Thema:
Die Poststempel von München
Um Eilean dabei zu unterstützen zu entscheiden, in welcher Form, innerhalb welcher Zeiträume oder in welchem Umfang das Zusammentragen von Münchner Stempeln zu einer ansprechenden Sammlung führen könnte, gründe ich dieses Thema, aber auch in der Hoffnung, hier möglichst viele verschiedene Stempel der bayerischen Landeshauptstadt zu sehen und diese, soweit verfügbar, auch auf kompletten Belegen.
Ich beginne mit einem Absenderfreistempel der Polizeidirektion München vom 16.6.1933.

Viele Grüße
Ingo
Oder wie wäre es mit einem modernen Sonderstempel, der zugleich auf ein besonderes regionales Ereignis hinweist?

Auch ältere Maschinenwerbestempel wie dieser hier vom 3.4.1933 können reizvoll sein.

Relativ moderne Maschinenwerbestempel mit noch kleiner Postleitzahl könnten interessant sein.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#100]
Hier ist mein erster Beitrag, Ingo:

Es ist der Stempel Nr. 215 aus dem Bochmann-Katalog.
Viele Grüße
Jürgen
@ jahlert [#458]
Hallo Jürgen,
einen ähnlichen Stempel habe ich auch, nur mit der Bochmann-Nummer kann ich nicht dienen.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#660]
Hallo Ingo,
auf den ersten Blick habe ich diesen Bandstempel auch nicht bei den Münchnern gefunden.
Ich vermute allerdings, dass der Stempel nicht nur in München verwendet worden ist.
Have a nice day
Jürgen
Moin zusammen,
vielleicht wären die bayerischen Zweikreisstempel ja auch ein Thema. Hier ein Abschlag MÜNCHEN 31 / b / 5 vom 4. Januar 1909.

Datenbank:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/69594
Beste Grüße von der Ostsee und ein ruhiges Osterfest für alle.
Ralf
@ Cantus [#660]
@ jahlert [#6]
Hallo Ingo und Jürgen,
es handelt sich in der Tat um einen Maschinenserienstempel, der nach Bochmann in 28 Orten aufgelegt wurde. Er wurde in der Zeit von 1950-1954 eingesetzt und trägt die Bochmann-Nr. 545 (der Maschinenserienstempel).
Ein Hinweis von mir: Wir haben für die Stempeldatenbank einen Hinweis [1] aufgenommen, dass
die Verwendung von Bochmann-Nummern im Einzelfall geduldet wird, nicht jedoch die systematische Verwendung in Datenbanken.
Ob das auch für das Forum gilt, kläre ich mit dem Vorstand der Poststempelgilde ab.
Viele Grüße aus dem Norden
Lothar
[1]
http://www.philastempel.de/s/leitfaden.html#Hinweise_Bes
Hallo zusammen,
in der Tat ein sehr schönes Thema und ich könnte mir vorstellen, dass es einmal fast so umfangreich wird, wie die Berliner Stempel! :-)
Vielen Dank an Ingo für die Idee!
Hier nun ein ganz neuer Stempel dazu. Erstmals dieses Jahr legte die DPAG für die Internationale Briefmarkenbörse München einen eigenen "Messe-Tagesstempel" auf welcher wohl auch noch in den nächsten Jahren dort zum Einsatz kommen soll.
Auch bislang wurde neben den aktuellen Gelegenheitsstempeln am Stand der DPAG immer ein normaler Tagesstempel eingesetzt, meist wohl bei einer nahe gelegenen Postfiliale für die Messe ausgeborgt. So wie hier der Tagesstempel der Messe 2013:
MÜNCHEN 19 / m / 80639

Aber hier nun der "Neue":
Deutsche Post MÜNCHEN MESSE / m / 80939, von allen drei Einsatztagen

Beste Grüße,
Peter
Verehrte Stempelfans,
heute mal wieder einen großen Schritt zurück, ins Jahr 1912. Damals gab es in München einen interessanten Flugpoststempel:
FLUGPOST / MÜNCHEN

Der Bayerische Aeroclub erhielt für die Jahre 1912-1913 die Genehmigung zur Errichtung einer Flugpost in München und Nürnberg. In München wurde der hier gezeigte Stempel verwendet. Seine Einsatzdauer war relativ kurz, nur knapp zwei Jahre von 1912 bis 1914.
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#10]
Hallo Peter,
dein letzter Stempel hat ja eine sehr markante Form, die mir gut gefällt. Ich habe dagegen nur einen Zweikreistempel aus dem Jahr 1907. Dabei gehe ich davon aus, dass die Abkürzung B.P. nicht Bahnpost, sondern Bayrische Post bedeutet.

Viele Grüße
Ingo
@ filunski [#9]
Hallo Peter,
kannst Du bitte mit Deinen Vorstandskollegen klären, ob mein Beitrag [#458] bei diesem Thema so akzeptiert wird. Es ist nicht meine Absicht, mich durch diese Kurzbeschreibung illegal an fremden Schatzkisten zu bedienen. Die entsprechende Regelung zur Stempeldatenbank ist mir bekannt.
Vielen Dank, beste Grüße an die Herren und schöne Feiertage
Jürgen
Auch Kreisstempel finden sich im Münchner Bereich; hier zwei Beispiele.

MÜNCHEN 2 B.P.B. /
2.9.1899

MÜNCHEN / 2 / ac /
27.9.1946, also kurz nach dem 2.Weltkrieg
Viele Grüße
Ingo
Festspiele
@ jahlert [#12]
Hallo Jürgen,
Lothar (LOGO58) ist schon an der Sache dran.
Ich persönlich sehe da überhaupt kein Problem, wir sind schliesslich nicht der Schwaneberger Verlag. ;-)
Frohe Ostern,
Peter
@ Cantus [#11]
Hallo Ingo,
die Buchstaben B.P. bedeuten "Briefpost" und nicht "Bayerische Post" Das Postamt München 2 war kein Bahnpostamt. Die Abkürzung wird damit gerne verwechselt. Der Schalter für die Briefpost verwendete Deinen gezeigten Stempel.
viele Grüsse
Wolf
@ Cantus [#13]
Hallo Ingo,
Dein zweiter Stempel,
MÜNCHEN / 2 / ac, ist ein schönes Beispiel für eine Besonderheit bei Münchner Tagesstempeln in der unmittelbaren Nachkriegszeit ab Mai 1945 (auch in anderen deutschen Großstädten wie Stuttgart, Frankfurt und Nürnberg zu finden).
Dieser Stempel ist ein aptierter Gelegenheitsstempel aus der Zeit des Dritten Reichs. Dabei wurden hier einmal das Hakenkreuz und dann der Schriftzug "HAUPTSTADT DER BEWEGUNG" entfernt und so konnte dieser Stempel dann weiter als normaler Tagesstempel eingesetzt werden. Teilweise waren diese Stempel noch bis zur Einführung der neuen Postleitzahlen, also bis Anfang 1962, im Einsatz.
Hier ein Beispiel eines dieser ursprünglichen Gelegenheitsstempel:

Schöne Grüße,
Peter
Einer geht noch:

Bernhard
Auch hier zwei Münchner Stempel, wenn auch schon etwas älter. ;-)
Einmal der offene Mühlradstempel mit der Nummer 325 für München und daneben der Tagesstempel.

Beste Grüße,
Peter
Hallo,
der Stempel MÜNCHEN 2 BA b vom 3.5.1920 prangt auf dieser nur wenige Wochen möglichen Einzelfrankatur der 5 Pf. Bayernabschied:

Gruß Michael
Ich habe hauch einen, aber aus neuerer Zeit.

Mal sehen, was sich im Laufe der Zeit noch so in meinen Pappcontainern findet lässt.
Gruß
Dieter
Die frühen Maschinenstempel aus München könnten auch Thema einer Spezialsammlung sein.


Gruß Werner
Hallo zusammen,
zu diesem Thema eine Seite aus der Mühlradstempelsammlung.

Schöne Grüße
Bayern-Nerv Volker
@ guy69 [#14]
Spielen auf der Festwiese ;-)
Z.B. Sonderstempel aus der Zeit vor 1945.

2.7.1939 - 13.Leichtathletik-Länderkampf Deutschland-Frankreich

18.6.1940 - Begegnung Hitler Mussolini

21.7.1940 - Tag des internationalen Hindernissportes

14.12.1940 - Kriegs-Winter-Hilfswerk 1940/41

4.-5.1.1941 - Gau-Strassensammlung der Beamtenschaft
Viele Grüße
Ingo
@ jahlert [#12]
Hallo Jürgen,
mir hat soeben der Vorsitzende der Poststempelgilde, Jürgen Zalaszweski, mitgeteilt, dass auch die Bochmann Nr. angegeben werden kann, wenn daraus nicht eine Systematik wird. Wie es im Forum gemacht wird, sei das in Ordnung. Ebenso die Handhabung in der Philastempeldatenbank.
Du (und andere) stöbern durch diese Kurzbeschreibung nicht illegal in fremden Schatzkisten.
Mit meiner Nachfrage habe ich es geschafft, dass diese Problematik Thema in der Vorstandssitzung wird. Peter und ich werden sicher berichten, wenn es etwas zu berichten gibt.
Viele Grüße aus dem sonnigen Norden
und dir und allen anderen ein frohes Osterfest
Lothar
Auch in der Zeit nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland gab es zunächst in Kreisform schöne Sonderstempel von München, bevor man später zu der ovalen Stempelform überging. Hier drei Beispiele.

24.9.1956 - Oktoberfest 1956

21.7.1958 - Deutsches Turnfest 1958

5.10.1958 - Oktoberfest 1958
Viele Grüße
Ingo
@ LOGO58 [#27]
Vielen Dank für Deine Nachricht Lothar!
Schöne Feiertage im hohen Norden und beste Grüße an die Sammlerfreunde in der Poststempelgilde,
Jürgen
Hallo zusammen und frohe Ostern,
Berlinstempel habe ich zwar wesentlich mehr, aber hier ein Paar Münchener:


Gruß
LK
Frohe Ostern zusammen,
ich muss auch ein wenig suchen, aber so nach und nach finde ich doch Beispiele zu unterschiedlichsten Stempelarten. Heute nun Absenderfreistempel aus den 1960er bis 1980er Jahren.

29.4.1966

2.10.1979

9.9.1987
Viele Grüße
Ingo
Vielen Dank für die vielen schönen Stempel! Der Entschluss fiel auf einfache Tagesstempel nach 1945 ff. auf Beleg, Sonderstempel werden aber auch nicht verachtet. Ich habe vieles ins Visier genommen. Nun beginne ich auch mal, zu posten, was so herankam:
(13b) MÜNCHEN 62 / f

Liebe Freunde der Münchner Stempel,
um das Thema wieder zu beleben stelle ich Euch heute mal einen älteren, etwas ungewöhnlicheren, frühen Münchner Gelegenheitsstempel vor. Dieser Stempel ist als Zeilenstempel ausgeführt, verwandt anlässlich einer
Ausstellung für angewandte Kunst, Handwerk, Industrie, Handel, öffentliche Einrichtungen und Sport im Jahre 1908.

Dann auch noch den ganzen Beleg dazu:

Beste Grüße,
Peter
Anbei einen Münchener Stempel mit kopfstehender Jahreszahl.
Ist euch bekannt, dass es eine Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte e.V. gibt?
Der Rundbrief Nummer 11 vom November 2012 listet z.B.auf über 60 Seiten eine der interessantesten Perioden in der Post-Geschichte Münchens.


.
Auch das sind Münchener Stempel. Und darüber kann man Einiges berichten!
Als Beispiel eine Seite aus meinem Bayern-Album.
@ abrixas [#34]
Hallo abrixas,
tolle Stempel! :-)
Die könntest Du auch gerne in unsere Stempeldatenbank einstellen.
So, um den Beitrag aber nicht ohne Stempel zu beenden, hier noch ein schöner alter Stempel vom Münchner Hauptbahnhof:

Beste Grüße,
Peter
@ abrixas [#35]
Bei den Briefträgerstempeln werde ich natürlich hellhörig: Gibt es denn für Bayern Übersichten, welcher Briefträger in welchem Stadtteil zustellte? Sind das gar keine kleinen Stempel, sondern tatsächlich als Fingerhut benutzbare?

Hier die Nr. 1 aus der Zeit der BRD, zugestellt Schleißheimer Str.
Gruß
Andreas
@ abrixas [#35]

Und hier noch ein gleichartiger vom gleichen Laufweg.
Wieso sind denn Briefträgerstempel auf der Marke in deiner - tatsächlich sehr schönen - Seite? I.d.R. sind die doch zum einen auf der Rückseite und wenn überhaupt an freier Stelle abgeschlagen? [Kleine Anmerkung: Ausnahme nur mit einem s]
@ Eilean [#38]
Wie schon vorher erwähnt, es gibt eine "Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte". Ich bin dort kein Mitglied, aber man kann dort Kontakt aufnehmen und Einiges in Erfahrung bringen.
Eine Aufstellung der Briefträger-Stempel, die in diversen bayerischen Städten Bayern zur Anwendung kamen, gibt es mit Sicherheit. Ich habe mir selbst über viele Jahre hinweg einige Übersichten, welcher Briefträger in welchem Stadtteil zustellte, angelegt (Zum Beispiel 818 Stempel von München und 78 von Nürnberg).
Deine Frage 'Wieso sind denn Briefträgerstempel auf der Marke abgeschlagen', würde ich als nachträgliche Entwertung betrachten. Die Briefträgerstempel sind überwiegend auf Vorderseite von Postkarten anzutreffen.
Anbei ein Screenshot einer Seite des Rundbriefes, der sehr interessant ist! Lesenswert!
@ Eilean [#38]
@ abrixas [#39]
Hallo zusammen,
zu den Münchner Briefträgerstempeln möchte ich einige grundsätzliche Bemerkungen anfügen. Es wurde einmal die Frage aufgeworfen, wo der Stempel (Vorderseite oder Rückseite der Sendung) erscheinen sollte, oder evtl. eine nachträgliche Entwertung darstellt.
Grundsätzlich dürfte der Stempel nicht zur Entwertung von Marken benutzt werden, kommt aber trotzdem vereinzelt vor. Bei Briefen wurde der Stempel grundsätzlich auf der Rückseite abgeschlagen. Bei Postkarten grundsätzlich auf der Vorderseite. Logisch eigentlich, sonst wäre der auf den Mitteilungstext gekommen. Aus den Briefträgerstempeln läßt sich meist ein bestimmter Zustellbezirk nicht ablesen. Die Stempel waren Personengebunden. Verblieben also auch bei einem Wechsel des Zustellbezirkes beim Briefträger. Weiter konnte durch die immer häufiger eingesetzten Aushilfskräfte auch durch diese Stempel der Nachweis des zustellenden Briefträgers dokumentiert werden. Das ist also keineswegs ein Problem der heutigen Zeit.
Die Stempel wurden bereits ab ca. 1864 eingesetzt. Es gibt auch einen Oberbriefträgerstempel ein Rechteckstempel mit "O.B.1" auf der Briefrückseite. Wenn ein bereits gestempelter Brief nicht zustellbar war, mußte er dem Oberbriefträger vorgelegt werden. Dieser machte mit seinem Stempel den Abschlag des Briefträgerstempels ungültig. Diese Stempel sind relativ selten und bringen einen nicht unerhebichen Wertzuschlag auf diesem Beleg.
Diese Stempel sollten nicht mit den Landbriefträgerdstempeln verwechselt werden. Diese wurden grundsätzlich auch bei Briefen immer auf der Vorderseite abgeschlagen. Die Stadtzustellstempel gab es nur in größeren Städten.
viele Grüsse
Wolf
Verehrte Münchenstempelfans,
heute mal ein schon etwas betagter Tagesstempel aus München:

So, wird jetzt vielleicht so mancher sagen, wo steht denn da was
von München. Und ja, genau das steht da, nämlich
"von München", oder in der damals auch üblichen Postsprache Französisch
"de Munic".
Der Zeilenstempel stammt noch aus der Vorphilazeit, hier aus der Zeit zwischen 1794 bis 1806. In jener Zeit gehörte das Münchner Oberpostamt noch zur Thurn & Taxisschen Post. Erst im Jahre 1808 übernahm dieses die Königlich Bayerische Post. [1]
Hier noch der komplette Beleg dazu:

Beste Grüße,
Peter
[1] Handbuch der Bayerischen Poststempel von Karl Winkler

Ein normaler Tagesstempel aus meiner Hauspost: München 4 / ah / 8000
Liebe Freunde und Mitleser bei den Münchner Stempeln,
heute mal eine ganz andere Art von Stempel, natürlich auch wieder aus München, ein sogenannter Freimarkenstempler:

Ein Absenderstempel mit einer Vorausentwertung, hier von der auch heute noch existierenden, und den Leseratten wohl bestens bekannten, Firma Hugendubel. Entwertet am 25.9.1940, und auch hier machte die Propaganda des Dritten Reichs nicht Halt, im Stempelkopf der auch aus anderen Stempeln jener Zeit bekannte Schriftzug
"Hauptstadt der Bewegung" :-(. Im rechten Entwerter oben, leider nur mehr undeutlich zu lesen, die Maschinenkennung, hier wahrscheinlich "831".
Interessant noch am Rande, beim Einsatz dieser Freimarkenstempler, wie hier, auf Dauerserienmarken aus der Hindenburgreihe konnte es zu dem Kuriosum
"Hindenburg mit Ohrring" kommen. Hier ein sehr gelungenes Beispiel dafür.
Beste Grüße,
Peter
MÜNCHEN hatte noch eine ganz besondere Art von Poststempel (Quasi eine bemerkenswerte Art von Reservestempel)!
Ich zeige zum Eingang ein Beispiel:
@ PeterPan100 [#40]
Du zitierst:
Aus den Briefträgerstempeln läßt sich meist ein bestimmter Zustellbezirk nicht ablesen. Die Stempel waren Personengebunden. Verblieben also auch bei einem Wechsel des Zustellbezirkes beim Briefträger. Weiter konnte durch die immer häufiger eingesetzten Aushilfskräfte auch durch diese Stempel der Nachweis des zustellenden Briefträgers dokumentiert werden.
Besonders die "Personengebundenheit" finde ich bemerkenswert und äusserst interessant! Kannst Du das bitte belegen???
Anbei ein Ausschnitt meiner (Briefzusteller-Stempel) Aufzeichnungen.
@ abrixas [#44]
Hallo abrixas,
wie kommst Du auf Reservestempel?
Wenn Du diese Link öffnest, kannst Du einen Reservestempel sehen:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=73363#M11
Gruß Werner
@ rostigeschiene [#46]
Fangen wir mal gaaanz langsam damit an.
Schau Dir den abgebildeten Stempelabschlag an und suche diesen in der Dr.- Helbig'schen Aufstellung aus Band Nr. 3 (Ke - O)
@ abrixas [#45]
Klar kann ich belegen. Peter Sem, Bayern Spezialkatalog Band 2 Seite 395-396. Google doch mal "Briefträgerstempel in Bayern" dort findest Du viele weitere Hinweise, die das ebenso belegen.
Gruß Wolf
@ PeterPan100 [#48]
Vielen Dank für den Hinweis! Ich lese aber auch:
In München und anderen Orten wurden jedoch auch Stempel mit anderen Buchstaben verwendet (München: "B", "H", "N" usw.), die sich (noch) nicht eindeutig erklären lassen.
Und da greift das, was ich schon angedeutet habe. [#39] und [#45]
Wir nehmen nun den Stempel von [#44] und tauschen die "12" gegen eine "34" und siehe da:
Liebe Sammlerfreunde,
ein etwas komplizierter Brief, bei dem es in diesem Thread aber nur auf den Zweizeiler der Hauptbriefpostexpedition München ankommen soll. Leider nicht immer so gut abgeschlagen, wie hier.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
@ bayern klassisch [#52]
Lieber Ralph,
hier muss ich passen! Das mag möglicherweise meiner Pfennig-Zeit-Präferenz geschuldet sein. Lass Dir mit der Auflösung ruhig Zeit - das macht es spannender!
Wir nehmen nun den Stempel von [#44] und tauschen die "12" gegen eine "7" und siehe da:

Und für diejenigen, die es genau wissen wollen, sei Dr. J. Helbig's Werk zum Thema MUENCHEN 7 gezeigt:
@ rostigeschiene [#46]
Wie kommst Du auf Reservestempel?
Nochmal ein kurzer Denk- und Grübelanstoß: Was hältst Du davon?
@ abrixas [#55]
Hallo abrixas,
es geht hier nicht darum, was ich davon halte.
Auf meine Anmerkung in Beitrag [#46] hatte ich eine Erklärung von Dir erwartet, woran man Reservestempel erkennen kann. Nett wäre es, wenn Du einen Stempel aus dem täglichen Postgeschäft und eine Resevestempel, nebeneinander in guter Bildqualität, abbilden würdest um die Unterschiede auch visuell zu verdeutlichen.
Viele Grüß Werner
Hallo Werner,
jetzt verstehe ich gar nix mehr! Ich habe Dir vier (es gibt noch mehr davon) Münchener Reservestempel aus dem damaligen Postgeschäft um 1900 in guter Bildqualität gezeigt und das austauschbare Element visuell verdeutlicht. Da drängt sich die Erklärung schon auf - oder nicht?
Mit Augenzwinkern und philatelistischem Gruß
Klaus
@ abrixas [#57]
Ich kam auch nicht mit, was ist denn genau ein Reservestempel und was genau wird denn ausgetauscht?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#58]
Hallo Andreas,
ausgetauscht wurden die Postamtsbezeichnungen.
@ Werner
Dieser Hinweis, für die in der Stempelkunde nicht so sehr vertrauten Sammler, sollte eigentlich von abrixas kommen.
@ abrixas [#57]
@ rostigeschiene [#56]
@ Eilean [#58]
Hallo zusammen, hallo Klaus,
ich weiß ganz genau worauf Du hinaus willst, aber ich habe zum einen auch den "Helbig" und habe mich andererseits schon intensiv mit den alten Stempeln von München beschäftigt.
Wer, wie wohl die meisten Mitleser hier, diese Voraussetzungen aber nicht hat, für den sind Deine Beispiele ein Rätsel. Ich kann da sowohl Werner (rostigeschiene) wie auch Andreas (Eilean) sehr gut verstehen und ihre berechtigten Einwände nachvollziehen.
Stell doch einfach mal alle diese Stempel (vielleicht hast Du ja auch noch mehr davon?) nebeneinander vor und gib dazu die Auflösung des "Rätsels" bekannt. ;-)
mit ebenso augenzwinkernden Grüßen ;-)
Peter
Dr. J. Helbig bewertet die Stempel vom Typ 32 recht hoch. Das mag daran liegen, dass die mutmaßlichen Reservestempel nur sehr kurzzeitig zur Anwendung kamen. Zum Beispiel könnten diese Stempel zur Überbrückung einer Stempelreparatur gedient haben. Und da rostigeschiene das "Rätsel" gelöst hat, möchte ich dieses Thema jetzt beenden. Ich gehe davon aus, dass die "Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte" sich eines Tages in einem Rundbrief dem Thema widmen wird.
Mein Beleg ist nichts besonderes, aber die beiden Stempel waren im Thread noch nicht zu sehen, wenn ich mich nicht irre. Wir sehen hier eine P36 I des Deutschen Reiches, verschickt am 08.05.1897 von
AACHEN * 1 n. Am folgenden Tag kam sie an ihrem Ziel an und erhielt rückseitig den Stempel
MÜNCHEN B.Ü. (= Briefübergabe). Außerdem stempelte vorne noch der Zusteller seine
173 auf die Karte.

LG,
Christoph
@ reichswolf [#62]
Nicht so bescheiden:
Mein Beleg ist nichts besonderes, aber die beiden Stempel waren im Thread noch nicht zu sehen, wenn ich mich nicht irre. Wir sehen hier eine P36 I des Deutschen Reiches, verschickt am 08.05.1897 von AACHEN * 1 n. Am folgenden Tag kam sie an ihrem Ziel an und erhielt rückseitig den Stempel MÜNCHEN B.Ü. (= Briefübergabe). Außerdem stempelte vorne noch der Zusteller seine 173 auf die Karte.
Der Zusteller 173 war auch im Jahr danach noch im gleichen Zustellbereich. Ob es die gleiche Person war, ist nicht feststellbar. Der Zustellbereich des Postamtes München 3 umfasste die Zustellstempelnummern 135-177, und mit Deiner Karte konnte ich eine kleine Lücke in meiner Datenbank schließen. Ist doch auch Etwas.
Danke!
Hallo zusammen,
hier mal ein Münchner Stempel zu einem ganz besonderen Datum:
12.12.1912, 12 Uhr, Postamt München 12

So, und wenn wir uns den Stempel dann näher ansehen, fällt etwas auf:

Ja, das "R" ganz unten, da haben damals die "Postler" extra für das denkwürdige Datum ihr Reservekästchen geöffnet und die vielen Karten und Briefe welche eingeliefert wurden auch mit dem Reservestempel entwertet, und das waren wohl nicht gerade wenige. :-)
Beste Grüße,
Peter
@ abrixas [#63]
Freut mich sehr, daß der Beleg dir nützlich war!
LG,
Christoph
@ filunski [#64]
In der Tat ein besonderes Datum!
Übrigens: Weißt Du noch, was an diesem Tag geschehen ist? Falls Du die richtige Antwort gibst, kommt die zweite dazu gehörige Frage. Eine Frage, die eigentlich nur für bayerische Schüler relevant ist.
So, und jetzt noch ein Scan eines Exponates aus meinem Panoptikum!
@ abrixas [#66]
"Weißt Du noch, was an diesem Tag geschehen ist?"
An diesem Tag verstarb der Bayern regierende Monarch, der Prinzregent Luitpold. So, jetzt bin ich aber auf die spezielle Frage für die bayerischen Schüler gespannt! :-)
Mit noch mehr zwinkernden Grüßen,
Peter
PS: der 9-10-11-12-13-14 Stempel ist auch Klasse!
@ filunski [#67]
Die Frage an die Schüler war: Warum der Prinzregent am 12.12.12 gestorben ist? Antwort: Damit sich die Schüler das Datum leichter merken können!
Oder weißt Du zum Beispiel den Todestag von Heinrich II auswendig? So einfach!
LG
Klaus
@ abrixas [#68]
Hallo Klaus,
ich könnte jetzt natürlich schnell den Todestag von Heinrich II "googeln" und dann schlau Preis geben, aber, nein ich weiß ihn nicht. Insofern war es von dem auch zu Lebzeiten sehr beliebten Prinzregenten Luitpold doch sehr fürsorglich seinen Todestag auf ein solch prominentes Datum zu legen, um noch lange damit in der Erinnerung seiner Untertanen weiterzuleben. :-)
Den Spruch mit den Schülern kannte ich aber noch nicht, danke für diese Pointe! :-)
LG,
Peter
Zurück zu den Münchner Stempeln, nach dem kurzen durchaus interessanten Ausflug in die Geschichte. :-)
Einen eigenen Stempel gab es auch für den Münchner Landtag:

Dieser Tagesstempel kam immer bei den Landtagstagungen zum Einsatz. Der gezeigte Abschlag noch drei Jahre später als der bei Helbig angegebenen Verwendungszeit.
80 Jahre später sah der Stempel, jetzt ein Gelegenheitsstempel, dann so aus:

Beide Stempel auch hier in der Datenbank (nach Freigabe):
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/72282
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/70480
Beste Grüße,
Peter
@ reichswolf [#62]
Lieber Christoph,
wenn ich kurz korrigieren darf: München B.Ü. = Briefpost - Übernahme.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
@ bayern klassisch [#71]
Lieber bk,
jetzt ist es also endgültig so weit: Ich kann nicht mal mehr richtig abschreiben. ;-) Gut, daß du aufgepasst hat.
LG,
Christoph
Hier mal eine Rückseite eines Express-Briefes von Lyon nach München

Drei Münchner Stempel, München 19 könnte dasjenige Postamt gewesen sein, dass zustellte, aber die Form des Briefträgerstempels passt irgendwie gar nicht zu dem mir bekannten. Hat jemand Ideen?
München 19 und München TA haben jeweils 20 Uhr, München BPA 1 19 Uhr. Der vierte ist ggf. ein Stempel aus Paris. Bei dem aptierten Münchner Stempel würde mich der UB interssieren, ich lese ja fast ein großes I.
@ Eilean [#73]
Hallo Andreas,
der Unterscheidungsbuchstabe des aptierten Stempels MÜNCHEN 19 sollte ein kleines "L" sein, so ist er zumindest original gelistet als er noch nicht aptiert war.
Der französische Stempel ist von der Pariser Auslands-Luftpoststelle, PARIS AVIATION ETRANGER.
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#75]
Um das tolle Angebot auch nach Beendigung noch nachzuvollziehen hier die Details:

Wie folgt beschrieben:
"EXCLUSIV! Nur was für Münchner!!! Die Echtheit wird garantiert! Kein Versand nur Abholung!!!".
Das Ganze für gerade mal 100.000,00 Euro (die Kommastelle ist nicht verrutscht!)
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#75]
Hallo Peter,
wenn ich das richtig sehe, dann hat der Herr hinten rechts ein Rad ab. ;-)
Gruß Jürgen
@ jahlert [#77]
"wenn ich das richtig sehe, dann hat der Herr hinten rechts ein Rad ab. ;-)"
Und damit ein echter Fehldruck!
Ich habe mal gleich einen Preisvorschlag gemacht. Wir waren wirklich nicht so weit auseinander, es hat nicht mehr wirklich etwas gefehlt. Die Karte wäre tatsächlich eine gute Auflockerung für eine Oktoberfestsammlung, also nur das Bild.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#78]
Hallo Andreas,
hier sind die ersten vier Stempel aus meiner München-Kiste:

Da ich andere Sammelgebiete habe, reicht bei Interesse ein Tauschvorschlag. ;-)
Gruß aus dem Sauerland
Jürgen
Die 3 Karten sind mir zufällig in die Hände geraten, als ich etwas anderes gesucht habe.
Gruß Heinrich
Verehrte Freunde der Münchner Stempel,
heute mal wieder einen älteren Münchner Tagesstempel:
MUENCHEN 1.P.P. / w.
Hier auf Marke:

Stempel und Marke sind echt!
Nochmals im Detail:

P.P. steht für die Paketpost. Der Zusatz "w." ist kein Unterscheidungsbuchstabe, sondern eine Abkürzung. Die Frage ist nur wofür? Ursprünglich wurde mal angenommen für "Wert". Helbig [1] hält dies jedoch nicht für zutreffend. Weiß hier Jemand vielleicht mehr dazu?
Beste Grüße,
Peter
[1] Joachim Helbig, Handbuch der bayerischen Ortsstempel 1876-1920, Ke-O
@ filunski [#81]
Eine Nachfrage bei der ArGe Bayern e.V.
http://www.arge-bayern.eu/5.html
Könnte möglicherweise zielführend sein.
@ abrixas [#82]
Hallo Klaus,
danke für den Tipp! :-) Werde es mal versuchen.
Schöne Grüße,
Peter
@ jahlert [#79]
Ja, Interesse ist stets vorhanden, aber erst muss ich die eigenen Bestände unter Kontrolle bringen. Also nicht verzagen, ich habe dann sicher auch Dinge zum tauschen.
Hier mal ein Stempel aus der Gebühr-bezahlt-Reihe:

Gruß
Andreas
Die alten bayrischen Stempel waren lange im Gebrauch, in wenigen Fällen sogar bis in die Zeiten der Bundesrepublik Deutschland. Hier eine Abstempelung vom 05. Nov 1934 aus München 23.
Ich könnte auch etwas zum Thread beisteuern. Ganz neu in meiner Sammlung:
München SCHA 1.7.55. auf Auslandspostanweisung nach Luxemburg

Gruß
Lulu
@ zockerpeppi [#86]
Salut Lulu,
einen derartigen Beleg mit dem Stempel vom Scheckamt München wird man wohl lange suchen müssen. Glückwunsch zu dem Teil und danke fürs zeigen.
Mümmel
@ muemmel [#87]
Ein Zufallstreffer, da musste ich zuschlagen. Vor allem die Rückseite (Postscheck Luxemburg) und Kreditbank passt!
Nun aber noch eine Paketkarte ab Wadgassen im Transit über
München nach Palermo aus meiner Villeroy & Boch Sammlung.

liebe Grüße
Lulu
@ zockerpeppi [#86]
Bei diesem Superbeleg hätte ich auch einige "Mücken" locker gemacht! Glückwunsch zu diesem Stück (womöglich Unikat!)
@ zockerpeppi [#86]

Auch neu in meiner Sammlung äußerst ähnliches, gleicher Stempel, meiner allerdings nach England (was mich nun gar nicht interessiert). Du kamst mir nur zuvor!
P.S.: Es waren 199 Kleinmücken, geht immer mal wieder.
Gruß
Andreas
@ abrixas [#89]
Da wo ich eingekauft habe, sind noch welche im Angebot! München ist u.a auch dabei. Bei Interesse, eine mail und ich gebe dir den Link.
@ Eilean [#90]
Klasse.
alles liebe
Lulu
Hallo zusammen,
habe unlängst gerade diesen schönen Ankunftstempel vom Münchener Telegrafenamt auf der Rückseite eines Eilbriefes gefunden.
Hallo,
habe nur kurz das Thema überflogen, wollte fragen: Kann man hier die Stempel irgendwo übersehen?
Grüße
@ sotos [#94]
Hallo,
hier im Thema gibt es mit Sicherheit bisher keine Übersicht dazu, welche Stempel bisher gezeigt worden sind. Schau doch aber einmal bei PhilaStempel.de hinein und gib dort das Suchwort "München" ein, du wirst dich wundern, wie viele Stempel du dort schon betrachten kannst.
Von mir heute zwei ovale (ellipsenförmige) Sonderstempel; ich glaube, diese Stempelform hatten wir noch nicht.

München, 3.10.1996

München, 16.8.1978
Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#95]
Hallo Cantus,
habe mir die Stempelseite angesehen. Kann man die Stempel irgendwie nach Zeit, Bereich sortiert anschauen?
Grüße
@ sotos [#96]
Wie so oft, hilft es die Anleitung zu lesen:
http://www.philastempel.de/s/leitfaden.html#Suche_0
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Concordia CA [#97]
Hallo Concordia,
hatte die Anleitung nicht mal gesehen.
Grüße
Hallo,
hier mal ein Münchener Maschinenstempel

und noch einer München 12
Sonderstempel München 1946/47 auf Ganzsachen
Hallo Sammlerfreunde,
ich möchte heute einige wunderschöne Ereignis Sonderstempel der Nachkriegszeit aus München vorstellen.
Alle natürlich nicht bedarfsgestempelt. Gibt es weitere?


Mit freundlichen grüßen
philapit
Bald dürft Ihr wieder zum Oktoberfest!

schöne Grüße
Marcel
Verehrte München Stempel Liebhaber,
um auch dieses Thema mal wieder ein wenig zu beleben, heute mal eine kleine "Kopfnuss" für die Kenner der Münchner "Stempelszene", und natürlich auch alle Anderen die sich daran beteiligen möchten. ;-)
Hier ein vom Typ her eigentlich bekannter Handstempel:

Was fällt hier auf, bzw. gibt zu denken?
Gutes Grübeln wünscht zu später Stunde,
Peter
Hallo,
hier mein Stempel vom 2.4.38.
Gruß
Manne

Ich denke, dieser Stempel ist die Antwort.
@ Manne [#103]
Hallo Manne,
schöne Abschläge, aber ich sehe darin leider keine Antwort auf meine Frage. Die im Übrigen ohne jeglichen politischen Hintergrund ist und nur auf postalische Umstände hinweisen soll.
Viel Spaß beim Weitergrübeln,
Peter :-)
@ filunski [#104]
Ich habe keine Ahnung, bin aber sehr gespannt...
Die "10", das "ca"? Das Datum? Letzteres unspektakulär. Ich bin ja noch ganz am Anfang und beginne auch erst 2 Jahre später. Aber ein glasklarer Stempel.
@ Eilean [#106]
"Die "10", das "ca"? Das Datum? Letzteres unspektakulär.....Aber ein glasklarer Stempel."
Hallo Andreas,
deine Spekulation und Aufführung verschiedener Stempelinhalte ist schon ganz gut und führt in die richtige Richtung! :-) Auch der "glasklare" Abschlag wird dann später erklärt. ;-)
Um sich nicht durch die Unterscheidungsbuchstaben (ca) verwirren zu lassen, hier noch Einer:

Weiterhin gutes Grübeln wünscht,
Peter :-)
@ Manne [#105]
Nicht verzagen, ist ja auch eine "Kopfnuss"! :-)
@ filunski [#107]
Dann versuche ich es nochmals.
Vom Datum 30.11.43 die 10 abziehen und man ist beim Datum der Machtergreifung 20.1.33.
Gruß
Manne
@ Manne [#108]
Tut mir Leid. :-(
Auch, wenn ich Dich jetzt ganz verprellen sollte, das ist es auch nicht. Ist aber ein schönes Zahlenspiel, da muss man auch erst mal drauf kommen. Aber wie schon gesagt, es hat keinen politischen Hintergrund, sondern bezieht sich nur auf postalische Gegebenheiten. Du hast aber jetzt auch die " 10" ins Spiel gebracht, und genau dort liegt das "Rätsel" begraben.
Hilfreich wäre auch ein Blick in den guten alten "Bochmann", sofern verfügbar. Über das, was dort steht (oder eben "nicht steht") findet man einen Hinweis dazu! ;-)
Fröhliches Weitergrübeln wünscht,
Peter
@ filunski [#109]
Hallo Peter,
ist dieser Stempel denn ein Gelegenheitsstempel, der im Bochmann aufgeführt ist? Für mich sieht er wie ein normaler Tagesstempel aus. Insofern hilft mir Dein Tipp nicht weiter.
Volkmar
@ filunski [#109]
Da bin ich doch wieder newbee, weder Bochmann noch Ahnung. Ist die 10 also kein Hinweis aus Moosach (oder sind die Stadtbezirke nicht gleich mit den Zustellbezirken?), sondern eine erweiterte 1 für Zentrum? Warum sollte so ein schöner Stempel aus Moosach stammen, dann anscheinend noch mit allen möglichen UBs?
@ volkimal [#110]
Hallo Volkmar,
Bochmann listet alle diese, eigentlich als Tagesstempel verwendeten, Stempel als Gelegenheitsstempel, da sie den nicht postalischen Zusatz "HAUPTSTADT DER BEWEGUNG" tragen.
Wenn Du im Bochmann nachschaust denk' an meine Aussage von weiter oben, "... was dort steht (oder eben "nicht steht")..."! ;-)
@ Eilean [#111]
Hallo Andreas,
Du bist auf der richtigen Spur! Die 10 weist auf das Postamt hin.
Mehr verrate ich jetzt erst mal noch nicht!
Peter
@ filunski [#112]
Hallo Peter,
vorhin hatte ich zwar im Bochmann nachgesehen, hatte allerdings das falsche Heft genommen. Jetzt habe ich den Stempel gefunden bzw. besser gesagt nicht gefunden. Es sind zwar zahlreiche Postämter aufgeführt, aber das Postamt München 10 ist nicht dabei!
Jetzt bleibt die große Frage weshalb - hast Du einen bis dahin unbekannten Stempel gefunden, oder meinst Du etwas anderes?
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#113]
Hallo Volkmar und auch alle Anderen die hier bis jetzt mitgelesen und -geraten haben,
näher als Du jetzt wird wohl so schnell keiner der Lösung kommen! :-)
Ganz richtig, Stempel von einem Postamt München 10 sind bei Bochmann nicht gelistet. Warum?
Bochmann kannte zwar auch nicht alle (Gelegenheits-) Stempel, aber doch schon fast alle, und gerade aus der fraglichen Zeit gab es zu seiner Schaffensperiode noch sehr genaue und vollständige Unterlagen. Also unwahrscheinlich, dass ihm da ein komplettes Postamt entgangen sein sollte.
Das Postamt München 10 ist nicht aufgeführt, da es dieses zu jener Zeit nicht gab! München 10 nahm 1883 in der Viehhofstrasse seinen Betrieb auf, zog im Lauf der Jahrzehnte ein paar Mal um, und wurde schließlich 1933 geschlossen. Bis 1954 gab es auch kein neues Postamt München 10 mehr, erst 1954 wurde ein solches wieder eröffnet, am Marchgrabenplatz.
Wieso gibt es dann diesen Stempel?
Dieser Stempel und noch einige andere mehr, hier nochmals ein Abschlag mit späterem Datum, stammen aus einem Auslieferungsbuch der in München ansässigen Firma Braungardt.

Die Firma Braungardt war ein führender Stempelfabrikant, schon für die Königlich Bayerische Post und dann auch für die Reichspost. Die Abschläge sind Musterabschläge für neu hergestellte Stempel mit dem Ablieferungsdatum. Diese Stempel müssen aber nicht auch zwangsläufig in den Dienstbetrieb übernommen worden sein.
Anscheinend, und das ist meine Schlussfolgerung, hatte die Reichspost geplant schon ca. Ende 1943, Anfang 1944, das Postamt München 10 wieder in Betrieb zu nehmen und hatte daher bei Braungardt bereits Stempel dafür bestellt, welche auch angefertigt und ausgeliefert wurden. Nur zum Einsatz kamen sie eben nicht, da auch dieses Postamt, warum auch immer (Kriegswirren?), nicht in Betrieb genommen wurde. Somit blieb es also allein bei diesen Musterabschlägen.
Weitere Meinungen oder auch Erkenntnisse dazu sind hier natürlich jederzeit sehr willkommen! :-)
Beste Grüße und allen die hier versucht hatten das Rätsel zu ergründen herzlichen Dank für's Mitmachen,
Peter
@ filunski [#114]
Was erklärt, weshalb die so glasklar abgeschlagen sind.
Ich werde also vergeblich einen solchen Stempel aptiert auf Beleg ab 1954 finden, schließe ich daraus.
Danke und Gruß
Andreas
Ich stelle auch bald wieder mehr Stempel ein.
@ filunski [#114]
Hallo Peter,
sehr interessant! Das erklärt natürlich auch, wieso ich kaum Stempel vom Postamt München 10 gefunden habe - weder auf Philastempel noch auf StampsX.
Sehr netter Ratebeitrag - so etwas finde ich gut. Danke!
Viele Grüße
Volkmar
@ Eilean [#115]
@ volkimal [#116]
Hallo Ihr Beiden,
auch Euch herzlichen Dank für die geistreiche Beteiligung! :-)
Und, Andreas, solltest Du tatsächlich mal einen Beleg mit einem dieser Stempel (aptiert) finden, zeig ihn uns, und betrachte ihn sehr argwöhnisch! ;-)
Beste Grüße,
Peter
@ Manne [#118]
Hallo Manne,
auch Dir herzlichen Dank für die Beteiligung, Dein Zahlenspiel war ja auch sehr einfallsreich! :-)
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#119]
Heute mal ein Stempel München 90 / a / 8

Der Stempel ist nichts besonderes, der geschichtliche Hintergrund, sich einen Retourbrief der 1. Nordpolexpedition zu verschaffen, ist schon nicht schlecht! Garniert mit Formnummer und Eckrand.
Gruß
Andreas
Hier auch noch was nettes: Von der Großstadt zieht es sie dann doch noch aufs Land.
@ Max78 [#121]
Mit schönem Briefträgerstempel 100.
Frisch von der Wiesn 2014 (ich war wieder mal dort) dieser nette Stempel, der heute seine Reise beendete:

Der Stempel kam mittig auf die Postkarte, so dass er schon den Text erschlug. Stempelt die Post nicht mehr rechts?
Gruß
Andreas
Hallo zusammen,
auf dieser gelaufenen Ansichtskarte sind alle Gelegenheitsstempel der Internationalen Rennwochen München 1938 versammelt:

beste Grüsse
stampmix
@ stampmix [#123]
Passend zu den Sonderstempeln ein solcher aus 1947:

Ministerpräsidentenkonferenz
Entgegen Karg, lfg. Nr. 16 (1. Aufl. 1978) kein Stempel des Postamtes München 1, sondern hier des Postamtes 22. Dieser ist gar nicht verzeichnet.
Wisst Ihr mehr?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#124]
Hallo Andreas,
Bochmann hat ihn bei beiden Postämtern (1 und 22) gelistet. Verwendungszeit 6.6. bis 8.6.1947.
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#125]
Danke!
Es wird also doch mal Zeit, die Bestellung für die Bochmann-Ausgaben der Anfangsbuchstaben M für München aufzugeben. Die Sammlung wächst ja doch um 1 Stempel jeden 2ten Tag, wenn es die Zeit und der Keller hergibt.
Gruß
Andreas
Verehrte München-Stempel Fans,
mal wieder ein älterer Stempel aus München. Ein Braungardt'scher Zweikreisstempel:
MÜNCHEN 2.B.A. / * q
Nicht weiter spektakulär, vom Postamt München 2 Briefannahme gibt es aus dieser Zeit jede Menge Abschläge, aber wohl nicht ganz so viele wie diesen hier, mit verkehrt eingesetzter Uhrzeitgruppe! ;-)
Beste Grüße,
Peter
Holdrio Peter,
verkehrt rum ist ultramodern, also ein besonders schönes Teil, das Du uns zeigst!
Fernbrief ab München nach Bad Mondorf in Luxemburg. Frankiert à 12 Rpf.

