Thema:
Deutsches Reich Plattenfehler
Ich muß mal nachsehen, die Atteste müssten im Online-Archiv des Auktionshaus einsehbar sein, in welcher Art und Weise das alles attestiert wurde.
Mi.Nr. 586X mit sichtbaren Dorn im Schriftzug "NASDAP". Ich denke, es handelt sich um eine Zufälligkeit, aber hat jemand schon vergleichbares gesehen? Evt. doch irgendwo erwähnt?
Vielen Dank für die Hilfe!

@ asmodeus [#17]
Hallo Denis,
da hatte sich wohl etwas auf´s Papier geschlichen, das da nicht hingehört.
Demnach Druckzufälligkeit.
Schönen Gruß
Mümmel
Deutsches Reich Michel Nr 100, eine lange 1 ?
Guten Abend liebes Forum,
die Sache lässt mir keine Ruhe. Ich habe einen Stettin-Stempel von 1917 vor mir liegen, abgeschlagen auf der Michel Nr. 100. Auch wenn die Marke Stockflecken zeigt, so bin ich mir immer noch nicht sicher, ob mich meine Augen betrügen oder nicht?
Hier die Karte und der Stempel

Bei Betrachtung des Stempel in der rechten oberen Markenecke, kommt es mir vor, daß die Ziffer "1" größer als die Ziffer "5" ist, es kann aber auch eine optische Täuschung durch den Stempelabschlag sein.

Was denkt das Forum darüber? Der Michel Spezial (25 Jahre alt) schweigt sich dazu aus.
Viele Grüße
Olaf
Nabend Olaf,
kann Dir leider auch nicht weiterhelfen, Michel Deutschland Spezial 2017 schweigt leider immer noch. Es meldet sich sicher noch ein Germania Spezialist.
Grüße,
Ron
@ Ron Alexander [#4]
Danke Ron,
zum Vergleich noch eine "normale" Mi-Nr. 100.
Danke und Gruß
Olaf
@ DERMZ [#17]
Habe mal deinen Markenscann etwas bearbeitet und das Bild nun waagerecht dargestellt. Die Referenzlinie ist die obere äussere Randlinie und die rechte "5" von 15.
Was ich jetzt sehe, ist, dass die rechte "1" von "15" etwas höher ist. Desgleichen ist die linke Zahl "15" auch etwas höher.

Oder als Alternative: Die rechte "5" ist etwas zu tief.
Tippe auf eine Druckzufälligkeit.
mfg
erron
@ erron
Durch deine Bearbeitung kann man aber auch erkennen, dass die rechte "1" geschätzt 0,5 mm größer ist.
Deswegen tendiere ich eher zu einer nachgearbeiteten Platte, da evtl. vorher eine Beschädigung an der "1" war.
Gruß Oliver
Hallo zusammen,
ich vermute, dass das ganze eine optische Täuschung durch den Stempel ist:

An der Stelle des Pfeils hört die orangebraune Farbe der Marke auf. Darüber ist es eher ein graubraun in der Farbe des Stempels. Dass der Stempel gerade eine "Verlängerung" der "1" bildet ist für mich ein großer Zufall.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#8]
Das sehe ich genau so.
Die Illusion der höheren "1" wird dadurch gefördert, daß der Stempel auch die höchste Stelle der 5 an der linken Seite verdeckt.
Dieter
@ erron [#6]
@ Soliver [#7]
@ volkimal [#8]
@ bovi11 [#9]
Guten Morgen,
zu Beginn erst einmal herzlichen Dank für die Hilfe. Ich habe mir das Objekt jetzt ein weiteres Mal angesehen - ja, mein Auge wurde getäuscht. Es ist wirklich der Stempel, der die "1" grösser werden lässt.
Wenn ich aber jetzt einen Stempel in die Hand nehme und würde versuchen, einen Abschlag so auf die Marke zu setzen, es gelänge mir wohl NIE. Von daher ein kleines Kuriosum, dass gerne in der Sammlung bleibt.
Vielen Dank nochmals und viele Grüsse
Olaf
@ DERMZ [#10]
Evtl. noch ein kleiner Nachsatz:
Ich habe bei meinem Bestand einmal geschaut. Die linken Ziffern "hängen" generell minimal etwas höher, resp. die rechten etwas tiefer im Markenbild. Das verstärkt den Unterschied evtl. noch etwas, so daß ich eigentlich eher nach einer "kleineren 5" gefragt hätte. :-)
@ Holzinger [#11]
Danke Holzinger,
das ist alles sehr informativ und hilfreich.
viele Grüße
Olaf
@ DERMZ [#17]
Ich tippe hier bei dieser MiNr. 100 auch auf einen Druckzufall/optische Täuschung. Wenn man das ganz genau nachvollziehen will, dann muß man die Ziffern mal mit einem optischen Strichmikrometer in einer Messlupe ausmessen und die Ziffern sich mal unter einem USB-Mikroskop so bei 60-80 x Vergrößerung ansehen.
Sehr problematisch ist auch eine Beurteilung, wenn man nur ein einziges Stück vorlegen kann, das diese Abart zeigt.
Die Ziffern sind bei den Germania-Marken durchaus immer wieder für Plattenfehler gut:


Bei dieser Marke MiNr. 56a kam es zu einer mechanischen Beschädigung der linken Wertziffer 10, wie man an den beiden Verletzungen der Ziffer 1 und Null erkennen kann. In der 1 ist ein regelrechter "Keil". Das Ausmessen ergab, dass die beiden Einzelziffern der Wertziffern bei normalen Marken im Abstand von ca. 0,3 mm stehen, bei dieser beschädigten Wertziffer der Abstand aber auf ca. 0,1 mm verringert ist. Von dieser Abart sind bisher nur eine Handvoll Marken bekannt geworden. Der Sammler, der diese Stücke gefunden hat, legte diese erst bei mir vor, als er vier Stück dieser Abart gefunden hatte, womit ein Vergleich der Stücke untereinander sehr gut möglich war.
@ Claudius Kroschel [#31]
Guten Tag Claudius,
vielen Dank für Deine Einschätzung, ich gehe inzwischen auch von eine optischen Täuschung aus - aber es war ja sehr verlockend. Der Gedanke war ja, ob es vielleicht noch irgendwo im Universum eine ähliche/gleiche Beobachtung gibt/gab.
Egal, ich freue mich trotzdem an dem guten Stück.
Viele Grüsse
Olaf
Guten Morgen an die Infla Sammler,
eine kurze Frage. Kann dieser Bruch in der unteren Schleife als Druck- oder Plattenfehler bezeichnet werden. An einer Mi 182. Es ist die erste, die ich mit dem Fehler gefunden habe.
Schöne Grüsse,
Chuck
@ chuck193 [#15]
Ist eine Druckzufälligkeit, entstanden durch Farbablagerungen bzw. Plattenverschmutzungen.
Meines Erachtens sind auch die im Michelkatalog aufgeführten Plattenfehler bei den Ziffernmuster-Ausgabe, "Zierschleife zwischen den Lorbeerblättern fehlen völlig", alles Druckzufälligkeiten.
mfg
erron
@ erron [#16]
Hi Erron,
vielen Dank für die schnelle Antwort, dann kann ich weiter machen.
schöne Grüsse
Chuck
Hallo zusammen,
zu meinem Beitrag [#18] habr ich noch die Frage - wie viele Druckvorgänge sind für diesen Bilddruck notendig ?
Danke.
Als nächstes, habe ich eine Michel 412 mit zwei unbedruckten Stellen.
Plattenfehler - oder Druckzufälligkeit ? - in meinem dünnen Michel ist nicht alles aufgeführt.


