Thema:
Absenderfreistempel: Echt gelaufene Belege
Am: 28.09.2007 14:45:59
Gelesen: 807209
# 1
Als Sammler wirft man ja kaum etwas weg.
So haben sich bei mir etliche Freistempel-Belege angesammelt.
Gibt es hier jemand, der so was sammelt ?
Am: 28.09.2007 15:27:35
Gelesen: 807207
# 2
@ italiker [#128]
Hallo,
ist da irgend etwas "bieniges" dabei (z.B. Bienenmuseum, Imkerei ect.) ?
fragt
Holger
Am: 28.09.2007 19:20:24
Gelesen: 807201
# 3
@ italiker
gerne würde ich Freistempel kaufen, auf denen ein Kaktus abgebildet ist.
Saguarojo
gerne würde ich Freistempel kaufen, auf denen ein Kaktus abgebildet ist.
Saguarojo
Am: 28.09.2007 20:55:34
Gelesen: 807194
# 4
@ Holger [#129]
@ Saguarojo [#130]
Da muß ich mal durchsuchen. Wenn ich etwas finde, melde ich mich wieder.
Klaus
Am: 29.09.2007 06:20:07
Gelesen: 807188
# 5
Hallo Sammler
Also ich habe keine Bienen oder Kakteen, wohl- Schrauben, Versicherung, Dunlop, Aluminium, Schindler, Hoover (Elekt), Öl, Fluggesellschaft, Wasser, Ford- Auto, Verpackung, Milch, Tabak, Metal, Drinkgläßer, Zionisten, Mode, Good Year (Reifen), Staalwerke, Werkzeug, Spielkarten, Küchenware, Papier.
Erich
Unten was ich interessant fand für den richtigen Sammler - 'Bicycle' Spielkarten.
Am: 16.01.2008 13:48:20
Gelesen: 807085
# 6
Ein Freistempel des Abeordnetenhauses von Berlin
Am: 16.01.2008 17:27:19
Gelesen: 807081
# 7
@ Saguarojo [#130]
Auch ich werde meine Bündel mal auf Kakteen und Bieniges durchforsten.
Georgius
Am: 14.02.2008 21:39:49
Gelesen: 806997
# 8
Suche Freistempel von Fluggesellschaften, im Grunde alles was mit der Luftfahrt irgendwie zusammenhängt.
airbus
Am: 16.02.2008 23:20:04
Gelesen: 806975
# 9
@ airbus [#132]
Hallo Airbus,
herzlich willkommen auf den Philaseiten !
Ich empfehle Dir, über 'meine Philaseiten' Dein Profil zu ergänzen, damit Sammler die Gelegenheit haben, sich mit Dir in Verbindung zu setzen. Dort kann jede Deiner Informationen einzeln freigegeben werden und ist nur von den angemeldeten Mitglieder zu lesen.
Ein Profil ist zu sehen, wenn ein Name links oberhalb eines Forumbeitrags angeklickt wird.
Weiterhin empfehle ich Dir, unter 'Kaufgesuche'
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/akvk.pl?do=overa
ein solches für Dein Gebiet einzugeben. Ist zwar nicht optimal, weil es keine Michel-Nummern gibt, wird aber dort über alle Forumsuchen schnell gefunden. Im kommenden Quartal wird es wohl noch einige Verbesserungen der Rubrik Kaufgesuche geben.
Meine Empfehlungen richten sich natürlich auch an alle anderen Sammler. Nur wer seine Sammelgebiete einträgt, die Listen und die persönlichen Daten mit Leben erfüllt, kann sich auf entsprechende Kontakte freuen.
Schöne Grüsse, Richard
Am: 08.03.2008 19:59:25
Gelesen: 806913
# 10
@ Holger [#129]
Hallo Holger !
Scan hier mal einen Beleg ein; etwas "bieniges"
Schönes Wochende
Onkel-Otto
Am: 05.04.2008 00:41:15
Gelesen: 806825
# 11
Hier zeige ich einen Freistempel für Massendrucksachen in Norwegen, auf dem sogar das ermäßigte Porto von 6,23 nkr angegeben ist. Das normale Inlandsporto beträgt gegenwärtig 7,00 nkr.
Der Brief hatte das Format C5. Absender ist die Kommune Vikna in Rörvik und der Brief ging an einen Einwohner in Rörvik. Wegen der Größe wurden die relevanten Stücke ausgeschnitten. Das Wappen weist auf die Bedeutung des Fischfanges in dieser Küstenregion hin.
Schönes Wochenende wünscht Georgius
Am: 28.04.2008 14:02:37
Gelesen: 806745
# 12
Von meiner Tageszeitung (Anzeige mit Chiffre) erhielt ich einen Brief mit Freistempel, der mir doch viele Rätsel aufgibt:
- Was bedeutet das VFM im Stempel?
- DM400 - 1000 ließ in mir schon die Hoffnung wieder aufkeimen, daß unsere gute alte Deutsche Mark doch noch wieder zurückkommt.
- Was kann wohl "E O O 352 bedeuten? Der Absender ist die Zeitungsgruppe in Köln (nicht Heppenheim!).
Am: 28.04.2008 16:01:05
Gelesen: 806736
# 13
@ italiker [#136]
Hallo italiker,
VFM bedeutet Verband der Fahrrad- und Motorradindustrie e.V.
Siehe hier: http://www.ziv-zweirad.de/aufgaben.html.
Gerade läuft eine Auktion mit solchem Beleg:
http://www.auxion.de/_b1371_AFS_Pitney_Bowes_Heppenheim_VFM/item/851030384.html.
Gruss
Rondo
Am: 28.04.2008 16:36:53
Gelesen: 806732
# 14
@ Rondo [#137]
Hallo Rondo,
danke für die Antwort und den Hinweis auf die Auktion. Es ist schon erstaunlich, welche Dienste heute "outgesourct" werden. Da gibt man eine Wohnungsanzeige im Kölner Stadtanzeiger auf und bekommt die Antworten von der Fahrrad- und Motorradindustrie in Heppenheim,
wundert sich italiker
Am: 28.04.2008 17:48:34
Gelesen: 806727
# 15
@ italiker [#136]
Es handelt sich um eine Frankiermaschine von Pitney-Bowes Modell 400C: http://www.postperfekt.de/neu/index.htm?/neu/produkt/fm/dm400c/frankiermaschinen.htm.
Post Perfekt ist der Pitney-Bowes Stellvertreter fuer ganz Deutschland in Heppenheim.
Habe auch Daten ueber Pitney-Bowes gefunden, aber nur bis 1997: http://www.bmsv-loehne.de/vn_archiv/vn_082005/082005_stempelkunde.pdf.
Zuletzt von der Forschungsgemeinschaft diese Nachricht:
http://www.fg-freistempel.de/news.html.
Beste Gruesse
Rondo
Am: 27.05.2008 22:22:47
Gelesen: 806642
# 16
Mich interessiert das Urteil der Postprofis unter uns:
Mit diesem Umschlag wurden Einladungen verschickt zu einer gemeinsamen Veranstaltung der Philatelistenverbände Berlins und Land Brandenburgs. Der Freistempel - soweit so gut. Wozu noch der violette Handstempel Entgelt bezahlt? Ist er notwendig oder nur ein zusätzlicher Bonus für Stempel-Liebhaber?
Das möchte gern wissen der
interessierte Georgius
Am: 27.05.2008 23:02:35
Gelesen: 806636
# 17
@ Georgius [#16]
Es ist nach meiner Meinung genau umgekehrt. Für die Massendrucksache (= Infopost) hätte der Entgeltvermerk gereicht. Der Maschinenstempel ist nicht erforderlich, da die Massendrucksachen gesondert abgerechnet werden.
Bei der Freimachungen mit Maschinenstempel könnte man des Wort "Infopost" zusätzlich aufdrucken oder aufstempeln. Ebenso kann man den Entgeltvermerk in den Absenderfreistempel integrieren.
Bei dem Absender vermute ich einmal philatelistische Mache unter Ausschöpfung von Grauzonen in den Bedingungen der Deutschen Post AG.
Siehe auch Abschnitt 3 der Informationen der Deutschen Post AG:
http://www.deutschepost.de/dpag?check=yes&lang=de_DE&xmlFile=link1015547_10364
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 28.05.2008 14:22:05
Gelesen: 806617
# 18
@ Concordia CA [#17]
Hallo Jürgen,
vielen Dank für Deine erschöpfende Auskunft. Ich habe mich eigentlich nie mit innerpostalischen Abrechnungsfragen befaßt und habe es auch nicht vor, da sich die Bestimmungen ohnehin alle naselang ändern.
Du wirst zweifellos Recht haben mit Deiner Vermutung.
Nochmals danke und
schöne Sammlergrüße
Dietrich
Am: 28.05.2008 17:00:30
Gelesen: 806611
# 19
@ Concordia CA [#17]
Eine andere Möglichkeit:
Der Brief wurde nicht wie ursprünglich angedacht und entsprechend frankiert am Mittwoch, 17.10.2007 an einer Annahmestelle der DPAG eingeliefert sondern versehentlich an einem späteren Tag. Damit müsste in solch einem Fall die Sendung neu frankiert werden, da das Datum im Absenderfreistempel nicht mehr stimmte. Dies müsste durch Abschlag des Entgelt-bezahlt-Stempels geschehen sein.
Das verausgabte Porto hätte man sich hinterher gutschreiben lassen können unter Nachweis des entsprechenden fehlfrankierten Umschlags.
Damit hätte deine Äußerung
>>Bei dem Absender vermute ich einmal philatelistische Mache unter Ausschöpfung von Grauzonen in den Bedingungen der Deutschen Post AG.<<
einen weiteren Sinn.
Gruß
Pete
Am: 03.06.2008 21:08:23
Gelesen: 806571
# 20
@ Pete [#19]
Deine Theorie macht auch Sinn.
Weiter geht es mit einem eingeschriebenen Luftpostbrief aus weiter Ferne, der aus Johannesburg in Südafrika nach Frankfurt am Main gelaufen ist.
Da keinerlei Firmenwerbung im Stempel ist, vermute ich einmal, dass es sich um einen Freistempler im Besitz der Post handelt.
Seltsam ist auch, dass der Einschreibezettel erst in Industria dazu kam. Auch die beiden vorgeschriebenen Einschreibestempel auf der Rückseite sind aus Industria. Sie tragen, wie der Freistempel das Datum vom 14.11.91.
Bei dem Stempel oberhalb des Einschreibezettels mit Datum 19. Nov. 1991 handelt es sich vermutlich um einen Eingangsstempel der Fa. Hoechst.
Mit besten Sammmlergrüßen
Jürgen
Am: 03.06.2008 21:42:08
Gelesen: 806565
# 21
@ Concordia CA [#20]
Hallo Jürgen,
gibt es bei deinem Beleg einen Absender, evt. mit Straßenangabe?
Ich habe nämlich mit Hilfe von Google-Maps die Theorie entwickelt, dass Industria ein Stadtteil oder ein besonderes Postamt im Industrieviertel von Johannesburg ist.
Aber da wird mir AfriKiwi wahrscheinlich noch klarmachen, was meine Theorie taugt! :)
Mit freundlichen Gruß
Peter
Am: 03.06.2008 21:55:11
Gelesen: 806562
# 22
@ duphil [#21]
Hallo Peter,
leider gibt es keinen Absender. Ich vermute, Industria ist ein Vorort von Johannesburg und hat auch einen Flughafen. So ganz bin ich mit Google aber nicht weiter gekommen.
Da hilft nur eines:
New Zealand calling! What's about Industria?
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 04.06.2008 01:43:43
Gelesen: 806556
# 23
@ Concordia CA [#22]
@ duphil [#21]
Hallo - hier bin ich - Ruhe ist die erste Bürgerpflicht (Alexis Willibald 1798 - 1871) oder wie es mein Vater immer sagte - Ruhe ist des Bürger's erste Pflicht.
>>Da keinerlei Firmenwerbung im Stempel ist, vermute ich einmal, dass es sich um einen Freistempler im Besitz der Post handelt.<<
So eine Maschine (Freistempler) wurde an Privat Firmen verliehen worauf monatlich die gebrauchte Frankatur zu zahlen war und wie Du richtig vermutest gehörte das der Post. R2.90 sieht portogerecht aus.
>>Seltsam ist auch, dass der Einschreibezettel erst in Industria dazu kam. Auch die beiden vorgeschriebenen Einschreibestempel auf der Rückseite sind aus Industria. Sie tragen, wie der Freistempel das Datum vom 14.11.91.<<
Nicht seltsam, sondern ganz normal nach dem System. Der Brief mußte immerhin für Einschreiben via das Postamt, in diesem Fall Industria Postamt geschehen was im Industrieviertel von Johannesburg ist.
Die Stempel auf der Rückseite war auch Pflicht beim Postamt und ist Beweis des Absendedatums und Siegel. Der Eingangstempel (19 Nov 1991) ist sicher von Höchst. Aber ist da kein Ankunftstempel von der Deutschen Post auf der Rückseite ?
Industria ist der letzte Vorort im Westen vor der der Stadt Roodepoort. Hatte auch bei Gelegenheit Briefmarken gesucht im kleinen (zur dieser Zeit) Industria Postamt.
Es stank stark immer nach der Hefefabrik (auch Maggi) und kein Flughafen. Der nächste Flughafen war sicher Lanseria. Rand Airport (Germiston) oder OR Tambo International Airport.
Das TVL im Stempel ist natürlich 'Transvaal' ein Provinz in dieser Zeit.
Hoffe Eure Fragen beantwortet zu haben !
Erich
Unten: Vielleicht hatte die Mau-Mau etwas mit dem Stempel zu tun gehabt !
Am: 04.06.2008 09:34:34
Gelesen: 806548
# 24
@ AfriKiwi [#23]
Vielen Dank für Deine erschöpfende Auskunft. Ich habe den Verdacht, Du bist bei der Aufgabe des Briefes selbst dabei gewesen.
Ein Ankunftstempel aus Deutschland ist nicht auf dem Brief. Ich habe mich selbst darüber gewundert.
Nachdem ich gerade an der Maggi-Flasche in unserem Küchenschrank gerochen habe, kann ich mir auch vorstellen, wie es in dem Postamt gerochen haben muss.
Nachdem der Südafrika-Beleg nun geklärt ist, gleich ein neuer rätselhafter Fall. Diesmal aus der Schweiz.
Die Postkarte vom 9. Dezember 1970 aus Greifensee in der Schweiz an den Pastor Braunschmidt in Minden hat gleich 3 verschiedene Frankaturvariationen.
Die Ganzsachen-Postkarte von 10 C. hat noch einen roten Zusatzstempel (Absenderfreistempel ?) von 10 C. und ist frankiert mit MiNR. 929 zu 10 C., die leider keinen Stempel trägt.
Handelt es sich bei dem roten Stempel um einen (posteigenen) Absenderfreistempel?
Sind 30 C. im Jahr 1970 portogerecht für eine Postkarte nach Deutschland?
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 18.08.2008 16:37:40
Gelesen: 806287
# 25
@ italiker [#136]
Hallo,
VFM bedeutet Vorführmaschine und hat mit Fahradindustrie nix zu tun.
lg
angelika
Am: 02.10.2008 15:21:13
Gelesen: 806159
# 26
Hier ein Beleg der jeden Heimatsammler zur Verzweiflung bringt. Ohne Lesegerät ist auf den Absender kein Rückschluss mehr möglich:
Am: 03.10.2008 10:26:54
Gelesen: 806131
# 27
@ Georgius [#16]
Hallo Georgius,
Der Brief ist korrekt mit 0,35 € mittels Absenderfreistempel freigemacht worden, was so auch in den AGB der Post steht. Allerdings muss bei Infopostsendungen, dabei handelt es sich hier, immer der Vermerk "Entgelt bezahlt" bei der Stempelmaschine mit eingeschaltet werden. Dies ist normalerweise bei jeder Absenderfreistempelmaschine möglich. Hier wurde dies wohl vergessen. Deshalb musste der zusätzliche Handstempel noch angebracht werden. Dies war nötig, da die Zusteller in der Regel nur einen Brief sehen, und wenn wie hier nur 0,35 € an Porto verstempelt ist ohne den Zusatzvermerk Entgelt bezahlt, muss der Zusteller davon ausgehen, dass 0,20 € fehlen und deshalb Nachgebühr fällig wären.
Wenn hier, die Gebühr mittels Absenderfreistempel bezahlt ist, hat dies für den Absender natürlich den Vorteil, er braucht die Gebühr nicht mehr am Einlieferungsschalter zu bezahlen und er hat gleichzeitig eine Werbemöglichkeit wie hier für eine Veranstaltung. Dazu handelt es sich hier sicherlich um Sendungen an Briefmarkensammler, die natürlich lieber einen Absenderfreistempel mit einem schönen Motiv bekommen als nur mit einem fast nichtssagenden Entgelt bezahlt Vermerk.
Gruß Heinz1
Am: 03.10.2008 13:37:28
Gelesen: 806111
# 28
@ Heinz 1 [#27]
Hallo Heinz,
vielen Dank für die plausible Erläuterung. Jetzt habe ich das vollständig begriffen, was damals postalisch ablief. Man kann es offenbar nur dann wissen, wenn man die internen Dienstbestimmungen der Post kennt.
Nochmals danke und ein schönes Wochenende
wünscht Dir
Georgius
Am: 03.10.2008 19:34:59
Gelesen: 806093
# 29
@ Angelika2603 [#25]
Anhand meiner Belege handelt es sich dann um diverse Vorführmaschinen mit immens langer "Vorführzeit". Also ich vermute es handelt sich eher um einen "Konsolidierer" oder sonstigen Großversender oder Privatpostunternehmer.
beste Grüße
Wolfgang
Am: 05.10.2008 14:21:41
Gelesen: 806065
# 30
@ Stempelwolf [#29]
in deinem Scan werden 2 Stempelmaschinen gezeigt: E 720728 sowie E 721468. Handelt es sich ggf. um Versuchsgeräte seitens des Maschinenherstellers, damit sich der Maschinenbenutzer (gleichzeit potentieller Kunde) dank einer Probephase für dieses Maschinenmodell entscheidet und dieses Gerät in der Probezeit ausreichend getestet wird?
Gruß
Pete
in deinem Scan werden 2 Stempelmaschinen gezeigt: E 720728 sowie E 721468. Handelt es sich ggf. um Versuchsgeräte seitens des Maschinenherstellers, damit sich der Maschinenbenutzer (gleichzeit potentieller Kunde) dank einer Probephase für dieses Maschinenmodell entscheidet und dieses Gerät in der Probezeit ausreichend getestet wird?
Gruß
Pete
Am: 05.10.2008 15:29:20
Gelesen: 806055
# 31
@ Pete [#30]
Hallo Pete,
leider weiß ich auch nichts über diesen Anbieter. Ich bekomme seit letztem Jahr immer wieder Belege mit diesen Stempeln herein. Aufällig ist, daß verschiedene Absender diese gleichen Vorführmaschinen zu benutzen scheinen. Vielleicht kann ein Mitglied aus der Gegend um Heppenheim hier zur vollständigen Aufklärung beitragen. In Stuttgart habe ich einen Großversender, der für viele Firmen das Mailing übernimmt und mit unterschiedlichen Maschinen die Frankierung vornimmt. Vielleicht handelt es sich hierbei ja auch um einen solchen?
Beispiele des Stuttgarter Versenders:
;
Jedenfalls hat es mit einem Verband der Fahrradindustrie (Beitrag 13) wohl nichts zu tun.
beste Grüße, Wolfgang
Hallo Pete,
leider weiß ich auch nichts über diesen Anbieter. Ich bekomme seit letztem Jahr immer wieder Belege mit diesen Stempeln herein. Aufällig ist, daß verschiedene Absender diese gleichen Vorführmaschinen zu benutzen scheinen. Vielleicht kann ein Mitglied aus der Gegend um Heppenheim hier zur vollständigen Aufklärung beitragen. In Stuttgart habe ich einen Großversender, der für viele Firmen das Mailing übernimmt und mit unterschiedlichen Maschinen die Frankierung vornimmt. Vielleicht handelt es sich hierbei ja auch um einen solchen?
Beispiele des Stuttgarter Versenders:
;
Jedenfalls hat es mit einem Verband der Fahrradindustrie (Beitrag 13) wohl nichts zu tun.
beste Grüße, Wolfgang
Am: 05.10.2008 15:34:40
Gelesen: 806053
# 32
Hallo,
nun auch mal wieder von mir ein kleiner Beitrag.
Erzählen kann ich dazu nichts, aber vielleicht kann mir ja jemand etwas dazu sagen.
Gruss
Jacqueline5726
Am: 11.10.2008 14:42:00
Gelesen: 805993
# 33
Bei diesem Absenderfreistempel ist die Zählnummer (006668) in das Klischee eingebaut:
Am: 15.10.2008 21:34:45
Gelesen: 805959
# 34
Hier kommt die berühmte Welle. Welcher Absender wohl hinter dieser Welle steckt?

Beste Grüße
Wolfgang

Beste Grüße
Wolfgang
Am: 16.10.2008 17:10:15
Gelesen: 805942
# 35
@ italiker [#6]
Der gezeigte Umschlag bringt mich zu einer anderen Frage: In Österreich (publiziert in "Die Briefmarke") vor ein paar Monaten, sagt man, diese Fensterumschläge hätten keine Geschichte zu erzählen und sind wohl nicht sammelwürdig - außer eben, wenn man Freistempler oder sonstiges gezielt sucht.
Frage: Ich habe alle möglichen Fensterumschläge (gehabt), von denen ich daraufhin nur die Marke ablöste. Die meisten Freistempler habe ich auch nicht aufgehoben. Fehler? Also, solche Fensterumschläge erstmal im Ganzen sammeln? Was meint die Forengemeinde?
Es grüßt alle Euer neuer Sammlerfreund
Am: 18.10.2008 14:32:43
Gelesen: 805911
# 36
@ KarlS [#35]
Hallo Karl,
Fensterumschläge sind immer interessant für Motivsammler oder Heimatsammler.
Interessante Umschläge mit Marke, mit Freistempler oder den neuen Freimachungsvermerken aller Art hebe ich auf, natürlich nicht jeden Umschlag, der mir in die Hände kommt.
Mein Tipp an alle Sammler von Fensterumschlägen: Hier fehlt Name und Adresse des Empfängers, worauf sonst viel Wert gelegt wird.
Ich lasse den Originalbrief wenn immer dies möglich ist im Umschlag stecken, zumindest aber eine gute Kopie davon. Dies sieht optisch nicht nur sehr viel besser aus, sondern macht späteren Sammlergenerationen vielleicht noch Freude, sich mit den Briefinhalten zu beschäftigen.
Schöne Grüsse, Richard
Am: 18.10.2008 19:25:05
Gelesen: 805899
# 37
@ Richard [#36]
Hallo Richard,
nicht jeder bekommt die Umschläge mit Inhalt. Ich halte es deshalb so, daß ich nur die Umschläge von Stuttgart dann ganz aufbewahre, wenn noch sonstige Werbung, Grafiken oder Adressen des Absenders mit aufgedruckt bzw. gestempelt sind. Die Freistempel, die sich alleine auf Briefumschlägen befinden schneide ich aus und hebe diese im Album auf. Alle anderen Umschläge, die keinen Bezug zu Stuttgart haben belasse ich ganz.
Beste Grüße
Wolfgang
Am: 19.10.2008 17:25:30
Gelesen: 805880
# 38
@ Richard [#36]
@ Stempelwolf [#37]
Hallo Sammlerfreunde, danke für eure Antworten. Hilft mir schon sehr!
Das mit dem Inhalt im Umschlag belassen war mir schon bekannt. Aber ich erlebte die kuriosesten Umstände, daher laß ich lieber den Inhalt weg. Das geht von Einblick in meine geschäftlichen Vorgänge für Fremde, Informationen über "Freunde", die man vor 30 oder 40 Jahre mal hatte, bis hin zu Gerichtsvollzieherbelegen / Inkassoversuchen bei sehr wohl bekannten Leuten! Vom Datenschutz gar nicht zu reden. Krass.
Vielleicht reicht ja der Briefkopf (oberes Drittel des DINA4-Blattes)? Dann "spricht" der Fensterumschlag ja schon.
Am: 19.10.2008 19:26:29
Gelesen: 805862
# 39
Hier mal etwas anderes wenn es um Absender Freistempel geht:
Ein echt gelaufener Beleg per Sonderflug der Lufthansa zu den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City befördert. Siehe Scan für details!
Am: 20.10.2008 14:42:11
Gelesen: 805844
# 40
@ chrisskywalker [#39]
Hallo Holger,
sag mal, wenn die keinen Freistempler gehabt hätten, wie hätten die dieses krumme Porto in Briefmarken geklebt?
Ist das Porto richtig? Komisch.
Gruß Karl
Am: 20.10.2008 15:35:28
Gelesen: 805841
# 41
@ KarlS [#40]
2002 gab es Marken im Nennwert zu 100 Pf / 51 Cent (Doppelnominale von 2001) bzw. 0,51 Euro (damaliges Postkartenporto). Zwei Stück davon hätten für das Porto von 1,02 Euro gereicht.
Gruß
Pete
Am: 20.10.2008 22:58:17
Gelesen: 805831
# 42
@ KarlS [#35]
Hallo Karl,
hier habe ich ein schönes Beispiel um zu zeigen wie es aussieht, wenn man Belege ganz lässt. Hätte damals jemand den Freistempel ausgeschnitten so hätten wir nicht sofort erfahren, welcher Absender hier mit seiner Telefonnummer wirbt.
Beste Grüße
Wolfgang
Am: 20.10.2008 23:07:39
Gelesen: 805829
# 43
@ KarlS [#40]
Hallo Karl,
vermutlich ist das Porto viel zu hoch. Ich denke mal das der zu viel bezahlte Betrag an die Sporthilfe ging oder an das Olympia Museum in Köln. Sicher bin ich mir jedoch nicht.
Gruss
Holger
Am: 21.10.2008 14:00:15
Gelesen: 805805
# 44
@ Stempelwolf [#42]
Hallo Wolfgang.
Danke. Der Beleg spricht! Genau.
Gruß Karl
Am: 21.10.2008 14:23:02
Gelesen: 805802
# 45
@ Pete [#41]
Hallo Pete!
Ja klar. Hätte ich selbst dran denken können. Ich sammle alles "zwischen den Zeiten", also ab letzter Marke DM bis 1. Marke Euro, die blaue mit dem Euro-Zeichen. Und die hatte ? Genau, 51 Cent. Dabei blieb es ja in 2002.
Herzliche Grüsse Karl
Am: 29.10.2008 19:58:52
Gelesen: 805736
# 46
Weltwirtschaftskrise! Diese Bank spart sich schon mal das Absenderwerbeklischee:

Beste Grüße
Wolfgang

Beste Grüße
Wolfgang
Am: 19.11.2008 23:13:11
Gelesen: 805635
# 47
Hallo
Ich habe mal wieder etwas herausgekramt zum zeigen. Ich muss aber dazu sagen, dass ich davon keinen blassen Schimmer habe und den Beleg nur aufgehoben habe, da er sehr interessant erscheint.
Gruß
Helmut
Am: 25.11.2008 05:23:09
Gelesen: 805577
# 48
@ HEFO58 [#47]
Ok, Helmut, ich versuche mal eine Deutung. Viel ist es nicht was ich zu dem Beleg -- ich denke es ist ein Streifband -- sagen kann.
Die Sendung lief von Leipzig nach Bulgarien. Dort war der Empfänger allerdings unbekannt, siehe links auf der Vorderseite in französisch, der Sprache des Weltpostvereins, "inconu," wobei allerdings ein 'n' fehlt, und daher "ret(o)ur. Dazu dann noch vorder- und rückseitig kyrillisches Gekritzel, was wohl dasselbe heissen mag.
Zurück in Deutschland dann der entsprechende Vermerk: "Zurück an den Absender."
Leider vermag ich auf dem Scan das Stempeldatum nicht zu erkennen. Es handelt sich um einen Postfreistempel mit einem Wertrahmen, der recht häufig ist. Die Wertstufe für ein Zeitschriftensendung ins Ausland ist sicher ungewöhnlich.
Am: 25.11.2008 15:10:50
Gelesen: 805557
# 49
@ Carolina Pegleg [#48]
Danke für Deine Ausführungen, das Stempeldatum ist auch unter der Lupe nicht zu entziffern.
Gruß
Helmut
Am: 18.12.2008 20:18:36
Gelesen: 805430
# 50
Hier wirbt der Weihnachtsmann für die Kanadische Post auf Freistempel nach dem Motto: "doppelt gestempelt hält besser".

Beste Grüße
Wolfgang

Beste Grüße
Wolfgang
Am: 19.12.2008 14:28:26
Gelesen: 805394
# 51
Dieser Beleg könnte auch im Thema Zensurbrief behandelt werden, ich habe mich aber für diese Rubrik entschieden, da der Absenderfreistempel hier die Krönung darstellt.
Abgeschlagen wurde der verbliebene Rest des Absenderfreistempels, da das Absenderlogo und auch die Inschrift im Frankaturfeld die Insignien des 3. Reiches trugen und daher aptiert (entfernt) wurden. Man hatte bei der Schorndorfer Filiale im Januar 1946 keine Zeit um auf den neuen Absenderfreistempel zu warten und so wurde von der Hauptstelle in Stuttgart der aptierte Absenderfreistempel genommen und die Lücke mit dem alten Firmenstempelabdruck gefüllt. Dieser Beleg erzählt uns von der großen Not und dem Einfallsreichtum dieser Zeit und stellt ein schönes historisches Dokument dar.

Beste Grüße
Wolfgang

Beste Grüße
Wolfgang
Am: 19.12.2008 15:41:32
Gelesen: 805389
# 52
@ Stempelwolf [#50]
Die Absenderfreistempel mit dem quadratischen Datenfeld sieht man jetzt bei immer mehr Ländern. Dein kanadischer Stempel ist von einer Neopost-Maschine (Kennbuchstaben "NE" im Stempel).
Normalerweise müssen Briefe mit Freistempeln eigentlich nicht mehr durch die Stempelmaschine laufen. Das kommt allerdings immer mal wieder vor, oder ist hier vielleicht auch bewusst geschehen, weil das Datum im AFS falsch war (ein Tag Differenz).
Am: 07.01.2009 22:44:05
Gelesen: 805272
# 53
Dieser Freistempel von Bad Bevensen vom 10.08.1982 hat zwar keinen Werbeeindruck, dafür steht der Teil mit der Wertangabe auf dem Kopf. Handelt es sich hierbei um einen Absenderfreistempel oder um einen Postfreistempel?
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 08.01.2009 14:56:20
Gelesen: 805252
# 54
@ Concordia CA [#53]
Es ist ein Postfreistempel. Erkennungsmerkmal sind die Unterscheidungsbuchstaben mb. Nur sehr wenige grosse Firmen, die mehrere Freistempelmaschinen hatten, haben diese mit Ub gekennzeichnet.
Weiteres Merkmal ist die Uhrzeit. Freistempel haben m.W. keine Stundenangabe. Bei Deinem Exemplar ist für die Stundenangabe nur ein Strich '-' vorhanden, aber immerhin ist sie im Stempel vorgesehen, was bei Absenderfreistempel wie gesagt, meine ich, nicht der Fall ist.
Am: 08.01.2009 16:32:40
Gelesen: 805238
# 55
Hier noch ein schöner Beleg von mir.
Von der FA.KLEINOL Berlin-Neukölln an einen Herrn Dippe nach Schwerin.
Am: 15.01.2009 22:18:53
Gelesen: 805159
# 56
Heute habe ich diesen Brief bekommen dessen Freistempel ich so noch nicht gesehen habe. Durch tausendfache Abstempelungen ist nicht mehr viel vom Kopf erhalten und irgendwann kann man nur noch erahnen in welcher Währung gestempelt wurde.
Beste Grüße
Wolfgang
Beste Grüße
Wolfgang
Am: 27.01.2009 02:47:53
Gelesen: 805071
# 57
@ Stempelwolf [#56]
Mit scheint es hier dass die Stempelplatte nicht ganz richtig eingesetzt wurde, sodass der Wertrahmen und das Tagesdatum mit Tinte übersättigt sind. Da die Freistempelgeräte im privaten Besitz sind, ist die Bedienung/ Wartung sicher nicht immer optimal. Wie auch bei Marken muss man auch bei den Freistempel wahrscheinlich immer beurteilen was ist nur reine Druckzufälligkeit und was ist Abart.
Mir fallen zwei andere Punkte bei dem Brief auf. Zunächst das Porto. Weiter oben wurde für Massendrucksachen ('Infobrief') mit "Entgelt bezahlt" ein Porto von 0,35 EURO vorgestellt. Gibt es ein billigeres Porto als "Infobrief?" Wurde hier zum Jahreswechsel tatsächlich einmal etwas billiger, oder ist hier ein unterfrankierter Brief durchgeschlüpft?
Herkömmliche Freistempelbriefe, wie der gezeigte, werden in der Briefpost wahrscheinlich immer weiter abnehmen. AFS im Typ 'Frankit' wurden 2004 eingeführt. Freistempelgeräte alter Art für die ein gültiger Vertrag mit der Post damals bestand können weiter benutzt werden. Da neue nicht mehr hinzukommen, ist es philatelistisch sicher interessant zu beobachten, bis wann man noch Spätverwendungen findet.
Falls der Brief unterfrankiert ist, muss man im übrigen sagen, das wäre mit Frankit nicht passiert. Meines Wissens kann man bei den Freistempelgeräten mit Frankit-Technologie den Portobetrag nicht mehr von Hand einstellen, sondern er wird vom Gerät gemäss Produktauswahl automatisch ermittelt. Die Portosätze werden dabei mittels Modem von der Post stets auf aktuellem Stand gehalten.
Am: 27.01.2009 09:46:00
Gelesen: 805057
# 58
@ Carolina Pegleg [#57]
Hallo Carolina Pegleg!
Hier kann man sich selber ausrechnen, ob der Brief portogerecht ist: :)
http://www.deutschepost.de/dpag?tab=1&skin=hi&check=yes〈=de_DE&xmlFile=link1015547_10346
Mit freundlichen Gruß
Peter
Am: 28.01.2009 03:00:06
Gelesen: 805036
# 59
@ duphil [#58]
Danke für den Link. Ich habe mir das angeschaut. Billiger als "Infobrief" ist die Versandart "Infopost". Beides sind Massensendungen. Der Unterschied ist, soweit ich es sehen kann, nur ob der Versender die Briefe vorsortiert und bestimmte Mindestmengen erreicht werden. Das Porto passt so oder so allerdings nicht. Für einen "normalen" Brief sollte das Porto als Infobrief 0,35 und als Infopost 0,25 EURO sein. Eine interessante Zusatzinformation habe ich allerdings gefunden: bei beiden Versandarten darf bei Frankierung mit Freistempelmaschine im Tagesstempelabdruck die Tagesangabe fehlen. Die ausgeblockte Datumsziffer bei dem Beleg kann also planmässig sein. Man trägt hier offenbar Rechnung, dass es mehrere Tage dauern kann eine Massenaussendung vorzubereiten, so dass man das Erfordernis der taggenauen Freistempelung und Auflieferung am selben Tag lockert.
Interessante Sache, finde ich. Ich kann mich nicht erinnern, solche Belege mit ausgeblocktem Datum schon einmal gesehen zu haben. Allerdings bekomme ich so viele deutsche Massendrucksachen auch nicht zu sehen bzw. habe auch da bisher nicht so darauf geachtet.
Am: 28.01.2009 13:01:53
Gelesen: 805026
# 60
@ Carolina Pegleg [#59]
Ich habe mal folgenden Rechenschritt versucht:
Infopost / Katalog-Kompakt über 20 g bis 50 g wird folgendermaßen berechnet :
Entgeltberechnung nach der Formel:
Gewicht in ganzen g* - 20) x 0,352 Cent + 28 Cent,
Centbetrag gerundet auf volle Cent, 0,28 - 0,39 Euro
Den Beleg aus [#56] habe ich dann mal mit dieser Formel berechnet bei einem angenommenen Gewicht von 25 g:
Gewicht 25g- 20g) x 0.352 Cent + 28 Cent = 29,76 Cent
Gesamtbetrag gerundet auf volle Cent = 30 Cent
So stimmt das Porto (hoffentlich).
Mit freundlichen Gruß
Peter
Am: 28.01.2009 20:18:57
Gelesen: 805007
# 61
@ Carolina Pegleg [#59]
>>Eine interessante Zusatzinformation habe ich allerdings gefunden: bei beiden Versandarten darf bei Frankierung mit Freistempelmaschine im Tagesstempelabdruck die Tagesangabe fehlen. Die ausgeblockte Datumsziffer bei dem Beleg kann also planmässig sein. Man trägt hier offenbar Rechung, dass es mehrere Tage dauern kann eine Massenaussendung vorzubereiten, so dass man das Erfordernis der taggenauen Freistempelung und Auflieferung am selben Tag lockert.<<
Die Regelung des ausgeblockten Datums im Sinne der langen Vorbereitung von Infosendungen mag ggf. zutreffen. Diese Variante wäre für mich neu.
Meines Wissens nach ist die Deutsche Post allerdings auch bei Infosendungen mit ausgeblockten Datum nicht verpflichtet, eine Laufzeit von E+1 zu garantieren, sprich heute eingeliefert und morgen beim Empfänger.
Gerade wenn in einem Briefzentrum viel zutun ist und der Einlieferer nicht nur einige Dutzend sondern mehrere 10.000 Sendungen (Briefinhalt in 1 Druckerei gedruckt und in Umschläge maschinell kuvertiert) gleichzeitig einliefert, könnte dies durchaus den täglichen Betriebsablauf im Briefzentrum etwas behindern. Gerade bei ausschließlich in einer Stadt bzw. regional zuzustellenden Sendungen sind auch die Briefträger die armen Leute, die sonst alles in einem Schwung tragen bzw. schieben dürfen.
Beispiele für solche Absender: Rechnungslauf bzw. Werbebriefe von den Stadtwerken oder Lohnsteuerkarten einer (Groß-) Stadt.
Gruß
Pete
Am: 29.01.2009 05:31:20
Gelesen: 804987
# 62
@ duphil [#60]
Gut, dass Du da noch einmal genauer hingeschaut hast. Ich hatte nur auf das Standardporto für Sendungen bis jeweils 20g in den beiden Versendungsarten geachtet, 0,35 für Infobrief bzw. 0,25 für Infopost. Der Betrag von 0,30 Euro wird also richtig sein, was den Brief für einen Portostufensammler sicher interessant macht. Dieser Portobetrag kann ja, wie du vorrechnest, genau nur bei einem Brief von exakt 25g vorkommen. Da die meiste Infopost mit den nichtssagenden "Gebühr bezahlt"-Vermerken ins Haus kommt, ist das schon eine tolle Sache.
@ Pete [#61]
Hier ist der Link zur Webseite der DPAG mit Detailinformation zu "Infopost", woher ich diese Information habe. Es steht unter "3. Frankieren über Frankiermaschinen- und DV-Freimachung."
Es ist hier das gleiche: Massen-Werbesendungen sind billiger, können aber länger dauern. Früher war es definitiv so, dass bei solcher "3rd class mail," das Tagesdatum aus den Stempel entfernt wurde (bzw. werden sollte). Wie es heute ist, kann ich nicht sagen.
Am: 31.01.2009 16:33:55
Gelesen: 804947
# 63
In Ergänzung zu den letzten Beiträgen: Hier wird genau abgerechnet und nicht gerundet. Zur Illustration Freistempel mit $0.42 -- dem derzeit normalen Briefporto -- und dann andere Portostufen zu $0.351, $0.346, $0.324, $0.257, $0.183 und $0.11.
Bei den Werten zu $0.183 und $0.11 fehlt die Datumszeile unter der Wertangabe völlig; bei dem Wert zu $0.257 findet sich nur "Jan 2009" ohne Tagesdatum.
Bei den Werten zu $0.183 und $0.11 fehlt die Datumszeile unter der Wertangabe völlig; bei dem Wert zu $0.257 findet sich nur "Jan 2009" ohne Tagesdatum.
Am: 05.03.2009 17:09:53
Gelesen: 804722
# 64
Zur Abwechslung habe ich vier "klassische" Freistempel aus den USA anzubieten. Bei dem unteren handelt es sich nach meiner Meinung eindeutig um einen Absenderfreistempel, da der Werbeeindruck mit den Absenderangaben überein stimmt. Bei den anderen drei Belegen bin ich mir nicht sicher, ob es nicht doch Postfreistempel sind. Wer kann mehr dazu sagen?
Bei dem unteren Stempel ist auch eine Uhrzeitangabe vorhanden. Das ist mir bei anderen Freistempeln bisher nicht aufgefallen.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 06.03.2009 02:57:34
Gelesen: 804695
# 65
@ Concordia CA [#64]
Also die gezeigten Exemplare sind alles Absenderfreistempel. Die Frage ist allerdings ganz berechtigt, da zeitgleich am Schalter Freistempelmaschinen im Einsatz waren die haargenau dieselben Abdrücke im Muster der oberen beiden Stempel lieferten. In dem Fall sollte sich im Stempel der Zusatz "Post Office," "P/O," oder "US/PS" befinden. Mit etwas Wühlen kann ich dazu sicher auch noch Anschauungsstücke zeigen.
Freistempel mit Uhrzeitangabe sind sicher in der Gesamtheit selten anzutreffen. Bei dem unteren Modell, meine ich, ist die Uhrzeitangabe allerdings Standard. Bemerkenswert ist auch das 3 von den 4 Stempeln Werbeslogans haben. Das ist hier eigentlich nicht so üblich. Die meisten Absenderfreistempel, jedenfalls die moderneren, haben in der Regel keine Absender oder Werbezusatz, obwohl dies durchaus gestattet ist. Das macht die amerikanischen AFS etwas monoton.
Am: 12.03.2009 16:30:08
Gelesen: 804600
# 66
Als Papua Neuguinea Sammler möchte ich mal einen Absenderfreistempel vom Roten Kreuz aus PNG vorstellen.
Am: 13.03.2009 16:11:22
Gelesen: 804578
# 67
@ Angelika2603 [#25]
VFM bedeutet Vorführmaschine und hat mit Fahradindustrie nix zu tun.
Hi,
auch hier einen AFS-Umschlag mit VFM anstatt der PLZ gefunden.
Absender(zusatz) der örtlichen "Gesellschaft für Wirtshaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH" (37081 Göttingen).
Ortsangabe im Tagesstempel ist "ST KILIAN" (finde ein St. Kilian in Thüringen, Landkreis Hildburghausen) vom 04.11.2008.
AFS-Nr. "K 402042".
Bereits viele Monate vorher ist mir ein weiterer Umschlag der GWG mit VFM in die Hände gefallen, müsste den mal raussuchen. Zumindest werkeln die über eine doch längere Zeit mit der VFM (Vorführmaschine) rum.
Gibts es zu diesem Thema weitere Informationen ? Vorgaben und Verwendungsregeln der Deutschen Post ?
Beste Grüße aus Göttingen
Thomas
Absender(zusatz) der örtlichen "Gesellschaft für Wirtshaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH" (37081 Göttingen).
Ortsangabe im Tagesstempel ist "ST KILIAN" (finde ein St. Kilian in Thüringen, Landkreis Hildburghausen) vom 04.11.2008.
AFS-Nr. "K 402042".
Bereits viele Monate vorher ist mir ein weiterer Umschlag der GWG mit VFM in die Hände gefallen, müsste den mal raussuchen. Zumindest werkeln die über eine doch längere Zeit mit der VFM (Vorführmaschine) rum.
Gibts es zu diesem Thema weitere Informationen ? Vorgaben und Verwendungsregeln der Deutschen Post ?
Beste Grüße aus Göttingen
Thomas
Am: 26.03.2009 22:28:19
Gelesen: 804448
# 68
@ Concordia CA [#24]
Hallo Jürgen,
der auf deiner Karte gezeigte rote Stempel ist ein sogenannter "Buchdruck-Freistempel" der als Portoergänzung aufgedruckt wurde, um Restbestände von amtlichen Ganzsachen nach einer Portoerhöhung wieder fit zu machen. Im eigentlichen Sinne handelt es sich hier nicht um einen Freistempel, sondern um einen Wertstempeleindruck in Freistempel-Design. Dieses spezielle Design gibt es zwar nicht bei den gewöhnlichen Absenderfreistempel-Maschinen, es wurde aber als Ganzsachenfreistempel-Klischee eingesetzt.
Ganzsachenfreistempel werden/wurden für Privatganzsachen seit etwa 1930 in der Schweiz verwendet, anstatt der bis dahin üblichen Wertstempel in Briefmarkenmuster, wie sie in anderen Ländern üblich waren/sind. Zum Teil unterscheiden sie sich recht deutlich von den jeweils verwendeten Wertstempel-Klischees der Absenderfreistempel-Maschinen, bei den ab 1970 verwendeten Wertstempel-Klischee ist der Unterschied aber nur mehr die Bezeichnung "PTT" anstelle der Maschinenkennnummer.
Ich muß mal nachsehen, ob ich in meinen bescheidenen Beständen passende Belege zum Zeigen finde, und auch gerne herzeigen, so ich welche finde.
Gruß, Franz
Am: 29.03.2009 11:37:54
Gelesen: 804397
# 69
Hallo zusammen,
Wie in meinem Beitrag [#68] versprochen zeige ich hier einen Ganzsachenfreistempel, den ich in meinem Bestand gefunden haben. Leider nur in Type 1 wie sie ab 1930 verwendet wurde.
Hier noch die ersten vier Grundtypen der Absenderfreistempel der Schweiz
und die ersten vier Grundtypen der Ganzsachenfreistempel der Schweiz
Von jeder Grundtype gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Untertypen.
Gruß, Franz
Hier noch die ersten vier Grundtypen der Absenderfreistempel der Schweiz
und die ersten vier Grundtypen der Ganzsachenfreistempel der Schweiz
Von jeder Grundtype gibt es eine unterschiedliche Anzahl an Untertypen.
Gruß, Franz
Am: 11.04.2009 18:26:28
Gelesen: 804255
# 70
@ obelix.fg [#69]
Kompliment für die übersichtlichen Erklärungen zu den schweizer Absenderfreistempeln und Ganzsachenstempeln. Zum Dank gibt es einen österreichischen Absenderfreistempel, der gleich zweimal auf den Brief kam. Ich denke man hat noch rechtzeitig bemerkt, dass der Brief, der nach Deutschland gehen sollte, unterfrankiert war.
Mit österlichen Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 12.04.2009 20:14:37
Gelesen: 804214
# 71
@ obelix.fg [#69]
Der Absenderfreistempel vom Typ 1 aus Deiner Aufstellung scheint sich bewährt zu haben. Mein frühester Abschlag ist aus Dezember 1930, mein spätester Abschlag aus September 1959.
Mit österlichen Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 14.04.2009 00:05:22
Gelesen: 804175
# 72
@ Concordia CA [#71]
Hallo Jürgen,
offiziell beginnt die Geschichte der schweizer Freistempel mit der am 23.11.1923 erschienenen Nr. 50 des Schweizerischen Post- und Telegraphenamtsblattes. Enthalten waren darin unter anderem die Einführung und Verwendung von "Frankier-Stempelmaschinen". Die erste Verwendung erfolgte ab Februar 1924.
Mein frühester Abschlag der Type 1 stammt von April 1925
Die Type-2-Abschläge stammen nur von Maschinen der Firma Hasler, Modell F22. Konzessioniert wurde das Modell Hasler F22 am 23.10.1929 von der Schweizerischen Post. Von diesem Modell wurden alleine in der Schweiz mehr als 4500 Geräte verkauft. Es wurden aber auch in viele Geräte exportiert. Das Modell Hasler F22 gab es sowohl elektrisch wie auch mit Handkurbel betrieben. Eine Spezialität der Hasler F22 und auch aller Folgemodelle der Fa. Hasler war/ist, dass sowohl Tagesstempel- und auch Werbeklischee manuell eingeschaltet oder ausgeschaltet werden kann.
Die Type-3-Abschläge wurden erstmals 1936 bei Maschinen der Fa. Hasler (Modell F88) und der Fa. Safag AG (Modell Safag2) verwendet.
Die Type-4-Abschläge wurden erstmals 1969 bei Maschinen der Fa. Pitney Bowes (Modell 5300) verwendet. Die Freistempelmaschinen der Fa. Pitney Bowes waren übrigens die ersten ausländischen Freistempelmaschinen, die in der Schweiz zugelassen wurden.
Gruß, Franz
Die Type-2-Abschläge stammen nur von Maschinen der Firma Hasler, Modell F22. Konzessioniert wurde das Modell Hasler F22 am 23.10.1929 von der Schweizerischen Post. Von diesem Modell wurden alleine in der Schweiz mehr als 4500 Geräte verkauft. Es wurden aber auch in viele Geräte exportiert. Das Modell Hasler F22 gab es sowohl elektrisch wie auch mit Handkurbel betrieben. Eine Spezialität der Hasler F22 und auch aller Folgemodelle der Fa. Hasler war/ist, dass sowohl Tagesstempel- und auch Werbeklischee manuell eingeschaltet oder ausgeschaltet werden kann.
Die Type-3-Abschläge wurden erstmals 1936 bei Maschinen der Fa. Hasler (Modell F88) und der Fa. Safag AG (Modell Safag2) verwendet.
Die Type-4-Abschläge wurden erstmals 1969 bei Maschinen der Fa. Pitney Bowes (Modell 5300) verwendet. Die Freistempelmaschinen der Fa. Pitney Bowes waren übrigens die ersten ausländischen Freistempelmaschinen, die in der Schweiz zugelassen wurden.
Gruß, Franz
Am: 23.04.2009 19:42:52
Gelesen: 804058
# 73
Freistempelabschläge in Null-Stellung sind seit dem 1. Oktober 1969 eigentlich nicht mehr zulässig, kommen aber bis in die heutige Zeit gelegentlich vor. Hier ein Beleg aus dem Jahr 2004. Der Beleg hat sein Ziel erreicht, ohne das dem Empfänger dafür eine Nachgebühr auferlegt worden wäre.
Und noch einen weiteren Beleg möchte ich zeigen, aus der Übergangszeit als von Farbe Rot auf Blau gewechselt wurde. Ich finde diese Mischfarbe hat was.
Gruß, Franz
Und noch einen weiteren Beleg möchte ich zeigen, aus der Übergangszeit als von Farbe Rot auf Blau gewechselt wurde. Ich finde diese Mischfarbe hat was.
Gruß, Franz
Am: 12.05.2009 17:17:08
Gelesen: 803869
# 74
Wie gefällt Euch denn der von der Plauener Gardine ?
Beste Grüße Pilatus
Am: 12.05.2009 17:59:02
Gelesen: 803862
# 75
@ Pilatus [#74]
Dein schöner Stempel hat mich dazu angeregt, mal wieder in der DDR-Belegekiste zu stöbern.
Bei dem Absenderfreistempel des FDGB aus Karl-Marx-Stadt vom 13.2.1967 kann man sehen, dass es an den Stempelköpfen zwar Unterschiede gibt, der Wertziffernkasten ist aber über viele Jahre gleich geblieben.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 12.05.2009 21:01:12
Gelesen: 803843
# 76
Beim durchstöbern meiner Österreich-Freistempelbelege ist mir heute folgendes kurioses Stück aufgefallen. Da fehlt doch tatsächlich der Tagesstempel. Das dürfte es bei Österreichischen Freistempel gar nicht geben, und eigentlich hätte ein Tagesstempel abgeschlagen werden müssen, um die Postlaufzeit nachvollziehen zu können.
Gruß, Franz
Am: 16.05.2009 22:59:44
Gelesen: 803773
# 77
@ obelix.fg [#76]
Hallo Franz,
ich denke, dass das Fehlen des Datumstempels etwas mit dem Vermerk "Entgelt bezahlt" zu tun hat, auf dem dieser Freistempel abgeschlagen ist. Eigentlich hätte es diesen Abschlag gar nicht gebraucht und er wurde nur deshalb abgeschlagen, damit der Empfänger den Brief öffnet und nicht gleich in der Rundablage entsorgt.
Beste Grüße
Wolfgang
Am: 20.05.2009 17:01:03
Gelesen: 803708
# 78
@ Stempelwolf [#77]
Hallo Wolfgang,
die Verwendung eines bedruckten Kuverts ist wohl eher auf ungenaues arbeiten im Büro zurückzuführen. Man hat vielleicht nur in den falschen Karton gegriffen, oder die Blanko-Kuverts waren gerade alle. Möglich wäre auch, dass einfach die Mindestmenge für Info-Mail nicht erreicht wurde, und daher als Normal-Post mittels Freistempelmaschine frankiert wurde.
Info-Mail ist in Österreich grundsätzlich in Bar am Postschalter zu bezahlen. Eine Freimachung von Info-Mail Sendungen mittels Freistempel oder Briefmarken wie in Deutschland gibt es in Österreich nicht.
Aber zurück zum Freistempelabschlag. Seit der Einführung der Kenn-Nummern in Österreich ist die Absenderangabe nicht mehr verpflichtend, und kann weggelassen werden, da die Zuordnung ohnehin durch die Kenn-Nummer erfolgen kann. Was ein Freistempel aber immer enthalten muss, sind Tagesstempel, Strichbalken und Wert-Klischee.
Ein zusätzliches Werbe-Klischee beim Freistempel könnte vor allem bei bedruckten Kuverts als aufdringlich erscheinen, oder sich gar als störend erweisen.
Hier noch ein Freistempelabschlag aus der Schilling-Zeit mit Kenn-Nummer Provisorium statt des Werbe-Klischees und ein Beleg aus der Euro-Zeit mit Kenn-Nummer im Wert-Klischee + Kenn-Nummern Provisorium statt Werbe-Klischee.
Für Motivsammler kann die doppelte Werbung aber sicherlich auch reizvoll sein.
Gruß, Franz
Ein zusätzliches Werbe-Klischee beim Freistempel könnte vor allem bei bedruckten Kuverts als aufdringlich erscheinen, oder sich gar als störend erweisen.
Hier noch ein Freistempelabschlag aus der Schilling-Zeit mit Kenn-Nummer Provisorium statt des Werbe-Klischees und ein Beleg aus der Euro-Zeit mit Kenn-Nummer im Wert-Klischee + Kenn-Nummern Provisorium statt Werbe-Klischee.
Für Motivsammler kann die doppelte Werbung aber sicherlich auch reizvoll sein.
Gruß, Franz
Am: 09.06.2009 20:53:55
Gelesen: 803352
# 79
Vorgestern fanden sich 2 auffällige Absenderfreistempelabschläge auf Beleg, wobei ich bei beiden Exemplaren vermute, dass diese aus Essen (PLZ-Bereich 45) stammen.
AFS mit Inschrift "Briefzentrum Essen" vom 22.10.1999 und "Briefregion 45" vom 10.09. ...
Der zweite Beleg weist leider keine Absenderangabe auf.
Weiß jemand mehr zu den Inschriften?
Gruß
Pete
AFS mit Inschrift "Briefzentrum Essen" vom 22.10.1999 und "Briefregion 45" vom 10.09. ...
Der zweite Beleg weist leider keine Absenderangabe auf.
Weiß jemand mehr zu den Inschriften?
Gruß
Pete
Am: 26.08.2009 00:16:44
Gelesen: 802122
# 80
Heute habe ich mal eine Freistempel der ungewöhnlichen Art.
Mit 37 mm ist der Werteindruck doch sehr auffällig.
Schöne Grüße aus Bochum
Werner
Schöne Grüße aus Bochum
Werner
Am: 26.08.2009 00:34:34
Gelesen: 802117
# 81
@ rostigeschiene [#80]
Zufällig habe ich von diesem Postfreistempel noch einen Abschlag vom 10.8.46. Das Wertkästchen ist noch aus dem 3. Reich, lediglich die nicht mehr erwünschten Symbole wurden aptiert. Später hat man dann das Wertkästchen gegen das auf deinem Beleg zu sehende Exemplar ausgetauscht.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 19.09.2009 17:26:23
Gelesen: 801768
# 82
@ Pete [#79]
Der zweite Beleg ist ein Postfreistempel. Der Unterschied ist der Kennbuchstabe im Tagesstempel.
lg
Angelika
Am: 07.12.2009 16:56:36
Gelesen: 800449
# 83
@ Concordia CA [#64]
Hallo,
hier mal wieder einer der wenigen US AFS mit Absenderzusatz. 2D-Matrix Hasler-AFS aus den USA kommen hier in der Eingangspost auch nicht so häufig vor.
Man beachte auch hier wieder die "neue" schwarze Länderkodierung "00106" für Deutschland (statt der alten "00149", die in den letzten Monaten nicht mehr beobachtet werden konnte?). Siehe Beitrag "USA: Matrixcodierungen im Auslandsversand" unter http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=21756#M14
Gruß
Thomas
Man beachte auch hier wieder die "neue" schwarze Länderkodierung "00106" für Deutschland (statt der alten "00149", die in den letzten Monaten nicht mehr beobachtet werden konnte?). Siehe Beitrag "USA: Matrixcodierungen im Auslandsversand" unter http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=21756#M14
Gruß
Thomas
Am: 08.12.2009 19:09:21
Gelesen: 800393
# 84
Habe da auch mal was ausgebuddelt:
03.1946
07.1946
04.1947
07.1948
02.1949
07.1946
04.1947
07.1948
02.1949
Am: 15.12.2009 19:16:12
Gelesen: 800183
# 85
@ Angelika2603 [#25]
@ DL8AAM [#67]
Habe einen weiteren VFM (VorFührMaschine) AFS gefunden:
AFS (TeleFrank, Gerät K 402054) vom 11.11.2004 mit Werbeeinsatz des Herstellers der K-Serien AFS. Die weiteren Angaben auf dem Zusatz "K 163" und "S" sagen mir auf den ersten Blick nichts. Gerätetyp? Ortsstempel ist wie im Beitrag [#67] auch hier wieder "St Kilian", wobei [#67] bereits schon den Zusatz des echten Absenders "GWG Göttingen" zeigt. Statt der PLZ kommt VFM zum Einsatz.
Scheinbar tragen alle VFM der K Serie den Ortsstempel ST KILIAN und stammen aus der K4020xx'er Serie ?
... finde ein St. Kilian in Thüringen, Landkreis Hildburghausen
St. Kilian steht für die Adresse von TeleFrank in 98553 Altendambach - Gem St. Kilian
Gruß
Thomas
AFS (TeleFrank, Gerät K 402054) vom 11.11.2004 mit Werbeeinsatz des Herstellers der K-Serien AFS. Die weiteren Angaben auf dem Zusatz "K 163" und "S" sagen mir auf den ersten Blick nichts. Gerätetyp? Ortsstempel ist wie im Beitrag [#67] auch hier wieder "St Kilian", wobei [#67] bereits schon den Zusatz des echten Absenders "GWG Göttingen" zeigt. Statt der PLZ kommt VFM zum Einsatz.
Scheinbar tragen alle VFM der K Serie den Ortsstempel ST KILIAN und stammen aus der K4020xx'er Serie ?
... finde ein St. Kilian in Thüringen, Landkreis Hildburghausen
St. Kilian steht für die Adresse von TeleFrank in 98553 Altendambach - Gem St. Kilian
Gruß
Thomas
Am: 16.12.2009 12:39:16
Gelesen: 800118
# 86
@ DL8AAM [#85]
Hallo Thomas,
nicht alle VFM der Firma Telefrank haben den Ortsstempel ST KILIAN.
VFM wurden/werden nicht nur als Probemaschinen für Neukunden verwendet, sondern auch als Ersatzmaschinen für bestehende Kunden, deren Maschinen nicht vor Ort gewartet bzw. repariert werden konnten/können. Eine genauere Zuordnung der Kennnummern zu einzelnen Maschinentypen kann ich auf Grund fehlender Unterlagen leider auch nicht anbieten.
Gruß, Franz
VFM wurden/werden nicht nur als Probemaschinen für Neukunden verwendet, sondern auch als Ersatzmaschinen für bestehende Kunden, deren Maschinen nicht vor Ort gewartet bzw. repariert werden konnten/können. Eine genauere Zuordnung der Kennnummern zu einzelnen Maschinentypen kann ich auf Grund fehlender Unterlagen leider auch nicht anbieten.
Gruß, Franz
Am: 16.12.2009 18:06:19
Gelesen: 800090
# 87
@ obelix.fg [#86]
Eine genauere Zuordnung der Kennnummern zu einzelnen Maschinentypen kann ich auf Grund fehlender Unterlangen leider auch nicht anbieten.
Bei der Recherche im Internet (Google) fand ich eine interessante Buchvorstellung über Absenderfreistempel aus Ratingen. Google bildet einige Seiten dieses Buches ab, so dass dadurch zumindest für einige AFS des Herstellers TeleFrank Angaben zu den Modellen gemacht werden können.
Scan 1 und 2 -> Maschinennummer K500388 und K500391 = Modell Vario
Scan 3 -> Maschinennummer K401155 = Modell Vario
Scan 4 -> Maschinennummer K180200 = Modell M
Quelle: "Handbuch und Katalog Absenderfreistempel 20. Jahrhundert / Ratinger Behörden, Industrie- und Handelsunternehmen sowie Freie Berufe" (Autor: Dr. Friedrich Ahrens, Ratingen)
http://books.google.de/books?id=Jp3NuKx6rWkC&pg=PT139&lpg=PT139&dq=TeleFrank+Standardmodell&source=bl&ots=M4qeOgBie4&sig=JYTVJIzX4suDOO-IJy9yTgZb788&hl=de&ei=7BApS-2WBImqnAPl84yeDQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CAoQ6AEwAA#v=onepage&q=TeleFrank%20Standardmodell&f=false
(Seite 23 und 58)
Die Übersicht der Absenderfreistempel lässt sich auch für einige andere AFS verwenden, um das dazugehörige Maschinenmodell herauszubekommen.
Gruß
Pete
Am: 17.12.2009 17:12:05
Gelesen: 800019
# 88
@ obelix.fg [#86]
@ Pete [#87]
Vielen Dank für Eure Infos ! Das Ratingen-Handbuch sieht sehr gut aus! Da steckt Arbeit drin. ;-)
Mit Gruß
Thomas
Italienischer Francotyp-Postalia AFS ("FP MAX 03070018") auf Einschreibebrief nach DL.
Interessant war für mich, dass die ital. Post vergleichbare, bzw. sogar das gleiche Nummernsystem für ihre Sendungen nutzt: "RX - 9 Ziffern - Landeskennung".
Sollte etwa die Normung bereits schon europaweit eingeführt worden sein? Warum übernimmt dann die Deutsche Post nicht gleich die italienische Kennung? Die Nummern sollten auf Grund des Landeskenners ja einmalig (vergeben) werden und deshalb auch ohne Verwechselungsgefahr nutzbar sein? Vielleicht ist ja die internationalen Sendungsdatenaustauschschnittstellensoftware noch nicht fertig? ;-)
Italienischer Francotyp-Postalia AFS ("FP MAX 03070018") auf Einschreibebrief nach DL.
Interessant war für mich, dass die ital. Post vergleichbare, bzw. sogar das gleiche Nummernsystem für ihre Sendungen nutzt: "RX - 9 Ziffern - Landeskennung".
Sollte etwa die Normung bereits schon europaweit eingeführt worden sein? Warum übernimmt dann die Deutsche Post nicht gleich die italienische Kennung? Die Nummern sollten auf Grund des Landeskenners ja einmalig (vergeben) werden und deshalb auch ohne Verwechselungsgefahr nutzbar sein? Vielleicht ist ja die internationalen Sendungsdatenaustauschschnittstellensoftware noch nicht fertig? ;-)
Am: 17.12.2009 17:29:16
Gelesen: 800014
# 89
@ DL8AAM [#88]
Sollte etwa die Normung bereits schon europaweit eingeführt worden sein?
Vielleicht benutzt die italienische Post die gleiche Software zur Sendungsverfolgung (bei Einschreiben) wie auch viele Privatpostunternehmen mit Sortiermaschinen die gleiche Software (erkennbar anhand der Codierung) nutzen. ;-)
Gruß
Pete
Am: 17.12.2009 17:44:34
Gelesen: 800012
# 90
Wenn wir schon dabei sind:
Ein verhackstückter AFS aus der Schweiz. Es wurde nur der Wertziffereinsatz mit Farbe versorgt ;-) Deshalb wurde zur Sicherheit der Datumstempel (3000 BERN 25 // SPITALACKER // "d" vom 29.08.2009) angebracht, oder ???
Obwohl auch andere schweizer AFS zusätzlich mit einem Ortsstempel bedacht werden.
Ortsstempel (8042 ZÜRICH 42 // SCHAFFHAUSERPLATZ // "h") vom 04.04.2003 auf AFS.
Warum der Datumsstempel hier nochmals abgeschlagen wurde ist mir unklar, Datum des Stempels und des AFSs sind identisch. Eine Datumsabweichung wäre (zumindest in DL) ein möglicher Grund, aber - vielleicht liegt es daran, dass es sich bei dem AFS (vermutlich ?) um ein Schaltergerät handelt ?
Dass es vielleicht doch nicht an einer möglichen "Schalter-AFS" Eigenschaft hängt, siehe
Wobei es sich hier ggf. um eine dem Angebot "Frankierservice" der DP ähnlichen Leistung ("Frankieren Post") handeln könnte?
Zum Abschluß ein ganz normaler schweizer AFS. ;-)))
Gruß
Thomas
PS: Die Nummern in den AFS sind Geräte- und/oder Sendungsnummern ?
Obwohl auch andere schweizer AFS zusätzlich mit einem Ortsstempel bedacht werden.
Ortsstempel (8042 ZÜRICH 42 // SCHAFFHAUSERPLATZ // "h") vom 04.04.2003 auf AFS.
Warum der Datumsstempel hier nochmals abgeschlagen wurde ist mir unklar, Datum des Stempels und des AFSs sind identisch. Eine Datumsabweichung wäre (zumindest in DL) ein möglicher Grund, aber - vielleicht liegt es daran, dass es sich bei dem AFS (vermutlich ?) um ein Schaltergerät handelt ?
Dass es vielleicht doch nicht an einer möglichen "Schalter-AFS" Eigenschaft hängt, siehe
Wobei es sich hier ggf. um eine dem Angebot "Frankierservice" der DP ähnlichen Leistung ("Frankieren Post") handeln könnte?
Zum Abschluß ein ganz normaler schweizer AFS. ;-)))
Gruß
Thomas
PS: Die Nummern in den AFS sind Geräte- und/oder Sendungsnummern ?
Am: 18.12.2009 18:22:08
Gelesen: 799979
# 91
@ Pete [#87]
Hallo Pete,
danke für den Link, der hat mir einen großen Wissenszuwachs gebracht.
Bei den VFM der Firma FrankotypPostalia steht der Gerätetyp gleich im Werbeklischee mit drinnen.
Gruß, Franz
Gruß, Franz
Am: 18.12.2009 19:26:46
Gelesen: 799964
# 92
@ obelix.fg [#91]
Danke für die Scans.
Weißt du, wofür die senkrecht stehenden Angaben "F0..." in den Scans stehen?
Gruß
Pete
Am: 18.12.2009 19:55:08
Gelesen: 799958
# 93
@ Pete [#92]
Hallo Pete,
ich denke, dass es sich hier um eine interne Kennung der Firma FrankotypPostalia handelt. Diese Leih- bzw. Ersatzmaschinen müssen/mußten ja auch bei der Deutschen Post angemeldet werden, was bei FP wohl zentral gemacht wurde/wird. Die Maschinen sind aber sicher auf mehrere Servicestellen verteilt, und die Internen Kenn-Nummern sind sicher leichter zu händeln, als die Kennungen im Wertrahmen.
Maschine F001 - F009 = Servicstelle 1, Maschine F010 - F015 = Servicestelle 2 usw., um nur ein Beispiel zu nennen. Ich denke das macht Sinn, muss aber nicht er Realität entsprechen.
Gruß, Franz
Am: 18.12.2009 19:59:16
Gelesen: 799956
# 94
@ obelix.fg [#93]
Danke. Deine Erklärung ist eine plausible Möglichkeit.
Handelt es sich bei dem Frankit mit Kennungsbeginn 3D05 zufällig auch um das Modell T1000 von FrankotypPostalia? Zumindest glänzen die Abdrucke ebenfalls wie die T1000er von FP (Bsp. im 1. Scan von [#91]). Ich hatte mal irgendwo gehört, dass zumindest die T1000er bei AFS-Sammlern recht beliebt sind.
Gruß
Pete
Am: 18.12.2009 20:22:55
Gelesen: 799949
# 95
@ Pete [#94]
Hallo Pete,
eine Aufstellung der Frankit-Kennungen und die Zuordnung zu einzelnen Maschinen findest du als pdf-Files hier:
http://www.fg-freistempel.de/typen.html
Mir haben es vor allem die ersten Freistempel angetan, aber irgendwie ist das dann eine Generalsammlung der Österreichischen, Deutschen und Schweizer Freistempel geworden. Und dazu kommt dann noch der eine oder andere Stempel rund um den Globus, der mir gefällt.
Gruß, Franz
Am: 18.12.2009 20:31:52
Gelesen: 799947
# 96
@ obelix.fg [#95]
eine Aufstellung der Frankit-Kennungen und die Zuordnung zu einzelnen Maschinen findest du als pdf-Files hier
http://www.fg-freistempel.de/typen.html
Danke. :-)
Gruß
Pete
Am: 19.12.2009 11:13:32
Gelesen: 799922
# 97
@ DL8AAM [#88]:
Nicht nur Europaweit, sondern weltweit werden die Barcodes mit 2 Buchstaben, 9 Ziffern, 2 Buchstaben (wobei die letzten beiden Buchstaben das Land angeben, und der erste oft die Sendungsart (R: Einschreiben, E: Eilbrief usw.) von den meisten Ländern benutzt. Soweit ich weiß ist es wohl ein UPU-Standard. Einige Länder benutzen noch R-Zettel ohne Barcode oder ein eigenes System (oder kritzeln schlimmstenfalls nur Handschriftlich eine Nummer auf den Brief), aber die meisten Länder benutzen zumindest für Einschreiben ins Ausland diese Barcodes. (In einigen Ländern wird im Postamt erst ein "alter" R-Zettel aufgeklebt, und ein Barcodelabel erst später vor der Übergabe ins Ausland.) Unter http://www.post-barcodes.com/ gab es bis vor kurzem Informationen dazu, aber die Seite ist jetzt anscheinend abgeschaltet.
Wie die Erfassung von Einschreiben aus dem Ausland abläuft, ist von Land zu Land unterschiedlich. Länder, die nicht über die nötige Technik verfügen und Einschreiben noch von Hand erfassen (und eventuell selbst gar keine Barcodelabels haben) ist es natürlich egal, ob ein Barcodelabel auf dem Brief ist, oder nur ein R-Zettel ohne Code. Aber auch Österreich klebt z. B. nur ein gelbes Label mit dem Buchstaben R und einem Streifenmuster auf, um eingehende Einschreiben als solche zu kennzeichnen, aber kein Barcodelabel.
Die meisten Länder (U.a. China, Grossbritannien, Polen) kleben wohl nur dann ein eigenes Barcodelabel auf, wenn das Ursprungsland kein "normgerechtes" Label aufgeklebt hat, dass sie zur Erfassung nutzen könnten.
Andere Länder (ärgerlicherweise auch Deutschland, aber auch Australien, Malaysia, Taiwan, Italien und einige mehr) kleben immer ein eigenes Label auf, vermutlich weil die verwendete Software nur eigene Barcodes verarbeiten kann, oder um zu vermeiden, dass zwei Einschreiben die gleiche Nummer haben.
Es hängt also von den Vorschriften der jeweiligen Postverwaltung ab, wie es mit den Labels gehandhabt wird.
Am: 19.12.2009 12:43:35
Gelesen: 799903
# 98
@ T-M 123 [#97]
Unter http://www.post-barcodes.com/ gab es bis vor kurzem Informationen dazu, aber die Seite ist jetzt anscheinend abgeschaltet.
Wenn du http://www.post-barcodes.com bei Google als Suchbegriff eingibst, nach dem enterdrücken auf "Weitere Ergebnisse von post-barcodes.com" klickst, werden dir etliche Links zu Seiten von post-barcodes.com angezeigt. Die Links selbst funktionieren nicht mehr, allerdings kann man noch (!) über den Cache Abbildungen dieser Seiten zu einem früheren Zeitpunkt einsehen (bei mir werden 37 Seiten angezeigt). Bei pdf-Dateien fehlt der Cache; dort sollte man auf "Ähnlich" klicken. Die bisher jüngste, gefundene Abbildung aus einem Cache stammt vom 11.12.2009, demnach wurde diese Internetseite vor maximal 1 Woche abgeschaltet.
So lassen sich generell zumindest einige Informationen "retten", sollte eine bestimmte Internetseite dauerhaft abgeschaltet bleiben.
Irgendwann verschwinden auch die Informationen aus dem Cache, sobald Google neue Abbildungen ("Fotos") vom neuen Istzustand der Internetseite macht.
Gruß
Pete
Am: 29.12.2009 23:39:43
Gelesen: 799639
# 99
Hallo zusammen,
habe drei Briefe aus dem Jahre 1949, und die Freistempel kommen mir vor wie alte Stempel aus dem 2. WK, mit deren Verwendung bereits vor 1945.
Beim 3. Beleg ist eindeutig Deutsches Reich zu erkennen, aber meine Fragen zu den Belegen 1 + 2 lauten:
Wurden diese auch schon im Deutschen Reich verwendet? Wurde dabei Deutsches Reich durch Deutsche Post ersetzt?
Kam es häufig vor, dass Stempel des Deutschen Reiches noch bis ins Jahr 1949 verwendet wurden?
Erwarte gespannt Eure interessanten Antworten.
Wünsche allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr
Gerhard
Erwarte gespannt Eure interessanten Antworten.
Wünsche allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr
Gerhard
Am: 30.12.2009 00:20:47
Gelesen: 799634
# 100
@ Dudley [#99]
Der obere Stempel ist ein Absenderfreistempel, Fabrikat Postalia, Typ E-22 B (nach Dürst/Eich). Dieser Stempeltyp wurde ab 1947 in der französischen Zone eingesetzt. Bei dem Stempel der Firma Pleus & Co besteht die Besonderheit, dass der Wertrahmen unten gekürzt wurde, um die Werbung unterbringen zu können.
Die beiden anderen Exemplare sind Postfreistempel. Der mittlere kam ab 1948 zum Einsatz, während der untere ein aptierter Stempel ist, der aus dem 3. Reich übernommen wurde. Er wurde nur recht schwach bearbeitet. Lediglich das Hakenkreuz und das Wort "Reich" wurden entfernt. In anderen Städten hat man bis auf die Wertziffer selbst, den gesamten Inhalt des Wertkästchens entfernt.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 04.01.2010 18:13:11
Gelesen: 799433
# 101
@ Dudley
@ Concordia CA
Der obige Abschlag stammt nicht von einer Postalia-Maschine sondern von einer Francotyp C-Maschine. Der Wertrahmen ist Typ E-22 (ohne B). Der Typ E-22 B von Postalia hat u.a. ein etwas kleineres Posthorn und kleinere, sog. ovale Wertziffern.
Unter "Besonderheiten" ist bei Dürst-Eich genau der gleiche Stempel mit dem verkürzten Wertrahmen abgebildet (29.12.48).
Gruß
Bernhard
Am: 04.01.2010 19:08:59
Gelesen: 799422
# 102
@ bernhard [#101]
Du hast natürlich völlig recht. Allerdings ist der Katalog an dieser Stelle auf den ersten Blick auch etwas missverständlich.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 04.01.2010 20:41:29
Gelesen: 799411
# 103
Nicht ganz so alt wie die letzten gezeigten Belege, sondern aus der Dezemberpost vom letzten Jahr sind diese beiden Stempelabschläge aus Frankreich und der Schweiz. Beide Belege wurden am 22.12. versandt und trafen noch am 24.12. hier in Bayern ein.
Am: 23.02.2010 19:56:26
Gelesen: 798377
# 104
Hallo,
möchte heute noch einen sicher recht interessanten "Freistempler" auf Großbriefausschnitt beitragen.
Beste Grüße Pilatus
Am: 29.12.2010 12:16:50
Gelesen: 791046
# 105
@ obelix.fg [#95]
Hi,
bin immer noch am Sichten der Zigarrenkiste. Da hat jemand diese voll gepackt mit Briefausschnitten. Dabei sind auch interessante Frei-Stempel. Schreib mich an, dann kann ich Dir diese gesondert einscannen.
Wünsche einen guten Rutsch ins Neue Jahr
Gerd
Am: 29.12.2010 16:22:06
Gelesen: 791012
# 106
Hallo,
davon hätte ich auch noch etliche Exemplare:


Alle aus 1945 und 1946. Falls Interesse besteht, bitte um Nachricht. Bei mir liegen die Dinger eh nur rum.
Schönen Gruß
Mümmel


Alle aus 1945 und 1946. Falls Interesse besteht, bitte um Nachricht. Bei mir liegen die Dinger eh nur rum.
Schönen Gruß
Mümmel
Am: 29.12.2010 18:54:51
Gelesen: 790989
# 107
@ muemmel [#106]
Hallo Mümmel!
Ich habe da unter Anderen auch Duisburger ASF gesehen. Darum möchte ich gerne alle Freistempler aus dieser Zeit, die Du abgeben möchtest, um diese an einen Sammlerfreund zu geben.
Für einen weiteren Informationsaustausch bitte ich um eine email.
Mit freundlichen Gruß
Peter
Am: 22.02.2011 18:17:55
Gelesen: 788984
# 108
Hallo zusammen,
im Anhang eine Zusammenstellung von älteren Freistempel aus Schwenningen.
Gruß
Manfred












Am: 02.03.2011 10:46:17
Gelesen: 788665
# 109
Hallo airbus,
im Anhang einige Freistempler zum Thema Luftfahrt. Solltest Du Interesse haben, einfach melden. Suche alles von Schwenningen.
Gruß
Manne




