Thema:
Ortswerbestempel Deutschland bis 1945
Sonderstempel würdigen ein besonderes Ereignis, Ortswerbestempel preisen die besonderen Vorzüge des jeweils einzelnen Ortes. Zum Start einen Ortswerbestempel vom 15.5.1937 mit der Inschrift "FREYBURG (UNSTRUT) / Die Stadt Turnvater Jahns".

Viele Grüße
Ingo
"HOCHHEIM (MAIN) / die schöne und berühmte Weinstadt, weltbekannt auch durch ihren Sekt"
@ Cantus [#1]
Sonderstempel würdigen ein besonderes Ereignis, Ortswerbestempel preisen die besonderen Vorzüge des jeweils einzelnen Ortes.
Das ist eine etwas unglücklich gewählte Differenzierung. So wie dieser thread angelegt ist, sind Ortswerbestempel eine Untermenge der (allgemeinen) Sonderstempel und im umfassenden thread "Deutsches Reich: Sonderstempel bis zum 22. Mai 1949" enthalten. Eine andere Untermenge wären die von dir zur Abgrenzung angesprochenen Gelegenheitsstempel.
Willst du jetzt den thread "Deutsches Reich: Sonderstempel bis zum 22. Mai 1949" aufteilen und den bestehenden thread für Gelegenheitsstempel weiterführen? Dann sollte auch die Bezeichnung geändert werden.
mit bestem Gruß
stampmix
@ stampmix [#3]
Hallo stampmix,
da hast Du etwas durcheinander bekommen!
Gelegenheitsstempel sind alle Sonder- und Werbestempel.
Es macht also durchaus Sinn, daß mein Vornamensvetter neben dem Thread "Deutsches Reich: Sonderstempel bis zum 22. Mai 1949" nun auch einen Thread "Ortswerbestempel aus Deutschland bis 1945" eröffnet hat.
Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
@ ginonadgolm [#4]
Gut, daß wir darüber gesprochen haben. Ich hatte das genau andersrum abgespeichert.
Also hier jetzt ein Ortswerbestempel vom 20.11.1938:
Bad Salzungen d / Thüringen / Sole-Moor / für Atmungskranke / Gicht-Rheuma-Herz / Nerven

mit bestem Gruß
stampmix
Maulbronn, eine Stadt im Enzkreis in Baden-Württemberg, wirbt am 4.8.1932 mit einem kleinen Reim:
Perle der Klöster, Elfinger Wein,
Seen und Wälder laden dich ein.

Viele Grüße
Ingo
Hallo, von mir heute ein Beleg aus meinem Radfahrer-Exponat:

Briefstempel: Gen(esenden) Ers(atz) Abt(eilung) 5 / Radf.(ahrer) Ers.(atz) Schw.(adron) 207
Die Produktion des Schimmelkäses „Stolper Junge” wurde im Jahre 1925 im Stolper Milchbetrieb aufgenommen. Sie brachte der Stadt nicht nur Einnahmen sondern auch Ruhm ein.
Das Logo des „Stolper Jungen” hat sich seit dem Produktionsbeginn nicht verändert. Auf einem blauen Etikett wurde ein wandernder Junge in einem roten Gehrock und einer roten Baskenmütze abgebildet. In der rechten Hand hält er einen langen Gehstock und in der linken einen runden Käselaib, auf dem dasselbe Bild dargestellt wurde. Im Hintergrund sieht man etwas verwischte Silhouette der Stolper historischen Architektur-objekte. Der Junge, der die Mauern der Stadt an der Stolpe verlässt, wird eindeutig mit einem Wanderer assoziiert, der das Produkt aus Słupsk /Stolp in die Welt trägt und den Export des vorzüglichen Käses symbolisiert.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo, auch am Sonntag ein Stempelfund aus dem Net:

Zeitungssache, die Gebühr von 10 Pfennig (MiNr 518) entwertet am 18.2.1936 mit dem Stempel von
EINBECK Die schöne alte Hansestadt
Wünsche einen schönen Sonntag
Werner
@ HWS-NRW [#8]
Hallo Werner,
durch Zufall hatte ich fast zeitgleich einen identischen Stempel von Einbeck hier für's Zeigen vorbereitet, allerdings mit dem Schwergewicht auf dem Stempel und nicht - so wie bei dir - auf dem gesamten Beleg. Da meine Stempelabbildung sauberer zu erkennen ist, wiederhole ich den von dir gezeigten Stempel von Einbeck nun in angemessener Größe.

Poststempel vom 22.2.1936
Viele Grüße
Ingo
Heute etwas Anderes. Marienberg im Westerwald preist sich als Höhenluftkurort an.

Viele Grüße
Ingo
Seinen Namen verdankt der Ort, der 1406 erstmals urkundlich erwähnt wurde, dem Abbau von Eisenerz „Schmiede auf dem Feld”.

Heute prägen der Tourismus und das Handwerk das gewerbliche Profil des Ortes.
MfG Jürgen -wajdz-
Es wird Zeit, hier wieder einmal etwas zu zeigen. Also machen wir eine kleine Rundreise durch Deutschland.
Fallersleben ist ein Stadtteil von Wolfsburg in Niedersachsen, der am Bach Mühlenriede liegt. Bevor das mehr als 1060 Jahre alte Fallersleben im Zuge der Gebietsreform 1972 in die Stadt Wolfsburg eingegliedert wurde, war es eine Stadt im Landkreis Gifhorn. Die Stadtrechte wurden 1929 verliehen [1].

Stempel vom 29.5.1934
Bad
Frankenhausen/Kyffhäuser ist eine Kur- und Erholungsstadt im thüringischen Kyffhäuserkreis. Die Kleinstadt hat etwa 8.700 Einwohner [2].

Stempel vom 7.4.1928
Frauenstein ist eine Kleinstadt im Süden des sächsischen Landkreises Mittelsachsen [3].

Stempel vom 21.10.1937
Freital ist eine Große Kreisstadt in der Mitte des Freistaates Sachsen, etwa neun Kilometer südwestlich vom Zentrum der Landeshauptstadt und angrenzend an Dresden. Sie ist nach der Einwohnerzahl die größte Stadt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und nach der Landeshauptstadt die zweitgrößte Stadt im Ballungsraum Dresden [4].

Stempel vom 20.7.1926
Frýdlant (deutsch
Friedland in Böhmen) ist eine Stadt in Tschechien. Sie gehört zum nordböhmischen Okres Liberec und liegt im Isergebirgsvorland (Frýdlantská pahorkatina) an der Einmündung der Řasnice (Rasnitz) in die Smědá (Wittig) [5].

Stempel vom 8.5.1939
Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Fallersleben
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Frankenhausen/Kyffh%C3%A4user
[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenstein_(Erzgebirge)
[4]
https://de.wikipedia.org/wiki/Freital
[5]
https://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BDdlant_v_%C4%8Cech%C3%A1ch
In den südöstlichen Ausläufern des Harzes befindet sich nahe dem Ort Rossla der Kyffhäuser, ein bewaldeter Höhenzug. Seine höchste Erhebung ist der Kulpenberg, auf dem seit den 1960er Jahren der Fernsehturm steht. Auf einem Bergvorsprung im Nordosten befinden sich die Ruinen der Reichsburg Kyffhausen, die Ende des 19. Jahrhunderts durch das Kyffhäuserdenkmal zu Ehren Kaiser Wilhelms I. ergänzt wurden [1].
Besuchern des Harzes oder dieser südlichen Region empfehle ich aussdrücklich den Besuch des Denkmals. denn es ist außerordentlich beeindruckend, und bereits von der unteren Plattform aus bietet sich bei schönem Wetter ein herrlicher Blick rundum über die Landschaft bis hin zum Hochharz. Allerdings ist der Besuch Personen mit Gehbehinderung nicht zu empfehlen, da man den Berg zu Fuß ersteigen muss und das Denkmal selber nur über eine Vielzahl von Stufen erreichbar ist.


Stempeldatum 2.9.1933
Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Kyffh%C3%A4userdenkmal
Ich biete einen Stempel von Heppenheim an der Bergstraße. Die Postkarte wurde mit drei Pfennig auffrankiert.
Gruß
Uwe
Von mir ein Stempelbeleg aus Neusatz über Bühl vom 14.12.1937.

Viele Grüße
Ingo
Ortswerbestempel kann ich auch einige zeigen.
Den Anfang mache ich mit Wegberg im Kreis Erkelenz.


