Bei der Franktur handelt es sich hier um die ganz normale Stardardform einer DV-Franktur mit Datenmatrixcode: " DV 03 1.45"
DV - DatenVerarbeitung; 03 gibt bekanntlich den Versandmonat März an, während 1.45 das Porto darstellt, d.h. 1,45 € für einen Großbrief, zusätzlich erscheint als Pflichtteil die sogenannte "Wort-Bild-Marke", d.h. der Schriftzug "Deutsche Post" mit dem Posthorn (im postalisch vorgegebenen genormten Layout!) sowie der Datenmatrixkode.
Dieses alles zusammen stellt eine moderne Fassung eines ganz normalen "Absenderfreistempels" dar, die natürlich auch im entsprechenden Katalog "International Postage Meter Stamp Catalog (Germany)" [3] in ihrer Grundform (derzeit) unter "PC-A8" katalogisiert wirdn. Nach Freigabe findet sich dieser Absenderfreistempel in unserer Stempeldatenbank unter [4].
Ausgelesen enthält der Franktur-Datenmatrixkode folgende philatelistisch relevante Angaben:
Post-Unternehmen: DEA (DE: Deutschland, A: Deutsche Post AG) Frankierart: 18 Version Produkte/Preise: 27 Kundennummer: 5071515132 Frankierwert: 1,45 Euro Einlieferungsdatum: 31.03.2014 Produktschlüssel: 21 (21 steht für "Großbrief") laufende Sendungsnummer: 03851747 Teilnahmenummer: 19 Entgeltabrechnungsnummer: 2865
Das besondere bei dieser Amazon-Sendung ist diese unscheinbare Kopfzeile "DPBrief - ASC". DPBrief ist recht schnell und einfach aufzuschlüsseln, d.h. Deutsche Post (Niederlassung) Brief. Mit ASC wird es postgeschichtlich interessanter ;-) Das steht nämlich für " Amazon-Sorting-Center". Zuerst denkt natürlich jeder an ein Amazon-eigenes Sortierzentrum, falsch gedacht - diese ASCs werden von der DPAG selbst betrieben. Neben den bekannten Brief- und Paketzentren, besitzt die DPAG/DHL Niederlassung Brief (genauer die Abteilung 35 "Stationäre Bearbeitung PAKET" der jeweiligen Niederlassung Brief) noch bundesweit drei weitere Einrichtungen, u.a. die beiden ASCs in Rheinberg (zur NL Brief Duisburg: Amazonstr. 3, 47495 Rheinberg) und Graben der NL Brief Augsburg (Zeppelinstr. 8, 86836 Graben). Beide ASCs sind über eine Förderbrücke direkt an die nebenstehenden Amazon-Logistikzentren MUC3 bzw. DUS2 angebunden ("MUC3" > ASC Graben bzw. "DUS2" > ASC Rheinberg) [5]. DUS ist der IATA-Kode für den Flughafen Düsseldorf, MUC für München, d.h. diese Abkürzungen beschreiben den "Einspeiseort" für internationale (Zu-) Lieferungen in das deutsche Amazon Logistiknetz. Wikipedia schreibt zu den ASCs "Was von der Post gegenüber den Medien bisher nicht bekanntgegeben wurde: Als flankierende Maßnahme zum Paketkonzept 2012 wurden vom Jahr 2011 auf 2012, an den beiden damals neuen Standorten Graben und Rheinberg des Versandhändler Amazon, jeweils ein Verteilzentrum errichtet. Die sogenannten Amazon-Sorting-Center (ASC) ermöglichen in einem nebenstehenden Gebäude eine direktere Bearbeitung der Sendungen des Versandhändlers." [5]. Schöner hätte ich es auch nicht ausdrücken können. ;-) Der zusätzliche Balkenkode auf dem Versandlabel nennt übrigens " .../MUC3", d.h. der gezeigte Großbrief stammt vom Amazon Logistikzentrum Graben (Lechfeld) und wurde über das dortige ASC der DPAG versandt. Als Absender bzw. als Rücksendeanschrift wird dabei das "Amazon EU S.a.r.l."-Rücksendezentrum in 36248 Bad Hersfeld (Amazonstr. 1) angegeben. Beste Grüße Thomas [1] : http://www.philaseiten.de/thema/3067 [2] : http://de.wikipedia.org/wiki/DataMatrix-Code [3] : http://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Germany,_Part_3 [4] : http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/72431 [5] : http://de.wikipedia.org/wiki/Paketzentrum_%28Deutsche_Post_DHL%29#Amazon-Sorting-Center
Entgelt geprüfte Warensendung des Absenders "Ferrero Fan Collection" in 33366 Rheda-Wiedenbrück [um was für eine PLZ handelt es sich bei 33366 eigentlich? Auf der Seite der DPAG "Postleitzahlen" ist diese Nummer weder als Straßenanschrift-, Postfach-, Großempfänger-, noch als Postlagerausgabe-PLZ gelistet]. Vermutlich steckt hier ein (unbekannter?) externer Versand-Dienstleister, den Ferrero Deutschland (Sitz in Frankfurt am Main) mit der Durchführung dieser Aktion beauftragt hat, hinter dieser Adresse.
Das besondere gegenüber den üblichen "DV-Frankaturen mit Datamatrixcode" ist, dass hier (Entgelt geprüfte Warensendung) zusätzlich bekannte Elemente des Paketversandes bereits Verwendung finden. In diesem Fall ein linearer, postalischer (Balken-) Barcode, der sogenannte "Leitcode mit Empfängeradresse", mit dem numerischen Inhalt "37085131017652". Dieser enthält in kodierter Form Angaben zum Empfänger (Postleitzahl, Ort, Straße und Hausnummer der Lieferanschrift) sowie zusätzlich in Textform die Angabe des für den Empfängers zuständigen Paketzentrums, hier das "Paketzentrum 34", d.h. das "DHL Paket- bzw. Frachtzentrum Kassel" in 34355 Staufenberg-Lutterberg (Im Rotte 2). Der sonst bei Paketen noch übliche weitere Balken-Barcode, der "Identcode mit Absenderadresse" fehlt. Der zweite im Fenster noch sichtbare Linearkode (mit dem Wert "2001592315") ist rein privaten Ursprungs und dient nur internen, logistischen Zwecken des Versenders.
Der DV Frankatur mit Datamatrixcode enthält folgende postalisch relevante Daten:
Kompaktbrief des Absenders "Haufe Service Center GmbH" aus Freiburg, frankiert mit DV Frankatur mit Datamatrixcode (DV 07 0,90) auf dem Adresslabel. Die Konsolidiererkennung "K4031" von Postcon wurde vom Versender direkt mit in das "Adressfeld" gedruckt. Zusätzlich davon druckte Postcon eine verkürzte Kennung "K4031" per Tintenstrahler auf den Umschlag (kopfstehend beim Absender).
Das besondere an diesem Beleg ist, dass sich hier der vom Absender beauftragte Versanddienstleister namentlich in der Rücksendeanschrift unter c/o mitverewigt hat: " Rhenus Medien Logistik" (Justus-von-Liebig-Str. 1, 86899 Landsberg am Lech). Diese Fälle in denen sich der wirkliche Versender so offensichtlich outet, sind eigentlich ausgesprochen selten zu beobachten und ein echter Glücksfall für den modernen Postgeschichtler. Leider kein herkömmlicher Absenderfreistempel (FRANKIT bzw. "Kreisstempel"-AFS), die für eine für eine Gerätezuordnung genutzt werden könnte, sondern nur ein moderner Matrixcode-AFS, aber immerhin. ;-)
Bei "Rhenus Medien", einem Fullservice-Dienstleister für Verlage und andere Medienunternehmen, handelt es sich um ein Unternehmen der Rhenus-Gruppe, eines weltweit operierenden Logistikunternehmens mit über 350 Standorten. Sie bietet ihren Kunden u.a. die Erstellung, Konfektionierung sowie den Versand von Post-, Druck- und Versandaufträgen an, Zitat "In unserem Lettershop bearbeiten wir Versendungen in beliebiger Menge und können dabei auch auf spezielle Anforderungen wie Zeitschriften- oder Werbemittelversand eingehen." [1].
Die "DV-Frankatur mit Datamatrixcode" enthält folgende postalisch bzw. philatelistisch relevante Details:
PREMIUMADRESS INFOPOST (Karte) von FCA Germany AG (Fiat Chrysler Automobiles) mit Werbung für dessen Autohaus in Kassel (Autohaus Cöster, 34127 Kassel) vom 28.09.2015.
Im Datamatrixcode finden sich die nötigen Frankaturdetails:
Hier zum Vergleich.