Stempel: MÜNCHEN 2 bn HAUPTSTADT DER BEWEGUNG 1.3.41 - 15 + auf dem verso Ankunftsstempel von Bad Mondorf Datum 3.3.41
beste Sammlergrüße
Lulu
@ zockerpeppi [#129]
Salü Lulu,
schönes Stück! Glückwunsch zum Erwerb! :-)
Heute mal ein ganz anderer "München-Stempel".
Für viele Besucher Münchens ist München ja oft gleichbedeutend mit dem Szene-Stadtteil Schwabing. Was wäre München ohne Schwabing?
Deshalb hier ein Stempel aus Schwabing:

Aber halt, da steht ja gar nichts von München!? :-(
Nur
SCHWABING, und das Datum 18. Juni 1890.
Stimmt aber alles, das ehemals weit außerhalb Münchens liegende Dorf Schwabing wurde 1886 zur Stadt erhoben, und dann zum 20.11.1890 zur Stadt München eingemeindet. Der Stempel ist also gerade noch aus den letzten Monaten der selbständigen Stadt Schwabing. :-)
Beste Grüße,
Peter

Hier mal ein Stempel in der aptierten Form Kreisstempel mit Kurzsteg, aber mit "(13b)" und dem UB rechts. Bislang habe ich nur einen solchen derartigen Stempel, immerhin waren die neuen Kreissehnenstempel bzw. Kreisstempel (?) mit (13b) schon im Anflug.
(13b) MÜNCHEN / 20 / b vom 22.11.1948
@ Max78 [#121]
Danke für die Stempel, ich hoffe, Du erkennst obigen wieder. Sowie diesen, der eine große Lücke schließt
Ein Briefträgerstempel "Nr. 6." aus München 19, gut belegt mit Numeratorstempel vorne, durch AKS München TA und Weiterleitung an München 19 auf der Rückseite.

Ein Eilzustellerstempel vom
14. Februar 1950 ! und damit mein derzeitiges, persönliches Frühdatum. Nun gut, aus München 19 habe ich sonst nur einen anderen Briefträgerstempel, aber bspw. für das Münchner TA gibt es Briefträgerstempel erst wieder ab 1952.
München 19 müsste für Nymphenburg, Gern, Neuhausen als Einzugsgebiet für die Eilzustellung zuständig gewesen sein.
Wer alte Stadteilskarten mit den Stadtgebieten hat, die die postalische Einordnung über die Zeit belegen, ich wäre hier sehr dankbar.
Gruß
Andreas
Hallo,
ich möchte auch noch 3 Münchner zeigen:
Und noch gleichen einen, besonders schönen hinterher:
Guten Abend Zusammen,
anbei drei Belege mit dem Bandstempel MÜNCHEN 2 mit sehr unterschiedlichen Stempelköpfen als Dienstpost von den Bayerischen Staatseisenbahnen bzw. den Reichsbahnen Bayerisches Netz.

Beim 1. Beleg mit Dienstmarke Bayern, entwertet am 6.2.20, hat die Stempelmaschine das Wertzeichen voll getroffen. Stempel sind zwar ein wenig eierig, aber ...
Beim 2. Beleg mit Aushilfsausgabe Dienstmarke Bayern mit Überdruck Deutsches Reich hat der Stempel am 11.9.1921 das Wertzeichen gar nicht erwischt, zwar hat der unterste der 6 Trennbalken die Marke noch leicht touchiert, das ist dem Zustellbeamten in Nürnberg aber wohl nicht aufgefallen und so hat er mit dem blauen Stift die Marke nachträglich entwertet.
Beim 3. Beleg war die Dienstmarke zu tief geklebt und der Stempel hat sie ebenfalls nicht erwischt. Da der Empfänger in München angesiedelt war, kam es am 19.10.1921 dann zur nachträglichen Entwertung zuerst mit einem Tagesstempel MÜNCHEN 2 und dann mit einem eigens gefertigten überdimensionalen rahmenlosen Zweizeiler.
Mann, wat 'n Aufwand!
Franz
@ franzi2005 [#133]
Danke für den Handstempel 8 / d. Ich beginne so allmählich, diese Art Stempel nach 1945 zu erfassen. Es gibt hier sicher tausende mit doppelt gezähnter 10 Pfg Bauwerke.
Hier ein Neuling in meiner Sammlung
München 806 / f / 8:

Hallo zusammen!
Ich möchte einen Handrollstempel (?) von München vorstellen, den ich in dieser Form noch nie gesehen habe. Der Beleg ist zwar etwas lädiert, aber wegen des Stempels habe ich ihn dennoch aus der Wühlkiste gezogen.

Ist das eine Art Vorausentwertung?
Mit philatelistischem Gruß
Henry
@ Henry [#137]
Das ist eine frühe Form eines Postfreistempels. Sie stammt von einer Sylbe-Bandstempelmaschine.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Concordia CA [#138]
Hi Jürgen,
danke für die Info. Und schon bin ich wieder neugierig: also ein Maschinenstempel. War bei den Zwischenstücken die Portoangabe so einfach zu verstellen, dass es für verschiedene Portostufen verwendbar war? Die Firma hat ja sicher nicht nur Drucksachen verschickt, wohl aber auch nicht für jede Portostufe eine separate Stempelmaschine benutzt. Wahrscheinlich kann man das in einer speziellen Literatur nachlesen, aber wegen des einen Stempels möchte ich mir die Beschaffung vorläufig nicht antun.
mit philatelistischem Gruß
Henry
@ Eilean [#136]
Die Marke ist nicht doppelt gezähnt, sondern nur über die gezackte Abreisskante des Rollengebers außerhalb der Zähnung abgerissen worden.
@ Henry [#139]
Es handelt sich um einen Postfreistempel und nicht um einen Absenderfreistempel.
Gruß
wuerttemberger
@ wuerttemberger [#140]
Danke für die Info, dennoch schön anzusehen und ein guter Bedarfsbeleg, wie er sein muss.
Gruß
Andreas
@ wuerttemberger [#140]
Danke für die Korrektur. Entschuldige bitte, wenn ich weiter dumm bin. Die Post stempelt ja nicht nur für den einen Absender, müsste also das Zwischenstück auch abändern oder entfernen, wenn sie für andere Kunden stempelt. Und "franko bezahlt" heißt nach meinem Verständnis "im Voraus bezahlt". Da keine Marken verklebt wurden, liegt wohl eine Barverrechnung vor. Bleibt also meine Wissenslücke offen, 1. wie hier der Ablauf war: Posteinlieferung -> Portobezahlung -> Stempelung (würde ich vom Stempel her so sehen) oder Einlieferung -> Stempelung -> Portoabrechnung (ähnlich dem heutigen Frankier-Service) und 2. Konnte bei Bedarf der Betrag im Zwischenstück verändert werden oder musste der gesamte Kopf ausgewechselt werden?
Mit philatelistischem Gruß
Henry
Gehört dieser Jusqua Stempel von München auch zu dem Sammelgebiet?
@ 22028 [#143]
Gehört dieser Jusqua Stempel von München auch zu dem Sammelgebiet?
Ist zwar ein Nebenstempel, aber warum nicht! ;-)
Letztendlich muss das jeder, der Münchner Stempel sammelt für sich selbst entscheiden.
Auf alle Fälle aber ein interessanter Stempel und so, zumindest von mir, noch nie gesehen. Danke fürs Zeigen! :-)
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#144]
Diese Jusqua Stempel mit Ortsnamen sind sehr selten zu finden und das bezieht sich nicht nur auf München. Meist waren es nur stumme Stempel, wenn sie überhaupt abgeschlagen wurden!


Ein neues Stück mit Mü 806 / c / 8, als Eilbrief innerhalb des Münchner Ostens mit Briefträgerstempel aus München 8!
Eine Frage dazu: welchen Zweck hat der Stempel 543 3313.20 ? Auch der mit 8b/13.19 (13. Januar, 19 Uhr) ist mir noch unbekannt. Letzterer hat wenigstens Ähnlichkeit mit dem Stempel aus Eilbriefen, die über München 2 erfasst wurden mit dem Stempel 8a, so dass es somit ein Pendant gäbe.
Eckrandmarken, München-Stempel, Briefträgerstempel, ach wenn es mehr solche Belege gäbe.
Gruß
Andreas
@ 22028 [#143]
Also ich würde den Stempel sofort sammeln. Aus welchem Jahr stammt denn der Stempel respektive der Brief?
Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
ist das etwas für Dich?


Gruß
Bernhard
Hallo zusammen,
weiß jemand, was das für eine Ausstellung in München war, zu der dieser Sonderstempel ausgegeben wurde?

Gruß
Baber
@ westfale1953 [#148]
Ja, vielen Dank fürs zeigen, es fehlt zwar der Briefträgerstempel des "B109", aber sein Vermerk und ein Nebenstempel dazu ist schon was. Ich werde weiter beobachten, ob B109 zu anderen Zeiten seinen Stempel dabei hatte.
Gruß
Andreas
@ Baber [#149]
Der Katalog von Karg beschreibt hier eine Ausstellung der bayerischen Jugendorganisation auf dem Ausstellungsgelände Theresienhöhe. Veranstalter ist der Bayerische Landes- und Jugendausschuss. Stempel kommen vom 2. bis 30. August 1947 vor.
Die Buchstaben BJR passen aber -insbesondere das R- nicht so recht dazu, finde ich?!
Gruß
Andreas
@ westfale1953 [#148]

Update: Ja, er hatte, von Dezember 1959 habe ich schon ein Exemplar, adressiert ans Standesamt Mandlstraße 14.
Die Adresse finde ich durchaus interessant, ich versuche noch herauszufinden, wo tatsächlich die Einzugsgebiete eines Eilboten waren.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#151]
Hallo Andreas,
vielen Dank für den Hinweis. Steht dort auch was das für eine Jungendorganisation war und was ausgestellt wurde? Bayerische Jugendorganisation ist ja ziemlich allgemein.
Gruß
Bernd
@ Baber [#153]
Mehr steht da bei Karg auch nicht als das, was ich schon schrieb, aber wenn man es googelt, findet man das hier:
http://www.reintalerhof.de/PDF/1947_Erste_Internationale_Jugendkundgebung.pdf
S. 23 dann ein Bericht über das Event: Jugendbegegnung und Demonstration. Bayerischer Jugendring, womit auch das "R" geklärt wäre.
Gruß
Andreas

@ Eilean [#146]
Ich erweitere meine Frage um einen Beleg, bei dem die 3313.20 als Stempel aufgeführt ist, diesmal mit einem Stempel davor 0217, d.h. es ist vorneweg so etwas wie ein Numerator, was bedeutet dann die
3313.20 bzw.
3317.22?
Der eine Brief lief im Münchner Osten, der andere kam aus der DDR. Beide könnten aber zentral über das Münchner TA gelaufen sein.
Gruß
Andreas
Hallo Freunde der Münchner Stempel.
Schön, daß es doch noch einige Münchensammler gibt.
@ Henry
Zu deinem Maschinenstempel aus [#137] kann ich dir aus einem Büchlein des Münchner Briefmarken Club von 1973 "Postgeschichte und Poststempel München" folgendes zitieren:
daß am 1. Feb. 1910 die bay. Staatspost als 1. Postverwaltung in Deutschland anstelle der Freimachung der Briefsendungen mit Briefmarken die postseitige Barfrankierung durch Stempelmaschinen und zwar versuchsweise bei den PÄ München 2 und Nürnberg 2 einführte
auf Streifband

Ob "bei den Zwischenstücken die Portoangabe so einfach zu verstellen" sind, glaub ich nicht. Die Maschinen wurden für eine Portostufe eingestellt und dann wurde losgestempelt.
Noch eine Frage zu diesem Beleg:

Hat jemand Infos oder Ideen, warum (und wann) grün gestempelt wurde?
Grüße
köln5000
@ Köln5000 [#156]
Ich sehe den Beleg auch das erste mal in Grün, was kein Beweis ist. Ggf. war es für den Ersttag ein Versuch, diese Briefe sofort zu erkennen und ggf. noch schwarz / rot zur Verfügung zu haben. Nur eine Vermutung.
Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
ja die Idee mit der grünen Farbe zum Ersttag hatte ich auch, bis ich diesen Beleg fand.

viele Grüße
köln5000
@ Köln5000 [#158]
Dann bin ich vermutungslos. 2 Maschinen?
Ich dachte, ich bin hier schon fast allein ein München-Sammler. Ich sammle aber 1945 ff. Den Literatur-Wünschen kann ich mich nur anschließen. Bochmanns Schwerpunkt liegt ja vor 1945, Karg hat die Sonder- und Gelegenheitsstempel. Ich habe 2 Amtsblätter von ca. 1951 erwerben können, da ist man schon mal mit den Postämtern versorgt. Zu Handstempeln gibt es wohl nichts, zu Eilbotenstempel gibt es einen Rundbrief der Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte.
Was ich habe, habe ich in mein Literaturverzeichnis abgelegt. Ggf. kann die Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte weiterhelfen, allerdings habe ich es zu den Vereinsabenden aufgrund der zu langen Anreise nicht geschafft. Die Frage zu den grünen Stempeln habe ich aber mal weitergeleitet, ich berichte.
Gruß
Andreas
@ Köln5000 [#158]
Vom Vorsitzenden der Forschungsgemeinschaft habe ich folgende Nachricht:
Das Barfreimachungsverfahren in Bayern startete am 1.2.1910. Bis 1917 kommen die grüne und die rote Farbe nebeneinander vor, danach wird schwarz gestempelt. Erst mit Einführung des Achteckwertrahmens Ende 1922 wird dann durchgängig rot gestempelt.
Wahrscheinlich hatte man 2 Farben zur Verfügung, um auch auf Umschlägen mit farbigem Papier lesbare Abschläge zu gewährleisten. Vom 1.2.1910 gibt es etliche Gefälligkeitsabschläge (z.B. Unglaub), auch in sonst kaum benutzten Wertstufen wie 20 Pf. Daneben gibt es auch (scheinbare oder echte) Bedarfspost, wobei anzunehmen ist, dass die Versendung an diesem Tag aufgrund der Novität eine größere Aufmerksamkeit beim Empfänger der Werbesendung erreichen sollte.
Besten Dank von mir und damit wäre ein Rätsel gelöst!
Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
vielen Dank für deine Mühe, hat mich sehr gefreut.
Zeigen möchte ich einen Stempel, der eigentlich wohl nicht auf den Beleg gehört.

Viele Grüße
köln5000
@ Köln5000 [#156]
@ Eilean [#160]
Ein kurzer Blick in die Infla-Bücherei, Bd. 14, S. 5 - 24, liefert etliches zu den Maschinen-Postfreistempeln 1903 - 1923 in Bayern (u.a. München).
@ juni-1848
Vielen Dank für den Tipp, Buch ist bestellt.
@ Andreas
Deinen Stempel (13b) aus Post [#131] hätte ich noch 2x als München 8.


viele Grüße
köln5000
Hallo bayern klassisch,
tolle Belege, super Qualität, mehrere Portostufen/perioden, Inland/Ausland, und beim ersten Beleg 5II Plf. XIII, dann der nach Bayreuth mit Paar 5II / 5III, nach Chur b-Farbe ?, nach Belgien Typ I, und der Brief nach England ist super. Hing an dem Bändchen mal was dran? Wie rechnet sich das Porto?
Der Beleg nach Bad Neudorf - (später Konstantinsbad heute Konstantinovy) hat rechts neben der Marke einen Vermerk, hat man da ein höheres Gewicht notiert und es sich dann anders überlegt?
Vielen Dank für's zeigen.
@ Köln5000 [#165]
Hallo Köln5000,
danke für die netten Worte. :-)
Nach Chur ist es eine 5a lt. Frau Brettl, aber du hast Recht, sie "riecht" förmlich nach einer 5b.
Bei dem Brief nach Belgien wurden 45 Kr. verklebt (vorn und hinten). Leider passt das Franko nicht zum Postvertrag. Vermutlich hing ein Muster an dem Bindfaden, das heute nicht mehr vorhanden ist. Als a) ist so etwas auf Brief nicht so häufig.
Beim Brief nach Bad Neudorf wurde ein Bestellgeld notiert, aber wieder gestrichen. Habe ich auch so gut wie nie wieder erlebt.
Die Nr. 5 (sorry für "off topic") ist mit der Nr. 2 meine Lieblingsmarke bei Bayern, daher habe ich hier etwas "aufgerüstet".
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo zusammen,
den Sonderstempel - Karg Nr. 39 - hätte ich noch auf einer Oktoberfestkarte zu bieten.

Wohl der einzige rote Sonderstempel Münchens nach 1945. Gültig 3.9.-3.10.49 fand er anlässlich der Jubiläumsausstellung des Landesverbandes Bayerischer Philatelisten "100 Jahre Deutsche Briefmarke" Verwendung.

Und den Ursprungsstempel auf Postschein für einen Chargebrief zum Landgericht Dachau. Die Scheingebühr wurde am 1.7.1850 von 4 auf 6 Kr. geändert, was auf dem Schein auch geändert wurde.
Gruß
köln5000
@ Köln5000 [#163]
Ich hatte bereits gesehen, dass auf den Stempeln mit Zierfeld es auch andere Stempel mit (13b) gibt. Im Bochmann ist zu den Handstempeln für das DR nur die (13b) / 20 / b vermerkt, somit müsste es für die Handstempel auch nur diesen geben. Das muss nicht 100% stimmen, da ich andere UBs habe für andere Postämter, die im Bochmann nicht verzeichnet sind.
Vielen Dank fürs zeigen, ich werde es im Hinterkopf behalten.
Gruß
Andreas
@ Köln5000 [#167]
Wohl der einzige rote Sonderstempel Münchens nach 1945. Gültig 3.9.-3.10.49...
Hallo,
sehr schöner Beleg! :-)
Noch eine Nachfrage zu der von Dir angegebenen Verwendungsdauer, laut Karg. Bochmann hat diesen Stempel auch gelistet als S.225 (kommt auch in Schwarz vor), seine Verwendungsdauer lautet allerdings 30.9. bis 3.10.1949. Liegt da eventuell bei Einem der beiden ein Schreibfehler vor?
Beste Grüße,
Peter
Hallo Peter,
du hast recht, 30.9. bis 3.10.1949 ist richtig.
viele Grüße
köln5000
@ Köln5000 [#167]

Handstempel gibt es gerade aus der Zeit nach 1945 doch öfter mal in rot. München / SCHA / f
Bislang, der einzige jedoch, den ich in blau habe:


München / * SchA c
Gruß
Andreas
@ Eilean [#171]
Die gezeigten Stempel stammen von Hochdruck-Stempelmaschinen.
Siehe auch
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=1014&page=0
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo zusammen,
einen roten Stempel hätte ich noch.

viele Grüße
köln5000
@ Köln5000 [#173]
Hallo,
auch hier ist die rote Farbe ganz normal, da es sich um einen "Gebühr bezahlt" Stempel handelt.
Für mich viel interessanter ist aber der Adressat, Herr Renner in Neuburg an der Donau. Ich kannte ihn und habe auch einen Teil seiner Korrespondenz. Weißt Du zufällig noch, wie Du an diesen Beleg gekommen bist?
Beste Grüße,
Peter
@ Concordia CA [#172]
Das neue Jahr hat ja gleich wieder Überraschungen, was es nicht alles gibt. Danke!
@ Köln5000 [#173]
Habe mal ein wenig in meinen Kisten gewühlt und nach der Renner Korrespondenz gesucht.
Hier noch ein Brief daraus. 1936 weilte der damalige "Studienassessor" Renner in Sigmaringen. Damit es hier zum Thema passt mit einem Münchner Maschinenstempel einer Sylbe Maschine:

Beste Grüße,
Peter
Dieser Nachnahmebeleg wurde gerade für doch einen erheblichen Betrag um die EUR 50,00 versteigert. Ich habe mich zunächst gefragt, ob ich den Beleg zeige, aber die Neugier siegt:
Als Stempel-Jungsammler frage ich mich: Was ist nun das Besondere?
Ist es die Nachnahmekarte, der violette Stempel zur linken oder der Zweiellipsenstegstempel im rechten oberen Eck? Diesen dürfte es zu dieser Zeit nach 1945 eigentlich nicht mehr in Benutzung geben, wenn diese ab 1936 durch die "BEZAHLT"-Stempel des Deutschen Reichs mit Ehrentitel und HK ersetzt wurden (Rundbrief Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte e.V., S.12 f).
So meine Vermutungen, ich habe bislang derartige "Gebühr bezahlt"-Stempel nicht gesehen.
Und was bedeutet A-ABT?
Hat jemand weitere Vermutungen zur Seltenheit oder seltenen Merkmalen?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#177]
Heute mal ein Brief, den ich jüngst erwarb, aus meinem Hauptsammelbereich: Ein Eilbrief nach München mit rückseitigem Eilbotenstempel "51"

Schöner, klarer Stempel der ersten Form mit ca 15mm Höhe, 7,5 mm Ziffernhöhe, schmale Ziffern in Schriftart Grotesk. Dazu der Ankunftsstempel "(13b) MÜNCHEN TA / i". Womit auch belegt ist, dass der Brief durch das TA zugestellt wurde. Wiederum bei der Adresse Theatinerstrasse auch zu erwarten.
Das Besondere: In der einzigen, mir bekannten Literatur zu diesen Stempeln geht man von einer Verwendung der Eilbotenstempel ab 1953 aus. Briefe ab Ende 1952 mit den Eilbotenstempeln habe ich auch bereits in der Sammlung. Dieser mit Stempeldatum 20.07.1950 ist außergewöhnlich früh und noch dazu sehr schön erhalten. Stand heute somit (m)ein "Sahnehäubchen". [Selbstredend gibt es auch davor Eilbotenbriefe, auch mit Vermerken der jeweiligen Postboten mit handschriftlicher Nummer, aber eben ohne Stempelchen dazu.]
Wenn ihr weitere Belege habt, bitte unbedingt zeigen.
Zur Frankatur aus Luxembourg kann ich nichts sagen.
Gruß
Andreas
Hallo Sammlerfreunde,
habe am Wochenende diesen netten Einschreib - Brief von 1929 aus Monaco/Monte Carlo nach München bekommen. Bei dem Ellipsenstempel gehe ich mal von einem Bahnpoststempel aus, über weitere Infos wäre ich dankbar. Als Ausgabestempel ein Einkreisstegstempel "München * 13 *.
Gruß Rainer

@ Gernesammler [#179]
Hallo Rainer,
zu dem Ellipsenstempel habe ich noch ein paar Informationen für Dich. Schau Dir einmal die folgenden Beiträge an:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=40085
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=40151
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#180]
Hallo Volkmar,
vielen Dank für die Links, sehr informativ ich hätte nicht an Rohrpost gedacht da der Brief nicht wie meist üblich bei Rohrpostbelegen (Berlin) in der Mitte geknickt ist.
mit besten Grüßen aus Berlin
Rainer
@ Gernesammler [#181]
Also ich bin kein Rohrpostsammler, aber die Ellipsenstempel sind Stempel des Postamts München 2 und kommen überwiegend auf Einschreibebriefen vor. Links ist in diesem Fall der Numerator.
Mit Rohrpost hat das nichts zu tun. Dafür fehlt ein Anhaltspunkt. Bahnpost ist es jedenfalls auf keinen Fall.
Es kamen wohl 8 verschiedene Stempel über die Zeit der 20er-40er Jahre hinweg zum Einsatz, der gezeigte von 1927 bis 1931.
Besten Sammlergruß
Andreas
Ein nettes Briefstück vom Münchner Flughafen:
(13b) München 64 (Flughafen) vom 25.Mai 1960.
Verehrte München-Stempel-Freunde,
mal wieder was zum Thema.
Diese Fernseh-Rundfunkgenehmigungs-Karte habe ich von der Messe in München mitgebracht:

Darauf abgeschlagen ein (Innendienst-) Stempel des Münchner Postamts 2:
MÜNCHEN 2 / ap: / 8

Ungewöhnlich dabei der, ich nenne es jetzt mal "Doppelpunkt", nach den UB ap. Beim ersten Betrachten der Karte und des Stempels sieht man dort einen Doppelpunkt. Sehr ungewöhnlich und zumindest ich selbst sowie einige Stempelexperten denen ich die Karte zeigte und darüber sprach hatten Ähnliches noch auf keinem Stempel gesehen. Der Doppelpunkt ist auch zweifelsohne Bestandteil des Stempels und keine etwaige Verschmutzung oder Markierung auf dem Formular selbst.
Zur genaueren Betrachtung hier der Ausschnitt mit dem UB noch einmal höher auflösend (600 dpi) gescannt:

Kann sich hier jemand einen Reim darauf machen oder hat schon mal Ähnliches gesehen?
Beste Grüße,
Peter
Verehrte München-Stempel-Liebhaber,
zu dem obigen Beitrag gibt es anscheinend keine Meinungen? :-(
Vielleicht gibt es hierzu mehr Resonanz?
Eine Ganzsache (Gemeindewaisenrat), noch aus der Zeit der eigenständigen Bayerischen Posthoheit. Diese Ganzsache datiert aus 1916. Hier erst mal die Vorderseite:

Dert Wertstempel ist entwertet mit einem Handstempel des Postamts München 1:
MÜNCHEN 1.P.P. / * i, hier im Detail:

Ein Braungardt Stempel wie er bei diesem Postamt auch nachgewiesen ist. P.P. steht aber für Paketpost, warum ist der auf einer Postkarte zu finden? Dann auch noch etwas ganz ungewöhnliches, es fehlen die Datums- und Uhrzeitangaben. Was war hier passiert? Ich hoffe, dass unser "bayern klassisch" hier mitliest und vielleicht eine Idee dazu hat. ;-)
Aber vielleicht bringt uns ja auch die Rückseite noch weiter:

Diese trägt als Datum den 15. Juni 1921!
Zu diesem Zeitpunkt hatte Bayern bereits keine eigene Posthoheit mehr, sondern diese längst an das Deutsche Reich verkauft, und auch diese Ganzsache mit dem bayerischen Wertstempel war nicht mehr frankaturgültig. Wenn man sich die Vorderseite nochmals ansieht, erkennt man unter dem Wertstempel auch Klebespuren/-reste einer dort mal aufgeklebten Marke. Diese habe ich noch gesehen bevor sie abfiel, es war eine frankaturgültige Marke des Deutschen Reichs (Mi.Nr. 123) ohne Stempel.
Meine Vermutung: diese (noch postfrischen) Ganzsachen wurden nach Übergabe der Posthoheit an das Deutsche Reich mit dem Stempel "MÜNCHEN 1.P.P.", ohne Datum/Uhrzeit, "ungültig gestempelt" und konnten dann durch Nachfrankieren mit postgültigen Marken weiterverwendet werden. Aus irgendwelchen Gründen wurde in diesem Fall die dazu verwendete Marke aber nicht entwertet?
Weitere Meinungen oder Ideen dazu wären sehr willkommen! ;-)
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#185]
Hallo Peter,
ich teile deine Auffassung. Die Karten waren ja noch da, der Wertstempel auch, nur galten sie halt nicht mehr. Die Inschrift links war ja auch falsch.
Daher, die Mittel damals waren ebenso rar, wie die Materialien, wurden sie durch den alten Stempel annulliert und nach Auffrankatur mit Marken des Deutschen Reichs als Karte verwendbar.
Dass man eine Marke ihrer Entwertung entkam, war dem hektischen Alltag geschuldet, viele Männer = Postler waren ja auf dem Felde der Ehre geblieben.
Liebe Grüsse,
Ralph
Münchener Stempel von Briefzustellern
Hallo zusammen,
da ich schon seit etlichen Jahren die Stempeldaten sammle, beschloss ich, es mit dem Sammeln von Scans zu versuchen. Das dürfte zwar etwas zäh angehen, da ich mir von in Auktionen dargebotenen Belegen das Bild herunterlade und den Stempel digital ausschneide. Wohlan, ich will es zumindest mal versuchen.
Anbei ein Ausschnitt der EXCEL-Tabelle und mein erster Schritt mit Scans, auf die ich jetzt Jagd machen will. Falls einer von Euch auch etwas dazu beitragen will, bin ich ihm absolut nicht böse. ;)


[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Altdeutschland Bayern: Schöne Belege"]
@ filunski [#184]
Hallo Jürgen,
habe natürlich den Eintrag gelesen und kann mir auch keinen Reim machen. Ungewöhnliche Stempel, mit begrenztem Einsatzgebiet, etc. sind dann doch immer schön anzusehen.
@ [#183]
Wer b sagt muss auch
(13b) München 64 (Flughafen) / a sagen.
@ abrixas [#187]
Deine Tabelle der älteren Briefträgerstempel Münchens macht mich schon neugierig. Meine Stücke aus dieser Zeit bewegen sich im niedrigen einstelligen Bereich. Ich erfasse derzeit Stempel ab 1945.
Hier habe ich nagelneu zwei Belege erworben, die nun gar nicht in jede bekannte Form fallen, da sie weder einen Kreis haben noch der Schriftart nach einschlägig wären:


Einmal eine recht klobige "317" und eine 6mm hohe 406. Ist der erste noch irgendwie erklärbar, dass vielleicht so kurz vor Ende der Briefträgerstempel-Ära niemand mehr Anteil nahm, wie diese einmal aussahen, so ist der Stempel von 1981 (mit meinem 8. Geburststagsstempel...) völlig untypisch. Aus der Zifferreihe 400-450 her müsste die Zahl nur 4-5 mm hoch sein, sie ist aber 6 mm; mit 6mm in dieser Schriftart gäbe es sie erst ab Ende 1984.
Jedenfalls habe ich nichts vergleichbares.
"Falls einer von Euch auch etwas dazu beitragen will, bin ich ihm absolut nicht böse. ;) " Stimme hier voll zu.
Gruß
Andreas
An alle München-Stempelfreunde,
hier ein netter falsch eingestellter Ankunftsstempel vom 3.11.1900. Der Monat NOV steht auf dem Kopf.
Grüsse Wolf
Ein schöner Sonderstempel aus der Nachkriegszeit ist mir in die Finger geraten. Dabei finde ich es bemerkenswert, wie da die einzelnen Zahlen der Daten voneinander getrennt worden sind, nämlich nicht wie üblich mit kleinen Punkten am Fuß der Ziffern, sondern mit so etwas wie Punkt-Strichen in halber Höhe.

Viele Grüße
Ingo
Hallo zusammen,
heute ein "Münchner Stempel", der mit Argwohn betrachtet werden muss und vor dem ich hier warnen möchte:

Dem etwas geübten Beobachter fällt hier gleich mal das Datum auf, 11.5.69!?
1869 kann nicht sein, da gab es diese Stempel noch nicht, also bleibt nur 1969! Da waren diese Stempel aber auch schon nicht mehr in Gebrauch. Es ist aber ein Originalabschlag, den ich heute von einem guten Bekannten, der ihn aus einer suspekten Quelle hat, bekam.
Diese Stempel waren zu finden als Tagesstempel in den Hochdruckstempelmaschinen der Postscheckämter und Postsparkassen, in dieser Form (ohne Zeitangabe) ca. ab 1930. Abgeschlagen immer auf Postanweisungsabschnitten und Formularen, nie auf Marken.
Dieser Abschlag stammt allerdings aus privater Hand und wird u.a. auch dazu benutzt postfrische/ungebrauchte Marken nachzustempeln, also
FALSCHSTEMPEL zu produzieren. Ob der derzeitige Besitzer/Benutzer tatsächlich eine komplette Stempelmaschine hat oder nur einen Handstempel angefertigt hat ist mir nicht bekannt. Zumindest funktioniert aber das Datumswerk und kann verstellt werden. Es wird damit auch Missbrauch betrieben!
Also Vorsicht vor Marken mit diesem Stempelabschlag!
Beste Grüße,
Peter
Hallo,
von mir heute einige Ankunftstempel München:


Bernhard
@ westfale1953 [#193]
Der Ankunftsstempel des München 2 BZ ist zumindest erst ab 1933 bekannt, also ein frühes Datum. Ob es Frühdaten sind, müssten Deutsches Reich Sammler bestimmen.
Schöne, glasklare Stempel!

@ Eilean [#194]
Heute zeige ich mal, dass die Neuordnung der Postleitzahlen dem Grunde nach nicht erst 1962 beschlossene Sache war, sondern schon am 26. April 1950 nicht die "13b", sondern die "8" als Gebietsleitzahl eingetragen war. Ich habe den Beweis gefunden!
Ist natürlich ein verspäteter Aprilscherz, aber es passt so schön. Als kleiner Ostergruß diese Zufälligkeit. Es handelt sich um einen perfekt abgeschlagenen Briefträgerstempel für diesen äußerst frühen Eilbrief aus dem Jahr 1950. Geprüft Schlegel, was sich aber wohl mehr auf die Ganzsache bezieht.
http://www.phila.berlin/m%C3%BCnchner-eilbotenstempel/dezentrale-zustellung/m%C3%BCnchen-19/
Aber eine ernste Frage dazu: Wie heißt die Straße, an die zugestellt werden sollte? Eine "..ö...straße" in Neuhausen finde ich nicht. Wer ähnliche Belege hat, möge diese gerne zeigen.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#195]
Hallo Andreas,
ich lese "Pötschnerstr."
Viele Grüße
kreuzer
@ kreuzer [#196]
Pötschnerstraße will do.
Genau, perfekt! Danke.
Hallo zusammen,
habe diesen Zeitungs Bestellschein bekommen dieser ist für das Jahr 1878 und gestempelt am 3.1.1878 von der Hauptzeitungsexpedition München.
Gruß Rainer
@ Gernesammler [#198]
Hauptzeitungsexpedition - was es nicht alles gab.
Nach nun meinem ersten Jahr habe ich doch eine ganz ansehnliche Stempelsammlung aufgebaut. Ich merke aber auch, dass ich noch riesige, scheunentorgroße Lücken habe und mir noch viel Wissen ob der Stadtteile, Postämter, etc. fehlt. Dafür bin ich bei den Eilbotenstempeln schnell weit fortgeschritten.
Zudem hatte ich in der Tagespost einen Blick in die Zukunft werfen können: Pünktlich zum 859 Jahrestag Münchens wird München im Jahr 2017 in MÜNCHEM umbenannt. Kein Witz:

Diese Postfiliale beschreibt doch mal wieder einprägsam, wie gut man beim Einstellen der Stempel geübt ist (statt 2015 eine schöne 2017). Aber das ein MÜNCHEM-Stempel existiert, verwundert mich doch sehr. Mit dem bekannten UB zz, wie es in den Postfilialen so vorkommt.
Beste Grüße
Andreas
Moin München-Sammler,
diesen Tagesstempel mit Postamtsziffern in vom Ortsnamen abweichender Schrifttype gibts just auf ebay unter 111650305676:

Wer kennt den Verwendungszeitraum?
Sammlergruß
Werner
@ juni-1848 [#200]
Leider gar nicht meine Zeit, aber Stempel mit 2 verschiedenen Schriftarten, wäre doch auch ein Sammelgebiet?


Ich erweitere meine Fragen zu dem Eilbotenstempel in [#146] und [#155] noch mal und habe ein weiteres Detail:
Auf zwei Eilbotenbelegen an die gleiche Adresse ist vorne wohl so etwas wie ein Numerator, während mir die hinteren 6 Zahlen gar nicht einleuchten wollen.
Einen Beleg zur Ansicht dazu:


Es sind andere 6 Zahlen als bei den zuvor gezeigten in den anderen Beiträgen, aber es sind keine Datumsangaben.
Sieht jemand eine Logik?
Gruß
Andreas
Hallo,
von filunski habe ich einen Karton von Stempelabschnitten bekommen. Die Stempel gebe ich derzeit in die Stempeldatei ein. Beim Lesen dieses Threads wird mir klar, daß es wohl besser wäre, die München-Abschnitte an einen von Euch abzutreten. Es sind etwa 40 Gramm, von mir nur einmal beim Sortieren nach Orten in die Hand genommen. Zeitraum etwa 1950 bis 1980, sicher viele doppelte dabei.
Wer übernimmt? Sie sind gratis. Porto zahle ich.
Eine schöne Woche wünscht
Heinrich
@ Heinrich3 [#202]
Das ist dann meine Baustelle auch wenn ich keine Schnipsel sammle. Von der Zeit der Stempel aber mein Feld.
Ist die Adresse hinterlegt?
Gruß
Andreas
Verehrte Freunde der Münchner Stempel,
heute mal einen "Exoten" unter den "Münchner" Stempeln.

Der hier kommt aus NEW MUNICH, Minnesota, USA! ;-)
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#204]
Hallo Peter,
mit ca. 325 Einwohnern auch für heutige Maßstäbe ein kleiner Ort. Habe nicht viel gefunden, ich dachte da fehlen ein paar Nullen. 70 Prozent deutsche Vorfahren. Cool. Die Historie wäre interessant. Nettes Detail; beliebter Vorname: Aloys.
Danke Fürs zeigen. Finde ich hochinteressant.
Hallo an die München-Stempel-Sammler,
gerade habe ich gut 60 Kreisstempel (etwa 1875 bis 1920) aus Bayern hochgeladen, darunter mehrere München-Stempel. Wer interessiert ist, kann in etwa 1 Woche (hoffe ich, wenn sich ein Redakteur erbarmt) nachsehen, ob etwas interessantes dabei ist. Wer den einen oder anderen Beleg (Postkarte mit eingedruckter Frankatur 5 Pf. meistens) möchte, bitte bei mir melden.
Gruß
Heinrich
Liebe Gemeinde,
diese Postkarte ging bei einer Auktion für ca 154 EUR weg. Die Preisbewertung einmal außen vor gelassen, aber was macht diese Postkarte so interessant? Das Porto? Die Nachgebühr? Der Stempel? Die Marken? Das Formular?

Ich bin etwas ratlos.
Gruß
Andreas
Ich habe da mal zwei Stempel auf Paketkarten gefunden, die hier noch nicht zu sehen waren. Interessant, die Kopplung mit dem Ausgabedatum des Paketes.
Freundlich grüßt
Uwe


Auch hier nochmal Paketkartenstempel aus München
Gruß
Uwe
@ Gernesammler [#210]
Es handelt sich um eine Bickerdike Briefstempelmaschine. Bei Miller bekannter Verwendungszeitraum 20.2.1905 bis 2.9.1907.
Gruß
Peter

Heute mal ein Brief aus der 1 EUR-Kiste des Internets. Herr Maassen hätte seine Freude in seiner Kolumne:
Erworben wegen des lustigen Schreibfehlers "angegnbenen" auf der Vorderseite

und von der Rückseite nicht enttäuscht worden. Neben zwei weiteren Nebenstempeln
"Abschrift ungenügend/unzutreffend"

und
"Empfänger aus den Angaben in Nachschlagewerken nicht zweifelsfrei zu ermitteln"

und noch ein Briefträgerstempel "150" aus dem Letztjahr dieser Art Nummernstempel. Bearbeitet 23. Februar 1978.
Und für alle Freunde der Verschlussbanderolen (Heißen die so?) noch nach Frankfurt gesandt, dort geöffnet, mit OPD Frankfurt - wieder zugeklebt und noch ein stummer Stempel 03.03.1978 obendrauf. Dieser scheint jedenfalls nach Frankfurt zu gehören, da mir die Münchner mit einem L1-Stempel zu stempeln scheinen bzw. hier der Bearbeiter der unzustellbaren Sendung ohnehin den 25. Februar als Bearbeitungsdatum gestempelt hat.
Gab es in München keine OPD mehr bzw. ging alles nach Frankfurt?
Wie immer: Solche Belege sind tauschwürdig, vorzugsweise mit mir!
Gruß
Andreas
Interessanter Beleg. ;-)
mit Grüßen Max
Dieser Stempel befindet sich bisher noch nicht in der Datenbank.

Viele Grüße
Ingo
@ Eilean [#207]
Wow! Das ist ein krasses Teil! Unterwegs wurde für einen 180 Gramm schweren Luftpostbrief als Muster ohne Wert nach Beyruth festgestellt, dass 120 Pfennig fehlen. Der Fehlbetrag wurde an das Aufgabepostamt in Baienfurt gemeldet und dort in Freimarken verrechnet. Den Preis halte ich für diese Frankatur für absolut gerechtfertigt. Und komme mir bitte keiner mit dem Einwand, dass es ja nur eine MiF und keine MeF ist.
Gruß
wuerttemberger
@ wuerttemberger [#215]
Hallo Wuerttemberger,
vielen Dank für des Rätsels Lösung. Ich hatte die Auktion nur wegen des Münchner Stempels verfolgt und blieb seinerzeit ratlos. Ich sehe, dass diese Karte dann wohl jeden Portostufensammler mit dem Blick für Besonderheiten sehr interessiert hätte.
Danke!
Gruß
Andreas


Heute mal ein Stempel von einer Paketkarte mit einem Zollamtsstempel. Immerhin steht MÜNCHEN POST drauf. Solche Stempel hatten wir hier noch nicht.
Von mir ein netter Maschinenwerbestempel aus dem Jahr 1935.

Viele Grüße
Ingo
Ich habe einen interessanten Beleg in der Sammlung, der sowohl den R-Zettel, den Maschinenstempel, als auch den Handstempel München 26 zeigt. Rückseitig ist es weniger spannend: Ankunftsstempel von Gera.
Gruß
Uwe
Etwas dünn, aber München.
Gruß
Uwe
Hier mal ein nicht so häufige Serie aus dem PSchA:


Es müsste sich in allen Fällen um Maschinenstempel handeln.


So gar nicht mein Sammelgebiet, aber mit dem Stempel aus Nannhofen dann wieder irgendwie doch (ganz nah der alten Heimat...). Ich kann nur "Pfarramt entziffern, aber ist auch nicht sooo wichtig. Innen ein schöner Text.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#223]
"Ich kann nur "Pfarramt entziffern, aber ist auch nicht sooo wichtig."
Hallo Andreas,
"An das Königliche Pfarramt St. Peter" ;-)
Beste Grüße,
Peter
Ich habe noch einen Stempel gefunden:
@ franzi2005 [#225]
Immer nur her mit den Oktoberfeststempeln.

Hier mal ein Stempel (13b) MÜNCHEN TA / c, bei dem die (13b) nachträglich hinzugefügt ist bzw. so erscheint, wenigstens ist die Anordnung anders als bei nachfolgenden Stempeln mit zweistelligen UBs der (13b) TA.

Gruß
Andreas
@ Eilean [#226]
Hallo Andreas,
hier gewinnen die Bayern mal wieder mit 2:1.
Den Kreisobersegmentstempel aus WEIDHAUSEN / (HZGTH. COBURG) / * * vom 30. September 1892 kann ich der OPD Erfurt zuordnen.
Bei den beiden anderen Stempeln kann ich nur spekulieren.
Gruß
Jürgen
@ jahlert [#227]
Hallo Jürgen,
der Kreisstempel mit der 185 ist offensichtlich ein gewöhnlicher Münchner Briefträgerstempel, passt in die bekannte Zeit und Form.
Den anderen Stempel werde ich heute Abend genauer nachsehen und mehr erzählen außer, dass es logisch ein Ankunftsstempel ist, ich glaube es hieß "Brief-Übergabe", aber das ist schon wieder Spekulation, da es nicht meine Sammel-Hauptzeit ist.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#228]
So, das BÜ heißt "Briefpost-Übernahme". Es gibt hier verschiedene Stempel, für die Zeit passt er aber. Später heißt das dann Brief-Post-Bestellung.