Viele Grüße
Klaus
Einbecker Bier ist vielleicht Vielen bekannt, aber Einbeck selber? Die Stadt liegt abseits der großen Bundesstraßen und man muss schon wirklich dahin wollen, sonst leiten den Autofahrer große Bundesstraßen weiträumig an Einbeck vorbei.
Einbeck liegt im Einbeck-Markoldendorfer Becken unmittelbar südlich des Höhenzugs Hube (Fuchshöhlenberg 346,2 m ü. NN). Die nächstgelegenen Großstädte sind Göttingen im Süden (etwa 30 km) und Hildesheim im Norden (etwa 35 km). Der Harz beginnt etwa 20 Kilometer östlich der Stadtgrenze, der Solling etwa 15 km westlich und der kleinere Höhenzug Ahlsburg rund fünf Kilometer südwestlich [1].

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Einbeck
Heute habe ich den Werbestempel aus Wolfach im Schwarzwald.


Viele Grüße
Klaus
Hallo,
ein Werbestempel aus Bad Dürrheim vom 21.01.1943, hatte ich schon an anderer Stelle gezeigt.
Gruß
Manne
Nachstehend ein Werbestempel aus Bad Wilsnack.


Viele Grüße
Klaus
Weiter geht es mit dem Ortswerbestempel aus Wiederitzsch bei Leipzig.


Viele Grüße
Klaus
Heute habe ich einen Stempel aus Weitnau bei Kempten.


Viele Grüße
Klaus
Ortswerbestempel von Zwickau (Sachsen)


Drucksache von Zwickau am 12.03.1927 nach Nürnberg
Text:
Stempel Industriestadt mit Schule für Ingenieur-Ausbildung
Auf Blankobeleg ein Ortswerbestempel aus Warnsdorf, heute Varnsdorf in Tschechien.


Viele Grüße
Klaus
Heute 2 Abschläge ohne Beleg, Lößnitz im Erzgebirge und Neuruppin.

Viele Grüße
Klaus
Ich habe einen Stempel aus Seifhennersdorf in Sachsen / Kreis Görlitz,
"Ort für Herren und Knabenbekleidung"
Viele Grüße
Roman
Heute habe ich zwei Stempel aus Wunsiedel im Fichtelgebirge.


Viele Grüße
Klaus
Heute auch wieder 2 Werbestempel aus Oranienburg und Wolkenstein.


Viele Grüße
Klaus
Weiter geht es mit einem Werbestempel aus Warmensteinach im Fichtelgebirge.

Viele Grüße
Klaus
Heute habe ich einen Werbestempel aus Velden an der Vils.

Viele Grüße
Klaus
Hallo,
aus dem Höhenluftkurort Freudenstadt ein Werbestempel vom 06.01.1922.
Gruß
Manne
Beim Postamt Bad Bramstedt wurde dieser Webestempel verwendet.

Viele Grüße
Klaus
In Trostberg (Oberbayern) wurde dieser Werbestempel verwendet.

Viele Grüße
Klaus
Heute auf einem Blankobeleg der Werbestempel aus Tiefenbach im Allgäu.

Viele Grüße
Klaus
@ Cantus [#1]
Hallo Ingo,
der Verwendungszeitraum der Ortswerbestempel ist normalerweise recht lang.
Bei diesem Stempel aus Wasselnheim (Els.) ist es allerdings nur der Zeitraum von 1942 bis 1944.

Viele Grüße, Jürgen
Buttstädt wirbt mit seinen Pferdemärkten.


Viele Grüße
Klaus
@ becker04 [#36]
Hallo Klaus,
an anderer Stelle habe ich einen Abschlag des Ortswerbestempels von BUTTSTÄDT aus dem April 1950 gezeigt und geschrieben: Verwendet wurde dieser Stempel von 1939 bis 1942 sowie von 1946 bis 1951.' Diese Aussage ist offensichtlich nicht ganz richtig. Die Information stammt aus dem Bochmann-Katalog.
Viele Grüße
Jürgen
@ jahlert [#37]
Hallo Jürgen,
das mit der Verwendungszeit in den Büchern nehme ich nicht so eng. In den Datenbanken und Foren tauchen immer wieder neue Daten auf.
Weiter geht es mit einem Werbestempel aus Tailfingen in Württ.


wünsche noch einen schönen Sonntag
Klaus
Nochmals zurück in den Schwarzwald:
Ein Beleg aus dem klimatischen Höhenkurort Sankt Blasien vom 30. Mai 1928

Beste Grüße
Jürgen
Zum Schwarzwald möchte ich weiter machen mit Stempeln aus Wildbad und Sasbachwalden

Viele Grüße
Klaus
Zum Schwarzwald habe ich noch zwei Typen aus Badenweiler.
Werbung in Grotesk

Werbung in Fraktur

Viele Grüße
Klaus
Nochmal Schwarzwald, heute zwei Abschläge aus Calw.


Viele Grüße
Klaus
Der erstmal letzte Stempel aus dem Schwarzwald, Bad Griesbach.


Viele Grüße
Klaus
Hallo zusammen,
ein Stück Mittelalter im Virngrund:
ELLWANGEN (JAGST)

Dieser Werbestempel ist auch über das Kriegsende hinaus zur Anwendung gekommen. Mehr über dieses reizvolle Städtchen mit reicher Vergangenheit erfährt man natürlich bei wikipedia [1].
Ein Besuch lohnt sich meint
Edwin
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ellwangen_(Jagst)
Thalkirchdorf im Allgäu wirbt mit seiner Höhenlage.


Viele Grüße
Klaus
Sonneberg - am Südabhang des Thüringer Waldes - hat lange mit seinen Spielwaren geworben



und Neustadt - liegt auf der Landkarte gleich daneben - mit seinen Puppen.

Viele Grüße
Klaus
Dieser Ortswerbestempel stammt aus einer Stadt mit bewegter Geschichte.
Das heutige Inowrocław ist eine Stadt in Westpolen. Sie liegt an der Netze, etwa 200 km westlich von Warschau. Sie ist für ihre Sole bekannt. Die Stadt hieß von 1904 bis 1920 und von 1939 bis 1945 Hohensalza.
Näheres dazu kann man z.B. bei wikipedia oder bei der 'Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e. V.' nachlesen. "Nach dem Polenfeldzug kam Inowrocław am 11. September 1939 zum deutschen Militärbezirk Posen und wurde erneut in Hohensalza umbenannt."

HOHENSALZA, Sol- und Moorbad, Nerven • Rheuma • Atmungsorgane • Frauenleiden, abgebildet ist das Kurhaus, Verwendung von 1940 bis 1945
Der Brief vom 14. Juli 1942 wurde nach Posen befördert.
Beste Grüße
Jürgen
In fast jedem Haushalt zu finden, Porzellan aus Selb in Oberfranken.


Viele Grüße
Klaus
Schlüchtern ist die Geburtsstadt des Ulrich von Hutten.


Viele Grüße
Klaus
Schkeuditz und Mücheln warben mit Leistungen und Sachen die heute mehr oder weniger out sind, Pelzveredlung und Braunkohle.


Viele Grüße
Klaus
Satzung - heute ein Ortsteil von Marienberg - warb mit der Sommerfrische auf dem Hirtstein.


Viele Grüße
Klaus
Heute eine Werbung aus dem Chiemgau, Reit im Winkl.


Viele Grüße
Klaus
Rastenberg ist ein Kurort am Südrand der Finne - einem Höhenzug in Thüringen.


Viele Grüße
Klaus
Auch im Taunus kann man Wintersport betreiben, Reifenberg am Großen Feldberg war schon damals bestimmt ein guter Platz.


Viele Grüße
Klaus
Pirmasens war einmal die Schuhmetropole in Deutschland.

Bad Liebenwerda warb mit seinen Baumschulen. Hoffentlich ist das heute noch so, unsere Wälder können das gebrauchen.

Viele Grüße
Klaus
Bad Schwarzbach im Isergebirge ist immer noch ein Kurort, gehört seit 1945 zu Polen und ist ein Ortsteil von Swieradów-Zdrój.


Viele Grüße
Klaus
Dieser Ortswerbestempel von BAD SODEN wurde von 1923 bis 1935 verwendet.

'Heilt Katarrhe Asthma Herz' .. gute Besserung!
Viele Grüße
Jürgen
Immenstadt im Allgäu, Sommerfrische mit Alpseebad und Wintersport.


Viele Grüße
Klaus
Beim kleinen Segelboot kann man einen Unterschied erkennen, Burkhard.
In meinem Urtype-Bochmann-Katalog fehlt Deine Nr. 1 aus Ratzeburg.
Viele Grüße in den hohen Norden
Jürgen
Hallo Jürgen,
ja, exakt das ist es.
Das der erste Stempel in so einem Werk fehlt finde ich erstaunlich, zumal er nach einer Ruhepause ab September 1942 (Ersatz durch Typ 2; die Frakturschrift war bei den Nationalsozialisten ja plötzlich in Ungnade gefallen)im November 1945 wieder hervorgekramt und mindestens bis September 1949 eingesetzt wird (parallel zu Typ 3).

Herzliche Grüße
Burkhard
Offenbach am Main war einmal die Stadt des Leders und der Verarbeitung.