Gruß
Thomas
Entgelt geprüfte Warensendung (Groß) des Absenders GEFRO Reformversand (87697 Memmingen), dass trotz seiner, in keinen bekannten Briefkasten passenden, Übergröße (235 x 80 x 115 mm) noch vom Briefträger zugestellt (04.01.2016) wurden konnte, zum Glück war jemand (verlängerter Neujahrsurlaub) vor Ort anwesend. ;-)
Die letzte Idee, wo man auf dieser Sendung nun doch noch eine Frankatur finden könnte, wäre nur noch der (mit nur 9 x 9 mm etwas klein geraten erscheinende) 2D-Datenmatrixkode [ECC200]. Ausgelesen steht dort drin:
Auf dem Label wird - neben der Versandart WARENSENDUNG - noch "ENTG.GEPR.", für 'Entgelt geprüft' (u.a. als Kennzeichnung einer verschlossenen Warensendung), eingedruckt. Ich gehe auch grundsätzlich davon aus, dass zur Erstellung dieses Versandlabels (als Gesamtkunstbild) eine postalisch "abgenommene" bzw. zugelassene DV-Freimachungs-Software (u.a. zur Entgeltsicherung), zum Einsatz kam. Trotzdem finden sich die oben genannten, postalisch vorgeschriebenen Frankaturbestandteile nicht auf dem Versandlabel. Nach einem Teildruckausfall (fehlende Zeile über dem Matrixkode) sieht es hier auch nicht aus? Die fehlenden Elemente finden sich ja normalerweise in Höhe des oberen Teils (d.h. nicht oberhalb) des Matrixkodes. Ob dieses Format also so gewollt ist, kann ich - Mangels weiterer Belege dieses Absenders - nicht sagen. Vielleicht hat man in der Softwarekonfiguration auch nur vergessen, einen ("Anklick-") Haken für den Druck dieser Angaben zu setzen, falls dieses überhaupt möglich sein sollte. Eine Wahlmöglichkeit würde hier aber eigentlich keinen Sinn machen, da diese Textangaben zwingend notwendig und nicht nur fakulativ sind. Hat jemand vielleicht weitere Ideen?
Auf jeden Fall handelt es sich um eine ziemlich irreguläre Version einer "DV-Freimachung (im Fenster)", d.h. einer Form eines modernen Absenderfreistempels, mit 2D-Datenmatrixkode. ;-)
Gruß
Thomas
und dazu noch das was der BC-Tester dazu sagt
Es handelt sich hier um einen neuen Pilotversuch seit November 2015 mit der neuen Zusatzleistung "Zustellnachweis", die zusätzlich 40 Cent kostet - leider will die Post nur das bestätigen, was bisher bekannt ist - fest steht aber auch, daß es außer Amazon noch weitere Versuchsteilnehmer geben soll - daher hier nun mein Aufruf besonders auf DV-Freimachungen zu achten, die nicht maschinengängig sind also beispielsweise Büchersendungen oder Warensendungen - eventuell läuft der Test derzeit auch nur regional in einigen wenigen BZ - eine unbestätigte Aussage besagt, das unter anderem das BZ 52 (Aachen) beteiligt sein soll - also wer kann hier weitere Sendungen von andern Kunden zeigen ?
Erkennbar ist diese neue Zusatzleistung übrigens an dem großen "H" auf der linken Seite.
viele Grüße Jürgen
"DPBrief" (Deutsche Post Brief) bzw. Großbrief mit Zusatzprodukt Zustellnachweis, frankiert per DV-Frankatur zu 1,85 €; November 2016. Leider ist der Datamatrixcode in dieser vorliegenden Form so nicht mehr korrekt auslesbar. Ich kann also nichts zur Kundennummer/etc. sagen.
Eine kurze Frage, üblicherweise wird in der Textzeile [unten auf dem Label] zum internen Amazon-Barcode ("Strichkode") im hinteren Bereich das eigentliche Amazon "Fulfillment and Distribution" bzw. Logistik-Zentrum angegeben, z.B. FRA1/FRA3 für Bad Hersfeld (Frankfurt), MUC3 für Graben (München), LEJ1 für Leipzig, CGN1 für Koblenz (Köln), BER3 für Brieselang (Berlin) etc. Oftmals sind diese Kodes an die Kennung des nächsten 'zuständigen' Flughafens angelehnt. Eine vollständige (?) Liste dieser Codes findet sich bei [1]. Leider finde ich hier keinen Verweis zu KIT8. Hat also jemand eine Idee woher/worüber die Lieferung ursprünglich stammt/lief? Die Übergabe an die DPAG erfolgte, wie die Kopfzeile des Adress- und Frankaturlabels schon sagt, hier über das BZ in Nürnberg. Das 'Nürnberger' Logistikzentrum steht in Pforzheim und sollte folglich die Kennung STR1 haben. Passt also nicht mit KIT8. Nürnberg könnte vielleicht nur als "Einfallstor" für eine Lieferung aus dem benachbarten Tschechien dienen? Der tschechische Amazon-Hub wäre Dobroviz (Prag) mit den Kennungen PRG1 und PRG2. Also wieder nichts mit KIT8...
Amazonbelege sammeln ist scheinbar ein sehr komplexes Thema und bestimmt wohl nur etwas für die wirklichen Hardcore-Postgeschichtler. ;-)
Gruß
Thomas
PS: Eine weitere für mich unbekannte Kennung ist die neuerdings beobachtete "KLA9".
[1] 
Gruß
Thomas
Dazu erscheint auch in einigen Tagen in der philatelie ein entsprechender Artikel, der unter folgenden Link schon vorab zu lesen ist:
Wie Sie der obigen Bildmontage entnehmen können hat sich einiges geändert, weitere Details dazu finden Sie auch unter:
Inhalt des Datenmatrixcodes:
Inhalt des Datamatrixcodes:
Inhalt des Datamatrixcodes:
Dieser Scan ist ein Ausschnitt aus einer pdf-Datei welche Bedingungen die Softwareentwickler bei der Vermaßung und Platzierung der einzelnen Elemente berücksichtigen müssen. :-)
Viele Grüße Jürgen
"DV-Freimachung im Fenster" mit Datamatrixcode (ECC200) für einen Standardbrief, verschickt als "E-POST" Brief ("E-POSTBRIEF"), mit Infrastruktur-Rabatt. Absender: DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal. "DV-Frankatur"-Kundennummer aus dem Matrixcode: "7000926469", "ISR-Kundennummer" aus der Frankier-ID: "42C41B0". Dekodierter Inhalt des Matrixcodes:
Amazon Sendung vom 19.04.2018, DV-Frankatur zu 3,00 (Maxibrief 2,40 plus Zustellnachweis 0,60), abweichende Labelform "ohne schwarze Kopfzeile", dafür wurde Maxibrief textlich ausgewiesen; mit DHL üblicher Routenangabe 37.
An den Amazon-Angaben im unterem Bereich des Labels kann man in diesem Fall übrigens sehr gut die ursprüngliche Herkunft der Sendung identifizieren. Sie stammt aus dem 2017 eröffneten Amazon Logistikzentrum in Szczecin-Kołbaskowo (Polen), erkennbar am (internen Amazon-) Code für (deren) Fulfillment Centers/Distribution Centers und Warehouses, hier "SZZ1".
Den genauen Leitweg kann ich aktuell nicht bestimmen, da mir der zusätzliche Code "HAA9" (steht wohl ebenfalls für ein Verteil-/Umschlag-/Auslieferungszentrum? in Deutschland) unbekannt ist. Hat hier jemand u.U. Insiderwissen oder genauere Angaben zu diesen nicht in den üblichen Listen [1] geführten "Standort"-Kennungen?
Inhalt des Datamatrixcodes der DV-Frankatur:
Die Frankier-ID enthält übrigens keine neuen Informationen und keine neue Kundennummer, wie es in einem früheren Beitrag vermutet wurde. Anders als bei der Auslesung mit dem Programm bcTester, wo alle Daten mit Hilfe des Dezimalsystems angegeben werden, müssen die Daten bei der Frankier-ID im Hexadezimalsystem dargestellt werden.
Das Dezimalsystem ist das altbekannte Zahlensystem mit 10 Zeichen (den Ziffern 0 bis 9), das Hexadezimalsystem ist ein Zahlensystem mit 16 Zeichen (den Ziffern 0 bis 9 und den Buchstaben A bis F), das vor allen bei der Datenverarbeitung Verwendung findet. Beide Zahlensysteme können ineinander umgerechnet werden. Umrechnungsprogramme findet man im Internet.
Das oben genannte Beispiel von Amazon soll das veranschaulichen.
Das Auslesen mit bcTester ergibt hier folgendes Ergebnis:
Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 18 (HEX:12)
Version Produkte/Preise: 35 (HEX:23)
Kundennummer: 5071515132
Frankierwert: 1,45 Euro
Einlieferungsdatum: 27.07.2018
Produktschlüssel: 21
laufende Sendungsnummer: 00520931
Teilnahmenummer: 66
Entgeltabrechnungsnummer: 9999
Ankündigung Inhalt Datenelement HEX: 00
Kundenindividuelle Informationen: 00 00 00 00 00
Im Folgenden ist die Zeichenabfolge der Frankier-ID anders gruppiert worden, um die fünf Elemente, aus der sie besteht, deutlich zu machen.
Frankier-ID, wie sie auf dem Amazon-Beleg steht: 42 305D A0F2 70 F07F 2E3C
Dieselbe Frankier-ID mit anderer Gruppierung: 42 305DA0F 270F 07F2E3 C
Die ersten beiden Stellen stellen die Teilnahmenummer dar:
„42“ hexadezimal entspricht der „66“ dezimal (siehe obige bcTester-Auslesung).
Die dritte bis neunte Stelle gibt die Kundennummer an:
„305DA0F“ hexadezimal entspricht der Zahl „50715151“ dezimal. Das sind exakt die ersten 8 Ziffern der Kundennummer, die neunte und zehnte Ziffer sind hierbei vermutlich Prüfziffern.
Die 10. bis 13. Stelle gibt die Nummer der Einlieferungsliste (Entgeltabrechnungsnummer) an:
„270F“ hexadezimal entspricht der Zahl „9999“ dezimal
Die 14. Bis 19. Stelle gibt die laufende Sendungsnummer an:
„07F2E3“ hexadezimal entspricht der Zahl „520931“ dezimal
Das Zeichen auf der 20. Stelle ist eine Prüfziffer, die nach einem bestimmten mathematischen Verfahren berechnet wird.
