Mi. 47, 48
Viele Grüße
Ingo
Thema:
Deutsches Reich Dauerserie Krone/Adler Belege
Am: 15.02.2014 03:32:39
Gelesen: 32404
# 1
Mit diesen Marken gibt es allerlei reizvolle Belege, ein paar davon will ich hier zeigen.
Der folgende Brief lief am 13.3.1897 per Einschreiben von Bremen nach Chemnitz.
Mi. 47, 48
Viele Grüße
Ingo
Mi. 47, 48
Viele Grüße
Ingo
Am: 15.02.2014 18:39:35
Gelesen: 32344
# 2
@ Cantus [#1]
Hallo,
damit dieser Thread etwas wächst, kommen hier meinen einzigen zwei Belege zu Krone/Adler.
Als erstes möchte ich zeigen einen Brief in der 1. Gewichtsstufe bis 15 g frankiert mit einer Mi.Nr. 47 d. Das Porto betrug 10 Pfg. Der Beleg ging von Marburg nach Allna.
Und als zweites eine Paketkarte von Karlsruhe nach New York/ USA. Die Paketkarte ging in das US-Staatsgefängnis "Sing Sing". Das Porto für die Paketkarte bis 5 kg und über 10 Meilen betrug 700 Pfg. 50 Pfg + 650 Pfg Seefrachtporto ab Bremen. Die Karte wurde vorderseitig mit einer Mi.Nr. 37 e und einem senkrechten Paar Mi.Nr. 50 d und rückseitig mit einem senkrechten Paar Mi.Nr. 37 e frankiert.
Schönen Abend.
Gruß
Marcel
Und als zweites eine Paketkarte von Karlsruhe nach New York/ USA. Die Paketkarte ging in das US-Staatsgefängnis "Sing Sing". Das Porto für die Paketkarte bis 5 kg und über 10 Meilen betrug 700 Pfg. 50 Pfg + 650 Pfg Seefrachtporto ab Bremen. Die Karte wurde vorderseitig mit einer Mi.Nr. 37 e und einem senkrechten Paar Mi.Nr. 50 d und rückseitig mit einem senkrechten Paar Mi.Nr. 37 e frankiert.
Schönen Abend.
Gruß
Marcel
Am: 16.02.2014 13:40:41
Gelesen: 32299
# 3
Zu Beginn dieses Threads auch von mir ein schöner Krone-Adler-Beleg:
Die auf der Vorderseite des Telegrammformulars verklebte 5-Pfennigmarke, Michel Nr. 40, ist das Bestellgeld im Landzustellbereich, die der Telegrammbote als Botenlohn vom Empfänger einzog.
Es ist ungewöhnlich, daß die Marke auf der Vorderseite verklebt ist, normal wurde der Botenlohn auf der Rückseite frankiert oder mit Rotstift vermerkt.
Stempel Rothau 12/12 81 6-7N
Adresse: Jaequel, Natzweiler bei Rothau (Elsaß).
Gruß
lebenslauf
Am: 17.02.2014 15:19:31
Gelesen: 32238
# 4
Eine mit Brandmalerei versehene Glückwunschkarte aus 0,7 mm starkem Birkenholz-Messerfurnier, von Bielefeld 23.1.98 10-11V. nach Kiel 24.1.98 1-2V., in einwandfreier Erhaltung, freigemacht mit einer 5-Pfennig-Marke der Michel-Nr. 46c.
Gruß
lebenslauf


Am: 26.04.2015 08:07:06
Gelesen: 31653
# 5
Hallo zusammen,
anbei ein Sommer-Sonne-Sonntags-Briefchen.
Auslandsbrief der 2. Gewichtstufe von Blankenburg nach New-York via England, am 26.10.1898 aufgegeben und mit 40 Pf. frankiert (2*Mi.48d). Rückseitig AKS "P.O.N.Y. / PAID ALL / A / 11-5-98 / 8A".
mit bestem Gruß
stampmix
mit bestem Gruß
stampmix
Am: 26.04.2015 18:37:07
Gelesen: 31606
# 6
Auslandsbrief der 3. Gewichtsstufe per Einschreiben mit 4x20 Pfg. (Nr. 48d, gepr. Zenker) aus Berlin SW 68 vom 3.4.1894 nach Detroit/USA. Rückseite Stempel New York 18.4. und Ankunft Detroit 20.4.1894.