Viele Grüße
Klaus
@ mumpipuck [#63]
Hallo Burkhard,
nach Deinem Hinweis habe ich nochmals in den Bochmann-Katalog gesehen. Dort sind zwei Ortswerbestempel verzeichnet.
Ich hatte angenommen, dass Deine Nrn. 2 und 3 diese beiden unterschiedlichen Stempel sind. Es ist aber so, dass Deine Nr. 1 im Katalog verzeichnet ist. Es fehlt lediglich die Abbildung und ich muss mich daher korrigieren, sorry!
Herzliche Grüße
Jürgen
Schierke im Harz - heute ein Ortsteil von Wernigerode - ist immer noch ein Kurort und ein Wintersportplatz.


Viele Grüße
Klaus
Burghausen in Oberbayern hatte damals die größte Burg Deutschlands, 2009 wurde diese Burg ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen.


Viele Grüße
Klaus

Passend zur BPK mit Burghausen - MiNr. P 236 38-107-1-B1
(Bad) Brückenau in Unterfranken war und ist ein Heilbad, hier gab es nach Bochmann bis 1945 drei Werbestempel; 2 kann ich zeigen.


Viele Grüße
Klaus
Bad Elster im Vogtland war und ist ein Mineral- und Moorheilbad. Der Werbestempel (Bochmann Nr. 2) wurde in der Zeit 1937 bis 1944 intensiv genutzt. In den Datenbanken findet man für diese Periode kaum den Abschlag eines anderen Gerätes.


Viele Grüße
Klaus
Lauenburg in Pommern warb mit seiner Hochschule für Lehrerbildung. Die Stadt gehört heute zu Polen und heißt Lêbork.


Viele Grüße
Klaus
@ jahlert [#65]
Hallo Jürgen,
das hätte mich jetzt auch sehr gewundert. Dass es nur zwei Typen sind ist trotzdem nicht komplett. Type IV fehlt wahrscheinlich, weil erst 1949 eingeführt, aber die Type III mit dem veränderten Segelboot gab es schon ab 1944 (s. Scan). Nun würde mich natürlich interessieren, ob Type II oder III im Bochmann fehlt ?

Herzliche Grüße
Burkhard
Görbersdorf war ein Luftkurort und Wintersportplatz in Niederschlesien. Das Dorf gehört heute zu Polen und heißt Sokolowsko. Nach Bochmann wurden dort 7 verschiedene Werbestempel verwendet, 3 Typen kann ich zeigen.



Viele Grüße
Klaus
Hennef im Siegerland war einmal ein Kneipp Kurort, heute mehr bekannt für seine über 90 Dörfer.


Viele Grüße
Klaus
@ becker04 [#75]
Hallo lieber Namensvetter,
die Kameraden aus Hennef werden wohl auf die Palme gehen, wenn sie ins Siegerland geschickt werden! Denn sie gehören ins Rheinland - sie haben ihren Platz zwischen dem Bergischen Land und dem Westerwald.
Ein schönes Wochenende
Claus
@ mausbach1 [#76]
Entschuldigung an alle Betroffenen wenn ich da etwas falsch lag, man lernt halt nie aus.
auch ein schönes Wochenende
Klaus

Stadtroda - Luftkurort
Lindau am Bodensee mit seiner schönen Insel.


Viele Grüße
Klaus
Eine Postkarte P 314 mit einem Werbestempel aus BAD SALZUFLEN vom 12. September 1944:

Viele Grüße
Jürgen
Bochmann Nr. 1 von Alsfeld zeigt das Rathaus der Stadt und preist die althessische Bau- und Handwerkskunst. Nach Bochmann gab es von diesem Stempel zwei Typen, die man anhand der Höhe der Buchstaben unterscheiden kann.
Typ 1 bis 1936

Typ 2 ab 1937

Viele Grüße
Klaus
Essen-Werden war bekannt für seine Feintuche.


Viele Grüße
Klaus
Elsterberg im Vogtland warb für die vielseitige Industrie und einmal mit der Burgruine


und später mit der reizvollen Lage im Elstertal.


Viele Grüße
Klaus
Bad Salzungen war und ist ein Sole Kurbad in Thüringen.


Viele Grüße
Klaus
Heubach in Württemberg warb mit Sommerfrische und Wintersport.


Viele Grüße
Klaus
RAUSCHEN (SAMLAND) - Besucht das schöne Ostseebad! Badeort an der samländischen Ostseeküste.
Heute (seit 1947) russisch Swetlogorsk
Bad Neuenahr ist schon sehr lange ein Thermal Heilbad, trotzdem warb man über 10 Jahre lieber mit einer Fahrt im Postkraftwagen durchs Rheinland.


Viele Grüße
Klaus
Misdroy war und ist ein bekanntes Ostseebad, heute gehört es zu Polen und heißt Miêdzyzdroje.


Viele Grüße
Klaus
Bad Berka in Thüringen ist auch immer noch ein beliebtes Kurbad.


Viele Grüße
Klaus
Aachen war und ist auch noch ein Kurbad.


Viele Grüße
Klaus
Bad Bramstedt hatte ich hier schon mal, aber dies ist ein weiterer Typ der dort verwendet wurde.

auch im Norden, Luftkurort Albersdorf.

Viele Grüße
Klaus
Hohen Neuendorf bei Berlin hatte mit seiner Werbung offensichtlich Erfolg, wie bei Wikipedia zu lesen ist stieg die Einwohnerzahl zu dieser Zeit stetig an.


Viele Grüße
Klaus
Hellenthal in der Eifel warb damals auch mit Sommerfrische und Wintersport.


Viele Grüße
Klaus
Bad Gandersheim am Harz ist immer noch eine bekannte Kurstadt, nach Roswitha von Gandersheim wird sie auch Roswithastadt genannt.

Der letzte Stempel wurde nach dem 2. WK aptiert und nachweislich ab Juli 1945 eingesetzt, ich kann leider nur einen Abschlag von 1946 zeigen.

Viele Grüße
Klaus
Auerbach im Vogtland warb damals schon mit seiner Textilindustrie.


Viele Grüße
Klaus
Anbei 2 Stempel aus dem Sauerland, die Höhle in Attendorn kann immer noch besucht werden

und Arnsberg ist heute noch ein Luftkurort.

Viele Grüße
Klaus
@ becker04 [#64]
Hier noch eine weitere Variante zu OFFENBACH (MAIN) Stadt des Leders vom 1.10.1936


Nicht von ungefähr sind die Eichenblätter in das Stempelbild aufgenommen worden. Ihre Gerbsäure wird für den Gerbprozess genutzt. Umfassend über die Lederherstellung informiert der folgende Link [1].
Die einst bedeutende Lederwarenherstellung spielt heute kaum noch eine Rolle, 2008 schloss auch der einstige Branchenführer Goldpfeil, Fertigungsbetriebe und Vertriebsfirmen finden sich jedoch noch zahlreich im Offenbacher Umland.(Quelle: wikipedia)
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
https://www.leder-info.de/index.php/Lederherstellung#Gerbung
Birkenfeld (Württ.) ist nach wie vor ein Luftkurort im Schwarzwald.


Viele Grüße
Klaus
Bad Schmiedeberg in der Dübener Heide (Sachsen-Anhalt) ist auch heute noch ein anerkanntes Heilbad.


Viele Grüße
Klaus
Mylau die schöne Stadt im Göltzschtal ist heute ein Ortsteil von Reichenbach im Vogtland.


Viele Grüße
Klaus
Radebeul in Sachsen, Karl May Museum ist nur eins der vielen Sehenswürdigkeiten dieser Stadt.


Viele Grüße
Klaus
Markneukirchen im Vogtland damals und heute bekannt durch den Musikinstrumentenbau.


Viele Grüße
Klaus
Gernsheim in Hessen, Gesundheit und Erholung im Rhein-Main Gebiet.


Viele Grüße
Klaus
Betzdorf an der Sieg hatte wohl nichts anderes und warb mit einer Busfahrt durchs Rheinland.

Biedenkopf, Perle der oberen Lahn ist auch heute noch ein Luftkurort.

