Thema:
Einschreiben: Belege und Informationen
Hallo alle zusammen,
analog zum Thema "Thema: Luftpost: Marken und Informationen" eröffne ich hier einen Bereich zum Thema Einschreiben. Wie bei der Luftpost sehen diese auf nationaler Ebene unterschiedlich aus.
Zu Beginn ein Einschreibenbeleg aus Tansania vom 16.00.1972 (kein Schreibfehler), frankiert mit 2,90 tansanianischen Schilling.
Die Briefvorderseite:

Die Rückseite:

Im Umschlag befand sich auch der passende Einlieferungsbeleg, der auch die Portostufen festhält:

und die Rückseite:

Demnach kostete die Einschreibegebühr ins Ausland 1,40 Schilling; für das Inland wären 0,80 Schilling fällig gewesen. Ein Standartluftpostbrief ins Ausland hatte demnach 1,50 Schilling gekostet.
Am 09.11.1994 wurden für den nachfolgenden Einschreibebeleg 750 Schilling verklebt - die Inflation macht es möglich.

Auf der Rückseite befindet sich ein Einschreibestempel:

Einmal zum Vergleich: für einen Standartluftpostbrief von Tansania nach Deutschland waren fällig (laut vorliegender Belege):
1972: 1,50 Schilling
1988: 8 Schilling
1989: 11 Schilling
1990: 60 Schilling
1997: 370 Schilling
2004: 600 Schilling
Mir erscheint es etwas makaber, wenn die vor allem für Sammlerzwecke hergestellten Marken (z.B. Agenturausgaben) mit mehr oder weniger passenden Nominalen sukzessiv im Ausgabeland selbst zur Verwendung kommen und dadurch Bedarfsstempelentwertung aufweisen.
Tansania gab in den 1980er Jahren Höchstwerte mit vergleichsweisen hohen Nominalen heraus, welche in den 90ern meinem Eindruck nach bedingt durch die fortschreitende Inflation auch tatsächlich zur Verwendung im Postalltag kamen.
Gruß
Pete
Hier ein Beleg aus Aachen, versandt innerhalb der Stadt. Das Porto von 10,50 DM, dargestellt mit einem senkrechten Paar der MiNr. 1679 und einer 1340A, setzt sich wie folgt zusammen:
Brief bis 500g = 3 DM
Übergabe-Einschreiben = 4 DM
Rückschein = 3,50 DM
Beste Grüße,
Christoph
Ganz ähnlicher Beleg wie oben, nur ohne Rückschein. Gelaufen ist er am 11.01.2000 von Suderburg nach Herzogenrath. Das Porto von 7 DM wurde dargestellt mit einem Sechserblock aus H.-Bl. 40 und einer MiNr. 2031.
Beste Grüße,
Christoph
Und jetzt noch ein Übergabe-Einschreiben der dritten Gewichtsstufe vom 06.11.1999. Hier wurde das Porto (6 DM) aus allem gebildet, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Ich schätze mal, der Händler nahm entweder Frankatur in Zahlung oder er hat einfach nur sein Lager geleert.
Beste Grüße,
Christoph
Einschreiben, wiederum dritte Gewichtsstufe, vom 29.06.2006 von Kassel nach Herzogenrath (1,45 € Porto + 2,05 € Einschreibegebühr). Da die Sendung beschädigt wurde, wurde sie mit einem Verschlußlabel versehen. Übrigens, auch wenn es anders aussieht, der Inhalt kam vollständig und unbeschadet bei mir an.
Beste Grüße,
Christoph
Ein Ausschnitt aus Süd-Korea in die USA
Ein Brief aus Taiwan in die USA aus dem Jahr 1999.
Die Vorderseite reichte für das Porto nicht aus:
Bei der Aufgabe des Briefes am Postschalter wurde bemerkt, daß das per Frankiermaschine bezahlte Porto nicht ausreicht. Die fehlende DM 1 wurde mit einer Marke bezahlt.
Am 18. November 1912 wurde diese Ganzsache mit Zusatzfrankatur als Einschreiben in Hoboken, New Jersey in Richtung Esslingen am Neckar aufgegeben.
Neben dem violetten Einschreibestempel mit der zusätzlich eingestempelten Registriernummer 10138, gab es auf der Rückseite die beiden üblichen Eingangsstempel von Hoboken. Am gleichen Tag erhielt der Brief noch einen Stempel am Auslandspostamt in New York, bevor er auf die Seereise nach Deutschland ging. Den Stempel am Empfangsort Esslingen gab es 12 Tage später, am 30. November 1912.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Das Einschreiben von Köln nach Köln vom 15. Oktober 1980 wurde frankiert mit zwei 5er-Streifen der MiNr. 996 Rollenmarke.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Ein kleines Schmankerl an diesem wunderschönen Maisonntag.
Einschreiben vom 21. November 1928 von Berlin-Charlottenburg nach Potsdam.
Porto:
Brief > 20 - 500 g = 0,30 RM
Zuschlag Einschreiben = 0,30 RM
Gesamtporto = 0,60 RM
Frankatur:
Nothilfe 1928 Markenheftchen 27a - Teile aus Heftchen-Blatt 63 mit
Zusammendruck S54 (MiNr. 426/X),
2-mal Zusammendruck S50 (MiNr. 426/427),
außerdem senkrechtes Paar von MiNr. 385.
Der links aufgeführte Absender war übrigens Namenspate für meinen Forumsnamen.
Mit sonntaglichen Sammlergrüßen
Jürgen
@ Concordia CA [#11]
Hallo Jürgen,
der Brief ist wirklich ein Prachtstück! Da will ich doch nicht zurückstehen: Ein Luftpost-Einschreibbrief aus New York nach Reichenbach über Karlsruhe. Der R-Stempel ist ein Handstempel, die Registriernummer wurde eingestempelt. Die Marken sind mit Ovalstempel ohne Datums- und Ortsangabe abgestempelt.

Auf der Rückseite befindet sich über den beiden Laschen jeweils ein Ortsstempel vom 09. August 1967 aus der Fresh Pont Station in Brooklyn. Dort wurden wahrscheinlich nicht allzu viele R-Briefe aufgegeben, deshalb der Handstempel.
Einschreiben aus der Infla-Zeit
Am 27. Juli 1923 lief dieses Einschreiben von (Berlin-)Charlottenburg nach Ketschendorf/Spree.
Der Brief ist portogerecht frankiert. 300 M für den Brief bis 20 g und 300 M als Einschreibegebühr.
Neben den MiNr. 239 (10 M) und 243 (30 M) wurde die MiNr. 245 (50 M) mehrfach verwendet, die gestempelt und auf Brief zu den selteneren Inflationsmarken gehört.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Meine neueste Errungenschaft für die Ganzsachen-mit-Zusatzfrankatur-Sammlung:
Eine P90I mit zufrankierter Michelnummer 87 von Berlin nach Letowitz / Letovice in Mähren, Österreich vom 06.04.1916. Die fünf Pfennig stellen hier das Porto für eine Postkarte im Fernverkehr dar, die 20 Pfennig sind die Einschreibegebühr. Da im Postverkehr mit Österreich der Inlandstarif galt, ist die Karte portorichtig.
Beste Grüße,
Christoph
Mir liegen seit einigen Tagen 2 Postkarten vor, die als Einschreiben liefen, genauer gesagt als Einschreibeluftpostdrucksachenpostkarte (was für ein Wort *g*) von Radebeul nach Fitchburg / USA vom 27.11.1979 bzw. 13.12.1979, einmal regulär abgefertigt mit Einschreibezettel vom Schalter und einmal mit Einschreibezettel von einem Selbstbedienungspostamt. Beide Karten sind mit 90 Pf korrekt frankiert.

Drucksachenporto bis 20g: 0,10M
Einschreibegebühr: 0,50M
Lufpostzuschlag: 0,20M je 10g
zusammen: 0,90M
Auf der Vorderseite der Postkarte ist die Marschallstr. in Dresden abgebildet.

Die Karten dürften zweifellos philatelistisch beeinflusst sein. Wann sieht man aber diese Portostufenvariante einmal?
Ich hatte dies auf der diesjährigen Messe in Essen für je 1 Euro in der Krabbelkiste eines Händlers gefunden. Spaß muss nicht teuer sein *g*
Gruß
Pete
@ Pete
Schöne Karten!
Ebenso philatelistisch beeinflußt und dennoch erkennbar Bedarf ist der nächste Beleg aus meiner Heimatsammlung. Es handelt sich um einen Einschreiben der dritten Gewichtsstufe (100-250g) von Herzogenrath nach Hamburg vom 10.01.1969. Frankiert wurde der Brief mit einem Zweier- und einem Dreieroberrandstreifen der BUND Nr. 575, also mit 150 Pfennig. Davon waren 70 Pfennig für den Brief und 80 Pfennig die Einschreibegebühr.
Schön finde ich auch die "Firmen-Lochung" als Eingangsvermerk am linken Rand. Daß sie den 13.01. als Datum nennt, ist nicht etwa auf die "Schneckenpost" zurückzuführen, sondern liegt daran, daß der 10.01. ein Freitag war und man wohl samstags beim Deutschen Ring nicht gearbeitet hat. Daher war der Sachbearbeiter wohl auch noch gut gelaunt und hat dem Wunsch des Absenders (siehe Kasten) entsprochen.
Beste Grüße,
Christoph
Dieser Beleg wirft bei mir nur Fragen auf:
Was ist das für ein Einschreibezettel?
Warum trägt der Beleg keinen Poststempel?
Hatte die Bank einen internen Postversand (als Vorläufer der Privatpost)?
Leider ist der Umschlag nur ein Fensterumschlag ohne weitere Daten. Könnte die handschriftliche 650 links neben dem Fenster die Postleitzahl des Empfängerortes (Mainz) sein ?

Mit freundlichen Gruß
Peter
@ duphil [#17]
Hallo Peter,
Das ist bestimmt interne Bankpost und 650 war, ich vermute - die Anfangsziffer der Bankleitzahl (3 Ziffern) was versteckt war links vom Fenster und nachträglich dazu geschrieben wurde.
Die Bankleitzahl sollte 550 sein, ein Falte wegen der Anlage (Brief) verursachte eine 6 statt 5.
Erich
@ duphil [#17]
Soweit mir bekannt ist, ist die Sparda-Bank aus der Eisenbahner Spar- und Darlehnskasse hervorgegangen. In früheren Jahren konnte man als Kunde dieser Sparkasse beispielsweise an jedem Bahnhof am Fahrkartenschalter Geld abholen.
Möglicherweise wurde daher bahninterne Versandwege für Dienstpost genutzt. Es ist nur Spekulation, aber ich halte es für möglich.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo,
zur Abwechslung mal wieder was "Bieniges":
Ein EBf, datiert vom 14.06.1946, mit einem R-Zettel aus "Rechenberg-Bienenmühle"

und ein EBf, datiert vom 25.10.1899, der Privatpost "Bockenheim". Die Marken zeigen einen Bienenkorb.

Bockenheim ist jetzt ein Stadtteil von Frankfurt/Main. Bis zur Eingemeindung (1895) war Bockenheim mit eigenen Stadtrechten vor den Toren der freien Reichsstadt Frankfurt versehen. Die Stadtrechte wurden Bockenheim bereits 1822 verliehen.
Vielleicht kennt ja jemand die "alte" Frankfurter Sparkasse 1822. Hier gibt es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Stadtwappen (einem Bienenkorb) und dem Logo / Gründungsjahr der Sparkasse.

Das Wappen von Bockenheim

AFS der Frankfurter Sparkasse
Doch diese Zusammenhänge wurden detailliert geschildert den Rahmen des Forums sprengen.
Der private Briefverkehr wurde am 01. November 1890 von G. Pranz gegründet. Am 15. März 1891 wurde die Firma von J. H. Platt übernommen, der sie am 31. März 1900 schloss. Das Unternehmen tauschte Post mit der Frankfurter Privatpost aus.
Belege aus der Zeit sind leider unheimlich schwer zu bekommen.
Summende Grüsse
Holger
Zu guter letzt noch ein EBf der "Privatpostanstalt Hansa Dresden". Die Marken zeigen ebenfalls einen Bienenkorb.

Die „Deutsche Privatpost Hansa” wurde am 1. Dezember 1886 durch C. Eckhoff in Dresden gegründet. Die ein Jahr später in „Dresdner Verkehrsanstalt Hansa” umbenannte private Postanstalt befördert zu niedrigeren Preisen als die Reichspost und mit eigenen Wertzeichen Sendungen im Stadtgebiet.
Am 31.03.1900 muss sie mit der Schließung aller privaten Postanstalten in Deutschland ihre Tätigkeit einstellen.
Die Reichspost zahlte an den Unternehmer eine Entschädigung von 226.523,76 Mark.
Das war´s aus meinem Fundus.
Grüsse
Holger
@ Holger [#20]
>>Vielleicht kennt ja jemand die "alte" Frankfurter Sparkasse 1822. Hier gibt es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Stadtwappen (einem Bienenkorb) und dem Logo / Gründungsjahr der Sparkasse.<<
In der Tat. Das Hochhaus 'Zum Bienenkorb' an der Konstabler Wache beherrscht die Kreuzung der Zeil mit der neuen Nord-Süd-Achse (1965) Auf dem Hochhaus ist ein Bienenkorb zu sehen.
Leider ist da Copyright auf Bilder aber dafür etwas anders von Bienen.
Erich
@ AfriKiwi [#23]
Stimmt - aber das ist leider Geschichte.
Die Sparkasse gehört mittlerweile zur HELABA (Hessische Landesbank). Das von Dir beschriebene Gebäude (arbeite etwa 2000 m davon entfernt) wird aktuell saniert und umgebaut.
In meiner Kindheit gab es den Sparkassenbienenkorb überall in Frankfurt - kann mich noch gut erinnern. Mein Schwiegervater hat dort 45 (!) Jahre gearbeitet und einen originalen Bienenkorb aus den 50-ern hat er vor der Verschrottung retten können. Dieser ziert nun unseren überdachten Freisitz im Garten.
Werde bei Gelegenheit einmal ein Foto machen. Bist Du aus Frankfurt ?
fragt
Holger
@ Holger [#24]
Hallo Holger,
Frankfurt am Main/Griesheimer, und mit Tochter (dann 10 Jahre) Bockenheim auch durchmarschiert (1999) zwischen Messegelände und Senckenberg Museum.
Mußte ihr doch mal Frankfurt am Main zeigen.
Unten: Eine Ansichtskarte von Frankfurt/Main
Erich
@ AfriKiwi [#25]
Habe verstanden - wenn Du mal wieder in FFM bist einfach melden. Dann gehen wir zum "Klaane Sachsehäuser" nach Dribdebach.
Für nicht eingeweihte: In eine berühmte Apfelweinkneipe nach Sachsenhausen.
Guds nächtle
Holger
Nachfolgend noch ein schöner Schmuckumschlag EBf aus Singapur. Frankiert mit Marken aus einem Markenheftchen (u.a. Michel 454 und 456 - Einheimische Insekten)
@ Holger [#26]
Sache 'Apfelweinkneipe in Sachsenhausen' beantwortet.
Hier ein portogerechter Einschreibebrief als Ganzsache von Bechuanaland - Lobatsi 4 JUL 62.
Erich
Aus Braunau am Inn, einer heute in Österreich gelegenen Kleinstadt, stammt dieses Einschreiben vom 20. April 1943. Die Stadt und ein in der Gegend geborener Maler genossen Anfang der 1940er Jahre in Deutschland Kultcharakter, dem sich auch die Philatelie nicht entzog, wie man den Briefmarken und dem Sonderstempel entnehmen kann.
Mit nachdenklichen Sammlergrüßen
Jürgen
Auch ein Beleg aus dem Deutschen Reich, ebenfalls aus einer Zeit, die bis dato einiges durchgemacht hatte.

Es handelt sich hierbei um ein Einschreiben augenscheinlich der 1. Gewichtsstufe vom 04.01.1924 von Berlin nach Gelsenkirchen; Porto Standardbrief 10 Pf und Einschreibegebühr 20 Pf = 6x 5 Pf augenscheinlich portogerechte Mehrfachfrankatur. Rückseitig wurde der Ankunftsstempel von Gelsenkirchen vom 05.01.1924 abgeschlagen.
Kann sich jemand die blaue "22" erklären?
Gruß
Pete
P.S.: der berühmte Sprung in der Schüssel war hier auf den Marken leider nicht zu finden :-/
Oberschlesien Mi-Nr. 4 als portogerechte Mehrfachfrankatur auf Ortseinschreibebrief, gelaufen am 20.07.1920 innerhalb Beuthens:

Das Porto setzt sich aus 40 Pf Entgelt für den Standardbrief und 50 Pf Einschreibegebühr = 90 Pf.
Der mittlere senkrechte 3er-Streifen im Neunerblock weist zufällig auch noch den Plattenfehler "unten schmale Umrandungslinie" auf. Dieser kommt auf 1/10 der 10 Pf Marken eines Schalterbogens vor und beruht auf ein fehlerhaftes Urklischee, welches zur Druckbogenklischeeherstellung auf 15 Stück vervielfältigt wurde.
Gruß
Pete
@ Pete [#30]
Wenn ich schon in der Seltenheit und der Ausgefallenheit des von dir gezeigten Beleges nicht mithalten kann, so will ich wenigstens geografisch in die Nähe kommen.
Portofreier Dienstbrief der Regionaldirektion für Post und Telekommunikation der Volksrepublik Polen in Kattowitz als Einschreibe-Luftpostbrief an die Regionaldirektion der Deutschen Bundespost in Hannover vom 12. Januar 1979.
Die Adressen sind, wie bei solchen Dienstbriefen üblich, in der UPU-Sprache Französisch gehalten.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Innerhalb von Ägypten von Kairo nach Alexandria lief dieser Einschreibebrief am 23./24. März 1937.
Frankatur:
MiNR 221, 15 Mills, Sitzung der ägyptisch-englischen Konferenz in London
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo zusammen!
Hier möchte ich ein Einschreiben aus der SBZ (Sowjetischen Besatzungszone) vorstellen.
Der Brief wurde am 17.3.1949 in Hohenturm (ca. 8 km östlich von Halle) abgeschickt und bekam am 20.3.1949 einen Ankunftstempel von Braunschweig.
Der Brief ist Portogerecht frankiert: Porto für einen Fernbrief über 20 g waren 48 Pfennig, die Gebühr für das Einschreiben betrug 60 Pfennig.
Verwendet wurden die Michelnummern 211 und 220.
Der Blanko-Einschreibezettel wurde von dem Postbeamten/der Postbeamtin handschriftlich mit dem Ortsnamen Hohenturm versehen.

Aber auch die Rückseite ist interessant. In Braunschweig gab es, wie gesagt einen Ankunftstempel. Ob das zu diesem Zeitpunkt normal war, kann ich nicht sagen.

