Thema:
Alliierte Besetzung SBZ: Stempel bestimmen
@ briefmarkenwirbler24 [#15]
Zu Deinen Stempeln kann ich leider nichts beitragen, dennoch habe ich eine Bitte, wenn Du Marken ablichtest, dann verwende bitte einen dunklen Hintergrund, am besten einen schwarzen Karton, damit man Details besser erkennen kann. Die blaue Marke scheint offensichtlich geknickt worden zu sein, wie man am letzten Bild erkennen kann (unten links).
Wenn Du Marken fotografierst, solltest Du möglichst direkt von oben und nicht schräg diese Bilder aufnehmen. Dadurch verringerst Du die Verzerrungen und man kann die Bilder deutlicher mit eigenem Material vergleichen.
Beste Sammlergrüße
El Mü
Hallo El Mue,
danke für deinen Tipp. Das nächste Mal werde ich die Marken besser fotografieren.
Kann mir denn jemand anderes über die Marken sagen?
Mit besten Sammlergrüssen
briefmarkenwirbler 24
@ briefmarkenwirbler24
Also vom Stempeldatum 30.4.5(0) wäre das Stempeldatum noch in der Gültigkeit, sogenannter Letzttagsstempel. Leider gibt es auch manipulierte Wellenstempel, da hilft nur ein Blick in die Stempeldatenbank. Du kannst Dich vielleicht auch an die entsprechende ARGE wenden, ob denen etwas über die Stempel bekannt ist.
Beste Sammlergrüße
El Mü
@ briefmarkenwirbler24
Hallo,
bei der 198, dieser Stempel ist bestenfalls nicht prüfbar (Ort und Datum nicht identifizierbar).
199 Handrollstempel Leipzig d 30.4.5 (bis 30.4.50 gültig) dürfte gut sein.
Ob ein Prüfer Borkengummi identifizieren kann, lassen wir mal offen.
Gruß
LK
@ LK
Mit dem Borkengummi bin ich mir recht sicher. Die Michelnummer 198 ist womöglich ein Falschstempel und Michelnummer 199 womöglich ein echter Stempel. Habe ich das so richtig verstanden?
@ briefmarkenwirbler24 [#20]
Nicht prüfbar bedeutet nicht sofort, dass der Stempel falsch sein muss. Solltest Du die Möglichkeit haben auf einem Tauschtag die Marke (198) zu ersetzen, dann würde ich das machen. Damit ein Stempel prüfbar ist, sollte der Ort und das Datum erkennbar oder erschließbar sein.
Beste Sammlergrüße
El Mü
Nach meinem Katalog (Michel Stand 2012) gibt es bei der Nummer 199 noch zwei Farbtöne, wo ich meine den teureren Farbton b mit Borkengummierung zu haben.
Lohnt es sich, diese Marke prüfen zu lassen?
Danke El Mu.
Dann habe ich das wohl falsch verstanden. Man lernt zum Glück immer etwas dazu. Würdest Du die Marke 199 prüfen lassen?
@ briefmarkenwirbler24 [#20]
Also mit dem Borkengummi bin ich mir recht sicher.
Kannst Du uns erklären, worauf deine "Sicherheit" basiert?
Hallo Christel,
ich bin mir sicher, dass es sich um Borkengummi handelt, aufgrund der Netzstruktur auf der Markenrückseite. Hier nochmal ein besseres Bild:
@ briefmarkenwirbler24 [#11]
Das ist kein Borkengummi. Wenn Du eine solche Marke hast, erkennst Du das sofort. Der Gummi ist dann sehr grob waagerecht oder senkrecht gebrochen. Falls bis heute Abend niemand ein Beispiel vorstellt, zeige ich Dir eine Marke mit echtem Borkengummi.
Gruß
KJ
@ briefmarkenwirbler24 [#11]
Hallo,
ich hatte doch schon geschrieben, das lassen wir mal offen.
Ob die Marke Borkengummi hatte, kann ein Prüfer am Original feststellen, doch in diesem Fall wohl eher nicht.
In der Anlage Borkengummi senkrecht gebrochen.
Gruß
LK
Hallo Lk,
da meine Marke gestempelt ist, kann sie ja gar keinen Originalgummi haben. Sie kann aber anhand der Papierstruktur zeigen, ob es Borkengummi war.
Aber wie gesagt - ich war mir nicht sicher.
Danke für die Kommentare!
Stempel Eisenach 2.3.1946 Zusatz verrechnen und Unterschrift
Hallo und guten Tag,
ich muss schon wieder Eure Hilfe in Anspruch nehmen in Sachen DDR Stempel. Kann mir jemand mitteilen, ob dieser Stempel in Ordnung ist oder ein falscher Stempel ist?
Im Voraus vielen Dank
Diva
@ diva [#15]
Hallo Renate,
laut Bochmann (Katalog der deutschen Gelegenheitsstempel) gab es den Post-Stempel EISENACH 1 in der Zeit von 1943-1946 mit den Unterscheidungsbuchstaben f, l, n. Wenn ich richtig hinschaue, zeigt dein Stempel auf der rechten Seite den Buchstaben "n". Der Stempel gehört allerdings nicht in die DDR, denn die wurde erst später gegründet. Aber in die sowjetisch besetzte Zone. Fälschungsmerkmale kann ich nicht erkennen.
Grüße aus dem Norden
Lothar
@ LOGO58 [#16]
Hallo Lothar,
vielen Dank für Deine schnelle Hilfe und ganz herzliche Grüße.
M.f.G.
Renate
Hallo Renate,
hier vergleichendes Material aus meinem Bestand: Bei einem Beleg (leider ohne Marke, aus textlichem Inhalt geht hervor, dass er Januar 1946 verschickt wurde, bin mir da auch sicher, da ich die ganze Korrespondenz zu Hause habe) kann man ganz gut den "Verschleiß" sehen: Oben am Kreis "wellig" und
nach dem zweiten "E" von Eisenach eine Unterbrechung im Kreis). Vielleicht ja der später verwendete Stempel Eisenach 1 "n" (?):

