Thema:
Belege von deutschen und an deutsche Gerichte
[Beiträge 1 und 2 am 17.06.12 redaktionell in dieses Thema verschoben]
Hallo,
passt vielleicht am Rande eher in dieses Thema. Es handelt sich zwar nicht um eine "Städtische Versandstelle". Ich wollte aber keinen neuen Thread eröffnen.

Interne "Dienstsache" des Oberlandesgerichts Braunschweig (hier vom "Verwaltungsbüro") an den Senatspräsidenten Dr. Herbst. Rückseitiger Siegelstempel. Der Belag passt wirklich nur ganz am Rande in den Bereich der Philatelie.

Das es beim OLG Braunschweig seinerzeit auch anders, d.h. philatelistischer ging, beweist der zweite Beleg. Hier von der Oberjustizkasse ebenfalls an Dr. Herbst gerichtet. Dieses mal als Dienstsache "
Frei durch Ablösung Reich !" mit Maschinenstempel "Braunschweig 1 (aa)" und Werbeeinsatz "Luftschutz // ist nationale Pflicht. // Werdet Mitglied im // Reichsluftschutzbund." vom 27.4.37. -12. Ähnlich wie der in
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=306#M45 gezeigte Beleg.
Vielleicht erklärt sich der teurere Postversand auch dadurch, dass Dr. Herbst drei Tage nach der Poststempelung, nämlich am 30.04.1937 in den Ruhestand ging (
http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C5876065_L20.pdf) und auf seine letzten Tage nicht mehr so oft im Haus war. ;-) Vielleicht stand der Brief sogar ursächlich mit der Pensionierung in Verbindung ("Anbei Ihr letzter Lohnzettel").
Was bedeuten eigentlich die blauen Nummern auf den Umschlägen? Sie sehen aus wie laufende Briefeingangszählnummern? Ablagenummern?
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#10]
Hallo Thomas!
Der Postversand war bei deinem zweiten Brief sicher nicht die teurere von zwei Alternativen. Wenn eine Behörde am Ablöseverfahren teilnahm, hatte sie ihre Sendungen nicht einzeln frankieren müssen, sondern pauschale Beträge für einen festgelegten Zeitraum bezahlte, unabhängig von der genauen Zahl der verschickten Sendungen.
Dazu wurde zunächst das durchschnittliche Postaufkommen der betreffenden Behörde ermittelt und dann der zu zahlende Betrag festgesetzt. Sendungen dieser Behörden mußten den Stempel Frei durch Ablösung Reich tragen, außerdem zeigen sie oft einen Siegelstempel der Behörde, wie auch dein Brief. Dieses Ablöseverfahren wurde erst am 01.10.1923 wirksam.
Beste Grüße,
Christoph
Thema: Belege von und nach deutschen Gerichten
Hallo an Alle,
in den letzten Tagen durfte ich (übrigens - seit längerem mal wieder -) einige interessante Beiträge im Thema: "Briefe deutscher Banken" lesen. Wenn ich nun in der Suche statt "Bank(en)" mal "Gericht" eingebe, dann erhalte ich gerademal zwei Themen.
Ich hatte schon mehrfach darüber nachgedacht, ein ähnliches Thema für "Briefe deutscher Gerichte" zu eröffnen. Damit das Thema nicht zu sehr eingegrenzt wird, habe ich es etwas erweitert und ich würde mich auch über Belege an deutsche Gerichte freuen. Schön wäre es, wenn auch der Inhalt der Sendung gezeigt wird ... soweit möglich.
Beginnen möchte ich mit einigen Beispielen.
Z. B. hier:

eine Postzustellungsurkunde, wie es heute heißt, von Gützkow nach Greifswald vom 28.04.1859 (damals noch viel "sinnlicher" ;-) : Insinuations=Document [insinuare lat. = wörtlich: an den Busen (sinus) bringen]).
Rückseitig befindet sich dann auch noch der Ausgabestempel von Greifswald.

Herr Schmidt bestätigt dann auch, dass er die Ausfertigung (eines Beschlusses oder Urteils ??) am 28.04.1859 als "vereidigter Postbote" zugestellt hat.

Auch so etwas:

mit der entsprechenden Beschreibung wäre von mir gern gesehen.
Das Thüringer Landesverwaltungsamt war neben den vielen Aufgaben, die ihm sonst noch zufielen, auch dafür zuständig, meinen Urlaub während der Referendarsausbildung (
am Amtsgericht Gera - daher der Gerichtsbezug) zu genehmigen. Freundlicherweise hat irgendwer dort auf meinen Wunsch hin auch den Briefumschlag mit dem genehmigten Urlaub zurückgeschickt.
Aber auch ganz moderne Belege aus Privatpost oder wie hier mit AFS:

würde ich mich freuen zu sehen.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#3]
Als moderne Belege
von den Gerichten wird es wohl viele Fensterbriefumschläge zu sehen geben, wie der hier als Beispiel gezeigte!
Es handelt sich um einen Freistempel des Amtsgericht Mayen, das auch gleichzeitig als
"Gemeinsames Mahngericht der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland" fungiert.

Hinter der Maschinen-Kennung C063269 versteckt sich eine Maschine des Herstellers Hasler, Typ "Mailmaster"!
Gruß,
T1000er
@ Pommes [#3]
Hallo Thomas,
ein sehr schönes Thema, da wird sich sicherlich etwas finden lassen, aber heute wird das nichts mehr.
Viele Grüße
Ingo
@ Pommes [#3]
Hallo Thomas,
nun habe ich auf die Schnelle doch noch einen ersten Brief für dieses Thema hier gefunden. Er war an das Fürstlich Lippesche Stadtgericht in Detmold gerichtet. Das Schriftstück an das Gericht war gefaltet und dann so als Brief verschickt worden. Die Freimachung erfolgte mit einer Marke zu 3 Pfennig vom Norddeutschen Postbezirk; der Brief wurde am 23.1.1871 in Offenbach abgestempelt.
Da das Format des Schriftstückes größer als mein Scanner ist, habe ich die Rückseite geteilt und so besser lesbar gemacht. Leider reichen meine Kenntnisse des Sütterlin nicht so weit, dass ich problemlos den Inhalt des Briefes widergeben könnte.

Viele Grüße
Ingo
@ Pommes [#3]
Hallo Thomas,
auch von mir vor dem zu Bett gehen noch einen Brief zum Thema. Brief des Amtsgerichtes Charlottenburg vom 13.10.1916 nach Berlin-Wilmersdorf, mit Stempel "Fr. lt. Avers. No. 21. / Kgl. Pr. Amtsgericht" (Frei laut Avers Nr. 21 / Königlich Preußisches Amtsgericht). Der Brief konnte in Wilmersdorf nicht ermittelt werden, auch Nachforschungen in Berlin-Schönefeld und beim Postamt Berlin W 50 führten nicht zum Erfolg. Der Brief, eine Grundbuch-Angelegenheit, ging wieder an das Amtsgericht in Charlottenburg zurück.

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
@ Pommes [#3]
Hallo Thomas,
ich danke Dir, dass Du dieses Thema hier angefangen hast! Ich habe auch schon überlegt, ob ich aus meinen Belegen eine Sammlung aufbauen soll.
Ich kann Dir einige Stücke aus meinem Bestand zeigen. Dabei sind einige Faltbriefe, die ich erst mal nur von außen eingescannt habe.
Die Inhalte sind z.T. sehr umfangreich auf Seiten, größer als DIN A4!
Also hier die ersten 2 Umschläge.
Beste Grüsse Hans

Hier geht es weiter:
Für mich die "schönsten" - ich suche aber noch weiter!


Beste Grüsse Hans
N'Abend,
da freue ich mich aber, dass es schon so reichlich Resonanz gegeben hat, danke. Sehr schön auzuschauen die gezeigten Belege, insbesondere deren Vielfalt.
Viermal war auch schon der "Frei lt. Avers. No. 21."-Stempel für Preußen dabei, den ich eigentlich erst mit diesem Brief vorstellen wollte:

Zumindest ein Unterschied besteht noch, dieser hier ist vom Oberlandesgericht Hamm, die anderen gezeigten von Amtsgerichten oder der Staatsanwaltschaft. Eine kurze Übersicht über diese Aversnummern findet man hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dienstmarken_(Deutsches_Reich) .
Der gezeigte Brief ging am 14.10.1901 vom Oberlandesgericht Hamm an den Justizanwärter Oelschläger in Oberhausen, wo er auch einen Tag später eintraf. Der Herr Justizanwärter sollte sofort anstelle seines "Kollegen" Schmitz die Stelle als Büroaushülfsarbeiter beim Amtsgericht übernehmen. Hierfür bekam er monatlich 116 2/3 Mark Diäten. Wäre mal schön zu wissen, wie man das heute in Euro bewerten kann.

Insgesamt ein etwas fleckiger Beleg, aber ein nettes Stück Zeitgeschichte. Vielleicht ist der Fleck vorn ja eine Freudenträne des Justizanwärters gewesen ;-) .
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Hallo Thomas,
ein sehr interessantes und, wie ich glaube, auch ein sehr ergiebiges Thema hast Du hier angesprochen. Die „Belege von und nach deutschen Gerichten“ wird nach meiner Einschätzung ein Bandwurm, ähnlich dem Thread „Deutsches Reich Inflationsbelege“.
Dann möchte ich hier einen Beleg zeigen der von Bochum in den Nachbarort Rellinghausen, heute ein Teil der Stadt Essen, gelaufen ist.

Leider habe ich nur die Hülle. Da hier aber mehr der Stempel, aus Bochum, für mich von Interesse ist, kann ich den fehlenden Inhalt verschmerzen.
Jetzt kann man einwenden, der Brief ist nicht vom Gericht sondern von der Staatsanwaltschaft. Doch auch wenn die Staatsanwaltschaft als Organ der Exekutive von den Gerichten unabhängig ist, ist sie doch meistens, im Volksverständnis, mit den Gerichten verbunden.
Auch sieht das rückseitig abgeschlagene Dienstsiegel sehr ansprechend aus.

Viele Grüße und noch viele schöne Belege erhofft sich
Werner
@ rostigeschiene [#12]
Hallo Werner,
Staatsanwaltschaft - geht noch in Ordnung
http://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__141.html .
Das Dienstsiegel zeigt ja auch sehr anschaulich, dass auch 1907 die Staatsanwaltschaft beim entsprechenden Gericht angesiedelt war, wie auch heute noch (Gerichtsverfassungsgesetz - GVG):
§ 143 (1) Die örtliche Zuständigkeit der Beamten der Staatsanwaltschaft wird durch die örtliche Zuständigkeit des Gerichts bestimmt, für das sie bestellt sind.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
"Belege an deutschen Gerichten" ist dann doch wohl zu zweideutig, vielleicht kann die Redaktion das "an" in "von" im Thema ändern?
[redaktionell geändert am 09.06.12]
Hallo,
wie ich gemerkt habe, sind hier auch die Rückseiten der Belege interessant!
Hier oben 2 Beispiele mit den schönen Siegelmarken.
Beste Grüsse Hans
Ein "Post-Behändigungs-Schein" des Amtsgerichts "Rinteln" aus August 1879.
Beste Grüsse Hans

@ kauli [#17]
Hi Dieter,
wohin kann ich nicht entziffern
ich kann erst mal auch nur lesen: "an den Vorstand des ... Spar- und darlehenskassenvereins z. H. des Herrn Pastors Traugott Friska / Drahnsdorf" (?). Steht ja in der Zustellungsurkunde noch mal, ist aber zu klein im Scan.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ kauli [#17]
Hallo,
Drahnsdorf ist eine Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Nähere Informationen findet man dazu unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Drahnsdorf
Diese Ortsangabe würde auch ganz gut zu einem Gerichtsbrief aus Luckau passen.
Viele Grüße
Ingo
Anbei ein Beleg des Amtsgericht Ludwigshafen vom 13. Juni 2007. Frankiert mit Freistempel der RegioMail/RegioPost Pfalz.

Der Brief wurde dann nach Heilbronn befördert und dort am 14.06.07 für den Versand mit der Deutschen Post nochmals freigestempelt. Frankiermaschine: FP JetMail, Kennung F 718270.
Im Normalfall werden allerdings die "privaten" Frankierungen mit Aufklebern überdeckt, damit die Post-Frankatur eindeutig zu sehen ist.
Gruß,
T1000er
Hallo,
zwei schöne Belege mit Vor- u. Rückseiten aus 1925/26 mit Grundbuch-Angelegenheiten aus dem Kölner Raum.
Beste Grüsse Hans
Zwei Belege an die Staatsanwaltschaft Cottbus aus dem Jahre 1928. Abgestempelt mit "Sylbe Bandstempelmaschine", auch unter Philastempel.de mit Stempel-Nr. 6834 und 6835 mit genauer Beschreibung der Stempel zu sehen.
Beste Grüsse Hans
Hallo,
ich gehe noch mal ein wenig zurück:
@ rostigeschiene [#12]
ein sehr interessantes und, wie ich glaube, auch ein sehr ergiebiges Thema hast Du hier angesprochen. Die „Belege von und nach deutschen Gerichten“ wird nach meiner Einschätzung ein Bandwurm, ähnlich dem Thread „Deutsches Reich Inflationsbelege“.
Bandwurm wäre schön. Ich sehe gerne solche Belege, ob uralt oder neu ist dabei völlig egal. Die Deutschen sind schon immer gern "vor Gericht gezogen". Es zeigen sich neben den jeweiligen historischen Begebenheiten auch immer wieder philatelistische Besonderheiten. (z. B. Portofreiheit wie bereits jetzt schon mehrfach gezeigt)
@ T1000er [#20]
Da ist ja auch der erste Privatpostbeleg. Einen solchen wollte ich eigentlich erst später zeigen; da bist Du mir zuvorgekommen. Aber genau diese Abwechslung finde ich ja gerade so interessant.
Wenn dann noch der Inhalt der Sendung gezeigt wird, wie bei [#21] von Hans, wird das ganze noch interessanter.
@ kauli [#22]
Ich denke die beiden Gebührenmarken haben mit dem Eintrag links aus dem Jahre 1925 zu tun (Ggf. Ablösung der Sicherungshypothek). Leider kann man diese im Scan nicht richtig erkennen. Ist die im Original besser zu lesen?
Wie man sieht, auch bis hier, schon reichlich Fragen, von der Lesbarkeit alter Texte bis zu "ungewöhlichen" Marken. Auch der nächste Beleg hat mir einiges Kopfzerbrechen bereitet. Ich hatte ihn im Forum schon mal gezeigt. Ich bin aber auch "dreist" genug, ihn noch mal hervor zu holen.

