Briefmarken Atteste

Thema:

**** (?) (126)Fälschungen zum Schaden der Sammler: Zeppelinbelege

Richard Am: 29.10.2007 22:24:03 Gelesen: 48584 # 1
Ist das nicht ein wunderschöner Brief ?
Jürgen Witkowski Am: 29.10.2007 23:18:54 Gelesen: 48579 # 2
Hallo Richard, der Brief sieht in der Tat sehr schön aus. Ich bekomme bei dem Beleg aber Bauchschmerzen aus folgenden Gründen: - Die Marke scheint Linienzähnung zu haben = Fälschung - Der Stempel geht nicht auf den Beleg über = Vielleicht vorher per Drucker auf die Marke übertragen. - Der Umschlag scheint als mit einem Tintenstrahl- oder Farblaserdrucker bedruckt worden zu sein. Möglicherweise gleich incl. Berlinstempel. Genauer beurteilen kann man es nur nach einem größeren Scan bzw. nach dem Original. Gibt der Verkäufer Prüfgarantie? Beste Grüße von einem skeptischen Jürgen
AfriKiwi Am: 29.10.2007 23:24:19 Gelesen: 48578 # 3
@ Richard Ebert [#1]

In der Tat is es ein schöner Brief und egal wie oder warum den uns gezeigt hast und vielleicht ein gutes Erwerb war, sehe ich das so:-

Ohne Literatur ist der Laie im dunklen - ich ! Also derjenige der das sammelt hat schon Vergleichmöglichkeiten.

Ein Sieger Zeppelinkatalog oder sonstes, um ein Begriff von dem ganzen Beleg zu formulieren fehlt mir.

Hatten die meisten Zeppelinfahrten nicht auch ekstra Sonderstempel - ?

Der Beleg sieht so sauber aus alsob die Marke nachher draufgeklebt wurde !?

Was hat der 'Condor' mit dem Zeppelin zu tun ?

Dazu habe ich keine begriffe ob die Stempel passen !?

Also entschuldige wenn ich den 'Teufel gegen die Wand male' aber mehr Information hilft.

Erich
Jürgen Witkowski Am: 29.10.2007 23:32:26 Gelesen: 48577 # 4
@ Concordia CA [#2]

Ergänzung:

Dieser Brief stammt vermutlich aus derselben (Fälscher-)Werkstatt:

---
AfriKiwi Am: 29.10.2007 23:49:05 Gelesen: 48572 # 5
@ Concordia CA [#4]

Was ! Noch ein schöner Brief ;)

Erich
Jürgen Witkowski Am: 29.10.2007 23:56:54 Gelesen: 48570 # 6
@ Concordia CA [#2]

Hier noch ein echter Berlin-Stempel von einem anderen Zeppelin-Beleg:

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AfriKiwi Am: 30.10.2007 00:13:40 Gelesen: 48566 # 7
@ Concordia CA [#6]

Also wer sich nicht die Mühe macht um selbst solche 'Schönheiten' zu forschen beißt wie Adam auch den verkehrten Apfel !

Erich
Richard Am: 31.10.2007 22:00:24 Gelesen: 48547 # 8
@ Concordia CA [#2] @ AfriKiwi [#3] Eure Bauchschmerzen und eure Skepsis sind berechtigt. Es werden immer wieder grössere Mengen solcher Belege als FFÄ = Fälschung angeboten und regelmässig zu Preisen von 1 Euro oder wenigen Euro als Lückenfüller verkauft. Bis dahin ist nichts daran verboten. Aber: Ein Teil der Belege taucht dann in großen Sammlungen auf und wird von Laien beim Kauf nicht als falsch bemerkt, weil auch nicht als falsch bezeichnet. Ich denke nur daran, wenn der Enkel die vom Opa geerbte Sammlung anbietet und vielleicht sogar Michel-Werte anhand von Katalogpreisen errechnet hat. Erich, den Brief habe ich natürlich nicht gekauft, sondern ich wollte ihn hier zur Warnung ins Forum stellen. Viel verstehe ich nicht von den Fälschungen der Belege aus der Zeit vor 100 Jahren, noch nicht, aber zum Beispiel die Schriften sind mir aufgefallen. Gab es zu dieser Zeit wirklich Schreibmaschinen mit dieser perfekten Schrift ? Ich denke nicht. Jürgen hat einige weitere Punkte aufgeführt. Vermutlich ist an diesen Belegen alles falsch; Umschlag, Marken, Schriften und Stempel. Also: Hände weg von solchen Lückenfüllern. Schöne Grüss, Richard --- Für neue Leser: Die Überschrift habe ich heute geändert !
AfriKiwi Am: 31.10.2007 23:07:40 Gelesen: 48543 # 9
@ Richard Ebert [#8] Ich finde es skandalös, schrecklich, (könnte mich besser ausdrücken in Englisch.) 'Der Junge Sammler hat gerade sein Lehrgeld bezahlt für seinem Fund (wie oben) in der € 10 Kiste und zeigt es mit große Begeisterung sein Papa der es gleich erkennt als eine Fälschung'! Das ist doch Betrug, oder ? Weiter kann es zur Schlägerei kommen, zwischen Vater und Verkäufer ! Ist das Problem schon so groß daß Gemeinschaften einfach nicht mehr dazukommen solches aus dem Handel zu nehmen, gerichtlich ? 'Der Sammler muß sich informieren' gegen Fälschungen liest man immer. Gut, der Sammler solches Materials ist normalerweise selbstinformiert. Doch noch wird viel Lehrgeld bezahlt nicht nur bei Anfänger. Und was macht man mit so eine Fälschung wofür gutes Geld bezahlt wurde - wird wahrscheinlich wieder verkauft ! Wo ended das ? Manche können auch der Meinung sein 'Wenn es keine Fälschungen gäb, sind meine Marken wirklich echt ?' Erich
Richard Am: 01.11.2007 23:08:19 Gelesen: 48526 # 10
@ AfriKiwi [#9]

Erich, der Verkauf von falschen oder gefälschten Marken oder Belegen ist rechtlich nicht zu beanstanden, sofern diese als falsch oder gefälscht bezeichnet werden.

Das gilt auch, wenn ein Sammler diese erneut verkaufen möchte.

Wenn jedoch 'falsch' als 'echt' verkauft wird, kann dies für den Käufer ganz erhebliche Vorteile haben - der Verkäufer muss nämlich 'echt' das liefern, was er als 'echt' angeboten hat.

Ich habe darauf bereits in einem früheren Beitrag hingewiesen. Es ging zwar nicht um Briefmarken, doch dies dürfte vor Gericht kein grosser Unterschied sein:

http://www.philaseiten.de/Red/forum/forum.pl?ST=46

Also: Falsche Marken oder Belege nicht zurückgeben, sondern vom Verkäufer die Lieferung der echten Ware gerichtlich einklagen !

Schöne Grüsse, Richard
AfriKiwi Am: 02.11.2007 00:50:01 Gelesen: 48523 # 11
@ Richard Ebert [#10] Dein Link hatte ich auch schon gelesen, danke. Dann ist die Sache doch ganz einfach. Jetzt können die jüngeren Juristen Fälschungen suchen (oder es werden an Ihnen Hinweise geschickt) worauf eine Mahnung and den Verkäufer geschickt um die Fälschung als Gebot zu löschen. Wird es nicht innerhalb eines Zeitpunktes gelöscht (24 Stunden) wird das Los gekauft von .. dem Anwalt. Dann mit bestätigten Beweise (von Prüfer) will der Käufer einen echten Artikel haben oder Geld/Wert zurück von einem Echten Stück. Das Bild dient als Beweis des eingelieferten Loses. Wenn so manche € 100 für ein € 1 Stück zurückzahlen müssen, verschwindet schon 'Unwissende' Fälschungen auf Internet Auktionen. Erich
Richard Am: 06.11.2007 14:27:34 Gelesen: 48503 # 12
@ AfriKiwi [#11] Zitat: 'Wenn so manche € 100 für ein € 1 Stück zurückzahlen müssen ...' Hallo Erich, damit das allen klar wird: Kein Verkäufer muss etwas zahlen oder zurückzahlen, er muss nur das 'echt' liefern, was er als 'echt' verkauft hat. Wer zum Beispiel die 70 Pf. Posthorn, Viererblock, mit echtem Stempel verkauft bekommen hat, hat einen Anspruch darauf, exakt diese geliefert zu bekommen. Das dumme daran ist, dass es diesen Viererblock anscheinend nicht gibt. Dann kann der Verkäufer natürlich einen Schadenersatz anbieten, z.B. 5.000 Euro, und im Zweifel kann ein Gericht darüber entscheiden. Das Risiko für Verkäufer von falschen Marken, Stempeln oder Belegen wird völlig unübersehbar, wenn sich die Gerichte sich dem Urteil aus [#10] anschliessen. Das ist keinesfalls sicher, wird aber hoffentlich bald so kommen. Schöne Grüsse, Richard
Michael 1969 Am: 30.04.2020 07:31:42 Gelesen: 38019 # 13
Sorry, habe keinen passenderen Themenbereich gefunden: Kurze Frage zu Zeppelinmarken (Südamerika, Chicago oder Polar) ohne Beleg: Werden die Prüfzeichen vom BPP angebracht, wie für "gezähnte Marken" oder wie für "Marken mit Aufdruck" Grund: Sehe bei ebay Marken mit Prüfzeichen, aber mal 90°, mal 270° zum Unterrand der Marke angebracht. Was stimmt nun? Besten Gruss Michael
Lars Boettger Am: 30.04.2020 08:54:30 Gelesen: 38000 # 14
@ Michael 1969 [#13] Werden die Prüfzeichen vom BPP angebracht, wie für "gezähnte Marken" oder wie für "Marken mit Aufdruck" Hallo Michael, um Deine Frage mit einem Wort zu beantworten: Ja =D Spaß beiseite: Gezähnte Briefmarken mit Aufdruck erhalten das senkrechte, kopfstehende Prüfzeichen des BPP [1]. Die Frage wäre, ob die Marken, die Du bei Ebay gesehen hast a) ein echtes BPP-Prüfzeichen oder b) einen echten Aufdruck haben. Beides kann man mit einiger Sicherheit am Bild beurteilen, aber bei weitem nicht immer. Leider sind die Internetplattformen das Eldorado für Fälschungen und Manipulationen. Bevor man also eine deutsche Zeppelinmarke mit Prüfzeichen kauft, sollte man auf befundete Marken ausweichen. Zum einen dürfte die Prüfung aktueller sein, zum anderen sind die Chancen einer Manipulation deutlich gesenkt. Beste Grüße! Lars [1] https://www.bpp.de/ueber-uns/pruefordnung/#Signierung
Michael 1969 Am: 30.04.2020 09:26:04 Gelesen: 37985 # 15
Besten Dank. Nur noch mal die generelle Frage: Gelten die verschiedenen Serien der Zeppelinmarke Südamerika, Polar und Chicago (habe gerade keinen Michel für die Nummern zu Hand, aber die kennt Ihr alle ja besser als ich) :-) als Marken mit Aufdruck (also eben das "Polarfahrt etc.), oder wurde dieser Text mit dem Markendruck in einem hergestellt, also eine Marke OHNE Aufdruck. Mir geht es hierbei also auch um das herstellungsverfahren der Zeppelinmarken zu den drei Sonderfahrten. Besten Gruss Michael
Michael 1969 Am: 30.04.2020 09:31:03 Gelesen: 37978 # 16
Noch zwei Bilder dazu:
Lars Boettger Am: 30.04.2020 10:12:08 Gelesen: 37961 # 17
@ Michael 1969 [#16] Die Frage ging mir nach meiner Antwort auch durch den Kopf. Ehrlich gesagt kann ich sie aus dem Stegreif nicht beantworten. Die Logik spricht dafür, dass das Prüfzeichen analog zu Marken ohne Aufdruck gesetzt wird. Beste Grüße! Lars
Michael 1969 Am: 30.04.2020 13:14:53 Gelesen: 37920 # 18
Danke sehr.
LK Am: 30.04.2020 13:33:34 Gelesen: 37911 # 19
@ Michael 1969 [#18] Südamerikafahrt, kein Aufdruck, wird geprüft von oben nach unten (BPP steht unten) Polarfahrt Bdr. Aufdruck, von unten nach oben (BPP steht oben) Chicagofahrt Bdr. Aufdruck, von unten nach oben (BPP steht oben) Hier Satz Polarfahrt Beste Grüße
Michael 1969 Am: 01.05.2020 06:39:39 Gelesen: 37800 # 20
Jetzt bin ich maximal verwirrt. Ich wollte die Aussage von LK im Michel verifizieren. Dort steht:

Südamerikafahrt Inschrift

Polarfahrt Aufdruck

Chicagofahrt Inschrift

Wo rein technisch der Unterschied wäre, ist eigentlich klar, aber warum bei den unterschiedlichen Ausgaben. Zumal man nichts erkannt (Bei Aufduck sollte es ja Marken mit Versatz geben, mal höher/tiefer etc...)

