Vollbezahlte 55 Cent-Sendung vom Autohaus Südhannover GmbH (Absender im Adressfenster "Postfach 1343, 37003 Göttingen") aus Januar 2011, frankiert per FRANKIT (Gerätenummer 1D110019BC, d.h. einem Neopostgerät aus der Typenfamilie IS-330/350) mit Angabe "Postfach 200112" im FRANKIT-Kundenklischee.
Hinter diesem Mailing steht als Lettershop das Göttinger Unternehmen " Bornemann/Werbung" ("bornemann direkt e.K. - Inh. Dipl.-Kfm. Oliver Bornemann", Rodeweg 18c, 37081 Göttingen) [1], dem auch das im AFS genannte Postfach 200112 (37086 Göttingen) gehört. Die Sendung wurde nicht konsolidiert.
Ich vermute einmal, dass aber nicht jede Postfachangabe im AFS-Kundeklischee zwingend auf einen beauftragten externen Dienstleister hinweisen muss. Gut vorstellen könnte ich mir, dass Großkonzerne für deren angeschlossene Tochterfirmen auch zentral einen eigenen "interen Lettershop" betreiben. Dann könnte das Postfach für eine besondere "Unternehmung" innerhalb des Konzerns stehen. Das ist aber erst einmal nur eine Idee von mir...
Das Randgebiet "Lettershops" bietet also ein vielfältiges Betätigungsfeld für den modernen Postgeschichtler, es eröffnet sich sogar noch ein recht breites Beschäftigungsfeld für die "kleine Forschung".
Zumindest finde ich, dass man diesen Bereich eigentlich nicht ganz übersehen sollte ;-)
Gibt es eigentlich bereits Literatur oder Aufsätze zu diesem Themenkomplex? Pete ? ;-)
Philastempel.de & AFS: Ich hatte schon einmal nachgefragt, ob hier eine besondere Suchemaske nach Gerätenummern möglich ist. Das wäre ein sehr hilfreiches Werkzeug !
Viel Spass und mit
philatelistischem Gruß
Thomas
[1]: http://www.bornemann-werbung.de bzw. http://www.mailings-versenden.de
Thema:
(?) (67) Moderne Postgeschichte Privatpost in Deutschland: Lettershops etc.
Vollbezahlte 55 Cent-Sendung vom Autohaus Südhannover GmbH (Absender im Adressfenster "Postfach 1343, 37003 Göttingen") aus Januar 2011, frankiert per FRANKIT (Gerätenummer 1D110019BC, d.h. einem Neopostgerät aus der Typenfamilie IS-330/350) mit Angabe "Postfach 200112" im FRANKIT-Kundenklischee.
Hinter diesem Mailing steht als Lettershop das Göttinger Unternehmen " Bornemann/Werbung" ("bornemann direkt e.K. - Inh. Dipl.-Kfm. Oliver Bornemann", Rodeweg 18c, 37081 Göttingen) [1], dem auch das im AFS genannte Postfach 200112 (37086 Göttingen) gehört. Die Sendung wurde nicht konsolidiert.
Ich vermute einmal, dass aber nicht jede Postfachangabe im AFS-Kundeklischee zwingend auf einen beauftragten externen Dienstleister hinweisen muss. Gut vorstellen könnte ich mir, dass Großkonzerne für deren angeschlossene Tochterfirmen auch zentral einen eigenen "interen Lettershop" betreiben. Dann könnte das Postfach für eine besondere "Unternehmung" innerhalb des Konzerns stehen. Das ist aber erst einmal nur eine Idee von mir...
Das Randgebiet "Lettershops" bietet also ein vielfältiges Betätigungsfeld für den modernen Postgeschichtler, es eröffnet sich sogar noch ein recht breites Beschäftigungsfeld für die "kleine Forschung".
Zumindest finde ich, dass man diesen Bereich eigentlich nicht ganz übersehen sollte ;-)
Gibt es eigentlich bereits Literatur oder Aufsätze zu diesem Themenkomplex? Pete ? ;-)
Philastempel.de & AFS: Ich hatte schon einmal nachgefragt, ob hier eine besondere Suchemaske nach Gerätenummern möglich ist. Das wäre ein sehr hilfreiches Werkzeug !
Viel Spass und mit
philatelistischem Gruß
Thomas
[1]: http://www.bornemann-werbung.de bzw. http://www.mailings-versenden.de
Vollbezahlte 55 Cent-Sendung unbekannter Herkunft, frankiert per FRANKIT mit der Gerätenummer 1D03000137 (Neopost, Modellfamilie IJ-65 FIT), Kundenklischee mit der Angabe "Postfach 45 05 53" zwischen einer nach oben & unten begrenzenden Doppellinie (Januar 2011). Nicht konsolidiert.
Google findet weder "Postfach 45 05 53", "Postfach 450553" noch unter "1D03000137" etwas sinnvolles. How? Wer knackt die Nuß? ;-)
Gruß
Thomas
Brief mit Weihnachtsgrüßen der Firma Wilhelm Grewe OHG aus 37133 Friedland OT Gross Schneen, frankiert per einem FRANKIT mit einem Kundenklischee des Paketdienstleisters DPD ("Dynamic Parcel Distribution").
Rückseitig findet sich zusätzlich ein 2D-Matrixkode, wie er vom Frankierservice der DPAG für die "ältere Version" zum Einsatz kam und teilweise auch noch kommt.
Hier als Beispiel aus der Stempeldatenbank [1] gezeigt ...
Ist der DPD etwa auch im Bereich "Lettershop" aktiv? Oder hat hier der DPD für einen Kunden nur die Frankierung und den Versand übernommen ("Frankierservice")? Der rückseitige 2D-Matrixkode ist mir in dieser Verwendung bisher noch nie untergekommen. Dient er hier der Erfassung und/oder der internen Sortierung bei DPD? D.h. dieser 2D-Matrixkode wird in dieser Form von der DPAG und vom DPD verwendet? Gibt es weitere Beispiele?
Gruß
Thomas
[1]: http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/9468
Absender des Mailings (aus Mai 2009) war die Firma "VC Videocomponents GmbH" aus 24534 Neumünster.
Frankiert per Neopost-AFS (Gerät C975037) mit Angabe des Absenders " Postfach 54 01 05, 22501 Hamburg" im Kundenklischee.
Hinter diesem Postfach verbirgt sich der Lettershop " abex Direktwerbung GmbH & Co. KG" (Jacobsenweg 6-8, 22525 Hamburg). Bei der 1971 gegründeten Firma abex handelt es nach eigenen Angaben um einen "Spezialist für kleinere und mittlere Auflagen bis ca. 500.000 Stück. Die Kernkompetenz liegt im klassischen Mailingbereich von Text- und Adresserfassung über den Druck bis zum Werbemittelversand" [1].
