
Gruß
Thomas
PS: Es bestätigt sich immer wieder -> Es ist immer gut, bei möglichst vielen "Anbietern" auf der Opferliste für Werbung zu stehen, ab und zu kommen auch mal nette Dinge an. ;-)
China: Privatganzsachen

Gruß
Thomas
PS: Es bestätigt sich immer wieder -> Es ist immer gut, bei möglichst vielen "Anbietern" auf der Opferliste für Werbung zu stehen, ab und zu kommen auch mal nette Dinge an. ;-)

Es handelt sich hierbei um eine Eintrittskarte zur Steinschatz-Festung (Shibaozhai, 石宝寨) [1] am Ufer des Yangtze/Jangtsekiang im Kreis Zhongxian (Chongqing) über stolze "50 元", d.h. 50 Yuan (10 Yuan = ca. 1,30 €). Die Lochung rechts im Anhang der eigentlichen Karte kommt von der Entwertung der Eintrittskarte. Die Ganzsache ist bereits mit chinesischem Text versehen (wohl "Viele Grüße vom Shibaozhai, Ihr müsst auch mal kommen ..." oder so > ist ja auch wirklich sehr sehenswert!) und mit einem Wertstempel über 80 分 (Fen), d.h. 0.80 Yuan versehen. Eine nette Idee Werbung für sich zu machen, zumal die mit ca. 10 Cent bei 6,50 € Eintritt dazu auch kaum noch was kostet ;-)
Eine Michel-Nr. liegt mir leider nicht vor.
Gruß
Thomas
[1]: http://de.wikipedia.org/wiki/Shibaozhai
明十三陵∙定陵门票: Eintrittskarte (门票) zu den Ming Gräbern "Ming Tombs" [1] (明十三陵), genauer für Ding Ling (定陵), dem Grab des Ming-Kaisers Wanli, etwa 50 km von Beijing entfernt, zum Preis von ¥65 (ca. 7 €). Format: Gesamt 210 x 78 mm / Ganzsache (aus 2010) 124 x 78 mm. Wertstempel zu 80 分 (80 Fen = 0,80 Yuan, d.h. ca. 10 Cent/Postkarte Inland). Da wir zeitlich nicht alle möglichen bezahlten Bereiche besuchen konnten, wurden die perforierten Kontrollabschnitten nicht angetrennt, sondern nur "teilgelocht" - Glück muss man haben. ;-)
Und hier erneut meine alte Frage: Was muss (wie) vorliegen, damit es sich noch eine vollgültige, postfrische Ganzsache handelt? Eintrittskartenschalterfrische Exemplare? "Ganzsache" ohne Kontrollabschnitte? Gelocht noch ok? Für den Postversand reicht ja der eigentliche Ganzsachenteil der Eintrittskarte.
Wie werden diese Privatganzsachen katalogisiert?
Beste Grüße
Thomas
[1]: http://www.mingtombs.com bzw. http://de.wikipedia.org/wiki/Ming-Gr%C3%A4ber
慕田峪長城 (aka 慕田峪长城): Eintrittskarte zur Großen Mauer (長城 "-Chang Chen"; Great Wall), genauer zum Mauerabschnitt Mutianyu (慕田峪) [1] in Huairou, ca. 70 km nordöstlich von Beijing, zum Preis von ¥45 (ca. 5 €). Format der Ganzsache (aus 2009) 124/125 x 78 mm. Wertstempel zu 80 分 (80 Fen = 0,80 Yuan, d.h. ca. 10 Cent/Postkarte Inland). Kontrollabschnitt beim Einlass vollständig abgetrennt.
Gruß
Thomas
[1]: http://www.mutianyugreatwall.net bzw. http://de.wikipedia.org/wiki/Mutianyu
Einwurf 12.05.2014, entwertet per Handstempel ("北京昌平 / 政府街17") [1] am 16.05.2014 (20 Uhr), scheinbar wird der Briefkasten im Museumspark nur 1-2x die Woche geleert.
Stempeldaten:
北京: Bei Jing (Beijing/Peking) 昌平: Chang Ping (Stadtbezirk Changping) 政府: Zheng Fu (Regierung, Verwaltung, Administration, Government) 街: Jie (Straße), die 17 ist eine Art von "Unterscheidungsbuchstaben",
d.h. nach good old Google stammt dieser Stempel also vom Postamt in der "Zhengfu-Straße" (Zhengfu Street 25, Changping, Beijing 102202) in Changping, einem Stadtbezirk (in dem auch die Minggräber liegen) von Peking.
