
Die zweite Karte des Jahres 1886 trägt einen Wertstempel zu 1 Penny in karmin; hier kann ich leider kein gelaufenes Exemplar vorzeigen.
Viele Grüße
Ingo
Ganzsachen Gibraltar

Die zweite Karte des Jahres 1886 trägt einen Wertstempel zu 1 Penny in karmin; hier kann ich leider kein gelaufenes Exemplar vorzeigen.
Viele Grüße
Ingo
Zwei gelaufene Karten dieser Ausgabe kann ich zeigen. Zunächst eine Karte, die am 14.12.1899 von Gibraltar nach Tetuan gelaufen ist. Die vorderseitig auf der Karte angebrachte Inschrift in arabischer Schrift belegt, dass mit Tetuan nicht der Madrider Stadtteil gemeint ist, sondern die im Norden von Marokko liegende Stadt Tetouan.
Während die Post nach Tetuan lediglich das Porto für den Inlandsverkehr erforderte (Tetuan lag damals in Spanisch-Marokko), musste die Inlandspostkarte für den Weg in die Schweiz mit einer Marke zu Halfpenny auffrankiert werden. Die gezeigte Karte lief am 13.4.1902 von Gibraltar nach Lausanne in der Schweiz.
Viele Grüße
Ingo
Diese Karte lief am 9.10.1888 von Gibraltar nach Coblenz, wurde dort aber offensichtlich weitergeschickt, ich kann nur mit dem blauen handschriftlichen Eintrag nichts anfangen.
Zeitgleich mit diesen beiden Einzelkarten zu 1/2 und 1 Pence erschienen auch Doppelkarten der gleichen Wertstufen, also Fragekarten mit anhängender Antwortkarte, bei Michel als P6 und P7 geführt. Bei der Doppelkarte zu 1/2 Pence zeige ich Außen- und Innensicht einer ungebrauchten Karte.
Von dieser Karte besitze ich ein gelaufenes Exemplar, noch mit anhängendem unbeschriebenem Antwortteil. Die Karte lief am 11.4.1899 von Gibraltar nach Dornum in Ostfriesland, wurde von dort aber weitergesandt nach Osnabrück, wo sie am 17.4.1899 eintraf.
Der Vollständigkeit halber zeige ich noch eine ungebrauchte P7.
Zusätzlich zu den schon gezeigten Karten gab es auch noch eine Karte zu 1 1/2 Pence in dunkelbraun, sowohl als einfache Karte, Mi. P 5, sowie als Doppelkarte, Mi. P8. Während ich die einfache Karte nicht zeigen kann, bilde ich wenigstens Wertstempel und Kartenvorderseite einer ungebrauchten P8 ab.
Viele Grüße
Ingo
S 1
Von 1887 bis 1889 gab es eine geänderte Ausgabe zu 1/2 Penny in grün und 1 Penny in karmin, ebenfalls auf sämischem Papier.
Alle diese Streifbänder sind in dem einheitlichen Maß 125 x 300 mm hergestellt. Diese Maßangabe bezieht sich stets auf das gesamte Streifband, so wie hier zu sehen. Bei gebrauchten Streifbändern sieht man üblicherweise nur die zusammengefaltete Vorderseite. Zur Bestimmung ist es dann erforderlich, das Papier in seiner Gesamtlänge in Vorder- und Rückseite auszumessen; dabei dürfen dann auch die übereinander geklebten Papierbahnen nicht vergessen werden.
S 2
Zwei gebrauchte Exemplare kann ich zeigen. Beide sind in derselben Handschrift. Ein Exemplar ging nach Berlin, eines nach Karlsbad in Böhmen. Dennoch sind beide irgendwie bei mir gelandet, vielleicht deshalb, weil es nicht so sehr viele Sammler in Deutschland gibt, die sich mit den Ganzsachen von Gibraltar beschäftigen.
S 2
Im Jahr 1889 wurden diese beiden Arten von Streifbändern mit einem schwarzen Aufdruck in spanischer Währung versehen. Die neuen Wertstufen lauteten nun auf 5 und 10 Centimos.
S 5
Im gleichen Jahr wurden dann die endgültigen Streifbänder mit diesem Wertstempel verkauft. Die Werte lauteten jetzt allgemein auf 5 und 10 Centimos, nun aber ohne Überdruck. Diese Streifbänder gibt es sowohl auf sämischem als auch auf strohgelbem Papier.
Hier zeige ich zwei Streifbänder nebeneinander. In beiden Wertstempeln gibt es Farbschäden, solches ist aber bei diesen frühen Ausgaben nichts Ungewöhnliches und sollte daher auch nicht gesondert bewertet werden.
S 6 nach Coepenick
S 6 mit Adresszudruck nach Paris
Bei dem Streifband zu 10 Centimos in karmin zeige ich ebenfalls zwei Streifbänder nebeneinander. Während der rechte Wertstempel noch recht frische Farbe aufweist, ist der linke Wertstempel etwas verblasst, wodurch der Farbauftrag abnimmt; auch das ist normal.
S 7
Parallel erschienen im Jahr 1898 zwei weitere Streifbänder mit kleinerem Wertstempel, nun wieder in Penny-Währung. Hiervon kann ich leider kein Exemplar zeigen.
Demnächst stelle ich euch andere Arten von Ganzsachen aus Gibraltar vor.
Viele Grüße
Ingo
EU 1A (Format F)
EU 1B (Format G)
Bereits im Jahr 1887 erschienen Einschreibeumschläge, deren Wertstempel nun die Inschrift "Gibraltar" trägt. Unter der Umschlagklappe findet sich - wie auch schon bei der ersten Ausgabe - ein Aufdruck in blauer Farbe:
Während bei der ersten Ausgabe der Wertstempel noch in ultramarin gedruckt worden war, ist er nun bei der zweiten und auch der dritten Ausgabe in der Farbe Scharlach ausgeführt:
Noch im selben Jahr wurde die Druckerei gewechselt, was bei der nun dritten Ausgabe zu einem veränderten Druckvermerk unter der Verschlussklappe führte:
EU 3B (Format G)
Weitere Varianten solcher Umschläge folgen in Kürze.
Viele Grüße
Ingo
EU 5A (Format F)
Bei der noch im selben Jahr geänderten Form des Überdruckes hat die 2 unten nun nur noch einen waagerechten Strich, außerdem wirken die Ziffern insgesamt schlanker und höher.
EU 7B (Format G)
Gegen Ende 1889 kamen dann die ersten Einschreibeumschläge zum Verkauf, die jetzt einen Wertstempel zu 20 Centimos in scharlachroter Farbe tragen:
Hier kann ich drei verschiedene Umschlaggrößen zeigen.
EU 8A (Format F)
EU 8B (Format G)
EU 8C (Format H)
Viele Grüße
Ingo
Gruß Dieter


Dieses Einschreiben mit eingedrucktem Wertzeichen wurde am 24.4.1985 von Gibraltar nach München auf die Reise geschickt. Vermutlich waren die 80 Pence für den Auslandsverkehr nicht ausreichend. So wurde mit weiteren 20 Pence der MiNr 441 (BAC ONE-ELEVEN) der Transport sicher gestellt.
Aus plötzlichem Schneefall heraus wünscht ein schönes Wochenende
mit freundlichen Grüßen
Edwin
Michel EU 22 A
sowie im Format H = 202 x 127 mm
Michel EU 22 B
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Mi. P 26
Viele Grüße
Ingo
Mi. EU 19A (Format 152mm x 96 mm)
Viele Grüße
Ingo