Genauere Angaben u.a. zur Frankier-ID findet man in der Broschüre „Maschinenlesbare Freimachungsvermerke. DV-Freimachung. Gestaltung, Varianten und Inhalte. Version 1.5.1. Stand: 01.09.2017“, die man auch im Internet findet [1].
Auffällig bei DV-Freimachungen des Versenders Amazon ist, dass hier regelmäßig die Entgeltabrechnungsnummer „ 9999“ erscheint. Anscheinend erfolgt hier die Abrechnung mit der Deutschen Post nicht über einzelne Einlieferungslisten.
[1]
WARENPOST "W" mit Zusatzleistung ZUSTELLNACHWEIS, DV-Frankatur aus 09.18, ohne textliche Angabe des Portowertes in Zahlen. Auch im Matrixcode wird der Portosatz nicht ausgewiesen. In diesen Fall lautet die Kundennummer (abweichend zu [#20]) in der Hex-Form übrigens "320D351", d.h. 52482897 (dezimal) [1]; im Matrixcode 10stellig 5248289781. Rücksendeadresse ist das übliche (Sammel-) Rücksendezentrum in Bad Hersfeld.
Inhalt des Datenmatrixcodes:
Die Vergrößerung zeigt, dass hier senkrecht und waagerecht nur 18x18 Felder (=“Module“) existieren. Der Ausleseversuch mit dem Programm bcTester ergibt dementsprechend auch das Ergebnis: „Fehler: Ergebnis hat nicht die erwartete Typkennung“.
Bei folgendem Beleg (Katalog der Firma Witt, Weiden, vom Januar 2019) ist der Datamatrixcode dagegen zu groß ausgefallen. Auffällig ist hierbei die Vierteilung des Datamatrixcodes, wie man ihn z.B. von FRANKIT-Freimachungen kennt.
Die Vergrößerung zeigt, dass hier senkrecht und waagerecht 36x36 Felder (=“Module“) existieren. Auch hier ergibt ein Ausleseversuch mit dem Programm bcTester die Mitteilung: „Fehler: Ergebnis hat nicht die erwartete Typkennung“.
Ursache für diese Fehler dürfte jeweils eine falsche Programmierung sein.
Konnten andere Sammler ähnliche Abweichungen bei Versendern mit DV-Freimachungen beobachten?
(1)
Schon bei der „klassischen“ DV-Freimachung mit dreigeteiltem Rechteck kam eine solche Datumsangabe in seltenen Fällen vor. Das Beispiel einer Postkarte der GEZ in Köln aus dem Jahr 1976 soll das belegen:
Kennt jemand weitere Beispiele für diese besondere Datumsangabe bei einer DV-Freimachung?
[1]
Liest man den Datamatrixcode mit der Smartphone-App "DM Scanner Pro" aus, erhält man folgende Liste (gekürzt):
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 18 - DV-Freimachung, Version 1.3 (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 38
Kundennummer: 5248289781
Frankierwert: ,€
Einlieferungsdatum: 15.07.2019
Zusatzleistung/Variante: keine
Produktschlüssel: 208
Produkt: Warenpost nicht maschinenfähig ohne Sendungsverfolgung
laufende Sendungsnummer: 1116209
Teilnahmenummer: 72
Entgeltabrechnungsnummer: 9999
Das Ausleseprogramm erkennt diese Sendung also als Warenpost ohne Sendungsverfolgung und ohne Zusatzleistung.
Zum Vergleich: Bei einer Warenpost wie in [#21] liest die App:
Zusatzleistung/Variante: Sendungsverfolgung steuerpflichtig
Produktschlüssel: 157
Produkt: Warenpost maschinenfähig
Anscheinend gibt es bei der Deutschen Post also ein Produkt Warenpost ohne Sendungsverfolgung und Zustellnachweis. Im Internet habe ich dazu keinerlei Informationen gefunden. Möglicherweise handelt es sich hier um einen neuen Betriebsversuch.
Weiß jemand etwas darüber oder hat jemand eine Erklärung für die hier vorgestellte Versendungsform?
[1]
Ausleseprotokoll mit der Smartphone-App "DM Scanner Pro" (gekürzt):
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 8 - PREMIUMADRESS (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 43
Kundennummer: 5018003187
Frankierwert: 0,28€
Einlieferungsdatum: 10.09.2019
Zusatzleistung/Variante: keine
Produktschlüssel: 90
Produkt: Dialogpost Standard bis 20g
laufende Sendungsnummer: 4878
EDS-Nummer: 77922326
Ausleseprotokoll mit der Smartphone-App "DM Scanner Pro" (gekürzt):
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 8 - PREMIUMADRESS (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 41
Kundennummer: 5090984212
Frankierwert: 0,28€
Einlieferungsdatum: 28.12.2018
Zusatzleistung/Variante: Track&Match
Produktschlüssel: 1601
Produkt: Dialogpost Standard bis 20g
laufende Sendungsnummer: 179770
EDS-Nummer: 407683227
Das Einlieferungsdatum erkennt man erst, wenn man den Datamatrixcode ausliest:
Ein weiterer Fall einer nicht schwarzen DV-Freimachung ist mir nicht bekannt. Ich habe aber in den mir zur Verfügung stehenden Dokumenten der Deutschen Post keinen Hinweis gefunden, der die schwarze Farbe vorschreibt. In den „Tipps für Qualitätstests bei Datamatrixcodes“ [1] heißt es zwar: „Ein Datamatrixcode besteht aus schwarzen und weißen Modulen (Kästchen).“ Aber das verstehe ich eher als eine Feststellung und nicht als Vorgabe.
Kennt jemand eine Vorschrift der Deutschen Post hinsichtlich der Druckfarbe für Datamatrixcodes und kann die Quelle nennen?
Dass auch blaue Matrixcodes maschinenlesbar sind, zeigen ja die FRANKIT-Freimachungen.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
Sehr unvollständige DV-Freimachung (Dialogpost Groß) auf einem Katalog der Firma DW-Shop in Königswinter vom Januar 2020.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Der Monat „20“ ist so ein Fantasiemonat. Der Datamatrixcode gibt das korrekte Einlieferungsdatum an: 07.12.2011, was mit dem Datum des Briefs übereinstimmt.
Manchmal passt die Monatsangabe auch nicht zum Eingang der Sendung, wie im folgenden Fall. Erhält man im Dezember einen Brief mit der Monatsangabe „07“, kann man von einem Fehler ausgehen:
Auch hier bestätigt das Auslesen des Datamatrixcodes die Vermutung. Einlieferungsdatum war hier der 23.12.2019, was auch der Monatsangabe des Briefs entspricht.
Beide Beispiele sind Belege dafür, dass die codierte und die in Klarschrift angegebenen Datumsangaben unabhängig voneinander eingegeben wurden.
Datumsfehler im Datamatrixcode sind nur bei Entschlüsselung des Codes erkennbar. Folgendes Beispiel aus aktuellem Posteingang macht das deutlich:
Einlieferungsdatum ist hier laut Ausleseprotokoll der 17.03.2021 (!), die Jahreszahl ist also falsch. Die Monatsangabe auf dem Brief gibt hier korrekte Auskunft. Ohne diese widersprüchlichen Angaben ist ein solcher Datumsfehler später kaum nachweisbar.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Schöne Grüße
Franz-Josef
Es handelt sich um einen Maxibrief mit DV-Freimachung, das Porto beträgt dementsprechend 2,70 €. Auffällig ist hier der Vermerk
„ ZUSTELLNACHWEIS“. Briefe mit Zustellnachweis kannte ich bisher nur aus der Pilotphase von Amazon, über die auf dieser Seite wiederholt berichtet wurde. Allerdings kam bei diesen Briefen zu dem Briefentgelt jeweils ein Aufschlag. Der fehlt aber im vorliegenden Fall.
Liest man den Datamatrixcode aus, erhält man die folgenden Angaben:
Ein Brief im Standardformat ist als "Dialogpost" gekennzeichnet, aber mit 0,80 € freigemacht.
Das Ausleseprotokoll mit der Smartphone-App DM Scanner Pro, Version 0,64, zeigt folgende Daten:
Hier liegt also ein Standardbrief vor, der fälschlicherweise den Text "Dialogpost" trägt. Möglicherweise war hier der Versand als Dialogpost vorgesehen, musste dann aber - vielleicht bedingt durch die seit dem 01.01.2020 geltenden neuen Bestimmungen für Dialogpostinhalte - in einen Briefversand umgewandelt werden.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Obwohl es sich hier um einen Standardbrief mit Fenster handelt, wurde die Freimachung nicht im Fenster sondern als Label angebracht:
Der Druck auf dem Label erinnert eher an eine Internetmarke bzw. bezüglich der auch vorhandenen Konsolidierer-Nummer K-4000 an einen Frankitabdruck als an eine DV-Freimachung mit Datamatrixcode.
Kennt jemand weitere DV-Freimachungslabel, die von anderen Absendern genauso aussehen ?
Viele Grüße Jürgen
Die "Vorläufer"-Form dieses Labels ohne Frankier-ID ist in diesem Forum auf der Seite " Thema: (?) (609) Moderne Postgeschichte: Konsolidierer und deren Kodes" [2] in den Beiträgen #495 und #590 bereits vorgestellt worden. Im letztgenannten Beitrag habe ich die Vermutung aufgestellt, dass hier der Konsolidierer selbst die DV-Label produziert und verklebt, dazu gibt es aber keine neue Erkenntnis.