Und weil mir der Ankunftstempel ungewöhnlich vorkommt, hier noch ein Einzelbild:

Mit freundlichen Gruß
Peter
@ duphil [#33]
Hallo Peter,
Ankunftstempel auf Einschreiben gab es in Deutschland auch noch nach dem Krieg. Im Westen entfielen sie erst Ende Juli 1956. Auch die Form des Braunschweiger Stempels ist zeitgerecht und ganz normal, in dieser Form wurden die Ankunftstempel nach dem Krieg neu gefertigt. Der Stempel aus Hohenturm ist dagegen ein wiederverwendetes Vorkriegsmodell.
Beste Grüße,
Christoph
Auch von mir ein Einschreiben vom 25.4.1968 mit einem Eckrand-Viererblock der 516.
Portozusammensetzung: 30 Pf für den Brief + 80 Pf Einschreibegebühr, die Überfrankatur liegt in der Toleranz.
Auf dem gestrigen Tauschtag in Oberhausen erwarb ich u.a. 2 Einschreiben aus Rumänien als Mehrfachfrankatur, gelaufen nach 41542 Dormagen.
Einschreiben Nr. 1 lief am 09.05.2001 als Übergabeeinschreiben im B5-Format, frankiert mit 4x 16.500 Lei (Aufdruck auf 70 Lei) = 66.000 Lei:

Einschreiben Nr. 2 lief am 19.07.2001 als Übergabeeinschreiben + Rückschein (dieser rückseitig mit Klammer befestigt), frankiert mit 6x 10.000 Lei (Aufdruck auf 1095 Lei) = 60.000 Lei:

Rumänien wurde in der Zeit nach dem Zerfall des Ostblocks von einer stärkeren Inflation heimgesucht, bei der man zum 01.07.2005 mehrere Nullen strich und durch eine neue Währung ersetzte.
Zur kurzfristigen Herstellung neuer und passender Nennwerte wurde in den Jahren 1996-2001 sowie 2005 ältere Frei- und Sondermarken überdruckt und mit neuen Nennwerten versehen. Der Überdruck der alten Nennwerte erfolgte nicht wie sonst üblich mittels eines Balkens sondern in verschiedenen Formen und Farben, Bsp. Tiere, Pflanzenblätter, Musikinstrumente u.a.
Die meisten Marken (insgesamt 120 Werte, davon 2 Blocks) sind im Michel im Cent- bzw. unteren einstelligen Eurobereich bewertet, allerdings m.E. nach schwierig zu finden.
Gruß
Pete
Nachtrag zu [#36]:
Im nachfolgenden Scan kann man einige Aufdruckmotive sehen, die die rumänische Post verwendete, um ältere Marken wieder verkaufen zu können:

Die Auflagen für die im vorherigen Beitrag genannten 120 verschiedenen Marken bewegen sich zwischen 30.000 Stück (Mi-Nr. 5353) und 5,2 Mio Stück (Mi-Nr. 5314, siehe letzte Reihe, 3. Marke auf dem Scan). Die beiden Blocks belaufen sich auf 10.000 (Bl. 362) bzw. 76.426 Stück (Bl. 309).
Teilweise ist die seinerzeit zur Markenentwertung verwendete Stempelfarbe wasserempfindlich; daher einige verschmierte Stempelabschläge bei abgelösten Marken!
Gruß
Pete
Hier ein schöner Beleg aus Malaysia

Gruß
Rostigeschiene
Hier eine private Einschreibenganzsache mit Zusatzfrankatur aus Großbritannien. R- Zettel: "Vom Auslande über Bahnpost 1 Holzminden- Berlin. Eingeschrieben"

Letztes Wochenende fand ich auf einem Tauschtag in Sachsen 2 Einschreibebelege aus Nigeria in einer Krabbelkiste, gelaufen von Lagos (Nigeria) an eine Postfachanschrift in 33... Bielefeld. Beide Belege weisen das B4-Format auf, daher nachfolgende Scans nur als Ausschnitte.
Der Beleg Nr. 1 zeigt links oben in dem Ausschnitt die aktuelle Version nigerianischer Einschreibeaufkleber. Als die Sendung in Deutschland ankam, erhielt diese seitens der Deutschen Post einen deutschen Einschreibeaufkleber:

Besonders auffällig ist die Markenentwertung:

Der Beleg Nr. 2 zeigt wie Nr. 1 die gleichen Einschreibeaufkleber aus Nigeria und der Deutschen Post. Bei diesem Brief ist die Frankatur auffällig, entwertet am 02.12.2008:

Die linke Marke zu 500 Niara wurde am 23.05.1990 verausgabt und stellt bisher die höchste Nominale auf Marken aus Nigeria dar. Ursprünglich handelt es sich laut Michel bei dieser Ausgabe (Mi-Nr. D546) um eine Gebührenmarke, betrug das Porto für einen Standartbrief seinerzeit nach Deutschland weniger als 1 Niara; die höchste bis 1990 sonst verausgabte Nominale als Freimarke betrug 2 Niara.
Seit 1990 hat die Inflation in Nigeria zugeschlagen, so dass augenscheinlich auch die früher als Gebührenmarken genutzte Mi-Nr. D546 als Freimarke dient. Am 13.02.2009 lag der Wechselkurs 1 Euro = 191,70 Niara (
http://de.wikipedia.org/wiki/Naira).
Die häufigsten Vertreter aus dem 4 Marken umfassenden Satz Mi-Nr. A-546-D546 stellen die Werte zu 20 Niara (Steinwall) und 50 Niara (Steinbrücke) dar, die bereits häufiger zum Schaden der Post gefälscht wurden (Bsp. Beitrag 44 auf
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=156&CP=0&F=1).
Gruß
Pete
Warum hat dieser Brief zwei Einchreibezettel? Ab etwa 1908 hat sich die russische Post -als Gründungsmitglied des Weltpostvereins- verpflichtet, für die Auslandspost französischsprachige Zettel zu verwenden.
Offensichtlich hatte man auf dem Postamt Lodsch 3 noch keine numerierten Zettel für den Auslandsverkehr. Darum hat man den russischsprachigen so überklebt, dass die Nummer noch sichtbar ist.
Gruss,
Polen-Anton
Was ist von diesem Einschreibebrief zu halten, der in meinem Nachbarort Hünfeld versandt wurde ? Die Ondal GmbH ist dort der größte Arbeitgeber und eine Tochtergesellschaft der Wella AG.
Der Brief scheint philatelistisch beeinflusst, aber echt gelaufen zu sein, mit Not-Einschreibezettel. Waren diese in 1949 noch üblich ?
Auf der Rückseite befindet sich ein Ankunftstempel Hanau vom 25.03.49, dieser ist im Anschriftenteil spiegelschriftlich ganz schwach zu erkennen.
Schöne Grüsse, Richard
Bahnpostwertnachweise mit Einschreibnummernzettel und Wertnummernzettel auf Wertnachweisen.
Sehr selten, wird somit keiner kennen?
@ Bahnpoststempel [#43]
Ich bin überzeugt davon, dass sich die Leser dieses Themas, genau wie ich, sich darüber freuen würden, wenn Du uns dergleichen einmal zeigen und erläutern würdest.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Bahnpoststempel [#43]
>>>Verzweiflungsmodusan<<<
Hallo Bahnpoststempel!
Jetzt ist es soweit! Mir reicht es! Du hast mir in so vielen Themen hier in letzter Zeit mit Deinen Andeutungen und Fragen zum (weitläufigen) Bereich Bahnpost den Mund wässerig gemacht. Darum bitte ich Dich dringenst:
Schreibe endlich etwas zur Bahnpost und zeige mir Belege aus Deiner Schatztruhe !
Mit freundlichen Gruß
Peter
>>>Verzweiflungsmodusaus<<<
PS: Jürgen war mal wieder schneller! Ich würde mir auch wünschen, dass Du Die Zeit und auch die Möglichkeit hast, uns Belege zu zeigen und diese zu kommentieren bzw. zu beschreiben. Den oberen Absatz bitte mit Humor nehem.
Hier ein gut erhaltener R.-Brief von Kanada nach Berlin, der reichlich Fragen aufwirft.
Die Marken weisen auch nicht die geringsten Spuren eines Stempels auf.
Aber der "Spempel " Einschreiben mit Regetrier-Nr" ist klar zu erkennen.
Ist der Brief nun gelaufen oder nicht? Wenn ja, hätte er nachträglich entwertet werden müssen.

Anmerkung der Redaktion: Verschoben aus dem Thema: Stempel Schau - schön, selten oder kurios
@ Pilatus
Die nachträgliche Entwertung bringt nichts, weil die Marken im Zuständigkeits- bereich der DPAG nicht verwendet werden können. Und was die kanadische Post aus einer Wiederverwendung macht, kann der DPAG egal sein. Geht nicht zu ihren Lasten. Ein anderes Problem ist allerdings die Registrierung. Die kann aber in den entsprechenden Nachweisen durchaus erfasst sein, auch ohne dass auf dem Brief etwas sichtbar ist.
Aber den Gesamtumständen nach halte ich den Brief trotzdem für gelaufen,
meint
Henry
@ Henry
DPAG ... In der DDR?
Ansonsten denke ich, dass Du recht hast und der Brief gelaufen ist, weil er doch zumindest eingeliefert worden ist. Über die Kennzeichnungen bei R-Sendungen in der DDR aus dem Ausland, muss ich auch passen. (Vielleicht hat das MfS den Brief ja einbehalten?)
Gruß
THOMAS
@ Pommes
Muss das noch zu DDR-Zeiten gewesen sein wegen der Anschrift? Und wenn, dann gilt sicher das gleiche, wie wenn es die DPAG betroffen hätte. Ich zumindest sehe keinen Unterschied.
Aber danke für den Hinweis, ich habe nicht genau genug hingesehen.
Gruß
Henry
@ Pommes Hall Thomas, aber wie ist er dann bei der Adressatin gelandet ? Ich habe mehrere Belege die an sie gerichtet sind. Gruß Pilatus
@ Pilatus
Hallo Lothar,
Da war keine sprache vom einem Ankunftstempel auf der Rückseite, ist da einen ?
Wenn wohl ist er gelaufen.
Erich
Tja, sorry Richard, habe Probleme den Beleg in eine richtige Kategorie einzuordnen.
(Moderne) Militärpost, (internationale) Einschreiben oder AFS würden passen. ;-)
Da er bei mir unter der Kiste "Militär" läuft stelle ich ihn hier herein.
Und der Grund: Das Ding gefällt mir ausgesprochen gut, einfach nur schön (für mich):

Einschreibebrief des tschechischen Verteidigungsministeriums. Verschickt wurde ein Funkempfangsbestätigungs-QSL-Brief für eine abgehörte tschechische Luftwaffennavigationsfunkstation ( Abb. auf
http://freenet-homepage.de/troesne/QSL_NDB-RA.jpg ). Frankiert mit einem AFS (50.00 Kr), der an die Aufnahme der Tschechischen Republik in die NATO zum 12.03.1999 erinnert.
Stellt der blaue Aufkleber links den eigentlichen Einschreibezettel dar, oder der gelbe rechts? Hier könnte eine eventuell notwendige Zusatzfranktur mit dargestellt werden. Der AFS reichte wohl, deshalb steht hier "0.00". Kenne mich leider mit den Einschreiberitualen der CZ Post nicht aus. Sorry!
Auf der Rückseite (besser hier als was zu überkleben) findet sich das entsprechende Einschreibelabel der DPAG. War aber wohl auf der Rückseite zu versteckt für den Briefträger, denn das Kontrollstrichkodelabel wurde vom Austräger nicht entfernt. Sonst fehlt dieser Klebezettel ja i.d.R., d.h. der Einschreibebrief wurde von der DPAG nicht korrekt rückverfolgbar behandelt?

Gruß
Thomas
[Anmerkung der Redaktion: Da es in der Hauptsache um das Einschreiben geht, nach hierhin verschoben.]
@ AfriKiwi [#51]
Hallo Erich,
Ankunftssttempel waren in der DDR (zumindest in der Zeit) nicht üblich.
Gruß Pilatus
@ DL8AAM [#52]
Auf der Rückseite (besser hier als was zu überkleben) findet sich das entsprechende Einschreibelabel der DPAG. War aber wohl auf der Rückseite zu versteckt für den Briefträger, denn das Kontrollstrichkodelabel wurde vom Austräger nicht entfernt. Sonst fehlt dieser Klebezettel ja i.d.R., d.h. der Einschreibebrief wurde von der DPAG nicht korrekt rückverfolgbar behandelt?
Es scheint, als habe der Briefträger der Deutschen Post AG den Einschreibeaufkleber übersehen. Das passiert schon mal. *g*
Vorderseitig dürfte kein Platz mehr gewesen sein, diesen R-Zettel aufzubringen. In der Anfangszeit wurde dieser R-Aufkleber auch (leider) gern einmal mitten auf die Markenfrankatur geklebt. In der philatelistischen Presse wurden dann mehrere Beispiele über einen längeren Zeitraum veröffentlicht.
Gruß
Pete
Bei diesem Bank-Brief aus Aichtal (9.10.1984) nach Stuttgart wurde nicht nur nachträglich das Porto eingezogen sondern es wurde auch bei der Ankunft festgestellt, dass der Einschreibezettel fehlte. Daher trägt dieser Beleg den R-Stempel: "R Nr. .... Nummernzettel fehlt. Als Ebf behandelt .... Unterschrift" und diesen befüllt mit dem Ankunftstempel von Stuttgart 10.10.1984 sowie einem handschriftlichen Kürzel des Postbeamten.

Bei diesem Bank-Brief aus Zaberfeld nach Stuttgart wurde bei der Ankunft der links unten angebrachte R-Zettel übersehen. Es wurde der R-Stempel aufgebracht und bereits mit dem Ankunftstempel versehen als der R-Zettel doch bemerkt wurde. Also hat man den R-Stempel wieder mit Blaustift ausgestrichen.

Bei diesem Bank-Brief aus Haigerloch nach Stuttgart wurde bei der Aufgabe der R-Zettel so unglücklich von der Rolle abgerissen, dass ein Drittel der Registrierungsnummer fehlte. Kurzerhand wurde die Nummer und der Rahmen des Zettels mit Kugelschreiber ergänzt.

Beste Grüße
Wolfgang
@ Pilatus [#53]
Hallo Pilatus,
Danke, jetzt bin ich auch schon schlauer. ;)
Erich
Ich hatte es falsch thematisch plaziert als Randbemerkung einmal im Thema "Die ersten Jahre des Streifbandes bzw. Kreuzbandes als Ganzsache" unter #13 angesprochen. Jedenfalls, so ist es in den USA vorgeschrieben:
Einschreibebriefe sind auf der Vorderseite mit dem Wort "REGISTERED" in Grossbuchstaben und der Registriernummer zu kennzeichnen. Auf der Rückseite sind zwei lesbare Stempelabschläge vorgeschrieben, wenn möglich über dem Verschluss des Umschlages. Es gibt hierfür teils besondere Poststempel mit der Inschrift "registered." Der Poststempel darf nicht auf der Vorderseite abgeschlagen werden. Die Marken werden daher typischweise mit sonstigen reinen Entwertungsstempeln entwertet. Für die Entwertung der Marken ist schwarze Farbe vorgeschrieben, für die Stempel auf der Rückseite violett. Auf der Rückseite findet sich dann noch der vorgeschriebene Eingangsstempel des Empfängerpostamtes. Abweichung und Fehler aus Nachlässigkeit finden sich natürlich gelegentlich, z. B. Fehlverwendung des registered Poststempels zur Markenentwertung etc.
Die Einschreibegebühr betrug seit dem 1.1.1900 8 cent zusätzlich zum Briefporto. Am 1.11.1909 wurde die Gebühr auf 10 Cent erhöht. Dieser Tarif galt bis 1920. Der gezeigte Brief von 1914 von Chicago nach Orlando hat noch die weitere zusätzliche Dienstleistung "return receipt" = Rückschein.

Kein besonders schönes Stück. Ich musste ganz schön wühlen einen passenden Brief zu finden, da ich sowas nicht sammele. Auch sind mir die Scans vielleicht ein bisschen klein geraten, da ich bei dem grossformatigen Brief etwas zu viel korrigiert habe. Ich denke man kann die Merkmale trotzdem noch erkennen.
@ Carolina Pegleg [#57]
Hier noch ein weiterer vorschriftsmässiger Einschreibebrief. Gesendet in 1942 von einem Soldaten von Florence, SC nach Mount Vernon, NY. Anstelle eines ovalen Killers, wurden die Marken mit einem stummen Doppelkreis entwertet. Ansonsten sind alle Merkmale identisch.

Hallöchen,
ich habe etwas sehr Seltenes gefunden: Eine Einschreibkarte! Und noch dazu vor 1945! War das damals üblich?

Auf der Rückseite (eigentlich Vorderseite) ist das zu sehen.

Habe auch noch Schweizer Briefe. Aber von schön kann dabei keine Rede sein.
MfG Gerd
Hallo liebe Spezialisten!
Darf ich annehmen, dass es sich bei diesem Beleg um ein Einschreiben handelt, was ausserdem für einen bestimmten Wert versichert ist (Wertbrief?). Auf dem Siegel steht The National Bank Limited London.
Für mich ist das ein besonders interessanter Beleg. Fräulein von Anker war Hofdame am Hause Sachsen Coburg Gotha und hatte ihre Residenz in der Oberen Klinge 1 bis zu ihrem Tode im Jahr 1946, eine Adresse, die mir bekannt ist.
Würde mich freuen mehr Auskunft über diesen Beleg zu bekommen.
Besten Dank,
Sammlergruss,
Gisi
@ Gisi [#60]
Es ist eine Einschreibeganzsache Michel EU 36 oder 37. Schau mal, ob unter dem R- Zettel ein dicker Formatbuchstabe ist. Wenn ja, ist es EU 37.
Deine Ganzsache war ein versicherter Wertbrief über den Betrag von 12 Pfund und 10 Shilling. R-Zettel und Druckbemerkung Einschreibegebühr wurden durchgestrichen. Der Brief wog 22 gr.
@ asmodeus
Besten Dank für die ausführliche Beschreibung des versicherten Wertbriefes. Er wurde an der rechten Seite geöffnet und es ist etwas schwierig durch den dicken Umschlag den R-Zettel zu "durchleuchten".
Könnte es sein, dass ein dickes G der Formatbuchstabe ist?
Nochmals vielen Dank,
Gruss Gisi
Warum wurde der R Zettel handschriftlich geändert?

Habe heute diesen Brief ertauscht. Meine Frage, warum wurde der R-Zettel handschriftlich geändert, vor allem da das Postamt ja auch nicht diese Nummer trägt?

Und was ist das ab im München Stempel?
Vielen Dank für die Info.
Martinus
Habe direkt noch eine Frage, warum ist diese Portoverwendung im Briefekatalog nicht aufgeführt?
Es ist doch portogerecht, heißt 24 Pfennig für den Brief und 60 Pfennig für das Einschreiben!
Kann mir jemand helfen?
@ Martinus [#63]
Bei dem Münchner Stempel handelt es sich um einen aptierten Stempel aus dem III. Reich, der weiter verwendet wurde. Das "ab" sind die Unterscheidungsbuchstaben.
Einige Vergleichsstücke findest Du unter diesem Thema im Beitrag [8]:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=858&CP=0&F=1
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Martinus [#64]
Habe direkt noch eine Frage, warum ist diese Portoverwendung im Briefekatalog nicht aufgeführt ?
Der Michel-Briefe-Katalog listet im Normalfall lediglich Einzel- (EF), Mehrfach- (MeF) und Mischfrankaturen (MiF) auf, unabhängig davon, wie diese zustande kommen. Wichtig ist hierbei nur, dass der Beleg mit entsprechender Frankatur portogerecht ist.
Wenn man nach den Verwendungsarten sammelt, können je nach Verwendungsdauer einer Serie (z.T. über mehrere Portoperioden hinweg) verschiedene Verwendungsarten zustande kommen.
So kann es sein, dass die Einzelfrankatur einer bestimmten Briefmarke für Beleg A die Normalerhaltung darstellt, während Beleg B und C mit dieser Einzelfrankatur (große) Seltenheiten darstellen (Bsp. von muemmel siehe Beiträge 48, 49 und 50:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=1155&CP=0&F=1#newmsg).
Bei der Masse an Portostufen kann der Michel nicht jede einzelne Verwendungsform (in deinem Beispiel als Einschreiben) darstellen, speziell wenn es sich um Mehrfachfrankaturen handelt. Gerade unter der Verwendung von kleinen Nominalen kann sich der Sammler richtig "austoben" (Bsp. Verwendung der kleinen Werte aus der aktuellen Dauerserie "Blumen" ab Beitrag 78 von Henry:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=1&ST=472&CP=0&page=3).
Je nach Größe des eigenen Sammelgebietes kann man relativ zügig ein Gefühl dafür bekommen, welche Portostufendarstellungen mittels Briefmarken häufig (d.h. die Regel) und welche selten sind. Hierbei zu beachten sind auch die Möglichkeit des Verwendungszeitraumes (Ausgabedatum der Marke - maximal Gültigkeitsende) über Verfügbarkeit am Schalter (abhängig von der Briefmarkenmenge bzw. Verteilung an die Schalter seitens der Oberpostdirektion bzw. dessen Nachfolger) bzw. Automaten bis hin zum Verkauf und Akzeptanz bei der Bevölkerung (letzteres dürfte die relative Seltenheit aktueller nassklebender Sondermarken erklären, d.h. selbstklebende Marken werden bevorzugt in der Postfiliale/ Postpoint verkauft). Gerade einige Infla-Marken wie z.B. die MiNr. 307 ist deswegen echt gestempelt so selten, weil diese Marke nur an einigen (wenigen) Orten im Deutschen Reich und nur wenige Wochen als EF, MeF bzw. MiF vernünftig verwendbar war, ohne gleich ganze Bogenteile bzw. Schalterbogen für die Frankatur eines einzigen Briefes aufwenden zu müssen.
Es ist doch portogerecht, heißt 24 Pfennig für den Brief und 60 Pfennig für das Einschreiben! Kann mir jemand helfen?
Richtig; 24 Pf für den Versand als Fernbrief bis 20g in der Portoperiode vom 01.03.1946 - 31.08.1948 und zusätzlich 60 Pf Einschreibegebühr. Eine Auflistung der Portostufen ab dem 01.12.1933 findet sich z.B. im Michel-Deutschland-Spezial-Katalog Band 2 vor der BRD Mi-Nr. 111.
Gruß
Pete
Nachtrag:
Ich hatte mir vor einigen Jahren einmal den Spaß gemacht, die Verwendungsmöglichkeiten der Briefmarken des Abstimmungsgebietes Oberschlesien (4 Portoperioden, verteilt auf knapp 2,5 Jahre von 1920-1922) in den häufigsten Verwendungsformen (Postkarte, Drucksache, Brief in diversen Gewichtsstufen mit/ ohne Zusatzleistung Einschreiben) als Einzel- und Mehrfachfrankatur für das In- und Ausland darzustellen. Da kam einiges zusammen, wie man die Briefmarken (Nennwerte von 2,5Pf - 20Mk) verwenden konnte. Hinzu kam zeitgleich die erstmalige Erstellung einer Auflistung der Druckdaten (Angabe ausschließlich der Tages- und Monatsangabe ohne Jahresangabe auf den Schalterbogen) der Briefmarken in zeitlicher Reihenfolge, verteilt auf die gesamte Abstimmungszeit (in Zusammenarbeit mit einem Sammlerkollegen), um Rückschlüsse auf das Vorhandensein diverser Marken am Postschalter ziehen zu können. Die Ergebnisse erklärten teilweise einiges an vorhanden Frankaturarten (EF; MeF; MiF) zur jeweiligen Portoperiode.
Neulich habe ich diese Karte bei ebay ersteigert. Dabei ist mir nun aufgefallen, dass im R-Zettel gar kein Ort steht. Ferner könnte ich mir denken, dass diese Karte gar nicht postalisch befördert wurde. Zum Stempel: Gibt es die Abkürzung Thüringerw. ? Wer kann mir dazu helfen?

