Briefmarken Atteste

Thema:

Ansichtskarten aus dem 1. Weltkrieg

Martinus Am: 08.04.2010 22:13:35 Gelesen: 29560 # 1
Alle drei Karten sind in Russland geschrieben worden. Meine Frage wäre, wer kann mir helfen diese einzuordnen? Sind alle von 1916 ? Rückseitig Feldpoststempel.
Lars Boettger Am: 09.04.2010 09:08:38 Gelesen: 29537 # 2
@ Martinus [#1] Nach welchen Kriterien willst Du die Karten einordnen? Wert? Auf den ersten Blick sehen die Karten nach "normalen" Feldpostkarten aus. Interessanter sind Karten mit Ortsmotiven, die z.T. zensiert mechanisch wurden. Beste Sammlergrüsse! Lars
Cantus Am: 03.01.2012 01:06:00 Gelesen: 28687 # 3
Hallo zusammen,

die drei Karten von Martinus würden bei mir unter "Lieder- oder Spruchkarten", "Kindermotive" und "allgemeine Grußkarten" landen. Für solche Karten wäre sicherlich die Überschrift "Karten aus der Zeit des I. Weltkrieges" besser gewesen. Die Stellungnahme von Lars hat mich nun aber veranlasst, eine kleine Serie mit Karten zusammenzustellen, die besser dem I. Weltkrieg zugeordnet werden können. Leider wird die Zahl derer, die sich mit dem I. Weltkrieg beschäftigen, immer kleiner, während man zum Thema II. Weltkrieg selbst billigste Massenware oft noch an den Mann bringen kann.

Manche Soldaten, die nicht im direkten Fronteinsatz waren, schrieben reizvolle Ansichtskarten nach Hause, die denen glichen, die auch in Friedenszeiten verwendet wurden. So diese Feldpostkarte, die eine Ansicht aus Straßburg zeigt und am 23.6.1915 nach Berlin geschickt wurde.





Viel häufiger anzutreffen sind jedoch Karten, die zerstörte Gebäude zeigen wie diese Karte aus Schweighausen im Elsaß, die am 29.6.1915 nach Jässnitz bei Plauen geschickt wurde.





Eine besondere Vorliebe für Kartenmotive der heroischen Art zeigten die damaligen Verlage dadurch, dass als Kartenmotiv immer wieder Gräber gefallener Soldaten gezeigt wurden. Hier ist so ein Beispiel aus Bazancourt. Diese Karte wurde als Weihnachtsgruß der besonderen Art am 22.12.1915 nach Berlin geschickt.





Noch größere Betonung des Heldentums deutscher Soldaten zeigten Abbildungen von Friedhöfen, in denen sogar ein Ehrenmal errichtet worden war. Diese Karte aus Bremenil ist so ein Beispiel. Sie wurde am 3.5.1916 nach Rübenau im Erzgebirge geschickt.





Glücklicherweise starben nicht alle Soldaten, die man in die Hölle des I. Weltkrieges geschickt hatte, auch wenn Unzählige ihr Leben auf den Schlachtfeldern vor Verdun lassen mussten. Die nächste Karte zeigt so einen kleinen Ausschnitt dieses Schlachtfeldes, und die Abbildung lässt ahnen, wie furchtbar das gewesen sein muss, dass man noch nicht einmal die Gebeine der gefallenen Kameraden irgendwo verscharren konnte.



Wer diese Kämpfe überlebt hat, war meist an Geist und/oder Körper geschädigt, Nicht wenige landeten dann in Sanatorien wie dem folgend gezeigten, um wieder hergestellt werden zu können, sei es zum weiteren Kriegsgeschehen oder wieder für das Zivilleben. Die folgende Karte wurde am 9.8.1917 vom Sanatorium in Belzig nach Rathenow geschickt.





Wer jedoch schon wieder einigermaßen gesundet war und auch einen Blick für das zivile Leben außen herum hatte, suchte wohl eher nach einem Ansichtskartenmotiv, das nicht an Soldatentum, Ehre, Sterben und Leiden erinnerte, sondern ein Abbild des zivilen Lebens darstellte. Mit so einer Karte aus dem Reservelazarett aus Reichenbach in Schlesien, die am 5.5.1916 nach Hohenneuendorf bei Berlin gesandt wurde, will ich meinen heutigen Beitrag hier schließen.





Viele Grüße
Ingo
Cantus Am: 15.10.2012 23:40:54 Gelesen: 27507 # 4
Hier eine Karte mit dem Titel "Am Beobachtungsposten im Schützengraben". Man könnte sie auch übertiteln "Die Ruhe vor dem Sturm". Die Karte lief am 2.5.1916 mit dem Feldpoststempel der 15. Reserve-Division nach Hungen in Oberhessen. Viele Grüße Ingo
Sachsendreier53 Am: 16.10.2012 10:02:02 Gelesen: 27479 # 5
Hier ein netter Liebesgruß an Rosa Galke. Ihr geliebter Paul vom Kaiserlichen I. Infantrie Regiment Belgien, sandte die Feldpostkarte am 7.1.1915 nach Zittau. Er kämpfte im Maschinengewehrzug des 1. Seebataillon. mit Sammlergruß Claus
DERMZ Am: 15.11.2019 23:01:11 Gelesen: 22214 # 6
Militärpflege Guten Abend, heute bin ich auf einen Stempel gestossen, den ich noch nicht in den Zusammenhang bringe, ich hoffe, daß es keine dumme oder blöde Frage ist. Nicht weniger als vier Stempel haben auf dieser Karte aus Marburg an der Drau Platz gefunden. Diese drei sind mir vom Sinn her klar, aber der letzte nicht, was bedeutet "Militärpflege" ? vielen Dank für ein wenig Hilfe sagt Olaf P.S. Habe (noch) kein passendes Thema gefunden, wenn es ein passenderes Thema gibt gerne bitte verschieben.
volkimal Am: 15.11.2019 23:44:23 Gelesen: 22202 # 7
@ DERMZ [#6] Hallo Olaf, Zum K.u.K. Sanitätswesen im Ersten Weltkrieg habe ich folgendes gefunden [1]: Organisation: Feldspitäler an der FrontMobile Reservespitäler (meist für 200 Patienten ausgelegt) übernahmen die Schwerverwundeten und Schwerkranken aus den Feldspitälern. Feldmarodenhäuser übernahmen die Leichtverwundeten (meist für 500 Patienten). Mobile Krankenhaltstationen dienten der kurzzeitigen ärztlichen Betreuung der Verwundeten und Kranken von der Front. Sanitätszüge transportierten die Verwundeten ins Hinterland. Reserve-Notspital und Militärpflege - Einrichtungen waren im Hinterland der Front für die Versorgung der Verwundeten geschaffen worden. Damals war die Bezeichnung „Lazarett“ noch nicht gebraucht worden; dieser Ausdruck wird erst im 2. Weltkrieg verwendet. Viele Grüße Volkmar [1] https://www.ooegeschichte.at/themen/arbeit-und-soziales/lazarettstadt-bad-hall/das-sanitaetswesen-im-ersten-weltkrieg/
DERMZ Am: 16.11.2019 09:04:23 Gelesen: 22179 # 8
@ volkimal [#7] Vielen Dank Volkmar, das habe ich auch gesucht, aber nix gefunden im Netz - hatte wohl den falschen Ansatz. Es ist immer wunderbar, wenn einem so nett geholfen wird. Schöen Grüße sagt Olaf
volkimal Am: 16.11.2019 09:53:01 Gelesen: 22176 # 9
@ DERMZ [#8] Hallo Olaf, ich glaube nicht, dass Du den falschen Ansatz hattest. Mein Suchbegriff bei Google war einfach "Militärpflege". Mir war aufgrund der vielen vorhandenen Stempel sofort klar, dass es etwas ganz alltägliches beim K.u.K. sein musste. Ich musste nur sehr weit heruntersrollen bis ich zwischen den vielen angebotenen Karten auf den Artikel gestoßen bin. Viele Grüße Volkmar
Seku Am: 21.11.2021 20:46:38 Gelesen: 19895 # 10
Wohlfahrtspostkarte der Frauenhülfe [1] - Bahnhofsdienst der Frauenhülfe in Neumünster



gedruckt in Charlottenburg, verlegt vom Stiftungsverlag Potsdam. Eine Nachfrage in Neumünster (Schleswig-Holstein) ergab keinen Hinweis. Auch die evangelische Frauenhilfe Deutschlands konnte nicht helfen. Gab es vielleicht in den Ostgebieten ein Neumünster ?