VG, hajo22

VG, hajo22
Am: 27.04.2015 17:41:37
Gelesen: 31551
# 7
Einschreibbrief, Porto 40 Pfg., aus Berlin SW 47 vom 22.9.1896 nach Bayreuth, Ankunft am nächsten Tag.
Dreifarbenfrankatur mit 5 Pfg. (Nr.46c), 10 Pfg. (47d) und 25 Pfg. (49b), geprüft Wiegand BPP.

VG, hajo22

VG, hajo22
Am: 28.04.2015 10:46:24
Gelesen: 31495
# 8
Einschreibbrief vom Postamt Grunewald (damals noch Bezirk Berlin) nach Rom ins Grand-Hotel.
Gestempelt am 25.2.1897, frankiert mit 2x5 Pfg.(46c) und 2x25 Pfg.(49b) vorder- und rückseitig. Geprüft Wiegand BPP. Ankunftsstempel Rom (schlecht lesbar) vermutlich 1.3.

VG, hajo22

Am: 29.04.2015 14:57:40
Gelesen: 31443
# 9
Geschäfts-Einschreibbrief aus Berlin C 45 nach Mailand. Gestempelt 30.11.1893, Ankunft Mailand 2.12.
Frankiert mit Krone/Adler 50 Pfg. (Nr.50c) und 10 Pfg. (Nr.47c), geprüft Wiegand BPP.
Portorichtig 60 Pfg.: 20 Pfg. Einschreibgebühr + 40 Pfg. Briefgebühr 2. Gewichtsklasse (bis 30 gr.).

