Thema:
(?) (87) Frühe Maschinenstempel aus aller Welt
Frühe Stempelmaschinen bis 1910 aus aller Welt
Bei meiner Recherche im Forum habe ich feststellen müssen dass man Informationen und Abbildungen von Stempel aus den Bickerdike-Maschinen unter vielen, verschiedenen Überschriften finden kann. Doch meiner Meinung nach wäre es besser wenn man diese Informationen und Abbildungen in einem Thread bündelt.
Da um das Jahr 1900 viele Staaten Versuche mit Stempelmaschinen machten wurde auch die Maschine System Bickerdike in verschiedenen Ländern erprobt.
Schön wäre es wenn viele Mitglieder ihre Belege nach diesen Stempeln durchsuchen und Abbildungen hier hochladen.
Die Maschinen kamen u. A. in Canada, Großbritannien, Frankreich, Niederlande, Norwegen, Österreich zum Einsatz, oder es wurden Versuche gemacht.
So will ich einmal den Anfang machen und einige Abschläge dieser relativ schönen wie seltenen Abschläge aus Europa vorstellen.
Den Anfang macht eine Karte aus London vom 9.3.1906.

Und zwei Karten aus Paris, davon die erste von der Weltausstellung im Jahr 1900, die zweite aus dem Jahr 1902.

Mit der Hoffnung hier viele schöne Belege zu sehen.
Werner
http://www.bollatrice.de/bickerdike.shtmlEinige Exemplare sind auch in den Philastempeln.
Hier noch aus der Grossbritannien Ära Queen Victoria.
Interessantes Projekt!
Ich hatte mich bisher nicht näher mit diesem Thema beschäftigt, vielleicht wäre es eine gute Idee, ein paar kurze Infos zur Einleitung und "wie erkenne ich die als Anfänger" zu geben. Arno hatte schon einmal einen schönen Flaggenstempel aus dem Kanada der Jahrhunderwende gezeigt. Aber wie man die auf die Schnelle (falls) - "auf einem Blick" - von anderen Maschinen unterscheiden kann vermisse ich.
Thomas
@ DL8AAM [#4]
Aber wie man die auf die Schnelle (falls) - "auf einem Blick" - von anderen Maschinen unterscheiden kann vermisse ich.
Auf die Schnelle geht da nicht viel. Zunächst benötigt man Literatur, Literatur und noch einmal Literatur, da es sich um Stempel aus vielen verschiedenen Ländern handelt. Es gibt zwar das Buch von Frederick Langfort "Flag Cancel Encyclopedia", dass aber nur die Flaggenstempel behandelt, wie sie rostigeschiene zum Beispiel von Frankreich zeigt. Die britischen Stempel von rostigeschiene und asmodeus sind genau so wenig darin enthalten, wie der niederländische Bickerdike-Stempel aus 's-Gravenhage (Den Haag), den ich als Beispiel zeige.
Es gibt nicht den einen Bickerdike-Stempel, sondern eine Vielzahl von Variationen, selbst innerhalb der einzelnen Länder. Flaggenstempel, Strich- und Wellenentwerter, Gelegenheitsstempel oder auch nur der Stempelkopf als Ankunftstempel, alles ist bei den Bickerdike-Stempeln möglich.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo zusammen,
leider ist dieser Thread nicht weit gekommen, vielleicht liegt es daran das die frühen Maschinen Abschläge doch recht schwer zu finden sind.
Aus diesem Grunde schlage ich eine Umbenennung vor, vielleicht „Frühe Maschinenstempel aus aller Welt“, evtl. erfährt der Thread dann mehr Resonanz.
Um Thomas die Unterschiede, z.B. des Bickerdike von der Columbia Machine zu verdeutlichen, zeige ich hier das Stempelbild der Columbia aus 's Gravenhage.
Die Stempelkrone ist hier ein Zweikreisstempel, im Gegensatz zum Kreisstegstempel, mit Gitterbogen oben und unten, bei der Bickerdike. Der Entwerter ist von der Stempelkrone weiter entfernt (8mm).

Diese Columbia ist auch der Ablöser der Bickerdike-Maschinen in den Niederlanden bis auch diese von den Krag-Maschinen abgelöst werden.
Viele Grüße
Werner
Wie ich schon in meinem Beitrag vom 10.3. schrieb sind die Abstempelungen mit der Bickerdike Maschine keine Massenware.
Doch wer sucht der findet. Hier kann ich einen Abschlag aus Montreal aus dem Jahr 1899 vorstellen.

Viele Grüße
Werner
Nachdem Jürgen schon den zweiten Bickerdikestempel aus Den Haag gezeigt hat zeige ich mal den ersten.