Zu den Seckendorffs habe ich inzwischen einiges mehr herausgefunden als im Beitrag
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=39157#M111 , wo ich versehentlich immer von Senckendorff gesprochen habe. Aber das passiert auch anderen ;-) -->
http://books.google.de/books/about/De%C3%9F_Veit_Ludwigs_von_Senckendorff_Wohlg.html?id=n4rKtgAACAAJ&redir_esc=y
Die lieben Adeligen scheinen dann ja auch reichlich Besitztümer gehabt zu haben, sodass man schon mal nicht als alleiniger Volldepp dasteht: "Ihre Besitzungen waren weitläufig und lagen in den Kantonen Odenwald, Steigerwald, Gebirg und Altmühl, dazu später noch Gebiete in Württemberg und im ausgehenden 15. Jh. für einige Zeit Eschelbronn im Badischen.
Es war und ist eines der am weitesten verzweigten Adelsgeschlechter, dessen Besitzrechte fast ebenso komplex sind, Güter und Rechte können in mehr als 1000 Orten nachgewiesen werden." bei
http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien/galerie1059.htm .
Die Beziehung zu Meuselwitz scheint sich insbesondere von Veit Ludwig von Seckendorff (
http://de.wikipedia.org/wiki/Veit_Ludwig_von_Seckendorff ) herzuleiten.
Siehe auch:
http://de.academic.ru/dic.nsf/meyers/127578/Seckendorff
http://de.wikipedia.org/wiki/Seckendorff
http://www.meuselwitz.de/cms/index.php/geschichte-hauptmenue-434.html
Juristen gab es in der Familie auch reichlich, so dass der Hinweis auf dem Beleg auf die Gerichtsbarkeit nicht unerwartet kommt. Mal ganz nebenbei: Die schöne neue Onlinewelt kann dann durch die Datenvielfalt und deren doch recht willkürliche Verarbeitung auch mal zu Ergebnissen wie diesem führen:
http://www.ortsdienst.de/Thueringen/Altenburger-Land/Meuselwitz/Landgericht/ .
Nur für diejenigen, die es nicht auf Anhieb verstehen: Meuselwitz hat KEIN Landgericht!
Allerdings habe ich den Bezug zum "wohllöblichen Gerichte" bis heute nicht zufriedenstellend klären können. Insbesondere kann ich den Inhalt des Briefes nicht entziffern. Ich habe einige ältere Vereinsmitglieder befragt, aber auch hier kam keine erklärende Transskription heraus. Ich kann einzelne Worte "entziffern", aber der Inhalt im Gesamtzusammenhang bleibt mir bis heute verschlossen. Daher hier mal der Text im Brief:

Vielleicht kann hier jemand weiter helfen?
Ansonsten verbleibe ich
mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Hallo an die Runde am Eröffnungstag der Fußball-EM!
Wer hier mit liest, kann die nächsten 2 Besonderheiten aus meiner Sammlung anschauen.
Zuerst die Kombination Absender: "Amtsgericht Aachen" mit einem schwarzen Zweiellipsenstegstempel "Gebühr bezahlt" vom 15.7.1945, also nur gut zwei Monate nach dem offiziellen "Kriegsende" (8.5.1945).
Hier mein kleiner Beitrag.
Der Herr Gärtner bedankt sich beim Justizobersekretär Rudolf (Imkel) für seine Karte und sitzt gerade auf dem wohlbekannten Jenaer Markt erzählt das er bei der Generalstaatsanwaltschaft Jena tätig ist, sich hier in einem Zimmer einquartiert hat und von da aus er den Bismarckthurm sehen kann.
Soweit meine Interpretation. Das Einzige was mich jetzt noch interessiert ist, wohin ging die Karte? Ich hatte erst gedacht Königsee, aber hatten die ein Amtsgericht? Ich kann leider mit der Abkürzung H.W. nichts anfangen. Wer kann helfen?
gruß Marcel
@ Marcel [#27]
Hallo Marcel,
die Karte ging an das Amtsgericht "Königsee Th. ?."
Th steht hier für Thüringen.
Den 2. Buchstaben kann ich leider nicht zuordnen.
Gruß
Andreas
@ lonerayder [#28]
Danke Andreas, auf das Th. bin ich nicht gekommen für mich war es ein H., demnach steht das W. für Wald, also Königsee im Thüringer Wald.
Trotzdem hatte ich vermutet, das Königsee im Einzugsgebiet von Rudolstadt war, dem ist also nicht so. Offensichtlich hatte dieser kleine Ort sein eigenes Amtsgericht.
mfG Marcel
@ Marcel [#29]
Hallo Marcel,
Du liegst auch mit Rudolstadt richtig. Vgl.:
http://www.verwaltungsgeschichte.de/rudolstadt.html (Gemeinde Nr. 46)
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#30]
Hallo Thomas,
aha, daran sieht ma mal wieder, man lernt nie aus. Danke!
gruß Marcel
Ein wenig kann ich zu diesem Thema auch beisteuern. Den Anfang mache ich mal mit einen Brief vom 04.01.1939. Absender war die
Geschäftsstelle Abt. 12 des Amtsgerichts in Aachen, der Brief war
Frei durch Ablösung Reich. Der Tagesstempel ist der Propaganda-Serienstempel
AACHEN 1 c WHW Ein Volk hilft sich selbst.

Beste Grüße,
Christoph
Daß dieser Brief etwas mit einem Gericht zu tun hat, sieht man ihm wirklich nicht an. Brief von Walsrode 2.5.1920 an den Gemeindeweisenrat in Brekel bei Soltau. Frankiert ist er mit einer 20 Pf Dienstmarke. Ein Absender ist nicht ersichtlich.

Erst der Inhalt des als Umschlag gefalteten Dokumentes gibt den Absender preis, das Amtsgericht in Walsrode. Es handelt sich um die Bestellung eines Vormundes.

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
Jetzt möchte ich einen Beleg zeigen, der zwar nicht mehr als wirklich schön zu bezeichnen ist, den ich aber dennoch gerne in meine Sammlung aufgenommen habe. Es handelt sich dabei um ein Schreiben des
PREUSS. AMTSGERICHT * AACHEN * (violetter Siegelstempel) vom 24.09.1930, das nicht frei durch Ablösung Reich verschickt werden konnte, weil es nach Brüssel in Belgien ging. Darum mußte es als Auslandsdrucksache mit fünf Pfennig frankiert werden, hier geschehen mit einer MiNr. 411. Diese wurde entwertet mit dem Maschinenwerbestempel
AACHEN * 1 V AACHEN DAS RHEUMA- BAD Sommer- und Winterkuren. Rückseitig findet sich der Maschinenstempel
BRUXELLES 1 BRUSSEL 1, der am 25.09. die Ankunft in Brüssel bestätigte.
Da es sich um einen Faltbrief handelt, kann ich den Inhalt ebenfalls zeigen. Er betrifft ein Konkursverfahren.

Beste Grüße,
Christoph
@ kauli [#34]
Guten Abend Dieter.
Was mich stutzig macht ist der Stempel "Zur Post durch... am 28.September 1926".
Dieser Stempel wurde nach der Rücksendung an das Amtsgericht angebracht. Wenn Du auf Deinem ersten Scan ganz unten die Unterschrift mit der beim "Zur Post durch"-Stempel vergleichst, wirst Du feststellen, dass der Herr Kanzleiinspektor (Kanzlei - heute würde man Geschäftsstelle sagen) wieder gegengezeichnet hat.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#36]
Hallo Thomas,
danke, so wird es sein. Geht doch alles korrekt zu auf den Gerichten.
Viele Grüße
Dieter
So, jetzt zeige ich noch schnell zwei Absenderfreistempel. Komplette Belege zu zeigen wäre hier nicht sinnvoll, da es sich um Fensterbriefumschläge handelt, die außer den AFS keine weiteren Informationen zeigen.
1000 BERLIN 61 DEUTSCHE BUNDESPOST BERLIN E10 9478 Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof - Dienststelle Bundeszentralregister -
10963 BERLIN 11 DEUTSCHE BUNDESPOST BERLIN B66 3470 Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof

Das war es für heute, morgen kommt noch ein wenig.
Beste Grüße,
Christoph
Hier einmal ein Beleg der schon etwas älter ist.

Von Culm ins 45km entfernte Thorn An das Königl. Kreis Gericht. Ein Paketbegleitbrief, wie man an der Gewichtsangabe von 3 Pfund 10Loth für erkennen kann.
Schön sind auch der Briefträgerstempel und der Abschlag aus der Packkammer in Thorn.
Die Rückseite ist bis auf den Ausgabestempel eher unergiebig.
Dafür entschädigt einen der Inhalt, aus dem man neben dem Datum auch herauslesen kann das hier irgendwelche Akten zurückgesendet werden.
Viele Grüße
Werner
@ rostigeschiene [#39]
Hallo Werner
versendet wurden Hypothekensachen und der vermeintlich Briefträgerstempel ist ein Beamtenstempel.
Mit freundlichem Sammlergruß
Ulf
Ich beginne den Tag mal mit einer Vormundschaftssache vom 22.06.1949. Absender ist das Amtsgericht Goldap, Empfänger das Amtsgericht Berlin-Spandau. Der Brief wurde nicht frankiert, es gab ja das Ablöseverfahren.

Den Nachnamen habe ich geschwärzt, da es durchaus denkbar ist, daß der Betroffene noch lebt.
Beste Grüße,
Christoph
Von den nächsten Belegen habe ich leider nur die Umschläge ohne Inhalt.
Für mich deshalb interessant, weil alle mit "KRAG-Bandstempelmaschinen" entwertet wurden.
Beste Grüsse Hans
Hallo zusammen,
bei dem eingestellten Faltbrief handelt es sich um eine Kostenrechnung der Königlichen Gerichtskasse des Amtsgerichtes Meschede vom 29.11.1906, die den Tagesstempel Meschede vom 04.12.1906 ausweist und am 05.12.1906 in Ramsbeck eingegangen ist.

Über den Inhalt der Kostenrechnung, die sich über 23 M und 70 Pf beläuft, möchte ich keine weiteren Angaben machen und auch nicht abbilden, da in Ramsbeck (jetzt Ortsteil der Gemeinde Bestwig) wahrscheinlich noch Nachfahren leben.
Entdeckt habe ich den Faltbrief in diesen Tagen auf einem Flohmarkt beim Durchblättern eines alten Buches. Ich konnte ihn für 10 Cent erwerben.
Mit freundlichen Sammlergrüßen
Lothar Schrapp
Hallo,
das Thema bitte nicht einschlafen lassen, ich habe noch einige Belege; ich habe wohl unbewußt mal Kontakt zum Archiv beim Landgericht Cottbus gehabt?! :-)
Aber schöne Marken, gute Stempel, was will man mehr?
Beste Grüsse Hans
Hallo,
hier kommt wieder ein Beleg, den ich soeben erst als "Gerichtsbrief" erkannt habe. Nur durch die schöne "Schnörkelschrift" eines Gerichtsschreibers als solcher zu erkennen.
Absender: Gerichtsschreiberei III des Amtsgerichts Mechau, Faltbrief am 11.11.1887 mit Abschlag in "POLN.WARTENBERG" nach "Mechau zur Wartenburg"
Das Beste zum Schluss: Am 15.11.1887 kam der Brief retour mit rückseitigem Text: "Adressat ist verzogen nach Amerika - Nawrotti, Landbriefträger"
War das nicht schön für den "Karl David", Sohn des Gärtners "Johann David"?
Beste Grüsse Hans

Ein Brief aus dem Ausland:
Aus dem fernen Argentinien, genauer der Stadt Posadas (Industriestadt im Nordosten) sandte das dortige deutsche Konsulat am 20. September 1938 diesen Brief an das Amtsgericht Luckenwalde.
Der Inhalt ist leider nicht mehr erhalten, aber allzu wichtig scheint es nicht gewesen zu sein, wählte das Konsulat doch die einfache Versandart auf dem Land-/Seeweg (oder mussten die Konsulatsangehörigen so sparen!?).

Aufgegeben am 20. Sept. 1938 (Tagesstempel Posadas), dann ging es anscheinend per Eisenbahn die ca. 1000 km nach Buenos Aires wie ein nicht mehr vollständig lesbarer Eisenbahnstempel auf der Rückseite zeigt (POSTAL AMBULANTE, Strecke nur zu erraten aber wohl nach Buenos Aires, vom 21. Sept. 1938). In Buenos Aires schliesslich lief der Brief noch am 22. Sept. durch eine Stempelmaschine. Danach ging er wahrscheinlich mit einem Schiff weiter, darüber kann man aber nur mutmaßen, weitere Dokumentationen durch Stempel über den Weg bis Luckenwalde liegen nicht mehr vor.

Gruß,
Peter
Hier hat der Executor Ritzel wieder gnadenlos zugeschlagen und 2 Thaler 12 Silbergroschen 1 Pfennig + 2 Silbergroschen Porto vereinnahmt. Leider ist der Delinquent unbekannt, da das zugehörige Dokument wohl bei ihm verblieb?
Hallo JohannesM,
wenn sich der Bareinzahlungsbeleg hierzu auch noch finden lassen könnte. Sehr schönes und eindrucksvolles Stück!
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Und noch zwei Briefe an die Abt. "Strafregister" beim Landgericht Cottbus. Ein Brief mit der Spendenmarke "Winter-Hilfswerk / des deutschen Volkes" / DEUTSCHES REICH * 1 REICHSPFENNIG *
Beste Grüsse Hans

Hier ein Schreiben des Steueramtes an das Gericht mit dem Ersuchen ein Testament zu eröffnen:

Und noch so eine traurige Angelegenheit um eine Erbhofsache:
@ Magdeburger
Wieso, der Beleg ist doch angeklebt oder meinst Du den Beleg, den der Empfänger erhalten hat?
@ JohannesM [#51]
Hallo JohannesM,
ja genau dies meinte ich. Auf dem aufgeklebten Zettel, einem Baareinzahlungsschein, ist vermerkt, dass die 2 Thaler 12 Sgr 1 Pfennige auf einen Brief "eingezahlt" worden sind. Dieser Betrag ist zur sofortigen Auszahlung an den Empfänger, also ein Baareinzahlungsbeleg. Dazu kam ein Franko von 2 Sgr, wovon 1 Sgr für die Einzahlung selbst und der andere Sgr für die Brieftaxe anfielen.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
@ Pommes [#3]
Hallo Thomas,
hier ein Brief aus dem Süden von Sachsen-Anhalt.

Ich habe den Beleg auf einem Tauschtag in einer Wühlkiste gefunden und ich muss gestehen, dass mich in erster Linie der Zweiellipsenstegstempel interessierte. Was die Behörde "Der Standesbeamte des Standesamtsbezirks Zangenberg" der Abteilung 4 (was auch immer deren Aufgabe war) des Amtsgerichts Zeitz kurz nach Kriegsende mitzuteilen hatte, erschließt sich nicht mehr, da der Briefinhalt nicht mehr da ist und auch die Rückseite des Briefes leider nichts zu sagen hat.
Viele Grüße
Lothar
Hallo am Wochenende,
mal zwei Briefe an Gerichte in "Crefeld" und "Cottbus" - beide Orte mit "C" geschrieben!
Beste Grüsse Hans
Hallo zusammen,
heute einmal eine portopflichtige Dienstsache der Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Hamburg, leider ohne Inhalt.