Für die Briefträgerstempel man einen alten Beleg auf 1867 mit der ersten Form.
Gruß
Andreas
Liebe München-Stempel-Freunde,
von mir auch mal wieder einer, ein Gebühr bezahlt Maschinenstempel:

Beste Grüße,
Peter
Verehrte Mitleser,
mal wieder ein ganz anderer München-Stempel (tatsächlich aus
DEM München - der bayerischen Landeshauptstadt ;-)):

So, und warum steht dann da U.S. POSTAL SERVICE, also ein Sonder-/Gelegenheitsstempel der US Post?
Zu dem Datum fand in München die IBRA (Internationale Briefmarkenausstellung) statt und dies war der Messestempel der dort vertretenen US Postverwaltung.
Hier der Beleg dazu:

Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#231]
Hallo Peter,
auf der IBRA 73 in München gab es eine ganze Reihe von Austellungsstempeln von ausländischen Postverwaltungen, aber nur die USA, Niederlande und die UNO hatten München im Stempel.

Gruß
Baber
Ich habe nochmal in den Zeitungsstapel geschaut.

Gruß
Uwe
@ Baber [#232]
Nice! Immer wieder etwas neues bei den Münchner Stempel!
Hier im Gegenteil ein Stempel, der 100 Jahre ist, frisch vom Flohmarkt am 17. Juni:

Aufgegeben 2. Januar 1916:

Dieser hat die 100 schon voll:

Gruß
Andreas
@ Eilean [#234]

Dazu auch den Kreisgitterstempel. Die finde ich ja stets schön anzusehen, ich habe aber nur sehr wenige. Mit etlichen Brüchen, falls ich mal mehr habe, kann man auch hier sicher die Beschädigungen zeitlich zuordnen.
Gruß
Andreas
Hallo zusammen,
zu später Stunde fand ich eben noch diesen Stempel:

Um was für eine Stelle es sich bei "Zeitungs-Zustellung" handelte weiß ich nicht, vielleicht kann dazu Jemand Auskunft geben?
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#236]
Konnte nichts zur Zeitungs-Zustellung finden.
Darauf 2 Halbe:
@ filunski [#236]
In meiner Zeitungsmotiv-Sammlung ist mir der Stempel nicht untergekommen, aber ein Telefonat mit Sammlerfreunden nährt die Vermutung, es sei ein Vorgängerstempel des Zeitungsvertriebsamtes, also für den Versand von nicht tagaktuellen Zeitungsexemplaren (Belege, Urlaubsnachsendung etc.). Andere Auffassungen hören wir gerne.
Viele Grüße aus der Redaktionsstube
Uwe
@ Altmerker [#238]
Hallo Uwe,
vielen Dank für den Hinweis, das ist ja schon mal eine Spur. Mal sehen vielleicht findet sich ja noch mehr. ;-)
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#239]


Nichts mit der Zeitungs-Zustellung gemein, aber die einzige Abkürzung Z in München "MÜNCHEN 3.P.Z. / *a", zusammen mit dem Verschlusszettel der Reichsfinanzverwaltung. Das ganze auf einem Beleg aus der Schweiz / Zürich nach München aus 1922.
Gruß
Andreas
Liebe Münchenstempel Freunde,
zu später Stunde noch ein "anderer" München Stempel:

Eigentlich ein italienischer Stempel, was gab es denn da 1965?
In diesem Jahr fand in München die IVA statt, Internationale Verkehrsausstellung, und anscheinend war dort auch die italienische Post zu Gast und mit einem eigenen Sonderstempel zur Ausstellung vertreten.
Beste Grüße,
Peter
Guten Morgen Zusammen!
Auch bei München habe ich noch ein paar Stempel gefunden:
MÜNCHEN 33 / 8 / v / 10.10.92

MÜNCHEN 60 / 8 / y / 13.8.90

MÜNCHEN 212 / 88639 / e / 6.3.98

Schönen Sonntag noch
Carsten
Hallo zusammen,
ich möchte folgenden Münchner Gelegenheitsstempel zeigen:
(13b) MÜNCHEN / DER BRIEFMARKENWETTBEWERB / 24.7.50.-19

mit bestem Gruß
stampmix
Ich habe mal wieder einen alten Stempel auf einem Presse-Beleg entdeckt.
Gruß
Uwe
@ eifelsammler [#242]
Schöne Tagesstempel, bei dem letzten müsste die PLZ wohl 80689 lauten. Als UB kann ich kaum etwas entziffern, ich dachte, es gäbe sie nur von a bis c.
Kann jemand die Handschrift dieses fleißigen Briefträgers entziffern: Empf. unbekannt verzogen, 8.11., aber wie heißt der nette Kerl?


Gruß
Andreas
Liebe München Freunde,
hier mal wieder einer aus der ehemaligen "Hauptstadt der Bewegung". Die war zwar zum Zeitpunkt des Abschlags schon längst Geschichte aber das Stempelgerät war noch immer im Einsatz (aptierter Stempel bei dem das Hakenkreuz und der Zusatz "Hauptstadt der Bewegung" entfernt wurden). Viele dieser Stempel waren noch bis zur Einführung der neuen Postleitzahlen im Gebrauch.

Und weil auch der dazugehörige Beleg so schön anzusehen ist, möchte ich Euch diesen nicht vorenthalten. ;-)

Beste Grüße,
Peter
Hallo Andreas!
Du hast natürlich Recht, die PLZ lautet 80639, aber bei dem Unterscheidungsbuchstaben handelt es sich scheinbar tatsächlich um ein e!
Wenn Du die gebrauchen kannst melde Dich ruhig.
Gruß
Carsten
@ filunski [#246]
Und noch dazu einer, der bei Bochmann für das Deutsche Reich nicht gelistet war.
@ eifelsammler
Vielen Dank für das Angebot, aber viel lieber weitere Stücke zeigen!
Für den Abschluss des Abends mein persönlicher 500ter in der Sammlung erfasster Tagesstempel München nach 45:


MÜNCHEN 13 / e / 8, ein Freitag. Auf einem Empfängerabschnitt, der wohl öfter als Beleg weggeschmissen wurde.
Es ist ein Tagesstempel / Handstempel, und zwar für die Postämter, die keinen Maschinenstempel für die hatten. Ich zähle nun 52 Postämter ohne Maschine, die ihre Handstempel verwendeten (ggf. auch solche, die im normalen Tagesgeschäft nicht vorgesehen waren), einschließlich PSchA und MÜNCHEN 87 FLUGHAFEN. Irgendwo ist auch der Berg mit den Maschinenstempeln zum Aufarbeiten.
Ganz früher war dieses Postamt mal in der Agnesstr. 3 Ecke Isabellastr., ob das 1972 auch noch so war, weiß ich nicht. Aber als Absender Agnesstr. 18 anzugeben, spricht schon mal viiiiiel dafür, dass sich seit 1929 da nichts geändert hat, zumal diese Postamt nicht ausgebombt wurde. Da soll noch einer sagen, PA 13 wäre eine abergläubige Zahl.
Gruß
Andreas
Hallo zusammen!
SST MÜNCHEN EXPORTSCHAU auf einer ungelaufenen Postkarte.

Interessant auch die Rückseite.

Schönen Sonntag noch
Bernhard
@ Eilean [#250]
@ Redaktion
Vielen Dank! Ich glaube, krumm dubbelt ist norddeutsch vor langer Zeit oder platt? Etwas muss man von Oma ja mitgenommen haben. Stark verstümmelt in Phila-Latein trifft es aber.
Was ist das für ein Stempel von München, der wie ein Bahnpoststempel aussieht? Er ist auf der Rückseite eines Einschreibebriefes vom Rennen um das Braune Band 1938 in Riem:

Gruß
Baber
@ Baber [#252]
Hallo Baber,
hier handelt es sich um einen Durchgangsstempel der Münchner Rohrpost.
Die 8115 ist die durchlaufende Zählnummer.
Siehe auch hier:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/55981
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#253]
Danke für die Antwort.
Gruß
Bernd
@ Baber [#252]
Es ist m.E. kein Rohrpoststempel, sondern ein (gewöhnlicher) Tagesstempel, der bei allen Einschreibebriefen nach München vom Postamt München 2 angebracht wurde, zeitlich zw. 1920 bis 1946. Es sind Ellipsenstempel, wer weiß warum.
München 2 BZ kam von 1933 bis 1941 zum Einsatz mit UB a. Der Numerator ist aber die 8115.
Bei Rohrpost kenne ich mich gar nicht aus, wer kann mal einen echten Rohrpoststempel zeigen?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#255]
Hallo Andreas,
Rohrpost oder nicht, ich würde sagen die eindeutige Antwort ist "JEIN". ;-)
Diese Ellipsenstempel (in verschiedenen Varianten) sind Zeitstempel Münchner Postämter die in dem von dir genannten Zeitraum auf Poststücken während ihrer Beförderung durch das Rohpostsystem angebracht wurden.
Aber, und da ist dein Einwand durchaus berechtigt, bei der B.Z. = Briefzuschreibungsstelle für nachzuweisende Sendungen (Einschreiben etc.) kamen solche Stempel auch als Bestellstempel oder Eilbotenstempel zum Einsatz, dann aber ohne Numerator.
Dazu auch:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=40086.
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#256]
Moin zusammen,
der Beitrag [
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=40086] bezieht sich auf die beiden Zeilenstempel am oberen Rand des Beleges.
Siehe hierzu den vorangehenden (Abbildung des B) und einen der nachfolgenden Beiträge:
[
http://www.philaseiten.de/beitrag/40085] und [
http://www.philaseiten.de/beitrag/40151].
Die
Zeilenstempel der Rohrpost werden auch Zeitstempel (wegen der exakten Uhrzeit mit Minutenangaben), Stechuhrstempel oder Automatenstempel genannt.
Hingegen haben die Münchener Ellipsen-(Gitter-)Numerator-Tagesstempel genau so wenig mit der Rohrpost (oder Bahnpost) zu tun wie die Mainzer. Diese Ellipsen-Stempel sind reine Zählstempel - vergleichbar mit nicht postalischen Paginierstempeln - und dienten der statistischen Erfassung von Sendungen, die "besonderer" Behandlung bedurften. Im weitesten Sinne dienten sie einer vorausschauenden Personalplanung.
Bei dem in [
http://www.philaseiten.de/beitrag/40085] abgebildeten Beleg handelt es sich um einen gezählten Eilbrief (der zufällig auch durch die Rohrpost lief).
Und genau so ein Ellipsen-Stempel findet sich auf dem Brief von Baber [#252].
Als "besondere" Behandlung hier das Einschreiben. Einschreiben wurden wegen der Zustellgsnachweisung NICHT per Rohrpost befördert.
Sammlergruß Werner
@ juni-1848 [#257]
Hallo Werner,
danke für die Richtigstellung zu diesen Stempeln, wozu leider noch viel "Halbwissen" vorherrschte. :-(
Beste Grüße,
Peter
@ juni-1848 [#257]
Danke für die Informationen und das Heraussuchen einiger Beispiele bei den Rohrpostbelegen. Sehr interessant zu lesen.
Gruß
Andreas

Ich lese gerade, dass der Oktoberfeststempel 1980 im "Karg" als von einem fahrbaren Postamt aus verkauft worden sei. Wie darf man sich das vorstellen? Wie den Eisverkäufer am Strand?
Hat jemand ein Bild dazu?
Gruß
Andreas

Und bei diesem Stempel soll es eine Form als Metallstempel und eine als Gummistempel lt. Karg geben. Der Unterschied ist zum Glück erkennbar an der Stundenangabe. Die ohne eine solche ist der Gummistempel.
Ich fragte mich: Woran erkenne ich das am Stempelbild, ob es ein Metallstempel oder Gummistempel war?
Und: Wer kann den Stempel mit Stundenangabe zeigen?
Im übrigen ist die Anschaffung aller Werke von Karg für das Sammeln der Münchner Stempel suuuuuuuper. In dem Werk Ausgabe 1980 für die Sonderstempel 1888 bis 1944 gibt es hinten noch eine kurze Zeitreise durch die Postämter Münchens. Sehr schön!
Gruß
Andreas

Heute mal ein (13b) München 27 / c als Tagesstempel vom 23. Mai 1950.
Schöner Brief für eine Sammlung.
@ Eilean [#261]
"Ich fragte mich: Woran erkenne ich das am Stempelbild, ob es ein Metallstempel oder Gummistempel war?"
Hallo Andreas,
Metallstempel hinterlassen beim ordentlichen Abstempeln sogenannte Quetschränder, verursacht durch den Stahl des Stempels. Bei den weicheren Gummistempeln ist dies nicht der Fall und sie hinterlassen einen "weicheren Eindruck", so wie es dein Beispiel zeigt. Diese Quetschränder sind gerade bei Tagesstempen auch ein Echtheitsmerkmal. Viele Falschstempel waren/sind aus Gummi und verraten sich dann durch die fehlenden Quetschränder. ;-)
Beste Grüße,
Peter
Hallo zusammen,
gleich noch ein Tagesstempel aus München 15:

Ein ganz normaler Tagesstempel aus dem Jahre 1934 und trotzdem gar nicht allzuhäufig zu finden.
Diese Stempelform (Zweikreisstegstempel) mit dem neuen Einheitsmaß, 28,5 mm Durchmesser, wurde von der Reichspost erst 1931 mit einer Stempelnorm eingeführt um dann nach und nach die bis dato noch vorhandene Vielfalt an Stempeln, im Falle Münchens noch aus der Zeit der eigenen bayerischen Posthoheit, abzulösen und zu vereinheitlichen.
Dann kam aber, wie wir alle wissen, 1933 ein politischer Machtwechsel in dessen Folge der Stadt München das zweifelhafte Prädikat der
"Hauptstadt der Bewegung" zugesprochen und auch amtlich verliehen wurde. Dies musste dann auch in den Poststempeln zum Ausdruck gebracht wurden. Für eine
"Hauptstadt der Bewegung" (im Übrigen nicht nur für diese) war solch ein "popliger Normstempel" nicht mehr gut genug und diese Stempel wurden sehr zügig ab 1936 durch diese wohlbekannten Tagesstempel ersetzt:

Diese Stempel überdauerten dann nicht nur die kurzen "1000 Jahre", sondern waren in aptierter Form teilweise noch bis zur Einführung der 4-stelligen PLZ in Gebrauch:

Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#263]
Danke für den stetigen Input bei der Stempelkunde.
Daher heute noch mal 2 nette Münchner Stempel:


Auf einem netten "Bordeaux"-Brief nach München an eine Weingroßhandlung.

Und sich nun den Bordeaux abgefüllt in einer Flasche 1872 vorstellen - Millionär.
Gruß
Andreas
Dann zeige ich heute mal die Errungenschaften von der Messe:


Eine adressberichtigte Sendung nach München mit eigenen Briefträgerstempeln von ca. Nummern 612 bis 745.
Mein erstes leserliches Exemplar und noch dazu (knapp) aus 1954. Damit zugleich der früheste Stempel seiner Art.
Gezahlt habe ich für die 25 Pfg EF.
Gruß
Andreas
Eine Einfachfrankatur der 70 Pfg Posthorn mit


(13b) MÜNCHEN 1 / y und (13b) MÜNCHEN TA / x
auf einer Eilboten-Postkarte nach Kiel mit einigen Eilbotenstempeln aus Kiel und dem dortigen Briefträgerstempel 17. Auch für Kiel-Fans interessant.
Und noch eine Mischfrankatur aus München 14 / e mit einem aptierten Stempel aus dem DR, wobei es lt. Bochmann der letzte UB dieses Postamtes sein müsste:


Die 176 vom Rand fehlt mir ohnehin noch.
Und gestern noch aus der 2-EUR-Kiste gefischt, die ich wirklich von vorn bis hinten nach weiteren durchsucht habe:


Ein schöner Sonderstempel, Nr. 2 nach Karg, bislang nicht in echt gesehen, aber nun. Auf einem sonst unspektakulären Zensurbrief, auch aus der Münchner Reihe.
Gruß
Andreas
Kann zum Sonderstempel für das BRK aus München, einen weiteren zeigen. Diesmal postalisch echter Bedarf aus München 1. Als Behördenpost vom Polizeipräsidium München an eine Kfz-Versicherung wäre die Karte Portopflichtig gewesen, deshalb mit Nachgebührstempel versehen.
Gruß
bernhard01
Ist dieser Stempel schon bekannt?

Gruß
Baber
@ Baber [#272]
Ist dieser Stempel schon bekannt?
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/116585
Das ist er mir seit 5 Tagen. Aber danke fürs zeigen.
Off topic: Gibt´s denn das Auerbräu in der Nöscherstr. noch in Olching? Da haben wir früher immer gezockt.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#273]
Hallo Andreas,
ich bin erst 10 Jahre in Olching, aber auch alte Olchinger kennen kein Auerbräu in der Nöscherstrasse. Es gibt dort das Bräustüberl Aschenwald. Vielleicht hat das früher einmal Auer-Bier ausgeschenkt?
Gruß
Bernd
@ Baber [#274]
Das Aschenwald meinte ich auch. Die hatten doch immer das Auer-Bier. Eine alte Dorfwirtschaft, war immer gut und günstig, hinten unter dem größten Tisch waren in einer Kiste alle Spiele gelagert, Brettspiele. Mir fiel der Name vom Aschenwald gerade nicht mehr ein.
Und beim SV Esting gibt's die beste Jujutsu-Abteilung, da war ich auch mal 15 Jahre.
Nun aber wieder Briefmarken. Nächste Woche wieder neues von mir.
Gruß Andreas
Hallo Zusammen!
Von mir heute mal wieder ein paar Tagesstempel aus den Neunzigern, mittlerweile auch alle in der Stempeldatenbank.
MÜNCHEN 402/a/8, 18.08.1990

MÜNCHEN 40/h/8, 26.09.1992

MÜNCHEN 402/c/8, 26.03.1991

MÜNCHEN 12/h/80339

Viele Grüße und schönen Sonntag noch!
Carsten
Liebe München-Stempel Fans,
folgendes habe ich heute noch gefunden und so auch noch nicht gesehen.
Ein Tagesstempel aus München-Allach, noch aus der Zeit des Dritten Reichs. Allach hatte keinen der "Hauptstadt der Bewegung" Stempel abbekommen sondern behielt den üblichen Zweikreisstegstempel (Normstempel). Wie lange dieser aber wohl im Einsatz war bleibt noch offen.
Hier also
MÜNCHEN-ALLACH / c vom 5.3.1945:

Meinen obigen Stempeltext muss ich aber wohl berichtigen, denn im Stempel steht etwas anderes, nämlich:
MÜN6HEN-ALLACH / b.:-0
Ja, ich war anhand des Belegs und ohne Lupe erst gar nicht so sicher, ob das wirklich da steht und nicht vielleicht nur eine Verschmutzung oder ähnliches ist. Aber schon der 300dpi scan bestätigte die "6" statt dem "C". Hier nochmals vergrößert als 600 dpi scan der betroffene Schriftzug:

Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#277]
Hallo Peter,
von Allach habe ich bislang UB b und c, diese sind wohl nicht abgeändert worden und sind tatsächlich auch nach 1945 weiterverwendet worden. Allach bspw. müsste erst 1968 in München 503 umbenannt worden sein.
Die "6" finde ich ab dem 18.06.1945 nicht mehr:

Feldmoching, Pasing, Aubing, ..., hier gibt es noch genügend Orte, die ihren Namen vorwiegend bis Ende der 60er behalten haben im Ortsstempel, obwohl längst eingemeindet.
Gruß
Andreas
@ eifelsammler [#276]
Sehr schöne Handstempel, genau mein Ding. Nur weiter so! Hier mal ein (13b) MÜNCHEN 13 / i, richtig farbsatt
Guten Morgen Peter,
ist der UB nicht ein c anstelle von einem b?
Beste Grüße
Stephan
@ Stephan Sanetra [#280]
Guten Morgen Stephan,
aber ja!
Da hab' ich wohl verschlimmbessert. :-(
Danke für den Hinweis.
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#281]
Hallo filunski,
damit dein
b oder
c nicht so einsam im dunklen UB-Wald dastehen, schicke ich ein beschützendes
da hinterher ;-)
(13b) MÜNCHEN 2 da vom 1.6.1951:

schönes Wochendende wünscht
stampmix
@ stampmix [#282]
Diese Art Stempel finde ich auch sehr ansprechend, auch wenn ich noch keine Ahnung habe, wo und wann die vorkommen.
Aus meiner Tagespost dieser schöne Stempel aus München 603 / zz / 81245:
@ Eilean [#283]
Diese Art Stempel finde ich auch sehr ansprechend, auch wenn ich noch keine Ahnung habe, wo und wann die vorkommen.
Hallo Eilean,
ich verfolge deine Serie Münchner Stempel gerne und freue mich, daß dir dieser Stempel auch gefällt. Erst dachte ich an einen aptierten Reichsstempel (Hauptstadt der Bewegung), wurde dann aber wegen der Stellung von München und der PLZ unsicher.
Der dazugehörige Beleg ist auch nicht zu verachten:

mit bestem Gruß
stampmix
@ stampmix [#284]
Hallo,
hier ein (13b)-Stempel ohne Kreis, aber ähnlich. Ich weiß nicht, wie der Ankunftsstempel auf diesen Brief kam ohne Adresse, aber er wurde gestempelt.


Auch die "über-"Stempel aus dem Münchner Landkreis müssten im übrigen vor und nach 45 im Einsatz gewesen sein wie der von Dir gezeigte.
Gruß
Andreas
@ stampmix [#282]
Hallo stampmix,
da freut sich aber mein c! ;-)
Dann gleich noch einen dieser aptierten ("entnazifizierten") Münchner "Ex-Hauptstadt der Bewegung" Stempel. Dieser kam sogar noch bis 1951 ganz ohne Gebietsleitzahl aus.

Beste Grüße,
Peter

Festspiele 1954

Festspiele 1961

800-Jahrfeier 1958

1. Weltausstellung des Verkehrs 1965

Waggonfabrik Rathgeber AG, München, heute leider Geschichte.
@ Eilean [#289]
Und sodann eine auf dem ersten Blick nicht wirklich "Münchner Gschichte" mit einer gewöhnlichen 95I auf Postkarte aus Fürstenfeldbruck. Mal abgesehen davon, dass auf dieser netten Karte sogar mein Schulhaus abgebildet ist, trägt es den Briefträgerstempel 556. Somit schon eine recht hohe Nummer, belegt sind Stücke bis zu 570. Dieser Stempel kam dann erst in München auf die Karte, also doch ein Münchner Kindl.


Gruß
Andreas
Guten Tag!
Heute einen Tagesstempel von einem Luftpostbrief von Deutschland nach Fort Bliss/El Paso / Texas. Leider auch der einzig halbwegs vernünftige Stempel des Belegs.
MÜNCHEN FLUGHAFEN / h / 85356 vom 06.05.1994

Gruß und schönes WE!
Carsten
Hallo ihr Lieben ,
ich hätte eine Frage zu folgendem Beleg vom Zirkus Krone München:

Der Beleg hat einen Freistempler mit Datumsstempel München, wurde aber in Bremen aufgeben. Dies lässt jedenfalls der Reco-Zettel vermuten. Der Zirkus zog ja von Stadt zu Stadt, verweilte wohl eher selten in München. Wie verhielt es sich mit diesem Freistempler und der Aufgabe als Einschreiben?
In Luxemburg und es wird wohl in Deutschland nicht anders sein hat jedes Unternehmen ein Reco-Buch in welches es seine Einschreiben einträgt und bei der Schalteraufgabe vorweist. Dann werden Reco-Nummer im Inneren vermerkt. Im Büchlein vom Zirkus Krone müssen somit Eintragungen von verschiedenen deutschen Büros vorhanden sein.
beste Sammlergrüße
Lulu
Guten Abend Stempelfreunde!
Zur Abwechslung von mir einen kompletten Eilbrief vom 6.1.1958, (13b) MÜNCHEN 31, UB: c?


Schönen Abend noch!
Gruß Carsten
@ zockerpeppi [#293]
Anscheinend gibt es keine Vorschrift, dass man seine Freistempler nur am Ort wie er angegeben ist, aufzugeben hat. Schöner Beleg.
@ eifelsammler [#294]
Und rückseitig der Durchgangsstempel des Mü TA und Briefträgerstempel 27, der allerdings aus Köln.
Ich habe heute ein kleines Highlight:

Den "Mü 8 / w / BEZAHLT" in roter Farbe aus 1954,

Dazu auf einem schönen Beleg der Reihe "Zwangs-MiF", wenn man das bei nur eine 4 Pfg Posthorn so sagen darf mit einer "3 Pfg-Gebühr bezahlt" sozusagen. Ab dem 01. Juli 1954 galt das Porto von 7 Pfg für Drucksachen, aber es fehlte der 7 Pfg-Wert.
Somit für all meine Sammelgebiete eine gute Ergänzung.
Verehrte Münchenstempel-Fans,
letzte Woche führte mich mein Weg mal wieder zum Münchner Philatelieschalter der DPAG.
Dort erwarb ich u.a. den neuen Zehnerbogen der 8 Cent Ergänzungsmarke und bat auch um Abstempelung. Der an diesem Schalter schon immer sehr freundliche und hilfsbereite Angestellte kam dem auch gerne nach, überrascht war ich jedoch, dass er einen Tagesstempel
MÜNCHEN 1 / o / 80331 dazu verwendete, hatte ich doch erwartet den seit 1.7. neu ausgegebenen Tagesstempel für die Philatelieschalter zu bekommen!
Ich fragte nach diesem und er erwiderte prompt:
"Ja, den habe ich auch, aber die Münchner Sammler sind diesen (den vorher erwähnten MÜNCHEN 1) gewohnt und lehnen den neuen Stempel ab."
Ich bedankte mich für die Info und er schlug mir auch den neuen Stempel ab:

Meine Gedanken blieben aber noch ein wenig an dieser Aussage zu dem eigenartigen Verhalten der "Münchner Sammler" und was für eventuell "seltsame" Beweggründe diese haben mögen! ;-)
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#296]
Ich lehne beide nicht ab.
Interessantes Detail, wenn es den Stempel gar nicht mehr geben dürfte, aber halt noch vorrätig ist!
Gruß Andreas
@ filunski [#296]
Hallo zusammen,
am gleichen Tag erwarb ich an anderer Stelle noch einen weiteren, etwas älteren Münchner Stempel, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Den Vorgänger der bekannten Münchner Sonderstempel zum Oktoberfest. Damals noch ein Tagesstempel (Bochmann führt ihn zwar als Gelegenheitsstempel auf, es ist aber ein normaler Tagesstempel mit Zusatz m.E.), ein Braungardtstempel mit UB "R" für Reservestempel, der wohl jeweils für die entsprechenden Sonderpostämter, wie hier zum Oktoberfest, umgerüstet wurde.
Beste Grüße,
Peter
Guten Abend,
hier zwei Stempel von denen ich nicht mehr weiß, ob ich diese schon mal gezeigt habe. Stempeldatum 31.5.06 und 13.3.12.
Gruß
Manne

Verehrte Freunde der Münchner Stempel,
heute mal wieder was Aktuelles zu diesem Thema, ein Tagesstempel aus einer Postfiliale im Einzelhandel im Stadtteil Neuherberg:

Auffällig an dem Stempel ist das Fehlen des/der UB. Nun, das mag bei Poststellen die nur ein Stempelgerät führen nicht nötig sein.
Richtig, aber die DPAG selbst hatte gerade für die Neuausgabe der Stempelgeräte an all diese Postfilialen, -agenturen, Postpoints etc. mal genaue Verordnungen erlassen, die immer mehr missachtet (von der DPAG selbst) und verwässert oder geändert wurden. Aber "normal" wäre es, wenn derartige Postfilialen einen Tagesstempel mit zwei UB hätten.
Beste Grüße,
Peter
Liebe Freunde der Münchner Stempel,
heute mal ein AFS, oder besser gleich Zwei.
Für AFS Kenner und Liebhaber vielleicht nichts Besonderes, ich halte sie aber durchaus für interessant:

Bei genauem Hinsehen kann man zwei unterschiedliche Blautöne erkennen, Datum und Werteindruck heben sich ab.
Und hier der AFS von der gleichen Maschine ein paar Wochen früher!

Jetzt ist der Farbunterschied sehr deutlich! :-)
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#301]
Nach längerem mal wieder hier und da zeige ich ganz was neues im Fundus:


Ein Eilbrief aus Mü 26 nach Mü 23 aus 1951 mit einem Briefträgerstempel aus Schwabing, schwach abgeschlagen, aber die 23 / 8 ist deutlich zu sehen. Belegt durch die Ankunftsstempel in München 23.
Hier dann der ganze Brief, bei dem die Freunde des Bautenfünfers auch was davon haben:

Der Stempel sollte so in leserlicher Fassung so aussehen:

Wer also Briefe nach Schwabing hat: Hier gibt es immer wieder etwas neues und es sind mir nur wenige Stücke bekannt.
Verehrte Freunde der Münchner Stempel,
mal wieder was zu diesem Thema, der Sonderstempel zur "Wiesn" des letzten Jahres:

So weit, so gut, eben ein Sonderstempel zum Oktoberfest wie jedes Jahr, oder doch nicht?
Es fällt nicht gleich auf weil wir dazu tendieren es richtig zu lesen! Letztes Jahr fand das Oktoberfest, auch von den Stempelverantwortlichen bei der DPAG lange unbemerkt, nicht im September statt, sonder im SEPTEM
PER! ;-)
Na dann noch nachträglich "Prost",
Peter
Liebe Sammlerfreunde,
ich habe hier wohl eher einen Nebenstempel aus München vom Postamt 2 zum zeigen. Mit selbigen wurde die Beförderung der Postkarte per Luftpost bestätigt. Der Leipziger Stempel ist aptiert worden. Die 13 wurde herausgearbeitet. Der Stempel wurde ursprünglich vom Leipziger Briefpostamt 13 (befand sich im Hauptpostgebäude von Leipzig) verwendet.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti
Seit langem mal wieder von mir etwas Neues:


Ein Eilbrief aus München 9 mit typischen Stempeln. Gibt es eigentlich Literatur zu diesen Stempeln (Einsatzzeit, Zweck, etc.?)

Gruß Andreas
@ Eilean [#305]

Anbei aus der guten alten Zeit, als die Post sich Mühe gab, einen Brief zuzustellen. Hier gleich 4x, wie alle Briefträgerstempel beweisen.
Nichts im Vergleich zu der Schlange heute in einem Postamt und einem Verhältnis Mitarbeiter:Kunde von 15:1. Gestern erst wieder erlebt. Mit einem Schauspiel, als sich ganzen hinten in der Schlange sich noch jemand anstellte. Hui ...
Von mir ein recht früher Tagesstempel aus der Nachkriegszeit.

MÜNCHEN / m / 14.7.1945
Viele Grüße
Ingo


Hierzu ein Fund aus der Bucht mit einem Brief nach München 19, Ankunftsstempel München / 19 / l und einem Briefträgerstempel Nr. 14. Entgegen meiner Mutmaßung muss es also doch mehr als 9 Stempel (von der 1-9) geben; 3 davon habe ich. Das bezieht sich
nur auf Briefträgerstempel aus München 19 (Nymphenburg, ..)!! Es gibt sie wohl nur bis spätestens 1953. Kennt irgendjemand weitere Nummern oder kann Eilbotenbriefe nach München
19 zeigen (aus der Zeit um 1950?)

zum Vergleich der Stempel von Ingo ein paar Wochen früher. Die kleine Verschiebung der Linie auf der linken Seite zeigt, dass der Stempel schon einiges durchgemacht hat; genauso die kleine Delle über dem Ü und zwischen N und C von München.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#308]
Hier mal ein Brief aus München BPA nach München, als Eilbrief mit entsprechendem Briefträgerstempel rückseitig. Die ATM ist wohl eine übergroße Ganzfälschung, aber unbeanstandet gelaufen.
Gruß
Andreas
@ Cantus [#456]
Mein bescheidener Beitrag zu den Münchner Poststempeln:
Doppelkreisstempel MÜNCHEN1.B.P. vom 28. April 1909 (B.P. = Brief Post) und älterer Stempel auf einer 3 Kreuzer Marke.
Liebe Grüße
10Parale
Wenn Zweizeiler von München, bekannt vor 1810, angesagt sind, sollen sie auch gezeigt werden:
3 Kreuzer Streifband nach Frankreich, bildhübsch, wie ich finde.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
Bücher-Bestellzettel mit K 1 - Einkreis Rundstempel,
MÜNCHEN II vom 1. Oktober 1881


mit Sammlergruß,
Claus
@ bayern klassisch [#311]
Anhand diesen schönen Briefes von München nach Paris erkennt man, dass ein Brief mehr sagt als eine einzelne Marke.
In Rumänien gibt es einen Fluss "Humora". Er fließt in die "Moldau". Daher hat das Fürstentum Moldau wohl seinen Namen und die Republik Moldawien leitet ihren Namen ebenfalls aus diesem Fluss.
An der Mündung des Humora in die Moldau liegt der Ort "GURA HUMORULUI". Hier wurde dieses Einschreiben am 9. Juli 1953 abgeschlagen.
Rückseitig eine schöne Buntfrankatur und 2 Ankunftsstempel von München vom 17.7.53.
Als ich den Brief erwarb war eine Bleistiftnotiz angebracht; zweckaptierter Stempel von München - wer kann das erklären?
Liebe Grüße
10Parale
@ 10Parale [#313]
Es sind aptierte Stempel, sprich man hat aus diesen Stempeln nach Kriegsende einen Text herausgebrochen und weiterverwendet. Hier in beiden Fällen "Hauptstadt der Bewegung" und ein Hakenkreuz. Dann konnte man beide Stempel bis gut Mitte 1955 weiterverwenden.
Zweck? Nun, die Weiterverwendung war der Zweck. Ich glaube eher, es hieß "Zwei aptierte Stempel". Nur so zum Vergleich:

@ inflamicha [#21]
Hier der KBS - Kreisbrückenstempel mit Bogen oben und unten,
MÜNCHEN 2 B A c vom 8.8.1917


mit Sammlergruß,
Claus
Ansichtskarte / Münchener Tierpark Hellabrunn, gebührenfrei gelaufen als Feldpost (Waffen-SS) mit Maschinenwerbestempel
MÜNCHEN 2 / b / HAUPTSTADT DER BEWEGUNG vom 30.5.1944


mit Sammlergruß,
Claus
Guten Morgen,
einmal frei nach Conny Froboess aus Berlin
Pack die Badehose ein, nimm Dein kleines Schwesterlein
und dann nischt wie raus nach Wiessee ...
Nun gut, im August kann es im Tegernsee recht frisch beim Baden sein, aber zum Urlauben und Erholen reicht es völlig aus. Ich zeige heute - bei Badewetter - eine Karte von Bad Wiessee nach Berlin. In Bad Wiessee war die Karte wohl verkehrt eingelegt und somit wurde in München noch einmal "zwischengestempelt".
Hier der Stempel aus München:

Und den Rest der Karte will ich nicht vorenthalten:

Mit Badegruß
Olaf
Maschinenstempel auf Ganzsachensonderkarte, Deutsches Reich P268 6(Pf.), Ausg.vom 8.4.1938, gestempelt in MÜNCHEN 2 g HAUPTSTADT DER BEWEGUNG Am 10.April dem Führer Dein "Ja" 10.4.38.-14


mit Sammlergruß,
Claus
Ähnlich der Stempel aus den Beiträgen [#282], [#285], [#286], [#307], [#308] und [#314] sind hier noch zwei weitere Exemplare mit unterschiedlichen UB.

Viele Grüße
Ingo

Dieser Stempel müßte der Kopf eines Maschinenstempels sein - in philastempel.de finde ich mit dem UB aa nur Maschinenstempel. Nun frage ich aber, weil er wie ein Handstempel schräg aufgesetzt ist, ob nur der Vordruck schräg durchlief oder ob es doch ein Handstempel ist?
Danke für Meinungen!
Heinrich
@ Heinrich3 [#320]
Hallo Heinrich,
anscheinend gab es in den 50ern beim Münchner Bahnpostamt zwei Stempelgeräte mit den UB "aa"! Einmal den bekannten Maschinenstempel und einen Handstempel, den du uns hier zeigst (meine Annahme!).
Hier ein direkter Vergleich (rechts der Maschinenstempelkopf), der auch zeigt, dass es zwei verschiedene Stempel sind:

Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#321]
Den Handstempel (13b) München BPA 1 / aa kann ich bestätigen. Ist auf phila.berlin jedenfalls schon bei mir eingestellt. Mit dem zeigen wollte ich warten bis ich aa, ab, usw. zusammen habe.
Gruß
Andreas
@ DERMZ [#317]
Sehr schönes Stück, der Stempel "MÜNCHEN / BPA 1 / Nachträglich / entwertet", UB q ist derzeit von 1957 bis 1959 bekannt, also an sich kurze Zeit. Danke fürs Zeigen.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#325]
Im Übrigen noch zwei Nebenstempel des Postamtes München 80:

aus Dezember 1972 und

aus Dezember 1975.
Der Unterschied? Einmal Nachsendeantrag und dann Nachsendungsantrag.
In beiden Fällen ein Eilbrief nach München 80, der nicht sofort zugestellt werden konnte.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#327]
Heute ein aptierter Stempel des Postamtes München TA "München TA / aa" vom 30. Mai 1962. Ich ging bislang davon aus, dass die Aptierung der (13b) erst in der letzten Jahreshälfte 1962 erfolgte.


Dazu der Briefträgerstempel "227", der die Zustellung durch diesen Zusteller belegt.
Hier auch der ganze Beleg aus einem Land "Tanganjika" in Afrika. Sehr schöner Bedarfsbrief für meine Eilbriefsammlung nach München.

Gruß
Andreas
Verehrte Freunde der Münchner Stempel,
anbei ein Handrollstempel aus einem Auslieferungsbuch der Fa. Braungardt. Mit dem stimmt etwas nicht. Hatte mir schon überlegt daraus ein "Sonntagsrätsel" zu machen, hielt es aber dann doch für etwas zu schwierig, zumal ich bei der Auflösung auch selbst spekuliert habe, dieselbe kommt in Kürze von mir, aber erst mal der Stempel:

Hat jemand eine Idee was hier nicht stimmt (es ist nichts am Stempel retuschiert oder hinzugefügt!)?
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#329]
Hallo,
vermutlich geht es um "Zb". Besser wäre "BZ" = Briefzustellung. Vielleicht einfach die Buchstaben vertauscht? "Zb" ist viel-leicht Zeitungsbestellung. Sonst fällt mir gerade kein Dienst der Bundespost mit "Z" beginnend ein.
Gruß
Uwe Seif
@ Uwe Seif [#330]
Hallo Uwe,
danke für den Beitrag, und ja, im "Zb" liegt der "Hund begraben".
Den Zusatz Zb gab es nicht (zumindest nicht in München, meines Wissens, außer bei diesem Stempel, der wohl nicht in den Einsatz kam). Das "b" ist ein Setzfehler, oder vielleicht nur verdreht, es sollte ein "d" sein. Dann heißt der Zusatz "Zd". Den gab es in München und der steht für "Zweigdienststelle". Als Zweigstelle des Postamts 2 wurde bereits 1925 im Südflügel des Hauptbahnhofs ein Hauspostamt eingerichtet, ohne eigene PA Nr., stattdessen mit der Bezeichnung Zd.
Der Fehler wurde aber bemerkt, anscheinend nach der Auslieferung, und ein paar Tage später gab es dann einen neuen, richtigen Handrollstempel:

Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#331]
Hallo!
Vielen Dank für die Aufklärung. Ich meine mich zu erinnern, über dieses Amt schon einmal etwas gelesen zu haben. Vermutlich in einem Ausstellungskatalog. Ist schon zahlreiche Jahre her! Es könnte der Katalog zur IBRA '99 gewesen sein. Vielleicht ist dort weiteres Stempelmaterial von diesem Amt abgebildet?
Gruß
Uwe
@ Eilean [#323]
"... einige fehlen mir noch, falls es sie als Handstempel gibt"
Hallo Andreas,
schöne Zusammenstellung, und ja es gab noch ein paar mehr:

Und damit es auch für die Nachwelt interessant blieb, gab es manche dieser UB Kombinationen zur selben Zeit nicht nur auch als Maschinenstempel [#321], sondern dazu auch noch als Handrollstempel!

Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#333]
Auch ich kann keine Abkürzung in Münchner Stempeln beisteuern, die Zb lauten würde (vgl. Rundbrief Münchener Postgeschichte e.V., Rdbrf. 13, Abkürzungen in Münchener Stempel, 2015). Ich denke auch, dass es ein Versehen war.
Aus gegebenem Anlass ein paar Bedarfsstempel aus dem Flügelbahnhof des Hauptbahnhofs, allerdings ohne den UB d:


Ich möchte noch anmerken, dass vor 1950 die Stempel (nur) ohne "Zd" vorkommen, sondern mit "2 Zd Hbhf." Ab 1936 hat man die Stempel aus PA Mü 2 verwendet, so dass man keine Unterscheidung von 1936-1950 sieht.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#334]
Ich habe hier einen Stempel als Ankunftsstempel auf einem Eilbrief, bei dem ich als UB ein seitenverkehrtes "y" sehe. Ist das nur ein UB, der verstümmelt ist oder ist es denkbar, dass man den Buchstaben falsch gesetzt hat?
Kennt jemand diesen Stempel?

Gruß
Andreas
@ Eilean [#335]
Das spiegelverkehrte y habe ich in der Bucht nun auch mit anderem Stempeldatum gesehen; es ist wohl ein verwendeter Stempel.
Heute eine Postkarte:


Die Karte trägt den Briefträgerstempel 348; mal abgesehen davon, das ich kaum etwas entziffern kann, habe ich folgende Überlegungen:
1. Für einen Briefträgerstempel aus der gewöhnlichen Post ein doch sehr später, wenn auch nicht ausgeschlossener Stempel. Ab 1907 sollten Postkarten nicht mehr gestempelt werden, obwohl es Belege bis wenigstens 1917 gibt bzw. bis 1920 geben soll.
Damit wäre dieser Beleg aus 1918 schon mal top als Spätverwendung.
2. Wahrscheinlicher halte ich, dass es sich um einen Stempel aus der Nachschlagestelle handelt, d.h. als Bearbeiterstempel. Von der Form her passt er gut. Ich habe ähnliche mit der 343, 344, 340, etc. Ich kann auch keine Straße auf der Postkarte erkennen, auf der Rückseite steht etwas in anderer Handschrift. Auch das könnte passen.
Dann wäre der Beleg einer der ersten überhaupt. Belegt und in Abgrenzung zum Stadtteilbriefträger-Stempel kann er zeitlich erst sicher ab den 30ern abgegrenzt werden. Ab dann sind auch die Stempel der Nachschlagestelle gut belegt.
Wer weiß, wo der Briefträger 348 ausgetragen hat und wohin diese Postkarte ging?
Gruß
Andreas
Nachdem Wiesn-Zeit ist: Ist jemand in München auf dem Oktoberfest und sendet mir eine Postkarte von dort mit dem aktuellen Wiesn-Stempel?
Aufwands-/Portoerstattung ist selbstverständlich.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#336]
Servus Andreas,
um Dir noch ein paar Infos zu Deiner Karte zu geben (Straße, Hausnummer):
Die Karte wurde vom Landhaus Familie Petzsch in Pesterwitz abgesendet. Interesse bestand an dem
Versteigerungskatalog über die Georg Wirth'schen Meubles und Porzellans, gerichtet an das damals bekannte
Kunstversteigerungshaus Helbing, in anderen Worten das Auktionshaus von Hugo Helbing, einem durchaus bekannten Kunsthändler aus München. Da Hugo Helbing wie viele andere Kunsthändler jüdischer Herkunft war, wurde ihm von Seiten der NSDAP auf Basis neuer Gesetze 1934 keine Versteigerungskonzession mehr erteilt. Bereits 1935 übernahm Adolf Weinmüller, ebenfalls Kunsthändler u. Mitglied der NSDAP, dessen Räumlichkeiten.
Aus den Infos dieses links wie auch dem historischen Adressbuch Münchens 1917 (online verfügbar über die Bayrische Staatsbibliothek) geht hervor, dass dieses Haus
Liebigstraße 21 / Ecke Wagmüllerstraße 15 zu finden war. Dass die Adresse nicht vollständig ausgeschrieben wurde, wird wohl auch ein Zeichen für den Bekanntheitsgrad dieses Auktionshauses zu damaliger Zeit gewesen sein. Wie kommst Du auf "Nachschlagestelle", gibt es dazu Infomaterial? Intuitiv dachte ich an das Thema "Postfach". Kann es nicht sein, dass die Nebenstempel aus diesem Grund benutzt wurden? Ich werde dazu mal ein neues Thema schreiben, hab da interessantes Vergleichsmaterial, allerdings nicht aus München.