Gruß Frank
@ cowie [#8]
Ich habe hier einen Brief mit diesem Stempel aus Ottawa.
Gruß
Rore
Hallo rore,
sehr schön. Ich habe gerade einen Stempel aus Ohio auf einer alten Ansichtskarte gefunden.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#10]
Hallo Ingo.
leider ist der von Dir vorgestellte Stempel nicht aus einer Bickerdike, auch wenn er sehr schön anzusehen ist.
Er entstammt aus einer Maschine der American Postal Machines Company.
Das Markenzeichen der APMC sind die 13 Sterne in der Flagge. Diese Sterne wurden erstmals 1894 in das Stempelband eingearbeitet und sind bis 1941 nachgewiesen.
Werner
Hallo Werner,
gehört solch ein Hoster-Stempel für dich auch dazu? Davon habe ich noch mehr.

Viele Grüße
Ingo
Hier noch ein schöner Bickerdike aus dem Jahr 1900.

Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#12]
Hallo Ingo,
die Stempel aus der Hoster - Briefstempelmaschine gehören für mich zu den schönsten, die es gibt. Selbstverständlich darfst Du diese schönen Stempel hier einstellen.
In meinem Beitrag vom 10.3. hatte ich schon, auf Grund auf der mangelnden Resonanz, angeregt den Titel der Überschrift zu ändern. Leider besitze ich nur eine einzige Karte, aus Berlin, mit einem Abschlag aus der Hoster – Maschine.
Bei der kurzen Verwendungszeit der Maschine, in Deutschland, ist es noch schwieriger als bei den Bickerdike, Belege zu finden, die diesen Stempel tragen.
Im Vereinigten Königreich waren diese Stempel etwas länger in Gebrauch und sind somit ein wenig häufiger aber immer noch selten.
Meinen Glückwunsch für diese schönen Belege.
Werner
[Überschrift wunschgemäß geändert am 27.05.12]
@ Cantus [#13]
Dein Bickerdike aus Liverpool ist spitze! Wird mit £ 50 im neuen Stempelhandbuch bewertet. Liverpool ist seltener!
Gibst Du ab ? ;-)
Grüße
Denis
@ Cantus [#12]
Auch nicht schlecht! Eine nette Kuriosität!
Hallo Werner,
hier ist noch ein besonders sauberer Hoster aus London, der mich, wenn ich mich recht erinnere, vor vielen Jahren mal 50,-- DM gekostet hatte, aber das war es mir wert gewesen, denn, und das hast du schon erwähnt, er ist doch recht selten anzutreffen, zumal in dieser Qualität.

Hallo Denis,
alle hier bisher von mir gezeigten Stempel gehören zu Karten aus meiner Sammlung der Textzudrucke auf GS-Postkarten von GB, ich möchte mich also gegenwärtig noch nicht von ihnen trennen.
Viele Grüße
Ingo
Hallo zusammen!
Leider ist die Ganzsache nicht sehr gut erhalten, zudem ist sie beschmiert worden. Aber ich hoffe, ich darf das gute Stück trotzdem präsentieren.
Hier ein Maschienenstempel aus Edinburgh:


Mit freundlichen Gruß
Peter
Hallo zusammen!
Hier ein Maschinenstempel von der WALL STREET, NY:


Mit freundlichen Gruß
Peter
@ asmodeus [#3], @ Concordia CA [#77], @ cowie [#8], @ Cantus [#10], @ Rore [#9], @ duphil [#19]
Vielen Dank für eure Mitwirkung, so nach und nach kommt ein Beleg zum anderen. Auf das sich der Thread füllt.
Hier eine Karte aus Hoboken N.J. nach New York.

Der Aufgabestempel ist ein Hand-Duplex mit Stern als Killer, der Ankunftstempel wurde durch eine Maschine erzeugt. Leider kann ich wegen fehlender Literatur zu den amerikanischen Maschinen keine Angaben über den Hersteller machen.
Doch ich bin zuversichtlich das durch die Experten, die sich in unserem Forum tummeln, Licht ins Dunkel dieses Stempel kommt.
Viele Grüße
Wermer
Noch mal einer aus London.
Um welches Gerät es sich handelt kann ich nicht sagen.
LONDON.W vom 21.8.05
Auch in Dänemark gab es schon vor 1910 Maschinenstempel.
AARHUS * * * vom 9.3.08
Hallo Werner,
ich hoffe die Stempel sind nach Deinem Geschmack.
Für heute habe ich noch einen Ankunftstempel aus Mexiko.
MEXICO D.F. vom 2.7.08

Gruß Frank
Hallo Werner,
diesen Maschinenstempel der Barry Postal Supply Company habe ich bei unserem letzten Vereinsabend entdeckt.