Auf der Webseite der DPAG [2] findet man übrigens die recht brauchbare Suchmaschine "Dienstleister-Katalog" für Anbieter aus dem Bereich "Lettershop". Oft kann man hier diese Dienstleister bereits an Hand der dort zum Teil mit abgelegten Postfachadresse identifizieren.
Gruß
Thomas
[1]: http://abex-hh.de
[2]: http://www.deutschepost.de/dpag?tab=1&skin=hi&check=no&lang=de_DE&xmlFile=1015586
Absender des Sendung (Februar 2012): Betriebskrankenkasse "Audi BKK". Frankiert per Piney-Bowes AFS (Gerät E858238) mit Angabe des Absenders " Postfach 83 38 / 38133 Braunschweig" im Kundenklischee.
Hinter diesem Postfach steckt der Lettershop " TraffiC Druck, Direktmarketing & Digitale Medien GmbH" (Heesfeld 7-8, 38112 Braunschweig). Das Unternehmen wurde 1995 von Helmut Neumann und Patrick Donner ursprünglich als Handelsvertretung für Drucksachen und Druckdienstleistungen gegründet und ist nun u.a. in den Bereichen Fulfillment (gesamte Kette "Abwicklung und den Versand von Werbemitteln und Waren"), Druck und Mailing (inkl. Frankierung und Konsolidiererweitergabe) sowie auch in der Responseabwicklung aktiv [1].
Leider funktioniert die in [#17] angesprochene Datenbankabfrage der DPAG derzeit nicht (mehr?). Zum Glück sind die Daten aber noch im Google-Cache zwischengespeichert. Nur wie lange sie dort noch zu finden? Deshalb aus Dokumentationsgründen hier zur Sicherheit ein Screenshot. Vielleicht will ja in 50 Jahren jemand ein Handbuch historischer Lettershops rausbringen. ;-)
Gruß
Thomas
[1]: http://www.traffic-bs.de/startseite.html
Gehe einmal in unsere Stempeldatenbank und Kombisuche unter dem Punkt Volltextsuche nach "Inhouse Solution", da kommen diese einige weitere AFS mit Williams Lea-Kundenklischee von verschiedenen ihrer Standorte ("Dienstleistungszentrum"). Es warten bestimmt noch dutzende FRANKITS und Kreisstempel-AFS, um in die Datenbank aufgenommen zu werden. Ich hoffe ja immer noch, dass sich "möglichst alle" Philaseiten-Mitglieder beteidigen und die FRANKITs ihrer täglichen Werbeflut einstellen. ;-)
Gruß
Thomas
und
Auf dem Jahrestreffen der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel in Hosenfeld vom vergangenen Wochenende sind weitere derartige Belege aufgetaucht bzw. hatte ich diese teilweise unerkannt mitgenommen und zuhause die rückseitigen Matrixcodes gefunden.
Kurzum: In Hosenfeld kamen zwei weitere Belege mit vorderseitigem Frankit auf; bei mir zuhause fanden sich zwei weitere Exemplare mit DPAG-Frankierung von PostModern Dresden. Allen Belegen bzw. vergleichbaren Stücken (ohne rückseitiger Matrix) ist gemein, dass diese bei Freesort, mutmaßlich Niederlassung Leipzig, konsolidiert bzw. teilweise auch dort frankiert wurden. Die Belege mit rückseitiger Matrix weisen im Gegensatz zu den anderen Stücken keine Konsolidierungsnummer K2055 auf.
Es ist auffällig, dass trotz der in Hosenfeld gefundenen Masse an Freesort- bzw. PostModern-Belegen mit Frankierdaten aus den letzten sechs Monaten nur vier Belege mit rückseitiger Matrix auftauchen. Dies deutet auf einen pilotartigen Versuch von Freesort hin, dass dort eine neue Technik zur maschinellen Sortierung/Kennzeichnung eingeführt wird, hinter der sich eventuell Konsolidierungsnummer, fortlaufende Nummierung und ggf. weitere Sortiermerkmale verbergen.
Drei der vier in Hosenfeld gefundenen Belege liegen mir vor, daher nachfolgend die Daten:
1. Freesort mit Frankitnummer 1D100010B3 vom 17.11.2011 -> der Frankit könnte auch zu einer anderen Freesort-Niederlassung (Stuttgart?) gehören
2. PostModern mit Maschinennummer F719933 vom 30.12.2011
3. PostModern mit Maschinennummer F738457 vom 10.03.2012
Die Niederlassung Leipzig von Freesort konsolidiert sowohl für eigene Kunden als auch Sendungen regional tätiger Briefdienstleister. Demnach kann der rückseitige Matrixcode auf verschiedenen Sendungen auftauchen. Bislang sind mir als bei Freesort Leipzig einliefernde Briefdienstleister bekannt:
- Postleitbereich 01: Post Modern aus Dresden
- Postleitbereich 04: LVZ aus Leipzig und Kraftverkehr Torgau Citypost GmbH aus Torgau
- Postleitbereich 06: MZZ aus Halle
-> Fazit: eventuell liefern auch noch weitere Briefdienstleister aus den Postleitregionen 01; 04 und 06 bei Fressort Leipzig ein. In den neuen Bundesländern existiert laut (1) nur noch ein Freesort-Briefzentrum in Berlin. Dadurch wäre es theoretisch möglich, wenn z.B. weitere Briefdienstleister aus den Postleitregionen 02; 03; 07; 08; 09; 98 und 99 (Großraum Sachsen, Thüringen und Teile von Brandenburg bzw. Sachsen-Anhalt) bei Freesort Leipzig einliefern.
Für Freesort Leipzig liegen mir die nachfolgenden Frankits auf Belegen o.g. alternativer Briefdienstleister vor:
1D10000129 -> Verwendung dieses Frankit im vierten Quartal 2011 belegt
1D1000013A -> Verwendung dieses Frankit im vierten Quartal 2011 belegt
1D1000018D
1D050002F4
1D100010A6
Der im Beitrag 4 gezeigte Frankit 1D10000101 mit Werbeeinsatz von DPD gehört ebenfalls zu Freesort, mutmaßlich Niederlassung Stuttgart:
Bei dem Autogalerie-Absender handelt es sich um ein Unternehmen, welches mehrere Niederlassungen im Postleitbereich 73 führt. Die Sendung dürfte im Oktober 2011 ursprünglich entweder bei TNT Post (Niederlassung Fellbach) oder BW-Post (Niederlassung Stuttgart) eingeliefert worden sein.