Da die Karte statt mit 4,00 Yuan (Auslandspostkarte) nur mit 0,80 Yuan (Inland), d.h. mit 3,20 Yuan unterfrankiert wurde, haben die Postler vor Ort vollkommen korrekt einen roten T-Nachgebührstempel mit der Angabe "3.20 / 4.00" aufgebracht, zusätzlich dazu einen weiteren, zweisprachigen roten Kastenstempel "surface" (Landpost). Anzumerken ist noch, dass kein Nachporto erhoben wurde. Es lohnte sich wohl nicht. 1 Euro entspricht derzeit ca. 8 Yuan, d.h. der China Post sind durch diesen Spassversuch nur ca. 40 Eurocent entgangen.
Gruß
Thomas
PS: Ich kann zwar absolut kein Chinesisch, aber mit etwas optischen "Bildvergleichen", Google, Wikipedia und seinen Kumpels ist sowas inzwischen nun ja mal kein Hexenwerk mehr. Nachdem die Stempeldaten in 20-30 Minuten identifiziert werden konnten, man die Buchstaben dann auch irgendwie mit copy and paste "tippen" konnte, man also diese dann widerum dem chinesischen Google zur Verfügung stellen konnte, gabs auch gleich einen passgenauen Treffer auf ein chinesisches Verkaufsangebot für einen Beleg mit eben diesem Stempel [2]. Also es passt ja ;-) Die Abschlußbestätigung (und das Erfolgserlebnis...hi) ist da und man hat nun auch bemerkt, selbst in China gibt es inzwischen Stempelsammler (nicht nur hochpreisige Auktionsware ist dort gesucht), obwohl deren Anspruch an die Belegqualität (Briefaufriß) scheinbar etwas geringer ausfällt, aber für ¥ 2,20 (= 25-30 Cent) wohl noch angemessen? ;-)
[1]: http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/73755
[2]: http://www.7788yc.com/s666/21845706
Die Rückseite stellt klar, dass dies eine "offizielle" Ganzsache ist "Issued by the State Postal Bureau" und "Post of China", der Wertzeicheneindruck über 0,60 Yuan zeigt einen Widder oder Steinbock. Die auf dem Abschnitt zu findende Internet-Adresse scheint nicht zu funktionieren:
Priorität hat das für mich aber auch nicht, falls keiner Lust hat mir mit chinesisch auszuhelfen ist das gar kein Problem.
Grüße
Winfried
Abb.: Google-Eintrag, leider läuft der Link heute ins Leere...
Aber mit dem chinesischen Schriftzug kommt man, wieder mit googlischer Hilfe, auf die richtige Seite [1]
Ich glaube damit haben wir zumindest das Bild erklärt. Aber welchem Zweck diese Privatganzsache bzw. der nummerierte Abriß dient, kann nur jemand erklären, der wirklich Chinesisch kann und nicht nur "philatochinesisch" ... Echte Texte kann man sich so (durch Googlen, Anschauen und Vergleichen) nur sehr schwer bzw. mühsam erschliessen. ;-)
Beste Grüße
Thomas
[1] http://www.ahhaowei.com
Die Karte fand eine Zweitverwendung, nämlich als Brief-Inlet zu Versteifung einer Sendung gestern im Posteingang.
Viele Grüße
Michael
= 2023 – die Karte lässt sich über die Suchfunktion der Webseite mit "RE2023.01.001" finden.
Die zweite 2stellige Zahl der RE-Nummer kennzeichnet die „Briefmarke“ und die dritte 3stellige Zahl ist einfach nur eine fortlaufende Nummer.
Der Katalog hat allerdings zwei entscheidende Nachteile: es fehlt jedwede Beschreibung, da der Autor (genau wie Du) der Chinesischen Sprache nicht mächtig ist und er beschränkt sich auf das Thema Fahrrad. Auf diesem Gebiet ist er mit über 1300 Einträgen wohl einmalig, aber immer noch erweiterungsfähig, da es noch viele Karten von Straßenszenen gibt, auf denen man die kleinen Fahrräder nur mit gutem Willen erkennen kann.
Schau doch mal rein:
https://bicyclestamps.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=85&Itemid=230
Der Webseiten-Betreiber freut sich über jede noch unbekannte Fahrrad-Ganzsache, die Du ihm meldest – dies gilt natürlich auch für alle anderen Mit-Leser.
Schöne Grüße
Arnoldt