Viele Grüße
Volkmar
@ duphil [#18]
Das ist ein dotted Duplex Stempel von Edingburgh- keine frühe Maschinenentwertung.
@ cowie [#21]
Noch mal einer aus London.
Um welches Gerät es sich handelt kann ich nicht sagen.
LONDON.W vom 21.8.05
Das ist eine Columbia - single impression machine. Wertet im guten Zustand so um die £ 3.
Hier eine Columbia single impression machine aus Dublin.
@ asmodeus [#25]
@ duphil [#18]
Wieder was gelernt. Danke!
Mit freundlichen Gruß
Peter
Hallo,
ich brech mal ganz leicht die Regeln für diesen Thread. Aber was kann ich dafür, dass Italien die Maschinen, die unter diesen Thread fallen erst ab 1911 einführt?
Hier ein Beleg aus Florenz, der durch zwei Stempelmaschinen gegangen ist.
Aufgegeben ist er am 3.9.1913 am Bahnhofspostamt. Dort wurde er zwischen 23 und 24 Uhr mit einer Flyer/Hey Dolphin "entwertet" und zur Hauptpost weitergegeben. Dort wurde er am 4.9.1913 morgens um 5 Uhr "durch eine Krag" gejagt.
Die Zustellung in Caldine - das (FIRENZE) im Stempel ist die Provinzangabe - erfolgte am 5.9.1913.
Der vierte "Stempel" auf dem Beleg ist ein Abklatsch der Handstempels aus Caldine.
Der "Umweg" über das Hauptpostamt - ca. 800 m vom Bahnhofspostamt entfernt - erklärt sich mir am einfachsten, das jemand das "Firenze" in der Anschrift wohl für den Zielort gehalten hat. Dies wird durch die Frankatur - Portostufe für den Distrikt, d.h. in der Regel innerhalb des Ortes - bestätigt. (Grüne Briefmarke => Hauptpost)
Gruß Stephan
@ duphil [#18]
Hallo duphil,
kannst Du mir sagen, wo Du die Information her hast, dass es sich bei dem gezeigten Stempel aus Edinburgh um einen Maschinenstempel handelt? Ich bin bisher von einem Handgerät ausgegangen.
Viele Grüße, Volker
@ duphil [#19]
Bei dem Stempel von WALL STREET STA., NY handelt es sich um einen typischen International-Stempel.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ vozimmer [#30]
Hatte [#25] auch schon geschrieben.
@ rostigeschiene [#20]
Auch der Stempel NEW YORK, N.Y. stammt von einer International-Stempelmaschine. In den ersten Jahren wurden Entwerter mit geraden Strichen verwendet, die später von den typischen Wellenentwertern, wie sie in Beitrag [#19] zu sehen sind, mehr und mehr abgelöst wurden.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ cowie [#22]
@ cowie [#23]
In beiden Fällen stammen die Abstempelungen von in Norwegen entwickelten Krag-Bandstempelmaschinen.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hier eine Ganzsache aus den Staaten von 1907.
@ stephan.juergens [#35]
Gleich zwei Doremus-Stempel zieren diesen schönen Beleg.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Auch wenn ich zu Eurem schönen Thema kaum beitragen kann - hier ein paar Maschinenstempel, die mir im GS-Kasten in die Hände fielen. Von oben nach unten East-Saginaw / Michigan 1895; russische GS-Karten aus Helsinki 1907 bzw. Turku / Abo 1910; Bukarest Rumänien 1907 und letztlich Trondheim Norwegen 1909.
Gruss - Rolf
Hier eine AK aus Kopenhagen mit gleich zwei unterschiedlichen (Krag-Bandstempelmaschine?) Stempeln.
Gruß Frank
@ roteratte48 [#37]
Der obere Stempel aus den USA stammt von einer International-Stempelmaschine. Die anderen vier Stempel sehen alle nach Krag-Stempelmaschine aus.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ cowie [#38]
Krag-Stempelmaschine passt auch hier. Interessant ist die Stellung des Ankunftstempels. In den meisten Fällen findet man die Stempelköpfe um 180° gedreht zur Laufrichtung des Aufgabestempels vor.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Ab Anfang des 20. Jahrhunderts kamen in vielen Ländern die Stempelmaschinen der Columbia Postal Supply Company of Silver Creek, New York zur Anwendung.
Die Entwerter bestanden in den meisten Fällen aus Strichen oder Wellen. Es gab jedoch auch einige Flaggenstempel darunter.
Dem Stempel aus dem niederländischen Amsterdam stelle ich einen Stempel aus Hamburg gegenüber. Beide Stempel stammen aus dem Jahr 1906. Die Ähnlichkeit ist unverkennbar.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Aus Rotterdam habe ich auch noch diesen Abschlag einer Columbia Maschine aus dem Jahr 1907.

Und aus Norwege ein Abschlag der aus einer Krag Maschine stammen dürfte.