Viele Grüße
Klaus
@ becker04 [#106]
Hallo Klaus,
Betzdorf hat ca. ein Drittel der Einwohner sind Iisebähnelie (Eisenbahnerleute) - es hängt zusammen mit dem in den 1850er Jahren als Eisenbahnknotet erstellt. Ich habe von zu Hause, natürlich in Mausbach in NRW, zum Bahnhof Betzdorf (Sieg). Und Betzdorf liegt im Ausland, nämlich in Rheinland Pfalz. :-)
Biedenkopf liegt auch im Ausland, bei uns direkt hinter unserer Grenze Kreis Siegen-Wittgenstein, den das ist Hessen. In Biedenkopf hat den größten Feiertag des Jahres, nämlich Allerheiligen (01.11.) in Hessen kein Feiertag - bei uns NRW Feiertag. So sind vielen tausend Leute aus unserem Kreis zum Einkauf etc. und eine Menge in Restaurationen.
Glückauf
Claus
@ mausbach1 [#107]
Guten Tag Claus,
da Biedenkopf und Hessen für Dich "Ausland" ist, so sei mir der kleine Hinweis auf eine uralte Biedenkopfer Tradition - ein kulinarischer Feiertag - erlaubt,
Der Brott. Es handelt sich um festliches Beisammensein zum Kartoffelbraten, die spannenden Details und Verfahren werden hier genau erklärt:
http://kartoffelbraten.hasenlauf.de/rezept_brott.htm
Hat zwar mit Philatelie nix zu tun, aber auch Philatelisten haben ab und an Hunger.
Besten Gruss Olaf
P.S. Wenn es zu sehr abschweift, dann bitte den Beitrag löschen.
Markranstädt bei Leipzig, Fuchspelz und Zahnrad standen für Pelzindustrie und Maschinenbau.


Viele Grüße
Klaus
Deutsch-Altenburg in Niederösterreich, seit 1972 Bad Deutsch-Altenburg ist immer noch ein bekannter Kurort.


Viele Grüße
Klaus
Militsch - heute Milicz - in Niederschlesien warb mit Karpfenzucht, Seen und Waldgebiet.


Viele Grüße
Klaus
Annaberg in Oberschlesien - heute Góra Swiêtej Anny - warb für ein Objekt der damals Herrschenden.


Viele Grüße
Klaus
Frankfurt an der Oder - Haupt- und Handelsstadt - zeigt die Südseite des Rathauses.


Viele Grüße
Klaus
Weißenhorn in Bayern hat für Touristen einiges zu bieten. Bochmann Nr. 1 zeigt das obere Tor und wurde seit 1939 verwendet. Ich kann leider nur einen Abschlag von 1946 zeigen.

Weinsberg in Baden-Württemberg hat auch viele Sehenswürdigkeiten wie z. B. Burg Weibertreu, Kernerhaus oder den Weinbau.

Viele Grüße
Klaus
Staffelstein, schönes altes Städtchen in Oberfranken mit Thermalbad und die Geburtsstadt des Rechenmeisters Adam Ries. Seit 2001 Bad Staffelstein. Bochmann Nr. 1 zeigt den Staffelberg und wurde ab 1935 verwendet


Viele Grüße
Klaus
Schöningen bei Helmstedt hatte damals noch eine Saline. Bochmann Nr. 1 zeigt einen Teil der Salzgewinnungsanlage.


Viele Grüße
Klaus
Steinbach - heute ein Teil von Baden Baden - warb mit Obst, Wein und als Geburtsort des Baumeisters Erwin. Dieser war ab 1284 bis zu seinem Tod (1318) am Bau des Straßburger Münsters beteiligt.


Viele Grüße
Klaus
Bühl in Baden kann immer noch Frühobst (Zwetschgen) bieten, hier findet auch jedes Jahr ein Zwetschgenfest statt.


Viele Grüße
Klaus
Burg im Spreewald hat einiges zu bieten, der Spreewald ist auch heute immer eine Reise wert.


Viele Grüße
Klaus
Burg an der Wupper - heute ein Teil von Solingen - bezeichnete sich damals als Perle des Bergischen Landes.

Viele Grüße
Klaus
Burg (Dithmarschen) ist ein Luftkurort in Schleswig-Holstein.

Viele Grüße
Klaus
Langenburg Württ. / Heimat der Wibele - der Ort gehörig zum Landstrich Hohenlohe zum WIBELE - ein Süßgebäck aus Biskuitteig.
Freudenberg (Baden) - Luftkurort am Main / Wein- und Tabakanbau

Glückauf!
Claus

WERMSDORF, heute Erholungsort mit 2 Schlössern, warb in den 30er Jahren mit diesem Ortswerbestempel. Im Stempel wird für einen Ferienaufenthalt aufmerksam gemacht; mit Staatsforst, Naturbad (Horstsee), Schloss Hubertusburg, Kirche und Alten Jagdschloss.
Ein Schreiben der Deutschen Reichs-Postreklame die zur Herstellung und Anschaffung eines Werbestempels die Gemeindeverwaltung überzeugte.

mit Sammlergruß,
Claus
@ mausbach1 [#122]
Mir gefällt der Langenberger Stempel mit der seltenen, aber schönen Schrifttype für den Ortsnamen und dem detaillierten, an einen Kupferstich erinnernden Bild ganz ausnehmend gut.
@ Sachsendreier53 [#123]
Ganz besonderen Dank für die Wiedergabe des Schreibens der Postreklame. Ich halte ja dafür, dass dergleichen auch heute noch wirken könnte, wenn es denn noch die Post vor Ort mitsamt den des Stempelns kundigen Mitarbeitern gäbe.
-jmh
Heidesheim am Rhein - seit einigen Monaten ein Ortsteil des Stadt Ingelheim - warb damals mit seinem Großmarkt für Spargel, Obst und Gemüse.


Viele Grüße
Klaus
Brunndöbra im Vogtland - seit 1950 ein Ortsteil von Klingenthal - bietet immer noch Sommerfrische und Wintersport.


Viele Grüße
Klaus
St. Blasien im Schwarzwald war damals und ist heute ein Höhenkurort.


Viele Grüße
Klaus
Neckarelz an der Mündung der Elz in den Neckar - seit 1975 ein Ortsteil von Mosbach - preist die schöne Sommerfrische.


Viele Grüße
Klaus
Adelsheim warb mit dem badischen Wappen, Wasser, Sonne und Wald.

Viele Grüße
Klaus
Aurich in Ostfriesland stellte seine Bohnen in den Fokus. Welche da wohl gemeint waren, vielleicht die getrockneten Bohnen oder Kaffeebohnen?

Viele Grüße
Klaus
Mülheim an der Ruhr zeigte die Stadthalle und den Rathausturm.


Viele Grüße
Klaus
Die Sösetalsperre bei Osterode im Harz ist wichtig für das Trinkwasser, den Hochwasserschutz und die Stromerzeugung der Region.

Viele Grüße
Klaus
Bad Kudowa - heute Kudowa-Zdrój in Polen - ist immer noch ein Heilbad.


Viele Grüße
Klaus
Münstermaifeld in Rheinland-Pfalz warb mit seiner historischen Kirche.


Viele Grüße
Klaus
Neuhaus am Rennweg im Thüringer Wald ist immer gut für Wintersport.


Viele Grüße
Klaus
Rottach-Egern ist ein Urlaubsort am Tegernsee.


Viele Grüße
Klaus
Frauenstein (Erzgebirge) Sommerfrische und Wintersport in 658m Höhe.


Viele Grüße
Klaus
Meersburg am Bodensee ist auch heute noch ein beliebtes Ausflugsziel.


Viele Grüße
Klaus
Aglasterhausen in Baden warb mit Peitschen- und Riemenindustrie.

Viele Grüße
Klaus
Altenkirchen im Westerwald ist heute noch ein anerkannter Fremdenverkehrsort.

Viele Grüße
Klaus
Bad Brambach ist nach wie vor ein anerkannter Kurort im Vogtland.

Viele Grüße
Klaus
Bad Kösen - seit 2010 ein Teil der Stadt Naumburg - ist auch heute noch ein Kurort. Der Werbestempel wurde nach Bochmann seit 1939 verwendet.


Viele Grüße
Klaus
In Bad Lauterberg im Harz kann man immer noch gut kneippen.

Viele Grüße
Klaus
Bad Liebenstein im Thüringer Wald ist immer noch ein anerkannter Kurort.

Viele Grüße
Klaus
Bad Münder am Deister, eine Kurstadt im Weserbergland.

Viele Grüße
Klaus
Weiter geht es mit der nächsten Kurstadt - diesmal aus Thüringen - Bad Sulza.

Viele Grüße
Klaus
Das nächste Heilbad Bad Wildungen liegt in Nordhessen.

Viele Grüße
Klaus
Balingen in Württemberg, die alte Zollernstadt zeigt auf dem Bochmann Nr. 1 (seit 1937 verwendet) Wasserturm und Zollernschloss. Im Schloss befindet sich heute das Museum für Waage und Gewichte.


Viele Grüße
Klaus
Ballenstedt im Harz, immer noch ein schönes Ferienziel.


Viele Grüße
Klaus
Baumholder (im Westrich) warb mir herrlichen Spaziergängen in waldreicher Gegend.


Viele Grüße
Klaus
Beeskow in Brandenburg ist ein Erholungsort an Wasser, Wiesen und Wald.