Vielen Dank
Schönen Gruß
Helmut
Könnte man diesen Thread nicht mit dem bereits bestehenden Tehma "DDR Druckzufälligkeiten" zusammenführen? Von Plattenfehlern, die katalogisiert sind und ein eigenes Thema brauchen, ist hier ja nicht die Rede. Insofern handelt es sich um eine doppelte Themenführung,
meint Henry
@ Zeitlos [#19]
Hallo Helmut,
vorderseitig ist das Papier der Marke beschädigt. Wenn es sich um einen Druckfehler handeln würde, dann würde der Maschinenstempel von Cassel über dem Fehler sein und nicht verschwinden. Die Marke ist nur mehr ein Platzhalter (links Zähne kurz, oben rechts Eckknick).
Beste Grüße!
Lars
@ Henry [#20]
Hallo Henry,
da hast du dich irgendwie vertan.
Hier geht ums DEUTSCHE REICH und nicht um die DDR.
Sonnige Grüße von
Ingo aus dem Norden
@ ginonadgolm [#22]
Hallo Ingo,
ja, da habe ich mich vertan. Es sollte statt DDR schon DR heißen. Also, es existieren 2 Themen zu Deutsches Reich Druckzufälligkeiten. Das zweite Thema ist leicht zu finden, wenn man meinen Namen anklickt und meine Beiträge durchscrollt.
Mit philatelistischem gruß
Henry
Thema geändert von
Deutsches Reich: Plattenfehler oder Druckzufälligkeit ? in
Deutsches Reich: Plattenfehler.
Begründung: Katalogisierte Plattenfehler gehen in der Masse der Druckzufälligkeiten unter.
In diesem Thema dürfen ab sofort nur noch solche Plattenfehler gezeigt werden, die als Plattenfehler im Michel Spezial geführt werden.
Alle weiteren nicht der Marke in normaler Ausführung entsprechenden Marken, Druckzufälligkeiten genannt, bitte zeigen im Thema
Deutsches Reich Druckzufälligkeiten [1]
Sollten Marken vorliegen, die einen Plattenfehler zeigen, der so im Philotax katalogisiert ist, kann er gerne in einem neuen Thema
Deutsches Reich Plattenfehler (nicht im Michel, jedoch im Philotax Katalog)
gezeigt werden.
Bleibt gesund, Richard
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=11571&CP=0&F=1
Hallo Richard,
Plattenfehler Deutsches Reich hatten wir doch schon. Da hatte ich zuletzt etwas gepostet. Ansonsten finde ich es gut, dass man das so konsequent unterteilt.
Viele Grüße
Thomas
Hallo an alle,
ich habe eine Mi 828 Plattenfehler II.
Der Strich über der 4 - sieht bei diese Marke etwas anders aus als im Michel abgebildet, aber genau an der gleichen Stelle. Ist das der Beginn des Fehlers ?

Der Punkt in der 9 ist nicht gelistet.
Danke für eure Anregungen.
Beste Grüße
Helmut
Liebe Plattenfehler-Sucher,
es gibt im Michel-Spezial von der Nr. 351 den Plattenfehler mit einem grünen Punkt am I von Hungrigen.
Ich habe ein Exemplar mit grünem Punkt zwischen I und G im unteren Bereich.
Hat jemand von Euch zufällig auch schon so einen entdeckt, oder mal danach schauen?
Nachstehend ein Bild der Marke:

Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende
Gunther
Hallo,
anbei ebenfalls eine 5 Pf Nothilfe Mi.Nr. 351 mit einem Akzent auf dem 'E' von Hungrigen und einem Strich am 'G'.

Grüße
philast
Hallo
und noch eine 'ältere' Besonderheit, eigentlich kein Plattenfehler, sondern eine durch eine ungenaue Zurichtung der Druckplatte aus 4 Klischeeblöcken entstandene Abweichung mit unterschiedlichem Abstand, hier 2 statt 3 mm in der horizontalen. Das war mal katalogisiert und das war auch mal durchaus gängige Auktionsware (ich meine das kostete mal so 50-80 DM) bis ca. Mitte der 1980-er. Bei dem Zeitraum bin ich mir nicht ganz sicher, bitte korrigieren wenn jemand genauere Informationen hat.

Grüße
philast
@ philast [#29]
War der Plattenfehler I, bzw. Abart I, den ich damals in der Anfangszeit meiner Inflationsphilatelie auch hatte.
Ein Attest von einem anderen Bogenteil hatte ich in die Briefmarken-Atteste eingestellt.[1]
Auszug aus den INFLA-Berlin Berichten von damals.