VG, hajo22

VG, hajo22
Am: 29.04.2015 15:17:15
Gelesen: 31437
# 10
Jetzt fehlt noch die 3 Pfge. (Nr.45) der Krone-/Adlerserie und der Satz ist 1x komplett in den Hauptnummern auf Belegen mit verschiedenen Berlinstempeln [#6] bis [#10].
Hier eine Drucksache zu 3 Pfg. aus Berlin SW 61 vom 7.10.1892 nach Küps/Bayern (Ankunftsstempel 8.10.) Keine Farbprüfung, vermutlich Type 45b.
VG, hajo22
VG, hajo22
Am: 01.05.2015 17:22:05
Gelesen: 31374
# 11
@ lebenslauf [#4]
Hallo Lebenslauf,
ergänzend zu Deiner schönen Karte ein zweites Beispiel mit Brandmalerei vom 15.06.1899 aus Villingen (Baden).
Meine Karte ist leider nicht ganz so gut erhalten. Links ist das Furnier eingerissen und irgendjemand hatte versucht, den Riss mit Tesafilm zu reparieren.
Viele Grüße
Volkmar
Meine Karte ist leider nicht ganz so gut erhalten. Links ist das Furnier eingerissen und irgendjemand hatte versucht, den Riss mit Tesafilm zu reparieren.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 01.05.2015 18:03:20
Gelesen: 31368
# 12
@ volkimal [#11]
Geht es hier jetzt mehr um Brandmalerei-Karten oder vielleicht eher doch um die Krone-/Adlerserie von 1889/1900, die man im Michel-Katalog unter Nr. 45-50 + Ergänzungswert Nr. 52 findet? Also um die Marken, Einheiten, Farben, Portostufen, Briefe, Mischfrankaturen, Destinationen, Vorläufern (Verwendung in den Deutschen Kolonien) und evtl. auch noch um die entsprechenden Ganzsachen mit diesen Wertzeichen?
Die Brandmalerei-Karten sind zweifellos sehr hübsch, doch sollte hier im thread das Schwergewicht auf den Marken liegen und nicht auf wie auch immer gestaltete (Ansichts-)Karten.
VG, hajo22
Am: 01.05.2015 19:48:10
Gelesen: 31354
# 13
@ hajo22 [#12]
Hallo hajo22,
für mich gehört ales dazu - das was Du beschreibst, aber auch so etwas wie interessante Texte bei Karten oder Briefen und damit natürlich auch die Brandmalerei. Das schöne an der Philatelie ist doch, dass jeder das sammeln und zeigen kann was ihm gefällt.
Da Du die Kolonien erwähnst hier ein Brief aus Kribi an Theodor Hentschel:
Als dieser Brief bei Ebay angeboten wurde, musste ihn ein Bekannter für mich ersteigern, da ich zu dem Zeitpunkt gerade in Kamerun und unter anderem auch in Kribi war. Weitere Beispiele von Krone/Adler Marken findest beim Thema "Belege aus der eigenen Familiengeschichte" ab Beitrag 19.
Diesen hier habe ich allerdings dort nicht gezeigt. Der Feldpoststempel der K.D. Feld-Poststation No. 7 wurde in Paotingfu (ca. 100 km südwestlich von Peking) verwendet.
Viele Grüße
Volkmar
Als dieser Brief bei Ebay angeboten wurde, musste ihn ein Bekannter für mich ersteigern, da ich zu dem Zeitpunkt gerade in Kamerun und unter anderem auch in Kribi war. Weitere Beispiele von Krone/Adler Marken findest beim Thema "Belege aus der eigenen Familiengeschichte" ab Beitrag 19.
Diesen hier habe ich allerdings dort nicht gezeigt. Der Feldpoststempel der K.D. Feld-Poststation No. 7 wurde in Paotingfu (ca. 100 km südwestlich von Peking) verwendet.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 01.05.2015 20:39:23
Gelesen: 31346
# 14
@ volkimal [#13]
Natürlich kann jeder sammeln und - wenn's hineinpaßt - auch zeigen was er will. Es empfiehlt sich jedoch, die Marken im Fokus zu behalten.
Die 2 Pfg. Reichspostmarke (Ergänzungswert) ist nie in den Kolonien/Auslandspostämtern verkauft worden. Sie wurde aus dem Reich privat in die Kolonien/Auslandspostämtern zur Verwendung geschickt (natürlich aus philatelistischen Gründen, dagegen ist nichts zu sagen, sie war ja gültig).
Du zeigst 2 schöne Belege aus Afrika und China. Die Postkarte ist allerdings überfrankiert, 10 Pfg. hätten genügt, aber es sollte wohl unbedingt eine Mischfrankatur werden (mit einer China 1 Type II). Der Feldpoststempel Nr. 7=Paotingfu ist recht gut. Der Kamerunbrief ist unterfrankiert (20 Pfg. war das Briefporto nach Deutschland). Wahrscheinlich ist er offen als Drucksache gelaufen (dann um 5 Pfg. überfrankiert).
Ich zeige einen Einschreibbrief aus Shanghai vom 23.5.1896 nach Dillingen/Saar, Ankunft 1.7.96. Frankiert mit 2x50 Pfg. Krone/Adler (vermutlich Nr. 50d). Porto: 20 Pfg. Einschreibgebühr + 4x20 Pfg. Briefporto für eine Sendung bis 60 gr (je 15 gr.=20 Pfg.). Vom Format her könnte das passen.
Leitvermerk: "Over Amerika" (die Transsibirische Bahn war noch nicht gebaut). Der Brief lief also um die halbe Welt (Stiller Ozean/Nordamerika von West nach Ost/Nord-Atlantik/Deutschland).
Geprüft von "Altmeister" Pfenninger (Briefvorderseite rechts unten). Pfenninger war noch ein "Allgemeinprüfer".