Viele Grüße
Klaus
Benediktbeuern hat neben der Landschaft auch noch ein Kloster das man besichtigen kann.

Viele Grüße
Klaus
Bensheim an der schönen Bergstraße, dort wo immer der Frühling anfängt in Deutschland.

Viele Grüße
Klaus
Bitburg in der Eifel, der Bierbrunnen kann auch heute noch besichtigt werden.

Viele Grüße
Klaus
Kreuznach - eigentlich schon seit 1924 Bad Kreuznach - die Kurstadt in Rheinland-Pfalz.
SOLBAD Heilt und verjüngt * durch Radium-Mutterlauge-Sole *


Viele Grüße
Klaus
Bitterfeld - seit 2007 ein Teil von Bitterfeld-Wolfen - warb damals als "Ballonstadt"

Viele Grüße
Klaus
Sorry: Kein "richtiger" Ortswerbestempel, wurde nur an einem Tag verwendet zum 40-jährigen Jubiläum der Briefmarkenfreunde.
Jetzt wieder ein "richtiger", Bodenwerder in Niedersachsen Erholungsort und Geburtsort des Lügenbarons Münchhausen.

Noch einen schönen Sonntag
Klaus
Allstedt an der Helme, 100 jährige Kaiserpfalz der goldenen Aue; nach Bochmann seit 1938 verwendet

Viele Grüße
Klaus
Böhlitz-Ehrenberg - heute ein Teil von Leipzig - warb mit seinem Großbad, keimfreien Wasser und dem Sportplatz.

Viele Grüße
Klaus
Borstendorf im Erzgebirge - heute ein Ortsteil von Grünhainichen - ist auch als Schachdorf bekannt.

Viele Grüße
Klaus
Brandenburg, die heute über 1000 Jahre alte Stadt an der Havel.


Viele Grüße
Klaus
Bremerhaven an der Weser hatte es damals "erst" auf 100 Jahre gebracht.

Viele Grüße
Klaus
Im Kurort Buckow (Märkische Schweiz) konnte man damals sogar Wintersport betreiben.

Viele Grüße
Klaus
Büsum an der Nordsee zeigt einen Wattläufer und eine Krabbe.

Viele Grüße
Klaus
Butzbach in Hessen ist die Perle der Wetterau.

Viele Grüße
Klaus
(Bad) Camberg in Hessen ist immer noch ein Kneipp-Heilbad.


Viele Grüße
Klaus
Eberstadt an der Bergstraße - heute ein Stadtteil von Darmstadt - zeigt seine Burg Frankenstein.

Viele Grüße
Klaus
Fischen ist ein heilklimatischer Kurort im Allgäu. Bochmann Nr. 3 wurde seit 1939 verwendet.


Viele Grüße
Klaus
Damit sich bei diesem Thema auch mal wieder etwas tut, 2 Abschläge von Bochmann Nr. 4 aus FREYBURG an der Unstrut.


Viele Grüße
Klaus
Ein weiterer Ortswerbestempel aus Pirmasens (Bochmann Nr. 6). Etwas ungewöhnlich ist bei der Zeitangabe der vorangestellte Buchstabe für nach Mittag.

Viele Grüße
Klaus
Bochmann Nr. 1 aus Freital, in Form eines Zahnrades.

Viele Grüße
Klaus
Guten Morgen,
heute einige Ortswerbestempel aus Friedrichroda, einem Kurort im Thüringer Wald.


Bochmann Nr. 2

Bochmann Nr. 3

Bochmann Nr. 5
Viele Grüße
Klaus
Heute zwei Ortswerbestempel aus Bayern,

Bochmann Nr. 1 aus FÜSSEN

und Bochmann Nr.2 aus HINDELANG, seit 2002 Bad Hindelang.
Viele Grüße
Klaus
GEISING, ein Kurort im Erzgebirge - heute ein Teil von Altenberg.
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Geithain in Sachsen war damals "Bekannt durch seine gute Emaille".
Bochmann Nr. 2 wurde ab 1945 verwendet


Viele Grüße
Klaus
Geringswalde in Sachsen war einst die "Stadt der Qualitäts-Sitzmöbelindustrie". Bochmann Nr. 1 wurde ab 1928 genutzt.

Viele Grüße
Klaus
GERNRODE (HARZ) - heute ein Teil von Quedlinburg - warb mit dem Grabmal des Markgrafen Gero. Bochmann Nr. 1 gab es ab 1938.

Viele Grüße
Klaus
Gernsbach im Murgtal war und ist ein Kurort im Schwarzwald.
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Glashütte, die Stadt der Uhren und Feinmechanik in Sachsen.
Bochmann Nr. 1 vom 23.10.1925

Viele Grüße
Klaus
Eisenach - am Nordrand des Thüringer Waldes - warb natürlich mit der Wartburg.
Bochmann Nr. 9 vom Postamt 1 mit KB "L"

Viele Grüße
Klaus
Böblingen, Kurort mit einem internationalen Flugplatz.
Bochmann Nr. 1

Bochmann Nr. 2

Viele Grüße
Klaus
Greifswald warb mit der Ansicht seines Rathauses und als Preußens älteste Universitätsstadt.
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Großröhrsdorf war einmal der Hauptsitz der Band-Industrie Sachsens.
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Hallo zusammen,
aus aktuellem Zugang hier ein Ortswerbestempel vom 5.7.1929 aus FORST (LAUSITZ) LAND mit der Botschaft: GRÖSSTE TUCHSTADT OSTDEUTSCHLANDS. Aufgegeben wurde die Karte allerdings zuvor bei der Poststelle Naundorf.

Ein vergleichbarer Stempel ist in [#74] enthalten, dort allerdings ohne UB.
In einer wissenschaftlichen Publikation ist gar die Einschätzung: Forst – ein «deutsches Manchester» in der Lausitz. [1]
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/7622/knpv.PDF
Grünwald über München 2, beliebter Ausflugsort im Isartal. Heute wohl eher nobler Vorort von München. [1]
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnwald
Guben war bekannt durch die dort hergestellten Paletotstoffe und Tuche.
Bochmann Nr. 4 vom Postamt 2, KB "c"

Viele Grüße
Klaus
Hagen (Westf.), die landschaftlich schöne Industriestadt.
Bochmann Nr. 4

Viele Grüße
Klaus
Hanau, die Stadt der Qualitätsarbeit.
Bochmann Nr. 4

Viele Grüße
Klaus
Harburg-Wilhelmsburg hatte viel zu bieten, Seeverkehr, Industrie, Wald und Heide.
Bochmann Nr. 2


Viele Grüße
Klaus
In Hartmannsdorf bei Chemnitz war es ähnlich, Export-Industrie, Stoff- u. Lederhandschuhe, Trikotagen, Wirkstoffe, Maschinen.
Bochmann Nr. 1 (seit 1937 verwendet)

Viele Grüße
Klaus
In Heidenheim an der Brenz warb man für den Besuch der Volksschauspiele im Naturtheater jeden Sonntag Nachmittag bis Anfang September.
Bochmann Nr. 2


Viele Grüße
Klaus
Ein paar Jahre später hatte sich der Fokus geändert und es kamen die weltbekannten Industriewerke dazu.
Bochmann Nr. 4

Viele Grüße
Klaus
Helgoland, wirksamstes deutsches Nordseebad, damals musste noch geworben werden.
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Leichlingen (Rheinl.) 25. April 1927
mit Werbung auf die schöne Baumblüte.
Seit 2013 heisst Leichlingen sogar offiziell "Blütenstadt". Der Obstbau stand aber nie im Vordergrund, Leichlingen ist eine Industriestadt mit eisenverarbeitenden Betrieben, Färbereien und Textilindustrie.
Heppenheim (Bergstraße), ein Glanzpunkt der Bergstraße.
Bochmann Nr. 2


Viele Grüße
Klaus
Waldreiche Sommerfrische 1000 jährige mittelalterliche Stadt a. d. Dill, das und mehr hat Herborn zu bieten.
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Hildburghausen hatte damals noch eine Ingenieurschule.
Bochmann Nr. 4

Viele Grüße
Klaus
Hinterweidenthal, Pforte zum Wasgau u. Pfälzer Felsenland, noch heute ein staatlich anerkannter Erholungsort.
Bochmann Nr. 1


Viele Grüße
Klaus
Hockenheim warb mit Spargel, Tabak und der Zigarrenindustrie. Bochmann Nr. 1 wurde seit 1929 benutzt, da gab es noch keine Rennstrecke.