Die andere Handschrift, die Du ansprichst, dürfte eher von einem Mitarbeiter Helbing's stammen (Eingang, Bearbeitung bestätigt, ich las zuerst
Voppelk., kann aber auch
Stoppelk. heissen. Da sich das Adressbuch wunderbar zur Recherche eignet, bin ich mal auf die Schnelle alle Namen durchgegangen, die in Frage kamen. Es gab nur eine Möglichkeit: Matthias Stoppelkamp, Kaufmann:

mit Grüßen Max
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Helbing
@ Max78 [#338]
Servus Max,
vielen Dank für diesen umfassenden Hintergrund. Das festigt aber meine Ansicht, dass der Nachschlagestelle die Postkarte vorlag, auch wenn sie keine Adresse dazu schrieb.
Diese Art Stempel habe ich aus dem Rundbrief der Münchner Forschungsgemeinschaft, Heft 11 aus 2012. ich habe meine bisherigen Stempel bei mir abgelegt damit ich weiß was ich habe. Also auf meiner Website unter Briefträgerstempel / Nachforschungsstelle.
Es gibt eindeutigere Exemplare, aber als Musterexemplar werde ich es behalten.
Ich werde wenn ich wieder zuhause bin mal ein paar Stücke hier vorstellen, bei denen es eindeutig ist.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#339]
Servus Andreas,
danke Dir für den Hinweis auf deine website, ich denke lohnenswert für alle, die sich für dieses Thema interessieren. Wirklich gut gemacht und informativ!
Im Endeffekt wollte ich mit meinem letzten Beitrag Deine 2. Vermutung unterstützen, was auch gelungen ist (in diesem Zusammenhang noch der Hinweis, dass sich fast nie Vermerke von Seiten der Post auf Postkartenrückseiten finden lassen). Da ich keine Ahnung von "Nachschlagestellen" hatte, auch hierfür ein Dankeschön, denn rein dem logischen Verstand folgend ist diese Verwendungsart wesentlich sinnvoller. Warum sollte man einem Briefträger "die Last" auferlegen, jede Sendung für größere Betriebe einzeln abzuschlagen?
Dass Briefträgerstempel bei Eilsendungen zu finden sind, ist dagegen klar, es bestätigt die Ablieferung. Warum sollte man sich also bei einer Postkarte ohne Zusatzleistung diese Mühe machen. Die Verwendungsart dieser kleinen runden Stempel ist wohl einigen noch nicht so ganz klar, denn gibt man z. B. bei Ebay den Begriff "Briefträgerstempel" ein, so werden bestimmt 50 % dieser Belege nicht von einem Briefträger gestempelt sein, sondern eher von einem Bearbeiter, der die Post vor Zustellung sortierte, also Posten an Betriebe, auf dessen Briefe keine Straße + Nummer vermerkt war.
Ich hatte doch noch 2 Belege aus München, die ich in Kürze zeigen möchte:

Postkarte aus Jena Aufgabe am 21.08.1898, von Haus zu Haus sozusagen, denn der Absender und Kollege ging davon aus, dass der Empfänger zu Hause war, somit der erste Ankunftstempel Jena links unten in "richtiger" Position. Der nächste Versuch: ab nach Mieders im Stubaital, Ankunft 23.08.98, aber auch da war der Kollege nicht mehr vorzutreffen, also erneut zurück ins Universitätsstädtlein. Briefträger Thiel notiert nun oben links:
ZZ (Zur Zeit) in München, Königstraße 49 I, bei Hof (oder Herrn) von Spiegel, Thiel Bfg.. Auch hier helfen wieder die digitalen Adressbücher, in diesem Falle Jena 1900:

mit dieser Info wird nun aufs Neue "24/8 München" in die Adresszeile geschrieben und schlussendlich erreicht die Karte München am 25. August (Briefpost-Übernahme):

Der Witz daran ist, dass die Poststelle in München nicht registriert, dass die Adresse schon links oben vermerkt wurde und somit erhielt die Karte noch den Nummernstempel mit 65. in blau. Strickt nach "Fahrplan", denn in der Adresszeile war der Straßenname nicht vermerkt. (Na ja, Briefträger Thiel schrieb Königstraße, die Karte sollte aber eigentlich nach Königinstraße).
Um aus ähnlichem Zeitraum ähnliche Belege zu zeigen, damit man einen Vergleich hat, hier einer von mir, der andere aus einem anderen Thema geklaut. :-)

Beide mit Ankunftstempel München B.Ü. (Briefpost-Übernahme). Der Obere ohne den Nummernstempel, da Adresse komplett. Der Untere mit Nummernstempel 4, da Anschrift:
Herrn Max Bullinger, Papiergroßhandlung, München.
Und zu guter Letzt noch mit Grüßen an alle "Münchensammler" ein kleiner Auszug aus dem Münchner Adressbuch 1917, sozusagen als Hinweis dazu, wie gut man die digitalen Adressbücher auch im philatelistischen Sinne nutzen kann:

mit Grüßen Max
@ Max78 [#340]
Schöne Karte, die Du da zeigst. Also zeige ich mal, welche Stempel ich meinte:

Ein Brief an den bekannten Prüfer Pfenninger, unter seiner alten Adresse nicht zu erreichen, da er wohl umgezogen war. Der Brief ging an die Nachschlagestelle, die mit dem Briefträger "300" die richtige Adresse dokumentierte. Die Schwierigkeit heute besteht darin, dass die Stempel um 1900 ja eben genauso aussahen und auch verwendet wurden. In 1953 natürlich nicht mehr, von daher ist die Zuordnung sehr einfach.

In allen Fällen ist die Adresse unzureichend und die Nachschlagestelle (beim PA Mü 2) sieht nach, ob es die richtige Adresse herausfindet.
Die bekannten Nummern sind kreuz und quer und nicht nur aus dem Zahlenraum 300 ff, aber es lohnt sich, auf solche Stempel zu achten.
Den unter #428 gezeigten haben ich vom Händler für fast nichts, wohl in der irrigen Meinung, es sei ein gewöhnlicher Briefträgerstempel aus der guten alten Zeit; es lohnt also, auf das Stempeldatum zu achten. Diese Brieflein sieht man selten, und wenn man Glück hat, hat keiner die Besonderheit erkannt und man kriegt ihn günstig.
Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
sehr interessant. Noch zu Deinen Worten aus Beitrag [#336]:
Dann wäre der Beleg einer der ersten überhaupt. Belegt und in Abgrenzung zum Stadtteilbriefträger-Stempel kann er zeitlich erst sicher ab den 30ern abgegrenzt werden. Ab dann sind auch die Stempel der Nachschlagestelle gut belegt.
Ich denke wie gesagt, dass die Karte von 1898 mit einen Stempel "dieser Natur" abgeschlagen wurde, ein Briefträgerstempel wäre absolut unlogisch. Zudem gehe ich davon aus, dass diese Nebenstempel gar nicht so selten sind. Eventuell sollte man sich bei der Suche einmal mehr auf Firmenpost konzentrieren. Da kommt es häufig vor, dass die Adresse nicht komplett ist (Verlagsanstalten, usw.). Einen ähnlichen Beleg in Anlehnung an Deinen gezeigten aus Beitrag [#336] kann ich leider nur aus Bamberg liefern (1909):


Für durchaus seltener halte ich Deine letzten Belege, alle Achtung.
mit herzlichen Grüßen Max
@ Eilean [#341]
Hallo zusammen,
um noch einmal abschließend die Unterscheidung der kleine Nummernstempel im Kreis zusammenzufassen (Briefträgerstempel/Bearbeitungsstempel Nachschlagestelle), noch ein letzter Beleg aus München, dann will ich nicht mehr nerven. :-)
1. Durch Andreas' interessante Infos ist klar, dass die Stempel seitens der Nachschlagestelle nur vom Postamt München 2 stammen können, was zumindest die Belege ab den 1930er betrifft. Grundvoraussetzung ist eine nur teilweise oder unzureichend angegebene Adresse. Der Abschlag befindet sich meist in Nähe der Adresszeilen/ Tagesstempel auf Postkarten- (Brief-)vorderseite.
(Hallo Andreas: Der letzte von Dir gezeigte Abschlag auf Beleg mit Nummer 334
könnte schon vom Briefträger stammen, schließlich begab er sich ja in die Barerstraße 13, um die Lage vor Ort zu prüfen. Er dokumentierte als erster (29.10.), dass der Empfänger dort nicht zu finden ist. Die Nachschlagestelle konnte von diesem Irrtum garnichts wissen. Der Beleg dürfte erst nach dem Zustellversuch bei der Nachschlagestelle gelandet sein). Aber das wirst Du auf Grund Deines Hintergrundwissens bestimmt besser einordnen können.
2. Bei einem Briefträgerstempel muss logischerweise nachvollziehbar sein, dass der Briefträger vor Ort war. Folgenden Beleg fand ich noch ganz gut, da der Briefträger in dem handschriftlichen Vermerk seine Nummer angab. Der Nummernstempel 89 stammt also "wasserdicht" vom Briefträger (Adresse war ja auch komplett):


Nach einem nun intensiven Ausflug nach München bleibt nur noch eins zu sagen: “Liaba an Bauch vom saufa, ois an Buckl vom arbatn.”
herzliche Grüße Max
@ Max78 [#343]
Darauf ein gmiatliches "Prost" und "Prosit":

An diesem 26. September habe ich diesen Stempel als 10-Jähriger auf dem Oktoberfest mir geholt. Anscheinend wusste ich schon damals, dass ich lange Zeit später mal anfange, Münchner Stempel zu sammeln.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#334]
Zu der Zweigdienststelle im Münchner Hauptbahnhof ein Stempel aus der Zeit, zu der die Zweigdienststelle keine eigenen Stempel verwendete:

Ich nehme an, der Brief ist um 3 Pfg überfrankiert, 60 Pfg. Einschreiben + 24 Pfg Briefporto = 84 Pfg. statt 87 Pfg.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#345]
Zum Abend hin ein nicht so alltägliches Telegramm aus München. Abgeschickt in Hamburg 9.11.53, 00.01 Uhr, Ankunft München TA 00.08 Uhr (innenliegende Telegraphenamtsstempel), dort gestempelt "MÜNCHEN/2/be" bis 1 Uhr. Weiter nach Schwabing, dort "MÜNCHEN/23/s" bis 6 Uhr. Leider ohne Schwabinger Eilbotenstempel (wohl zeitlich schon nicht mehr dort angesiedelt), aber immerhin hat Schwabing einen Zustellversuch unternommen, handschriftlich "nicht Leopoldstr. 38". Anders kann ich mir nicht erklären, weshalb in Schwabing um 6 Uhr ein Maschinenstempel auf den Brief kommt.

Also wohl zurück. Nun "(13b) MÜNCHEN BPA 1/an", schon 18 Uhr abends. Zurück ging es also wohl in der normalen Briefpostverteilung!? Aus meiner Sicht hat die "91" es dann um 21.Uhr noch mal probiert (ggf. nun Leopoldstr. 26), aber niemanden erreicht. So deute ich die Handschrift links: "Präs. 9/11 21.00 91". Das Kürzel könnte 91 heissen, aber auch "Wa", dann wohl die Abkürzung des Namens des Briefträgers.

Also wieder zurück, nun wieder "(13b) MÜNCHEN TA/" am 10.11.53, 6 Uhr. Weiter Zustellversuch durch das Telegraphenamt um 7.11 Uhr.

Eine kleine Odyssee in 31 Stunden, 3 Minuten.
Eilbotenstempel auf Telegrammen sind deutlich seltener und schwerer zu finden als auf Eilbotenbriefen. Zumindest tatsächlich habe ich keine Handvoll Telgramme mit den Eilbotenstempelchen.
Gute Nacht, Andreas
@ eifelsammler [#347]
Nette Handstempel! Habe mal verglichen, was ich schon so habe - muss noch lange sammeln.
Von mir heute was aus der "Zurück"-Ecke:

Ein unzustellbarer Brief nach München 19. Dort mit Nebenstempel "Zurück / Lagerfrist abgelaufen, / nicht abgeholt."

Dazu dann rückseitig noch eine Verschlussvignette der Oberpostdirektion München, die ich öfter mal von Frankfurt sah, aber nicht soooo häufig aus München:

Beste Grüße
Andreas
Heute mal ein einfacher "Gebühr bezahlt"-Brief, mit der Besonderheit, dass das Kuvert 2-mal verwendet wurde. Zunächst in München an die Kreissparkasse Oberstdorf am 24. November 1945 und dann ca. 5 Monate Später am 17.4.46 aus Oberstdorf, dort mit aptiertem Stempel "OBERSTDORF / e".
Welches Gebühr bezahlt nun zu welchem Stempel gehört, wissen nur die Spezialisten, d.h ich somit (noch) nicht.


Gruß
Andreas
@ Eilean [#349]
Heute noch ein Brief aus der Nachschlagestelle, allerdings ist der Stempel "4.." leider nicht zu lesen. Größe und Schriftart stimmt aber. Mit schönem Stempel abgeschlagen in Berlin, lief er zunächst nach Feldmoching "Empf. in Mü-Feldmoching unbekannt 8/9.48 ..." und dann nach Pasing mit Nebenstempel ..."Ausruf erfolglos":

München 2 ordnete dann den Brief richtig zur Balanstr. 105, München 9..

Gruß
Andreas
Diese Karte von den Olympischen Spielen in München wurde am 2.9.1972 mit zwei Maschinenwerbestempeln entwertet. Zwar das gleiche Motiv im Entwerter (Olympia), aber verschiedene Unterscheidungsbuchstaben: "cp" und "nm". Das Einstellen beider Stempel in die Datenbank bereite ich gerade vor.

Sindelfingen liegt leider in den Berliner Herbstferien dieses Jahr, aber ich nehme mir vor, rechtzeitig den Billig-Flieger nächstes Jahr zu buchen. So muss es halt die Berliner Messe sein!
1997 hat dies dieser Sammler mit einer Karte der Messe in Sindelfingen 1996 dokumentiert und die Karte nach München geschickt, allerdings aus Richtung Würzburg.

Und mit dem "LT" links oben meinte er wohl den Letzttag dieses Bahnpoststempels, vermute ich.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#352]
Beim Aufarbeiten der Berge fand ich heute dieses unscheinbare Stück:

MÜNCHEN BPA / a / Nachträglich entwertet
aus 1978. Der Stempel ward bislang eher Ende der 60er Jahre im Einsatz vermutet. Sind halt doch seltene Stempel, die nur immer wieder mal hervorscheinen.

Gruß
Andreas
Ich habe alle 18 Seiten durchgeblättert und hoffe ihn nicht übersehen zu haben, wenn er schon vorhanden ist.

.
Was bedeutet 1BP im unteren Kreis?
BP könnte für Bahnpost stehen, aber was bedeutet die 1 davor?
Gruß
Bernd
@ Baber [#354]
Hallo Bernd,
1 = Hauptpost.
BP = Briefpost.
Ein Bahnpoststempel sieht ganz anders aus.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#355]
Hallo Ralph,
Danke für die schnelle Aufklärung. Mit der Bahnpost habe ich mich ungenau ausgedrückt. Ich meinte natürlich nicht einen Bahnpoststempel sondern das Bahnpostamt in München, wo jetzt das Hotel drin ist.
Gruß
Bernd
@ Baber [#356]
Hallo Bernd,
da bin ich örtlich überfragt. Zur bayerischen Zeit wäre meine Antwort richtig gewesen, aber das kann sich irgendwann einmal durchaus geändert haben.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#355]
Also ich ging davon aus, dass 1 BP und 2 BP lediglich die beiden Postämter 1 und 2 bezeichnet. Damit wäre "1 BP" die Briefpost beim Postamt München 1.
Das Postamt München 2 müsste zu der Zeit dieses Stempels - ab 1898 - das Haupt-Briefpostamt gewesen sein und nicht das PA Mü 1. So lese ich auch den Rundbrief der Forschungsgemeinschaft Münchener Postgeschichte e.V., Heft 13, S. 26.
Ich kenne als Postamt München 2 auch nur das gelbe Haus beim Odeonsplatz gegenüber Franziskaner, aber das ist jetzt nur meine eigene Erinnerung. Da müsste heute ein Hotel drin sein, an der Seite zur Maximilianstr. war früher Mooshammer.
Ich habe aber kein Verzeichnis der Postämter aus 1932.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#358]
Hallo Andreas,
in der Kreuzerzeit sind die Quellen schon trübe, was München Stadt und München Bahnhof angeht, bzw. wer wem als Filiale zugeordnet war.
So spät wie hier weiß ich nicht, welches dem anderen vorgesetzt war. Üblich war die 1 immer beim Hauptpostamt, aber das kann in München oder anderswo auch anders gewesen sein.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo zusammen,
auch zu dieser Frage kann ich nur die digitalisierten historischen Adressbücher empfehlen. Da ich schon häufiger in diesem Forum (siehe z. B. dieses Thema) links dazu gesetzt habe, muss es bei diesem Beitrag mal ohne gehen. ;-)
Schon beim letzten Mal habe ich darauf hingewiesen, dass dort nicht nur die einzelnen Postämter und Straße aufgeführt sind, sondern auch im Register mehr darüber steht. KlickKlickKlick.
Mit Grüßen Max
Suchleiste: "historisches-Adressbuch-München", danach kann man sehen, dass es 2 digitalisierte Adressbücher München gibt, die zeitlich ungefähr passen: 1927 und 1935, dann einfach blättern.
@ bayern klassisch [#357]
Ich meinte das ehemalige Postamt in der Bayerstrasse, südöstlich vom Hauptbahnhof. Es ist jetzt das Hotel Sofitel. Dies wurde meines Wissens auch als Bahnpostamt bezeichnet.
Gruß
Bernd
@ Baber [#361]
Hallo Bernd,
bitte nicht verwechseln: Bahnhof mit Bahnhofspostamt und Bahnpost. Die Bahnpost hatte sicher keine Gebäude, sondern war eine Truppe, die mobil unterwegs war.
Grundsätzlich war immer das Stadtpostamt das Hauptpostamt. Aber schon zu Beginn der 1850er Jahren (Augsburg!) verschob man ob der stets wachsenden Bedeutung des Eisenbahnverkehrs auch die Verwaltung vom Stadt- zum Bahnhofspostamt.
Ob das in München auch so war, weiß ich aber nicht, weil München Haupt- und Residenzstadt war und es nicht sicher ist, dass die Entwicklung dort parallel zu Augsburg verlief.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hier zusammenfassend:
Münchner Adressbuch 1935, das sollte die Frage klären und den anderen München Sammlern bei anderen Fragen eventuell eine Hilfe sein:

@ Max78 [#363]
Hallo Max,
super Quelle - vielen Dank dafür!
Nur zum besseren Verständnis meines vorherigen Posts: Ich meinte Bahnhofs - Postamt, hier geschrieben Bahnpostamt. Es gab kein Bahnpost - Amt. Nur ein Bahn - Postamt. Alles ein bisserl verzwickt.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#364]
Also war meine Vermutung doch nicht so ganz falsch, dass 1BP das Bahnpostamt 1 Bayerstr. 12 in der Liste von Max78 sein könnte.
Gruß
Bernd
@ Baber [#365]
Ja, nur muss man wissen, wie es gemeint ist.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#366]
Dann kommt es auf die Betonung an. Bahn betont und dann Postamt und nicht Bahnpost und dann Amt.
Gruß
Bernd
@ Max78 [#363]
Hallo Max78,
danke für das Einstellen dieser Liste. Wenn man bedenkt, dass in den 1970-iger Jahren die meisten dieser Postämter in München noch existiert haben, hätte man mit wenig Aufwand ein Buch mit Fotos der Gebäude und den Poststempeln dieser Ämter dazu erstellen können. Aber man hat tatenlos zugeschaut, wie sie nach und nach verschwunden sind.
Gruß
Bernd
@ Baber [#368]
Da magst Du auf alle Fälle Recht haben. Auch was die Stempel auf Belegen betrifft, wird es immer magerer.
Es war ein wenig zeitaufwändig, die Liste digital zusammenzuschustern, aber davor gibt es noch einige Adressen der Reichsbahn von München (Seite 1024).
mit Grüßen Max
@ Max78 [#369]
Auch von mir vielen Dank für die Adressangaben der Postämter. Das sind immer wertvolle Angaben und es wird leider selten vermerkt. Karg hatte mal eine Liste angelegt, welche Postämter neu dazu kamen, umbenannt wurden, vor allem wann und die Adresse. Da kann man sehr viel Arbeit darauf verbringen.
Es ist jedenfalls das Postamt in der Bayerstraße, wie oben schon dargelegt.
Gruß
Andreas

Heutzutage ist das mit den kleinen Shops mit dem Wissen um die Postämter noch schwieriger, weil wohl auch kurzzeitiger.
Gruß
Andreas
Der war noch nicht in der Datenbank

Beste Grüße
Eckhard
Zwar habe ich mehrere Beiträge zum Stempel Hauptstadt der Bewegung gefunden, alle mit einem Buchstaben oder aptiert aber keinen mit dem kleinen Zeichen links. In der Datenbank wurde ich aber fündig:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/24340
Bei mir ein anderer Werbestempel und ein früheres Datum: Luftschutz ist nationale Pflicht Werdet Mitglied im Reichsluftschutzbund.
Gestempelt am 2.6.36 nach Bettborn in Luxemburg, gefunden in einer Wühlkiste. 1A gestempelt!

Philagruß
Lulu
@ zockerpeppi [#373]
Liebe Lulu,
Glückwunsch zum Fund! :-)
Das "kleine Zeichen" (ℓ) ist ein "Schreibschrift-l" und kommt bei deutschen Stempeln vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis noch fast in die 1950er Jahre immer wieder mal als Unterscheidungsbuchstabe vor. Sowohl bei Handstempeln wie auch, wie von dir an diesem sehr schönen Beispiel gezeigt, bei Maschinenstempeln.
Der Stempel würde sich auch gut in der Stempeldatenbank machen! ;-)
Liebe Grüße,
Peter
Vielen Dank fürs Zeigen, auch wenn ich mal nicht täglich einen Münchner Stempel zeige. Ältere sind nicht so in meinem Jagdrevier, aber stets schön anzusehen. Weiter so.
Ganz einfacher Stempel, aber er schließt eine Lücke in meiner Sammlung, so dass selbst dieser Stempel mein Gemüt darstellt:
MÜNCHEN 40 / h / 8 aus der Angererstr. 9 in Schwabing:


Gruß
Andreas
@ Eilean [#375]
Heute mal ein sehr farbfrisches Exemplar aus der zweiten Serie der zentralen Zustellung durch das Münchner TA eine Eilbriefes, die 162:


Mit einem Stempel aus 1960 fällt er in die frühe Zeit dieser Art Stempel, von denen ich derzeit nur 12 Stück aus der Reihe 150-200 habe. Die Reihe scheint sehr homogen zu sein und nicht frühzeitig durch andere Stempel in Art und Form in der Zeit ersetzt worden zu sein. Da lohnte es sich, in der letzten PPA sorgfältig zu lesen! Kennzeichen: Schmaler Rand, schmale, klar zu lesende Ziffern, eigentlich die am schnellsten erkennbare Reihe.
Gruß
Andreas
@ filunski [#374]
@ zockerpeppi [#373]
"Der Stempel würde sich auch gut in der Stempeldatenbank machen! ;-)"
Merci Lulu! :-)
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/150959
Herzliche Grüße,
Peter
Aus den Münchner Stempeln gibt es ja dann doch auch Randgebiete wie die Zensur:

Dieser Stempel ist aus München von der dortigen Zensur.
Der Brief selbst weist zwei Zensurstempel auf, der zweite ist aus Esslingen; der Brief ging dann weiter in die USA.

Interessant finde ich die Rückseite; ich nehme an, der Absender hatte einen sehr schönen Adressaufkleber und auch die Stempelchen drum herum auch:
@ Eilean [#378]
der Absender hatte einen sehr schönen Adressaufkleber und auch die Stempelchen drum herum auch
Hallo Andreas,
schau mal hier rein:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=127034
der Absender hatte überhaupt viele "nette Stempelchen"! ;-)
Viele Grüße,
Peter
@ Eilean [#378]
Der Brief selbst weist zwei Zensurstempel auf, der zweite ist aus Esslingen; der Brief ging dann weiter in die USA.
Beide Zensurstempel stammen aus München!
Gruß
Thomas
@ Eilean [#349]
Der zweizeilige "Gebühr bezahlt"-Stempel stammt von Oberstdorf und der einzeilige "Gebühr bezahlt"-Stempel von München 1. Hier war natürlich das Richter-Handbuch: "Barfrankaturen in den vier Besatzungszonen Deutschlands und in Berlin 1945-1949" hilfreich.
Viele Grüße
Ulrich
@ TomWolf_de [#380]
Danke für die Info. Habe nun den Riemer "Postzensur der Alliierten..." hierzu mal genau gelesen, die Liste auf S. 14 ist ja gar nicht diejenige welche, sondern der Text auf S. 15 f., es geht also von ca. 10000 bis 11500.
Danke für den Hinweis!
Gruß
Andreas
@ GSFreak [#381]
Ich lerne hier nie aus, man kann die Stempel sogar bis aufs Postamt genau zurückverfolgen? Dann werden sie in meine Sammlung aufgenommen werden.
Dann werde ich mir mal dieses Büchlein zulegen.
Und lobe mir, wenn das Postamt auch dazustempelt, wer es ist.

aus 1948.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#383]
Dann zeige ich heute einfach mal einen, der gar nicht in meine Zeit fällt, aber schön ist er:
Deutsche Verkehrsausstellung München:

Gruß
Andreas
Inspiriert durch die Beiträge bei Heuss und den Köpfen zeige ich mal eine Rundfunkgenehmigung sowie den Stempel des dazugehörigen, noch vorhandenen Umschlages. Freundlicherweise dank des Postamtes dort gleich mit Adresse:


Nur eine reine Genehmigung, daher auch nur der Stempel. Eine solche Verwendungsform hatte ich tatsächlich bislang noch nicht.
Gruß
Andreas


Ein Brief aus Australien, der noch weiter auf die Reise ging nach Weilheim. Zunächst vom BPA 1 Auslandstelle (ohne Fugen-S) und dann vom BA (Briefabgang?) abgestempelt, leider ist dieser Stempel so schlecht gestempelt, dass kein UB mehr zu sehen ist. Da heißt es dann wohl weiter Luftpost-Inbound-Weiterleitung suchen.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#386]

Hier ein Eilbotenstempel aus Pasing aus 1963, links mit Amtskennzeichen, rechts mit der Nummer 14. Es gibt noch andere Formen von Pasing, in dieser Form gibt es meines Wissens derzeit aber nur die 4, 5, 7 und 14.
Gruß
Andreas
Heute mal ein alter Stempel aus München 12 / Schrenkstrasse vom 1. Mai 1903.
Ich muss gestehen, Schrenkstrasse hatte ich zuvor noch nie gehört, Querstraße zur Landsberger Richtung Schwanthalerhöh´. Sehr schön geschriebene Adresse. Wenn´s ums Weißbier geht, versteht man keinen Spaß.

Mit Briefträgerstempel 320

Gruß
Andreas

Hier ein Stempel aus München 4, ds Zeitungspostamt scheint es nicht lange gegeben zu haben.
Gruß
Andreas
Hier ein Sonderstempel vom 27.10.1956 zum Jubiläum "10 Jahre VdK"

Viele Grüße
Ingo
Hallo zusammen und speziell Andreas (Eilean),
ein Beleg der gut auch in andere Themen gepasst hätte, den ich aber hier speziell wegen des Münchner Briefträgerstempels (287) für Andreas zeigen möchte (du weißt sicher auch mehr zu demselben). ;-) Außerdem sind dann mit dem Ankunftstempel der Münchner Briefübernahme-Abteilung die Münchner Stempel auch in der Überzahl:

Die alte Karte ist aber gerade wegen des Aufgabe-/Tagesstempels auch sehr interessant. Sie lief vom damals Österreichischen Böhmen, geschrieben in Wegstädtl, heute Štětí innerhalb von nur zwei Tagen nach München.
Hier im Detail der Aufgabestempel:
FPA / BRAUNAU - BROTZEN No 35
FPA steht für Fahrpostamt, hier wohl die Strecke No 35 von Braunau, tschechisch Broumov nach Brotzen, tschechisch Brocno, einem Ortsteil von Wegstädtl.
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#392]
Ja, Briefträgerstempel aus München zeigt man am besten hier. Schönes Stück, passt in die Zeit. Ich sammle ja in erster Linie die nach 1945 ff. Wenn man bedenkt, dass es diese Stempel ab 1863 gibt und dann sehr lange Zeit, dann ist das sehr beachtlich und wir doch kaum beachtet.
Ich habe dieses Jahr den Zeitraum der Verwendung dieser Stempel in meiner Sammlung nochmals ganz deutlich nach hinten schieben können fast bis zum Beginn der Label-freimachung, was zum 1.1.97 der Fall gewesen sein müsste:


Hier der
21. Dezember 1996!! mit der "39". Wahrscheinlich überlebte dieser Brief nur wegen der MeF der 500.
133 Jahre Briefträgerstempel in München, wenn auch in deren Verwendungsformen und -zeiten auch mal unterbrochen.
Dieses Brieflein ist neben den Schwabinger und Pasinger Eilbotenstempeln mein diesjähriges Sammel-highlight.
Gruß
Andreas
Heute habe ich ein wenig im Gildebrief 243 gelesen und den Beitrag dort von Herrn Werdermann über seinen Großvater. Zeitlich beginnend 1913 bis 1919. Sehr lesenswert und eine andere Zeit, aber so zeigen Belege eine Geschichte.
Aus dieser Zeit zwei Münchner Belege, natürlich ohne Bezug zu dem Aufsatz:


Jeweils mit einem Münchner Briefträgerstempel.
Dann las ich auch das Grußwort des Gildeleiters Jürgen Zalaszewski und den Bericht der Geschäftsführerin Frau Naumann.
Ich musste lesen, dass ich schon im Januar 2014 der Poststempelgilde beigetreten sein soll. Wo sind nur 3 Jahre geblieben? Seitdem sammle ich Eilboten und Briefträgerstempel aus München und vor allem Tagesstempel nach 1945ff.. Jürgen (LOGO58), Peter (filunski) und Ingo (Cantus) und viele andere, die hier Belege, Stempel, Informationen zeigen, brachten mich zum Stempelsammeln; eine, wie ich finde weit interessantere, abwechslungsreichere Form als reine Briefmarken nach Katalog. Meine Website und meine Stempel füllen sich stetig, wenn auch nur tröpfchenweise und noch bodensatzartig. Jeder, der hier Münchner Stempel zeigt, erweitert mein Wissen und zeigt die Fülle der Möglichkeiten.
Jedenfalls vielen Dank dafür, und so zeige ich abschließend aus Pasing neue Stempel, die nicht nur aus meinem Geburtsort sind, sondern - meines Wissens - die einzigen Münchner Stempel sind, bei denen der Stadtteil wieder zu lesen ist und nicht nur "MÜNCHEN 603" oder sonst eine Zahl. In Philastempel sind sie schon eingestellt:



Beste Grüße
Andreas
@ Eilean [#341]
Heute zeige ich einen relativ seltenen Beleg aus der Münchner Postgeschichte, nämlich der Nachschlagestelle beim PA München 2. Solche hatte ich bereits einmal gezeigt, aber noch nicht in solch gutem Zustand und vor allem noch mit dem Adresszettel der Nachschlagestelle:


Der Bearbeiter mit der Nummer 363 hat den Brief gestempelt, mit einem Bearbeitungsdatum 23. Januar 1952 gestempelt und sodann den Adresszettel aufgeklebt, der den Stempel nun verdeckt.
Die 363 ist literaturbekannt schon aus 1957, nun auch aus 1952 belegt, auf einem Brief aus Bolivien.
Gruß
Andreas
Heute ein leider auf der Vorderseite als Fensterbrief unspektakulärer Brief, allerdings mit Label "Telebrief".
Auf Philaseiten war noch keiner zu sehen, also eine Premiere: Ab 1980 konnte man in der BRD einen Brief per Telefax an ein anderes Postamt senden lassen, das das dortige Fax dann zum Empfänger beförderte. In diesem Fall als Eilbrief, was mit dem Eilbotenstempel "68" rückseitig belegt ist.
Der Stempel aus München 2 / sn / 8000 ist mE ein Handroller, der Stempel ist nur 23mm groß und nicht 28,5mm.


Gruß
Andreas
@ Eilean [#396]
Bei dem Erfassen neuer Stempel fiel mir dieser Smiley in die Hände:

Damit kann ich belegen, dass der Smiley nicht 1963 in Amerika entworfen wurde, sondern schon viel früher und noch zudem aus der Weltstadt mit Herz kam, als sie noch gar keine bzw. bestimmt keine war. Schon fast eine Art Sonntagsrätsel: Aus welchem Stempel habe ich diesen hübschen Smiley?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#397]
Hallo Andreas,
netter Einfall! :-)
Ich nehme mal an dieser "Großdeutsche-Smiley" grinst aus einer Sonnenblume:

Schmunzelnde Grüße,
Peter

War die Margeritenblüte so klar zu erkennen? Habe noch mal nachgesehen bei Karg: Eine Margerite soll es sein.
Es war aber kein Einfall, sondern der Smiley lachte mich an.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#399]
war die Margeritenblüte so klar zu erkennen?
Nein, gar nicht! Mein botanisch getrübtes Auge hat auch noch die Margerite mit einer Sonnenblume verwechselt! :-(
Viele Grüße,
Peter ;-)
Bevor ich abdrifte zu den Münchner Sonderstempeln heute ein sonderbarer Stempel:


Ein Briefträgerstempel aus März 1977 aus München auf einem Eilbrief von Jugoslawien nach München, ungewöhnlich aber ohne Kreis. Ich habe einige, aber ohne erkennbare Systematik. Die 108 ist gut erkennbar, da auch der Briefträger sich noch auf der Rückseite handschriftlich verewigte.
"eingelegt 12.3.77 14.05 ...(?) 108"
Gruß
Andreas
Mit den besten Neujahrswünschen geht es auf ins neue Jahr:
München 4 / bb / Nachträglich entwertet


Ein perfekter Brief für all meine Vorlieben: München / Retour / Randmarke
Der "Nachträglich entwertet" ist mein persönliches Spätdatum mit dem 9.1.1992!
Nur bei der Portorichtigkeit rätsele ich:
1.40 für den Brief ins Ausland bis 20 gr (postgebührenhandbuch, S. 258) und 2x35 Pfg nach Übersee / China für einen Brief von 5-10g? (Postgebührenhandbuch, S. 272)? damit mit 2,10 Portorichtig?
@ Eilean [#402]
Und eine geschlossene Lücke der Postämter Münchens:
PA Mü 66 als aptierter K1-Stempel, UB a:

Im Bochmann gar nicht erst erwähnt, aber bei Karg, Münchner Sonderpoststempel 1888-1944, S. 129. Die Straße Meislstr. 16 ist umbenannt und heißt heute Lechelstr. zwischen Obermenzing und Moosach.
Gruß
Andreas
Liebe Sammlerfreunde,
sind eigentlich auch Stempel aus anderen Städten mit Bezug zu München interessant? Ich denke da an Maschinenstempel mit Werbeeinsatz.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
@ Totalo-Flauti [#404]
Solche Stempel sammle ich persönlich nicht, aber warum nicht auch solche hier zeigen. Da wird sich schnell das Deutsche Museum, etc. finden, vermute ich.
Gruß
Andreas
Liebe Sammlerfreunde, lieber Andreas,
ich dachte da eher an die Deutsche Verkehrsausstellung in München von Juni bis Oktober 1925.
Ich habe 3 Belege jeweils aus den Monaten Juli, August und September aus Leipzig. Der Werbeeinsatz wurde in eine Sylbe-Maschine vom Postamt Leipzig 2 eingesetzt.

Der erste Beleg ist eine Drucksache vom 17.7.1925 von Leipzig nach Hof.

Der zweite Beleg ein einfacher Fernbrief vom 15.08.1925 von Leipzig nach Coburg.

Und der dritte Beleg wieder eine Drucksache vom 15.09.1925 von Leipzig nach Eisenberg in Thüringen.
Viel Spass beim betrachten.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Servus,
dies ist mein erster Beitrag und evtl. "Dummheiten" bitte ich schon mal zu entschuldigen!
Ich habe eine österreichische Ganzsache mit dem Stempel von München 12. März 11. Ist das evtl ein anderes München oder wie kommt der Stempel auf diese GA?
Viele Grüsse
Hirschi57
@ Hirschi57 [#408]
Der Stempel sieht "handgemalt" aus - in Bayern gab es einen solchen verwackelten Stempel m. E. nie.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
@ bayern klassisch [#409]
Ich kenne solche Stempel auch nicht; keine der Ziffern und Zahlen ist gerade. Der Stempel ist für selbstgemacht aber hübsch. vielleicht ein Erinnerungsstück?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#410]
Nun weiß ich auch, welche Erinnerung gemeint ist: Der 90. Geburtstag von Prinzregent Luitpold am 12. März 1911. Hierzu kam ja in Bayern auch eine ganze Serie heraus von 3 Pf bis 20 DM, bei der in der Kopfzeile "12. März 1911" steht.
Geburtstag muss man also haben ...
Gruß
Andreas
@ Eilean [#410]
Hallo Andreas,
na ja, privater Charakter ist ja so eine Sache - auf der ausländischen Ganzsache hätte er eh nichts zu suchen gehabt, selbst wenn er authentisch wäre. Amtlicherseits durfte ein bayerischer Postbeamter seinen Stempel auf einer solchen Ganzsache im übrigen gar nicht abschlagen.
Ich denke, es war Jux und Tollerei/Spielerei, die das Stück ins Leben gerufen haben.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ Hirschi57 [#408]
@ Eilean [#410]
@ bayern klassisch [#412]
Hallo zusammen,
egal wie, künstlerisch oder graphisch, wie immer man will, durchaus eine schöne Arbeit und der "Künstler" hat es immerhin geschafft, dass wir uns hier über 100 Jahre später noch Gedanken dazu machen! :-)
Auf alle Fälle ein bislang doch recht unbekanntes Einzelstück eines Münchner Stempels. ;-)
Hirschi, danke fürs Zeigen.
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#413]
Ich zeige heute einen Sonderstempel zur deutschen Presseausstellung 1948, verwendet von 5. Mai bis 15. Juni 1948.


Auf den ersten Blick der gleiche Stempel. Klickt man diese jedoch nacheinander an, merkt man, dass vor allem die 9 von 1948 im zweiten Stempel deutlich nach unten abfällt. Bei dem ersten scheinen auch die Kerben links und rechts der (13) MÜNCHEN 2 filigraner zu sein. Ich habe mal beide Stempel übereinandergelegt:

Nun die Frage an die Experten: Sind es zwei Stempel, die hier zum Einsatz kamen?
Die Datumsziffern weichen stark ab. Bei den Datumsziffern kann ich mir immerhin noch etwas vorstellen, dass diese täglich neu gesetzt, gedreht ( ?) wurden.
Ein weiteres Merkmal: Auf der stilisierten Papierrolle ist links und rechts oben ein Rechteck zu sehen, rechts eher ein Viereck.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#414]
Haben keine die gleichen Stempel?
Nun gut, hier ein weiteres doppeltes Lottchen, es sind aber wirklich zwei verschiedene Stempel. Derselbe UB "mk", derselbe Tag.


Ich habe keine Ahnung, wieso das BPA einmal vorne, einmal hinten steht und was das nun für einen Sinn ergeben soll.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#414]
Hallo Andreas,
Du hast ein gutes Auge! Es handelt sich ziemlich sicher um zwei verschiedene Stempelgeräte. Neben den Unterschieden, die Du bereits festgestellt hast, ist auch der Bindestrich zwischen Mai und Juni unterschiedlich hoch. Das alles kann beim besten Willen nicht durch verkantete Abschläge erklärt werden.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Eilean
Dieser Brief würde in einige Threads passen, aber der Stempel
MÜNCHEN / BPA1 / i / Nachträglich / entwertet 14.11.53-11
ist doch sehr sauber abgeschlagen.
Das Sekretariat der GESELLSCHAFT DER FREUNDE VON BAYREUTH e.V. war damals wohl das Vorstandssekretariat der Süddeutsche Bremsen AG (Knorr Bremsen AG), die 1953 nach München umgezogen ist. Freigemacht mit dem Firmenfreistempel als Luftpostbrief nach den USA bis 5 gr., wurde er mit 9 gr. gewogen, sodaß für den Luftpostzuschlag weitere 20 Pf. Porto erforderlich waren. Mit der 20Pf. Posthornmarke frankiert und entwertet, konnte der Brief seinen weiten Weg fortsetzen.

mit bestem Gruß
stampmix
@ Eilean [#414]
Hallo Andreas,
habe den Stempel, oder richtigerweise und nun auch bestätigt,
die Stempel (es sind tatsächlich zwei verschiedene Geräte), im Auslieferungsbuch des Herstellers, der Firma Braungardt, gefunden.
Hier die beiden Probeabschläge, leider auch nicht optimal, aber einige der Unterschiede sind deutlich erkennbar (rote Pfeile):

Dieser Gelegenheitsstempel ist da übrigens kein Einzelfall. Auch zu anderen Anlässen gab es mehrere Stempelgeräte ohne durch UB unterschieden zu sein. Werde bei Gelegenheit noch etwas dazu vorstellen.
Gut beobachtet Andreas! :-)
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#418]
Das ist ja dann der Beweis aus den Primärquellen. Werde also den Karg in Typ a und b aufteilen. Es fiel ja nur auf, wenn man seine Stempel mal schnell durchklickt, da rutschte die 9 doch stark nach unten ab. Wollte ich schon immer mal zeigen, aber öfter verschoben, da das ja gar nicht mein Hauptsammelfeld ist.
Es gibt da also mehr im Braungardtschen Buch der Bücher? Vielen Dank für den Blick dort hinein. Wie kommt man denn an diese Kleinode?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#419]
Hallo Andreas,
Bochmann war damals schon etwas genauer, er wusste von den zwei verschiedenen Typen, hier der Auszug aus dem Bochmann:

Das gleiche gilt auch für noch manch' anderen Münchner Gelegenheitsstempel aus den Jahren von ca. 1947 bis 1951. Bin erst mal noch am Auswerten und Zusammenschneiden.
Diese Auslieferungsbücher sind eine wahre "Goldgrube". Die Originale waren bis vor einigen Jahren noch beim Museum für Telekommunikation in Nürnberg eingelagert. Ein besonders eifriger Stempelforscher hatte da mal die Gelegenheit einige dieser Bücher einzuscannen. Diese scans bekam ich dann irgendwann mal von einem Gildefreund und sie dienen mir oft als wertvolles Nachschlagewerk. ;-)
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#420]
Na dann muss ich mich entschuldigen bei allen Philatelisten, die den alten Satz beachten: Nur mit Literatur weiß man mehr.
Nur ein Karg reicht nicht, ein zweiter Blick in den Bochmann muss sein. Immerhin habe ich also die zwei Typen vorgestellt, was jeder schon gewusst haben müsste.
Da halte ich mir den Spiegel vor.
Immerhin einer muss aber noch sein: Es ist nicht die "1" aus 1948, die hoch oder tief steht, sondern die 9, die tief oder hoch steht, wenn ich das übereinandergelegte Stempelbild beachte. Das war sicherlich früher nicht so einfach ohne Computer.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#421]
Na dann muss ich mich entschuldigen bei allen Philatelisten
Hallo Andreas,
nein, musst du wirklich nicht! :-)
Deiner Aufmerksamkeit ist es zu verdanken, dass wir überhaupt wieder auf diese Stempel geachtet haben. Deinen Beitrag [#414] haben auch viele Philatelisten gelesen, unter ihnen sicherlich auch der Eine oder andere Bochmannbesitzer, ohne auf die Idee zu kommen dort erst mal nachzusehen (mich selbst eingeschlossen), und nahmen deine Entdeckung auch erst mal so hin. Erst deine Erwähnung des "Karg" ließ mich einen Blick in den Bochmann werfen! Aber vielleicht für alle zum Trost, wie ich inzwischen festgestellt habe, hatte auch Bochmann damals nicht alle doppelt und mehrfach vorhandenen Stempelgeräte entdeckt. Es bleibt also immer noch Spielraum für weitere Forschungen, und das macht es ja gerade so interessant. :-)
Viele Grüße,
Peter
Dann heute mal Schonkost:
Ein Stempel des Paketzustellamtes aus 1955:

Der erste in meiner Sammlung.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#419]
@ filunski [#420]
Hallo,
ja, die Stempelbücher der Fa. Braungardt/Erding waren beim Nürnberger Museum für ... (Früher schlicht "Postabteilung des Verkehrsmuseums Nürnberg") ab 1899 vorhanden und konnten nach telefonischer Voranmeldung eingesehen werden.
Viele Grüße
Uwe Seif
@ filunski [#422]
Eventuell passt ja dieser München-Stempel auch zum Thema.
Viele Grüsse von Klaus K.
@ Klaus K. [#427]
Na, ich denke, auf alle Fälle. Varianten zeigen ist immer gut. Nun also lt. Bochmann der Stempel mit dem Punkt links von BJR.
Sehr schöner Stempel. So etwas gefällt mir.

