Ansichtskarten aus dem 1. Weltkrieg












Viele Grüße
Ingo
mit Sammlergruß
Claus
Nicht weniger als vier Stempel haben auf dieser Karte aus Marburg an der Drau Platz gefunden.
Diese drei sind mir vom Sinn her klar, aber der letzte nicht, was bedeutet "Militärpflege" ?
vielen Dank für ein wenig Hilfe sagt Olaf
P.S. Habe (noch) kein passendes Thema gefunden, wenn es ein passenderes Thema gibt gerne bitte verschieben.


b) Der Evangelisch-Kirchliche Hilfsverein und seine Frauenhilfe - Seite 318 books.google.de › books · Fritz Mybes · 1988 · Snippet-Ansicht
IM BUCH GEFUNDEN – SEITE 318
559 Im Februar 1915 wird die Frauenhilfe Neumünster vor eine große Aufgabe gestellt . Der Zentralvorstand fragt an , ob sie „ bereit und in der Lage sei , für junge ostpreußische flüchtige Mädchen Haushaltungskurse so lange einzurichten ...
Aus vorstehendem lässt sich eine Gründung der Frauenhilfe der Stadtmission Neumünster i.H. im Jahre 1903 feststellen.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Grüßle
Günther

Heute ist Grodno,weißrussisch Hrodna, Teil von Belarus.
Viele Grüße
Christoph

Schönen Gruß
Sepp


Schönen Gruß
Sepp


Die Abreise startete wohl im Bahnhof von Alexandrowo, der auf der Ansichtskarte zu sehen ist.
Aleksandrów Kujawski ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Kujawien-Pommern und liegt nahe der Weichsel etwa 20 km südsüdöstlich von Thorn. Aleksandrów Kujawski ist Sitz des Powiat Aleksandrowski [1]
Von 1871 bis 1918 gehörte Sankt Avold zum Deutschen Reich. Die Stadt lag im lothringischen Kreis Forbach und wurde preußische Garnison: Dort war ab 1886 das Ulanen-Regiment Nr. 14 stationiert....Im Ersten Weltkrieg war St. Avold auch Ausbildungsstandort [2]
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1]https://de.wikipedia.org/wiki/Aleksandrów_Kujawski
[2]https://de.wikipedia.org/wiki/Saint-Avold
Am 3. August 1914 erklärt Deutschland Frankreich den Krieg. Bereits ein halbes Jahr später ging diese Kriegsgefangenen-Sendung von Leipzig-Lindenau zu einem deutschen Kriegsgefangenen nach Tarbes im Pyrenäenvorland - "Mein liebes Ernstchen" von "Tante Berta". Die Gefangenschaft wird ihm wohl sein Leben gerettet haben ?
Ich wünsche ein friedvolles Weihnachsfest
Günther
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=350277
Sie zeigt französische Infanterie, die entlang einer Eisenbahnlinie vorrückt
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther


Deutsche Kriegsgefangene 1914 im Bahnhof Guer an der heute stillgelegten Bahnstrecke Châteaubriant–Ploërmel in der Bretagne. In Guer befand sich ein großes Kriegsgefangenenlager. Die Gefangenen sind offensichtlich neu eingekleidet worden.
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende
Günther