Viele Grüße
Klaus
Hahnenklee im Oberharz - heute ein Teil von Goslar - warb als Höhenkurort und Wintersportplatz.
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Herrenalb im Schwarzwald, Kurort ersten Ranges.
Bochmann Nr. 1



Viele Grüße
Klaus
Höchenschwand im Schwarzwald, Höhen-Luftkurort, Jahresbetrieb.
Bochmann Nr. 2

Viele Grüße
Klaus
Hartha in Sachsen, damals Alteingesessene Filz- und Schuhwaren-Fabrikation.
Bochmann Nr. 1


Viele Grüße
Klaus
Hirschfelde in Sachsen warb mit seinen Leinenzwirnen.
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Honnef am Rhein - seit 1960 Bad Honnef - die Perle des Siebengebirges.
Bochmann Nr. 1


Viele Grüße
Klaus
Kirschau in Sachsen exportierte seine Schlafdecken und Scheuertücher in alle Länder.
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Klingenthal in Sachsen hatte Sommerfrische, Wintersport und die Musikinstrumentenindustrie als Werbeargumente.
Bochmann Nr.4

Viele Grüße
Klaus
(Bad) König im Odenwald, das Stahlbad.
Bochmann Nr. 2 wurde bis ca. 1950 eingesetzt.


Viele Grüße
Klaus
GEDERN, Gern besuchter Erholungsort im Vogelsberg.
Bochmann Nr. 1


Viele Grüße
Klaus
BAD REIBOLDSGRÜN über AUERBACH (VOGTL.) - heute ein Teil von Auerbach - o 700 m, bringt Genesung o, war einmal eine bekannte Lungenheilstätte.
Bochmann Nr. 2

Viele Grüße
Klaus
Kötzschenbroda - heute ein Teil der Stadt Radebeul - warb damals als "Perle der Lößnitz"
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Krumbach in Schwaben, Prächtige Wälder - Ruhe - Erholung.
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Hallo,
Endingen am Kaiserstuhl
Bochmann Nr. 1

Auch das ebenfalls am Kaiserstuhl gelegene Ihringen hatte Werbestempel vor 1945
Bochmann 1

Bochmann 2

Gruß
Hubert
Kufstein in Tirol hatte für kurze Zeit auch einen Werbestempel, der zum Thema passt.
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Oberehnheim im Elsass - heute Obernai - hatte in der schlimmem Besatzungszeit auch einen Werbestempel.
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Stolberg (Harz) mittelalterliche Stadt, vielbesuchte Sommerfrische herrliches Waldbad, so warb die kleine Stadt im Harz für sich vor 75 Jahren.
Bochmann Nr. 2

Viele Grüße
Klaus
Kusel in der Rheinpfalz warb damals als "alte Tuchmacherstadt"
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Altenhof am Werbellinsee. Der schönste See der Mark. Hier soll es immer noch so schön sein wie damals.
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Barmstedt in Holstein hat auch einen See, der Rantzauer See ist zwar etwas kleiner und künstlich angelegt aber auch nicht schlecht.
Bochmann Nr. 1


Viele Grüße
Klaus
Bückeburg warb als "Die schöne, alte Jägerstadt * Der begehrte Ruhesitz *"
Bochmann Nr. 2

Viele Grüße
Klaus
Leutkirch im Allgäu warb auch schon damals als
"DER·IDEALE·PLATZ·FÜR·RUHE·UND·ERHOLUNG".
Bochmann Nr 1

Alles Gute für das neue Jahr
Klaus
Damit das Thema nicht vergessen wird heute wieder einmal ein Werbestempel, aus Gütersloh "Älteste u. größte Industrie Westfälischer Wurst u. Schinken" vom 3.4.1930.
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Heute wieder einmal zwei Ortswerbestempel,
- aus Moritzburg [1] Jagdschloss, Wildpark Ausflugsort und Sommerfrische.
Bochmann Nr. 1

- aus Mosbach in Baden [2] Stadt der Fachwerkbauten
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Moritzburg_(Sachsen)
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Mosbach
Damit sich hier auch einmal wieder etwas bewegt zwei Bochmann Nr. 1 aus Murnau [1] (Staffelsee Alpenkurort 700 m mod. Strandbad Wintersport) und Murrhardt [2] (Kurort Festspiele am Römerwall).


Viele Grüße
Klaus
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Murnau_am_Staffelsee
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Murrhardt
Der nächste Werbestempel kommt aus Neisse (heute Nysa) [1], Bochmann Nr. 1 warb mit dem Neisser Konfekt.

Viele Grüße
Klaus
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Nysa
Hallo Klaus,
seit über einem Jahr wird dieser Thread, von 3 kleinen Ausnahmen abgesehen, nur noch von Dir bestückt.
Das ist zwar einerseits bewundernswert und gleichzeitig faszinierend, andererseits aber auch entmutigend für alle anderen, die nicht über einen so immensen Stempel-Fundus wie Du verfügen.
Da könnte man doch glatt auf die Idee kommen, dass Du solche Stempel sammelst.
Hast Du eigentlich alle diese Stempel schon in die Philastempel-Datenbank eingestellt?
Ich hatte mir schon überlegt, auch mal den ein oder anderen Stempel dieser Art hier zu zeigen, fand es dann aber doch zu mühsam, zunächst einmal herauszufinden, ob Du den gleichen Stempel nicht vielleicht schon zu einem früheren Datum gezeigt hattest.
Aber sei's drum!
Mach nur weiter so zur Freude der anderen Stempelliebhaber!
Herzliche Grüße
Gunther
@ Shinokuma [#229]
Hallo Gunther,
ich möchte keinen entmutigen hier etwas zu zeigen. Vor dem Einstellen einfach mit Volltextsuche schauen ob hier schon mal so ein Stempel war, mache ich immer.
Bei Philastempel.de bin ich schon seit 1/4 Jahr aktiv.
Ein paar Werbestempel habe ich noch, will dann mal weitermachen mit Bochmann Nr. 1 aus Neuburg an der Donau. Vom Kneippkurort ist nicht mehr viel übrig geblieben. [1]

Viele Grüße
Klaus
[1]
https://neuburg-donau.info/erleben/wandern
Guten Morgen,
ist mir gerade in die Finger gekommen, ein Werbestempel ganz ohne Worte aus Neustadt (Haardt) - heute Neustadt an der Weinstraße [1].
Der Bandstempel Bochmann Nr. 3 vom 9.11.1928 zeigt in seinem Entwerter eine Stadtansicht zwischen 2 Weintrauben.

Viele Grüße
Klaus
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Neustadt_an_der_Weinstra%C3%9Fe
Heute habe ich den Werbestempel aus einem anderen Neustadt, Neustadt an der Orla zwischen Saale und Elster im Wald- und Wandergebiet Ostthüringens.
Bochmann Nr. 1

Viele Grüße
Klaus
Heute der Werbestempel eines weiteren Neustadt, Neustadt im Schwarzwald vom 18.12.1934.
Obwohl 3 Abschläge davon in der Datenbank - übrigens jeder anders beschrieben - war der Bochmann Nr. 1 hier noch nicht zu sehen.
Man warb als Höhen- Luftkurort in 850 m Höhe, für das Kneippbad und den Wintersport.

Viele Grüße
Klaus
Heute kann ich auch einmal wieder einen Werbestempel aus dieser Zeit zeigen, Nordhausen hat auf einigen Geräten als "die 1000 jährige Stadt an Harz" geworben.
Bochmann Nr. 5 vom Postamt 1

Viele Grüße
Klaus
Heute habe ich den Handstempel aus Obergrainau vom 13.5.1936. "Obergrainau das Zugspitzdorf" sagt eigentlich schon alles aus (liegt am Fuße der Zugspitze).
Bochmann Nr. 1 wurde nur ca. 2 Jahre verwendet, denn im Oktober 1937 fusionierten die beiden Gemeinden Ober- und Untergrainau zur neuen Gemeinde Grainau.

Viele Grüße
Klaus
@ drmoeller_neuss [#197]
Hier ein weiterer Ortswerbestempel aus der "Blütenstadt" Leichlingen, der "Obstkammer des Bergischen Landes". Er datiert vom 29.11.1932.

Beste Grüße
Ulrich
Heute auch einmal wieder einen Ortswerbestempel, diesmal aus (Bad) Rappenau (BZ. Karlsruhe) * Solbad * mit glänzenden Heilerfolgen. Bochmann Nr. 1 wurde von 1925 bis 1930 verwendet.

Viele Grüße
Klaus
Der nächste Werbestempel kommt aus Oberwiesenthal auf einer Auslandspostkarte [1]

Bochmann Nr. 2 "Oberwiesenthal (Sachs) Winter- Sportplatz Erstklassiges Skigelände 950-1250 m"
Viele Grüße
Klaus
[1]
https://www.inflaseiten.de/belege/zeigen/12663
Heute mal wieder ein Ortswerbestempel, aus Oelsnitz im Vogtland "Bekannte Teppichindustrie". Bochmann Nr. 1 wurde von 1939 bis 1946 verwendet.

