Thema:
Bahnpostmarken und Bahnpoststempel
Heute gibt es sie nicht mehr, die deutschen Bahnpostmarken.
Hier ein schönes Beispiel unseres Mitglieds Sascha John, welches er in einem anderen Forum vorgestellt hat. Interessant ist auch der Bahnpoststempel auf einer Flugzeugmarke.
Die Marke fehlt - schade, ich werde sie suchen gehen.
@ Richard Ebert [#166]
Bis Richard das Bild gefunden hat, zeige ich schon einmal eine "echte" Bahnpostmarke der Peußisch Hessischen Staatseisenbahnen...
Dann hätte ich noch einen Bahnpoststempel auf einem Feldpostbrief vom 4. Januar 1918 von Leeden (Tecklenburg) nach Grieben (Mecklenburg), abgestempelt im Zug Nr. 703, Strecke Oberhausen (Rheinland) - Osnabrück
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Einen Beleg habe ich noch:
Eine Postkarte von Stuttgart nach Hellerau bei Dresden vom 20. Februar 1938, abgestempelt im Zug Nr. 185, Strecke Frankfurt - Stuttgart
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Weiterführende Informationen zur BahnpostWikipedia hat eine sehr interessante Seite zum Thema Bahnpost
http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnpostund eine eigene ARGE gibt es auch
http://www.uqp.de/bahnpostBeste Grüße
Jürgen
BahnpostmarkenBeim Aufräumen gefunden:
3 Marken der Bayrischen Staatseisenbahn und
1 Marke der Württembergischen Staatsbahnen
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@ Concordia CA [#7]
Hallo Jürgen,
Du solltest öfter aufräumen, wenn Du dabei solch schöne Marken und Belege findest.
In Beitrag [#131] ist jetzt mit Hilfe des Webmasters die Lufthansa Marke mit Bahnpoststempel wieder eingeflogen.
Hallo,
ich habe hier auch noch einen netten Beleg, den ich Euch gerne zeigen möchte:
@ Roedsand [#265]
Sehr schönes Stempelbeispiel. Für 50.000.000 Reichsmark kann man ja auch einen anständigen Stempel verlangen. Schade, dass der Brief nicht mehr an den Marken hängt.
Hallo,
ich sammle solche Bahnpostmarken aus aller Welt und gebe im Tausch für jedes vernünftig erhaltene Stück 2 Sondermarken Bundesrepublik.
Vorher bitte kurze Kontaktaufnahme.
Gruß
firehead
@ firehead [#267]
Hallo Firehead,
willkommen auf den Philaseiten.
Bitte lege unter Fehllisten eine solche an mit dem Titel 'Motiv Bahnpost' und gebe dort entweder einen Text wie Deinen obigen ein oder konkret die fehlenden Marken ein, in jeder Zeile eine:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/fedu.pl?do=overf
In den Fehllisten erscheinen diese in einer Rubrik im unteren Teil der Seite, geordnet nach Motiven, und werden schneller gefunden als hier im Forum.
Ansonsten bist Du gerne eingeladen hier im Forum zu Bahnpostmarken zu schreiben, Fragen zu stellen, interessante Marken und Belege vorzustellen oder vielleicht auf gute Literatur aufmarksam zu machen.
Schöne Grüsse, Richard
Hallo Bahnpostler!
Ich habe zwar keine Bahnpoststempel, dafür, wie ich denke, vielleicht doch einen Beleg der zu diesem Thema passt. Im Jahre 1988 bekam ich einen eingeschweißten Brief mit einem Begleitschreiben der Deutschen Bahn mit dem sinngemäßen Inhalt:
Leider ist auf der Bahnstrecke Frankfurt/Mannheim im Nachtzug während des Brieftransports ein Brand ausgebrochen und deshalb Ihr Brief in Mitleidenschaft gezogen worden. Wir bitten dies zu entschuldigen.
Den Briefumschlag mit dem Begleitschreiben habe ich dann gleich konfisziert. Er ist rundherum angesengt, also schwarz und teilweise zerstört. Außerdem sind deutlich die Löschversuche durch Wasser zu sehen.
Interessant? Dann melde dich.
@ firehead [#267]
Ich sammle die Eisenbahnmarken des Irak, hast Du da was?
http://fuchs-online.com/iraq/
Ein Beleg aus der Bndesrepublik: Strecke Münster-Kassel von 1977
Hallo,
hm - viel Ahnung von dem Thema hab´ ich ja nicht - dafür aber zwei schöne Bahnpoststempel :-)

und noch einer:
Grüsse
Holger
@ Holger [#16]
Ist persönlich für mich interessant, der zweite Beleg: Friedrich Meitner war bis 1945 der Bürgermeister im Heimatort meiner Mutter, Passek im Sudetenland.
@ Richard [#17]
Wirklich ? Sachen gibt´s.
Aber im Ernst - meinst Du es handelt sich um die gleiche Person ? Das wäre ja recht lustig. Die beiden Karten gab es vor kurzem bei Ebay.
Grüsse
Holger
@ italiker [#15]
Ich sammle die Eisenbahnmarken des Irak, hast Du da was?
http://fuchs-online.com/iraq/Grüße
Rainer
@ Holger [#18]
Hallo Holger,
ja, ganz sicher. Der Kontakt bestand auch nach der Vertreibung, Eiterfeld liegt etwa 15 km von meinem Ort entfernt und die Bahnstrecke Frankfurt-Bebra 2 km.
@ 22028 [#19]
Hallo Rainer,
ich empfehle Dir, die Eisenbahnmarken Irak unter Fehllisten oder Kaufgesuche einzugeben, entweder unter Übersee Irak oder unter Motive Eisenbahn.
Dort wird es sicher gefunden, hier im Forum geht es eher unter. Zusätzlich werfe ich ein Auge darauf und wenn ich etwas entdecke, informiere ich Dich oder weise auf Dein Gesuch hin.
@ Firehead [#267]
Hallo,
ich habe in meinen Beständen zufällig eine recht schön gestempelte Germania-Marke Altdeutschland Nr. 99 gefunden. Stempel lautet: Landsberg (Warthe)- Soldin Bahnpost Zug 835 - 8.3.18. Marke ist noch auf Postkartenausschnitt.
Wenn Du Interesse hast, melde Dich unter meiner Telefonnummer, die Du in meinen Daten findest. Wenn Deine angegeben wäre, hätte ich Dich bereits angerufen. Das ist eben der Nachteil der Anonymität, deren Vorteil ich sowieso nicht verstehe.
Mit den besten Wünschen für 2008,
Pilatus
Kauli vom Philaforum sucht vor dem Sonntag eine Bestimmung dieser Marke.
Der Text auf der Marke liest sich wie 'Königlich sächsische (Stams)eisenbahn, die Marke könnte aber auch eine Steuermarke sein.
Kann jemand helfen ?
@ Richard [#22]
Hallo Richard,
Es heißt natürlich 'Staatseisenb(ahn')
Also eine Bahnpostmarke.
Ergänzt:-
>>Kgl. Sächsische Staatseisenb.: Royal Sächsische State Railway stamp used to pay freight charges on parcels shipped via the railroad.<<
Habe auch nicht weiter gedacht !!
Nun wofür 30 Pfg. und der Stempel könnt Ihr Lösen ! ;)
Erich
ich kann bei den sächsischen Bahnhöfen keinen finden. lesen kann ich auf dem Stempel bergabe in Chemnitz. wurde nicht früher mit der Bahn Expressgut befördert?
@ Jahnnusch [#24]
Stempelinschrift:
"UEBERGABE IN CHEMNITZ ..."
Nach dem Wort "Chemnitz" folgen noch weitere Buchstaben; leider nicht zu lesen...
Gruß
Pete
In Englisch ist es 'Royal Saxony State Railway' wenn es helfen kann !
Erich
@ Pete [#25]
Die letzten beiden Buchstaben lauten "BF.", also "Bahnhof" und mit etwas Phantasie glaube ich "SÜDBF." zu erkennen. Scheint logisch, oder?
Gruß
Henry
Hallo zusammen,
hier ein Bahnpostbeleg der DR vom 3. September 1954.
Leipzig-Schwerin-Sassnitz Zug Nr: 05554 nach Wismar.
Ein weiterer:
Sonderpostbeförderung mit der S-Bahn (Berlin-DDR) vom 6. Dezember 1981,
S-Bahnzug Ps 38861 von Berlin-Alexanderplatz nach Berlin-Ostbahnhof.
Und hier noch ein ganz alter Bahnpostbeleg:
Dresden-Lübbenau Zug 6938. Das Datum ist leider nicht erkennbar. Der Brief ging nach Schwarzbach bei Ruhland.
Bei diesem Bahnpoststempel dürfte es sich um den gleichen Typ handeln.
Cöln - Frankfurt (Main), Zug 248, 28.12.15 auf DR MiNr. 85 I, 5 Pf.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Karte aus Ossegg, Böhmen (heute Osek in Tschechien) nach Bautzen aus dem Jahr 1891. Es handelt sich um einen Versand-Avis der Ossegger Kohlenwerke über einen Waggon mit 125 Tonnen Nusskohle.
Böhmen gehörte zu dieser Zeit zu Österreich-Ungarn, daher kam eine Ganzsache der Kaiserlich Königlichen Österreichischen Post zum Einsatz.
Zweizeiliger Stempel ohne Datum: Postconducteur im Zuge Bodenbach - Komotau N°913
Rundstempel: Bautzen a 13 9 91 8-9V.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo,
da habe ich ja soeben passend dazu mein "Kaufgesuch" abgegeben; ich sammle ovale Bahnpoststempel, bei denen die Streckenangabe untereinander steht. Freue mich auf Eure Angebote.
Aber auch noch ein Hinweis in Sachen Bahnpost(sammler): Mir stehen immer die Haare zu Kopf, wenn bspw. bei eBay "Bahnpost" angeboten wird, manchmal gar noch "extrem selten", und dann die Abbildung eine Briefmarke zeigt, auf der man erkennt, dass sie wohl mit einem Bahnpoststempel entwertet wurde - das ist zu 99,9% absolut uninteressant.
Ich als Sammler, und vermutlich die anderen hundert auch, suchen Belege (Karten, Briefe, postalische Belege etc.) auf denen vollständig (und falls möglich sogar lesbar) ein Bahnpoststempel drauf ist. Es ist sogar egal, ob vorne oder hinten. Sprich bei Eilbriefen wurde früher noch auf der Rückseite ein Stempel abgeschlagen, wenn dieser Brief unterwegs auch auf Schienen befördert wurde.
Und wenn man das beachtet, dann macht das Bahnpoststempel-Sammeln unglaublich viel Spass. Die meisten sammeln nach Gebieten wie; alle Bahnpoststempel, in denen "Stuttgart" auftaucht, oder alle Strecken aus dem Südbadischen, oder alle Strecken, die ins Ausland gingen (z.B. München-Salzburg, Stuttgart - Zürich) oder oder oder.
Ein tolles Gebiet !
Na, genug Werbung gemacht ?
Viel Spaß weiterhin,
Oliver
Bahnpostbeleg aus der Nachkriegszeit
Postkarte von Georgensgmünd bei Nürnberg nach Frankfurt/Oder.
Bahnpoststempel Augsburg - Nürnberg, Z1115 30.1.48
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Bahnpostbeleg aus dem Jahr 1973
Brief von Herborn nach Düsseldorf.
Bahnpoststempel Hagen (Westf) - Frankfurt (Main) Zug 0716 04.1.73
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Vielleicht kein Bahnpostbeleg, immerhin jedoch passend zum Thema ist dieser Beleg aus Großbritannien aus dem Jahr 2000.
Sonderstempel 150th Anniversary Glasgow & South Western Railway
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Postkarte mit Bahnpost Stempel meines Nachbarortes Hünfeld.
Infla, 1,50 RM, GA, Fernporto vom 12.9.1922 (gestern erworben für 7,50 Euro)
Im Rahmen meiner Sammlerleidenschaft für Österreich in den 80-er Jahren habe ich auch die in der DBZ seinerzeit publizierten "letzten Bahnpostverbindungen in Österreich " im Mai 1984 mit Briefen und Karten belegt. U.a. gab es auch grenzüberschreitend einen Stempel "Salzburg - Jesenice".
Bei den österreichischen Bahnpoststempeln war die Linie immer mit einer 3-stelligen Zahl unten im Stempel dokumentiert. Anbei Abbildungen von 3 Belegen, wovon einer sogar als Einschreiben mit eigenem Einschreibzettel dokumentiert wurde.
Diese Belege passen natürlich auch in die Marken und Sonderstemnpel "150 Jahre Österreichische Eisenbahnen in 1987.
Man sollte immer auch der Rückseite von Belegen Aufmerksamkeit schenken. Dieser eher unscheinbare Eilbrief aus Italien nach Ingolstadt hat seinen Schatz auf der Rückseite versteckt.
Bahnpoststempel Augsburg-Regensburg Zug 01305 -3.9.65
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Concordia CA [#36]
Es gibt hierzulande laute erhaltene Dampfeisenbahnen. Als das Bahnnetz aus wirtschaflichen Gründen beschränkt war, gingen viele Strecken in private Hände über. In Deutschland gibt es auch welche, ich denke gerade an Wernigerode.
Sie fungieren heute als funktionierendes Kulturerbe. Viele der Eisenbahn Gesellschaften haben schon seit langem eigene Marken verausgabt. Diese Marken bezahlen die Beförderung mit der Bahn und sind oft aus verschiedenen Anlässen mit einem eigens dafür vorgesehenen Sonderstempel entwertet.
Die weitere Beförderung muss natürlich mit Landesmarken entrichtet werden.
Es soll neulich ein Katalog dieser Marken erschienen sein.
Wer mehr erfahren möchte kann folgendes in die Suchmaschine reinsetzen;
Bluebell Railway, Watercressline, Kent & East Sussex Railway, Lavender Line,
Swanage Railway, North Yorkshire Moors Railway, oder einfach Preserved Steam Railways.
Viele diese Seiten sind in Deutsch zu lesen. Für die Richtigkeit der Übersetzungen kann keine Gewahr übernommen werden.
mfG
Nigel
@ doktorstamp [#40]
Die von Dir erwähnten britischen Bahnpostmarken habe ich zwar nicht, dafür aber einen Sonderstempel der Bluebell Railway aus dem Jahr 2000.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Concordia CA [#41]
Hallo Jürgen,
die gezeigte Sonderstempel ist ein Werbestempel aus East Grinstead im Auftrag der Eisenbahn. Abgeschlagen war er in East Grinstead, unweit von der Bahn. Die Bahnstrecke sollte wieder mal diese Stadt erreichen.
mfG
Nigel
Weil sie so schön aussehen, zeige ich noch einen Stempel aus Großbritannien.
Sonderstempel der Settle & Carlisle Railway vom 1. Mai 2001 aus Anlass des 125-jährigen Bestehens der Eisenbahn. Diese Bahnlinie hat den Ruf, die landschaftlich reizvollste Streckenführung in England zu haben.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo Bahnpostfans,
gehört nachstehend abgebildeter Beleg nicht auch zum Thema ?
fragt Pilatus
Pardon, es hat wieder nicht geklappt. Ob ich es noch lerne?
Pilatus
@ Pilatus [#690]
Du hast den Fehler gemacht, das Bild als Word-Datei hochzuladen. Wenn Du es als Bild-Datei, am bestem im JPG-Format versuchst, dann wird es bestimmt beim nächsten Mal klappen. Ich bin so frei, und mache diesen wunderschönen Beleg für alle sichtbar.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Concordia [#46]
Erstens besten Dank für Deine Hilfe. Wenn wir Dich nicht hätten.
Doch ich muß Dir sagen, das Bild ist in einer JPG-Datei gespeichert. Was kann ich denn nun noch falsch gemacht haben? Außerdem entsteht für mich die Frage, wie kann ein Außenstehender den Fehler dann beheben ?
Nimm es bitte nicht übel, ich bin ja echt froh darüber. Noch viel besser wäre, Du kannst mir helfen, daß ich es selber machen kann. Zumal ich wieder eine Entdeckung gemacht habe. Vielleicht kannst Du Dich an einen Beitrag unter dem Titel "polnische Marke in zwei Farben" erinnern. Das Problem wurde damals auch mit Einschaltung der "Arbeitsgruppe Polen" nicht geklärt. Jetzt habe ich ein ähnliches, aber noch kurioseres Beispiel ebenfalls an einer polnischen Marke gefunden. Das Bild ist auch schon auf einer JPG-Datei gespeichert.
In guter Hoffnung Pilatus.
@ Pilatus [#47]
Wenn Du mit der rechten Maustaste auf das rote Kreuz in Deinem Beitrag klickst und dann auswählst "Datei in neuem Fenster öffnen", wirst Du sehen, dass es sich um eine Word-Datei mit der Dateiendung DOC handelt. Ich vermute, Du hast die gleichnamige Bilddatei mit der Endung JPG ebenfalls auf dem Rechner und vielleicht die Falsche der beiden Dateien zum Hochladen ausgewählt.
Ich habe Deine Worddatei geöffnet, das Bild ausgeschnitten, mit einem Grafikprogramm bearbeitet und in einem neuen Beitrag wieder ins Forum gestellt. Da war keine Hexerei im Spiel.
Falls Du weitere Fragen hast, kannst Du Dich gerne per Email an mich wenden. Ich helfe Dir gerne.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Weil ich ihn heute bekommen habe, zeige ich euch einen Feldpostbrief vom 23.05.1918 mit Bahnpoststempel AACHEN-DORTMUND. Gekauft habe ich ihn bei eBay, und weil der Verkäufer wohl bemerkt hat, dass es mir um Aachen-Stempel geht, hat er den zweiten Beleg gratis drauf gelegt - wegen der fehlenden Ecke. :-)
Beste Grüße,
Christoph
Ich habe hier zwar keinen Bahnpoststempel, sondern etwas anderes:
Offensichtlich wurde die Post in den Ausgangspostämtern gebündelt und mit dieser "Anfang"skarte versehen: hier von Friedrichshafen für den Zug Nr. Expr 14154 von Stuttgart nach Karlsruhe.
Eine solche Karte habe ich noch nie gesehen. Ich fand sie in einem Posten Belege, den ich ersteigert habe.
@ italiker [#50]
Diese Karten nennt man Fahnen für Briefbeutel.
Beste Grüße,
Christoph
Postkarte aus RüdesheimDie Ansichtskarte aus Rüdesheim nach Berlin vom 3. August 1922 hat einen Bahnpoststempel der Strecke Cöln - Frankfurt (Main), Zug 1008.
Interessant ist auch der vordere Teil dieser Fotopostkarte mit Blick auf Rüdesheim von der Anhöhe des Niederwald-Denkmals aus. Viel hat sich im Laufe von über 80 Jahren nicht verändert.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Habe mal in meinen Beständen gekramt und habe das gefunden:
Zug 24 von Hennef - Waldbröl am 23.11.1917
Dieser Stempel von Aachen-Puttgarden von 1970 hat eine etwas andere Form, die ich bisher nicht nochmal gesehen habe.
Ein weiterer Bahnpoststempel, den ich aber nicht so richtig einordnen kann, ist dieser mit handschriftlicher Eintragung. Ist der überhaupt amtlich?
fragt
henry
@ Henry [#54]
Hallo Henry,
der von dir gezeigte Stempel ist eigentlich gar kein Entwertungsstempel, sondern ein Formularstempel für Ladelisten und Übergabenachweise. Dein Stempel ist dem Skandinavien-Express (Paris - Aachen - Kopenhagen) zuzuordnen. Schönes Stück !
Wenn du mal keinen Spaß mehr daran hast, kannst du dich gerne bei mir melden. ;)
Grüße,
Christoph
@ italiker [#50]
Das ist wohl eine ähnliche Fahne für Briefbeutel. Diese hat die Bezeichnung DA P II Anl. 223, die von Dir gezeigte die Nr. 224.
Bahnpoststempel München-Nürnberg Zug 00300, vom 26.5.78.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Der Bahnpoststempel Nürnberg - Passau Zug 39491 vom 21.12.92 ist sehr schön sauber abgeschlagen. Um welche Art von Formular es sich hierbei handelt, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Es scheint wohl mit der im vorherigen Beitrag gezeigten Fahne für Briefbeutel in Bezug zu stehen.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Dieser Karton passt vielleicht nicht zu 100% zum Thema, zeigt aber immerhin einen Sonderstempel mit Bezug zur Bahn.
Europäische Reisezugfahrplan- und Wagenbereitstellungs-Konferenz am 10.10.1959 in Wien
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Bahnhof Oebisfelde
Am 28.7.1980 lief dieser Brief der Deutschen Reichsbahn vom Bahnhof Oebisfelde an der Grenze von Sachsen-Anhalt zu Niedersachsen zur Firma Schenker, einem der größten deutschen Logistikunternehmen mit starken Verflechtungen zur damaligen Deutschen Bundesbahn.

10 Jahre später, für den 9.7.1990, liegt mir ein Brief mit exakt dem selben Absender und Empfänger vor. Was ist anders?
- Am Bahnhof Oebisfelde gibt es mittlerweile eine Schreibmaschine.
- Das Stempelkissen hat eine neue Stempelfarbe bekommen.
- Der Stempel 3578 Oebisfelde e ist ein wenig stärker abgenutzt.
- Es hat neue Umschläge gegeben.
- Das Porto wurde von 35 Pf. auf 50 Pf. erhöht.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Einmal kein Ovalstempel, sondern ein viereckiger Rahmenstempel, befindet sich auf dieser per Bahnpost München - Regensburg am 20. Oktober 1940 mit Zug 1013 beförderten Postkarte von München nach Rathenow.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Falls ich das Datum richtig deute ein recht alter Bahnpoststempel vom 3.10.1879 aus Waldenburg in Sachsen. Abgeschlagen auf einer Ganzsachenkarte nach Reichenbach im Voigtland, leider ist kein Ankunftsstempel drauf.
Vom Maximilianenhof in Cölbe, in der Nähe von Marburg an der Lahn gelegen, lief dieser Brief am 8. März 1917 nach Duisburg.
Bahnpoststempel Marburg - Kreuztal, Zug 755
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Im weiteren Sinne gehört dieser Beleg doch wohl auch zum Thema.
mit Gruß Pilatus
Der Dienstbrief der Deutschen Reichsbahn trägt über dem Stempel "Frei durch Ablösung Reich" den vorgeschriebenen Briefstempel vom Reichsbahn-Verkehrsamt Kaiserslautern.
Auf dem Weg zum Empfänger in Ramstein durchlief der Brief am 9.2.1940 um 21 Uhr eine Bandstempelmaschine. Der Werbeeinsatz wirbt mit einem Landschaftsbild für Kaiserslautern, "Die Pfälzerwald-Stadt - Brücke Rhein-Saar".
Auch die Rückseite diese Briefes ist zeithistorisch von Interesse. Dort ist ein Aufkleber der NSDAP aus der Serie "Parole der Woche". Darauf wird heftig Propaganda gegen Churchill betrieben.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Vom Postamt Saarbrücken 2 zum Postamt (V) in Bad Kreuznach wurde diese Postsache am 17. Januar 1964 mit der Bahnpost Saarbrücken - Frankfurt (Main) im Zug 01118 befördert.
Keine Briefmarke stört das Bild des schönen sauberen Stempelabschlages.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Diesen Kartenbrief aus dem Jahr 1902 (MiNR. K 12) darf man wohl auch der Bahnpost zurechnen.
Aufgegeben wurde er Ulm Bahnhof 24 SEP 02 6-7N. Der Ankunftstempel von Esslingen A. N. *Bahnhof* 24 SEP 02 6-12N ist bemerkenswert.
Auffällig ist der Buchstabe A hinter Esslingen. Er ist in der Schriftgröße kleiner als die übrigen Buchstaben des Ortsnamens. Auch die Uhrzeit ist ungewöhnlich. Dort wurden die letzten 6 Stunden mit einer Zeitangabe erfasst: 6-12N (=18-24 Uhr).
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Concordia CA [#67]
Servus Jürgen,
ich würde "Esslingen A N" als "Esslingen am Neckar" lesen. Das würde das kleinere "A" erklären.
meint
Holger
Hallo Jürgen,
zu dem Esslinger Stempel findest du hier noch Angaben:
http://www.postgeschichte-esslingen.de/
Die Seite ist übrigen von TomWolf_de aus dem Philaforum. :-)
Beste Grüße,
Christoph
@ Holger [#68]
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Buchstabengröße sich unterscheidet. Das ist eher selten. In aller Regel sind alle Buchstaben gleich groß oder man weicht auf Kleinschrift aus (= a).
@ reichswolf [#69]
Vielen Dank für den Link. Den Stempel habe ich wieder gefunden. Ob die Schwaben zu faul waren, die Uhrzeit stündlich umzustellen oder zu sparsam, sich eine größere Menge an Stempeln anzuschaffen, die wegen der möglicherweise nicht veränderbaren Zeitangabe für jede Uhrzeit-Kombination benötigt worden wären, lasse ich mal dahingestellt sein.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Postkarte im Inlandsverkehr, frankiert mit MiNr. 410 und 411, gelaufen am 3. März 1931 auf der Bahnstrecke Dresden - Zittau, Zug Nr. 852.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Nachstehender Beleg gehört zwar nicht ganz zum Thema, aber mit einer gewissen Großzügigkeit wohl doch.
Mit Sammlergruß Pilatus
@ Pilatus [#72]
Solch einem alten und humorvollen Hasen wir dir gegenüber, muss man einfach großzügig sein. Dein Beleg passt schon.
Über diesen selten schön abgeschlagenen Bahnpoststempel habe ich mich sehr gefreut. Da es sich um eine portobefreite Soldatenkarte handelt, stört keine Briefmarke sein Erscheinungsbild. Die Karte ist auf der Strecke Steele - Vohwinkel im Zug Nr. 810 am 11. August 1906 gelaufen. Aufgegeben wurde sie in Neviges, der Empfänger war in Münster/Westfalen. Daher ist sie aus Richtung Vohwinkel in Richtung Steele befördert worden.
Steele, mein Heimatort, wurde 1929 zu Essen eingemeindet, genau so wie Vohwinkel zu Barmen-Elberfeld eingemeindet wurde, dass 1930 in Wuppertal umbenannt wurde. Die Bahnstrecke war zu dieser Zeit eine wichtige regionale Bahnverbindung zwischen Ruhr und Wupper, sowohl für die Industrie als auch für den Personenverkehr. Heute ist die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Stecke Bestandteil der S-Bahnlinie S9 von Haltern im südlichen Münsterland über Essen nach Wuppertal im Bergischen Land. Mit über 90 km Steckenlänge ist eine sie der längsten S-Bahnlinien Deutschlands.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Ein Beweis dafür, dass man bei Belegen auch immer auf die Rückseite schauen sollte, ist dieser Brief von Zürich nach Marl.
Der Eilbrief wurde am 26. April 1955 um 12 Uhr in Zürich Selnau aufgegeben. Frankiert wurde mit MiNr. 380 und 537.
Per Luftpost ging es nach Düsseldorf. Ankunftstempel Düsseldorf-Flughafen 26. April 1955 19 Uhr und Stempel Düsseldorf 1 mit gleichem Datum und Uhrzeit.
Danach wird es kompliziert zu deuten. Der Weg nach Essen ist vielleicht per Straße erfolgt. Die nächste per Stempel dokumentierte Etappe war der Zug 0849 der Bahnpoststrecke Essen-Osnabrück ebenfalls am 26. April.
Darauf folgt am selben Tag der Zug 2226 der Bahnpoststrecke Münster-Kassel. Schon am 27. April erfolgte dann der letzte Transport per Bahn mit dem Zug Nr. 2506 auf der Stecke Oberhausen (Rheinland)-Hamm (Westfalen).
Am 27. April 1955 8 Uhr kam im Postamt Marl (Kr. Recklinghausen) der letzte Stempel auf den Brief. Da der Beleg anscheinend seitlich beschitten wurde, fehlt der bei Eilzustellungen übliche Uhrzeitstempel.
Wer sich den Verlauf der Transportstrecke nach der Abfertigung in Düsseldorf einmal auf einer Karte ansieht, wird es kaum fassen können, mit welchen Umwegen der Transport erfolgte. Die Schnittpunkte der Bahnlinien liegen doch recht weit auseinander.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Ein weiterer Beleg, der vorderseitig nichts mit Bahnpost zu tun hat. Der Brief hat eigentlich meine Neugier geweckt, weil er von der Universität von Pennsylvania an den international bekannten Botaniker und Fachbuchautor Prof. Dr. Richard Harder in Stuttgart ging. Er hat an dem bekannten Hochschullehrbuch "Strasburger" verantwortlich mitgewirkt, dass allen Studierenden, die es während ihres Studiums etwas intensiver mit Botanik zu tun haben, ein Begriff ist.
Ganzsachen-Umschlag Scott-Nr. U429 zu 2 Cent mit Zusatzfrankatur MiNr. 264W1 J, Rollenmarke zu 3 Cent.
Maschinenwerbestempel Typ International mit Dial 5 und Killer 8: Notify your Correspondents of Change of Address (Benachrichtigen Sie ihre Briefpartner bei Änderung der Adresse). Philadelphia.PA.17 Aug 6 1928 7-PM
Prof. Harder weilte aber anscheinend im Sommer 1928 in Wildbad, wohin ihm der Brief, wie aus der handschriftlichen Notiz ersichtlich, nachgeschickt wurde. Somit kommen wir zur Abteilung Bahnpost.
Rückseitig befinden sich neben dem Ankunftsstempel Stuttgart *1* A vom 18.8.28 17-18 noch 2 identische Stempel der Württembergischen Bahn-Post.
Die Bahnpost-Stempel weisen einige Besonderheiten auf, die ich nicht recht deuten kann:
- Links von Württ. fehlt etwas im Stempel. Dort könnte mal ein K. für Königlich gestanden haben, dass man aptiert hat.
- ST. könnte für Stuttgart stehen.
- 91 könnte vielleicht die Zug-Nummer sein
- für die eigenartige Datumszeile mit -60- statt der Uhrzeit habe ich keine Erklärung. Wobei es in Bahnpoststempeln im Allgemeinen keine Uhrzeitangabe gibt.
Vielleicht kann mir jemand beim Knobeln helfen.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo Jürgen.
Zu Deinen Fragen:
- Links von "Württ" fehlt tatsächlich das "K" für Königlich
- "ST" steht für Stuttgart
- die 91 ist die sog. Bestecknummer (jedes Besteck hatte eine andere Nummer)
- die 60 in der Datumzeile ist die Zugnummer. Manchmal steht davor auch ein "Z".
Gruß
Thomas
@ TomWolf_de [#76]
Hallo TomWolf,
herzlich willkommen auf Philaseiten.de. Ich komme erst heute dazu, mich für die Aufklärung über den Württemberger Bahnpost-Stempel zu bedanken.
Die Bestecknummer eines Stempels war mir bisher ebenso wenig bekannt wie die ungewöhnliche Platzierung der Zugnummer.
Damit wir nicht aus der Übung kommen, gleich ein neuer Brief mit Bahnpoststempel aus Stuttgart, nur 30 Jahre jünger. Der ist wesentlich einfacher zu deuten, da er aus Bundespostzeiten stammt.
Frankatur MiNr. 185 xW, Bahnpoststempel Stuttgart - Rottweil Z. 1954, 23.6.58.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Ein kleiner Streifzug durch 4 Epochen Mannheimer Zugverbindungen, nicht chronologisch angeordnet:
Wie wäre es mal wieder mit ein wenig Bahnpost?
Ganzsachen-Postkarte MiNr. P107I, von Amern (Gemeinde Schwalmtal, Kreis Viersen) nach Aachen.
Bahnpost-Stempel
DÜLKEN - BRÜGGEN (RHEINL.)
BAHNPOST
ZUG 596
15.9.19
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hier ist ein Brief aus dem Jahr 1961 mit Bahnpoststempel von Goslar nach Alt... (Altena ?), der nach Bremen adressiert ist. Zugnummer ist 1985.
@ italiker [#80]
Die Bahnlinie ging von Goslar nach Altenau und wurde in den 70ger Jahren des letzten Jahrhunderts still gelegt. Einen Beleg zur Beförderung auf der Strecke findest Du unter [#265].
Mit besten Sammlergrüßen
Roedsand
Eine kleine Auswahl von Marken der Bayer. Staatseisenbahn.
Leider kenne ich mich mit diesem Gebiet überhaupt nicht aus. Ich würde mich freuen, wenn jemand etwas zur Datierung, etc. sagen könnte. Gibt es hierzu einen Katalog ?
Hier nur einige Marken weiterer altdeutscher Staatseisenbahnmarken:
Bei diesen Marken bin ich mir nicht sicher, ob sie zum Thema gehören:
Bahnpost Leipzig - Hof vom 15.10.1952
Hier bisher nur einmal gezeigt - der viereckige Bahnpost Rahmenstempel. Dieser Brief wurde auf der Strecke München - Hof im Zug Nr.27 am 29.2.32 befördert.
Viele Grüße
Georgius
Ich habe nochmals ein wenig in meinem Fundus gestöbert und folgende Bahnpoststempel gefunden:
Pochlitz (Sachsen) nach Narsdorf mit Zug 2622, 1941 und Zug 9457, 1942 u. 1943
sowie Berlin nach Hof Saale, Zug 0024 von 1941

Herzliche Grüße Christian
Solch ein Beleg lockert jede Bahnpostsammlung auf:

Vollständig erhaltener Frachtbrief der Königlichen Württembergischen Staatseisenbahnen aus dem Jahr 1917.
@ Blazek [#33]
Schön, dass mir mal jemand erklärt, was den Bahnpostsammler wirklich interessiert. Ich nehme mal an, dass es in Deutschland nicht auf jeder Strecke Bahnpost gegeben hat. Ich frage deshalb, weil mich als Heimatsammler interessiert, ob es Bahnpost aus Schmölln geben kann. Wenn ich richtig einschätze ist auf dem Bahnpoststempel nur der Start- und Zielbahnhof angegeben. Kann man außer anhand von Absenderangaben den Einlieferungsort sonst wie "fest machen"?
In Frage kommen dann bei mir wohl die Strecken Altenburg - Gera und Chemnitz/Zwickau/Glauchau - Gera/Erfurt?
Zum Schluss auch wenn Dir wieder die Haare zu Berge stehen sollten noch eine Marke aus meiner Sammlung mit Bahnpost
stempel.
Bahnpost Eisenach - Leipzig vom 05.09.1952
@ Pommes [#89]
Hallo Pommes,
ich will ja nicht meckern (und meine Haare stehen zu Berge), aber ich lese Eisenach-Nürnberg. :))
Mit freundlichen Gruß
Peter
@ duphil [#90]
Lese ich auch. Warum ich was anderes geschrieben habe? Jetzt stehen mir die Haare zu Berge! Peinlich, kann ich das noch korrigieren? Gestern habe ich noch irgendwo das Symbol mit dem Schraubenschlüssel gesehen und einen Rechtschreibfehler verbessert. Jetzt sehe ich rechts nur das @ ein "F" und ein Gefahrenzeichen. Wofür steht eigentlich das "F"?
@ Pommes [#91]
Hallo Pommes,
zum Verbessern ist es zu spät, weil ich schon geantwortet habe! :))
Das F steht für Favoriten. Damit kannst Du deine Lieblingsthemen speichern und mit einem Linksklick auf "Meine Philaseiten.de" öffnest Du deine Daten. Dort findest Du dann auch deine Favoriten.
Mit freundlichen Gruß
Peter
Hallo
Dann will ich mal eine Ansichtskarte mit einem Bahnpoststempel beisteuern.
Befördert am 28.7.1913 von Essen nach Mönchengladbach mit Zug 252.
Gruß
HEFO58
Mit P (Personenzug) 1748, der von Kassel nach Frankfurt/M rumpelte und dafür sicher eine halbe Ewigkeit brauchte wurde diese Firmenkarte am 1.3.1956 befördert.
Hier eine Ganzsache aus Großbritannien. Sie weist den Stempel auf: "Glasgow- Carlisle Sorting Tender". Die Post wurde in einem Postabteil im Zug sortiert und transportiert.
Keine Bahnpost, aber ein sehr früher Beleg an eine Bahn- Gesellschaft. Der Beleg ist aus dem Jahre Januar 1842.
Hier ein Beleg der von Hirschfelde über Dresden nach Zeitz ging. Von Dresden wurde bis Zittau (wahrscheinlich aber umgekehrt) per Bahnpost mit Zug 830 befördert.
Hier ein DDR Beleg von 1986. Vermutlich nicht echt befördert da dieser Beleg nach meiner Meinung dem Stempel von Halle über Leipzig nach Cottbus gehen sollte. Empfänger ist jedoch das Reichsbahn Ausbesserungswerk Halle.


@ chrisskywalker [#98]
@ Pilatus [#97]
@ duphil [#92]
Hallo und guten Abend euch allen 3 und allen anderen Forumsteilnehmern. Schön, daß sich dieses Bahnpost-Forum schon so lange hält.
Ich sagte ja schon, ich bin neu hier und habe noch nicht viel Ahnung, da ich bisher einfach keine Zeit fürs "richtige/geordnete" Sammeln hatte. Aber jetzt! Bitte helft mir ein bischen und seid nicht sauer, wenn ich schon mal Unsinn frage weils mir noch nicht klar ist (wie versch. Abkürzungen, wie ZZ usw. Den Unterschied zwischen Ganzsachen und Ganzstücken habe ich auch schon raus, wie EF+MiF. Also, es geht dank dem Forum voran! Das freut mich.
- duphil: danke fürs F. Habe wieder was gelernt - ja, im Ernst! Hift sehr.
- Pilatus: für Dich und chrisskywalker (und für mich zum Lernen, falls ihr mir Antwort geben wollt) sind die 2 Postkartenbelege.
- der eine zeigt den Stempel aus dem 2. WK, der sieht genauso aus wie nachher in der DDR + in der BRD. Sparsam, wie die alles aufgehoben haben. War das so?
- der andere ist wohl kein Bahnpoststempel, obwohl Bielefeld (HBF) drauf steht? Aber ein normaler Poststempel sah normal auch anders aus, oder? Ich meine die Form, wie heute noch üblich mit Doppelkreis, wie sagt man dazu?
Unter dem Datum steht nur 9-10 und S, also keine Zug-Nr.
Ein Sack voll Fragen, vielleicht ein bischen viel - aber bitte um Geduld. Ich hoffe, ich kann mich mit was Interessantem aus meinem Bestand/Wissen revanchieren, wenn ich im Forum merke, dass Interesse ist, wie z.B. über den Eisenbahnbetrieb generell, Transportwesen/Logistik o.a.
Grüße aus Recklinghausen, KarlS (Karl Schabauer)
@ chrisskywalker [#98]
Du interpretierst den Stempel falsch. Der Aufgabeort ist aus dem Stempel nicht zu entnehmen, die Aufgabe erfolgte irgendwo entlang der Strecke. Außerdem bedeuten die Angaben der Orte im Stempel keineswegs, daß der Brief auf der gesamten Strecke im Zug verblieben ist.
Beste Grüße,
Christoph
@ reichswolf [#100]
Hallo Christoph,
der Beleg ist vermutlich nicht echt gelaufen da dieser nicht verschlossen wurde. Könnte es sein das dieser Beleg beim "Fest" der Reichsbahner als Souvenier Beleg abgeschlagen wurde?
Gruss
Holger
@ KarlS [#99]
Deinen Beitrag habe ich zusätzlich noch in das Thema
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=849&CP=0&F=1#newmsg Beitrag 37 kopiert, um das Thema Bahnpost nicht mit dem Thema Maschinenstempel zu vermischen.
Die Kennung BIELEFELD 2 HBF bedeutet, dass die Karte auf dem Postamt am Hauptbahnhof abgestempelt wurde. Es handelt sich dabei jedoch nicht um einen Bahnpoststempel.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Eine Postkarte vom 26.6.1917 mit Bahnpoststempel Steele - Hagen (Westf), Zug 874, Frankatur MiNr. 99.
Die Bahnstrecke ging aus der 1863 in Betrieb genommenen Steele-Dahlhauser Eisenbahn hervor. Sie wurde ca. 1870 bis nach Hagen verlängert. Sie diente ursprünglich in der Hauptsache dem Kohlentransport und gewann erst einige Jahre später auch Bedeutung in der Personenbeförderung.
Steele wurde 1929 nach Essen eingemeindet.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Ein interessanter Bahnpost-Beleg aus der Infla-Zeit. Ganzsache MiNr. P 148 aI mit Zusatzfrankatur bestehend aus einem 8er-Block und zwei Einzelmarken der MiNr. 227 a. Abgestempelt wurde die Karte mit insgesamt 5 Bahnpoststempeln MANNHEIM-WÜRZBURG BAHNPOST Z.388. -1.4.23.
Wenn ich die Portotabelle richtig gelesen habe, ist die Karte überfrankiert, da 40 Mark für eine Postkarte ausgereicht hätten.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Concordia CA [#102]
Einen Stempeltyp, den ich bisher so noch nicht kannte, konnte ich vor einigen Wochen innerhalb einer umfangreichen Stempelsammlung Elsass-Lothringen erwerben:

Die Inschrift lautet Rappoldsweiler-
Strassenbahn!
Gruss Peter
Hier mal was von mir aus meinem Gebiet
94 AI Berlin - Leipzig mit Federzug des Postbeamten

94 AI Cöln - Frankfurt

liebe Grüße Klaus
@ germaniafreund [#106]
Hallo Klaus!
Die Bahnpoststempel auf den frühen Germania-Markwerten sind sehr beachtenswert und auch selten, da direkt bei der Bahnpost eingelieferte Pakete (und nur für diese oder ähnliche, noch seltenere Versand-Formen machen die Mark-Werte als Porto bis etwa 1919 Sinn) nur ganz vereinzelt vorkamen!
Zwei sehr schöne Stücke!
Gruss Peter
Hier ein 1853-er Brief von Leipzig nach Krakau, bei dem sich m.E. sehr schön der Laufweg über die einzelnen Bahnpostrouten zeigen lässt:


Gruss Peter
Hallo Peter,
habe ich grad ergattert, ein alter Würtemberg Bahnpoststempel !
@ winni [#109]
Schönes Stück, Winni.
Außergewöhnliche Stempel/Entwertungen auf Germania ist neben gebrauchten Randstücken ein Lieblingsthema von mir! Da gibt es nichts, was es nicht gibt!
Beste Grüsse Peter
Nabend Die Herren und Damen.
Dann will ich auch mal etwas zeigen, natürlich aus dem Bereich Berlin wie es sich gehört.
Streckenstempel Berlin-Minden
- Datum in der 3 Zeile
- Stempel nur auf Rückseite bekannt
- Verwendungszeit: 22.05.1851-02.06.1852

Streckenstempel Berlin-Eisenach
- Stempel in Antigua Schrift
- in Schwarz -> in blau um vieles seltener laut Literatur fehlt sogar ein Abbild dafür
- Verwendungszeit: 20.06.1871 - 07.11.1889

So das wars erstmal dazu, es kommt natürlich noch mehr.
mfg
Martin
Bei diesem Stempel der Königlich Bayrischen Bahnpost vom 6. Mai 1912 stellen sich mir 2 Fragen, bei denen ich nicht weiter komme.
Zunächst ist es die römische Ziffer II unten im Stempel. Ich nehme an, sie hat mit der Uhrzeit zu tun oder steht für die Fahrtnummer auf der Stecke.
Die Fahrstrecke ist für mich als in Bayern unkundiger Ruhrpottbewohner nicht ersichtlich. Den Angaben L.NEUFN GESSTS? kann ich keine Orte zuordnen. Wer kann mir weiter helfen?
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Concordia CA [#112]
Hallo
Jürgen
Ich bin zwar kein Bayer, war aber schon sehr oft dort unterwegs. Die Abkürzung Neufn erinnert mich an die Gemeinde Neufahrn bei Freising. Ansonsten fällt mir zu den Buchstabenkombinationen sonst nichts ein.
Gruß
Helmut
@ Concordia CA [#112]
Hallo Jürgen,
Die Abkürzung der Streckenbezeichnung ist auf Grund des knappen Platzes im Stempel schwierig zu lesen. Meine Erklärung für die Abkürzung L.NEUFN GESSTS:
LAUINGEN - NEUOFFINGEN - GESSERTSHAUSEN.
Bei der Bezeichnung L. bin ich mir aber nicht sicher. Sicherheit müsste eine Einsicht in ein Postleitheft ergeben. Die römische Ziffer II müsste der Postkurs sein.
Für die Einordnung: Die Strecke liegt westlich von Augsburg.
MfG
Manfred
@ Concordia CA [#112]
Hallo Jürgen,
TomWolf_de hat im Philaforums-Chat wohl die Lösung gefunden: Langenneufnach - Gessertshausen!
Beste Grüße,
Christoph
@ Postgeschichte [#243]
@ reichswolf [#115]
Vielen Dank für die gemeinsamen Anstrengungen zur Lösungsfindung.
Zur Belohnung gibt es noch einen Bahnpoststempel ILLMENAU-GROSSBREITENBACH, BAHNPOST, ZUG 9, 19.2.12, der aus der gleichen Korrespondenz eines Versandhauses stammt.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgten
@ Concordia CA [#116]
Hallo Jürgen,
herzlichen Dank. Meine Adresse ist ja bekannt :-))))).
MfG
Manfred
Heute hat mir der Postbote die folgende Karte gebracht, bei der ich auch etwas Hilfe brauche. Versand wurde die Karte am 23.03.1913 von
LARACHE MAROC 0. * nach Düsseldorf-Gerresheim. Frankiert wurde die Bildseite, ohne das auf der Anschriftenseite ein entsprechender Vermerk gemacht wurde. Daher wurde die Karte mittels Blaustift auf 10 Pfennig taxiert, als man aber die Frankatur bemerkte, wurde diese Taxierung wieder gestrichen. Den vorletzten Teil ihrer Reise legte die Karte am 29.03. per Bahnpost zurück (
AACHEN - DORTMUND BAHNPOST ZUG 413).
Meine Frage zum Beleg ist die nach der Michelnummer der marokkanischen Marken. Kann mir da jemand weiterhelfen?

Beste Grüße,
Christoph
@ reichswolf [#171]
Hallo
Christoph
Marrokanische Marken stimmt nur zum Teil. Es handelt sich um die Michelnummer 28 von 1911 der Französischen Post in Marrokko, gestempelt 0,20 Euro.
Gruß
Helmut
@ HEFO58 [#252]
Ah, merci beaucoup!
Amicalement,
Christoph
R- Zettel "Vom Ausland über Bahnpost 1"
Während des zweiten Weltkrieges wurden von der Feldpost viele "stumme Stempel" oder Tarnstempel eingesetzt. Bei diesen Stempeln wurden die Ortsnamen unkenntlich gemacht oder waren erst gar nicht ein den Stempeln enthalten.
In diesem Falle kam ein ehemaliger Bahnpoststempel zum Einsatz, wie an der typischen ovalen Form leicht zu erkennen ist. Der Stempel mit dem Datum 30.JUL.40 wurde in Bad Kissingen verwendet. Der Absender war Angehöriger der 1. Kompanie des Marschbatallions 1, aus Meiningen und absolvierte eine Übung auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken/Rhön.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Jürgen schreibst du Reihn auch so wie Röhn (Rhön) ?
lg Jürgen aus der Rhön
@ Jahnnusch [#123]
Ich bitte diesen Lapsus meinem spätabendlichen Aufmerksamkeitsdefizit zuzuschreiben und ersuche um Nachsicht. Zur Wiedergutmachung zeige ich noch einen weiteren Feldpostbrief mit einem Bahnpoststempel, diesmal allerdings nicht als Tarnstempel. Der Brief lief am 24.02.1941 auf der Strecke Bingen (Rhein) - Worms.
Mit besten Sammlergrüßen von der Ruhr
Jürgen

[Rhön wurde redaktionell geändert]
Die britische Ganzsachen-Postkarte MiNr. P26 wurde am 7. Oktober 1892 in Liverpool aufgegeben und erreichte bereits am 8 Oktober ihren Empfänger im nordfranzösischen Bergues. Der Zwischentransport vom französischen Kanalhafen Calais erfolgte mit der Bahnpost nach Lille.
Der Bahnpoststempel unten links, ein Kreisstempel mit Achteck, wurde in dieser Form nur tagsüber verwendet. Die beim Nachttransport abgeschlagenen Bahnpoststempel hatten innen einen weiteren Kreis statt des Achtecks.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo
Bahnpost ist nicht mein favorisiertes Gebiet, habe in einer wilden Sammlung diesen Stempel Lohr - Wertheim gefunden und kann den nicht taxieren, hilft mir jemand mit seinen Kenntnissen weiter?
@ Concordia CA [#125]
Hier ein Brief mit dem französischem Bahnpoststempel. Dann noch der schöne Abschlag von London: Continental Night Mail- Charing Cross.
Eilbrief, mit Bahnpoststempel, 3 Mark unterfrankiert, Nachgebühr in Rot?
Aber was soll der Minutenstempel (7-55 V), vielleicht die Poststrassenbahn, die vielfach am Tag vom Postamt 9 zum Hauptpostamt auf der Zeil fuhr oder gar Rohrpost? Rätselhaft.
Wer kennt diese Stempel?
Mit besten Grüßen BD

@ BD [#128]
Wo der Brief aufgegeben wurde, lässt sich wohl nicht mehr klären. Abgestempelt wurde der Beleg zumindest von der Bahnpost mit dem Streckenstempel "Cöln - Hannover". Dabei wurde offensichtlich festgestellt, daß an Frankatur 3 Mark fehlten.
Gebühr für gewöhnlichen Brief bis 20 g 12 Mark
Eilbotengebühr 15 Mark
Insgesamt 27 Mark.
Frankiert war der Brief nur mit 24 Mark, also 3 Mark zu wenig. Da die Eilbotengebühr in der Regel vom Empfänger zu erheben war, wurde bei fehlender Eilbotengebühr nur der Fehlbetrag angesetzt. Bei fehlendem Porto war hingegen das Doppelte des Fehlbetrages zu erheben.
Die fehlende Eilbotengebühr war wie Nachgebühren zu behandeln, d.h. der Fehlbetrag war in blauer Schrift auf dem Umschlag zu vermerken und vom Empfänger zu erheben. Daß der Vermerk über den fehlenden Betrag von 3 Mark (hier noch als 300 Pfg notiert) in rot erfolgte begründe ich damit, daß dieser schon im Bahnpostwagen angebracht wurde. Hier war der Vermerk "Durch Eilboten" rot zu unterstreichen, was die Verwendung des Rotstiftes erklären dürfte.
Der Minutenstempel ist bei Eilsendungen üblich. Diese mußten sofort nach Ankunft zugestellt werden, zwischen 22 und 6 Uhr jedoch nur dann, wenn der Absender dem Einzustellvermerk hinzugefügt hatte: "auch nachts". Der Stempel dürfte größtenteils auch zum Schutz der Post vor Regreßansprüchen gedient haben. Daß er aber nicht in allen Fällen abgeschlagen wurde, möchte ich mit dem ebenfalls an das Postamt 9 gerichteten Eilbotenbrief zeigen.
Eilbotenbrief (20 Pf Briefgebühr, 50 Pf Eilbestellgebühr) von der Reichsbank Mainz an die Reichsbank Frankfurt, ohne den Minutenstempel, obwohl auch an das Postamt 9 gerichtet. Ein Botenstempel ist angebracht und zeigt, daß der Brief einem Boten übergeben wurde.
Die Zustellung der Eilsendungen , wurde in größeren Städten oft auch durch die Telegraphenämter durchgeführt, da diese durch die Zustellung von Telegrammen über ausreichende Boten verfügte. Für die Ausfertigung der Eilsendungen kamen daher auch die für Telegramme verwendeten Ausfertigungsstempel zum Einsatz. Ein solcher ist auch bei Deinem Brief abgeschlagen. Ob er auch mittels Rohrpost befördert wurde, lässt sich m.E., da keine Rohrpost spezifischen Stempel bekannt sind, aus dem Minutenstempel alleine nicht ableiten.
Gruß
Manfred
@ Postgeschichte [#129]
Gratulation zum Brief mit der Mehrfachfrankatur der Mi. 103 und danke für die hervorragende Erläuterung meines Beleges.
Zu der Situation damals in Frankfurt (recherchiert aus Dresden):
Das Postamt 9 befand sich am Hauptbahnhof. Der Maurerweg liegt in der Nähe der Zeil, auf der sich das Hauptpostamt mit dem Telegraphenamt befand. Es gab eine Posteigene (!) Strassenbahn, die 27 mal täglich in jede Richtung die Post beförderte. Dazu waren 5 Postwagen eingesetzt. Der Minutenstempel wurde nicht im Postamt 9, sondern erst im Hauptostamt (Telegr.-Amt) abgeschlagen.
Es wäre schön, wenn der Stempel TAF-A?F diese besondere Beförderung belegen würde, aber wie du schon geschrieben hast, scheinen es normale Stempel von Telegraphenämtern zu sein, die über die nötigen Boten zur Auslieferung von Eilsendungen verfügten.
Nochmals Danke von Bernd
Bahnpoststempel / Bahnpostauskünfte / Bahnposten in Deutschland
Wer möchte Informationen über die Bahnposten in Deutschland bekommen ?
Bin ca. 35 Jahre von Hamburg bis München und Frankfurt als Bahnpostfahrer unterwegs gewesen und drei Bücher über diesen Beruf, der 1997 ausstarb geschrieben. Es waren die einzigen Bücher über diese Art der Postbeförderung in Postzügen.
@ Bahnpoststempel [#131]
Hallo,
wenn es sich um 'ungebrauchte' Bücher handelt, die jeweils mehrfach vorhanden sind, empfehle ich Dir, diese über
http://www.philabuch.de anzubieten:
http://www.philaseiten.de/philabuch
Auf dieser Seite möchten wir weniger bekannte Spezialliteratur bekannt machen und Einzelautoren, Vereinen, Arbeitsgemeinschaften sowie kleinen Verlagen helfen.
Schöne Grüsse, Richard
Hallo
In einem der letzten Ankäufe habe ich diesen Brief mit einer Dienstmarke von Bayern gefunden. Denke, dass der ganz gut hierhin passt, da er von der Königlichen Eisenbahndirektion Würzburg am 20.2.1913 an eine Bahnstation verschickt wurde.
Gruß
Helmut
Lieber HEF058
Der Stempel ist kein Bahnpoststreckenstempel. Er wurde von Postamt 2 in Würzburg abgestempelt.
Die Postämter mit der Bezeichnung 2 wurden immer am Bahnhof angesiedelt.
Hallo Richard,
die Bahnpostbücher 140 Jahre Bahnpost und das Bahnposterlebnisbuch 10.000 und eine Nacht, wurden alle in sehr kleiner Auflage persönlilch von mir im Eigenverlag mit einem erheblichen Geldaufwand (je 48 000 DM)erstellt.
Diese zwei Bücher sind die einzigen Werke über die Bahnpost in Deutschland in der Zeit von 1848 bis 1997.
Da sie in sehr kleiner Stückzahl erstellt wurden sind und bleiben sie immer eine seltene Rarität für Bahnpoststreckenstempelsammler und Bahnpostliebhaber.
@ Bahnpoststempel [#134]
Hallo
Das ist mir schon klar, trotzdem passt der Beleg hierhin. Mit einem Bahnpoststempel wäre er natürlich noch schöner.
Aber natürlich habe ich auch Bahnpoststempel, wie das Beispiel bei der Ansichtskarte zeigt.
Gruß
Helmut

@ asmodeus [#127]
Dennis, a fine cover!
In the topic of British TPOs, a similar 1d postal stationery envelope this time used on the LONDON & HOLYHEAD - UNITED STATES MAIL Travelling Post Office with K.48 'killers' to Boston. It pays an extra 2d for the Late Fee from Euston station.
Hallo liebe Sammler,
damit dieses interessante Thema auch weiterhin Zuspruch erfährt zwei Belege von mir.
Der erste ist wohl eindeutig in Schmölln aufgegeben worden.


Aber wie kann ich sicher sein, dass auch dieser


in Schmölln aufgegeben wurde?
@ Pommes [#138]
"Schmölln" ist wahrscheinlich, aber nicht zu 100% sicher, sofern kein exakter Absendervermerk zu finden ist. Auch bei der ersten Karte reden wir von sehr hoher Wahrscheinlichkeit, nicht von Sicherheit. Die Karte kann ein Handlungsreisender im Zug abgegeben haben, ob das genau in Schmölln war? Keiner von uns war dabei.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
@ Pommes [#138]
Die beiden Karten stammen 100%ig aus Schmoelln. Ein exakter Absendevermerk ist bei der ersten Karte auch zu finden.
Will man wissen, ob die beiden Belege in Schmoelln aufgegeben wurden, muss man zunächst klären, ob Schmoelln überhaupt eine Poststelle besass. Leider habe ich im Moment keinen Zugriff auf meine Unterlagen, vermute aber, dass Schmoelln keine eigene Poststelle besass. Die Post wurde m.E. in einen Briefkasten am Bahnhof eingeworfen und im Anschluss im Bahnpostwagen weiter behandelt. Diese Vermutung wird auch durch die zweite Karte aus Schmoelln erhärtet.
Gruss
Manfred
@ Lars Boettger [#139]
@ Postgeschichte [#140]
Danke zunächst für die Antworten.
Schmölln war, anders als Du vermutest Manfred, nicht nur eine Poststelle, sondern seit 1818 Postexpedition (T&T) und ab dem 01.08.1847 sächsische Postanstalt.
Nichtsdestotrotz werden Sendungen auch "an der Bahn" aufgegeben worden sein. Mir hatte ein älterer Schmöllner mal gesagt, dass auch an den Zügen "Briefkästen" angebracht war und man Sendungen einwerfen konnte. Ist das völlig abwegig, weil Du schreibst, es wird ein Briefkasten am Bahnhof gewesen sein?
Werden mit Bahnpost beförderte Sendungen am Einlieferungsort ausschließlich mit einem Bahnpoststempel abgeschlagen oder kann es sein, das z.B. das Postamt stempelt und dann zusätzlich der Bahnpoststempel aufgebracht wird?
mit freundlichen Sammlergrüßen
THOMAS
@ Pommes [#141]
Hallo Thomas,
natürlich gab es in manchen Zügen auch die Möglichkeit die Post am Zug einzuwerfen. Auch besteht die Möglichkeit, dass es in Schmoelln eine Poststelle gegeben hat. Ich kann es nur nicht nachprüfen, da ich wie gesagt im Moment keinen Zugriff auf meine Unterlagen habe. Die von Dir weiterhin gestellten Fragen werde ich auch erst nach Einsichtnahme beantworten.
Gruss
Manfred
@ Pommes [#141]
Hallo Thomas,
wenn mich mein schwaches Gedächtnis nicht trügt, kannst Du mehrere Fälle unterscheiden:
1. Direkt am Bahnhof aufgeliefert (entwertet mit Ort + Bahnhof)
2. In einen Briefkasten beim Bahnhof eingeworfen (bei Abfahrt dem Bahnpostpersonal ausgehändigt)
3. In einen Briefkasten am Zug eingeworfen
4. Einem Schaffner übergeben, der gleichzeitig Postdienste angeboten hat (Schaffnerbahnpost)
5. Beim Zugpersonal aufgegeben (handschriftlicher Herkunftsnachweis neben der Marke)
Für Deine Belege spricht m.E. Nr. 3. Und ich hoffe, ein Bahnpostspezialist erörtert das sehr interessante Thema genauer!
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Im Anhang ein Beispiel für einen Schaffnerbahnpoststempel
Interessanter Brief aus Dänemark.

Bahnpoststempel ohne Marken ?
Am Bahnpostwagen waren immer auf der rechten wie linken Seite Briefkästen angebracht.
Die dort eingelieferten Sendungen wurden per ovalen Bahnpoststeckenstempel abgestempelt.
Die Briefkästen die im Bahnhofsbereich oder im Vorraum standen wurden ausschließlich von den Postämtern geleert und mit einem runden normalen Poststempel abgestempelt.
@ Bahnpoststempel [#145]
Am Bahnpostwagen waren immer auf der rechten wie linken Seite Briefkästen angebracht. Die dort eingelieferten Sendungen wurden per ovalen Bahnpoststeckenstempel abgestempelt.
Nicht nur diese wurden mit dem Bahnpoststempel (sie waren nicht zu allen Zeiten oval) abgestempelt. Mit Bahnpoststempel wurden auch die aus den Bahnhofsbriefkästen zugeführten und die unter den zu bearbeitenden Sendungen ungestempelt aufgefundenen Sendungen zu behandeln. Des weiteren waren die Briefsendungen aus dem Richtungsbriefkasten am Bahnhof oder die beim Ladungsaustausch lose abgegebenen Sendungen mit dem Bahnpoststempel versehen. Bei der Bearbeitung der Postsendungen war auf die postordnungsgemäße Beschaffenheit und richtige Freimachung zu achten.
@ DK-Faaborg [#144]
Dies ist auch der Grund für die Abstempelung der Notopfermarke. Die Notopfermarke, versehentlich nicht abgestempelt, wurde nachträglich mit dem Bahnpoststempel entwertet.
Gruß
Manfred
Nichts besonderes, aber die dreizeiligen Bahnpoststempel gefallen mir sehr gut.
Bin ja nur ab und zu reingucker hier, aber Bahnpost, soweit sie mit Berlin zu tun hat interessiert mich immer.
Mein neuester Eingang: Berlin-Halberstadt. Etwas verwackelt, der Zug ist wohl gerade über eine Weiche gefahren, nur von 1851 bis 1852 bekannt.
Hier ein Bahnpostnotstempel von Hannover - Helmstedt ca. 1951 in guter Qualität.
@ Tom3596 [#149]
Hallo Tom,
ich habe im Internet nach einer Definition von Bahnpostnotstempel gesucht ohne großen Erfolg. Die Arbeitsgemeinschaften habe dazu geschrieben, ist aber nicht zu finden.
Hast Du mehr dazu ? Wann und wo wurden sie verwendet ?
Hier ein Auktionslos des Auktionshauses Rosslau oHG, in der Saalauktion zu 90 Euro verkauft:
Freim.-Ausg. 12 Pfg. (waager. Paar) MEF a. Firmenbrief (Abs. aus Eyach) nach Freudenstadt mit deutl. BP-Notstempel "Tübingen-Immendingen Bahnpost im Zug..." , gute Erh. (kaum angeboten), R!
Hi Richard,
die Definition Bahnpostnotstempel, kann ich dir mit dem Beispiel Poststellen II Stempel - Notstempel erläutern.
1 Beispiel:
Nehmen wir den Ort Wolfsburg, ab dem 1.7.38 hieß Wolfsburg: Stadt des KdF Wagens.
Nach dem Kriege Wolfsburg. Da Gleichmann und andere Hersteller eine große anzahl an Stempeln herstellen mußte, mußten einige Orte auf ihre Stempel warten. Da sie die Post abstempeln mußten nahmen sie Gummistempel. Wolfsburg hatte insgesamt 12 verschiedene Gummistempel. Bis Gleichmann am 6.11.46 den Normstempel lieferte.
2 Beispiel:
Averlak (Dithmarschen) war bis zum 1.9.46 eine Poststelle II und hatte einen oder mehrere Gummistempel. Ab den 1.9.46 wurde Averlak zur Poststelle I aufgewertet da Gleichmann am 28.6.49 erst den Normstempel lieferte, wurde der der Poststellen II Stempel weiter verwendet.
So müßte es auch bei Bahnpostnotstempel sein. Es wurde eine Bahnpostline eingeführt und es war kein Stempel da und man hat sich einen Stempel geschnitzt oder gebastelt. Der wurde solange verwendet bis der Normstempel da war.
Als Normstempel meine ich ab 45 den ovalen Stempel und den rechteckigen Stempel (aus Bayern nachverwendet und auch neu angefertigt).
Hoffe es verständlich erklärt zu haben, sonnst frage einfach nach.
@ Tom3596 [#151]
Danke für Deine Erläuterungen !
Schöne Grüsse, Richard
Auf einer Ansichtskarte ist mir dieser Stempel aufgefallen:
ISNY
* 14 Jun. 1909 *
Zug No. 9
Die Zug-Nr. ist handschriftlich eingetragen.

