Thema:
Motiv Harz Ansichtskarten, Belege, Stempel
Anders als viele andere Mittelgebirge Deutschlands ist der Harz weitgehend von Flachland umgeben, hebt sich also mit seinen teils recht hohen Bergen und steilen Schluchten als mächtiges und weit sichtbares Massiv deutlich von seiner Umgebung ab. Die vielfältige Gestaltung von Flora und Fauna, die bemerkenswerten geologischen und mineralogischen Besonderheiten, die vielen historischen und recht gut erhaltenen Städte und Dörfer sowie die vielfältigen touristischen Angebote haben zu allen Zeiten dazu geführt, dass der Harz als besonderer Anziehungspunkt wahrgenommen wurde. Das war schon zu alten Zeiten so, auch während der deutschen Teilung, und heute nimmt man vielerorts kaum noch wahr, was denn da mal Westen und was denn da mal Osten war.
Bedingt durch den jahrhundertelangen Bergbau an vielen Stellen des Harzes haben sich im Harz und an seinen Rändern eine ganze Reihe größerer Ortschaften entwickelt, die miteinander und auch mit den Städten und Ländern in weiterer Umgebung regen Handel betrieben haben. Dabei wurden nicht nur Waren ausgetauscht oder sonstige Geschäfte abgewickelt, einhergehend damit war auch ein reger Postverkehr zu verzeichnen, der etwa ab Anfang des 20.Jahrhunderts durch das Versenden von Ansichtskarten durch Reisende und Urlauber noch vergrößert wurde.
Wer den Harz persönlich noch nicht kennt, sollte unbedingt einmal eine mehrtägige Reise dorthin mit einplanen, denn egal, von wo aus man in den Harz hineinfährt oder hineinwandert, ich habe noch keine Gegend gefunden, die nicht ihre ganz besonderen Reize aufzuweisen hätte.
Ich würde mich freuen, wenn wir hier in diesem Thema zu möglichst vielen Orten im Harz und an seinen Rändern interessantes Material aus allen Zeiten vorstellen und zusammenführen würden.
Ich beginne heute mit
Wernigerode, dem herausragenden touristischen Anziehungspunkt auf der Nordostseite des Harzes. Allerlei Informationen dazu findet man unter
http://www.wernigerode.de/de/
http://www.wernigerode-tourismus.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Wernigerode
Zunächst eine Ansichtskarte, gelaufen am 28.10.1904 von Wernigerode nach Liège (= Lüttich) in Belgien.


Es folgt ein Geschäftsumschlag der Schaffhäuser, Claus & Holst GmbH, gelaufen am 15.4.1924 von Wernigerode nach Braunlage im Harz.

Nun folgt ein großer zeitlicher Sprung ins Jahr 2003. Da wäre zunächst ein Umschlag für eine Postzustellungsurkunde, abgesandt am 6.6.2003 vom Amtsgericht in Wernigerode.


Schließlich noch ein Freistempel eines privaten Postdienstleisters vom 16.9.2003.

So viel für heute.
Viele Grüße
Ingo
Und hier der Briefkasten auf dem Schloß Wernigerrode:

Liebe Grüße,
Brigitte
Heute ein Brief aus Clausthal-Zellerfeld, der alten Bergbau- und Universitätsstadt im nördlichen Oberharz, gelaufen am 5.8.1940 als Einschreiben nach Wien. Der Absender hat keine Straßenangabe gemacht, sondern seine Adresse mit "Bereitschaftslager am Galgenberg" angegeben. Weiß jemand, was es damals für eine Bewandtnis damit hatte?


Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#1]
Ich gehe gerne nochmal auf Wernigerode ein. Ich hatte dort meine Lehrzeit verbracht und kann nur dazu sagen, daß Wernigerode und Umland unbedingt eine Reise wert sind. Es ist ein ausgesprochen schönes Städtchen am Fuße des Harzes.
Dazu hier eine Karte vom Schloß - gelaufen am 10.06.1922 nach Leipzig-Connewitz, weiter nach Bad Lausick 11.06. um dann wieder nach Leipzig-Connewitz 12.06. zu gelangen.

schöne Grüße
Marcel
Hallo Marcel,
ich habe heute eine Karte aus Schierke, ehemals selbständig, heute eingemeindet nach Wernigerode. Schierke ist ein idealer Ausgangsort für Wanderer und Skifahrer, hier hält am Schierker Bahnhof aber auch die Brockenbahn, mit der man sich bequem hinauffahren lassen kann. Informationen gibt es u.a. hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schierke
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Schierke

Die Rückseite der Karte zeigt eine Luftaufnahme vom Gipfel des Brocken, der höchsten Erhebung im Harz.

Viele Grüße
Ingo
Hallo zusammen,
anbei ein Beleg aus Hahnenklee (Oberharz).

Kann mir jemand etwas zu dem Freistempler erzählen? Ich weiß, dass die Bezeichnung "Deutsches Reich" noch recht lange verwendet wurde. Gibt es für Freistempler auch Kataloge/Katalognummern?
Vielen Dank im Voraus.
Gruß aus HH, Frank
@ Cantus [#1]
Hallo Cantus,
Wernigerode ist wirklich eine Reise wert. 2004 fand dort der 105. Deutsche Philatelistentag statt, den ich besucht habe. Es gab ein Sonderumschlag und einen Sonderstempel sowie eine PortoCard mit der Abbildung des Rathauses.
Gruß
Baber
@ Cantus [#3]
Hallo Ingo!
Es gab am Sankt Andreasberg, der auch Galgenberg genannt wird und der nicht weit von Clausthal-Zellerfeld liegt, drei Zwangsarbeitslager:
ZL E. Leybolds Nachf.: 100 Arbeiter
ZL Metallwerk Schmiedag AG Silberhütte: 900 Arbeiter
ZL Metallwerke Silberhütte: 380 Männer und 140 Frauen ("Lager Knieholz")
Evtl. steht das Bereitschaftslager damit in Verbindung? Ein Bereitschaftslager ist nämlich ein nicht eingezäuntes Lager für deutsche Zwangsverpflichtete.
Beste Grüße,
Christoph
@ reichswolf [#8]
Hallo Christoph,
es gibt in Clausthal die Straße "Am Galgensberg". Ich hatte aber noch nicht die Gelegenheit, nach dem Lager zu fragen, habe es aber auf meiner Agenda.
Beste Grüße
Stephan
@ Cantus [#3]
Hallo Ingo, hallo Christoph,
ich habe gerade den folgenden Link gefunden:
http://www2.pe.tu-clausthal.de/agbalck/biosensor/werk-tanne-drei.htm
Beim Scrollen zu Abb. 38 bis 39 wird auf ein Bereitschaftslager verwiesen, das mit dem ehemaligen Werk Tanne zusammenhängen könnte. Bei dieser Fabrik handelte es sich um eine in der Nähe liegende Munitionsfabrik, die im 2. Weltkrieg von den Alliierten nicht gefunden wurde. Bis in die heutige Zeit hinein verursachen die Altlasten immer noch Kosten.
Beste Grüße
Stephan
@ Cantus [#1]
Hi Ingo,
hier mal eine Karte von Bad Harzburg, die meine Schwester mir geschickt hat in 2010. In Sankt Andrasberg war ich mal um 1948/1949. Da gab es verschiedene Löcher im Boden, wo früher mal Bergbau betrieben wurde. Meine Ahnen selbst, stammen südlich vom Harz, bei Witzenhausen. Schöne Gegend, Einbeck ist ja auch nicht so weit vom Harz, da habe ich den Krieg verbracht, auch eine schöne Kleinstadt, zumindest zu meiner Zeit da.
Schöne Grüsse aus Canada,
Chuck
Heute habe ich 2 Mittelstücke der Ausgabe "Schmalspurbahnen in der DDR" die ebenfalls mit dem Harz in Verbindung gebracht wurden.
Hier das Mittelstück des Dreierstreifens DDR-Mi. 2792/2793 Ausgabe 17.05.1983 - es zeigt die Verbindung der Harzer-Schmalspurbahn zwishen Wernigerode und Nordhausen.

Hier das Mittelstück des Dreierstreifens DDR-Mi. 2865/2866 Ausgabe 20.03.1984 - es zeigt die Selketalbahn zwischen Straßberg/Harzgerode und Gernrode.

Gruß Marcel
Hier eine GA- Sonderkarte für das
Winterhilfswerk (WHW) von 1934. Die Karte P254 6 (Pf.) ist rückseitig mit dem Bild Nr.56
Schloß Wernigerode bedruckt. Es gibt mehrere Ausgaben der Karten mit Bildern und Texten -
"Das schöne Deutschland".
Abgestempelt wurde die Ortskarte mit dem Leipziger Messewerbestempel "Frühjahrs-Messe 1935" am 29.1.35, Leipzig C2.


mit Sammlergruß,
Claus
@ Roedsand [#10]
Hallo Stephan,
vielen Dank für den tollen Link. Bei manchen Bildern werde ich an das Schlammschippen auf der 12. Sohle im Rammelsberg erinnert, genauso dreckig, nur nicht so gefährlich wie beim Umgang mit Giftschlamm.
Viele Grüße
Ingo
Diese Ansichtspostkarte erhielt meine Großmutter im jugendlichen Alter von 20 Jahren. Gestempelt am 30.8.1903 in Thale lief sie aus dem Hotel zur Roßtrappe nach Bernburg.


Ob das heutzutage von Thale nach Bernburg auch in maximal 6 Stunden funktioniert?
Fragt mit freundlichen Grüßen
Georgius
Diese Ansichtspostkarte lief von Wippra (Südharz) nach Bad Doberan, geschrieben am 7.9.62 im Ratskeller, gestempelt am 8.9.1962


Viele Grüße
Georgius
Eine Ansichtskarte etwas jüngeren Datums habe ich von Wernigerode mit verschiedenen Sehenswürdigkeiten

und dazu noch einen Sonderstempel aus RÜBELAND mit seinen bekannten Tropfsteinhöhlen aus dem Jahre 1979.

Viele Grüße
Georgius
@ Cantus [#5]
Hallo Ingo,
selbe Karte nur direkt am 18.05.1939 vom Brocken gelaufen. Was ist der Harz ohne den Brocken - gelle !

Gruß Marcel
Hallo Marcel,
auf dem Brocken war ich noch nie und werde da wohl auch nie mehr hinkommen, denn meine Beine tragen mich nicht mehr so recht. Aber es gibt ja auch noch andere Orte im Harz, die bequemer zu erreichen sind, so z.B. Lautenthal, ein langgestreckter Ort im Talgrund entlang der Innerste.
Die gezeigte Karte stammt aus einer Zeit, als man das Waldschlösschen vielleicht wirklich noch als Schlösschen bezeichnen konnte. Ich dagegen hatte mit anderen zusammen etwa Ende der siebziger Jahre dort eine Nacht verbracht und bei der Weiterfahrt waren wir uns einig, dass das die schlechtesten Zimmer waren, die wir bis dahin und auch noch bis heute in einem Hotel bekommen hatten. Damals war das nur noch eine völlig heruntergekommene Bruchbude und von der baulichen Pracht auf der Karte war nichts mehr zu sehen, aber inzwischen sind rund 35 Jahre vergangen, da kann sich Vieles zum Besseren gewandelt haben; wir haben jedoch seitdem stets einen großen Bogen um diese Örtlichkeit gemacht.


Viele Grüße
Ingo
Hallo - ich komme gerne noch einmal auf Wernigerode zurück, denn südwestlich vom Stadtteil Hasserode (bekannt durch die Hasseröder Brauerei) erstreckt sich eine 2,5 km lange Schlucht, ein Talabschnitt der Holtemme (insg. 47 km - ein Zufluß der Bode), die sich "Steinerne Renne" nennt.
Näheres hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Steinerne_Renne
Hierzu eine Karte vom 20.07.1922 die per Bahnpost (Harzburg-Wernigerode-Heudeber ZUG 951) ihren Weg nach Leipzig-Connewitz fand.

schöne Grüße
Marcel
Hie dürfen ja auch nicht bebilderte Belege gezeigt werden.
Hier ein Brief von Halberstadt nach Calbe, gelaufen am 4.4.1873.

Schön hier auch der Nachverwendete preußische Stempel von Halberstadt.
Da fällt mir noch ein Limerick mit Bezug zum Harz ein:
Eine Dame aus Clausthal-Zellerfeld
jeden Tag in ihren Keller fällt
sie betreibt das als Sport
und hält den Rekord
zumal sie jeden Tag schneller fällt !
Schönen Sonntag
Werner
Auch eine schöne Freizeitbeschäftigung ist das Wandern. Dort gibt es u. a. das Eckerloch - (845 m ü. NN) eine Talmulde in Schierke. Der Wanderweg durch das Eckerloch zählt zu den schönsten Wanderwegen im Harz.
Man kann im Harz eine Wandernadel bekommen. Ein Abzeichen in mehreren Stufen, je nachdem wie viele Stempelstellen man erwandert. Eine Stempelstelle - Nr.11 - ist das Eckerloch.
http://www.harzer-wandernadel.de/home/wandernadel-ueberblick.php
Hierzu eine Karte gelaufen am 10.08.1915 von Wernigerode nach Berlin mit dem Motiv "Brockenbahn am Eckerloch".

schöne Grüße
Marcel

Schierke - nicht ganz so alt - aber von meiner Oma, mit Sonderstempel auf der Rückseite - in meiner Sammlung der Karten der Familie!

Von dem Wanderabzeichen hatte ich bisher noch nicht gehört, wäre mal wieder eine Reise wert!
mit Sammlergruß Martinus
@ Marcel [#19]
Hallo Marcel,
auch auf dem Brocken gab es wohl so über die Zeit verschiedene Stempelformen. Bei dir war das ein Zweikreisstegstempel, bei mir aber noch ein Kreisstegstempel mit Bögen oben und unten. Ich kenne allerdings nur die Weiterentwicklung der Stempelformen, wie sie in der Stempeldatenbank hinterlegt sind.

Ansichtskarte vom Brocken-Hotel, gelaufen am 18.8.1929 mit Poststempel vom Brocken nach Hannover.
Viele Grüße
Ingo
Heute eine Postkarte, die am 16.5.1914 in Goslar zur Post gegeben und an die Herzogliche Kreisdirektion in Wolfenbüttel gerichtet war.

Viele Grüße
Ingo
Da ich ja am Harzrand wohne, will ich auch meinen Beitrag zum Thema leisten.


2 Karten von der "Steinernen Renne", so nennt sich ein Abschnitt der Holtemme oberhalb von Wernigerode. Die zugehörige Bahnstation liegt an der Harzer Schmalspurbahn (Strecke Wernigerode - Drei-Annen-Hohne - Brocken)
- Nordhausen)


Die beiden nächsten Karten zeigen den Hexentanzplatz und die gegenüber liegende Roßtrappe in Thale. Dazwischen fließt die Bode in einer tiefen Schlucht, die für ein Mittelgebirge wohl einmalig ist.
Heute führt auf die "Hexe" eine Seilbahn und auf die Roßtrappe ein Sessellift. Außerdem kann man sich dort auf einer Mountainbike-Strecke in's Tal den Hals brechen.
Gruß Eckhard
Guten Tag
dann will ich auch mal etwas zum Thema Harz zeigen

Viele Grüße
Angelika

Hallo, hier ein kleiner Beitrag zum Thema, vom Nordharz.
Clausthal-Zellerfeld liegt zwar auf der anderen Harzseite. Aber auf das Thema komme ich gleich, sende hier aber erstmal mittlerweile historische Fotos aus Wernigerode, die ich vom Bahnbetrieb Ostern 1990 machte, also kurz nach der Wende. Es gab noch die Deutsche Reichsbahn (der DDR), es war sehr schmutzig in Wernigerode, und ein Todesstreifen zwischen Elend und Braunlage existierte noch, mit einer Durchfahrtöffnung auf Knüppeldamm für PKW. Ausserdem war der Brocken per Bahn nicht befahrbar.
Dass ich auf Clausthal-Zellerfeld komme, ist die Frage nach der Briefherkunft von da nach Wien. Der Absender ist sicher ein Österreicher (Name), und in der Gegend gab es wohl ein Lager des Reichsarbeitsdienstes. Vielleicht schrieb er deshalb ans Arbeitsamt in Wien. Ich hatte einen Onkel aus Niederösterreich (80 km südlich Wien), der 1939 ebenfalls da hin beordert worden war. Wahrscheinlich musste er im Bergbau arbeiten. Danach gibt es noch die Meldung seiner Panzerkompanie aus dem "Osten", im Juni 1943, er wäre gefallen für... blabla, und dazu eine Anzeige in der Zeitung aus Osterode.
Hier schließt sich der Kreis. Gerne kann ich versuchen, mehr zu hören. Lt. Wikipedia jedenfalls gibt es den Berg "Galgenberg" da.
Viel Spass mit den Bildern - vielleicht habe ich ja einen Bahnfan gefunden?
Sie zeigen: Anschrift (das heißt wirklich so) einer Dampflok, Sand (oben) und Schmierfett für die Lok, Fahrdienstleiterin zur Abfahrtfreigabe im Bahnhof Wernigerode, tanken (Diesel-Fässser!), und Ansicht von Wernigerode. Wo die Fahrdienstleiterin wohl jetzt ist? Bei den HSB/Harzer Schmalspurbahnen)?
Meine Daten finden Sie ggfs. in den Philaseiten.
Gruss Karl
Heute will ich mich der Plessenburg oberhalb von Ilsenburg widmen. Allerdings war da nie eine Burg, sondern ein Jagdhaus, das dann später zur Ausflugsgaststätte wurde.


Gruß Eckhard
@ Cantus [#26]
Sorry Ingo,
habe das Thema ein wenig aus dem Auge verloren. Um auf deine Abfolge der Stempel in der hiesigen Datenbank zu kommen scheint mir alles ok. - Deine angegebene Zeit: 18.08.1929 / 03.09.1937 (geschätzt). Den Stempel wie er bei mir ist habe ich nur einmal gefunden -
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/28450 - da scheint auch Lothar nur dieses Datum von 1943 zu kennen - jedenfalls existiert keine Verwendungszeit. Da ich jetzt den gleichen habe vom 18.05.1939 könnte man davon ausgehen, das irgendwann zwischen September 1937 und Mai 1939 der Stempel gewechselt wurde ? Vielleicht habe ich auch etwas übersehen - daher finde ich es jetzt auch nicht so dramatisch und würde es dabei belassen.
Aber was mir aufgefallen ist: Wo sind die Rübeländer Höhlen. Die sind bisher hier noch nicht aufgetaucht. Eine kann ich zumindest zeigen - eine am 22.02.1915 als Feldpost gelaufene Karte von Wernigerode nach Hirschberg/Saale mit dem Motiv der Kanzel in der Herrmannshöhle.

Für alle die noch nicht drin waren habe ich hier eine Seite wo man ein wenig Bilder und Infos bekommt.
http://www.harzer-hoehlen.de/texte/seite.php?id=9888
schöne Grüße
Marcel
Habe hier auch noch eine Karte von der Teufelsbrücke im Bodetal.

So sieht die Brücke heute aus:
http://www.harzlife.de/bilder/bodetal-teufelsbruecke.html
schöne Grüße
Marcel
Diese Karte lief vom Brocken in die Niederlande nach Leiden im Jahre 1937. Sie zeigt einen Brockenblick vom Goetheweg.

Viele Grüße
Georgius
Heute eine amtliche Postkarte der DDR, die als Werbeträger einen Zudruck von Thale im Harz trägt. Der Poststempel datiert vom 16.4.1980.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#36]
Hallo Ingo,
ein optisch sehr interessanter Stempel, bei dem man heute vermutlich das EMAIL eher als E-Mail lesen würde. ;-)
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Hallo Zusammen,
der Harz genießt ja eine enorme Wertschätzung bei den Philatelisten. Der beliebteste Ort scheint Wernigerode zu sein. Und wer diesen Ort besucht, darf nicht versäumen, mal im Baumkuchenhaus ein Stück vom selben zu genießen.

Der Kuchen ist Klasse, schmeckt vorzüglich und dem Cafe und dem Kuchen sind vier Schmuckumschläge mit BIBER-Wertzeichen und passendem Stempel gewidmet. Da ist sowohl im Sommer als auch im Winter immer dichtes Gedränge. Das Baumkuchenhaus liegt, von Hannover aus kommend, am Ortseingang. Vielleicht findet der eine oder andere sich mal dort ein!
Guten Appetit.
Franz
@ Marcel [#34] >
Teufelsbrücke
Kürzlich, am letzten Wochenende, bei Kälte und Regen mit
der besten Ehefrau von allen:

Leider viel zu schlechtes "Frühlings-"Licht für ein gutes Foto ;-))
================================================================================
Aber nun zurück zur Harz-Philatelie, des Wassers ...

F555369
"Okersee Schiffahrt", siehe Okertalsperre bei Schulenberg im Oberharz [1]
... und des Dampfes

A292879
"HSB - Harzer Schmalspurbahnen" aus Wernigerode, mit passenden Briefmarken und Werbeaufkleber für "Faust I und II", die Rockoper auf dem Brocken.
@ skribent [#38]
Das Harzer Baumkuchenhaus gibt es auch "bei Nacht" auf personalisierten Biberpostbriefmarken. ;-)

Als echt gelaufener Bedarfsbrief, (wirklich) zufällig gestern zugestellt durch die CITIPOST Göttingen (Leithinweis "PINGO" für ex PIN MAIL Göttingen) - und wie es sich bei Briefmarkensendungen so gehört, pappen die ihr eigenes CITIPOST-Barcodelabel grundsätzlich (fast) immer auf die Rückseite und NICHT auf die Briefmarken! Super, oder?!
Beste Grüße
Thomas
[1]:
http://de.wikipedia.org/wiki/Okertalsperre
@ DL8AAM [#39]
Hallo Thomas,
Deine Abbildung vom Brief mit der HSB ist wenigstens "echt", der Brief lag mal im Kasten. Aber in Spanien wohnt ein "Philatelist", der uns Sammler mit obskurem Material "abgreift".

Eine alte spanische Ganzsachenkarte mit dem Zudruck einer Lok der HSB - und dann genügend Dumme finden, die diesen Blödsinn kaufen. Zumindest kennt der Typ die HSB! Schnee auf dem Brocken - 24. Mai - das gibt es nicht oft!
Ein schönes Wochenende - vielleicht im Harz!
Franz
@ DL8AAM [#39]
Hallo Thomas - trotz schlechtem Wetter Wanderung genossen? :-)
An der Selketalbahn (
http://de.wikipedia.org/wiki/Selketalbahn ) gibt es einen Ort Mägdesprung (heute Ortsteil von Harzgerode) an der B 185 gelegen und mit eigener Bahnstation an der Strecke Gernrode-Alexisbad.

- die dazugehörige Vorderseite der Karte zeigt die Harzbahn

Eine weitere Stecke der Selketalbahn ist die zwischen Alexisbad und Harzgerode.

Dann komme ich noch einmal auf Wernigerode zurück. Dazu zwei Karten:
1.) Harburg - eine frühere Burganlage bei Wernigerode und das Schloss

2.) Hasserode - bekannt durchs Hasseröder mit dem Blick zum Brocken

3.) die dazugehörigen Stempel

Ein weiterer Ort im Harz am Südhang gelegen ist Sülzhayn. Durch Sülzhayn fließt die Sülze und der Ort liegt geschützt an einer Hügelkette und trägt daher seinen Namen.
- hier der Kurpark

- hier der Steierberg

- hier die Stempel

schöne Grüße
Marcel
@ Marcel [#41]
Passend zur Selketalbahn hier ein Bahnpoststempel Gernrode-Eisfelder Talmühle 1943, dazu noch ein Poststellenstempel vom Albrechtshaus, dort war ein Haltepunkt der HSB, gelegen zwischen Gernrode und Mägdesprung.

Sammlergrüße Eckhard
[Redaktionelle Ergänzung: HSB = Harzer Schmalspur Bahnen,
http://www.hsb-wr.de/startseite/ ]


Gruss
Angelika
[#42]
Sorry, Albrechtshaus mit Sternhaus verwechselt, das Albrechtshaus liegt zwischen Stiege und Straßberg.
Diese Strecke wurde unter anderem nach dem Krieg auf Befehl der Russen demontiert und damit die Verbindung von Selketal- und Harzquerbahn unterbrochen. Am 30.11.1983 wurde diese wiederhergestellt. Dazu passend auch abgebildeter Stempel.

Gruß Eckhard
Hallo,
hier haben wir noch einmal den kleinen Ort Alexisbad - heute ein Stadtteil der Stadt Harzgerode.
Diese Karte lief am 10.09.1934 von dort in meine Heimat nach Jena.
Alexisbad liegt im Unterharz am Westufer der Selke. Nähere Infos findet ihr hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Alexisbad

schöne Grüße
Marcel
Hallo zusammen!
Es passt zwar nicht zu den Marken und Stempeln, aber zum Beitrag von KarlS [#30]. Fahrkarten von Wernigerode auf dem Brocken.
Gruss Jürgen
Von mir zwei Karten aus dem Postleitbereich Heudeber, gelegen im Nordharz in Sachsen-Anhalt. Beide Karten wurden zu statistischen Zwecken nach Halle an der Saale gesandt.

Bühne über Heudeber, Karte vom 15.8.1937

Lüttgenrode über Heudeber, Karte vom 9.10.1938
Viele Grüße
Ingo
Der passt hier auch noch rein ;-)
Harzer Tourismusverband aus 38640 Goslar

3D10000B4D
Gruß
Thomas
Blankenburg/Harz

Die Karte ist gelaufen am 21.07.1955 nach Profen bei Zeitz (heute: Ortsteil der Gemeinde Elsteraue) und zeigt Blankenburg von der Teufelsmauer aus gesehen.
Die Teufelsmauer ist eine aus Sandstein hervorgehende Felsformation die von Ballenstedt nach Blankenburg verläuft.
http://de.wikipedia.org/wiki/Teufelsmauer_(Harz)
Weiter ist auch auf der Karte das Schloss Blankenburg zu sehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Blankenburg_(Harz)
Es gibt auch noch eine interessante und ausführliche Postgeschichte bei wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Postgeschichte_von_Blankenburg
schöne Grüße
Marcel
Bad Harzburg
Ein kleines hübsches Städtchen und bekanntes Heilbad am Nordrand des Harzes gelegen. Hierzu zeige ich die Karte mit der Wandelbahn (auch Wandelhalle genannt) aus dem Jahre 1903. Erbaut wurde die Wandelhalle 1897/98 und wen es interessiert für den habe ich hier alles Wissenswerte auf dieser Seite gefunden.
http://www.bad-harzburg.de/gesundheit/wandelhalle.html

schöne Grüße
Marcel
Thale - Bodekessel - Rosstrappe
Die schmalste Stelle der Bode ist der Bodekessel - hier wird durch die Fließgeschwindigkeit das Wasser durch die Felsen regelrecht zum Schäumen gebracht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bodetal

Ein weiterer Aspekt auf der Karte ist der Stempel des Hotels Rosstrappe. Hier soll laut Sage das Pferd der Königstochter Brunhilde seinen Abdruck an der Rosstrappe hinterlassen haben, als diese vor dem Riesen Bodo mit einem gewaltigen Sprung über das Bodetal flüchtete. Das Berghotel - gelegen auf einem 403 m hohen Granitfels - gibt es auch heute noch und ist gut ohne große Anstrengung erreichbar in vier Minuten per Sessellift. Nichts für mich, da laufe ich lieber 4 km.
http://www.berghotel-rosstrappe.de/

schöne Grüße
Marcel
@ Cantus [#5]
@ Martinus [#25]
Hallo ihr zwei und auch andere!
Hier habe ich noch eine Karte wo ein weiterer Stempel von Schierke zeitlich zwischen den Euren steckt.

schöne Grüße
Marcel
Bad Lauterberg
Früher eine Bergbaustadt im Harz heute eine anerkannte Kurstadt und Heilbad im Landkreis Osterode in Niedersachsen - hier auf einer Karte vom 22.08.1916 - gelaufen nach Königshütte - heute ein Ortsteil der Stadt Oberharz am Brocken im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

schöne Grüße
Marcel
Friedrichsbrunn/Ostharz
Ein kleiner Ort nahe bei Thale der seinen Namen 1775 erhielt nachdem ursprünglich der Preußenkönig Friedrich der II. 1754 am hiesigen "Ungetreuen Brunnen" gerastet haben soll und 1773 der Errichtung einer Waldkolonie zustimmte.


schöne Grüße
Marcel
Schierke
Manche mögen es gerne trinken, aber diese hier sind nicht zum Verzehr geeignet - die Schierker Feuersteine.

schöne Grüße
Marcel
Gernrode
http://de.wikipedia.org/wiki/Gernrode_(Harz)
Hier eine Karte vom 08.08.1932 die das Haus Hagental von der Hesekielbank zeigt. Das Haus Hagental ist heute ein evangelisches Seniorenpflegeheim, einst das erste christliche Hospiz Nordeutschlands (ein Elisabethstift) für geistig behinderte und anfallskranke Menschen, gefördert durch Johannes Hesekiel und gehört zu den Neinstedter Anstalten. Es liegt direkt am Wanderweg ins angrenzende Hagental (daher der Name). Hesekielbank wird ein Aussichtspunkt (Rastplatz) sein der Dr. theol. h.c. Johannes Karl Friedrich Hesekiel (geb. 31.05.1835 Altenburg/Thüringen, gest. 21.07.1918 Wernigerode) würdigt.
Wer Näheres über die Geschichte Neinstedt erfahren will der sollte dies hier lesen.
http://www.neinstedter-anstalten.de/geschichte

schöne Grüße
Marcel
So schön! Da könnte man aus jedem bisherigen Beitrag eine Seite machen, und alles zusammen binden als Buch. Das würde noch richtig Freude machen.
Ich hoffe, da kommt noch vieles nach!

Gruss an alle "Schreiberlinge",
KarlS
Poststempel mit Werbeklischee aus
3424 Sankt Andreasberg vom 6.9.1991.

Info unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Andreasberg
mit Sammlergruß,
Claus
Stolberg
Einer der bekanntesten Orte des Harzes im Unterharz im Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt gelegen - liegt die Stadt Stolberg (heute ein Ortsteil der Gemeinde Südharz im Landkreis Mansfeld-Südharz). Einst eine alte Bergmannssiedlung um 1000 n.Chr. entstanden wo bereits in der Gegend 794 n.Chr. nachweislich Bergbau betrieben wurde, so ist es heute ein anerkannter Luftkurort.
Einer der bekanntesten Persönlichkeiten ist der hier geborene Bauernführer und Theologe Thomas Müntzer (1489–1525). Nach der Schlacht bei Frankenhausen im Deutschen Bauernkrieg wurde er im Mai 1525 gefangen genommen, gefoltert und öffentlich am 27. Mai 1525 bei Mühlhausen hingerichtet.

schöne Grüße
Marcel
Bad Sachsa
Ebenfalls im Südharz liegt die Kleinstadt und anerkannter Kurort Bad Sachsa im Landkreis Osterode am Harz/Niedersachsen. Auf der Karte ist ein Waldstück nahe dem Schmelzteich (ein künstlich angelegter 7 Hektar großer See) zu sehen.

schöne Grüße
Marcel
Bad Suderode (Ostharz)
Am 30.Januar 1914 (also bald 100 Jahre) wurde durch den Regierungspräsidenten für den Ort Suderode als amtliche Schreibweise die Ortsbezeichnung „Bad Suderode“ festgelegt.
http://www.bad-suderode.de/site/bad-suderode/geschichte/index.php
Auf der Karte ist das Kurhaus zu sehen, wessen 1955 von der Sozialversicherungskasse (SVK) übernommen wurde. Herz-Kreislaufpatienten erhielten hier ihren Kuraufenthalt.

schöne Grüße
Marcel
Osterode: klein aber OHA ! verkündet dieser Werbestempel aus 37520 OSTERODE AM HARZ 1 (ma) vom 20.11.1995 auf Briefstück.

mit Sammlergruß,
Claus
Zu dieser Karte fällt mir als erstes der "Schierker Feuerstein" ein. Im Januar 1990 haben wir von Schierke aus den nach fast 30 Jahren wieder zugänglichen Brockengipfel bestiegen. Allerdings zu Fuß, die Brockenbahn fuhr zu diesem Zeitpunkt noch nicht wieder bis nach oben.
Hallo Sammlerfreunde!
Obwohl der Harz doch ein Stückchen von der Wachau entfernt liegt, ist mir gestern ein kleines Mäppchen mit schönen Impressionen vom Harz in die Hände gefallen.

Geschaffen wurden die Fotografien von Adalbert Defner, dieser erlangte überregionale Bedeutung durch eine qualitativ hochwertigen Landschaftsaufnahmen, die er auf zahlreichen Ansichtskarten (sogenannte Defner-Karten) und ab 1930 auf Kalendern verarbeitete.
Beispiel aus dem Mäppchen:

(ich vermute Rastertiefdruck?)
Dr. Adalbert Defner, 1884 geboren in Kärnten, studierte Naturwissenschaften an der Universität Wien, bevor ihn der 1. Weltkrieg seiner Passion näher brachte. Als Heeresfotograf erwarb er sich große Erfahrung, und in seiner neuen Heimat Wernigerode (im Harz/Deutschland) begründete er 1919 eine Werkstatt für Lichtbildkunst. Zahlreiche Fotos im Archiv künden von diesen Defner-Jahren in Deutschland.
Seine Stegemann-Großformatkamera aus Holz war Dr. Adalbert Defners ständige Begleiterin. Die Leidenschaft für die Fotografie brachte ihn auch in Kontakt mit dem anerkannten Fotopionier Heinrich Kühn. Im Verein mit der Firma Rodenstock forschten die beiden Fotokünstler am Weichzeichnerobjektiv „Imagon“, einer Möglichkeit der Bildbearbeitung im prä-digitalen Zeitalter.
1925 kehrte Defner wieder nach Tirol zurück, wo er 1929 in Igls bei Innsbruck ebenfalls eine Werkstätte für Lichtbildkunst eröffnete.
Herzliche Sammlergrüße
Gerhard

Maschinenstempel mit Werbeklischee der Leitregion 06, BRIEFZENTRUM 06 /mb /11.5.2004

Maschinenstempel mit Werbeklischee aus dem Südharz,
HERZBERG AM HARZ 1/ ma / 37412 vom 4.12.1995
mit Sammlergruß,
Claus
Die Burg Falkenstein ist eine hochmittelalterliche Burg im Harz. Sie liegt im Stadtgebiet von Falkenstein/Harz im sachsen-anhaltischen Landkreis Harz (Deutschland). Erbaut wurde sie zwischen 1120 und 1180.

Der Mansfelder Gebirgskreis war ein Landkreis, der in Preußen und der SBZ bzw. DDR zwischen 1816 und 1950 bestand. Seinen außergewöhnlichen Namen erhielt er zur Abgrenzung gegenüber dem Mansfelder Seekreis.
Gruß Eckhard
Benneckenstein
Heute mal ein neuerer Stempel vom 18.05.2012 aus Benneckenstein - seit 01.01.2010 ein Ortsteil der Stadt Oberharz am Brocken.
Benneckenstein soll laut einer Sage seinen Namen erhalten haben. So setzte sich ein Jägersmann auf eine alte schlafende Frau, in der Annahme es sei ein Stein, worauf diese empört rief: "Benn eck en Stein?" (Bin ich ein Stein?).

schöne Grüße
Marcel
Blankenburg
Hier ein Sonderstempel aus dem Jahre 1985 anlässlich der Briefmarkenausstellung der BAG Harzer Werke und 100 Jahre Rübelandbahn. Die Rübelandbahnstrecke geht von Blankenburg nach Königshütte (
http://www.ruebelandbahn.de/index.htm ).

schöne Grüße
Marcel
@ Marcel [#68]
Hallo Marcel,
hier eine Karte von einer Gegend, wo ich noch nie war und wo ich heute aus körperlichen Gründen auch nicht mehr hin kann, aber vielleicht bekommen ja Andere Lust, hier einmal entlang zu wandern.

Im Moment dürfte das da oben recht ungemütlich sein, aber der nächste Sommer kommt ja bestimmt.
Die Karte lief am 6.8.1921 von Clausthal im Oberharz in das recht nah gelegene Städtchen St. Andreasberg.
Viele Grüße
Ingo
Beim Räumen entdeckte ich zwei Ansichtskarten, die in diesen Thread passen.


Die farbige Ansichtskarte stammt aus 1977 und zeigt die
Okertalsperre [1], die schwarz-weiße ist aus 1950 und zeigt den
Brocken [2].
Beste Grüße
Wim
[1]
http://de.wikipedia.org/wiki/Okertalsperre
[2]
http://de.wikipedia.org/wiki/Brocken
Hohegeiß
Hohegeiß liegt in der Nähe des 3-Länderecks Sachsen-Anhalt,Thüringen und Niedersachsen und ist heute ein Stadtteil von Braunlage. Passend jetzt kurz vor Weihnachten befindet sich in Hohegeiß eine evangelisch-lutherische Kirche „Zur Himmelspforte“.
Mehr zu Hohegeiß hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hohegei%C3%9F
http://www.braunlage.de/hohegeiss.html

schöne Grüße
Marcel
Netzkater, Ilfeld, Wiegersdorf (Südharz
- der thüringische Teil)

Netzkater im Landkreis Nordhausen (ein ehemaliger Villenort) zeigt das Motiv der Karte. Die Fotographie ist entstanden vom Rabenstein wo ab 1737 im Stollen Steinkohle abgebaut wurde. Dort gibt es auch einen Haltepunkt der Harzquerbahn zwischen Benneckenstein und Nordhausen.
Mehr zur Geschichte von Netzkater hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Netzkater

Der Stempel beinhaltet 2 Orte Ilfeld und Wiegersdorf. Im laufe der Zeit sind diese Orte zusammengewachsen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wiegersdorf
http://de.wikipedia.org/wiki/Ilfeld
schöne Grüße
Marcel
@ Marcel [#51]
Thale
Von Thale, dem Bodetal und der Roßtrappe haben wir ja schon berichtet. Deshalb zeige ich Euch nur eine am 14.09.1940 als Feldpost gelaufene Karte von Thale nach Jena.
Die Aufnahme ist vom Hexentanzplatz (ein Plateau - 454 m ü. NN) und zeigt die Roßtrappe. Auf der Karte ist ein Stempel des Hotels Roßtrappe mit dem Vermerk Post-Briefkasten.

schöne Grüße
Marcel
Eine Ansichtskarte von
St. Andreasberg [1] mit Stempelabschlag vom 1.10.1963 kann ich heute diesem Thema zufügen.


Beste Grüße
Wim
[1]
http://de.wikipedia.org/wiki/St._Andreasberg
Heute nochmal Alexisbad - am 28.11.1940 als Feldpost gelaufen.

schöne Grüße
Marcel
@ KarlS [#57]
Ich wäre dabei! Wenn wir ein schlagkräftiges Team (als Zulieferer) finden, lässt sich ein kostengünstiger Weg finden.
Mir ist es gelungen, in meinem Buch (ich bin nur Text-Autor, KEINE Werbung, Preis waren nur 19,95 €, nicht die derzeitigen Astronomie-Preise bei Amazon) "Faszination Harz" dank engagierter Mitstreiter eine große Seitenstrecke nur mit Briefmarken und Ansichtskarten zu bestücken. Es war mir eine Riesenfreude und laut Mitstreitern beste Werbung fürs Motiv Harz.
(Bad) Harzburg
Natürlich möchte ich auch einen Stempel-Beitrag leisten. Den Zuglauf gibt es heute noch alle zwei Stunden.
@ Marcel [#21]
Ich füge nochmal den Stempel der später verkehrenden Verbindung an:

Das Örtchen Heudeber hatte damals noch eine richtige Bedeutung. Von dort ging es nach Wasserleben und Osterwieck. Heute hält hier nicht mal mehr der Bummelzug.
@ Altmerker [#79]
Hallo Uwe!
Ich habe gesehen Du bist seit gestern neu hier, es freut mich Dich hier als Verstärkung begrüßen zu dürfen.
Und damit ich hier nicht ohne Beitrag wieder schließe hier eine Karte die am 05.09.1937 von Stolberg nach Jena lief.
Die Karte zeigt das Konsistoriumgebäude, Wikipedia schreibt dazu:
Mitte des 16. Jh.s für die lutherischen Kirchengemeinden der ganzen Grafschaft Stolberg gegründet, 1645 Teilgrafschaft Stolberg-Wernigerode abgetrennt, seither zunächst Gräfliches, ab 1893 Fürstliches Konsistorium Stolberg-Stolberg genannt, 1719 um Grafschaft Stolberg-Roßla verkleinert, 1947 Rückgliederung Roßlas, seither Evangelisch-Lutherisches Konsistorium Stolberg und Roßla genannt, 2005 aufgehoben.

schöne Grüße
Marcel
@ Marcel [#80]
Hallo,
ich wollte vom Leser zum Mitgestalter werden. Da passt die Zeit jetzt, wo sich doch alles ruhiger anlässt. Die "Schlagzahl" ist bei Normal-Zustand natürlich nicht zu halten. :-)
@ Marcel [#80]
Hallo Marcel,
ich möchte dir danken für die vielen informativen Beiträge über den Harz, seine Orte und Landschaften. Aber auch das, was Andere bisher zum Thema beigetragen haben, ist lesens- und betrachtenswert. Leider bin ich nicht mehr in der Lage, mir das alles zu erwandern (oder zu erklettern, wie früher), was der Harz an Reizvollem zu bieten hat. Da ich aber voraussichtlich im Frühjahr 2014 für ein paar Tage in Clausthal sein werde, habe ich mich entschlossen, nun endlich meine bisherige Sammlung zum Thema Harz in eine ordentliche und überschaubare Form zu bringen und alles das, was mir zeigenswert erscheint, hier nach und nach hochzuladen. Da es - grob geschätzt - über hundert Karten und Postbelege, vor allem ältere, sind, werde ich also in der nächsten Zeit auch hier immer wieder den einen oder anderen Beitrag bringen, wenn auch nicht unbedingt mit den Ortsbeschreibungen, wie das hier weiter oben zu lesen ist, denn Wiederholungen möchte ich vermeiden.
Für heute habe ich zwei Ansichtskarten ausgewählt, die die Kuranlagen von Alexisbad aus unterschiedlichen Blickwinkeln zeigen. Die erste Karte lief am 10.9.1930 mit Bahnpost auf der Strecke Gernrode-Nordhausen nach Berlin-Treptow.

Die zweite Karte lief am 18.8.1951 von Neudorf (Anderes ist logisch nicht möglich) über Gernrode (Harz) nach Berlin N 65. Neudorf ist heute ein Ortsteil der Stadt Harzgerode im Landkreis Harz. Der Ort liegt im östlichen Unterharz, südlich der Stadt Harzgerode und ist mit dieser durch eine Buslinie der Harzer Verkehrsbetriebe verbunden. Der Ort liegt auf einem Hochplateau etwa 440 m über dem Meeresspiegel im Quellgebiet der Schmalen Wipper (Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Neudorf_%28Harzgerode%29).

Viele Grüße
Ingo
@ Marcel [#83]
Ich komme auch auf Schierke zurück. Der Stempel erinnert an das 10jährige Jubiläum der Wiederaufnahme des Zugverkehrs zum Brocken.

Zehn Jahre später sah das philatelistisch so aus, weil Schierke jetzt eingemeindeter Ortsteil von Wernigerode ist:
@ Marcel [#49]
Ich darf nochmal einen Sonderstempel von Blankenburg anfügen:
@ Marcel [#56]
Gernrode war ja bis vor wenigen Jahren Endstation der Selketalbahn, der wohl ältesten Schmalspurbahnstrecke im Harz. Da gab es zum 100. Jubiläum diesen Stempel.
@ JohannesM [#44]
Das ist ja (auch verkehrspolitisch) interessant. Der Abstand zwischen Wiedervereinigung der Strecke und erstem Zugverkehr war ja ziemlich groß. Oder muss ich auf REISEverkehr schauen, Güter waren schon paar Monate vorher auf der Strecke?
Und auch mal wieder etwas privatpostiges aus dem Harz:

Erfassungslabel des Privatpostdienstleisters "b.i.g. sicherheit gmbh" (Niederlassung in Emil-Mechau-Str. 1, 38723 Seesen) [Hauptsitz in Karlsruhe], UPOC- bzw. codX-Kennung 0067 - mit Absender-Kundenklischee der
Stadt Herzberg am Harz "Tor zum Nationalpark" - vom 15.08.2013. Leithinweis "313Gö / Gö" für die Weitergabe an ihren Koorperationspartner CITIPOST Göttingen.

Die Sendung ging von Herzberg nach Bovenden (Zustellbezirkskode "S19 504") bei Göttingen und wurde hier von der CITIPOST Göttingen ("ma 3772") zugestellt, siehe Label vom 16.08.2013 mit neuer UPOC-Sendungsnummer unter der eigenen codX-Kennung 0046. Interessanterweise sind bei allen mir bisher vorliegenden Weiterleitungsbelegen der "b.i.g. Seesen" deren Labels ausschließlich rückseitig angebracht, nie auf der Vorderseite, die man so der Empfängerprivatpost kampflos überlässt. ;-) Vielleicht aber gerade deshalb die CITIPOST die Originalsendungsnummer nicht gleich gefunden und hat eine neue eigene vergeben.
Gruß aus dem Harzvorland
Thomas
Für einen lieben Freund heute vier Postbelege aus
Osterode.
Zunächst eine einfache Postkarte mit deutlich lesbarem Poststempel vom 19.12.1993.

Es folgt eine Ganzsachenkarte vom 17.4.1978, die für die Teilnahme an einem Preisausschreiben verwendet wurde.