Ich wünsche einen schönen Wochenanfang

Günther

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Frauenhilfe_in_Deutschland
volkimal Am: 21.11.2021 21:54:30 Gelesen: 19886 # 11
@ Seku [#10]

Hallo Günther,

im Ritter, geographisch statistisches Lexikon von 1905 steht fast jedes Kuhdorf. Ein Neumünster in der Ostgebieten ist nicht dabei. Neumünster gibt es laut Ritter in Bayern, Schleswig-Holstein, der Rheinprovinz und in der Schweiz:



Viele Grüße
Volkmar
epem7081 Am: 22.11.2021 05:14:27 Gelesen: 19862 # 12
@ Seku [#10] Hallo Günther, aus der "Snippet"-Jagd im Internet kann ich Dir zwei Buchstellen erschließen. in denen die Frauenhilfe Neumünster in Holstein enthalten ist. a) Statistik der Frauenorganisationen im Deutschen Reiche - Seite 54 books.google.de › books Germany. Statistisches reichsamt. Abteilung für arbeiterstatistik · 1909 · ‎Snippet-Ansicht IM BUCH GEFUNDEN – SEITE 54 rantenpflegeftation Frauenhilfe Met 12. Evang . Frauen - V . Morißberg 13. Frauenhilfe der Stadtmiffion Neumünster i . H . 14. B. Frauenhilfe Badenstedt 15. - Bötrau 16. Frauen - B . Süderbrarup 17. B. Frauenhilfe Tungendorfer Mühle 18 ... b) Der Evangelisch-Kirchliche Hilfsverein und seine Frauenhilfe - Seite 318 books.google.de › books · ‎Fritz Mybes · 1988 · ‎Snippet-Ansicht IM BUCH GEFUNDEN – SEITE 318 559 Im Februar 1915 wird die Frauenhilfe Neumünster vor eine große Aufgabe gestellt . Der Zentralvorstand fragt an , ob sie „ bereit und in der Lage sei , für junge ostpreußische flüchtige Mädchen Haushaltungskurse so lange einzurichten ... Aus vorstehendem lässt sich eine Gründung der Frauenhilfe der Stadtmission Neumünster i.H. im Jahre 1903 feststellen. Mit freundlichen Grüßen Edwin
Seku Am: 22.11.2021 05:38:05 Gelesen: 19854 # 13
Danke Volkmar und Edwin ! Ich habe eine Anfrage erhalten, ob Frauenhülfe stimmt. Hier die Anschriftenseite der Karte Grüßle Günther
Manne Am: 24.11.2021 14:31:29 Gelesen: 19753 # 14
Hallo, aus Villingen eine Feldpost-Karte vom 11.07.1915, gelaufen nach Ulm. Abgebildet sind die provisorischen Schlaf- und Wohnräume des I. Rekr. Depot II. E. Btl. No 112 Villingen Baden. Eingerichtet war dieses Notquartier in der ehemaligen Tonhalle, die vor einigen Jahren abgerissen wurde. Gruß Manne
Seku Am: 26.11.2021 23:43:36 Gelesen: 19690 # 15
Das Foto wurde nach der Einigung über den Waffenstillstand [1] aufgenommen, der den Ersten Weltkrieg beendete. Das ist Ferdinand Fochs eigener Eisenbahnwaggon im Wald von Compiègne. Fochs Stabschef Maxime Weygand ist Zweiter von links. Dritter von links ist der hochrangige britische Abgeordnete, Sir Rosslyn Wemyss. Foch ist Zweiter von rechts. Rechts ist Admiral Sir George Hope.