Dann hierzu mal etwas, was noch nicht literaturbekannt ist: Die Eilbotenstempel aus München ohne Kreis. Eine Handvoll verschiedener Nummern habe ich, zum neuen Jahr konnte ich die "406" binnen einer Woche mit Hilfe eines fleißigen Forenlesers (Vielen Dank) und einem Zufallskauf in der Bucht um die 401 und 403 ergänzen. Alles Stempel mit 6 mm Höhe, alle aus 1980 und 1981. Da außer diesen drei Stück mir nichts weiter in dieser Form und aus dem Zahlenbereich 400 ff. (ohne Kreis) bekannt ist, fängt hier das Sammeln an und die Hoffnung, noch mehrere zu finden:



Der handschriftliche Vermerk auf dem Beleg der 406 zeigt, dass es sich tatsächlich um Stempel aus München handelt.
Gruß
Andreas
@ Klaus K. [#427]
Hallo Klaus,
ja der passt auch, wie Andreas schon schreibt hat dein Stempel links von BJR einen Punkt und ist somit laut Bochmann die öfter vorkommende Type II.
Hier beide Typen, wieder aus dem Braungardtschen Auslieferungsbuch:

Viele Grüße,
Peter
Hallo,
auf einem deutlich überfrankierten Satzbrief per Express von Rostock nach München finden sich auf der Rückseite der Münchener Rollen-Ankunftstempel
MÜNCHEN TA / a / 8
sowie ein Eilbotenstempel (9 im Kreis). Die Vorder- und Rückseiten zeigen Numeratoren?


Der Tagesstempel ROSTOCK 3 / b ist aptiert, die PLGZ wurde entfernt.
Viele Grüße
@ rumburak [#430]
Hallo,
ja, rückseitig die "9", mE aus der ersten Generation der Briefträgerstempel/Eilbotenstempel, zentral über das Telegraphenamt gelaufen.
Vorderseitig ein Numerator aus München, die 4577. Das ist eine reine fortlaufende Zählung.
Die Rückseite "0130/20" kommt nicht aus München, sondern ist ein Durchgangsstempel von irgendwo. München wäre - aus dieser Zeit - ein "8b" oder "3H" gefolgt vom /Datum. Die "20." ist der Tag, die 0130 kann ich örtlich nicht zuordnen. Meist sind es Zugstempel oder von Orten. Auf den Briefen aus der DDR steht da meistens dann der Stempel von Hof, der 8670, wenn die Briefe dort mit dem Zug ankamen.
Es ist daher nur eine Vermutung, dass 0130 irgendetwas rund um Berlin (Eberswalde?) meint, von Rostock kommend über Berlin nach Hof und weiter ... Ich bin kein DDR-Sammler, erst recht habe ich die dortigen PLZ nicht auf dem Schirm.
Schönes Stück, wahrscheinlich von einem Sammler, aber echt gelaufen und gut behandelt. Die 9. ist immer wieder gern gesehen, da ich hier noch suche, ob es zwei Formen gibt. Deine ist die mir bekannte. Die 9. ist wie alle einstelligen Zahlen deutlich kleiner als die zweistelligen und wäre von seiner Größe eher dem Zahlenbereich 150 ff. (2. Generation) zuzuordnen, die in etwa ab 1960 startete. Ich denke aber nicht, dass diese 9. schon ein Ersatz war, sondern die ersten 9 Stempel von der Ziffernhöhe einfach alle etwas kleiner ausfielen. Da fehlt mir noch Vergleichsmaterial aus der Zeit vor 1960 von der 9., also so etwa 1948-1960.
Gruß
Andreas
@ Eilean
Danke für Deine Erklärungen!
Eine PLZ 0130 gab es zu DDR-Zeiten nicht. Es sei denn es ist eine des DDR-PLZ-Systems von 1961, welches keine wirkliche Einführung fand und m.M.n. nur auf R-Zetteln anzutreffen war. Welchem Ort nach diesem System die 0130 zugeteilt war weiß ich nicht. Ansonsten fiele mir noch die Bezirksnummer 13 von Leipzig ein, das liegt ja auch auf dem Weg. Ist aber alles nur Vermutung.
Viele Grüße
@ rumburak [#432]
Danke für das Zeigen des Eilbriefes. Schön, dass ich hierüber die "9" wieder mehr zeitlich zuordnen kann. Dann kann die 0130 auch irgendeine Zugnummer sein, ich habe mich mit diesen Stempelchen noch nicht eingehender befasst, sondern nur Gemeinsamkeiten bemerkt.
Gruß
Andreas


Drunt in der greanen Au steht nicht nur der sprichwörtliche Birnbaum, sche blau juche, sondern ist auch das Postamt München 7 mit diesem schönen Stempel sowie aus der Au der Briefträgerstempel A 14 aus 1907. Auf einem schönen eingeschriebenen Brief aus British-Guayana, also eine eher ungewöhnliche Absenderadresse:

Mit vorderseitigem Numerator und ja, es handelt sich nicht um die hochdeutsche Schreibweise. Und ja, der Birnbaum ist blau, warum auch immer. Der greane Ober ist ja auch der Blaue beim Schafkopf, aber einen Sinn ergibt das nicht.
Gruß
Andreas
Hallo,
ich habe hier ein Briefstück mit dem Stempel:
München / * 2BA *. ø = 26 mm.

Meine Frage: ist es ein Tagesstempel oder leider nur ein Teil eines Werbestempels ?
Danke schon mal für die Antwort.
Horst
@ Hatten [#435]
Hallo Horst,
es handelt sich um einen Tagesstempel. ;-)
Schöne Grüße,
Peter
@ filunski [#436]
Hallo Peter,
danke für die schnelle Antwort. Ich werde ihn dann umgehend für die Stempel-Datenbank vorbereiten.
Schöne Grüße
Horst
@ Eilean [#424]
Wahrscheinlich kennst du den Grund, warum die "193" in blau auf einer einfachen Postkarte abgeschlagen wurde?

besten Gruß
stampmix
@ stampmix [#438]
Ich bin zwar gerade nicht zuhause, aber neben schwarz gibt es auch blau, violett, rot, etc. als Stempelfarbe in der Zeit. Die sind seltener. Eine Vorschrift zur Farbe ist mir aber nicht bekannt. Die Vermutung geht dahin, dass vereinzelt andere Farben als schwarz zur besseren Unterscheidung vom Untergrund verwendet wurden, also bei andersfarbigen, dunklen Briefkuverts. Deine Karte ist wohl einfach die Karte danach gewesen, da sich schwarz auch gut gemacht hätte.
Es wird die 193 also auch traditionell in schwarz geben.
Aus der Nachkriegszeit habe ich einen Stempel in 3 Farben zusammenbekommen, schwarz / rot / blau. Wohl eine Frage der Farbe im Stempelkissen des Briefträgers, was also gerade vorhanden war.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#439]
Aus dem Zeitungspostamt München 4 ein Lieferschreiben nach Frankreich. Solche Zettel habe ich noch gar nicht gesehen, aber sehr schön gestempelt aus München über Frankfurt nach Frankreich.
Heute ein Formular des Fernmeldebauamtes, versandt direkt gleich über München 48.

Hintergrund zum "direkt gleich": Das Postamt München 48 ist/war in der Hopfenstr. 2, somit war das Postamt vor Ort!
Interessanterweise mit Eilbotenstempel aus NÜRNBERG ("12") sowie Ankunftsstempel des dortigen Fernmeldeamtes und ein Registrierstempel, auch wohl aus Nürnberg, der mir gar nichts sagt, außer, dass es vom Fernmeldeamt bis dorthin (6.58) knapp 3 Stunden dauerte. Kann natürlich auch sein, dass das ein Eingangstempel dort ist, womit der Dienstbeginn dort geklärt wäre.

Es ist natürlich NÜRNBERG und nicht AUGSBURG - danke an alle Mitleser.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#433]
Hallo,
ja, "0130" ist die Zugnummer und "20" der Tag.
Gruß
Uwe Seif
Heute kann ich aus einem Eilbrief nach München Allach gleich zwei Münchner Briefträgerstempel, in diesem Fall aus Pasing zeigen:


3J6 ist das Amtskürzel für Pasing.
Der Beleg ist zu groß zum Zeigen, aber der rückseitige Ankunftsstempel ist doch interessant:

Ich dachte, die Aptierung hätte es nur im 2. Halbjahr 1962 gegeben, aber dieser hier hat lange überlebt. Aus meiner Sicht ein Handrollstempel, da er überhaupt nicht in die Waagrechte zu bringen ist.
Obwohl ich gar keine Maschinenstempel sammle.
Gruß
Andreas
Hallo,
hier ein Handrollstempel mit Datum 9.5.2000 ohne UB (leider nur ein Briefausschnitt)
MÜNCHEN 801 / 81667
@ csjc13187 [#444]

Hatte ich diesen schönen Beleg mit Vignette vom Esperanto-Kongress 1951 gezeigt? Nettes Dokument.
Gruß
Andreas
Nun dann aus meiner Sammlung der Briefträgerstempel Münchens ein echtes Highlight:


Wo ist das Higlight? Ein gewöhnlicher Sammlerbrief mit Ersttagsstempel, Masse. Als Masse auch so eingekauft mit etlichen anderen Belegen. Mit 1000 Pfg aber sogar portogerecht.
Das Stempelchen, die 11? Ja! Ganz schwach ist neben dem Stempel München 2 auch der von München 80 / 81675 zu erkennen. Die 11 ist aus dem Münchner Osten und damit aus der dezentralen Zustellung dort. Diese Stempel hatte ich bislang nur bis 1992 und bekannt waren sie bis 1994. Stücke aus den 90ern sind schon selten, aber aus 1996, dem letzten Jahr, hatte ich bislang keinen gesehen, aber immer vermutet.
Hier nun der Beleg dafür. Zustellversuch 15. Mai, 7.35. Damit ist München 8 / 80 die einzige dezentrale Zustellung, die es in der Nachkriegszeit in München außer der bei München TA / München 2 bis zum Ende 1996 gab.
Gruß
Andreas


Heute eine Postkarte von Bamberg nach München, abgeschickt an Sylvester, 12 Uhr mittags, Ankunft in München am gleichen Tag, 23 Uhr und vom Zustellpostamt München 5 am 1.1.1897 um vier Uhr morgens gestempelt. Beachtlicher Einsatz.
Ein bisschen Sylvestermüdigkeit bestand wohl, da die Jahreszahl falsch herum als Kopfsteher eingesetzt ist. Wie schnell er das wohl gemerkt hat?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#448]
Das sind Abschläge, die ich absolut klasse finde! Danke für's Zeigen,
mit Grüßen Max
@ Eilean [#448]
Hallo Andreas,
Wie schnell er das wohl gemerkt hat?
... hing vom Restalkohol ab ... :-)
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo,
hier ein Maschinen-Werbestempel von München 2 aus 1938 zu einem Ringkampfturnier (Großer Bayern-Preis).
Ulrich
Hier ein paar Stempel aus meiner letzten shopping-tour.

Gruss Oliver
@ Soliver [#452]
Die Stempel zeigen schön die Aptierung des MÜNCHEN 9 / k ab dem 18. Juni 1945. Sehr schöne Abschläge, der Bestand des Amtsgerichts wurde vor kurzem auch mal in irgendeiner Auktion angeboten.
Beste Grüße
Andreas
@ Eilean [#453]
und zur Philatelieszene von gestern dieses Stück:


Der Brief ist an den "Markenfreund beim 30. Philatelistentag in München Hackerbräukeller" adressiert und hat dort einen Stempel "Hackerbräu" vom 5. Juli 24 Uhr bekommen?
Der Stempel aus dem Hacker ist doch sicher kein echter Poststempel, sondern von dort, aber gut sieht er aus!
Gruß
Andreas
@ Eilean [#454]
Ggf. kann man ja einige der Personen in dem Brief erkennen, alte Münchner Sammlergrößen?

"Lieber Markenfreund,
nach reiflicher Überlegung haben wir beschlossen, alle Markenfreunde zu einem ....unvergesslichen Abend einzuladen.
Ich kann diese Schrift eigentlich kaum Lesen, schaffen wir, es diesen Brief zu lesen?
Wegen der "Philatelie und Liebe" bin ich auf den Text gestoßen. Sind hier einige nach der Philatelieausstellung im Hackerbräu versumpft?
Gruß
Andreas
Hallo,
was bedeuten diese Stempel auf diesen Ortsbriefen von München.
4703 (01) Zeilenstempel in rot
4703 (02) Zeilenstempel in schwarz - sind das 2 Stempel ?

4699 (03) Kreisstempel in violett mit der Zahl 50
4699 05) Paginierstempel ? in schwarz - 679

Vielen Dank für die Hilfe
1 Pf
@ 1 Pf [#456]
Hallo 1Pf,
der untere ist einfach:
Ein Numerator in schwarz, auf Eilbriefen vorderseitig angebracht, 3- oder 4-stellig, einfach der normalen fortlaufenden Nummerierung gedacht.
Rückseitig ein Handstempel des Münchner Telegraphenamtes, das für die Zustellung der Eilbriefe zuständig war (zentrale Zustellung). Die 50 ist der Eilbotenstempel des Briefträgers, der den Brief dort hinbrachte und mit seinem Stempel den Bestellvorgang bzw. Zugang dokumentierte.
https://www.phila.berlin/m%C3%BCnchner-brieftr%C3%A4gerstempel/zentrale-zustellung-ta/1-149/
Die "50" ist aus der 1. Generation und passt mit 1958 wunderbar in die Zeit. Sehr schönes Stück, auch wenn ich die 50 schon habe, wäre es auch ein schöner Brief in meiner Sammlung.
Zu dem ersten Brief:
Fast das gleiche, auf Eilbotenbriefen stempelte das zuerst das Münchner Telegraphenamt (MchnTA) mit einer Stechuhr die Bearbeitung, oben mit Datum und Uhrzeit. RZa weiß ich gar nicht genau, was es bedeutet, aber es gibt sie glaube ich bis Rzc, also so eine Art UB, gefolgt von einem Numerator. Es ist ein Stempel.
Der in rot ist dann vom Münchner Bahnpostamtamt 8 Minuten später.
Es sind mE keine Belege für die Münchner Rohrpost, aber bei Rohrpost weiß ich ohnehin weder Zeit noch Vorkommen. VOn München 2 zum Bahnpostamt kommt man wohl auch mit dem Fahrrad so in dieser Zeit hin, denke ich. Aber hier müsste ein Münchner Rohrpost-Fan Licht ins Dunkel bringen.
Jedenfalls schöne Bearbeiterstempel, die die Vorderseite des Beleges stark in den Hintergrund drängen. Immer nett anzusehen.
Der erste Brief ist im Übrigen kein Ortsbrief in die (Münchner) Au, sondern ging mit der Bahnpost wohl in den Zug Richtung Rosenheim, dort liegt Aibling und wohl auch Au bei Aibling.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#457]
Hallo,
beim Stechuhrenstempel würde mich auch das Kürzel "RZa" interessieren. "a" deute ich als Unterscheidungsbuchstabe, aber "RZ"? Könnte vielleicht "Rohrpostzentrale" heißen? Wer weiß mehr?
Gruß
Uwe Seif
Hallo zusammen,
zur Frage kann ich leider nichts beitragen, dafür aber eine Postkarte von 1959, zu sehen das Karlsplatzrondell an "Betriebstagen":

Das Besondere an dieser Karte: XL-Format (210 x 146 mm) und somit war da mit den gewöhnlichen 10 Pf. Porto im Fernverkehr nicht viel zu machen. Frankieren musste man solche Oschis wie einen gewöhnlichen Brief. Auch für die gewöhnliche Entwertung mit Maschinenstempel war das Ding nicht geeignet und erhielt die Entwertung per Handroller München BPA 1 bd:


Sieht man auch nicht oft,
mit Grüßen Max
@ Uwe Seif [#458]
Also habe ich mal in den schlauen Rundbriefen der ARGE Münchener Postgeschichte nachgesehen, Heft 13, S. 57:
"Telegraphen-Amt Rohrpost-Zentral-Station"
Also hat man ggf. doch die Rohrpostanlage von Mü TA bis Mü BPA genutzt. 8 Minuten Unterschied.
Nun ja, stellt sich die Frage, ob das für einen Rohrpostsammler Rohrpost ist. Für mich ist ein Eilbotenbrief, aber mit schönen Stempeln.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#460]
Hallo,
erst einmal allen Helfern "Vielen Dank"
Ist mit der - Rohrpost - das
RZa - hinter dem Mchn TA gemeint ?

DANKE
1 Pf
@ 1 Pf [#461]
Genau.
TA = Telegraphenamt
Rz = Rohrpost-Zentral
a = Unterscheidungsbuchstaben
Die Frage die sich mir stellt, ist aber, ob es nun ein Eilbotenbrief mit Stechuhrstempeln zu einigen EUR ist oder ein solcher Rohrpostbeleg, bei dem die Preise utopisch sind. Ich glaube ersteres, aber ich bin zu wenig in der Rohrpost "drin", wann wo wie.
Gruß
Andreas
@ 1 Pf [#461]
@ Eilean [#462]
Die Frage die sich mir stellt, ist aber, ob es nun ein Eilbotenbrief mit Stechuhrstempeln zu einigen EUR ist oder ein solcher Rohrpostbeleg, bei dem die Preise utopisch sind. Ich glaube ersteres, aber ich bin zu wenig in der Rohrpost "drin", wann wo wie.
Da ist doch ein zweiter Minutenstempel, der allerdings kontrastarm sehr schwer zu lesen ist. Könntest du den mal besser zeigen?
besten Gruß
stampmix
@ stampmix [#463]
Hallo,
der Stempel zeigt
Mchn BPA 1 (1 liegend) 16. XI 57 11 36
Danke allen Helfern.
Frohe Ostern
1 Pf
Liebe München-Stempel Freunde,
mal "außer Konkurrenz", ein kleines (leichtes?) München-Stempel-Rätsel.
Aus welchem Ort/Ortsteil/Vorort stammt dieser Tagesstempel?

Bis bald,
Peter
@ filunski [#465]
Moin Peter,
Karlsfeld als Vorort von München. Lass das mal nicht in Dachau hören und erst recht die Karlsfelder!
Gruß
Andreas
@ filunski [#465]
@ Eilean [#466]
Guten Morgen Peter und Andreas,
Karlsfeld war auch mein erster Gedanke, aber es gehört je heute zu Dachau. Mich irritiert aber der Eintrag bei wikipedia, wo steht, daß Karlsfeld 1979 ein kleines Gebiet mit etwa 150 Einwohnern an Dachau abgab.
Der Stempel ist ja von 1972, also noch vor der großen Gebietsreform von 1974, gehörte damals Karlsfeld noch zu München? Ich weiß es nicht, ich lasse mich überraschen.
Viele Grüße
Olaf
@ Eilean [#466]
Servus Andreas,
stimmt natürlich! ;-)
Verblüffend daran die PLZ, nämlich die 8 aus München. Karlsfeld war (seit 1939) und ist eine eigenständige Gemeinde und nicht nach München eingemeindet wurde aber postalisch von München aus versorgt. Das änderte sich erst später, so ca. ab Mitte der 1970er Jahre, dann bekam es eine eigene PLZ, die 8047.

Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#468]
Hmmmm, die 8 verwundert ja tatsächlich. Ich muss dann wohl Karlsfeld in meine Stempel-Sammlung "München" mit einfügen, wie einen Stadtteil.
Und ja, Karlsfeld gehörte noch nie zur Stadt München, sondern war immer eigenständige Gemeinde.
Oder mal anders gesehen: Alle Münchner Stadtteile tragen nach 1945 immer "München-" vorneweg, als München-Allach, München-Aubing, München-Obermenzing, um geografisch im Nord-Westen von München zu bleiben. Karlsfeld nicht, weil es ja auch kein Münchner Stadtteil ist.
Ich war sofort bei Karlsfeld, aber weil es nur Karlsfeld sein konnte. Die "8" hatte mich gar nicht irritiert.
Sehr schön, man lernt hier nie aus. Ich habe vor kurzem auch "München-Waldperlach" ergattert, dass es diesen Stadtteilnamen auch gibt, war mich nicht bekannt. Bin ja auch eher der "Pasinger" Typ.
Gruß
Andreas


(13b) MÜNCHEN-WALDPERLACH / a vom 18. Mai 1954.
Dann zeige ich das Stück auch. Im Karg ist dieses Postamt nicht aufgeführt. Ggf. weiß jemand, welche PA-Nummer dieser Stadteil bekam und wann.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#470]
Hallo Andreas,
super Stempel!
Aus München-Waldperlach wurde 1967 München 832. Das Postamt wurde dann zum Jahresende 1993 aufgelöst.
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#471]
Dann ist es doch das, das bei Karg als "67" alt, "832" neu gelistet ist in der Rübezahlstr. 66. Allerdings wird dort 1968 als Umbenennung angegeben. Aber Karg ist auch nicht stets völlig richtig.
Besten Dank jedenfalls, habe es mir notiert.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#472]
"Aber Karg ist auch nicht stets völlig richtig."
Hallo Andreas,
da hast du auch Recht, oder um es mal als Zitat weiterzugeben, vieles von dem was bei Karg richtig ist, hat er von Bochmann "übernommen". ;-)
Viele Grüße,
Peter


Dann zeige ich doch mal etwas aus der Überlandpost München-Berchtesgaden. Die Stempel
MÜNCHEN-BERCHTESGADEN / BAHNPOST / ZUG 7889 / ab
sowie ein Stempel Bahnpostamt München / BAHNPOST / Üp

fehlen mir noch aus der Überlandpost und was ich gerne mal zeigen würde, wären echt gelaufene Briefe mit den Eilbotenstempeln
0800/27 und 8001/..
Gruß
Andreas

Und auch solche Briefe kriegt man für 1 EUR bei ebay:
Eilbrief nach München mit Briefrägerstempel 115, dazu etliche der unter [#456] gezeigten Stempel vom "Mchn TA Rza" und vom Münchener Bahnpostamt Mchn BPA1, dazu jeweils Stempelvermerke. Das gut Stück ging 2x durch die Eilbotenbehandlung, weil adresskorrigiert nach Lochham, d.h. ans PA Pasing.
Der Stempel aus Weidenberg ist sicherlich noch ein alter Stempel und aus 1958 wohl nicht mehr so lange im Gebrauch gewesen.
Beste Grüße Andreas
Hallo Andreas,
nur zur Kenntnis: Den Rollstempel gebe ich dieser Tage in philastempel ein. Ich nehme an, daß Du die 2 Stempel bereits in der Sammlung hast.
Gruß aus München für ein schönes Wochenende von
Heinrich(3)
@ Heinrich3 [#476]
Hallo Heinrich,
den Rollenstempel habe ich natürlich nicht, da ich diese gar nicht sammle. Aber ich nehme an, Du meinst die Eilbotenstempel:
Die 110 habe ich noch nicht, sondern 109 und 111. Aber die Zahl ist notiert!
Gruß
Andreas

@ Eilean [#477]
Zum Abend hin ein weiteres Stück München, die Portokontrollstempel. Auch wenn es nicht so mein Sammelgebiet ist, ist hier doch ein sehr schönes Stück mit zwei Stempeln: P.1. und P.2., letzter in violett. Nachgebühr 10 Pfg., keine Briefmarke, nur gestempelt in Wien. Wieso es zwei Bearbeiter gab? Keine Erklärung, wahrscheinlich Zufall.
Dazu ein Briefträgerstempel aus Haidhausen, H./45. Dir Franziskanerstraße geht ja direkt vom Rosenheimer Platz ab. Passt also auch.
Gruß
Andreas

Diesen Ersttagsbrief mit rückseitigem Briefträgerstempel wirft bei mir eine Frage auf, nämlich was das "a" vor dem Numerator für eine Bedeutung hat? Es ist meines Wissens der erste Brief mit einem Buchstaben vor dem Numerator, den ich habe. Was hatte dieser für eine Funktion?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#479]
Wird wohl ein Unterscheidungsbuchstabe sein.
Gruß
Uwe Seif
@ Eilean [#474]
Mit dem Stempel Bahnpostamt München kann ich weiterhelfen. Zug 7889 verwendet in der Üpu München-Kempten.

Gruß
Dirk
@ Eilean [#477]
Hallo Andreas,
ist zur Kenntnis genommen, daß Du nur die kleinen runden listenmäßig sammelst. Deshalb hier noch 3 Stempelchen mit den Nummern 55 (nicht ganz sicher!), 65 und 115. Scans oder Belege willst Du also nicht?
Gruß
Heinrich
@ Heinrich3 [#482]
Hallo Heinrich,
immer gerne zeigen, Bilder sind doch immer interessant.
Ich sammle nicht nur nach Liste, sondern natürlich die Belege dazu und hoffe, da noch mehr Systematik in die Briefträgerstempel zu bekommen. Einige Hundert Stück sollte ich derzeit schon haben, vermute ich.
Deine Stempel sind (bis zur 150) zunächst mal die Anfangszeit, bei denen es zwar kleinere Unterschiede gibt, aber im großen und ganzen noch einheitlich. Wenn ich genug Vergleichsmaterial habe, kann man ggf. die Unterschiede systematisieren. Vor allen Dingen, wann ist ein Stempel ersetzt worden und sieht nun anders aus?
https://www.phila.berlin/m%C3%BCnchner-brieftr%C3%A4gerstempel/zentrale-zustellung-ta/1-149/
also immer her mit Eilbotenbelegen nach München.
Gruß
Andreas
Hallo zusammen, vor allem Andreas ;-)
Hier MÜNCHEN-SOLLN noch ohne die Gebietsleitzahl:

Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#484]
Moin Peter,
Stadtteilnamen sind doch einfach schöner als schnöde PA-Nummern. Ich habe gelesen, dass es sogar einen Stadtteil Michaeliburg gab, ob es hiervon auch Stempel gibt: don´t know.
Aber eine Ebay-Auktion ist in den letzten Tagen ausgelaufen mit einer Seltenheit:

Eine Aufgabebescheinigung für ein Telegramm aus München 13, UB c. Die Marke selbst keine Seltenheit, der Stempel auch nicht, aber die Verwendungsform hier.
Der Käufer gewiss ein Portostufensammler, Formularsammler, Kenner. 112 EUR hat dieses Stück gekostet und ich halte es für nicht zu viel, von allem, was ich bislang gehört habe.
Gruß
Andreas
Hallo zusammen,
auch mal wieder eine "Kleinigkeit" die nicht sofort auffällt.
Ein Eilbrief von München nach Ingolstadt aus dem Jahre 1916.

In München abgestempelt mit einem Stempel vom PA München 2 BP (Briefpost):

Ein für diese Zeit typischer Braungardt Stempel. Typisch? Doch nicht so ganz, bei genauem Hinsehen sieht man, dass der UB links nicht wie sonst üblich ein Klein- sondern ein Großbuchstabe ist, "
E". Laut Helbig gab es solche Stempel dort mit den UB von A bis P. Auch die sonst bei diesen Stempeln übliche Unterscheidungs-/Kontrollziffer ganz unten ist hier keine Ziffer sondern es wird der UB "E" wiederholt, hier nur sehr schwer zu erkennen. ;-)
Beste Grüße,
Peter
@ DERMZ [#487]
Schöne Stempel, allerdings nicht mein Sammelgebiet, so dass ich auch zu MÜNCHEN 13. nichts sagen kann. Es sieht aber eher so aus, als habe die Stempelfarbe es ohnehin nicht im ganzen unteren Bereich geschafft. Einen UB würde ich da schon vermuten.
Gruß
Andreas
@ DERMZ [#487]
Hallo Olaf,
Dein Stempel von MÜNCHEN 13 ist einfach etwas undeutlich abgeschlagen. Da sollte links von dem N (Nachts) die Tageszeit stehen und davon links der UB a. Unten dann noch die Kontrollziffer 1. Laut Helbig gab es dort diesen Stempeltyp nur einmal mit dem UB a.
Viele Grüße,
Peter
@ Eilean [#490]
Wofür ist eigentlich die Kontrollziffer?
Hallo Andreas,
schau mal hier rein, da müsste alles drin stehen:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=90436
Glückwunsch zu dem Postsparbuch! Die können tolle Stempelquellen sein. ;-)
Liebe Grüße,
Peter
Liebe München-Stempel Fans,
mal wieder ein nicht ganz so häufiger Maschinenstempel aus den "50ern":

Sehr schön anzusehen auch die Bildseite der Postkarte die dieser Stempel ziert:

Die Ludwigsbrücke über die Isar und dahinter das Deutsche Museum. Wie ruhig und beschaulich ging es doch damals noch in München zu!
Mal zur Auflockerung des Themas. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Hallo zusammen und Danke an Peter für die Infos zu den Kreisstempeln mit den Kontrollnummern!
Heute ging bei Ebay ein Brief an Herrn Berchtold weg für EUR 103,00, leider nicht an mich, aber die kopfstehenden Überdrucke haben das verhindert:

Hinten mit München 2 / ab und München 2 / y (mit spiegelverkehrtem y), sowie München TA und vor allem den zweitältesten Briefträgerstempel Münchens, den ich bislang kenne. Aus der Zeit nach dem Krieg versteht sich. Aus 1948 ist schon sehr sehr selten; ich habe noch einen einzigen drei Monate früher. Sehr schön mit dem Sternchen unter der Zahl, um die Zahl besser lesen zu können. Die 86 / *
Der Erwerber liest sicherlich hier mit und weiß hoffentlich auch die Rückseite dieses Briefes zu schätzen.
Gruß
Andreas
Mein Stempel vom 8.10.1968 aus München dürfte wohl nichts Besonderes sein, aber mir gefällt der Umschlag gut, also zeige ich hier beides.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#494]
Ich finde solche gebührenfreien Belege schön anzusehen, sind wesentlich seltener als Normalpost und der Stempel ist umso schöner zu lesen. Werde den UB bei mir vermerken. München 13 / l / 8, das L ist immer schwierig zu lesen gegenüber dem i.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#495]
Jetzt wollte ich hier auf den sehr interessanten Artikel von
Horalek, Ulrich, Die entnazifierten "Nachträglich entwertet"-Stempel von München, Rundbrief Nr. 82/2017 der Arge DEUNOT, S. 62 ff.
verweisen und einen schönen solchen Stempel zeigen, stelle aber fest, dass ich in meiner Sammlung noch gar keinen von diesen habe, zumindest habe ich ihn noch nicht erfasst, was wahrscheinlicher ist.
Also kann ich nur etwas anderes zeigen:

Ein Stempel aus München 25 / c vom 16. Juli 1945. Auf einem Blankobeleg, aber sehr schön gestempelt. Wie man sieht, mit einer 8 Pfg. Marke. Der 16. Juli 1945 ist der Tag der Wiedereinführung frankierter Postkarten und Briefe im Ortsverkehr mit 5 und 8 Pfg.
Die 8 Pfg-Marke mit einem München-Stempel vom 16. Juli 1945 ist insoweit also ein Zeitdokument, als Ersttag möchte ich es nicht wirklich bezeichnen, da weder der Stempel noch die Marke ihren Ersttag haben, sondern nur im Zusammenspiel.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#493]
Sehr schön mit dem Sternchen unter der Zahl, um die Zahl besser lesen zu können. Die 86 / *
Hallo Andreas,
noch weitergehend, erst das Sternchen entscheidet über "86" und "98".
Mit so frühen Briefträgerstempeln kann ich nicht diesen, hier einer auf einem Eilbrief von Frankfurt nach München am 25.8.1963.

@ Eilean [#496]
Die entnazifierten "Nachträglich entwertet"-Stempel von München
Schon eine Weile her: [#417]
besten Gruß
stampmix
Hier ein Zweikreisstegstempel von (13b) MÜNCHEN 19 - UB z - mit integriertem Freivermerk "BEZAHLT" unten vom 11.06.1946, auf einer Ganzsache P903 I/01 mit Plattenfehler VII. Es ist eine Teilbarfrankatur nach der Portoerhöhung am 01.03.1946 für Fernpostkarten von 6 auf 12 Pf.
Auf den Stempel passt der Ausspruch: "Zwei Fliegen mit einer Klappe".
Viele Grüße
Ulrich
@ stampmix [#497]
Ja, ich wusste, dass ich den Beleg im Rundbrief schon mal gesehen habe, der Verweis ist perfekt.
MÜNCHEN BPA1 / i / Nachträglich entwertet ist ja so häufig dann doch nicht, sehr schöner Beleg.
@ GSFreak [#498]
Sehr schönes Stück, genau mein Sammelgebiet. Habe mir den Stempel notiert.
Dieser Stempel hier ist wohl eher kein Poststempel, sondern ein Behördenstempel des Zolls, aber nett anzusehen allemal:

Gruß
Andreas
Ja servus, gibts denn daas? Seid ihr net im Biergarte oder in de Isaaar? Des isch ja ä Hitz, ohglaublich! (Auslegung eines Schwaben, also bitte nicht zu streng nehmen!)
und natürlich braucht der au no ä Hilf von de Nachbarn! Hier isch ä Abschlägle K1
MUENCHEN I. ohne ä Jahreszahl. Isch des normal bei dem Stempel oder wurd' die oifach vergesse? Ih moin, dass sowas 1897 scho zum Standart ghörte, oder tick ih da net richtig? Würd' mi freue über ä Hilfestellung, I kenn mi leider Gottes nur in Stugert aus:

ä Grüßle vom Mäxle
@ Max78 [#500]
Servus Mäxle,
die Bayern waren zwar nie ganz so pfiffig wie die weiter westlich siedelnden alemannischen Volksstämme, aber auch 1897 hatte sich die Jahreszählung schon länger bei der Königlich Bayerischen Post durchgesetzt. ;-)
Dieser Stempel mit der Schreibweise München mit "UE" war schon ca. seit 1884 normalerweise mit Jahreszahl (die beiden Endziffern) im Gebrauch, es sollte hier also 97 ganz unten stehen. Ich kann da jetzt nur Mutmassungen anstellen, schlecht abgeschlagen? Wohl kaum, der Abschlag ist "astrein", sauber, da fehlt nichts. Bei diesen Stempeln mussten die einzelnen Komponenten, wie die Jahresziffern einzeln gesteckt werden. Eventuell hatte man das in diesem Fall versäumt oder war der Meinung für diese "preissische Antwortkartn" reichts auch so. ;-)
Späte "Grias ins Ländle",
Peter
Dieser seltenere Stempel vom Münchener Postscheckamt mit UB c / Z. In lila auch nicht so häufige Stempelfarbe. Es darf auch hier gerätselt werden, was Z bedeutet. Ich weiß es nämlich nicht.

Gruß
Andreas
@ Eilean [#502]
NICHT "Postscheckamt" sondern POST SPARKASSEN AMT !
Vermutlich vom Untergrund her ein Stempelabschlag in einem Postsparbuch!
@ hopfen [#503]
Ja klar, Post-Sparkassen-Amt, was malte ich so nachts so vor mir? Gut, dass ihr mitlest. Ja, aus einem schönen Post-Sparbuch. Leider der einzige seiner Art dort.
Dann zur Korrektur eines vom P
SCHA und nicht PSA, nun aber richtig:

Gruß
Andreas
@ Eilean [#502]
"Es darf auch hier gerätselt werden, was Z bedeutet."
Hallo Andreas,
diesem Rätsel versuchte ich auch schon auf die Spur zu kommen. Leider konnte ich dazu noch nichts Genaues finden (auch die FORGE München wusste es bislang nicht zu lösen). Der Großbuchstabe unten könnte für verschiedene Abteilungen des Postsparkassenamtes stehen, Z eventuell für "Zustellung" (fraglich, da ja hier eindeutig in einem Postsparbuch verwendet). Es gab davon verschiedene Stempel.
Hier eine kleine Auswahl einiger dieser Stempel (aus dem Ablieferungsbuch des Stempelherstellers Braungardt):

Viele Grüße,
Peter
@ Eilean [#505]
Oh, wohl auch ein nicht alltäglicher Stempel, weil OHNE Uhrzeit = Datum nicht symetrisch! Eine Spätverwendung, denn es gab bereits "moderne" Stempel mit PLZ "8", UB "h" am 15.-2.72--8 und: An diesem Tage waren auch folgende kleinen Bearbeitungsstempel im Einsatz mit den UB "me", "mh" und "ml".
@ Eilean [#496]
Hallo Andreas,
einige Stempel in der Art, wie du ihn gezeigt hast, habe ich auch in meiner Datenbank.

MÜNCHEN / 23 / m / 14.7.45.

MÜNCHEN / 2 / ac / 27.9.46.

MÜNCHEN / 2 / ba / 21.6.48.
Hinter allen Jahreszahlen gibt es einen Punkt.
Viele Grüße
Ingo
@ hopfen [#506]
Hallo Horst (oder I....? ;-)),
meintest du vielleicht diese hier:

Späte Grüße ;-)
Peter
Hallo Zusammen!
Nach längerer Abwesenheit bei diesem Thema mal wieder ein modernerer Münchenstempel von mir auf einem Beleg mit einer wie ich finde sehr gemischten aber gut ergänzten Frankatur zu einem Euro. Und sogar die Stempel kann man als sehr ordentlich bezeichnen!
MÜNCHEN 801 / e / 81667 vom 16.07.2004


Einen schönen Abend noch!
Gruß
Carsten
@ Eilean [#496]
Auch so lassen sich die 60 Pf. für den Luftpostbrief nach den USA frankieren. Den aptierten Stempel MÜNCHEN 19 p konnte ich in den Datenbanken nicht finden:

mit bestem Gruß
stampmix
@ hopfen [#506]
Hallo,
bei Tagesstempeln, welche ausschließlich im Zahlungsverkehr verwendet wurden, konnte auf die Angabe der Uhrzeit verzichtet werden.
Viele Grüße
Uwe Seif

@ stampmix [#510]
Hallo Stampmix,
die Stempel des PA Mü 19 sind na nun nicht gerade wenige, aber auf lange Sicht werde ich schon die ein oder andere Serie von Mü 19 einstellen. Die aptierten Stempel gefallen mir aber vor allem, erst recht, wenn bei Bochmann bei UB w Schluss sein soll:

Gruß
Andreas
@ Cantus [#28]
Neben dem Handwerbestempel zum Oktoberfest 1958 gab es auch einen Maschinenstempel: (13b) MÜNCHEN BPA vom 28.09.1958 (UB ab):

Gruß
Ulrich
@ Eilean [#512]
wenn bei Bochmann bei UB w Schluss sein soll
Hallo Andreas,
ja, Bochmann hat manchmal auch nicht alles mitbekommen, aber trotzdem erstaunt es mich immer wieder wie fast vollständig und lückenlos seine Angaben sind.
In Ergänzung zu deinem aptierten
MÜNCHEN / 19 / x, hier derselbige vor der Aptierung und auch noch der
y aus dem Auslieferungsbuch der Fa. Braungardt:

Viele Grüße,
Peter
@ Eilean [#512]
Auf der Suche nach dem München 19 z ist mir folgender in die Finger gekommen, den ich nirgends finden konnte.
MÜNCHEN / 8 / d
besten Gruß
stampmix
@ Eilean [#516]


Bei diesem Beleg sehe ich einen wunderschönen Briefträgerstempel "1", bei dem ich auf Schwabing tippe. Allerdings kann ich die Straße nicht entziffern, um den Stadtteil zu bestimmen.
Ist jemand dieser Schreibschrift mächtig?
Gruß
Andeas
Leopoldstraße N 87/I v. (?)
Schöne Karte, die Du da zeigst,
mit Grüßen Max
@ Max78 [#518]
Ähem, ja Danke, Leopoldstr., peinlich.
Aber Schwabing, Yes!
Gruß
Andreas
@ Cantus [#658]
Hier der Maschinenstempel (13b) MÜNCHEN BPA 1, Wellenlinien rechts, mit dem UB af (03.04.1954)

Gruß Ulrich
@ stampmix [#515]
Mal ein alter aptierter:

Dazu ein neuer, bei dem ich mir die "4" für die Niederlassung München-Mitte und Flughafen nicht erklären kann. Es gibt also so eine Art Zweigstellenstempel?
MÜNCHEN 4 FLUGHAFEN / fb / 85328

Gruß
Andreas
@ Eilean [#521]
Hallo Andreas,
der Stempel stammt vermutlich von der früheren Luftpostleitstelle, welche wohl organisatorisch dem "Postamt(V) 4" zugeordnet war.
Viele Grüße
Uwe Seif
@ Uwe Seif [#522]
Hallo Uwe,
vielen Dank für die Erklärung. Woher kommt das "V" vor der 4? In dem Stempel sind es m.E. eher Verschmierungen.
Heute mal ein Stück aus dem Riemer, aus einer aufgelösten Sammlung:


Entgegen der Anpreisung mE kein Riemer A-20, sondern mE ein Durchlauf-Maschinenstempel A-16, dort als "Liebhaberpreis" geführt.
Es ist ein Überroller eines Briefes vom 21. April 45, der es aus München in ein Kriegsgefangenenlager in den USA gesandt werden sollte. Dort wohl im Februar 1946 eingetroffen. Sehr rührender Briefinhalt der letzten Tage über Bombenangriffe, ein sehr schönes Stück mit Inhalt. Handschriftlich 26. Februar 1946 und nochmal 17. März 1946, der andere Zensurstempel in Lila eher unbekannt.
So etwas hatte ich bislang auch noch nicht gesehen. Da kann man doch auch mal weg von den Handstempeln ein solches Stück hier zeigen.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#523]
Hallo Andreas,
Postamt (V) = Postamt mit Verwaltungsdienst ("(V)" steht natürlich nicht in der Inschrift); den PÄ(V) waren mehrere Amtsstellen zugeordnet, sie waren u.a. zuständig für Personalplanung, Nachforschungsanträge, Verteilung von Postwertzeichen etc.
Etwas Kopfzerbrechen macht mir übrigens die PLZ im Stempel (kann ich nirgends finden); die PLZ "85xxx" ist ja eigentlich Freising zugeordnet. Weißt Du hierüber etwas oder jemand anders? Welche PLZ hatte das Postamt im Flughafen?
Viele Grüße
Uwe Seif

@ Uwe Seif [#524]
Hier habe ich einen neueren mit der "85356" vom Münchener Flughafen. Der Flughafen liegt natürlich bei Freising und soweit ich weiß, hat er doch etliche PLZ erhalten, ich weiß allerdings nicht, wofür genau.
Diese "München"-Stempel liegen alle im Landkreis Freising und/oder Erding. So ist das, wenn der Flughafen 40 min. außerhalb ins Erdinger Moos gesetzt wurde. Ab dem 16. Mai 1992 also nicht mehr Riem, sondern Freising.
Gruß
Andreas
Servus mitanand,
in einem anderen Forum hatte ich bereits ein wenig Infos zu den Poststempeln München in blauer Farbe lesen dürfen, dank Ralph (Bayernklassisch). Sie sollen gar nicht so selten sein. Da in diesem Thema noch nichts zu den Stempeln in blauer Farbe geschrieben wurde, hier eine kurze Vorstellung einer P 1 gestempelt am 23 Juni (in blau-violetter Stempelfarbe). Es geht mir hauptsächlich um die Ermittlung des Jahres, da durch Abschlag und Geschriebenes nicht zu ermitteln. Nach Vergleichen im Netz und dem Erscheinungsjahr der P 1 würde ich zu 1873 tendieren. Vielleicht kann ein Mitglied noch mehr zur genauen Verwendungsdauer/-zeit sagen:


Den identischen Stempel kann man zur Zeit bei ebay als Ankunftstempel auf Ganzsache PK 27.5.1873 finden (unter Suchbegriff München 1873).
mit Grüßen Max
@ Max78 [#526]
Hallo Max,
1872 könnte theoretisch auch hinkommen in München, aber 1873 ist schon, wie du richtig schreibst, das allerwahrscheinlichste Datum.
1874 dürfte in München (und anderswo) in der Masse Schluss sein mit blauen oder blauvioletten Stempeln, aber Ausnahmen gab es natürlich immer.
Liebe Grüsse,
Ralph
Münchner Christkindl-Markt 1995
Hier ein Stempel, der in seiner aptierten Form (allerdings da von MÜNCHEN 19) bereits in [#92] gezeigt wurde:
Maschinenstempel MÜNCHEN 13 (UB a) vom 30.06.1944; "Auf Briefsendungen nach München Nummer des Zustellpostamtes angeben!"