Der folgende Brief ist etwas älter, er lief am 24.2.1915 von Osterode nach Bad Lauterberg. Der rückseitige Absendereindruck liest sich so, dass jeder weiß, wer sich hinter dieser Anschrift verbirgt.

Zum Schluss noch ein ansehnlicher Firmenbrief, der am 23.5.1907 von Osterode nach Eisdorf lief, wo er bereits am selben Tag eintraf.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#89]
Lieber Ingo,
ich danke ganz herzlich, kann mich leider nicht revanchieren: Selbst wenn ich Belege aus Neutrebbin und Umgebung hätte - hier könnte ich sie kaum einstellen: Der Oderbruch liegt nun wirklich nicht in der Nähe des Harzes!
Beste Grüße
Stephan
@ Cantus [#89]
Der Brief von Osterode nach Eisdorf war ja keine zwei Stunden von Postamt zu Postamt unterwegs, wenn man den Stempeln Glauben schenken darf! Auch wenn die Orte nahe beieinander liegen, war das eine reife Leistung, alle Achtung. Vielleicht ist der Brief ja mit einem passenden Zug auf der Schmalspurbahn nach Kreiensen gereist, der Stationsabstand beträgt 7,4 km, das könnte passen, oder der Postbote hat sich aufs Veloziped geschwungen und mächtig in die Pedale getreten? Jedenfalls kenne ich solche kurzen Beförderungszeiten aus neuerer Zeit nur von Eilsendungen. Ich bin beeindruckt.
Jan-Martin
@ jmh67 [#91]
Hallo Jan-Martin,
auch wenn die in OHA verkehrende Eisenbahn mich sehr an die Straßenbahn meiner Heimatstadt Bremen erinnert, so ist es doch keine Schmalspurbahn. Die Strecke führt momentan von Braunschweig nach Herzberg, wobei in Herzberg auf demselben Bahnsteig nach Göttingen umgestiegen werden kann.
Beste Grüße
Stephan
@ Roedsand [#92]
Stephan,
ich meinte die ehemalige Kreisbahn Osterode - Kreiensen - siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Osterode–Kreiensen -, die 1967 eingestellt wurde. Die hatte in Eisdorf eine Station, die Herzberg-Seesener Strecke (Staatsbahn) aber nicht (geht ja auch woanders entlang). Ich habe aber nicht herausfinden können, ob und wie sie Post beförderte.
Jan-Martin
Fotopostkarte s/w, Herausgeber Postkartenverlag E. Riehn, 37 Wernigerode 350 N3/74 IV-14-45 A 9112
Wernigerode /Harz Handgeschnitztes Haus aus dem 17. Jahrhundert
Nicht nur das Haus ist interessant. Die Aufnahme zeigt auf dem Dach links eine für die siebziger Jahre typische Analog-Fernsehantenne. Auf der Straße ist das Heck eines DKW zu erkennen und rechts im 1. Stock schaut eine Bewohnerin dem Fotografen bei seiner Arbeit zu. Bemerkenswert auch die rustikale Straßenbeleuchtung.
@ jmh67 [#93]
Hallo Jean-Martin,
so lange wohne ich noch nicht hier, als dass ich den Niedergang in den 1960er Jahren mitbekommen hätte. Ich bin öfters in Eisdorf, ohne dass ich Überreste der Schmalspurbahn bisher gesehen habe. Werde ab jetzt verstärkt darauf achten und die Leute befragen! Aus der Gegend von Kalefeld (im Einzugsgebiet der Schmalspurbahn) werde ich Stempel in unsere Datenbank eingeben, wenn ich mit der Eingabe meines "Dachbodenfundes" (Stempel aus den 70er Jahren, vorwiegend aus dem PLZ Gebieten 6 bis 8) fertig bin.
Beste Grüße
Stephan
Fotopostkarte s/w, Herausgeber Postkartenverlag E. Riehn, 37 Wernigerode 41c N 3/73 IV-14-45 L979
Höhenluftkurort SCHIERKE (Harz)
FDGB-Erholungdsheim "Glück auf"
über die heutige Situation habe ich im Netz nichts finden können
Einzelfrankierung DDR MiNr 1934 (10)
mit Ortswerbestempel 3706 SCHIERKE vom 26.3.74
Text: 640 m am Fuße des Brocken
Kurort und Wintersportpark
Guten Morgen,
heute mal einige Karten von mir zu diesem schönen Thema.
Odertalsperre im Oberharz (hier gab es mal einen tollen Campingplatz direkt am Wasser, ich weiß nicht ob es Ihn noch gibt) es war wunderbar


St. Andreasberg im Oberharz


Nette Grüße
eswareinmal
FOTO-Postkarte s/w GEBR. GARLOFF KG MAGDEBURG N 1/71 IV-14-45 03 08 16 005
Blick von der
LUTHERBUCHE auf
STOLBERG (Harz)
Einzelfrankierung DDR MiNr 1774 (10), Ortswerbestempel 4712 STOLBERG vom 18.9.72 Mittelalterliche Stadt LUFTKURORT


MfG wajdz
@ eswareinmal [#98]
Wenn jemand Infos zu Karte 2 aus diesem Beitrag hätte, wäre es toll.
Aber gerne! Dazu ein Link für Dich:
http://www.rabenklippe.de/geschichte.html
Und weil wir gerade bei Bad Harzburg sind hier eine am 02.06.1928 gelaufene Karte der Bade-Anstalt nach Chemnitz.

schöne Grüße
Marcel
@ Marcel [#100]
Danke für den tollen Link.
Habe noch nie von der Rabenklippe gehört. Hier lernt man halt nie aus.
Nette Grüße
Mike
Ich weiß nicht, ob ich es bei den Lokomotiven einstelle oder doch lieber hier, weil mir das Viadukt wichtig ist. Solche Bauten werden recht selten gezeigt.
@ eswareinmal [#101]
Hallo Mike,
die Rabenklippe ist besonders bei Kletterern beliebt, leider bin ich inzwischen aus dem Alter heraus, mich daran zu versuchen.
Von mir noch ein Stempel aus Osterode.

Viele Grüße
Ingo
Passagierbillett Nr.802 für eine Sonderfahrt mit dem "Oltimer-Zug" von Wernigerode nach Benneckenstein vom 1.6.1979, ausgegeben vom FDGB Bezirksvorstand - Abteilung Feriendienst.


Größe: 12,5 x 10,5 cm
mit Sammlergruß,
Claus
@ wajdz [#94]
Hallo wajdz,
deine Postkarte zeigt das Krummelsche Haus in der Breiten Straße in Wernigerode. Für mich persönlich ist es eines der schönsten und am aufwendigsten
gestalteten Häuser dieser Stadt. Bin sehr oft dort mit meiner Frau und entdecken immer wieder interessante Dinge.
Ich habe es ja auch nicht sehr weit bis dort hin (komme aus Quedlinburg). Anbei eine Internetadresse, um sich schon einmal einen Vorgeschmack auf diese herrliche Stadt zu holen. Viel Spaß.
Gruß Olaf
http://www.raymond-faure.com/Wernigerode/wernigerode.htm
@ eswareinmal [#98]
Hallo,
bei [1] findet man u.a. folgende Beschreibung:
Die Rabenklippe befindet sich wenige hundert Meter westlich der entlang der Ecker verlaufenden Grenze von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt im Nationalpark Harz, etwa 3,5 km (Luftlinie) südöstlich von Bad Harzburg. Die Felsen, die bis knapp unterhalb eines 554,9 m ü. NN hohen Bergsporns des Kaltetalskopf (ca. 605 m ü. NN) reichen, fallen nach Südosten in das etwa 200 m tiefer gelegene und bewaldete Eckertal ab. Nahe der Klippen liegt das durch die Nationalparkverwaltung Harz angelegte Luchsgehege.
Ich habe hier noch eine andere Karte von der Rabenklippe aus einem etwas anderen Blickwinkel; man kann darauf sehr schön die Granitformationen der Klippe erkennen. Meine Karte wurde in Halberstadt hergestellt; sie lief am 25.7.1922 von Ilsenburg nach Berlin.

[1]
http://de.wikipedia.org/wiki/Rabenklippe
Viele Grüße
Ingo
@ Quedlinburger [#105]
Beneidenswert, wer da zu Hause ist, wo andere Urlaub machen. ;-) Vielleicht wird es in diesem Sommer was mit einem Ausflug in den Harz und seine schönen Städte.
MfG wajdz
Mehrfarbdruck nach einem Farbfoto BILD UND HEIMAT REICHENBACH (VOGTL)
III/26/13 A1/152/79-280152 01 08 0196
Blick vom Münzenberg auf Schlo0museum und Stiftskirche Quedlinburg
@ Cantus [#103]
Da bleiben wir gleich mal in Osterode. Dort wurde 1820 der Osteroder Kreis-Anzeiger gegründet. Er erschien bei Giebel & Oehlschägel KG, Buchdruckerei, Osterode a.H.
Die "Bunte Stadt im Harz" -WERNIGERODE.
Überragt vom
Schloß Wernigerode, gegründet um 1120 als Stammburg von Graf Adalbert von Wernigerode. Ihre jetzige eindrucksvolle Gestalt erhielt sie dank eines aufwändigen Umbaus im Stil des Historismus von 1863 bis 1875 durch Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode.
FOTO-Postkarte s/w Feudalmuseum Schloß Wernigerode, Staatliches Museum aus den 70er Jahren, VEB BILD UND HEIMAT REICHENBACH i.V. V 11 50 A 1/B 117/72 01 07 20 120 K
Ich greife mal wieder in die Belegkiste. Findet man heute leider nur noch selten, auch nicht zu höheren Preisen, weil man die "Verpackung" immer weggeworfen hat: Ein Zeitungsstreifband zum Versand von DDR-Betriebszeitungen. Es stammt aus Blankenburg im Harz. Immerhin gab es im heutigen Harzkreis, zusammengezogen aus den Kreisen Halberstadt, Wernigerode und Quedlinburg, nach aktuellen Erkenntnissen 12 derartige Betriebszeitungen. Vielleicht sollte man das Thema Belege von solchen Zeitungen auslagern oder zu den Streifbändern verschieben? Aber heute passt es in den Harz!
Die Fürstenfamilie zu Stolberg-Wernigerode bewohnte das Schloß bis zum Jahre 1929. Ab April des Folgejahres machte sie Teile des Bauwerks im Rahmen von Führungen für die Öffentlichkeit bis Ende Dezember 1943 im Rahmen von Führungen gegen Entgelt zugänglich. Ab 1944 wurde der größte Teil des Schlosses von der Rüstungskontor GmbH für Wohnzwecke genutzt.
Botho Prinz zu Stolberg-Wernigerode als Eigentümer des Schlosses wurde 1945 durch die Bodenreform enteignet.
Mitte Dezember 1946 kam es zu einer unkontrollierten Vernichtungsaktion aller historischen Waffen und Rüstungen sowie der Gemälde von Personen in Uniformen oder mit militärischen Ehrenzeichen durch sowjetische Militärangehörige.
Ab 1949 fungierte das Schloß als Feudalmuseum Schloß Wernigerode [#109] und war zentrales staatliches Depot für ungezählte Burgen, Schlösser und Herrensitze der ehemaligen preußischen Provinz Sachsen und damit auch großer Teile des heutigen Sachsen-Anhalt, wie des heutigen Freistaates Thüringen.
Seit 1998 entwickelt sich das Schloß zum ersten deutschen Zentrum für Kunst und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts, den Zeitraum von 1803 bis 1918 betreffend.
Passend zu den heutigen Schneefällen
Fotopostkarte s/w als Mehrmotivkarte
Wintersportplatz Schierke
PLANET-VERLAG BERLIN A 4/77 IV-14-483 03 07 20 452 MW
EF DDR MiNr 1854 (25)
Ortswerbestempel 3706 SCHIERKE vom -7.2.78
Kurort und Wintersportplatz
Hirschkopf und drei Tannen 640m am Fuße des Brocken

Goslar
An den nordwestlichen Ausläufern des Harzes gelegene Stadt in Niedersachsen mit einem historischen Ambiente. Hierzu eine Karte gelaufen am 14.08.1939 nach Pößneck mit der Rathaustreppe.
http://www.goslar.de/tourismus/sehenswertes/82-rathaus-und-huldigungssaal

schöne Grüße
Marcel
Guten Morgen Zusammen,
bevor die Karte in irgendeinem Album verschwindet, will ich sie noch einmal allen Interessierten zeigen.

"125 Jahre Schmalspurbahn im Harz", eine Postkarte mit drei schönen Ansichten und einem Stempel, auf dem eine Brücke abgebildet ist, die vielleicht nicht jeder kennt. Es handelt sich um die
Thumkuhlentalbrücke , die zwischen Ilfeld und Netzkater 1898 erbaut wurde.
Einen schönen Sonntag wünscht
Franz
Thale
Hier mal ein außergewöhnlicher Stempel vom 10.08.1961 anläßlich der 275 Jahre Thale Hüttenwerke auf einer Karte mit der Roßtrappensage in Wort und Bild.

schöne Grüße
Marcel
Diese schöne Panoramakarte aus
Tanne/Harz ging am 16.12.1959 nach Calau/Niederlausitz auf die Reise.



Ansichtskarte aus
Ilsenburg/Harz mit Blick auf den Ilsestein. Die Urlaubskarte wurde am 27.6.1967 nach 4801 Löbitz gesandt. (Sachsen-Anhalt)
mit Sammlergruß,
Claus
Stolberg/Harz
Heute mal eine Karte - gelaufen am 09.06.1935 nach Jena.
"Die Fürstliche Kammer über dem ersten Eingangstor zum Schloss."

Mehrere Ansichtskarten findet Ihr hier:
http://www.stolberg-im-harz.de/alte-ansichtskarten-das-schloss.html
schöne Grüße
Marcel
Friedrichsbrunn
Die Mitteldeutsche Zeitung / Startseite Quedlinburg schrieb am 30.08.2013 folgendes:
Sanatorium Strokorb - Lage am Waldrand begünstigt Baupläne
Die gute Luft und die direkte Lage am Waldrand dienten dem Mediziner Willi Strokorb zum Anlass, 1906 in Friedrichsbrunn ein Sanatorium für Erwachsene und nach einem Erweiterungsbau auch für Kinder zu errichten. Der Höhenluftkurort bot ideale Bedingungen für Herz-Kreislauf-Patienten sowie für Behandlungen nach Sebastian Kneipp. 1976 wurde das Sanatorium verstaatlicht, blieb aber als Teil zwei des Ernst-Thälmann-Heimes weiterhin eine Heilstätte. Nach der politischen Wende brach das Kurwesen auch in Friedrichsbrunn zusammen. Das Haus wurde geschlossen und verfiel.
Hierzu eine Karte gelaufen am 31.10.1959

schöne Grüße
Marcel
Hier wurde im Okertal eine Postkarte gekauft und dann in Goslar eingeworfen.
Nochmal das Okertal mit Wasserfall, hier in Altenau gestempelt.

Hier eine Ansichtskarte aus Bad Lauterberg. Interessant ist am Tagesstempel die Kleinschreibung des Ortsnamens, die in meiner Sammlung selten vorkommt.

Schierke
Was meint Goethe in Faust I und II zu erwähnen? Hier die Auszüge:
Seh die Bäume hinter Bäumen,
wie sie schnell vorüberrücken,
und die Klippen, die sich bücken,
und die langen Felsennasen,
wie sie schnarchen, wie sie blasen!
Goethe (Faust I)
Der Blocksberg bleibt ein gar bequem Lokal,
Wo man auch sei, man findet sich zumal.
Frau Ilse wacht für uns auf ihrem Stein,
Auf seiner Höh wird Heinrich munter sein,
Die Schnarcher schnauzen zwar das Elend an,
Doch alles ist für tausend Jahr getan.
Goethe (Faust II)
Ich sags Euch. Es sind die Schnarcherklippen (zwischen Schierke und Elend gelegen), die Goethe auf seiner dritten Harzreise im Sept. 1784 besuchte.
Es handelt sich hierbei um zwei Felstürme die ca. 20 m voneinander entfernt stehenden und etwa 25 m bis 28 m hoch sind.
Eine Besonderheit der Klippen ist die Ablenkung der Kompassnadel aus ihrer Nordrichtung aufgrund des Vorkommens von Magnetit im Gestein. Bei Wind aus südöstlicher Richtung erzeugen die Klippen eigenartige Geräusche, daher Schnarcherklippen.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schnarcherklippen
Hierzu eine am 24.11.1971 gelaufene Karte:

schöne Grüße
Marcel
Vor einiger Zeit war hier einmal von
Ilsenburg die Rede. Dazu möchte ich euch noch ein paar Belege zeigen. Zunächst eine Ansicht, die über Ilsenburg hinweg einen Blick ins Ilsetal und auf den Ilsestein gewährt und im Hintergrund noch den Brocken erahnen lässt.

Die nächste Karte zeigt das Gipfelkreuz auf dem Ilsestein sowie auf der Kartenrückseite einen Gipfelstempel.

In waldreicher Nähe von Ilsenburg gibt es die Ilsefälle, zwar keine großartigen Wasserfälle, aber dennoch reizvoll und einen Besuch wert.


In früheren Zeiten gab es in Ilsenburg eine Badeanstalt. Die Karte ist zwar nicht gelaufen, die Bademode weist aber auf einen Zeitraum vor dem 2. Weltkrieg hin.

Zum Schluss noch eine Postsache, die mit Sonderstempel am 20.5.1984 von Ilsenburg nach Dresden gelaufen ist.

Viele Grüße
Ingo
Schierke
Wir hatten ja schon die eine oder andere Klippe gesehen und kennen gelernt.
Wikipedia bietet u.a. eine Liste der Harzklippen an, aber über die Vaupelsklippe kann ich nicht viel berichten. Nur das sich 2 Ferienhäuser an der Klippe befinden und somit die Vaupelsklippe am Südhang in unmittelbarer Nähe von Schierke liegt mit Blick auf die Wurmbergschanze (zum Ort Braunlage gehörend).
http://de.wikipedia.org/wiki/Harzklippen
Dazu die gelaufene Karte vom 14.06.1958 nach Jena.

schöne Grüße
Marcel
Silvester vor 100 Jahren wurde diese Karte aus Bad Harzburg verschickt. Zu beachten ist das Betreiber-Team, das auf der Karte zu erkennen ist.
Harzliche Grüße
Uwe

Brocken
Der Brocken ist ein Ort mit besonderen Wetterbedingungen, welche sich von seinem Umfeld deutlich unterscheiden. Seit dem Jahr 1836 gab es durch den Brockenwirt einen ständigen Beobachter der Wetterlagen, wo im Jahr 1839 die damals höchste meteorologische Station Deutschlands eingerichtet wurde.
Bereits im Herbst 1895 wurde hier die erste Wetterwarte errichtet. Dieses Bauwerk mußte einige Jahre später einem größeren Gebäude weichen, der heutigen Wetterwarte die seit 1939 im Betrieb ist.
http://www.brocken.biz/Wetterwarte-Brocken.html
Hierzu eine Karte vom 25.07.1958

schöne Grüße
Marcel
Herzberg
Gerade neu hereingekommen, ein Brief der Herzberger Papierfabrik Kutsche & Co. vom 4.10.1922 an die Güterabfertigung in Herzberg.

Viele Grüße
Ingo
Ilsenburg
Den folgenden Sonderstempel habe ich gerade in meinen Kartons gefunden.

Viele Grüße
Ingo
Blankenburg/Harz
"Ich komme" titelt die Harzquerbahn auf der Karte vom 01.08.1955. Der Stempel hingegen macht aufmerksam auf die Moorbäder der Blütenstadt gegen Ischias und Rheuma.

schöne Grüße
Marcel
@ Cantus [#103]
@ Altmerker [#108]
Bad Sachsa
Zu dem Landkreis Osterode am Harz gehört auch die Kleinstadt Bad Sachsa.
Hierfür habe ich eine Karte vom 08.12.1926 betitelt mit "Unser Liebling". Ich vermute mal das es sich hierbei um einen Aussichtspunkt handelt der sehr beliebt war oder noch ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Sachsa

schöne Grüße
Marcel
Hallo die "Harzer",
als Briefmarkensammler sammelt man so nebenher auch Karten, ohne Marken. Nun hab ich mal die Harzer rausgefischt und ein gutes Dutzend sind da aufgetaucht. Ich war sehr erstaunt, das fast alle hier noch nicht zu sehen waren. Und so will ich aus aktuellen Anlaß mal anfangen. Heute Nacht werden nicht nur Hexen da oben sein, sondern viel viel mehr. [1]

Karte von 1963, "Die Sage vom Hexentanzplatz"

1963 06 12, Einzelfrankatur, Mi 953, SoStp Friedrichsbrunn
Die Karte hat damals gerade man einen Groschen gekostet. Staune, dass sie hier noch nicht zu sehen war.
[1]
http://www.seilbahnen-thale.de/service/neuigkeiten/details.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=34&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=67fc6161feb
Noch ne schöne hexenlose Nacht und nette Grüße
Pepe
Und da kommt schon die erste unfrankierte. Dann ist die Bildseite die Vorderseite. Dennoch wir Philatelisten drehen die Objekte immer auf die Rückseiten um. Und siehe da, selbst hier ist was interessantes zu entdecken. Ein Propagandaspruch um die deutsche Einheit.


1951, Harzer Ansichtskarte, schwarz weiß, Echtfoto, FDGB Ferienheim Wernigerode
Nette Grüße
Pepe
@ Altmerker [#87]
Tatsächlich war es wohl so, dass der Anschluß für das Braunkohlekraftwerk Silberhütte (Pyrotechnik) benötigt wurde (Ölkrise). Die Normalspurwagen konnten auf Rollwagen wegen des eingeschränkten Lichtraumprofils von Gernrode nicht fahren. Personenzüge wurden dann erst später eingesetzt.
Beste Grüße Eckhard
Liebe Harz Freunde,
wer kann mir weiterhelfen? Almsfeld Harztourist - es gab dort eine Poststelle. Wo befand sich diese genau? War das ein Ferienobjekt oder Zeltplatz? Wer hat genaue Angaben zu diesem Ort?
@ Landzusteller [#135]
Hallo Landzusteller!
Almsfeld-Harztourist wird heute zum Teil als Hotel genutzt, näheres unten, und liegt in Altenbrak in der Nähe des Bodetals und steht zum Verkauf. War früher Erholungsstätte und wurde auch für Tagungen genutzt.
http://www.immobilienscout24.de/expose/72318219
Hier ein Auszug daraus für später, wenn es den Link nicht mehr gibt.
Objektbeschreibung
Das derzeit als Hotel genutzte Objekt befindet sich auf zwei ca. 200 m auseinanderliegenden Grundstücken, welche durch einen eigene Strasse verbunden sind.
Das Objekt besteht aus einem Gebäudekomplex mit 4 separat gelegenen Häusern, welche derzeit als Hotel genutzt werden, sowie 2 Wohnblocks im östlichen Teil.
In den derzeit als Hotel genutzten 4 Häusern befinden sich insgesamt 72 Zimmer mit 150 Betten sowie der Speise- und Frühstücksraum. Alle Zimmer sind einfach eingerichtet, aber mit Dusche und WC ausgestattet. Ausserdem befinden sich in den 4 Häusern insgesamt 8 einzeln vermietbare Wohnungen.
Bei den 2 Wohnblocks handelt es sich um 2 nebeneinander liegende Wohnhäuser mit insgesamt 21 Wohnungseinheiten, welche jedoch sanierungsbedürftig sind und derzeit nicht genutzt werden. Die Bausubstanz ist in Ordnung.
Auf dem Gelände befinden sich weiterhin diverse Nebengebäude, wie z.B. Bungalows, technische Gebäude, welche jedoch größstenteils abgerissen werden müssen.
Das vorhandene Grundstück sowie die gesamte Immobilie eignet sich zu vielen zukünftigen Zwecken, wie z.B. für einen Wohnungsbau, eine Seniorenresidenz, einen modernen Ferienpark, ein Ferienhotel, eine Klinik oder auch einen Industriepark.
Auf dem Gelände wurde früher auch ein Camping- bzw. Ferienplatz betrieben, welcher noch immer im Bebauungsplan eingezeichnet ist.
Lage
Das Anwesen „Harztourist Almsfeld“ liegt direkt auf der Kreuzung zwischen der L94 und der Bundesstrasse 81 zwischen Blankenburg und Hasselfelde-Nordhausen in der Mitte des Harzes. Unweit entfernt liegt Quedlinburg, Wernigerode sowie das bekannte Naherholungsgebiet Bodetalsperre. In nächster Nähe soll zukünftig eine Autobahnausfahrt der A6 entstehen.
Im nahen Umkreis gibt es zahlreiche Wanderwege, Seen mit Bootsverleih und Bademöglichkeiten, sowie im Winter Skilanglaufmöglichkeiten.
schöne Grüße
Marcel
Guten Abend an die Harz-Freunde,
hätte nie gedacht, dass auch ich hier etwas vorstellen kann, aber der Zufall wollte es so:

Luftkurort Wildemann im Oberharz im Spiegeltal.
Die andere Seite will ich auch nicht verheimlichen:

Postkarten per Eilzustellung findet man sicher nicht alle Tage.
Grüßle
Mümmel
Hallo - eine Karte aus Neapel vom 07.11.1898 gelaufen nach Schierke mit Ankunftstempel vom 11.11.1898

schöne Grüße
Marcel
Hier mal ein Museumsstück.

1956, DDR sw Fotokarte, Nr.: 251, Balliste um 1336, Museum Schloß Quedlingburg
Karte ungelaufen.
Nette Grüße
Pepe
Thale
Unweit von Thale erstreckt sich der Cäsarfelsen. Hier auf einer Karte zu sehen - gelaufen am 17.06.1907 von Thale nach Jena - mit den besten Grüßen vom Hexentanzplatz. Auch der Eisenbahnverein Magdeburg schien hier seine Freude gehabt zu haben.

schöne Grüße
Marcel
@ Marcel [#140]
Hallo Marcel, hallo alle,
ich war in der letzten Zeit drei Mal für mehrere Tage im Harz und habe allerlei neues Material mitgebracht, auch von kleineren Orten, habe im Moment aber große Probleme mit dem Scannen, da der neue PC den Scanner nicht akzeptiert. Wenn das Problem gelöst ist, werde ich sicherlich hier wieder häufiger mittun. Bis dahin bin ich ein zwar stiller, aber interessierter Mitleser.
Viele Grüße
Ingo
@ JohannesM [#134]
Die Harz Schmalspur Bahn hat mir mitgeteilt:
Ein erstes Vermesser-Team der damaligen Magdeburger Reichsbahndirektion sichtete bereits 1976 den brach liegenden Bahndamm zwischen Straßberg (Harz) und Stiege. Die Natur hatte sich zu diesem Zeitpunkt die ehemaligen Anlagen größtenteils zurück erobert, das ehemalige Bahnhofsgebäude in Friedrichshöhe war verfallen und Brücken wiesen Schäden auf. Der geplante Bau eines neuen Heizkraftwerkes in Silberhütte brachte dann den Durchbruch für die Reaktivierung, da die hierfür benötigte Braunkohle auf dem Bahnweg von Nordhausen aus angeliefert werden sollte. Und so begannen dann 1980 die ersten Rodungsarbeiten im Verlauf der Trasse. Drei Jahre später erfolgten dann der Bau des neuen Gleisplanums sowie die Verlegung der neuen Gleise.
Am 30. November 1983 war es dann soweit: Im dichten Schneetreiben befuhr der offizielle Eröffnungszug die wieder hergestellte Strecke. Der Güterverkehr wurde anschließend am 12. Februar 1984 aufgenommen, der regelmäßige Personenverkehr folgte am 3. Juni 1984 mit der Fahrt des Personenzuges P 14461 von Gernrode über Stiege nach Hasselfelde mit der Zuglok 99 6001 (Baujahr 1939). Die Harzquer- und Selketalbahn war damit wieder durchgängig mit Personenzügen befahrbar und somit eine wichtige Grundlage geschaffen für die spätere Entwicklung des touristischen Eisenbahnbetriebes der HSB auf einem Streckennetz von heute 140,4 km Länge zwischen Wernigerode, dem Brocken, Nordhausen und (seit 2006) Quedlinburg.
@ Altmerker [#142]
Mit ein wenig Eisenbahnromantik von 1957 einen herzlichen Pfingstgruß aus dem Unterspreewald.

DDR 1957, Brockenbahn mit Brocken auf unbeschrifteter AK Nr. 1321. Rechts die Bahn mit den 'Fernglas' rangezoomt.
Für die tiefst interessierten Harzfreunde noch eine Literaturempfehlung.

Titelansicht "Der Harz"

Seite 4 und 5
Hier wird man auch Streckenbeschreibungen von 12 Eisenbahnstrecken finden. Insgesamt 436 Seiten Harz pur. Allein die Einführung umfasst 74 Seiten.
Pepe
Nöschenrode
Seit 1929 Teil der Stadt Wernigerode - hier auf einer Karte zu sehen - gelaufen am 09.08.1935 nach Chemnitz.

schöne Grüße
Marcel
Sülzhayn
Im Norden Thüringens und am Südhang des Harzes gelegen liegt der Ort Sülzhayn (heute Stadtteil der Stadt Ellrich im Landkreis Nordhausen). Er ist bekannt durch seine ehemals zahlreichen Sanatoriums von denen heute nur noch ein Bruchteil genutzt wird. Der Kurbetrieb in der Region war bis in die 1950er Jahre möglich, dann geriet der Kurort wegen seiner Grenznähe in die Isolation. Die Mehrzahl der Kurhotels und Heime wurden geschlossen.
Die Karte ist gelaufen am 21.07.1948 von Nordhausen nach Erfurt und zeigt den Ort Sülzhayn mit Blick auf das Kaffeehaus Kurpark und das Sanatorium Waldhaus.
http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BClzhayn
schöne Grüße
Marcel
Burg Regenstein, hier auf leider gelochter Ansichtskarte, zu entdecken

1956, Burg Regenstein, Rückseite
Vorderseite

1956 12 11, Einzelfrankatur Mi 453I ?,
Die 'lange Nase' wird im Thread DDR Plattenfehler beleuchtet.
Nette Grüße
Pepe
Neuwerk - Rübeland
Wo steht das höchste Eisenbahnviadukt Norddeutschlands?
Natürlich im Harz - genauer gesagt in Neuwerk steht das Kreuztalviadukt. Neuwerk gehört zum Ortsteil Rübeland der Stadt Oberharz am Brocken im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt und wurde nach Rübeland am 01.07.1950 eingemeindet.

Die Karte lief am 30.07.1931 nach Weißenfels und trägt den Stempel von Rübeland mit dem Vermerk: Besucht die Rübeländer Tropfsteinhöhlen!

Gemeint sind die Baumannshöhle (älteste Schauhöhle Deutschlands) und die Hermannshöhle. Eine nicht mehr für Besucher freigegebene Höhle in der Nähe ist die Bielshöhle. Eine weitere erst vor ca. 60 Jahren entdeckte Höhle mit dem derzeit größten Tropfstein des Harzes mit einem Umfang von etwa 3 Meter und einer Höhe von 3,25 Meter ist die Schmiedeknechthöhle. Eine touristische Erschließung dieser Höhle ist zur Zeit nicht geplant. Es gibt in Rübeland noch weitere Tropfsteinhöhlen, welche aber nicht für Touristen zugänglich sind.
schöne Grüße
Marcel
http://www.harzlife.de/top/tropfstein.html
Bad Grund
Der Westen vom Harz ist bisher ein wenig zu kurz geraden, deswegen heute eine Karte aus Bad Grund die am 04.03.1970 ihren Weg nach Jena fand und das Mütterheim zeigt.
Bad Grund liegt im Naturpark Harz zwischen Seesen im Nordnordwesten, Clausthal-Zellerfeld im Osten und Osterode am Harz im Süden. Bad Grund ist die älteste Bergstätte im Oberharz und ist seit fast 500 Jahren als "freie Bergstadt" bekannt. 1992 wurde die "Hilfe Gottes" als letztes der Oberharzer Bergwerke geschlossen.

schöne Grüße
Marcel
http://www.bad-grund-harz.de/grund/index.html
http://www.bad-grund.de/
Hallo,
heute zeige ich noch einmal einen besseren Abschlag vom 26.01.1965 von Blankenburg, siehe Beitrag [#129].

Die Bildseite zeigt den Roßtrappensprung wie im Beitrag [#115].
Ich habe zwar schon einiges über die Roßtrappe erzählt, aber den Hufeindruck auf dem Roßtrappfelsen noch nicht gezeigt. Hier auf einer ungelaufenen Karte.

schöne Grüße
Marcel
Bad Sachsa
Bad Sachsa bietet über 10 ausgewiesene Terrainkurwege an, u.a. auch ins Kuckanstal (früher: Kuchanstal), bekannt für seine romantischen Felsbildungen.
Auf der Karte vom 26.07.1907 von Bad Sachsa nach Göttingen ist die Kuckanstalwiese zu sehen.

schöne Grüße
Marcel
http://www.bad-sachsa.de/terrainkurwege-heilklima.html
Hier ein Faltbrief vom Amtsgericht in
Ballenstedt [1], gelaufen am 10.7.1936 nach Reinstedt in Anhalt; mit dem Brief wurde eine Kostenforderung erhoben. Rückseitig findet sich das Dienstsiegel des Amtsgerichtes.

[1]
http://de.wikipedia.org/wiki/Ballenstedt
Viele Grüße
Ingo
Benneckenstein und Tanne
Heute Ortsteile der am 01.01.2010 entstandenen Stadt Oberharz am Brocken, damals aber eigenständig. Zwei Karten die Benneckenstein zeigen.
- die Erste vom 09.07.1952 als Gesamtansicht

- die Zweite vom 04.07.1955 kommt aus Tanne und zeigt den Kurpark Benneckensteins
Tanne durfte sich bis 1996 als „Höhenluftkurort“ bezeichnen. Aus Geldmangel konnte der Titel Luftkurort im Rahmen einer staatlichen Anerkennung nicht erworben werden. Seit 2000 ist Tanne ein staatlich anerkannter Erholungsort, längerfristig wird das Prädikat Luftkurort angestrebt.
schöne Grüße
Marcel
http://tanne-im-harz.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Tanne_(Harz)
Bad Harzburg
Heute eine Karte aus Bad Harzburg nach Pößneck vom 18.09.1933 mit der Rabenklippe, um sie mal zu zeigen - siehe auch [#100].

schöne Grüße
Marcel
@ Marcel [#153]
Hallo Marcel,
als ich vor rund zwei Wochen an der Rabenklippe vorbeikam, war schönes Wetter und allerlei Kletterer waren an der Wand. Das ist für mich zwar leider vorbei, aber ich habe immer noch meine Freude an solchen Felsformationen.
Von mir heute eine Karte, die den Harz thematisch sicherlich nur berührt, aber sie trägt einen schönen Bahnpoststempel von der Strecke Magdeburg - Thale vom 15.2.1933.

Viele Grüße
Ingo
Hier ein recht moderner Umschlag, gelaufen am 5.5.1987 von
Gernrode nach Halle.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#154] [#155]
Hallo Ingo!
Ich stehe weniger auf Klettern, aber die Kirchen sind für mich immer sehenswert, wie auch die St. Cyriakuskirche in Gernrode. Der Name des Stift St. Cyriakus, ist auf eine Armreliquie des Heiligen Cyriakus zurückzuführen, die Markgraf Gero aus Rom mitbrachte und dem Stift übergab.
Wahrscheinlich ist der Bau mit Stiftsgründung im Jahr 959 angefangen und um das Jahr 1014 beendet wurden. Erstmalige Erwähnung war 961. Die Errichtung des Heiligen Grabes, im südlichen Seitenschiff der Kirche, soll auf das Jahr 1080 zurück gehen. Mehrmalige Um- und Anbauten folgen bis Ende des 17.Jahrhunderts das Stiftsgebäude zum „Schloss“ umgebaut wird. Ab etwa 1650 verlor das Stift seine Jahrhunderte lange Bedeutung, die Kirche wurde nur noch als Pfarrkirche genutzt, im Jahr 1806 wurde dann auch noch die Immunität des Stifts aufgehoben.
Im Jahr 1834 entdeckte der junge Kunsthistoriker und Schriftsteller Franz Kugler die Stiftkirche als Kulturdenkmal wieder. Im Jahr 1859 erhielt der Architekt, Kunsthistoriker und Erster Preußischer Staatskonservator Ferdinand von Quast den Auftrag, die Stiftskirche zu restaurieren. Die Restaurierung zog sich bis ins Jahr 1872 hin und weitere folgten bis heute.
Hier eine Karte vom 17.04.1961 von Gernrode nach Jena mit der Kirche und dem Stempel "klimatischer Luftkurort".

Und eine Karte nach Jena mit Blick ins Mittelschiff nach Westen und auf die geteilte Orgel vom 01.05.1961 mit Stempel zur "1000 Jahrfeier" im September 1961.

schöne Grüße
Marcel
http://de.wikipedia.org/wiki/Stiftskirche_St._Cyriakus_(Gernrode)
http://www.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/kirche-kloster-dom/cyriakus-kirche-gernrode.htm
Herzberg am Harz
Herzberg, am Südrand des Harzes gelegen, ist eine Stadt im Landkreis Osterode im Süden von Niedersachsen.
Die Feldpostkarte vom 02.01.1919 lief nach Oberkammer an der Ölze (Fluss im Thüringer Schiefergebirge) und zeigt den Schlossinnenhof des Herzberger Welfenschlosses.

schöne Grüße
Marcel
http://www.welfenschloss.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Herzberg
Neinstedt
Heute mal wieder eine schöne colorierte Karte vom Bodetal, genauer gesagt aus Neinstedt vom 09.07.1914 nach Schmölln.
Neinstedt ist ein Ortsteil der Stadt Thale im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt und liegt am nordöstlichen Rand des Harzes, etwa drei Kilometer östlich von Thale.

schöne Grüße
Marcel
http://de.wikipedia.org/wiki/Neinstedt
Grüße aus
Sieber/Südharz verkündet diese Ansichtskarte mit Sonderstempel vom 25.8.1963


mit Sammlergruß,
Claus
Treseburg
Mittlerweile seit 01.07.2009 eingemeindet zu Thale liegt südwestlich Treseburg im Bodetal. Der Ort hat seine Entstehung dem vom 15. bis 19. Jahrhundert betriebenen Eisen- und Kupferbergbau zu verdanken.
Hier eine Karte vom 22.09.1970 nach Eineborn bei Stadtroda mit dem Wappen von Treseburg im Stempel.

schöne Grüße
Marcel
Zwei Ansichtskarten aus
Bad Sachsa, gelegen im Südharz.


BAD SACHSA 1 / i / 3423 vom 13.7.1988


BAD SACHSA 1 / i / 3423 vom 24.3.1989
mit Sammlergruß,
Claus
Die Brockenbahn
Mein Postcrossing Freund hat extra die passende Marke benutzt. Die Bahn so schreibt er schraubt sich bis auf den Gipfel des Brockens, Höhe 1141m. Soll im Winter bei 2m Schnee besonders schön sein. Mir fröstelt. Ich kenne den Brocken nur aus dem Fernsehen und da weht oft ein eisiger Wind.

http://www.hsb-wr.de/mehr-erfahren/streckennetz/brockenbahn/
liebe Grüße
Lulu
[Beitrag [#162] redaktionell kopiert aus dem Thema "Thema: Motiv Lokomotiven"]
Buntenbock
Buntenbock im Harz ist ein Ortsteil von Clausthal-Zellerfeld im niedersächsischen Landkreis Goslar. Er hat etwa 750 Einwohner [1].

Viele Grüße
Ingo
[1]
http://de.wikipedia.org/wiki/Buntenbock
Beim Sichten diverser Belege habe ich diese Ansichtskarte vom Brocken gefunden.

Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
Hier ein etwas undeutlicher, aber sicher sehr seltener Stempel, der in der Ausflugsgaststätte auf der
Victorshöhe, heute Viktorshöhe, in Gebrauch war. Die Viktorshöhe nahe Friedrichsbrunn im sachsen-anhaltischen Landkreis Harz ist mit 581,5 m die zweithöchste Erhebung des Höhenzugs Ramberg, einem Granitmassiv im Harz.
Das erste Jagdhaus auf der Viktorshöhe war auf Veranlassung des Fürsten Viktor Friedrich im Jahr 1750 neben einem Brunnenhäuschen errichtet worden. Noch im 18. Jahrhundert entstand dort der erste Aussichtsturm. 1892 hatte sich ein auf der Viktorshöhe stehendes Gebäude zu einer beliebten Ausflugsgaststätte entwickelt. 1897 wurde aus Eichenstämmen ein 20 m hoher Turm errichtet, von dem aus eine Aussicht bis zum Kyffhäuser möglich war. Im Jahr 1927 wurde die bis dahin bestehende und mit einem Schankrecht versehene Försterei aufgelöst. Als letzte Förster sind die Herren Jacobi und Sachtler überliefert. Das Anwesen wurde jedoch als Gastwirtschaft weiter betrieben und ausgebaut [1].

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Viktorsh%C3%B6he
Braunlage
Wir hatten Hohegeiß und St.Andreasberg, beides heute Ortsteile von Braunlage, also heute mal etwas über Braunlage. Selber kenne ich in Braunlage nur das Wurmbergstadion, da wir in unserer Freizeit oft dort Schlittschuh gefahren sind, aber lang ist´s her.
Braunlage selber liegt südlich vom Brocken am Wurmberg, bekannt auch durch die Wurmbergschanze (1922 erbaut) und die Wurmbergseilbahn (1963 eröffnet). Es ist nicht nur ein bedeutender Wintersportort, sondern verfügt auch über eines der größten Kurparks des Harzes. Ursprünglich an der innerdeutschen Grenze gelegen war Braunlage bis zur deutschen Einheit ein gut besuchter Ferienort, wessen sich nach der Wiedervereinigung dramatisch änderte. So geriet Braunlage in erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten durch den Wegfall der Zonenrandförderung und der zunehmenden Konkurrenz aus dem Ostharz.
Zu Braunlage habe ich mal eine neuere Karte vom 22.08.1978 - gelaufen nach Jena.

schöne Grüße
Marcel
http://de.wikipedia.org/wiki/Braunlage
http://de.wikipedia.org/wiki/Wurmbergschanze
http://de.wikipedia.org/wiki/Wurmbergseilbahn
Hermannshöhle (Rübeland)
Die Hermannshöhle wurde 1866 bei Straßenbauarbeiten entdeckt. Die Höhle wurde nach Ihrem Erforscher Hermann Grotrian benannt. Bereits am 01.05.1890 wurde die Höhle, als erste in Deutschland, mit elektrischer Beleuchtung versehen. Herrliche Tropfsteine und imposante Sintergebilde kennzeichnen diese Höhle. Die Kristallkammer mit Ihren funkelnden Calzitkristallen zieht jeden Besucher in Ihren Bann. In der Hermannshöhle beherbergt der Olmensee noch 13 Exemplare des gleichnamigen Grottenolms (die bis zu 100 Jahre alt werden können), den es sonst nirgendwo in Deutschland gibt.
Hierzu eine Karte mit der Kristallkammer - gelaufen nach Zwickau am 29.07.1959 von Blankenburg im Harz.

schöne Grüße
Marcel
http://www.harzer-hoehlen.de/seite/9064/rundgang.html
@ Marcel [#167]
Zu Braunlage habe ich hier noch eine schöne alte Ansichtskarte von 1927 in einem schönen Winterkleid. Gelaufen nach Dresden am 09.12.1927

schöne Grüße
Marcel
Diese Drucksache hatte ich glaube mal von Thomas (alias Pommes) bekommen. An dieser Stelle mal einen schönen Gruß an Ihn. Es sollte mal gezeigt werden, weil es gut hierein passt.

Der Stempel vom 23.10.1970 macht neben den Eisengießer der Harzer Werke auch auf die bereits erfolgte Briefmarkenausstellung (10.-11.10 1970) aufmerksam.
Beworben wird zudem ein Besuch zu den Rübeländer Höhlen mit dem Höhlenbär. Ich gehe mal davon aus, das in der Drucksache eines dieser in den Höhlen entstandenen Fotos zugesandt wurde.

schöne Grüße
Marcel
PS. Ich bin auch auf dem Foto, gut getarnt.
Briefkuvert vom Volkspolizei-Kreisamt Wernigerode mit Tagesstempel vom 16.7.1990.

mit Sammlergruß,
Claus
Schön, dass wir wieder bei Wernigerode sind. Hier noch einmal das Schloß auf einer Karte gelaufen nach Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) am 22.08.1965.

Eine ungelaufene Karte aus der DDR-Zeit zeigt das Karlshaus - eine Wanderhütte nahe dem Ottofels (die größte Granitklippe des Ostharzes). Es wurde und wird heute noch für Übernachtungen genutzt - hat 30 Betten, 2 Schlafräume und 1 Gruppenraum - für Schulausflüge, Klassenfahrten ideal. Der Träger ist die Stadtverwaltung in Wernigerode.

schöne Grüße
Marcel
http://www.raymond-faure.com/Harzer_Wandernadel/Schierke_Ottofelsen.html
http://www.bahnfrau.de/bahnfrau/html/steinerne_renne.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Ottofels
Am 3.9.1937 ging diese Postkarte vom Brocken nach Leiden in die Niederlande.