Ich sehe jedenfalls nicht mehr durch

Gruss
LK Am: 01.05.2020 10:04:03 Gelesen: 37772 # 21
@ Michael 1969 [#20] Chicagofahrt Inschrift Bei Chicagofahrt steht Mi 423-424 und 455 mit schwarzem bzw schwarzbraunen Buchdruck - Aufdruck (Bdr) Auszug ais Attest Schlegel Wer richtig liest wird erkennen, das Südamerikafahrt neue Marken " Zeichnung wie 423 - 424 sind. Bei den anderen beiden Ausgaben wurden 423 424 und 455 überdruckt. Beste Grüße
Stiggi Am: 16.01.2021 19:50:30 Gelesen: 36152 # 22
Guten Abend, ich hänge mich mal an das Thema hier ran. Bei eBay Kleinanzeigen bin ich nun schon mehrmals über Zeppelinbelege gestolpert. Diese tragen den roten Stempel der Polarfahrt 1931. Das war's dann aber auch schon. Das Stempeldatum passt nicht und auch sonst sehen die Belege komisch aus. Könnt ihr mir vielleicht sagen, ob die Briefe so gelaufen sind und der Stempel zufällig da drauf gekommen ist oder ob das ein Fantasiebeleg ist? https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/graf-zeppelin-1931-polar-flight-besondere-over-briefmarke-flug/1636178659-240-6444 Viele Grüße, Micha. [Bilder redaktionell eingefügt]
spain01 Am: 16.01.2021 20:02:51 Gelesen: 36144 # 23
@ Stiggi [#22] Zu Anzeige 1: Zeppelinmarken zusammen mit Alliierte Besetzung MiNr. 951 bzw. 963 echt gelaufen? Entweder ist das ein guter oder ein sehr schlechter Witz! Gruß Michael
Stiggi Am: 16.01.2021 20:29:18 Gelesen: 36128 # 24
Stimmt, da hätte ich auch selbst drauf kommen können. :) Da beide Angebote vom selben Anbieter sind, wird wohl beides nicht hinhauen. Vielen Dank!
spain01 Am: 16.01.2021 20:59:41 Gelesen: 36112 # 25
@ Stiggi [#24] Habe die Anzeige auf dem Schirm. Schreibe den Verkäufer doch mal unverbindlich (und möglichste einfältig "schöne Belege, echt?", "klasse Angebot, bin interessiert, haben Sie noch mehr?" etc) an. Gruß Michael
Lars Boettger Am: 17.01.2021 11:55:50 Gelesen: 36011 # 26
@ Stiggi [#22] Das sind (bzw. waren, das Angebot wurde beendet) primitive Fälschungen. Falsche Marken mit falschen Stempeln wurden von Stümpern auf vermutlich echte Briefe geklebt. Bei echten Zeppelin-Briefen steht immer eine Leitwegangabe "per Zeppelin" auf dem Brief. Diese Leitwegangabe fehlt. Der Einschreibe-Stempel wurde auch nur zur Zierde angebracht. Letzter Punkt: Stempel - warum sind die Zeppelin-Marken in Berlin gestempelt? Macht überhaupt keinen Sinn. In der Regel werden alle Marken am Aufgabeort entwertet. Leider hat der Anbieter das Angebot wohl von sich aus beendet, sonst hätte ich probiert, ob das Ebay-Sicherheitsteam auch bei den Kleinanzeigen tätig wird. Beste Grüße! Lars
Stiggi Am: 18.01.2021 19:02:34 Gelesen: 35899 # 27
Vielen Dank für eure Antworten.

Der Vollständigkeit halber, hier noch das Bild des ersten Angebotes, was keine anderen Marken beinhaltete:

Lars Boettger Am: 18.01.2021 19:13:25 Gelesen: 35895 # 28
@ Stiggi [#27] Vielen Dank für das Bild! Das sind alles Fälschungen. Mit etwas Ahnung von Postgeschichte fällt man auf diese primitiven Fälschungen nicht rein. Beste Grüße! Lars
Richard Am: 19.01.2021 09:14:38 Gelesen: 35821 # 29
@ Lars Boettger [#26] Leider hat der Anbieter das Angebot wohl von sich aus beendet, sonst hätte ich probiert, ob das Ebay-Sicherheitsteam auch bei den Kleinanzeigen tätig wird. Hallo Lars, hier ein weiterer Zeppelin Beleg für nur 20 Euro Festpreis, der mir aufgefallen ist: Graf Zeppelin Polar Flight Besondere Over Briefmarke Flug / 20 € VB Angebot aus 80339 München - Schwanthalerhöhe https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/graf-zeppelin-polar-flight-besondere-over-briefmarke-flug/1637549860-240-6444 Schöne Grüsse, Richard
spain01 Am: 19.01.2021 10:02:59 Gelesen: 35802 # 30
Die gehört wohl auch zu den anderen, oder? Gruß Michael
Stefan Am: 20.01.2021 17:54:58 Gelesen: 35696 # 31
@ Stiggi [#27] Der Vollständigkeit halber, hier noch das Bild des ersten Angebotes, was keine anderen Marken beinhaltete: Üble Fälschungen - Postgebietsleitzahlen für den Briefverkehr wurden erst Mitte 1944 eingeführt und ergeben auf Sendungen Anfang der 1930er Jahre keinen Sinn. Der Beleg aus dem litauischen Klaipeda (1939-1944 erneut unter dem Namen "Memel"), frankiert mit einer deutschen Briefmarke im Jahr 1937 ist ebenfalls zeitgeschichtlicher Nonsens. Gruß Pete
aviator Am: 14.07.2024 18:30:37 Gelesen: 24004 # 32
Hallo Allerseits, bin noch Neuling hier im Forum und habe mich heute bei den Zeppelinpost Fälschungen eingelesen. Zu den vielen guten Antworten möchte ich hier gerne etwas beitragen, denn Sammlerschutz ist gut und auch mir wichtig. Beginnen möchte ich da mit einigen Infos zu Fälschungen aus dem Fundus von Dr. Simon und meinem Archiv. Hilfe zur Selbsthilfe ist gut möglich, wenn auch Einsteiger der Zeppelinpost über einige grundlegende Informationen zu Fälschungen verfügen. Das erspart nicht nur teure Fehlkäufe („Lehrgeld“), sondern auch wiederholte Fragen zu ähnlichen Fälschungen. Hier einige Beispiele zur (Selbst)Erkennung einiger Fälschungen, nach denen häufig gefragt wurde. Weiter mit 2 Beispielen dafür
aviator Am: 14.07.2024 18:49:45 Gelesen: 23992 # 33
Damit es nicht zu lang und unübersichtlich wird stelle ich einiges separat (untereinander) ein. Eine Fälschung zur SAF 1930 die 2020 für umgerechnet 170 € in Grossbritannien verkauft wurde, obwohl diese wirklich "miesen Fälschungen" seit "zig" Jahren bekannt sind. Englischer Humor? Dazu ebenfalls zur SAF 1930 eine "handwerklich bessere" Fälschung die 2023 in den USA verkauft wurde. Der Fälscher kannte sich aber augenscheinlich nicht mit dem Jahr der verausgabten Hindenburg Marken aus. Einen Käufer für sein "Machwerk", der umgerechnet 100 € bezahlte, hat er aber dennoch gefunden!
aviator Am: 14.07.2024 19:03:09 Gelesen: 23979 # 34
Etwas zur beliebten Polarfahrt. Dazu noch ein passender Satzbrief zur Polarfahrt. Auch Satzbriefe zur Chicagofahrt werden gerne gefälscht. Ich hoffe, dass anhand der oben von Dr. Simon sehr gut beschriebenen Merkmale jetzt auch Einsteiger der Zeppelinpost eine gute Chance haben werden selbstständig einige Fälschungen erkennen zu können. Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 16.07.2024 18:59:52 Gelesen: 23800 # 35
Möchte mit Fälchungen von LZ6 ZIII weiter machen und habe dazu den entsprechenden Teil aus meiner Tabelle dazu kopiert. Damit sind auch gleich alle notwendigen Quellenangaben erledigt und alles Wichtige lesbar. Dabei 3 Verfälschungen von Wolfgang Hacker aus 1961 und eine Stempelfälschung, die ich 2015 gefunden habe.
aviator Am: 16.07.2024 19:43:07 Gelesen: 23782 # 36
Möchte mit dem sehr beliebten Sammelgebiet (auch für Fälscher!) der Flugpost am Rhein und Main LZ10 "Schwaben" weiter machen. In meiner Tabelle dazu sind das nur einige Beispiele und das zeigt damit auch die Häufigkeit der Fälschungen und Verfälschungen zum Schaden der Sammler auf. Um wirklich alles was so angeboten wird zu registrieren, ist daher kaum möglich. Das Gleiche gilt für die Abbildungen. Da auch nur ein Teil zur Selbsthilfe der Sammler und auch das geht nur "Stück für Stück". Dazu unbedingt beachten, dass auf den Aufbrauchsausgaben des "Alten Palais" vom 22.6.1912 weder 30 Pfg. Eintelfrankaturen, noch E.EL.P. echt sind. Die wurden dort nie damit frankiert. Also Finger weg, egal wie "schön gemacht" die sind!
aviator Am: 16.07.2024 19:52:31 Gelesen: 23777 # 37
Noch einige Beispiele dazu Später werde ich auch noch einige Ausarbeitungen und Expertisen von Dr. Simon heraussuchen, kopieren und hier mit einstellen. Wie bereits oben erwähnt geht das nur "Stück für Stück" und es sind auch nur wenige Beispiele aus vielen Fälschungen und Verfälschungen zu diesem beliebten Sammelgebiet. Beste Grüße un hoffe, dass ich etwas helfen kann, Aviator
aviator Am: 17.07.2024 19:16:15 Gelesen: 23689 # 38
Habe mich wie oben erwähnt durch Hefter mit Unterlagen „gewühlt“ und bin dadurch auch gleichzeitig noch zum sortieren gekommen. Das Ergebnis war ein neuer Print Ordner „Fälschungen“ und eine kleine Auswahl an weiteren Fälschungen und Verfälschungen, die vielleicht auch nicht nur für Einsteiger der Flugpost am Rhein und Main von Interesse sein könnten und wieder als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht sind.
aviator Am: 17.07.2024 19:19:12 Gelesen: 23688 # 39
hier weiter mit
aviator Am: 17.07.2024 19:24:36 Gelesen: 23684 # 40
und zum Abschlschluss noch Manche Sammler werden jetzt eventuell denken keine Flugpost am Rhein und Main zu sammeln, weil sie hier einige Fälschungen und Verfälschungen gesehen haben. Das ist aber auch falsch, denn dieses Sammelgebiet ist vielfältig, interessant und erschwinglich. Wo bekommt man noch eine echt mit dem Luftschiff LZ10 „Schwaben“ beförderte Karte ab ca. 20,- Euro? Schaut doch einfach einmal im Sieger auf Seite 47 bis 54, was es da alles für Möglichkeiten zum Sammlungsaufbau gibt. Beste Grüße und hoffe, dass ich helfen kann, Aviator
aviator Am: 18.07.2024 18:29:40 Gelesen: 23600 # 41
Eigentlich wollte ich noch nicht mit den Bari Fälschungen beginnen, doch aus gegebenem Anlass werde ich heute eine Bari Fälschung Zuleitungspost aus Äthiopien zur 4.SAF 1933 einstellen. Dieser Anlass ist ein Angebot zu dieser Fahrt, dass ich heute bei Ebay D (von privat aus Italien) gesehen habe. Gedacht als ein Service für Mitglieder und Leser von Philaseiten.de, damit keiner von Euch dieses „Angebot“ kauft. Diese Bari Fälschung ist in meinem Archiv damit bereits die dritte dieser Art zu dieser Fahrt. Zunächst wieder ein Auszug aus der entsprechenden Tabelle meines Archives mit dem wieder automatisch Quellenangaben, Preise, Infos usw. erledigt sind. Danach 2 Fälschungen aus der Tabelle. Meine Nr. 6224 (Auktion D) und das neue „Angebot“ bei Ebay meine Nr. 9281 [Ebay]387211173062[/Ebay]. Zum Vergleich noch 2 echte Belege aus der Tabelle von Felz.93 und Felz.157. Bei diesen beiden Belegen lassen sich am besten die Unterschiede von echt und falsch erkennen. Die beiden Fälschungen Die beiden echten Belege zum Vergleich Hoffe, dass diese Infos für Euch von Nutzen sind, Aviator
Richard Am: 19.07.2024 15:09:06 Gelesen: 23521 # 42
@ aviator [#41] Hier der Anbieternachweis der Bari Fälschung auf ebay zur Ergänzung: Schöne Grüsse, Richard
aviator Am: 21.07.2024 11:45:15 Gelesen: 23400 # 43
@ Richard [#42] Hallo Richard, Hallo Allerseits, das Angebot ist bereits gelöscht und kann keinen direkten Schaden für Sammler mehr anrichten. Ein dickes DANKESCHÖN an die Leute, die im Hintergrund sofort daran gearbeitet haben um das zu ermöglichen! Meine bisherige Erfahrung lehrt mich aber leider, dass auch dieses „Machwerk“ wieder auftauchen wird. Bleibt deshalb als Sammler immer aufmerksam und kritisch. Außer den Bari Fälschungen gibt es auch noch andere gefährlich „gut gemachte“ Ganzfälschungen. Deshalb möchte ich die von mir für 2024 bisher registrierten Ganzfälschungen bei Ebay hier zeigen. Bitte daran denken, dass es wieder nur ein kleiner Teil ist. Was es an gefährlichen Fälschungen ab August finden lässt, werde ich wieder hier einstellen. Die „einfachen älteren“ Fälschungen, nach denen die Einsteiger in die Zeppelinpost häufig fragen registriere ich nicht mehr. Das sind einfach zu viele, die fast täglich weltweit angeboten werden. Weitere in der Vergangenheit aufgetauchte gefährliche Fälschungen werde ich „Stück für Stück“ auch wieder hier zeigen.
aviator Am: 21.07.2024 11:49:42 Gelesen: 23396 # 44
Auch möchte ich noch auf eine Stempelfälschung bei der Orientfahrt hinweisen, die relativ häufig ist und auch bei großen Auktionshäusern angeboten wird. Es ist der Falschstempel Abwurf „Rom 25.3 Ferrovia C 17“, auch als „Rom 25.3 Ferrovia C 18“. Meist auf „Walter Behrens“ Belegen, aber auch auf Bordpost zu finden und ist immer falsch! Da habe ich Zuschlagpreise bis 680,- Euro plus Aufgelder registriert. Bilde beide Varianten mit ab. Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 23.07.2024 18:20:41 Gelesen: 23269 # 45
Hallo Allerseits, noch eine kurze Erläuterung zu den Bari Fälschungen. Gesehen habe ich die das erste Mal 2007 in einer Sammlung, die von einem großen US- Auktionshaus versteigert wurde. Zwischen echten „kleinpreisigen“ Standardbelegen waren in der Mehrzahl hochwertige gefälschte, teils „exotische“ Zuleitungsbelege zu finden. Der Zuschlag lag damals über 80.000,- US Dollar. Einige hatte ich kopiert, ausgedruckt und als Warnung per Brief an Dr. Simon geschickt. Als immer mehr auch in Europa auftauchten, sammelten wir die Kopien (ab 2008?) im Forum „eZEPP“ und recherchierten dazu. Die Quelle konnte bis Bari Italien zurück verfolgt werden. Mehr ging nicht. Deshalb werden diese Ganzfälschungen auch „Bari Fälschungen“ genannt und egal wo auch immer die jetzt angeboten werden, ist die Quelle Bari Italien. Es gibt auch unterschiedlich aussehende Fälschungen (Macharten) zu ein und derselben Fahrt. Ich habe die mir bisher bekannt gewordenen Bari Fälschungen für Euch in einer Tabelle zusammengefasst (der schwarze waagerechte Strich in der Mitte ist nur vom Zusammenfügen). Damit habt Ihr einen Überblick zu welchen Fahrten es welche Zuleitungen gibt. Zum Abbilden sind das schon zu viele, aber wenn jemand die Kopie einer bestimmten Fälschung sehen möchte, bitte einfach hier unter „Antworten“ fragen und die entsprechende Nummer des Bildes (rechts in Blau) angeben. Ich werde ab und zu nachsehen und das gewünschte Bild dann einstellen. Als Beispiel der „Macharten“ werde ich von der 1.SAF 1933 die beiden Bari Fälschungen der Mongolei unten abbilden. Einen „echten Mongolei“ gibt es bisher nicht. Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 23.07.2024 19:19:47 Gelesen: 23251 # 46
Da habe ich doch eben eine üble Bari Fälschung übersehen, weil ich die in einer anderen Tabelle (Doppelbeförderung aus Zeppelin mit Katapult) stehen habe. Möchte diese Bari Fälschung deshalb noch nachreichen. Das Gute ist aber, dass ich bisher auch 3 echte Belege registriert habe und es deshalb gute Vergleichsmöglichkeiten gibt. Bild die Echten, deshalb auch mit ab.



