
Alliierte Besetzung Französische Zone: Zensurpost

Einen Schnipsel mit einer südafrikanischen Dienstmarke, wie ich vermute. Was mich eigentlich interessiert, ist der rote "Nebenstempel" vom "Control Commission for Germany / British Element". Kann mir jemand nähere Informationen zu diesem Stempel liefern, als der wikipedia-Artikel zur http://de.wikipedia.org/wiki/Control_Commission_for_Germany/British_Element liefern kann? Der Bezug zu Südafrika erschließt sich mir auch nicht so ganz.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas

Schönen Tag.
Jochen
[Redaktionell aus dem Thema Berliner Bärenganzsachen kopiert]

Ob der Zensor wirklich das alles gelesen hat?
Schönen Abend.
Jochen
[Redaktionell aus dem Thema "Berliner Bärenganzsachen von 1945 in ihren Verwendungsformen" kopiert]

Den weiteren Stempel auf der Vorderseite des Briefes kann ich nicht zuordnen, ebenso nicht den "Controle" Klebezettel. Bei letzterem vermute ich die Kontrolle der Alliierten (französischen) Zensur.
Vielleicht kann mir ein anderes Mitglied meine Fragen beantworten, ebenso die, aus welchem Grund ein Jahr nach Kriegsende die Barfreimachung verwendet wurde.
Schöne Grüsse, Richard
Schönen Restsonntag.
Jochen
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Belege aus dem April 1945 "]

Grüße,
Ron
Eine Zensur von Briefen aus der FZ durch eine Russische Zensur stelle fehlt mir noch. Hat so etwas mal jemand gesehen? Würde mich interessieren.
Grüße,
Ron

Aufgegeben wurde der Brief am 10.12.1947 in Heimenkirch. Der Brief ging nach Wien. Freigemacht wurde der Beleg mit 60 Rpf. Richtig gewesen wären 50 Rpf. Folglich ist der Brief mit 10 Rpf überfrankiert. Der Brief wurde in der Zensurstelle 452 geöffnet, geprüft und anschließend wieder verschlossen. Der Zensurstempel 452 Z1 befindet sich sowohl auf dem Beleg als auch auf dem Briefinhalt.
Freigemacht wurde der Beleg mit 2 x MirNr. 8 und MiNr. 4.
Grüße,
Ron

Wertbrief über 100 DM (Gewicht 14 gr.) aus Groß-Umstadt vom 6.8.1948 nach Rastatt/Baden, Ankunft 7.8., frankiert mit Bizonenmarken zu 20, 24 und 80 Pf. = 1,24 DM. Portorichtig: Brief bis 20 gr. = 24 Pf. + Behandlungsgebühr Wertbf. = 80 Pf. + Wertangabe = 20 Pf./500 Mark.
Der Brief passierte die Zensur: "Présenté à la Censure". Der Wertbrief wurde geöffnet, der Inhalt festgestellt und handschriftlich vermerkt: "Inhalt 100 DM" mit Kurzzeichen des Prüfers.
Mein einziger Brief mit diesem Vermerk (übersetzt: Der Zensur vorgelegt).
Wer hat einen ähnlichen Zensur-Beleg und kann (will) ihn hier zeigen?
Ich vermute, daß der Stempel nicht häufig ist.
hajo22

Der Brief wurde mit einer Barfreimachung zu 75 Reichspfennig freigemacht, hierzu wurde der Stempel „Taxe percue“ Type C1/50 abgeschlagen, Handschriftlich das Porto in Höhe von 75 Reichspfennig eingetragen und lief nach Bregenz, Österreich.
Der Brief wurde in Freiburg geöffnet, Inhalt geprüft, mit dem Verschlusszettel Typ 22 wiederverschlossen, Zensurstempel G.B.C. sowie Prüfstempel 418 abgeschlagen. Es gibt drei verschiedene Typen des Zensurstempels G.B.C, die sich nur durch gute Abschläge unterscheiden lassen. Was bei diesem Brief leider nicht der Fall ist.
Warum der Brief von Reutlingen (Württemberg) nach Freiburg (Baden) geleitet, dort zensiert und anschließend zugestellt wurde ist mir etwas schleierhaft. In Tübingen gab es zu dieser Zeit auch eine Zensurstelle und eine Prüfung wäre daher problemlos möglich gewesen.
Grüße,
Ron

Grüße,
Ron