VG, hajo22

VG, hajo22
Am: 02.05.2015 08:34:49
Gelesen: 31309
# 15
@ hajo22 [#14]
Hallo Hajo22,
nach meinen Informationen galt im Verkehr zwischen Deutschland und seinen Schutzgebieten ab dem 01.05.1899 der deutsche Inlandstarif. Für Briefe bis 20g waren nur 10 Pfg. Porto erforderlich. Insofern denke ich, dass der Kamerun-Brief vom 31.08.1901 portogerecht ist.
Darüber, dass die China-Karte um 3 Pfg. überfrankiert ist, stimme ich Dir zu.
Viele Grüße
Am: 02.05.2015 10:35:21
Gelesen: 31289
# 16
@ volkimal [#15]
Sorry, völlig richtig. Da habe ich mich vertan. Der Brief ist mit 10 Pfg. richtig frankiert. Man sollte halt auf's Datum schauen.
VG, hajo22
Am: 02.05.2015 12:15:25
Gelesen: 31280
# 17
Auch in Deutsch-Neuguinea wurden zunächst Reichspostmarken zur Frankierung verwendet.
Briefcouvert der "Neu Guinea Compagnie" aus Friedrich-Wilhelmshafen gestempelt 25.11.1893 an eine Speditionsfirma in Bremen (Ankunft 7.1.1894), Laufzeit des Briefes 43 Tage.
Frankiert mit waagrechtem Paar der 10 Pfg. Krone/Adlerserie, die in DNG verkauft wurde. Freimachung nach dem Weltposttarif (Auslandsbrief 20 Pfg.). Der Kolonialtarif war noch nicht eingeführt. Bedarfsbrief.
VG, hajo22
VG, hajo22
Am: 04.05.2015 15:00:37
Gelesen: 31219
# 18
Viererblock mit Zwischenstegen der 5 Pfg. Krone/Adler (Nr. 46c) aus Friedrich-Wilhelmhafen (Deutsch-Neu-Guinea) vom 25.6.1900 auf Leinen-Briefstück geprüft Pauligk. In der Form ein seltener Mitläufer. Um den Stempel besser lesen zu können, habe ich einen 2. Scan hinzugefügt.

VG, hajo22

VG, hajo22
Am: 17.11.2018 12:53:35
Gelesen: 24189
# 19
Liebe Sammlerfreunde,
auf einer Paketkarte vom 9.9.1891 von Leipzig-Reudnitz nach Brüssel finden sich 2 x MiNr. 48a (Vorderseite) und 4 x MiNr. 50d (Rückseite). Wobei der Viererstreifen der 50-iger noch einen Zwischensteg hat. Das Paket nach Belgien kostete bis 5 kg 80 Pfennige. Die hier notierten 3 Pakete haben jeweils 4,5 kg. So mussten insgesamt 2,40 Mark bezahlt werden. Als Austauschpostamt mit Belgien wurde das Postamt Köln 2 bestimmt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 29.06.2020 18:06:34
Gelesen: 21457
# 20
- das Gültigkeitsende war der 31. 12. 1902
- dazu eine Spätverwendung des 10 PF Umschlages
Umschlag 10 PF K-A + 20 PF Germania o. Wz. Aufgabe Dürr-Röhrsdorf - 27 / 6 / 1902. Ankunft Chemnitz 1 - 28. 6. 02
Gruß Regis
Umschlag 10 PF K-A + 20 PF Germania o. Wz. Aufgabe Dürr-Röhrsdorf - 27 / 6 / 1902. Ankunft Chemnitz 1 - 28. 6. 02
Gruß Regis
Am: 07.07.2020 16:35:15
Gelesen: 21405
# 21
Hallo,
anbei eine Länder Mischfrankatur einer Krone Adler Inlandspostkarte P 32 mit Schweizer Freimarke Mi 52 5 Rappen, entwertet in Zürich 12 Neumünster 11.5.1895, nach Bremen und dort am 12.5.95 4-5N angekommen.
Die Rückseite ist teilweise vorgedruckt, jedoch mit viel zusätzlichem Text versehen. Nach den Regeln des Weltpostvereins war dieses Stück in diesem Fall keine Drucksache, sondern eine normale Postkarte, weswegen die Zusatzfrankatur notwendig war, um Nachporto zu vermeiden.
Muss sagen, dass mir so eine Variante auch noch nicht untergekommen ist.
Grüsse
philast
Grüsse
philast
Am: 06.01.2022 10:26:49
Gelesen: 18217
# 22
Hier ein Brief vom 19.05.1890 vom Magistrat der Stadt Quakenbrück frankiert mit 10 Pfennig. Der Brief ging an die Provinzial Irren Anstalt in Göttingen. Dort Ankunft am 20.05.1890.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 06.01.2022 11:49:09
Gelesen: 18197
# 23
Und noch eine Adlerfrankatur auf einem eingeschriebenen Brief von Chemnitz an die Amtsbehörde Eidlitz bei Komotau in Böhmen vom 15.02.1898. Frankiert wurde mit einmal 10 und einmal zwanzig Pfennig.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 06.01.2022 13:00:59
Gelesen: 18187
# 24
Hier eine Postkarte mit Mischfrankatur Krone und Adler vom vom 08.06.1899. Es handelt sich um eine Nachnahme in Höhe von 33,35 Mark. Die Karte ging von Plauen nach Berlin. Dort der Vermerk verweigert und zurück Postannahme Berlin 09.06.1899 und dann wieder zurück in Plauen am 10.06.1899. Absender war die Neue Vogtländische Zeitung.
Hätte auch in andere Themen gepasst und kann gerne dorthin kopiert werden.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 06.01.2022 19:03:23
Gelesen: 18166
# 25
Es folgt ein Auslandsbrief vom 06.12.1897 von der Blechbearbeitungsmaschinen-Fabrik Chemnitz an die Blechemballagefabrik in Odense in Dänemark. Frankiert wurde mit einem waagrechten Pärchen der 10 Pfennig Marke. Ankunft in Odense am 08.12.1897.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 06.01.2022 19:15:30
Gelesen: 18158
# 26
Und zuletzt noch eine Einfachfrankatur der 10 Pfennig auf einen Brief vom 07.06.1894 von Hamburg nach Wachwitz bei Loschwitz/Dresden. Ankunft in Loschwitz am 08.06.1894, Loschwitz ist ein Stadteil von Dresden.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 07.11.2023 12:37:01
Gelesen: 10414
# 27
Guten Tag zusammen,
in einem Posten Briefe und Karten habe ich diese Postkarte gefunden.
Kann mir jemand näheres hierzu sagen? Habe ich so noch nicht gesehen.

