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**** Deutsche Geschichte: Nach 25 Jahren Rückblick auf den 9. November

Saguarojo Am: 09.11.2014 10:24:43 Gelesen: 9206 # 1
Zum 25. Jahrestag der Grenzöffnung und des Mauerfall möchte ich ein paar Bilder aus meiner Heimatstadt Duderstadt zeigen, was sich dort in den ersten Tagen nach der Grenzöffnung ereignet hat. 10. und 11. November 1989
Saguarojo Am: 09.11.2014 10:26:29 Gelesen: 9204 # 2
Saguarojo Am: 09.11.2014 10:30:44 Gelesen: 9202 # 3
Bilder die noch sehr bewegend sind.
Saguarojo Am: 09.11.2014 10:33:11 Gelesen: 9201 # 4
Saguarojo Am: 09.11.2014 10:35:04 Gelesen: 9199 # 5
Saguarojo Am: 09.11.2014 18:11:09 Gelesen: 9129 # 6
Wer hier seine persönlichen Erinnerungen zeigen und schildern möchte, kann das gerne tun.
22028 Am: 09.11.2014 20:06:15 Gelesen: 9088 # 7
Ich hatte die Ereignisse damals im Irak verflogt und miterlebt als z.B. die Deutschen Botschaften zusammengelegt wurden, Das Gästehaus der Ostdeutsche Botschaft als "Notauffanglager" für aus Kuwait geflüchtete Deutsche umfunktioniert wurde, DDR Bürger plötzlich mit uns Westdeutschen Kontakt aufnahmen und beunruhigt waren was mit deren Ersparnissen in der DDR war. Und just am 9. November kam ich damals aus dem Irak frei, als, nur wenige werden das noch wissen, Willy Brandt damals als Vorsitzender der Internationale Sozialisten in den Irak reiste und in einen Airbus voller Leute mich nach Hause brachte, ich war damals unter den freigelassenen.
Pepe Am: 09.11.2014 21:38:02 Gelesen: 9062 # 8
Passend zum heutigen Tag und auch zum Sonntagsrätsel 1990 05 03, Mi 701-02, Kleinbogen aus Samoa Allen noch nen schönen Sonntag ganz ohne Mauern, Pepe
Marcel Am: 22.11.2014 21:54:37 Gelesen: 8936 # 9
Ich (damals 15 Jahre) habe den Fall der Mauer ehrlich gesagt verpennt. Erst am nächsten Tag wurde ich durch meine Eltern informiert was geschehen war. In der Schule ging der ein oder andere Tag flöten. Vieles ging drunter und drüber, aber am meisten hatte wohl unser Stabilehrer (Staatsbürgerkunde) zu leiden. Fächer wie Staatsbürgerkunde, ESP (Einführung in die sozialistische Produktion) fielen weg, dafür kam Gesellschaftskunde und Technik. Also man war da schon spontan und gönnte uns die Freizeit nicht. Ebenso dürfte es unsere Russischlehrerin tief getroffen haben, denn Russisch war kein Hauptfach mehr und mußte nicht besucht werden, daher reduzierte sich unsere Klassenstärke in Russisch. Englisch war bei uns fakultativ und unsere Kenntnisse für Zehntklässler sind nicht ausreichend gewesen, so war auch dieses Fach freiwillig geblieben. Meine eigentlich schon feststehende Lehrstelle wurde kurzerhand gestrichen und ich mußte mich auf eine neue Suche begeben. Dies war nicht so prickelnd, aber dennoch hatte ich zum Schluß noch Glück, viele andere hatten es nicht. Aus meiner Perspektive gesehen war nicht alles in der DDR schlecht. Es ganz und gar schlecht reden ist nicht richtig. Auch heute ist nicht alles Golden was glänzt. Als Andenken zum 1. Jahrestag des Mauerfalls habe ich hier einen Ersttagsbrief vom 06.11.1990. schöne Grüße Marcel
wajdz Am: 13.02.2025 19:02:48 Gelesen: 1770 # 10
Briefmarke der sowjetischen Besatzungszone, Ostsachsen (Ausgabe 6. Februar 1946), 6 + 44 Pfennige, Dresden AlliBes Ost Sachsen MiNr 64, 65; 06.02.1946 80. Jahrestag der Zerstörung Dresdens In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 erfolgte auf das rund 630.000 Einwohner zählende Dresden einer der verheerendsten Luftangriffe auf eine Stadt im Zweiten Weltkrieg. 773 britische Bomber warfen in zwei Angriffswellen zunächst gewaltige Mengen an Sprengbomben ab. Durch die Zerstörung der Dächer und Fenster konnten die anschließend abgeworfenen Brandbomben eine größere Wirkung entfalten. Ihr Feuersturm zerstörte rund 80.000 Wohnungen, und ihre Hitzeeinwirkung deformierte sämtliches Glas in der Innenstadt. Dem britischen Nachtangriff auf die ungeschützte Stadt folgte am Tag die Flächenbombardierung durch 311 amerikanische Bomber. Bis zum 15. Februar war die Stadt fast vollständig zerstört, bis zu 25.000 Menschen starben. MfG Jürgen -wajdz-
wajdz Am: 13.02.2025 19:05:37 Gelesen: 1769 # 11
Beitrag im falschen Thema, soll eigentlich in "Deutsche Geschichte" sorry -wajdz-
HWS-NRW Am: 13.02.2025 22:39:03 Gelesen: 1733 # 12
Hallo und einen guten Abend, ich hoffe, die Belege passen auch jetzt noch in das frühere Thema: Einen Tag später nach dem großartigen Ereignis bin ich zum Rathaus Wedding gefahren, man hatte mich zum Jury-Vorsitzender der 13. Deutsch.-Franz. Ausstellung berufen und wir wollten uns dort treffen, aber Tausende von DDR-Bürgern standen auf dem Rathausplatz und so fuhr ich zurück nach Schöneberg, vorher machte ich noch einen Halt an der Siegessäule, lief von dort auf einem seitlichen Trampelpfad zum Tor und auf einmal stand ich mit Jacket und Fliege auf der Mauer, unten zahlreiche Vopos mit gezückten Waffen und wir feierten dort bis zum späten Abend. mit Sammlergruß Werner