Ich wünsche einen schönen Sonntag

Günther

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Waffenstillstand_von_Compi%C3%A8gne_(1918)
Cheri50 Am: 14.12.2021 12:21:44 Gelesen: 19462 # 16
Ansichtskarte aus Grodno, als Feldpostkarte gelaufen, Feldpoststempel der K.D.Feldpoststation Et.insp.12. Armee vom 10.10.1915. Gelaufen nach Vollmershain Sachsen-Altenburg. Heute ist Grodno,weißrussisch Hrodna, Teil von Belarus. Viele Grüße Christoph
Briefuhu Am: 10.03.2022 15:43:05 Gelesen: 19062 # 17
Ansichtskarte bzw. Feldpostkarte von der Totermann Mühle in den Argonnen unweit von Verdun. Gelaufen als Feldpost am 19.06.1916 nach Essen. Gestempelt von der Großherzöglich hessischen 25. Reserve Division. Schönen Gruß Sepp
10Parale Am: 25.08.2024 21:28:10 Gelesen: 15219 # 18
Das Wort zum Sonntag könnte heutzutage nicht besser lauten als dieser abschließende Text auf einem Neujahrsgruß aus den Zeiten des 1. Weltkrieges. Auch heute sehnen wir uns wieder nach Frieden, die Bedrohung und Auseinandersetzung ist eine ganz andere als vor über 100 Jahren. Mehr als Gottes Segen benötigen wir alle seinen Beistand. "...hoffentlich bringt uns dasselbe (gemeint ist das kommende Jahr 1917..Anmerkung des Verfassers) den Frieden". Die Hoffnung wurde enttäuscht. Der Frieden kam erst 1918 und dauerte auch nicht sehr lange. Schönen Sonntag 10Parale
Briefuhu Am: 23.11.2024 10:33:05 Gelesen: 14714 # 19
Zwar nicht direkt eine Ansichtskarte sondern mehr eine Grußkarte aus der Zeit des 1. Weltkrieges. Vermutlich wurde die Karte in einem Umschlag versendet, sie zeigt ein 42 cm Geschoß vermutlich für die Dicke Bert(h)a. Dicke Bertha (auch Dicke Berta, im Französischen Grosse Bertha) war der Spitzname mehrerer deutscher Geschütze, die zum ersten Mal im Ersten Weltkrieg eingesetzt wurden und dort zu den bekanntesten Waffen zählten. Im engeren Sinn bezieht sich der Spitzname nur auf das M-Gerät mit Räderlafette, jedoch wurde teilweise aufgrund der Kalibergleichheit auch der 42-cm-Gamma-Mörser so bezeichnet. Schönen Gruß Sepp
epem7081 Am: 04.12.2024 22:57:03 Gelesen: 14542 # 20
Hallo zusammen, aus der Familienschatztruhe. Eine Feldpostkarte an meinen Großvater von seinem Bruder Heinrich vom 23.6.1916 aus Alexandrowo [1]. Neben dem Tagesstempel Alexandrowo noch ein B.[rief]‚ St.[empel] der Leichtkranken Abteilung Alexandrowo. Die (vielleicht beruhigende) Nachricht. "Befinde mich auf dem Transport nach St. Avold [2] zur Garnison. Freundlichen Gruß Dein Bruder Heinrich" Die Abreise startete wohl im Bahnhof von Alexandrowo, der auf der Ansichtskarte zu sehen ist. Aleksandrów Kujawski ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Kujawien-Pommern und liegt nahe der Weichsel etwa 20 km südsüdöstlich von Thorn. Aleksandrów Kujawski ist Sitz des Powiat Aleksandrowski [1] Von 1871 bis 1918 gehörte Sankt Avold zum Deutschen Reich. Die Stadt lag im lothringischen Kreis Forbach und wurde preußische Garnison: Dort war ab 1886 das Ulanen-Regiment Nr. 14 stationiert....Im Ersten Weltkrieg war St. Avold auch Ausbildungsstandort [2] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1]https://de.wikipedia.org/wiki/Aleksandrów_Kujawski [2]https://de.wikipedia.org/wiki/Saint-Avold
Seku Am: 20.12.2024 17:41:44 Gelesen: 14395 # 21
Guten Abend in die Runde, Nachdem ich im Thema: "Der Erste Weltkrieg als Motiv" nicht mehr schreiben kann, werde ich hierhin ausweichen. Dieses Thema hatte ich ja da [1] schon erwähnt. Am 3. August 1914 erklärt Deutschland Frankreich den Krieg. Bereits ein halbes Jahr später ging diese Kriegsgefangenen-Sendung von Leipzig-Lindenau zu einem deutschen Kriegsgefangenen nach Tarbes im Pyrenäenvorland - "Mein liebes Ernstchen" von "Tante Berta". Die Gefangenschaft wird ihm wohl sein Leben gerettet haben ? Ich wünsche ein friedvolles Weihnachsfest Günther [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=350277
evwezel Am: 20.12.2024 19:08:06 Gelesen: 14375 # 22
@ Seku [#21] Guten Abend Günther, vielen Dank fürs Teilen! Emiel
Seku Am: 11.02.2025 20:31:13 Gelesen: 14122 # 23
Da ich da: "Der Erste Weltkrieg als Motiv" nicht mehr schreiben kann, werde ich die Karte hier zeigen. Sie zeigt französische Infanterie, die entlang einer Eisenbahnlinie vorrückt Ich wünsche einen schönen Abend Günther
10Parale Am: 12.02.2025 20:31:19 Gelesen: 14091 # 24
Manchmal steckt in einer einzigen Ansichtskarte soviel Information, dass man ein Buch darüber schreiben könnte. 1. Kapitel Heute zeige ich solch eine Ansichtskarte. Sie wurde als Feldpostkarte am 27.11.1914 von Bochum nach Lübeck geschickt. Auf der Ansichtsseite sieht man 17 Personen, davon 2 Frauen. Ganz vorne steht ein Krankenbett, in dem ein verwundeter Soldat liegt, dahinter haben sich seine mehr oder weniger verletzten Kameraden postiert. Es dürften auch 2 oder 3 Sanitätsärzte und 2 Krankenschwestern oder Ärztinnen zu sehen sein. Sie tragen weiße Kittel. Am Bett prangt ein Schild mit der Aufschrift: " Die verwundeten Krieger vom Yser-Kanal Aube". Was steckt dahinter? E handelt sich also um Verwundete und Überlebende der Ersten Flandernschlacht, bei der Ende Oktober 1914 belgische Truppen den erfolgreichen Versuch starteten, den Vormarsch der deutschen Truppen zu erschweren. Am 25. Oktober hatten deutsche Truppen die "YSER" überschritten, um einen General zu neutralisieren (heutiger Sprachgebrauch). Weitere Angriffe der Deutschen sollte durch Überflutung von Kanälen vermieden werden. Quelle: https://www.vrt.be/vrtnws/de/2014/10/25/erste_flandernschlacht-dieyser-flutung-1-2129148/ 2. Kapitel Empfänger der Karte ist "Prima des Katharineums Lübeck". Das Katharineum in Lübeck ist ein Gymnasium, welches bereits 1531 von einem Freund von Martin Luther gegründet wurde. 1893 erschien auf dieser Schule die erste "Schülerzeitung Deutschlands", herausgegeben von keinem Geringeren als Thomas Mann (Nobelpreis für Literatur 1929). Die Schule brachte viele berühmte Schüler*innen hervor, u.a. Werner von Siemens, Thomas Mann und Eich Mühsam. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Katharineum_zu_L%C3%BCbeck 3. Kapitel Der Absender, - Fritz Lübcke -, schreibt, dass er selbst Verwundeter ist und wir erfahren, wo das Bild aufgenommen wurde. Nämlich in der Augusta Krankenanstalt in Bochum, einem 1864 von evangelischen Bürgern gegründetes Krankenhaus. Man könnte jetzt noch soviel Kapitel schreiben, zum Beispiel die Lebensgeschichte von Erich Mühsam oder das Bild der Krankenschwester (Ärztin?) dazu nutzen, eine jüngere Geschichte aufzubereiten, als im Augusta Krankhaus einer Angestellten islamischen Glaubens untersagt wurde, ein Kopftuch zur tragen usw. und so fort. Nicht mal eine "Nonnenhaube" ist es erlaubt, zu tragen, hieß es damals (2009). Auf jeden Fall liefert das Foto den Beweis, dass auch ein verletzter Soldat (bis auf den Bettlägrigen) ohne Mütze kein Soldat ist und dass das Personal des Krankhauses weiße Kittel trägt und keine Kopfbedeckung. Liebe Grüße 10Parale
Seku Am: 17.03.2025 10:15:10 Gelesen: 13776 # 25
Im Thema: "Der Erste Weltkrieg als Motiv" darf ich nicht mehr schreiben, deswegen werde ich die Karte hier zeigen. Unterzeichnung des Waffenstillstands - 11. November 1918 (5 Uhr morgens) Ich wünsche einen schönen Wochenbeginn Günther
10Parale Am: 29.03.2025 22:19:03 Gelesen: 13601 # 26
Ostern naht und der Glaube an die Wiederauferstehung. Was bleibt vom Krieg sind Gräber, wie hier in Rethel. Deutsche Heldengräber. Auch über 3.000 französische Soldaten haben dort den Tod gefunden und liegen in der Stadt in den Ardennen, deren Partnerstadt heute Bitburg ist, begraben. Die Kreuze sind aus Holz uns eher schlicht, namenlos. Im Hintergrund das Kreuz des Heilands. Aus philatelistischer Sicht ein Stempel der III. Armee (Ob.Comm. K.D. FELDPOSTEXPED.) vom 21.12.(1916). Ein weiterer Stempel der Reserve Pionier Komp. 55. Liebe Grüße 10Parale
Seku Am: 11.04.2025 04:55:47 Gelesen: 13318 # 27
Man hat mir verboten im Thema „Der Erste Weltkrieg als Motiv" zu schreiben, deswegen zeige ich die Karte hier. Deutsche Kriegsgefangene 1914 im Bahnhof Guer an der heute stillgelegten Bahnstrecke Châteaubriant–Ploërmel in der Bretagne. In Guer befand sich ein großes Kriegsgefangenenlager. Die Gefangenen sind offensichtlich neu eingekleidet worden. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende Günther
MichaelS Am: 11.04.2025 11:40:51 Gelesen: 13282 # 28
Hallo,

hier ist mal eine niederländische Karte:



Sie zeigt die Soldauszahlung im Lager Laren, Nordholland.

Schönen Gruß,
Michael
Richard Am: 11.04.2025 13:45:00 Gelesen: 13267 # 29
@ Seku [#27] Man hat mir verboten im Thema „Der Erste Weltkrieg als Motiv" zu schreiben, deswegen zeige ich die Karte hier. Ja, mit Begründung, die hier von Dir verschwiegen wird. Wenn Du diese Behauptungen ohne Begründung noch weiter wiederholst, werden sie komplett gelöscht.[/b]
Seku Am: 11.04.2025 16:42:32 Gelesen: 13233 # 30
@ Richard [#29] Zitat: Ja, mit Begründung, die hier von Dir verschwiegen wird. Ich habe nichts zu verschweigen: Die Begründung kam von „reichswolf". Meine Beiträge würden nicht ins Thema passen. Er entschied, dass ich hier [1] nichts mehr einstellen darf. Dies ist Fakt. Siehe auch Edit. [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=19757&full=1 Edit : Inzwischen habe ich von verschiedenen Nutzern erfahren, dass sie in dem genannten Thema auch nicht mehr schreiben können. Wohl ist es jetzt ein moderiertes Thema des Herrn Wolf. Und er will hier offensichtlich nur noch seine eigenen Karten zeigen. Aktuell sind die Beiträge der letzten drei Monate nur noch von ihm. Dann viel Spaß damit. Günther
Seku Am: 12.04.2025 10:13:44 Gelesen: 13135 # 31
Diese Karte an ein Fräulein Helene in Genf, versandt im Februar 1915, zeigt einen Transport erbeuteter deutscher Kanonen