Am: 07.04.2011 14:04:53
Gelesen: 786618
# 110
Ein Monat ohne Aktivität, also mal gleich etwas einstellen, damit das Thema nicht zu tief in Vergessenheit rutscht.
Da wir uns hier ja nicht nur auf deutsche AFS beschränken, hier mal wieder etwas zum Thema AFS-Weltsammlung. ;-)
AFS aus der VR China vom 26.11.2010 (15 Uhr), Gerätenummer S12. Es sollte sich um ein Pitney Bowes "DM800" Gerät, falls es davon nicht auch chin. Plagiate gibt, handeln, Katalognummer nach dem International Postage Meter Stamp Catalog [1]): "PR China HC14". Leider tendiert mein chinesisch gegen Minus Null, weshalb kann ich leider keine Angaben zum Ort im Datumsstempel machen kann, laut Absender wohl etwas zu Tianjin ?
Der eigentliche Grund, weshalb gerade dieses Exemplar zeige ist die recht merkwürde Anordnung der AFS Teile auf dem Label. Der (Kunden?) Zusatz passte nicht ganz und wurde zum Teil versetzt aufgebracht. Für ein "digital meter"-Tintenstrahler komisch, oder? Merkt das Gerät etwa, dass das Label zu kurz ist und/oder kann ich dem Frankiergerät sagen, dass es den Rest "irgendwo" darübersprayen soll? Kann jemand den Text übersetzten? Kundenzusatz oder Angaben zur "Sendungsart" ?
Hier gleich zwei Belege, also war das keine einmalige Eintagsfliege.
Gruß
Thomas
[1]: http://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/China,_Peoples_Republic_%28Mainland%29
AFS aus der VR China vom 26.11.2010 (15 Uhr), Gerätenummer S12. Es sollte sich um ein Pitney Bowes "DM800" Gerät, falls es davon nicht auch chin. Plagiate gibt, handeln, Katalognummer nach dem International Postage Meter Stamp Catalog [1]): "PR China HC14". Leider tendiert mein chinesisch gegen Minus Null, weshalb kann ich leider keine Angaben zum Ort im Datumsstempel machen kann, laut Absender wohl etwas zu Tianjin ?
Der eigentliche Grund, weshalb gerade dieses Exemplar zeige ist die recht merkwürde Anordnung der AFS Teile auf dem Label. Der (Kunden?) Zusatz passte nicht ganz und wurde zum Teil versetzt aufgebracht. Für ein "digital meter"-Tintenstrahler komisch, oder? Merkt das Gerät etwa, dass das Label zu kurz ist und/oder kann ich dem Frankiergerät sagen, dass es den Rest "irgendwo" darübersprayen soll? Kann jemand den Text übersetzten? Kundenzusatz oder Angaben zur "Sendungsart" ?
Hier gleich zwei Belege, also war das keine einmalige Eintagsfliege.
Gruß
Thomas
[1]: http://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/China,_Peoples_Republic_%28Mainland%29
Am: 07.04.2011 20:56:31
Gelesen: 786573
# 111
@ DL8AAM [#110]
Es wirkt so, als wären die beiden sich überschneidenden Teile nacheinander gedruckt worden. Ich könnte mir vorstellen, dass von einem Quadratischen großen Label oder Stück Papier alle vier Ecken gestempelt und die Stempel dann ausgeschnitten wurden. Da das Papier zu klein war, überschnitt sich der "Zusatz" eines Stempels immer rechtwinklig bin dem Wertstempel eines anderen und wurde dann beim Ausschneiden einfach abgeschnitten.
Am: 08.04.2011 13:33:08
Gelesen: 786518
# 112
@ T-M 123 [#111]
Danke für den Tipp ! Macht absolut Sinn, erklärt auch, weshalb die Teile nicht 100%ig zusammenpassen, denn die anderen 75% sind ja auch nur ca. passend auf dem anderen AFS gelandet. Für Deine Idee spricht auch, dass das Label nicht an allen vier Ecken labelartig abgerundet ist. Etwas anderes wäre auch nur schwer erklärbar. ;-)
Eine wirklich interessante und kreative Möglichkeit unpassende Labels trotzdem verwendbar zu machen. ;-))
Gruß
Thomas
Eine wirklich interessante und kreative Möglichkeit unpassende Labels trotzdem verwendbar zu machen. ;-))
Gruß
Thomas
Am: 08.04.2011 16:00:25
Gelesen: 786508
# 113
@ DL8AAM [#112]
Unpassende Labels - oder doch unpassende (Fenster-) Umschläge? Bei dem Werbeaufdruck.
Schönes Wochenende
Nachtreter
Am: 12.04.2011 18:07:13
Gelesen: 786241
# 114
Bei dem Einschreiben aus Moskau nach Duisburg aus dem Jahr 1962 ist wohl eine Absenderfreistempel-Maschine zum Einsatz gekommen, da sich zwischen Tagesstempel und Wertkasten absenderbezogene Werbung befindet. Mich irritiert die schwarze Stempelfarbe, wie sie zum Beispiel in Deutschland bei den Postfreistempeln eingesetzt wurde, während die Absenderfreistempel rot waren. War das in der Sowjetunion anders?
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 13.04.2011 19:03:53
Gelesen: 786161
# 115
@ Concordia CA [#114]
Jürgen, ja die hatten auch schwarze Farbe für ihre AFS. Nach dem Ende der UdSSR hatten (haben?) auch einzelne Länder auch weiterhin schwarze als AFS-Farbe beibehalten. Ich meine ich habe ein paar aus Russland in meinen Kisten, aber leider konnte ich keinen auf die Schnelle finden, nur einem mehr oder weniger aktuellen aus Minsk (Belarus) aus dem Jahr 2002:
Die Weissrussen haben sich bei ihren AFS an das alte UdSSR-Format gehalten, interessanterweise findet sich diese Form aber nicht im "International Postage Meter Stamp Catalog, Belarus" [1].
Die echten Russen haben aber inzwischen (vollständig?) auf die international verbreitete AFS Formen umgestellt. ;-)
Links: 2xFrancotyp-Postalia T1000 von 2007 a) aus Kaliningrad (Gerätenummer FP 365318) bzw. b) aus Archangelsk (Gerätenummer FP 760195); a: Variante der Katalognummer "Russia DB8", bei b: vermute ich eine Variante von "Russia DB7" [2]) und auch die Konkurrenz von Pitney-Bowes ist in Russland nun vertreten:
AFS (Gerätenummer PB 250131) von 2003 aus Moskau. Pitney Bowes's "A900"-Familie, tippe hier auf eine Variante von "Russia DB12"?
Gruß
Thomas
[1]: http://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Belarus
[2]: http://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Russia
Die Weissrussen haben sich bei ihren AFS an das alte UdSSR-Format gehalten, interessanterweise findet sich diese Form aber nicht im "International Postage Meter Stamp Catalog, Belarus" [1].
Die echten Russen haben aber inzwischen (vollständig?) auf die international verbreitete AFS Formen umgestellt. ;-)
Links: 2xFrancotyp-Postalia T1000 von 2007 a) aus Kaliningrad (Gerätenummer FP 365318) bzw. b) aus Archangelsk (Gerätenummer FP 760195); a: Variante der Katalognummer "Russia DB8", bei b: vermute ich eine Variante von "Russia DB7" [2]) und auch die Konkurrenz von Pitney-Bowes ist in Russland nun vertreten:
AFS (Gerätenummer PB 250131) von 2003 aus Moskau. Pitney Bowes's "A900"-Familie, tippe hier auf eine Variante von "Russia DB12"?
Gruß
Thomas
[1]: http://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Belarus
[2]: http://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Russia
Am: 16.04.2011 12:13:23
Gelesen: 785968
# 116
@ DL8AAM [#115]
Der russische Freistempel F 365318 ist das FP-Modell "EFS 3000". Der andere, F 760195 ist, wie Du richtig schreibst, eine "T1000". Der PB Freistempel ist das Modell "A931 Portophon".
Wenn Du russische T1000 Freistempel doppelt haben solltest, ich suche solche Freistempel für meine Sammlung noch!
Der Katalog auf Wikipedia ist übrigens mit vielen Fehlern behaftet. Besonders im Bereich FP!
Gruß, T1000er
Am: 16.04.2011 12:42:48
Gelesen: 785963
# 117
@ Stempelwolf [#46]
Der Beitrag ist zwar auch schon ein paar "Tage" alt, aber die Bank hat hier keineswegs auf's Werbeklischee verzichtet. Der unscheinbar kleine blaue Punkt links neben dem Ortsstempel ist das Werbeklischee.
Diese Klischeevariante ist relativ oft anzutreffen, auch mit etwas größeren Punkten!
Gruß, T1000er
Am: 17.04.2011 17:17:09
Gelesen: 785843
# 118
Mitte der Woche hatte ich das Glück, bei ebay über 50 Belege mit Aachener AFS für einen Euro bekommen zu können. Einen davon möchte ich gerne zeigen, einen eingeschriebenen Brief mit dem AFS (22c) AACHEN Versorgungsamt 22c Aachen DEUTSCHE BUNDESPOST vom 10.09.1955. Gelaufen ist der Brief nach Monschau, wo die Karte laut dem rückseitigen Ankunftstempel (22c) MONSCHAU (RHEINL.) d am folgenden Tage ankam.
Aufgefallen ist mir besonders der R-Zettel. Steht das Va darin für Versorgungsamt? Und ist es eigentlich richtig, daß kein Notopfer verklebt wurde?
Beste Grüße,
Christoph
Beste Grüße,
Christoph
Am: 18.04.2011 22:14:57
Gelesen: 785746
# 119
Hallo Christoph,
das VA steht für Versorgungsamt. Es ist ein Einschreibzettel eines Selbsbuchers.
Was mich etwas irritiert ist der Stempel von Monschau. Denn Witzerath gehört heute zu Simmerath und ist von dort ca. 1 KM in östlicher Richtung entfernt.
Möglich wäre allerdings, dass die Post in Witzerath von Monschau zugestellt wurde. Denn Witzerath dürfte zu dieser Zeit nur eine Handvoll Bewohner gehabt haben.
Gruß Heinz
Am: 21.04.2011 20:25:27
Gelesen: 785491
# 120
@ reichswolf [#118]
Und ist es eigentlich richtig, daß kein Notopfer verklebt wurde?
Wenn ich mich recht erinnere, musste bei der Freimachung mittels Absenderfreistempel nicht zwingend zusätzlich mit Notopfermarken frankiert werden. Da die Briefe am Schalter der Bundespost eingeliefert wurden, konnte bzw. musste dann dort die Gebühr für die Notopfermarken entrichtet werden. Genaueres wissen sicherlich die Sammlerkollegen der ArGe Notopfer- und Wohnungsbaumarken:
http://www.arbeitsgemeinschaft-notopfer-und-wohnungsbaumarken.de/) und Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel (http://www.fg-freistempel.de/
Gruß
Pete
Am: 21.04.2011 20:33:56
Gelesen: 785489
# 121
@ Heinz 1 [#119]
@ Pete [#120]
Vielen Dank Euch zweien für die Erläuterungen! Die ARGE werde ich gleich mal anmailen, wenn ein Ergebnis vorliegt, werde ich es hier natürlich auch mitteilen.
Beste Grüße,
Christoph
Am: 22.04.2011 00:19:15
Gelesen: 785468
# 122
Hier ein echt gelaufener Freistemplerbeleg aus dem DDR Haus der Ministerien. Zu DDR-Zeiten war der größte Teil der Ministerien in diesem Haus untergebracht. Heute nur das Finanzministerium. Persönliche Remissenz, damals war ich beim Empfänger Stellvertreter des Fachdirektors für Erfassung beschäftigt.
Beste Grüße Pilatus
Am: 22.04.2011 00:37:15
Gelesen: 785461
# 123
@ Pilatus [#122]
Ist der Fachdirektor so etwas wie ein "Abteilungsleiter" nach dem Generaldirektor?
Und was wurde denn - da so - erfasst? Wie viel Recycling-Material einging oder, ob sich das ganze wirtschaftlich lohnt oder ?
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Am: 22.04.2011 00:57:11
Gelesen: 785455
# 124
@ Pommes [#123]
Hallo Thomas,
nicht ganz so. Nach dem Generaldirektor kam der Fachdirektor und dann die Abteilungsleiter. Einer der Abteilungsleiter war Stellvertreter des Fachdirektors. Man bedenke wie groß das Unternehmen war.
Beste Grüße Pilatus.
Am: 24.05.2011 16:39:00
Gelesen: 783888
# 125
@ T1000er [#116]
Besten dank für Deine Korrekturen. Ich hatte mich bei den Angaben leider vollkommen auf den online International Postage Meter Stamp Catalog verlassen, und man ist verlassen. ;-)
Wenn Du russische T1000 Freistempel doppelt haben solltest, ich suche solche Freistempel für meine Sammlung noch!
Sorry nein, von dem T1000er habe ich nur den einen, nur die PBs habe ich doppelt.
Aber damit es trotzdem wieder bunt wird, hier ein iranischer AFS von "letzter Woche". Ich zeige ihn hier, da er ein paar Besonderheiten aufweist. Leider hat mein Scanner bei dem Riesengroßbriefumschlag die Grätsche gemacht, deshalb nur ein Ausschnitt mit den wichtigen Teilen. ;-)
Luftpostgroßbrief aus Teheran nach DL, frankiert per AFS zu 780 Rial.
Der AFS aus "Teheran M19" (" TEHRAN // تهران - م19 ") zeigt zwei Datumangaben:
Oben das persische Datum (11.02.1390) und unten unser "abendländisches" (01.05.2011), beide mit "westlichen" Ziffern geschrieben. Scheinbar passierte hier aber ein "Fehler" und die Sendung wurde erst zu einem späteren Tag eingeliefert. Deshalb wurde ein zusätzlicher Poststempel vom 31.02.1390 bzw. 21.05.2011 über den AFS-Tagesstempel (für den 21.5. wäre der Brief aber mit einer Zeitmaschiene unterwegs gewesen) abgeschlagen (" تى مقر١٩٣ // ٣١ / ٢ / ١٣٩٠ // منطقه ١٩ﭗسﺖتى ") (=MNTQH 19 PSTI // 1390 2 31 // MQR 193). Ich kann zwar gebrochen lesen (hoffe ich hier liege überhaupt richtig), aber leider nichts verstehen. Tippe aber darauf, dass das auch wieder unser Postamt ("PSTI") M19 (bzw. M193 ?) in Teheran ist. Für was steht hier das M ? Die Absenderpostfachadresse führt ja auch den Präfix "19395", da steckt wohl die Postamtsnummer mit drin? Weiss hier jemand näheres?
Gerätenummer (?): IJ660891, Hersteller/Typ ?
Gruß
Thomas
Nachsatz: Sorry, erst nachdenken und nicht gleich fragen hätte vielleicht Aufklärung gebracht. Die Teheraner Stadtbezirke (insg. 22 Stück) heissen "Mantagheh", dass sollte das M im AFS sowie auch das "MNTQH" im zusätzlichen Poststempel erklären: "Postamt des 19. Bezirks". Der 19. Bezirk hat passenderweise auch nur 3 Unterzonen, ggf. ist das die "193 MQR" ?
Luftpostgroßbrief aus Teheran nach DL, frankiert per AFS zu 780 Rial.
Der AFS aus "Teheran M19" (" TEHRAN // تهران - م19 ") zeigt zwei Datumangaben:
Oben das persische Datum (11.02.1390) und unten unser "abendländisches" (01.05.2011), beide mit "westlichen" Ziffern geschrieben. Scheinbar passierte hier aber ein "Fehler" und die Sendung wurde erst zu einem späteren Tag eingeliefert. Deshalb wurde ein zusätzlicher Poststempel vom 31.02.1390 bzw. 21.05.2011 über den AFS-Tagesstempel (für den 21.5. wäre der Brief aber mit einer Zeitmaschiene unterwegs gewesen) abgeschlagen (" تى مقر١٩٣ // ٣١ / ٢ / ١٣٩٠ // منطقه ١٩ﭗسﺖتى ") (=MNTQH 19 PSTI // 1390 2 31 // MQR 193). Ich kann zwar gebrochen lesen (hoffe ich hier liege überhaupt richtig), aber leider nichts verstehen. Tippe aber darauf, dass das auch wieder unser Postamt ("PSTI") M19 (bzw. M193 ?) in Teheran ist. Für was steht hier das M ? Die Absenderpostfachadresse führt ja auch den Präfix "19395", da steckt wohl die Postamtsnummer mit drin? Weiss hier jemand näheres?
Gerätenummer (?): IJ660891, Hersteller/Typ ?
Gruß
Thomas
Nachsatz: Sorry, erst nachdenken und nicht gleich fragen hätte vielleicht Aufklärung gebracht. Die Teheraner Stadtbezirke (insg. 22 Stück) heissen "Mantagheh", dass sollte das M im AFS sowie auch das "MNTQH" im zusätzlichen Poststempel erklären: "Postamt des 19. Bezirks". Der 19. Bezirk hat passenderweise auch nur 3 Unterzonen, ggf. ist das die "193 MQR" ?
Am: 22.04.2012 15:51:30
Gelesen: 765847
# 126
@ DL8AAM [#125]
Es handelt sich um eine Neopost-Maschine. Der Stempeltyp ist auch im Weltkatalog zu finden. Siehe hier: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Iran_stamp_type_C6.jpg
Gruß,
T1000er
Am: 12.05.2012 12:20:06
Gelesen: 764861
# 127
Einen Absenderfreistempel mit einer doppelten Postleitzahl im Ortsstempel sieht man auch nicht alle Tage:

Viele Grüße
Volkmar

Viele Grüße
Volkmar
Am: 15.06.2012 09:29:53
Gelesen: 762484
# 128
Ein kurioser Beleg - Kann jemand etwas dazu sagen ?
Hallo Sammlerfreunde!
Bei einem Vereinstreffen habe ich diesen Beleg gegen ein Glas Bier eingetauscht. Wer kann mir dazu etwas sagen? Ich weiß ihn jedenfalls nirgends einzuordnen. Für jede Antwort schon jetzt meinen Dank.




Am: 15.06.2012 11:53:27
Gelesen: 762439
# 129
Hallo,
die Karte ist mit einem Absenderfreistempel (wahrscheinlich von einer Firma aus Neuwied) abgestempelt. Allerdings nur der Wertrahmen mit 60 Pf. ist vorhanden. Dies geschieht schon mal wenn Karten oder Briefe durch die Stempelmaschine nicht richtig transportiert werden oder zwei Briefe oder Karten gleichzeitig etwas versetzt durch die Maschine rutschen.
Da der Tagesstempel des Absenderfreistempels nicht vorhanden war, wurde der Tagesstempel der Post von Neuwied neben dem Wertrahmen gesetzt. Da aber Teilabschläge von Absenderfreistempel nicht zulässig waren, wurde zunächst auf der Karte die Nachgebühr von 130 Pf. (60 Pf. fehlendes Porto plus 100 %, wenn ich mich richtig erinnere war dies zu dieser Zeit so) mit blauem Stift verzeichnet. Im Eingangsort wurde diese wieder gestrichen, weil man wohl dort der Meinung war, dass der Teilabschlag mit 60 Pf. nicht manipuliert gewesen ist.
Am: 15.06.2012 15:25:34
Gelesen: 762401
# 130
@ Heinz 1 [#129]
Hallo Heinz,
vielen Dank für die schnelle Reaktion. Ich gehe davon aus dass das Postkartenporto richtig war. Die Postkarten erforderten im Zeitraum vom 01.07.1982 bis zum 31.03.1993 genau diese 60 Pfennig. Sieht man sich das Postgebühren Handbuch Deutschland von 2001 - Seite 249 - an, dann hätte die Nachgebühr vom 01.07.1982 bis zum 31.03.1989 den einfachen Fehlbetrag plus 60 Pfennig betragen. Die Karte muss demnach in diesem Zeitraum befördert worden sein. Warum und von wem der Nachgebührenbetrag von 120 Pfennig zuerst aufgetragen und dann wieder durchstrichen wurde, wird vermutlich offen bleiben müssen.
Mit freundlichen Sammergrüßen!
Konrad
Am: 25.06.2012 01:26:45
Gelesen: 761138
# 131
6 Beiträge aus dem Thema "Absenderfreistempel mit mehrfarbigem Kundenklischee" kopiert und nicht passende Texte nicht mit kopiert
Dazu auch ein Beispiel von mir.
Beste Grüße Pilatus
Dazu auch ein Beispiel von mir.
Beste Grüße Pilatus
Am: 25.06.2012 01:39:15
Gelesen: 761136
# 132
@ Pilatus [#131]
;-)
Ohne weitere Worte!
Gruß,
T1000er
Am: 25.06.2012 22:14:55
Gelesen: 761096
# 133
Ein weiteres Beispiel von mir.
Beste Grüße Pilatus
Am: 25.06.2012 22:28:31
Gelesen: 761092
# 134
@ Pilatus [#133]
Hallo Lothar,
"T1000er"'s Anmerkung "Ohne weitere Worte!" ging wohl eher in die Richtung, dass hier eher aktuelle (mehr-)farbige Kundenklischees neuerer Geräte gefragt sind. Die älteren AFS in rot sind zwar auch irgendwie farbig - hier war aber wohl noch "mehr Farbigkeit" gefragt. :-)
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Am: 25.06.2012 22:28:39
Gelesen: 761092
# 135
Und noch ein Beispiel von mir. Man könnte auch ein neues Thema "Briefe von Rechtsanwälten" eröffnen ?
Gruß Pilatus
Am: 26.06.2012 01:17:15
Gelesen: 761085
# 136
@ Pommes [#134]
Korrekt! Farbig sind die lieben Stempel ja irgendwie alle.
Allerdings sollte man die Überschrift insoweit abändern als das es da heißt "Absenderfreistempel mit mehrfarbigem Kundenklischee".
Die von Pilatus gezeigten Freistempel, sind zwar (für mich) interessant, verfehlen aber leider gänzlich das Thema dieses Threads.
Gruß,
T1000er
Am: 27.06.2012 18:04:47
Gelesen: 761039
# 137
@ T1000er [#136]
verfehlen aber leider gänzlich das Thema dieses Threads.
Sorry. Es sollte hier natürlich um die neuen mehrfarbigen AFS gehen. Leider etwas danaben gegriffen, Sprache ist präziser, als man denkt. Du hast somit vollkommen Recht, auch einfarbig ist farbig. Schwarz und Weiß sind ja bekanntlich auch Farben, zwar "unbunte", aber trotzdem. ;-)
Für die normalen AFS haben wir ja bereits schon verschiedene andere Threads. Es sollte aber auch aus dem ersten Beitrag hervorgehen. Aber trotzdem schöne AFS.
Beste Grüße aus Shanghai, die Philaseiten sind hier ja zum Glück nicht gesperrt. Mein VPN/Virtual Private Network-Aushebler läuft leider nicht sauber auf meinem Schlepptop, sonst wäre die The Great Firewall ja kein Problem. :-(
Thomas
Am: 06.08.2012 20:29:32
Gelesen: 759971
# 138
Hallo,
ich habe mir gerade mal das komplette Thema noch mal en bloc durchgelesen, interessant, was man da so alles zu sehen bekommt. Besonders "kurios" finde ich den Einstieg in dieses Thema; vermutlich wurde hier mal aus einem anderen Thema in dieses redaktionell verschoben. Es gibt da am Anfang auch links auf ##, die noch gar nicht vorhanden waren.
Was ich aber nicht gefunden habe, ist ein AFS, der als Posteingangsstempel gebraucht wurde, daher möchte ich mal einen zeigen.
Ein Brief an das Wahlamt der Stadt Jena im Rahmen der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 vom 25.08.2005.
Den Brief habe ich auch nur zurück bekommen, weil ich ehrenamtlich als Wahlvorstand eines Wahllokals in Jena tätig war.
Ein AFS einer Postaliamaschine mit Kennung F543053; sicher keine Besonderheit, aber mal eine Anregung an die Spezialisten auch mal so etwas zu zeigen. Weiter oben [#73] hieß es, dass Freistempel in Nullstellung seit dem 01.10.1969 nicht mehr zulässig waren. Das bezieht sich sicher auf die zur Frankatur benutzten, aber Absenderfreistempel in Nullstellung gibt es eben dennoch. Wie im Beispiel hier oder bei Firmen, die inzwischen auf die Privaten umgestellt haben zur Postausgangskontrolle. In dieser Variante sozusagen ein Empfänger-(frei-)stempel. ;-)
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Ein Brief an das Wahlamt der Stadt Jena im Rahmen der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 vom 25.08.2005.
Den Brief habe ich auch nur zurück bekommen, weil ich ehrenamtlich als Wahlvorstand eines Wahllokals in Jena tätig war.
Ein AFS einer Postaliamaschine mit Kennung F543053; sicher keine Besonderheit, aber mal eine Anregung an die Spezialisten auch mal so etwas zu zeigen. Weiter oben [#73] hieß es, dass Freistempel in Nullstellung seit dem 01.10.1969 nicht mehr zulässig waren. Das bezieht sich sicher auf die zur Frankatur benutzten, aber Absenderfreistempel in Nullstellung gibt es eben dennoch. Wie im Beispiel hier oder bei Firmen, die inzwischen auf die Privaten umgestellt haben zur Postausgangskontrolle. In dieser Variante sozusagen ein Empfänger-(frei-)stempel. ;-)
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Am: 07.09.2012 19:16:34
Gelesen: 758457
# 139
Bei der Durchsicht von Belegen bei einem Sammlerkollegen tauchte das nachfolgende Exemplar auf:
Maschinennummer F605318 aus 97070 Würzburg mit Frankierdatum 06.06.2012
Während der Umstellung der Absenderfreistempelmaschinen von DM auf Euro zu Beginn dieses Jahrtausends wurde gleichzeitig innerhalb des Wertrahmens das Posthorn der Deutschen Post AG von unten nach oben verlagert. Wurde in diesem Fall lediglich der Freistempler in Bezug auf die Währung umgestellt und der Rest vom Techniker übersehen?
Gruß
Pete
Maschinennummer F605318 aus 97070 Würzburg mit Frankierdatum 06.06.2012
Während der Umstellung der Absenderfreistempelmaschinen von DM auf Euro zu Beginn dieses Jahrtausends wurde gleichzeitig innerhalb des Wertrahmens das Posthorn der Deutschen Post AG von unten nach oben verlagert. Wurde in diesem Fall lediglich der Freistempler in Bezug auf die Währung umgestellt und der Rest vom Techniker übersehen?
Gruß
Pete
Am: 09.09.2012 10:47:24
Gelesen: 758378
# 140
@ Pete [#139]
Den Freistempel kenne ich auch! Die Kennung ist allerdings F685318.
Warum diese EFS 3000 nicht komplett umgerüstet wurde, ist auch mir unbekannt.
Gruß,
T1000er
Am: 24.09.2012 15:41:36
Gelesen: 757360
# 141
@ DL8AAM [#67]
Ortsangabe im Tagesstempel ist "ST KILIAN" (finde ein St. Kilian in Thüringen, Landkreis Hildburghausen) vom 04.11.2008.
Der Sitz der Firma TeleFrank GmbH [1] ist "Am Wildengrund 1, 98553 Altendambach". Altendambach ist ein Ortsteil der Großgemeinde St.Kilian im Landkreis Hildburghausen (Thüringen). Also ist das unser gesuchtes St. Kilian. ;-)
Hier übrigens noch so ein VFM (Vorführmaschine) Exemplar:
AFS vom 11.11.2004, Gerätekennung K402054. Absender in diesem Fall ist die Firma "MS Mikroprozessor-Systeme AG" aus 82152 Planegg/Martinsried.
Gruß
Thomas
[1]: http://www.telefrank.com
AFS vom 11.11.2004, Gerätekennung K402054. Absender in diesem Fall ist die Firma "MS Mikroprozessor-Systeme AG" aus 82152 Planegg/Martinsried.
Gruß
Thomas
[1]: http://www.telefrank.com
Am: 24.09.2012 17:18:23
Gelesen: 757343
# 142
@ DL8AAM [#141]
Diese VFM Freistempel sind immer interessant und sollten als Ganzbelege aufgehoben werden, zumal der Einsatzort der Frankiermaschine sonst nur schwer zu ermitteln ist.
Habe hier ebenfalls mal 2 VFM Freistempel von TeleFrank.
Der erste hat ebenfalls den Ortsstempel von St. Kilian. Aber der Einsatzort der Frankiermaschine war in 31319 Sehnde bei der dortigen JVA, wie an der Absenderangabe zu entnehmen ist. Kennung: K400066
Der Freistempel im Detail.
Der Beleg als Ganzes.
Der zweite hat allerdings einen Ortsstempel von Bremen. Der Einsatzort ist mir leider nicht bekannt da der Ganzbeleg keine weiteren Absendervermerke aufweist. Kennung: K191857
Der Freistempel im Detail.
Ich würde nur zu gerne wissen was die Buchstaben "S" und "W", jeweils im unteren waagerechten Feld des Werbeklischees bedeuten?
Bei anderen Frankiermaschinen-Herstellern erscheint dort der jeweils eingesetzte Maschinentyp. Bei TeleFrank ist das aber scheinbar anders definiert. Wer hat hier nähere Informationen?
Gruß,
T1000er
Der Freistempel im Detail.
Der Beleg als Ganzes.
Der zweite hat allerdings einen Ortsstempel von Bremen. Der Einsatzort ist mir leider nicht bekannt da der Ganzbeleg keine weiteren Absendervermerke aufweist. Kennung: K191857
Der Freistempel im Detail.
Ich würde nur zu gerne wissen was die Buchstaben "S" und "W", jeweils im unteren waagerechten Feld des Werbeklischees bedeuten?
Bei anderen Frankiermaschinen-Herstellern erscheint dort der jeweils eingesetzte Maschinentyp. Bei TeleFrank ist das aber scheinbar anders definiert. Wer hat hier nähere Informationen?
Gruß,
T1000er
Am: 26.09.2012 02:01:18
Gelesen: 757238
# 143
Hallo,
ich habe vor einigen Monaten meine Vorliebe für Absenderfreistempel des Deutschen Reiches in der hier gezeigten Form festgestellt, aber selbstverständlich nur auf kompletten Belegen.
Als erstes Beispiel zeige ich euch einen Bankbrief, gelaufen am 9.8.1937 als Postauftrag per Einschreiben von Dresden nach Bischofswerda; die Frankaturstufe betrug 62 Pfennig.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 27.09.2012 01:55:42
Gelesen: 757090
# 144
Die zweite Form, die es mir besonders angetan hat, ich nenne sie für mich "Schildform", findet sich auf dem folgenden Beleg.
Die Berliner Messe-Verwaltung, die am Messedamm neben dem Funkturm beheimatet ist und war, schickte am 15.9.1937 ein Päckchen per Einschreiben an das Reichsbahn-Verkehrsamt in Dessau, sicherlich eine selten anzutreffende Versendungsform. Die Portostufe dafür betrug 70 Pfennig.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 28.09.2012 22:10:29
Gelesen: 756897
# 145
Heute zeige ich euch einen etwas ausgefallenen Stempel, etwa auch aus dieser Zeit.
Die Firma Lederer & Wolf, die schon zu Zeiten, als Teile des Sudetenlandes noch zu Österreich gehörten, philatelistisch auf sich aufmerksam machte, schickt hier am 22.11.1939 eine Karte aus Tannwald-Schumburg im Sudetenland mit Absenderfreistempel zu 6 Pfennig an eine Adresse in Zlonice im Protektorat Böhmen. Bemerkenswert finde ich hierbei, dass die Ziffern der Wertangabe markante Größenunterschiede aufweisen.
Im rückseitigen Text ist u.a. die Rede von "Klothen und Atlassen". Weiß jemand, was das ist?
Viele Grüße
Ingo
Im rückseitigen Text ist u.a. die Rede von "Klothen und Atlassen". Weiß jemand, was das ist?
Viele Grüße
Ingo
Am: 29.09.2012 23:32:52
Gelesen: 756804
# 146
Es gab in der Zeit zwischen 1920 und 1940 so viele unterschiedliche Arten von Absenderfreistempeln, ich kann euch also noch ein paar Arten zeigen.
Heute ein Stempel von der Saar, von der Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke am 1.7.1933 auf einem Fensterumschlag aufgebracht.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 05.10.2012 08:55:01
Gelesen: 756187
# 147
Ein Absenderfreistempel der Deutschen Versicherungs-Anstalt in Meiningen vom 6.8.1955 nach Erfurt. Zur Abwechslung schon damals mal in "blauer" Farbe. Es ist eine Postkarte von der die Antwortkarte abgetrennt wurde.
Beste Grüsse Hans
Am: 05.10.2012 12:40:33
Gelesen: 756148
# 148
@ Cantus [#145]
Hallo Ingo,
Im rückseitigen Text ist u.a. die Rede von "Klothen und Atlassen". Weiß jemand, was das ist?
Da der Absender der Karte eine "Mechanische Weberei", bzw. "Baumwollspinnerei" war vermute ich, dass es sich bei den genannten Produkten "Aermelfutter, Klothen und Atlassen" um Teile handelt, die z.B. bei der Herstellung von Jacken, Anzügen etc. benötigt wurden. Ich tippe, dass es sich bei der Empfänger-Firma evtl. um eine Textilfabrik gehandelt hat. Das scheint mir plausibel zu sein. Vielleicht kannst Du mit der Antwort was anfangen?
Beste Grüsse Hans
Am: 05.10.2012 13:47:42
Gelesen: 756131
# 149
Doppelt gelaufen; ein Kuvert aus Gotha (Thüringen) vom 28.11.1984.
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 08.10.2012 08:28:57
Gelesen: 755869
# 150
@ Sachsendreier53 [#149]
Hallo Claus,
kann es sein, daß der Absenderfreistempel irrtümlich mit 20 statt 40 Cent eingestellt und daher nochmals freigestempelt werden mußte ?
Leider habe ich keine Portotabellen DDR für 1984.
Schöne Grüsse, Richard
Am: 08.10.2012 08:47:03
Gelesen: 755865
# 151
@ Sachsendreier53 [#149]
@ Richard [#150]
Brief im Fernverkehr bis 250 Gramm - nicht Cent, sondern Pfennige - ansonsten so, wie Richard vermutet.
Schönen Tag
Claus
Am: 20.10.2012 21:51:50
Gelesen: 755215
# 152
Von mir heute ein Absenderfreistempel aus Karlsruhe mit dem Blick auf das Rathaus. Der Brief lief am 2.10.1938 nach Müllheim.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 04.11.2012 18:39:32
Gelesen: 754616
# 153
[#149]
Noch mal wie oben ein Freistempler der Deutschen Post der DDR (10 Pfg. bis 20g). Das Kuvert ist zweimal durch die Stempelmaschine gelaufen, am 23.1.1985 in Haldensleben (Sachsen-Anhalt).
mit Sammlergruß,
Claus
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 07.11.2012 15:07:24
Gelesen: 754517
# 154
@ T1000er [#142]
Thomas,
ich hätte noch VFM-Abdruck, nun von einem T1000er. ;-)
Tagesstempel "BIRKENWERDER / VFM", dem Sitz von Francotyp-Postalia in Deutschland, vom 01.11.2012 (Gerätenummer " F265132"). Leider ist der Absender bzw. aktuelle Betreiber unbekannt, stammt aber sehr sehr wahrscheinlich aus dem Großraum Göttingen (Niedersachsen).
Gruß
Thomas
Tagesstempel "BIRKENWERDER / VFM", dem Sitz von Francotyp-Postalia in Deutschland, vom 01.11.2012 (Gerätenummer " F265132"). Leider ist der Absender bzw. aktuelle Betreiber unbekannt, stammt aber sehr sehr wahrscheinlich aus dem Großraum Göttingen (Niedersachsen).
Gruß
Thomas
Am: 07.11.2012 18:18:01
Gelesen: 754500
# 155
@ DL8AAM [#154]
Hallo Thomas,
besten Dank für's zeigen! Diese Kennung habe ich auch noch nicht in meiner Bestandsliste, sonst hätte ich Dir bestimmt sagen können ob der Freistempel tatsächlich aus dem Großraum Göttingen stammt. Ich werde das mal im Auge behalten!
Gruß,
T1000er
Am: 07.11.2012 20:35:28
Gelesen: 754487
# 156
Wie lange wohl dieses Gerät noch in Betrieb sein wird? *g*
Maschinennummer E858854 von Pitney Bowes
Gruß
Pete
Maschinennummer E858854 von Pitney Bowes
Gruß
Pete
Am: 10.11.2012 15:27:19
Gelesen: 754365
# 157
Für diese Belege (Maxibriefe) ist mein Scanner zu klein, deshalb zeige ich sie nur als Ausschnitt.
Gruß
Georgius
Gruß
Georgius
Am: 12.11.2012 18:00:09
Gelesen: 754299
# 158
Hallo,
ich wollte gerade diesen AFS Pitney Bowes E721701 für die Datenbank erfassen.
Kann mir jemand den Standort des Geräts sagen?
Für die Postleitzahl 10877 gibt die DP AG die Dresdner Bank AG Berlin Koppenstr. 93, 10243 Berlin an und für die Postleitzahl 20454 die manager magazin Verlagsgesellschaft mbH, Ericusspitze 1, 20457 Hamburg (beides GE-PLZen). Alle mir vorliegenden Belege wurden zudem durch die PostCon Deutschland GmbH (K4031) konsolidiert.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Kann mir jemand den Standort des Geräts sagen?
Für die Postleitzahl 10877 gibt die DP AG die Dresdner Bank AG Berlin Koppenstr. 93, 10243 Berlin an und für die Postleitzahl 20454 die manager magazin Verlagsgesellschaft mbH, Ericusspitze 1, 20457 Hamburg (beides GE-PLZen). Alle mir vorliegenden Belege wurden zudem durch die PostCon Deutschland GmbH (K4031) konsolidiert.
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Am: 12.11.2012 19:01:13
Gelesen: 754290
# 159
@ Pommes [#158]
Nett.
Laut Google steckt hinter dem Hamburger Postfach die "Commerzbank AG, Ness 7-9, Postfach 117000, 20454 Hamburg". Du gibst bei der PLZ 10877 die Dresdner Bank an, die ja inzwischen in der Commerzbank aufgegangen ist. Die DPAG-Seite sagt zur PLZ 10877 inzwischen auch "GE (Großempfänger-PLZ): Commerzbank AG, 10877 Berlin; Koppenstr. 93, 10243 Berlin". Die Herkunft beider Sendungen dürfte damit geklärt sein, was aber leider nichts über den genauen Standort des Geräts sagt, ich würde die unter den Ortsnamen, die im Tagestempel stehen, einstellen.
Entweder hast Du mit den beiden AFS die örtliche Umgruppierung des Versandabteilung zeitlich belegt oder das Gerät kann wahlweise Hamburg und/oder Berlin drucken. Warum?
Im Normalfall soll ja dort das Postamt stehen, das für die Einlieferung der per AFS freigemachten Sendungen vor Ort zuständig ist (Ausnahmen möglich?). Vielleicht ordnet die zentrale (?) Postausgangsabteilung (?) der CoBank (?), die fertigen Sendungen nach Empfängerzonen vor, damit sie direkt einer einzelnen PostCon-Niederlassung angedient werden kann und bekommt dafür von PostCon u.U. einen höheren Anteil der Konsolidiererrückerstattungen zurück? Wobei die Angabe des ursprünglichen Einlieferungspostamts des Absenders im Tagesstempel bei konsolidierten Sendungen nicht immer identisch mit den Amt sein dürfte, bei dem PostCon dann die sortierten Sendungen letztendlich abliefert. Deshalb macht für mich die Splittung Berlin/Hamburg aus diesem Grund (falls) nicht wirklich viel Sinn, oder? Wobei ich die genauen Postvorgaben für Konsolidierer nicht in Ausführlichkeit kenne, falls diese überhaupt öffentlich dolumentiert sein sollten.
Auf jeden Fall "hmmm und sehr interessant". ;-)
Gruß
Thomas
Am: 12.11.2012 19:09:44
Gelesen: 754285
# 160
@ DL8AAM [#159]
Entweder hast Du mit den beiden AFS die örtliche Umgruppierung des Versandabteilung zeitlich belegt oder das Gerät kann wahlweise Hamburg und/oder Berlin drucken. Warum?
Ich vermute ersteres! Mir liegt von der gleichen Maschine ein Abschnitt vom 04.05.2010 vor.
Gruß,
T1000er
Gruß,
T1000er
Am: 12.11.2012 20:05:25
Gelesen: 754276
# 161
@ DL8AAM [#159]
@ T1000er [#160]
Hallo Ihr beiden,
danke für die schnelle Reaktion.
Thomas mit Commerzbank (Commerzbank AG, Koppenstr. 93, 10243 Berlin) hast Du natürlich Recht.
http://www.deutschepost.de//mlm.nf/dpag/images/m/mtb-postleitdaten/maerz_2009/mtb_ge_aenderungen_032009.pdf
Ich hatte vermutlich aus Versehen in der früheren Liste (2008) kopiert.
Aber bei Hamburg finde ich als aktuellste Änderung nur das besagte Magazin:
http://www.deutschepost.de//mlm.nf/dpag/images/d/datafactory/postleitdaten/dezember_2011/mtb_ge_aenderungen.pdf .
Kurios wird's dann aber, wenn auch noch die Hamburger Sparkasse mit derselben PLZ auftaucht: http://www.haspa.de/Haspa/Privatkunden/AngeboteFuerPrivatkunden/BeratungUndService/Kontakt/AlleHotlines/AlleHotlines.html (drittes "Segment" von unten).
Unter http://w3logistics.com/infopool/plz/?plzart=5&kgs=02000000 heißt es dann auch " Großempfängergruppe" statt des "üblichen" Großempfängers ... bei Berlin bleibt es aber beim Großempfänger. Wer soll das noch verstehen?
Falls Eure Vermutung mit dem "Umzug" der Versandabteilung stimmt hier noch die engsten Daten, die ich zeigen kann:
Was sagt uns das "03" vor dem eigentlichen Konsolidiererspray von PostCon? Diese Ziffern davor tauchen in der letzten Zeit häufiger auf. Sind das Leitvermerke?
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Was sagt uns das "03" vor dem eigentlichen Konsolidiererspray von PostCon? Diese Ziffern davor tauchen in der letzten Zeit häufiger auf. Sind das Leitvermerke?
Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
Am: 12.11.2012 21:03:16
Gelesen: 754262
# 162
@ Pommes [#161]
Aber bei Hamburg finde ich als aktuellste Änderung nur das besagte Magazin:
Hier der (einzige) passende Googletreffer, leider ist der angegebene Link inzwischen tot, zum Glück merkt sich Google alte Einträge noch ein paar Tage länger. ;-)
@ T1000er [#160]
Ja, macht auch vollkommen mehr Sinn. ;-)
Gruß
Thomas
@ T1000er [#160]
Ja, macht auch vollkommen mehr Sinn. ;-)
Gruß
Thomas
Am: 18.11.2012 23:23:50
Gelesen: 753996
# 163
Von mir heute ein Beleg der Schering AG mit Absenderfreistempel vom 6.11.1946.
Zur Firmengeschichte von Schering empfehle ich einen Blick auf http://de.wikipedia.org/wiki/Schering_AG .
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 20.11.2012 10:46:17
Gelesen: 753919
# 164
Zwei Freistempler aus bewegter Zeit:
Links ein Freistempler aus der Fahrzeugschmiede Eisenach vom 23.1.1985. Brief bis 20g = 20 Pfennige der DDR
und rechts aus dem Walzwerk Hettstedt vom 12.7.1990. Brief 30-40g = 0,50 DM (DM- Währung ab 1. Juli 1990)
mit Sammlergruß,
Claus
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 21.11.2012 17:51:42
Gelesen: 753843
# 165
@ Pommes [#161]
Hallo Thomas,
habe soeben eine weitere Wandermaschine gefunden: K 711985 von 90 Nürnberg nach 91 Erlangen (20.06.12) konsolidiert von K 4000.
Viele Grüße
Walter
Am: 22.11.2012 13:50:06
Gelesen: 753793
# 166
Hallo zusammen,
zusammenklappbare Zahlungserinnerung über über 6 Reichsmark.
Der Beleg ist mit 3 Pfg. freigemacht, es handelt sich also um eine Drucksache. Damals waren bei einer Drucksache bis zu 5 Worte zugelassen. "Die Vorschriften darüber, was Drucksachen sind, oder beispielsweise welche handschriftlichen Zusätze erlaubt sind, änderten sich häufig." (vergleiche Wikipedia - Stichwort Drucksache). Die Drucksache wurde verschlossen, indem man die Lasche durch den Schlitz steckte, oberhalb des Wortes Konto-Auszug.
Viele Grüße
Volkmar
Der Beleg ist mit 3 Pfg. freigemacht, es handelt sich also um eine Drucksache. Damals waren bei einer Drucksache bis zu 5 Worte zugelassen. "Die Vorschriften darüber, was Drucksachen sind, oder beispielsweise welche handschriftlichen Zusätze erlaubt sind, änderten sich häufig." (vergleiche Wikipedia - Stichwort Drucksache). Die Drucksache wurde verschlossen, indem man die Lasche durch den Schlitz steckte, oberhalb des Wortes Konto-Auszug.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 01.01.2013 23:43:20
Gelesen: 752434
# 167
@ Sachsendreier53 [#164]
und rechts aus dem Walzwerk Hettstedt vom 12.7.1990. Brief 30-40g = 0,50 DM (DM-Währung ab 1. Juli 1990)
Es handelt sich hier um einen Standardbrief bis 20g mit dem seit 01.07.1990 geltenden VGO-Tarif von 0,50 DM.
Gruß,
T1000er
Am: 02.01.2013 12:24:53
Gelesen: 752397
# 168
Hallo,
habe hier einen Absenderfreistempel aus Peru vom 23.06.1954 mit einem Ortsstempel dessen Bedeutung/Sinn mir nicht klar ist.
Wer hat dafür eine plausibele Erklärung?
Hier der Ortsstempel im Detail.
Die verwendete Frankiermaschine ist eine Francotyp Cc/Ccm, erkennbar an der ausgefüllten Raute und der durchgehenden Rahmenlinie unter dem Landesnamen Peru. Die ähnlichen Hasler- und Universal-Modelle haben alle eine offene bzw. sternchen Raute und eine oben offene umgebogene Rahmenlinie !
Im Absenderfreistempel-Katalog Südamerika von Otto Gleixner (Seite 111) ist dieser Typ erst ab 1962 notiert. Damit ist dieser Maschinentyp für Peru nun bereits 8 Jahre früher belegt.
Gruß,
T1000er
Hier der Ortsstempel im Detail.
Die verwendete Frankiermaschine ist eine Francotyp Cc/Ccm, erkennbar an der ausgefüllten Raute und der durchgehenden Rahmenlinie unter dem Landesnamen Peru. Die ähnlichen Hasler- und Universal-Modelle haben alle eine offene bzw. sternchen Raute und eine oben offene umgebogene Rahmenlinie !
Im Absenderfreistempel-Katalog Südamerika von Otto Gleixner (Seite 111) ist dieser Typ erst ab 1962 notiert. Damit ist dieser Maschinentyp für Peru nun bereits 8 Jahre früher belegt.
Gruß,
T1000er
Am: 02.01.2013 12:29:02
Gelesen: 752396
# 169
@ T1000er [#168]
Der Brief ist erst einen Tag später als auf dem Absenderfreistempel eingestellt, bei der Post eingeliefert worden. Um die Post nicht für eine eventuelle Laufzeitverzögerung verantwortlich machen zu können, wird in solchen Fällen der Tagesstempel abgeschlagen.
Genauso wird auch bei der Deutschen Post AG verfahren.
Am: 02.01.2013 12:36:39
Gelesen: 752393
# 170
@ drmoeller_neuss [#169]
Das sehe ich genauso! Im vorliegenden Fall könnte der Tagesstempel aber auch noch eine zweite Funktion erfüllt haben, nämlich den Aufgabeort zu dokumentieren da dieser im Ortsstempel nicht vorhanden ist.
Gruß,
T1000er
Am: 02.01.2013 13:34:36
Gelesen: 752378
# 171
@ T1000er [#167]
Danke für Deine Info (VGO-Tarif).
Hier gleich noch ein Absenderfreistempel vom 23.8.90 aus 1000 Berlin 65. Bei diesen Brief bis 50g waren 1,00 DM fällig.
mit Sammlergruß,
Claus
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 02.01.2013 13:53:50
Gelesen: 752376
# 172
@ T1000er [#1361]
Ortsstempel dessen Bedeutung/Sinn mir nicht klar ist. Wer hat dafür eine plausibele Erklärung?
Bei eBay [1] ist derzeit für 6$ auch so ein Beleg im Angebot, Absenderfreistempel vom 26.05.1954 - ebenfalls mit zusätzlichem Tagesstemel aus Lima vom Folgetag (17.05.1954):
Der Tagesstempel im AFS über den Du gestolpert bist, sieht wirklich interessant aus: Der Schriftzug "P. DESOCUPADOS" (unten), heisst 'für die Arbeitslosen', "EDUCACION NAL." (oben) sollte mit 'nationale Ausbildung' übersetzbar sein. CTS könnte in diesem Zusammenhang für "Céntimos" stehen, tippe deshalb darauf, das der Tagesstempel hier kein Ortsstempel darstellt, sondern eine Art von Zwangszuschlagsabgabe dokumentiert - und gleich zwei davon: 3 cts. für einen nationalen Ausbildungsfond und 2 weitere cts. für die Arbeitslosen? Ein peruanischer Notopferstempel?
Bei delcampe ist gerade eine entsprechende 3 cts. Zuschlagsmarke für die "Educacion Nacional" zu aktuell 0,10 € und eine für die Arbeitslosen "Pro Desocupados" über 2 cts. für 0,25 € im Angebot [2]:
Könnte also passen.
Nur ist der zusätzliche Tageststempel noch nicht klar, leider stammen diese in beiden Belegen vom Folgetag. Er könnte also, wie angeführt das Einlieferungsdatum dokumentieren oder auch die Erfassung der Zwangszuschläge belegen?
Gruß
Thomas
[1]: http://www.ebay.com/itm/peru-1954-meter-cancel-postmark-Educacion-nal-3-cts-P-Desocupados-from-Edificio-/370725294443
[2]: http://www.delcampe.net/page/item/id,41867621,var,PEROU--Educacion-Nacional,language,S.html
[3]: http://www.delcampe.net/page/item/id,193775045,var,PE-Peru-19xx-Mi-xx-Desocupados-2-C,language,S.html
Der Tagesstempel im AFS über den Du gestolpert bist, sieht wirklich interessant aus: Der Schriftzug "P. DESOCUPADOS" (unten), heisst 'für die Arbeitslosen', "EDUCACION NAL." (oben) sollte mit 'nationale Ausbildung' übersetzbar sein. CTS könnte in diesem Zusammenhang für "Céntimos" stehen, tippe deshalb darauf, das der Tagesstempel hier kein Ortsstempel darstellt, sondern eine Art von Zwangszuschlagsabgabe dokumentiert - und gleich zwei davon: 3 cts. für einen nationalen Ausbildungsfond und 2 weitere cts. für die Arbeitslosen? Ein peruanischer Notopferstempel?
Bei delcampe ist gerade eine entsprechende 3 cts. Zuschlagsmarke für die "Educacion Nacional" zu aktuell 0,10 € und eine für die Arbeitslosen "Pro Desocupados" über 2 cts. für 0,25 € im Angebot [2]:
Könnte also passen.
Nur ist der zusätzliche Tageststempel noch nicht klar, leider stammen diese in beiden Belegen vom Folgetag. Er könnte also, wie angeführt das Einlieferungsdatum dokumentieren oder auch die Erfassung der Zwangszuschläge belegen?
Gruß
Thomas
[1]: http://www.ebay.com/itm/peru-1954-meter-cancel-postmark-Educacion-nal-3-cts-P-Desocupados-from-Edificio-/370725294443
[2]: http://www.delcampe.net/page/item/id,41867621,var,PEROU--Educacion-Nacional,language,S.html
[3]: http://www.delcampe.net/page/item/id,193775045,var,PE-Peru-19xx-Mi-xx-Desocupados-2-C,language,S.html
Am: 02.01.2013 19:02:47
Gelesen: 752334
# 173
@ Sachsendreier53
Vorsicht, in Berlin-West waren die VGW-Tarife gültig! Daher auch hier Standardbrief bis 20g für 1,00 DM.
Gruß,
T1000er
Am: 02.01.2013 19:22:17
Gelesen: 752328
# 174
@ DL8AAM
Ich glaube, damit bis Du des Rätsels Lösung sehr sehr nahe gekommen. Jetzt stellt sich tatsächlich die Frage nach der Abrechnung dieser Zuschläge. Wurden die insgesamt 5 cts. über die Werteinstellung der Frankiermaschine bezahlt, so das der eigentliche Portobetrag 120 cts. beträgt?
Wer kennt die Portogebühren von Peru aus den 1950er Jahren? Das könnte vielleicht die Lösung sein!
Gruß,
T1000er
Am: 04.01.2013 21:55:40
Gelesen: 752246
# 175
Hallo T1000er,
da kann ich nicht helfen. Ich zeige statt dessen einen Absenderfreistempel vom 20.3.1958 mit der Inschrift "DEUTSCHE BUNDESPOST SAARLAND". Solche Stempel habe ich bisher nur ganz selten zu Gesicht bekommen.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 14.01.2013 02:21:04
Gelesen: 751980
# 176
Heute habe ich einen schönen Stempel der Destillerie Kammer-Kirsch GmbH, die heute noch im süddeutschen Raum aktiv ist und allerlei Liköre und Brände herstellt. Nähere Informationen zum Unternehmen findet man u.a. hier:
http://www.kammer-kirsch.de/ueber-uns.html
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 27.03.2013 17:01:09
Gelesen: 748092
# 177
@ T1000er [#155]
Hier seit längerer Zeit endlich mal wieder so ein AFS eines (Francotyp-Postalia) Vorführgeräts:
T1000er VFM (VorFührMachine, Gerätenummer F273484) mit Tagesstempel "BIRKENWERDER / VFM" vom 18.03.2013, Absender ist in diesem Fall die "Radiologische Gemeinschaftspraxis DM Th. Arlt / C. Hinrichs" in 31061 Alfeld.
Gruß
Thomas
T1000er VFM (VorFührMachine, Gerätenummer F273484) mit Tagesstempel "BIRKENWERDER / VFM" vom 18.03.2013, Absender ist in diesem Fall die "Radiologische Gemeinschaftspraxis DM Th. Arlt / C. Hinrichs" in 31061 Alfeld.
Gruß
Thomas
Am: 28.03.2013 19:29:54
Gelesen: 748045
# 178
@ DL8AAM [#177]
In Hosenfeld gab es den hier. :-)
VFM mit Maschinennummer F370103 vom 22.02.2013, Werbeeinsatz "Optimail"
Gruß
Pete
VFM mit Maschinennummer F370103 vom 22.02.2013, Werbeeinsatz "Optimail"
Gruß
Pete
Am: 02.04.2013 17:57:58
Gelesen: 747786
# 179
Einen schönen Ostergruß.
Am: 05.04.2013 10:34:31
Gelesen: 747641
# 180
Werbeumschlag von dem Gewerkschaftsbund der Angestellten


Am: 05.04.2013 10:40:02
Gelesen: 747634
# 181
Einen habe ich noch:
Großformatiger Umschlag vom Museum in München, abgestempelt in Berlin nach Düsseldorf.
Am: 07.04.2013 21:25:36
Gelesen: 747518
# 182
Ich bin durch Zufall auf dieses Thema gestoßen.
Hiermit möchte ich meinen Beitrag dazu leisten und einige Bilder dazu einstellen. Diese Briefe habe ich vor der Vernichtung retten können.


Am: 08.04.2013 10:27:10
Gelesen: 747486
# 183
ASF mit Werbeklischee "Bayla" aus 97084 Würzburg vom 9.9.1999
ASF mit Werbeklischee "gewaltfrei" aus 04916 Herzberg (Elster) vom 20.11.2001
mit Sammlergruß,
Claus
ASF mit Werbeklischee "gewaltfrei" aus 04916 Herzberg (Elster) vom 20.11.2001
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 09.04.2013 02:16:42
Gelesen: 747398
# 184
Hier ein AFS aus Ulm vom 27.2.1947. Der rückseitige Text zeigt Probleme auf, die mit der damaligen Materialknappheit einhergingen.

Viele Grüße
Ingo

Viele Grüße
Ingo
Am: 16.05.2013 13:52:12
Gelesen: 745314
# 185
Absenderfreistempel der Deutschen Reichsbahn aus 1080 Berlin vom 26.3.1991
ASF der Fürst Thurn & Taxis Gesamtverwaltung aus 93049 Regensburg 13 vom 18.12.2000.
mit Sammlergruß,
Claus
ASF der Fürst Thurn & Taxis Gesamtverwaltung aus 93049 Regensburg 13 vom 18.12.2000.
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 17.05.2013 09:39:22
Gelesen: 745240
# 186
Berlin Lichtenberg nach Ostpreußen

Gruß Axel

Gruß Axel
Am: 28.05.2013 13:27:29
Gelesen: 744765
# 187
Einschreibekuvert mit Absenderfreistempel - VERBAND DER POST__BENUTZER E.V. aus 6050 Offenbach am Main 1 vom 7.9.1990.
Absenderfreistempel der Creditreform Leipzig vom 17.6.2002
mit Sammlergruß,
Claus
Absenderfreistempel der Creditreform Leipzig vom 17.6.2002
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 29.06.2013 00:26:34
Gelesen: 743581
# 188
Zur Wiederbelebung des Themas heute fünf Belege von mir.
Zur Firma Tittel & Krüger habe ich nur hier nähere Informationen gefunden:
http://www.buntgarnwerke.de/html/historie.html
Im Stempel findet man die bildliche Darstellung eines Bügeleisens. Näheres dazu kann auch hier betrachtet werden:
http://www.buegeleisen.net/Buegeleisen-Bilder/C%20-%20Buegeleisen%20mit%20Hohlkoerper/C3%20-%20Holzkohleeisen%20mit%20Kamin/C3-002.htm
Mit dem Namen Otto Höhn verbindet sich auch ein trauriges Stück Stadtgeschichte von Haan. Bei http://www.zeitspurensuche.de/02/haange2.htm befindet sich ein längerer Artikel zu Jeanette Höhn, der Mutter von Otto Höhn. Darin heißt es u.a.: "Bereits 1931 hatte Sohn Otto sein Geschäft zur Poliermittelfabrik ausgebaut, die bekannte Firma Höhn & Höhn mit Sitz an der Nordstraße 44, wo auch nach wie vor die Eltern Jeanette und Herwart wohnten."
Die Firma Lippert-Unipol gilt als die Nachfolgerin der Fabrik von Otto Höhn (siehe auch http://www.lippert-unipol.de/deutsch/default.htm )
Eimbeckhausen ist untrennbar mit der Herstellung von Stühlen (und inzwischen auch anderen Möbelstücken) verbunden. Nähere Informationen dazu gibt es hier:
http://www.stuhldorf.de/index.php?option=com_content&task=view&id=125&Itemid=53
http://www.stuhlgeschichte.de/cms/index.php?option=com_content&task=category§ionid=7&id=25&Itemid=67
Zur Marke SERVESTA und der Fabrik in Zerbst gibt es kaum Hinweise. Sicher ist nur, dass die Zerbster Celluloidwarenfabrik mit zu den Betrieben gehörte, die nach dem 2.Weltkrieg auf Anordnung der sowjetischen Militärmacht demontiert werden mussten. Aus den verbliebenen Resten hat sich dann nach und nach ein adäquateres Werk mit entsprechenden Produkten entwickelt; siehe auch http://trade.mar.cx/DD618913/ .
Wer sich allgemein mit dem Thema "Demontagen in der DDR" beschäftigen möchte, dem empfehle ich, hier nachzuschlagen:
http://www.landeshauptarchiv-brandenburg.de/FilePool/DemontageinventarBLHA_ZZF_reduz.pdf
Viele Grüße
Ingo
Zur Firma Tittel & Krüger habe ich nur hier nähere Informationen gefunden:
http://www.buntgarnwerke.de/html/historie.html
Im Stempel findet man die bildliche Darstellung eines Bügeleisens. Näheres dazu kann auch hier betrachtet werden:
http://www.buegeleisen.net/Buegeleisen-Bilder/C%20-%20Buegeleisen%20mit%20Hohlkoerper/C3%20-%20Holzkohleeisen%20mit%20Kamin/C3-002.htm
Mit dem Namen Otto Höhn verbindet sich auch ein trauriges Stück Stadtgeschichte von Haan. Bei http://www.zeitspurensuche.de/02/haange2.htm befindet sich ein längerer Artikel zu Jeanette Höhn, der Mutter von Otto Höhn. Darin heißt es u.a.: "Bereits 1931 hatte Sohn Otto sein Geschäft zur Poliermittelfabrik ausgebaut, die bekannte Firma Höhn & Höhn mit Sitz an der Nordstraße 44, wo auch nach wie vor die Eltern Jeanette und Herwart wohnten."
Die Firma Lippert-Unipol gilt als die Nachfolgerin der Fabrik von Otto Höhn (siehe auch http://www.lippert-unipol.de/deutsch/default.htm )
Eimbeckhausen ist untrennbar mit der Herstellung von Stühlen (und inzwischen auch anderen Möbelstücken) verbunden. Nähere Informationen dazu gibt es hier:
http://www.stuhldorf.de/index.php?option=com_content&task=view&id=125&Itemid=53
http://www.stuhlgeschichte.de/cms/index.php?option=com_content&task=category§ionid=7&id=25&Itemid=67
Zur Marke SERVESTA und der Fabrik in Zerbst gibt es kaum Hinweise. Sicher ist nur, dass die Zerbster Celluloidwarenfabrik mit zu den Betrieben gehörte, die nach dem 2.Weltkrieg auf Anordnung der sowjetischen Militärmacht demontiert werden mussten. Aus den verbliebenen Resten hat sich dann nach und nach ein adäquateres Werk mit entsprechenden Produkten entwickelt; siehe auch http://trade.mar.cx/DD618913/ .
Wer sich allgemein mit dem Thema "Demontagen in der DDR" beschäftigen möchte, dem empfehle ich, hier nachzuschlagen:
http://www.landeshauptarchiv-brandenburg.de/FilePool/DemontageinventarBLHA_ZZF_reduz.pdf
Viele Grüße
Ingo
Am: 01.07.2013 19:57:24
Gelesen: 743391
# 189
Heute gerade reinbekommen.
Elly Ney (* 27. September 1882 in Düsseldorf; † 31. März 1968 in Tutzing) war eine deutsche Pianistin, die als Interpretin der Werke Ludwig van Beethovens Bedeutung erlangt hat. Die Künstlerin ist wegen ihrer Nähe zum Nationalsozialismus umstritten.
In der Endphase des Zweiten Weltkriegs wurde sie von Hitler in die Gottbegnadetenliste der unersetzlichen Künstler aufgenommen.
"Quelle Wikipedia"
Gruß Axel
In der Endphase des Zweiten Weltkriegs wurde sie von Hitler in die Gottbegnadetenliste der unersetzlichen Künstler aufgenommen.
"Quelle Wikipedia"
Gruß Axel
Am: 02.07.2013 09:28:20
Gelesen: 743358
# 190
Postaufrag per Einschreiben
Gruß Axel
Gruß Axel
Am: 06.07.2013 10:45:06
Gelesen: 743167
# 191
Werde mal mein Gebiet verlassen und 2 Briefe (Frankfurt, Solingen und München) zeigen.

So und nun wieder zu Berlin Belegen.

Gruß Axel

So und nun wieder zu Berlin Belegen.

Gruß Axel
Am: 07.07.2013 21:10:52
Gelesen: 743095
# 192
Liebe Sammler Freunde,
ich möchte Euch einen Absenderfreistempel der Dresdner Bank Leipzig vom 23.11.1926 zeigen. Da der Brief als Einschreiben lief, wurde der Eingang beim Postamt C1 mit dem Abschlag des Tagesstempels bestätigt.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti
Am: 08.07.2013 22:31:39
Gelesen: 743038
# 193
Hallo zusammen,
Ein Absenderfreistempel, wo die Schweizer Bundesbahn Werbung für ihr Land und ihre elektrischen Bahnen macht. Sieht auch ansprechend aus.
Viele Grüße
Dieter
Viele Grüße
Dieter
Am: 08.07.2013 23:58:56
Gelesen: 743026
# 194
Diesen Demonstrationsumschlag habe ich von einer Cebit in Hannover. Da wurden automatische Frankiersysteme vorgestellt.
Übrigens, wenn bei einigen Belegen mit Absenderfreistempeln und Marken frankiert wurden, dann kann das daran liegen, dass auf dem Stempelgerät nicht mehr genug Frankatur zur Verfügung stand. Um den Brief dennoch abzuschicken hat man das restliche Porto durch Marken ersetzt. Solche Belege kommen vor, sind aber seltener.
Beste Sammlergrüße
El Mü
Übrigens, wenn bei einigen Belegen mit Absenderfreistempeln und Marken frankiert wurden, dann kann das daran liegen, dass auf dem Stempelgerät nicht mehr genug Frankatur zur Verfügung stand. Um den Brief dennoch abzuschicken hat man das restliche Porto durch Marken ersetzt. Solche Belege kommen vor, sind aber seltener.
Beste Sammlergrüße
El Mü
Am: 09.07.2013 15:41:22
Gelesen: 742988
# 195
Werte Sammlerfreunde,
Im Beitrag [#194] ist erwähnt, dass es Belege gibt, die so wohl einen Absenderfreistempel und auch eine verklebte Briefmarke auf dem Umschlag haben. Ich kann so einen Beleg aus Litauen vorstellen.
Über das Zustandekommen des Beleges können nur Mutmaßungen angestellt werden. Der Brief geht vom Bezirkszollamt in Vilnius an eine Versicherung. Im AFS ist ein Wert von Null eingestellt. Das Porto für einen Inlandsbrief betrug ab dem 01.01.2000 1,00 LTL (Litas), hier abgedeckt durch die B-Marke. Abgestempelt wurde die Marke am gleichen Tag, wie im AFS angegeben. Der Tagesstempel ist vom Briefzentrum Vilnius PPC. Da das Briefzentrum Vilnius PPC ca. 25 km außerhalb von Vilnius liegt und für Postkunden nicht zugänglich ist, kann der Brief dort nicht aufgegeben worden sein. Der Brief ist also in einen Briefkasten eingeworfen wurde, das Briefzentrum ist zuständig für die Leerung der Briefkästen.
Jetzt stellt sich die Frage: Warum AFS und Briefmarke? Hier kann man nur vermuten. In der Poststelle des Zollamtes lagerten noch eine große Anzahl von B-Marken, die man jetzt aufbrauchen wollte. Der AFS wurde wahrscheinlich erst im Jahr 2000 angeschafft. Da in der Stempelmaschine ein Wert von Null eingestellt wurde, fehlte ja auch kein Porto, das man mit der B-Marke ergänzen musste. Der AFS wurde jetzt als "reiner" Absenderstempel (nicht als AFS) genutzt.
Es grüßt
Bernd
Am: 09.07.2013 23:37:39
Gelesen: 742934
# 196
@ FG Litauen [#195]
Du schreibst:
Im AFS ist ein Wert von Null eingestellt. Das Porto für einen Inlandsbrief betrug ab dem 01.01.2000 1,00 LTL (Litas), hier abgedeckt durch die B-Marke.
Hier wurde ein Brief entweder versehentlich oder weil kein Portovorrat in der Maschine mehr vorhanden vom Absender mit 0,00 frankiert. Der Brief wurde dann am Schalter vorgelegt und mit der "B-Marke" frankiert.
Das wären für mich die plausibelsten Gründe, weshalb dieser Brief in dieser Form zustande kam.
Gruß,
T1000er
Am: 10.07.2013 10:52:50
Gelesen: 742903
# 197
Moin T1000er,
ich muss wahrscheinlich meine erste Ausführung über den "Haufen schmeißen"!
Heute Morgen habe ich festgestellt, dass eine Abteilung des Zollamtes sich direkt im Briefzentrum befindet. Ich habe diese Abteilung selber mal besucht, ebenso das Briefzentrum. Der Brief kann auch von dieser Abteilung kommen, siehe Tagesstempel des Briefzentrums. Deiner Ansicht, dass die Marke wegen fehlenden Portos auf der Freistempelmaschine aufgeklebt wurde, kann ich nicht zustimmen. Wenn ich feststelle, dass Porto fehlt, warum mache ich mir dann noch die Arbeit, die Maschine auf Null zu stellen und einen "Leerabschlag" anzubringen? Ich meine, dass man hier nur Vermutungen anstellen kann, eine genaue Klärung ist wohl nicht möglich.
Es grüßt
Bernd
Am: 10.07.2013 13:00:10
Gelesen: 742885
# 198
@ FG Litauen [#197]
Null-Abdrucke bei Freistempelmaschinen sind gar nicht so selten. Meistens wird dann ein zweiter, korrekter, Stempelabschlag einfach darüber gestempelt. Und dieser 2. Stempel ist dann eigentlich nicht zulässig.
Null-Abdrucke werden bei fast allen Frankiermaschinen produziert. Der Sachbearbeiter in der Poststelle prüft so in der Regel ob das Tagesdatum richtig eingestellt ist. Das sollte normalerweise dann auf einem Blatt Schmierpapier oder Frankierstreifen der danach ins Altpapier wandert erfolgen. Aber viele machen diese "Testabdrucke" auch einfach einem regulären Briefumschlag der für den Postausgang gedacht ist. Also durchaus nichts ungewöhnliches.
Gruß,
T1000er
Am: 10.07.2013 14:39:34
Gelesen: 742874
# 199
@ T1000er [#198]
Danke für den Beitrag, wieder etwas dazu gelernt.
Gruß
Bernd
Am: 10.07.2013 19:30:52
Gelesen: 742844
# 200
@ FG Litauen [#199]
Hier ist so ein Beispiel.

Gruß Axel

Gruß Axel
Am: 12.07.2013 13:27:56
Gelesen: 742759
# 201
Absenderfreistempel der Handelsorganisation = HO-Sportartikel, Dresden N 30 vom 10.6.1955
ASF des Polizeipräsidium der Volkspolizei 1026 Berlin vom 23.7.1990
mit Sammlergruß,
Claus
ASF des Polizeipräsidium der Volkspolizei 1026 Berlin vom 23.7.1990
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 26.07.2013 16:36:13
Gelesen: 742098
# 202
Heinrich Heine Buchhandlung, die lebendigste Buchhandlung von Berlin
Berliner Gaswerke
Von Standesamt zu Standesamt
Gruß Axel
Berliner Gaswerke
Von Standesamt zu Standesamt
Gruß Axel
Am: 26.07.2013 22:19:48
Gelesen: 742073
# 203
Hallo AFS Fans,
obwohl im Stempelkopf Berlin-Wilmersdorf steht, fehlt im Wertrahmen Berlin. Lt. Dürst-Eich im Heft Nr. 90 der Poststempelgilde Rhein-Donau steht geschrieben "Die Umsiedlung von Firmen oder die Verschiebung innerhalb verschiedener Niederlassungen einer Firma führten dazu, daß vereinzelt falsche Wertrahmen weiterverwendet wurden. Es sind daher Wertrahmen ohne "Berlin", die in Berlin verwendet wurden und umgekehrt solche mit "Berlin", die im übrigen Bundesgebiet Verwendung fanden bei verschiedenen Typen und Fabrikaten bekannt". Bei der Budesversicherungsanstalt für Angestellte traf das wohl zu.
Viele Grüße
Dieter
Viele Grüße
Dieter
Am: 26.07.2013 23:42:56
Gelesen: 742068
# 204
@ kauli [#203]
Der von Dir gezeigte Absenderfreistempel ist vollkommen in Ordnung. Der Wertrahmen Deutsche Post hat es mit der Inschrift Berlin nie gegeben. Die Landespostdirektion Berlin hat erst am 05.01.1956 in einer Verfügung die Umstellung der Wertrahmen in Deutsche Bundespost Berlin beschlossen.
Vergleiche hierzu auch die Seite 128 in dem von Dir erwähnten Heft Nr. 90 der Poststempelgilde.
Die Bleistiftnotiz " o/Bln" auf Deinem Beleg ist also hinfällig bzw. überflüssig und kann entfernt werden.
Gruß,
T1000er
Am: 28.07.2013 11:20:22
Gelesen: 742025
# 205
@ T1000er [#204]
Stimmt, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Derjenige der die Bleistiftnotiz gemacht hat, war auch auf dem Holzweg. Die Absenderfreistempel sind auch nicht unbedingt mein Gebiet.
Viele Grüße
Dieter
Am: 29.07.2013 22:01:42
Gelesen: 741987
# 206
Dieser Beleg passt doch zum Thema.
Erhalten geblieben vermutlich nur, weil der Brief nicht zustellbar war.
MfG wajdz
Erhalten geblieben vermutlich nur, weil der Brief nicht zustellbar war.
MfG wajdz
Am: 09.08.2013 17:10:12
Gelesen: 741522
# 207
Mal wieder etwas neues.



Gruß Axel



Gruß Axel
Am: 09.08.2013 23:03:51
Gelesen: 741494
# 208
Hallo zusammen,
die Firmen haben sich auch für die Gestaltung ihrer Stempel was nettes einfallen lassen. Sieht so aus, als ob es eine Büchsenfabrik ist.
Viele Grüße
Dieter
Viele Grüße
Dieter
Am: 10.08.2013 13:37:35
Gelesen: 741454
# 209
@ kauli [#208]
Die Werbung erinnert mich an einen auch heute noch gängigen Werbeslogan!
"B.... ist das famose Zartgemüse aus der Dose".
Jetzt wissen wir wo das abgekupfert wurde! :-)
Hinter FKF steht auch heute noch die "FKF Berlin GmbH & Co. Fleischwaren- und Konserven-Fabrik KG" wenn ich nicht irre! Jedenfalls Google spuckt das so aus.
Gruß,
T1000er
Am: 15.08.2013 21:28:23
Gelesen: 741245
# 210
Noch ein paar Berliner Belege.



Gruß Axel



Gruß Axel
Am: 16.08.2013 20:43:54
Gelesen: 741159
# 211
Hallo zusammen,
habe noch einen Absenderfreistempel Brief vom Bezirksamt Kreuzberg, was wohl nicht so aufregend ist. Das er aber mit der Rohrpost befördert wurde ist bestimmt nicht so häufig zu sehen. Denke ich mir.

Viele Grüße Dieter

Viele Grüße Dieter
Am: 20.08.2013 19:54:22
Gelesen: 740945
# 212
Guten Abend.
Nach 30 Jahren aus einer Umzugskiste befreit:
Im Dürst/Eich "Die Deutschen Post- und Absenderfreistempel" steht der als TYP E-VII mit achteckigem Wertrahmen unter der Rubrik postamtliche Vorläufer (für Absenderfreistempel), scheint mir aufgrund der Verwendungszeit wohl eher ein Mitläufer zu sein.
Nette Grüße aus Nettetal
Jürgen (JFK)
Im Dürst/Eich "Die Deutschen Post- und Absenderfreistempel" steht der als TYP E-VII mit achteckigem Wertrahmen unter der Rubrik postamtliche Vorläufer (für Absenderfreistempel), scheint mir aufgrund der Verwendungszeit wohl eher ein Mitläufer zu sein.
Nette Grüße aus Nettetal
Jürgen (JFK)
Am: 21.08.2013 13:39:35
Gelesen: 740888
# 213
@ JFK [#212]
Hallo Jürgen,
ein interessanter Beleg, vor allem der Stempel von Berlin 100 Rudolf-Mosse-Haus. Als Einkreisstempel habe ich ihn noch nicht gesehen. Bisher sind nur 8 Stempel Bekannt, hier einer davon.
Bevor du ihn wieder in die Umzugskiste legst, schicke ihn lieber zu mir.
Gruß Axel
Bevor du ihn wieder in die Umzugskiste legst, schicke ihn lieber zu mir.
Gruß Axel
Am: 21.08.2013 13:48:43
Gelesen: 740884
# 214
Berliner Wintergarten

Gruß Axel

Gruß Axel
Am: 25.08.2013 14:07:10
Gelesen: 740692
# 215
Bei der Durchsicht eines größeren Postens sind mir zwei Umschläge des gleichen Absenders aufgefallen. Im ersten Beispiel ist das ein ganz normaler Absenderfreistempel, aber im zweiten Beispiel ist der Stempel merkwürdig zusammengequetscht. Kennt jemand andere Beispiele solcher Stempelfehler?