Viele Grüße
Werner
Hallo zusammen,
hier ein Stempel aus Italien, vielleicht etwas zu jung.
Gruß
Manne
@ Manne [#43]
OK. Ich bekenne mich schuldig. Ich habe zuerst die Regel 1910 gebrochen, hatte aber wenigstens ein schlechtes Gewissen.
Hier handelt es sich um ein Flyer/Hey Dolphin aus 1931, also um die gleiche Maschine, die ich in [#29] gezeigt habe.
Dieser Stempel hat die Doppelte Jahreszählung: 31 nach "normaler" Zeitrechnung und IX nach faschistischer Zeitrechnung.
Das besondere ist aber sicherlich nicht der Stempel, sondern die Frankatur. Kannst Du mir einen Scann des ganzen Belegs zukommen lassen. Spontan fällt mit keine Portostufe, welche diese Einzelfrankatur erklärt (aber dieser Zeitraum ist nicht mein Sammelgebiet, dieses Markenbild kenne ich fast nur von Ganzssachen, und dort kommen höhere Gewichtsstufen ja normalerweise nicht vor.
Gruß
Stephan
Hallo Stephan,
vielen Dank für Deine Beschreibung. Dies ist nicht mein Sammelgebiet, der Brief ist aus meinem Sammelsurium. Scan ist unterwegs.
Gruß
Manne
Dass dieser Thread so viel Zuspruch gefunden hat und immer wieder sehr interessante Belege zu Tage fördert freut mich sehr. Heute zeige ich einen Abschlag einer Hoster-Maschine aus dem Jahr 1885.
Viele Grüße
Werner
@ rostigeschiene [#46]
14 Striche (bars) rechts und unten sind Nummern. Wird aktuell mit £20 bewertet. Schönes Stück!
@ asmodeus [#48]
Hallo Denis,
ich bin immer erstaunt und begeistert, welch schöne Belege Du aus Deinem Fundus hervorholst. Meine Belege Sammlung in Bezug auf die Hoster Stempel ist da doch sehr überschaubar (eine Karte aus Berlin und der gezeigte aus London).
Was mich noch interessiert ist, aus welcher Literatur hast Du die Informationen zu den von Dir vorgestellten Hoster Stempel?
Hier noch eine Karte aus Paris, von der Weltausstellung, mit dem Abschlag eines Bickerdike Stempel.
Viele Grüße
Werner
@ rostigeschiene [#49]
Collect British Postmarks ist meine generelle Literatur für britische Stempel.
@ asmodeus [#50]
Danke für den Hinweis.
Viele Grüße
Werner
Hier ein Beleg der zwei verschiedene Maschinenstempel zeigt.

Der Flaggenstempel von einer International Postal Supply Company Maschine aus Niagara Falls, der Ankunftstempel aus einer relativ frühen Krag Verwendung in Amsterdam.
Viele Grüße
Werner
Hallo zusammen,
beim Stöbern habe ich wieder zwei Beispiele aus Amerika gefunden.

Stempel der American Postal Machines Company aus Pawtucket (Rhode Island) ohne Jahreszahl.

Um was für eine Maschine es sich hier handelt, weiß ich nicht.
Viele Grüße
Volkmar
Hier einmal mehr ein Stempel aus den Vereinigten Staaten, genauer aus Poughkeepsie im Staate New York.

Abgeschlagen auf einer Glückwunschkarte am 25.Sep.1908 von einer, wenn ich es richtig erkannt habe, Columbia-Maschine.
Viele Grüße
Werner
Hallo zusammen,
dieser Stempel fiel mir durch die Stempelform (Spatelstempel) auf. Keine Ahnung ob diese Form häufig vorkommt und um was für eine Maschine es sich handelt.

Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#55]
Hallo Volkmar,
Du zeigst einen schönen Abschlag aus einer Maschine der Barry Post Supply Company. Diese Firma fertigte und vertrieb ihre Stempelmaschinen mit verschiedenen Entwerten in der Zeit von 1895 bis 1909.
Viele Grüße
Werner
Hallo zusammen,
nach langer Zeit habe auch ich mal wieder einige interessante Stempel gefunden.
Hier zwei Briefe aus dem großen Land auf der anderen Seite des Atlantiks.

Der eine aus Portland, Maine, der andere aus Allegheny, Pennsylvania.
Beide entwertet mit Maschinen der International Postal Supply Company die ihre ersten Versuche mit Stempelmaschinen 1888 durchführte.
Viele Grüße
Werner
Hallo zusammen,
zu diesem schönen Thema habe ich ein paar Beispiele gefunden.
Hier eine Abstempelung mit Barry Post Supply Company Maschine 10 Mai New York nach England von 1897. Rückseitig mit Ankunftstempel Exmouth, Devon

Hier nochmal eine Abstempelung aus New York von 1901

und eine aus San Antonio 1912

und letztlich eine "modernere" Abstempelung aus Chicago von 1937
@ PeterPan100 [#58]
und letztlich eine "modernere" Abstempelung aus Chicago von 1937
Hierbei handelt es sich um einen Absenderfreistempel "Pitney Bowes, Modell M", ohne Nr. unter "Permit".
Gruß,
T1000er
@ T1000er [#59]
Danke für den Hinweis.
Grüsse
PeterPan100
Habe einen für mich kuriosen Stempelabschlag aus London gefunden. An Stelle des Datums steht hier MARIO. Hat jemand eine Erklärung dafür?
Frank
LONDON W C vom (10.3.05)
@ cowie [#61]
Dein MARIO ist einfach nur der 10. März (MARch 10)!
Gruß,
T1000er
@ T1000er [#62]
Danke fürs Augen öffnen. Wer englisch kann, ist deutlich im Vorteil.
Gruß Frank
Heute einmal wieder ein Stempel aus London aus einer Bickerdike Maschine. Diese Karte wurde zweimal in die Maschine eingelegt, nachdem man feststellte, dass die Karte beim ersten mal falsch positioniert war.