Das Auslesen mit der Smartphone-App DM Scanner Pro Version 0.64 ergibt zwei interessante Aspekte:
1. Die Kundennummer in deinem Label ist 5190474505 und damit eine andere als die in den Vorläufer-Labeln. Wer sich hinter diesen Kundennummern verbirgt, ist mir bisher nicht bekannt.
2. Auffällig ist noch die Angabe " Version Produkte/Preise: 47". Aktuell ist eigentlich (seit dem 01.01.2020) die Version 45.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
Hallo Jürgen,
die DATEV e.G. aus Nürnberg verwendet schon längere Zeit diese Labels - sind allerdings vom Format auch größer, weil sie auf größeren Sendungen verwendet werden!
Viele Grüße
Nachtreter
und vergrößert der Ausschnitt:
Laut Auslesedatum wurde die Sendung am 2.4.4.2019 verschickt. Interessant ist auch, das beim Auslesen mit der App DM Scanner Pro keine Produkt-EKP angezeigt wird sondern nur eine 1 während die App Postmatrix von Bauer und Kirch hier eine Produkt-EKP 102100001 angibt.
Vielleicht lässt sich darüber ja mittelfristig der Kunde doch zuordnen ?
Viele Grüße Jürgen
Großbrief vom 09.12.2009 mit Label-DV-Frankatur zu 1,45 € (Portosatzangabe in der Form NN.NN); via K4000.
Inhalt des Datenmatrixkodes (Bauer+Kirch Postmatrix-Decoder v1.6.11 Pro)
Post-Unternehmen: Deutsche Post AG
Frankierart und Version: DV-Freimachung, Version 1.3
Version Produkte/Preise: 47 (neueste, unterstützte Version ist 45)
Kundennummer: 5112787968
Entgelt oder Frankierwert: 1,55 Euro
Einlieferungsdatum bzw. DV-Bearbeitungsdatum: 12.08.2020
Produktschlüssel: 21
Basisprodukt (aus PPL 45): Großbrief
Zusatzleistung (aus PPL 45): keine
(ausgelesen am 13.08.2020 mit der Smartphone-App Postmatrix-Decoder v1.6.11 Pro)
Ein Beleg mit DV-Freimachung basierend auf der Produkt- und Preisliste Nr. 46 ist mir übrigens bisher nicht begegnet. Auf der Homepage der Deutschen Post findet man für Premiumadress immer noch die PPL Nr. 45 vom 01.01.2020. Auf der Seite des FRANKIT-Herstellers Quadient (früher: Neopost) findet man allerdings eine PPL Nr. 46, gültig ab 01.05.2020. Vermutlich wurden zu diesem Zeitpunkt aber nur einige DHL-Entgelte geändert (Preiserhöhung zurück genommen).
Schöne Grüße
Franz-Josef
Ähnliches passierte im Juni 2019 beim Modeversand Adler:
Schöne Grüße
Franz-Josef
Die Karte wurde am 27.12.2020 gedruckt und frankiert und über Deutsche Post Inhouseservice (Konsolidierer K-4000) zum Versand weitergeleitet.
Diese Hybridpostkarten gibt es übrigens seit circa 1998. Wie man diese erkennen kann, werde ich demnächst an anderer Stelle erläutern.
Viele Grüße Jürgen
Gruß vom Stempelfreund
Dann kam noch ein weiter Beleg an, bei dem ich jetzt nicht weiß, wo ich den in unserem Forum einsortieren könnte, es geht um eine Freimachung
via Handy, wenn das so weitergeht, denke ich mal, hat unsere "Philatelie" irgendwann in der Zukunft ein Ende.
Und wie schön sagte es mal der Herr Bundeskanzler Kohl: "Gnade der späten Geburt", wir werden das Ende nicht erleben.
mit Sammlergruß
Werner
In diesem Fall ist der Absender nicht gerade unbekannt, es ist der BVB, der hier scheinbar einen Adresslabel nutzt, der auf einem C4-formatigen Umschlag mit dem BVB-Logo angebracht wurde.
Viele Grüße Jürgen
Text „ Briefpost“ als Sendungsbezeichnung auf einem Brief des DJH-Hauptverbands (DJH = Deutsches Jugendherbergswerk) aus dem Februar 2015; Briefe tragen an dieser Stelle in der Regel gar keine Sendungsbezeichnung.
Text „ DIALOGPOST PREMIUMADRESS“ als Sendungsbezeichnung auf einem Beleg der Postbank aus dem September 2019; der Text „PREMIUMADRESS“ erscheint daher doppelt im Anschriftenbereich, eigentlich hätte hier das große „P“ ausgereicht.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Absender ist hier eine Bank, also ein Bankbrief.
Grüße
Winfried
Wobei: ganz Vergleichbar ist der nicht, die Konsolidiererkennung ist hier ja auch im DV schon geführt, und eine Kundennummer sehe ich hier nicht.
Grüße
Winfried
DIALOGPOST mit Premiumadress zu 30 Cent des Absenders "Börse Aktuell Verlag AG", 70174 Stuttgart; freigemacht per DV-Frankatur aus Februar 2021.
Normalererweise wird der Monat in der DV-Frankatur im Format MM (z.B. "02") bzw. MM.YY ("02.21") angegeben, hier wurde aber statt des "Trennpunkt" fälschlich ein Unterstrich eingedruckt 02_21.
Zur Ergänzung der Inhalt des Datenmatrixcodes:
Bei diesen Vierecken handelt es sich wahrscheinlich um sogenannte „ Bundsteuerungszeichen“. In der Post-Broschüre „Automationsfähige Briefsendungen“ [1] heißt es dazu (Screenshot):
Dialogpostsendungen müssen sortiert und gebündelt bei der Post eingeliefert werden. Kataloge werden in Bunden oder Behältern und auf Paletten verpackt.
„Bundsteuerungszeichen“ sorgen vermutlich dafür, dass bei der Verpackung die einzelnen Gebinde abgeschlossen und neue angelegt werden. Da die Verpackung vollautomatisch geschieht, sind hier Steuerungszeichen notwendig. Wie viele Kataloge jeweils zusammengepackt werden können, hängt außer von der Adresse (Postleitzahl) auch von Größe und Gewicht der jeweiligen Sendungen ab.
Derartige Bundsteuerungszeichen findet man auch bei anderen Sendungsformen, die entsprechend eingeliefert werden, z.B. bei Pressesendungen und Postwurfspezial-Sendungen.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
2. Monats- und Jahresangabe sind nicht getrennt (Dialogpost Standard, Absender: Ärzte ohne Grenzen, Berlin; 18.10.2020):
3. Jahresangabe vierstellig (Dialogpost Groß, Absender: Breuninger, Stuttgart: 09.03.2020
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1] Zitat aus der Post-Broschüre „DV-Freimachung: Ihr Vorteil mit System“ Stand: 01.09.2016
[2] Zitat aus der Post-Broschüre „DV-Freimachung: Ihr Vorteil mit System“ Stand: August 2017
[3] Zitat aus der Post-Broschüre „DV-Freimachung: Ihr Vorteil mit System“ Stand: April 2018
(Fettdruck und Unterstreichungen sind in den Originalen nicht vorhanden)
Konsolidierer-Code K 4000.
Hier noch einmal das Label vergrößert:
Viele Grüße
Michael
Weiß jemand was das große "L" bedeutet?
Gruß
Bernd
Auf der Homepage der Deutschen Post heißt es [1]:
„ Die Frankier-ID besteht aus der Teilnahme-Nr. (2-stellig), Kunden-Nr. des Debitors (7-stellig ohne Prüfziffer), Sendungs-ID (10-stellig, bestehend aus Entgeltabrechnungs-Nr. und laufender Sendungsnummer und Prüfziffer (einstellig) in hexadezimaler Darstellung.“
Liest man den Datamatrixcode mit der App. „DM Scanner PRO“ aus, erhält man u.a. folgende Daten:
Augenfällig ist die Datumsangabe „2019.19“. Anstelle der Monatsangabe steht hier die vierstellige Jahreszahl:
2019 durften Wahlbenachrichtigungen noch als Dialogpost versendet werden. Der Datamatrixcode enthält u.a. folgende Daten (ausgelesen mit dem DM Scanner PRO, Version 0.65):
Dialogpost Groß der Firma World of Western, Schlierbach, vom 09.05.2017
Datamatrixcode (Größe 26 x 26 Felder) „kopfstehend“, durchgehende Begrenzungslinien oben und rechts
Großbrief der Firma Amazon vom 25.09.2012
Datamatrixcode (Größe 22 x 22 Felder) 90 Grad nach rechts gedreht, durchgehende Begrenzungslinien links und oben
Dialogpost Standard der Firma Walbusch, Solingen, vom 08.06.2021
Datamatrixcode (Größe 26 x 26 Felder) 90 Grad nach rechts gedreht, durchgehende Begrenzungslinien links und oben
Dialogpost Standard der Firma IKEA, Hofheim-Wallau, vom 30.04.2018
Datamatrixcode (Größe 26 x 26 Felder) 90 Grad nach links gedreht, durchgehende Begrenzungslinien unten und rechts
Bei allen gezeigten Fällen handelt es sich um Einzelvorkommnisse, das heißt, dass bei diesen Versendern normalerweise die Datamatrixcodes in „normaler“ Orientierung auftreten.
