Briefmarken Atteste

Thema:

Gambia Echt gelaufene Belege

merkuria Am: 11.09.2016 10:15:42 Gelesen: 13218 # 1
Am 18. Februar 1965 verausgabte die Post von Gambia eine Sonderausgabe anlässlich der Unabhängigkeitserklärung des Landes (Mi Nr. 201-203). Gezeigt wird die Nationalflagge. Brief von Bathurst/Gambia nach Dakar/Senegal, Aufgabe Mai 1965 Grüsse aus der Schweiz Jacques [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv: Die Nationalflaggen der Welt"]
Cantus Am: 28.10.2016 01:27:08 Gelesen: 13089 # 2
Ein Brief, gesendet am 25.9.1989 von Banjul, der Hauptstadt von Gambia, über Bonn nach Bad Honnef. Mi. 875 Viele Grüße Ingo
DL8AAM Am: 03.11.2016 18:26:53 Gelesen: 13049 # 3
Schmetterling Amphicallia tigris aus Gambia Ansichtskarte (Edition 'The Gambia Authentic') nach Deutschland, frankiert mit einer Schmetterlingsbriefmarke ("Amphicalia tigris") zu 4 Dalasi von 2003. Entwertet per Handstempel PO (ST OFFICE?) BAKAU am 21.02.2003. Nach meiner Interpretation handelt es sich bei der Titulierung dieses putzigen Falters auf der Briefmarke um einen satten Schreibfehler? Dort steht eindeutig Amphicalia, statt korrekt Amphicallia, d.h. mit Doppel-l, oder? Oder wurde auf der systematischen Taxonomie-Seite [1] ein Fehler gemacht? Es wird dort immer von Amphicallia gesprochen, bis auf eine einzige Nennung als Amphica lia thelwalli tigris, als Unterart der Amphica llia thelwalli; was nach meinem Verständnis aber keinen Sinn macht. Und diesen Tippfehler hat der Briefmarkendesigner dann dort abgeschrieben? Interessanterweise ist diese Art überhaupt nicht in Gambia heimisch, sondern nur auf der anderen Seite Afrikas, in Ost- bzw. Südostafrika [1]. Eine ältere Marke, ebenfalls aus Gambia, aus dem Jahr 1991 zeigt übrigens die korrekte Beschriftung Amphicallia tigris [2]. Ich bin mir deshalb ziemlich sicher, dass unsere Amphicallia tigri hier ein Beispiel eines echten "Fehlers auf Briefmarken" ist!? Ist dieser bekannt? Gruß Thomas [1] http://ftp.funet.fi/index/Tree_of_life/insecta/lepidoptera/ditrysia/noctuoidea/arctiidae/arctiinae/amphicallia/ [2] http://www.bio-nica.info/EntoFilatelia/Gambia.pdf [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Schmetterlinge"]
fogerty Am: 03.11.2016 21:32:34 Gelesen: 13028 # 4
Ansichtskarte aus Bathurst/Gambia nach Meran,wunderschön abgeschlagener Stempel vom 15.1.1971. Grüße Ivo
Michael Mallien Am: 16.05.2018 21:51:35 Gelesen: 11232 # 5
Brief vom 3.7.1986 von Banjul nach Mannheim, frei gemacht mit der MiNr. 637 zu einem Dalasy. Ob der Adresszusatz (Via U.K.) etwas bewirkt hat? Dem Beleg kann man nichts dazu entnehmen. Viele Grüße Michael
Baber Am: 17.05.2018 17:45:03 Gelesen: 11185 # 6
Nach der Unabhängigkeit Gambia's 1965 wurde die Hauptstadt Bathurst in Banjul umbenannt. Ich habe bis heute nicht herausbringen können, ob der Aufdruck "City of Bathurst renamed Banjul" privat oder postalisch war. Brief gelaufen 18.5.1973 Gruß Baber
Baber Am: 17.05.2018 17:47:09 Gelesen: 11180 # 7
Sonderausgabe zum 10. Jahrestag der Unabhängigkeit Einschreibebrief vom 19. Mai 1975 Gruß Baber
Baber Am: 17.05.2018 17:57:07 Gelesen: 11175 # 8
Poststempel vom Internationalen Flughafen von Banjul, der YUNDUM Airport genannt wird. Brief 27.10.1967, mit 2/6 wäre er für einen Einschreibebrief portogerecht frankiert gewesen.
Michael Mallien Am: 20.03.2019 20:10:07 Gelesen: 10240 # 9
In der Zeit als Kronkolonie erschien am 12.5.1937 eine Ausgabe zur Krönung König George IV. und der Königin Elisabeth (MiNrn. 120-22). Hier ein zwar philatelistisch beeinflusstes, aber dennoch echt gelaufenes Einschreiben vom 24.11.1937 nach London. Die Freimachung mit der kompletten Krönungsausgabe beläuft sich auf 5 1/2 Pence.