Die Bari Fälschun, Bild 232


Die 3 echten Belege, Bilder 336, 231 und 370


Beste Grüße,

Aviator
aviator Am: 24.07.2024 18:59:43 Gelesen: 23170 # 47
Heute habe ich noch eine Bari Ganzfälschung in meiner Tabelle „Seltene Zuleitungen“ gefunden, die ich noch nachreichen möchte, da der Stempel von Friedrichshafen gefährlich „gut gefälscht“ ist! Es handelt sich um eine angebliche Zuleitung aus Lettland zur Weltrundfahrt der Etappe Friedrichshafen bis Tokyo. Wäre Sieger die Nr.30 Aa und weder bei Sieger, noch im Michel gelistet. Kann aber leider nicht mehr genau nachvollziehen, wo und wann ich die entdeckt habe. Sollte aber auf jeden Fall nach 2009 gewesen sein. Eventuell auch ein Auktionshaus in den USA. Der Ursprung (Fälscher) ist aber wie immer Bari Italien. Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 25.07.2024 16:52:51 Gelesen: 23071 # 48
Manche Fälschungen scheinen bei Fälschern „beliebt“ zu sein, obwohl der Gewinn zum Aufwand eher gering ist. Als Beispiel eine Expertise von Dr.Simon von 1996 und 2 weiteren dieser Fälschungen aus meinem Archiv. Die in der Expertise von Dr.Simon als „in Anlage angefügten Farbkopie“ kann ich leider nur in „schwarz-weiß“ zeigen. Die Farbkopie hat damals (als die noch teuer waren!) bestimmt der Kunde bekommen. Das werden mit Sicherheit aber nicht alle Fälschungen der 85D sein. Wegen des eher geringen Wertes, sowie die Vielzahl der davon angebotenen Belege, wird da leicht etwas übersehen. Beste Grüße, Aviator
aviator Am: 25.07.2024 18:51:01 Gelesen: 23052 # 49
Zu den oben genannten häufigen Fälschungen gehört auch die Finnland Nr. 89.D / Jahreszahl 1830 (Feld 86). Da lohnt es sich für Fälscher und neuerdings auch Wiederverkäufer dieser Fälschungen! Als Beispiel das Bild einer Expertise von Dr.Simon von ca. 1995. Die Expertise selbst habe ich leider nicht finden können. Dazu aus meinem Archiv noch ein gefälschtes Briefstück und Brief dazu. Diese neuen Fälschungen kommen aus Taiwan und sind mal als „Copy“ gekennzeichnet oder leider auch nicht!! Die habe ich von denen als „postfrisch, Briefstück und Brief“ schon so oft gesehen, als würden die am „Fließband“ produziert“. Was bedeutet, dass es auch Wiederverkäufer gibt, wie das Beispiel im Ausschnitt meiner Tabelle unten belegt. Stelle hier auch die echten von mir bisher registrierten Belege mit ein, um zu zeigen, was für echte Belege wirklich gezahlt werden muss. Wenn also jemand für einen „schönen Brief“ nur umgerechnet 540,-€ bei Ebay bezahlt, ist das noch lange kein „Schnäppchen“, sondern 540,-€ „zum Fenster hinaus geworfen“! Bei den Zuschlagpreisen für echte Belege, kann und wird es sich niemand leisten die für 1,- US$ Ansatzpreis bei Ebay zu „verhökern“. Also Finger weg und selbst wenn eine Expertise (von wem auch immer) dabei wäre, die unbedingt hinterfragen, denn auch Expertisen lassen sich fälschen. Zu den 3 Fälschungen bilde ich noch einen echten Beleg (Nr.84) mit ab. Bei dem ist eine Expertise dabei, alles gut zum Vergleich zu erkennen und noch eine Besonderheit. Der aufmerksame Betrachter wird im Ausschnitt der Tabelle bei dieser Nr.84 sehen können, wie manche Menschen (Sammler?) ein echtes Schnäppchen (im Wiederverkauf auf Auktionen) machen können. Klappt aber eher selten so gut, oft auch nur mit Verlust, wie mein Archiv an vielen anderen Beispielen belegt. Der echte Beleg Nr.84 Die 3 Fälschungen Beste Grüße, Aviator
aviator Am: 30.07.2024 19:46:31 Gelesen: 22826 # 50
Eine Ganzfälschung Liechtenstein Eine Stempelfälschung Island Stempelfälschungen Griechenland zur Italienfahrt Besonders die Stempelfälschungen sind wirklich gefährlich nahe an den Originalen! Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 30.07.2024 20:03:03 Gelesen: 22822 # 51
Noch einige Ganzfälschungen der Unglücksfahrt von LZ129 aus meiner Tabelle. Mit dem Abbilden aus meiner Tabelle sind auch gleich wieder alle Quellenangaben und zusätzlichern Infos für Euch ersichtlich. Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 31.07.2024 19:38:38 Gelesen: 22745 # 52
Möchte auf Fälschungen von Bordstempeln der Olympiafahrt aufmerksam machen. Dabei handelt es sich um (Bord)Falschstempel auf Olympiablöcken. In echt wären das gesuchte und entsprechend bezahlte Seltenheiten. Der Falschstempel auf „losen“ Block wurde 2013 bei Ebay D angeboten. Der Falschstempel auf Brief wurde im Rundbrief 2010/S.54 der ArGe Zeppelinpost abgebildet. Zum Vergleich ein echter Bordstempel in Dunkelblau auf Karte. Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 31.07.2024 20:23:34 Gelesen: 22737 # 53
Da wir gerade bei gefälschten Bordstempeln sind, möchte ich noch 3 weitere Belege dazu abbilden. Fälschung des Bord- und Bordpoststempels von LZ13 "Hansa" einer Potsdam Rundfahrt vom 4.4.1914. War bei Felzmann 157 in 2016/3079 und wurde nach meinem Anruf dort auch wie immer sofort zurückgezogen. Möchte in diesem Zusammenhang das Auktionshaus Felzmann hier positiv hervorheben. Es ist bei Felzmann noch nie vorgekommen, dass ein von mir als "falsch" gemeldetes Los nicht sofort zurückgezogen wurde! Fälschung des Bordstempels von LZ17 "Sachsen" zur Haidafahrt am 9.11.1913 auf 2 Expertisen von Dr.Simon 1998. Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 02.10.2024 18:49:18 Gelesen: 21983 # 54
Hallo Allerseits, nach etwas Abwesenheit hier, möchte ich auf altbekannte Fälschungen hinweisen, die wieder „dankende Abnehmer“ fanden. Die habe ich bereits weiter oben entsprechend beschrieben eingestellt, aber die „Schnäppchenjäger“ haben trotzdem wieder „zugeschlagen“! Im Anhang die vermeintlich „fette Beute“ in Form „extrem seltener“ SAF 1930 mit Stempel auch zur 5.SAF 1933 Sieger 226A(!!) und weiteren Stempel Unfug dazu. Auch die „extrem günstigen“ Abarten „1830 statt 1930“ aus Finnland fanden wieder Abnehmer. Also bei dem angeblichen Beleg zur SAF 1930 mit 5.SAF 1933 fällt mir nichts Besseres für die „Schnäppchenjäger“ ein als: „oh Herr lasse es Hirn regnen“. Wie kann man nur einen derartigen Unfug (Mist) kaufen?! Beides wieder im Anhang als Auszug der entsprechenden Tabelle mit Kopien. Übrigens: Nicht gekennzeichnete sogenannte „private Neudrucke als Nachschub“ kommen jetzt auch noch aus Kroatien dazu. Natürlich alle schön bunt mit vielen Stempeln und wertvollen Zeppelinmarken darauf. Da findet sich doch bestimmt künftig auch wieder einiges für „Schnäppchenjäger“ dabei! Beste Grüße, Aviator
aviator Am: 02.11.2024 09:21:06 Gelesen: 21693 # 55
Hallo Allerseits, neu bei Ebay Deutschland und als "echt" angepriesen, aber Ganzfälschung. Verkäufer reagiert auf keine E-Mail und es wird noch weiter darauf gesteigert! Also liebe Leser NICHT kaufen! Mit besten Grüßen und Euch ein schönes Wochenende! Aviator [ebay]205074592550[/ebay]
Lars Boettger Am: 02.11.2024 12:23:43 Gelesen: 21651 # 56
@ aviator [#55] Das melden von Angeboten an Ebay bringt nach meiner Erfahrung nichts. Du benötigst einen speziellen Zugang zum Sicherheitsteam, dann werden die Angebote in der Regel gelöscht. Bitte melde diese Angebote an mich: ebay.watchdog (at) gmail.com. Nach Überprüfung, ob ich die Fälschung nachvollziehen kann (in diesem Fall kein Problem), leite ich das Angebot in der Regel an Ebay weiter. Oder - was auch vorkommt - an den APHV und / oder BPP. Dann läuft das Angebot durch und hat monetäre Konsequenzen für den Anbieter. Beste Grüsse! Lars
aviator Am: 26.12.2024 16:03:58 Gelesen: 20933 # 57
Hallo Allerseits, hier mal wieder etwas Positives eines gewerblichen Verkäufers bei Ebay. Das Angebot war heute früh bei Ebay Deutschland und als "echt" angepriesen, aber eine Fälschung. Hatte dem Verkäufer eine Nachricht gesendet, auf Philaseiten.de verwiesen und das er dort Beispiele zur Selbsterkennung dieser Fälschungen findet. Er hat danach das Angebot nach 1,5 Stunden gelöscht und sich für den Tipp bedankt! Wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2025! Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 13.01.2025 18:57:02 Gelesen: 20610 # 58
Hallo Allerseits, so früh im neuen Jahr gibt es wieder etwas Positives eines gewerblichen Verkäufers bei Ebay. Das Angebot war heute früh bei Ebay Deutschland als "echt" eingestellt, aber die Aufdrucke E.EL.P. auf beiden Belegen leider gefälscht. Ich habe dem Verkäufer eine Nachricht gesendet, wieder auf Philaseiten.de verwiesen und das er dort einige Beispiele zur Selbsterkennung dieser Aufdruck Fälschungen E.EL.P. findet. Er hat das Angebot bereits nach 30 Minuten gelöscht und sich für die Info bedankt! Wäre schön, wenn das in 2025 so „harmonisch“ weiter ginge. „Schaun mer mal“! Mit besten Grüßen, Aviator
bovi11 Am: 13.01.2025 19:31:50 Gelesen: 20594 # 59
@ aviator [#58] Herr Martschin weiß auch warum er gut daran tut, solchen Hinweisen zu folgen.
aviator Am: 13.01.2025 19:54:37 Gelesen: 20582 # 60
Danke für die Info bivi11! Ich freue mich wenn etwas, gerade bei so hochpreisigen Belegen "reibungslos" und schnell funktioniert. In der Regel(!) ist das leider ganz anders, aber damit muss man wohl leben, wenn man etwas gegen Fälschungen tun möchte. Beste Grüße, Aviator
aviator Am: 20.01.2025 18:20:53 Gelesen: 20341 # 61
Hallo Allerseits, und wieder etwas Positives, dieses Mal eines privaten Verkäufers bei Ebay. Das Angebot war heute früh bei Ebay Deutschland als "echt" eingestellt, aber leider Neudrucke. Habe dem Verkäufer eine entsprechende Nachricht gesendet und er sollte den Unterrand seiner als echt deklarierten Marken einmal genau betrachten was dort steht. Er hat sich zwar nicht gemeldet, aber seinen Irrtum bemerkt und das Angebot nach 1,5 Std. beendet. Kann als Anfänger(?) mal passieren, ist nichts passiert und vielleicht schaut er das nächste Mal gleich an den Unterrand. Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 27.01.2025 19:55:24 Gelesen: 20132 # 62
Hallo Allerseits, heute habe ich zufällig beim Eintragen (Updaten) in meiner Tabelle „Zuleitungen“ unter Liechtenstein einen verfälschten Beleg wieder gefunden, vor dem der damalige Kollege „Josef“ bereits 2016 im Forum „eZEP“ gewarnt hat. Dieses Forum „eZEP“ habe ich bereits weiter oben bei den „Bari Fälschungen“ erwähnt und dass wir dort auch in der Fälschungsbekämpfung aktiv waren. Es handelte sich um einen wirklich schönen Beleg zur 3.SAF 1933 aus Liechtenstein mit einer (angeblichen) Nachverwendung der Zeppelinmarken zu 1 Fr. + 2 Fr. von 1931. Hätte „Josef“ nicht sofort im Forum „eZEP“ davor gewarnt und selbstverständlich auch das Auktionshaus informiert, wären bei einer derartig späten (unbeanstandeten) Nachverwendung dieser Zeppelinmarken die Gebote sicherlich in die Höhe „geschossen“! „Josef“ schrieb damals: „Mal sehen, wo der Beleg wieder auftaucht“. Bis heute habe ich den noch nicht wieder gesehen! Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 14.02.2025 09:43:45 Gelesen: 19896 # 63
Hallo Allerseits, leider wieder einmal schlechte Nachrichten zu Fälschungen. Die unten abgebildeten Belege zur angeblichen Polarfahrt bei Ebay nicht kaufen! Sind Ganzfälschungen und dazu noch richtig schlecht gemacht. Die sind schon eine Zumutung! Hatte den Verkäufer gestern bereits angeschrieben, er kann aber keine Fälschung erkennen. Mit besten Grüßen, Aviator Nachträglich redaktionell eingefügt: [ebay]286323185553[/ebay] + [ebay]286323182277[/ebay]
Lars Boettger Am: 14.02.2025 11:21:00 Gelesen: 19865 # 64
@ aviator [#63]

Bitte gebe die URL zu den eBay-Angebote mit in Deinem Posting an. Sonst ist es für mich aufwendiger, die beiden Stücke zu suchen und eBay um eine Löschung zu bitten.