Beigefügt war ein Vordruck zur Zustellungsurkunde, am Handstempel in der unteren, rechten Ecke zu erkennen.
Portorichtig freigemacht mit 1800 Mark, davon entfielen 400 Mark auf das Briefporto für einen Ortsbrief bis 20g, 1000 Mark für die Zustellgebühr und die letzten 400 Mark deckten das Porto für die Rücksendung der Urkunde.
Entwertet wurden die Marken am 9.8.23 mit einer dreiköpfigen Sylbe-Ganzstempelmaschine, die in der Zeit vom 15.2.23 bis 19.10.23 im Hamburger Postamt 1 verwendet wurde.
Wahrscheinlich kam der Briefausträger mit der Zustellung des Briefes nicht klar. Unten links, wo der Zustellvermerk angebracht werden soll, hat er wohl seinen Datumsstempel ausprobiert.
Ich lese 7.Aug.1923 und 8.Aug. 1923, obwohl der Brief erst am 9.8.23 aufgeliefert wurde.

Vielleicht war das alles auch zu kompliziert mit dem Stempel und darum wurde der Brief am 10.8.23 zur Abholung niedergelegt.

Viele Grüße
Ein schmunzelnder Werner
@ rostigeschiene [#55]
"
hat er wohl seinen Datumsstempel ausprobiert"
Werner da schmunzel ich doch auch mit Dir.
Ansonsten: Hallo in die Runde,
es wurden ja wieder erfreulich viele Beispiele gezeigt (auch einer aus dem Ausland und ein Poststellenstempel, die Vielfalt kennt kein Ende, freu!).
Da muss ich mich doch (trotz knapper Zeit) auch mal wieder beteiligen.
Heute mal ein recht neuer Beleg aus Leipzig nach Frankfurt (Oder) (auch wenn man es ihm nicht ansieht) des Sächsischen Finanzgerichts vom 13.10.2010. Mit LVZ und City-Post nach Brandenburg; dort vermutlich per Märkischer Post zum Empfänger.

Eine eher überschaubare Gerichtsbarkeit. In Deutschland gibt es gerade mal 18 Finanzgerichte. Außer NRW und Bayern gönnen sich die Bundesländer jeweils nur ein Finanzgericht und die Berliner und Brandenburger arbeiten sogar zusammen. Auch sonst geht es hier etwas "sparsamer" zu, so gibt es z. B. nur einen zweistufigen Instanzenzug --> Finanzgericht und dann Revision zum Bundesfinanzhof (BFH) und dann ist Schluss! Dafür ist bei den Verfahren selbst mit der Sparsamkeit dann aber Schluss. Die Richter am FG werden etwas besser besoldet als andere Kollegen (da wird keiner mit R1 "abgespeist" ;-) ) und auch die Gebühren für die Anwälte fallen dort etwas satter aus.
Wer Langeweile oder auch wirklich Interesse hat findet auf der Seite des BFH auch einen kurzen Abriss über die Geschichte der Finanzgerichtsbarkeit:
http://www.bundesfinanzhof.de/content/geschichte-und-geb%C3%A4ude
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Einen Faltbrief vom 28.03.1912 möchte ich heute zeigen. Auf der Vorderseite findet sich nebem dem Tagesstempel
AACHEN * 4 d der zweizeilige Rechteckstempel
frei lt. Avers. No. 21 Kgl. Pr. Staatsanwaltschaft, auf der Rückseite sehen wir den Siegelstempel der Staatsanwaltschaft. Gelaufen ist er innerhalb Aachens.

Aufgeklappt sieht das so aus:

Der Inhalt ist ein Auszug aus dem Strafregister:

Beste Grüße,
Christoph
Wie angekündigt, hier die nächsten zwei Belege an die Oberstaatsanwaltschaft beim Landgericht Cottbus aus den Jahren 1925/27. Darauf zu sehen kleine Bildchen von G.E. Lessing und Heinrich v. Stephan.
Beste Grüsse Hans
Hallo zusammen,
habe diesen, wie ich meine gelungenen, Beleg des Jahres 1958 aus Leipzig an das Sozialgericht München bei der Aufarbeitung einer Sammlung mit DDR-Maschinenstempeln gefunden. Selbst die Lochung links ist typisch, da der Brief wohl in einer Akte gelandet war.

Sehr schön auch der recht saubere Abschlag des Maschinenstempels in der Betriebsart K (Bandstempel mit zwei verschiedenen Werbetexten). Übrigens, Martin war offensichtlich der Name für den Ofen, der da gerade gefüttert wird.
Viele Grüße
Lothar
@ LOGO58 [#60]
Hallo Lothar,
die Siemens-Martin-Öfen wurden bis in die 80er Jahre in Westeuropa zur Stahlerzeugung genutzt und sind auch heute noch vereinzelt anzutreffen. Abgelöst wurde die Gewinnung mittels Siemens-Martin-Öfen durch das Sauerstoffblasverfahren bzw. durch das Elektrostahlverfahren.
Beste Grüße
Stephan
Ja, das Amtsgericht verursachte hier eine MeF als Treppenfrankatur am 23.06.1948 (Zehnfachfrankatur).
@ Roedsand [#61]
Hallo Stephan,
vielen Dank für die Info. So passen auch die Werbefahnen auf dem Brief sinnvoll zusammen.
Hier zwei Belege von Gerichtskassen an einen streitbaren Juwelier in Hamburg:


Das Schreiben der Justizkasse in Form eines Faltbriefes aus dem Jahre 1926 weist auf der Rückseite keine Verschlußmarken oder Siegel/Stempel auf. Die Justizkasse in Hamburg am Sievekingplatz stellte die Kostenrechnung für eine Entscheidung des Landgerichtes Hamburg, 12. Zivilkammer. Das Landgericht Hamburg residiert immer noch am Sievekingplatz.

Dieses Schreiben aus dem Jahre 1934, ebenfalls in Form eines Faltbriefes, stammt von der Gerichtskasse Wandsbek. Auf der Rückseite ist eine Siegelmarke mit dem Dienststempel des „Preuß. Amtsgericht Wandsbek“ zu finden.

Die Gerichtskasse des Amtsgerichtes Wandsbek stellte die Kostenrechnung für einen Pfändungsbeschluß des Amtsgerichtes Wandsbek. Bei dem Vordruck handelt es sich offenbar um einen allgemein von Amtsgerichten benutzten Vordruck, was durch die Einstempelungen und den Druck unten links bestätigt wird.
Interessant der Poststempel „Wandsbek 1 / c vom 10.9.34“. Dieser Stempel ist der Tatsache geschuldet, dass Wandsbek bis 1937 kommunal unabhängig war und dann in die Hansestadt Hamburg eingemeindet wurde. Heute ist Wandsbek ein Bezirk von Hamburg.
Der Sitz des AG Wandsbek war die Horst Wessel Str. (siehe Stempel), die heute Schädlerstr. heißt. Das AG hat seinen Sitz dort auch noch heute.
Die Namen der streitenden Parteien habe ich unkenntlich gemacht.
Viele Grüße
Lothar
Hallo an die Runde,
zu diesem schönen Thema habe ich noch einige Belege zu zeigen: Heute 3 mal schöne Serienstempel, zuletzt noch einen Landpoststempel "NEUZAUCHE über COTTBUS".
Beste Grüsse Hans

Hier das nächste "Zuckerstückchen" fällt mir gerade in die Hand. Ein Faltbrief am 26.11.1895 gelaufen von "Königliches Amtsgericht Quedlinburg" an den Herrn David Zander zu Ditfurt.
Innen die Stempel-Überschrift: "Beim Verkehr in Grundbuchsachen stets vorzulegen." Es ging um eine Grundbuchsache!
Außen zeigt der Blaustift, dass vom Empfänger 10 Groschen?/Pfennige? Nachgebühr erhoben worden sind.
Es stimmt also mal wieder: "Belege erzählen Geschichten!"
Beste Grüsse Hans

Viel kann ich im Moment zu diesem Thema leider nicht zeigen, aber vielleicht taucht ja noch der ein oder andere Beleg in meiner Sammlung noch auf.


Hier ein Brief vom städtischen Waisengericht in Güstrow an das Amtsgericht in Lübeck vom 10.10.1902. Portorichtig frankiert mit einer Mi.Nr. 71 für einen Fernbrief bis 20 g.
Schöne Grüße
Guido
Heute möchte ich auch einmal wieder in diesem Thread einen Beleg zeigen.
Das K. Amtsgericht Nürnberg lud, mit dieser Regierungssache niemand geringeren als die Frau des Fabrikanten Meck ins Justizgebäude an der Augustinerstrasse zu einer Vernehmung.


(Schmunzelmodus ein) Auch wenn ich die Einladung nicht lesen kann, glaube ich nicht, dass es um geklaute Löffel geht, oder doch? (Schmunzelmodus aus)
Die Fa. Meck ist seit Mitte des 19ten Jahrhundert in Nürnberg ansässig und produziert noch heute hochwertige Lochbleche.
Viele Grüße
Werner
Hallo an alle Leser,
einmal Serien-, einmal Bandmaschinenstempel an das Landgericht in Cottbus in den 1930er Jahren.
Beste Grüsse Hans
Hier noch ein schöner Brief vom Kreisgericht in Wernigerode aus dem Jahr 1945.
Gesendet an den früheren Ob. Ltn. (MA) d.Res. Herrn ***, (die Namen habe ich bewusst unkenntlich gemacht), zu einer Vernehmung zu erscheinen.


Der Grund dieser Vernehmung ist aus dem Schriftsatz ersichtlich. Ich meine, es ist ein schönes zeitgeschichtliches Dokument, das es verdient hat, in einer Sammlung zur Nachkriegsgeschichte aufbewahrt zu werden.
Kann jemand die handschriftlichen Vermerke deuten und übersetzen?
Viele Grüße
Werner
@ rostigeschiene [#69]
Hallo Werner,
-zw. roten Strichen Empfänger wohnt in englischer Zone in Mattierzoll
-links
1. die Verfügung von früher nicht ausführen
2. .... an das Amtsgericht Wolfenbüttel zukünftigermaßen.
der Junge wohnt in Mattierzoll.
Wernigerode, den 10.Januar 1946
das Kreisgericht
(unterschrift)
Gruß Marcel
Ein nächtliches Hallo an alle Interessierten,
habe hier ein paar Briefe an Gerichte nach Berlin.
Bemerkenswert finde ich, dass hier auf den Umschlägen ein Zusatzstempel "WEST" angebracht wurde. Hat jemand eine Erklärung dafür? Oder sollte hier nur noch einmal verdeutlicht werden, dass die Briefe in den Westteil Berlins zu senden waren und nicht aus Versehen in den Ostteil der Stadt?

Brief 1: OBERURSEL (TAUNUS), 10.02.1956

Brief 2: (16) DARMSTADT 1, 18.04.1956

Brief 3: (22) VIERSEN, 22.12.1957

Brief 4: (20b) BRAUNSCHWEIG 1
Es gab aber auch Briefe, die nur mit einem Zusatzstempel "Nur durch Luftpost" versehen wurden.

Brief 5: (22b) PRÜM (EIFEL), 13.08.1957
Bin schon auf eure Antworten gespannt!
Gruß,
T1000er
@ T1000er [#71]
Oder sollte hier nur noch einmal verdeutlicht werden, dass die Briefe in den Westteil Berlins zu senden waren und nicht aus Versehen in den Ostteil der Stadt?
Die Annahme ist absolut richtig. Da die BRD die DDR völkerrechtlich nicht anerkannt hatte, schied die Verwendung des Länderkennzeichens "DDR-" für Sendungen von West nach Ost aus. Umgekehrt war es auch nicht anders, erst 1968 kam es in der DDR nach einer Volksabstimmung zu einer Verfassungsänderung, in der die DDR als eigenständiger deutscher Staat genannt wurde. 1974 wurde auch der Begriff "Deutsche Nation" gestrichen.
Praktisch gab es ein Problem, Postsendungen zu kennzeichnen. Mit dem noch vor Ende des zweiten Weltkrieges eingeführten Postleitzahlensystemes gab es keine Überschneidungen zwischen West und Ost. Anfang der sechziger Jahre wurden dann neue Postleitzahlen in der BRD und der DDR eingeführt und es gab Überschneidungen. (z.B. 53 Bonn und 53 Weimar). Daher wurde von West nach Ost ein x davor gestellt und umgekehrt eine 0. Erst ab ca. 1974 wurden die Länderkennzeichen verwendet, auch nach Berlin, obwohl das eigentlich nicht dem Viermächteabkommen und der besonderen Stellung Berlins entsprach.
Bei Sendungen nach Berlin mussten die Postler schon doppelt genau hinschauen, um Verwechslungen zu vermeiden. Bei Privatsendungen hätte das nur zu lästigen Zeitverzögerungen geführt, bei Behördensendungen hat sich das DDR-Ministerium für Staatssicherheit auch für den Inhalt interessiert.
Um das zu vermeiden, gab es den Stempel -West. Für kritische Sendungen war das immer noch zu riskant, und daher wurden sie per Luftpost nach Berlin geschickt, ohne den Boden der DDR zu berühren. Dafür musste ein Luftpostzuschlag von 5 Pfg. je 20 Gramm entrichtet werden. 1990 fiel mit der Wiedervereinigung der Grund für die Verwendung der Luftpost weg, und der Luftpostzuschlag im Inland wurde abgeschafft.
Ein paar Seiten aus meiner Sammlung:
Den hier

habe ich gerade freigegeben. Ich musste schmunzeln, daher auch hier im Thema, obwohl kein Beleg und mir auch das Gericht nur aus der Küche bekannt ist (dort allerdings zu meinen Leibspeisen zählt). ;-)
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/29519
Guten Appetit
Thomas
Irrtum von Amts wegen
Dieser Amtsbrief aus dem Preussischen Amtsgericht Langenzalza, aufgegeben am 18.11.1932, sollte im Ort "Flarilsheim" den Empfänger erreichen. Jedoch gab es im Kreis Langensalza diesen Ort nicht. Die Zustellung versuchte man dann in "Flardsheim". Den Ort gab es auch nicht. Dann wollte man in Erfurt den Empfänger ermitteln. Im
Erfurter Postamt 1 gab es auch keinen Erfolg den Amtsbrief zu vermitteln. Der Brief mit einer innen liegenden Grundbuchsache, bekam vom
Erfurter Postamt 1 den amtlichen Verschlussstreifen, und wurde am 23.11.32 nach Langensalza an das zuständige Amtsgericht zurückgesandt.
Den Amtsbrief aus Langensalza hatte der
Kanzlei-Hilfsarbeiter Henze am 16.11.32 verfasst und adressiert !
mit Sammlergruß,
Claus

Seit längerem auch mal wieder ein ernst zu nehmender Beitrag von mir in diesem Thema, heute zwei Briefe des Amtsgerichts Hildesheim. Zum einen von der Geschäftsstelle 9 vom 21.03.1936 und zum anderen von der Gerichtskasse vom 31.03.1936. Beide an die Konko Schokoladenfabrik GmbH in Berlin (Kennt jemand noch Konko-Schokolade?).

