Briefmarken Atteste

Thema:

Fingerhutstempel

Stefan Am: 18.09.2015 17:18:23 Gelesen: 27240 # 1
Vergangenes Wochenende lief mir das nachfolgende Exemplar aus Österreich Mi-Nr. 35 (Ausgabe ab 1867) in einem Groschenbuch über den Weg. Ich fand den Stempel aufgrund seiner Größe einfach niedlich und "musste" die Marke mitnehmen. Die Marke wurde am 30.11. in Sternberg entwertet. Handelt es sich hierbei um eine reguläre Stempeltype zur Briefmarkenentwertung aus jener Zeit? Der Stempeldurchmesser erscheint mir recht klein. Lässt sich feststellen, um welches Sternberg im damaligen Österreich es sich handelt? Gruß Pete
bignell Am: 18.09.2015 18:36:48 Gelesen: 27225 # 2
@ Pete [#1] Hallo Pete, ist ein sogenannter Fingerhutstempel aufgrund der Grösse. Es handelt sich um das heutige Sternberk [1]. Lg, harald [1] https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0ternberk [Beiträge [#1] und [#2] redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel bestimmen: Österreich"]
Cantus Am: 18.09.2015 21:13:29 Gelesen: 27207 # 3
@ Pete [#1] Hallo Pete, man spricht bei österreichischen Stempeln dann von Fingerhutstempeln, wenn der Stempeldurchmesser 20 mm oder weniger beträgt. Hier ist ein Auszug aus dem Handbuch von Herrn Klein: Hier ist noch ein Beispiel aus meiner Sammlung: Fingerhutstempel vom 12.2.1873 aus Weyer (Oberösterreich), Durchmesser 20 mm Viele Grüße Ingo https://de.wikipedia.org/wiki/Weyer_%28Ober%C3%B6sterreich%29
10Parale Am: 18.09.2015 21:51:23 Gelesen: 27196 # 4
@ Pete [#1] Ich habe Edwin Müller´s Handbuch der Entwertungen von Österreich vor mir liegen und dort ist bei den ersten 5. Freimarkenausgaben von Österreich auch von 3 verschiedenen Stempeln von STERNBERG (Mähren) die Rede. Siehe Seite 136. Ich ringe bei dem Stempel von Pete [#1] mit 2 Stempeln nach Edwin Müller einmal: 2716.RS-f V oder einmal: 2716.GtS-fy V 68 (100) Es handelt sich ja um die Michel Nr. 35, 2 Kreuzer gelb von Österreich aus dem Jahr 1867, eine der Freimarkenserien der frühen Jahre. Wie gesagt ich bin blutiger Anfänger in der Handhabung von Müllers Handbuch, oder liege ich da völlig falsch? Liebe Grüße 10Parale
bignell Am: 18.09.2015 22:43:47 Gelesen: 27178 # 5
@ 10Parale [#4] Hallo 10Parale, falsches Buch. Es gibt für die Ausgaben ab 1867 den zweiten Band von Müller (sehr selten) bzw die Neubearbeitungen von Klein bzw Riegler [1]. Im ersten Band sind die Fingerhutstempel nicht erfasst, weil es sie damals noch nicht gegeben hat. Lg, Harald [1] http://www.kosel.com/de/sh/klein.htm
Stefan Am: 18.09.2015 23:21:35 Gelesen: 27171 # 6
@ bignell [#2] und [#5] @ Cantus [#3] @ 10Parale [#4] Ich danke euch für die Infos. Der Stempeldurchmesser des Fingerhutstempels beträgt rund 19 mm und wäre nach [#3] ein f-Stempel. Gruß Pete
Heinz 7 Am: 18.09.2015 23:39:39 Gelesen: 27163 # 7
@ Pete [#1] Hallo Kollegen, Fingerhutstempel gibt es natürlich nicht nur von Österreich, sondern auch (z.B.) von Rumänien oder der Schweiz. Wollen wir das Thema einkreisen (z.B. "Fingerhutstempel von Österreich")? In der Schweiz sind FH-Stempel sehr beliebt und geben "viel Stoff". Auch für Rumänien gibt es dazu einiges zu zeigen. Was meint ihr? Heinz
