mbtaxcards.ch/de/chperfinskatalog.php
Perfins (Firmenlochungen), Custos-Portokontrollstempel und später Frankiermaschinen sowie natürlich Schweizer Privatganzsachen (aufgedruckte Wertzeichen) hängen ja eng zusammen. Der Schweizerische Ganzsachen-Sammler-Verein hat auf seiner Website eine phantastische Online-Liste von Privatganzsachen (angelehnt an das Handbuch der Schweizer Privatganzsachen, Albrik Wiederkehr, 2022) und anderem mehr:
https://www.ganzsachen.ch/seiten/PrivatGsKantoneSektorenLinkseite.html
Gerne komme ich noch dem Wunsch nach, den zweiten Brasilien-Beleg zu zeigen:
Und das erwähnte Inserat von 1923 aus dem Hannoverschen Kurier.
Wir freuen uns auf neue Custos!
Grüsse
postfisch
[Beiträge [#63] und [#64] redaktionell kopiert aus dem sehr interessanten Thema "Custos Portokontrolle!]
Und das erwähnte Inserat von 1923 aus dem Hannoverschen Kurier.
Wir freuen uns auf neue Custos!
Grüsse
postfisch
[Beiträge [#63] und [#64] redaktionell kopiert aus dem sehr interessanten Thema "Custos Portokontrolle!]
Am: 25.08.2025 16:51:45
Gelesen: 6455
# 65
@ saintex [#62]
Brasilien LATI
Wegen seiner Lage im äußersten Osten Südamerikas war das brasilianische Natal die Nahtstelle zwischen dem Luftpostverkehr mit Europa einerseits und den Staaten Südamerikas anderseits. Condor und LATI beherrschten die Routen über den Atlantik. Die Zubringerflüge zu den verschiedenen Destinationen besorgten ab Natal einheimische Fluggesellschaften, von denen manche mit deutschem Kapital und/oder deutschem Personal arbeiteten. Nachfolgend will ich Briefe zeigen, die nach Beginn des 2. Weltkriegs von der LATI über den Atlantik nach und von Brasilien geflogen wurden.
Ich beginne mit der Ost-Westrichtung. Da alle Briefe ohnehin über Brasilien gingen, zeige ich welche mit anderen Destinationen, zwei nach Argentinien und zwei nach Chile. Alle wurden 1941, dem letzten Jahr der LATI, im sog. Großdeutschen Reich aufgegeben und von der deutschen Zensur geöffnet, was während des Krieges Vorschrift war.




Am: 25.08.2025 16:57:49
Gelesen: 6454
# 66
@ sentawau [#65]
Brasilien LATI
Diese Briefe wurden durch die LATI von Brasilien nach Großdeutschland befördert. Auch sie tragen rückseitig die Merkmale der deutschen Zensur. Zwei stammen aus 1940, einer aus 1941. Besonders interessant ist der von der Konkurrenzlinie PanAm stammende, aber umgewidmete und maschinell frankierte Umschlag.


Am: 31.08.2025 13:55:18
Gelesen: 6305
# 67
LATI Brasilien – Deutschland 1941 doppelt zensiert
1941 war das letzte Flugjahr der LATI auf der Südatlantikroute. Die USA war zwar noch nicht Kriegsteilnehmer, sympathisierte aber offen mit den Alliierten. !942 drängte sie die brasilianische Regierung zur Kriegserklärung und zuvor schon zum Schikanieren der aus dem faschistischen Italien kommenden und auf der Lufthansa-Linie fliegende LATI. Als Ersatz stand die PanAm bereit. Das entsprach auch der Monroe-Doktrin „Amerika den [Nord]Amerikanern [und ihren Konzernen]".
Die brasilianische Zensur geht auf diesen Druck zurück, die deutsche war während des Krieges Vorschrift.