Der Stempel ist meiner Vermutung nach ein Bahnpost-Notstempel. Leider konnte ich noch nichts dazu finden. Kennt vielleicht einer der Bahnpost-Spezialisten hier diesen Stempel oder diese Art von Stempel?
Besten Dank für eure hoffentlich zahlreichen Antworten und Kommentare!
@ meisterstuecke [#153]
Es handelt sich um einen Stempel der Schaffnerbahnpost der Württembergischen Staatseisenbahn. Der Zug Nr. 9 verkehrte auf der Strecke zwischen Isny und Leutkirch. Durch die fehlende Zugnummer konnte der Stempel auch für andere Zugnummern verwendet werden. Es handelt sich nicht um einen Notstempel.
Gruß
Manfred
@ postgeschichte
Und wieder habe ich etwas gelernt.
Vielen Dank für die prompte Auskunft!
Endlich kann ich auch einen Bahnpoststempel zeigen: Trier - Bingerbrück von 1866 als Durchgangsstempel auf einem Brief in die 3. DÖPV-Entfernungszone von Luxemburg nach Dinslaken.
Das Luxemburg Mitglied im DÖPV war, weiss sicherlich jeder. Auch, dass der Nennwert der Nr. 2 auf Silbergroschen lautet und dass die Postvereinsfarben 1:1 von der Luxemburger Post übernommen wurde.
Hallo Liebe Sammlerfreunde
von den Württembergischen Bahnpoststempels habe ich auch verschiedene:

Viele Grüße
Winni
[Redaktionell aus dem Thema 'Automatenmarken' kopiert]
Hallo
zusammen
Ich habe beim sortieren einen FDC der Automatenmarke Bund von 1981 gefunden, den ich einfach mal zeigen wollte. Rückseitig ist ein Notizzettel befestigt, der aussagt, dass der seinerzeitige Erwerber 175 DM für diesen Beleg gezahlt hat. Automatenmarken sind jetzt nicht mein Metier, aber das erscheint mir trotz der Leerfeldmarke ein sehr utopischer Preis gewesen zu sein.
Gruß
Helmut

@ HEFO58 [#159]
Helmut zeigt uns einen Bahnpoststempel mit handschriftlichem Eintrag des Datums auf Ersttagsbrief. Diese ungewöhnliche Forum kannte ich bisher nicht.
Wer kann mehr zum Stempel schreiben ?
Schöne Grüsse, Richard
@ HEFO58 [#159]
Wenn dieser Brief echt ist, dann gibt es auch den Weihnachtsmann. :-)
Erst zum "Beiwerk": Eine "ATM-Versuchsamt Köln Hbf" gab es nie, wohl ein normales Postamt im Hauptbahnhof (5000 Köln 1). Ob dort Automatenmarken am ersten Tag verwendet wurden, weiß ich nicht. Möglich ist es, schließlich war es ein Postamt mit verlängerten Öffnungszeiten und viel Publikumsverkehr.
Den D233 gab es tatsächlich (für die jüngeren unter uns: D-Zug, eine Einrichtung der Deutschen Bundesbahn, meistens eine Ansammlung musealer Eisenbahnwaggons, hieß dann später Interregio und ist heute in die Intercity-Linien integriert).
http://www.vonderruhren.de/aachenbahn/seiten/nord.php
Allerdings stimmt der Laufweg nicht: Wenn man auf eine Karte schaut, macht die Strecke wenig Sinn. Vielmehr nahm der Nord-Express folgende Strecke: Kobenhavn (Kopenhagen) - . . . - Köln - Aachen - Welkenraedt - Verviers - Liège-G. (Lüttich) - . . . - Paris Nord und umgekehrt.
(noch einmal für die jüngeren unter uns, denen "Welkenraedt" nichts sagt: muss es auch nicht, die ist ein kleines Kaff hinter Aachen auf belgischer Seite. Vor der Schengen-Zeit sind die Zoll- und Paßbeamten in Aachen eingestiegen, haben dann im Zug kontrolliert, und in Welkenraedt auf belgischer Seite wurde das Personal ausgetauscht. Die Bahnhöfe waren entsprechend groß ausgelegt. Heute halten dort nur noch Regionalbahnen von Aachen nach Liege, Grenzkontrollen gibt es natürlich nicht mehr).
Was auf dem FDC an Unsinn steht, interessiert die Post nicht. Deswegen kann der Beleg immer noch echt sein.
Nun zu dem Beleg: Die Automatenmarken wurden am 02.Jan.1981 eingeführt. Am ersten Tag gab es schon Leerdrucke? Welch ein Zufall. Der Zug hat am Ersttag auch diesen komischen Lauf genommen, und ist extra für diesen Beleg einen riesen Abstecher gefahren?
Und weil es so viele Belege waren, sind die deutschen Postbeamten bereits tief im belgischen Gebiet tätig geworden. Leider ist bei der Masse der zu bearbeitenden Belege auch noch der orginal Stahl-Bahnpoststempel in die Brüche gegangen, weswegen man eiligst dieses Provisiorium aus Gummi beschafft hat. Da die Belege ohnehin nur für deutsche Kunden gedacht waren, hat man auf die offizielle französische Bezeichnung "Liege" verzichtet und Lüttich verwendet. Als Kundendienst hat man kein Datum mit gestempelt, um auch später aufgegebene Belege noch zu Ersttagsbriefen machen zu können.
Eine gute Idee ist der rückseitige Aufkleber als Verkaufsförderung. Man kennt das ja schon vom Sommerschlußverkauf. Auf den Preisschildern ist der alte Preis in rot durchgebalkt, und der neue, drastisch niedrigere Preis bereits aufgedruckt. Wie oben schon gesagt, gibt es wirklich Menschen, die daran glauben, daß jemand alle Etiketten abschneidet, zur Druckerei einschickt, und dann die überdruckten Etiketten wieder an der Ware angebracht werden. Genauso wie viele Menschen an den Weihnachtsmann und viele Sammler daran glauben, daß dieser Beleg echt und 175,-- DM (d.h. knapp 90 EUR) wert ist. :-)
Auf einigen belgischen Eisenbahnpaketmarken, hier MiNr. 78 aus dem Jahr 1919, gibt es für Liebhaber von Dampflokomotiven einiges zu entdecken.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo zusammen
hier mal ein Bahnpoststempel, den man nicht so oft finden wird:
Danzig Schaffner Bahnpost.

Hier noch mal 2 weitere Stempel, keine Bahnpost, aber hat trotzdem was mit zu tun.
Berlin Ostbahnhof

Stettin E.P.B / Eisenbahn Postbüro

mfg
Martin
Hallo zusammen,
auf einem Trödelmarkt habe ich in einer alten Schachtel diese Eisenbahnmarke aus Dänemark gefunden.

Kann jemand etwas über diese Marke schreiben?
Schöne Grüße aus Bochum
Werner
Hallo zusammen
Kann jemand etwas über diese Marke schreiben?

Diese Marke habe ich in einer alten Kiloware gefunden, sie ist nicht mehr taufrisch, dafür wirft sie bei mir doch einige Fragen auf.
Wofür wurde diese Marke verwendet?
Gibt es von dieser Sorte noch andere, in verschiedenen Wertstufen?
Schöne Grüße aus Bochum
Werner
@ rostigeschiene [#166]
Hallo Werner,
leider kann ich nichts dazu schreiben:
http://www.bdph.de/forum/showthread.php?t=6314&highlight=eisenbahnmarken - aber einige Sammlerfreunde =D
Beste Sammlergrüsse!
Lars
@ rostigeschiene [#166]
Hallo Werner,
leider kann ich dir auch nicht all zuviel über die Marken der Staatseisenbahnen sagen.
Deine zweite Frage, ob es mehr Marken davon gibt, kann ich bejahen.

Herzliche Grüße
Christian
Noch ein kleiner Nachtrag zur Literatur:
http://www.uqp.de/stamps/literatur_eisenbahnpaketmarken.htm
@ Lars Boettger [#167]
@ Christian [#168]
Hallo und Danke Euch beiden.
Da Eisenbahnmarken nicht mein Sammelgebiet sind, werde ich sie, mit einer Notiz versehen, ins Album stecken.
Vielleicht werde ich mich später damit beschäftigen.
Schöne Grüße aus Bochum
Werner
Hier sind Eisenbahnmarken aus Frankreich (3 Seiten).
Es ist zwar auf französisch, aber die Bilder genügen ja.
Harald
http://www.timbres-de-france.com/collection/Colis/petit-colis-1.php
Eine Drucksache vom 20.10.1923 (Ersttag der PP 21) in die Schweiz mit Bahnpoststempel KONSTANZ–BASEL.

Da es keine Briefmarken zu 6 Millionen Mark gab, konnte das Porto nur durch Misch- oder Mehrfachfrankatur zusammengestellt werden.
Soviel für heute.
Schönen Gruß
Harald
[Redaktionell kopiert aus dem Thema 'Deutsches Reich Inflationsbelege']
Bin ca. 40 Jahre Bahnpost gefahren und kann fast alle Fragen über die Bahnpost beantworten.
Hallo Alfred,
das beinhaltet nur die "DBP"-Seite der Bahnpost ?
Ich suche allgemeine Informationen (auch Scans von Dienstanweisungen etc. wären interessant), z.B. auch über das "Wie" des Austauschs mit dem Ausland (inkl. zur Deutschen Reichsbahn der DDR) etc. für die "DB"-Seite der Bahnpost, d.h. EDS ?
Leider finde ich bisher keine Literaturangaben oder Veröffentlichungen bzw. Abhandlungen (außer vielleicht 1-2 Dreizeiler zum Thema dieser "staatlichen (semi-)privaten Post". Wäre eigentlich ein sehr dankbares Thema für die Forschung, da sollte noch "wie in der guten alten Zeit" Pionierarbeit möglich sein. ;-))
Schau bitte mal den Thread "Eisenbahndienstsachen - EDS" unter
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=14611 im Forum an.
Für jeden Kommentar dankbar,
Gruß
Thomas
Hallo,
wann ungefähr wurden letztmals die Bahnpoststempel in der Bundesrepublik, Berlin und der DDR verwendet? Eine ungefähre Jahresangabe wäre schon hilfreich. Bereits jetzt ein herzliches Dankeschön für eure Hilfe.
Viele Grüße aus dem schon wieder verschneiten Lahntal,
Dieter
Hallo,
in der BRD 1996.
Berlin/DDR kommen sie vor bis zur Ungültigkeit der entsprechenden Marken (31.12.91).
Danach gibt es sie immer noch, siehe oben, aber eben nur noch auf Marken DBP. ;-)
Gruß
ligneN
@ ligneN [#175]
Dickes Danke, das hilft mir weiter. :-)))
Viele Grüße
Dieter
Letzter Verwendungstag von Bahnpoststempeln in der Bundesrepublik war der 30.5.1997.
In der ehemaligen DDR (VGO) endete der Bahnpostbetrieb 1995.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#177]
Danke für die schnelle Antwort - hier werden sie immer wieder geholfen. :-)))
Gruß Dieter
Unser Mitglied Erdinger hat im Briefmarkencafe diesen Beleg vorgestellt:
Mein Beleg stammt vom 23.3.1938, aufgegeben an der kleinen Nebenbahnlinie Haag-Thann-Matzbach, dort mit Anschluss an die Linie Simbach-München.
Hallo an Stempelsammler,
wer kann mir Angaben über diesen Stempel geben?
Grüsse Chuck
@ chuck193
Es handelt sich um einen Bahnpoststempel der Strecke Bautzen-Radibor-Wittenberg.
Ich lese noch (mit gewissen Unsicherheiten) Z 3311. 21.9.21.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Und bei der Infla Marke handelt es sich um die Michel Nr DR 159 a
Hier ein Link zu Bahnpoststempel:
http://www.briefmarken-forum.com/bahnpoststempel-f125/bahnpoststempel-des-deutschen-reiches-t960-15.htm
mfg
erron
@ Concordia CA
Hi Jürgen,
vielen Dank für die Bestimmung.
Viele Grüsse
Chuck
@ erron
Hi Erron,
vielen Dank für die Bestimmung, auch für die angegebene Seite.
Viele Grüsse,
Chuck
Der Thread ist schon lange inaktiv, deshalb mal wieder reaktivieren.
Habe am Wochenende mal meine "Ablage-Dubletten" Schweiz durchgeblättert und ein paar Bahnpoststempel gefunden. Leider wurden alle Marken "irgendwann" (nicht von mir) in der Vergangenheit abgelöst, schade.

a) "BAHNPOST" vom 7. Mai 1945, Zugnummer 4316
b) "OERLIKON-WETTINGEN-OERLIKON" vom 9. Juli 1938, Zugnummer 3242
c) "OERLIKON-WETTINGEN-OERLIKON" vom 7. Juli 1922, Zugnummer 3065
Kenne mich mit schweizer Bahnpost nicht einmal ansatzweise aus, sind die was "besonderes" ?
Zeige die hier mal "nur so als Anreiz" ruhig von Zeit zu Zeit die alten Kistenablagebestände immer mal wieder durchzuschauen, vielleicht findet man mit anwachsenen bzw. neuangelesenen Wissen doch mal wieder etwas "neues" schönes.
http://www.post-und-geschichte.ch/site/uploads/pdf/artikel_homepage/ch_inland/sbz_150_jahre_bahnpost_schweiz.pdf
Für mich "neu" waren aber die AMBULANT Stempel der zweiten Reihe (oben), die ebenfalls eine "Zugnummer" in der Datumszeile zeigen. Die hatte ich bisher immer übersehen, meine bisherigen AMBULANT "Bahnpoststempel" zeigten immer nur eine "No. nn" im unteren Doppelkreissegment.
d) (im unteren Segment) "AMBULANT" vom 10. November 1940, "Zugnummer" 3746
e) "AMBULANT" vom 28. Juni 1944, "Zugnummer" 362x
Gibt es im Netz eine Übersicht der Zugnummern mit den zugehörigen den Strecken ?
Gruß
Thomas
Ich habe da auch einen Bahnpostbrief von 1888. Hier zu habe ich eine Frage zu dem blauen Stempel. Kann mir jemand dazu etwas sagen? Und die Bahnlinie von Frankfurt nach Paris? Und warum hat er einen Bahnpoststempel Cöln - Frankfurt? Und gab es 2/3 Stempel? Und kann mir jemand den Inhalt der Karte entziffern?

mit Sammlergruß Martinus
Auf jeden Fall ist das kein Sütterlin-deutsch.
@ Martinus [#186]
@ Jahnnusch [#187]
Hallo Jürgen, scheint mir auch so, könnte Französisch sein.
Hallo Michael,
1) der Brief kann auf der Strecke Köln Frankfurt in Frankfurt aufgegeben worden sein und dann über die Südstrecke (Strassburg - Elsass, die ja zu der Zeit deutsch waren - über Paris in die Ardennen gelangt sein. Alternativ über Köln Brüssel.
Bei Wikipedia gibt es eine Karte, allerdings von 1912 mit den damaligen Bahnstrecken. Hier sollte ein Bahnpostspezialist ggf. weiterhelfen können.
2) Der Pariser Stempel sieht mir nach einem Durchgangsstempel, ggf auch nach einem Zensurstempel aus.
3) Grob übersetzt fordert der Absender die Sendung von 4 weiteren Waggons von Schieferplatten an, nachdem man mit dem ersten Waggon (eigentlich) ganz zufrieden war. Es wurden nur einige 100 Schieferplatten als zu brüchig vom Architekten zurückgewiesen und das sollte (bei der Folgelieferung) vermieden werden. - Bitte um Rechnungszusendung - hochachtungsvoll - (Tschüss)
Bitte bei der Wertung dieser Übersetzung zu berücksichtigen, daß meine Französischkenntnisse rein autodidaktischen Ursprungs sind und ich weder in der Schule noch an der Uni Französisch hatte.
Auch hierzu musste ich 2 Vokabeln nachschauen bei
http://www.leo.org . Bevor mich nun die Zeitschaltung erwischt und die ganze Mühe umsonst war:
Lieben Gruss
Jürgen (JFK)
@ JFK [#188]
Das ist schon eine fast perfekte Übersetzung - Hochachtung!
Aber die "einigen 100" kann ich nicht ganz nachvollziehen - da steht nur etwas von "einigen".
Ansonsten ist das genau die Schrift, in der man damals in Frankreich (schulmäßig sauber) geschrieben hat.
Könnte man eher mit der deutschen Kurrantschrift vergleichen.
"bien sincerement" würde ich nicht als "Hochachtungsvoll", sondern eher als "mit freundlichen Grüßen" übersetzen.
LG, Stefan
@ petzlaff [#190]
Du hast das erste Wort in der sechsten Zeile übersehen ("centaines"). Zusammen mit dem letzten Wort der fünften Zeile ergibt dies die Übersetzung "einige Hundert".
Gruss Wolfgang
@ saintex [#191]
ja passt - du hast Recht.
Danke für die Korrektur.
LG, Stefan
@ petzlaff [#190]
Hallo Stefan,
schön, daß Du Dich auch hierzu gemeldet hast, und vielen Dank für das Lob, dann wissen Martinus und ich ja, an wen wir uns das nächste Mal bei Übersetzungen aus dem Französischen wenden können.
Trotzdem erscheint mir eine kleine Korrektur Deiner Korrektur angebracht:
a) quelques centaines = hunderte, kann man auch mit einige hundert übersetzen.
b) über dem Gebrüder Rother ist ´n schöner Stempel "Hochachtungsvoll" (allerdings auf deutsch).
Lieben Gruss
Jürgen
@ JFK [#193]
das "Hochachtungsvoll" gibt es meines Wissens nur in deutschsprachigen Ländern - es gibt sogar noch eine Steigerung mit dem Zusatz "ergebenst", "vorzüglich" (was aus meiner Sicht die perverseste Grußformel überhaupt ausmacht) o.ä.
"Hochachtungsvoll" ist im preussischen Ton gemeint, während das auch heute im englischsprachigen Raum verbreitete "sincerely" überhaupt nicht befehlend oder unterwürfig daher kommt. Dem englischen "sincerely" entspricht das französische "sincerement". Mit dem Zusatz "bien" kommt unglaublich viel Freundlichkeit hinzu - ich denke, wörtliche Übersetzung macht hier keinen Sinn - eher Einfühlsamkeit in die Feinheiten der verschiedenen Sprachen.
Der Schreiber hat ja das "Hochachtungsvoll" auch künstlerisch perfekt mit dem Abstrich der französischen Dankesformel durchgestrichen.
LG, Stefan
@ petzlaff [#194]
Hallo Stefan,
da liegst Du sicherlich richtig, was den anglophilen wie auch den francophilen Sprachgebrauch von sincerely/sincerement anbelangt.
Doch mein "Hochachtungsvoll" war keine Übersetzung:
b) über dem Gebrüder Rother ist ´n schöner Stempel "Hochachtungsvoll" (allerdings auf deutsch).
Dieses deutsche Hochachtungsvoll habe ich übernommen, nicht "nous vous saluons, monsieur, bien sincèrement" übersetzt, um mich hier mit meinem biederen Sprachverständnis nicht zu sehr aufs Glatteis zu begeben.
Da hätte es übersetzt wohl etwas antiquiert und holperig "wir grüssen Sie, (werter) Herr, sehr aufrichtig" geheissen. Wie wir beide wissen, gibt es im Französischen sehr viel Grussformeln, die sich zum Teil in ihren Feinheiten nur aus dem jeweiligen Kontext erschliessen lassen - und das noch erschwert durch die inzwischen über 120 Jahre alte Grussformel. Das zeigt mir auch Dein Hinweis auf das Freundlichkeit verstärkende "bien" - wieder was dazugelernt - Beschäftigung mit Philatelie bildet!
Lieben Gruss
& einen friedvollen und entspannten 4. Advent
Jürgen
Hier eine schöne Einzelfrankatur mit # 545 Saarabstimmung 12 Pf. mit sauberem Bahnpoststempel "BERLIN-HIRSCHBERG ZUG 175 - 6.2.35 nach Cottbus.
Beste Grüsse
Hans
Bin mehr oder weniger an ein Gedenkblatt der Briefmarkensammlergemeinschaft Kassel zu deren 25 jährigen Jubiläum gekommen. Vielleicht hat jemand von Euch ähnliches und kann es hier mal zeigen - wäre schön.
Gruß Marcel
Hier ein Bahnpoststempel auf einer MeF, 2x Deutsches Reich 372, leider nur als Briefstück:
Berlin - Danzig Z 598-29.7.25
Beste Sammlergrüße
Dietrich
Hallo zusammen,
folgendes Exemplar wirft für mich einige Fragen auf:
Stempel der Königlich Württembergischen Bahnpost vom 22.4.1892, abgeschlagen auf einer DR 47b, 10 PF, lebhaftrosarot. Gelaufen ist der Brief nach Sigmaringen. Auf welcher Strecke war eine Abstempelung möglich?

Herzliche Grüße
Christian
@ Christian [#199]
Hallo Christian,
ohne die Rückseite und einen möglichen Absender zu kennen, ordne ich diesen Beleg mit der Angabe "47" der Strecke Tübingen - Sigmaringen zu. Diese Strecke wurde von der Württembergischen Staatseisenbahn bewirtschaftet. Die Strecke führte von Tübingen (Württemberg) über Hechingen (Hohenzollern) und Ebingen (Württemberg) nach Sigmaringen (Hohenzollern).
Wie Du an der Streckenbeschreibung erkennen kannst, durchkreuzte diese das Gebiet der Hohenzollern und führte dann über württembergisches Gebiet bis zum Zielort Sigmaringen (Hohenzollern). Das Gebiet der Hohenzollern gehörte zum Deutschen Reich. Wurde Post z.B. aus Hechingen am Zug aufgegeben, erhielt dieser den Stempel der Württembergischen Staatsbahn, da diese der Betreiber der Strecke war. Dies müsste im Abkommen mit Württemberg über den Postaustausch geregelt sein.
Mit philatelistischen Grüßen
Manfred
Beim Aufräumen fand ich aus einer Korrespondenz drei Eilbotenbriefe nach Wien. Leider bei allen Belegen der Stempel recht flüchtig abgeschlagen. Hier im Threat wurden ja schon zwei rechteckige Stempel gezeigt, beide mit dem Vermerk "Bahnpost".
Diese hier tragen den Vermerk "Deutsche Bahnpost" den ich vorher noch nie gesehen habe. Ist der Zusatz "
Deutsche" gemacht worden, weil es eine Ländergrenzen übergreifende Linie war ?
Eventuell kein Bahnpoststempel ? Aber er hat schon gewisse Ähnlichkeit.
Eilboten-Einschreiben von Kempten nach München
Handelt es sich bei dem "Ankunftsstempel" um einen Stempel der Bahnpost - des Bahnpostamtes München - oder ist es ein Zustellstempel der Münchener Eilboten ?
@ portocard [#202]
Hallo Fred,
dieser Ankunftsstempel hat nichts mit Bahnpost zu tun, obwohl die ovale Form leicht zu dieser Vermutung verleitet. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen Stempel, der auf allen eingeschriebenen und Eilboten-Sendungen als Eingangs- oder Ankunftsstempel abgeschlagen wurde.
Schönen Gruß
Mümmel
@ portocard [#202]
Ein ähnlicher Stempel wird unter
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=33579#M591 gezeigt.
Ich rechne den Stempel den Eilbotenstempeln zu. Das "BZ" deute ich als
Brief-/
Zustellung. Als Bahnpoststempel würde sich die Frage stellen, warum wurde die Bearbeitung der Post in einem Postzug innerhalb von München vorgenommen? Für einen Rohrpoststempel fehlt die Minutenangabe. Es darf noch weiter gerätselt werden.
Gruß
Manfred
Wer hat ein Interesse an diesen Stempelabschlägen ?
@ Postgeschichte [#204]
Den bisherigen Spekulationen über diesen Stempel möchte ich einen Gedanken hinzufügen:
Wenn das wirklich ein Briefzustell-Stempel sein sollte, dann wäre das eine vergebliche Zustellung gewesen.
Die Uhrzeit der Zustellung 13 - 16 Uhr, der München-Stempel zeigt aber 16 - 17 Uhr, d.h. er belegt die Rückgabe an das Postamt offensichtlich nach erfolgloser Zustellbemühung.
Über eine zweite Zustellung wissen wir allerdings nichts. Damit räume ich das Feld für weitere Spekulationen.
Beste Grüße
Dietrich
Die Stempelabschläge hat nun die ArGe Bahnpost
Wer möchte Kopien aus dem "Archiv für Post und Telegraphie”:
1884 - Das Postkurswesen”, 14 Seiten
1888 - Die Entwicklung des Eisenbahn-Postdienstes in Deutschland”, Postdirektor Lenz in Metz, 17 Seiten
1891 - Die Entwicklung des deutschen Eisenbahnnetzes” Geh. exped. Sekretär Sieblist, Berlin, 27 Seiten
1892 - Das oldenburgische Eisenbahnwesen von 1887 bis 1892", 6 Seiten
1899 - Das fünfzigjährige Jubiläum der Bahnpost”, 11 Seiten
1927 - Geschichte der preußisch-deutschen Bahnpost”, (bezieht sich nicht auf Bayern und Württemberg), Postrat Schneider, Berlin, 10 Seiten. Mit einer Übersicht der Bahnpostämter.
1931 - Beiträge zur Geschichte der Entwicklung der Bahnpost in Preußen und im Deutschen Reich”, Postrat Sattler, Breslau, 13 Seiten
und noch einige Hefte:
- 125 Jahre Bahnpost in Hannover 1856-1981, Festschrift, 44 Seiten
- Das Postkurswesen auf Eisenbahnen im Bezirk der Reichspostdirektion Dortmund”, 35 Seiten
Drunkemühle, Robert: "Zur Geschichte der Bahnpost in Westfalen”, Sonderdruck, 1969, 15 Seiten
Drunkemühle, Robert: "Hundert Jahre Rheine (Westf.) Bahnpostdienst”, (Original) 87 Seiten
Ich möchte Sie bitten, mir die Kosten für Kopien (10 Ct.) und das Porto zu erstatten.
Habt´s gut
Werner
Hallo,
ich möchte auch etwas zeigen! Ist bestimmt nichts besonderes, habe es beim sortieren gefunden!
Ich sammle nicht auf dem Gebiet, bei Interesse bitte bei mir melden.
liebe Grüsse
Frank

@ Werner Steven [#207]
Moin Werner,
ich bewerbe mich für 125 Jahre Bahnpost in Hannover 1856-1981, Festschrift, 44 Seiten, Kostenersatz selbstverständlich.
Gruß Jürgen
@ Georgius [#206]
Moin,
zum Verlauf der Behandlung habe ich eine andere Deutung:
Der Brief wurde mit Ankunftsstempel gegen 16 Uhr (+/- min) gestempelt und ging mit Briefzustellerstempel / Eilbotenstempel sofort gegen 16 Uhr (+/- min) zum Empfänger.
Wir wissen, dass die Stempel nicht immer minutengenau umgestellt wurden und so kann es möglich sein, dass eben der Brief 15:59 kam und 16:01 weiterging. Diese Zeitüberschneidungen beim Umstellen waren gang und gebe.
Und nun weiter.
Gruß Jürgen
@ Werner Steven [#207]
Hallo!
Ich habe Interesse an den folgenden Heften:
"Das Postkurswesen auf Eisenbahnen im Bezirk der Reichspostdirektion Dortmund”, 35 Seiten
Drunkemühle, Robert: "Zur Geschichte der Bahnpost in Westfalen”, Sonderdruck, 1969, 15 Seiten
Drunkemühle, Robert: "Hundert Jahre Rheine (Westf.) Bahnpostdienst”, (Original) 87 Seiten
Ich bitte um einen Preisvorschlag an meine E-Mail-Adressse.
Vielen Dank
Peter
Hallo zusammen,
ich möchte hier einen BP Stempel zeigen der selbst der Arge Bahnpost Rätsel aufgibt. Es geht um die 3 im unteren Teil des Stempels. Gewöhnlich sind ja Ub`s wie a oder b, eine Zahl ist recht ungewöhnlich. Bis jetzt gibt es nur Spekulationen darüber. Und weil manchmal auch verschiedene Meinungen zum Ziel führen, würde ich mich über viele Meinungen freuen. Hat vielleicht jemand einen ähnlichen von anderen Strecken? Wie gesagt, es darf fleißig spekuliert weden.
Grüße aus Berlin
kauli
Im Forumbeitrag von DL8AAM [#185] wurde die Frage nach Schweizer Zugnummern und Strecken gestellt:
Gibt es im Netz eine Übersicht der Zugnummern mit den zugehörigen den Strecken ?
Kann ein Sammler aus der Schweiz oder ein Bahnpostspezialist die Frage beantworten ?
Schöne Grüsse, Richard
Hallo an alle Bahnpostspezialisten,
wir habe gestern über den unten gezeigten Stempel aus Carcassonne wegen der Stempelform gesprochen. Hierbei kam auch die Frage auf, ob es sich um einen Bahnpoststempel handelt. Kann dazu jemand etwas sagen. Einstweilen ist er als Ankunftstempel bei Philastempel.de erfasst.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Hallo Thomas,
das ist meiner Meinung nach kein Bahnpoststempel. Die paar französischen Bahnpoststempel, die ich kenne, sind alle nach dem Muster Stadt A á Stadt B aufgebaut (z.B. PARIS A LYON). Hier haben wir wohl einen normalen Tagesstempel aus Carcassonne im Département Aude.
Beste Grüße,
Christoph
@Pommes [#215]
Der Stempel aus Carcassonne ist meiner Meinung nach der Ankunftsstempel vom Postamt im dortigen Bahnhof "CARCASSONNE GARE".
Gare = Bahnhof auf Französisch.
Die typischen französischen Bahnpoststempel jener Zeit haben normalerweise eine andere Form, rosettenförmig, wie unten im Beispiel. Bin aber kein Spezialist dafür!
Gruß,
Peter
@ reichswolf [#216]
@ filunski [#217]
herzlichen Dank für Eure Reaktion. Ich schließe mich Eurer Meinung an, dass es sich nicht um einen Bahnpoststempel handelt.
Nun möchte ich eine weitere Frage an die Bahnpostspezialisten stellen. Ich habe kürzlich diesen Brief für meine Heimatsammlung erworben.

Rückseitig fand ich einen Bahnpoststempel LEIPZIG-HOF.

Kann mir jemand näheres zum Stempel sagen? Ich vermute, dass der Brief von Schmölln nach Leipzig zunächst nach Gößnitz als Bahnknotenpunkt ging und dann bis Leipzig die Zugfahrt genossen hat. Leider ist der Stempel nicht gut abgeschlagen, daher die Frage: Was steht unter und über dem Datum? Oben ggf. die Uhrzeit, Zugnummer oder ? ... und unten ein Unterscheidungsbuchstabe, die Jahresangabe (was ich mir nicht vorstellen kann) oder ?
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes
Bahnpoststempel ist Type 1.1.1.1 lt. Typenkatalog der BArge Bahnpost
- obere Zeile im Stempel ist römisch I-IV und T(our) bzw. (R)etour
- Datum ohne Jahresangabe
- Unterscheidungsbuchstabe
Dirk
@ Richard [#400]
Es ist zwar noch nicht der 1. April, trotzdem möchte ich zum Thema Bahnpoststempel einen Beitrag bringen, warum die meisten Bahnpoststempel eine ovale Form haben.
In Nr. 50 des Jahres 1894 wurde in der in Halle erscheinenden „Saale-Zeitung“ folgende Leseranfrage veröffentlicht:
Könnern, den 28. März.
Die geehrte Redaktion bitte ich um freundliche Mitteilung darüber, ob es Vorschrift oder Zufall ist, daß auf den Bahnpostbriefen, das heißt auf den in die Eisenbahnpostwagen gelegten Postsachen stets ovale, auf den an stationären Postämtern eingelieferten Briefen aber immer runde Abstempelungen vorgenommen werden.
gez. P.H.
Daraufhin gab die Redaktion folgende Antwort:
Sie sind im Irrtum; es ist weder Vorschrift noch Zufall, sondern die Folge eines einfachen physikalischen Gesetzes. Die Post wendet, auch im Bahnpostwagen, ausschließlich r u n d e Stempel an. Die lange Form wird nur durch die Fahrt hervorgebracht.
Die betreffenden Beamten stehen nämlich, des besseren Lichtes wegen, mit dem Gesicht nach dem Wagenfenster, den runden Stempel in der Hand. In dem Momente, wo sie nun während der Fahrt den runden Stempel aufsetzen wollen, geht ja doch der Zug, und mit ihm natürlich der Tisch im Waggon und der auf dem Tisch liegende Brief unter dem Stempel weiter und dieser muß daher ein längliches Aussehen gewinnen. Je schneller die Fahrt, desto länger muß nun der Stempel werden, und man könnte aus dem Verhältnis der langen zur kurzen Achse des elliptisch gewordenen Stempelabdrucks die relative Geschwindigkeit des Zuges im Augenblick der Stempelung bestimmen.
Natürlich büßen vielfach die Stempel durch die Verzerrung an Deutlichkeit etwas ein. Die Statistik über die undeutlichen Stempel ergibt, daß unter 100 Stationsbriefen 98 mit schadhaften Stempelabdrücken, dagegen unter 100 Bahnpostbriefen 99 mit solchen vorkommen, ein durch die Ursache völlig erklärtes Resultat.
Sollten Sie einmal einen Bahnpostbrief mit rundem Stempel finden, so wissen Sie nun also, dass die Abstempelung stattgefunden hat, als der Zug im Bahnhofe stand.
Gruß
Baber
@ Baber [#220]
Da habe ich jetzt aber herzlich gelacht. Hat mit 1. April ja überhaupt nichts zu tun - aber zur Fasnet passt es ausgezeichnet. Somit war es ein völlig zeitgerechter Stempel.
mit philatelistischem Gruß
Henry
@ calliostoma [#219]
Hallo Dirk,
herzlichen Dank für die Informationen. Kannst Du zu den Verwendungsdaten dieses Stempels etwas sagen?
@ Baber [#220]
;-)
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes
Hier die Verwendungsdaten für diese Stempel aus dem Katalog der BArge-Bahnpost. Insgesamt kann man wohl davon ausgehen das alle Stempel von 1851-1853 verwendet
wurden.
L0409 LEIPZIG – HOF 1.1.1.1 a 1853
L0410 LEIPZIG – HOF 1.1.1.1 b 1851-1852
L0411 LEIPZIG – HOF 1.1.1.1 c 1851
L0412 LEIPZIG – HOF 1.1.1.1 d 1852-1853
L0413 LEIPZIG – HOF 1.1.1.1 e 1852
L0414 LEIPZIG – HOF 1.1.1.1 f ohne Jahr
L0415 LEIPZIG – HOF 1.1.1.1 g 1853
Gruß
Dirk
Hallo an alle Bahnpostspezialisten,
vor der deutschen Teilung 1949 gab es noch eine Weile grenzüberschreitende Bahnpostkurse wie Berlin - Hannover oder Halle (oder Leipzig?) - Hamburg. Wer weiß oder kennt Literatur, wie lange diese Bahnpostkurse nach Gründung der DDR noch Bestand hatten.
Mit besten Sammlergrüßen
Baber
@ Baber
Kenne aus dieser Zeit auf diesen Strecken keine Bahnposten mit Umarbeitung mehr - zumindest sind im Postkursbuch keine verzeichnet. Der Postaustausch ist dann wohl in geschlossenen Waggons abgewickelt worden.
In der mir vorliegenden Literatur findet sich auch nichts, z.B. Körting, Herbert & Rendel, Joachim (ohne Jahr) Zur Entwicklung des Bahnpostwesens in der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone und in der Deutschen Demokratischen Republik. Philatelistischer Bericht Nr. 19. Philatelistenverband im KB der DDR, Bezirksverband Leipzig. 20 S.
Gruß
Dirk
Liebe Sammlerfreunde,
zu den Bahnpoststempel Leipzig-Hof Kb a bzw. g kann ich 2 Belege je für's Jahr 1852 belegen. Es ist wohl auch davon auszugehen, dass die Stempel parallel verwendet wurden. Es gab ja auf dem Kurs auch mehrere Züge die pro Tag fuhren.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti
Hallo,
ich habe einen Bahnpoststempel K.B. Bahnpost Würzburg - Frankfurt von 1908 auf einer Mi 85I. Wie war das möglich ?
schöne Grüße
winni
@ winni [#227]
Die Bahnstrecke verliess irgendwann das bayerische Bahngebiet, so dass Germania angesagt war - vermutlich kurz vor Frankfurt.
Hallo,
wahrscheinlich in Frankfurt in den bayerischen Bahnpostwagen eingeworfen - korrekt wäre es gewesen, die Marke mit Federstrich und danebengesetztem Stempel zu entwerten, aber die Mühe hat man sich oft nicht gemacht.
Dirk
Hallo,
zum Feiertag einen Bayrischen Bahnpoststempel auf einer Germania Marke mit Sicherheit nicht so häufig.
Viele Grüße und schöne Ostern
Winni
Hier eine Postkarte, ersichtlich Bedarfspost, leider deshalb auch zwecks Ablage gelocht, vom 10.1.1938.

Ging von Hainstadt (heute OT von 74722 Buchen) nach 72250 Freudenstadt, aber einigermaßen unerklärlicherweise - jedenfalls für mich - mit Bahnpost (74743) Seckach - (63897) Miltenberg.
Und hier, zur DDR-Zeit, also deutlich neueren Datums, eine PK von Dresden (DDR) nach Böblingen (Bundesrepublik), gestempelt Bahnpost Leipzig - Zwickau am 11.1.75.

Warum keine Abstempelung in Dresden - keine Ahnung.
Phile Grüße
EdgarR
@ EdgarR [#231]
Hallo Edgar,
Warum keine Abstempelung in Dresden - keine Ahnung.
Der Absender war vermutlich nur zu Besuch in Dresden und hat die Karte dann in Leipzig aufgegeben. Er schreibt ja, dass sein Progamm "so ziemlich rum" ist.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#232]
Hallo Thomas - naheliegendste Erklärung, denke ich auch.
Ich möchte dem interessierten Bahnpoststempelsammler zwei Briefe mit Stempeln einer Sächs. Schmalspurbahnstrecke zeigen; der linke Brief, mit Ovalstempel Wermsdorf-Nerchau-Trebsen vom 8.10.19 auf DR-10(Pfg) Germania, Mich.Nr.86 I.b und auf DR-5(Pfg) Germania, Mich.Nr.85 I.a / der rechte Brief mit Bahnpoststempel der Strecke Wermsdorf-Oschatz, vom 27.12.09 auf DR-10(Pfg) Germania, Mich.Nr. 86 I.a.
Am 1.November 1888 wurde der schmalspurige Eisenbahnbetrieb zwischen Mügeln-Wermsdorf-Neichen aufgenommen. 1972 war Betriebseinstellung Wermsdorf-Mügeln. Letzte Personenbeförderung von Wermsdorf nach Neichen war 1967.
mit Sammlergruß,
Claus

Bei diesem Abschlag des Stempels
AACHEN - ST. VITH (EIFEL) /
BAHNPOST /
ZUG auf einer Feldpostkarte vom 08.08.1914 wurde die Zugnummer nicht eingestellt. Ob das militärische Gründe hatte (vllt. war es ja eine Art Sonderzug) oder schlicht vergessen wurde, kann ich nicht sagen.

Beste Grüße,
Christoph
@ reichswolf
Mit Beginn der Mobilmachung trat 1914 der Kriegsfahrplan in Kraft - dieser hatte teilweise andere Zugnummern als die des "normalen" Fahrplans. Die passenden steckbaren Zugnummern waren dann nicht immer vorhanden und blieben somit offen. Hat mit Geheimhaltung oder militärischen Gründen also nichts zu tun.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#236]
Hallo Dirk,
danke für die Information!
Hier noch ein Beleg mit einem Stempel, den man (glaube ich), nicht jeden Tag zu sehen bekommt, auch wenn das nichts über den Wert aussagt:
FRANKFURT AM MAIN - BASEL BAHNPOST ZUG 14070 g Nachträglich entwertet vom 19.12.1983.

Beste Grüße,
Christoph
Noch ein anderes Beispiel für einen "nachträglich entwertet" Stempel der Bahnpost - von der Einführung dieser Stempel 1938 bis zum Ende der Bahnpost 1997 gab es ca. 180 verschiedene.
Dirk
Liebe Sammlerfreunde,
ich habe hier zwei Bahnpost-Belege, bei denen ich jeweils den Bahn-Zielort nicht identifizieren kann. Vielleicht habt ihr ja bessere Augen bzw. kann jemand an Hand der Zugnummer den Ort bestimmen:
Zug 1321 - Karl-Marx-Stadt - ??? / 22.09.1959 - Brief ist adressiert nach Ilmenau Thüringen

Zug 2617 - Rostock - ?? / 20.04.1057 - Brief ist adressiert nach 13b München-Obermenzing

Danke schon mal für eure Hilfe und schönen Sonntag noch !
Gruß Michael
@ sachsen-teufel [#239]
Ich lese:
Zug 1321 - Karl-Marx-Stadt - Marienberg / 22.09.1959
Zug 2617 - Rostock - Schwerin / 20.04.1957
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo,
habe hier auch einen Bahnpoststempel, wer kann das lesen was da drauf steht, im Voraus vielen Dank.
m.f.g.
Heinrich
@ HouseofHeinrich [#241]
Hallo Heinrich,
SCHWERIN - SCHWANHEIDE
BAHNPOST
(Z)UG 1721 11.4.58
*
Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
In einem kleinen Kartenlot fand ich diesen Beleg mit dem abgebildeten Stempel der Posthilfstelle Rothwandhaus.
Ich gehe davon aus, daß dieser Stempel amtlich war und durch den damaligen Pächter bzw. einer seiner Angestellten selbst abgeschlagen wurde. Die Karte kam dann irgendwie "ins Tal" und wurde per Bahnpost nach München befördert.
Randnotiz: Karteneindruck
Rotwandhaus (also ohne h, wie auch heute noch geschrieben lt. Wiki)), im Stempel aber mit h.
Ergänzende Informationen oder Korrekturen sind erwünscht, evtl. kann noch jemand den Bahnpoststempel bezüglich der Bahnstrecke deuten ?
Gruß
Michael

[Beitrag wurde wegen der gestellten Frage redaktionell ins Bahnpost Thema kopiert]
Hallo,
mein erster Beitrag. Weiß nicht so genau, ob ich das so richtig mache - hänge mich einfach mal an dieses passende Thema dran.
Ich habe einen Beleg mit einem Bahnpoststempel, bei dem ich den Ortsnamen des zweiten Ortes nicht herausbekommen kann.
Die Postkarte ist gelaufen von Hofheim bei Worms nach Laumersheim (Bezirk Frankental Pfalz)
Bahnpoststempel : Worms - ? / Zug 3010 / 22.05.31
Den zweiten Ortsnamen kann ich nicht identifizieren. Wer kann helfen?
Herzliche Grüße und Dank im Voraus.
Rudi
@ rudi26 [#244]
Hallo und willkommen hier, Rudi!
Der Stempel sollte wohl der Nibelungenbahn, der Strecke Worms-Bensheim, zuzuordnen sein. Hofheim liegt direkt daran. Siehe hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nibelungenbahn
Beste Grüße,
Christoph
Hallo Christoph,
toll. Ganz riesigen Dank für diese Hilfe.
Gruß Rudi
Liebe Stempelfreunde,
der Beitrag [#243] mit einer Frage zum Bahnpost Stempel wurde in dieses Thema eingefügt.
Wer kann Michaels Frage beantworten ?
Schöne Grüsse, Richard
[#243]
Der Bahnpoststempel ist MÜNCHEN - BAYRISCHZELL
Gruß
Dirk
[#243]
Oder HOLZKIRCHEN - BAYRISCHZELL
Dirk
@ sachsen-teufel [#243]
Hallo zusammen,
hier mein erster Beitrag in der Runde.
Beim gezeigten Bahnpoststempel handelt es sich um die Strecke MÜNCHEN - BAYRISCHZELL mit der Stempelform 3.3.3.0 ("BAHNPOST" mittig in der 3. Zeile + "ZUG" ausgeschrieben).
Im Stempelkatalog der ArGe Bahnpost mit M0927 gelistet.
Das Rothwandhaus schreibt sich mittlerweile ohne H und liegt im Mangfallgebirge oberhalb des Spitzingsees ung gehört zur Gemeine Schliersee > "TAXE Neuhaus b Schliersee".
2007 konnte das Rotwandhaus seinen 100sten feiern. Es wurde durch Mitglieder der DAV-Sektion "Turner-Alpen-Kränzchen" (TAK) in München 1905 im Zusammenhang mit dem Bau der Strecke Schliersee - Bayrischzell geplant und gebaut. Da nun viele Wochendausflügler aus dem Raum München bis unter die Hütte mit der Bahn anreisen konnten, lohnte sich offenbar bald auch die Einrichtung einer Posthilfsstelle auf der Hütte.
Viele Grüße
Klaus
@ calliostoma [#248]
Hallo Dirk,
danke für dein Feedback, ja dieser Stempel ist es wohl. Soeben hat "Altpapiersammler" den Stempel identifiziert.
Die Antwort ist aber im Thema Landpoststempel/Poststellenstempel, da ich meinen Beitrag ursprünglich dort angesiedelt hatte. Kannst ja gern dort mal reinschauen.
Gruß
Michael
@ Altpapiersammler [#250]
Hallo Klaus,
vielen Dank für die Stempelbestimmung und die ergänzenden Informationen. Sehr interessant !
Der Beitrag wurde ja in das Thema Bahnpoststempel kopiert, dort hatte jetzt auch Dirk auf MÜNCHEN - BAYRISCHZELL "getippt".
Gruß
Michael
[Die Beiträge 250 und 252 wurden am 23.07.12 redaktionell ins Bahnpostthema verschoben und damit mit den Fragen wieder zusammengeführt]
Mir ist vor einiger Zeit ein Beleg mit einem russischen Absenderfreistempel in die Hände gefallen, der auch in dieses Thema passt:

Bahnposttechnisch (wenn meine spärlichen Philato-Russischkennisse als alter
Wessi ausreichen) ist der Tagesstempel: * ПОЧТА РОССИИ * / МОСКВА,ПАВЕЛ.ВКЗ.ПЖДП-1,102151 / Д, d.h. МОСКВА > Moskau
ПАВЕЛ.ВКЗ > Павелецкий вокзал > Pawelezer Bahnhof
ПЖДП-1 > Прижелезнодорожный почтампт 1 > Bahnpostamt, wobei der Präfix При (bei/am etc.) mir hier nicht so klar ist.
Der Absenderfreistempel mit der Seriennummer FP366748 sollte ein Francotyp-Postalia Gerät der Serie "EFS 3000" sein, obwohl der "International Postage Meter Stamp (Online) Catalog" [1] hier ein T-1000 angibt. Aber da konnte uns T1000er bereits eine Korrektur [2] melden. ;-)
Der Anwender des Absenderfreistempel ist mir noch unklar, auch konnte Google nicht wirklich weiterhelfen "ПКО ФМ Москва", weiss jemand weiter? Absender ist "JSC 'MK-Periodica', Ul. Elektrodnaya 10, Moskau 111524", die hier ein Programmmagazin der russischsprachigen Dienst von China Radio International (alias "Radio Peking") versendet hatte.
Gruß
Thomas
[1]:
http://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/United_States_of_America,_Part_2
[2]:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=36971#M116
@ DL8AAM [#253]
Hallo Thomas,
was "ПКО ФМ" heißt im Ganzen, kann ich Dir nicht sagen, aber in einem russischen Forum "forumhouse.ru" wurde es als "Postsortierstationszentrum -organisation" ausgewiesen.
Hier ist die Adresse:
Почтовое отделение № 151 (Postamt 151)
Адрес: 102151, Москва, ул. Дубининская, 7
Телефон: +7 (495) 235-66-65, 8 (800) 200-58-88
Сайт:
http://www.moscowpost.ru
Gefunden hier unter page-3:
http://msk-spravka.ru/pochta-telegraf/
Vielleicht doch eine Seite die für den ein oder anderen interessant sein könnte - zumindest was die Zuordnung der Postämter in Moskau betrifft.
schönen Gruß
Marcel
Üblicherweise sind die Bahnhofstempel ja keine Bahnpoststempel, allerdings frage ich mich was bei den Halberstädter Stempeln die Tourenangaben zu suchen haben. Es gibt diese Stempel mit den üblichen Datumsangaben und eben mit den ominösen Tournummern, d.h. Tour I ist der Frühzug, Tour II der nächste usw. ich zeige mal ein paar Beispiele:
1854

1863

1872

1874

unbekannt

unbekannt

Gruß Eckhard
@ JohannesM [#1061]
Guten Morgen JohannesM,
bei den beiden Belegen mit Tour-Angabe handelt es sich scheinbar um die gleiche Stempeltype (gerät). Bei der Aufgabe am Zug, welche ich bei diesen beiden mal unterstelle, ist der Bahnhof-Stempel als sogenannter Stationsstempel verwendet wurden. Dies ersparte die handschriftliche Übernahme, welche vielfach zu beobachten ist.
Versuche doch mal die Verwendungszeiten der einzelnen Geräte herauszubekommen. Läßt sich dieser Stempel als reiner Bahnhofstempel nachweisen? Danach lassen sich noch mehr Fragen finden.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
@ Magdeburger [#256]
Hallo Ulf,
leider habe ich nicht viel mehr Belege von diesem Stempel. Allerdings habe ich Deinen Tipp, den Du mir dankenswerterweise in Haldensleben gegeben hast, befolgt und im Landesarchiv recherchiert. Da mir die Suchergebnisse für Halberstadt verdächtig mager erschienen, habe ich in Dessau angerufen - und siehe da - ein Großteil des Aktenbestandes ist noch gar nicht erfasst und demzufolge bei der Onlinerecherche nicht verfügbar. Es gibt also Hoffnung, ich will im Oktober mal dorthin, vielleicht grabe ich ja auch etwas über diesen Stempel aus.
MfG Eckhard
@ JohannesM [#257]
Hallo Eckhard,
die Belege zeigen eindeutig (mindestens) zwei verschiedene Rahmenstempel. Die Frage ist, sind Belege mit Uhrzeitangaben mit dem Stempel bekannt, wo die Streckenangaben gesteckt wurden?
Im Landeshauptarchiv wünsche ich viel Glück!
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Hallo zusammen,
zur Abwechselung einmal ein sächsischer Bahnpoststempel der Strecke Meuselwitz - Gaschwitz:

Ursprünglich dürfte der sächsische Bahnpoststempel eine römische Jahreszahl und keine Sternchen gehabt haben. Beides ist vermutlich nachträglich verändert worden.
Aus Wikipedia:
Die Bahnstrecke Gaschwitz–Meuselwitz war eine Nebenbahn in Sachsen und Thüringen. Sie verlief von Gaschwitz über Groitzsch nach Meuselwitz. Schon 1869 forderten die Eigentümer der bei Zwenkau gelegenen Braunkohlenwerke allerdings eine direktere Eisenbahnverbindung nach Leipzig. Da der sächsische Staat und auch private Investoren wenig Interesse am Streckenbau zeigten, gründeten die Städte Zwenkau, Groitzsch, Lucka und Meuselwitz 1872 die Leipzig-Meuselwitzer Eisenbahngesellschaft. Am 19. April 1872 erhielt sie die Konzession erteilt.
Am 27. September 1874 wurde die Strecke eröffnet. Den Betrieb führten die Staatseisenbahnen auf Rechnung der Gesellschaft aus. Bereits am 1. Januar 1876 wurde die Leipzig-Meuselwitzer Eisenbahngesellschaft durch den sächsischen Staat erworben und die Strecke gelangte ins Eigentum der Kgl. Sächsischen Staatseisenbahnen.
Wegen eines neu aufgeschlossenen Braunkohletagebaues wurde die Strecke am 14. Januar 1957 zwischen Gaschwitz und Zwenkau stillgelegt und wenig später abgetragen.
Viele Grüße
Volkmar
@ HouseofHeinrich [#260]
Heinrich,
zumindest Deine 24 Pf Deutsche Post-Marke trägt keinen Bahn(post)stempel, sondern was Du da am Rande noch in Ansätzen erkennen kannst, ist der Werbeeinsatz "VOR DEM UMZUG / VERORNUNG Nr. 16 / LESEN!", siehe u.a.
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/20284 (hier aus Essen, den gab es aber vielerorts).
Zu dem Thema findet man bei [1]
Am 1. Dezember 1945 gab die Militär-Regierung durch die Verordnung Nr. 16 (Wohnungswechselverbot) die gesetzliche Handhabe, sämtliche Zuzüge und Umzüge zu kontrollieren, damit nicht Bevölkerungsbewegungen innerhalb der Zone an den Schwerpunkten des Wohnungsbedarfs, besonders aber im Industriegebiet, die ständig drohenden Wohnungskatastrophen auslösen könnten. Diese Verordnung behielt bis zum 1. Juli 1947 ihre Gültigkeit und blieb dann in verschiedenen größeren Städten, die zum 'Brennpunkt des Wohnungsbedarfs' erklärt waren, bezüglich des Zuzugsverbots auch in Dortmund bis heute noch bestehen.
Gruß
Thomas
[1]:
http://www.bunker-dortmund.de/index.php?page=301
@ DL8AAM [#262]
Den Originaltext der Verordnung und noch viele Informationen rund um diesen Stempel kann man hier nachlesen:
http://www.poststempelgilde.de/vor.html
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Concordia CA [#263]
Hallo Leute,
vielen Dank für eure Aufklärung und da habe ich schon wieder was gelernt, danke und wie immer viele Grüße an euch alle.
Heinrich
Ich möchte saubere Abbildungen der Bahnpoststempel betreffend die Bahnpost auf der Kleinbahnstrecke Weidenau-Deuz archivieren. Wer kann mir hier weiterhelfen?
Hallo Dirk,
vielen Dank für die schnelle Reaktion. Ich arbeite derzeit an meinem Buchprojekt zum "Postwesen im Netpherland". Falls ich deine Belege hierfür als Abbildungen verwenden möchte, darf ich das? Außerdem möchte ich dann im Buch angeben, wer mir die Abbildungen zur Verfügung gestellt hat. Nimm doch bitte Kontakt mit mir auf - die Mailadresse ist hinterlegt.
Viele Grüße von phili-willi
Moin zusammen,
rückseitig auf einem DDR-Brief vom 22.10.75 nach 2 Hamburg 67 befinden sich rückseitig neben den Tagesstempeln (vom 23.10.75) von Hamburg 3 (14 Uhr) und Hamburg 35 (15 Uhr) der Ovalstempel "HAMBURG-BÜCHEN(LAUENB) \ BAHNPPOST \ ZUG 44996 23.10.75 \ f" und ein violettes "U":

(da mir zugesendet, leider keine bessere Qualität - sorry)
Er vermutet, bei diesem Bahnpoststempel mit der
5-stelligen Zugnummer handelt es sich um "eine Art
Überlandpost mit Umarbeitung" ( =
U ).
Ich mag seine Meinung nicht teilen. Wer weiß mehr dazu ?
Allerseit noch einen schönen Abend.
@ juni-1848 [#268]
Hat mit Überlandpost nichts zu tun - lt. Kursbuch 1975 war das die Bahnpost ab Büchen 10.31, an Hamburg 12.14 im D-Zug Berlin-Hamburg.
Gruß
Dirk
Büchen war damals Grenzbahnhof an der Grenze der BRD zur DDR. Der Bahnposten Büchen-Hamburg hat die (Bahn-)Post aus der DDR übernommen. Allzu häufig wird dieser Stempel aber nicht sein.
@ drmoeller_neuss [#270]
Den Stempel findet man eigentlich nur auf Rückseiten von Eilbriefen aus der DDR bzw. als "nachträgliche Entwertung" (hier: handschriftlich N) auf einem Sammlerbeleg.


[Beiträge 268 bis 271 redaktionell aus dem Thema Überlandpost Stempel verschoben]
@ calliostoma [#269]
@ drmoeller_neuss [#270]
Vielen Dank !
Ihr beide bestätigt meine Vermutung, da ich auch aus diversen Postleit-, Postverkehrs-, und anderen Karten nichts "Verdächtiges" finden konnte.
Noch ein erquickliches Wochenende
Hallo zusammen,
hier eine Karte an meinen Großvater, geschrieben in (Bayrisch) Eisensten.

Das "EIS" entspricht Eisenstein, dem Grenzort mit Tschechien, damals noch Österreich. Welcher Ort verbirgt sich hinter der Abkürzung "LA"?
Viele Grüße
Volkmar
Hallo Volkmar,
das La steht für Lam im Bayerischen Wald.
Gruß
Peter
@ PeKaR [#274]
Hallo Peter,
bist Du Dir sicher? Ich habe im Andrees Handatlas von 1910 nachgesehen. Dort ist keine Bahnstrecke zwischen Bayerisch Eisenstein und Lam eingezeichnet. Vielleicht liegt es daran, dass dazwischen das Arbergebiet liegt. Wieso sollte man einen Ortsnamen mit 3 Buchstaben noch abkürzen?
Volkmar
@ volkimal [#273]
Hallo,
es handelt sich um die Strecke Eisenstein Landshut (nicht zu verwechseln mit dem Stempel Eisenstein - Landau a. d. Isar, da ist die Abkürzung "Land"). Der Stempel war von 1905-1916 in Gebrauch und rechtfertigt, da recht häufig, keinen Zuschlag.
Viele Grüße
kreuzer
@ kreuzer [#276]
Vielen Dank!
Volkmar
@ Baldersbrynd [#278]
Zumindest bezüglich der Anschrift, ja:
"An
Erwin Geheimrath v. Kieß
in Kassel
Bellevue 10"
Ich bezweifle, dass die Blaustift-Krakelei über dem Wort "Postkarte" die Absenderstadt angibt. Scheint eher ein postalischer Vermerk zu sein.
Gruß EdgarR
@ Baldersbrynd [#278]
Bei der sog. "Blaustift-Krakelei" handelt es sich um einen handschriftlichen Aufgabevermerk der Bahnpost. Das war gängige Praxis zu dieser Zeit, bei Orten mit hohem Postaufkommen wurden auch entsprechende Stempel benutzt.
Der Stempel wurde von 1874 bis 1885 verwendet (Barge Bahnpost Kat.Nr. D0146, Type 2.4.2.0), erst von der Reichspost eingeführt, daher auch bei Feuser nicht gelistet.
Den Aufgabeort kann ich nicht entziffern, evtl. hilft ein Blick auf die Rückseite der Karte.
Gruß
Dirk
Hallo EdgarR und Dirk,
vielen Danke für Eure Antwort. Ich glaube auch, dass die Blaustift-Krakelei die Absenderstadt ist. Ich schaue der Rückseite, vielleicht sagt es mehr von der Absender.
Viele Grüße
Jørgen
@ Baldersbrynd [#281]
Ich meine Elberf.(eld) zu erkennen, auf der Rückseite vor dem Datum. Würde auch von der Streckenführung passen, Cöln, Barmen, Hagen Dortmund.
Werner
Hallo Werner,
danke für Deine Antwort. Wenn Du das schreibst, kann ich es sehen. Aber Elberfeld war eine größere Stadt mit eigenen Stempeln. Habe ein Brief / Karte ein Elberfeld Stempel wenn es abgeschickt von Elberfeld? Nicht ein Zugstempel. Ich meine noch das, was mit Blaustift geschrieben sind, ist die Absender Stadt.
Viele Grüße
Jørgen
Bahnpoststempel der Strecke
DRESDEN-KAMENZ vom 25.5.1912, Zugnummer 888


Fröhliche Pfingsten wünscht,
Claus
Hallo,
hier ein Bahnpoststempel der Bahnstrecke MEINERSDORF - SCHÖNFELD, Zug 1458, vom 04.11.1925

Unterhalb der Bahnstreckenangabe hätte ich jetzt eigentlich die Angabe BAHNPOST erwartet, jedoch findet sich hier die Buchstabenkombination SCHFFBP. Kann jemand diese Abkürzung deuten ? Vielen Dank schon mal.
Gruß Michael
= Schaffnerbahnpost
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#286]
Hallo Dirk,
vielen Dank für die rasche Aufklärung! Da kann ich jetzt was mit anfangen. Mal schnell im Philalexikon "nachgeschaut":
Schaffnerbahnpost: Bezeichnung für die bei der Deutschen Reichspost vorkommende Bahnpost auf Nebenstrecken, die nur mit Beamten der unteren Laufbahn besetzt war
(
http://www.phila-lexikon.de/phila_s.html)
Gruß Michael
@ sachsen-teufel [#287]
Von den Stempeln mit Inschrift SCHFFBP. gibt es nur 2 - hier der andere:

Gruß
Dirk
@ calliostoma [#288]
Hallo Dirk,
danke auch für diese Information und für's Zeigen dieses "zweiten" SCHFFBP.-Stempels. Interessant, diese Schaffnerbahnpoststempel gab es also nur in Sachsen im Erzgebirge.
Beide Schmalspur-Bahnstrecken (Meinersdorf-Schönfeld und Thum-Wilischthal) befanden sich bei mir "um die Ecke".
Gruß Michael
Für alle Interessierte,
beide "Schaffnerbahnpoststempel" sind jetzt hier in der Datenbank zu finden:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/49111
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/49023
Schöne Grüße,
Peter
Guten Morgen,
keine Abkürzung, sondern ausgeschrieben:

Sind in der Stempelbank eingefügt.
Freundlichen Gruß
DiDi
Gernrode - Nordhausen, 10.9.1930

Viele Grüße
Ingo
Hallo zusammen,
habe auch mal 2 Bahnpoststempel herausgesucht
1) Lüdensscheid-Werdohl 25.08.48
2) Giessen-Koblenz 15.04.52
Grüße Schniederhus-Gerhard
Brief (100)
Einzelfrankatur
MiNr 1390 (100) entwertet mit dem
ovalen Stempel BAHNPOST KONSTANZ-OFFENBURG hb ZUG 03676 -6.10.93
sowie postalischen Zustellvermerken wegen unrichtiger Hausnummer und Verspätet zugestellt.
Rückseitig blauer Kastenstempel Auflistung Gründe, Unbekannt angekreuzt. Kein Absender auf Vorder- oder Rückseite handschriftlich 7 Zustellversuche notiert.