Hier noch die anderen als Vergleich (e,f,g,l) von Eisenach 1 und 2 (Verwendung vor 1946):



Dein Stempel ist mit hoher Wahrscheinlichkeit echt, lehne mich da allerdings auch nicht zu weit aus dem Fenster. Ich prüfe zusätzlich zu dem Stempelbild noch die Informationen, die sich aus dem Brief und dem Kuvert ergeben.
mit Grüßen Max
Guten Abend Max,
auch Dir besten Dank für Deine Hilfe. Wünsche Dir noch einen schönen Abend und warte auf eine weitere Hilfe von Dir.
M.f.G
Renate
@ diva [#15]
Hallo Renate,
m.E. ein echter Beleg mit Barfrankatur zu 24 Rpf und zeitgerechtem Werbestempel aus dem thüringischen Eisenach. Interessant auch der violette Einzeiler. Lautet er "Gebühr verrechnen" ? Ich kann es am Scan nicht gut lesen.
Der Brief stammt aus der OPD-Zeit der SBZ aus Thüringen (OPD Erfurt).
Gruß
KJ
@ Kontrollratjunkie [#20]
In meinem Stempelarchiv finden sich mehrere Eisenacher Stempelabschläge aus der Zeit 1945/46 als Barfrankatur mit der Gebührenbestätigung "Gebühren verrechnet".
Beste Grüße
Thilo
@ Kontrollratjunkie [#20]
Hallo K.J.,
vielen Dank für Deine Info, jetzt kann ich einsortieren. Danke nochmals.
M.f.G
Renate
@ noliht [#21]
Hallo Thilo,
danke für den Hinweis. Mir liegt dieser Hinweisstempel aus Thüringen derzeit nicht vor.
Gruß
Rüdiger
Hallo an die Stempelfachleute,
anbei scans eines Stempelabschlags von (10a) Radebeul 1 aa (der ja in der Stempeldatenbank aufgeführt ist, dort aber mit klar lesbarem Datum), bei dem ich aber beim besten Willen das Stempeldatum insbesondere das Tagesdatum nicht entziffern kann.
?8.10.?8 meine ich zu erkennen.

Vorab vielen Dank.
Viele Grüße
Peter
SBZ 24 Pfennig Arbeiter mit Abstempelung
Hallo,
kann mir jemand etwas zum Stempel auf der 24 Pfennig Arbeiter Marke der Sowjetischen Besatzungszone sagen?
Habe so etwas noch nicht gesehen. Vermutlich ist Zehlendorf gemeint. Handelt es sich um einen Bezirkshandstempel ?