jahlert Am: 19.09.2015 00:38:16 Gelesen: 27159 # 8
@ Heinz 7 [#7] Ein schönes Thema, das Pete hier eröffnet hat. :-) Wir sollten zuerst die Fingerhutstempel verschiedener Länder hier vorstellen und dann ggfs. anschließend bei Bedarf auf die Unterteilungen eingehen (z.B. der CH-Gruppe 104). Mit 21-22 mm Durchmesser kommen für mich z.B. die 'Kleinrondstempels' aus den Niederlanden auch noch mit unter den Hut. Es sind allerdings Zweikreisstempel. Jürgen
Cantus Am: 20.09.2015 19:06:04 Gelesen: 27087 # 9
@ jahlert [#8] Hallo Jürgen, die Stempeldurchmesser oberhalb von 20 mm sind fließend. Du kennst da welche mit 21 - 22 mm, ich allerlei mit 23 mm oder mehr. Ich denke daher, wir sollten uns bei den Fingerhutstempeln auf solche bis zu 20 mm beschränken und für andere Kleinstempel getrennte Themen eröffnen. Von mir heute noch ein Stempel aus St.Egid. St.Egid, Ankunftstempel vom 31.12.1870, Durchmesser = 20 mm Viele Grüße Ingo https://de.wikipedia.org/wiki/St._Aegyd_am_Neuwalde
Mondorff Am: 20.09.2015 19:06:57 Gelesen: 27087 # 10
@ jahlert [#8] Hallo Jürgen, hier sind Beispiele von Fingerhutstempeln aus Belgien und Luxemburg: links: Clervaux/Luxemburg aus dem Jahre 1847 Warneton/Belgien aus dem Jahre 1848 Bei diesem Stempeltyp ist die Jahreszahl nie Bestandteil des Stempelgeräts. Der Ø liegt zwischen 18 und 20,5 mm. Stempel mit noch kleinerem Durchmesser sind die in Luxemburg verwendeten Briefkastenstempel. Die kleinen, in den Briefkästen selbst befestigten Stempelchen gibt es mit einem oder zwei Buchstaben - sie haben Ø zwischen 8 mm und 13 mm. links: N im Kreis - könnte zu mehreren Dörfern passen / rechts: Briefkastenstempel Y im Kreis von Steinfort/Luxemburg Die Stempel wurden gewöhnlich neben der Marke abgedrückt (bei Vorphilabelege rechts oben auf dem Brief). Nur wenn der Rundgang des Briefträgers auch den Wohnort des Empfängers einschloss, der Brief also gleich wieder zugestellt werden konnte, durfte die Marke mit dem Briefkastenstempel entwertet werden. Briefkastenstempel V im Kreis von Hobscheid/Luxemburg Schönen Gruß DiDi
SH-Sammler Am: 20.09.2015 22:01:34 Gelesen: 27059 # 11
@ Cantus [#9] @ alle Da in diesem Beitrag schon mehrfach die Fingerhutstempel der Schweiz angesprochen wurden, zeige ich hiermit mal ein Exemplar. Die Fingerhüte in der Schweiz weisen Durchmesser ab 18 mm bis ca. 20 mm auf. Sie sind im Stempelwerk der Gruppe AW 104 zugeteilt. Dabei wird noch unterschieden, ob die Jahreszahl oder der Monat in Schrägschrift resp. senkrecht geschrieben stehen. Es ist ein Thema für die absoluten Spezialisten. Hier nun der Beleg: Neunkirch nach Schaffhausen vom 6 Febr. 1858, Porto mit 5 Rappen Strubelmarke 22D Gruss SH-Sammler Hanspeter
Stefan Am: 15.12.2019 15:40:02 Gelesen: 19303 # 12
Täuscht es oder gab es derartige "Winzlinge" (Fingerhutstempel) auch in Ungarn? Nachfolgend Beispiele aus dem Ort Bollesó aus dem Jahr 1893: Danke. Gruß Pete