Eine Menge Aufwand wegen eines Zahlendrehers.
MfG wajdz
Bahnstempel der Strecke
Wittenberg-Kohlfurt vom 22.10.1924, Zug Nr. 679, auf Ansichtskarte "Wenden beim Flachsspinnen" (Spreewald).
Kartenverlag Fritz Fiedler, Hoyerswerda.


mit Sammlergruß,
Claus
Bahnpost Stempelbeleg als Postkarte (10)
Einzelfrankatur
DDR MiNr 2904 (10+5) Ausgabe am 21.10.75 zum „Tag der Philatelie“
entwertet mit BAHNPOST BERLIN-LEIPZIG c ZUG 235 12.4.77
Da hat ein Freak die Vorliebe für Bahnpoststempel so weit getrieben, daß er seinem Absenderstempel auch in ovaler Form gestaltet hat.
Der "Freak", der diese Karte gestempelt hat, ist ein geschätzter Kenner der Bahnpost der DDR. Weiterhin war er sein ganzes Berufsleben lang bei der Bahnpost tätig und hat seine Erkenntnisse der Nachwelt erhalten.
Der Begriff "Freak" in diesem Zusammenhang ist also nicht nur falsch, sondern auch peinlich.
Mit angemessenen Grüßen
Dirk
@ calliostoma [#297]
Nichts lag mir ferner, als einen geschätzten Kenner der Bahnpost der DDR, von dem ich, wie ich zugeben muß, noch nie gehört habe, zu verunglimpfen. Zur Verwendung des Begriffs "Freak" hier die Erläuterung aus Wikipedia:
Ein Freak [fɹi:k] (aus dem Englischen freak: „Krüppel, Verrückter, Unnormaler“ aber auch „Begeisterter“) ist in der heutigen Umgangssprache meist eine Person, die eine bestimmte Sache, zum Beispiel ihr Hobby, exzessiv bzw. über ein „normales“ Maß hinaus betreibt, diese Sache zum Lebensinhalt macht oder sich zumindest mehr als andere darin auskennt (beispielsweise ein Computerfreak). Lebensweise bzw. Lebensstil und Lebensführung eines Freaks können sich von der eines Durchschnittsbürgers unterscheiden und bewusst individuell, unangepasst, anders oder „flippig“ sein. Das dazugehörige Adjektiv ist freakig, weit verbreitet ist auch freaky.
Ich erkläre hier, diesen Begriff im Sinne "Begeisterter" gebraucht zu haben. Wir leben nun mal in einer Zeit, die sich auch sprachlich verändert.
Ich hoffe, Du kannst dies akzeptieren und verbleibe mit freundlichen Grüßen Jürgen.
PS Was sind eigentlich -angemessene Grüße-?
@ wajdz [#298]
@ calliostoma [#297]
Ich bin begeistert! So räumt man Missverständnis-Felsen zur Seite und kann, zusammen, weiter leben. Nichtwissen sollte straffrei bleiben. Der gute Wille ist wichtiger.
Mit freundlichen Grüßen an euch beide
DiDi
Die bayerischen Bahnpoststempel in dieser (Stempel-)Form hatten wir auch schon seit [#201] nicht mehr. Hier mal zwei verschiedene neue aus Lichtenfels nach Saalfeld (bzw. nach Groitzsch); beide aus dem November 1928:

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
@ Pommes [#300]
Hallo Thomas,
da kann ich gleich noch einen etwas älteren der Strecke Eger - Wiesau beisteuern.

Abgeschlagen auf einer interessanten Feldpostkarte.

Beste Grüße,
Peter
Brief im Fernverkehr (20)
Einzelfrankatur
DDR 2883 (20) Ausgabetag 3.Juli 1984
Ovaler Bahnpoststempel HALLE(SAALE)-NAUMBURG (SAALE) BAHNPOST ZUG 3507 14.7.84
Ausstellungvignette zur Bahnpostbeförderung
und Schmuckzudruck, anläßlich der Nationalen Briefmarkenausstellung der DDR Halle 1984.

MfG wajdz
Eine Ansichtskarte aus Leipzig nach Steinpleis (Werdau-Zwickau).
Bahnpoststempel der
Strecke LEIPZIG-HOF , Zugnummer 26 vom 12.6.1910.


mit Sammlergruß,
Claus
Ausschnitt Postkarte im Fernverkehr (15)
EF MiNr 351 y (15)
Ovaler Bahnpoststempel HAMM -NORDDEICH BAHNPOST ZUG 2223 27.7.63
Hallo zusammen,
diese Karte habe ich irgendwo mitgenommen, da ich diese Stempelform eines Bahnpoststempels vorher noch nie gesehen hatte. Beim Überfliegen der Beiträge zu diesem Thema bin ich auch nicht fündig geworden.

Es handelt sich um einen Stempel der Lokalbahn von Neustadt am Haardt nach Speyer. Die Bahnstrecke ist nur 29 km lang und hat 11 Bahnhöfe.
Siehe Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lokalbahn_Neustadt%E2%80%93Speyer
Kann mir jemand etwas zu der Stempelform sagen? Wo kommt sie vor? In der Datenbank fand ich nur den ähnlichen Stempel Nr. 11234 aus Dettelbach.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#305]
Von dieser Stempeltype gibt es ca. 120 verschiedene Stempel, alles bayerische Strecken. Der äußere Ring war drehbar, somit konnten Hin- und Rückfahrt passend eingestellt werden.
Ein paar Beispiele:


Gruß
Dirk
Nach 306 Beiträgen ist es an der Zeit, auch mal
Bahnpostwagen zu zeigen.
Dafür eignet sich gut der am 9. Febr. 1978 herausgegebene Zusammendruck „Posttransport früher und heute“, DDR MiNr 2299 bis 22302 als Viererkombination.
Für unser Thema besonders interessant die Marken 2301 (25) und 2302 (35)
mit der Darstellung von Bahnpostwagen 1896 und 1978.
Zwei Bahnpoststempel mit unterschiedlicher Schreibung des Wortes Zug
BAHNPOST KARLSRUHE(BADEN)-FREUDENSTADT ZUG 3957 27.1.43
BAHNPOST BERLIN-SAALFELD(S) Zug 0039 11.1.44

MfG wajdz
Verehrte Bahnpostfreunde,
diese Briefvorderseite eines Briefes von London nach Lyon aus dem Jahre 1870 fiel mir kürzlich in die Hände.

Schöner Duplex-Aufgabestempel von London vom 8. Nov. 1870 und dann ein weiterer Stempel (wohl Durchgangs-/Transitstempel) aus Frankreich. Genau dieser Stempel ist der Grund wieso ich diesen Beitrag hier bringe und dessen Entschlüsselung mir nicht ganz klar ist.
Hier erst mal der Stempel etwas größer:

Der Abschlag erfolgte einen Tag nach der Aufgabe des Briefs am 9. Nov. 1870. Stempelinschrift
ANGL(?)
/ AMB. CALAIS B .
Ich nehme an es handelt sich hier um einen Bahnpoststempel. AMB steht für "Ambulant" und ist die Bezeichnung für den Bahnpostwaggon. Aber auf welcher Strecke? Eventuell ein Zug auf einer Zugfähre (ANGL = Angleterre für England nach CALAIS)? Das B eventuell eine Strecken- oder Kursbezeichnung?
Vielleicht können die Bahnpostfachleute weiter helfen? :-)
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#309]
Salut Peter,
laut James Van der Linden >POSTVERTRAGSSTEMPEL< (1993) ist dies ein Grenzübergangsstempel, der mit der Nr. 134 registriert ist. Er ist mit den Buchstaben A bis H bekannt.
Scheinbar ist es so, dass nicht überall wo [I]Amb. oder Ambulant d'rauf steht, auch Bahnpost gemeint ist. Von diesen "Bahnpoststempeln" gibt es im französischen Sprachraum eine überraschende Anzahl.
Philen Gruß
DiDi
@ Mondorff [#310]
Salut Didi,
herzlichen Dank für die Aufklärung zu meinem vermeintlichen "Bahnpoststempel". Da lag ich ja ganz schön daneben! :-(
Aber das Forum hilft da eben weiter. :-)
Schönen Gruß,
Peter
@ filunski [#311]
Hallo Peter,
hier mal ein französischer Bahnpoststempel, ein "Convoyeur" - Stempel wie sie üblicherweise auf kleinen Strecken mit Schaffner-Bahnpost verwendet wurden.

Gruß
Dirk
@ filunski [#311]
Hier, Peter, noch eine kleine Auswahl von Grenzübergangsstempeln - alle im Verkehr von oder nach Luxemburg:
VDL 1953 Luxembourg par Ambulant Bruxelles-Arlon, in schwarz, ein belgischer Stempel
VDL 1945 Luxembourg Ambulant Paris C, in schwarz, ein französischer Stempel
VDL 1948 Luxembourg Ambulant Erquelines D, in schwarz, ein belgischer Stempel
VDL 1946 Luxembourg Ambulant Forbach E, in schwarz, ein französischer Stempel
VDL 1944 Luxembourg Ambulant Forbach A
VDL = Nr. des Handbuchs von James Van der Linden
Herzlichen Gruß
DiDi
@ Mondorff [#310]
"Laut James Van der Linden >POSTVERTRAGSSTEMPEL< (1993) ist dies ein Grenzübergangsstempel, der mit der Nr. 134 registriert ist. Er ist mit den Buchstaben A bis H bekannt.
Scheinbar ist es so, dass nicht überall wo [I]Amb. oder Ambulant d'rauf steht, auch Bahnpost gemeint ist. Von diesen "Bahnpoststempeln" gibt es im französischen Sprachraum eine überraschende Anzahl."
Wieso sollten das denn keine Bahnpoststempel sein? Grenzübergangsstempel wurden durchaus auch in ambulanten Eisenbahnpostämtern benutzt. Da gibt es auch Beispiele von Preußen zu.
Gruß
Michael
@ calliostoma [#312]
@ Mondorff [#313]
@ Michael D [#314]
Hallo zusammen,
Euch allen erst mal vielen Dank für die vielen Beispiele und weiterführenden Informationen. Mit meiner ursprünglichen Vermutung, es handle sich um einen Bahnpoststempel, dachte ich nach Euren Erklärungen falsch zu liegen. Oder etwa doch nicht ganz falsch, wenn ich mir da Michaels Kommentar anschaue?
Wenn es sich "nur" um einen Grenzübergangsstempel handelt (nicht Bahnpost), was bedeutet dann AMB., sowohl in meinem Beispiel, als auch in den anderen gezeigten Grenzübergangsstempeln? ;-)
Beste Grüße,
Peter
Hallo zusammen,
die ausschlaggebende Unterscheidung ist:
Meint man Bahnpoststempel oder Kursstempel ?
In dem Bahnpoststempel-Katalog der Bahnpost-Arge sind nur Bahnpoststempel mit Streckenangabe aufgeführt (so auch der komplette Titel des Bandes). Dies wird auch in der Einführung erläutert.
Darüber hinaus gibt es weitere Bahnpoststempel, z.B. die Übernahme-, Stations-, Bahnpostamts- und eben die Grenzübergangsstempel. Dies alles sind Stempel, die der Bahnpost zuzuordnen sind. Die Bahnpost ihrerseits war von der "normalen" Post organisatorisch klar getrennt.
AMB steht für ambulant und das waren in klassischer Zeit die mobilen Eisenbahnpostbüros in den Zügen.
Es gab Grenzeingangsstempel, die ausschließlich von Bahnpostbüros verwendet wurden und demzufolge Bahnpoststempel waren.
Gruß
Michael
@ Michael D [#316]
@ filunski
Michael, das ist sicherlich alles richtig, was Du schreibst. Meine bisherigen "intimen" Kenntnisse zu diesen Stempeln kamen eben ausschließlich aus dem Handbuch zu den Grenzübergangsstempel von James Van der Linden - und der geht nicht sehr ins Detail zu den Abbildungen.
Nun habe ich mich etwas "schlau gemacht": Die in [#309] und [#313] vorgestellten Stempel sind Grenzübergangstempel, die von Postbeamten der Bahnpost beim Grenzübertritt (im nächstgelegen Umladebahnhof) gebraucht wurden. Dazu stand, z.B. in Nancy für die Linien nach Paris, im Bahnhof ein "geparkter" Bahnpostwagen bereit, in dem die Stempel auf jede ankommende Sendung
aus dem Ausland angebracht wurden. Marken wurden damit, wenn überhaupt, nur zufällig berührt - die waren ja auch schon vorher entwertet.
Diese Grenzübergangstempel waren, zur Kontrolle der Portoverrechnung sehr wichtig - einen Allgemeinen Postverein, später UPU, gab es ja noch nicht.
Bei unmittelbar nacheinander eintreffenden Zügen, wurden die Säcke selbstverständlich gleich umgeladen, um dann im Bahnpostwagen bearbeitet zu werden. Dann musste es aber schnell gehen, weshalb es von den betreffenden Stempeln auch eine Anzahl Unterscheidungsbuchstaben gibt, die mehreren Postlern zugeordnet waren.

Streifbandzeitung mit rotem französischen Grenzübergangstempel
Luxembourg Amb. Forbach B vom 27.9.1862.
Nochmals - ich bin kein Spezialist der Bahnpost und bitte meine, vielleicht voreilige Stellungnahme zu entschuldigen. Einen rezenten Luxemburger Bahnpoststempelkatalog haben wir auch (noch) nicht.
Freundlichen Gruß
DiDi
@ Mondorff [#317]
"Nochmals - ich bin kein Spezialist der Bahnpost und bitte meine, vielleicht voreilige Stellungnahme zu entschuldigen"
Lieber Didi,
das macht gar nichts, so hast Du auch keinen "Tunnelblick" zu einem bestimmten Thema. :-) Herzlichen Dank und ein dickes Lob für Deine letzten Ausführungen zu diesem Stempel. Erspart mir viele weiteren Recherchen.
Egal welchen Namen das "Kind" (der Stempel) nun hat oder verdient, Grenzübergangstempel oder Grenzeingangsstempel oder Bahnpoststempel oder die vielleicht treffendste französische Bezeichnung dafür "cachet d'entrée en france", jetzt weiß ich (und wir alle) wie und wo er zustande kam. :-)
Beste Grüße,
Peter
@ Mondorff [#317]
Hallo Didi,
ist doch kein Problem. Hoffe, meine Einwände sind nicht falsch rübergekommen, war nur positiv gemeint.
Schöne Zeitung mit dem Stempel, wird es auch nicht mehr so oft geben. :-)
Gruß
Michael
@ filunski [#309]
Und frankiert mit einer Mi-Nr.28 Platte 5 mit Breitrand; KW 66 € (nach GB-Spezial von 2004), von der Verwendungform mal ganz abgesehen.
Ein schönes Stück, Glückwunsch!
Gerhard
@ Gerhard [#320]
Hallo Gerhard,
herzlichen Dank für die Zusatzinformation. :-)
Für die Marke hatte ich mich bislang noch gar nicht weiter interessiert. :-(
Schöne Grüße,
Peter
@ calliostoma [#312]
Ja wenn man mit dem Lesen, mal nicht nachkommt. Ist diese Stempelform grundsätzlich Bahnstempel gewesen? Ich besitze einige davon in meiner Frankreichsammlung und womöglich auch unter meinen Doubletten; dann muß ich diese natürlich extra aufheben, das mache ich mit Bahnpoststempeln sonst auch.
Gerhard
@ Gerhard [#322]
Nicht zwangsläufig - es gibt auch andere - z.B. Bahnhofspostämter.
Bahnpost ist erkennbar an 2 Orten im Stempel mit einem "A" dazwischen.
Es gibt auch einen guten Katalog dazu, aber das ist dann schon sehr speziell.
Gruß
Dirk
Nur zur Info, gerade gefunden:
Das Buch "
A history of railway letter stamps; describing all varieties issued by the railway companies of Great Britain and Ireland under the authority of the postmaster-general" von Herbert L'Estrange Ewen aus dem Jahr 1901 ist frei in Internet online lesbar bzw. steht dort auch als PDF-Download zur Verfügung:
http://archive.org/details/cu31924030133486 bzw. als Direktlink zum PDF-File
http://archive.org/download/cu31924030133486/cu31924030133486.pdf

Gruß
Thomas
Hallo Bahnpostgemeinde,
weiss jemand ob der Bahnpoststempel Leipzig-Doebeln-Dresden in der Gegenrichtung gleichlautend benutzt wurde in 1967. Und wenn ja - kann man an der Zugnummer die Richtung erkennen? Wenn ich mich recht entsinne gingen z.B. bei der Harzer Schmalspurbahn die geraden Zugnummern in die eine und die ungeraden in die andere Richtung.
Mit Sammlergruessen
Eckhard
@ JohannesM [#325]
Ungerade Zugnummer - Strecke
Gerade Zugnummer - Gegenstrecke
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#326]
Vielen Dank, Dirk.
Das würde mit meinem Beleg dann passen. Bei der Harzer Schmalspurbahn, genauer bei der Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn war es genau umgekehrt, jedenfalls laut Juris Schmidt.
War das etwa bei jeder Strecke anders geregelt ?
Mit Sammlergrüßen
Eckhard
Zur Abwechslung möchte ich einen Bahnpoststempel hochladen. Den Beleg bekam ich von einem Kollegen und habe ihn schon in unserem Vereinsforum vorgestellt. Aber auch für Philaseiten Besucher dürfte er interessant sein.

Schimpach-Kautenbach - Zug 208//09.1.42 frankiert mit 12 Rpf Portostufe 1.10.1940 bis 20g
schönen Abend noch
Lulu
P.S diese Sorte Stempel gab es vor der Besetzung nicht. Wurden +/- im Oktober 1940 eingeführt
[Redaktionell aus dem Thema "Luxemburg: Deutsche Besetzung 1940 bis 1944" kopiert]
Hier ein Eilbrief, der gut den Postweg dokumentiert.

Aufgabestempel DRESDEN ??d, Durchgangsstempel DRESDEN 24d, Bahnpoststempel LEIPZIG-DÖBELN-DRESDEN b(Dank calliostoma wissen wir, daß die gerade Zugnummer umgekehrte Fahrtrichtung bedeutet), Bahnpoststempel LEIPZIG-SCHWERIN (bis Magdeburg), Bahnpoststempel MAGDEBURG-THALE(bis Halberstadt), weiter wohl mit der Bahn bis Wernigerode (eine Bahnpost nach Stapelburg gab es nur bis 1960) zuguterletzt Ankunftstempel WERNIGERODE c.
Vielleicht können die Dresden-Kenner etwas zu den beiden Dresdner Stempeln sagen, welches war das Aufgabepostamt und wo war das Postamt 24?
MfG Eckhard
Ansichtspostkarte aus
Bad Nenndorf (Niedersachsen) vom 28.5.1909 mit Bahnpoststempel der Strecke
Hannover-Weetzen-Haste, Zugnummer 558, 28.5.09


mit Sammlergruß,
Claus
Bahnpost auf der Schmalspurbahn FLENSBURG - KAPPELN (SCHLEI)- der Stempel wurde verwendet von 1886 bis 1946.
Die Ansichtskarte aus Glücksburg zeigt den Zug, einen Bahnpostwagen gab es nicht, das Postabteil befand sich im Packwagen hinter der Lok. Mit etwas Phantasie kann man den Briefeinwurf noch erkennen.


Gruß
Dirk
Wie kommt es eigentlich dazu, dass Briefmarken bei der Bahn abgestempelt werden? Normalerweise schmeißt man doch den Brief in den Postbriefkasten. Gibt bzw. gab es in den Zügen eigene Briefkästen, wo die Belege dann gleich im Zug gestempelt werden und gibt es die Möglichkeit auch noch heute (in Deutschland) zu solchen Bahnpoststempel zu kommen?
Beste Sammlergrüße
El Mü
@ el-mue [#332]
Die Möglichkeit der Aufgabe direkt am Bahnpostwagen gibt es seit dem Ende der Bahnpost in Deutschland am 30.5.1997 nicht mehr.
Heute gibt es Bahnposten noch in Russland und China, die letzt in der Schweiz wird im Herbst stillgelegt.
In der "guten alten Zeit" gab es halt in vielen Zügen Bahnpostwagen und die Möglichkeit der Aufgabe dort wurde reichlich genutzt. Auch Firmen lieferten ihre Post direkt am Bahnpostwagen auf, um die Zustellung zu beschleunigen.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#333]
Danke calliostoma für die Beantwortung meiner Frage. Schade, dass es heute diese Möglichkeit nicht mehr gibt. Vielleicht kommt ja so etwas ja mal wieder.
Beste Sammlergrüße
El Mü
Hallo zusammen,
die Bahnpost von Crailsheim nach Stuttgart:

Viele Grüße
Volkmar
Bahnpost EMMERICH - CÖLN von 1922, aufgegeben in Düsseldorf


Gruß
Dirk
Es war einmal ...
Vor inzwischen 33 Jahren wurde der Beförderungsweg von Briefen mit der Zusatzleistung Eilsendung noch durch Stempel dokumentiert. Gegenwärtig beträgt die Laufzeit für Standardbriefe und Postkarten in der Regel auch ohne Eilzuschlag innerhalb Deutschlands auch nur noch einen Tag. Das ist für den Postkunden natürlich sehr erfreulich, aber philatelistisch interessanter war es damals allemal.
Zwei Briefe im Fernverkehr bis 20 g (20) mit Zusatzleistung Eilbrief (50) = 70
DDR Bad Liebenstein – Berlin
oberer Brief:
MiF MiNr 1880 y (50); MiNr 2396 (20) = 70
Aufkleber Pergamin rot Eilsendung.Expres
entwertet mit TSt 6202 BAD LIEBENSTEIN e vom 19.11.79.
rückseitig:
TSt 6202 BAD LIEBENSTEIN e vom -9.11.79.;
LEIPZIG-EISENACH BAHNPOST c ZUG 00759 19.11.79
LEIPZIG-BERLIN BAHNPOST h ZUG 2723 h 20.11.79
TSt 110 BERLIN-PANKOW 1 p 20.11.79 –7
unterer Brief:
MiF MiNr 1880 y (50); MiNr 2423 (20) = 70
Aufkleber Pergamin rot Eilsendung.Expres
entwertet mit OrtswerbeSt 6202 BAD LIEBEBSTEIN -3.12.79 DAS HERZBAD
rückseitig:
TSt 6202 BAD LIEBENSTEIN e vom -3.12.79 -17
LEIPZIG-EISENACH BAHNPOST a ZUG 0759 -3.12.79
LEIPZIG-BERLIN BAHNPOST h ZUG 02723 h -4.12.79.79
TSt 110 BERLIN-PANKOW 1 p -4.12.79 --7

MfG wajdz
@ wajdz [#302]
Ergänzend zu dem oben genannten Beleg noch eine Variante
Postkarte (10) mit Zusatzleistung Eilsendung (50) = 60
Mischfrankierung MiNr senkr. Paar 2882 (10+5); waager. Paar MiNr 2883 (20) = 60, entwertet mit Stempel BAHNPOST HALLE (SAALE)-NAUMBURG(SAALE) ZUG 3507-14.7.84
Vignette zur Sonderbeförderung Bahnpost und Aufkleber Pergamin rot Eilsendung/ Expres, Schmuckzudruck Traditions-Bahnpostwagen Halle-Naumburg, rückseitig Ankunftstempel 110 BERLIN-PANKOW 1 p 16.7.84

MfG wajdz
Ausschnitt aus B5 Drucksache ›100 bis 250g = 180 von Augsburg nach Breisach, Einfachfrankierung ATM MiNr 1 (180)
Stempel BAHNPOST MÜNCHEN-STUTTGART an ZUG 00284 -7.-2.90
Mein erster Bahnpoststempel in Kleinschrift:
Metz - Gießen / BAHNPOST / Z.123 27.5.12

Schöne Grüße
webpirate
[Redaktionell aus dem Thema "Deutsche Poststempel mit Kleinbuchstaben im Ortsnamen" kopiert]
@ webpirate [#340]
Das passt ja gerade - und bevor sie ich sie wegsortiere, schnell noch ein paar Scans:

Feldpost-Faltbrief aus der 3. Komp. des Eisenbahn-Rgts. III mit Bahnpost-Spitzoval "Metz-Gießen \ BAHNPOST \ Z.221. 24.12.15" (Retzlaff 6.2.1.9)
Zum Inhalt - auf dem Weg an die Westfront: ...Fahrt Coblenz - Trier ... den heiligen Abend werde ich wohl noch auf deutschem Boden erleben. Vielleicht veranstalten wir in Trier oder Luxemburg unsere ... Weihnachtsfeier...

Postkarte von Golm nach Granzow (Uckermark) mit Bahnpost-Spitzoval "Schönermark-Damme \ BAHNPOST \ Zg 25.. 21.2.11" (Retzlaff 6.2.8.16)
Sammlergruß, Werner
@ juni-1848 [#341]
Den Bahnpoststempel Metz - Gießen habe ich zwischen dem 16.05.1912 und dem 01.09.1916 nachgewiesen.
Den Stempel Schönermark - Damme kannte ich als Kleinschriftstempel bisher nur aus der Literatur.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ Concordia CA [#342]
Danke, Jürgen, für die Angaben zur Verwendungsdauer.
Habe beide Stempel mit diesen Angaben in die Datenbank eingepflegt:

# 56126 Metz - Gießen

# 56127 Schönermark - Damme
Sollten zu Schönermark - Damme weitere Abschläge bekannt werden, bitte den Verwendungszeitraum anpassen.
Sammlergrüße, Werner
@ juni-1848 [#343]
Schönermark - Damme, Verwendungszeit 1910-1927
Hier noch einer von 1924.

Gruß
Dirk
@ juni-1848 [#343]
Metz - Gießen, Verwendungszeit 1910-1922

Dirk
Noch ein paar Bahnpost-Belege in gemischter Schreibweise:

B0991 Berlin - Saßnitz 7.1.2.0 1910-1929

D0835 Duß - Bensdorf (Lothr.) 7.1.1.0 1916-1918

N0209 Neuß - Euskirchen 7.2.1.0 1918-1924

R0623 Rothfließ - Rudczanny 7.3.6.0 1928-1937

S0888 Stettin - Großziegenort 7.2.1.0 1911-1930
Gruß
Dirk
Hier mal etwas aus dem Harz.

Gruß Olaf
@ calliostoma [#344]
@ calliostoma [#345]
Vielen Dank für die Stempelmeldungen. Es waren für meine Registratur der Kleinschriftstempel durchweg neue Verwendungsdaten.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ calliostoma [#344]
@ calliostoma [#345]
Hallo Dirk,
danke für die Verwendungszeiträume.
Werde über die Wintertage meine Bahnpoststempel nach Auffälligem" durchforsten und hier zeigen.
Sammlergruß, Werner
Aus Deutsches Reich Infaltionsbelege von heute:
Moin zusammen,
heute einer aus der PP 15 (1.8. bis 23.8.1923) mit recht seltenem Schaffner-Bahnpost-Stempel:

(Infla-Belege-Datenbank # 3796: [
http://www.inflaseiten.de/belege/zeigen/3796] )
Beidseitig eng beschriebene Fernpostkarte ab Geyer nach Plauen mit 400 Mark Queroffset, entwertet mit Bahnpost-Ellipsenstempel "MEINERSDORF - SCHÖNFELD / SCHFFBP / Zug 1468 14.8.23".
Der Sohn verläßt die Familie im voigtländischen Plauen und findet Unterkunft in Geyer im Erzgebirge. Aus dem Text erfahren wir von der Höhe einer Mietkaution (5 - 5 1/2 Millionen) und den Preis der Fahrkarte (47.000 Mark).
Seinerzeit verkehrte eine Schmalspurbahn zwischen Thum und Meinersdorf, Schönfeld-Wiesa (über Geyer) und Wilischthal.
Bisher sind nur zwei SCHFFBP-Ellipsenstempel bekannt geworden - beide von dieser Schmalspurbahn:
MEINERSDORF - SCHÖNFELD [
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/49023],
THUM-WILISCHTHAL [
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/49111].
Sammlergrüße, Werner
Hallo zusammen,
zu dem Bahnpost Stempel Strausberg 1-Strausberg? nehme an das die zweite Ortsangabe Strausberg ist, hätte ich gerne näheres gewusst. Diese Kombination ist eigentlich ungewöhnlich. Vielleicht hat jemand die Kataloge der ARGE Bahnpost, ich habe nur den Teil B.
Besten Dank schon mal
Dieter
@ kauli [#351]
Ohne mich näher auszukennen vermute ich, dass die Lösung des Rätsels auf dieser Linie liegt, und dass auf dem Weg von der Stadt zum Bahnhof Post befördert und angenommen wurde:
http://de.wikipedia.org/wiki/Strausberger_Eisenbahn
Gruß
Lars
@ kauli [#351]
Guten Abend,
so haben wir ihn bei der BArge Bahnpost katalogisiert:
S1087 STRAUSBERG 1 (ST.) - STRAUSBERG 2 (B.) 7.1.1.0 1894-1916
Aus dem Kursbuch 1914 die passende Erklärung

Gruß Dirk
@ Latzi [#352]
@ calliostoma [#353]
Besten Dank, dann war die Bahn nur in Strausberg unterwegs. Die Karte ging ja nach Berlin. Denke, sie müsste dann mit der damaligen Ostbahn weiterbefördert worden sein.
Viele Grüße
Dieter
Anbei ein schöner Beleg mit Bahnpoststempel (Beleg wurde mir per email zugestellt):

Viel Spaß
Achim
@ Fillemille29 [#355]
Schon mal gehört - und jetzt gesehen! Untertänigsten Dank! Von diesen "Behelfsstempeln" aus der Region soll es noch einen weiteren mit "Schbp" geben?
Sammlergruß, Werner
Hallo zusammen,
für meine kleine Heimatsammlung habe ich gestern diesen Brief bekommen:

Die Briefhülle wurde zweimal verwendet. Am 9.11. von Münster nach Bork und am 11.11. von Bork nach Münster. Auf dem ersten Weg steht im Stempel "T II", auf der zweiten Strecke "R II". Ich bin kein Bahnpostsammler, daher stellen sich mir bei dem Beleg mehrere Fragen:
1) Wer kann mir sagen, für welche Worte die Buchstaben R bzw T stehen?
2) Die "II" ist vermutlich der zweite Zug an dem Tag. (Ich habe im Internet I bis III gefunden)
2) In welche Richtung fuhr der Zug bei "R" bzw. "T"? (Vermutlich wurde die Post von Bork über Lünen und Hamm nach Münster transportiert)
3) Die Bahnstrecke wurde 1847 eröffnet. Wer kennt die Verwendungszeit des Stempels?
Der Brief wurde beim zweiten mal am 11.11. in Bork aufgegeben. Da der Bahnpoststempel und der Ankunftsstempel vom 13.11. sind, vermute ich, dass dazwischen ein Sonntag lag. Wenn das stimmt kämen nur die Jahre 1848 und 1854 in Frage.
Mal sehen, was ich auf diesem Wege herausbekomme.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Volkmar
@ volkimal [#357]
1. T = Tour, R = Retour
2. I - erster Zug, II - zweiter Zug etc.
3. Deutz - Minden = Tour, Minden - Deutz = Retour
4. Verwendungszeit bei BArge Bahnpost 1851-1852. Diese Stempeltype wurde 1851 eingeführt. 1851 bis 1853 wurde praktisch jeder Brief auf der Rückseite gestempelt, danach hat man das eingestellt. War wohl doch viel zu aufwändig.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#358]
Hallo Dirk,
danke für die Informationen. Jetzt kann ich den Beleg besser einordnen. An R für Retour hatte ich auch gedacht, auf T für Tour bin ich aber nicht gekommen.
Volkmar
DDR Bahnpostbrief / Eilsendung aus 8800 Zittau nach 4090 Halle-Neustadt vom 12.7.1988.


mit Sammlergruß,
Claus
Kriegs-Gedenk-Postkarte gelaufen als Feldpost mit Bahnpoststempel der Strecke
DRESDEN-REICHENBACH (VGTL) ZUG 1009 vom 6.1916


mit Sammlergruß,
Claus
Bahnpost in Luxemburg
Postkarte mit Bahnpoststempel Luxemburg-Troisvierges 1 10.2.72.-6 Uhr. Die Postkarte traf bereits dreieinhalb Stunden später, am 10.2.1972 9.30 Uhr beim Empfänger in Bonn-Lengsdorf ein. Ich war damals noch Schüler.


saintex
Hallo,
habe auch 2 Bahnpoststempel, leider nicht auf Brief.
Dresden-Bischofswerda-Zittau (Sachsen) und Frankenstein-Raudten (Schlesien)


viele Grüße
Andreas
Osterkarte, gelaufen als Feldpost mit Soldaten-Briefstempel aus Neustrelitz nach Friedrichshagen bei Berlin/Köpenick.
Befördert ist die Karte durch Zug 12, Bahnstrecke
BERLIN - WARNEMÜNDE am 3.4.1915


mit Sammlergruß,
Claus
@ DL8AAM [#253]
Hallo Thomas,
Dein Beitrag ist zwar schon eine Weile her, aber hier noch die Antwort zu "PKO FM":
ПКО ФМ steht laut russischsprachigen Internetforen für "пункт коллективного обслуживания с использованием франкировальных машин", was sinngemäß übersetzt "Stelle für Massenabfertigung mit Frankiermaschinennutzung" bedeutet. Das sind also Untergliederungen der russischen Post, die große Mengen Geschäfts- und Behördenpost annehmen und sie dann mittels Postfreistempeln frankieren und weiterleiten.
Die Antwort findet man in russischen Foren, in denen verwunderte Empfänger von Steuerbescheiden immer mal wieder nachfragen, was denn ПКО ФМ auf den Briefumschlägen des Föderalen Russischen Steuerdienstes zu bedeuten hat, zumal wenn der Freistempel aus einem anderen Ort kommt als der Absender. Offenbar benutzen die dortigen Finanzämter gern diese Annahmestellen.
Dann hattest Du noch nach dem Präfix "При" in "Прижелезнодорожный почтамт" (Bahnpostamt) gefragt. Wie Du schon richtig schreibst, steht das при hier für "an oder bei". Das bedeutet einfach, dass sich das Postamt örtlich an einer Eisenbahn(linie) befindet, aber keine Einrichtung der Eisenbahn ist, sondern eine der Post. Ohne При könnte man auf die Idee kommen, eine Einrichtung der Bahn vor sich zu haben.
Viele Grüße
Carsten
@ KaraBenNemsi [#365]
Carsten,
super, besten Dank. Somit haben wir somit das russische Gegenstück zu unserem FRANKIERSERVICE identifiziert. Über diese angesprochenen Forenbeiträge bin ich schon einmal gestolpert, da sich aber mein Russisch fast ausschliesslich nur auf das philatelistisch notwendige Grundwissen, d.h. im Prinzip nur auf das Transkribieren, geschränkt, kam ich nicht weiter, auch der Googletranslator half nicht wirklich. Hier im "zonengrenznahen" Niedersachsen war es zwar ein wenig üblich, je nach Angebot auf der Stadtleiste, dass man mal 1-2 Kurse Russisch zum Abi belegte, dass reichte zwar aus, um sich für die dann (fast) kostenlosen Klassenfahrten in die damals noch UdSSR zu qualifizieren (gezahlt hatte das zu gefühlten 95% die Niedersächsiche Landeszentrale für politische Bildung in Hannover), um ein paar einfache Pflichtpunkte für das Abi abzuziehen, aber für kaum mehr. ;-)) Trotzdem, zum U-Bahn fahren, Bierbestellen "Ja Hatschu dwa piwo" und für meine Stempel ist es aber alle mal gut genug gewesen.
Beste Grüße
Thomas
Liebe Bahnpostfans,
hier ein nicht ganz alltäglicher Bahnpostsstempel:

Ägyptischer Bahnpoststempel vom Bahnpostwaggon (AMB. = Ambulant) auf der Strecke von Alexandria nach Kairo.
Zu finden auf dieser alten Karte, welche in Rom aufgegeben wurde. Immer wieder erstaunlich bei solchen alten Karten zu sehen, welch' spartanische Adressangaben zu einer erfolgreichen Zustellung führten. Sicherlich gab es im Jahre 1901 nicht sehr viele Damen namens "Feliecie Lekisch" in Kairo, aber auch Kairo war zu jener Zeit kein kleiner Ort mehr! :-)
Kann vielleicht jemand den arabischen Text übersetzen?

Schöne Grüße,
Peter
Hallo zusammen,
ich wollte vorhin den Bahnpoststempel "Breslau - Oderberg" bei Philastempel eingeben. Dabei bin ich über Oderberg "gestolpert".

Ich vermute, dass es sich bei Oderberg um den Tschechischen Grenzort, das heutige Bohumín handelt. Wer kann das bestätigen?
Viele Grüße
Volkmar
Hallo zusammen,
ein bayrischer Bahnpoststempel der Strecke München - Nürnberg. Gut, dass die Karte von 1882 datiert ist. Sowohl im Bahnpoststempel als auch beim Ankunftsstempel fehlen die Jahreszahlen.

Unten im Bahnpoststempel steht eine
römische "IV". Wer kann mir sagen, was sie bedeutet.
Wurde der Stempel immer ohne Jahreszahl verwendet? So wie der Stempel aussieht, war für die Jahreszahl kein Platz.
Geht die Karte eigentlich nach Dettingen oder Oettingen? In der Anschrift lese ich "Dettingen". Der Stempel ist identisch mit dem Stempel aus Oettingen
http://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-bilder.php?id=94494.

Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#369]
Stempel dieser Type (BArge Bahnpost 5.5.1.0) immer ohne Jahresangabe. Verwendungszeit des Stempels München-Nürnberg 1873-1902.
"IV" = 4. Kurs, d.h. die vierte Fahrt am diesem Tag auf dieser Strecke.
Ich lese da "Öttingen".
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#370]
Hallo Dirk,
vielen Dank.
Volkmar
Hallo Freunde,
kann jemand sagen ob der Teilblock mit einem Bahnpoststempel selten ist, da ich so was zum ersten mal sehe und den Stempel lesen, das wäre auch noch gut, im Voraus vielen Dank.
M.f.g. Heinrich
@ HouseofHeinrich [#372]
Hallo Heinrich,
der Bahnpoststempel entstammt aus dem Ort Jena, Thüringen. Solche Einheiten sind sicherlich nicht häufig zu finden, aber einen hohen Wert hat solch eine Einheit nicht. Wenn jemand Bahnpoststempel sammelt, gibt er dir vielleicht 1-2 € dafür, aber mehr auch nicht.
Hier ein Beispiel:

Diesen schönen Brief mit zwei Bahnpoststempel und einer größeren Einheit aus der Bauten-Serie habe ich mir für 3,- € in der PPA ersteigert.
MfG
Kevin
@ briefmarkenwirbler24 [#373]
Hallo Kevin,
"aus Jena" ist wohl nicht der korrekte Ausdruck, es handelt sich ja um einen Streckenstempel, der in einem Zug von Jena nach ... abgeschlagen wurde, eventuell fuhr der Zug auch in der entgegengesetzten Richtung, das ist oftmals nur aus der Zug Nummer ersichtlich.
Beste Gruesse
Eckhard
@ JohannesM [#374]
Hallo Eckhard,
du hast natürlich Recht, ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt! :)
MfG
Kevin
Hallo,
soeben beim Aufräumen gefunden, sollte eigentlich in der Bucht verkauft werden, bis ich mir dir Rückseite genauer angesehen habe:


Beste Grüße,
Bernd
Hier kommt ein Stempel einer heute nicht mehr befahrenen Strecke. Die "Unstrutbahn" ist die Eisenbahnlinie zwischen Artern in Thüringen und Naumburg in Sachsen-Anhalt (Bahnstrecke 585). Auf der Unstrutbahn-Linie verkehren Züge der Burgenlandbahn. Die Züge fahren zum Teil sehr nah an der Unstrut entlang, so dass man einen interessanten Ausblick hat und die Landschaft in Ruhe genießen kann. Die Bahnverbindung eignet sich gut für Wasserwanderer und Radwanderer, die den Fluss z.B. nur stromab paddeln oder den Unstrut-Radweg nur in einer Richtung befahren wollen und den Rückweg mit maschineller Hilfe antreten möchten.
Die Unstrutbahn verkehrte 2007 nur noch zwischen Nebra und Naumburg und seit 2009 von Wangen (Arche Nebra) bis Naumburg und hält in Wangen - Nebra - Vitzenburg - Karsdorf - Kirchscheidungen (Bedarfshalt) - Laucha - Balgstädt (Bedarfshalt) - Freyburg - Kleinjena (Bedarfshalt) - Naumburg.
Der Unstrutbahn-Abschnitt Artern - Nebra wurde zum Jahresende 2006 eingestellt. Um von Naumburg nach Artern zu kommen, muss man nun einen Umweg über Erfurt in Kauf nehmen.
Hallo,
habe gestern auch mal einen Brief mit Bahnpoststempel der Strecke Eisenach - Eisfeld erhalten.

Grüße Andreas
Hallo zusammen,
eines der interessantesten Kapitel meiner Sammlung "Familiengeschichte und Philatelie" sind "Unsere Kontakte zu China". Mein Lieblingsstück habe ich beim entsprechenden Thema schon vorgestellt:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=87403
Zu der Sammlung gehören mehrere Bahnpoststempel der Strecke Tsingtau-Tsinanfu. Es sind die Stempel aus der deutschen Kolonialzeit, der anschließenden japanischen Besetzungszeit und schließlich die chinesischen Bahnpoststempel derselben Strecke. Daher habe ich mich etwas intensiver mit den Bahnpoststempeln aus China beschäftigt. Heute möchte ich den ersten vorstellen:

Die Ganzsache zum Jahr des Hasen hat eine aufgedruckte Briefmarke mit dem Dreihasenbild (drei Hasen mit drei Ohren). Ich kenne dieses Symbol auch von einem Fenster des Paderborner Doms.
Die Marke ist mit dem chinesischen Bahnpoststempel der Strecke Beijing (Peking) - Qingdao (Tsingtau) entwertet:

Von den beiden Orten der Strecke wird zunächst jeweils eine Silbe angegeben. Von Beijing (= 北京) ist es die zweite Silbe, von Qingdao (= 青岛) die erste Silbe. Dahinter steht "Zug".
Also: oben stehen die vier Symbole 京 = Jing, 青 = Qing, 火车 = Zug.
Unten steht der Name des zuständigen Postamtes. In diesem Fall ist es das Postamt in Beijing. Was das (A) zwischen den Symbolen Bei = 北 und Jing = 京 bedeutet, weiß ich nicht. Die "3" ist die Nummer des Zuges.
Zur Entzifferung der chinesischen Stempel habe ich einige nützliche Tipps von DL8AAM erhalten. Daher kann ich auch etwas zum Ankunftsstempel sagen:

Die Karte ging nach Peking. Dieses lässt sich einfach über die Postleitzahl oben links feststellen. Deshalb sind die beiden oberen Zeichen im Ankunftsstempel wieder Beijing = 北京.
Die Bedeutung der Zahl im unteren Teil des Stempels ist mir nicht klar. Das Zeichen 所 bedeutet "Platz".
Viele Grüße
Volkmar
@ HouseofHeinrich [#372]
Hallo Heinrich,
da auch die Zug-Nummer noch lesbar ist (Zug 3847) wäre es durchaus denkbar, in einer Bibliothek/einem Archiv evtl. ein altes Kursbuch der ehemaligen DDR vom Ende der 50-er Jahre (ab 1957) einzusehen, um die genaue Strecke auszumachen.
Viele Grüße
Georgius
@ volkimal [#379]
Nur kurz Volkmar,
den Ankunftsstempel "北京327所" wird auch hier
http://cntylt.com/thread-3165-1-1.html gezeigt. Dort wird es einem "Zhengyang Post Office" ("正阳街邮电所") zugeordnet, was ich auf die Schnelle aber nicht finden konnte. In der Kombination heisst das in etwa (nur) "Peking 327", 所 für "der", mit der Bedeutung wie in "Freitag der 13." ;-)
Ein kleiner Tipp für den künftigen Googlesucher nach chinesischen Stempeln: Die Sammlerkollegen dort umschreiben Stempel in einem durchgehenden Stück, d.h. nicht wie wir "北京 / 327 (所)", sondern einfach nur "北京327所". Wenn man dieses dann als Suchbegriff bei Google eingibt, klappts auch mit den Nachbarn. ;-)
Gruß
Thomas
@ DL8AAM [#381]
Hallo Thomas,
vielen Dank für Deine Ergänzungen. Das ist wirklich nicht so einfach mit den chinesischen Zeichen. Ich war froh, das Zeichen "所" in der Liste zu finden, die Du mir genannt hast - dort stand "Place". Jetzt ist es halt "der". Man lernt nie aus!
Viele Grüße
Volkmar
Hallo,
könnte es sich hier um einen Bahnpoststempel Aachen - Düsseldorf handeln? Was bedeutet die III nach dem Datum 16.3.? Für eine Antwort wäre ich dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas
@ zonen-andy [#384]
III = 3. Tour (Fahrt) auf dieser Strecke
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#385]
Hallo calliostoma,
vielen Dank für die Info.
Grüße Andreas
Hallo Freunde,
kann jemand sagen bzw. lesen, von wo nach wo die Reise ginge? Ich verbleibe mit
freundlichen Grüßen
Heinrich
@ HouseofHeinrich [#387]
F0560 FREIBURG (BRSG.) - NEUSTADT (SCHWZW.) 7.1.1.0 1889-1902
So haben wir den in der Datenbank der BArge Bahnpost.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#388]
Hallo Dirk,
bitte gib doch über philaseiten-mail Deine E-Mail-Adresse an.
DiDi
@ calliostoma [#388]
Vielen Dank an Dich Dirk.
Hier zeige ich eine Karte, die ich euch nicht vorenthalten möchte, da ich sie ein wenig amüsant finde.
Viele Grüße an euch Bahn Post Sammlern.
Heinrich

Hallo Freunde,
auch hier wieder ein schöner Bahnpoststempel.
M.f.g.
Heinrich
Hallo,
möchte gerne wissen, ob das ein Bahnpoststempel sein kann, vielleicht ist jemand da, der das weiß?
Im Voraus vielen Dank an euch und verbleibe mit
freundlichen Grüßen
Heinrich
Hallo,
hier zeige ich Stempel, die Bahnpost sein könnten. Hat hier jemand Kenntnis darüber? Ich würde mich sehr freuen auf Antworten und
verbleibe mit
freundlichen Grüßen
Heinrich
@ HouseofHeinrich [#393]
Hallo Heinrich,
ganz präzise sind das "Bahnstempel", denn die belgische Bahn hat früher ebenfalls Briefe und Päckchen und dergl. befördert.*)
Wenn Du Vergleichstücke sehen willst schau in
http://www.philastempel.de/stempel/suchen/art/usedby/64 !
Phile Grüße
EdgarR
*) Deshalb sind das auch keine Briefmarken der belgischen Post - da stände nämlich sonst "Belgie - Belgique" drauf - sondern Marken der belgischen Staatsbahn (das große B im Oval war deren Markenzeichen).
@ HouseofHeinrich [#393]
Hallo Heinrich,
da hast Du eine sehr interessante Frage gestellt.
Um es vorweg zu sagen: Die abgebildeten Marken sind Eisenbahnpaketmarken. Es gibt aber auch noch Eisenbahn-Dienstmarken, Eisenbahn-Zeitungsmarken und Post-Paketmarken. Und, wie EdgarR schon ausführte, die belgische Post hat auch noch ihre eigenen Briefmarken.
Um das alles auseinanderhalten zu können bzw. meine Sammlung komplettieren zu können, habe ich mir mal einen kleinen Philex-Katalog, Ausgabe Belgien gekauft. Keine Ahnung, ob es den noch gibt, er war aber hilfreich - klein und handlich - und über viele Jahre brauchbar. Und die Preisentwicklung war egal, denn die oben aufgeführten Marken sind teilweise unverschämt teuer, da kommt es auf ein paar Prozentchen mehr oder weniger nicht mehr drauf an.
Um bei den Eisenbahn-Paketmarken zu bleiben, die 16wertige Ausgabe von 1915 kostet in gefalzter Erhaltung zwischen 14.000 und 18.000 Euro. Die von Dir gezeigten Marken stammen aus dem 17wertigen Satz von 1949, zu dem dann noch zwei Ergänzungen aus den Jahren 1949 bis 1952 kommen. Bei postfrischer Erhaltung und guter Qualität bist Du schnell 1.000 Euro los.
Und weil die Marken nur gebraucht in Massen existieren, sind die entsprechend günstig.
Vor 35-40 Jahren waren die Motivsammler "Eisenbahn" hinter diesen Marken her wie der Deibel hinter der Seele. Das blieb so bis 1985, da begann die Eisenbahnverwaltung zu tricksen mit unterschiedlichen Papiersorten und Inschriften, da haben wir es dann gelassen.
Jetzt bin ich ins Quatschen gekommen - lass' Dir die Freude an den schönen Marken nicht nehmen!
Viele Grüße
Franz
@ HouseofHeinrich [#392]
Mit Hilfe einer Landkarte läßt sich vermuten, daß der Stempel "Steeg am Hallstättersee" heißen könnte. Steeg-Gosau ist zwar die Bahnstation dort, aber es ist wohl eher der Stempel einer kleinen österreichischen Postanstalt, nicht einer Bahnpost.
Jan-Martin
@ HouseofHeinrich [#392]
@ jmh67 [#396]
Hallo Heinrich,
bei dem Stempel handelt es sich um einen sogenannten österreichischen "Bahnhofsbriefkastenstempel". An vielen Bahnhöfen befanden sich (z.T. auch heute noch) Briefkästen, und alles was dort in diese Briefkästen eingeworfen wurde, wurde dann nach dem Herausnehmen mit derartigen Stempeln versehen.
Beste Grüße,
Peter
Wieder was dazugelernt - Peter, danke!
Jan-Martin
@ filunski [#397]
Hallo Freunde,
vielen, vielen Dank an euch allen, für Antworten und den spannenden Geschichten zu den Bahnpoststempeln.
Es erstaunt mich, in welcher Form und Weise, wie so viele Informationen hier zusammen getragen werden. Bei so großem Interesse und Wissen an Bahnpoststempel hier drinnen, in Forum, werde ich gerne noch viele Sachen Bahnpost zeigen,
da ich nicht so großes Interesse erwartet hatte. Ich freue mich immer über eine Antwort, von euch und hoffe, dass es spannend bleibt, wie mit den hier von mir gezeigten Karten, mit Bahnpoststempel und verbleibe mit
freundlichen Grüßen
Heinrich

Hallo,
habe gerade das Thema Eisenbahnmarken gelesen, nun die Bitte meinerseits, sind diese Marken auch Eisenbahnpaketmarken oder was sind dies für Marken? Für eine Info wäre ich sehr dankbar.
M.f.G
Diva

Hallo Diva,
Katalog Westeuropa nehmen, Belgien aufschlagen, und siehe da: Alle Infos, die benötigt werden.
@ HouseofHeinrich [#402]
Hallo Heinrich,
es ist auf jeden Fall ein Bahnpoststempel. Ich vermute die Strecke Nordhausen - Berlin. Bei Philasearch kannst Du Dir den entsprechenden Stempel der Strecke Berlin - Nordhausen ansehen.
Viele Grüße
Volkmar
@ mausbach1 [#401]
Hallo mausbach,
vielen Dank für die Info, leider besitze ich keinen Katalog Westeuropa, lege die Marken auf Eis.
Ein schönes Wochenende
Diva
Der Anschriftenteil war ursprünglich auf die Seite der Briefmarke umgeklappt und dort geklebt. Diese nicht seltene Patent sollte das Beschriften vereinfachen, da man die Karte nur einmal in die Maschine einspannen mußte. Der Beleg dürfte echt sein.
Interessanter Name des Absenders für das Jahr 1941 und "Heil Hitler". Ich wäre wegen der historischen Hintergründe gespannt - wir werden sie wohl nicht erfahren.
Gruß
Lars
@ HouseofHeinrich [#405]
D0614 DRESDEN - REICHENBERG 7.3.6.0 1938-1944
Gruß
Dirk
Hallo,
ich benötige ein wenig Lesehilfe. Die Karte wurde auf der Strecke Posen-Halle aufgegeben, aber wo?
@ Latzi [#408]
In Posen:

Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#409]
Danke - das n ist manchmal ein e. Ich falle immer wieder drauf rein.
Aus meinem Fundus "Rumänien" hier ein eingeschriebener Brief von MANGALIA (liegt südlich von Constanta am Schwarzen Meer) vom 10. September 1933 nach Mannheim.
Da habe ich mir so ein Tip aus diesem interessanten Forum geschnappt die Rückseite unter die Lupe genommen:
ovaler Bahnpoststempel Breslau - Beuthen vom 12.9.1933.
Meine einfache Frage: Gab der Bahnpoststempel auch die Richtung an, d.h. wurde hier von Breslau nach Beuthen speditiert. Rein logisch wäre der Weg von Beuthen (Polen) nach Breslau und dann von dort schnellstens "irgendwie" nach Mannheim.
Ankunftsstempel Mannheim vom 13.9.
Für Briefmarkensammler: König Karl II. auf dem Pferd, Rumänien Michel Nr. 436 im waagrechten Paar. Der berühmte Beleg aus der Flohmarktkiste.
Bestens 10Parale

@ 10Parale [#411]
Hin und zurück unterscheiden sich nur durch die Zugnummer, die ungeraden stimmten wohl mit dem Text überein und die geraden Nummern waren dann die Gegenrichtung. In den Anfangsjahren der Bahnpost, z.B. bei den 3-zeiligen Textstempeln gab es allerdings noch vereinzelt seperate Stempel für Hin- und Rückfahrt.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#412]
Vielen Dank für die Hinweise betreffs der Zugnummern.
Habe noch einen Brief gefunden, von Sibiu (Hermannstadt - Siebenbürgen) nach Mühlhausen in Thüringen, dessen Rückseite einen ovalen Bahnpoststempel abgibt, den ich hier schon einmal gesehen habe: BRESLAU - ODERBERG.
Der Einschreibe-Brief stammt aus dem Jahr 1927 und ist freigemacht mit den Freimarken König Ferdinand I. aus den Jahren 1920/27.
Danke und Gruß
10Parale

Hallo Leute,
ich zeige heute einen Bahn Stempel wo ich hoffe das er auch Echt ist! Vielleicht ist jemand da, der mir das sagen kann! Im Voraus sage ich vielen Dank an euch und verbleibe mit
freundlichen Grüßen
Heinrich
@ HouseofHeinrich [#414]
Hallo Heinrich,
ich bin zwar kein Frankfurt-Spezialist, aber es dürfte ein Stempel der Frankfurter "Stadt-Post-Expedition" sein. Es ist also kein Bahnpoststempel. Du findest einige Beispiele bei StampX.
Viele Grüße
Volkmar
Salut,
aus der Portoperiode 19 (1.–9.10.1923) heute ein einfacher Fernbrief, der mit 2 Millionen Mark zu frankieren war:


Der Brief ging am 8.10.23 vom badischen Obergimpern nach Heidelberg und ist mit 20 Marken der MiNr. 290 tarifrichtig frankiert. So weit, so gut.
Da mir der Ortsname Obergimpern bisher gänzlich unbekannt war und ich auch gerne nähere Informationen zu dem Bahnpoststempel NECKARBISCHOFSHEIM–HÜFFENHARDT haben wollte, habe ich bei Wikipedia angefragt und wurde auch fündig. Dort fand ich dann auch einen Hinweis zur Krebsbachtalbahn. Leider funktioniert das Kopieren der Links von Wikipedia nach hier nicht. So wie es aussieht, handelt es sich hierbei um einen nicht alltäglichen Bahnpoststempel.
Schönen Gruß
Harald
@ muemmel [#416]
Hallo Harald,
warum soll das denn nicht funktionieren?
http://de.wikipedia.org/wiki/Krebsbachtalbahn
Beste Grüße
Eckhard
Hier ein Bahnpoststempel: Giessen-Koblenz, leider sind Jahr und Tag nicht mehr feststellbar, dennoch ein schönes Stück.
Gruß
Manfred
Guten Tag allerseits,
bin auf drei Abbildungen von "Bahnpoststempel" gestoßen, bei denen ich sicher bin, dass die im Original nicht existiert haben.
Original heißt für mich, dass die Stempel niemals zur Entwertung von Marken auf Bahnpostsendungen gedient hatten. Eine Bahnpost Luxembourg-Stuttgart z.B. hat es nie gegeben.

Kennt jemand die Auflösung?
Freundlichen Gruß
DiDi
@ Mondorff [#419]
Hallo!
Ich empfehle die Seite "Das Bahnpostmuseum der BArGe Bahnpost e.V.". [1] Hier mal die Seite mit Veranstaltungen der letzten Jahre. [2]
Mit freundlichen Gruß
Peter
[1]
http://www.bahnpostmuseum.eu/
[2]
http://www.bahnpostmuseum.eu/Fotoseite.html
@ duphil [#420]
Wunnebar Peter
und ganz herzlichen Dank.
DiDi
Hier noch mal ein Beispiel doppelt abgeschlagener Ovalstempel Bahnpost 16.4.1931 BRESLAU BEUTHEN rückseitig auf einem Einschreibebrief des Konsulats von Luxemburg in Bukarest an den Staatspräsidenten von Luxemburg aus dem Jahr 1931. Etwas zerknittert und vorderseitig undeutlich, rückseitig schönes Stempel-Tableau.
Liebe Grüße
10Parale

Hallo,
der Brief lief von Watwyl (Kanton St. Gallen), abgeschlagen am 11. August 1868 nach Sirnach in eine dortige Weberei. Der Bahnpoststempel rückseitig St.Gallen – Zürich ist sicher eine Seltenheit, die diesem Brief mit einer wenig seltenen Marke eine besondere Note verleiht.
Gruß
10Parale

Hallo,
3 schöne ovale Bahnpoststempel Cöln (Rhein) - Hannover vom 18.4.02 auf Kartenbrief, mit 20 Pfennig portogerecht frankiert, nach Bukarest (Rumänien). Hier wurde das Porto noch schön auf der Rückseite erklärt.
Das kleine Posthorn mit der Nummer 138 ist ein Bukarester Filialstempel und ausserordentlich schön erhalten.
Liebe Grüsse
10Parale
@ 10Parale [#424]
Ein Kartenbrief, auffrankiert für's Ausland - sehr schön! Zusammen mit der ungewöhnlichen Abstempelung natürlich noch begehrenswerter. Der Adressat war 1902 ein sehr bekannter Briefmarkenhändler, der natürlich wusste, was die Sammler gerne hatten/haben. Gratulation zu dem schönen Stück!
Heinz
Ein später Bahnpost-Brief vom 21.10.95 im Zug von Konstanz nach Basel ist der Brief mitgereist, leider kein Absender, so dass sich der Weg besser nachvollziehen lassen würde. Rückseitig Ankunftsstempel 25.10.1995 6.00 (Uhr).
Auch nicht gerade häufig zu finden. Aber in der Übergangszeit völlig normal!
@ abrixas [#427]
Hallo Abrixas,
ein anderes Datum, ansonsten den gleichen Stempel findest Du in unserer Stempeldatenbank: s.
http://philastempel.de/stempel/zeigen/000478.
Beste Grüße
Stephan
Dann mag ich auch mal einen Bahnpoststempel zeigen.
Ich finde der Kontrast des roten Stempels kommt auf der gelben Marke wunderbar zur Geltung. :-)

Gruß Benjamin Voigt
Bahnpoststempel als Abgangsstempel
Hallo Sammlerfreunde,
habe einen schönen Heuss Mehrfachfrankatur Brief von 1958, der nur mit Bahnstempeln abgestempelt wurde. Rückseitig ein weiterer Bahnstempel und der normale Ankunftstempel. War es um diese Zeit üblich, dass Bahnpoststempel auf der Vorderseite verwendet wurden? In meiner Briefesammlung die mittlerweile einige tausend Briefe umfasst ist es jedenfalls der einzige. Wer kann mir helfen?
philapit

Das ist absolut normal - Firmen und Privatleute wussten früher genau, dass die direkte Aufgabe am Bahnpostwagen (und somit die Entwertung in der Bahnpost) die Beförderung beschleunigen konnte und dies wurde auch oft genutzt.
Gruß
Dirk (BArge Bahnpost)
Danke Dirk. Wieder was dazugelernt. Ist mir trotz meiner Masse an Briefen noch nicht untergekommen.
philapit
@ Benjamin Voigt [#429]
Ja ein wunderbarer Kontrast auf dieser schönen Marke.
Habe heute noch ein wenig in meiner Sammlung gekramt und möchte allen Freunden diesen schönen Beleg aus Rumänien nicht vorenthalten:
Ein mit 20 Lei freigemachter Einschreibebrief aus Sibiu (Rumänien) nach Erfurt.
Neben 2 ovalen Bahnpoststempelen BRESLAU - ODERBErG sehen wir
1. einen wunderschönen Ankunftsstempel aus Erfurt vom 1.12.1930.
2. einen goldfarbenen Wappenaufkleber mit dem Wappen von Transsylvanien von 1868 der "BANCA GENERALA DE ASIGURARE S.A."
3. vorderseitig (für Kenner) eine Hilfsmarke Rumäniens "pentru sinistrati" (sinistrati = Geschädigte), die man nicht allzu oft findet.
Liebe Grüße
10Parale

Verehrte Kenner der Bahnpoststempel,
ich habe hier einen Brief dessen rückseitiger Transitstempel (Bahnpoststempel?) mir ein Rätsel ist. Hier erst mal der Brief:
Eilbrief von Schwerin nach Hamburg im April 1971 (sogenannter DDR Satzbrief wie damals unter Sammlern oft üblich), zuerst die Vorderseite:

So, dann die interessantere Rückseite:

Der Brief wurde am 6.4. in Schwerin aufgegeben (Eilbrief wohlgemerkt, lag dann wohl erst mal länger bei der Stasi!), wurde dann am 22.4. im Zug 04052, Strecke Lübeck - Hamburg nach Hamburg befördert, wo er am selben Tag noch ankam.
Dann ist da noch dieser, zumindest für mich rätselhafte Rollstempel, vielleicht ein Bestätigungs-/Transitstempel des Zuges?
Hier im Detail:

Darauf zu sehen, wiederum die Zugnummer
4052, das Tagesdatum, der
22. und die Uhrzeit
15:00 Uhr, was gut passt, der Ankunftsstempel Hamburg war auf 17 Uhr eingestellt. Weiterhin die Abkürzung
Pav.?
Kennt Jemand diese Art von Rollstempel und kann Näheres dazu sagen?
Über jeden Beitrag freut und bedankt sich mit den besten Grüßen,
Peter
@ filunski [#434]
Hallo Peter,
kein Bahnpoststempel sondern Eilbotenstempel - Abbildung und Text aus: Labitzke, H.J. (1984): Deutsche Eilbotenstempel.

Gruß
Dirk
Hallo,
zum Thema zwei Bahnpoststempel Berlin-Stralsund:

BERLIN-STRALSUND ZUG 554 16.8.1888
sowie

BERLIN-STRALSUND NORDB ZUG 556 1.12.89
Viele Grüße
rumburak
Der Stempel scheint aptiert, was könnte wohl vor WÜRTT gestanden haben? Vielleicht hat jemand den Vorgänger.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#437]
Wahrscheinlich stand mal "K." für "Königlich" vor "WURTT." - es gab ja früher die Königlich Württembergischen Staatsbahnen. Dass der Stempel aber noch fast zehn Jahre nach der Abdankung und vier Jahre nach Gründung der Reichsbahn gehalten hat, ist schon beachtlich.
Jan-Martin
@ JohannesM [#437]
Hallo Johannes,
solch einen Stempel habe ich beim Thema "Aptierte Stempel" auch schon einmal gezeigt:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=91806
Pete hat daraufhin einen passenden Stempel ohne Aptierung gezeigt:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=91812
Viele Grüße
Volkmar
Hallo,
hier eine Karte aus Schwenningen vom 22.3.1883 in die Schweiz. Der Ambulant-Stempel müsste ein Bahnpoststempel sein.
Gruß
Manne
@ jmh67 [#438]
@ volkimal [#439]
Vielen Dank, ich hatte so etwas vermutet, mir schien die Lücke für ein "K" aber zu groß und für KGL zu klein. Da die Angabe im oberen Bogen ein Ort ist dürfte es sich bei Volkmars Stempel wohl um Stuttgart handeln.
Beste Grüße
Eckhard
Heute habe ich diese Ganzsache bekommen. Die Schriftart ist Grotesk, ich kann aber nur den M0152 in Antiqua finden, hab ich etwas übersehen?
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#442]
Hallo Eckhard,
Du hast nichts übersehen - der ist nicht im Katalog ! Die Gegenstrecke ist bekannt (T0070), dieser ist aber bislang nicht aufgetaucht. Kommt dann in den Nachtrag zum Stempelkatalog, der wahrscheinlich noch in diesem Jahr erscheint.
Gruß
Dirk (BArge Bahnpost Stempelkoordinator)
@ calliostoma [#443]
Hallo Dirk,
ich bin begeistert, neue Früh- und Letztverwendungen hab ich ja schon gefunden (und gemeldet), aber ein unbekannter Bahnpoststempel ist mir noch nicht untergekommen. Die Jahreszahl ist ja aus dem Ankunftstempel zu entnehmen, auf der Rückseite ist nur belangloser Text.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#444]
Hallo Eckhardt,
zunächst der "amtliche" Teil - Dein neuer Stempel hat gerade die Katalognummer M1706 verpasst bekommen.
Es ist wirklich faszinierend, dass nach 40 Jahren intensiver Datensammelei immer noch neue Daten und Stempel auftauchen.
Stand der erfassten Bahnpoststempel heute: 18721.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#445]
Hallo Dirk,
danke für die Stempelnummer, die hohe Zahl der Bahnpoststempel erstaunt mich nicht, ich sammele ja nur die Strecken über Halberstadt und komme da schon auf 90 Stück.
Beste Grüße
Eckhard
Hallo zusammen,
heute ein Stempel der Almetalbahn, die seit 1901 Paderborn mit Brilon verbunden hatte. Siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Almetalbahn

Der Brief kommt aus dem kleinen Ort Ringelstein. Dort liegt das gleichnamige Jugendwaldheim. Dieses Jahr findet die 50-te Jugendfreizeit des Landesringes NRW der Deutschen Philatelisten-Jugend im Jugendwaldheim statt. 20 Jahre lang haben meine Frau und ich die Freizeit geleitet. Seit fünf Jahren liegt sie in der Hand unserer Kinder.