Schöne Grüße
Franz-Josef

Interessant ist dieser Brief (wie auch die aus früheren Jahren) auch für Sammler von DV-Freimachungen. Denn die eigentliche Freimachung ist hier nicht das eingedruckte Postwertzeichen, sondern die DV-Freimachung mit Datamatrixcode. Die hier verschlüsselte Kundennummer lautet 7000512176, die auch schon auf anderen auf dieser Seite gezeigten Belegen aufgetreten ist (vgl. Beitrag [#16]). In hexadezimaler Schreibweise lautet die Kundennummer 42C3181. Diese Zeichenfolge ist erkennbarer Bestandteil der Frankier-ID. Die Kundennummer zeigt, dass die Briefe wohl über E-Post versendet wurden. Man findet sie beispielsweise auch auf Postbank-Briefen, aber auch auf Briefen anderer Versender. Vermutlich gehört sie der Posttochter E-POST-Solutions GmbH oder einer ihrer Niederlassungen.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
Das im Datamatrixcode verschlüsselte Einlieferungsdatum lautet 17.05.2021, im Klartext findet sich aber die unzutreffende Angabe „05.20“.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Eine Besonderheit ist hier der Datamatrixcode neben der Adresse. Dieser entspricht in seiner Größe dem Datamatrixcode einer DV-Freimachung (22x22 Felder). Liest man diesen Datamatrixcode mit dem Programm bcTester aus, erhält man folgende Angaben:
Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 02 (HEX:02)
Version Produkte/Preise: 01 (HEX:01)
Kundennummer: 6061139818
Teilnahmenummer: 55
Entgeltabrechnungsnummer: 192
Mehrzweckfeld (hex): 4d 1c 39 78
laufende Sendungsnummer: 00001202
Produktschlüssel: 0
Frankierwert: 0,90 Euro
Einlieferungsdatum: 10.02.2009
Kundenindividuelle Informationen: 78 78
bcTester erkennt also den Code als DV-Freimachung (Frankierart: 02). Trotzdem fallen einige Merkwürdigkeiten auf:
1. Das Produkt (hier: Kompaktbrief) ist nicht korrekt verschlüsselt, der Produktschlüssel lautet hier „0“.
2. Die verwendete Produkt- und Preisliste ist mit „01“ nicht korrekt angegeben. 2009 war die Version Nr. 21 der Produkt- und Preisliste aktuell.
3. Es fehlen alle weiteren Bestandteile eines DV-Freimachungsvermerks mit Datamatrixcode.
Ich vermute daher, dass dieser Brief in der Zeit der Umstellung von „alten“ DV-Freimachung auf die DV-Freimachung mit Datamatrixode entstanden ist. Der Datamatrixcode war schon programmiert und wurde schon mitgedruckt, hatte aber wahrscheinlich noch keine postalische Funktion, da hier wohl noch die herkömmliche DV-Freimachung praktiziert wurde.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Gruß
Bernd
"VGA" steht für Vorgangsart und gibt eine Vorgangsnummer an, unter der die Sendung bei Einlieferung verbucht und eingescannt werden muss. Warum hier zwei Nummern angegeben sind, ist mir nicht bekannt.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1] Leitfaden E-Commerce - Standardlabel - Spezifikationen für WARENPOST INTERNATIONAL
VG Klaus Peter
Oberer Teil eines DIALOGPOST-Werbemailings des Absenders Primus GmbH (Konstanz), mit DV-Frankatur (ohne Angabe des Versandmonats in der textlichen Darstellung) und mit einer "ungewöhnlichen" Schriftart; Oktober 2021.
In der textlichen Angabe wird hier ein offensichtlich falscher Portosatz von 30 Cent ausgewiesen. Erst wenn man sich den Datenmatrixcode näher anschaut, erkennt man das korrekte Porto in Höhe von 79 Cent für diese "Dialogpost Groß bis 500g"-Sendung (Produktschlüssel 3113) [Version 48 der Produkt- und Preisliste, statt der aktuellen (aber wohl noch immer optionalen) 49er]:
Dieses Mal hat es mit dem Datum geklappt, aber die Entgeltangabe steht wiederum auf 0,30. Im Datamatrixcode ist allerdings auch hier - wie im Beispiel in Beitrag [#79] - das korrekte Entgelt (0,79 EUR) und die korrekte Produktbezeichnung berücksichtigt:
Schöne Grüße
Franz-Josef
Philatelistisch interessant ist nun, dass beide Briefe dieselbe Sendungs-ID tragen. Liest man den Datamatrixcode der DV-Freimachung aus, erhält man exakt dasselbe Ergebnis, also identische Entgeltabrechnungsnummern, identische Sendungsnummern usw.
Wie das postalisch geregelt wurde, ist mir allerdings ein Rätsel.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
Eine bisher nicht gezeigte Form von Datumsfehler gibt es beim aktuellen Katalogversand (Dialogpost Groß) der Firma 3Pagen aus Aachen. Anstelle des Versandmonats findet sich hier nur die Jahreszahl mit Punkt („21.“). Das Einlieferungsdatum war laut Datamatrixcode der 29.12.2021.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Der ADAC ist einer derjenigen, die scheinbar regelmäßig so ihren Beitrag einziehen. Die Sendung wurde aufgrund eines Nachsendeantrags nach Dänemark weitergesandt.
Dies ist normalerweise falsch, den im Ausland hätte man für den Einzug eine spezielle Zahlkarte benötigt, der Preis wäre deutlich anders und diese Versandart Nachnahme ins Ausland gibt es nur noch für 4 Länder:
Spanien, Lettland, San Marino und Vatikanstadt !
Das rechts oben schräg aufgeklebte Label stammt von der dänischen Post.
Der Empfänger hat dann telefonisch alles geklärt und trotzdem das entsprechende Geld überwiesen, diese entsprechenden Daten, die hier handschriftlich vermerkt wurden, wurden aus Datenschutzgründen übermalt.
Laut Auswertung des Datamatrixcodes wurde die Sendung am 8.11.2021 eingeliefert.
Es handelt sich dabei um das Produkt "Postkarte Integral" mit der Zusatzleistung "Nachnahme". Wie sich hier der Preis zusammen setzt, ist mir derzeit aber nicht klar.
Weiter war dies die 2900. Sendung - solche Postkarten dürften also nicht gerade häufig sein.
Soweit zu einer tollen ungewöhnlichen Postkarte.
Viele Grüße Jürgen
Gezeigt sind hier zwei Maxibrief-Aufkleber derselben Firma vom 15.12.2021 (links) und vom 03.01.2022 (rechts). Bei letzterem fällt zunächst auf, dass er noch mit 2,70 EURO freigemacht ist. Diese Portostufe galt bekanntlich nur bis zum 31.12.2021. Das Auslesen des Datamatrixcodes zeigt, dass hier am 03. Januar 2022 noch die Produkt- und Preisliste Nr. 48 zugrunde lag. Seit dem 01.01.2022 gilt bei der Deutschen Post die Produkt- und Preisliste Nr. 50 (vgl. Beitrag [#93]).
Des Weiteren fällt auf, dass sich innerhalb der Sendungs-ID die Kundennummer geändert hat:
15.12.2021: Kundennummer (hexadezimal) 3076 BAA – entspricht dezimal der Zahl 50817962
03.01.2022: Kundennummer (hexadezimal) 3BE2 9CA – entspricht dezimal der Zahl 62794186
Dass sich eine Kundennummer ändert, ist grundsätzlich nichts Außergewöhnliches. Eine Überraschung ergibt hier aber das Ausleseprotokoll des Belegs vom 03.01.2022 mit der Smartphone-App „DM Scanner Pro“:
Einzeln sind derartige Fehler auf dieser Seite schon gezeigt worden, in Kombination allerdings noch nicht. Um die Fehler zu entdecken, muss man den Datamatrixcode auslesen.
Liest man den Datamatrixcode aus, erhält man das folgende Ergebnis (an der 5. Stelle der Zeichenfolge steht hier die „33“; das ist die Zahl 51 in hexadezimaler Schreibweise):
Gesamtstring: [44, 45, 41, 12, 33, 01, 2b, bb, 9b, 15, 00, 20, 48, 5a, 06, 41, 00, da, ef, 07, 00, ca, 00, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20]
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 18 - DV-Freimachung, Version 1.3/1.5 (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 51
Kundennummer: 5028682517
Frankierwert: 0,32€
Einlieferungsdatum: 04.07.2022
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
Viele Grüße
Michael
Anders als im oben gezeigten Beispiel steht hier der Punkt vor der Jahreszahl, also " .22", bei dem obigen Beispiel stand der Punkt hinter der Jahreszahl, also " 21.".
Schöne Grüße
Franz-Josef
Dieses Mal steht vor der eigentlichen Frankier-ID aber nur eine Ziffer („2“), die vorangestellte Null fehlt jetzt. Die Bedeutung dieser Erweiterung ist nach wie vor ungeklärt.
Bemerkenswert ist zudem, dass hier auch die Monatsangabe („8“) einstellig ist. Üblich ist sonst eine zweistellige Monatsangabe.
Nebenbei bemerkt: Auch der GOGREEN-Vermerk hat sich geändert. Aus dem "klimaneutralen" Versand wurde zwischenzeitlich ein "klimafreundlicher" Versand.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Eine deutliche Abweichung von den Vorgaben findet man auf Katalogen der Firma Torquato aus Geesthacht.
Sowohl bei dem Katalog vom Januar 2022 (links) als auch bei dem Katalog vom Oktober 2022 (rechts) sind die Vorgaben nicht erfüllt. Die „Infozeile“ ist hier auf derselben Höhe wie die Produktbezeichnung „DIALOGPOST“ und die erste Anschriftenzeile (hier die Angabe der Kundennummer) ist nicht linksbündig und zudem durch eine Leerzeile vom Rest der Anschrift getrennt.