Viele Grüße
Werner
Leider nur ein Briefausschnitt.
Dieser Abschlag eines Maschinenstempels gehört zu den nicht so häufigen, die man von Berlin finden kann.

Hersteller war die Fa. Beling und Lübke. Der nachgewiesene Verwendungszeitraum (12.12.1901 bis 3.4.1902) war mit 112 Tagen doch relativ kurz.
Viele Grüße
Werner
Auch in Mexiko gab es schöne Flaggenstempel. Um was für eine Maschine es sich handelt, kann ich nicht sagen.
MONTERREY, N. L. vom 11.5.1903

Gruß Frank
@ cowie [#66]
Hallo Frank,
Hersteller dieser Maschine ist die Firma Barr-Fyke aus Amerika. In Mexiko wurden als Ankunftstempel Flaggen mit Wettervorhersagen verwendet (vormittags für den aktuellen Tag, nachmittags für den Folgetag) Diese Stempel sind in den USA sehr gesucht.
Gruß Walter
Hallo zusammen,
kürzlich erhielt ich einen kleinen Posten alter Briefe aus den USA. Einer der dort abgeschlagenen Maschinenstempel war für mich etwas ungewöhnlich und so ging ich der Sache nach. Hier der Brief:

Und noch etwas genauer der Stempelabschlag im Detail:

Ungewöhnlich dabei die Angabe von Monat und Jahr nicht im Stempelkopf, sondern jeweils links und rechts davon (dies auch ein besonderes Merkmal dieses Maschinentyps). Außer ein paar eingefleischten "Maschinenstempelfreaks" (Tuffi und Concordia ;-)) kennt wahrscheinlich niemand hier diese Maschine?
Es handelt sich um ein Gerät der Time Marking/Cummins Machine Company. Bei der Recherche stieß ich im Netz auf eine sehr hilfreiche Seite aus den USA, die ich allen Interessierten hier nicht vorenthalten möchte:
http://swansongrp.com/machtest.html
Eine sehr interessante Seite die zu längerem Stöbern einlädt! :-)
Beste Grüße,
Peter
ALTOONA PA. vom 15.12.02
Wenn ich richtig gesucht habe handelt es sich hier um einen Abschlag einer Barr-Fyke Maschine.

Gruß Frank
@ cowie [#69]
Hallo Frank,
ja es ist eine Barr-Fyke Maschine. Hier zum Vergleich:
http://swansongrp.com/machines/barr-f.gif
Beste Grüße,
Peter
Das müsste ein "International Postal Supply Co. (Flier)" sein, oder? Gerade frisch aus einem "Dachkammerfund" einer Freundin, ernsthaft, ja, sowas gibts wirklich. ;-)

Ansichtskarte (der "The Souvenir Publishing And Mercantile Company", Chicago/New York/Denver) mit Foto des 1904 fertiggestellten Railway Exchange Building (alias "Santa Fe Building") in Chicago, IL, versendet als Drucksache (Printed Matter Card) nach Stadtilm/Thüringen, frankiert mit 1 Cent (Franklin/1902 series) und entwertet per Maschinenstempel aus Milwaukee, WI vom 07.08.1907 - Stempelnummer 1; C steht dabei für "Collected", d.h. "aus dem Briefkasten" (=Einlieferung über einen Briefkasten).

Gruß
Thomas
[1]:
https://en.wikipedia.org/wiki/Santa_Fe_Building_%28Chicago%29
@ rostigeschiene [#65]
Hallo Werner,
den hübschen Flaggenstempel habe ich hier
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=2352 als Beitrag #69 noch in Erinnerung:
Die Fa Behling und Lübke hat, so die bekannten Stempeldaten, vom 12.12.1901 bis 03.03.1902, im Postamt Berlin C 2 eine Maschine für den Probebetrieb aufstellen dürfen. Aus dieser Zeit entstammt auch dieser Abschlag, der leider nur auf einem Briefstück erhalten geblieben ist.
Beste Grüße zum Wochenanfang
JoWa
@ DL8AAM [#71]
Hallo Thomas,
schöner Dachbodenfund (warum auch nicht, wir sind hier ja nicht bei Ebay ;-))!
M.E. ist es keine Flier, sondern eine "American Postal Machine Company" Maschine.
Eine interessante Seite dazu mit wirklich guten Informationen zu den frühen amerikanischen Stempelmaschinen findest du hier:
http://swansongrp.com/macht100.html
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#73]
Hallo Peter,
es tut mir leid, dir widersprechen zu müssen. Die American hat 5 oder 7 Wellenlinien [1] und die International 7 Wellenlinien [2], in der Form wie von Thomas gezeigt.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[1]
http://swansongrp.com/macht305.html
[2]
http://swansongrp.com/macht310.html
@ Concordia CA [#74]
Hallo Jürgen,
Oh je! Da hab' ich mich in der Zeile vertan, bei meinem eigenen Link! :-(
Danke für die Richtigstellung. ;-)
Beste Grüße,
Peter
Ein Bickerdike aus Nürnberg