Das erste Teilstück der Almetalbahn wurde 1974 stillgelegt. 1981 wurde schließlich der verbliebene Personenverkehr auf der Strecke eingestellt. Auf dem Abschnitt Büren-Weinberg – Thülen findet seit 1981 in den Sommermonaten Museumsbahnverkehr statt. Ebventuell war aber 2014 der letzte Zug auf dieser Strecke unterwegs. (
http://www.waldbahnalmetal.de/)
Viele Grüße
Volkmar
@ calliostoma [#435]
Auf dieser Postkarte ist der myteriöse "Pav"-Stempel zu finden. Ich vermute, es handelt sich um einen Stempel der Eilbrief- und Telegrammzustellung in Hamburg.
Damals war die Post noch wirklich schnell. Die Karte wurde als Einschreiben-Eilsendung am am 06.02.66 in Ramat Gan in Israel aufgegeben und war bereits einen Tag später, am 07.02.66 um 24 Uhr am Hamburger Flughafen eingetroffen. Leider stimmte die Zustellnummer des Postamtes nicht, was zur Verzögerung in der Zustellung führte.
Natürlich kann man spekulieren, warum man eine Preisausschreiben-Karte aus Israel als Einschreiben und als Eilsendung schickt. Wahrscheinlich musste der Einsendeschluss gehalten werden und die wertvollen Preise lohnten das teure Porto.

Hallo Heinrich,
hier die Antwort: Breslau-Ditterbach-Görlitz:

Außerdem findest du dank Mitglied Albikau auch einen passenden Stempel zur Strecke auf der Stempeldatenbank (philastempel mit interner Stempelnummer 054245).
Hier noch der Text der Reisenden in Schlesien:
Dir, m(eine)
(kann auch ein l sein, also liebe Emmi, schönsten Dank für m(einen oder lieben) Brief, alles Gute für deine Ferien und besten Gruß aus der Heimat, wo ich wieder gut gelandet bin. Dein Bruno
Frohen Feriengruß Gilda, Irma
Wir sind heut bei Bruno zum Empfang und ....?
Grüße Berta und Ernst. Vielen Dank für deinen Brief
Ja, was man nicht so alles erlebt.
mit Grüßen Max
Hallo Heinrich,
also der Spruch heisst: Den Brüdern im bedrängten Land - warmfühlend Herz - hilfreiche Hand.
Hier die Herkunft:

mit Grüßen und ein schönes Wochenende
Hallo Heinrich,
noch einen kurzem Satz zu deinen ganzen Fragen, die du auch noch in anderen Themenbereichen gestellt hast. Es ist ja schön, wenn man ein Forum benutzt, um mal ein paar Hilfestellungen zu bekommen in Bezug auf spezielle Fragen. Jedoch habe ich langsam das Gefühl, dass es ein wenig überhand nimmt. Mit deiner Einleitung "Heute zeige ich hier einmal..." hast du jetzt in 2-3 Themen fast 5 Beiträge geschrieben, die sich nicht nur speziell auf eine philatelistische Frage beschränkt, sondern auch andere Inhalte.
Ich habe bei 2 deiner Fragen gerne geholfen, wenn man dann allerdings nicht mal einen kurzen Dank bekommt und sofort die nächste Frage gestellt wird zu einem völlig anderen Thema ohne Bezug auf z.B. Bahnpoststempel, dann fragt man sich schon, warum du nicht selber einmal ein bisschen Internetrecherche betreibst, dieses Forum benutzt Du ja auch problemlos.
Ich meine das nicht böswillig und möchte dich darauf nur hinweisen, nichts für ungut, Max
@ HouseofHeinrich [#453]
Hallo Heinrich,
der Bahnpoststempel lautet "MAGDEBURG-THALE", Zug-Nr. ist 365 und das Datum der 6.2.1907. Sodann war es zu der Zeit noch üblich, dass auch einfache Postsendungen mit einem Ankunftstempel versehen wurden, d.h. hier Ankunft in Rochester (New York) am 18.2.1907. Demnach war der Dampfer 11 oder 12 Tage unterwegs.
Gruß
Mümmel
@ HouseofHeinrich [#453]
Der Bahnpoststempel lautet auf MAGDEBURG - THALE wohl vom 6.2.1907.
Da der Absender aus Thale war, passt das. Der Brief wurde sicher von Magdeburg weiter nach Hamburg und dann per Schiff nach New York befördert - Ankunft am 18.2.1907.
Warum wunderst du dich denn über den New Yorker Stempel?
Beste Grüße
Eckhard
@ Max78 [#452]
Hallo Max,
da bin ich wohl selber von Thema zu Thema zu schnell gewesen und habe das vorletzte Thema Bahn Post nicht mehr mitbekommen. Hatte die Nacht so viele Themen rein gestellt, dass ich den Überblick verloren habe.
Ich möchte mich hiermit entschuldigen bei dir und bitte trotzdem um Hilfe, alleine wegen meiner Gesundheit. Nochmals vielen Dank an dich, für die Aufklärungen hier bei Bahn Post Stempeln.
Ich verbleibe mit freundlichen grüßen
Heinrich
Hallo zusammen,
die Bahnstrecke Herford - Altenbeken führte durch Detmold und damit am Hermannsdenkmel vorbei:

Informationen zur Bahnstrecke siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Herford%E2%80%93Himmighausen
Viele Grüße
Volkmar
Hallo,
heute zeige ich eine Karte mit Bahn Post, Strecke Fichtelberg nach Neusorg, hier die Bahnstrecke mit Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Neusorg%E2%80%93Fichtelberg

Die Adresse: Granit-Diorit-& Porphyrwerke J.G.Jahreiß & Sohn, gibt es auch ein Buch, hier der Link:
http://www.antikbuch24.de/buchdetails2,8577339.html#.VX6KRlJINqA
Ich verbleibe mit freundlichen grüßen
Heinrich
Hallo zusammen,
ich zeige hier eine Ganzsache Deutsches Reich mit dem Bahnpoststempel
Vamdrup / 1 1 1 / Hamburg.

Leider kann ich mit dem blauen Vermerk oben nichts anfangen. Hat jemand dafür eine Erklärung?
Vielen dank schon mal
Horst
Hallo Horst,
hier erst einmal ein link zu Johann Heinrich Freiherr
Schröder:
http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Heinrich_Schröder_(Unternehmer)
ich gehe davon aus, dass es sich um den Vornamen der Absenderin handelt (Elenize), bin mir allerdings nicht hundertprozentig sicher,
Grüße Max
@ Hatten [#460]
Hallo Horst,
der Brief wurde am Zug aufgegeben und daher handschriftlich der Aufgabeort vermerkt. Entziffern kann ich den aber leider auch nicht.
Beste Grüße
Eckhard
Meine Vermutung: Elmshorn als Aufgabeort des Briefes.
@ Max78 [#461]
@ JohannesM [#462]
@ Hangover [#463]
Danke für Eure Antworten.
Gruß
Horst
Zur Eisenbahn gehört ein Bahnhof.
Dieser Art Bahnhofstempel wurde in Rumänien benutzt ist gar nicht so häufig anzutreffen. Die Postkarte wurde am 23. Juli 1904 im Bahnhof Slanic entwertet, die Zugnummer andeutungsweise unterhalb des Rahmenstempels TREN (Zug).
Die Karte lief ins etwas mehr als 100 Kilometer entfernte Bukarest, ebenfalls in der Walachei. In Slanic (Prahova) gab es ein berühmtes Salzbergwerk, wo nicht nur Salz abgebaut wurde, sondern auch Menschen Erholung fanden (siehe Bild). Slanic lag entlang der Eisenbahnlinie Brasov - Ploesti - Bukarest.
Das Posthörnchen mit der 57 ist ein Briefträgerstempelchen aus Bukarest, die Stadtpost brachte die Grußkarte an die Empfängerin, Frau Ionescu.
Kiriac Dragomir erwähnt in seinem Werk "Stampilografie Postala" meines Wissens nach diesen Stempel nicht, erwähnt aber eine Reihe weiterer Bahnhöfe die eine ähnliche Stempelform benutzten (PA14): BABENI, CONSTANTA, JASSY, CHITILA, T.MAGURELE, OCNELEMARI, UNGURENI, ROSIORI (2Typen), BUZESCU, SCHTU OGLESCI, R.VALCEA, TERGOVISTE und DRAGASANI.
Somit hätten wir 14 Stempel mit TREN - dieser wäre der 15.te. Über die Authentizität bzw. Echtheit muss man allerding auch sprechen, finde ich.
Auf Seite 230 seines o.g Werkes zeigt er einen Stempel von Slanic, allerdings einer mit 3 Zeilen und anderen Form ohne TREN im Rahmen (PA17).
Grüsse
10Parale
Guten Abend liebe Bahnpostfreunde!
ich weiss ja nicht, ob ich hier an der richtigen Stelle bin, aber ich vermute einen Bahnpoststempel aus der Schweiz, wo ich bis jetzt noch nichts darüber gefunden habe. Hier das gute Stück:

Also ich lese oben: REGIONAL und unten: VIEGE-ZERMATT; Stempeldatum ist etwas unleserlich, sollte aber der 23.7.1912 sein. Hinter dem Datum vier Ziffern, ich deute sie als 1855 oder 1355.
Die Karte ist nach Italien gelaufen, hier noch der Ankunftsstempel:

Die Karte selbst ziert das Matterhorn, der Vollständigkeit noch ein Bild von Vorder- und Rückseite:

Jetzt meine Vermutung: Ein Bahnpoststempel von 1912 mit Regionalzug 1355 von Zermatt nach Visp (Viege). Oder bin ich da völlig auf dem Holzweg? Ich habe bei den vier Ziffern erst an eine Uhrzeit gedacht, aber ich meine, dass auch 1912 kein Postbeamter alle 5 Minuten seinen Stempel umgestellt hat.
Kann mir irgendwer ein wenig weiterhelfen? Vielen Dank.
Grüsse vom Matterhorn
Olaf
Hallo,
zeige heute einen Brief mit Bahnpoststempel, die Strecke Köln nach Frankfurt-Main, Zug 1004, das Datum kann ich nicht genau sagen, vielleicht 15.6.58, denke aber mal, das sollte 15.6.38 heißen. Bitte da mal um mit Hilfe.
Die Bahnstrecke konnte ich erst mal so nicht finden bei Wikipedia, vielleicht hat jemand mehr Kenntnis darüber. Für eure Hilfe sage ich im Voraus vielen Dank und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Heinrich

@ HouseofHeinrich [#467]
Hallo Heinrich,
zu dem Bahnpoststempel selbst kann ich nichts weiter sagen, meine Schwerpunkte liegen auf anderen Gebieten.
Aber deine erste Vermutung, dass es sich beim Datum um 15.6.58 handeln könnte, ist schon mehr als abwegig. 1958 war das 12-jährige Reich (das eigentlich 1000 Jahre dauern sollte) bereits Geschichte und Dienstmarken aus dem III Reich waren zu der Zeit mehr als verpönt. Aber Du hast mit deiner weiteren Vermutung dann ja doch noch die Kurve geschafft.
Grüßle
Mümmel
@ HouseofHeinrich [#467]
Hallo Heinrich,
sicherlich gibt es viele Wege von A nach B, in Deinem Fall von Köln nach Frankfurt. Heute fährt die Bahn - wenn sie nicht gerade streikt - am schnellsten über die Neubaustrecke von Köln nach Frankfurt über Montabaur. Davor hat sich der meiste Bahnverkehr durch das Rheintal geschlängelt. Entweder linksrheinisch oder rechtsrheinisch - da der Absender Deines Briefes aus St. Goarshausen stammt, gehe ich von der Rechtsrheinischen Bahnstrecke aus, heute wird diese Strecke bei der Bahn unter Kursbuchstrecke 465 und 466 geführt (Köln-Koblenz / Koblenz-Wiesbaden - Rechte Rheinstrecke).
Details zu Zugnummer 1004 habe ich leider keine.
Viele Grüsse
Olaf
@ HouseofHeinrich [#467]
"Die Bahnstrecke konnte ich erst mal so nicht Finden bei Wikipedia..."
Hallo Heinrich,
na, die ist so exotisch aber nun auch nicht:
KÖLN (das bei Düsseldorf ;-)) nach FRANKFURT (MAIN)
Die gibt es sogar heute noch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schnellfahrstrecke_K%C3%B6ln%E2%80%93Rhein/Main
Diese Art Stempel war von 1925 - 1952 in Gebrauch.
Schmunzelnde Grüße,
Peter
@ filunski [#470]
Dein Link war für den Brief noch Zukunftsmusik. Nimm diesen Link (an St. Goarshausen vorbei, wie von DERMZ schon betont):
https://de.wikipedia.org/wiki/Rechte_Rheinstrecke
@ Latzi [#471]
Hallo Leute,
vielen Dank an euch allen, die Schnellfahrstrecke wollte ich hier nicht rein stellen, aber da hat ja noch jemand was aus dem Hut gezaubert, genau nach so was hatte ich gehofft (Rechte Rheinstrecke). Einfach nur toll und vielen Dank nochmal an dich filunski und
verbleibe mit freundlichen Grüßen an euch
Heinrich
@ 10Parale [#465]
Hallo und guten Abend,
ich denke, das "TREN"-Kapitel wurde von Dragomir (absichtlich) nicht umfassend bearbeitet. Es ist ja unglaublich, wie viele Siegel und Stempel in dem ca. 300-seitigen Buch gelistet werden, aber GANZ alles aus dem riesigen Gebiet 1822-1910 konnte er dann doch nicht zeigen.
In der Gruppe PA16 (nicht PA14), auf Seite 229 (Abbildungen) zeigt KD 14 BEISPIELE von TREN-Stempeln, die er aber vorne (Seite 227) unter PA16 (nicht "14") aufführt. Ich nehme an, es gibt weit mehr als diese 14 Beispiele.

Und selbst von den abgebildeten Stempeln scheint es zT. mehrere Varianten gegeben zu haben. Anbei siehst Du vermeintlich "fig. 1377" (gemäss Seite 229), aber genau stimmt das nicht, denn im Buch ist der Stempel "TREN G.R. VALCEA" gelistet, bei meinem Stempel fehlt aber das "G". Mein Stempel ist von 1907, der im Buch von 1905. Vielleicht gab es im selben Zug sogar verschiedene Stempel?
Ich habe im Buch von Ing. Calin Marinescu "Posta Ambulanta Feroviara in Romania 1869-1994" nachgesehen. Wenn ich das richtig verstehe (es ist rumänisch), dann listet Marinescu auf Seite 47-67 ("Lista 5") ein Verzeichnis aller Züge von Nr. 1-436.
Das Buch von Marinescu umfasst mehr als 300 Seiten, nur für dieses "kleine Gebiet" (aber, zugegeben, für die Zeit 1869-1994).
Heinz
@ 10Parale [#465]
Lieber Freund,
"TREN 33" ist im Buch Dragomir auch nicht aufgelistet.

Bei Marinescu finde ich folgende Angaben: (Seite 48: "33 & 34: Pascani - Iasi si retur au functionat 1 mai 1899-26 aug 1916").
Pascani liegt westlich von Iasi. Ob der Zug von West nach Ost oder von Ost nach West fuhr, weiss ich nicht, aber vermutlich diente dieser TREN 33 als "Zubringer" zu einem internationalen Zug; der Brief war ja für Hamburg bestimmt. Aufgrund des Firmencouvert-Vordruckes nehme ich an, dass der Brief in Jassy auf den Zug 33 nach Pascani gebracht wurde; von Pascani aus dürfte es dann nordwärts (Richtung Dorohoi) weiter gegangen sein.
Gerne wüsste ich es ganz genau. Ich werde sicherlich die Augen und Ohren offen halten. Leider ist dieses hübsche Briefchen nicht komplett (nur Brief-Vorderseite) und so können wir nicht auf der Briefrückseite allfällige weitere Durchgangs- und Ankunftsstempel entdecken.

Heinz
@ 10Parale [#465]
Hallo,
mit viel Phantasie könnte man die Zahl unter TREN vielleicht als "278" lesen? Gemäss Marinescu (Beitrag 473+474) finde ich:
"277,278. Ploiesti-Slanic si retur au functionat 1 oct. 1895 - 30 apr 1909. (...)"
Von Ploiesti, nördlich von Bukarest, bis zur Hauptstadt war es dann nicht mehr weit. Aber ich vermute, dass der Brief "in drei Etappen" befördert wurde:
Slanic-Ploiesti: mit "TREN"-Stempel
Ploiesti-Bukarest: mit Stempel "CURSA I - BUCURESCI" (nicht verifiziert, ob der Zug die Strecke Pl.-Bu. fuhr)
in Bukarest: von Briefträger: mit Stempel "Posthörnchen Nr. 57"
Ein schönes Stück!
Wegen der Echtheit würde ich mir nicht zu viele Gedanken machen. Ich weiss nicht, ob diese TREN-Stempel gefälscht wurden. Mir scheinen alle bisher gesehenen Stücke echt.
Heinz
@ Heinz 7 [#475]
Ja, ich muss Marinescu lesen. "CURSA I - BUCURESCI" habe ich auch in Postrouten Rumänien Beitrag [#73] vorgefunden, was wirklich ein Anhalt dafür sein könnte, dass die 2. Etappe solcher Briefe Ploiesti-Bukarest ist.
Für mitteleuropäische Bahnpost-Anhänger hier ein ovaler Bahnpoststempel LÜTTICH-HASSEL Z.354 vom 3.5.1915 auf einer Feldpost-Ansichtskarte mit einem Zusatzstempel des Landsturm-Infanterie-Bataillons.
Von Hassel aus muss die Karte dann irgendwie ins Badner-Land nach Rümmingen gefunden haben - Post Binzen Amt Lörrach.
Schönes Wochenende
10Parale

Hallo Bahnpost Freunde,
heute zeige ich ein Beleg Bahnpost, Kehl-Bühl (Baden), Zug 11. vom 5.7.1920 gestempelt. Hier habe ich noch weitere Informationen durch [1].
Ich verbleibe mit
freundlichen grüßen
Heinrich


[1] https: //de.wikipedia.org/wiki/Mittelbadische_Eisenbahnen
Hallo zusammen,
heute einmal ein polnischer Bahnpoststempel auf dem Antwortteil einen polnischen Postkarte mit Antwortkarte:

Einiges Kopfzerbrechen hat mir der erste Ort bei dem Bahnpoststempel bereitet, aber im Internet habe ich die gesuchten Informationen bekommen:
Die Karte trägt den Bahnpoststempel der Strecke Lwów-Zdołbunów. Der erste Ortsname ist allerdings nur zu erahnen. Informationen zur Bahnstrecke:
http://de.dbpedia.org/page/Bahnstrecke_Lwiw%E2%80%93Sdolbuniw
Lwów (polnisch) = Lemberg (deutsch) = Lwiw bzw. Львів (ukrainisch) ist eine Stadt in Galizien.
Zdołbunów (polnisch) = Sdolbuniw (deutsch) = Здолбунів (ukrainisch) ist eine Stadt in Wolhynien.
Geschrieben wurde die Karte in Krzemieniec (polnisch) = Kremenez (deutsch) = Кременець (ukrainisch).
Alle drei Städte gehörten 1933 zu Polen und liegen heute in der Ukraine.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#478]
Dazu passt dann dieser Stempel: LEMBERG - SDOLBUNOW, bekannte Verwendungszeit 1942 bis 1943.

Gruß
Dirk
@ calliostoma [#479]
Hallo Dirk,
eine schöne Ergänzung, dankeschön!
Volkmar
Hallo zusammen,
in einem Album mit Belegen habe ich folgenden Stempel mit dem Hinweis "die vorletzten Bahnpoststempel" gefunden:

Kann das jemand bestätigen? Denn in der Stempeldatenbank habe ich einen Stempel mit der gleichen Zugnummer (jedoch andere Strecke und anderer UB) vom 29.05.97 gefunden (
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/104127).
Heißt das, der Vorbesitzer irrte mit der Notiz?
Vielen Dank im Voraus.
Gruß
Frank
@ Redfranko [#481]
Die letzten Tage der Bahnpost in Deutschland waren der 29.5./30.5.1997. Post wurde in den letzten Tagen nicht mehr sortiert, d.h. die Stempel sind Gefälligkeitsabstempelungen.
Gruß
Dirk
Hier ein ovaler Bahnpoststempel aus den Zeiten des 1. Weltkrieges, abgeschlagen am 17.6.15 in Dirschau (heute Tczew - Polen) nach Eydtkuhnen (heute Tschernyschewskoje in Russland) auf einer einfachen Ansichtskarte.
Bis 1945 war Eydkuhnen Endbahnhof der Preußischen Ostbahn.
Liebe Grüße
10Parale
Leider ist der Bahnpoststempel nicht so schön zu erkennen, aber da er bisher noch nirgendwo gezeigt wurde, traue ich mich trotzdem. ;-)

Kolorierte Gruß-Postkarte aus "Rohnstedt Post Großenehrich" (Nr. 6353 vom Verlag "Carl Becker Kunstanstalt" aus Naunburg) nach Greussen (Greußen, Thüringen; heute im Kyffhäuserkreis) vom 09.05.1906. Frankiert mit 5 Pf. Germania, Ankunftsstempel
GREUSSEN * * * vom 09.05.1906 11-12V.
Entwertet wurde die Marke mit dem Bahnpoststempel
GREUSSEN - KEULA (THÜR.) BAHNPOST ZUG 22 der nur knapp 38 Kilometer langen Greußen-Ebeleben-Keulaer Eisenbahn (GEKE) [1]. Die Distanz Rohnstedt - Greussen beträgt gemäß Wikipedia nur 6,2 Kilometer, was wohl der kurzen Laufzeit der Karte entgegengekommen sein mag. ;-)

Bei der
Konkurrenz von stampsX ist bisher auch nur der Zug 21 aus 1917 beschrieben [2], also durfte ich den 22er doch zeigen? ;-)
Beste Grüße
Thomas
[1]:
https://de.wikipedia.org/wiki/Greu%C3%9Fen-Ebeleben-Keulaer_Eisenbahn
[2]:
http://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-datenbank.php?stempel_id=230739
@ DL8AAM [#484]
Hier noch ein weiterer Bahnpoststempel. Da die Karte auch gut ins Thema "Wein" passte, hatte ich ich sie gerade auch da gezeigt, aber trotzdem für die bessere Systematik auch nun hier:

Gezeichnete, kolorierte Ansichtskarte (Verlag Carl Junghänel, Zwickau) der Weinstuben Zur Ente (Besitzer Emil Lange) in Zwickau-Schedewitz (Vereinsglücksstraße; "5 Minuten vom Schwanenteich und Haltestelle Schedewitz") nach Stadtilm/Thüringen. Wenn man der Abbildung Glauben schenken darf, verlief die Bahnlinie, inklusive beschranktem Bahnüberübergang, direkt vor dem Bier- bzw. Weingarten, nett, oder? ;-)
Frankiert mit 5 Pf. Germania, entwertet per Bahnpoststempel
AUE (ERZG.) - WERDAU BAHNPOST ZUG 1959 ● am 06.03.1905 (vermutlich an eben dieser Haltestelle Schedewitz eingeliefert), Ankunftsstempel STADTILM * * * am 07.03.1905 7-8V.

Gruß
Thomas
Ich bin immer noch dabei, das dicke Postkartenalbum aus ca. 1905 aus dem Dachbodenfund einer guten Freundin aufzuarbeiten, dabei fiel mir gerade diese Karte in die Finger:

Foto-Ansichtskarte aus Lichtenau (Thüringen) "Gasthof zum grauen Bock" nach Stadtilm (Thüringen). Auf den ersten Blick ist mir das Gimmick im Bild nicht gleich aufgefallen:

Enge Eisenbahn-Ortsdurchfahrten sind kein Monopol südostasiatischer Städte, auch wir konnten mal damit aufwarten. ;-)

Frankiert mit 5 Pf. Germania, entwertet mit Bahnpoststempel
EISFELD - UNTERNEUBRUNN BAHNPOST ZUG 743 vom 26.12.1904, Ankunftsstempel
STADTILM * * * am 26.12.1904 11-12N. Bei der Bahnstrecke handelt es sich um die 1890 eröffnete "Schmalspurbahn Eisfeld–Schönbrunn" [1] (ex "Schmalspurbahn Eisfeld-Unterneubrunn"). Der Halt in Lichtenau wird bei [1] unter "Biberau bis 1950 Lichtenau" geführt, da der Ort Lichtenau (heute 76 Einwohner [2]) im Jahr 1950 in Biberau aufging. Der Endhalt Unterneubrunn unter "Schönbrunn bis 1950 Unterneubrunn", denn Unterneubrunn trat 1950 der Gemeinde Schönbrunn bei [3]. Die Karte fuhr sehr wahrscheinlich nur die knapp 3,5 km lange letzte Teilstrecke von Lichtenau nach Unterneubrunn (kein Zwischenhaltepunkt verzeichnet) mit dem (oben auf der Karte gezeigten) Zug.
Die Einstellung des Personenzugverkehrs erfolte übrigens 1967. In der Folge wurde auch der Güterzugverkehr (1973) eingestellt, der Streckenrückbau war dann im April 1974 abgeschlossen.
Gruß
Thomas
[1]:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schmalspurbahn_Eisfeld%E2%80%93Sch%C3%B6nbrunn
[2]:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtenau_%28Schleusegrund%29
[3]:
https://de.wikipedia.org/wiki/Unterneubrunn
Die nächste Karte aus dem Album ;-)

Ansichtskarte
Tal der wilden Gera i. Thür. Wald - Strecke Oberhof-Gehlberg (Nr. 2530 / Serie B. No. 39, Verlag Kunstanstalt Carl Simon aus Schmalkalden) mit dem "Eingang zum Brandleitetunnel (3056 Meter lang, 639 Meter ü. d. Meeresspiegel)" nach Stadtilm/Thüringen.
Der 1894 eröffnete Breitleitetunnel, nach Wikipedia [1] mit einer Länge von (heute) 3039 m, ist bis heute der längste Eisenbahntunnel in Thüringen und war auch der längste der Deutschen Reichsbahn der DDR. Durch den Tunnel, der hier im Bereich zwischen den Bahnhöfen Gehlberg und Oberhof den Rennsteig unterquert, führt die heutige Bahnstrecke Neudietendorf–Ritschenhausen [2], die bis heute eine überwiegend eingleisige Hauptbahntrasse darstellt.
Frankiert ist die Karte mit einer 5 Pf./Germania, entwertet mit dem Bahnpoststempel
ERFURT - RITSCHENHAUSEN BAHNPOST ZUG 291 vom 02.06.1907.

Gruß
Thomas
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Brandleitetunnel
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Neudietendorf%E2%80%93Ritschenhausen
Hallo zusammen,
in der deutschen Kolonie Kamerun begann 1908 der Bau der sogenannten Mittellandbahn von Duala (Douala) über Edéa nach Mbalmajo (Mbalmayo). Der erste Abschnitt der Strecke bis Edéa wurde 1912 eröffnet. Der nächste Abschnitt bis Bidjoka ging Ende 1913 in Betrieb, ein weiterer bis Eseka kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914. Die Mittellandbahn wurde bereits 1912 für die Postbeförderung benutzt, erhielt aber keine Bahnposteinrichtung.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges war Kamerun zum größten Teil französische Kolonie. Der Bau der Bahnstrecke Douala–Mbalmayo wurde fortgesetzt, jedoch die Trasse zur Hauptstadt Jaunde (Yaoundé ) umgeleitet, das 1927 erreicht wurde. Der Brief aus dem Jahr 1962 zeigt den entsprechenden Bahnpoststempel „Douala A Yaounde“.
Viele Grüße
Volkmar
Heute zeige ich einen sehr seltener Stempel der Harzer Schmalspurbahn: WERNIGERODE - SCHIERKE.
Die Strecke wurde erst im Juni 1898 eröffnet, bereits im Oktober 1898 war die Strecke aber schon bis zum Brocken fertiggestellt.
Ab dann lautete der Stempeltext WERNIGERODE - BROCKEN, so das der gezeigte Stempel nur 3-4 Monate in Gebrauch war.


Hier noch der besagte Nachfolger:

Beste Grüße
Eckhard
Liebe Bahnpoststempelspezialisten,
ich habe Fragen zu 2 Belegen:
1) Attnang Puchheim - Selzthal, 07.08.1941
kann mir jemand bezüglich der Nummer des Zuges helfen (2...)?
Wenn die Karte nach Brünn ging: Wurde die Karte dann die ganze Strecke mit der Bahn befördert oder nur einen Teil der Strecke?


2) Goisern: Ist das ein Bahnhofsbriefkastenstempel?


Vielen Dank für Eure Unterstützung.
lg Günther
@ Günther123 [#490]
Hallo Günter,
ich konnte die Verbindung nach Selzthal nicht verbinden [1].
Die Zugnummern stehen im Fahrplan, wenn Du einen auftreiben kannst, läßt sich die richtige Zugnummer vielleicht ermitteln.
Zu Goisern kann ich leider nichts sagen.
Beste Grüße
Eckhard
[1]
http://www.deutsches-kursbuch.de/1941/5_132.htm
Aus einem Kilowarenkauf hier ein Bahnpoststempel:
Die Postkarte ging von Aachen nach Landau. Als Postkarte kam P 57X mit Zusatzfranktur 3 Pf. Nr. 54 zur Verwendung.


Die Karte gibt mir Rätsel auf, sie lief vom Brocken nach Goslar, aber welche Bahnpost war das? Ich kann nur Halle (Saale) lesen, aber wohin? Naheliegend wäre Vienenburg, aber der Ort hat scheinbar nur 4 oder 5 Buchstaben mit "..HNE" am Ende.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#493]
Hallo Eckhard,
ich bin kein Bahnpostsammler, aber es könnte Hohne (Wernigerode) sein. Dort startet die Brockenbahn.
Siehe:
http://www.bahnnostalgie-deutschland.de/taegliche_fahrten/105/Brockenbahn.html
Eine Strecke, die es mit Sicherheit gab war Halle-Löhne. Was es jetzt wirklich ist, weiß ich nicht.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#494]
Hallo Volkmar,
jetzt fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren, wieso bin ich nicht auf HALLE-LÖHNE gekommen. Wahrscheinlich weil meistens der Zusatz WESTF. dahinter steht. HALLE-HOHNE gab es definitiv nicht, das wüßte ich als Heimatsammler.
Vielen Dank.
Beste Grüße
Eckhard
Hallo Freunde,
zeige heute einen Bahnstempel, vielleicht Halle-Kassel, genaues Datum kann ich nicht sagen, vielleicht 1923.
Zug kann ich auch nicht genau sagen, könnte 577 sein! Wenn jemand da ist, der mir beim lesen helfen könnte, wäre ich sehr dankbar. In Weiteren würde ich gerne wissen wollen, ob bei Bahnpoststempeln, eine Wertschätzung möglich ist? Wenn ja, wo kann ich mich Informieren?
Im Voraus sage ich vielen Dank an euch und verbleibe mit
freundlichen grüßen
Heinrich
@ HouseofHeinrich [#496]
Tja, ich habe mal einen Vergleichsstempel bemüht, könnte mit Halle-Kassel passen, da fuhr schon der Zug 577.
Die Frage Wertschätzung diskutieren wir ja immer wieder. Die Abschläge hier sind erstaunlich mies, damals gab es oft mehr Qualität als später, was die Handstempel betrifft. Ich würde bei der Bewertung eher auf die Infla-Marken und ihre portogerechte Verwendung abstellen, aber sehe gerade kein genaues Datum.
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#497]
Hallo Uwe,
vielen Dank an dich, ich mache mal ein Link dazu, könnte vielleicht passen zum Thema [1].
Ich verbleibe mit
freundlichen grüßen
Heinrich
[1]
http://wiki-goettingen.de/index.php?title=Halle-Kasseler_Eisenbahn
Auch von mir einmal zwei Stempel. Zunächst ein Bahnpoststempel vom 13.9.1969, Zug 09135, für die Strecke Heidelberg - Saarbrücken.

Der zweite Stempel sieht zwar dem ersten sehr ähnlich, die Inschrift lautet aber nicht Bahnpost, sondern Überlandpost. Ich gehe davon aus, dass es sich dabei um Schienenersatzverkehr oder aber um einen regulären Transportweg auf der Strecke Augsburg - München mit Bussen der Deutschen Bahn handelt.

Viele Grüße
Ingo
Es handelt sich weder um "Schienenersatzverkehr" oder aber um einen regulären Transportweg der Deutschen Bahn. Überlandposten waren Zubringerdienste der Post, meist aus dem ländlichen Raum, zum Nachtluftpostnetz und arbeiteten analog zur Bahnpost, nur nicht auf der Schiene, sondern auf der Straße. Es gab Überlandposten mit und ohne Umarbeitung, die ersteren hatten entsprechende Stempel.
Gruß
Dirk
Guten Abend,
sammle überhaupt keine Bahnpost, aber dachte, den kann ich ja mal zeigen, vielleicht hat ja wer Interesse.
Er ging von ? in Bayern nach Hamburg im Jahre 1883.


Eure BriefmarkenMaus Julia
@ BriefmarkenMaus [#502]
Hallo Julia,
das ist ein bayerischer Bahnpoststempel "Mannheim-Neustadt". Netter Beleg.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#503]
Danke schön für die Ausführungen im Bezug auf den Stempel. Ist die Karte / Stempel denn was besonderes ? Für mich war es nur "Beifang".
Eure BriefmarkenMaus Julia
Es wird etwas länger, weil es interessant erscheint. „Bahnhöfe hätten, könnten sie es denn, viel zu erzählen“, findet Mario Schulze. Sie haben in ihrem meist langen Leben einiges gesehen. Weil sie nicht reden können, schreibt der Autor ihre Geschichten auf. Vor wenigen Tagen erschien im Herdam Verlag Gernrode ein Buch über fast vergessene Bahnhofsmotive. Die findet der Sammler und Texter auf historischen Ansichtskarten. Der erste Band einer neuen Reihe befasst sich mit den Bahnhöfen im heutigen Sachsen-Anhalt.
Das über 150 Seiten dicke Buch, auf hochwertigem Papier gedruckt, spricht gleich drei Käufer- und Lesergruppen an. Die durchaus geschätzten „Pufferküsser“ werden den bahntechnischen und -historischen Aspekt in den Fokus nehmen, die Philokartisten die verschiedenen Bahnhofs- und Lokomotivansichten. Und nicht zuletzt überrascht Mario Schulze mit der Abbildung von Bahnpoststempel die Philatelisten, die sich der Bahnpost verschrieben haben. Ich erlaube mir als Nicht-Bahnpoststempel-Sammler mal, was vom Verlag gedeckt ist, ein paar Scans:

Viele Grüße
Uwe
@ Günther123 [#490]
Hallo Günther,
zu 2) "Goisern": hier handelt es sich meiner Meinung nicht um einen Bahnpoststempel, sondern um einen Poststellen- / Hilfspoststellen-Stempel, vergleichbar mit den Poststellen II Stempeln im Deutschen Reich, BRD und DDR; siehe Poststellenstempel/Landpoststempel im Forum.
Hier, in diesem Forum wurde unter [#392] / [#396] auch schon mal ein solcher Stempel als Bahnpoststempel gedeutet.
Gruß aus KA
Klaus
Hallo zusammen,

die Renchtalbahn zwischen Appenweier und Oppenau wurde am 1. Juni 1876 eröffnet. Hier der Bahnpoststempel aus dem Jahre 1908. Die Bahnstrecke war zunächst 18,4 km lang. Bis 1933 wurde die Strecke bis Bad Griesbach auf insgesamt 29 km verlängert.
Die komplette Karte ist hier zu sehen:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=119874
Viele Grüße
Volkmar
Und auch der hier sollte neu sein ;-)

Ansichtskarte "Gruss aus Eisfeld - Marltplatz" (Nr. 8432, Verlag von M. Beerbaum aus Eisfeld a.W.) nach Stadtilm. Frankiert mit 5 Pf. Germania und entwertet mit Bahnpoststempel
EISENACH-LICHTENFELS BAHNPOST ZUG 192 vom 15.10.1905, Ankunftsstempel
STADTILM * * * vom Vormittag desselben Tages. Eisfeld liegt übrigens direkt an der (am 1858/1859 eröffneten) Bahnstrecke Eisenach–Lichtenfels ("Werrabahn") bei Kilometer 108. Die Werrabahn ist eine noch heute aktive, eingleisige
Hauptbahn von Thüringen nach Bayern [1].

Gruß
Thomas
[1]:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Eisenach%E2%80%93Lichtenfels
Nordhausen - Erfurt : ZUG 502

Ansichtskarte "Greussen - Diakonissenheim" (Nr. 7240 vom 'Verlag von A. Kana', Greussen) nach Stadtilm, frankiert mit 5 Pf. Germania und entwertet mit

Bahnpoststempel
NORDHAUSEN-ERFURT BAHNPOST ZUG 502 ●● vom 20.06.1907. Der Versandort Greußen, eine Landstadt im heutigen Kyffhäuserkreis (Thüringen), liegt bei Kilometer 35 der 1869 eröffneten Bahnstrecke von (Nordhausen) Wolkramshausen nach Erfurt. Die Bahnlinie ist noch heute eine eingleisige, aktive Hauptbahn in Thüringen [1].
Gruß
Thomas
[1]:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Wolkramshausen%E2%80%93Erfurt
Ruhla - Wutha : ZUG 14

Ansichtskarte "Ruhla - Hotel Bellevue" (Nr. 3254 vom Verlag W. Zinke, Friedrichsroda) nach Stadtilm (Ankunftsstempel STATDTILM * * * vom 13.03.1905), frankiert mit 5 Pf. Germania und entwertet mit dem

Bahnpoststempel
RUHLA - WUTHA BAHNPOST ZUG 14 ● vom 13.03.1905. Die 7 Kilometer lange Bahnstrecke Wutha–Ruhla [1] war eine eingleisige Nebenbahn in Thüringen. Sie wurde von der 1880 gegründeten Ruhlaer Eisenbahn-Gesellschaft erbaut und von ihr noch im gleichen Jahr in Betrieb genommen. Später wurde die Strecke von Secundairbahnen Herrmann Bachstein sowie der Thüringische Eisenbahn betrieben, bevor sie im September 1967 von der Deutschen Reichsbahn stillgelegt wurde. Die
abgebaute alte Trasse wird heute zum Teil als Radweg genutzt.
Gruß
Thomas
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Wutha%E2%80%93Ruhla
Eisfeld - Unterneubrunn : ZUG 746
Nun ein weiterer Zug auf der bereits vorgestellten Strecke ([#486], dort war es der Zug 743):

Ansichtskarte "Gruss aus Lichtenau, Thüringen" (ohne Herkunftsangabe) nach Stadtilm (Ankunftsstempel STATDTILM * * * vom 23.03.1904), frankiert mit 5 Pf. Germania und entwertet mit

Bahnpoststempel
EISFELD-UNTERNEUBRUNN BAHNPOST ZUG 746 vom 22.03.1904.
Bei der Bahnstrecke handelt es sich um die "Schmalspurbahn Eisfeld-Unterneubrunn" [1], eine Lokalbahn, die 1890 eröffnet wurde. Der Halt Lichtenau - der Ort Lichtenau ist heute ein Teil von Biberau - liegt an dieser knapp 18 Kilometer langen Linie bei km 14. Der Personenverkehr auf ihr wurde bereits 1967 eingestellt. Die endgültige Stilllegung (Güterzugverkehr) fand dann im Jahr 1971 statt. Der Rückbau war 1974 abgeschlossen.
Gruß
Thomas
[1]:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schmalspurbahn_Eisfeld%E2%80%93Sch%C3%B6nbrunn
@ DL8AAM [#510]
Ruhla - Wutha : ZUG 14
Ruhla - Wutha : Zug 9
Hier ein weiter Zug auf dieser nur 7 Kilometer langen Bahnstrecke Wutha–Ruhla:

Ansichtskarte "Gruss aus Heiligenstein in Bad Thal" (Nr. 1884 vom Verlag Kunstanstalt Wilhelm Schütz, Eisenach) nach Stadtilm (Ankunftsstempel STADTILM / * * * vom 02.04.1905), frankiert mit 5 Pf. Germania und entwertet mit

Bahnpoststempel
RUHLA - WUTHA BAHNPOST ZUG 9 ●● vom 02.04.1905.
Die Karte zeigt übrigens
idealisiert den Halt "Heiligenstein" beim Gasthaus Kloster Heiligenstein, ungefähr 1,5 Kilometer vom Endpunkt der Bahnstrecke Wutha–Ruhla in Ruhla. Heiligenstein ist heute ein Teil von Thal, ein Stadtteil der thüringischen Stadt Ruhla im Wartburgkreis.

Gruß
Thomas
Interessanter Eilbrief von Mailand nach Lörrach, Empfänger war die Firma Schöpflin (Textilmanufaktur) in Lörrach-Haagen.
Der Brief lief nicht den wohl logistisch kürzeren Weg über Basel Badischer Bahnhof, um dort ins Wiesental (heute fährt dort die Wiesentalbahn) abzuzweigen, sondern wurde über Frankfurt am Main geleitet und erst dort seiner Destination zugewiesen.
Dankbar nimmt es der Philatelist an, denn 2 wunderschöne ovale Bahnpoststempel zieren die Rückseite.
FRANKFURT (MAIN) - BASEL Zug 275
BASEL - ZELL (im Wiesental)
Datum: 25.8.1961
Liebe Grüße
10Parale

Guten Morgen!
In einem Lot aus Spanien habe ich diesen Bahnpoststempel gefunden:

MEINERSDORF - SCHÖNFELD SCHFFBP Zug 1468 7.11.23
Ist angeblich ein recht seltener Stempel (Schaffner-Bahnpost). Leider nicht sehr deutlich abgeschlagen, man kann aber alle wichtigen Details erkennen.
Bernhard
@ westfale1953 [#514]
Ist der Viererblock geprüft? Ich finde die Stempelfarbe seltsam, möchte mich aber nicht zum Experten aufschwingen.
Gruß
Lars
Hallo Lars,
der Viererblock ist bislang nicht geprüft. Ich gehe aber nicht von einem Falschstempel aus.
Punkt 1: Es gibt sicherlich einige Stempel, die einfacher zu fälschen wären. Diesen Schaffner-Bahnpoststempel gibt es übrigens lt. Internet nur zwei Mal: den hier gezeigten und von der Strecke "Thum-Wilischthal".
Punkt 2: Warum sollte man die billige 314 mit einem Falschstempel versehen (auch wenn es ein Viererblock vom Oberrand ist)?
Vielleicht haben die Experten ja andere Meinungen, ich bin gespannt!
Bernhard
@ Sachsendreier53 [#364]
Ich habe mal den Stempel aus der Zeit Jahre danach, also in Friedenszeiten, aber die gleiche Strecke rausgesucht. War auf einem Streifband von Rostock nach Leipzig.
Gruß
Uwe
@ Altmerker [#517]
Danke, Uwe.
Ich habe hier zwei Stempelabschläge der Bahnstrecke KÖLN-HAMBURG vom 18.7.1992. Leider ist die Zugnummer nicht deutlich zu erkennen. (63560) ?
Sind die Abschläge trotzdem sammelnswert ?


mit Sammlergruß,
Claus
Hallo Freunde,
zeige hier einen Bahnpoststempel Bremen und bitte mal um mit Hilfe, den anderen Namen zu identifizieren.
Der Stempel ist von 28.9.1922 mit Zug 11. Für Antworten, sage ich im Voraus vielen Dank an euch und verbleibe mit
freundlichen Grüßen
Heinrich
@ HouseofHeinrich [#519]
BREMEN - WILHELMSHAVEN

Gruß
Dirk
@ calliostoma [#520]
Hallo Dirk,
vielen Dank an Dich, ich wünsche noch ein schönes Wochenende und verbleibe mit
freundlichen grüßen
Heinrich

1925 Breslau- ?

1958 München-Kufstein

1954 München-Kufstein

1954 München Nürnberg
Hallo fogerty,
es müsste sich um die Strecke Breslau-Reppen (heute: Rzepin) handeln.
Gruß
Bruno
Verehrte Bahnpostfreunde,
hier mal einen ungewöhnlichen Stempel aus einer Ecke ganz weit südlich, aus Südafrika.

Es handelt sich hier um einen zweisprachigen "Bahnhofsstempel" der S.A.R., South African Railways oder in Afrikaans der S.A.S., Suid-Afrikaanse Spoorweë.
Hier der Stempel des, wir würden wahrscheinlich sagen Bahnhofsvorstehers oder Station Foreman, bzw. auf Afrikaans Stasievoorman in dem Ort Wolseley. Diese Stempel wurden auch auf Bahnpost abgeschlagen, auch zum Entwerten der Marken.
Zu finden auch hier in der Datenbank (nach Freigabe):
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/127861
Beste Grüße,
Peter
Verehrte Liebhaber der Bahnpoststempel,
hier mal ein durchaus nicht alltäglicher Bahnpoststempel bei dem ich noch am Zögern war in welchem Thema ich ihn zeigen soll. Ein Bahnpoststempel "Nachträglich entwertet":

Beste Grüße,
Peter
@ Marcel [#254]
was "ПКО ФМ" heißt im Ganzen, kann ich Dir nicht sagen, aber in einem russischen Forum "forumhouse.ru" wurde es als "Postsortierstationszentrum -organisation" ausgewiesen.
In der Facebookgruppe "Collecting ATM Labels" [1] wurde kürzlich ein ähnliches Beispiel [2] gezeigt und vom Einsteller (aus Russland) dort mit dem/einem Langnamen hinterlegt: Пункт Коллективного Обслуживания с использованием Франкировальной техники (Машины).
Das heisst wohl soviel wie
Punkt für "zentrale Dienstleistungen mit maschinellen Frankatureinrichtungen", d.h. wenn ich das richtig interpretiere, also ein Briefzentrum mit Frankierservice.
Gruß
Thomas
[1]
https://www.facebook.com/groups/492119900951834
[2]
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1006601382744965
@ DL8AAM [#526]
Hallo Thomas!
Interessant zu wissen - Danke für die Info!
Jetzt weißt du auch warum die Russen meist Abkürzungen verwenden. Den ganzen Text auf den Stempel und wir hätten keinen Platz für den Adressaten. ;-)
Gute Nacht und schöne Grüße
Marcel
Ansichtskarte von Ägypten mit Bahnpoststempel-Bahnpost/Luxemburg/Karthaus/14.6.1899 8-9 S.
Gerichtet ist die Karte nach Mühlheim (Rhein), Ankunft 15.6.99.

Gruß Dieter
@ Fips002 [#528]
Schönes interessantes Stück - und sogar portorichtig mit 10 Centimes frankiert.
Würde mich interessieren.
Freundlichen Gruß
DiDi
Hallo zusammen,
heute ein Bahnpostbeleg aus Schweden:

Postkarte für den Auslandsverkehr zu 10 (Tio) Öre. Entwertet mit dem Bahnpoststempel "PKXP. No 63. B." Zusätzlich auf der Rückseite der Stempel "PKXP. No 2 A. UTR. N.". Welche Bahnstrecken hinter den Nummern stecken kann ich leider nicht sagen.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#530]
Hallo Volkmar,
zur schwedischen Bahnpost und ihren Stempeln schau mal hier
http://www.tpo-seapost.org.uk/tpo2/tpsweden.html
MfG
Wolfgang
Hallo Volkmar,
der Bahnpoststempel PKXP 63 B wurde auf der Strecke Stockholm - Nässjö und der Stempel PKXP 2 A UTR N auf der Strecke Nässjö - Malmö verwendet. Bei dem letztgenannten Stempel handelt es sich um einen Transitstempel.
Frohe Pfingsten und viele Grüße aus Berlin
Werner
@ Basalt44 [#532]
Hallo Wolfgang und Werner,
vielen Dank für die Info.
Viele Grüße
Volkmar
Hallo,
von mir auch mal wieder ein Bahnpoststempel. Wildbad - Pforzheim 3165 30.3.48

Grüße Andreas
Hallo zusammen,
ich möchte gerne diesen Bahnpoststempel

für Philastempel.de freischalten.
Wer kann mir sagen, auf welcher Strecke der Stempel eingesetzt war?
Was bedeutet die Zahl 49(3)?
Was bedeuten die Buchstaben ST.?
Grüße aus dem Norden
Lothar
Hallo,
49 ist die sog. Beamtennummer - eine Registriernummer
ST - steht für Stuttgart - also eine Bahnpost die dem BPA Stuttgart unterstellt war
Z. 421 - die Zugnummer - die Strecke lässt sich hiermit feststellen. Um endlose Sucherei zu vermeiden, wäre es schön den Absendeort zu kennen.
Gruß
Dirk
Nun meldet sich der Übeltäter zu dieser Sache. Hier die Gesamtansicht:


Dem Inhalt zufolge befand sich der Herr am 12.4.1920 in Heilbronn.
Mit Grüßen Max
Zug 421 = Stuttgart - Heilbronn
Gruß
Dirk
Vielen Dank calliostoma,
ich werde Deine hilfreichen Infos gleich auf der Stempel-Datenbank hinterlegen. Gibt es eigentlich eine empfehlenswerte Literatur zu diesem Thema?
mit Grüßen Max
Hallo zusammen,
der Freiburger Sommerflohmarkt ist wieder mal zu Ende gegangen. Viele Händler aus dem Elsaß, und die üblichen regionalen Händler waren einmal wieder da und präsentierten Ihre Stöberkisten.
Als ich die folgenden 3 Belege aus dem Karton zog, schaute mich der Verkäufer etwas verdutzt an, denn dem Zustand nach hätten diese auch im Mülleimer landen können. Mich haben aber vor allem die Entwertungen interessiert, die ich kurz vorstellen möchte:
1. 2 Bahnpoststempel der Strecke Konstanz - Offenburg, bei denen jeweils in blauer Schrift der Aufgabeort vermerkt wurde. Zu Neujahr 1880 in Gutach, ca. 2 Wochen später in Hornberg:

Beide Ortschaften liegen auf dieser Bahnstrecke und sind ca. 3,5 km voneinander entfernt:

Nun habe ich mich gefragt, ob es 2 verschiedene Handstempel dieses 3-zeiligen Rechteckstempels waren, die auf den Belegen abgeschlagen sind. Nach genauerem Vermessen und Abgleich der Buchstaben gehe ich mal davon aus, dass der eine am Bahnhof Gutach, der andere am Bahnhof Hornberg verwendet wurde. Da ich kein Spezialsammler dieser Bahnpoststempel bin, kann mich an dieser Stelle gerne jemand berichtigen, falls meine Auslegung nicht stimmen sollte. Hier eine der Abweichungen im Vergleich:
2. noch eine schöne (späte) Federkreuzentwertung aus dem Jahre 1882 mit Aufgabe am Bahnhof Zweibrücken auf einer gewöhnlichen Bayern-Ganzsache P14, handschriftlich mit Ort und Datum belegt. Die Karte erreichte einen Tag später Oberstein (Idar-Oberstein):

Einen schönen Sonntag allen
mit Grüßen Max
PS: Wer schöne Flohmärkte liebt und regionales aus dem Schwarzwald sucht, dem kann ich den Flohmarkt in Furtwangen (26.-28. Juli) empfehlen, er findet zeitgleich zur Uhrenbörse statt. Viele Stände mitten in der Altstadt, eine Menge Stöberkisten und viel Papier. ;-)
@ Max78 [#540]
Die Stempel wurden ja nicht auf den Bahnhöfen sondern im Bahnpostabteil des Zuges verwendet. Und natürlich waren mehrere Stempel nötig, um diese Zeit gab es meist einen Früh-, Mittags- und Abendzug, da beispielsweise der Frühzug mittags nicht schon wieder zurück in Konstanz war, benötigte der also einen eigenen Stempel.
Beste Grüße
Eckhard
Hallo Eckhard,
vielen Dank für die Berichtigung und die Info's. Somit wurde im Zug noch die Stadt zum Zeitpunkt der Entwertung handschriftlich vermerkt. Weißt Du, ob dieser Vermerk vorgeschrieben war oder nach "Lust und Laune" vorgenommen wurde?
mit Gruß und Dank Max
@ Max78 [#542]
Hallo Max,
ab 1867 war es Vorschrift (siehe Grafik), vorher wahrscheinlich auch, denn als die Gebühren noch einzeln berechnet wurden, brauchte man ja zwingend den Einlieferungsort.

Beste Grüße
Eckhard
Recht herzlichen Dank für diese Hilfe!
Einen schönen Sonntag Abend Dir
mit Grüßen Max
@ calliostoma [#538]
Hallo Dirk,
nachdem ich jetzt hier in der Bücherbörse und auf anderen Seiten vergebens nach geeigneter Lektüre zu den Bahnpoststempeln Württemberg gesucht habe, wollte ich Dich fragen, ob Du mir dabei weiterhelfen könntest. Auf philaseiten war leider keine Kontaktmöglichkeit vorhanden (meine Daten sind hinterlegt, falls Du einen Tipp für mich hast),
mit Dank im Voraus und Grüße Max
Nun wieder ein Beleg für die Bahnpoststempel-Fans: eine gewöhnliche Ganzsache mit einem typischen Bahnpoststempel aus Württemberg. Da diese Form nun schon bei mehreren Beiträgen Fragen aufgeworfen hat (auch bei den Reportern bei philastempel.de) hier noch ein weiteres Beispiel:


Nach Dirk's hilfreichen Erläuterung ist die No. 33 die Beamtennummer (Registriernummer), die Zugnummer 223 befindet sich hinter dem Datum. Die Karte wurde von Balingen aus versendet. Durch fehlende Literatur und vergeblicher Internetrecherche kann ich leider nicht mehr beitragen.
Allerdings, da auf philastempel.de nun ca. 4-5 dieser Stempel aufgelistet sind, und teilweise unter Ortsname "K.WÜRTT." oder "WÜRTT." angegeben sind, wollte ich vorschlagen, ob man wie auch bei den anderen Bahnpoststempeln die Strecke unter dem Ortsnamen angibt. Also z.B. wie die im Beitrag [#538] angegebene Strecke "Stuttgart - Heilbronn". Natürlich kostet es dann mehr Zeit und Mühe, den Stempel richtig ein- und anzugeben, aber das Ergebnis dürfte auf lange Sicht gesehen wesentlich besser sein.
mit Grüßen Max
@ Max78 [#545]
Allerdings, da auf philastempel.de nun ca. 4-5 dieser Stempel aufgelistet sind, und teilweise unter Ortsname "K.WÜRTT." oder "WÜRTT." angegeben sind, wollte ich vorschlagen, ob man wie auch bei den anderen Bahnpoststempeln die Strecke unter dem Ortsnamen angibt. Also z.B. wie die im Beitrag [#538] angegebene Strecke "Stuttgart - Heilbronn". Natürlich kostet es dann mehr Zeit und Mühe, den Stempel richtig ein- und anzugeben, aber das Ergebnis dürfte auf lange Sicht gesehen wesentlich besser sein.
Hallo Max,
sehr guter Hinweis und bei mir als Stempelredakteur rennst du da offene Türen ein! ;-)
Leider hat, meines Wissens, Keiner aus der Redaktion ein entsprechendes Nachschlagewerk, um diesen einzelnen Stempeln die richtige Strecke zuzuordnen. Vielleicht findet sich ja Jemand, der aus seinem Bestand ein etwaiges Werk der Stempelredaktion (möglichst auf elektronischem Wege, PDF etc.) zur Verfügung stellen kann/möchte.
Alternativ bleibt da nur die jeweilige Recherche, manchmal sehr aufwändig, durch den Stempelreporter selbst, der diesen Stempel einstellt. Die Redaktion wird dann diese Angaben gerne übernehmen. ;-)
Beste Grüße,
Peter
@ Max78 [#545]
In der Münchner Bibliothek kann man 2 Bände über Poststempel Württembergs ausleihen, wobei Band 2 auch die Bahnpoststempel enthält. Das Erscheinungsjahr 2012 läßt sogar vermuten, dass die Werke noch im Buchhandel erhältlich sind.

Beste Grüße
Eckhard
Vielen Dank Eckhard, für Deine Hilfe.
Ich habe das Buch nicht auf dem öffentlichen Markt gefunden, dafür aber bei der Arge Württemberg. Jetzt muss ich mir nur noch sicher sein, ob ich soviel investiere. .-)
mit Grüßen Max
@ Max78 [#548]
Jetzt muss ich mir nur noch sicher sein, ob ich soviel investiere
Dann leih es doch in München aus, falls du im BDPh bist: Anmeldeformular ausdrucken und ausfüllen, Kopie von Personal- und BDPh-Ausweis beifügen, deine Bestellliste und das Porto in Briefmarken beifügen (bei 1-4 Büchern gerade mal 1 €/Buch) und sobald die Bücher verfügbar sind, bekommst du ein schönes Paket.
http://www.muenchner-stadtbibliothek.de/bibliotheken/philatelistische-bibliothek/fernleihe/
Beste Grüße
Eckhard
@ Max78 [#548]
Bei meinem letzten Besuch in der Philatelistischen Bibliothek in Hamburg hatte ich einen umfangreichen Katalog der Bahnpoststempel in der Hand.
Vielleicht wirst Du dort fündig und kannst ausleihen.
Ansonsten verfügen inzwischen viele Stadtbüchereien über die Möglichkeit einer Fernleihe.
Beste Grüße
Jürgen
Verehrte Bahnpostfans!
Zur Abwechslung mal ein ganz anderer Bahnpoststempel.
Duplexstempel aus den USA:

Die Strecke ist hier ganz leicht herauszufinden, steht drauf, Los Angeles - San Bernardino. ;-)
Näheres zu den anderen Stempelangaben nach Freischaltung auch in der Stempeldatenbank [1].
Beste Grüße,
Peter
[1]
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/141746
Feldpost Karte mit Bahnpoststempel Lüttich-Trois-Ponts vom 29.8.15 nach Bamberg.
Text der Karte:
So eine feine Gegend haben wir. Da ist es so schön bald wie in der fränk. Schweiz. Nur die Felsen fehlen. Es grüßt Dich Dein Vater.

Gruß Dieter
Hach, was war die Arbeit bei der Post 1882 noch heroisch. Und die Loks hatten damals anscheinend noch Tragflächen. ;-)

aus Handbuch Postverkehr 1882
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#553]
Hallo Eckhard,
SUPER ! ;-)
Nur schade, dass von diesen "Tausenden an Briefsendungen", selbst der kleinen Strecken, bis heute so wenige übrig geblieben sind.
Beste Grüße,
Peter
@ filunski [#554]
Hallo Peter,
Nur schade, dass von diesen "Tausenden an Briefsendungen", selbst der kleinen Strecken, bis heute so wenige übrig geblieben sind.
Oder aber - in Anbetracht von 2 schlimmen Kriegen - muß man sich freuen, das noch etwas übrig geblieben ist.
Beste Grüße
Eckhard
Ein provisorischer Bahnpoststempel.
"Auf der Strecke Trier-Luxemburg wurde zeitweilig die Verwendung eines dreizeiligen Gummistempels in gotischen Buchstaben nachgewiesen."
Dies ist der Text aus dem Standardwerk "
Das Postwesen in Luxemburg während der deutschen Besetzung im 2. Weltkrieg" von Marcel Staar. Bisher kannten wir nur eine
gezeichnete Wiedergabe des Stempels.

Nun habe ich auch einen Beleg damit gefunden, bei dem der violette Abdruck jedoch leider nicht deutlich ist.