Ich wünsche ein schönes Wochenende

Günther
Seku Am: 19.04.2025 19:00:06 Gelesen: 12909 # 32
Belgischer Panzerzug vor Veurne (Westflandern). Belgien wurde bekanntlich im August 1914 von deutschen Truppen überfallen, was den 1. Weltkrieg auslöste [1]. Der Stempel ist von der „Belgischen Feldpost” Wikipedia schreibt zu Panzerzügen u.a.: „Ein Panzerzug ist ein Eisenbahnzug, der gegen Beschuss gepanzert und in der Regel mit Bewaffnung ausgestattet ist. Panzerzüge wurden hauptsächlich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eingesetzt, im Ersten Weltkrieg, im Russischen und Chinesischen Bürgerkrieg und in der Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs.“ Und zu Veurne u.a.: „Im Ersten Weltkrieg lag Veurne in dem kleinen Teil Belgiens, der nicht von deutschen Truppen besetzt wurde.“ Ich wünsche mir ein friedliches Osterfest Günther [1] https://visitwallonia.de/de/3/was-ich-mag/geschichte-und-kultur/gedenktourismus/1-weltkrieg/geschichtliches?cookie_lang=de
Seku Am: 23.04.2025 18:07:57 Gelesen: 12827 # 33
Durch das Deutsche Heer zerstörte Eisenbahnbrücke über die Meurthe bei Rehainviller in Lothringen. Der Ort liegt an der Bahnstrecke Paris - Straßburg zwischen den Orten Mont-sur-Meurthe und Lunéville. Die Karte ist nicht gebraucht worden. Ich wünsche allen einen schönen Abend Günther Wikipedia schreibt zum Kriegsgeschehen um Lunéville: „Besonders zu Anfang des Ersten Weltkriegs war die Umgebung der Stadt stark umkämpft. Der Durchbruchsversuch der deutschen 6. Armee auf Épinal scheiterte Ende August 1914 an der auf starke Befestigungen gestützten französischen Verteidigung im Raum Nancy/Lunéville.“
Seku Am: 06.05.2025 20:07:17 Gelesen: 12636 # 34
Um die deutschen Truppen aufzuhalten, zerstörten belgische  Soldaten am Anfang des Krieges bei Dendermonde eine Brücke der Bahnstrecke nach Brüssel. Der Ort liegt in Ostflandern, wo der Fluss Dender auf den Fluss Schelde trifft. Er selbst wurde von den Angreifern niedergebrannt. Wikipedia weiß über die Stadt u.a. zu berichten : „Kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde die Hälfte der Häuser im Stadtkern verwüstet, nachdem das deutsche Militär sie in Brand setzte. Aufgrund seiner früheren Funktion als Festungs- und Garnisonsstadt und durch die Katastrophe von 1914 hat sich Dendermonde trotz seiner günstigen Lage nicht zu einer größeren Stadt entwickelt.“ Ich wünsche einen schönen Abend Günther
Seku Am: 09.05.2025 17:36:55 Gelesen: 12509 # 35
Die italienische Truppe (links) triumphiert über die österreichisch-ungarische Armee während einer Schlacht am Isonzo. Abbildung von Alphonse Lalauze. August 3, 1915 Wikipedia schreibt zu den Isonzo-Schlachten u.a.: „Die Isonzoschlachten waren zwölf große Kampfhandlungen im Ersten Weltkrieg zwischen dem Königreich Italien und den beiden verbündeten Mittelmächten Österreich-Ungarn und dem Deutschen Kaiserreich. Mit über einer Million getöteten, verwundeten und vermissten Soldaten gehörten die Isonzoschlachten zu den verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkriegs. Benannt wurden sie nach dem Fluss Isonzo (slowenisch Soča), um dessen Tal sich die Fronten zogen. Das Gebiet liegt größtenteils im heutigen Slowenien.“ Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther
Seku Am: 25.05.2025 21:32:56 Gelesen: 12231 # 36
Belgische Soldaten verteidigen eine Eisenbahnstrecke. Die Karte wurde im Oktober 1915 geschrieben Ich wünsche einen schönen Abend Günther
Seku Am: 30.05.2025 06:58:27 Gelesen: 12037 # 37
Ein bei der Schlacht um Verdun zerstörter Zug. Es fragt sich nur : wo sind die Geleise ? Zur Schlacht um Verdun empfehle ich folgende Seite : https://memorial-verdun.fr/de/ressources/la-bataille-de-verdun Ich wünsche einen schönen Brückentag Günther
Seku Am: 01.06.2025 07:37:42 Gelesen: 11928 # 38
Kurz vor Kriegsende, am 9. November 1918, zerstörten deutsche Truppen auf Ihrem Rückzug diese Eisenbahnbrücke der  Bahnstrecke Charleville–Hirson über die Rue des Forges-Saint-Charles in Charleville Zu Charleville weiß Wikipedia u.a. folgendes: „Charleville-Mézières ist der Hauptort des französischen Départements Ardennes und hat 45.634 Einwohner (Stand 1. Januar 2022). Die Stadt wurde 1966 aus den ehemals eigenständigen Städten Charleville und Mézières zusammengeschlossen.“
Seku Am: 07.06.2025 20:52:55 Gelesen: 11755 # 39
Von den Franzosen gesprengte Brücke über die Aisne bei Guignicourt. Der Ort liegt an der Bahnstrecke von Reims über Laon nach Amiens und wird heute von der Transport express régional bedient. Die Karten selbst sind unbenutzte Feld-Postkarten, verlegt in Magdeburg. Wikipedia schreibt dazu u.a. : „Die Ortschaft wurde während des Ersten Weltkriegs stark in Mitleidenschaft gezogen. Sie wurde 1914 von deutschen Truppen besetzt. Nach der ersten Schlacht an der Marne konnten sich die Deutschen im Ort halten. Danach verlief die Hauptfrontlinie lange Zeit rund 6 km entfernt, somit lag der Ort zeitweise unter Beschuss der französischen Artillerie.“ Ich wünsche einen schönen Abend Günther
Seku Am: 09.06.2025 10:26:12 Gelesen: 11689 # 40
@ [#32] Eine Karte wohl vom gleichen Schauplatz. Im Juni 1915 geschrieben. Ich wünsche einen schönen Feiertag Günther
Seku Am: 11.06.2025 05:38:27 Gelesen: 11598 # 41
Während der Marne-Schlacht im September 1914 wurden beim Rückzug der Deutschen etliche Brücken zerstört. Diese Eisenbahnbrücke bei Vouziers wurde bald wieder notdürftig repariert, sie lag an der Strecke Amagne-Lucquy–Revigny und überquerte die Aisne Die Karte war nicht versandt worden. Wikipedia schreibt zur Bahnstrecke u.a. folgendes : „Die Bahnstrecke Amagne-Lucquy–Revigny führte mit einem Abstand von ca. 35 km an Verdun vorbei mitten durch die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs. Entsprechend groß waren die Zerstörungen von den Bahnanlagen. Seit 1988 bedient die Chemin de Fer Touristique du Sud des Ardennes (CFTSA) mit Dieseltriebwagen der Reihe X 3800 den 40 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Amagne-Lucquy und Challerange.“ Ich wünsche einen schönen Tag Günther
Seku Am: 06.07.2025 20:35:49 Gelesen: 11154 # 42
Lange habe ich überlegt, ob ich diese Ansicht zeigen soll. Nun, leider sind gefallene Soldaten und Zivilisten Bestandteil eines jeden Krieges. Immer wieder heißt es nach einem Kriegsende „Nie wieder!“. Doch geholfen hat es bis zum heutigen Tage nicht. Die Karte wurde nicht versandt. Schlacht an der Marne 6. bis 12. September 1914 bei Maurupt östlich der Straße nach Pargny-sur-Saulx. Der Ort lag halbwegs zwischen Paris und Nancy und war nach der Marneschlacht zu 90 % zerstört- Ich wünsche einen guten Wochenstart Günther
Seku Am: 12.07.2025 21:34:58 Gelesen: 10956 # 43
Das Beinhaus von Douaumont bei Nacht, errichtet Ende der 1920-er Jahre. Die Karte wurde nicht versandt. Wikipedia berichtet darüber u.a. wie folgt: Das Beinhaus von Douaumont (französisch Ossuaire de Douaumont) ist eine französische nationale Grabstätte für die Gebeine der Gefallenen, die nach der Schlacht um Verdun nicht identifiziert werden konnten. Das Beinhaus (Ossarium) befindet sich auf dem Gebiet der ehemaligen Ortschaft Douaumont. In ihm werden die Gebeine von über 130.000 nicht identifizierten französischen und deutschen Soldaten aufbewahrt …. Als Grab- und Gedenkstätte des Ersten Weltkriegs gehört das „Beinhaus von Douaumont“ seit 2023 zum UNESCO-Welterbe in Frankreich. Ich wünsche einen schönen Sonntag Günther Ergänzung: Zwar ist die Karte nicht direkt aus dem 1. Weltkrieg, aber eine Folge von diesem.
Seku Am: 21.07.2025 04:45:13 Gelesen: 10708 # 44
Soldaten einer Kavallerie-Einheit bei einer Ruhepause und beim Karten schreiben. Die Karte ging 1917 von Metz nach Hellimer in Lothringen Wikipedia weiß dazu u.a.. folgendes zu berichten : „Als Kavallerie oder Reiterei bezeichnet man eine in der Regel zu Pferd kämpfende Waffengattung der Landstreitkräfte. Im 20. Jahrhundert wurden Kavallerieverbände meist aufgelöst oder in gepanzerte Truppen umgewandelt, behielten aber häufig aus Traditionsgründen ihre hergebrachten Verbandsnamen. Berittene Truppenteile werden heute meist nur noch zu Repräsentationszwecken eingesetzt.“ Ich wünsche einen schönen Wochenbeginn Günther
Seku Am: 26.08.2025 08:09:53 Gelesen: 10264 # 45
Hier eine Feldpostkarte. Sie ging von Setzingen (Württemberg) am 4. Mai 1916 nach Offensen (Niedersachsen) An der Front durfte das Sauerkraut natürlich nicht fehlen. Gilt es doch international als eines der bekanntesten deutschen Gerichte. Im Ersten Weltkrieg war "krauts" als eine von vielen negativen Bezeichnungen für die Deutschen unter Soldaten der US-Armee im Gebrauch, wie ein Eintrag im "Dictionary of American Slang" 1918/1919  belegt. (Quelle: Wikipedia). Ich wünsche einen schönen Tag Günther
Seku Am: 03.09.2025 21:53:01 Gelesen: 10070 # 46
Bayerischer Lazarettzug vor dem 1. Weltkrieg, gemalt von Anton Hoffmann aus München. "Sammlung zu Gunsten der freiwilligen Krankenpfleger im Kriege". Die Karte wurde im Mai 1914 versandt. Deutschland erklärte im August den Krieg gegen Rußland und dann Frankreich. Ich wünsche allen einen schönen Tag Günther
Seku Am: 04.09.2025 22:04:36 Gelesen: 10020 # 47
Während des 1. Weltkriegs fuhr dieser Zug mit verwundeten französischen Soldaten durch Genf und wurde durch Rot-Kreuz-Schwestern empfangen. Die Karte ging am 28. Sept. 1915 von Geneve-Plainpalais nach Paris Ich wünsche eine gute Nacht Günther
Seku Am: 05.09.2025 12:46:48 Gelesen: 9991 # 48
Von französischen Truppen zerstörte Brücke über die Ourcq bei Meaux der Bahnstrecke (Paris-) Trilport – Bazoches . Die Stadt liegt rund 45 Kilometer östlich von Paris. Für mich rätselhaft, wieso eine franz. Lokomotive dabei baden ging. Aus der Chronik von Meaux : „Um den Vormarsch der deutschen Truppen zu verhindern, wurden ab dem 3. September 1914 die Brücken über die Marne und Ourcq in Meaux, Trilport und Lagny-sur-Marne zerstört.“ Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther
Seku Am: 06.09.2025 07:28:13 Gelesen: 9948 # 49
Soldaten der US-Marine beim Landgang