Ich habe hier den Stempel einzeln eingescannt.
Hier nun der Beleg.
Es dürfte sich um ein R-Zettel-Provisorium handeln und der Name dürfte ausgeschrieben "Thüringerwald" bedeuten (siehe auch die Anschrift des Empfängers!).
Der Beleg ist sicher echt gelaufen!
Die Frage ist aber, warum im R-Zettel keine Ortsangabe steht?
War so was damals üblich?
Hier gleich noch ein Beleg! Wie kam es zu der langen Laufzeit? Ist dieser Brief doch in Kaiserslautern erst am 22.04.1944 zugestellt worden!
Hallo Sammlerfreunde,
zur Frage über den blanko R-Zettel kann ich aus meiner Erfahrung mit polnischen Belegen sagen, dass solche 'blinde R-Zettel' auf manchem Postamt vorhanden waren, bzw. dorthin im Notfall befördert wurden.
Dann gibt es mehrere Möglichkeiten:
1. der Zettel wird ohne Ortsangabe gebraucht
2. der Name der Postanstalt wird handschriftlich eingetragen
3. der Name des Postamt wird mit einem Stempel eingetragen (auch bei deutschen Belegen bekannt)
Mit freundlichem Gruss,
Polen-Anton
@ Pilatus [#46]
Hallo Pilatus,
mit dem Brief von Canada, so etwas kommt in diesem Land schon öfter vor, meistens handelt es sich dabei um Briefe mit älteren Marken, die von den Post verarbeitenden Maschinen nicht anerkannt wurden, und aussortiert wurden.
Dann sollten die aber per Hand abgestempelt werden, was in vielen Fällen nicht gemacht wurde. Ich habe selbst einige Briefumschläge die von Calgary Stamps an mich kamen. Die haben alle Marken aus den '50er Jahren, obwohl sie in den '90er Jahren aufgegeben sind. Nur eine kleine Aufklärung für Deinen Brief.
Schöne Grüsse aus Canada,
Chuck
Zwei Belege aus meiner Heimatstadt Herzogenrath möchte ich heute zeigen, obwohl es sich leider nur um Briefvorderseiten handelt. Beide Einschreiben sind an die ASEAG in Aachen adressiert, beide sind frankiert mit der MiNr. 936 der Gemeinschaftsausgaben der Allierten Besetzung.
Beim ersten Beleg vom 22.04.1947 wurde wurde die Marke entwertet mit dem Zweikreisstegstempel
HERZOGENRATH (KR AACHEN) g. Interessant an dem Beleg ist aber der geschnittene Noteinschreibezettel mit dem einzeiligen Gummistempel
Herzogenrath sowie der Siegelstempel des Absenders, der liafarbene Einkreisstempel
Zollgrenzkommissar Herzogenrath, der in der Mitte noch das Wappen der Rheinprovinz zeigt.

Der zweite Beleg zeigt den Tagesstempel
MERKSTEIN 2 über HERZOGENRATH (KR AACHEN) a vom 31.03.1948. Auch hier ist für mich das interessanteste der Noteinschreibezettel, hier mit dem Einzeiler
Merkstein 2.

Beste Grüße,
Christoph
@ reichswolf [#74]
Hallo Christoph,
nachdem ich Deine schönen Belege angeschaut habe, fand ich in meinem Bestand gleich 4 Stücke mit Einschreibemarke + Handstempel der Orte!
Meinst Du nicht, dass es wohl mehr der Normalfall war in den ersten Jahren nach Kriegsende? Es haperte doch an allen Ecken und Enden!
Beste Sammlergrüsse
Hans

@ Hawoklei [#75]
Hallo Hans,
natürlich war das ganz normal, da, wie du richtig schreibst, der Mangel- der Normalzustand war. Interessant sind diese Belege dennoch, in meinem Fall brauche ich sie für meine Heimatsammlung.
Man kann aber z.B. auch eine generelle Sammlung zum Thema Notmaßnahmen aufbauen, in der dann die Noteinschreibezettel, Notganzsachen, Notentwertungen, Barfrankaturen etc. gezeigt werden.
Eine solche Sammlung kam im November 2009 bei Harlos unter den Hammer, der Katalog dazu ist eine wahre Wonne für jeden einigermaßen Interessierten.
Beste Grüße,
Christoph
@ Hawoklei [#75]
Heute habe ich einen weiteren Beleg bekommen, der gut zu unserem letzten Thema, den Notmaßnahmen, passt. Es handelt sich dabei um einen eingeschriebenen Brief der zweiten Gewichtsstufe vom 26.06.1946, frankiert mit einer MiNr. 925W (= Walzendruck, erkennbar an den Walzenstrichen auf dem Unterrand) und einer 936 der Gemeinschaftsausgaben der Alliierten Besetzung. Die verklebten 108 Pfennig setzen sich zusammen aus 48 Pfennig für den Brief und 60 Pfennig für die Einschreibung.
Die Marken wurden entwertet mit dem wiederverwendeten Vorkriegsstempel
AACHEN 4 d. Bei diesem Stempel wurde der Stern vor der
4 aptiert. Er wurde nach Kriegsende wiederverwendet, weil ein Mangel an neuen Stempel herrschte. Ebenso fehlte es an Einschreibezetteln, weswegen das Postamt Aachen 4 einen Gummistempel mit der Inschrift
R Aachen 4a anschaffte, in den die Einschreibenummer handschriftlich eingetragen wurde.
Der Brief lief nach Hofheim am Taunus, wo er rückseitig ebenfalls einen wiederverwendeten Vorkriegsstempel als Ankunftstempel bekam. Leider ist dieser schlecht abgeschlagen und kaum mehr lesbar.

Beste Grüße,
Christoph
Ich wollte dieses Thema wieder reaktivieren, da ich gestern einen schönen passenden Einschreibebrief aus Chile bekommen habe, der rückseitig auch ein Benachrichtigungslabel der DPAG zeigt:

Einschreibebrief der Gemeindeverwaltung von Juan Fernández, mit Sitz im kleinen 600 Einwohnerort San Juan Bautista auf der Insel Robinsón Crusoe (bis 1966 "Isla Más a Tierra"), einer Inselgruppe etwa 600-700 Kilometer westlich vor dem chilenischen Festland sehr isoliert und einsam im Südpazifik gelegen. Interessanterweise finde ich keinerlei Frankierhinweis auf dem Umschlag (sind Gemeindeverwaltungen in Chile portofrei > Dienststempel?), es wurde lediglich ein Tagesstempel der Filiale ("Sucursal") "Isla Robinsón Crusoe" vom 8. Juli 2011 abgeschlagen. Das ursprüngliches Einschreibelabel (mit gleicher RR...CL-Sendungssummer) wurde 10 Tage später am 18. Juli überklebt ("Sucursal Admission Grandes Usuarios", ich glaube das heisst sowie "Eingang bei der Hauptpostfiliale"? in Santiago?).
Interessanterweise steht hier auch wieder "$0", ggf. ein weiterer Hinweis auf eine portofreie Behandlung? In Deutschland von der DPAG erneut gelabelt und später mit einem Lagerungsablaufstempel 9.8.2011 versehen. Das dazugehörige Benachrichtigungslabel vom 01.08.2011 findet sich rückseitig, d.h. der Brief brauchte von dieser Südseeidylle knapp 1 Monat bis zu mir. ;-)
Die Insel Robinsón Crusoe ist übrigens wirklich der Schauplatz des gleichnamigen Romans von Daniel Defoe ("kürzlich" haben Archäologen auch passende Artefakte ausgraben können), nur das der echte Robinson eigentlich Alexander Selkirk hiess, ein schottischer Seemannder der Anfang des 18. Jahrhunderts (um ca. 1705) hier einige Jahre verbringen
durfte. Nach ihm selbst wurde Ende der 1960er Jahre eine Nachbarinsel benannt. Im ersten Weltkrieg erlangte die Insel wieder etwas Berühmtheit, da sich 1915 hier der deutsche Kreuzer Dresden nach einem
Gefecht selbst in die Luft sprengte, aber erst nachdem sich die gesamte Mannschaft inklusive Bordhund und Bordpapagei auf die Robinsón Crusoe-Insel retten konnte, mit dabei auch ein junger Leutnant namens Canaris.
Der Handstempel ist gerade auch in die Stempeldatenbank, als erster chilenischer Stempel, hochgeladen. ;-)
Gruß
Thomas
Hallo zusammen,
hier ein Einschreiben von Schwenningen vom 9.9.1893.
Gruß
Manne
Hallo,
ich hätte da einen Brief aus den USA nach Deutschland, frankiert mit $ 4,65 (Einschreiben, Rückschein, Luftpost).
Schönen Sonntag noch
Bernhard
Hier ein Einschreiben, das der Deutschen Bundespost Extraarbeit gebracht hat. Vorderseite:

und Rückseite:

Mit diesem Beispiel, denke ich, dürften sich auch die Fragen von Walter: "Sind normale Einschreiben es wert sie aufzuheben ? Normale Briefe aus der Tagespost haben mehr oder weniger Gebrauchsspuren, hebt man die auf oder weg damit ?" aus dem Strang 'Sieger Briefe, Ganzsachen, Einschreiben - aufheben oder weg damit ?' beantwortet haben. Seht Euch die beiden Marken auf dem Beleg an: An Gewöhnlichkeit nicht zu überbieten, oder? Aber so, auf diesem Beleg (einschließlich seiner Gebrauchsspuren) da sind sie meiner Meinung nach deutlich mehr wert.
Phile Grüße
EdgarR
Und zur Abwechslung mal einer mit einem deutlich längeren Beförderungsweg aber - nicht zuletzt wegen des anderen Materials (der gesmte Umschlag besteht aus einer recht robusten PVC-Folie) - praktisch OHNE Gebrauchsspuren. Sogar der Preisbäpper vom Post Shop klebt noch drauf: 7,50 NZ-$.
Und noch einer, diesmal aus Grossbritannien:
Und noch einer, diesmal ein eingeschriebener Experessbrief, ab in ZIELONA GÓRA (ehemals: Grünberg/Niederschlesien) am 3.1.77, an in Bergisch Gladbach am 8.(!)1.77.

Nur die Durchlaufstempel der Bundespost auf der Rückseite sind lesbar, diejenigen aus Polen nur fragmentarisch:
Und ein eingeschriebener Luftpostbrief aus Spanien:
Die speziellen sechseckigen Stempel sind nur für eingeschriebene Sendungen ('Certificado', unten). Oben zusätzlich: 'Correo Aero', also Luftpost.
Deshalb: Bei der Aufgabe in Madrid kein R-Zettel erforderlich, der Stempel genügt. Dementsprechend von der Deutschen Bundespost der spezielle R-Zettel 'Einschreiben aus dem Ausland' und die dazu gestempelte R-Nummer (R-736).

Aufgegeben 7.5.87
Ein Einschreiben aus Krakow (Polen) nach Berlin mit Benachrichtigungsvermerk und Aufbewahrungsfrist. Das Schöne daran ist für mich die Einzelfrankatur, die sich von ansonsten vielen Mischfrankaturen positiv abhebt.

Abgesendet am 7.10.2011, Zustellversuch am 18.10.2011, Lagerfrist bis 28.10.2011.
Viele Grüße
Georgius
Ein Einschreiben der zweiten Gewichtsstufe vom 19.09.1946, gelaufen von
AACHEN 1 c nach Berlin-Zehlendorf bzw. eigentlich nach Kleinmachnow, das scheinbar postalisch über Zehlendorf versorgt wurde. Der Tschaikowskiweg liegt jedenfalls nur ca 200 m außerhalb der Berliner Stadtgrenze. Der Beleg zeigt gleich zwei Notmaßnahmen, die durch den Rohstoffmangel der Nachkriegszeit nötig waren. Erstens wurde ein alter Tagesstempel verwendet, obwohl dieser in einem erbärmlichen Zustand war (beide Sehnen sind fast vollständig herausgebrochen). Zweitens wurde ein Noteinschreibezettel verwendet. Diese Blanko-Einschreibezettel wurden mittels Handstempel, hier
Aachen 1 in Fraktur, "ihrem" Postamt zugeordnet. Mich hat an dem Beleg gereizt, daß hier ein Randstück dieser Zettel verklebt wurde.
Rückseitig findet sich dann noch der Ankunftstempel
(1) BERLIN-ZEHLENDORF 1 d vom 22.09.1946.
Beste Grüße,
Christoph
Hier ein ungewöhnlich frankierter Einschreibebrief mit Rückschein per Luftpost aus den USA nach Deutschland.
Einen schönen Abend noch wünscht
Bernhard
Hier ein für mich interessantes neueres Einschreibelabel.

Scheinbar bietet die DPAG Großeinlieferern hier it die Möglichkeit ihre Einschreibelabels selbst zu drucken, inkl. der Empfängeranschrift:

Hat jemand nähere Informationen zu diesen selbst erzeugten Einschreibelabel?
Es gibt inzwischen auch Einschreibe-Internetmarken.
Gruß
Thomas
http://www.philaseiten.de/beitrag/54140
@ DL8AAM [#89]
Das obere Label müßte mit der kostenlosen Versandsoftware "PostKIT" der Deutschen Post AG erstellt worden sein (unabhängig von der Freimachung wie Internetmarke/Stampit oder Frankit). Auf der Internetseite der Deutschen Post AG findest Du in der Suche unter dem Begriff "PostKIT" mehr Infos, ich glaube man auch die ganze Software runterladen.
Einen schönen Abend noch,
Nachtreter
@ Nachtreter [#90]
Besten Dank. Ich habe mir das Handbuch [1] auf der DPAG Seite mal angeschaut und das dort gezeigte Beispiel entspricht in der Form (bis auf die Unterstreichung des Absenders) "meinem" Label und wieder eine neue Einschreibevariante in der Sammlung. ;-)

Beste Grüße
Thomas
[1]: "PostKIT 7.1: Die Versandsoftware für EINSCHREIBEN und NACHNAHME für Gewerbe- und Geschäftskunden" -
http://www.deutschepost.de//mlm.nf/dpag/images/p/postkit/postkit_handbuch_v7_1.pdf
Als die Post noch schnell war - "Kölner Dom"
Wir schreiben den 1. April 1949 und betreten ein Postamt in Solingen Wald, weil wir noch schnell einen Brief aufgeben möchten. So stelle ich mir die Scene vor. Bitte, ich hab es eilig. Der Brief muss schnell beim Empfänger sein und bitte am besten noch heute?
Nicht möglich?
Ich kann hiermit belegen, dass es geht:

Wenn man sich also das Datum anschaut, dann ist es der 1.4.1949 16 - 17 Uhr (kurz vor Torschluss).

Heute noch, nicht möglich - aber morgen wird man als Antwort gehört haben. Dennoch war der Beleg schon heute im Empfänger Postamt - naja, von einem Stadtteil zum nächsten.
Der 1.4.1949 8 - 9N
Der Brief wurde vermutlich am 02.4.1949 zugestellt und das nach noch nicht mal 24 Stunden!
mit Sammlergruß martinus
P.S.: Wenn ich heute etwas schnell verschicken möchte, dann per express - dieser Hinweis fehlt hier aber!
Bevor der Beleg in die Tonne wandert, zeige ich hier den einfachen, mit der Hand ausgefüllten Einschreibe-Zettel aus Encarnacion in Paraguay.
@ am1937a [#93]
Warum in die Tonne, so etwas ist doch sammelwürdig, auch wenn die linke Marke eindeutig ein Knochen ist.
Gerhard
Beide Marken sind oben beschädigt, auf der Rückseite sind noch 2 weitere beschädigte Marken (alle der gleiche Markentyp), außerdem wurde sowohl vorne wie hinten je eine Marke (vom Vorbesitzer?) ausgeschnitten.
Hier ein
echtes Bedarfsbeispiel für das neuere Layout der Einschreibenmarke "Zusatzentgelt bezahlt"-Label der DPAG:

Einschreibelabel mit Briefmarkeneigenschaft (Barcode und zusätzlichem 2D-Matrixdatenkode), Text in Großbuchstaben "ZUSATZENTGELT BEZAHLT". Bei der direkten, älteren Vorgängerform dieser Briefmarke wurde der Schriftzug 'normal großklein' geschrieben, d.h. "Zusatzentgelt bezahlt" [1].
Diese Labels werden wie Briefmarken verkauft und sind wie diese "jederzeit später, von jedermann und von überall" verwendbar. Sie decken den Portoanteil für das Zusatzentgelt EINSCHREIBEN ab, d.h. das normale Briefporto (hier 58 Cent) muss vom Kunden in
sonstiger Form (hier als Briefmarke, entwertet per Handstempel "LAATZEN 3 / b / 30880" am 27.02.2013) zusätzlich aufgebracht werden.

Nicht so häufig.
Gruß
Thomas
[1]:
http://www.jolschimke.de/label/das-neue-layout-der-einschreibenmarke.html
Jetzt ein älteres Einschreiben, das am 12.07.1882 vom Königlichen Amtsgericht Burgsteinfurt als
Zwangsversteigerungs-Patent, so die Bezeichnung durch das Gericht, nach Münster geschickt wurde. Der Stempelabschlag in Burgsteinfurt erfolgte am 26.07.1882; noch am selben Tag die Ankunft in Münster i. W. / 1. - nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr. Burgsteinfurt liegt ja auch fast vor der Haustür von Münster.

Die Rückseite des Faltbriefes habe ich nicht eingescant, da ich nicht ausschließen kann, dass noch Nachfahren des Schuldners leben.
Mit Sammlergruß
Lothar Schrapp

Einschreibebrief aus Salimiyah aus Kuwait vom 03. August 1988 an die Deutsche Bank in Duisburg.
Hallo zusammen,
damit der Thread nicht vollkommen in Vergessenheit gerät, habe ich auch noch einen Beleg, der hier hin passen könnte.