Gernesammler Am: 05.03.2023 14:31:21 Gelesen: 13365 # 13
Hallo Sammlerfreunde, Brief vom 21.6.1863 aus Bischoffzell spediert nach Romanshorn wo der Brief am gleichen Tag zur Ausgabe kam. Für das Franko nahm man zwei Marken der sitzenden Helvetia, Zumstein Nr.30 zu 5 Rappen, gestempelt wurde mit Fingerhutstempel von Bischoffzell, sowie zur Ankunft mit dem Fingerhutstempel von Romanshorn. Die Fingerhutstempel sind ein schönes Sammelgebiet an dem man sich lange erfreuen kann da die Stempel meist sauber abgeschlagen wurden. Gruß Rainer [Redaktionell kopiet aus dem Thema "Schweiz Dauerserie Sitzende Helvetia "]
volkimal Am: 03.08.2023 11:03:45 Gelesen: 12249 # 14
Hallo zusammen, ein Fingerhutstempel aus Postire vom 01.12.1877 mit einem Durchmesser von 18 mm. Postire (heute Postira) ist eine Gemeinde auf der Insel Brač (ital. Brazza) in Split-Dalmatien. Der Hafenort liegt an der Nordküste der Insel und hat 1.559 Einwohner. Heute gehört Postira zu Kroatien. Der Stempel ist auf einer zweisprachigen Postkarte Deutsch/Illyrisch P 23 aus Österreich. Weitere Informationen dazu siehe [1] Viele Grüße Volkmar [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=323181
Ulli D. Am: 04.08.2023 12:02:24 Gelesen: 12181 # 15
Liebe Sammlerfreunde, aus meiner Lichtenstein-Ganzsachen-Sammlung kann ich Euch eine Österreich-Ganzsache mit dem Fingerhut-Stempel von VADUZ zeigen, der dort von 1868 - 1887 verwendet wurde. Durch Postvertrag verwendete Liechtenstein bis zum 31. Januar 1912 österreichische Postwertzeichen als Vorläufer und bis 31. Januar 1921 als Mitläufer. Viele Grüße Ulli
buzones Am: 05.08.2023 14:54:06 Gelesen: 12104 # 16
Aus einem Vortrag mit dem Thma „Böhmische Dörfer - Stempelformen bis 1920“, den ich vor vier Jahren in Mainz gehalten habe, steuere ich hier zu dem schönen Thema mal die Folie mit den Fingerhutstempeln bei. Mit philatelistischen Grüßen Ralf
bayern klassisch Am: 05.08.2023 15:06:55 Gelesen: 12101 # 17
@ buzones [#16] Lieber Ralf, schade, dass ich deinen Vortrag damals verpasst habe - schöne Seite, hätte ich mir gerne in Mainz angetan. Liebe Grüsse, Ralph
Franz88 Am: 05.08.2023 15:38:25 Gelesen: 12095 # 18
@ buzones [#16] Hallo Ralf, eine sehr schöne Seite. Diese Fingerhutstempel sind immer wieder ein Hingucker. Liebe Grüße Franz
buzones Am: 05.08.2023 15:45:53 Gelesen: 12091 # 19
@ bayern klassisch [#17] Lieber Ralph, das freut mich zu hören. Wenn du magst, stelle ich dir gerne den ganzen Vortrag als PDF zur Verfügung, allerdings ohne „das gesproche Wort“. :-) Mit philatelistischen Grüßen Ralf
bayern klassisch Am: 05.08.2023 15:49:53 Gelesen: 12089 # 20
@ buzones [#19] Lieber Ralf, gerne doch - ich habe auch 2, 3 Belege mit diesen "böhmischen Dörfer-Stempeln". Liebe Grüsse, Ralph
bayern klassisch Am: 09.08.2023 13:38:10 Gelesen: 12005 # 21
Liebe Freunde, ich habe sicherlich mehr Belege mit diesen wunderschönen, österreichischen Stempeln, aber wo suchen? Gefunden habe ich die Orte Wien, Bruneck, Linz und Eger. Wohl bekomms! Liebe Grüsse von bayern klassisch
Heinz 7 Am: 09.08.2023 15:54:08 Gelesen: 11990 # 22