Künstlerkarte von Carl Kehr, Nürnberg (Verlag Lithographische Kunstanstalt J. Seemann), mit Ansicht von Unterbürg ("Schloss Unterbürg") bei Nürnberg (heute ein Stadtteil von Nürnberg) nach Stadtilm/Thüringen. Frankiert mit Bayern 5 Pf./Wappen, entwertet mit Bickerdike-Maschinenstempel
NÜRNBERG 2 B.P. vom 06.08.1906 5-6V., Ankunftsstempel
STADTILM (Schwarzb.-Rudolst.) vom 06.08.1906 4-5N.

Gruß
Thomas
Eine amerikanische Ganzsache, die nach Berlin Charlottenburg lief und insgesamt mit 5 Cent freigemacht ist.
Liebe Grüße
10Parale


[Beitrag [#77] teilweise kopiert aus dem Thema "USA: Wellenstempel "]
Heute fiel mir auf der Briefmarkenbörse in Limpertsberg die folgende Ganzsache in die Hände:
10 Centimes / UPU-Auslands
franko, aufgegeben in Luxemburg, adressiert nach Leipzig. Die Karte und der Luxemburg-Stempel ist Massenware, interessant fand ich nur den Maschinen-Ankunftsstempel von Leipzig.
Beste Grüsse!
Lars
@ Lars Boettger [#78]
Hallo Lars,
der Stempel stammt von einer Bickerdike-Briefstempelmaschine, die in Leipzig in der Briefankunft nur mit Stempelkopf und ohne Entwerter betrieben wurde.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Concordia CA [#79]
Hallo Jürgen,
vielen Dank für die Auskunft! Ich fand den Bickerdike-Stempel ungewöhnlich genug, um die Karte mitzunehmen. Ich habe Auslandspostkarten aus Luxemburg bisher noch nicht mit diesem Stempel als Ankunftsstempel gesehen.
Beste Grüsse!
Lars
Auch am anderen Ende der Welt, in Australien, war von 1902-1906 eine Barr-Fyke Stempelmaschine mit Flagge in Gebrauch.
MELBOURNE 1 vom 19.5.03

Gruß Frank
In Neuseeland wurden auch schon früh Bandstempelmaschinen eingesetzt.
WELLINGTON N Z vom 2.6.08

DUNEDIN N.Z. vom 10.3.08

Gruß Frank
@ cowie [#82]
Hallo Frank,
schöne Abschläge, die müssten von in Neuseeland eingesetzten "Robertson" Maschinen stammen.
Auch hier in der Datenbank:
http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/862
Beste Grüße,
Peter
Nachfolgend eine Auslandsverwendung von Bayern nach den USA. Die Ansichtskarte selbst wurde 18.12.1902 geschrieben und die Frankatur am 19.12.1902 in Nürnberg gestempelt. Am Neujahrestag 01.01.1903 durchlief die Sendung eine Stempelmaschine des Empfängerortes Newark in New Jersey (USA).

Lässt sich der Typ der Stempelmaschine bestimmen und ist ggf. bekannt, ob in Newark regulär eine Stempelung ohne Fahne vorgenommen wurde?

Gruß
Pete
Hier 'mal ein Beleg aus Luxemburg mit Abdruck eines Krag-Stempels. Auch kann ich beisteuern, wie die Maschine ausgesehen hat.


Eine der Maschinen war etwa ab 1905 beim Hauptpostamt Luxembourg-Ville eingesetzt. Die Maschine wurde angeblich wegen verschiedener Defekte außer Betrieb gesetzt (wann?). Dass es zu Beschwerden kam, weil die Maschine gelegentlich die Umschläge beschädigte, wird wohl auch eine Rolle gespielt haben.
Schönen Gruß
DiDi
Brief mit Abdruck einer Haller & Hoster-Maschine

London ab 9. Juli 1887 nach Luxemburg
Schönen Gruß
DiDi
@ Mondorff [#86]
Nun, da ich den Stempel [#86] in die Datenbank eingesetzt habe fällt mir auf, dass die Stempelbezeichnung aus "Die Bezeichnung der Poststempelformen auf Seite 90 dieser Broschüre Doppelkreisstempel im Rostviereck heißt.
In der Datenbank finde ich genau diese Bezeichnung nicht.
Was nun ?
DiDi
Ich habe eine Variante eines Bickerdike-Stempels entdeckt, zu dem ich aber nirgends Informationen finde. Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen?