Im Mi-Spezial aus dem Jahre 1986 war diese Abweichung in der Druckplatte dann nicht mehr gelistet.
mfg
erron
[1]
https://www.briefmarken-atteste.de/atteste/zeigen/1843
Deutsches Reich MiNr. 122 PF IV?
Hallo Allerseits,
bei dieser Marke befindet sich ein weißer Strich im Unterrand zwischen R und N von BAYERN:

Während bei der DR MiNr. 122 PF IV im Mi-Spez steht: "Strich in Einfassung unter `N´ von BAYERN (Feld 13, 18, 63, 68) wie Bayern 181 IV", steht bei Bayern MiNr. 181 IV: "Strich in Einfassung
unter `R´ oder `N´ von BAYERN (Feld 13, 18, 63, 68)". Die Abbildung in meinem Mi-Spez von 2023 zeigt nur den Strich unter dem N.
Zählt meine Marke zu dem Plattenfehler Deutsches Reich MiNr 122 IV oder handelt es sich hierbei um eine Druckzufälligkeit?
Gruß
Michael
@ spain01
Es sind die Plattenfehler IV, Strich in der Einfassung unter "R" oder "N" von Bayern.
mfg
erron
[Beiträge [#31] bis [#32] redaktionell verschoben aus dem Thema "Deutsches Reich: Plattenfehler und Druckabweichungen" in den Bereich Plattenfehler]
@ erron [#32]
Danke für die Bestätigung!
Hallo Allerseits,
hier eine DR MiNr. 121 AF VI:

Bei dieser Marke fällt auf, dass zusätzlich das "h" von "Deutsches" deutlich gebrochen ist:

Handelt es sich dabei um ein Zusatzmerkmal, das immer mit dem PF VI auftritt oder um einen zusätzlichen Plattenfehler (ich habe dazu keine weitere Vergleichmarke)?
Gruß
Michael
@ spain01 [#33]
Aufdruckfehler der Buchstaben, hier der Bruch des "h" von Deutsches, kommen bei dieser Abschiedsausgabe öfters vor.
Es ist kein Zusatzmerkmal des PF VI.
Ein Zusatzmerkmal des PF VI ist, dass das "D" immer deutlich dicker sein muß, als die anderen Buchstaben des Wortes "Deutsches".
Eine schöne sammelwürdige Druckzufälligkeit, dieses gebrochene "h".
mfg
erron
Hallo Allerseits,
heute bekam ich diese Postkarte, die ich gerne mal zeigen möchte:

Ist vielleicht nicht die schönste, aber sie ist für nach Spanien mit 180 Pf portogerecht frankiert.
Die Besonderheit: Deutsches Reich MiNr. 244 PF II:

Gruß
Michael
@ spain01 [#36]
Hallo Allerseits,
hier noch der Befund von Herrn Weinbuch dazu.

Gruß
Michael
Hallo,


Der Plattenfehler Mi 43 c III Einbruch ins Markenbild Mitte unten mit Attest Zenker.
Grüße Reini46
DR 312 A Plattenfehler, „D“ oben beschädigt
Ein Exemplar aus einem Paar.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich um einen mehrfach erwähnten Plattenfehler handelt, suche aber die genaue Katalognummer für diese Variante – und natürlich einen Preisvorschlag. Mein alter Plattenfehler-Katalog von Schantl ist gut bewertet, während der Philotax-Abarten-Katalog einen ganz anderen Wert hat.
Hallo,
bei meinem Michel Spezial ist das die 312 IX von Feld 92 Platte 7. Unter Annahme eines echten Stempels mit 200,- bewertet.
Viele Grüße
Thomas
Danke Sehr, Thomas.
Ich habe eine große Briefmarkensammlung von jemandem geerbt, der über 40 Jahre lang Norwegens größter Eisenwarengroßhändler war. Mehr als 10.000 Briefmarken aus Deutschland aus der Zeit von 1880 bis 1924. Sie waren auf Klammern, aber aus praktischen Gründen musste ich sie einweichen. Ich sehe, dass täglich 20 bis 30 Briefe und Pakete aus Deutschland eintreffen können.
Ich hatte erst jetzt, da ich im Ruhestand bin als Pensionist, Zeit, sie mir anzusehen. Sie gehören zu den Duplikaten und sind wahrscheinlich keine Fälschungen.
Aber wie viel kostet ein Zertifikat?
@ opti53 [#39]
@ xlarge [#38]
Den Plattenfehler, den xlarge weiter oben zeigt, ist nicht der PF IX.
Was xlarge zeigt, ist der PF IV, Rahmen links oben eingedrückt und "D" von "Deutsches" oben beschädigt.
Vorkommen auf Bogenfeld 4. Bewertung, wenn geprüft: 180 MichelEuro.
Dieser neue, im Michel seit dem Jahre 2016 aufgeführte PF IX sieht so aus.