Gruß
Pete
(1) http://www.freesort.de/de/ueber_uns/sortierzentren.php
Der Beleg datiert vom 27.12.2011.
Einen schönen Sonntag
Nachtreter
Dies deutet auf einen pilotartigen Versuch von Freesort hin, dass dort eine neue Technik zur maschinellen Sortierung/Kennzeichnung eingeführt wird, hinter der sich eventuell Konsolidierungsnummer, fortlaufende Nummierung und ggf. weitere Sortiermerkmale verbergen.
Beim Auslesen der Matrixes auf Deinen Beispielen 2. und 3. spuckt "bcTester" Version 4.9 als Ergebnis die Nummern 7331214284 und 7331493074 aus. Die anderen Beispiele sind zu dünn um am heimischen PC korrekt ausgelesen zu werden, es sei denn, es hat jemand gaaaanz viel Zeit und ein ruhiges Händchen und "malt sie nach".
Sie wurden in der Analyse als Data Matrix EC220 erkannt. In den verfügbaren Formatvorlagen finden sich keine weiteren verwertbare Daten (mal vielleicht vom HEX abgesehen). Vielleicht helfen Dir die Zahlen im Unicode auch so weiter.
Frohes Forschen weiterhin
Thomas
Postfach 12 60 / 22859 Schenefeld (bei Hamburg)
Vorgängerfirmen der 1988 wiedergegründeten Unternehmung mit aktuell sieben Mitarbeitern [1] sind "Hofediener Werbung" (1969-1978) sowie "MUSALEK Verkaufsförderung" (bis 1987). Laut ihrer Webseite besteht "der Kundenstamm vorrangig aus Industriefirmen, von denen Neueinführungen - Warenproben (Handling im Pack- und Versanddienst, sowie Briefmailings mit Katalogversand etc.) zur Abwicklung übergeben werden.". Weitere angebotene Dienstleistungen sind "mit ... Konfektionierungsanlagen falzen, kuvertieren, adressieren, frankieren und portooptimieren von Infopost-, Infobrief- und Pressepostsendungen". Eine kurze Googlesuche ergab als Kunden u.a. Harry Brot und das IWO Institut für Wärme und Oeltechnik e.V.
Gruß
Thomas
[1] http://www.musalek.de (Download: 04.05.2012)
Postfach 1029
Absender des Werbeanschreibens (als Standardbrief): Lancia Infoservice, Postfach 1955, 92410 Schwandorf
Weiß jemand, welcher Lettershop hinter diesem Postfach steckt?
Gruß
Thomas
Der ist ohne Werbeklischee. Absender ist die BMW AG aus 80788 München.
Habe zwar im Net einen Lettershop mit Postfach 1029 gefunden, allerdings ist dieser in Zürich "stationiert" (Züriwerk) und der kann es ja wohl nicht sein.
Also, weiter forschen.
Gruß
Michael
KuvertierService Richter GmbH (Gaußring 28, 86415 Mering). Ein 1985 von Peter Richter gegründetes Familienunternehmen mit derzeit 35 Mitarbeitern, dass mit 8 Kuvertiermaschinen jährlich 15 Mio. Postsendungen verschickt [1], laut Ihrer Webseite werden u.a. als Tätigkeitsspektrum " ... adressieren, drucken, kuvertieren, frankieren, und liefern an die Post ..." angegeben.
Zur eindeutigen Bestätigung, dass das Postfach wirklich zum KuvertierService Richter gehört, siehe auch [2]. Bisher sind folgende AFS-Gerätenummern bestätigt 1D10000114 und 1D10000115 (FRANKIT) sowie alte Formen mit Kreisstempel aus 86150 Augsburg und 86368 Gersthofen B012571, C007022, C007024, C045054, C063032, C063035, C063036, C063038, C063249, C131898 und C33082B, C392398, C39239B, C39239G (siehe u.a. [3]).
Gruß
Thomas
aus [4]
[1]: http://www.lettershoprichter.de
[2]: http://www.lettershoprichter.de/faqs/FreimachungenDPAG.pdf
[3]: http://www.sammlerfreund.de/Tauschwelt/Biete/AFS_und_mehr/AFS_C/body_afs_c.html & http://www.sammlerfreund.de/Tauschwelt/Biete/AFS_und_mehr/AFS_B/afs_b.html
[4]: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=1705&CP=0&F=1#M4
Unterleider Medienverbund: "EMS" - Euro Mail Service GmbH
Euro Mail Service GmbH (Max-Planck-Straße 16, 63322 Rödermark) ist Teil einer Gruppe von drei Firmen am gleichem Standort unter der Federführung der "Unterleider Medien GmbH". Zusammen mit den anderen Firmen werden die Bereiche Druck, Logistic und Fulfillment bzw. "Lettershop" angeboten. Laut Webseite [1], Zitat " Die Unterleider Medien GmbH operiert als Mediendienstleister in 3 Geschäftsbereichen. Uscha printmedia (verfügt über Rollen- und Bogenoffsetmaschinen und druckt Geschäftspapiere ebenso wie Werbeschriften ...). Unterleider Logistics Services GmbH erarbeitet kundenindividuell Supply-Chain-Lösungen. EuroMailService GmbH ergänzt den Medienverbund im Bereich Document Management und Fulfillment.". Der "Lettershop" EMS selbst bietet u.a. "Datenaufbereitung, Portooptimierung, Rechnungsversand, Mailings und Fulfillment" an.
Sendungen werden über das TNT-Tochterunternehmen "PostCon Deutschland GmbH" (K4031) konsolidiert.
Bisher belegtes AFS-Gerät: C970157 (Neopost) von 63322 Rödermark
Gruß
Thomas
[1]: http://www.uscha.de
Ausschnitt einer Büchersendung, versendet im Auftrag der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) vom 13.11.2012, frankiert per FRANKIT-Absenderstempel (Gerät " 3D06000A2A").
Man muss also auch hier aufpassen: Bei den verwendeten FRANKITs können auch einmal Kundenklischees des beauftragenden Absenders geschaltet werden. In diesem Fall wurde aber ein eigener Einsatz des Konfektionierers verwendet, sodass ich zum Glück nicht in die Falle getappt bin, den FRANKIT mit einer falschen Anwenderangabe in unsere Datenbank einzustellen.
Ah, bevor ich es vergesse, ich hoffe, Ihr ladet auch alle brav Eure täglichen FRANKITs aus der morgentlichen Werbeflut - noch am Nachmittag - gleich in die Datenbank hoch? Wir sind noch weit weit davon entfernt, sämtliche aktiven FRANKIT-Geräte dort für die Nachwelt erfasst zu haben. ;-)
Beste Grüße
Thomas
In diesem Brief befand sich naaa? ... genau - noch ein Brief.