Vielen Dank.
Alexander
@ hermesphila [#88]
Hallo Alexander,
schau mal hier:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=26528
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Jürgen
Vielen Dank. Das hat mir schon weitergeholfen.
Beste Grüße
Alexander
Das schöne Thema mal wieder hervorgeholt.
Barr-Fyke Maschinenstempel aus St. Louis vom 20.12.03

Gruß Frank
Liebe Sammlerfreunde,
da möchte ich mich gleich anschließen und eine Hoster-Maschine aus New-York vom 26.3.1895 nach Leipzig zeigen. Ich hatte natürlich nur Augen für die Leipziger Ausgabestempel. Aber wenn ich richtig sehe fehlt im New Yorker Stempel die Jahreszahl. Kann mir vielleicht jemand bei der Katalogisierung der Ganzsache behilflich sein? Vielen Dank für die Hilfe schon mal im voraus.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Kann mir vielleicht jemand bei der Katalogisierung der Ganzsache behilflich sein?
Ja, es ist eine UX 6 (xxx* Blue* Liberty).
xxx* = Farbvariante. Da möchte ich mich aber im Forum/am Scan nicht äußern. Es gibt "Blue" und "Mint Blue". Erstere hat mehr cremiges Papier. Letztere ist mehr "gräulicher" im Papier.
Belgien taucht in diesem Thema noch nicht auf, wenn ich es richtig überschaue.
Diese Lücke schließe ich mal mit zwei Ganzsachenpostkarten aus dem Jahre 1908. Jeweils gelaufen von Brüssel nach Courtrai. Um welche Stempelmaschine es sich hierbei handelt, kann ich aufgrund mangelnder Kenntnisse leider nicht sagen. Ich vermute, das D im Entwerterteil steht für Depart?

Liebe Grüße
Hier muss mal wieder was gezeigt werden.
Die wie ich finde recht schön anzusehenden Bickerdike-Maschinenstempel aus Italien wurden hier noch nicht gezeigt.
Mein heutiger ist ein recht früher Abschlag aus Genua. Bisher war mir der 21.2.02 als frühstes Datum bekannt.
GENOVA * FERROVIA * vom 29.1.02

Gruß Frank
@ Totalo-Flauti [#92]
Hallo,
meines Erachtens stammt der New York Stempel nicht aus der Werkstatt der Fa. Hoster, sondern ist ein ganz normaler Handstempel.
Viele Grüße
Uwe
Hallo,
ich möchte hier 2 frühe U S A Maschinenstempel aus Boston, Mass. der Fa. LEAVITT zeigen.
Und zwar aus den Jahren 1877 und 1880 !
Grüße
Uwe
@ dithmarsia [#97]
Hallo,
nochmals 2 frühe Maschinenstempel der USA:
1895 Dienstsache von New York, NY mit Stempel der Fa. CONSTANTINE
1900 Ganzsachenpostkarte von Port Jervis, NY mit Stempel der Fa. HAMPDEN.
Schönes Wochenende wünscht
Uwe
@ dithmarsia [#98]
Hallo,
hier einmal 2 Stempelabdrucke der Fa. Barry; allerdings nicht die typischen Oval-Formen:
@ dithmarsia [#97]
Gerade erst gesehen:
Katalogergänzung (falls Du keinen Katalog hast):
- oben ist ein Typ A-2 (Boston)
- unten Typ B-1 (Boston) Gruppe B sind allerdings 8-bar-oval-Handstamps gem. Patent 219.586
@ dithmarsia [#99]
Auch hier eine Katalog-Nachlieferung:
- oben EXP1 mit der guten Bewertung "RAR"
- unten DIAL 6 / Killer 7variabel mit Masch.-Nr.1 mit der üblichen Häufigkeit
(alles unter Vorbehalt, daß ich mich nicht irre) :-)
Falls es von anderen Lesern Fragen zur Bewertung gibt:
Diese Kataloge haben keine Preise, sondern nur Eingruppierungen entsprechend der bekannten Häufigkeit!
@ dithmarsia [#98]
Und hier noch (unter Vorbehalt):
- oben #3 / D(ial) 1 / K(iller) 3 / SS (deutsch: sehr selten :-) )
- unten D 3 variabel / K 3 / S (dito "selten" bzw. "schwer zu finden")
Pneumatic Cancelling Machine Company - Indianapolis (USA)