Viele Grüße
Klaus
Guten Morgen,
Oberstdorf im Allgäu warb mit Luftkuren und Wintersport, Bochmann Nr. 1 wurde von 1926 bis 1929 verwendet. Hier ein Abschlag vom 29.9.1929.

weiterer Abschlag [1]
Viele Grüße
Klaus
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/37290
Guten Morgen,
Oybin in der Oberlausitz warb mit einem balzenden Auerhahn als Wintersportplatz und Höhenluftkurort. Bochmann Nr. 1 wurde von 1925 bis 1932 verwendet, mein Abschlag ist vom 5.9.1929. Weitere Abschläge hier [1] [2]

Viele Grüße
Klaus
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/239717
[2]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/331651
Guten Morgen,
heute wieder einmal ein Werbestempel aus dieser Zeit. Laucha an der Unstrut machte auf sein Glockenmuseum aufmerksam, "einzigen" ist allerdings etwas übertrieben es gibt noch mehr Glockenmuseen. [1]

Viele Grüße
Klaus
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Glockenmuseum_Laucha
Hier tut sich nicht viel, aber ich habe noch einige. Heute den Bochmann Nr. 2 aus (Bad) Buchau am Federsee vom 11.6.1929. Werbung für das Federseemuseum und die vorgeschichtlichen Kulturstätten.

Viele Grüße
Klaus
Katzhütte, ein Luftkurort im Tal der Schwarza in Thüringen warb mit den Kraftpostverbindungen die damals bestanden. Die Gemeinde hat heute auch noch Einiges zu bieten. [1]

Viele Grüße
Klaus
[1]
http://www.gemeinde-katzhuette.de/seite/92740/ausflugsziele.html
Guten Morgen,
heute wieder einmal ein Ortswerbestempel, diesmal aus Schmiedefeld am Rennsteig. Der Ort befindet sich im Thüringer Wald und warb mit dem Rennsteig Tourismus (Höhenluft, Waldbad, Wintersport), seit 2019 ist er ein Teil der Stadt Suhl.

Viele Grüße
Klaus
Der erste Werbestempel aus Schneverdingen zeigt einen Schlüssel und eine Heidelandschaft mit Haus, man warb als Schlüssel zum Naturschutzpark in der Lüneburger Heide.

Viele Grüße
Klaus
Guten Morgen,
die Stadt Singen (Hohentwiel) warb mit der Ansicht der Festungsruine auf dem Hohentwiel zum Besuch der "Hohentwiel-Festspiele".

Viele Grüße
Klaus
Storkow (Mark) empfiehlt die Ruhe und Erholung an seinen Seen und Wäldern, Bochmann Nr. 1 wurde ab 1935 verwendet. Der Stempel ist - nach Bochmann - 1942 durch ein fast identisches Gerät ersetzt worden, ein letzter Abschlag ist von 1958 bekannt.


Viele Grüße
Klaus

Prien am Chiemsee, 13.5.1939
Viele Grüße
Ingo
Moin zusammen,
dieser Gelegenheitsstempel aus BERGHEIM wurde ab dem 08.11.1928 (zahlreiche Philabelege) verwendet, allerdings nur bis Oktober? 1929, da die Stege über und unter dem Datum teils bzw. vollständig wegbrachen:

...

Siehe [
https://philastempel.de/stempel/zeigen/506350] und [
https://philastempel.de/stempel/zeigen/506268]
Ferner gibt es von diesem Handstempel auf höherwertigen Marken zahlreiche "Nachahmungen" (Fälschungen) mit Datum -8.11.32 und vollständigen Stegen!!
Anmerkung zur Stempelform:
Dieser Stempel ist
kein Kreisstempel mit Segment oben und Strich sondern ein
Kreisstempel mit Bogen oben und Strichen. Erläuterung: Das "Stadtbild" ist von einem Halbkreisbogen eingerahmt, der unten die Enden der oberen Steglinie des Datums berührt.
Das Motiv - meist nur als "Stadtbild" bezeichnet - ist der historische
Rodensteiner Hof. Der Gebäudekomplex beherbergt heute das Bensheimer
Rathaus:

...

...

(Ansichtskarte links um 1920, rechts um 1970).
Sammlergruß, Werner
@ juni-1848 [#250]
Guten abend Werner,
eine interessante Abhandlung, vielen Dank! Insbesondere die Ausführungen zu der Fälschung sind spannend.
dieser Gelegenheitsstempel aus BERGHEIM wurde ab dem 08.11.1928 (zahlreiche Philabelege) verwendet,
hier nur kurz die Korrektur des Flüchtigkeitsfehlers: Der Stempel stammt natürlich aus BENSHEIM.
Dieser Stempel ist kein Kreisstempel mit Segment oben und Strich sondern ein Kreisstempel mit Bogen oben und Strichen. Erläuterung: Das "Stadtbild" ist von einem Halbkreisbogen eingerahmt, der unten die Enden der oberen Steglinie des Datums berührt.
Hier möchte ich widersprechen. Das von Dir als "Halbkreisbogen" bezeichnete Stempelelement ist mit dem darunter liegenden "Strich" als eine Einheit zu sehen, da er - wie Du ja richtig schreibst, die Steglinie berührt. Die unterschiedliche Linienstärke der Steglinien und des Bogens spielen dabei m.E. keine Rolle. Würde man den "Halbkreisbogen" als zum Stempelmotiv gehörend zuordnen (also nicht als Teil der Stempelform), dann wäre es ein Kreisstempel mit Kurzsteg. Die von Dir vorgeschlagene Bezeichnung "Kreisstempel mit Bogen oben und Strichen" ist hingegen in jedem Fall falsch.
In der Stempeldatenbank sollte es m.E. bei "Kreisstempel mit Segment oben und Strich" bleiben.
Beste Grüße
Christoph
@ Christoph 1 [#251]
Danke, Christoph, für die Korrektur. Bensheim bleibt Bensheim.
"Kreisstempel mit Kurzsteg"?
Würde heißen, der Halbkreis gehört wie ein "Himmelsbogen" zum Stadtbild-Motiv - mit gleicher Liniendicke.
Hmmm, okay, lassen wir es bei der benannten Stempelform "Kreisstempel mit Segment oben und Strich".
Wie ich gerade sehe, hast Du die betroffenen Bensheim-Stempel in der Datenbank schon angepasst bzw. korrigiert.
Danke dafür!
Sammlergruß, Werner
@ juni-1848 [#252]
Ja, ich habe in der Datenbank alle relevanten Informationen ergänzt und die Datensätze entsprechend geändert. Bitte beachte zu dem von Dir in die Stempeldatenbank eingestellten Stempel (Datensatz #506350) auch meine ausführliche e-mail, die ich an Deine hinterlegte e-mail-Adresse gesendet habe.
Gruß Christoph
Auf Ansichtskarte vom 9.6.1941 wirbt der Ort Kynau [1], heute Zagórze Śląskie, für die Besichtigung der Kynsburg [2], die auf eine sehr wechselvolle Geschichte zurückblicken kann. Heute dient sie als Museum.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Zagórze_Śląskie
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Grodno
Werbestempel von Füssen auf Feldpostkarte von 1941


Gruß
Bernd
Bad Lausick (bis 1913 offiziell Lausigk, umgangssprachlich auch Laus’sch) ist eine Stadt im Landkreis Leipzig in Sachsen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Bad Lausick. Sie hat seit 1913 den Status einer Kurstadt (mit dem Namenszusatz „Bad“) und ist staatlich anerkannter Kurort [1].
Wie man meiner Ansichtskarte vom 1.8.1942 entnehmen kann, diente das Kurhaus damals als Lazarett.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Lausick
In Neckargerach hatte ich vor langer Zeit einmal eine Woche Urlaub gemacht. Ich habe den Ort als kleines Dorf in Erinnerung, aber nun habe ich einen Ortswerbestempel gefunden, der mitten im 2. Weltkrieg diesen Ort als Luftkurort anpreist.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#257]
Hallo Ingo,
erstens ein herrlicher Sonderstempel, gerade für unsere Burgen-Sammler und - auch in Berlin gab es früher mal "kleine Luftkurorte" man glaubt es kaum.
Dir ein schönes Wochenende.
Werner
Deutsches Reich MiNr 444, 30.06.1930 · mit schwarzem Aufdruck 30. JUNI 1930 (Abzug der franz. Besatzungstruppen aus dem Rheinland)