Karte ohne Datum, Empfangsort leider nicht zu entziffern und offensichtlich in englischer Sprache geschrieben.

Ich wünsche ein schönes Wochenende

Günther
GSFreak Am: 10.09.2025 19:26:14 Gelesen: 9801 # 50
Hallo zusammen, hier eine Ak mit der Beschreibung : Feldtelegraph. Gelaufen als Feldpostkarte am 24.03.1915 nach Speyer (Abgangsstempel der 33. RESERVE-DIV). Der Briefstempel stammt von der "2. BATTERIE des 2. BAY. RESERVE FUSSARTILLERIE REGT." Beste Grüße Ulrich
evwezel Am: 10.09.2025 19:38:09 Gelesen: 9798 # 51
@ GSFreak [#50] Hallo Ulrich, interessant ist auch, was der Schreiber hier erwähnt: “(…) Bei uns sind z. Zt. sehr heiße Kämpfe, wiederum um die Cambreshöhe. Mir geht es Gott sei Dank noch gut.” Siehe auch https://denstorekrig1914-1918.dk/soenderjyder-j/jacobsen-andreas-peter-1889/ : „ Die Franzosen hatten am 2. März.1915 auf der Cambres Höhe angegriffen und alles überrannt. Die Schützengräben hatte er alle mit schwerem Artilleriefeuer zugeschüttet, sodaß sich am hellen Tage niemand mehr sehen lassen konnte.“ Viele Grüße Emiel
Seku Am: 16.09.2025 05:14:26 Gelesen: 9704 # 52
In den französischen Argonnen tobten heftige Stellungskämpfe. Hier sehen wir ein handbetriebene Förderbahn des deutschen Feldheeres im Argonnenwald.[1] Die Karte wurde nicht versandt. Wikipedia berichtet u.a. wie folgt : „Die Argonnenbahn war ein Netzwerk von durch Förderbahnen miteinander verbundenen Feldbahnen der folgenden Klassen in verschiedenen Ausbaustufen: • Kleinbahn ◦ für Dampfloks ◦ für Motorloks/Benzolloks • Förderbahn für Pferde- und Handbetrieb • Die Bahnhöfe der Argonnenbahn trugen leicht auszusprechende Decknamen..“ Ich wünsche einen schönen Tag Günther [1] https://www.morthomme.com/argonnerwald.html
evwezel Am: 24.09.2025 15:26:53 Gelesen: 9534 # 53
Liebe Sammlerfreunde, diese Feldpostkarte zeigt eine zerstörte Kirche in Haisnes[1] bei La Bassee. Ich lese: Liebe Eltern, Pate u. Schwester! den ersten Sonntag den wir in Feindesland verlebt ward ja elende. Wir hatten von 8-11 Uhr Arbeitsdienst um 2 Uhr Gasmasken verpaßen im Stink(?)raum. Dann hatten wir noch Abends Kar- toffel schälen das war der ganze Sonntag. Hier weiß man nicht ob Sonn(-) oder Wochentag ist, es ist immer das gleich(e) Elend. Da denkt man an die Sonntage die man erlebt hat. Na auch dieses wird vorüber geh(e)n. Schickt mir immer Zigaretten denn die Zigaretten die man hier kauft ist ja niemals ein Mundstück dran. Wie ists mit Euer Wagen- bauerei gehts den(n) nun los oder nicht? Seid herzl. gegrüßt von Euern Sohn Karl Grüße erlaubt sich zu senden Walter Ebers [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Haisnes —- Viele Grüße Emiel
Seku Am: 25.09.2025 20:45:14 Gelesen: 9442 # 54
Feldpostkarte ungelaufen: Kriegsbilder aus dem Westen – Große Wäsche an einer zerstörten Brücke am Rhein-Marne-Kanal „Vom stellv. Generalstab zur Veröffentlichung zugelassen.“ Wikipedia weiß zum Kanal u.a. folgendes: „Der Kanal verbindet den Marne-Seitenkanal und den Kanal zwischen Champagne und Burgund mit der Mosel und dem Rhein.“ Habt einen schönen Abend Günther
lueckel2010 Am: 26.09.2025 11:56:59 Gelesen: 9370 # 55
Einer der Schwerpunkte dieses Themas ist die Darstellung kriegsbedingter Zerstörungen von Gebäuden und Infrastruktur auf Ansichtskarten und sonstigen Bildern. Zur "Abwechselung" zeige ich hier mal eine durch die deutsche Feldpost (Poststempel vom 7. 1. 1917) beförderte Ansichtskarte aus Jaulny, Department Meurthe-et-Moselle/ Frankreich: Zu sehen ist ein haltender Lazarettzug(?), Kennzeichnung durch Rotes-Kreuz-Symbole auf den Waggondächern. In Jaulny hat sich wohl ein im Vordergrund zu sehendes Lazarett (mindestens zwei Gebäude) befunden, die in gleicher Art gekennzeichnet worden waren. Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
Seku Am: 26.09.2025 17:33:21 Gelesen: 9323 # 56
Kriegspostkarten von  Brynolf Wennerberg Erfrischungsstation und Urlaubsfahrt Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges gewann die Kriegspostkarte an Aktualität. Auf ihr beruhte der überwältigende Erfolg des Künstlers und sein hoher Bekanntheitsgrad. Die Kriegspostkarten von Brynolf Wennerberg sind bis heute international beliebte Sammelobjekte. [1] Wikipedia schreibt über ihn u.a. wie folgt : „Brynolf Wennerberg, auch Brynolf Wennerberg der Jüngere (* 12. August 1866 in Otterstad, Schweden; † 30. März 1950 in Bad Aibling), war ein schwedisch-deutscher Maler, Zeichner und Gebrauchsgrafiker." Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther [1] Peter Collins: Bruno Wennerberg: 1866–1950 ; a Tribute to His Postcards Relating to World War I. Cinderella Public, 1991
Latzi Am: 27.09.2025 19:36:41 Gelesen: 9225 # 57
@ lueckel2010 [#55]