Auslandsbrief aus Evenston, IL nach Vestre Porsgrund in Norwegen, protogerecht frankiert mit 5 Cent. Entwertet mit
EVANSTON, ILL. /
JUN 22530PM '03, d.h. am 22. Juni 1903 um 17:30 Uhr (05:30 PM).
Bisher kannte ich diesen Hersteller nur aus der Literatur (bevor ich diesen hier über unsere PPA aus dem
Osterkarton USA von Uli ziehen konnte, Danke!), wobei ich selbst in der mir zugänglichen Texten kaum etwas gefunden habe, außer diesem kurzen Eintrag auf einer Übersichtsseite der Machine Cancel Society (MSS) [1]:
The Pneumatic Cancelling Machine Company of Indianapolis started testing its machine in 1898, and was able to secure a small contract with the post office. Between 1898 and 1904, about 30 cities across the US used Pneumatic machines. However, other faster and more reliable machines soon replaced the Pneumatic machines that were in place.
(Die Pneumatic Cancelling Machine Company aus Indianapolis, starte erste Versuche im Jahr 1898 und konnte sich einen kleinen Auftrag mit der US Post sichern. Zwischen 1898 und 1904 wurde Pneumatic-Maschinen in ungefähr 30 Orten in den USA eingesetzt, bevor bessere und schnellere Maschinen [anderer Hersteller -ed] die Pneumatic-Maschinen ersetzten.)

Typisch für diese Form [2] sind die 8 horizontalen Linien, die in vier Gruppen zu je zwei Linien angeordnet sind - und dem vertikalen "Teilungsbruch" (der
Abgrenzung Tagesstempel- versus Killer-Anteil) nach dem Ortsnamen. Ich vermute, dass in den beiden "Freifeldern" im Killer
postalische Zusätze gesetzt werden konnten (zumindest könnte das wohl mal angedacht worden sein...)?
Das war's schon im wesentlichen.
Bei meinem Exemplar sind übrigens die beiden horizontalen Linien unter dem Ortsnamen (noch?) verlängert und reichen um 2-3 mm in den Bereich des Killers hinein, während im Beispiel auf der MSS-Seite (oben) die untere Doppellinie des Killers nach links - bis zur
Abgrenzungsspalte Tagesstempel/Killer - verkürzt (aptiert?) ist, d.h. das Freifeld ist entsprechend nach links verlängert. Im Netz findet man übrigens auch Abbildungen bei denen das unter Freifeld (komplett) fehlt [3], wobei hier die Abgrenzungsspalte "passgenau" verläuft .

Hat hier jemand tiefergehende Literatur?
Beste Grüße
Thomas
[1]
http://machinecancel.org/exhibits/nyc2016/web
[2]
http://swansongrp.com/postal/finder/q_402
[3]
http://swansongrp.com/postal/finder/e_pneumatic/
Hier ein früher Columbia Maschinenstempel

US-Inlandsbrief portogercht freigemacht mit 2 Cent und per Maschinenstempel im Postamt "Riverside Station" in Minneapolis, MN am 27.03.1912 entwertet

Maschinenstempel:
MINNEAPOLIS,MINN. /
RIVERSIDE STATION
Zu erkennen sind Columbia Maschinenstempel mit Zeilen-Tagesstempeln, d.h. "Columbia Rectilinear", dadurch, dass a) die Uhrzeit alleine in einer eigenen Zeile steht (hier
1—30 PM für 13:30 Uhr) und dass sich b) über bzw. unter dem Text im Tagesstempel keine weitere/n Linie/n befindet/en [1].
Beste Grüße
Thomas
[1]
http://swansongrp.com/postal/finder/e_columbia_rect/
Hallo zusammen,
ein Brief mit einem Maschinenstempel aus den USA vom 14.06.1909 nach Dortmund:

Aufgegeben wurde der Brief in New York beim Postamt Times Square Station. Nach dem Vergleich mit anderen amerikanischen Maschinenstempeln gehe ich von einer Maschine der Fa. International Postal Supply Co. (Flier) aus.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#105]
Nach dem Vergleich mit anderen amerikanischen Maschinenstempeln gehe ich von einer Maschine der Fa. International Postal Supply Co. (Flier)
Ja, das ist ein International. Die frühen Internationals (bis etwa "an die 1960-er") kann man übrigens sehr gut an Hand des kleinen Halbmondes oberhalb der Jahreszahl erkennen, das ist der sogenannte "Payne Tuck Mark", benannt nach Bob Payne, einem der ersten Forscher, der dieses Merkmal beschrieben hat.
Hier ein kleiner Auszug aus dem Artikel "Technology Reaches a new Height - Fifty Years ago the Space Age Began - A Revolution in Processing Amil also Paralleded this Event" im Machine Cancel Forum 222 (Oktober 2007) [1]:
Bei den Datumsstempeln war das Jahr am Fuß des Datumstempels (fest) eingraviert (eingesetzt) und die (verstellbaren Elemente mit den) Zeit- und Monatsteilen wurden durch einen kleinen Riegel ... in Position gehalten. Der Kopf des Riegels war oft als Halbmond unter dem Monat (...) gedruckt.
Zur Ergänzung, die Ziffer 2 im Wellenentwerter kennzeichnet das Gerät (Gerätenummer). Der Buchstabe ("Service Letter") C steht für Collected, d.h. die Sendung stammt aus einer Briefkastenleerung.
Beste Grüße
Thomas
[1]
http://machinecancel.org/forum/2007_10/space_age_machines.pdf