Wikipedia schreibt zu Panzerzügen u.a.: „Ein Panzerzug ist ein Eisenbahnzug, der gegen Beschuss gepanzert und in der Regel mit Bewaffnung ausgestattet ist. Panzerzüge wurden hauptsächlich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eingesetzt, im Ersten Weltkrieg, im Russischen und Chinesischen Bürgerkrieg und in der Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs.“
Und zu Veurne u.a.: „Im Ersten Weltkrieg lag Veurne in dem kleinen Teil Belgiens, der nicht von deutschen Truppen besetzt wurde.“
Ich wünsche mir ein friedliches Osterfest
Günther
[1] https://visitwallonia.de/de/3/was-ich-mag/geschichte-und-kultur/gedenktourismus/1-weltkrieg/geschichtliches?cookie_lang=de
Ich wünsche allen einen schönen Abend
Günther
Wikipedia schreibt zum Kriegsgeschehen um Lunéville: „Besonders zu Anfang des Ersten Weltkriegs war die Umgebung der Stadt stark umkämpft. Der Durchbruchsversuch der deutschen 6. Armee auf Épinal scheiterte Ende August 1914 an der auf starke Befestigungen gestützten französischen Verteidigung im Raum Nancy/Lunéville.“
Wikipedia weiß über die Stadt u.a. zu berichten : „Kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde die Hälfte der Häuser im Stadtkern verwüstet, nachdem das deutsche Militär sie in Brand setzte. Aufgrund seiner früheren Funktion als Festungs- und Garnisonsstadt und durch die Katastrophe von 1914 hat sich Dendermonde trotz seiner günstigen Lage nicht zu einer größeren Stadt entwickelt.“
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
Die italienische Truppe (links) triumphiert über die österreichisch-ungarische Armee während einer Schlacht am Isonzo. Abbildung von Alphonse Lalauze. August 3, 1915
Wikipedia schreibt zu den Isonzo-Schlachten u.a.: „Die Isonzoschlachten waren zwölf große Kampfhandlungen im Ersten Weltkrieg zwischen dem Königreich Italien und den beiden verbündeten Mittelmächten Österreich-Ungarn und dem Deutschen Kaiserreich. Mit über einer Million getöteten, verwundeten und vermissten Soldaten gehörten die Isonzoschlachten zu den verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkriegs. Benannt wurden sie nach dem Fluss Isonzo (slowenisch Soča), um dessen Tal sich die Fronten zogen. Das Gebiet liegt größtenteils im heutigen Slowenien.“
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther
Zur Schlacht um Verdun empfehle ich folgende Seite :
https://memorial-verdun.fr/de/ressources/la-bataille-de-verdun
Ich wünsche einen schönen Brückentag
Günther
Zu Charleville weiß Wikipedia u.a. folgendes: „Charleville-Mézières ist der Hauptort des französischen Départements Ardennes und hat 45.634 Einwohner (Stand 1. Januar 2022). Die Stadt wurde 1966 aus den ehemals eigenständigen Städten Charleville und Mézières zusammengeschlossen.“


Wikipedia schreibt dazu u.a. : „Die Ortschaft wurde während des Ersten Weltkriegs stark in Mitleidenschaft gezogen. Sie wurde 1914 von deutschen Truppen besetzt. Nach der ersten Schlacht an der Marne konnten sich die Deutschen im Ort halten. Danach verlief die Hauptfrontlinie lange Zeit rund 6 km entfernt, somit lag der Ort zeitweise unter Beschuss der französischen Artillerie.“
Ich wünsche einen schönen Abend
Günther

Ich wünsche einen schönen Feiertag
Günther
Diese Eisenbahnbrücke bei Vouziers wurde bald wieder notdürftig repariert, sie lag an der Strecke Amagne-Lucquy–Revigny und überquerte die Aisne
Die Karte war nicht versandt worden.
Wikipedia schreibt zur Bahnstrecke u.a. folgendes : „Die Bahnstrecke Amagne-Lucquy–Revigny führte mit einem Abstand von ca. 35 km an Verdun vorbei mitten durch die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs. Entsprechend groß waren die Zerstörungen von den Bahnanlagen. Seit 1988 bedient die Chemin de Fer Touristique du Sud des Ardennes (CFTSA) mit Dieseltriebwagen der Reihe X 3800 den 40 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Amagne-Lucquy und Challerange.“
Ich wünsche einen schönen Tag
Günther
Die Karte wurde nicht versandt.
Schlacht an der Marne 6. bis 12. September 1914 bei Maurupt östlich der Straße nach Pargny-sur-Saulx. Der Ort lag halbwegs zwischen Paris und Nancy und war nach der Marneschlacht zu 90 % zerstört-
Ich wünsche einen guten Wochenstart
Günther
Die Karte wurde nicht versandt.
Wikipedia berichtet darüber u.a. wie folgt: Das Beinhaus von Douaumont (französisch Ossuaire de Douaumont) ist eine französische nationale Grabstätte für die Gebeine der Gefallenen, die nach der Schlacht um Verdun nicht identifiziert werden konnten. Das Beinhaus (Ossarium) befindet sich auf dem Gebiet der ehemaligen Ortschaft Douaumont. In ihm werden die Gebeine von über 130.000 nicht identifizierten französischen und deutschen Soldaten aufbewahrt …. Als Grab- und Gedenkstätte des Ersten Weltkriegs gehört das „Beinhaus von Douaumont“ seit 2023 zum UNESCO-Welterbe in Frankreich.
Ich wünsche einen schönen Sonntag
Günther
Ergänzung: Zwar ist die Karte nicht direkt aus dem 1. Weltkrieg, aber eine Folge von diesem.