Viele Grüße
Ingo

Viele Grüße
Ingo
Am: 31.08.2013 18:41:49
Gelesen: 740413
# 216
Zensurbrief von Berlin Schöneberg nach Antwerpen
Gruß Axel
Gruß Axel
Am: 01.09.2013 09:07:57
Gelesen: 740357
# 217
@ Cantus [#215]
Hallo Ingo,
derartige Quetschungen kommen immer wieder vor - falsche Zuführungen etc. sind schuld daran.
Schönen Sonntag
Claus
Am: 12.09.2013 08:27:13
Gelesen: 739714
# 218
Berlin - Stadt der Olympiade

Gruß Axel

Gruß Axel
Am: 18.09.2013 11:21:01
Gelesen: 739440
# 219
Überwachungsstelle für Holz

Gruß Axel

Gruß Axel
Am: 01.10.2013 18:24:38
Gelesen: 738690
# 220
Werbung für Salamander Schuhe.

und Werbung für Wehrbedarf

Gruß Axel

und Werbung für Wehrbedarf

Gruß Axel
Am: 04.10.2013 01:05:48
Gelesen: 738479
# 221
Hallo,
beim ersten Stempel habe ich den unansehnlichen Rest im Bild abgeschnitten. Wie man sieht, liefen auch über Stettin Fischimporte.
Die Firma Vaillant existiert meines Wissens auch heute noch und stellt auch immer noch Badezimmerzubehör her.
Viele Grüße
Ingo
Die Firma Vaillant existiert meines Wissens auch heute noch und stellt auch immer noch Badezimmerzubehör her.
Viele Grüße
Ingo
Am: 04.10.2013 08:53:27
Gelesen: 738450
# 222
@ Cantus [#221]
Hallo Ingo,
Vaillant ist auf seinem Sektor ein sog. "Hidden Champion".
Beste Grüße
Claus
Am: 11.01.2014 08:35:41
Gelesen: 732497
# 223
@ Cantus [#221]
@ mausbach1 [#222]
Bliebe noch zur Ergänzung zu sagen, dass das Hasenlogo unten links auf dem Brief bis in unsere Tage auch in verschiedenen Absenderfreistempeln zu finden ist.
Ein Beispiel könnte sicherlich Angelika zeigen. Sie ist ja auf Motive spezialisiert!
Beste Grüße,
T1000er
Am: 12.01.2014 14:07:44
Gelesen: 732449
# 224
@ T1000er [#223]
Bitteschön:


Gruss
Angelika


Gruss
Angelika
Am: 13.01.2014 18:27:15
Gelesen: 732355
# 225
Hallo zusammen,
heute bekam ich Post von der Poststempelgilde, diesen schönen Stempel möchte ich Euch nicht vorenthalten.
Gruß
Manne
Am: 14.01.2014 19:19:01
Gelesen: 732306
# 226
@ Manne [#225]
Auch ich bekam Post.
Am: 14.01.2014 19:33:47
Gelesen: 732302
# 227
@ Cantus [#221]
Die Firma Vaillant existiert meines Wissens auch heute noch und stellt auch immer noch Badezimmerzubehör her
Moin,
Vaillant ist einer der bekanntesten Firma für Gasheizgeräte aller Art, die schon 1896 Gasbadeöfen mit schwenkbaren Gasbrenner herstellte. Zum Anzünden wurde der Gasbrenner 90" heraus geschwenkt, wenn die Flammen sauber brannten, wieder zurück gedreht.
Hier so ein Gasbadeofen, teilweise wieder hergestellt, Gasrohr mit Linksgewinde:
Gruß Jürgen
Gruß Jürgen
Am: 04.03.2014 07:45:36
Gelesen: 730221
# 228
Moin zusammen,
hier mal was zum Schmunzeln. Ob dieser Mitarbeiter wohl zum Chef musste?
Grüße von der Ostsee
Ralf
Grüße von der Ostsee
Ralf
Am: 05.03.2014 19:03:31
Gelesen: 730164
# 229
@ dr.vision [#228]
hier mal was zum Schmunzeln. Ob dieser Mitarbeiter wohl zum Chef musste?
Die Masse macht es, damit es teuer wird.
So auch vermutlich im nachfolgenden Fall, wobei der Beleg von dr.vision den Nennwert toppt.
Porto für ein Päckchen (Sendung von 1001-2000g) auf einem C6-Umschlag vom 07.01.2014
Im nachfolgenden Fall wurde das Päckchenporto umfunktioniert und es entstand daraus eine Sendung mit nachweispflichtigen Leistungen (Übergabeeinschreiben und Rückschein):
Gruß
Pete
Porto für ein Päckchen (Sendung von 1001-2000g) auf einem C6-Umschlag vom 07.01.2014
Im nachfolgenden Fall wurde das Päckchenporto umfunktioniert und es entstand daraus eine Sendung mit nachweispflichtigen Leistungen (Übergabeeinschreiben und Rückschein):
Gruß
Pete
Am: 05.03.2014 19:35:06
Gelesen: 730154
# 230
@ Pete [#229]
Zum R-Brief: Die Post bedankt sich im vorliegenden Fall für 0,13 Euro Porto Überfrankierung. :-)
Gruß,
T1000er
Am: 04.05.2014 18:20:18
Gelesen: 728248
# 231
Nachfolgend ein rüstiger "Rentner" unter den AFS-Modellen:
Frankiergerät F127350 des Absenders "Althans Plüschtiere" aus 96465 Neustadt b. Coburg vom 14.04.2014
Gruß
Pete
Frankiergerät F127350 des Absenders "Althans Plüschtiere" aus 96465 Neustadt b. Coburg vom 14.04.2014
Gruß
Pete
Am: 22.05.2014 19:50:58
Gelesen: 727525
# 232
Gerade bei eBay aufgerufen, eine absolute Rarität [1]
Ein Experimental-AFS, der "Rote 10 Öre-KAHRS" aus Norwegen ("Chra. Aut. No 1"; Christiania) aus dem Jahr 1900 (Stempeldatum 25.08.1900). Neben der grünen 5 Öre-Version dieser Serie, der erste Freistempel überhaupt, weltweit.
Zur Zeit noch ein echtes Schnäppchen, bei einem Katalogwert von $20.000,00 steht das Angebot noch bei dem Anfangsgebot von $5.000,00 - aber in den nächsten 5 Tagen wird sich wohl noch etwas tun. Wer also ein paar Cent über hat ...
Laut Katalog [2] war bisher nur ein Umschlag mit dem 10 Öre-Freistempel (zwei 5er) bekannt, wenn bzw. falls das angebotene (neue) Exemplar echt sein sollte, handelt es sich hier wohl um eine echte "Weltrarität", die wirklich ihresgleichen sucht.
Gruß
Thomas
[1] : http://www.ebay.com/itm/201091867041?ssPageName=STRK:MESELX:IT&_trksid=p3984.m1558.l2649
[2] : http://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Norway
Ein Experimental-AFS, der "Rote 10 Öre-KAHRS" aus Norwegen ("Chra. Aut. No 1"; Christiania) aus dem Jahr 1900 (Stempeldatum 25.08.1900). Neben der grünen 5 Öre-Version dieser Serie, der erste Freistempel überhaupt, weltweit.
Zur Zeit noch ein echtes Schnäppchen, bei einem Katalogwert von $20.000,00 steht das Angebot noch bei dem Anfangsgebot von $5.000,00 - aber in den nächsten 5 Tagen wird sich wohl noch etwas tun. Wer also ein paar Cent über hat ...
Laut Katalog [2] war bisher nur ein Umschlag mit dem 10 Öre-Freistempel (zwei 5er) bekannt, wenn bzw. falls das angebotene (neue) Exemplar echt sein sollte, handelt es sich hier wohl um eine echte "Weltrarität", die wirklich ihresgleichen sucht.
Gruß
Thomas
[1] : http://www.ebay.com/itm/201091867041?ssPageName=STRK:MESELX:IT&_trksid=p3984.m1558.l2649
[2] : http://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Norway
Am: 06.06.2014 19:12:07
Gelesen: 727057
# 233
@ DL8AAM [#232]
Nur zur Info: Weggegangen ist dieser Freistempel für $ 5.405, d.h. also ca. 27% des aktuellen Katalogwertes. Mal abwarten, wie lange es dauert, bis solch Beträge (inflationsbereinigt) auch für FRANKITs gezahlt werden. ;-)
Thomas
Am: 16.07.2014 22:08:23
Gelesen: 725153
# 234
Ein Schmuckstück aus meiner Villeroy & Boch Sammlung. Eine Augenweide. Jedenfalls für mich.
beste Sammergrüße
Lulu
beste Sammergrüße
Lulu
Am: 17.07.2014 14:05:43
Gelesen: 725095
# 235
@ zockerpeppi [#234]
Hallo Lulu,
ein wahrhaft schöner Stempel.
Mir ist gerade durch Zufall ein Stempel in die Finger geraten, der einen - für mich - sehr ungewöhnlichen Stempelkopf trägt.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 14.09.2014 21:50:44
Gelesen: 722775
# 236
Und hier zeige ich auch einmal einen Stempel aus meiner Sammlung:
Am: 16.09.2014 00:15:52
Gelesen: 722704
# 237
Die Firma Merck KGaA in Darmstadt blickt auf eine lange Geschichte zurück [1], [2]. Obwohl gegenwärtig ein börsenorientiertes Unternehmen, war und ist die Firma Merck ein überwiegend familiengeführtes Unternehmen, das weltweit im pharmazeutisch-chemischen Segment seine Geschäfte abwickelt.
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Merck_KGaA
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Merck_KGaA
Viele Grüße
Ingo
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Merck_KGaA
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Merck_KGaA
Viele Grüße
Ingo
Am: 17.10.2014 01:57:58
Gelesen: 721556
# 238
Röhm und Haas wurde 1907 durch den deutschen Chemiker Otto Röhm und den Kaufmann Otto Haas in Esslingen gegründet. Der erste wirtschaftliche Erfolg beruhte auf dem Produkt Oropon, einem enzymatischen Mittel, das zur Lederbeize eingesetzt wurde. Am 22. Juli 1909 zog das Unternehmen nach Darmstadt um.
Ab 1909 leitete Otto Haas die Niederlassung der Firma in Philadelphia in den USA persönlich. Und als mit dem Kriegseintritt der USA 1917 das Unternehmen sequestriert wurde, entstand das US-amerikanische Unternehmen Rohm & Haas Co., weiterhin unter der Leitung von Otto Haas. Der hohe Bedarf an Lederprodukten der damaligen Rüstungsindustrien führte mit Oropon in beiden Ländern zu einem großen wirtschaftlichen Erfolg.
Die wirtschaftliche Trennung blieb nach dem Krieg bestehen. Trotzdem arbeiteten die beiden Unternehmer weiter gemeinsam an technischen Entwicklungen und vermarkteten diese in beiden Ländern. Otto Röhm meldete 1933 die Marke Plexiglas an, die ebenfalls in beiden Ländern vertrieben wurde (in den USA als Plexiglas 'S') [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rohm_and_Haas
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rohm_and_Haas
Am: 07.12.2014 22:02:40
Gelesen: 719589
# 239
Der Absenderfreistempel der Firma Kjellberg in Finsterwalde datiert vom 15.7.1943. Das Unternehmen scheint heute gut am Markt stationiert zu sein, schwerpunktmäßig werden Produkte der Schweißtechnik erzeugt und vermarktet.
http://www.kjellberg.de/Ueber-uns.html
Viele Grüße
Ingo
Am: 10.12.2014 22:16:09
Gelesen: 719365
# 240
Dank Bayern Klassisch, (jaja er kann auch modern) ein Neuzugang in meiner Villeroy & Boch Sammlung. Sauber gestempelt! 6642 Mettlach 1 vom 25.3.91 nach Saarbrücken
Phila-Gruß
Lulu
Phila-Gruß
Lulu
Am: 11.12.2014 01:41:14
Gelesen: 719342
# 241
Mit Villeroy & Boch kann ich nicht dienen. Ich habe statt dessen einen Absenderfreistempel der Textilmaschinen-Fabrik des Franz Müller aus Mönchen-Gladbach, gelaufen am 19.8.1941 nach Dänemark.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 11.12.2014 02:47:10
Gelesen: 719339
# 242
@ zockerpeppi [#240]
jaja er kann auch modern (...) ein Neuzugang in meiner Villeroy & Boch Sammlung.
Lulu, was heisst denn hier modern? Das ist doch ein recht altertümlicher, ein klassischer Absenderfreistempel. Die echten modernen Absenderfreistempel - oder doch besser "Absenderfreieindrucke"? - von Villeroy & Boch aus Mettlach sehen inzwischen ganz anders aus. Hier einer aus meiner AFS-Sammlung. ;-)
Die "AFS-Frankatur" findet sich im Datamatrixcode (ausgelesen mit dem "bcTester"):
Die "AFS-Frankatur" findet sich im Datamatrixcode (ausgelesen mit dem "bcTester"):
Post-Unternehmen: DEA Frankierart: 08 Version Produkte/Preise: 30 Kundennummer: 5020874825 Frankierwert: 0,68 Euro Einlieferungsdatum: 14.05.2014 Produktschlüssel: 9226 laufende Sendungsnummer: 00054383 EDS-Nummer: 1 PREMIUMADRESS-ID: 004
Da steckt alles drin, was auch in den früheren AFS-Formen zu sehen war/ist. Nur sehen leider diese auf den ersten Blick wohl nicht mehr so schon aus 'als wie früher', oder? Aber die Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters und in 100 Jahren sind das die klassischen Belege. ;-) Beste modernphilatelistische Grüße Thomas
Am: 11.12.2014 08:18:47
Gelesen: 719324
# 243
Guten Morgen!
Hier eine schöne Postkarte mit Absenderfreistempel der Fa. Gebr. Crüwell aus Bielefeld vom 9.5.49
Bernhard
Bernhard
Am: 11.12.2014 20:34:06
Gelesen: 719270
# 244
@ DL8AAM [#242]
Lieber Thomas,
bei einem Philatelisten wie bayern klassisch, der das 19 Jahrhundert von Anfang bis Ende durchforstet, sind solche AFS modernes Zeugs. Nichts desto trotz sind die Belege sehr ansehnlich, wobei wenn ich deinen 2014 sehe, gefallen mir dann die „altklassischen“ einen Tick besser. Sollten in der Tat diese AFS in 50 Jahren zur Klassik gehören, muss BK sich umbenennen in Bayern Prehistorisch (hihihi).
Ich bin zwar keine AFS Sammlerin, aber in die Firmengeschichte von V&B gehört dies nun mal dazu. Deshalb von mir ein "Oldtimer" von 71
liebe Grüße
Lulu
liebe Grüße
Lulu
Am: 13.12.2014 21:47:49
Gelesen: 719140
# 245
Nachfolgend ein m.E. nicht ganz so häufiger Beleg. Es handelt sich hierbei um eine Zeitungsschleife, welche vom Absender HNA ("Hessische/Niedersächsische Allgemeine") an einen vor Ort in Lagos (Nigeria) tätigen Mitarbeiter eines deutschen Großunternehmens geschickt hat:

Für den Versand per Luftpost war am 24.11.1986 ein Porto in Höhe von 2,10 DM fällig.
Gruß
Pete

Für den Versand per Luftpost war am 24.11.1986 ein Porto in Höhe von 2,10 DM fällig.
Gruß
Pete
Am: 14.12.2014 00:53:01
Gelesen: 719121
# 246
Ich zeige hier ausnahmsweise von der Vorderseite nur einen Ausschnitt, da der Rest des Umschlages mit sachfremden Kritzeleien verunstaltet worden ist. Rückseitig findet sich der aufgedruckte Absender der Emmericher Firma Schleipen & Eichhorn GmbH - Papier und Druck. Im 2. Weltkrieg völlig zerstört, wurde das Werk zwar wieder aufgebaut, im Laufe der Jahre wurde aber die hauptsächliche Produktionslinie verändert und die Firmenstruktur in eine KG umgewandelt, außerdem wurde der Firmensitz an zwei getrennte Standorte in Deutschland verlagert.
Zur Geschichte der Firma habe ich wenig gefunden. Die noch beste Beschreibung der alten Firma kann in einem Erinnerungsbericht hier [1] nachgelesen werden. In einem Aufsatz über die Jülicher Kreisbahn findet sich unter der Überschrift "Anschlussstelle Eichhorn" ein wenig zur Verkehrsanbindung [2]. Der heute existierende Nachfolger der Ursprungsfirma sind die "Carl Eichhorn KG Wellpappenwerke", die eine eigene Website betreiben [3].
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.lokalkompass.de/emmerich/kultur/damals-in-emmerich-schleipen-und-eichhorn-gmbh-d411197.html
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BClicher_Kreisbahn
[3] http://www.carl-eichhorn.de/impressum.html
Zur Geschichte der Firma habe ich wenig gefunden. Die noch beste Beschreibung der alten Firma kann in einem Erinnerungsbericht hier [1] nachgelesen werden. In einem Aufsatz über die Jülicher Kreisbahn findet sich unter der Überschrift "Anschlussstelle Eichhorn" ein wenig zur Verkehrsanbindung [2]. Der heute existierende Nachfolger der Ursprungsfirma sind die "Carl Eichhorn KG Wellpappenwerke", die eine eigene Website betreiben [3].
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.lokalkompass.de/emmerich/kultur/damals-in-emmerich-schleipen-und-eichhorn-gmbh-d411197.html
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BClicher_Kreisbahn
[3] http://www.carl-eichhorn.de/impressum.html
Am: 14.12.2014 21:01:48
Gelesen: 719065
# 247
Absenderfreistempel zur Jungfernreise des Turbinen Schiffes "Bremen".
Gruß Dieter
Gruß Dieter
Am: 15.12.2014 22:21:02
Gelesen: 718977
# 248
Die Firma Dyckerhoff wird am 4. Juni 1864 als "Portland-Cement-Fabrik Dyckerhoff & Söhne“ gegründet [1]. Die Firma existiert in verschiedenen Gesellschaftsformen bis heute und ist international gut aufgestellt [2].
Mit dem folgenden Stempel wird auf das Produkt "Dämmstoffe" besonders hingewiesen. Dazu findet sich im Netz [3] ein interessanter und lehrreicher geschichtlicher Abriss zur Entwicklung von Dämmstoffen im Bauwesen allgemein. Auf Seite 20 des Dokumentes wird dann auch näher auf die Fa. Dyckerhoff eingegangen.
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.dyckerhoff.com/online/de/Home/Unternehmen/Geschichte.html
[2] http://www.dyckerhoff.de/online/de/Home.html
[3] http://www.energiesparaktion.de/downloads/Kacheln/Energieeinsparung/Geschichte_Daemmung.pdf
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.dyckerhoff.com/online/de/Home/Unternehmen/Geschichte.html
[2] http://www.dyckerhoff.de/online/de/Home.html
[3] http://www.energiesparaktion.de/downloads/Kacheln/Energieeinsparung/Geschichte_Daemmung.pdf
Am: 16.12.2014 16:36:06
Gelesen: 718912
# 249
Moin zusammen,
hier eine Werbe-Drucksache aus dem Winterquartier des Zirkus Roncalli [1] an den damaligen Kindergarten meiner Töchter.
Beste Grüße von der Ostsee und eine friedvolle Weihnachtszeit wünscht
Ralf
[1] http://www.roncalli.de/?gclid=COD_-e_wysICFY3JtAoduS0AaA
Beste Grüße von der Ostsee und eine friedvolle Weihnachtszeit wünscht
Ralf
[1] http://www.roncalli.de/?gclid=COD_-e_wysICFY3JtAoduS0AaA
Am: 02.01.2015 14:06:29
Gelesen: 718134
# 250
Gerade im Netz gefunden:
" The METER POSTAGE STAMP CATALOGUE" von S. D. Barfoot & Werner Simon aus dem Jahr 1953 findet sich (nach Ankündigung " website operator will auto-delete the file on 7 January, so there is limited time for you to retrieve it") noch bis zum 07. Januar 2015 unter dem Link http://we.tl/dj8WiDvErM als 132 seitiges vom Download (Größe: knapp 100 MB). Bei mir klappte der Link gerade einwandfrei und ist nach meinem aktuellen Avira-Virenscanner böswarenfrei.
Gruß und ich hoffe, einen Guten Rutsch gehabt zu haben
Thomas
Am: 03.01.2015 09:24:53
Gelesen: 718070
# 251
@ DL8AAM [#250]
The METER POSTAGE STAMP CATALOGUE" von S. D. Barfoot & Werner Simon aus dem Jahr 1953 findet sich (nach Ankündigung " website operator will auto-delete the file on 7 January, so there is limited time for you to retrieve it") noch bis zum 07. Januar 2015 unter dem Link http://we.tl/dj8WiDvErM als 132 seitiges vom Download (Größe: knapp 100 MB). Bei mir klappte der Link gerade einwandfrei ...
Bei mir klappte der Download der pdf-Datei auch innerhalb weniger Minuten einwandfrei. Dank dir für den Hinweis. :-)
Gruß
Pete
Am: 22.01.2015 17:18:28
Gelesen: 717313
# 252
Hallo,
hier mal etwas zu einem noch immer aktuellem Tagesthema.
April 2012
Dezember 2012
Wie wird wohl anhand der aktuelle ADAC-Mitgliederentwicklung das Werbeklischee der Frankiermaschine mit der Kennung 1D1500031E im Jahre 2013, 2014 und 2015 ausgesehen haben bzw. aussehen? Leider habe ich aus diesem Zeitraum keinen einzigen Beleg vorliegen. Wer kann hier aushelfen?
Gruss,
Michael
April 2012
Dezember 2012
Wie wird wohl anhand der aktuelle ADAC-Mitgliederentwicklung das Werbeklischee der Frankiermaschine mit der Kennung 1D1500031E im Jahre 2013, 2014 und 2015 ausgesehen haben bzw. aussehen? Leider habe ich aus diesem Zeitraum keinen einzigen Beleg vorliegen. Wer kann hier aushelfen?
Gruss,
Michael
Am: 23.01.2015 17:09:07
Gelesen: 717255
# 253
@ curiositas [#252]
Wie wird wohl anhand der aktuelle ADAC-Mitgliederentwicklung das Werbeklischee der Frankiermaschine mit der Kennung 1D1500031E im Jahre 2013, 2014 und 2015 ausgesehen haben bzw. aussehen? Leider habe ich aus diesem Zeitraum keinen einzigen Beleg vorliegen. Wer kann hier aushelfen?
Zumindest am 09.12.2014 wurde mit dem gleichen Frankiergerät 1D1500031E mit 18 Millionen Mitgliedern geworben:
Ob es sich hier um eine gleichbleibende Mitgliederzahl für die Jahre 2013 und 2014, einer Senkung (nach einer zwischenzeitlichen Steigerung) oder erneuten Steigerung (nach einer zwischenzeitlichen Senkung) der Mitgliederanzahl handelt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Gruß
Pete
Ob es sich hier um eine gleichbleibende Mitgliederzahl für die Jahre 2013 und 2014, einer Senkung (nach einer zwischenzeitlichen Steigerung) oder erneuten Steigerung (nach einer zwischenzeitlichen Senkung) der Mitgliederanzahl handelt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Gruß
Pete
Am: 05.02.2015 20:25:06
Gelesen: 716563
# 254
Hallo zusammen,
vor ein paar Wochen ist mir der nachfolgende Absenderfreistempel (Bild 1) in die Hände gefallen. Mein erster Gedanke war, da gibt es anscheinend eine Neuerung im Zusammenhang mit 'PREMIUMADRESS' der Deutschen Post.
Bild 1: Frankiermaschine Pitney Bowes der Connect+-Serie
Mir waren bisher nur die aus Bild 2 bekannten Absenderfreistempel (AFS) mit dem 'PREMIUMADRESS'-Modul bekannt.
Bild 2: Frankiermaschine Pitney Bowes der MEGA-Serie mit 'PREMIUMADRESS'-Modul
Auf der Suche nach einer Erklärung habe ich in der Stempeldatenbank einen weiteren Abdruck der gleichen Maschine ( http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/89201 ) und ebenfalls mit diesem neuartigen 'PREMIUMADRESS'-Zusatz gefunden. Mir ist dabei aufgefallen, dass der Inhalt des 'PREMIUMADRESS'-Data-Matrix-Codes bei beiden bekannten Abdrucken gleich ist:
Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 28
Herausgeber: 5009938872
Produktschlüssel: 9900 (Variante Premiumadress: BASIS)
Erstellungsdatum: 10.10.2014
PremiumadressID: 1
Ungewöhnlich ist hier, dass das Datum 10.10.2014 mit keinem der AFS-Abdrucke übereinstimmt. Sollten diese Datumangaben nicht übereinstimmen? Ich muss ehrlich sein, ich habe mich bisher in Bezug auf die Bestimmungen zum 'PREMIUMADRESS'-Service der Deutschen Post nicht eingelesen.
Da mir nur diese beiden AFS-Abdrucke und auch nur von einer Maschine (Ma.-Kennung 4D11000673) bekannt sind, deshalb könnte ich mir vorstellen, dass sich der Anwender der Maschine ein 'PREMIUMADRESS'-Label (ähnlich dem Label des Bildes 3) als Werbemotiv anfertigen hat lassen und dieses nun bei Bedarf zuschaltet. Damit erspart er sich in jedem Fall einen zusätzlichen 'PREMIUMADRESS'-Aufkleber oder -Zudruck.
Bild 3: 'PREMIUMADRESS'-Label
Mich würde interessieren, gibt es noch weitere Frankiermaschinenabdrucke mit diesem speziellen Motiv von anderen Anwendern?
VG und einen schönen Abend,
Michael
Bild 1: Frankiermaschine Pitney Bowes der Connect+-Serie
Mir waren bisher nur die aus Bild 2 bekannten Absenderfreistempel (AFS) mit dem 'PREMIUMADRESS'-Modul bekannt.
Bild 2: Frankiermaschine Pitney Bowes der MEGA-Serie mit 'PREMIUMADRESS'-Modul
Auf der Suche nach einer Erklärung habe ich in der Stempeldatenbank einen weiteren Abdruck der gleichen Maschine ( http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/89201 ) und ebenfalls mit diesem neuartigen 'PREMIUMADRESS'-Zusatz gefunden. Mir ist dabei aufgefallen, dass der Inhalt des 'PREMIUMADRESS'-Data-Matrix-Codes bei beiden bekannten Abdrucken gleich ist:
Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 28
Herausgeber: 5009938872
Produktschlüssel: 9900 (Variante Premiumadress: BASIS)
Erstellungsdatum: 10.10.2014
PremiumadressID: 1
Ungewöhnlich ist hier, dass das Datum 10.10.2014 mit keinem der AFS-Abdrucke übereinstimmt. Sollten diese Datumangaben nicht übereinstimmen? Ich muss ehrlich sein, ich habe mich bisher in Bezug auf die Bestimmungen zum 'PREMIUMADRESS'-Service der Deutschen Post nicht eingelesen.
Da mir nur diese beiden AFS-Abdrucke und auch nur von einer Maschine (Ma.-Kennung 4D11000673) bekannt sind, deshalb könnte ich mir vorstellen, dass sich der Anwender der Maschine ein 'PREMIUMADRESS'-Label (ähnlich dem Label des Bildes 3) als Werbemotiv anfertigen hat lassen und dieses nun bei Bedarf zuschaltet. Damit erspart er sich in jedem Fall einen zusätzlichen 'PREMIUMADRESS'-Aufkleber oder -Zudruck.
Bild 3: 'PREMIUMADRESS'-Label
Mich würde interessieren, gibt es noch weitere Frankiermaschinenabdrucke mit diesem speziellen Motiv von anderen Anwendern?
VG und einen schönen Abend,
Michael
Am: 06.02.2015 01:09:24
Gelesen: 716533
# 255
@ curiositas [#254]
> deshalb könnte ich mir vorstellen, dass sich der Anwender der Maschine ein 'PREMIUMADRESS'-Label als Werbemotiv anfertigen hat lassen und dieses nun bei Bedarf zuschaltet.
Michael, eine interessante Idee und durchaus möglich, bis auf diesen 4D11000673er habe ich auch noch keine Form gesehen.
> Ungewöhnlich ist hier, dass das Datum 10.10.2014 mit keinem der AFS-Abdrucke übereinstimmt.
Das ist auch richtig so ;-) Das Datum im PREMIUMADRESS-Label (bzw. das gesamte Label) ist statisch, dabei steht das Datum für den Tag der Erstellung des (ersten) Labels für den jeweiligen Absender (pro PREMIUMADRESS-Produktvariante). Das so einmal erzeugte PREMIUMADRESS-Label kann dann in exakt dieser Form immer wieder verwendet werden. Eigentlich wird hier nur die Kundennummer und die jeweilige PREMIUMADRESS-Produktart individuell kodiert. Im Gegensatz zu den PREMIUMADRESS-Steuerungen in den "großen" (DV-Frankaturen-) Matrixkodes, handelt es hier nur um eine gekürzte, vereinfachte Variante, die deshalb aber auch kaum zusätzliche Features (durch die Steuerung über Sendungsnummern und absenderindividuelle Zusatzkodes) bietet.
Damit's auch hier bunt wird, mir liegen drei verschiedene Kundenklischeekombinationen von dem 4D11000673 Gerät vor:
Zwar kein neues Gerät, aber ein neuer Absender (aus dem gleichen "Wasser"-Umfeld), was die Frage nach dem wirklichen Betreiber aufwirft ;-)
Gruß
Thomas
Zwar kein neues Gerät, aber ein neuer Absender (aus dem gleichen "Wasser"-Umfeld), was die Frage nach dem wirklichen Betreiber aufwirft ;-)
Gruß
Thomas
Am: 06.02.2015 12:19:35
Gelesen: 716481
# 256
AFS der Deutschen Post / DDR aus GERA 4 / 6500 / e vom 30.6.1990 mit Klischee DEUTSCHE POST.
Dieser Stempel dürfte nicht so häufig gewesen sein. Wer weiss mehr ?
mit Sammlergruß,
Claus
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 14.02.2015 21:26:02
Gelesen: 716080
# 257
@ DL8AAM [#67][#85][#141]
Gestern fiel mir, seit wirklich recht längerer Zeit, endlich mal wieder ein VFM-Abschlag ("VorFührMaschine") vom TeleFrank in die Hände ;-)
Gerät K402058 von TeleFrank mit Ortstempel von St. Kilian im Betrieb durch den Absender "Klinikgesellschaft Heilbad Heiligenstadt mbH" aus 37301 Heilbad Heiligenstadt (Thüringen) vom 10.02.2015. Sankt Kilian mit der Postleitzahl 98553 ist eine Großgemeinde ( erfüllende Gemeinde Stadt Schleusingen) im Landkreis Hildburghausen in Thüringen und verweist hier auf den Firmensitz der TeleFrank GmbH im Ortsteil Altendambach.
Es handelt sich in diesem Fall wahrscheinlich nicht um ein Vorführgerät bzw. um eine Probemaschine im eigentlichen Sinne, sondern nur um ein Ersatzgerät [#86] für einen Bestandskunden, dessen eigene Maschine K400718 nicht vor Ort gewartet bzw. repariert werden konnte, wobei hier der Werbeeinsatz des Kunden gleich 'weitergereicht' wurde.
Gruß
Thomas
Gerät K402058 von TeleFrank mit Ortstempel von St. Kilian im Betrieb durch den Absender "Klinikgesellschaft Heilbad Heiligenstadt mbH" aus 37301 Heilbad Heiligenstadt (Thüringen) vom 10.02.2015. Sankt Kilian mit der Postleitzahl 98553 ist eine Großgemeinde ( erfüllende Gemeinde Stadt Schleusingen) im Landkreis Hildburghausen in Thüringen und verweist hier auf den Firmensitz der TeleFrank GmbH im Ortsteil Altendambach.
Es handelt sich in diesem Fall wahrscheinlich nicht um ein Vorführgerät bzw. um eine Probemaschine im eigentlichen Sinne, sondern nur um ein Ersatzgerät [#86] für einen Bestandskunden, dessen eigene Maschine K400718 nicht vor Ort gewartet bzw. repariert werden konnte, wobei hier der Werbeeinsatz des Kunden gleich 'weitergereicht' wurde.
Gruß
Thomas
Am: 14.02.2015 21:55:26
Gelesen: 716075
# 258
Halle an der Saale soll eine reizvolle Altstadt haben und deshalb plane ich, in ein paar Wochen da auch einmal für ein paar Tage Station zu machen. Vielleicht lässt sich ja in der Zeit dort auch ein interessanter Flohmarkt oder Händler mit philatelistischem Angebot auftreiben. Heute nun zunächst ein paar Absenderfreistempel. Beim ersten Beleg zeige ich auch die Rückseite, denn da ist das ungewöhnliche Gebaren eines Prüforgans zu lesen, wonach die Prüfung erst dann beginnt, wenn der zu Prüfende dazu seine Bereitschaft erklärt.
Halle - 4.10.1939
Halle - 16.12.1941
Halle - 18.1.1944
Viele Grüße
Ingo
Halle - 4.10.1939
Halle - 16.12.1941
Halle - 18.1.1944
Viele Grüße
Ingo
Am: 18.02.2015 17:14:23
Gelesen: 715909
# 259
@ curiositas [#254], DL8AAM [#255]
Nun hat der Betreiber des Geräts 4D11000673 das im Kundenklischee eingesetzte PREMIUMADRESS-Label auf das übliche 'postschwarz' umgestellt. ;-)
Absender sind "wvgw - Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH", 53123 Bonn und "BDEW - Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.", 10117 Berlin. Nur wer ist der Betreiber, einer der beiden oder ein externer Versanddienstleister? Laut "wvgw"-Webseite sind sie zumindest eine " Tochter der Spitzenverbände BDEW, DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V., Berlin) und rbv (Rohrleitungsbauverband e. V., Köln)".
Gruß Thomas
Absender sind "wvgw - Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH", 53123 Bonn und "BDEW - Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.", 10117 Berlin. Nur wer ist der Betreiber, einer der beiden oder ein externer Versanddienstleister? Laut "wvgw"-Webseite sind sie zumindest eine " Tochter der Spitzenverbände BDEW, DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V., Berlin) und rbv (Rohrleitungsbauverband e. V., Köln)".
Gruß Thomas
Am: 19.02.2015 05:50:51
Gelesen: 715861
# 260
Liebe Sammlerfreunde, lieber Sachsendreier53 (posting [#256]),
in gewisser Weise kann man Deinen Stempel als ein Absenderfreistempel der Post bezeichnen. Ich würde ihn aber Postfreistempel nennen und eigentlich gehört er hier http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=4722 hin.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti
Am: 20.05.2015 21:16:11
Gelesen: 711244
# 261
Auch wenn hier der Werbeeinsatz lautet "Gas sparen hilft siegen", so darf doch bezweifelt werden, dass am 23.3.1944 in Berlin nach den vielen vorausgegangenen Bombardements überhaupt noch eine geregelte und zuverlässige Gasversorgung der Bevölkerung gewährleistet war.
Bei den Berliner Gaswerken waren damals wohl auch Aushilfskräfte eingesetzt, die keine Ahnung von deutscher Geographie hatten. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Karte zunächst fälschlicherweise ins ferne Kassel geschickt worden war, obwohl sich der Zielort Schönfließ, gelegen im Kreis Lebus, im Nordosten von Berlin dicht an der Berliner Stadtgrenze befindet.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 20.05.2015 22:05:21
Gelesen: 711233
# 262
@ Cantus [#261]
Kann es evtl. auch sein das es sich um den Ort Schönfließ handelt der zum 31.12.1998 in die Stadt Lebus eingemeindet wurde. Das würde auch den Postweg über Frankfurt (Oder) erklären.
Schöne Grüße
T1000er
Am: 21.05.2015 01:10:41
Gelesen: 711207
# 263
@ T1000er [#262]
Das ist zwar grundsätzlich auch möglich, mich irritiert dabei aber die doch recht weite Entfernung zwischen den Berliner Gaswerken und Schönfließ bei Lebus [1]. Im Moment kann ich den zugehörigen Beleg nicht finden, kann also auch nicht aus der Kartenrückseite darauf schließen, welches Schönfließ denn nun wirklich gemeint war.
Viele Grüße
Ingo
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nflie%C3%9F_%28Lebus%29
Am: 21.05.2015 09:38:33
Gelesen: 711175
# 264
@ Cantus [#263]
Schönfließ nördlich von Berlin (mit der S-Bahn-Station, heute Teil der Gemeinde Mühlenbecker Land) gehörte zum Kreis Niederbarnim, ein weiterer Ort dieses Namens, der jetzt zu Eisenhüttenstadt gehört, lag im Kreis Guben. Es wird schon Schönfließ bei Lebus (mit Bahnstation an der Strecke Frankfurt-Eberswalde) sein müssen.
Vielleicht war Kassel ja der Name des Hauswirts von Herrn Müller und die Karte nur ungeschickt adressiert, womöglich nach einer altmodischen Vorlage?
Jan-Martin
Am: 21.05.2015 21:53:57
Gelesen: 711132
# 265
Guten Abend,
ich stimme nun euch beiden zu, dass es sich hier um das Dorf Schönfließ im Kreis Lebus handeln muss. Den zugehörigen Beleg habe ich gefunden, das ist aber leider ein Briefumschlag, auf dem sich rückseitig nur der Stempel der Berliner Gaswerke befindet. Ich bin heute auf dem Rückweg von Frankfurt (FF) über Booßen, Wulkow und Schönfließ gefahren und habe mir den Ort angeschaut, damit ich wenigstens weiß, worüber wir hier reden.
Viele Grüße
Ingo
Am: 26.05.2015 22:10:00
Gelesen: 710475
# 266
Von mir auch mal wieder ein Beitrag :
Hutschenreuter Selb- LHS - Qualitäts-Porzellan
Abgestempelt am 16.11.35 in Selb nach Koburg. Porto 0.04, ich tippe auf Drucksachen 20g-50g Tarif vom 1.12.1933.
beste Sammlergrüße
Lulu
Abgestempelt am 16.11.35 in Selb nach Koburg. Porto 0.04, ich tippe auf Drucksachen 20g-50g Tarif vom 1.12.1933.
beste Sammlergrüße
Lulu
Am: 28.05.2015 04:36:56
Gelesen: 710367
# 267
@ curiositas [#254]
@ DL8AAM [#255][#259]
Zu 4D11000673 hätte ich ein weiteres neues Kundenklischee zu melden ;-)
Mit "Sondereinsatz" zum 'BDEW - DVGW - VKU Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2015' in schwarz vom 24.03.2015;
BDEW: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (Berlin), DVGW: Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (Berlin), VKU: Verband kommunaler Unternehmen e.V. (Berlin). Die Frage nach dem genauen Betreiber des Geräts bleibt also immer noch unbeantwortet.
Gruß
Thomas
Mit "Sondereinsatz" zum 'BDEW - DVGW - VKU Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2015' in schwarz vom 24.03.2015;
BDEW: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (Berlin), DVGW: Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (Berlin), VKU: Verband kommunaler Unternehmen e.V. (Berlin). Die Frage nach dem genauen Betreiber des Geräts bleibt also immer noch unbeantwortet.
Gruß
Thomas
Am: 28.05.2015 16:44:16
Gelesen: 710313
# 268
Wer kann diesen Freistempel aus Glückstadt einem Anwender zuordnen?
Leider ist es mir nicht gelungen, auch anhand des "Koggen-Logos" den Anwender ausfindig zu machen. Vielleicht kennt ein Sammler aus dem Norden die Lösung!
Schöne Grüße,
T1000er
Leider ist es mir nicht gelungen, auch anhand des "Koggen-Logos" den Anwender ausfindig zu machen. Vielleicht kennt ein Sammler aus dem Norden die Lösung!
Schöne Grüße,
T1000er
Am: 28.05.2015 17:11:50
Gelesen: 710304
# 269
Such mal unter Glückstädter Werkstätten. Ich meine, daß ich dort das Logo schon gesehen habe.
Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
Am: 28.05.2015 17:18:29
Gelesen: 710302
# 270
@ ginonadgolm [#269]
Die Seite hatte ich auch schon mal durchforstet, leider erfolglos!
Gruß,
T1000er
Am: 28.05.2015 17:27:19
Gelesen: 710301
# 271
@ T1000er [#268]
Das sollte die ex "Die Glückstädter", aka "Wäscherei Nölke" (ex Benirschke), sein. Die (wohl firmiert unter "Glückstädter Hospital-Service Dr. Ing. Nölke GmbH"?) wurden dann 1996 an den dänischen Sophus-Berendsen-Konzern verkauft, der wiederrum 2002 von der Davis Service Group aus England übernommen wurde. Heutige Entität "Berendsen GmbH", wobei die das "Kogge" Logo wohl zwischenzeitlich irgendwann aufgegeben haben. Für das Stempeldatum in 1999 würde ich den Gerätebetreiber schon unter dem Namen "Wäscherei Berendsen" laufen lassen. Auch wenn/falls das nicht der offizielle, im Handelregister eingetragene Name sein sollte. Mein Wissen stammt ja auch nur aus Googlesuchen.
Sucheinstiege über:
http://www.abendblatt.de/archive/2009/pdf/20090523.pdf/HAHA20090523lf037.pdf (siehe das Logo oben, aus Kopf der Traueranzeige)
http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/mit-positivem-geist-etwas-bewegen-id8007606.html ("Die grünen Wagen der Glückstädter Wäscherei, später mit der „Kogge“ als Markenzeichen, waren bald stadtbekannt.")
http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/trauer-um-ilse-noelke-id9420006.html ("Mitte der 1980er Jahre zog die Wäscherei an den Standort Stadtstraße.")
http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/73-jahre-die-geschichte-der-grosswaescherei-id2474661.html
http://www.berendsen.de/de (Glückstadter Sitz "Stadtstraße 3-7")
Gruß
Thomas
Sucheinstiege über:
http://www.abendblatt.de/archive/2009/pdf/20090523.pdf/HAHA20090523lf037.pdf (siehe das Logo oben, aus Kopf der Traueranzeige)
http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/mit-positivem-geist-etwas-bewegen-id8007606.html ("Die grünen Wagen der Glückstädter Wäscherei, später mit der „Kogge“ als Markenzeichen, waren bald stadtbekannt.")
http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/trauer-um-ilse-noelke-id9420006.html ("Mitte der 1980er Jahre zog die Wäscherei an den Standort Stadtstraße.")
http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/73-jahre-die-geschichte-der-grosswaescherei-id2474661.html
http://www.berendsen.de/de (Glückstadter Sitz "Stadtstraße 3-7")
Gruß
Thomas
Am: 28.05.2015 19:05:36
Gelesen: 710286
# 272
@ DL8AAM [#271]
Hallo Thomas,
besten Dank für Deine Recherche! Das wird's wohl sein. Ich werde den Freistempel dann mal mit "Großwäscherei Nölke" als Anwender in die Stempeldatenbank einstellen.
Schöne Grüße,
T1000er
Am: 28.05.2015 19:50:42
Gelesen: 710281
# 273
@ T1000er [#272]
Wobei die Nölkes die bereits 1996 an die Dänen verkauft haben, die dann später unter Berendsen auftraten. Stempeldatum ist ja erst 1999. Ob und falls, wie lange die im Nachgang noch aus Marketinggründen unter dem alten, bekannten Namen auftraten wäre eine gute Frage. ;-) Das Gerät (und das Grundklischee) haben die bestimmt von Nölke übernommen (und ggf. dann passend aptiert?).
LG
Thomas
Am: 28.05.2015 20:29:21
Gelesen: 710269
# 274
@ DL8AAM [#273]
Für diese Frankiermaschine und das Werbeklischee kann ich eine Verwendung vom 03.06.1996 bis 25.04.2000 nachweisen.
Ab 2001 und dann sowohl in roter und in blauer Stempelfarbe ist die Frankiermaschine in 31515 Wunstorf anzutreffen. Anwender ist dort die "Nado Plast Vertriebs GmbH".
Gruß,
T1000er
Am: 01.06.2015 01:17:05
Gelesen: 709955
# 275
Von mir heute ein Absenderfreistempel aus dem Kriegsjahr 1944 aus Kodersdorf-Bahnhof in der Oberlausitz [1,2], früher selbständig, heute ein Ortsteil der Gemeinde Kodersdorf im Landkreis Görlitz mit etwa 250 Einwohnern.
Als besonders interessant und eben damals zeitgemäß sehe ich das Kleingedruckte im letzten Absatz auf der Kartenrückseite an.
[1] http://www.kodersdorf.de/kod_bhf.htm
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Kodersdorf
Viele Grüße
Ingo
Als besonders interessant und eben damals zeitgemäß sehe ich das Kleingedruckte im letzten Absatz auf der Kartenrückseite an.
[1] http://www.kodersdorf.de/kod_bhf.htm
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Kodersdorf
Viele Grüße
Ingo
Am: 11.06.2015 19:33:24
Gelesen: 708682
# 276
Mit der Einführung des Euro als gesetzliches Zahlungsmittel zum 01.01.1999 (Buchgeld) bzw. 01.01.2002 (Bargeld) sahen sich die in Deutschland zugelassenen Frankiergerätehersteller Frama (Hersteller mit der Kennung A), Stielow-Hasler (C), Pitney-Bowes (E), Francotyp-Postalia (F) und Neopost (H) genötigt, die bisher in Deutschland verkauften und zugelassenen Frankiergeräte durch Einbau eines neuen Wertrahmens von der Währung Deutsche Mark auf Euro umzustellen. Der von 1999 bis 2002 in Deutschland tätige Hersteller Melex (M) vertrieb meines Wissens nach von vornherein ausschließlich Geräte mit der Währung in Euro und Frankiergeräte mit der Kennung B wurden von Francotyp-Postalia betreut.
Der neu einzubauende Wertrahmen ließ Nominalen entweder in DM oder Euro zu. In beiden Fällen rutschte das Posthorn aus der untersten Zeile nach oben rechts neben der seinerzeit neuen Firmierung "Deutsche Post" (ohne "AG") und die Gerätenummer des Modells wurde ohne Unterbrechung durch das DPAG-Posthorn wiedergegeben. Quasi zeitgleich wurde seitens der Deutschen Post AG die Anweisung bekannt, dass Sendungen zwecks besserer Lesbarkeit durch Briefsortiermaschinen zukünftig ausschließlich mit einer blauen anstelle der bisher üblichen roten Frankierfarbe zu frankieren seien. Die Umstellungsfrist von DM auf Euro sowie Frankierfarbe rot auf blau endete m.W. offiziell zum 30.06.2002. Allerdings kommt die Verwendung roter Frankierfarbe im Einzelfall selbst im laufenden Jahr 2015 (!) vor und die Verwendung eines alten Wertrahmen mit einer Nominale in Deutscher Mark lässt sich in meiner Sammlung bis 2012 belegen, dies nur am Rande erwähnt.
Im nachfolgenden Beispiel lässt sich die Umstellung des Wertrahmens sowie der Farbe anhand eines Absenders belegen:
Sendungen des Absender Club Aktiv aus 54290 Trier (http://www.clubaktiv.de/ )
Der Absender nutzte ein Frankiergerät des Herstellers Pitney Bowes (Kennung E), Modell "Personal Post" mit der Kennung E671023 zur Frankierung der Tagespost. Im oberen Beispiel vom 07.05.2001 ist die ursprüngliche Form (Wertrahmen sowie sonstige Bestandteile des Absenderfreistempels) des Frankiergerätemodells ersichtlich. Rund vier Monate später, am 06.09.2001 nutzte der Absender bereits die blaue Frankierfarbe, allerdings noch die Nominale Deutsche Mark. Etwa ein Jahr später (30.09.2002) ist auf einem Beleg der neue Wertrahmen ersichtlich (Nominale in Euro). Frankiergeräte des Modells "Personal Post" von PB kommen auch noch heute in der Tagespost vor, sind allerdings nicht mehr so häufig anzutreffen. Die heute noch im Einsatz befindlichen Geräte sollten mindestens ein Alter von 10 bis 11 Jahren aufweisen, da seit 2004 Frankit-Modelle vertrieben werden und sukzessive ältere Modelle ersetzen. Im Einzelfall könnten Altgeräte als Veteran einer vergangenen Zeit auch noch in 20 oder 30 Jahren vorkommen, sofern zukünftig kein Grund aufkommt, diese Altgeräte auszumustern *schmunzel*.
Gruß
Pete
Sendungen des Absender Club Aktiv aus 54290 Trier (http://www.clubaktiv.de/ )
Der Absender nutzte ein Frankiergerät des Herstellers Pitney Bowes (Kennung E), Modell "Personal Post" mit der Kennung E671023 zur Frankierung der Tagespost. Im oberen Beispiel vom 07.05.2001 ist die ursprüngliche Form (Wertrahmen sowie sonstige Bestandteile des Absenderfreistempels) des Frankiergerätemodells ersichtlich. Rund vier Monate später, am 06.09.2001 nutzte der Absender bereits die blaue Frankierfarbe, allerdings noch die Nominale Deutsche Mark. Etwa ein Jahr später (30.09.2002) ist auf einem Beleg der neue Wertrahmen ersichtlich (Nominale in Euro). Frankiergeräte des Modells "Personal Post" von PB kommen auch noch heute in der Tagespost vor, sind allerdings nicht mehr so häufig anzutreffen. Die heute noch im Einsatz befindlichen Geräte sollten mindestens ein Alter von 10 bis 11 Jahren aufweisen, da seit 2004 Frankit-Modelle vertrieben werden und sukzessive ältere Modelle ersetzen. Im Einzelfall könnten Altgeräte als Veteran einer vergangenen Zeit auch noch in 20 oder 30 Jahren vorkommen, sofern zukünftig kein Grund aufkommt, diese Altgeräte auszumustern *schmunzel*.
Gruß
Pete
Am: 12.06.2015 19:30:18
Gelesen: 708607
# 277
Passend zu den in Beitrag [#276] gezeigten Belegen des Modells "Personal Post" des Herstellers Pitney Bowes nachfolgend eine analoge Übersicht zum großen Schwesterchen, dem Modell "Easy Mail" von PB. Dieses Modell wurde etwa zeitgleich zu den Geräten der "Personal Post" in Deutschland vertrieben:
Sendungen des Absenders Eastman Chemical B.V. Zweigniederlassung Köln aus 51149 Köln (http://www.eastman.com/ )
Analog dem Beispiel der "Personal Post" erfolgte bei diesem "Easy Post"-Gerät die Umstellung der Frankierfarbe von rot auf blau irgendwann zwischen dem 24.04.2001 und dem 31.07.2001. Der neue Wertrahmen in Euro wurde spätestens zum 17.10.2001 in das Frankiergerät eingebaut.
Gruß
Pete
Sendungen des Absenders Eastman Chemical B.V. Zweigniederlassung Köln aus 51149 Köln (http://www.eastman.com/ )
Analog dem Beispiel der "Personal Post" erfolgte bei diesem "Easy Post"-Gerät die Umstellung der Frankierfarbe von rot auf blau irgendwann zwischen dem 24.04.2001 und dem 31.07.2001. Der neue Wertrahmen in Euro wurde spätestens zum 17.10.2001 in das Frankiergerät eingebaut.
Gruß
Pete
Am: 14.06.2015 13:43:57
Gelesen: 708546
# 278
Rot wie ein Absenderfreistempel, aber kein Absender, ein Datum, aber nicht im Kreis, ein Wert, der selbst fürs Paket in die Türkei fürs Markenverkleben wohl zu satt ist.
Wer ist da Spezi? Oder bin ich im falschen Thema?
Gruß
Uwe
Am: 15.06.2015 09:33:25
Gelesen: 708510
# 279
@ Altmerker [#278]
Auch wenn ich kein Spezi bin: Das stammt von einer Paketkartenfreistempelmaschine, die bei der Paketannahme der Post stand und die Paketgebühr freistempelte.
Gruß Tuffi
Am: 15.06.2015 13:50:19
Gelesen: 708481
# 280
@ Tuffi [#279]
Danke. Ich habe von so einem Gerät nie gehört. Wiegt und berechnet das dann das Porto? Maschinell wohl schwierig, der Karton ist doch unterschiedlich groß. Aus meiner aktiven Postler-Zeit in der Paketpackkammer ist mir so etwas nie untergekommen. Oder ich durfte als Ferienzusteller an die Westpakete nicht ran. :-)
Gruß
Uwe
Am: 15.06.2015 14:54:47
Gelesen: 708471
# 281
@ Altmerker [#280]
Hallo Uwe,
als kleiner Junge (vor etwa 50 Jahren) habe ich so eine Maschine noch am Paketschalter erlebt. Der Beamte an der Paketannahme wog das Paket, berechnete die Gebühr und gab sie in die Stempelmaschine, um sie dann auf die Paketkarte aufzudrucken.
Gruß Walter
Am: 15.06.2015 15:41:38
Gelesen: 708459
# 282
@ Altmerker [#278]
Hi, ich bin zwar noch nicht tiefer in die Onlineausgabe des internationalen Katalogs der Freistempler ("International Postage Meter Stamp Catalog/Germany, Part 3") [1] eingestiegen, aber auf den ersten, schnellen 'optischen Blick' würde ich auf die Nummer "PP-E4" tippen ;-) Das hiesse es ist ein Francotyp "Ccm" Gerät. Am besten dort mal kurz nachschauen und den Originalbeleg mit den katalogisierten Exemplaren abgleichen. Der Zugang ist übrigens frei und kostenlos.
Das Kapitel PP steht für "GROUP PP: Special stamps used to frank Parcel Post forwarding cards", d.h. Freistempler speziell zur Frankatur von Paketkarten.
Gruß
Thomas
[1]: https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Germany,_Part_3
Am: 15.06.2015 23:06:27
Gelesen: 708424
# 283
@ Tuffi [#281]
@ DL8AAM [#282]
Danke fürs Weiterhelfen. Das mag ich so an diesem Forum!
Uwe
Am: 20.06.2015 22:20:01
Gelesen: 708096
# 284
fiel mir, seit wirklich recht längerer Zeit, endlich mal wieder ein VFM-Abschlag ("VorFührMaschine") ... in die Hände
VFM-Abschläge sind ja nicht so häufig, also darf ich meinen neusten Fund doch ruhig hier auch zeigen, oder? ;-)
F372714 mit Tagestempel VFM Birkenwerder (dem Sitz von Francotyp-Postalia) vom 13.05.2015 (konsolidiert über die FP-Tochter Freesort/K2055, verlängerter Spray "K2055 37 00225 010289"); mit Kundenklischee von SECURITAS Düsseldorf, wobei der eigentliche Absender der Sendung der SECURITAS Standort in Potsdam ist, so wie bei diesen beiden auch:
3D06000394 (20.04.2015, weitere liegen mir u.a. vom 12.06.2015 vor) und 3D060326 (13.03.2015), beide ebenfalls konsolidiert über Freesort/K2055 (alle mit kurzem Spray im Schema "K2055 00153").
Gruß
Thomas
F372714 mit Tagestempel VFM Birkenwerder (dem Sitz von Francotyp-Postalia) vom 13.05.2015 (konsolidiert über die FP-Tochter Freesort/K2055, verlängerter Spray "K2055 37 00225 010289"); mit Kundenklischee von SECURITAS Düsseldorf, wobei der eigentliche Absender der Sendung der SECURITAS Standort in Potsdam ist, so wie bei diesen beiden auch:
3D06000394 (20.04.2015, weitere liegen mir u.a. vom 12.06.2015 vor) und 3D060326 (13.03.2015), beide ebenfalls konsolidiert über Freesort/K2055 (alle mit kurzem Spray im Schema "K2055 00153").
Gruß
Thomas
Am: 22.06.2015 02:54:59
Gelesen: 708050
# 285
@ DL8AAM [#257]
Vorführgerät ... ein Ersatzgerät für einen Bestandskunden ...
Nur zur Vervollständigkeit meines damaligen Beitrags [#257]: Der alte "Kreisstempel"-AFS K400718 dieses TeleFrank-Kunden wurde nach dem Einsatz der VFM K402058 durch das neues FRANKIT-Gerät 6D0401015F, ebenfalls von TeleFrank ersetzt. Hier die aktuelle Beispiele:
Kundenklischee der Klinikgesellschaft Heilbad Heiligenstadt mbH (23.04.2015) sowie der Kur- und Tourismusgesellschaft Heilbad Heiligenstadt mbH (06.05.2015), beide mit dem Postfach 1164 in 37301 Heilbad Heiligenstadt.
Gruß
Thomas
Kundenklischee der Klinikgesellschaft Heilbad Heiligenstadt mbH (23.04.2015) sowie der Kur- und Tourismusgesellschaft Heilbad Heiligenstadt mbH (06.05.2015), beide mit dem Postfach 1164 in 37301 Heilbad Heiligenstadt.
Gruß
Thomas
Am: 25.06.2015 00:49:16
Gelesen: 707780
# 286
Von mir zwei Absenderfreistempel aus Berlin aus den 1930er Jahren. Beide stammen vom Verlag VDI, haben aber unterschiedliche Darstellungen des Frankaturwertes. Zunächst ein Stempel vom 7.8.1936 mit einem roten Punkt vor der Wertangabe 005.
Der Werbetext lautet:
VDI / Stets neue Anregung / durch VDI Zeitschriften
Beim Stempel vom 4.12.1936 fehlt der rote Punkt vor der Wertangabe 003.
Viele Grüße
Ingo
Beim Stempel vom 4.12.1936 fehlt der rote Punkt vor der Wertangabe 003.
Viele Grüße
Ingo
Am: 27.06.2015 18:20:22
Gelesen: 707514
# 287
@ DL8AAM [#284]
VFM-Abschläge sind ja nicht so häufig, ...
Oder? Egal, hier ist noch einer:
F372891 - Birkenwerder / VFM, in diesem Fall aber mit FP-eigenem Kundenklischee "Mymail" sowie (unbekannten) Zusatz "F174" vom 13.03.2015. Absender ist die Firma "In Time Transportgesellschaft mbH" aus 21435 Stelle.
Dieser hier bereitet mir in der Interpretation noch etwas Kopfzerbrechen:
F372712 - Birkenwerder / 16547, mit FP Abender-Kundenklischee (Postfach, 16542 Birkenwerder) mit Werbung für das ultimail AFS-Gerät vom 25.02.2015, konsolidiert über Deutsche Post InHaus Services/K4000 ("3 K4000 06495").
Normalerweise hätte ich hier gesagt, Eigenfrankatur für Francotyp-Postalia selbst. Nur verwirrt mich der Zusatztext "DEUTSCHE POST / INHAUS SERVICES / HAMBURG" doch etwas.
Normalerweise steht hier (wenn keine weitere "Eigenwerbung" o.ä. des Absenders/Geräteanwender), falls die Sendung durch einen Frankierservice freigemacht wurde, entweder eine Kunden- oder Chargenidentifikation bzw. die Angabe des jeweiligen Konsolidierers selbst. Da die Deutsche Post InHaus Services GmbH bekanntlich ein Konsolidierer ist (der auch für seine Kunden auf Wunsch die Frankatur übernimmt, oft mit individuellem Kundenklischee des Absenders), hätte ich gesagt, das die DP IHS hier für Francotyp-Postalia frankiert hat (diese Interpretation wäre eigentlich die übliche Standardansprache bei FRANKIT-Frankaturen, hmmm), was ja in diesem Fall irgendwie nicht sinnvoll aussieht (Tagesstempel "Birkenwerder")? Möglich wäre auch, dass FP in Birkenwerder für einen DP IHS-Kunden, d.h. für DP IHS Hamburg selbst die Frankatur durchgeführt hat. Klingt auch nicht so recht wahrscheinlich, oder ?
- oder FP hat der DP IHS ein VFM (ggf. für Leih-, Übergangs- oder Testzwecke) zur Verfügung gestellt hat, wobei man einen falschen Tagesstempel (Postleitzahl statt VFM) und ein falsches Kundenklischee (FP-Postfachangabe als Absender) programmiert/eingesetzt hat,
- oder FP hat im Zusatztext einfach nur einen Leithinweis auf die DP IHS angegeben. Das ist bei Konsolidiererpost dieser Art zwar sehr unüblich (mir bisher eigentlich unbekannt), aber wohl eher die wahrscheinlichste Lösung? Das hiesse, FP ist der echte Absender der Sendung, Eigenfrankatur durch FP selbst, Ableitung der Sendung über DP IHS in Hamburg. Leider ist der Inhalt der Sendung (mit Absenderangabe) nicht erhalten.
Gruß
Thomas
F372891 - Birkenwerder / VFM, in diesem Fall aber mit FP-eigenem Kundenklischee "Mymail" sowie (unbekannten) Zusatz "F174" vom 13.03.2015. Absender ist die Firma "In Time Transportgesellschaft mbH" aus 21435 Stelle.
Dieser hier bereitet mir in der Interpretation noch etwas Kopfzerbrechen:
F372712 - Birkenwerder / 16547, mit FP Abender-Kundenklischee (Postfach, 16542 Birkenwerder) mit Werbung für das ultimail AFS-Gerät vom 25.02.2015, konsolidiert über Deutsche Post InHaus Services/K4000 ("3 K4000 06495").
Normalerweise hätte ich hier gesagt, Eigenfrankatur für Francotyp-Postalia selbst. Nur verwirrt mich der Zusatztext "DEUTSCHE POST / INHAUS SERVICES / HAMBURG" doch etwas.
Normalerweise steht hier (wenn keine weitere "Eigenwerbung" o.ä. des Absenders/Geräteanwender), falls die Sendung durch einen Frankierservice freigemacht wurde, entweder eine Kunden- oder Chargenidentifikation bzw. die Angabe des jeweiligen Konsolidierers selbst. Da die Deutsche Post InHaus Services GmbH bekanntlich ein Konsolidierer ist (der auch für seine Kunden auf Wunsch die Frankatur übernimmt, oft mit individuellem Kundenklischee des Absenders), hätte ich gesagt, das die DP IHS hier für Francotyp-Postalia frankiert hat (diese Interpretation wäre eigentlich die übliche Standardansprache bei FRANKIT-Frankaturen, hmmm), was ja in diesem Fall irgendwie nicht sinnvoll aussieht (Tagesstempel "Birkenwerder")? Möglich wäre auch, dass FP in Birkenwerder für einen DP IHS-Kunden, d.h. für DP IHS Hamburg selbst die Frankatur durchgeführt hat. Klingt auch nicht so recht wahrscheinlich, oder ?
- oder FP hat der DP IHS ein VFM (ggf. für Leih-, Übergangs- oder Testzwecke) zur Verfügung gestellt hat, wobei man einen falschen Tagesstempel (Postleitzahl statt VFM) und ein falsches Kundenklischee (FP-Postfachangabe als Absender) programmiert/eingesetzt hat,
- oder FP hat im Zusatztext einfach nur einen Leithinweis auf die DP IHS angegeben. Das ist bei Konsolidiererpost dieser Art zwar sehr unüblich (mir bisher eigentlich unbekannt), aber wohl eher die wahrscheinlichste Lösung? Das hiesse, FP ist der echte Absender der Sendung, Eigenfrankatur durch FP selbst, Ableitung der Sendung über DP IHS in Hamburg. Leider ist der Inhalt der Sendung (mit Absenderangabe) nicht erhalten.
Gruß
Thomas
Am: 04.07.2015 14:07:36
Gelesen: 707191
# 288
Hallo Thomas und an alle,
auch ich habe dieser Tage ein Vorführmaschine von Francotyp Postalia als Abschlag gesehen:
Leider gibt der Beleg keine weiteren Infos, wo diese eingesetzt wurde, daher nur der Aussschnitt. Die Stempelfarbe ist blau, der Scanner hat es aber aus welchen Gründen auch immer schwarz erfaßt.
viele Grüße Jürgen
Leider gibt der Beleg keine weiteren Infos, wo diese eingesetzt wurde, daher nur der Aussschnitt. Die Stempelfarbe ist blau, der Scanner hat es aber aus welchen Gründen auch immer schwarz erfaßt.
viele Grüße Jürgen
Am: 13.07.2015 11:13:40
Gelesen: 706698
# 289
Hallo an alle,
ich kann die obige Vorführmaschine nun auch einem Besitzer zuordnen - siehe folgender Teilausschnitt:
Die Maschine wird zur Zeit scheinbar in Bielefeld bei Hiro Lift eingesetzt.
Viele Grüße Jürgen
Die Maschine wird zur Zeit scheinbar in Bielefeld bei Hiro Lift eingesetzt.
Viele Grüße Jürgen
Am: 02.08.2015 18:42:54
Gelesen: 705566
# 290
Hallo an alle zur Info,
es gibt immer noch die eine oder andere Maschine mit Schalterwertvorgabe. Nun ist zum 30.6.2016 das endgültige Ende dieser Maschinen eingeläutet wie folgende Info der Deutschen Post AG zeigt:
Die Besitzer dieser Maschinen wurden dazu von der Deutschen Post AG schon angeschrieben. Kann jemand so einen Brief mit Inhalt vorlegen, was genau den Besitzern geschrieben wurde und ob dies ein besonderes Mailing war mit einem speziellen Werbeklischee oder ?
Viele Grüße Jürgen
Die Besitzer dieser Maschinen wurden dazu von der Deutschen Post AG schon angeschrieben. Kann jemand so einen Brief mit Inhalt vorlegen, was genau den Besitzern geschrieben wurde und ob dies ein besonderes Mailing war mit einem speziellen Werbeklischee oder ?
Viele Grüße Jürgen
Am: 11.08.2015 00:27:01
Gelesen: 705026
# 291
Von mir etwas Älteres, das mit der Geschichte der Buntwebereien in Duisburg zu tun hat [1].
[1] http://www.bv-neudorf.de/ausschusschronik.html
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.bv-neudorf.de/ausschusschronik.html
Viele Grüße
Ingo
Am: 11.08.2015 08:52:18
Gelesen: 704983
# 292
Kuvert mit CITYPOST CHEMNITZ / FP FREESORT, FRANKIT vom 21.01.2015 nach 04758 Oschatz. Rückseitig konsolidiert: K2055-1171
http://www.fp-francotyp.com/docs/prospekte-bedienungsanleitungen-abholen-sparen/freesort-broschuere.pdf?sfvrsn=0
mit Sammlergruß,
Claus
http://www.fp-francotyp.com/docs/prospekte-bedienungsanleitungen-abholen-sparen/freesort-broschuere.pdf?sfvrsn=0
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 11.08.2015 22:43:23
Gelesen: 704901
# 293
@ Sachsendreier53 [#292]
Inzwischen gibt es vom Freesort-"Frankierservice" eine neue Variante. Hier hat man die Eigenwerbung gleich ganz weggelassen und nur noch den Zusatz für den einliefernden Kunden CITYPOST CHEMNITZ gesetzt:
Diese "Auslassung" sieht man inzwischen auch in den Fällen in denen früher (statt dem Kundennamen) eine 5stellige "Kundenkennzahl" beginnend mit 12 der Freesort-Eigenwerbung hinzugefügt wurde:
3D06000DC1, 3D06000DC1 und 3D06000DC2 aus einer neuen Charge von Freesort frisch angeschaffter Geräte.
Absender: Hauptzollamt Braunschweig, Zolldienststellen Helmstedt
Gruß
Thomas
Diese "Auslassung" sieht man inzwischen auch in den Fällen in denen früher (statt dem Kundennamen) eine 5stellige "Kundenkennzahl" beginnend mit 12 der Freesort-Eigenwerbung hinzugefügt wurde:
3D06000DC1, 3D06000DC1 und 3D06000DC2 aus einer neuen Charge von Freesort frisch angeschaffter Geräte.
Absender: Hauptzollamt Braunschweig, Zolldienststellen Helmstedt
Gruß
Thomas
Am: 28.08.2015 21:26:44
Gelesen: 703304
# 294
Ausschnitt aus einem A5-Umschlag mit Absenderfreistempel (00055) und Zusatzfrankierung MiNr 2641 (90) = 145
Jürgen -wajdz-
Jürgen -wajdz-
Am: 08.09.2015 20:33:33
Gelesen: 702665
# 295
Hier ein Beleg, bei dem ich denke, dass es ein AFS ist. Ein Beleg zu Zeiten, als die Drucksache 7 Pfg. kostete, aber es keinen 7 Pfennigwert gab. Statt der üblichen 5+2 oder überfrankierten Drucksachen hier ein Mischung 4+3.
An Herrn Peschl, von daher bietet das schon Raum für Überraschungen. Ein alter AFS. Durfte man überhaupt AFS und Marken kombinieren?
Es ist jedenfalls ein Bedarfsbeleg und das ein sehr schöner. Für meine 7Pfg-Zwangs-MiF-Sammlung. Ist das überhaupt noch eine MiF?
Gruß
Andreas
Gruß
Andreas
Am: 08.09.2015 20:54:47
Gelesen: 702662
# 296
@ Eilean [#295]
Heute aus der Tagespost behalten, weil ich den Beleg doch irgendwie ansprechend fand:
Gruß
Andreas
Gruß
Andreas
Am: 08.09.2015 21:21:00
Gelesen: 702656
# 297
@ Eilean [#295]
Ein alter AFS. Durfte man überhaupt AFS und Marken kombinieren?
Aufgrund des Wertrahmens gehe ich hier von einem Postfreistempel aus, keinem Absenderfreistempel. Da das Frankiergerät bei der Post selbst stand, werden die Beamten gewusst haben, was behördlich zulässig war. :-)
Zu deiner eigentlichen Frage: Ich gehe nicht davon aus, dass die Kombination von Absenderfreistempel und Briefmarke zulässig ist. In der Praxis kommen allerdings Beispiele - z.B. aus der Portoerhöhung 2014 [1] - vor, welche nicht beanstandet wurden.
Gelegentlich werden mit Briefmarken freigemachte Sendungen zusätzlich mit einem Absenderfreistempel "frankiert"/entwertet. Dies kommt vor, wenn bspw. ein Mitarbeiter seine eigene mit Briefmarken frankierte Post zusammen mit der dienstlichen noch nicht frankierten Post in das Postkörbchen legt bzw. in der Poststelle abgibt und dort die mit Briefmarken frankierte Sendung während des Frankiervorgangs durch ein Absenderfreistempler nicht vom Poststellenpersonal bemerkt wird.
Gruß
Pete
[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=80142#M1
Am: 09.09.2015 08:44:16
Gelesen: 702616
# 298
@ Pete [#297]
Danke für die Information, ja es ist ein Postfreistempel, kein AFS. Richard kann ihn in das Thema Postfreistempel Bedarfsbelege verschieben, wenn er denn möchte.
Solche Zufälligkeiten der Kombination sind interessant, nicht so häufig und dennoch wohl in der Massenware zu finden. Eigentlich ein perfekter Sammeltraum.
Gruß
Andreas
Am: 09.09.2015 12:39:11
Gelesen: 702595
# 299
@ Eilean [#298]
Sehr schönes Stück! Ich habe mir gerade einmal den Freistemplerkatalog "International Postage Meter Stamp Catalog/Germany" (Teil 1 bis 3) angeschaut, da wird diese Form weder unter den Absenderfreistempel-, noch bei den speziellen (Nur-) Postfreistempelformen (Kategorie PO, wie Post Office) gezeigt, oder bin ich vollkommen blind? Das sollte doch kein bisher unbekannter sein? Oder handelt es sich "nur" um eine Art von (hier zusätzlicher) Barfrankatur (d.h. nicht "gemessen" oder "gezählt" bzw. metered, das hiesse dann aber 'kein Freistempel', diese würden folglich hier auch nicht katalogisiert)?
Wenn Barfrankatur, dann kämen wir auch nicht in die Problematik, ob in dieser Form "Freistempel gleichzeitig mit Briefmarken" zur Frankatur zulässig wären. ;-)
https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Germany,_Part_1
https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Germany,_Part_2
https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Germany,_Part_3
Gruß
Thomas
Am: 10.09.2015 00:21:48
Gelesen: 702540
# 300
Ich bin mir bei diesem Stempel vom 18.3.,1993 aus Brasilien nicht ganz sicher, ob das wirklich ein Absenderfreistempel ist, denn immerhin hat er mittig am unteren Rand eine zweizeilige Kennung.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 10.09.2015 10:16:09
Gelesen: 702508
# 301
@ Cantus [#300]
Ich halte das für einen Postfreistempel. Absenderfreistempel haben meistens irgend einen Hinweis auf den Absender (wie der Name ahnen lässt). Stell' ihn in die Datenbank, wir haben offenbar noch gar nichts aus Recife!
Jan-Martin
Am: 10.09.2015 10:39:32
Gelesen: 702497
# 302
@ jmh67 [#301]
Habe ich erledigt.
Grüße
Ingo
Am: 10.09.2015 13:46:02
Gelesen: 702477
# 303
Roter Absenderfreistempel 100 (Pf) der Henn GmbH & Co. aus 89233 NEU-ULM (Bayern) vom 30.10.1995 auf Bund MiNr. 1803 100(Pf), Ausg. vom 8.6.1995, 100 Jahre Radio
mit Sammlergruß,
Claus
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 10.09.2015 16:10:45
Gelesen: 702418
# 304
@ Cantus [#300]
@ jmh67 [#301]
Zur Ergänzung: Das müsste ein Freistempel der Gerätefamilie "GB 5000" von Pitney Bowes sein. Im Katalog "International Postage Meter Stamp Catalog/Brazil" sollte der unter DA5 geführt sein. Es handelt sich dabei aber nicht um eine spezielles Postfreistempelgerät, diese werden/würden unter dem Unterkapitel PO katalogisiert werden. Ob das Gerät beim Kunden oder trotzdem in einem Postamt steht, kann ich nicht sagen.
Absenderzusätze, wie hier in Deutschland gebräuchlich, sind in sehr vielen Ländern eher unüblich bis unbekannt, ob das bei auch für Brasilien zutrifft, kann ich aber nicht sagen. Ich habe zumindest bisher in meinem (geringem) Bestand brasilianischer Absenderfreistempel noch keinen einzigen mit Absenderzusatz gefunden.
Gruß
Thomas
[1]: https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Brazil
Am: 27.09.2015 02:25:56
Gelesen: 701408
# 305
Heute wieder etwas Älteres, ein Stempel der I.G. Farben aus Bitterfeld vom 15.12.1941.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 27.09.2015 15:03:18
Gelesen: 701354
# 306
@ Cantus [#300]
Hallo Ingo,
da ich heute einen ähnlichen Freistempel habe, trieb mich die Neugier zum gugeln. Ergebnis:
Luís Ferreira Maciel Pinheiro (geb. in João Pessoa, 11 de dezembro de 1839, verstorben in Recife, 9 de novembro de 1889). Er war Rechtsanwalt und Journalist. Da ist es natürlich, dass in Recife eine Strasse/einen Platz/ein Viertel (?) nach ihm benannt ist.
Das Postamt ist dann danach benannt. Ich bin also der gleichen Meinung wie Jan-Martin.
Gruß
Heinrich
Am: 10.10.2015 10:32:36
Gelesen: 700226
# 307
Guten Morgen!
Habe gestern einen Beleg der Bundespolizei mit dem Stempeltext: KOBLENZ BZ / 56068 erhalten.
Meine Frage ist nun: Wofür steht "BZ" - Briefzentrum ?
Wer kann mir den Stempeltext erklären?
Gruß
Carsten
Gruß
Carsten
Am: 04.11.2015 05:08:55
Gelesen: 698442
# 308
@ eifelsammler [#307]
> Wofür steht "BZ" - Briefzentrum ?
Ja Carsten, das ist korrekt. Solche Briefzentren-Angaben im AFS-Tagesstempel ist zwar eher seltener zu sehen, aber nicht ungewöhnlich. Wobei gefühlt dann häufiger die Kombination anders herum, d.h. "BZ Ortsname", oder auch "Ortsname Komma BZxx" bzw. "BRIEFZENRTUM xx" vorkommt.
@ DL8AAM [#287]
F372712 - Birkenwerder / 16547
Hier nun das Nachbargerät F372714 ebenfalls als Vorführmaschine, nun aber korrekterweise mit VFM im Tagesstempel (statt Postleitzahl):
Hier im Einsatz für/durch den Absender "Nahme & Reinicke Partnerschaftsgesellschaft mbH - Rechtsanwälte Fachanwält Notare" aus 30175 Hannover (Leisewitzstr. 41/43) vom 14.09.2015; Werbeklische mit Abbildung des AFS-Gerätes "ultimail" von Francotyp-Postalia.
Gruß
Thomas
Hier im Einsatz für/durch den Absender "Nahme & Reinicke Partnerschaftsgesellschaft mbH - Rechtsanwälte Fachanwält Notare" aus 30175 Hannover (Leisewitzstr. 41/43) vom 14.09.2015; Werbeklische mit Abbildung des AFS-Gerätes "ultimail" von Francotyp-Postalia.
Gruß
Thomas
Am: 10.11.2015 22:24:11
Gelesen: 697943
# 309
Hallo liebe Freunde,
hier eine Kostprobe aus meiner Sammlung. Villeroy & Boch Steingutfabrik Mettlach (Saar) mit Wachbecken.
Mettlach 13.8.50 Post Saar 015F
beste Sammlergrüße
Lulu
beste Sammlergrüße
Lulu
Am: 11.11.2015 01:54:45
Gelesen: 697920
# 310
Mit Villeroy & Boch kann ich leider nicht dienen, dafür ein Stempel vom 15.9.1937 aus Berlin auf Päckchenadresse zur Jahresschau im Gaststättengewerbe.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 12.11.2015 21:38:03
Gelesen: 697725
# 311
@ Cantus [#310]
Es muss ja auch nicht V&B sein, Rosenthal tuts auch. Bei mir wird der Tisch allerdings mit V&B gedeckt.
Phila-Gruß
Lulu
Phila-Gruß
Lulu
Am: 14.11.2015 03:10:57
Gelesen: 697608
# 312
@ zockerpeppi [#311]
Hallo,
so edel sind wir nicht oder, besser gesagt, wir machen uns nur für uns zwei nicht so viel Mühe. Und die Zeiten, wo laufend Besuch kam, sind lange vorbei, denn das Landleben lockt bei weitem nicht so sehr wie früher die Großstadt Berlin. Als Berliner hatte ich vor vielen Jahren auch die Produktionsstätte von KPM besichtigt, aber das damals da angebotene Design sagte mir nicht so recht zu.
Von mir heute ein AFS aus Leer in Ostfriesland.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 26.01.2016 11:45:08
Gelesen: 691041
# 313
DDR- Absenderfreistempel der KARL-MARX-UNIVERSITÄT 7010 LEIPZIG vom 22.1.1985, Brief im Ortsverkehr bis 20g = 10 Pfennig
DDR- AFS des RAT DES BEZIRKES LEIPZIG 7030 LEIPZIG vom 9.2.1990, Brief im Fernverkehr bis 20g = 20 Pfennig
mit Sammlergruß,
Claus
DDR- AFS des RAT DES BEZIRKES LEIPZIG 7030 LEIPZIG vom 9.2.1990, Brief im Fernverkehr bis 20g = 20 Pfennig
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 26.01.2016 13:31:57
Gelesen: 691022
# 314
Hallo,
wieder etwas aus Schwenningen: IVO Zählerfabrik vom 02.06.1934 und Karl Müller - Maier vom 30.09.1963.
Gruß
Manne


Am: 26.01.2016 17:39:12
Gelesen: 690981
# 315
Der Mittelstand, das wirtschaftliche Fundament der Bundesrepublik. Der Absender als Familienbetrieb wie auch der Empfänger, in der Branche Apotheken-EDV tätig, existieren heute noch.
MfG Jürgen -wajdz-
MfG Jürgen -wajdz-
Am: 22.03.2016 04:57:49
Gelesen: 685416
# 316
@ curiositas [#252], Pete [#253]
Wie wird wohl anhand der aktuelle ADAC-Mitgliederentwicklung das Werbeklischee der Frankiermaschine mit der Kennung 1D1500031E im Jahre 2013, 2014 und 2015 ausgesehen haben bzw. aussehen? Leider habe ich aus diesem Zeitraum keinen einzigen Beleg vorliegen. Wer kann hier aushelfen?
2016 ebenfalls 18 Millionen ;-)
1D1500031E vom 22.01.2016, konsolidiert über Deutsche Post InHaus Services/K4000
Gruß
Thomas
1D1500031E vom 22.01.2016, konsolidiert über Deutsche Post InHaus Services/K4000
Gruß
Thomas
Am: 30.03.2016 02:24:57
Gelesen: 684489
# 317
Hier ist wieder einmal etwas Älteres. Ich zeige einen AFS der KAPAG, der Karton- und Papier AG, verwendet am 9.11.1938. Die KAPAG gibt es heute noch, allerdings unter anderer Führung und mit anderem Knowhow [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.kapag.com/de/geschichte
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.kapag.com/de/geschichte
Am: 18.04.2016 23:19:34
Gelesen: 682585
# 318
Hier ein weiterer Stempel aus den 1930er Jahren vom Reichsluftschutzbund - Präsidium - in Berlin.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 19.04.2016 13:45:56
Gelesen: 682521
# 319
DDR Absenderfreistempel aus 7010 LEIPZIG, VEB BAUSTOFFVERSORGUNG Leipzig vom 16.1.1990, Wirtschaftsdrucksache bis 100 g = 15 Pfennig (bis 31.6.1990)
DDR-AFS aus 7010 LEIPZIG, TRANSFORMATOREN-UND RÖNTGENWERK DRESDEN BETRIEBSSTÄTTE LEIPZIG vom 25.3.1991, Wirtschaftsdrucksache bis 100g = 70 Pfennig (ab 1.7.1990)
mit Sammlergruß,
Claus
DDR-AFS aus 7010 LEIPZIG, TRANSFORMATOREN-UND RÖNTGENWERK DRESDEN BETRIEBSSTÄTTE LEIPZIG vom 25.3.1991, Wirtschaftsdrucksache bis 100g = 70 Pfennig (ab 1.7.1990)
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 17.05.2016 00:22:03
Gelesen: 680059
# 320
Ich kann euch hier heute leider nur den nackten Stempel zeigen, da der Brief völlig zerschnitten war. Der Stempel wurde in Herischdorf verwendet. Herischdorf lag an der Hirschberger Talbahn, die seit 1900 im elektrischen Betrieb die Städte Hirschberg und Bad Warmbrunn verband. Am 1. Oktober 1941 schlossen sich die Stadt Bad Warmbrunn und die Gemeinde Herischdorf zur Stadt Bad Warmbrunn (Riesengebirge) zusammen. 1945 wurde Herischdorf polnisch und in Malinnik umbenannt [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Malinnik
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Malinnik
Am: 26.05.2016 21:19:32
Gelesen: 679066
# 321
Absenderfreistempel des VEB Vereinigte Grobgarnwerke aus Kirschau in Sachsen mit aptierter Postleitgebietszahl.
Am: 27.05.2016 20:42:48
Gelesen: 678917
# 322
Absenderfreistempel des VEB Weinbrand Wilthen aus Wilthen in Sachsen.
Am: 31.05.2016 00:24:33
Gelesen: 678569
# 323
Absenderfreistempel vom Magistrat der Stadt Berlin - Landesgesundheitsamt - vom 26.8.1946
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 04.06.2016 22:29:01
Gelesen: 678085
# 324
Gut möglich, dass sich der nachfolgende Beitrag nicht ganz im korrekten Thema befindet. Vergangenes Wochenende lief mir auf dem Regionaltreffen der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel e.V. in Hürth bei Köln [1] ein etwas merkwürdiges Exemplar einer "Frankierung" über den Weg. Ohne genauer hinzuschauen, wurden die zwei vorliegenden Stücke des gleichen Absenders flüchtig den Postfreistempeln des Modells IS-5000/IS-6000 des Herstellers Neopost [2] zugeordnet. Bei näherer Betrachtung fielen die naturgemäß vorhandenen Abweichungen auf.
Die verwendete "Frankier"farbe dieser Infopostsendungen entspricht augenscheinlich jener des Absenderfreistempels Modell IS-5000/IS-6000 (Kennung 1D15, seit ca. Anfang 2011 in Betrieb) von Neopost bzw. dem Pendant als Postfreistempel (seit Mitte 2012 in Betrieb):
Frankit 1D15 - Postfreistempel - Infopostkuriosum
Die beiden Belege des ersten Scans dürften etwa im vierten Quartal 2015 gelaufen sein. Handelt es sich hierbei um eine Frankierung, verursacht durch eine Frankieranlage oder spielt mir hier die "Infopost"-Bedruckung von C6-Umschlägen in einem Lettershop einen Streich? Weiß jemand mehr? :-)
Gruß
Pete
[1] http://www.fg-freistempel.de/ueber-uns/termine/
[2] http://www.fg-freistempel.de/wp-content/uploads/Frankierservice_201603.pdf
Die verwendete "Frankier"farbe dieser Infopostsendungen entspricht augenscheinlich jener des Absenderfreistempels Modell IS-5000/IS-6000 (Kennung 1D15, seit ca. Anfang 2011 in Betrieb) von Neopost bzw. dem Pendant als Postfreistempel (seit Mitte 2012 in Betrieb):
Frankit 1D15 - Postfreistempel - Infopostkuriosum
Die beiden Belege des ersten Scans dürften etwa im vierten Quartal 2015 gelaufen sein. Handelt es sich hierbei um eine Frankierung, verursacht durch eine Frankieranlage oder spielt mir hier die "Infopost"-Bedruckung von C6-Umschlägen in einem Lettershop einen Streich? Weiß jemand mehr? :-)
Gruß
Pete
[1] http://www.fg-freistempel.de/ueber-uns/termine/
[2] http://www.fg-freistempel.de/wp-content/uploads/Frankierservice_201603.pdf
Am: 18.06.2016 16:25:11
Gelesen: 676872
# 325
Absenderfreistempel des Rates der Stadt Rostock vom 17. Dezember 1936.