Die Schokoladenfabrik hatte offensichtlich noch eine offene Forderung gegen Frau H. Diese wiederum hatte Anfang 1936 eine Kaiserschnitt-OP, von der sie sich hoffentlich gut erholt hat. Ob das der Grund für die unbezahlte Rechnung war, teilt die Abschrift des Protokolls vom Termin am 11.03.1936 leider nicht mit (B. u. v. = Beschlossen und verkündet).

Die Gerichtskostenrechnung für den Offenbarungseid (heute: Versicherung an Eides statt) ging dann zehn Tage später auch an die Schokoladenfabrik.

Das ist grundsätzlich auch heute noch so: "Die Kosten der Abnahme der eidesstattlichen Versicherung hat derjenige zu tragen, welcher die Abgabe der Versicherung verlangt." (§ 261 BGB; Der Regress ist dann eine andere Frage.) Heute würde das ganze dann 10 EUR kosten (
http://www.gesetze-im-internet.de/kosto/__124.html und
http://www.gesetze-im-internet.de/kosto/__32.html ). Ob jetzt 3,00 RM ungefähr der Kaufkraft von 10,00 € entsprechen, weiß ich nicht, aber vermutlich dürfte die Abnahme der EV (eidestattlichen Versicherung) heute nicht wesentlich teurer sein. Jedenfalls hat die Schokoladenfabrik auch zwei Tage nach Zugang der Kostenrechnung bezahlt.
Die Stempel finden sich hier:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/19965
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/19966
Ich habe jetzt irgendwie das Verlangen nach etwas Süßem, warum nur? ;-)
Kann mir einer der Maschinenspezis erklären, wie diese Phantomstempelfragmente entstanden sind?

Jetzt ist mir noch etwas aufgefallen, wie bekommt man denn dieses kursive M bei RM (Reichsmark) hin? Oder gab es dafür eine extra Taste auf der Schreibmaschine?
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#76]
Da gab's mit Sicherheit eine Taste dafür!
Auch für das Zeichen was man im folgenden Link sieht gab's eine Taste.
http://www.pitopia.de/pictures/standard/c/chrisw/91/chrisw_388391.jpg
Gruß,
T1000er
@ T1000er [#77]
Upps :-) "na sowas", aber vermutlich hast Du Recht. Irgendein Schreibmaschinenexperte hier?
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#78]
Hier noch ein Link, der interessantes zum Thema enthält. Neben diversen Bildern des alten deutschen Pfennigsymbols auf Schreibmaschinentasten findet sich auch ein Bild einer Typenspindel, auf der u.a. auch das geschweifte M zu sehen ist (Beispiel [19]):
http://www.duensser.com/pc_pfennig_de.htm
Beste Grüße,
Christoph
@ T1000er [#79]
Das passt ja super ins Thema. Heute befindet sich da der § (der Paragraph: griechisch: parágraphos = das Danebengeschriebene).
Besonders nett finde ich "UM=SCHALTER" (weiter unten links) was unsere heutige Shift(Umschalt-)-Taste wäre. Ich finde den Umschalter besser :-) bitte keine Diskussion deswegen (Denglisch ist bereits Realität!) !
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ reichswolf [#80]
Es ist schon interessant, was die "Textverarbeitung" (zumindest dieses Wort hat sich im deutschen bis heute gehalten.) so über die Jahrzehnte hervorgebracht hat.
Das "rechtzeitig" im Stempel ist aber, aus zum Thema und zu Schreibschrift passenden Gründen auch nicht zu verachten, oder?
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
königliche kreisgericht, II. Abtheilung
Hallo an alle,
mit diesem Brief will ich mal meinen ersten Beitrag leisten.
Einen schönen Tag noch und bis bald mal wieder.
eswareinmal

Es stammt aus Bochum, den 3. Mai 1865
Hallo,
hier ein Faltbrief - Amtsbrief vom Großherzoglich sächsischen Amtsgericht Vieselbach zum Gemeindewaisenrat in Linderbach frei gelaufen am 04.06.1909. Vieselbach ist heute ein Ortsteil von Erfurt. Im Innern geht es darum ein am 23.03.1909 geborenes uneheliches Kind einen Vormund vorzuschlagen - in dem Falle der Großvater.

Rückseitig ein Amtssiegel in Form einer Siegelmarke.


(Quelle: veikkos)
mfG Marcel
Hallo,
mir fällt mal wieder ein schöner Beleg zu diesem Thema auf. Gelaufen am 1.9.1876 vom königlichen Stadt Gericht zu Berlin an den königlichen Baurath in Hannover. Innen die Verfügung an das Depositorium den "Betrag von 97 Pf. Zinsbestand durch die Post zu übersenden!"
Meine Überschrift: "Deutsche Gründlichkeit und ehrliche Leute mit viel Zeit!"
Beste Grüsse Hans

Heute mal wieder ein Bild zum Thema aus neueren Zeiten. Hier ein Absenderfreistempel (FRANKIT) des Bundespatentgerichts vom 30.08.2012.

Mit diesem Gericht (
http://www.bundespatentgericht.de/ ) dürfte der "Ottonormalverbraucher" kaum jemals zu tun haben. Dennoch hat das Gericht, gegründet am 01.06.1961, nach eigenen Angaben derzeit 118 Richter/innen. Interessant ist auch, dass es vom Grundgesetz nicht zwingend vorgegeben war (
http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_96.html - "Der Bund kann für Angelegenheiten des gewerblichen Rechtsschutzes ein Bundesgericht errichten" ... kann nicht muss/soll!).
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#74]
Hallo,
einen Ort mit Namen "Linsengericht" gibt es mehrfach in Deutschland. Einer davon liegt in Hessen. Wikipedia macht es deutlich.
Gruß Pilatus
Als Neuling stöbere ich und entdecke viel Interessantes. Echt Klasse eure Themen! Mein Dank an Helmut für den Tipp. Zu einigen Themen kann auch ich etwas Bescheidenes beisteuern.
Hier nun ein Brief mit Inhalt (17.8.1884) vom
königl. preussischen Amstgericht Medebach nach Luxemburg an die Boden Credit-Anstalt (Crédit foncier). Ich habe gleich zwei davon. Die Boden Credit Anstalt hat 1887 Konkurs gemacht.

Lulu
@ zockerpeppi [#88]
interessanter Brief. Du schreibst: Die Boden Credit Anstalt hat 1887 Konkurs gemacht. Ich nehme an, dass Du das aus dem Inhalt des Belegs entnommen hast.(?) Kannst Du (falls vorhanden) den Inhalt einmal zeigen? Mich interessiert, was ein deutsches Gericht mit einem luxemburgischen Konkurs (Insolvenz) zu tun hat.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#89]
Ich bin mir nicht sicher ob der Inhalt etwas mit dem späteren Konkurs zu tun hat. Für mich ist der Inhalt unlesbar.
Die Sache mit dem Fall der Boden Credit Anstalt ist etwas kompliziert und findet seinen Ursprung in der Insolvenz der Großherzoglich-Luxemburgischen Nationalbank 1881. Ein Kartenhaus Effekt, der sich nicht nur auf Luxemburg beschränkte, sondern seinen Ursprung eigentlich in Belgien hatte. Auch einige französische Banken waren betroffen. Mein Exponat ist nun leider noch nicht vorzeigbar (ich grübele noch immer, wie ich den Aufbau gestalten kann) und die ganze Geschichte in wenigen Sätzen hier zu erläutern, ist nicht möglich. Ich gebe aber gerne weiter Auskunft.
Hier nun der Scan
Lulu
Der Faltbrief des Amtsgerichtes Freren mit Tagesstempel Freren vom 09.10.1920 ist an einen Kaufmann in Emsdetten gerichtet.

Es handelt sich um die Ladung durch den Gerichtsschreiber vom 8.10.1920 zu einer Testamentseröffnung am 12.10.1920.

Die Postkarte des Amtsgerichtes Burgsteinfurt (Westf.) datiert vom 12.09.1946, Tagesstempel des Postamtes Burgsteinfurt vom 13.09.1946.

Es handelt sich ebenfalls um eine Ladung zu einer Testamentseröffnung. Es erscheint mir ungewöhnlich, dass eine solche Ladung mittels Postkarte (also nahezu öffentlich) erfolgte; in der heutigen Zeit m. E. undenkbar.

Mit Sammlergrüßen
Lothar Schrapp
Der Faltbrief der Königlichen Gerichtskasse des Amtsgerichtes Burgsteinfurt an die Gemeinde Sellen enthält den Tagesstempel Burgsteinfurt vom 12.03.1904 und den Rechteckstempel" Frei lt. Avers. Nr. 21. / Kgl. Pr. Amtsgericht.

Es handelt sich um eine Kostenrechnung der Gerichtskasse, die ich nur teilweise eingescannt habe. Die Gemeinde Sellen ist eine der drei Gemeinden des Amtes Steinfurt, die 1939 in die frühere Stadt Burgsteinfurt eingegliedert worden sind. Es waren die Bauerschaften Hollich, Sellen und Veltrup.

Mit freundl. Sammlergrüßen
Lothar Schrapp
Noch ein Faltbrief aus dem Jahr 1904 und zwar von der Königlichen Gerichtskasse des Amtsgerichtes Ahaus. Tagesstempel Ahaus vom 07.09.1904. Der Rechteckstempel "Frei lt. Avers. Nr. 21. / Kgl. Pr. Amtsgericht." ist natürlich auch angebracht.

Der Ankunftsstempel Schöppingen datiert vom 08.09.1904.

Die Kostenfestsetzung datiert vom 18.08.1904. Die Kostenrechnung habe ich nicht eingescannt.

Mit freundl. Grüßen
Lothar Schrapp
Jetzt ein Faltbrief des Amtsgerichtes Ahaus aus neuerer Zeit. Brief mit Post/Absenderfreistempel vom 09.01.1958, der in der Datenbank von Philastempel.de unter der Internen Nr. 018528 enthalten ist.

Es handelt sich um die Mitteilung vom 27.12.1957 über eine grundbuchliche Eintragung.

Mit freundl. Sammlergrüßen
Lothar Schrapp
Jetzt drei Briefumschläge, von denen ich die Inhalte leider nicht besitze:
Amtsgericht Ahaus mit Tagesstempel Ahaus vom 23.09.1913 und eingedrucktem Rechteckstempel "Fr. d. A. 21. / Königl. Preuß. Amtsgericht."

Amtsgericht in Burgsteinfurt, Brief an einen Rechtsanwalt in Münster, Tagesstempel Burgsteinfurt vom 12.10.1932.

Rückseite des Umschlages mit eingedrucktem Siegel des Amtsgerichtes. Auffallend, dass es sich noch als "Preuß." Amtsgericht bezeichnet. Das steht im Widerspruch zur vorderseitigen Absenderangabe.

Landgericht Münster (Westf.) mit einem Maschinenstempel, der ein Klischee zur Werbung für die Deutsche Verkehrsausstellung München 1953 beinhaltet.

Freundl. Grüße
Lothar Schrapp
Jetzt kommt der letzte und älteste Beleg:
Faltbrief des Amtsgerichtes Ahaus mit Tagesstempel Ahaus vom 31.08.1896 und Rechteckstempel "Frei lt. Avers. Nr. 21. / Kgl. Pr. Amtsgericht." Der Ankunftsstempel Schöppingen datiert vom 01.09.1896.

Eingescannt habe ich nur eine Seite der Benachrichtigung über eine grundbuchliche Eintragung.

Freundl. Sammlergrüße
Lothar Schrapp
Hallo zusammen,
einen hätte ich auch noch:

Leider ohne Inhalt. Also wird im Dunkeln bleiben, was das Kreisgericht Jena der Konsumgenossenschaft Naumburg-Nebra mitzuteilen hatte.
Aber diesen Mangel wiegt der sehr schöne Maschinenstempel wieder auf.
Viele Grüße
Lothar
Ein auf den ersten Blick unscheinbarer Beleg aus der Zeit der Alliierten Besetzung, gelaufen als Ortsbrief in Duisburg - Hamborn am 3.4.48.

Die Rückseite zeigt aber das der Brief in diesen Thread hinein gehört, ist er doch vom Amtsgericht Duisburg - Hamborn und ein schönes Stück Zeitgeschichte aus einer, für alle Deutschen, schweren Zeit.

Im Inhalt findet sich ein Versäumnis-Urteil in einer Mietsache und eine Zustellungs-Urkunde.

Interessant das hier das Urteil "
Im Namen des Rechts" ergangen ist. Die ursprüngliche Formel "Im Namen des Volkes" wurde auf dem Formularvordruck dahingehend geändert. Nach meiner Recherche wurde diese Formulierung nur nach dem zweiten Weltkrieg verwendet, als Deutschland noch von den Alliierten Verwaltet wurde.
Viele Grüße
Werner
Die Namen der Einzelpersonen habe ich unkenntlich gemacht.
Gerichtspost Japan Deutschland
Hallo Sammlerfreunde!
Wunderschöner Beleg (Luftpost) an den Kammergerichspräsidenten aus Japan von der Deutschen Industrie und Handelskammer in Japan Tokyo von 1969. Schöner Annahmestempel des Kammergerichtes. Ein nicht alltäglicher Beleg in 1A Erhaltung!
Eine gerichtlich angeordnete Zustellung per
Post-Insinuationsdokument aus dem Königl. Preuß. Kreisgericht Nordhausen. Dem Ehepaar Elsner wurde die cassierte Obligation (bezahlte Schuldverschreibung) mitgeteilt. Nach erfolgter Unterschrift des Schuldners, am 16.9.1849, ging das Postdokument mit beigedrückten, roten Dienstsiegel der
Post-Expedition Worbis , zurück nach Nordhausen an das Kreisgericht.


mit Sammlergruß,
Claus
Auch Scheidungsprozesse haben ihre guten Seiten, zumindest für den Sammler von Freistempeln. Bemerkenswert der Wechsel der Stempelfarbe. Offensichtlich ist aus dem Kreis des Stempels etwas aus der unteren Hälfte entfernt worden. Aus den verschiedenen Absendern ergibt sich die Existenz einer zentralen Poststelle.

Versand als Faltbrief. Rückseitig mit einfachem Klebeoblate ohne jede Kennzeichnung verschlossen.


Und ganz allgemein gesagt, vor 60 Jahren konnte man sich eine Scheidung noch leisten. ;-)
Von mir ein Grundbuchauszug, den das Amtsgericht von Beelitz am 30.10.1930 an die Kirche von Buchholz / Zauche geschickt hat.