Diese Abweichungen sind insofern überraschend, als das Anschriftenlayout ausdrücklich Bestandteil der Zertifizierung der DV-Freimachung durch die Deutsche Post ist (vgl. 2, Seite 5).
Anmerken will ich noch, dass die Firma Torquato, die übrigens eine Tochtergesellschaft der für Briefmarken- und Münzenzubehör bekannten Firma Leuchtturm ist, im Lauf des Jahres anscheinend eine neue Kundennummer bei der Post erhalten hat, wie aus der jeweiligen Sendungs-ID hervorgeht: Januar 2022: 2FB7 485 (entspricht dezimal 50033797); Oktober 2022: 3070 97D (entspricht dezimal 50792829).
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1] Leitfaden „ Automationsfähige Briefsendungen, Stand: 01/2020“
DV-Freimachung vom 24.11.2022
Inhalt des Datamatrixcodes:
44, 45, 41, 02, 32, 01, a1, 43, 56, b0, 52, 03, e6, 00, 00, 00, 00, 00, 18, 05, 00, 01, 00, 55, 80, 36, 00, 00, 00, 00, 00, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20
DV-Freimachung vom 27.12.2022
Inhalt des Datamatrixcodes:
44, 45, 41, 12, 32, 01, a1, 43, 56, b0, 00, 55, 8d, 1a, 00, 01, 00, 08, 94, 52, 05, 66, 00, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20
Das vierte Zahlenpaar gibt jeweils in hexadezimaler Schreibweise die Frankierart an.
24.11.2022: hexadezimal 02 = dezimal 2
27.12.2022: hexadezimal 12 = dezimal 18
Analysiert man die Daten aus dem Datamatrixcode, sieht man, dass bei der „Frankierart 2“ die Reihenfolge der postalischen Angaben anders ist als bei der „Frankierart 18“.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Post-Unternehmen: Deutsche Post AG
Frankierart und Version: DV-Freimachung
Version Produkte/Preise: 48
Kundennummer: 5016845390
Entgelt oder Frankierwert: 0,35 Euro
Einlieferungsdatum bzw. DV-Bearbeitungsdatum: 18.11.2021
Produktschlüssel: 9209
Basisprodukt: Dialogpost Standard bis 50g Premiumadress
Zusatzleistung: RETOURE
Produkt-EKP: 250200001
Laufende Sendungsnummer: 362133
Teilnahmenummer: 01
Entgeltabrechnungsnummer: 155
PREMIUMADRESS Ankündigung: ja
PREMIUMADRESS-ID: 7
Kundenindividuelle Informationen: Text: 001869559111
Hex: 30 30 31 38 36 39 35 35 39 31 31 31 20 20 20 20 20
Dezimal: 048 048 049 056 054 057 053 053 057 049 049 049 032 032 032 032 032
Viele Grüße
Albrecht

Im DV-Freimachungsvermerk fällt die Datumsangabe auf: „ 23.02“. Laut den Angaben im Datamatrixcode war das Einlieferungsdatum der 06.02.2023. Das Datum sollte im Format „Monat und Jahr“ angegeben sein ([1], Seite 23). Im vorliegenden Beispiel wurden die Positionen für Monat und Jahr vertauscht. Statt „02.23“ steht hier „23.02“. Einen derartigen Fehler habe ich bisher noch nicht gesehen.
Unter dem Thema „Deutsche Post: Sendungsform Responseplus“ [2] wurde diese Aussendung der Deutschen Rentenversicherung bereits in einem anderen Zusammenhang vorgestellt.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1] Broschüre „DV-Freimachung: Ihr Vorteil mit System“, aktuelle Ausgabe Stand: Januar 2023
Entgeltangabe und Einlieferungsmonat haben die Plätze getauscht, sodass das Entgelt links und das Datum rechts steht.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Absender ist in diesem Fall die Deutsche Bahn (DB) in Frankfurt. Vergleicht man die Label in den Beiträgen [#38] und [#78] mit dem hier gezeigten Label, fällt zunächst auf, dass in allen drei Fällen die Konsolidiererkennung *K4000* erscheint. Darüber hinaus ist in allen drei Fällen die obere Zeile der Frankier-ID identisch (01 3180 0E90), das heißt Teilnahme-Nr. und Kundennummer sind gleich, der Frankierer ist also in allen drei Fällen derselbe.
Das deutet darauf hin, dass hier ein Dienstleister die Frankierung für die verschiedenen Firmen übernommen hat. Vermutlich ist das die Deutsche Post Inhaus Services GmbH, wie die Kennung K4000 nahelegt.
Die Deutsche Post Inhaus Services GmbH ist ja als Frankierer (und Konsolidierer) bekannt. Üblicherweise benutzt sie dabei FRANKIT-Geräte, wobei jeweils eine Absenderangabe (wahlweise) zugeschaltet werden kann. Ähnlich scheint es auch in dem vorliegenden Fall zu sein, nur dass anstelle einer FRANKIT-Maschine ein Gerät mit Zulassung zur DV-Freimachung und Labeldrucker Verwendung gefunden hat. Vielleicht liegt hier ein Pilotversuch vor.
In dem Fall wäre es interessant zu wissen, ob es eine Firma gibt, die derartige Geräte herstellt und vertreibt. Früher gab es ja zum Beispiel die Postgebührenermittlungsanlagen der Firma Bizerba, aber auch von anderen Firmen, die ein Zulassung zur DV-Freimachung hatten.
Alle bisher auf dieser Seite gezeigten Belege stammen aus dem hessischen Raum. Es liegt deshalb die Vermutung nahe, dass die Niederlassung Frankfurt der Deutschen Post Inhaus Services GmbH der Betreiber dieses Frankiergeräts ist.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Durch die ungewöhnliche Angabe des vollständigen Einlieferungsdatums „06.06.2023“ (anstatt des üblichen „06.23“) reichte der Platz nicht aus, sodass es zu einer Überlappung mit der Entgeltangabe „0,33“ kam.
Für eine Spezialsammlung sind solche Besonderheiten eine nette Auflockerung.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Eine Ungewöhnliche Angabe zeigt die hier gezeigte DV-Freimachung der Industrie- und Handelskammer Siegen. „BRIEF Plus“ ist keine Sendungsart gemäß der Produkt- und Preisliste der Deutschen Post. Der hier verwendete Produktschlüssel lautet 9001 (laut Inhalt des Datamatrixcodes), das bedeutet Standardbrief Premiumadress in der Variante „Plus“. Darauf dürfte sich das „Plus“ bei der Angabe der Sendungsart „BRIEF Plus“ beziehen.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Eigentlich stimmt hier fast alles, sogar die neue Preisstufe ist schon richtig angegeben. Es fehlt aber der Datamatrixcode, also sozusagen das „Herzstück“ einer modernen DV-Freimachung. Die Voraussetzungen für eine DV-Freimachung sind damit nicht erfüllt, da der Frankiervermerk unvollständig ist.
Über die Ursache kann man nur spekulieren. Vielleicht stellt der Dienstleister (Lettershop), der hier die Sendung für den Absender Unicef produziert hat, derzeit seinen Versand auf DV-Freimachung um, befindet sich aber noch in der Zertifizierungsphase und verwendet bei der Adressierung lediglich Teile der entsprechenden Software, ohne dass hier eine wirkliche DV-Freimachung vorliegt.
Eine andere mögliche Erklärung könnte sein, dass es beim Update der neuen Produkt- und Preisliste zum 01.07.2023 zu einem Programmierfehler gekommen ist.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Kennt jemand deren Bedeutung?
Viele Grüße
Michael
Vielleicht sind hier bestimmte Personenmerkmale codiert, z.B. Alter oder Geschlecht.
Auch bei der ING-DiBa gab es einmal ein schwarzes Dreieck oberhalb der Anschrift, dessen Bedeutung sich mir nicht erschließt:
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
Schöne Grüße
Franz-Josef
"Dialogpost Standard bis 20 g" (Produktschlüssel 90) frankiert per DV-Freimachung zu 34 Cent (Version Produkte/Preise 53) unter der Kundennummer 5004801207, Versand für den Absender "Amplifon Deutschland GmbH", Hamburg; 12.07.2023.
Beste Grüße
Thomas
Ausschnitte aus C4-Umschlägen von DIALOGPOST-Sendungen des Absenders "Concepts Leserservice" (Postfach 13 05 73) aus 20105 Hamburg. (Semi-) DV-Frankatur [die "echte", postoffizielle Frankaturart ist '08 - Premiumadress'] "zu 82 Cent (DIALOGPOST Groß bis 500g mit PREMIUMADRESS BASIS mit Hülle, Produktschlüssel 9241; Kundennummer 5036231214); 15.09.2023.
b) ein senkrecht stehendes Rechteck - unterhalb der (eigentlichen) Aufschrift
Fensterinhalt einer Sendung des Absenders ICEJ - Deutscher Zweig e.V. aus 70407 Stuttgart. Eigentlich handelt es sich hier auch nicht um eine DV-Frankatur im eigentlichen Sinne, ich wollte hier aber trotzdem ein passendes "Unterhalb-Gegenstück" zeigen. Es handelt sich um eine Pressesendung/PSdg (Pressesendung E+2 PREMIUMADRESS BASIS Track&Match, Produktschlüssel 1968; Zeitungskennziffer 24513), versendet unter einem C4-Umschlag; 07.08.2023, 05.07.2023.
FYI, "echte" DV-Frankaturen mit Bundsteuerungszeichen bzw. mit einem passenden Mit-Ohne-Paar liegen mir derzeit leider nicht vor, aber es ging ja bei der Fragestellung aus [#109] eher um die Grafikzeichen, die auf einer DV-Frankatursendung gefunden wurde, als um die DV-Frankatur selbst. Sorry.
