Viele Grüße
Ingo
(?) (53) (55) Soldatenbriefe / Soldatenkarten - Eigene Angelegenheit des Empfängers
Viele Grüße
Ingo
Manchmal wurden diese "Freivermerke" mit mehr oder weniger phantasievollen Vignetten dokumentiert.
Zwei "Heeressachen", portofreie militärische Dienstpost, aus der Kriegszeit und nach Ende des 1. Weltkrieges.
Sammlergrüße, Werner



mit Sammlergruß,
Claus

Schöne Grüße,
Peter
[Redaktionell am 09.03.13 aus dem Thema Viererblocks verschoben, zumal es sich nicht um einen solchen handelt]
[Redaktionell in das bestehende Thema verschoben]

mit Sammlergruß,
Claus
[Redaktionell aus dem Thema "Motiv Waffen" kopiert]
Alle Karten wurden vom Mai bis Juni 1911 von Magdeburg nach Schöneberg-Berlin verschickt.
Entwertet wurden die Karten durch eine Krag Bandstempelmaschine mit 2 Stempelköpfen MAGDEBURG *1*
Schöne Grüße
Guido
Viele Grüße
Ingo
Zunächst sieht diese 2 Pf Germania-Ganzsache wie eine Ortspostkarte aus, adressiert an einen Musketier im II. Niederschlesischen Infanterie-Regiment No. 47, III. Kompagnie, allerdings ohne Ortsangabe.
Der Ankunftsstempel von Posen hätte eine Nachgebühr für die Fernpostkarte erfordert.
Erst die handschriftliche Notiz am linken Rand offenbart die Lösung:
Gebührenfrei, da " Soldatenbrief \ Eigene Angelegenheit des \ Empfängers"
Der Absender hat hier schlichtweg 2 Pf verschenkt.
Eine ungewöhnliche Variante sowohl des Soldatenbriefs als auch der 2 Pf Germania-Ganzsache.
Sammlergruß,
Werner

Zu diesem Gebiet habe ich keinerlei Kenntnisse. Könnt ihr mir bei der Beschreibung des Beleges und beim "übersetzten" des Briefinhaltes helfen? Auch würde mich der historische Hintergrund interessieren.



mit Sammlergruß,
Claus


schöne Grüße
Marcel
http://wiki-de.genealogy.net/IR_71
Der Brief ist an einem 08.12. in Mühlhausen in Thüringen aufgeben worden, oder besser gesagt das Paket von 2 Pfund 20 Loth und ist mit 2 Sgr. bar frankiert worden.
Adressiert ist er "An den Sergeant des 2. Festungs ? der Magdeburgischen Artillerie Brigade (No. 4) Herrn L. Weber (in) Magdeburg".
Als "Soldatenbrief Eigene Angelegenheit des Empfängers" ist er zusätzlich declariert worden. Zeitlich paßt er erst zur Zeit des Norddeutschen Bundes, der Paketzettel ist noch typisch preussisch.
Schön ist noch der Paketausgabestempel A + Posthorn.
Wer kann das fehlende Wort entziffern, läßt sich die Zeit besser einordnen?
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Ein Sylvestergruß aus Hameln vom 1.1.11 (leider nicht um 11-12 Uhr) als Soldatenkarte.
Viele Grüße
Volkmar

Viele Grüße
Joachim
mit bestem Gruß
stampmix
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%9Awierad%C3%B3w-Zdr%C3%B3j
[2] http://wiki-de.genealogy.net/UR_10
[3] https://en.wikipedia.org/wiki/Or%C5%82owice
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Kreisobersegmentstempel auf Belegen"]

mit Sammlergruß,
Claus
Weihnachtskarte, die portofrei an einen Soldaten befördert wurde- vorschriftsgemäß als "Soldatenkarte / Eigene Angelegenheit des Empfängers" deklariert. Aufgabestempel war STEIN (AMT BRETTEN 24 12 12 9-10 V. .
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Kreisobersegmentstempel auf Belegen - Kreisstempel mit Segment oben"]
Gruß Dieter
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6niglich_S%C3%A4chsisches_Karabiner-Regiment_(2._Schweres_Regiment)
Lamsdorf erlangte vor allem durch die dort sich befindlichen Kriegsgefangenen- und Interniertenlager traurige Berühmtheit, u.a. kamen während des II. Weltkrieges tausende sowjetische Kriegsgefangene hier unter. Nach Kriegsende wurden im nunmehr polnischen Łambinowice die Angehörigen der deutschen Bevölkerung aus den umliegenden Ortschaften hier interniert, bevor sie "ausgesiedelt" wurden.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Kreisobersegmentstempel auf Belegen - Kreisstempel mit Segment oben"]

mit Sammlergruß,
Claus

Besten Dank im voraus und schönen Abend
Marcel
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_erhaltenen_%C3%B6ffentlichen_deutschen_Kolonialbauten_in_Kiautschou