https://www.image-est.fr/fiche-documentaire-poste-de-secours-allemand-jaulny-1284-22436-2-0.html

Hier findest Du Deine Karte noch einmal mit der Beschreibung "Krankensammelstelle" - für ein Lazarett waren die Gebäude etwas klein.

Grüße
Lars
Seku Am: 28.09.2025 06:07:14 Gelesen: 9201 # 58
@ Latzi [#57] Guten Morgen Lars, wie kommst Du auf "Krankensammelstelle". Die Übersetzer, die ich kenne, liefern mir das : „Deutsche Postkarte mit einer Abbildung einer deutschen 'Sanitätsstation ' in Jaulny (Meurthe-et-Moselle), einem Dorf, das während des Ersten Weltkriegs von den Deutschen besetzt war. Die letzten Wagen des Zuges, die mit einem Kreuz gekennzeichnet sind, sind wahrscheinlich für den Transport von Kriegsverletzten reserviert.“ Ergänzung : Auch auf den restlichen Wagen des Zuges sind rote Kreuze auf weißem Grund aufgemalt. Habt einen schönen Sonntag Günther
Latzi Am: 28.09.2025 11:26:31 Gelesen: 9159 # 59
@ Seku [#58] Weil es in Deutsch auf der Karte steht.
lueckel2010 Am: 28.09.2025 12:51:51 Gelesen: 9124 # 60
@ Latzi [#59] Auf der von mir gezeigten Karte [#55] nicht. Sie ist damit auch nicht identisch mit der Karte, die Du per Link "ausgegraben" hast! Moin, lueckel2010
Latzi Am: 28.09.2025 17:01:46 Gelesen: 9099 # 61
@ lueckel2010 [#60] Keine Ahnung, wo das hier hinführt? Die von mir verlinkte Karte zeigt ein identisches Foto mit der Aufschrift "Jaulny - Krankensammelstelle" und die identischen Häuser mit Rotem Kreuz auf dem Dach. Bin jetzt raus aus dem Thema. Lars
Cantus Am: 01.10.2025 02:39:17 Gelesen: 8887 # 62
Von mir eine Fotoansichtskarte mit ünf Personen unbekannter Herkunft; die Karte lief am 24.2.1916 von Edewecht, einer Kleinstadt im Landkreis Ammerland, zum Cellelager Im Ersten Weltkrieg befanden sich zwei Kriegsgefangenenlager in bzw. bei Celle: Dabei ist vor allem in Scheuen das „Cellelager“ zu nennen, das zunächst Mannschafts-, dann Offizierslager war mit bis zu 10.000 Briten, Serben, Russen, Belgier, Franzosen und Italienern [1].