Viele Grüße
Georgius
Von mir heute etwas vom Westrand des Harzes, der Flecken
Gittelde. Am 1.3.2013 wurde der Flecken Gittelde Teil der Gemeinde Bad Grund. Bisher ist es mir nur gelungen, von diesem Ort einen Ankunftsstempel aufzutreiben, eine Ansichtskarte ist mir noch nicht begegnet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gittelde
Viele Grüße
Ingo
Thale
Heute geht es um die Jumgfernbrücke im Bodetal im Hirschgrund. Sie ist eine Fußgängerbrücke nahe der Gaststätte Königsruhe.
Bereits 1820 verkaufte ein Thaler Bürger an der Jungfernbrücke Erfrischungen an Wanderer. Im Jahr 1834 baute der Konditor Christian Jung aus Thale im Hirschgrund im Bodetal eine Holzhütte mit Feuerstelle. 1856 folgte direkt an der über die Bode führenden Brücke ein weiteres größeres Gebäude. Zunächst wurde es als Hirschgrund bezeichnet. Zum Gedenken an eine hier erfolgte Rast des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. am 5. Mai 1834 wurde 1875 das erweiterte Gasthaus als Hotel Königsruhe benannt. 1]
Einer Sage nach dürften die Jungfernbrücke nur Jungfrauen überqueren, damit sie nicht einstürzt. Später ließ der Gastwirt ein Glöckchen läuten, sobald eine Jungfrau die Brücke betrat. 2]
Hierzu eine Karte die am 27.08.1960 nach Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) OT Schönau verschickt wurde.

schöne Grüße
Marcel
1]
http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigsruhe
2]
http://de.wikipedia.org/wiki/Jungfernbr%C3%BCcke_(Thale)
Von mir heute ein Blick ins Okertal. Die Karte wurde am 26.9.1908 von Oker nach Louvain in Belgien [1] geschickt. Links auf der Adressseite der Karte findet sich der Wahlspruch der Harzer Bergleute, rückseitig ist der "Neue Weg" abgebildet. Da ich diese Felsformationen nur von der tiefer liegenden Straße aus kenne, vermag ich nicht zu sagen, ob dieser Weg die letzten hundert Jahre überlebt hat und heute noch begangen werden kann.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6wen
Foto von 1954 auf unbeschrifteter Ansichtskarte von 1956

Erholungsheim "August Bebel" vor 60 Jahren
Nette Grüße
Pepe
@ Cantus [#176]
Hallo Ingo!
Den Weg gibt es bestimmt noch. [1]
Der Wanderweg führt direkt an Deinen gezeigten Adlerklippen vorbei. Auf dem Wanderweg durch das Okertal kommt man auch zur Mausefalle.
Karte ist nicht gelaufen.

schöne Grüße
Marcel
[1]
http://www.natur-erleben.niedersachsen.de/karte/tour-900000002-1258.html
@ Marcel [#178]
Ich bin gemein. Hausaufgabe für alle Harzaktiven. Auf vielen Belegen treibt sie ihr Unwesen. Die Hexe vom Brocken. Und Hexen können zaubern. Sucht mal eine und ihr werdet staunen, wie sie sich verwandeln kann.

Auf diesen Postkarten mit gleichen Rückseiten hat sie sich sogar mal unsichtbar gemacht. Karten sind von 1957.
Da waren die Kriegswunden langsam verheilt. Die Hexe sah auch ganz entspannt und freundlich aus.

Ähnliche Hexenstempel waren auch hier schon zu sehen. Vielleicht mal nur die Hexen zum vergleichen zeigen.

Nette Grüße zum Jahreswechsel
Pepe
@ Pepe [#179]
Hallo Pepe!
So genau habe ich mir die Hexe noch nicht angeschaut - schau´mer mal was ´mer rauskriegen. Schöne Hausaufgabe für´s nächste Jahr. ;-)

einen guten Rutsch wünscht
Marcel
Ich hoffe, alle sind gut gerutscht, ohne auszurutschen.
Ich habe mir die Vorderseite genau angeschaut und erkenne unterhalb des Rundfunkturmes mit etwas Phantasie eine Hexe in der Steinformation.
Gruß
Uwe
DDR- Briefkuvert mit Sonderstempel aus
3723 HASSELFELDE (im Oberharz am Brocken) vom 26.7.1990

mit Sammlergruß,
Claus
Heute mal etwas anderes. Die biber post löste die Standardserie "Schmetterlinge" letztes Jahr durch die neue Serie "Nationalpark Harz" ab. Hier habe ich schon einmal 2 davon.
zu 85 cent die Brockenanemone oder auch Alpen-Kuhschelle

zu 1,25 € der Brockengipfel

schöne Grüße
Marcel
@ Marcel [#183]
Dann füge ich auch noch etwas dazu, auch wenn das Motiv auch in andere Foren passen würde. Nach meiner Übersicht gibt es wohl acht (?) Nationalparkmarken, die mir aber z.B. in der Altmark noch nicht begegnet sind:

Ich habe gleich mal eine Doppelmarke rausgesucht, weil die Tiere vermehren sich ja.
Gruß
Uwe
Ich habe gerade eine Ganzsachen-Postkarte mit Stempel aus
Seesen vom 31.12.1900 in meine Sammlung aufnehmen können.

Viele Grüße
Ingo
Moin zusammen,
hier ein leider etwas ramponierter und mit 50 Pf. überfrankierter Beleg mit der Abbildung des Burghotels in Schierke /Oberharz.

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
@ Altmerker [#184]
Hallo Uwe,
vielen Dank für´s zeigen. Die neue Serie "Nationalpark Harz" hätte man durchaus auf der Seite von biberpost mal vorstellen können.
Heute mal wieder eine schöne Karte mit Blick ins Bodetal aus Thale vom 18.06.1969 - gelaufen nach Neukirchen. Der Stempel "130 Jahre ThaleEmail" bezieht sich auf die Firma THALETEC GmbH in Thale am Harz, die aus dem ehemaligen Eisenhüttenwerk Thale (EHW Thale) hervorgegangen ist. Sie sind Hersteller Technischer Email (Emaillierte Druckbehälter und verfahrenstechnische Apparate) mit nunmehr 175 Jahren Tradition der Emaillierung.

Und weil ich gerade wieder im Bodetal bin, so möchte ich gerne noch auf ein kleines Souvenir zurückkommen. Früher sehr beliebt, waren als Andenken sogenannte Bildbände. So ein Bildband habe ich aus dem Bodetal mit insgesamt 12 Ansichten (zeige nicht alle).

schöne Grüße
Marcel
@ Marcel [#187]
Da hast Du wohl recht. Es gab nur die lapidare Mitteilung:
Die biber post bringt in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Harz und Mitgliedern der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. neue Standardmotive heraus. Die neue Serie „Nationalpark Harz“ ersetzt die bisherige Serie „Schmetterlinge“. Die Briefmarken „Nationalpark Harz“ sind sowohl im praktischen Briefmarkenheftchen als auch auf Bogen erhältlich.
Ich selbst als Einwohner des Biberlandes konnte bisher nicht eruieren, wie viele Marken es da im Nationalpark-Look gibt. Ich konnte bisher nur die beiden erwerben (Luchs und Brockengipfel), selbst die Anemone war HIER nicht im Verkauf, sagten mir zwei Händler (EDEKA und Lotto). Ich behalte es im Blick. Neu soll auch der Halberstädter Dom in der Serie Dome und Kirchen sein, aber mir liegen nur Stendal und Havelberg vor.
Gruß
Uwe
@ Marcel [#187]
Dazu passend ein älterer AFS vom Hüttenwerk.

Beste Grüße
Eckhard
Gernrode
Ich habe heute eine Karte vom 10.06.1931 - gelaufen von Gernrode nach Dresden-Strehlen.
Die Bildseite zeigt einen Teil von Gernrode mit Blick ins Hagental, einst eine Bergbauregion und heute mehr Erholungsort. Wer mehr über die Bergbaugeschichte erfahren möchte dem empfehle ich diesen Link. [1]

schöne Grüße
Marcel
[1]
http://www.wissenswertes.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/kultur-geschichte/alter-bergbau-gernrode.htm
Niedersachswerfen liegt im Süden des Harztorer Gemeindegebietes zwischen Nordhausen im Süden und Ilfeld im Norden, nordwestlich der Rüdigsdorfer Schweiz, einem Teil der Gipskarstlandschaft des Südharzes. Durchflossen wird Niedersachswerfen von der Zorge und der Bere [1].

[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Niedersachswerfen
Viele Grüße
Ingo
Sogar was zum Thema gefunden: Eilbrief vom West- in den Ostharz am 21. 8. 72 von Bad Lauterberg nach Nordhausen mit üppiger Frankatur. Ankunftsstempel rückseitig Nordhausen 23. 8. 72
Gruß
Manfred
@ Marcel [#183]
Ich bekam gerade noch ein Nationalparkmotiv. Ich habe dort so einen Salamander auch schon gesehen!
Gruß
Uwe
Oker
Oker liegt am nördlichen Rand des Harzes zwischen Goslar im Westen und Bad Harzburg im Osten. Oker bildet den nördlich Abschluss des Okertals. Wer in die Gegend kommt, sollte unbedingt das Tal durchwandern oder durchfahren (je nach persönlicher Neigung oder persönlichen Fähigkeiten), denn neben dem Flusslauf der Oker oder dem Okerstausee sind besonders viele reizvolle Felsformationen beiderseits des Tales zu besichtigen. Und wer das Hobby des Mineraliensammelns pflegt, findet auch heute noch auf den alten Halden mit einigem Sucheinsatz immer wieder einmal aufhebenswerte Stücke.

Karte vom 14.8.1941 mit Blick ins Okertal, gelaufen nach Kiel

Brief vom 9.6.1938, gelaufen ins nahe gelegene Goslar

Postkarte vom 11.6.1931, gelaufen nach Berlin

Ganzsachenkarte vom 9.5.1922, gelaufen nach Schöningen
Viele Grüße
Ingo
@ Altmerker [#193]
Hallo Uwe!
Ich habe den Salamander noch nicht live gesehen, dafür aber Zauneidechsen on Mass bei mir im Garten. Danke fürs Zeigen. :-)
Güntersberge
Eingemeindet am 01.08.2009 zur Stadt Harzgerode, war Güntersberge bis dato eigenständige Stadt direkt an der Selke gelegen. Bis vor kurzem war es nur Ortsteil von Harzgerode, jetzt dürfen sie sich wieder Stadt nennen. Dazu eine gelaufene Karte nach Schmölln mit der Stadtansicht aus Südosten.

schöne Grüße
Marcel
http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCntersberge
Ich überschaue es nicht mehr, ob wir schon einen Stempel für die Bahnstrecke von Goslar über Altenau nach Clausthal-Zellerfeld gezeigt haben. Ich habe an diese Bahnstrecke jedenfalls angenehme Erinnerungen, denn zum Einen war es einstmals die beste Verbindung, um die Strecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen und sich dabei auch noch die Füße vertreten zu können, zum Anderen gab es bei dem Zug Passagierwaggons, die vorne und hinten offene überdachte Außenplattformen hatten, auf denen man auch als Bahnfahrer die Fahrt im Freien genießen konnte, heute undenkbar, aber damals bin ich auch nicht aus dem Zug gefallen.
Der folgende Umschlag, gelaufen von Clausthal-Zellerfeld nach Goslar, wurde am 20.5.1933 mit dem Zug Nr. 1985 befördert.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#196]
Hallo Ingo - ich habe ihn hier noch nicht gesehen - schönen Abend noch. :-)
Marcel
@ Cantus [#196]
Hallo Ingo,
schaue doch einmal hier [1].
Beste Grüße
Stephan
[1]
http://www.philaseiten.de/beitrag/1692
Habe sogar noch eine Brief in meiner Sammlerkiste gefunden. Eigentlich sammle ich nur Briefmarken, aber Briefe wandern bei mir nicht zum Altpapier. Man weiß ja nicht, wozu diese Briefe noch gut sind. Wie jetzt, um sie im Forum zu zeigen.
Dieses mal einen Brief aus Braunlage.

Wilfried
@ Stephan Sanetra [#198]
Hallo Stephan,
so weit zurück und dann noch bei den Bahnpoststempeln hätte ich nie geschaut. Hier aber widmen wir uns dem Harz, das ist eine andere Herangehensweise und da passt mein Umschlag bestens hinein.
Viele Grüße
Ingo
Gutenachtgeschichte
Was haben die Orte Hanau, Gelnhausen und Nürnberg mit dem Harz (Wernigerode) zu schaffen?
Erklärung!
Auf der Suche nach Märchen durch den Spessart hörten die gebürtigen Hanauer Jacob und Wilhelm Grimm eine Geschichte, die in abgewandelter Form Euch als Hänsel und Gretel bekannt ist.
Eine Form besagt das eine erst in Nürnberg, dann im Spessart lebende Frau schmackhafte Lebkuchen gebacken hat und von einem Bäcker aus Nürnberg der Hexerei bezichtigt wurde, nur weil sie das Rezept nicht verriet. Dieser Bäcker Metzler und seine Frau haben diese Frau namens Katharina Schladerer aus Wernigerode letztlich umgebracht und in ihrem eigenen Backofen verbrannt. Genützt hats nichts, Rezepte waren versteckt. [1]

Eine 2. Version besagt: der Bäcker Hans Metzler und seine Schwester (nicht Frau) Margarethe haben von Katharinas Lebkuchen gehört, die in Gelnhausen lebte und ursprünglich aus dem Harz gekommen ist. Auch hier kamen Hänsel und Gretel nach Engelesberg bei Laufach in ihr “Knusper”-Häuschen, ermordeten und verbrannten sie. Die Beute der Rezepte verhalf der heute noch bestehenden Lebkuchen-Dynastie in Nürnberg zu ihrem überragenden Erfolg. [2]

schöne Grüße
Marcel
[1]
http://www.quedlinburgweb.de/qlb/allerlei/hanselundgretel.htm
[2]
http://www.welt-der-legenden.de/waren-haensel-und-gretel-ein-moerderisches-nuernberger-geschwisterpaar/
@ Cantus [#163]
Aus Buntenbock fand ich diese Ansichtskarte, die allerdings in Clausthal-Zellerfeld gestempelt wurde. Gab es in Buntenbock 1994 überhaupt noch eine Post{stelle|filiale}?
Jan-Martin
@ jmh67 [#204]
Hallo Jan-Martin,
Buntenbock ist seit dem 1.7.1972 ein Ortsteil von Clausthal-Zellerfeld. Damit erübrigt sich deine Frage, denn selbst wenn es 1994 dort noch eine Poststelle gegeben hat / hätte, so mussten Marken doch mit dem Ortsstempel von Clausthal-Zellerfeld entwertet werden.
Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#205]
Danke, Eingemeindung erklärt auch, warum in Hohegeiß 1989 ein Stempel mit dem Ortsnamen "Braunlage" geführt wurde. Das wurde doch aber nicht immer und überall so gehandhabt? Es gibt ja durchaus auch Bindestrich-Namen (Hauptort-Ortsteil) auf Poststempeln.
-jmh
@ jmh67 [#206]
Das schon, aber aus neuerer Zeit sind mir solche Stempel nicht mehr bekannt.
Von mir heute ein Stempel, der zwar hier ganz gut herpasst, aber auch seinen Platz bei der Luftpostgeschichte verdient hätte; den zugehörigen Beleg habe ich leider nicht mehr.

Viele Grüße
Ingo
Bad Suderode
Der als Calciumsole-Heilbad klassifizierte Kurort ist im Besitz eines ganz besonderen Heilwassers. Der Behringer Brunnen zählt zu den stärksten Calciumquellen Europas.
Die Sole, die aus einem alten Bergwerksstollen am Felsenkeller gepumpt wurde, war die Grundlage für die Entwicklung des 1179 erstmals urkundlich erwähnten und bis 1827 noch „kleinen, unansehnlichen und unbekannten“ Dorfes Suderode zu einem aufblühenden Kurort.
Hierzu eine Karte vom 11.12.1958 aus dem Silikose (Staublungenkrankheit) - Kurheim mit der Ansicht von Bad Suderode nach Grunau bei Döbeln.

Ende des 19.Jhd. entwickelte sich Suderode zu eiem Kur- und Heilort. Das zunächst genutzte Badewasser wurde für Inhalationen Anfang des 20. Jhd. nutzbar gemacht. So entstand das Silikose-Kurheim, 1959 begann der Neubau des Silikose-Sanatoriums (Silikose = Staublungenerkrankung), der 1962 abgeschlossen wurde und 1972 den Namen „Willi Agatz“ erhielt.
schöne Grüße
Marcel
http://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Suderode
http://www.bad-suderode.de/site/bad-suderode/geschichte/index.php
Hier ein Telegramm, aufgegeben am 16.9.1947 in
Osterode am Harz.

Viele Grüße
Ingo
Wenn es Dinge gibt, die ich am allerliebsten den ganzen Tag von morgens bis abends machen würde, fällt mir sofort die Sessellift Fahrt vom Hexentanzplatz nach Thale - und natürlich auch umgedreht - ein.

1987 Sommerurlaub
Nur Fliegen ist schöner
Nette Grüße
Pepe
Hallo Zusammen,
auf Anregung im Thema "Motiv Schriftsteller, Dichter, Philosophen" hier auch noch mal ein Beleg aus dem
Südharz.
Die Ortschaft
Molmerswende [1] hat nicht mal 300 Einwohner, aber einen berühmten "Sohn" -
Gottfried August Bürger [2]:


Gelegenheitsstempel aus Molmerswende 31.12.1947/"Hoch klingt das Lied vom braven Mann"
Wer noch nichts von diesem berühmten Sohn Molmerswendes gehört hat, der kennt aber bestimmt sein berühmtestes Werk:
Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande – Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen.
Beste Grüße,
Yoska
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Molmerswende
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_August_B%C3%BCrger
@ Pepe [#211]
Als Einheimischer will ich ja nicht klugschitten, aber Du kannst da so oft wie Du willst mitfahren - Du kommst nie auf der Hexe an. :-) Es ist nämlich die Bahn zur Rosstrappe - die völlig modernisierte Schwebebahn zum Hexentanzplatz mit Panorama-Fußboden fährt ca. 200 Meter weiter entfernt - da lohnt sich selbst ein Kombi-Ticket.
Viele sonnige Sonntagsgrüße
Uwe
@ Altmerker [#213]
Na, ja, du kannst doch die Schurre 'runter rennen bis zur Bode und dann die Schurre wieder 'rauf, dann bist du doch auf dem Hexentanzplatz. :-)
Beste Grüße
Eckhard
Alexisbad
Hallöle!
Heute habe ich eine Karte aus dem Jahre 1956, die das heutige denkmalgeschützte Wellnesshotel Habichtstein zeigt. Es wurde um 1880/90 als Hotel Försterling gegründet und war als Kurhotel ausgerichtet. Zu Zeiten der DDR war es ein FDGB Urlauber- und Kurheim.
Der Bahnhof Alexisbad, im ältesten Teilstück der Selketalbahn und am 7. August 1887 in Betrieb genommen, liegt direkt gegenüber dem Hotel Habichtstein.

schöne Grüße
Marcel
https://de.wikipedia.org/wiki/Hotel_Habichtstein
@ Altmerker [#213]
Wollte es auch gerade schreiben, "unten links" (knapp außerhalb des Bildes) ist jetzt auch der große Schotter-Parkplatz, wo man so schön und bequem ein paar Tage mit seinem Wohnmobil parken kann [wenn man kein Dreck hinterlässt]. ;-)
@ JohannesM [#214]
Ist die Schurre etwa wieder begehbar? Das wäre super! Die war letztes Jahr ja leider wegen des 2010er Felsabgangs immer noch gesperrt und es sah bzw. klang irgendwie nicht so, als ob die dort auch nur ansatzweise dran denken würden, diesen klassischen Traditionsweg wieder freizuräumen. Hatten wir uns damals als schöne Abkürzung bzw. Rundweg über die nette 'Kneipe' Königsruhe (die an der Brücke) gedacht, aber ... tja, Umsatz entgangen und wir mussten recht verärgert den selben Weg über die Rosstappe zurück. Das nennt man dann Tourismusförderung Made in Thale. :-(
Wir wollten eigentlich demnächst wiederkommen, wenn der Weg wieder frei ist, aber auch erst dann. Also, offen?
Schurre 'runter rennen bis zur Bode und dann die Schurre wieder 'rauf, dann bist du doch auf dem Hexentanzplatz
Die Schurre ist doch nur die Etappe Rosstrappe runter ins Bodetal, der erneute Hochweg auf der anderen Bodeseite, über die Jungfernbrücke zu den Hexen hoch, gehört doch nicht mehr dazu, fragt ein Auswärtiger aus dem fernen Niedersachsen. ;-)
Gruß
Thomas
@ Altmerker [#213]
Ist schon zu lange her und wir sind mit beiden Kindern alle Lifte und Bahnen gefahren.

Diese unfrankierten Karten sind von 1987.
Kann nur jedem einen Harzurlaub empfehlen.
@ Marcel [#215]
Aus 1956 stammt auch dieses Erholungsheim:

leider nicht frankiert
nette Sommergrüße
Pepe
Hier ein Sonderstempel aus
Goslar vom 25.6.1938 zur Motorsportwoche des NSKK im Harz.

Viele Grüße
Ingo
@ DL8AAM [#216]
Hallo Thomas,
ja, es stimmt, nur der Weg zur Roßtrappe nennt sich Schurre, der Weg zum Hexentanzplatz ist zwar ähnlich angelegt, aber dort ist nicht so eine Geröllhalde, wo die Steine herunterschurren.
Gesperrt ist der Weg immer noch, aber die wenigsten halten sich wohl daran. Es kommt jetzt auch Bewegung in die Sache, das Land hat das Hangflurstück wohl an die Stadt übertragen, eventuell wird der Weg dieses Jahr freigegeben.
Beste Grüße
Eckhard
Der Stempel ist schwach, aber zeigt, die Osterwiecker fühlen sich als Harzer.

Ich habe dazu etwas zusammengestellt, was weniger mit dem Harz als vielmehr mit Geburten und der Presse zu tun hat.
Der heutige Landkreis Harz gilt pressegeschichtlich nur als sehr punktuell erforscht. Gerade die Zeitschriftenlandschaft birgt noch viele Leerstellen. Mehrere Absenderfreistempel belegen, dass eine Reihe medizinisch und sozial ausgerichteter Blätter hier ihren Ursprung hatten.
Seit 1886 begleitet der Berliner Elwin Staude Verlag die Berufsgruppe der Hebammen. Damals erschien das erste Heft der Publikation „Allgemeine Deutsche Hebammen-Zeitung”, die in den ersten Ausgaben als „Berliner Hebammen Zeitung” zunächst von Olga Gebauer, der Gründerin des ersten Berliner Hebammenvereins und späteren Schriftleiterin der Zeitung, im Eigenverlag herausgegeben worden ist. 1920 lag die Auflage, die inzwischen eine deutschlandweite Verbreitung hatte, bereits bei rund 20.000. Im April 1939 erfolgte die Umbenennung der Zeitschrift in „Die Deutsche Hebamme“. Der Verlag warb in diesem Jahr seinen Kunden gegenüber mit einer Druckauflage von 19000 Exemplaren.
Bereits 1920 verkaufte der Sohn des Verlagsgründers, Erwin Staude, seinen Verlag an die Druckerei A. W. Zickfeldt in Osterwieck, wo die Zeitschrift schon seit mehreren Jahren gedruckt worden ist. Geleitet wurden die Druckerei und der Verlag A.W. Zickfeldt/Elwin Staude Verlag von Rudolf Zickfeldt, dem Sohn des Verlagsgründers. Den Verlag übernahm 1928 sein Sohn Dr. Kurt Zickfeldt, die Leitung der Druckerei sein Sohn Rudolf Zickfeldt. Nach dem Tod seines Vaters nahm 1985 Kurt Zickfeldt jun. die Verantwortung des Elwin Staude Verlages in die Hand. In langer Tradition arbeitete er eng mit dem Bund Deutscher Hebammen zusammen, dessen Verbandsnachrichten bis 2000 in der Zeitschrift veröffentlicht wurden. 2001 übergab Kurt Zickfeldt den Verlag an seine Tochter Britta, die ihn seitdem - in bereits fünfter Generation der Familie Zickfeldt - zusammen mit ihrem Mann Claus Zickfeldt leitet.
In der Entwicklung der Publikationen aus dem Osterwiecker Verlag lässt sich Zeitgeschichte nachvollziehen. Durch einen unvorstellbaren und noch nie in der Geschichte der Pflege da gewesenen Konzentrationsprozess hatte die Nazi-Regierung über das Reichsinnenministerium aber bald auch über die Parteiebene der NSDAP direkten Zugang zu allen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens Deutschlands. Dabei spielten die vorhandenen Medien eine große Rolle. Innerhalb des Jahres 1933 haben die bis dahin bestehenden Fachzeitschriften ihre Publikationen eingestellt und an deren Stelle traten die Zeitschriften der „Reichsfachschaft“. Sie hießen bis 1935 „Dienst am Volk“ und danach „Die deutsche Schwester". Diese Zeitschrift des Fachausschusses für Schwesternwesen in der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege, Herausgeberin war die Reichsfrauenführerin, publizierte die Osterwiecker Elwin Staude Verlagsbuchhandlung KG. Der Versand erfolgte als Zeitungssendung zum ermäßigten Tarif.
Dort erschien von 1903 bis 1922 „Die Mutter“, herausgegeben von Eduard Dietrich und Olga Gebauer. In diesem „Hebammenverlag“, wurde auch „Mutter und Kind“ bis zur Einstellung ihres Erscheinens verlegt. „Mutter und Kind“ integrierte neben „Die Mutter“ zwei weitere so genannte „Volksbelehrungsblätter“. Das war einerseits die Titel gebende Monatsschrift für Säuglingsfürsorge (1908 –1922), die vom Düsseldorfer Verein für Säuglingsfürsorge und Wohlfahrtspflege, der Zentrale für Mutter- und Säuglingsfürsorge in Hessen und der Badischen Landeszentrale für Säuglingsschutz herausgegeben worden war. Als dritte Zeitschrift ging „Unser Weg. Blätter für Gesundheit in Haus und Familie“ in „Mutter und Kind“ auf. Sie erschien zwischen 1910 und 1920 als Organ der Preußischen Landeszentrale und fast aller preußischen Provinzzentralen für Säuglingsschutz.
„Mutter und Kind“ bestand von 1923 bis 1944 als „Zeitschrift für Ernährung, Pflege und Erziehung des Kindes, für Mütter, Säuglings- und Kinderpflegerinnen und Kindergärtnerinnen. Der Osterwiecker Elwin Staude Verlag bezifferte die Auflagen bis 1931 mit 12.500 Exemplaren, 1939 hatte sich die Zahl fast halbiert.
Aus einer '83er Auflage eine schöne Luftaufnahme von Treseburg im Harz. Frankiert mit der MiNr 2699 (10), entwertet mit MSt 3700 WERNIGERODE b 25.-9.84


MfG Jürgen -wajdz-
Hier eine Einladungskarte anlässlich des 44jährigen Bestehens des
Vereins ehemaliger Osteroder Pennäler, gelaufen am 5.4.1948 von Osterode nach Herzberg am Herz.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#222]
Für alle die mit dem Begriff 'Pennäler' nichts anfangen können, [1]
Sonst war auch früher immer viel los auf den Straßen von Schierke.

DDR, 1957 .. unfrankierte echt Foto Karte
Überschrift: Friedliche Idylle

DDR, 1957 .. unfrankierte echt Foto Karte
Überschrift: was die Zweibeiner können, können
Wir auch...
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Pennal
Nette Grüße
Pepe
Die
Harz-Querbahn auf einer s/w-Fotopostkarte, Postkartenverlag E. Riehn, 37 Wernigerode/Harz 541a N 3/70 IV-14-45 J0206, frankiert mit der MiNr 846 (10), Tagesstempel 3705 ILSENBURG Kb a -5.-2.71


MfG Jürgen -wajdz-
Nochmal die
Harzquerbahn als farbige Mehrmotivkarte, Einfahrt Tiefenbachmühle, Ilfeld, Bahnhof Sorge, Birkenmoor, Einfahrt Schierke.
Herausgeber: BILD UND HEIMAT . REICHENBACH (VOGTL.) A1/III/26/13.01 17 0002.DDR 0,20 M

MfG Jürgen -wajdz-
Blick auf das
Schloß Wernigerode
Erst 1213 wird eine Burg auf der dem Agnesberg vorgelagerten Kuppe urkundlich erwähnt. Mit der Weiterentwicklung der Feuerwaffen wurden dann auch stärkere Verteidigungsanlagen geschaffen.
Nach starker Bautätigkeit im 15. Jahrhundert wurden bis zum Großen Bauernkrieg dann Bastionen und die äußere Ringmauer erbaut, alte Tore verstärkt und neue angelegt. Bei dieser starken Befestigung hatte die Burg bis zu 17 Geschütze.
Im 30-jahrigen Krieg schon nicht mehr verteidigungsfähig, war die Burg meist unbewohnt oder von Truppen besetzt. 1671/76 wurde sie, zur Ruine geworden, zu einem Barockschloss umgebaut, zu einem Wohnschloss mit Wohn- und Wirtschaftsgebäude. So erhielt sie sich, abgesehen von einigen wenigen baulichen Veränderungen, bis 1861.
Danach wurde 22 Jahre lang umgebaut; im Auftrag des Grafen, später zum Fürsten erhobenen Otto zu Stolberg-Wernigerode. Der hohe Aussichtsturm, die Schlosskirche und die Terrasse entstanden erst am Schluss.
Das Urteil darüber überlassen wir am besten dem Kunsthistoriker Ernst von Niebelschütz (1879-1946): "...damit ist es in wesentlichen Teilen ein Werk jener neuzeitlichen Wiederherstellungsromantik, die dem vagen Begriff „Ritterburg“ eine mehr frei erfundene und auf Stimmung bedachte als stilgerechte Form gab. Eine Zierde der Landschaft mit bedeutender Fernwirkung – als ein geschichtliches Baudenkmal im strengen Sinne kann es dagegen nicht mehr gelten“.
Nachdem der letzte Fürst, Botho, sich 1945 nach Westdeutschland abgesetzt hatte, wurde im Schloss ab 1949 ein „Feudalmuseum“ eingerichtet.
(
aus dem Bildband von Walter Looke aus dem Jahr 1973)

Mehrfarbige Postkarte BILD UND HEIMAT . REICHENBACH (VOGTL.) III/26/13 A1/962/85 300962 01 07 0102/20
dazu passend der Sonderstempel 13/180

MfG Jürgen -wajdtz-
@ Marcel [#209] [#61]
Ich habe mal einen aktuelleren Stempel rausgesucht. Heute ist es ja ein finanzintensiver Ortsteil von Quedlinburg.
Gruß
Uwe
Hier mal ein erster Beitrag von mir. Das Interessanteste an dieser Karte dürfte wohl der Zusatzstempel des Brockenwirtes sein. Gelaufen 2010, Stempel Briefzentrum 40 (Düsseldorf)


VG,
JPC
@ JPC [#228]
Hallo JPC, eine schöne Karte aus der Neuzeit - gefällt mir! ;-)
Netzkater
Heute mal eine Karte vom Netzkater (Ilfeld) in der Gemeinde Harztor im nördlichen Landkreis Nordhausen in Thüringen (Südharz) vom 01.07.1963.

Die Anfänge des Ortes gehen auf die Ilfelder Prämonstratensermönche zurück, die hier zu Beginn des 13. Jahrhunderts im Herrschaftsbereich der Grafen von Hohnstein einen Fischteich anlegten. Die Mönche trockneten auf den benachbarten Netzwiesen ihre Fischernetze. [1]
Ein beliebtes Ausflugsziel damals wie heute.
In einem Glaskasten in der Gaststätte/Hotel "Netzkater" wurde ein ausgestopfter Wildkater 2] gezeigt – die letzte im Harz erlegte Wildkatze, angeblich in einem Netz gefangen. 1989 gab die Familie Liesegang aus Alters- und Gesundheitsgründen auf. Das Hotel sollte verkauft werden. Kurz nach der Schließung wurde der ausgestellte Wildkater bei einem Einbruch gestohlen. 1999 fand sich ein neuer Käufer. Dem Käufer wurde die gewerbliche Umgestaltung des Hauses, die durch den langen Leerstand und den damit einhergegangen Verfall nötig wurde, zunächst verwehrt. Da die Sanierung nach Aufhebung des Wasserschutzes im Jahr 2006 nicht mehr möglich war, sieht ein neuer Bauplan den Neubau als Großgastronomie mit Biergarten, Freilichtbühne und Streichelzoo vor. Der Abriss des traditionsreichen Hauses wurde im Jahr 2011 beendet.
Der neue Besitzer setzte nach dem Kauf einen Finderlohn auf den gestohlenen Wildkater aus (siehe Anzeige von 2011). [2]
Ob er gefunden wurde weis ich nicht, im Wirtshaus jedenfalls ist wohl ein anderer Kater zu sehen. [3]
schöne Grüße
Marcel
[1]
http://www.wirtshaus-netzkater.de/
[2]
http://www.meinanzeiger.de/nordhausen/kultur/nicht-der-kater-im-netz-d8160.html
[3]
http://www.wirtshaus-netzkater.de/
In Clausthal-Zellerfeld findet sich im Ortsteil Clausthal ein imposantes Gebäude, die Marktkirche zum Heiligen Geist, die größte Holzkirche Deutschlands [1]. Einmal abgesehen von einem noch nicht so lange zurückliegenden Anstrich der Außenwände hat sich seit der Aufnahme meiner Postkarte aus dem Jahr 1935 dort bis heute nicht so sehr viel verändert.

[1]
http://www.clausthal-zellerfeld.de/de/stadterlebnis/sehenswertes/kirchen/marktkirche/
Viele Grüße
Ingo
@ wajdz [#225]
Eine weitere Karte aus dieser "Serie", nun aus Harzgerode:

Herausgeber "BILD UND HEIMAT, REICHENBACH (VOGTL.)" mit Druckvermerk "A1/III/26/13 - 01 08 0508/13"
Abgestempelt per Gelegenheitsstempel in Stiege (Harz), leider nicht wirklich schön abgeschlagen, aber
for the files
STIEGE /
3721 /
500 m hoch /
DIE BELIEBTE SOMMERFRISCHE, Bildmotiv: Schloß Stiege.
Gruß
Thomas
Heute wieder eine ältere Karte von der Rosstrappe bei Thale von 1901 mit schönem Hotelstempel.

Beste Grüße
Eckhard
Ein Beleg mit AFS vom 19.12.1934 aus
Thale.

Viele Grüße
Ingo
Schloss Stolberg, der ehemaliger Sitz der Fürsten zu Stolberg-Stolberg, steht auf einem nach drei Seiten abfallenden Berg. Die älteren Teile stammen aus der Zeit um 1200, die neueren Teile wurden jedoch im Stil der Renaissance zwischen 1539 und 1547 erbaut. Im Südostflügel befindet sich der klassizistische Rote Saal, ein Entwurf von Karl Friedrich Schinkel. Das Schloss, 1948 enteignet und zum Erholungsheim der Lehrergewerkschaft der DDR umgebaut, wird derzeit restauriert.

BID UND HEIMAT REICHENBACH (VOGTL.)III/26/1 A1/B14/83 300814 01 08 0275
MfG Jürgen -wajdz-
Dieser Beleg passt gleich in mehrere Kategorien. Der Brief kommt aus dem Reservelazarett in Elend, welch passendes Wort für die menschliche Lage. Niemand wusste, was da nach 1941 noch kommen sollte. Der Stempel wirbt für den Luftkur und Wintersportort. Knapp vier Jahre später heißt es "Festung Harz".
Was interessant ist: 1943, im März, wird der Schriftsteller Wolfgang Borchert aus dem berüchtigten Seuchenlazarett Smolensk in das Reservelazarett Elend (Harz) verlegt.
Gruß
Uwe, der gerade hört, dass es in Elend schneit
Aus der
»HO Gaststätte STADT-TERRASSE« Nordhausen wurde nach der Wende ein Gesundheitszentrum. Bis zum Sommer 2015 existierte auch noch
das Ristorante "da Vinci" mit original italienischer Küche. Die große Terrasse wurde bei Sonnenschein eine beliebte mediterrane Oase mit einer einmaligen Aussicht auf die Stadt. Doch nach der Sommerpause blieb es geschlossen.
Seitdem stand es leer.
Doch das soll sich nun ändern, wie die Thüringer Allgemeine berichtet:
Thoma Erny, der Betreiber des Gesundheitszentrums „Carpe Diem“ in der Stadtterrasse wird in Eigenregie ein Lokal eröffnen. Das Café werde sich in das Konzept des Hauses einfügen. Es soll Produkte aus der Region geben, gesunde Kost und ein täglich wechselndes Mittagessen. Erny, der das Antlitz des Gebäudes aus den 1950er Jahren erst kürzlich ein wenig modernisiert hatte, möchte aber auch Aktivität anderer Form in das Lokal bringen.
So soll es Veranstaltungen zu Gesundheitsthemen, Workshops, Koch- und Backshows geben. Die Umgestaltung der Räume hat bereits begonnen. Denn bereits im Dezember wird das Café eröffnet.
sw Fotopostkarte Gebr. Garloff KG - Magdeburg N II/63 IV-14-45 W 3557

Der große Speisesaal heute:

MfG Jürgen -wajdz-
Mehrmotiv-Fotopostkarte GEBR. GARLOFF KG MAGDEBURG N 1/66 IV-14-45 Z2683 RAPPBODE-TALSPERRE bei Wendefurt im Harz (siehe Thread Motiv: Energieerzeugung, Beitrag #19)


MfG Jürgen -wajdz-
@ wajdz [#226]
Jetzt biete ich mal einen Privatpostblick aufs Schloss.
Viele Grüße
Uwe
Das Rathaus wurde ursprünglich als "Spelhus" (1427) errichtet und diente als Gerichtshaus, aber auch als Vergnügungsstätte für Tanz, Gauklerspiele und Hochzeitsfeierlichkeiten. Für eine Hochzeit steht das
Rathaus Wernigerode heute ebenfalls noch zur Verfügung. Ansonsten dient es als Dienstgebäude der Stadtverwaltung Wernigerode. Auf Briefmarken wurde es bisher noch nicht gezeigt.
Das wird hiermit nachgeholt:

MfG Jürgen -wajdz-
@ wajdz [#239]
Kein schöner Scan, aber ein schönes Rathaus, in dem sich immer wieder Leute trauen (lassen).
Gruß
Uwe
Inzwischen hat sich dieser Thread ja zu einem ausgewachsenen Reiseführer entwickelt. Deshalb ist es an der Zeit, den höchsten Gipfel des Harzes vorzustellen.
Das ist der Brocken, sein Gipfel liegt 1141 Meter über dem Meeresspiegel und damit bereits knapp oberhalb der Baumgrenze. Das gesamte Gebiet rund um den Brocken wurde im Jahre 1990 zum Nationalpark erklärt.
Dazu die MiNr 816 und ein Bild, wie er aussehen könnte, wenn es denn schneien würde.


MfG Jürgen -wajdz-
@ wajdz [#241]
Hallo,
natürlich biete ein ordentlicher Reiseführer auch mögliche Anreisepläne, daher folgt jetzt eine mögliche Streckenführung zum höchsten Berg des Harzes: Wer nicht zu Fuß gehen möchte, kann ganz bequem mit der Brockenbahn fahren:

Das war auch schon 1915 so, wie der Stempel auf der Rückseite zeigt:

Beste Grüße
Stephan
Liebe Harzfreunde,
Euer Einverständnis voraussetzend, möchte ich das Thema Kyffhäuser hier zuordnen. Im allgemeinen Geografieverständnis gelten beide Gebirge ja doch als zusammengehörig.
Das kleinste Mittelgebirge Deutschlands wird im Volksmund schlicht
der Kyffhäuser genannt. Es erstreckt sich über ca. 60 qkm und erhebt sich als ca. 15 km langer und etwa 7 km breiten Höhenzug wie eine Insel aus den umliegenden Auenlandschaften. Markant die mit 300 m steil abfallende Nordseite zur Goldenen Aue, einem weiten fruchtbaren Tal zwischen Harz und Kyffhäuser.
Auf dem
Kulpenberg mit 473 m die höchste Erhebung, befindet sich ein von 1959 bis 1964 errichteter 94 m hoher Fernsehturm, der bereits von weither sichtbar ist. Der Sender Kulpenberg hatte zu DDR-Zeiten in 78 Meter Höhe ein Turmrestaurant mit 74 Plätzen. Er wurde in erster Linie als Relaisstation zwischen der Station Petersberg (nördlich von Halle (Saale)) und dem Sender Brocken und Inselsberg konzipiert. Zu DDR-Zeiten besuchten den Turm etwa 200.000 Touristen jährlich. Heute wird der Fernsehturm Kulpenberg von der Deutschen Funkturm GmbH, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, betrieben. Das Betriebsgelände und auch der Sender selbst sind der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.
Mit dem Reisebüro der DDR

zum Fernsehturm Kulpenberg/Kyffhäuser
Foto s/w Ansichtskarte Bildkarten-Verlag u. -Vertrieb Ilse Steinhilb geb. Lohse, 4309 Thale, Harz IV-14-28 p 4/70
MiNr 846
Ich habe noch eine gefunden, der Fernsehturm steht auch auf dem Kyffhäusergebirge, der Nebenstempel ist allerdings vom Eisernen Kreuz auf der Josephshöhe.

Beste Grüße
Eckhard
@ Pepe [#179]
Vielleicht mal nur die Hexen zum vergleichen zeigen.
Hallo Pepe,
neben deiner gezeigten habe ich noch 3 weitere Brocken-Hexen gefunden, die zur selben Zeit im Umlauf waren, jede etwas anders. Im Scan gut zu sehen. In der oberen Reihe sind die früheren Hexen, aber bis auf die Qualität nicht großartig verändert.

schöne Grüße
Marcel
@ Seku [#247]
Mir scheint das Gesamtbild aus dem Harz zu stammen, nur das Schwarzwaldhaus wurde hineinkopiert, irgendetwas sieht daran nicht stimmig aus.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#248]
Ja, gucke mal in der Badischen Zeitung Bilder 2 und 3.
@ Marcel [#246]
Danke Marcel für die Erledigung der 'Hausaufgabe'. Und da sieht man doch, wie schnell ein Jahr vergangen ist.
Für alle Deine vielen Beiträge in dieser Zeit von mir ein großes Extralob. Weiter so und vielen Dank.

1969, Blankenburg
nette Grüße
Pepe
Eine Karte aus Wernigerode vom 19.09.1927.
Gruß
Manne

@ JohannesM [#252]
Man nennt sie auch Rübelandbahn und so ist sie auch leichter zu finden.
Blankenburg / Harz
Heute mal eine Karte aus Blankenburg mit dem historischen Rathaus - gelaufen 1965.

Man hat einstmals im Turmkopfe schriftliche Nachricht gefunden, dass dieses Gebäude im Jahre 1233 von Grund aus neu aufgeführt worden sei. 1233 ist als Baujahr des Rathauses auf Grund neuerer bau-archäologischen Untersuchungen und stadtrechtsgeschichtlicher Erwägungen nicht mehr haltbar.
- Älteste urkundliche Erwähnung des Rathauses erfolgte 1442.
- 1497 wurde eine Schlaguhr auf den Turm gebracht
- 1584 wurde das ganze Gebäude erhöht
- 1735 stark repariert
- 1738 neuer mit Schiefer bedeckten Turm
- 1870 umfangreiche Werterhaltungsmaßnahmen und ein Balkon
Das Rathaus beherbergte Stadtverwaltung und Gericht, Markthalle und Ratskeller. Im Obergeschoß befanden sich außer den Räumen der Stadtverwaltung auch ein großer Saal für Veranstaltungen und Festlichkeiten für die Bevölkerung.
An der Marktseite des Rathauses befinden sich drei Wappen. Am Mittelgiebel das Stadtwappen mit dem Turm als Zeichen für die befestigte Stadt. Schild und Helm mit Geweihstangen daneben symbolisieren die Grafen von Blankenburg. Ein vierfeldriger Schild mit zwei roten und zwei schwarzen Geweihstangen zeugen ebenfalls vom Geschlecht der Regenstein-Blankenburger Grafen. Über dem Haupteingang befindet sich das Wappen des Herzogtums Braunschweig mit der Jahreszahl 1734.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Blankenburg von Wallenstein hart bedrängt und 1625 besetzt. Acht (wikipedia spricht von neun) eingemauerte Kanonenkugeln erinnern an den Beschuß der Stadt während des Dreißigjährigen Krieges.
achöne Grüße
Marcel
http://www.blankenburg.de/-stadtportrait/sehenswertes/historisches-rathaus/das-historiche-rathaus.html
PS: Pepe, Danke für dein Lob.
Ich habe gerade etwas philatelistisch Schlichteres gefunden. Der alte Absenderfreistempel vom Harzer Tourismus- bzw. -verkehrsverein.
Gruß vom Rand des Harzes
Uwe
Bei so viel Schnee kommt doch Freude auf.

Die Harzbahn im Drängetal / Wernigerode - versandt 1931
Es war einmal ... so fangen im allgemeinen Märchen an, aber dass der Harz auf diesen ungelaufenen Postkarten nur bis zur Linie Brocken - Braunlage - Walkenried reichte, wurde uns als Tatsache serviert. Nicht das man es geglaubt hätte, aber weiter kam man eben nicht. Hier gezeigt für die Nachgeborenen mit der Warnung: Traue nicht allem , was gedruckt vorliegt.
Mehrfarbig gedruckte Postkarten des VEB VOLKSKUNSTVERLAG REICHENBACH genehmigt vom MdI der DDR III/ 26/13 vermutlich 70er Jahre:

MfG Jürgen -wajdz-
Schöne Ansichtskarte vom Albrechtshaus, jetzt leider nur noch eine Brandruine. Daneben eine der wenigen Stabkirchen in Deutschland, wenigstens die will ein Verein retten und nach Stiege umsetzen - am jetzigen Standort beginnt auch schon der Vandalismus.