Gruß Ulrich
Hallo,
auf dem nachfolgend gezeigten R-Brief von Pirna nach München sind rückseitig zwei Ankunftsstempel des Postamtes München 2 abgeschlagen.

Dabei handelt es sich um aptierte (entnazifizierte) Stempel. Der eine trägt den UB t, der andere offenbar den UB y. Jedoch ist das y spiegelverkehrt. Oder habe ich Tomaten auf den Augen und es ist ein anderer Buchstabe? Ist dieser Stempel bekannt?

Viele Grüße
Christoph
@ Christoph 1 [#530]
Hallo Christoph,
in der Tat ist das ein spiegelverkehrtes "y". Der UB y kommt nur spiegelverkehrt vor. Google einmal "münchner handstempel".
Gruß Ulrich
@ Christoph 1 [#530]
@ GSFreak [#531]
Hallo,
der Stempel mit dem spiegelverkehrten "y" wurde schon `mal gezeigt. Nur weiß ich nicht mehr von wem und in welchem Thema.
Gruß
Uwe Seif
@ GSFreak [#531]
Hallo Ulrich,
danke für den Tipp, das hat geholfen: Auf der sehr gut gemachten Website von Andreas (Eilean) habe ich den Stempel gefunden [1]. Dort findet sich auch der Hinweis, dass der UB y nur spiegelverkehrt vorkommt.
Viele Grüße
Christoph
[1]
https://www.phila.berlin/m%C3%BCnchner-handstempel/post%C3%A4mter/2/
@ Christoph 1 [#533]
Hallo zusammen,
ich hatte den spiegelverkehrten y-Stempel auch erst vor kurzem erkannt; ich weiß, dass ich ihn unter dem Beitrag [#493] nochmal gezeigt habe, einem Brief an Herrn Bechtold. Vorher ggf. bei den ungewöhnlichen Stempeln oder Stempel mit Fehlern, weiß ich auch nicht mehr.
Ich habe selbst nur spiegelverkehrte y-Stempel des Postamts München 2. Wenn jemand ein richtig gedrehtes Exemplar haben sollte,....
Hier nun ein gewöhnlicher Stempel aus München 32, mit 2UBs muss das Postaufkommen schon hoch sein:

Nun auch wieder mehr von mir, die letzte Zeit ging die Arbeit vor.
Gruß
Andreas
Hier ein entnazifizierter Stempel MÜNCHEN 25 mit UB g vom 06.11.1945 auf einer geschwärzten Hitlerganzsache P 314IIa mit Barfreimachung.
Diese Schwärzung und auch der Gebühr bezahlt-Stempel sind allerdings nicht München zuzuordnen. Vielmehr dürfte es sich um die "Fremdverwendung" einer Notganzsache (P A20) aus Wesermünde in der Britischen Zone handeln.
Im Kartentext findet sich der Satz: "Hast Du mein letztes Lebenszeichen aus Holland mitbekommen?" Bspw. Nordholland und Wesermünde liegen ja räumlich nicht so weit auseinander. Ich vermute, dass der Schreiber der Karte nach Kriegsende zunächst nach Bremerhaven gelangt ist und von dort die Postkarte mit nach München genommen hat. Interessant ist, dass in München die Verwendung der Karte nicht bemängelt wurde.

Wesermünde wurde übrigens am 10.03.1947 in Bremerhaven umbenannt.
Gruß und gute Nacht
Ulrich
Hallo,
auch ich kann einen Brief zeigen der nach Schwabach versendet wurde. MÜNCHEN 1 mit UB s vom 14.11.1950 der glaube ich noch nicht gezeigt wurde?


Grüße
Andreas
@ GSFreak [#535]
Der MÜNCHEN / 25 / g ist bei Bochmann nicht vermerkt genauso wie einige andere vom Postamt München 25. Ich finde die aptierten ein schönes und noch überschaubares Sammelgebiet, ich habe aber derzeit wohl nur ca. 15 % dieser Stempel.
MÜNCHEN 1 in der Residenzstraße 2 hingegen ist natürlich ein großes Postamt mit allerlei UBs, da gilt es einfach weiter sammeln. UBs eigentlich vom ganzen Alphabet (fast).
Ich zeige heute einen Aufkleber auf einem Brief von Österreich nach München. Hat jemand diese Verordnung einmal zum lesen bzw. kann sagen, was eigentlich der Sinn sein sollte?

Gruß
Andreas
@ Eilean [#537]
Hallo Andreas,
ich hatte ja in Deiner excellenten Zusammenstellung der "Münchner Handstempel" gesehen, dass da noch eeine Abbilding des Stempels MÜNCHEN / 25 / g fehlt.
Hier noch zwei weitere Stempelabbildungen für Deine Zusammenstellung:
MÜNCHEN / 15 / i
MÜNCHEN / 23 / a


Und noch eine Frage zur 1. Karte (MÜNCHEN 15). Kann das evtl. sein, dass die Karte nachträglich beschriftet worden ist? Ich habe die Karte vor etwa 25 Jahren auf dem Flohmarkt gekauft. Der Händler hatte einen ganzen Stoß dieser Karten, natürlich immer mit anderem Absender.
Gruß Ulrich
zu später Stunde noch etwas Farbe von mir,
grün soll sie sein und natürlich aus München. Aus Wien kam dieser Brief am 8.1.1923 über München nach Tuttlingen, vorderseitig der Stempel der Postüberwachungsstelle München:


hatte den Beleg ewig und 3 Tage bei delcamp unter meinen paar wenigen Angeboten, da ich mich ja für das Sammeln von Württembergischen Stempeln entschieden hatte. Erst beim erneuten Durchsuchen dieser Belege fiel mir der rückseitige Ankunftstempel Tuttlingen mit "Entwerterfunktion" auf. Manchmal ist man wirklich blind. Zwar nicht zum Thema passend, aber der Vollständigkeit halber:

der Zustand ist zwar eine 4 bis 5, aber als Stempelsammler macht mir das nicht allzu viel aus. So kann man auch mit wenig Geld Spass am Sammeln haben.
Gut's Nächtle und ein Servus an die Isar, Max
@ GSFreak [#538]
Also der Stempel München 15 / i ist echt. Ich denke aber, dass es eine leere Karte war, die abgestempelt wurde, 3 Tage nach Zulassung solcher Karten.
Ich denke auch, dass die Karte nachträglich als "gelaufen" erscheinen sollte, und um Empfänger und Absender ergänzt wurde. Herrn Pfeiffer kenne ich nicht, aber warum sollte man im Juli 1945 an die Reichsstelle für Gartenbau und Weinerzeugnisse schreiben "privat"? Diese Reichsstelle ist wohl bis 1946 vermögenstechnisch abgewickelt worden, hat aber wohl mit Kriegsende ihre Tätigkeit eingestellt. Einen Grund, für etwaige Einfuhren diese Stelle anzuschreiben, bestand sicher nicht mehr.
Steht denn auf der Rückseite etwas sinnvolles?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#540]
Hallo Andreas,
Danke für Deine Antwort mit der Bestätigung meiner Befürchtung "nachträglich beschriftet". Hier ist die Rückseite der Karte:

Man entwickelt im Laufe der Zeit ein Gespür für nachträgliche Beschriftungen. Hier sind es zum einen die "jungfräulichen" Ecken der Karte. Zum anderen ist es folgende Überlegung: Wenn die Karte dem Absender Pfeiffer von der Reichsstelle zwecks Antwort zugeschickt worden ist - worauf ja der Stempel "Reichsstelle ....." hindeutet (Pfeiffer hatte den bestimmt nicht) -, dann hätte man ja wohl auch direkt die Anschrift dazu geschrieben. Nun ist aber sowohl die weitere Anschrift, der Absender als auch der Text auf der Rückseite mit offenbar derselben Schreibmaschine geschrieben. Dann hätte die Reichsstelle doch zumindest nicht das Datum 17.07.45 auch schon ausgeschrieben. Die Reichsstelle kann doch nicht im Voraus wissen, an welchem Tag die Karte dann von Pfeiffer unterschrieben wird.
Du schreibst, die Behelfspostkarte wäre erst drei Tage zuvor zugelassen worden. Was sagst Du denn zu diesem Datum einer P630: 29.06.1945 von MÜNCHEN 13 ?


Gruß Ulrich - Ich freue mich auf Deine Antwort
@ GSFreak [#541]
Du hast recht, ich hatte das mit den 5 Pfg und 8 Pfg als Briefmarken ab dem 16. Juli verwechselt, wie ich einen unter Beitrag [#496] zeigte. Diese Karten, wie Du sie zeigst, konnten also aufgebraucht werden auch vor dem 16.7.
Der Beleg in dem Beitrag 496 ist übrigens ein solcher Blankobeleg, aber schön ist der Stempel allemal.
Es ist ja auch nicht ausgeschlossen, dass die Postkarte tatsächlich einen echten Zweck erfüllte, aber welcher Absender hat schon den Stempel für den Empfänger bei sich. Eine vorgefertigte Antwortpostkarte ist es ja auch nicht. Aus 1945, gerade in den ersten Monaten nach dem Krieg sind solche Karten selten und werden gut bepreist. Danach normalisiert sich alles.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#542]
Dann zeige ich heute mein Jahreshighlight als Neuzugang:


Aus Rilchingen-Hanweiler aus dem Saargebiet nach München 19, d.h. Nymphenburg. Zur Frankatur kann ich gar nichts sagen, aber bei wenigen EUR bei Ebay wird es nicht Besonderes sein als MiF.
Rückseitig der Ankunftsstempel in München 2, dann zu München TA (jeweils 8 Uhr) und weiter zur dezentralen Zustellung (weil nicht über einen Briefträger vom Münchner TA) nach München 19, dort um 9 Uhr vom 16. September 1953.
Zusammen mit dem Briefträgerstempel Nr. 1 aus Nymphenburg. Schriftgröße 10 mm, Stempel 19 mm hoch. Farbfrisches Blau.
Da ich bislang nur 7 solcher Stempel habe, nun von 1 bis (mind) 14 aus der Zeit von 1950 bis 1953, sind es wirklich seltene Stücke. Nur auf Eilbriefen und Telegrammen aus dieser Zeit. Max78 hat mir die "8" auf einem Telegramm zukommen lassen, auf Telegramm sind die dann wohl noch seltener. Bislang mir genau dieses eine Stück bekannt. Danke, dass es das Telegramm trotz des Zustandes noch zu mir schaffte.
Von der Seltenheit wohl nur noch von der Großmarkthalle München 50 zu toppen, hier habe ich überhaupt erst 1 Exemplar gesehen. Augen auf beim Tauschtag; solche Stücke müssten doch irgendwo noch schlummern; Briefe alle mal umdrehen!?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#543]
Moin,
hier ein Aufkleber aus München: "Unbekannt verzogen", aus 1933:

Die findet man nicht so häufig, immer schöne anzusehen. Der Name des Briefträgers ist für mich nicht leserlich.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#543]
Servus Andreas,
eins muss man ja noch zu Deinen gezeigten Belegen hinzufügen. Durch Deine Wahl des Sammelgebietes "Briefträgerstempel nach 1945 auf Eilbriefen" sammeln sich auch allerhand andere Stempel an, die man nicht alle Tage zu sehen bekommt. Da gefallen mir die Rückseiten fasst noch mehr als die Front! Doller Einser!
danke für's zeigen, mit Grüßen Max
Oktoberfest 1962
@ westfale1953 [#92]
Hallo zusammen,
endlich habe ich einen mit der
13b in nicht aptierter Form gefunden. Zum Vergleich des von westfale1953 gezeigten Stempels hier der "ursprüngliche" Stempelkopf vom November 1944:


Es stand ja schon des öfteren die Frage im Raum, ob die
13b erst später aptiert wurde, nachdem man den Zusatztext unten entfernte (siehe Thema
Aptierte Stempel). Aber auch hier wurde solch ein Kreisstempel mit Kurzsteg schon in manchen Beiträgen gezeigt (#92, #131, #163, #282, usw.), allerdings immer in der aptierten Form nach 1945. Mich würde brennend interessieren, ob jemand eventuell einen Handstempel zeigen kann. Der Verwendungszeitraum dürfte ziemlich kurz sein für diese "Kombi" (Gebietszahl links/UB rechts +
Hauptstadt der Bewegung), wahrscheinlich kommen nur die Jahre 1944 und 1945 in Frage (ggf. noch 43).
Hoffe auf Beispiele, mit Grüßen Max
@ Max78 [#548]
"Hoffe auf Beispiele"
Guten Abend Max,
na dann mal hier zwei Beispiele aus München 2:

Die stammen beide aus dem Auslieferungsbuch des Stempelherstellers Braungardt und das Datum, 11.9.1944, ist das Auslieferungsdatum an die Reichspost. Also kamen diese Stempel, wenn überhaupt, erst danach zum postalischen Einsatz.
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#549]
Danke Dir, Peter, für diese schnelle Antwort! Das gibt doch Hoffnung, noch einen Handstempel mit der 13b zu finden. ;-)
Bei einem Maschinenstempel von München 8 mit den UB's aa habe ich schon ein Beispiel gefunden, das zeigt, dass dort die 13b noch nicht Bestandteil des Stempeltextes war (Februar 1944). Es wird wohl wirklich nur Sinn machen, sich auf Ende 44 bis Mitte 45 zu konzentrieren. Na ja, es gibt ja auch noch Nürnberg, Frankfurt oder Stuttgart, wobei ich diese Form (Gebietszahl links/Ub rechts) bis jetzt nur aus Bayern kenne.
Bis bald mit herzlichem Dank, Max
Hallo,
Sonderstempel "(13b) MÜNCHEN / AU-GIESING-HAIDHAUSEN / 100 Jahre bei der Stadt München 5.9.54" auf entsprechender Festpostkarte zu Sammlerzwecken.

MfG
Markus
Liebe Freunde,

27.2.1873 violett von München I auf Postkarte 2 Kreuzer nach Freiburg im Breisgau - die Entwertung des Wertstempels war bis April 1873 nicht vorgeschrieben - aber auch nicht explizit verboten. Wer Postkarten (nicht Correspondenzkarten!) von München aus den ersten Monaten des Jahres 1873 hat, darf sie gerne zeigen. Ich wüßte gerne, ob das hier die Regel, oder Ausnahme war.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo zusammen,
eine Postkarte vom österreichischen Karlsbad (heute Karlovy Vary in Tschechien):

In München angekommen wurde der Briefträgerstempel "H 24" abgeschlagen.
Viele Grüße
Volkmar
Hallo liebe Sammlerfreunde,
gerade fiel mir beim Stempeleinstellen in die Datenbank dieser Münchner Beleg auf. Es handelt sich um eine Postsache des Postsparkassenamtes in 8000 München 2 aus dem Jahre 1970, die per Einschreiben lief und deren R-Zettel ebenfalls den Zusatz "Postsparkassenamt" trägt.

Liebe Sonntagsgrüße Joerg
@ volkimal [#553]
Ein spätes Lebenszeichen von mir:
Ein schöner Stempel aus Haidhausen.
Von den Schwabinger Stadtteilstempeln ("23") kann ich nun ein perfektes Exemplar zeigen:


Meine bisherigen Exemplare sind aussschließlich aus 1949, basierend auf 4 Stücken. Sie sind also selten finden. Sehr markant mit einem Mittelstrich, also deutlich unterscheidbar von anderen Briefträgerstempeln aus München.
Diesen habe ich bei Tilman Dohren am Rindermarkt, München, letzte Woche erstöbert.
Beste Grüße
Andreas
Hier mal von einem Ortsbrief die Stempel aus München 59 nach München 30, beides Postämter, die mir noch ganz in der Sammlung fehlten:


Schöner Stempel, bin begeistert.
Gruß
Andreas

Und nun heute ein Stück, für deren Vorderseite ich tiefer in die Tasche greifen musste:


Es ist ein Briefträgerstempel "5" aus München 50, Stempeldatum 1949. Entgegen meiner bisherigen Annahme liegt München 50 in Hadern, und nicht bei der Großmarkthalle. München 25 ging in diesem Fall, wie die Ankunftsstempel zeigen, über München 50. Vom Telegraphenamt an München 50, dort "MÜNCHEN 50 / e" vom 30. August 1949.
Ich lese als Adresse Schachnerstr. 7, d.h. Sendling / Thalkirchen / Nähe Flaucher. Das passt dann in etwa, dass ein Zusteller aus München 50 dahinfuhr, so abends um 19.00 Uhr.
Mein erstes Stück der eigenen Sammlung. Damit eine echte Bereicherung der dezentralen Zustellung in München.
Zu dem "BERLIN W / 30 f" vom 29.08.1949 kann ich nichts sagen, auch nicht zur Frankatur.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#557]


Dann mal einen "MÜNCHEN / 8 / y" vom 15. September 1948
Wobei bei diesem Brief die Marken mit Eckrand, Seitenrand, Bandaufdruck, Netzaufdruck hier schon dominieren. Eine 48 II vom Eckrand sieht man nun auch nicht alle Tage.
Aber um das Bild rund zu machen: Die München 8 / y steht auch nicht im Bochmann, trotz (oder wegen) des großen Postamtes fehlen dort ja eine Menge.
Gruß
Andreas


Bevor Großhadern sich ins Postamt "704" umbenannte, gab es diese schönen Stempel dort. Mehr als UB a und b habe ich derzeit nicht, aber hey.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#559]

Aus München 19 diese Art Stempel. Ich weiß noch viel zu wenig von diesen Stempeln, an sich ja in dem alten Format mit Kurzsteg, aber schon mit der (13b). Hier mit UB i, von München 19 (Winthirstr.) habe ich nun diesen einen hier.

Mit 55 Pfg nach Paris.
Gruß
Andreas
@ abrixas [#63]
Ich habe einen "135" vorliegen auf Ansichtskarte von Neuschwanstein - gestempelt in Füssen. Wer will ihn haben?
Kontakt über hinterlegte E-Mail.
Beste Grüße
Claus
@ mausbach1 [#561]
Nicht meine Zeit, wenn auch immer interessant, abrixas sammelt die aber.
Hier aus neuer Zeit eine Selbstbucher-Paketkartenabschnitt:


Ich hoffe mal, dass diese Stempel dann auch nur auf den Paketkarten vorkommen, so dass sie etwas seltener zu finden sind.
Gruß
Andreas


Paketkartenwochenende
Hier heute eins aus München 83 / 8000, UB t. Ein Postamt, das im Februar 2015 geschlossen wurde.
Gruß
Andreas

Auch das ist München, auch wenn das nicht mein Gebiet ist. Ggf. weiß einer genaueres.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#564]
Hallo Andreas,
dieser Maschinenganzstempel ist als Postfreistempel eingesetzt worden. Ganzstempelmaschinen wurden bei der Post eigentlich nicht zur Postfreistempelung eingesetzt, weil sie die gestempelten Poststücke nicht zählen konnten, was zur Abrechnung mit dem Postkunden notwendig war. Seit ich diese Stempelform kenne, suche ich nach einer Verordnung, die erklärt, in welchen Fällen dies dennoch erfolgen konnte.
Gruß Walter
@ Tuffi [#565]
Danke für die Info. Eine Verordnung habe ich dazu nicht.


Dann mal heute eine reine Münchner Angelegenheit: Eine Orts-Eil-Postkarte mit 68 portogerechten Pfg.
Absendestempel "München 2 Zd / c", also vom Münchner Hauptbahnhof / Flügelbahnhof nach Nymphenburg, München 19 / l.
Vormittags 10 Uhr abgegeben und noch vormittags zugestellt.
Unten links die "3", d.h. Briefträgerstempel aus München 19. Seltene Stücke.
Dazu noch handschriftlich vom Briefträger in Bleistift. Ich lese: "Geschl.(ossen), 22/09/52" gefolgt wohl von dem Namen der "3", was ich aber nicht lesen kann.
Eine Orts-Eil-Postkarte ist sicher schon selten, nach München 19 mit Briefträgerstempel war es nur so etwa 2-3 Jahre denkbar. Nice.
Gruß
Andreas
Der vorige Beleg war im Übrigen wirklich eine Postkarte. Die Ganzsache zu 10 Pfg wurde einfach zurechtgeschnitten und auf die Postkarte geklebt. So sieht Bedarf aus.
Aus der Reihe der Bedarfspost auch ein Poststempel auf Vorbindezetteln bei der Bahnpost:


Gruß
Andreas
@ Eilean [#567]
Hallo Andreas,
es handelt sich hier um eine Beutelfahne für die "Postsäcke" und der Stempel ist m.E. von einer Maschine (ohne Entwerter).
Viele Grüße
Uwe Seif
@ Uwe Seif [#568]
Wieder ein Handstempel weniger auf Münchens Boden. Jetzt mit dieser Info sehe ich die Verschmutzungen links mit den Resten des leeren Entwerters. Stempelblindheit.
Gibt es denn einen Unterschied zwischen "Beutelfahne" und "Vorbindezettel"?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#569]
Hallo,
die Reste des Entwerters habe ich gar nicht gesehen.
"Beutelfahnen" wurden an die Postsäcke (postalisch: Beutel) mittels Schnur und Beutelschließe gehängt. Vorbindezettel wurden vor einen Stapel Briefe (= Bund) angebracht und hatten i.d.R. halbes Postkartenformat (= DIN A 7).
Gruß
Uwe Seif
@ Eilean [#571]
Hallo Andreas,
dies ist wohl auch ein Maschinenstempel, nur Stempelkopf. Handstempel hätte man im Bereich des gestrichelten Kreises angebracht. Diese Beutelfahnen wurden nicht nur von Bahnposten verwendet, sondern auch von stationären Postämtern - hier eben Postamt München 4 (bis 31.12.84 lautete die Bezeichnung übrigens "BPA"). Mit Bahnpost haben diese Beutelfahnen hier also nichts zu tun. Gestempelt wurden diese Beutelfahnen in der Briefabgangsstelle des Postamtes.
Viele Grüße
Uwe Seif
@ Uwe Seif [#572]
Tja, zumindest vielen Dank. Schade, dass man solche Stempel nicht so unterscheiden kann. Dann mal etwas unauffälliges: (13b) MÜNCHEN 33 / g, nun wirklich ein Handstempel auf einer Auslandspostanweisung:

Gruß
Andreas
Ein kurzes Servus an die Münchner,
folgende Ganzsache DR P 128 wollte ich noch unterbringen, weil ich die Karte vom Gesamtbild her einfach schön finde. Die bläuliche Stempelfarbe passt gut zur Karte und halt auch zu Bayern. K2 München 11 vom 23. Dez 1920:


PP2 und PP5 waren eine der wenigen Portoperioden, in denen eine Karte im Ortsverkehr genauso teuer war wie in den Fernverkehr.
Gut's Nächtle Max
Liebe Münchner Stempel-Fans, vor allem Andreas,
hier mal wieder einer mit eher seltenerem Zusatz, leider nur als Ausschnitt:
MÜNCHEN PSA / at / 8, ohne Uhrzeitangabe
Ein Stempel vom Postsparkassenamt, diesmal von einer dort auch eingesetzten Klüssendorf Maschine. Auch diese Stempel sind (leider) längst Geschichte. Seit den Zeiten der "privaten" DPAG ging auch das Postsparkassenamt in der Postbank auf (oder besser unter?).
Viele Grüße,
Peter
@ Eilean [#521]
Hallo Andreas,
beim Sortieren habe ich auch einen Tagesstempel München Flughafen gefunden:

Hier ist eventuell zwischen München und Flughafen die 4 aptiert ?
Der Stempel stammt aus der Wertstelle des BZ 85 (denn er ist auf einer Wertbeutelfahne abgeschlagen)
Kann jemand den Stempel mit München 4 Flughafen zeigen ?
viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#577]
Hallo Jürgen,
ich habe nun nachgefragt bei der Forschungsgemeinschaft Münchener Postgeschichte, die es weiß: Ja, es gibt von München 4 Flughafen Aptierungen. Der von mir gezeigte München 4 Flughafen / fb / 85328 ist ein Maschinenstempel, ohne 4 habe ich nicht. Der UB da war noch nicht bekannt.
Hast Du einen ganzen Beleg? Ist es Hand- oder Maschinenstempel?
Das sind dann Stempel wegen Umbenennung. Etwas auch für das Thema Aptierte Stempel von Volkmar.
Beste Grüße
Andreas
@ Eilean [#579]
Hallo Andreas und an die anderen Stempelsammler von München,
ich zeige hier nun mal den ganzen Beleg:

Wie schon vorher kurz erwähnt handelt es sich um eine Wertbeutelfahne, die vom BZ 85 ans BZ 87 gelaufen ist. Es handelt sich aus meiner Sicht um einen Handstempel (Faust oder Hammer ?).
Die besonders große Lücke zwischen München und Flughafen ist mir nun erst durch Zufall aufgefallen - es müsste sich hier tatsächlich um eine Aptierung der "4" handeln. Mein frühestes Datum dieses Stempels stammt von einer Wertliste ans BZ 63 vom 29.1.98 - auch hier zeigt der Stempel generell die selben Randerscheinungen (z.B. fehlende untere Linie über der PLZ).
Das BZ 85 (Freising) wurde laut meinen Daten ab dem 16.2.98 mit ersten Teilmengen angefahren, Netzanschluß war am 30.3.98 - Einweihung war am 24.4.98.
Obiger Stempel wurde also mit großer Wahrscheinlichkeit schon vorher in der dortigen Wertstelle Freising eingesetzt und ins Briefzentrum 85 mit übernommen (sonst hätte ich keine Wertliste mit dem Datum 29.1.98) - siehe Wertbeutelfahne mit Datum 11.11.98.
Da es sich vermutlich schon immer um einen reinen Innendienststempel gehandelt hat, ist ein Nachweis wie er früher mal ausgesehen hat natürlich nicht so einfach - denn man dürfte ihn nur auf Wertbeutelfahnen oder Ladelisten eventuell auf Eilbeutelfahnen finden.
Viele Grüße Jürgen
P.S. Andreas - zu deiner Nachfrage nach einen Beleg - mail mich einfach mal an.
Hallo,
nachfolgender Beleg bzw. Stempel ist es wohl Wert hier gezeigt zu werden.
Gruß
Hallo,
diesen hübschen Beleg soeben gefunden. :-)
Liebe Freunde,
netter Brief aus München vom 19.8.1851 nach Landshut an Dr. Götz unter Reco Nr. 975 versandt. Schön zu sehen, dass der Münchener Zweikreisstempel, der nur am Chargéschalter eingesetzt wurde, noch in allen Teil vorzüglich abdruckt. Wenige Jahre später war das nicht mehr der Fall.

Typisch für diese Platte 2a ist der milchige Blauton, der manchmal sogar ins grünliche tendiert.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Guten Abend,
auch auf die Gefahr, daß ich immer nur "Marburg" zeige und damit langweile, auch ist das wohl nichts Besonderes - aber heute geht die Post von Marburg nach München und dort wurden zwei Briefträgerstempel abgeschlagen, der eine mehr schlecht als recht, der zweite aber viel besser.

Und hier die beiden Briefträgerstempel, die "74" und die "76"

Leider kann ich die Adresse von Herrn Karl Klee noch nicht zuordnen, ich meine Brückenstraße 2 zu lesen.
Viele Grüße
Olaf


Ja die alten Briefträgerstempel aus München sind auch schon anzusehen. Karten mit mehr als einem Briefträgerstempel sind schon wesentlich seltener zu finden. Danke fürs Zeigen!
Gruß
Andreas
@ Eilean [#585]
Toller Brief! Mich überrascht nur die Zustelladresse. Die Nummer 6. hat sich auch im gleichen Jahr um die Zustellung "Promenadeplatz" gekümmert. Eine Erklärung dafür wäre interessant.
Neue Verteilung der Stempel? Oder die Versetzung des Zustellers an ein anderes Postamt?
16 Jahre zuvor war die Nummer 5. für Promenadeplatz zuständig. 1904 war die G4 für die Tegernseer Landstraße zuständig.
Heute auf einem Tauschtag erstanden: Brief der zweiten Gewichtsstufe von
HERBESTHAL * a * nach München in die Herrenstraße 35. Rückseitig findet sich der Briefträgerstempel
29..
@ abrixas [#586]
Also ich weiß ja, dass Du dich für die älteren Briefträgerstempel kümmerst, ich habe da wenig Material und erst recht viel weniger Wissen um die Zustellgebiete bzw. Straßen jedes Briefträgers. Zur Tegernseer Landstraße habe ich gar nichts weiteres. Bei den neuen nach 45ff. gibt es diese Zuordnung nicht; bei der zentralen Zustellung stellte nach meinem bisherigen Wissen jeder im gesamten Stadtgebiet kreuz und quer zu, genauso bei den Stadtteilbriefträgern, dann halt im Stadtteil (Mü 80 inkl. 90 und..).
Hast Du vor, dieses Wissen ggf. zu veröffentlichen? Ich könnte die Belege, die ich habe, nach und nach hier auch einstellen. Es sind aber nicht so viele wie meine Hauptsammlung "nach ´45".
Gruß
Andreas

@ Reichswolf [#587]
Danke fürs Zeigen des Briefes mit Briefträgerstempel 29. Er ist stimmig mit meinen Notizen (inzwischen auf 882 Einträge angewachsen).
Aus der Liste Stempelnummer / Straßenname / Einsatzjahr:
25 Herrnstr. 1906
28 Hochbrückenstr. 1900
29 Kurfürstenstr. 1901
29 Herrenstr. 1908
30 Neuturmstr. 1907
30 Herrnstr. 1906
31 Hochbrückenstr. 1906
31 Hildegardstr. 1906
Dazu noch den Stadtplanauschnitt von 1907
@ Eilean [#588]
Hallo Andreas,
ob ich den derzeitigen Wissensstand veröffentliche, glaube ich nicht, denn gefühlsmäßig fehlt mir noch eine Menge. Dein Angebot Deine Belege einzustellen, ist sehr sehr willkommen.
Anbei noch ein kleiner Ausschnitt aus dem Rundbrief Nummer 11 der Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte e.V. Ich denke, dass man dort einiges erfragen kann.
Bis bald
LG Klaus
@ abrixas [#589]
Ja, der Rundrief der Münchener Forschungsgemeinschaft ist natürlich die Ausgangslage. In einem späteren Rundbrief haben wir das ja noch um Details zu Pasing, Schwabing und Nymphenburg als Stadtteilbriefträger ergänzt, alles natürlich aus 1949-1952. Hier bin ich auch nicht stehengeblieben und habe noch München 50 ausgegraben. Aber dann ist auch wirklich Schluss.
Ich denke, dass ich auch so etwa 800 Stück habe, allerdings ab 1947 ff.
Gruß
Andreas
@ DERMZ [#584]
Hallo Olaf,
ich lese Bruderstraße. Das ist eine kleine Straße im Lehel.
Grüße aus München
Heinrich
@ Heinrich3 [#591]
Entschuldige, Heinrich, hatte nicht gesehen, dass Du das bereits geklärt hast (hab' dementsprechend gerade diesen Beitrag geändert/gelöscht).

@ abrixas [#586]
Ich find's schön, dass es Sammler gibt, die sich mit ähnlichen Dingen beschäftigen. Ich trage seit längerem die Briefträgerstempel zu Stuttgart zusammen und versuche, die Nummern den Stadtgebieten zuzuordnen, was meist auch ganz gut passt. Allgemein sind die digitalisierten Adressbücher zu München (und auch Stuttgart) fast komplett im Netz zu finden. Ich finde das eine super Hilfe, vor allem, weil man nach Person
oder Straße suchen kann, da in 2 Teilen gesondert aufgeführt:
Zu München:
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0009/bsb00092430/images/index.html?id=00092430&groesser=300%&fip=193.174.98.30&no=&seite=285
einen schönen Abend Max
Hier noch eine 333 auf schöner Karte, die ich den Münchnern gerne zeigen möchte:

Die Karte finde ich klasse! Kein übertriebenes Grinsen wie auf heutigen Werbekartons. Die zwei Jungs hatten wohl weniger Lust auf dieses Shooting. ;-)
einen schönen Abend Max
@ Eilean
Hallo Andreas,
bei Philastempel hast Du den Tagesstempel (13b) BPA MÜNCHEN 1 / am vom 18.10.1960 eingestellt und dabei angemerkt: "ab ca. 1955 entfällt beim Bahnpostamt die Ordnungsnummer 1."
Heute habe ich in der Datenbank einen Stempel unseres Reporters Hatten freigeschaltet, der diese Anmerkung bestätigt. Es handelt sich m.E. um das identische Stempelgerät, aber ohne die 1 hinter MÜNCHEN. Der Abschlag stammt vom 3.1.1961. Der Stempel muss also irgendwann dazwischen aptiert worden sein.


Viele Grüße
Christoph
Hallo,
noch ein hübscher Beleg zum Thema PSA. Interessant hier m.E. vor allem der Einschreibezettel.
@ Christoph 1 [#594]
Hallo Christoph,
da hast Du einen sehr schönen Stempel gefunden. Tatsächlich stimmt die Angabe mit der Ordnungsnummer 1, weil es - denke ich - mit dem Wegfallen des Nürnberger BPAs - keinen Sinn machte, nur 1 zu sagen ohne "2" zu haben. Allerdings ist der von mir eingestellte das beste Beispiel, dass die "1" doch nicht entfernt wurde, weil der Stempel ja aus 1960 ist. Hier kann man glaube ich noch viel erforschen und hier gibt es auch noch Aptierungen außerhalb der Reihe zu mir (noch) nicht bekannten Zeitpunkten.
Sehr sehr schön. Wieder eine Eingrenzung mehr bei diesem Stempel zur Verwendungszeit.
Danke fürs Zeigen.
Gruß
Andreas
Ich weiß nicht so recht, was da warum geschwärzt wurde, aber der Hellabrunn-Stempel ist bei meiner Suche hier noch nicht aufgefunden worden.
Gruß
Uwe
Hallo,
hier noch eine Anschriftenprüfkarte. Gelaufen von Berlin nach München. Den Stempel München 801 j fand ich noch nicht in der Stempeldatenbank.
Ist dieser Stempel von München 22 vom 12.3.1911 schon in der Stempeldatenbank erfasst?
Meine Suche hat keinen Treffer ergeben.

Gruß
Bernd
@ Baber [#599]
Ja, ist schon in der Datenbank, sogar dreifach (aus 1911, 1932 und 1933):
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/72608
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/167586
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/70477
An diesem Beispiel kann man mal ganz schön die
brandneue Funktion der Stempeldatenbank zeigen:

Mehr Infos dazu gibt es hier:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=170545
Gruß
Christoph
@ Christoph 1 [#600]
Hallo Chrstoph,
was mache ich falsch bei der Suche?
Wenn ich im Menu bei Philastempel.de reingehe, bekomme ich nur diesen Treffer angezeigt und nicht die alten 3 von 1911, 32 und 33.

Dann hätte ich natürlich die Frage nicht gestellt.
Gruß
@ Baber [#601]
Hallo Baber,
Du musst über den Menüpunkt "Kombisuche" gehen, nicht über die Suche "Ortsname". Bei der Kombisuche findest Du dann die differenzierten Auswahlfenster, wie oben in meinem Screenshot gezeigt.
Der eine Treffer, der Dir angezeigt wird, erscheint auch nur deshalb, weil bei diesem Datensatz im Feld "Ortsname" fälschlicherweise die 22 mit eingetragen ist. Die gehört dort eigentlich überhaupt nicht hin, ich werde den entsprechenden Datensatz sofort ändern.
Gute Hinweise zur Nutzung der verschiedenen Suchmöglichkeiten unserer Datenbank enthält auch der Leitfaden:
http://www.philastempel.de/s/leitfaden.html#Suche_0
Viele Grüße
Christoph
Hallo zusammen,
der aptierte Stempel "MÜNCHEN 1 e 22.6.48" ist noch nicht in der Datenbank. Ich werde ihn demnächst mal hochladen.

Schönes Wochenende noch,
Bernhard
Verehrte "München-Stempel-Fans",
heute mal einen interessanten Münchner Braungardt Stempel:

Interessant, wie ich meine, wegen des/der (?) UB/UB Kombination "v v".
Sind das überhaupt Unterscheidungsbuchstaben, stand bei diesen Stempeln nicht etwa V für Vormittag?
Stimmt, hier haben wir einmal das v für die Tageszeitangabe (Vormittag) und dann das zweite v als UB. So und welches v ist jetzt was?
Bei diesen Stempeln stand die Tageshälfte vormittags, also das V., immer links. Ein N. für Nachmittag würde rechts stehen. Somit befindet sich der UB (v) rechts. Mit dabei interessant auch die dazu gehörige Stundenangabe, 12-1, also Mitternacht bis ein Uhr (morgens). Ja damals wurde um diese Zeit noch Post bearbeitet. Hier als Ankunftstempel der Münchner Brief-Zustellung (BZ).
Viele Grüße,
Peter
Das lädierte Stempel nicht nur in schlechten Zeiten vorkommen zeigt dieser, der sehr, sehr sauber abgeschlagen wurde. Nur, dass hier Stege ausgebrochen sind.
Gruß
Uwe
Guten Morgen,
heute zeige ich mal eine Kleinigkeit von den Olympischen Spielen in München 1972. Gelegenheitsstempel gab es zu dieser Zeit sicherlich einige.

Sicherlich nicht der schönste Abschlag, aber für einen Klüssendorf-Maschinengelegenheitsstempel in "Übergröße" noch akzeptabel.
Viele Grüße
Olaf
Sonderstempel von der Großen Münchner Kunstausstellung 1949.

Gruß Dieter
@ DERMZ [#607]
Hallo,
ein toller Stempel und die Karte passt auch noch dazu! Persönlich finde ich den Abdruck gelungen; man kann ja hier keine FDC-Qualität erwarten.
Viele Grüße
Uwe Seif
Hallo Olaf!
Ich finde den ganzen Beleg an sich prima!
Klar könnte der Stempel noch sauberer sein. Aber was soll es, der ganze Beleg ist doch stimmig.
Für mich persönlich habe ich mal wieder was dazu gelernt, da ich solch einen Maschinenstempel auch noch nicht gesehen hatte.
Danke und viele Grüße
Carsten
@ Uwe Seif [#609]
@ eifelsammler [#610]
Hallo Uwe und Carsten,
vielen Dank für Eure Antworten. Ich habe diesen Beleg in einem Konvolut mit diversen anderen Belegen gefunden und fand ihn am Anfang völlig unspektakulär. Olympia 72 mit Gelegenheitsstempel. Dass das ganze ein Maschinenstempel ist, war mir gar nicht so aufgefallen.
Es ist schon richtig, eine FDC-Qualität erwarte ich nicht, aber a bisserl verschmiert ist er schon, es hätte schöner sein dürfen. Aber der Beleg ist wirklich sehr stimmig, ich vermute von einem Nicht-Philatelisten verschickt worden, denn die Marke ist über den Rand hinaus geklebt, somit verbuche diesen Beleg unter wirklichem Bedarf.
Und dass es Gelegenheits-Maschinenstempel gibt, war mir bisher unbekannt. Somit freut mich dieser Fund noch ein wenig mehr.
Wünsche ein schönes Wochenende und noch einen Dank an die Stempelredakteure die auch ein grosses Stück weiter geholfen haben.
Olaf
@ DERMZ [#611]
Ein schöner Beleg, ich selbst habe der Eröffnungsfeier Olympia 72 viel zu verdanken, so wurde mir berichtet. Ich bin Jahrgang 05/73.

Gruß
Andreas
@ Eilean [#612]


Auf einem Sammlerbrief aus München nach Pasing dieser schönen Stempel aus 1959. Der Briefträgerstempel aus Pasing aus 1959 ist mein frühestes Stück. Dazu ein Durchgangsstempel in München 2, bevor der Brief in Pasing 7 Uhr am nächsten Tag gestempelt zugestellt wurde.
2 Stempel, die ich (noch) nicht in der Stempeldatenbak gefunden und meistbietend abzugeben habe:
1. "München / 22 / 7 12 49" - unterer Teil vermutlich aptiert - vermutlich der linke Teil eines Absenderfreistempels - in ROT - rechts, von Dru/Unterstrich verdeckt, Angaben zum Absender(freistempler)

2. "(13b) München / Deutscher Krankenkassentag 1950 / Gesundes Volk unser Ziel! / 11.10.50-15"


Wegen der Größe nur zwei Münchner Briefträgerstempel aus der Zeit nach 45 ff. Der 125 ist vom
28. Juli 1948 und damit der zweitälteste, mir bekannte seiner Art. Der zweite mit der 126 ist mit einem netten Sternchen oder Kreuz unter der Zahl, obwohl es eigentlich kopfstehend keine Verwechslungsgefahr geben sollte. Normalerweise war ein solches Kennzeichen gegen solche Verwechslungen gedacht.
Jedenfalls zwei geschlossene Lücken mit diesen beiden Zahlen.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#615]


Und nicht ganz mein Sammelgebiet, aber ein größeres Interesse an diesen Portokontrollstempeln aus dem Jahr 1921. Sehr ansprechender Brief, schön anzusehen.
Gruß
Andreas


Heute mal wieder ein Lebenszeichen. Aus der PPA-Rücklosliste geholt für wenige Euro.
Die 431 aus der Münchner Nachschlagestelle, mit adressberichtigter Anschrift. Aus 1945 schon literaturbekannt, nun auch aus 1961 in meiner Sammlung.
Sehr selten zu findende Stücke, ich sehe 1-2 im Jahr eines (max), dann auch eher zufällig. Wer hebt schon solche Stücke auf?
Gruß
Andreas
@ Altmerker [#597]
Auch wenn die Frage schon etwas zurück liegt, hier noch eine Antwort:
Gestrichen wurde ein "T" für (Nach)Taxe am Empfangsort. Der österreichische Postler hatte die Karte zunächst als unterfrankiert angesehen, da zwar der Vermerk "Drucksache" aber kein gedruckter Text angebracht ist, dann aber doch noch akzeptiert, dass es sich um eine sog. 5-Worte-Drucksache handelt, also eine Karte bei der außer der Anrede und der Unterschrift nur bis zu 5 Worte Text vorhanden sind.
Gefunden auf der Treveris dank dem Zutun von Georg Kemser: Villeroy & Boch, Giesinger Bahnhofsplatz 1a

MÜNCHEN 18 23.7.64 8
beste Sammlergrüße
Lulu
Hallo,
im Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege" wurde bereits in Formularstempel des Zeitungspostamts 4 gezeigt.
Der dort gezeigte violette Zweizeiler lautet auf "Postamt München 4 / (Zeitungspostamt)" [1].
Aus meinem Bestand kann ich einen weiteren Formularstempel, der ebenfalls zur Markenentwertung verwendet wurde, des Zeitungspostamts 4 aus München zeigen.
Dieser lautet auf "München 4 Zeitungszustellung / Hopfenstrasse"

Dem senkrechten Fünferstreifen haftet viel Papier von der originalen Unterlage an.
Beste Grüße
Markus
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=94803
Liebe Freunde,
1 Kreuzer gelb Ortsbriefe sind langweilig - aber nicht alle.
Hier einer aus München vom 8.2.1867 an "Seine Wohlgeboren Herrn Dr. Leonhard Kickinger, k. pensionirter Regimentsarzt in München Gabelsbergerstr. No. 6 / 2".