Kann denn jemand mit einer kompletten und deutlichen Stempelbild helfen?
Mit Dank im Voraus
DiDi
Ist wirklich niemand da, der zur Frage in [#556] helfen kann.
Schönen Gruß
DiDi
@ Mondorff [#556]
Der gewünschte Stempel:
Gruß
Dirk
Hallo zusammen,
zu meiner kleinen Heimatsammlung Selm/Bork/Cappenberg gehören auch die Bahnpoststempel der Strecke Dortmund - Gronau - Enschede (NL) [1]. Der erste Stempel fehlte mir bisher. Jetzt habe ich ihn endlich bekommen:

Besonders schön finde ich, dass die Karte entsprechend des handschriftlichen Vermerks in Bork aufgegeben wurde. Durch die Textseite der Karte ist erkennbar, dass der Stempel vom 17.11.1882. stammt.
Wenn ich richtig informiert bin, wurde der Zug in Enschede eingesetzt und war entsprechen der "II" gerade auf der Rückfahrt. Bei einem Zug, der in Dortmund eingesetzt wurde stand Dortmund oben und Wesel unten.
Die Bahnstrecke Dortmund Enschede wurde in mehreren Abschnitten bis zum 15. Oktober 1875 eröffnet. Hat einer von euch Informationen dazu, von wann bis wann dieser Stempel benutzt wurde?
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Dortmund%E2%80%93Enschede
Lt. Katalog der BArge Bahnpost sind die Verwendungszeiten wie folgt:
DORTMUND-ENSCHEDE 1876-1883
ENSCHEDE-DORTMUND 1878-1885
Wir können also von 1876-1885 für beide Richtungen annehmen.
Die römischen Ziffern geben die Tour am Tag an - in diesen Fall die zweite Fahrt von Enschede nach Dortmund.
Bei den ovalen Bahnpoststempeln gibt die Zugnummer die Richtung an, bei den Dreizeilern waren Orte und Daten umsteckbar.
"stand Dortmund oben und Wesel unten" - verstehe ich nicht, einen Stempel DORTMUND-WESEL hat es nicht gegeben.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#560]
Hallo Dirk,
danke für die Information - wieder etwas dazugelernt.
Ich meinte natürlich Dortmund - Enschede und nicht Dortmund Wesel.
Viele Grüße
Volkmar
@ calliostoma [#558]
Nun Dirk, so einfach kann man es sich auch machen.
Auf diese Abbildung hatte ich schon in meinem Text in [#556] hingewiesen.
DiDi
@ Mondorff [#562]
Was soll das ? Wollten Sie eine Abbildung oder nicht ? Das genannte Buch kenne ich nicht.
Wenn Sie damit nicht zufrieden sind, dann ignorieren das doch einfach und meckern hier nicht rum.
DS
@ volkimal [#561]
Hallo Volkmar,
ist es schon das neue Rätsel?
Wieso wird am 18.11. vor dem Frost eine Bestellung auf einer Postkarte von Bork nach Wesel geschickt, nachdem die Karte am 17.11. auf der Bahnfahrt nach Dortmund abgestempelt worden ist?
Noch stimmen weder die Daten noch die Richtungen.
Vielleicht gibt es auf die Frage eine einfache Antwort. ;-)
Schönes Wochenende
Jürgen
@ jahlert [#564]
Hallo Jürgen,
ich gehe einfach davon aus, dass entweder das Stempeldatum falsch eingestellt oder der Absender das falsche Datum angegeben hat. Der Vermerk "R 18.12.82" dürfte wohl vom Empfänger stammen, denn es sieht nach derselben Tinte aus wie bei den Kommentaren auf der Rückseite.
Was meinst Du mit "falsche Richtung"? Für mich sind zwei Beförderungswege denkbar:
Bork - Dülmen - Haltern - Wesel oder Bork - Dortmund - Duisburg - Wesel.
In beiden Fällen gab es überall Bahnstrecken.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#565]
Hallo Volkmar,
lt. Stempel soll doch die Karte am 17. "die zweite Fahrt von Enschede nach Dortmund" genommen haben.
Aus den mindestens drei verschiedenen Schriften auf der Rückseite werde ich nicht schlau, aber der Vermerk könnte doch auch bedeuten, dass die Bestellung am 18. erfolgt ist.
Es gab zwar zu dieser Zeit die Postkarte P6, aber es sieht nach einer P5 mit Lücke aus (lt. Katalog /02 .. seltsam, seltsam!).
Die einfachste Erklärung wäre eine Benutzung des Stempelgerätes von der 2. Fahrt am Vortag.
Mit Gruß aus dem sonnigen Sauerland
Jürgen
@ jahlert [#566]
Hallo Jürgen,
nach meiner Meinung ist es eine P12 (5 PFENNIG 5). Bei P5 müsste in der Marke "5 PFENNIGE" stehen. Zu P12 passt auch die Punktlücke und das Druckdatum "5 82".
Um die Vermerke auf der Rückseite zu entziffern müsste man vermutlich Weinkenner sein. Links steht vermutlich "ohne Lack". Waren die Weinflaschen damals mit Lack versiegelt/verschlossen ??? - ich weiß es nicht. Oben rechts denke ich heißt es "a 0,75" - vermutlich die Füllmenge 0,75 Liter. Was die Kommentare hinter der Angabe des Weinanbaugebietes Medoc sollen weiß ich auch nicht.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#567]
Hallo Volkmar,
natürlich ist es keine P5. Bei meiner Suche bin ich von 1875 ausgegangen und somit bin ich auf dem Holzweg spaziert.
Hätte ich einmal das komplette Datum geschrieben! :-(
Bei den '15 Flaschen Niersteiner' könnte es sich um Weißwein (Rheinhessen-Riesling) handeln. Als '10 Flaschen leichten reinen Rothwein' wird der Händler französischen Wein aus Médoc geliefert haben.
Zu den Lack-Techniken des Flaschenverschlusses kann ich leider keinen Beitrag liefern. Ich kenne nur Spezialwachs zur Flaschenversiegelung.
Beim nächsten Treffen besiegeln wir die Bahnpoststempel-Angelegenheit mit einem Glas Wein (aus der Pfalz). ;-)
Viele Grüße
Jürgen
@ volkimal [#567]
Zwar nicht philatelistisch wertvoll, aber um den Begriff "Lack" noch zu erklären, folgende Kopie aus der "Werbung" zum Herrgottströpfchen:
Die Herrgottströpfchen-Traditionsweine sind eine geschützte Marke vom Weingut Jakob Gerhardt aus Nierstein am Rhein in Rheinhessen. In alter Zeit, als das Papier und der Druck noch sehr teuer waren, wurden die Weinflaschen nicht etikettiert sondern mit verschiedenfarbigen Lackkapseln über den Korken versehen um die Flaschen besser abzudichten und um die verschiedenen Weinsorten unterscheiden zu können.
Auch hier im Breisgau gehts wieder heiter her mit den Weinfesten, gestern in Bötzingen. Ja ja, die guten Trauben und ihre Wirkung ...
mit Grüßen Max
Von mir ein Stempel aus dem hohen Norden:
Hamburg - Hoyerschleuse , vermutlich vom Juli 1901.
Dänemark gestattete damals noch deutschen Transitverkehr. Die Direktzüge wurden an der Grenze plombiert und fuhren über Tønder nach Højer Sluse (dt.: Hoyer Schleuse), von wo aus Passagiere und Post mit dem Fährschiff nach Sylt befördert wurden. So konnte auf eine Zollkontrolle verzichtet werden. Als 1927 der Hindenburgdamm eingeweiht wurde, verlor Højer die Überfahrt nach Sylt [1].

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B8jer_Sogn
@ Max78 [#569]
Hallo Max,
danke für die Informationen - jetzt ist mir auch klar, was der Lack mit einer Weinflasche zu tun hat.
Hier noch ein Bahnpoststempel der Strecke Lissa - Skalmierzyce, einem Teilstück der Bahnstrecke Ostrowo – Skalmierzyce, die am 14. Februar 1896 eröffnet wurde:

Heute liegen beide Orte in Polen. Lissa = Leszno, Skalmierzyce hatte ab 1909 den deutschen Namen Skalmierschütz.
Viele Grüße
Volkmar
Hallo Volkmar,
ein schöner Beleg und der Ankunftstempel hat auch seinen Reiz!
Da ich zufälligerweise gerade auch einen Beleg mit Bahnpoststempel aus dem heutigen Polen in der Hand hatte, kann ich diesen noch als dritten vorstellen, um bei den kleinen Ellipsenstempeln weiterzumachen.
Schön fand ich bei folgendem Beleg, dass man auch noch den Aufgabeort auf der Postkarte sieht, Parsko und Alt Boyen (heute Stare Bojanowo), die damalige Bahn- und Poststation. Bahnpoststempel Breslau-Kreuz-Stettin. Kreuz (Krzyż Wielkopolski) ist eine Stadt mit Sitz in der polnischen Woiwodschaft Großpolen. Den Ortsnamen Kreuz/Ostbahn bekam sie offiziell erst seit der Stadterhebung im Jahre 1936, siehe
https://de.wikipedia.org/wiki/Krzyż_Wielkopolski


beste Grüße Max
Hallo,
wer kann mir hier bitte den Endbahnhof nennen? Frankenstein liegt an der Strecke Mannheim - Saarbrücken [1].

Viele Grüße
Ingo
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Mannheim%E2%80%93Saarbr%C3%BCcken
@ Cantus [#573]
F0110 FRANKENSTEIN - RAUDTEN 7.1.1.0 1887-1930
aus dem Katalog der BArge Bahnpost
Ist aber nicht das "Frankenstein" aus der Pfalz, sondern aus Schlesien.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#574]
Hallo Dirk,
vielen Dank. Kein Wunder, dass ich den Ort hier in Deutschland nicht finden konnte.
Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#573]
Hallo Ingo,
ich habe noch einige weitere Karten an Pastor Kupfernagel in Würben. Eine davon passt gut als Ergänzung zu deinem Stempel:

Die Bahnstrecken Frankenstein (Schlesien) - Raudten von deinem Stempel war 135 km lang.
10 km vor Frankenstein lag Kamenz. Die Strecke von meinem Stempel Camenz - Raudten ist somit 145 km lang und stimmte bis auf eine Stationen mit der Strecke meines Stempels überein.
Den Fahrplan von 1944 findet ihr hier:
http://pkjs.de/bahn/Kursbuch1944/Teil1/156.jpg
Viele Grüße
Volkmar
Hallo,
ich habe hier auch eine Bahnpost Karte. Interessant ist, dass der Bahnhof auf der Strecke liegt:
Hallo zusammen,
einen letzten Bahnpoststempel habe ich noch von der Korrespondenz an Pastor Kupfernagel:

Bahnpoststempel der Strecke Breslau-Dittersbach-Kohlfurt. Im Stempel ist Dittersbach abgekürzt, dort steht nur "Dittb."
Bei Dittersbach handelt es sich um das Dittersbach bei Waldenburg (heute ein Ortsteil von Waldenburg). Alle drei Orte liegen heute in Polen. Die polnischen Namen sind: Breslau = Wrocław, Dittersbach = Dzietrzychów, Waldenburg = Wałbrzych und Kohlfurt = Węgliniec.
Viele Grüße
Volkmar
Kann jemand etwas über diesen Stempel sagen? Man sieht leider kein Datum.

Danke für die Mühe und einen schönen Abend,
Baber
Hallo zusammen,
folgender Stempel wird wohl einen besonderen Platz in meiner Kiste zu Bahnpoststempel einnehmen. Sieht man die Ganzsache aus dem Gebiet des KuK Österreich, denkt man ja zuerst nicht unbedingt an "deutsche" Abschläge:

Doch wurde diese Korrespondenzkarte im Zug von Eger nach Hof im Jahre 1897 abgeschlagen, um auf den Weg nach Pforzheim geschickt zu werden. Das tolle an diesem Abschlag ist die kopfstehende Position von Hof, was im Endeffekt aufzeigt, wie diese Stempel konstruiert waren. So konnte man
wahrscheinlich mit dem selben Stempelgerät Rück- und Hinfahrt abdecken, indem man einfach die Einsätze (Städtenamen) austauschte:

Eine weitere Besonderheit dürfte sein, dass sich die Jahreszahl "97" unter der Kursziffer "I" befindet. Dies stellt eventuell eine Übergangsform dieser Stempel dar, denn zuvor waren die Stempel größtenteils ohne Jahreszahl ausgestattet. Die Streckenangabe (Städte) befand sich wie bei diesem Stempel unter der Monatsangabe, und unter der Streckenangabe die Kursziffer. Als man dann die Jahreszahl "mit ins Boot nahm", schmiegten sich die Kursziffer + Streckenangabe üblicherweise an den unteren Kreisbogen an, also unterhalb der Jahresangabe.
Ich denke mal wieder ein interessanter Fund in der "Massenwarenwühlkiste",
herzliche Grüße Max
@ Baber [#579]
Kann niemand etwas über diesen Stempel sagen?
Gruß
Baber
@ Forum
Hier ein altes Brieflein an Amalie Manz in Regensburg, abgeschlagen am 13/3 (1866) mit einem Bahnpoststmpel K.BAYER.BAHNPOST.
Schönes Absendersiegel und Ankunft am gleichen Tag in Regensburg.
Altersspuren - aber schönes Dokument mit einer 3 Kreuzer Marke.
Liebe Grüße
10Parale

Meinen dritten Bahnpoststempel habe ich auch entdeckt:
Münster - Kassel / Zug 3660 / 24.7.78


Gruß
Denis
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsche Poststempel mit Kleinbuchstaben im Ortsnamen"]
Heute von mir mal ein Bahnpoststempel, so steht es wenigstens auf der Postkarte dazu:
"- REUTTE - KEMPTEN i. ALGÄU / ZUG 10" vom 25. Juli 1909
Allgäu nur mit einem L, ZUG 10 ist gut zu lesen, REUTTE muss man genau hinsehen. Ist das ein seltener Stempel?
Gruß
Andreas
@ Eilean [#584]
Hallo Andreas,
diese bayerischen Stempel sind von der Technik her etwas Besonderes. Der äußere Ring war drehbar und die Strecke umkehrbar.
Mal ein paar Bilder dazu:

Der Stempel ist nicht häufig, aber mit etwas Suchen kann man den finden.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#585]
Hallo Dirk,
bist du dir sicher mit der Drehbarkeit des Außenringes?
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#586]
Hallo Ralph,
bin ziemlich sicher. Habe leider keinen Originalstempel zur Hand, aber Kollegen haben Abschläge im Nürnberger Museum von dieser Stempeltype gemacht und auch etwas dazu publiziert. Finde leider die Quelle auf die Schnelle nicht.
In dem Zusammenhang finde ich es auch ausgesprochen wichtig sich mit der "Hardware" (= Stempel Originalen) zu beschäftigen um unsere Stempelabschläge besser zu verstehen.
Gruß
Dirk
Von mir ein Stempel ZITTAU-REICHENAU (SACHSEN) 10.1.1917. Reichenau heißt heute Bogatynia im polnischen Teil der Oberlausitz. Mit der Grenzziehung an der Neiße kam Reichenau an Polen. Die deutschen Bewohner wurden 1945 vertrieben.

Gruß Dieter
@ calliostoma [#587]
Hallo Dirk,
vielen Dank für deine Antwort. Wäre schön, das nachlesen zu können.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ calliostoma [#585]
Hallo Dirk,
wegen des drehbaren Außenrings und der dadurch zu bewirkenden Umstellung von Hin- und Rückfahrt habe ich meinen Freund Dr. Joachim Helbig befragt und wollte näheres wissen (er ist der Stempelpapst Bayerns zur Pfennigzeit). Seiner Meinung nach gab es das nie und Braungardtsche Stempel waren nur hinsichtlich des Datums steckbar, nichts war drehbar, schon gar nicht der Außenkreis.
Die Stempelgeräte lagen ihm vor - von daher können wir das mit der Drehbarkeit in den Bereich der Fabel (oder Sekundärliteratur) verweisen.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#590]
Das ist doch mal interessant; ich hoffe, Dirk findet den Artikel, so dass man das vergleichen kann.
Wenn nur das Datum steckbar war, sind die Stempel ZUG 1, .... ZUG 10 also 10 verschiedene Stempel? Und bei allen hat man Allgäu falsch geschrieben? Oder kam das L erst später dazu und war früher richtig? Für die Serie "Stempel mit Fehlern" also gleich eine Menge neuer Stempel.
Gruß
Andreas
@ Eilean [#591]
Hallo Andreas,
so ist es - hat man falsch geschnitten, aber das war bei Bayern ja nicht so selten (Kreuzer- und Pfennigzeit zusammen genommen).
Es sind verschiedene Stempel - da aus "einer Hand", sahen sie natürlich alle gleich aus.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#592]
Coole Sache.
Heute mal ein Bahnpoststempel, wenigstens soll es einer sein:

Von Bayern nach Strassburg "AMB.B". Wofür genau steht den AMB.B?
@ Eilean [#593]
Hallo,
AMB = Ambulant = Fahrend = Bahnpost.
Der Brief wog bis 8,75g und war einfach. Strasbourg taxierte ihn korrekt mit 5 Decimes (knapp 15 Kreuzer). Bayern durfte Portobriefe nach Frankreich nicht taxieren.
Liebe Grüsse von bayern klassisch.
@ bayern klassisch [#594]
Vielen Dank, werde ihn in meine München-Sammlung legen. Der Strich von oben nach unten soll dann wohl die 5 sein. Interessante Geschichte, die hier mit einem einfachen Brief erzählt wird.
Beste Grüße
Andreas
@ Eilean [#595]
Hallo Andreas,
ja, der "Strich" war eine "5". Die französischen Taxzahlen / Ziffern sind für uns Deutsche nur schwer zu interpretieren, weil sie auch mit den Ziffern / Zahlen damals in Frankreich nicht überein stimmten, sondern dem postalischen Alltag geschuldet waren (möglichst alles in einem Strich schreiben, was mit Tinte und Feder Zeit spart, aber auch schwer leserlich ist).
So lange du den Brief aus 1856 aus München nicht als "Vorphilabrief" bezeichnest, wie 99% der eBay - Anbieter, ist doch alles in Ordnung.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bayern klassisch [#594]
@ Eilean [#595]
Guten Tag an alle und Pardon an Ralph.
Auch wenn dort AMB (für Ambulant = Bahnpost) steht, ist dies ein französischer Grenzübergangstempel, der im bekannten Werk Marques de Passage/Postvertragsstempel von James Van der Linden unter der Nr. 509 registriert ist.
Der Faltbrief kam aus Bayern und lief über Strasbourg nach Reims, ins Landesinnere also.
Näheres dazu ist in diesem Thema bei [#317] zu finden.
Mit freundlichen Grüßen
DiDi
Hallo,
ist dieses Ladelisten-Formular etwas Besonderes?

Bahnpoststempel
Leipzig–Karl-Marx-Stadt vom 23.9.1973
Freundlichen Gruß
DiDi
Hallo,
zwei leider unvollständige Bahnpost-Stempel, die ich seufzend in den Papierkorb feuern muß.
Mit Stempel-Sammler-Grüßen
Heinrich
Hier ein Umschlag, der am 17.3.1921 auf der Stecke Bertsdorf - Johnsdorf befördert worden ist.

Viele Grüße
Ingo
@ DL8AAM [#185]
AMBULANT von Schaffhouse nach Lausanne 4.XI.11 "Zugnummer" 2184

Und weil die Karte so schön ist, hänge ich sie an:
Hallo zu später Stunde,
hier mal ein K.B. Bahnpoststempel, den ich ganz interessant finde. Ich bin mir nicht 100-prozentig sicher, glaube aber Reutte - Kempt. (Kempten Allgäu) als Streckenziele zu lesen. Lasse mich da gerne belehren. :-)


interessant daran der Startpunkt Reutte, eine Marktgemeinde in Österreich. Es gibt aus der Infla-Zeit auch Belege mit Bahnpoststempeln von Österreich mit selbigen Destinationen (Zweikreisstempel). Auf alle Fälle wurde das Inlandsporto für einen gewöhnlichen Fernbrief bis 20 g verklebt.
PS: Habe jetzt erst Beitrag [#585] gesehen, bei dem der Zweikreisstempel behandelt wird. Vielleicht liegt das Problem mit der Aufklärung über die "Drehbarkeit" dieses Stempels daran, dass er von den Österreichern stammt und nicht von Bayern (somit gar nicht im Nürnberger Museum liegen würde)?
mit Grüßen Max
@ Max78 [#602]
Hallo,
der selbe Stempel ein paar Wochen später: Das K. ist jetzt aptiert.

Der Zweikreisstempel ist ein deutscher Stempel, österreichische Stempel gab es auf dieser Strecke keine. Später kommen noch einige andere Stempel vor, wie z.B. ab 1929 dieser Ovalstempel:

Gruß
Dirk
@ calliostoma [#603]
Interessante Strecke einschliesslich den ganzen Stempeln. Danke für's Zeigen
mit Grüßen Max
Und da ich beim letzten Beitrag vom Dreiländereck sprach, werden unsere lieben Nachbarn aus der Schweiz auch noch "bedient":
Aus einer Korrespondenz habe ich einmal diese beiden Dörfchen ausgesucht. Zwar hat man bei solchen Teilnachlässen aus "Kellern" meist nicht die Erhaltung, die sich der Philatelist im Allgemeinen wünscht, dafür aber den Inhalt und Vergleichsmaterial. Beide Aspekte, das Philatelistische und der textliche Inhalt, ergänzen sich ja meist prima.
Angefangen mit Les Marecottes nach Territet (Montreux). 1910 ging dieser Brief vom "Hochland" an den See, und zwar mit einem finde ich reizvollen Bahnpoststempel Martigny - Chatelard. Zudem unterstreicht der Z1-Zeilenstempel den Aufgabeort:

Von Territet ein Jahr zuvor 2 Trauerbriefe in die andere Richtung (den See entlang) nach Lausanne. Zug 1136, Beamtennummern 6 und 8:


Und da es noch Postkarten aus gleicher Zeit gab, hier ein kleiner Blick in diese Gegend (bevor der Tourismus richtig boomte und seine Schandflecken hinterließ):

einen schönen Abend allen, Max
Hallo,
eine Drucksache von der Fa. Gebrüder Jauch Zündholzfabrik in Schwenningen, nach Horb.
Stempel vom 14.02.1902, K.Württ. Bahn-Post, Zug 7460.
Gruß
Manne
@ Mondorff [#598]
ist dieses Ladelisten-Formular etwas Besonderes?
Nun, etwas Besonderes schon, da ja nur innerbetrieblich verwendet, somit eigentlich nicht nach außen kam und somit in allen Bahnpost-Betriebs-Dokumentationen fehlen dürfte - genauso wie Vorbindezettel, Beutelfahnen etc.
Diese Ladelisten gab es auch im Bundesgebiet, quasi als Übergabebeleg an die nächste Stelle (siehe hierzu die Spaltenüberschriften).
Mit phil. Gruß und allen guten Wünschen zum Osterfest
Ingo Pfennig
@ Mondorff [#598]
@ klinhopf [#608]
Hallo,
in meiner Sammlung befinden sich auch einige Ladelisten von Bahnposten (Bundespost und DDR-Post). Wie lange mussten diese Ladelisten von den Dienststellen aufgehoben werden?
Freue mich auf eine Antwort!
Viele Grüße
Uwe Seif
Rechteckiger Rahmenstempel Kempten-Isny vom 4.6.55. Habe jetzt hier alle Einträge durchgecheckt, aber keinen Stempel dieser Art aus der Zeit ab 1945 gefunden. Da ich auf diesem Gebiet absoluter Laie bin, würde mich schon interessieren, was es damit auf sich hat.

Grüße
Ivo
@ fogerty [#610]
Hallo Ivo,
in Bayern gab es vor dem Krieg solche rechteckigen Bahnpoststempel. Ich weiß aber nicht, wie lange die in Gebrauch waren. Evtl. mal bei der ArGe Bahnpost nachfragen.
Gruß
Mümmel
@ fogerty [#610]
Hallo Ivo,
es handelt sich um den Bahnpoststempel K0479 Typ 3.3.4.0 laut Katalog Bahnpoststempel. Als Verwendungszeit ist 1962 angegeben, da deiner von 1955 ist wäre es schön wenn du ihn der Arge Bahnpost meldest und auch in die Stempeldatenbank einstellst.
Beste Grüße
Eckhard
Liebe Sammlerfreunde,
aus meiner Leipzig-Sammlung kann ich euch folgendes Einschreiben aus Chicago USA nach Leipzig vom 21.10.1922 (Ankunft 4.11.1922 mit 14 Tagen Reisedauer) zeigen. Auf der Rückseite ist vom Bahnpostamt 10 in Köln einmal ein Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten Sowie ein Gummistempel L3 Köln-Deutz abgeschlagen. Bahnpoststempel in dieser Art habe ich zumindestens in meinem Sammelbereich so noch gar nicht gesehen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
@ JohannesM [#612]
K0479 KEMPTEN - ISNY 3.3.4.0 1940-1962
Ist im Nachtrag zum Stempelkatalog mittlerweile so gelistet.
Gruß
Dirk
@ fogerty [#610]
Hier ist noch so ein Beleg von 1950 aus meiner Notopfersammlung.
Besonderheit zusätzlich: Berliner Zuschlagsmarke Währungsgeschädigte auf Geschäftsbrief der Firma Rohde & Schwarz (Meßtechnik).
Hier ein Beleg aus meiner Landpoststempelsammlung mit Bahnpoststempel vom 18.12.1957 auf der Linie Neustadt (Aisch) - Ühlfeld.

Viele Grüße
Ingo
Hallo zusammen,
hier ein Stempel, Bahnpoststempel (?) bei dem ich etwas Unterstützung benötige:

Laut Vermerk ein Bahnpoststempel (Postwaggon) von Riga nach Tap...? Der Brief war adressiert nach Dorpat.
Was ist das 8-ähnliche Zeichen/UB/UZ ganz unten?
Vielen Dank für jede Hilfe. :-)
Peter
@ filunski [#617]
Hallo Peter,
auch wenn ich nicht weiss, ob es irgendwie weiterhilft oder Du es schon gelesen hast, aus dem kyrillischen in unsere Schrift steht dort:
POSCHTOWII WAGON NO89, 12AUG 1890
Unten erkenne ich auch nichts Eindeutiges.
Vielleicht hilft es, ich hoffe es jedenfalls.
Gruss Olaf
@ filunski [#617]
Hallo Peter,
schau einmal ins Thema Stempel bestimmen (Russland) [1] und in die Antworten. Da habe ich letztens einen weiteren Bahnpoststempel dieser Art gezeigt.
Viele Grüße
Volkmar
[1]
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=151450#M64
@ DERMZ [#618]
@ volkimal [#619]
Hallo Olaf, hallo Volkmar,
danke für eure Hilfe, schon mal ein Stückchen weiter.
Also werde ich mich wohl mal an die ARGE wenden. ;-)
Viele Grüße,
Peter
Hamburg - Westerland 17. Dezember 1949
Guten Morgen zusammen,
von mir heute mal wieder etwas aus der Schweiz. Nachdem ich einmal das Thema "Stabstempel der Schweiz" eröffnet hatte, wurde mir dort von fachkundigen Mitgliedern sehr gut erläutert, dass diese Stabstempel nicht nur von Postablagen oder Poststellen kleiner Orte stammen, sondern auch zur Ausrüstung der Postler im Bahnpostwagen der Züge in der Schweiz gehörten. Der Begriff "Stabstempel" wäre in diesem Zusammenhang also ein wenig missverständlich. Durch diese Abschläge konnte man nachvollziehen wo die Sendung aufgegeben wurde. Zu den berühmtesten Strecken in der Schweiz zählt wohl die Bernina-Bahn. Die Bahnstrecke Samedan-Pontresina (Pontresinerlinie) war ein Bindeglied zwischen Albula- und Berninabahn, die am 1.Juli 1908 eröffnet wurde. Im Jahre 1910 wurde den Touristen folgende Postkarte angeboten:


Schau ich mir die Karte an, bekomme ich auch Lust, einmal im Leben diese Strecke "abzufahren". Im Bahnpoststempel ist Samaden zu lesen, was kein Stempelfehler ist. Für dieses Dorf wurden beide Namen (Samaden u. Samedan) verwendet. Betreiber dieser Schmalspurbahn war und ist die Räthische Bahn.
allen eine gute Woche, mit Grüßen Max
@ Max78 [#622]
Die Fahrt mit der Bernina-Bahn ist wirklich ein Erlebnis. Bahnpostsendungen dieser Linie gibt es auch nicht wie Sand am Meer.
Noch eine kleine Ergänzung:
Bis 1943 war die Bernina-Bahn eine eigenständige Gesellschaft. Erst dann erfolgte die Übernahme durch die Rhätische Bahn.
Die Ortsnamen im Engadin waren zunächst "eingedeutscht", erst später wurden die rätoromanischen Namen wieder auch an den Bahnstationen verwendet.
Gruß
Ralph
1910 lieferte die Firma Güller 4 Bahnpoststempel für die Bernina-Bahn aus, 3 tragen unten die Inschrift BAHN-POST-AMB., der vierte BAHNPOST-AMB.
Etwa 1933 wurde der abgebildete Stempel deutlich umgearbeitet, statt SAMADEN ist jetzt ST. MORITZ zu lesen, außerdem wurden die Striche im oberen Segment entfernt und durch ein schweizer Kreuz ersetzt.

Etwa 1943 wurden auch die Striche im unteren Segment entfernt - kann ich leider nicht zeigen.
Wer sich für Bahnpoststempel der Schweiz interessiert, sollte versuchen, sich die Buchreihe von Reinhard Stutz "Bahn und Post in der Schweiz, Zusammenarbeit von 1848 bis 2004" zuzulegen. Den oben abgebildeten Stempel hatte ich Herrn Stutz nachgemeldet, er wollte ihn in die nächste Auflage aufnehmen. Leider ist Herr Stutz 2015 verstorben, so dass es zu dieser Neuauflage nicht mehr kam.
Gruß
Ralph
@ Max78 [#622]
Schau ich mir die Karte an, bekomme ich auch Lust, einmal im Leben diese Strecke "abzufahren".
Ja, mach doch, ich habe vor Jahren eine Dreiecksfahrt St. Moritz-Zermatt (Glacier) - Locarno (Centovalli) - St. Moritz(Bernina) gemacht - das war super.
Beste Grüße
Eckhard
Servus Eckhard,
oh ja, ich werde es irgendwann machen, aber dazu muss ich leider noch ein wenig sparen. :-) Ist halt ein teures Pflaster da unten.
Hallo Ralph,
danke für diese Informationen. Hättest Du Deinen Abschlag ohne Worte gezeigt, hätte ich nie und nimmer an eine derart "großräumige Umgestaltung" gedacht. Es ist immer wieder schön, wenn einem solche Infos präsentiert werden.
mit besten Grüßen Max
Hallo,
von mir Hagen-Dortmund.

Grüße Andreas
@ Max78 [#626]
Gern geschehen, dafür gibt es ja Foren.
Gruß
Ralph
Bahnpoststempel Goslar - Herzberg (Harz)


und weil die Karte so schön ist, hänge ich sie an - wer weiß, wo der Fotograf stand ?
Liebe Sammlerfreunde,
ein Stempel des königl.württemb.fahrenden Postamtes ist auf einem Brief aus Leipzig vom 23.2.1863 nach Stuttgart am 24.02.1863 abgeschlagen worden. Der Brief wurde mit Zug 15 transportiert. Gab es in Württemberg nur ein fahrendes Postamt? Eine Nummerierung ist nicht zu erkennen.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Ich habe zwr keine Belege vorzuweisen, aber doch auch ganz nett! Oder? Berlin-Stralkowo Zug 450 - Datum kann ich nicht entziffern.
Sagan-Modlau Zug 233 vom 25.1.1925
Und die Letzte: Ludwigshafen (Rhein)-Karlsruhe (Baden) Zug 02852 vom 13.10.1958
Guten Abend zusammen,
als nächstes möchte ich eine Ganzsache aus dem Gebiet des Kuk Österreich-Ungarn vorstellen. Es könnte gut sein, dass mich ein Spezialsammler berichtigen muss, worüber ich mich freuen würde, denn ich kann bis jetzt nur vermuten, dass es sich um einen Zeilenstempel abgeschlagen von einem Bahnpostbeamten im Bahnpostwagen handelt, ähnlich wie bei der in Beitrag # 622 vorgestellten Karte von Pontresina.
Die Karte stammt aus einem Posten eines Flohmarkthändlers aus Freiburg, den ich immer wieder durchwühle, wenn ich dort bin. F.A. Madlener aus Pforzheim musste im Jahre 1897 ein Inserat in die Zeitung gesetzt haben, dass bei einer Vielzahl der Leser auf Interesse stieß. Er hatte die Werbetrommel für "Fussfahrräder" gerührt. Der Begriff war den Interessenten damals noch nicht so ganz geläufig, sie nannten die Geräte ein manches Mal auch "Straßenrollschuhe" oder ähnliches. Hier meldete sich Ober(st)leutnant Bäumel vom 29. Infanterie-Regiment, um sich den Prospekt zukommen zu lassen:


neben dem Bahnpoststempel (Slavonski) Brod - Nagykanisza befindet sich dieser Stempel mit Text "Brood".
Brod bedeutet im Deutschen soviel wie
Furt oder
Furth, was man in vielen Städtenamen finden kann. Mir fehlen leider die Sprachkenntnisse, um sicher zu sein, ob das Wort
Brood selbiges bedeutet. Wenn ja, wäre meine Vermutung bezüglich eines weiteren Bahnpoststempels, der den Aufgabeort bestätigen sollte, wahrscheinlich richtig. Vielleicht findet sich ja jemand, der der kroatischen Sprache mächtig ist. Würd' mich freuen über Rückmeldungen.
mit Dank und Grüßen Max
Hallo,
von mir heute Bahnpoststempel Leinefelde-Wulften(Harz).

Gruß Andreas
@ Max78 [#634]
Die Sprachen im Süden und Osten der ehemaligen Donaumonarchie sind nun freilich meine Stärken nicht, aber auf Ungarisch wird jedenfalls der Ortsname mit Akzent, also Bród, geschrieben, und das bedeutet ein langes o. Da liegt die deutsche Schreibung mit Doppel-o nahe.
-jmh
@ jmh67 [#636]
Hallo jmh,
vielen Dank für diese Auskunft! Ich werde mal schauen, ob sich eventuell andere Stempel in dieser Form finden lassen, um sicher zu sein, dass es sich hier (ähnlich wie bei den Schweizer Stempeln) um Einzeiler handelt, die im Bahnpostwagen abgeschlagen wurden. Aber vielleicht kann ein anderer Sammler, der sich mehr mit dem Gebiet des KuK auseinandergesetzt hat, etwas ähnliches aus anderen Orten zeigen. Würde mich freuen und interessieren.
mit herzlichen Grüßen Max
@ Max78 [#634]
Hallo Max,
wenn Du auf den Text der Karte schaust steht dort als Ort "Slavon. = Brod". Damit dürfte "Slavonski Brod" eine Stadt im Osten vom heutigen Kroatien gemeint sein. 1897 gehörte Slavonski Brod zu Ungarn [1].
Ich finde allerdings nichts über eine Bahnstrecke von Slavonski Brod nach Nagykanizsa.
Nach Ritter: Geographisch statistisches Lexikon von 1905 liegt Nagykanizsa an den Bahnstrecken "Wiener Neustadt—Nagykanizsa" "Pragerhof— Budapest" und "Murakeresztúr—Barcs".
Über Slavonski Brod steht im Ritter:
Brod oder
Marsonia, kgl. Freist, in Slavonien, Kom. u. Bz. Pozsega, links an d. Save, 7310 Einwohner, Post und Telegraphenstation, Eisenbahnlinie Dálja—Brod.
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Ungarn
@ Max78 [#634]
Hallo Max,
noch eine Ergänzung:

Das ist eine Landkarte aus Andrees Handatlas (Jubiläumsausgabe 1910). Dort habe ich Brod und Nagykanizsa = Gross Kanizsa eingekreist. Die Eisenbahnstrecken sind rot eingezeichnet. Auch hier kann ich die Strecke Brod - Nagykanizsa nicht erkennen.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#639]
Hallo Volkmar,
auch Dir einen herzlichen Dank für die Info's und die Karte. Dass es sich um diese beiden Ortschaften (Städte) handeln müsste, hatte ich davor schon recherchiert, allerdings fand ich wie Du keine direkte Verbindung zwischen diesen beiden Städten. Ich habe jetzt nach weiterem Suchen ein wunderbares PDF im Internet gefunden, dass für Stempelsammler wirklich sehr interessant ist, unter dem Namen TPO-Stempel, was soviel wie Travelling Post Offices bedeutet:
http://www.tpo-seapost.org.uk/tpo2/downloads/BP_Handbuch_I_2-1_Lutz_Ihnken.pdf
der K1 Stempel ließ sich dort finden, aber die Zeilenstempel werden auch dort nicht behandelt. Auf alle Fälle gab es auch andere Bahnpoststempel, die Brood anstatt Brod im Stempeltext aufführen:

da die Behandlung der Post die der Schweizer Bahnpost sehr ähnlich ist, hoffe ich, dass ich eventuell noch andere "Einzeiler" finden kann.
mit Dank und Grüßen Max
@ volkimal [#639]
Nun ja, bei den topographischen Verhältnissen kann man wohl kaum eine mehr oder weniger gerade Strecke zwischen den beiden Städten erwarten. Aber es gibt genug Strecken, über die man sich einen durchgehenden Zuglauf, meinetwegen auch mit Fahrtrichtungswechsel unterwegs, vorstellen kann. Manchmal kommen solche Zugläufe "um die Ecke" auch aus betrieblichen Gründen, effektiver Lokeinsatz und so, zustande und weniger aus verkehrlichem Bedarf. Aber ohne einen Fahrplan aus jener Zeit wird man das kaum herausbekommen können.
Habe auch überlegt, ob noch andere Orte des Namens Brod in Frage kommen könnten, aber das wird ja durch die Angabe des Absendeortes praktisch ausgeschlossen. Dazu kommt, dass der Stab des 29. (ungarischen) Infanterieregiments seinerzeit in Brod an der Save, also Slavonski Brod stand und erst 1899 umzog. Passt!
-jmh
@ Max78 [#640]
Hallo Max,
ein interessanter Link - danke!
Volkmar
Wie immer waren es wirtschaftliche Interessen, die zum Bau der Bahnstrecke Dresden–Werdau führten. Jetzt eine elektrifizierte, zweigleisige Hauptbahn in Sachsen. Sie verläuft von Dresden über Freiberg, Chemnitz und Zwickau nach Werdau, wo sie im Bogendreieck Werdau in die Bahnstrecke Leipzig–Hof einmündet. Ursprünglich eine ganzen Reihe eigenständiger Teilstrecken, wurde der erste Abschnitt am 6. September 1845, die Zweigstrecke von der Bahnstrecke Leipzig–Hof (Sächsisch-Bayerische Eisenbahn) vom heutigen Bogendreieck Werdau nach Zwickau, eröffnet.

Am 11. August 1987 wurde das 125jährige Bestehen der Eisenbahnlinie Tharandt - Freiberg gefeiert. Ein schlichter Gummistempel und ein Bahnpoststempel DRESDEN - ZWICKAU vom 11.08.87 auf der MiNr 2631 haben das Ereignis für die eisenbahnfixierte Philagemeinde bewahrt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Dresden%E2%80%93Werdau
MfG Jürgen -wajdz-
Hier jetzt gescheite Abbildungen:
Hat jemand eine Idee zu diesem Stempel?

@ bovi11 [#644]
Hallo,
laut Katalog der Bundesarbeitsgemeinschaft Bahnpost wurde dieser provisorische Stempel in den Jahre 1948-1949 verwendet.
Gruß
Uwe Seif
@ Uwe Seif [#645]
Vielen Dank - gibt es nähere Angaben dazu?
@ bovi11 [#646]
Frag `mal bei calliostoma nach.
@ bovi11 [#644]
Hallo,
provisorischer Gummistempel - hier auf einem Sammlerbeleg von Herrn Lips. Der hatte eine Stempelfabrikation und hat diesen sowie reichlich andere provisorische Stempel für die Post hergestellt. Dabei hat er nicht vergessen für sich und andere Sammlerfreunde Belege zu produzieren. Bedarfspost ist relativ selten, Sammlerpost gibt es schon häufiger. Neben dem ovalen Stempel wurde auch ein rechteckiger verwendet - s. Scan.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#648]
Vielen Dank für die Informationen.
Ist der tyische EDS-Umschlag mit seitlicher Klappe. Vorliegend auch zu erwähnen ist der
"Nachträglich entwertet" Stempel auf der Notopfermarke.
Hier noch 2 recht abenteuerlich wirkende Bahnpoststempel:
@ bovi11 [#649]
Wieso abenteuerlich ? So sehen halt Bedarfsbelege aus. Hier ein paar Sammlerbelege zum Thema:


Gruß
Dirk
@ blizzi [#631]
Der Stempel ist POSEN - STRALKOWO !
Gruß
Dirk
Guten Mittag
heute gehen wir mal auf Reise nach Westfrankreich, dort befand sich eine relativ kurze Bahnstrecke in Meterspur. Eröffnet wurde sie am 20. August 1906 und war bis zum 5. Juni 1938 in Betrieb. Es handelt sich um die Strecke von Paimbœuf nach Pornic.

Leider kann ich nur den Stempel zeigen, der komplette Beleg fiel wohl schon vor Jahren der Schere zum Opfer.
Folgende Informationen kann ich im Netz bei wikipedia finden:
Betrieben wurde die eingleisige Strecke von der Chemins de Fer du Morbihan. Die Reise dauerte in der Regel etwa 2 Stunden von Endstation zu Endstation. Durch den zunehmenden Individualverkehr auf der Strasse wurde der Betrieb 1938 dann eingestellt. Zwei Lokomotiven haben die Zeit überstanden, eine davon ist bei der Train du Bas-Berry im Einsatz, die zweite bei der Chemin de Fer de la Baie de Somme (EBK).
Viele Grüsse aus dem südlichen Süden
Olaf
Moin allerseits,
folgende Frage zu folgendem Postweg: Köln - (Bad) Widlbad 1868:

Ich möchte den Bahnpoststempel Zug 15 auf die Datenbank stellen, bin mir aber nicht sicher, auf welcher Strecke der Zweikreisstempel abgeschlagen wurde. Eventuell kann ein Kenner der Badischen Bahnpoststempel weiterhelfen. Vermuten kann ich nur die Strecke Heidelberg - Basel (Badische Hauptbahn), kann aber die Bahnstrecke Karlsruhe - Pforzheim, die von Baden Richtung Württemberg genutzt wurde, nicht ausschliessen. Der Ankunftstempel Wildbad ist nur noch rudimentär zu erkennen, der Poststempel Pforzheim diente wohl als Transitstempel.
mit Dank im Voraus, Max
Fragen über Fragen, hier die nächste. ;-)
Habe schon einmal in einem anderen Thema "Briefbeförderung USA - Deutschland" danach gefragt, wo eigentlich die Post aus den USA zum ersten Mal in Deutschland den Boden berührt, wenn es sich um eine Sendung handelt, die nach Württemberg ging und nicht als Luftpost deklariert war. Es geht um den Zeitraum 1924-1930. Oft befinden sich rückseitig aptierte Bahnpoststempel, vor allem natürlich auf Einschreiben. Folgendes Beispiel aus dem Jahre 1929 kann das gut zeigen, auch hier kann mich der Rücken mehr entzücken:

Der Postweg innerhalb Württembergs ist hier wunderschön (Schritt für Schritt) zu sehen, bloß kann ich immer noch nicht nachvollziehen, wo genau der Brief zuerst auf deutschen Boden traf. Eventuell kann mir jemand weiterhelfen.
Am Schönsten fand ich den aptierten Bahnpoststempel Ulm - Immendingen, da mir die Aptierung "(U)" bislang unbekannt war und sich die Frage stellt, ob sich vor Bahnpost noch ein UB "b" befindet (Mist, hätte der Blaue Beure seinen Sonderstempel nicht ein wenig weiter rechts setzen können? ;-):

mit Grüßen Max
@ Max78 [#654]
Hallo Max,
"(U)" ist keine(!) Aptierung, sondern steht für die Bahnpostdienststelle Ulm/Donau, welche den Bahnpostdienst hier durchgeführt hat. Vor Bahnpost könnte es durchaus der UB "b" sein.
Ich vermute, dass der Brief über Bremen nach Deutschland kam.
Viele Grüße
Uwe Seif
@ Uwe Seif [#655]
Danke Dir, Uwe. Ich hatte mir schon gedacht, dass es sich eventuell um die Dienststelle Ulm handelt, ähnlich wie bei den aptierten K.-WÜRTT Bahnpoststempeln, bei denen Stuttgart (ST.) und Ulm im unteren Bogen aufgeführt sind. An Aptierung dachte ich nur wegen dem "gesamten" Layout des Stempels (Stempeltext, der zentrisch angelegt ist). Diese spezielle Stempelform dürfte um 1929 aufgekommen sein, genau weiss ich es leider nicht. Da das "(U)" leicht schräg steht, dachte ich, dass es eventuell nach Einlieferung des neuen Stempel aptiert wurde. Es kann natürlich auch genau so sein, wie Du es sagst.
Danke auch für die Info zu Bremen. Es ist wirklich merkwürdig, dass man absolut keine Informationen zu dieser Frage im Netz finden kann. Würde man den Informationen des Beleges Glauben schenken, dann wäre der erste Ort eventuell Frankfurt (wenn Zugnummer 13 dazu passen würde).
Hier noch andere Rückseiten von Briefen 1924-1930 von Belegen aus den USA nach Stuttgart. Ab 1927 alle mit dem gleichen Bahnpoststempel (Beamtennummer 91, unterschiedliche Zugnummern):

Mich wundert es einfach, dass bei keinem einzigen Beleg ein Stempel zwischen Bremen und Frankfurt abgeschlagen wurde (wenn die Vermutung stimmt).
mit Grüßen Max
@ Max78 [#656]
Hallo Max,
leider kann ich Dir keine Antworten geben (kenne mich da zu wenig aus), aber:
Es müsste Verzeichnisse/Fahrpläne der Schiffspostlinien, die Post befördert haben, geben, welchen man dann den Ankunftsort/-orte in Deutschland entnehmen kann. Frag` einmal bei der ArGe Schiffspost nach. Im Berliner "Postmuseum" müssten solche Pläne wohl vorhanden sein?
Welche Vorschriften bei der Reichspost zur Entkartung und Weiterbehandlung von Auslandseinschreiben damals bestanden haben, weiß ich leider nicht. Es stellt sich deshalb die Frage, ob die Reichspost derartige Sendungen bei Eingang/Unterwegsumarbeitung überhaupt mit einem Durchgangsstempel versehen musste. Vorgeschrieben war auf jeden Fall die Eingangsstempelung beim Zustellpostamt! Auffällig ist natürlich schon, dass im württembergischen Landesteil die Unterwegsbearbeitung mittels Stempel dokumentiert wurde.
Vielleicht helfen meine Ausführungen etwas weiter?
Gruß
Uwe Seif
AMBULANT mit Jungfraubahn am 8.III.03 "Zugnummer" 1479

https://de.wikipedia.org/wiki/Jungfraubahn
Liebe Sammlerfreunde,
ich habe ein Postformular für ein "Einschreibbund" aus der DDR-Zeit. Auf Grund des Druckvermerkes würde ich mal auf 1984 tippen. Ich gehe hier von einem Formular für die Bahnpost aus, obwohl Beutelfahnen eigentlich anders aussehen. Grund für meine Annahme ist auch der auf der Rückseite abgeschlagene Stempel der Bahnpost Leipzig-Kassel in enger Ellipsenform. Ich kann den Stempel allerdings so gar nicht zuordnen. Der Stempel ist in seiner größten Ausdehnung ca.32 mm breit. In den bekannten Stempeldatenbanken im www ist er nicht zu finden. Soweit ich weiß, wurde Kassel in der Verwendungszeit der engen ellipsenförmigen Bahnpoststempel auch noch mit "C" geschrieben. Ich gehe eher hier von einem nachgemachten Stempel aus. Kann mir hier bitte jemand helfen und Auskunft über den Stempel geben? Für die Hilfe möchte ich mich schon im voraus bedanken.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo,
der stumpfovale Stempel LEIPZIG-KASSEL wurde von 1916 bis 1934 verwendet. Es gab einen engagierten Leipziger Bahnpostfahrer - und Sammler, der in den 1980iger Jahren die in der Bahnpost-Dienststelle lagernden alten Stempel blanko abgeschlagen hat. Die Type mit Sternchen ist bei den Bahnpoststempeln aus Leipzig häufig anzutreffen. Es ist keine Beutelfahne, sondern ein Vorbindezettel für einen Bund Einschreibebriefe.
Gruß
Dirk

Italien - Postkarte fürs Ausland - Bahnpoststempel Turin 14. 6. 1884 - Schweiz Ambulant 15. 6. 1884 nach Hanau in Preussen

"Umberto" Rainerio Carlo Emanuele Giovanni Maria Ferdinando Eugenio di Savoia war König von Italien 1878 bis 1900
Der T0070 THALE - MAGDEB. vom 1.8.1884 - gar nicht so häufig.

Beste Grüße
Eckhard
Sonderzugbeförderung am 7. Dez. 1985 Dresden - Prag mit Zug 271 - Marke Mi.-Nr. 2969
Guten Abend,
von mir gibt´s den nächsten Bahnpoststempel:

Diesmal ist der Absendeort mit B. angegeben und erschloss sich mir zunächst nicht. Fakt ist, dass eine Ganzsachenpostkarte P 116 I am 18.2.1920 (PP 4) nach Chemnitz gesandt wurde, der Wertstempel entsprach dem Fernpostkartenporto von 15 Pfennig. Gestempelt wurde mit dem Bahnpoststempel CHEMNITZ-WEIPERT Zug 1349. Weipert (tschechisch Vejprty) befindet sich im böhmischen Teil des Erzgebirges, gegenüber liegt auf der deutschen Seite das Städtchen Bärenstein - möglich dass die Karte hier geschrieben wurde.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
@ Seku [#661]
Jemand Ahnung wo die Schweizer Bahnpost 33 fuhr ?
10 Uhr morgens in Turin aufgegeben und erst am nächsten Tag in der Schweiz? Die Karte muss wohl in den falschen Postbeutel gefallen sein.
Guten Morgen,
Hier ein Beleg, befördert per Bahnpost, aufgegeben am 12.04.1948 und portogerecht freigemacht mit 2 x MiNr. 1 und 2 x MiNr. 3 der Französischen Zone Württemberg-Hohenzollern. Auch schon im Bereich Französische Zone vorgestellt aber passt auch sehr gut hier.

Grüße,
Ron
@ stephan.juergens [#666]
Moin Stephan,
unter folgendem PDF von Christian Geissmann kannst Du allgemein interessante Infos zu den Ambulant Bahnpoststempeln (+ Kursnummern) finden:
https://www.post-und-geschichte.ch/site/uploads/pdf/artikel_homepage/ch_inland/sbz_150_jahre_bahnpost_schweiz.pdf
Es sind zwar nicht die einzelnen Kurse aufgelistet, aber eine wichtige Info, dass die Kursnummern im Laufe der Jahre neu verteilt wurden, so z. B. 1889. Die Kursnummer dieses Stempels dürfte die 39 (nicht 33) sein. Auf Delcampe lässt sich eine Karte mit selbiger Kursnummer (und identischer Zugnummer 10) finden, die 1885 von Luzern (belegt durch Stabstempel des Bahnpostbeamten) Richtung Berlin fuhr.
Bei einer Fehlleitung im "falschen Postbeutel" würde sich meines Erachtens mit Sicherheit noch ein anderer Stempel (Vermerk) auf der Karte befinden. Die Differenz von 1 Tag finde ich bei der Entfernung jetzt nicht so extrem, und wer kennt sie nicht, die Verspätungen der Bahn durch was auch immer. Bei der Schweiz verwundert mich die Zuverlässigkeit der Bahn so oder so, wenn man das Gelände mit anderen Ländern vergleicht.
Hoffe, das hilft erst einmal weiter bei der Recherche, vielleicht zeigt uns Seku ja noch die Rückseite,
mit Grüßen Max
@ Max78 [#668]
Hallo Max,
die Kursnummer 39 dürfte richtig sein. Gerne hier die Rückseite. Nur ob die was bringt ?

"Liebe Schwägerin !" konnte ich gerade noch entziffern. Weiters habe ich es aufgegeben.
@ Seku [#669]
Servus Seku,
wahrscheinlich nicht wirklich. ;-) Ich lese nur, dass er eigentlich geplant hatte heute (also 14.6.84) abzureisen, es aber nicht konnte, weil die Ausstellung noch fertiggestellt werden musste und er folglich erst am nächsten Tag Richtung Genf abreisen wird. Kann nun natürlich sein, dass er die Karte erst morgens am 15. direkt am Bahnhof einwarf, als er Turin dann wirklich verließ (sprich der Tag im Stempel falsch eingestellt ist) oder die Karte schon am Morgen des 14. verfasste, und beim Vorbeilaufen am Bahnhof einwarf. ;-) Vielleicht kann Stephan ja noch etwas beitragen, denn von italienischen Stempeln (inklusive Transitwegen) habe ich absolut keine Ahnung.
Der (ausgeschnittene) Name hätte mich persönlich noch interessiert, bringt dem Thema aber nicht wirklich etwas. Danke für's Zeigen,
mit Grüßen Max
@ Ron Alexander [#667]
Lieber Ron,
wenn Du uns schon einen kopierten Beitrag mit solch einem Abschlag präsentierst, wären ein paar andere Info's passend zu diesem Thema ganz reizend gewesen. Ich frage mich nach dem Sinn oder hattest Du noch eine Frage? Im Thema "M. Pichl" sprichst Du von philatelistischen Werten. Die vermisse ich hier ein wenig. Wir könnten ja mal bei den Streckenangaben anfangen. ;-)
Vielleicht wärst Du so nett und erklärst uns Sammlern, was das für ein Bahnpoststempel ist, und was ihn im eigentlichen Sinne interessant macht, eben halt passend zum Thema und nicht "doppeltvermoppelt".
mit philatelistischen und herzlichen Grüßen Max, der das rein fachlich gesehen in Frage stellt
@ Max78 [#671]
Hallo Max,
mea culpa, sorry ist mir vollkommen durchgerutscht. Jetzt weiß ich auch wieder warum ich das Fahrten Handbuch auf dem Tisch liegen hatte. Kommt davon wenn man unterbrochen wird und dann kopflos auf absenden klickt.
So, als Ergänzung:
Zugnummer: 3453
Bp-Typ: 34 a
Ub: b (wenn ich es richtig auf dem Stempel erkenne, leider sehr unsauber abgeschlagen :-/ )
Verwendungszeitraum 1948 - 1949
Streckenbezeichnung: JMMENDINGEN - ULM
Fahrplan Nr.: 306a
Grüße,
Ron
@ Ron Alexander [#672]
Danke Dir für diese fachliche Aussage und Deine Bemühung, Du hast mir damit weitergeholfen. Die Verwendungszeit war mir das Wichtigste. Bei UB b stehe ich auf Deiner Seite.
Ist in dem Büchlein noch vermerkt, ob sich auch bei diesem Stempel ein Stern oberhalb der Streckenangabe befindet? Diese Kleinigkeit würde mich noch interessieren. Ich hatte in Beitrag [#654] einen ähnlichen Stempel vorgestellt, bei dem mich Uwe Seif netterweise mit seinen Kenntnissen berichtigte. Es geht mir hauptsächlich um die gesamte Verwendungszeit dieser Stempelgeräte, unabhängig von Aptierung oder Zugnummer.
mit Dank im Voraus, Max
Guten Abend,
von mir wieder Bahnpost:

Eine Ganzsachenpostkarte P 150 a I mit Wertstempel 3 Mark Postreiter wurde von Weimar nach Berlin an die dortige Universität gesandt, wofür am 20.5.1923 (PP 13) 40 Mark Porto zu zahlen waren. Es wurde also mit je einer Mi 208 P, 224 und 227 auffrankiert. Entwertet wurde die Frankatur mit dem Bahnpoststempel BERLIN-EISENACH Z. 803 .
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Hallo zusammen,
dieser Brief mit den Thurn und Taxis Stempeln aus Witzenhausen und Kassel hat auf der Rückseite einen Bahnpoststempel Warburg - Düsseldorf:

Ungewöhnlich finde ich, dass der Ortsname "DÜSSELDRF." abgekürzt worden ist. Weshalb kürzt man "DORF" ab spart damit einen Buchstaben ein? Hat man das bei anderen "Dörfern" auch gemacht?
Viele Grüße
Volkmar
Bahnpoststempel von 1924 - Vallorcine - Chamonix (F) an der Bahnstrecke Saint-Gervais - Vallorcine - Martigny (CH). Dort verkehrt heute der Mont-Blanc-Express. Am untersten linken Bildrand erkennt man den Bahnhof der meterspurigen Bahn.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Saint-Gervais%E2%80%93Vallorcine
Hallo,
von mir heute ein Bahnpoststempel von Hamburg nach Kiel. Zug 02592. 08.6.50


Mit freundlichen Grüßen
Andreas
Von mir ein Bahnpoststempel vom 14.10.1889 von Halberstadt nach Tanne im Harz, Zug 5.

Viele Grüße
Ingo
Hallo zusammen,
ein schöner klarer Stempel der Strecke Colmar (Elsass) - Münster (Elsass):

Bahnpoststempel vom 12.11.1900 auf einer Ansichtskarte aus Münster (Elsass). Die Bahnstrecke Colmar – Münster (Elsass) wurde am 3. Dezember 1868 in Betrieb genommen, die Verlängerung nach Metzeral am 1. November 1893. Von Colmar bis Münster sind es 18,5 km, bis Metzeral 24 km. Die Bahnstrecke folgt von Münster nach Colmar dem Tal des Flusses Fecht.
Viele Grüße
Volknar
Zur Abwechselung mal wieder ein paar Bahnpostmarken.

Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#680]
"Bahnpostmarken" ?
Da fehlt mir eine nähere Erklärung zu den Marken, die wohl eher Marken zur Zahlung der Billetts sind - oder?
1902 BERKA (ILM) - BLANKENHAIN BAHNPOST ZUG 2 nach Güstrow

@ hopfen [#681]
Na ja, ich hab den Thementitel ja nicht kreiert, es sind natürlich Fiskalmarken. Ob die zur Bezahlung von Billets benutzt wurden, bezweifele ich, sie wurden wohl vorwiegend für die Gebührenbezahlung von Frachtbriefen genutzt, von daher eher Bahnfrachtmarken.
Beste Grüße
Eckhard
Hallo zusammen,
diese Karte trägt gleich zwei Bahnpoststempel:

Die Karte trägt zunächst vermutlich den Stempel "COELN A/RHEIN - ASCHAFFENBURG" vom 13.02.1885. Wo die Karte aufgegeben wurde kann ich nicht sagen. Den Text der Karte kann ich nur bruchstückhaft lesen und ich sehe keinen Absender.
In der Schweiz kam einen Tag später der Bahnpoststempel "Ambulant No. 26" dazu. Weiß einer von euch welche Strecke das ist? Sein Ziel erreichte Kirchberg im Kanton St. Gallen erreichte sie am selben Tag.
Wie ich im Internet fand, ist der Empfänger der Karte die Kunst Stickerei Anstalt von Huber-Meyenberger. Sie war spezialisiert auf die Fabrikation von Kirchenparamenten. Paramente sind die im Kirchenraum und in der Liturgie verwendeten Textilien, die oftmals künstlerisch aufwendig gestaltet sind. Einen Briefkopf der Firma sieht man hier:
http://scope.staatsarchiv.sg.ch/detail.aspx?ID=301891
Viele Grüße
Volkmar
Hallo,
ich hätte hier eine "Mischfrankatur" Infla-Marken und Rentenmark aus dem Dezember 1923. 50 Millarden Mark a 5 Pfennig und 5 Pfennig in "neuer" Währung macht einen Fernbrief der 1. Gebührenstufe. Außerdem mit Bahnpoststempel.
Herzliche Grüße cilderich

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Heute ein Stempel vom 17.5.1983 von der Linie Berlin - Stralsund, Zug 00718.

Viele Grüße
Ingo
Hallo,
hier 2 Belege mit 3 Briefträgerstempeln auf der Rückseite:

Hallo,
das sind keine Briefträgerstempel sondern Bahnpoststempel.
Gruß Heinz
@ iholymoses [#687]
@ Heinz 1 [#688]
Hallo,
es sind nur teilweise Eilboten-Stempel von Bahnposten. Die Stempel "49..." bzw. "4900..." stammen vom Postamt Herford 1.
Viele Grüße
Uwe Seif
Hallo Uwe,
natürlich ist der Hand, bzw, Handrollstempel als Eingangsstempel des jeweiligen Postamtes. Die einzeiligen Stempel sind alles Bahnpoststempel.
Gruß Heinz
[Beiträge [#687] bis [#690] redaktionell verschoben aus dem Thema "Briefträgerstempel"]
@ Heinz 1 [#690]
Lieber Heinz,
leider muss ich dich enttäuschen. die von mir genannten Einzeiler stammen nicht aus Bahnposten - auch bei Postämtern wurden solche Einzeiler verwendet. Man kann die Stempel leicht zuordnen:
Postamt: nach der ersten Ziffernfolge ist der Tag und die Uhrzeit angegeben
Bahnpost: nach der ersten Ziffernfolge ist nur der Tag angegeben
Gruß
Uwe Seif
@ Uwe Seif [#689]
@ Heinz 1 [#688]
Danke für die Aufklärung.
Hier ein anderes Beispiel, stimmen hier meine Zuordnungen (natürlich nur im Scan ergänzt)?
@ iholymoses [#693]
Hallo,
nicht ganz: Briefträgerstempel okay; Einzeiler: Durchgangsstempel Stuttgart 1, 7=PLZ, a=Unterscheidungsbuchstabe; 1=Tag, 19=Uhrzeit. Tagesstempel Stuttgart1/20 Uhr = Abgangsstempel; weiter per Bahnpost oder Flieger nach Hamburg 3 / Ankunft 8 Uhr; weiter nach Hamburg 60 / Ankunft 10 Uhr und dann zum Eilzusteller=Gummistempel.
Gruß
Uwe Seif
Von mir heute ein Bahnpoststempel aus Baden von der Linie Dinglingen - Lahr (Baden) vom 6.9.1904, Zug 1466.

Viele Grüße
Ingo
Heute ein Stempel vom 28.7.1885 aus dem Norden von der Bahnlinie Rostock - Wismar, Zug 4.

Viele Grüße
Ingo
Hallo Ingo,
ich bewundere die Stempel Vorlagen.
@ Rore [#697]
Hallo Rolf,
dann zeige ich gleich noch einen Stempel, diesmal aus dem Südwesten. Die Zugnummer ist etwas undeutlich, ich lese da Zug 5362. Der Stempel datiert vom 16.10.1941 und wurde auf der Strecke Konstanz - Offenburg abgeschlagen.

Viele Grüße
Ingo
Hallo,
hier habe ich einen Bahnpoststempel aus Österreich.
F. P. A. steht für "Fahrendes Post Amt mit Strecken Nr 37
Gruß Horst
Hallo,
hier habe ich noch eine Bahnmarke aus Bayern. Der Stempel bedeutet B.P. = Bahnpost.
Gruß Horst
Hallo und guten Abend,
hier habe ich noch eine schöne Bahnpostsache aus Belgien!
Gruß Horst
Guten Abend!
Zum Tag der Mehrfachfrankatur habe ich auch etwas, sogar mit Bahnpost:

Der Brief an den schon bekannten Gemeindevorsteher von Nieder-Salzbrunn in Schlesien vom 13.7.1922 (PP 8) ist leider ohne Absender, die für das Porto in Höhe von 3 Mark erforderlichen 2 Exemplare der Mi 114 sind mit dem Bahnpoststempel BÜTOW-RUMMELSBURG ZUG 871 entwertet worden.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Hallo,
habe eben diesen schönen Bahnpoststempel entdeckt.
Gruß Horst
Beim Tauschtag in Haldensleben konnte ich diesen seltenen Briefannahmestempel ergattern:
BLANKENBURG a. HARZ / BAHNPOST vom 18.4.1883 Tour II

Juris Schmidt bezeichnet ihn als Vorläufer der ovalen Bahnpoststempel im Herzogtum Braunschweig. Im Katalog ist er nicht gelistet, da es kein Streckenstempel ist.
Beste Grüße
Eckhard
@ H.G.W. [#701]
Hallo Horst,
ich habe reichlich belgische Eisenbahnfrachtbriefe wie den nachstehend gezeigten. Wenn du an solchem Material Interesse hast, melde dich bitte bei mir. Die Rückseite des Scheines zeige ich nur teilweise, da der Rest nur aus schwarzen Flächen besteht.

Viele Grüße
Ingo
@ Christian [#85]
@ Pommes [#89]
Weiß jemand, wie lange die grenzüberschreitenden Bahnposten wie Berlin-Hof, Eisenach-Nürnberg, Dresden-Hamburg usw. nach der Grenzschließung noch gelaufen sind? Oder kann es sein, dass die Stempel weiterverwendet wurden, die Post aber nicht mehr im Bahnpostwagen über die Grenze ging?
Ich konnte dazu bisher keine Informationen finden.
Gruß
Bernd
Die Frage von Bernd kann ich nicht beantworten. Statt dessen zeige ich einen Bahnpoststempel vom 15.2.1933 von der Strecke Magdeburg - Thale, Zug 367.