VG Chris
@ chrisem74 [#25]
"Vermutlich ist Zehlendorf gemeint. Handelt es sich um einen Bezirkshandstempel ?"
Einen S-Bf. Zehlen(dorf) gab es nur in West-Berlin, und somit kommt ein Bezirkshandstempel nicht in Frage, weil es den nur in der SBZ gab!
Die Marke trägt ja den Maschinenaufdruck "Sowjetische Besatzungs Zone". Sie wurde irgendwo abgestempelt (ich kann den Stempelort nicht identifizieren), als Datum ist 11.8. zu lesen - also lange nach der Zeit der Bezirksstempel. Bei dem violetten Stempel dürfte es sich um einen privaten Eingangsstempel des Empfängers handeln.
Noch ein kleiner Exkurs. Die Poststellen Berlin-Zehlendorf 4 und Berlin-Zehlendorf 8 lagen in Kleinmachnow und somit in der SBZ. Hier wurden die Bezirksstempel-Marken verwendet.
Gruß
Ralph
Hallo,
der Tagesstempel stammt aus Bad Doberan bei Rostock.
Beste Grüße
Mario
Hallo,
das ist zwar ein ziemlich altes Thema, passt aber am besten zu meiner Frage. Es geht um eine gestempelte SBZ-Handaufdruck-Marke. Mir ist dabei nicht klar, ob der Stempel echt ist.

Der Stempel ist von Berlin W / 30 r. Wenn man in den einschlägigen Datenbanken (Philastempel.de und stampsX) nachschlägt, findet man einen ähnlichen Stempel, der aber nach 1945 in falsche Hände gelangt ist, und für Falschstempelungen benutzt wurde. Nur gibt es da den Unterschied, dass die Uhrzeit nicht mit V oder N angezeigt wurde, wie im hier dargestellten Fall. Mit anderen Unterscheidungsbuchstaben und N/V-Uhrzeit waren solche Stempel von Berlin W /30 aber noch nach 45 regulär in Gebrauch. Ich wäre für sachdienliche Hinweise dankbar.
Viele Grüße
Thomas
@ opti53 [#29]
Hallo Thomas,
im Stempelhandbuch Büttner/Schäpe von 2021 ist der Stempel mit UB "r" (mit aptiertem Stern) von 1939 bis 1961 registriert. Es existieren m.W. mehrere Falschstempel, u.a. den als "Wrona"-Stempel bekannten Falschstempel.
Ob dein gezeigter Stempel echt oder ein Faschstempel ist (ggfs. auch eine Rückdatierung) kann ich aber nicht sagen. Vielleicht stellt du ihm im Thema "Die Poststempel von Berlin nochmals ein, dort sind die Stempelspezialisten bezüglich Berlin unterwegs.
Viele Grüße
Bernhard
Hallo Berhard,
danke für den Tipp. Ich habe die Frage nun im Thema "Die Poststempel von Berlin" platziert.
Viele Grüße
Thomas
SBZ MINr. 195 (a)
Hallo Allerseits,
diese SBZ MiNr. 195 (a), die sich in einem Lot mit Aufdruckmarken befand, zeigt einen für mich völlig unidentifizierbaren Stempel in violett:

Ich persönlich kann an dem Fragment nichts erkennen, was mir irgendeinen Hinweis auf den Stempel geben könnte, um in der Datenbank danach zu suchen. Ist dies womöglich nur eine "Spielerei"/Falschstempelung, oder lohnt sich hier doch eine Prüfung? Rückseitig ist kein Hinweis vorhanden. Ich gehe von der Farbe "a" deshalb aus, da ich eine geprüfte postfrische "a" habe.
Freue mich auf informative Hinweise - danke!
Gruß
Michael
DDR: Wer kennt diesen Stempel
Hallo zusammen,
welcher UB liegt hier vor?

Gruß Wolfgang
Hallo Wolfgang,
das ist dieser hier (rot umrandet, Eingabebmaske Stempeldatenbank), manchmal auch so oder ähnlich dargestellt (Kurrent/Sütterlin "kleines L")

Viele Grüße,
Peter
@ wheilmann [#33]
Hallo Wolfgang,
es wird sich um den Stempel (10) Dresden N 25 l handeln. Der UB soll demnach ein l darstellen.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Jürgen Witkowski [#35]
Hallo Jürgen,
das finde ich einsame Spitze, dass Du den in Deinem riesigen Stapel Belege so schnell gefunden hast.
Es ist genau der Stempelkopf mit der eingefügten Postleitgebietszahl auf einem weiteren Beleg: im Forum zum Thema " Alliierte Besetzung SBZ Dauerserie Köpfe: Frühverwendungen aus 1948 gesucht" von "Berlinbogen" gezeigt am 27.03.2015.

Ich habe diese Wellen unten am "l" hier zum ersten Mal so deutlich gesehen, ich habe auch auf das "l" in Schreibschrift getippt.
Danke für Deine Antwort
Gruß Wolfgang
Dieses eigentümliche l scheint in Stempeln von Dresden üblich zu sein.