Weiterhin eine Grußkarte aus Alexisbad von 1903

Beste Grüße
Eckhard
Von Thale aus gelangt man zu Fuß, mit dem Auto oder mit der Kabinenbahn der Seilbahnen-Thale auf den
Hexentanzplatz. Im allgemeinen bekannt durch die Erzählungen um die Walpurgisnacht mit den auf Besen anreisenden Hexen sowie der Sage über Brunhilde, die mit ihrem Pferd über die Bode gesprungen sein soll, war er schon vor jahrtausenden Kult- und Opferplatz. Aber natürlich gibt es neben der spektakulären Aussicht noch viele weitere touristische Attraktionen. Hier oben befindet sich auf ca. 10 ha ein Zoo mit über 70 Tierarten, die im Harz beheimatet sind oder waren, das Harzer-Bergtheater (größtes Freilichttheater des Harzes), eine Sommer-Bobbahn (1000 m lang) sowie die Walpurgishalle aus dem Jahre 1901 mit Jugendstil-Schnitzereien und im Inneren Gemälde des Malers Hermann Hendrich mit Szenen der Walpurgisnacht (Walpurgis ist am 30.04. jeden Jahres) aus Goethes "Faust".

Mehrfarbige Mehrmotivkarte © SCHÖNING VERLAG
MfG Jürgen -wajdz-
Eine Karte aus Wernigerode mit dem Berggasthaus auf dem Armeleuteberg. Die Karte lief 1927 nach Berlin- Tempelhof.
Gruß
Manne

Halberstadt darf zurecht als das Tor zum Harz bezeichnet werden. Wahrscheinlich schon in fränkischer Zeit als Vorposten gegen die Sachsen errichtet, hat diese Stadt eine über 1200 jährige spannende, wechselvolle Geschichte.
Der Halberstädter Dom St. Stephanus bietet ein eindrucksvolles Zeugnis dieser glorreichen Vergangenheit. Er präsentiert sich in einem reizvollen Ensemble mit der Liebfrauenkirche. Das Rathaus, der Roland und die historische Altstadt sowie die zahlreichen Museen machen diese Stadt außerordentlich sehenswert.
MiNr 1846

MfG Jürgen -wajdz-
@ wajdz [#261]
Tja, nicht viele können wie meine Kollegen und ich behaupten, dass ihr Büro auf einer Briefmarke zu sehen ist bzw. das Gebäude links neben den Bäumen der Liebfrauenkirche.
Gruß
Uwe
Wippra liegt am südöstlichen Harzrand, etwa 13 km nördlich von Sangerhausen, auf etwa 320 m Höhe. Der Ort liegt im Tal der durch Wippra fließenden Wipper und ist umringt von dichten Wäldern. Etwa sieben Kilometer außerhalb der Ortschaft, tief im Wippertal, befindet sich die Talsperre Wippra [1].

Die Karte wurde am 18.9.1954 verwendet.

Der Poststempel auf dieser Karte datiert vom 12.7.1971.
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Wippra
Viele Grüße
Ingo
@ Altmerker [#262]
Grüße nach Halberstadt. Ist es wirklich so schön, da zu wohnen oder zu arbeiten, wo andere Urlaub machen?
Der Halberstädter Berg
Quelle: Hans Riefenstahl (Ilsenburg)
Einer der Randberge des Nordharzes, begrenzt durch das Tänntal im Südosten und das Wassertal im Nordwesten, hat die Bezeichnung "Halberstädter Berg", obwohl die weit im Vorharzland gelegene Kreisstadt an ihm keine Besitzrechte geltend machen kann. Es gab einen Abtsberg (Abteyberg), lt. Urkundenbuch des Klosters Ilsenburg von 1496, der nach seiner Lagebeschreibung dem heutigen Halberstädter Berg entspricht. Im Jahre 1574 gelang es Kurt Pipgrop, der in der Urkunde als Bürger von Wernigerode angegeben wird und ein nicht unbemittelter Holzhändler gewesen sein muss, den Berg als Erblehen für 280 Gulden und jährlichen Erbzins von 12 Mariengroschen zu erwerben.
Aber schon 1590 verkaufte er den "Holtzflegk in den dennen, Ebteyberg genannt" für 1.116 Thaler, 24 Mariengroschen an den "ehrbaren, wohlweissen, vornehmen und vorsichtigen Burgmeistern und Ratmannen" zu Halberstadt. Die Landeshoheit, das Berg-, Jagd- und Weiderecht der stolbergischen Herrschaft blieben dabei allerdings ausgenommen.
Erst nach 68 Jahren, am 11.05.1659 konnte der Graf Heinrich Ernst zu Stolberg den Abteyberg, nunmehr durch den jahrzehntelangen Gebrauch im Volksmund zum "Halberstädter Berg" geworden, zurück erwerben.

s/w Fotopostkarte DARLINGERODE (Harz) Blick auf den Halberstädter Berg, Postkartenverlag E. Riehn / (Wernigerode/Harz) 200 N 3/70 IV-14-45 N623, frankiert mit MiNr 846 TSt 37 WERNIGERODE b vom 25.6.70 (lt. Pk-Text)

MfG Jürgen -wajdz-
@ Cantus [#263]
Und war auch Leitpostamt:

Beste Grüße
Eckhard
Eine Ansichtskarte aus der idyllisch-schönen
Bergstadt Lautenthal im nordwestlichen Oberharz vom 23.8.1972:


mit Sammlergruß,
Claus
Bad Frankenhausen/Kyffhäuser ist eine Kur- und Erholungsstadt. Die Kleinstadt hat etwa 8.700 Einwohner und liegt am Südhang des Kyffhäusergebirges in einer Höhe zwischen 130 und 190 m ü. NN.
Der schiefe Oberturm ist auch schiefer als der weltweit berühmte „Schiefe Turm von Pisa, der „nur“ um 4,07 Meter geneigt ist. Der Bad Frankenhäuser Turm ist somit einer der schiefsten Türme der Welt, wenn nicht sogar der Schiefste.
Wegen ihres erhabenen Standorts über der Stadt wurde um 1700 die Burg von der Stadt übernommen, seit dieser Zeit trägt die Burgruine auch den Namen Hausmannturm. Heute gilt er als Wahrzeichen der Stadt.
MiNr 1978

1525 fand auf dem so genannten Schlachtberg am Nordrand Frankenhausens die letzte große Schlacht des Deutschen Bauernkrieges statt. Der revolutionäre Theologe Thomas Müntzer war der geistige Anführer und priesterliche Beistand der Bauern und wurde nach deren Niederlage gefangen genommen. Die Bauern hatten 6000 Todesopfer zu beklagen. Der Weg hinauf zum Schlachtberg heißt noch heute „Blutrinne“. In einem markanten Rundbau auf dem Schlachtberg befindet sich das Panorama Museum Bad Frankenhausen mit dem monumentalen Bauernkriegspanorama-Gemälde von Werner Tübke (vollendet 1989).

MfG Jürgen -wajdz-
@ wajdz [#267]
Das Kyffhäusergebirge liegt nach meinem Dafürhalten nicht im Harz ...
... doch das Bauernkriegspanorama-Gemälde ist durchaus sehenswert !
@ zockerpeppi [#162]
Die Postkarte von der Brockenbahn ist wunderschön
Hier noch etwas zum Thema :
Am 4. Oktober 1899 erreichte der erste Zug den Brocken. Mit der Fertigstellung der Brockenbahn gelangten nun immer mehr Touristen auf den Berg und machten ihn bereits zur damaligen Zeit zu einem sehr beliebten Reiseziel. Der Journalist und Schriftsteller (Heide-Dichter) Hermann Löns bereiste 1907 den Harz und stellte dazu fest:
„Seitdem die Bahn geht, kann jeder Asphalttrottel zum Brocken, und die seltsamsten Völker bekommt man zu Gesicht, sogar einen Mann in Gehrock und Zylinder, der eine so blaue Halsbinde umhat, daß einem die Augen überlaufen. Gelbe Schuhe hat er auch an und eine Bonbonhose von zärtlich hellgrauer Farbe. Er ist selbstverständlich aus Berlin und findet während der Fahrt alles ganz nett. Selbstverständlich ist ferner eine Schule im Zug, eine Jungenschule; die Bengel brüllen nach der Schwierigkeit. Daß ein Gesangsverein nicht fehlt, und daß er während der Fahrt andauernd in vierstimmiger Weise seinen Gefühlen Ausdruck verleiht, versteht sich von selbst. . .“ Dann auf dem Brocken:“. . . Schirme verwandeln sich in Tulpen, Blumenhüte werden zu Wasserleichen, Männer fluchen, Kinder wimmern, der Blauschlipsmann hetzt hinter seinem Zylinder her, der den Weg nach Ilsenburg einschlägt. . . Man trinkt Bier, man trinkt Wein, man trinkt Sekt, man schreibt Ansichtskarten, man läuft hinaus, man reißt Brockenanemonen haufenweise ab, man ist glücklich.“
@ Seku
Vielleicht siehst Du Dir noch mal den Beitrag [#243] an, in dem ich meine Gründe genannt habe. Geografisch hast Du ja recht, aber nach meinem Dafürhalten lohnt sich ein eigener Thread für dieses kleine Gebiet einfach nicht.
MfG Jürgen-wajdz-
@ wajdz [#269]
So weit hatte ich nicht zurückgesehen, hattest ja im Beitrag [#267] nicht darauf hingewiesen.
Nicht zu vergessen in diesem Zusammenhang das Kyffhäuserdenkmal (auch Barbarossadenkmal). Dem wurde im Jahre 1990 von der Deutschen Post eine Marke gewidmet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kyffh%C3%A4userdenkmal#/media/File:Stamps_of_Germany_%28DDR%29_1990,_MiNr_3347.jpg
@ wajdz [#225]
Die Harzquerbahn hat noch ein paar historische Karten verdient

Im Thumkuhlental. Dort quert der befahrbare Waldweg "Thumkuhlenstraße" die Harzquerbahn aus Richtung L 100 (Straße von Wernigerode nach Drei Annen Hohne) kommend. Die Lok kommt aus Richtung Tunnel würde dann kurz danach die ehemalige Verladestelle für Schotter und Granit passieren. Auf dieser Brücke müsste 1927 auch das schwere Zugunglück gewesen sein.
http://www.ig-hsb.de/hbp/hbp12-3/seite24.htm

An der Padde = heute Drängetal - so genannte Waldbrandkurve zwischen Drei Annen Hohne und Steinerne Renne

Die Station Steinerne Renne der Harzquerbahn. Rechts erkennt man einen Gleisabschluß zu den ehemaligen Marmorwerken. Ganz rechts die Holtemme, der Zufluß zum Wasserkraftwerk Steinerne Renne

Im Tumkuhlental wird hier der Braunwasserbach von der Harzquerbahn bei der Steinernen Renne überquert
Stecklenberg ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und seit 2009 Ortsteil der Stadt Thale. Der beschauliche Ort befindet sich am Nordrand des Harzes und ist somit Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen. Durch seine Tallage ist er vor der rauen Witterung geschützt. Er entstand am Fuße der gleichnamigen Burg und der etwas höher gelegenen Lauenburg. Beide Burgen sind heute Ruinen und können besichtigt werden. Schon im 15. Jahrhundert gab es erste Ansiedlungen im Stecklenberger Raum mit den Orten Haselbeck und Olfesfelde. Die eigentliche Geschichte des Ortes beginnt aber erst in den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts. Der Ort war Sitz eines eigenen Amtes, das 1815 an den Regierungsbezirk Magdeburg der preußischen Provinz Sachsen gelangte. Durch die Entdeckung der Chlor-Kalziumquelle entwickelte sich der Tourismus um 1900 neben dem Obstanbau und der Bierbrauerei zur Haupterwerbsquelle des Ortes.
s/w Fotopstkarte HO Fotolabor, Quedlinburg P 33/63bIV/18/58

Blick auf Stecklenberg

TSt STECKLENBERG über QUEDLINBURG 21.8.63

Ruine Stecklenburg
@ wajdz [#272]
Und hier die Ansicht ca. 100 Jahre früher - sah aber auch nicht viel anders aus.

Beste Grüße
Eckhard
Das Bodetal hatten wir zwar schon, aber ich meine noch nichts zum
Bodetor gesehen zu haben?

Ansichtskarte "Gruss aus dem Bodethal - Bodethor" (Nr. 233 vom Verlag Robert Lederbogen aus Halberstadt [1]) nach Greußen (Ankunftsstempel GREUSSEN / * * * vom 22.07.1904). Der auf der Karte gezeigte Pavillion über dem Weg am
Bodethor wird bereits auf jüngeren Karten nicht mehr gezeigt ("ca. 1920" [2]). Und man beachte die gute, alte (und die vom Sprachgefühl bis heute gefühlt korrektere) Schreibweise mit Th. Das deutsche Th (im Gegensatz zum griechischen) wurde ja erst Anfang des 20. Jahrhunders im Rahmen so einer
offiziellen Rechtsschreibreform (ja auch sowas gab es damals bereits) abgeschafft ;-) Frankiert ist die Karte mit 5 Pf. Germania, entwertet mit

Bahnpoststempel
FROSE - QUEDINBURG BAHNPOST ZUG 936 vom 21.07.1904. Etwas zusammenfassend editiert nach Wikipedia [3]: Die knapp 30 Kilometer lange Bahnstrecke Frose–Quedlinburg, im Volksmund auch als
Balkan bezeichnet, war eine normalspurige Bahnstrecke am Nordrand des Harzes in Sachsen-Anhalt. Die Strecke führte von Frose über Gernrode nach Quedlinburg. Die Arbeiten begannen 1865 und am 7. Januar 1868 wurde die erste Teilbereich Frose–Ballenstedt Schloß eröffnnet. Bereits 1878 wurde die Strecke zur Nebenbahn abgestuft. Am 1. Juli 1885 wurde dann noch die Verlängerung bis zum Endhalt in Quedlinburg in Betrieb genommen. Durch den Bau der Strecke konnten die lang gehegten Pläne zur Bahnerschließung des Ostharzes verwirklicht werden. Im Jahr 2004 wurde die gesamte Linie stillgelegt.
Gruß
Thomas
[1]:
http://www.guestrow-history.de/r-lederbogen bzw.
http://ansichtskarten-lexikon.de/verlag-r-lederbogen-halberstadt-145.html
[2]:
http://www.booklooker.de/B%FCcher/Postkarte-Bodetal-Bodetor-ca-1920/id/A01WO2lr01ZZW
[3]:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Frose%E2%80%93Quedlinburg
@ Marcel [#160]
Treseburg im
Bodetal, heute ein heute ist ein
Ortsteil von Thale im Landkreis Harz, in Sachsen-Anhalt.
Leider nicht auf einer Ansichtskarte von Treseburg, aber zumindest der Handstempel stammt von dort. ;-)

Handstempel
TRESEBURG * * vom 21.07.1904.
Verschickt wurde in diesem Fall
nur eine Ansichtskarte von Goslar am Harz,
nur am Harz ...

Ansichtskarte "Goslar am Harz, An der Marktkirche" (Nr. 2054 vom 'Nordwestdeutscher Kunstverlag G.m.b.H.', Goslar) nach Greußen, Ankunftsstempel GREUSSEN * * * vom 21.07.1904.
Gruß
Thomas

Ich will hier keine weitere Reklame für das tolle Buch "Bahnhöfe auf historischen Ansichtskarten - Sachsen-Anhalt" machen. Doch neben schönen Karten, findet man gute Stempel wie diesen aus dem Südharz.
Gruß
Uwe
Ergänzung zum Beitrag [#148]
Über Bad Grund ist im genannten Beitrag schon berichtet worden. Hier nun eine ungelaufene Karte eines Hotels, dem "Glückauf" Osterroder Str. 17. Das Ausgabejahr ist nicht ersichtlich, muß aber vor der Einführung der fünfstelligen Postleitzahl im Juli 1993 liegen. Es existiert wohl noch, aber seine Webseite ist zur Zeit in Bearbeitung.

Mfg Jürgen -wajz-
Von mir ein Blick auf Forsthaus und Jagdschlösschen Totenrode, auch Todtenrode geschrieben. Das Forsthaus liegt abseits der großen Straßen, aber es gibt dort einen Gasthof, der auf seiner Website mit Gemütlichkeit und guter Küche wirbt [1]. Das Anwesen gehört verwaltungstechnisch zu Altenbrak und Altenbrak wiederum ist seit dem 1.7.2009 ein Ortsteil von Thale [2].

[1]
http://www.todtenrode.de/de/waldgasthof/content.php
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Altenbrak
Viele Grüße
Ingo
1939 in der Waggonfabrik Wismar für die Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn-Gesellschaft gebaut, ist er auch heute noch in Einsatz, der Triebwagen 187 025 der Harzer Schmalspurbahnen. Die Karte wurde im Jahre 1956 gedruckt.
1909 wurde in der Villenkolonie Barenberg bei Schierke im Harz auf braunschweigischer Seite der Bode die „Villa Waldpark“ erbaut.
Im 1. Weltkrieg diente sie als Lazarett und wurde danach zum „Kurhotel Barenberger Hof“. Zwischen den Weltkriegen wurde sie Erholungsheim der Deutschen Werke Kiel und Friedrichsort GmbH und hieß fortan „Erholungsheim Barenberg“. Nach 1945 war das Haus Erholungsheim des FDGB und hieß zunächst weiterhin „Erholungsheim Barenberg“; in den 50ern erfolgte ein Namenswechsel zu „Erholungsheim Einheit“ und in den 60ern schließlich zu
FDGB „Erholungsheim Hermann Duncker“.
Seit 1990 steht das „Duncker“ leer und verfällt; es gehört einer Berliner Unternehmensgruppe. Leider ist bislang nichts für die Sicherung und den Erhalt des Gebäudes getan worden und der Fortbestand und Wiederaufbau scheint fraglich. Nach dem 2009 erfolgten Anschluß Schierkes an Wernigerode soll das „Duncker“ als ortsbildprägendes Gebäude jedoch in jedem Fall erhalten und wiederaufgebaut werden.

MiNr 1778

s/w Fotopostkarte Postkartenverlag E. Riehn, Wernigerode / Harz 47 N 3/72 IV-14-45 N 612
Warten auf den Investor
Auf der Harzquerbahn liegt zwischen Ilfeld und Netzkater der Ilfelder Viadukt. Die Bahn überquert da den kleinen Flußlauf Bere. Die Aufnahme wurde 1962 gedruckt, müßte aber eigentlich Anfang der 50er Jahre entstanden sein. Ab 1958 fuhren ja die heutigen Neubaulokomotiven.
Brocken-Postkarte mit Ansicht der Brockenbahn und Partie am Königsberg mit Brocken. Abgestempelt ist die Karte im Postamt
BROCKEN am 25.7.1924 nach Berlin.


Verlag: Rud. Schade, Brocken. Fürstl.Stol.Lieferant.


Ansichtskarte "DER HARZ"- Ein Erlebnis, Wintersportgebiet bis 970 m.
Aufgegeben wurde die Karte in
3388 BAD HARZBURG (Niedersachsen) am 1.1.1963 nach Leipzig.
Verlag: Foto-Stille, St. Andreasberg/Oberharz - 4461
mit Sammlergruß,
Claus
@ Quedlinburger [#105]
Dir bestimmt bestens bekannt und vielleicht Dank der Ausstellungen auch besucht das Geburtshaus des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock (1724 - 1803). Am Fuße des Schlossberges in Quedlinburg gelegen, wurde es etwa um 1560, in der Blütezeit des niedersächsischen Fachwerkstils als repräsentatives Bürgerhaus gebaut. Von 1702 bis 1817 war es im Besitz der Familie Klopstock.
Seit 1899 vermittelt das Klopstockhaus als biographisch-literarhistorisches Museum einen Eindruck vom Leben und Werk des Dichters, der die neuen literarischen Strömungen seiner Zeit maßgeblich prägte. Heute gilt als seine größte Leistung die Erneuerung und Erweiterung der poetischen Sprache und der Verskunst.
MiNr 2297

MfG Jürgen -wajdz-
Der riesige Bär ist 1896 in Erinnerung an Knochenfunde eines Höhlenbären in den Rübeländer Tropfsteinhöhlen errichtet worden. Die Figur war zweieinhalb Meter hoch und zweieinhalb Tonnen schwer. "Dem letzten seines Stammes" wurde selbstbewusst in den Sockel der naturalistisch gestalteten Figur gemeißelt. Der Koloss, es ist quasi Rübelands Höhlenbär I., wurde bestaunt, unzählige Male fotografiert und gemalt. Er wurde auf Bildern, Postkarten und Fotos in Familienalben verewigt. Um so schmerzlicher der Verlust, als dieser Erstling am 29. März 1969, "am frühen Nachmittag", wie Bärenkenner Holger Stenzel aus Rübeland weiß, von der Klippe stürzte. Voll auf den Kiosk und die Hasselfelder Straße unter ihm. Das Fundament sei verschlissen gewesen, hieß es damals.

Heute ziert ein neuer Bär den Fels. Die Karte wurde 1953 gedruckt.
@ DL8AAM [#275]
Hallo Thomas,
eine Ansicht von Treseburg liefert die am 22.08.1957 gelaufene Karte nach Chemnitz.
Auf der Ansicht ist noch das VVN-Heim gekennzeichnet. Das VVN-Heim ist ein Heim der Vereinigung Verfolgter des Naziregimes.
schöne Grüße
Marcel
@ Manne [#260]
Hallo Manne,
von eben diesen Armeleuteberg hat man eine gute Fernsicht zum Brocken. Diese Karte lief am 16.07.1955 von Schierke nach Neukirchen im Erzgebirge.
schöne Grüße
Marcel
Brusttuch
Mit der linken Hand da buttert sie, die rechte am Gesäße, so macht man hierzuland den guten Harzer Käse
... so zitierte ein Gast die Butterhanne um 1875. Die "Butterhanne" ist eine Schnitzerei einer Magd am Brusttuch, welche mit der linken Hand buttert und mit der rechten Hand ihren Rock bis über das Gesäß geschoben hat (das inoffizielle Wahrzeichen der Stadt Goslar).
Das Brusttuch, eines der schönsten Patrizierhäuser Goslars, wurde vom Magister Johannes Thiling zw. 1521 und 1526 erbaut. Der ungewöhnliche Name des Bauwerks geht vermutlich auf die unregelmäßige, fast dreieckige Grundform zurück, welche ein wenig an ein Brusttuch erinnert. Bis 1860 wurde das Haus als Wohnhaus und nach Sanierungsarbeiten seit 1870 als Gasthaus, Hotel "Brusttuch" genutzt.
Dazu eine am 31.08.1926 gelaufene Karte von Vienenburg (seit 2014 Stadtteil von Goslar) nach Leipzig.

schöne Grüße
Marcel
http://www.brusttuch.de/de/home/geschichte
Stolberg / Harz
Das Rathaus in Stolberg mit der wohl schönsten Sonnenuhr [1] des Harzes wurde 1454 erbaut. Es zählt zu den beliebtesten Fotomotiven in Stolberg und besitzt kein Treppenhaus. Die oberen Stockwerke sind nur über eine Außentreppe zu erreichen.
Hier DDR Mi-Nr. 2775

Hier auf einer Karte nach Kirchberg in Sachsen vom 09.08.1954.

schöne Grüße
Marcel
[1]
http://www.stolberg-im-harz.de/rathaus.html
Neudorf / Harz
Bekannt wurde Neudorf (ein Ortsteil der Stadt Harzgerode im Landkreis Harz) durch den Bergbau. Dazu eine Briefmarke von 1969 aus der Serie Minerale aus den Sammlungen der Bergakademie Freiberg - Galenit (Bleiglanz) aus Neudorf.

Bereits 1697 wurde ein Kunstteich für den Bergbau errichtet, der Teufelsteich - ein alter Stauteich im Harz.
Hierzu eine am 29.08.1964 gelaufene Karte von Ballenstedt (eine Kleinstadt am nördlichen Rande des Ostharzes) nach Oelsnitz im Vogtland.

schöne Grüße
Marcel
http://www.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/seen-talsperren/teufelsteich-harzgerode.htm
@ Marcel [#289]
Zum Thema Neudorf kann ich auch etwas beisteuern:
Postkarte vom 27.8.1937 mit Poststellenstempel Ub "a"

Postkarte vom 18.7.1964 mit Poststempel NEUDORF ZELTPLATZ

Einschreiben vom 25.7.1944

Beste Grüße
Eckhard
Die Kreisstadt
Osterode am Harz am südwestlichen Rand des Oberharzes liegt in einem bereits früh besiedelten Gebiet. 1234 wird erstmals von einer Stadtmauer berichtet, bereits 1238 wird ein Rat, eine Bürgerschaft und eine Neustadt erwähnt und aus dem Jahr 1261 ist ein Stadtsiegel überliefert.
Die Stadt vor den Toren des Nationalparks Harz hatte nach Zahlen des Landkreises in den 70er-Jahren noch über 30.000 Einwohner, Ende 2013 waren es noch 22.317. Allein in den Jahren 2010 bis 2012 gingen insgesamt 484 Menschen mehr weg als zuzogen. Vermutlich ändert sich diese Situation im Moment aber auf Grund der aktuellen Entwicklung.
MiNr 1305

St. Ägidien und das Rathaus

Nicht ganz so sonnig wie im Werbestempel,
MfG Jürgen -wajdz-
Rappbodetalsperre
1952 - 1959 erbaut - ist sie heute Deutschlands höchste Staumauer und volumenmäßig der größte Harzstausee.
DDR Mi-Nr.2996

schöne Grüße
Marcel
https://de.wikipedia.org/wiki/Rappbode-Talsperre
@ Marcel [#292]
Wie so oft, überschneiden sich die Themen: Siehe Beitrag #19 im Thread Energieerzeugung/Energiegewinnung.
MfG Jürgen -wajdz-
@ wajdz [#293]
Selbst bei den Landpoststempel # 242 und # 246 gibt es Ergänzungen.
Gruß
Uwe
Einst machten die Erze des Rammelsberges die Stadt
Goslar bedeutend für die Herrscher des Mittelalters. So wurde in der Kaiserpfalz bei Reichstagen deutsche Geschichte geschrieben. Heute erzählt hier ein imposantes Wandgemälde die Geschichte des "Heiligen Römischen Reiches". Das Erzbergwerk Rammelsberg, seit 1988 stillgelegt, zeigt als Museum und Besucherbergwerk die bedeutungsvolle Tradition des Bergbaus in Goslar und im Harz. 2010 wurde zudem die Oberharzer Wasserwirtschaft – ein weltweit einzigartiges Teich- und Grabensystem zur Energiegewinnung durch Wasserkraft – ergänzend zum Rammelsberg und zur Altstadt Goslar in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Goslar ist heute eine moderne und weltoffene Stadt, deren historische Wurzeln ins 10. Jahrhundert zurückreichen. Mit seinen rund 51.000 Einwohnern und einem Einzugsgebiet für 250.000 Menschen ist Goslar heute ein wirtschaftliches und touristisches Zentrum der Harzregion, das von der Vielfalt seines mittelständischen Gewerbes, dem Groß- und Einzelhandel sowie einem sich immer weiter entwickelnden Tagungsgeschäft profitiert.
MiNr 1685

MfG Jürgen -wajdz-
@ Altmerker [#294]
Hallo Uwe,
hast Du noch etwas dazu gefunden? Ich war leider nicht erfolgreich, ich hab mit einem leitenden Mitarbeiter gesprochen, der von Anfang an (DDR) dabei war, aber der konnte mir zu den Poststellen auch nichts sagen.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#296]
Hallo,
Missverständnis meinerseits. Ich meinte, zu dem Thema steht auch dort etwas.
Gruß
Uwe
Heute mal eine Luftaufnahme von Braunlage auf einer am 16.07.1932 gelaufenen Karte von Braunlage nach Recklinghausen.

schöne Grüße
Marcel
Den
300. Beitrag feiern wir mit einer Maximumkarte zur
SELKETALBAHN, herausgegeben vom Klubhaus der Eisenbahner Magdeburg Nk 200/84 IV-14-20. Text rückseitig: SELKETALBAHN Gernrode-Hasselfelde Inbetriebnahme 1867, Abbau 1946, teilweise Wiederaufbau 1950, Wiederinbetriebnahme des Streckenabschnites Straßberg (Harz) - Stiege am 30.11.1983. Wiederaufnahme des Reiseverkehrs am 03.06.1984, Spurweite 1000mm.
Frankiert mit dem Dreierstreifen 2 (MiNr 2265,2266) der Ausgabe Schmalspurbahnen(IV) 1984,20.März. Entwertet mit dem Sonderstempel 3721 STIEGE Wiederaufnahme des Reiseverkehrs 3.6.1984, Zeichnung einer Lokomotive.

MfG Jürgen -wajdz-
Ab kommenden Samstag gibt es auf dem Brocken einen neuen Dauerstempel:
@ Seku [#300]
Hallo Seku,
es hat sich ein wenig am Stempelbild (Stempeltext) geändert, wie die Post mitgeteilt hat:

Aus der Brockenbahn wurden die Harzer Schmalspurbahnen.

Grüße aus dem Norden
Lothar
Wenn es echte Fans der Dampflok und der Briefmarken gibt, hier noch paar Informationen von mir.
Das Jahr 2016 steht bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) ganz im Zeichen von „25 Jahre Volldampf in Freiheit“ und der Würdigung verschiedener Jubiläen. Am 19. März wird die Fahrt des „Quedlinburger Brockenexpresses“ dazu den offiziellen Auftakt bilden. Anlässlich des 10. Geburtstages der Streckenverlängerung von Gernrode in die Welterbestadt Quedlinburg wird an Bord des Sonderzuges der neue Sonderstempel der Deutschen Post AG zu seinem Bestimmungsort, der HSB-Verkaufsstelle auf dem Brocken, befördert.
Bahnhof Gernrode, Ankunft um 7.58 Uhr, Fototermin vor der Dampflok: „Postbeamter“ in historischer Uniform übergibt den Sonderstempel für die Fahrt im Zug.
Unterwegs im Zug: Ein Mitarbeiter der Deutschen Post AG fährt mit und verteilt die ersten Stempel exklusiv an die Fahrgäste.
Brocken, Ankunft um 13.00 Uhr, Fußweg zum Goethesaal, offizielle Stempelstelle der Deutschen Post vor dem Saal, Übergabe des Stempels an die Harzer Schmalspurbahnen GmbH.
Fototermin in der Fahrkartenausgabe im Bahnhof der HSB -1. Postkarte wird vom Brocken nach Neustadt an der Weinstraße (Partnerstadt von Wernigerode) gesandt.
Mal sehen, ob ich komplett mitfahre oder nur einen Abschnitt.
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#302]
Na denn; viel Spaß und Schnee (?)
Habe meine Karten zur Abstempelung schon auf den Weg gebracht
Günther
Ich habe da noch einen schönen Stempel von Harzgerode gefunden.

Vorige Woche bin ich dort auf den Kirchturm geklettert, weil es dort das einzige Apothekenmuseum in einer Kirche gibt.
Gruß
Uwe
Von mir ein Blick vom Rabenstein auf
Hasselfelde. Am 1. Januar 2010 schloss sich die Stadt Hasselfelde mit den Gemeinden Elend, Sorge, Stiege und Tanne sowie den Städten Elbingerode (Harz) und Benneckenstein (Harz) zur Stadt Oberharz am Brocken zusammen [1].

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Hasselfelde
@ Cantus [#305]
Hier ein Stempel lange vor dem Kunstnamen Oberharz am Brocken, wegen dem es im Westharz Stress und Prozesse gab.

Gruß
Uwe
@ Cantus [#305]
Zum Thema Harzgerode hier der passende Poststellenstempel:

Beste Grüße
Eckhard
@ Altmerker [#306]
Hallo Uwe,
zu deinem Stempel ergänze ich mit einem vom 17.1.1935.

Viele Grüße
Ingo
@ JohannesM [#307]
Hallo Eckhard,
ein schöner Beleg. Ich habe noch einen leicht veränderten Poststellenstempel von Harzgerode, den muss ich aber erst heraussuchen, ich reiche ihn dann nach.
Viele Grüße
Ingo
Hallo!
Heute mal wieder eine Brocken-Postkarte gelaufen vom Brocken nach Jena am 01.05.1931.

schöne Grüße
Marcel
@ Marcel [#148]
Da will ich mal wieder Bad Grund ins Licht rücken. Schöner Beleg aus einer ganzen Serie, die ich pressethematisch erwarb.
Gruß
Uwe
Ergänzt gut die Beiträge [#306] und [#308]
Am 14. Februar 1741 erhielt das Dorf Benneckenstein von König Friedrich II. von Preußen die Rechte einer preußischen Stadt. 1972 feierte der Ort sein 650-jähriges Bestehen.
Am 1. Januar 2010 schloss sich die
Stadt Benneckenstein, Luftkurort im Harz, mit den Gemeinden Elend, Sorge, Stiege und Tanne sowie den Städten Hasselfelde und Elbingerode (Harz) zur Stadt Oberharz am Brocken zusammen. Die Stadt liegt an der Harzquerbahnstrecke (Wernigerode–Nordhausen) der Harzer Schmalspurbahnen.
Das dürfte nicht allgemein bekannt sein: Von 1934 an befand sich in Benneckenstein das Trainingslager für die Nationalmannschaften im Boxen, Ringen und Gewichtheben. Anlässlich der Erfolge der deutschen Boxer bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin erhielt Schmeling – nach dem Sieg über Joe Louis an der Spitze seines Ruhmes – am 28. November 1936 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Benneckenstein. Über Jahre hinweg bestand zwischen der Harzstadt und dem Boxidol ein freundschaftliches Verhältnis. Nach 1991 wurde es neu belebt, und zu Pfingsten 1993 besuchte Max Schmeling noch einmal Benneckenstein.
BILD UND HEIMAT REICHENBACH (VOGTL) III/26/13 A1/1301/8 32130101 07 0368/20

MiNr 2997 I

TSt 3702 BENNEKENSTEIN e 05.12.86
MfG Jürgen -wajdz
@ Altmerker [#312]
Ich habe mal versucht zu ergründen, wie das in den Stempeln war, mal mit, mal ohne Bad. Bin zu keinem Resultat gekommen.
Fand aber diesen Stempel.
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#314]
Hallo Uwe,
es wird noch ein älterer Stempel sein [#312] der 1912 eben noch verwendet wurde, denn Grund hat im Jahre 1906 die offizielle Bezeichnung Bad erhalten. 1855 erhielt es bereits den Titel staatlich anerkanntes Moorheilbad und im Jahr 2013 folgte dann auch die Anerkennung als heilklimatischer Kurort, somit gehört Bad Grund zu den wenigen Kurorten mit einer Doppelprädikatisierung.
schöne Grüße
Marcel
Von mir heute eine Postkarte, die am 27.10.1923 per Einschreiben von Osterwieck [1] nach Berlin geschickt worden war. Die Stadt Osterwieck liegt am Südhang des Großen Fallsteins und am rechten Ufer der Ilse im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Osterwieck
Vom Tor zum Harz "Osterode"ein Postkartenausschnitt.
Die Marke zum 125-jährigen Jubiläum der Harzer Schmalspurbahnen hab ich hier schon mal gesehen, doch all die anderen, die zum Thema HSB erschienen sind, fehlen.

Da wären zunächst mal aus den Serien "Schmalspurbahnen in der DDR" 1980 Lok und Wagen der Selketalbahn sowie 1983 Lok und Wagen der Wernigerode-Nordhausen Bahn. In Kongo (Kinshasa) erschien 2001 eine Marke mit der Lokomotive 99 5001, die an die Spremberger Stadtbahn geliefert wurde und zuletzt im Harz beheimatet war. Auf den St. Thomas und Prinzeninsel gab es 1996 eine schöne Marke mit einem Personenzug mit 99 6001 auf der Selketalbahn.
Nicht in meiner Sammlung sind Blocks mit Mallet-Maschinen. So Tansania 1995, Guinea 2002 sowie ein Kleinbogen aus Sambia von 2005.
@ Marcel [#56] und [#156]
Ich habe mal wieder einen Gernrode-Stempel aufgetan.

Viele Grüße
Uwe
In den Beiträgen [#167] und [#200] schon behandelt, hier eine relativ aktuelle mehrfarbige Mehrmotivkarte zu
38700 Braunlage / Oberharz vom WOLFG. HANS KLOCKE VERLAG, 33100 PADERBORN Colorchrom 7276, EF MiNr 2207, entwertet MSt BRIEFZENTRUM38 mb vom 24.-7.02.
Am 1. November 2011 fusionierten die Stadt Braunlage und die Bergstadt Sankt Andreasberg mit dem vorrangigen Ziel, durch eine gemeinsame Verwaltung Kosten zu senken. Die Fusion zur neuen Stadt Braunlage war am 15. März 2011 vom Niedersächsischen Landtag beschlossen worden. Eine Entwicklung, die sich bundesweit immer mehr durchsetzt. Nur eine unter vielen anderen Folgen ist der Schwund von Briefkästen in den Ortschaften - von Poststellen ganz zu schweigen.

MiNr 2207

MfG Jürgen _wajdz-
@ wajdz [#320]
Nur eine unter vielen anderen Folgen ist der Schwund von Briefkästen in den Ortschaften - von Poststellen ganz zu schweigen.
Das ist aber eine sehr gewagte Theorie! Auch dort, wo es keine Gemeindezusammenschlüsse gegeben hat, sind Briefkästen und Poststellen wegrationalisiert worden.
Wo soll ich meine Post los werden fragt sich so manches mal
Ingo aus dem Norden
@ ginonadgolm [#321]
@ wajdz [#320]
Nur eine unter vielen anderen Folgen ist der Schwund von Briefkästen in den Ortschaften - von Poststellen ganz zu schweigen.
Ich denke, ich muß den Satz zurücknehmen
Am 1. Oktober 1838 wurde die Herzoglich Braunschweigische Post-Expedition zu Braunlage eröffnet. Die Reichspost erhob 1884 die Postanstalt in Braunlage zum Postamt III. Klasse. Diese Zeiten sind natürlich lange her und mit der letzten Postreform und Privatisierung hat sich ja einiges gründlich geändert.
Ich habe mal [1] eingegeben und dabei festgestellt, daß sich dort und in den eingemeindeten Orten zwar kein Postamt mehr finden läßt, aber div. Poststellen und -filialen in allen möglichen Geschäften eingerichtet wurden. Da befinden sich jetzt vermutlich auch die Briefkästen, darüber konnte ich aber nichts herausfinden.
Stadtplanausschnitt Braunlage

[1]
http://standorte.deutschepost.de/Standortsuche?standorttyp=filialen_verkaufspunkte&ort=Braunlage
Heute mal Thale mit der Schurre, auf der Anschriftseite schöner Nebenstempel vom Hotel Königsruhe. Es existiert immer noch, mußte aber voriges Jahr eine zeitlang wegen des Felssturzes geschlossen werden.

Beste Grüße
Eckhard
Ilsenburg
Direkt im Zentrum des Luftkurortes Ilsenburg liegt der Forellenteich und lädt zum Entspannen ein. Dazu eine Karte vom 02.02.1960 nach Chemnitz (Karl-Marx-Stadt).

schöne Grüße
Marcel
http://www.harz-fuer-studenten.de/harz-ausfluege/stadte-kultur-tanken/ein-spaziergang-durch-ilsenburg/
Ergänzung zu [#107]
Die Harzregion ist ja auf Briefmarken verhältnismäßig häufig vertreten.
"1000 Jahre Quedlinburg" war 1994 der Anlaß für die Ausgabe MiNr 1765

Da war der Harz schon seit fünf Jahren nicht mehr Zonenrandgebiet, sondern wieder in der Mitte Deutschlands.
MfG Jürgen -wajdz-
Personenzug am Königsberg mit Malletlokomotive 52 der NWE, der späteren 99 6012. Erbaut wurde sie 1924 von Borsig in Berlin.
Aus Sammlung Jürgen Steimecke

Noch mal ein Ausflug ins Kyffhäusergebirge. Die Stauanlage der Talsperre Kelbra (ca.6 km²) liegt am Nordwestende des Kyffhäuser-Gebirges. Der Werbestempeltext bezieht sich auf die noch zum Bundesland Sachsen-Anhalt gehörende Stadt Sangerhausen, wo 1951 mit dem VEB Thomas-Münzer-Schacht wieder die Förderung von Kupfererz begonnen wurde. Das erklärt den Zusatz Buntmetallzentrum.
mehrfarbige Mehrmotiv-Postkarte VEB ANSICHTSKARTENVERLAG KÖTHEN 06 08 0207 M P 1/76 ODRII-15-17

mit 1. Richtfunkturm der Deutschen Post auf dem Kulpenberg 2. Kyffhäuser-Denkmal 3. Erholungsgebiet Talsperre Kelbra

EF 1843 (10) entwertet mit MWSt 47 SANGERHAUSEN 2 ....
MfG Jürgen -wajdz-
@ JohannesM [#42]
Es ist zwar keine Ansichts-, sondern eine Fahrkarte. aber schön ist sie doch!
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#328]
Muss Dir Recht geben. Schön ist die Karte, deswegen auch von mir ein Erinnerungsstück an eine Fahrt auf den Brocken.
Weil gerade die Wandersaison eröffnet wird. Hier im Park hat die Harzer Wandernadel ihren Geschäftssitz.
Gruß
Uwe
Der letzte Besuch in Wernigerode liegt schon einige Zeit zurück [#226].
Eine ungelaufene bromsilberton Karte des Julius Simonsen Kunstverlag, Oldenburg in Holstein erlaubt einen Blick in den Schloßhof.

MfG Jürgen -wajdz-
Ein Post-Insinuations-Document aus dem Königl. Kreisgericht Nordhausen, zugestellt und gestempelt in
STOLBERG / HARZ am 7.April 1854.


mit Sammlergruß,
Claus
Die Eisenbahnfreaks werden uns sagen, welche Veteranen da unter Dampf abgebildet sind. Auf einer relativ aktuellen mehrfarbigen Mehrmotiv-Postkarte "Selketalbahn von Gernrode bis Harzgerode" der Firma Schöning GmbH & Co Kg 001.38630.0457 -SCHÖNER HARZ-

MiNr 2713 kommt zwar aus Hessen, aber immerhin noch Fachwerk. Entwertung MSt BRIEFZENTRUM 06 mo vom 11.-1.10
MfG Jürgen -wajdz-
@ wajdz [#333]
Es handelt sich hier um Neubaulokomotiven der Jahre 1954-56, gebaut bei VEB Lokomotivbau Karl Marx in Babelsberg. Sie haben die Achsfolge 1'E1' und 700 PS Leistung. 2012 gab es eine deutsche Marke mit dieser Lokbauart. Mi.-Nr. 2910 und 2916.
@ Seku [#300]
Es hat ein bisschen gedauert, aber ich habe heute Post vom Brocken erhalten. Darauf ist die in [#334] erwähnte Marke !


Danke nach Wernigerode !

Beim Stöbern ist auch noch diese Pluskarte aufgetaucht
DDR-Kuvert der Gewerkschaft Holz und Kunststoff aus
3700 WERNIGERODE / eb / 01.08.90

Aus dem Harzvorland ein Maschinenstempel mit Werbung für das Thermalsolbad Salzgitter-
Bad am Harz vom 9.8.1990

mit Sammlergruß,
Claus
Heute kam ein schöner Umschlag aus Sachsen-Anhalt mit einer privaten biber-post-Marke der Harzbahn.

Schön insbesondere, dass die Marke für den Freistempel nicht überklebt wurde, wie schon oft erlebt - zum Beispiel hier:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=119737#M490
Hallo zusammen,
diese Ganzsache habe ich schon lange in meiner Sammlung. Die Karte steckte in einem geerbten Album und ich habe sie daher noch nie von hinten betrachtet.

Es handelt sich um die Postkarte P 12, bei der auf der Rückseite ein Bild vom Hexentanzplatz aufgedruckt wurde. Damit ist es eine der frühen Privatganzsachen. Leider habe ich meinen Katalog verliehen und nicht zurückbekommen. Ich kann die Nummer also nicht nachschlagen.
Viele Grüße
Volkmar
Ein Harzer Stempel:
Ein schöner - wohl nach Kriegsende weiterverwendeter Sonderstempel aus BENNECKENSTEIN aus dem Harz. Nur Briefvorderseite, aber ein sehr schöner Abschlag.
@ volkimal [#338]
Hallo Volkmar,
es ist die PP6 F47-05/06/07 je nachdem ob auf P12I/P12II oder P18, Katalogwert 80 bis 90 DM im Michel 1982.
Beste Grüße
Eckhard
Von mir ein Ganzsachenumschlag aus dem Jahr 1875 mit sauberem Stempel "HARZBURG 5 / 7", gelaufen nach Braunschweig.

Viele Grüße
Ingo
Ein roter Freistempler zu 0,50 Pfennig vom 12.7.1990, aus dem
VEB Walzwerk Hettstedt in 4270 HETTSTEDT (Sachsen - Anhalt im Landkreis Mansfeld-
Südharz)

mit Sammlergruß,
Claus
@ wajdz [#291]
Ein weiterer MWSt für Osterode
MiNr 851

entwertet mit MWSt 336 OSTERODE AM HARZ mo vom 14.-7.78

Die aus dem Mittelalter stammende Marktkirche St. Ägidien wurde nach dem großen Stadtbrand von 1545 wieder errichtet. Im Kirchturm wohnte bis 1936 der Turmwächter, der bei Feuer Alarm geben musste.
MfG Jürgen -wajdz-
@ Marcel [#49]
s/w Fotopostkarte BLANKENBURG (Harz) [1]
Burgruine Regenstein
BILD UND HEIMAT . REICHENBACH (VOGTL)
A 1/B 292/79 IV-14-483 03 07 20 277

ungelaufen
MfG Jürgen -wajdz-
[1]
http://www.blankenburg.de/-kultur-und-tourismus/sehenswertes/regenstein/
Der Große Knollen (auch Groß Knollen oder umgangssprachlich Knollen genannt, historischer Name auch Grosze Knolle) ist ein 687,4 m hoher Berg des Harzes nahe Sieber im gemeindefreien Gebiet Harz des Landkreises Osterode am Harz. Auf seinem Gipfel stehen Knollenturm und Knollenbaude [1].
Die nachstehende Karte ist ungelaufen, dürfte aber etwa um 1910 hergestellt worden sein.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Knollen#Knollenturm
Ansichtskarte der Harzquerbahn am Thumkuhlental zwischen Wernigerode und Dreiannenhohne. Der Pfeil zeigt die Stelle an, wo 1927 der Damm unterspült wurde und es zum Zugunglück kam. Die Lok, der Packwagen und ein Personenwagen stürzten ab, 6 Tote und 28 Verletzte waren zu beklagen.