Viele Grüße
Ingo
Sonderabstempelung mit Bahnpoststempel Brig-Zermatt-Brig - die Bahn gehört heute zur Matterhorn-Gotthard-Bahn
https://de.wikipedia.org/wiki/Brig-Visp-Zermatt-Bahn
Ein Bahnpoststempel der besonderen Art der Delmenhorst Harpstedter Eisenbahnfreunde
https://www.jan-harpstedt.de/
In Capolago befindet sich ein Bahnhof von dem jede halbe Stunde ein Zug Richtung Bellinzona, Lugano, Chiasso oder Capolago fährt. Hiervon scheint dieser Stempel zu stammen. Oder liege ich voll falsch?
Gruß
Uwe
Hallo,
eine Postkarte mit Bahnpost-Stempel gelaufen am 26.01.1905 nach Schwenningen, Ankunftstempel vom 27.01.1905. Wer kann die Umschrift des Stempels auflösen?
Gruß
Manne

@ Max78 [#673]
Hallo Max,
habe Deine Frage völlig überlesen, ist mir gerade aufgefallen. Also in der Arge Französische Zone gibt es genau diesen Stempel der mit Deinem gezeigten übereinstimmt, aber ohne abgebildeten Stern. Diesen finde ich in keiner Abbildung im Handbuch.
Zum gezeigten Stempel ohne Stern:
Streckenbezichnung: Immedingen - Ulm (Donau)
Ub: b
Typ: 34a
Zug-Nr.: 3453
Zeitraum: 08.12.1947 - 08.12.1949
Abbildung aus dem Arge FZ Handbuch, Kapitel 6.4.2 Seite 5.

Grüße,
Ron
@ Manne [#711]
Es handelt sich um die Eisenbahnstrecke Münster nach Kaiserslautern.
Peter
@ PeKaR [#713]
Hallo Peter,
um welches Münster handelt es sich? Im Ritter (Geographisch Statistisches Lexikon von 1905) gibt es den Namen Münster 33 mal.
Kann es Bad Münster am Stein sein? Das wird bei anderen Stempeln mit "MÜNST" abgekürzt [1].
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/26071
@ volkimal [#714]
Hallo,
Immendingen-Münster gibt es nicht - es ist IMMENDINGEN - ULM, so im Katalog der BARGE Bahnpost:
I0043 IMMENDINGEN - ULM 7.6.2.3 b 1948-1957
Die Sterne im oberen Kreis in den württembergischen Grossovalstempeln wurden 1938 entfernt.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#715]
Hallo Dirk,
Danke für die Antwort. Meine Frage bezog sich allerdings auf den Stempel im Beitrag [#711] mit der Streckenangabe "MNST KSRL".
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#716]
ok, ist definitiv Bad Münster am Stein - Kursbuch Strecke 236 - bei Bedarf kann ich Dir einen scan schicken.
Gruß
Dirk
@ volkimal [#714]
Hallo Volkmar,
ich denke, dass es sich um (Bad) Münster am Stein handelt. Im Katalog der Barge Bahnpost gibt es verschiedene Abkürzungen für Münster: z.B. MNST-St.INGB oder MÜNST.-ST.INGB oder MUST-HOM (Münster-Homburg). Für Kaiderslautern gibt es ebenfalls verschiedene Abkürzungen z.B. MNST-KSRL oder MNST-KSRLS oder MNST-KSRT (1916)
Gruß
Peter
@ Altmerker [#710]
Hallo Uwe,
der Ort liegt an der Gotthardbahn am Luganer See. Von der SBB-Station an der Schweizerische Bundesbahnen führt die Ferrovia Monte Generoso auf den Gipfel des Hausbergs Monte Generoso an dessen Fuss der Ort liegt.
Und ich habe auch etwas zu zeigen.

Am 01. August 1984 waren es einhundert Jahre, das das thüringische Städtchen Suhl einen Anschluß an die weite Welt erhielt. Dies war Anlaß für eine Sonderpostkarte und einen Stempel.
Grüßle Günther
@ PeKaR [#718]
Hallo,
vielen Dank an alle die sich bemüht haben den Stempel zuzuordnen!
Gruß
Manne
Hallöle,
ich hätte da auch etwas:

Als ich den Stempel in die Stempel-DB- geladen hatte, schrieb mir Christoph dazu noch folgendes:
Dieser Stempel mit anderem Datum siehe
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/49023
Die im Stempel verwendete Abkürzung SCHFFBP. steht für Schaffnerbahnpost. Diese "Schaffnerbahnpoststempel" gibt es nur zweimal, neben dem hier gezeigten noch der für die Strecke THUM - WILISCHTHAL. Hier zu finden:
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/49111
Leider hat ein früherer Besitzer höchstwahrscheinlich links die Aktenlochung nicht ertragen und die Karte beschnitten.
Sommerliche Grüße
Mümmel
Hallo zusammen,
ein Stempel der Bahstrecke Lippstadt-Warstein:

Die Warstein-Lippstädter Eisenbahn wurde am 22. November 1881 gegründet. In 19 Monaten Bauzeit wurde die Bahnstrecke zwischen Warstein und Lippstadt errichtet und am 27. Oktober 1883 landespolizeilich abgenommen. Am 31. Oktober war die feierliche Inbetriebnahme.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#722]
Hallo Volkmar,
heute heißt sie Westfälische Landes-Eisenbahn und fuhr nach der Anbindung der Warsteiner Brauerei bis März 2018 sogar Bier in Containerganzzügen („Warsteiner-Zug“) nach München und weiter nach Verona.
Gruß
Günther
Sehr moderner Bahnpostbrief von Konstanz nach Basel vom 21. 10. 1995 mit Zug 5607 (vermutlich ein Personenzug (Regionalbahn)
Hallo zusammen,
eine Bildpostkarte aus Österreich geschrieben in St. Anton am Arlberg am 6. Oktober 1927:

Der "Zweikreisstegstempel mit Girlanden oben und unten" ist eine typische Form eines Bahnpoststempel aus Österreich. Der zweite Ort ist kaum zu entziffern. Ich vermute "LINDAU - INNSBRUCK / 62". Wer kann das bestätigen?
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#725]
Wer kann das bestätigen?
Das dürfte wohl richtig sein; denn St. Anton liegt an der Arlbergbahn (Lindau) - Bludenz - Innsbruck [1]
Ergänzen möchte ich zwei Stempel zu [#719]


[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Arlbergbahn
Lokalbahnen Erlangen-Bruck - Herzogenaurach sowie Forchheim - Höchstadt a.A.
Nach der Betriebsaufnahme verwendete die "Königlich Bayerische Bahnpost" diesen Einkreisstempel

Der äußere Bereich dieses seltenen Zweikreis-Stempels konnte entsprechend der Fahrtrichtung des Zuges um 180 Grad gedreht werden

Auch das hat es gegeben: Zweikreis-Reservestempel
Hallo zusammen,
eine Postkarte vom 03.10.1921 mit dem Bahnpoststempel "Erfurt-Ritschenhausen":

Das Teilstück Neudietendorf–Ritschenhausen [1] wurde 1884 fertiggestellt.
Einen weiteren Beitrag zu diesem Stempel findet ihr hier:
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=112798
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Neudietendorf%E2%80%93Ritschenhausen
@ Altmerker [#710]
Das ist ein Stations-Stempel. An Sonn- und Feiertagen übernahm das Bahnpersonal an zahlreichen Stationen die Leerung der Briefkästen. Die vorgefundenen Sendungen wurden mit dem Stations-Stempel entwertet und mit festgelegten Zügen abtransportiert. Auf dem gezeigten Briefstück lese ich als Datum dem 23. Sept. 1981, dies war allerdings ein Mittwoch. Möglicherweise gab es hier noch eine "Spätleerung".
Gruß
Ralph
Hier ein frühes Beispiel des rechteckigen Bahnpoststempels Isny-Kempten sowie das Gegenstück in der umgekehrten Richtung.
Hallo,
von mir zwei Bahnpoststempel.
(1) Hamburg- Kiel / h Zug 02592 08.6.50 / (2) Mainburg - Freising Z.--39 20.10.37


Grüße Andreas
Hallo,
eine Weihnachtsgruß - Karte von Chemnitz nach Pobershau (Erzgebirge) mit Bahnpoststempel: Chemnitz-Weipert [1] Zug 1345 25.12.18 .
Vejprty (deutsch Weipert) ist eine Stadt im Ústecký kraj in Tschechien.

Grüße Andreas
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Vejprty
Ein eigenes Thema für die schweizer Bahnpost scheint es nicht zu geben. Der anliegende Beleg hat sich wegen des Ankunftsstempels zu mir verlaufen. Ich interpretiere ihn als in Bern aufgegebene Ansichtskarte (Motiv Interlaken - die Jungfrau) mit Ambulant Nr. 13. Auffällig ist für mich der Stationsstempel (?) von Bern. So etwas kenne ich von der Reichspost auch, aber nicht von 1904, sondern deutlich früher.
Daher die Frage in die Runde: Wie lange wurden solche Stempel in der Schweiz verwendet? Sind sie häufig?
@ Latzi [#733]
Der Einzeiler wurde im Bahnpostwagen abgeschlagen, um den eigentlichen Aufgabeort - d.h. den Bahnhof, in dem die Sendung in den Briefkasten des Bahnpostwagens eingeworfen wurde - zu kennzeichnen. Hierfür hatten die Bahnpostwagen einen Satz von entsprechenden Stempeln an Bord. Bei sehr kleinen Zwischenstationen mit wenig Postaufkommen, gibt es auch handschriftlich Angaben. Dieses Verfahren wurde bis Dezember 1911 so beibehalten.
Gruß
Ralph
Und wenn das bis 1911 Norm war, dann kann ich mir für den Stempel eines Ortes wie Bern keinen Porsche leisten.
Vielen Dank für die Hilfe!
Lars
Am 3.9.1912 wurde in Bremen eine Paketsendung aufgegeben, die an eine Adresse im Kanton Aargau in der Schweiz gerichtet war. Ein Teil der Strecke wurde dabei auf der Bahnlinie Frankfurt - Karlsruhe - Basel realisiert.

Viele Grüße
Ingo
Ich habe gerade durch einen Auktionskauf einen Teil eines Nachlasses eines Bahnpostsammlers, der in der Gegend von Lörrach gewohnt hatte, in meinen Bestand überführen können. Dazu habe ich die Frage an die Bahnpostsammler hier im Forum, ob ich für jede Bahnpostlinie jeweils zu jeder Stempelform nur je einen Beleg aufheben sollte oder ob es Sinn macht, auch für jede einzelne Zugnummer je einen Beleg zu behalten.
Viele Grüße
Ingo
@ Cantus [#737]
Hallo Ingo,
also ich sammele nur die Stempelformen der Bahnlinien über Halberstadt. Die sind ja im Katalog der Arge Bahnpost nummeriert, für das Sammeln der Zugnummern brauchst du noch jede Menge Fahrpläne, für mich geht das zu weit.
Beste Grüße
Eckhard
Hallo Zusammen,
vor 12 Jahren hat Richard eine Flugzeugmotivmarke mit einem Bahnpoststempel entwertet vorgestellt.

Heute kann ich einen ähnlichen Beleg einbringen: Postsache vom Bahnpostamt 20 in Dresden an den Bahnhof in Bischofswerda.
Gebührenfrei mit dem Werbestempel "Benutzt die Luftpost" von DRESDEN A24.
MfG >Franz<
Heute ein Stempel vom 13.9.1969 von der Strecke Heidelberg-Saarbrücken.

Viele Grüße
Ingo
Von Hamburg nach Meran im Jahre 1958.


Grüße
Ivo
Hallo Allerseits,
hier ein Brief mit Bahnpoststempel auf Zehnfachfrankatur vom 23.6.48 für den Zug von Frankfurt/M nach Karlsruhe. Mit 10 Pf überfrankiert.

Gruß
Michael
Hallo zusammen,
heute ein Schweizer Beleg zu diesem Thema:

Die Briefmarken sind wie man sieht mit einem Stempel der SBB (= Schweizerische Bundesbahnen) aus Wetzikon vom 16.07.1988 entwertet.
Es handelt sich nach Schweizer Definition um einen sogenannten Bahndienststempel (Aushilfsstempel der SBB). Es handelt sich hier nicht um einen Poststempel, sondern um einen Dienststempel der Bahn. Die Nummer ist keine Zugnummer, sondern vermutlich eine Identifikations-/Kennnr. der SBB.
Ein Vergleichbarer Stempel ist im Beitrag
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=198640#M86 zu sehen. Vier Beiträge weiter sind noch weitere Erklärungen von Peter Obermaier zu dieser Art von Stempeln.
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=201370#M91
Viele Grüße
Volkmar
Ich habe nur einen Stempel von einer großen Linie, Aachen - Düsseldorf, Zug 2311, abgeschlagen am 2.11.1956.

Viele Grüße
Ingo
Zwei Bahnpost-Stempel auf Brief von Stuttgart nach Ferrara, Italien (süd-östlich von Venedig):

1. Bahnpost-Stempel: Strecke Basel - Mannheim (2x abgeschlagen)
1a. umgeladen in anderen Zug
2. Ankunftsstempel: Offenburg (Baden)
3. Bahnpost-Stempel: Strecke Konstanz - Offenburg
4. Ankunftsstempel: Ferrara, Italien mit Zusatz "TELEGRAFO SPED."
Und zum Thema noch ein 'Oldtimer' einer relativ seltenen Strecke:
Auslandspostkarte nach Rom
1. Bahnpost-Stempel: Mannheim - Jagstfeld 1898 (Jagstfeld bei Bad Friedrichshall)
2. Ankunft-Stempel: Roma Centro
Ein schöner Bahnhofsstempel aus 1883 von Luxemburg - Gare (Bahnhof) nach Grevenmacher (Ost-Luxemburg)
Ein Bahnpoststempel auf Michel 145 a II:
Zug Nr. 2314 von Karlsruhe nach Mühlacker vom 17.05.1921

Gruß
Quincy
Am 25. Juni 1984 gab die staatliche nationale Transportgesellschaft der Republik Irland (CIE = National Transport Company) eine Bahnpostmarke heraus, um den 150. Jahrestag der ersten irischen Eisenbahn zu feiern.

Die Marke wurde jedoch bereits nach einem Tag auf Verlangen der irischen Post zurückgezogen, da sie mit deren Briefmarken verwechselt werden könnte und auch wurde. Um der Forderung der irischen Post nachzukommen, wurden die verbliebenen postfrischen Bestände unter den Jahreszahlen "1834 . 1984" mit "Táille Iompair CIE" (Transportgebühr der CIE) überdruckt. Davon habe ich leider kein Stück.
Gruß
Quincy
Hier noch ein Bahnpoststempel aus Irland mit dem Stempeltext:
DUBLIN & GALWAY T.PO - NIGHT
ANIOS 8. I. 54
T.PO heißt wahrscheinlich
Travelling Post Office
ANIOS (gälisch) heißt auf englich
UP, was so viel wie
Hinfahrt bedeuten könnte.
@ Quincy [#753]
"Up" und "down" als Fahrtrichtung bei den Eisenbahnen auf den britischen Inseln bezieht sich auf die Hauptstadt bzw. den Sitz der Bahngesellschaft, also ist "up" meistens Richtung Dublin, Edinburgh oder London, in Nordirland Richtung Belfast, in den Midlands war es früher Richtung Derby.
-jmh

Zug 55 von
Cöln (Rhein) nach
Frankfurt (Main) - Stempel wohl 21.5.05 - Mi.-Nr. 55
Hallo zusammen,
die Bahnstrecke Dortmund Enschede wurde in mehreren Abschnitten bis zum 15. Oktober 1875 eröffnet. Zwischen 1876 und 1885 gab es als Bahnpoststempel den Dreizeiler Dortmund / Enschede oder umgekehrt. Diesen Stempel habe ich im Beitrag [#559] vorgestellt.
Er wurde abgelöst vom Ellipsenstempel Stempel (ca. 32 x 26 mm). Dieser Stempel ist bis 1930 in Gebrauch. Zunächst war das "ZUG" in Antiqua wie in diesem Beispiel, das ich heute erhielt:

Für mich ist nett, dass die Karte nach Bork ging, denn der Ort gehört zu meiner Heimatsammlung. Aber auch der Bahnpoststempel gehört dazu, da die Bahnstrecke Dortmund-Gronau durch Bork und Selm verläuft.
Viele Grüße
Volkmar
Hallo,
vor längerer Zeit wurden hier mal Bahnpostmarken vorgestellt.
Ich weiß nicht, ob die beiden folgenden Marken hierher gehören, da sie nichts mit der "Post" zu tun haben (falls nicht, bitte den Beitrag löschen):

Die linke Marke trägt den Eindruck "Süddeutsche Eisenb.Gesellsch." und ist mit einem Ovalstempel mit der Inschrift "ZELL-TODTNAUER EISENBAHN / STATION TODTNAU" vom 02.04.1914 entwertet.
Die rechte Marke trägt den Eindruck "DEUTSCHES REICH / FRACHTSTEMPEL / den" und ist mit einem Rechteckstempel mit abgerundeten Ecken mit der Inschrift "Südd. Eisenbahn-Gesellschaft / Zell (Wiesental) / ZELL - TODTNAU / Eing. / ... " vom 24. Mai 1919 entwertet.
Beide Marken kleben auf Ausschnitten von Frachtbriefen der von 1889-1967 bestehenden ca. 18 km langen Schmalspurbahn von Zell nach Todtnau, wo bis 1956 auch drei verschiedene Bahnpoststempel verwendet wurden (siehe in Philastempel).
Viele Grüße
Willi
Baden - Unbekannter Bahnpoststempel.
Vielleicht kann jemand weiterhelfen?
Bei wikipedia lautet es:
"Mit Verfügung Nr. 93 der ersten Abteilung des Reichs-Postamtes vom 21. September 1883 wurde die Einführung ovaler Kursstempel (Stumpfoval) mit Zugnummern entsprechend dem Eisenbahnfahrplan befohlen."
Nun habe ich auf der Rückseite eines Briefes von Mannheim 2 nach Karlsruhe vom 30.4.1889 den folgenden Stempelabschlag gefunden:

Hinter Mannheim steht die Zahl 13 (schwach abgeschlagen), wahrscheinlich handelt es sich hierbei um die Uhrzeit. Denn vom damaligen Postamt Mannheim 13 gab es keine Bahnpoststempel oder irgendeine direkte Verbindung zur Bahnpost.
@ London-Dieter [#758]
Du müsstest vermutlich den Beleg mal vollständig zeigen, damit meine eine sichere Einschätzung geben kann. Du zeigst vermutlich keinen Poststempel sondern einen Absender- (Firmen-)Stempel der Badischen Staatsbahnen. Mit Post dürfte das nichts zu tun haben, schon gar nicht mit den ovalen Bahnpoststempeln der Reichspost.
Grüße
Lars
@ Latzi
Danke für die Antwort.
Zur Vervollständigung nachfolgend die Vorderseite.
Liebe Sammlerfreunde,
wer kann interessehalber Auskunft darüber geben wie echt gelaufene neuere Bahnpoststempel (keine aus den 50-ziger und 60-ziger Jahren) auf Belegen preislich, mal unabhängig von dem Wertzeichen, berechnet werden?
Danke und weiter frohes Sammeln,
Michael
@ Silesia-Archiv [#761]
Hallo,
"neuere" Bahnpost wären dann Belege bis zum Ende der Bahnpost 1997. Bedarfsbelege gibt es kaum, 98 % sind Sammlerpost. Preis = € 1 , es gibt praktisch keinen Markt hierfür.
Ein paar Ausnahmen wären z.B. Belege VGO (provisorische bzw. wiederverwendete alte Stempel)und grenzüberschreitende Bahnposten.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#762]
Hallo Dirk,
danke für die Info, dann vermute ich mal das Du in dem Gebiet beheimatet bist. Bis wann gab es denn die Bahnpost? Wurde sie offiziell eingestellt? Oder gab es Letzt-Tags-Stempel ?
Bin da unwissend, danke und beste Grüße Michael


Feldpostkarte - von Albaum (heute zu Kirchhundem) nach Münster am 10.5.44 mit Z. 1837
Die Strecke Altenhundem (Lenne) nach Erndtebrück wurde eingerichtet 1913. Durch die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg des Tunnels bei Rüspe (gehörig Birkelbach) wurde 1945 stillgelegt. Der letzte Zug befuhr vermutlich am 11. März 1945.
Im Jahre 1969 von Norddeich(Absender) nach Meran.

Grüße
Ivo
Hallo zusammen,
eine Ansichtskarte aus Deutsch-Bork als Feldpost verschickt:


Die Karte wurde bei der Bahnpost aufgegeben und trägt den Bahnpoststempel der Strecke Finsterwalde - Senftenberg.
Die Bahstrecke ist insgesamt 27 km lang und setzt sich aus den Teilstrecken Schipkau-Finsterwalder Eisenbahn (20 km) und der Nebenstrecke Schipkau–Senftenberg (7 km) zusammen.
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Schipkau-Finsterwalder_Eisenbahn
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Schipkau%E2%80%93Senftenberg
Bahnpost - Ambulant auf der Brünigbahn von 1920 - Zug 2723 Luzern - Interlaken-Ost


Der Zug mit der Nummer fährt auch heute noch.
Guten Abend,
mein heutiger Beleg reiste mit der Bahnpost:

Der Absender in Kalkar bei Cleve benutzte am 30.9.1922 (PP 8) für seine Postkartennachricht nach Bonn eine Ganzsache P 146 I. Entsprechend der Portoerfordernis von 1,50 Mark wurde mit Mi 158, 159 a (3) und 163 auffrankiert. Die Marken wurden mit dem Bahnpoststempel Duisburg-Cleve Zug 310 entwertet.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Eine Rundreise von Karl-Marx-Stadt nach Scjerke und zurück. Ein Eilbrief, der die Bahnpost voll beschäftigte.


Die Auflösung in einzelne Postbearbeitungsschritte:

Ein gewöhnlicher Eilbrief, der von vorn gesehen keinen interessiert.
Frankreich Der letzte Tag der Postbeförderung zwischen
Bordeaux und Hendaye

Der Bahnhof Hendaye ist ein französischer Grenzbahnhof nach Spanien.
Stempelbeleg: Mix Bahnpoststempel und Mwst auf 654 (20), 2x 629 (5) = 30

Mwst 775 KONSTANZ 1 • ax • 9.11.76, Werbung: Autofähre Konstanz-Meersburg verkehrt TAG und NACHT.
Die erste Marke wurde vom Maschinenstempel nicht erwischt. Ein aufmerksamer Bahnpostler hat die Gefahr einer ungestempelt gebliebenen Briefmarke erkannt und mit dem Stempel
Bahnpost FRANKFURT (MAIN) - BEBRA • 10.11.76 • ZUG 002..
gebannt.
MfG Jürgen -wajdz-
Notopfer Nr. 2 BW auf Fernbrief per Bahnpost in die sowjetisch besetzte Zone nach Hof an der Saale:

Der Brief ist frankiert mit einem Randstück Berlin 20+5 Pfennig Währungsgeschädigte, Michel-Nr.69.
Die aufgeklebten Marken tragen den Bahnpoststempel NÜRNBERG – HOF (SAALE) ZUG 1103 4.7.50
Die Notopfermarke Nr. 2 BW ist stark verzähnt. Die Kammzähnung geht senkrecht, die Linienzähnung waagerecht durch das Markenbild.
Obwohl abgabenfrei wurde eine Notopfermarke aufgeklebt. Die Sendungen wurden im Postlauf oft an den Absender zurückgeleitet mit einem Hinweis der westdeutschen Post, die Marke sei bei Sendungen in die SBZ unzulässig oder mit vergleichbaren Rückleitungshinweisen von der ostdeutschen Post.
@ bovi11 [#774]
Hallo,
Hof (Saale) lag nicht in der SBZ, sondern in der Amerikanischen Zone.
Gruß
Guntram
Guten Tag,
heute zeige ich einen Bahnpoststempel von einer der kürzesten Bahnpoststrecken Deutschlands, sie war 4,3 km lang und verband Baden-Baden mit Oos, wo ein Anschluß an die Rheintalbahn bestand. 1977 verkehrte der letzte Zug auf dieser Strecke und heute sind die Gleisanlagen abgebaut.

Viele Grüße Olaf
Im Jahre 1954 von Guxhagen(Absender) nach Meran. Bahnpoststempel Kassel-Bebra.

Grüße
Ivo
Ein Bahnhofsstempel aus 1956 von
Neuchatel - Gare in der Schweiz

Mi.-Nr. 531
Bahnpoststempel aptiert zum Seepoststempel ?
Ich zeige hier einen Ovalstempel HOYERSCHLEUSE - MU(NKMARSC)H von 1907. Vom Typ ein Bahnpoststempel trägt er aber die Inschrift "SEEPOST".
Es gibt ja auch nur die Bahnpoststempel HOYERSCHLEUSE - TONDERN und HAMBURG - HOYERSCHLEUSE. Laut Wikipedia fuhren Raddampfer vom Umschlaghafen Hoyerschleuse bis zum Sylter Hafen Munkmarsch. Vermutlich wurde der betreffende Stempel auf diesen Schiffen verwendet.

Beste Grüße
Eckhard
Sonderumschlag
Schweiz Bahnpost-Ambulant-Stempel vom 21.III.95 Zug-Nr. 4540 - Das Billett ist vom 31.12.93

Mi.-Nr. 1214 und 1131
Die drei genannten Bahngesellschaften gehören heute zur Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn
@ alemannia [#775]
Das stimmt natürlich!
Ich hatte Hof gedanklich mit Halle an der Saale verwechselt.
Von mir zwei Stempel für Züge ab Köln.

Viele Grüße
Ingo
Es gibt viele philatelistisch initiierte Bahnpost-Ganzsachen, jedoch nur wenige Briefmarken und Blocks und selten mit Vollstempel.
Konnte man überhaupt Briefmarken abstempeln lassen, oder als Kunde Einfluss auf die Abstempelung nehmen?
Hallo zusammen,
zwei weitere Bahnpoststempel auf Marken hab ich noch gefunden.


Beste Grüße
Helmut
München Kufstein Deutsche Bahnpost Zg. 61 31.7.52 Der Brief erreichte Meran am nächsten Tag.

Grüße
Ivo
Brief von Bindlach bei Bayreuth nach Weidenberg in Oberfranken
Frankiert mit waagerechtem Paar Heuss I und einer Notopfer Nr. 8Z
Bahnpoststempel Bayreuth - Neuenmarkt vom 25.5.55
Hallo Bahnpoststempelfans,
ich habe beim Durchstöbern meiner alten Kisten und Kartons einiges gefunden und in die Datenbank gestellt.
Jetzt habe ich einen Brief, den ich als Student in Leipzig auf der Messe aufgegeben habe mit dem Ziel Studentenwohnheim in Magdeburg.

Hier die Rückseite mit den Vielen Stempeln. Was auffällt ist der Bahnpoststempel, der keine Streckenangaben enthält. Schlechter Abschlag-glaube ich nicht!

Kann jemand von Euch anhand der ZUG-Nummer die Linienführung erkennen, oder kennt Ähnliches?
Am Naheliegendsten wäre "Leipzig-Magdeburg", die Nummer spricht aber auch für "Berlin-Magdeburg" oder ....?
Mit freundlichen Grüßen!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#788]
ZUG 2738 Leipzig - Halle - Magdeburg, ab Leipzig 22.28, an Magdeburg 1.40
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#789]
Danke für die schnelle Antwort!
Aber warum fehlt die Linienangabe, gibt es dafür eine Erklärung und gibt es noch mehr solcher Stempel?
MfG!
Klaus-Peter
Die Frage von Klaus-Peter kann ich nicht beantworten, so einen Druckausfall oder eine fehlende Streckenbezeichnung ist mir noch nie untergekommen.
Ich zeige heute drei Stempel für Strecken, die alle in Konstanz ihren Anfang besaßen.

Strecke Konstanz - Frankfurt am Main, Zug 0570, Poststempel vom 24.3.1977

Strecke Konstanz - Karlsruhe, Zug 2209, Poststempel vom 22.9.1981

Strecke Konstanz - Offenburg, Zug 14221, Poststempel vom 22.3.1983
Viele Grüße
Ingo
Aufbrauchsausgabe des NDP U28 auf preussischen Umschlag mit dreizeiligem Bahnpoststempel MAGDEB.(URG)-THALE/ Tour IV von Wegeleben nach Magdeburg, leider ohne Jahreszahl also zwischen 1863 und 1871.


Rückseitig noch ein Ausgabestempel von Magdeburg
Beste Grüße
Eckhard
Ich habe vorhin gelesen, dass irgend jemand Münster sammelt. Vielleicht hat er ja auch seine Freude an einem Bahnpoststempel, der Münster als Abgangsort nennt.

Münster - Mannheim, Zug 2111, Postsempel vom 19.2.1990
Viele Grüße
Ingo
Guten Abend,
in unserem Mitteilungsblatt EMS der MG "Eisenbahn-Motiv-Sammler" ist im Heft Nr. 192 (III/2008) auf Seite 179 ein Sonderstempel angekündigt worden.
11/08 - 17.05.2008 - 78266 Büsingen
Historische Bahnpost
"150 Jahre Schweizer Bahnpost"
Sondertarif Basel-Schaffhausen
Abb.: Elok "Krokodil" der SBB

Nun handelt es sich um einen Sonderstempel und nicht um einen Bahnpoststempel. Es geht aber um die historische Bahnpost der Schweiz mit dem Sondertarif Basel-Schaffhausen und da ist meine Frage hier wohl an der richtigen Stelle platziert.
Gibt es diesen Sonderstempel wirklich oder ist er nur angekündigt aber nie eingesetzt worden?
Meine Kollegen, die auch "Bahnpost" sammeln, zucken mit den Schultern. Ebenso meine Kollegen aus der Schweiz.
Wer kann mir helfen?
MfG >Franz<
Guten Abend,
dieser Tage fiel mir ein Fernbrief mit einem recht seltenen Schaffner-Bahnpoststempel in die Finger:

Hierbei handelt es sich um den Stempel STUHM-WILISCHTHAL / SCHFFBP / Zug 1(?) 3.7.23. Leider etwas undeutlich abgeschlagen, aber allemal saammelwürdig.
Grüßle
Mümmel
@ muemmel [#795]
Der ist wohl nicht so häufig, diese Schmalspurbahn war nur 13,5 km lang.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#796]
Hallo,
hier ein US R.P.O.-Stempel der besonderen Art: Die Beförderung erfolgte 1926 mit dem Schiff "S.S. Northwestern" über den Golf von Alaska von Seattle, WA. nach Seward, AK.
Gruß
Uwe
Guten Morgen,
Vorsicht am Bahnsteig, der Zug fährt ab - so wurde 1900 wohl noch jeder Zug in jedem Bahnhof persönlich vom Stationsvorsteher verabschiedet.
Vor gut 120 Jahren ging eine schöne Karte aus Herzhausen auf Ihre kurze Reise.

Herzhausen liegt an der Bahnstrecke Warburg - Sarnau etwa auf halber Strecke. Einige Jahre war die Strecke stillgelegt, wurde aber 2015 reaktiviert, wobei Herzhausen einen neuen Haltepunkt näher zum Ort erhielt.

Neben dem schönen Bahnpoststempel WARBURG-SARNAU wurde bei der Ankunft in Marburg (Lahn) am frühen Morgen des 3. Oktober der - damals übliche - Ankunfststempel abgeschlagen. An diesem Morgen hat die Unaufmerksamkeit zugeschlagen, man hatte vergessen, den Stempel korrekt auf den 3. Oktober einzustellen, allerdings den Fehler noch bemerkt und das Datum händisch korrigiert.

Ein schriller Pfiff und damit einen schönen Montag wünscht
Olaf
Hallo zusammen,
auf einem Expressbrief mit Bahnpost von Rendsburg nach Hamburg vom 9.7.1963 findet sich auf der Rückseite in Gesellschaft zweier anderer Hamburg-Stempel mit Datum von Folgetag dieser problematische Abschlag: HARBURG - RENDSBURG / BAHNPOST / Rest leider nicht vorhanden.

Alle guten Dinge sind drei, gilt hier leider nicht für die Qualität dieses Abschlags auf dem Expressbrief. Die Briefbeförderung erfolgte übrigens gegenläufig zur Angabe im Stempel.
Ein schönes Wochenende wünscht
mit freundlichen Grüßen
Edwin
@ epem7081 [#799]
Hallo Edwin,
lese da Flensburg, nicht Rendsburg.
Gruß
Michael
@ Michael D [#800]
Hallo Michael,
danke für den Hinweis. Da habe ich mich wohl von den vier Tagesstempeln auf der Vorderseite zu sehr vereinnahmen lassen und habe nur oberflächlich hingeschaut.
In der Zukunft will ich die eigentlich übliche Sorgfalt walten lassen.
Schönes Wochenende wünscht
Edwin
Hallo zusammen,
eine Feldpostkarte aus dem Reserve-Lazarett in Coesfeld.

Coesfeld liegt an der Bahnstrecke Dortmund - Gronau (Westf.). Hier ein Stempel der Strecke vom 7.8.1917. "ZUG" in Antiqua. Der Stempel ist bisher von 1888 bis 1930 in verschiedenen Typen belegt.

Auffällig sind bei diesem Exemplar die unterschiedlich hohen Ziffern beim Datum.
Viele Grüße
Volkmar
Ich habe festgestellt, dass bei den alten Dreizeilern die Datumzeile von den Stempelreportern und -redakteuren unterschiedlich behandelt wird. Es geht dabei um die Tournummer, die von der einen Fraktion in den Stempeltext aufgenommen wird und von der anderen nicht. Entscheidend wäre ob die Tournummer zu den Stecktypen gehörte oder ob sie fest war und damit für jede Tour ein Stempelgerät benötigt wurde (was ich nicht glaube).
Aber sicher weiß ich es eben nicht, daher meine Frage ob jemand dazu Informationen hat?

Beste Grüße
Eckhard
Hallo,
bin gestern beim Ansichtskartentag auf folgenden Bahnpoststempel gestoßen:

Hat Jemand nähere Informationen zu diesen Stempeln bzw. Bahnpost aus dieser Zeit?
MfG!
Klaus-Peter
Hallo,
ich hoffe, habe den nicht übersehen, alle Beiträge durchgeblättert:
Zug 2259--1.1.92 der BAHNPOST Leipzig - Berlin

VG Klaus Peter
@ JohannesM [#803]
Hallo Eckhard,
hatte ich leider nicht gelesen, deshalb eine späte Antwort. ;-)
Die Tournummer und/oder auch die Zugnummer sollte immer mit im Stempeltext angegeben werden. Kann natürlich sein, dass das auch schon mal vom Redakteur übersehen oder überlesen wird. Dann einfach "nachbessern". ;-)
Viele Grüße,
Peter
@ filunski [#806]
Hallo Peter,
so sei es, nachbessern kann ich aber nur bei mir.
Beste Grüße
Eckhard
Karte aus Szymbark (Schönberg) in der Landgemeinde Stężyca im Kreis Kartuzy (Karthaus) in der Volksrepublik Polen.
Der Stempel ist ein weiterverwendeter deutscher Bahnpoststempel Hohenstein-Konitz (Westpr.), (heute Pszczółki-Chojnice, stillgelegt und abgebaut).

Hallo,
hier habe ich einen französischen Bahnpoststempel von Paris nach Troyes auf einer Krone/Adler Marke Mi.Nr.48. Ist dieser Stempel überhaupt auf dieser Ausgabe möglich?
Für eine Antwort wäre ich dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas
Am vergangenen Sonntag fuhr ein Dampfsonderzug von Backnang nach Friedrichshafen und zurück. Dabei war das
Bahnpostmuseum [1] mit entsprechenden Stempeln

mfG Günther
[1]
http://www.bahnpostmuseum.eu/
Hier mal ein Bahnpoststempel von meiner "Hausstrecke" Andernach - Gerolstein, auch weitläufig als Eifelquerbahn bekannt, aus dem Jahr 1908 auf einer Ansichtskarte aus Mayen nach Niedermoschel in die damals noch bayerische Pfalz.



Die Strecke wird heute nur noch bis Kaisersesch bedient. Der restliche Streckenabschnitt bis Gerolstein ist z.Z. außer Betrieb. Es laufen aber Bestrebungen die gesamte Strecke wieder für den Verkehr freizugeben. Wer da nähere Informationen möchte kann sich gerne hier [1][2] informieren.
Schöne Grüße,
Thomas
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Eifelquerbahn
[2]
https://www.eifelquerbahn.com/]
Guten Tag,
in einer Grabbelkiste eines Händlers fand ich diese "selbstgemachte" Postkarte.
Dass die Adresse sowie die Postwertzeichen auf dem Kopf standen, war mir egal, denn bei einem Preis von € 1,50 konnte ich nicht viel falsch machen.

Mich interessierte nur Einsatz des Maschinen-Halbstempels mit der Abbildung eines Bahnpostwagens und dem Hinweis auf das 120-jährige Bestehen der Post in Kroatien.

Zuhause habe ich dann die Karte von der Rückseite her betrachtet und festgestellt, dass der Betrag gut abgelegt war.
Allerdings weiß ich nicht, ob der Musikfan seine Fotografie mit Unterschriften bekommen hat.
MfG >Franz<
Hallo,
die Kaiserstuhlbahn wurde am 15.12.1894 eröffnet. Heute werden die Strecken von der Südwestdeutschen Eisenbahn-Gesellschaft AG (SWEG) betrieben. Unter dem Spitznahmen "Rebenbummler" fahrenin der Sommersaison auch Traditionszüge. Die Kaiserstuhlbahn teile sich in einen westlichen Zweig von Riegel über Endingen nach Breisach und einen östlichen Zweig von Riegel über Bahlingen und Eichstetten nach Gottenheim.
Stempel des westlichen Zweigs:


Stempel des östlichen Zweigs

Gruß
Hubert
Hallo,
ich habe nun eben die letzten 15 Seiten dieses Themas durchblättert und finde zu meinen Fragen keinen Ansatz.
Es geht um die 2 Stempel:


Durchgangsstempel auf einem Eilbrief aus Graz (Österreich) nach Hannover, Aufgabestempel vom 25.06.1959, Ankunftsstempel vom 26.06.1959.
Sind das deutsche Stempel? Welche Strecken waren das?
Danke für eine Hilfe!
Heinrich
@ Heinrich3 [#814]
Hallo Heinrich,
es sind 2 Eilbotenstempel - der Stempel "3" ist ein stationärer Stempel Hannover (PLZ 3).
Der Stempel 0032 ist aus der Bahnpost Köln-Hannover, beide Stempel vom 26.6.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#815]
Vielen Dank Dirk,
da das Thema - wie Du erkannt hast - für mich neu ist, noch eine Frage:
Gibt es öffentlich zugängliche Literatur zu diesem Thema? Welche?
Danke und schönes Wochenende!
Heinrich
@ Heinrich3 [#816]
Hallo Heinrich,
es gibt ein sehr gutes Büchlein "H.J. Labitzke, Deutsche Eilbotenstempel".
Für die Zugnummern braucht man Postkursbücher, da wird es aber schwierig, da nur wenige erhalten sind.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#815]
Sind das wirklich Eilbotenstempel? Die sind ja nicht von den Eilboten (die die Briefe schließlich zustellen) aufgebracht worden, sondern der eine von einem Bahnpostler und der andere vermutlich in einem Postamt. Nur damit wir sie richtig einsortieren.
-jmh
@ jmh67 [#818]
Ja, sonst wären es Eilbotenzustellerstempel.
@ hubtheissen [#813]
Hubert hat diese Bahnlinie ja schon gut beschrieben, hier dazu noch eine Postkarte vom 7.5.1916 mit diesem Bahnpoststempel. Was nun den zusätzlichen Stempel betrifft, Zensur ?, ich denke, es wird mich netterweise jemand darüber aufklären!

Grüße
Ivo
Hallo,
es gibt ein wunderbares Nachschlagewerk [1] über die deutschen staatlichen und privaten Eisenbahnmarken, Frachtmarken, Zeitungspaketmarken, Platzkartenmarken und Steuerausgleichsmarken.
[1] Erler - Jünke, Katalog der Stempelmarken von Deutschland, ORA Verlag, Icking, 1999
Guten Abend,
auch in Russland gab es seit Bestehen der ersten Eisenbahnlinien eine Bahnpost.
Hier eine Künstlerkarte, die mit dem Bahnpostwagen Nr. 188 "Krasnojarsk-Nowonikolajewsk" am 10. September 1928 befördert wurde.

Nowonikolajewsk hieß früher einmal Nowaja Derewaja (Neues Dorf) und hier wurde die Brücke über den Ob für die Transibirische Eisenbahn errichtet (1893-1897).
Zu dem Zeitpunkt hieß das Dorf, das wegen der vielen am Brückenbau beschäftigten Arbeiter mit ihren Familien schnell wuchs, schon Kriwoschtschokowo.1903 bekam der Ort die Stadtrechte verliehen und hieß fortan Nowonikolajesk und war der Zielort der Bahnpostroute 188.
Ungewöhnlich ist, dass die Karte noch am 10. September 1928 mit dem Stempel der Route 188 entwertet wurde, denn Nowonikolajesk war am 12. Februar 1926 in Nowosibirsk umbenannt worden. Dass 31 Monate später ein alter Stempel mit dem inzwischen geänderten Namen noch im Einsatz war, war für die Post Russlands ungewöhnlich. Zumal das Zarenreich nicht mehr existierte, denn nach Zar Nikolaus war der Ort am Ob, der heute die drittgrößte Stadt Russlands ist, benannt.
MfG >Franz<
@ volkimal [#744]
... nach Schweizer Definition um einen sogenannten Bahndienststempel (Aushilfsstempel der SBB)
Nun habe ich endlich auch einmal so einen "Aushilfsstempel der SBB" gefunden.
SBB / FLÜELEN / 5112 vom 02.09.1984; wobei 5112 eine interne Kennung der schweizer Bahn SBB ist, keine Postleitzahl oder Zugnummer o.ä.
Peter (filunski) hat in einem anderem Thema zu diesen Stempeln eine kurze Einführungsinfo geschrieben [1]:
Ein Abkommen zwischen der Schweizer Post und der SBB aus dem Jahre 1922 gestattete dem Bahnpersonal bestimmte postdienstliche Aufgaben zu übernehmen. U.a. hieß es darin:
- die Auflieferung von uneingeschriebenen, frankierten Eilsendungen zur Beförderung mit dem nächsten Postzug bis 10 Minuten vor Zugsabfahrt gegen Entrichtung einer Aufgabegebühr von 20 Rappen bei den SBB-Stationen erfolgen kann. Die Marken sind dann mit dem gewöhnlichen Bahndienststempel zu entwerten.
- wenn bei einzelnen Postzügen kein Postpersonal anwesend ist, die Leerung der Postbriefkästen durch das Bahnpersonal erfolgen kann. Die Marken sind mit dem Bahndienststempel zu entwerten.
In dem größerem Konvolut schweizer Ansichtskarten aus einem kürzlichen Dachboden-Entrümpelungsfund waren noch zwei weitere dieser Aushilfsstempel dabei:
CHAM ????? vom 03.05.1981 und
WALENSTADT 09414 vom 14.09.1987, leider ist in diesen Fällen die Stempelqualität nicht sehr gut, weshalb diese hier nur als Beiwerk am Rande zeige ... ;-)
Zur Info, eine Auflistung der SBB-Kennungen findet sich in Dokument "DIUM CH: Einheitlicher Entfernungszeiger für den internationalen Güterverkehr - Nr.8700.00 (2018)" der SFR Cargo Ltd [2] ab Seite 15. Dort werden diese internen SSB-Nummern allgemein als "UIC-Kodenummern" (Union Internationale des Chemins de fer) [3] bezeichnet, wobei ich nicht sicher bin, ob das eine generelle Zuordnung ist, oder diese Nummer für die Zweck der UIC nur (vielleicht auch nur teilweise) [zweckentfremdet?] mitverwendet wird?
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://www.philaseiten.de/beitrag/201370
[2]
https://www.railcargo.com/file_source/railcargo/rcg/Downloads/AT-DIUM/2018-ch.pdf
[3]
https://uic.org
Guten Tag,
abgebildet hier ein russischer Ganzsachenumschlag U-25.
Geschäftsbrief an die K. K. Oesterreich=Ungarische=Donau=Dampfschiffahrts=Gesellschaft, entwertet mit einem Stempel der
Brendery-Galatz-Eisenbahn-Gesellschaft im Postamt der Station Brendery am 17.09.1880.

Befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 49 der
Süd-West-Eisenbahn Odessa an GALATI (Galatz) am 1. Oktober 1880.
MfG >Franz<
Guten Tag,
ein mit dem Absender-Siegel von
W. Stolaroff, Mosqu. verschlossener Brief, der vom Empfänger in St. Petersburg leider seitlich mit dem Zeigefinger geöffnet wurde.

Da der Aufgabeort fehlt ist anzunehmen, dass der Brief direkt auf dem Bahnhof am Bahnpostwagen "1-2 - St. Petersburg-Moskau" abgegeben wurde.
Vor 153 Jahren benötigte der Zug zur Bewältigung dieser Strecke noch etwas mehr als 24 Stunden.
MfG >Franz<
Bahnpost EIBAU-ZITTAU 3.3.1911

Dieter
Guten Tag,
am 27. April 1889 wurde der Brief im Postamt der Station Brest an der "Moskau-Brester Eisenbahn aufgegeben.
Befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 3 "St. Petersburg-Werschbolo" nach Warschau - und alles am gleichen Tag.

MfG >Franz<
Guten Morgen,
abgebildet ist die russische GSK P 7, beschrieben im Zugabteil und beförert mit dem Bahnpostwagen Nr. 3 "St. Petersburg-Werschbolo" am 14. Januar 1890.

An NÜRNBERG II am 26. Januar 1890. Mit einigen Tax-Vermerken versehen!
MfG >Franz<
Guten Morgen,
eine russische Ganzsachenkarte P11, geschrieben am 21. Januar 1895, aufgegeben am 23. Januar 1895 in der Station Pskow an der "Pskow-Riga-Eisenbahn", befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 3 "St. Petersburg-Werschbolowo" ab 24. Januar 1895 und erreichte CREFELD am 6. Februar 1895.

MfG >Franz<
Guten Morgen,
der russische Kartenbrief K 9 wurde am 13. November 1912 mit dem finnischen Bahnpostwagen Nr. 1 "Helsingfors-St. Petersburg" nach St. Petersburg befördert und kam dort am 1. November 1912 an.

Dank der verschiedenen Kalender konnte der Empfänger den Brief schon lesen, bevor der Absender ihn geschrieben hatte.
MfG >Franz<
Guten Tag,
ein "Damenbrief", frankiert mit der MiNr. 26x und entwertet am 5. Mai 1876, wurde befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 3-4 "Sankt Petersburg-Werschbolowo".

Diese At Bahnpoststempel kam ab 1872 in Einsatz und war nur mit dem Text Bahnpostwaggon Nr. ... versehen. Auf welcher Station oder welchem Bahnhof das Poststück entgegengenommen und gestempelt wurde, erkannte man an einer Nummer neben dem Datum - in diesem Falle 43 5. Die Zahl 43 steht für den Unterwegshalt und die 5 für den 5. Mai. Um Verwechslungen zu vermeiden, wurde früher die Stationszahl liegend dargestellt.
Der abgebildete Brief erreichte St. Petersburg am 6 Mai 1976.
MfG >Franz<
Guten Tag,
die russische Ganzsachenkarte P7 wurde in Wirballen geschrieben und nach Petkus bei Baruth (heute ist Petkus ein Ortsteil von Baruth/Mark) geschickt.
Befördert wurde die GSK am 28. August 1888 Bahnpostwagen Nr. 4 "Sankt Petersburg-Werschbolowo".

Dabei ist die Besonderheit dieses Stempels zu beachten, er wurde nämlich nicht in einem PW 4 bearbeitet und befördert sondern im Postabteil Nr. 4 eines ganz normalen Reisezugwagens. Das gilt auch für den PW 3-Stempel in [#829], da habe ich mich schlecht ausgedrückt.
Am 10. September 1888 erreichte die GSK PETKUS und die Empfängerin Frl. von Kotze.
MfG >Franz<
Guten Tag,
die Geschichte der russische Bahnpost ist bestimmt ebenso interessant wie die der deutschen. Sie begann gleichzeitig mit der Geschichte der Eisenbahn. Vor der Einführung der Postwertzeichen wurden zu befördernde Briefe mit Stempeln versehen, denen das Aufgabedatum und die Stadt, in der das Poststück aufgegeben wurde, zu entnehmen waren. Ab August 1851 wurden Poststücke zwischen St. Petersburg und Moskau befördert und für beide Städte gab es Stempel. Die ersten bekannten Abschläge stammen lt. Kiryushkin/Robinson vom 8.12.1852 (SPB) und 27.1.1853 (MOS).

Natürlich konnten die Bezeichnungen nicht "ausgeschrieben" dargestellt werden sondern nur abgekürzt.

MOS(KAU) ST(ATION) ZH(ELEZNOY) D(OROGI)
Und in der 2. Zeile wurde das Datum aufgeführt: Tag - Monat - Jahr
Beim abgebildeten Stempel ist es genau umgekehrt - 1854 -Februar - 24.
Ein Stempel von SPB befindet sich leider nicht in meiner Sammlung.
MfG >Franz<
Guten Morgen,
am 10. Dezember 1857 wurden in Russland die Postwertzeichen eingeführt und fast zeitgleich, ab 1. Januar 1858, in den Bahnhofsbüros der Post und in den Bahnpostwagen Nummernstempel in Einsatz gebracht.

Diese Stempel hatten eine durch Punkte angeordnete hexagonale (sechseckige) Form. Der Stempel mit der Nr. 1 wurde in Sankt Petersburg und der Stempel mit der Nr. 2 in Moskau, jeweils in den Poststellen der Bahnhofsbüros eingesetzt. Die Nummernstempel 3 - 6 wurden in den Postwagen auf der Strecke Sankt Petersburg - Moskau abgeschlagen.

In der Literatur ist nachlesbar, dass 1863 die Nummern-Punktstempel aus dem Verkehr gezogen und stattdessen Rundstempel vorgeschrieben wurden.
Der abgebildete Rundstempel stammt aus dem Postbüro der Endstation der Nikolai-Eisenbahn in Moskau aus dem Jahre 1861. Der zeitliche Unterschied (1861 - 1863) ist leicht erklärbar, denn schon 1860 wurden die neuen Rundstempel in Moskau und St. Petersburg zentral bestellt. Die anderen in den örtlichen Werkstätten bestellt, was teilweise zu großen Unterschieden geführt hat.
MfG >Franz<
@ fogerty [#821]
Hallo Ivo,
die
Suche hier im Forum mit den Suchworten "Colmar" und "Zensurstempel" oder noch einfacher "Zensur" liefert zahlreiche Beiträge, z.B.
[
https://www.philaseiten.de/beitrag/78462] aus dem Jahr 2014 oder
[
https://www.philaseiten.de/beitrag/10215] aus 2008.
Sammlergruß, Werner
@ fogerty [#821]
Hallo Ivo,
der schräg sitzende Zusatzstempel ist ein Zensurstempel von der Zensurbehörde in Colmar. Wenn du genau hinschaust, dann kannst du rechts im Stempel lesen ... geprüft und zu befördern ...
Viele Grüße
Ingo
Guten Tag,
hier ein Geschäftsbrief aus St. Petersburg, versehen mit einem Absenderstempel von der
Asmus Simonson & Co., an Herrn Friedr. Kroplien in Stockholm.
Er wurde auf einem St. Petersburger Postamt aufgeliefert, mit einem roten Ra2 "Aus Russland Franco" versehen und dann ab Station "Warschauer Bahnhof" an 24. August 1863 mit der Bahnpost nach Preußen gefahren, der Bahnpost KÖNIGSBERG Pr. - BROMBERG am 6. September 1863 zur II Tour übergegen und dann via Hamburg (?) nach Schweden und mit der Bahnpost am 10. September 1863 1. TUR nach Stockholm.

MfG >Franz<
Hallo,
ich nehme an, das dieser Stempel der Kaiserin Elisabeth-Bahn (KEB) ein Bahnpoststempel ist oder liege ich da falsch?
Vorderseite:

Rückseite:

Rückseite (Detail):

Danke schon einmal für die Antworten und viele Grüße
Enrico
Hallo Enrico,
die österreichische k.k. privilegierte Kaiserin Elisabeth-Bahn hatte eine Strecke von Wels nach Passau. Dort war und ist auch heute noch Grenzstation zu Bayern. Der Absender dieser Postkarte dürfte diesen Stempel abgedrückt haben.
Grüßle
Günther
Hallo Günther,
danke für die schnelle Antwort.
Also ist dieser Stempel von einer privaten Person (Absender) aufgebracht worden und somit kein Bahnpoststempel?
Viele Grüße
Enrico
@ Ameise [#842]
Eine private Person ist es nicht. Eher eine Bahnstation, die mitteilt, dass etwas eingetroffen ist (wohl eine Mitteilung zur Abholung). Kann mich aber auch täuschen; denn die Schrift ist schwer zu entziffern.
Gruß
Günther
Guten Abend,
hier abgebildet eine Post-Rückmeldekarte an das Büro der
Russischen Gesellschaft für Eisenbahn-Beförderung und Güter-Versicherung.

Aufgeliefert am 24. Januar 1881 im Postbüro der Eisenbahn-Station Rostov an der "Charkow-Rostov-Eisenbahnlinie nach Reval. Befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 15-16 "Charkow-Moskau" (Station 37 - querliegend) am 25. Januar 1881. Ankunft in Reval am 28. Januar 1881.
MfG >Franz
@ Seku [#843]
Alles kann ich auch nicht lesen, doch es steht dort: "P. T. Für Sie ist 1 Faß ??? hier angelangt." Der Eisenbahner war in der Expdition Passau der KEB tätig.
Gruß
Heinrich
Hallo und noch einmal danke an Alle die mir geantwortet haben.
Ist denn nun dieser Stempel etwas für die Stempeldatenbank?
Viele Grüße
Enrico
Guten Abend,
eine Ganzsachenkarte Typ P 5 von 1879 von den Gebr. Ginsberg, Graniza an die Gebr. Gehlig in Lodz. Befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 26 "Graniza-Warschau" am 30. Mai 1879, am 31. Mai 1879 umgeladen in den Bahnpostwagen Nr. 31 "Koljuschki-Lodz" und am gleichen Tag an Lodz.

MfG >Franz<
Hallo,
einen Bahnpoststempel von der Bahnlinie Eberswalde-Templin vom 26.04.1935.
Gruß
Manne
Hallo zusammen,
eine Postkarte aus Eslarn vom 27. Oktober 1921 mit einem bayerischen Bahnpoststempel:

Den Text der Karte konnte ich zuerst nicht komplett lesen. Beim Thema Sütterlin ist aber alles geklärt worden [1].
Ich gehe davon aus, dass im Bahnpoststempel als Abkürzung "Eslr Weid" steht. Der Stempel wurde also auf der Strecke Eslarn - Weiden benutzt. Bei Wikipedia kann man dazu lesen [2]:
Die Bahnstrecke Neustadt (Waldnaab)–Eslarn war eine Nebenbahn in Bayern. Sie verlief in der nördlichen Oberpfalz von Neustadt an der Waldnaab über Floß, Vohenstrauß und Pleystein nach Eslarn.
Im Fahrplan des Sommers 1914 waren fünf tägliche Zugpaare verzeichnet; im Sommer 1927 waren es noch vier, die jedoch nun in Weiden begannen und endeten.[/I]
Rechts lese ich "C7". Entsprechend eines ähnlichen Stempels aus der Datenbank [3] wäre
"C7 kein Unterscheidungsbuchstabe sondern steht für die Kursangabe. Kurs 7 ist die siebte Bahnpostverbindung am Tage auf der angegebenen Strecke."
Wenn auf der Strecke fünf Zugpaare fuhren. Waren das dann die Strecken C1 bis C10? Oder vertue ich mich mit der Angabe "C7" und dort steht eventuell "C2"?
Am 1. April 1920 gab Bayern seine Posthoheit zugunsten der Deutschen Reichspost auf. Am 24. April 1920 ging die bayerische Staatseisenbahn in der Gruppenverwaltung Bayern der Deutschen Reichseisenbahnen auf. Einige Stempel wurden aus diesem Grund aptiert. Dieser Stempel war aber zumindest im Oktober 1921 noch nicht aptiert.
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=266960#M2212
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Neustadt_(Waldnaab)-Eslarn
[3]
https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/50785
Hallo zusammen,
im letzten Beitrag hatte ich einen Stempel der Bahnstrecke Eslarn – Weiden vorgestellt. In Weiden angekommen, kann man mit der Bahn gleich nach Bayreuth weiterfahren:


Hier ein Stempel der Strecke vom 8.5.1927. Die Karte wurde in Pressath (Streckenkilometer 20,9) geschrieben und vermutlich auch aufgegeben. Einen Tag später kam die Karte in Neumarkt (Oberpfalz) An und wurde von dort nach Bechhofen (Mittelfranken) weitergeschickt.
Die Bahnstrecke Weiden – Bayreuth eine Hauptbahn in Bayern. Sie verbindet Weiden in der Oberpfalz über Kirchenlaibach mit Bayreuth. Die Bahnstrecke von 58 km Länge wurde am 1. Dezember 1863 feierlich eröffnet. [1]
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Weiden-Bayreuth
Guten Abdend,
der Brief wurde aufgeliefert am 27. März 1976 im Postbüro der Moskauer Station an der Nikolaewski-Eisenbahn.

Befördert dann mit dem Bahnpostwagen Nr. 15-16 "Moskau-Charkow" am 23. August 1876 und an Wladimir am 29. August 1876.
MfG >Franz<
Guten Tag,
ein gesiegelter Brief aufgegeben am 16. Mai 1880 in Odessa, befördert am 18. Mai 1880 mit dem Bahnpostwagen Nr. 22 "Kiew-Odessa".

Am 22. Mai 1880 Weiterbeförderung mit der "Moskau-Nischetagil-Eisenbahn", mit dem Bahnpostwagen Nr. 81 "Perm-Ekaterinenburg", am 27. Mai 1880 weiter mit dem Bahnpostwagen Nr. 7 "Dünaburg-Orel" und am 30. Mai 1880 weiter nach Wercholensk, zur Postabteilung des Irkutsker Gouvernement. Ankunft am 23. Juni 1880.
MfG >Franz<
Liebe Sammlerfreunde,
ein nicht allzu häufiger Stempel aus Leipzig scheint der Rechteckstempel "LEIPZIG / * Bahnpost No.21 *" zu sein. Mir liegen bisher 2 Belege vor.
Hier auf einer Postkarte P5 I 02 nach Glauchau vom 28.11.1879 und auf einer P10 nach München vom 11.05.1880.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Hallo,
ich zeige hier eine Postkarte, wo ich gern wüsste um welche Bahnstrecke es sich bei diesem Bahnstreckenstempel Handelt. Ist es die Hauptstrecke der Rheinbahn? Steht das "(B.) im Stempel für Baden?

Ich bitte um Eure Hilfe.
Gruß Detlef
@ dr31157 [#854]
Hallo Detlef,
MANNHEIM - KARLSRUHE (B.) (B=Baden)
verwendet 1888 bis 1929
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#855]
Hallo Dirk,
vielen Dank für die Antwort.
Gruß Detlef
Stempel der
Königlich Bayerischen Bahnpost von 1912 - leider ist die Strecke nicht zu entziffern. Die Karte ging wohl von Herrsching nach St. Johannis einem Stadtteil von Bayreuth



Ich wünsche einen schönen Wochenanfang.
Güntherhttps://philaseiten.wavecdn.net/up/20178474/7/1/4501a477_h.jpeg
Eigentlich schade, dass ich bisher hier noch keine "Bahnpostmarke" gesehen habe!
"Eisenbahnmarken" wohl einige, aber Marken, um Post für den Transport mit der Eisenbahn (nicht Bahnpostwagen) zu bekleben, noch nicht.

Hier ein Ersttagsbrief, frankiert mit dem Sonderpostwertzeichen Mi.-Nr.: 248 vom 13. September 1954 zum 100-jährigen Jubiläum der Eisenbahn Australiens.
Der Zudruck (Cachet) weist ebenfalls auf das Jubiläum hin und darauf, dass dieser Brief mit der T.P.O. = Travelling Post Officce "Quorn-Alice Springs" South Australia u.a. zum Empfänger befördert wurde.
MfG >Franz<
@ Basalt44 [#532]
Hallo Werner,
trifft diese Streckenangabe auch auf den Stempel PKXP No2 C. UTR . N * zu?

Beste Grüße
Eckhard
@ skribent [#858]
Hallo Franz,
siehe [#1135].
Richard hat das Thema eröffnet und ist uns leider die Bahnpostmarke schuldig geblieben. Hat sie wohl nie gefunden. Nicht weiter schlimm. Die Stempel sind auch ganz schön anzusehen. Aber vielleicht könnte er das Thema ändern; denn an Marken fehlt es scheinbar.
Grüßle
Günther
Der Ganzsachenumschlag vom 8. Juli 1975 ist bestimmt gut gewählt, denn der im Zudruck abgebildete ER 200, in Riga von 1972 - 1974 gebaut, brach gerade auf der Strecke von Moskau nach Leningrad viele Rekorde.
Der E-Triebzug hat aber mit der Postbeförderung auf der zu beschreibenden Strecke nichts zu tun.

Der GSU wurde nämlich mit einem nummernlosen Bahnpostwagen auf der Strecke "Moskau - Wladiwostok" befördert. Aufgeliefert wurde der Brief am 21. September 1975 im Bahnpostbüro auf dem Moskauer Jaroslawl-Bahnhof und nachdem die Strecke von über 9.000 Kilometern zurückgelegt war am 17. Oktober 1975 in Wladiwostok an den Empfänger ausgeliefert.
Laufdauer: 27 Tage - aber bei der längsten Bahnpoststrecke der Welt muss man wohl ganz andere Maßstäbe anlegen.
MfG >Franz<
Hallo Eckhard,
der Bahnpoststempel PKXP No 2 C UTR. N. wurde ab 1883 bis 1897 auf der Bahnstrecke Nässjö - Malmö verwendet.
Viele Grüße aus Berlin
Werner
@ Basalt44 [#862]
Hallo Werner,
vielen Dank
Beste Grüße
Eckhard
Liebe Sammlerfreunde,
eine Postkarte (P12 A/01) vom 6.9.1882 aus Delitzsch (Postübernahme-Vermerk mit Blaustift) nach Leipzig wurde über die Strecke Magdeburg-Zerbst-Leipzig transportiert.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo--Flauti.
Liebe Sammlerfreunde,
gleich als Nachschlag zwei Belege von der Bahnstrecke Leipzig-Borna-Geithain einmal vom 4.11.1933 (Frohburg-Wurzen mit P249) und zum anderen vom 14.4.1942 (nach Bad Mergentheim mit P299I).
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Moin zusammen !
Anbei mal eine kleine Auflistung von Bahnpoststempeln in (Alt-)Ungarn, Strecke "Bazias - Budapest"

Wer Interesse hat an weiteren Bahnpoststempeln in Ungarn, der kann nachschauen [1].
Wenn dann noch jemand Stempel von dem Gebiet hat, die dort nicht aufgelistet sind und mir zusenden kann (300dpi Scan), dann wäre das SUPER !
[1]
https://www.yumpu.com/de/document/read/65173500/die-bahnpoststempel-der-ungarischen-post-1871-1945
@ Fips002 [#866]
Guten Morgen Dieter,
die Ansichtskarte rechts unten mit der Doppelausfahrt stammt von 1985 aus einer Serie sächsischer Schmalspurbahnen.
Nun habe ich eine Frage:
ich bin an der Bahnstrecke
Nördlingen - Dombühl in Schwaben / Mittelfranken aufgewachsen und lange mit der Bahn in die Schule gefahren. Von einer Bahnpost habe ich nie was mitbekommen. Nun erhielt ich eine Anfrage diesbezüglich. Weiß jemand, wie lange es da eine Bahnpost gab ?

Vielen Dank im voraus für die Antworten, habt einen schönen Tag
Günther
@ Seku [#868]
Hallo,
es gab 5 verschiedene Stempel, verwendet von 1898 bis 1956.