Viele Grüße
Ingo
Heute eine Ladung des Amtsgerichts Zehdenick, versandt am 24.2.1945 mit Poststempel ab Templin an einen Rechtsanwalt in Zehdenick. Die Ladung und die Anschriftenseite sind vorder- und rückseitig auf dasselbe Blatt gedruckt, nach dem Zusammenfalten des Blattes wurde der so entstandene Faltbrief rückseitig mit einem Papiersiegel des Gerichts verschlossen.

Viele Grüße
Ingo
Wenn auch philatelistisch weniger von Interesse, hier eine Postkarte (Drucksache) des Amtsgerichtes Burgsteinfurt (Westfalen) vom 1.6.1948 mit der Bestätigung, dass der Adressat in die Liste der Genossenschaft
Konsumgenossenschaft Eintracht, Borghorst, unter lfd. Nr. 3155 als neuer Genosse eingetragen worden ist.

Rückseite:

Es mußte ja alles seine Ordnung haben.
Mit freundlichen Sammlergrüßen
Lothar Schrapp
Eine Ladung des Amtsgerichtes Dresden vom 21.01.1933 an den Kaufmann Fr. Schulze in Schmölln zur Testamentseröffnung am 28.01.1933.
Friedrich Schulze ist verwandt mit dem Knopfhersteller Carl R. Schulze.

schöne Grüße
Marcel
Amtsgericht, Abt 5 Witzenhausen, Genossenschaftsregister


schöne Grüße
Lulu
Verehrte Freunde der Gerichtsbelege,
bei den hier in diesem schönen Thema zusammengetragenen Belegen befinden sich fast ausschließlich alte und ältere Belege. Diese haben für uns Freunde der Philatelie ja auch eine ganz besondere Anziehungskraft. Hier zur Abwechslung nun auch mal ein moderner Beleg zum Thema.
Fast aktuelles Schreiben der Staatsanwaltschaft Ingolstadt an eine gemeinnützige Organisation, hier das Kuvert mit dem Absenderfreistempel der Pitney Bowes Maschine welche dort am Ingolstädter Landgericht benutzt wird.

Dann auch das Schreiben dazu. Darin wird einem, wohl nicht ganz so "bösen Buben (oder Mädchen)" in Aussicht gestellt das anhängige Verfahren einzustellen, so er oder sie einen bestimmten Betrag an diese gemeinnützige Organisation überweist (Der Fall "Wulff" lässt grüßen). Ein unseren hier vertretenen Rechtsanwälten sicherlich bekanntes Prozedere.

Beste Grüße,
Peter
Nach längerem auch mal wieder ein Beitrag von mir in diesem Thema.


Hier ein Brief aus den 1840-50er Jahren (leider ohne Inhalt) an das Gericht "zu Posterstein/Ronneburg" wie bei [#24] rätsele ich immer noch, um welche Gerichtsbarkeit es sich hier genau handelt (habe schon so eine blasse Ahnung). Ein Besuch im Kreisarchiv wird immer unausweichlicher - muss nur mal die Zeit dafür finden. :-)
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Habe mir das Thema gerade noch mal komplett durchgesehen, ist schon erstaunlich, welche Vielfalt hier philatelistisch wie auch inhaltlich zu Tage tritt. Sehr schöne Beispiele und danke an alle, die mitgemacht haben.
Einen Zahlungsbefehl (Mahnbescheid) hatten wir aber noch nicht. Daher:


Ein Faltbrief in Form der vereinfachten Zustellung eines Zahlungsbefehls von Diepholz nach Apolda vom 13.07.1932 wegen einer unbezahlten Warenrechnung.
Was mir aufgefallen ist, dass auch noch kein "Knöllchen" (Bußgeldbescheid) dabei war - hat vielleicht irgendwer einen aktuellen? ;-)
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#110]
Ist mir gerade noch aufgefallen. Dieser Brief ist auch eine sog. "Feriensache"
http://de.wikipedia.org/wiki/Feriensache also durchaus auch aus rechtswissenschaftlich-historischer Sicht ein kleiner "Hingucker". Gerichtsferien gibt es ja heute nicht mehr - da habe ich ja beim Griff in die Belegekiste mal wieder ein glückliches Händchen gehabt - Eigenlob stinkt nicht. ;-)
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Hier mal ein Brief der Gerichtschreiberei des königlichen Amtsgerichts zu Haigerloch, der leider ohne Inhalt ist, aber Rückseitig noch ein Prägesiegel hat und am 23.11.1915 in Trillfingen zugestellt wurde.

schöne Grüße
Marcel
Hallo zusammen,
hier mal 2 Schriftstücke, zum einen im Namen des Königs und zum anderen im Namen des Volkes. Habe von diesen Bescheiden wie Zahlungsbefehlen etc. noch einige Stücke und werde diese demnächst zeigen.
mfg Schniederhus

Ich habe letzte Woche diesen Beleg gefunden. Grenzüberschreitend Trier nach Gilsdorf in Luxemburg.

Geschäftsstelle des Landgerichts in Trier vom 12.7.51. Auffallend der große runde Briefstempel Landgericht Trier.
Lulu
@ zockerpeppi [#90]
Hallo!
Zu nicht lesbarer Beleg: Ich habe hier jemanden an der Hand, der das lesen kann, macht auch eine "Reinschrift" dazu. Interesse?
Ist privat, nichts mit Kosten. Könnte nur ein paar Tage dauern, er wohnt neben der Cranger Kirmes in Wanne-Eickel, heute Herne 2. Da gibt es z.Zt. null Parkplätze.
Dazu noch einen alten Beleg zum Thema. DIN A 4 gab es da auch noch nicht, deshalb etwas beschnitten. Curl ist heute Dortmund-Kurl.
Gruss KarlS
Gerne Anruf, meine Daten sind hinterlegt.

@ KarlS [#115]
Danke für dein Angebot. Ich bin Mitglied in einem echt tollen Verein und bekomme auch sprachlich jede Hilfe, ich muss nur fragen.

Von mir heute einen Beleg der echt gelitten hat. Eigentlich schade denn die Stempel auf Vorder- und Rückseite sind echt gut geraten. Wenn man ihn zurecht schneidet ist er noch brauchbar.
Geschäftsstelle des Amtsgerichts in Neuerburg (Kr. Bitburg) nach Vianden in Luxemburg Stempel 4.3.39 11-12
Ankunfsstempel in Vianden 4.3.39 2-3 S also am Nachmittag auf der Rückseite.
das Wochenende neigt so langsam dem Ende zu
bis demnächst
Lulu
SBZ, Faltzettel, versandt als Briefpost vom
AMTSGERICHT MEISSEN mit Maschinenstempel aus
Meißen 3 vom 30.3.1950 mit rechteckigen Werbeeinsatz
Fördert die nationale Front!, auf Freimarke Persönlichkeiten, Thälmann MiNr.220 24(Pf).
Inhalt des Schreibens: In einer Prozess-Sache wird nach dem Krankheitsbefund eines Rentners gefragt.

mit Sammlergruß,
Claus
Post-Behändigungs-Schein aus
SUHL vom 17.10.1869.


Nach erfolgter Übergabe der Schuldurkunde an Dorothea Friederike Weiss aus Suhl, bekam der Behändigungsschein neben dem Dienstsiegel die Unterschrift des vereidigten Briefträgers, am 16.10.1869.
Danach ging der Schein zurück an das Königliche Kreisgericht nach Schleusingen.
mit Sammlergruß,
Claus
Post-Insinuations-Dokument, gefertigt aus Kanzleipapier über die Zustellung einer Vorladung vom 22.Juli 1850 in der Geitnerschen Hypothekensache, bezeichnet an das Pfarramt zu Crölpa.


Zugestellt wurde die Vorladung am 29.Juli 1850 durch den vereideten Postboten Alberti mit beigedrückten Dienstsiegel des Postamtes Ziegenrück.
mit Sammlergruß,
Claus
Hallo,
hier eine Karte von der Obereinnehmerei (Amtsgericht) in Villingen vom 10.6.1885, nach Schwenningen. Es ging um rückständige Gerichtkosten von 10,60 Mark.
Gruß
Manne

2 DDR Gerichtsbriefe ohne Inhalt, aber mit
Gerichts-Briefstempel.

Gerichtsbrief mit Zustellungsurkunde vom
Kreisgericht Oschatz (Sachsen)
726 OSCHATZ 8.9.1972


Gerichtsbrief vom
Kreisgericht Zeulenroda (Thüringen)
6570 ZEULENRODA 16.7.1983
mit Sammlergruß,
Claus
Behördenbrief mit Zusatz "Landes-Cultur-Sache", Segmentstempel
WEISSENFELS 19 2, adressiert an den Herrn Gerichts-Director
Loeschigk zu Ranis. Abgestempelt ist der Faltbrief am 19.2.1827.


Der Textinhalt bezieht sich auf die Gräfendorfer Zinsablösungssache, sowie auf die baldige Erteilung eines Legimations-Attests für die Einwohner des Ortes Schmorda.
Unterzeichnet hat der "Öconomie-Comisarius" aus Weißenfels am 27.Januar 1827.
mit Sammlergruß,
Claus
Ein sogenannter "Wendebrief", weil doppelt verwendet als Amtsbrief des Landgericht Leipzig und Mügeln.
Vom Untersuchungsrichter aus dem Landgericht Leipzig wurde am 2.2.1920 eine Personenauskunft über die Dienstmagd
Lina Alma Glathe gestellt. Am 4.2.1920 erteilte das Amtsgericht Mügeln dem Untersuchungsrichter in Leipzig den Auszug aus dem Strafregister der Person Glathe mit.


Der Brief wurde teilweise noch mit der alten Anschrift
Königliches Amtsgericht, sowie mit den alten Verschlusssiegel und Eingangsstempel versehen.
Nach der Abdankung des Königs im Herbst 1918 wurde Sachsen Freistaat im Deutschen Reich. Somit wurden nun auch die Anschriften, Siegel und Kanzleipapiere geändert.
mit Sammlergruß,
Claus
Guten Morgen Zusammen,
Briefe, die einem Gericht zugestellt wurden, konnten mit einem Sonderstempel versehen sein.
Der umgekehrte Fall ist wohl eher selten.

Schönes Wochenende
Franz
Gerichtsbrief vom Königl. Gerichtsamt Limbach (Sachsen), nach Lichtenstein (Sachsen) zum Fürstl. Schönburgschen Justitzamt.
Abgestempelt ist der Brief in LIMBACH am 27.12.1862.


Der Postvorschussbrief ist belastet mit 4 Talern, 11 Neugroschen, 8 Pfennig. Das entspricht 131 6/10 Neugroschen + 25/10 Procura 1/2 Neugr. pro Taler oder Teil davon + 1 Neugr. Porto (Brief unter 5 Meilen, über 1 Loth 135 2/10 Neugr.)
Der Faltbrief enthält eine beglaubigte Abschrift eines Protokolls auf 4 Neugroschen Stempelpapier.
Wasserzeichen des Papiers:
Sächisches
Papier
Hainsberg
mit Sammlergruß,
Claus
Post-Insinuations-Dokument vom Königl.Preuß.Kreisgericht, Commision Sömmerda vom 25.6.1851.


Der Inhalt bezieht sich auf die Zustellung einer Obligations-Ausfertigung über 200 Reichstaler, adressiert an den Zeugschmied
Georg Stolze in Erfurt. Am 27.11.1851 nahm er das Dokument in Empfang.

Der vereidete Postbote Wagner beglaubigte mittels Postamtsiegels des Amtes Erfurt am 27.11.1851 die Zustellung.
mit Sammlergruß,
Claus
Da habe ich auch mal einen: Eine Rechnung über den fürstlichen Betrag von 1,12 RM in einer Grundbuchsache vom Amtsgericht Rochlitz, der Bogen wurde nur gefaltet und mit einem Verschlussetikett zugeklebt.

Taugt der Stempel für die Datenbank?
Jan-Martin
Recognition von 1828 (Zuordnung / Nachweisung von Eigentum)

Anschrift:
Recognition für den Schultheiss Johann Heinrich Emil Groß zu Kleincamsdorf
1d Kaufquantum zahlt derselbe (d = dinarius = pfennig)
Eingetragen pro 1828. Nr.52
2 Sgr.Meilengeld
Nr.77

Die rechtliche Anerkennung des Faltdokuments ist auf der
Burg Ranis (Thüringen) vom Breitenbauchschen Gericht mittels Gerichtssiegels zertifiziert. Unterzeichnet und beglaubigt ist das Dokument vom Gerichts-Direktor Loeschigk am 29.1.1828.

mit Sammlergruß,
Claus
Insinuations-Bericht vom 12.12.1851 aus Erfurt.

Empfangsbekenntnis für eine Vorladung beim
Königl.Kreisgericht Erfurt.
Die zugestellte Ladung für den 18. Dezember 1851 quittierte die Empfängerin Herzog am 12. Dezember dem Kreisgerichts-Boten Braun.
mit Sammlergruß,
Claus
Grüße Euch Alleinunterhalter
Die wenigen Generalgouvernement Belege aus meiner Sammlung sind zum größten Teil noch philatelistisch beeinflusst. Der hier ist wohl Ausnahme. Die Ahnung und auch die Literatur habe ich nicht. Deswegen freue ich mich über eure Meinung.

MeF, Mi 21, Stpl. Warschau C, 1944 09 08
Nette Grüße
Pepe
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Generalgouvernement: Bedarfsbriefe"]
Umschlag der Staatlichen Kreiskasse Wiesbaden an das Amtsgericht, Verteilungsstelle Wiesbaden.
Abgestempelt am 2.7. Jahr 2?

liebe Grüße
Lulu
Ein Gerichtsbrief mit rückseitigem Papiersiegel des Amtsgerichtes Zehdenick, gelaufen am 24.2.1945 von Templin nach Zehdenick.

Viele Grüße
Ingo

Kuvert mit Absenderfreistempel des Arbeitsgericht Leipzig,
04109 LEIPZIG 18-06-02, versandt nach 04758 Oschatz.

ASF vom Oberlandesgricht Dresden,
DRESDEN 23.4.08 Briefdienst postMODERN, versandt nach 04758 Oschatz.
mit Sammlergruß,
Claus
@ DL8AAM bzw. alle
Hallo zusammen,
habe mal bei meinen Dienstbelegen Deutsches Reich nachgesehen und natürlich prompt gerichtliches gefunden. Beides interessanterweise mit Nachgebühr, was ich nicht verstehe. Eigentlich galt doch das "Ablöseprinzip". Aus dem Inhalt des Schreibens aus 1917 geht hervor, dass eine Mark Gericht zu zahlen war und 10Pfennnig Porto entsprechend zusätzlich zu entrichten seien. Sozusagen doppelte Strafe?
Im zweiten Schreiben geht um die Bestätigung einer Löschung im Grundbuch, auch hier Nachgebühr. Kann mir das jemand erklären?
MphG
Gerhard

Behördenbrief vom 26.8.2005 aus dem Amtsgericht 07306 Saalfeld/Saale nach Wermsdorf, befördert mit
THPS THÜHRINGER POST SERVICE GmbH Erfurt, einTochterunternehmen der Mediengruppe Thüringen, gegründet 2001. Rückseitige Kodierung 000564.


mit Sammlergruß,
Claus
Post-Insinuations-Document / Formular des Königlichen Land- und Stadtgericht Heiligenstadt von 1839. Der vereidigte Postbote aus
Wülfingerode bescheinigt am 23.September 1839, dass er persönlich dem
Major von Bültzingslöwen aus Haynrode eine Verfügung zugestellt hat. Das Document ist beglaubigt am 23.09.1839 zurück nach Heiligenstadt versandt worden.