@ Heinz 7 [#7] Liebe Kolleg*innen Das schöne Thema kam ja nie "in die Gänge", nachdem es eröffnet wurde (2015 !!) 11 Beiträge in den ersten 3 Tagen 1 weiterer Beitrag 2015-2023 (!!) Wiederentdeckung des Themas (März 2023) 8 Beiträge neu (August 2023) Ich meine nach wie vor, das Thema sei zu gross, da es Fingerhutstempel vermutlich in x Ländern gibt. Österreich, Rumänien, Schweiz wurden schon genannt. Es gibt noch mehr. Damit wir die Stempelgruppe "D" nach Kiriac Dragomir auch hier bewundern können, ein Stück mit einem "D"-Stempel "Stampile degetar" Anbei eine Michel Nr. 32 mit einem Stempel "D", fig. 573 (Seite 112) "TIRGU-FRUMOS" von 1872. Übrigens, Pete, Frage [#12]: nein, es gab meines Wissens auch Fingerhutstempel in Ungarn. Im 19. Jahrhundert gehörte Ungarn aber noch zum Kaiserreich Österreich. Liebe Grüsse Heinz
Richard Am: 17.08.2023 15:46:03 Gelesen: 11859 # 23
@ Heinz 7 [#22] Hallo Heinz, wiederentdeckt durch die Redaktion Philaseiten mittels Einfügung einer Beitragskopie in [#14]. Zudem darf ich auf die Stempeldatenbank [1] hinweisen, in der noch viele Fingerhutstempel Platz haben und dort sowohl nach Zeit als auch nach Ländern und vielen weiteren Kriterien auszuwerten sind. Zu Ende dieses Monats werden insgesamt 550.000 Stempel zu sehen sein, davon bisher nur 37 Fingerhutstempel. In der Datenbank sollte noch mehr gehen - auch mit Deinem Interesse und Deinen Kenntnissen zu Fingerhutstempeln. Grüssse aus dem Allgäu, Richard [1] https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1400
volkimal Am: 02.07.2024 13:53:20 Gelesen: 9669 # 24
Hallo zusammen, ein Fingerhutstempel auf einem Brief des philatelistischen Dienstes der schwedischen Post ("PFA Postens Frimärksavdelning") vom 21.12.1959: Der Stempel aus Stockholm hat einen Durchmesser von 19 mm. Viele Grüße Volkmar
Clemens M Brandstetter Am: 02.07.2024 17:36:12 Gelesen: 9639 # 25
Bludenz ist eine Stadt in Vorarlberg und man verwendete den Einkreis-Fingerhutstempel (19 mm) in Grotesk und Jahreszahl, Verwendung bekannt zwischen 1873 bis 1881 (interne Verwendung bis 1909).
BANANA60 Am: 02.07.2024 19:30:27 Gelesen: 9607 # 26
Fingerhutstempel (20 mm) von Vigaun bei Lees (Krain) auf einer Correspondenz-Karte Ausgabe 1872, Nr. P 17 - Type I Deutsch/Slowenisch, gelaufen am 5.6.1873 über das Hauptpostamt Wien nach Wien-Leopoldstadt. Liebe Grüße Harald
jahlert Am: 03.07.2024 00:28:53 Gelesen: 9589 # 27
Wer sich für die Schweizer Fingerhutstempel interessiert, der findet im Netz die Abhandlung von Dietmar Große [1]. Er schlägt eine neue Einteilung der Typen bzw, der Gruppen vor. Ich denke, dass die Stempelredakteure unserer Datenbank entscheiden sollten, welche Einteilung sie bevorzugen. Viele Grüße, Jürgen [1] http://www.philawiki.org/index.php/Fingerhutstempel
Clemens M Brandstetter Am: 03.07.2024 07:24:19 Gelesen: 9576 # 28
@ jahlert [#27] Schon bemerkenswert, dass es immer wieder gute Seiten gibt, die auf die vielgepriesene Sicherheit im Netz nichts geben und denen ein SSL-Zertifikat um ein paar Euro im Jahr zu viel sind.