Danke für eure Hilfe,
Bernhard

Danke für eure Hilfe,
Bernhard
Am: 02.02.2024 18:28:17
Gelesen: 9679
# 28
@ philast [#21]
Ich denke, der 5 Pfg.-Wertstempel hätte in der Schweiz nicht anerkannt werden dürfen, da es sich nicht um den Antwortteil dieser Postkarte handelt. Meiner Meinung nach ist diese Postkarte Schweiz > Deutsches Reich daher unterfrankiert und hätte entsprechend taxiert werden müssen.
Am: 05.02.2024 16:43:40
Gelesen: 9571
# 29
@ westfale1953 [#27]
Hallo,
von mir eine Ganzsachenkarte aus dem Jahre 1890 von Bad Kösen nach Magdeburg mit privatem Zudruck der Rudelsburg.
Beste Grüße,
Uwe


Am: 23.03.2024 11:26:53
Gelesen: 9313
# 30
Ein schöner Beleg, aber wo ist der Einschreibezettel ?
Am: 30.05.2024 10:34:34
Gelesen: 8461
# 31
Deutsches Reich Post-Zustellungsurkunde vom 19.9.1899 von Cloppenburg an die Großherzogliche Commision für die land- und forstwirtschaftliche Unfallversicherung in Oldenburg, dort Ankunft am gleichen Tag. Frankiert wurde mit Michel Nr. 47 und 48 gesamt 30 Pfennig. Links unten der handschriftliche Vermerk H.d.S. = Herzogliche Dienstsache.

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Postzustellungsaufträge und Postzustellungsurkunden Belege"]

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Postzustellungsaufträge und Postzustellungsurkunden Belege"]
Am: 30.05.2024 10:34:34
Gelesen: 8489
# 32
Deutsches Reich Post-Zustellungsurkunde vom 19.9.1899 von Cloppenburg an die Großherzogliche Commision für die land- und forstwirtschaftliche Unfallversicherung in Oldenburg, dort Ankunft am gleichen Tag. Frankiert wurde mit Michel Nr. 47 und 48 gesamt 30 Pfennig. Links unten der handschriftliche Vermerk H.d.S. = Herzogliche Dienstsache.

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Postzustellungsaufträge und Postzustellungsurkunden Belege"]