Wikipedia weiß dazu u.a.. folgendes zu berichten : „Als Kavallerie oder Reiterei bezeichnet man eine in der Regel zu Pferd kämpfende Waffengattung der Landstreitkräfte. Im 20. Jahrhundert wurden Kavallerieverbände meist aufgelöst oder in gepanzerte Truppen umgewandelt, behielten aber häufig aus Traditionsgründen ihre hergebrachten Verbandsnamen. Berittene Truppenteile werden heute meist nur noch zu Repräsentationszwecken eingesetzt.“
Ich wünsche einen schönen Wochenbeginn
Günther

An der Front durfte das Sauerkraut natürlich nicht fehlen. Gilt es doch international als eines der bekanntesten deutschen Gerichte.
Im Ersten Weltkrieg war "krauts" als eine von vielen negativen Bezeichnungen für die Deutschen unter Soldaten der US-Armee im Gebrauch, wie ein Eintrag im "Dictionary of American Slang" 1918/1919 belegt. (Quelle: Wikipedia).
Ich wünsche einen schönen Tag
Günther

Ich wünsche allen einen schönen Tag
Günther
Die Karte ging am 28. Sept. 1915 von Geneve-Plainpalais nach Paris
Ich wünsche eine gute Nacht
Günther
Aus der Chronik von Meaux : „Um den Vormarsch der deutschen Truppen zu verhindern, wurden ab dem 3. September 1914 die Brücken über die Marne und Ourcq in Meaux, Trilport und Lagny-sur-Marne zerstört.“
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther



Beste Grüße
Ulrich
Die Karte wurde nicht versandt.
Wikipedia berichtet u.a. wie folgt : „Die Argonnenbahn war ein Netzwerk von durch Förderbahnen miteinander verbundenen Feldbahnen der folgenden Klassen in verschiedenen Ausbaustufen:
• Kleinbahn
◦ für Dampfloks
◦ für Motorloks/Benzolloks
• Förderbahn für Pferde- und Handbetrieb
• Die Bahnhöfe der Argonnenbahn trugen leicht auszusprechende Decknamen..“
Ich wünsche einen schönen Tag
Günther
[1] https://www.morthomme.com/argonnerwald.html
Ich lese:
Liebe Eltern, Pate u. Schwester!
den ersten Sonntag den wir
in Feindesland verlebt ward
ja elende. Wir hatten von
8-11 Uhr Arbeitsdienst um
2 Uhr Gasmasken verpaßen
im Stink(?)raum. Dann
hatten wir noch Abends Kar-
toffel schälen das war der
ganze Sonntag. Hier weiß
man nicht ob Sonn(-) oder
Wochentag ist, es ist immer
das gleich(e) Elend. Da denkt
man an die Sonntage
die man erlebt hat. Na
auch dieses wird vorüber
geh(e)n. Schickt mir immer
Zigaretten denn die Zigaretten
die man hier kauft ist ja
niemals ein Mundstück dran.
Wie ists mit Euer Wagen-
bauerei gehts den(n) nun los oder
nicht? Seid herzl. gegrüßt von
Euern Sohn Karl
Grüße erlaubt sich zu
senden Walter Ebers
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Haisnes
—-
Viele Grüße
Emiel
„Vom stellv. Generalstab zur Veröffentlichung zugelassen.“
Wikipedia weiß zum Kanal u.a. folgendes: „Der Kanal verbindet den Marne-Seitenkanal und den Kanal zwischen Champagne und Burgund mit der Mosel und dem Rhein.“
Habt einen schönen Abend
Günther

Zu sehen ist ein haltender Lazarettzug(?), Kennzeichnung durch Rotes-Kreuz-Symbole auf den Waggondächern.
In Jaulny hat sich wohl ein im Vordergrund zu sehendes Lazarett (mindestens zwei Gebäude) befunden, die in gleicher Art gekennzeichnet worden waren.
Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert

Erfrischungsstation und Urlaubsfahrt
Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges gewann die Kriegspostkarte an Aktualität. Auf ihr beruhte der überwältigende Erfolg des Künstlers und sein hoher Bekanntheitsgrad. Die Kriegspostkarten von Brynolf Wennerberg sind bis heute international beliebte Sammelobjekte. [1]
Wikipedia schreibt über ihn u.a. wie folgt : „Brynolf Wennerberg, auch Brynolf Wennerberg der Jüngere (* 12. August 1866 in Otterstad, Schweden; † 30. März 1950 in Bad Aibling), war ein schwedisch-deutscher Maler, Zeichner und Gebrauchsgrafiker."
Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther
[1] Peter Collins: Bruno Wennerberg: 1866–1950 ; a Tribute to His Postcards Relating to World War I. Cinderella Public, 1991