Am: 21.06.2016 09:47:04
Gelesen: 676692
# 326
Absenderfreistempel aus Rostock vom 1. April 1939.
Am: 21.06.2016 21:10:04
Gelesen: 676660
# 327
O&K ist die Abkürzung für Orenstein & Koppel. Der meist für seine Baumaschinen bekannte Konzern begann im neunzehnten Jahrhundert als Hersteller von Schienenfahrzeugen. In der Zeit der Nationalsozialisten wurden die jüdischen Besitzer enteignet und die Firma umbenannt in MBA Maschinenbau und Bahnbedarf AG. 1949 erfolgte jedoch wieder eine Rückbenennung in den alten Namen. Ab 1996 wurde die Firma in Teilen an verschiedene andere Hersteller verkauft, 2007 war mit dem Verkauf der Baumaschinenfertigung die Geschichte der O&K abgeschlossen [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.fahrzeugseiten.de/Traktoren/O_K__MBA_/o_k__mba_.html
Am: 20.07.2016 20:57:04
Gelesen: 674463
# 328
Von mir wieder etwas Älteres vom 16.4.1935: München, Zentralverlag der NSDAP
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 10.08.2016 15:45:27
Gelesen: 672577
# 329
AFS - Kuvert aus dem Kombinat VEB Carl Zeiss Jena, " 75 Jahre GEO DÄTISCHE GERÄTE", 6900 JENA vom 21.1.1985
Ortsbrief bis 20g = 10 Pfennig, Absenderfreistempel des CENTRUM Warenhaus LEIPZIG, 7010 LEIPZIG vom 24.1.1985
mit Sammlergruß,
Claus
Ortsbrief bis 20g = 10 Pfennig, Absenderfreistempel des CENTRUM Warenhaus LEIPZIG, 7010 LEIPZIG vom 24.1.1985
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 19.08.2016 14:34:58
Gelesen: 672073
# 330
Fensterkuvert mit AFS des Palast der Republik 1020 BERLIN vom 27.11.1984

AFS des VEB CHEMIEHANDEL 2500 ROSTOCK vom 27.11.1984
mit Sammlergruß,
Claus

AFS des VEB CHEMIEHANDEL 2500 ROSTOCK vom 27.11.1984
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 04.09.2016 17:30:09
Gelesen: 670927
# 331
Die VORSORGE Lebensversicherungs AG aus Braunschweig [1] wirbt am 21.2.1952 zum Abschluss einer Lebensversicherung.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://www.vorsorge-lebensversicherung.de/metanav/kontakt/
Viele Grüße
Ingo
[1] https://www.vorsorge-lebensversicherung.de/metanav/kontakt/
Am: 04.09.2016 18:22:03
Gelesen: 670919
# 332
@ Cantus [#331]
Hallo Ingo,
Du hast ja noch ein weiteres Verzeichnis mit "Motiven im Freistempel" eingerichtet, nun weiß man teils nicht, wo ein Beleg reingehört (gehören sollte), könnte man die Beiden nicht zusammenlegen ?
Werbeeinsatz für eine tolle Käsesorte
mit Sammlergruß
Werner
Werbeeinsatz für eine tolle Käsesorte
mit Sammlergruß
Werner
Am: 04.09.2016 21:13:42
Gelesen: 670892
# 333
@ HWS-NRW [#332]
Hallo Werner,
bei den AFS stzammen nicht alle Überschriften von mir. Ich denke, die beiden wesentlichsten Themen sind "Absenderfreistempel: Echt gelaufene Belege" und "Absenderfreistempel mit Motiven". Das erste Thema sollte nur mit kompletten Belegen gefüllt werden, im zweiten Thema können auch Stempelausschnitte gezeigt werden. Diese beiden Themen haben durch die Trennung durchaus jeweils ihre Berechtigung.
Viele Grüße
Ingo
Am: 09.09.2016 21:46:51
Gelesen: 670668
# 334
Absenderfreistempel der Polizei Dieburg von 1982. Warum er (mit Einstellung 000) über die zuvor frankierte Briefmarke drübergebügelt wurde? Keine Ahnung!
Am: 09.09.2016 22:00:58
Gelesen: 670667
# 335
@ csjc13187 [#334]
Hallo,
es handelt sich hier wohl um einen Antwortumschlag (handgeschriebene Adresse, Briefformat C6 - bei staatlichen Stellen eher unüblich), der vom Empfänger vorfrankiert wurde. In der Poststelle wurde er dann mit der anderen abgehenden Post abgestempelt - Nullstellung, da bereits ausreichend freigemacht. Die Einlieferung erfolgte dann gemeinsam mit der anderen abgehenden Post beim vereinbarten Postamt.
Gruß
Uwe
Am: 09.09.2016 22:15:35
Gelesen: 670662
# 336
Hallo, von mir heute Abend einen Freistempel zum Thema "Essen und Trinken" (paßt auch zum Oktoberfest)
"Baader-Brezeln" aus dem schönen Freiburg im Breisgau
mit Sammlergruß
Werner
"Baader-Brezeln" aus dem schönen Freiburg im Breisgau
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.09.2016 22:15:40
Gelesen: 670662
# 337
@ Uwe Seif [#335]
Vielen Dank für die Erklärung. Scheint plausibel, so könnte es sich zugetragen haben.
Am: 18.11.2016 00:50:40
Gelesen: 664534
# 338
Heute ein interessanter Freistempel aus der Zeit des 2.Weltkriegs. Rückseitig trägt die Karte einen Text, der mir bis dahin unbekannte Informationen enthält; der Begriff "Baudringlichkeitsstufe" war mir jedenfalls bisher völlig unbekannt.
Der Absender der Karte, das Simonswerk, existiert heute als GmbH in dem Spezialgebiet Bandtechnik immer noch [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.simonswerk.de/
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.simonswerk.de/
Am: 18.11.2016 16:02:46
Gelesen: 664505
# 339
Ein Absenderfreistempel des Bürgermeisteramtes der Stadt Marseille aus dem Jahre 1959.
Natürlich mit Werbung für die Stadt.
Visitez Marseille - Besucht Marseille
Schöne Grüße
DiDi
Visitez Marseille - Besucht Marseille
Schöne Grüße
DiDi
Am: 26.01.2017 17:24:06
Gelesen: 658401
# 340
Hier ein Absenderfreistempel der Firma Karl Dickow vom 15.12.1941, die heute unter anderer Führung immer noch existiert [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] http://dickow.info/images/dickow/pdf/publikationen/2010-08_http://www.ovb-online.de.pdf
Viele Grüße
Ingo
[1] http://dickow.info/images/dickow/pdf/publikationen/2010-08_http://www.ovb-online.de.pdf
Am: 29.01.2017 17:25:25
Gelesen: 658193
# 341
Hallo zusammen,
diesen Absenderfreistempel aus Quedlinburg habe ich vorhin beim Sonntagsrätsel gezeigt:
Da es bisher der einzige bekannte Stempel ist, bei dem die Postleitzahl vor dem Ortsnamen steht [1], zeige ich ihn auch noch einmal bei diesem Thema.
Einen weiteren Abschlag desselben Stempels zeigt Quedlinburger hier: http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/56553
Viele Grüße
Volkmar
[1]: Heiner Dürst - Gerd Eich, Die deutschen Post- und Absenderfreistempel Band 2 (Übersicht der Formen der Ortsstempel)
Da es bisher der einzige bekannte Stempel ist, bei dem die Postleitzahl vor dem Ortsnamen steht [1], zeige ich ihn auch noch einmal bei diesem Thema.
Einen weiteren Abschlag desselben Stempels zeigt Quedlinburger hier: http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/56553
Viele Grüße
Volkmar
[1]: Heiner Dürst - Gerd Eich, Die deutschen Post- und Absenderfreistempel Band 2 (Übersicht der Formen der Ortsstempel)
Am: 04.02.2017 10:33:17
Gelesen: 657625
# 342
Während der Umstellung der Frankierfarben von rot auf blau in Deutschland (ca. Mitte 1999 - Ende 2001, teilweise noch darüber hinaus), trat bei einigen Geräten des Modells M von Telefrank eine Besonderheit auf. Aufgrund der technischen Voraussetzung war dieses Frankiergerätemodell in der Lage, den Absenderfreistempelabschlag durch die Nutzung von zwei parallel in Betrieb befindlichen Farbpatronen (Farbbänder?) widerzugeben. Dies führte zu der Kuriosität, dass entsprechende Abschläge zweifarbig auftreten können (sofern verschieden farbige Patronen eingelegt waren). Nachfolgend entsprechend Beispiele für rot/blau und blau/rot. Derartige Stücke sind keine Raritäten, allerdings auch nicht so häufig zu finden.
Telefrank Modell M, Gerätenummer K114069, Absender aus 34277 Fuldabrück, Stempeldatum vom 10.10.2001
Telefrank Modell M, Gerätenummer K112649, Absender aus 80335 München, Stempeldatum vom 07.10.2002
Diese Konstellation der Farben tritt m.W. generell im Bereich Nominale + Frankierdatum im Vergleich zum Rest des Absenderfreistempels auf.
Gruß
Pete
Telefrank Modell M, Gerätenummer K114069, Absender aus 34277 Fuldabrück, Stempeldatum vom 10.10.2001
Telefrank Modell M, Gerätenummer K112649, Absender aus 80335 München, Stempeldatum vom 07.10.2002
Diese Konstellation der Farben tritt m.W. generell im Bereich Nominale + Frankierdatum im Vergleich zum Rest des Absenderfreistempels auf.
Gruß
Pete
Am: 02.03.2017 19:55:53
Gelesen: 654848
# 343
Hallo zusammen,
heute ein Einschreibebrief (links: carta certificada) aus Comodoro Rivadavia, einer wichtiger Hafen- und Industriestadt an der Atlantikküste im südlichen Argentinien.
Bei dem Freistempel handelt sich um einen Francotyp “Taxograph”. Beim Internationalen Metermark-Katalog [1] wird er unter der Bezeichnung "PO-B2. Francotyp “Taxograph” (MV), 1971." geführt.
Wenn ich es richtig sehe, ist der Freistempel gleichzeitig ein Einschreibestempel mit der entsprechenden Nummer "R 6036". Die letzte "6" war nicht abgeschlagen und wurde handschriftlich ergänzt. Anstelle vom großen Buchstaben "R" gibt es diese Stempel auch mit den Buchstaben E, I, EI und B. Was diese Buchstaben bedeuten kann ich aber nicht sagen.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Argentina
Bei dem Freistempel handelt sich um einen Francotyp “Taxograph”. Beim Internationalen Metermark-Katalog [1] wird er unter der Bezeichnung "PO-B2. Francotyp “Taxograph” (MV), 1971." geführt.
Wenn ich es richtig sehe, ist der Freistempel gleichzeitig ein Einschreibestempel mit der entsprechenden Nummer "R 6036". Die letzte "6" war nicht abgeschlagen und wurde handschriftlich ergänzt. Anstelle vom großen Buchstaben "R" gibt es diese Stempel auch mit den Buchstaben E, I, EI und B. Was diese Buchstaben bedeuten kann ich aber nicht sagen.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Argentina
Am: 04.03.2017 22:34:11
Gelesen: 654784
# 344
Lorenz Hutschenreuther, vollständiger Name Lorenz Christian Friedrich Hutschenreuther (* 8. Mai 1817 in Hohenberg an der Eger; † 8. Oktober 1886 in Würzburg) war Porzellanfabrikant und Begründer der Lorenz Hutschenreuther AG in Selb [1].
Poststempel vom 13.12.1934
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lorenz_Hutschenreuther#Porzellanfabrik_Lorenz_Hutschenreuther
Poststempel vom 13.12.1934
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lorenz_Hutschenreuther#Porzellanfabrik_Lorenz_Hutschenreuther
Am: 04.03.2017 22:49:24
Gelesen: 654783
# 345
Christian Friedrich Budenberg (* 21. Dezember 1815 in Auf der Hobe bei Neuenkirchen, Osnabrücker Land; † 11. September 1883 in Buckau bei Magdeburg) war ein deutscher Unternehmer und Mitbegründer des Maschinenbau-Unternehmens Schäffer & Budenberg. Budenberg war im Unternehmen für die kaufmännische Seite, Schäffer für die Entwicklung zuständig. 1859 verlagerte das Unternehmen wegen des steigenden Platzbedarfs seinen Sitz nach Buckau. In den folgenden Jahren wurden Niederlassungen in Manchester, Sankt Petersburg, Stockholm, Zürich, Lüttich, New York und an weiteren Orten gegründet [1].
Poststempel vom 15.7.1943
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Friedrich_Budenberg
Poststempel vom 15.7.1943
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Friedrich_Budenberg
Am: 07.03.2017 13:59:37
Gelesen: 654691
# 346
Hallo an alle,
vor allem von Städten oder anderen öffentlichen Einrichtungen sieht man vereinzelt folgendes:
Der Absenderfreistempel wurde aus welchen Gründen auch immer unvollständig abgeschlagen - das Porto ist nicht mehr erkennbar - dann wird hier handschriftlich eine ergänzende Notiz vorgenommen - gibt es hierfür eine Regelung der Post oder ?
Viele Grüße Jürgen
Der Absenderfreistempel wurde aus welchen Gründen auch immer unvollständig abgeschlagen - das Porto ist nicht mehr erkennbar - dann wird hier handschriftlich eine ergänzende Notiz vorgenommen - gibt es hierfür eine Regelung der Post oder ?
Viele Grüße Jürgen
Am: 31.03.2017 14:43:43
Gelesen: 652467
# 347
Heute ein Absenderfreistempel für Literaturfreunde.
Wochenblatt der Landesbauernschaft Sachsen-Anhalt vom 17.8.1936 aus Halle an der Saale.
Viele Grüße
Ingo
Wochenblatt der Landesbauernschaft Sachsen-Anhalt vom 17.8.1936 aus Halle an der Saale.
Viele Grüße
Ingo
Am: 31.03.2017 22:39:00
Gelesen: 652382
# 348
Liebe Sammlerfreunde,
ich zeige Euch eine Postkarte zu 5 Pfennig aus Leipzig nach Halle vom 26.6.1926 von Langbein-Pfanhauser-Werke-AG. Der Betrieb hat seine Ursprünge 1873 in Wien. Er war eine der ältesten Fachfirmen für Galvanotechnik in Deutschland. 2005 wurden die Nachfolgefirma durch Insolvenz aufgelöst.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 01.04.2017 03:14:15
Gelesen: 652332
# 349
Von mir ein Stempel vom 13.7.1943 aus Dessau von der Firma Polysius AG, die eine recht lange Firmengeschichte aufweist [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.sachsen-anhalt-wiki.de/index.php/Polysius_AG
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.sachsen-anhalt-wiki.de/index.php/Polysius_AG
Am: 04.04.2017 19:49:46
Gelesen: 651830
# 350
Da ich kein anderes passendes Thema finde, sei es nachfolgend hier platziert. Dieser Tage lief mir der Freistempler der Reformwerke Bauer & Co. aus Wels vom 18.08.1960 über den Weg:
Die Gestaltung bzw. Größe des Wertrahmens, Datumteils bzw. Werbeeinsatzes sowie deren Abstände untereinander erinnerte mich an ein früheres Modell aus dem Deutschen Reich, welches in den 1930er und 1940er Jahren aktuell war. Der Wertrahmen "Deutsches Reich" ist in der Breite geringfügig schmaler als der Wertrahmen "Österreich":
Absenderfreistempel der Spar-Casse aus Wien I vom 18.12.1940
Ist bekannt bzw. lässt sich feststellen, ob es sich bei dem Exemplar aus Wels um ein Gerät handelt, welches in der Zeit zwischen 1938 und 1945 im Deutschen Reich beschafft wurde und nach Kriegesende 1945 einen neuen Wertrahmen erhielt? Zwischenzeitlich fanden 1945 und 1947 auch noch zwei Währungsreformen in Österreich statt, welche u.U. Auswirkungen auf weitere Anpassungen gehabt haben könnten.
Gruß
Pete
Die Gestaltung bzw. Größe des Wertrahmens, Datumteils bzw. Werbeeinsatzes sowie deren Abstände untereinander erinnerte mich an ein früheres Modell aus dem Deutschen Reich, welches in den 1930er und 1940er Jahren aktuell war. Der Wertrahmen "Deutsches Reich" ist in der Breite geringfügig schmaler als der Wertrahmen "Österreich":
Absenderfreistempel der Spar-Casse aus Wien I vom 18.12.1940
Ist bekannt bzw. lässt sich feststellen, ob es sich bei dem Exemplar aus Wels um ein Gerät handelt, welches in der Zeit zwischen 1938 und 1945 im Deutschen Reich beschafft wurde und nach Kriegesende 1945 einen neuen Wertrahmen erhielt? Zwischenzeitlich fanden 1945 und 1947 auch noch zwei Währungsreformen in Österreich statt, welche u.U. Auswirkungen auf weitere Anpassungen gehabt haben könnten.
Gruß
Pete
Am: 11.04.2017 11:30:21
Gelesen: 650615
# 351
Von mir heute ein paar ältere Stempel aus Hamburg.
Speditionszentrale Welser Haus, Hamburg, 7.2.1931
Norddeutsche Bank Hamburg, 7.2.1931
Industrie- und Handelskammer Hmburg, 18.2.1936
Deutsch-Südamerikanische Bank, Hamburg, 23.6.1937
Deutsche Levante-Linie, Hamburg, 31.1.1935
Viele Grüße
Ingo
Speditionszentrale Welser Haus, Hamburg, 7.2.1931
Norddeutsche Bank Hamburg, 7.2.1931
Industrie- und Handelskammer Hmburg, 18.2.1936
Deutsch-Südamerikanische Bank, Hamburg, 23.6.1937
Deutsche Levante-Linie, Hamburg, 31.1.1935
Viele Grüße
Ingo
Am: 27.04.2017 00:28:18
Gelesen: 647857
# 352
Die Leunawerke, benannt nach der östlich des Industriegebiets liegenden Stadt Leuna, liegen südlich von Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt. Sie waren das größte Hydrierwerk Deutschlands und dann in der DDR der größte Betrieb der Chemieindustrie. Heute sind auf dem Gebiet der Leunawerke zahlreiche neue Unternehmen angesiedelt. [1].
Stempel vom 25.11.1941. Aus dem Stempel sind die damaligen Schwerpunkte des Chemie-Unternrhmens zu sehen.
Die folgenden Umschläge wurden vom Vorbesitzer leider zur Aufbewahrung von Kiloware "missbraucht".
Stempel vom 12.11.1942 und vom 24.7.1943 in neuer Form ohne den reizvollen Bildzudruck. Diese Art von AFS dürfte wohl bis zum Ende des 2.Weltkriegs in Gebrauch gewesen zu sein, denn im Jahr 1946 gab es diesen Stempel in seiner Grundform immer noch, nun allerdings aptiert ohne Kopf- und Fußzeile.
Stempel vom 3.3.1946
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Leunawerke
Stempel vom 25.11.1941. Aus dem Stempel sind die damaligen Schwerpunkte des Chemie-Unternrhmens zu sehen.
Die folgenden Umschläge wurden vom Vorbesitzer leider zur Aufbewahrung von Kiloware "missbraucht".
Stempel vom 12.11.1942 und vom 24.7.1943 in neuer Form ohne den reizvollen Bildzudruck. Diese Art von AFS dürfte wohl bis zum Ende des 2.Weltkriegs in Gebrauch gewesen zu sein, denn im Jahr 1946 gab es diesen Stempel in seiner Grundform immer noch, nun allerdings aptiert ohne Kopf- und Fußzeile.
Stempel vom 3.3.1946
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Leunawerke
Am: 03.06.2017 17:58:33
Gelesen: 642665
# 353
Heute ein Stempel der Reichsbank Berlin vom 22.10.1929.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 29.06.2017 15:37:49
Gelesen: 638968
# 354
Die Gußemaille-Syndikat G.m.b.H. aus Berlin gibt es heute nicht mehr. Hier ein Brief mit AFS vom 5.11.1934, gelaufen per Einschreiben als Ortspost in Berlin.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 29.06.2017 17:56:00
Gelesen: 638914
# 355
Liebe Sammlerfreunde,
es sind keine echt gelaufene Belege, die ich Euch zeigen möchte. Vielmehr sind es echt ausgefüllte Archivkarten zu zwei Absenderfreistempelmaschinen, die in meiner Sammlung stecken. Hier wurden die technische Spezifikationen der jeweiligen Maschinen, alle Änderungen im Stempelbild inkl. Klischee und Reparaturen mit Datum notiert und archiviert.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 10.09.2017 01:20:53
Gelesen: 628053
# 356
Von mir heute zwei Stempel aus Leipzig, beide vom 15.7.1943, aber von verschiedenen Absendern.
Firma Pittler, Leipzig-Wahren
Bezirksabgabestelle für Gartenbauerzeugnisse
Viele Grüße
Ingo
Firma Pittler, Leipzig-Wahren
Bezirksabgabestelle für Gartenbauerzeugnisse
Viele Grüße
Ingo
Am: 13.09.2017 19:08:56
Gelesen: 627446
# 357
Beide Briefe der „Bundesversicherungsanstalt für Angestellte 10704 Berlin“ gingen an zwei aufeinander folgenden Tagen an den selben Empfänger. Verwendet wurden zwei unterschiedliche Stempelgeräte. Die Briefe sind codiert.
MfG Jürgen -wajdz-
MfG Jürgen -wajdz-
Am: 22.09.2017 07:31:44
Gelesen: 626318
# 358
DDR- Absenderfreistempel Frankotyp:
Freistempel des VEB Braunkohlewerk Regis, 7208 REGIS-BREITINGEN vom 13.12.1984
Freistempel des VEB KOMBINAT METALLAUFBEREITUNG Erfurt, 501 ERFURT vom 14.12.1984
mit Sammlergruß,
Claus
Freistempel des VEB Braunkohlewerk Regis, 7208 REGIS-BREITINGEN vom 13.12.1984
Freistempel des VEB KOMBINAT METALLAUFBEREITUNG Erfurt, 501 ERFURT vom 14.12.1984
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 23.09.2017 11:39:03
Gelesen: 626096
# 359
@ Journalist [#346]
Hallo Jürgen,
könnte das heißen: Entspricht 11 DM? Mit dem Amtsstempel und Unterschrift des Gerichtes solle es dann für die Post glaubhaft sein.
Gruß
Bernd
Am: 23.09.2017 12:22:34
Gelesen: 626088
# 360
Wohnungsbaumarke Nr. 1a W auf Fernbrief in der 2. Gewichtsstufe von Tailfingen nach Baden-Baden.
40 Pf. Absenderfreistempel der (auch heute noch existierenden) Firma Elektra - TAILFINGEN 18.7.49
Die Auflage der Wohnungsbaumarke Nr. 1a W betrug etwa 18.000 Stück. Auf Brief oder Karte ist sie bereits sehr selten. Auf Brief mit Absenderfreistempel ist sie noch deutlich seltener anzutreffen.


Am: 24.09.2017 09:29:17
Gelesen: 625947
# 361
Heute ein erster von allerlei AFS aus Hannover. Die Firma Harry Rohrberg GmbH Spedition scheint es nicht mehr zu geben, eine wie auch immer geartete Information zum gegenwärtigen Bestand der Firma ist nicht aufzufinden.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 24.09.2017 09:37:34
Gelesen: 625943
# 362
Hallo,
eine Karte von der Fa. Johann Jäckle aus Schwenningen vom 09.09.1947.
Gruß
Manne
Am: 13.10.2017 12:15:41
Gelesen: 623269
# 363
@ Manne [#362]
Hallo Manne,
ein sehr schöner Stempel. Von mir heute ein AFS des Speditionsunternehmens Haarhaus & Co. vom 7.8.1941 aus Wuppertal, das offensichtlich auch heute noch für internationale Transporte in den Nahen Osten und anschließende Länder stark nachgefragt wird [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.haarhaus-logistic.de/
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.haarhaus-logistic.de/
Am: 06.11.2017 21:55:57
Gelesen: 619642
# 364
Ich möchte diesen merkwürdigen AFS-Beleg vorstellen, er hat erstens einen zusätzlichen Datumstempel und zweitens Reste eines Tagesstempels. Wurde der Umschlag vielleicht zweimal verwendet?
Beste Grüße
Eckhard
Beste Grüße
Eckhard
Am: 07.11.2017 02:05:17
Gelesen: 619610
# 365
@ JohannesM [#364]
Hallo Eckhard,
ich denke, man sieht deutlich, dass da zuerst ein mit einer Briefmarke frankierter und beförderter Brief war. Dann wurde die Marke entfernt und der Umschlag mit AFS nochmals verwendet. Ab und zu, wenn auch sehr selten, sind solche Umschläge anzutreffen; die Doppelverwendung ist vermutlich auf akuten Papiermangel zurückzuführen.
Ich habe als Gegenbeispiel einen AFS herausgesucht, der zwar keine Doppelverwendung darstellt, bei dem aber beim Aufdruck auf den Umschlag offensichtlich irgend etwas zwischen Umschlag und Stempelmaschine geraten ist. Bemerkenswert dabei ist, dass der Umschlag wohl befördert worden war, obwohl der Frankaturwert nicht exakt zu entziffern ist.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 07.11.2017 12:13:09
Gelesen: 619525
# 366
@ Cantus [#365]
Hallo Ingo,
bezüglich des Tagesstempel-Torsos stimme ich dir zu, diese Verwendung muß dann ja älter sein als der AFS-Stempel sein. Der zusätzliche Datumstempel ist aber 6 Wochen später und in derselben Farbe wie der AFS? Und was könnte das "P" bedeuten?
Beste Grüße
Eckhard
Am: 19.11.2017 12:14:15
Gelesen: 618031
# 367
Hier kommt ein etwas ungewöhnlicher Beleg. Eilpostkarten sieht man schon nicht sehr oft. Diese hier wurde mit einem Absenderfreistempel ohne Textzusatz freigemacht. Hintergrund war eine Quaratäneaktion. 1973 grassierte im Januar eine ziemliche Grippewelle. Die Kinder in der Pionierrepublik am Werbellinsee waren ziemlich abgeschlossen und fast nicht betroffen. Ihnen war aber für den sechswöchigen Aufenthalt fernab der Heimat der einmalige Besuch ihrer Eltern avisiert worden, also so zur Mitte nach drei Wochen. Um die Grippe aber nicht aus der ganzen DDR über 1000 Gäste ins Lager einzuschleppen, wurde am Mittwoch vor Elternanreise eine große Absage-Aktion gestartet. Die Kinder bekamen eine Postkarte und ein Textgerüst, um ihre Eltern auszuladen. Die wohl rund 600 Karten wurden per Kurier nach Eberswalde gebracht und per Eilpost verschickt. Es kamen dann wohl auch keine oder minimal Eltern angereist.
Gruß
Uwe
Am: 19.11.2017 17:30:00
Gelesen: 617981
# 368
@ Altmerker [#367]
Diese hier wurde mit einem Absenderfreistempel ohne Textzusatz freigemacht.
Eine interessante Begebenheit und die Portostufe ist tatsächlich kurios. :-)
Der Vollständigkeit halber: Bei dem gezeigten Stempelabschlag handelt es sich m.W. um einen Postfreistempel, daher auch kein Werbeeinsatz (dafür ein Unterscheidungsbuchstabe) vorhanden.
Gruß
Pete
Am: 20.11.2017 11:07:53
Gelesen: 617895
# 369
@ Pete [#368]
Stimmt.
Gruß Walter
Am: 20.11.2017 18:17:29
Gelesen: 617818
# 370
Absenderfreistempel DEUTSCHER BUNDESTAG BONN 12, 10.1.96
Gruß Dieter
Gruß Dieter
Am: 24.11.2017 11:29:09
Gelesen: 617273
# 371
Absenderfreistempel von Kiel-Wik 24.4.1970 zu 75 Jahre Nord Ostsee Kanal 1895-1970.
Gruß Dieter
Gruß Dieter
Am: 24.11.2017 19:50:33
Gelesen: 617186
# 372
Im Beitrag [#352] wurde einige Freistempel der Leunawerke vorgestellt. Hier einer aus dem Jahr 1999 - Chemiestandort Leuna 21.12.99 als Einschreiben nach Spremberg.
Viele Grüße
Peter
Viele Grüße
Peter
Am: 25.11.2017 05:16:58
Gelesen: 617112
# 373
@ JohannesM [#364]
Hallo Eckhard,
die zeitliche Abfolge von AFS und Tagesstempel (auf inzwischen abgelöster Briefmarke) ist beiderseits möglich, also AFS zuerst oder auch zuletzt, das lässt sich jetzt nicht mehr genau feststellen. Zu dem oben zu sehenden Zusatzstempel mit dem P kann ich nichts sagen; ich vermute hier einen postunabhängigen Stempel des Postempfängers, denn rote Stempelfarbe konnte auch privat erworben und verwendet werden.
Von mir heute ein netter recht moderner AFS der Firma Hesse, die in Blumenau ansässig ist und von dort Stiefmütterchen anbietet.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 28.11.2017 12:02:01
Gelesen: 616653
# 374
Absenderfreistempel Andreas Hansen, Seehafen Kontrolle, Hamburg 11, 14.3.1974.
Die Kaufleute Franz Albers und Andreas Hansen nutzten zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Getreide- und Futtermittelhandel im Hamburger Hafen. Nach dem 2. Weltkrieg wurden sie auch aktiv im Hafen- und Schifffahrtsgeschäft in den Geschäftsbereichen Kontrolle, Befrachtung, Klarierung und Spedition in Hamburg. Ab 1. Januar 2000 ist es das Unternehmen Albers-Hansen GmbH.
Gruß Dieter
Gruß Dieter
Am: 05.12.2017 20:23:09
Gelesen: 615379
# 375
Absenderfreistempel Binnenschiffervereinigung des Unterwesergebietes Elsfleth/Unterweser 15.8.1973.
Gruß Dieter
Gruß Dieter
Am: 12.12.2017 21:28:45
Gelesen: 614349
# 376
Der auf dem Brief vorhandene Absenderfreistempel ist wohl der einzige mit der Bezeichnung "DDR" im Tagesstempel und entsprach nicht der Postnorm.
Dieser Absenderfreistempel kann in vier Versionen über einen Zeitraum vom 04.03.1977 bis zum 01.12.1989 belegt werden.
Der von mir gezeigte Stempel 13.10.1977 ist der 1. Stempel vom Typ Postalia, Einsatz vom 04.03.1977 bis zum 18.04.1979. Die Ziffer im Wertrahmen ist immer 4-stellig, dünn.
Die anderen 3 Stempel sind Typ Frama.
Die Schiffsabbildung zeigt den Schnellfrachter "Karl Marx" bzw. "Friedrich Engels".
Gruß Dieter
Gruß Dieter
Am: 07.01.2018 02:36:56
Gelesen: 608704
# 377
In Hannover-Linden gab und gibt es die Firma Orpil-Chemie, ein Unternehmen, das unter anderem Textilhilfsmittel anbietet [1]. Ich zeige dazu einen Beleg vom 3.2.1964, der genau dafür Werbung macht.

Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.orpil.de/index.htm

Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.orpil.de/index.htm
Am: 19.01.2018 00:50:30
Gelesen: 604358
# 378
Heute eine Karte, die am 19.5.1930 von der Berliner Niederlassung der Farbenfabrik der Gebrüder Schmidt GmbH innerhalb Berlins verschickt worden war.
Die Druckfarbenfabriken Gebrüder Schmidt GmbH (abgekürzt GS) wurden 1878 in Bockenheim, Solmsstraße 31 bei Frankfurt am Main gegründet. Das Unternehmen war ein bedeutender deutscher Hersteller von Druckfarben und stellte Buch-, Offset- und Tiefdruckfarben her. Später wurden auch Farben für den Siebdruck und den Flexodruck in das Produktionsprogramm aufgenommen [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Druckfarbenfabriken_Gebr%C3%BCder_Schmidt
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Druckfarbenfabriken_Gebr%C3%BCder_Schmidt
Am: 20.01.2018 18:04:42
Gelesen: 603915
# 379
Hallo zusammen,
einen der seltensten Absenderfreistempel Großbritanniens kann ich hier zeigen:
Diesen Abschlag habe ich bisher nur dreimal registriert, wobei ein Abschlag sich nur zur Hälfte noch auf dem Umschlag befindet, er also aus sammlerischer Sicht nicht unbedingt als vollwertig anzusehen ist. Er stammt von der Briefmarken-Handlung Sherry & Haycock in Bournemouth, die zum 100. Geburtstag der "Penny Black" ihre Maschine "Universal Midget" (daher das M im Wertstempel) mit diesem besonderen Jubiläumshinweis benutzte. Zwar "nur" eine Vorderseite, aber ein Diamant mit Fleck ist besser als ein Kieselstein ohne Fehler.
Gruß
Michael
Diesen Abschlag habe ich bisher nur dreimal registriert, wobei ein Abschlag sich nur zur Hälfte noch auf dem Umschlag befindet, er also aus sammlerischer Sicht nicht unbedingt als vollwertig anzusehen ist. Er stammt von der Briefmarken-Handlung Sherry & Haycock in Bournemouth, die zum 100. Geburtstag der "Penny Black" ihre Maschine "Universal Midget" (daher das M im Wertstempel) mit diesem besonderen Jubiläumshinweis benutzte. Zwar "nur" eine Vorderseite, aber ein Diamant mit Fleck ist besser als ein Kieselstein ohne Fehler.
Gruß
Michael
Am: 22.01.2018 18:31:09
Gelesen: 603122
# 380
Absenderfreistempel vom Turbinenschiff "Bremen" (1957-1971).
Die "Bremen" wurde 1939 als französische "Pasteur" in Dienst gestellt. Der Norddeutsche Lloyd Bremen kaufte 1957 das Turbinenschiff. Nach einem Umbau wurde das Schiff unter den Namen "Bremen" in Dienst gestellt und kam im Nordatlantikdienst zum Einsatz. Das Schiff wurde oft für Auswanderer nach den USA, Kanada und auch nach Australien und auch 1960 nach Südafrika eingesetzt. 1971 wurde die "Bremen" nach Griechenland verkauft.
Gruß Dieter
Gruß Dieter
Am: 22.01.2018 19:22:35
Gelesen: 603104
# 381
Hier kann ich noch einen sehr schönen Abschlag aus Jena zeigen:
Meines Wissens ist er der früheste AFS mit einer altdeutschen Marke. Er soll angeblich nur an den beiden Ausstellungstagen verwendet worden sein.
Einen schönen Abend
Michael
Meines Wissens ist er der früheste AFS mit einer altdeutschen Marke. Er soll angeblich nur an den beiden Ausstellungstagen verwendet worden sein.
Einen schönen Abend
Michael
Am: 25.01.2018 20:46:05
Gelesen: 600205
# 382
Von mir eine Telegramm Karte von der 1. Hapag-Nordlandfahrt des Vergnügungsdampfers "Oceana" mit Absenderfreistempel vom 16. Juli 1934 - Mit den Ballinschiffes in 7 Tagen über den Ozean, Schnell, Billig, Bequem.
Der Stempel zeigt die vier Scnelldampfer der Ballin-Klasse: "Albert Ballin", "Deutschland", "Hamburg" und "New York".

Gruß Dieter

Gruß Dieter
Am: 08.02.2018 17:12:11
Gelesen: 592995
# 383
Absenderfreistempel Werner von Siemens, Dresden 05.6.1996.
Werner von Siemens war ein deutscher Erfinder, Pionier der Elektrotechnik und Industrieller. Er gründete 1847 die heutige "Siemens AG" und entwickelte u.a. den Zeigertelegraphen und die Galvanotechnik.
Gruß Dieter
Gruß Dieter
Am: 23.02.2018 02:41:04
Gelesen: 591208
# 384
Meine Oma fuhr früher jedes Jahr für mehrere Wochen nach Bad Nenndorf, zum Kuren und zum Canasta-Spielen mit anderen Kurgästen. Ich habe nie verstanden, was denn an Bad Nenndorf so Besonderes sein soll, dass man da immer wieder hinfährt, aber alte Leute ändern selten jahrzehntelange Gewohnheiten. Hier nun ein einfacher AFS der Gemeindeverwaltung vom 5.8.1975.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 02.03.2018 01:07:44
Gelesen: 590344
# 385
Den Beleg habe ich mir heute geschenkt, denn der Umschlag war nur ein Fensterumschlag ohne irgendwelche Zudrucke. Der AFS vom 18.2.1946 stammt von der Wintershall GmbH, dem heute größten deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten mit Sitz in Kassel und einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der BASF.
Das Unternehmen ist in der Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas in Europa, Nordafrika, Südamerika, Russland und im Mittleren Osten tätig. Weltweit arbeiten mehr als 2.000 Menschen bei Wintershall.
In der Nachkriegszeit verlor Wintershall durch die Enteignungen in der sowjetischen Besatzungszone die große Ölraffinerie in Lützkendorf, einen Teil ihrer NITAG-Tankstellen sowie die in Thüringen liegenden Kalischächte und -werke. 1969 wurde Wintershall von der BASF-Gruppe als wichtiger Lieferant von Rohstoffen und somit als Teil der Ressourcensicherung übernommen [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wintershall
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wintershall
Am: 05.05.2018 11:12:50
Gelesen: 582279
# 386
Hallo zusammen,
diesen ungewöhnlichen Absenderfreistempel aus Bad Ems(?) erhielt ich gestern beim Vereinsabend. Leider ist er etwas blass.
Warum wurde der Ortsstempel entfernt?
War es möglich, das Datum ohne den Rest des Ortsstempels in die Stempelmaschine einzusetzen oder wie ist das Datum aufgestempelt worden?
Ich tue mich schwer, so etwas als Aptierung zu bezeichnen, denn ein fehlendes Werbeklischee ist für mich auch keine Aptiertung. Wie seht ihr das?
Ich bin auf Eure Antworten gespannt.
Viele Grüße
Volkmar
Warum wurde der Ortsstempel entfernt?
War es möglich, das Datum ohne den Rest des Ortsstempels in die Stempelmaschine einzusetzen oder wie ist das Datum aufgestempelt worden?
Ich tue mich schwer, so etwas als Aptierung zu bezeichnen, denn ein fehlendes Werbeklischee ist für mich auch keine Aptiertung. Wie seht ihr das?
Ich bin auf Eure Antworten gespannt.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 06.05.2018 08:38:22
Gelesen: 582141
# 387
@ Fips002 [#370]
Hallo Dieter,
zum Absenderfreistempel "Deutscher Bundestag in Bonn" passt auch "Bundeskanzleramt in Bonn".
Gruß
Bernd
Gruß
Bernd
Am: 06.05.2018 10:23:18
Gelesen: 582126
# 388
@ volkimal [#386]
Der Freistempler sieht so aus, als sei ein Teil der mechanischen "Druckplatte" herausgerutscht/herausgebrochen. Dies kommt im Einzelfall vor. Auch moderne Frankit können entsprechende Fehlstellen aufweisen.
Einzelne Teile des Freistemplers sind fest im Gerät integriert (Bsp. Datum, Nominalangabe), andere Teile lassen sich vom Kunden (Werbeinsatz) bzw. autorisiertem Techniker austauschen/reparieren.
Bei einem Modell des Herstellers Telefrank lässt sich aufgrund der Farbgebung besonders gut erkennen, welche Bestandteile fix und welche variabel sind [1] - Datumsangabe und Nominalwert gegen den Rest des Freistemplers. Für den Betrieb dieses Modells M wurden zwei Farbpatronen benötigt. Wenn diese nicht identisch waren, kamen zweifarbige Abschläge zustande.
Gruß
Pete
[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=144718#M342
Am: 06.06.2018 14:47:04
Gelesen: 573612
# 389
Für unseren "Magdeburger" heute noch ein Stempel vom 23.10.1944 der Rex-Werke aus Magdeburg, die sich auf die Herstellung von Schrauben und Muttern spezialisiert hatten.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 14.07.2018 04:21:57
Gelesen: 567195
# 390
Seit der Gründung im Jahr 1956 hat sich Pelox auf die Herstellung und den Vertrieb von Produkten zur Behandlung von Edelstahloberflächen spezialisiert. Der Firmensitz befindet sich heute in der Wedemark in der Nähe von Hannover.
Hier ein AFS der Pelox AG vom 28.3.1983, aber nicht aus der Wedemark, sondern vom Standort Flughafen Hannover.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 19.07.2018 00:08:13
Gelesen: 566379
# 391
Heinrich August Schulte (auch: Heinr. Aug. Schulte) war eine durch den gleichnamigen Unternehmer 1896 in Dortmund gegründete Eisenhandlung, aus der über eine Aktiengesellschaft die ThyssenKrupp Schulte hervorging, der größte Werkstoffhändler in Deutschland und eine Tochtergesellschaft der Thyssen-Krupp Services AG, die 2003 eingerichtet worden war. Die ThyssenKrupp Schulte unterhielt 2007 bundesweit 50 Niederlassungen und Tochtergesellschaften für den Handel und die Verarbeitung von Edelstahl und Blechen mit einem Umsatz von rund 700 Millionen Euro [1].
Hier eine Karte mit AFS vom 21.1.1938, gelaufen von Dortmund nach Neubeckum.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_August_Schulte
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_August_Schulte
Am: 20.07.2018 20:09:27
Gelesen: 566085
# 392
Hallo,
hier ein Beleg aus Böhmen und Mähren, der vielleicht auch in die Kategorie "Schlechte Belege erzählen nette Geschichten" passen würde - der Umschlag ist nämlich schon vor Jahrzehnten als Briefmarkendepot (mit Beschriftung und Stempel) missbraucht worden.
Aber der Absenderfreistempel ist noch zu erkennen:
BÖHMISCHMÄHRISCHE Ein- UND AUSFUHRSTELLE FÜR ERZEUGNISSE DER ERNÄHRUNGS- UND LANDWIRTSCHAFT
PRAG 7 / PRAHA 7 - 21 11 44
Porto 120 Heller

Gruß,
Reinhard

Gruß,
Reinhard
Am: 22.07.2018 16:27:21
Gelesen: 565675
# 393
AFS der Hapag-Lloyd AG, Hamburg 1, 17.7.1979 mit Nebenstempel des Container-Schiffes MS "Nürnberg Express".
Dieter
Dieter
Am: 03.08.2018 22:53:11
Gelesen: 563420
# 394
Liebe AFS Fans,
der hier scheint mir, obwohl es nicht so mein Gebiet ist, ein schönes Stück zu sein.
Brief des Ullstein Verlags in Berlin an einen bekannten Schweizer Sammler (Joseph Benz) in Luzern. Frei gemacht mit einer recht frühen Version einer Frankotyp Maschine:
Den Stempel nochmals im Detail:
Viele Grüße,
Peter
Den Stempel nochmals im Detail:
Viele Grüße,
Peter
Am: 03.08.2018 23:25:49
Gelesen: 563406
# 395
@ filunski [#394]
Lieber Peter,
das ist mal ein schöner Abschlag. Ich kann Dich nur zu dem Beleg beglückwünschen.
Wenn ich mich nicht irre, handelt es sich bei Deinem AFS um den Vorläufer der Francotyp B. Es handelt sich hierbei um eine Maschine aus der Versuchszeit zu AFS der Deutschen Reichspost Bei Dürst (mir liegt seine Ausarbeitung aus dem Jahr 1944 vor) wurde die Katalogisierung unter F vorgenommen. Danach gab es drei Maschinen, die ab März 1925 benutzt wurden. Die Maschinen wechselten häufig den Absender, die, soweit ich weiß, alle in Berlin waren. Vom Ullsteinhaus gab es noch eine weitere Variante, in der "Ullsteinhaus_Postzentrale" nicht im Rahmen steht. Eine der drei Maschinen soll sogar bis 1940 verwendet worden sein.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 03.08.2018 23:45:13
Gelesen: 563401
# 396
@ Totalo-Flauti [#395]
Lieber Michael,
herzlichen Dank für die Ergänzungen und wertvollen, zusätzlichen Informationen zu der Frankotyp-Versuchsmaschine! ;-)
LG, Peter
Am: 14.08.2018 16:13:44
Gelesen: 562048
# 397
Verehrte "AFS-Freunde",
diesen Beleg (leider nur die Vorderseite) fand ich heute beim Aufräumen und halte ihn für sehenswert:
Einschreiben der Chemischen Fabrik von Heyden in Radebeul-Oberlössnitz an das Finanzamt in Dresden-Neustadt. Frei gemacht mit einem frühen Francotyp AFS.
Viele Grüße,
Peter
Einschreiben der Chemischen Fabrik von Heyden in Radebeul-Oberlössnitz an das Finanzamt in Dresden-Neustadt. Frei gemacht mit einem frühen Francotyp AFS.
Viele Grüße,
Peter
Am: 21.08.2018 18:54:20
Gelesen: 561283
# 398
AFS aus dem Ausland
1929 von London nach Berlin-Siemensstadt
Von Calcutta/Indien nach Teheran/Iran mit britischer Zensur Abgang 13.12.1940 – Ankunft 13.01.1941
(aus der Sammlung SF Mausbach)
Viele Grüße
Angelika
1929 von London nach Berlin-Siemensstadt
Von Calcutta/Indien nach Teheran/Iran mit britischer Zensur Abgang 13.12.1940 – Ankunft 13.01.1941
(aus der Sammlung SF Mausbach)
Viele Grüße
Angelika
Am: 12.10.2018 01:46:13
Gelesen: 552734
# 399
Von mir ein Stempel vom 30.11.1933 der Firma SANITAS aus Berlin. Auf dem Umschlag findet sich rückseitig die Abbildung eines Bootes, dessen Bedeutung mir unbekannt ist. Heute gibt es in Deutschland und der Schweiz verschiedene Unternehmen, die alle den Namen SANITAS tragen.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 12.10.2018 08:15:29
Gelesen: 552694
# 400
@ Cantus [#399]
Hallo Ingo,
das Schiff symbolisiert den Wind, den der "Fön" - die elektrische Heißluftdusche macht:
Dieser Original- Reklameausschnitt aus einer Zeitung ist gerade bei Ebay zu verkaufen [1]:
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://www.ebay.de/itm/BERLIN-Werbung-1919-Elektrizitaetsgesellschaft-Sanitas-Foen-alte-Reklame-126-/172887003142
Dieser Original- Reklameausschnitt aus einer Zeitung ist gerade bei Ebay zu verkaufen [1]:
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://www.ebay.de/itm/BERLIN-Werbung-1919-Elektrizitaetsgesellschaft-Sanitas-Foen-alte-Reklame-126-/172887003142
Am: 13.10.2018 00:39:52
Gelesen: 552578
# 401
@ volkimal [#400]
Hallo Volkmar,
vielen Dank, aber auf ein F und damit auch auf einen Fön bin ich beim Betrachten des Bildes nicht gekommen.
Viele Grüße
Ingo
Am: 17.10.2018 10:27:06
Gelesen: 551971
# 402
Hallo Zusammen,
am 30.8.1949 macht Fritz Böhme die Fa. Koch darauf aufmerksam, dass der Himbeer-Muttersaft zuneige geht.
Als ich diesen Absenderfreistempel vor "ewigen Zeiten" kaufte, dachte ich, dass es sich beim Werbeklischee um die Abbildung eines Biertransports handelte. Liegt bei Dortmund ja nahe! Zuhause habe ich dann herzlich gelacht!
MfG >Franz<
Als ich diesen Absenderfreistempel vor "ewigen Zeiten" kaufte, dachte ich, dass es sich beim Werbeklischee um die Abbildung eines Biertransports handelte. Liegt bei Dortmund ja nahe! Zuhause habe ich dann herzlich gelacht!
MfG >Franz<
Am: 20.10.2018 11:09:23
Gelesen: 551501
# 403
Hallo,
auch ich möchte einen schönen Absenderfreistempel aus Leipzig zeigen. Kennt den jemand? Für eine Antwort wäre ich dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas

Mit freundlichen Grüßen
Andreas
Am: 18.11.2018 00:16:49
Gelesen: 546807
# 404
@ zonen-andy [#403]
Hallo Andreas,
da kann dir offensichtlich niemand helfen, ich leider auch nicht. Versuche es doch einmal bei der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel e. V. [1], vielleicht gibt es da kundigere Leute als hier.
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.fg-freistempel.de/
Am: 18.11.2018 00:56:23
Gelesen: 546796
# 405
Ein Großteil der Belegespenden, die ich für die Rundsendungen bekomme, stammt von einem Sammler aus Hannover. Dabei finden sich auch immer wieder Absenderfreistempel aus Hannover oder aus dem weiteren niedersächsischen Umfeld. Einige der Hannoveraner Stempel will ich euch heute zeigen. Soweit die Stempel von Behörden oder allgemein bekannten Organisationen stammen, verzichte ich auf eine nähere Beschreibung.
AOK Hannover - 5.10.1967
Erste Allgemeine Versicherung - 17.5.1963
Hannoversche Allgemeine Zeitung - 19.4.1973
Justizbehörden Hannover - 11.4.1963
Deutsches Turnfest Hannover '78 - 23.1.1978
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger - 20.12.1984
Madsack-Mediengruppe, Madsack GmbH & Co. [1] - 8.2.1984
Jänecke-Schneemann KG, heute Jänecke + Schneemann, ein Spezislist zur Farbenherstellung [2] - 21.2.1963
Sylvania - Lampen usw., heute FEILO SYLVANIA [3] - 29.6.1984
OFT TISCHBEIN WERBUNG (keine nähere Information zu finden) - 15.7.1964
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.madsack.de/
[2] https://www.js-druckfarben.de/de/
[3] http://www.sylvania-licht.com/download-produkte/allgemein
AOK Hannover - 5.10.1967
Erste Allgemeine Versicherung - 17.5.1963
Hannoversche Allgemeine Zeitung - 19.4.1973
Justizbehörden Hannover - 11.4.1963
Deutsches Turnfest Hannover '78 - 23.1.1978
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger - 20.12.1984
Madsack-Mediengruppe, Madsack GmbH & Co. [1] - 8.2.1984
Jänecke-Schneemann KG, heute Jänecke + Schneemann, ein Spezislist zur Farbenherstellung [2] - 21.2.1963
Sylvania - Lampen usw., heute FEILO SYLVANIA [3] - 29.6.1984
OFT TISCHBEIN WERBUNG (keine nähere Information zu finden) - 15.7.1964
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.madsack.de/
[2] https://www.js-druckfarben.de/de/
[3] http://www.sylvania-licht.com/download-produkte/allgemein
Am: 31.12.2018 03:12:20
Gelesen: 539393
# 406
Hier ist ein Brief vom 30.11.1932, gelaufen von Mannheim nach Düsseldorf. Absender war die "Hauptstadt Mannheim". Die HAUPTSTADT MANNHEIM ? Hauptstadt von was?
Als Absender findet sich rückseitig nur ein mir unbekanntes Kürzel.
Viele Grüße
Ingo
Als Absender findet sich rückseitig nur ein mir unbekanntes Kürzel.
Viele Grüße
Ingo
Am: 31.12.2018 10:08:58
Gelesen: 539351
# 407
@ Cantus [#406]
Warum dann nedd? Mer hawwe de Dude hier, uns Inschdiduud fer die deidsch Schbrooch“
Mannheim will die Hauptstadt der deutschen Sprache sein. Nicht wegen, sondern trotz des derben Dialekts. Die herausragende Sprachkompetenz ist in Deutschland einzigartig, sagen Sprachexperten.
https://www.focus.de/wissen/mensch/mannheim_aid_50050.html
Am: 31.12.2018 11:11:29
Gelesen: 539335
# 408
@ Cantus [#406]
Hallo Ingo,
Mannheim war bis zu deren Auflösung 1803 die Haupt- und Residenzstadt der Kurpfalz. Das hält man in Mannheim bis heute sehr hoch. Das dortige Schloß (heute Universität) ist eines der größten Deutschlands, wenn nicht sogar das größte und seit der aufwändigen Renovierung absolut sehenswert.
Schöne Grüße aus der Kurpfalz und einen guten Rutsch
Michael
Am: 31.12.2018 13:09:17
Gelesen: 539314
# 409
Vielen Dank für eure Infos. Und der Artikel, den Richard über den Link nach vorne geholt hat, ist außerordentlich interessant und nett zu lesen.
Viele Grüße
Ingo
Am: 31.12.2018 15:18:44
Gelesen: 539254
# 410
Hallo Ingo,
gern geschehen. Noch ein Nachtrag: Mannheim war auch neben Freiburg und Karlsruhe eine der drei Hauptstädte Badens und war zudem die größte Stadt des Landes. Das Dir unbekannte Kürzel ist die Adresse des Absenders: Quadrat R5, Hausnummer 1, 2. Stock. Die Innenstadt Mannheims hat nämlich keine Straßennamen, sondern ist in Häuserblocks, die sog. "Quadrate" aufgeteilt, die von A (am Schloß) bis U (am Neckar) reichen und durchnummeriert sind. Deshalb heißt Mannheim auch bis heute die "Quadratestadt". Wer also das Alphabet kennt und zählen kann, findet in der Mannheimer Innenstadt immer auf Anhieb jede Adresse.
Beste Grüße
Michael
Am: 27.01.2019 17:57:04
Gelesen: 536133
# 411
Heute ein Stempel vom 19.10.1933 aus Berlin. Vermutlich existiert die Firma M. Neufeld & Co heute nicht mehr, ich habe jedenfalls keine Informationen zu dem Namen unter der Adresse nichts finden können.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 30.01.2019 12:19:59
Gelesen: 535625
# 412
Es sind immer noch einige Veteranen in Gebrauch:
Am: 19.02.2019 21:01:50
Gelesen: 532896
# 413
Liebe Sammlerfreunde,
die Firma Sobotta Büroausstattungen benutzte am 01.03.2996 eine Pitney-Bowes (Kennung E960315).
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 22.03.2019 17:18:35
Gelesen: 529147
# 414
Ich habe hier einen AFS aus dem Militärbereich, verwendet am 21.5.1962 in Hannover-Buchholz.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 04.04.2019 09:33:23
Gelesen: 527884
# 415
Guten Morgen,
fast 60 Jahre ist das her - ein AFS der Zeche König-Ludwig aus der Zeit, als noch 16 - 18 Stunden pro Tag (außer Sonntag) Kohle gefördert wurde.
MfG >Franz<
MfG >Franz<
Am: 12.05.2019 21:54:19
Gelesen: 524693
# 416
Nachfolgend eine C6-Sendung als Infobrief zu 80 Pfennig, bei dem weniger der Absenderfreistempel des Landtages von Nordrhein-Westfalen (NRW) in Düsseldorf auffällig ist sondern vielmehr der zusätzlich abgeschlagene Losungsstempel:
Frankiergerät mit der Kennung C36532L aus 40219 Düsseldorf vom 26.01.1998 auf einer Sendung nach 52062 Aachen, Absenderin Ingrid Fitzek (Bündnis 90 / Die Grünen [1]), Mitglied des Landtages (MdL) mit dem zusätzlichen umweltpolitischen "Losungsstempel" "Garzweiler NO!" [2]
Gruß
Pete
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ingrid_Fitzek
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Garzweiler
Frankiergerät mit der Kennung C36532L aus 40219 Düsseldorf vom 26.01.1998 auf einer Sendung nach 52062 Aachen, Absenderin Ingrid Fitzek (Bündnis 90 / Die Grünen [1]), Mitglied des Landtages (MdL) mit dem zusätzlichen umweltpolitischen "Losungsstempel" "Garzweiler NO!" [2]
Gruß
Pete
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ingrid_Fitzek
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Garzweiler
Am: 12.05.2019 23:16:18
Gelesen: 524670
# 417
@ Pete [#416]
Also zumindest zu Zeiten der alten staatlichen Deutschen Bundespost gab es die Bestimmung dass Poststücke auf der Anschriftenseite frei von politischen "Aussagen" zu sein hatten bzw. ansonsten von der Beförderung ausgeschlossen werden konnten.
Wobei vermutlich auch damals nach "genehmen" und "nicht so genehmen" politischen Parolen unterschieden worden sein dürfte.
Ich nehme mal an dass im zunehmend "handhabungsarmen", mechanisierten Postbehandlungssystem solche Bestimmung irgendwann - vermutlich stillschweigend? - wegen Unmöglichkeit der Kontrolle kassiert wurde?
Am: 12.06.2019 14:49:21
Gelesen: 521211
# 418
Hallo an alle,
die folgende Drucksache aus dem Jahr 1984 ist insofern interessant, dass zweimal der AFS nicht richtig abgeschlagen wurde und daher von der Landeshauptstadt Hannover von der Poststelle ein Zusatzstempel angebracht wurde, in dem handschriftlich der Wert angegeben wurde:
Viele Grüße Jürgen
Viele Grüße Jürgen
Am: 05.08.2019 00:41:39
Gelesen: 516529
# 419
Hier ein AFS vom 16.7.1943 von einem ehemaligen Elektrizitätswerk aus Berlin.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 14.08.2019 00:08:56
Gelesen: 515540
# 420
Die beiden Belege sind mir heute beim Aufräumen wieder zwischen die Finger gekommen. Der Absenderfreistempel ist jeweils von der Rheinischen Landesbibliothek in Koblenz. Bereits im Mai 2000 hat man hier schon im Freistempel mit der Eurowährung gearbeitet. Das Postkartenporto war seinerzeit 100 Pfennige = 51 Eurocent. Da war ich zunächst verwundert, habe aber dann festgestellt, dass die erste Bund-Marke mit zusätzlicher Wertangabe in Euro bereits ebenfalls im Mai 2000 herausgegeben worden ist (Mi.-Nr. 2113).
Durch die gestempelte Firmenanschrift ist davon auszugehen, dass der Empfänger die rechte Karte schon vorab freigemacht hatte, allerdings überfrankiert mit einer 110 Pfennig-Marke. Dennoch ist die Karte ebenfalls über das Freistempelgerät bei der Landesbibliothek geschickt worden.

Gruß Ulrich

Gruß Ulrich
Am: 20.08.2019 23:55:38
Gelesen: 514632
# 421
Um Ostern 1859 eröffnete der Schlossermeister Gottfried Polysius mit einem Lehrling eine Werkstatt in Dessau und legte mit der Schlosserei und der Fabrikation von Geldschränken den Grundstein für das heutige Unternehmen. Am 23. Mai 1870 gründete er die G. Polysius Eisengießerei und Maschinenfabrik, die sich mit selbstkonstruierten und leistungsstarken Mühlen in der damals noch jungen Baustoff-Industrie etablierte. Neben Geldschränken wurden Göpel und Schüttelsiebe gebaut.
Neben landwirtschaftlichen Maschinen produzierte Polysius auch Getreidemühlen, Brauerei- und Brennereianlagen. Besonders engagierte er sich in der aufstrebenden Rübenzuckerindustrie. Polysius spezialisierte sich fortan auf Zerkleinerungs- und Aufbereitungsmaschinen. Bedeutend wurde insbesondere der Bau von Zementwerken. Nach Polysius' Tod führten seine Söhne Otto und Max Polysius das Unternehmen erfolgreich fort. 1898 konstruierte und fertigte man den ersten Zement-Drehrohrofen in Europa. 1907 wurde die erste komplett von Polysius geplante Zementfabrik erstellt. 1912 folgte der Bau des Werkes Jesabruch für den Prüssing-Konzern.
Ende der 1920er Jahre entwickelte Georg Lellep zusammen mit seinem Mitarbeiter Bernd Helming unter dem Namen LEPOL® ein Verfahren, das die herkömmliche Zementherstellung revolutionierte. LEPOL® erschloss einen deutlich besseren Zement-Brennprozess im Drehofen und reduzierte den Brennstoffverbrauch um ein Drittel.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs begann Polysius 1946 wieder in Dessau. Gleichzeitig gründeten Bernd Helming und Curt Prüssing, ein Schwiegersohn von Max Polysius, in Beckum die Westpol GmbH, die drei Jahre später in Polysius GmbH umfirmiert wurde. Prüssing und Bernd Helming bildeten auch nach der späteren Umwandlung der GmbH in eine AG den Vorstand. Die Dessauer Fabrik wurde 1946 von der russischen Verwaltung enteignet und später zum VEB Zementanlagenbau umfirmiert. Bereits 10 Jahre nach dem Neubeginn beschäftigte Polysius 600 Mitarbeiter im In- und 100 im Ausland. 1971 erwarb die Essener Fried. Krupp GmbH die Kapitalmehrheit an Polysius [1].
Hier ist ein Brief mit AFS vom 13.7.1943.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/ThyssenKrupp_Resource_Technologies
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/ThyssenKrupp_Resource_Technologies
Am: 30.08.2019 01:43:38
Gelesen: 513447
# 422
Boehringer Ingelheim ist ein Pharmaunternehmen, das 1885 von Albert Boehringer in Ingelheim am Rhein gegründet wurde. Es ist das größte forschende Pharmaunternehmen in Deutschland. Das Kerngeschäft von Boehringer Ingelheim ist das Erforschen, Entwickeln, Herstellen und Vertreiben von Arzneimitteln für Mensch und Tier.
Ab 1924 produzierte ein Zweigwerk in Hamburg-Moorfleet Grundstoffe für Arzneimittel, darunter Koffein, Morphin und Codein. Im Jahr 1928 wurde die Dr. Karl Thomä & Cie. in Winnenden bei Stuttgart übernommen, aus der 1943 der Standort Biberach an der Riß entstand. 1948 wurde in Wien mit der Bender & Co. GmbH die erste Auslandsgesellschaft gegründet. Aus dem 1955 von Pfizer übernommenen Veterinärprogramm wurde 1978 die Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH. 1962 bis 1966 war der spätere Bundespräsident Richard von Weizsäcker Mitglied der Geschäftsführung.[12] Im Jahr 1986 nahm in Biberach das Biotechnikum den Betrieb auf. In der Folge entstand die bis heute größte Produktionsanlage für Biopharmazeutika aus Zellkulturen in Europa [1].
Ich zeige dazu einen Briefumschlag, der am 18.11.1941 mit AFS auf Reisen ging.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Boehringer_Ingelheim
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Boehringer_Ingelheim
Am: 02.09.2019 23:39:31
Gelesen: 513141
# 423
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena (lateinisch „Alma Mater Jenensis“, gelegentlich auch „Salana“; 1921–1934 „Thüringische Landesuniversität“, davor „Sächsische Gesamtuniversität“) war im Wintersemester 2017/2018 mit 17.335 Studierenden, 350 Professuren, mehr als 7.200 Mitarbeitern und über 200 Studienmöglichkeiten die größte Hochschule und die einzige Volluniversität im Freistaat Thüringen. Unter den Studienmöglichkeiten befinden sich auch viele sogenannte kleine Fächer wie Kaukasiologie, Rumänistik und Indogermanistik.
Sie gehört zu den traditionsreichsten und ältesten Universitäten Deutschlands, Zum 450-jährigen Bestehen der Universität erhielt Jena den Titel Stadt der Wissenschaft 2008 [1].
Poststempel vom 27.6.1988
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich-Schiller-Universit%C3%A4t_Jena
Poststempel vom 27.6.1988
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich-Schiller-Universit%C3%A4t_Jena
Am: 15.10.2019 09:56:34
Gelesen: 507377
# 424
AFS des VEB Metallgußwerk Leipzig vom 24.1.1985
Kuvert des VEB Robotron Elektronik und Zeichentechnik aus 795 BAD LIEBENWERDA vom 30.8.1988
Kuvert des VEB MAW Industriearmaturen und Apparatebau Leipzig, 7031 LEIPZIG 13.9.1988
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 15.10.2019 19:18:28
Gelesen: 507250
# 425
Aus der Zeit wo unser Sohnemann, damals 14 Jahre alt, diverse Politiker angeschrieben hat mit der Bitte um ein Autogramm. Wie man hier sieht, hat Manfred Stolpe ihm diesen Wunsch erfüllt!
Grüße
Ivo
Grüße
Ivo
Am: 25.11.2019 16:01:17
Gelesen: 503373
# 426

AFS des Kombinat Fortschritt Landmaschinen Leipzig, Betriebsteil 7010 Leipzig vom 21.11.1984

AFS des VEB SPIRO HOLZHAUSEN, 7124 Holzhausen vom 21.11.1984. (Betrieb für Herstellung von DDR-Spielwaren)

AFS des VEB MONTAN LEIPZIG TAKRAF, 7021 Leipzig vom 29.11.1984. (TAKRAF ist die Abkürzung für Tagebau-Ausrüstungen, Krane und Förderanlagen und bezeichnete ein Kombinat der DDR)
mit Sammlergruß,
Claus
Am: 25.11.2019 21:03:16
Gelesen: 503339
# 427
Vielleicht haben die sogar für den Möbelmarkt im Westen oder in gelb-blauen Norden gearbeitet?
Jedenfalls gab es Faserspanplatten aus den Erzgebirgswäldern. Interessant das nachgestellte VEB.
Gruß
Uwe
Am: 26.11.2019 22:46:18
Gelesen: 503224
# 428
@ DL8AAM [#308]
Hier mal wieder eine VFM (Vorführmaschine) von Francotyp-Postalia
F287998 - Klischee "F0126 / T 1000", BIRKENWERDER / VFM (02.05.2018)
Hier in der Verwendung von/für den Absender Walter Haverich GmbH aus 33719 Bielefeld-Oldentrup. Ist inzwischen eigentlich die Bedeutung der senkrecht stehenden F-Kennung bekannt?
Interessanterweise kamen 2018 noch Datumsstempel mit dem alten Ortsnamen Birkenwerder zum Einsatz, obwohl Francotyp-Postalia ja diesen Standort Birkenwerden bereits 2014 aufgegeben hat und mit dem Firmensitz nach Berlin umgezogen ist (Produktion in Wittenberge). Scheinbar blieben die Geräte weiterhin offiziell in Birkenwerder registriert. Seit 2018 sind mir aber keine VFM-Abschläge mehr bekannt.
Grüße
Thomas
https://www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Francotyp-Postalia-Rueckzug-aus-Oberhavel
https://www.fp-francotyp.com/de/neuer-hauptsitz-francotyp-postalia-zieht-nach-berlin/abafe197c9002ef4
F287998 - Klischee "F0126 / T 1000", BIRKENWERDER / VFM (02.05.2018)
Hier in der Verwendung von/für den Absender Walter Haverich GmbH aus 33719 Bielefeld-Oldentrup. Ist inzwischen eigentlich die Bedeutung der senkrecht stehenden F-Kennung bekannt?
Interessanterweise kamen 2018 noch Datumsstempel mit dem alten Ortsnamen Birkenwerder zum Einsatz, obwohl Francotyp-Postalia ja diesen Standort Birkenwerden bereits 2014 aufgegeben hat und mit dem Firmensitz nach Berlin umgezogen ist (Produktion in Wittenberge). Scheinbar blieben die Geräte weiterhin offiziell in Birkenwerder registriert. Seit 2018 sind mir aber keine VFM-Abschläge mehr bekannt.
Grüße
Thomas
https://www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Francotyp-Postalia-Rueckzug-aus-Oberhavel
https://www.fp-francotyp.com/de/neuer-hauptsitz-francotyp-postalia-zieht-nach-berlin/abafe197c9002ef4
Am: 30.11.2019 23:31:13
Gelesen: 502567
# 429
Richard Wilhelm Staudt (spanisch: Ricardo W. Staudt, * 1888 in Berlin; † 1955 in Buenos Aires) war ein deutsch-argentinischer Unternehmer, der sich auch als Kunstsammler und Genealoge betätigte und der Nazibewegung in Argentinien angehörte.
Sein Vater Wilhelm Staudt aus Hellenthal (1853–1906) lebte seit 1877 in Buenos Aires und hatte es als Unternehmer im Handel von Leder, Wolle und Stoffen zu beträchtlichem Wohlstand gebracht und 1885 in Berlin Elisabeth Albrecht (1858–1948) geheiratet. Das 1887 gegründete Unternehmen Staudt & Co. besaß Niederlassungen in Buenos Aires und Berlin. Staudts Vater vertrat die Republik Uruguay als Konsul in Berlin. Nachdem Wilhelm Staudt 1906 verstorben war, übernahm die Witwe mit einigen Gesellschaftern die Firma und war damit sehr erfolgreich und häufig auch Gastgeberin von Wilhelm II. in der Villa Staudt in Heringsdorf. In Berlin besaß die Familie ein Palais in der Tiergartenstraße.[1] Nach 1921 übernahm Richard Wilhelm Staudt, der den Ersten Weltkrieg in einem Kavallerie-Regiment mitgemacht hatte, die Leitung der Firma und agierte als deutscher Generalkonsul in Buenos Aires [1].
Hier ist ein Brief der Berliner Niederlassung von Staudt & Co, gelaufen am 4.7.1930 von Berlin nach Neustadt bei Coburg.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Staudt
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Staudt
Am: 01.12.2019 21:48:14
Gelesen: 502429
# 430
Freistempler der WASt "Die Auskunftstelle für Kriegerverluste und Wehrmachtnachweise"
BERLIN 52 1 11.4.64 auf Fensterbrief.
Die WASt schon längere Zeit eingegliedert ins Bundesarchiv.
Viele Grüße
Peter
Die WASt schon längere Zeit eingegliedert ins Bundesarchiv.
Viele Grüße
Peter
Am: 02.12.2019 14:19:23
Gelesen: 502303
# 431
Hallo Sammlerfreunde,
hier ein Absenderfreistempel heute gefunden!
Mit freundlichen Grüßen!
bedaposablu
Mit freundlichen Grüßen!
bedaposablu
Am: 17.12.2019 11:36:38
Gelesen: 501123
# 432
Heute ein interessanter Falt-Beleg - Auskunftsersuchen an die Staatsanwaltschaft Leipzig frankiert mit
SBZ 220a Nachträglich entwertet BERLIN W 4 21.3.49.-10
und umseitig zurück mit Freistempel 024 des Amtsgerichts Leipzig in rot
LEIPZIG C 1 26.3.49
Übliche Aktenlochung. Interessantes Zeitdokument und Portodarstellung.
Viele Grüße
Peter
und umseitig zurück mit Freistempel 024 des Amtsgerichts Leipzig in rot
LEIPZIG C 1 26.3.49
Übliche Aktenlochung. Interessantes Zeitdokument und Portodarstellung.
Viele Grüße
Peter
Am: 20.02.2020 02:25:08
Gelesen: 492812
# 433
Von mir ein anderer Beleg aus Leipzig, versendet am 30.3.1990 von der Genossenschaftskasse für Handwerk und Gewerbe.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 25.02.2020 14:49:06
Gelesen: 492283
# 434
Hallo AFS-Sammler,
von mir heute ein Brief mit AFS der DGB Rechtsschutz GmbH vom 19.02.2020 mit Kennung: 3D 1000 3F51
Absender ist mir leider nicht bekannt!
MfG! bedaposablu
MfG! bedaposablu
Am: 25.02.2020 15:06:37
Gelesen: 492280
# 435
@ bedaposablu [#434]
Danke für das Zeigen des Beleges. Was wird hier genau speziell gesucht? Vor Jahrzehnten hatte ich die Dinger auch gesammelt, als es Überhand nahm habe ich mich davon getrennt.
Beste Sammlergrüße Michael
Am: 25.02.2020 15:51:19
Gelesen: 492269
# 436
@ Silesia-Archiv [#435]
AFS sammel ich eigentlich auch nicht mehr, hatte die mal massenweise aus dem Posteingang einer Firma, bis die neue Datenschutzverordnung kam!
Bekomme jetzt nur noch sehr vereinzelt Post aus dem Bekanntenkreis, wobei noch ein Sammlerfreund speziell die AFS aus Magdeburg sammelt und diese auch dann registriert werden.
Wie das unter Sammlern immer so ist, man kann sich schlecht von bestimmten Sachen trennen!
MfG! bedaposablu
Am: 25.02.2020 23:22:39
Gelesen: 492221
# 437
@ bedaposablu [#436]
Danke für die ausführliche Antwort. Das kenne ich auch nur zur Güte, als Sammler trennt man sich sehr ungerne von bestimmten Dingen. Heute bin ich aber soweit und sage: "Watt mut datt mut", damit ich Platz für andere Dinge bekomme.
Beste Sammlergrüße
Michael
Am: 25.02.2020 23:25:17
Gelesen: 492219
# 438
Liebe Sammlerfreunde,
heute zufällig beim aufräumen / aussortieren gefunden.
Beste Sammlergrüße
Michael
Am: 26.02.2020 03:43:15
Gelesen: 492164
# 439
@ Silesia-Archiv [#438]
Hallo michael,
diese Poststempelform sammle ich leider nicht, sonst wäre ich interessiert gewesen.
Von mir ein Briefumschlag der DANAT-Bank (Darmstädter und Nationalbank) vom 13.11.1930, gelaufen von Berlin nsch Kopenhagen.
Viele Grüße
Ingi
Viele Grüße
Ingi
Am: 26.02.2020 10:34:56
Gelesen: 492128
# 440
@ Cantus [#439]
Hallo Ingo,
freut mich Dich mal wieder -nach langer Zeit- zu lesen. Was meinst Du mit Poststempelform genau? Meinst Du den rechten viereckigen Kasten mit der Wertangabe oder meinst Du das gesamte Klischee? Was suchst/sammelst Du genau davon? Gerne halte ich die Augen offen. Habe auch schon eine Menge modernerer Freistemplerabdrucke geschreddert weil Sie für mich wertlos sind.
Beste Sammlergrüße
Michael
Am: 12.04.2020 22:47:23
Gelesen: 486999
# 441
Hallo an alle,
anbei ein AFS aus dem Jahr 2005 bei dem vom Stempelkopf der Grafikteil fehlt:
Und hier noch mal der Ausschnitt vom AFS aus Bad Vilbel
Viele Grüße Jürgen
Und hier noch mal der Ausschnitt vom AFS aus Bad Vilbel
Viele Grüße Jürgen
Am: 18.04.2020 12:40:58
Gelesen: 486438
# 442
Hallo an Alle,
anbei ein Beleg des BGA Berlin, interessant erscheint mir die Verwendung des Zusatzstempels.
Am: 18.04.2020 13:19:23
Gelesen: 486429
# 443
Hatte ich schon bei "Harz, Ansichtskarten, Stempel und Belege"eingestellt, passt aber auch hier ganz gut hinein, denn bessere Bedarfspost findet man nicht mehr so oft.
MFG!
bedaposablu
MFG!
bedaposablu
Am: 19.04.2020 13:38:38
Gelesen: 486306
# 444
Heute noch ein Umschlag mit AFS des Ministeriums des Innern aus Sachsen-Anhalt aus der Wendezeit 1991.
Unspektakulär aber Zeitgeschichte und damit echte Bedarfspost. Anschrift wegen Datenschutz abgedeckt.
MFG!
bedaposablu
MFG!
bedaposablu
Am: 19.04.2020 16:09:29
Gelesen: 486281
# 445
Man beachte, dass der Stempel eine typische DDR-Schriftart verwendet. Ein echter Beleg der Wende.
Am: 19.04.2020 17:03:39
Gelesen: 486263
# 446
Zur Abwechslung einmal Villeroy & Boch aus Merzig, Tagesstempel vom 10.2.53: Mettlacher Platten Feuerton-Spülwaren Villeroy&Boch Merzig (Saar)
beste Sammlergrüße
Lulu
beste Sammlergrüße
Lulu
Am: 19.04.2020 17:40:18
Gelesen: 486249
# 447
Guten Abend Zusammen!
Vom 20.2.1951 ab existierte die Fa. Heidorn noch ca. 45 Jahre.
Ab Mitte der 1970er Jahre wurde die Pudding- und Backpulver-Produktion stark reduziert und man mischte für verschiedene sehr bekannte Unternehmen Müsli. Unterscheidungsmerkmale waren die unterschiedlichen Anteile an Nüssen und Rosinen. Nur die Kartons ähnelten sich nicht.
Ab der Jahrtausend-Wende entwickelte sich in den Räumen der ehemalige Wedemeyer Co. sukzessive eine Naturkosmetik-Produktion durch den neuen Eigentümer Hase, die heute deutschlandweit führend ist und momentan versucht, den europäischen Markt ebenfalls zu erobern. LAVERANA mit seinen Produkten namens LAVERA, die fast alle auf einer Grundsubstanz basieren, die aus der Pflanze Aloe vera gewonnen wird.
MfG >Franz<
Ab Mitte der 1970er Jahre wurde die Pudding- und Backpulver-Produktion stark reduziert und man mischte für verschiedene sehr bekannte Unternehmen Müsli. Unterscheidungsmerkmale waren die unterschiedlichen Anteile an Nüssen und Rosinen. Nur die Kartons ähnelten sich nicht.
Ab der Jahrtausend-Wende entwickelte sich in den Räumen der ehemalige Wedemeyer Co. sukzessive eine Naturkosmetik-Produktion durch den neuen Eigentümer Hase, die heute deutschlandweit führend ist und momentan versucht, den europäischen Markt ebenfalls zu erobern. LAVERANA mit seinen Produkten namens LAVERA, die fast alle auf einer Grundsubstanz basieren, die aus der Pflanze Aloe vera gewonnen wird.
MfG >Franz<
Am: 29.04.2020 11:14:33
Gelesen: 485268
# 448
Hallo miteinander,
kann mir vielleicht jemand sagen, was es mit den parallelen Strichen rechts auf sich hat?
Würde mich über eine Info freuen. Danke!
MfG!
bedaposablu (Klaus-Peter)
Würde mich über eine Info freuen. Danke!
MfG!
bedaposablu (Klaus-Peter)
Am: 19.08.2020 21:38:53
Gelesen: 475443
# 449
Das alte Bemerode wurde am 1. März 1974 zusammen mit den benachbarten Dörfern Anderten und Wülferode im Zuge der niedersächsischen Kommunalreform nach Hannover eingemeindet. Der Stadtteil ist heute mit rund 18.800 Einwohnern einer der bevölkerungsreichsten Stadtteile von Hannover [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] https://stadthistorie.info/stadtteil/Bemerode/
Viele Grüße
Ingo
[1] https://stadthistorie.info/stadtteil/Bemerode/
Am: 19.08.2020 22:13:13
Gelesen: 475437
# 450
Meyenfeld ist seit dem 1.3.1974 ein Stadtteil von Garbsen in der Region Hannover. Die Firma Dauerstahl-Gesellschaft Dohle & Co.KG existiert auch heute noch mit Firmensitz in Garbsen; sie ist auf die Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung konzentriert [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] https://borntobehard.com
Viele Grüße
Ingo
[1] https://borntobehard.com
Am: 31.08.2020 20:07:51
Gelesen: 473998
# 451
Hallo,
wer kann mir sagen welche Firmen sich hinter diesen Werbeklischees verbergen?
Vielen Dank!
Klaus-Peter
Vielen Dank!
Klaus-Peter
Am: 27.10.2020 22:13:53
Gelesen: 468050
# 452
@ bedaposablu [#451]
Hallo Klaus-Peter,
ich verstehe deine Frage nicht ganz, denn die Antworten lassen sich unschwer im Netz finden.
Ganz oben ist ein AFS vom Datenverarbeitungszentrum zu sehen, das ist der Auftraggeber für den Stempel.
In der Mitte zeigst du einen AFS vom VEW, darunter verbirgt sich der Versorgungsverband Eilenburg-Wurzen in Sachsen, andern Orts nennt man das Wasserverband. Nähere Informationen findet man hier [1].
Der Frankierservice war eine Leistung der Deutschen Post, wer aber den Auftrag dazu erteilt hat, unterliegt wohl der Geheimhaltung zu den Verträgen, die die Deutsche Post abschließt.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://www.v-e-w.de/ueber-uns/ansprechpartner/
Am: 27.10.2020 22:21:06
Gelesen: 468046
# 453
Die Askania Werke AG war ein deutsches Unternehmen der feinmechanischen und optischen Industrie. Sie wurden im Jahr 1871 in Berlin als Bambergwerke in der Linienstraße 185 (nahe den Hackeschen Höfen) gegründet und 1912 in Askania Werke AG umbenannt. Es wurde teilweise in erheblichem Umfang Rüstungsproduktion betrieben. Betriebsstätten der Askania Werke gingen nach 1945 in verschiedene Volkseigene Betriebe und in Nachfolgeunternehmen in Berlin und Westdeutschland ein [1].
Ich zeige dazu einen Brief vom 15.11.1930, der als Ortspost in Berlin gelaufen ist.

Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Askania_Werke
Ich zeige dazu einen Brief vom 15.11.1930, der als Ortspost in Berlin gelaufen ist.

Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Askania_Werke
Am: 19.11.2020 21:50:33
Gelesen: 465669
# 454
Das Kaufhaus Renner war bis zu seiner Zerstörung im Februar 1945 das größte Kaufhaus Dresdens. Diese Karte ging am 1.6.1934 nach Wittgendorf in der Oberlausitz.
Grüße
Ivo
Grüße
Ivo
Am: 08.03.2021 16:15:42
Gelesen: 448987
# 455
Selbst bei Wikipedia findet man einen umfangreichen Artikel zum Möbelmarkt Dogern, der in der gleichnamigen Gemeinde Dogern nahe der Schweizer Grenze beheimatet ist [1]. Dazu zeige ich einen Absenderfreistempel, mit dem eine Postkarte am 29.6.1981 freigemacht worden ist.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Möbelmarkt_Dogern
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Möbelmarkt_Dogern
Am: 21.03.2021 19:00:04
Gelesen: 447258
# 456
Guten Abend,
innerhalb Utrecht am 14.VIII.63 gelaufener Dienstbrief der N.V. Nederlandsche Spoorwegen:
Im Werbeteil der manchmal lebenswichtige Hinweis: Halt bei rotem Blinklicht!
MfG >Franz<
Im Werbeteil der manchmal lebenswichtige Hinweis: Halt bei rotem Blinklicht!
MfG >Franz<
Am: 25.06.2021 10:26:20
Gelesen: 432806
# 457
Die Internetsite euceva.com vermittle den Eindruck, dass man hochwertige und teure Produkte wie Küchenmaschinen, Telefone oder Laptops testen könne und diese anschließend behalten dürfe, so OpSec. Um Tester zu werden, müsse man sich mit seinen Kontaktdaten bewerben. Dabei erfahre man jedoch nicht, dass man als Tester automatisch eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abschließe. Lediglich in den FAQs werde darauf hingewiesen, dass Kosten in Höhe von 7,80 Euro pro Monat beziehungsweise 93,60 Euro pro Jahr als Aufwandsentschädigung entstünden.
Darüber hinaus kritisieren betroffene Verbraucher, dass sie nach der Überweisung des Geldes anstatt der teuren Produkte lediglich Kleinigkeiten wie einen Duftbaum, eine Waschmitteldosierhilfe oder einen Parfumteststreifen erhalten haben. Darauf werde jedoch auf der Homepage nicht explizit hingewiesen. Auf E-Mails von Testern nach anderen Produkten gab die Betreiberfirma laut den Meldungen keine konkrete Antwort.[1]
Beste Grüße
Claus
[1]https://www.zdnet.de/41524821/testportal-euceva-com-erhaelt-negativ-preis-das-schwarze-schaf/
Darüber hinaus kritisieren betroffene Verbraucher, dass sie nach der Überweisung des Geldes anstatt der teuren Produkte lediglich Kleinigkeiten wie einen Duftbaum, eine Waschmitteldosierhilfe oder einen Parfumteststreifen erhalten haben. Darauf werde jedoch auf der Homepage nicht explizit hingewiesen. Auf E-Mails von Testern nach anderen Produkten gab die Betreiberfirma laut den Meldungen keine konkrete Antwort.[1]
Beste Grüße
Claus
[1]https://www.zdnet.de/41524821/testportal-euceva-com-erhaelt-negativ-preis-das-schwarze-schaf/
Am: 25.06.2021 11:54:02
Gelesen: 432754
# 458
@ mausbach1 [#457]
Gehört dieser Beitrag nicht eher in eines der Themen "Absenderfreistempel ..."?
Der Umstand, dass es sich um ein schwarzes Schaf handelt, sollte sehr wohl auch dort beschrieben werden. Man sollte aber auch erwähnen, dass die Meldung zu diesem Fall bereits über elf Jahre alt ist. Der gezeigte Freistempel ist sogar schon über 14 Jahre alt und die Website euceva.com ist derzeit nicht (mehr) erreichbar. Möglicherweise ist das schwarze Schaf schon lange unverrichteter oder auch 'verrichteter' Dinge (das heißt mit seiner Beute) von dannen gezogen.
Grüße
Hans-Jürgen
Am: 28.06.2021 18:06:30
Gelesen: 432486
# 459
Hallo zusammen,
vom Bankverein Artern habe ich drei Briefe, die vermutlich alle an Herrn Hans Fromme gingen. Herr Fromme wohnte ebenfalls in Artern.
Seltsam finde ich, dass nur einer der drei Briefe mit 12 Pfg. frankiert ist (Fernbrief). Bei zwei der Briefe ist der Wertzähler auf „000“ eingestellt.
Kann es sein, dass die Briefe vom Bankverein per Boten zugestellt worden sind und die Absenderfreistempel nur wegen des Datums angebracht worden sind? Zum Beispiel trägt diese Karte den Vermerk „Datum des Poststempels“. Was meint ihr?
Viele Grüße
Volkmar
Seltsam finde ich, dass nur einer der drei Briefe mit 12 Pfg. frankiert ist (Fernbrief). Bei zwei der Briefe ist der Wertzähler auf „000“ eingestellt.
Kann es sein, dass die Briefe vom Bankverein per Boten zugestellt worden sind und die Absenderfreistempel nur wegen des Datums angebracht worden sind? Zum Beispiel trägt diese Karte den Vermerk „Datum des Poststempels“. Was meint ihr?
Viele Grüße
Volkmar
Am: 29.06.2021 18:40:09
Gelesen: 432460
# 460
@ volkimal [#459]
Hallo Volkmar,
es kann sein das die 00 - Abdrucke zur Kontrolle des richtigen jeweiligen Tages angefertigt wurden. Ist natürlich nur eine Erklärung. Ich habe mir mal die ADA V, 2; Anlage 5a, S. 53 - Bedingungen für die Benutzung der Absenderfreistempel - angeschaut. Unter Punkt 5 steht folgendes:
Zur nächsten Frage Karte wegen dem Vermerk „Datum des Poststempels“.
Da es sich um vorgedruckte Karten handelt, die eine Erinnerung (Vorstufe zur Mahnung?) aussendet, gilt halt der umseitige Tagestempel des AFS. Man hat dann nur noch die Mitgliedsnummer eingetragen. Ich stelle mir vor das derartige Belege am Tag in größerer Zahl versendet.
Damit das hier kein trockener Vortrag wird hänge ich nur so mal etwas an.
Viele Grüße
Hajo
Zur nächsten Frage Karte wegen dem Vermerk „Datum des Poststempels“.
Da es sich um vorgedruckte Karten handelt, die eine Erinnerung (Vorstufe zur Mahnung?) aussendet, gilt halt der umseitige Tagestempel des AFS. Man hat dann nur noch die Mitgliedsnummer eingetragen. Ich stelle mir vor das derartige Belege am Tag in größerer Zahl versendet.
Damit das hier kein trockener Vortrag wird hänge ich nur so mal etwas an.
Viele Grüße
Hajo
Am: 30.06.2021 10:01:28
Gelesen: 432431
# 461
@ Nordluchs [#460]
Hallo Hajo,
herzlichen Dank, vor allem für den Auszug aus den "Bedingungen für die Benutzung der Absenderfreistempel".
Viele Grüße
Volkmar
Am: 30.06.2021 10:11:59
Gelesen: 432424
# 462
Hallo zusammen,
ein Absenderfreistempel aus Düsseldorf vom 18.9.1941. Absender war die „Deutsche Kulturpropaganda G.m.b.H. Wochenspruch der NSDAP“. Von dieser Gesellschaft hatte ich bisher noch nichts gehört.
Wenn man den Beleg öffnet, kommen eine Rechnung über 14,98 RM und eine Zahlkarte zum Vorschein. Rechts der gedruckte Text: „Auf unsere Rechnung über die Ihnen seit einiger Zeit gesandten Wochensprüche der NSDAP ist bis jetzt, trotz zweimaliger Erinnerung, keine Zahlung geleistet worden. …“
Bei Google-Books fand ich das Buch von Friedrich Kellner: "Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne - Tagebücher 1939-1945“ aus dem Wallstein Verlag (2011). Im Tagebucheintrag vom 30.11.1942 heißt es: „Die Reichspropagandaleitung der NSDAP gibt einen „Wochenspruch“ heraus, den sämtliche Behörden abnehmen müssen. Der „Wochenspruch“ kostet für 52 Wochen: 12,48 RM. Die Partei kann sich diese Papierverschwendung leisten. Die Hauptsache dabei ist aber, daß dieser Vertrieb eine Portion „Unabkömmlicher“ beschäftigt. An allen Ecken u. Kanten soll Papier gespart werden. Die Partei hat aber die alleinige Befugnis, Papier zu verschwenden. Diese „Wochensprüche“ sind auf gutem Papier gedruckt und sollen in den Amtszimmern an den Wänden prangen.“
Die Papierqualität der „Wochensprüche“ sieht man gut bei den beiden Exemplaren aus dem Mai bzw. Oktober 1942, die gerade bei Delcampe im Angebot sind [1]. Es sieht nach Büttenpapier aus. Über Google findet man zahlreiche weitere Wochensprüche.
Zur „Deutschen Kulturpropaganda“ heiß es in dem Buch von Friedrich Kellner: „Die Deutsche Kulturpropaganda war eine Organisation, die im April 1933, zunächst unter dem Namen „Institut für deutsche Wirtschaftspropaganda e.V.“, durch die Reichsführung des „Kampfbundes des gewerblichen Mittelstandes“ in der Reichsleitung der NSDAP gegründet worden war. …“
Viele Grüße
Volkmar
Wenn man den Beleg öffnet, kommen eine Rechnung über 14,98 RM und eine Zahlkarte zum Vorschein. Rechts der gedruckte Text: „Auf unsere Rechnung über die Ihnen seit einiger Zeit gesandten Wochensprüche der NSDAP ist bis jetzt, trotz zweimaliger Erinnerung, keine Zahlung geleistet worden. …“
Bei Google-Books fand ich das Buch von Friedrich Kellner: "Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne - Tagebücher 1939-1945“ aus dem Wallstein Verlag (2011). Im Tagebucheintrag vom 30.11.1942 heißt es: „Die Reichspropagandaleitung der NSDAP gibt einen „Wochenspruch“ heraus, den sämtliche Behörden abnehmen müssen. Der „Wochenspruch“ kostet für 52 Wochen: 12,48 RM. Die Partei kann sich diese Papierverschwendung leisten. Die Hauptsache dabei ist aber, daß dieser Vertrieb eine Portion „Unabkömmlicher“ beschäftigt. An allen Ecken u. Kanten soll Papier gespart werden. Die Partei hat aber die alleinige Befugnis, Papier zu verschwenden. Diese „Wochensprüche“ sind auf gutem Papier gedruckt und sollen in den Amtszimmern an den Wänden prangen.“
Die Papierqualität der „Wochensprüche“ sieht man gut bei den beiden Exemplaren aus dem Mai bzw. Oktober 1942, die gerade bei Delcampe im Angebot sind [1]. Es sieht nach Büttenpapier aus. Über Google findet man zahlreiche weitere Wochensprüche.
Zur „Deutschen Kulturpropaganda“ heiß es in dem Buch von Friedrich Kellner: „Die Deutsche Kulturpropaganda war eine Organisation, die im April 1933, zunächst unter dem Namen „Institut für deutsche Wirtschaftspropaganda e.V.“, durch die Reichsführung des „Kampfbundes des gewerblichen Mittelstandes“ in der Reichsleitung der NSDAP gegründet worden war. …“
Viele Grüße
Volkmar
Am: 11.07.2021 11:13:09
Gelesen: 430995
# 463
Hallo zusammen,
hallo Volkmar,
im Beitrag [#460] hatte ich wegen der 00 - Abdrucke die ADA V, 2; Anlage 5a, S. 53 - Bedingungen für die Benutzung der Absenderfreistempel – gezeigt.
Unter Punkt 5 - Nicht zugelassene Sendungen - steht folgendes:
„Unzulässig ist es, nicht freigemachte oder durch Boten zu befördernde Sendungen mit Gebührenstempel aus der Nullstellung des Freistemplers zu bedrucken.“ Der Text ist auch in den Bedingungen für die Benutzer enthalten.
Nun, Theorie und Praxis sind eine Sache. Zu bewundern von einer Poststelle in 7987 Weingarten (Württ.) nun die Praxis.
Das war sicher kein Einzelfall. Aber wo kein Kläger….
Viele Grüße
Hajo
https://www.philaseiten.de/beitrag/270758
Das war sicher kein Einzelfall. Aber wo kein Kläger….
Viele Grüße
Hajo
https://www.philaseiten.de/beitrag/270758
Am: 11.07.2021 11:27:18
Gelesen: 430991
# 464
@ Nordluchs [#463]
Hallo Hajo,
sehr schön! Besser kann man diesen unzulässigen Fall nicht belegen.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 13.07.2021 17:09:23
Gelesen: 430572
# 465
Hallo zusammen,
ein Brief von der Verwaltungsstelle Hamborn der Stadt Duisburg-Hamborn vom 12.9.1933:
Am 1. August 1929 wurden Duisburg und Hamborn zur Stadt Duisburg-Hamborn zusammengelegt. Im Ortsstempel ist noch die alte Bezeichnung Hamborn. Er stammt daher vermutlich noch aus der Zeit vor der Zusammenlegung 1929.
Viele Grüße
Volkmar
Am 1. August 1929 wurden Duisburg und Hamborn zur Stadt Duisburg-Hamborn zusammengelegt. Im Ortsstempel ist noch die alte Bezeichnung Hamborn. Er stammt daher vermutlich noch aus der Zeit vor der Zusammenlegung 1929.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 21.07.2021 19:10:07
Gelesen: 429292
# 466
@ volkimal [#465]
Hallo zusammen,
eine für damalige Verhältnisse interessante und gelungene Werbung unter Einbeziehung des Absenderfreistempel. Die diagonale grüne Einfärbung des Umschlages ist unterbrochen durch weiße Felder für den Text des Klischees.
Eine sehr auffällige Werbung. Die verwendete Francotyp A (Anker) ist zudem sehr exakt eingestellt.
Viele Grüße
Hajo
Eine sehr auffällige Werbung. Die verwendete Francotyp A (Anker) ist zudem sehr exakt eingestellt.
Viele Grüße
Hajo
Am: 24.07.2021 15:05:00
Gelesen: 428661
# 467
Hallo zusammen,
stelle mal einen Beleg aus meiner ehemaligen Ausstellungssammlung vor.
Mit der Überschrift: Aufbrauchsausgabe, privat verwendet.
Von dieser Aufbrauchsausgabe britische Zone, RM-Währung, RPD Hamburg und Kiel (Michel-Ganzsachen P 648 Antwortteil, ursprünglich P 301A) wurden aus Papiermangel große Mengen von privaten Verwendern erworben.
Obwohl zweimal durch eine Zensurstelle gelaufen, ist es diesen und der Post nicht aufgefallen das die Karte nach Österreich ging und zwar nach (12b) Klam bei Grein / Donau (siehe von mir aufgebrachten Ausschnitt unten rechts). Der Versand von Drucksachen ins Ausland war zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht zugelassen.
Außerdem nutzte der Verwender, hier die Hamburg-Mannheimer, seinen Freistempler nach 1945 unverändert weiter.
Viele Grüße
Hajo
Obwohl zweimal durch eine Zensurstelle gelaufen, ist es diesen und der Post nicht aufgefallen das die Karte nach Österreich ging und zwar nach (12b) Klam bei Grein / Donau (siehe von mir aufgebrachten Ausschnitt unten rechts). Der Versand von Drucksachen ins Ausland war zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht zugelassen.
Außerdem nutzte der Verwender, hier die Hamburg-Mannheimer, seinen Freistempler nach 1945 unverändert weiter.
Viele Grüße
Hajo
Am: 31.07.2021 07:12:36
Gelesen: 427565
# 468
@ Cantus [#305]
Toll, das ist die B1664, siehe hier auch die Stammkarte, Sammlung WS.
Am: 05.08.2021 11:17:36
Gelesen: 426907
# 469
Hallo zusammen,
um wieder zum Thema zu kommen. Anbei ein schönes Exemplar, freigemacht mit einer Postalia.
(24a) Hamburg 1 ARTHUR BÜCHTING / EXPORT / to all countries / in the world / HAMBURG
Da 0,90 Pf. erforderlich war, auffrankiert und mit „Gelegenheitsstempel“ bei der ins Ausland gültigen Gebühr (Bf. 30 Pf. Und Lupo 60 Pf.) versehen.
Viele Grüße
Hajo
(24a) Hamburg 1 ARTHUR BÜCHTING / EXPORT / to all countries / in the world / HAMBURG
Da 0,90 Pf. erforderlich war, auffrankiert und mit „Gelegenheitsstempel“ bei der ins Ausland gültigen Gebühr (Bf. 30 Pf. Und Lupo 60 Pf.) versehen.
Viele Grüße
Hajo
Am: 10.08.2021 18:17:20
Gelesen: 426185
# 470
Hallo zusammen,
zwei Briefe aus dem Jahr 1938 aus Münster (Westfalen):
Links: Einfacher Brief bis 20 g vom Landrat des Landkreises Münster vom 17.12.1938.
Rechts: Brief bis 250 g vom Oberbürgermeister vom 4.5.1938. Die zwei Briefmarken zu insgesamt 20 Pfg. reichten nicht aus, so dass noch 4 Pfg. mittels Absenderfreistempel zugestempelt wurden. Der Absenderfreistempel geht über die Briefmarken hinweg. Schade, dass der Brief so stark geknickt wurde.
Viele Grüße
Volkmar
Links: Einfacher Brief bis 20 g vom Landrat des Landkreises Münster vom 17.12.1938.
Rechts: Brief bis 250 g vom Oberbürgermeister vom 4.5.1938. Die zwei Briefmarken zu insgesamt 20 Pfg. reichten nicht aus, so dass noch 4 Pfg. mittels Absenderfreistempel zugestempelt wurden. Der Absenderfreistempel geht über die Briefmarken hinweg. Schade, dass der Brief so stark geknickt wurde.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 22.08.2021 10:34:55
Gelesen: 424466
# 471
Absenderfreistempel auf "Aufbrauch-Umschlag" vom >Hauptzentrum der internationalen Eisenbahn-Postbeförderung< am Kasaner Bahnhof in Moskau.
Aufgeliefert in Moskau am 27. März 1997 nach Sankt Petersburg.
Eingangsstempel "Sankt Petersburg" am 31. März 1997.
MfG >Franz<
Aufgeliefert in Moskau am 27. März 1997 nach Sankt Petersburg.
Eingangsstempel "Sankt Petersburg" am 31. März 1997.
MfG >Franz<
Am: 30.08.2021 14:09:50
Gelesen: 423130
# 472
Hier ein Luftpostbrief vom 18.12.1984 aus Jakarta, Indonesien, der Fa. P.T. Java Motor an die Fa. Leyland in England:
Schönen Gruß
Sepp
Schönen Gruß
Sepp
Am: 31.08.2021 23:53:29
Gelesen: 422903
# 473
Hemmingen ist eine südlich von Hannover gelegene Stadt mit rund 19.000 Einwohnern.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 04.09.2021 20:08:35
Gelesen: 422379
# 474
@ Cantus [#473]
Hallo zusammen,
mal wieder aus der ehemaligen Ausstellungssammlung einen schönen Beleg nach Montevideo/ Uruguay.
Dieses Porto ist wohl erst ab dem 20.03.1932 möglich. Geschäftspapiere – 250 Gr. 0,25 Pf. – Einschreiben – 0,30 Pf. – Luftpost (mit Graf Zeppelin) je 25 g. 1,50 M – 6,00M
Viele Grüße
Hajo
Dieses Porto ist wohl erst ab dem 20.03.1932 möglich. Geschäftspapiere – 250 Gr. 0,25 Pf. – Einschreiben – 0,30 Pf. – Luftpost (mit Graf Zeppelin) je 25 g. 1,50 M – 6,00M
Viele Grüße
Hajo
Am: 05.09.2021 20:43:41
Gelesen: 422183
# 475
Die Honeywell Specialty Chemicals Seelze GmbH ist ein in Seelze ansässiges Chemieunternehmen. Das bis 1999 unter Riedel-de Haën AG firmierende Unternehmen ist der größte Arbeitgeber der Stadt [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Honeywell_Specialty_Chemicals_Seelze
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Honeywell_Specialty_Chemicals_Seelze
Am: 23.10.2021 09:15:15
Gelesen: 416902
# 476
Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann sind ein in Duisburg-Hüttenheim ansässiges Stahlindustrie-Unternehmen, das neben einem Stahlwerk eine Kokerei, zwei Hochöfen, ein Kraftwerk und eine Sinteranlage unterhält.
Im Duisburger Süden wurde vom Essener Unternehmen Schulz-Knaudt im Jahr 1909 ein Siemens-Martin-Stahlwerk mit drei Öfen von je 40 Tonnen Abstichgewicht gebaut. Die Jahresproduktion betrug damals etwa 110.000 Tonnen Rohstahl. Im Jahr 1914 übernahm Mannesmann dieses Werk in der damaligen Gemeinde Duisburg-Huckingen (heute Stadtteil Duisburg-Hüttenheim) als Abteilung Schulz-Knaudt. Das Werk wurde 1932 in Heinrich-Bierwes-Hütte umbenannt.
Die Firmen Krupp und Mannesmann beschlossen Ende 1987 die Zusammenführung ihrer beiden Duisburger Stahl-Standorte in Hüttenheim und Rheinhausen auf dem Gelände der Hüttenwerke in Duisburg-Hüttenheim. Der andere Standort, das Hüttenwerk Rheinhausen, wurde 1993 geschlossen [1].
Glückauf!
Claus
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCttenwerke_Krupp_Mannesmann
Im Duisburger Süden wurde vom Essener Unternehmen Schulz-Knaudt im Jahr 1909 ein Siemens-Martin-Stahlwerk mit drei Öfen von je 40 Tonnen Abstichgewicht gebaut. Die Jahresproduktion betrug damals etwa 110.000 Tonnen Rohstahl. Im Jahr 1914 übernahm Mannesmann dieses Werk in der damaligen Gemeinde Duisburg-Huckingen (heute Stadtteil Duisburg-Hüttenheim) als Abteilung Schulz-Knaudt. Das Werk wurde 1932 in Heinrich-Bierwes-Hütte umbenannt.
Die Firmen Krupp und Mannesmann beschlossen Ende 1987 die Zusammenführung ihrer beiden Duisburger Stahl-Standorte in Hüttenheim und Rheinhausen auf dem Gelände der Hüttenwerke in Duisburg-Hüttenheim. Der andere Standort, das Hüttenwerk Rheinhausen, wurde 1993 geschlossen [1].
Glückauf!
Claus
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCttenwerke_Krupp_Mannesmann
Am: 24.10.2021 01:02:40
Gelesen: 416790
# 477
Garbsen ist eine selbständige Gemeinde nach niedersächsischem Kommunalrecht und mit rund 60.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in der Region Hannover. Sie befindet sich nordwestlich der Landeshauptstadt Hannover. Der Ortsname Garbsen lässt sich urkundlich seit 1223 nachweisen. Die heutigen 13 Stadtteile haben teils eigenständige Entwicklungen genommen, bis sich bei der Gebietsreform 1974 die Stadt Garbsen in ihren heutigen Grenzen bildete [1].
Dazu zeige ich einen AFS der Gemeindeverwaltung vom 10.2.1964.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Garbsen
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Garbsen
Am: 13.11.2021 11:21:33
Gelesen: 414411
# 478
Hier ein Brief vom 19.10.1934 von Bergen, Norwegen nach Leipzig. Frankiert mit 30 Öre Freistempler. Absender war die Fa. G.C. Rieber aus Bergen.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 20.12.2021 19:27:04
Gelesen: 408826
# 479
Guten Abend,
ein gelaufener Brief in die Schweiz, nach Basel, aus der Frühzeit der Absenderfreistempel.
BERLIN-SIEMENSSTADT - WERNERWERK - 5.7.1928.
Lange Zeit habe ich einen AFS dieses Absenders aus der Zeit 1962 - 1965 gesucht, weil zu dem Zeitpunkt im Wernerwerk am Wernerwerkdamm ein Großauftrag der kanadischen Eisenbahn-Gesellschaft abgearbeitet wurde. Münzfernsprecher, für 3 unterschiedliche Temperaturzonen geeignet, wurden hergestellt und dieses Nebenthema hätte sehr gut in mein Exponat gepasst. Aber welchen Händler ich auch befragte - Kopfschütteln! Siemens - jede Menge, aber nicht vom Wernerwerk.
MfG >Franz<
BERLIN-SIEMENSSTADT - WERNERWERK - 5.7.1928.
Lange Zeit habe ich einen AFS dieses Absenders aus der Zeit 1962 - 1965 gesucht, weil zu dem Zeitpunkt im Wernerwerk am Wernerwerkdamm ein Großauftrag der kanadischen Eisenbahn-Gesellschaft abgearbeitet wurde. Münzfernsprecher, für 3 unterschiedliche Temperaturzonen geeignet, wurden hergestellt und dieses Nebenthema hätte sehr gut in mein Exponat gepasst. Aber welchen Händler ich auch befragte - Kopfschütteln! Siemens - jede Menge, aber nicht vom Wernerwerk.
MfG >Franz<
Am: 19.01.2022 19:57:56
Gelesen: 404469
# 480
Guten Abend,
beim Scannen von Belegen entdeckt. Ein etwas teurer Brief mit hohem Porto von 4,90 DM aus Bitterfeld entdeckt.
Entweder wurde vorher eine Sendung freigemacht und vergessen die Einstellung auf normal zu stellen. Auch möglich das jemand einen Streich gespielt oder einfach nur so gespielt hat. Zu hoffen ist das es danach bemerkt wurde. Wäre die Tagespost abends damit unerkannt freigemacht, wäre das sicher eine teure Tasse Tee.
Viele Grüße
Hajo
Entweder wurde vorher eine Sendung freigemacht und vergessen die Einstellung auf normal zu stellen. Auch möglich das jemand einen Streich gespielt oder einfach nur so gespielt hat. Zu hoffen ist das es danach bemerkt wurde. Wäre die Tagespost abends damit unerkannt freigemacht, wäre das sicher eine teure Tasse Tee.
Viele Grüße
Hajo
Am: 10.03.2022 01:17:10
Gelesen: 397295
# 481
Am 2.7.1936 verschickte die Buchdruckerei / das Büroartikelgeschäft von Heinrich Buschmann in Münster einen Brief, auf dem rückseitig zu lesen war, dass die Gründung der Firma auf das Jahr 1842 zurückgeht. Wie die Suche im Netz gezeigt hat, existiert die Firma Buschmann auch heute noch, weiterhin in Münster und immer noch im Bereich der Büroausstattung [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] https://buschmann.de/
Viele Grüße
Ingo
[1] https://buschmann.de/
Am: 04.04.2022 18:10:05
Gelesen: 394184
# 482
Guten Abend,
bei dem Unternehmen Bahnpaketverkehr G.m.b.H. muss es sich um ein jüdisches Transportgeschäft gehandelt haben, denn bei Google findet man nur Hinweise auf eine Projektjektgruppe, die Material zu diesem Thema sucht. Explizit von jüdisch geführten Unternehmungen, die dann 1935/1936 arisiert wurden.
MfG >Franz<
bei dem Unternehmen Bahnpaketverkehr G.m.b.H. muss es sich um ein jüdisches Transportgeschäft gehandelt haben, denn bei Google findet man nur Hinweise auf eine Projektjektgruppe, die Material zu diesem Thema sucht. Explizit von jüdisch geführten Unternehmungen, die dann 1935/1936 arisiert wurden.
MfG >Franz<
Am: 02.05.2022 23:10:02
Gelesen: 389576
# 483
Wintershall wurde am 13. Februar 1894 von dem Bergbau-Unternehmer Carl Julius Winter und dem Industriellen Heinrich Grimberg ins Leben gerufen. Ursprünglich war das Unternehmen eine Bohrgesellschaft zur Förderung von Kalisalz in Kamen.[3] Der Name Wintershall (sprich: Winters·hall) setzt sich aus dem Nachnamen von Carl Julius Winter und dem althochdeutschen Wort für Salz (Hall, vgl. Halit, Halurgie) zusammen.
In der Nachkriegszeit gingen große Unternehmensteile durch Enteignung in der Sowjetischen Besatzungszone verloren. Wintershall besaß in Mitteldeutschland nicht nur Kaliwerke, sondern in Krumpa das Mineralölwerk Lützkendorf mit einer Ölraffinerie sowie zwei Hydrieranlagen zur Herstellung von synthetischen Treib- und Schmierstoffen.
Die Wintershall Holding GmbH mit Sitz in Kassel war der größte Produzent von Rohöl und Erdgas in Deutschland. Sie war eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der BASF. Das Unternehmen war in der Exploration und Produktion von Öl und Gas in Europa, Nordafrika, Südamerika sowie in Russland und im Mittleren Osten aktiv. Wintershall hatte weltweit mehr als 2.000 Beschäftigte [1].
Dazu ein Fensterbrief vom 18.2.1946 aus Krumpa.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wintershall
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wintershall
Am: 26.05.2022 22:25:54
Gelesen: 385092
# 484
Im Zweiten Weltkrieg flüchten zwei Brüder und Unternehmer von Hannover nach Barsinghausen. Sie bescheren der Stadt zwei Fabriken, Eine Fotostrecke zu der Metallwaren- und Haushaltsgerätefabrik der Gebrüder Rose aus Barsinghausen kann hier [1] eingesehen werden. Dazu zeige ich einen Brief vom 6.3.1964, der von Barsinghausen nach Hannover gelaufen ist.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://www.sn-online.de/Nachrichten/Fotostrecken-Nachrichten/So-sah-es-frueher-auf-dem-Gelaende-aus
Viele Grüße
Ingo
[1] https://www.sn-online.de/Nachrichten/Fotostrecken-Nachrichten/So-sah-es-frueher-auf-dem-Gelaende-aus
Am: 29.05.2022 10:56:43
Gelesen: 384594
# 485
Hallo zusammen,
einen schönen Komusina auf dem Tisch. Dazu folgende Ausführungen.
Nach der Zulassung der Freistempler von Komusina im Jahre 1929, lag bei Gericht schon ein Streit um die Patentrechte vor. Aber in diesem Fall hatte die Komusina Gesellschaft einen Sondervertrag mit dem RPM abgeschlossen. Die andere Seite Francotyp bzw. Bafra witterte Gefahr und legte mit aller Macht nach. Im Frühjahr 1931 wurde der Konkurs der Komusina Gesellschaft besiegelt.
Gebietsvertreter, hier der Freistempler - Komusina General-Vertreter - f. die Bezirke - HANNOVER - MINDEN - Kurt Schmitz – Büromaschinen, mussten die Tätigkeit im Fall Komusina beenden. Nach dem mit viel schmutziger Wäsche begleiteten Konkurs der Firma Komusina, hatte sich der große Konkurrent aber gegenüber der Reichspost verpflichtet die noch in Benutzung befindlichen Geräte zu betreuen. Meist endete das mit einem Umtausch in eine Francotyp C Maschine. Dafür gibt es etliche Nachweise.
Viele Grüße
Hajo
Für interessierte Leser:
Eden, Dr.Edo Meino. „Komusina Freistempel.“ Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel e.V. - Heft 32. 2016.
Gebietsvertreter, hier der Freistempler - Komusina General-Vertreter - f. die Bezirke - HANNOVER - MINDEN - Kurt Schmitz – Büromaschinen, mussten die Tätigkeit im Fall Komusina beenden. Nach dem mit viel schmutziger Wäsche begleiteten Konkurs der Firma Komusina, hatte sich der große Konkurrent aber gegenüber der Reichspost verpflichtet die noch in Benutzung befindlichen Geräte zu betreuen. Meist endete das mit einem Umtausch in eine Francotyp C Maschine. Dafür gibt es etliche Nachweise.
Viele Grüße
Hajo
Für interessierte Leser:
Eden, Dr.Edo Meino. „Komusina Freistempel.“ Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel e.V. - Heft 32. 2016.
Am: 17.06.2022 23:05:15
Gelesen: 380024
# 486
Mein Stempel kommt dagegen ganz bescheiden daher. Er wurde am 16.2.1936 von der Industrie- und Handelskammer Hamburg für einen Brief an die Porzellanfabrik Hutschenreuther eingesetzt.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 02.08.2022 20:00:11
Gelesen: 373594
# 487
Guten Abend!
Als männlicher Eisenbahnfahrer habe ich nicht weiter verfolgt, ob vor 26 Jahren das "Frauennachttaxi" tatsächlich eingeführt wurde.
Möglich ist so etwas in Hannover immer. Wir hatten ja auch schon in der Parktiefgarage "Mutter & Kind-Parkplätze".
MfG >Franz<
Möglich ist so etwas in Hannover immer. Wir hatten ja auch schon in der Parktiefgarage "Mutter & Kind-Parkplätze".
MfG >Franz<
Am: 02.09.2022 18:14:50
Gelesen: 369720
# 488
Hallo an alle,
in den letzten Tagen habe ich durch Zufall zwei nicht alltägliche Freistempel gefunden:
Besonders interessant ist hier die Kennung M - sie steht für die Firma Melex die kurze Zeit vorher zugelassen wurde, hier schon ein Abschlag in blauer Farbe - diese hat die Firma als eine der ersten eingesetzt.
Weiter habe ich aber auch noch einen weiteren AFS mit dieser Kennung gefunden, hier allerdings noch in rot, obwohl ein Jahr später
Sehr viele Freistempel mit dieser Kennung gibt es allerdings nicht, denn einige Zeit später war diese Firma wieder vom Markt verschwunden.
Viele Grüße Jürgen
Besonders interessant ist hier die Kennung M - sie steht für die Firma Melex die kurze Zeit vorher zugelassen wurde, hier schon ein Abschlag in blauer Farbe - diese hat die Firma als eine der ersten eingesetzt.
Weiter habe ich aber auch noch einen weiteren AFS mit dieser Kennung gefunden, hier allerdings noch in rot, obwohl ein Jahr später
Sehr viele Freistempel mit dieser Kennung gibt es allerdings nicht, denn einige Zeit später war diese Firma wieder vom Markt verschwunden.
Viele Grüße Jürgen
Am: 06.11.2022 11:26:31
Gelesen: 358574
# 489
Luftpostbrief vom 08.03.1968 von Istanbul nach Bremen frankiert mit rotem Absenderfreistempel über 130 Kurus.
Schönen Gruß
Sepp
Schönen Gruß
Sepp
Am: 06.11.2022 11:36:31
Gelesen: 358568
# 490
Brief von der schwedischen Firma O.F. Ahlmark & Co, EFTR A.-B. aus Karlstad vom 22.11.1963 an die Wisura Ölwerke in Bremen, frankiert mit einem AFS über 20 Öre.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 09.11.2022 14:24:04
Gelesen: 358013
# 491
Drucksache vom 01.11.1930 von Amsterdam nach Kalk bei Köln. AFS der Fa. N.V. Stoomvaart-Maatschappij, einer niederlänischen Reederei, im Wert von 2,5 Cent.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 16.11.2022 13:47:30
Gelesen: 356614
# 492
Luftpostbrief vom 20.01.1966 von Teheran nach Bremen frankiert mit 11 Rials. Absender war eine Firma Antiope die was mit Aluminiumbau zu tun hatte.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 19.11.2022 10:46:02
Gelesen: 356445
# 493
Drucksache mit Luftpost vom 26.12.1984 von Lima nach Bremen frankiert mit einem roten Absenderfreistempel im Wert von 600 Cent mit einem Lama.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 19.11.2022 20:50:48
Gelesen: 356421
# 494
Das Opernhaus Düsseldorf [1] schickte am 19.6.1931 einen Brief mit AFS nach Bochum.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Opernhaus_Düsseldorf
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Opernhaus_Düsseldorf
Am: 21.11.2022 15:01:38
Gelesen: 356344
# 495
Hallo zusammen,
ein Absenderfreistempel mit senkrechter Anordnung aus Berlin vom 12.4.1928:
Es handelt sich um einen Stempel vom Typ E - VIII von Francotyp (Fabrikat Bafra). Anwender war die Firma Rudolf Mosse. Diese gab das Deutsche Reichs-Adressbuch heraus.
Viele Grüße
Volkmar
Es handelt sich um einen Stempel vom Typ E - VIII von Francotyp (Fabrikat Bafra). Anwender war die Firma Rudolf Mosse. Diese gab das Deutsche Reichs-Adressbuch heraus.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 21.11.2022 15:37:30
Gelesen: 356333
# 496
Neuer FreistempelTyp entdeckt ?
Beim Erfassen von Freistempeln habe ich diesen entdeckt:
So etwas habe ich bisher noch nicht gesehen: International Postage Meter Stamp Catalog: Serie Q (DEUTSCHE POST AG) mit einem Francotyp “A9000”.
Wer hat Informationen dazu?
fragt
Ingo aus dem Norden
So etwas habe ich bisher noch nicht gesehen: International Postage Meter Stamp Catalog: Serie Q (DEUTSCHE POST AG) mit einem Francotyp “A9000”.
Wer hat Informationen dazu?
fragt
Ingo aus dem Norden
Am: 21.11.2022 16:32:41
Gelesen: 356321
# 497
@ ginonadgolm [#496]
Hallo Ingo,
was soll ungewöhnlich sein? Die Kennung mit Buchstaben F statt B.
Es gab eine Zeit, in der man meinte, der Zusammenschluss von Francotyp und Postalia müsste sich in dem Kennbuchstaben ausdrücken.
Was anderes kann ich nicht entdecken.
Viele Grüße
Hajo
Am: 21.11.2022 20:18:18
Gelesen: 356296
# 498
@ Nordluchs [#497]
Hallo Hajo,
nicht der Kennbuchstabe ist gemeint, sondern der Francotyp “A9000” in Verbindung mit der Beschriftung DEUTSCHE POST AG.
Beste Grüße aus Münsterdorf
Ingo
Am: 22.11.2022 20:29:35
Gelesen: 356265
# 499
@ ginonadgolm [#498]
sondern der Francotyp “A9000” in Verbindung mit der Beschriftung DEUTSCHE POST AG
Die A9000 gibt es in Mengen mit diesem Wertrahmen! Also letztlich nichts besonderes!
Schöne Grüße,
Thomas
Am: 22.11.2022 21:24:47
Gelesen: 356255
# 500
@ T1000er [#499]
Wobei Ingo Recht hat, wenn das ein A9000 sein sollte (ich habe es auf die Schnelle aber nicht näher überprüft), dann wäre die Kombination A9000 mit einem "DEUTSCHE POST AG"-Wertrahmen bisher noch nicht dokumentiert bzw. im entsprechenden "Grundlagen-" Katalog [1] nicht gelistet. Oder?
Beste Grüße
Thomas
[1] https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Germany,_Part_2#GROUP_Q:_%22DEUTSCHE/_POST_AG%22_at_top
Am: 22.11.2022 21:59:12
Gelesen: 356248
# 501
@ DL8AAM [#500]
Hallo Thomas,
ich will jetzt hier keinen unnötigen Disput lostreten, aber der von Dir zitierte "Grundlagen"-Katalog ist mit vielen Fehlern behaftet. Auch was die Freistempel von Deutschland anbelangt.
Ich persönlich habe leider nicht die Zeit und auch ehrlich gesagt "keine Lust" hier bei dem Weltkatalog die Korrekturen vorzunehmen.
Ich bin auch kein Freund davon diesen Katalog als Quellenangabe, bei den deutschen Freistempel, in der Datenbank zu verwenden.
Das solch ein Katalog sicherlich eine "Wahnsinn's"-Arbeit ist möchte ich hier nicht infrage stellen.
Der neue Dürst/Eich Katalog läßt weiter auf sich warten; aber er wird kommen!
Dieser Katalog wird dann das "Grundlagenwerk" für die deutschen Freistempel sein.
Schöne Grüße,
Thomas
Am: 23.11.2022 17:00:32
Gelesen: 356213
# 502
@ T1000er [#501]
Hallo zusammen, Hallo Thomas,
stimme Deinen Ausführungen zu, da die Angaben schon lange überholt sind. Benutze den Weltkatalog nur wenn ich ausländische Freistempel beschreibe, von denen ich keine Literatur besitze.
Francotyp A 9000 kann ich sogar mit Eurocent in rot und blau nachweisen. Aber wofür?
Nur zum Zeigen einen Beleg mit fünfstelligen Wertziffern. Fünfstellige kommen auch z. B. bei der A 9100, Postalia, Francotyp-Postalia und hier Hasler vor.
Kennung C90918I / 85774 Unterföhring / 7 PRO SIEBEN / Television AG / Postfach 1310 / 8767 Unterföhring [1]
Viele Grüße
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/ProSieben
Kennung C90918I / 85774 Unterföhring / 7 PRO SIEBEN / Television AG / Postfach 1310 / 8767 Unterföhring [1]
Viele Grüße
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/ProSieben
Am: 23.11.2022 17:52:26
Gelesen: 356203
# 503
@ T1000er [#501]
habe leider nicht die Zeit und auch ehrlich gesagt "keine Lust" hier bei dem Weltkatalog die Korrekturen vorzunehmen.
Hallo Thomas,
das ist genau das Problem. Solche Projekte benötigen eben die Zuarbeit der jeweils "Wissenden".
Und ich finde gerade dieses Projekt eine wirklich GUTE Idee, denn es handelt sich hier um einen wirklich offenen und frei abrufbaren Katalog. Die Alternative dazu ist, dass man sich für jedes Land einen Printkatalog ins Regal stellen muss. Nicht jeder französische Freistempelsammler besorgt sich für seine handvoll von deutschen Freistempeln, den deutschen Printkatalog. Gerade für die ausländischen Freistempel ist dieser Katalog unabgingbar, nur deren Ausland ist unser Inland, und unser Inland "muss" von uns selbst gefüttert werden, damit die Daten eben für jedes "externe Ausland" brauchbar sind.
Ich arbeite hier eigentlich nur noch mit diesem Online Katalog und wenn ich einen frisch gefundenen "ausländischen" Freistempel suche, dann gehe ich davon aus, dass die "ausländischen" Länder entsprechend gut von den jeweiligen, dortigen Hobbykollegen des Landes ausgearbeitet wurden, d.h. d.h. unsere schweizer Freunde, den schweizer Teil eben ausreichend "korrekt" beschrieben haben.
Gerade bei den Freistemplern sind solche offenen Projekte elementar wichtig, es gibt halt keinen kommerziellen MICHEL für jedes Land. Gerade beim AFS'ing, in dem es im Vergleich zu den Bereich der klassischen Briefmarken/Belege sowieso schon weniger proaktiv forschende "Kämpfer" gibt, sollten sich hier zusammentun und nicht national auf klein-klein machen. Was nützt es mir hier, wenn die "fünf argentinischen" AFS-Sammler für ihre Bubble einen superguten Katalog erstellt haben, der aber nicht "abrufbar" ist, wenn man hier doch mal einen argentinischen AFS im "Altpapier" finden sollte?
Beste Grüße
Thomas
Am: 28.11.2022 13:39:26
Gelesen: 355758
# 504
R-Brief vom 25.07.1990 von Vila Pouca de Aguiar nach Kalkar, frankiert mit Absenderfreistempel im Wert von 260 Escudos.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 28.11.2022 19:14:53
Gelesen: 355735
# 505
@ Briefuhu [#504]
Hallo Sepp,
ich gehe mal davon aus, dass es sich hier (in diesem speziellem Fall) nicht um ein Absenderfreistempel-Gerät (bzw. um einen Absenderfreistempel-"Einsatz") handelt, sondern vielmehr um ein Freistempelgerät, dass (in diesem speziellem Fall) in der Postfiliale, von der Post selbst, betrieben wurde, d.h. die Eigenschaft eines Post- bzw. Schalterfrestempelgeräts hat.
Laut dem Standardkatalogwerk "International Postage Meter Stamp Catalog" dürfte das gezeigte Beispiel von einem Gerät aus der Familie 'Pitney Bowes-GB "5000”' stammen [1], dort der Unterpunkt B2.A.
Beste Grüße
Thomas
[1] https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Portugal#GROUP_B:_Semi-circular_frank,_flat_on_bottom
Am: 05.12.2022 09:29:10
Gelesen: 354997
# 506
@ DL8AAM [#505]
Hallo Thomas,
vielen Dank für Deine Info, die ich leider erst jetzt gelesen habe.
Schönen Gruß
Sepp
Am: 07.12.2022 19:53:14
Gelesen: 354875
# 507
Brief von Kassel nach Meran am 12.1.1961, zusätzlich zum Freistempel mit 20 Pfennig Heuss frankiert. Habe über das Eichenkreuzhaus sehr wenig im Netz gefunden. Vielleicht weiß jemand, welche Verwendung dieser Bau heute hat ?
Grüße
Ivo
Grüße
Ivo
Am: 08.12.2022 05:18:47
Gelesen: 354857
# 508
@ fogerty [#507]
Guten Morgen Ivo,
hier findest Du einiges zum "Eichenkreuz" [1]. Denkbar, dass die mit dem Namen auch eine Sporthalle oder Vereinshaus hatten.
Grüßle nach Südtirol
Günther
[1] https://www.cvjm.de/website/de/cv/themen-bereiche/sport/ueber-uns/geschichte
Am: 17.12.2022 12:34:49
Gelesen: 353724
# 509
Hallo zusammen,
eine Postkarte der Firma Gebrüder Meyer aus Melle:
Auf der Karte ist mir unten links ein Stempel aufgefallen, mit dem ich nichts anfangen kann. Wer weiß, um was für eine Abkürzung es sich bei "RBNr." handelt?
Die Karte stammt aus einer Abfolge von 4 Karten derselben Firma mit unterschiedlichen Wertrahmen (siehe [1]).
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=283222
Auf der Karte ist mir unten links ein Stempel aufgefallen, mit dem ich nichts anfangen kann. Wer weiß, um was für eine Abkürzung es sich bei "RBNr." handelt?
Die Karte stammt aus einer Abfolge von 4 Karten derselben Firma mit unterschiedlichen Wertrahmen (siehe [1]).
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=283222
Am: 17.12.2022 14:21:41
Gelesen: 353713
# 510
@ volkimal [#509]
Hallo Volkmar,
RBNr. bedeutet Reichsbetriebsnummer [1]. Ab 1942 wurden alle Firmen über 50 Mitarbeiter erfasst. Über Google findest du alles Wissenswerte darüber.
Viele Grüße,
Bernhard
[1] https://reichsbetriebsnummer.com/
Am: 18.12.2022 00:11:07
Gelesen: 353689
# 511
@ fogerty [#507]
Lieber Ivo,
das "Eichenkreuzhaus" scheint bis in die 1970er Jahre hinein die Bezeichnung für den Hauptsitz der CVJM gewesen zu sein. Das Gebäude befindet sich bis heute in Kassel-Wilhelmshöhe, im Druseltal.
Viele Grüße
Christoph
Viele Grüße
Christoph
Am: 18.12.2022 11:47:39
Gelesen: 353669
# 512
@ bernhard [#510]
Hallo Bernhard,
dankeschön! Jetzt ist es klar.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 18.12.2022 15:26:00
Gelesen: 353658
# 513
Hallo,
ein eingeschriebener Brief von der Südwest-Messe in Villingen-Schwenningen an die Fa. Burgbacher in Trossingen vom 31.05.2000.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 18.12.2022 21:59:12
Gelesen: 353629
# 514
Hallo zusammen,
eine Faltkarte der Großhandelsfirma für Getreide und Düngemittel J.G. Klamroth in Halberstadt vom 24.5.1944:
Im Inneren ist eine Rechnung über 5 Sack Samen von Sommerwicken. Mehr über die Firma J.G. Klamroth kann man bei Wikipedia erfahren [1]. Sie wurde schon 1790 gegründet. Wieso ein Anker im Firmenlogo ist, habe ich nicht herausgefunden.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Klamroth_(Unternehmer)
Im Inneren ist eine Rechnung über 5 Sack Samen von Sommerwicken. Mehr über die Firma J.G. Klamroth kann man bei Wikipedia erfahren [1]. Sie wurde schon 1790 gegründet. Wieso ein Anker im Firmenlogo ist, habe ich nicht herausgefunden.
Viele Grüße
Volkmar
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Klamroth_(Unternehmer)
Am: 19.12.2022 09:15:29
Gelesen: 353607
# 515
Hallo,
ein Brief von der Südwest-Messe in Villingen-Schwenningen vom 19.02.1998 an die Fa. Besenbeck in Villingen-Schwenningen.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 19.12.2022 12:52:33
Gelesen: 353594
# 516
Brief vom Palmbeach Hotel in Larnaca auf Zypern vom 10.12.1986 nach Frankfurt mit AFS 19 Cents.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 19.12.2022 19:00:12
Gelesen: 353574
# 517
Der Möbelmarkt in 79804 Dogern, ganz im Südwesten Deutschlands, nimmt dort in der Region eine recht bekannte Stellung ein [1]. Dazu eine Postkarte vom 29.6.1981.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Möbelmarkt_Dogern
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Möbelmarkt_Dogern
Am: 20.12.2022 21:24:52
Gelesen: 353549
# 518
Die Kranken-Versicherungsanstalt Berlin am 28.11.1955
Grüße
Ivo
Grüße
Ivo
Am: 20.12.2022 21:28:42
Gelesen: 353547
# 519
"Für die neuen Lehrlinge", Kaufmännische Krankenkasse Halle, Geschäftsstelle Steglitz, 18.4.1963
Grüße
Ivo
Grüße
Ivo
Am: 21.12.2022 02:13:40
Gelesen: 353533
# 520
Ein den Älteren unter uns sicherlich wohlbekanntes ehemaliges Auktionshaus in Hannover - Hans Grobe. Dazu ein Brief vom 14.11.1979 nach St.Wendel.

Viele Grüße
Ingo

Viele Grüße
Ingo
Am: 21.12.2022 09:21:39
Gelesen: 353522
# 521
Hallo,
ein Fenster-Kuvert mit Messe Werbelabel von der Südwest-Messe GmbH in Villingen-Schwenningen vom 04.02.1997.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 29.12.2022 23:54:14
Gelesen: 351788
# 522
Bösdorf war ein Dorf südlich von Leipzig, das 1982 wegen der Braunkohleförderung devastiert und in der Folge durch den Tagebau Zwenkau überbaggert wurde [1].
Die Stahl- und Hartgusswerk Bösdorf GmbH (SHB) in Leipzig-Knautnaundorf ist ein mittelständisches Stahlguss-Unternehmen mit 200 Mitarbeitern. Obwohl der Ort Bösdorf 1982 dem Braunkohletagebau weichen musste, ist er im Firmennamen weiterhin erhalten geblieben [2].
Dazu ein Umschlag mit AFS vom 10.1.1953.

Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bösdorf_(Leipzig)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Stahl-_und_Hartgusswerk_Bösdorf
Die Stahl- und Hartgusswerk Bösdorf GmbH (SHB) in Leipzig-Knautnaundorf ist ein mittelständisches Stahlguss-Unternehmen mit 200 Mitarbeitern. Obwohl der Ort Bösdorf 1982 dem Braunkohletagebau weichen musste, ist er im Firmennamen weiterhin erhalten geblieben [2].
Dazu ein Umschlag mit AFS vom 10.1.1953.

Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bösdorf_(Leipzig)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Stahl-_und_Hartgusswerk_Bösdorf
Am: 01.01.2023 10:21:19
Gelesen: 351696
# 523
Brief vom 28.01.1942 von Paris nach Louvain frankiert mit einem Absenderfreistempel im Wert von 2,5 Franc mit der Nummer 6104. Absender war Masson & Cie ein Verleger aus Paris. Der Brief wurde geöffnet, zensiert und wieder verschlossen und mit rotem Stempel Oberkommando der Wehrmacht versehen.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 08.01.2023 14:07:38
Gelesen: 350660
# 524
Polnischer eingeschriebener Expressbrief vom 26.09.1988 von Gdansk (Danzig) nach Bremen, dort am 07.10.1988 angekommen. Auf der Rückseite Briefträgerstempel No. 88, frankiert wurde mit 160 Zloty.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 16.01.2023 22:46:21
Gelesen: 349353
# 525
Hagenburg ist ein Flecken im Nordosten des Landkreises Schaumburg in Niedersachsen, der zur Samtgemeinde Sachsenhagen gehört. Er liegt im Naturpark Steinhuder Meer [1].
Dazu ein Fensterbrief vom 13.8.1963 aus Hagenburg. Absender war sie Baubeschlagsfabrik Suhr, die heute unter K.H.Suhr Holzbau firmiert [2].
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hagenburg
[2] https://suhr-holzbau.de/historie/
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hagenburg
[2] https://suhr-holzbau.de/historie/
Am: 24.01.2023 16:21:02
Gelesen: 348713
# 526
Fensterkuvert aus eigener Post

Vom 17.01.2023, Fa Bösch GmbH & Co KG aus Lustenau, dem Firmensitz meiner Heizanlage
Beste Grüße
Henrique

Vom 17.01.2023, Fa Bösch GmbH & Co KG aus Lustenau, dem Firmensitz meiner Heizanlage
Beste Grüße
Henrique
Am: 31.01.2023 19:02:24
Gelesen: 347913
# 527
Hallo zusammen,
mein früherer Redakteur (1991 – 1997) Walter Nopper † ließ es sich nicht nehmen eine ältere Postalia zu erwerben, in Betrieb zu nehmen und die folgende Werbung für das Hobby zu kreieren.

I Love Freistempel / Walter Nopper / Postfach 1158 / 79629 Grenzach-Wyhlen
Viele Grüße
Hajo

I Love Freistempel / Walter Nopper / Postfach 1158 / 79629 Grenzach-Wyhlen
Viele Grüße
Hajo
Am: 31.01.2023 22:36:21
Gelesen: 347897
# 528
@ Nordluchs [#527]
Hallo Hajo,
ja dieser Freistempel ist mir auch gut bekannt. Mit Walter Nopper hatte ich auch während seiner Amtszeit den ein oder anderen Briefwechsel.
Ist diese Frankiermaschine von Walter im Nachlaß erhalten geblieben? Wäre durchaus ein interessantes Exponat im Bestand der "FG Post- und Absenderfreistempel".
Schöne Grüße,
Thomas
Am: 01.02.2023 00:02:18
Gelesen: 347891
# 529
Hallo zusammen,
hier ein Absenderfreistempel der Fa. Richard Walther aus Werdau in Sachsen vom 13.02.1946. Im Wertrahmen ist oben bereits das Hoheitszeichen entfernt, unten ist "Deutsche Reichspost" noch enthalten, aber mit violetter Stempelfarbe abgedeckt.

Beste Grüße
Ulrich

Beste Grüße
Ulrich
Am: 01.02.2023 11:40:50
Gelesen: 347869
# 530
@ T1000er [#528]
Hallo Thomas,
um Deine Frage wegen der Maschine zu beantworten habe ich einen Ausschnitt aus meinem Heft Nr. 37 – Quellenkundliches Verzeichnis zum Thema Post- und Absenderfreistempel - S. 82 angefertigt.
Wo die jetzige Heimat der Maschinen sich befindet, ist mir nicht bekannt.
Viele Grüße
Hajo
Wo die jetzige Heimat der Maschinen sich befindet, ist mir nicht bekannt.
Viele Grüße
Hajo
Am: 01.02.2023 18:51:16
Gelesen: 347849
# 531
Fensterkuvert aus eigener Post

Kein Datum ersichtlich
Besonderheit: Zwei Absender-Freistempel, von 2191 Gaweinstal und 2222 Bad Pirawarth
Gaweinstal ist die Nachbargemeinde von Bad Pirawarth
Beste Grüße
Henrique

Kein Datum ersichtlich
Besonderheit: Zwei Absender-Freistempel, von 2191 Gaweinstal und 2222 Bad Pirawarth
Gaweinstal ist die Nachbargemeinde von Bad Pirawarth
Beste Grüße
Henrique
Am: 02.02.2023 11:59:31
Gelesen: 347826
# 532
Fensterkuvert aus eigener Post

Gesendet am 12.03.2018 von Taiskirchen in Niederösterreich nach Deutsch-Wagram
Beste Grüße
Henrique

Gesendet am 12.03.2018 von Taiskirchen in Niederösterreich nach Deutsch-Wagram
Beste Grüße
Henrique
Am: 03.02.2023 09:21:37
Gelesen: 347775
# 533
Hallo zusammen,
mal wieder einen echt gelaufenen Beleg. Eine „Codierung“ findet man nicht, nur einen komischen Freistempler des Herstellers KOMUSINA. Wenn man den Beleg vergrößert, sind sogar die Kufenspuren des mit der Hand zu führenden kleinen Gerätes zu erkennen.
Bückeburg / * * * / Dr. med Friedrich Hey / FABRIK PHARMAZ PRÄPARATE K.G.
Viele Grüße
Hajo
Bückeburg / * * * / Dr. med Friedrich Hey / FABRIK PHARMAZ PRÄPARATE K.G.
Viele Grüße
Hajo
Am: 07.02.2023 10:28:28
Gelesen: 347720
# 534
Hallo zusammen,
eine Postkarte mit Abbildung eines Schiffes mit dem Namen „Alte Liebe“.
Das damalige Restaurant Donners Seepavillon verkaufte die Postkarten zusammen mit dem Absenderfreistempel.
Sehr gut zu erkennen ist, dass die Käuferin oder Käufer um den Freistempler herum schrieb.

219 Cuxhaven 1 / DONNERS SEEPAVILLON / EIN FENSTERPLATZ AM TOR ZUR WELT
In den Bedingungen für die Benutzung der Absenderfreistempler ist das so geregelt: Inhaber von Gasthöfen und Gaststätten in Ausflugsorten dürfen Sendungen ihrer Gäste freistempeln.
Viele Grüße
Hajo

219 Cuxhaven 1 / DONNERS SEEPAVILLON / EIN FENSTERPLATZ AM TOR ZUR WELT
In den Bedingungen für die Benutzung der Absenderfreistempler ist das so geregelt: Inhaber von Gasthöfen und Gaststätten in Ausflugsorten dürfen Sendungen ihrer Gäste freistempeln.
Viele Grüße
Hajo
Am: 07.02.2023 11:33:21
Gelesen: 347712
# 535
@ Nordluchs [#534]
Hallo Hajo,
da Du ja Mitglied in der FG Post- und Absenderfreistempel, also ein Experte bist, wäre es sehr hilfreich, wenn Du eine Quellenangabe machen könntest zu "In den Bedingungen...".
Ist die auch heute noch gültig?
Viele Grüße
Albrecht
Am: 07.02.2023 16:20:53
Gelesen: 347698
# 536
Österreich
Fensterkuvert aus eigener Post:

Gesendet am 4.7.2018 von Obersiebenbrunn nach Deutsch-Wagram, also innerhalb Nieder-Österreich
Beste Grüße
Henrique

Gesendet am 4.7.2018 von Obersiebenbrunn nach Deutsch-Wagram, also innerhalb Nieder-Österreich
Beste Grüße
Henrique
Am: 07.02.2023 17:48:54
Gelesen: 347685
# 537
Hallo,
eine Briefdrucksache versandt vom Kaufhaus BARO in Schwenningen am 04.07.1977.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 07.02.2023 18:58:07
Gelesen: 347678
# 538
@ al-lu [#535]
Hallo Albrecht,
bin erst jetzt wieder am PC und wollte etwas in eine andere Rubrik einstellen.
Ich habe mal schnell die Ausgabe der „Bedingungen für die Benutzung der Absenderfreistempler der Francotyp G.m.b.H " herausgesucht. Die Ausgabe von 1942 deshalb, weil ich wissen wollte, ab wann das ungefähr eingeführt wurde. Die ADA würde da noch genauer sein.
Die Benutzungsbedingen, die jeder Besitzer eines Freistemplers erhielt, mussten auch quittiert werden!
Wie lange dieses galt und aktuell noch gilt, kann ich nicht beurteilen, da ich keine aktuellen Benutzungsbedingungen kenne.
Viele Grüße
Hajo
Die Benutzungsbedingen, die jeder Besitzer eines Freistemplers erhielt, mussten auch quittiert werden!
Wie lange dieses galt und aktuell noch gilt, kann ich nicht beurteilen, da ich keine aktuellen Benutzungsbedingungen kenne.
Viele Grüße
Hajo
Am: 09.02.2023 15:28:16
Gelesen: 347643
# 539
Österreich
Fensterkuvert aus eigener Post, gelaufen innerhalb von Niederösterreich

Versendet am 4.7.2019 von Hohenruppersdorf in Niederösterreich (Sitz des GVU-Gänserndorf)
Grüße
Henrique

Versendet am 4.7.2019 von Hohenruppersdorf in Niederösterreich (Sitz des GVU-Gänserndorf)
Grüße
Henrique
Am: 23.02.2023 13:46:16
Gelesen: 346855
# 540
Hallo zusammen,
kürzlich hatte ich in diesem Thread das Verfahren der Benutzung von Freistemplern von Gaststätten und Hotels gezeigt.
Auf Nachfrage wurde eine Quelle aus der Zeit von 1940 ermittelt: [#535] [#538]
Da nun ein älterer Freistempler (Komusina) vorliegt, leider nur als Ausschnitt, der unter anderem den Eindruck trägt: Absender wohnt im HOTEL BELLEVUE
Magdeburg * 3 * / HOTEL BELLEVUE INH. THEODOR REHSE
Damit stellte sich erneut die Frage ab wann nun dieses Verfahren zulässig war.
Zur großen Überraschung wurde im Handwörterbuch des Postwesens, Küsgen, Wilhelm [Hrsg.] u. weitere aus dem Jahr 1927 darauf eingegangen. Also deshalb hier nur kurz berichtet ist dieses schon im Jahr 1927 zugelassen.

Interessant ist außerdem die verkehrte Schreibweise des Namen Frankotyp statt Francotyp in diesem Werk.
Viele Grüße
Hajo
Magdeburg * 3 * / HOTEL BELLEVUE INH. THEODOR REHSE
Damit stellte sich erneut die Frage ab wann nun dieses Verfahren zulässig war.
Zur großen Überraschung wurde im Handwörterbuch des Postwesens, Küsgen, Wilhelm [Hrsg.] u. weitere aus dem Jahr 1927 darauf eingegangen. Also deshalb hier nur kurz berichtet ist dieses schon im Jahr 1927 zugelassen.

Interessant ist außerdem die verkehrte Schreibweise des Namen Frankotyp statt Francotyp in diesem Werk.
Viele Grüße
Hajo
Am: 28.02.2023 11:05:56
Gelesen: 346785
# 541
@ GSFreak [#529]
Hallo zusammen,
hier ein weiterer Beleg aus Werdau in Sachsen. Im Wertrahmen des Absenderfreistempels der Fa. Göldner vom 12.10.1945 ist unten "Deutsche Reichspost" unverändert enthalten, oben im Wertrahmen ist das Hoheitszeichen mit violetter Stempelfarbe abgedeckt. Also andere Handhabung als bei dem Beleg in [#529].

Beste Grüße
Ulrich

Beste Grüße
Ulrich
Am: 28.02.2023 11:23:03
Gelesen: 346783
# 542
Italien
Ein Beleg aus eigener Post von ITALIEN nach ÖSTERRREICH


Versendet am 4.2.2022 von Bitonto nach Deutsch-Wagram
Grüße
Henrique
Ein Beleg aus eigener Post von ITALIEN nach ÖSTERRREICH


Versendet am 4.2.2022 von Bitonto nach Deutsch-Wagram
Grüße
Henrique
Am: 01.03.2023 11:01:14
Gelesen: 346755
# 543
Hallo und einen sonnigen 1. März.
Ein graphisch gelungener Maschinenfreistempel, thematisch mehrfach einordbar:
Melkfett = Gesundheitswesen
Milch - = Lebensmittel in eine andere Form gebracht
Tiere = gesunde Euter !!!
die Sennerin = mein Gott, sieht die Dame toll aus, die könnte auch bei Heidi Klum mitlaufen
mit Sammlergruß
Werner
Melkfett = Gesundheitswesen
Milch - = Lebensmittel in eine andere Form gebracht
Tiere = gesunde Euter !!!
die Sennerin = mein Gott, sieht die Dame toll aus, die könnte auch bei Heidi Klum mitlaufen
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.03.2023 15:36:47
Gelesen: 346747
# 544
Ein Beleg aus eigener Post, gelaufen innerhalb von Niederösterreich

Versendet am 23.09.2020 von Wr. Neustadt nach Deutsch-Wagram
Grüße
Henrique

Versendet am 23.09.2020 von Wr. Neustadt nach Deutsch-Wagram
Grüße
Henrique
Am: 01.03.2023 19:53:02
Gelesen: 346737
# 545
Die VSE Aktiengesellschaft (ehemals Vereinigte Saarländische Elektrizitätswerke) ist ein 1912 in Saarbrücken gegründetes Energieversorgungsunternehmen, das sich im mehrheitlichen Besitz der E.ON-Tochtergesellschaft Innogy befindet. Sie ist zusammen mit ihren Beteiligungen und Partnerunternehmen in den Geschäftsbereichen Energie, Telekommunikation, Liegenschaftsverwaltung, Kaufmännische Dienste sowie Energiedaten- und Zähler-Dienstleistungen hauptsächlich in Südwestdeutschland und Luxemburg tätig [1].
Dazu ein Brief, gelaufen am 30.9.1966 von Saarbrücken nach St.Wendel.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/VSE_AG
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/VSE_AG
Am: 03.03.2023 09:48:44
Gelesen: 346697
# 546
Hallo zusammen,
den meisten ist bisher nicht bekannt oder aufgefallen, dass es einen Verwender gibt, der in seinem Absenderfreistempel die Angabe der Uhrzeit trug. Es sind über 20 Maschinen bzw. Kennungen der DATEV bekannt. Nachfolgend ein Ausschnitt aus einem Großbrief.
Wenn die Sendung in meiner Firma ankam, gab es abends die Lohnabrechnung in die Hand. [1]
Zu der Geschichte zwei Ausschnitte aus einer Veröffentlichung.
Im Bericht 57 und 61 der FG-Freistempel wurden ca. 24 Maschinen registriert.
Gesehen habe ich den Einsatz der Uhrzeit nicht nur im Freistempel, sondern auch bei der DV-Freimachung ab ca. 1993.
Viele Grüße
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/DATEV
Wenn die Sendung in meiner Firma ankam, gab es abends die Lohnabrechnung in die Hand. [1]
Zu der Geschichte zwei Ausschnitte aus einer Veröffentlichung.
Im Bericht 57 und 61 der FG-Freistempel wurden ca. 24 Maschinen registriert.
Gesehen habe ich den Einsatz der Uhrzeit nicht nur im Freistempel, sondern auch bei der DV-Freimachung ab ca. 1993.
Viele Grüße
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/DATEV
Am: 03.03.2023 23:47:21
Gelesen: 346647
# 547
Da dachte ich, ich zeige einmal einen AFS aus einem mir bisher unbekannten Ort - und dann finde ich in der Stempeldatenbank bereits 15 verschiedene AFS von Bendorf (Mayen-Koblenz). Nun also noch eine 16. Variante, diesmal von einem Zahnarzt, der AFS für seine Korrespondenz nutzte, hier am 11.12.1981.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 09.03.2023 11:53:00
Gelesen: 346576
# 548
Hallo zusammen,
mal eine andere Inselpost. Gezeigt wird ein Brief einer vorfrankierten Rückantwort.

Die Auskunftei Günther Heinrich, Hamburg 1 hat diesen Umschlag in einem Brief abgesandt. Erkennbar an dem gefaltetem Umschlag und dem gedruckten Vermerk: Rückantwort.
Die angeschriebene Firma in Burg auf der Insel Fehmarn sendete die Antwort am 02.08.1959 zurück. Der Handstempel von Burg / Fehmarn war die Entwertung des Freistempels des Rückportos.
Viele Grüße
Hajo

Die Auskunftei Günther Heinrich, Hamburg 1 hat diesen Umschlag in einem Brief abgesandt. Erkennbar an dem gefaltetem Umschlag und dem gedruckten Vermerk: Rückantwort.
Die angeschriebene Firma in Burg auf der Insel Fehmarn sendete die Antwort am 02.08.1959 zurück. Der Handstempel von Burg / Fehmarn war die Entwertung des Freistempels des Rückportos.
Viele Grüße
Hajo
Am: 14.03.2023 15:20:51
Gelesen: 346504
# 549
Hallo zusammen,
bei der Registrierung habe ich den folgenden Spruch bemerkt:
Von Magstadt / geht Gesundung aus / in jede Stadt, / in jedes Haus.
Anbei zusätzlich ein Ausschnitt zur besseren Ansicht.

Der Beleg an sich macht einen etwas schlauer. Im Eindruck auf Brief ist: (14) Magstadt bei Stuttgart – „Henselwerk“ zu erkennen. Aber welche Gesundung in jeder Stadt in jedem Haus?
Im Internet fand sich ein altes Büchlein von 1953: Herausgegeben von Walther Schoenenberger, Pflanzensaftwerk in Verbindung mit Deutsche Olbas. Gesellschaft mbH / Henselwerk.
Also es war was „jutes“ für die Gesundheit. Die Firma scheint aber so nicht mehr zu existieren, da die Geschäftsunterlagen in der Datenbank der Deutschen Nationalbibliothek zu finden sind.
Das nur zur Klärung des Rätsels.
Viele Grüße
Hajo

Der Beleg an sich macht einen etwas schlauer. Im Eindruck auf Brief ist: (14) Magstadt bei Stuttgart – „Henselwerk“ zu erkennen. Aber welche Gesundung in jeder Stadt in jedem Haus?
Im Internet fand sich ein altes Büchlein von 1953: Herausgegeben von Walther Schoenenberger, Pflanzensaftwerk in Verbindung mit Deutsche Olbas. Gesellschaft mbH / Henselwerk.
Also es war was „jutes“ für die Gesundheit. Die Firma scheint aber so nicht mehr zu existieren, da die Geschäftsunterlagen in der Datenbank der Deutschen Nationalbibliothek zu finden sind.
Das nur zur Klärung des Rätsels.
Viele Grüße
Hajo
Am: 24.03.2023 18:48:21
Gelesen: 345939
# 550
Die Transair Düsseldorf war ein Tochterunternehmen der LTU International Airways. Die LTU war eine deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Düsseldorf und Basis auf dem Flughafen Düsseldorf. Sie wurde 2007 von Air Berlin übernommen, die die Nutzung der Marke LTU im Sommer 2009 einstellte und fortan alle Flüge unter der Marke Air Berlin durchführen ließ [1].
Hier eine Postkarte von Transair Düsseldorf, gelaufen mit AFS am 8.2.1982 von Düsseldorf nach Detmold.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/LTU
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/LTU
Am: 31.03.2023 02:40:51
Gelesen: 345890
# 551
Als ehemaliger Westberliner ist mir der Ortsname Töpen selbstverständlich ein Begriff, denn bis zur Wiederherstellung der Saalebrücke an der Transitautobahn A 9 lief der gesamte Fernverkehr ersatzweise über die Fernstraße 2 und über den Grenzübergang Juchhöh-Töpen, Juchhöh im Osten und Töpen im Westen, beides Orte im direkten Grenzbereich. Als mir dann dieser AFS in die Hände geriet, habe ich ihn festgehalten, denn Töpen hat ja nur rund 1.000 Einwohner, ist also ein recht kleines Dorf [1].
Die einstige Firma "création Faber" existiert auch heute noch unter dem Namen "Ernst Faber GmbH" [2].
Dazu ein Briefumschlag vom 27.1.1982, gelaufen von Töpen nach Detmold.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Töpen
[2] https://www.textilmitteilungen.de/news-handel-mode/70-jahre-faber
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Töpen
[2] https://www.textilmitteilungen.de/news-handel-mode/70-jahre-faber
Am: 01.04.2023 01:35:43
Gelesen: 345867
# 552
Heute ohne große Ausführungen. Ein AFS der Hannoverschen Lebensversicherung vom 7.12.1938. Bemerkenswert aus heutiger Sicht ist nur, wie offen früher mit Geldgeschäften oder Geldforderungen umgegangen wurde, anders kann die rückseitig aufgeklebte Zahlkarte nicht gedeutet werden.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 01.04.2023 10:16:59
Gelesen: 345847
# 553
Guten Tag!
Hier ein Brief der "Norddeutsche Holz-Berufsgenossenschaft", Berlin. vom 5.6.1935.
Der Empfänger dieses Briefes war Schreinermeister mit einer eigenen Werkstatt, ist etwa Anfang der 1970-er Jahre verstorben und das Unternehmen wurde von seinem Sohn Friedrich (genannt Friedel) übernommen. Die Straße "Obere Texasstraße" (dort soll mal eine Familie gewohnt haben, die dann nach Texas auswanderte) hat in der Zwischenzeit auch einen neuen Namen bekommen. Dem Friedrich sen. wird nachgesagt, dass er sich zeitlebens vehement geweigert hat, Särge zu bauen.
MfG Franz
Der Empfänger dieses Briefes war Schreinermeister mit einer eigenen Werkstatt, ist etwa Anfang der 1970-er Jahre verstorben und das Unternehmen wurde von seinem Sohn Friedrich (genannt Friedel) übernommen. Die Straße "Obere Texasstraße" (dort soll mal eine Familie gewohnt haben, die dann nach Texas auswanderte) hat in der Zwischenzeit auch einen neuen Namen bekommen. Dem Friedrich sen. wird nachgesagt, dass er sich zeitlebens vehement geweigert hat, Särge zu bauen.
MfG Franz
Am: 03.04.2023 14:04:26
Gelesen: 345805
# 554
Hallo,
aus Berlin-Siemensstadt von den Siemens-Schuckert-Werken ein Großbrief vom 13.10.1932, gelaufen nach Tuttlingen.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 03.04.2023 16:38:50
Gelesen: 345796
# 555
Hallo zusammen,
zwei Ortsbriefe aus Neuruppin an Herrn Köhler, den Tauschpartner meines Vaters:
Absender waren der FDGB Neuruppin und das VEB Feuerlöschgerätewerk in Neuruppin.
Ein Fernbrief kostete innerhalb der DDR ab dem 1.1.1971 das Porto von 35 Pfennig. Ortsbriefe kosteten seit dem 1.10.1954 unverändert 10 Pfennig. Der Brief mit Fenster ist auch nur mit 10 Pfg. freigemacht, damit kann es nur ein Ortsbrief sein. Ich habe ihn seinerzeit von Herrn Köhler geschenkt bekommen.
Viele Grüße
Volkmar
Absender waren der FDGB Neuruppin und das VEB Feuerlöschgerätewerk in Neuruppin.
Ein Fernbrief kostete innerhalb der DDR ab dem 1.1.1971 das Porto von 35 Pfennig. Ortsbriefe kosteten seit dem 1.10.1954 unverändert 10 Pfennig. Der Brief mit Fenster ist auch nur mit 10 Pfg. freigemacht, damit kann es nur ein Ortsbrief sein. Ich habe ihn seinerzeit von Herrn Köhler geschenkt bekommen.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 03.04.2023 19:40:42
Gelesen: 345787
# 556
@ volkimal [#555]
Kleine Korrektur: Der Brief in der DDR kostete bis 1990 20 Pfennig. Richtig ist, dass 1971 die BRD nicht mehr "innerdeutsches Porto" war, sondern internationaler Versand war, was 35 Pfennig pro Brief, 25 für die Postkarte kostete.
Gruß
Uwe
Am: 04.04.2023 09:44:02
Gelesen: 345765
# 557
@ Altmerker [#556]
Hallo Uwe,
danke für die Korrektur. Da habe ich versehentlich die falsche Tabelle benutzt. Hier ein Beispiel für das 20 Pfg. Inlandsporto (ebenfalls von Herrn Köhler):
Eine Besonderheit bei diesem Postalia-Stempel aus Quedlinburg vom 10.1.1977: Es ist im Dürst/Eich von 1999 die einzige bekannte Maschine mit Einkreisstempel, bei dem die Postleitzahl vor dem Ortsnamen stand. Keine Ahnung, ob inzwischen eine weitere Maschine dazu gefunden wurde.
Viele Grüße
Volkmar
Eine Besonderheit bei diesem Postalia-Stempel aus Quedlinburg vom 10.1.1977: Es ist im Dürst/Eich von 1999 die einzige bekannte Maschine mit Einkreisstempel, bei dem die Postleitzahl vor dem Ortsnamen stand. Keine Ahnung, ob inzwischen eine weitere Maschine dazu gefunden wurde.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 05.04.2023 03:27:42
Gelesen: 345745
# 558
Die Brauerei Sternburg ist ein ehemaliges Brauhaus im Leipziger Ortsteil Lützschena, welches zwischen 1822 und 1991 bestand. Die Brauerei ist der Namensgeber für die Biermarke Sternburg, die an der Straße Zur alten Brauerei gelegenen und überwiegend denkmalgeschützten Gebäude sind noch weitestgehend erhalten [1].
Dazu ein Fensterbrief vom 20.2.1961.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Brauerei_Sternburg
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Brauerei_Sternburg
Am: 12.04.2023 16:33:58
Gelesen: 345589
# 559
Hallo zusammen,
die unscheinbare Postkarte weckte bei der Registrierung von Belegen aus den 1950-er Jahren die Neugier was dahinter stecken könnte.
Besonders fiel der Eindruck auf der Karte „Reparations-Waren-Lieferung nach Israel“ auf.

(22c) Köln-Nippes, ISROPA, ISRAEL - EUROPA - DIENST G.M.B.H.
27. September 1951 - leitete Bundeskanzler Adenauer mit seiner Regierungserklärung die deutsch-israelischen Wiedergutmachungs-Verhandlungen ein. [1]
Viele Grüße
Hajo
[1] https://www.dw.com/de/deutsche-wiedergutmachung-für-israel/a-15387373

(22c) Köln-Nippes, ISROPA, ISRAEL - EUROPA - DIENST G.M.B.H.
27. September 1951 - leitete Bundeskanzler Adenauer mit seiner Regierungserklärung die deutsch-israelischen Wiedergutmachungs-Verhandlungen ein. [1]
Viele Grüße
Hajo
[1] https://www.dw.com/de/deutsche-wiedergutmachung-für-israel/a-15387373
Am: 24.04.2023 09:27:28
Gelesen: 344985
# 560
Hallo zusammen,
ein unscheinbarer Beleg, aber wenn man dahinter schaut, interessant da sich die Firma ab den 1960iger Jahren auf die Mikrochirurgie konzentrierte.

Die Firma wurde 1864 von Johann Diedrich Möller gegründet und firmierte unter dem Namen J. D. Möller Optische Werke GmbH. Zunächst erfolgte die Fertigung unterschiedlicher optischer Produkte wie Mikroskope, Ferngläser, optische Messgeräte sowie anamorphotische Optiken für Filmprojektoren. Seit den 1960er Jahren konzentriert sich die Möller GmbH auf die Entwicklung und Produktion optischer Messtechnik und Geräte für die Mikrochirurgie. 1990 erfolgte die Eingliederung in die Haag-Streit Gruppe mit Firmensitz in Köniz, Schweiz. Seit 1999 ist der Bereich optischer Messgeräte als Tochterunternehmen Möller-Wedel Optical GmbH [1] selbstständig, und die Möller-Wedel GmbH konzentriert sich auf die Herstellung von Medizinprodukten.
Viele Grüße
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Möller-Wedel

Die Firma wurde 1864 von Johann Diedrich Möller gegründet und firmierte unter dem Namen J. D. Möller Optische Werke GmbH. Zunächst erfolgte die Fertigung unterschiedlicher optischer Produkte wie Mikroskope, Ferngläser, optische Messgeräte sowie anamorphotische Optiken für Filmprojektoren. Seit den 1960er Jahren konzentriert sich die Möller GmbH auf die Entwicklung und Produktion optischer Messtechnik und Geräte für die Mikrochirurgie. 1990 erfolgte die Eingliederung in die Haag-Streit Gruppe mit Firmensitz in Köniz, Schweiz. Seit 1999 ist der Bereich optischer Messgeräte als Tochterunternehmen Möller-Wedel Optical GmbH [1] selbstständig, und die Möller-Wedel GmbH konzentriert sich auf die Herstellung von Medizinprodukten.
Viele Grüße
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Möller-Wedel
Am: 29.04.2023 09:02:52
Gelesen: 344906
# 561
Hallo zusammen,
vor einigen Wochen im Online-Katalog von Felzmann entdeckt.
Belegbeschreibung Auktionshaus Felzmann:
1934, kleinformatiger schwerer Firmen-Bedarfsbrief ab Berlin 5.10.34 nach Montevideo mit Freistempel "... Überseeische Bank" und sehr hohem Porto von 1435 Pfg (!!) für ein Gewicht von 41½ g, Flugstempel "a" und rs. violetter Condor Flugstempel für den Anschlussflug ab Brasilien, Ankunft 12.10.34, für das hohe Gewicht sehr gute Bedarfserhaltung.
Zu sehen ist die Verwendung eines Freistempels als Geschäftspost. Der Absenderfreistempel über 14,35 RM (Haberer Nr. 328 b) in dieser Höhe ist im Lufthansa „Katapult Süd Dienst“ sehr selten!
Viele Grüße
Hajo
Zu sehen ist die Verwendung eines Freistempels als Geschäftspost. Der Absenderfreistempel über 14,35 RM (Haberer Nr. 328 b) in dieser Höhe ist im Lufthansa „Katapult Süd Dienst“ sehr selten!
Viele Grüße
Hajo
Am: 29.04.2023 10:58:56
Gelesen: 344899
# 562
@ Nordluchs [#561]
Gibt es eine Aufschlüsselung der Briefgebühr?
Auslandsbrief 41-50 g kostete meines Wissens 55 Pf (25 + 2x 15). Da bleiben 13,80 RM für Luftpost.
Wie teilt sich das auf die 41,5 g auf?
Viele Grüße,
Klemens
Am: 29.04.2023 11:06:02
Gelesen: 344896
# 563
@ Frankenjogger [#562]
Hallo Clemens,
wie eingangs erwähnt: Belegbeschreibung Auktionshaus Felzmann.
Mein Anliegen war diesen Beleg hier vorzustellen da nicht alltäglich.
Nicht mehr nicht weniger.
Viele Grüße
Hajo
Am: 30.04.2023 00:58:02
Gelesen: 344875
# 564
Von mir ein ungewöhnlicher Fensterumschlag mit kleinem Adressfenster mitten im Umschlag, gelaufen am 6.1.1936 mit Absenderfreistempel der Berlinischen Lebensversicherung.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 01.05.2023 08:48:03
Gelesen: 344774
# 565
@ Nordluchs [#561]
@ Frankenjogger [#562]
Hallo zusammen,
von einem Kurztrip zurück kann ich mich mit dem gezeigten Beleg (ungewöhnliches Porto) ein wenig beschäftigen. Ich bin kein Spezialist für den Weg Condor, Katapultflugpost und dergleichen nach Südamerika. Aber sehen kann ich, wenn der Brief vergrößert gezeigt wird, handschriftliche Vermerke.
Zu erkennen sind links oben 41½ g. 16. und 9 X.
Rechts unter dem Wertstempel handschriftlich 1435
Ich deute das so das 9 X 160 Rpf. = 1440 ergibt. Warum nun 5 Rpf. weniger ist mir nicht klar.
Demnach ist meiner Meinung nach das Porto für 9 gleiche Briefe nach Uruguay auf einem Brief bezahlt worden.
Evtl. alle als Bündel verschickt? Die Deutsche Überseeische Bank in Berlin hat sicherlich Erfahrung mit der Post nach Südamerika.
Zumindest ist die Beschreibung des Auktionshauses auch nicht vollständig. Der Brief mit Ausruf 60 Euro ist als Untergebot mit 54 Euro verkauft worden. Der Käufer hat damit wohl ein Schnäppchen gemacht.
In diesem Kreis bei Philaseiten gibt es etliche Spezialisten und auch Juroren, die etwas dazu erklären könnten.
Ich bitte darum!
Viele Grüße
Hajo
Zu erkennen sind links oben 41½ g. 16. und 9 X.
Rechts unter dem Wertstempel handschriftlich 1435
Ich deute das so das 9 X 160 Rpf. = 1440 ergibt. Warum nun 5 Rpf. weniger ist mir nicht klar.
Demnach ist meiner Meinung nach das Porto für 9 gleiche Briefe nach Uruguay auf einem Brief bezahlt worden.
Evtl. alle als Bündel verschickt? Die Deutsche Überseeische Bank in Berlin hat sicherlich Erfahrung mit der Post nach Südamerika.
Zumindest ist die Beschreibung des Auktionshauses auch nicht vollständig. Der Brief mit Ausruf 60 Euro ist als Untergebot mit 54 Euro verkauft worden. Der Käufer hat damit wohl ein Schnäppchen gemacht.
In diesem Kreis bei Philaseiten gibt es etliche Spezialisten und auch Juroren, die etwas dazu erklären könnten.
Ich bitte darum!
Viele Grüße
Hajo
Am: 02.05.2023 10:44:25
Gelesen: 344611
# 566
Hallo,
die "9" auf dem Umschlag bezieht sich vermutlich darauf, dass für 41,5 Gramm neunmal "airmail rate" zu zahlen ist (jeweils pro 5 g). Dies müssten damals jeweils 150 Pf.(?) gewesen sein, so dass sich hierfür insgesamt 1350 Pf. ergeben. Dazu kommt das "normale Porto" - wie man auf den Gesamtwert 1435 kommt, kann ich allerdings auch nicht so richtig nachvollziehen (eventuell 24 Porto + 30 Ausland + 30 Ausland-Gewichtszuschlag + 1 überfrankiert ?).
Viele Grüße
Adalbert
Am: 02.05.2023 23:06:48
Gelesen: 344477
# 567
@ Nordluchs [#561] und die weiteren Teilnehmer der Diskussion
Luftpostzuschlag mit deutscher Luftpost nach Südamerika 150 Pf je 5g [1] macht 13,50 RM.
Auslandsbrief >40 - 60 g: 55 Pf [2] und Beitrag [#562].
Es fehlen noch 30 Pfennig. Einschreiben vorgesehen?
Oder Späteinlieferungsgebühr [2], S. 104. Gab es diese noch 1934? 21 bis 22 Uhr laut rückseitigem Stempel aus Berlin.
Grüße
Christian
[1] Hueske: Luftpostzuschläge nach Amerika. 2022. Neues Handbuch, Band 59
[2] Michel Postgebühren-Handbuch Deutschland, 2001
Am: 04.05.2023 17:31:11
Gelesen: 344165
# 568
@ Adalbert [#566]
@ ChristianSperber [#567]
Hallo zusammen,
speziell den beiden oben verlinkten herzlichen Dank für die Mühe und Unterstützung. Alles in allem ein interessanter Beleg. Ganz klar ist die Geschichte noch nicht, aber vielleicht kommt ja noch was.
Um hier nicht nur Text zu schreiben hänge ich mal einen gelaufenen Beleg an.
2000 Norderstedt 3, E + S Gebäudeservice GmbH
Dies ist keine übliche Francotyp, sondern eine sogenannte "alte" Hasler Kassasystem (große ovale Wertziffern), drei- und vierstellig. Die Datumsziffern unterscheiden sich ebenfalls durch eine ovale Form. [1] [2]
Das zur Information für Interessierte.
Viele Grüße
Hajo
[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/524387
[2] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/517987
2000 Norderstedt 3, E + S Gebäudeservice GmbH
Dies ist keine übliche Francotyp, sondern eine sogenannte "alte" Hasler Kassasystem (große ovale Wertziffern), drei- und vierstellig. Die Datumsziffern unterscheiden sich ebenfalls durch eine ovale Form. [1] [2]
Das zur Information für Interessierte.
Viele Grüße
Hajo
[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/524387
[2] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/517987
Am: 04.05.2023 18:26:10
Gelesen: 344149
# 569
@ ChristianSperber [#567]
Vorgesehene Einschreibegebühr könnte evtl. sein. Späteinliefergebühr würde ich ausschließen, da diese meines Wissens nur in Verbindung mit Einschreiben (und bei Wertbriefen und Paketeinlieferungen) erhoben wurde [Postordnung 1929 §32 VIII].
Viele Grüße,
Klemens
Am: 04.05.2023 19:50:12
Gelesen: 344132
# 570
Hallo in die Runde,
heute Abend von mir ein neuer Freistempelumschlag, versandt vom Theater Dortmund, Inhalt eine Opernkarte für Wagner´s "Siegfried".
Leider gibt es vom Opernhaus selber wohl keinen eigenen Freistempel.
mit Sammlergruß
Werner
Leider gibt es vom Opernhaus selber wohl keinen eigenen Freistempel.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.05.2023 09:53:23
Gelesen: 343652
# 571
Luftpostbrief vom 09.12.1986 von Panama nach Waldburg, frankiert mit Absenderfreistempel über 0,30 Dollar, außerdem eine Marke bei der ich mir nicht sicher bin ob es eine Vignette oder ein Zuschlagsmarke ist.
Schönen Gruß
Sepp
Schönen Gruß
Sepp
Am: 08.05.2023 11:32:48
Gelesen: 343404
# 572
@ volkimal [#557]
Hallo zusammen,
Volkmar stellte eine besondere Postalia in der DDR vor.
Hier kurzer Auszug des obigen Beitrags.
Eine Besonderheit bei diesem Postalia-Stempel aus Quedlinburg vom 10.1.1977: Es ist im Dürst/Eich von 1999 die einzige bekannte Maschine mit Einkreisstempel, bei dem die Postleitzahl vor dem Ortsnamen stand. Keine Ahnung, ob inzwischen eine weitere Maschine dazu gefunden wurde.
In der ehemaligen Stempelsammlung von Heiner Dürst† fand sich folgendes Exemplar mit Zweikreisstempel aus Jena zur Ergänzung. Ebenfalls die einzige Maschine mit der Postleitzahl vor der Ortsbezeichnung.