Werbestempel 2 div Einsätze von Dresden N 6
[Beiträge [#33] bis [#37] redaktionell mit dem Thema "DDR: Wer kennt diesen Stempel" ins Hauptthema verschoben]
@ Jürgen Witkowski [#35]
Hallo Jürgen, hallo Regis,
ich finde Eure Stempel nicht in unserer Stempeldatenbank, was mache ich falsch?
Gruß Wolfgang
Hallo Wolfgang,
suche doch einfach mal mit z.b. DRESDEN und einem Teil des Werbetextes z.B. Volkssolidarität.
Dann wirst auch Du die Stempel finden.
Viel Erfolg wünscht
Ingo aus dem Norden
@ ginonadgolm [#39]
Hallo Ingo,
ich suche grundsätzlich nur nach Daten des Stempelkopfes, hier z.B.: (10a) DRESDEN N 25 / l unter 'Volltextsuche'.
Für mich bleibt ein ℓ ein l, denn das Schreibschrift-Zeichen steht mir auf der 'Kombisuche'-Seite nicht zur Verfügung.
Gruß Wolfgang
@ wheilmann [#40]
Hallo Wolfgang,
da hast Du wohl ein Verständnisproblem: ein ℓ ist eben kein l. Beide werden unterschiedlich verschlüsselt.
Selbstverständlich kannst Du in allen Datenbanksuchroutinen auch das ℓ eingeben; Du mußt es nur vorher kopieren.
Viel Erfolg bei der Suche
Ingo
@ wheilmann [#40]
Hallo Wolfgang,
wie Ingo schon geschrieben hat [#41], das ℓ kopieren und in der Suchmaske einfügen. Dann erhältst du z.B. folgendes Ergebnis [1]. ;-)
Herzliche Grüße,
Peter
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1580
Hallo zusammen,
zu dem nachstehenden Stempelabdruck

finde ich in den mir zur Verfügung stehenden Ortsverzeichnissen, Postleitzahlenbüchern und im Internet keine Informationen. Wer kann helfen?
Soll "Wazza bei Eisenach" sein.
Gruß Wolfgang
@ wheilmann [#43]
Hallo Wolfgang,
Zweikreisbrückenstempel, " Nazza über Eisenach". Verwendungszeitraum SBZ ca. 45/46.
OPD war Erfurt. Nazza war eine Poststelle I, da Poststellen II keine Tagesstempel führten.
Schönen Gruß Dieter.
@ Dieter 66 [#44]
Hallo Dieter,
danke für Deine schnelle Antwort.
Ich habe bei W, H und M gesucht, aber auf Nazza bin ich nicht gekommen.
Der Ort steht auch im kleinen, ersten Postleitzahlenbuch der DDR von 1964.
Gruß Wolfgang
Hallo Allerseits,
ist der Stempel auf dieser SBZ MiNr. 190 V echt oder falsch?

Freue mich auf konkrete Einschätzungen dazu. Vielen Dank im Voraus!
Gruß
Michael
@ spain01 [#46]
Was lässt Dich an der Echtheit zweifeln?
Dieser Handserienstempel wurde in vielen Orten in Mecklenburg-Vorpommern verwendet. Dein Exemplar stammt aus (3a) Rostock 2 und wurde von 1949 bis 1951 eingesetzt. Wenn ich es richtig sehe, liegt das innerhalb der Verwendungszeit der Marke.
Ein Beispiel aus dem Jahr 1950 zeigt den ganzen Stempel.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Jürgen Witkowski [#47]
Mir sind bei diesen Hand-Serienstempeln keine missbräuchlichen Verwendungen bekannt.
Viele Grüße
Carsten
@ Jürgen Witkowski [#47]
@ Carsten Burkhardt [#48]
Vielen Dank für die Infos!
Hallo,
anbei ein Viererblock der SBZ 213 mit Stempel vom 10.07.53 - 15 TÖPCHIN über ZOSSEN. Den Stempel habe ich bisher in keiner Stempeldatenbank gefunden. Ist der echt?
Die SBZ 213 war bis zum 28.02.1954 auf Lotteriebriefen auch bis 31.03.1954 gültig.
LG
Thomas
@ TTMarke [#50]
Keine Einschränkung.
TÖPCHIN a / über KÖNIGS WUSTERHAUSEN habe ich 1947 bis 1950 und 1974
TÖPCHIN a / über ZOSSEN 1953 bis 1960 mehrere Abschläge
Viele Grüße
Carsten