Über dem Fenster stand nur meine Versicherungsnummer, die ich ja hier nicht unbedingt zeigen muss.
Auf dem Gothaer Brief befindet sich nur ein Datumstempel vom 01.11.2012.
Ich nehme an, das Originalschreiben konnte nicht zugestellt werden, weil meine frühere Hausnummer benutzt wurde. Dabei habe ich meinen Versicherungsvertreter extra darauf hingewiesen.
Die Gothaer hat daher das Schreiben neu eingetütet und an die Regis24 GmbH weiter gegeben, die laut google cache (die Originalseite ist gerade nicht zugänglich - Wartungsarbeiten) auch "kostenpflichtig Auskünfte aus den öffentlichen Registern" einholt. Diese hat dann im Auftrag der Gothaer Versicherung die richtige Adresse gefunden und den Brief im Brief geschickt.
Wenn Du schreibst: "Man muss also auch hier aufpassen: Bei den verwendeten FRANKITs können auch einmal Kundenklischees des beauftragenden Absenders geschaltet werden.", dann dürfte das hier ein Beispiel dafür sein.
Hier der FRANKIT einer Pitney Bowes mit Kennung 4D09000C8C.
Bevor ich es vergesse, ich hoffe, Ihr ladet auch alle brav Eure täglichen FRANKITs aus der morgendlichen Werbeflut - noch am Nachmittag - gleich in die Datenbank hoch?
Heute nachmittag wird's nichts mehr, aber über kurz oder lang, wirst Du diesen FRANKIT auch in der Datenbank sehen.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas

Brief von der Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH (http://www.deutsche-finanzagentur.de/foot-navigation/impressum/ ) aus Frankfurt am Main mit FRANKIT 1D1000018A. Zu Letzterem siehe: http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/29986 und http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/34155 .
Geografisch also keine Beziehung zu Leipzig, Stuttgart oder Hamburg.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Bisher lagen mir nur Belege dieses Geräts vom Absender "BGN - Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe" aus Mannheim (konsolidiert über K2055) vor:
Ist der Betreiber/Standort dieses Gerät mit Freesort Leipzig bestätigt?
Obwohl nach Presseberichten DPD mit TNT (= PostCon/K4031) eine Kooperation eingegangen ist, lässt DPD hier über die Konkurrenz Freesort/K2055 abwickeln?
Werden alle Geräte mit dem DPD-Klischees durch Freesort betrieben? Scheinbar nicht, denn "1D100010B5" ist mit DPD- und den TNT/PostCon-Einsatz "Service-Center" beschrieben worden [1]. Oder nimmt DPD regional das "was gerade am besten in die Tour passt"? D.h. ein DPD-Einsatz ist dann kein Indiz für FP/Freesort oder TNT/PostCon?
Siehe auch http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/281 - Ich bin etwas verwirrt. ;-)
Gruß
Thomas
[1]: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=344&page=47#M467 und http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=344&page=47#M468
Der Standort der Geräte ist möglicherweise Frechen (1D09000136) und/oder Köln (1D10000186)? Das Thema "Geräte und dessen Standorte" wird für K4000/DP InHaus Services aber gerade erst langsam angegangen. Da ist Mitarbeit gefordert, siehe [2]. ;-)
Und hier zwei typische Beispiele:
Katalogversand durch "INFOX GmbH & Co. Informationslogistik KG" für den Spezialreiseanbieter "Chamäleon Reise GmbH" aus 13403 Berlin, frankiert durch den Frankierservice des Dienstleisters "Deutsche Post InHaus Services GmbH" (Gerät 1D10000186) unter Einsatz des Kundenklischees von INFOX und Konsolidiererzusatz K4000.
Katalogversand unter Folienhülle für den Kroatien-Spezialreiseanbieter "I.D. Riva Tours GmbH" aus 80441 München als "PARCELLetter" über den Paketdienstleister "DPD Geopost GmbH & Co. KG" bzw. dessen Hub in 50226 Frechen
Viel Spass in 2013 beim 'Augen in die Altpapiertonne des Nachbarn'-Haben. ;-)
Gruß
Thomas
[1] http://www.infox.de
[2] http://www.jolschimke.de/prviatpost/afs-mit-integrierter-k-4000-nummer-williams-lea-inhousepost.html
Gerät E858766 - eingesetzt für den Absender: Betriebskrankenkasse "Audi BKK" (laut Rückrufnummer das), Service-Center Wolfsburg (Porschestr. 1, 38440 Wolfsburg), laut Angabe auf dem Brief & im Umschlagfenster: Postfach 100160, 85001 Ingolstadt), Sendung konsolidiert über das DPAG-Tochterunternehmen "DP InHaus Services" (ex Williams Lea): K4000.
Gruß
Thomas
Der obere mit der Nr. ma8611-4-0412 (Konsolidier-Nr.)?
unten zeigt der Nordkurier Flagge (Uckermark Kurier - Usedom Kurier) vom 9.02.13 FRANKIT - Gerät 3D06000 4 FE
mit Sammlergruß,
Claus
Die recht klein gedruckte Angabe PRINT&MAIL im Werbeklischee läßt mich vermuten, daß es sich beim Anwender dieses Absenderfreistempelgerätes (Maschinenkennung 1D05000164) um den Online-Briefdienst ILSS Print&Mail GmbH Berlin (http://www.print-and-mail.de/) handeln könnte. Zum Leistungsspektrum dieser Firma gehört u.a. eben auch die Frankierung der Briefe und Übergabe an die DPAG.
So ein reiner Online-Briefdienst ist zwar nun nicht gerade ein ausgesprochener Lettershop oder Frankierservice, sollte doch aber zu den modernen Privat-Briefdienstleistern zählen. Ich frage mich, ob solche Online-Briefdienste auch eine Konsolidiererkennung haben, sie konsolidieren ja auch (im Sinne der modernen Briefkonsolidierung.) ?
Wenn ich denn mit meinen Vermutungen richtig liege, wäre das mein erstes Beleg, auf dem sich ein Online-Briefdienstleister "zu erkennen" gibt, ich denke auch, das dürfte eher seltener sein.
Gruß
Michael
P.S. Das aufgedruckte "BKK"-Logo und die "muskulöse" Werbung sehen vom Druck her so aus, als wenn diese auch durch die Print&Mail auf den Umschlag "gebracht" wurden.