"D" von "Deutsches" verstümmelt, Häkchen an dem "e" von "Deutsches", zusätzlich ist der obere Markenrand links gewölbt und die untere linke und untere rechte Markenecke ist spitz.
Dieser kommt nur auf Bogenfeld 92, Platte 7 vor. HAN 5515.23 Bewertung, wenn geprüft: 200 MichelEuro.
mfg
erron
@ erron
Vielen Dank für Ihre freundliche Hilfe mit 312 PFIV.
Viele Gruße
xlarge
Hallo,
Dieser Brief trägt die Freimarke Mi. Nr. 340 II. Im Michel Spezial Katalog wird dieser als Plattenfehler geführt. „1“ der Wertangabe „10“mit flachem Kopf.
Da der Fehler ja offensichtlich ist und die Freimarke sich auf einem Brief befindet, stellt sich die Frage, ob eine Prüfung hier trotzdem ratsam wäre.


Schönen Gruß Dieter.
@ Dieter 66 [#43]
Hallo Dieter,
wenn du den Brief für dich behalten willst, dann halte ich dafür eine Prüfung nicht für notwendig, da es sich wohl um eine zeitgemäße Bedarfsentwertung handelt. Hier sollte man eine Fälschung ausschließen können.
Bei einem geplanten Verkauf solltest du für einen besseren Verkaufserfolg allerdings eine Prüfung in Erwägung ziehen, wobei es wenig Sinn macht, nur diesen Beleg zur Prüfung zu senden. Das steht dann nicht in einem sinnvollen Verhältnis zwischen Wert (200 Michel-Euro) und den Prüfkosten.
Gruß
Michael
@ spain01 [#44]
Hallo Michael,
vielen Dank für deine Einschätzung.
Ja, das mit den Prüfkosten habe mir auch schon gedacht.
Da das nicht mein Sammelgebiet ist, fehlen mir auch weitere Belege zum prüfen.
Schönen Gruß Dieter.
Hallo
Gilt dieser Aufduck auf Mi Nr 126 als Doppeldruck?


Vielleicht hat jemand ansonsten einen "wirklichen" Doppel(auf)druck?
Schönen Gruss
@ tornado [#46]
Lieber tornado,
theoretisch ist Doppeldruck möglich. Es gibt jedoch Umstände, unter denen ein solches Bild bereits in einem einzigen Druckvorgang entsteht.
Für eine mikroskopische Aufnahme ist eine nahezu horizontale Beleuchtung wünschenswert. Vorzugsweise beträgt die Beleuchtungsrichtung 2–5 Grad.
Gruß,
Attila
@ tornado [#46]
Ich habe eine ähnliche Marke. Nr. 121.

Bei meiner, damals von Winkler als "DD" gekennzeichneten Marke ist das zweite "Deutsches Reich" aber deutlicher zu sehen.

Ich sehe bei deiner Marke das zweite "Deutsches Reich" nicht deutlich.

Ich tippe bei deiner Marke eher auf einen Schmitzdruck.
Einen gut sichtbaren Doppeldruck auf einer Dienstmarke Nr. 39.

mfg
erron
@ Attila
Danke für Deine Ausführungen.
Die Marke habe ich "nur" eingescannt, besitze kein Mikroskop.
Würde sich eine Prüfung lohnen?
Gruss
tornado
@ erron
Dankeschön für Deine Beispiele!
Mir ist noch aufgefallen, dass nur das Wort "Reich" einen Schatten hat!
Deine hingegen sind schon ersichtlicher!
Vielen Dank und Gruss
tornado
Guten Abend,
ein Auslandsbrief nach Schweden:

Der Brief von Hamburg nach Stockholm, Portoerfordernis 300 Mark, durchlief am 2.3.1923 (PP 13) zunächst die Stempelmaschine. Der war wohl die Stempelfarbe ausgegangen, wie das schwache Ergebnis zeigt. Deshalb wurde mit dem Handstempel nachentwertet. Die Frankatur besteht in einem senkrechten Dreierstreifen der Mi 219. Dabei zeigt die unterste Marke den Plattenfehler I "langer Querfussstrich rechts am M von Mark".
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]