Beste Grüße
Thomas
[1]
Den Satz Für Dialogpost gilt dieses Layout als verkürzter Frankiervermerk … verstehe ich so, dass die Post für Dialogpost die Nutzung der Frankierwelle als „Normalfall“ ansieht. Die Nutzung des PREMIUMADRESS-Freimachungsvermerks ist dem verkürzten Frankiervermerk gleichgestellt und macht damit die Verwendung der Frankierwelle prinzipiell überflüssig. Zulässig ist sie trotzdem.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
Im Zusammenhang mit den anderen Punkten und der verlinkten Webseite [2] ist der Unterschied zwischen der Standardform, der "Frankierwelle" und dem "verkürzten Frankiervermerk" genau das Fehlen der Frankierwelle. Der verkürzte Frankiervermerk kommt insbesondere dann zum Einsatz 'Wenn nicht genügend Platz zur Darstellung der FRANKIERWELLE auf Ihrer Sendung besteht'. Wenn aber die Frankierwelle mit eindruckt wurde, handelt es sich um die Frankierung (Kapitel 4) bzw. den Frankiervermerk (Punkt 4.1) mit der "Frankierwelle" (Punkt 4.1.1). Nur wenn die Frankierwelle fehlt, handelt es sich um den "Verkürzter Frankiervermerk" (Punkt 4.1.2). Das Fehlen der Frankierwelle macht den Unterschied zwischen diesen beiden Punkten aus. Im Teil PREMIUMADRESS (Kapitel 5 bzw. Punkt 5.4) werden keine abweichenden Sonderregelungen genannt.
Aber auch in Deinem verlinkten Dokument [3] (Seite 6) heisst es "Für Dialogpost gilt dieses Layout (d.h. "Wort-Bildmarke Deutsche Post", Produktname DIALOGPOST, kennzeichnung der Zusatzleistung P und der PREMIUMADRESS-Matrixcode (Frankierart 08er Matrixcode bzw. das PREMIUMADRESS-Label) im Bereich der Aufschrift -ed) als verkürzter Frankiervermerk und kann auf Wunsch auch ohne Frankierwelle auf dem Umschlag oder Aufschriftzettel genutzt werden. Die Frankierzone ist hierbei immer freizuhalten, d.h. dort sind keine sonstigen Eindrucke anzubringen."
Heisst im Umkehrschluß aber auch, dass wenn die Frankierwelle nicht weggelassen wird, dass dann dieses Layout, nicht mehr die Vorgabe ("immer Freilassen") an die Nutzung der Kann-Freigabe "gilt dieses Layout als verkürzter Frankiervermerk" erfüllt.
Das Problem, das wir hier aber bereits mehrfach gesehen haben, ist, dass sich die verschiedenen Autorenteams der Post nicht immer genau absprechen bzw. ihnen die genaue Nomenklatur bzw. Wortdefinitionen nicht "wichtig genug" ist, da eine Kollision in diesen Punkten ("ist es" ein verkürzter Frankiervermerk, oder "gilt es" nur, wie bzw. ist es "gleichgestellt") die Abläufe ja nicht negativ tangieren. Im Prinzip korinthen-reiten nur wir Philatelisten diese Feinheiten, was für uns aber "wichtig genug" ist, damit wir uns untereinander verstehen.
Übrigens ich habe aus Deinem Dokument gerade gelernt, dass die Post den alten Terminus "Wort-Bild-Marke Deutsche Post" gerade aktuell in "Bildmarke Logo Deutsche Post" (fortlaufend) umbenennt. Das macht sogar richtig Sinn, denn für den Schriftzug wurden zwischenzeitlich exakte Vorgaben an das "Schriftbild" aufgestellt, d.h. der Schriftzug wurde so zu einem "Bild". In älteren, aber noch immer gültigen bzw. noch nicht überarbeiteten Dokumenten (u.a. [4]), wird aber noch immer die alte Bezeichnung angegeben.
Beste Grüße
Thomas
[1] 
Derartige Zeichen habe ich hauptsächlich auf Katalogen verschiedener Firmen der K-Mail Order GmbH & Co. KG in Pforzheim (z.B. Babista, HappySize, Klingel, Vamos, Wellsana) gefunden, aber auch bei einigen anderen Katalogen (z.B. Comfort Schuh, Ettlingen; Manufactum, Waltrop; Waschbär, Freiburg).
Möglicherweise stammen alle diese Kataloge aus derselben Druckerei bzw. aus demselben Lettershop, wo diese Winkelzeichen benutzt werden. Denkbar ist, dass diese Zeichen dieselbe Funktion haben wie die Bundsteuerungszeichen, über die auf dieser Seite schon geschrieben wurde (Beiträge [#60] und [#114]).
Schöne Grüße
Franz-Josef
Jetzt fehlt noch die letzte Kombination *▲*■*.
Viele Grüße
Albrecht
Viele Grüße
Albrecht
Mich hat zunächst der rote Kreis irritiert und ich dachte an die hier bereits vorgestellten Symbole.
Es wird sich jedoch vielmehr um ein Logo der Haspa handeln, nämlich dem roten Kreis des Sparkassen-Logos.
Viele Grüße
Michael
Die Farbe kommt im Text auch noch an zwei anderen Stellen vor.
Viele Grüße
Michael
"Dialogpost Standard bis 20 Gramm, Track&Match" (Produktschüssel 1601) der Firma Walbusch aus 42646 Solingen für deren Filiale in 37073 Göttingen; frankiert mit einer DV-Freimachung zu 34 Cent (Kundennummer 5022453995) vom 30.10.2023, mit zusätzlicher DIALOGPOST-Frankierwelle in der Frankierzone.
Datamatrixcode (26x26 Felder), wie in 2021 [#71] um 90 Grad nach rechts gedreht, d.h. die durchgehenden Begrenzungslinien befinden sich links und oben (statt links und unten).
Beste Grüße
Thomas
DIALOGPOST-Sendung (Produktschlüssel 1654: Dialogpost Groß bis 50 Gramm mit Hülle, Track&Match, Premiumadress REPORT), DV-Freimachung zu 48 Cent (Kundennummer 5027624813) vom 27.11.2023 des Absenders Frankonia Handels GmbH & Co. KG in 97228 Rottendorf. Wobei das Wort Dialogpost in diesem Fall in normaler Schrift und in einfacher Großkleinschreibung gehalten ist, was ich, wenn ich die Post richtig verstehe, nicht in ihrem Sinn ist. ;-)
Der kleine Fehler ist der zusätzliche kleine Punkt hinter der Jahreszahl in Textzeile der DV-Freimachung DV 11.23. 0,48 .... ;)
Mit zusätzlicher "GSA-Programmkennzeichnung für PLZ-Gebinde" *37085 FSQ_92*, d.h. hier in der Ausprägung "PLZ und Programmbezeichnung", d.h. mit vollständiger Empfängerpostleitzahl (hier 37085), FSQ steht für Feinsortierung [FS] für qualifizierte, "reine GSA-Paletten" [Q] plus 92 für die sogenannte "PLZ-Sequenz" innerhalb des für die Zustellung zustöndigen Briefzentrums). Diese Kennung ist postalischen Ursprungs und stammt aus der "Programm-Gebindefertigung für Großbriefsortieranlagen (GSA)" [1] und dient speziell für automatisierte Sortierprozesse, siehe auch [2].
Beste Grüße
Thomas
[1]
Auch hier sieht man den Punkt hinter der Jahresangabe, zudem ist die gesamte Formatierung im Bereich des Freimachungsvermerks identisch zu dem von Thomas gezeigten Beispiel. Auch bei diesem Katalog handelt es sich um einen Katalog des Bereichs Jad/Schießsport usw. Bei den Modekatalogen der Firma Frankonia habe ich den Punkt hinter der Jahresangabe bisher nicht beobachten können.
Durch das hier gezeigte zweite Beispiel wird deutlich, dass es sich in der Tat um einen Druckfehler handelt und nicht etwa um einen Farbklecks, der zufällig hinter der Jahresangabe mit gedruckt wurde.
Schöne Grüße
Franz-Josef

Inhalt des Datamatrixcodes
Gesamtstring:[44, 45, 41, 12, 37, 01, 2b, 5c, 90, eb, 00, 40, 58, 60, 06, 5d, 05, e4, d0, 19, 00, 16, 00, 35, 32, 34, 38, 34, 35, 35, 2d, 31, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20,
20, 20, 20]
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 18 - DV-Freimachung, Version 1.3/1.5 (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 55
Kundennummer:5022453995
Frankier-ID: In Implementierung
Frankierwert: 0,64€
Einlieferungsdatum: 13.08.2024
Produkt: Dialogpost Groß bis 100g
Zusatzleistung/Variante: Track&Match
Produktschlüssel: 1629
laufende Sendungsnummer: 386256
Teilnahmenummer: 25
Entgeltabrechnungsnummer: 22
Kundenindividuelle Informationen: [35, 32, 34, 38, 34, 35, 35, 2d, 31, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20]
Kundenindividuelle Informationen in ASCII: 5248455-1
Ankündigung Inhalt Datenelement: 0 - nicht postalisch genutzt
Viele Grüße
Albrecht

Gesamtstring: [44, 45, 41, 12, 36, 01, 2b, 5c, 90, eb, 00, 22, 16, 5c, 06, 41, 01, 40, 5a, 19, 00, 0b, 00, 32, 33, 32, 38, 36, 34, 38, 2d, 31, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20]
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 18 - DV-Freimachung, Version 1.3/1.5 (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 54
Kundennummer: 5022453995
Frankier-ID: In Implementierung
Frankierwert: 0,34€
Einlieferungsdatum: 26.02.2024
Produkt: Dialogpost Standard bis 20g
Zusatzleistung/Variante: Track&Match
Produktschlüssel: 1601
laufende Sendungsnummer: 82010
Teilnahmenummer: 25
Entgeltabrechnungsnummer: 11
(ausgelesen mit der Smartphone-App "DM Scanner PRO" von Jonas Prior)
Schöne Grüße
Franz-Josef
Bei dem hier gezeigten „BÜWA 500“-Beleg mit DV-Freimachung fehlt die vorgeschriebene „Leistungsmarke“ Deutsche Post mit Posthorn.
