Thema:
Danzig: Portobestimmung von Belegen
Am: 06.03.2012 16:48:05
Gelesen: 15947
# 1
Hallo zusammen,
ich hoffe, mir kann jemand sagen, ob es sich bei der gezeigten Postkarte um eine portogerechte Frankatur handelt. Die Postkarte wurde am 01.09.1922 in Danzig entwertet mit Zielort Turn-Teplitz (CSSR). Das Auslandsporto betrug zu dieser Zeit doch nur 150 Pfennig ?
Am: 06.03.2012 17:35:38
Gelesen: 15934
# 2
@ phyto [#11]
Hallo Andreas,
die Postkarte ist portogerecht frankiert. Postkarten in das Ausland kosteten ab dem 15.4.1922 bis 9.9.1920 4,80 Mark.
Gruß
Manfred
Am: 06.03.2012 17:47:09
Gelesen: 15929
# 3
Hallo Manfred,
danke für die schnelle Rückantwort !
Gruß, Andreas
Am: 16.08.2015 17:53:15
Gelesen: 14496
# 4
Schönen guten Abend ins Forum.
Ich habe hier einen Eilboten-Beleg des Briefmarkenversands M. Kretschmer aus Zoppot, frankiert mit einer schönen Satzfrankatur Mi.Nr.231 bis 235 vom 8.4.1935? (Tageszahl schlecht lesbar) nach Eisfeld in Thüringen.
Nun meine Frage an die Danzig bzw Porto-Spezialisten. Wurde der Beleg portorichtig frankiert?
Schöne Grüße
Guido
Nun meine Frage an die Danzig bzw Porto-Spezialisten. Wurde der Beleg portorichtig frankiert?
Schöne Grüße
Guido
Am: 16.08.2015 18:50:25
Gelesen: 14482
# 5
@ Germaniafan [#4]
Nun meine Frage an die Danzig bzw Porto-Spezialisten. Wurde der Beleg portorichtig frankiert?
Hallo,
portorichtig !
Brief über 20 bis 100 gr. 30 Pf Einschreiben 20 Pf Eilboten 50 Pf
Gruß LK
Am: 16.08.2015 19:00:13
Gelesen: 14474
# 6
@ LK [#5]
Danke LK !
Das macht den Beleg natürlich noch wesentlich attraktiver.
Schöne Grüße
Guido
Am: 16.08.2015 20:29:01
Gelesen: 14449
# 7
@ Germaniafan [#6]
Hallo Guido,
leider hat er die gesammelten Pluspunkte durch die schlechten Stempelabschäge auf den Marken auch gleich wieder eingebüßt.
Gruß
Am: 16.08.2015 22:04:22
Gelesen: 14429
# 8
@ LK [#7]
Da muß ich Dir leider Recht geben. Aber man kann halt nicht immer alles perfekt haben. Häufig dürften solche Satzfrankaturen sicher nicht sein auch wenn die Stempelqualität zu wünschen übrig lässt. Wie viele solcher Satzfrankaturen werden da wohl noch vorhanden sein ? Wichtig ist meiner Meinung nach dass die Stempel echt sind wovon ich ausgehe. Wenn nicht hat sich sowieso alles andere erledigt.
Schöne Grüße
Guido
Am: 16.08.2015 23:14:19
Gelesen: 14416
# 9
@ Germaniafan [#8]
Hallo,
Satzfrankaturen von diesen Marken gibt es häufig, nur sind sie meist auf überfrankierten Sammlerbriefen und Karten zu finden.
An deinem vorgestellten Brief ist alles echt und auch zeitgerecht.
Gruß
LK
Am: 29.11.2015 16:57:05
Gelesen: 14024
# 10
Hallo,
nachfolgend eine Zeitungssache von Danzig, vom 31.8.1923. Freigemacht wurde das Stück mit insgesamt 2500,- Mk.
Die Frage lautet natürlich, ob diese Gebühr von 2500,- Mk korrekt ist. Im Deutschen Reich galt zu diesem Zeitpunkt bereits eine Gebühr von 10.000,- Mk.
Da es in Danzig wohl ein ziemliches Wirrwarr bezüglich der Gebühren in diesem Zeitraum gegeben hat, wollte ich wissen, ob jemand die Gebühren für Zeitungssachen aus diesem Zeitraum anhand amtlicher Bekanntmachungen belegen oder widerlegen kann.
Grüsse
philast
Grüsse
philast
Am: 23.03.2017 20:10:18
Gelesen: 12620
# 11
@ Hangover
Ist dieser Beleg (max. 10 Gramm Gewicht) mit Abschlag von Zoppot 3.11.28 eigentlich portogerecht?