jahlert Am: 03.07.2024 10:46:11 Gelesen: 9557 # 29
@ Clemens M Brandstetter [#28] Hallo Clemens, vielen Dank für den kritischen Beitrag hier im Forum! Ich hatte gestern den Hinweis in meinem Browser auf die fehlende Sicherheit gesehen und daher die komplette Adresse angegeben. Nach viel Sucherei habe ich vorhin eine mail-Adresse gefunden, um bei philawiki.org jemanden zu erreichen und verschicke gleich eine Kopie unserer Beiträge. Beste Grüße, Jürgen
philaworld Am: 03.07.2024 14:12:18 Gelesen: 9522 # 30
@ Clemens M Brandstetter [#28] Lieber Clemens, das hat nichts mit dem Geld zu tun, was man nicht ausgeben will. Diese Zertifikate bekommt man heute auch umsonst. Das Problem ist das alte WIKI hinter dem Philawiki welches ich endlich mal weiter updaten sollte. Dann bekommt es auch ein Zertifikat, obwohl dies hier gar nicht gebraucht wird. Und zum erwähnten Sicherheitsproblem, dieses besteht nicht, denn das Philawiki ist frei zugänglich, man muss keinen Personendaten oder sonstige Daten bekannt geben. Somit darf dieser Internetverkehr auch unverschlüssselt übers Netz gehen. Ganz wie eine Postkarte ab dem Ferienort nach Hause. Die kann jeder lesen, an dem die Postkarte vorbeikommt. Alles halb so wild, demnach. Wir haben andere Webseiten wo wir mit Zertifikaten arbeiten und da müssen Sie dann auch Ihre Daten bekannt geben wenn Sie mehr wollen. - https://philakatalog.ch - hier geht für Mitglieder die sich gratis anmelden und mehr gegen Bezahlung, das Projekt braucht aber noch ein par Jahre. - https://www.briefmarkenzeitung.ch > immer die neuste Online, geht für Mitglieder die sich anmelden - https://www.postgeschichte.ch > - hier unter Publikationen Journal oder unter wissen - geht für Mitglieder die sich anmelden - https://www.philaworld.ch - zum Download von Büchern usw. brauchts ein Login - Registrierung ist gratis Immer wenn es um Personendaten geht die über Netz wandern, dann sollte ein Zertifikat vorhanden sein. Lieber Gruss Rene Kuhlmann
Gernesammler Am: 08.10.2024 19:47:09 Gelesen: 8893 # 31
Hallo Sammlerfreunde, Brief vom 10.2.1840 als Regierungs Sache (RS) vom Königlichen Rentamt Gunzenhausen, spediert an die Königliche Regierung von Mittelfranken Kammer der Finanzen in Ansbach, einen Ankunftsstempel gab es nicht, aber der Brief wurde am 11.2. präsentiert. Der Brief wurde beim ersten Mal von der Kammer der Finanzen in Ansbach verfasst und am 7.2.1840 in Gunzenhausen präsentiert, wer von beiden Ämtern jetzt mit Kaffee oder sonstigem gekleckert hat, keine Ahnung aber der Fleck passt gut ins Bild. Gestempelt wurde mit Fingerhutstempel von Gunzenhausen (Winkler 9) verwendet 1834-1848. Gruß Rainer
Gernesammler Am: 19.10.2024 17:56:29 Gelesen: 8835 # 32
Hallo Sammlerfreunde, Brief als Regierungs Sache (RS) vom 3.7.1845 aus Markt Bibart vom königlichen Landgericht, spediert ab Langenfeld an die Gräflich Castellsche Domanialkanzlei zu Castell am gleichen Tag Ankunft in Possenheim ab da per Boten. Gestempelt wurde mit kleinem Einkreisstempel (Fingerhutstempel) von Langenfeld (Winkler 9) verwendet 1838-45 sowie auf der Rückseite mit dem kleinen Einkreisstempel (Fingerhutstempel) von Possenheim (Winkler 9) verwendet 1836,1839 und jetzt 1845. Gruß Rainer
Gernesammler Am: 30.11.2024 17:30:48 Gelesen: 8515 # 33