In der Nähe - am kleinen Thumkuhlenkopf, auf der anderen Karte oben zu sehen - wurde 1898 dieser Tunnel gebaut.

Beste Grüße
Eckhard
@ Marcel [#118]
Der Kurort
Friedrichsbrunn liegt etwa 7 km südlich von Thale auf 499 bis 575 m ü. NN.[1]
Die Gründung geht auf einen seit dem 11. Jahrhundert an einem Brunnen liegenden Rastplatz der Heerstraße zwischen Quedlinburg und Nordhausen zurück.
Im Jahr 1680 wurde dort ein preußisches Grenzwächterhaus und ein Vorwerk der Domäne Stecklenberg errichtet. Auf Geheiß von Friedrich dem Großen siedelten sich in den Jahren zwischen 1773 und 1775 als Kolonisten 50 Familien an. Der neu entstandene Ort erhielt die Bezeichnung Friedrichsbrunn.
Die touristische Entwicklung begann im Jahr 1884, als die ersten Sommergäste ihren Urlaub in diesem Ort verbrachten. Zum Höhenluftkurort ernannt, wurden noch vor dem Ersten Weltkrieg in Friedrichsbrunn zwei Sanatorien, drei größere Hotels und zahlreiche kleinere Pensionen errichtet. In der Zeit der Weltkriege dienten die Einrichtungen von Friedrichsbrunn als Lazarette. 1949 wurde Friedrichsbrunn zum „Heilklimatischen Kurort und Wintersportplatz“ ernannt.
Das Sanatorium wurde im ehemaligen Kurhaus eingerichtet. Später wurde es zum FDGB-Ferienheim. Das
Sanatorium Ernst Thälmann befand sich in der Hauptstraße 90 mit Telefon 301 und steht dort bis heute (2012). Das Vorderhaus beherbergte die Praxisräume, während in einem Gebäude auf dem hinteren Grundstück ein Saalanbau angefügt ist.
Bis zu 20.000 Urlauber und Kurpatienten erholten sich bis 1990 jährlich in diesem Ort. Nach der Wende brach der Massentourismus ein. Der Ort richtete sich nun auf Individual- und Kurzurlauber ein. Am 23. November 2009 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Friedrichsbrunn nach Thale eingemeindet.

s/w Mehrmotiv-Fotopostkarte „Gruß aus Friedrichsbrunn (Harz)“ ungelaufen
1. Blick vom Sanatorium „Ernst Thälmann“
2. Blick zum Brocken
3. Blick zum Sanatorium „Ernst Thälmann“
4. Kulturhaus
PLANET VERLAG BERLIN A 4/2200/78 IV-14-483 05 08 13 068 M
MfG Jürgen -wajdz-
Nachtrag zu [#347]
Die Kur ist genehmigt.

Drucksache, EF MiNr 1842 (5) Ortswerbestempel FRIEDRICHSBRUNN vom 17.-5.75 Wald Wasser Sonne Schnee
MfG Jürgen -wajdz-
@ wajdz [#283]
Die MiNr 2297 (35) wurde schon vorgestellt. Hier ein portogerecht frankierter FDC mit Sonderstempel als Eilboten Einschreiben mit vier Marken aus dem Satz »Fachwerkbauten in der DDR«, im Zudruck das Bürgerhaus aus dem 14. Jahrhundert. Es ist das älteste Fachwerkhaus Quedlinburgs, Hochständerbau, in dem heute das Fachwerkmuseum untergebracht ist.

MfG Jürgen -wajdz-
Guten Morgen Zusammen,
unsere MG war ja auch einmal im Harz! Genau in Alexisbad!
Dazu ein Schmuckumschlag mit Privatpostmarke und Sonderstempel.

2005 war der vor dem Hotel Habichtstein liegende Bahnhof noch in Betrieb. Dann wurde er vom Hotelier (?) gekauft und zu einer Privatbrauerei umgebaut. Irgendwann hat er für das ganze Objekt Insolvenz angemeldet.
Schade, denn von dem Hotel aus kam man mit der Eisenbahn in jeden kleinen Harzort.
MfG >Franz<
@ skribent [#350]
So traurig so eine Insolvenz ist, das Hotel gibt es auch nach Erichs Ausstieg noch, die Züge rollen weiter. Also reist weiter mit der Schmalspurbahn durch den Unterharz und kommt mit Eurer MG mal wieder vorbei! Und bereichert bitte weiter den Philatelie-Harz mit Euren Belegen!
Gruß
Uwe
Der Harz, heute mehr aus touristischem Blickwinkel wargenommen, war mal ein mtallurgisch geprägtes Industriegebiet, wie am folgenden Beispiel dargestellt.
1873 wird in Harzgerode die L. Meyer jun. & Co. zur Herstellung von Kunstguss aus Eisenwerkstoffen gegründet, 1936 als Mitteldeutsche Leichtmetallwerke GmbH Hersteller von Kokillen- und Druckgussbauteilen und 1946 Enteignung und Neugründung als VEB Harzer Spritzgusswerk zur Kolbenherstellung und Leichtmetallguss.
1960 umbenannt in VEB Druckguss- und Kolbenwerke Harzgerode wird der Betrieb zum größten Hersteller von Kolben für Marine Diesel Motoren in der DDR.
Nach der Wende1990 Privatisierung und neuer Name in Metallwerke GmbH Harzgerode, 2001 Übernahme durch die TRIMET AG, Europa´s größtem, unabhängigen Aluminiumerzeuger, 2005 übernimmt der MMS – Marine Motor Service den Geschäftsbereich Kolben der Trimet AG und gründet die SECO GmbH

Freistempler vom 27.11.80
MfG Jürgen -wajdz-
Es gab ca. 1919 ein Internat (höhere Töchterschule) auf der Anhöhe im Bodetal; gibt es dafür Belege, andere Namen? Ich habe wohl irgendwo ein Foto davon; ggf. auch mehrere Fotos, müßte ich nachsehen.
Nachtrag: War "Haus Felsengrund". Hat da jemand was zu?
Das Foto müßte auch im Harz sein.

Ich kann jedoch keine Buchstaben auf den Bahnsteig-Schildern erkennen. Es sieht so aus, daß der Bahnhof etwas zurück liegt, deswege nicht zu sehen ist. Ich meine, daß links vorne ein Stellwerk ist. Das Foto müßte ca. 1944 gemacht worden sein und hat, wahrscheinlich aus gutem Grund, keinen Titel. Mein erster Ansatz war Bleicherode-Ost.
[Q002.FWE, p01249]
[#353]
Haus Felsengrund war/ist ... "Evangl. Töchterheim Haus Felsengrund, Suderode-Harz"
Dazu habe ich eine AK (bei einem Anbieter) gefunden. Also ... die Verbal-Historie "auf der Anhöhe im Bodetal" ist Käse.
Stempel: BAD SUDERODE KObSt *OSTHARZ* -3.2.21. 11-12V_
Anm.: KSO 29 mm als Kreisbrückenstempel mit Bogen unten

Foto Bad Soderode - Vorderansicht "Haus Felsengrund", vermutlich später, ca. 1926 oder um 1944.
[Q002, p15794]
Auch in schwarz/weiß hat das Gondelschweben schon großen Spaß gemacht:

THALE (HARZ)
s/w Fotopostkarte
Personenschwebebahn VEB Bilddruck Magdeburg - 3018 Magdeburg N 1/72 IV-14-45 03 08 13 104 M
MiNr 846

MfG Jürgen -wajdz-
[#237] / [#292]
s/w Fotopostkarte RAPPBODE-TALSPERRE BEI WENDEFURT (HARZ)

PLANET-VERLAG BERLIN A 4/75 IV-14-48 03 07 20 120 M

MiNr 1843 (10) Ortswerbestempel 3721 ALTENBRAK vom 25.6.76 PERLE DES/BODETALS/LUFTKURORT
MfG Jürgen -wajdz-
Das über 100 Jahre alte und seit 1993 mit dem Titel versehene "Europa-Rosarium" in
Sangerhausen, der mehr als 1000 Jahre alten Berg- & Rosenstadt im Südharz, ist Publikumsmagnet für Tausende Besucher pro Jahr.
MiNr 2300

Auf einem Gelände von 12,5 ha werden Rosen aus allen Ländern der Welt und allen Zeitepochen gezeigt. Das Europa-Rosarium beheimatet die weltgrößte Sammlung mit mehr als 8.000 Kulturformen und 500 Wildrosenarten. Ebenfalls ist hier die größte Wildrosensammlung der Welt beheimatet

MfG Jürgen -wajdz-
s/w Foto Mehrmotivkarte >
Quedlinburg/Harz Grüße aus der tausendjährigen Stadt <

Postkartenverlag E. Rieden, Wernigerode/harz N 3/65 IV-14-45-F719
MiNr 846

TSt BLANKENBURG (HARZ) c 31.7.66
MfG Jürgen -wajdz-
@ Cantus [#1]
Eine farbige Mehrmotivkarte WERNIGERODE·Die bunte Stadt am Harz 90 Jahre später

WOLFG. KLOCKE VERLAG, 33100 PADERBORN176

MSt 38855 WERNIGERODE 1 ma 14.-4.99
MfG Jürgen -wajdz-
Ich habe zwei Karten aus Hahnenklee-Bockswiese gefunden, die erste 1966 geschrieben, von Foto-Stille daselbst herausgegeben mit einem Foto der Stabkirche und einem Stempel vom Ort selbst:

Die zweite von Cramers Kunstanstalt Dortmund mit einer winterlichen Ortsansicht (passt ganz gut, denn hat ja vor ein paar Tagen schon wieder im Harz geschneit), geschrieben zu Silvester 1984, aber mit einem Maschinenstempel aus Goslar:

Die Stempel habe ich in die Datenbank gestellt.
Hatte Hahnenklee 1984 noch eine eigene Post?
Jan-Martin
Die
Baumannshöhle ist neben der Hermannshöhle eine Schauhöhle in Rübeland im Landkreis Harz und gilt als älteste Deutschlands.
Das Privileg, Besucher durch die Höhle zu führen, erteilten 1649 die Herzöge von Braunschweig dem Rübeländer Valentin Wagner Zu den bekanntesten Besuchern zählte Johann Wolfgang von Goethe, der die Höhle. 1777, 1783 und 1784 besuchte. Weitere bekannte Besucher waren 1656 der Theologe Gottfried Olearius und 1690 der Wissenschaftler Gottfried Wilhelm Leibniz. Die Baumannshöhle wurde, neben dem Brocken, eine bekannte Harzer Sehenswürdigkeit und gewann somit für Rübeland bis heute Bedeutung als wichtiger Wirtschaftsfaktor.

s/w Foto Ansichtskarte RÜBELAND (Kr. Wernigerode) • BILD UND HEIMAT • REICHENBACJ (VOGTL) A 1/B 623/82 IV-14-483 03 07 20 950.
MiNr 2521 (25) nicht entwertet
MfG Jürgen -wajdz-
@ Marcel [#148]
Hier nochmal der Ortswerbestempel fünf Jahre später vom -2.9.75 auf MiNr 700 (50)

Bad Grund im Harz ist die älteste der Oberharzer Bergstädte, als Heilklimatischer Kurort mit Heilstollen-Kurbetrieb seit Oktober 2013 staatlich anerkannt.

Vom Hübichenstein oberhalb Bad Grunds oder vom Iberger Albertturm hat man einen weiten Blick über die Harzer Berge, bis hin zum Brocken oder in das Harzvorland.
MfG Jürgen -wajdz-
Walkenrieder Tunnel mit Blick aus Richtung Ellrich. Diese Aufnahme ist um 1930 entstanden, gedruckt wurde sie in Hann. Münden. Das Bauwerk bildet die Grenze zwischen Niedersachsen und Thüringen und steht an der Bahnstrecke von Northeim nach Nordhausen. Sie wird auch Südharzbahn genannt. Kurioserweise ist die fortlaufende Nummer 269 des Bahnpostens mit der Tunnellänge von 269 Metern identisch. Auf der Walkenrieder Seite geht die Zählung weiter herunter mit 268.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Northeim%E2%80%93Nordhausen
http://www.eisenbahn-tunnel-info.de/
Ilsenburg (Harz) ist eine an der Ilse gelegene Kleinstadt am Nordharz mit z.Z. ca 10.000 Einwohnern, an drei Seiten von bewaldeten Bergen umgeben, die über 550 m hoch sind. Von Ilsenburg ist der Brocken über einen Wanderweg vorbei am Scharfenstein und Kleinen Brocken zu erreichen, der zu Ehren von Heinrich Heine Heinrich-Heine-Weg benannt wurde. Heinrich Heine beschreibt in Die Harzreise, wie er den „Ilsenstein“ besteigt, wie er früher auch genannt wurde. Eine Granitfelsformation des Harzes, 2,25 km (Luftlinie) südsüdwestlich der Kernstadt von Ilsenburg auf 473,2 m ü. NHN
s/w Fotopostkarte BILD UND HEIMAT • REICHEBACH (VOGTL) A 1/B 155/83 IV-14-483 03 07 20 157

Luftkurort ILSENBURG / Harz (Kr. Wernigerode) Ilsestein, 474 m ü.d.M.
Bis 1990 wurde in Ilsenburg eines der größten Hüttenwerke des Mansfeld-Kombinats betrieben, in dem unter anderem importierter Elektronikschrott eingeschmolzen wurde. Auf diese Weise gelangten jährlich große Mengen an hochgiftigen Schwermetallen in die Luft. Wie dieser Umstand mit dem Titel >Luftkurort< zu vereinbaren war, ist unklar.
MiNr 1868

TSt 3705 ILSENBURG a 14.-8.84
MfG Jürgen -wajdz-
Ochsenbachtal
Das Tal erstreckt sich unweit von Hohegeiß nach Sorge und etwas vorbei an Benneckenstein. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Harzer Grenzweg der ehemaligen innerdeutschen Grenze.
Hierzu 2 Karten meiner Großeltern von 1958

schöne Grüße
Marcel
Der Bahnhof Drei Annen Hohne [1] ist bekannt als Ausgangsbahnhof zum Brocken. Weniger bekannt ist der untere Bahnhof Drei Annen Hohne, der zur normalspurigen Rübelandbahn gehörte. Von da gab es ein Fußgängertunnel zur Harzquer- und Brockenbahn. Achtung Sammler, die AK rechts hätte ich doppelt.


[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Drei_Annen_Hohne#/media/File:Drei-Annen-Hohne_Bahnhof_der_Blankenburg-R%C3%BCbeland_Bahn,_2016.jpg
Trautenstein im Unterharz nahe dem Südende der Rappbodevorsperre gelegen, ist heute durch Eingemeindungen seit dem 1. Januar 2010 ein Ortsteil von Oberharz am Brocken mit ca. 600 Einwohnern. Erstmals im Jahre 1448 urkundlich erwähnt, entwickelte sich Trautenstein traditionell vom Bergbau- und Waldbauerndorf zum Fremdenverkehrsort. Der Name des Ortes geht auf den „Druidenstein“ oder „Drudenstein“ zurück, eine Kult-, Opfer-, Richt- und Trauungsstätte einer heidnischen Sippe im Mittelalter.

Farbige Mehrmotivkarte "Trautenstein (Kr. Wernigerode)"
BILD UND HEIMAT • REICHENBACH (VOGTL) A1/III/26/13 • 01 07 0402/20 • DDR 0,20 M

MiNr 3015 (10) TSt 3721 TRAUTENSTEIN j vom 8.11.87
Das Wahrzeichen des Ortsteiles ist die 1701 erbaute Fachwerkkirche, ein Kleinod, sehenswert ist das Kirchenschiff mit seiner Tonnendecke, die mit Wolken und Sternen bemalt ist. Sie erhielt 1834 eine Engelhardt-Orgel mit dem freistehenden Spieltisch und den elf Registern. Auf der Mehrmotivkarte aus den frühen 80er Jahren kommt sie selbst in der Ortsansicht nicht vor, weil vom Kirchberg aufgenommen. ;-)

MfG Jürgen -wajdz-
@ Marcel [#315]
Farbige Mehrmotivansichtskarte "Herzliche Grüße aus BAD GRUND i. Harz" ungelaufen.
© Cramers Kunstanstalt Dortmund Grud 569 undatiert

Zu Bad Grund ist ja in mehreren Beiträgen ([#148], [#174], [#277], [#315], [#364] u.a.) schon einiges geschrieben worden
MfG Jürgen -wajdz-
Gruss aus dem Harz
3D030002B8 - "Fischer Luftfilter" Heinz Fischer e.K., 38678 Clausthal-Zellerfeld.
FRANKIT (Motiv Eisvogel, "Kingfisher") mit Zusatztextmodul GRUSS AUS DEM HARZ neben dem regulärem Kundenklischee (18.01.2017).
Gruß
Thomas
Der heilklimatische Kur- und Wanderort
Hahnenklee-Bockswiese ist ein Ortsteil der Stadt Goslar und liegt umgeben von blühenden Bergwiesen, klaren Bergseen, kleinen Bachläufen und grünen Wäldern auf einem sonnigen Hochplateau im Oberharz.
MiNr 342 (10), MiNr 623 (20)

Ortswerbestempel 3393 HAHNENKLEE-BOCKSWIESE (OBERHARZ) vom 17.-5.70
Strichzeichnung Stabkirche, Bäume, Auerhahn und Text KLIMA - KURORT/WINTERSPORTPLATZ
Das Wahrzeichen der Stadt ist die zwischen 1907 und 1908 nach norwegischem Vorbild erbaute hölzerner Stabkirche.

Als eine der schönsten Wanderregionen Deutschlands ist Hahnenklee besonders wegen seines gesunden Klimas, der faszinierenden Landschaft, den zahlreichen Wanderrouten und dem 2007 neu eröffneten Liebesbankweg, einem 7 km langen Premium-Rundwanderweg mit 25 individuell gestalteten Bänken, ein beliebtes Urlaubsziel.
Verschiedene Ausflugsmöglichkeiten, wie zum Beispiel die Teiche und Wasserläufe der zum UNESCO-Welterbe gehörenden Oberharzer Wasserwirtschaft und der 726 Meter hohe Bocksberg mit der Bocksbergseilbahn, lassen sich wunderbar mit den Touren kombinieren und versprechen so ein besonderes Naturerlebnis.
MfG Jürgen -wajdz-
@ [#368]
"Neue empfehlenswerte Bahnverbindung nach dem Brocken über Blankenburg - Rübeland - Dreiannen-Hohne" - Offizielle Ansichtskarte Nr. 6 (um 1885 während dem Bau)

Und weil es so schön in die Jahreszeit passt, hier ein Personenzug nach Drei Annen Hohne. Gedruckt 1955 in Karl-Marx-Stadt, ging sie 1960 nach Arad in Rumänien

Lokomotive 251 004-8 auf der Rübelandbahn bei Elbingerode im Jahr 1979
[#167]
Die
Jugendherberge Braunlage liegt am Waldrand inmitten hoher Fichten, direkt am Harzer-Hexen-Stieg und ist als "Nationalparkfreundliche Unterkunft" ausgezeichnet.
Das Ortszentrum ist zu Fuß erreichbar. Direkt vor der Haustür starten zahlreiche Wanderwege und – im Winter – Skiloipen.
MiNr 868

MWst 3389 BRAUNLAGE 1 m vom -6.11.75 Werbezusatz: Heilklimaort/Wintersportplatz/560-1000 m.ü.M /Strichzeichnung Tannen vor Hügellandschaft

Farbige Mehrmotivpostkarte "Braunlage" Signet DJH OBERHARZ Jugendherberge
Deutsches Jugendherbergswerk• Landesverband Hannover
MfG Jürgen -wajdz-
Heute ein Ganzsachenumschlag aus dem Königreich Hannover mit einem Poststempel aus Clausthal, gelaufen nach Hamburg.

Viele Grüße
Ingo
Eine schöne Erinnerung vom Treffen der 171-er in Quedlinburg. Das 171. Infanterie-Regiment war allerdings im Elsass stationiert, ob die sich in Quedlinburg getroffen haben? Und was für ein Denkmal wurde da eingeweiht?

Beste Grüße
Eckhard
Sankt Andreasberg ist eine ehemals freie Bergstadt im Oberharz und gehört seit dem 1. November 2011 zur neugebildeten Stadt Braunlage im Landkreis Goslar am Nationalpark Harz.
MiNr 640 (50)

MWSt 3424 BERGSTADT ST.ANDREASBERG k -6.-6.73 Bergstadt/St.Andreasberg/HeIlklimatischer/Kurort staatl. anerkannt/Wintersportplatz/Stadtgebiet 600-730 ü.M

St. Andreas Oberberg
Der Kurbetrieb und der Fremdenverkehr spielen eine wichtige wirtschaftliche Rolle.
MfG Jürgen -wajdz-
@ wajdz [#378]
Kürzlich wurde in einem der vielen Ratespiele im Fernsehen zu einer bestimmten Straße die Frage gestellt, ob sie die steilste wäre - was nicht zutraf. Ich kenne aber eine recht kurze Straße in Clausthal-Zellerfeld, die wegen ihrer Steilheit grundsätzlich nur für Anwohner zugelassen ist.
Anders sieht das in St.Andreasberg aus. Dort gibt es eine zentral gelegene Straße, die in extremer Steilheit im Ort bergab führt. Sie wird rechts und links von Wohnhäusern begleitet und Autos parken dort. Ich habe in der Vergangenheit zweimal diese innerörtliche Abkürzung bergab genutzt, habe aber unterwegs darauf verzichtet, auf dieser Straße zu wenden da ich die Sorge hatte, dass mein PKW möglicherweise kippen würde. Wie auch immer, ich empfehle jedem zufälligen Besucher von St.Andreasberg, einmal am Steuer eines PKW die Steilheit dieser Sraße auszuprobieren, einer Neigung, wie man sie sonst nur auf geraden Abfahrten in Weinbergen antreffen kann.
Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#379]
Eine andere Neigung fand man bis 1959 auf der St. Andreasberger Kleinbahn, nämlich 122 ‰.
https://de.wikipedia.org/wiki/St._Andreasberger_Kleinbahn
@ Seku [#380]
Hallo Seku,
ein tolles Bild, leider gab es die Bahn nicht mehr, als ich im Harz gewohnt hatte. Dafür habe ich bis heute noch die schöne Erinnerung daran, welches Gefühl es war, auf der Strecke von Langelsheim über Lautenthal nach Clausthal-Zellerfeld auf der offenen Außenplattform am Passagierwaggon fahren zu dürfen und dabei dem Fahrtwind ausgesetzt gewesen zu sein. Leider aber wurde auch diese Strecke schon vor Jahrzehnten aufgegeben. Heute erinnert nur noch wenig an diese ehemalige Bahnverbindung.
Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#381]
Man nannte sie Innerstetalbahn. Hier eine Ansicht um 1910 von Wildemann
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Langelsheim%E2%80%93Altenau_(Oberharz)
Um 1900 wurde der Harzer Verkehrsverband gegründet. In den neuen Werbeschriften des Verbandes wurden erstmals nicht die einzelnen Orte, sondern vielmehr der Harz als Gesamtheit vorgestellt. Das erste regionale Harzlogo – die symbolisierte Tanne – wurde 1968 entwickelt und zierte bis in die 80er Jahre die Werbebroschüren der Harzes.
MiNr 1947, MiNr 1756

Hier auch im Stempel zu sehen, der Werbung für das Erholungsgebiet Südharz macht, das inzwischen aus 13 der 15 Gemeinden zum 1.1.2010 als Gemeinde Südharz entstanden ist.
MfG Jürgen -wajdz-
@ [#373]
Private biberpost mit Bahnhof Drei Annen Hohne gefunden
Blick vom Brocken zum Wurmberg bei Braunlage
Heute ein Motiv vom Kurhaus Alexisbad, vorderseitig ein Bahnpoststempel der Selketalbahn, ein Ankunftstempel und ein Briefträgerstempel aus München.

Desweiteren ein Motiv aus Drei-Annen-Hohne von 1918, vorderseitig ein Bahnpoststempel der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn.

Beste Grüße
Eckhard
Die 99 6001-4 der Harzer Schmalspurbahnen auf einer Internetmarke
@ Altmerker [#85]
Und hier zur OHABRIA den Sonderumschlag
@ [#385]
Damals gab es noch keine innerdeutsche Grenze. Und hier eine Abstempelung aus Ilsenburg Harz von 1950.

Die Kartenansicht selbst wurde mindestens bis 1959 gedruckt.
Guten Abend,
von mir heute eine Ansicht der Hahnenkleeklippe, Braunlage.

Gruß
Josh
Hallo Zusammen,
obwohl ich schon mal ein paar Tage in Alexisbad war, kann ich mich an den Habichtstein aber nicht erinnern.
Mein Programm kennt nicht einmal
Alexisbad, denn es hat mir stattdessen
Luxusbad vorgeschlagen.

MfG >Franz<
@ skribent [#391]
Mein Programm liefert mir das Hotel Habichtstein [1] in Alexisbad. Vielleicht wurde die Karte dort exklusive angeboten und hat mit dem Fels auf der Vorderseite gar nichts zu tun ? Dann gibt es da noch die Luisenklippe. Bei Wikipedia finde ich dort einen Hinweis auf den Habichtstein [2]
[1]
http://habichtstein.de/
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Luisenklippe_(Selketal)
Die Selketalbahn [1] überquert zwischen Osterteich und Sternhaus-Haferfeld den "Heiligen Teich". [2]
1914 geschrieben in Mägdesprung und abgestempelt in Alexisbad.


[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Selketalbahn
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Teich
Mein Gott Seku,
was Du alles herausfindest und weißt!
Mein Schreibprogramm kannte Alexisbad nicht, das Wort wurde rot unterstrichen und es hat mir stattdessen Luxusbad vorgeschlagen. Alles klar?
Seku hat es im Moment auch rot unterstrichen und schlägt alternativ Seko, Sech und Zeki vor. Aber ich werde es ignorieren und nicht dem Wörterbuch hinzufügen. Den roten Unterstrich werte ich als Warnung!
Einige Tipps für die, die den Harz noch nicht oder nicht sehr gut kennen und die auch nicht unbedingt alles erwandern wollen, sondern Erkundungstouren per PKW vorziehen. Ich schlage vier Tourenvarianten vor, um überhaupt erst einmal einen Eindruck von der Vielseitigkeit des Harzes zu bekommen.
Tour 1:
Start in Goslar, nördlich vom Harz, und dann über Langelsheim und Lautenthal und Wildemann hinauf nach Clausthal Zellerfeld, von dort in Richtung Braunlage, aber schon nach wenigen Kilometern nach rechts abbiegen und am Sösestausee entlang nach Osterode, anschließend am Westrand des Harzes nach Süden über Herzberg und Nordhausen und Berga bis zum Kyffhäuserdenkmal. Man sollte nicht zu schnell fahren, um die Landschaft am Harzrand genießen zu können und bei Bedarf auch mal nach rechts oder links abbiegen, denn rechtsseitig (also nach Westen) schließt sich eine reizvolle Hügellandschaft an, linksseitig (also nach Osten) gelangt man schnell in schmale Gebirgstäler mit Hochwaldcharakter. Der Kyffhäuser sollte unbedingt besichtigt werden und der Blick von oben gewährt weite Einblicke auch in den Harz hinein. Die Rückfahrt dann über Nordhausen an Benneckenstein vorbei nach Braunlage, von dort über Clausthal-Zellerfeld direkt zurück nach Goslar.
Tour 2:
Start in Bad Harzburg, über Oker in den Harz hinein, über Schulenberg und Altenau nach Braunlage, dort nach Osten abbiegen und über Elend und Elbingerode nach Blankenburg, von dort über Derenburg und Heudeber und Langeln nach Wasserleben, oft linksseitig mit dem Blick auf die Ausläufer des Harzes, von dort über Veckenstedt nach Stapelburg, dann direkt am Harzrand nach Westen zurück nach Bad Harzburg.
Tour 3:
Start in Wernigerode, über Hasserode nach Elend, von dort weiter über Sorge und Tanne nach Hasselfelde, von dort über Stiege und dann nach Südwesten quer durch den Naturpark Südharz über Harztor nach Nordhausen. Von dort über Walkenried nach Zorge, von dort nach Nordosten über Bennecknstein und Hasselfelde nach Stiege, anschließend auf recht kurvenreicher Strecke nach Thale. Von dort über Timmenrode und Heimburg zurück nach Wernigerode.
Tour 4:
Start in Quedlinburg, dann über Gernrode nach Ballenstedt, dann über Meisdorf nach Süden bis nach Sangerhausen, von dort über Wallhausen nach Roßla, anschließend nach Norden durch die Gipskarstlandschaft des Südharzes, weiter nach Norden in Richtung Güntersberge, von dort über Friedrichsbrunn nach Thale und zurück nach Quedlinburg oder alternativ nach Osten über Alexisbad direkt zurück nach Quedlinburg.
Viele Grüße
Ingo
@ skribent [#391] + [#394]
Zitat: Mein Programm kennt nicht einmal ...
Ich ging von Such-Programm aus, wie soll ich auf Schreib-Programm kommen ?
Die Abkürzung "Seku" steht für "Sekundärbahn". Mein Such-Programm zeigt mir für "Skribent" einen Schwarzmaler aus dem Osten.
Hallo,
im neuen "Pegasus" der ArGe Literatur/Theater/Märchen ist eine Privatpostkarte mit Zudrücken abgebildet. Sie zeigt darauf einen Kastenstempel "Postbriefkasten HEXENTANZPLATZ". Ist jemandem Näheres bekannt? Die Sammlerfreunde der ArGe mutmaßen, dass ein Kioskbesitzer den Zudruck anbringen ließ und die Karten an seiner Hütte verkaufte. Es gibt sie mit 5 und 10-Pfennig-Porto.
Mit freundlichen Grüßen
Uwe
Ich komme mal zur Philatelie zurück. Hier ein Telegramm, aufgenommen am 16.9.1947 in Osterode. Leider kann ich den Empfängerort nicht einwandfrei entziffern.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#398]
Moin Ingo,
wir haben es hier mit einer Vermählung in der Baumhofstraße von Freiheit zu tun.
https://de.wikipedia.org/wiki/Freiheit_(Osterode_am_Harz)
@ Seku [#399]
Hallo,
manchmal hat man regelrecht ein Brett vor dem Kopf, aber auf Freiheit bin ich einfach nicht gekommen, obwohl ich diesen Osteroder Ortsteil sehr gut kenne, denn die letzten drei Mal, die ich in Osterode war, habe ich jeweils für mehrere Tage in Freiheit in einer Pension gewohnt. Wenn jemand eine preiswerte Unterkunft mit einer zwar sehr gesprächigen, gleichzeitig aber sehr bemühten und entgegenkommenden Wirtin am Harzrand sucht, kann ich diese Pension nur bestens empfehlen. Sie liegt abseits der großen Straßen, man ist aber mit dem PKW in etwa 10 Minuten im Oberharz in Claustal-Zellerfeld, also viel näher, als wenn man in Goslar oder Bad Harzburg nächtigen würde.
Damit hier nicht nur Text steht, gleich noch einen netten Ortswerbestempel von Osterode vom 12.3.1936 mit dem Inhalt "SÖSE-TALSPERRE / Größte deutsche Trinkwassertalsperre".

Viele Grüße
Ingo
@ Sachsendreier53 [#65]
@ wajdz [#383]
Ein Vorläufer des o.g. MWSt mit Werbetext für den Harz als Erholungsgebiet.
MiNr 636 (als Viererblock)

Interessant ist die Entwertung. Der MWSt 342 HERZBERG AM HARZ 1 k vom -5.11.73 - 19 - der Markenblock erhielt den Tagesstempel 341 NORTHEIM 1 l vom -5.11.73 - 20.
MfG Jürgen -wajdz-
@ [#392]
Hier das erwähnte Hotel Habichtstein

und der davor liegende Bahnhof
Alexisbad 1938

Dieser Sonderstempel aus Rossla (Kyffhäuser) wurde hier noch nicht gezeigt. Rossla, in der Niederung der Helme zwischen Harz und Kyffhäuser gelegen, ist seit 2010 ein Ortsteil der neu gebildeten Gemeinde Südharz [1].
Das Motiv des Stempels ist interessant: Er wurde nämlich anlässlich der Einweihung eines Hindenburg-Denkmals im Mai 1939 verwendet. Der Kyffhäuserbund, in dem Hindenburg Ehrenpräsident war, hatte den Auftrag zum Gedenken an den 1934 gestorbenen Reichspräsidenten vergegeben. Die 1939 aufgestellte Statue des Berliner Bildhauers Hermann Hosaeus war nach dem Zweiten Weltkrieg von Sowjetsoldaten umgestoßen und vergraben worden. Eine Sprengung war wegen des harten grünen Porphyrs unmöglich. 2004 wurde das Denkmal ausgegraben [2]. Da bei den Behörden Unklarheit über die rechtlichen Verhältnisse und den künftigen Umgang mit dem Denkmal herrscht, liegt es noch immer nur halb ausgegraben und umzäunt in der Erde [3].

Gruß,
Christoph
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ro%C3%9Fla
[2]
http://www.mz-web.de/10016222 ©2017
[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/Kyffh%C3%A4userdenkmal#Hindenburgdenkmal
Hallo,
eine AK aus Wernigerode mit Stempel aus Schwenningen vom 19.07.1935.
Gruß
Manne
Hallo,
eine Ansichtskarte von Thale mit Tagesstempel von Cattenstedt vom 19.07.1927 mit schönem Briefkastenstempel.
Gruß
Manne
Hier eine AK aus Bad Lauterberg (Harz) 1940:
Ortswerbestempel BAD LAUTERBERG (HARZ) - Kneipp-Kurort - 100 Jahre Wasserheilbad - vom 30.07.1940.
Auf der Rückseite ist ein Teil der Odertalsperre und des zugehörigen Stausees abgebildet.
Die Odertalsperre staut den Rhume-Zufluss Oder.
Höhe über Talsohle: 56 m
Bauzeit: 1930–1933 (aus Wikipedia)


Gruß Ulrich
Philatelistisch ist es nicht so spannend, aber auf der Bildseite sind es gerade für Militärfreunde interessante Goslarer Ansichten. Was wurde aus den Kasernen?
Grüße
Uwe
@ Altmerker [#408]
Rammelsberg-Kaserne: schlag nach bei Wiki
https://de.wikipedia.org/wiki/Rammelsberg-Kaserne
Sülzhayn liegt im äußersten Norden von Thüringen, gleichzeitig aber im Nordwestten des Naturparkes Südharz. Hier ist eine ungelaufene Ansichtskarte, die eine landschaftliche Ansicht in der Gegend von Sülzhayn zeigt.

Viele Grüße
Ingo
@ Georgius [#35]
Eine weitere Karte "Am Goetheweg" mit einem schönen Stempel aus Schierke - 1960

Meine Festtagsgrüße an alle kommen von der Brockenbahn (biberpost)

Günther
@ JohannesM [#44]
Zum Ereignis gab es auch einen Sonderumschlag. Leider passen die Marken nicht so recht dazu. Der passende Zusammendruck kam erst im Jahr 1984 heraus: Mi.-Nr. 2865 und 2866:

https://de.wikipedia.org/wiki/Selketalbahn
@ Seku [#414]
Die passenden Marken sind das auch nicht (falsche Strecke), aber immerhin Harzer Schmalspurbahn.

Dann gibt es noch die Wiederaufnahme des Personenverkehrs:

Diesmal sogar passende Marken und noch dieser:

Marke diesmal noch weiter weg.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#415]
Wir sehen im Zusammendruck die Mi.-Nr. 2792 und 2793 aus 1983 - Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn
Die Karte war schon mal hier gezeigt worden [#299].
@ Seku [#416]
Die Karte war schon mal hier gezeigt worden [#299].
Sorry, das passiert schonmal, ich kann ja nicht jedesmal das ganze Thema durchsehen, dafür lese ich zu viele. Es ist aber jedenfalls meine eigene Karte.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#417]
Ich hatte es auch gefunden; denn Brigitte zeigte mir in einem anderen Thema mal das: "ich klicke im Thema auf "Alle Beiträge zeigen" und dann suche ich mit dem Browser (Strg + F) - das geht einfach und schnell."
Im konkreten Fall "Selketalbahn" eingeben und schon findest Du alles zum Thema.
@ Zacken-willi [#199]
Ich lege mal eine Ansichtskarte aus Wildemann nach. Sie stammt aus dem Jahr 1928. Auf der Bettelwiese lag das Johanneser Kurhaus unweit vom Haus Sachsener Teich. Der Teich ist heute der Welterbebestandteil Nr. 78 des Welterbes Oberharzer Wasserwirtschaft.
Gebaut wurde das Johanneser Kurhaus im Jahre 1890. Es wurde 1967/68 abgerissen. Am ehemaligen Johanneser Kurhaus konnte in den Jahren 1987–1991 erstmals eine mittelalterliche Montansiedlung detailliert untersucht werden. Es war ein mittelalterlicher Blei-/ Silbergewinnungsplatz.
@ Seku [#418]
Du hattest aber sicher die Erinnerung, das die Karte schon einmal gezeigt wurde, oder suchst du bei allen Beiträgen von allen Mitgliedern ob die eingestellten Objekte schon gezeigt wurden?
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#420]
Du hattest aber sicher die Erinnerung, das die Karte schon einmal gezeigt wurde
Ja klar. Alle Beiträge zu durchforsten wäre wohl unmöglich. Woher soll ich die Zeit nehmen ? Die Themen, die mich interessieren habe ich schon im Kopf.
Guten Morgen,
eine Ansichtskarte aus Blankenburg mit Tagesstempel vom 23.07.1934, die Karte lief nach Berlin-Tempelhof.
Gruß
Manne
@ Seku [#418]
Ich hatte es auch gefunden; denn Brigitte zeigte mir in einem anderen Thema mal das: "ich klicke im Thema auf "Alle Beiträge zeigen" und dann suche ich mit dem Browser (Strg + F) - das geht einfach und schnell."
Deshalb hier nochmals eine kurze Bitte an alle Einsteller. Nicht nur Abbildungen zeigen, sondern bitte möglichst auch eine kurze Bildbeschreibung, in der aber die/alle Schlagworte ("Tags") in Textform genannt werden. Bilder sind oft zwar für den Menschen, besonders für die gut im Thema stehenden, meist vollkommen selbsterklärend, aber eben nicht für die dumme Suchfunktion. ;-)
Gruß
Thomas
RPV-Briefservice - Rübelandbahn Lokomotive BR 228 und Bergkönigin 95 027
https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCbelandbahn

Keine Landschaft, sondern die alte Goslarer Kunst-Uhr.
Gruß
Uwe
Zwei Mal der gleiche Stempel:
1000 Jahre Harzstadt Seesen / Urlaubsort für Wanderfreunde / SEESEN 1 / k / 337

Viele Grüße
Ingo
Heute eine ungebrauchte Ansichtskarte von Wernigerode aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Viele Grüße
Ingo
@ wajdz [#369]
Das Berggeschrey führte nicht nur wie zu Beginn des Silbererz-Bergbaus im Erzgebirge zur schnellen Entwicklung industrieller Rohstoffgewinnung. Auch der Oberharz gehörte einst zu den bedeutendsten Erzrevieren Deutschlands. Die Hauptprodukte des Bergbaus waren Silber, Kupfer, Blei und Eisen, ab dem 19. Jahrhundert auch Zink; Haupteinnahmequelle war jedoch das Silber. Ab dem 16. bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurden im Mittel etwa 40–50 % des in ganz Deutschland geförderten Silbers im Oberharz gewonnen. Die darauf zu entrichtenden Abgaben trugen ganz erheblich zu den Steuereinnahmen der Königshäuser in Hannover und Braunschweig-Wolfenbüttel bei und sicherten diesen Macht und Einfluss innerhalb des Reiches.
MiNr 547

Bleiglanz und Zinkblende
Mit der Einstellung des Kupferschieferbergbaus 1969 in der Mansfelder Mulde, 1973 Einstellung des Schwerspatbergbaus im Siebertal, 1988 Schließung des Erzbergwerks Rammelsberg, 1990 Einstellung des Kupferschieferbergbaus im Sangerhäuser Revier (Thomas Münzer) und der Schließung des Erzbergwerks Grund 1992 fand der Bergbau in dieser Region nach über 1000 Jahren sein vorläufiges Ende.
Die weltweite Entwicklung der Rohstoffpreise macht aber möglicherweise manche Grube wieder rentabel – vielleicht gerade rechtzeitig, um an die Erfahrungen der Träger der Bergbautradition anzuknüpfen.
MfG Jürgen -wajdz-
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/bergbau-im-harz-dreitausend-jahre-und-schluss-1436885.html
@ Seku [#428]
Hallo,
für die paar Meter vom Westerntor zum Hauptbahnhof ist das ein satter Preis. Was mich, der den Tag verpennt bzw. gearbeitet hat, interessiert, ist, ob die Karte rechts irgendwie philatelistisch interessant war. Tages- oder Gummistempel o.ä.? Oder konnte sich da jeder etwas basteln?
Viele Grüße
Uwe
@ Altmerker [#430]
Hallo Uwe!
Die HSB hat allgemein stolze Preise!
schöne Grüße
Marcel
https://www.hsb-wr.de/mehr-erfahren/tarife/fahrpreise/
@ Marcel [#431]
Hallo Marcel,
die Dampflokomotiven müssen nun mal mit 2 Leuten besetzt werden und nicht nur die Personalkosten werden wohl beim Dampflokbetrieb höher sein, wir können froh sein, das dieses große Schmalspurnetz noch erhalten ist. Die Deutsche Bahn hätte die Strecken wegen Ineffizienz längst stillgelegt.
Beste Grüße
Eckhard
@ Altmerker [#430]
Die Karte (inzwischen nach unten verlegt) war eine Blanco-Karte, von der HSB als Erinnerungsgeschenk an die Fahrgäste verteilt. Einen Sonderstempel gab es nicht, der wäre zu teuer gekommen.
@ JohannesM [#432]
Richtig, die Deutsche Bahn hat heute keine dampfbetriebene Strecke mehr. Alles in privaten Händen von Nord bis Süd.
@ Cantus [#155]
Noch ein "moderner" Stempel aus Gernrode. Aus 88 wurde wohl durch schlechten Abdruck 98 - deswegen wollte ich ihn zeigen. Die Ansichtskarte wurde 1978 gedruckt.

Ich bringe mal wieder die Blütenstadt ins Gespräch. Die Karte ist leider unbenutzt.
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#435]
Hallo Uwe,
von Blankenburg kann ich auch etwas beisteuern.


Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#437]
Hallo Eckhard,
das sind wunderschöne Sonderstempel, danke für's Zeigen. Der Stempel, den ich heute zeige, stammt aus Göttingerode, einer Ortschaft, die seit dem 1.7.1972 ein Ortsteil von Bad Harzburg ist. Göttingerode liegt leicht nordwestlich von der Kernstadt Bad Harzburg, war aber früher über Jahrzehnte auch ein Ort, der wie viele Harzer Bergbaustädte vom Metallbergbau geprägt war. Die heute stillgelegte Grube Hansa ist ein ehemaliges Eisenbergwerk der damaligen Harz-Lahn-Erzbergbau AG im Bad Harzburger Ortsteil Harlingerode am Langenberg [1].

GÖTTINGERODE über BAD HARZBURG - 11.2.1946, gelaufen nach Frankfurt an der Oder
Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Grube_Hansa_(Bad_Harzburg)
Hier ein illustrierter Umschlag des Magistrates der Stadt Osterode a.H. nach Osnabrück, freigemacht mit Deutsches Reich Mi.-Nr. 445, entwertet mit Ortswerbestempel OSTERODE (HARZ) vom 04.12.1930 "SÖSE-/TALSPERRE/ Größte Deutsche Trinkwassertalsperre.