R-Auslandsbrief gegen Rückschein nach Los Angeles.
mfg
erron

R-Auslandsbrief gegen Rückschein nach Los Angeles.
mfg
erron
Am: 23.03.2017 20:14:50
Gelesen: 12616
# 12
@ erron [#11]
Auslandsbrief bis 20 Gramm: 35 Pfennig
Einschreibgebühr: 20 Pfennig
Rückschein: 30 Pfennig
Macht 85 Pfennig, die ich auch verklebt sehe.
Tolles Stück!
Am: 23.03.2017 20:21:31
Gelesen: 12611
# 13
@ Hangover [#12]
Danke für die Auflistung des Porto.
Der Beleg fand ich vor der Jahrtausendwende in einer 1 DM Wühlkiste auf einem Flohmarkt.
mfg
erron
Am: 24.03.2017 01:58:25
Gelesen: 12537
# 14
@ philast [#10]
Hallo philast,
es handelt sich um eine Postsachen-Zeitungssache.
Wie viel Gebühren sind denn innerhalb von Danzig und wie viele innerhalb dem Deutschen Reich angefallen?
Mach doch einmal Grübeldenk und suche nach einer vergleichbaren Versendungsform in das Deutsche Reich und berücksichtige hierbei nur die Zusatzleistungen.
MfG
Markus
Am: 31.10.2019 13:07:02
Gelesen: 9272
# 15
Hallo guten Tag,
ichmöchte hier einen Beleg vorstellen - DR 716-729 (Ganzsatzfrankatur) auf dem Wertbrief (300 RM, 961 Gr) aus Danzig nach Königsberg, am 31.10.1939, also schon innerhalb des Deutschen Reichs.

Ich möchte fragen, ob der Beleg der portogerechten Frankatur hat? Ich kann leider die Gebühren für die Wertbriefe nicht finden.
Grüße, Oleg

Ich möchte fragen, ob der Beleg der portogerechten Frankatur hat? Ich kann leider die Gebühren für die Wertbriefe nicht finden.
Grüße, Oleg
Am: 29.08.2025 17:17:02
Gelesen: 2360
# 16
Der eingeschriebene Großbrief bis 500 g wurde mit 70 Pf freigemacht mit MiNr. 198 zu 30 Pf und MiNr. 199 zu 40 Pf. Der Aufgabestempel Danzig * 1 a stammt vom 21.8.31, der Ankunftstempel Hamburg 1 Einschreibzustellung vom 22.8.31.
Gemäß den mir vorliegenden Gebührenübersichten wären 60 Pf ausreichend gewesen, für den Brief bis 500 g 40 Pf und für das Einschreiben 20 Pf. Sehe ich das richtig?
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 18.01.2026 14:09:44
Gelesen: 1868
# 17
Hallo in die Werte Runde.
Bei diesem Orts-Brief, per Einschreiben im November 1929 verschickt, habe ich Probleme mit der Gebühr, die hier per AFS-Maschine entrichtet wurde.
Kann einer helfen ?
mit Dank und Sammlergruß
Werner
Bei diesem Orts-Brief, per Einschreiben im November 1929 verschickt, habe ich Probleme mit der Gebühr, die hier per AFS-Maschine entrichtet wurde.
Kann einer helfen ?
mit Dank und Sammlergruß
Werner
Am: 18.01.2026 15:05:33
Gelesen: 1853
# 18
Hallo Werner,
kein Problem- Ortsbrief seit 1.7.1929 über 250 bis 500 g 30 Pfg., Einschreiben 20 Pfg., zusammen sind das die frankierten 50 Pfennig.
Gruß Michael
Am: 18.01.2026 17:06:11
Gelesen: 1833
# 19
@ inflamicha [#18]
Hallo Michael,
das Porto hatte ich auch errechnet, nur passen wirklich "über 250 g" in so einen normalen kleinen Umschlag hinein ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.01.2026 17:28:08
Gelesen: 1826
# 20
@ HWS-NRW [#19]
Plausibel wäre auch ein Brief nach Deutschland.
Brief 20 g bis 100 g = 30 Pfg.
Einschreibegebühr = 20 Pfg.
Mit vielen Grüßen
Thomas
Am: 18.01.2026 18:01:37
Gelesen: 1815
# 21
@ HWS-NRW [#17]
Ist denn kein Ankunftsstempel hinten darauf?
Gruß Michael
@ angim [#20]
Hallo Thomas, er fragte nach Ortsbrief.