Ich wünsche ein schönes Wochenende
Günther

Beste Grüße
Ulrich
Da die Karte in meinen Heimatort ging, würde ich mich sehr freuen, wenn mir Jemand den Absender und Text hier schreiben würde !
Vielen Dank und einen
schönen Sonntag
Lothar
Ansichtskarte aus der Reihe „Siebenbürgische Karpathen“

Sie zeigt das Grab einer deutschen Kraftwagen-Kolonne und wurde aus dem Feld nach Hamburg geschickt. Ich versuche mir vorzustellen, welche Wirkung die Karte eines deutschen Soldaten auf die Empfängerin ("Mein liebes Gretel!") haben muß, wenn darauf Verluste der deutschen Armee abgebildet sind.
Geruhsame Feiertage,
Zinnenstadt
Nur der Text dazu ist schon sehr hart.
Entschuldigung an die Redaktion, ich habe diese Karte schon mal im Thema "Der erste Weltkrieg als Motiv" gezeigt, der Thread ist noch da, hatte ihn nur nicht gefunden.
Dort werden auch viele interessante Ansichtskarten vor allem von der Westfront gezeigt und beschrieben.
Schöne Weihnachten wünscht
Ulf

Schönen Abend,
Zinnenstadt

Sie zeigt Rotkreuz-Schwestern bei der Vergabe von „Liebesgaben“. Das Motiv stammt aus der Zeit unmittelbar nach Kriegsbeginn. Bei der Fahrt zur Front im August 1914 wurde den Soldaten an den Bahnhöfen massenweise Nahrungsmittel und Getränke dargereicht; die Kriegseuphorie war immens. Im August glaubte man doch noch, dass man zu Weihnachten des Jahres wieder zu Hause wäre. Später im Jahr 1916 war das eher eine Seltenheit und die Begeisterung war längst verblasst.
Ich wünsche einen schönen Abend.
Günther

1915 - Feldpost - Artilleriekorps Grossh. Hess. Feldartillerie Regt. 25 . Von wo die Karte kam, ist mir nicht bekannt. Sie ging jedenfalls am 22. Sept. 1915 nach Würzburg.
Mit Gruß
Günther
Viele Grüße Olaf

Die Karte wurde in Brüssel gedruckt und ist unbenutzt.
Über diese Schlacht im Herbst 1914 hat Stephan hier [1] schon ausführlich berichtet.
Habt ein schönes Wochenende
Günther
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=360381
Die Motivkarte verweist auf die Kriegsfolgen im Raum Korschen, und der fünftägige Laufweg nach Bad Kreuznach war für die Nachkriegszeit durchaus üblich.


Schönen Gruß
Sepp

Mit sonntäglichen Grüßen
Edwin

Die Karte ging vor 109 Jahren von Eisenach nach Nauendorf in Thüringen, heute ein Teil der Verwaltungsgemeinschaft Kranichfeld.
Ich wünsche allen einen schönen Abend
Günther
[1] https://www.verdun14-18.de/tag/argonnenbahn/

Wikipedia schreibt hierzu u.a. in zwei verschiedenen Themen: „Im Ersten Weltkrieg führt die deutsche Invasion zu schweren Zerstörungen in der Stadt. Der Bürgermeister Eugène Odent wird am 2. September (1914) zusammen mit sechs weiteren Bürgern der Stadt erschossen. Die Stadt wird das Hauptquartier des Marschalls Foch.“
„Als Vergeltung für den Widerstand der französischen Truppen, die sich zurückziehen und den Kampf fortsetzen, wird der Bürgermeister Eugène Odent zusammen mit mehreren zufällig ausgewählten Zivilisten als Geisel genommen. Er wird misshandelt und anschließend erschossen. Die Deutschen rechtfertigten sich damit, dass sich Zivilisten der französischen Armee angeschlossen und auf sie geschossen hätten, was jedoch nie bewiesen wurde. Selbst wenn dies der Fall gewesen wäre, wurde die 1914 geltende Haager Konvention sehr oft missachtet. In Senlis und Umgebung wurden während der neuntägigen Besatzung 29 Zivilisten getötet: direkte Opfer – weil die Deutschen, wie in Belgien in großem Stil, auch hier Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzten – oder indirekte Opfer infolge der Bombardierung der Stadt und der von den deutschen Truppen gelegten Brände.“
Ich wünsche allen einen schönen Sonntag
Günther
Etwas makaber wirkt der beschädigte Laden links "Articles Militaires", findet
Günther