Aus 1924 vom Postrechnungsamt ein Einschreiben nach Falkenberg in Schweden.
Vielleicht sammelt ja der ein oder andere auch Einschreibebelege und kann hier den einen oder anderen einstellen.
Gruß
Andre
Einschreiben/Postauftrag mit R-Zettel
Görlitz 3 964 c vom 12.7.1934 nach Großröhrsdorf in Sachsen.
Vorder- und rückseitig ist das Kuvert mit dem Ankunftstempel/Werbestempel versehen,
Großröhrsdorf 13.7.34. 5-6 Hauptsitz der Band-Industrie Sachsens


mit Sammlergruß,
Claus
Als Kiew noch Hauptstadt der Ukrainischen Sowjetrepublik war, bekam ich dieses Einschreibpäckchen, das von Zoll und dem zuständigen Ministerium für Außenhandel in Kiew kontrolliert wurde. Aufkleber/Stempel rechts. Die Päckchen-Karte war vorgedruckt. Eingetragen wurden Aufgabepostamt Kiew-86 und Nummer per Hand, dazu das Porto 3 Rubel 25 Kopeken, also der Gegenwert von 10 DDR-Mark.
Gruß
Uwe
Hallo zusammen,
auf einem Brief aus dem Saargebiet ist dieser grüne Einschreibezettel:

Der Brief wurde im Dezember 1925 verschickt. Siehe
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=100756
Wer weiß wo und wann solche grünen R-Zettel verwendet wurden?
Viele Grüße
Volkmar


Einschreibe-Luftpost-Drucksache von Peking in die Schweiz, Aufgabe 16.10.1973
Korrekte Frankatur von 56 fen gemäss gültiger Taxverordnung 01.07.1956 – 31.12.1976.
Die Taxe stellt sich wie folgt zusammen:
Drucksache bis 50g = 9 fen
Einschreibegebühr = 32 fen
Luftpostgebühr Drucksachen je 10g = 15 fen
Ergibt total = 56 fen
Frankiert wurde mit einem kompletten Satz Mi.Nr. 1144-1147 sowie mit Dauermarken Mi.Nr.1086 und 1089.
Die China Stamp Export Company verschickte auf diese Weise die Neuheiten an ihre Abonnenten, was nach Weltpostvereinsordnung eigentlich nicht zulässig war. Diese Warensendungen mit Rechnungsinhalt hätten als Briefpost versendet werden müssen! Die Firma änderte ab 1981 diese Praxis.
@ asmodeus [#39]
Guten Tag,
ich sehe in Deinem Beitrag, dass Du einen R.-Zettel "Aus dem Auslande ... " vorgestellt hast. Wie ich das so sehe ist in Folge der Beitrag nicht mehr bearbeitet worden.
Frage: Kennst Du Dich mit diesen speziellen R.-Zetteln zu dieser Zeit aus?
@ volkimal [#102]
Hallo Volkmar!
Zu Deiner Frage beschreibt:
http://arge-r-v-zettel.de/classic-zettel/r-zettel-classic-1875-1997/
[...] Die Farben der bisher erschienenen deutschen R-Zettel waren durchweg die damaligen Reichsfarben, also –Schwarz (Ortsbezeichnung / Ziffer), –Weiß (das Papier) und –Rot (Rand und das übliche “R”). Ob dies zufällig oder bezweckt war, läßt sich heute nicht mehr feststellen. Der französischen Besatzungsmacht im Saargebiet mißfiel diese Farbkombination. Als Folge wurde das Rot durch Grün ersetzt, also die ersten und einzigen R-Zettel in Deutschland in grüner Farbe.
schöne Grüße
Marcel
Hallo an alle,
die deutsche Post AG hat für circa 6 Wochen kurzfristig ein sogenanntes Tracking-Label getestet:

Vielleicht wird jetzt mancher fragen, was hat das den mit Einschreiben zu tun - daher hier kurz folgender Scan von der Innenseite dieser TrackNow-Label:

Man hat hier kurzfristig Einwurfeinschreibelabel gedruckt, die allerdings keine Versicherung haben !
Zu Kaufen war alles über die eFiliale bis letzte Woche:

Ausführliche weitere Infos vorab vom Artikel aus der Septemberausgabe der philatelie findet ihr unter folgenden Link:
http://jolschimke.de/label/pilotversuch-tracknow-label-der-deutschen-post-ag.html
Außerdem wurde dort erstmals über den EAN-Code auf Bogenrändern von Zuschlagsmarken berichtet - gehört zwar nicht direkt hier her aber trotzdem noch ein Bild zur Info

Soweit einige Neuigkeiten aus der Forscherküche der Deutschen Post AG - viele Grüße Jürgen
Wir hatten das ja bereits schon einmal. Briefe, die im Ausland für teuer Zusatzporto als Express-Sendungen nach Deutschland aufgegeben wurden, werden hier von der DPAG, da diese im Gegensatz zu ihrer
Tochter DHL ja aktuell kein Express im Inland mehr anbietet, fix mal eben zu einem EINWURFEINSCHREIBEN umdeklariert:
Express POST International der
Australischen Post - der tatsächliche Express-Versand ist auf dem australischen Label an Hand des LX-Präfixes in der Sendungsnummer auch verifizierbar - vom 14.10.2014. In Bereich der DPAG dann aber als
Einwurfeinschreiben behandelt, siehe das DPAG-Label 912-657-550). Eingegangen beim Empfänger am 21.10.2014, eine saubere 8-Tage-Express-Leistung! Ob das so im Sinne des Absenders ist?
Zitat aus der rückseitigen Beschreibung "The Express Post International product provides guaranteed air despatch overseas by next business day from capital cities", was hier ja wohl nur die Strecke vom australischen Postamt bis zum Ausfliegen aus Australien als Garantieversprechen abdeckt. Ab dann wirds wieder unexpressig, zumindest in Deutschland, siehe dazu auch die Nebenbestimmung "some overseas post offices may choose to deliver this item as normal non-priority mail",
some post offices, einige Postanstalten. ;-)
Eine kurze Frage, handelt es sich bei diesem Umschlag um eine Ganzsache? Ja oder Ja? Die Frankatur findet sich eingedruckt unter dem deutschen Einschreibelabel "Prepaid envelope" in der 500 Gramm/20 mm (Priority Air Service)-Wertstufe. Vom Prinzip her eine echte Ganzsache, oder?
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#107]
Das "Einschreib-" Label dürfte allerdings nur noch der Sendungsverfolgung (Track & Trace) dienen!
Viele Grüße
Nachtreter
@ DL8AAM [#107]
@ Nachtreter [#108]
Hallo Thomas und Nachtreter,
zuerst einmal zum Produkt "Expresssendung" egal von wo nach wo - dies war früher der klassische Eilbrief. Heute ist es nur noch "Abzocke" der jeweiligen Postverwaltung, die dem Kunden vorgaukelt der Brief würde schneller unterwegs sein. In Wahrheit ist er genauso schnell oder sogar langsamer unterwegs, es kostet nur wesentlich mehr Geld als ein normaler Brief oder teilweise ein Einschreiben.
Angeboten wird von der jeweiligen Postverwaltung oft nur die angebliche schnelle Beförderung im eigenen Land und zumindest in manche Länder auch eine Sendungsverfolgung. Diese kann man aber in der Regel billiger haben, wenn man ein Einschreiben ins Ausland wählt. Dies wird genauso schnell bearbeitet und gescannt wie dieser "Expressbrief".
Außerdem muß dieser Expressbrief bei der Auswechslungsstelle zum anderen Land auch in einem extra Kartenschluß erfasst werden. Dies passiert beispielsweise bei Expressbriefen von Österreich nach Deutschland nicht, die Briefe werden dann als ganz normale Briefe weiter befördert. Dies wird dem österreichischen Absender aber in der Regel wissentlich verschwiegen. Man macht hier viel Geld mit einer mangelhaften oder gar keiner Dienstleistung.
Wenn man es wirklich schnell haben will, muß man heuzutage je nach Land EMS oder auch als Cronopost bekannt oder auch als Datapost bekannt oder als richtige Expresssendung bekannt - benutzen, die geht aber noch viel mehr ins Geld - hier wird aber zumindest auch eine entsprechende Dienstleistung angeboten und geliefert.
Ich kann daher nur jedem Kunden abraten, diese internationale Dienstleistung (die in Realität keine ist) in Anspruch zu nehmen, man wird nur geschröpft! - egal ob von der deutschen Post der österreichischen Post oder einer anderen Postverwaltung.
Einzig für den Portostufensammler kann es ansatzweise interessant sein.
2. Zum Umschlag selbst - den halte ich für eine Ganzsache
3. Zum deutschen Eingangslabel:
Das Label wird in Deutschland nur angebracht, wenn die ausländische Postverwaltung diese Sendungen auch in einem separaten Kartenschluß an Deutschland übergeben hat. Es dient einfach nur dazu, bei der Zustellung noch ein Scanevent zu produzieren, damit ansatzweise der Dienstleistung ein gewisser Service geboten wird (aber nur wenn der Brief wie erwähnt separat der Deutschen Post übergeben wurde !)
Bezüglich der Einwurflabel gibt es im Laufe der letzten Jahre auch schon einige Varianten. Diese werden gerade bearbeitet und sollen im nächsten Modern der Arge R + V-Zettel komplett vorgestellt werden.
Soweit für heute viele Grüße Jürgen
Wie ich eben gelernt habe, ist das deutsche R-Label ein Eingangslabel zur Festlegung des Status. Hier Einschreiben angekreuzt. Zur Portorichtigkeit kann ich nichts sagen, die Zusammenstellung der Markenmotive ist aber recht originell. Kunst und Comic.

MfG Jürgen -wajdz-
@ Journalist [#106]
Hallo an alle zur Ergänzung zu dem Tracknow Label:
Der Verkauf wurde Mitte August eingestellt. In den letzten Tagen habe ich nun von verschiedener Seite erfahren, daß das Produkt wieder in der eFiliale zu kaufen ist, allerdings für 18,00 Euro.
Ich habe nun umgehend eine Testbestellung zur Prüfung unternommen, die vorgestern angekommen ist.
Verkauft werden die selben Hefte wie aus der Versuchszeit. Es handelt sich scheinbar um die bis zum Verkaufsstop nicht verkauften Restbestände, die nun vom Preis her als normale Einwurf-Einschreiben verkauft werden, vielleicht wurden nicht so viele verkauft und man wollte den Restbestand nicht schreddern.
Wie man nun haftungstechnisch die günstigen Sendungen behandelt, ist mir nicht klar - vermutlich wird man hier einfach zahlen, denn eine Erfassung der nicht verkauften Nummern und entsprechende interne Umbuchung als Einwurfeinschreiben dürfte zu aufwendig sein.
Neue Aussagen über das Versuchsergebnis liegen nicht vor, aber es gibt ein erstes Gerücht, das hier ein neues Produkt kommen soll - wie der Name letztendlich aussehen wird muß man noch abwarten.
Fest steht außerdem das die bisherigen Scan-Druckstationen gegen neue Handscanner auch im Briefbereich ersetzt werden, hier soll die Software und Hardware im Brief- und Paketbereich vereinheitlicht werden. Daher dürften die Quittungen und Auslieferungsbelege demnächst anders aussehen.
Soweit für heute eine erste Ergänzung.
Viele Grüße Jürgen
@ Marcel [#105]
Zitat:
Die Farben der bisher erschienenen deutschen R-Zettel waren durchweg die damaligen Reichsfarben, also –Schwarz (Ortsbezeichnung / Ziffer), –Weiß (das Papier) und –Rot (Rand und das übliche “R”). Ob dies zufällig oder bezweckt war, läßt sich heute nicht mehr feststellen. Der französischen Besatzungsmacht im Saargebiet mißfiel diese Farbkombination. Als Folge wurde das Rot durch Grün ersetzt, also die ersten und einzigen R-Zettel in Deutschland in grüner Farbe.
Ich nehme an, die Farben der R-Zettel entsprechen den Nationalfarben des jeweils ausgebenden Landes. Dieser hier zeigt jedenfalls die Farben Ungarns.

MfG Jürgen -wajdz-
@ Marcel [#105]
Hallo Marcel,
ich habe Deine Antwort gerade erst entdeckt. Danke schön!
Viele Grüße
Volkmar
@ wajdz [#112]
Hallo Jürgen,
du schreibst:
"Ich nehme an, die Farben der R-Zettel entsprechen den Nationalfarben des jeweils ausgebenden Landes. "
Das passt nur in den seltensten Fällen. Hier eine Auswahl von 9 Einschreibezetteln:

Bei den 9 Zetteln passt deine Aussage nur beim R-Zettel aus Prag, denn die Tschechische Fahne ist blau-weiß-rot. Evtl. stammt die Farbe bei Österreich noch aus der Zeit von Österreich-Ungarn. Von 1867–1918 war dort die Nationalflagge schwarz-gelb.
In allen anderen Fällen hat die Farbe der R-Zettel vermutlich nichts mit den Farben der Länder zu tun. Die häufigsten Farben bei R-Zetteln sind schwarz-rot. Die anderen Farben kommen seltener vor.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#114]
Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn mal meine klare Regelung existieren würde, aber es hätte ja sein können. Hier mal ein R-Zettel in einem Sonderstempel. Kommt bestimmt auch nicht oft vor.
Briefganzsache mit Wertstempeleindruck wie Minr 1406 (100), philatelistisch begründetem Zudruck und Sonderstempel vom 2.10.1994

MfG Jürgen -wajdz-
Hallo zusammen,
bei diesem Brief ist mir nicht alles klar:

Nach dem Text auf dem Adressaufkleber wohnt der Absender in den Niederlanden. Rechts ist auf dem Adressaufkleber ein Brief mit zwei Flügeln abgebildet.
Ist das ein privater Aufkleber oder steckt da ein niederländisches Postunternehmen dahinter?
In diesem Zusammenhang: Wo wurde der Brief aufgegeben - In Deventer oder erst im Münster?
Weitere Informationen zum Label "Zusatzentgelt bezahlt" hat Thomas (DL8AAM) schon in diesem Beitrag vorgestellt:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=62041
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#116]
Hallo Volkmar,
den Adressaufkleber und Absender halte ich für einen privaten Aufkleber. Aufgegeben wurde der Brief erst im Bereich des BZ 48 in Deutschland - denn wenn er aus den Niederlanden gekommen wäre, wäre sowohl die Frankatur als auch das Einschreibelabel nicht ok und logisch.
viele Grüße Jürgen
Hallo an alle,
vor 25 Jahren im Jahre 1990 gab es bei der Deutschen Bundespost einen internen Versuch zu den ersten modernen Einschreibelabeln mit Strichcode. Dazu wurden klassische Einschreiben mit einem zusätzlichen Strichcode versehen und einigen Postämtern in Deutschland zugeschickt, mit der Anweisung, diese an die vorbereitete Anschrift des Posttechnischen Zentralamtes in Darmstadt abzuschicken.

Vereinzelt wurden dabei nicht nur Postsachen benutzt sondern diese Briefe wurden auch mit Briefmarken frankiert. Bisher sind von diesen Testbriefen bei ebay oder Auktionshäusern erst einige wenige Exemplare aufgetaucht. Wer kennt hier weitere Belege dieser Art ?
Viele Grüße Jürgen
Hallo zusammen,
mal wieder ein etwas älteres Einschreiben, so wohl auch nicht ganz so häufig anzutreffen. ;-)
Einschreiben aus den USA, aus New York ins bayerische Erlangen aus dem Jahre 1894:

Die Frankatur nur mit "Killern" entwertet. Rückseitig findet sich aber dann auch noch der New Yorker Einschreibestempel und auch ein Ankunftsstempel aus Erlangen:

Beste Grüße,
Peter
Hallo zusammen,
dieser Einschreibebrief aus Lahore, der zweitgrößten Stadt Pakistans, ist gestern bei mir angekommen:

1) Einschreibestempel aus Lahore mit handschriftlicher Einschreibenummer oberhalb des Stempels.
2) Einschreibelabel mit derselben Nummer ohne Ortsangabe aus Pakistan
3) Einschreibelabel der Deutschen Post
Viele Grüße
Volkmar
Hallo an alle,
passend zur Jahreszeit hier ein Brief aus Palestina von der dortigen Postverwaltung an die Deutsche Post.

viele Grüße Jürgen
Hallo zusammen,
diese Ganzsache ist mir gestern aufgefallen:

Ein Einschreibe-Umschlag, bei dem neben der Briefmarke auch ein "Einschreibezettel" aufgedruckt ist, waren mir bisher nicht aufgefallen. In der Sowjetunion gab es aber einige davon. Im Michel Ganzsachenkatalog Europa Ost hat dieser Umschlag aus dem Jahr 1977 die Nummer EU 38.
Der erste Einschreibe-Umschlag der Sowjetunion stammt aus dem Jahr 1939. Damals stand aber nur das Wort ЗАКАЗНОЕ = eingeschrieben auf dem Umschlag - wenn man die kyrillische Schrift nicht kennt, so fiel es also gar nicht auf. Erst ab 1961 ist der "Einschreibezettel" mit aufgedruckt (EU 17).
Bei meinem Brief wurde die Nummer des Einschreibens handschriftlich eingetragen. Wenn ich die Farbe des Kugelschreibers richtig sehe, wurde mit demselben Kuli etwas oberhalb der Marke notiert. Außerdem ist links vom Einschreibezettel ein rotes "
П" notiert. Wer kann diese beiden handschriftlichen Vermerke übersetzen?

Der Brief wurde am 27.03.1978 in Moskau aufgegeben. Wenn ich es richtig lese ist der Stempeltext "СССР / Ж / МОСКВА Б Ѕ7".
Wer kann mir sagen wohin der Brief ging? Der Brief kam drei Tage später am Ziel an. Auch der Zusatz hinter dem Ortsnamen ist mir nicht vollständig klar. Ich sehe "СϺОЛ. ОБЛ." ОБЛ. = Oblast. Der Unterscheidungsbuchstabe "в" ist ein kyrillisches w in Schreibschrift.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#122]
Wer kann mir sagen wohin der Brief ging? ... Ich sehe "СϺОЛ. ОБЛ." ОБЛ. = Oblast.
Volkmar,
russische Adressen schlüsseln anders herum, heisst vom Großen zum Kleinen (Oblast/Kreis/o.ä., Ort, Strasse, Empfänger). Der Empfängerort steht also oben in der Anschrift: "г. Рославль", d.h. Stadt (г., =город) Roslawl (Рославль) im Oblast von Smolensk (Смоленск).
Das erklärt auch den abgekürzten Text im Ankunftsstempel СϺОЛ. ОБЛ. (Смоленская область, =Smolenskaja Oblast), nach dem Ortsnamen РОСЛАВЛЬ.
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#123]
Hallo Thomas,
dankeschön! Jetzt kann ich beide Stempel in die Datenbank eingeben.
Ich hatte es auch versucht, aber die russische Schreibschrift ist natürlich nicht einfach, wenn man sie nicht kann. Mein Ergebnis beim Ortsnamen war "РОЕЛАЬЛЪ", womit ich natürlich nicht weiter kam. Außerdem habe ich bei dem Oblast Smolenskaja an der zweiten Stelle einen falschen Buchstaben ("Ϻ" statt "М"). Dadurch kam ich auch dort nicht weiter. Das fiel mir erst dadurch auf, dass ich Deine Antwort zunächst auf dem Smartphone gelesen habe. Dort wurde der falsche Buchstabe nicht angezeigt - statt dessen war dort einfach eine Lücke.
Kannst Du eigentlich auch sagen, was oberhalb der Marke steht und was das rote Zeichen "П" bedeutet?
Viele Grüße
Volkmar
Hier eine etwas ungewöhnlichere Form bzw. Einsatzes eines Schalterdrucker-Einschreibelabels der DPAG; auf Brief:

Einschreibelabel von einem TOSHIBA TEC-Schalterdrucker mit Sendungsnummernpräfix "RT" und linearem Barcode; ohne Datum, ohne Portoausweisung, ohne 2D-Datenmatrixcode - und
ohne Angabe einer Form- bzw. Materialnummer für das Blankolabel.
Normalerweise wird das Porto ja zusammen mit den Einschreibedetails (Angabe der Art des Einschreibens / R / Sendungsnummer / Barcode) in einem Label, einem Schalterfreistempel bzw. auf Postdeutsch einer "Digitalmarke", dargestellt, wie in diesem Standardfall:

Falls der Kunde selbst bereits ein eigenes (von der Post zur Verfügung gestelltes) Einschreibelabel auf der Sendung aufgebracht - aber noch nicht frankiert - hat, wird im Postamt ein entsprechendes Schalterlabel über das gezahlte Porto verklebt. In diesen Fällen können die Einschreibelabels aber an Hand des Präfixes der Sendungsnummer (RG) und an einer Material-Nummer von einem TOSHIBA TEC-Schalterlabel unterschieden werden, z.B.

Einschreibelabel mit Sendungsnummer beginnend mit "RG",
mit Form- bzw. Materialnummer 912-671-00, d.h. "Universal-Label zur manuellen Aufbringung" (Rolle à 500 Stück).
Gruß
Thomas
Nachsatz: Die oben gezeigte Verwendung als reines Einschreibeslabel kannte ich bisher nur als "Belegausdruck" auf Rückscheinen, hier auf einer nicht zugestellten und zurückgeschickten Sendung, deshalb auch nicht unterschrieben.
@ Journalist [#109]
Hier mal wieder ein weiteres Beispiel einer
teuren Express-Sendung aus dem Ausland, die in Deutschland dann
nur als reguläres Einwurfeinschreiben zugestellt wurde

Express-Sendung aus Frankreich, Frankatur des Basisbriefes mit einem Schalterfreistempel-Label des Postamts 92380 Garches in der 106 Grande Rue (Kennung "920330", das ist der Code REGATE, der "Référentiel d'Entreprise pour la Gestion et l'Affectation des Entités", dieser postalischen Einrichtung; d.h.
keine Postleitzahl!) über 83 Cent; vom 19.09.2014. Das Express-Zusatzentgelt wurde mit einer speziellen Expressmarke freigemacht, hierbei handelt es sich im Prinzip um eine
reguläre Briefmarke "Sticker Prépayé", d.h. vorbezahlter Aufkleber (= "Postwertzeichen"), mit linearem Barcode mit der Sendungsnummer ("LE...FR"). In Deutschland hat die DPAG ein Label (für Sendungen aus dem Ausland) für ein Einwurfeinschreiben mit einer neuen, eigenen Sendungsnummer ("RN...DE") aufgebracht.
Gruß
Thomas
Hier ein aktuelles, recht
schönes Einschreiben aus Indien

Einschreiben aus Lucknow (Indien), frankiert per Neopost Absenderfreistempel (Gerät N203405) vom 04.05.2016 zu ₹108.00. Bei dem Code ASLPSMOCER könnte/sollte es sich um eine postinterne Kennung für die Sendungsart sein? Wer weiss hierzu näheres? Indisches Einschreibelabel mit Sendungenummer "RU...IN" und linearem Barcode, das - wie üblich - im Bereich der DPAG (trotz des genormten UPU-Formats) nicht verarbeitet wird. Deshalb wurde - wie üblich - ein neues Label mit einer neuen deutschen Sendungsnummer "RN...DE" verklebt.
Rückseitig findet sich eine kopierte, gefaltete 'DIN A4' CN22-Zollerklärung und ein zusätzlicher Ausdruck der Schalter(erfassungs-)quittung. Diese "Kassenbons" (des
Hersteller "Postal Training Centre of Mysore", Typ "Meghdoot") werden in Indien auch als Postfreistempel-Label, ähnlich unserer Digitalmarken, verwendet [1]. Da das Porto aber bereits vom Absender per AFS entrichtet wurde, wurde in der Portozeile "PreFM:Rs108.00", statt bei direkter Schalterzahlung "Amount:RS108.00", gesetzt. "Pre" bedeutet Voraus/Im Vorfeld, das "F" steht dabei für frank [Franco/Frankatur] und das "M" für machine [Maschine/Gerät], das heisst 'Porto wurde durch den Kunden per Frankiermaschine vor der Einlieferung bereits entrichtet'. Passt also. ;-)

fgn (foreign: Ausland), AIR-RL (Air Registered Letter: Luftpost-Einschreibe-Brief), HAL <226016> (Postamt HAL in Lucknow Taluk, "Pincode" / Postleitzahl 226016).
Bei dem Postamt "HAL" handelt es sich um ein Sub Office des Lucknow G.P.O., mit Sitz in der
Neighborhood "H.A.L. Colony". HAL (Hindustan Aeronautics Limited), gleichzeitig der Absender dieses Briefes, ist eines der wichtigsten Luft- und Raumfahrtunternehmen des indischen Verteidigungsministeriums [2].
Gruß
Thomas
[1]
https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/India#Sub-group_PO-B:_Stamps_without_outer_borders
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Hindustan_Aeronautics
Nur kurz gemeldet - seit einiger Zeit gibt es neue (Schalter-) Einschreibelabel:

Einschreibesendung aus Burgdorf bei Hannover vom 08.08.2016 nach Göttingen, 'schalterfrankiert' mit Briefmarken und 'schalterentwertet' in der dortigen Postfiliale (Schüler & Asnet GmbH, Marktstr. 28, 31303 Burgdorf) per Handstempel BURGDORF, KR. HANNOVER 1 b 31303. Hinzugeklebt wurde ein Einschreibelabel (mit 90°-Ecken) mit der hierfür üblichen Formularnummer 912-671-000; mit einer Sendungsnummer aus der RE-Serie.