Generalogie Bültzingslöwen:
https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCltzingsl%C3%B6wen
mit Sammlergruß,
Claus
Mein Brief ist leider ohne Inhalt und aufgrund des Stempels auf die Zeit zwischen 1826 und 1844 datierbar.
Die herrschaftliche Justiz Verwaltungssache mit der Registriernummer S.63 lief als 4 Loth schwerer Brief von Essen an das Königliche Oberlandes Gericht zu Hamm. Die Unterschrift des Botenmeisters Soerberg bestätigte die Portofreiheit des Dienstbriefes.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Brief vom Amtsgericht Hannover 9.12.1891 nach Ricklingen (Hannover) 10.12.1891.

Schreiben Hannover 10.12.1891
Im richterlichen Auftrage werden Sie hierdurch davon benachrichtigt, daß Sie heute in der Liste der Genossen des Creditvereins Linden eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht zu Linden unter Nr.121 eingetragen worden sind.
Gerichtsschreiberei Kgl. Amtsgerichtes
Abteilung IV
Gruß Dieter
Portofreier Dienstbrief des Landgericht Ludwigsstadt (Oberfranken), geschrieben am 30.Mai 1845 in Ludwigsstadt, aufgegeben in
KRONACH am 7.6.1845, adressiert an das Commungericht Ranis über Pößneck. Ankuftstempel rückseitig am 9.Juni in Pößneck. Inhalt des Schreibens: Ausstellung einer Erblegimitation aus Kaulsdorf.


mit Sammlergruß,
Claus


Briefkuvert des
Stadtgericht Berlin mit Absenderfreistempel vom 17.8.1990
Amtsgericht Oschatz 10.7.2002
mit Sammlergruß,
Claus
Heute aus Aalen einige Gerichtsstempel:
Zunächst
Amtsgericht Aalen vom 14.09.1972 und 12.02.1976


anschließend
Arbeitsgericht Stuttgart Kammern Aalen vom 18.10.1996 und 02.12.2003


wünsche allen angenehme Nachtruhe
Edwin
Portopflichtiger Brief aus dem Königlichen Amtsgericht Oschersleben (Bode) vom 26.1.1897 nach Ottleben.


mit Sammlergruß,
Claus
1879 von Kirchen nach Freudenberg

Pfandsache
Hier vom Verwaltungsgericht Stuttgart ein blauer Brief an das Bürgermeisteramt der Gemeinde Utzmemmingen [1)]. Frankiert mit Freimarkenserie Heuss MiNr 183 und 192 und abgestempelt in (14a) STUTTGART 9 am 19.6.58 mit dem Werbestempel "GASTLICHER / SÜDEN / STUTTGART / KILLESBERG / 12.-21.9.1958

Vom Inhalt wird es abhängig gewesen sein, ob die Gemeindeverwaltung hier eine freundliche Nachricht gemäß dem Werbestempel oder eher eine "garstige Botschaft" empfangen und empfunden hat.
Viele blaue Briefe in der Sammlung und wenige im Briefkasten
wünscht Edwin
[1]
Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden am 1. April 1972 die Gemeinde Goldburghausen und am 1. Januar 1973 die Gemeinde Utzmemmingen nach Pflaumloch eingemeindet. Dies hatte am 1. Mai zu einer scherzhaften neuen Ortstafel "Utzlochhausen" geführt. Die Gemeinde Pflaumloch wurde letztlich am 25. Juli 1973 in Riesbürg umbenannt
Aus einem größeren Fundus Justizbehörden hier drei Gerichtsbelege aus Nordrhein-Westfalen, einheitlich mit Landeswappen und Werbeslogan ausgestattet:
Mit Recht in die Zulunft / http://www.justiz.nrw.de

Amts-/Landgericht Siegen mit Frankit-Stempel vom 18.09.2019
Amtsgericht Bad Berleburg mit Frankit-Stempel vom 23.08.2019
Amtsgericht Düsseldorf mit Privatpost postcon vom 22.08.2019
Ich wünsche allen zur Nacht das sprichwörtliche gute Gewissen als sanftes Ruhekissen
Edwin
@ epem7081 [#148]
Ich möchte wieder einen älteren Beleg zeigen, dafür mit ungewöhnlicher Versendeform, der Rohrpost!
Das Königliche Amtsgericht Berlin Mitte schickte diesen Faltbrief am 15. November 1918 innerhalb Berlins per Rohrpost. Obwohl sich auf dem Brief ein „Frei laut Avers 21. … „ Stempel befindet, wurde der Brief mit der Rohrpostgebühr von 35 Pf. frankiert. Die Nutzung der Rohrpost war nicht in dem Aversvertrag enthalten, also musste der Brief frankiert werden. Warum die preussische Behörde, die ja eher für große Sparsamkeit bekannt sind, sich diese Extrakosten leistete: in dem Brief wird der Adressat für den 19. und 21. November als Hilfsschöffe berufen.


allen einen schönen Sonntag
DerLu
Bundespatentgericht
3D06000E5C - Frankatur durch Freesort (vermutlich der Niederlassung München) für das Bundespatentgericht, 81549 München; 20.12.2019 (via K2055)
Gruß
Thomas
@ epem7081 [#148]
Zum weiteren Ausbau aus einem größeren Fundus Justizbehörden hier drei weitere Gerichtsbelege aus Nordrhein-Westfalen, einheitlich mit Landeswappen und Werbeslogan ausgestattet:
Mit Recht in die Zukunft / http://www.justiz.nrw.de

Amtsgericht Dortmund mit Frankit-Stempel vom 11.10.2018
Amtsgericht Herne mit Frankit-Stempel vom 01.08.2019
Amtsgericht Lüdenscheid mit Frankit-Stempel vom 09.10.2018
Ich wünsche allen ein schönes stressfreies und gesundes Wochenende.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Kammergericht Berlin

Ausgabe 16.03.1968 - 500 Jahre Kammergericht Berlin - MiNr. 320
Das Kammergericht (KG) [1] ist das höchste Berliner Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Es ist das Oberlandesgericht des Landes Berlin. Es wurde 1468 erstmals urkundlich erwähnt und gilt als das älteste noch arbeitende Gericht Deutschlands.
Glückauf!
Claus
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Kammergericht
Hallo zusammen,
ein Faltbrief vom Amtsgericht Marburg, aufgegeben am 26.11.51 und frankiert mit MiNr. 75wg und 94wg, sowie mit Notopfer Berlin MiNr. 6Z.

Der Faltbrief entpuppt sich als vorgedrucktes Formular aus den 30iger Jahren: "Nr. 35. Benachrichtigung eines Schöffen von seiner Auslosung."
Am 27.11.51 wurde der Faltbrief mit dem Vermerk "zurück Absender Franz Ficker verstorben" an das Amtsgericht Marburg zurückgeschickt, wo er am 29.11.51
wieder eingetroffen ist. Ich finde ein Brief mit interessanten Details.
Beste Grüße
Karsten
Hallo zusammen,
zum weiteren Ausbau aus einem größeren Fundus Justizbehörden hier drei weitere Gerichtsbelege, diesmal aus dem Bezirk Kassel.

Hessisches Finanzgericht Kassel mit Frankit-Stempel vom 30.05.2018
Amtsgericht Kassel, Zweigstelle Hofgeismar mit Frankit-Stempel vom 04.10.2018
Amtsgericht Schwalmstadt mit Frankit-Stempel vom 30.12.2019
Mit freundlichem Sammlergruß
Edwin
Liebe Sammlerfreunde,
ein einfacher Brief vom 30.01.1980 aus Berlin vom Obersten Gericht Der DDR an einen Rechtsanwalt in Schleiz.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo zusammen,
Fensterbriefumschlag und Frankitstempel, da bleiben Absender und Adressat meistens unbekannt, wenn kein Inhalt mehr Aufklärung geben kann. Der Empfänger wird natürlich bekannt, wenn er wie in diesem Fall das Amtsgericht Neuruppin mit einem Eingangsstempel vom 22.06.2020 in Erscheinung tritt.
Das Amtsgericht Neuruppin ist eines von 24 Amtsgerichten in Brandenburg und ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Es befindet sich in der Karl-Marx-Straße 18a in Neuruppin. Der Bezirk des Amtsgerichts Neuruppin erstreckt sich auf den Landkreis Ostprignitz-Ruppin.[1]
Mit freundlichem Sammlergruß
Edwin
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Amtsgericht_Neuruppin
Guten Abend,
abgebildet ist nur die Hülle einer portopflichtigen Dienstsache "An das Königliche Amtsgericht zu Wennigsen".
Aufgeliefert auf dem Postamt in MÜNDER AM DEISTER am 7.5.83 * 6-7N. Münder ist heute Bad Münder!

Eingegangen in WENNIGSEN am 8.5. * I-8V - Rückseitiges Trockensiegel leider entfernt.

MfG >Franz<
Guten Tag,
ein an den Ronnenberger Kreditverein gerichtetes Schreiben vom Amtgsgericht Wennigsen (Formularstempel).

Aufgeliefert am 29.5.1935 - 18-19 Uhr und bestätigt mit Sonderstempel von WENNIGSEN (DEISTER) Waldperle u. Luftkurort.
Portofreiheit bestätigt mit Einzeiler "Frei durch Ablösung Reich".

Weitere Absenderangabe (vorn und hinten) mit Einkreisstempel "Preuß. Amtsgericht * Reichsadler * Wennigsen (Deister).
Anmerkung: der SSt. "Waldperle" war schon seit dem 1. August 1928 in Gebrauch.
MfG >Franz<
2008 Post vom Amtsgericht Uelzen - Zentrales Mahngericht - an das Amtsgericht Schönebeck - Zivilabteilung - :

Klaus Peter
Hier ein Brief des Kreisgericht Magdeburg vom 25.11.1974. Der Brief kam unzustellbar zurück. Auf der Rückseite wird der Eingang beim Kreisgericht vermerkt, und entsprechende Verfügungen notiert.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo zusammen,
heute ein Beleg vom Amtsgericht Lübben.


Der Stempel vom 21.6.1995 aus dem Gebiet der Sorben präsentiert sich hier naheliegend zweisprachig: LÜBBEN LUBIN / 15907. Mit der Maschinenkennung H023134 stammt er von einer Stielow-Neopost.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo zusammen
aus meiner juristischen Abteilung zwei Belege das Bayer. Amtsgerichts Dachau an das Standesamt in Petershausen.
Der Beleg vom 14.11.1930 ist mit 2x Dienstmarke MiNr 116 freigemacht.


Der Beleg vom 24.01.1935 ist mit Dienstmarke MiNr 138 freigemacht. Der amtliche Umschlag hat im Vergleich zum vorstehenden Beleg nun auch eine Angabe zur Bankverbindung "Postscheckkonto München 2698"

Das Amtsgericht Dachau ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit und {heute} eines von 73 Amtsgerichten in Bayern. Der Sitz des Gerichts befindet sich in der Schlossgasse 1 in Dachau, weitere Nebenstellen an der Schlossstraße 9 und Krankenhausstraße 11.[1]
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Amtsgericht_Dachau
Hier ein Brief mit Zustellungsurkunde des Amtsgerichtes Pfarrkirchen vom 29.12.1953 an einen Rechtsanwalt in Passau, Frankiert mit 85 Pfennige. Zugestellt am 30.12.1953.

Das Amtsgericht Pfarrkirchen war ein von 1879 bis 1973 bestehendes bayerisches Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit mit Sitz in der Stadt Pfarrkirchen. Mit Inkrafttreten des Gesetzes über die Organisation der ordentlichen Gerichte im Freistaat Bayern (GerOrgG) am 1. Juli 1973[4] wurde das Amtsgericht Pfarrkirchen aufgelöst und dessen Bezirk dem Amtsgericht Eggenfelden zugelegt.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo zusammen,
zum weiteren Ausbau aus einem größeren Fundus Justizbehörden hier drei weitere AFS-Gerichtsbelege, alle vom AMTSGERICHT STUTTGART mit Landeswappen und Stempel STUTTGART 104 / 70154 aus verschiedenen Maschinenkennungen.

B664617 vom 16.9.1997
B664330 vom 28.1.1998, hier scheint der Stempelkopf im Bereich der PLZ beschädigt
B664108 vom 20.1.1998
Mit freundlichem Sammlergruß
Edwin
Hallo zusammen,
zum weiteren Ausbau aus einem größeren Fundus Justizbehörden hier zwei weitere Gerichtsbelege, diesmal aus Rheinland-Pfalz. Jeweils mit aufgesprühter Konsolidiererkennung K4000 für Deutsche Post InHaus Services GmbH.

Amts- und Landgericht Koblenz mit Frankit-Stempel 1D1400156F vom 13.08.2019
Amtsgericht Altenkirchen mit Frankit-Stempel 1D130014A8 vom 19.08.2019
Mit freundlichem Sammlergruß
Edwin
Hallo,
hier ein Brief des Amtsgerichts Worms [1], frankiert mir 85 Pfennig und Notopfer als Zustellungsurkunde

Das Gebäude ist prägend für die Innnenstadt und steht unter denkmalschutz
Gruß
Markus
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Amtsgericht_Worms
Brief vom 16.11.1907 vom Amtsgericht Siegburg nach Spich, dort Ankunft am 17.11.1907, mit Stempel Frei lt. Ablös. 21 Kgl. Pr. Amtsgericht und blaues Papiersiegel auf der Rückseite. Inhalt ist eine Grundbuchsänderung zugunsten des königlichen Militärs-Fiskus.


Schönen Gruß
Sepp
Brief vom Bezirksgericht St.Veit an der Glan in Österreich an das Amtsgericht Bückeburg vom 28.06.1989, Stempel Postgebühr bar bezahlt und Maschinenstempel mit Datum und Werbeeinsatz. Auf der Rückseite Eingangsstempel des Amtsgerichts Bückeburg vom 30.06.1989.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo zusammen,
von der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Aalen ein Beleg aus (14a) AALEN (WÜRTT) 1 / aa vom 26.6.1958 an das Kreisjugendamt in Aalen freigemacht mit 70 Pfg. Dauerserie Heuss (MiNr 263)

Einen geruhsamen Sonntagsausklang wünscht
mit freundlichen Grüßen
Edwin
Brief vom 09.10.1922 vom Amtsgericht Freising an das Amtsgericht Mühldorf, frankiert mit Dienstmarken 3x 47 und 1x 30, gesamt 4,75 Mark. Nach meinen Recherchen hätten für einen Brief der zweiten Gewichtsklasse 4 Mark gereicht.