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Postzustellungsaufträge und Postzustellungsurkunden Belege"]
Am: 30.09.2024 19:28:49
Gelesen: 7701
# 33
Heute dann wieder einmal ein Stück aus meiner Belegesammlung 1875-1945, diesmal gehe ich entgegen des vorherigen Beitrages um gut 46 Jahre zurück, aus der Diktatorenzeit in die Kaiserzeit.
Auslandsganzsache 10 Pfennig Krone Adler mit 25 Pfennig Zusatzfrankatur als Eilbotenkarte von Berlin nach Kopenhagen 7.5.1898
Auslandseilboten sind zu dieser Zeit sehr selten!
Grüße
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Ganzsachen Postkarten"]
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Am: 10.03.2025 19:45:46
Gelesen: 6468
# 34
Hallo Sammlerfreunde,
Brief vom 14.10.1881 aus Frankfurt am Main, spediert an Frau Schmilinsky im Hotel Zähringer Hof in Baden-Baden (den gibt es übrigens heute noch), dort kam der Brief auch am Folgetag an, aber Frau Schmilinsky weilte mittlerweile in Lausanne im Hotel Gibbon, somit wurde der Brief weitergeleitet.
Für das Franko verklebte der Absender eine Mi.Nr.41 zu 10 Pfennig, diese hätten bis Baden-Baden auch ausgereicht, da der Brief aber in die Schweiz weitergeleitet wurde, taxierte man diesen dort nach und verklebte die Nachporto Marken Mi.Nr.4 II und 5 II zu 5 und 10 Rappen. Es wurden handschriftlich das T und 15 in blau für die Nachtaxe notiert, die 12 1/2 in schwarz wurden notiert da die 10 Pfennig Marke anerkannt wurde.
Gestempelt wurde mit Ra3 Kastenstempel von Frankfurt am Main * Sachsenhausen a, dem Einkreisstempel von Baden-Baden **, dem T Stempel für die Nachtaxierung, sowie auf der Rückseite ein Ambulant Stempel der Fahrpost leider kann man die Nr. nicht erkennen, sowie 3 Stempeln von Lausanne, 2 davon am 16.10. und die Ausgabe dann am 17.10.
Gruß Rainer


Am: 11.03.2025 09:49:50
Gelesen: 6432
# 35
Hallo,
hier mal eine Bestellung aus Friedeberg an die Firma Sauer in Stuttgart. Frankiert wurden mit Mi.Nr.45 und 52 der Ausgabe Krone/Adler.

Grüße
Andreas

Grüße
Andreas
Am: 18.03.2025 18:55:15
Gelesen: 6226
# 36
Hallo zusammen,
zwei Ansichtskarten aus Recklinghausen:
Bei der Karte vom 26.08.1897 hat man ein rechtes Randstück der 5 Pfg.-Marke aufgeklebt. Die Karte ging nach Essen im Bezirk Osnabrück.
Das Ziel der Karte vom 19.11.1899 war Deutsch-Oth, ein Dorf in Lothringen mit 500 ca. Einwohnern.
Viele Grüße
Volkmar
Bei der Karte vom 26.08.1897 hat man ein rechtes Randstück der 5 Pfg.-Marke aufgeklebt. Die Karte ging nach Essen im Bezirk Osnabrück.
Das Ziel der Karte vom 19.11.1899 war Deutsch-Oth, ein Dorf in Lothringen mit 500 ca. Einwohnern.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 06.11.2025 12:20:15
Gelesen: 3626
# 37
Was ist eine Geheime Kanzlei? Hier im Zusammenhang mit dem Preußischen Ministerium für Handel und Gewerbe auf einer rückseitigen Verschlussvignette.
Der Brief lief am 20.2.1884 von Berlin nach Stolberg in der Städteregion Aachen. Beklebt mit einem Oberrandstück der 10 Pfennig, Absender ist das Handelsministerium.
Mit freundlichen Sammlergrüßen
10Parale


Am: 07.08.2026 19:29:17
Gelesen: 386
# 38
Hallo Sammlerfreunde,
Nachnahme Karte vom 12.7.1899 von der Firma Ernst G. Kulp, Gummiwarenfabrik in Linden-Hannover, spediert an Eugen Müller, Papierhandlung in Bamberg, dort kam die Karte am Folgetag zur Ausgabe.
Die Nachnahme war über eine Summe von 4 Mark und 70 Pfennig, diese in Zahlen und handschriftlich mehrfach auf der Vorder- und der Rückseite ausgewiesen.
Für das Franko nahm man eine Mi.Nr.46 zu 5 Pfennig und eine Mi.Nr.47 zu 10 Pfennig, gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Hannover * Linden c, sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Bamberg 2.
Zur Kenntlichmachung der Nachnahme wurde der lila Nachnahme Zettel mit der Manualnummer 495 verklebt.
Gruß Rainer

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Pfennigzeit (1876-1920) eingehende Post"]

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