Wenn man sich aber das Label aber etwas genauer anschaut, bemerkt man, dass zusätzlich zur Formularnummer in diesem Fall die Herstellerangabe "enve" hinzugedruckt wurde. Bei "enve" handelt es sich um die Firma "enve print services GmbH" aus 86356 Neusäß (Oskar-von-Miller-Straße 1) [1].
Hier zum Vergleich eine Einschreibesendung vom 04.08.2016 (privater Absender aus 36448 Bairoda), ebenfalls 'schalterfreigemacht', hier aber durch eine [vom Schaltermitarbeiter passgenau zurecht geschnittene]
neue Digitalmarke mit der Gerätenummer F101049247, ebenfalls mit zusätzlichem Einschreibelabel mit gleicher Formularnummer 912-671-000 (aber gerundete Ecken) mit RE-Seriennummer - und
ohne Kennzeichnung der Druckerei.

Gruß
Thomas
[1]:
http://www.enve-print.de
@ Concordia CA [#19]
Hallo,
kann ich so bestätigen. Die früheren Euroschecks (wenn ich mich richtig erinnere garatierten die Banken einen Einlösebetrag von 300.-DM) konnten ab den 80iger Jahren an den Postschaltern bis zum Höchstbetrag von 2000.-DM (je vorgelegtem Scheck) eingelöst werden. Hier gab es eine besondere Vereinbarung zwischen den Sparda-Banken und der Bundespost, da an den Fahrkartenschaltern manchmal nicht genügend Bargeld vorhanden war und das "Sterben" der besetzten Fahrkartenschalter war zu diesem Zeitpunkt ja voll im Gange.
Bei dem gezeigten Beleg handelt es sich um eine EDS-Sendung (= Eisenbahndienstsache). Einschreib-EDS -Sendungen wurden einzeln nachgewiesen und ähnlich behandelt wie Wertsendungen bei der Bundespost. EDS-Sendungen gab es bis Angang der 90iger Jahre. Teilnehmer am EDS-Verkehr mit großem Einschreibebedarf verfügten über eigene "R-Zettel", ansonsten wurden Blanko-Einschreibzettel verwendet und die Absendestelle eingestempelt.
Die Sparda-Bank hat mit dem Brief vermutlich Scheckvordrucke versandt.
Schönes Wochenende
Uwe
@ Concordia CA [#19]
Hallo,
zu den EDS-Sendungen habe ich folgendes gefunden: daß die Bahn zum 31.12.1996 den Expreßgut-Verkehr, mit dem die EDS befördert wurden, einstellte Seit 01. Jan.1997 gibt´s also keine Eisenbahndienstsachen mehr!
Fundstelle: Arbeitsgemeinschft Forschung Deutsche Bundespost, AGF-Rundschau Nr. 91 - I/1998, Seite 35
Übrigens: Die Sparda-Banken bzw. deren Vorgängerorganisationen sind keine/waren keine Sparkassen (=juristische Person des öffentlichen Rechts; Träger der Sparkassen sind insbesondere Städte und Kreise) sondern waren/sind genossenschaftlich organisiert.
Gruß
Uwe
@ Uwe Seif [#130]
Nur zur Ergänzung: Zum Thema Eisenbahndienstsachen "EDS", inklusive deren Einschreibesendungen haben wir bereits hier auch ein zusammengefasstes Thema unter
http://www.philaseiten.de/thema/1327 ;-)
Und zur optischen Auflockerung, hier ein älteres Einschreiben aus Italien, genauer vom Post- und Fermeldeministerium in Rom aus dem Jahr 1983:

Einschreiben des Absenders Ministero delle Poste e delle Telecomunicazioni (Direzione Centrale dei Servizi Radioelettrici), frankiert mit 1600 Lire und entwertet per Handstempel
ROMA 139 VIALE EUROPA am 27.05.1983. Numerierter Blankoeinschreibezettel mit nachträglich angebrachtem Handstempel ROMA 139.
Gruß
Thomas
Hallo zusammen,
für meine Kalender-Sammlung kaufe ich häufiger Belege in Übersee. Dieser Brief aus Israel wurde aber leider nicht direkt zugestellt:

Ich musste den Brief beim Zoll in Münster abholen. Also 80 km Fahrt für einen Warenwert von knapp über 10 Euro.
Dass ich einen Brief beim Zoll abholen musste, ist bisher noch nicht vorgekommen. Wovon hängt das ab? Ich habe wie gesagt schon viele Briefe aus Übersee bekommen - häufig auch als Einschreiben. Kann es daran gelegen haben, dass es ein gefütterter Umschlag mit zusätzlich eingelegter Wellpappe war?
Viele Grüße
Volkmar
Dienstbrief der
Direction Générale des Postes et Télécommunication der Volksrepublik Benin an den damaligen FIP-Präsidenten Dr. Léon Pütz in Luxemburg.

R-Brief vom 27.3.1978 ab
Cotonou RP mit rückseitig angebrachtem Ankunftstempel
Luxembourg 1 vom 1.4.1978
Freundlichen Gruß
DiDi
Hallo!
Habe eben gerade in einem Einschreibebrief eines Briefmarkenhändlers nach Tonga folgendes Schreiben gefunden:
Wie zu vermuten war gab es auch schon früher Menschen die Probleme mit "Mein" und "Dein" hatten! Im Forum finden sich ja leider auch immer wieder Mitteilungen über verloren gegangene Sendungen!?

Viele Grüße
Carsten
Liebe Sammlerfreunde,
in der Vorphilazeit gab es noch keine Zettel, um eingeschriebene bzw. recommandierte Briefe zu kennzeichnen. In der Regel wurden die Briefe mit Rötelkreuzen gekennzeichnet. Die eingeschriebenen Briefe wurden auch lange Zeit als Chargé-Briefe bezeichnet. In verschiedenen Ländern gab es nach 1800 auch teilweise entsprechende Chargé-Stempel, die auf den Briefen abgeschlagen wurden. Auch war für die besondere Leistung ein entsprechend höheres Entgelt von Nöten.
Mein abgebildeter Brief vom 19.8.1780 stammt aus Hamburg. Die Art der Zahlung der Taxe für die Strecke Hamburg Leipzig war zwischen franco (Absender zahlt die Taxe) oder porto (Absender zahlt die Taxe) wählbar. Hier als Porto-Brief musste der Adressat 10 Groschen zahlen. Statt einer Gewichtsangabe lagen lt. Angabe dem Brief 5 Dokumente bei. Die Taxierung ist für diese Zeit leider nicht ganz so einfach. Insbesondere die Berücksichtigung der Gewichtsprogression ist nicht einfach nachzuvollziehen.
Lt. eines mir vorliegenden Postberichtes aus Leipzig vom Mai 1784 kostete der einfache unbeschwerte Brief nach Hamburg 3 Groschen mit der fahrenden Post und 2 Groschen mit der reitenden Post. Mit den 5 Dokumente wird der Brief schwerer gewesen sein als ein einfacher Brief. Aus sächsischer Sicht wurde damals bei der Gewichtsprogression anfangs sogar nach Anzahl der im Brief enthaltenen Foliobogen gezahlt. Davon würde ich hier fast ausgehen, da keine Gewichtsangabe in Loth angegeben wurde. Weiterhin bestand die Möglichkeit, dass die Charge-Gebühr bereits vom Absender übernommen wurde. So hat der Absender "nur noch" die reine Portotaxe zu zahlen. Leider gibt der Brief diesbezüglich nichts weiter her.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Seit 01.03.2017 werden von der DP AG die eingehenden Einschreiben aus dem Ausland nicht mehr "umgelabelt", sondern die Schalter-Terminals können nun dank neuer Software die ausländischen Labels einscannen.
Für die Zusteller wurde ein Projekt mit Smartphones zum Abscannen eingerichet, ob und wann diese allgemein eingeführt werden, ist nicht bekannt.
Sollte das Scannen der ausländischen Labels nicht funktionieren, müssen die Einschreibe-Nummern von Hand im Scanner bzw. am Schalter-Terminal eingegeben werden.
Grüße,
formel1
@ Pete [#1]
und alle Interessierten
Österreichischer Einschreibebrief mit Barfreimachung, oder wie würdet Ihr das bezeichnen mit 2.04 € frankiert und aus dem Rest werde ich nicht ganz schlau.
Sieht aber ganz gut aus, oder?
MphG
Gerhard
Liebe Sammlerfreunde,
heute kam dieses Einschreiben. Ich staune, dass der Brief am Schalter überhaupt angenommen wurde. Jedenfalls scheinen die Marken nicht erkannt worden zu sein oder der Postler ist ein Bekannter von Herrn Nahues (....) oder Herr Nahues hat selber eine Postagentur. Ich brauchte jedenfalls kein Nachentgelt zahlen, obwohl der Brief oben auf der Post lag und es auch kein Einwurf-Einschreiben war.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
@ Totalo-Flauti [#138]
Das sollte der Herr Nahues nicht so oft versuchen, sonst hat er ein Einziehungsentgelt von 30 Euro an der Backe.
Natürlich ist es auch doppelt peinlich für die Post, schade das man den Auslieferungsbeleg nicht einsehen kann.
Gruß
18609
@ 18609 [#139]
@ Totalo-Flauti [#138]
Hallo ihr beiden,
dass das Einschreiben erst jetzt ankam, kann ich nicht recht glauben, den die speziellen blauen Nachentgeltaufkleber wurden im Frühjahr 2014 benutzt - das davon nun noch Aufkleber übrig sein sollten, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Auch die von Tosten genannten 30,00 Euro als Einziehungsentgelt habe ich bisher noch nie richtig gelaufen gesehen - zwar wurden hier an anderer Stelle auch schon mal solche Belege abgebildet, aber dort wurde das entsprechende Entgelt falsch angesetzt. Für dieses muss laut Gerüchten eine schriftliche Genehmigung vorliegen, bevor es eingesetzt werden darf.
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#140]
Schau mal die Sendungsverfolgung, Angabe stimmt.
@ Journalist [#140]
Hallo Jürgen,
nicht nur die Sendungsverfolgung liefert eine Bestätigung, auch das Stempeldatum 30.3.17 lässt sich entziffern. Wird wohl schon so sein, wie totalo-flauti geschrieben hat. Offenbar gibt es an manchen Stellen bei der Post eben doch noch ganz akribische Mitarbeiter.
Gruß, Christoph
@ 18609 [#141]
Hallo 18609,
ich muss zugeben, bei der Sendungsverfolgung habe ich nicht nachgeschaut
und
@ csjc13187 [#142]
Bezüglich des Stempeldatums habe ich erst beim zweiten Mal dann in der einen Ecke doch noch etwas lesbares gefunden - da hast Du Recht Christoph.
Unabhängig davon, bleibt aber festzuhalten, dass der dort benutzte blaue Nachentgeltaufkleber für einen Versuch im Frühjahr 2014 für 3 Monate befristeten Versuch vorgesehen war und nun scheinbar doch nach so langer Zeit auftaucht - vermutlich ein Restbestand (damit hatte ich nicht gerechnet bzw. war von den Annahme ausgegangen, das alle diese Aufkleber damals zeitnah verbraucht wurden) - denn von einer neuen Ausstattung bezüglich dieser postalischen Aufkleber habe ich bis heute nichts gehört.
Weiter bleibt die Aussage bestehen, das das spezielle Einziehungsentgelt in Höhe von 30,00 Euro nur mit schriftlicher Zustimmung von oben benutzt werden darf. In der Praxis ist mir hier bisher noch kein Fall bekannt, wo diese Regelung angewandt worden ist.
viele Grüße Jürgen
Innerhalb Bielefeld:
Briefporto 20 g -Standard- 30 mit Zusatzleistung Einschreiben 80 = 110

MischF MiNr 506(10), 457(40), 459(30) = 110
TSt 48 BIELEFELD 4 d 11.11.68 R-Zettel 088/48 Bielefeld 4, vermutlich Lagerfriststempel
MfG Jürgen
Hier zeige ich einen Beleg aus Österreich per Einschreiben aus der quasi Gegenwart. Das Interessante besteht einerseits natürlich in der gestempelten Verwendung der "Trachtenmarke", aber auch hier handelt es sich eben um ein postgültiges Wertzeichen, aber andererseits hat Österreich auch zwei Portostufen für das Einschreiben, im Inland 2,20 Euro und 2,85 für das Ausland.
Beste Grüße cilderich
Liebe Sammlerfreunde,
im Anhang zeige ich Euch einen rekommandierten = eingeschriebenen Brief aus dem sächsischen Postbezirk von Leipzig nach Altenburg vom 23.3.1861. Für die Kennzeichnung eingeschriebener Briefe wurden bei vielen Postämter der Zackenrechteckstempel "Recomandirt" angeschafft. Er wurde regelmäßig in Rot abgeschlagen.
Der Brief wurde porto versandt. Der Absender hatte das Porto zu bezahlen. Entgegen den Verhältnissen im DÖPV wurde im sächsischen Postbezirk kein "Strafporto" in Form eines zusätzlichen Neugroschen bei Portobriefen gefordert. Da auch der Inhalt vorliegt, kann ich den Brief wiegen. Mit 29 Gramm wog er fast 2 Loth. Altenburg lag mit 5 Meilen Entfernung von Leipzig aus noch im ersten Entfernungsrayon. Mit der Gewichts- und Entfernungsprogression kostete der Brief 1 Neugroschen. Die Rekommandation kostete zusätzlich 2 Neugroschen. Zusammen mußte der Empfänger die in Blau ausgezeichneten 3 Neugroschen zahlen. Der Brief wurde in Altenburg im ersten Bestellgang ausgetragen.
Im Leipziger Oberpostamt gab es wahrscheinlich einen eigenen Schalter für eingeschriebene Briefe. Der Postbeamte hatte zur Unterscheidung einen eigenen Stempel. Dieser ist an der Schriftart (Grotesk) zu erkennen. Dieser Grotesk-Stempel kommt bisher nur auf eingeschriebene Briefen vor. Nach Sammlerfreund Klaus Fritzsche "Die Entwicklung der Leipziger Poststempel" Band I wurde der Stempel von 1860 bis 1867 verwandt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
@ [#146]
Liebe Sammlerfreunde,
in Kaiserreich wurde der "Recomandirt"-Stempel unter anderen in schwarz abgeschlagen. Hier auf einem Einschreiben aus Leipzig nach Frankfurt a.M. vom 31.07.1874. Der R-Stempel ist schon deutlich ramponiert.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-FLauti
Ich war heute auf der Post und wollte ein Einschreiben mit Rückschein nach Dänemark aufgeben.
Die freundliche Postangestellte gab mir einen rosafarbenen Zettel zum Ausfüllen. Als ich fertig war, sagte sie plötzlich, dass es für Dänemark diese Versendungsform nicht gäbe, lediglich ein ganz normales Einschreiben. Also hatte ich den rosa Schein umsonst ausgefüllt.
Ich liess das Einschreiben dann wenigstens noch versichern.
Frage:
Was ist das für ein Europa, wo solch eine Versendungsform nicht möglich ist, was aber vor 100 Jahren noch funktionierte?
Liebe Grüße
10Parale
Hallo,
die dänische Post fährt ja derzeit auf Sparflamme zu Höchstpreisen und steuert nach meiner Meinung auf eine Art Konkurs hin. Also wird aller "Ballast" aufgegeben. Das hat aber mit Europa nichts zu tun, sondern mit der Privatisierung der Monopol-Postbetriebe.
Meint
Heinrich
@ DL8AAM [#128]
Scheinbar gibt es zwischenzeitlich auch neue Versionen des Einschreibelabels der Deutschen Post, Formular- bzw. Material-Nummer 912-671-000 ("Universal-Label Rolle à 500 Stück zur manuellen Aufbringung" [durch den Kunden]).
Bisher kannte ich nur die "912-671-000" Einschreibelabels ohne "Herstellerkennung" und mit "envi" (Firma "enve print services GmbH" aus 86356 Neusäß) sowie das "912-657-650"-Label (Einschreiben aus dem Ausland) mit Zusatz "NP" (Firma "Nova Print" aus 55457 Gensingen) [1].
Hier nun ein Label (abgerundete Ecken unten, 90°-Ecken oben) mit dem Zusatz ET. Die DPAG hat also wohl eine neue/weitere (?) Druckerei mit der Herstellung der Labels beauftragt. Leider ist mir diese derzeit aber noch unbekannt.
ET 912-671-000
Gruß
Thomas
[1]
https://www.philaseiten.de/beitrag/54344 &
https://www.philaseiten.de/beitrag/54399
Einschreiben Rückschein aus Garmisch-Partenkirchen vom 28.6.1962 mit einem besonderen R-Zettel.

Ich kenne mich mit R-Zetteln nicht aus, aber mir ist gleich der Zusatz rechts, bestehend aus einem senkrechten Strich und dem Eindruck "3D7", aufgefallen. Kennt jemand die Bedeutung?

Viele Grüße
Michael
Hallo,
ein schöner Einschreibbeleg, weil er wirklich noch (philatelistisch) frankiert ist. Was ich nicht verstehe, dass da ein gelbes und ein rotes R miteinander zu konkurrieren scheinen.
Gruß
Uwe
@ Michael Mallien [#152]
Hallo Michael,
ich kenne mich mit R-Zetteln auch nicht wirklich gut aus, empfehle aber die sehr ausführliche Dokumentation auf den Internetseiten der ARGE R- und V-Zettel [1].
Dort findet man solche R-Zettel, wie den von Dir gezeigten, mit zwei- und dreistelliger Ziffern-Buchstaben-Kombination rechts vom senkrechten Strich. Ich habe mal einen Screenshot gemacht, weil ein direkter Link auf diese Stelle der Seite nicht möglich ist.

Ich habe selbst schon viele solche Zettel gesehen, meiner Meinung nach waren sie in der zweiten Hälfte der 1950er und der ersten Hälfte der 1960er Jahre der Standard-Typ. Bei der Buchstaben-Ziffern-Kombination handelt es sich wohl um die sogenannte "Amtskennziffer" (AKZ). Eine Bestimmungshilfe gibt es ebenfalls auf der genannten Homepage [2]. Ich habe da allerdings ehrlich gesagt nicht den Durchblick. Das scheint eine sehr komplexe Angelegenheit zu sein.
Viele Grüße
Christoph
[1]
http://arge-r-v-zettel.de/classic-zettel/ubersicht-deutscher-r-zettel/
[2]
http://arge-r-v-zettel.de/classic-zettel/leitfaden-zur-bestimmung-von-rv-zetteln/#LF-AKZ
@ Michael Mallien [#152]
@ Christoph 1 [#154]
Hallo,
richtig heißen diese Kombinationen "Amtskennzeichen" (AKZ); gab's auch in der DDR und waren ursprünglich für den Paketverkehr eingeführt worden (findet man deshalb auch auf Paketnummernzetteln). Auch V-Zettel wurden mit dieser AKZ bedruckt. Gummistempel mit AKZ kommen ebenfalls vor.
Es gibt auch entsprechende amtliche Verzeichnisse hierüber, die man in den einschlägigen Bibliotheken ausleihen kann.
Gruß Uwe Seif

Inneramerikanisches Einschreiben (Label "CERTIFIED MAIL") mit Rückschein (roter Handstempel "RETURN RECEIPT REQUESTED") nach La Verkin, UT 84745, frankiert per Post-/Schalterfreistempel-Label ("Integrated Retail Terminal (IRT)" bzw. Gerätenummer R2304P118877 plus "Clerk-ID", d.h. Mitarbeiterkennung 04; Typ: Toshiba "B-EV4D-GS24-QM-CUS-R" [1]) vom Postamt Orem, UT 84097 für ein "FCM LETTER" (="First Class Mail"-Brief) vom 13.05.2019 zu $6,85. Zusätzliche Tintenstrahl-"Entwertung" vom Briefzentrum Salt Lake City, UT vom 13.05.2019. Der Brief konnte nicht an der angegebenen Straßenanschrift des Empfängers zugestellt werden, sondern wurde im Postamt La Verkin zur Abholung hinterlegt (handschriftliche Datumsangabe "5/15").
Gruß
Thomas
[1] Katalognummer PO-B8.3., siehe
https://en.wikibooks.org/wiki/United_States_Postage_Meter_Stamp_Catalog
Hallo,
wer kann mir helfen, dieser Zettel ist mir gar unbekannt.