Schönen Gruß
Sepp
Hallo zusammen,
hier ein Brief von der "Geschäftsstelle des Land[es]arbeitsgerichts Leipzig" vom 19.10.1927. Die Frankatur in Höhe von 46 Pf kann ich nicht aufschlüsseln.

Schön finde ich den Schreibfehler (?) "Landarbeitsgerichts".
Gruß, Frank
Guten Morgen,
das Bayerische Amtsgericht lässt grüßen. Zwei Ortsbriefe aus Prien am Chiemsee vom 11.1.1926 und 22.2.1926. Frankiert mit je einer Dienstmarke Mi.Nr. 109.


Viele Grüße
Klaus
Liebe Sammlerfreunde,
mit folgendem Anschreiben wurde im Juni 1932 vom Oberreichsanwalt die Personalakte eines Postschaffners an die OPD Leipzig zurück gesandt. Was der Beamte wohl ausgefressen hat? Das Postamt C4 befand sich schräg gegenüber vom Reichsgericht. Dort wurde der Vorgang wahrscheinlich (siehe den Einschreibezettel) an die Post übergeben.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Guten Morgen,
heute wieder einmal das Bayerische Amtsgericht. Zwei Ortsbriefe (vereinfachte Zustellung) aus Prien am Chiemsee vom 7.6.1932 und vom 12.4.1933, frankiert mit Dienstmarken im "Strohhutmuster".


Viele Grüße
Klaus
Guten Morgen,
nochmal das Bayerische Amtsgericht, heute zwei "normale" Briefe. Ortsbrief aus Prien am Chiemsee vom 19.1.1934 und Fernbrief aus Rosenheim nach Prien am Chiemsee vom 28.7.1933.


Viele Grüße
Klaus
Brief vom 14.03.1850 vom Königlichen Bezirksgericht Tempelburg an das Bezirksgericht Ratzebuhr, beide Orte heute in Polen. Auf der Rückseite ein Siegelabdruck und ein runder kleiner Ankunftsstempel vom 15. Vermutlich portofreie Vormundschaftssache.


Schönen Gruß
Sepp
Eilbrief vom 12.07.1949 vom Landgericht Oldenburg nach Westerstede dort Ankunft am gleichen Tag. Frankiert wurde mit 2 x Michel 90 wg Bizone, 20 Pfennig Brief und 60 Pfennig Eilboten.


Schönen Gruß
Sepp
Brief vom 23.04.1938 vom Amtsgericht Wittlich nach Salmrohr. Frei durch Ablösung Reich.

Schönen Gruß
Sepp
Ortsbrief vom 24.03.1893 vom Amtsgericht Hannover an den Vorstand der Hannoverschen Baugewerks Berufsgenossenschaft, frankiert mit 5 Pfennig Michel Nr. 46.


Schönen Gruß
Sepp
Eingeschriebene Postkarte vom 30.12.1903 (Vorletzttag der Marken) vom Amtsgericht Hochheim nach Wiesbaden. Meines Erachtens ist die Bewertung dieser Marken im Katalog viel zu niedrig. Sie waren nur 1 Jahr gültig.
Liebe Sammlerfreunde,
eine Ortspostkarte 10-fach vom 25.06.1948 zu 10 Pfennig vom Leipziger Landgericht an eine Leipziger Bürgerin. Vom Gericht wurden Marken im Wert von 1,00 Mark verklebt.
Es geht um die Vorladung für eine Befragung. Weiterhin ist handschriftlich ergänzt, das das Erscheinen unbedingt erforderlich und im eigenen Interesse sei. Die Leipzigerin konnte durch die Post aber nicht ermittelt werden und die Vorladung ging wieder an das Gericht zurück.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Polnischer R-Brief vom 03.11.1927 von Rogozno an das Vormundschaftsgericht in Blankenburg. Frankiert wurde mit 2 x Michel Nr. 242/I gesamt 80 Groszy. Auf der Rückseite Stempel vom 07.11.1927 von Blankenburg.


Schönen Gruß
Sepp
Ortsbrief mit Zustellungsurkunde vom 18.07.1953 vom Landgericht Berlin mit Absenderfreistempel 65 Pfennig.

Schönen Gruß
Sepp
Hallo zusammen,
"Was vorne fehlt, kommt halt hinten drauf", das mag die Maxime des Amtsgerichts Rheine bei der Behandlung des Belegs vom 9.10.1986 gewesen sein. Das offenbar am Frankiergerät eingestellte Standardporto von 0,80 DM für einen Brief bis 20 g war in diesem Fall wohl nicht ganz portogerecht. Der Briefinhalt fiel offensichtlich in die nächst höhere Portostufe. Problemlösung: einmal gewendet, ein neuer Durchlauf und das Porto passte.


Mit freundlichen Grüßen zur Tageswende
Edwin
[Auf Wunsch des Autors redaktionell verschoben aus dem Thema "Doppelabstempelungen auf Marken und Belegen"]
Liebe Sammlerfreunde,
wenn's für den Delinquenten schlecht im Gericht ausgeht, fährt er in den Bau ein. Hier ein Brief eines Insassen der Strafvollzugsanstalt Leipzig Alfred-Kästner-Str. 47 an einen Schleizer Rechtsanwalt. Die Strafvollzugsanstalt verwendete zur Freimachung einen Absenderfreistempel.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo zusammen,
bei diesem Brief von der Gerichtsvollzieherei beim Amtsgericht München an den Rechtsanwalt Heim vom 22.4.1921 sind zur Frankatur die Marken der sogenannten "Abschiedsausgabe" aus Bayern mit dem Aufdruck "Deutsches Reich" aktualisiert worden. Auf dem Beleg kamen zum Einsatz 1x MiNr 38 und 2x MiNr 40.

Mit freundlichem Sonntagsgruß
Edwin
Hallo zusammen,
eine Zeitenwende beim Amtsgericht Clausthal-Zellerfeld wird in den frühen 50er Jahren im Siegelbild augenfällig. Von der Geschäftsstelle 4 des Amtsgerichts Clausthal-Zellerfeld ist im Beleg vom 13.10.1951 offenbar ein "ausgeräumtes" (aptiertes) Amtssiegel verwendet worden. Ein "Vorgänger" liegt mir leider nicht vor. Von der gleichen Geschäftsstelle kommt am 28.7.1953 ein neues Amtssiegel mit dem Niedersachsenross zum Einsatz.


Ein schönes Wochenende wünscht
mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo,
hier ein Beleg (Zustellurkunde) vom Amtsgericht Worms

Gruß
Markus
Hallo zusammen,
vom Amtsgericht Aalen ein Einschreiben vom 7.8.1967 aus AALEN 2 / 708 / c, dass wohl erst nach Weiterleitung sein Ziel gefunden hat. Portogerecht freigemacht - Briefporto bis 20 g 0,30 DM und Zuschlag Einschreiben 0,80 DM = 1,10 DM - aus der Serie Deutsche Bauwerke aus 12 Jahrhunderten mit MiNr 454 (Wallpavillon vom Zwinger, Dresden) und 500 (Melanchthonhaus, Wittenberg).

Ich wünsche ein stressfreies Wochenende
mit freundlichen Grüßen
Edwin
Guten Abend,
ich möchte einen Post-Behändigungs-Schein vom Kreisgericht Dorsten zeigen. Mit dem Dokument wurde die Zustellung einer Urkunde aus dem Jahre 1868 sowie ein Nachtrag vom März 1870 an den Polizeipräsidenten in Cöln bescheinigt.
Die Übergabe der Dokumente an den Boten und die Zustellung erfolgten am 27.Sep.1870.


Da der Postbote den Polizeipräsidenten nicht persönlich angetroffen hat, hat er die Dokumente an den Polizeiboten übergeben und schriftlich festgehalten „.....welcher die weitere Beförderung versprochen hat.“
Die Rücksendung des Post-Behändigungs-Scheines erfolgte am 28.Sep.1870.
Gestempelt mit Hufeisenstempel COELN 28.9.1870 – Spalink 4-8
Taxiert mit 2 Sgr
Viele Grüße aus dem Kraichgau
Lothar
Nachnahmebrief vom 03.05.1953 vom Amtsgericht Landau an der Isar nach Dortmund. Nachnahmebetrag 1,52 DM (nicht Reichsmark wie auf dem Formular). Frankiert wurde mit 50 Pfennig, Michel Nr. 134 und Notopfermarke. Außerdem ein dreieckiger Lagerstempel mit einer 11.

Schönen Gruß
Sepp
Hallo an diesem sonnigen Morgen,
ein neuer Beleg:

Nachnahme-Fernbrief des Amtsgerichts in Alzenau / Unterfranken, das Briefporto (20 Pfg.) sowie die Nachnahmegebühr (40 Pfg.) ausgewiesen mit einem Absenderfreistempel des Amtsgerichts, aufgegeben wurde der Brief durch einen Gerichtsvollzieher.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
eine Sammelsendung des Staatlichen Vertragsgerichts beim Ministerrat an das Kombinat Chemische Werke Buna vom 07.08.1975.
Eine ZKD-Sendung bis 250 g kostete 60 Pfg.
Der Versand mehrerer Sendungen an unterschiedliche Abteilungen, Sektoren etc. war in Form einer Sammelsendung zulässig.

Gruß
Hubert
Brief (ohne Inhalt) als Kirchensache von der Königlichen III. Pfarrstelle Gunzenhausen an das Königliche Landgericht Heidenheim. Halbkreisstempel von Gunzenhausen vom 14.8. ohne Jahreszahl.
Das Landgericht Heidenheim war ein von 1808 bis 1879 bestehendes bayerisches Landgericht älterer Ordnung mit Sitz in Heidenheim im heutigen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Die Landgerichte waren im Königreich Bayern Gerichts- und Verwaltungsbehörden, die 1862 in administrativer Hinsicht von den Bezirksämtern und 1879 in juristischer Hinsicht von den Amtsgerichten abgelöst wurden. (Wikipedia)

Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#204]
Hallo Sepp,
dein Brief war keine Kirchen-Sache, sondern eine Regierungs-Sache. Letztere war mit R.S. abzukürzen als Franchise, wie hier geschehen.
Eine Allgemeine Kirchen-Sache wäre A.K.S. abgekürzt worden, wobei beide Varianten als Franchise bei der Briefpost wie hier die Portofreiheit nach sich zogen.
Eine A.K.S. war also immer auch eine R.S., aber nur wenige R.S. waren auch eine A.K.S.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#205]
Hallo Ralph,
vielen Dank für die Berichtigung, habe die Buchstaben verwechselt und das R für ein K gelesen.
Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#206]
Hallo Sepp,
das passiert jedem Sammler - es sind halt zwei Versalien, die sehr ähnlich geschrieben wurden; einfach bei Kirchensachen an die heilige Dreifaltigkeit denken (A.K.S.) und beim Rest an R.S., wenn der Brief kostenfrei befördert wurde. Wurde der Brief nicht kostenfrei befördert, war es eine P.S. = Partei-Sache. Vlt. hilft diese Eselsbrücke weiter.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#207]
Hallo Ralph,
vielen Dank, diese Eselsbrücke werde ich mir merken.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo,
ein weiterer netter Neuzugang für meine Sammlung ist der nachstehende Brief des Amtsgerichtes Ahrweiler an die Staatsanwaltschaft in Berlin-Moabit vom 18.04.1955.
Die Beförderung erfolgte als Behördenpost, die aus Sicherheitsgründen in einem amerikanischen Militärzug (DM 80609). Dies geschah für "sensible" Behördenpost ab 1954 auf Empfehlung der Bundesministerien für Inneres und für Gesamtdeutsche Fragen.
Diese Praxis wurde bis zur Wiedervereinigung beibehalten.
Die Sendungen wurden von der jeweiligen Behörde mit einem Stempel versehen. Auf dem nachstehenden Brief ist das der Stempel "West".
Behördenbriefe von der Bundesrepublik nach Westberlin sind bedeutend seltener erhalten als die in umgekehrter Richtung.
Der Brief bis 20 g ist mit der 20 Pfg. Heuss-Marke portorichtig frankiert.

Gruß
Hubert
Hallo zusammen,
ein Schreiben der Firma BAYER & KREUZIG an das Amtsgericht / HandelsRegister Annaberg vom 18.7.1923. Der Stempel aus BÄRENSTEIN / (Bz. CHEMNITZ) verspricht noch: "* Herrliche Lage * / Aussichtsturm 898 m auf d. Bärenstein". Ob diese herrliche Lage auch vom Einsender in der Zeit der galoppierenden Inflation so gesehen wurde. Portogerecht freigemacht wurde dieser Brief bis 20 g mit 300 M (MiNr 221).
Zu Beginn des Jahres 1923 hätten noch 50 M gereicht, auf dem Höhepunkt der Inflation im Dezember 1923 wären aber erschreckende 100 Milliarden M fällig gewesen.


Ein schönes Wochenende wünscht
mit freundlichen Grüßen
Edwin
Brief mit Zustellungsurkunde vom 19.09.1826 vom Amtsgericht Berlin-Mitte nach Corbach, freigemacht mit Absenderfreistempel über 40 Pfennig des Amts-und Landgericht Berlin C. Auf der Rückseite ein blaues Papiersiegel. Inhalt ist eine Vorladung zur Güteverhandlung.


Schönen Gruß
Sepp
(Boten)Brief vom Stadtgericht Dresden (Wachssiegel auf der Rückseite) an das Königliche Sächsische Hohes Militärgerichtsdepartment. Leider ohne Stempel und Inhalt, somit kann kein Datum angegeben werden.


Schönen Gruß
Sepp
Brief als portofreie Regierungssache mit Beilage vom 18.07.?? vom Landgericht Illertissen an das Königliche Fiskalat von Schwaben und Neuburg (alter Name vom jetzigen Regierungsbezirk Schwaben) in Augsburg. Halbkreisstempel von Illertissen der laut stampsx von 1860 bis 1862 verwendet wurde.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo in die Runde,
der Beleg ging zwar nicht an irgendein Gericht, paßt aber m.E. gut hier hinein:

Im ovalen Signet dieser Buchhandlung zeigt sich die Göttin Justizia mit Schwert und Waage, der Beleg aufgegeben im Januar 1931 im Postamt BERLIN W 9.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo zusammen,
zum weiteren Ausbau aus einem größeren Fundus Justizbehörden hier drei weitere Gerichtsbelege, diesmal aus dem Sauerland, einem östlich gelegenen Gebiet in Nordrhein-Westfalen. Alle drei Belege tragen den aufgedruckten Hinweis: "Mit Recht in die Zukunft /
http://www.justiz.nrw.de " und sind mit dem Landeswappen von Nordrhein-Westfalen versehen. In allen Fällen erfolgte die Abwicklung über den Konsolidierer K 4000.

