Thema:
Bolivien: Marken bestimmen
Am: 18.02.2010 14:38:53
Gelesen: 11314
# 1
Ich habe diese Marke aus Kolumbien trotz Brille nicht im Katalog gefunden.
Wer weiss mehr?
Harald
Am: 18.02.2010 15:43:11
Gelesen: 11309
# 2
@ Harald Zierock
Unter Kolumbien wirst du diese Marke nicht finden, denn sie kommt aus Bolivien. ;-)
Aber dort bin ich auch nicht fündig geworden - möglicherweise eine Phantasieausgabe?
Leider ist Bolivien keines meiner Gebiete, deswegen kann ich auch nur raten.
LG, Stefan
Am: 18.02.2010 18:15:09
Gelesen: 11299
# 3
@ petzlaff
Stefan,
ich habe nur falsch geschrieben. Es heisst natürlich Bolivien.
Danke,
Harald
[Überschrift redaktionell geändert]
Am: 18.02.2010 18:32:18
Gelesen: 11283
# 4
@ Harald Zierock
Ich hab's gefunden:
Nicht verausgabte Sonderausgabe (9 Werte) "Guiqui-LaPaz Eisenbahn" von 1915 im Stichtiefdruck.
Hiervon gibt es zahlreiche Fälschungen in Buchdruck.
Quelle: Scott 2008, Vol.1, Page 914
Deine Marke dürfte eine derartige Fälschung sein (aber ungeachtet dessen schick anzusehen).
LG, Stefan
Am: 18.02.2010 19:18:15
Gelesen: 11272
# 5
Vielen Dank!
Harald
Am: 17.09.2010 17:30:38
Gelesen: 11070
# 6
Bei der Marke aus Bolivien von 2 Bolivianos, handelt es sich um die Ansicht des Hafens in Quayaquil (Ecuador) aus einer nicht herausgegebene Serie zur Einweihung der Eisenbahnverbindung Guayaquil-La Paz von 1914.
Am: 02.02.2015 13:42:06
Gelesen: 8319
# 7
@ Bosco van Welie [#6]
Lieber Bosco van Welie,
stimmt leider nicht - es ist die Ansicht des Hafens von Puerto Guaqui (Bolivien). Von diesem Hafen überquerten die Dampfer den Titicacasee nach Puno in Perú. Reisen aus Bolivien nach Perú gingen zu der Zeit der Markenerstellung (übrigens wurden die Originalmarken 1914 in Belgien gedruckt, und da sie aber schon im Handel erhältlich waren, bevor sie nach Bolivien geschickt werden konnten, nahm die bolivianische Regierung die Marken nicht ab) von La Paz nach Guaqui. Dann wurde man zum Hafen gefahren, um den Dampfer nach Puno zu besteigen.
LG aus Berlin
claus lange
Am: 30.04.2026 15:06:44
Gelesen: 447
# 8
Sehr geehrter Herr van Welie,
ich bin wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin. Eine Kontaktaufnahme mit Ihnen wäre für meine historische Forschung von wesentlicher Bedeutung. Aus diesem Grund, bitte ich Sie mir an l.piccoli@fu-berlin.de zu schreiben.
In Erwartung Ihrer Antwort, verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
lucio piccoli