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Celle
wuerttemberger Am: 01.10.2025 05:31:38 Gelesen: 8882 # 63
@ Cantus [#62] Personen unbekannter Herkunft Steht doch drauf: Schreibstube der 1.Kp der X/21 im Jan.-Febr. 1916 Gruß wuerttemberger
Seku Am: 10.10.2025 19:30:06 Gelesen: 8625 # 64
Zerstörung einer Eisenbahnstrecke im Norden Frankreichs - nicht beschrieben. Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther
mumpipuck Am: 11.10.2025 02:38:16 Gelesen: 8597 # 65
@ Seku [#49] "Empfangsort leider nicht zu entziffern" Hallo Günter Ich lese aus dem Ort "Sassamansville". Das liegt in den USA im Staat Pennsylvania. Burkhard
GSFreak Am: 01.11.2025 14:09:28 Gelesen: 8215 # 66
Hallo zusammen, hier eine Feldpostkarte aus der Serie: "Der europäische Krieg 1914/16", Wirklichkeitsbilder vom Kriegsschauplatz, Nr. 168. Gelaufen 11.11.1916. Dargestellt sind französische Kriegsgefangene. Beste Grüße Ulrich
logi Am: 02.11.2025 12:11:57 Gelesen: 8170 # 67
Hallo Zusammen, eine Feldpostkarte vom 16.05.1916. Sie zeigt den Soldatenfriedhof der französischen Gemeinde MEURCHIN, im Norden, unweit der Meerenge der Straße von Dover, im Department Pas-de Calais. Da die Karte in meinen Heimatort ging, würde ich mich sehr freuen, wenn mir Jemand den Absender und Text hier schreiben würde ! Vielen Dank und einen schönen Sonntag Lothar
volkimal Am: 02.11.2025 21:55:40 Gelesen: 8096 # 68
@ logi [#67] Hallo Lothar, mit dem Namen des Absenders habe ich Probleme. Weder der Vor- noch der Nachname sind für mich eindeutig lesbar. Ich lese: Herrn Robert Eitz Eimersleben Kreis Neuhaldensleben Post Erxleben Abs. Sig ???mstelmann Kiebe Schw. Schwester Emma Erhielt die mir gesante Büchse und danke dafür. Bin noch wohlauf und hoffe das Gleiche von Euch allen. Hier ist das beste Wetter jetzt Herzl. Grüße Friho(?) Viele Grüße Volkmar
logi Am: 03.11.2025 19:50:55 Gelesen: 8045 # 69
@ volkimal [#68] Hallo Volkmar, vielen herzlichen Dank für deine "Übersetzung" ! Schön, daß mir mal wieder aus dem Forum geholfen wurde. Nochmals Danke und Gruß Lothar
Zinnenstadt Am: 09.12.2025 10:27:12 Gelesen: 7354 # 70
Die bereits zu Beginn des Ersten Weltkriegs bestehende Nachfrage nach Ansichtskarten wurde in Siebenbürgen gesteigert durch die Präsenz fremder – insbesondere deutscher und österreichisch-ungarischer – Truppen. Militär und Hilfspersonal war vorwiegend nahe der damaligen Grenze zwischen Österreich-Ungarn und Rumänien stationiert – und damit oft in oder am Fuße der Karpaten, deren Kammlinie über weite Streckenabschnitte die Grenze zwischen Mittelmächte und Entente bildete. Nach dem Kriegseintritt Rumäniens Ende August 1916 wurden verstärkt Truppen nach Siebenbürgen herangeführt, die manchmal bis zum Ende des Weltkriegs im November 1918 geblieben sind. Die Nachfrage nach Ansichtskarten aus ihrem Operationsgebiet durch Soldaten und zivile Armeeangehörige hat unter anderem die Druckerei Joh. Drotleff aus Hermannstadt gestillt, indem sie eine Serie von Ansichtskarten mit dem Titel „Siebenbürgische Karpathen“ auflegte – und bis weit über das Kriegsende hinaus fortführte. Bisher ist keine Übersicht dieser Serie von Ansichtskarten bekannt, die vermutlich etwa 100 verschiedene Ansichten umfaßte, welche teilweise in mehreren Auflagen (einige mit leichten Änderungen beispielsweise bei der Beschriftung) erschienen sind. Diese Ansichtskarten dokumentieren Gebirgsnamen, zeigen Wandergebiete und Hütten, sie geben einen Ausschnitt des Lebens im Gebirge wider. Wegen dieses dokumentarischen Werts ist es einen lohnenswertes Unterfangen, die unterschiedlichen Motive, ihre Auflagen und die verwendungszeiträume zu erfassen. Eine Übersicht der mir im Original vorliegenden oder als Datei von anderen Sammlern erhaltenen Karten kann unter http://freihandel.info/AK/Karpaten-Drotleff.docx heruntergeladen werden. Als Ordnungsmerkmal wurde dabei die auf den Karten eingedruckte Nummerierung verwendet; die Tabelle enthält zudem Angaben zum Erscheinungsjahr sowie der durch Stempel oder Beschriftung dokumentierte Verwendungszeitpunkt. Ergänzungen und Korrekturen sind jederzeit willkommen. Ansichtskarte aus der Reihe „Siebenbürgische Karpathen“
Zinnenstadt Am: 23.12.2025 19:28:15 Gelesen: 7062 # 71
@ Cantus [#3] Im Vergleich zu späteren kriegerischen Auseinandersetzungen ist es - zumindest für mich - erstaunlich, wie brutal und unverblümt die Ansichtskarten das Kriegsgeschehen während des Ersten Weltkriegs wiedergeben. Diese Einschätzung bezieht sich beispielsweise auf Ansichtskarten, auf welchen die Verluste der eigenen Truppen dokumentiert werden. Als Beispiel möge die folgende Ansichtskarte dienen, welche im Januar 1916 gelaufen ist. Sie zeigt das Grab einer deutschen Kraftwagen-Kolonne und wurde aus dem Feld nach Hamburg geschickt. Ich versuche mir vorzustellen, welche Wirkung die Karte eines deutschen Soldaten auf die Empfängerin ("Mein liebes Gretel!") haben muß, wenn darauf Verluste der deutschen Armee abgebildet sind. Geruhsame Feiertage, Zinnenstadt
Dulfen1 Am: 23.12.2025 22:12:38 Gelesen: 7040 # 72
@ Zinnenstadt [#71] Moin, Karte kommt mir in ähnlicher Form bekannt vor. Nur der Text dazu ist schon sehr hart. Entschuldigung an die Redaktion, ich habe diese Karte schon mal im Thema "Der erste Weltkrieg als Motiv" gezeigt, der Thread ist noch da, hatte ihn nur nicht gefunden. Dort werden auch viele interessante Ansichtskarten vor allem von der Westfront gezeigt und beschrieben. Schöne Weihnachten wünscht Ulf
Zinnenstadt Am: 09.03.2026 16:12:02 Gelesen: 5485 # 73
Feldpostkarte aus dem Verlag Tetzner & Zimmer in Chemnitz mit Darstellung der Position Rumäniens ab dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs bis zum Kriegseintritt des Landes im August 1916 aus deutscher Sicht. Der detaillierte Text ist sehr klein gedruckt und nur mühsam lesbar. Die Randinformationen auf der Vorderseite der Feldpostkarte deuten darauf hin, daß die Karte Teil einer Serie mit vergleichbaren (Feld-)Postkarten ist. Schönen Abend, Zinnenstadt
Seku Am: 10.03.2026 21:32:41 Gelesen: 5428 # 74
Im Juni 1916 ging diese Feldpostkarte von Pommertsweiler nach Stuttgart-Berg. Der Ort ist ein Teil der Gemeinde Abtsgmünd im Osten von Württemberg. Sie zeigt Rotkreuz-Schwestern bei der Vergabe von „Liebesgaben“. Das Motiv stammt aus der Zeit unmittelbar nach Kriegsbeginn. Bei der Fahrt zur Front im August 1914 wurde den Soldaten an den Bahnhöfen massenweise Nahrungsmittel und Getränke dargereicht; die Kriegseuphorie war immens. Im August glaubte man doch noch, dass man zu Weihnachten des Jahres wieder zu Hause wäre. Später im Jahr 1916 war das eher eine Seltenheit und die Begeisterung war längst verblasst. Ich wünsche einen schönen Abend. Günther
Seku Am: 17.03.2026 11:06:33 Gelesen: 5154 # 75
Hallo in die Runde, „Ein Flieger kommt !“ 1915 - Feldpost - Artilleriekorps Grossh. Hess. Feldartillerie Regt. 25 . Von wo die Karte kam, ist mir nicht bekannt. Sie ging jedenfalls am 22. Sept. 1915 nach Würzburg. Mit Gruß Günther
DERMZ Am: 02.04.2026 03:55:07 Gelesen: 4850 # 76
Guten Morgen eine ungelaufene Karte aus dem Verlag K.Essig, Basel Viele Grüße Olaf
10Parale Am: 18.04.2026 22:23:16 Gelesen: 4370 # 77
@ evwezel [#53] Eine weitere zerstörte Kirche im Ober-Elsass zeige ich mit dieser Ansicht. Der Angriff muss im Winter 1915/16 stattgefunden haben. Daneben ein Friedhof, wie es im Elsass oft üblich, dass der Friedhof direkt neben der Kirche liegt. Vom Kreuz ist es nicht weit zum Grab. Ein trauriger Anblick. Abgeschlagen am 14.04.1916, also vor knapp 110 Jahren mit einem Feldpoststempel der 8. Landwehr-Division, gelaufen nach Säckingen. Das ist interessant. Ein deutscher Soldat, der im Elsass irgendwo im Graben steckt und seine (kann es leider nicht lesen) Nachricht an die Familie über den Rhein sendet, gar nicht mal so weit weg. Heute unvorstellbar! Liebe Grüße Stephan 10Parale
evwezel Am: 18.04.2026 22:38:35 Gelesen: 4359 # 78
@ 10Parale [#77] Hallo Stephan, ich lese: Geschrieben den 13.4.16 Liebe Familie! Theile Euch mit daß ich noch gesund bin was ich von Euch al- len auch hoffe aber ich bekomme von Euch keine Antwort mehr hab(e) ich Euch vielleicht beleidigt. Ich werde widerscheintg(?) bis ( nicht lesbar) 8 Tag in Urlaub kommen. Es grüßt Euch alle herzlich. Leo —- Viele Grüße Emiel
volkimal Am: 18.04.2026 23:37:19 Gelesen: 4326 # 79
@ evwezel [#78]

Hallo Emiel,

es heißt unten "Ich werde warscheintz bis ...". Leo meint natürlich "wahrscheinlich".