Amtsgericht Medebach mit Frankit-Stempel 1D20000440 vom 11.08.2019
Amtsgericht Brilon mit Frankit-Stempel 1D20000439 vom 21.06.2019
Amtsgericht Arnsberg mit Frankit-Stempel 1D20000437 vom 17.06.2019
Mit freundlichem Sammlergruß
Edwin

Ortsbrief vom 27.9.1901 per Einschreiben mit Rückschein an den Richter am Bezirksgericht Tanga Reinhard Vortisch. [1]
Grüße
Harald
[1]
https://www.doa-pdb.de/wiki/Reinhard_Vortisch
Liebe Sammlerfreunde,
wieder mal ein Beleg von mir, der nicht ganz lupenrein zum Thema gehört. Die Postkarte stammt von der Oberstaatsanwaltschaft beim Landesgericht Leipzig S3 und wurde am 14.11.1938 an die hessische Polizeibehörde in Dieburg gesandt. Es handelt sich um eine "Benachrichtigung wegen der Abholung von Gefangenen" vom Bahnhof Dieburg. Es wurde ein Häftling angekündigt, der in das Strafgefangenenlager II in Rodgau [1] einzuliefern war. Die Postkarte war "Frei durch Ablösung Reich" und wurde nicht frankiert.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Strafgefangenenlager_Rodgau-Dieburg#:~:text=Das%20Strafgefangenenlager%20Rodgau%2DDieburg%20war,der%20Inhaftierten%20waren%20politische%20Gefangene.
Brief ohne Inhalt vom 29.03.1864 vom Oberamtsgericht Ravensburg an das Stadtgericht Stuttgart, Stempel Fahrendes Postamt vom 30.03.1864 und Briefträgerstempel vom 31.03.1864. 3 Kreuzer Porto in blau vermerkt.


Schönen Gruß
Sepp
Brief mit Zustellungsurkunde vom 20.09.1939 vom Amtsgericht Dresden nach Sebnitz mit Aufdruck Frei durch Ablösung Reich, zugestellt am 21.09.1930.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo in die Runde,

Das Kreisgericht DRESDEN A 16 versandte im Januar 1962 diese Zustellungsurkunde innerhalb der Stadt, die Gebühr von 75 Pfennigen (10 Pfg Porto + Gebühr) wurde mit einem sauber abgedruckten Absenderfrei-stempel (E-20) entrichtet.
mit Sammlergruß
Werner
Österreich, R-Brief vom 30.01.1990 vom Präsidenten des Landgerichtes Eisenstadt an das Amtsgericht in Ulm. Stempel Bureau de poste, 7000 Eisenstadt (Austriche) Taxe perque.

Schönen Gruß
Sepp

Vom Königlich-Bayrischen Verwaltungsgerichthof in München die MeF mit DM 300,-- aus Juli 1923.
Beste Grüße
Andreas
Brief vom 11.07.1988 vom Landes - und Bezirksgericht Klagenfurt (Österreich) an das Amtsgericht Ulm. Postgebühr bar bezahlt, Stempel Bureau de poste 9010 Klagenfurt (Austriche) Taxe percue.

Schönen Gruß
Sepp
Brief vom 01.04.1954 vom Kreisgericht Stendal nach Tangermünde. Frankiert wurde mit DDR Michel Nr. 324.

Schönen Gruß
Sepp
[Redaktionell ergänzt: Der Verband deutscher Konsumgenossenschaften eG (VDK) mit Sitz in Ost-Berlin war das zentrale Organ der Konsumgenossenschaften der DDR. Der Verband und seine Mitgliedsgenossenschaften verwendeten die Marke Konsum und betrieben die gleichnamigen Geschäfte.]
Brief mit Zustellungsurkunde (vereinfachte Zustellung) vom
Landesverwaltungsgericht Arnsberg vom 02.10.1957 nach Schwerte und wieder zurück nach Arnsberg Auf der Rückseite handschriftlicher Vermerk "Niedergelegt am 04.10.57 Nachsendungsantrag liegt nicht vor". Frankiert wurde mit 90 Pfennig Heus Michel Nr. 265.


Schönen Gruß
Sepp
Guten Morgen,
ein Fernbrief >20g aus Lahm im Kronacher Land an das Amtsgericht in Coburg vom 9.12.1932. Der Umschlag war das Formblatt 203.

MfG
Klaus
Brief vom 17.11.1836 als portofreie Regierungssache vom Herrschaftsgericht Miltenberg an das Königliche Forstamt Aschaffenburg, mit Fingerhutstempel Miltenberg
Herrschaftsgerichte waren in Bayern zwischen dem Jahr 1808 und 1848 Gerichte der Standesherren, also des mediatisierten Hohen Adels, die auf Basis der Edikte vom 8. September 1808 und 16. August 1812 gebildet wurden. (Wikipedia)

Schönen Gruß
Sepp
Liebe Sammlerfreunde,
ein Brief des Amtsgerichts Leipzig vom 03.08.1928 an einen Oberlehrer i.R. Weigel in Leipzig. Der Ortsbrief kostete 8 Pfennig, was der Absenderfreistempel auch auswies.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo,
eine Antwort-Karte aus Schwenningen vom 11.05.1950, gelaufen an das Amtsgericht in Rottweil.


Gruß
Manne
Heute frisch eingetroffen:

Im November 1954 ging dieser Fern-Doppelbrief in der Gebührenstufe zu 40 Pfg in Richtung Coburg.
Verwendet ein AFS Typ E-20, interessant auch der zusätzlich angebrachte Hinweisstempel für die Beförderung per Eisenbahn.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo in die Runde.

Dieser Fern-Eilbotenbrief ging nach Siegburg, das Amtsgericht Bonn versandte ihn mit dem Hinweis "auch Nachtzustellung" im September 1978, er kam in Siegburg um 20.00 Uhr (rückseitiger Ankunftsstempel) an und wurde dann auch gleich ausgeliefert.
Das Gesamtentgelt setzt sich aus dem Porto von 50 Pfg sowie der Eilbotengebühr von 300 Pfg zusammen.
mit Sammlergruß
Werner
1D13000116 - Amtsgericht Winsen (Luhe); 01.09.2014.
Beste Grüße
Thomas
Liebe Sammlerfreunde,
mit einer Postkarte als Dienstsache teilt das Leipziger Amtsgericht der Gemeinnützigen Beamten-Baugenossenschaft mit, dass gegen einen gewissen Naumann ein Zahlungsbefehl erlassen wurde.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Portofreier Dienstbrief vom 07.04.1870 vom Königlichen Oberamts-Gericht Cannstatt, abgestempelt am 13.04.1870 in Cannstadt und am 14.04.1870 in Stuttgart, an den Gemeinde Rath in Laibach/Österreich(heute Ljubljana/Slowenien). Mitgeteilt wird das Urteil des Kreisstrafgericht Ehlingen, zwei Monate Freiheitsstrafe wegen Diebstahls. Unleserlicher Transitstempel von Wien.

Schönen Gruß
Sepp
3D060001D8 -
Amtsgericht Rostock; 13.10.2014.
Beste Grüße
Thomas
Liebe Sammlerfreunde,
ein größerer Briefausschnitt einer portopflichtigen Dienstsache des Reichsgerichts aus Leipzig nach Bochum. Das Reichsgericht (heute Sitz des Bundesverwaltungsgerichts) wurde 1888 bis 1895 gebaut. Die Ansicht der Postkarte stammt von 1901. Der Brief ging am 07.09.1903 nach Bochum an einen Rechtsanwalt Dr.Mummenhoff. Im Internet sind noch heute Rechtsanwälte mit diesem Namen in Bochum ansässig.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

Poststellenhalter waren vereidigte Beamte und durften nicht vorbestraft sein. Vor ihrer Ernennung wurde eine entsprechende Auskunft eingeholt; hier für die Poststelle II Schmachthagen über Bad Oldesloe 1963. Der Beleg wurde vom Postamt Bad Oldesloe erst an den Generalbundesanwalt in Berlin geschickt und von diesem an das Strafregister in Lübeck weitergeleitet. Lübeck antwortete dann an das Postamt Bad Oldesloe Land.
Gruß
Ralph
3D06000719 - Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern / Amtsgericht Greifswald; 24.09.2014.
Gemeinsame Poststelle des Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern und des Amtsgerichts Greifswald am alten
Gerichtsort in der Lange Straße 2a. Wobei das Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern eigentlich nur bis zum 02.09.2014 dort beheimatet war [1], während das Amtsgericht selbst erst am 16. Dezember 2022 seinen Sitz in die Domstraße 7a verlegte [2].
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Amtsgericht_Greifswald
[2]
https://www.mv-justiz.de/gerichte-und-staatsanwaltschaften/ordentliche-gerichte/amtsgericht-greifswald/Aktuelles/?id=185885
Hallo in die Runde.
Wenn auch hier kein Gerichtsgebäude direkt betroffen ist, könnte der Beleg hier hineinpassen.

Der Herr Obergerichtsvollzieher W. Kozelnik liess sich aufgrund der wohl zahlreich zu versendenden Nachnahmen geeignete Umschläge in entsprechender Stückzahl drucken.
NN-Fernbrief in Richtung Frankfurt (Main), das Gesamtentgelt von 300 Pfennigen (Porto 130 + Nachnahme-Gebühr 170 Pfg) freigemacht mit einem AFS-Wertrahmen E-27.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,

Die Gesamtgebühr von 78 Reichspfennigen lässt sich im Bereich der Reichspost nur mit einem Ortsbrief in der zweiten Gewichtsstufe mit den Zusatzleistungen Einschreiben, Eigenhändig und Rückschein darstellen, hier aufgegeben ein Gerichtsbrief im Februar 1935 in BERLIN-CHARLOTTENBURG 5.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo zusammen
mit dem AFS STADT BAD GODESBERG / KONGRESS-STADT AM RHEIN vom 2.7.1964 ist ein Einschreiben per Eilzustellung an das Amtsgericht Charlottenburg in 1 Berlin-Charlottenburg auf den Weg gebracht.


Rückseitig wird am Folgetag mit zwei Stempelvarianten BERLIN FA1 der Eingang dokumentiert und mit einem Briefträgerstempel 142 (?) die Auslieferung nachgewiesen.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Liebe Sammlerfreunde,
in einem Brief vom 10.02.1941 des Leipziger Amtsgerichts an die Papiergroßhandlung Göllner war noch der rote Hinweiszettel als Hinweis zum Zwecke der Vermeidung unbegründeter Widersprüche enthalten. Ich frage mich, wie heute das Publikum wohl auf solche Hinweise reagieren würde. Andererseits hat dieser Hinweis wirklich auf die Widerspruchsquote Auswirkungen erzielt?
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo zusammen
ein schlichter Briefumschlag an das Amtsgericht Ottostr. 5 87 Würzburg. Am 9.2.1976 freigemacht mit der CEPT-Sondermarke MiNr 841 (Bauhaustreppe von Oskar Schlemmer) und dem weinhaltigen Werbestempel WÜRZBURG 2 / mo / 8700.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo in die Runde.

Freue mich, in dieser Gewichtsstufe mehrere Wertsendungen vorstellen zu können.
750 RM wurden in diesem Umschlag verschickt, das Gesamtentgelt (24+60+10) von 94 Reichspfennigen freigemacht mit einem Absenderfreistempel im April 1934.
mit Sammlergruß
@ HWS-NRW [#247]
Hallo,
Thema: Belege von deutschen und an deutsche Gerichte.
Zu lesen ist der Absender und der Empfänger:
Deutsche Antióquia Bank, Bremen an die Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft, Berlin W 8
Welches Gericht ist gemeint?
Gruß
von einem Leser
@ Nordluchs [#248]
Upps, da bin ich tatsächlich in der falschen Rubrik gelandet.
Bitte an Stefan oder Richard, den Beleg umzugruppieren.
mit Dank
Werner
Hallo zusammen
vom Amts- und Landgericht Lübeck, Am Burgfeld 7, 23568 Lübeck ein Fensterbriefumschlag mit der Frankit-Maschinenkennung 2D0424F77F. Am 16.2.2012 bearbeitet durch den Konsolidierer K4000

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Hallo,
ein Brief des Bundesgerichtshof in Berlin an einen Rechtsanwalt in Hannover vom 22.12.1959. Frankiert ist der Brief mit einem AFS des Kammergerichtes.
Das Besondere an diesem Brief ist der gestempelte Hinweis, den Brief nur mit den DB-Zügen 80610 oder 80638 zu befördern. Die Behördenpost wurde zu diesem Zeitpunkt aus Sicherheitsgründen ausschließlich mit diesen Zügen, die von amerikanischem Militärpersonal begleitet wurden, transportiert.

Gruß
Hubert
Hallo.

Aufgrund der Wichtigkeit ging dieser Fernbrief per Eilboten im September 1964 in Richtung Berlin, die Sendung ging zum Flughafen Düsseldorf und erhielt zusätzlich noch einen „WEST“-Hinweisstempel, das Gesamtentgelt (20+80) freigemacht mit einer
Francotyp-Maschine.
mit Sammlergruß
Werner
Guten Morgen,
eine Briefhülle vom Großherzoglichen Mecklenburgischen Amtsgericht aus CRIVITZ an das Königliche Obergericht in Lüneburg. Aufgegeben am 7.Juni vor 150 Jahren und am nächsten Tag dort angekommen.


MfG
Klaus
Liebe Sammlerfreunde,
das Leipziger Amtsgericht teilt am 15.12.1927 dem Empfänger, Sächsische Fahnenfabrik Georg Lange & O.Kneiss, mit, dass ein Zahlungsbefehl dem Johannes Schuch in Dessau am 06.12. zugestellt wurde.
Die Postkarte wurde mit der Dienstmarke MiNr.106 frankiert.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo zusammen,
heute ein einfacher Beleg vom Amtsgericht Bad Schwalbach, aufgegeben am 20. 11 1998 und abgestempelt mit BAD SCHWALBACH 1 / 65307 und Maschinenkennung F207817.
Das Amtsgericht Bad Schwalbach (AG Bad Schwalbach) ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus-Kreis. Das gesamte Gericht zog im September 2023 in die neue Liegenschaft um, nachdem im Laufe der Jahre die bauliche Situation des bisherigen Gerichtsgebäudes den Dienstbetrieb zunehmend schwierig gestaltete.[1]
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Amtsgericht_Bad_Schwalbach
Hallo,
von mir kommt ein Niederländischer Feldpostbeleg an den Landgerichtspräsidenten in Stade.

Er wurde vom Kommandanten der Niederländischen Brigade in Seedorf bei Zeven verschickt. Von 1963 bis 2006 war diese Brigade dort stationiert.
Schönen Gruß,
Michael