Die Sösetalsperre im Harz (gebaut 1928/31) war seinerzeit die größte deutsche Trinkwassertalsperre. Mit einem Stauvolumen von 25 Mio. m³ zählt heute zu den kleineren Talsperren in Deutschland.
Gruß Ulrich
Sonderstempel "10 Jahre Nordhäuser Modell" 2014 - mit der Straßenbahn auf den Gleisen der Harzbahn:
https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Nordhausen
@ Cantus [#194]
Hallo,
hier kommt der Wasserfall von Deiner Karte nochmal als Einzelabbildung. War eher ein Beifang, denn die Rückseite ist ja mein Ding wegen des Zeitungsmotivs. Ist mir von einem Kollegen von einer anderen Zeitung geschenkt worden. Interessant, dass die Karte nicht aus dem Harz verschickt wurde. Da war die BILD noch günstig mit einem Groschen. Aber auch die Nothilfemarke und der Express-Aufkleber machen das Teil zum tollen Beleg.
Gruß
Uwe
@ Cantus [#395]
Wenn Du auf Route 3 Stiege erwähnst, will ich mal eine mittelalte Karte nachschieben. Soll damals schwierig gewesen sein, aus dem richtigen Winkel zu fotografieren. Es hätten ja Grenzsicherungsanlagen drauf sein können oder Fluchtwege. :-)
Gruß
Uwe

Die Karte des Planet-Verlags aus Berlin von 1978 ist ein typisches Beispiel der Geheimniskrämerei. Schlicht steht als Ortsbezeichnung Harzquerbahn. Aber HSB-Spezialisten werden bestimmt sehen, wo da die Bahn schnauft. Der Horizont scheint etwas bearbeitet zu sein. Die Lok ist die viel gezeigte 99245.
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#443]
Hallo Uwe,
diese schöne Ansicht gibt es auch noch mit dem Aufdruck "Wir kommen" und zeigt uns das Drängetal vor Drei Annen Hohne (vergleiche mit [#256]).
Die Lokomotive trägt heute die Nummer 99 7245-6.
https://de.wikipedia.org/wiki/DR-Baureihe_99.23%E2%80%9324#/media/File:HSB_99_7245-III.JPG
Zum 9. August erscheint in der Serie "Wildes Deutschland":
Harz - Bergfichtenurwald.

aus: postfrisch 4/2018
Diese Marke wird an diesem Tag auf dem Brocken präsentiert. Die Harzer Schmalspurbahnen fahren einen Sonderzug zu dieser Veranstaltung. Da sich der Bau der 99 5906 in diesem Jahr zum 100. Mal jährt, gibt es an diesem Tag auch gleich einen Sonderumschlag (limitierte Auflage 1.000 Stück) mit Lok-Motiv und Sonderstempel auf der HSB-Marke. Alle Gäste im Sonderzug können diesen Sonderbriefumschlag erhalten und die Post hat einen Verkaufsstand auf dem Brocken. Der Sonderstempel ist hier abgebildet :
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=5287&CP=0&F=1 # 1979
Ich wundere mich, dass die Tropfsteinhöhlen noch kein Thema waren bzw. ich sie nicht fand. Es gibt in Rübeland, heute Stadt Oberharz am Brocken, die Baumanns- und die Hermannshöhle. War schon immer ein touristisches Zugpferd, wobei in der Höhle eher Grottenolme die biologischen Kostbarkeiten sind. Jedes Jahr neu geht es darum, ob sie sich fortgepflanzt habe und immer wieder haut es nicht hin.

Übrigens wird in der Baumannshöhle jedes Jahr an Goethesee Theater gespielt. Ich schiebe jetzt mal keinen Werbeblock ein, aber es ist schon interessant und immer 9 Grad kalt - So gibt es dort gelegentlich Grog im Hochsommer.
Viele Grüße
Uwe
@ Altmerker [#446]
Guten Morgen Uwe,
Brigitte zeigte mir in einem anderen Thema mal das: "ich klicke im Thema auf "Alle Beiträge zeigen" und dann suche ich mit dem Browser (Strg + F) - das geht einfach und schnell."
Im konkreten Fall "Höhle" eingeben und schon findest Du alles zum Thema.
@ Georgius [#18], @ Marcel [#32], @ Marcel [#168], @ Marcel [#170], @ Seku [#284] sowie @ wajdz [#363]
Gruß nach Halberstadt, Günther
Hier zeige ich mal eine Farb-AK von Hasselfelde aus den frühen 1980ern.
Gruß
Uwe
Hier eine AK, die die Talsperre Neustadt (auch Neustädter oder Nordhäuser Talsperre genannt) im Harz zeigt (gebaut 1904/1905).
Die Talsperre dient der Trinkwasserversorgung von Nordhausen und Neustadt. Die Kronenausbildung der Talsperre ist heute anders als auf dieser alten Darstellung kurz nach der Fertigstellung.
Rückseitig findet sich ein Bahnpoststempel der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn vom 03.08.19
06 (Jahreszahl kaum lesbar)?


Gruß Ulrich
Wenn es schon in den Nordhäuser Harz geht, dann füge ich mal zwei DDR-Ansichtskarten der damaligen und heutigen Kreisstadt an. Wobei vom Harz nichts zu sehen ist. War gerade übern Harz rüber dort im Theater.
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#450]
Ja Uwe, auch in Thüringen gibt es den Harz. Hier eine Feldpostkarte von 1916, die von Nordhausen nach Lothringen ging.

Da schließe ich mich gleich noch mit einer Postkarte an, die die Leder-Manufaktur Sonnenfeld am 26.10.1904 von Nordhausen an den Consum-Verein von Eisdorf bei Gittelde geschickt hatte.

Nordhausen besitzt neben den vielen Neubauten, die auf den Karten der letzten Beiträge zu sehen sind, eine sehr reizvolle Altstadt, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man einmal in die Gegend kommt.
Viele Grüße
Ingo
@ Marcel [#45]
Hier eine Ansichtskarte, die schon damals Alexisbad als Ortsteil bezeichnet. Die beiden Ferienheime, die abgebildet sind, gehörten den "Bewaffneten Organen" und der Bahn.
Gruß
Uwe
@ [#445]
Info zum Sonderzug am 9. August
@ Marcel [#167]
Da habe ich doch heute einen Braunlage-Stempel geschnäppert, den ich noch nicht kannte. Hier zeige ich ihn, der auch zum Wintersportthema passt.
Gruß
Uwe
Das ist für mich die Karte der Woche, auch wenn ich sie gerne an ernsthafte Harz-Sammler weitergeben würde. Die Karte stammt von Foto-Stille am Ort, 1958?, das Wappen lässt sich aufklappen und dann kommt das Leporello raus.
Freundliche Grüße
Uwe
@ Marcel [#59]
In der Geschichte ist fast alles gesagt. Hier kommt nochmal eine AK aus DDR-Zeiten, viel Fachwerk, aber wie sah es hinter der Fassade aus?
Freundliche Grüße
Uwe
@ wajdz [#295]
Bund Minr 1341

Im Werbetext wird an die Geschichte Goslars als Kaiserpfalz erinnert, die drei Tannen sind das Werbeelement der Harztouristik.
MfG Jürgen -wajdz-
@ wajdz [#261]
Ich zeige mal ein Karte vom Halberstädter Dom, bevor er 1945 beschädigt wurde. Unterdessen hat er seine Glocken wieder (Guss 1999 fast vor unserer Bürotür) und auch der Dachreiter steht wieder oben. Nur die Kupfereindeckung der beiden Türme ist erst halb fertig, ein Turm schimmert schon.
@ [#445]
Na, wer fährt am 9. August auf den Brocken ?
@ Seku [#461]
Ich nicht bei der Hitze, aber irgendwer von den Wernigerödern wird schon hochfahren.
Beste Grüße
Eckhard
@ Marcel [#158]
Hier mal ein älteres Bild nicht von der Natur, sondern von den Neinstedter Anstalten, die heute Evangelische Stiftung heißen. In diesem Gebäude sitzen heute u. a. der Älteste der Gemeinschaft und die Öffentlichkeitsarbeit.
Gruß
Uwe
Sonderstempel
140 Jahre Eisenbahn Herzberg - Osterode - Danke an filunski
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Herzberg%E2%80%93Seesen
Wie es der Zufall will, war ich gestern kurz vor Ort und schoß aus meinem Zug Richtung Nordhausen heraus dieses Foto.
@ Marcel [#285]
Da kann ich nur eine Karte aus den 1980ern ziehen. Das Heim gab es da ja nicht mehr. Ist wohl bis heute die "Forelle".
Gruß
Uwe
Heute zwei Bildpostkarten aus
Bad Lauterberg mit Sonderstempeln, die an die ehemalige Bahnlinie erinnern. Danke an filunski.
Man beachte die verschiedene Frankatur in Pfennigen und Euro-Cent für Bildpostkarte und Stempel.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Scharzfeld%E2%80%93St._Andreasberg
@ [#464]
Am 09. August habe ich auf dem Brocken 15 Ansichtskarten zum Abstempeln abgegeben. Zwei davon sind heute angekommen.

Die Ansicht stammt von 1954 und zeigt die Lokomotive 99 6001, ein Einzelstück.
https://de.wikipedia.org/wiki/NWE_Nr._21
@ [#468]
Heute kam der gestempelte Rest. Die Karten wurden vom Post-Team mit nach Hamburg genommen und dort bearbeitet (!) Zwei der schönsten zeige ich noch. Der Stempel ist der gleiche.

Blick vom Brocken auf den Wurmberg - 1959
https://de.wikipedia.org/wiki/Wurmberg_(Harz)

Bahnhof Schierke - 1962
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Schierke
Ballenstedt - eine alte Residenzstadt, die heute im Landkreis Harz liegt. Die Karte zeigt die besten Ecken zu DDR-Zeiten, wobei das 230jährige Theater fehlt und das imposante Schloss recht kurz kommt. Schließlich geht es nicht nur um die Anhaltiner, sondern auch um Albrecht den Bär.
Gruß
Uwe
@ [#467]
Noch eine aus
Bad Lauterberg [1], diesmal mit dem Kurpark. Danke an filunski

[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Lauterberg_im_Harz#Entwicklung_zur_Kurstadt
@ wajdz [#458]
@ Marcel [#168]
GOSLAR Kaiserstadt am Harz / GOSLAR 1 / mt / 3380 vom 7.4.1990

Maschinenstempel aus BRAUNSCHWEIG 1 / mm / 3300 vom 20.4.1988 mit Werbeklischee: Austellung
HARZ +
HEIDE 7.-15.Mai

Ortsbrief mit Ortswerbestempel
BLANKENBURG (HARZ) vom 30.11.1959
mit Sammlergruß,
Claus
Von der biberpost wieder eine Privatmarke mit dem Triebwagen der Harzer Schmalspurbahnen

Als ich vor zwei Wochen auf den Brocken fuhr, kam mir dieser Triebwagen entgegen.
https://de.wikipedia.org/wiki/HSB_187_016_bis_019
Heute in der Hauspost. Der Sonderstempel zur Marke
Harz - Bergfichtenurwald
Wernigerode 2014 - 100 Jahr Volldampf mit Lokomotive 99 6101
https://de.wikipedia.org/wiki/NWE_Nr._6_und_7
Postvorschuss / Faltbrief mit Zweizeilenstempel
N.SACHS=WERFEN (Niedersachswerfen) adressiert nach Güntzerode. Geschrieben wurde der Brief im Gerichtsamt Illfeld am 16.8.1845.
Niedersachswerfen ist ein Ortsteil der Landgemeinde
Harztor im Landkreis Nordhausen im Freistaat Thüringen.
Illfeld in Thüringen liegt in den Tälern des
Südharzes.


mit Sammlergruß,
Claus
Im Jahr 2001 konnten die
Harzer Schmalspurbahnen ihr 10jähriges Bestehen feiern.
Hier zwei Schmuckumschläge mit Stempeln aus Nordhausen und Wernigerode:
https://de.wikipedia.org/wiki/Harzer_Schmalspurbahnen
Von mir ein schöner Absenderfreistempel vom 22.10.1969 aus Goslar.

Viele Grüße
Ingo
Ergänzend zu wajdz [#458], Sachsendreier53 [#472]
38640 GOSLAR 1 ma GOSLAR Kaiserstadt am Harz 10.9.1998

Gerichtsbrief aus
OSTERHAGEN nach Nordhausen vom 15.9.1849, betreffs Kostenrechnung in einer Hypothekensache.
Osterhagen ist ein Straßendorf im
südwestlichen Harzvorland und Ortsteil von Bad Lauterberg im Landkreis Göttingen (ehemals Osterode) in Südniedersachsen, Deutschland, mit knapp 800 Einwohnern. Der Ort liegt am
Südharz zwischen Bad Lauterberg und Bad Sachsa.
mit Sammlergruß,
Claus
Harz Sonderumschlag von 1968 aus Blankenburg mit Lokomotiven der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn sowie Rübelandbahn
https://de.wikipedia.org/wiki/HBE_Tierklasse
https://de.wikipedia.org/wiki/DR-Baureihe_E_251
Gerichtsbrief vom 11.1.1852 aus
SCHARZFELD nach Nordhausen.


Scharzfeld ist ein Dorf am
Südwestharzrand und Ortsteil von Herzberg am Harz im Landkreis Göttingen (ehemals Osterode) in Südniedersachsen (Deutschland) mit 1572 Einwohnern ( 1. Januar 2018). Am südlichen Ortsrand fließt die Oder durch das Naturschutzgebiet Oderaue.

Gerichtsscheiben aus
ROSSLA vom 21.10.1837 nach Bleicherode.(Bestätigung zum Empfang einer Notariats-Obligation)
Roßla ist ein Ortsteil der Gemeinde
Südharz und liegt im westlichen Teil des Landkreises Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt an der Helme und breitet sich in deren Niederung zwischen Harz und Kyffhäuser aus.
mit Sammlergruß,
Claus
Reste der Jubiläumsbriefmarken im Rahmen der 20-Jahr-Feier am Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz gibt es noch. Das Interesse war recht groß, ein Motiv ist ganz aus. Aber das waren eher Hochschulleute und Spender, weniger Philatelisten. Die Einzelmarke kostet satte 5 Euro.
„Die Marken werden als Souvenir gekauft, manche finden aber auch den klassischen Weg auf den Briefumschlag“, weiß die Entwerferin Annett Leopold. Dabei halte sich das Interesse der Hochschul-Fraktion und das der Philatelisten die Waage. Ein Markenmotiv schoss sogar den Vogel ab und ist unterdessen restlos ausverkauft, so dass derzeit nur noch zwischen 19 Varianten gewählt werden könne.
Annett Leopold macht deutlich, dass das Dezernat Kommunikation und Marketing mit den Marken durchaus einen mehrfachen Zweck verfolgt. „Der Kaufpreis beinhaltet eine Spende, aber nicht für bedürftige Studenten, sondern, was nahe liegt, für das Halberstädter „John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt“, für die sich der Gründer des Fachbereiches Verwaltungswissenschaften, Prof. Rainer Neugebauer, stark engagiert.“ So werde demnächst für das Geld eine Tafel der Hochschule im Burchardikloster aufgehängt. „So wird jeder Briefmarkenkäufer Teil der Idee dort. Vielleicht blicken die Besucher in 200 Jahren dort vorbei und erinnern sich so an das Jubiläum 20 Jahre Fachbereich. Oder da denkt jemand, es gab schon früher kluge Köpfe, die mitgedacht haben.“
Gruß
Uwe
Gerichtsbrief / Portofreie Justizsache aus
SACHSA vom 14.10.1857 nach Nordhausen. Der Briefinhalt, geschrieben am 12.10.1857 bezieht sich auf eine Hypothekensache zum Ort Günzerode.
Bad Sachsa (bis 1905
Sachsa) ist eine Kleinstadt in Niedersachsen am
Südrand des Harzes im Landkreis Göttingen, etwa 50 km östlich von Göttingen. Der Ort ist ein staatlich anerkannter heilklimatischer Kurort.


mit Sammlergruß,
Claus
Hier ein Absenderfreistempel vom 12.09.1997 des Mineralwasser-Betriebes "Harzer Kristall-Brunnen" in Langelsheim bei Goslar:

Gruß Ulrich
Noch mal ein Blick ins Bodetal mit Hexentanzplatz und Rosstrappe; Ansichtskarte gestempelt in Blankenburg:


-jmh
Hier ein Beleg mitten aus dem Harz.
Paketbegleitbrief von Andreasberg (heute St. Andreasberg) nach Duderstadt (am Rande des Südharzes) vom 15.11.1852 als portofreie Dienstsache. "An wohllöblichen Magistrat zu Duderstadt, Anbei 1 Paq (Paket) M.D. (Kürzel für Magistrat Duderstadt, für den dieser Brief und das dazu gehörende Paket bestimmt sind) mit 7 rt 8 gm (7 Reichstaler 8 Mariengroschen) Armensache Magistrat Andreasberg, (in Klammer) für die Abgebrannten."
Oben links 11 3/4 Loth (Gewichtsangabe des Paketes). Langstempel ANDREASBERG in blau. Siegelseite mit Ankunftstempel aus Duderstadt vom 18. November.

Viele Grüße
Joachim
In der Vorweihnachtszeit erinnert man sich den Kunden der Vorjahre. Hier ein Werbe-Brief eines Wernigeröder Hotels.
Gruß
Uwe
@ Marcel [#170]
Harzer Werke Blankenburg
Als Schutzumschlag für einen Beleg kam dieses interessante Stück heute mit Post aus Kroatien. "Nachträglich an Stelle des Kontroll(stempels ?) abgedruckt" in Magdeburg am 21.9.66. Rückseitig Eingang bestätigt in Leipzig 31 am 22.9.66

Das Werk existiert noch heute unter gleicher Anschrift:
https://www.harzerwerke.de/index.php/de/
Gruß
Günther
Postalisch nicht zu belegen, aber passend zum Thema:
Auf dem Weg zum Brocken ist am Dienstag (8.1.19) ein Zug der Harzer Schmalspurbahn in einer Schneewehe steckengeblieben. Rund 50 Fahrgäste saßen gut vier Stunden lang fest. Der Zug sollte eigentlich gegen Mittag am Bahnhof auf dem Gipfel ankommen und Touristen einsammeln. Diese wurden später mit Kleinbussen nach Drei Tannen in Wernigerode zurückgebracht
Aus dem Tal hat eine Ersatzlok eine Schneefräse bergauf geschoben, um den Weg freizuräumen. Sie hat einen Teil des Zuges mit allen Passagieren abgeholt und zurück zum Bahnhof Drei Annen Hohne in Wernigerode gefahren.
Am 10. Januar wurde wurde die Brockenlok 99 234 dann freigeschaufelt und mit Hilfe einer zweiten Lok herausgezogen.
MfG Jürgen -wajdz-
https://www.youtube.com/watch?v=1onpGmYWEwo
@ wajdz [#490]
Nur zur weiteren Entwicklung: Es gab dann noch ein zweiten Zwischenfall am darauffolgenden Wochenende. Auch das gehört einfach zum Winter. Lieber Zug eingeschneit als Menschen von der Bergwacht zu suchen und auszubuddeln.
Zorge, seit langem ein Luftkurort, ist ein langgestrecktes Straßendorf im Südharz am Flüsschen Zorge. Südöstlich des Dorfes verläuft die Grenze zu Thüringen.
Ganzsache P 37 mit Zusatzfrankierung MiNr 347 (5)

Ortswerbestempel 3421 LUFTKURORT ZORGE • SÜDHARZ • -2.2.66 • Zeichnung Waldweg
1249 ließen hier Mönche aus dem nahen Kloster Walkenried eine Erzhütte für das zum Teil im Tagebau gewonnene Eisenerz errichten. In der Herzoglichen Eisenhütte Zorge wurden von 1824 bis ca. 1850 75 Druckerpressen vom Typ „Columbia-Presse“ gefertigt. Um 1842 wurden auch sechs Lokomotiven für die Staatsbahn Braunschweig gebaut, die erste erhielt den Namen Zorge. Die 1907 gebaute 7,5 km lange Kleinbahnstrecke (Bahnstrecke Ellrich–Zorge) stellte auf Grund der Grenzziehung am 7. April 1945 den Betrieb ein.
MfG Jürgen -wajdz-
@ wajdz [#490]
Hallo Jürgen,
den Ort Drei Tannen in Wernigerode wird man vergeblich suchen. Ja, das Wetter auf dem 1141 Meter hohen Berg schlägt mitunter innerhalb von Minuten um. Aber vor zwei Wochen hatten viele Bahnen mit den Schneemassen zu kämpfen.
Ich liefere noch einen Link zu schönen Bildern aus dem aktuellen Harz-Kalender 2019 "Zug in die Wolken" - hier insbesondere Bild # 8
https://shop.vgbahn.info/media/pdf/Musterseiten/581628_Leseprobe.pdf
Gruß an alle Freunde der Harzbahn
Günther
@ Seku [#493]
Hallo Günter,
ganz tolle Bilder, allerdings braucht man eine Drohne für die Aufnahmen.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#494]
Guten Abend Johannes,
war es eine Drohne, ein Flugzeug oder ein Helikopter ? Ist eigentlich egal. Als der Autor begann, für sein Buch zu fotografieren, waren Drohnen noch nicht so verbreitet. Der link von mir führt übrigens nicht direkt zu den Kalenderblättern. Diese wurden dem Buch entnommen und dahin führt der link. Der Kalender ist verlagsseitig schon ausverkauft.
Wünsche noch eine gute Nacht
Günther
Heute kein weltbewegender, aber alter Beleg. Interessant ist schon mal der Hallenser Stempel, wo das P.A. wohl für Postamt Nr. 2 stehen dürfte. Bis Wernigerode, hier kommt der Harz-Bezug, hat es einen Tag gebraucht. Wenn wir mal auf Detektiv und soziales Sammeln machen, erfahren wir, dass der Adressat keine Straßenangabe brauchte. Den Mann und den Harzer Sauerbrunnen von Otto Eckerlin kannte man. Er hatte auch ein "Colonial- und Materialwaren-Geschäft" am Markt. Die Otto Eckerlin KG endete als VEB Harzer Brunnen Wernigerode.
Gruß
Uwe
Guten Morgen,
ich habe hier eine Ansicht von um 1955, die aus dem Harz stammen muss, da der Verlag in Thale ansässig war.

Meine Frage: Wo könnte das gewesen sein ?
Wünsche einen schönen Sonntag
Günther
@ Seku [#497]
Der Verlagsort muss nicht viel bedeuten. Ansichtskartenverlage haben bisweilen Bilder aus sehr weit entfernten Orten verarbeitet. Allerdings könnte das Bild durchaus ins Harzvorland passen, ich habe nur auf die Schnelle keinen passenden Ort auf der Landkarte gefunden. Die Lok und die ersten zwei Wagen sehen preußisch und normalspurig aus, was aber nicht wirklich weiterhilft. Vielleicht hilft eine Anfrage bei Drehscheibe Online. Darf ich das Bild zu diesem Zweck übernehmen?
-jmh
@ jmh67 [#498]
Danke Jan-Martin,
ist beantwortet worden von einem Buchautoren aus Wernigerode: Ehemalige Einfahrt Thale Bodetal von Timmenrode her.
LG
Günther
@ Seku [#499]
Wie sicher ist der "Buchautor aus Wernigerode" mit ehemalige Einfahrt Thale Bodetal von Timmenrode? Bin die Ex-Strecke abgefahren, also die ist immer straßenbegleitend und ohne so hohe Brücke. Ich hätte eher Turmkuhlental getippt, aber das ist keine Normalspur. Außerdem wissen wir ja, dass irgendwelche Dampfloks irgendwo fotografiert wurden und hunderte Kilometer weiter als "Ich komme" verkauft wurden.
Gruß
Uwe
@ Seku [#477]
Gleicher Nordhausen-Stempel, anderer Zudruck zum HSB-Jubiläum. Wozu mir gerade einfällt, seit gestern kostet die Brockenfahrt mehr: Nur hin 29 Euro, und zurück 47 Euro. Der Invest-Stau, ist die Begründung.
Viele Grüße
Uwe
@ Seku [#499]
Die Quäke (Strecke Blankenburg-Quedlinburg mit einem Abstecher nach Thale) hatte ich auch im Verdacht, aber die Brücke sieht mehr nach einer anderen Bahnstrecke aus aber ich sehe gerade, du hast auch schon bei der Drehscheibe gefragt. Da hat vielleicht jemand die bewaldete Bergkette im Hintergrund einkopiert.
-jmh
@ Seku [#503]
Da wäre wieder ein Rätsel gelöst und ich werde mir das nochmal in natura anschauen. Bloß der Hintergrund scheint da doch etwas bearbeitet.
Gruß
Uwe
Der Standort, den Bergmensch auf Drehscheibe gekennzeichnet hat dürfte aber falsch sein, es handelt sich wohl um die Brücke 2 Straßen weiter südlich, dort ist auch ein Wäldchen.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#505]
Guten Morgen Eckhard,
danke für den Hinweis, den ich so an DSO weitergab. Da wird man sehen, wie Bergmensch darauf reagiert.
Ich wünsche allen Jecken einen schönen Tag
Günther
@ wajdz [#359]
s/w Foto Mehrmotivkarte > Quedlinburg <

VEB BILD UND HEIMAT REICHENBACH i.V. / Foto: Bild und Heimat (Darr) DAMW-Logo III/18 6 A 1/B 900/69 8'3990
DDR MiNr 846

TSt 43 Quedlinburg · p · 29.6. 6?
MfG Jürgen -wajdz)
Kaum zu glauben: Die
Harzbahn findet man auf einer Telefonkarte
Panamas von 1998

Ausfahrt Drei Annen Hohne Richtung Elend
@ wajdz [#507]
Da wir gerade in Quedlinburg waren, noch ein Blick auf das prächtige Rathaus.

s/w Fotopostkarte ungelaufen.
Aufnahme: VEB Foto-Studio Quedlinburg IV/18/11 Pn G 3/75
MfG Jürgen -wajdz-
@ wajdz [#507]
· p · 29.6. 6?: Da Karte 1969 gedruckt, bleibt nur 29.6.69 (die Neun ist eh lesebar).
MfG
Günther
@ Marcel [#49]
Seit 1935 gehört die Teufelsmauer bei Weddersleben zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands.
DDR MiNr 1183

MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Teufelsmauer_(Harz)
Ortsdatumstempel von WERNIGERODE auf Fernbrief nach Magdeburg vom 04.07.1990. (Fernbrief bis 20 g ab 01.07.1990 = 50 Pf.)
WERNIGERODE 1 / 3700 / eb / 04.07.90-18


mit Sammlergruß,
Claus
Zwei Ansichtskarten "Mädchenporträt", gestempelt im Postamt Goslar und Braunlage:


GOSLAR 8.5.1912


BRAUNLAGE 16.1.1915
mit Sammlergruß,
Claus
Das im Text des Maschinenwerbestempels erwähnte Mechtshausen, im Jahre 1132 erstmals urkundlich erwähnt, ist heute ein Stadtteil von Seesen im nordwestlichen Harzvorland.
Farbige Mehrmotiv-Ansichtskarte „Gruß aus Seesen/Harz mit Wildpark“

Cramers Kunstanstalt KG, Dortmund • Sees 520 77/5, frankiert mit Bund MiNr 916 AI (50)

Mwst 3370 SEESEN 1 • mb • 30.10.79 • Werbezusatz: Wilhelm-Busch-Stadtteil Mechtshausen • Harzstadt Seesen, Zeichnung Max und Moritz
Mechtshausen wurde bekannt, weil dort von 1898 bis zu seinem Tod am 9. Januar 1908 der Maler und Dichter Wilhelm Busch lebte. Er wohnte im Pfarrhaus bei seinem Neffen Otto Nöldeke, der in der Nikolaikirche als Pfarrer tätig war.
MfG Jürgen -wajdz-
Das soll die letzte Brocken-Ansichtskarte gewesen sein, die in der DDR vor dem Mauerfall produziert wurde. Schöne Aufnahmen, aber ab 1961 für den schlichten Touri nicht in natura zu besichtigen. Zudem scheinen unterdessen die Wanderer den Berg schon etwas abgelatscht zu haben, damals war er noch 1143 Meter hoch.
Vermutlich haben die Wanderer 1958 die Karte mit runtergeschleppt und dann aus dem Quartier in Hasselfelde geschrieben und dort eingesteckt. Heute heißt der Ort ja Oberharz am Brocken.
Ich werde Ostern nicht hochwandern, aber mein Blick vom Fenster gen Brocken lässt Best-Wetter erwarten.
Gruß
Uwe

@ Altmerker [#515]
in Hasselfelde ... eingesteckt. Heute heißt der Ort ja Oberharz am Brocken.
Nicht ganz. ;-)
Der Ort, die Stadt, heisst weiterhin "Stadt Hasselfelde" ("Stadt" ist Teil des Namens). Sie ist lediglich zu einem Ortsteil der neuen
Großstadt "Oberharz am Brocken" degradiert, die aus dem Zusammenschluss von Stadt Elbingerode (Harz) und den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Brocken-Hochharz (mit Stadt Hasselfelde als deren Verwaltungssitz) gebildet wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stadt_Hasselfelde
https://de.wikipedia.org/wiki/Oberharz_am_Brocken >
http://www.oberharzstadt.de/media/dokumente/verwaltung/satzungen/hauptamt/neufassung_hauptsatzung_17.03.2015.pdf
https://de.wikipedia.org/wiki/Verwaltungsgemeinschaft_Brocken-Hochharz
Gruß
Thomas
Liebe Sammelfreunde,
eine Karte aus Blankenburg kann ich hier mal beisteuern:

Sehr nett anzuschauen ist auch der Stempel der Post-Hülfsstelle Burg Regenstein auf der Vorderseite.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Ich schließe mich mit einer Ansichtskarte an, die am 26.4.1938 von Wernigerode nach Ludwigshafen am Rhein gelaufen ist. Die Kartenrückseite zeigt einen Teil des Innenhofes von Schloss Wernigerode.

Viele Grüße
Ingo
@ DL8AAM [#516]
Hallo Thomas,
Du hast Recht, man muss schon korrekt sein. Aber als Redakteur habe ich da schon meine Probleme, wenn es darum geht. Die Korrektheit ist zwei Druckzeilen lang. Wer von uns Normalmenschen sagt diese Litanei auf? Wir waren in Elbingerode, fahren in die Höhle in Rübeland, sind einfach in Sorge.
Aber hier kommt eine Karte aus dem "Westen". So habe ich noch nie geschaut, aber der Blick wird an die 80-90 Jahre alt sein, die Natur schlägt zu, Chromgravur von Glaser (Leipzig). Aus dem Fenster sehe ich gerade bei sehr gutem Wetter, wie die Ostertouris auf den Brocken strömen bzw. gerade eher wieder runter.
Hier kommt ein moderner Harzer Beleg. Interessant ist hier die Portostufe und der R-Zettel von Blankenburg. Totaler Bedarf und lange ignoriert.
Gruß
Uwe
Hier hätte ich noch einen netten Sonderstempel:

Gewissermaßen "Harz Airlines" auf dem Weg zum Brocken. ;->
Der Berg ist unschwer zu identifizieren anhand der Gruppe von Türmen die da oben drauf steht.
@ Altmerker [#520]
Hallo Uwe,
ein schöner Beleg, den hätte ich auch aufgehoben, zumal diese Portostufe sicherlich nicht so häufig anzutreffen ist.
Viele Grüße
Ingo

Diese Postfach-Werbung habe ich schon öfter gesehen, nur eben nicht aus dem Harz.
Gruß
Uwe
Eine mehrfarbige Ansichtskarte • Der schöne Harz • Kammer-Verlag - 3387 Vienenburg 2 • zeigt den Harz mit einigen seiner höchsten Erhebungen.

Der Brocken ist mit 1.141 Metern Höhe der höchste Berg im Harz und in ganz Norddeutschland [#241]. Der Achtermann knapp 5 km nordnordwestlich von Braunlage im Landkreis Goslar, ist mit 925 m ü. NN der vierthöchste Berg. Mit seiner Achtermannshöhe ist er einer der Aussichtspunkte im Harz mit der schönsten Panoramasicht. Von dort kann man über die Weite des Harzwaldes bei guter Sicht die anderen Gipfel des Harzes erkennen. Der Wurmberg, ebenfalls im Landkreis Goslar, ist mit 971,2 m ü. NHN der zweithöchste Berg des Mittelgebirges. Auf das dort befindliche Wintersportgebiet (etwa 570 bis 971,2 m Höhe) führt eine ganzjährig geöffnete 2,8 km lange Seilbahn. [#167]
Frankierung: Bund MiNr 1321

Mwst 3100 CELLE • m • 21.12.87 • Werbezusatz: Stadt malerischer Fachwerkbauten, Zeichnung Fachwerkfassaden
Die vor 700 Jahren gegründete Stadt Celle mit ihrem Fachwerk-Ensemble von über 450 unter Denkmalschutz stehenden Häusern ab dem 16. Jahrhundert sucht ihresgleichen (Celle, das Tor zur Lüneburger Heide, ist von Goslar etwa 120 km entfernt).
MfG Jürgen -wajdz-
In der Serie „Deutsche National- und Kulturparke“ wird auf den im Oktober 1990 gegründeten „Nationalpark Hochharz“ aufmerksam macht.
Bund Block 59 mit der MiNr 2268

Ersttagssonderstempel 53111 BONN • 04.07.2002 • NATIONALPARK HOCHHARZ, Zeichnung Brockenhexe
Ein Briefmarkenhändler verwendete den Block dankenswerter Weise auf seiner Geschäftspost, allerdings so schluderig verklebt, das die rechte Kante über den Umschlagrand ragt. Aber da handgestempelt, sind weitere, heute ständig vorkommender Schäden durch die Entwertertechnik nicht entstanden.

Tagesstempel 93047 REGENSBURG 1• s • 30.-7.02, codiert
Zum 1.1.2006 verschmolz der gleichnamige Nationalpark Harz in Niedersachsen mit dem Nationalpark Hochharz in Sachsen-Anhalt zum heutigen Schutzgebiet. Seltene Tierarten wie der Luchs oder die Wildkatze haben im Nationalpark einen Rückzugsort gefunden. Damit die Schönheit der Natur auch für spätere Generationen erhalten bleibt wird in der Region auf einen besonders nachhaltigen Tourismus gesetzt.
MfG Jürgen -wajdz-
https://www.harzlife.de/top/npark.html
Guten Morgen,
vor 25 Jahren habe ich diese Ansichtskarte mit Absenderfreistempel erhalten, aber ich habe keine Ahnung, wer sie mir geschickt hat, denn es fehlt jegliche Absenderangabe.


MfG >Franz<
Bund MiNr 804 (30)

Mwst • 3392 CLAUSTHAL-ZELLERFELD • mh • 18.-4.74, Werbung für Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld
Mehrfarbige Ansichtskarte

Kurklinik Erbprinzentanne 3392 Clausthal-Zellerfeld/Oberharz - Tel. 05323/3003
Harzfoto Barke - 3392 Clausthal-Zellerfeld/Oberharz -05323/2455 Freigegg. v. Präs. d, Nieders. Verwaltungsbez. Brschwg. 35/149
Die Kurklinik Erbprinzentanne, ein großer Gebäudekomplex, liegt in etwa 560 Meter über dem Meeresspiegel wenige Kilometer nördlich von Clausthal-Zellerfeld. Nach Kriegsende wurden dort an Lungentuberkulose erkrankte Männer behandelt. In den 1960er Jahren wurden diese Fälle seltener und Erbprinzentanne als Rehaklinik weitergeführt.
Seit August 2011, die Klinik zog in das neue Rehazentrum Oberharz am Schwarzenbacher Teich um, standen die Gebäude leer. Es wurde im September 2012 an eine chinesische Investorengruppe verkauft, welche ein Zentrum für traditionelle chinesische Medizin errichten will.
MfG Jürgen -wajdz-
@ wajdz [#528]
Hallo Jürgen,
auch unter dem Namen "Hustenburg" bekannt!
Beste Grüße
Stephan
Hallo,
hier zeige ich einmal den aktuellsten Harz-Stempel.
Aus Anlass des Events „Ton am Dom“ hat die Halberstadt-Information eine Sonderkarte mit einer „Marke individuell“ gestalten lassen. Als Motiv der Postkarte und der Briefmarke diente neben der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit der Stadt, dem Halberstädter Dom, die Glocke Domina. Damit soll an den Glockenguss vor 20 Jahren erinnert werden. Im Oktober 1999 erklang erstmals nach knapp 50 Jahren wieder ein vollständiges Domgeläut.
Doch zu ihrem 20 Jahrestag im Schatzjahr 2019 bleibt die Glocke nun stumm. Aufgrund eines Risses muss die Glocke erneut ausgetauscht werden. Einen Lösungsvorschlag dazu gibt es bereits – nun muss noch die Finanzierung gesichert werden. Mit dem Käufer einer Sonderpostkarte unterstützen dieses Vorhaben. Für jede verkaufte Postkarte geht ein Euro als Spende an die Glocke Domina.
Für alle, die das Sonderpostamt nicht besuchen konnten, besteht die Möglichkeit, in der Halberstadt Information eine abgestempelte Postkarte zu erhalten.
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#530]
Ergänzend zum Beitrag von Uwe hier die Bildseite der Ganzsache.

Beste Grüße
Eckhard
Hier noch eine nostalgische Karte von SANCT ANDREASBERG aus dem Jahre 1904

Einen Streifzug durch die heutige Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg findet man unter [1].
Harzliche Grüße
Edwin
[1]
https://sankt-andreasberg.com
Ganz am Harzrand gelegen und nur wenig nordöstlich von Wernigerode findet man
Derenburg, seit dem 1.1.2010 ein Ortsteil von Blankenburg am Harz. Dazu zeige ich eine Luftbildaufnahme, gefdunden auf einer Karte, die an 30.6.1940 verschickt worden war.

Viele Grüße
Ingo
Vielleicht bekomme ich wieder den Tipp, es in das Biberpost-Forum zu schieben, aber ich bin Lokalpatriot. Hier das Briefmarkenheftchen Nationalpark Harz. Mal abwarten, wann dort die Portoerhöhung nachvollzogen wird.
Gruß
Uwe
Hier ein Beleg von 1968 mit dem Freistempel "Der Rat der Stadt Nordhausen" von Türmen eingegrenzt.


Dieser Brief wird am 07.08.1968 von der Theo-Neubauer-Schule ortsintern auf den Weg gebracht. Die Schule wurde im Jahre 1900 gegründet. Im Jahre 1952 wurde ihr der Name Polytechnische Oberschule Theodor Neubauer beigegeben. 1992 erfolgte dann eine Umbenennung in Staatliche Regelschule Petersbergschule. Eine lange Liste historischer Daten und heutiger Wirksamkeit findet man wieder im Internet [1].
Hoffentlich lösen die Gedanken an die eigene Schulzeit keine Albträume aus.
Gute Nacht
Edwin
[1]
https://www.petersbergschule-nordhausen.de/seite/317117/schuldaten.html
Hier eine Ansichtskarte "Abstieg vom Brocken nach Schierke", vom 24.07.1927 aus TANNE (HARZ) nach Hamburg.


Gruß Ulrich
@ Altmerker [#84]
Hallo Uwe,
hier nochmals zwei Stempel der
Zehnjahresfeier Schierke - Brocken.

Diesmal mit Marken Harzer Motive. Mi.-Nr. 2139 und 1685
Der Dampfzug auf dem Umschlag passt aber nicht dazu. Es ist ein normalspuriger Zug.

Heute eine Karte von der Harzquerbahn, vermutlich auf dem Weg zum Brocken, vielleicht am Eckerloch.
Der Bahnpoststempel stammt aber von der Normalspurstrecke Frose-Quedlinburg, die wurde 2004 stillgelegt, das Teilstück Gernrode-Quedlinburg wurde auf 1m umgespurt und gehört seit 2006 zur Selketalbahn. Die Strecke Gernrode-Ballenstedt-West wird ein Radweg, das Betonband ist bereits gegossen, wegen Restarbeiten aber noch nicht freigegeben. Der Radweg soll dann ostwärts weitergeführt werden, hoffentlich bis Frose.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#538]
Hallo Eckhard,
das Bild hatten wir schon mal. Ich schrieb damals:
Im Thumkuhlental. Dort quert der befahrbare Waldweg "Thumkuhlenstraße" die Harzquerbahn aus Richtung L 100 (Straße von Wernigerode nach Drei Annen Hohne) kommend. Die Lok kommt aus Richtung Tunnel würde dann kurz danach die ehemalige Verladestelle für Schotter und Granit passieren. Auf dieser Brücke müsste 1927 auch das schwere Zugunglück gewesen sein.
http://www.ig-hsb.de/hbp/hbp12-3/seite24.htm
@ Seku [#539]
Sorry, darauf hatte ich auch erst getippt, aber 1903 - also nur 3 Jahre später - sah es dort ganz anders aus?

Beste Grüße
Eckhard
PS. Der Link hat doch mit der HSB garnichts zu tun?
@ JohannesM [#540]
Guten Abend Eckhard,
meine Information stammte von einem Kenner der Harzbahnen aus Wernigerode. Der Link von damals ist nicht mehr aktiv. Die haben jetzt eine neue Seite. [1]
Ich wünsche allen eine Gute Nacht !
Günther
[1]
https://www.ig-hsb.eu/
@ wajdz [#375]
Hallo Jürgen,
hier ist der "Vorgängerstempel" von Deinem gezeigten:
Maschinenstempel (20b) BRAUNLAGE (HARZ), UB m, vom 11.02.1960, sehr ähnlicher Werbeeinsatz: statt "m ü.M." steht hier aber noch "m üb.d.Meer"


Gruß Ulrich
Privatpost vom Nordkurier -
99 5901 der Harzbahnen
https://de.wikipedia.org/wiki/NWE_Nr._11_bis_22
@ wajdz [#295]
Im Rahmen der Serie • Weltkulturerbe der UNESCO •
Bund MiNr 3299 (145) • 13.04.2017

Das Bergwerk Rammelsberg, die Altstadt von Goslar und die Oberharzer Wasserwirtschaft
MfG Jürgen -wajdz-
Hatten wir diese Motive schon?
Hexentanzplatz bei Thale, Postkarte von Thale nach Berlin (1906):

Wasserfall Steinerne Renne bei Wernigerode, Postkarte von Wernigerode nach Nowawes (heute Potsdam-Babelsberg) (1929):

-jmh
Osterode als Garnisonsstadt • Drucksache
Berlin MiNr 534 (30), 532 (10)

Sonderstempel 3360 OSTERODE AM HARZ • 13.-6.1981 • 20 Jahre STANDORT PzGrenBtl 12 • Tag der offenen Tür • Zeichnung Btl.. Wappen und Panzerfahrzeug
1958 wurde die Panzergrenadierbrigade 1 (PzGrenBrig 1), ein Großverband des Heeres der Bundeswehr, unterstellt der 1. Panzerdivision in Hannover, als Kampfgruppe B1 in Hildesheim aufgestellt. Ihr wurden die Grenadierbataillone 1 und 21 in Hannover und das Panzergrenadierbataillon 12 in Höxter zugeordnet, aufgestellt im März 1959. Letzteres stationiert ab 1961 in Osterode am Harz. Die Auflösung erfolgter im Zuge einer Heerestrukturreform im Dezember 2003.
MfG Jürgen -wajdz-
@ wajdz [#221]
s/w Ansichtskarte Treseburg i. Bodetal • Blick vom weißen Hirsch

No. 292 Phot. u. Verl. Fritz Hoefer. Buch- u. Photohalg. Blankenburg II.
Deutsches Reich MiNr 85 (5)

Tagesstempel TRESEBURG *(HARZ)* • 25.8.11
Keine Luftaufname, wie ursprünglich im o.g. Beitrag angenommen, sondern ein hoher Kamerastandpunkt. (Weißer Hirsch). Diese Ansichtskarte mit dem Stempel von 1911 zeigt das selbe Panorama und wird wohl noch mit einer konventionellen Plattenkamera vom Stativ aus aufgenommen worden sein.
Interessant ist das traditionelle, familiengeführte Ferienhotel Forelle im Vordergrund an der Brücke über die Bode. Die Ansicht von 1983 aus dem o. g. Beitrag zeigt statt der Doppelstockveranda einen mehrstöckigen Anbau mit Dachgauben. Nach den Bewertungen auf entsprechenden Reiseseiten ist es auch nach über 100 Jahren immer noch eine beliebte Unterkunft.
MfG Jürgen -wajdz-
@ [#380]
Noch eine Karte der St. Andreasberger Kleinbahn - der Jahreszeit angepasst

Danke an Angelika !
Günther
@ wajdz [#525]
Sonderstempelbeleg Bund MiNr 1734 aus Block28

Sonderstempel 30853 LANGENHAGEN, HAN 1 • 30.10.1994 • Tag der Briefmarke • NATIONALPARK/HARZ • VERBAND NIEDERSÄCHSISCHERPHILATELISTENVEREINE E.V.; Zeichnung: Luchskopf
MfG Jürgen -wajdz-
Vom künstlichen Wasserfall (wohl der höchste seiner Art im Harz) am heute noch bestehenden Hotel und Restaurant Romkerhalle eine Ansichtskarte mit rückseitig eingedrucktem Posthilfsstellenvermerk, gestempelt 1928 im nahen Oker:


-jmh
Wenn ich schon mal dabei bin, alte Ansichtskarten durchzublättern, habe ich gleich noch zwei.
Die eine zeigt das wildromantische Bodetal und wurde 1929 in Treseburg gestempelt, leider ist der Werbestempel schlecht abgeschlagen, und die Marke ist beschädigt.


Auf der anderen ist das gewaltige Breite Tor in Goslar zu sehen, die Karte wurde daselbst 1930 versandt.