Eine E-Mail an ebay.watchdog ät gmail.com wäre auch hilfreich, dann kann ich mich darum direkt kümmern.

Beste Grüße!

Lars

BDPh-Bundesstellenleiter Fälschungsbekämpfung
aviator Am: 14.02.2025 17:33:22 Gelesen: 19810 # 65
Hallo Lars,

die beiden Nummern: Artikel: 286323185553 / Artikel: 286323182277

Direkter Weg zu Dir geht natürlich schneller und dachte ich hätte Deine E-Mail Adresse, habe die aber nicht gefunden.

Grüße,

Steffen
Lars Boettger Am: 14.02.2025 17:56:21 Gelesen: 19800 # 66
@ aviator [#65]

Hallo Steffen,

vielen Dank für die Artikelnummern! Den Anbieter habe ich angeschrieben (da gewerblich). Der Anbieter hat jetzt 24 Stunden Zeit, um die Angebot selbst zu beenden.

Du findest eine meiner zahlreichen E-Mail-Adressen sowohl auf der BDPh-, BPP- oder LV Südwest-Seite.

Beste Grüße!

Lars
aviator Am: 14.02.2025 19:54:21 Gelesen: 19767 # 67
Hallo Lars, die E-Mail Adresse habe ich von BBP gespeichert. Danke! Damit sollte das beim nächsten Mal schneller gehen und hoffentlich denke ich da auch gleich an die Losnummer. Grüße, danke für Deinen Einsatz und ein schönes Wochenende! Steffen
aviator Am: 14.02.2025 20:22:50 Gelesen: 19754 # 68
Hallo Allerseits, eben habe ich beim Eintragen von Ergebnissen in mein Archiv noch 2 Fälschungen gefunden. Angebliche Zuleitungen aus Luxemburg und schauen auf den ersten Blick richtig gut aus. Aber erkenntlich daran, dass der Stempel von Luxemburg nur direkt auf der Marke und nicht auf den Brief übergehend ist! Der zur 2.SAF 1932 war ca. 2008 bei Harmers in London. Der zur Chicagofahrt bis Recife 1933 war ca. 2015 bei Köhler. Das kann auch mal bei anderen Zuleitungen mit Mischfrankaturen so sein. Also aufpassen! Beste Grüße, Aviator
aviator Am: 06.03.2025 18:57:57 Gelesen: 19398 # 69
Hallo Allerseits, heute beim Eintragen neuer Ergebnisse der Zuleitungspost habe ich auch unter „Danzig Polnische Post“ (Aufdruck Port Gdansk) 2 Belege wieder entdeckt, die gut unter „… zum Schaden der Sammler“ passen. Hochpreisig sind diese Zeppelinbelege ab Port Gdansk allemal, aber eben auch nicht wirklich alle wert! Der 1. Beleg soll eine angebliche Südamerikafahrt 1932 sein. Welche bleibt hier allerdings das „Geheimnis“ des Verkäufers auf Ebay Argentinien. Diese unleserlichen „Stempelkleckse“ geben keine Auskunft darüber. Der Verkäufer hat dieses „Ding“ im Mai 2012 für umgerechnet 600 Euro feilgeboten und wirklich ca. 1350 Euro dafür bekommen! Sonderstempel einer Südamerikafahrt, Durchgangsstempel, Ankunftsstempel usw. gibt es schon mal gar nicht. Eigentlich glaube ich auch nicht, dass man den Käufer vom Unfug des Kaufes hätte abbringen können. Der wollte eben das „Ding“, oder war zu viel Kiffen im Spiel? Der 2. Beleg (Karte) wurde echt befördert auf der 9.SAF 1932. Alle Marken und sind Stempel echt. Da können Einsteiger in die Zeppelinpost auch gleich einmal den Unterschied sehen, was da wirklich alles an Stempel sein muss. Bis auf die „Qualität“ der Karte gibt es da nichts zu meckern! Genau das ist aber hier das Problem, denn da wurden später die vielen Stockflecken „behandelt“. Das Bild Nr. 1 dazu stammt aus dem Jahr 2000. Wiedergesehen habe ich diese Karte bei der Auktion Leipzig.181 in 2020 als Los 195 mit Ausruf zu 1300 Euro und blieb damals unverkauft. Das ist das Bild Nr.2 mit der Losbeschreibung „in guter Erhaltung“. Je besser erhalten, entsprechend Höher ist der Erlös. Natürlich konnte das Auktionshaus nicht wissen, wie diese Karte 20 Jahre vorher in Argentinien wirklich ausgesehen hat und daher ist diese Losbeschreibung auch gut so. Kleinere Mängel, sowie Transportspuren sind bei beförderter Zeppelinpost ganz normal. Besondere Qualität, bis hin zu „Luxus Erhaltung“ kostet Aufpreise. Übrigens- häufig erkennt man entfernte Stockflecke dieser „Größenordnung“ bei genauer Betrachtung an weißen Rändern zwischen Zähnung und der Karte. Falls die Marken vorher abgelöst und einzeln „behandelt“ wurden (Profi), könnten einzelne Stempelübergänge nicht passgenau sein. Bei teuren Belegen können das dann schnell mal einige hundert Euro sein! Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 06.03.2025 20:11:21 Gelesen: 19365 # 70
Noch ein kurzer Nachtrag zu Thema „Stempel die nicht auf den Brief übergehen“, sondern nur auf den Marken zu finden sind. Da muss ich aber mal von „reiner“ Zeppelinpost etwas abschweifen. Eben war bei mir als letzter Eintrag bei neuen Ergebnissen heute ein Brief in meiner Tabelle „Katapultpost Nord“. Dabei habe ich ein gutes Beispiel auf einer Karte angeblicher Zuleitung Vatikan zum „Dampfer Europa“ wieder gesehen. War bei der Auktion Stade 64 in 2024 als Los 5707 zu verkaufen. Steht bei Haberer mit LP (Liebhaber Preis) und bei James W.Graue mit Umgerechnet 4.500 Euro im Katalog. Den Ansatzpreis von 30 Euro bei Stade kann man auf seiner Losbeschreibung noch lesen und der Zuschlag lag auch bei realistischen 240 Euro. Stade hat also auch erkannt, dass es keine Stempelübergänge auf die Karte und auch keine Durchgangsstempel, bzw. Nachbringe Stempel zum Schleuderflug gibt. Alles Andere wäre in diesem Fall auch „wünsch Dir was“ gewesen! Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 08.03.2025 17:48:56 Gelesen: 19278 # 71
Hallo Allerseits, bei einem privaten Anbieter habe ich auch wieder einen „alten Bekannten“ (Brief) gesehen und wenn ich mich recht entsinne gibt es die „Dinger“ auch in einer Art „Neuauflage“ aus Kroatien ganz ähnlich. Für fortgeschrittene Sammler meiner Meinung nach keine Gefahr, aber für Neueinsteiger könnte das unnötiges „Lehrgeld“ werden und ich stelle das deshalb hier mit ein. Angeblich die Zeppelin-Aufdruckmarken Ungarn Michel 178/79 ungezähnt und natürlich eine Ganzfälschungen. Da habe ich noch eine passende Expertise von Dr.Simon, die er mal für eine italienische Kundin erstellt hat. Darauf ist alles schön beschrieben um „echt und falsch“ vergleichen zu können. Name und Adresse der damaligen Kundin war auf der Rückseite (Bildseite) und habe ich entfernt. Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 09.03.2025 17:19:27 Gelesen: 19206 # 72
Hallo Allerseits, der Meinungsaustauch über ein Ebay Angebot vom September 2009. Stelle das hier ein, weil es immer wieder auf alten Ansichts-, bzw Anlasskarten ähnliche Texte wie „ Abwurf, Grüße aus der Höhe, zur Zeit über…, usw. usw.“ gibt. Im September 2009 wurde eine Postkarte Ansicht Loreley St. Goar bei Ebay angeboten. Ausruf damals 9,99 Euro mit Zuschlag von ca. 300,- Euro. Für eine Ansichts-, bzw. Anlasskarte schon eine Menge Geld! Warum war es dem Käufer (Höchstbieter) das aber wert und hat er vielleicht „das Schnäppchen“ gemacht?! Dr.Simon schickte damals eine Anfrage an mich, was ich von der Karte halte, denn dem Text nach zu urteilen, hätte es sich auch als einen bisher unbekannten Abwurf St.Goar handeln können. Von den Daten kam meiner Recherche nach nur LZ5 (ZII), oder LZ6 (ZIII) für einen eventuellen „Überflug“ in Betracht. Namen auf dem Briefwechsel habe ich teilweise entfernt. Neuentdeckungen alter Abwurfkarten ohne Bord-, bzw. Bordpoststempel sind extrem selten und bedürfen sachlicher Recherche. Derartige angebliche alte Ansichts-, bzw Anlasskarten dagegen gibt es immer wieder! Für einen Heimatsammler wären 10 bis 20 Euro für diese Karte wirklich okay, aber 300 Euro für ein vermeintliches „Schnäppchen“? Naja, wer’s hat?! Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 16.03.2025 15:17:15 Gelesen: 18831 # 73
Hallo Allerseits, eine Anfrage an Dr. Simon vom Juli 1996 wegen Abwurf Ortenberg und die Antwort in Form einer Kopie seiner Expertise Nr. 22/96 vom 25.03.1996. Dieser ehemals „eventuelle wilde Abwurf“ wurde später nicht mehr gelistet und ist im Michel Zeppelin- und Flugpost-Spezial 2017/2018 auf Seite 79 unten jetzt unter Postaufgabe nach der Landung mit einem Wert von 200,- Euro registriert. Da es sich dabei um echt mit LZ127 beförderte Belege (ohne Abwurf!) handelt, für mich ein „salomonisches Urteil“ zu diesen Stücken, denn Fälschungen sind es nicht! Dazu ein Auszug aus meinem Archiv, was ich bisher dazu registrieren konnte. Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 23.03.2025 09:30:39 Gelesen: 18538 # 74
Hallo Allerseits, beim Eintragen neuer Ergebnisse von Auktionen habe ich gestern auch wieder Zuschläge für bereits verkaufte Ganzfälschungen gefunden. Was mich ehrlich gesagt dabei wirklich irritiert, ist der Umstand, dass es sich bei diesem Auktionshaus bereits um die 184. (!!!) Auktion handelt! Wie lange kann (oder darf) es dauern, bis man diesen „Müll“ von echter Zeppelinpost unterscheiden kann?! Das sind „Anfänger Fehler“! Schauen sich die Käufer überhaupt auch einmal die Kopien dieser angeblichen „Belege“ vor dem Kauf an? Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 05.04.2025 09:09:22 Gelesen: 17869 # 75
Hallo Allerseits, habe ich eben bei Ebay D [ebay]156854567264[/ebay] gefunden und schaut einmal auf die Ganzfälschungen direkt darüber. Da versucht der „Depp“ doch seinen eben ersteigerten „Müll“ gleich wieder zu verkaufen, statt den einfach bei dem Auktionshaus noch zu reklamieren! Hauptsache weg damit! Das der zu „simpel“ war vor dem Ersteigen nicht zu sehen das es eine miese Ganzfälschung ist, ist schon kaum zu glauben, aber das einfach wieder zu „verticken“ und nicht zu reklamieren was immer noch möglich wäre, ist fast noch schlimmer! Also nicht kaufen und den Mann auf seinem „Lehrgeld“ sitzen lassen. Der hat das wirklich nicht anders verdient! Mit besten Grüßen, Aviator (Bilder aus dem ebay-Angebot selbst zu Dokumentationszwecken redaktionell ergänzt)
aviator Am: 07.04.2025 09:25:40 Gelesen: 17728 # 76
Hallo Allerseits, eben habe ich bei Ebay D [eBay]156864167768[/ebay] die andere miese Ganzfälschung gefunden. Schon fast „erfreulich“ dabei, ist der Umstand, dass es der gleiche Käufer wie bei der anderen Ganzfälschung ist, der jetzt versucht auch das „Ding“ wieder an den nächsten „Schnäppchenjäger“ zu bringen. Also auch hier wieder nicht kaufen und den Mann auf seinem nun höheren „Lehrgeld“ sitzen lassen. Denn wie bereits erwähnt, hat der das wirklich nicht anders verdient! Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 20.04.2025 19:20:51 Gelesen: 17127 # 77
Hallo Allerseits, da hat sich heute früh nun endlich ein Käufer für dieses „Schnäppchen“ gefunden. Dazu konnte der „Schnäppchenjäger“ den Verkäufer sogar noch um 4,- Euro herunter handeln. Besser geht es doch direkt an Ostern nicht mehr; nur 44,- Euro plus 7,- Euro Porto. Solchen „Schnäppchenjägern“, die unbedingt ein „Osterei“ haben wollen, kann man nicht helfen! Mit besten Grüßen und noch einen schönen Ostermontag, Aviator
aviator Am: 26.04.2025 20:08:50 Gelesen: 16864 # 78
Hallo Allerseits, auch für das andere „Schnäppchen“ hat sich ein Käufer gefunden. Dieser „Schnäppchenjäger“ konnte den Verkäufer sogar um 20,- Euro herunter handeln. Auch noch an Ostern, dazu hier nur noch 139,- Euro plus 7,50 Euro Porto. Das ist doch fast geschenkt. Oder? Beste Grüße, Aviator
aviator Am: 01.05.2025 19:34:14 Gelesen: 16678 # 79
Hallo Allerseits, beim Eintragen von Ergebnissen der LZ129 „Hindenburg“ in mein Archiv, bin ich zufällig wieder auf die „Bock Fälschungen“ gestoßen. Das sind gefährlich gute (!) und bereits 1937 gemachte Fälschungen zur 1. Nordamerikafahrt 1936. Es betrifft die Bordpost vom 8.5.1936, als angebliche Belege der Hin- und Rückfahrt. Als Beispiel dazu habe ich in meinem Archiv 2 Belege gespeichert, die ich hier abbilden möchte. Dazu noch die passende Erläuterung zur Erkennung dieser Fälschungen von Dr. Simon. Für mich persönlich sind die am einfachsten am „kurzen M“ im angeblichen Bordstempel unten bei „Europa-Nordamerika“ zu erkennen und dazu hat der Fälscher rückseitig seinen Anschriftstempel angebracht. Der Mann war also wirklich von seiner „guten Arbeit“ überzeugt! Übrigens: Hin-und Rückfahrt in echt konnte ich bisher zur 1. NAF 1936 nur als Mischfrankatur aus DR/USA registrieren. Als Beispiel hier eine Besatzungspost von Schönherr, die bei Gärtner.24 in 2013 als Los 12960 zugeschlagen wurde. Falls das ein Leser als Bordpost (Passagier, Besatzung) mit "reiner" Deutsches Reich Frankatur hat, würde ich um eine Kopie mit Quellenangaben für mein Archiv bitten. Danke im Vorab! Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 08.05.2025 19:53:32 Gelesen: 16350 # 80