Danke im voraus, Tiem
Diese Einschreibezettel wurden Ende der 1990-iger Jahre von der Deutschen Post verwendet.

Beispiel für Einwurf- und Übergabe-Einschreiben. gelaufen 1997.
Gruß
Bernd
@ molenaar [#157]
Hallo Tiem,
bei dem von dir gezeigten Beleg handelt es sich um eine Sendung die in einem automatischen Briefannahmesystem (auch bekannt als ABAS) der Firma Nagler eingeliefert wurde - weiter Details findest Du unter folgenden Link auf der Webseite von Dr. Eden [1]
Viele Grüße Jürgen
[1]
https://www.postautomation.de/briefannahme/abas-der-dt-post-firma-nagler/
@ Journalist [#159]
Hallo Jürgen,
danke für dis Informationen.
Gruss aus Holland
Tiem
Na, dann schnell noch zwei alte Amerikaner aus einem Neuzugang. Nicht mehr ganz taufrisch, restaurieren wartet schon:

Von New York am 14. November 1887 nach Gehrde, bei Bersenbrück, Kreis Osnabrück.
Vorderseitig die bekannten Killer-Stempeln, sowie einem blauen Kastenstempel als Einschreiben markierend. Allerdings lässt sich der Text nur schwer entziffern.
Rückseitig die Einschreibe-Stempel der "Registry Devision" vom 14. und 15. November (nach englischer Schreibweise) und der Ankunftstempel von Gehrde am 26. November 1887. 11 Tage, das geht heute nicht schneller, wenn man die vielen Zwischenstationen bedenkt, die der Brief durchlaufen hat.
Ob die "-89" in blauer Handschrift sich wohl auf eine zu entrichtende Nachgebühr bezieht?
Zweiter Brief an die gleiche Empfängerin in Gehrde.

Von New York einmal rückseitig am 5. Oktober 1889 und am 5. November 1889 abgestempelt.
Dazwischen liegen 4 Wochen - ob sich dabei um Einlieferungstag und evtl. Abgangsdatum eines Schiffes nach Europa handelt (Spekulation) ?
Der Ankunftstempel liest sich als 22 (?) 89. Wenn man vom 22. Dezember ausginge, hätte der Brief 17 Tage gebraucht.
Das geht heute selbst mit Luftpost nicht schneller, wenn ich da an amerikanische Briefmarkenhändler denke.
Noch etwas antikes:
Bereits erwähnter "Chargé Stempel", hier aus Mannheim - R(ayon)1 nach Nürnberg von 1816.


Rückseitig mit Siegel und Rötelvermerk "8" - wahrscheinlich Kreuzer, die Taxe für die Beförderung.
@ Gerhard [#137]
Hallo Gerhard,
Deine Frage zur Frankierung dieses Briefes ist zwar schon lange her, aber ich bin gerade erst jetzt bei der Suche nach etwas anderem draufgestoßen. Die Frankierung ist korrekt mit insgesamt 3,05 € (2,04 mit den Briefmarken und 1,01 mit dem Schalter-Label).
Die Gebühr setzt sich zusammen aus Brief der 2. Gewichtsstufe 1,02 + Einschreiben 2,03 = 3,05 €
Solche krummen Werte gab es ja in Deutschland nach der Euro-Einführung auch.
Gruß
Bernd
Etwas älterer Beleg

17.6.1876 von Siegen nach Gotha 18.6.1876 - Rückseite: Der Absender muß wohl eine höhere Stellung bekleidet haben Obertelegraphirt (ohne "e") - Adressat ist nicht angetroffen 18/6 76

Mit R-Zettel "000" aus kleinem Ort Otterberg über Kaiserslautern - frankiert mit MiNr. 350y, 431, 432, 433.
@ mausbach1 [#167]
Interessant!
Was bedeutet die "000" auf dem R-Zettel?
@ StefanM [#168]
M.E. wird die Zählung bei der Rolle der R-Zettel nicht mit "1", sondern mit "0" begonnen.

1. Verwendungstag des neuen Labels in 57258 Freudenberg am 02.01.04
@ StefanM [#168]
Hallo Stefan,
schau einmal hier:
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=7134&CP=0&F=1
Dort findest Du die Antwort.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#171]
Hallo Volkmar,
vielen Dank für die Information!
Glückauf!
Claus

Postscheckamt Frankfurt(Main) - Versandstelle für Sammlermarken bei der OPD Frankfurt(Main)
POSTSACHE EINSCHREIBEN
Die Versandstelle hat den Tagesstempel FRANKFURT(MAIN) 7 vom 28.7.48 und hat keine gedruckte R-Zettel hat. Rückseitig Ankunftsstempel (22a) KLEVE 1 vom 29.7.48
Heute mal eine angenehme Überraschung im Briefkasten.
Nicht mit Kuli unkenntlich verstümmelt, nicht mit Killer- und sonstigen Werbestempeln oder digitalem Beiwerk versehen - nein, so wie in "alten Sammlertagen". Die Ecken sind etwas angestossen - OK! Bei dem, was heute so eintrudelt ist das schon eine Augenweide.
Na, geht doch.

1946 - keine R-Zettel, sondern Handstempel

1947 - keine R-Zettel, sondern Handstempel 1947

Mischfankatur: Frz. Zone MiNr. 4, 7, 9, 10 - Saar MiNr. 211 I, 215 I, 222 I
Einschreiben: Nach Umbenennung des R-Zettel von Saarlautern (1935) auf den alten Namen Saarlouis

Nicht häufiger Tagesstempel mit kleiner Zahl im Kreis der PGLZ - Ankunftsstempel von Dillingen
Hallo an alle,
ich habe nun heute zum ersten Mal auf einem Einschreiblabel eine zusätzliche scheinbar amtliche Werbung durch die Post hier die der Tschechei gefunden. Die zusätzliche Werbung weist auf den Musiker Oldrich Novy [1] hin - siehe auch Wikipedia

Hier aber zuerst der Label als Ausschnitt:

Kann jemand eventuell sagen, was dort geschreiben steht außer dem Geburtstag und Todestag und kennt jemand die Hintergründe, weshalb diese Zusatzwerbung erfolgte ?
Ich bin gespannt auf entsprechende Infos dazu - danke.
Viele Grüße Jürgen
[1]
https://en.wikipedia.org/wiki/Old%C5%99ich_Nov%C3%BD
Wie kann man erkennen, wo dieser Einschreibebrief aufgegeben wurde?

Gruß
Bernd
Hallo Sammlerfreunde,
anbei ein R-Brief aus Bad Belzig. Beachtenswert aus meiner Sicht das Benachrichtigungslabel!

Mfg!
bedaposablu
@ Baber [#178]
Wie kann man erkennen, wo dieser Einschreibebrief aufgegeben wurde?
Wie? Theoretisch an Hand der Gerätenummer F10219E79E, wobei die Post die entsprechenden Daten nicht veröffentlicht und in unseren Datenbanken die Nummer noch nicht gemeldet wurde. Wenn also jeder alle seine Schalterlaber entsprechend in unserer Stempeldatenbank einpflegt, könnten wir das Wo selbst beantworten ;-)
Über das Tracking bekommt man auch keine genaueren Einlieferungsdaten, nur die Sendung in 6842 Koblach (Österreich) zugestellt wurde.
Sorry!
Gruß
Thomas
Ich habe gerade einen Schweizer R-Beleg in meiner Kiste gefunden, dessen Zettel etwa so schlicht wie früher die DDR-Paketnummern aussieht. Auf der Rückseite keine Abschläge, nur der Absender.
Freundliche Grüße
Uwe
Liebe Sammlerfreunde,
Champagner-Post aus Leipzig nach Reims an Roederer per Einschreiben vom 14.08.1877. Da wollte wohl der Absender sicher gehen, das die Bestellung auch ankommt. Auf der Vorderseite wurde noch ein Transitstempel abgeschlagen. Der ist leider nicht ganz vollständig. Für mich ergibt sich so keine eindeutige Zuordnung. Für das Porto greift der Vertrag über den "allgemeinen Postverein" vom 01.07.1875. Der Brief kostete 40 Pfennige - 20 Pfennig der einfache Auslandsbrief und 20 Pfennig das Einschreiben. Beide Gebühren wurden mit je einer Mi.34 dargestellt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Was kann die aufgestempelte Zahlenkolonne 841....im Einschreibezettel von Leipzig bedeuten?
Ein Eingangstempel vom Siemens Telefonservice kann es eigentlich nicht sein, denn auf keinem anderen Beleg habe ich so etwas gefunden.

Gruß
Bernd
Waren das Notmaßnahmen 1992 in Hellersdorf, dass man so einen Einschreibezettel verwendet hat?

Gruß
Bernd
@ Baber [#183]
Hallo Bernd,
dies deutet eventuell auf die Postagentur im Hauptbahnhof hin - ich habe dazu aber meine Unterlagen derzeit nicht griffbereit um dies sicher klären zu können.
@ Baber [#184]
Hallo Bernd,
im Bereich des VGO gab es zu dieser Zeit öfters Provisorien, da die alten R-Zettel nicht mehr vorhanden waren und die neuen noch nicht geliefert wurden.
Viele Grüße Jürgen
@ Baber [#183]
Hallo Bernd,
ich kann momentan auch noch nichts weiter zu Deiner Frage beitragen. Ich habe allerdings ein Einschreiben aus Leipzig vom 10.02.1993, das mit einem weiteren Stempel bedacht wurde. Der weist darauf hin, das die erste Postagentur in Sachsen eröffnet wurde. Der Maschinenstempel ist wie bei Deinem Beleg vom Postamt BPA 32 7005. Die Zahlenkombination beginnt bei mir allerdings mit 341.
Ich habe einmal parallel bei der Arge R+V-Zettel angefragt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
@ Baber [#183]
@ Totalo-Flauti [#186]
Hallo Bernd,
die erste Zahl ist aus meiner Sicht eher eine 3 als eine 8 - kannst Du das am Original mal überprüfen - dann würde das nämlich wie von mir vermutet mit der 1. Postagentur in Sachsen, die im Hauptbahnhof in Leipzig eingerichtet wurde passen, sowohl von den UB des R-Zettels als auch vom Rest - viele Grüße
Jürgen
@ Journalist [#187]
Hallo,
sehe ich auch so! Eingerichtet wurde die Agentur (als Ersatz für das im Mai 1992 geschlossene Bahnhofspostamt) am 02.Dez.1992 in der Bahnhofsbuchhandlung. Die Annahme von Wertsendungen sowie Päckchen und Paketen war nicht möglich. Der Rechteckstempel "1. Post- ..." wurde m.W. von der Post gestellt. Da in der Agentur kein Zahlungsverkehr vorgesehen war, verfügte die Agentur in der Anfangs-/Probephase über keinen Tagesstempel.
Gruß Uwe Seif
@ Journalist [#187]
Hallo Jürgen,
ja beim genauen Hinsehen ist es eine 3 und keine 8. Da die 3 etwas verwischt ist, sah sie beim flüchtigen Hinsehen wie eine 8 aus.
Gruß
Bernd
Ein neues Teil:
Hallo zusammen,
Schermen ist eine Ortschaft der Gemeinde Möser im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt und in unserer Stempeldatenbank noch ein unbeschriebenes Blatt. Jetzt kann ich mit einem bemerkenswerten Beleg gleich unterschiedlichste Stempel einbringen.



Am 19.07.1999 wurde von der Quelle Agentur in
39291 Schermen ein Brief zur Post gegeben, der zunächst mit dem normalen Briefporto mit 1,10 DM freigemacht wurde. Agenturstempel und Tagesstempel zeugen von dem Vorgang. Angesichts des möglicherweise bedeutsamen Inhalts, war dann aber doch an ein Übergabe-Einschreiben gedacht. Folglich wurde eine Gebühr von 4,00 DM fällig.



Diese wurde nun wohl in der Agentur nicht mit Postwertzeichen sondern durch handschriftliche Barfreimachung erledigt. Außerdem wurde dies auch im Einlieferungsschein entsprechend bescheinigt.
Eine sicher nicht ganz alltägliche Kombination findet
Edwin
Hier ein internationales Einschreiben aus Polen aus den 1980er Jahren, dass mich von den rückseitigen "Durchgangsstempeln" eher etwas an eine Eil-/Express-Sendung erinnert, auch wenn die Laufzeiten dem nicht entsprechen. ;-)

Einschreibesendung aus 46-300 Olesno (Rosenberg O.S.) vom 20.01.1984; frankiert mit 65 Złoty und entwertet per Handstempel
OLESNO * E * 20.-1.84-9;
Durchgangsstempelung in Warschau per Maschinenstempel
WARSZAWA 3 22.1.84.-14, wobei mich dieser Stempel (Zweikreisstegstempel, ø 28,5 mm) irgendwie an einen alten deutschen Stempel erinnert? Zusätzlich befindet sich dort noch ein deutscher (?)
Zug-Stempel vom 26.01.1984
341/26.-12, wie wir ihn von Eil-Sendungen kennen.
Beste Grüße
Thomas
@ DL8AAM [#192]
Hallo Thomas,
der Zeilenstempel stammt vom Postamt:
341 = PLZ von Northeim
26 = Tag
12 = Uhrzeit
Viele Grüße
Uwe Seif
@ Uwe Seif [#193]
Super, vielen Dank für die Information! Ich hatte bisher immer vermutet, dass diese rückseitigen "Einreiher" auf Eil-Sendungen (auf Einschreiben sind mir diese bisher nicht wirklich aufgefallen) Beförderung-Bestätigungsstempel der eingesetzten Züge waren.
Nochmals vielen Dank und
LG
Thomas
@ DL8AAM [#194]
Hallo Thomas,
ja, die gibt es auch von Zügen/Bahnposten. Bei den Bahnposten haben diese Stempel keine Uhrzeitangabe.
Gruß Uwe
Hallo zusammen,
hier kann ich ein Einschreiben der australischen Post vorstellen, aufgegeben am 27. Nov. 2000 in TRINITY BEACH, das in seiner auffälligen Gestaltung in meiner Sammlung von Einschreiben einen besonderen Blickpunkt darstellt.

Auch die Abmessungen mit 239 mm x 130 mm gehen etwas über das übliche Briefformat hinaus.
Mit freundlichem Sammlergruß
Edwin
Hallo zusammen,
und noch ein augenfälliges Einschreiben-Label, dieses hier von der Royal Mail aus Großbritannien.


Freigemacht mit einer Automatenmarke (oder Internet?), die am 01.11.2004 ausgedruckt wurde. Der Aufgabeort bleibt uns deshalb bei fehlender Absenderangabe unbekannt.
Auch das Spektrum der Einschreiben wird offenbar bunter meint
mit freundlichem Sammlergruß
Edwin
@ epem7081 [#197]
Dir kann geholfen werden Edwin. ;-)
Im Schalterfreistempel-Label (keine Automatenmarke, keine Internetmarke) findest Du die Angabe
TA8. Das ist der erste Teil der 6stelligen (3-3) "Postleitzahl" für Burnham-on-Sea in Somerset, England. Zusätzlich würde 165549 das Gerät bzw das genaue Postamt identifizieren, nur leider sind die Listen dazu von der Royal Mail nicht offengelegt.
Beste Grüße
Thomas
https://postal-codes.cybo.com/united-kingdom/TA8/
@ DL8AAM [#198]
Hallo Thomas,
vielen Dank für diese Aufklärung. Die beachtliche Philaseiten-Gemeinde klärt doch in kürzester Zeit alle Rätsel, beantwortet alle aufgeworfenen Fragen - einfach Klasse.
Schönes Wochenende wünschte
Edwin
Hallo,
gestern fand ich in meinem Briefkasten eine Briefsendung mit Einwurfeinschreiben mit Briefentgelt-bezahlt-Vermerk. Habe so etwas vorher noch nicht gesehen und will es deshalb hier zeigen.
Auslandsbrief? Ich bekam gestern auch ein Einschreiben aus Belgien, das der Absender aber von einem Konsolidierer nach Deutschland bringen und erst hier der Post übergeben ließ.
Auch Freimachungslabel aus Niederaula, Briefentgelt bezahlt. Auch ein Einschreiben. Bei mir beschränkte sich das Label aber auf die beiden kleinen Kästen oben rechts. Zusätzlich wurde ein normales Post-Einschreibelabel aufgeklebt.
@ Baber [#183]
@ Totalo-Flauti [#186]
Hallo,
ich habe gerade erst eure Beiträge entdeckt, die schon ein paar Monate alt sind.


Ein Gedanke zu dem Einzeiler-Stempel auf den R-Zetteln. Diese Ziffern-Kombination erinnert mich sehr an die Kunden-Kennungen der Telefon-Nummern in den 1990er Jahren. 341 steht für Leipzig (Vorwahl 0341). Danach kommt eine 4, das ist eine Art Prüfziffer. Hinter den vielen Nullen folgt dann die eigentliche Rufnummer. Es handelt sich hier also um die Telefon-Nummer 0341 - 43 25 01. Vielleicht war das die Rufnummer der Post-Agentur? Die R-Zettel befinden sich ja offensichtlich auf Briefen, die in der "ersten Postagentur in Sachsen" in deren Anfangszeit aufgegeben wurden. Vielleicht gab es dort noch keine vollständige Ausstattung, so dass dieser Stempel ersatzweise verwendet wurde.
Ist nur ein Erklärungsversuch - kann natürlich auch ganz andere Hintergründe haben.
Viele Grüße
Christoph
@ TeeKay [#201]
Hallo TeeKay,
diese Erklärung scheint mir nachvollziehbar. Danke.
Gruß Christian
@ Christoph 1 [#202]
Es dürfte sich um die Kassennummer der Postagentur handeln. Beim Leipziger Brief ist diese Nummer auch auf dem abgebildeten Einlieferschein (und hier auf dem Stempel) ersichtlich - allerdings als zweireihige Nummer. Die Postagenturen hatten anfangs keine eigenen "Poststempel" im herkömmlichen Sinne.
Viele Grüße
Nachtreter
@ Christoph 1 [#202]
@ Nachtreter [#204]
Hallo,
ja, das ist die Kassennummer. Habe mir damals von Leipziger Sammlerfreunden auch Belege schicken lassen.
Gruß
Uwe Seif
@ eifelsammler [#206]
Es war eine "Kombination" aus R-Zettel und Frankaturlabel, kam aber über das Versuchsstadium (in Süddeutschland) nicht heraus.
Viele Grüße
Nachtreter
@ Stempelfreund [#200]
Sorry, ich habe Dein Posting leider übersehen und erst jetzt bemerkt.
Was Du da hast ist eine in Deutschland (nur auf der "Last Mile") als Einschreiben zugestelltes eCommerce-Sendung aus China, genauer aus Shenzhen. Stichwort "internationales Remailing". Die deutsche Einschreibenummer wurde dabei "semi-selbstbuchend" übrigens bereits in China, schon [am 03.11.] vor der physischen Einlieferung Sortierzentrum von Yun Express in Shenzhen (und auch vor der Anmeldung an die DPAG [am 10.11., siehe unten]), vom Versandabwickler vergeben. Ebenso wurde das gesamte "All Inclusive"-Versandlabel (Adressierung, Sendungsnummer, Versanddetails und Frankatur) bereits in China ausgedruckt und verklebt. Die Lieferung ging dann "nichtpostalisch" von China nach nach Deutschland, wurde hier zolltechnisch abgefertigt und hier auch erst hier in den UPU-Postlauf (als "innerdeutsches, Enlandseinschreiben") eingeschleust. Die Freimachung "erfolgte" über das IPZ (Internationale Postzentrum der DPAG) in Niederaula (zuständig für den Flughafen Frankfurt), als Rücksendeadresse wird ein "Deck- bzw. Sammelpostfach" beim IPZ Niederraula (Postfach 3212) angegeben, dort werden eventuelle Rücksendungen gesammelt und "bearbeitet". Diese Nummern reflektieren i.d.R. das jeweilige Herkunftsgebiet und/oder den versandabwickelnden "Einlieferer".
Den Postlauf kannst Du über die Sendungsnummer über das Tracking von Yun Express einsehen (Sendungsnummern mit dem Präfix YT identifizieren Yun Express), siehe [1].
Yun Express, einer der ganz großen eCommerce-Logistiker fungiert hier als Versanddienstleister für den chinesischen Online-Shop. Vermutlich (?) haben sie die Sendung "konsolidiert" bereits in China der Deutschen Post bzw. DHL übergeben, die diese "konzernintern" (mit einem DHL-Frachtflieger) nach Deutschland geschafft hat, die hier die "Frachtcontainer" öffnen, die Einzelpäckchen aufteilen und zustellen. Denkbar wäre hier auch ein anderes Postunternehmen (oder auch
Frachtführer), das in China aktiv ist (wie zum Beispiel u.a. die belgische oder auch die französische Post). Leider ist mir das angegebene Niederaula-Postfach 3212 bisher noch nicht untergekommen, so dass ich hier nicht vollkommen sicher bin, denn auch diese anderen in China aktiven europäischen Posten nutzen Postfächer beim IPZ Niederaula.
Hier sind viele Wege "andenkbar", wobei ich hier (wegen dem Niederaula-Postfach) eine
direktere Postschiene präferiere. Es gibt aber auch Fälle in denen der chinesische Logistiker die Container selbst als Fracht nach Europa schaffen lässt, und für die "Vereinzelung" und die Vor-Ort-Versandabwicklung einem spezialisierten Dienstleister in Deutschand beauftragt, z.B. "Worldtech Logistics GmbH" in 64546 Mörfelden-Walldorf", ein Yun Express-Beispiel aus dieser Schiene, siehe
https://www.philaseiten.de/beitrag/248983 - das dann sogar seinen Weg ("Last Mile") über die örtliche CITIPOST seinen Weg in den Briefkasten fand.
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://track.aftership.com/trackings?courier=yunexpress&language=en&tracking-numbers=YT2030821272094292
Nov 20 2020 08:54 am delivered DE
Nov 20 2020 07:01 am attempted delivery DE
Nov 19 2020 11:38 am departed deutsche post mail terminal DE
Nov 19 2020 11:38 am received & processed at deutsche post mail terminal DE
Nov 18 2020 12:00 pm delivery to local courier
Nov 17 2020 10:03 pm Departed from Facility
Nov 16 2020 05:39 pm Custom clearance completed
Nov 15 2020 12:09 pm Arrived at AIRPORT of Destination,clearance in process
Nov 15 2020 07:28 am Departed from AIRPORT of Origin
Nov 14 2020 10:00 am Departed Facility In processing center SHENZHEN
Nov 10 2020 07:12 pm Shipment has been processed in operational center SHENZHEN
10.11.2020 Shipment information uploaded to Deutsche Post (Quelle: DHL)
Nov 08 2020 12:23 am Arrived at Sort Facility SHENZHEN
Nov 03 2020 11:18 am Shipment information received.
Last mile tracking number: RS410092634DE
Last mile tracking carrier: Deutsche Post
@ Nachtreter [#207]
Guten Abend!
Vielen Dank für die Information. Obwohl ich mir einbilde schon viele Belege dieser Zeit aus Baden-Württemberg in den Händen gehabt zu haben waren die beiden neu für mich!
Danke für die Information.
Gruß
Carsten
Ich hoffe, der Beleg ist hier richtig. Sonst bitte verschieben.