Einen Beleg mit fehlender Leistungsmarke hat Thomas schon 2016 im Beitrag [#7] gezeigt, wobei die DV-Freimachung in dem dort gezeigten Beleg noch unvollständiger ist.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Viele Grüße
Michael
Postsache vom LAGERSERVICE der Deutschen Post AG, München, mit einem "normal aussehenden" DataMatrix-Code (ECC200), den ich aber leider mit keiner (meiner) Software auslesen kann, es wird maximal nur die Angabe Frankierart 06 ausgeworfen. Beiliegendes Schreiben datiert auf den 03.02.2025, also ein E+1 ;-)
Bei dem Lagerservice handelt es sich um ein Produkt der Deutschen Post. Hier kann man sich Post während der Abwesenheit - für einen maximalen Zeitraum von einen Monat - einlagern und dann gesammelt zustellen lassen. Für Privatkunden kostet das, wenn man den Auftrag online stellt, pauschal 13,90 € für verschiedene Empfänger unter einer "Adresse", d.h. nicht jeder Empfänger 'eines Haushalts' muss einen eigenen kostenpflichtigen Auftrag erteilen. Eigentlich ist der LAGERSERVICE zur Dokumentation ein eigenes Thema wert, zumal es postseits hier sogar spezielle "Versandbelege" gibt.
Beste Grüße
Thomas
Quelle: [2]
Betrachtet man den Datamatrixcode genauer und vergleicht ihn mit dem von dir im Beitrag [#132] gezeigten, so sehen die beiden identisch aus. Auch BcTester kommt hier zum selben Ergebnis.
Wenn meine Analyse zutrifft, hat dieser Datamatrixcode bei diesen Briefen lediglich die Funktion, sie auch maschinenlesbar als „Postsache“ (Frankierart 06) zu kennzeichnen. Eine Freimachung würde in dem Fall nicht vorliegen, sie wäre auch überflüssig.
Da dieses Phänomen offensichtlich nicht auf den „Lagerservice“ der Deutschen Post beschränkt ist, sind meiner Meinung nach diese Beiträge am besten im Philaseiten-Thema „Dienstbriefe und Dienstganzsachen der Deutschen Post“ [3] aufgehoben.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1] 


DV-Freimachung mit Absenderangabe: Postfach 2005 - 49010 Osnabrück
So könnte man philatelistisch in Kurzfassung das o.g. Exemplar beschreiben. Die Verbraucherzentrale Meckenburg-Vorpommern warnt aktuell vor einer neuen Betrugsmasche, welche mittels dieser Karten versucht wird. Die Verbraucherzentrale schreibt u.a. [1]:
"„Wichtige Mitteilung. Leider konnten wir Sie nicht erreichen.“ In letzter Zeit häufen sich die Meldungen von Betroffenen über orangefarbene Postkarten in ihren Briefkästen mit dieser dringlich erscheinenden Nachricht. Die Empfänger werden darin aufgefordert „innerhalb von 7 Werktagen“ zurückzurufen. Die einzige Kontaktinformation ist eine Telefonnummer. Eine Adresse steht nicht auf der Karte, nur ein Postfach ist angegeben."
Man sollte meinen, dass der Absender der Sendungen bei der Deutschen Post bekannt bzw. feststellbar sein müsste, da bei der Einlieferung die Kundennummer 5115477631 vergeben wurde. Die Einlieferung bei der DPAG erfolgte (geplant) am 05.02.2025 und als Portostufe mit 0,95 Euro berechnet.
In der Philastempeldatenbank ist ein Treffer vom 31.05.2016 zur Kundennummer 5115477631 vorhanden [2]. Zufall? Oder Kundennummer auch gefälscht?
Ausgelesen ergibt sich anhand des Matrixcodes:

Gruß
Stefan
[1]
Quelle:
Viele Grüße
Albrecht
Das Auslesen des Matrixcodes ergibt Folgendes:
Gesamtstring: [44, 45, 41, 12, 39, 01, 72, 30, 63, e5, 00, 24, 1d, c9, 06, 41, 00, a0, d8, 0d, 00, b0, 00, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20, 20]
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 18 - DV-Freimachung, Version 1.3/1.5 (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 57
Kundennummer: 6210741221
Frankierwert: 0,36€
Einlieferungsdatum: 17.03.2025
Produkt: Dialogpost Standard bis 20g
Zusatzleistung/Variante: Track&Match
Produktschlüssel: 1601
laufende Sendungsnummer: 41176
Teilnahmenummer: 13
Entgeltabrechnungsnummer: 176
Demnach handelt es sich hier tatsächlich um eine DV-Freimachung, bei der wesentliche Elemente des Frankiervermerks fehlen. Vermutlich liegt hier ein Programmierfehler vor.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Vom selben Absender kam gleichzeitig übrigens eine weiterere Werbesendung (ebenfalls mit dem Produktschlüssel 1601) an, vom selben Versanddatum 17.03.2025, der selbe Kundennummer 6210741221, nur mit abweichender Teilnehmernummer 2 und Entgeltabrechnungsnummer 1166 - und natürlich der Sendungsnummer 4625 und auch wieder ohne jede sichtbare Absenderangabe auf dem Beleg. Heisst der Fehler lag vermutlich wirklich in der "Programmierung" des einen Mailings. Sollte man etwa in der postzertifizierten (?) Software diese Elemente per Hand an- bzw. (regelwidrig) abwählen können? Wenn ja, warum besteht dort überhaupt so eine "Anklick"-Möglichkeit?
Interessanterweise befindet sich der Schriftzug DIALOGPOST übrigens einmal links- und einmal rechtsbündig unter der Wort-Bild-Marke "Deutsche Post" mit Posthorn. Scheinbar ist dieses zweizeilige Element keine fest im System hinterlegte 'graphische' Einheit.
Beste Grüße
Thomas
Die Frage ist, ob es Zufall ist, dass innerhalb weniger Tage zweimal diese Besonderheit gefunden wurde. Möglicherweise bahnt sich hier eine Änderung an, die im Zusammenhang mit den Änderungen der Dialogpost-Bedingungen zum 01.01.2026 stehen. Vielleicht ist es aber auch ein Phänomen eines bestimmten Lettershops. Wir sollten die Augen offen halten.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Es handelt sich hier um die Variante "Postwurfspezial".
Viele Grüße Jürgen
Standardbrief des Absenders Vodafone GmbH aus Ratingen, frankiert zu 1,25 € mit einer DV-Freimachung (Produktschlüssel 10001 - "Standardbrief International GK"; Kundennummer: 7001046761 [≙ dem hex-Term "42C4 663_" in der Frankier-ID]) vom 30.06.2026. Auslandssendungen erhalten in diesen Fällen den Zusatz Port payé zur Wort-Bild-Marke "Deutsche Post (mit Posthorn)", zum Datenmatrixcode (DMC).
Wobei hier beim Drucker bzw. beim Versender (auf Grund der Kundennummer vermute ich die Deutsche Post selbst, aus dem Bereich E-POST) irgendwas ganz, ganz schief gelaufen ist: Auch wenn alles auf eine lupenreine Auslandssendung ausgerichtet ist, vom DMC-Inhalt über den Entgeltbetrag bis zu einer zusätzlichen Länderangabe und plus dem Eindruck "Port payé", handelt es sich um nur eine innerdeutsche Inlandssendung.
Offensichtlich hat die vernetzte "Briefeschreibe- und Freimachungs-" Software nicht aufgepasst ;-) Ich - als IT-Laie - würde eigentlich erwarten, dass allein schon der Eintrag in der Kunden- bzw. Adressdatenbank ausreichen sollte, dass zusammen mit dem automatisch erstellten Kundenanschreiben, inklusive der gleichzeitig hier eingedruckten Frankatur, in einem Arbeitsgang - vernetzt - auch in die korrekte DV-Freimachung ausgeworfen wird? Heißt ich hätte vermutet, wenn die Software, die das Kundenschreiben zusammen mit der Freimachung erstellt, an Hand der Kundendaten(adress-)bank erkennt, dass sich der Empfänger im Inland befindet (insbesondere wenn im entsprechenden Adressdatenbank-Feld als Land "Germany" hinterlegt ist). Aber scheinbar gibt es hier keinen auswertenden Automatismus innerhalb des komplexen Systems ;-)
Aber keine Sorge, beim nächsten Versuch, am Folgetag, lief wieder alles korrekt. ;-)
Standardbrief (an den selben Empfänger) des Absenders Vodafone GmbH aus Ratingen, frankiert zu 0,95 € mit einer DV-Freimachung (Produktschlüssel 9301 - "Standardbrief Premiumadress Report"; Kundennummer: 7001046761 [hex 42C4 663_]) vom 01.07.2026. Konsolidiert über den mir immer noch unbekannten Konsolidierer K7237.
Beste Grüße
Thomas