Bei "Oekopost Deutschland" (Füssenerstr. 78a, 87600 Kaufbeuren) handelt es sich ebenfalls um einen Dienstleister für den digitalen Onlinebrief-Versand [1]. Vereinfacht gesagt, nehmen sie 'Dokumente' online an, drucken, kuvertieren und versenden diese dann im Kundenauftrag. " Als Spezialist im hybriden Postversand bieten wir Ihnen eine Vielzahl von Einliefermöglichkeiten in unserem Onlinepost-Center ... ", " Die OEKOPOST bietet für Unternehmen eine hybride Mailverarbeitung ... (für) Rechnungen, Lieferscheine, Mahnungen, Kontoauszüge, Gehaltsabrechnungen, Serienbriefe, Einladungen, Kanzleischreiben, Gebührenbescheide, Versicherungsschreiben, Spendenbescheinigungen", " Wir produzieren derzeit an allen Standorten (welche?) mit identischen Produktionsmaschinen von Xerox...".
Und zum eigentlichen uns interessierenden Thema Versand heisst es " Die OEKOPOST selbst besitzt kein eigenes Zustellnetzwerk und lässt die Produktion der DPAG zufliessen, die für die eigentliche Zustellung verantwortlich ist. Diese Dienstleistung kann direkt mit der OEKOPOST bzw. auch direkt im Kundenauftrag der DPAG oder einem Konsolidierer, je nach Kundenwunsch organisiert werden."
Das erklärt nun auch den FRANKIT.
Das eingesetzte Gerät 1D150002F0 gehört dem Dienstleistungszentrum München der "Deutsche Post InHaus Services GmbH" (=Konsolidierer K4000) - (in diesem Fall) nicht der Oekopost, siehe [2]. Ob einzelne Standorte von Oekopost vielleicht eigene AFS betreiben kann ich nicht sagen, insbesondere da mir die bisher überhaupt nicht bekannt waren. Das moderne Postwesen hält immer wieder neue Überraschungen für uns parat. ;-)
Gruß
Thomas
[1]: http://www.oekopost.de
[2]: http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/33925
Obwohl dieser Beleg von PostCon (K4031) konsolidiert ist, glaube ich beim Maschinenanwender genau wie du auch eher an eine Art Lettershop, der scheinbar speziell vorrangig für verschiedene Betriebskrankenkassen arbeitet (Daimler BKK, Siemens BKK, mhplus BKK,...). Nur so eine Idee, vielleicht hilft's ja.
Gruß
Michael
Sendung frankiert mit dem FRANKIT-Gerät des Deutschen Skilehrerbandes (82515 Wolfratshausen) 2D0424FB41 vom 02.04.2013, Absender (rückseitig gestempelt) ist die 150 Straßenkilometer entfernte "Nordic Power - Langlauf- und Schneesportschule Uwe Spörl" in 87541 Oberjoch (Postfach 1119, 87539 Bad Hindelang). Zumindest steckt da wohl ein verbandseigener "Frankierservice" dahinter, ggf. auch ein Broschürenversand vom "Deutschen Skilehrerverband" für seine Mitglieder?
Es sieht so aus, als ob die Mitglieder beim Verband ihre Broschüren (bereits eingetütet?) hinterlegen. Der Verband bekommt dann von seinen Mitgliedern einen Versandauftrag, dort wird die Anschrift ergänzt, die Sendung wird frankiert und anschließend verschickt. Erst einmal nur eine Vermutung, aber - wenn man so ist, dann würde das würde zumindest (Teil-) Dienstleistungen eines Lettershops entsprechen? Hat jemand nähere Infos?
Gruß
Thomas
Absender ist in diesem Fall die Firma "VAN HEES GmbH" (Kurt-van-Hees-Str. 1, 65396 Walluf), die normalerweise sonst auch immer über die Francotyp-Postalia Tochter "freesort GmbH" ( K2055) konsolidieren lässt. Frankiert hier mit dem Francotyp-Postalia-Gerät 3D080000B2 am 25.03.2013.
Genauere Informationen zu diesen Konsolidierer-Matrixkodes sind mir auch noch immer nicht bekannt. How?
Gruß
Thomas
PS: Leider sind diese Matrixkodes in diesem Thread eigentlich Off Topic, aber da das Thema hier bereits eingehend behandelt wurde, poste ich meinen Beitrag hier. Sorry. Vielleicht sollten wir diese spezielle Sonderform aus diesem Thema rausnehmen und ein neues eröffnen?
Auch dieses mysteriöse Postfach sollte nun aufgeklärt sein. ;-)
Mir liegen aktuell Abschläge des Geräts 1D09000184 mit diesem Kundenklischee von verschiedenen Absendern, konsolidiert über die Francotyp-Postalia Tochter "freesort GmbH" (K2055), vor:
- Tallink Silja GmbH (Böckmannstr. 56, 20099 Hamburg),
- Cunnard Line (Brandsende 6, 20095 Hamburg) und
- Seaburn Cruise Line
Letztere outete die Herkunft durch die genaue Absenderangabe (des Retourenmanagements) "Seaburn Cruise Line Prospektservice, c/o ics GmbH, Postfach 630409, 22314 Hamburg". Das war es also... ;-)
Eine Googlesuche ergab auch gleich den passenden Schuldigen, die ics Gesellschaft für Dialogmarketing mbH (Obenhauptstr. 10, 22335 Hamburg). Deren Webseite [1] beschreibt die Geschäftsfelder mit den Begriffen "Produktion" (u.a. Druck von Zeitschriften und Magazinen, worunter sicherlich auch Katalogs fallen), "Personalisierung" (d.h. Adressierung etc.), "Lettershop" (Konfektionierung, Kuvertieren und "Weiterverarbeitung") sowie "Logistik" (Lagerung, Versand und Retourenmanagement). Auch fehlt nicht das Schlagwort "Portooptimierung". Passt also alles auf die vorliegenden Belege. ;-)
Weitere bekannte Geräte die sich hinter dem Hamburger Postfach 630705 verstecken bzw. in der Vergangenheit versteckt haben sind C019837, C019838, C19374B, C21909B, C79723H [2] sowie E832817 [3]. Neben diesem Kundenklischee werden teilweise auch kundenspezifische Werbeklischees geschaltet, z.B. "Coffema International GmbH" (22335 Hamburg) in unserer Stempeldatenbank [4].