Hallo Sammlerfreunde, Brief als Regierungs Sache (RS) vom 8.4.1850 vom königlich bayerischen Landgericht (Kirchen)-Thumbach spediert an das löbliche Gericht der K.K. Hauptstadt Wien, dort kam der Brief am 11.4.1850 zur Ausgabe und wurde am 12.April 1850 präsentiert. Gestempelt wurde der Brief in Thumbach mit dem Fingerhutstempel (Winkler 9) verwendet 1834-55 sowie dem B.O.C. Stempel für Bayerisch-Österreichische Korrespondenzen, auf der Rückseite mit dem roten Zweikreisstempel von Wien zur Ankunft, auf der Vorderseite rechts unten schon erwähnter Präsentationsvermerk. Leider hat ein ehemaliger Sammler diesen Briefes auf der Vorderseite mit Kugelschreiber "1850" vermerkt. Gruß Rainer
Gernesammler Am: 02.01.2025 20:11:51 Gelesen: 8277 # 34
Hallo Sammlerfreunde, Charge Brief aus Neuburg an der Donau vom 18.3.18.. an das Königlich Bayerische Kreis und Stadt Gericht als Kreisgerichtliches Hypothekenamt in Nürnberg. Das einzige was ich sehe, was bezahlt werden musste war die Charge Gebühr von 4 Kreuzern. Unten links steht ... Schein, hoffe da kann geholfen werden. Gestempelt wurde mit Einkreisstempel Fingerhutstempel von Neuburg a/D (Winkler 9) verwendet 1833-1842, nach dem Stempel zu urteilen, könnte der Brief aus den späten 1830-er Jahren sein. Gruß Rainer
Gernesammler Am: 16.01.2025 19:31:45 Gelesen: 8174 # 35
Hallo Sammlerfreunde, Brief als Regierungs Sache (RS) vom 21.1.1841 vom Königlichen Landgericht Nördlingen, spediert an das Königliche Landgericht Altdorf bei Nürnberg. Gestempelt wurde mit Einkreisstempel Fingerhutstempel von Nördlingen (Winkler 9) verwendet 1833-1841, dann auf der Rückseite bei Ankunft in Nürnberg mit dem L2 Zweizeiler von Nürnberg (Winkler 8aII, 46x5mm) verwendet 1833-41. Ab Nürnberg per Boten zum Landgericht Altdorf wo dann 2 x Kreuzer Botenlohn notiert wurden. Gruß Rainer
Gernesammler Am: 28.01.2025 19:40:15 Gelesen: 8073 # 36
Hallo Sammlerfreunde, Brief als Regierungs Sache (RS) vom 4.9.1844 vom Pfarramte Heldenstein, von der dort per Boten nach Ampfing, ab da spediert nach München wo der Brief noch am selben Tag zur Ausgabe kam. Empfänger war seine Excellenz "dem hochwürdigsten hochgeborenen Herrn Herrn Lothar Anselm Erzbischof von München-Freising". Gestempelt wurde mit Fingerhutstempel von Ampfing (Winkler 9) verwendet 1834-59 sowie auf der Rückseite zur Ankunft mit dem L2 Zweizeiler von München (Winkler 8b, Typ II, 41,5x5mm) verwendet 1843-49. Gruß Rainer
Gernesammler Am: 13.04.2025 14:11:35 Gelesen: 7347 # 37
Hallo Sammlerfreunde, Brief als Regierungs Sache (RS) vom 14.10.184. vom Landgericht Lauf, spedeiert an die Königliche Regierung von Mittelfranken Kammer des Innern in Ansbach, der Brief wurde mit Akten verschickt. Gestempelt wurde mit Einkreisstempel/Fingerhutstempel von Lauf (Winkler 9) verwendet 1837-52, da der Brief keinen Ankunftsstempel hat gehe ich von Mitte der 1840-er aus. Gruß Rainer
Gernesammler Am: 22.04.2025 19:35:45 Gelesen: 7093 # 38
Hallo Sammlerfreunde, Brief als Regierungs Sache (RS) vom 5.3.1851 vom königlichen Landgericht Monheim, spediert an den Magistrat der Stadt Eichstätt. Im Brief wurde mehrere Daten erwähnt, der 16.4.1851, der 11.5.1851 und zum Schluß der 31.5.1851 wo man ein Monitorium (Mahnschreiben) verfasste. Gestempelt wurde der Brief mit Einkreisstempel/Fingerhutstempel von Monheim (Winkler 9) immer wieder verwendet ab 1834-56 in verschiedenen Farben, auf der Rückseite zu Ankunft wurde der Halbkreisstempel von Eichstaedt (Winkler 11b) verwendet 1851-59 abgeschlagen. Gruß Rainer
Gernesammler Am: 18.05.2025 14:08:26 Gelesen: 6728 # 39