6900 Jena 1, VEB MASCHINENBAUHANDEL, ERFURT, Betriebsteil Jena
Diese Maschine ist vermutlich so direkt ausgeliefert worden. Dazu folgender Hinweis:
1964 gründete Postalia eine Niederlassung in Wien, deren Aufgabe es war, das Geschäft mit den Staatshandelsländern und dazu zählte auch die DDR wahrzunehmen (Fritzsche, Bericht 72. S. 21-22)
Im schon eingangs erwähnten Dürst/Eich, Teil 2 wird auf Seite 29, der Ortstempel unter dem Begriff Zweikreisstegstempel als ZKS 15 – Postalia (eine Maschine) mit PLZ-O vor der Ortsangabe beschrieben.
Viele Grüße
Hajo

6900 Jena 1, VEB MASCHINENBAUHANDEL, ERFURT, Betriebsteil Jena
Diese Maschine ist vermutlich so direkt ausgeliefert worden. Dazu folgender Hinweis:
1964 gründete Postalia eine Niederlassung in Wien, deren Aufgabe es war, das Geschäft mit den Staatshandelsländern und dazu zählte auch die DDR wahrzunehmen (Fritzsche, Bericht 72. S. 21-22)
Im schon eingangs erwähnten Dürst/Eich, Teil 2 wird auf Seite 29, der Ortstempel unter dem Begriff Zweikreisstegstempel als ZKS 15 – Postalia (eine Maschine) mit PLZ-O vor der Ortsangabe beschrieben.
Viele Grüße
Hajo
Am: 19.05.2023 15:50:41
Gelesen: 341454
# 573
Hallo zusammen,
ein schönes Pärchen!
Lübeck-Herrenwyk, Vereinigte Sauerstoffwerke im November 1947 mit Handstempel „ I. G. Farbenindustrie in Auflösung - in dissolution - (Under Britisch Control)
Danach ab ca. Frühjahr 1948 wieder mit Handstempel aber nun geändertem Klischee

Sauerstoffwerk, Herrenwyk,
I.G. Farbenindustrie in Auflösung
- in dissolution -
(Under Britisch Control)
Derartige Dinge sind in dieser Zeit, was I.G Farben [1] betrifft zwar öfters zu beobachten, aber hier bei dem Lübecker Absenderfreistempel, ohne den Hintergrund der Firmengeschichte des Sauerstoffwerkes zu kennen, sehr aufschlussreich.
Könnte sogar unter zweisprachige Stempel in Deutschland abgelegt werden
Viele Grüße
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org//wiki/I.G._Farben#Aufspaltung_der_I.G._Farben

Sauerstoffwerk, Herrenwyk,
I.G. Farbenindustrie in Auflösung
- in dissolution -
(Under Britisch Control)
Derartige Dinge sind in dieser Zeit, was I.G Farben [1] betrifft zwar öfters zu beobachten, aber hier bei dem Lübecker Absenderfreistempel, ohne den Hintergrund der Firmengeschichte des Sauerstoffwerkes zu kennen, sehr aufschlussreich.
Könnte sogar unter zweisprachige Stempel in Deutschland abgelegt werden
Viele Grüße
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org//wiki/I.G._Farben#Aufspaltung_der_I.G._Farben
Am: 16.06.2023 02:31:45
Gelesen: 337639
# 574
Firmenname: Gustav Fritzsche
Ortssitz: Leipzig
Straße: Täubchenweg
Art des Unternehmens: Buchbinderei
Anmerkungen Seit 1894 am Täubchenweg. Später unter der Firma "Buchbinderei Aktiengesellschaft vorm. Gustav Fritzsche". Seit 1934: "Fritzsche, Hager, Sieke GmbH". Bezeichnet sich als "Königl. Sächs. Hofbuchbinder".[1].
Karl Seelinger war promovierter Jurist, Aufsichtsratsvorsitzender der Großbuchbinderei Fritzsche-Hager-Sieke AG, Leipzig und Vorsteher des Buchgewerbevereins [2].
Dazu ein AFS vom 27.5.1932.
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen10/firmadet103920.shtml
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Seeliger
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen10/firmadet103920.shtml
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Seeliger
Am: 08.10.2023 20:00:55
Gelesen: 322444
# 575
Hallo zusammen,
eine Postkarte des NS Reichbundes Deutsche Schwestern e.V. vom 05.12.1944 aus Berlin-Wilmersdorf:
Die Karte wurde mittels eines Absenderfreistempels vom Amt für Volkswohlfahrt in Berlin freigemacht. Es wird zu Spenden für das Winterhilfswerk aufgerufen. Das Werbeklischee sieht etwas ungewöhnlich aus, da der obere Teil linksbündig und der untere Teil zentriert ist. Rechts ein ähnlicher Stempel aus der Datenbank.
Ob bei meinem Stempel ursprünglich auch eine Straße angegeben war, kann ich nicht sagen.
Viele Grüße
Volkmar
Die Karte wurde mittels eines Absenderfreistempels vom Amt für Volkswohlfahrt in Berlin freigemacht. Es wird zu Spenden für das Winterhilfswerk aufgerufen. Das Werbeklischee sieht etwas ungewöhnlich aus, da der obere Teil linksbündig und der untere Teil zentriert ist. Rechts ein ähnlicher Stempel aus der Datenbank.
Ob bei meinem Stempel ursprünglich auch eine Straße angegeben war, kann ich nicht sagen.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 23.10.2023 08:52:55
Gelesen: 318950
# 576
Brief vom 23.12.1963 von Bergen/Norwegen nach Bremen frankiert mit einem Absenderfreistempel der Reederei Westfal-Larsen & Co. im Wert von 90 Öre.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 30.10.2023 00:59:39
Gelesen: 317616
# 577
Heute schenke ich mir den Briefumschlag; der ist dermaßen mit irgendwelchen Notizen beschmiert, darauf können wir auch verzichten.
Die Edeleanu-Gesellschaft m.b.K. geht auf den Chemiker Lazăr Edeleanu zurück [1]. Heute existiert die Firma immer noch, sie heißt nun EDL Anlagenbau Gesellschaft mbH und hat ihren Sitz in Leipzig [2].
Dazu ein Absenderfreistempel vom 23.2.1942 aus Berlin.

Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lazăr_Edeleanu
[2] https://www.energy-saxony.net/mitglieder/edl-anlagenbau-gesellschaft-mbh.html
Die Edeleanu-Gesellschaft m.b.K. geht auf den Chemiker Lazăr Edeleanu zurück [1]. Heute existiert die Firma immer noch, sie heißt nun EDL Anlagenbau Gesellschaft mbH und hat ihren Sitz in Leipzig [2].
Dazu ein Absenderfreistempel vom 23.2.1942 aus Berlin.

Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lazăr_Edeleanu
[2] https://www.energy-saxony.net/mitglieder/edl-anlagenbau-gesellschaft-mbh.html
Am: 08.11.2023 09:36:38
Gelesen: 314293
# 578
Hallo in die Runde,
heute wieder ein netter Beleg mit einem "krummen" Porto:
Ich frage mich immer, was "soooo" wichtiges an einer Drucksache es gewesen ist, dass man hier per Einschreiben 40 Pfennige "geopfert" hat. Aber so bekommen wir halt einen ausgefallenen Beleg zu sehen.
Und weil es so schön ist, noch einen weiteren Umschlag, diesmal die 55 Pfennige-Wertstufe von einem Absender, mit dem wir derzeit größere "Probleme" haben.
mit Sammlergruß
Werner
Ich frage mich immer, was "soooo" wichtiges an einer Drucksache es gewesen ist, dass man hier per Einschreiben 40 Pfennige "geopfert" hat. Aber so bekommen wir halt einen ausgefallenen Beleg zu sehen.
Und weil es so schön ist, noch einen weiteren Umschlag, diesmal die 55 Pfennige-Wertstufe von einem Absender, mit dem wir derzeit größere "Probleme" haben.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 08.11.2023 15:47:01
Gelesen: 314208
# 579
Hallo,
eine Postkarte von der Fa. Schneider in Schwenningen, gelaufen am 07.11.1951 innerorts an die Buchdruckerei Link.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 08.11.2023 21:40:40
Gelesen: 314125
# 580
Von mir heute ein AFS der Wirtschaftlichen Vereinigung der deutschen Süßwarenwirtschaft vom 12.2.1938 aus Berlin.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 11.11.2023 16:15:00
Gelesen: 313231
# 581
Hallo an diesem Samstag und
"Essen Helau",
heute traf wieder ein netter Beleg ein:
LP-Auslandsbrief (40 + 15) von 11-1954 aus Ebingen
Ich habe immer noch leichte Probleme, ob es jetzt ein LP-Brief oder ein Aerogramm (ohne Werteindruck) sein könnte.
mit Sammlergruß
LP-Auslandsbrief (40 + 15) von 11-1954 aus Ebingen
Ich habe immer noch leichte Probleme, ob es jetzt ein LP-Brief oder ein Aerogramm (ohne Werteindruck) sein könnte.
mit Sammlergruß
Am: 11.11.2023 16:32:14
Gelesen: 313225
# 582
Hallo,
aus Schwenningen von der Fa. Schuh-Haller eine Karte vom 15.04.1942, gelaufen in Schwenningen.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 14.11.2023 17:38:20
Gelesen: 312679
# 583
Hallo,
ein Brief von der EVS Biberach an der Riss vom 30.10.1945, leider ohne Adresse.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 14.11.2023 19:08:17
Gelesen: 312659
# 584
Hallo,
auch heute kamen ein paar neue Belege:
Ein sehr schön gestalteter Umschlag (etwas Jugendstil, etwas Art deco), ausgegeben von der Firma ADREMA (mit deren Etiketten haben wir seinerzeit beim Bund im Lazarett die Adressen auf den Patienten-Unterlagen gedruckt), hier als Orts-Brief in der 1. Gewichtsstufe - 20 g mit dem ermäßigten Porto von 8 Pfennigen.
mit Sammlergruß
Werner
Ein sehr schön gestalteter Umschlag (etwas Jugendstil, etwas Art deco), ausgegeben von der Firma ADREMA (mit deren Etiketten haben wir seinerzeit beim Bund im Lazarett die Adressen auf den Patienten-Unterlagen gedruckt), hier als Orts-Brief in der 1. Gewichtsstufe - 20 g mit dem ermäßigten Porto von 8 Pfennigen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.11.2023 20:41:01
Gelesen: 312304
# 585
Hallo in die Runde,
habe gerade wieder einen schönen Beleg bekommen:
Die Portostufe von 13 Pfennigen kommt nicht so oft vor, zumindest ist meist die Luftpost oder noch seltener die Rohrpost im Spiel, die zum normalen Porto dazukommt.
Und das auch noch mit einem Freistempel dokumentieren zu können, umso schwieriger.
Wünsche Euch ein schönes Wochenende.
mit Sammlergruß
Werner
Die Portostufe von 13 Pfennigen kommt nicht so oft vor, zumindest ist meist die Luftpost oder noch seltener die Rohrpost im Spiel, die zum normalen Porto dazukommt.
Und das auch noch mit einem Freistempel dokumentieren zu können, umso schwieriger.
Wünsche Euch ein schönes Wochenende.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.11.2023 00:23:39
Gelesen: 312273
# 586
Von mir ein Grundsteuerbescheid der Stadt Worms für das Rechnungsjahr 1949, offen verschickt mit AFS am 29.8.1951 nach Wiesbaden.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 20.11.2023 01:55:55
Gelesen: 312037
# 587
Heute ein Stempel der Stadtverwaltung von Altona an der Elbe vom 9.1.1934. Seit 1938 ist Altona ein Stadtteil von Hamburg.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 20.11.2023 20:41:35
Gelesen: 311925
# 588
Hallo in die Runde,
bei mir sind wieder zwei schöne Zehnfach-Frankaturen eingetroffen.
Einmal die 16-Pfennig-Wertstufe als Orts-Brief, dazu noch 24 Pfennige für einen Fernbrief, vom Datum her noch 1. Briefkastenleerung !
So langsam wächst meine AFS-Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
Einmal die 16-Pfennig-Wertstufe als Orts-Brief, dazu noch 24 Pfennige für einen Fernbrief, vom Datum her noch 1. Briefkastenleerung !
So langsam wächst meine AFS-Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.11.2023 11:54:52
Gelesen: 311792
# 589
@ HWS-NRW [#588]
Hallo Hans-Werner,
wieder einmal schöne Belege, hier mit 10-fach Einstellung.
Dein zweiter Beleg, gestempelt am 23.6.1948 hätte aber eigentlich von der Post beanstandet werden müssen!
Am 23.6.1948 war keine 10-fach Verwendung mehr erlaubt, auch nicht, wenn diese früh morgens gestempelt und noch vor der ersten Leerung in den Briefkasten geworfen wurden.
Gültige AFS-gestempelte Belege mit 10fach-Einstellung müssen am 22.6.1948 gestempelt sein. Das war ihre letzte Gültigkeit.
Bei AFS-gestempelten Belegen dürfte es eigentlich keine AFS-Stempeldaten geben, die auf eine erste Briefkasten-Leerung vom 23.6.1948 verweisen, außer es wurde noch ein Poststempel vom 23.6.1948 abgeschlagen.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 21.11.2023 12:57:34
Gelesen: 311744
# 590
Hallo Klemens,
nach Aussage verschiedener "Fachmänner" gilt die erste Leerung noch bei den Zehnfachfrankaturen, wird so auch bei den Auktionshäusern so gehandhabt. Und auch ohne zusätzlichen Tagesstempel.
Anbei ein Bild von einem noch später aufgegeben Brief aus den Sammlungen Peter Koegel /John Gunn, auch dieser Brief wird hoch gehandelt (angeblich Unikat), in welcher Sammlung er derzeit steckt, weiß ich nicht. Habe bei Peter Koegel (anerkannter Auktionator und Sammler) noch einmal angefragt.
In der SBZ ging war es noch später möglich, diese 10-fach Frankaturen einzuliefern, aber... mit einem Freistempel versehene Belege sind (bisher) nicht aufgetaucht.
mit Sammlergruß
Werner
Anbei ein Bild von einem noch später aufgegeben Brief aus den Sammlungen Peter Koegel /John Gunn, auch dieser Brief wird hoch gehandelt (angeblich Unikat), in welcher Sammlung er derzeit steckt, weiß ich nicht. Habe bei Peter Koegel (anerkannter Auktionator und Sammler) noch einmal angefragt.
In der SBZ ging war es noch später möglich, diese 10-fach Frankaturen einzuliefern, aber... mit einem Freistempel versehene Belege sind (bisher) nicht aufgetaucht.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.11.2023 14:19:38
Gelesen: 311728
# 591
@ HWS-NRW [#590]
Dass das Auktionshäuser so handhaben, ist klar. Da will man verkaufen.
Bei den Fachleuten dürfte es wohl unterschiedliche Meinungen geben. Könntest du Walch oder Strobel noch fragen, wäre die Antwort eindeutig, nämlich so wie ich es beschrieben habe. Eine 10-fach AFS-Stempelung am 23.6.1948 war in den Westzonen nicht mehr gültig, auch nicht früh morgens.
In der SBZ und in West-Berlin ist die Sachlage anders, da dort 10fach-Frankaturen bis 31.7.1948 erlaubt waren, jedoch realistisch nicht mit AFS-Stempelungen.
Dazu gab es eine Diskussion in den 1980-er oder 1990-er Jahren, auch in der FG Berlin (Rundbriefe).
Die späteste bekannte in den Westsektoren Berlins verwendete AFS-Stempelung ist vom 10.7.1948.
Wie lange in der SBZ 10-fach AFS-Stempelungen verwendet wurden, ist mir nicht bekannt.
Im KS-Telegramm Nr. 8 vom 24.6.1948 (SBZ) steht, dass am 24.6.1948 um 8 Uhr der Summenzählerstand aller Absenderfreistempel zu erfassen sei.
Das war zeitlich natürlich gar nicht umsetzbar, weshalb noch nach dem 24.6.1948 10.fach Freistempelungen vorkommen, realistisch aber sicher nicht vom 31.7.1948 oder gar vom 1.8.1948 als erste Briefkastenleerung.
Aus den Westsektoren ist keine Verfügung bekannt, es wird jedoch davon ausgegangen, dass dies so wie in der SBZ gehandhabt wurde. Zumindest ging das KS-Telegramm auch an die Magistratspost.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 21.11.2023 19:17:24
Gelesen: 311676
# 592
Hallo und einen guten Abend,
heute mal eines meiner Spitzenstücke:
Fernbrief in der Gebührenstufe zu 84 Pfennigen, ausgewiesen mit einer Maschine - Standort Wetter (Ruhr) am 22.6.1948 mit der Zehnfach-Höchstfrankatur am 22.6.1948.
mit Sammlergruß
Werner
Fernbrief in der Gebührenstufe zu 84 Pfennigen, ausgewiesen mit einer Maschine - Standort Wetter (Ruhr) am 22.6.1948 mit der Zehnfach-Höchstfrankatur am 22.6.1948.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.11.2023 20:01:40
Gelesen: 311671
# 593
Hallo,
nach intensiver Suche habe ich tatsächlich Belege aus der SBZ gefunden:
Im Gegensatz zu den Westzonen wurden Zehnfach-Frankaturen in der SBZ länger geduldet, auch in West-Berlin sind wenige Belege noch nach dem 23.6.1948 in den Postämtern akzeptiert worden.
mit Sammlergruß
Werner
Im Gegensatz zu den Westzonen wurden Zehnfach-Frankaturen in der SBZ länger geduldet, auch in West-Berlin sind wenige Belege noch nach dem 23.6.1948 in den Postämtern akzeptiert worden.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.11.2023 03:32:56
Gelesen: 311475
# 594
Von mir heute ein Brief des Amtsgerichts Erfurt vom 21.4.1933, gelaufen von Erfurt nach Schmalkalden, von dort weitergeleitet nach Steinbach-Hallenberg.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 25.11.2023 16:35:09
Gelesen: 311119
# 595
Hallo,
heute bekam ich einen "netten" Beleg, der, hätte man seinerzeit besser aufgepaßt, ein Superbeleg geworden wäre.
Hier geht es um einen eigentlich porto-(gebühren)-freien Brief des DRK in Hamburg, der aber unwissentlich mit der Gebühr von 25 Pfennigen durch die AFS-Maschine gejagt wurde. Man hatte natürlich daran gedacht, für die erwünschte Luftpostbeförderung die dazu erforderlichen 5 Pfg. mit einzuberechnen, aber ... die 20 Pfennige wären ja gar nicht erforderlich gewesen.
Mit den 5 Pfg. alleine im AFS wäre es ein "Bombenbeleg" gewesen, denn die LP-Gebühr, mit Absenderfreistempel ausgewiesen, ist äußerst selten.
mit Sammlergruß (und einem tränenden Auge)
Werner
Hier geht es um einen eigentlich porto-(gebühren)-freien Brief des DRK in Hamburg, der aber unwissentlich mit der Gebühr von 25 Pfennigen durch die AFS-Maschine gejagt wurde. Man hatte natürlich daran gedacht, für die erwünschte Luftpostbeförderung die dazu erforderlichen 5 Pfg. mit einzuberechnen, aber ... die 20 Pfennige wären ja gar nicht erforderlich gewesen.
Mit den 5 Pfg. alleine im AFS wäre es ein "Bombenbeleg" gewesen, denn die LP-Gebühr, mit Absenderfreistempel ausgewiesen, ist äußerst selten.
mit Sammlergruß (und einem tränenden Auge)
Werner
Am: 25.11.2023 20:08:50
Gelesen: 311084
# 596
Hallo am Abend,
mach dem Einsortieren des vorherigen Belege fiel mir ein, dass ja noch ein Beleg eingetroffen war.
Nach zweimaligen genaueren Hinsehen fiel mir auf, was für eine "Rakete" ich da bekommen habe.
Es ist eine Drucksache, aufgegeben in Heidelberg von einem damaligen Briefmarken-Händler, abeschlagen der nur in der Britischen bzw. Amerikanischen Zone verwendete Absenderfreistempel mit dem Motiv "Merkur".
Bisher mein erster Beleg mit dieser Stempeltype.
mit Sammlergruß
Werner
Nach zweimaligen genaueren Hinsehen fiel mir auf, was für eine "Rakete" ich da bekommen habe.
Es ist eine Drucksache, aufgegeben in Heidelberg von einem damaligen Briefmarken-Händler, abeschlagen der nur in der Britischen bzw. Amerikanischen Zone verwendete Absenderfreistempel mit dem Motiv "Merkur".
Bisher mein erster Beleg mit dieser Stempeltype.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 26.11.2023 10:22:16
Gelesen: 310984
# 597
@ HWS-NRW [#596]
Hallo Werner,
schöner Fang! Es ist wirklich ein seltener Wertrahmen, allzu viele habe ich auch nicht davon.
Er ist zwar aus der britischen Besatzungszone bekannt (z.B. Hamburg-Altona 1), doch bin ich mir nicht sicher, ob er dort offiziell zugelassen wurde. Vielleicht weiß Hajo mehr darüber.
(16) Frankfurt (Main) Eschersheim, Freistempler Gesellschaft mbH, 22.10.47
Viele Grüße
Bernhard
(16) Frankfurt (Main) Eschersheim, Freistempler Gesellschaft mbH, 22.10.47
Viele Grüße
Bernhard
Am: 26.11.2023 10:46:08
Gelesen: 310979
# 598
@ bernhard [#597]
Hallo Bernhard,
der fehlt mir noch "in meiner Sammlung", ein toller Beleg.
Ich möchte (und kann auch) nicht alle Belege hier zeigen, aber wenn es "für mich" besondere Stücke sind, stelle ich sie auch gerne vor.
Hier noch ein weiterer Beleg, habe ihn aber schon etwas länger. Ich bin ja erst wieder seit ca. 8 Wochen beim Zusammentragen dabei.
In dieser Portostufe muss man schon suchen und so oft kommen Belege mit dem "großen Posthorn" auch nicht vor.
Ich hatte vor ca. 30 Jahren schon einmal eine Sammlung mit den AFS zusammen getragen, seinerzeit auch mehr aus Freude an schönen Belegen, aber die die Stempel aus den drei Westzonen waren mir damals tatsächlich unbekannt.
Euch einen guten Sonntag
Werner
In dieser Portostufe muss man schon suchen und so oft kommen Belege mit dem "großen Posthorn" auch nicht vor.
Ich hatte vor ca. 30 Jahren schon einmal eine Sammlung mit den AFS zusammen getragen, seinerzeit auch mehr aus Freude an schönen Belegen, aber die die Stempel aus den drei Westzonen waren mir damals tatsächlich unbekannt.
Euch einen guten Sonntag
Werner
Am: 28.11.2023 14:49:00
Gelesen: 310764
# 599
Hallo,
aus Schwenningen ein Brief von der Fa. ISMET vom 25.02.1964, gelaufen nach Reutlingen.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 28.11.2023 15:59:44
Gelesen: 310754
# 600
Hallo in die Runde,
inzwischen kann ich einen Beleg vom 24.6.1948 (1 Briefkastenleerung) präsentieren.
Leider hat der Brief ben einen kleinen "Öffnungsmängel", aber damit (muss und) kann ich leben.
mit Sammlergruß
Werner
Leider hat der Brief ben einen kleinen "Öffnungsmängel", aber damit (muss und) kann ich leben.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 29.11.2023 10:45:15
Gelesen: 310618
# 601
Am winterlich kalten Morgen noch ein "Herzerwärmer" von mir:
Aus der damaligen "Hauptstadt der Bewegung" ein schöner Nachnahme-Fernbrief in der Portostufe zu 32 RPfg., abgesandt am 28. November 1939, sicherlich war es auch damals gefühlsmäßig ziemlich schon kalt, auch ohne "Schneefall".
mit Sammlergruß
Werner
Aus der damaligen "Hauptstadt der Bewegung" ein schöner Nachnahme-Fernbrief in der Portostufe zu 32 RPfg., abgesandt am 28. November 1939, sicherlich war es auch damals gefühlsmäßig ziemlich schon kalt, auch ohne "Schneefall".
mit Sammlergruß
Werner
Am: 29.11.2023 11:50:18
Gelesen: 310605
# 602
Hallo,
eine Karte von der Fa. Schneider aus Schwenningen vom 03.01.1947 an das Landratsamt in Rottweil. Der Freistempel wurde aptiert.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 29.11.2023 11:58:35
Gelesen: 310604
# 603
@ HWS-NRW [#600]
Noch einmal zu deinem AFS-10fach-Brief vom 23.6.1948, du hast diesen übrigens schon in [#588] gezeigt.
Ich hatte schon darauf reagiert. Wie du jetzt auf eine Briefkastenleerung vom 24.6.1948 kommst, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Ich habe etwas recherchiert und komme aufgrund dessen noch mehr zur Überzeugung, dass AFS zehnfach-Verwendungen am 23.6.1948 in den Westzonen nicht mehr gültig waren, sondern als Durchrutscher zu betrachten sind. Als überfrankierte DM-West-Zahlungen dürften sie wohl auch auszuschließen sein. Ich denke nicht, dass die DM-West am 23.6.1948 schon so verprasst wurde (240 Pf-West anstatt 24 Pf-West).
Nun zu meiner Recherche aus "Die Postordnung ..." von Peter Adamek:
S. 490 "Anlage 37 Bedingungen für die Benutzung der Absenderfreistempler" steht:
Für den richtigen Tagesstempelabdruck auf den gewöhnlichen Briefsendungen ... ist alleine der Absender verantwortlich.
Gewöhnliche Briefsendungen, die an einem anderen als dem im Tagesstempelabdruck angegebenen Tag zur Post gegeben sind, werden nicht abgesandt, sondern dem Absender zurückgegeben. ...
Die freigestempelten gewöhnlichen Briefsendungen ... sind ... bei der hierzu bestimmten Dienststelle abzugeben. ...
Straßenbriefkästen dürfen nur bei dringenden Ausnahmen zum Einliefern freigestempelter Briefsendungen benutzt werden.
Demnach dürfte es keine erste Kastenleerung für AFS-gestempelte Belege am 23.6.1948 geben, danach sowieso nicht. Sollten die AFS-gestempelten Belege beim zugehörigen Postamts-Briefkasten eingeworfen worden sein (ob es das gab, und ob dies für AFS-gestempelte Post genutzt werden konnte/durfte, dafür habe ich auf die Schnelle keine Info gefunden), dann hat die Post nicht richtig kontrolliert - deshalb Durchrutscher.
Ich will damit nicht sagen, dass diese Belege nicht sammelwürdig sind. Es sind sogar Belege, die die damalige Zeit der sich schnell ändernden Umstände aufzeigen.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 29.11.2023 14:15:16
Gelesen: 310584
# 604
Hallo Klemens,
ich habe inzwischen auch noch mit Peter Koegel (DEM Berlin-Kenner) gesprochen, seiner Meinung gab es derartige 1. Leerungen, es gibt sogar zwei-drei Belege aus Berlin-West, die noch später angenommen wurden (z.B. aus der Sammlung John Gunn) und auch die sind alle in "größeren" Sammlungen und wurden auch von den Prüfern so akzeptiert, seinerzeit gab es sicher ein "Grauzone" und da es nur drei-bis vier Belege mit dem 24.6. gibt, ist es zumindest mir egal, da es keine "100%-tigen" klaren Postverordnungen gibt.
Und als Juror würde ich mich freuen, wenn in einem entsprechenden Exponat der Beleg so beschrieben wird.
Beste Grüße
Werner
Am: 29.11.2023 14:22:43
Gelesen: 310582
# 605
Hallo in die Runde,
auch heute ist ein neuer Beleg eingetroffen:
Per Luftschiff ging dieser Beleg in Richtung Brasilien, aufgegeben am 5.4.1935 für die Europa-Südamerika-Fahrt, das Porto sauber mit einen herrlichen Freistempel dargestellt.
Ich habe mal etwas nachgeforscht in Bezug zur Relation von MFS und verklebten Postwertzeichen, bei gesichteten 3.450 Belegen (mit Postwertzeichen) gab es nur vier Treffer, bei denen ein Absenderfreistempel genutzt wurde.
Ist schon erstaunlich, wie viel "philatelistisch beeinflußte Belege" seinerzeit "produziert" wurden.
mit Sammlergruß
Werner
Per Luftschiff ging dieser Beleg in Richtung Brasilien, aufgegeben am 5.4.1935 für die Europa-Südamerika-Fahrt, das Porto sauber mit einen herrlichen Freistempel dargestellt.
Ich habe mal etwas nachgeforscht in Bezug zur Relation von MFS und verklebten Postwertzeichen, bei gesichteten 3.450 Belegen (mit Postwertzeichen) gab es nur vier Treffer, bei denen ein Absenderfreistempel genutzt wurde.
Ist schon erstaunlich, wie viel "philatelistisch beeinflußte Belege" seinerzeit "produziert" wurden.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 29.11.2023 14:27:56
Gelesen: 310578
# 606
@ Frankenjogger [#603]
Hallo Klemens, hab noch mal nachgesehen, einen Teil des Schreibens von Peter Koegel hatte ich gespeichert:
"In der Bizone war der Aufbrauch alter Wertzeichen für 3 Tage geregelt. Da die AFS nicht alle am ersten Tag, möglichst 1.te Stunde umgerechnet werden konnten hat sich die Zehnfach- Freistempelung angeboten. Verfügt durch Anweisung oder Amtsblatt ist aber nicht. Die Möglichkeit der Zehnfach-Frankatur stand sicher Pate." (Text Peter Koegel)
Wollen wir hier päpstlicher als der Papst sein ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 29.11.2023 14:45:58
Gelesen: 310573
# 607
@ HWS-NRW [#606]
Hallo Hans-Werner,
ich stelle in keinster Weise die AFS-10-fach-Nutzung in Abrede. Die war sicher möglich.
Mir geht es einzig um die Verwendung von 10-fach-AFS-Stempeln in den Westzonen (nicht Berlin, nicht SBZ) vom 23.6.1948.
Die 10-fach-Verwendung war nur bis zum 22.6.1948 gültig, und (noch) aus der ersten Kastenleerung am 23.6.1948, bei mit Briefmarken freigemachten Briefen und Postkarten. Briefe mit AFS vom 23.6.1948 mussten am 23.6.1948 im Postamt eingeliefert werden und da war keine 10-fach-Frankatur mehr erlaubt.
Es dürfte auch keine Einschreiben mit 10fach-Markenfrankatur mit Stempel vom 23.6.1948 geben, denn diese wurden am Schalter aufgegeben und nicht in den Briefkasten geworfen (Eilzustellung aus dem Briefkasten wäre wohl auch möglich gewesen). Auch das gilt nur für die Westzonen.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 01.12.2023 20:08:09
Gelesen: 310249
# 608
Auch heute am 1. Advent kam natürlich wieder "heiß erwartete" Post.
Vor zwei Monaten wusste ich noch nicht, dass es solche Freistempel-Typen gibt und jetzt habe ich einen !
Eingeschriebene Drucksache aus Hamburg, ausgegeben zur Ausstellung DEPOSTA 1934 in der Gebührenstufe zu 33 Pfennigen (DS 3 Pfg. + 30 Pfg. Einschreiben) aber auch noch mit Not-(Sonder)-R-Zettel und in einer tollen Erhaltung.
mit Sammlergruß
Werner
Vor zwei Monaten wusste ich noch nicht, dass es solche Freistempel-Typen gibt und jetzt habe ich einen !
Eingeschriebene Drucksache aus Hamburg, ausgegeben zur Ausstellung DEPOSTA 1934 in der Gebührenstufe zu 33 Pfennigen (DS 3 Pfg. + 30 Pfg. Einschreiben) aber auch noch mit Not-(Sonder)-R-Zettel und in einer tollen Erhaltung.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.12.2023 10:45:01
Gelesen: 310106
# 609
Weil es so schön ist, noch ein weiterer Beleg:
Paketkarte für eine Sendung bis 2,5 Kg, die Gesamtgebühr von 45 Pfennigen (30 Pfg. die Sendung, 15 Pfg. die Zustellgebühr) ausgewiesen im Oktober 1941 mit einem "politischen" Absenderfreistempel.
Mein Dank geht an Fred, der mir bei der Gebührenbestimmung geholfen hat.
Im Übrigen gibt es gar nicht so viele Paketkarten, bei denen die Gebühr mit einem AFS entrichtet wurde.
mit Sammlergruß
Werner
Paketkarte für eine Sendung bis 2,5 Kg, die Gesamtgebühr von 45 Pfennigen (30 Pfg. die Sendung, 15 Pfg. die Zustellgebühr) ausgewiesen im Oktober 1941 mit einem "politischen" Absenderfreistempel.
Mein Dank geht an Fred, der mir bei der Gebührenbestimmung geholfen hat.
Im Übrigen gibt es gar nicht so viele Paketkarten, bei denen die Gebühr mit einem AFS entrichtet wurde.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.12.2023 12:16:28
Gelesen: 310091
# 610
Hallo,
aus Schwenningen ein Brief von der Fa. Jauch & Schmid vom 22.03.1951, gelaufen nach Ravensburg.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 04.12.2023 16:41:22
Gelesen: 309893
# 611
Hallo,
eine Karte aus Schwenningen vom 12.09.1950 von der Fa. Link an die Fa. Christian Krath in Trossingen.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 04.12.2023 16:53:43
Gelesen: 309888
# 612
@ Manne [#611]
Hallo Manne,
ich hoffe, Du weißt, was Du hier Besonderes vorstellst. Dieser AFS-Typ wurde nur in der franz. Zone genutzt.
Mit Sammlergruß
Werner
Am: 05.12.2023 08:53:26
Gelesen: 309771
# 613
@ HWS-NRW [#612]
Guten Morgen Werner,
danke für den Hinweis, nein, das wusste ich nicht.
Eine weitere Karte aus Schwenningen von der Fa. Link vom 25.04.1936, diese lief nach Spaichingen.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 09.12.2023 14:18:45
Gelesen: 308835
# 614
Hallo in die Runde,
heute kam ein weiterer Beleg mit dem Absenderfreistempel der französischen Zone:
Und wieder versehen mit der Wohnungsbaumarke, abgesandt am 6.12.1949 in Balingen.
mit Sammlergruß
Werner
Und wieder versehen mit der Wohnungsbaumarke, abgesandt am 6.12.1949 in Balingen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 10.12.2023 10:00:37
Gelesen: 308367
# 615
Guten Morgen,
ein weiterer Brief aus Schwenningen von der Fa. Link vom 21.04.1947, gelaufen nach Gegenbach in Baden.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 10.12.2023 14:27:44
Gelesen: 308329
# 616
Brief vom 25.07.1953 von Töging nach Mühldorf, dann weitergeleitet nach Innsbruck. Frankiert mit Absenderfreistempel 20 Pfennig Innwerk Töging (Inn), Taxstempel und zwei österreichische Portomarken zu je 80 Groschen für das fehlende Auslandsporto.
Die Innwerk AG war ein bayerisches Elektrizitätsversorgungsunternehmen, das zuletzt zur österreichischen Verbund AG gehörte.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 10.12.2023 18:45:15
Gelesen: 308304
# 617
Hallo an diesem 2. Advent in die Runde,
gerade konnte ich wieder einen netten LP-Brief ersteigern:
Was mir als "LP-Laie" nicht klar ist, warum man diese schöne 5-cent-Marke dazu geklebt hat, war das damals Pflicht für irgendeine Leistung der US-Post?
Euch eine schöne Adventswoche
mit Sammlergruß
Werner
Was mir als "LP-Laie" nicht klar ist, warum man diese schöne 5-cent-Marke dazu geklebt hat, war das damals Pflicht für irgendeine Leistung der US-Post?
Euch eine schöne Adventswoche
mit Sammlergruß
Werner
Am: 11.12.2023 08:55:33
Gelesen: 308166
# 618
Guten Morgen,
aus Schwenningen eine Karte von der Fa. Bürk vom 16.06.1951, gelaufen nach Königsfeld bei Villingen.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 15.12.2023 15:40:45
Gelesen: 307671
# 619
Hallo an diesem Freitag,
heute kam wieder mal eine nette Fern-Postkarte ins Haus:
Es ist schon erstaunlich, wie viel Werbung und "Schlagwörter" die Stadtverwaltung von INGOLSTADT in den Textblock eingebracht hat.
Euch einen schönen 3. Advent
mit Sammlergruß
Werner
Es ist schon erstaunlich, wie viel Werbung und "Schlagwörter" die Stadtverwaltung von INGOLSTADT in den Textblock eingebracht hat.
Euch einen schönen 3. Advent
mit Sammlergruß
Werner
Am: 16.12.2023 11:14:48
Gelesen: 307555
# 620
Hallo,
eine Karte von der Fa. Schlenker-Grusen aus Schwenningen vom 20.06.1938, gelaufen nach Bad Dürrheim.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 17.12.2023 15:17:14
Gelesen: 307403
# 621
Heute am 3. Advent einer der neuen Belege:
Der Faltbrief sieht auf den ersten Blick nicht besonders "schön" mit den drei Klebern aus.
Aber dann beim zweiten Blick gut erkennbar ein doch recht selten vorkommender Absenderfreistempel aus der britisch/amerikanischen Zone im Muster "Merkur", hier in der Portostufe zu 24 Pfennigen (Brief der 1. Gew.-Stufe - 20 g) aus Mannheim versandt. So etwas dann auch noch mit AFS ist schon was seltenes.
Euch eine gute Rest-Adventszeit.
mit Sammlergruß
Werner
Der Faltbrief sieht auf den ersten Blick nicht besonders "schön" mit den drei Klebern aus.
Aber dann beim zweiten Blick gut erkennbar ein doch recht selten vorkommender Absenderfreistempel aus der britisch/amerikanischen Zone im Muster "Merkur", hier in der Portostufe zu 24 Pfennigen (Brief der 1. Gew.-Stufe - 20 g) aus Mannheim versandt. So etwas dann auch noch mit AFS ist schon was seltenes.
Euch eine gute Rest-Adventszeit.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.12.2023 15:42:31
Gelesen: 307400
# 622
@ HWS-NRW [#621]
dann beim zweiten Blick gut erkennbar ein doch recht selten vorkommender Absenderfreistempel aus der britisch/amerikanischen Zone im Muster "Merkur"
Ich bin eher etwas irritiert, dass Ausschnitte von Absenderfreistempeln zu Frankatur zugelassen waren (?). Gab es dazu eine Verfügung oder ist hier etwas in der postalischen Behandlung durchgerutscht?
Bei jüngeren Frankiergerätemodellen in der Bundesrepublik gab es die Möglichkeit, Frankierstreifen zu bedrucken und diese aufzukleben (z.B. auf unförmigen Sendungen).
Gruß
Stefan
Am: 17.12.2023 16:12:40
Gelesen: 307387
# 623
@ Stefan [#622]
Sie waren schon immer - warum auch nicht - gibt ja auch Frankier-Etiketten, weil man nicht alles durch die Frankiermaschine bekommt (Kartonagen....)
Wer sollte damit Missbrauch betreiben?
Einlieferungsort und Stempeldatum müssen ja übereinstimmen bei der Auflieferung.
Viele Grüße
Am: 17.12.2023 17:14:07
Gelesen: 307369
# 624
@ Lammfell [#623]
Hallo,
das ist ein klassischer Faltbrief, der bis auf die die zwei Klebestreifen ansonsten offen ist. Hatte im Forum schon mal eine Verfügung gezeigt. Hier erneut zur Ansicht.
Dann kommt die schlechte Papierqualität dazu. Den durch die Maschine drücken ist schon problematisch. Also wählte man den nicht beanstandeten Aufkleber. Könnte mir vorstellen, dass am Anfang bemerkt wurde, das es Schwierigkeiten gibt.
Das mein Senf dazu!
Viele Grüße
Hajo
Dann kommt die schlechte Papierqualität dazu. Den durch die Maschine drücken ist schon problematisch. Also wählte man den nicht beanstandeten Aufkleber. Könnte mir vorstellen, dass am Anfang bemerkt wurde, das es Schwierigkeiten gibt.
Das mein Senf dazu!
Viele Grüße
Hajo
Am: 17.12.2023 17:26:15
Gelesen: 307363
# 625
Hallo Hajo,
herzlichen Dank für Deinen tollen Hinweis, den ich mit Deiner Erlaubnis so nutzen werde bei der Beschreibung des Beleges.
Hatte auch angenommen, dass der Faltbrief einfach zu dünn für die Maschine war.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.12.2023 18:36:08
Gelesen: 307352
# 626
@ HWS-NRW [#621]
@ Stefan [#622]
@ Lammfell [#623]
@ Nordluchs [#624]
Hallo Werner,
es ist ein sehr seltener Beleg! Er steckt immer noch in meiner Beobachtungsliste, konnte mich nicht zu einem Kauf entschließen - nun hat sich dies erledigt. ;-)
Diese freigestempelten Aufschriftzettel durften ohne eine zusätzliche Adresse nur mit Genehmigung der Postdirektion verwendet werden, siehe Punkt 4 der BEDINGUNGEN FÜR DIE BENUTZUNG DER ABSENDERFREISTEMPLER der Freistempler Gesellschaft m.b.H. (Ausgabe 1942). Die Nachkriegs-Ausgabe von 1946 ist hier textgleich (statt Reichspostdirektion nur Postdirektion).
Bei nicht vorliegender Genehmigung durfte der Brief nicht angenommen werden.
Viele Grüße
Bernhard
Bei nicht vorliegender Genehmigung durfte der Brief nicht angenommen werden.
Viele Grüße
Bernhard
Am: 17.12.2023 19:43:50
Gelesen: 307328
# 627
@ bernhard [#626]
@ HWS-NRW [#621]
@ Stefan [#622]
@ Nordluchs [#624]
Hallo Bernhard,
der Brief in Beitrag [#621] hat aber keinen "anschriftslosen Zettel".
Er wird in Deinem Auszug als "Zettel mit der Aufschrift des Empfängers" bezeichnet.
Das ist etwas ganz anderes - ein solcher Aufschrift-Zettel hat soviel Platz, um eine Anschrift aufzubringen.
Wird dieser ohne Anschrift - aber mit Freistempelabdruck auf einen Briefumschlag geklebt und die Anschrift des Empfängers außerhalb des Zettels auf dem Umschlag angebracht, so hätte man den unbeschrifteten Zettel ablösen und ggf. missbräuchlich nochmals verwenden können.
Mit einem Frankierstreifen ist sowas unmöglich.
Viele Grüße
Am: 17.12.2023 22:14:58
Gelesen: 307292
# 628
@ Lammfell [#627]
Hallo Lammfell,
dass es kein Anschriftsloser Zettel war, ist gut möglich, vermutlich reichte als Anschrift der Firmenname und die Stadt auf dem Werbeklischee aus.
Wie man an Werners Beleg sehen - und dem gezeigten Auszug der BEDINGUNGEN entnehmen kann, reichte dies der Post aber aus.
Der Zettel mit dem AFS ist von Hand ausgeschnitten. Spezielle Frankierstreifen gab es bei Postalia zu dieser Zeit noch nicht.
Ablösen, ausschneiden, abschneiden kann man alles aus Papier. Das Auflieferungsdatum müßte man jedoch manipulieren um einen AFS nochmals verwenden zu können. Dazu bräuchte es aber auch keinen speziellen Streifen. So einen Streifen könnte man aus jedem AFS-Brief machen, da müsste man nicht einmal ablösen.
Ehrlich gesagt kann ich deinen Ausführungen nicht so ganz folgen.
Viele Grüße
Bernhard
Am: 17.12.2023 22:56:18
Gelesen: 307272
# 629
Hallo in die werte Runde,
da es zu dem letzten Beleg etwas "Probleme" gab, setze ich noch einen drauf:
Und da der Beleg in der DDR entstanden ist, denke ich mal, dass hier die Herren der Deutschen Post auch diesen Beleg mit einem ausgeschnittenen Wertrahmen anstandslos akzeptiert haben, damit der Poststelle im Akademie-Verlag nicht noch einmal weitere 10 Pfennige abverlangt werden mussten.
mit Sammlergruß
Werner
Und da der Beleg in der DDR entstanden ist, denke ich mal, dass hier die Herren der Deutschen Post auch diesen Beleg mit einem ausgeschnittenen Wertrahmen anstandslos akzeptiert haben, damit der Poststelle im Akademie-Verlag nicht noch einmal weitere 10 Pfennige abverlangt werden mussten.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.12.2023 10:41:52
Gelesen: 307142
# 630
@ bernhard [#628]
Hallo bernhard,
es ist ein Papierausschnitt auf Beleg [#621].
"Auf Briefsendungen außer Wertbriefen können Zettel mit der Aufschrift des Empfängers und mit dem Gebühren- und Tagesstempelabdruck geklebt werden."
Darunter fällt der Beleg nicht, da auf dem Streifen kein Platz wäre für eine Empfänger-Anschrift.
Anschriftlose Zettel mit Frei- und Tagesstempelabdruck dürfen nur mit Genehmigung".
Darunter fällt der Beleg nicht, da auf dem Streifen kein Platz wäre für eine Empfänger-Anschrift. Dieser Satz ist in Verbindung mit Satz 1 zu sehen.
dass es kein Anschriftsloser Zettel war, ist gut möglich, vermutlich reichte als Anschrift der Firmenname und die Stadt auf dem Werbeklischee aus.
Da kann ich jetzt nicht folgen. Auf dem Werbeklischee steht höchstens Name und Adresse des Absenders- das ist aber belanglos, da es in der Regelung nur um den Empfänger geht.
Das Auflieferungsdatum müßte man jedoch manipulieren um einen AFS nochmals verwenden zu können.
Diese wären am Schalter bei Einlieferung nachgestempelt worden mit korrektem Datum und damit praktisch entwertet, da der Tagesstempel üblicherweise auf dem Absenderfreistempel platziert wurde. Das Prozedere bei einer Falscheinstellung des Absenders.
Bei einem (beschnittenen) Papierstreifen - Beleg [#621] - wäre das nicht möglich gewesen, da man nicht nachvollziehen kann, ob der Streifen bereits verwendet wurde. (Abgesehen von gummierten Streifen mit unbenutzter Gummierung).
Warum sollten diese verboten sein, wenn das Datum und Einlieferungsort korrekt sind? Solche Streifen sind ja nicht grundlos verklebt worden - z.B., wenn die Sendung bereits mit einem Freistempel gestempelt wurde - diese aber in Nullstellung war.
Bei einem anschriftlosen Zettel - im Sinne der Regelung ohne Angabe eines Empfängers - (und unter Berücksichtigung der damals genutzten (Recycling-) Papierqualitäten) könnte ein Absender durchaus glaubhaft machen, das der Zettel nicht verwendet wurde und eine Erstattung des verstempelten Betrages wäre ggf. möglich gewesen.
@ HWS_NRW [#629]
Das wiederum wäre unzulässig gewesen, sofern der Gebührenstempel vom Absender aufgeklebt worden wäre.
Denkbar ist, das der Absender einen kompletten Frankierstreifen mitgebracht hat, der vom Postler auf den Gebührenstempel reduziert und aufgebracht wurde, da ein Frankierstreifen die erste Zeile der Empfängeranschrift überdeckt hätte. (Wobei es hier auch entsprechend Kulanz gab, wenn so etwas nicht zum Regelfall wurde - übersetzt: man drückte ein Auge zu).
Viele Grüße
Am: 18.12.2023 14:45:47
Gelesen: 307111
# 631
@ HWS-NRW [#629]
Hallo Werner,
hier stellt sich die Frage, ob der Brief tatsächlich so transportiert worden ist. Unter dem aufgeklebten Wertrahmen ist ein weiterer Wertrahmen des eingentlichen Freistempels.
Der ausgeschnittene Wertrahmen kann auch letzte Woche erst aufgeklebt worden sein.
Grüße
Dieter
Am: 18.12.2023 16:07:46
Gelesen: 307100
# 632
@ bovi11 [#631]
Hallo,
habe den Beleg mit weiteren von einem Ebay-Anbieter für 2 € erstanden, der mir wirklich tolle Belege verkauft hat, ich glaube nicht, dass er sich bei diesem Preis soooo viel Mühe gemacht hätte, ihn zu "verändern", auch habe ich keine Lust, den Wertkasten-Teil abzulösen, um zu sehen, was darunter ist.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.12.2023 16:24:34
Gelesen: 307094
# 633
@ HWS-NRW [#632]
"habe den Beleg mit weiteren von einem Ebay-Anbieter für 2 € erstanden, der mir wirklich tolle Belege verkauft hat, ich glaube nicht, dass er sich bei diesem Preis soooo viel Mühe gemacht hätte, ihn zu "verändern", auch habe ich keine Lust, den Wertkasten-Teil abzulösen, um zu sehen, was darunter ist."
Die Veränderung muss der jetzige Verkäufer nicht vorgenommen haben.
Gleichwohl glaube ich nicht, dass der Wertrahmen vom Absender des Briefes aufgeklebt worden ist. Der ist irgendwann später dazugekommen.
Am: 18.12.2023 17:21:41
Gelesen: 307082
# 634
@ HWS-NRW [#632]
habe den Beleg mit weiteren von einem Ebay-Anbieter für 2 € erstanden, der mir wirklich tolle Belege verkauft hat, ich glaube nicht, dass er sich bei diesem Preis soooo viel Mühe gemacht hätte
Hallo Werner,
das kann ich so nicht nachvollziehen. Der Beleg ist ja noch in meiner Bebachtungsliste. Mit Porto wären 40,- € fällig gewesen. Jetzt ist es mir auch wieder klar geworden warum ich beim Kauf zögerte, ich traute dem Beleg nicht ganz. Es war mich mich nicht ganz nachvollziehbar, warum der "provisorische Frankierstreifen" auf einem normalen Umschlag ist. Es stand die Möglichkeit einer "Aufwertung" eines schlechten Ausschnittes im Raum. Wenn der Abschlag direkt auch dem Umschlag gewesen wäre, hätte ich ihn sofort gekauft.
Melde mich später nochmal zu diesem Beleg, muss erst noch was einscannen.
Viele Grüße
Bernhard
Am: 18.12.2023 18:49:32
Gelesen: 307059
# 635
@ Lammfell [#630]
Hallo Lammfell,
ich versuche mal den ganzen Fall neu aufzurollen.
Die Vorschrift nach Pkt. 4 diente nur evtl. unrechtmäßiger Gebührenerstattung durch den Freistempelbesitzer und der Verwendung bereits benutzter Freistempelabdrucke, beides zum Schaden der Postkasse. Im Pkt. 4 geht es nur um aufgeklebte Zettel, entweder mit Verwendung einer Anschrift oder nur mit dem Freistempelabdruck (Frankierstreifen). Es geht weniger um die "Empfängeranschrift", sondern um die Beschreibung dieser möglichen Aufklebe-Variante.
Ich zeige nachfolgend einen Auszug aus dem neuesten Bericht (Nr. 95) der FG Post- und Absenderfreistempel e.V. Ein Artikel von Hajo zum Postalia-Streifengeber. Der abgebildete Beleg eignet sich gut um die beiden Aufklebezettel zu zeigen. Hier sieht man einen Aufklebezettel und einen Frankierstreifen auf einer Sendung. Der AFS wurde in diesem Falle nicht auf dem Aufklebezettel angebracht, sondern auf dem Anschriftlosen Frankierstreifen.
aus Bericht 95, FG Post und Absenderfreistempel e.V.
Der Hauptsinn des Frankierstreifens war das bekleben bauschiger Sendungen, Päckchen und Pakete.
Ein Hauptkriterium bezüglich Gebührenmanipulationen war das Datum im Tagesstempel, es musste immer tagesaktuell sein. War es nicht aktuell, durfte die Sendung streng genommen nicht angenommen werden. In der Praxis sah dies z.T. aber anders aus, mit einem Post-Tagesstempel wurde dieses Datum korrigiert und somit genehmigt. Dies wurde sicherlich nur bei einem Tag Unterschied so gemacht, nicht bei größeren Unterschieden oder gänzlich anderer Datumseinstellung.
Gebührenerstattungen für nicht abgegangene Sendungen: Tagesstempelabdruck durfte max. 4 Tage alt sein; es musste die kpl Sendung (kein Ausschnitt) zur Erstattung vorgelegt werden.
Das Risiko einer Manipulation lag offenbar in der Benutzung von Frankierstreifen, für dessen Verwendung eine ausdrückliche Genehmigung erforderlich war. Für Versender von Päckchen und Paketen war diese Genehmigung sicherlich einfacher zu erhalten, wie für Firmen bei welchem dies nur selten vorkam oder für Firmen die sich in der Vergangenheit schon mal der Manipulation verdächtig gemacht hatten. Offenbar hatte man Angst vor ausgeschnittenen Freistemplern und dessen mangelhafter Kontrolle.
Für mich handelt es sich beim Beleg [#621] entweder um einen provisorischen Frankierstreifen oder um eine Manipulation zum Schaden der Sammler. Was von beiden läßt sich schwer sagen, mein Bauchgefühl spricht mehr für letzteres. Kann mich aber auch täuschen.
Viele Grüße
Bernhard
aus Bericht 95, FG Post und Absenderfreistempel e.V.
Der Hauptsinn des Frankierstreifens war das bekleben bauschiger Sendungen, Päckchen und Pakete.
Ein Hauptkriterium bezüglich Gebührenmanipulationen war das Datum im Tagesstempel, es musste immer tagesaktuell sein. War es nicht aktuell, durfte die Sendung streng genommen nicht angenommen werden. In der Praxis sah dies z.T. aber anders aus, mit einem Post-Tagesstempel wurde dieses Datum korrigiert und somit genehmigt. Dies wurde sicherlich nur bei einem Tag Unterschied so gemacht, nicht bei größeren Unterschieden oder gänzlich anderer Datumseinstellung.
Gebührenerstattungen für nicht abgegangene Sendungen: Tagesstempelabdruck durfte max. 4 Tage alt sein; es musste die kpl Sendung (kein Ausschnitt) zur Erstattung vorgelegt werden.
Das Risiko einer Manipulation lag offenbar in der Benutzung von Frankierstreifen, für dessen Verwendung eine ausdrückliche Genehmigung erforderlich war. Für Versender von Päckchen und Paketen war diese Genehmigung sicherlich einfacher zu erhalten, wie für Firmen bei welchem dies nur selten vorkam oder für Firmen die sich in der Vergangenheit schon mal der Manipulation verdächtig gemacht hatten. Offenbar hatte man Angst vor ausgeschnittenen Freistemplern und dessen mangelhafter Kontrolle.
Für mich handelt es sich beim Beleg [#621] entweder um einen provisorischen Frankierstreifen oder um eine Manipulation zum Schaden der Sammler. Was von beiden läßt sich schwer sagen, mein Bauchgefühl spricht mehr für letzteres. Kann mich aber auch täuschen.
Viele Grüße
Bernhard
Am: 18.12.2023 23:11:41
Gelesen: 306842
# 636
@ bernhard [#635]
Hallo Bernhard,
ich möchte das jetzt nicht ausufern lassen.
Mir sind solche Dinge als ehemaliger Schalterbeamter durchaus bekannt und ich habe sicher täglich genug Zeit mit dem Lesen von Dienstanweisungen verbracht.
Also nochmal "in Satz 2 ist von "anschriftslosen Zetteln" die Rede-in Satz 1 von Zetteln mit der Aufschrift des Empfängers.
Satz 2 baut auf Satz 1 auf.
Wäre in Deinem Beispiel auf dem Adressaufkleber direkt ein Freistempelabdruck angebracht worden- dieser aber ohne Anschrift und die Anschrift direkt auf dem Umschlag angebracht worden, so wäre das nicht zulässig gewesen, da der Empfänger den Zettel dem Absender wiedergeben konnte und dieser sich die Gebühren hätte erstatten lassen können.
Ja, richtig - damals - und auch heute muss die komplette Sendung zur Erstattung vorgelegt werden- und ist es ein Problem, den anschriftlosen Zettel auf eine neue unbenutzte Versandtasche aufzukleben?
Vielleicht eine Adresse darauf zu schreiben und sich das Porto ersparen? Es ist ja unwahrscheinlich, das der gleiche Empfänger in kurzer Zeit wieder vom gleichen Absender Post bekommt.
"Upps- versehentlich falsches Datum eingestellt" - entweder die Sendung wird angenommen und das "falsche" Datum mittels Tagesstempel korrigiert oder das Porto erstattet. In jedem Fall ein nettes Plus in der Portokasse des Absenders. Ob und wie weit das für den Absender sinnvoll gewesen ist - keine Ahnung. Zu späterer Zeit wäre es durchaus machbar gewesen mittels Werbe-Antwort.
Der Hauptsinn des Frankierstreifens war, Sendungen zu frankieren, die sich nicht so einfach per Frankiermaschine frankieren lassen.
Kleinformatige Sendungen, zu dünne Sendungen (Faltbriefe/Aerogramme), Versandtaschen, Kartonagen- Pakete wurden in D auf der gelben Inlands-Paketkarte oder der Auslandspaketkarte frankiert.
Eine Manipulation von Beleg [#621] zum Schaden der Sammler wäre aufwendig, da der Inhalt des Briefes ja vorhanden sein sollte und der Absender müsste mit dem des Freistempels übereinstimmen.
Da hatte eher jemand die Befürchtung, mit dem Bügeleisen die Sendung zu beschädigen.
Viele Grüße
Am: 18.12.2023 23:56:39
Gelesen: 306771
# 637
@ Lammfell [#636]
Hallo Lammfell,
deine Ausführungen lasse ich mal so stehen, du wirst es schon wissen. Wobei du ja zuerst abgestritten hast, dass es sich hier um einen Aufschriftlosen Zettel / Frankierstreifen (natürlich kein käuflicher Frankierstreifen) handelt.
Nachdem ich mir die abgespeicherte Rückseite des Beleges [#621] angesehen habe, gebe ich Dir zu deiner Einschätzung im letzten Satz recht. Der Beleg dürfte mit ziemlicher Sicherheit zeitgerecht verwendet worden sein, rückseitig befindet sich ein Adressstempel der Firma Buchholz.
Ob die Firma eine Erlaubnis dazu hatte oder es seitens der Post nur toleriert wurde, bleibt offen.
@ Werner [#621]
Vielleicht kannst du mal den Inhalt des Faltbriefes zeigen, falls da direkt darauf geschrieben wurde.
Viele Grüße
Bernhard
Am: 19.12.2023 03:53:26
Gelesen: 306686
# 638
Hallo Bernhard,
eigentlich will ich nicht alles auseinanderpflücken, aber ich vermute hier ein Missverständnis. Ich habe mich auf darauf bezogen:
Diese freigestempelten Aufschriftzettel durften ohne eine zusätzliche Adresse nur mit Genehmigung der Postdirektion verwendet werden, dass es kein Anschriftsloser Zettel war, ist gut möglich, vermutlich reichte als Anschrift der Firmenname und die Stadt auf dem Werbeklischee aus.
"Auf Briefsendungen außer Wertbriefen können Zettel mit der Aufschrift des Empfängers und mit dem Gebühren- und Tagesstempelabdruck geklebt werden."
Darauf schrieb ich: "Darunter fällt der Beleg nicht, da auf dem Streifen kein Platz wäre für eine Empfänger-Anschrift."
Es geht in dieser Vorschrift nicht um Frankierstreifen aus Beitrag [#621], da es eine "UND"-Vorschrift ist.
und mit dem Gebühren- und Tagesstempelabdruck geklebt werden
Es geht um anschriftslose Zettel, die von der Größe her zur Aufnahme einer Anschrift und eines Freistempel-Abdruckes geeignet sind.
Wäre hier von anschriftlosen Zetteln und Frankierstreifen die Rede - also zwei unterschiedliche Sachen in Form und Größe, wäre es eine "ODER"-Vorschrift.
"Auf Briefsendungen außer Wertbriefen können Zettel mit der Aufschrift des Empfängers ODER mit dem Gebühren- und Tagesstempelabdruck geklebt werden."
Satz 2 der Dienstanweisung steht in direktem Zusammenhang mit Satz 1 - und würde für sich allein keinen Sinn ergeben.
"Anschriftslose Zettel mit Frei- und Tagesstempelabdruck dürfen nur mit Genehmigung aufgeklebt werden"
Entscheidend ist hier das Wort "nur", das den Kontext zu Satz 1 herstellt und wenn Du mal an den linken Rand schaust, dann siehst Du die Rubrik "Freigestempelte Aufschriftzettel" - und um etwas anderes geht es nicht. Es wird nur der Unterschied herausgestellt zwischen -mit Anschrift- oder ohne.
Freigestempelt mit Anschrift generell erlaubt - ohne Anschrift = genehmigungspflichtig
[#635] Der abgebildete Beleg eignet sich gut um die beiden Aufklebezettel zu zeigen. Hier sieht man einen Aufklebezettel und einen Frankierstreifen auf einer Sendung. Der AFS wurde in diesem Falle nicht auf dem Aufklebezettel angebracht, sondern auf dem Anschriftlosen Frankierstreifen.
Bernhard- ein "anschriftsloser" Zettel im Sinne einer Dienstanweisung ist ein Zettel, auf dem keine Anschrift steht- aber eine Anschrift stehen könnte.
Niemand würde z.B. einen 1x1cm großen Zettel als anschriftslos bezeichnen, weil er keine Anschrift im postalischen Sinne tragen kann mangels Platz. So ist es auch mit Frankierstreifen oder Zetteln im Format eines Frankierstreifens.
Einen blanko Zettel im Format eines Frankierstreifens könnte man in dem Sinne als anschriftslosen Zettel werten, weil man eine (kurze) Anschrift darauf vom Platz her unterbringen könnte.
Die Eigenschaft "anschriftslos" hat aber der Zettel (Frankierstreifen) in Deinem Beitrag verloren, nachdem er mit einem Freistempelabdruck bedruckt wurde.
Es ist kein Platz mehr vorhanden, um eine Anschrift (die Dienstanweisung spricht von der Anschrift des Empfängers) aufzubringen, so das eine postalische Unterscheidung zwischen anschriftlos und beanschriftet entfällt.
Im Sinne der Dienstanweisung ging es- es sei nochmals erwähnt- um Zettel, die von ihrer Beschaffenheit sowohl einen Freistempelabdruck, als auch die Empfänger-Anschrift tragen könnten. Das ist bei Zetteln im Frankierstreifen-Format nicht gegeben- da ginge nur eines von beiden.
Tut mir leid, ich wollte jetzt wirklich nicht den Korinthenkacker geben.
Viele Grüße
Am: 19.12.2023 09:13:04
Gelesen: 306634
# 639
Hallo,
ein Brief von der Fa. Mauthe vom 13.09.1949, gelaufen nach Heilbronn.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 19.12.2023 18:54:12
Gelesen: 306519
# 640
@ Lammfell [#638]
Anschriftslose Zettel mit Frei- und Tagesstempelabdruck dürfen nur mit Genehmigung aufgeklebt werden
Entscheidend ist hier das Wort "nur", das den Kontext zu Satz 1 herstellt und wenn Du mal an den linken Rand schaust, dann siehst Du die Rubrik "Freigestempelte Aufschriftzettel" - und um etwas anderes geht es nicht. Es wird nur der Unterschied herausgestellt zwischen -mit Anschrift- oder ohne.
Freigestempelt mit Anschrift generell erlaubt - ohne Anschrift = genehmigungspflichtig
Hallo Lammfell,
wenn ich dich richtig verstehe bist du der Meinung es ginge hier nur um einen Aufschriftzettel – 1 mal mit Emfängerangabe und 1x ohne Empfängerangabe.
Hier bin ich aber anderer Meinung. Wäre dies so, dann wäre der ganze Satz einfacher und klarer formuliert worden. Es geht um gänzlich verschiedene Ausführungen von Zetteln.
1x dem Aufschriftzettel in der Variante mit und ohne Empfängerangabe
1x einem Zettel mit Freistempelabdruck, sog. Frankierstreifen
Klarer wird dies im Punkt 14 der Bedingungen. Hier wird es eindeutiger, dass 2 gänzlich unterschiedliche Zettel gemeint sind.
Viele Grüße
Bernhard
Viele Grüße
Bernhard
Am: 20.12.2023 10:11:46
Gelesen: 306423
# 641
@ bernhard
Hallo Bernhard,
das sind drei verschiedene Sachen.
Du hast Recht - in §14 wird für "Frankierstreifen"/besonders aufgeklebte Zettel eine Genehmigung erforderlich.
Jetzt kommt das "ABER"- der Beleg in Beitrag [#621] sollte weder unter §4, noch unter §14 fallen, weil ein Faltbrief kein Umschlag oder Streifband oder Aufschriftzettel ist. Es sei denn, Du hast noch weitere Vorschriften in Petto. ;-)
§4
Genehmigungspflicht für Aufschriftzettel mit Freistempel - aber ohne Anschrift
Genehmigungsfrei - Aufschriftzettel mit Freistempel und Anschrift
§14
Genehmigungspflicht von "Frankierstreifen"
" wenn der Tages- und Freistempelabdruck nicht auf dem Umschlag, dem Streifband oder dem Aufschriftzettel, sondern auf einem besonders aufgeklebten Zettel befindet"
D.h.
Umschlag mit Anschrift auf dem Umschlag und Freistempel auf Zettel/Frankierstreifen - Genehmigungspflicht
Umschlag mit Anschrift auf Aufschriftzettel und Freistempel auf anderem Zettel - Genehmigung
Impliziert wird hier:
Aufschriftzettel mit Tages- und Freistempel Abdruck erlaubt (wie unter §4)
Begriffserklärung:
ein Aufschriftzettel enthält die Anschrift des Empfängers
ein anschriftsloser Zettel nicht
Viele Grüße
Am: 20.12.2023 10:25:32
Gelesen: 306417
# 642
Hallo,
eine Postkarte aus Schwenningen von der Fa. Benzing-Uhrenfabrik mit schönem Freistempel vom 08.03.1956, gelaufen innerhalb von Schwenningen.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 20.12.2023 10:43:32
Gelesen: 306409
# 643
@ bernhard
Ich wollte noch korrigieren, aber Manne war schneller. :-)
§4
Genehmigungspflicht für Aufschriftzettel mit Freistempel - aber ohne Anschrift
Genehmigungsfrei - Aufschriftzettel mit Freistempel und Anschrift
§14
Genehmigungspflicht von "Frankierstreifen"
"wenn sich der Tages- und Freistempelabdruck nicht auf dem Umschlag, dem Streifband oder dem Aufschriftzettel, sondern auf einem besonders aufgeklebten Zettel befindet"
D.h.
Umschlag mit Anschrift auf dem Umschlag und Freistempel auf Zettel/Frankierstreifen - Genehmigungspflicht
Umschlag mit Anschrift auf Aufschriftzettel und Freistempel auf anderem Zettel - Genehmigungs pflicht
Impliziert wird hier:
Umschlag mit Anschrift auf Aufschriftzettel und mit Tages- und Freistempel Abdruck erlaubt (mit Verweis auf §4 zur Behandlung von Aufschriftzetteln)
Daher steht §4 auch unter der Rubrik "Freigestempelte Aufschriftzettel" und §14 unter "Verschiedenes", um hier u.a. den Frankierstreifen übergreifend auch für Sendungen ohne Aufschriftzettel getrennt zu regeln.
Begriffserklärung berichtigt/ergänzt:
ein Aufschriftzettel ist in §4 als "Zettel mit der Aufschrift des Empfängers" beschrieben
ein anschriftsloser Zettel im Sinn des §4 ist demzufolge ein Aufschriftzettel ohne Anschrift
Ein Aufschriftzettel erfordert entsprechend Platz für die Anschrift- daher ungleich Frankierstreifen.
Sonst würde die Rubrik auch nicht "Freigestempelte Aufschriftzettel" heißen- und der Begriff in der Kurzform "Zettel" nicht eben zweimal im §4 verwendet werden,
sondern mindestens einmal ausformuliert wie in §14, wenn es einen Unterschied geben würde.
Ich will aber auch nicht die werten Mitleser mit meinen Ausführungen langweilen mit einem Diskurs Behördendeutsch- Deutsch Deutsch-Behördendeutsch.
Daher schon einmal meine Entschuldigung dafür.
Viele Grüße
ex-Lammfell
Am: 20.12.2023 19:29:29
Gelesen: 306353
# 644
@ HWS-NRW [#629]
@ bovi11 [#631]
@ bernhard [#634]
Sorry, hier habe ich mich vertan, ich dachte es ginge hier um den Postalia-Beleg aus Mannheim. Den DDR-Beleg [#629] hatte ich nicht in meiner Beobachtungsliste.
Viele Grüße
Bernhard
Am: 21.12.2023 17:19:50
Gelesen: 306234
# 645
Hallo,
eine Karte von der Uhrenfabrik Faller aus Schwenningen vom 15.01.1947, hier wurde der Stempel aptiert und weiter verwendet, gelaufen nach Rottweil.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 21.12.2023 17:38:35
Gelesen: 306229
# 646
Hallo in die Runde,
heute wieder ein "interessanter" Zugang:
Aus dem Jahr 1985 stammt dieser Beleg aus Karl-Marx-Stadt und hier war man wohl äußerst sparsam, denn auch vierzig Jahre später hatte man den Wertrahmen des Absenderfreistempels in der aptierten Version weiterverwendet ?
Dass sich da niemand "von der Regierung" dran gestört hat, ist schon echt merkwürdig.
Oder sollte es sich doch um einen Einsatz der Deutschen Post handeln, der gerade repariert wurde ?
mit Sammlergruß
Werner
Aus dem Jahr 1985 stammt dieser Beleg aus Karl-Marx-Stadt und hier war man wohl äußerst sparsam, denn auch vierzig Jahre später hatte man den Wertrahmen des Absenderfreistempels in der aptierten Version weiterverwendet ?
Dass sich da niemand "von der Regierung" dran gestört hat, ist schon echt merkwürdig.
Oder sollte es sich doch um einen Einsatz der Deutschen Post handeln, der gerade repariert wurde ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.12.2023 20:19:48
Gelesen: 306203
# 647
@ HWS-NRW [#646]
Hallo Werner,
nein, so sparsam war man in der DDR dann doch nicht.
Hier fehlt der Rahmen komplett.
Dagegen würde auch sprechen, das Tagesstempel und Werbeklischee vierstellige PLZ tragen. Das gab es erst ab den 1970-er Jahren und die Umbenennung in Karl-Marx-Stadt 1953 hat auch neue Stempel erfordert, da die Maschine doch damals schon über 20 Jahre im Dienst war.
Ich habe dunkel in Erinnerung, das es in der SBZ sogar verboten war, aptierte Rahmen zu benutzen.
Diese sind 1946 auf die erste Version des "Deutsche Post"-Rahmens umgebaut worden.
Aber ich mag mich auch täuschen.
Viele Grüße
Am: 21.12.2023 20:30:49
Gelesen: 306199
# 648
@ Meisterbetriebsmeister [#647]
Hallo,
das wußte ich alles, deshalb fand ich den Beleg irgendwie interessant, ich glaube auch nicht, das irgendjemand sich so viel Mühe macht bei der Entfernung des Rahmens und dann verkauft man den Beleg für 8 Euro.
Ob hier jemand nach der Wiedervereinigung "rumgespielt" hat, ist bei dem erzielten Preis auch fragwürdig.
Habe inzwischen auch einen netten AFS mit dem neuen Wertrahmen "Deutsche Post" gefunden.
Ist zwar eine andere Gebührenstufe, aber aus Chemnitz vor der Umbenennung.
mit Sammlergruß
Werner
Ist zwar eine andere Gebührenstufe, aber aus Chemnitz vor der Umbenennung.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.12.2023 20:46:23
Gelesen: 306190
# 649
@ HWS-NRW [#648]
Hallo Werner,
das ist auch ein altes Schätzchen vor 1934 - hier wurde der Zähler noch nicht ausgebaut, wie im ersten Beleg.
Das jemand sich einen Umschlag in üblicher DDR-Firmen-Papier-Qualität nimmt, diesen sauber zum Freistempel passend bedruckt und anschließend an der Maschine den Gebührenstempel ausbaut, was auch nicht einfach ist - da wären 8 Euro ein schlechter Lohn für den Aufwand.
Viele Grüße
Am: 22.12.2023 10:16:07
Gelesen: 306085
# 650
@ Meisterbetriebsmeister [#649]
Hallo,
ich habe mir die Mühe gemacht und AFS der 1930-er Jahre aus Chemnitz gesucht und zumindest einen gefunden.
Ich hatte angenommen, das oben die vierstellige Nummer die "Nummer der Maschine" war, aber jetzt ist es ein Zählwerk und so scheint es, dass man tatsächlich eine alte Maschine wieder aufgerüstet hat, warum man die Zählnummer damals nicht auch entfernt hat, bleibt wohl ungeklärt.
Danke für die Hilfe.
mit Sammlergruß
Werner
Ich hatte angenommen, das oben die vierstellige Nummer die "Nummer der Maschine" war, aber jetzt ist es ein Zählwerk und so scheint es, dass man tatsächlich eine alte Maschine wieder aufgerüstet hat, warum man die Zählnummer damals nicht auch entfernt hat, bleibt wohl ungeklärt.
Danke für die Hilfe.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 22.12.2023 11:35:20
Gelesen: 306068
# 651
@ HWS-NRW [#648]
Hallo Werner,
hier 2 Abdrucke zu deinem Beitrag. Der FDGB-AFS mit Wertrahmen Deutsche Post (nach Dürst/Eich E-18) vom 29.5.1946 ist ein durchaus frühes Datum für diesen Wertrahmen.
Chemnitz 1, FDGB, 29.5.1946
Chemnitz 4, Frisana, 6.6.1940
Viele Grüße
Bernhard
Chemnitz 1, FDGB, 29.5.1946
Chemnitz 4, Frisana, 6.6.1940
Viele Grüße
Bernhard
Am: 22.12.2023 16:20:13
Gelesen: 306034
# 652
Hallo,
eine Karte von der Fa. Kienzle Uhrenfabriken in Schwenningen vom 20.09.1946, gelaufen nach Freiburg im Breisgau.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 27.12.2023 15:13:11
Gelesen: 305706
# 653
Hallo,
heute kam noch ein zweiter schöner Beleg:
Luftpostleichtbrief bis 20 g in die USA, Porto 40 Pfg. plus 20 Pfg. LP-Gebühr.
mit Sammlergruß
Werner
Luftpostleichtbrief bis 20 g in die USA, Porto 40 Pfg. plus 20 Pfg. LP-Gebühr.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 27.12.2023 17:13:14
Gelesen: 305685
# 654
Hallo,
ein weiterer Brief von der Fa. Kienzle Uhrenfabriken mit einem Freistempel vom 29.05.1946, gelaufen als Ortsbrief.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 29.12.2023 14:10:01
Gelesen: 305536
# 655
Hallo in die Runde,
derzeit können einem die Zustellerinnen/Zusteller schon etwas leid tun bei diesem Wetter.
Aber - sie bringen immer wieder schöne Belege!
Luftpost-Fernbrief in der 1. Gew.-Stufe nach Kristiansand, freiigemacht mit einem schönen AFS, natürlich geöffnet, kontrolliert und dann ging er wohl um 22 Uhr weiter, leider etwas "lädiert" und unsauber geöffnet.
mit Sammlergruß
Werner
Luftpost-Fernbrief in der 1. Gew.-Stufe nach Kristiansand, freiigemacht mit einem schönen AFS, natürlich geöffnet, kontrolliert und dann ging er wohl um 22 Uhr weiter, leider etwas "lädiert" und unsauber geöffnet.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 29.12.2023 16:26:57
Gelesen: 305510
# 656
Hallo,
heute eine Karte von der Uhrenfabrik Mauthe aus Schwenningen mit einem Freistempel vom 11.02.1941, gelaufen nach Schramberg.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 30.12.2023 13:54:23
Gelesen: 305333
# 657
Hallo,
bei der letzten Postlieferung in diesem Jahr kam noch ein schöner Beleg an:
Eilboten-Luftpost-Fernbrief (Gebühr 20 + 80 + 5) vom 21.8.1963 aus Bad Mergentheim
Euch allen ein gutes Jahr und viele neue Belege!
mit Sammlergruß
Werner
Eilboten-Luftpost-Fernbrief (Gebühr 20 + 80 + 5) vom 21.8.1963 aus Bad Mergentheim
Euch allen ein gutes Jahr und viele neue Belege!
mit Sammlergruß
Werner
Am: 30.12.2023 16:22:31
Gelesen: 305300
# 658
Hallo,
eine Karte aus Schwenningen von der der Fa. Oscar Müller mit einem Freistempel vom 03.01.1940, gelaufen innerorts.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 01.01.2024 14:17:36
Gelesen: 305136
# 659
Luftpostbrief vom 18.12.1978 von San Salvador nach Bielefeld, frankiert mit AFS 60 Colones der Firma Comisa. Absender kam von der MS Hannover die in Cutuco, einen Hafen in der Buch von La Union, war.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 01.01.2024 15:51:54
Gelesen: 305120
# 660
Ich habe hier eine sicher nicht so häufige Form der Abstempelung.
Die Stahlwerke Brüniunghaus A.G. nutzten einen eigenen Absenderfreistempel, der jedoch im Kreisstempel nur den Ortsnamen Westhofen trägt. Da zum Zeitpunkt des Postversands Westhofen jedoch nur eine Poststelle war, deren Briefe über Schwerte abgeleitet wurden, wurde der Brief zusätzlich mit einem Stempel "Westhofen über Schwerte" abgestempelt. Vermutlich deshalb, weil dieser Stempel aber bereits das Versanddatum aufwies, erhielt der Brief im Leitpostamt in Schwerte nicht noch zusätzlich den dortigen Abgangsstempel.
Eine seltene Kombination.
Zu den Stahlwerken Brünuinghaus findet man hier [1] einige Informationen.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Brüninghaus
Zu den Stahlwerken Brünuinghaus findet man hier [1] einige Informationen.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Brüninghaus
Am: 01.01.2024 17:30:19
Gelesen: 305104
# 661
@ Cantus [#660]
Hallo Ingo,
ein toller Beleg, Gratulation
und Euch natürlich alles Gute für das Neue Jahr!
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.01.2024 17:57:14
Gelesen: 305094
# 662
@ Cantus [#660]
Hallo Ingo,
es war/ist vorgeschrieben, das Sendungen mit Absenderfreistempel nachzustempeln sind, wenn das Datum im Freistempel nicht mit dem Absendedatum übereinstimmte.
Im Tagesstempel eines Absenderfreistempels war grundsätzlich das Auflieferungsamt anzugeben - auch, wenn es eine Poststelle war. Wie man sieht, wurde in Westhofen auch die Post angenommen und gestempelt.
Die einzige Ausnahme bestand bei Poststellen II bzw. Posthilfsstellen - die hatten keine eigenen Tagesstempel, sondern nur Gummistempel mit Ortsangabe. Da wurde die Post im zuständigen Abgangspostamt nachgestempelt. Pakete und Einschreiben erhielten dort ihren Nummernzettel. Tagesstempel und Zettel enthielten dabei oft den Zusatz "Land".
Viele Grüße und frohes neues Jahr
Am: 02.01.2024 16:37:57
Gelesen: 305010
# 663
Hallo,
eine Karte aus Schwenningen von der der Fa. Johann Jäckle mit einem Freistempel vom 09.09.1947, gelaufen nach Villingen.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 03.01.2024 14:36:53
Gelesen: 304946
# 664
Hallo Manne,
ein schöner Beleg !
Heute wieder ein Zugang, der erst einmal ein Beleg, der auf den ersten Blick "nicht so viel hermacht":
Dieser R-Brief wurde im Mai 1946 nach Berlin an die Suchstelle für dt. Kriegsgefangene der Russ. Besatzungsmacht (Herrn Oberst Mamenko) gesandt, dort wurde die Annahme verweigert (wohl weil es eine deutsche Dienststelle gab) und wieder in Richtung Bad Nauheim zurückgesandt.
Interessant ist der Freistempel, der hier unten (leider etwas undeutlich) abgeschlagen wurde, dies war vorher ein Absenderfreistempel, der in aptierter Form (der mittlere Werbeteil entfernt) dann als sog. Post-Freistempel weiter verwendet wurde.
mit Sammlergruß
Werner
Dieser R-Brief wurde im Mai 1946 nach Berlin an die Suchstelle für dt. Kriegsgefangene der Russ. Besatzungsmacht (Herrn Oberst Mamenko) gesandt, dort wurde die Annahme verweigert (wohl weil es eine deutsche Dienststelle gab) und wieder in Richtung Bad Nauheim zurückgesandt.
Interessant ist der Freistempel, der hier unten (leider etwas undeutlich) abgeschlagen wurde, dies war vorher ein Absenderfreistempel, der in aptierter Form (der mittlere Werbeteil entfernt) dann als sog. Post-Freistempel weiter verwendet wurde.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.01.2024 17:17:10
Gelesen: 304926
# 665
@ HWS-NRW [#664]
Danke Werner.
eine weitere Karte von der Fa. Johann Jäckle aus Schwenningen mit einem Freistempel vom 08.04.1941, gelaufen an die Fa. Schweizer in Schramberg.