Gruß
Thomas
[1]: http://www.icsdialog.com
[2]: http://www.sammlerfreund.de/Tauschwelt/Biete/AFS_und_mehr/AFS_C/body_afs_c.html
[3]: http://www.sammlerfreund.de/Tauschwelt/Biete/AFS_und_mehr/AFS_E/body_afs_e.html
[4]: http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/44424
Lieferschein mit Angabe eines "Prospektservices" mit "c/o ics GmbH" (die eindeutig ein "Lettershop" ist). Auch wenn im Adressfenster ein abweichendes Postfach (mit gleichem Präfix 630) angegeben wird. Ich vermute hier ein gezieltes Retourenmanagement bzw. (da dieses Postfach auch dem Kunden gegenüber als Absender genannt ist) eine Art von individueller Kundenbetreuung, insbesondere, da dieses amerikanische Kreuzfahrtunternehmen keinen eigenen Sitz in Deutschland besitzt.
Die Post ordnet Hamburg übrigens pro 65 Postfächer je eine eigene Postleitzahl zu, wobei es sich trotz unterschiedlicher PLZ aber nicht zwingend auch um physisch separate Lokalitäten/Ämter handeln dürfte:
22314 Hamburg 630401-630465 22315 Hamburg 630500-630565 22316 Hamburg 630601-630665 22317 Hamburg 630701-630765
Auch das neben ics ein weiterer Dienstleister am "gleichen Ort" mit der Abwicklung ähnlicher Leistungen bei ein und demselben Kunden beschäftigt ist, halte ich doch für recht unwahrscheinlich. Zumal ics selbst alles (vom Druck, Kundenverwaltung, Lagerung und Versand sowie Retourenmanagement) aus einer Hand anbietet. Es bleibt zwar noch eine kleine theoretische Möglichkeit, dass ics einen externen Frankierservice für die Sendungen seiner Kunden einschaltet (das Wort "frankieren" taucht nicht auf der Webseite von ics auf, lediglich Weiterbehandlung/Versand und Portooptimierung), üblichweise gehört aber dieser Service zu einem normalen (großen) Lettershop dieser Art. Das Zusatzgeschäft lässt der sich bestimmt nicht entgehen. Auch geben alte Kreisstempel-AFS mit diesem Postfach als Postleitzahl 22335 im Datumsstempel an, das passt genau zum Sitz bzw. Hausanschrift von ics. Wie gesagt, die Einzelpunkte sind für sich alleine nicht unmittelbar zwingend, aber die Gesamtheit ergibt ein stimmiges Bild. Leider reagieren die Lettershops wohl grundsätzlich nicht auf entsprechende Nachfragen. Ich hatte das in der Vergangenheit verschiedentlich versucht, wobei keine einzige Emails jemals beantwortet wurde. Die Webseite von ics gibt als Referenzkunden übrigens den Werbemittel-Service-Center von ARAL sowie die Firma Ekornes Möbelvertrieb (d.h. "Stressless") an. Es wäre also mal interessant zu sehen, wie Belege dieser Absender bzw. die Frankturen aussehen. Beste Grüße Thomas
Standardbrief des Absenders "Francotyp-Postalia Vertrieb und Service GmbH" (Trift 21-26, 16547 Birkenwerder) ausgedruckt und versendet über "FP webmail". Das ganze wurde dann über eine weitere FP-Tochter ("freesort GmbH", K2055) konsolidiert. Auf Grund eines Nachsendeantrags wurde die Sendung innerstädtisch von 37079 nach 37073 Göttingen nachgesandt. Textliche Freimachungszeile im Fenster "DV 10 0.55 Deutsche Post". Unter dem Nachsendelabel versteckt sich dann der 2D-Datamatrixcode (EC200) mit den vollständigen Frankturangaben:
Post-Unternehmen: DEA Frankierart: 18 Version Produkte/Preise: 27 Kundennummer: 5059575981 Frankierwert: 0,55 Euro Einlieferungsdatum: 23.10.2012 Produktschlüssel: 1 laufende Sendungsnummer: 00000286 Teilnahmenummer: 1 Entgeltabrechnungsnummer: 5936
Ob die hier angegebene Kundennummer 5059575981 zum Absender oder zu FP webmail bzw. iab gehört ist mir nicht klar. Beste Grüße Thomas [1]: http://www.fpwebmail.de
Ausschnitt aus einer C4-Sendung der Firma "PD - Dussmann Service Deutschland GmbH" aus Hannover, frankiert per AFS "F353703" und konsolidiert über Freesort/K2055. Den rückseitigen Matrixcode habe ich per Bildbearbeitung nach vorne geholt. Interessanterweise liegt die Konsolidiererkennzeichnung "K2055 - 404" exakt auf identischer Position wie der Matrixcode. Auch der Grauwert sieht recht ähnlich aus. Vielleicht stammen die ja vom gleichem Gerät bzw. Gerätetyp (AEG/Siemens?)?
Wissen wir nun inzwischen, von wem? warum? und wo? diese Matrixcodes angebracht werden?
Gruß
Thomas
Richard: Vielleicht sollten wir die artfremden Beiträge 4-16, 21-27, 36-38 sowie 50 & 55 in ein neues Thema verschieben:
"Freesort: rückseitige Konsolidierer-2D-Matrixcodes" oder so?
Brief der DRV - Deutschen Rentenversicherung aus 30875 Laatzen (bei Hannover) vom 13.06.2013, frankiert mit Freesort-eigenem [Standort?] FRANKIT-Gerät 1D1000018E (dass u.a. auch für die "CITIPOST Hildesheim" und das "Niedersächsisches Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Hannover" eingesetzt wird, siehe Stempeldatenbank). Rückseitiger 2D-Matrixkode und zusätzlichem Konsolidiererspray "K2055 00105".
Gruß
Thomas
Nachsatz: Wir sollten dieses OT Thema irgendwann einmal aus dem Thread "Lettershop" extrahieren (lassen) ;-)
Solange wir keine näheren Informationen zu diesen Dingern haben, ggf. unter dem Titel "Moderne Postgeschichte: 2D-Matixkodes des Konsolidieres Freesort/K2055"?
Standardbrief des Absenders "AvD - Automobilclub von Deutschland e.V." (Postfach 710153, 60491 Frankfurt am Main), frankiert per DV-Fraktur mit 2D-Matrixcode im Fenster zu 58 Cent vom 13.12.2013, mit Hinweis auf die Fensterfranktur in der Frankierzone des Briefzentrums Berlin Südost in 12529 Schönefeld; mit Zusatzleistung "PREMIUMADRESS"; konsolidiert über die FP-Tochter "freesort" (K2055).