Es fällt mir schwer, eine präzisere Anschrift auf irgendeinem meiner Briefe zu finden, als diese, die alles aufwies, was man sich denken konnte:
Titel, Vorname, Nachname, Stand (Beruf bzw. ehemaliger Beruf), Straße mit Angabe der Hausnummer und des Stocks und den Ort.
Dennoch gelang zu Zustellung zuerst nicht - man gab den Brief dem Briefträger Nr. 46 in München, der ihn nicht zustellen konnte und siegelseitig nicht seinen Briefträgerstempel abschlug, sondern manuell "46 - Nullparaphe" anbrachte und ihn seinem Oberbriefträger zurück gab. Der entwertete die 46 nicht, weil nicht gestempelt, nicht mit seinem roten Oberbriefträgerstempel, sondern gab ihn dem Briefträger Nr. 47 weiter, der ihn offensichtlich auch nicht zustellen konnte.
Auf der Adresse strich man zuerst München, um es dann wieder zu vermerken und fügte "vertatur" = hinten dazu. Das Glück für den Absender war, dass er eine Siegeloblate aufgeklebt hatte: Advokat Dr. Hühnle München. Jetzt war der Brief dem Absender zurück zu geben.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
@ bayern klassisch [#621]
Ein TOP-Brief der Briefträgerstempel in München. Mit der Eklärung der 46: Wofür sind denn "Nullparaphen" da? Gibt es die häufiger?
Sehr schönes Stück, in einer München_Sammlung, gerade für Briefträgerstempel mit der 46 und 47 ein echter Hingucker.
Danke fürs zeigen.
Andreas
@ Eilean [#622]
Hallo Andreas,
freut mich, wenn dir der Brief so gut gefällt - sicher auch ein nettes Stück für einen München - Sammler!
Die Null - Paraphe kenne ich von München in maximal 5 Fällen. Eigentlich sollte da der Briefträgerstempel drauf und wenn man das nicht selbst zustellen konnte, sollte man den Brief dem Oberbriefträger geben (es gab zuletzt in der Kreuzerzeit deren 3!), der mit seinem etwas größeren roten Kreuzstempel den Briefträgerstempel annullierte, um den Brief dann einem anderen Briefträger zuzuteilen, oder ihn zurück zu schicken.
Hier mal anders herum, worüber ich mich sehr freue, weil ich schon 2 Briefe mit Oberbriefträgerstempeln habe, die aber auch große Seltenheiten sind, da mir keine 15 Stück je vorgelegen haben.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo,
heute flatterte mir diese ersteigerte Karte ins Haus. Ich finde den Stempel recht ungewöhnlich, weil hier zur Amtsangabe VII noch eine 2 hinzukam.

Kennt jemand weitere Beispiele davon oder von anderen Ämtern?
Grüße vom Stempelfreund
Hallo!
Von mir heute ein brandaktueller Tagestempel (scheinbar Neuling).
MÜNCHEN 490 / zz / 80993 vom 10.08.2018
Leider gab der Umschlag keinerlei weitere Information her.
Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass trotz der verwendeten Marke der Stempel noch gut zu lesen ist. Ein paar mal habe ich schon Tagesstempel mit dieser Marke erhalten, die zwar sauber abgeschlagen waren, trotzdem aber im Grunde unlesbar.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende!
Carsten
@ eifelsammler [#625]
Hallo Carsten,
Glückwunsch zu dem nicht alltäglichen, schönen Abschlag!
Der ist von der Postagentur im Einzelhandel (EDEKA) im Münchner Olympiaeinkaufszentrum.
Schönes Wochenende,
Peter
@ Stempelfreund [#624]
Hallo Stempelfreund,
gemäß Handbuch Dr. Helbig handelt es sich bei dem Stempel " MÜNCHEN VIII 2" um den eines Filialpostamts. Bei diesem waren zwei verschiedene Stempelgeräte in Verwendung, bei Deinem Abschlag handelt es sich um Handbuch-Nr. 23 (Bewertung DM 30.-). In dem nun schon relativ alten Handbuch ist ein Verwendungszeitraum "83/85" vermerkt, Dein Abschlag ist aus 1886.
Bei anderen Postämtern konnte ich keinen Stempel im Handbuch entdecken, auf den eine arabische Ziffer auf römische folgt.
Beste Grüße
Markus
@ Markus Pichl [#627]
Lieber Markus,
vielen Dank für die Infos aus dem Handbuch. Nun ist es auch nachvollziehbar, warum hier römische und Arabische Ziffern zusammenkommen.
Herzliche Grüße
Christian
Am 18.6.1945 wurde der Ortsbriefverkehr in München wieder zugelassen.
Hier ein Brief vom 19.6.45 aus München 47 mit "Bezahlt"-Vermerk.
Absender ist die Münchner Revisions- und Treuhand AG an ein Bankhaus in München.

hajo22
Hier 2 Münchner Ortsbriefe vom Juli 1945 vom Postamt München 12 und München 34:

hajo22
Ergänzung zu [#629]
Der Stempel wurde schon in [#84] gezeigt, dort jedoch aus dem Jahr 1946.
hajo22
Ausstellungspark 1927
Tagesstempel eines Postbank-Finanzcenters in Neuperlach, Abschlag vom Ersttag der neuen Filiale:
Liebe Freunde,
gerade gesehen: Für einen München - Sammler und 6 Euro eigentlich ein MUSS:
https://www.ebay.de/itm/AD-Bayern-MiNr-47-EF-Einzelfrankatur-K1-Munchen-1887-4610/173583118277?hash=item286a5c2fc5:g:riMAAOSwW4dbvyoJ
Schade, dass ich nur bis 1875 sammle, sonst wäre der mir.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
[Abbildungen redaktionell hinzugefügt.
Bitte an alle Mitglieder: Ebay Lose immer optisch zeigen, wenige Tage nach der Auktion sind sie sonst unauffindbar]
@ bayern klassisch [#634]
Danke für die Info. Ich komme derzeit zu nichts, was das Hobby angeht. Aber ein adressberichtigter Brief mit 2-3 Briefträgerstempeln: Ein Muss, genau wie Du sagst. Da habe ich eine Ausnahme gemacht, dass ich erst ab 1945 sammle.
Danke und Gruß
Andreas
@ Eilean [#635]
Hallo Andreas,
ich freue mich sehr, dass ich dir ein Schmankerl zum Preis einer dünn belegten Pizza melden konnte und hoffe, dass du nach Eingang uns alles das Stück adäquat beschrieben hier zeigst, denn, wie du richtig schreibst, sind Ortsbriefe mit mehreren Zustellungen alles andere als häufig und die Marke sieht trotz 130 Jahren so frisch aus, wie in der Bogenmappe der Aufgabepost damals.
Schön, dass du mal eine Ausnahme gemacht hast - wirst es nicht bereuen!
Das gleiche Stück ein paar Jahre früher aus der Kreuzerzeit wäre locker das Zehnfache wert.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo zusammen und insbesondere Andreas ;-)
heute mal ein Brief, genauer ein Eilbrief aus der DDR an das Fräulein Möbius in Gräfelfing bei München:

Aufgegeben in Lommatzsch am 23.10.1964 als Eilsendung.
So weit, so gut, aber wieso erscheint der jetzt hier im Thema und ist auch noch Andreas (Eilean) gewidmet? Das verrät die Rückseite:

Dort befindet sich neben den für Eilsendungen typischen Durchgangsstempeln ein schöner Ankunftsstempel von München-Pasing:

Der Münchner Stadtteil Pasing liegt direkt an der Gemeindegrenze zu Gräfelfing und das Pasinger Postamt war anscheinend auch für derartige Sendungen ins benachbarte Gräfelfing zuständig.
Noch interessanter, aber dazu weiß sicher Andreas mehr ;-), ein weiterer Stempel, den zumindest ich bislang noch nicht kannte:

Ich vermute es handelt sich hier um den Stempel des Pasinger (?) Eilbriefträgers?
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#637]
Hallo Peter,
ja, ich hatte solche hier schon mal gezeigt, [#386] und [#443]. Seitdem ich mich mit den Briefträgerstempel beschäftige, habe ich mit Herrn Weileder zusammen auch für Pasing drei verschiedene Stempelarten gefunden (Rundbrief 14, S. 17 ff aus der Münchener Forschungsgemeinschaft).
Diese Art mit Schrägstrich sind schon interessant. 3 J 6 soll das Amtskennzeichen sein, die 15 in diesem Fall der Briefträger/Zusteller.
Pasing war für Gräfelfing, Lochham, Pasing, und auch wohl Allach, Aubing, etc. zuständig.
Von dieser art haben wir bislang die 3,4,5, 7 und 14 gekannt, die Ziffern dazwischen sind in anderer Stempelform:


Und ich muss meine Website anpassen, da wir bislang nur Stempel bis zur 14 kannten. Herrlich, wenn Philatelie sich entwickelt und es unbekannte Stücke gibt.


Herrliches Stück!
Ich muss im Herbst mehr machen und wieder nachsortieren. Hobbys muss man pflegen.
Gruß Andreas
Verehrte Freunde der Münchner Stempel,
hier mal wieder ein Münchner Stempel mit schönen Zusätzen, den man so oft auch nicht findet:
MÜNCHEN OPD POSTDIENST / a / 8000 vom 25.01.1993
Wohl fast am Ende seiner Verwendungszeit, im selben Jahr noch (1993) wurden die Oberpostdirektionen (OPD) in Direktionen umbenannt und ab 1.7. galten dann auch die neuen, 5-stelligen Postleitzahlen.
Viele Grüße,
Peter
Hier ein Münchener Beleg aus der 50 Cent-Wühlkiste in Sindelfingen:
R-Brief vom 02.04.1946 aus MÜNCHEN 2 (entnazifizierter Stempel, UB ac) nach KEMPTEN (Ankunftstempel 03.04.1946) mit Freivermerk "Gebühr bezahlt" (einzeilig im Rahmen), handschriftlich 84 (Pf.) = Portobetrag und R-Zettel "München 2 BS". Ich nehme an, dass das BS für Briefstelle steht.


Gruß Ulrich
@ Henry [#137]
Hier der gleiche Bandstempel aus MÜNCHEN 2, jedoch vom 12.11.1921 mit 15 Pf. auf einem Streifband, als Drucksache gelaufen:

Ein Buch unter'm Weihnachtsbaum war immer schon der "Geheimtipp", aber seinerzeit sollte es unbedingt "Zum Weihnachtsfest ein deutsches Buch ins deutsche Haus" sein.
Gruß Ulrich
Hallo zusammen,
heute mal ein kleines "Schmankerl" aus der bayerischen Landeshauptstadt:

Tagesstempel aus München-Sendling, seit 1877 ein Stadtbezirk Münchens. Der Stempel ist gar nicht mal so oft zu finden. ;-)
Und hier der ganze Beleg (Ganzsache) dazu:

Viele Grüße,
Peter

Nach langer Zeit, in der ich nun mal wieder dazu komme, etwas zu erfassen, mein Highlight 2019.
Die 6 aus München 50 / Großmarkthalle. In all den Jahren des Sammelns mein bisher 5 bekanntes Stück, in meiner Sammlung nun der 3te seiner Art. Bislang sind die Stempel nur auf Eilbriefen nach München 50 aus 1949, dort April bis August. Wahrlich kein langer Zeitraum.
Guten Morgen an alle Sammlerkolleginnen- und Kollegen!
Heute von mir ein aptierter Münchner mit Neujahrsgrüßen für das Jahr 1958.
In der Datenbank habe ich den noch nicht gefunden, was natürlich nachgeholt wird.


Viele Grüße
Carsten
@ GSFreak [#513]
Den Stempel gab es bereits im Jahr 1957.
Hallo,
Maschinenstempel vom 31.05.1906, vielleicht schon bekannt.
Gruß
Manne
Auch ein "Poststempel" von München.
Der Stempel der Postüberwachungstelle München auf einem Einschreibebrief von Wien nach Höchst vom 2.3.1922
Zu dieser Zeit gab es strenge Devisenkontrollen.

Gruß
Bernd
Liebe Freunde,
der Begriff "eierlegende Wollmilchsau" ist sicher nicht philatelistischen Ursprungs und doch trifft er auf das ein oder andere Poststück zu, welches unter dieser Rubrik gezeigt wurde.


Darunter dürfte auch dieser Ortsbrief vom 1.1.1871 bis 1 Loth aus München I an "Herrn Johann Mössberger, Kellner, hier, Adelgundenstr. 3" zählen, obwohl Ortsbriefe von München zu Tausenden heute noch belegt sind. Aber sie sehen nicht alle so aus, zumindest von hinten nicht und die Siegelseite ist das Eigentliche, warum ich nicht umhin konnte, ihn bei einem Auktionshaus zu ersteigern.
Schon das Wort "verte" vorn, welches "hinten" bedeutet und die gestrichene Straße deuten darauf hin, dass man hinten genauer hinschauen sollte, als auf die läppische Nr. 22 vorn, auch wenn diese in der c) Nuance nicht ganz so häufig ist.
Siegelseitig finden wir folgendes (in der Chronologie der Ereignisse):
1. Zuerst bekam ihn der Stadtbriefträger Nr. 50 (personalisierte Nummer) zum Austragen, fand unseren Kellner jedoch nicht.
2. Er gab ihn an den Oberbriefträger zurück, der ihn Nr. 48 übergab in der Hoffnung, den Brief los zu werden.
3. Auch Nr. 48 konnte keinen geeigneten Kellner finden und vermerkte unter "Unbekannt" "48 NULL".
4. Unser Oberbriefträger annullierte also den 50er Stadtbriefträgerstempel mit seinem 2 mm größeren Kreuzrundstempel und versuchte sein Glück bei der Münchener Polizei, weil man sich postalischerseits nicht mehr weiter zu helfen wußte.
5. Auch die Polizei konnte ihn nicht detektieren und gab ihn der Post zurück, welche jetzt das Bapperl "Adressat ist selbst mit Hilfe der Polizei nicht zu ermitteln. Kgl. Briefpost - Hauptexpedition München" anbrachte und den Brief dem Absender, der sich gottlob mit einem Siegelwäppchen verewigt hatte, zurück gab. Jener hieß C. Dürr und war in München königlicher Advokat, also keine ganz so kleine Nummer, weswegen die Rückgabe noch die geringsten Probleme bereitete.
Da der Brief vollständig ist, noch kurz den Inhalt desselben: "Euer Wohlgeboren! In der Anlage erlaubt ich mir das Deservitorium pro 1870 zur gefaelligen Berichtigung in Vorlage zu bringen und zeichne hochachtungsvollst ergebenster Dürr, k. Advocat". Dürr wohnte übrigens am Promenadenplatz 13 II Stock in München.
Was ist ein Deservitorium? google hat mir nichts stichfestes aufgezeigt, aber ich bin sicher, es hatte etwas mit Geld zu tun, womit denn sonst.
Retour - Briefe mit dem Aufkleber sind nicht häufig, Oberbriefträgerstempel auch nicht und in Kombination ein kleines Schmankerl.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo zusammen,
diesen Maschinenstempel MÜNCHEN / 36 / a / HAUPTSTADT DER BEWEGUNG habe ich weder in unserer Stempeldatenbank noch hier in diesem Thema finden können.

Deshalb zeige ich ihn mal hier - vielleicht ist er ja selten.
Kommt selbstverständlich demnächst in die Datenbank.
Viele Grüße
Christoph
Was hat bei diesem Stempel vom 27. März 1931 'MÜNCHEN 2 B. Z. * a' die 418 für eine Bedeutung?

Er ist einer der Stempel auf der Rückseite eines Einschreibens aus Luzern.
Vielen Dank
Jürgen
@ jahlert [#651]
Hallo Jürgen,
der Stempel ist ein sogenannter Tageszählstempel der Briefzustellung (B.Z.) Bei Postamt München 2. Die Zahl 418 ist der Numerator, eine laufende Zählnummer, welche die Anzahl der Eilsendungen und Telegramme angibt.
Hoffe, das hilft ein wenig weiter. ;-)
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#652]
Hallo Peter,
vielen Dank für die Hilfe!
Hier ist der Brief aus Luzern:

Viele Grüße
Jürgen
@ jahlert [#653]
Hallo Jürgen,
der Beleg ist Klasse!
Ganz besonders begeistert mich darauf der Luzerner Handrollstempel! Könntest du mir von diesem einen 300 dpi scan schicken?
Viele Grüße,
Peter

Der Beleg gehört
nicht zu der München-Sammlung, sondern das schöne Teil ist in der Brücken-Sammlung zu sehen. Die Marke (MiNr. 639) zeigt die erbaute Pfannlochbrücke des als Absender genannten Bauunternehmung aus München. Das Bauwerk liegt im Weißbachtal am Mauthäusl im Zuge der
Deutschen Alpenstraße zwischen Inzell und Berchtesgarden.
Tagesstempel mit UB m des Postamtes, nun Postbank Finanzcenters in der Theresienstrasse aus dem Jahr 1998
Beste Grüsse und viel Gesundheit.
Info zu Poststempel München
Hallo zusammen,
ich habe keine Informationen gefunden, die mir den Text im unteren Münchener Stempelteil "* 2 BA b" erklären. Was bedeutet "BA"? Heißt das eventuell Bahnhof?

Würde mir bitte jemand weiterhelfen?
Viele Grüße
Detlef
Servus Detlef,
das BA bedeutet "Briefabgang" beim Postamt München 2.
Falls ich mich doch irren sollte, bitte ich um Korrektur.
Ich hoffe, ich könnte Dir helfen.
Beste Grüsse
Hallo Detlef,
über die Bedeutung des Kürzels gehen die Meinungen auseinander.
Im Handbuch von Helbig steht "Briefaufgabe".
Gerhard Weileder, der sich speziell mit den Stempeln von München befasst, nennt "Briefannahme" als Möglichkeit, hält aber "Briefabgang" für die wahrscheinlichste Erklärung.
Ich hoffe, das hilft dir weiter!
Viele Grüße aus Erding!
Dietmar
@ Münchensammler [#658]
@ Erdinger [#659]
Hallo zusammen,
vielen Dank für die superschnelle Hilfe!
Viele Grüße aus Sarstedt
Detlef
@ Erdinger [#659]
Lieber Dietmar,
ich würde von der Sinnhaftigkeit "Briefabgang" ausschließen, weil der Abgang ja nicht bei der Aufgabe zu kommentieren/dokumentieren war. Briefannahme macht Sinn, Briefaufgabe natürlich auch.
Wenn die Primärquellen nichts sagen, und ich gehe davon aus, dass sie das nicht tun, würde ich mich auf Briefannahme festlegen.
Liebe Grüsse,
Ralph
Am 10. April 1938 fanden im Deutschen Reich Wahlen zum Reichstag statt. Im Vorfeld gab es in vielen deutschen Städten Sonderstempel mit dem Aufruf <Am 10. April dem Führer Dein " Ja">, selbstverständlich gerade auch in München. In meiner Sammlung von ca. 60 Briefausschnitten mit diesem Maschinenstempel und seinem politischen Werbeinsatz finden sich auch drei aus München.


Nähere geschichtliche Informationen zur Reichstagswahl 1938 [1].
Gruß
Quincy
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagswahl_1938
Ich habe einen Sonderstempel aus München von 1963

Jahrestagung der WGLR. Wissenschaftliche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt
Gruß
wuerttemberger
@ wuerttemberger [#663]
Hallo zusammen!
WGLR ist die Wissenschaftliche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt.
Bleibt gesund
Peter
@ wuerttemberger [#663]
Hallo,
dahinter verbirgt sich die "
Wissenschaftliche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt e.V.".
Diese schloss sich mit einer weiteren Gesellschaft zur Erforschung der Raumfahrt im Jahre 1967 zur bekannteren und heute noch aktiven DGLR,
Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt e.V. zusammen. [1]
Viele Grüße,
Peter
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Gesellschaft_f%C3%BCr_Luft-_und_Raumfahrt
Nachtrag: da war ein anderer Peter schneller! ;-)
München

"Stadtrat der Landshauptstadt München"
Gruß
Claus
Mahlzeit,
ich möchte heute einen Stempel zeigen bei dem ich nicht weiss wie ich ihn in der Stempeldatenbank suchen soll und wenn er noch nicht vorhanden ist, wie ich ihn einstelle.

Würde mich über Informationen freuen.
Wünsche einen schönen Sonntag
Uwe
[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Die Poststempel von München". Der Stempel ist kein Poststempel]
Hallo Uwe,
es handelt sich um einen Postfreistempel. Auf die schnelle einen Vergleich gesucht und folgenden Link eingefügt.
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/37648
Viele Grüße
Hajo
@ Parachana [#667]
[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Die Poststempel von München". Der Stempel ist kein Poststempel]
Selbstverständlich handelt es sich hier um einen Poststempel. Ganz konkret ist es ein Post freistempel, verwendet beim Postamt München 2 mit dem Unterscheidungsbuchstaben "ci"
Dieser Stempel gehört sehr wohl in das Thema "Die Poststempel von München"! In diesem Themenbereich werden sowohl normale Tagesstempel, Sonderstempel, Bahnpoststempel, Maschinenstempel und Absenderfreistempel usw. usf. gezeigt. Also gehört auch der Münchener Postfreistempel ganz selbstverständllich dort hin.
In diesem Sinne,
Schöne Grüße,
Thomas
Verehrte Freunde der Münchner Stempel,
heute von mir einen, eher unscheinbaren Tagesstempel, der aber dennoch ungewöhnlicher ist, als man auf den ersten Blick meinen möchte:
MÜNCHEN 1 / a vom 16.12.1935
Tagesstempel des PA München 1 mit dem UB a, und was ist an diesem "0815-Stempel" jetzt ungewöhnlicher als man vermuten möchte?
Dieser Stempeltyp, der erst 1931 eingeführte erste deutsche Normstempel, Zweikreisstegstempel, war in München gar nicht so lange im Einsatz. Der hier dürfte mit unter den ersten 1931 ausgelieferten Exemplaren gewesen sein und zum Stempeldatum war seine Zeit schon fast wieder abgelaufen. Ab 1936 wurden u.a. in München fast alle Stempelköpfe ersetzt durch die von der NAZI Propaganda angehauchten neuen Kreisstempel mit Kurzsteg und dem Zusatz "Hauptstadt der Bewegung" und einem Hakenkreuz. Die bisherigen Normstempel verschwanden und tauchten auch nach Ablauf der "1000 Jahre" nicht wieder auf. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Eine Frage an die München-Stempel Experten: kennt jemand diesen (leider nur ganz schlecht lesbaren) Stempel?

Der ist von der Rückseite des schon hier gezeigten Wertbriefs:
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?FF=276473 [#635]
Durchmesser 32 mm, also größer als "normal".
Auf der Vorderseite ist ein Stempel von MUENCHEN-LANDTAG, wenn ich das richtig entziffere:

Leider kann ich auch bei keinem Stempel das Datum richtig lesen, am ehesten ginge das vielleicht noch beim 3. Stempel (von der Feldpoststation Nr. 258):

Sachdienliche Hinweise zur Aufklärung bitte an
Reinhard
@ iholymoses [#672]
Hallo Reinhard,
der schlecht lesbare (rückseitige) Stempel ganz oben müsste von der FELDPOSTSAMMELSTELLE / * a / MÜNCHEN stammen. Ergibt auch Sinn, da der Brief an eine Feldpost-Nr. adressiert war. In dem Feldpoststempel (K.D. Feldpoststation / * Nr. 258 *) sehe ich beim Jahr eine 8, also 1918. Auch das scheint schlüssig, da es diesen Stempel nur von 1916 - 1918 gab und sowohl eine 6, wie auch eine 7 würde ich ausschliessen.
Vielleicht hilft dir das weiter. ;-)
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#673]
Ja, super - das macht alles sehr viel Sinn. Vielen Dank!
Schönen Abend noch,
Reinhard
Im Jahr 1967 wurde ein etwas ungewöhnlicher Sonderstempel eingesetzt:

SSt MÜNCHEN 2 / 8 / 25.-6.1967 / Schlesiertreffen 1967 Hedwigsjahr
Der Stempel wurde auch mit Datum 24.-6.1967 abgeschlagen.
Ungewöhnlich ist zu dieser Zeit die Stempelform
Zweikreisstegstempel und die
Position der PLZ.
Schöne Grüße von
Ingo aus dem Norden
Hallo Peter (filunski),
unter [#114] vom 26.08.2014 hast Du nachstehenden Text geschrieben:
"Das Postamt München 10 ist nicht aufgeführt, da es dieses zu jener Zeit nicht gab! München 10 nahm 1883 in der Viehhofstrasse seinen Betrieb auf, zog im Lauf der Jahrzehnte ein paar Mal um, und wurde schließlich 1933 geschlossen. Bis 1954 gab es auch kein neues Postamt München 10 mehr, erst 1954 wurde ein solches wieder eröffnet, am Marchgrabenplatz."
Hierzu meine Frage: Wo könnte ich solche Informationen zu weiteren Münchener Postämtern nachlesen/finden?
Gruß Wolfgang
@ wheilmann [#677]
Hallo Wolfgang,
ich habe dir eben eine E-Mail dazu geschickt. ;-)
Viele Grüße,
Peter


Von den aptierten Stempeln ein schön abgeschlagener aus der Residenzstr.: Mü 1 p
Beste Grüße
Andreas

Ein schöner aptierter Stempel aus November 1962 des Münchner Telegraphenamts.
@ Eilean [#680]

Hallo zusammen,
ggf. kann mir jemand die Bedeutung dieser Stempel der 28 und 2 nennen? Sind es Zensurstempel? Der österreichischen Zensur und damit gar nicht aus Deutschland?
Gruß
Andreas
Hallo Vereinskollege,
solche Stempel habe ich nicht, eher zufällig.
Ich sammle eher die Neuzeit aus München bzw. nach München und auch ganz überwiegend Eilbriefe. Wenn es die Zeit erlaubt, werde ich mal einen München-Besuch so planen, dass ich auch mal ein Treffen der Münchner Postgeschichte e.V. live miterlebe. Wann sind die Treffen geplant?
Gruß
Andreas

Heute ein schöner Brief auf 1958, mit zwei Briefträgerstempeln der Nachschlagestelle. Beide Stempelarten auf einem Brief, wunderbar. 2 x die Adresse herausgesucht.
Gruß
Andreas
Von mir ein Absenderfreistempel des wissenschaftlichen Verlages J.F.Lehmanns vom 24.5.1937 aus München. Der J. F. Lehmanns Verlag wurde nach Kriegsende unter Treuhandverwaltung gestellt. Das medizinische Programm wurde 1946 vom Verlag Urban & Schwarzenberg aufgekauft. Der Verlagsname lebte weiter in der Firma „Lehmanns Fachbuchhandlung“, heute unter dem Firmennamen Lehmanns Media GmbH [1].
Den Verlag gibt es heute noch, in Berlin-Adlershof betreibt er in Uni-Nähe sogar eine eigene Buchhandlung für wissenschaftliche Literatur.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Friedrich_Lehmann
Hier ein Brief aus der Schweiz nach München 27, gelaufen über den Ostbahnhof. Was ich noch nicht gesehen habe, ist ein Stempel: "Rohrpoststörung".


Gab es die denn 1964 noch? Vom Münchner TA bis Ostbahnhof?. Der Stempel 3E3 könnte vermuten lassen, dass der Brief vom München TA um 11 Uhr bis 14 Uhr zum Ostbahnhof gebraucht haben soll.
Vorderseitig noch eine schwache "5", eines Briefträgerstempels aus München 8/80.
Gruß
Andreas
Grüß Gott nach Bayern,
kann mir jemand beantworten ob es heuer (2022) einen Sonderstempel zum Oktoberfest gibt? Die Bestellung läuft wohl wenn ja wieder über Weiden.
Danke für Infos,
Sammlergruß
Michael
Hallo zusammen,
hier eine Drucksache der Städt. Sparkasse München mit Postfreistempel München 2 (4 Pf) als Bandstempel (UB cI) vom 03.09.1948.


Sehr lesenswert ist der Text, der sich mit dem moderaten Umgang (Ausgeben) des Kopfbetrages nach der Währungsreform beschäftigt.
Beste Grüße
Ulrich
Hallo zusammen,
wer kennt den Standort des ehemaligen Postamtes München 23 (Straße, Haus-Nr.) so um 1972?
Gruß Wolfgang
@ wheilmann [#689]
Hallo Wolfgang,
das PA München 23 müsste sich im Stadtteil Schwabing-Freimann befunden haben, Adresse habe ich leider keine.
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#690]
Hallo Peter,
danke, das passt zu dem was 'Heinrich3' in einer Stempelbeschreibung geschrieben hat:
München-Schwabing / Münchner Freiheit.
Gruß Wolfgang
Hallo zusammen,
a) wer kennt den Standort des ehemaligen Postamtes München 24 (Straße, Haus-Nr.) so um 1972?
b) wer kennt den Standort des ehemaligen Postamtes München 25 (Straße, Haus-Nr.) so um 1972?
Gruß Wolfgang
Servus zusammen,
Wenn meine Unterlagen stimmen, war München 23 in der Leopoldstraße 57 und ist jetzt München 44.
München 25 ist seit 1972 München 701 mit Sitz Am Harras 2.
Noch existieren diese beiden ehemaligen Postämter als Postbanken.
Viele Grüße
@ Münchensammler [#693]
Hallo Michael,
danke für den Hinweis 'Postamt 25 /Harras',
zum Postamt 24 habe ich den Hinweis "Arnulfstr", heute stehen da das Novotel und IBIS-Hotel.
Vielleicht hilft das.
Gruß Wolfgang
@ wheilmann [#694]
Hallo zusammen,
das gibt es auch nur hier im Süden der Republik: "Geheim-Postämter",
a) wer kennt den Standort des ehemaligen Postamtes München 47 (Straße, Haus-Nr.) so um 1972?
b) wer kennt den Standort des ehemaligen Postamtes München 55 (Straße, Haus-Nr.) so um 1972?
Gruß Wolfgang
Hallo Wolfgang,
Das Postamt 55 war in der Pollingerstrasse 2, wurde in München 705 umbenannt und 2009 geschlossen.
Das Postamt München 47 war in der Hofmannstrasse 15, wurde in München 703 umbenannt und am 27.07.2022 geschlossen.
Beste Grüße
Michi
@ Münchensammler [#696]
hallo Michael,
herzlichen Dank für deine Informationen, die ich gleich einmal bei meinen Stempelabdrucken für die Philaseiten-Stempeldatenbank zusätzlich vermerkt habe.
Schöne Adventszeit
Wolfgang
Hallo zusammen,
hier ein Wertbrief (1.000 Mark) von München 9 (Abgang 24.01.1948, UB c) nach München 27 (Ankunft 26.01.1948, UB e), frankiert mit 3 x 60 Rpf. = 180 Rpf. (1. Kontrollratausgabe). Wahrscheinlich in Ermangelung eines V-Zettels ("V" steht für das französische Wort "valeur") wurde ein R-Zettel von München 23 handschriftlich zu einem V-Zettel umfunkioniert.
M. E. ist der Brief überfrankiert (24+20+20+100 = 164 Rpf.). Wer von den Lesern kann das bestätigen?


Beste Grüße
Ulrich
Hallo zusammen,
hier eine Paketkarte für ein 4,5 kg schweres Paket von München 9 nach Polsingen in Bayern. Die Gebühr von 80 Rpf. ist mit einer EF der 1. Kontrollratausgabe verklebt. Entwertet wurde mit einem Gelegenheitsstempel aus MÜNCHEN 9 "WERDET MITGLIED IM BAYER. ROTEN KREUZ", 18.11.1946. Ankunftstempel POLSINGEN vom 27.11.1946.


Beste Hrüße
Ulrich
Brief mit Gelegenheitsstempel zur Internationalen Handwerksmesse München 1963


Gruß
Christoph
Hallo zusammen,
zum vierten Advent etwas seltenes.
Die Grossannahme München 80 wurde im April 2022 aufgelöst. Der Annahmeschalter hatte einen Tagesstempel, der kaum benutzt wurde. Der Unterscheidungsbuchstabe ga steht für Grossannahme.
Schönen 4. Advent.
Liebe Sammlerfreunde,
ein Einschreiben von München nach Leipzig vom 16.6.1948. Den Brief zieren die Gemeinschaftsausgaben Mi.696 (2) und 970. Dazu wurde der Sonderstempel zur zweiten Internationalen Jugendkundgebung abgeschlagen. Das Einschreiben zu 84 Pfennig ist somit mit 14 Pfennig überfrankiert. Ganze 5 Tage bis 22.6.1948 war der Brief unterwegs. Einen Tag allein hat die Zustellung in Leipzig wegen der falschen Postamtsnummer für Leipzig (statt N 22 Angabe mit N 21) gedauert.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Guten Abend zusammen,
mir kam gerade ein kurioser Beleg unter:

Auf den ersten Blick nichts Besonderes, aber dann habe ich mir die Stempeldaten angeschaut:

Da liegen 31 Tage zwischen "links" und "rechts". Ich bin leider kein Experte für Maschinenstempel, von daher weiß ich nicht, ob das 2 Abschläge sind oder ob das ein Gerät mit mindestens einem falsch eingestellten Datum war.
Mit rätselhaften Grüßen,
Reinhard
Von mir ein AFS von der Bayerischen Versicherungskammer aus dem Jahr 1961. In der Datenbank ist bereits ein Stempel dieses Absenders, allerdings im Jahr 1951 noch ohne das Bayerische Wappen.

Viele Grüße
Ingo
Hallo miteinander!

Handrollstempel
MÜNCHEN BPA / y / 8 vom 24.02.1982
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo zusammen,
eine Paketkarte (Packetadresse) für ein Paket aus München nach Bukarest:

Auf der Vorderseite sind zwei verschiedene Stempel "München 1.F." bzw. "München 1.-F.". Bei dem einen Stempel ist im Ortsnamen ein "UE", beim anderen ein "Ü".
Wer kann mir sagen, was das "F" hinter der Postamtsnummer bedeutet?
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#708]
Hallo zusammen,
Peter (filunski) hat die Frage nach dem "F" hinter der Postamtsnummer beantwortet.
Es ist ein Tagesstempel der Münchner Fahrpost (F), später, ca. zur Jahrhundertwende 1899/1900 ersetzt durch die Paketpost (PP).
Viele Grüße
Volkmar
Hallo zusammen,
aus München ein Beleg, mit der 172 vom Unterrand, schönen (13b) MÜNCHEN 19 / b vom 5.9.1953. Dazu ein Nebenstempel "Bestimmungsort fehlt", was wohl dazu führte, dass der Brief bei der OPD München geöffnet wurde, weil auch kein Absender angegeben war. Die Adresse des Absenders, ein Schüler aus einem Privatgymnasium, wurde mE dort mit roter Schrift auf der Vorderseite ergänzt.
Was ist nicht recht weiß, ob sich erst dann am 7.9. sich die Nachschlagestelle des Briefes annahm, dann mit der "62" vom 7. September 1953, auch nicht schlauer wurde, aber immerhin in Memmingen diese Straße ermittelt hat. Von der Logik öffnet erst die OPD, dann geht es weiter zur Nachschlagestelle.
Ob nun aufgrund des Inhalts des Briefes? Oder war der von OPD schon wieder verschlossen? Wohl schon. Jedenfalls eindeutig von der Nachschlagestelle des PA München 2, ich habe denselben aus der Zeit auf einem anderen Beleg.
Der Nebenstempel "Bestimmungsort fehlt" dürfte schon aus München 19 stammen, irgendwo im Postlauf in München, jedenfalls nicht aus Memmingen.
Für mein Sammelgebiet alles drin und dran.
Gruß
Andreas
Hallo miteinander!



Postkarte vom Gardasee nach 8000 München 2 mit diversen Stempeln.
Frage an die München-Spezialisten:
Rechteckstempel
24/1, ist dies ein Briefträgerstempel? Kennt den Jemand?
Zeilenstempel
04.04.89 Y., was ist dies für ein Stempel Datum 04.04.89, aber was bedeutet das Y.? Flugstempel?
Wer kennt sich aus und kann weiter helfen ?
Viele Dankesgrüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#711]
Ich habe keine Ahnung und gleichartiges noch nicht gesehen. Aber hochinteressant.
Falls ich mal eine Riesenkiste mit Alltagsbelegen aus München in Händen habe, kommt das auf die Liste der zu beachtenden Extras.
Danke für das Zeigen.
Gruß
Andreas


Hier ein Beleg, bei dem mir nicht klar ist, wieso er ein Nachträglich entwertet-Stempel erhielt. Der UB ist nicht zu lesen, ggf. gibt es auch keinen, ich lese das Postamt München 43. Davon hatte ich in der Literatur bislang keinen solchen Stempel gelesen.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#713]
Es handelt sich um eine mit einem Absenderfreistempel vorfrankierte Rückantwort, die am tatsächlichen Versandtag mit dem Tagesstempel, in diesem Falle einem "Nachträglich-entwertet-Stempel", versehen wurde. Ähnliche Briefe findest Du auch hier [1].
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=15994&CP=0&F=1
@ Manne [#715]
Hallo Manne,
da hast Du recht. Gemeint ist das Postamt München 31 in der Augustenstraße ("Ag"), hier mit der Nr. 33. Es soll Stempel bis 80, ggf. 81 geben.
Gruß
Andreas
Diese unscheinbare Postsache trägt wohl einen besonderen Stempel. Einer Notiz, die dem Beleg beilag, entnehme ich, dass der Stempel München BPA a Umschlagstelle vom 10. August 1971 für Ladepapiere der Post-U-Bahn in München zwischen Hauptbahnhof und dem BPA in der Hopfenstraße zum Einsatz kam. Als Entwerter für Postsendungen kann er nicht nachgewiesen werden. Es fällt ferner auf, dass der Stempel links neben der Ortsbezeichnung aptiert ist. Vermutlich wurde dort die Postleitgebietszahl (13b) entfernt.
Können diese Angaben bestätigt werden?

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Jürgen Witkowski [#718]
Das ist doch mal ein schöner Beleg. Ich kann leider gar nichts dazu sagen. Es hört sich aber alles sehr wahrscheinlich an.
Aus der Messe in München kann ich nur schnödes, bekanntes zeigen, aber dafür glasklar ein Portokontrollstempel aus 1925:

@ Eilean [#719]



Aus der Krabbelkiste ein Eilbrief von München BPA an den Erzbischof.
Rückseitig in München TA-Stempel, UB e, nicht zugestellt durch den Briefträger 29, sondern mit Vermerk "Empf. Ludwigstr. ? 1/5 Bf.29, 8.15 (Uhr)". Dazu dann ein Stempel 23/3, den es eigentlich nur in München-Pasing bei den dortigen Eilbriefträgern gab. Ich vermute, dass mit der Einstellung (also ich habe Stempel bis 1967) dort der Postler seinen Stempel mitnahm.
Feuer frei, dann suche ich einen zweiten Beleg ab 1967 mit der 23/3, der nicht in München-Pasing (+Lochham, Aubing...), sondern in München und dort vom Telegraphenamt (TA) abgestempelt ist.
Von der Philatelia am Stand von Herrn Lang habe ich dieses Kleinod entdeckt. Sicherlich mein Highlight der Messe:

und kurz darauf hat mir ein Sammler diese zwei Belege gefunden:


Wunderschön und vielen Dank! Alles Belege, die in München über die Nachschlagestelle gelaufen sind, und in einer angeblich kurzen Zeitspanne Ende der 60er/Anfang 70er mit Buchstaben-Stempeln statt der üblichen Ziffern versehen wurden.
Lange Zeit gesucht und nun gleich 3 Belege zum zeigen.



Es wird sicher noch mehr Buchstaben geben. An diesen Belegen bin ich sehr interessiert. Und es sind die unscheinbaren, die eher in den großen Wühlkisten liegen werden. Es zeige auch bald wieder "echte" Stempel, und nicht immer nur Briefträger aus München.
Gruß
Andreas
Und nachdem ich mir nun einen "Richter" zugelegt habe, fiel mir beim Postamt München 26 auf:



Hier wird also noch die Gebühr "besahlt". Sehr hübscher Stempelfehler.
@ Eilean [#723]
Hallo Andreas,
danke für deine Information zu den Tagesstempeln mit Buchstaben und den Belegen mit den Stempeln aus München.
Weitere Belege sind mir auch noch nicht wieder untergekommen.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter


Was ist das hier eigentlich genau? Ich bin immer davon ausgegangen, dass es so eine Art Banderolen, Verschlussstreifen oder so etwas für Zeitschriften ist. Das ganz Ding ist aber gar nicht so groß. Von München 13 am 7. Juni 1898 gelaufen über München B.U nach München 10 am nächsten Morgen.
Mit einem Briefträgerstempel S3, also vom Südbahnhof.
Ich kann kein Wort des Adressaten oder Adresse lesen. Soll das "Lindw." für Lindwurmstraße heißen?
@ Eilean [#725]
Ich lese abgekürzt Ludwigstraße.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ Eilean [#729]

Bei diesem Kuvert der Druckerei des Postscheckamtes München ist leider der Stempel nicht zu lesen. Eine "3" kann ich mir kaum vorstellen, mit einem c oder o als UB? Von dem Postamt München 3 sollen es nur ganz wenige Stempel geschafft haben, da dieses Postamt ausgebombt wurde. Hat jemand aptierte Stempel des Postamts München 3 zum zeigen?
Ich denke, es ist mit einem München 1 / o gestempelt. Es gibt doch Fälle, bei denen Einschreibezettel und stempelndes Postamt - zumindest der Nummer nach - nicht identisch sind?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#730]
Für meine Sammlung schon ein später Zeitpunkt, aber ein Brief des Amtsgerichts München aus Kriegszeiten mit einem "MÜNCHEN 7 / e" vom 22. Dezember 1943, vorderseitig mit Nebenstempel Nicht ermittelt zurück und rückseitig, finde ich spannend, ein Aufkleber "Verzogen, unbekannt wohin".
Die Kürzel des Postbeamten wird man sicher damals zuordnen können, heute unmöglich.


Gruß
Andreas


Dazu ein schöner glasklarer Sonderstempel nur 4 Jahre später aus 1948. Sehr schöner Beleg.
Von meinem Lieblingssammelgebiet der Münchner Briefträgerstempel ein seltener "8" aus München 19. Mir bislang aus August 1952 bis April 1953 bekannt. Erkennbar an den Stempeln des Zustellpostamts München 19, zwei Stunden zuvor wohl beim München TA angekommen. Falls ich den "8"er schon gezeigt habe: Der ist nicht so häufig zu bekommen, wie Stempel aus München 19 ohnehin.