Einen schönen Abend wünscht
Manne
Danke Werner.
eine weitere Karte von der Fa. Johann Jäckle aus Schwenningen mit einem Freistempel vom 08.04.1941, gelaufen an die Fa. Schweizer in Schramberg.


Einen schönen Abend wünscht
Manne
Am: 04.01.2024 17:04:05
Gelesen: 304844
# 666
Hallo an diesem Abend,
heute kamen wieder einige schöne Belege rein:
Beim ersten Beleg passt einfach alles - Die Sonntagszeitung "Die Braune Post" auf einem Beleg des ersten Jahres dieses AFS-Typs.
Beim zweiten Beleg wurde im November 1945 eine nur "minimale" Aptierung (Entfernung des NS-Symbols) vorgenommen, später wurde dann immer mehr vom Wertrahmen entfernt.
mit Sammlergruß
Werner
Beim ersten Beleg passt einfach alles - Die Sonntagszeitung "Die Braune Post" auf einem Beleg des ersten Jahres dieses AFS-Typs.
Beim zweiten Beleg wurde im November 1945 eine nur "minimale" Aptierung (Entfernung des NS-Symbols) vorgenommen, später wurde dann immer mehr vom Wertrahmen entfernt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 06.01.2024 09:46:07
Gelesen: 304665
# 667
Hallo in die Runde,
mit Stolz kann ich dank der Überlassung von einem User (Fred) einen neuen Beleg meiner Sammlung "Postwurfsendungen" vorstellen:
Er hatte ihn wegen des wirklich graphisch gelungenen Werbeeinsatz erworben und nun prangt das "Prachtstück" auf der zweiten Seite meines Exponates, denn es ist tatsächlich ein früher Beleg" aus dem Jahre 1935 !
Euch ein schönes Wochenende!
mit Sammlergruß
Werner
Er hatte ihn wegen des wirklich graphisch gelungenen Werbeeinsatz erworben und nun prangt das "Prachtstück" auf der zweiten Seite meines Exponates, denn es ist tatsächlich ein früher Beleg" aus dem Jahre 1935 !
Euch ein schönes Wochenende!
mit Sammlergruß
Werner
Am: 06.01.2024 11:12:01
Gelesen: 304650
# 668
@ HWS-NRW [#667]
Auch wenn ich vor 1945 nicht wirklich sammle, den würde ich auch in meine Obhut nehmen. ;-)
Gefällt mir außerordentlich gut.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 06.01.2024 11:48:31
Gelesen: 304643
# 669
@ HWS-NRW [#667]
Hallo Werner!
Das ist ja ein Sahneteil! Herzlichen Glückwunsch! So etwas sieht man nicht alle Tage.
Viele Grüße
Dieter
Am: 06.01.2024 13:01:25
Gelesen: 304606
# 670
Hallo,
heute kamen noch ein paar "Sahnestückchen" für mein Exponat.
Dieses in Düsseldorf ansässige Unternehmen gab seinerzeit (1935 - 1936) eine größerer Anzahl von verschiedenen PWS heraus, alles in der Gebührenstufe zu 1 Pfennig, aber mal als Einzelkarte mit rückseitigem Text, mal in zusammengefalteter Version von 6-8 Innenblättern, aber immer wieder interessant für mein Exponat.
mit Sammlergruß
Werner
Dieses in Düsseldorf ansässige Unternehmen gab seinerzeit (1935 - 1936) eine größerer Anzahl von verschiedenen PWS heraus, alles in der Gebührenstufe zu 1 Pfennig, aber mal als Einzelkarte mit rückseitigem Text, mal in zusammengefalteter Version von 6-8 Innenblättern, aber immer wieder interessant für mein Exponat.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.01.2024 12:11:33
Gelesen: 304202
# 671
Hallo an diesem kühlen Morgen,
gestern kamen wieder ein paar nette Belege herein:
Adreßträger einer Drucksache (100 - 250 g) zu 25 Pfennigen, sauber ausgeschnitten.
Die Stahl-Gesellschaft gibt es seit 1919 mit Gründungs-Stammsitz in Plettenberg, sie wirkt heute noch.
mit Sammlergruß
Werner
Adreßträger einer Drucksache (100 - 250 g) zu 25 Pfennigen, sauber ausgeschnitten.
Die Stahl-Gesellschaft gibt es seit 1919 mit Gründungs-Stammsitz in Plettenberg, sie wirkt heute noch.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.01.2024 18:36:13
Gelesen: 303984
# 672
Hallo,
ein Brief mit Freistempel von der Fa. Liebermann aus Schwenningen vom 01.04.1949, gelaufen nach Ravensburg.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 09.01.2024 12:32:20
Gelesen: 303557
# 673
Hallo in die Runde,
eine Frage an die LP-Experten/innen:
Bei diesem LP-Einschreib-Fernbrief (Gewicht 40 g), aufgegeben im Juni 1954, wurde der Luftpostzuschlag von 5 Pfg. zweimal erhoben, war das postalisch o.K. oder ist er m.E. doch um 5 Pfg. überfrankiert.
mit Dank und Sammlergruß
Werner
Bei diesem LP-Einschreib-Fernbrief (Gewicht 40 g), aufgegeben im Juni 1954, wurde der Luftpostzuschlag von 5 Pfg. zweimal erhoben, war das postalisch o.K. oder ist er m.E. doch um 5 Pfg. überfrankiert.
mit Dank und Sammlergruß
Werner
Am: 09.01.2024 14:13:43
Gelesen: 303547
# 674
@ HWS-NRW [#673]
Hallo Werner,
ich denke, dass der Brief portogeecht ist. Brief von 20 bis 40 Gramm: PRE]Briefporto 40 Pfg.
Einschreiben 40 Pfg.
Luftpost 2x5 = 10 Pfg.[/PRE]
Je 20 Gramm wurden 5 Pfg. Luftpostzuschlag erhoben.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 09.01.2024 15:01:40
Gelesen: 303529
# 675
@ volkimal [#674]
Hallo Volkmar,
ich danke Dir für Deine Mühe, es ging darum, ob die 5 Pfg. für je 20 g berechnet wurden.
Heute kam ein weiteres Schätzchen:
In dem Theater habe ich viele tolle Aufführungen erleben dürfen, bis es dann senatsbedingt "geschlossen" wurde.
Hier wurde kurzfristig das Programm geändert und das war dem Theater tatsächlich 100 Pfg. wert, man hätte seinerzeit viel billiger auch anrufen können.
mit Sammlergruß
Werner
In dem Theater habe ich viele tolle Aufführungen erleben dürfen, bis es dann senatsbedingt "geschlossen" wurde.
Hier wurde kurzfristig das Programm geändert und das war dem Theater tatsächlich 100 Pfg. wert, man hätte seinerzeit viel billiger auch anrufen können.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.01.2024 21:07:35
Gelesen: 303496
# 676
@ HWS-NRW [#675]
Die letzte Vorstellung, die ich im Schiller-Theater besucht habe, war einer der Klavierabende von Joja Wendt, allerdings ist das auch schon wieder viele Jahre her.
Von mir heute ein Stempel aus Dortmund, unterhalb derer ich einen Teil meiner Praktika als Bergbaubeflissener absolviert habe. Mein heutiger Beleg ist ein Schreiben des Oberstaatsanwalts am Landgericht vom 14.8.1933. Das rückseitig aufgestempelte Dienstsiegel der Staatsanwaltschaft ist trotz Bearbeitung kaum zu lesen.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 17.01.2024 19:59:27
Gelesen: 302708
# 677
Hallo und einen guten Abend,
heute wieder ein interessanter Beleg:
Wieder einmal eine "krumme" Portostufe von 92 Pfennigen bei diesem Fernbrief mit Zustellungsurkunde, so etwas gefällt mir außerordentlich gut und passt auch super in meine Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
Wieder einmal eine "krumme" Portostufe von 92 Pfennigen bei diesem Fernbrief mit Zustellungsurkunde, so etwas gefällt mir außerordentlich gut und passt auch super in meine Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.01.2024 20:30:10
Gelesen: 302703
# 678
@ HWS-NRW [#677]
Nicht schlecht !
Das Besondere hast du wahrscheinlich (noch) gar nicht erkannt, oder?
Viele Grüße,
Klemens
Am: 18.01.2024 14:05:11
Gelesen: 302652
# 679
So,
nachdem ich einen Spannungsbogen aufgebaut habe, möchte ich das natürlich auch auflösen.
@ HWS
Deine Zustellungsurkunde ging von Berlin-Zehlendorf nach Berlin W 8, also von West-Berlin nach Ost-Berlin. Aufgrund des Berliner Postkrieges wurden Briefe (auch Zustellungsurkunden) mit Berliner Briefmarken (zu der Zeit waren das Schwarzaufdrucke) an den Absender zurückgegeben. Es gab Umgehungsmöglichkeiten mit Absenderfreistempel (AFS) oder Postfreistempel (PFS oder FS). Dein Beleg ist eine solche Umgehungsmöglichkeit mit AFS.
Ich kann einen Beleg als Zustellungsurkunde aus dieser Zeit (11.9.1948) mit Postfreistempel zeigen, der auch ohne Beanstandung in Berlin W 8 ausgeliefert wurde. Das Landgericht Berlin (dein Beleg) hatte eine Absenderfreistempelmaschine, das Amtsgericht Lichterfelde (mein Beleg) evtl. nicht.
Diese Umgehungsmaßnahme war nur bis 20.3.1949, der endgültigen Umstellung auf DM-West in West-Berlin erfolgreich, danach wurden Briefe nach Ost-Berlin oder in die SBZ mit (meist einfacher) Nachgebühren beaufschlagt und ausgeliefert. SBZ-Marken waren als Umgehungsmaßnahme in West-Berlin ab 21.3.1949 nicht mehr gültig, somit änderte die Post der SBZ ihre Postkriegsmaßnahmen von Zurückweisungen auf Nachgebühren, auch für freigestempelte Sendungen.
Einen solchen Beleg vom 25.3.1949 kann ich auch zeigen. Diese Zustellungsurkunde ging vom Kammergericht Berlin-Wilmersdorf (freigestempelt vom Amtsgericht Charlottenburg) nach Berlin C 2. Dort wurde die einfache Nachgebühr von 92 Pf eingezogen.
Die Gebühr von 92 Pf ergibt sich aus der Gebühr für die förmliche Zustellung von 60 Pf und die Briefgebühren für die Hinsendung 16 Pf (Ortsbrief) und die Rücksendung der Urkunde 16 Pf (auch Ortsbrief).
Zustellungsurkunden mit Bezug zum Postkrieg sind eher selten. „Bezug zum Postkrieg“ deshalb, weil dein Beleg [#677] ja nicht beanstandet wurde, also eigentlich kein wirklicher Postkriegsbeleg ist.
Viele Grüße,
Klemens
Diese Umgehungsmaßnahme war nur bis 20.3.1949, der endgültigen Umstellung auf DM-West in West-Berlin erfolgreich, danach wurden Briefe nach Ost-Berlin oder in die SBZ mit (meist einfacher) Nachgebühren beaufschlagt und ausgeliefert. SBZ-Marken waren als Umgehungsmaßnahme in West-Berlin ab 21.3.1949 nicht mehr gültig, somit änderte die Post der SBZ ihre Postkriegsmaßnahmen von Zurückweisungen auf Nachgebühren, auch für freigestempelte Sendungen.
Einen solchen Beleg vom 25.3.1949 kann ich auch zeigen. Diese Zustellungsurkunde ging vom Kammergericht Berlin-Wilmersdorf (freigestempelt vom Amtsgericht Charlottenburg) nach Berlin C 2. Dort wurde die einfache Nachgebühr von 92 Pf eingezogen.
Die Gebühr von 92 Pf ergibt sich aus der Gebühr für die förmliche Zustellung von 60 Pf und die Briefgebühren für die Hinsendung 16 Pf (Ortsbrief) und die Rücksendung der Urkunde 16 Pf (auch Ortsbrief).
Zustellungsurkunden mit Bezug zum Postkrieg sind eher selten. „Bezug zum Postkrieg“ deshalb, weil dein Beleg [#677] ja nicht beanstandet wurde, also eigentlich kein wirklicher Postkriegsbeleg ist.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 18.01.2024 14:33:54
Gelesen: 302643
# 680
@ Frankenjogger [#679]
Hallo Klemens,
das mit dem West-Ost-Verkehr war mir klar, aber die Sache mit der "Umgehung" nicht so richtig, ist bereits im geplanten Buch verewigt.
Danke !
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.01.2024 15:44:49
Gelesen: 302627
# 681
Hallo,
heute ein Brief von den Ziegelwerken Schwenningen vom 05.02.1974, gelaufen nach Tuttlingen.
Schwenningen war ein Zweigwerk vom Ziegelwerk Mühlacker.
Gruß
Manne
Schwenningen war ein Zweigwerk vom Ziegelwerk Mühlacker.
Gruß
Manne
Am: 18.01.2024 17:04:54
Gelesen: 302613
# 682
Absenderfreistempel vom Deutschen Bundestag vom 22.12.1950.
Am: 18.01.2024 17:06:17
Gelesen: 302612
# 683
Absenderfreistempel der Autowerke Llyod vom 25.2.1955.
Am: 19.01.2024 17:40:49
Gelesen: 302487
# 684
Hallo,
von der Berufsakademie aus Villingen-Schwenningen ein Brief vom 24.10.1994, gelaufen an die DUFA, ehemals Kienzle-Uhren Fabrik.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 23.01.2024 15:02:25
Gelesen: 302148
# 685
Hall in die Runde,
heute von mir ein Brief, der "nicht so ganz" in meine AFS-Sammlung passt, aber auch interessant ist:
Bei diesem Antwortbrief hatte der Empfänger, die Firma Voitländer, das Rückporto bereits mit ihrem Freistempel in der 2. Geb.-Stufe (incl. Stempel Antwort) versehen, dem Absender aus Nürnberg war der Inhalt doch so wichtig, so dass er auch noch die zusätzliche Einschreib-Gebühr verklebte und nun ging der Brief etwas später zurück nach Kronach.
mit Sammlergruß
Werner
Bei diesem Antwortbrief hatte der Empfänger, die Firma Voitländer, das Rückporto bereits mit ihrem Freistempel in der 2. Geb.-Stufe (incl. Stempel Antwort) versehen, dem Absender aus Nürnberg war der Inhalt doch so wichtig, so dass er auch noch die zusätzliche Einschreib-Gebühr verklebte und nun ging der Brief etwas später zurück nach Kronach.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.01.2024 18:39:15
Gelesen: 302108
# 686
Hallo,
aus Schwenningen von der Fa. BARIGO ein Frei-Umschlag vom 14.03.1966. Wurde in Donaueschingen am 17.03.1966 gestempelt und ging zurück an die Fa. BARIGO. Die Fa. existiert heute nicht mehr.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 26.01.2024 02:18:23
Gelesen: 301899
# 687
Stempel von Glückstadt kommen mir nur sehr selten in die Finger; dieser hier ist eine Ausnahme. Die Peter Temming AG stellte Papier her. Inzwischen gab es allerlei Änderungen im Eigentümerstatus und auch leichte Produktionsänderungen, aber grundsätzlich hat die Papierherstellung an dem Standort überlebt [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen1/firmadet11665.shtml
Viele Grüße
Ingo
[1] http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen1/firmadet11665.shtml
Am: 27.01.2024 01:34:35
Gelesen: 301790
# 688
Die Günther-Werke aus Auerbach im Vogtland schickten am 13.8.1930 eine Postkarte nach Leipzig, um auf diesem Wege für die von ihnen hergestellten Produkte "Edelputz" und "Leichtbauplatten" zu werben.


Viele Grüße
Ingo


Viele Grüße
Ingo
Am: 28.01.2024 04:40:25
Gelesen: 301653
# 689
Ihr wundert euch vielleicht, dass ich neuerdings so viele AFS hochlade, aber ich beschäftige mich mit dem Thema schon länger und habe inzwischen mehrere hundert Scans gefertigt, denn für mich haben auch solche Stempel und Belege, wenn sie denn sauber bearbeitet und formiert hier hochgeladen werden, ihren besonderen Reiz.
Heute nun ein Beleg aus Gießen. Die Rinn & Cloos A. G., gegründet 1895 in Heuchelheim bei Gießen, war von den 1920er bis in die 1950er Jahre der größte Zigarren-, Zigarillo- und Tabakwarenhersteller Deutschlands mit zeitweilig über 5.000 Mitarbeitern. Die Firma wurde 1991 geschlossen [1].
Am 24.6.1939 wurde eine Postkarte nach Aschersleben geschickt, mit der auf die damaligen besonderen Schwierigkeiten bei der Beschaffung notwendiger Rohstoffe hingewiesen wurde.
Leider ist auch diese Karte gelocht wie noch so viele andere, aber anders war der Stempel nicht zu bekommen und schließlich war der Stempel das Wichtige, nicht der Beleg.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rinn_&_Cloos
Leider ist auch diese Karte gelocht wie noch so viele andere, aber anders war der Stempel nicht zu bekommen und schließlich war der Stempel das Wichtige, nicht der Beleg.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rinn_&_Cloos
Am: 28.01.2024 18:43:32
Gelesen: 301586
# 690
Hallo zusammen!
Hier zeige ich einen Beleg der Fa. B. Preiser. Wer genau hinschaut, sieht im Werbeteil des AFS ein rauchendes P. Die Tabakfabrik B. Preisler wurde am 1. März 1898 in Bredstedt gegründet. In Bredstedt in der Südstraße hatte Benno Preisler ein Haus gekauft, in dem nach Überlieferungen seit 1704 Tabak verarbeitet worden ist. Somit ist der Hinweis im Werbeteil des Stempels irreführend. Aber was früher galt, gilt auch heute. Trotzdem ein schöner Beleg mit der Gebühr von 5 Pfg. für die Prüfung einer Anschrift.
Grüße
Dieter
Am: 28.01.2024 22:22:16
Gelesen: 301458
# 691
Mein heutiger Stempel ist etwas schlecht zu lesen, aber ich möchte ihn trotzdem zeigen, stammt er doch aus einem recht kleinen Ort.
Arfeld (mundartlich Aefeld) ist ein Ortsteil der Stadt Bad Berleburg im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen. Arfeld liegt im oberen Tal der Eder, im Wittgensteiner Land und im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge [1].
Dazu eine Geschäftspostkarte, gelaufen am 10.10.1929 von Arfeld nach Plauen. Absender war Georg Hartmann, der in seiner Fabrik Schuhleisten herstellte [2].
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Arfeld
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Leisten
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Arfeld
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Leisten
Am: 29.01.2024 13:52:54
Gelesen: 301357
# 692
Hallo in die Runde,
gerade eingetroffen:
Einfacher Fernbrief vom Mai 1969, interessant für mich war die gut sichtbare Codierung, zu der ich eine Frage hätte.
Ab wann wurde sie auf den Briefen abgeschlagen bzw. aufgedruckt ?
mit Sammlergruß
Werner
Einfacher Fernbrief vom Mai 1969, interessant für mich war die gut sichtbare Codierung, zu der ich eine Frage hätte.
Ab wann wurde sie auf den Briefen abgeschlagen bzw. aufgedruckt ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 30.01.2024 13:06:54
Gelesen: 301265
# 693
@ HWS-NRW [#692]
Hallo Werner,
ich kann Dir dazu empfehlen:
[1] https://www.postautomation.de/briefbearbeitung/
[2] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=366
VG
Am: 30.01.2024 14:46:36
Gelesen: 301251
# 694
@ Meisterbetriebsmeister [#693]
Hallo und herzlichen Dank für die Hilfe, konnte es sofort in meinem geplanten Buch einbauen.
Höre gerade den Briefkasten klappern, es kam wieder ein toller Beleg:
Es ist eine "Werbedrucksache vom Dezember 1941 aus FRANKFURT (MAIN) der Firma "Telefonbau und Normalzeit" mit einem Abschlag des neuen Wertrahmens "Großer Adlerkopf" in der ersten Version (E-7) der Firma POSTALIA.
Muss es noch genau mit meinen anderen Belegen (dann wurde die E-9 verwendet) vergleichen.
mit Sammlergruß
Werner
Es ist eine "Werbedrucksache vom Dezember 1941 aus FRANKFURT (MAIN) der Firma "Telefonbau und Normalzeit" mit einem Abschlag des neuen Wertrahmens "Großer Adlerkopf" in der ersten Version (E-7) der Firma POSTALIA.
Muss es noch genau mit meinen anderen Belegen (dann wurde die E-9 verwendet) vergleichen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 30.01.2024 18:02:31
Gelesen: 301219
# 695
Hallo,
die Fa. Johs. Bürk aus Schwenningen sandte am 12.12.1950 eine Karte an C.W. Just in Königsfeld mit einer Gutschrift.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 01.02.2024 12:16:20
Gelesen: 300993
# 696
Hallo zusammen,
ein Leipziger Absenderfreistempel ohne Werbeklischee vom 18.04.1947:
Hatte die Arbeitsgemeinschaft Mühle und Müller einen eigenen Absenderfreistempel?
Ich vermute, dass es in diesem Fall ein Absenderfreistempel ist, der ohne Werbeklischee als Postfreistempel verwendet wurde.
Viele Grüße
Volkmar
Hatte die Arbeitsgemeinschaft Mühle und Müller einen eigenen Absenderfreistempel?
Ich vermute, dass es in diesem Fall ein Absenderfreistempel ist, der ohne Werbeklischee als Postfreistempel verwendet wurde.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 01.02.2024 12:43:10
Gelesen: 300980
# 697
@ volkimal [#696]
Hallo Volkmar,
der Hauptverband wurde von der NS-Diktatur aufgelöst und in drei Untergruppen weitergeführt.
Ich denke, dass diese immer noch ihre eigenen Maschinen weiter nutzten und hier wurde wahrscheinlich ein neues Klischee in Auftrag gegeben, den Übergangs-Wertrahmen hatte man wohl schon eingebaut.
Schade, dass auch dieser Beleg gelocht wurde.
Ich kann heute aber wieder einen neuen Beleg präsentieren:
Vorfrankierter Rückantwort-Wahlbrief von 1976 (es ging um ene Gemeinderatswahl) mit Darstellung des Bürgermeisteramtes in Sindelfingen.
mit Sammlergruß
Werner
Vorfrankierter Rückantwort-Wahlbrief von 1976 (es ging um ene Gemeinderatswahl) mit Darstellung des Bürgermeisteramtes in Sindelfingen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 02.02.2024 14:23:02
Gelesen: 300673
# 698
@ HWS-NRW [#697]
Hallo Werner,
ich hatte am Beleg notiert, dass es ein Handpoststempel sein soll. Ich weiß aber nicht mehr, wo ich das gelesen habe.
Kennst du oder einer von euch Literatur zum Thema "Absenderfreistempel als Postfreistempel"?
Viele Grüße
Volkmar
Am: 02.02.2024 14:38:24
Gelesen: 300668
# 699
@ volkimal [#698]
Kennst du oder einer von euch Literatur zum Thema "Absenderfreistempel als Postfreistempel"?
Hallo Volkmar,
ja, von Heiner Dürst, 1992 herausgegeben. Wenn du daraus etwas benötigst, gib einfach Bescheid.
Nachtrag:
Sorry, stand auf dem Schlauch. Von Leipzig sind nur zwei als Postfreistempel verwendete Geräte bekannt, der in [#696] gezeigte ist jedoch nicht dabei.
Viele Grüße
Bernhard
Nachtrag:
Sorry, stand auf dem Schlauch. Von Leipzig sind nur zwei als Postfreistempel verwendete Geräte bekannt, der in [#696] gezeigte ist jedoch nicht dabei.
Viele Grüße
Bernhard
Am: 02.02.2024 18:00:15
Gelesen: 300641
# 700
Hallo in die Runde,
heute kam wieder ein Beleg, der (zumindest bei mir) Fragen aufwirft:
Leider wurde der Wertrahmen schlecht abgeschlagen und die ersichtliche Gebühr ist für mich unklar.
Laut Katalog wären 20 Pfg. für das Porto sowie 75 für die Wertgebühr zu zahlen, ist das so in Ordnung?
mit Sammlergruß
Werner
Leider wurde der Wertrahmen schlecht abgeschlagen und die ersichtliche Gebühr ist für mich unklar.
Laut Katalog wären 20 Pfg. für das Porto sowie 75 für die Wertgebühr zu zahlen, ist das so in Ordnung?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 02.02.2024 18:17:39
Gelesen: 300635
# 701
@ HWS-NRW [#700]
Hallo Werner,
das stimmt mit den Angaben im Michel Postgebührenhandbuch überein.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 02.02.2024 18:22:54
Gelesen: 300631
# 702
@ bernhard [#699]
Hallo Bernhard,
dankeschön! Ich glaube aber, dass es noch einen späteren Artikel dazu geben muss.
Bezieht sich der Satz "Von Leipzig sind nur zwei als Postfreistempel verwendete Geräte bekannt, der in [#696] gezeigte ist jedoch nicht dabei." auf das abgebildete Heft?
Viele Grüße
Volkmar
Am: 02.02.2024 20:04:04
Gelesen: 300574
# 703
@ volkimal [#702]
ja, bezieht sich auf den Katalog von Dürst.
Auszug Leipzig
Nach einem Artikel schaue ich später nochmal. Das ist jedenfalls der Stand von 1992
Viele Grüße
Bernhard
Auszug Leipzig
Nach einem Artikel schaue ich später nochmal. Das ist jedenfalls der Stand von 1992
Viele Grüße
Bernhard
Am: 02.02.2024 22:55:41
Gelesen: 300518
# 704
@ volkimal [#701]
Hallo Volkmar,
danke für Deine Unterstützung, es ist bei der Wertgebühr etwas "unklar" zu lesen (zumindest für mich).
mit Sammelrgruß
Werner
Am: 08.02.2024 17:41:49
Gelesen: 299942
# 705
Hallo,
auch hier möchte ich zwei neue Belege aus dem Jahr 1993 vorstellen:
Interessant bei den beiden AFS aus den Kreiswehrersatzämtern I + II ist die 000-Stellung im Wertrahmen, was ja eigentlich nicht so gedacht war, ist der eingedruckte R-Zettel beim oberen Beleg (Porto 4,50 DM), beim unteren Eilboten-Brief (auch mit eingedrucktem "Zettel") mussten schon 8 DM gezahlt werden. Ob man damals zum Wehrdienst einlud ?
mit Sammlergruß
Werner
Interessant bei den beiden AFS aus den Kreiswehrersatzämtern I + II ist die 000-Stellung im Wertrahmen, was ja eigentlich nicht so gedacht war, ist der eingedruckte R-Zettel beim oberen Beleg (Porto 4,50 DM), beim unteren Eilboten-Brief (auch mit eingedrucktem "Zettel") mussten schon 8 DM gezahlt werden. Ob man damals zum Wehrdienst einlud ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.02.2024 03:10:03
Gelesen: 298642
# 706
Heute will ich euch eine erste Auswahl an Absenderfreistempeln aus Hamburg vorstellen, alle ohne besondere Merkmale, aber auch die gehören dazu.
Die Metallfabrik Stegmann & Bussau stellte unter anderem Weißbleche und Leuchtpistolen her. Der Firmensitz befand sich in der Spaldingstraße 210-212 von Hamburg [1].
Dazu ein Brief vom 7.7.1933, gelaufen von Hamburg nach Altenburg in Thüringen.
Die Firma Wilhelm G. Clasen existiert auch weiterhin; sie bietet Produkte aus Naturfasern diverser Art an [2].
Dazu ein passender Brief vom 1.11.1932, adressiert an die Vereinigte Jute-Spinnereien und Webereien in Hamburg.
Nun ein Bankbrief vom 11.5.1932 von der Zweigstelle der Reichsbank in Hamburg.
"Tradition ist und bleibt seit 1871 bei Schütt Stahl der Wille zu Selbstständigkeit und Erfolg durch konsequente Kundenorientierung". So wirbt auch heute noch die Firma Heinrich Schütt für ihre Produklte aus dem Stahl-Sektor [3].
Dazu ein einfacher Brief vom 3.11.1932, gelaufen von Hamburg nach Marne in Holstein.
Am 7.8.1931 verschickte die Firma Franz Klima einen Brief von Hamburg nach Lübeck; damals wurde Handel mit getrockneten Früchten betrieben. Auch heute gibt es eine Firma Franz Klima in Hamburg, diese handelt jedoch mit Produkten aus der Humanmedizin. Ob es da eine Übereinstimmung gibt, weiß ich nicht.
Der letzte Briefumschlag stellt einen Postauftrag dar, der am 12.7.1933 von Hamburg nach Berlin gelaufen ist. Absender war die Aktiengesellschaft Leopold David & Co, deren Inhaber zur Dynastie der Familie Goldschmidt gehörten. Wikipedia führt dazu allerlei aus, ich habe mir die komplette Darstellung aber nicht durchgelesen [4].
Viele Grüße
Ingo
[1] https://www.veikkos-archiv.com/index.php?title=Stegmann_%26_Bussau
[2] https://www.wgc.de/de/produkte
[3] https://www.heinrich-schuett.de/hamburg/schuett-hamburg.php
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Goldschmidt_(Familie)
Die Firma Wilhelm G. Clasen existiert auch weiterhin; sie bietet Produkte aus Naturfasern diverser Art an [2].
Dazu ein passender Brief vom 1.11.1932, adressiert an die Vereinigte Jute-Spinnereien und Webereien in Hamburg.
Nun ein Bankbrief vom 11.5.1932 von der Zweigstelle der Reichsbank in Hamburg.
"Tradition ist und bleibt seit 1871 bei Schütt Stahl der Wille zu Selbstständigkeit und Erfolg durch konsequente Kundenorientierung". So wirbt auch heute noch die Firma Heinrich Schütt für ihre Produklte aus dem Stahl-Sektor [3].
Dazu ein einfacher Brief vom 3.11.1932, gelaufen von Hamburg nach Marne in Holstein.
Am 7.8.1931 verschickte die Firma Franz Klima einen Brief von Hamburg nach Lübeck; damals wurde Handel mit getrockneten Früchten betrieben. Auch heute gibt es eine Firma Franz Klima in Hamburg, diese handelt jedoch mit Produkten aus der Humanmedizin. Ob es da eine Übereinstimmung gibt, weiß ich nicht.
Der letzte Briefumschlag stellt einen Postauftrag dar, der am 12.7.1933 von Hamburg nach Berlin gelaufen ist. Absender war die Aktiengesellschaft Leopold David & Co, deren Inhaber zur Dynastie der Familie Goldschmidt gehörten. Wikipedia führt dazu allerlei aus, ich habe mir die komplette Darstellung aber nicht durchgelesen [4].
Viele Grüße
Ingo
[1] https://www.veikkos-archiv.com/index.php?title=Stegmann_%26_Bussau
[2] https://www.wgc.de/de/produkte
[3] https://www.heinrich-schuett.de/hamburg/schuett-hamburg.php
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Goldschmidt_(Familie)
Am: 18.02.2024 22:02:22
Gelesen: 298557
# 707
Hallo an diesem netten Abend,
heute konnte ich endlich einen "gelochten" Beleg austauschen:
Hatte einen ähnlichen Beleg aus der französischen Zone, mit einer seinerzeit üblichen seitlichen Lochung, auch in der Portostufe zu 10 Pfennigen für einen Ortsbrief und der zugeklebten 2 Pfg-Gebührenmarke.
mit Sammlergruß
Werner
Hatte einen ähnlichen Beleg aus der französischen Zone, mit einer seinerzeit üblichen seitlichen Lochung, auch in der Portostufe zu 10 Pfennigen für einen Ortsbrief und der zugeklebten 2 Pfg-Gebührenmarke.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.02.2024 22:05:14
Gelesen: 298556
# 708
@ HWS-NRW [#707]
Wohnungsbaumarke Nr. 3c
Am: 19.02.2024 10:13:26
Gelesen: 298435
# 709
@ bovi11 [#708]
Danke !
Hatte ich als Unbedarfter von der Farbe her vermutut.
mit Sammlergruß
Am: 21.02.2024 20:54:00
Gelesen: 298115
# 710
Hallo und einen guten Abend,
heute wieder zwei "spezielle" Belege aus dem "Deutschen Reich"-Bereich:
Zwei einfache Briefsendungen, aber halt aus dem Saargebiet und auch noch in der Franc-Währung.
Gab es gegenüber der Reichsmark einen "Umrechnungskurs" zum saarländischen Franc ?
Der Fernbrief im Deutschen Reich kostete 0,15 Pfg., hier der vierfache Wert in centime, also 1:4 oder mache ich hier einen Denkfehler?
mit Sammlergruß
Werner
Zwei einfache Briefsendungen, aber halt aus dem Saargebiet und auch noch in der Franc-Währung.
Gab es gegenüber der Reichsmark einen "Umrechnungskurs" zum saarländischen Franc ?
Der Fernbrief im Deutschen Reich kostete 0,15 Pfg., hier der vierfache Wert in centime, also 1:4 oder mache ich hier einen Denkfehler?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.03.2024 18:19:44
Gelesen: 297258
# 711
Hallo,
nach einer kurzen "Erholungsphase" heute zwei besondere Belege:
Das Besondere sind halt die Gebührenstufen von 14 und 19 Pfennigen, denn die gab es nur für einen relativ kurzen Zeitraum von 1953-1954 für sog. "Drucksachen zur ermäßigten Gebühr", die per Luftpost versandt wurden. Nutznießer war seinerzeit die FDP-nahe Stiftung, "Wirtschafts- und sozialpolitische Vereinigung e.V." mit Sitz in der damaligen Bundesstadt Bonn.
Einen Beleg mit der 9-Pfennig-Wertstufe hatte ich vor vielen Jahren auch mal in meinem Besitz.
Derartige Belege sind kaum erhalten geblieben, von der 14-Pfennige-Gebühr sind derzeit drei Belege bekannt.
mit Sammlergruß
Werner
Das Besondere sind halt die Gebührenstufen von 14 und 19 Pfennigen, denn die gab es nur für einen relativ kurzen Zeitraum von 1953-1954 für sog. "Drucksachen zur ermäßigten Gebühr", die per Luftpost versandt wurden. Nutznießer war seinerzeit die FDP-nahe Stiftung, "Wirtschafts- und sozialpolitische Vereinigung e.V." mit Sitz in der damaligen Bundesstadt Bonn.
Einen Beleg mit der 9-Pfennig-Wertstufe hatte ich vor vielen Jahren auch mal in meinem Besitz.
Derartige Belege sind kaum erhalten geblieben, von der 14-Pfennige-Gebühr sind derzeit drei Belege bekannt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 02.03.2024 06:41:51
Gelesen: 297207
# 712
@ HWS-NRW [#711]
Schöne Belege, und auch tolle Portostufen, die ich sehr wertschätze.
Deine Angaben sind, mit einer Ausnahme richtig. Der Zeitraum war länger, er ging vom 1.9.1948 bis zum 30.6.1954. Im Jahr 1953 wurden nur die Auslands-Luftpostgebühren geändert. Und Berlin war definitiv kein Ausland. ;-)
Ich glaube auch, dass es mehr Belege der 14 Pf-Stufe gibt. Meines Erachtens ist die 19 Pf-Stufe die seltenere Gebührenstufe, die nur zwischen 41 und 50 g erforderlich war. Die Stufen über 50 g sind dann noch seltener.
Ich starte jetzt nach München,
Klemens
Am: 02.03.2024 17:53:53
Gelesen: 297166
# 713
Hallo in die Runde,
beim heutigen Tauschtag in Steele bekam ich von Jürgen auch noch einen Beleg mit "Loch":
Auch so etwas muss man lange suchen, denn diese Version wird tatsächlich gar nicht so oft verwendet:
Es handelt sich um eine "Warensendung" (früher auch als Mischsendung bezeichnet) in der Gebührenstufe zu 41 Eurocent und das Loch war natürlich dafür gedacht, den Umchlag verschliessen zu können.
Auch hier sage ich "Herzlichen Dank" an Jürgen für den herrlichen Beleg !
Mit Sammlergruß
Werner
Auch so etwas muss man lange suchen, denn diese Version wird tatsächlich gar nicht so oft verwendet:
Es handelt sich um eine "Warensendung" (früher auch als Mischsendung bezeichnet) in der Gebührenstufe zu 41 Eurocent und das Loch war natürlich dafür gedacht, den Umchlag verschliessen zu können.
Auch hier sage ich "Herzlichen Dank" an Jürgen für den herrlichen Beleg !
Mit Sammlergruß
Werner
Am: 04.03.2024 17:33:23
Gelesen: 296484
# 714
Hallo und einen guten Abend,
ab Morgen streikt das Bus- und Bahnpersonal mal wieder für zwei volle Tage, ich frage mich, wann auch alle Rentner eine Inflations-Ausgleichszahlung von über 3.000 € erhalten. Zumindest wieder zwei Tage, bei denen man sich mit seiner Sammlung befassen kann.
Heute kam wieder ein netter Beleg herein:
Im Juni 1934 sandte die „Kali-Chemie-AG“, beheimatet in BERLIN, einen Fernbrief in der ersten Gew.-Stufe ins Siegerland, die Gesamtgebühr von 52 Pfennigen setzt sich aus dem Briefporto von 12 Pfg. sowie der Eilboten-Gebühr von 40 Pfg. zusammen, ausgewiesen mit einem AFS der Type „Mäanderrechteck“ (E-2).
Im übrigen lässt sich die Portostufe zu 52 Pfg. wohl nur mit einem Eilboten-Fernbrief dokumentieren.
mit Sammlergruß
Werner
Im Juni 1934 sandte die „Kali-Chemie-AG“, beheimatet in BERLIN, einen Fernbrief in der ersten Gew.-Stufe ins Siegerland, die Gesamtgebühr von 52 Pfennigen setzt sich aus dem Briefporto von 12 Pfg. sowie der Eilboten-Gebühr von 40 Pfg. zusammen, ausgewiesen mit einem AFS der Type „Mäanderrechteck“ (E-2).
Im übrigen lässt sich die Portostufe zu 52 Pfg. wohl nur mit einem Eilboten-Fernbrief dokumentieren.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 06.03.2024 13:40:02
Gelesen: 295471
# 715
Hallo,
eine Karte als Drucksache von der AOK Schwenningen vom 15.03.1955 an die Fa. Christian Schlenker in Schwenningen.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 07.03.2024 12:15:14
Gelesen: 295401
# 716
Hallo,
ein Brief von der Universität Düsseldorf mit Freistempel vom 01.12.1983.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 07.03.2024 12:22:20
Gelesen: 295397
# 717
Hallo,
bei mir kam heute wieder ein schöner Beleg an, den ich aber erst in Haldensleben im Wettbewerb präsentieren kann:
Von der Firma habe ich schon einen Beleg, der ging seinerzeit an die Herren Spediteure, jetzt waren mal die Herren Schulleiter dran.
mit Sammlergruß
Werner
Von der Firma habe ich schon einen Beleg, der ging seinerzeit an die Herren Spediteure, jetzt waren mal die Herren Schulleiter dran.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.03.2024 14:09:28
Gelesen: 295384
# 718
Hallo,
noch ein netter neuer Beleg:
Ein etwas "gebeutelter" und grob hinten geöffneter Luftpostbrief (25 gr) in die USA, per Eilboten im Februar 1938 abgeschickt aus Hamburg, das Gesamtporto setzt sich zusammen: (40 + 50 + 2 x 15 LP)
Ich hoffe, ich habe auch richtig gerechnet.
mit Sammlergruß
Werner
Ein etwas "gebeutelter" und grob hinten geöffneter Luftpostbrief (25 gr) in die USA, per Eilboten im Februar 1938 abgeschickt aus Hamburg, das Gesamtporto setzt sich zusammen: (40 + 50 + 2 x 15 LP)
Ich hoffe, ich habe auch richtig gerechnet.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.03.2024 17:10:03
Gelesen: 295162
# 719
Hallo an diesem Sonnabend,
genau vor 79 Jahren ging dieser Beleg zur Post:
Seinerzeit, am 8. März 1946 (auch damals schon der "Internationale Frauentag"), schlug man einen aptierten AFS des Typs E-8 auf dem Umschlag ab, nachdem der Reichsadler im oberen Rahmen entfernt worden war.
Ob das Unternehmen ihre Maschine auch schon 1942/1943 (auf Wunsch des "Gröfaz") mit der von ihm gewünschten Schrift hat umbauen lassen, lässt sich heute leider nicht mehr dokumentieren.
mit Sammlergruß
Werner
Seinerzeit, am 8. März 1946 (auch damals schon der "Internationale Frauentag"), schlug man einen aptierten AFS des Typs E-8 auf dem Umschlag ab, nachdem der Reichsadler im oberen Rahmen entfernt worden war.
Ob das Unternehmen ihre Maschine auch schon 1942/1943 (auf Wunsch des "Gröfaz") mit der von ihm gewünschten Schrift hat umbauen lassen, lässt sich heute leider nicht mehr dokumentieren.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 10.03.2024 09:20:31
Gelesen: 295083
# 720
Guten Morgen,
aus Oostakker in Belgien ein Fensterkuvert vom 27.03.1979 mit Werbung für Volvo.

Einen schönen Sonntag wünscht
Manne

Einen schönen Sonntag wünscht
Manne
Am: 10.03.2024 10:18:47
Gelesen: 295068
# 721
Hallo,
an diesem leicht bewölktem Sonntag zwei weitere Belege, bei denen mir immer das "Herz aufgeht":
Das Besondere sind halt die Gebührenstufen von 21 und 26 Pfennigen, denn auch sie gab es nur für einen relativ kurzen Zeitraum von 1953-1954 für sog. "Drucksachen zur ermäßigten Gebühr", die per Luftpost versandt wurden. Nutznießer war seinerzeit die FDP-nahe Stiftung, "Wirtschafts- und sozialpolitische Vereinigung e.V." mit Sitz in Bonn.
Es gibt auch noch einen Beleg mit einer 22-Pfennige-Wertstufe, der aber leider nicht portogerecht (1 Pfg. zuviel) ist, einen ähnlichen Beleg in der 30-Pfennig-Wertstufe (könnte es theoretisch geben) habe ich in den letzten 25 Jahren nicht finden können.
mit Sammlergruß
Werner
Das Besondere sind halt die Gebührenstufen von 21 und 26 Pfennigen, denn auch sie gab es nur für einen relativ kurzen Zeitraum von 1953-1954 für sog. "Drucksachen zur ermäßigten Gebühr", die per Luftpost versandt wurden. Nutznießer war seinerzeit die FDP-nahe Stiftung, "Wirtschafts- und sozialpolitische Vereinigung e.V." mit Sitz in Bonn.
Es gibt auch noch einen Beleg mit einer 22-Pfennige-Wertstufe, der aber leider nicht portogerecht (1 Pfg. zuviel) ist, einen ähnlichen Beleg in der 30-Pfennig-Wertstufe (könnte es theoretisch geben) habe ich in den letzten 25 Jahren nicht finden können.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.03.2024 18:13:47
Gelesen: 294699
# 722
Hallo in die Runde,
bevor es morgen nach Hamburg-Harburg geht, noch ein "unklarer" Beleg:
Laut dem "Steven" wäre bei diesem "Info-Brief" (wenn er einer wäre) nur 70 Pfennige notwendig gewesen, ich kann mir nicht vorstellen, dass in der BW-Poststelle hier zu viel ausgewiesen wurde.
Kann jemand aus der Runde helfen ?
mit Sammlergruß
Werner
Laut dem "Steven" wäre bei diesem "Info-Brief" (wenn er einer wäre) nur 70 Pfennige notwendig gewesen, ich kann mir nicht vorstellen, dass in der BW-Poststelle hier zu viel ausgewiesen wurde.
Kann jemand aus der Runde helfen ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.03.2024 21:37:58
Gelesen: 294663
# 723
@ HWS-NRW [#721]
Hallo Werner,
bis zum 30.6.1954 gab es bei Drucksachen zu ermäßigten Gebühr folgende Stufen:
9 Pf, 14 Pf, 19 Pf, 21 Pf, 26 Pf, 31 Pf, ab 100 g waren die Stufen dann 5 Pf-weise.
ab dem 1.7.1954 waren folgende Stufen möglich:
12 Pf, 17 Pf, 22 Pf, 25 Pf, 30 Pf, 35 Pf, 45 Pf danach auch wieder 5 Pf-Stufen.
denn auch sie gab es nur für einen relativ kurzen Zeitraum von 1953-1954
Woher ist die Information 1953? Die Drucksachengebühren und auch die Luftpostgebühren galten seit 1.9.1948.
Aber, definitiv tolle und seltene Gebührenstufen.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 14.03.2024 21:58:03
Gelesen: 294652
# 724
@ HWS-NRW [#722]
Im Steven kann ich nur Gebühren für Massendrucksachen bis 1989 (1992) finden (S. 19). Dein Brief ist von 1996. Wo hast du da was für Infopost im Steven gefunden?
Im Postgebühren-Handbuch von Michel habe ich auf Seite 253 folgende Informationen gefunden:
Seit 1.4.1995: Infopost Groß 65 Pf (bis 20 g) über 20 g - 100 g, je Gramm + 0,00688 DM (Wie man auf diesen Faktor kam wäre mal interessant).
Bei 28 g wären dann 65 Pf + (8x0,00688 DM) 5,5 Pf nötig gewesen, bei 29 g 65 Pf + (9x0,00688 DM) 6,2 Pf.
Da käme es jetzt darauf an, wie gerundet wurde, um auf 71 Pf zu kommen.
So zumindest meine Interpretation.
Grüß mir Hamburg,
Klemens
Am: 14.03.2024 22:06:03
Gelesen: 294650
# 725
@ Frankenjogger [#723]
Korrektur: Es muss natürlich heißen - Luftpost-Drucksachen zu ermäßigter Gebühr.
Am: 14.03.2024 22:51:59
Gelesen: 294643
# 726
@ Frankenjogger [#725]
Hallo Klemens,
herzlichen Dank für Deine Infos, mal sehen, wie ich das verarbeiten kann.
Beim Beleg zu 71 Pfg. habe ich immer noch Zweifel über die Portorichtigkeit.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 15.03.2024 07:42:23
Gelesen: 294612
# 727
@ HWS-NRW [#726]
Gerne.
Du hast noch nicht geantwortet, woher deine Information mit dem Jahren 1953-1954 kommt.
Das würde mich schon interessieren.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 15.03.2024 08:05:03
Gelesen: 294604
# 728
@ Frankenjogger [#727]
Hallo Klemens,
bin auf dem Weg nach Hamburg, bei Rückkehr melde ich mich.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 20.03.2024 21:33:23
Gelesen: 294182
# 729
@ Frankenjogger [#727]
Hallo Klemens,
Du hast natürlich "wieder einmal" recht, ich habe falsch gelesen, Deine Angaben habe ich schon in mein kommendes Buch eingefügt.
Kannst Du mir bei dem Beleg [#722] weiterhelfen, komme da immer noch nicht klar mit dem Porto.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.03.2024 17:05:50
Gelesen: 293614
# 730
An diesem schönen Sonnabend ein neuer Beleg:
Vom Porto her ein Ortsbrief in der 2. Gew.-Stufe 21-250 g (leider von der Zeit etwas gebeutelt), der per Eilboten innerhalb von Leipzig lief, seitlich offen, so dass ich annehme, dass hier wohl eine Zeitung oder ähnliches versandt wurde (sonnst käme man vom Briefformat her m.E. nicht auf über 30-50 g), bei Aufgabe in der Poststelle schlug man noch den Gelegenheitsstempel (heißt der so !?) der Messestadt ab, rückseitig noch ein kleiner Kreis-Stegstempel mit Segmenten von 20-21 Uhr (T.A. ABF.).
mit Sammlergruß
Werner
Vom Porto her ein Ortsbrief in der 2. Gew.-Stufe 21-250 g (leider von der Zeit etwas gebeutelt), der per Eilboten innerhalb von Leipzig lief, seitlich offen, so dass ich annehme, dass hier wohl eine Zeitung oder ähnliches versandt wurde (sonnst käme man vom Briefformat her m.E. nicht auf über 30-50 g), bei Aufgabe in der Poststelle schlug man noch den Gelegenheitsstempel (heißt der so !?) der Messestadt ab, rückseitig noch ein kleiner Kreis-Stegstempel mit Segmenten von 20-21 Uhr (T.A. ABF.).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.03.2024 18:04:40
Gelesen: 293600
# 731
@ HWS-NRW [#729]
Mit mehr als ich in [#724] geschrieben habe, kann ich leider nicht dienen.
Wenn mein Erklärungsversuch nicht zufriedenstellend ist, vielleicht hat ja hubtheissen eine Idee.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 23.03.2024 18:39:32
Gelesen: 293586
# 732
@ Frankenjogger [#731]
Hallo Klemens,
ja,ja, das Alter, und wenn man dann nicht richtig liest, sind halt die Zweifel (von Dir äußerst klar ausgeräumt) immer noch im Kopf. Für mich war es eigentlich grundsätzlich klar, das die Poststelle da keine Fehler gemacht hat.
Liebe Grüße
Werner
Am: 24.03.2024 10:08:07
Gelesen: 293518
# 733
@ HWS-NRW [#722]
@ Frankenjogger [#724]
Hallo,
ich kann der Erklärung von Klemens zum Porto nur zustimmen. Ich halte den Beleg für portorichtig.
Der merkwürdige Faktor 0,00688 lässt sich gut erklären. Die Differenz zwischen Portostufen bis 20 g (0,65 DM) und ab 100 g (1,20 DM) beträgt 0,55 DM und 80 g. Damit man den Portozuwachs je zusätzlichem g Gewicht erhält, muss man 0,55 durch 80 teilen und erhält den Faktor 0,006875, gerundet 0,00688.
Ich möchte aber auch noch einen Beleg zu diesem Thema beitragen. Ich hoffe, er passt hier hin.
Dre nachstehende Eil-R-Brief von Erlangen nach Nürnberg vom 03.08.1990 wurde mit einem Absender - Aufkleber freigemacht.
Das Porto von 9,20 DM setzte sich aus 2,50 DM Einschreibgebühr, 5,00 DM Eilzuschlag und 1,70 DM für einen Brief 20 - 50 g zusammen.
Gruß
Hubert
Gruß
Hubert
Am: 24.03.2024 18:37:32
Gelesen: 293483
# 734
Hallo,
auch heute zumindest ein neuer Beleg:
Der Beleg (meiner Meinung nach ein Streifband-Umschlag, da beide Seiten offen sind) zeigt beim aufgebrachten Absenderfreistempel die Gebühr von 25 Pfennigen in der Type "Mäanderrechteck". Nur mit dem Porto komme ich nicht zurecht, da sie in dem Zeitraum von 1.12.1933 bis 10.5.1938 nicht vorkommt, entweder ist der Beleg 1 Pfg. überfrankiert (was mir total unlogisch wäre) oder ???? Wer kann helfen ?
mit Sammlergruß
Werner
Der Beleg (meiner Meinung nach ein Streifband-Umschlag, da beide Seiten offen sind) zeigt beim aufgebrachten Absenderfreistempel die Gebühr von 25 Pfennigen in der Type "Mäanderrechteck". Nur mit dem Porto komme ich nicht zurecht, da sie in dem Zeitraum von 1.12.1933 bis 10.5.1938 nicht vorkommt, entweder ist der Beleg 1 Pfg. überfrankiert (was mir total unlogisch wäre) oder ???? Wer kann helfen ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 24.03.2024 20:22:18
Gelesen: 293468
# 735
Hallo und guten Abend.
möchte gerne diese 3 Absenderfreistempel gerne vorstellen. Ist zwar nicht mein Sammelgebiet, fand aber die Abstempelungen irgendwie schön anzusehen.
Die GAGFAH „Gemeinnützige Aktien-Gesellschaft für Angestellten-Heimstätten“ (wurde im Oktober 1918 von 27 Angestelltenverbänden zum Zweck der Wohnraumversorgung für gesetzlich versicherte Angestellte in Berlin als gemeinnützige Aktiengesellschaft gegründet. (Quelle Wikipedia).
Die Bayerische Holzindustrie-Berufsgenossenschaft wurde 1885 gegründet und ist wohl heute die „Süddeutsche-Berufsgenossenschaft“
Zu der AOK braucht man wohl nicht viel sagen.

schönen Gruß
Dieter

schönen Gruß
Dieter
Am: 25.03.2024 10:18:01
Gelesen: 293417
# 736
Hallo,
heute zwei Belege - ein Absender:
Empfänger war die Buchhandlung Gustav Brauns in Leipzig, einmal kam ein Streifband (8 Pfg.) zum Versand, beim zweiten Mal ein einfacher Fernbrief zu 12 Pfennigen, beides ausgewiesen mit einem "Mäanderechteck-Stempel des Elektrizitätswerk Rheinhessen.
Leider kann ich den Text im Werbeklischee nicht lesen bzw. entziffern.
mit Sammlergruß
Werner
Empfänger war die Buchhandlung Gustav Brauns in Leipzig, einmal kam ein Streifband (8 Pfg.) zum Versand, beim zweiten Mal ein einfacher Fernbrief zu 12 Pfennigen, beides ausgewiesen mit einem "Mäanderechteck-Stempel des Elektrizitätswerk Rheinhessen.
Leider kann ich den Text im Werbeklischee nicht lesen bzw. entziffern.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.03.2024 10:22:14
Gelesen: 293416
# 737
@ HWS-NRW [#736]
Hallo,
ich lese: koche elektrisch !
Gruß
Hubert
Am: 25.03.2024 10:39:47
Gelesen: 293412
# 738
@ hubtheissen [#737]
Super, Danke, da hätte auch ich drauf kommen können.
Und weil die Schrift trotzdem einfach schön war, hier noch einer:
Hier geht es bei dem Komusina-AFS zu 4 Pfennigen mehr um Ölpapier, Öltuche und "anderes" Papier der Firma Heyne & Penke aus Holzminden.
mit Sammlergruß
Werner
Hier geht es bei dem Komusina-AFS zu 4 Pfennigen mehr um Ölpapier, Öltuche und "anderes" Papier der Firma Heyne & Penke aus Holzminden.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 28.03.2024 07:32:21
Gelesen: 293245
# 739
Hallo in die Runde,
heute Morgen konnte ich wieder einen netten Beleg kaufen:
Die "Westermann-Hefte" waren früher "Stadtbekannt", ob es die heute noch gibt ?
Früher Auslandsbrief der 2. Gew.-Stufe - 250 g in unser Nachbarland mit ermäßigtem Porto von November 1926.
Euch Allen schöne Ostertage
Werner
Die "Westermann-Hefte" waren früher "Stadtbekannt", ob es die heute noch gibt ?
Früher Auslandsbrief der 2. Gew.-Stufe - 250 g in unser Nachbarland mit ermäßigtem Porto von November 1926.
Euch Allen schöne Ostertage
Werner
Am: 31.03.2024 13:33:33
Gelesen: 292831
# 740
Hallo,
aus Stuttgart eine Briefdrucksache vom 13.01.1972.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 04.04.2024 16:06:37
Gelesen: 292374
# 741
Hallo und einen guten Abend,
heute kam wieder ein neuer Brief, der Fragen aufwirft:
Brief in die DDR, aufgegeben per Einschreiben und Eilboten abgesandt in Berlin NW 7 am 27.6.1953 mit einem Gesamtporto von 164 Pfennigen, bei dem mir nicht klar wird, wie man das bei der "Berliner Kraft- und Licht-AG (BEWAG) bzw. im Postamt berechnet hat. Wer kann helfen?
mit Sammlergruß
Werner
Brief in die DDR, aufgegeben per Einschreiben und Eilboten abgesandt in Berlin NW 7 am 27.6.1953 mit einem Gesamtporto von 164 Pfennigen, bei dem mir nicht klar wird, wie man das bei der "Berliner Kraft- und Licht-AG (BEWAG) bzw. im Postamt berechnet hat. Wer kann helfen?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 04.04.2024 16:13:59
Gelesen: 292370
# 742
@ HWS-NRW [#741]
Hallo Werner,
ist ganz einfach: Brief 24 Pfg., Einschreibgebühr 60 Pfg. und Eilzustellung 80 Pfg., macht zusammen eine Mark und 64 Pfennig.
Gruß Michael
Am: 04.04.2024 16:46:10
Gelesen: 292358
# 743
@ inflamicha [#742]
Hallo Michael,
das hatte ich auch erst errechnet, aber zum 1.9.48 gab es doch eine Portoanpassung, danach passte es m.E. nicht mehr oder liege ich hier falsch ?
mit Dank und Sammlergruß
Werner
Am: 04.04.2024 16:55:32
Gelesen: 292355
# 744
@ HWS-NRW [#743]
aber zum 1.9.48 gab es doch eine Portoanpassung
Aber nur für Westdeutschland, die DDR änderte die Gebühren erst zum 1.10.54.
Gruß Michael
Am: 04.04.2024 16:56:34
Gelesen: 292354
# 745
@ HWS-NRW [#743]
Hallo Werner,
Berlin NW 7 war Ost-Berlin, also DDR. Da kam die Gebührenänderung erst zum 1.10.1954.
Und in West-Berlin kam die Gebührenanpassung erst zum 1.6.1949.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 04.04.2024 23:01:53
Gelesen: 292319
# 746
Hallo Michael,
hallo Klemens,
Euch Beiden herzlichen Dank,
da hätte ich auch selber drauf kommen können.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 06.04.2024 16:14:57
Gelesen: 292059
# 747
Hallo,
anbei eine Briefdrucksache vom 16.02.1982 vom BUND Bayern von München nach Düsseldorf. Auf dem Umschlag steht "Drucksache" und wurde vermutlich deswegen zunächst mit 40 Pfg. freigemacht. Auf dem Adressaufkleber steht dann aber "Briefdrucksache". Dies ist wohl noch beim Absender aufgefallen, denn der zweite Freistempel zu 10 Pfg. scheint vom selben Gerät zu stammen. Es wurde nur der Werbeteil aus Platzgründen abgeschnitten.
Gruß
Hubert
Gruß
Hubert
Am: 17.04.2024 08:21:15
Gelesen: 290847
# 748
Absenderfreistempel aus der UdSSR auf Luftpostbrief vom 10.04.1978 von Moskau nach Wesel mit 32 Kopeken.
Schönen Gruß
Sepp
Schönen Gruß
Sepp
Am: 19.04.2024 04:34:42
Gelesen: 290538
# 749
Das Werk wurde 1915 von Johann Georg Oest als „ Georg Oest & Cie. Fabrik für technische Öle und Fette“ in Freudenstadt gegründet. Heute firmiert die Firma unter dem Namen "Georg Oest Mineralölwerk GmbH & Co. KG" unter dem Dach der "Oest Holding GmbH" [1].
Von dort ein Brief, gelaufen am 7.5.1935 mit AFS von Freudenstadt nach Pforzheim. Der rote Vollkreis im AFS enthält die Inschrift "Oelst".
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Oest-Gruppe
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Oest-Gruppe
Am: 21.04.2024 17:17:37
Gelesen: 289409
# 750
Hallo,
vom Arbeitsamt Villingen-Schwenningen ein Brief an das Landratsamt Rottweil vom 18.01.1980.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 24.04.2024 11:20:25
Gelesen: 289136
# 751
Hallo,
ein Brief von unserem ehemaligen Steuerberater aus Bad Dürrheim vom 01.12.1984.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 06.05.2024 03:06:07
Gelesen: 284957
# 752
Heute in Stempel vom 8.6.1934 aus Frankfurt am Main, wie er mir bisher noch nicht untergekommen war. Weder vorder- noch rückseitig findet sich der Name des Absenders und Versenders des Briefumschlages, lediglich eine Postfachnummer ist angegeben. Möglicherweise die frühe Form einer "Briefkastenfirma", die nicht wirklich gefunden werden wollte, möglicherweise aber auch eine Notadresse, weil der eigentliche Firmensitz von Nazis verwüstet worden war.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 06.05.2024 15:12:24
Gelesen: 284777
# 753
Hallo in die werte Runde,
nach dem Besuch eines Sammlerfreundes kamen neue Belege an:
Absichtskarte aus der Freien Stadt Danzig mit einem "berüchtigtem" Absender, aber auch mit dem graphisch gelungenem Wertrahmen (E-6 Cb).
mit Sammlergruß
Werner
Absichtskarte aus der Freien Stadt Danzig mit einem "berüchtigtem" Absender, aber auch mit dem graphisch gelungenem Wertrahmen (E-6 Cb).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 12.05.2024 15:45:33
Gelesen: 283778
# 754
Haloo und einen guten Tag,
heute ein neuer Beleg, der bei mir eine Frage aufwirft:
Bei diesem Fernbrief aus Hamburg in Richtung Österreich verklebte man neben der im Stempel ausgewiesenen Gebühr noch zusätzlich 30 Pfennige für den Transport per Bahnpost.
Wenn meine Schulbildung noch funktioniert, folgten nach Hamburg im Norden erst Frankfurt/Main und dann Nürnberg im Bayernland auf der Landkarte, wieso ist dann ein Zugstempel in der anderen Richtung abgeschlagen worden ?
mit Sammlergruß
Werner
Bei diesem Fernbrief aus Hamburg in Richtung Österreich verklebte man neben der im Stempel ausgewiesenen Gebühr noch zusätzlich 30 Pfennige für den Transport per Bahnpost.
Wenn meine Schulbildung noch funktioniert, folgten nach Hamburg im Norden erst Frankfurt/Main und dann Nürnberg im Bayernland auf der Landkarte, wieso ist dann ein Zugstempel in der anderen Richtung abgeschlagen worden ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 12.05.2024 16:05:41
Gelesen: 283774
# 755
@ HWS-NRW [#754]
wieso ist dann ein Zugstempel in der anderen Richtung abgeschlagen worden ?
Die Bahnpoststempel wurden für beide Richtungen eingesetzt. Lediglich aus der Zugnummer könnte man die Strecke nachvollziehen.
Viele Grüße
Bernhard
Am: 12.05.2024 17:47:08
Gelesen: 283756
# 756
Hallo Bernhard,
Danke für Deine Antwort, ich hatte gedacht, dass es zwei verschiedene Bahnpoststempel gab.
Beste Grüße
Werner
Am: 12.05.2024 18:17:03
Gelesen: 283746
# 757
Das Auswärtige Amt ist fast jedem bekannt - dessen Geschichte meist nicht.
Zu Rolf Güth [1919-2008] findet man auf Bundesarchiv.de folgenden Eintrag: Korrespondenz v. a. mit Crew 38 sowie Unterlagen zu deren Geschichte; Korrespondenz mit Marinegesellschaften; Unterlagen, auch militärhistorische Ausarbeitungen aus der Tätigkeit beim Militärgeschichtlichen Forschungsamt und der Führungsakademie der Bundeswehr; Unterlagen zur Geschichte der Kaiserlichen Marine sowie der Reichs- und Kriegsmarine; Aufsätze Dritter zum Einsatz der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg; Ausarbeitungen über Adolf von Trotha und Erich Raeder.
Am: 12.05.2024 18:29:30
Gelesen: 283742
# 758
@ HWS-NRW [#754]
Hallo Werner,
dein Beitrag bedarf einiger Korrekturen:
„ Bei diesem Fernbrief aus Hamburg in Richtung Österreich …“
Bei dem Brief handelt es sich um einen Auslandsbrief, nicht um einen „Fernbrief“. Der Begriff „Fernbrief“ taucht in der Postordnung der Deutschen Bundespost von 1963 überhaupt nicht mehr auf.
„ noch zusätzlich 30 Pfennige für den Transport per Bahnpost.“
Eine Gebühr für den Transport per Bahnpost hat es – zumindest zu Zeiten der Deutschen Bundespost nie gegeben. Das ergäbe auch keinen Sinn, da die Bahnpost Teil der normalen Transportkette der Deutschen Bundespost war.
Ein Auslandsbrief kostete seit dem 01.07.1972 70 Pfennig. Die Frankatur auf dem Brief entspricht diesem Betrag, es gibt hier keine Zusatzgebühren.
Meine Interpretation lautet, dass man an der Frankierstelle des Absenders zunächst übersehen hatte, dass es sich um einen Auslandsbrief handelte, und den Brief mit dem Inlandsporto von 40 Pfennig mit der Freistempelmaschine freimachte. Als man den Fehler bemerkte, wurden die fehlenden 30 Pfennig durch Postwertzeichen ergänzt. Als freigestempelter Brief gelangte er ohne Stempelung direkt in einen Postsack, erst bei der Aufsortierung im Bahnpostwagen wurde die fehlende Entwertung der Postwertzeichen bemerkt und nachgeholt.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Am: 12.05.2024 22:26:16
Gelesen: 283704
# 759
@ Araneus [#758]
Hallo Franz-Josef,
herzlichen Dank für Deine Info, jetzt kann ich das gute Stück auch optimal beschreiben.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.05.2024 10:36:18
Gelesen: 283419
# 760
Hallo zusammen,
hier ein Ortseinschreiben (16 Pf. Ortsbriefporto + 60 Pf. Einschreibgebühr) vom 17.02.1948 innerhalb BAD KREUZNACH. Absender war der Landrat des Kreises Kreuznach. R-Stempel (leicht gequollen) und darüber gesetzt ein schon deutlich gequollener einzeiliger Formularstempel Bad Kreuznach. Rückseitig Ankunftstempel Bad Kreuznach 1 vom selben Tag.

Beste Grüße
Ulrich

Beste Grüße
Ulrich
Am: 14.05.2024 12:41:05
Gelesen: 283394
# 761
Hallo in die werte Runde,
ich habe wieder einen Beleg im Internet gefunden, der bei mir Fragen aufwirft:
Der Wertbrief wurde durch die Regierung selbst aufgegeben und das Porto paßt vorne und hinten nicht, denn es müsste sich um eine Drucksache zu ermäßigter Gebühr handeln, die dann auch noch per Wertpost verschickt wurde oder die Regierung hat sich selber beschummelt ?
mit Sammlergruß
Werner
Der Wertbrief wurde durch die Regierung selbst aufgegeben und das Porto paßt vorne und hinten nicht, denn es müsste sich um eine Drucksache zu ermäßigter Gebühr handeln, die dann auch noch per Wertpost verschickt wurde oder die Regierung hat sich selber beschummelt ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.05.2024 13:47:14
Gelesen: 283380
# 762
@ HWS-NRW [#761]
Hallo Werner,
dies ist eine Verwaltungswertpost (Vorläufer des ZKD), kein normaler Wertbrief. Da galten andere Tarife. Ich habe zwar gerade keine Portotabelle zur Verfügung. Ich denke aber, der Brief ist portorichtig.
Gruß
Hubert
Am: 14.05.2024 15:16:51
Gelesen: 283369
# 763
@ hubtheissen [#762]
Hallo Hubert,
sehe gerade. dass Du mir die Frage bereits beantwortet hast, noch einmal herzlichen Dank.
Mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.05.2024 17:42:15
Gelesen: 283344
# 764
@ HWS-NRW [#763]
Hallo Werner,
nur zur Vollständigkeit, jetzt wo ich wieder an meine Tabellen komme.
Der Brief kostete 24 Pfg. und der Zuschlag für die Wertpost war 40 Pfg. Ab dem 01.07.1954 kostete der Zuschlag dann 60 Pfg.
Gruß
Hubert
Am: 14.05.2024 18:48:29
Gelesen: 283333
# 765
@ hubtheissen [#764]
Hallo Hubert,
herzlichen Dank für Deine tolle Info !
mit Sammlergruß
Werner
Am: 15.05.2024 09:10:21
Gelesen: 283154
# 766
Hallo zusammen,
könnte auch unter der Rubrik echt gelaufene Absenderfreistempel eingestellt werden.
Aber mit dem Motiv Holzspielzeug passt das hier besser.

8496 LAM, HEROS, HERMANN ROSSBERG, FEIN POLIERTE HOLZWAREN, SPIELWAREN, HOLZSPARDOSEN, D.B. PATENT
Viele Grüße
Hajo
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Spielzeug"]

8496 LAM, HEROS, HERMANN ROSSBERG, FEIN POLIERTE HOLZWAREN, SPIELWAREN, HOLZSPARDOSEN, D.B. PATENT
Viele Grüße
Hajo
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Spielzeug"]
Am: 24.05.2024 17:41:06
Gelesen: 280090
# 767
Hallo,
heute kam ein neuer Beleg:
Hier wurden per Nachnahme ein Buch per Päckchen versendet, der Adress-Aufkleber direkt auf die Rechnung verklebt und der Betrag von 130 Pfg. seitlich mit einem Absenderfreistempel abgeschlagen.
mit Sammlergruß
Werner
Hier wurden per Nachnahme ein Buch per Päckchen versendet, der Adress-Aufkleber direkt auf die Rechnung verklebt und der Betrag von 130 Pfg. seitlich mit einem Absenderfreistempel abgeschlagen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 28.05.2024 09:55:23
Gelesen: 279248
# 768
Österreichische Drucksache vom 27.05.1980 von Wien nach Frankfurt. Abgeschlagen wurde ein AFS des Hotel Inter-Continental über 300 Groschen.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 15.06.2024 05:31:12
Gelesen: 274544
# 769
Heute ein Brief der Deutschen Bank, Filiale Dresden, der am 1.2.1929 von Dresden-Altstadt nach Dresden-Neustadt (rückseitig Ankunftstempel( gelaufen ist.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 15.06.2024 19:24:19
Gelesen: 274450
# 770
Es ist mir glücklicherweise gelungen, einen Freund und Mitsammler zu finden, der bereit ist, u.a. alle AFS meiner Sammlung, die in die hunderte gehen, für unsere Stempeldatenbank aufzubereiten und hochzuladen, denn ich selber schaffe das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Nachdem mir EdgarR schon einen großen Bestand von etwa 3.000 Scans von Ortsstempeln für die Stempeldatenbank abgenommen hatte und unser Freund Filunski das aktuell mit dem sehr umfangreichen Stempelnachlass meiner verstorbenen Frau tut, hat Franz88 das schon mit einem ganzen Karton voll Bankbelegen aus aller Welt, vornehmlich AFS, zugunsten der Stempeldatenbank realisiert, nun wenden wir uns den Absenderfreistempeln des Deutschen Reiches aus der Zeit um etwa 1928-1940 zu, soweit ich mit dem scannen hinterherkomme.
Ich denke, es schadet nicht, hier einmal die fleißigen Helfer zu nennen, die mir helfen, die vielen, vielen Stempel aus meinen Beständen hochzuladen, damit deren Kenntnis nicht verlorengeht, wenn ich selber irgendwann in der Richtung nicht mehr tätig werden kann.
Viele Grüße
Ingo
Am: 23.06.2024 10:31:33
Gelesen: 273016
# 771
Hallo zusammen,
eine Postkarte aus Karlsruhe-Mühlberg vom 29.01.1936 zum Versand von Holzwaren im Gesamtgewicht von 8000 kg:
Die Karlsruher Schiffahrts-Aktiengesellschaft gehörte zur Fendel-Schiffahrts-Aktiengesellschaft [1].
Viele Grüße
Volkmar
[1] http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen2/firmadet20385.shtml
Die Karlsruher Schiffahrts-Aktiengesellschaft gehörte zur Fendel-Schiffahrts-Aktiengesellschaft [1].
Viele Grüße
Volkmar
[1] http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen2/firmadet20385.shtml
Am: 23.06.2024 11:39:35
Gelesen: 272969
# 772
Hallo,
eine Infokarte von der Fa. Schlenker-Grusen aus Schwenningen vom 20.10.1953, gelaufen nach Schramberg.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 07.07.2024 05:32:44
Gelesen: 270432
# 773
Auf meinen Hilferuf hin haben sich drei Personen zusammengetan, um alle Absenderfreistempel meiner aktuellen Sammlung für die Stempeldatenbank bei den Philaseiten zu sichern, sie aber auch hier zur Betrachtung vorzubereiten. Ich hatte etwa die Hälfte meiner Sammlung selber eingescannt, die andere Hälfte hat dankenswerter Weise Angelika Förster für mich eingescannt, sodass nun alle Belege meiner Sammlung als Stempel vorliegen. Mir fällt dabei jetzt die Aufgabe zu, das alles hier so nach und nach vorzustellen, während mein Freund Franz88 für mich die Aufgabe übernommen hat, alle Absenderfreistempel in die Datenbank hochzuladen, eine enorme Arbeit. Beiden Mithelfern bin ich sehr dankbar, denn ich alleine hätte das niemals geschafft.
Heute will ich die ersten vier Stempel zeigen.
Wesermünde, 12.2.1935, Brief der Städtischen Sparkasse Wesermünde.
Wismar, 25.4.1944, Brief des Rates der Seestadt Wismar nach Rendsburg.
Wuppertal-Elberfeld, 18.8.1931, Brief der DANAT-Bank an die Darmstädter und Nationalbank in Leipzig.
Wuppertal-Elberfeld, 3.10.1936, Brief des Bankhauses J.Wichelhaus P.Sphn A.-G. nach Bischofswerda
Viele Grüße
Ingo
Wesermünde, 12.2.1935, Brief der Städtischen Sparkasse Wesermünde.
Wismar, 25.4.1944, Brief des Rates der Seestadt Wismar nach Rendsburg.
Wuppertal-Elberfeld, 18.8.1931, Brief der DANAT-Bank an die Darmstädter und Nationalbank in Leipzig.
Wuppertal-Elberfeld, 3.10.1936, Brief des Bankhauses J.Wichelhaus P.Sphn A.-G. nach Bischofswerda
Viele Grüße
Ingo
Am: 21.07.2024 15:10:14
Gelesen: 268745
# 774
Hallo zusammen,
vier Karten des Steuerberaters Heinz Schellenberg an die Versandstellen in Berlin bzw. Frankfurt. Die erste trägt zwar keinen AFS, ich zeige sie aber dennoch, da alle 4 Karten zusammengehören.
Postkarte als Postsache von der Versandstelle für Sammlermarken beim Postamt Berlin 12 an Herrn Schellenberg vom 28.12.1965. Aufgrund der elektronischen Datenverarbeitung hat sich seine Dauerbezieher-Nummer geändert.
Herr Schellenberg ist von Velbert nach Steimel umgezogen und bittet die Versandstelle Frankfurt um Übersendung der neuen Vorratsliste. Im AFS steht vermutlich die Firmen-Anschrift, denn das Postfach galt bis 1978. Auf der Rückseite hat er die aufgedruckte Anschrift überklebt. Der AFS hat links den Versendungsvermerk Briefdrucksache, die Karte selbst hat den Vermerk Drucksache. Vom Porto her ist es eine Drucksache, denn eine Briefdrucksache hatte ab dem 01.07.1972 30 Pfg. gekostet.
Diese Karte hat Herr Schellenberg gleich zweimal an die Versandstelle in Berlin geschickt. Am 06.05.1974 hat er sie mit dem AFS als Drucksache freigemacht. Auf der Karte stand immer noch die eingedruckte Postfach-Anschrift in Velbert. Er hat sie wieder überklebt, diesmal aber eine andere Adresse in Steimel. Die Karte hat er dann ein Jahr später mit einer Briefmarke Frankiert und am 17.03.1975 erneut abgeschickt. Das Drucksachenporto betrug inzwischen 30 Pfg.
Die letzte Karte hat er am 08.04.1976 nach Berlin geschickt. Inzwischen ist die Firma innerhalb Velberts umgezogen und es wurde dementsprechend ein neues Werbeklischee im AFS eingesetzt. Auch hier hat er die Firmenanschrift auf der Rückseite überklebt. Wenn solch ein Aufkleber auf der Rückseite ist, muss die Karte dann als Drucksache oder Briefdrucksache freigemacht werden? Die 40 Pfg. entsprechen diesmal dem Porto für eine Briefdrucksache.
Viele Grüße
Volkmar
Postkarte als Postsache von der Versandstelle für Sammlermarken beim Postamt Berlin 12 an Herrn Schellenberg vom 28.12.1965. Aufgrund der elektronischen Datenverarbeitung hat sich seine Dauerbezieher-Nummer geändert.
Herr Schellenberg ist von Velbert nach Steimel umgezogen und bittet die Versandstelle Frankfurt um Übersendung der neuen Vorratsliste. Im AFS steht vermutlich die Firmen-Anschrift, denn das Postfach galt bis 1978. Auf der Rückseite hat er die aufgedruckte Anschrift überklebt. Der AFS hat links den Versendungsvermerk Briefdrucksache, die Karte selbst hat den Vermerk Drucksache. Vom Porto her ist es eine Drucksache, denn eine Briefdrucksache hatte ab dem 01.07.1972 30 Pfg. gekostet.
Diese Karte hat Herr Schellenberg gleich zweimal an die Versandstelle in Berlin geschickt. Am 06.05.1974 hat er sie mit dem AFS als Drucksache freigemacht. Auf der Karte stand immer noch die eingedruckte Postfach-Anschrift in Velbert. Er hat sie wieder überklebt, diesmal aber eine andere Adresse in Steimel. Die Karte hat er dann ein Jahr später mit einer Briefmarke Frankiert und am 17.03.1975 erneut abgeschickt. Das Drucksachenporto betrug inzwischen 30 Pfg.
Die letzte Karte hat er am 08.04.1976 nach Berlin geschickt. Inzwischen ist die Firma innerhalb Velberts umgezogen und es wurde dementsprechend ein neues Werbeklischee im AFS eingesetzt. Auch hier hat er die Firmenanschrift auf der Rückseite überklebt. Wenn solch ein Aufkleber auf der Rückseite ist, muss die Karte dann als Drucksache oder Briefdrucksache freigemacht werden? Die 40 Pfg. entsprechen diesmal dem Porto für eine Briefdrucksache.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 21.07.2024 17:38:49
Gelesen: 268722
# 775
@ volkimal [#774]
8.4.76 Es wäre eine Drucksache - hier war die Berichtigung von offensichtlichen Fehlern erlaubt.
Am: 22.07.2024 08:38:40
Gelesen: 268604
# 776
Absenderfreistempel aus Indien auf Luftpostbrief vom 02.08.1966 von Calcutta nach Berlin von der Damodar Valley Corporation im Wert von 1,30 Rupien. Stempel On India Govt. Service.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 22.07.2024 09:11:23
Gelesen: 268313
# 777
@ Meisterbetriebsmeister [#775]
Hallo,
danke für die Bestätigung! Das hatte ich vermutet.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 25.07.2024 16:16:57
Gelesen: 266283
# 778
Hallo in die Runde,
heute wieder ein netter Zugang:
Diese Gebührenstufe muss man suchen, denn die Version, als Auslandsbrief (12 Pfg.) mit der Luftpostgebühr von 10 Pfg., ist gar nicht so oft genutzt worden. Der international tätige Logistikdienstleister Schenker & Co. versandte diesen Beleg im April 1943 von HAMBURG aus an seine Niederlassung in Kopenhagen.
In den Kriegsjahren 1939–1945 war das Gesamtunternehmen als Teil der Deutschen Reichsbahn am Transport von beschlagnahmten Haushalten von jüdischen Opfern des Holocausts beteiligt. Wie eine neue Studie herausfand, organisierte Schenker für die „Reichsgruppe Industrie“ den Beutetransfer der europaweiten Plünderungen in den von der Nazi-Wehrmacht okkupierten Staaten nach Deutschland. Nach Entladung im Reichsgebiet transportierte Schenker auf dem Rückweg an die Front umfangreiche Waffenarsenale, um die deutsche Großraubwirtschaft im „Neuen Europa“ militärisch abzusichern.
mit Sammlergruß
Werner
Diese Gebührenstufe muss man suchen, denn die Version, als Auslandsbrief (12 Pfg.) mit der Luftpostgebühr von 10 Pfg., ist gar nicht so oft genutzt worden. Der international tätige Logistikdienstleister Schenker & Co. versandte diesen Beleg im April 1943 von HAMBURG aus an seine Niederlassung in Kopenhagen.
In den Kriegsjahren 1939–1945 war das Gesamtunternehmen als Teil der Deutschen Reichsbahn am Transport von beschlagnahmten Haushalten von jüdischen Opfern des Holocausts beteiligt. Wie eine neue Studie herausfand, organisierte Schenker für die „Reichsgruppe Industrie“ den Beutetransfer der europaweiten Plünderungen in den von der Nazi-Wehrmacht okkupierten Staaten nach Deutschland. Nach Entladung im Reichsgebiet transportierte Schenker auf dem Rückweg an die Front umfangreiche Waffenarsenale, um die deutsche Großraubwirtschaft im „Neuen Europa“ militärisch abzusichern.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 26.07.2024 10:19:52
Gelesen: 266208
# 779
Hallo,
ein Brief aus München mit einem Freistempel vom 08.08.1983.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 27.07.2024 16:14:23
Gelesen: 266004
# 780
R-Brief aus Rumänien vom 18.02.1965 von Bukarest nach Berlin, abgeschlagen wurde ein Absenderfreistempel der Biblioteca Academiei R.S.R. Bucuresti im Wert von 48 Lei, zusätzlich ein Tagesstempel von Bukarest.
Schönen Gruß
Sepp
Schönen Gruß
Sepp
Am: 27.07.2024 17:54:57
Gelesen: 265983
# 781
Hallo an diesem schönen Tag,
heute wieder ein netter Beleg:
„Der Welt größtes Photohaus“, die Firma Photo-Porst aus NÜRNBERG, versandte im August 1955 eine Warensendung der zweiten Gewichtsstufe (> 100-250 g) per Nachnahme nach Arnsberg in Westfalen. Postseitig wurde rückseitig ein dreieckiger Lagerfriststempel abgeschlagen, da die Sendung vom Empfänger nicht abgeholt wurde, ging sie mit einem entsprechenden Vermerk an den Absender zurück.
mit Sammlergruß
Werner
„Der Welt größtes Photohaus“, die Firma Photo-Porst aus NÜRNBERG, versandte im August 1955 eine Warensendung der zweiten Gewichtsstufe (> 100-250 g) per Nachnahme nach Arnsberg in Westfalen. Postseitig wurde rückseitig ein dreieckiger Lagerfriststempel abgeschlagen, da die Sendung vom Empfänger nicht abgeholt wurde, ging sie mit einem entsprechenden Vermerk an den Absender zurück.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 30.07.2024 14:56:31
Gelesen: 265558
# 782
Hallo in die Runde:
Zum 1.8.1964 wurde portomäßig die Anschriftenprüfung wie eine Postkarte ausgepreist, man findet man diese Belegform aber gar nicht so oft.
mit Sammlergruß
Werner
Zum 1.8.1964 wurde portomäßig die Anschriftenprüfung wie eine Postkarte ausgepreist, man findet man diese Belegform aber gar nicht so oft.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.08.2024 21:28:08
Gelesen: 265360
# 783
Euch einen guten Abend,
heute kam wieder etwas umfangreicherer Beleg:
Streifband, auch Streifbandzeitung genannt, ist die Versandart von Zeitungen als Postsendung. Die Streifbänder, welche die Zeitungen zusammenhalten, wiesen früher oft eingedruckte bzw. verklebte Briefmarken auf, später nutzte man immer mehr den Abdruck eines Freistempels. Die Gebühren waren ab Dezember 1923 denen der Drucksachen gleichgestellt, ausgewiesen im Januar 1939 auf diesem Streifband (über 20-50 g) beim Postamt BERLIN C2 mit AFS der Type E-5.
mit Sammlergruß
Werner
Streifband, auch Streifbandzeitung genannt, ist die Versandart von Zeitungen als Postsendung. Die Streifbänder, welche die Zeitungen zusammenhalten, wiesen früher oft eingedruckte bzw. verklebte Briefmarken auf, später nutzte man immer mehr den Abdruck eines Freistempels. Die Gebühren waren ab Dezember 1923 denen der Drucksachen gleichgestellt, ausgewiesen im Januar 1939 auf diesem Streifband (über 20-50 g) beim Postamt BERLIN C2 mit AFS der Type E-5.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 02.08.2024 03:32:14
Gelesen: 265305
# 784
Von mir heute ein AFS vom 13.9.1930 des Landgerichtes II in Berlin W. Das Porto betrug 60 Pfennig, da dem Schreiben eine Postzustellungsurkunde (PZU) beigefügt war.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 02.08.2024 14:56:29
Gelesen: 265265
# 785
Hallo,
manchmal dauert es auch bei unserer modernen Post, bis ein heiß erwarteter normaler Brief ankommt, jetzt sogar 18 Tage.
Im Postamt SIEGBURG ließ man sich kurzfristig einen Gummi-Not-R-Stempel herstellen, bis neue Zettel in Papierform zur Verfügung standen, hier verwendet auf einem eingeschriebenen Fernbrief der 2. Gew.-Stufe mit der Gebühr von 108 Pfennigen, abgeschlagen ein teilaptierter Freistempel (E-13 H) „Reichsadler mit Frakturschrift“ vom April 1946.
Gerade bei diesem herrlichen Beleg hätte ich es sehr bedauert, wenn er verloren gegangen wäre.
mit Sammlergruß
Werner
Im Postamt SIEGBURG ließ man sich kurzfristig einen Gummi-Not-R-Stempel herstellen, bis neue Zettel in Papierform zur Verfügung standen, hier verwendet auf einem eingeschriebenen Fernbrief der 2. Gew.-Stufe mit der Gebühr von 108 Pfennigen, abgeschlagen ein teilaptierter Freistempel (E-13 H) „Reichsadler mit Frakturschrift“ vom April 1946.
Gerade bei diesem herrlichen Beleg hätte ich es sehr bedauert, wenn er verloren gegangen wäre.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 15.08.2024 11:01:49
Gelesen: 264278
# 786
Hallo zusammen,
ich habe gerade wieder die mit Absenderfreistempel benutzten besonderen Umschläge gefunden.
Bei der Suche im Forum, auch „Volltext“ gab es dazu kein Ergebnis.
Das Merkmal dieser Briefumschläge ist, dass diese aus Landkarten bestehen, die nicht mehr aktuell sind. Es handelt sich um Direktrecycling. Also jeder Umschlag ein Unikat!