Gruß
Dirk
@ calliostoma [#869]
Guten Abend Dirk,
hab vielen Dank für diese hilfreiche Antwort.
Ich werde zwecks Vertiefung des Themas mal mit der Arge Kontakt aufnehmen.
Gruß
Günther
Im Beitrag [#752] zeigte ich eine Bahnpostmarke, welche die staatliche nationale Transportgesellschaft der Republik Irland (CIE = National Transport Company) am 24. Juni 1984 herausgab, um den 150. Jahrestag der ersten irischen Eisenbahn zu feiern.
Die Marke wurde jedoch bereits nach einem Tag auf Verlangen der irischen Post zurückgezogen, da sie mit deren Briefmarken verwechselt werden konnte und auch wurde. Um der Forderung der irischen Post nachzukommen, wurden die verbliebenen postfrischen Bestände unter den Jahreszahlen "1834 . 1984" mit "Táille Iompair CIE" (Transportgebühr der CIE) überdruckt.
Inzwischen konnte ich eine Marke mit dem Überdruck auftreiben und möchte sie hier neben der Originalmarke zeigen.


Gruß
Hans-Jürgen
Wie diesen Beleg beschreiben ? Ich denke es gibt nicht wenige, die das viel besser können als ich, sorry !

Grüße
Ivo
Auch hier habe ich eine Bitte, nach Langenbielau ist gut leserlich, aber von wo, das ist die Frage.

Grüße
Ivo
@ fogerty [#873]
R0224 REICHENBH - LANGENBIELAU 7.1.2.0 1891-1941
(Reichenbach)
Gruß
Dirk
@ fogerty [#872]
Beleg von der Erstfahrt der Überlandpost mit Umarbeitung Nürnberg-Hof, erkennbar an der Zugnummer. Den eigentlichen Stempel gab es ab 1964.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#875]
Dankeschön für die Erläuterung.
Ivo
@ fogerty [#873]
Der Bahnstrecke geht von Reichenbach im Eulengebirge (abgekürzt Reichenbh., heute Dzierżoniów Śląski) nach Langenbielau.
Es handelt sich um eine Teilstrecke von etwa 8 Kilometer der Eulengebirgsbahn. Das steilste Stück über das Eulengebirge war als Zahnradbahn ausgelegt und wurde bereits in den dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts stillgelegt, die restlichen Streckenabschnitte folgten etwa 40 Jahre später.
Habe hier auf einer Ansichtskarte von Perach am Inn einen Bahnpoststempel der Bayer. Bahnpost vom
26.02.1923 von der Strecke Simbach-München Zug Nr. 944. Die Bayerische Eisenbahn ging nach meinen Recherchen im April 1920 in die Deutsche Reichsbahn über. Normalerweis wurden die Stempel adaptiert und das "BAYER" entfernt. Anscheinend wurde hier fast drei Jahre nach der Eingliederung der Bayer. Eisenbahn in die Reichsbahn immer noch der alte Stempel benutzt.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo zusammen,
nicht sehr klar, aber er fehlt noch in der Datenbank:

Bahnpoststempel der Strecke Hagen - M: Gladbach, Zug 404 vom 31.8.1903.
Es war damals übrigens die Strecke Hagen - M
ünchen-Gladbach. Als Gladbach am 1. Januar 1888 kreisfrei wurde, erhielt es den Namen München-Gladbach, abgekürzt M.Gladbach, um es besser von Bergisch Gladbach unterscheiden zu können. Am 20. Dezember 1950 wurde die Schreibweise M.Gladbach beibehalten, die Aussprache aber in Mönchen Gladbach geändert, um Verwechslungen mit München zu vermeiden. [1]
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nchengladbach#Stadtgeschichte
Hallo zusammen,
es geht weiter mit dem Bahnpoststempel Hamburg - Süderlügum vom 20.12.1931:

Der Zug führ vermutlich von Hamburg nach Tondern (Dänemark). Süderlügum ist der Grenzbahnhof auf deutscher Seite.
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Marschbahn
Hallo zusammen,
ein Bahnstempel aus Rorschach. Rorschach ist eine Gemeinde am Bodensee im Schweizer Kanton St. Gallen.

Rorschach=Hafen / Gepäckexpedition / SBB / 653 vom 14. Juli 1963
Es ist ein Bahnstationsstempel und kein Bahnpoststempel. Siehe dazu [1] und die folgenden Beiträge.
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=276836#M149
Hallo zusammen,
ich habe noch einen weiteren schweizer Bahnstempel in der Sammlung gefunden.

Bahnstempel vom Fahrdienst aus Koblenz vom 19.12.1971. Koblenz ist eine Einwohnergemeinde im Schweizer Kanton Aargau.
Von der Bahnhofs-ID rechts im Stempel "?32?" sind nur die beiden mittleren Ziffern erkennbar.
Viele Grüße
Volkmar
Guten Tag!
Am 30. Juni 1853 (Jahr ist innen ersichtlich) von WIEN mit rotem Ra1 "Aus Öaterreich" nach Breslau. Übergabe zur Abfertigung beim "Königl. Preuss. Postspeditionsbureau der Wilhelmsbahn". Weiter nach Cottbus mit der Bahnpost "Breslau-Berlin am 1 / 7 II" (Tour).

Rückwertig ist der Umschlag defekt - wohl beim Entfernen des Trockensiegels beschädigt!
MfG >Franz<
Guten Abend!
Ansichtskarte von Marienburg mit "Gruss vom Bahnhof Nordstemmen",

befördert mit der Bahnpost, mit ZUG 531 "HALLE (SAALE)-LÖHNE" am 15. 4. 02 nach HUNTEBURG am 16.4.02 Vormittags.

MfG >Franz<
Guten Tag!
Eine Ansichtskarte von Luga, befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 6 "Werschbolowo-St. Petersburg" am 29.4.11.


An St. Petersburg am 30.4.1911 und am gleichen Tag weiter nach Oranienbaum (30.4.11).
MfG >Franz<
Hallo,
anbei ein Bahnpoststempel DÜSSELDORF - WARBURG von 1856:

Warum allerdings der Ortsname Barmen geschrieben wurde? Vielleicht kein Stempel zu Hand?
Viele Grüße
Enrico
Hallo,
jetzt ein Bahnpoststempel DRESDEN - GOERLITZ von 1861:

Was für ein Jammer, das die Marke ausgeschnitten wurde!
Viele Grüße
Enrico
Hallo,
jetzt ein Brief aus KÖNIGSBERG. PR. mit 2 Bahnpoststempeln BERLIN - POSEN und BERLIN - LEIPZIG von 1831 oder 1851:

Viele Grüße
Enrico
@ Ameise [#886]
Hallo Enrico,
der Brief ist in Barmen direkt am Zug aufgegeben worden. Die Bahnpostler mussten den Annahmeort auf dem Brief dokumentieren. Teilweise wurden dafür sogenannte Stationsstempel (ohne Datum) benutzt, aber wenn kein Stempel verfügbar war, erfolgte die Notierung handschriftlich wie hier.
Zu deinem Brief aus Königsberg: es handelt sich um 1851, zwanzig Jahre vorher gab es diese Strecken noch nicht. Beide Kursstempeltypen sind übrigens relativ selten, da diese Stempel nur 1-2 Jahre benutzt wurden.
Gruß
Michael
@ Michael D [#889]
Hallo Michael,
danke für Deine Ausführungen.
Dass am Bahnhof Barmen kein Stempel zur Hand war, scheint öfter vorgekommen zu sein. Hier nun noch einmal ein Brief aus BARMEN, diesmal mit einem Bahnpoststempel ELBERFELD. - SOEST:

Viele Grüße
Enrico
Hallo,
jetzt ein Brief mit Stempel MAGDEBURG BAHNHOF mit Bahnpoststempeln MAGDEB: LEIPZIG und LEIPZIG - DRESDEN - dieser leider etwas schlecht abgeschlagen:

Viele Grüße
Enrico
@ Ameise [#892]
Hallo,
ich habe hier auf einem lädierten Umschlag einen Rahmenstempel : BERLIN B.P. 2 / BERL.-CASSEL / 22.9.86 entdeckt, den ich bei KBHW Berlin-Stempel nicht finde.
Wer kann mir dazu etwas sagen?
Beste Grüße
Uwe
Hallo,
hier wieder ein Bahnpoststempel:
„DÜSSELDRF. / WARBURG“ von 1856.

Viele Grüße
Enrico
Hallo miteinander!

Karte aus Amsterdam nach Chemnitz vom 09.01.1926.
Kann jemand näheres über diesen Achteckstegstempel sagen?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo,
anbei ein Bahnpoststempel:
"BERLIN / III / LEIPZIG" von 1853

Viele Grüße
Enrico
Hallo,
anbei ein Bahnpoststempel:
"HAMBURG. / SPED:BUR:No 3 / *" von 1857 (im Bahnpostwagen als Briefannahme verwendet)

Viele Grüße
Enrico
Hallo,
anbei noch ein Bahnpoststempel:
"EISENACH / II. / HALLE"

Viele Grüße
Enrico
@ dithmarsia43 [#893]
Hallo Uwe,
bei der Arge Bahnpost unter B0513 gelistet, verwendet 1882 bis 1886.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#899]
Hallo Eckhard,
vielen Dank für die Auskunft!
Beste Grüße
Uwe
Hallo Sammlerfreunde,
die von bereits in anderen Gruppen gezeigte Karte passt wegen des Bahnpoststempels auch in diese: Genau heute vor 124 Jahren!


Leider ist mir nicht klar wieso die Marke oder auch der Stempel mir einem Kreuz durchgestrichen wurden.
Beste Sammlergrüße
Michael
@ bedaposablu [#895]
Hallo miteinander,
unter [#895] wollte ich etwas über einen Stempel wissen, leider bisher noch keine Informationen.

Ist dies ein Bahnpoststempel oder ein Bahnhofpostkastenstempel? Was bedeutet "II"? Einsatzzeiten ?
Zwischenzeitlich habe ich auch bei StampsX geschaut und bin auch nicht fündig geworden, aber auf ein anderes Problem gestoßen.
Auf Philaseiten ist dies ein "Achteckstegstempel" bei StampsX ein "Achteckbrückenstempel" was ist nun richtig, oder liege ich komplett falsch?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#902]
Hallo,
dies ist ein niederländischer Bahnpoststempel, dort "Blokstempel" genannt. Gibt es mit den Touren II, V, VIII, Verwendungszeit 1921 bis 1938.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#903]
Hallo Dirk!
Danke für Deine Information. Jetzt kann ich es als Bahnpoststempel in die Datenbank einstellen. Bleibt nur ob "...steg..." oder "...brücken..."!
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo,
heute mal zwei Bahnpoststempel von 1864.
„RIESA – ZWICKAU / Z. V“ und „RIESA – ZWICKAU / Z. IV“

Viele Grüße
Enrico
@ Ameise [#905]
Hallo Enrico,
das hast du eine kleine Granate abgegriffen.
"Sofort zu bestellen" steht oben vorn, was als Aufforderung der Abgabepost galt; sie musste also bei Ankunft des Briefes denselben durch einen eigenen Boten ("Expressen") zustellen lassen.
Siegelseitig lesen wir: "1 Ngr. Porto 3 Ngr. Expreß Btl ("Bothenlohn"), summa 4 Neugroschen, die der Empfänger berappen musste.
Expressbriefe mit nachweislichem Bothenlohn sind nicht häufig - da hast du einen guten Fang gemacht.
Liebe Grüsse,
Ralph
@ bedaposablu [#902]
"Auf Philaseiten ist dies ein "Achteckstegstempel" bei StampsX ein "Achteckbrückenstempel" was ist nun richtig, oder liege ich komplett falsch?"
Hallo Klaus-Peter,
es ist ein Achteckstegstempel.
Für die Philaseiten-Stempeldatenbank benutzen wir (ausschliesslich) den dir auch vorliegenden "Anderson" [1] für die Bezeichnung der Stempelform. Andere Datenbanken und/oder Foren gehen da manchmal andere Wege, sind aber für unsere Stempeldatenbank in dieser Hinsicht kein Vorbild. ;-)
Viele Grüße,
Peter
[1] Die Bezeichnung der Poststempelformen, Eine Einführung in die stempelkundliche Terminologie nach Hans-Joachim Anderson von Lothar Goedicke und Volkmar Werdermann
Hallo,
dieses mal ein Bahnpoststempel von 1863.
"EYDKUHNEN / II / BROMBERG":

Viele Grüße
Enrico
@ filunski [#907]
Hallo Peter,
natürlich richte ich mich nach dem Anderson, wie Du ja auch bei meiner Stempeleinstellung gesehen hast. Ich war nur etwas überrascht, weil ich dachte, was die Poststempelgilde macht, ist Gesetz bzw. Non-Plus-Ultra. Wieder was dazu gelernt!
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
@ bedaposablu [#909]
"Ich war nur etwas überrascht, weil ich dachte, was die Poststempelgilde macht ist Gesetz bzw. Non-Plus-Ultra."
Hallo Klaus-Peter,
bitte nicht falsch verstehen, mein Beitrag sollte in keinster Weise deine Einstellungen anzweifeln. Du machst das alles völlig korrekt, im Sinne der Datenbank und auch der Stempelformenangaben nach Anderson.
Die (unnötige) Diskussion zu den Stempelformen ist schon sehr alt und spätestens nach der Neuauflage und Überarbeitung des "Anderson" haben sich weitgehende Teile der deutschen, philatelistischen Szene auf den "Anderson" als massgebliche Richtlinie geeignet. Aber die Poststempelgilde kann das natürlich nicht vorschreiben und auch nicht als "Gesetz" erlassen. ;-) Es bedürfte dazu einfach zu mehr Einsicht und Kooperation von Seiten der "Anderson-Ablehner". Wir haben dazu immer ALLE eingeladen gemeinsam an einem Strang zu ziehen um auf eine einheitliche Sprache bei der Beschreibung der Poststempelformen zu kommen, aber das gelang leider nicht.
So haben wir heute eben den Anderson, als philatelistisch verbindliche Richtlinie (u.a. z.B. für Exponate) und daneben weitere "Stempelformenbeschreiber". ;-)
Viele Grüße,
Peter
[Hinweis der Redaktion:
https://www.philaseiten.de/philabuch/show/183 ]
@ 10Parale [#483]
Hallo,
auch ich kann einen Stempel Dirschau - Eydtkuhnen zeigen, abgeschlagen schon am 2.10.00:

Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
Hallo,
hier ein Altdeutschland-Brief von "RYBNICK" (Preußen) nach Leipzig "STADTPOST VII" mit 3 Bahnpoststempeln von 1851:

Mich würde einmal die Abschlag-Reihenfolge der Bahnpoststempel interessieren?
1. COSEL - ODERBERG I R
2. BRESLAU - MYSLOWITZ
3. BERLIN - BRESLAU
Ist die Reihenfolge richtig?
Viele Grüße und schon mal Danke für die Antworten.
Enrico
@ Ameise [#912]
Hallo Enrico,
ja die Reihenfolge ist richtig.
Schön ist, dass die preussische Forderung von 4 Sgr. siegelseitig notiert wurde, was auch vorderseitig in blau erfolgte. Rot wurde dies in Leipzig gemacht.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Hallo zusammen,
die folgende Frage richtet sich an die Bahnpost-Spezialisten:
Auf welchen Belegen wurde ein ovaler Bahnpoststempel abgeschlagen?
Natürlich auf den Belegen aus dem Briefkasten des Bahnpostwagens, aber ansonsten?
Es geht mir hauptsächlich um den Zeitraum nach Kriegsende 1945 bis in die 1950-er Jahre.
Den folgenden Beleg zeige ich als Beispiel aus dieser Zeit:

Brief im Fernverkehr Inland bis 20 g, portorichtig frankiert mit einer 44 I K, Bandaufdruck kopfstehend und nach oben und seitlich verschoben
Gruß
Guntram
Hallo,
hier zeige ich eine Bayernmarke Michel Nr.15, 3 Kreuzer.
Bei dem Stempel weiß ich nicht, ob es eine Bahnpost, oder Bahnhofmarke ist? Vielleicht irre ich mich auch und es ist keines von Beidem. Weiß jemand Bescheid?
Gruß Horst
@ Ameise [#897]
Hallo,
hier eine Postkarte - aufgegeben in Flensburg - mit dem Stempel "HAMBURG-VAMDRUP". Vamdrup ist der damalige dänische Grenzbahnhof. Der Postweg dieser Karte ging über Dänemark ins Baltikum nach Lettland, daß damals zu Russland gehörte. Allerdings war der Empfänger bereits aus Riga abgereist und die Karte wurde weitergeleitet nach Libau.

Beste Grüße,
Uwe
Hier ein Stempel vom
K.WÜRTT.BAHNPOSTAMT * STUTTGART * ohne Datum

Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
Guten Tag,
der aufgegebene Brief wurde zuerst mit dem Bahnpostwagen 55-56 "Radsilwilow-Sdolbunowo" und dann mit dem Bahnpostwagen Nr. 37-38 "Birsula-Charkow" befördert und konnte am 22. Mai 1876 in Jelissawetgrad zugestellt werden.

MfG und schöne Ostern! >Franz<
Guten Tag,
Brief mit rückseitig angebrachter Frankatur, befördert am 26. Oktober 1910 mit dem Bahnpostwagen Nr. 2 "Moskau-St. Petersbur".

Zugestellt am 28. Oktober 1910 in Sankt Petersburg.
MfG >Franz<
Guten Tag!
Hier eine Ganzsachenkarte vom Typ P 11, aufgeliefert auf der Station Pskow an der "Pskow-Riga-Eisenbahn" am 23.01.1895, weiterbefördert am 24.01.1895 mit dem Bahnpostwagen Nr. 3 "St. Petersburg-Werschbolowo". Ankunft am Zielort Krefeld am 6.02.1895.

MfG >Franz<
Guten Abend,
hier eine Rote-Kreuz-Karte mit einer Ansicht von Pskov.

Sie wurde befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 4 "Warschau-St. Petersburg am 2.6.1912 nach Oranienburg.

MfG >Franz<
Hier eine schwedische Ansichtskarte vom 14.08.1899 von Rättvik nach Stankau mit Bahnpoststempel
PKXP Nr. 92B. Ankunftstempel Stankau 16.08.1899 und Sassnitz vom 15.08.1899.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo,
heute einmal ein Brief-Beleg von "Barmen" nach "Großröhrsdorf" von 1853 mit 5 verschiedenen Bahnpoststempeln:
1. ELBERFELD / * III. / DORTMUND
2. DEUTZ / III. / MINDEN
3. MINDEN. / I / BERLIN.
4. MAGDEB. / II / LEIPZIG.
5. LEIPZIG - DRESDEN / II T / c


Viele Grüße und allen noch einen schönen Sonntagabend.
Enrico
Guten Morgen,
am 13. Oktober 1870 wurde der abgebildete Brief im Postamt von Grodno aufgeliefert.

Dann wurde der Brief am gleichen Tag dem Bahnpostwagen Nr. 5-6 "Warschau-Wilna" übergeben und am 14. Oktober 1870 in St. Petersburg zugestellt.
MfG >Franz<
Guten Abend,
der abgebildete Brief wurde am 19. Mai 1876 mit dem Bahnpostwagen Nr. 55-56 "Radsilwilow-Sdolbunowo" und am 21. Mai 1876 weiter mit dem Bahnpostwagen Nr. 37-38 "Birsula-Charkow" befördert.

Einen Tag später, am 22. Mai 1876 erreichte der Brief seinen Bestimmungsort Jelissawetgrad und konnte dem Empfänger zugestellt werden.
MfG >Franz<
Guten Tag,
hier ein
Parochial-Schein als Brief gefaltet und verschlossen mit dem
Siegel der Kirche zu Ecks, portofrei befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 90 "Taps-Dorpat" am 19. September 1882 nach Dorpat.

Zugestellt am 19. September 1882.
MfG >Franz<
Hallo,
hier zeige ich 3 verschiedene Bahnpoststempel aus Bayern. Briefmarke von links nach rechts: Michel Nr. 9, 45, 56
Gruß Horst
@ H.G.W. [#927]
Hallo Horst,
die rechte Marke zeigt den B(rief) - P(ost) - Stempel von München, keinen Bahnpoststempel.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Ralph,
steht dann B.P. für Bahnhofpost?
Gruß Horst
@ H.G.W. [#929]
Hallo Horst,
nein, m. W. für Brief - Post, wie zuvor beschrieben. Es gab auch vergleichbare Stempel mit P.P. für Paket - Post, oder A. W. für Post - Anweisung etc.. Auch kennen wir B.Ü. für Briefpost-Übernahme bei Sendungen aus dem Ausland.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Ralph,
das ist alles sehr kompliziert. Ist das dann so, dass die einen Briefe im Postamt des Bahnhofs und die anderen Briefe im Zug, während der Fahrt abgeschlagen werden? Im übrigen mag ich diese Zugstempel.
Gruß Horst
Guten Tag,
hier ein portofreier Kirchenbrief, am 14. Februar 1875 ab Molodetschno, am 15./16. Februar 1875 an Wilna und weiter befördert am 19. Februar 1875 mit dem Bahnpostwagen Nr. 57-58 "Staraja Russa-Tschudowo".

MfG >Franz<
Guten Tag,
auf einer Ansichtskarte von Leutenberg der ellipsenförmige Bahnpoststempel einer nicht so bekannten Strecke.

EICHICHT - LOBENSTEIN (REUSS) - ZUG 1095 am 24. 8. 1918 als Feldpost.
MfG >Franz<
@ H.G.W. [#931]
Hallo Horst,
wir dürfen eine Poststelle im Bahnhof nicht mit der Bahnpost verwechseln, die, simpel gesagt, in einem Waggon saß und Post transportierte bzw. bearbeitete.
Es gab schon in der Vormarkenzeit (VMZ) Poststellen in der Stadt, am Bahnhof und in den Zügen. Dabei unterscheiden wir die sog. Conducteurs, also Beamte, die mit den Poststücken mitreisten, z. B. von München nach Nürnberg, oder Bahnpostbeamte, die die Poststücke, die durch den Schlitz am Bahnpostwaggon eingeworfen wurden, auch bearbeiteten bzw. Briefkästen leerten, die nur für die Bahnpost bestimmte Poststücke enthielt.
Im übrigen wurde in den 1850er und 1860er Jahren (später habe ich keine Vorschriften darüber gefunden) dem Personal der Bahnposten, also denjenigen, die in den Zügen/Waggons saßen, strikt verboten, sich überhaupt im Bahnhofsgebäude aufzuhalten (!), oder gar sich in der Dienststelle eines Bahnhofs-Postamts aufzuhalten (z. B. im Winter um sich aufzuwärmen, Nahrung zu sich zu nehmen, auszutreten usw. usw.). Das war disziplinar strafbedroht. Man wollte also vermeiden, dass zwei unterschiedliche Postdienste sich mischten.
Etwas "off topic": Der Dienst im Zug/Waggon war für die Bahnpostler sehr anstrengend, weswegen diese auch mehr verdienten, aber auch viel früher starben, weil der Körper die Strapazen nicht sehr lange aushielt. Stundenlang in Zügen bei 40-50 Grad im Waggon im Hochsommer im geschlossenen Waggon warten zu müssen, war kein Zuckerschlecken und bei Tempo 80 im zugigen Waggon bei minus 30 Grad Dienst machen zu müssen, würde uns heute wohl auch gesundheitlich überfordern.
Selbstverständlich hatten auch die Bahnposten ganz andere Stempelgeräte, als die Bahnhofsposten, aber wenn man die nicht alle individuell kennt, kann man falsche Schlüsse ziehen und die beiden Postdienste vermischen, was man nicht tun sollte.
Ich hoffe, ich konnte ein wenig Klarheit schaffen, weil Umfassendes darüber in der Literatur zu finden schwierig sein dürfte.
Liebe Grüsse,
Ralph
Hallo Ralph,
herzlichen Dank, für Deine ausführliche und bildhafte Erklärung zu dem Thema und die Zeit, die Du hierfür aufgebracht hast! Ich kann mich gut in solch einen Wagen hineinversetzen und es kommen mir Szenen aus dem Postraubzug in England in den Sinn. Es wäre doch durchaus möglich genau aus diesem Transport Belege zu finden?
Hier möchte ich noch einen heimischen Postkartenabschnitt mit einem Bahnpoststempel von Mannheim nach Karlsruhe (50 km) beisteuern.
Gruß Horst
Guten Tag,
heute eine schöne Ansichtskarte "Gruss aus Grajewo" mit einem Blick auf das Bahnhofsempfangsgebäude.

Befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 53 "KIEW - GRODNO" am 11. März 1906 und erreicht am 26. März 1906 den Empfänger in SPREMBERG bei NEUSALZA.

MfG >Franz<
Guten Tag,
am letzten Sonntag, am 1. Mai 2022 wurde die Deisterbahn 150 Jahre alt, aber die Bahn AG hat keinerlei Events etc. durchgeführt.
Auch die CITIPOST, die ansonsten für jeden umgestürzten Ascheimer einen 10er Satz Freimarken auflegt, hielt sich zurück. Von der Tageszeitung HAZ, die eine täglich erscheinende Dorfbeilage beifügt, die die an der Deisterbahn gelegenen Ortschaften betrifft, fehlte auch jeglicher Wort-/Bild-Beitrag.
An diesem 1. Mai 1872 fuhr die Deisterbahn zum ersten Mal auf dem Teilstück Weetzen-Barsinghausen und das mit beigehängtem Postwagen.
Denn lt. General-Verfügung der Deutschen Reichspost wurde im Amtsblatt Nr. 31 verfügt, dass am gleichen Tag die Eisenbahn zu nutzen ist, zur Beförderung von Postsendungen jeder Art unter Begleitung von Postconducteuren, die dem Eisenbahn-Postamt 16 in Hannover zugewiesen waren.
Da es sich um eine untergeordnete Bahn handelte, fuhren anfänglich keine Beamten mit. Als die Deisterbahn am 15. August 1872 bis Hast erweitert wurde, tratt dann auf der gesamten Strecke die Genral-Verfügung Nr. 59 für die Gesamtstrecke in Kraft.
Einer der ersten, erhalten gebliebenen Briefbelege, die auf der neuen Strecke befördert wurden, ist ein Brief von Barsinghausen nach Cöln vom 2.1.1874.

Da Conducteure keine Stempel führen durften, musste der Mitfahrende den Annahme-Ort und -Tag handschriftlich hinzufügen. Obendrein war das auf die falsche Briefseite geklebte Postwertezichen durch einen Federzug zu entwerten.

Diese Regel galt für jeden Annahmeort, wie hier bei vorgelegten Brief, auch in Wennigsen am Deister am 20.4.1876. Der Brief wurde befördert nach Lauenstein.
Ab 1879 müssen dann auf der Strecke Weetzen-Haste, die preussisch verwaltet wurde, auch Beamte und somit berechtigte Stempelführer eingesetzt worden sein.

Auf dem mit der "Kleiner-Finger-Methode" geöffneten Brief ist der rahmenlose Dreizeiler abgebildet, der von 1879 bis 1886 im Einsatz war.
Im Katalog der Barge Bahnpost ist dieser Stempel mit der Kennung 2.2.3.0 versehen, der am 28/6 (28. Juni 1883 - ist im Brieftext erkennbar) im 1. Zug nach Haste zum Einsatz kam. Der Stempel mit dem geänderten Aufgabe- und Ziel-Ort (WEETZEN-HASTE + HASTE-WEETZEN) trägt die gleiche Kennung.
MfG >Franz<
Guten Tag!
Am 26. Mai 1891 wurde dieser russische Ganzsachenumschlag U33 im Postbüro der Bahnstation Mariupol an der Donezk-Eisenbahn aufgegeben und dann am gleichen Tag mit dem Bahnpostwagen Nr. 79 "Mariupol-Swerewo" befördert.

Am 29. Mai 1891 an der Station Moskau an der Jaroslawler Eisenbahn übergeben und von hier nach Jarowslawl befördert und am 30. Mai 1891 zugestellt.

MfG >Franz<
Guten Tag,
die Ansichtskarte mit der Abbildung der Eisenbahnstation Malaja Wischera wurde mit dem Bahnpostwagen Nr. 1 "Petrograd-Moskau" am 22. Februar 1917 befördert.

MfG >Franz<
Guten Abend,
abgebildet ist eine Ansichtskarte von Gatschina, die am 4. August 1911 mit dem Bahnpostwagen Nr. 3 "St. Petersburg-Wilno" befördert wurde.

Am 7. August wurde Borotzki erreicht und am 8. August 1911 den Empfänger in Wolsk.
MfG >Franz<
Guten Abend,
abgebildet ist eine Künstlerkarte, die am 31. März 1912 mit dem Bahnpostwagen Nr. 4 "Warschau-St. Petersburg" nach Pskow befördert wurde,

und am gleichen Tag dem Empfänger zugestellt werden.
MfG >Franz<
Guten Abend,
abgebildet ist eine Ansichtskarte mit der Darstellung des Priorats in Gatschina.

Befördert wurde die AK mit dem Bahnpostwagen Nr. 6 "Werschbolowo-St. Petersburg am 14. August 1912,

und erreichte den Empfänger am 15. August 1912 in Samapomosch.
MfG >Franz<
Guten Morgen,
heute eine zweisprachige, finnische Ganzsachekarte, befördert mit dem finnischen Bahnpostwagen nr. 6 am 19. Juni 1889.

MfG >Franz<
Guten Abend,
abgebildet ist ein russischer Ganzsachenumschlag (U 13 Format II), der gesiegelt am 8. Februar 1870 in Charkow aufgegeben wurde,

befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 7-8 am gleichen Tag, erreichte am 11. Februar 1870 über Riga den Bestimmungsort Warschau.

MfG >Franz<
Guten Abend,
die abgebildete finnische Ansichtskarte zeigt den Fluss Vuoksi in Imatra an der finnisch/russischen Grenze.

Die Karte wurde in Nusikirkko am 20. Juni 1913 der finnischen Bahnpost übergeben

und am 8. Juni 1913 in Strejelna bei St. Petersburg zugestellt.
MfG >Franz<
Hallo,
hier ein Beleg von "LAHR" mit einen badischen Bahnpoststempel:


Mich würde einmal interessieren, wo (Buchstabe) ich den Stempel im „Katalog der unter deutscher Postverwaltung verwendeten Bahnpoststempel“ finde. In der anderen Stempeldatenbank ist er aufgeführt, da jedoch mit den Zeichen:
* = Richtung Norden
⊙ = Richtung Süden
Diese Zeichen scheinen hier ja auch zu fehlen. Kann mir bei der Bestimmung ein Bahnpost-Fachmann helfen. Danke schon einmal.
Viele Grüße
Enrico
@ Ameise [#946]
Hallo Enrico,
im „Katalog der unter deutscher Postverwaltung verwendeten Bahnpoststempel“ sind nur Streckenstempel, ich vermute dein Stempel wurde stationär benutzt.
Beste Grüße
Eckhard
@ JohannesM [#947]
Hallo Eckhard,
na da ist ja klar, warum ich ihn nicht gefunden habe. Man lernt immer wieder hinzu.
Danke und viele Grüße aus Sachsen.
Enrico
Guten Tag!
Agebildet ist hier die russische Ansichtskarte Nr. 6 aus der "Baikal"-Serie.

Deklariert wurde sie als Feldpost und mit einem Formationsstempel versehen, der leider sehr "dünn" ausgefallen ist, aber von der "Abgesonderten Telegraphen-Kompanie" stammt.

Befördert wurde die Karte mit dem Bahnpostwagen Nr. 242 "Tschita-Irkutsk" am 10.5.1905 und erreichte den Empfänger in Nowgorod am 21. Mai 1905.
MfG >Franz<
@ Ameise [#946]
Hallo Enrico,
dieser Stempel (und all die zahllosen anderen auch) wurden in den Bahnpostwaggons geführt, hier Kurs 8 (VIII). Der war nach Norden gerichtet über Karlsruhe, Mannheim und Frankfurt, dann weiter nach Osten.
Liebe Grüsse,
Ralph
Guten Tag,
abgebildet ist ein Brief, der am 19. Mai 1876 mit dem Bahnpostwagen Nr. 55-56 "Radsilwilow-Sdolbunowo" bwfördert wurde,

am gleichen Tag in den Bahnpostwagen Nr. 37-38 "Birsula-Charkow" umgeladen und weiterbefördert wurde,

um am 22. Mai 1876 seinem Empfänger in Jelissawetgrad zugestellt zu werden.
MfG >Franz
Guten Morgen,
hier eine russischen Ganzsachenkarte, die am 13. April 1908 mit dem finnischen Bahnpostwagen Nr. J-H (kyyr./lat. Schrift) nach Helsinki befördert wurde. Ankunft: 14. April 1908.

MfG >Franz<
Guten Tag - und schöne Pfingsten!
Heute eine Postkarte, befördert per Bahnpost mit dem Zug 33 auf der Strecke WEETZEN-HASTE am 21. Juli 1890.

Es handelt sich um den ovalen Gummistempel mit der Nr. 7.1.1.0, der in der Zeit von 1888 bis 1903 auf der Strecke eingesetzt wurde.

Wollte man wissen, auf welchem Bahnhof der Strecke Karte/Brief aufgegeben wurde, musste man den Absender entziffern. In diesem Fall ist es Bad Nenndorf am 19.7.90 (Steno) nach Genua.
MfG >Franz<
Hallo,
das kein Gummistempel !
sondern ein Stahlstempel stumpfoval mit Stecktypen
Gruss
Dirk
@ calliostoma [#954]
Hallo Dirk,
Du hast Deine Antwort zwar nicht zugeordnet, aber ich gehe davon aus, dass Du mich meinst.
Du bist ja Mitglied in der Barge Bahnpost und somit bestimmt auch im Besitz eines Typenkatalogs.
Da steht auf der Seite 31 "Gruppe 7 - Ovalstempel". Die Präzisierung "stumpfoval" gibt es da gar nicht.
Es steht dort mit der Nr. 7.0.0.0 = Gummistempel und mit der Nr. 7.1.0.0 = Ovalform I.
Unter der Katalog-Nr. 0155 steht: WEETZEN-HASTE, Stempel-Type 7.1.1.0 (die 1 an 3.Stelle steht für die Schrift-Type) und Verwendungszeit: 1888-1903.
Soviel zum Katalog der Barge Bahnpost.
Eine relativ ausführliche Ausarbeitung über die Bahnpost auf der Deisterstrecke "WEETZEN-HASTE" habe ich damals zum Querlesen einem Bahnpost-Profi aus Hannover und dem ehemaligen Vorsitzenden der Barge Bahnpost aus Salzhemmendorf zugeschickt. Ergebnis: alles i.O.!
MfG >Franz<
@ skribent [#955]
Hallo Franz,
mit dem Bahnpost-Katalog kenne ich mich eigentlich ganz gut aus, schließlich habe ich ihn herausgegeben.
Stempel der Typen 7.0.0.0 waren Gummistempel, Typen 7.1. Stahlstempel. Wir Bahnpostsammler nennen diese Typen auch "stumpfoval" im Gegensatz zu den Typenradstempeln die als "spitzoval" bezeichnet werden.
Gummistempel sind im Katalog nicht abgebildet, ein Beispiel anbei.

Gruß
Dirk
@ calliostoma [#956]
Hallo Dirk,
gerade habe ich bemerkt, das es "Snipping tool" nicht mehr gibt. Bei "Ausschneiden und skizzieren" darf man aber nicht zittern.

Hier ist, ausgeschnitten, der Teil aus dem besagten Katalog, in dem nichts von Stahl etc. steht.
Ich will die Angelegenheit auch nicht ausufern lassen, denn am 18.6. treffe ich mich in Berlin mit den Eisenbahn-Motivlern und unter diesen befinden sich auch 5 EMSler, die der Barge Bahnpost angehören.
Der Klönabend ist gerettet!
MfG >Franz<
Guten Morgen,
abgebildet ist eine Ansichtskarte von der Hohen Tatra,

gerichtet an ein Fräulein Zissy in Duisburg,

bearbeitet im russischen Bahnpostwagen Nr. 241 "Irkutsk-Tschita" am 26. Juli 1908.
MfG >Franz<
Guten Tag,
abgebildet ist ein Kleinbrief, befördert mit dem finnischen Bahnpostwagen Nr. 15 am 30. IX. 1911, Stempeltexte ausgeführt in finnischer/russischer Schrift.

Zugestellt am 30. IX. 1911 in Lohja an der Eisenbahnstation (Finnland).
MfG >Franz<
Guten Abend,
abgebildet ein trockengesiegelter Transitbrief, aufgeliefert in Kiew am 2.3.1873, befördert mit dem Bahnpostwagenwagen Nr. 47-48 "Schmerinka-Wolotschinsk", an Wien am 13.3.1873, weiter nach Bern am 15.3.1873, zugestellt in Langenau am 19.3.1873.


MfG >Franz<
Guten Abend,
die abgebildete Künstlerkarte wurde am 30. IV. 1926 mit dem lettischen Bahnpostwagen "Aispute-Saldus" befördert.

Sie konnte am 1. V. 1926 in Riga zugestellt werden.
MfG >Franz<
@ skribent [#958]
Die Ansichtskarte zeigt Nischni Tagil und das liegt über 1300 km östlich von Moskau. Die hohe Tatra ist noch weiter weg.
Gruß
wuerttemberger
Hallo zusammen,
eben kam die zweite Karte mit dem Dreizeiler der Strecke Dortmund - Enschede für meine kleine Heimatsammlung bei mir an.

Schön finde ich, dass die Karte in meinem jetzigen Wohnort Olfen geschrieben wurde. Da Olfen keinen Bahnhof hatte, ist die Karte im benachbarten Lüdinghausen der Bahnpost übergeben worden. Die Karte hat der praktische Arzt Dr. Pieper aus Olfen am 5.4.1881 geschrieben. Er bestellt bei einer Hamburger Firma verschiedene Stoffe (evtl. Heilpflanzen). Um was es sich genau handelt kann ich nicht sagen.
Nett ist auch, dass er den Frageteil einer Postkarte mit Antwortkarte benutzt hat. Da er den Vermerk durchgestrichen hat, gehe ich davon aus, dass er die Karte abgetrennt und einzeln verschickt hat.

Der Zug (Nr. I) fuhr in diesem Fall von Dortmund in Richtung Enschede. Den Stempel des Zuges in Gegenrichtung habe ich im Beitrag [#559] vorgestellt.
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#963]
Hallo Volkmar,herzlichen Glückwunsch zu Deinem schönen Beleg.
Da drängt sich bei mir eine Frage auf, da ich auch einige Bahnpostbelege in meiner Sammlung und beschrieben habe. Ich habe bei der Beschreibung auch auf die Fahrtrichtung geachtet.
Dabei ist mir aufgefallen, dass auf den Bahnstrecken für beide Fahrrichtungen keine getrennten Bahnpoststempel benutzt. Ich habe leider nur Bahnpostpoststempel, die für beide Fahrtrichtungen genutzt wurden.
Sind Bahnpoststempel für getrennte Fahrtrichtungen so selten?
Viele Grüße
Detlef
@ dr31157 [#964]
Hallo Detlef,
meinst Du bei deiner Frage Zeilenstempel oder elliptische Stempel?
Bei den elliptischen Bahnpoststempeln gibt die Zugnummer die Richtung an. Wenn ich es richtig im Kopf habe gilt:
Ungerade Zugnummer - Strecke
Gerade Zugnummer - Gegenstrecke
Viele Grüße
Volkmar
@ volkimal [#965]
Hallo Volkmar,
prima wieder etwas dazu gelernt. Das mit den Zugnummern wusste ich nicht.
Vielen Dank.
Viele Grüße
Detlef
@ wuerttemberger [#962]
Hallo Axel,
jawoll, das stimmt!
Als Ersatz hier eine neue russische Ganzsachenkarte mit dem Wertstempel "B" vom 21. Juni 2022.

Sie wurde aufgelegt zum 300. Geburtstag der Stadt Nishni Tagil im Oblast Swerdlowsk und gezeigt wird eine 8 Meter hohe Bronzestatue, die zu Ehren der beiden Tscherepanows (Vater & Sohn) errichtet wurde. Die zwei Ingenieure waren 1833 die ersten, die in Russland eine Dampflokomotive entwickelt und gebaut haben.
MfG >Franz<
Guten Abend,
der abgebildete Brief wurde am 7.9.1902 im österreichischen St. Gilgen aufgeliefert,

am 26.VIII.1902 an der Eisenbahnstation Graniza übernommen und am 28.VIII.1902 mit dem Bahnpostwagen Nr. 42 "Minsk-Moskau" weiterbefördert.

Dann am 2.IX.1902 in Jaroslawl zugestellt.
MfG >Franz<
Guten Tag,
hier abgebildet eine finnischen Ganzsachenkarte, die am 25. April 1892 in Abo geschrieben und dem finnischen Bahnpostwagen Nr. 4 übergeben wurde.


In lateinischer Schrift: FINSKA POSTKUPE Nr. 4. Zugestellt am 26.4.1892 in Borga.
MfG >Franz<
Guten Abend,
abgebildet ist eine finnische Ganzsachenpostkarte, die mit dem finnischen Bahnpostwagen Nr. 5 am 12.2.1889 nach Abo befördert wurde.

Der Stempel ist in lateinischer Schrift ausgeführt "POSTKUPEN Nr.5 FINLAND SUOMI". Am 12.2.1889 in ABO zugestellt.
MfG >Franz<
Guten Abend,
abgebildet eine Grußkarte (mit Stiefmütterchenpflanze), befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 70 "Taschkent - Samara" am 28.12.1907.

Adressiert an das St. Alexander Newsky-Kloster in St. Petersburg wurde die Karte versehentlich nach Alexandrowo Newskoje im Rjasan-Gebiet geschickt (Ankunftstempel vom 3.1.1908) und dann zurück nach St. Petersburg am. 5.1.1908.
MfG >Franz<
Guten Morgen,
hier ein Parochialschein als Brief gefaltet und versiegelt, befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 90 "Taps-Dorpat" am 19. September 1882.

Ausgeliefert in Dorpat am gleichen Tag.
MfG >Franz<
Guten Tag,
hier abgebildet eine Ganzsachenkarte, entwertet mit dem preussischen Bahnpost-Dreizeiler
OBERHAUSEN - 4 10 II - OSNABRÜCK.
Beim Unterwegshalt in Recklinghausen wurde die aufgelieferte Post übernommen und mit Blaustift gekennzeichnet.

Zugestellt nach Holzminden.
MfG >Franz<
Guten Tag,
manche Postverwaltungen haben die Einstellung ihres Bahnpostbetriebs mittels eines Souvenirbelegs und eines Sonderstempels publik gemacht.

Hier abgebildet der Umschlag zum "FINAL TRIP" der R.T.P.O. (Railway Traveling Post Office) auf der NIMT (North Island Main Trunk - Line Auckland - Wellington).
Der Zudruck zeigt eine Abbildung von der Eröffnung am 6. November 1908 und eine weitere von der letzten Fahrt am 4. September 1971.
Im Sonderstempel abgebildet ist ein Bild des letzten Typs Bahnpostwagen.
MfG >Franz<
Guten Abend!
Auch in den USA gab es zur letzten Tour des Railway Post Office einen "Letzttagstempel".
Hier einer vom RMS (Railway Mail Service), eingesetzt im Bahnpostwagen der N.Y. & WASH., auf der 3. Tour am 30. Juni 1977.

Der (höchstwahrscheinlich) gesponserte Cachet-Zudruck zeigt links und rechts 2 augenfällige Gebäudeteile in New York bzw. Washington, unten die Abbildung eines modernen Railway Post Offices und darüber der schriftliche Anlass:
"END OF AN ERA - LAST DAY OF RAILWAY POST OFFICE SERVICE - NEW YORK AND WASHINGTON RPO"
Rückseitig ist am Stempel erkennbar, dass der Brief "After Midnight" (Uhrzeit leider nicht lesbar) am 1. Juli 1977 in Washington DC angekommen ist.

Da der Umschlag ungeöffnet ist, ist die Vermutung naheliegend, dass der Brief auf dem Postweg niemals in Hamburg angekommen ist.
MfG >Franz<
Guten Tag!
Der Absender dieser russischen 3-Kopeken-Ganzsachenkarte wohnte im Warschauer Hotel "Krakau",

und sandte sie am 11. Februar 1883 mit dem Bahnpostwagen Nr. 27 "Warschau-Alexandrow" nach Schulitz über Thorn.
MfG >Franz<
Guten Tag!
Heute eine Ansichtskarte vom Bahnhof Alexandrowsk, abgebildet ist das imposante Empfangsgebäude.

Befördert wurde die AK mit dem Bahnpostwagen Nr. 28 "Warschau - Alexandrowsk" am 9. Oktober 1905 nach Neapel.

MfG >Franz<
Guten Tag!
Der abgebildete Brief wurde am 26. März 1916 dem Bahnpostwagen Nr. 40 "RIGA-PETROGRAD" zugeführt,

am 1. April 1916 von der "Petrograder Kriegszensur" überprüft und dann weiter zum Empfänger nach Kiew (4. April 1916) zugestellt.

MfG >Franz<
Guten Tag!
Abgebildeter normaler Brief wurde am 30. Juli 1930 mit dem Bahnpostwagen Nr. 2 "MOSKAU-LENINGRAD" nach Tschudowo befördert.
Als Frankatur wurden 4 Einzelwerte Mi.-Nr.: 369 verklebt, so geschickt, dass der Eindruck entsteht, es handele sich um einen Viererblock.


Auslieferung am gleichen Tag in Tschudowo.
MfG >Franz<
Guten Tag!
Eine italienische AK von Venedig, versehen mit russischer Frankatur, wurde am 10. April 1911 befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 3 ST. PETERSBURG - WARSCHAU

und wurde am 12. 4. 1911 in St. Petersburg zugestellt.
MfG >Franz<
Guten Abend!
Abgebildet eine Ansichtskarte von Luga. 1781 wurde Luga dem Petersburger Gouvernement zugeordnet und 1857 an die Eisenbahnlinie Petersburg-Warschau angeschlossen.

Aufgegeben wurde die AK am 17. Juni 1911 höchstwahrscheinlich in Luga und mit dem Bahnpostwagen Nr. 4 "WERSCHBOLO-ST.PETERSBURG" nach STP befördert.

MfG >Franz<
Guten Tag!
Aus Österreich eine Ganzsachenkarte, die am 22. Juli 1885 in Bad Gastein auf dem Postamt aufgeliefert wurde.

Die GSK erreichte Warschau am 12. Juli 1885, wurde mit dem Bahnpostwagen Nr. 6 "WARSCHAU-WILNA" nach Riga gefahren, dort umgeladen in den Bahnpostwagen Nr. 85 "RIGA-MURAWJEWO" und noch am gleichen Tag, 13. Juli 1885 in Mitau zugestellt.

MfG >Franz<
Guten Tag!
Abgebildeter Brief wurde am 7. September 902 in St. Gilgen/Österreich aufgeliefert,

befördert bis zur Eisenbahnstation Graniza (Grenze) am 26. August 1902, dann mit dem Bahnpostwagen Nr. 42 "Minsk-Moskau" am 28. August 1902 weiterbefördert und am 2. September 1902 in Jaroslawl zugestellt.

MfG >Franz<
Hallo zusammen,
von Skribent erhielt ich die Scans dieser Postkarten mit Stempeln, die noch in der Datenbank fehlen:

Postkarte mit dem Bahnpoststempel Limburg – Altenkirchen (Westerwald) nach Dauborn (heute Ortsteil von Hünfelden) vom 12.3.1899.
Die Bahnstrecke Limburg–Altenkirchen (auch als Oberwesterwaldbahn bekannt) ist eine 65,1 km lange Nebenbahn von Limburg an der Lahn über Westerburg nach Altenkirchen (Westerwald) durch den Westerwald.

Postkarte mit dem Bahnpoststempel Schönberg (Vogtland) - Schleiz nach Gönningen (heute Stadtteil von Reutlingen) vom 27.3.1899.
Die Bahnstrecke Schönberg–Schleiz ist eine 15 km lange Nebenbahn in Sachsen und Thüringen. Sie verläuft im Tal der Wisenta von Schönberg ins thüringische Schleiz und wird auch Wisentatalbahn genannt. Die 1887 eröffnete Strecke wurde ursprünglich von den Kgl. Sächsischen Staatseisenbahnen erbaut und betrieben.

Postkarte mit dem Bahnpoststempel Halle (Saale) - Löhne nach Hunteburg (heute Ortsteil von Bohmte) vom 15.4.1902
Viele Grüße
Volkmar
War/ist ein Bahnpoststempel auch für die Gegenrichtung gebräuchlich?
Hier eine Eilsendung nach Berlin, aufgegeben in Dresden am 6. Juli 1988. Auf der Rückseite befindet sich ein Bahnpoststempel vom 6. Juli und ein Ankunftsstempel von Berlin vom 7. Juli 1988.


Auf dem Bahnpoststempel steht allerdings "BERLIN-DRESDEN". Was ich leider nicht weiß, welchen Richtung der Zug 2678 nahm.

Gruß
Hans-Jürgen
Guten Morgen!
Abgebildet ist eine Grußkarte, die am 7. April 1913 mit dem Bahnpostwagen Nr. 58 STARAJA RUSSA-TSCHUDOWO nach Nowgorod befördert wurde.

Zugestellt wurde die Karte am 8. April 1913.
MfG >Franz<
Guten Abend,
hier eine Ansichtskarte von Tiflis mit der Abbildung der Statue des Comte Woronzew und einer dahinter wartende Pferdestraßenbahn.

Die Karte wurde aufgeliefert im Eisenbahn-Postamt in Tiflis am 11. November 1900 und befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 96 "Batum-Baku" und am 12. November 1900 in Baku zugestellt.

MfG >Franz<
Guten Abend,
heute ein Brief, der am 2.XII.1904 unfrankiert mit dem Bahnpostwagen Nr. 208 (Stempel von 1898 ohne Ortsangaben) befördert wurde. Die BW 207, 208 und 209 befuhren die Route Andizhan - Chernyaevo (später bis Taschkent). Dem Brief wurde ein Stempel beigesetzt, der in den BW 208 sowie 209 eingesetzt werden konnte, mit dem man Nachgebühren deklarierte.

In Rige wurde am 10. Dezember 1904 festgestellt, dass der Empfänger nach Mielgraben umgezogen war, wo ihm am 11. Dezember 1904 der Brief zugestellt sowie die Gebühren eingezogen wurden.
MfG >Franz<
Guten Abend,
die künstlerisch gestaltete russische Grußkarte wurde am 12. Juni 1911 mit dem Bahnpostwagen Nr. 210 "Novosokolniki-Moskau" befördert,

und konnte einen Tag später. am 13. Juni 1911 in Moskau zugestellt werden.
MfG >Franz<
Gute Abend,
wieder eine Künstlerkarte, diesmal versandt im Bürgerkrieg!

Die Karte wurde am 19. Juli 1919 am Bahnpostwagen Nr. 63 "Rjaschsk-Samara" entgegengenommen und am 22. Juli 1919 in Petrograd zugestellt.
MfG >Franz<
Guten Tag,
abgebildet eine russische Ganzsachenkarte P 21 von 1909 mit der neuen Bezeichnung "Postkarte".

Befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 88 "Lukow - Graniza" (R88.2) nach Radom (Polen).
MfG >Franz<
Guten Abend,
im zaristischen Russland und nach der Revolution in der Sowjetunion gab es Postverkehr auf den Schienen mit Postwagen die keine Nummer hatten, sondern es waren nur namentlich die Orte der Abfahrt/Ankunft in den Bahnpoststempeln aufgeführt.
Abgebildet ist beispielsweise ein rückseitig frankierter Brief, der mit dem Bahnpostwagen "Apsotolowo-Nikopol-Koselsch" ab dem 22. Dezember 1915 nach Cherson befördert wurde, wo er am 25. Dezember 1915 zugestellt wurde.

Cherson ist Anfang Februar 2022 in die negativen Schlagzeilen gekommen, denn es liegt im Mündungsdelta des Dnjpr, 30 km vom Schwarzen Meer und 100 km von der Krim entfernt, von wo aus die russische Armee ihren Eroberungsfeldzug gestartet hat.
MfG >Franz<
Guten Tag,
abgebildet hier ein Ganzsachenumschlag der SU von 1949/52 mit der Nummer U 109b.

Befördert mit dem nummernlosen Bahnpostwagen "Kirdjoch-Boloschewsk" am 7.3.1950.
Die Zahl 735 irritiert, denn sie bedeutet nur, dass das Tagesdatum unkorrekt eingestellt war.

Ankunft in Leningrad am 10. März 1950.
MfG >Franz<
@ Seku [#769]
Hallo miteinander!
Postkarte von Wengen an einem Empfänger in Kiel:


Kann jemand mehr zu diesem Bahnpoststempel sagen, speziell zu "---1a" ?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo,
anbei ein Bahnpoststempel "MEMEL - INSTERBURG" mit einen aptierten Stempel "TILSIT":

Und ein Bahnpoststempel "DRESDEN - BRESLAU" mit einen Zeilenstempel "RADEBERG":

Viele Grüße
Enrico
Guten Tag,
abgebildet eine russische Ganzsachenkarte MiNr. P 5, aufgeliefert im Postamt auf dem Bahnhof Riga, im Postbüro der Riga-Dünaburger Eisenbahn.

Befördert wurde die GSK am 17. März 1882 mit dem Bahnpostwagen Nr. 7 "Riga - Orel" und erreichte am 20. März 1882 Tauroggen.
MfG >Franz<
Guten Abend,
hier abgebildet ein List Otwarty (Offener Brief) von Ludwik Lipski, Tschenstochau, (23.11.1909),

befördert ab 10. November 1909 mit dem Bahnpostwagen Nr. 25 "Warschau-Ssosnowitzy",

zugestellt an Karl Balser in Leipzig, Hotel Sachsenroß.
MfG >Franz<
Guten Abend,
unter anderem mit dem Bahnpostwagen Nr. 27 wurde die abgebildete russische Ganzsachnkarte P 5 am 24. März 1882 nach Braunschweig über Berlin befördert.

Der Bahnposten 27 "Warschau-Alexandrowsk" war kurze Zeit vorher erst eingerichtet worden.
MfG >Franz<
Guten Tag,
diese Ganzsachenkarte (MiNr. 11) wurde am 9. September 1894 mit dem Bahnpostwagen 7-8 "Riga-Witebsk" befördert.


Sie erreichte Berlin und wurde am 23.9.1894 zugestellt.
Warum dieser seinen Namen unkenntlich gemacht hat, ist schwer erklärbar, denn dem rückseitigen Text ist deutlich entnehmbar, dass es ein Adolph Rappaport war.
MfG >Franz<
Guten Tag,
abgebildet ist eine österreichische Ganzsachenkarte, die am 16. Dezember 1879 im Postamt von Risergrund in Österreich aufgeliefert wurde.
Am 6. Dezember 1879 wurde sie in den Bahnpostwagen 26 "Granitza-Warschau" und am gleichen Tag in den BW 28 "Warschau-Alexandrowo" umgeladen.

Am 7. Dezember 1879 wurde die GSK wieder umgeladen, diesmal in den Bahnpostwagen 7/8 "Dünaburg-Orel". Wann genau das Poststück in Mitau zugestellt werden konnte, ist nicht genau zu erkennen, weil der Stempalabschlag vom Postamt Mitau, im heutigen Lettland, ausgerechnet in der oberen Tag-Zeile schwach erkennbar ist.
MfG >Franz<
Guten Tag,
hier ist abgebildet eine zweiseitig perforierte Ulk-Postkarte,

die am 2. Juli 1913 am Bahnpostwagen Nr. 58 "Staraja Russa-Tschudowo" aufgeliefert wurde

und am 3. Juli 1913 in Nowgorod zugestellt werden konnte.
MfG >Franz<
Guten Tag!
Hier ein Geschäftsbrief eines Unternehmens aus Riga, befödert mit dem Bahnpostwagen Nr. 9-10 "Riga-Dünaburg" am 1. April 1878.

Der Empfänger, die "Oeconomie Ledemanushof", wurde über die Station Römershof erreicht, denn Römershof (heute Skriveri) hatte seit 1861 eine Bahnstation an der Strecke ""Riga-Dünaburg (heute Daugavpils)".
MfG >Franz<
Die letzte Bahnpost zwischen
Leipzig und Rostock wurde im Mai 1995 befördert. Hierzu gab es diesen Umschlag mit inliegender Karte.


Mi.-Nr. 1713
Ich wünsche einen schönen Wochenanfang
Günther
Hier abgebildet eine Künstlerkarte, die ihren Empfänger in Astrachan an der Wolga erreichen sollte. Astrachan wurde 1907 mit einer Nebenlinie als Verbindung angeschlossen zur Rjasan-Ural-Eisenbahn an die bestehenden Linien, die in die großen Städte führten. Hauptsächlich der Nähe zum Hafen am Kaspischen Meer wegen.


Befördert ab dem 26. Mai 1910 mit dem Bahnpostwagen Nr. 41 "Moskau-Minsk" erreichte die Karte am 31. Mai 1910 in Empfänger.
MfG >Franz<
Eine Ansichtskarte mit der Abbildung vom Eisenbahntunnel "Die grüne Spitze" in der Nähe von Batumi.

Frankiert mit einer Mi.-Nr.: 31 und befördert ab dem 19. Juni 1909 mit dem Bahnpostwagen Nr. 96 "Baku-Batumi", zugestellt am 25. Juni 1909 in St. Petersburg.
MfG >Franz<
Ein Brief aus Odessa, der am 13. Juli 1880 mit dem Bahnpostwagen Nr. 15-16 "Charkow-Moskau" befördert und am 15. Juli 1880 auf der Station der Moskau-Nishni Nowgoroder Eisenbahn umgeladen wurde in den Bahnpostwagen Nr. 81 "Perm-Jekaterinburg".

Am 22. August 1880 wurde Wercholensk in Ost-Sibirien erreicht, um von dort nach Irkutsk verfahren zu werden. Ankunft: 25. August 1880.
MfG >Franz<
Hab hier einen Brief vom 19.09.1916 von Boljevci/Serbien nach Szeged/Ungarn. Da er keinerlei Frankatur hat bzw. keinen Vermerk über bezahlte Gebühr könnte es sich um Feldpost oder um einen Dienstbrief der Bahn handeln. Rechts oben ist ein schlecht lesbarer Stempel angebracht den, ich als "K. und k. Heeresbahn Süd in Boljevic" lese. Des weiteren ein Tagesstempel Valjevo - Batajica bei dem es sich um einen Bahnpoststempel handelt. Beim Absender handelt es sich um einen Joh. Palzauer, K.u.k Heeresb. Süd ? Etappenpost Obrenovac Station Boljevci-

Schönen Gruß
Sepp
Ansichtskarte mit einer Abbildung vom Bau der Transbaikal-Bahn bei Werst 1033.

Gelaufen als Feldpost während des Russisch-Japanischen Kriegs, versehen mit dem Truppenstempel des Kommandanten der Lebensmittelversorgung auf der Eisenbahn-Station Sima (liegt an der Transsibirischen Eisenbahn bei Streckenkilometer 4955 im Oblast Irkutsk).

Befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 198 "Irkutsk-Krasnojarsk" nach Moskau am 24.12.1904.
MfG >Franz<
Abgebildet ist hier die Karte Nr. 101 aus der Serie "Sibirien". Gezeigt wird eine Aufnahme vom Bau der Transsibirischen Eisenbahn, explizit die Herstellung der Trasse mit primitivsten Mitteln.

Befördert wurde die AK mit dem Bahnpostwagen Nr. 168 "Tscheljabinsk-Omsk" am 2. Juli 1903 nach St. Petersburg.

MfG >Franz<
Hallo,
neu eingetroffen, Bahnpoststempel Siegersdorf-Sargan vom 18.12.1922, Zug 1190

Göttingen-Rittmarshausen vom 25.08.1902, Zug 5

Herborn-Niederk??? vom 28.09.1921, Zug 3375. Vielleicht kann jemand das Fehlende ergänzen.

Gruß
Manne
Kartenbrief mit der Mi.-Nr.: K 9, befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 140 "Kislowodsk-Mineralnyje Wody", am 4. Dezember 1012 nach Sankt Petersburg.

MfG >Franz<
@ Manne [#1010]
Hallo Manne,
die Bahnlinie endet in Niederwalgern.
Gruß Michael
Abgebildet eine Ansichtskarte aus dem Jahre 1914, die Nr. 7 aus der Reihe "Charbin". Aufgeliefert wurde die Karte in Charbin und dann am 8. Dezember 1915 mit dem Bahnpostwagen Nr. 263 "Charbin-Wladiwostok befördert.

Die Karte konnte am 21. Dezember 1916 in Moskau zgestellt werden.
Der BW 263 war einer der wenigen, der über fremdes Staatsgbiet lief (Ostchina) und der Schienenweg gehörte der Ostchinesischen Eisenbahn.
MfG >Franz<
@ inflamicha [#1012]
Hallo Michael,
danke für die Ergänzung. Stelle den Stempel nochmals ein, da eine Änderung nicht möglich ist.
Herborn-Niederwalgern vom 28.09.1921, Zug 3375.

Gruß
Manne
Eine Eilsendung nach Berlin, aufgegeben am 10. Juli 1988 in Dresden. Auf der Rückseite ist sie versehen mit einem Bahnpoststempel "Berlin-Dresden, Zug 2678, 10.7.88" und mit einem Ankunftsstempel vom 12. Juli 1988. Von wegen Eilsendung!


Viele Grüße
Quincy
Russische Ganzsachenkarte MiNr. P 6 von 1884.

Aufgeliefert am 21. März 1884 im Postamt Charkow, entwertet mit dem Stempel am 21. März 1884, befördert mit dem Bahnpostwagen Nr. 16 "Moskau-Charkow" ab 22. März 1884 nach Pernau, einer estnischen Hafenstadt. Dort zugestellt am 24. März 1884.
MfG >Franz<
Ansichtskarte mit der Abbildung der "Kasaner Kathedrale" in Sankt Petersburg.

Die Karte wurde am 29. April 1902 aufgeliefert und mit dem Bahnpostwagen Nr. 39 "St. Petersburg-Reval" und nach Paris befördert, wo sie dann am 15. Mai 1902 zugestellt werden konnte.

Ob die AK vom Verkäufer am APR 29 1902 gestempelt wurde, oder ob dieses Datum im BW 39 angebracht wurde, entzieht sich leider meiner Kenntnis.
MfG >Franz<
Heute abgebildet eine Ansichtskarte, deren Vorderseite ein wunderschönes "Mitte des 19.Jahrhundert-Bauwerk" in Riga ziert.