Am: 02.09.2025 17:29:17
Gelesen: 6198
# 68
Hallo zusammen,
einen Brief, der aus Warschau, dem Generalgouvernement, nach Brasilien verschickt wurde, kann ich zu diesem Thema zeigen. Abgestempelt mit einem polnischen Handrollstempel am 28. II. 40 erreichte der Brief fast einen Monat später sein Ziel in Brasilien. Dieser weiterverwendete Handrollstempel der polnischen Post ist bislang der einzig bekannte, Rollstempel deutsche Bauart tauchen erst Ende 1941 im GG auf. Bis auf 2 Groschen zu viel stimmt das Porto bei diesem Brief.
Viele Grüße
Jürgen
Viele Grüße
Jürgen
Am: 08.09.2025 17:52:12
Gelesen: 5976
# 69
@ sentawau [#2]
Postflüge Südamerika – Europa
Nachdem ich Luftpostbriefe gezeigt habe, die in Ost-West-Richtung befördert wurden, zeigen ich zwei schöne Briefe, die die Air France von Brasilien in die Schweiz transportierte.
Der erste Brief war eingeschrieben und wurde 1935 in 10 Tagen von Sao Paulo nach Luzern geflogen und dort ankunftsgestempelt. Frankiert ist er mit Mi. 320,321 und 337. Luftpostbriefe aus Südamerika sind sehr oft bunt frankiert, nicht aus Sammlerinteresse, sondern wegen der ständigen Geldentwertung. Dahinter standen amerikanische Konzerne, die die Staaten als ihre Kolonien betrachteten.
Der zweite Brief flog von Sao Paulo 1937 nach Petit-Lancy bei Genf. Es handelt sich um den typischen Air France-Umschlag mit rückseitigen Firmensignet und einem schwer lesbaren französischen Flughafen-Durchgangsstempel. Beförderungszeit 5 Tage. Die beiden schwarzen Balken links oben signalisierten, dass die Luftpostgebühr nur für den Inlandflug galt.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Air France Belege auf der Transatlantikroute"]

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Air France Belege auf der Transatlantikroute"]
Am: 10.09.2025 10:41:33
Gelesen: 5901
# 70
Hallo,
aus Sao Paulo in Brasilien ein Luftpost-Brief vom 15.03.1950 nach Rapperswil in der Schweiz.
Hier wirbt man mit dem gesamten Kuvert für den Kaffee.

Gruß
Manne
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alle Welt (ohne Deutsches Reich): Bebilderte Werbung auf Postbelegen"]

Gruß
Manne
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alle Welt (ohne Deutsches Reich): Bebilderte Werbung auf Postbelegen"]
Am: 11.04.2026 15:53:22
Gelesen: 16418
# 71
@ Bessie
auf Luftpost aus Brasilien 1931
Abs.: Deutsch-brasilianische Bank.
Am: 17.04.2026 11:15:19
Gelesen: 11977
# 72
Zwei weitere „Belege“ aus Brasilien. Sie datieren 10 Jahre später, aus1941.
Weil Hitler inzwischen den Zweiten Weltkrieg losgetreten hatte, konnte sich seine Lufthansa auf ihrer Südatlantikroute nicht mehr blicken lassen. Sie wurde an die Gesellschaft LATI des faschistischen Italien abgetreten, die sie bis Mussolinies Kriegseintritt im Dezember 1941 bediente. Die nur scheinbar neutralen USA versuchten, die Italiener/Deutschen schon vorher aus Südamerika zu verdrängen und durch ihre konkurrierende PanAm zu ersetzen, um so die Staaten Südamerikas auch im Luftverkehr in Abhängigkeit zu bringen. Doch es gab Widerstand, wofür der umgeänderte Firmenumschlag ein Beispiel ist. Auch der andere Umschlag hätte von der PanAm statt über Rom über Lissabon befördert werden können (und wahrscheinlich schneller!), aber der Absender blieb der LATI treu. Die Entscheidung für die LATI war zugleich eine politische Entscheidung!
Noch eine rein philatelistische Bemerkung: ich glaube inzwischen, dass beide Freistempler postamtlich sind.
Zwei weitere „Belege“ aus Brasilien. Sie datieren 10 Jahre später, aus1941. Weil Hitler inzwischen den Zweiten Weltkrieg losgetreten hatte, konnte sich seine Lufthansa auf ihrer Südatlantikroute nicht mehr blicken lassen. Sie wurde an die Gesellschaft LATI des faschistischen Italien abgetreten, die sie bis Mussolinies Kriegseintritt im Dezember 1941 bediente. Die nur scheinbar neutralen USA versuchten, die Italiener/Deutschen schon vorher aus Südamerika zu verdrängen und durch ihre konkurrierende PanAm zu ersetzen, um so die Staaten Südamerikas auch im Luftverkehr in Abhängigkeit zu bringen. Doch es gab Widerstand, wofür der umgeänderte Firmenumschlag ein Beispiel ist. Auch der andere Umschlag hätte von der PanAm statt über Rom über Lissabon befördert werden können (und wahrscheinlich schneller!), aber der Absender blieb der LATI treu. Die Entscheidung für die LATI war zugleich eine politische Entscheidung!
Noch eine rein philatelistische Bemerkung: ich glaube inzwischen, dass beide Freistempler postamtlich sind.

[Beiträge [#71] und [#72] redaktionell kopiert aus dem Thema "Absenderfreistempel: Echt gelaufene Belege"]

[Beiträge [#71] und [#72] redaktionell kopiert aus dem Thema "Absenderfreistempel: Echt gelaufene Belege"]