Hallo Allerseits, wieder beim Eintragen neuer Ergebnisse von Auktionen habe ich eben in der Tabelle unter Spanien zwei Bari Ganzfälschungen wieder gefunden. Die sollen angeblich zur 2. und 3. Südamerikafahrt 1931 befördert worden sein und sind im Januar 2015 von einem Händler in den USA verkauft worden. Zu den beiden Bildern bilde ich wieder den entsprechenden Ausschnitt aus meinem Archiv mit ab. Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 13.05.2025 19:00:13 Gelesen: 16008 # 81
Hallo Allerseits, leider wieder einmal ein Händler auf Ebay, der nicht auf meine gut gemeinte Nachricht antwortet. Hatte dem Verkäufer gestern Früh folgende Nachricht zu eBay-Artikelnr.:365595499417 gesendet: Guten Morgen, Die Karte ist leider eine alt bekannte Ganzfälschung. Hoffe, dass ich helfen konnte! Mit besten Grüßen, usw. Hätte nicht gedacht, dass jemand auf diese „Uralt Ganzfälschung“ bietet, aber weit gefehlt, denn das schaut von der Preisangabe des Verkäufers wie ein super „Schnäppchen“ aus. Der Verkäufer gibt einen „MICHEL-Katalogwert von 80,- bis 84,99 Euro an, aber auf der Abbildung ist eine 20 Pfg. E.EL.P. mit einem Michel-Katalogwert von 2200,- Euro zu erkennen. Das wäre falls echt und würde von anderen Sammlern übersehen tatsächlich ein „richtiges Schnäppchen“. Ein Schelm wer böses dabei denkt, ob diese „Uralt Ganzfälschung“ so an den Sammler gebracht werden soll?! Also bitte nicht darauf bieten, denn diese „getarnte 20 Pfg. E.EL.P.“ ist in Wirklichkeit ein wertloses „trojanisches Pferd“! Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 05.07.2025 10:05:29 Gelesen: 14702 # 82
Hallo Allerseits, habe bei Ebay einen Verkäufer angeschrieben, da diese E.EL.P. leider Fälschungen sind. Guten Morgen, Ihre E.EL.P. gestempelt sind leider beide falsch und die 10Pfg. Randstück postfrisch ist leider auch eine Aufdruck Fälschung. Teils Aufdruck und Stempel, dazu ein Neudruck an dem am Unterrand das Neudruck Zeichen entfernt wurde. Schauen Sie mal auf Philaseiten.de unter Fälschungen zum Schaden der Sammler. Usw.usw. Also bitte nicht kaufen und für Euch gleich hier zur Info. Die Artikel Nummern sind [ebay]317052376688[/ebay] und [ebay]317052356097[/ebay] Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 06.07.2025 09:26:03 Gelesen: 14560 # 83
Hallo Allerseits, ehrlich gesagt habe ich bei Verkäufern von Fälschungen, die ich angeschrieben und über ihre Angebote als Fälschungen informiert habe wirklich schon so einiges erlebt. Dieser „Verkäufer“ ist aber besonders „flexibel“, seit dem er genau über seine Fälschungen Bescheid weiß. Er versendet Angebote mit Preissenkungen um seine Fälschungen doch noch an den Sammler zu bringen! Geht‘s noch?? Vielleicht hat ein Sammler von Euch ja mal Lust dazu dem „Herrn Verkäufer“ für sein „Entgegenkommen“ beim Preis seiner Fälschungen zu danken? Mit besten Grüßen, Aviator
Lars Boettger Am: 06.07.2025 11:03:22 Gelesen: 14529 # 84
@ aviator [#83] Dieses Verhalten ist ganz normal. Du hast mit hoher Sicherheit die beiden Angebote auf Deine eBay-Beobachtungsliste genommen. Damit signalisierst Du Interesse. Der Verkäufer hat Dir jetzt ein Angebot gemacht. Versetze Dich einmal in seine Position: Er kennt Dich nicht, er kann Dein Wissen nicht einschätzen und Du stellst eine Behauptung auf, die den Preis deutlich reduziert. Vielleicht ist das Deine Strategie, um günstig an die beiden Angebote zu kommen? Er kommt Dir jetzt entgegen! Das ist doch aus seiner Sicht eine superfaire Reaktion! =D Noch eines: Bitte setze Links zu den Angeboten. Ich muss mühselig die Nummern kopieren, um einen Link zu kreeiren und die Orginalangebote zu sehen. Vielen Dank! Beste Grüsse! Lars
Richard Am: 06.07.2025 12:11:26 Gelesen: 14507 # 85
@ aviator [#82] @ Lars Boettger [#84] Hallo zusammen, Links auf Ebay werden hier im Forum sehr einfach gesetzt: Vor die Ebay-Nr. " [ebay] in eckigen Klammern, hinter die Ebay-Nr. " [/ebay] " in eckige Klammern, jedoch mit dem " / " davor, und, wichtig, alles OHNE Leerstellen. Ich bitte ALLE, dies so umzusetzen. Einen schönen Sonntag, Richard
aviator Am: 06.07.2025 16:34:13 Gelesen: 14468 # 86
Hallo Lars Hallo Richard, vielen Dank für Eure Infos und Einsatz! Sein Verhalten ist für mich nicht normal, denn er hat mit seiner Reaktion gezeigt, dass er diese Nachricht auf jeden Fall gelesen, aber an einer Antwort, oder der Frage „warum“ offensichtlich kein Interesse hat! Falls ihm das zu „peinlich“ gewesen wäre, hätte er jederzeit dem Tipp „schau mal die Beispiele auf philaseiten.de an“ nachkommen können! Dem ging aber Beides am „Allerwertesten“ vorbei. Wichtig war dem der „Sonderpreis“ und das „doch noch schnell an den Sammler bringen“. Vielleicht bin ich auf Grund meiner etwas über 50 „Sammlerjahre“ auch etwas „altmodisch“, aber als „superfaire Reaktion“ geht bei mir da nur das löschen des Angebotes der Fälschungen und nicht der „Sonderpreis“ durch. Punkt! Die Links so einfügen, damit die sofort funktionstüchtig sind, versuche ich schon mehrfach ohne Erfolg. Deshalb vielen Dank für Eure Nacharbeit ! Beim nächsten Mal werde ich Richards Anleitung befolgen und damit sollte das (endlich) klappen. Grüße und an Alle noch einen schönen „Restsonntag“, Aviator
TeeKay Am: 06.07.2025 16:43:58 Gelesen: 14462 # 87
Preisvorschläge können Verkäufer automatisch an alle schicken, die ein Angebot beobachten. Da muss keinerlei Interaktion des Verkäufers mit der Plattform vorliegen.
DL8AAM Am: 06.07.2025 17:37:58 Gelesen: 14445 # 88
@ aviator [#86] Naja, wenn (falls) ich als Verkäufer aber von einer Echtheit ausgehe (das vermuten wir hier einfach mal) und mir macht irgendjemand "Unberufenes" ungefragt (ganz ohne offiziellen Titel, Amt und Würden), den ich nicht kenne und einschätzen kann, mein Angebot madig, würde ich dass auch komplett unter Spam oder Trolling, besten Falls noch unter "Preisdrücken", verbuchen. Du glaubst gar nicht, was sich für Gestalten im Netz rumtrollen. ;-) Besser wäre es hier den Weg über Ebays Fälschungsbeauftragten zu gehen. Und wenn sich das bestätigt, dann bekommt er eine Info von einer dazu berufenen Stelle, die Gewicht hat. Beste Grüße Thomas
aviator Am: 06.07.2025 20:09:53 Gelesen: 14419 # 89
Danke für Eure Beiträge zum Thema! Der Weg über den Fälschungsbeauftragten bei Ebay dauert zu lang, ist zu umständlich und hat bisher noch nichts gebracht. Besser war bei abgegebenen Geboten auf Fälschungen mit dem Bieter Verbindung aufnehmen und warnen. Wurde aber schon vor "zig" Jahren von Ebay entfernt und unmöglich gemacht! - zu Titel, Amt und Würden Ich schreibe prinzipiell unter meinem "Ebay Namen" immer ArGe Zeppelinpost darunter, damit der Angeschriebene auch dort nachfragen kann. Dazu immer (!) das Angebot auf philaseiten.de um sich selbst informieren zu können! - zu Gestalten im Netz Stimme ich Dir vorbehaltlos zu und wo Du recht hast, hast Du recht! Allerdings ist das aber auch der Grund dafür, weshalb ich das mache. Wir reden hier momentan von ca. 1350,- Euro für "Nix". Auch ich wurde in meinen Anfängen schon gnadenlos "beschissen", da gab es aber weder PC, noch Internet wo jemand das hätte schnell verhindern können. Heute gibt es das zum Glück und warum sollen wir das nur den "Gestalten im Netz" überlassen? Die philaseiten.de hier sind doch ideal für den Austausch unter Sammlern und da gehört (für mich) wegen dieser "Gestalten im Netz" auch die Warnung vor Fälschungen und die Hilfe zur Selbsthilfe dazu. Wir wären doch "deppern" wenn wir den Abzockern das Feld überlassen würden. Mit besten Grüßen, Aviator
bovi11 Am: 06.07.2025 20:24:02 Gelesen: 14411 # 90
@ aviator [#89] "Der Weg über den Fälschungsbeauftragten bei Ebay dauert zu lang, ist zu umständlich und hat bisher noch nichts gebracht." Das ist schlicht falsch! Eine Warnung, über welche Plattform oder über welches Forum auch immer, setzt voraus, das jeder Interessent sich dort informiert. Es genügt nur einer, der sich nicht informiert, um eine Fälschung in den Markt zu bringen. Wie man effizient vorgeht, praktizieren wir seit einigen Jahren mit Erfolg. Für nähere Angaben kannst Du via Philaseiten Kontakt mit mir aufnehmen; eine E-Mail-Adresse ist hinterlegt. Ein Gedankenaustausch kann nicht schaden.
Lars Boettger Am: 06.07.2025 23:32:23 Gelesen: 14365 # 91
@ aviator [#89] Der Weg über den Fälschungsbeauftragten bei Ebay dauert zu lang, ist zu umständlich und hat bisher noch nichts gebracht. Wer ist damit gemeint? Ich auf jeden Fall nicht, da ich nicht für eBay arbeite. Zusammen mit @ bovi11 [#90] gelingt es uns (APHV, BDPh und BPP) immer wieder, Fälschungsanbieter bei eBay nachhaltig an den Geldbeutel zu gehen. Nadelstiche bringen nicht viel, da eBay nur in ganz wenigen Ausnahmen zeitnah Konten von der Plattform nimmt. Die Informationen von Dir sind wichtig, um bei gelöschten Angeboten den Verkäufern (die sich fast nie melden und nachfragen...) eine Begründung zu liefern. Wenn vielleicht sich vielleicht 5% der Anbieter mit gelöschten Angeboten bei mir melden, dann ist das viel. Den meisten ist es egal, sie wussten dass sie Fälschungen anbieten und oder sind selber betrogen worden und hoffen, den Verlust zu minimieren. Beste Grüsse! Lars
aviator Am: 07.07.2025 09:06:59 Gelesen: 14280 # 92
Hallo Lars, bei uns beiden ist die Zusammenarbeit doch sehr gut und produktiv. Läuft! Alles was Du oben geschrieben hast, ist zu 100% richtig. Ich habe Ebay Fälschungsbeauftragten geschrieben und genau Ebay ist gemeint. Hallo bovi11, selbstverständlich kann man nicht jeden erreichen, aber hier die philaseiten.de Leser und das sind eine ganze Menge! Ebay Fälschungssicherheit kannst Du vergessen, seit Bieter nicht mehr gewarnt werden können. Mit einem Gedankenaustausch unter uns verbesserst Du die Sicherheit bei Ebay auch nicht. Die verbesserst Du noch nicht einmal bei (allen) Auktionen, sondern nur bei denen die das auch wollen. Deshalb sollten wir das Portal nehmen was gut dazu funktioniert und das ist nach meiner Erfahrung hier die philaseiten.de. Beste Grüße, Aviator
bovi11 Am: 07.07.2025 10:51:52 Gelesen: 14238 # 93
@ aviator [#92] Wie schon gesagt reicht ein einziger Nichtinformierter aus, um die jeweilige Fälschung weiter im Verkehr zu halten. Mein/unser Weg ist viel effizienter. Wir haben seit Mitte 2018 zahlreiche unseriöse Anbieter aus dem Verkehr gezogen.
aviator Am: 08.07.2025 10:00:04 Gelesen: 14057 # 94
Hallo bovi11, wenn Dein/Euer Weg viel effizienter ist und ihr seit Mitte 2018 zahlreiche unseriöse Anbieter aus dem Verkehr gezogen habt, finde ich das wirklich super und kann dazu nur gratulieren. So soll und muss das! Sollte der Verkäufer dieser Fälschungen aber (warum auch immer?) meinem Rat folgen und sich unter philaseiten.de über seine Fälschungen informieren, wird der sich vor Lachen den Bauch halten. Warum? Wir schreiben hier „hin- und her“, aber die Fälschungen stehen immer noch zum „Sonderpreis“ bei Ebay für jeden der sich nicht so gut auskennt zum Verkauf bereit! Verübel es mir bitte nicht, aber nach- „Mein/unser Weg ist viel effizienter“ schaut das nicht aus. Effizient wäre für mich da schon eher, dass „Angebot“ schon vor Tagen löschen lassen! Ich kann nur mit meinem Fachwissen (siehe meine Beiträge) dabei behilflich sein. Für „Löschen lassen“ fehlen mir wie schrieb DL8AAM so treffend, die „(ganz ohne offiziellen Titel, Amt und Würden)" . Also für mich wäre so schnell als möglich löschen lassen auch eine effektive Option. Mit besten Grüßen, Aviator
bovi11 Am: 08.07.2025 10:05:13 Gelesen: 14051 # 95