Gruß Michael
Am: 18.01.2026 20:43:49
Gelesen: 1793
# 22
@ angim [#20]
Hallo,
es ist wirklich ein Ortsbrief mit Ankunftsstempel hinten drauf.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.01.2026 20:48:07
Gelesen: 1790
# 23
@ HWS-NRW [#22]
Dann bleibt bloß die Variante ab 250 g Gewicht. Vielleicht ein Sparbuch als Inhalt.
Gruß Michael
Dann bleibt bloß die Variante ab 250 g Gewicht. Vielleicht ein Sparbuch als Inhalt.
Gruß Michael
Am: 18.01.2026 20:52:58
Gelesen: 1786
# 24
Hallo Michael,
ich habe gerade die Rückseite eingescannt, da hattest Du schon geantwortet.
Könnte das der Ankunftsstempel (7-8-N) sein.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.01.2026 21:24:25
Gelesen: 1776
# 25
@ HWS-NRW [#24]
Hallo Werner,
ja sicher, was sonst? Gehörte zu der Zeit auf jeden Einschreibbrief.
Gruß Michael
Hallo Werner,
ja sicher, was sonst? Gehörte zu der Zeit auf jeden Einschreibbrief.
Gruß Michael
Am: 18.01.2026 22:42:14
Gelesen: 1761
# 26
@ HWS-NRW [#17]
@ HWS-NRW [#24]
Warum stempelte auf der Rückseite jemand seinen Namen (Kurt Grönke) auf einen Brief mit einem Freistempler der Dresdener Bank?
Wenn man nach dem Namen sucht findet man einen Briefmarkensammler (gleiche Person?) der im Ausstellungskatalog der Briefmarkenausstellung 1929 in Danzig aufgeführt wird.
Man findet auch noch weitere Ergebnisse als den Link unten.
Gruss
Martin
https://www.danzig.org/pl/gallery/wp-gallery/?cat_id=1210&gallery-img-id=19337
Am: 19.01.2026 18:18:37
Gelesen: 1708
# 27
@ Martin de Matin [#26]
Der Herr Grönke war damals ein sehr großer Sammler im Sinne des Umfangs und Qualität seiner Sammlung. Aber vielleicht war auch seine Eitelkeit (Ironie !) sehr groß und er hat seine Sammlerstücke mit seinem Signum versehen. Das ist jetzt natürlich nicht mehr nachvollziehbar, er kann nicht mehr befragt werden.
Es ist allerdings auch möglich dass beim Verkauf die Stücke mit dem Namensstempel versehen wurden, da habe ich keine genaueren Informationen.
Am: 19.01.2026 18:42:48
Gelesen: 1692
# 28
Zur Portobestimmung:
Das mit dem Gewicht scheint mir bei der Umschlaggröße ein gewichtiges Argument zu sein. Es sollten dann auch entsprechende Spuren sichtbar sein. Ich möchte eine andere Möglichkeit vorstellen die plausibel aber aufgrund dessen was man sieht nicht nachweisbar ist.
Es könnte sich um eine Späteinlieferung nach dem offiziellen Schalterschluß handeln. Notwendigerweise müßte dann ein Gebührenstempel der eine Gebühr von 20 Pfennig anzeigt zu sehen sein. Dann hätte man ein Ortseinschreiben mit 30Pf+20Pf Späteinlieferungsgebühr. Das ist hier nicht zu sehen. Allerdings kann es gut sein, dass bei der Einlieferung von Firmenpost die Dinge anders liefen. Und man beachte die Uhrzeit im Ankunftsstempel.
Wie gesagt eine weitere Möglichkeit aber so nicht nachweisbar.
Das mit dem Gewicht scheint mir bei der Umschlaggröße ein gewichtiges Argument zu sein. Es sollten dann auch entsprechende Spuren sichtbar sein. Ich möchte eine andere Möglichkeit vorstellen die plausibel aber aufgrund dessen was man sieht nicht nachweisbar ist.
Es könnte sich um eine Späteinlieferung nach dem offiziellen Schalterschluß handeln. Notwendigerweise müßte dann ein Gebührenstempel der eine Gebühr von 20 Pfennig anzeigt zu sehen sein. Dann hätte man ein Ortseinschreiben mit 30Pf+20Pf Späteinlieferungsgebühr. Das ist hier nicht zu sehen. Allerdings kann es gut sein, dass bei der Einlieferung von Firmenpost die Dinge anders liefen. Und man beachte die Uhrzeit im Ankunftsstempel.
Wie gesagt eine weitere Möglichkeit aber so nicht nachweisbar.