Hallo Sammlerfreunde, Brief als Regierungs Sache (RS) vom 27.5.1835, dieser ist vom Patrimonial Tüßling und wurde über Mühldorf spediert, an das Landgericht Wasserburg, dort wurde der Brief am 1.6.1835 präsentiert. Gestempelt wurde mit Fingerhutstempel von Mühldorf (Winkler 9) verwendet 1834-45. Gruß Rainer
Gernesammler Am: 28.06.2025 17:11:14 Gelesen: 6147 # 40
Hallo Sammlerfreunde, Vorderseite einer Regierungs Sache (RS) vom 30.8.1835 aus Gunzenhausen, spediert an das königliche bayerische Gendarmerie Compagnie Commando in Ansbach [1]. Gestempelt wurde mit Fingerhutstempel (Winkler 9) verwendet 1834-48. Gruß Rainer [1] https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6niglich_Bayerisches_Gendarmeriekorps
Gernesammler Am: 03.10.2025 17:12:43 Gelesen: 5145 # 41
Hallo Sammlerfreunde, Franko Brief vom 25.9.18.. aus Burgau, spediert an den Gerichts Notariats Schreiber in Neresheim, dieser war aber nicht vor Ort sondern in Dürkheim ansässig und so wurde der Brief dorthin weiterspediert. Für das Franko zahlte der Absender 3 Kreuzer für Bayern bis Grenze, ab da 4 Kreuzer bis Neresheim in Württemberg, da der Gerichtsschreiber aber in Dürkheim war wurde der Brief ohne weitere Gebühren nach dort spediert. Gestempelt wurde mit kleinem Einkreis - Fingerhutstempel von Burgau (Winkler 9) verwendet 1833-1846, da der Stempelabdruck auf dem Brief im Gesamtbild gut aussieht würde ich diesen in die Ende 1830-er Jahre datieren. Gruß Rainer
Reini46 Am: 03.10.2025 17:57:29 Gelesen: 5136 # 42
Hallo, wie schon festgestellt wurde sind die Fingerhutstempel in Österreich sehr häufig - aber auch gesucht. Links Rankweil in Vorarlberg auf einer Karte nach Dornbirn 16.1.73 Rechts Brixen in Tirol auf einer Karte nach Hall in Tirol vom 15.12.74, der Eingangsstempel von Hall ebenfalls ein Fingerhütler. Grüße Reini 46 [Die Redaktion freut sich wenn möglichst viele Fingerhutstempel, aber auch Hufeisenstempel, auf Philastempel ankommen]
Reini46 Am: 04.10.2025 11:00:25 Gelesen: 5070 # 43
Hallo, hier noch 2 Fingerhütler mit 17 mm Durchmesser - Ranshofen vom 3.3.73 und Tetschen als Ankunftsstempel 18.12.72 Grüße Reini46
Reini46 Am: 05.10.2025 11:18:45 Gelesen: 5026 # 44
Hallo, Einige Fingerhutstempel aus Oberösterreich Erste Reihe oben : Altheim, Altmünster, Eberstallzell, Gmunden, Lochen, Helfenberg darunter: Perg, Mauthausen, Neukirchen, Vöcklabruck, Prägarten, Schneegattern, Timelkam unterste Reihe: Wels, Windischgarsten, Rohrbach Grüße Reini46
Reini46 Am: 10.10.2025 09:42:41 Gelesen: 4898 # 45
Hallo, der Ankunftsstempel von Pleissing hat einen Durchmesser von 1,7 cm und gehört damit zu den sehr kleinen Fingerhutstempeln. Grüße Reini46
Reini46 Am: 16.10.2025 16:00:29 Gelesen: 4812 # 46
Hallo, der sehr kleine Fingerhutstempel von Judenburg (1,7 mm) - der kleinste bekannte Stempel hat 1,6 mm. daneben der blaue Fingerhustempel von Weipert Grüße Reini46
Reini46 Am: 23.10.2025 16:37:27 Gelesen: 4633 # 47
Hallo, Ein Fingerhutstempel aus Montenegro aus dem Jahr 1893. Es handelt sich um den Frageteil einer Karte, die von ? nach Rieka geschickt wurde. Der Durchmesser des Stempels beträgt 20 mm. Grüße Reini46
Gauss Am: 23.10.2025 18:35:05 Gelesen: 4617 # 48
@ Reini46 [#47] Könnte aus Cetinje sein. Цетиње
Reini46 Am: 23.10.2025 18:54:55 Gelesen: 4610 # 49
@ Gauss [#48] Hallo Gauss, danke für die Hilfe. Ich denke das stimmt. Grüße Reini46
Gernesammler Am: 02.11.2025 16:21:06 Gelesen: 4456 # 50