@ aviator [#94] Bei eBay oder wo auch immer löschen lassen, nützt i.d.R. nur temporär. In vielen Fällen sind die Sachen schneller als man gucken kann neu eingestellt. Der Weg mit beschreiben, informieren usw. ist nicht mehr, als eine Krücke.
drkohler Am: 08.07.2025 12:06:50 Gelesen: 14014 # 96
Meine Erfolgsrate bei Fälschungsmeldungen auf ebay ist exakt 0% Es kommt jeweils die Autobotmeldung "Wir haben's geprüft, alles i.O." oder es kommt gar keine Antwort. Das ist auch in Etwa die gleiche Erfolgsrate meiner Kollegen. In seltensten Fällen wird mal ein Angebot gelöscht (welches dann nur Tage/Wochen später wieder erscheint). Ebay hat keinerlei Anreiz, auf Fälschungen zu reagieren. Sie bekommen Kohle für jede Transaktion.
aviator Am: 08.07.2025 17:07:34 Gelesen: 13963 # 97
Liebe Kollegen, ehrlich gesagt ist dieses „hin- und her“ Schreiben für meine sehr knappe Freizeit das nutzloseste, womit ich diese täglichen „Freiminuten“ seit Jahren verschwendet habe!! Eigentlich wollte ich schon vor Tagen (wie bisher immer mit Erfolg!) unseren Lars darum bitten sich um den uneinsichtigen Verkäufer, der ca. 1350 Euro von Sammlern „absahnen“ will zu kümmern und schauen was er dagegen tun kann. Ich schreibe aber nur immer und immer wieder etwas Anderes um zu antworten, obwohl es wirklich Wichtigeres gibt. Nämlich den Sammlerschutz und Hilfe zur Selbsthilfe! Wir schreiben, schreiben, schreiben, statt zu machen, machen, machen. Liebe Kollegen. Das hier ist Richards philaseiten.de und hier dürfen wir wirklich Fälschungsbekämpfung machen und soweit ich ihn bisher kennen gelernt habe, möchte er das auch. Wir benehmen uns aber wie Antragsteller auf einem deutschen Bauamt, wo wir über Jahre sinnlos schreiben müssen, selbst wenn der Bau lange abgenommen und erledigt ist. "Tschuldigung", aber das musste ich jetzt einfach mal loswerden. Hallo Lars, würdest Du bitte wieder versuchen ob Du diese Fälschungen bei Ebay löschen lassen kannst? Das wären 1350 Euro „bitteres Lehrgeld“ für einen Käufer. Vielen Dank im Vorab für Deinen Einsatz! Hallo bovi11, (Bei eBay oder wo auch immer löschen lassen, nützt i.d.R. nur temporär.) Könnte mir gut vorstellen, dass einem gutgläubigen Käufer, der hier von privat ohne Rückgaberecht gekauft hätte, aber die 1350 Euro „nicht verbrannt“ wurden, auch „temporär“ helfen würde. Hallo drkohler, (Meine Erfolgsrate bei Fälschungsmeldungen auf ebay ist exakt 0%). Da haben wir Beide also bei Ebay schon einmal, oder mehrfach das Gleiche „erfahren dürfen“! (Ebay hat keinerlei Anreiz, auf Fälschungen zu reagieren. Sie bekommen Kohle für jede Transaktion.) Besser kann man es nicht formulieren! Liebe Kollegen, wir könnten uns wirklich noch „Ewigkeiten“ zu diesem Thema hier gegenseitig austauschen, aber warum? Das bringt uns hier nicht weiter, sondern nur die „Abzocker“, denn während wir schreiben, machen die Gewinne. Deshalb habe ich für mich beschlossen: „Schreiben Ende und wieder machen“, also bitte nicht böse sein, wenn ich nicht mehr auf Schreiben antworte. Ich bin mir sicher, dass Ihr als „Macher“ das nicht nur versteht, sondern genauso seht. Vielen Dank für Eure Zeit und wertvolle Mitarbeit bei der Fälschungsbekämpfung! Mit besten Grüßen, Aviator
DL8AAM Am: 08.07.2025 17:30:02 Gelesen: 13947 # 98
@ drkohler [#96] Klar, da könnte ja auch jeder kommen und denen irgendetwas mailen. Wie soll und kann Ebay denn den Fälschungsverdacht prüfen? Geht nicht. Deshalb müssen wir halt unsere Wege über "unsere berufenen Wege" gehen, die dann auch ein entsprechendes Standing haben. Eine Meldung direkt an Ebay macht maximal auch nur dann Sinn, wenn es ganz offensichtlich um "illegale" Angebote geht oder um Angebote, die eineindeutig gegen die Hausregeln von Ebay verstossen, so eindeutig, dass die dann eben auch der einfachste Mindestlohnmitarbeiter von Ebay im "Kundencenter" in Indien (oder durch eine KI) auf den ersten Blick beurteilen kann. Fälschungen kann und wird von denen (in aller Regel) nicht erkannt bzw. korrekt beurteilt und gelöscht werden. Geht nicht. Wie gesagt, da könnte denen ja jeder irgendeinen Kram schreiben, um z.B. lästige Konkurrenz madig zu machen. Wenn die auf jeden selbstberufenen "Fachkundigen" reagieren würden, würden die kein Land mehr sehen und mit den "99%" zu unrecht angeschwärzten Kunden ziemlich Ärger bekommen. Ganz unabhängig davon, dass die ja auch bei erfolgreichen Fälschungsverkäufen immer noch ihren Anteil abbekommen. ;-) Beste Grüße Thomas
drkohler Am: 08.07.2025 20:09:19 Gelesen: 13910 # 99
@ DL8AAM [#98] Klar, da könnte ja auch jeder kommen und denen irgendetwas mailen Kann man auch als Beleidigung deuten an einem schlechten Tag.... Grundsätzlich mache ich drei Arten von Fälschungsmeldungen. 1. Der "schnelle Weg" mit dem "Report Item" Button. Da kann man nur eine kurze Beschreibung geben am Schluss (100 Buchstaben). Ist dann fast immer zuwenig für präzise Fakten. Dies führt in 100% meiner Reports zur Autobot "Alles i.O." Meldung. Ausnahmslos. Der Artikel bleibt im Angebot. 2. Wenn Kollegen versuchen, eine besonders dreiste Fälschung aus dem Verkehr zu ziehen. Ich mache dann einen "Mee too" "schneller Weg" Report mit einem Link wo die Fälschung beschrieben wird vom/von den Kollegen. Dies führt ebenfalls in 100% aller Reports zur Autobot "Alles i.O." Meldung. Ausnahmslos. Der Artikel bleibt im Angebot (obwohl ebay wahrscheinlich dutzende von Reports bekommt für den Artikel). 3. Der mühsame Weg. Oft ist bei Angeboten irgend wo ein "?" versteckt angebracht. Das Anclicken dieses Fragezeichens führt auf ein Formular wo man ausgiebig begründen kann (inkl. Bilder hochladen). Diese Version benütze ich nur wenn es meine Gebiete betrifft und ich da die Sachkenntnisse habe. Dies führt grob zu 60% auf die Autobot-Antwort, zu 40% kommt gar nix zurück von ebay. Ich kann mich nicht erinnern, dass je eine Fälschung verschwand auf einen meiner Reports. Ebay unterstützt mehr oder weniger aktiv Fälschungen weil Geld reinkommt (und ich denke die Philatelie-Sektion ist sowieso nicht der Geldbringer für ebay, dh minimalster Aufwand deshalb der Autobot). Anders sieht es bei bekannten Auktionshäusern aus. Da wurde gerade kürzlich bei Kelleher ein Lot zurückgezogen auf meinen Report hin. Auch Siegel hatte schon eine Korrektur angebracht auf meine Meldung hin.
bovi11 Am: 08.07.2025 20:35:00 Gelesen: 13898 # 100
@ drkohler [#99] @ alle Genau so ist es. Das Melden bei eBay (oder auch anderen Plattformen) funktioniert nicht oder nur bedingt. Und selbst wenn das jeweilige Angebot gelöscht wird, machen die meisten Anbieter weiter und bieten die Fälschung auf der Plattform oder auch über andere Plattformen erneut an. Ich hatte erst kürzlich einen Fall, da wurden bei eBay gelöschte Angebote bei Kleinanzeigen neu angeboten. Da der Kandidat bereits früher aufgefallen war und eine vertragsstrafenbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben hatte, wird er nun zur Zahlung einer empfindlichen Vertragsstrafe verurteilt werden. Das Urteil steht unmittelbar bevor. Viele Jahre Erfahrung zeigen: Wenn´s im Portemonnaie weh tut, hilft es. Aufklären ist die eine Sache, aber sie erfasst eben nur diejenigen, die auch aufgeklärt werden wollen. So und nicht anders ist es, ob man das nun wahrhaben möchte oder nicht. Das gilt übrigens nicht nur für Zeppelinbelege, sondern ganz allgemein. Meine Hinweise bedeuten auf keinen Fall, dass die zahlreichen Hinweise von Aviator überflüssig sind - das Gegenteil ist der Fall. Aber sie lösen das Problem nicht und bewahren halt nur diejenigen vor möglichem Schaden, der hier im Forum gelesen hat.
TeeKay Am: 08.07.2025 22:35:48 Gelesen: 13839 # 101
Wenn eBay mehrfach begründet auf Fälschungen hingewiesen wurde und antwortet, alles sei ok, ist das dann nicht Beihilfe zum Betrug? Tiktok hat auch einen Autobot bei Meldungen gegen Rechtsverstöße. Dazu Anwalt Chan-jo Jun: Das Gericht stellt fest, dass TikTok sich seine automatisierten Meldungen selbst dann als Kenntnis zurechnen lassen muss, wenn in Wirklichkeit die Prüfungen nur vorgetäuscht werden. Auch das Argument, man habe nicht genügend Informationen erhalten, zählt nicht, wenn TikTok am Ende ein Prüfungsergebnis mitteilt ohne fehlende Informationen anzufordern. Das klingt selbstverständlich, wurde jedoch schon anders vertreten.
Lars Boettger Am: 08.07.2025 22:52:49 Gelesen: 13826 # 102
@ aviator [#97] Die Meldungen an eBay sind bereits am Sonntag erfolgt, gerade habe ich noch eine weitere Meldung mit den Angeboten geschickt. Beste Grüsse! Lars
bovi11 Am: 08.07.2025 22:52:56 Gelesen: 13826 # 103
@ TeeKay [#101] Grundsätzlich ist das richtig. Das OLG Frankfurt hat in den letzten Jahren eine Reihe von Entscheidungen getroffen, die in die gleiche Richtung gehen. Unter anderem ist Amazon zur Entfernung kerngleicher Verletzungshandlungen verurteilt worden: https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/LARE240000050 Wie aber soll das bei den Fälschungen funktionieren, wie sie hier gegenständlich sind? Der Sachverhalt ist in der Regel einer automatisierten Kontrolle nicht zugänglich.
DL8AAM Am: 08.07.2025 23:27:33 Gelesen: 13813 # 104
@ drkohler [#99] Kann man auch als Beleidigung deuten an einem schlechten Tag.... Aber nur an einem ganz schlechten Tag. Es geht hier um nur die allgemeine "Sichtumkehrung". ... die "Guten" fühlen sich (nur) unschuldig persönlich angegriffen, die "Bösen" ignorieren (im Wissen, dass sie Böses tun) die Einwürfe (warum sollten Betrüger darauf reagieren und nach einer persönlichen PM eines xbeliebigen "Herrn XZY" anschließend "Gut" werden?). Selbst die wenigen Gutwilligen werden eher kaum auf Grund von Mails von einen ihnen vollkommen Unbekannten ihre Angebote so einfach zurückziehen (ja, gut man kann natürlich auch mal Glück haben, dass man glaubwürdig genug erscheint oder man entsprechend verängstigend wirkt). Auch ein Verweis auf die Philaseiten macht wenig Sinn, denn komplett 'außenstehende' Verkäufer werden (können) sich nicht mal so einfach - durch schnelles Durcharbeiten des Forums - Jahre von philatelistischen Leseverständnis, geschweige denn Wissens, von Null auf Jetzt nachholen. Und die Verkaufs-Plattformen werden über den Melde-Button von "wem auch immer" (und "warum auch immer") komplett zugespammt. Die können, selbst wenn sie denn wirklich wollten, nicht einmal "Hass-Postings" in den Griff bekommen... Da wird dann eben leider maximal nur auf das Offensichtlichste reagiert, etwas am Eisberg gestreichelt, als Alibi, egal was eventuell einige nationale Gerichte als 'wäre richtig' beurteilen und sanktionieren. Zig Milliarden User kann kein privates Unternehmen wirksam regulieren. Es sei denn man beschäftigt Millionen von Watchdogs in Vollzeit. Der - in meinen Augen - einzige zielführende Ansatz ist allein der Lars'sche Weg. Alles andere hat leider was von "Don Quijote". Leider... Hier zu berichten ist trotzdem ein sehr guter (!) Zusatz, aber - wie meine Vorschreiber schon schrieben - diese Angebote erreichen (oft leider) nur "Unwissende" (oder sich selbst "Überschätzende"), die entweder keine Ahnung haben (ganz nach der Temu-Devise "Geiz ist geil") oder, frei nach Cecil Rhodes, nicht Willens sind, sich selbst fortzubilden. Trotzdem ... eine separate Dokumentation dieser Belege - zum Beispiel hier im Forum - ist auf jeden Fall extremst sinnvoll! Alleine für zukünftige Recherchezwecke für die, die Willens sind, sich Wissen reinzuschaffen. Deshalb ist es aber auch wichtig, hier nicht nur einfach über die Fälschung bzw. das Angebot zu berichten, sondern allgemeinverständlich zu erklären, woran man die Fälschung als solche erkennt. So können auch Anfänger entsprechend (rein) wachsen. Beste Grüße Thomas
aviator Am: 09.07.2025 08:37:55 Gelesen: 13740 # 105
@ Lars Boettger [#102] Guten Morgen Lars, vielen Dank für Deine schnelle Reaktion und Einsatz! - und genau das meine ich mit einfach mal machen. So muss das! Beste Grüße und Dank! Aviator
aviator Am: 09.07.2025 08:57:53 Gelesen: 13715 # 106
Hallo Allerseits,