Handschriftlicher R-Vermerk und Stempel REGISTERED / 24 NOV 37 / G.P.O. GAMBIA vorderseitig
Die Ankunft in Großbritannien ist dokumentiert durch den rückseitigen Stempel REGISTERED / 11 DE 37 / PLYMOUTH DEVON



Viele Grüße
Michael
Baber Am: 19.12.2021 12:00:54 Gelesen: 6631 # 10
@ 10Parale Dieser Brief vom 18.3.1973 hat noch den Poststempel Bathurst und den Nebenstempel "CITY OF BATHURST RENAMED BANJUL". Ich konnte bis heute nicht herausbringen, ob das ein privater Nebenstempel oder ein offizieller der Post war. Anfragen bei Postamt in Banjul und bei britischen Westafrika-Sammlern blieben unbeantwortet. Gruß Bernd [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Hauptstädte der Welt"]
DL8AAM Am: 12.02.2024 21:12:23 Gelesen: 3789 # 11
@ DL8AAM [#3] Entwertet per Handstempel PO (ST OFFICE?) BAKAU am 21.02.2003. Nachdem eine weitere unserer Karten ihren Weg zurück zu uns gefunden hat, kann ich das bestätigen. ;-) Ansichtskarte (Edition 'The Gambia Authentic') aus Gambia nach Deutschland, frankiert zu 4 Dalasi (Serie Schmetterlinge - Amphicallia tigris, 2003; Michel #4885) und entwertet per Handstempel POST OFFICE BAKAU vom 21.02.03. Wie bereits ausgeführt, vermute ich hier einen Schreibfehler auf der Briefmarke. Dort steht als Bezeichnung des Schmetterlings Amphicalia tigris, wobei der korrekte Name dieses Genus Amphicallia, d.h. mit zwei L, sein müsste [1]. Beste Grüße Thomas [1] https://en.wikipedia.org/wiki/Amphicallia
Michael Mallien Am: 03.01.2025 14:32:38 Gelesen: 2906 # 12
PRINTED MATTER (Drucksache) aus Banjul vom 25.8.1980 nach Cardiff, Wales, frei gemacht mit 27 Bututs. Viele Grüße Michael
Briefuhu Am: 07.06.2025 11:35:12 Gelesen: 2348 # 13
Luftpostbrief vom 24.01.2002 von Banjuk nach Chettenham/England, frankiert mit 3 Dalasi Michel Nr. 2198 James Dean. Schönen Gruß Sepp
Regis Am: 07.06.2025 16:48:39 Gelesen: 2324 # 14
Ab Dezember 1941 wurde Afrika von Pan American Airways als LATI-Ersatz angeflogen. Strecke: F.A.M. 22 Miami - Leopoldville. The Gambia wurde im Januar mit den Rückflügen 2 und 3 Leopoldville - Lagos - Bathurst angeschlossen. Gebühr Brief 3 Pence Luftpostzuschlag / 15 Gramm 3 Shilling 3 Pence Ankunft Miami 8. Januar 1942 Etappe Bathurst - San Juan, Puerto Rico wurde erst bei Flug 3 beflogen Ankunft 14. Januar 1942 Alles Gute Regis
JanClauss Am: 07.06.2025 23:50:45 Gelesen: 2298 # 15
Hier noch ein schöner viktorianischer Gambia-Klassiker. Dass er "philatelic" ist, wusste ich bereits bei der Gebotsabgabe bei Corinphila. Denn das sieht man schon an der Anschrift Paul Kiderlen, Ulm. Dass aber sogar die Anschrift in Schreibschrift "vorgedruckt" war, hätte ich mir nicht träumen lassen. Trotzdem war dieses Prachtstück - wie immer bei Corinphila - nicht für´n Appel & Ei zu bekommen: Ausruf 120, Zuschlag 180, Gesamtkosten 244 € (wobei der SFr. mehr oder minder dem €uro gleichkommt). Was tut man nicht alles für eine optisch extrem schöne Siebenfarbenfrankatur- auch wenn sie hoffnungslos überfrankiert dasteht? Übrigens sind alle sogenannten Bickel-, Blatter-, Kiderlen- oder Sieger-Briefe im technischen Sinne echt: Sie sind sämtlich gelaufen, mit Lauf- und Ankunftsbelegstempeln. Aber sie sind damit noch lange nicht "Bedarf". Eine britische Quelle (siehe Abbildung) sagt, dass Kiderlen bis zu 500 "Schmuckbriefe" pro Tag (!) aufgegeben haben soll. Von Togo habe ich einen (teuren, zu 100 €, mit calligraphischer Adressierung), den ich identisch, ebenfalls calligraphisch wunderschön, erneut in einem Auktionskatalog für 100 € ausgerufen sah - von wegen: Jeder Beleg ist ja eigentlich ein Unikat!
Fridolino Am: 01.01.2026 12:24:08 Gelesen: 1283 # 16
Beim Aufräumen gefunden: Expeditionskarte von der Rallye Dresden-Dakar-Banjul Frankatur sind 2 Schmetterlingsmarken Gruß Fridolino