Der Brief aus der Schweiz ging an eine bekannte Künstlerin Ruth Schaumann, wohnhaft in der Renatastraße.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ruth_Schaumann
Hallo in die Werte Runde.
Ich habe einen netten Fernbrief aus MÜNCHEN 2, der noch den Zusatz
BS trägt:

Bisher konnte ich, auch in der Datenbank, nicht herausfinden, was die Buchstaben bedeuten. Briefsammelstelle oder Briefesammelstelle oder ?
Auf eine Antwort freue ich mich und sage herzlichen Dank.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo zusammen,
hier mal ein Brief von LÖRRACH nach MÜNCHEN mit diversen Besonderheiten.
Vorderseite:
Einschreiben,
Eilboten, roter Rahmenstempel "
Benachrichtigt", schwarze Nummer 2098, blaue handschriftliche Nummer
317, Stempel LÖRRACH 1 23.10.56 - 19
Rückseite: Bahnpost-Stempel MANNHEIM - BASEL Zug 107, 24.10.56, Handroller 13 b MÜNCHEN TA 24.10.56 -12, handschriftl. Vermerk "Empf benachrichtigt 24.10.13.00 B 109


Schade, dass der Brief unsauber geöffnet wurde und eine Aktenlochung aufweist.
Ist die blaue 317 die Nummer des Zustellers?
Bernhard
@ westfale1953 [#737]
Also aus München stammt die 317 mE nicht. Die Zusteller verewigen sich bei der Zustellung durch das TA auf der Rückseite, hier die Nummer "B 109", eigentlich wäre also eine 109 zu erwarten gewesen:

Gruß
Andreas
@ HWS-NRW [#736]
Hallo Werner,
BS soll für Briefschalter-Abteilung beim Postamt München 2 bedeuten. Nach dem Rundbrief 13 aus 2015 aus der Forschungsgemeinschaft Münchener Postgeschichte e.V., von 1921 bis 1936 verwendet sein. Da ist dann wohl Luft nach hinten! Zeig doch mal den gesamten Beleg.
Gruß
Andreas
Ich habe als neues Frühdatum mir bekannter Briefträgerstempel nach dem Krieg nun aus dem 16. Juli 1948 den 10. Juli 1948 machen können:


Der Briefträger hat auch sehr schön rückseitig kommentiert: 10.7.48 / 13.00 B 125 und seinen Stempel dazu gesetzt.
Vorderseitig ein Band- und ein Netzaufdruck.
Ach...
Gruß
Andreas
@ westfale1953 [#737]
Hallo Bernhard,
im Jahr 1956 gab es auch bei den Eilbriefzustellern noch keine "317", sondern nur bis 149.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#739]
Hallo Eilean,
herzlichen Dank für Deine Hilfe bei der Stempelbezeichung.

Hier noch eine Abbildung des kompletten Fernbriefes.
mit Sammlergruß
Werner
Heute eine Karte von der Gewerbeschau 1912 mit dem Sonderstempel. Sehr schön.

Gruß
Andreas
@ Eilean [#743]
Ein Heuss-Brief als Eilbrief innerhalb Münchens vom München BPA 1 mit Fensterumschlag und Aktenlochung. Ist das nun hot oder Schrott?

Vorderseitig ein Nachgebühr-Stempel " J / Nachgebühr" und 10 Pfg Nachgebühr. Was fehlt denn an Gebühr, um auf 10 Pfg zu kommen? Das anderthalbfache von was? Ein nicht portogerechter Brief, ist das nun eine Mehrfachfrankatur, die es wert ist, zu sammeln?
Rückseitig drei Eilbriefträgerstempel, zwei davon haben sich handschriftlich verewigt. Dazu zwei Rohrpoststempel, eines vom München BPA 1 und eines vom Zustellpostamt.



Um 17.47 Uhr beim BPA 1 aufgelaufen, um 17:56 beim Zustellpostamt (welches auch immer es sein mag), um 19:oo Uhr mit B 102 erfolglos, am nächsten morgen um 7:50 durch B78 ebenso. Dann wird 23/2 zugestellt haben. Dazu ein Stempel
3E3/22-18, d.h. am 22. Juni um 18.00 Uhr. Wer Einschreibezettel sammelt, dürfte betätigen können, dass es sich bei 3E3 um das Bahnpostamt München handelt.


Ein Rohrpostbeleg aus dem Bedarf mit einem Briefträgerstempel 23/2, den ich noch nicht ganz zuordnen kann. Aus Pasing kenne ich diese, aber zum einen dann nur aus den 60er-Jahren und dieser wird nicht in Pasing gewesen sein.
Ein kleines Sahneschnittchen also und dass für den sehr schmalen Taler.
Gruß
Andreas

Heute ein Sonderstempel aus München, so wie ich es mag, als gelaufener Beleg und dazu noch auf einer passenden Karte.
Schlaraffentag.
Gruß
Andreas


Aus der Serie der unzustellbaren Briefe nach München die höchste, mir bekannte Nummer eines Bearbeiterstempels bei der Nachschlagestelle: Die 562.
Ein schöner Bedarfsbrief an die Bayerische Ärzte (.....) ohne Adresse. Die war natürlich dennoch zu finden. Der Brief ging wohl an ein Postfach in München 22.
Mit dem Jahr 1954 passt er in die bekannte Zeit aus 1949 bis 1956 (Rundbrief 11, FG Münchner Postgeschichte, S. 48).
Gruß
Andreas
@ Eilean [#746]
Hallo Andreas,
eindeutig "Der Bayrischen Ärzteversicherung", auch wenn der Übergang vom u zum n am Ende des Wortes etwas missraten ist.
Herzliche Grüße
Gunther
Auf nachstehendem Eilbrief aus Klosterneuburg in Österreich nach München befinden sich auf der Rückseite ein Handrollstempel aus München 2 / sh / 8000 vom 27.8.92 und ein Briefträgerstempel mit der Nummer 144.


Andreas kann uns als München-Experte sicher mehr zu den Stempeln erzählen.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
@ Shinokuma [#748]
Danke für das Entziffern.
Die 144 ist als Briefträgerstempel bei der Eilzustellung wunderschön. Rückseitig wie es sich gehört. Die 144 ist aus der ersten Serie, d.h. den Stempel gab es seit Wiedereinführung der Briefträgerstempel bei Eilzustellungen, d.h. wohl 1948.
Mein Belegexemplar ist aus 1956.


und eines, bei dem wohl der Stempel gerade nicht greifbar war; Erklärungen, wann das der Fall war, kenne ich nicht, da ich nicht weiß, wo die eigentlich aufbewahrt wurden (im Postamt Mü 2/TA?) Der Briefträger hat jedenfalls hinten seine Nummer aufgeschrieben und nochmal einen Stempel nachgemalt.

Mit einem Stempel aus 1992 ist der Stempel lange in Gebrauch geblieben, das ist nicht so häufig nachzuweisen.
Dazu heute ein Beleg, ohne mir erkennbares Datum, aber sicherlich sehr spät für einen Briefträgerstempel aus dieser Zeit (1914-1918) und noch dazu sehr hohe Nummer (bis 570 angeblich).


Ich hoffe ja noch, dass es kein Briefträgerstempel für die gewöhnliche Zustellung ist, sondern von der Nachschlagestelle, wofür sprechen könnte, dass die Hausnummer mE von jemand anderem auf die Postkarte geschrieben wurde. Aber ich weiß nicht, ob die 568 in der Bauerstraße (Schwabing) Briefe ausgetragen hat.
Bis dahin wird er als sehr gestempeltes Exemplar gelagert.
@ Eilean [#124]
Guten Abend,
ich bin gerade dabei zu diesem Thema einen Fachaufsatz zu erfassen. Den Stempel gibt es bei beiden Postämtern also München 1 und München 22 vom 6.6., vom 7.6. und auch vom 8.6. Diese Stempel kann ich auch alle nachweisen!
Gruß Michael
@ Martinus [#750]
Das hört sich gut an!
Ich habe gerade den Karg, Sonderstempel aus dieser Zeit nicht gefunden, aber sind die da nicht aufgeführt?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#751]
Heute ein Stempel vom Verzollungspostamt MÜnchen 3 in der Bayerstraß´n:


Wenn ich mir das so ansehe, hatte das Postamt München 3 wohl mehrere Stempel dieser Art auf Briefen aus dem Ausland mit Zollvermerken.
Gruß
ANdreas


Münchner Rohrpostbelege aus dem Bedarf werden ja nicht so häufig gezeigt und dieser hat auch noch "Sprengstoff" von der Münchner Sprengstoff-Handelsgesellschaft mbH. Aufgegeben in München 22 nach 17 Uhr war das Brieflein im Telegraphenamt um 17: 41 und um 17:51 am Bahnpostamt und ab die Reise mit dem Zug 09697... Die Zugstempel kann ich nicht lesen, aber ich würde doch sagen Richtung Hof/Nürnberg.
Das alles am 29. März 1960.
Gruß
Andreas
Nun dann, aus Pasing, also eigentlich München, aber jedenfalls 1923 noch sehr eigenständig:

ein "Benutze die Luftpost" Maschinenstempel aus München nach Pasing. Dort mit einer roten 2 gestempelt.
Ran an die Pasinger Briefe. Sind das Briefträgerstempel, aus dem Jahr 1923? Zeigt her eure Pasinger Stempel.
Gruß
Andreas


Selten, aber manchmal habe ich auch einen alten Brief auf Erding vom 13. Juni 1968, angekommen in München und mit Briefträger 36 gestempelt. Den Vorderseitigen Stempel kann ich nicht entziffern, es sind nur runde Abdrücke aus der Bayern, Nr. 15.
@ Eilean [#755]
Inhalt gibts keinen? Du wolltest doch wissen, woher er kommt, oder?
@ bayern klassisch [#756]
es ist ein Blatt Papier, welches dann wunderschön zusammengefaltet ist. Stammt der Brief doch nicht aus Erding?

Aufgrund der Größe sieht die Farbe nach dem Scan fürchterlich aus, um noch einigermaßen eine kleine Datei zu haben.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#757]
Hallo Andreas,
dein Brief stammt aus Taufkirchen - das passt zu den desolaten Stempelabschlägen, die nur ein versierter Sammler von heute erraten kann. Ein Haderlump, dieser Postexpeditor! :-)
LG,
Ralph
@ bayern klassisch [#758]
Warum geht dann ein Brief von Taufkirchen nach Erding und dann nach München. Wie passt das örtlich? Der Brief ging ja in München zu, warum also den Umweg über Erding?
Ich kann zwar kein Wort lesen, aber es ist eine so akkurate Schrift.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#759]
Von Taufkirchen aus hätte der Brief eigentlich direkt nach München geschickt werden sollen, wurde aber in den falschen Postsack gegeben. Das passierte damals jeden Tag in Bayern und heute sicher noch weitaus häufiger.
LG,
Ralph
@ bayern klassisch [#760]
Hallo,
es gibt u.a. auch noch ein Taufkirchen (Vils), das liegt im Kreis Erding.
MfG
Klaus
@ becker04 [#761]
Dagegen spricht, dass nur Taufkirchen in Oberbayern einen Mühlradstempel führte.
@ bayern klassisch [#762]
@ bayern klassisch [#758]
@ becker04 [#761]
@ Eilean [#759]
Hallo,
Taufkirchen an der Vils gehört zum Landkreis Erding und somit zu Oberbayern. Erding lieg auf dem Weg nach München.
Schönen Gruß
Sepp
Brief vom 23.08.1951 vom Stadtrat der Landeshauptstadt München nach Chemnitz. Freigemacht wurde der Brief mit einem Absenderfreistempel über 20 Pfennig. Ein ähnlicher Stempel wurde bereits bei [#666] gezeigt.


Schönen Gruß
Sepp
Mal eine moderne Rarität.
Tagesstempel der Geschäftspostannahme im Schlachthofviertel, Kochelseestr 11.
Leider am 23.12.2025 auf Grund der Sparwut und Profitgier der Post geschlossen.
Hallo zusammen,
sicherlich wurde dieser Stempel hier schon einmal gezeigt, ich habe mir nicht die Mühe gemacht, alles durchzuschauen. Aber wenn nicht, dann zeige ich hier ein schönes Exemplar eines aptierten Tagesstempels von München 53, UB a vom 21.6.1948. Neben der nicht mehr notwendigen Inschrift "Hauptstadt der Bewegung" wurde auch ein völlig überflüssiges Kreuz entfernt.

Viele Grüße
Münchensammler [#765]


Keine Rarität, aber ein schöner, lesbarer Abschlag aus 80937 München 45, UB: f.
Gruß
Andreas
@ Eilean
Hallo,
Eil-Einschreiben mit Rückschein aus Halle/Saale, Stempel vom "14.04.1989" nach München 91 in die Leonrodstr. Portogerecht vom ehemaligen Prüfer Günter Kurze, rückseitig mit Briefträgerstempel "320" von München 2.


Gruß philatrain
Achso, ist schon extra gelegt ....
@ Eilean [#767]
Besten Dank für den schönen Tagesstempel!
Das ehemalige Postamt 45, später Postbank-Finanzcenter in der Max-Liebermann-Str. 1 ist seit Mitte 2023 leider auch Geschichte.
@ philatrain [#769]
Hallo Lars,
die 320 aus der gefühlten 4. Verteilung (Zahlen von 300/301 bis ca. 455(?)), mir bekannt ab ca. 1982. Die 320 fehlt. Ist ja auch immer schwieriger, Material aus den 1980ern/90ern zu bekommen, schon um diese 300er-Zahlen von der vorherigen (etwa gleicher Zahlenraum, aber keine runden 3en, sondern oben gerade).
Gruß
Andreas


Das lässt mich vermuten, dass die Stempel ab der Nr. 200 gar nicht einer einheitlichen Ausgabe bzw. Verwendung folgen, wie ich bislang dachte. Stempel mit einem geraden Balken bei der 3 oben gibt es ca. ab 1960 und sind vorwiegend im Bereich 200-350, teils bis 450.
Die runden 3er hingegen habe ich bislang nur auf Belegen ab 1982. Hier ist das Vorkommen die 300-450.

Wie diese Reihen ineinander passen, wird das weitere Sammeln zeigen.
@ Eilean [#772]
Einen Stempel der Oberpostdirektion München hatte ich noch nicht gezeigt. Jüngst erworben:


Ein so schöner Abschlag, direkt von der OPD München auf einer Postkarte / Postsache OPD Mchn in der Arnulfstraße 60.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#773]
Dazu ein ein Antrag auf Auskunft aus der Strafregisterakte von der OPD München an die Staatsanwaltschaft in Eichstätt vom 12. September 1952. Ich nehme an, dass geschah im Rahmen der Frage der Einstellung der rückseitig (nicht abgebildet) angegebenen Person bei der OPD.



Hin am 12.9.1952, zurück am 17.9.1952 mit einer Notopfermarke, abgestempelt NÜRNBERG 10, (13a), b.
Mal nicht ein Briefkuvert, sondern ein Formular, das mE erst gar nicht ohne Kuvert auf die Reise ging. Konnte da also jeder Postbote lesen, was in der Strafakte so vermerkt war?! Scheint so. Die Vorderseite des Formulars in grau, da die Farben beim Abspeichern auf einem verträglichen Dateigröße es zerschlägt (Lila Stempel, beiges Papier, ...)
Gruß
Andreas


Und hier noch der (13b) MÜNCHEN OPD / c.
Innenliegend im Kurt das Schreiben mit Dienstsiegel / Bundesadler und OBERPOSTDIREKTION MÜNCHEN / KANZLEI / d. Inhaltlich geht es um die Übernahme von sudetendeutschen Beamten ins Beamtenverhältnis auf Lebenszeit nach "§ 7 G 131".
Egal wie es wende, es sieht aus, als sei das "b" in (13b) abgefallen.
Gruß
Andreas

Ein Stempel aus (13b) MÜNCHEN BPA 1, dd, AUSLANDSTELLE auf einem FDC-Brief aus Jugoslawien mit ganz vielen Blumen und Pflanzen.

Natürlich mit dem Briefträgerstempel 81, 1. Generation.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#757]
Und heute vom Harras / MÜnchen 701 ein Stempel aus den 80er: MÜNCHEN 701 / 8 / g vom 8. Juli 1982.


Glasklar abgeschlagen.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#777]
Und aus alten Tagen der Bochmann MS 323 vom 18. Juli 1939


und einem netten Aufkleber, den ich sehr ansprechend finde:


Ein Stempel auf einem Vorbindezettel nach Meppen / Münster, Absendestempel MÜNCHEN 4 FLUGHAFEN, 85328, fb vom 17.08.1993


Heute ein aptierter Stempel aus dem 2. Halbjahr 1962. Die (13b) wurde entfernt. Dazu noch rückseitig überraschend eine Rohrpostbeförderung in München und dann mit dem Zug weg.
Gruß
Andreas

Es gibt dieselben Aptierungen natürlich auch bei Maschinenstempeln, ich sammle hier aber nur den Briefträger.
@ Eilean [#782]


Von den alten aptierten Stempeln heute das Postamt 58 aus der Truderinger Straße 263.
Bislang hatte ich hier nur (13b) ...-Stempel gesehen, also wieder ein Loch in der Sammlung geschlossen.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#783]
In einer gerade erworbenen Kiste habe ich bei erster Durchsicht einen Stempel des PA München 57, aptiert, UB a vom 16. Juli 1945 gefunden.


Hier ist nicht der Stempel, sondern die AM-Post 8 Pfg. interessant. Der 16. Juli 1948 ist das Erstdatum für die 5 und 8 Pfg. Marke im Ortsverkehr in München, somit ein schöner "FDC".
Gruß
Andreas
@ Eilean [#784]
Wer a sagt, muss auch b sagen, daher der UB b vom Postamt München 57 in der Bad-Schachener-Straße 1 dazu:


Ich weiß, dass es noch einen mit UB d / BEZAHLT gibt, also frage ich mich, ob es als Handstempel auch die "c" gibt. Wer also hier etwas zu diesem Postamt zeigen kann, wäre schön.
Gruß
Andreas
Hallo in die Runde.

Drucksachen zur ermäßigten Gebühr im Gewicht > 50 – 100 g zu 6 Pfennigen sowie im Gewicht < 100 - 250 g zu 10 Pfennigen, versandt durch das Postamt MÜNCHEN 2 im Oktober 1953, sind trotzt der damals wohl zahlreich verschickten Belege nur wenig erhalten geblieben.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo.
hier noch ein weiterer Beleg:

Bücherzettel im Ortsverkehr, versandt im Januar 1971 von MÜNCHEN 1 aus, das Entgelt freigemacht mit einer Postalia-Maschine mit Wertrahmen E-26 B.
Mit Sammlergruß
Werner
Hallo am späten Abend.

Der Umkehrdienst des international bekannten Unternehmen AGFA in MÜNCHEN versandte in diesen Umschlägen oft die inzwischen entwickelten Negative in der preiswerten Version Warenprobe, das ermäßigte Porto im Juli 1956 freigemacht mit einem Absenderfreistempel.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#788]
Da hätte ich doch von Knorr & Hirth, anscheinend einem Verlag mit der Münchner Telegrammzeitung, Südd. SOntagspost, Münchner Neuste ein Beleg aus 1929.
Auf einem dicken Karton, also aus dem Versand.
Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
das ist ein toller Beleg.

Von mir heute ein nachverwendeter Absenderfreistempel mit dem Wertrahmen Bogenrechteck aus dem Jahre 1946, es wurde noch nichts aptiert (entfernt), ab wann der Herr Dr. Wacker seine Francotyp-Maschine hat überarbeiten lassen, kann ich nicht sagen.
mit Sammlergruß
Werner

Ich zeige ja selten Maschinenstempel, heute mal aus dem Briefzentrum 80, mb, 30. Mai 2000.
Gruß
Andreas
Hallo am Morgen.

Das in MÜNCHEN bekannte Kaufhaus „Oberpollinger“ der Karstadt-Gruppe ließ in ihrer Francotyp-Maschine in den Jahren 1946 und 1947 den Wertrahmen Deutsche Post einbauen, wohin der Geschäftsbrief ging, lässt sich bei Fensterumschlägen leider nicht bestimmen.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo an diesem "verkehrsarmen" (Streik) Morgen.

Auf den ersten Blick scheint dies ein normaler Ortsbrief in der zweiten Gewichtsstufe zu sein, für den der Absender, ein bayerisches Versicherungsunternehmen aus MÜNCHEN, im Januar 1935 seinen AFS in der Gebühr von 46 Reichspfennigen aufdruckte.
Wenn man dann aber die Rückseite ansieht, erscheint dort neben dem Ankunftsstempel noch ein ovaler „Tageszählstempel der Briefzustellung (B.Z.) des PA München 2“, in dem die Post weiter sortiert wurde.
mit Sammlergruß
Werner
@ Eilean [#793]
Hallo Andreas,
da Du ja offensichtlich mittlerweile auch Experte für Vorkriegsstempel aus münchen bist, kannst Du mir vielleicht die Bedeutung einer Abkürzung erklären, auch wenn der nachstehende Stempel vom 23.7.1927 nur fragmentarisch vorliegt.

Das Hbhf steht natürlich für Hauptbahnhof, aber was bedeutet das davorstehende Zd?
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
@ Shinokuma [#795]
Zd Hbhf steht wohl für Zweigdienststelle Hauptbahnhof, die dem Postamt 2 unterstellt war.
Gruß
Uwe
@ Shinokuma [#795]
Hallo Gunther,
da ist dann schon alles gesagt. Hättest Du den ganzen Stempel, stünde also noch eine 2 vor Zd. Interessant finde ich es, als das Zd wegfiel und man diese Zweigdienststelle nur daran erkennt, dass es ein Brief ist und ein Einschreibezettel mit "Zd" hat. Das müssten dann Stempel aus der Zeit 1936-1950 sein. Bei den (13b)-Stempeln ist das Zd wieder da, da lauten sie dann (13b) MÜNCHEN 2 Zd mit netten UBs. Steht oben schon von Peter zusammengetragen ab [#329].
Im Postamtlichen Straßenverzeichnis von München aus dem Jahr 1949 steht zum PA München 2 in der Hopfenstraße 2, dass die Zweigdienststelle Hauptbahnhof "vorerst noch nicht eröffnet" sei. Da stand dann also damals nichts mehr.
Gruß
Andreas



Dann zeige ich heute mal einen Gebühr bezahlt Stempel aus einem Stadtteil von München, der bei Riemer nicht gelistet ist. Die Fasanerie-Nord war bei mir auch bislang nicht gesehen, obwohl ich nun länger danach suchte. Hier nun auch mein erster Beleg dieses Stadtteilstempels, der nicht nur eine Postamtsnummer hat, sondern den Stadtteil im Stempel trägt. Als das Postamt dann "501" hieß, habe ich Belege.
Gruß
Andreas
Hallo,

Nachnahme-Drucksachen-Adresszettel in der 3. Gewichtsstufe, verschickt im Februar 1958 von MÜNCHEN 22 aus im Entgelt von 55 Rpf nach Landstuhl.
mit Sammlergruß
Werner


Heute in besonderes Stück aus München 19, welche ich gerade erworben habe. Ein Ersttagsstempel, da am
18.6.45 der Postverkehr in München wieder begann. Dazu ein Gebühr bezahlt Stempel in blauer Farbe, was nicht so häufig ist. Der Stempel München 19 müsste ein UB p sein. Rückseitig ein lieber Hinweis, dass man um 9 Uhr in Ram(m)ersdorf angekommen sei. So eine Karte gefällt mir.
Der Gebühr bezahlt-Stempel A22 finde ich so nicht im Riemer. Die Schriftarten kann ich noch nicht so zuordnen.
Gruß
Andreas
Hallo am Morgen.

Wertbrief zu 100 RM, aufgegeben von der Bayerischen Vereinsbank in der bayerischen Landeshauptstadt MÜNCHEN im März 1932, das Gesamtentgelt (12+50) freigemacht mit einem Wertrahmen Bogenrechteck in der Gebühr von 62 Reichspfennigen.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo.

Heute ein etwas höherwertiger Brief, verschickt vom Postamt MÜNCHEN 1 aus mit Wertangabe 100 RM, der Brief im März 1938 ging in Richtung der sächsischen Landeshauptstadt.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#799]
Hallo,
ich würde mir mal alles zweimal anschauen und dann auf den Knopf drücken.
Nachnahme-Drucksachen-Adresszettel ?? in der 3. Gewichtsstufe, verschickt im Februar 1958 von MÜNCHEN 22 aus im Entgelt von 55 Rpf nach Landstuhl.
Ich lese 1955 und Reichspfennige sind auch schon Geschichte.
@ HWS-NRW [#801] [#802]
Die Belege im Beitrag 801 und 802 gleichen sich doch wohl?
Gruß von einem Leser
@ HWS-NRW [#801]
@ HWS-NRW [#802]
Hallo,
langsam die Übersicht verloren. Zweimal das Gleiche und vielleicht kannst Du mal schreiben wann Leipzig Landeshauptstadt war.
Vielleicht solltest Du ein eigenes Thema anfangen, nur mit Deinen Belegen.
MfG
Klaus
Servus zusammen,
anbei ein Maschinenstempel aus dem Jahr 1937. München 35 / a/ 18.12.1937.
Das Postamt München 35 war bis Ende der 1990er Jahre, das Hauspostamt des Münchner Justizpalastes.


Dann ein so schön lesbarer Stempel aus München 1 B.P. aus 1907, UB c. Wofür ist nochmal genau diese kleine "3" am unteren Ende? Meist kann man die Zahl ohnehin nicht lesen.
Gruß
Andreas


Ein Rohrpostbeleg, innerhalb Münchens gelaufen von (13b) MÜNCHEN 27 / d zu (13b) München 8 / bt, rückseitig der Abdruck des Telegraphenamtes TA RZb von 14: 21 am 14. Dezember 1959.
Mit einem waagrechten 5 Pfg Heusspaar, von einem bekannten Birefmarken-Auktionator.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#809]
heute mal ein alter Maschinenstempel, ich finde die Art und Weise, damals Bildpostkarten zu dem Event zu gestalten, schon imponierend. (Scan ist wegen der Dateigröße sehr farbstichig, in echt ist die Karte viel schöner).
In welchem Katalog (Bochmann, Karg) würde ich denn diesen Stempel finden? Ich habe nichts gefunden, ist aber nicht mein Sammelgebiet, der Stapel wird aber größer.



Dafür aus meinem Sammelgebiet ein Orts-Eilbrief aus München 27 ans Bayerische Verwaltungsgericht in München, rückseitig über Mü 2/TA an München 8. Dort mit einem kleinen unscheinbaren Stempel, dem Eilbotenstempel Nr. 7. Diesmal rückseitig angebracht statt vorderseitig, für das Jahr 1953 aus dem Münchner Osten (Mü 8) ein frühes Exemplar.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#810]
Hallo Andreas,
schöne Karte !
Den Stempel findest du im Infla-Band 65, „Die Gelegenheitsstempel der Deutschen Reichspost 1919-1923“.
Leider habe ich den Band gerade nicht zur Hand und kann leider nichts genaueres sagen.
Gruß Lars
@ Eilean [#810]
Hallo Andreas!
Du findest den Stempel auch in Lieferung V von Bochmanns "Katalog der deutschen Sonderstempel" von 1936 auf Seite 106, München Nr. 30.
Jörg
@ JoergH [#813]
Danke zusammen, da werde ich entweder meinte Literatur mal genau durchsuchen müssen, wo die Werke sind oder diese auf meine Wunschliste setzen.
Gruß
Andreas


Den Justizpalast hatten wir doch hier vor kurzem, mein Beleg aus 1933 ist eine Strafregisterauskunft,
München 35. / a / Justizpalast


Ein Brief vom 28.09.1946 von Münchner Export-Leistungsschau als Eilbrief in München gelaufen.
Rückseitig ein Vermerk des Briefträgers Nr. B52, dass das Blumengeschäft geschlossen ist. Es zeigt, dass die Briefträger jedenfalls schon ihre Nummern hatten, wenn auch noch nicht so schnell Briefträgerstempel.
Gruß
Andreas


Hier ein gewöhnlicher Sonderstempel der Briefmarkenausstellung im Jahr 1947. Das ganz gleich auf einer gesamten Zusammenstellung (wegen der Größe hier nur in S/W), zu 20RM. Ersttagsblatt sozusagen für diesen Stempel.
Gruß
Andreas

Weltmeisterschaften im Gewichtheben München 16.10.55
@ Eilean [#819]
Das wäre dann als Bedarfsbeleg vom Postamt München 9 so etwas:


Helft uns helfen! werdet Mitglied im Bayer. Roten Kreuz
vom 18. November 1946.
@ Eilean [#820]


Selten, aber manchmal zeige ich hier auch einen Maschinenstempel. Dieser vom Schlesiertreffen 1951 finde ich ja ansprechend. Der Stempel muss 1951 zum 2. Schlesiertreffen gemeint sein, auch wenn das Werbeklischee mehr an eine "59" erinnert.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#821]
Hallo Andreas,
natürlich ist das Bundestreffen von 1951 gemeint - zeigt ja alleine schon das Datum im Tagesstempel. Acht Jahre vorher hat man noch keine Werbung für ein Bundestreffen gemacht.
Wenn man genau hinschaut, sieht man auch die "ansteigende Schräge" der "1" von "51" - vergleiche die beiden gut erkennbaren "1" im Tagesdatum "13" und "17". Das, was dann an eine "9" erinnert, ist verlaufende Stempelfarbe, die am Ende einer jeden Zeile einen mehr oder weniger fetten "Halbkreis" bildet.
Ein deutlich besser lesbarer Abschlag findet sich in der stampsx-Datenbank. Gelistet ist der Stempel bei Bochmann unter Nr. 247 - allerdings ohne Abbildung.
Mit Sammlergruß
Jörg
@ JoergH [#822]
Dieses Buch habe ich mir aber sicher schon einmal zugelegt. Jetzt gilt es das nur zu finden.
Von den ganz jungen Stempeln ein Bedarfsbeleg vom Postamt München 490. Zu diesem habe ich keine näheren Angaben, ich wusste bislang nur, dass es einen zz-Stempel gibt. Hier ist er nun:


Gruß
Andreas
@ Eilean [#823]
Mal ein Stempel auf einem nicht alltäglichen Lastschriftzettel MÜNCHEN PSchA / m / 8



Heute ein Eilboten-Ortsbrief-Postsache aus München des Bahnpostames mit einem markenten "BA" für Briefabgang, welches passend gleich als ABsender auch so erläutert wird.
Der Beleg ist direkt über das Telegraphenamt mit dortigem Numerator 1668 gelaufen und dann mit Rohrpoststempel vom 21. November 1961, 14:57 im Zustellpostamt (München 25) angekommen. Dazu dann der Briefträgerstempel Nr. 17. Hat der dann den Brief gar nicht im TA aufgenommen, sondern erst im Zustellpostamt? Oder ist er auch durch das Rohr geschlüpft?


und ein EIlbotenbeleg aus der DDR nach München, rückseitig Ankunftsstempel im Telegraphenamt um 20 Uhr abends, mit Briefträgerstempel 193 und gleich 3 Rohrpoststempeln:
MchnTARZc 9. März 1959, 19:04 Münchner Telegraphen-Amt Rohrpost-Zentral-Station
MchnBPA1 9. März 1959, 19-02 München Bahnpostamt
Zust 9. März 1959, 19:08 Zustellung
Der Brief kam also am Bahnhof an, ging ab zum TA und dann weiter zu Hr. Fink, einem Münchner Sammler. Vorderseitig Leipziger Messe mit SOnderpostamt-R-Zettel
Die 193 ist als Brieträgerstempel der neuen Generation aus dem Jahr 1959 ein sehr früher. Die erste Runde wurde seinerzeit mit 150 Stempeln ausgegeben, wohl ab 1957 (mein Wissenstand derzeit) mit Stempeln im Bereich 151-200.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#823]
Servus, München 490 müsste in einem EDEKA Markt untergebracht sein. Ich war dort vor einigen Jahren mal. Mehr kann ich leider nicht sagen.
Viele Grüße
Hallo am späten Nachmittag.

Aus einer Drogerie in ALPIRSBACH ging diese Nachnahme-Karte in Richtung München-Grosshadern, vorderseitig optimal der Ankunftsstempel vom 28.7.1951 abgeschlagen.
mit Sammlergruß
Werner
@ Eilean [#826]


Dazu ein weiterer Rohrpostbeleg aus München, angekommen in München am 21. März 1958 über das MÜNCHEN TA, UB ak, mit dem Briefträgerstempel Nr. 25 und 3 Rohrpoststempel vom Mchn BPA1 um 19:10, Mchn TA RZa um 19:13 und Zust um 19:18.
@ Eilean [#830]
Hallo,
schöner Beitrag, die überflüssigen Punkte über dem o von Goethe wurden entfernt.
MfG
Klaus
@ becker04 [#831]
Vom Scheckamt, später dann Postscheckamt ein paar Belege:


Bei 26.000 Mark ist der Beleg wohl aus 1922.


Hier heißt es nun Postscheckamt PSchA. Vorderseitig wohl ein Bankinterner Stempel 2 in lila der Sparkasse und rückseitig ein Stempel MÜNCHEN / PSchA / p vom 3. September 1971. Gib es Handstempel vom PschA oder sind das alles Maschinenstempel?
Beste Grüße
Andreas
Für mich bisber unbekannter Münchner Stempel; Kastenst. "P.Sch.A. München / Nachfragestelle / 24.7. 1920"
Wer kann hier eine zeitliche Eingrenzung dieses Stempels vornehmen?

Rottaler
@ Rottaler [#833]
Ich leider gar nicht. Aber es macht natürlich Sinn, bei einem Postscheckamt eine Stelle zu haben, bei denen man nachfragen kann, was mit seinen Überweisungen, etc. passiert ist.
Gruß
ANdreas
@ Eilean [#834]
Ein Eilbrief aus München 1 / u / 8 mit etlichen Nebenstempeln vorderseitig, dem Numerator und rückseitig der Durchgangsstempel beim Münchner Telegraphenamt, um 15.07 Uhr über einen Rohrpostempel des Münchner TA gelaufen und um 16.20 vom Briefträger Nr. 48 benachrichtigt.


Es war ganz normal, dass Eilbriefe durch die Rohrpost liefen.
Die "48" ist schon ein Nachfolgestempel zur ersten Generation. Ich denke, dass es diesen nicht erst 1970 gegeben hat, sondern schon ab den 60er Jahren.
Gruß
Andreas


Ein Eilbrief nach München, vorderseitig ein Düsseldorfer Stempel in violett, frankiert mit 2,20DM, dennoch mit Nachporto von 1,40DM belegt.
Rückseitig der Durchgangsstempel aus Düsseldorf und der Ankunftsstempel in München 80 / c / 8 vom 28.11.1979. Dazu noch ein Zugstempel 00565/28. und ein Stempel 6372 33 28 18. Die 6372 ist ein Numerator, der 28. der Tag und 18 Uhr. Wofür die 33 steht, weiß ich nicht. Sonst kenne ich die (neben der 97) nur auf Briefen aus der DDR. Im letzten Gildebrief ist ebenfalls nach dem Sinn dieses Stempels gefragt.
Die "28" ist aus der Serie der Briefträgerstempel aus München 8 / Ost und schön abgeschlagen, anders als beim München TA sind die Stempel ganz ganz überwiegend vorne.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#836]


Ein Bedarfs-Telegram aus Aachen nach München, rückseitig die Rohrpoststempel des Münchner TA vom 10. August 1956 bis zum Zust (Zustellung).
Gruß
Andreas


Hier eine Karte, aus Rom nach Las Palmas, adressiert an einen Studienrat Benz an Bord eines Schiffes, dort allerdings erst nach Abfahrt des Schiffes eingetroffen.
Diese Karte gelangte nach München; dort wurde die Adresse (ich nehme an dieses Studienrates) ermittelt und ihm zugestellt. Ich kann die Adresse, obwohl 2x mit Bleistift draufgeschrieben, nicht entziffern.
Die #1 von der Nachschlagestelle ist aus den 30er Jahren bekannt und, weil es die Briefträgerstempel nicht mehr gab, ganz einfach auch der Nachschlagestelle zuzuordnen (Rundbrief der Münchner Forschungsgemeinschaft 11, S. 45 mit einem Exemplar aus 1930). Dieses Exemplar sieht schon mal genauso wie das dort abgebildete aus.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#838]
Ich denke die Karte ging in die Wundtstraße. Die gibt es jedenfalls in München.
Burkhard


Ein Beleg, der in MÜNCHEN 3 gestempelt ist, aber einen R-Zettel der Zweigstelle des 2 Zd des Hauptbahnhofes hat. Ich hätte vermutet, dass der Brief einen Stempel des Hauptbahnhofes bekäme, als MÜNCHEN 2 Zd und nicht rüberwandern zum Paketpostamt.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#843]
Aus meinem Lieblingssammelgebiet der Briefträgerstempel ein Brieflein, dass andere wegen des Eilboten-Einschreiben-Ortsbrief und der verschiedenen Band- und Netzaufdrucke interessieren wird. Wenn ich es richtig lese, ist der Brief mit 164 Pfg. ausreichend für einen Fernbrief frankiert, obwohl der Brief nur innerhalb Münchens unterwegs war.


Für mich der früheste Beleg mit einem Briefträgerstempel vom Mittwoch, 7. Juli 1948, bislang hatte ich den 10. Juli 1948.

Noch dazu muss ich feststellen, dass es nun einige Stempel gibt, die sich in ihrer Schriftart deutlich von den Stempeln der ersten Generation unterscheiden, so dass es ggf. gar nicht die erste Serie ist. Die 25 dachte ich, sieht so aus (aus dem Jahr 1958).


Die 2 ist bei weitem nicht so eingerückt. Ähnliche Stempel habe ich bei der 23 und 28 (wie der obige). Wird nicht langweilig. Der untere Beleg in 8 Minuten vom Bahnpostamt über das Telegraphenamt zum Zustellpostamt, über Rohrpost.
@ Eilean [#844]
Der Brief löst damit dieses Stückchen von dem first of its kind ab:


Eilboten-Fernbrief aus Nürnberg nach München vom 10. Juli 1948
Sehr zeitnah der 125 auf einem mit 166 Pfennig ein wenig zu viel für diesen Eilboten-Einschreiben-Fernbrief von Regensburg nach München.

Gruß
Andreas
@ Eilean [#845]
Und, wenn ich es richtig rechne, komme ich auf 28-30 Eilboten-Brief im Schnitt, gerechnet auf 7 Tage, wenn ich den Brief vom 28. Juli mit dem vom 7. Juli und 10. Juli 1948 über die Numeratoren vergleiche. Ich hoffe, ich liege da richtig.
Gruß
Andreas


Diese Postkarte mit einer so schönen farbfrischen Bach-Marke mit Sonderstempel des Magischen Zirkels von Deutschland. Was es nicht alles gab.
Gruß
Andreas

Aus München 22 gibt es auch mal neben einem Maschinenstempel auch eine gebührenfreie Kriegsgefangenenpost.
Empfänger war die Staatliche Erfassungsstelle für öffentliches Gut GmbH.
Gruß
Andreas
Dieser Sonderstempel zum Tag der Briefmarke 1943 wurde glaube ich noch nicht gezeigt.

Gruß
Bernd
Der aptierte Werbestempel zur IBRA 1973. Im ersten Stempel waren die Buchstaben IBRA schwarz gefüllt, was den Stempel batzig machte.

Gruß
Bernd
[Die Redaktion erklärt für Nicht-Österreicher und Bayern: "batzig" bedeutet, dass das Stempelbild verschmiert, unsauber, dick flächig oder klobig aussah.]
Noch 2 Sonderstempel von München aus dem Jahre 1980:
30 Jahre Jugendgrppe des Philatelistenclub Bavaria
20 Jahre Städtepartnerschaft München-Verona
Nachdem sie so ähnlich sind, stammen sie vielleicht vom selben Entwerfer.

Gruß
Bernd
@ filunski [#468]


Auch Eilbotentechnisch wurde Karlsfeld bei Dachau postalisch über München versorgt. Da schreibt man gleich München-Karlsfeld.
Gelaufen 16. August 1969.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#844]

An diesem Tag hat der Briefträger gefühlt seinen Stempel bei dieser Adresse ausprobiert. Ein weiteres Stück vom 7. Juli 1948, mein Frühdatum.
Beste Grüße
Andreas


Aus dem Bereich der Sammlerbelege ein Sonderstempel aus 1960 zum Eurachistischen Weltkongress, schöne Marken aus der Ecke/Seitenrand. Nun gut, gerade das Eckrandstück ramponiert.
@ Eilean [#855]

Dieser Beleg ist aus der Tagespost, mit einem Eckrandstück der 1307 aus dem Briefzentrum 21 nach München, dort Zurück/Retour durch die Niederlassung Briefpost München und einem bekannten Stempel zum ankreuzen, warum. Dort mit einem Vermerk zum Bezirk: 53 Lehner. Habe ich so noch nicht gesehen. Vom 19. Juni 1998.
Gruß
Andreas
Auch München, aber nicht qus Bayern
München ist ein Ortsteil der Stadt Bad Berka im Landkreis Weimarer Land in Thüringen. Für den Ortsteil gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.
Geografie
München liegt westlich von Bad Berka an der nördlichen Seite der Landesstraße 3087 in einem kleinen Nebental Ilm-aufwärts Richtung Tonndorf. Beiderseitig sind die anschließenden Hänge und Anhöhen bewaldet. Die Ilm fließt am Fuß der Südhänge gen Bad Berka.
Aktuell ca. 84 Einwohner.
(Wikipedia)


Heute eine Streifbandzeitung, die ich online wegen des M2 / Zurück Stempels für fast umsonst erworben habe. Rückseitig war ich dann sehr erfreut, einen Briefträgerstempel der Nachschlagestelle vom 3. Februar 1966 zu sehen, die "719". Die kannte ich noch gar nicht. "Empf. 8 Mü 2, Herzogspitalstr. 18 nicht zu ermitteln!"
Solche Belege sind selten, wie man sieht, achtet kaum einer auf die Rückseite. Wenn es nicht ein ordentlicher Streifbandbeleg wäre, (gestempelt mit 25 Pfg Bedeutende Deutsche aus Berlin), wäre der Beleg längst untergegangen. Ich komme jetzt nach jahrelangem Sammeln nun auf 14 Stück dieser Art aus dem Zahlenraum 612-747, in der Theorie könnte es also so ca. 150 Stempel geben.
So ein schönes Stück.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#858]


Eine alte Karte mit Briefträgerstempel M.39 / 5. vom 8. August 1913. Lt. Literatur auch nur in den Jahren 1913 - 1914 bekannt. Das Postamt München 39 (Gern-Böcklinstraße), adressiert an die Klugstraße (kreuzt die Böcklinstraße).
Gruß
Andreas


Heute mal ein Poststempel vom Postamt München 47
(13b) MÜNCHEN 47 / b vom 19. Dezember 1951, frankiert mit Marken aus der ABZ 40 Pfg und 90 Pfg. War mir noch nicht so aufgefallen, dass diese Marken bis 1953 noch kursgültig waren. Mit DM 1,30 auch portogerecht: 30 Pfg für de Brief, 40 für das Einschreiben und 60 für den EIlbrief. Keine Luftpost für diesen Brief nach London. Leider keine Ankunftsstempel, wie lange da die Beförderung dauerte.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#860]
Gar nicht mein Gebiet, heute aber ein Maschinenstempel aus München 4 / 8000, UB gd vom 20. Februar 1990. Mit einer Nachgebühr von 150.

Gruß
Andreas


Bei diesem Beleg an das Münchner Patentamt war natürlich der Eingang entscheidend. Aufgegeben am 26.6 in Heidelberg zeigt der rückseitige Zugstempel, dass er am 28. dort gestempelt wurde. Der Maschinenstempel aus dem Münchner TA / aa ist hingegen wenig aussagekräftig mit dem eingestellten Datum 15.21, 21 Uhr, Jahreszahl schwarz. Er ist aber schon um die "13b" aptiert, so dass es für einen Stempel wohl vom 28. Juni 1962 recht früh ist. Ich dachte, das wäre erst zur zweiten Jahreshälfte der Fall.
Dazu natürlich der Briefträgerstempel 141, netter Abschlag. Habe ich schon ein paar mal. Solider Stempel der ersten Generation.

Eine Mehrfachfrankatur der 240 als Brief mit Eilbotenzuschlag mit 80 Pfg. frankiert von Regensburg nach München. Vorderseitig ein Vermerk auch nachts, was bei einer Ankunft beim Münchner TA um 24 Uhr (Maschinenstempel (13b) MÜNCHEN TA / ak) den Briefträger 134 verleitete, um 2.30 Uhr nachts sein Glück zu versuchen, auf Läuten aber nicht geöffnet wurde. Briefträger Nr. 91 hat dann wohl nochmal zugestellt, allerdings ohne Vermerk, wann.
Eine aus meiner Sicht nicht alltägliche Leistung, auch nachts einen Brief zustellen zu wollen.
Gruß
Andreas