kurze Info an die Diskussionsrunden.

Unser Lars hat es wieder einmal innerhalb kürzester Zeit erledigt. Danke Lars!



Mit besten Grüßen,

Aviator
Richard Am: 09.07.2025 09:05:46 Gelesen: 13706 # 107
@ aviator [#97] Das hier ist Richards philaseiten.de und hier dürfen wir wirklich Fälschungsbekämpfung machen und soweit ich ihn bisher kennen gelernt habe, möchte er das auch. Hallo Steffen, so ist es - Beschreibung kurz und klar und mit Höflichkeit gegenüber anderen Sammlern hier im Forum sollte es sein. Wir haben hier im Forum rund 170 Themen zu Fälschungen mit über 4.000 Beiträgen. https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=23 Wer auf das ABO rechts über einem Beitrag in diesen Themen klickt (auf beliebig viele) wird automatisch per Mail über neue Beiträge informiert. Mit je einem Klick wieder abbestellbar. Um erkannt zu werden, muss man angemeldet sein. Und wir haben die PPA-Auktion, bei der eingelogte Mitglieder Lose daraus mit Begründung melden können (Fälschungen, Verfälschungen, grobe und vermutlich absichtliche Falschbeschreibung). Die Meldungen gehen an Lars Böttger, der sie gegencheckt und dann entscheidet, wenn sie entfernt werden sollen, Mit einem Klick sind sie weg, meistens mit kurzer Mail an den Anbieter, in welcher dieser die Gründe entfernt. Mitmachen kann jeder, muss sich aber an unsere Regeln halten, die von ebay stark abweichen. Alles kostenfrei. Grüsse aus dem Allgäu, Richard
aviator Am: 13.07.2025 09:23:06 Gelesen: 13292 # 108
Hallo Allerseits, mal wieder etwas positives. Hatte den Verkäufer mit den üblichen Hinweisen angeschrieben, dass es sich um eine Fälschung handelt. Dieses Mal war es eine angebliche 10 Pfg. E.EL.P., also in echt wie der Verkäufer angab mit 3600 Euro im Michel. Wenige Stunden danach hat er das Angebot gelöscht. MIt besten Grüßen, Aviator
Martin de Matin Am: 13.07.2025 11:19:01 Gelesen: 13258 # 109
@ aviator [#108] In finde es schön auf solche Stücke aufmersam gemacht zu werden. Es wäre perfekt wenn man beschreiben würde, wie man solche Fälschungen erkennen kann. Gut wäre auch eine Gegenüberstellung von Echt und Falsch. Je mehr Sammler die Unterschiede kennen, desto weniger Erfolg haben die Verkäufer. Gruss Martin
Lars Boettger Am: 13.07.2025 11:56:53 Gelesen: 13238 # 110
@ aviator [#108]

Der Verkäufername kam mir bekannt vor. In den Jahren 2023 und 2024 wurde er mehrmals gemeldet. Er scheint nicht viel aus seinen Fehler gelernt zu haben, da er bei fälschungsgefährdeten Stücken im Vorfeld keinen Experten zu Rate zieht. Für ihn spricht, dass er auf Dich gehört hat.

Beste Grüsse!