Ortswerbestempel SCHWETZINGEN · -4.1.31 · DEUTSCHLANDS SCHÖNSTER SCHLOSSPARK/
WELTBERÜHMTER SPARGEL-BAU / Zeichnung Schosspark
Der Schlossgarten von Schwetzingen ist ein Kulturdenkmal von europäischem Rang: Weit über 100 Skulpturen und viele malerische Bauwerke entführen die Besucher in ferne und fremde Welten. Und bereits im Jahr 1668 wurde im Schlossgarten Schwetzingen Spargel angepflanzt. Seitdem hat die Stadt weit über die Grenzen des Landes hinaus Bekanntheitsgrad auch durch dieses Gemüse erlangt.
MfG Jürgen -wajdz-
Hallo an alle,
mich würde interessieren, wann die ersten Ortswerbestempel in Deutschland aufgetaucht sind und ob es dazu eventuell schon Informationen gibt und wenn ja wo - schon jetzt danke für entsprechende Hinweise - viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#260]
Hallo Jürgen,
ob es DER älteste Ortswerbestempel Deutschlands ist, bin ich nicht sicher, aber bestimmt ein Anwärter für den Titel:
Langenschwalbach / * * * vom 16.7.1921 mit Werbetext "Stahl- und / Moorbad / Langenschwalbach". Kein Stempel für ein einmaliges Ereignis, sondern ein über mehrere Jahre, von 1921 bis 1924, verwendeter Ortswerbestempel.
Vielleicht findet ja noch jemand einen älteren Ortswerbestempel?
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#261]
Hallo Peter und an alle,
zuerst einmal danke für das Zeigen eines so alten Ortswerbestempels. Wenn man hier grob durch die Beiträge scrollt, dann sind aber fast alle oder alle gezeigten Stempel rund.
Daher die Frage gibt es hier eventuell eine Amtsblattverfügung oder Anweisung, wie diese Stempel aussehen sollten oder konnten und wenn ja aus welchem Jahr - ist hier vielleicht auch etwas über die Einführung ausgesagt ?
Schon jetzt danke für weitere ergänzende Anmerkungen oder Hinweise.
Hintergrund der Fragen ist etwas über die Anfangsphase heraus zu bekommen, um dies dann auch eventuell etwas in einen Artikel über die ganz neuen Ortswerbestempel einzubauen.
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#262]
Hallo Jürgen,
die erste Anweisung die mir vorliegt in der auch die damals "Werbestempel" genannten Tagesstempel erwähnt und genormt wurden, ist die RPZ (Reichspostzentralamt)-Norm 427481/482 aus dem Jahr 1935. Hier der Auszug mit den Tagesstempeln:

Nach welchen Verfügungen davor verfahren wurde, wenn überhaupt, ist mir nicht bekannt, aber es gab wohl noch keine für das gesamte Reich verbindliche Postnorm. Seit 1924 gab es die "Deutsche Reichspostreklame GmbH" die begann Werbestempel zu vermieten und so für zusätzliche Einnahmen der Reichspost sorgte.
Die RPZ-Norm von 1935 kann ich dir als PDF zukommen lassen.
Viele Grüße,
Peter
@ Journalist [#260]
Hallo Jürgen,
ein erster Blick auf die zahlreichen Beiträge zu diesem Thema führt mich nach Badenweiler. Hier ist mein Kandidat für einen der Spitzenplätze bei der Suche nach dem ältesten deutschen Ortswerbestempel:

Man findet den Beleg #4661 in unserer Datenbank und Haralds Beitrag #2808 vom 19.01.2014 beim Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege.
Hier ist ein deutlich jüngerer Ortswerbestempel aus
Schmiedeberg im Riesengebirge (Kowary), der 1943/44 verwendet worden ist:

Viele Grüße, Jürgen
@ Journalist [#262]
@ jahlert [#264]
Hallo die Jürgens ;-)
der von Jürgen Jahlert in [#264] gezeigte Stempel aus Badenweiler ist in der Stempelform (Zweikreisstegstempel mit Bogen oben und unten) die damals (ab 1921 bis ca. Anfang der 1930-er Jahre), also vor der von mir gezeigten Stempelnorm (RPZ-Norm 427482) für die neu entstehenden Ortswerbestempel gängig war.
Die meisten findet man ab 1922, hier nur ein paar Beispiele:

Jetzt habe ich aber auch noch einen Konkurrenten für den "Ältesten" gefunden:

Radiumbad Oberschlema vom 6.12.1921.
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#263]
Hallo Peter und an alle,
an welchen Kriterien kann ich eigentlich einen Ortswerbestempel und einen Sonderstempel unterscheiden ?
Handelt es sich beispielsweise bei den folgenden Stempel um einen Ortswerbestempel von "Döberitz Übungsplatz" oder handelt es sich hier um einen Sonderstempel ?

Schon jetzt danke für ergänzende Infos und Hinweise zu der Frage - viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#266]
Hallo Jürgen,
der gezeigte Stempel fällt nicht unter Ortswerbestempel, sondern ist einfach ein "Sonderstempel" oder wie von Bochmann eingeführt ein "ortsgebundener Gelegenheitsstempel". Der Stempel "Döberitz Übungsplatz" verweist auf ein einmaliges Ereignis (eine Ausstellung) und war auch nur in dem Jahr dieser Ausstellung im Einsatz. Ortswerbestempel zeigen irgendwelche Besonderheiten des Ortes auf und sind über mehrere Jahre im Einsatz. Dabei können die Übergänge manchmal durchaus fließend sein, z.B. bei durchaus als "Ortswerbestempel" anzusehenden Stempeln die sich auf ein Jubiläum (1000-Jahrfeier o.ä.) in einem bestimmten Jahr beziehen, dann aber doch über mehrere Jahre im Einsatz waren.
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#267]
Hallo Peter und an alle,
zuerst danke für die Antwort. Wie sieht es denn dann mit folgenden Ortswerbestempel aus Grafenwöhr aus:

Auf ein einmaliges Ereignis wird hier ja nicht verwiesen ?
Weiter stellt sich für mich die Frage, sind Ortswerbestempel immer rund - denn bei den Stempeln nach 1945 speziell bei denen aus der DDR gibt es ja scheinbar eine Vielzahl von Stempelformen oder muss man hier unterscheiden - beispielsweise im Deutschen Reich immer rund, später im Westen auch, im Osten nicht ?
Soweit eine weitere Verständnisfrage - danke übrigens für die Zusendung der pdf-Datei.
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#268]
Hallo Jürgen,
der Stempel aus Grafenwöhr ist ein Ortswerbestempel und war so auch ab 1937 mehrere Jahre im Einsatz.
Wie schon in der RPZ-Norm von 1935 ausgeführt mussten die damals als "Werbestempel" (seit Bochmann Gelegenheitsstempel genannt oder auch Sonderstempel im philatelistischen "Jargon") bezeichneten "Sonderstempel" rund sein. In der BRD/DDR lösten später neue Stempelnormen der Bundespost/Deutschen Post der DDR die RPZ-Norm ab und für die "Werbestempel" (dazu zählen auch die Ortswerbestempel) wurde weiterhin nur der Kreisstempel zugelassen. Erst mit Einführung neuer Normen/Ergänzungen, 1971 in der BRD wurde hier als weiter Möglichkeit ein Ellipsenstempel definiert. 1976 für die DDR wurden von der Deutschen Post noch vielfältigere Formen zugelassen (siehe Bild):

So viel dazu im Moment. ;-)
Viele Grüße,
Peter
@ Journalist [#260]
@ filunski [#261]
Den Stempel aus Langenschwalbach haben wir in der Kleinschriftstempelregistratur ab 15.6.21 mit Bild nachgewiesen.
@ filunski [#265]
Der aus Oberschlema vom 6.12.21 ist auch bei uns das Frühdatum.
Frühere Kandidaten haben wir auch nicht. Es folgt dann der BoNr.1 aus Freudenstadt vom 6.1.22.
Gruß
Denis
@ becker04 [#113]
Guten Morgen Klaus,
aus
Frankfurt (Oder) eine weitere Abstempelung von 1939 mit der Marienkirche (links) und der Friedenskirche (rechts)

Mi.-Nr. 516 von 1934
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
@ Shinokuma [#229]
Hallo Gunther,
die Ortswerbestempel von Klaus sind stets gut beschrieben. Daher findet man mit der Text-Suche im Forum heraus, ob Stempel bereits eingestellt worden sind:

Ein Sammler aus Rastatt fragt bei einem anderen Sammler in Kirchenthumbach nach (Stempel: SUHL 1, 'Die deutsche Waffenstadt' vom 13. März 1938).
Klaus erwähnt 'Suhl' im Beitrag [#245] bei diesem Thema und Martinus zeigt im Beitrag #136 beim Thema 'Motiv Waffen' einen anderen Suhl-Stempel.
In der Stempeldatenbank ist 'mein' Stempel bereits mehrfach abgebildet.
Viele Grüße, Jürgen
Am 1. März 1939 schickte die Reichsbank in Leisnig einen Brief an die Kollegen in Gera.

Der Ortswerbestempel von Leisnig ('Ausflugsziel • Sommerfrische'), einer Stadt an der Freiberger Mulde in Mittelsachsen, wurde von 1938 bis 1942 verwendet.