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Ansichtskarten: Alte Ansichten"]
Dieter
An den Herrn Unteroffizier Walther Ehrt, Eisenbahn-Ausbildungsregiment II in Schöneberg bei Berlin. Befödert mit dem Zug 944 am 25. März 1910 der Bahnpost NIENBURG (WESER) - RAHDEN (WESTF.)
MfG >Franz<
Dieter
Dieter

Näheres zu Internierungen in der Schweiz [1].
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
[1] http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D8704.php

Vlt. hätte ich ihn auch gekauft, wenn er nicht nach Bayern gelaufen wäre.
Liebe Grüsse von bayern klassisch

Ich wünsche einen schönen Wochenanfang
Günther
vom 27.2.1914 erhalten geblieben.
LG,
Christoph
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Kreisobersegmentstempel auf Belegen - Kreisstempel mit Segment oben"]
Verschickt in 1914 (noch vor Kriegsbeginn) von einem Angehörigen eines in Saargemünd stationierten Kgl. Bayrischen Regiments, offensichtlich an seinen in Ingolstadt stationierten Bruder.
Was mich bei der Portofreiheit von Soldatenbriefen interessieren würde:
Bisher meine ich fast immer gesehen zu haben, dass der Absender Militärangehöriger UND der Empfänger ebenso waren.
Bedeutet dass, dass Soldaten nicht generell eine Portofreiheit hatten (wie es bei Feldpost der Fall ist), und schon gar nicht Sendungen an Soldaten portobefreit sind (wie es ebenso bei Feldpost der Fall war), sondern dass nur die Kommunikation von Soldat zu Soldat (oder Behörde) portofrei war?
Sonst müsste es ja auch Belege mit Absender oder Adressat eine Privatadresse geben.
Könnte man somit Soldatenbriefe eher als "kostenlose private Nutzung von Dienstpost" charakterisieren?
Geschrieben von einem deutschen Reisenden mit den Worten "Die besten Grüße von hier sendet Ihnen, P. Kupke". So viele Deutsche verbrachten damals sicher noch nicht ihren Urlaub auf diesen Inseln.
Doch wenden wir uns jetzt der für mich eher rätselhaften Anschriftenseite zu:
Die Karte ist tatsächlich gelaufen, der Adressat war "Herr Serg(eant) Did... / II Batt. I Garde Feldart / Reg / Berlin / Germany"
Postalisch befördert wurde die Karte, aber, zumindest nicht erkennbar, aus Spanien. Der Aufgabeort war wohl Hamburg, Tagesstempel vom 17.09.1904 und noch am selben Tag in Berlin angekommen und mit Ankunftstempel von dort bestätigt. Ist ja nicht weiter ungewöhnlich, der Absender hatte die Karte mit nach Deutschland genommen und erst nach Rückkehr in Hamburg aufgegeben. Seltsam ist für mich aber, dass die Karte weder frankiert wurde (es ist auch keine Marke abgefallen) noch sonst ein Gebühr bezahlt Vermerk vorhanden ist, die Karte aber unbeanstandet befördert wurde. Der Empfänger ist zwar Militärangehöriger und die Karte auch an die Einheit gerichtet, aber es handelt sich keinesfalls um Feldpost (Jahr 1904!). Nun steht auf der Anschriftenseite noch mehr Handgeschriebenes, dies kann ich aber nur unzureichend entziffern und werde auch nicht schlau draus. Links unten nur ein handschriftlicher Vermerk "frei", aber warum?
Kann hier jemand mehr herauslesen oder hat jemand eine Idee, wieso diese Karte so unbeanstandet befördert wurde? An ein reines Versehen/Durchschlupfen mag ich hier nicht glauben.
Bin gespannt und bedanke mich schon mal für eure Bemühungen.
Viele Grüße,
Peter