Viele Grüße
Volkmar
evwezel Am: 18.04.2026 23:55:16 Gelesen: 4322 # 80
@ volkimal [#79] Hallo Volkmar, ich sehe es jetzt auch. Vielen Dank, Volkmar! Gute Nacht Emiel
Gauss Am: 19.04.2026 09:01:42 Gelesen: 4289 # 81
@ 10Parale [#77] Die Karte lief nach Großherrischwand. Gehört heute zu Herrischried.
Seku Am: 06.06.2026 14:24:33 Gelesen: 3068 # 82
@ [#32] Hier ein weiterer belgischer Panzerzug bei der 1. Flandernschlacht beim Yser-Kanal. Man sieht gut die Panzerung an Lokomotive und Tender. Die Karte wurde in Brüssel gedruckt und ist unbenutzt. Über diese Schlacht im Herbst 1914 hat Stephan hier [1] schon ausführlich berichtet. Habt ein schönes Wochenende Günther [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=360381
User #357456033 Am: 07.06.2026 14:45:34 Gelesen: 2962 # 83
Deutsches Reich (Weimarer Republik), 12./17 Juli 1919 (Postkarte / Bedarfspost) Postweg: Korschen (Provinz Ostpreußen) → Bad Kreuznach (Rheinprovinz) (Heute: Korsze in der Woiwodschaft Ermland-Masuren, Polen → Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz) Frankatur: Deutsches Reich, Ausgabe „Deutsche Nationalversammlung 1919“, MiNr. 109, 25 Pf dunkelopalgrün (Maurer) Stempel: KORSCHEN / 12.7.19 / 4–5 N (Aufgabe); KREUZNACH / 17.7.19 / 4–5 V (Ankunft) Motivkarte: „Der Krieg im Osten – abgestürzte Lokomotive in Korschen“, Verlag Fritz Krauskopf, Königsberg i. Pr. / Ostseebad Cranz Die Motivkarte verweist auf die Kriegsfolgen im Raum Korschen, und der fünftägige Laufweg nach Bad Kreuznach war für die Nachkriegszeit durchaus üblich.
evwezel Am: 07.06.2026 17:58:37 Gelesen: 2948 # 84
@ Post-Bote [#83] Hallo „Post-Bote”, der Text bestätigt die Probleme der Eisenbahn: L. Junge, Wegen Zugver- spätung haben wir hier 7 Std. un- freiw(illig). Aufenthalt Herzl grüßt dich Vater Viele Grüße Emiel
User #357456033 Am: 07.06.2026 18:15:30 Gelesen: 2943 # 85
@ evwezel [#84]

"Wow!", Vielen Dank für die Übersetzung. Ich muss es so ausdrücken, da ich mit der guten alten Schrift nicht vertraut bin.

Ich werde es direkt in mein Beiblatt zum Beleg einarbeiten.



Besten Dank und einen schönen Abend noch!
Briefuhu Am: 21.06.2026 16:03:35 Gelesen: 2355 # 86
Ungelaufene Ansichtskarte aus Mazedonien, Üsküb (Skopje) Bade- und Entlausungsanstalt. Dürfte etwa aus 1915 sein. KI sagt dazu: Eine Bade- und Entlausungsanstalt (umgangssprachlich oft Entlausung) ist eine sanitäre Einrichtung, die historisch vor allem in Kriegszeiten, in Flüchtlingslagern oder Gefangenenlagern betrieben wurde. Ihr Hauptzweck war die Bekämpfung von durch Parasiten übertragenen Infektionskrankheiten. Schönen Gruß Sepp
epem7081 Am: 19.07.2026 13:53:57 Gelesen: 1706 # 87
Hallo zusammen, eine Feldpostkarte vom 14.3. 1917 mit der Artillerie im Argonnenwalde in Bewegung zur Tote Mana Mühle. Die Karte erschien in der KUNST- U. VERLAGSANSTALT CARL KÜHNLE, FREILASSING O.-B. Mit sonntäglichen Grüßen Edwin
Seku Am: 20.07.2026 18:05:42 Gelesen: 1623 # 88
@ epem7081 [#87] Hallo Edwin, eine schöne Karte, die Du da zeigst. Links im Vordergrund erkennt man Geleise der Argonnenbahn. Dazu hatte ich hier [1] schon etwas gezeigt. Bei der „Tote Mana Mühle" ist Dir ein Lesefehler unterlaufen. Es heißt „Tote Mann Mühle". Näheres dazu hier [2] Habt alle einen schönen Wochenanfang Günther [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=374459 [2] https://www.verdun14-18.de/the-lost-battalion/toter-mann-muhle/
epem7081 Am: 20.07.2026 20:35:25 Gelesen: 1581 # 89
@ Seku [#88] Hallo Günther, vielen Dank für den Fehlerhinweis und den aufgezeigten Weg zur den Ereignissen um die „Tote Mann Mühle" Einen schöne Abend wünscht mit freundlichen Grüßen Edwin
Seku Am: 22.07.2026 17:46:23 Gelesen: 1450 # 90
@ epem7081 [#89] Hallo Edwin, gern geschehen, man hilft doch gerne. Inzwischen konnte ich eine weitere Ansicht der Argonnenbahn erwerben. Auch einen weiteren Link habe ich entdeckt [1]. Die Karte ging vor 109 Jahren von Eisenach nach Nauendorf in Thüringen, heute ein Teil der Verwaltungsgemeinschaft Kranichfeld. Ich wünsche allen einen schönen Abend Günther [1]  https://www.verdun14-18.de/tag/argonnenbahn/
Seku Am: 08.08.2026 20:45:51 Gelesen: 947 # 91
Der in Brand gesetzte Bahnhof von Senlis im Département de l’Oise. Die Karte wurde am Sonntag, den 5. September 1915 geschrieben. Wikipedia schreibt hierzu u.a. in zwei verschiedenen Themen: „Im Ersten Weltkrieg führt die deutsche Invasion zu schweren Zerstörungen in der Stadt. Der Bürgermeister Eugène Odent wird am 2. September (1914) zusammen mit sechs weiteren Bürgern der Stadt erschossen. Die Stadt wird das Hauptquartier des Marschalls Foch.“ „Als Vergeltung für den Widerstand der französischen Truppen, die sich zurückziehen und den Kampf fortsetzen, wird der Bürgermeister Eugène Odent zusammen mit mehreren zufällig ausgewählten Zivilisten als Geisel genommen. Er wird misshandelt und anschließend erschossen. Die Deutschen rechtfertigten sich damit, dass sich Zivilisten der französischen Armee angeschlossen und auf sie geschossen hätten, was jedoch nie bewiesen wurde. Selbst wenn dies der Fall gewesen wäre, wurde die 1914 geltende Haager Konvention sehr oft missachtet. In Senlis und Umgebung wurden während der neuntägigen Besatzung 29 Zivilisten getötet: direkte Opfer – weil die Deutschen, wie in Belgien in großem Stil, auch hier Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzten – oder indirekte Opfer infolge der Bombardierung der Stadt und der von den deutschen Truppen gelegten Brände.“ Ich wünsche allen einen schönen Sonntag Günther
evwezel Am: 08.08.2026 22:23:53 Gelesen: 933 # 92
@ Seku [#91]

Hallo Günther,

die Datumangabe ist „Sonntag, den 5. Dezember 1915”

Viele Grüße

Emiel
Seku Am: 09.08.2026 06:12:18 Gelesen: 916 # 93
@ evwezel [#92] Danke Emiel, ist korrekt. Man wird älter. Dezember gelesen und September geschrieben. Grüße nach NL Günther
Seku Am: 20.08.2026 11:54:37 Gelesen: 210 # 94
@ [#91] Hier noch eine Ansicht aus Senlis mit dem Stadtteil Sankt Martin, entstanden im September 1914 . In Bildmitte ein beschädigtes Haus und rechts außen im Hintergrund die Kathedrale Notre-Dame de Senlis. Etwas makaber wirkt der beschädigte Laden links "Articles Militaires", findet Günther