Ausgelesen findet sich in der DV-Matrixfraktur:
Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 18
Version Produkte/Preise: 28
Kundennummer: 5059575981
Frankierwert: 0,58 Euro
Einlieferungsdatum: 13.12.2013
Produktschlüssel: 9501
laufende Sendungsnummer: 00003985
Teilnahmenummer: 1
Entgeltabrechnungsnummer: 7986
PREMIUMADRESS-ID: 003
Wie es jetzt aussieht, handelt es sich bei der Kundennummer 5059575981 in der Matrixfraktur in diesem Fall also nicht um die des (beauftragenden) Absenders, sondern wirklich um die des zur Francotyp-Postalia Gruppe gehördenden versendenden Online-Briefdienstleisters "FP webmail" (iab - internet access GmbH Gesellschaft für Kommunikation + Digitaltechnik) aus 12489 Berlin [1].
Wieder ein kleines Bausteinchen.
Gruß
Thomas
[1]: http://www.fpwebmail.de
Absender ist in diesem Fall die Krankenkasse "BIG direkt gesund" aus 44137 Dortmund. FRANKIT des Geräts 1D1000108B vom 27.12.2013 mit senkrechtstehendem Text "Postfach 14 62" im Kundenklischee. Leider findet sich auf dem Umschlag keinerlei Hinweis auf eine Konsolidierung, ggf. stand etwas im nicht mehr vorhandenen Fensterinhalt.
In unserer Stempeldatenbank finden sich ebenfalls weitere Krankenkassen als Absender "für dieses Gerät":
> Krankenkasse "BARMER GEK"
> Betriebskrankenkasse "Daimler BKK"
Das direkte Nachbargerät 1D1000108C wird ebenfalls für die "Daimler BKK" verwendet:
Siehe aber auch 1D08000129 (Daimler BKK), 1D05000272 (Siemens BKK), 1D08000128 & 4D101C3BB0 (unbekannte Absender):
Möglicherweise stammt dann 1D0500032C ebenfalls aus dem selben Stall?
Es scheint sich wirklich immer mehr zu bestätigen, dass sich hinter dem "Postfach 1462" ein speziell auf Krankenkassen spezialisierter "lettershoppender Dienstleister" bzw. ein zentraler "externer Briefversender" verbirgt. Nur Wer?
Meine Idee wäre "inside partner Verlag und Agentur GmbH" aus 48739 Legden. Die betreiben einen passenden Lettershop und wenn man auf deren Webseite [2] unter Referenzen schaut, findet man alle bisher genannten Krankenkassen, inklusiver Deiner "mhplus BKK" als deren Kunden. ;-)
Ich meine wir hätten ihn damit gefasst, oder? Ja oder Ja?
Gruß
Thomas
[1]: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=64096#M27
[2]: http://www.inside-partner.de/referenzen/kunden bzw. http://www.inside-partner.de/produkte/lettershop/mailings/
Sendung der Volksbank Göttingen eG, frankiert per DV-Franktur im Fenster zu 60 Cent und zusätzlichem Hinweis auf die Fensterfranktur per waagerecht-dreigeteiltem Rechteck in der Frankierzone aus 48163 Münster, mit Kundenidentifikation " 25480" (Gibt es für diese Kennung auch einen postdeutschen Spezialbegriff?). Es sind keinerlei weitere Hinweise auf eine mögliche Konsolidierung auf der Sendung.
Ausgelesen findet sich in der Matrixcodefraktur (übrigens ein vollwertiger "Absenderfreistempel"!):
Post-Unternehmen: DEA Frankierart: 18 Version Produkte/Preise: 30 Kundennummer: 6061139818 Frankierwert: 0,60 Euro Einlieferungsdatum: 03.01.2014 Produktschlüssel: 1 laufende Sendungsnummer: 00042675 Teilnahmenummer: 61 Entgeltabrechnungsnummer: 6371
Die Diskrepanz zwischen Absender und Versender fällt dem inzwischen philatelistisch geschulten Auge bestimmt sofort auf und läßt mal wieder auf einen "Lettershop" hoffen. ;-) Korrekt, hinter dieser Sendung steht die " GAD eG" aus 48163 Münster (GAD-Str. 2-6). Die GAD ist der IT-Dienstleister für die Volksbanken und Raiffeisenbanken im nord- und westdeutschen Raum und betreibt u.a. hier auch einen "Lettershop", der für seine Mitglieder und Kunden den Druck und Versand von Postsendungen (Kontoauszüge, Mailings etc.) abwickelt. Zitat " Druck und Verteilung von Printprodukten (...) Versendung von Kontoauszügen oder ... von Info-Mailings. Kunden liefern ihre Daten – ab diesem Zeitpunkt übernimmt der GAD-Druckservice alle Schritte von der Druckaufbereitung über die Postauslieferung bis zur Archivierung." [1]. GAD steht dabei für den ehemaligen Namen "Gesellschaft für automatische Datenverarbeitung" [2]. In der Stempeldatenbank (nach Freigabe) zu finden unter [3]. Gruß Thomas [1]: http://www.gad.de/loesungen/full-service-dienstleistungen/druck-_und_scanservice.html [2]: http://de.wikipedia.org/wiki/GAD_%28Unternehmen%29 [3]: http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/64259
Philatelistisch ist der Beleg zwar eher unscheinbar, aber er stellt doch ein zeitgeschichtliches Dokument dar.
Schöne Grüße
FranzJosef
[1] https://www.presseportal.de/pm/29291/4784235#:~:text=KG-,Nach%2070%20erfolgreichen%20Jahren%20schl%C3%A4gt%20IKEA%20ein%20neues,und%20verabschiedet%20sich%20vom%20Katalog&text=Hofheim%2DWallau%2C%207.&text=Aus%20diesem%20Grund%20hat%20die,und%20ein%20neues%20Kapitel%20aufzuschlagen.
Standardbrief zu 80 Cent; erzeugt und versendet über "digibase" (der Heilmann Software Gesellschaft für Informationstechnologie mbH, 70173 Stuttgart), freigemacht per DV-Frankatur (Kundennummer 5018687771) vom 29.04.2021; konsolidiert über Deutsche Post Inhaus Services/K4000, Konsolidiererzeichnungen a) eingedruckt im Fenster und b) in Kurzform "2 K4000" als Tintenstrahler auf dem Umschlag.
Meist verstecken sich ja die sendungserzeugenden "Lettershops" hinter dem Absender, so dass diese für uns unsichtbar bleiben, aber in diesem Fall ist die "Eigenwerbung" auf dem Umschlag (und im Anschreiben) ein Teil ihres Geschäftsmodells. Der Empfänger soll sich ja selbst beim "Lettershop" registrieren, damit dieser zukünftig nur noch Emails bekommt.
Die guten Philatelisten unternehmen also besser nichts, zumindest die, die sich mit dem modernen Postwesen beschäftigen. ;-)
Da ich ja keine unbezahlte Werbung machen möchte, hier nur ein kurzes Zitat, dass einen kleinen Abriß zeigt, die den uns interessierenden, postalischen Teil Ihrer Dienste beschreibt.