Lars
aviator Am: 13.07.2025 19:58:46 Gelesen: 13120 # 111
@ Martin de Matin [#109] Hallo Martin de Martin, schau mal auf Seite 2 ab dem 14.07.2024, da sollte das ab Beitrag 32 (?) bis heute (und künftig) sein. Ab da habe ich hier mit Fälschungsbekämpfung und besonders Hilfe zur Selbsthilfe angefangen. Da findest Du genau das wonach Du gefragt hast und suchst. Damit kann sich jeder der möchte und daran Interesse hat fast "resistent" gegen die gängisten Fälschungen und Verfälschungen an Zeppelinpost und auch besonders Flugpost am Rhein und Main machen. Eben Hilfe zur Selbsthilfe. Sich alles gleich anfänglich merken zu können, dürfte schwierig werden, aber da gibt es einen einfachen Trick. Dr. Simon, der einer meiner Lehrer war, gab mir da mal einen Rat zu der "Masse" an Infos von ihm dazu. - "Kein Mensch auf dieser Welt kann alles wissen, aber er kann wissen wo das geschrieben steht und er es findet"! Mit besten Grüßen, Aviator
aviator Am: 24.07.2025 20:18:23 Gelesen: 12386 # 112
Hallo Allerseits, beim heutigen Eintragen von Auktionsergebnissen in mein Archiv habe ich einen Beleg von LZ120 „Bodensee“, der bei der 61.Auktion Behr (Paris) Los 2900 mit umgerechnet 122 Euro zugeschlagen wurde gesehen. Zum Eintragen in meine Tabelle LZ120 Bodensee nicht von Interesse, dagegen aber für hier sehr interessant. In der Losbeschreibung des renommierten Auktionshauses Behr steht „Flug unbekannt“, was in „gewisser Weise“ sogar den Tatsachen entspricht. In der Abbildung können wir das Stempeldatum von Berlin 20.1.1920 12-1N lesen. Der Bordstempel dagegen ist ohne Datum, weil es ein Gefälligkeitstempel für Sammler ist, also keine "unbekannte Fahrt", sondern nur nachträglich beschriftet! Die letzte Passagierfahrt mit Postbeförderung von ca. 3 Kg war am 5.12.1920 von Berlin nach Friedrichshafen. Danach nur 3 Versuchsfahrten, von der am 9.12.1920 der letzte beförderte Beleg (1 Beleg) bekannt ist. Die letzte Fahrt von LZ120 „Bodensee“ war am 11.12.1920 eine Versuchsfahrt ohne Postbeförderung. Danach Umbau und am 3.7.1921 nur noch die Überführungsfahrt nach Rom. Kein noch so renommiertes Auktionshaus ist ohne Fehler. Der Sachbearbeiter hätte aber bei der Durchsicht des Sieger Kataloges und dem Stempeldatum von Berlin 20.1.1920 „stutzig“ werden müssen. Gleiches gilt aber auch für Sammler und Käufer von Zeppelinpost! Sollte der Käufer zufällig mal hier bei philaseiten.de „vorbei schauen“, kann er ja noch reklamieren. Mit besten Grüßen, Aviator
drmoeller_neuss Am: 25.07.2025 11:13:01 Gelesen: 12289 # 113
@ aviator [#112] Leider verstehe ich den zeitlichen Ablauf nicht ganz. Die Postkarte datiert 11 Monate vor dem letzten Flug. Oder war nur der Poststempel falsch eingestellt? Ist der Bordstempel zum Schaden der Sammler gefälscht oder nur ein Gefälligkeitsstempel? Als "Zeppelin-Laie" sehe ich hier eine echt gelaufene Postkarte mit einem Zeppelinmotiv und einem nicht häufigen, frühen Luftpoststempel aus Berlin 66 (den ich erst einmal für echt halte). Natürlich hätte das Auktionshaus den Sachverhalt besser beschreiben können, statt "unbekannter Flug" besser "Gefälligkeitsstempel". Wenn die Karte nicht zum Schaden der Sammler gefälscht wurde, ist sie sammelwürdig. Der Markt macht den Preis. Im Übrigen sind Gefälligkeitsstempel in der thematischen Philatelie gang und gäbe, viele Antarktisbriefe waren noch nicht einmal in der Nähe des Südpols bzw. Raumfahrtbelege haben nie die Rakete von innen gesehen.
drkohler Am: 25.07.2025 11:36:52 Gelesen: 12277 # 114
@ drmoeller_neuss [#113] Diese Gedanken hatte ich auch. Als Laie ist die Frage für mich einfach: Wo war LZ120 um den 20.1.1920 ?
TeeKay Am: 25.07.2025 13:13:15 Gelesen: 12244 # 115
Laut Michel Zeppelin-Katalog war die letzte Fahrt mit Postbeförderung am 02.12.1919. Im Michel ist explizit verzeichnet, dass der Bestätigungsstempel anschließend ohne Datumszeile als Gefälligkeitsstempel auf Erinnerungsbelegen nach dem 02.12.1919 genutzt wurde - die werten mit 50 Micheleuro. Dadurch, dass das Auktionshaus hier eine fiktive, bislang unbekannte Fahrt erfand, machte sie aus einem 50 Micheleuro-Erinnerungsbeleg eine 150 Euro "Seltenheit". Irgendeine Art von Katalog muss das Auktionshaus gehabt haben, um zu wissen, dass das ein Stempel von LZ120 war - es steht ja nirgends im Stempel. Wenn ich das als Nichtzeppelinsammler in 1min herausbekomme, dann kann ich auch erwarten, dass ein kommerzieller Anbieter das hinbekommt. Um Platz zu sparen, kommen hier die Selbstschuld-Kommentare: Ja, die Käufer:in hätte im Michel nachlesen können. Ja, wer kauft, sollte sich vorher informieren. Tolle Meinung, Glückwunsch zum Selbstdenken. Ich freu mich auch wieder auf den nächsten Hinweis in Zeitschriften, man sollte auf jeden Fall nur im namhaften Fachhandel kaufen, um vor all den eBay- und Tauschtagsbetrügereien sicher zu sein. Liegt dann sicher an den blöden nicht selbst denkenden Sammler:innen, wenn sie die Betrügereien bei den namhaften und/oder in irgendwelchen Verbänden organisierten Firmen nicht erkennen.
22028 Am: 25.07.2025 13:29:30 Gelesen: 12238 # 116
@ TeeKay [#115] Um es mal so zu sagen, Behr ist ja berühmt berüchtigt, was hatten die schon an Tibet Fälschungen angepriesen, ich machte sie mehrmals persönlichen auf Messen darauf aufmerksam, die sind beratungsresistent. Vor kurzem hatten sie einen seltenen Kolumbien Brief im Angebot, Ausruf € 70000, dass auf dem Brief 4 Marken fehlen wurde verschwiegen. beratungsresistent
TeeKay Am: 25.07.2025 13:41:45 Gelesen: 12231 # 117
@ 22028 [#116] Also auch noch eine Systematik im Verhalten - dann finde ich das noch viel weniger mit "Der Markt macht den Preis" verteidigenswert. Um bei dem Ding hier einen Marktpreis zu postulieren, müsste es ein homogenes Gut sein. Sprich der Anbieter hätte es als das beschreiben müssen, was es ist, um an Homogenität = Vergleichbarkeit bestmöglich heranzukommen. Tat er aber gerade nicht, weil ihm klar war, dass der Beleg korrekt beschrieben eher 10 als 150 Euro wert gewesen wäre. Also brach er bewusst aus der Produkthomogenität und Vergleichbarkeit aus, indem eine bislang unbekannte Seltenheit erfunden wurde.
drmoeller_neuss Am: 25.07.2025 15:09:36 Gelesen: 12179 # 118
@ 22028 [#116] @ TeeKay [#117] Ich vergleicht leider Äpfel mit Birnen. Der Kolumbien-Brief ist eindeutig verfälscht, wenn nachträglich Marken entfernt wurden. Dazu kommt der Ausrufspreis von 70.000 EUR, was für das Auktionhaus etwa 20-30.000 EUR Provision bedeutet. Da muss man in die Beschreibung schon mehr Zeit investieren als in einen 100-Euro-Ausruf Beleg. Der Zeppelin-Beleg ist falsch beschrieben. Das kommt bei Belegen in der unteren Preisklasse häufiger vor. Es ist nicht immer zum Schaden des Bieters, wenn das Auktionshaus bestimmte Sachen übersieht. Dieser Zeppelin-Beleg scheint ja in allen Teilen echt zu sein. Dann macht der Markt den Preis. Solche Belege richten sich an Spezialisten, die damit umgehen können. Ich bin kein Zeppelin-Experte, aber ich hätte bei einem gelaufenen Flugpost-Beleg schon etwas mehr Stempel erwartet.
TeeKay Am: 25.07.2025 15:56:52 Gelesen: 12152 # 119
Ich finde es erstaunlich, wie sich über Jahrzehnte die Gewohnheit einschlich, Fehlverhalten des Philatelie-Handels zu entschuldigen und die Schuld für Betrug beim Betrugsopfer zu suchen oder überhöhte Preise für Material als Marktpreise zu framen. In allen anderen Branchen sind irreführende Produktbeschreibungen ein Grund für Abmahnungen von Wettbewerbern und gegen den Anbieter ausfallende Gerichtsurteile. Dass falsche Beschreibungen öfter vorkommen, ist kein Grund, falsche Beschreibungen zu akzeptieren, sondern ein systematisches, wettbewerbswidriges Anbieterverhalten festzustellen. Solange Händler:innen im Verbund mit Sammler:innen dafür immer wieder die Augen verschließen oder es sogar als Normalität bezeichnen, wird sich nichts ändern. § 5 (1) S. 2 Nr. 1 UWG: Eine geschäftliche Handlung ist irreführend, wenn sie unwahre Angaben enthält oder sonstige zur Täuschung geeignete Angaben über folgende Umstände enthält: die wesentlichen Merkmale der Ware oder Dienstleistung wie Verfügbarkeit, Art, Ausführung, Vorteile, Risiken, Zusammensetzung, Zubehör, Verfahren oder Zeitpunkt der Herstellung, Lieferung oder Erbringung, Zwecktauglichkeit, Verwendungsmöglichkeit, Menge, Beschaffenheit, Kundendienst und Beschwerdeverfahren, geographische oder betriebliche Herkunft, von der Verwendung zu erwartende Ergebnisse oder die Ergebnisse oder wesentlichen Bestandteile von Tests der Waren oder Dienstleistungen; Das Auktionshaus schreibt von einer mehr als 100-jährigen Unternehmensgeschichte. D.h. das Haus sollte 100 Jahre Zeit gehabt haben, sich Fachliteratur zu beschaffen. Wie z.B. einen Michel Katalog. Peter Harlos schafft es übrigens, auch bei günstigen Losen umfangreiche, korrekte Beschreibungen zu verfassen. Auf die Frage, woher er all das Wissen habe, antwortete er mir, dass er bei den meisten Sachen auch keine Ahnung habe, sondern entweder Beschreibungen vom Einlieferer bekommt oder solange recherchiert, bis er einen Beleg korrekt beschreiben kann. Da mögen sich auch Fehler finden - ich wage aber zu behaupten, dass sich die Fehler nicht systematisch dem Versuch zuordnen lassen, einen höheren Zuschlagspreis zu realisieren.
bovi11 Am: 25.07.2025 16:11:47 Gelesen: 12142 # 120
@ TeeKay [#119] Einschlägig ist in zahlreichen Fällen auch die gesetzliche Bestimmung gemäß § 5a Abs.2 Nr. 2: https://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__5a.html "Als Vorenthalten gilt auch [...] die Bereitstellung wesentlicher Informationen in unklarer, unverständlicher oder zweideutiger Weise"
aviator Am: 25.07.2025 22:12:13 Gelesen: 12063 # 121
Hallo Diskussionsrunde, Wobei es bei der Karte geht, habe ich ausführlich für Sammler von Zeppelinpost beschrieben. Wer das nicht verstehen kann, hat weder die entsprechende nötige Literatur, noch Kenntnisse von Zeppelinpost. Dazu passt auch die Frage nach „Wo war LZ120 um den 20.1.1920 ?“ Klare Antwort – nicht auf einer Fahrt nach Friedrichshafen, so wie das bei mir oben mit allen relevanten Daten und Angaben zu lesen ist. Der Rest steht für Laien und Interessenten in der Literatur, die ich nicht über hunderte Seiten hier abschreiben werde. „Zeppelin-Laien“ mit der Meinung „ich verstehe das nicht und der Markt macht den Preis“, sollten besser keine Zeppelinpost kaufen, wenn Sie davon keinerlei Kenntnisse haben, noch Sammler sind. Zeppelinpost und Pionierflugpost ist etwas für Sammler dieser Gebiete und für die stelle ich das fach- und sachgerecht beschrieben hier ein. Nicht für Laien, die keinerlei Grundkenntnisse zu diesem Sammelgebiet haben. Hier geht es ausschließlich und allein um Sammlerschutz, sowie Hilfe zur Selbsthilfe für Sammler der Gebiete Pionierflugpost und Zeppelinpost! Was hat denn hier die Abbildung eines Briefes aus (Alt) Kolumbien verloren? Was soll das? Oder „§ 5 (1) S. 2 Nr. 1 UWG:“ oder „gesetzliche Bestimmung gemäß § 5a Abs.2 Nr. 2:“ ?? Als eine Rechtsberatung ist das hier bei allem guten Willen von Euch leider auch verkehrt und gehört in einen entsprechenden separaten Teil des Forums für Sammler, die rechtlichen Beistand und Beratung suchen. Hier ist das Thema: Fälschungen zum Schaden der Sammler: Zeppelinbelege! Wo bildet Ihr hier welche ab und beschreibt die so fach- und sachgerecht, damit Sammler von Zeppelinpost die auch selbst erkennen können? Entsprechende Belege abbilden, beschreiben und Sammler davor warnen. Alles Andere ist hier im falschen Thema! Mit besten Grüßen, Aviator
TeeKay Am: 25.07.2025 22:59:24 Gelesen: 12052 # 122
@ aviator [#121] Eine der unangenehmsten Nebenwirkungen von Diskussionsforen ist, dass zuweilen diskutiert wird, manchmal sogar über die Themen des Threadtitels, so wie hier. Der Bolivienbeleg hatte zum Ziel, eine Systematik bei Falschbeschreibungen des von dir eingebrachten Auktionshauses aufzuzeigen.
aviator Am: 26.07.2025 09:02:21 Gelesen: 11983 # 123
@ TeeKay [#122] Der Bolivienbeleg hatte zum Ziel, eine Systematik bei Falschbeschreibungen des von dir eingebrachten Auktionshauses aufzuzeigen. Wie bitte soll das Sammlern von Pionierflugpost und Zeppelinpost ganz konkret bei der Erkennung von Fälschungen und Verfälschungen eines Zeppelinpost Beleges helfen? Die „Erfolgsquote“ Deines Beitrages dabei zur konkreten Erkennung von Fälschungen und Verfälschungen eines Zeppelinpost Beleges ist von Anfang an 0,00%, also gar nicht! Mit besten Grüßen, Aviator
Stefan Am: 26.07.2025 10:02:36 Gelesen: 11964 # 124
@ aviator [#123] Die „Erfolgsquote“ Deines Beitrages dabei zur konkreten Erkennung von Fälschungen und Verfälschungen eines Zeppelinpost Beleges ist von Anfang an 0,00%, also gar nicht! Bitte zum ursprünglichen Thema (Ver-)Fälschungen von Zeppelin-Belegen zurückkehren. Den Beleg aus Beitrag [#112] hätte ich auch nicht als falsche Auktionslosbeschreibung erkennen können - es ist auch nicht mein Sammelgebiet. TeeKay hat in Beitrag [#122] nochmals darauf aufmerksam gemacht, was 22028 mit seinem Beitrag [#116] bezweckt hatte. Damit sollte dieser kleine Exkurs sein Ende finden. Danke ;-) Gruß Stefan
aviator Am: 26.07.2025 21:06:17 Gelesen: 11852 # 125
@ Stefan [#124] Hallo Stefan, Vielen Dank für Deinen Beitrag! „Damit sollte dieser kleine Exkurs sein Ende finden.“ Richtig(!) und schön wär‘s endlich wieder vernünftig arbeiten zu können! Vom 14.07.2024 bis zum 05.07.2025 hat das hier sehr gut funktioniert. Die danach folgenden „endlosen Diskusionen“ bringen nichts außer Stillstand und Chaos, wie ich bereits 2x vergeblich an diese „Diskussionsrunden“ geschrieben habe. Deshalb hoffe ich, dass Du mehr Gehör findest als ich und ab diesem 26.07.2025 auch wieder vernünftig gearbeitet werden kann. Die Zusammenarbeit mit Lars ist professionell, effektiv und kann von mir aus gerne noch Jahre ungestört weiter gehen! Mit besten Grüßen, Aviator
drmoeller_neuss Am: 28.07.2025 10:14:01 Gelesen: 11653 # 126
Erst einmal vorneweg: die Philaseiten sind kein Zeppelin-Spezialforum. Der Autor muss damit leben, dass seine Artikel auch von Nicht-Zeppelin-Sammlern gelesen und kommentiert warden. Im übrigen sind Zeppelin-Belege postgeschichtlich interessant, und nicht jeder Käufer eines solchen Beleges ist gleich ein Zeppelin-Spezialsammler. Im übrigen heist das Thema "Fälschungen ..." und nicht "Schlecht/Falsch beschriebene Auktionslose ...". Ich finde das Thema sehr interessant, obwohl ich nicht Zeppelinpost sammle. Viele Erkenntnisse aus diesem Thema über Fälschungen passen auch auf andere Sammelgebiete, wie frühe FDCs aus der DDR. Daher an dieser Stelle meinen Dank an aviator, dass er nicht nur echte Belege, sondern auch Fälschungen vorstellt. Als Verbesserungsvorschlag möchte ich einen Vorschlag von dem über jedem Zweifel erhabenen philaseiten-Mitglied Martin de Matin aufgreifen [#109] : Es wäre perfekt wenn man beschreiben würde, wie man solche Fälschungen erkennen kann. Gut wäre auch eine Gegenüberstellung von Echt und Falsch. Je mehr Sammler die Unterschiede kennen, desto weniger Erfolg haben die Verkäufer. Dazu der Beitrag [#71], wo die Merkmale der Fälschung eindeutig in knappen, aber klaren Sätzen von einem Prüfer beschrieben sind. Die Adresse im Tintenstrahl oder Laserdruck, und die Marken im falschen Druckverfahren. Dazu muss man kein Zeppelin-Experte sein, um das zu erkennen. Auch noch einfach ist der Beleg [#62]. Hier sind dankenswerterweise die Vergleichsstempelabdrucke auf dem gleichen Beleg. Man muss dafür noch nicht einmal eine Stempeldatenbank bemühen, um zu sehen, dass die "Stempel" auf den Liechtensteiner Zeppelinpostmarken gemalt sind - noch nicht einmal besonders gut. Einige hier gezeigte Fälschungen sind richtig gefährlich. Dem in [#68] gezeigten Brief ist sogar das renommierte Auktionshaus Köhler auf dem Leim gegangen. Der Briefumschlag und die Adresse des Beleges [#80] passen erst einmal. Stutzig macht mich der Stempel S. Vicente aus Cabo Verde. Ist der aus einer Kartoffel geschnitzt worden? Auch der brasilianische Stempel aus Pernambuco sieht nicht wie ein richtiger Poststempel aus. Die spanischen Stempel aus Sevilla sind schon besser, aber offensichtlich Gummistempel. In den Beiträgen [#74], [#77] und [#78] sind die Marken Ganzfälschungen (Linienzähnung anstatt Kammzähnung). Die "Unterlage" (Brief bzw. Postkarte) könnte sogar echt sein. Aber die weitere Diskussion erübrigt sich, wenn die Frankatur eine Ganzfälschung ist. Und zum letzten Beleg im Beitrag [#112]: Leider wurden meine Fragen aus dem Beitrag [#113] nicht beantwortet: Leider verstehe ich den zeitlichen Ablauf nicht ganz. Die Postkarte datiert 11 Monate vor dem letzten Flug. Oder war nur der Poststempel falsch eingestellt? Ist der Bordstempel zum Schaden der Sammler gefälscht oder nur ein Gefälligkeitsstempel? Dazu schreibt aviator in [#112] : "Die letzte Passagierfahrt mit Postbeförderung von ca. 3 Kg war am 5.12.1920 von Berlin nach Friedrichshafen." Einen Tag später schreibt TeeKay [#115] : "Laut Michel Zeppelin-Katalog war die letzte Fahrt mit Postbeförderung am 02.12.1919." Wer hat denn nun recht und welche Teile an der gezeigten Karte sind verfälscht? Der Poststempel "Berlin 66 - Luftpost" ist laut stampsx vom 12.12.1919 bis zum 20.5.1927 belegt. Frühe Stempelabdrücke fehlen aber in der Datenbank. Anhand der Stempelfarbe und des Stempelbildes kann ich anhand des Photos keine Fälschung ausmachen. Die Adresse ist recht spartanisch und ohne Straßenangabe. Friedrichshafen hatte bereits 1920 etwa 10.000 Einwohner [1]. Den Namen kann ich nicht lesen, und nicht beurteilen, ob der so bekannt war, dass es weiterer Angaben nicht bedurft hätte, um die Postkarte zuzustellen. Dies sind erst einmal meine Bedenken als "Nicht-Zeppelin"-Sammler. [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrichshafen#/media/Datei:Einwohnerentwicklung_von_Friedrichshafen_-_ab_1871.svg
aviator Am: 31.07.2025 09:39:35 Gelesen: 11325 # 127
@ Stefan [#124] Hallo Stefan, „Damit sollte dieser kleine Exkurs sein Ende finden.“ Was für ein schöner 2- tägiger Traum! Da referiert ein Laie, dazu Nicht-Zeppelin-Sammlern mit nicht einmal Grundkenntnissen zu diesen Themen in einem regelrechten „Monstermonolog“ ausgiebigst über Fälschungsbekämpfung bei Zeppelinpost. Bewertet was dabei gut, oder schlecht „gelaufen“ ist und gibt gar großzügiger Weise noch dazu Empfehlungen was verbessert werden kann. Was für ein Privileg, für mich und jeden Zeppelin- und Pionierflugpost Sammler das in dieser Ausführlichkeit lesen zu dürfen. Schon fast wie ein „Hauptgewinn mit Zusatzzahl“ im Lotto! Wie viele Jahrzehnte habe ich Depp doch damit verschwendet von den (angeblich) besten der „Zeppelin Zunft“ über Fälschungen und deren Erkennung zu lernen. So viele Lebenszeit regelrecht mit DR. Simon, Peter Hagedorn, Manfred Lösemann, Karl Hofmeister usw. usw. verschwendet. Dazu noch die täglichen Stunden über Jahre für dieses eigentlich nutzlose digitale Archiv „verplempert“. Warum bin ich nur nicht gleich von selbst auf die Idee gekommen den schier allwissenden drmoeller neuss zu konsultieren? Stefan Ich danke Dir nochmals für Deinen Einspruch und den Versuch diesen „kleinen Exkurs zu beenden! Hat leider nur 2 Tage funktioniert. Mit besten Grüßen, Aviator
TeeKay Am: 31.07.2025 10:09:38 Gelesen: 11307 # 128
Hat dir schonmal jemand gesagt, dass du unsympathisch bist? drmoeller_neuss Hinweise wären hilfreich gewesen, wollte man sich verbessern. [Thema vorübergehend redaktionell für neue Beiträge gesperrt]