VG Klaus Peter
Heute 2 Ganzsachen aus Russland, die mit Marken auffrankiert wurden zum Einschreiben.
Je ein schwarzer Stempel für Einschreiben und ein Label.


VG Klaus Peter
@ Nachtreter [#207]
Dank Deiner Info konnte ich das R-Label als Versuch in Süddeutschland zuordnen.

Schönen Gruß
Sepp
@ eifelsammler [#206]
@ Nachtreter [#207]
@ eifelsammler [#209]
@ Briefuhu [#212]
Auf der Internetseite des Autors Jürgen Olschimke ist ein Artikel [1] zu diesen Einschreibeaufklebern vorhanden. Diese kamen in den Jahren 1999 und 2000 im (tiefsten) Süden Deutschlands in einzelnen Postfilialen zur Anwendung und liefen unter dem Namen
"Pilotprojekt Barfreimachung" von Briefzusatzleistungen.
Gruß
Pete
[1]
http://www.jolschimke.de/label/pilotprojekt-barfreimachung-mehr-postautomation.html
So ein Einlieferungsbeleg fehlt bisher in diesem Thema, es befindet sich statt des Einlieferungsstempels ein Aufkleber "Landzusteller" darauf.
Ich vermute mal, das war dafür gedacht, dass der Briefträger ein ausreichend frankiertes Einschreiben mitnehmen konnte.

Gruß
Fridolino
Einschreiben aus China

Ausschnitt aus eines großbriefformatigen Einschreibens aus China: Absender "China Sinda Intellectual Property" (eine Patentrechtskanzlei zum Schutz geistigen Eigentums) aus Beijing, frankiert per Freistempel-Etikett zu ¥ 27,40, dabei handelt es sich sehr wahrscheinlich um ein Poststempelgerät, registriert beim Postamt Beijing-Xidan 北京西单, Tagesstempel mit Unterscheidungskennzeichen 5-19, Gerätenummer "京(B989)" (京: Jing, eine "Kurzkennung" für 北京 [=Beijing, d.h. 'nördliche (Bei : 北) Hauptstadt (Jing : 京)'], die in dieser Form auch für Kfz-Kennzeichen verwendet wird). Einschreibelabel (Sendungsnummer "RD ... CN").
Es lagen mir einige Dutzend vergleichbare Sendungen vor, aber was für mich hier "einmalig" ist, ist der quadratische (19,75 x 19,75 mm)
Zusatzaufkleber R in Schwarz. Ist das ein chinesisches Label? Soll das vielleicht das rote R des eigentlichen Labels optisch sichtbar "überschwärzen"? Warum? Neue UPU-Bestimmungen? Oder stammt es womöglich sogar von der DPAG?
Wer hat hier nähere Informationen? Oder kann weitere Beispiele zeigen?

Beste Grüße
Thomas
So ein Beleg ist mir bisher nicht untergekommen. Ein vorgedruckter Briefumschlag Einschreiben NVA und Gebühr bezahlt lässt einige Spekulationen zu. Auf der Rückseite kein Eingangsstempel, der Briefumschlag ist vornehm gefüttert, was bei so einer Dienstpost ungewöhnlich war. Die Anrede "Herr" war völlig unüblich. Entweder nur der Name oder Dienstgrad mit d. R. (der Reserve). Der Druckvermerk deutet auf 1982 hin.
So recht kann ich nichts damit beginnen. Vielleicht bin ich da auch einem Belegmacher aufgesessen? Denn außer dem R-Zettel deutet nichts auf eine postalische Bearbeitung hin. Wie wurde das Geld eingezogen, vermutlich 0,70 DDR-Mark, wer klebte den R-Zettel auf? Der sieht hier ja total zivil aus. Oder wurde beim Hauptpostamt da gleich ein NVA-Stapel voller Briefsendungen abgearbeitet?
Übrigens, am 1. März, also morgen, sind es 65 Jahre her, dass diese Armee gegründet wurde. Aber hier geht es ja nicht um Nostalgie und schlechte Erinnerungen als EK 81/I.
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#216]
Hallo Uwe,
wenn ich hier nichts verwechsle waren das Einberufungsbescheide für den Dienst.
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#217]
Naja, Einberufungsbefehle waren eigentlich Postkarten, wo die Postfachnummer drauf stand, wo es hingeht und wo man sich einzufinden hat (Militärtransport). War bei mir zweimal so. Vielleicht findet sich hier im geballten Wissen des Forums noch eine andere Deutung.
Schönen Sonntag!
Uwe
Hallo Uwe,
schade, es ist kein Datum drauf. Da kommt man also nicht nach.
Es könnten z.B. die Bescheide sein sich zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort einzufinden.
Im Rahmen von Mobilmachungsübungen wurde so verfahren. Nach der Registrierung im Meldepunkt konnten die Reservisten meist wieder nach Hause. Oder wurden für 3 Tage einbezogen z.B. für eine Nachrichtenübung oder zu einem Transportbattaillon.
Also Raum für Spekulationen.
VG Klaus Peter
Hallo zusammen,
noch wenig gezeigt Einschreiben DDR - BRD, von Schneeberg Erzgebirge nach Köln 1970er Jahre.
Ob der Brief überfrankiert war ?
L G Hans
@ schwimmer [#220]
Theoretisch ist der obere Brief portogerecht: 80 Pfennig für Brief bis 100 Gramm, dazu R-Gebühren. Der darunter ist entweder massiv überfrankiert (bis 20 Gramm 35 + 50 Pf.) oder hat (bis 100 Gramm) 5 Pfennig zu wenig.
Meint
Uwe
Habe hier 2 R-Briefe aus Kollupitiya - ein Stadtteil von Colombo in Sri Lanka - nach Bern in der Schweiz,
vom 22.8.1963, Ankunft 2 Tage später


und vom 9.7.1963, leider ohne Ankunftstempel.


Viele Grüße
Klaus
Übergabe-Einschreiben mit Rückschein, Porto zu 496 (Cent) über die Frankiermaschine entrichtet.

Klaus Peter
Hallo,
ich habe hier einen Einschreiben-Brief mit Rückschein, bei dem der Rückschein nicht wie vorgesehen an den Absender zurückgeschickt wurde. Warum auch immer - er hängt noch hinten am Umschlag dran.
Zunächst die Vorderseite: Der Brief lief am 6.4.2011 von Plettenberg nach Köchingen. Das R-Label ist korrekt ausgefüllt.

Auf der Rückseite sieht man den einseitig noch angeklebten Rückschein, auf dem die Adresse des Absenders als Empfängeradresse eingetragen ist.

Hier nochmal beide Seiten des Rückscheins, mit dem aufgeklebten Teil des R-Labels.

Da der Beleg erst gerade mal 10 Jahre als ist, habe ich die Absender- und Empfängeradressen unkenntlich gemacht.
Viele Grüße
Christoph
IrlandEinschreiben mit dem Sondermarkensatz "Vögel" (MiNr. 397/400) von Dublin nach Rülzheim (Südpfalz), abgestempelt am 2. Oktober 1979.
Daneben der zugehörige Einschreibebeleg (Vor- und Rückseite).


Viele Grüße
Hans-Jürgen
Einschreiben mit 2 Einschreibmarken aus den Niederlanden nach Deutschland. Habe zu den Marken nichts gefunden, finde sie aber sehr schön. Es ist auch kein Nachweis erkennbar, dass dieser Beleg in Deutschland durch die CITIPOST Hannover (049/381-1/000 Ablagestelle Braunschweig) als Einschreiben zugestellt wurde.

VG Klaus Peter
@ Ichschonwieder [#227]
Einschreiben mit 2 Einschreibmarken aus den Niederlanden nach Deutschland. Habe zu den Marken nichts gefunden, finde sie aber sehr schön. Es ist auch kein Nachweis erkennbar, dass dieser Beleg in Deutschland durch die CITIPOST Hannover (049/381-1/000 Ablagestelle Braunschweig) als Einschreiben zugestellt wurde.
Bei den niederländischen Briefmarken handelt es sich um normale Ausgaben, welche als Motiv jeweils einen Einschreibezettel zeigen. Die Sendung wurde nicht als Einschreiben frankiert, der eigentliche niederländische Einschreibezettel fehlt. ;-)
Die zur Frankatur verwendeten Briefmarken von 2011 sind nicht im Michel Westeuropa-Katalog (Ausgabe 2017/18) aufgeführt. Ich gehe daher von personalisierten Ausgaben aus. Die Nominale "1" entsprach im Jahr 2011 einem Wert von 0,46 Euro Porto. Seit dem Jahr 2010 werden verstärkt Portoklassen anstelle von Nominalen auf niederländischen Briefmarken abgedruckt, hier Portoklasse "1" = Brief im Inland bis 20g. Im Jahr 2011 lag das Auslandsporto für einen einfachen Brief in Europa bei 0,79 Euro. Deine Sendung wäre demnach etwas überfrankiert.
Entsprechend erfolgte seitens der Citipost Hannover auch keine gesonderte Bearbeitung dieser Sendung als Einschreiben. Mir ist generell nicht bekannt, dass die Niederlande Einschreibesendungen an deutsche Postmitbewerber zur Zustellung übergeben haben (und ich habe mehrere Hundert Sendungen aus den Niederlanden nach Privatpost-Deutschland in den Händen gehalten bzw. gesehen).
Gruß
Stefan
Möchte hier einen R-Brief mit Rückschein vom 23.05.1997 von Waldbrunn nach Offenburg zeigen. Eine Mehrfachfrankatur mit einer Sondermarke, hier die Michel Nr. 1880 zu 4 DM, kommt ja doch nicht so häufig vor, deshalb im Michel Briefekatalog 2006 auch mit 70 Euro bewertet.

Schönen Gruß
Sepp
Jetzt wieder etwas Älteres. Ein R-Brief vom 23.06.1942 von der KdF Sammlergruppe Crailsheim an den Bürgermeister von Schrozberg. Ankunft in Schrozberg am 24.06.1942. Bunt frankiert mit 42 Pfennig, portogerecht 30 Pfennig für Einschreiben und 12 Pfennig für Fernbrief.


Schönen Gruß
Sepp
Ergänzend zum Beitrag [#213] nachfolgend zwei weitere Belege zum
"Pilotprojekt Barfreimachung" [1] der Deutschen Post AG aus den Jahren 1999/2000 aus dem tiefsten Süden Deutschlands:
C6-Sendung (Einschreiben) vom 21.10.1999 aus Endingen nach 36151 Burghaun
C6-Sendung (Einschreiben) vom 04.10.1999 aus Tettnang nach 36151 Burghaun
In beiden Fällen musste das Porto von 4,10 DM (1,10 DM Porto für die Sendung bis 20 g + 3,00 DM Einschreibeporto) bezahlt werden.
Gruß
Stefan
[1]
http://www.jolschimke.de/label/pilotprojekt-barfreimachung-mehr-postautomation.html
Einschreiben aus Österreich, aufgegeben am 19.05.2020 in 7132 Frauenkirchen, zugestellt in 66989 Nünschweiler (Deutschland).

VG Klaus Peter
Einschreiben aus der Republik Komi nach Deutschland. Es hat ein kompletter Satz Platz gefunden.
10.01.2005 Regionen der russischen Föderation

VG Klaus Peter
Heute in der Post diese Postsache per Einwurf-Einschreiben.

Das "P" vor dem "R" ist mir bisher noch nicht untergekommen. Steht es vielleicht für den Kombiservice
Premiumadress &
Einschreiben?
Viele Grüße
Michael
@ Michael Mallien [#234]
Hallo Michael,
in der Broschüre „Maschinenlesbare Freimachungsvermerke Teil 8:Premiumadress“ [1] kommt die Kombination von Premiumadress und Einschreiben gar nicht vor.
Anders sieht es in der Broschüre „Maschinenlesbare Freimachungsvermerke DV-Freimachung“ [2] aus. Hierin heißt es (auf Seite 15):
"Premiumadress kann auch in Kombination mit einer Briefzusatzleistung national genutzt werden.
Bei gleichzeitiger Nutzung einer Briefzusatzleistung und Premiumadress wird der bestehende Frankiervermerk so erweitert, dass das Frankierlayout unverändert bleibt bis auf die Anordnung der Kennungen für Premiumadress und Einschreiben. Das große „P“ für Premiumadress wird links neben das große „R“ für Einschreiben in der selben Schriftart und –größe gesetzt. Beide Buchstaben stehen jeweils immer an derselben Stelle."
Ein Bild auf Seite 15 der Broschüre macht das deutlich:

Auch wenn im vorliegenden Fall keine DV-Freimachung vorliegt, kann man sicher davon ausgehen, dass bei der Frankierart 8 - Premiumadress die Verhältnisse vergleichbar sind und dass deine Vermutung damit richtig ist.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Premiumadress/downloads/dp-mlfvm-8-Premiumadress.pdf
[2]
https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/DV-Freimachung/dp-datamatrixcode-dv-freimachung_1.5.2.pdf
Einschreiben 2012 von Argentinien nach Deutschland. Ganzsache mit eingedruckter Weihnachtsmarke und Inschrift 2012.
2009 Mi. Nr. 3097 B eine Graburne der Belen-Kultur
13.11.2012 Mi. Nr. 3480 Korb - Traditionelle Kultur

VG Klaus Peter
Heute ein Einschreiben aus Polen nach Deutschland.
15.06.1999 Mi. Nr. 3773 Polish Country Estates 1999
29.07.2005 Mi. Nr. 4199 Kirche in Sieradz
15.06.2007 Mi. Nr. 4317 N. Copernicus Planetarium Chorzow

VG Klaus Peter
Eine Einschreibsendung aus Haifa Israel, gelaufen 2015, bei der man die Briefmarke nicht sofort erkennt.
Der Umschlag ist doppelt so groß, die andere Hälfte hat aber keine postalischen Merkmale.
Die Postgebühr (blaue Marke) betrug 24 Schekel.

Gruß
Bernd
Großbrief per Einschreiben vom 12.12.2005, korrekt frankiert mit 3,49 Euro:
Großbrief: 1,44 Euro
EInschreiben: 2,05 Euro
Ein bundesdeutsches Einschreiben zu diesem Tarif wurde hier noch nicht gezeigt.
Die Freimachung erfolgte vom PC aus per
STAMPIT

Viele Grüße
Michael
Einschreiben/Rückschein der Kreissparkasse Staßfurt-Aschersleben 39418 Staßfurt vom 23.05.2005.

VG Klaus Peter
Liebe Sammlerfreunde,
ein Einschreiben aus Leipzig vom 09.11.1936 nach Buenos-Aires frankiert mit einer Mi 530 und drei Mi 620. Das notwenige Porto betrug 30 Pfennig für die Einschreibegebühr und die restlichen 55 Pfennig waren für einen Brief bis 60 Gramm (einfacher Brief 25 Pfennig bis 20 Gramm und weitere 15 Pfennig je weitere 20 Gramm) notwenig. Der Brief durchlief die Devisenüberwachung, wie die Banderole auf der Rückseite beweist. Wann der Brief Buenos Aires erreichte ist leider nicht zu erkennen. Die Stempel dort waren wohl sehr trocken.
Mit liebenn Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Guten Tag,
eine Tauschsendung als Einschreiber von Weiden nach Großstöbnitz.

Die Sendung wurde mit Stempel als "Beim Hauptpostamt 18 7018 Leipzig beschädigt eingegangen" gekennzeichnet.
Trotz der Tauschkontrollmarke wurde der Brief von der Zollkontrolle geöffnet. Ich vermute das der kontollierende Zöllner bei der Öffnung des Briefes unachtsam war und der Stempel zur Beschädigung als Alibi herhalten mußte.

Einen schönen Feiertag
Christoph
Hab hier einen Brief (FDC) vom 06.06.1955 von Washington nach Bellerose, mit Aufkleber Certified Mail und einen dazugehörigen Zettel. Ich gehe davon aus, dass es sich hier um einen R-Brief mit Rückschein handelt, der aber nicht echt gelaufen ist, da der Rückschein nicht ausgefüllt ist. Die 15 c Marke trägt auch die Aufschrift Certified mail.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#243]
Guten Tag, Sepp,
die Sendungsart "Certified Mail" wurde zum 7. 6. 1955 beim USPOD eingeführt. Einzelheiten dazu kannst Du dem nachfolgenden Scan entnehmen:

Das fällige Zusatzporto -15 c- wurde durch Verkleben der Mi.-Nr. 688 bezahlt. Ob auch andere 15 c-Frankaturen zugelassen waren, ist mir zurzeit nicht bekannt. Entsprechende Belege sind mir bis heute noch nicht "untergekommen". Da die von Dir gezeigte Empfangs-Bestätigung nicht entsprechend ausgefüllt/ gestempelt ist, ist zu vermuten, dass der FDC nie einen "Postsack von innen gesehen" hat.
Ob diese Sendungsart auch heute noch angeboten wird, ist mir nicht bekannt.
Wünsche ein schönes Wochenende und auch weiterhin viel Spaß am gemeinsamen Hobby.
Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
@ lueckel2010 [#244]
Hallo Gerd,
vielen Dank für die ausführliche Info.
Wünsche auch ein schönes Wochenende
Sepp
@ Cheri50 [#242]
Hallo,
eine ähnliche Einschreibsendung an die gleiche Adresse wie im Beitrag [#242]:

,

Die Verfahrensweise ist ähnlich, nur die Beschädigungen sind noch heftiger.
Viele Grüße
Christoph
Hallo in die Runde,
heute kam ein "heiß" ersehnter Beleg mit selternen "Einreisresegenehmigungsmarken" aus Österreich. Ich hatte den Versand per Einschreiben gebeten, auch wenn ich für den Beleg gerade mal 8,50 Euro bezahlen musste.

Und so sieht der Beleg aus, alles sauber mit Sonderpostwertzeichen beklebt und. nichts davon entwertet, anscheinend habe die Postbediensteten dafür keine Zeit oder Lust mehr, schade drum, so kann der Brief einfach entsorgt werden.
Für mich war der Inhalt halt das wichtigere Dokument für meine Pässe-Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
Heute kam noch ein "unerwarteter" R-Brief an, hatte ihn tatsächlich fast vergessen. Und er enthielt so tolle neue Belege.

