Thema:
David Feldman kehrt an die Spitze der David Feldman SA zurück
Am: 30.04.2010 07:48:41
Gelesen: 9831
# 1
http://www.davidfeldmanusa.com
Neulich hat David Feldman ein Tochterunternehmen in den Staaten auf die Beine gestellt.
Eine der ersten Auktionen dieses Unternehmens wird die Sammlung Klassische USA Postgeschichte, die von Joseph Hackmey zusammengetragen war. Wer Internationale Ausstellungen verfolgt wird (dürfte) schon mit dem Namen vertraut sein.
Mir sind bereits einige Auszüge aus dieser Sammlung zugesandt worden (.pdf Datei 1,2MB)
Wer eine Kopie hiervon haben möchte kann mich unter der bei meinen Daten hinterlegten Emailadresse kontaktieren.
mfG
Nigel
Richard. Ich habe unter Auktionen gesucht und kein passsendes Thema entdeckt, daher ein neues Thema
Am: 30.04.2010 08:51:47
Gelesen: 9823
# 2
@ doktorstamp [#1]
Hallo Nigel,
war Hackmey mit seiner Sammlung "Cape of Good Hope" nicht Kandidat für den Grand Prix auf der IBRA 2009?
Einige der US-Briefe sind mir aus der Ishikawa-Sammlung bekannt.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Am: 26.11.2023 09:09:44
Gelesen: 1818
# 3
David Feldman kehrt an die Spitze der David Feldman SA zurück, um ein Familienerbe zu sichern
(Genf, 16. November 2023/AIJP/pcp) - Heute Morgen um 11 Uhr wurde bei einer außerordentlichen Generalversammlung David Feldman als neuer Mehrheitsaktionär des Unternehmens bestätigt. David hatte das letzte Jahrzehnt als internationaler Berater verbracht, während er anderen Beschäftigungen nachging, die inzwischen gereift sind, und kehrt nun zurück, um das Unternehmen, das er vor über 50 Jahren gegründet hat, erneut zu führen.
Es ist bekannt, dass die Firma David Feldman [1] in den Jahrzehnten seiner Führung eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte geschrieben hat, indem sie mehr Weltrekorde aufstellte und mehr Grand Prix- und große Goldsammlungen versteigerte als jede andere Firma in der Geschichte der Philatelie.
„Dank der Unterstützung und Ermutigung durch das derzeitige Personal, durch so viele Kollegen und großartige Sammler sowie durch meine Familie fühlte ich mich wirklich motiviert, zurückzukehren“, sagt David. Es gibt noch eine weitere positive Entwicklung: Davids Sohn Joel wird Geschäftsführer und übernimmt eine zentrale Rolle in der Finanz- und Verwaltungsführung des Unternehmens, um sicherzustellen, dass das Unternehmen seinen Kunden auch weiterhin einen erstklassigen Service bieten kann.
Joel hat einen Hochschulabschluss in Management und Kunst. Er ist seit Jahrzehnten in die David Feldman SA involviert und begann seine Arbeit in der Firma mit Auktionsbesichtigungen in seinen Teenagerjahren.
David plant, an der Seite seines langjährigen Freundes und Partners Marcus Orsi eine führende Rolle auf dem Gebiet der Philatelie zu übernehmen, während er Joel mit der allgemeinen Leitung betraut.
„Die derzeitigen Mitarbeiter, von der Empfangsdame bis zum Designer, von der Buchhaltung bis zu den Zuschauern und natürlich dem Philatelieteam, bilden eine hervorragende Gruppe von Menschen. Gemeinsam bin ich davon überzeugt, dass das Unternehmen auch weiterhin große Höhen in der Welt der Philatelie erreichen wird.“
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/David_Feldman_(Philatelist)
Am: 31.03.2025 16:05:58
Gelesen: 1156
# 4
@ Richard [#3]
Es gibt einige Auktionatoren, die sehr beeindruckende Karrieren vorweisen können. Einer davon ist mit Bestimmtheit David Feldman.
1947 geboren ist er heute immer noch aktiv, nun 77- oder 78-jährig. Er hat früh schon Auktionen durchgeführt, zuerst in Irland, aber er kam recht früh schon in die Schweiz (1973) und führte 1976 seine erste Auktion in der Schweiz durch. Seither sind rund 400 Auktionen durchgeführt worden, teils mit Partnern.
Ich habe nun den Auktionskatalog seiner allerersten Auktion in die Finger bekommen. "Postal Auction No. I; Friday, 10th February 1967. Specialised Ireland"
Der erste Katalog war ein unauffälliges Angebot.
Katalog: Farbige Umschlagseite, 8 Textseiten, 4 Seiten mit schwarzweiss-Abbildungen, Hintere Umschlagseite (C III= Seite 9 = Text, Lose 67-69; C IV=leer). Das Angebot umfasste also nur 69 Lose, das teuerste Los hatte eine Schätzung (Valuation) von £200.
Vermutlich ist der Katalog heute selten. Philatelistisch bedeutend ist er aber nicht.
Heinz
Der erste Katalog war ein unauffälliges Angebot.
Katalog: Farbige Umschlagseite, 8 Textseiten, 4 Seiten mit schwarzweiss-Abbildungen, Hintere Umschlagseite (C III= Seite 9 = Text, Lose 67-69; C IV=leer). Das Angebot umfasste also nur 69 Lose, das teuerste Los hatte eine Schätzung (Valuation) von £200.
Vermutlich ist der Katalog heute selten. Philatelistisch bedeutend ist er aber nicht.
Heinz
Am: 01.04.2025 01:11:11
Gelesen: 1077
# 5
Ich habe den damals schon als Persönlichkeit beeindruckenden David Feldman 1967 - ich war noch 16 Jahre alt - in Dublin in seinem kleinen Shop nicht arg weit vom berühmten Hauptpostamt (wo die irische Revolution stattfand) besucht und dort seinen ersten Irland-Briefmarkenkatalog Stamps of Ireland (Erstauflage 1964) erstanden. Die Zweitauflage 1967 muss schon in der Mache gewesen sein; es gab sie aber wohl im Sommer 1967, als meine Familie mit "Horse & Waggon" durch Irland tingelte, noch nicht. Nicht wissend, dass dies eines Tages ein berühmtes Dokument würde, habe ich ihn bemalt - und zwar nicht nur innen, sondern leider auch auf dem Cover (deshalb "unvorzeigbar"). Ich weiß nicht, woher die Feldmans stammen; ein britischer Händler sagte mir einst, die Familie sei aus Berlin.
Übrigens Berlin: Der aktuelle Chefredakteur des berühmten Stanley Gibbons Kataloges, Hugh Jefferies, ist auch in Berlin geboren!
Und die Eltern der jungen Stanley-Gibbons-Chefin Victoria Lajer, die man in Sindelfingen 2017 und auf der IBRA 2023 kennenlernen konnte, sollen aus Litauen stammen.