Mit digibase versenden Sie Ihre Geschäftspost ganz bequem von Ihrem Schreibtisch aus, egal ob postalisch oder digital. Falzen, Kuvertieren und der Weg zur Post entfällt – damit lässt sich viel Zeit einsparen. Ein Klick, und Ihre Briefe gelangen auf dem gewünschten Weg zum Empfänger. Die E-Mail-Adresse eines Kunden reicht aus, um den digitalen Versandweg zu nutzen – damit reduzieren Sie Ihre Portokosten. Bei der klassischen Postzustellung werden Ihre Briefe in einem Briefdruckzentrum verarbeitet. Unsere Großkundenrabatte auf das Briefporto reichen wir dabei an Sie weiter.[1]
Beste Grüße
Thomas
[1] https://www.digibase.com
1D2000057F - INFOXX (Genker Str. 20, 53842 Troisdorf); 08.04.2024.
Ausschnitt aus einem C4-Umschlag, hier in diesem Fall mit einem Katalogversand für den Auftraggeber "Norwegian Cruise Line" bzw. NCL (Bahamas) Ltd., Niederlassung Wiesbaden.
Mit kopfstehender Konsolidiererkennung von Deutsche Post InHaus Services (K4000), textlich 5 K4000 00007 mit zusätzlichem Barkode im RM4SCC-Format [2], Dateninhalt 5015, d.h. zur Konsolidierung über das Briefzentrum 50/Köln.
Das im Auftrag von INFOX zur Freimachung eingesetzte FRANKIT-Gerät 1D2000057F steht im Dienstleistungszentrum Köln von Deutsche Post InHaus Services GmbH in der Max-Planck-Straße 36 (50858 Köln).
Beste Grüße
Thomas
[1] https://touristikwelt.infox.de/leistungen
[2] https://en.wikipedia.org/wiki/RM4SCC
Gefalteter Flyer mit Reiseangeboten des Auftraggebers "Norwegian Cruise Line" bzw. NCL (Bahamas) Ltd. [Kreuzburger Ring 68, 65205 Wiesbaden-Erbenheim], versendet als DIALOGPOST-Sendung und abrechnet komplett über Einlieferungslisten, sprich ohne jegliche DV-Freimachung. Kennzeichnung der Frankatur in Form eines verkürzten Frankiervermerk (d.h. nur die Wort-Bild-Marke Deutsche Post mit Posthorn und Produktbezeichnung DIALOGPOST) im Bereich der Adressierung; Juni 2024.
Da der Auftraggeber keinen echten "Geschäfts-" Standort in Deutschland besitzt, eher nur ein kleines "Büro" in einem Bürogebäude in Wiesbaden betreibt, hat sich der Produzent dieses Mailings, d.h. der "Lettershop", selbst als Absender angegeben: W. Kohlhammer GmbH & Co. KG, Augsburger Str. 722, 70329 Stuttgart. Am diesen Standort befindet sich die Druckerei der Kohlhammer Gruppe, d.h. "Kohlhammer Druck" (W. Kohlhammer Druckerei GmbH & Co. KG) [1].
Die Kohlhammer Gruppe selbst, ist einer der großen Player in Deutschland, u.a. bekannt ist deren "Marke" Deutscher Gemeindeverlag, der für viele Formulare deutscher Behörden und Instututionen, sowie als Verlag für Ärzte z.B. auch für "Rezepte" und "Krankmeldungen" verantwortlich zeichnet, zusätzlich gehört u.a. auch der Druck von Fachbüchern und Fachmagazinen sowie ein Dokumenten-Management zu deren Portfolio.
Auffallend ist zu sehen, dass bei der Erzeugung des Mailings bzw. für den individuellen Eindrucks der Adressierung scheinbar eine externe "nichtdeutsche" Datenbank bzw. Datengrundlage Verwendung fand, die aber ganz offensichtlich nicht mit der kohlhammerischen Software zusammenarbeiten wollte oder konnte, denn sämtliche deutschen Sonderzeichen wurden beim Druck komplett in absoluten Nonsense umgewandelt:
- im Beispiel 1 wurde aus dem Familiennamen RÖSNER ein abgeschnittenes "SNER", aus WÖRTHSTRAßE 17 wurde "17 WöRT..." und aus GÖTTINGEN "GOTTINGEN",
- im Beispiel 2 wurde aus der WÖRTHSTR. 17 "W RTHSTR. 17" und aus GÖTTINGEN wieder "GOTTINGEN".
Qualität geht anders, oder?
Interessant ist, dass die Post diese kaputten Adressen scheinbar trotzdem 'problemlos' automatisiert verarbeiten konnte, obwohl keinerlei unterstützenden Matrixcodes verwendet wurden. Vermutlich half hier die Einlieferungsliste bzw. eine entsprechend verdichtete Vorsortierung der eingelieferten Chargen.
Beste Grüße
Thomas
[1] https://www.kohlhammerdruck.de
In diesem Thread habe ich etwas über INFOX gefunden. Haben die gedruckten Teile irgendetwas mit einer privaten Freimachung zu tun, sieht etwas ungewöhnlich aus?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Ich habe hier einen DIN C5-Großbrief aus dem Jahr 2018 vorliegen, der auf der Vorderseite drei Matrixcodes zeigt. Alle sind gleich, lediglich die Größe variiert. Der Brief hat einen privaten Absender und einen privaten Adressaten. Die FRANKIT-Maschine mit der Gerätenummer 3D06000DD0 gehört aber laut Philastempel-Einträgen der Firma Freesort.
Anders als die früher gezeigten Matrixcodes sind diese Matrixcodes auf der Briefvorderseite angebracht und weisen 14 x 14 Felder auf. Liest man den Code aus, kommt man zu dem Ergebnis „490512“.
Die früher gezeigten rückseitigen Codes haben dagegen jeweils 12 x 12 Felder und codieren eine 10-stellige Zahl.
Auf einer anderen Seite dieses Forums [1] hat Stefan vor 10 Jahren einen Brief gezeigt, der ebenfalls mehrere gleichartige, aber unterschiedlich große Matrixcodes zeigt. Diese weisen aber auch 12 x 12 Felder auf, sind rückseitig aufgedruckt und codieren die zehnstellige Zahl „7331295162“.
Die hier gezeigten Matrixcodes haben vermutlich eine andere Funktion als die anderen angesprochenen Codes. Kann jemand etwas Erhellendes zu den hier gezeigten Codes sagen?
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=92500