Und hier sieht man, wie es sich die Post gedacht hat, sauber verklebte Marken und ein passender Stempel.
mit Sammlergruß
Werner
Hier zum Thema
Benachrichtigungslabel

Einschreiben des Absenders (Kassenärztliche Vereinigung Thüringen, 99425 Weimar), frankiert per FRANKIT-Gerät 3D060007FC zu € 3,20 (Zusatz "Standardbrief Zusatzleistung"). Einschreibelabel (für Selbstbucher; Sendungsnummer aus der RH-Serie), Materialnummer 912-671-000, gedruckt von "enve print services GmbH" (86356 Neusäß) [1]; 09.04.2019.
Der Empfänger wurde nicht angetroffen, deshalb wurde eine Benachrichtungskarte erstellt und eingeworfen, auf der Sendung selbst, wurde ein weiteres entsprechendes Benachrichtigungslabel verklebt, 10.04.2019. Die Sendung sollte in der Postfiliale 37115 Duderstadt 1 (Jüdenstr. 19) abgeholt werden. Handschriftlicher Vermerk "23" für den "Lagerort". Da die Sendung aber nicht abgeholt wurde ging die Sendung an den Absender zurück, siehe "Zurück/Retour CN15"-Label; 25.04.2019. Eingang beim Absender am 30.04.2019, siehe Eingangsstempel der Landesgeschäftsstelle der KVT.
Bei dem überklebten Rechteckstempel handelt es sich um einem privaten Hinweisstempel des Absenders "Nur vom Arzt persönlich zu öffnen!"

Ein ähnliches Einschreiben ("Kompaktbrief Zusatzleistung" zu € 3,35) vom 02.05.2019, nur verweist das aufgeklebte Benachrichtigungslabel nun auf "Dorles Laden / Postagen.." in 99734 Nordhausen (Hauptstr. 36), 07.05.2019. In diesem Fall wurde die Sendung aber auch abgeholt ;-)
Nur am Rande, das Layout dieses Benachritigungslabel hat sich von 1-2 Jahren etwas verändert. Hier ein Beispiel eines weiteres Arztbriefes (Großbrief, Einschreiben Rückschein zu € 6,25) vom 30.06.2021. Label vom 01.07.2021:

Hier die Benachrichtungslabel im direkten Vergleich:

Beste Grüße
Thomas
[1]
https://enve-print.de/sites/index.php
Hallo an alle,
hier nun noch zum Zeigen ein Beleg, der nach einiger Zeit von der Stempelstelle zurückkam:

Es handelt sich hier um einen Stempel, die seit einiger Zeit als Stempel zum Thema des Monats aufgelegt werden (hier 25 Jahre Einwurf-Einschreiben), allerdings von der Post erst am 2.9.2022 angekündigt. Bis dies dann in der philatelistischen Fachpresse zu lesen ist, ist in der Regel schon die vierwöchige Stempelfrist abgelaufen.
Nur wer die Stempelinfos online erhält, ist hier rechtzeitig im Bilde.
Viele Grüße Jürgen
Eingeschriebener offizieller Erstagsbrief von Sudan vom 08.02.1958 mit Michel Nr. 154/156 zum Arabischen Postkongreß in Khartum. Air Mail und "R-Zettel" eingedruckt.

Schönen Gruß
Sepp
Bei diesem Brief fällt der
gedruckte R-Vermerk rechts vom Fenster auf, der mir bisher so noch nie begegnet ist.

Der Brief von der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH trägt eine DV-Freimachung und ist ordnungsgemäß als EINSCHREIBEN EINWURF freigemacht (Produktschlüssel 1012: Kompaktbrief Integral). Alles postalisch Notwendige befindet sich in dem DV-Freimachungsvermerk im Fenster.
Der Vermerk rechts vom Fenster ist postalisch eigentlich überflüssig, vielleicht soll für die Kund*innen (oder die Zusteller*innen) die Wichtigkeit des Briefs unterstrichen werden.

Auffällig ist, dass dieser Vermerk rechts das
Logo der Deutschen Post enthält. Das bedeutet, dass dieses Logo mit Zustimmung der Deutschen Post verwendet worden ist oder dass es sich sogar um einen „offiziellen“ Vermerk der Deutschen Post handelt.
Möglicherweise hängt das mit dem Versender dieses Briefs zusammen. Der Kundennummer-Anteil der Frankier-ID (hier: 42C215F; entschlüsselt lautet die vollständige Kundennummer 7000099161) gehört nicht dem Briefabsender, sondern wird (höchstwahrscheinlich) von der Post-Tochter „Deutsche Post E-POST Solutions GmbH“ verwendet (siehe z.B. folgende Philaseiten-Beiträge: [1], [2], [3]).
Die Frage ist, ob es diesen oder einen ähnlichen Einschreiben-Vermerk auch auf anderen Briefen gibt, und ob er möglicherweise eine Spezialität der „Deutsche Post E-POST Solutions GmbH“ ist.
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=66238
[2]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=66274
[3]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=290378
Hallo an alle,
beim Sortieren eines Einschreibpostens bin ich durch Zufall auf das folgende Label gestoßen:

Dort ist hier dem Postlogo noch ein weiteres Logo "GG Green"
Eventuell ist damit die Aktion "Go Green" der Deutschen Post gemeint. Allerdings würde das zweite G dann keinen richtigen Sinn ergeben - wer hat so etwas auch schon beobachtet und kann eventuell die Quelle und weitere Details dazu melden ?
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#253]
Dort ist hier dem Postlogo noch ein weiteres Logo "GG Green"
Hallo Jürgen,
entweder wurde das Bild vertauscht oder es handelt sich um das Logo "GG Plus", welches sich auf die neue Kampagne der Post zur Emmissionsvermeidung bezieht:
https://www.deutschepost.de/de/g/gogreenplus.html
Gruß
Manfred
Hallo miteinander!


Hier zwei Aufkleber Einschreiben & Einwurf Einschreiben mit einer Nummer links und dem Logo GG Plus. Die Versandform "EINSCHREIBEN / EINWURF" hier nicht wie bei [#253] in einer Zeile sondern zweizeilig.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ volkimal [#256]
die 50603 ist vermutlich eine Nummer speziell für Rewe.
Das wäre dann eine Großkundenpostleitzahl. Dies ist bei großen Empfängern nicht unüblich.
Gruß
Stefan
@ volkimal [#256]
@ Stefan [#257]
Hallo Volkmar, hallo Stefan,
hier ein Auszug aus der Grosskunden-Postleitzahlen-Liste:

Gruß Wolfgang
@ wheilmann [#258]
@ Stefan [#257]
Hallo zusammen,
dann lag ich also mit der Vermutung richtig. Danke für die Bestätigung.
Viele Grüße
Volkmar
Liebe Sammlerfreunde,
ein kleines Mitbringsel aus Haldensleben von der DEBRA 2024. Es handelt sich um ein Einschreiben vom 30.05.1914 aus Leipzig nach Rom. Die Aufgabe erfolgte durch den im Postamt 13 aufgestellten Einschreibeautomaten. Vorschriftsmäßig wurden 20 Pfennig Briefgebühr und 20 Pfennig Einschreibegebühr mit einem senkrechten Paar Deutsches Reich Mi.Nr. 87 I frankiert.
In's Ausland gehende Post wurde relativ selten über den Einschreibeautomaten eingeliefert. Auf Grund der Vorschriften des Weltpostvereins musste ein Einschreibeklebezettel auf den Eindruck des Einschreibeautomaten geklebt werden. Somit lagen für den Beleg dann zwei Registrierungsnummern (einmal durch den Einschreibeautomat und zum anderen vom Klebezettel) vor, die natürlich auch dokumentiert werden mussten.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo miteinander!

Einschreibebrief von Gersthofen freigemacht mittels AFS vom 17.05.1977. Der Brief trägt einen "Einschreiben"-Stempel und ein blauen Stempel "Durch Fahrerpost".
Was bedeutet eigentlich "Durch Fahrerpost"?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Der eingeschriebene Ortsbrief vom 11. April 1953 wurde portorichtig mit einer MiNr. 134 zu 50 Pfg. aus der Freimarkenserie Posthorn freigemacht. Davon entfielen 10 Pfg. als Porto auf den Ortsbrief bis 20 g und 40 Pfg. auf die Einschreibgebühr. Obligatorisch war noch die Notopfermarke zu 2 Pfg. Der Aufgabestempel (22a) Essen 8 f zeigt 11.4.53 -18, der Ankunftstempel (22a) Essen 1 gf zeigt 11.4.53 -21.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Liebe Sammlerfreunde,
ein Einschreibebrief vom 16.08.1889 aus Leipzig nach Boston USA. Der doppelt schwere Brief bis 30 Gramm kostete in Staaten des Weltpostvereins je 15 Gramm 20 Pfennig also hier 40 Pfennig. Die Einschreibegebühr war mit weiteren 20 Pfennig zu bezahlen. Die 60 Pfennig wurden mit je einer MiNr. 41 und 44 dargestellt. Der Brief erreichte am 26.08.1889 New York und am 28.08.1889 Boston in Massachusetts.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo am Abend.

Ein "einfacher" Orts-Einschreibbrief vom Februar 1985 aus der DDR, damals aufgegeben vom Rat der Stadt Berlin-Pankow.
Der Brief ging an Herrn Siegfried Paul (der heutige Prüfer?), bezeichnend ist die Tatsache, dass der Brief nicht geöffnet wurde, was mehr nach einem philatelistischen Hintergrund aussieht.
mit Sammlergruss
Werner
Hallo in die Runde.

Eingeschriebener Ortsbrief gegen Rückschein, aufgegeben im Oktober 1950 in Frankfurt (Main), die Gebühr (10+40+40) vorder- und rückseitig belegt mit AFS.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#264]
Hallo,
ja, das war die Anschrift vom BPP-Prüfer Herr Paul.
Gruß Detlef

Ein Brief aus Brasilien nach Deutschland, dort mit dem R-Aufkleber
"Einschreiben aus dem Ausland" versehen. Wo könnte der Stempel "DH" erfolgt sein und warum? War das Porto viel zu viel oder warum als Einschreiben behandelt? Ich lese nichts, überlese es ggf. aber auch.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#267]
Hallo Andreas,
der Einschreibvermerk steht unten links handschriftlich mit dem "R" für Recommandé vorweg und der Nummer. Die Postler in Deutschland haben aufgepasst und das bemerkt.
Ich habe früher auch bei einer Bank gearbeitet. Es gab einige Länder, wo der Einschreibvermerk handschriftlich war. Ob Brasilien generell keine R-Zettel hatte, daran kann ich mich nicht erinnern. Manaus liegt mitten im Amazonas-Regenwald. Vielleicht waren sie auch nur ausgegangen.
Burkhard
Hallo zusammen,
von diesen fünf Einschreibebriefen stimmen bei zwei Briefen die Postamtsnummer im Stempel und beim R-Zettel überein (Selm 3). Bei drei Briefen ist der R-Zettel vom Postamt Selm 3, der Stempel dagegen vom Postamt Selm 1.

1981: Selm 3 / Selm 3 Nr. 369
1982: Selm 1 / Selm 3 Nr. 620

1983: Selm 1 / Selm 3 Nr. 427
1984: Selm 3 / Selm 3 Nr. 789

1985: Selm 1 / Selm 3 Nr. 262
Das Postamt Selm 1 liegt in Selm-Altstadt, das Postamt Selm 3 im Ortsteil Selm-Beifang. Bei allen drei Briefen mit dem Stempel Selm 1 ist die Adresse des Absenders in Selm-Beifang.
Entweder hat man den Stempel Selm 1 ans Postamt Selm 3 ausgeliehen (Fall 1) oder man hat die Einschreibezettel Selm 3 beim Postamt Selm 1 benutzt (Fall 2).
Was denkt ihr, gibt es beide Fälle? Welcher der beiden Fälle liegt hier wahrscheinlich vor?
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#269]
Hallo Volkmar,
aus meiner Heimatsammlung Hamburg-Bergedorf kenne ich das auch. Gerade in den 1970-er Jahren wurden die R-Briefe z.B. in dem nachgeordneten kleinen Postämtern 2057 Reinbek 1 und 2057 Wentorf bei Hamburg meistens zwar mit einem R-Zettel des Postamts versehen, aber überwiegend im Leitpostamt 2050 Hamburg 80 gestempelt. Ähnlich wie heute viele R-Briefe Stempel des Briefzentrums und nicht der annehmenden Partnerfiliale tragen. Genauso gibt es aber auch R-Belege mit dem Stempel des kleineren Postamts.
So dürfte es sich auch mit Selm 3 und Selm 1 verhalten haben.
Ich vermute, dass das davon abhing, wie viel im kleinen Postamt zu tun war oder einfach davon, wer Dienst hatte.
Herzliche Grüße
Burkhard
@ mumpipuck [#270]
Hallo Burkhard,
das ist natürlich auch eine Möglichkeit. Vielen Dank für die Erklärung.
Viele Grüße
Volkmar
R-Brief aus den USA vom 07.08.2025 von Chicago nach Töging, roter Transitstempel New York vom 12.08.2025, hier eingegangen am 19.08.2025. Frankiert wurde mit einer Forevermarke von 2025 Michel Nr. 6263 und einem Schalterlabel in Höhe von 23,40 Dollar. Den Brief erhielt ich von einem Bekannten der mir auf seinen Reisen immer einen R-Brief zukommen läßt. Diesmal ein ziemlich teueres Geschenk.


Schönen Gruß
Sepp
Wenn Einschreibesendungen nicht angekommen sind, stellt man einen Nachforschungsauftrag:

Einlieferungsschein für eine Einschreibesendung vom Postamt Göttingen 13 nach 58 Gotha in der damaligen DDR. Tagestempel
GÖTTINGEN 13 a 34 vom
10.08.1980. Formularnummer
912 091 000 mit dem Druckvermerk
WK 4.77 - 6 5 4 3 2 1 A7 / 100, Kl. 35 DA P I Anl. 38, d.h. Druckversion aus dem April 1977. WK dürfte für die ausführende (eine mir unbekannte) Druckerei stehen.
Rückseitig wurde bei der Stellung des Nachforschungsauftrags der Einlieferungsbeleg entsprechend mit einem Handstempel gekennzeichnet und anschließend an den Einlieferer zurückgegeben.

Handstempel:
Nachfrageschreiben abgesandt am __________, mit Datumsstempel vom
21.10.1980 und Handzeichen des bearbeitenden Postbeamten.
Am 02.12.1980 erging dann die schriftliche Antwort mit dem Ermittlungsergebnissen vom (Haupt-) Postamt Göttingen. Briefformular mit der Materialnummer
998 350 099 (Druckversion
7.79, mit Adler-Kreislogo, d.h. gedruckt von der Bundesdruckerei).

Die Sendung ging demnach im Bereich der Deutschen Post der DDR verlustig. Auf Grund des nachgewiesenen Verlustes wurde der Ersatzbetrag in Höhe von DM 40,00, plus DM 2,10 Entgelt per Überweisung erstattet. Gutschriftenbeleg (orange) des Postscheckamts Hannover, mit dem Tagesstempel (-teil) eines Klüssendorf-"Hochdruckstempelgeräts"
HANNOVER * PSchA e vom
04.10.1980.
Damit ist der gesamte Vorgang, zumindest von Seiten des Kunden aus betrachtet, durchgehend mit echten "Postbelegen" dokumentiert. ;-)
Beste Grüße
Thomas
@ Journalist [#253]
@ bedaposablu [#255]
Hallo zusammen,
möchte die gezeigten Varianten mit dem speziellen GG(GoGreen) Plus-Logo ergänzen mit einem einzeiligen „EINSCHREIBEN RÜCKSCHEIN“-Label.


Viele Grüße
Albrecht
@ al-lu [#274]
Hallo zusammen,
hier ist noch eine andere Variante des GG Plus (GoGreen) Logos.

Schönen Gruß,
Michael
Guten Morgen,
von mir ein einfacher R-Brief aus Lauscha in Thüringen nach Columbus, Ohio in den USA. Frankiert mit einer 5 Pfennig Hindenburg Trauermarke und einer 50 Pfennig Luftpostmarke. Gebühr für Auslandsbrief bis 20 g 25 Pfennig und Einschreiben 30 Pfennig. Aufgegeben am 4.4.1935, Durchgang in New York am 16.4. und Ankunft einen Tag später in Columbus. Der Aufgabestempel wurde später aptiert - Stern entfernt - und nach dem Krieg weiter verwendet.


MfG
Klaus
Einschreibezettel Ende der 1990-er Jahre mit und ohne Aufteilung in Übergabe und Einwurfeinschreiben.

gelaufen 1997 nur Einschreioben

gelaufen 1997 Einwurf oder Übergabe-Einschreiben
Gruß
Bernd
@ DL8AAM [#151]
(Moderne) Einschreibelabels (der Deutschen Post) mit der Hersteller- bzw. Druckereikennung "envi" (Firma "enve print services GmbH" aus 86356 Neusäß) sowie ... "NP" für die Firma "Nova Print" aus 55457 Gensingen. (...) ... dazu mit Druckereikennung ET (unbekannt) ...
@ al-lu [#274]
Dazu passend - auch um die ET-Frage wieder einmal aufzurollen - zwei weitere Beispiele von Einschreibebriefe
Einschreibebriefe (Großbrief) zu je 4,45 € und entwertet per GSA-Tintenstrahler mc / Briefzentrum 81 vom 26.03.2026 bzw. 15.06.2026.

... mit "EINSCHREIBEN"-Labels mit der (mir) immer noch unbekannten) Druckerkennung "ET", einmal mit und ohne dem
neuen Zusatz "GG PLUS" (für GOGREEN PLUS).
Da beide Briefe vom selben (gewerblichen) Absender [ein Frankaturhändler] stammen, der seine Waren regelmäßig per Einschreibebrief verschickt und auch beide die gleiche Form zeigen (abgerundete Ecken unten, 90°-Ecken oben), vermute ich mal davon aus, dass es sich in beiden Fällen Labels für Selbstbucher handelt. Druckvermerk (inklusive Materialnummer)
ET 912-671-300, zusätzlich mit dem (unbekannten) Zusatz
*261400001* beim GOGREEN-Label.
Hat hier vielleicht jetzt jemand weitere Informationen zur Druckerei "ET" oder auch zu den Zusätzen *261400001* (EINSCHREIBEN) bzw. *261400002* (EINSCHREIBEN / EINWURF) [#255]?
Beste Grüße
Thomas
Liebe Sammlerfreunde,
ein Brief aus Heilbronn/ Neckar nach Leipzig vom 04.07.1939 wurde im Postamt Leipzig C1 unter gewöhnlichen Briefen vorgefunden und wie ein Einschreiben behandelt. Der zuständige Postbeamte hat einen entsprechenden Gummistempel auf der Vorderseite abgeschlagen und unterschrieben. Das mit den Marken MiNr. 514 und 525 verwendete Porto von 54 Pfennig stellt sich somit als Fernbrief bis 100 Gramm (24 Pfennig) und die Einschreibegebühr (30 Pfennig) dar. Der Brief erhielt dann auf der Rückseite den entsprechenden Tagesstempel vom Austragungspostamt Leipzig C 1.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
@ Totalo-Flauti [#222], [#260]
Liebe Sammlerfreunde,
zu den oben gezeigten Belegen kann ich einen Einlieferungsschein eines Einschreibeautomaten vom Leipziger Postamt 5 zeigen. Das eingeworfene Einschreiben vom 02.10.1928 ging wahrscheinlich laut der handschriftlichen Notiz an das Schöffengericht in Leipzig S3, Elisenstraße.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
unten möchte ich Euch einen Luftpostbrief per Einschreiben vom Flughafen Halle/Leipzig nach Berlin-Weißensee vom 04.08.1942 zeigen. Er trägt einen Einschreibezettel vom Flughafenpostamt. Der Brief kostete 52 Pfennig, der Fernbrief bis 20 g 12 Pf, das Einschreiben 30 Pf und der Zuschlag für Inlandsluftpost 10 Pf. Der Brief wurde mit einer MiNr. 787 und einer MiNr. 815 freigemacht.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
Kairo als Destination ist immer interessant. Hier ein Brief aus Leipzig vom 17.12.1928. Das Einschreiben wurde im Postamt des Kaufhauses Brühl eingeliefert. Die Marken wurden mit dem entsprechenden Tagesstempel entwertet und der Brief mit dem passenden Einschreibezettel versehen. In Kairo wurde der Eingang mit Stempel vom 24.12.1928 bestätigt.
Der Absender Blühers Kartenzentrale war ein Unternehmen, das als Auslieferungsträger und Großhändler für geografische Verlage agierte. Es vertrieb unter anderem die damals bekannten Wanderkarten des Kartographischen Instituts in Wien, amtliche Ausgaben von Wanderklubs (wie dem Rhönklub) sowie Falt- und Kraftfahrerkarten. Die Buchhandlung in Kairo wurde bestimmt im Rahmen entsprechender Verkaufsinteressen angeschrieben.
Das Einschreiben nach Ägypten kostete bis 20 Gramm 25 Pfennig. Das Einschreiben kostete weitere 30 Pfennig. Die Gesamtsumme von 55 Pfennig für das Porto wurde mit den MiNr. 411, 413 und 395 dargestellt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.