Hallo Sammlerfreunde, Franko Brief vom 26.7.1843 aus Ampfing, spediert an seine hochwürden, hochwohlgeboren Herrn Dr.Fr.Windischman in München, der Brief kam am nächsten Tag zur Ausgabe. Für das Franko hatte der Absender 4 Kreuzer zu zahlen, das war die Gebühr für den Brief bis 1/2 Loth, über 6-12 Meilen. Gestempelt wurde mit Fingerhutstempel von Ampfing (Winkler 9) verwendet 1834-59, sowie auf der Rückseite mit dem L2 Zweizeiler von München (Winkler 8b, Typ II, 41,5x5mm) verwendet 1843-49. Gruß Rainer
Gernesammler Am: 21.11.2025 16:12:54 Gelesen: 4207 # 51
Hallo Sammlerfreunde, Brief als Regierungs Sache (RS) vom 9.11.1841 vom Königlichen Appellations Gericht in Neuburg, spediert an das Königliche Fiskalat von Schwaben und Neuburg in Augsburg, dort wurde der Brief am 10.11.1841 präsentiert, siehe Rötelvermerk oben. Gestempelt wurde mit Fingerhutstempel von Neuburg a/D (Winkler 9) verwendet 1833-1842. Auf der Rückseite ist noch ein gut erhaltenes Papiersiegel des Appellations Gerichtes. Gruß Rainer
Reini46 Am: 29.11.2025 17:57:10 Gelesen: 4012 # 52
Hallo, Ganzsachenumschlag zu 5 Kreuzer aus Oswiecim 18.9.82 nach Biala. Durchmesser des Stempels 19 mm Grüße Reini46
Reini46 Am: 30.11.2025 10:40:12 Gelesen: 3980 # 53
Hallo, Der Fingerhutstempel von Regens in Mähren auf einer Retour=Recepisse vom 21.11.67 nach Pottenbrunn. Den Ort Regens gibt es bei Wikipedia nicht mehr. Grüße Reini46
Gernesammler Am: 02.12.2025 19:50:31 Gelesen: 3922 # 54
Hallo Sammlerfreunde, Franko Brief vom 3.8.1839 aus Kempten, spediert an das königliche Landgericht in Weiler, einen Ankunftsstempel gab es noch nicht. Für das Franko notierte man 4 Kreuzer in schwarz auf der Rückseite, das war die Gebühr für den Brief bis 6 Meilen und einem Gewicht von 1/2 bis 1 Loth. Im Brief ging es um das Stadtgerichtsprotokoll, Dr.Brinz gegen Joseph Vogt, dafür mussten nochmals 3 Kreuzer Papier bezahlt werden. Gestempelt wurde mit kleinem Einkreisstempel, Fingerhutstempel von Kempten (Winkler 9) verwendet 1833-37, ob meiner jetzt ein neues Spätdatum ist, könnte sein und man sieht Ihm sein Alter an. Auf der Rückseite ist noch ein kleines aber gut erkennbares Papiersiegel. Gruß Rainer
Reini46 Am: 08.03.2026 11:47:50 Gelesen: 2595 # 55
Hallo, Zwei Fingerhutstempel je mit einem Durchmesser von 17 mm CISTA 26.4.70 nach Prag SCHLUCKENAU 6.10.71 nach Dresden Grüße Reini46
Gernesammler Am: 05.04.2026 18:13:54 Gelesen: 2146 # 56
Hallo Sammlerfreunde, Franko Brief vom 4.11.1837 vom Herrschaftsgericht in Pappenheim, spediert an das Landgericht Heidenheim in Württemberg, dort wurde der Brief am 6.11.1837 präsentiert. Innen auf der Textseite, der Stempelabdruck für 3 Kreuzer Papier nebst dem Text an das Landgericht. Für das Franko hatte der Absender 6 Kreuzer bezahlt, die auf der Rückseite in schwarz vermerkt wurden, gestempelt wurde mit Fingerhutstempel von Pappenheim (Winkler 9) verwendet 1835-51. Gruß Rainer
Gernesammler Am: 08.04.2026 20:09:58 Gelesen: 2008 # 57
Hallo Sammlerfreunde, Porto Brief vom 18.4.1840 von Johannes Groll aus Kempten, spediert an Herrn Franz Joseph Mauch in Heimenkirch, einer kleinen Gemeinde (Markt) bei Lindau am Bodensee. Für das Porto hatte Herr Mauch bei Empfang 3 Kreuzer, nebst 1 Kreuzer Botenlohn zu zahlen. Gestempelt wurde mit Fingerhutstempel von Kempten (Winkler 9) verwendet 1833-37, ob der 18.4.1840 jetzt ein neues Spätdatum ist kann ich nicht sagen, es könnte aber sein. Gruß Rainer