-jmh
@ Altmerker [#184]
Neues Motiv, neues Porto, nur das Tier bleibt; der Luchs.
Gruß
Uwe
Duderstadt liegt im Untereichsfeld im südlichen Harzvorland. Aufgrund ihres in einmaliger Geschlossenheit erhaltenen Stadtbildes mit mehr als 600 farbenfrohen Fachwerkhäusern aus allen Stilepochen gehört sie zu den sehenswertesten Fachwerkstädten Deutschlands.
Bund MiNr 1222, 21. August 1984

"750 Jahre Rathaus Duderstadt"
Fernbrief Duderstadt-Alsfeld (50) ,unterfrankiert mit MiNr 439 (30),

führte zur Nachgebühr 20 + Strafporto 30 = 50
MWst 3428 DUDERSTADT • ..10.67;
Werbung : DUDERSTADT/DIE/1000/JÄHRIGR/FACHWERK/STADT/IM HARZVORLAND: Zeichnung Fachwerkhaus;
Kastenstempel rot NACHGEBÜHR -9.10.67, mit blauem Stift 50
MfG Jürgen -wajdz-
Auch nicht alltäglich eine Karte von Bad Harzburg, die 1902 innerhalb Finnlands von Turku nach Karlsberg lief:


Beste Grüße
Eckhard
@ wajdz [#243]
Ich habe eine recht nette Karte vom Kyffhäuser. Sie lief im Frühjahr 1900 von Frankenhausen, da noch ohne Bad, nach Mühlhausen, was nun unstrittig Thüringen ist.
Gruß
Uwe

Hallo Harzfans,
hier einem Ansichtskarte vom Feudalmuseum Schloß Wernigerode aus dem Jahr 1960( N 3/60).
Stempeldatum : 05.05.1960

MfG!
bedaposablu
@ bedaposablu [#558]
Hallo,
kannst Du den Stempel mit dem o-Buchstaben auch in die Stempeldatenbank stellen?
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#559]
Ja, habe ich gemacht! Datum nach genauerem Hinsehen auf 05.06.1960 geändert. Ist mein erster Stempel in der Datenbank, hat deshalb auch etwas gedauert!
MfG!
bedaposablu
Gittelde
Ein Gittelder Ortstempel, den es so nicht mehr gibt. Es existiert auch eine mehrfach prämierte Heimatsammlung Gittelde, von Vorphila bis heute. Bad Grund war übrigens ein Ableger des über 1000 Jahre alten Marktflecken Gittelde und hieß "Gittelde im Grunde". Daraus wurde Grund und später Bad Grund. Die Erzfunde führten zu Reichtum und dem Titel "Freie Bergstadt", nur gehört Gittelde zu Bad Grund.
Sehenswert in Gittelde ist das Mundloch des Ernst-August-Stollens, der längsten befahrbaren unterirdischen Wasserstrasse des Harzes.
Beste Grüsse
Peter, geboren in Gittelde
Badenhausen
Nachbarort von Gittelde.
Den Stempel gibt es so auch nicht mehr. Badenhausen liegt in der Nähe von Osterode am Westharz.
Gruß
Peter
Brocken
Erster Postflug zum Brocken
Goslar
In Coronazeiten ein interessanter Beleg.
Spiegeltal
Das Spiegeltal bei Wildemann
Harkerode
Landpoststempel Harkerode Ascherleben Land
Kyffhäuser
Frankenhausen Kyffhäuserflug 19.6.21 - Sonderstempel
@ meierpte [#567]
Da ziehe ich nach mit dem selben Motiv:
Kyffhäuser
Kaiser-Wilhelm-Denkmal, Anger und Soolbad Frankenhausen, das touristische Ensemble, gelaufen am 30.12.98 von Frankenhausen nach Bischofszell, kurzer Stopp in St. Gallen.
Eine Frage an die Experten: Dreht man die Postkarte, steht die Bildseite auf dem Kopf, ist das üblich?
Liebe Grüße
10Parale
@ 10Parale [#568]
Kommt es nicht darauf an, wie man die Postkarte umdreht?
Hier eine AK von der Harzquer- und Brockenbahn, und zwar ist die Station Steinerne Renne abgebildet.

Am 26.7.109 in Hasserode geschrieben und nach Neustadt/Mecklenburg gesandt, am gleichen Tag mit der Bahnpost Kurs NORDHAUSEN-WERNIGERODE ZUG 5 befördert.

MfG >Franz<
@ 10Parale [#568]
Nein, die wurde dann kopfstehend bedruckt, man dreht die Karte immer um die kurze Seite.
Beste Grüße
Eckhard
@ skribent [#569]
Hallo Franz,
sehr schöne Ansicht, ich kann noch eine farbige beisteuern.

Beste Grüße
Eckhard
Hallo miteinander,
habe beim Durchforsten alter Bestände auch einen schönen Stempel aus FRIEDRICHSBRUNN gefunden. Leider hat die Schere mir nicht alles gelassen, da ich auch Ansichtskartensammler bin. So war sie halt, die liebe Verwandtschaft.

Mfg!
bedaposablu
Hier noch eine alte Drucksache mit Datum 20.08.1956 vom VEB Eisen- und Hüttenwerk Thale.
Leider ist der Stempel nicht vollständig lesbar:

Kann jemand weiter helfen?
MfG!
bedaposablu
Hallo,
mal wieder was aus vom Harz in meinen alten Unterlagen gefunden.

Mfg!
bedaposablu
Hallo alle miteinander,
beim Aufräumen einen einen schönen Beleg aus meinem früheren Berufsleben gefunden, den ich hiermit einstelle:

Einen schönen Karfreitag wünscht bedaposablu!
Hier ein Maschinenstempel vom 17.03.2020, Briefzentrum 39 (Magdeburg), UB ma mit dem Werbeeinsatz "SEILBAHNEN THALE 50 JAHRE"

Beste Ostergrüße
Ulrich
Heute ein Brief aus dem Harz aus dem schönen Wernigerode. Absender ist bzw. war der Rat des Bezirkes Wernigerode.

Der Freistempler ähnlich [#574].
MfG!
bedaposablu
Guten Tag Zusammen!
Wo es Eisenbahnen gibt, gibt es nicht nur Eisenbahner sondern auch solche, die sich mal erholen müssen.

Die Vorder- und Rückansicht des Eisenbahnererholungsheim Festenburg.
Oberharz - 545 m hoch - Ganzjährig geöffnet.
MfG >Franz<
Heute mal etwas aus dem Harzvorland aus Schlanstedt mit Poststellenstempel.

Die Briefumschläge wurden für die interne Post weiter benutzt, daher rühren die Streichungen und Bleistiftvermerke.
MfG!
bedaposablu
So kamen 1972 die Bilder vom Besuch meiner Eltern in den Rübeländer Tropfsteinhöhlen zu uns nach Hause.
Kein Vergleich mehr zu heute! Dafür gab es aber Post, die ich sonst hier nicht zeigen könnte.

MfG!
bedaposablu
Kann mir vielleicht jemand was zu Almsfeld-Harztourist sagen ? Im letzten Jahr war laut Internet eine Versteigerung des Geländes, Ergebnis nicht bekannt.

MfG!
bedaposablu
@ bedaposablu [#581]
Das ist ein Gelegenheitsstempel von einer Poststelle, hast du den schon in die Datenbank eingestellt?
Der eigentliche Poststellenstempel war ein Spatelstempel mit der Nr. 15 wie auf diesem Telegramm.

Almsfeld war eine ehemalige Bauarbeiterunterkunft vom Bau der Talsperre, die dann FDGB-Ferien-Einrichtung wurde.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#582]
Hallo Johannes,
habe den Stempel eingestellt und der ist auch schon verfügbar.
Ich habe noch einen 2. Beleg mit diesem Stempel aber mit Datum 18.11.1976.

Das Gelände der Ferieneinrichtung wechselte mehrfach den Besitzer und sollte 2019 versteigert werden. Mehr gibt das Internet leider nicht her, hätte mich aber interessiert.
Mfg!
klaus-Peter (bedaposablu)
@ bedaposablu [#583]
Hallo Klaus-Peter,
der 2. Beleg ist ja mit dem Datum in der Datenbank erwähnt.
Die Stempelform stimmt aber nicht, es gibt extra einen Poststellenstempel als Gelegenheitsstempel, auch wenn im Stempeltext das "über Blankenburg" fehlt, so ist die Plz 3721 eindeutig dem Landpostbereich Blankenburg zugeordnet. Altenbrak ist falsch geschrieben.
Beste Grüße
Eckhard
@ bedaposablu [#583]
Hallo Klaus-Peter,
Das Gelände der Ferieneinrichtung wechselte mehrfach den Besitzer und sollte 2019 versteigert werden.
Mehr gibt das Internet leider nicht her,hätte mich aber interessiert.
Der Erlös wird mit 68.000 € angegeben, also ist es wohl verkauft, die Daten des Erwerbers erfährt man natürlich nicht.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#584]
Hallo Johannes,
der Stempelredakteur war schnell und schon geändert, wenn ich es richtig gesehen habe. Es steht jetzt schon Poststellenstempel als Gelegenheitsstempel und Altenbrak richtig in der Datenbank.
Aber Danke für die Info. Poststellenstempel als Gelegenheitsstempel sind für mich neu. Gut, dass es dieses Forum gibt!
Beste Grüße!
klaus-Peter
Dank dem Stempelredakteur, da ich die Sowjetische Tischstempelmaschine SchMN-2 bisher nicht kannte, er aber diese als solche bestimmte, kann ich auch solch einen Abschlag aus dem Harz vorweisen:

Gibt es vielleicht noch mehr Abschläge von diesen Maschinen im Harz oder Umgebung ?
Mit freundlichen Grüßen und einen schönen Feiertag morgen!
bedaposablu
Heute ein Beleg, aus alten beruflichen Zeiten, aus Wegeleben:

MfG!
bedaposablu
@ bedaposablu [#588]
Von Wegeleben kann ich noch den Ub "a" beisteuern.

Beste Grüße
Eckhard
Heute wieder etwas aus Blankenburg aus dem Jahre 1978.
Wer kennt den Absender: VEB Espa Kindermöbel und Sparterie in der Timmenröder Str.?

MfG!
bedaposablu
@ bedaposablu [#590]
Den Betrieb gab es noch ziemlich lange, noch heute gibt es ein Schild. Zuletzt war es ein Fabrikverkauf, große Resonanz habe ich beim Vorbeifahren in Richtung Thale nicht erkennen können.
Gruß
Uwe
Blankenburg läßt grüßen!

Zu sehen sind:
Blick auf Blankenburg / Kleines Schloß / Blick zum Schloß /Stadtpark / Thiepark
MfG!
Klaus-Peter
Heute noch mal eine Karte aus Blankenburg:

Der Stempelabschlag war nicht so gut, deshalb nur die Bildseite.
MfG!
bedaposablu
Hallo,
heute eine Ansichtskarte vom FDGB-Erholungsheim "Harzhaus" in Benneckenstein geschrieben im Urlaub am 20.08.1979 an Kollegen.

Was aus dem Erholungsheim in Benneckenstein geworden ist, ist mir nicht bekannt. Im Editharing 40 in Magdeburg residiert heute der Finanzminister von Sachsen-Anhalt mit seinem Ministerium. So ändern sich die Zeiten bzw. vergeht die Zeit.
Mfg!
bedaposablu
Ich habe mal einen MZZ-Block rausgesucht, der zum 22. Sachsen-Anhalt-Tag in Quedlinburg rausgegeben wurde. Da wurde unter dem Thema Welterbe alles bunt zusammengestellt, was da reinpassen könnte: Stiftskirche, Münzenberg, Ständerbau und Finkenherd, Heinrich I. und das Theater.
Viele Grüße
Uwe, der gern in der Stadt ist
Heute mal ein schöner "Frankit" Absenderfreistempel aus Heudeber (Nordharz) vom 16.10.2014.

Schöne Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#596]
Am 01.07.2015 bekam der Erlebnishof Alte Posthalterei eine Briefmarke vom MZZ Briefdienst.
Die Alte Posthalterei befindet sich: 06536 Südharz OT Stolberg Niedergasse 50. Die Kutsche ist noch im Einsatz.

@ Ichschonwieder [#597]
Der 20. Sachsen-Anhalt-Tag fand 2016 in Sangerhausen statt, dazu erschien dieser Kleinbogen. Sangerhausen ist die Kreisstadt des Landkreises Mansfeld-Südharz im Land Sachsen-Anhalt.

VG Klaus Peter - der ohne Bindestrich -
Am 27.02.2007 erschienen bei der MZZ Halle und bei der biberpost je eine Briefmarke zum 15. Harzfest (in Clausthal-Zellerfeld) dass vom 30.06. bis 01.07.2007 stattfand. Die beiden Marken wurden auf einer Pressekonferenz mit dem Harzer Förderkreis und dem Bürgermeister des Ortes vorgestellt. Diese Marken waren auch nur im jeweiligen Zustellgebiet gültig.
Katalog der Modernen Privatpost - offizielle Ausgabe -
Nr. 05 MZZ Halle
Nr. 29 biberpost Magdeburg

VG Klaus Peter
Der Wettkampfleiter des "X. Harzpokalschießen" versendet seine Post zur Organisation der Veranstaltung mit der biber post.
19.04.2007 X. Harzpokalschießen 2007 - personalisierte Ausgabe - K 3 Nr. 67

In den folgenden Jahren wurde das gleiche Motiv verwendet, die Jahreszahl und die Lfd. Nr. der Veranstaltung wurden angepaßt.
VG Klaus Peter
Deersheim ist ein kleiner Ort im Harz, heute ein Ortsteil der Stadt Osterwieck im Landkreis Harz
biberpost - personalisierte Ausgabe - K 3 Nr. 68 Gruß aus Deersheim

VG Klaus Peter
16. Harzfest in Ellrich (Thüringen) am 28. und 29. Juni 2008
Aus diesem Anlass gab es gleich bei 3 Briefdiensten eine Ausgabe:
01.04.2008 MZZ Briefdienst Nr. 8 Katalog der Modernen Privatpost
15.04.2008 DAZ Nordhausen Nr. 35 Katalog der Modernen Privatpost
28.04.2008 biber post Nr. 41 Katalog der Modernen Privatpost


VG Klaus Peter
13. Harzfest in Ilfeld 18./19. Juni 2005
02.02.2005 DAZ Nordhausen Nr. 17 Katalog der Modernen Privatpost

VG Klaus Peter
Harzfest in Nordhausen auf dem Petersberg 16.-17.Juli 2011
11.07.2011 DAZ Nordhausen Nr. 41 Katalog der Modernen Privatpost

VG Klaus Peter
Heute mal ein schöner Absenderfreistempel aus dem Harz:

MfG!
Klaus-Peter
Hallo,
kann mir vielleicht jemand etwas zu dem Rechteckstempel neben dem Tagesstempel sagen? Ist es ein Stempel einer Postfiliale oder Agentur?

Ist der Stempel nur zufällig auf der Karte oder ....?
Vielen Dank für nähere Angaben!
Klaus-Peter
Hallo zusammen
heute kann ich wieder einmal eine alte Karte aus dem Harz einbringen.

Hier werden Rathaus und Marktkirche von Goslar vorgestellt. Gestartet wurde diese Karte am 13.8.1923 von Goslar nach Magdeburg. Die Inflation zeigt schon zunehmend Nullen im Porto.
Mit freundlichem Sammlergruß
Edwin
@ bedaposablu [#606]
Hallo Klaus-Peter,
der Stempel hat große Ähnlichkeit mit einem Stempel der Fahrkartenausgabe. Fehlt nur das Datum.
Gruß
Günther
@ skribent [#114],
Gleiche Karte, anderer Stempel. Das andere Ende der Bahn ist
Wernigerode. Auf diesen Karten steht jedoch "125 Jahre Schmalspurbahnen im Harz". Es waren ursprünglich ja zwei Bahnen: der
Gernrode-Harzgeroder [1] folgte die
Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn-Gesellschaft [2].

Mi.-Nr. 2910
Ich wünsche allen einen schönen Abend
Günther
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gernrode-Harzgeroder_Eisenbahn-Gesellschaft
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Nordhausen-Wernigeroder_Eisenbahn-Gesellschaft
Ich habe nur einen einfachen Stempel vom 8.12.1975 aus Seesen.

Viele Grüße
Ingo
Hallo zusammen,
hier kann ich ein "Kleeblatt" von AFS aus Goslar aus den 1970er und 1980er Jahren vorstellen.
Das Fremdenverkehrsamt wirbt im AFS vom 02.04.1975 mit einem Spektrum bemerkenswerter Gebäude und der Botschaft: Goslar/Harz / Lebendige Jahrhunderte / Bezaubernde Gegenwart / Erlebnis und Erholung / Beliebte Tagungsstadt. Der AFS vom 27.10.1978 verkündet: Goslar / Fremdenverkehrs- und Tagungsstadt / idealer Industrie- und Gewerbestandort / mit hohem Freizeitwert.

Im AFS vom 25.06.1987 steht der Reichsadler mit stolz geschwellter Brust für die STADT GOSLAR. Das vierte Blatt im Quartett stammt vom 10.03.1989 und vermeldet: GOSLAR / Einkaufszentrum / des Harzes. Auf allen Stempeln ist das Postamt
GOSLAR 1 ausgewiesen.
Mit freundlichem Sammlergruß
Edwin
Ein philatelistisches Ereignis im Harz wirft lange Schatten voraus! Das Datum, das sich Eisenbahn- und Harzsammler notieren sollten, ist der 12. September. Es gibt einen neuen ständigen Handwerbestempel im Brockenbahnhof (1125 m ü. NN) mit Brockenhotel-Funkturm-Abbildung. Zu sehen ist natürlich wieder ein Dampfzug der HSB. Um den am Ersttag abgeschlagen zu bekommen, sollten sich Philatelisten schon mal ein Ticket für 11.13 Uhr ab WR-Hauptbahnhof kaufen. Bei der Traditionsfahrt zum Brocken wird nämlich nochmal ein Handwerbestempel mit Zug und Bäumen, die in Realität gerade schlecht aussehen, abgeschlagen. Das EBT-Team Hamburg hat sein Kommen avisiert. Es gibt zudem eine Postkarte, die dazu passt.
Viele Grüße von Uwe, der einen prima Blick gen Brocken hat
Als ob Altmerker es geahnt hätte:
Am 10.08.2000 war ich etwas übermütig und ging von Schierke zufuß auf den Brocken und anschließend wieder die Straße zurück. Nie wieder!
Oben kauften und schrieben wir diese Karte, steckten diese in den Briefkasten auf dem Brocken, erkennbar am Brockenwirt-Stempel.


Bei guter Sicht kann ich auch den Brocken von Magdeburg aus sehen.
Klaus-Peter
@ Cantus [#610]
Habe gerade bei der Briefdurchsicht zur Ergänzung noch einen Tagesstempel von Seesen vom 17.08.1992 mit UB "c" entdeckt, diesen in der Stempeldatenbank nicht gefunden:

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ Altmerker [#612]
Hallo Uwe,
danke für den Hinweis. Hier schon mal die beiden erwähnten Stempel


Mit freundlichen Grüßen
Günther
Bei einem Händler wird gerade diese AK angeboten, die durch den halben Harz nachgesendet wurde:

Herzliche Grüße
Burkhard
Bei Interesse:
https://www.ansichtskarten-center.de/hamburg-stadtkreis/2000-hamburg-1903-gasthaus-alsterkrug-hamburg-stadtkreis
@ Seku [#615]
@ Altmerker [#612]
Hallo Altmerker und Seku,
heute die traurige Nachricht in der Magdeburger Volksstimme, dass die Harzer Schmalspurbahn (HSB) wegen Corona die Reißleine zieht und die Tickets für die Brockenfahrten ab Montag begrenzt. Laut Zeitung entfällt der online-Verkauf und es erfolgt eine Kontingentierung für die Bahnhöfe Wernigerode, Drei Annen Hohne und Schierke.
Wer also am 12.09.2020 auf den Brocken will, bitte vorher genau informieren oder zu Fuß auf den Brocken!
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#617]
Jein. Ich habe mit dem Kollegen Pressesprecher telefoniert. Wer den Fahrplan kennt, weiß, der Zug ist kein Plan-Zug. Deshalb hast Du recht, man sollte sich bei der HSB informieren. Und natürlich Maske tragen! Nur darum gibt es jetzt die Einschnitte im Normalverkehr. Nicht wegen Corona wird alles verschärft, sondern wegen der Unvernunft. Übrigens sind die Tickets nachmittags billiger, aber immer noch teuer genug.
Gruß
Uwe
@ bedaposablu [#617]
Danke Klaus-Peter für diese Information. Vor zwei Jahren war ich ja auf dem Brocken (siehe [#464]). Gerne wäre ich auch in diesem Jahr hochgefahren. Das bedeutet für mich aber drei Tage weg von zu Hause. Da meine Frau sehr krank ist, kann ich das nicht machen.
Wer der Leser fährt hoch und könnte mir Sonderkarten mitbringen? Anschrift ist hier hinterlegt.
Ich wünsche allen einen schönen Sonntag
Günther
Stempel aus Wernigerode mit UB "pm" und in der Datenbank (noch) nicht gefunden:

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ GSFreak [#576]
Wenn ich Deinen Maschinenwerbestempel mit dem Sonderstempel zusammenstelle, haben wir dann einen Analog-Beleg?
Jedenfalls ist der Stempel angekündigt und wir haben Zeit, ihn zu besorgen!
Gruß
Uwe
2 Ansichtskarten aus dem Heilklimatischem Kneipp- u. Schrothkurort Bad Lauterberg im wunderschönen Harz
Beide Karten wurden 2003 versendet.

VG Klaus Peter
@ Altmerker [#622]
Wenn ich Deinen Maschinenwerbestempel (#576) mit dem Sonderstempel zusammenstelle, haben wir dann einen Analog-Beleg?
Hallo Uwe,
Nein! Der Begriff "Analoge Stempel" bezieht sich auf bildgleiche Einsätze in einem Maschinenstempel und in einem Absenderfreistempel.
Beste Grüße
Ulrich
@ [#619]
Leider fand ich niemanden, der mir vom
Brocken die Sonderstempel besorgen konnte. Doch die
Harzer Schmalspurbahnen waren so freundlich und sandten mir das Gewünschte.

Zugesandt mit diesem Absenderfreistempel

Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
@ Pepe [#143]
Guten Abend Peter,
inzwischen konnte ich diese Karte gleich mit zwei Stempel vom
Brocken erwerben.

Ich wünsche einen schönen Wochenanfang
Günther
@ Seku [#626]
Hallo Günther,
hier noch eine Karte vom Brocken:



Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Ich habe hier vier Privatmarken vom "Südharzer Stadt- und Landkurier" Riestedt -
Lokomotiven aus dem Harz von 2004
Selketalbahn -
MaLoWa- Werksbahnlok
Mansfelder Bergwerksbahn -
Harzer Schmalspurbahn
Wünsche einen schönen Abend
Günther
Gerade bekam ich einen Brief (mit Briefmarken) aus der kleineren Nachbarstadt, die auch als bunte Stadt AM Harz bezeichnet wird. Dank des unermüdlichen Unterstützung von Stempelredakteur Christoph steht der Stempel bereits in der Datenbank.
Was auffällt, sehr sauberes Stempelbild und die 7 hinterm Ortsnamen. Weiß jemand aus unserer Sammler-Gemeinde oder aus der Umgebung von WR, wieviele Ziffern es da gibt und wo die hingehören? Die große Kreisstadt Halberstadt konnte nur bis 3 gezählt werden, erinnere ich mich.
Gruß
Uwe
Hallo Uwe,
im Filalfinder der Deutsche Post finden sich derzeit acht Partnerfilialen in Wernigerode. Finde ich auch viel. Alles sind in Einzelhandelsgeschäften.
Wenn es mein Sammelgebiet wäre würde ich mir die Telefonnummern der Geschäfte heraussuchen. Die Adressen sind ja auch angegeben, so dass das einfach sein dürfte. Acht Anrufe und man weiß, welche welchen Stempel führen.
Oder acht Belege an die acht Adressen senden. Aber bitte nicht immer mit so schönen Stempeln rechnen. Deiner sieht nach einer ganz neu eingerichteten Partnerfiliale aus. Leider benutzen die kleinen Filialen vorschriftsgemäß den Stempel gar nicht. Möglicherweise bekommst Du den Beleg dann mit dem Stempel des Briefzentrums zurück, wenn Du nicht vor Ort bist. Dort ist es mir bisher immer gelungen die Postpartner zu überreden, auch wenn der Stempel lt. Datumseinstellung jahrelang ruhte.
Herzliche Grüße
Burkhard
H010534 -
Samtgemeinde Bad Grund (Harz), Windhausen am Harz; 17.05.1989.
Die Samtgemeinde löste sich zum 18. Juli 2012 auf, Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Bad Grund (Harz).
Beste Grüße
Thomas
Stadt Herzberg am Harz

Postalia-AFS (ohne Gerätenummer) der Stadtverwaltung, 13.02.1986; Kundenklischee "Die Pforte zum Südharz" mit Ansicht vom Schloss Herzberg auf dem em Schloßberg (275 m ü. NN).
Beste Grüße
Thomas
Brockenblick von der Heinrichshöhe

Ansichtskarte (Postkartenverlag Elise Riehn, Wernigerode/Harz; Best.-Nr. 523, Druckvermerk "T 151/58 Liz.-Nr. 172"). Versendet nach Northeim/Hannover, frankiert mit 10 Pf. (DDR: 5 Jahresplan) und entwertet per Handstempel
WERNIGERODE o vom 23.12.1958.
Wikipedia: Die Heinrichshöhe ist eine Nebenkuppe des Brockens und mit etwa 1045 m Höhe die zweithöchste Kuppe im Harz. Sie liegt nahe Schierke im Stadtgebiet von Wernigerode im sachsen-anhaltischen Landkreis Harz. Sie ist heute nur noch mit Genehmigung der Nationalparkverwaltung für Forschungszwecke und zur Wildbestandsregulierung begehbar.
Beste Grüße
Thomas
https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrichsh%C3%B6he
Hallo zusammen,
heute kann ich das Spektrum der Ansichtskarten von Blankenburg um eine ältere Variante erweitern. Die Ansicht mit Ortslage und Schloß wurde am 14.6.1912 in BLANKENBURG / * (HARZ) c gestartet.


Ein schönes Wochenende wünscht
Edwin
Das
Sandmännchen soll doch 2009 gar im Harz unterwegs gewesen sein ! Es feierte da seinen 50. Geburtstag auf einer Harzbahnlokomotive [1]

Mi.-Nr. 2750 - Wohlfahrt für die Jugend - Dazu gab es auch noch Ansichtskarten
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende
Günther
[1]
https://www.sandmann.de/frueher/schienenfahrzeuge/kleinbahn_harz_alte.html
Nur der Vollständigkeit halber
Bund ATM MiNr 6

Zum Anlaß >50 Jahre Unser Sandmännchen 1959-2009< hat es das Motiv der MiNr 2750 als Strichzeichnung schon in einem Sonderstempel 13591 BERLIN zum TAG DER JUNGEN BRIEFMARKENFREUNDE am 15.-9.2009 gegeben.
MfG Jürgen -wajdz-
Von mir ein Einschreiben, gelaufen am 2.12.1945 von Wernigerode nach Halle an der Saale.

Viele Grüße
Ingo
Heimkehle

Ansichtskarte "Heimkehle bei Uftrungen Südharz" ('Bildkarten-Verlag u. -Vertrieb Ilse Steinhilb geb. Lohse', Thale; Druckvermerk "IV-14-23 P 4/71") frankiert mit 25 Pf (Ulbricht) und entwertet per Gelegenheitsstempel von Sangerhausen vom 05.06.1972; mit Nebenstempel
UFTRUNGEN 4711 /
HEIMKEHLE /
Größte Gipssteinhöhle Deutschlands (Motiv: Bär vor Stolleneingang).
Beste Grüße
Thomas
https://de.wikipedia.org/wiki/Heimkehle -
https://gemeinde-suedharz.de/schauhoehle-heimkehle
@ [#635]
Heute ist sogar ein FDC aufgetaucht, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Habt alle einen schönen Tag
Günther
@ wajdz [#327]
Ausschnitt mit DDR MiNr 847 · TSt 4232 BAD FRANKENHAUSEN · g · -5.-5-71

Fotopostkarte einfarbig getönt „Kyffhäuser-Denkmal“

VEB BILD UND HEIMAT REICHENBACH i.V. / Foto: Bild und Heimat (Darr) EVP -,20 MDN Logo DAMW V11 50 A 1/B 525/87 8/2956
MfG Jürgen -wajdz-
Ich habe da so meine Zweifel. Ist es nicht doch schon nicht mehr Harz? Bei uns faellt es unter Kyffhaeusergebirge.
Gruss Uwe
@ Altmerker [#641]
Hallo Uwe,
mag sein, dass Barbarossa vom Kyffhäuser-Denkmal bis zum Brocken sehen kann. Aber im Harz sitzt er deswegen noch lange nicht. Auch ich habe so meine Zweifel. Das habe ich wajdz heute morgen per PN auch mitgeteilt. Leider ist er nicht darauf eingegangen.
Hab ein schönes Wochenende im Harz (wohl sogar mit Schnee ?)
Günther
Der Kyffhäuser wird wohl gelegentlich der "kleine Bruder des Harzes" genannt wegen einiger geologischer Ähnlichkeiten, ist aber doch von diesem deutlich geschieden, oberirdisch auch durch das Tal der Helme.
Nördlich des Harzes ist es weniger deutlich, wo er anfängt oder aufhört. So rechnen sich die drei Orte Heudeber, Langeln und Osterwieck, in denen anno 1954 die folgenden Stempel abgeschlagen wurden, wohl zum Harz, aber der Gegend dort gebricht es schon erheblich an Höhenlage und Reliefenergie:

Immerhin ist des Gebirges in den Stempeln Erwähnung getan.
-jmh
@ jmh67 [#643]
Hallo,
was den Nordharz betrifft, stimme ich Dir da voll zu. Heudeber und Langeln liegen nördlich vom Harz? Bei Osterwieck kneife ich nochmal alle Hühneneraugen zu, definitiv kein Harz, aber der Fallstein hier ist ein Vorgebirge vom Harz. Halberstadt als Kreisstadt vom Landkreis Harz ist höchstens das Tor zum Harz, was Aschersleben auch mal von sich behauptet hat, selbst Wernigerode heißt im klassischen Zitat "am" und nicht "im" Harz, :-) Quedlinburg hat das sogar mal per Stempel mitgeteilt! Die Abbildung stammt aus meinem Buch "Faszination Harz", aber das ist jetzt keine Kaufempfehlung. Nur wenn man mal beruflich so ein dickes Buch machen darf, dann sollte das Hobby darin nicht zu kurz kommen. Fachkundig war da unser Ex-Landesvorsitzender.
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#641]
@ Seku [#642]
Manchmal habe ich den Eindruck, das der eine oder andere Briefmarkenfreund, und ganz speziell der Eine, der sich Sonnabend morgens bemüßigt fühlt, mir an meine private Mailadresse seine Bedenken kund zu tun, den Sinn seines Lebens im Einstellen von Beiträgen in den Philaseiten sieht und wenn er mal gerade kein philatelistisches Objekt vorweisen kann, ergeht er sich in besserwisserischen Belehrungen. Hier wird um des Kaisers Bart gestritten, um den Bezug zum Kyffhäuser herzustellen.
Diese ganzen Kommentare hätten sich die Beteiligten sparen können, das hatten wir alles schon 2016, siehe [#243], [#267] und [#327]. Meine Meinung dazu hat sich in den vergangenen 5 Jahren nicht geändert und von Berlin aus sind der Harz als Mittelgebirge mit dem Kyffhäuser im Vorland eine touristische Region.
Das dort Wohnende das viel differenzierter sehen, ist verständlich, aber nach wie vor bin ich der Ansicht, daß sich für den Kyffhäuser kein eigenes Thema lohnt.
MfG Jürgen -wajdz-
@ wajdz [#645]
von Berlin aus sind der Harz als Mittelgebirge mit dem Kyffhäuser im Vorland eine touristische Region.
Gut, vielleicht Haarspalterei, aber das Kyffhäusergebirge ist definitiv kein Teil des Harzes, egal wie man das betrachtet. Außer das die Kyffhäuser-Nordostrand-Störung herzynisch streicht, aber das ist ja eher nur eine Richtungsangabe (Nordwesten nach Südosten).
Mit gleicher Begründung könnte ein Amerikaner ja auch sagen, dass aus seiner fernen Sicht, der Harz zusammen mit allen seinen mittelgebirgischen Freunden eine gemeinsame touristische Region "Alpen" bildet. ;-)
Wenn wir schon bei der Geologie sind, die herzynische bzw. variskischen Tektogenese des Paläozoikums hat übrigens das östliche Nordamerika, Mitteleuropa und ganz Eurasien gestaltet. Also könnte man hier im Thema auch Ansichtskarten aus den Appalachen zeigen. Nee, nee, dann sollten wir doch lieber für den Kyffhäuser ein eigenes Thema aufmachen und hier beim Harz "in engeren Sinne" bleiben. ;-)

"So schön ist der Harz" ('Krüger-Karte' Nr. 953/13; Wolfgang Hans Klocke Verlag, Paderborn); frankiert mit 40 Pf. (Europa/CEPT 1976) und entwertet per Maschinenstempel
BRAUNLAGE 1 m 3386 vom 01.07.1976, Entwerterklischee
Braunlage/Harz WURMBERG-SEILBAHN [#167].
Beste Grüße
Thomas
Hallo,
man wundert sich schon, wo man sich alles philatelistisch für den Harz und seine Städte am Harz interessiert. Hier mal ein Quedlinburg-Beleg von weither, bei dem ich zweifele, ob er je auf einem Bedarfsbrief klebte. Die Quelle [#644].
Andersrum fragt man sich als Mann vor Ort schon rein beruflich, aus welcher Perspektive wurde das Foto geschossen?
Schönen Sonntag noch!
Uwe
Hallo,
aus der Inflazeit vom 6.8.1922 die portorichtig frankiert Postkarte von Brocken nach Fredensborg, Dänemark. Rückseitig mit schöner Ansicht vom Schloss Wernigerode.

Gruß
Josh
Ansichtskarte von Blankenburg/Harz gedruckt durch den Postkartenverlag E.Riehn in Weringerode.

Klaus Peter
So was hatte ich noch nie - ein
Markenheftchen-Ersttagsbrief. Heute für 0,36 € aus der Türkei erworben. Mi.-Nr. 2910

Habt alle einen schönen Wochenanfang !
Günther
In diesem Thema wurde eine ähnliche Karte vorgestellt, da sitzt Bodo noch auf seinem Pferd.
"Tja, Bodo, das war wohl nix" kann man hier nur sagen.
"Der Roßtrappensprung im Bodetal/Harz" Postkarte von 1965

Personenschwebebahn Thale /Harz)
. Blick von der Bergstation
. Bergstation
. Blick auf Bergstation

Mit schönen Erinnerungen an viele Ausflüge in den Harz Klaus Peter
Die
Harzquerbahn [1] feierte 1974 ihr 75jähriges Bestehen

Mi.-Nr. 1845
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Harzquerbahn
2 Karten von "BILD UND HEIMAT - REICHENBACH (VOGTL.)
1. Bad Suderode/Harz (Rathausplatz; Behringer-Brunnen im Kurpark; Sanatorium für Staublungenkranke "Willi Agatz";
Blick vom Thomas-Müntzer-Turm;)
2. Treseburg (Kr. Wernigerode) (FDGB Erholungsheim "Luppbode"; An der Halde; Gemeindeschwesternstation;)

Karte von "Schmidt-Buch Verlagsbuchhandlung Wernigerode, Burgberg 13
Schloß Wernigerode; Historisches Rathaus; und eine Lobeshymne von Hermann Löns.

Klaus Peter
2 Karten aus Elend zu DDR-Zeiten Kr. Wernigerode , einem Höhenkurort und Wintersportplatz
FDGB-Erholungsheim "Fritz Heckert"; FDGB-Erholungsheim "Donbass"; An der Bode;
Waldbad; Ausflugsgaststätte "Grüne Tanne" in Mandelholz; Harzquerbahn; Kleinste Kirche der DDR im Elendstal;

"Gruß aus der tausendjährigen Kaiserstadt GOSLAR am Harz"
An der Steinernen Renne
Ferienheim und Gaststätte "Steinerne Renne"; Unterhalb der Renneklippen; Steinerne Renne;

VG Klaus Peter
Heute schwarz/weiß Karten aus dem Harz
1. Höhenluftkurort Friedrichsbrunn/Ostharz
2. Rübeländer Tropfsteinhöhlen - Baumanns-Höhle und Hermannshöhle sowie Tropfsteine mit dem Namen "Der Wächter" und ein Blick in die "Blaue Grotte"
3. Die Talsperre bei Wendefurt (Harz)in Großaufnahme
4. Wendefurt im Harz mit der Talsperre, ein Blick auf die Bode und 2 Aufnahmen aus dem Ort

VG Klaus Peter
Damit es nicht zu sehr in Richtung Urlaubskarten abgleitet, hier ein Briefstück mit einem Brockenblick der Biberpost. Ging aus dem Harz nach München. Die Marke ist ein Aufbrauchexemplar. Zum Absendedatum galt längst das neue Porto. Auch über die Kosten mag ich nicht zu debattieren, denn für den C 5-Umschlag wurden ja bei der Übergabe an die gelbe Post nochmal ein Frankit von 1,55 Euro fällig.
Gruß
Uwe
Hallo zusammen,
"Das einzig Beständige ist die Veränderung"; dieses berühmte Zitat des griechischen Philosophen Heraklit kann auch auf den folgenden Beleg angewendet werden. Hier präsentiert sich noch am 25.04.2006 die Verwaltungsgemeinschaft "Unterharz" mit Sitz in Harzgerode

Die Verwaltungsgemeinschaft Unterharz war seit 1994 eine Verwaltungsgemeinschaft im Landkreis Harz mit einer Fläche von 164,57 km² und 9442 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2006) mit Sitz in Harzgerode zu der folgende acht Gemeinden gehörten:
Dankerode, Stadt Güntersberge, Stadt Harzgerode, Königerode, Neudorf, Schielo, Siptenfelde, Straßberg.
Die Verwaltungsgemeinschaft wurde am 1. August 2009 durch die Beschlüsse der Gemeinden, außer Neudorf, aufgelöst und ist in der neu gegründeten Stadt Harzgerode aufgegangen. Am 1. September 2010 wurde auch Neudorf eingemeindet. [1]
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Harzgerode
AFS aus Wernigerode:

Absender Stadtwerke Wernigerode
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo miteinander!
Eine Karte aus dem Harz:



"Holzabfuhr im Harz" - eigentlich ein aktuelles Thema. Wie würde das Bild auf der Karte heute aussehen?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo zusammen,
Wernigerode und das Schloß sind hier schon reichlich vertreten, allerdings habe ich diese alte Ansichtskarte, abgestempelt am 6.8.1932 in WERNIGERODE * * e noch nicht entdecken können.



Mit sonntäglichen Grüßen
Edwin
Von mir heute ein Telegramm, aufgegeben am 16-9.1947 in Osterode am Harz.

Viele Grüße
Ingo
Hier noch eine schöne Karte aus dem Selketal vom 13.05.1929:


Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Feldpost aus Thale:



Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo,
Schöne Grüße aus Schierke. Leider nicht gestempelt.

Lg Winnir
Hallo zusammen,
die alte Weisheit "vereint ist man stärker" haben sich auch die Gemeinden im Oberharz wohl zu eigen gemacht und treten hier als "Die Oberharzer" werbend in Erscheinung.
In dem Beleg vom 29.7.1981 aus Clausthal-Zellerfeld lassen "Die Oberharzer" schön grüßen, als da sind: Altenau, Clausthal-Zellerfeld, Buntenbock, Schulenberg und Wildemann.


Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
https://www.oberharz.de/kbg/kurbetriebsgesellschaft
Diese "Briefmarke individuell" stimmt so richtig ein auf ein winterliches Weihnachtsfest.
Wir sehen hier die 99 7235 der
Harzer Schmalspurbahnen, Baujahr 1954. Früher fuhr sie mal in Thüringen bei der Schmalspurbahn Eisfeld–Schönbrunn.

Allen Harzbahnfreunden sowie Lesern wünsche ich ein geruhsames Weihnachtsfest sowie allzeit gute Fahrt im Neuen Jahr,
Günther
Von Bad Sachsa wurden schon Ansichtskarten und Stempel gezeigt, nicht aber diese vom 26.08.1978


Schönen Gruß
Sepp
@ Marcel [#113]
Der erste Beitrag zum Thema Harz wurde von Cantus am 11.01.2013 eingestellt. Es hat immerhin 9 Jahre gedauert, bis mit diesem Beitrag die VII. Ausgabe aus der Serie -Fremdenverkehr- aus dem Jahr 1971 vorgestellt wird. Sie zeigt ein Gesamtbild der Stadt Goslar [1] mit der Kaiserpfalz und den Bergen des Harzes im Hintergrund.
FDC Erstagsstempelbeleg MiNr 704 · 15.09.1971

Sonderstempel 53 BONN · 15.9.1971 · ERST-AUSG. SONDERPOST*DERWERTZEICHEN „GOSLAR“, Wappen mit dem ungekrönten Goslarer Adler, mehrfarbiger Zudruck, geprägt; Darstellung Bäckergildehaus, Text: FDC Ersttag: 15. September 1971.
An der östlichen Front des Bäckergildehauses kann man das Wappen des Bäckergildezeichens sehen, den ungekrönten Goslarer Adler mit einem Wecken als Herzschild und anderem Backwerk.
Ein wunderschöner Erker, breit vorgebaut auf Holzstreben, ziert das Fachwerk des Obergeschosses, das erst später im Jahre 1557 auf das massive Untergeschoss aufgestockt wurde. An diesen Häusern kann man ablesen, wie das Bürgertum immer mehr erstarkte und aufblühte.
MfG Jürgen -wajdz
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Goslar
Hallo zusammen,
ich systematisiere gerade die zwischen 1875 und 1902 in neuen Postorten der damaligen Provinz Sachsen und des damaligen Fürstentums Anhalt eröffneten Postanstalten und deren Stempel.
Für Neudorf im Harz (eröffnet 1880 als "Neudorf im Harz", ab 1882 mit der offiziellen Bezeichnung "Neudorf (Harz)") kenne ich den ursprünglichen K1 in Sonderform "NEUDORF / * " (mit nur einem Stern) und den KGS "NEUDORF / *(HARZ)*", ersteren mit Spätdatum von 1881, zweiteren mit Frühdatum von Juli 1912, also eine Lücke von 30 Jahren.
Da der KGS nicht vor 1891 angeschafft worden sein dürfte, frage ich nich, ob es evtl. einen weiteren K1 gibt (von dem jemand Abschläge hat) und ob jemand einen früheren Abschlag des KGS zeigen (oder mir ggf. zusenden) könnte. Das wäre sehr hilfreich.
Danke und Gruß, Peter
Guten Abend, liebe Harzfreunde,
auf dem Sonderstempel aus
Blankenburg erkennen wir eine Lokomotive Baureihe E 251 der Rübelandbahn [1].

Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/DR-Baureihe_E_251
Ein Zug der
Brockenbahn am Brockenhaus mit Lokomotive 12 der
Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn-Gesellschaft.. Eine Lokomotive dieses Typs wird im Mai mit verschiedenen Abschiedsfahrten in den Ruhestand versetzt. Näheres hier [1].


Versand am 8. 7. 07 nach Bismark
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende
Günther
[1]
https://www.hsb-wr.de/Erlebnisse/Sonderzuege/Abschied-einer-Legende-Die-letzten-Fahrten-der-99-5906/
@ JohannesM [#459]
Bund MiNr 1480 · 17.09.1987

MWst 3700 WERNIGERODE 1 · ma · 22.-2.92
Einer der bekanntesten und traditionellsten Orte in Wernigerode ist der beschauliche Wildpark und das darin befindliche Waldgasthaus mit Pension im Christianental.

Hier auf einer Ansichtskarte aus DDR-Zeiten. Sie zeigt das „Waldhaus“, damals eine HO-Gaststätte.
BILD UND HEIMAT · REICHENBACH (VOGTL.) A1/III/26/12·01 07 0571/20 · DDR 0,20 M / Farbfoto: Röttig. Sonderhausen
MfG Jürgen -wajdz-
Göttingerode ist heute ein Ortsteil der niedersächsischen Stadt Bad Harzburg am Nordrand des Harzes mit 811 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2019). Der Ort wurde 1935 als Bergarbeitersiedlung für die Eisenerzgrube Hansa auf dem Gebiet der Gemeinde Harlingerode gegründet und fiel 1972 mit der Gebietsreform an die Stadt Bad Harzburg. Der Name des Ortes leitet sich von der nahegelegenen Wüstung Göttingerode ab [1].
Von überregionaler Bedeutung ist der einstige Kalksteinbruch Langenberg an der Grenze zu Harlingerode durch seine Beispielhaftigkeit für die Nordharzrandverwerfung und den Fund des Europasaurus holgeri.
Dazu zeige ich ein Einschreiben, das am 11.2.1946 von Göttingerode nach Frankfurt (Oder) lief.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6ttingerode
@ skribent [#526]
Hallo,
auf der Suche nach Harzbahnkarten bin ich auf Deine Frage gestoßen. Ich würde sagen, der Absender damals war die Harzer Schmalspurbahnen GmbH
Ich wünsche allen ein schönes Osterfest
Günther
Aus
Harzgerode kam heute diese Ansichtskarte. Sie zeigt einen Zug der
Selketalbahn im Ortsteil
Alexisbad um 1980. Die Lokomotive
99 5906-5 wird am 15. Mai das letzte mal fahren.


Vielleicht trifft man sich Mitte Mai vor Ort ?
Günther
Die "Hauptverwaltung" der
Stadt Harzgerode verschickt ihre Post mit diesem schönen Werbestempel

Ich wünsche allen Leser*innen ein schönes Wochenende
Günther
@ wajdz [#370]
Farbige Mehrmotivansichtskarte "Gruß aus BAD GRUND"
3362 Bad grund / WOLFG. HANS KLOCKE VERLAG, 4790 PADERBORN · Colorchrom

MiNr 1342(80) · 9.11.1987

Ortswerbestempel 37539 BAD GRUND, HARZ · 21.-9.93 · Staatlich/anerkanntes/Moor-/heilbad/im/Harz
MfG Jürgen -wajdz-
Die "Harzdruckerei" Wernigerode beliefert die Kunden einer Werbeagentur aus Münster direkt.

Habt ein schönes Wochenende
Günther
@ wajdz [#514]
Frankierung Postkarte (Ausschnitt)
Bund 2x MiNr 183 (10)

Ortswerbestempel (20b) SEESEN · 15.2.50 · TOR in den WESTHARZ; Zeichnung
MfG Jürgen -wajdz-
Guten abend,
anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Post in Wasserleben" im Jahr 1971 gab es einen Sonderstempel mit Postkutsche. Die Karte wurde zudem auch noch am 30.10.1971 mit der Postkutsche bevördert.