Die AK wurde am 11. April 1905 mit dem Bahnpostwagen Nr. 62 "Wjasma-Rjaschsk" befördert

und erreichte am 12. April 1905 Moskau.
MfG >Franz<
Zur Abwechslung mal ein "moderner" Russe:
Moskau - Kaliningrad aus dem Jahr 2005

Gruß
Dirk
@ StephanN [#1020]
D 472 - Basel-Mannheim
14072 - Frankfurt - Köln
s. Auszüge Postkursbuch
Der Gummistempel ist kein Stempel der Bahnpost, vermutlich Zusteller bzw. Registraturstempel
Gruß
Dirk

@ calliostoma [#1021]
Hallo Dirk,
wenn ich geahnt hätte, daß ich so schnell eine Antwort bekomme, wäre ich gestern Abend noch etwas länger auf philaseiten unterwegs gewesen. Vielen Dank für die Auszüge aus dem Postkursbuch.
Kann ich davon ausgehen, daß es in der zweiten Zeile Deiner Antwort 14050 an Stelle von 14072 heißen muss oder hatte die Fortsetzung der Verbindung 14050 ab Frankfurt nach Köln tatsächlich die Nummer 14072?
Ich frage deshalb so penetrant nach, weil ich von den Betriebsabläufen bei der Bahnpost keinen blassen Schimmer habe.
Einen schönen Tag wünscht
Stephan
@ StephanN [#1022]
Es muss natürlich 14050 lauten, war schon zu spät.
Ich denke man kann den Laufweg des Briefes so ganz gut verfolgen.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#1023]
Danke für die Klarstellung.
Gruß
Stephan
Ansichtskarte aus der Schweiz von Rigi-Kulm vom 11.08.1905 von Interlaken nach Meiningen, dort Ankunft 12.08.1905. Stabstempel INTERLAKEN OSTSTATION und Bahnpoststempel Ambulant Nr. 15


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#1025]
Hallo Sepp,
in Verbindung mit der Stempelung ist die Karte wirklich besonders schön, danke fürs Zeigen.
MphG
Gerhard
@ Gerhard [#1026]
Hallo Gerhard,
das freut mich und motiviert mich weiter in meinem Sammelsurium nach schönen Belegen zu suchen.
Schönen Gruß
Sepp
@ StephanN [#1028]
Hallo Stephan,
der Stempel "638" ist wie Du vermutest vom Postamt Bad Homburg.
Der Eilbotenstempel mit der Zugnummer 473 wurde in der Bahnpost Hamburg - Frankfurt verwendet. Ein Datapost-Beleg mit der Zugnummer 473 im Stempel anbei.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#1029]
Hallo Dirk,
vielen Dank für deine Informationen und das Zeigen dieses schönen und eindeutigen Belegs. Mit Hilfe deiner Hinweise werde ich die beiden Stempel für die Stempeldatenbank freigeben.
Gruß
Stephan
@ StephanN [#1030]
Hallo Stephan,
hier ein Stempel im Original - Selbstfärbestempel, die Ziffern waren verstellbar.

Ein Beleg mit 4 Eilbotenstempeln von Waiblingen nach Hamburg

7000b - Stuttgart BA
512/05 - BP Stuttgart-Frankfurt
14041/05 - BP Frankfurt-Köln
14031/05 - BP Köln-Hamburg
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#1031]
Hallo Dirk,
danke für das Zeigen des Stempelgerätes. Ich kannte diese Art von Geräten bisher nur von Sonderstempeln.
Zu dem Beleg fallen mir spontan drei Dinge ein
- Schon der Volksmund sagt: Auch ein schöner Rücken kann entzücken
- Eindrucksvoll wie hier die Reiseroute durch ganz Deutschland dokumentiert wird
- Eilbotenstempel sind in der Stempeldatenbank noch stark unterrepräsentiert.
Die drei Stempel auf deinem Beleg sind darin noch nicht enthalten. Kannst Du Dich dazu entschliessen, diese Stempel in die Stempeldatenbank einzustellen?
Ausser mir werden sich bestimmt auch andere Sammler darüber freuen, die gerne die Transportwege Ihrer Belege nachvollziehen möchten.
Einen schönen Abend wünscht
Stephan
Mehr als 35 Jahre ist es her, dass die japanische Post den Railway Post Office-Dienst einstellte. Zu diesem Tag wurde ein Pärchen Wertzeichen, ein Sonderstempel und ein Umschlag mit Zudruck zu einem Ersttagsbrief zusammengestellt, der schöner und aussagekräftiger gar nicht sein konnte. Obendrein ist er auch noch "echt gelaufen", bzw. größtenteils geflogen.

Japan - Mi.-Nr.: 1729/1730 und Sonderstempel vom 26. März 1987. Aufgeliefert am gleichen Tag in einem Postamt in Yokohama.
MfG >Franz<
Zum 70-jährigen Jubiläum der Murman-Eisenbahn ist der abgebildete Schmuckumschlag in Umlauf gebracht worden, versehen mit einem Zudruck, dessen bildliche Darstellung sich auf das Jubiläum bezieht.

Aufgeliefert wurde er im Murmansker Postamt 38, dass in früheren Jahren als besonders "sammlerfreundlich" ausgezeichnet wurde. Von diesem Postamt stammt auch der Einschreibe-Stempel vom 15. November 1986. Im Bahnpostwagen wurde in rot beigesetzt der Stempel ohne BPW-Nummer "MURMANSK-PETSCHENGA" ebenfalls am 15.11.1986 nach Leningrad.
MfG >Franz<
Hallo,
ein Bahnpoststempel vom 10.12.1953 von der Linie Hechingen nach Sigmaringen.

Gruß
Manne
Postkarte vom 22.09.1948 von Waldbröl nach Butzbach, frankiert mit zwei Marken der Bautenserie Michel Nr. 74 und 76, 4 Pfennig und 6 Pfennig, Bahnpoststempel Ennep-Waldbröl Zug Nr. 1580.


Schönen Gruß
Sepp
LENNEP - WALDBRÖL
Gruß
Dirk
@ volkimal [#1035]
Der Gummistempel liegt mir bislang nur von 1914 vor. Der Zug hatte wohl keinen Bahnpostbegleiter, allerdings einen Briefkasten im Postabteil. Die dort eingeworfenen Sendungen wurden dann in Münster gestempelt.
Gruß
Dirk
@ calliostoma [#1038]
Hallo Dirk,
danke für den Hinweis, hab das schlecht lesbare L nicht gesehen.
Schönen Gruß
Sepp
Ein ungewöhnlicher Bahnpoststempel aus den frühen Dreissigern:
LEIPZIG-EISENACH / BAHNPOST / ZUG 244/806 vom 20.05.1932
Wie es der Stempel dieses Bahnpostwagens für den nicht gar so langen Laufweg von Leipzig bis Eisenach zu zwei Zugnummern brachte ist mir ein Rätsel. Die Zugnummern deuten auf zwei nicht miteinander kompatible Numerierungssysteme hin, denn normalerweise sind mW nahe beieinander liegende Laufwege mit nahe beieinander liegenden Nummern belegt.
Hallo,
habe einen Bahnpoststempel von Steinhelse- ??? vom 30.08.1923.
Wer kann diesen Stempel ergänzen?
Bahnpost, Zug 1

Gruß
Manne
Hallo Manne,
der Stempel stammt von der Kleinbahnstrecke Steinhelle-Medebach im Sauerland.
Die Bahn fuhr von 1903 bis 1953.
Beste Grüße Bernd
@ BD [#1043]
Hallo Bernd,
vielen Dank, dass Du das Rätsel gelöst hast. Somit kann der Stempel in die Datenbank.
Gruß
Manne
Guten Abend!
Der abgebildete Brief wurde am 31.12.1883 beim Bahnpostwagen Nr. 11 "Moskau-Nishni-Nowgorod" aufgeliefert und am 11.1884 in den Bahnpostwagen Nrt. 12 "Nishni Nowgerod" umgeladen.

Erreichte am gleichen Tag die Eisenbahnstation Moskau an der Jaroslawler Eisenbahn und wurde am 2.1.1884 in Alexandrowo zugestellt.
MfG >Franz<
@ volkimal [#728]
Hallo,
stempeltechnisch keine Neuheit, aber für die Einheimischen hier sehr wesentlich: Die Karte ging von 100 Jahren an die berühmteste Oberin des Cecilienstiftes Anna Mannsfeld, nach der heute ein Heim, neudeutsch Villa für Gehandicapte, benannt ist. Sie war dort 50 Jahre im Einsatz, starb 66jährig. Der Absender war zudem der Pfarrer und Vorsteher des Stiftes namens Hanse, aber das führt zu weit.
Wen es tiefer interessiert, kann bei mir nachfragen.
Gruß
Uwe
Ansichtskarte
Hotel Erbgericht Rathen mit Basteifelsen 1914 -
Bahnpoststempel Dresden-Bodenbach. Der Ort liegt im heutigen Tschechien und heißt Děčín.


Die Karte ging als Feldpostkarte nach Dresden-Strehlen in die Oskarstraße 4
Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther
Hallo zusammen,
eine Postkarte mit einem Bahnpoststempel der Strecke Dortmund-Marten-Wanne vom 19.06.1908:

Die Strecke Dortmund-Marten-Wanne war ca. 25 km lang und war ein Teilstück der Bahnstrecke von Ruhrort-Wanne-Herne-Dortmund [1].
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Duisburg-Ruhrort%E2%80%93Dortmund
@ volkimal [#1045]
Hallo zusammen,
inzwischen habe ich im Email-Austausch die Antwort auf die Frage "Kommen solche elliptischen Stempel mit beiden Richtungsangaben häufiger vor?" erhalten. Hier ist sie:
Normalerweise ist durch die Zugnummer die Richtung vorgegeben. Daher sind solche Stempel mit beiden Richtungsangaben eine Ausnahme. Die einzige Erklärung wäre, dass das dienstleitende Postamt (immer der erste Ort) geändert wurde und daher ein weiterer Stempel angeschafft wurde. Das wird sich aber nicht mehr klären lassen.
Viele Grüße
Volkmar
Bahnpoststempel Dresden-Bodenbach. Der Ort liegt im heutigen Tschechien und heißt Děčín.

Ansichtskarte Hotel Erbgericht Rathen mit Basteifelsen 1914
Die Karte ging als Feldpostkarte nach Dresden-Strehlen in die Oskarstraße 4
Ich wünsche einen schönen Wochenanfang
Günther
[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Bahnpost: Besonderheiten der Postbeförderung"]
Die Bahnpost in Deutschland [1] trat an die Stelle der Beförderung von Postsendungen durch Postreiter und Postkutschen. Sie war in der gesamten Zeit der Reichspost das Rückgrat der Postbeförderung. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten die Deutsche Bundespost und die Deutsche Post der DDR die Möglichkeiten der Bahn. Fahrzeiten der oft planmäßigen Fernzügen beigestellten oder als gesonderter (Güter-)Zug verkehrenden Bahnpostwagen waren in einem speziellen Postkursbuch veröffentlicht. Nach der Wiedervereinigung, der bereits begonnenen Postreform und dem Aufkommen von Sortierzentren am Rand der Städte wurde die Beförderung der Sendungen auf LKW umgestellt.
Demzufolge gab es auch Bahnpost-Bedienstete, die natürlich auch organisiert waren. Wie z.B. als Christliche Bahn-Postbedienstete, wie dieser Stempel zu ihrem IX. Kongreß in Trier vom -3.-5.1986 zeigt.
Sonderstempelbeleg Bund MiNr 1197, 12.01.1984

Sonderstempel 5500 TRIER 1 · -3.-5.1986, IX. INT. KONGRESS CHRISTLICHER BAHN-POSTBEDIENSTETER /Zeichnung Frühe Dampflok mit Kohletender und Wagon
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnpost_(Deutschland)
Hallo,
hier ein leider nicht gut abgeschlagener Bahnpoststempel, aber dafür von einer Nebenbahn, der Spessartbahn von Obernburg nach Heimbuchenthal [1]:


Ich entziffere auf dem Stempel:
OBERNBURG - HEIMBUCHENTHAL
Bahnpost ... 24.12.50
Also ein echter "Christkindl-Express"!
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Obernburg-Elsenfeld%E2%80%93Heimbuchenthal
Schöne Grüße,
Reinhard
Hallo an alle,
ich habe dieser Tage die folgende Glückwunschkarte aus dem Jahr 1906 erhalten:

Frankiert ist die Karte mit zwei 3 Pfennigmarken Germania und gestempelt mit dem Bahnpoststempel "Nossen - Potschappel" Zug 5281 am 14. .06

weiter ist die Karte mit einen sauberen Ankunftsstempel au Frankfurt Main 1 UB "m" 15.01.06 gestempelt.
Kann jemand eventuell noch etwas zu dieser Bahnpoststecke ergänzen ?
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#1058]
Die geraden Zugnummern wurden in Richtung - Potschappel - Wilsdruff - Nossen verwendet, die ungeraden Nossen - Potschappel. Streckenlänge: 38,8 km - 18 Haltepunkte. Strecke der Sächsischen Staatseisenbahnen. Ableitung ab Potschappel über die Strecke Possendorf - Dresden und von da an in die restliche Welt.
Gute Reise Regis
Hallo zusammen,
ein Bahnpoststempel der Strecke Cöln - Remscheid vom 01.12.1908:

Ungewöhnlich finde ich die Zugnummer 515, sie hat links eine Lücke "5 15".
Viele Grüße
Volkmar
Hallo,
anbei ein Brief der unter anderem mit Zug 313, der von Aue (Erzg) nach Werdau unterwegs war, transportiert wurde.
Viele Grüße
Thomas


[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Bahnhofstempel"]
Bahnpoststempel Hechingen-Gammertingen Zug Nr. 23 vom 28.07.1909 auf einer Ansichtskarte vom Hohenzollernschloss in Sigmaringen nach Karlsruhe.



Die Bahnstrecke Hechingen–Gammertingen ist eine Nebenbahn in Baden-Württemberg. Sie verläuft von Hechingen über Burladingen nach Gammertingen, ist durchgehend eingleisig und nicht elektrifiziert. Sie wird auch als Hohenzollernbahn, Zollern-Alb-Bahn 2 oder kurz ZAB 2 bezeichnet, im Abschnitt Hechingen–Burladingen auch als Killertalbahn.
Schönen Gruß
Sepp
Ich habe einen Beleg aus dem besetzten Deutsch-Ostafrika nach Magdeburg erworben. Der Brief wurde am 18.2.1922 in Dar-es-Salaam als Einschreiben aufgeliefert und trägt die Marken der Besetzungsausgabe (G.E.A. Aufdruck auf Marken von Britisch Ostafrika & Uganda). Neben einem Transitstempel von Köln (24.3.22) und dem Ankunftstempel von Magdeburg (25.3.22) trägt der Brief auch einen Transitstempel
B.P.A. 10 Köln-Deutz 24.3.22 7-8 Vm. Ich denke das BPA steht für Bahnpostamt. Einen solchen Stempel habe ich aber bisher noch nicht gesehen.
Ich würde mich über Hintergrundinformationen zu diesem Stempel sehr freuen.

Grüße
Harald
Brief vom 26.12.1909 an die "Cigarren Fabrik" in Groß Ammensleben mit Bahnpoststempel Magdeburg-Uelzen-Bremen Zug 463.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#1064]
Hallo,
ich habe noch eine Postkarte aus 1961 gefunden: Bahnpost AUGSBURG - MEMMINGEN; per Eilpost.
Beste Grüße,
Uwe
Brief vom 01.06.1923 von der Gutsverfwaltung der Pom. Landgesellschaft Birkholz bei Falkenberg i. Pom. an deutsche Landwirtschaftsgesellschaft in Berlin. Bahnpoststempel Konitz (Westpr.)- Runow Zug Nr. 82.
Die Orte Birkholz, Falkenberg, Konitz und Runow lagen in Westpreußen.
Die Provinz Westpreußen war eine preußische Provinz beiderseits der unteren Weichsel mit der Hauptstadt Danzig. Sie wurde 1772/1793 zur Zeit der Ersten und Zweiten Teilung Polen-Litauens aus annektierten Gebieten des Preußen Königlichen Anteils gebildet, ergänzt durch einen Teil des preußischen Oberlands um Riesenburg und Marienwerder, das zum Regierungssitz wurde. Westpreußen war von 1824 bis 1878 der westliche Teil der Provinz Preußen. Die Provinz umfasste das Kulmerland, Pomesanien, Pommerellen sowie Teile Großpolens: von 1775 bis 1807 den gesamten Netzedistrikt, danach nur noch dessen nördliche Teile um Flatow und Deutsch Krone. Der preußische König Friedrich II. hatte 1772 verfügt, dass die Provinz den Namen Westpreußen erhalten sollte, während die bisherigen preußischen Besitzungen, vereinigt mit dem Ermland, fortan den Namen Ostpreußen führen sollte. (Wikipedia)


Schönen Gruß
Sepp
Guten Tag zusammen,
einen nicht so häufigen Bahnhofsbrief aus der Zeit um 1880 möchte ich hier zeigen. Er ist von Landsberg an der Warthe auf einer Teilstrecke der Ostbahn nach Berlin gelaufen. Ein genaues Datum ist leider nicht festzulegen. An der Frankatur - 2 mal 10 Pfennig Deutsches Reich Mi 41 - ist das Jahr über die Gültigkeit zwischen 1880 und 1891 einzuordnen.

Einen schönen Sonntag wünscht
Dieter
@ Briefuhu [#1066]
Muss natürlich Ruhnow (mit h) heissen, da hat sich leider der Fehlerteufel eingeschlichen, tut mir leid.
Schönen Gruß
Sepp
Habe kürzlich diese Ganzsache mit Standard Bahnpoststempel bekommen:

Ich fand aber den kurzen Text auf der Rückseite sehr nett:
Bitte diese Karte aufheben. Sammlerwert für mich.
Dem Wunsch wird auch nach knapp 90 Jahren noch entsprochen!
Schönen 1. Advent wünscht
Reinhard
Bahnpoststempel
Hamburg - Rødby 1973 - der Zug verkehrte auf der sogenannten "Vogelfluglinie" [1]

Mi.-Nr. Berlin 380
Ich wünsche einen schönen 2. Advents-Sonntag
Günther
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Vogelfluglinie
Hallo zusammen,
ich habe wieder einmal den Bahnpoststempel der grenzüberschreitenden Bahnpoststrecke Dortmund - Enschede (Niederlande) bekommen.

Die Bahnstrecke Dortmund - Enschede wurde Ende 1875 fertiggestellt. Die Bahnpststempel sind zwischen 1876 und 1885 bekannt. Danach wurden sie von den Stempeln Dortmund - Gronau (Deutschland) abgelöst, obwohl die Bahn weiterhin bis Enschede fuhr.
Diese Portopflichtige Dienstsache wurde am 04.02.1880 in Epe (heue Gronau) der Bahnpost übergeben und ging ins 13 km entfernte Ahaus.
Viele Grüße
Volkmar
Weitere Belege und Informationen zur Strecke:
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=298326 und
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=134115
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=134119
Guten Tag,
Bahnpost-Sonderstempel sind eher die Seltenheit, aber die
Chicago Philatelic Society hat einen solchen zum 90-jährigen Jubiläum der "Eisenbahn-Post-Büros" herstellen und einsetzen lassen.
Ein sehr schöner Souvenir-Umschlag ist gleich mit angeboten worden, bei dem sich das Cachet auf die erste Fahrt des R.P.O. auf der Strecke Chicago - Clinton, Iowa der C. & N. W. RR (Chicago & Nort Western Railroad), kurz Northwestern genannt, bezieht.

Der eingesetzte Streckenstempel bezieht sich 90 Jahre später auf die Strecke Chicago - Omaha, denn im Verlauf der Zeit ist das Netz der Northwestern stark erweitert worden.
Der Sonderstempel der TR = Tour 5 ist so sauber und fehlerfrei aufgesetzt worden, dass die Vermutung nahe liegt, der Brief sei nicht gelaufen.
Die Empfängeranschrift ist dann später aufgebracht worden. ?
MfG. >Franz<
Guten Tag,
schon ab Anfang der 1970-er Jahre verlor der Postdienst per Eisenbahn seine Bedeutung, denn die großen Überlandstrecken wurden von Lastkraftwagen und Flugzeugen bedient.
So war es unvermeidlich, dass beispielsweise auf der Strecke New York - Washington der letzte Zug mit einem mitgeführten R.P.O.-Wagen (Railway Post Office) um kurz vor Mitternacht des 30. Juni 1977 in der Union Station in Washington D.C. einlief und der Postdienst auf dieser Strecke eingestellt wurde.

"End of an Era" - wer dieses Cachet (blau und rot) bestellt und bezahlt hat, ist nicht mehr zu ermitteln. Das werden höchstwahrscheinlich die RailMailer selbst gewesen sein, denn die RMS-Beschäftigten liebten ihren Job.
Der Zug mit dem RPO ist vor Mitternach noch am 30.6.77 in Washington eingelaufen und der abgebildete Brief wurde weiter bearbeitet am 1. Juli 1977 after Midnight (AM), leider ohne Uhrzeit.

MfG. >Franz<
Guten Tag,
der abgebildete Beleg ist ein "letzter Tag"-Umschlag, womit auf das Ende der Chicagoer Ausstellung "Century of Progress Exposition" hingewiesen wird.
Am 12. November 1933 war aber nur der 1. Teil dieser Ausstellung beendet, denn der 2. Teil folgte im Jahr 1934.

Der Briefumschlag ist nicht nur des Cachets und dessen Sponsors wegen interessant, sondern hauptsächlich wegen des aufgesetzten Sonderstempels.
Denn ein Teil dieser Ausstellung war dem Entwicklungsstand der speziellen "Eisenbahn-Postwagen" (U.S.Railway Postal Car Exhibition) gewidmet und hat viele interessierte Zuschauer angezogen.
Der abgebildete Brief wird einer der Letzten sein, denn er wurde am letzten Tag ab 23 Uhr (11 PM) gestempelt.
MfG. >Franz<
@ skribent [#1072]
Damals wurde Sammlerpost eben noch mit Sorgfalt gestempelt, vermute ich.
Und nun nach
Bayern
Stempel
K.B.BAHNPOST xx.xx.12 - leider keine Orte zu erkennen. Jedenfalls ging die Karte an den Pfarrer von St. Johannis im gleichnamigen Ortsteil von Bayreuth


Mi.-Nr. 77 von 1911
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
Eilbrief 4304 Friedrichsbrunn – 110 Berlin-Pankow 1 / Fernbrief 0.20, Zusatzleistung Eilsendung 0,50
DDR MiNr 1880, 18.09.73, MiNr 1820, 23.01.73

Ortswerbestempel 4804 Friedrichsbrunn 25.6.79,
Stempelabschlag Eilsendung blau, Pergaminaufkleber rot Eilsendung Expres,
rückseitig

Tagesstempel 43 QUEDLINBURG 1 · s · 25.-6.79 -15
Bahnpoststempel BERLIN_EISENACH BAHNPOST ZUG 02650 25.6.79
Tagesstempel 110 BERLIN-PANKOW 1 · p · 26.6.79 -7
… vormittags geschrieben und zur Post, am nächsten Tag beim Empfänger im Briefkasten.
Diese Zusatzleistung nennt sich heute PRIO national mit einem Betrag von 1,10 € Aufpreis zum jeweiligen Basisporto
MfG Jürgen -wajdz-
Hallo miteinander!
Habe hier eine unscheinbare Postkarte aus meinem Ansichtskartenfundus aus Cavi Italien nach Wien mit einem für mich unscheinbaren Stempel.

Ich habe zur besseren Erkennung den Stempelhintergrund etwas verdunkelt: MESS. FIRENZE - GENOVA - TORINO mit Datum 20.08.1966
In der Datenbank gesucht, da mit "MESS Firenze..." nichts anzufangen. DB gibt irgendwann einen Hinweis auf Bahnpost!
Wer von den Spezialisten kann hier weiterhelfen?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Guten Tag,
hier ein gut erhaltener, eingeschriebener Geschäftsbrief, der am 1. Februar 1909 mit dem finnischen Bahnpostwagen "Hangö B" auf der Hanko-Eisenbahnstrecke befördert wurde.
An Abo am gleichen Tag.

MfG. >Franz<
Hallo Franz,
bedauerlicherweise hat der Brief nichts mit der Bahnpost zu tun, denn der Einschreibaufkleber mit der Bezeichnung Hango B. sagt aus, dass es sich hier um ein Bahnhofspostamt handelt. Hango "B" = bangård (schwedisch) Bahnstation. Ebenfalls sagen die beiden Stempel mit dem finnischen Hinweis Hanko "As" (As = asema = Bahnstation) das gleiche aus.
Einen Stempel von der Bahnpoststrecke zeige ich nachfolgend.
Viele Grüße aus Berlin
Werner
Ein Bahnpoststempel um 1935. [1]

Mi.-Nr. 552 von 1934, dem Todesjahr von Reichspräsident Paul von Hindenburg
Ich wünsche ein Frohes Osterfest
Günther
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=339161
In
Jöhstadt zum Bahnhofsfest der
Pressnitztalbahn fuhr im Mai 2002 ein Museumszug mit Postbeförderung. [1]

Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther
[1]
https://www.presskurier.de/155/vierachsige-gepaeck-postwagen-fahrzeuge-im
Ansichtskarte von Fischhausen vom 20.09.1932 nach München, mit Bahnpoststempel Bayrischzell München, Zug Nr. 1316.



Schönen Gruß
Sepp
@ iholymoses [#1054]
Guten Abend,
für ein Buchprojekt suche ich einen Stempelabdruck von Obernburg nach Heimbuchenthal
Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther
Vielleicht noch für Bahnpost-Stempelsammler von Interesse.

Lieblos behandelt und dazu noch gelocht.
Das war mal eine Deutsches Reich GS MiNr. P 107 I mit Zusatzfrankierung 2x MiNr 98
Stempelabschlag RATHENOW-PAULINENAUE · BAHNPOST · ZUG ? · 01 20
MfG Jürgen -wajdz-
Hallo miteinander!


Ansichtskarte mit Grüßen aus dem Allgäu nach Hannover-Laatzen mit einem Bahnpoststempel KEMPTEN - OBERSTDORF vom 27.03.1960.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Guten Morgen,
wer nochmals auf der Kleinbahn Kreuz - Schloppe - Deutsch Krone fahren möchte, der sei bitte nicht enttäuscht, laut wikipedia ruht der Bahnverkehr seit dem Jahr 2000 auf der kompletten Strecke.
Erhalten ist jedoch ein Bahnpoststempel aus dem Jahr 1924, befördert mit Zug 1

Mit besten Grüßen Olaf
Hallo zusammen,
heute erreichte mich mein viertes Exemplar der Bahnpoststempel der Strecke Dortmund - Enschede. Die anderen Stempel seht ihr in den Beiträgen [#559], [#963] und [#1071].

Obwohl die Karte unten links beschädigt ist, gefällt sie mir besonders gut. Das liegt daran, dass sie von meinem Geburtsort Selm zu meinem jetzigen Wohnort Olfen geht. Es handelt sich zudem um eine Karte der Dortmund-Gronau-Enscheder Eisenbahn. Der Empfänger, der Juden Melchior Isaak (Olfen, Marktplatz 5) kann gegen Vorlage der Karte einen Sack Reis von 50 1/4 ??? am Bahnhof Selm abholen. Die Abkürzung des Gewichts ist mir nicht klar.
Viele Grüße
Volkmar
Die Bahnstrecke Hohenstein-Konitz (Pszczółki–Kościerzyna) liegt in Westpommern (heute Polen). Der erste Abschnitt der 53 km langen Strecke wurde 1884 eröffnet, der letzte Teil wurde 2008 stillgelegt. [2]
Der deutsche Bahnpoststempel ist vom 23. Mai 1921 und wurde in Polen nachverwendet.


[1]
https://www.bazakolejowa.pl/index.php?dzial=linie&id=493&okno=przebieg
[2]
https://wolnadroga.pl/poza-koleja/zapomniane-linie-kolejowe-kolej-pszczolki-koscierzyna/
Hallo zusammen,
hat jemand von Euch Bahnpost-Interessierten Informationen zu den Bahnpostämtern und deren Stempel weitere Informationen?
Bei nur wenigen Bahnpostämter-Stempeln finde ich hinter dem Zusatz BPA eine Nummer.
Hat jemand zu diesen Nummern vielleicht sogar eine Liste ?
Ich bin ca. 1967 probeweise ab Hamburg-Hühnerposten (welche Bahnpostnummer?) Richtung Norden in den Bahnpostwagen und mit der Schüttelpost unterwegs gewesen (aber auch Richtung Süden allerdings nur bis Büchen).
Ich würde mich über Informationen zu den Nummern sehr freuen.
Gruß Wolfgang
Hallo zusammen,
seit 01.01.1904 gibt es eine Direktverbindung St. Ingbert - Homburg. Hier ein Bahnpoststempel der Königlich Bayerischen Bahnpost von der Strecke:

Die Karte wurde am 20.05.1911 aufgegeben. Leider fehlt eine Ortsangabe. Es gab aber nur die Bahnhöfe St. Ingbert, Rohrbach, Kirkel, Limbach und Homburg. Da meine Mutter aus Limbach stammt, habe ich die Karte mitgenommen. Limbach hatte früher die Bezeichnung "Limbach bei Homburg (Saar)". Heute ist es ein Ortsteil von Kirkel.
Später gab es den Stempel MÜNST – ST. INGB (Bad Münster am Stein - St. Ingbert). Diese Strecke beinhaltet auch das Teilstück St. Ingbert - Homburg. Einen Beleg mit diesem Stempel seht ihr in [1].
Viele Grüße
Volkmar
[1]
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=98577#M97
Bahnpoststempel der Bregenzer Wälderbahn Bezau-Bregenz von 1927. Die Schmalspurbahn wurde 1902 eröffnet und war auf der Strecke Bregenz-Bezau bis 1980 in Betrieb.

Gruß
Bernd
@ Baber [#1095]
Damit Du den Beleg beshreiben kannt:
Streckenführung: km 00 Bregenz ; km 02 Vorkloster; km 30 Andelsbuch; km 34 Schwarzenberg; km 40 Bezau
Wenn es nicht hilft, so schadet es nicht.
Viel Spaß Regis
@ Regis [#1096]
Guten Morgen Regis,
Zitat:
Damit Du den Beleg beshreiben kannt:Wenn schon eine Hilfe, dann aber korrekt !
Streckenführung: km 0,025 Bregenz; km 1,09 Vorkloster; km 26,75 Andelsbuch; km 30,32 Schwarzenberg; km 35,327 Bezau
Und so ganz nebenbei: zwischen Bezau und Schwarzenberg befindet sich heute das
Wälderbähnle [1]
Mit Gruß ins Vorarlberg
Günther
[1]
https://waelderbaehnle.at/bregenzerwald-museumsbahn-waelderbaehnle
@ Seku [#1097]
Danke, dann lügt das Kursbuch und die Fahrpreisgrundlage ist betrügerisch.
Aber eine Frage - Was liegt 25 Meter vor Bregenz ?
Du hast es so geschrieben
Viele Grüße Regis
@ Regis [#1098]
Da, wo die Strecke beginnt, ist km 0,000 und wo sie endet km 35,501
Nachzulesen auf [1]
Habt alle ein schönes Wochenende,
Günther
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bregenzerwaldbahn
Bahnpoststempel Ludwigshafen - Saarbrücken Zug 38 vom 29.12.1928 auf einer Postkarte (Antwortkarte) der Reichsbahndirektion Ludwigshafen nach Landstuhl. Frei gemacht durch Aufdruck Frei durch Ablösung Reich und Siegel Deutsche Reichsbahn Gesellschaft. Auf der Rückseite eine Bescheinigung der Reichsbahn-Arbeiterpensionskasse in Rosenheim.



Schönen Gruß
Sepp
@ wheilmann [#1093]
Diese Siegelmarken (aus der Kaiserzeit) zeigen drei Nummern.

Grüße L.B.
Da hier im Thema noch kein schwedischer "BAN"-Stempel gezeigt wurde:

Luftpostbrief aus Åmål nach Deutschland, schön sammlerbunt freigemacht und teilentwertet per
maschinellen Bandstempel
ÅMÅL ⚹ ⚹ am 29.12.1981. Die fehlerhaft erfolgte Entwertung wurde dann in Malmö erkannt und per Handstempel
MALMÖ BAN ⚹ UTR D ⚹ am 30.12.1981 entsprechend sorgfältig 'schön für uns' geheilt. Das waren noch Zeiten ... ;-)
Zusätzlich wurden hier vier Spenden-Vignetten "God Helg" (wörtlich übersetzt 'schönes Wochenende') des schwedischen Verbands zur Bekämpfung der Tuberkulose, zur Spendensammelsaison Winter 1981/1982, verklebt.
Das "BAN" hinter dem Ortsnamen steht für Bahn bzw. Bahnhof, d.h. hier für das Postamt
Malmö Bahnhof. "UTR" ist laut [1] die Abkürzung für den Wortstamm
Utrike und bedeutet laut Google soviel wie "ins Ausland", heisst das kennzeichnet die postalische Abteilung, die für die abgehende Auslandspost zuständig ist. D ist der Unterscheidungsbuchstabe für den Stempel.

Stempel mit dem Zusatz BAN waren (sind?) in Schweden weit verbreitet, zum Beispiel STOCKHOLM BAN.
Beste Grüße
Thomas
[1]
https://railwayphilatelicgroup.co.uk/glossary-of-terms/
Bahnpost von Tann nach Fulda. Abgesandt in Lahrbach bei Tann nach Olmütz in Mähren, Österreich vom 27. Febr. 1902, also vor exakt 123 Jahren.



Mi.-Nr. 56
Ich wünsche einen schönen Abend
Hier zwei Stempel aus dem ehemaligen Pommern, einmal von 1908 und dann 1931. Von der preußischen Staatsbahn zur Deutschen Reichsbahn hat sich da nicht viel geändert.

Ich wünsche einen guten Wochenanfang
Günther
Hallo miteinander!
Habe hier einen Eilbrief aus Neubrandenburg nach Magdeburg:


Leider kann ich hier nicht alle ZUG-Nummern erkennen. Sind es auf der Strecke BERLIN - LEIPZIG 2 verschiedene Züge oder wurde der Stempel 2 x abgeschlagen ? Wer kann weiter helfen?
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hallo in die Runde,
heute lag ein für mich besonderer Beleg im Briefkasten:

Ein Beleg ging im Oktober 1960 auf dem Postweg nach Damscheid im Rhein-Hunsrück-Kreis, wurde danach als innenliegende vorfrankierte Rückantwort (mit AFS E-24) wieder der Post übergeben, der Weg ging über Frankfurt (Main) 2 und zusätzlicher Bahnpost (Zug 00170) wieder in Richtung Berlin-Tempelhof zurück.
mit Sammlergruß
Werner
Liebe Sammlerfreunde,
am 1. Juni 1990 erhielt die Stadt nach 37 Jahren Karl-Marx-Stadt den ursprünglichen Stadtnamen Chemnitz zurück. In einem Bürgerentscheid im April 1990 sprach sich die Mehrheit der Bevölkerung für den Stadtnamen Chemnitz aus. Daraufhin beschloss die Stadtverordnetenversammlung am 1. Juni 1990 mit großer Mehrheit die Rückbenennung. Seit diesem Tag trägt die Stadt wieder ihren historischen Namen Chemnitz. Die Post benötigte für die Umsetzung des neuen alten Namens etwas länger. Am 10.09.1990 bekam zumindest die Bahnpost für den Kurs Leipzig-Chemnitz die neuen Stempel. Die Abfahrt in Leipzig war 23:06 Uhr und die Ankunft in Chemnitz erfolgte am 11.09.1990 um 1:41 Uhr.
Hier ein Eilbrief vom 10.09.1990 mit dem Ub a. Der Ankunftsstempel in Chemnitz war noch mit dem alten Namen ausgestattet.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Bahnpoststempel BRESLAU OSWIECIM (Auschwitz)2011 retour, auf ramponiertem Ganzsachenumschlag U55II gelaufen am 19.11.?? von Krakau nach Berlin.dort Ankunft am 21.11.??


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#1108]
Der Brief, aufgegeben am 19. 11. ?? ging mit der Bahn Krakau - Wien bis Auschwitz 64 km weit
Am 20.11. mit dem Zug Richtung Breslau, deshalb retour und weiter Breslau - Berlin Schlesischer Bahnhof.
Es muss also für jede Richtung einen eigenen Bahnpoststempel mit der Angabe BRESLAU - OSWIECIM gegeben haben.
Bei späteren BP-Stempeln erkennt man die Richtung nur an der Zug-Nummer. Regis
@ Regis [#1109]
Vielen Dank für die Erklärung.
Schönen Gruß
Sepp
Brief vom 06.11.1939 mit Bahnpoststempel Viechtach-Gotteszell Zug 204 an die Firma Hermann Tietz Nachfolger in Landshut. Die Firma war Vorgänger des Hertiekonzerns, dessen Kaufhäuser auch nicht mehr existieren.


Schönen Gruß
Sepp
Brief vom 15.10.1932 an einen Rechtsanwalt in Landshut, frankiert mit 2x Michel 466, gesamt 24 Pfennig. Bahnpoststempel Landshut Eisenstein Zug Nr. 997.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo,
Brief entwertet auf einer nur 17 km langen Nebenbahn.

Informationen zur Bahnpost der Inflazeit:


[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Brief vom 21.02.1936 vom Bürgermeister der Gemeinde Niederwinkling an die Versicherungskammer, Abteilung für Hagelversicherung, in München. Bahnpoststempel Straubing Neufahrn Zug Nr. 88.


Schönen Gruß
Sepp
Bahnpoststempel vom 13.02.1934 Zug Nr. 104 Passau-Freyung auf Brief an die Kreisbauernschaft Niederbayern in Landshut, frankiert mit 12 Pfennig Hindenburg, die Marke wurde leider beim Öffnen des Briefes beschädigt.


Schönen Gruß
Sepp
Bahnpoststempel vom 12.02.1938, Zug Nr. 1109 Nürnberg-Fürth, auf Brief von der Gemeinde Mitterdorf an die Bayerische Versicherungskammer, Abteilung Brandversicherung in München.


Schönen Gruß
Sepp
@ bedaposablu [#1105]
Hallo in Magdeburg,
ich würde mal meinen, das war derselbe Zug. Der Stempel wurde zweimal abgeschlagen.
Gruß aus Erlangen
Günther
Bahnpoststempel vom 09.01.1937, Zug Nr. 726 München-Memmingen, auf einem Brief der Landeskrankenkasse Fürstenfeldbruck nach München, frankiert mit 12 Pfennig Hindenburg.


Schönen Gruß
Sepp
Österreichische Ganzsachenpostkarte Michel P 235 mit Bahnpoststempel vom 22.09.1917 Innsbruck-Reutte, Zug Nr. 289, gelaufen von Heiterwang nach Schattwald.


Schönen Gruß
Sepp
Bahnpoststempel vom 01.02.1939, Zug 412, Würzburg-Treuchtlingen, auf Brief der Stadt Eibelstdt a. M., an das Bayer. Staatsministerium für Unterricht und Kultus in München, frankiert mit 12 Pfennig Hindenburg. Auf der Rückseite ein Stempel J.KITTL



Schönen Gruß
Sepp
Bahnpoststempel vom 20.08.1968 Leipzig-Riesa-Dresden Zug Nr. 00479 UB d, auf Drucksache nach Dessau, frankiert mit 5 Pfennig Ulbricht Michel Nr. 845. Absender ist Deutscher Kulturbund, Arbeitskreis "Stempelsammler" Fachuntergruppe "Verkehr". Zusätzlicher Abdruck des Stempels auf der Rückseite.


Schönen Gruß
Sepp
Guten Abend,
kann mir jemand sagen was auf diesem Stempel steht? Kann mit dem Ortsnamen nichts anfangen.

Er wurde abgeschlagen auf einer Postkarte aus Neustettin und ging nach Leipzig.
VG
Uwe
@ Parachana [#1123]
Laut [1] müsste es sich um den Bahnpoststempel Schneidemühl - Stargard (Pom) handeln.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[1] Katalog der unter Deutscher Postverwaltung verwendeten Bahnpsotstempel mit Streckenangabe, BArGe Bahnpost e.V.
Liebe Bahnpost-Experten!
Die vier gleichen Stempel auf der nachstehende Drucksache kannte ich bis dato nur von Eilbriefen, und auch da meist rückseitig angebracht.

Aber hier sehe ich die zum ersten Mal als Entwertung der Frankatur. Handelt es sich dabei, wie ich vermute, um Bahnpoststempel?
Die Stempeldaten lauten: 14071 / 10.
Wenn das erste die Zugnummer und das zweite der Tag ist, lässt sich wohl leider das Jahr der Benutzung nicht mehr ermitteln.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
@ Shinokuma [#1126]
Hallo,
ja, es handelt sich um einen Eilbotenstempel der Bahnpost, der zur Nachentwertung eingesetzt wurde. In den Gerätekörben befanden sich i.d.R. mehrere derartige Stempelgeräte. Die Bahnposten setzten diese öfters zur nachträglichen Entwertung ein.
Gruß
Uwe
Bahnstempel vom Bahnhof Kirchberg-Alchenflüh in der Schweiz. Der Brief ging am 17.4.1984 nach Köbeln in die DDR.

Grüße
Ivo
@ Uwe Seif [#1127]
Hallo Uwe,
vielen Dank für Deine Erläuterung!
Dann könnte der nachstehende Stempel auf einer eingeschriebenen Postkarte von 1982 aus Ost-Berlin nach Wuppertal ebenfalls ein Bahnpoststempel sein?

Hier noch die gedrehte Ausschnittvergrößerung:

Mit herzlichen Grüßen
Gunther
@ Shinokuma [#1129]
Hallo Gunther,
der Stempel sieht zwar ähnlich aus, stammt aber diesmal von der Eilbotenstelle in Wuppertal:
560 = Plz von Wuppertal
14. = Tag
16 = Uhrzeit
Vermutlich wurde die Einschreibekarte versehentlich (eventuell beim Postamt Hannover 3) in einen Eilbund für Wuppertal aufgenommen und deshalb der Eilbotenstelle zugeführt.
Viele Grüße
Uwe
@ fogerty [#1128]
Danke für das Zeigen des Beleges.
Noch eine Ergänzung zum Hintergrund: An Sonn- und Feiertagen übernahm das Bahnpersonal an zahlreichen Bahnstationen die Leerung der Briefkästen an diesen Stationen. Die Marken wurden - wie gezeigt - mit dem Stationsstempel entwertet und mit festgelegten Zügen weitertransportiert. Dieses Verfahren gab es in der Schweiz wohl bis in die 1990er Jahre.
Gruß
Ralph
Ein Stempel der
Königlich Bayerischen Bahnpost von 1918 auf einer Ansichtskarte von
Garmisch


Ich wünsche einen schönen Wochenbeginn
Günther
Schweiz
Ganzsachenpostkarte P26, gelaufen am 11.04.1896 von Ennetlinth Linthal nach Fehraltorf, dort Ankunft am gleichen Tag. Bahnpoststempel Ambulant Nr. 27



Schönen Gruß
Sepp
Bahnpost Sachsen-Thüringen bestimmen (Bahnstempel & Laufzeit 1966 und 1967)
Hallo,
dies ist mein erster Eintrag im Forum, ich hoffe es steht mir zu ein neues Thema zu eröffnen.
Ein ähnliches Thema habe ich auf den ersten Blick nicht entdeckt. Wenn es schon eines gibt, mich gern darauf hinweisen.
Im letzten Jahr habe ich die Amateur-Familien-Briefmarkensammlung von meinem Vater geerbt, nun versuche ich mich langsam in die Themen einzuarbeiten und zu lernen/ Informationen zu sammeln.
Habe gelesen im April kommt der neue Michl-Spezial raus, da warte ich jetzt drauf.
Vorab habe ich natürlich in den Alben/Nachlass etwas gestöbert. Aufgefallen ist mir dabei insbesondere ein Eil-Brief, welcher mein Vater meiner Oma ca. zu der Zeit gesendet hat, in welcher er erfahren hat, dass ich "auf dem Weg bin", also er Vater wird.
Naja, da schaut man genauer hin, auch auf die Stempel, auch bemüht man das Internet usw. (etwas anderes zu behaupten wäre nicht ehrlich) und sucht Erklärungen.
Die KI hat mir folgenden Textvorschlag gemacht:
Zitat:
"Logistik-Rätsel & Stempel-Irrtum: Eilbrief-Laufzeit Dresden–Sömmerda (1967) – Analyse gesucht!
Hallo in die Runde,
ich habe aus einem Familiennachlass ein interessantes Beleg-Duo zur Strecke Dresden–Leipzig–Erfurt–Sömmerda (1966/67) erhalten, das mich vor einige logistische Rätsel stellt.
Besonders spannend ist ein Eilbrief von 1967 (Märchen-Frankatur), dessen Laufzeit fast unglaublich wirkt:
• Aufgabe: Dresden (21.10., 11:00 Uhr)
• Transit: Dresden (14:00 Uhr) – Übergabe an Bahnpost
• Ankunft: Erfurt (22.10., 07:00 Uhr) -> Sömmerda (08:00 Uhr)
Der Brief war also in nur 21 Stunden am Ziel – inkl. nächtlichem Bahnpost-Hauptlauf.
Das Rätsel:
Rückseitig findet sich neben dem korrekten Zug 0196 (Leipzig–Erfurt) ein zweiter Bahnstempel vom 22.10.: Zug 0478 (Leipzig–Riesa–Dresden). Da der Brief nachweislich in Sömmerda ankam, vermute ich einen Stempel-Irrtum (falsch eingestellte Strecke im Zubringerzug).
Hat jemand der Bahnpost-Spezialisten hier schon einmal ähnliche „Falscheinsätze“ auf dieser Strecke dokumentiert?
Ich habe das Set (inkl. eines Block 25 mit identischer Route) zur genaueren Ansicht und Dokumentation auch bei Orbivara hochgeladen. (unter:
https://orbivara.com/de/categories/5 ).
Über eine fachliche Einschätzung dieses „logistischen Sprints“ würde ich mich sehr freuen!
Zitat Ende
>Das hier im Forum auch Bilder eingefügt werden können, habe ich erst zu spät bemerkt (auf der genannten Plattform habe ich Text+Bilder zu einem "Mondpreis" eingestellt um darauf verweisen zu können, bei Fragen zu weiteren Marken werde ich anders vorgehen.
Kurzfassung meiner Frage: Gibt es tatsächlich "Stempel-Irrtum"? Wenn ja, auf dieser Stecke bzw. in Thüringen häufig/selten dokumentiert?
Liebe Grüße vom Neuling

@ fetz55 [#1134]
Hallo Fetz,
ich habe die Überschrift etwas geändert und einige überflüssige Worte entfernt.
Gebraucht wird zur Beurteilung nur Information in Bezug auf den Beleg, besonders alle Stempel.
Ich hoffe die Fachleute können Dir Deine Fragen zur Beförderung beantworten.
Zum Katalog: Du kannst Dich im Newsletter eintragen und ein bis zwei Wochen warten, dann bekommst Du (derzeit wöchentlich) Sonderangebote vorheriger Ausgaben des Michel Deutschland Spezial Band 2. Dann zuschlagen. Zzwei oder drei Jahre alt, viel günstiger zu kaufen, die Änderungen im Inhalt, besonders für Neulinge, dürften minimal sein und lohnen sich für Dich nicht.
Schöne Grüsse, Richard
Hallo Richard,
solche Ratschläge, Info's und Tipp's sind sehr willkommen.
Vielen Dank. fetz
@ fetz55 [#1134]
Hallo Neuling,
nach meinem Dafürhalten ist nicht die Strecke falsch eingestellt (das wäre auch kaum möglich, denn die stand fest im Stempel wie auch die Ortsnamen bei den stationären Postämtern fest im Stempel standen), sondern das Datum des Bahnstempels "Leipzig–Riesa–Dresden". Hier müsste der 21.10. stehen.
Der Blick auf die Karte zeigt, dass der Brief von Dresden über Riesa nach Leipzig im ersten Zug befördert wurde, anschließend von Leipzig nach Erfurt im zweiten Zug. Leider habe ich keine Unterlagen über die damaligen Zugnummern, die dann ja Auskunft über die entsprechenden Uhrzeiten geben würden.
Ach ja, und falls Du das etwa nicht wissen solltest: Die Bahnpoststempel dieser Periode hatten nur "eine Richtung" im Stempel; erst die Zug nummer gibt dann Auskunft darüber, ob der Zug nun von Leipzig nach Dresden oder von Dresden nach Leipzig bzw. von Leipzig nach Erfurt oder von Erfurt nach Leipzig gefahren ist.
Theoretisch könnte ein Brief natürlich auch auf einer "falschen" Strecke oder in einer "falschen" Richtung unterwegs gewesen sein - wenn er einmal in den falschen Sack geraten war, dann saß er eben auch im falschen Zug und man musste ihn dann irgendwie und irgendwo wieder näher ans Ziel bringen.
In Anbetracht der Gesamt-Beförderungszeit (und wenn man nicht Fehleinstellungen bei mehreren Stempeln annehmen will), können die Fahrtrichtungen im konkreten Fall aber nur "Dresden-->Riesa-->Leipzig" und "Leipzig-->Erfurt" gewesen sein.
Jörg
@ Richard [#1135]
Hallo Richard,
Nachfrage: Wo kann ich mich im Newsletter eintragen?
Habe gesucht, aber seh wahrscheinlich den Wald vor Bäumen nicht.
Danke fetz
@ JoergH [#1137]
Hallo Jörg,
danke für die Antwort. Das falsche Datum für die Strecke Dresden-Leipzig (zu früh eingestellt), wäre die logischste Erklärung.
Da ich nicht wusste, dass die Bahnstempel die Orte richtungsunabhängig angeben, bin ich auf "meine Idee"gekommen.
Festzustellen ist damit (wahrscheinlich?), dass am Brief nicht anlesbar ist, ob der Brief von Erfurt nach Sömmerda per Bahn oder Fahrzeug transportiert wurde. (Beim Ankunftsstempel in Sömmerda bin mir (bzgl. Uhrzeit) auch nicht mehr so sicher, ob es eine 8 oder 9 ist.)
Danke an Dich (oder wen auch immer) für das Verschieben in diese Diskussion. Musste zwar etwas suchen, hab's aber gefunden.
Beim "hochscrollen" habe ich unter #1122 auch einen Stempel Leipzig-Riesa-Dresden gesehen. Da fängt die Zugnummer auch mit 04.. an. deutet also tatsächlich auf das vorzeitig umgestellte Datum hin.
Danke und Grüße fetz
Hallo Fetz,
ich hätte noch einen Michel Deutschland 2009/2010 übrig, könnte ich Dir kostenlos zusenden. Da sind alle deutschen Marken gelistet, BRD natürlich nur bis Mitte 2009. Der würde für's erste aber reichen. An den Katalogwerten hat sich sowieso nur wenig getan. Bei Interesse maile mir einfach deine Anschrift.
Viele Grüße
Bernhard
@ JoergH [#1137]
@ fetz55 [#1139]
Hallo,
die Fahrtrichtung des Zuges kann man an der Zugnummer ablesen; in die eine Richtung trugen die Züge gerade, in die andere Richtung ungerade Nummern. Hier:
Fahrtrichtung Leipzig-Riesa-Dresden Zug 0478, Beleg aus [#1134]
Fahrtrichtung Dresden-Riesa-Leipzig Zug 0479, Beleg aus [#1122]
Für die Bestimmung ist ein Bahnkursbuch sinnvoll.
Gruß
Ralph
@ sammler-ralph [#1141]
Jetzt wird es für mich als Neuling interessant. In den über 1000 Beiträgen hier hatte ich das mit den gerade/ungerade bzgl. Fahrtrichtung auch schon gelesen, hatte es aber (ggf. fälschlicherweise) auf die erste Ziffer nach der 0 bezogen (also auf die 4), nach Deiner Info bezieht es sich aber auf die letzte Ziffer der Zugnummer. Richtig?
Damit wäre in meinem betreffenden Stempel nicht nur das Datum, sondern auch die Zugnummer verkehrt eingestellt?
Der Brief ist unbestritten von Dresden Richtung Leipzig gestartet.
Noch eine Frage für mein Verständnis: Ich gehe nunmehr davon aus, dass Datum und Zugnummer "einstellbar" sind, alles "Andere" (Orte, Ornamente usw.) ist am Stempel fix und unveränderbar?
Danke und Grüße fetz
@ bernhard [#1140]
Hallo Bernhard, Danke für Dein Angebot.
Gern lass ich mich bzgl. RICHTIGEN Michel gern von Dir und Anderen beraten.
Kurze Rückfrage: Irgendwo hatte ich gelesen/gehört, dass ein Michel-Spezial für mich insofern geeigneter ist, da er detaillierter ist (Wasserzeichen, Farb-/Druckvarianten, Plattenfehler ... und was es sonst noch gibt), sowie wohl da auch beschrieben ist, wie man diese Dinge prüft/feststellt ... also in Summe ich damit tatsächlich (fast) jede Marke mit Nummer und Buchstabe(n) bestimmen kann. Kann ich dies auch mit einem "normalen" Michel? Wo sind die Unterschiede? (Wenn ich auf die HP von Michel gehe, werden allein für D ca. 20 Kataloge angeboten)
Die "Werte" sind zwar auch interessant, aber ich denke ich starte vor allem mit einer Bestandaufnahme (Bestimmung was ich habe).
Aber ich habe auch die Preise auf der HP von Michel gesehen, deshalb komme ich ggf. später gern auf Dein Angebot zurück (gerade für den Anfang).
Gib mir noch etwas Zeit mich zu orientieren (auch möchte ich mir noch den Tipp von Richard ansehen)
Eines habe ich schon festgestellt: Dieses Hobby saugt einen Menge Zeit auf. :)
Grüße fetz
@ fetz55 [#1142]
Hallo,
es ist mir peinlich, meine erste Antwort an Dich und ich muss mich gleich berichtigen: Ich habe die Beiträge vertauscht, richtig ist:
Fahrtrichtung Leipzig-Riesa-Dresden Zug 478, Beleg aus [#1122]
Fahrtrichtung Dresden-Riesa-Leipzig Zug 479, Beleg aus [#1134]
Die Zugnummer in deinem Beleg ist also korrekt eingestellt, die Laufrichtung war Dresden-Leipzig.
Zugnummern und Datum waren einstellbar, das hast Du richtig vermutet.
Gruß
Ralph
@ sammler-ralph [#1144]
Kein Thema, Dank Dir weiß ich nun wie ich die Fahrtrichtung ablesen kann und dass es auf die letzte Ziffer ankommt (gerade: entgegen "Stempelrichtung" // ungerade: in "Stempelrichtung")
Als Neuling bin ich freudig überrascht, wie aktiv das Forum genutzt/ gelesen wird.
Also, nochmal Danke und einen schönen Tag fetz
Sorry, jetzt muss ich nochmal nachfragen (habe gerade nochmal einen Blick auf meinen Beleg geworfen).
Bei dem zweiten Bahnstempel (Leipzig-Erfurt) ist die Zugnummer am Ende gerade (6) und der Brief ist in "Stempelrichtung" gelaufen.
Kommt es doch auf eine andere Ziffer an oder gibt es gar keinen Zusammenhang zwischen Zugnummer und Laufrichtung?
@ fetz55 [#1146]
Die Stempelinschrift legt die Post fest, die Zugnummern die Bahn. Da gibt es meines Wissens nach keinen automatischen Zusammenhang.
Gruß
Ralph
Habe die Stelle wieder gefunden, wo es (2013) um die Verbindung Zugnummer-Stempelrichtung ging, ca #325 bis #329, die damalige Antwort bezog sich scheinbar nur auf die Harzer Kleinbahn(en), jedoch nicht auf die auch gestellte Frage zum Bahnpoststempel Leipzig-Doebeln-Dresden, also KANN es (im Einzelfall) scheinbar einen Zusammenhang geben, aber wahrscheinlich allgemein und in der Verbindung Dresden-Leipzig/ Leipzig-Dresden eben nicht (schlussfolgere ich als Laie) Grüße fetz
Bahnpoststempel vom 13.06.1987 Berlin Tiefensee, Zug Nr. 21753 Traditionsbahnpost auf Eilsendung nach 1080 Berlin. Frankiert wurde mit DDR Michel Nr. 2831 und 2999, gesamt 90 Pfennig, ob portorichtig kann ich nicht sagen. Normal 35 für Brief und 50 für Express, warum noch 5 Pfennig zusätzlich weiss ich nicht. Auf der Rückseite Ankunftsstempel vom 15.06.1987.


Schönen Gruß
Sepp
@ Briefuhu [#1149]
Hallo,
Brief über 20 gr. bis 250 gr. innerhalb der DDR: 40 Pfg. Eilgebühr: 50 Pfg.
Gruß
Uwe
Hallo Uwe,
vielen Dank für Deine Hilfe. Eigentlich hätte ich das auch so sehen können, aber ich war immer auf Auslandsbrief.
Schönen Gruß
Sepp
Hallo in die Runde.

Fernbrief per Eilboten, aufgegeben im Juni 1971 in ILMENAU, dort zusätzlich abgeschlagen ein Sondertagesstempel am 9.7., der Brief ging per Eisenbahn „Leipzig-EISENACH“ bis nach Erfurt (Ortsstempel), wurde dort in den Zug „Leipzig-Riesa-Dresden“ umgeladen und kam am nächsten Morgen in Pirna an, erhielt dort einen Ankunftsstempel, von dort aus ging es dann in Richtung des Empfängers der Sendung.
Ich hoffe, ich habe es richtig beschrieben.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#1152]
Hallo Werner!
Mit Sicherheit ist der Ortswerbestempel Ilmenau vom 9.6.
Und wenn ich mir so die Karte betrachte, scheint mir eine andere Reihenfolge der Stemepl auf der Rückseite deutlich wahrscheinlicher:
(1) Durchgangsstempel vom Erfurter Postamt
(2) Bahnpoststempel Strecke Eisenach - Leipzig
(3) Bahnpoststempel Strecke Leipzig - Dresden
(4) Ankunftsstempel Pirna.
In Erfurt jedenfalls kann der Brief nicht in den Zug "Leipzig-Riesa-Dresden" umgeladen worden sein, denn dieser Zug fuhr gar nicht durch Erfurt.
MfG
Jörg
@ JoergH [#1153]
Hallo Jörg,
Danke für die Hinweise, bei den Bahnlinien kenne ich mich nicht so aus und natürlich ist der Ortswerbestempel vom Juni.
Der Zug 0803 ging aber von Leipzig nach Eisenach, oder ?
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#1154]
Hallo Werner,
dieser konkrete Zug fuhr von Eisenach über Erfurt nach Leipzig - die Bahnpoststempel hatten zu der Zeit immer nur "die eine Richtung" im Text - aus der Zug-Nummer wird dann die Fahrtrichtung deutlich.
Ich habe gerade keine Kenntnis über die konkrete Zugnummer. Allerdings verrät der Blick auf die Karte die einzig sinnvolle Richtung. Andernfalls müsste man eine "Irrfahrt" des Briefes annehmen; die ist natürlich theoretisch möglich, aber in der Praxis eher selten vorgekommen. Zudem wird dann vermutlich auch - dazu müsste man allerdings jetzt wirklich den konkreten Fahrplan betrachten - die Fahrtzeit knapp: vom 9.6. um 16 Uhr in Erfurt bis 10.6. um 7 Uhr in Pirna und dazwischen noch hin- und hergefahren - eher unwahrscheinlich. Außerdem müssten dann eigentlich noch ein paar mehr Bahnpoststempel auf dem Umschlag sein.
MfG
Jörg
@ JoergH [#1155]
Hallo Joerg,
noch einmal Danke für die Superauskunft, jetzt kann ich den Beleg in meinem geplanten Sachbuch ordentlich beschreiben.
mit Sammlergruß
Werner
Brief vom 01.12.1938 mit Bahnpoststempel Landshut-Salzburg Zug 1048 an die Bay. Versicherungskammer (Abteilung Schlachtviehversicherung) in München. Frankiert mit 12 Pfennig Hindenburg. Auf der Rückseite blauer Stempel "Kittl", entweder angebracht von einem Sammler oder doch von einem Prüfer.


Schönen Gruß
Sepp
Auf einer Ansichtskarte von Berlin-Mitte, die am 24.4.1917 mit Ziel in Bremen als Feldpost überschrieben, dann aber per Bahnpost versandt wurde, findet sich für den Zug 218 auf der Strecke Berlin - Hannover ein entsprechender Stempel.

Viele Grüße
Ingo
Ganzsachenpostkarte Grossbritannien P18 gelaufen am 25.06.1891 von Newcastle nach Sonderburg in Dänemark, mit privatem Zudruck von H.C. Lovegreen.
Schwedischer Bahnpoststempel vom 28.09.1891 (vermutlich richtig 28.06.1891) PKXP NO2 UTR N.



Schönen Gruß
Sepp
"Dort kann man die Nummern 615/636 erkennen. Es bedeutet, dass die Bahnpost zunächst im Zug 615 war und unterwegs in den Zug 636 umgesetzt wurde."
Dar Klarheit halber: Damit ist sicher der Bahnpostwagen gemeint. Sonst hätte der Stempel nur eine Zugnummer.
Auffallend ist allerdings, dass die eine Zugnummer gerade und die andere ungerade ist, was für Züge in dieselbe Richtung ungewöhnlich ist. Üblich sind gerade Zahlen für Züge in Ost-West- und Süd-Nord-Richtung, ungerade daher für West-Ost- und Nord-Süd-Richtung. Die Strecke Berlin-Erfurt hat freilich im Raum Halle/Saale einen deutlichen Knick, und in neueren Fahrplänen finde ich zwischen Erfurt und Großkorbetha Zugnummern beider Art in jeder Richtung. Wahrscheinlich wurde der Postwagen also im Raum Halle/Leipzig umrangiert, bekanntlich fuhr ja die preußische Eisenbahn auch nach Leipzig. Jedenfalls muss demnach der 615 von Berlin nach Mitteldeutschland gefahren sein, der 636 dann nach Erfurt, es sei denn, auch damals hatte man schon denselben Bahnpoststempel für beide Richtungen und änderte nur die Zugnummer - Soweit jedenfalls die Theorie.
Die Praxis wird leider dadurch behindert, dass die Kursbücher jener Zeit keine Zugnummern anzeigten. Weder R. Fritzsches Kursbuch für Sachsen, das übrige Mitteldeutschland, Böhmen und Schlesien usw. - digitalisiert bei [1] - noch Hendschels Telegraph tut das. Vielleicht hilft eine Anfrage im historischen Forum von Drehscheibe-online?
Jan-Martin
[1]
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/RQNIYKNNNR743K43ZOZKJI653WKZ4HDC
Ein Bahnpoststempel aus Österreich:


Leider kann ich kann die Strecke auf dem Stempel nicht vollständig erkennen, aber nach etwas Recherche vermute ich mal, dass es sich um
(UNTERACH) - KAMMER - VÖCKLABRUCK 260 handelt.
Hier ein Vergleichsstück [1]:


Bei der Strecke handelt es sich um die sogenannte "Kammerer Bahn" [2].
Unterach ist vermutlich in Klammern angegeben, da es hier nur eine Art Straßenbahn zwischen dem Attersee und dem Mondsee gab, die aber keine dirket Verbindung nach Kammer hatte. [3]
Schöne Grüße,
Reinhard
[1]
https://www.postgeschichte-kemser.com/en/oesterreich-bahnpost-unterach-kammer-voecklabruck-260-karte-n-wien-1916?a=1863921
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_V%C3%B6cklabruck%E2%80%93Kammer-Sch%C3%B6rfling
[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Unterach%E2%80%93See
Ansichtskarte der besonderen Art gelaufen als Feldpost am 27.02.1940 von Landsberg (laut Text) nach Stuttgart mit Bahnpoststempel München - Lindau Zug Nr. 605. Die Ansichtskarte zeigt eine Radierung von Max Höfle, die die "Hitler Zelle" auf der Festung Landsberg darstellt.


Schönen Gruß
Sepp
Hallo,


Das österreichische Bahnbetriebsamt von Braunau befand sich im bayrischen Simbach.
Brief vom 3.6.1916 von Braunau mit dem Stempel Simbach 3.6.15 K.K.ST.B. nach Budapest.
Ich suche die Bahnpoststempel Simbach-Wien und Wien-Simbach. Das war der Orient Express, der damals in Simbach an der Grenze Station machte.
Grüße
Reini46
Französischer Bahnpoststempel Calais A Lille vom 07.01.1886, auf Ganzschenpostkarte Grossbritannien P18, gelaufen am 06.01.1886 von Manchester nach Roubaix in Frankreich.
Wollte die Karte wegen Beschädigungen schon entsorgen, da sah ich noch den leider schlecht abgeschlagenen Bahnpoststempel.


Schönen Gruß
Sepp