Sehr spannend ist aber das bildseitige Motiv einer der Karten, die für diese Jubiläumsfeier verwendet wurde:

Hier sieht man eine große Vielzahl von Poststempeln dieser kleinen Gemeinde. Und man kann auch erkennen, dass die politische und postalische Zuordnung zwischen Wernigerode und Halberstadt wechselte.
Heute gehört der Ort zur Gemeinde mit dem schönen Namen Nordharz (PLZ 38871), die im Jahr 2010 durch Zusammenlegung verschiedener kleiner Orte neu gebildet wurde.
Viele Grüße
Christoph
Gestern kam
Hexen-Flugpost aus
Goslar vom Tourismusverband


Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
Die 104 Jahre alte Lokomotive
99 5906-5 fährt am 15. Mai das letzte Mal auf der
Selketalbahn. Hier ein Gedenkumschlag zum 100-jährigen Jubiläum.
Diese letzte Fahrt ist leider schon ausverkauft. Aber am 13. und 14. Mai ist die Lokomotive vor Planzügen im Einsatz [1]

Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
[1]
https://www.hsb-wr.de/Erlebnisse/Sonderzuege/Abschied-einer-Legende-Die-letzten-Fahrten-der-99-5906/
@ [#335]
Nochmals der Stempel mit der Mi.-Nr. 2268
Nationalpark Hochharz

Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther
@ Altmerker [#84]
Guten Abend Uwe,
hier ein Umschlag zum gleichen Thema "20 Jahre Wiederaufnahme Zugverkehr zum Brocken"

Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
@ Altmerker [#302]
Hallo Uwe,
trotz intensivster Suche habe ich den erwähnten Sonderstempel hier leider nicht gefunden. Umso mehr freut es mich, dass ich diesen heute beisteuern kann.

Mi.-Nr. 2910
Ich wünsche allen Leser*innen noch einen schönen Tag
Günther
Heute eine Karte, die am 28.12.1948 von Wernigerode nach Oberschöneweide, auch damals schon ein Berliner Ortsteil, gelaufen ist. Das rückseitige Bild zeigt das Forsthaus im Christianental [1], ein interessanter Ausgangspunkt für schöne Wanderungen im Harz.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Forsthaus_im_Christianental
Mit einer Bildpostkarte (Ganzsache) wird im Jahr 1959 auf das Dorf Lonau hingewiesen. Lonau gehörte ursprünglich zum Landkreis Zellerfeld. Am 1. Juli 1972 wurde dieser Landkreis aufgelöst. Lonau wechselte in den Landkreis Osterode am Harz und wurde in die Stadt Herzberg am Harz eingegliedert.

Viele Grüße
Ingo
Heute zur Abwechslung wieder einmal ein früher Ganzsachenumschlag vom Deutschen Reich, gestempelt "HARZBURG / 5 / 7" und gelaufen nach Braunschweig.

Viele Grüße
Ingo
Heute eine Postkarte aus Sanct Andreasberg, gelaufen am 18.9.1877 nach Groß Glogau [1].

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/G%C5%82og%C3%B3w
@ Marcel [#147]
Hallo Marcel,
zum genannten Viadukt [1] gibt es auch noch einen schönen Stempel.

Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuztalviadukt
Buntenbrock, Oberharz
Die Ansichtskarte zeigt diesen Höhenluftkurort und wurde am 10.10.1991 auch im Harz in Clausthal-Zellerfeld abgestempelt. Der Maschinenstempel zeigt im Entwerterteil Robert Koch "Entdecker des Turberkelbazillus, geb. am 11. Dezember 1843 in Clausthal-Zellerfeld" [1]. Leider ist der Entwerterteil nicht vollständig, und der Name "Robert Koch" fehlt ausgerechnet.


Gruß
Hans-Jürgen
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Koch
Guten Tag,
vom Harz habe ich eine Ansichtskarte beizusteuern, die vom Aussichtspunkt aus einen Blick auf Ilsestein und Brocken erlaubt. Allerdings so verschwindend klein, dass der Versender mit dem Bleistift Markierungen anbringen musste.


MfG >Franz<
Vom Brocken eine Aufnahme im Winter, mit viel Schnee, vor fast 100 Jahren, denn der Stempel vom Wernigeroder Postamt ist vom 2. Januar 1927.


MfG >Franz<
Aus einer Wühlkiste auf dem Hannoverschen Flohmarkt für damalige DM 2,00 eine Karte aus dem Harz mit einer äußerst interessanten Abbildung.

>Füllort und Fahrkunst<
Bevor die Fahrkunst entwickelt wurde, mussten die Bergleute noch über Leitern in die Tiefe klettern und nach Schichtende auch wieder "zu Tage" hoch.
MfG >Franz<
Hallo miteinander!
Ein paar Tage in Stolberg im Südharz verbracht und gerade zurück. Stolberg hat noch eine Postfiliale in einem Lagen für Waren des täglichen Bedarfs. Siehe da, es gab auch einen Stempel und es wird auch damit gestempelt. Er wurde auch extra für mich noch geputzt!



Tagesstempel:
SÜDHARZ 7 / pf / 06536
Die Postfiliale 577 befindet sich in der Rittergasse 3, 06536 Südharz OT Stolberg
"Die Gemeinde Südharz wurde am 1. Januar 2010 im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt durch den Zusammenschluss von 13 der 15 Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Roßla-Südharz gebildet. Die Verwaltungsgemeinschaft wurde auf Grund der Gemeindegebietsreform aufgelöst. Am 1. September 2010 wurden schließlich die restlichen beiden Gemeinden (Stolberg (Harz) und Wickerode) per Gesetz in die Gemeinde Südharz zwangseingemeindet." [1]
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdharz
Schon fast 700 Beiträge zum Thema Harz, aber nur 6 Bildpostkarten.
Dabei gibt es davon mit Sicherheit jede Menge.
Nachfolgend 4 Stück, davon alleine 3 von St. Andreasberg.

Hier noch die Bilder in der Vergrößerung mit Druckangaben:

3424 St. Andreasberg - v 3/41 - 2.91 - 60 Pf Sehenswürdigkeiten

3424 St. Andreasberg - p 8/108 - 1.85 - 60 Pf Burgen und Schlösser

3424 St. Andreasberg - b 3/32 - 2.74 - 30 Pf Heinemann

Hahnenklee (damals 338 Goslar 2) - b 8/99 - 30 Pf Heinemann
Ich wünschen allen Lesern ein schönes Restwochenende.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
Die Stadt Stolberg (Harz) ist ein Ortsteil der Gemeinde Südharz im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt. Der etwa 1400 Einwohner zählende Ort im Harz besaß bis zu seiner Eingemeindung am 1.9.2010 das Stadtrecht und ist heute bekannt als Luftkurort sowie Historische Europastadt. Markenzeichen sind die vielen Fachwerkhäuser im Renaissancestil [1]. Wenn man sich aber im Vergleich die Häuschen der Stadtbewohner und dagegen das überaus prächtige Schloss anschaut, das die Stadt deutlich dominiert, dann fällt es nicht schwer sich vorzustellen, mit wessen Geld das Schloss errichtet worden war.
Ich zeige dazu eine Ansichtskarte, auf der das Schloss abgebildet ist. Die Karte lief am 22.8.1922 von Stolberg (Harz) nach Teutschenthal.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Stadt_Stolberg_(Harz)
Ansichtskarte der Harzbahn, gedruckt 1958. Nicht gelaufen.

Das Motiv gehört zu den wenigen Fotos, wo es noch nicht gelungen ist, den Aufnahmeort wirklich zweifelsfrei zu bestimmen. Vielleicht kann einer der Leser helfen ?
Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther
@ Seku [#701]
Vielleicht hilft bei der Ortsbestimmung der Neigungszeiger (das kleine Schild am Pfahl vor dem ersten Wagen)? Es wird nicht gleich eindeutig sein, aber besser als nichts.
-jmh
@ jmh67 [#702]
Hallo Jan-Martin,
danke für Deine Idee. Ich hatte die Ansichtskarte von einem ehemaligen Mitarbeiter der HSB begutachten lassen. Er musste passen. Sicher hat er den Neigungsanzeiger mit ins Kalkül genommen.
Habt alle einen schönen Wochenanfang.
Günther
Auch das gibt es im Harz:
Das Diakonissen-Mutterhaus Neuvandsburg in Elbingerode.
Hier auf zwei Ansichtskarten aus den Jahren 1983 und 1988


Mit herzlichen Grüßen
Gunther
@ jmh67 [#702]
Hallo Jan-Martin,
auf dem vollständigen Foto ist neben dem Neigungsanzeiger auch im Hintergrund an einem (Wander-?) Weg noch eine Sitzbank zu sehen. Nach Kontakten mit mehreren ehemaligen Mitarbeitern der Harzbahnen würde ich jetzt dazu neigen, das Bild auf Ausfahrt aus dem Bahnhof Elend in Richtung Sorge einzuordnen. Wirklich sicher ist das aber nicht.
Gruß
Günther
Ellrich ist die nördlichste Stadt des Freistaates Thüringen. Sie liegt im Landkreis Nordhausen am Südrand des Harzes und hat nach der Einwohnerzahl den Status einer Kleinstadt [1].
Dazu ein Brief, der am 25.8.1930 von Ellrich nach Leipzig gelaufen ist.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ellrich
Zum 01. März erscheint eine neue Marke aus der Serie: „Sehenswürdigkeiten in Deutschland“ mit einem Bild der
Brockenbahn. Abgebildet ist die Lokomotive 99 7241-5.

Näheres hier [1]
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=334524
Von der Optik her mal wieder kein Glanzstück. Wirkt wie rausgerissen oder von Mäusen benagte Ansichtskarte. Die Wolke dahinter hat was zu sagen? Weil der Brocken so oft in den Wolken hängt und wegen Unwetter gestern/vorgestern die Bahn nicht zum Brocken fuhr? Jetzt habe ich gerade einen schönen Blick auf den Berg, sehe natürlich von hier keine Züge.
Weiß jemand, ob die Marke irgendwo im Harz präsentiert/vorgestellt wird bzw. ob hier was Philatelistisches zu erwarten sein wird?
Brockenstürmische Grüße
Uwe
@ Altmerker [#708]
Wirkt wie rausgerissen oder von Mäusen benagte Ansichtskarte.
Hallo Uwe,
das hatte ich auch gedacht, aber beachte mal den Umriß vom Bundesland Sachsen-Anhalt, speziell den südlichen Teil. Irgendwie gibt es hier eine Ähnlichkeit!
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ Altmerker [#708]
Weiß jemand, ob die Marke irgendwo im Harz präsentiert/vorgestellt wird bzw. ob hier was Philatelistisches zu erwarten sein wird?
Hallo Uwe,
ich habe bei den HSB nachgefragt und folgende Antwort erhalten:
"Die Verantwortlichen bei der Deutschen Post haben gewechselt bzw. der gesamte Bereich wurde großflächig abgewickelt. Scheinbar sind Sondermarken und die Events nicht mehr so gewünscht und nur noch 5. Rad am Wagen. Es wird wohl eine Präsentation der Marke in Frankfurt geben, aber mehr ist nicht geplant".
Im August 2018 gab es wegen einer Marke einen Sonderzug auf den Brocken ! [1]
Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=184201
@ bedaposablu [#709]
aber beachte mal den Umriß vom Bundesland Sachsen-Anhalt
Hallo Klaus-Peter,
wie recht Du hast. Bei der zeitgleich erscheinende Marke der Hamburger Landungsbrücke erkenne ich auch den Umriss des Stadtstaates. Und vergleicht mal mit den anderen Marken der Serie „Sehenswürdigkeiten in Deutschland“.
Gruß
Günther
Von mir heute ein eher selteneres Motiv.
Der Untere Kellerhalsteich ist eine historische Stauanlage bei Clausthal-Zellerfeld. Er wurde im Zusammenhang mit dem Oberharzer Wasserregal von Oberharzer Bergleuten im 17. Jahrhundert angelegt. Wie alle Bauwerke des Oberharzer Wasserregals ist auch der Untere Kellerhalsteich seit dem Jahr 2010 Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft.
Unterhalb des Unteren Kellerhalsteiches, auf dem Fließweg bis zum Oberen Spiegeltaler Teich, befinden sich drei ehemalige Mühlengebäude, nämlich
die Wegesmühle, die Mittelmühle und die Untermühle [1].
Aus der ursprünglich reinen Wassermühle wurde schon Ende des 19.Jahrhunderts ein Kurhaus, das bis heute unter Denkmalschutz steht. Von dort eine Ansichtskarte, am 10.5.1932 von Clausthal-Zellerfeld nach Hannover gelaufen.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Unterer_Kellerhalsteich
@ Shinokuma [#704]
Leider finde ich keinen philatelistischen Elbingerode-Beleg, aber erlaube mir mal, etwas zur Historie zu schreiben, was mir die Oberin erzählt hat. Ja, auch dies gab/gibt es. Zu tiefen DDR-Zeiten ließen sich dort die Eliten behandeln, statt dem sozialistischen DDR-Gesundheitswesen zu vertrauen...
Vandsburg in Westpreußen, wo sich die Schwesternschaft gegründet hatte, fiel mit den Versailler Verträgen an Polen. 300 Schwestern packten ihre Koffer und gingen auf die Reise in ein ungewisses Land. Sie waren auf der Suche nach ihrem „neuen Vandsburg“. Der Gründer der Gemeinschaft im Mutterhaus Vandsburg, Pfarrer Theophil Krawielitzki, gab ihnen das Wort auf den Weg: „Im Herzen Gottes liegt es schon eingezeichnet. Es muss nur noch auf die Landkarte kommen.“ Über Berlin und Rathen (Sachsen) fand die stark angewachsene Schwesternschaft der Neu-Vandsburger ihre Heimat im Wald bei Elbingerode, wo das christliche Erholungsheim Bad Waldheim lag. Die Schwesternschaft, die ab 1922 zum Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverband gehörte, wuchs nicht nur zahlenmäßig. Auch durch die Kinder-, Jugend- und Erwachsenen-Bibelarbeit in rund 60 Orten machten sich die Diakonissen einen Namen. Ihre harztypischen Holzhäuser trugen Namen wie Lärche, Buche, Tanne, Eiche und Birke.
Das Mutterhaus wurde zum Lazarett, im Kirchensaal lagen die Verwundeten. Nach der Wende reisten viele alt gewordene Männer nach Elbingerode, wo ihnen als junge Soldaten in Notsituationen Liebe und Pflege entgegengebracht wurde. Im Juli 1945 ging ein Riss durch die Schwesternschaft. Elbingerode kam unter russische Besatzung, von den rund 1200 Diakonissen gingen rund die Hälfte in den Westen, wo in Velbert Neuvandsburg-West entstand.
Neuvandsburg-Ost in Elbingerode galt schnell als eine der gefragtesten medizinischen Einrichtungen. 1976 entstand die Neuropsychiatrische Ambulanz, aus der unter großem Engagement von Dr. Klaus-Herbert Richter, der sich besonders für Alkoholabhängige engagierte, ein anerkanntes Zentrum in der Suchtarbeit entwickelte.
Und was leider immer untergeht: Die Gebäude hier gehören zu den drei bedeutsamsten Bauhaus-Objekten im Land! Da reisen Experten aus aller Welt zum Schauen hin.
Das nur als Hintergrund.
Gruß
Uwe
In Dreiannen-Hohne befand sich (wahrscheinlich im Bahnhof) eine Posthilfsstelle.
Entwertet wurde die Postkarte mit dem Bahnpoststempel der Harzer Schmalspurbahn auf der Strecke NORDHAUSEN - WERNIGERODE am 2.6.1903, am 3.6. kam er in LEIPZIG - NEUSCHÖNEFELD an.

Beste Grüße
Eckhard


portofreier Brief vom 10.3.1835 Stempel-Typ b nach Wernigerode

portofreier Brief vom 31.3.1850-52 Stempel-Typ d(blau) nach Clausthal
Beste Grüße
Eckhard
Liechtenstein 2020 - Briefmarkenblock mit Zug der
Brockenbahn.

Der Aufnahmeort dürfte die "Brandstelle" sein, die letzte große Kurve bevor das Hotel Drei Annen passiert wird. Anfang der 1990er hatte es dort einen größeren Waldbrand gegeben und lange Jahre war es dort ziemlich kahl. Nun war der Wald wieder nachgewachsen (siehe Markenmotiv), bis der Borkenkäfer für ziemlichen Kahlschlag gesorgt hat.

An gleicher Stelle entstand das Postkartenmotiv. Foto: Volker Schadach
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
Serie Burgen in der DDR · Burg Falkenstein
DDR MiNr 2912, 06.11.1984

Hoch über der Selke, inmitten des Naturschutzgebietes, erhebt sich auf einem Bergsporn die Burg Falkenstein [1]. 1120 erstmals genannt, tauchen seit 1155 die Falkensteiner als Grafen auf.
Das heutige Aussehen der Burg spiegelt das Zusammenspiel baugeschichtlicher Zeiträume, wie Romanik, Gotik, Renaissance und Barock wider.
Schon im 19. Jahrhundert für Besucher zugänglich, öffnete 1946 ein Museum in der Burg seine Pforten. Seit 1998 wird das Museum Burg Falkenstein durch die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt betrieben, die auch Eigentümer der Liegenschaft ist.
MfG Jürgen -wajdz-
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Falkenstein_(Harz)
@ wajdz [#717]
Die Burg Falkenstein hätte die Mi.-Nr. 2910- Die hier gezeigte Burg Ranis ist mit Sicherheit nicht im Harz angesiedelt, sondern im Saale-Orla-Kreis (Thüringen)
Ich wünsche allzeit einen schönen Wochenanfang
Günther
@ wajdz [#717]
...wo er recht hat, hat er recht [#718]
Die Burg Falkenstein sei hiermit nachgeliefert
DDR MiNr 2910, 06.11.1984

MfG Jürgen -wajdz-
Deutschland 2024 - Neuerscheinung Serie: „Sehenswürdigkeiten in Deutschland“ -
Der Brocken. Näheres hier [1]

Auf der Marke die Lokomotive 99 7241-5 sowie auch auf der Ansichtskarte

Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=334524
1906 wurde dem Ort Lauterberg die Zusatzbezeichnung "Bad" von der Bezirksregierung in Hildesheim zuerkannt; fortan hieß der Ort Bad Lauterberg im Harz [1].
Ich habe jedoch einen Brief aus der Zeit davor. Er lief am 15.8.1887 von Lauterberg zum Schloss Hummelshain in Sachsen [2]. Der entsprechende Ankunftstempel findet sich rückseitig auf dem Brief.


Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Lauterberg_im_Harz[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Hummelshain
Eine wunderschöne Ansichtskarte der
Selketalbahn [1] bei Harzgerode um 1990. Abgestempelt mit einem Werbestempel der Stadt
Braunlage [2] in Niedersachsen. Bis Kriegsende gab es von da eine Verbindung zu der
Harzquerbahn [3] bei Sorge und somit auch zur
Selketalbahn.


Ich wünsche einen schönen Tag
Günther
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Selketalbahn
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Braunlage
[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/Harzquerbahn
Gruß aus Wernigerode, der "bunten Stadt am Harz"[1]
Auf der Ansichtskarte sind zu sehen:
- oben links der Markplatz
- oben rechts die "Schöne Ecke"
- unten links die "Pfarrstaße"
- unten rechts der Schlosshof im Feudalmuseum Schloss Wernigerode
Die echt gelaufene Ansichtskarte hat auch einen Werbestempel von Wernigerode vom 20. Juli 1989 auf einer MiNr. DDR 2484: "besser versichern - Erweiterte Haushaltversicherung"


Gruß
Hans-Jürgen
[1] offizielles Stadtmotto
Die
Harzer Schmaspurbahnen feiern im August ihr
125-jähriges Bestehen. Hierzu gibt es einen Werbestempel in fünf Briefzentren.
Siehe hier [1]
Vielleicht sieht man sich im August auf dem Brocken ?
Günther
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=342519
Wo genau die genannte Okerinsel liegt, das ist mir unbekannt. Da die Karte aber rückseitig als Absender das Hotel Romkerhalle trägt, sollte es nicht so weit von dem bekannten Romkerhaller Wasserfall entfernt sein.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#725]
Guten Morgen Ingo,
die Insel heißt auch Verlobungsinsel, sieh mal da [1]
Hab einen schönen Tag
Günther
[1]
https://harzlife.de/special/verlobungsinsel.html
@ [#365]
Die im zitierten Beitrag genannte
Südharzbahn war normalspurig. Nun gab es aber auch eine schmalspurige zwischen
Walkenried und
Braunlage [1]. Hier ein Blick durch das
Weinglastal mit Bahnhof
Stöberhai.


Die erste Zeile der rückseitigen Aufschrift lässt sich leicht entziffern. Doch bei der zweiten muss ich passen. Wer kann helfen ?
Ich wünsche einen schönen Tag
Günther
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Schmalspurbahn_Walkenried%E2%80%93Braunlage/Tanne
Eine Karte ans Kreisforstamt Wernigerode hat mich zu einem Aufsatz mit dem Titel "Harter Brocken - oder: Freispruch für den Borkenkäfer" inspiriert.
Holz & Harz haben die Ortsnamen geprägt.

[1[
https://medizinphilatelie.com/angewandte-philatelie/ein-harter-brocken/
Ab dem 01. Juli wird in den Briefzentren
BZ 04 (Leipzig)
BZ 06 (Halle)
BZ 38 (Braunschweig)
BZ 39 (Magdeburg)
BZ 99 (Erfurt)
dieser Werbestempel eingesetzt

Ich erhielt heute aus Erfurt diese Karte (leider sehr schwach ausgedruckt). Die Karte wurde übrigens schon 1984 gedruckt


Habt einen schönen Abend, nicht nur im Harz
Günther
@ wajdz [#259]
Hallo,
ich fand gerade eine alte Ansichtskarte vom Bergtheater Thale oben auf der "Hexe", wie Einheimische den Hexentanzplatz nennen. Seit paar Jahren wird da nicht gespielt, weil gebaut wird. Alles soll besser werden, derzeit sind wir in der Phase "vielleicht wird es gut".
Der Stempel wurde hier auch schon gezeigt, nur meiner ist fünf Jahre jünger, also heute auf den Tag 64 Jahre alt!
"Harzliche Grüße"
Uwe

Seit etwa vier Jahren wird die Post auf dem
Brocken mit einem eigenen Werbestempel der
Harzer Schmalspurbahnen entwertet.
Heute erhielt ich diese Ansichtskarte mit passender Ansicht und Marke der Lokomotive 99 7241-5, aufgenommen im Mai 1990 in Sorge. Mein Dank geht an die HSB-Pressestelle !

Foto: Wolfgang Walper / Mi.-Nr. 3817
Ich wünsche allen einen schönen Tag und träume selbst vom Brocken, der mich in etwa einer Woche sehen wird
Günther
Hallo,
heute komme ich mit einer mittelalten Ansichtskarte.

Am Edelmannshäu, 720 Meter NN, war ich leider noch nicht. Diese Perspektive gibt es aus 1000 Gründen nicht mehr, Grenzziehung, Bebauung, Rückbau und Buchdrucker alias Borkenkäfer zählen dazu. Und als touristischer Leuchtturm wird es in aktuellen Harz-Wanderführern, von denen ich 14 durchkämmt habe, auch nicht vermarktet. Die Karte gibt es übrigens von 2 Verlagen in unterschiedlicher Ausstattung, hier die mit weißer Schrift im Bild.
Beste Grüße
Uwe
Am 25. August besuchte ich den
Brocken und gab etliche Karten am Schalter zum Abstempeln ab. Diese kamen heute nach 12 Tagen bei den Empfängern in Franken an.

Die Karten stammten fast alle noch aus DDR-Produktion.
Mi.-Nr. 3817
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
@ Cantus [#381]
Hallo Ingo,
ich habe jüngst eine weitere Karte aus dem
Innerstetal bekommen. Sie ist nicht gelaufen.

Ich wünsche Dir und allen anderen Harz-Freunden einen schönen Tag,
Günther
@ Seku [#734]
Hallo Günther,
es gab Zeiten, da bin ich noch mit der Dampfeisenbahn durch's Tal der Innerste unterwegs gewesen, auf alten Personenwagen, wo man noch vorne und hinten draußen stehen konnte, später dann hat mich das Tal ganz überwiegend nur noch als Mineraliensammler interessiert, denn es gibt da Stellen, wo man mit ein wenig Einsatz immer fündig werden kann, heute bleibt mir nur noch die Erinnerung,
Heute zeige ich eine Ansichtskarte von Altenau, die am 7.9.1934 von dort nach Braunschweig geschickt worden ist. Sie trägt einen netten Ortswerbestempel von Altenau, heute dürfte da wegen der Nähe zu Clausthel-Zellerfeld oder Osterode mit Sicherheit nur noch ein Briefkasten im Ort stehen, aber keine Poststelle und schon gar nicht ein Postamt existieren.

Viele Grüße
Ingo
Hallo Freunde des Harzer Käses,
dieser Artikel erschien jüngst in der Neuen Wernigeröder Zeitung

Viel Spaß beim Lesen
Günther
"Gut angekommen" in Netzkater, im Jahr 1959 - Eine Aufnahme von 1964 - Die heutige Gaststätte "Zur Harzbahn" seit 1987 (!)



Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
@ Marcel [#246]
Hier wieder eine Hexe in action
Briefganzsache zur 2. OHABRIA Wernigerode 20-22.8.2004 als Stempelbeleg
Wertstempel wie Deutschland MiNr. 2317, 12.02.2002
Anlaß-Sonderstempel 28855 WERNIGERODE 2. OHABRIA · 21.-8.2004 / Zeichnung Brockenhexe auf Besen unterwegs
Mehrfarbiger Zudruck Schloß Wernigerode und Text

MfG Jürgen -wajdz-
Hallo miteinander"



Postkarte vom Brockengipfel und rückseitiger Stempel
BROCKEN / * * a vom 27.07.1922 in zweifacher Ausführung.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ Marcel [#51]

Es rauscht mal nicht so fotogen, aber heute sieht es ganz anders aus. Die Karte fällt unter Nostalgie. Trotzdem kann man da gut wandern, sollte da aber bitte vorsichtig sein, meine Bekannten von der Bergwacht hatten erst kürzlich bei Thale einen Großeinsatz mit schlimmem Ende.
Gruß
Uwe
Eine Karte vom BROCKEN, ja wieder eine, vom 17.07.1910
ABER, man vergleiche die Angabe der Höhenmeter von [#385] und [#739] von 1142 Meter, auf dieser ist die aktuelle jetzige Höhe von 1141 Metern schon damals angegeben !


Ist dies ein Ortsstempel und kann mir jemand sagen wie lange es den Stempel "BROCKEN" gab ?

Danke und Gruß
Lothar
@ logi [#741]
Hallo Lothar,
in der Stempeldatenbank ist das der letzte gezeigte Stempel vom Brocken

Hab einen schönen Abend
Günther
Es ist schön, wenn immer einmal wieder an den Harz erinnert wird. Von mir daher eine Luftaufnahme von der Bergakademie in Clausthal-Zellerfeld, am 19.9.1970 in die Tschechoslowakei verschickt.

Viele Grüße
Ingo
@ Seku [#742]
Super, vielen Dank für die schnelle Antwort !
Danke und gute Nacht
Lothar
@ logi [#744]
Hallo Lothar,
das ist doch gerne geschehen.
Und weiter geht es mit zwei Karten von der
Harzquer- und Brockenbahn

Blick ins Drängetal [1] und Blick auf Hasserode [2] sowie Wernigerode [3]
Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende
Günther
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Dr%C3%A4ngetal
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Hasserode
[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/Wernigerode
Hallo in die Runde,
folgende Karte stammt aus der Zeit um 1940. Ob dort heute auch so viel Schnee liegt ?

Habt einen schönen Abend
Günther
Wenn wir schon bei Schnee im Harz sind:

Ansichtskarte "Winter im schönen Harz" (Hz 543 76/6) der Cramers Kunstanstalt KG aus Dortmund, frankiert mit 40 Pfennig und entwertet per Maschinenstempel (Klüssendorf)
BERGSTADT SANKT ANDREASBERG k 3424 am
12.01.1978; Werbeklischee
Bergstadt St. Andreasberg /
Heilklimatischer Kurort /
staatlich anerkannt /
Wintersportplatz /
Stadtgebiet 600-730 ü. M.
Wikipedia sagt hierzu [1] "Die ehemals freie Bergstadt Sankt Andreasberg zählt etwa 1400 Einwohner und liegt im Oberharz. Der Ort war bis zum 1. November 2011 eine eigenständige Gemeinde, welche aufgelöst wurde und seitdem ein Ortsteil der Stadt Braunlage im Landkreis Goslar ist."
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Andreasberg
@ DL8AAM [#748]
Eine schöne Karte, die allerlei Erinnerungen in mir wachruft. Die allererste Fahrstunde, die ich in jungen Jahren genommen hatte, führte mich bei so einem Wetter von Goslar hoch nach Clausthal-Zellerfeld und zurück, auch wenn ich damals noch nicht bis Sankt Andreasberg gekommen war. Aber immerhin kann ich seitdem bei jedem Wetter jede Strecke im Harz fahren.
Viele Grüße
Ingo
Guten Abend,
Gruss von der Harzquerbahn aus dem Jahr der Fertigstellung Nordhausen-Wernigerode auf einer echten Karte von Braunlage nach Harenberg 17.7.1899.
Verfälscht sind aber die Fotos, die Lok vor der Station Eisfelderthalmühle und der Fahnenmast Station Netzkater nachträglich gemalt.


grüsse Christof
@ chris63 [#750]
Hallo Christof,
zu Deinen Bemerkungen zur "Verfälschung" kann ich folgendes beitragen: Die Karte stammt ja aus einer Zeit, in der kräftig retuschiert und auch nachträglich einmontiert wurde. Der auf dem Bild zu sehende Zug steht offensichtlich nicht am Bahnsteig. Es soll also wohl ein fahrender Zug dargestellt sein. Das war aber fototechnisch 1899 nicht wirklich lösbar - da mussten Züge für eine Fotoaufnahme in der Regel stehen. Das spricht dafür, dass der Zug nachträglich einmontiert wurde.
Bei der Fahnenstange könnte ich mir allerdings vorstellen, dass diese tatsächlich dort stand. Seinerzeit gab es bei den Menschen eine durchaus gegebene Verbundenheit mit dem Kaiserreich, so dass das Hissen einer Reichsflagge durchaus denkbar gewesen sein kann (auch zu besonderen Anlässen wie z.B. Sedantag). Dass dann genau auch an einem solchen Tag ein Foto angefertigt wurde, halte ich ebenfalls für denkbar. Übrigens wurde der Streckenabschnitt dort erst 1898 eröffnet. Möglich auch, dass die Fahne noch von einer Eröffnungsfeier stammt.
Leider können wir keinen Zeitzeugen mehr befragen, insoweit muss die Frage am Ende unbeantwortet bleiben.
Ich wünsche noch einen schönen Sonntag
Günther
@ wajdz [#645]
Serie Freimarken: Bauwerke und Denkmäler
DDR MiNr 3347, 02.07.1990

Nach der Reichsgründung 1871 und dem Tod Kaiser Wilhelms I. 1888 wurden vielerorts repräsentative Denkmäler zu Ehren des Verstorbenen errichtet. So auch von 1890 – 1896 auf dem Kyffhäuserburgberg das 81 m hohe Denkmal.
Im Sockelbereich des Denkmals befindet sich eine 6,5 m hohe, vor Ort von dem Bildhauer Nikolaus Geiger aus Sandstein gemeißelte Figur Friedrichs I., auch Barbarossa oder Kaiser Rotbart genannt.
Im Sockelbereich des etwa 81 m hohen Denkmals befindet sich eine 6,5 m hohe, vor Ort von dem Bildhauer Nikolaus Geiger aus Sandstein gemeißelte Figur Friedrichs I.
Ganzsache mit Wertstempel wie Bund MiNr 3342, 06.11.1987
Sonderstempel
06567 BAD FRANKENHAUSEN · 29.-8.96 · 1896 – 1996 100 Jahre Kyffhäuserdenkmal / Zeichnung

MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Kyffh%C3%A4userdenkmal
@ wajdz [#752]
Guten Morgen in die Runde,
ob das
Kyffhäusergebirge zum
Harz gehört, wurde in diesem Thema schon heftig diskutiert.
Nun schlug Thomas hier [1] vor, ein eigenes Thema aufzumachen. So geschehen vor vier Jahren. Das ist dann auch umgesetzt worden [2].
Man kann ja auch nicht jede Erhebung in Franken als Frankenwald bezeichnen, nur weil sie nah zusammen liegen.
In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Günther
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=264908
[2]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?CP=0&ST=15725&F=1&full=1
@ [#753]
Ergänzend teilte mir das örtliche Touristenamt folgendes mit:
„Sowohl der Harz als auch das Kyffhäusergebirge sind eigenständige Mittelgebirge in Deutschland. Das Kyffhäusergebirge (manchmal auch nur als ‚Kyffhäuser‘ bezeichnet) gehört topografisch nicht zum Harz. Das Kyffhäusergebirge befindet sich südöstlich des Harzes. Wegen dieser Nähe und einiger geologischer Gemeinsamkeiten wird es manchmal auch als ‚kleiner Bruder des Harzes‘ bezeichnet.“
Ich wünsche allerseits einen schönen Frühlingstag
Günther
Sonderfahrt eines IFA H6B zugelassen im Bezirk Frankfurt (Oder). Die Karte wurde 1959 in Magdeburg gedruckt und 1960 versandt.

Die Karte gibt es auch mit dem Aufdruck
"Gruß von der Harzrundfahrt" - War das tatsächlich im Harz ?
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
Hallo miteinander!


Postkarte vom Schloß Wernigerode und abgestempelt in Wernigerode mit einer sowjetische Tischstempelmaschine " SchMN-2" WERNIGERODE 37 a mit 3 Wellen. Datum 27.08.1975 (?)
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ Altmerker [#612]
Hallo Uwe,
jüngst konnte ich die erwähnte Postkarte erwerben.


Mi.-Nr. 3424 und 2910
Ich wünsche einen schönen Abend, nicht nur im Harz
Günther
Jüngst erwarb ich diese Grußkarte, die 1939 versandt wurde.

Nehmt Euch einmal die Zeit und fahrt mit dem aktuellen Dampfzug durch das
Selketal. Die Wagen lassen es zu, dass man sich auf der letzten Bühne aufhalten kann und so die Strecke genau im Bilde hat. Speziell zwischen dem Haltepunkt
Drahtzug und
Alexisbad kann man das Motiv der Ansichtskarte finden. Welcher Bogen genau, das bleibt das Geheimnis des Verlages Carl Mittag aus Gernrode.
Vermutlich hat der Fotograf an der Klostermühle den heutigen Wanderweg Selketal-Stieg genutzt und kurz nach dem dritten Felsdurchbruch (gezählt ab Mägdesprung) seine Kamera am Hang aufgestellt.
Seht Euch auch mal genau den Zug an. Er wurde nachträglich eingezeichnet.
So, nun auf nach
Quedlinburg und eine Fahrkarte gelöst.
Günther
Im Januar 1994 entstand in
Alexisbad auf der
Selketalbahn diese schöne Aufnahme, die auf einer Ansichtskarte aus dem Verlag Reinhold Jungels erschien.

Foto: Almuth Nolte
Zwei Jahre später gab es dieses Bild auf einer Briefmarke von
São Tomé und Príncipe.

Mi.-Nr. 1688
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
Heute eine Postkarte, die am 12..9.1927 von Zorge nach Teutschenthal gelaufen ist. Die Kartenrückseite zeigt eine idyllische Ansicht des Höhenluftkurortes Hohegeiss.

Viele Grüße
Ingo
Sülzhayn liegt an der Sülze, einem Zufluss der Zorge, unterhalb des Dreiländerecks zwischen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen am Südhang des Harzes. Auch nach Süden ist Sülzhayn durch eine Hügelkette geschützt. Nachbarorte sind Rothesütte im Norden, Zorge im Südwesten, Ellrich im Süden sowie Werna im Südosten [1].
Dazu eine ungebrauchte Ansichtskarte, die ein Tal bei Sülzhayn zeigt.

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BClzhayn
@ Cantus [#763]
Hallo Ingo,
der Zielort ist:
Schleptrup
b/Engter
Kr(eis). Bersenbrück
Einen schönen Sonntag wünscht Dir
Emiel
Aus familiärer Nostalgie suche ich Bildpostkarten und andere fotografische Erzeugnisse meines Großvaters, der unter der Bezeichnung
Harzfoto Heinz Döll bzw. Doell
(er verwendete wohl beide Schreibungen)
in Meisdorf / Ostharz in den 1950er und 1969er Jahren nicht nur als beauftragter Fotograf bei Familienfeiern fotografierte, sondern auch für Privatleute Filme entwickelte und Papierabzüge herstellte und eben auch bei seinen Ausflügen Landschaften und Bauwerke als typische Postkartenmotive aufnahm und diese als Bildpostkarten verkaufte.
Ich bin an Originalen interessiert (gleich ob postalisch verwendet oder nicht) oder zumindest an guten Scans, so dass ich solche Postkarten (oder auch andere Fotoprodukte meines Opas) meiner Bildersammlung der Familiengeschichte beifügen könnte.
Gruß
Friedhelm
@ [#609]
Hallo in die Runde der Harzbahn-Freunde,
beim Stöbern fand ich am Wochenende diesen Markenheftchen-Ersttagsbrief, der uns schon auf den Winterbetrieb im Harz einstimmt.

Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
@ evwezel [#764]
Hallo Emiel,
vielen Dank für deine Ergänzung. Da der Ort Schleptrup mir bisher völlig unbekannt war, wurde es auch mit der Entzifferung nichts.
Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#767]
Hallo Ingo,
ganz ehrlich gesagt, hatte ich auch noch nie von dieser Siedlung gehört. Auf der Webseite [1] wird u. A. noch Folgendes erwähnt:
Schleptrup, früher allgemein mit „Zipfeldorf“ übersetzt, muß nach neueren Erkenntnissen wohl eher als „Dorf am Abhang“ gedeutet werden.
Schleptrup gehört seit 1229 zum Kirchspiel Engter. Es zählt zu den ältesten vorfränkischen Ansiedlungen in der Region. Etwa 60 % der Bevölkerung sind heute Flüchtlinge oder Nachkommen von Flüchtlingen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten.
Viele Grüße
Emiel
[1]
https://familienforschung-tecklenburger-land.de/?page_id=371
@ Cantus [#767]
Guten Abend Ingo,
Schleptrup ist doch auf der Karte in einer ganz normale Schreibschrift. Und Wikipedia liefert auch einiges dazu [1].
Hab einen schönen Abend
Günther
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bramsche#Schleptrup
Der
Bahnhof Bodetal der Stadt Thale im Eröffnungsjahr 1907. Er lag an der
Strecke Blankenburg–Quedlinburg. Zwischen
Timmenrode und
Warnstedt war der Abzweig nach
Bodental . Oben am Berg liegt (handschriftlich vermerkt) der
Hexentanzplatz. Die Karte ging im Juli 1908 nach
Stolzenau a.d. Weser (geschrieben Wesser).


Wikipedia berichtet u.a wie folgt
: „Die ehemalige Bahnstrecke Blankenburg–Quedlinburg (über Thale Bodetal) (1907–1963 im Personenverkehr) ist heute vollständig rückgebaut.“
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
Hallo miteinander!



Ansichtskarte von Schierke mit Gelegenheitsstempel und Stempel vom Brockenhotel vom 27.10.1959.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Heute ein Ganzsachenumschlag vom Königreich Hannover, aufgegeben AM 9:3: morgens nach 8.00 Uhr in ClausthaL und bereits am selben Tag nachts in Hamburg angekommen.

Viele Grüße
Ingo
Das
Brockenhotel mit Aussichtsturm und
Bahnhof der Brockenbahn. Abgesandt 1907 mit Stempel "Brocken"


Die Gebäude wurden im 2. Weltkrieg stark beschädigt.
Ich hoffe, Ihr hattet einen geruhsamen Jahreswechsel
Günther
@ wajdz [#356], Ichschonwieder [#652]
Hier eine weitere, hier noch nicht gezeigte Ansichtskarte der Personenschwebebahn Thale (Harz) aus DDR-Zeiten:

Ansichtskarte Thale (Kr. Quedlinburg):
Personenschwebebahn Thale • Harz mit den Bildern "Bergstation Hexentanzplatz", "Im Bodetal (Naturschutzgebiet)", "Blick auf Thale", "Talabwärts..." und "Talstation", Edition "Bild und Heimat, Reichenbach (Vogtland)" mit der
internen Nummer
301225/90. Offizieller Druckvermerk bzw. Druckfreigabekennzeichnung
A1/III/26/13 • 01 08 0408/13. Der seinerzeitiger Verkaufspreis betrug DDR 0,20 M. Leider unverwendet bzw. ungelaufen... Schade.
"Bild und Heimat" gehört übrigens heute zur BEBUG Berliner Buchverlagsgesellschaft [2].
Und bevor jemand fragt, eine Personenschwebebahn ist im Prinzip eigentlich keine Seilbahn. Der Hauptunterschied liegt theoretisch in der Technik und Führung. Eine Seilbahn nutzt ein oder mehrere Seile, um Kabinen oder Sessel zu tragen, die frei in der Luft hängen, während eine Schwebebahn ein spurgebundenes Fahrzeug ist, das über eine feste Schiene oder Fahrbahn schwebt, sagt zumindest die
unfehlbare KI von Google ;-) Wobei, Google selbst [1], d.h. das Schwarmwissen von (noch) echten Menschen, auch diese ehemalige Bahn, als Seilbahn bezeichnet. Hier wird nirgendwo das Wort Personenschwebebahn verwendet, ebenso findet sich kein 'offiziellerer' Verweis im Netz auf eine
echte Personenschwebebahn in Thale. War das vielleicht nur eine DDR-eigene (aber technisch inkorrekte?) Sprachregelung?
Da keine Ersatzteile für die in die Jahre gekommene Bahn mehr verfügbar waren, wurde diese, laut Google eine Zweiseil-Kleinkabinen-Umlaufbahn, Ende 2011 demontiert und bereits 2012 durch eine neue Seilbahn, eine Einseilumlaufbahn, ersetzt und ist heute ein Teil der "Seilbahnen Thale Erlebniswelt" [2].
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bodetal-Seilbahn
[2]
https://www.bild-und-heimat.de/ueber-uns-2
[3]
https://www.seilbahnen-thale.de
@ DL8AAM [#774]
Und kaum hat man etwas ausgegraben, tauchen in der nächsten Kiste gleich noch mehr Ansichtskarten aus
Thale aus alten DDR-Zeiten auf, wieder vom Verlag "Bild und Heimat, Reichenbach (Vogtland)", beide nun aber mit der
Editionsnummer 301225/90:

Ansichtskarte "Gruß aus Thale • Harz - Thale (Kr. Quedlinburg)" mit den Fotos a) Sessellift, b) Bodetal (Naturschutzgebiet), c) Roßtrappe, d) Schiffsgaststätte und e) Seilschwebebahn. Druckvermerk bzw.
offizielle Druckfreigabekennzeichnung
A1/III/26/13 • 01 08 0435/13.

Ansichtskarte "Thale/Harz - Thale (Kr. Quedlinburg)" mit den Fotos a) Bergstation, b) Personenschwebebahn, c) Gaststätte auf dem Hexentanzplatz, d) Brockhexe und e) Teufelsmauer bei Neinstedt. Druckvermerk bzw.
offizielle Druckfreigabekennzeichnung
A1/III/26/13 • 01 08 0433/13.
Beste Grüße
Thomas
Hallo Zusammen,
ergänzend zu den Beiträgen: [#33], [#51], [#115], [#652], der Roßtrappenfelsen, auf einer gelaufenen Postkarte von 1960, Druck von der Albert Krebs KG Leipzig

Gruß Lothar
@ skribent [#114]
Hallo in die Runde,
aus einer Sammlungsauflösung erhielt ich diese Postkarte mit Sonderabstempelung. Interesant ist, das die Karte von „Deutsche Post – Erlebnis Briefmarken“ herausgegeben wurde. Die Mitarbeiter waren persönlich vor Ort.


Ich wünsche noch einen schönen Sonntag
Günther
Von mir eine Ganzsachenpostkarte des Deutschen Reiches, gelaufen mit Ortswerbestempel am 9.7.1926 von Thale nach Schwedt an der Oder.

Viele Grüße
Ingo
@ [#335]
Jüngst erhielt ich hierzu die passenden Ersttagsumschläge:


Mi.-Nr. 2910 und 2916 (selbstklebend)
Ich wünsche allen einen erholsamen Wochenstart - im Harz sind ja schon Ferien
Günther
Hallo in die liebe Runde der Brocken-Freunde und -Freundinnen,
bereits im Mai besuchten Postcrossing-Fans die HSB zur Werkstattbesichtigung. Heute erhielt ich auf Wunsch zwei Karten, die damals von da versandt wurden. Danke an Andrè und Sandy.


Ich wünsche einen schönen Tag und freue mich schon jetzt auf meinen nächsten Besuch auf Norddeutschlands höchsten Berg
Günther
Von mir heute nur die Rückseite einer Glückwunschkarte, gelaufen am 12.3.1935 von Osterode nach Wolfenbüttel. Bei genauerem Hinschauen stellt sich mir die Frage, was das für Eltern gewesen ein müssen, die ihrer Tochter den Vornamen "Putzi" gegeben haben.

Viele Grüße
Ingo