F739278, 23948 Klütz, Hotel Gutshaus Stellhagen, Bio-und Gesundheitshotel
In Hosenfeld vor etlichen Jahren Umschläge aus den Kisten gefischt, hier in einem Exemplar vorgestellt.
Umschlag ausgeklappt.
Unter dem Begriff DIREKTRECYCLING findet man im Internet Angebote. Eine vorhandene direkte Herstelleradresse von der Rückseite zeige ich nicht, da es reichlich Ergebnisse gibt.
Auf dem erwähnten Treffen in Hosenfeld bei Fulda, ca. 2002, war auch für einige Stunden der bekannte Autor Hans-J. Richter, Braunschweig mit seinem neuen Werk vor Ort, um sein Buch anzubieten: „Barfrankaturen in den vier Besatzungszonen Deutschlands und in Berlin 1945-1949“
Er sah durch Zufall derartige Umschläge und war begeistert, dass es so etwas gibt. Er konnte sich natürlich einige Stücke mitnehmen.
Sein Buch brauchte ich nicht erwerben, da ich dieses gerade für 12 Jahre Vorstand der Philatelistischen Bibliothek Hamburg als Dank zum Abschied erhalten hatte.
Viele Grüße
Hajo

F739278, 23948 Klütz, Hotel Gutshaus Stellhagen, Bio-und Gesundheitshotel
In Hosenfeld vor etlichen Jahren Umschläge aus den Kisten gefischt, hier in einem Exemplar vorgestellt.
Umschlag ausgeklappt.
Unter dem Begriff DIREKTRECYCLING findet man im Internet Angebote. Eine vorhandene direkte Herstelleradresse von der Rückseite zeige ich nicht, da es reichlich Ergebnisse gibt.
Auf dem erwähnten Treffen in Hosenfeld bei Fulda, ca. 2002, war auch für einige Stunden der bekannte Autor Hans-J. Richter, Braunschweig mit seinem neuen Werk vor Ort, um sein Buch anzubieten: „Barfrankaturen in den vier Besatzungszonen Deutschlands und in Berlin 1945-1949“
Er sah durch Zufall derartige Umschläge und war begeistert, dass es so etwas gibt. Er konnte sich natürlich einige Stücke mitnehmen.
Sein Buch brauchte ich nicht erwerben, da ich dieses gerade für 12 Jahre Vorstand der Philatelistischen Bibliothek Hamburg als Dank zum Abschied erhalten hatte.
Viele Grüße
Hajo
Am: 22.08.2024 17:24:47
Gelesen: 263394
# 787
Hallo an diesem sonnigen Tag,
nach einem Kurzurlaub kam gestern ein neuer Beleg herein, den ich vom Porto her erst gar nicht einordnen konnte, dann fiel der Groschen, es war ein Beleg von Berlin-Ost nach West:
Ein eingeschriebener, per Eilboten versandten Ortsbrief lässt sich auch nicht so oft dokumentieren, gerade aus der Frühzeit der DDR. Die „Heimstädte Berlin“ nutzte ihren umgerüsteten AFS in der Gesamtgebühr zu 156 Pfennigen, um die drei einzelnen Gebührensätze zu 16 + 60 + 80 Pfg. im Januar 1950 auszuweisen.
mit Sammlergruß
Werner
Ein eingeschriebener, per Eilboten versandten Ortsbrief lässt sich auch nicht so oft dokumentieren, gerade aus der Frühzeit der DDR. Die „Heimstädte Berlin“ nutzte ihren umgerüsteten AFS in der Gesamtgebühr zu 156 Pfennigen, um die drei einzelnen Gebührensätze zu 16 + 60 + 80 Pfg. im Januar 1950 auszuweisen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 22.08.2024 20:52:48
Gelesen: 263360
# 788
@ HWS-NRW [#787]
Hallo Hans-Werner,
soweit alles richtig beschrieben. Nur, der Beleg war innerhalb Ost-Berlins (Berlin NW 7) unterwegs, nicht von Berlin-Ost nach West.
Auf jeden Fall keine häufige Gebühren-Kombination.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 22.08.2024 21:56:42
Gelesen: 263348
# 789
Hallo Klemens,
ich hatte vorgehabt, Dich vorher zu kontaktieren, hätte es aber am "Schiffbauerdamm" selber erkennen können, manchmal hat man halt Tomaten auf den Augen.
Danke und liebe Grüße.
Werner
Am: 23.08.2024 13:03:22
Gelesen: 263242
# 790
Hallo zusammen,
hier ein Teil eines großen Umschlages für 20 Postzustellungsaufträge mit einer Gesamtsumme von 120,00 DM.
E108981, 7850 Lörrach 1, LANDKREIS LÖRRACH
Da die Maschine von Pitney Bowes nur vierstellig war, konnten keine Beträge über 99,99 DM gestempelt werden.
Die vierte Stelle vorne ist meist sichtbar mit 3 Wellenlinien dargestellt. [1]
Am 18.02.1991 sind per Streifengeber 84,00 DM zusätzlich zu den 6 weiteren Ausschnitten vom 15.02.1991 mit jeweils 6,00 DM verklebt worden.
Möglich das diese aus fertigen Briefen ausgeschnitten wurden da drei Tage (Wochenende?) später weitere 14 Aufträge zu versenden waren.
Viele Grüße
Hajo
[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/241183
E108981, 7850 Lörrach 1, LANDKREIS LÖRRACH
Da die Maschine von Pitney Bowes nur vierstellig war, konnten keine Beträge über 99,99 DM gestempelt werden.
Die vierte Stelle vorne ist meist sichtbar mit 3 Wellenlinien dargestellt. [1]
Am 18.02.1991 sind per Streifengeber 84,00 DM zusätzlich zu den 6 weiteren Ausschnitten vom 15.02.1991 mit jeweils 6,00 DM verklebt worden.
Möglich das diese aus fertigen Briefen ausgeschnitten wurden da drei Tage (Wochenende?) später weitere 14 Aufträge zu versenden waren.
Viele Grüße
Hajo
[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/241183
Am: 23.08.2024 20:16:00
Gelesen: 263189
# 791
Italien:
Absenderfreistempel Franco Tosi, Legnano, 400 Lire auf Brief vom 07.03.1984 nach Berlin.
Franco Tosi (Firma ehemals Franco Tosi & C., heute Franco Tosi Meccanica) ist ein italienisches Maschinen-, Apparate- und Anlagenbau- sowie ehemaliges Schiffbau-Unternehmen mit Sitz in Legnano bei Mailand. Das Unternehmen wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom Ingenieur Franco Tosi aufgebaut. (Wikipedia)

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 25.08.2024 05:24:23
Gelesen: 262812
# 792
Ich habe leider nur einen Stempel, der Umschlag war völlig zerstört.
Verax-Photo-Platten Unger & Hoffmann, ab 1890-er Jahre Herstellung von Projektoren und Kameras, 1926 Übernahme durch die Mimosa AG [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Fotounternehmen_in_Dresden
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Fotounternehmen_in_Dresden
Am: 31.08.2024 11:34:14
Gelesen: 262215
# 793
Hallo an diesem schönen Samstag,
ich habe wieder Zuwachs bekommen:
Meine grundsätzliche Frage an die Fachfrauen/Männer, hat man für diesen Stempeltyp auch eine eigenständige Nummer vergeben ? In den AFS-Katalogen werden sie erwähnt, aber ohne Nummerierung.
mit Sammlergruß
Werner
Meine grundsätzliche Frage an die Fachfrauen/Männer, hat man für diesen Stempeltyp auch eine eigenständige Nummer vergeben ? In den AFS-Katalogen werden sie erwähnt, aber ohne Nummerierung.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 31.08.2024 12:09:13
Gelesen: 262209
# 794
@ HWS-NRW [#793]
Hallo Werner,
aus der deutschen Fachliteratur ist mir nichts bekannt. Selbst in der Abhandlung von Beck/Eich [1] erhielten die verschiedenen Wertrahmen keine Wertrahmenummern. Es heißt hier nur "Wertrahmen Post Saar".
Im Weltkatalog wird nur "SR" vorangestellt, dann folgen die verschiedenen Maschinentypen.
Viele Grüße
Bernhard
[1] Beck/Eich: Abhandlung über die Freistempelabdrucke der Saar (1926-1962). 2008. FG Post- und Absenderfreistempel e.V.
Am: 31.08.2024 14:24:45
Gelesen: 262188
# 795
@ bernhard [#794]
Hallo Bernhard,
Dir herzlichen Dank für die schnelle Info, es ist schon merkwürdig, dass gerade die Saar-Post-Stempel nicht nummeriert wurden, wo doch sonst alles bei uns mit einer Ziffer versehen wird.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 31.08.2024 15:01:57
Gelesen: 262180
# 796
@ HWS-NRW [#795]
Hallo,
das von Bernhard beschriebene Werk befasst sich mit der „Abhandlung über die Freistempelabdrucke der Saar“, erschienen 2008 in deutscher und in Frankreich in französischer Sprache.
Auf Seite 29 – 44 werden die diese Wertrahmen beschrieben als:
“Rechteckiger Wertrahmen mit der Inschrift POST SAAR auf zwei Linien". Währungseinheit= französische Francs (F). Unten rechts das Emblem der Minen und der Eisenindustrie sowie links die Rose (auch vertreten im Wappen der Stadt Saarbrücken).
Am 1. Januar 1957 wurde das Saarland wieder ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland.
Erst dann galt wieder die deutsche Katalog Nummerierung.
Mit freundlichen Grüßen
Nordluchs
Am: 31.08.2024 17:27:38
Gelesen: 262157
# 797
Österreich: Brief vom 22.07.1966 von Klagenfurt nach Berlin: Abgeschlagen wurde ein AFS der Österreichischen Draukraftwerke (ÖDK) über 300 Groschen.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 31.08.2024 22:55:19
Gelesen: 262125
# 798
Heute Abend noch ein weiterer Saar-Beleg:
Im November 1949 in St. Ingbert aufgegebener Beleg mit sauber abgeschlagenem AFS.
mit Sammlergruß
Werner
Im November 1949 in St. Ingbert aufgegebener Beleg mit sauber abgeschlagenem AFS.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.09.2024 09:09:55
Gelesen: 262043
# 799
Guten Morgen,
alles Käse, oder was?
Absenderfreistempel, (13a) Nürnberg 2 Molkerei-Zentrale Bayern Butter - Käse Eier
Schönen Sonntag
Hajo
Absenderfreistempel, (13a) Nürnberg 2 Molkerei-Zentrale Bayern Butter - Käse Eier
Schönen Sonntag
Hajo
Am: 04.09.2024 21:32:29
Gelesen: 261710
# 800
Belgien: Brief vom 11.10.1984 von Antwerpen nach Berlin, AEG Telefunken, abgeschlagen wurde ein AFS von DAHER & Cie über 12 Franc.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 05.09.2024 18:09:48
Gelesen: 261595
# 801
Hallo zusammen,
etwas früh, aber das kommt schneller als man denkt.

Bad Godesberg 1, Apotheker, A • DIEDENHOFEN, Pharm. Fabrik, Rheila bei Husten!, Schachtel 0,50 u. M 1.- in Apotheken u. Drogerien
Husten Sie Mal!
Mit freundlichen Grüßen
Hajo

Bad Godesberg 1, Apotheker, A • DIEDENHOFEN, Pharm. Fabrik, Rheila bei Husten!, Schachtel 0,50 u. M 1.- in Apotheken u. Drogerien
Husten Sie Mal!
Mit freundlichen Grüßen
Hajo
Am: 12.09.2024 22:11:44
Gelesen: 260807
# 802
Wenn ich das Werk von Dürst/Eich richtig deute, handelt es sich bei meinem Exemplar um den Typ E-13 J einer Francotyp C mit aptiertem Reichsadler. Verwender war das Elektrizitätswerk (Hannover-) Linden.
Hannover-Linden 1 vom -8 3 46
Interessant ist auch die Rückseite, auf der in einem Auszug der Verordnung der Militär-Regierung über die Rationierung des Stromverbrauches detaillierte Angaben über den zulässigen Stromverbrauch je Haushalt und die Strafbestimmungen bei Überschreitung der Höchstmenge nachzulesen sind.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hannover-Linden 1 vom -8 3 46
Interessant ist auch die Rückseite, auf der in einem Auszug der Verordnung der Militär-Regierung über die Rationierung des Stromverbrauches detaillierte Angaben über den zulässigen Stromverbrauch je Haushalt und die Strafbestimmungen bei Überschreitung der Höchstmenge nachzulesen sind.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 16.09.2024 08:56:29
Gelesen: 260156
# 803
@ Jürgen Witkowski [#802]
Hallo zusammen,
Hallo Jürgen,
hier ein Beleg einer klassischen Rückantwort die am 06.07.1954 versendet wurde.
Hamburg 1, Spare durch uns beim Einzelhandel!, W.K.G, Mönckebergstr. 7
Absender: Waren-Kredit - Gesellschaft des Hamburger Einzelhandel e.G.m.b.H.
In Hamburg-Bergedorf am 13.07.1954 wieder bei der Post aufgegeben.
Viele Grüße
Hajo
Hamburg 1, Spare durch uns beim Einzelhandel!, W.K.G, Mönckebergstr. 7
Absender: Waren-Kredit - Gesellschaft des Hamburger Einzelhandel e.G.m.b.H.
In Hamburg-Bergedorf am 13.07.1954 wieder bei der Post aufgegeben.
Viele Grüße
Hajo
Am: 16.09.2024 15:50:15
Gelesen: 260071
# 804
@ Jürgen Witkowski [#802]
Hallo Jürgen,
auch Borek in Braunschweig hat 1947 noch einen Firmenfreistempler mit der Bezeichnung Deutsche Reichspost verwendet.


Gruß
Bernd
Hallo Jürgen,
auch Borek in Braunschweig hat 1947 noch einen Firmenfreistempler mit der Bezeichnung Deutsche Reichspost verwendet.


Gruß
Bernd
Am: 16.09.2024 16:34:08
Gelesen: 260060
# 805
Ein Beleg der Barclays Bank in Salisbury/Südrhodesien, Standardbrief Luftpost Europa 1sh/6d, gelaufen 1960
Typ "Universal multi value" nach dem International Postage Meter Stamp Catalog/Rhodesia & Nyasaland
Gruß
Bernd
Typ "Universal multi value" nach dem International Postage Meter Stamp Catalog/Rhodesia & Nyasaland
Gruß
Bernd
Am: 17.09.2024 09:18:41
Gelesen: 259898
# 806
@ Baber [#804]
Hallo,
nicht Firmenfreistempler, sondern Postfreistempel.
Nur zur Info.
Gruß Hajo
Am: 17.09.2024 15:43:30
Gelesen: 259860
# 807
Hallo zusammen,
als Heimatsammler freut man sich, wenn ein kompletter Brief auftaucht.
Hier besonders hilfreich, da allein der Ausschnitt von Hamburg 11, „SV Papier-seit 1825 bewährt“ doch rätselhaft war.
Mit dem Briefumschlag nun endlich die Information auf dem Eindruck: Sieler & Vogel Feinpapierhandel.
Zurzeit entsteht ein weiteres Werk von bestimmten Stadtteilen Hamburgs und solche Aufklärung ist hilfreich.
Viele Grüße
Hajo
Mit dem Briefumschlag nun endlich die Information auf dem Eindruck: Sieler & Vogel Feinpapierhandel.
Zurzeit entsteht ein weiteres Werk von bestimmten Stadtteilen Hamburgs und solche Aufklärung ist hilfreich.
Viele Grüße
Hajo
Am: 22.09.2024 17:00:09
Gelesen: 259376
# 808
Hallo zusammen,
nach einiger Suche im Forum fand ich keine Heimat für diesen Brief in die USA.
Sicher wäre das auch etwas für die Rubrik Rundfunk, aber der erhalten gebliebene Umschlag gehört wohl hierher. Soweit ich ermitteln konnte eine Drucksache zu ermäßigter Gebühr per Luftpost ins Ausland hier Zone 3, je 25g 0,20 M.

Berlin / 116, Rundfunk der DDR, vom 10.11.1982, freigemacht mit einer Postalia.
Viele Grüße
Hajo

Berlin / 116, Rundfunk der DDR, vom 10.11.1982, freigemacht mit einer Postalia.
Viele Grüße
Hajo
Am: 25.09.2024 11:42:59
Gelesen: 259058
# 809
Hallo zusammen,
die Deutsche Post der DDR erließ im Amtsblatt vom 1.8.1954 per Verfügung die Anordnung über die „Herausgabe von Dienstmarken“. Diesen gleichgestellt wurden Abdrucke von Absenderfreistemplern, wenn diese in blauer Stempelfarbe erfolgten. Die Anordnung der „Verwaltungspost“ wurde zum 16.05.1960 wieder aufgehoben.

Karl-Marx-Stadt 1, Justiz, Karl-Marx-Stadt
Dazu die zwei Belege vom gleichen Freistempelbenutzer aus meiner Ex-Sammlung „Die Absenderfreistempel nach dem 8.Mai 1945“ die diese Änderung sehr gut dokumentieren.
Es gibt auch Übergänge in der Stempelfarbe. Das kennen wir ebenfalls von der Umstellung der Farbe für Freistempler von rot auf blau bei modernen Maschinen.
Viele Grüße
Hajo

Karl-Marx-Stadt 1, Justiz, Karl-Marx-Stadt
Dazu die zwei Belege vom gleichen Freistempelbenutzer aus meiner Ex-Sammlung „Die Absenderfreistempel nach dem 8.Mai 1945“ die diese Änderung sehr gut dokumentieren.
Es gibt auch Übergänge in der Stempelfarbe. Das kennen wir ebenfalls von der Umstellung der Farbe für Freistempler von rot auf blau bei modernen Maschinen.
Viele Grüße
Hajo
Am: 01.10.2024 10:46:42
Gelesen: 257775
# 810
Hallo zusammen,
vermutlich Fehleinstellung daher bei der Auflieferung mit 1Pf. nachfrankiert.
Weimar 1, Allg. Thür. Landeszeitung Deutschland, das beliebte Heimatblatt mit der großen Auflage
Viele Grüße
Hajo
Weimar 1, Allg. Thür. Landeszeitung Deutschland, das beliebte Heimatblatt mit der großen Auflage
Viele Grüße
Hajo
Am: 05.10.2024 10:49:48
Gelesen: 257425
# 811
Hallo in die Runde,
heute zwei Neuzugänge:
Fernpostkarte aus Frankfurt (Main) sowie Einschreib-Fernbrief aus Darmstadt 1, jeweils verwendet ein aptierter AFS E-13 Y.
mit Sammlergruß
Werner
Fernpostkarte aus Frankfurt (Main) sowie Einschreib-Fernbrief aus Darmstadt 1, jeweils verwendet ein aptierter AFS E-13 Y.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.10.2024 08:40:02
Gelesen: 257237
# 812
Brief vom 02.06.1971 vom Bezirksamt Neukölln nach Meitingen, freigemacht mit AFS 30 Pfennig, "Berlin muss man erleben, Bezirksamt Neukölln von Berlin, Berlin 44, Karl-Marx-Straße 38, mit Brandenburger Tor.

Schönen Gru0
Sepp

Schönen Gru0
Sepp
Am: 07.10.2024 12:01:25
Gelesen: 257223
# 813
Hallo,
noch ein Zugang vom Wochenende:
Drucksache der ersten Gewichtsstufe mit aptiertem AFS (E-14 C) mit der "Antiqua"-Schrifttype auf einem Fensterbrief.
Ich versuche, möglichst alle Formen der Aptierung der DR-AFS zu bekommen, werde also des öfteren neue Belege vorstellen.
mit Sammlergruß
Werner
Drucksache der ersten Gewichtsstufe mit aptiertem AFS (E-14 C) mit der "Antiqua"-Schrifttype auf einem Fensterbrief.
Ich versuche, möglichst alle Formen der Aptierung der DR-AFS zu bekommen, werde also des öfteren neue Belege vorstellen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.10.2024 18:45:09
Gelesen: 257187
# 814
Hallo,
habe gerade gemerkt, dass ich diesen Beleg im falschen Thread gepostet habe. Hoffe, dass ich nicht zuviel "Ausmecker" bekomme.
Bei der Paketkarte musste ich erst dreimal hinsehen, bis ich die Besonderheit sah: Es handelt sich um den abgeänderten AFS Typ E-8, bei dem bereits im Oktober 1943 die neue Schriftart "Antiqua" im Wertrahmen eingefügt wurde.
mit Sammlergruß
Werner
Bei der Paketkarte musste ich erst dreimal hinsehen, bis ich die Besonderheit sah: Es handelt sich um den abgeänderten AFS Typ E-8, bei dem bereits im Oktober 1943 die neue Schriftart "Antiqua" im Wertrahmen eingefügt wurde.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.10.2024 22:10:02
Gelesen: 257163
# 815
Hallo, guten Abend.
In einem großen Posten Belege den ich übernommen habe befanden sich u.a. eine große Menge Briefe mit Absenderfreistempel. Ist nicht mein Sammelgebiet. Dennoch fiel mir dieser Brief auf.
Ich stelle den mal hier vor, da ich schon glaube dass er echt gelaufen ist.
Oberlahnstein, vom 10.9.47 mit einem Freistempel „Deutsches Reich“. Da sollte wohl eher Deutsche Post stehen. Oberhalb wird wohl die Anzahl der bereits erstellten Belege angezeigt.
Wurde ein falsches Datum eingestellt, oder der Beleg ist tatsächlich noch so durchgelaufen. Gibt es so was öfters. Insgesamt sind es ca. 230 Belege zwischen 1947 und 1955. Wer Interesse hat kann sich ja gerne melden.
schönen Gruß Dieter.
schönen Gruß Dieter.
Am: 07.10.2024 22:21:07
Gelesen: 257157
# 816
@ Dieter 66 [#815]
Hallo Dieter,
der Brief ist wohl tatsächlich von 1947 und die AFS wurden ab und zu noch ohne Änderungen (Aptierungen) weiterverwendet.
Hier noch weitere Stempel aus den Jahren 1946 und 1947, die als sog. Postfreistempel nach Entfernen des mittleren Werbeklischees durch die Post weiter genutzt wurde, sogar mit dem unveränderten Wertrahmen.
mit Sammlergruß
Werner
Hier noch weitere Stempel aus den Jahren 1946 und 1947, die als sog. Postfreistempel nach Entfernen des mittleren Werbeklischees durch die Post weiter genutzt wurde, sogar mit dem unveränderten Wertrahmen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.10.2024 22:31:52
Gelesen: 257153
# 817
@ HWS-NRW [#816]
Hallo Werner,
vielen Dank für die Info. Dann hat tatsächlich sogar die Post bewusst darüber hinweg geschaut.
Allerdings dann aus Firmen-AFS die Werbeklischees entfernt und für sich vereinnahmt.
Schon erstaunlich welche Besonderheiten einem über den Weg laufen.
Schönen Gruß Dieter
Am: 08.10.2024 12:20:09
Gelesen: 257038
# 818
@ Dieter 66 [#815][#817]
@ HWS-NRW [#816]
Hallo zusammen,
wenn man die Literatur zu Hause hat, siehe Dürst/Eich, Band 1, S. 127 stößt man auf die Überschrift:
Unverändert nachverwendete Reichsrahmen
Vielfach und in Einzelfällen bis 1948 wurden die alten Reichsrahmen unverändert nachverwendet.
Aus meiner Ex-Sammlung „Die Absenderfreistempel nach dem 8.Mai 1945“
Alles der Zeit zuzuschreiben mit großen Mängeln an Material, Geld und Personal zu sehen.
Wenn die Klischees, die nicht mehr vorhanden sind, aus welchen Gründen diese auch immer entfernt wurden, ist das ebenfalls dieser Zeit geschuldet. Das muss ich doch eigentlich Sammlern nicht erklären, die sich mit Notmaßnamen befassen.
Wichtig war die Post zu frankieren.
Die Post hat diese Maschinen nicht verwendet, sondern die Besitzer, nur ohne Klischee.
Mit der Verfügung Nr. 45/1947 wurden neue Wertrahmen mit der Inschrift „Deutsche Post“ vorgestellt. Das ging aber sehr langsam aus den oben genannten Gründen vor sich.
Also alle gezeigten Belege fallen in diese Zeit und sind gelegentlich zu finden.
Mit freundlichen Grüßen
Hajo
Aus meiner Ex-Sammlung „Die Absenderfreistempel nach dem 8.Mai 1945“
Alles der Zeit zuzuschreiben mit großen Mängeln an Material, Geld und Personal zu sehen.
Wenn die Klischees, die nicht mehr vorhanden sind, aus welchen Gründen diese auch immer entfernt wurden, ist das ebenfalls dieser Zeit geschuldet. Das muss ich doch eigentlich Sammlern nicht erklären, die sich mit Notmaßnamen befassen.
Wichtig war die Post zu frankieren.
Die Post hat diese Maschinen nicht verwendet, sondern die Besitzer, nur ohne Klischee.
Mit der Verfügung Nr. 45/1947 wurden neue Wertrahmen mit der Inschrift „Deutsche Post“ vorgestellt. Das ging aber sehr langsam aus den oben genannten Gründen vor sich.
Also alle gezeigten Belege fallen in diese Zeit und sind gelegentlich zu finden.
Mit freundlichen Grüßen
Hajo
Am: 08.10.2024 18:51:44
Gelesen: 256989
# 819
@ Nordluchs [#818]
Hallo Hajo,
danke für die Info. Wieder etwas dazu gelernt.
Ja, die Zeit war schon für alle eine Herausforderung.
Habe noch ein paar, wie finde, nette Absenderfreistempel entdeckt.
Werde die auch mal einstellen.
Beste Grüße Dieter
Am: 09.10.2024 17:15:03
Gelesen: 256837
# 820
Hier ein Beleg, den ich ganz interessant finde.
Absenderfreistempel "Au (Sieg)" 21.10.54. Fast auf den Tag 70 Jahre her. Einer der kürzesten Ortsnamen in Deutschland und gerade mal um die 70 Einwohner. In dem Ort gab es auch mal ein Postamt. Dieses steht zumindest in dem Verzeichnis "Postanstalten von 1899“. Au gehörte damals (Stand 1899) zum Land Preussen und war der Oberpostdirektion Cöln unterstellt. In wie weit das Postamt existierte entzieht sich meiner Kenntnis. In den einschlägigen Stempeldatenbanken habe ich weitere Stempel von dem Ort allerdings nicht finden können.
Das Baugeschäft Gustav Korf existiert heute noch an gleicher Stelle.
Au (Sieg) liegt in der Gemeinde Windeck im Rhein-Sieg-Kreis, im südlichen Nordrhein-Westfalen.
Schönen Gruß Dieter.
Schönen Gruß Dieter.
Am: 09.10.2024 17:24:47
Gelesen: 256833
# 821
@ Nordluchs [#818]
Hallo,
ich habe gerade einen neuen Beleg reinbekommen:
Nun habe ich einfach das grundsätzliche Problem, wo ordne ich den Beleg ein, bei den AFS oder den kurzzeitig verwendeten "früheren" AFS, die von 1946-1947 durch die Post (oder doch weiter durch den Eigentümer) genutzt wurden.
Ich habe zwar inzwischen einen Mitgliedsantrag bei der FG beantragt, doch verfüge ich noch nicht über den entsprechenden Katalog "Absenderfreistempel als Postfreistempel", den kann ich erst bestellen (und darin stöbern), wenn ich Antwort von der FG habe.
mit Sammlergruß
Werner
Nun habe ich einfach das grundsätzliche Problem, wo ordne ich den Beleg ein, bei den AFS oder den kurzzeitig verwendeten "früheren" AFS, die von 1946-1947 durch die Post (oder doch weiter durch den Eigentümer) genutzt wurden.
Ich habe zwar inzwischen einen Mitgliedsantrag bei der FG beantragt, doch verfüge ich noch nicht über den entsprechenden Katalog "Absenderfreistempel als Postfreistempel", den kann ich erst bestellen (und darin stöbern), wenn ich Antwort von der FG habe.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.10.2024 18:18:12
Gelesen: 256819
# 822
@ HWS-NRW [#821]
Hallo Werner,
zur Frage kann ich bemerken, dass es ein Absenderfreistempel ist, der schon einen neuen Wertrahmen bekommen hat, aber das Klischee ist wohl noch in der Mache. Daher der provisorische Handstempel.
Eine Buchbestellung ist unabhängig von einer Mitgliedschaft.
Ich habe das aber über die Vorstandsschiene weitergeleitet.
DÜRST, Heiner Absender – Freistempel als Postfreistempel (Notmaßnahmen nach dem 8. Mai 1945) Handbuch und Katalog, 116 Seiten, DIN A5, geheftet 10,00 € plus Versand
Bestellungen bitte an den 1. Vorsitzenden:
Thomas Kolb, Galgenleite 38, 97424 Schweinfurt
Viele Grüße
Hajo
Am: 09.10.2024 23:34:27
Gelesen: 256784
# 823
@ Nordluchs [#822]
Hallo Hajo,
besten Dank für die schnelle Info,
im Vorstand der Arge scheint es derzeit personelle Änderungen zu geben, so dass mein Antrag dann wohl weiter geleitet wurde, mit der Bestellung des von Dir erwähnten Kataloges hat es auch noch etwas Zeit.
Ich habe noch zwei weitere Belege mit dem Wertrahmen E-18, auch hier fehlen die Werbeklischees:
mit Sammlergruß
Werner
mit Sammlergruß
Werner
Am: 10.10.2024 15:59:56
Gelesen: 256677
# 824
@ HWS-NRW [#823]
Hallo,
beide sind vermutlich keine AFS als PFS nach Durchsicht des Kataloges. Von den beiden mit Wertrahmen E-18 versehen Belegen ist der linke aus Minden nicht bekannt. Der rechte aus Hamburg ist allerdings in der Broschüre nur als Francotyp D bekannt. Ein Scan nachfolgend.
APFS -94, Hamburg, mit Postamtsangabe 1 jedoch verwendet im Postamt HH - 11
Ortstempel des rechten Beleges wurde aptiert (evtl. Hamburg-Wandsbek 1). Im erwähnten Werk sind auch die nicht als APFS festgestellten Abbildungen soweit bekannt enthalten.
Es könnte sich um den Absender: Conrad Scholz, Hamburg -Wandsbek 1 handeln. Rückseite des Briefes vorhanden?
Viele Grüße
Hajo
Richtig bemerkt, es gibt einen neuen Vorsitzenden. Wurde alles weitergeleitet.
APFS -94, Hamburg, mit Postamtsangabe 1 jedoch verwendet im Postamt HH - 11
Ortstempel des rechten Beleges wurde aptiert (evtl. Hamburg-Wandsbek 1). Im erwähnten Werk sind auch die nicht als APFS festgestellten Abbildungen soweit bekannt enthalten.
Es könnte sich um den Absender: Conrad Scholz, Hamburg -Wandsbek 1 handeln. Rückseite des Briefes vorhanden?
Viele Grüße
Hajo
Richtig bemerkt, es gibt einen neuen Vorsitzenden. Wurde alles weitergeleitet.
Am: 10.10.2024 17:28:48
Gelesen: 256662
# 825
@ Nordluchs [#824]
Hallo Hajo,
hier noch die Rückseite des rechten Beleges:
Ob im Ortsstempel nur die "1" aptiert wurde, lässt sich nicht festlegen.
Habe auch schhon mit dem neuen Vorsitzenden Kontakt aufgenommen und den Katalog mit den "APFS" bestellt, dann komme ich auch mit der exakteren Bestimmung diverser Belege weiter.
mit Sammlergruß
Werner
Ob im Ortsstempel nur die "1" aptiert wurde, lässt sich nicht festlegen.
Habe auch schhon mit dem neuen Vorsitzenden Kontakt aufgenommen und den Katalog mit den "APFS" bestellt, dann komme ich auch mit der exakteren Bestimmung diverser Belege weiter.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 10.10.2024 21:38:41
Gelesen: 256635
# 826
Hallo,
ein neuer Beleg für meine Sammlung:
Ob die Maschine beim "Schwarzwälder Boten" in der Poststelle stand, ist noch unklar, wenn ich die richtige Literatur habe, weiß ich mehr !
mit Sammlergruß
Werner
Ob die Maschine beim "Schwarzwälder Boten" in der Poststelle stand, ist noch unklar, wenn ich die richtige Literatur habe, weiß ich mehr !
mit Sammlergruß
Werner
Am: 10.10.2024 23:11:29
Gelesen: 256616
# 827
Hallo am Abend,
ich hätte noch einen besonderen Beleg:
Bereits zwei Tage nach Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945 nutzte man in ERFURT die Möglichkeit, den Großteil des Wertrahmen aus der Maschine entfernen zu lassen, so dass nur noch die separate Zahlenkombination genutzt werden konnte.
mit Sammlergruß
Werner
Bereits zwei Tage nach Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945 nutzte man in ERFURT die Möglichkeit, den Großteil des Wertrahmen aus der Maschine entfernen zu lassen, so dass nur noch die separate Zahlenkombination genutzt werden konnte.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 11.10.2024 11:16:58
Gelesen: 256543
# 828
@ HWS-NRW [#826]
Hallo Werner,
in einem Thread wurde mal erwähnt das Du einen Dürst/Eich bei eBay erworben hast. Ist das der alte, von der Poststempelgilde herausgegebene von 1980?
Dann noch zu dem neuen Beitrag Stichwort Oberndorf drei Links. [1] [2] [3]
Der erste zeigt die Maschine im Deutschen Reich und ist der Abdruck nur mit dem Klischee.
Viele Grüße
Hajo
[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/329383
[2] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/43461
[3] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/497036
Dann noch zu dem neuen Beitrag Stichwort Oberndorf drei Links. [1] [2] [3]
Der erste zeigt die Maschine im Deutschen Reich und ist der Abdruck nur mit dem Klischee.
Viele Grüße
Hajo
[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/329383
[2] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/43461
[3] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/497036
Am: 11.10.2024 11:39:51
Gelesen: 256537
# 829
@ Nordluchs [#828]
Hallo Hajo,
ich habe bereits die beiden Neuauflagen, einer davon bereit in Euro-Währung. Und heute hat sich auch der Herr Vorsitzende der FG gemeldet und mich in der FG begrüßt, er wird mir noch den dritten fehlenden Katalog zusenden.
Danke für die drei Links, ich weiß nur nicht, warum man das Klischee entfernt hat, war doch hübsch und auch nicht NS-lastig, oder man wollte halt etwas "moderneres" darstellen wie bei dem Typ E-22, der ist auch interessant.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 11.10.2024 21:10:07
Gelesen: 256442
# 830
@ HWS-NRW [#827]
Bereits zwei Tage nach Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945 nutzte man in ERFURT die Möglichkeit, den Großteil des Wertrahmen aus der Maschine entfernen zu lassen, so dass nur noch die separate Zahlenkombination genutzt werden konnte.
Ich habe keinen Zweifel an der Echtheit des Beleges, allerdings an dem im Freistempel ersichtlichen Datum vom 10.05.1945. Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass bereits zwei Tage nach Inkrafttreten der Kapitulation (und damit verbunden dem Kriegsende in Europa) ein deutscher Freistempel aptiert vorkommt, so wie es später in allen vier Besatzungszonen allgemein gebräuchlich bzw. verpflichtend gewesen war. Im Michel Deutschland-Spezial (Band 2) wird im Vorwort noch vor dem Kapitel der Lokalausgaben) erwähnt, dass mit der sukzessiven Besetzung des Deutschen Reiches durch die westlichen Alliierten Truppen der örtliche Postverkehr umgehend eingestellt wurde. Unter der Besetzung sowjetischer Truppen wurde die Einstellung zu unterschiedlichen Zeitpunkten gehandhabt, sofern der Postverkehr überhauot eingestellt wurde (siehe Vorwort zur SBZ im Michel Deutschland-Spezial). Erfurt war nach [1] anfänglich von US-amerikanischen Truppen besetzt worden, Zitat:
Am 12. April 1945 besetzten Einheiten der 3. US-Armee unter Befehl von General George S. Patton Erfurt, nach Kämpfen in der Stadt und ihrer Umgebung. Am 1. Juli stellte die preußische Bezirksregierung ihre Tätigkeit ein. Die Stadt wurde mit dem Regierungsbezirk Erfurt dem Land Thüringen zugeordnet. Am 3. Juli übernahmen aufgrund des 1. Londoner Zonenprotokolls von 1944 und der Beschlüsse der Konferenz von Jalta Einheiten der Roten Armee die Stadt; Erfurt wurde Bestandteil der sowjetischen Besatzungszone.
Ich gehe davon aus, dass in deinem Fall am Freistempelgerät das Stempeldatum - konkret das Stempeljahr - irrtümlich falsch eingestellt war. Aptierungen im Freistempel wurden sicherlich ausschließlich von authorisiertem Personal vorgenommen um mögliche Manipulationen zu vermeiden.
Gruß
Stefan
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Erfurt#20._Jahrhundert
Am: 12.10.2024 08:44:55
Gelesen: 256346
# 831
@ HWS-NRW [#827]
@ Stefan [#830]
Hallo zusammen,
ich teile die Einschätzung von Stefan und bin mir da recht sicher.
- Der Behördenpostverkehr unter amerikanischer Besetzung wurde laut Strobel [1] erst Mitte Juni 1945 aufgenommen.
- Der zuvor benutzte Wertrahmen E-2 (nach Katalog Dürst/Eich; Rechteck mit Inschrift Deutsches Reich), wäre zu dieser Zeit noch kein Problem gewesen.
- Die Durchsicht weiterer Publikationen ergab auch keine früheren Verwendungen, im Gegenteil, der Beleg ist sogar literaturbekannt [2]. Siehe auch die Beweisführung dazu.
aus dem Handbuch von Volkmar Seifert
Auch die Einschätzung, dass nur die Jahreszahl falsch eingesetellt war teile ich. Ein gänzlich falsch eingestelltes Datum hätte der Postbeamte vermutlich erkannt und einen Tagesstempel mit dem aktuellem Datum daneben gesetzt.
Viele Grüße
Bernhard
[1] Wolfgang Strobel: Die Aufnnahme des Postverkehrs in Deutschland nach der Besetzung 1945 bis 1950.
[2] Volkmar Seifert: SBZ-Thüringen. Die Post- und Abbsenderfreistempel der RPD/OPD Erfurt 1945-1949 (2016)
aus dem Handbuch von Volkmar Seifert
Auch die Einschätzung, dass nur die Jahreszahl falsch eingesetellt war teile ich. Ein gänzlich falsch eingestelltes Datum hätte der Postbeamte vermutlich erkannt und einen Tagesstempel mit dem aktuellem Datum daneben gesetzt.
Viele Grüße
Bernhard
[1] Wolfgang Strobel: Die Aufnnahme des Postverkehrs in Deutschland nach der Besetzung 1945 bis 1950.
[2] Volkmar Seifert: SBZ-Thüringen. Die Post- und Abbsenderfreistempel der RPD/OPD Erfurt 1945-1949 (2016)
Am: 12.10.2024 09:36:13
Gelesen: 256335
# 832
@ bernhard [#831]
Hallo Bernhard, hallo Stefan,
danke für Eure Hinweise und das Zeigen der beiden Seiten, jetzt ist es auch mir ganz klar und ich werde den Beleg entsprechend bezeichnen, toll, trotzdem toll, dass er schon Gegenstand einer früheren Buch-Besprechung war.
Euch ein schönes Wochenende.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.10.2024 11:54:37
Gelesen: 256145
# 833
Brief vom 05.06.1986 von Monte Carlo/Monaco nach Detmold mit Absenderfreistempel des Hotels LOEWS Monte Carlo, 220 Cent.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 14.10.2024 18:27:07
Gelesen: 256105
# 834
Hallo am Abend,
heute wieder ein Zugang:
Beim Kauf des Beleges habe ich (leider) mehr auf die zwei verschiedenen US-Zensurstempel geachtet, das Porto von 32 Pfg. wurde einfach übersehen, jetzt stelle ich natürlich fest, dass man hier, aus welchen Gründen auch, 2 Pfg. im AFS (E-12 K) zuviel ausgewiesen hat.
Muss man mit leben.
Warum hier aber zwei verschiedene Prüfer den Beleg geöffnet und wieder verschlossen haben, lässt sich nicht erklären.
mit Sammlergruß
Werner
Beim Kauf des Beleges habe ich (leider) mehr auf die zwei verschiedenen US-Zensurstempel geachtet, das Porto von 32 Pfg. wurde einfach übersehen, jetzt stelle ich natürlich fest, dass man hier, aus welchen Gründen auch, 2 Pfg. im AFS (E-12 K) zuviel ausgewiesen hat.
Muss man mit leben.
Warum hier aber zwei verschiedene Prüfer den Beleg geöffnet und wieder verschlossen haben, lässt sich nicht erklären.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.10.2024 18:34:24
Gelesen: 256097
# 835
Hallo Werner,
die 32 Pfg. sind korrekt für einen Ortsbrief bis 50 g (Tarifperiode ab 01.03.1946).
Gruß
Hubert
Am: 14.10.2024 22:05:53
Gelesen: 256074
# 836
@ hubtheissen [#835]
Hallo Hubert,
super, habe ich mich doch nicht geirrt, habe nur nicht richtig nachgesehen beim MICHEL.
Jetzt hoffe ich noch darauf, etwas über die beiden Zensurstempel zu erfahren !
mit Sammlergruß
Werner
Am: 16.10.2024 17:38:33
Gelesen: 255870
# 837
Hallo,
hier ein neuer Beleg aus dem Deutschen Reich:
Im Dezember ging diese Drucksache von Esslingen (Neckar) 1 aus in Richtung Wien, verwendet wurde ein AFS der Type E-2, interessant der hinzugeklebte Zettel Hinweis "Verlegerdrucksache".
Hoffe, dass ich den Faltbug (mittig) wieder etwas herausbekomme.
mit
Sammlergruß
Werner
Im Dezember ging diese Drucksache von Esslingen (Neckar) 1 aus in Richtung Wien, verwendet wurde ein AFS der Type E-2, interessant der hinzugeklebte Zettel Hinweis "Verlegerdrucksache".
Hoffe, dass ich den Faltbug (mittig) wieder etwas herausbekomme.
mit
Sammlergruß
Werner
Am: 16.10.2024 17:47:47
Gelesen: 255867
# 838
Hallo,
aus Lippstadt eine Drucksache mit einem Freistempel der Fa. Hella vom 09.01.1950.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 17.10.2024 16:30:26
Gelesen: 255781
# 839
Hallo am Abend,
heute ein neuer Beleg:
Einschreib-Fernbrief (50+100 ct) mit einem grünen R-Zettel.
Hierzu meine Frage, wurde der nur im Saargebiet verwendet ?
mit Sammlergruß
Werner
Einschreib-Fernbrief (50+100 ct) mit einem grünen R-Zettel.
Hierzu meine Frage, wurde der nur im Saargebiet verwendet ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.10.2024 17:19:18
Gelesen: 255769
# 840
@ HWS-NRW [#839]
Hallo Werner,
schaust du hier,
aus der Arbeitsgemeinschaft [1]
Auf eine Besonderheit des Saargebietes soll aber hingewiesen werden. Die Farben der bisher erschienenen deutschen R-Zettel waren durchweg die damaligen Reichsfarben, also –Schwarz (Ortsbezeichnung / Ziffer), –Weiß (das Papier) und –Rot (Rand und das übliche „R“). Ob dies zufällig oder bezweckt war, läßt sich heute nicht mehr feststellen. Der französischen Besatzungsmacht im Saargebiet mißfiel diese Farbkombination. Als Folge wurde das Rot durch Grün ersetzt, also die ersten und einzigen R-Zettel in Deutschland in grüner Farbe.
Beste Grüße Dieter
[1] https://arge-r-v-zettel.de/classic-zettel/r-zettel-classic-1875-1997/
Am: 19.10.2024 16:19:46
Gelesen: 255552
# 841
Hallo,
ein Behördenbrief vom Leiter des Notaufnahmelagers in Berlin-Marienfelde an das Arbeits- und Sozialministerium NRW in Düsseldorf vom 04.11.1960.
Die Beförderung erfolgte in einem speziellen Dienstzug des amerikanischen Militärs und war für "sensible" Behördenpost vorgschrieben.
Die Briefe wurden dementsprechend vom Absender gekennzeichnet. Dies Praxis wurde von 1954 bis zur Wiedervereinigung durchgeführt.
Gruß
Hubert
Gruß
Hubert
Am: 22.10.2024 12:50:27
Gelesen: 255355
# 842
Hallo,
schön, dass ich hier nicht den Allein-Unterhalter geben muss, aber heute kam wieder etwas schönes rein:
Ortsbrief aus KRAKAU mit Francotyp-Wertrahmen "General-Gouvernement" in Groschen-Währung vom März 1944.
Das blaue Kreuz signalisiert die Deutsche Dienstpost.
Man muss halt warten können
mit Sammlergruß
Werner
Ortsbrief aus KRAKAU mit Francotyp-Wertrahmen "General-Gouvernement" in Groschen-Währung vom März 1944.
Das blaue Kreuz signalisiert die Deutsche Dienstpost.
Man muss halt warten können
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.10.2024 12:44:59
Gelesen: 255073
# 843
Hallo,
statt "nackter Damen mit Briefmarken auf den T....." zeige ich lieber weitere interessante Belege:
Absenderfreistempel in der Type E-8 (mit geänderter Schrift im Wertrahmen) von Oktober 1942, so langsam nähere ich mich der "Erstverwendung" des AFS vom Juni 1942.
Bis aber auch über Belege mit diesem AFS aus den späteren Monaten glücklich.
mit Sammlergruß
Werner
Absenderfreistempel in der Type E-8 (mit geänderter Schrift im Wertrahmen) von Oktober 1942, so langsam nähere ich mich der "Erstverwendung" des AFS vom Juni 1942.
Bis aber auch über Belege mit diesem AFS aus den späteren Monaten glücklich.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 30.10.2024 19:04:41
Gelesen: 254565
# 844
Auch in Bezug auf die Rohrpost ein neuer Beleg;
Im November 1956 ging diese Sendung per Rohrpost und Eilboten an einen Rechtsanwalt auf den Weg, seitlich der Zudruck "Zustellungsurkunde" handschriftlich entsprechend gestrichen.
mit Sammlergruß
Werner
Im November 1956 ging diese Sendung per Rohrpost und Eilboten an einen Rechtsanwalt auf den Weg, seitlich der Zudruck "Zustellungsurkunde" handschriftlich entsprechend gestrichen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 02.11.2024 09:13:41
Gelesen: 254289
# 845
Brief vom 08.12.1978 vom Bürgermeisteramt Weisweil an das französische Konsulat in Freiburg, abgeschlagen wurde ein AFS übe 50 Pfennig.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 03.11.2024 18:19:31
Gelesen: 254140
# 846
Hallo am Sonntag Nachmittag,
heute der zehnte Beleg zu 55 Pfennigen in meiner Sammlung;
Dieser Auslandsbrief (Porto 25 Pfg. plus Einschreibgebühr 30 Pfg.) ging in Richtung Rotterdam, aufgegeben in Bremen durch den Norddeutschen Lloyd, der dritte R-Brief, diesmal mit der AFS-Type E-5.
mit Sammlergruß
Werner
Dieser Auslandsbrief (Porto 25 Pfg. plus Einschreibgebühr 30 Pfg.) ging in Richtung Rotterdam, aufgegeben in Bremen durch den Norddeutschen Lloyd, der dritte R-Brief, diesmal mit der AFS-Type E-5.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 04.11.2024 14:50:58
Gelesen: 254087
# 847
Hallo in die Runde,
diesmal ein neuer Beleg in der richtigen Rubrik;
Päckchen-Adresse vom Oktober 1950, aufgeliefert im Postamt Augsburg 1 durch einen Musikverlag.
mit Sammlergruß
Werner
Päckchen-Adresse vom Oktober 1950, aufgeliefert im Postamt Augsburg 1 durch einen Musikverlag.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 05.11.2024 08:22:44
Gelesen: 254023
# 848
Hallo an alle,
ich habe dieser Tage beim Sortieren einen Postfreistempel mit der Kennung F684345 der Stadt Leipzig auf der Rückseite eines Beleges als Eingangsstempel gefunden:
Die Maschine hatte scheinbar ein spezielles Klischee nur für diese Zwecke, ob sie auch ohne dieses Klischee für die Frankierung benutzt wurde, ist mir nicht bekannt.
Viele Grüße Jürgen
Die Maschine hatte scheinbar ein spezielles Klischee nur für diese Zwecke, ob sie auch ohne dieses Klischee für die Frankierung benutzt wurde, ist mir nicht bekannt.
Viele Grüße Jürgen
Am: 05.11.2024 13:10:37
Gelesen: 253987
# 849
Hallo und einen guten Morgen,
gerade kam ein neuer Beleg herein:
Die Firma E. Holzmann & Cie. hatte ihren Stammsitz in WEISENBACHFABRIK (gebildet aus den Gemeinden Murgplätzen, Breitwies, Wolfsheck und Schlechtau), interessant der Anhang „Fabrik“ an einen Ortsnamen. Der Fernbrief vom Juli 1949 weist noch keine „Notopfer BERLIN“-Steuermarke auf, gerade in diesem Monat gab es in den drei französischen Ländern unklare Vorgaben.
mit Sammlergruß
Werner
Die Firma E. Holzmann & Cie. hatte ihren Stammsitz in WEISENBACHFABRIK (gebildet aus den Gemeinden Murgplätzen, Breitwies, Wolfsheck und Schlechtau), interessant der Anhang „Fabrik“ an einen Ortsnamen. Der Fernbrief vom Juli 1949 weist noch keine „Notopfer BERLIN“-Steuermarke auf, gerade in diesem Monat gab es in den drei französischen Ländern unklare Vorgaben.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.11.2024 00:01:19
Gelesen: 253833
# 850
@ Journalist [#848]
Hallo Jürgen,
die Maschine wurde durchaus auch für normale Frankierungen der Ausgangspost verwendet.
Nach mir vorliegenden Belegen (Schnippel) war die Maschine bereits 1992 beim Rat der Stadt Leipzig bzw. der Stadtverwaltung Leipzig im Einsatz.
Anbei mal zwei dieser "Schnippel" die dies belegen.
Über die Maschinenkennung findest Du auch weitere Abb. in der Stempeldatenbank.
Schöne Grüße,
Thomas
Über die Maschinenkennung findest Du auch weitere Abb. in der Stempeldatenbank.
Schöne Grüße,
Thomas
Am: 07.11.2024 11:49:22
Gelesen: 253921
# 851
Hallo zusammen,
anbei einen AbsenderfreistempeI von Halle (Saale) der soweit erkennbar in der Datenbank fehlt.

Halle (Saale) 1. Halle, die schöne Saalestadt, Burgruinen, Giebichenstein und Moritzburg, Berühmter Marktplatz / Zoo, Der Oberbürgermeister [1]
Interessant ist, dass der Brief mit dem kommunalen Freistempel versendet wurde, da der Absender die Sammlerkameradschaft „Hallensia“ ist. Kurt Zirkenbach unter anderem ist wohl bei Sammlern bekannt.
Viele Grüße
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Halle_(Saale)#Burgen_und_andere_Befestigungsanlagen

Halle (Saale) 1. Halle, die schöne Saalestadt, Burgruinen, Giebichenstein und Moritzburg, Berühmter Marktplatz / Zoo, Der Oberbürgermeister [1]
Interessant ist, dass der Brief mit dem kommunalen Freistempel versendet wurde, da der Absender die Sammlerkameradschaft „Hallensia“ ist. Kurt Zirkenbach unter anderem ist wohl bei Sammlern bekannt.
Viele Grüße
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Halle_(Saale)#Burgen_und_andere_Befestigungsanlagen
Am: 08.11.2024 09:33:35
Gelesen: 253640
# 852
Hallo zusammen,
bei mir fand sich im Karton mit Deutschem Reich ein Beleg, den ich zeigen möchte.
Es gibt vom Ausstellungs- Messe– und Fremdenverkehrsamt der Stadt Berlin Charlottenburg, Ausstellungshallen am Kaiserdamm natürlich über die Jahre verteilt etliche verschiedenen Klischees.
Hier die Werbung: BERLIN-CHARLOTTENBURG 9 INTERNATIONALE AUTOMOBIL- U. MOTORRAD- AUSSTELLUNG BERLIN vom 8.- 18. NOV. 1928
Zusätzliche Werbung links unten für die 4. Grüne Woche in Berlin 1929.
Viele Grüße
Hajo
Hier die Werbung: BERLIN-CHARLOTTENBURG 9 INTERNATIONALE AUTOMOBIL- U. MOTORRAD- AUSSTELLUNG BERLIN vom 8.- 18. NOV. 1928
Zusätzliche Werbung links unten für die 4. Grüne Woche in Berlin 1929.
Viele Grüße
Hajo
Am: 12.11.2024 11:13:37
Gelesen: 253215
# 853
Hallo in die Runde,
gestern kam ein neuer Beleg:
Die Kaffeegroßrösterei Fritz Spannagel versandte im April 1958 diesen Postauftrag, der wie immer per Einschreiben verschickt wurde, die Gesamtsumme setzt sich aus dem Porto von 20 Pfg. sowie den Gebühren für das Einschreiben (40 Pfg.) und der Nachnahme (50 Pfg.) zusammen.
mit Sammlergruß
Werner
Die Kaffeegroßrösterei Fritz Spannagel versandte im April 1958 diesen Postauftrag, der wie immer per Einschreiben verschickt wurde, die Gesamtsumme setzt sich aus dem Porto von 20 Pfg. sowie den Gebühren für das Einschreiben (40 Pfg.) und der Nachnahme (50 Pfg.) zusammen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.11.2024 16:47:17
Gelesen: 252858
# 854
Hallo,
heute darf ich eines weiteres "Prachtstück" meiner Sammlung vorstellen:
Bisher konnte ich erst zwei Firmen im Bereich der Freien Stadt Danzig finden, die auch über eine AFS-Maschine verfügten.
Der Abdruck auf diesem Fernbrief an die inzwischen wohl weltweit bekannte Firma Henkel & Cie (man denke an PERSIL) ist einfach vorzüglich entstanden, was mich natürlich sehr freut, hatte auch gar nicht erhofft, diesen Beleg zu bekommen. Er könnte aber auch gut in der Rubrik "Wappen" gezeigt werden.
mit Sammlergruß
Werner
Bisher konnte ich erst zwei Firmen im Bereich der Freien Stadt Danzig finden, die auch über eine AFS-Maschine verfügten.
Der Abdruck auf diesem Fernbrief an die inzwischen wohl weltweit bekannte Firma Henkel & Cie (man denke an PERSIL) ist einfach vorzüglich entstanden, was mich natürlich sehr freut, hatte auch gar nicht erhofft, diesen Beleg zu bekommen. Er könnte aber auch gut in der Rubrik "Wappen" gezeigt werden.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.11.2024 16:57:42
Gelesen: 252387
# 855
Hallo,
aus Schwenningen ein Brief von der Fa. Georg Würthner vom 30.01.1953 mit einer Jahresuhr im Freistempel. Gelaufen war der Brief nach Ravensburg.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 21.11.2024 15:38:35
Gelesen: 251708
# 856
Hallo,
heute kam wieder etwas Nettes per Post:
Eingeschriebener Überseebrief, per Luftpost nach Montevideo / Uruguay. Das Porto vorder- und rückseitig mit Absenderfreistempel ausgewiesen, die Luftpostgebühr ist mir hier leider wieder einmal unklar. Im Stempel DEVISENBANK ist mit Rötel das Gewicht (event. 45 gr) geschrieben worden, aber leider recht undeutlich.
Erst einmal aber ein sehr schöner Beleg für meine Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
Eingeschriebener Überseebrief, per Luftpost nach Montevideo / Uruguay. Das Porto vorder- und rückseitig mit Absenderfreistempel ausgewiesen, die Luftpostgebühr ist mir hier leider wieder einmal unklar. Im Stempel DEVISENBANK ist mit Rötel das Gewicht (event. 45 gr) geschrieben worden, aber leider recht undeutlich.
Erst einmal aber ein sehr schöner Beleg für meine Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.11.2024 16:31:31
Gelesen: 251697
# 857
@ HWS-NRW [#856]
Lieber Werner,
des Rätsels Lösung liegt doch so nah. Zunächst schlägt man im Michel Postgebühren Handbuch nach und erfährt, dass ein Brief >40 g - 60 g zur fraglichen Zeit 55 Rpf kostete. Die Einschreibgebühr betrug 30 Rpf.
Bei der Ermittlung des Luftpostzuschlages leistet das empfehlenswerte Buch von Paul-Jürgen Hueske "Luftpostzuschläge nach Amerika" [1] wertvolle Hilfe.
Dazu ist zunächst der Leitweg "Par avion France-Amerique du Sud" und das Datum von Bedeutung, die Du beide leider nicht in Deiner Beschreibung erwähnt hast.
Von Januar bis Oktober 1934 waren je 5 g Gewicht 160 Rpf Luftpostzuschlag anzusetzen. Das entspricht bei einem Gewicht von 45 g 1.440 Rpf.
Nun kommt die leichteste Übung 55 + 30 + 1.440 = 1.525 Rpf. Die Gegenrechnung 900 + 625 = 1.525 Rpf.
Der Brief ist demnach portorichtig frankiert.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[1] https://www.philaseiten.de/philabuch/show/371
Am: 21.11.2024 17:26:59
Gelesen: 251676
# 858
@ Jürgen Witkowski [#857]
Hallo Jürgen,
herzlichen Dank für Deine Hilfe, habe mir gleich das mir unbekannte Buch bestellt, dann kann ich auch weitere LP-Belege (hoffentlich) selber berechnen.
Dazu noch ein weiterer neu eingetroffener Beleg, den ich zum Glück mit der bereits vorhandenen Literatur selber berechnen kann. Päckchen (200 Pfg.) plus Einschreib-Gebühr (140 Pfg.), macht die aufgedruckte Summe per AFS von 340 Pfg. aus.
mit Sammlergruß
Werner
Dazu noch ein weiterer neu eingetroffener Beleg, den ich zum Glück mit der bereits vorhandenen Literatur selber berechnen kann. Päckchen (200 Pfg.) plus Einschreib-Gebühr (140 Pfg.), macht die aufgedruckte Summe per AFS von 340 Pfg. aus.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 22.11.2024 16:22:44
Gelesen: 251577
# 859
Hallo,
aus Schwenningen ein weiterer Brief von der Fa. Georg Würthner vom 11.02.1959 mit einem Wecker und einer Armbanduhr im Freistempel. Gelaufen ist der Brief nach Tübingen.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 27.11.2024 23:06:13
Gelesen: 250155
# 860
Hallo am späten Abend,
hier noch ein neuer Beleg:
Eingeschriebener Fernbrief der zweiten Gewichsstufe (> 20-250 g - Porto 0,25 Pfg.) plus R-Gebühr zu 30 Pfg, aufgegeben im Februar 1933 durch die in Braunschweig ansässige und allseits bekannte Firma Borek.
mit Sammlergruß
Werner
Eingeschriebener Fernbrief der zweiten Gewichsstufe (> 20-250 g - Porto 0,25 Pfg.) plus R-Gebühr zu 30 Pfg, aufgegeben im Februar 1933 durch die in Braunschweig ansässige und allseits bekannte Firma Borek.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 28.11.2024 12:38:21
Gelesen: 250084
# 861
Hallo,
gerade kamen ein paar neue Belege ins Haus:
Ortsbrief mit Zustellungsurkunde, verschickt im Dezember 1948 durch das Landgericht Berlin in der Gebührenstufe zu 92 Pfg. (16+60+16), der nach Angabe des Verkäufers einen Wert von 1.000 DM (laut Götz-Katalog) für Belege mit Absenderfreistempel haben soll.
mit Sammlergruß
Werner
Ortsbrief mit Zustellungsurkunde, verschickt im Dezember 1948 durch das Landgericht Berlin in der Gebührenstufe zu 92 Pfg. (16+60+16), der nach Angabe des Verkäufers einen Wert von 1.000 DM (laut Götz-Katalog) für Belege mit Absenderfreistempel haben soll.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 28.11.2024 14:31:58
Gelesen: 250057
# 862
@ HWS-NRW [#861]
"Wert von 1.000 DM (laut Götz-Katalog)"
Bei solch angegebenen Preisen wird der "Götz" gerne als Katalog-Referenz herangezogen. Damit verleitet man aber kaum noch jemanden zu einer Kaufentscheidung.
Für manche Beleg-Varianten muss der "Götz" leider als überholt betrachtet werden. Der von dir bezahlte Preis war/ist ein derzeit zutreffender Preis für solch einen Beleg.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 28.11.2024 15:12:03
Gelesen: 250048
# 863
@ Frankenjogger [#862]
Hallo Klemens,
da hast Du wohl grundsätzlich mit Recht, ich habe auch nur so um die 12 Euro zahlen dürfen.
Hier kommt noch ein weiterer Beleg, der aber etwas teurer war, aber er gefiel mir einfach:
In der Erhaltung, na ja, aber aus einem "schrecklichen Zeitraum (1944) und zum Glück ist er erhalten geblieben.
Fernbrief, abgesandt in Karlsruhe, er traf den Empfänger nicht an, wurde zuerst weitergeleitet und dann, versehen mit dem violetten Rechteck-Innendienststempel, wieder zurück nach Karlsruhe befördert. Warum man da eine Nachgebühr gefordert hat, ist mir unklar. Leider ist der Briefinhalt mit der Absender-Anschrift verloren gegangen.
mit Sammlergruß
Werner
In der Erhaltung, na ja, aber aus einem "schrecklichen Zeitraum (1944) und zum Glück ist er erhalten geblieben.
Fernbrief, abgesandt in Karlsruhe, er traf den Empfänger nicht an, wurde zuerst weitergeleitet und dann, versehen mit dem violetten Rechteck-Innendienststempel, wieder zurück nach Karlsruhe befördert. Warum man da eine Nachgebühr gefordert hat, ist mir unklar. Leider ist der Briefinhalt mit der Absender-Anschrift verloren gegangen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 28.11.2024 16:33:07
Gelesen: 250035
# 864
@ HWS-NRW [#863]
Hallo Werner,
Warum man da eine Nachgebühr gefordert hat, ist mir unklar.
ganz einfach - der Brief wurde nach außerhalb nachgesandt, war somit kein Ortsbrief für 8 Pfennig mehr. Nachporto 4 Pfg., um auf 12 Pfg. Fernbriefporto zu kommen, bei Nachsendung natürlich ohne "Strafzuschlag".
Gruß Michael
Am: 28.11.2024 16:35:38
Gelesen: 250032
# 865
@ inflamicha [#864]
Hallo Michael,
da habe ich gar nicht dran gedacht, herzlichen Dank.
Werner
Am: 29.11.2024 11:13:45
Gelesen: 249921
# 866
Hallo,
eine Brief-Drucksache von der Fa. Hanhart aus Schwenningen vom 20.12.1963 gelaufen nach Reutlingen.
Aus meiner Sammlung die Stoppuhr die im Freistempel erwähnt wird:

Gruß
Manne
Aus meiner Sammlung die Stoppuhr die im Freistempel erwähnt wird:

Gruß
Manne
Am: 30.11.2024 17:15:32
Gelesen: 249808
# 867
Hallo am Samstag:
Im Mai 1944 wurde diese Postkarte aus BADEN-BADEN in Richtung Bielefeld versandt, zur Verwendung kam ein Stempel der inzwischen umgerüsteten AFS-Maschine mit dem Wertrahmen in Antiqua-Schrift (E-8), der Beleg würde auch gut in die Abteilung "Motive" (Unfallverhütung) passen, man dachte damals aber wohl mehr an die Wehrtüchtigkeig der Soldaten.
mit Sammlergruß
Werner
Im Mai 1944 wurde diese Postkarte aus BADEN-BADEN in Richtung Bielefeld versandt, zur Verwendung kam ein Stempel der inzwischen umgerüsteten AFS-Maschine mit dem Wertrahmen in Antiqua-Schrift (E-8), der Beleg würde auch gut in die Abteilung "Motive" (Unfallverhütung) passen, man dachte damals aber wohl mehr an die Wehrtüchtigkeig der Soldaten.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.12.2024 16:12:08
Gelesen: 249216
# 868
Hallo,
heute kamen noch zwei weitere Belege:
Beim Versand von Zustellungsurkunden kam neben dem Porto für den Ortsbrief (16 Pfg.) sowie der Gebühr für diesen Zusatzdienst (60 Pfg.) noch einmal der Betrag für einen Rücksendungs-Brief (16 Pfg.) hinzu.
Der zweite Beleg wurde auch vom Amtsgericht verschickt, das Porto aber mit einer im Landgericht stehenden AFS-Maschine, ausgewiesen.
mit Sammlergruß
Werner
Beim Versand von Zustellungsurkunden kam neben dem Porto für den Ortsbrief (16 Pfg.) sowie der Gebühr für diesen Zusatzdienst (60 Pfg.) noch einmal der Betrag für einen Rücksendungs-Brief (16 Pfg.) hinzu.
Der zweite Beleg wurde auch vom Amtsgericht verschickt, das Porto aber mit einer im Landgericht stehenden AFS-Maschine, ausgewiesen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 05.12.2024 22:08:01
Gelesen: 248811
# 869
Hallo,
auch heute möchte ich mit "leicht stolz geschwellter Brust" einen Beleg präsentieren:
Brief eines Mitglieds der Regierungsdelegation der Deutschen Demokratischen Republik anläßlich der Außenministerkonferenz in Genf, per Kurierflug im Juni 1959 an die Kollegen eines Fleischkombinates mit einem Zweizeil-Nebenstempel nach „Stalinstadt“ (ab dem 13. November 1961 in Eisenhüttenstadt umbenannt) zurückgesandt. Die Belege wurden seinerzeit im Vorlauf mit einem Absenderfreistempel von BERLIN N 4 versehen.
Einen ähnlichen Beleg konnte der Autor vor vielen Jahren in seinem damaligen Exponat „Deutschland – zwei Staaten – eine Nation ?!“ präsentierten.
mit Sammlergruß
Werner
Brief eines Mitglieds der Regierungsdelegation der Deutschen Demokratischen Republik anläßlich der Außenministerkonferenz in Genf, per Kurierflug im Juni 1959 an die Kollegen eines Fleischkombinates mit einem Zweizeil-Nebenstempel nach „Stalinstadt“ (ab dem 13. November 1961 in Eisenhüttenstadt umbenannt) zurückgesandt. Die Belege wurden seinerzeit im Vorlauf mit einem Absenderfreistempel von BERLIN N 4 versehen.
Einen ähnlichen Beleg konnte der Autor vor vielen Jahren in seinem damaligen Exponat „Deutschland – zwei Staaten – eine Nation ?!“ präsentierten.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.12.2024 09:48:47
Gelesen: 248439
# 870
Guten Morgen,
aus meinem großen Recklinghausen-Karton eine Drucksache, die fast 100 Jahre alt ist.
Sie ist aber so sauber und faltenfrei, dass ich mich frage: Wie ist die eigentlich gelaufen?
Einen angenehmen Wochenbeginn wünscht
Franz
Sie ist aber so sauber und faltenfrei, dass ich mich frage: Wie ist die eigentlich gelaufen?
Einen angenehmen Wochenbeginn wünscht
Franz
Am: 09.12.2024 11:15:17
Gelesen: 248427
# 871
@ skribent [#870]
Hallo,
der Herr Diers war seinerzeit ein intensiver Sammler und Jäger, er hat sich mit seinen vorgedruckten Blankokarten fast jeden Sonder- Werbe- und Absenderfreistempel zustellen lassen, meist alles als Drucksache, da es dann nicht so teuer wird.
Dasselbe gilt für den Herrn Walter Prell, der zumindest in der Alliierten Besatzungszeit bzw. Währungsreform mit seinen Belege auffällt, deshalb können wir heute sehr viele, ausgefallenen Portostufen und Varianten darstellen.
mit Sammlergruß
Werner
Dasselbe gilt für den Herrn Walter Prell, der zumindest in der Alliierten Besatzungszeit bzw. Währungsreform mit seinen Belege auffällt, deshalb können wir heute sehr viele, ausgefallenen Portostufen und Varianten darstellen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.12.2024 15:20:44
Gelesen: 248391
# 872
@ skribent [#870]
Hallo Franz,
das ist eine sogenannte Diers-Karte. Er war nicht nur Stempelbeschaffer, sondern Autor vieler Artikel in der damaligen Fachpresse.

Die Karten sind als Drucksache befördert worden. Der Initiator Helmut Diers hat wie auch immer für Portoausgleich gesorgt. Heimatsammler freuen sich, wenn Sie derartige Absenderfreistempel finden, um Ihre Sammlung zu ergänzen. Auch wenn andere Sammler das bemängeln, zeigen sie diese Karten!
Wenn Du Kontakt zur Poststempelgilde hast, im letzten Gildebrief Nr.274 habe ich einen Artikel veröffentlicht. Titel: „Der Stempelbeschaffer“ Helmut Diers.
Viele Grüße
Hajo

Die Karten sind als Drucksache befördert worden. Der Initiator Helmut Diers hat wie auch immer für Portoausgleich gesorgt. Heimatsammler freuen sich, wenn Sie derartige Absenderfreistempel finden, um Ihre Sammlung zu ergänzen. Auch wenn andere Sammler das bemängeln, zeigen sie diese Karten!
Wenn Du Kontakt zur Poststempelgilde hast, im letzten Gildebrief Nr.274 habe ich einen Artikel veröffentlicht. Titel: „Der Stempelbeschaffer“ Helmut Diers.
Viele Grüße
Hajo
Am: 09.12.2024 17:28:07
Gelesen: 248365
# 873
Hallo,
heute kam wieder ein toller Beleg an:
Bei diesem Wertbrief, er ging im Februar 1946 an die Erzabtei St. Martin in Beuron, kam ein seit 1930 genutzter Francotyp-AFS in der Type „Mäander-Rechteck“, inzwischen aptiert, zur Verwendung, hier wurde ein Porto von 114 Reichspfennigen errechnet.
mit Sammlergruß
Werner
Bei diesem Wertbrief, er ging im Februar 1946 an die Erzabtei St. Martin in Beuron, kam ein seit 1930 genutzter Francotyp-AFS in der Type „Mäander-Rechteck“, inzwischen aptiert, zur Verwendung, hier wurde ein Porto von 114 Reichspfennigen errechnet.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.12.2024 17:42:41
Gelesen: 248361
# 874
Hallo,
ein weiterer Brief von der Fa. Hanhart aus Schwenningen vom 23.06.1977, lief an die Deutsche Bank in Schwenningen.
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Am: 09.12.2024 17:43:49
Gelesen: 248360
# 875
@ HWS-NRW [#873]
Jepp, das ist wirklich ein toller Beleg!
Auch einen Sammlergruß,
Klemens
Am: 09.12.2024 17:56:10
Gelesen: 248357
# 876
@ Nordluchs [#872]
Hallo Hajo,
solche Stempelbeschaffer sind mir insbesondere aus dem fernen Osten bekannt geworden, wenn während des Russlandfeldzuges in kleineren Orten vorübergehende Feldpostämter eingerichtet wurden, ich habe diese Stempel aber bisher noch nie nach den Stempelbeschaffern, sondern immer nach den Ortsnamen oder den Leitpostämtern sortiert.
Von mir heute aber ein Stempel aus Aschersleben der ehemaligen Firma des 'Herrn Drosihn, der sich über viele Jahre als Züchter von Sämereien einen Namen gemacht hatte.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 11.12.2024 14:52:11
Gelesen: 248065
# 877
Hallo an diesem 11. Dezember,
heute zwei neue Belege für meine Sammlung:
Bei diesen Drucksachen, sie gingen über die Luftpost "Südamerika", kam neben dem Drucksachen-Porto von 5 Rpf noch die Luftpostgebühr von 125 bzw. 180 Rpf hinzu, in dieser sauber erhaltenen Form schon tolle Belege.
Dank des hervorragenden Kataloges von Paul-Jürgen Hueske habe ich jetzt keine Probleme mehr bei der Bestimmung der Portostufen.
mit Sammlergruß
Werner
Bei diesen Drucksachen, sie gingen über die Luftpost "Südamerika", kam neben dem Drucksachen-Porto von 5 Rpf noch die Luftpostgebühr von 125 bzw. 180 Rpf hinzu, in dieser sauber erhaltenen Form schon tolle Belege.
Dank des hervorragenden Kataloges von Paul-Jürgen Hueske habe ich jetzt keine Probleme mehr bei der Bestimmung der Portostufen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.12.2024 17:32:56
Gelesen: 247790
# 878
An diesem 14. Dezember habe ich gar keine Post bekommen. Daher musste ich in meinen Kisten kramen, um diesen Brief des Berliner Verlegers Rudolf Mosse [1] an das Eberswalder Offertenblatt zeigen zu können.
Die portorichtige Freimachung für einen Brief bis 20 g erfolgte mit einem Bafra-Freistempler vom Typ E-VII, Katalog-Nr. 28 o [2].
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Mosse
[2] Dürst/Eich, Die deutschen Post- und Absender-Freistempel
Auch interessant zum Thema:
Hans-Joachim Förster, Postamtlicher Versuchsfreistempler „B“ (System Dübner Nchf./Bafra) - Neue Erkenntnisse
https://philaseiten.de/philabuch/show/302
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Mosse
[2] Dürst/Eich, Die deutschen Post- und Absender-Freistempel
Auch interessant zum Thema:
Hans-Joachim Förster, Postamtlicher Versuchsfreistempler „B“ (System Dübner Nchf./Bafra) - Neue Erkenntnisse
https://philaseiten.de/philabuch/show/302
Am: 15.12.2024 12:03:32
Gelesen: 247715
# 879
Hallo,
von der Fa. Schlenker-Grusen ein Brief mit Freistempel vom 19.08.1948.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 15.12.2024 20:31:53
Gelesen: 247606
# 880
Expressbrief mit Absenderfreistempel der BFA in Berlin

gelaufen 1991 nach München
Gruß
Bernd

gelaufen 1991 nach München
Gruß
Bernd
Am: 18.12.2024 16:18:13
Gelesen: 247189
# 881
Hallo in die Runde,
heute kam wieder eine unerwartete Sendung von meinem Sammlerfreund Uli aus Berlin:
Dieses Schreiben des Amtsgerichts in Berlin-Tempelhof in der Gebühr zu 8 Reichspfennigen konnte trotz vieler Versuche, die vorder- und rückseitig auf dem Brief vermerkt wurden, nicht zugestellt werden. Kann mir jemand aus dem Fachkreis sagen, warum die Post hier eine Nachgebühr erhoben hat und wer musste sie dann bezahlen. Interessant auch noch der Klebesteifen, da die Sendung im Postbetrieb auch noch beschädigt wurde.
Ich finde, ein toller Beleg aus dem Postbetrieb.
mit Sammlergruß
Werner
Dieses Schreiben des Amtsgerichts in Berlin-Tempelhof in der Gebühr zu 8 Reichspfennigen konnte trotz vieler Versuche, die vorder- und rückseitig auf dem Brief vermerkt wurden, nicht zugestellt werden. Kann mir jemand aus dem Fachkreis sagen, warum die Post hier eine Nachgebühr erhoben hat und wer musste sie dann bezahlen. Interessant auch noch der Klebesteifen, da die Sendung im Postbetrieb auch noch beschädigt wurde.
Ich finde, ein toller Beleg aus dem Postbetrieb.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 19.12.2024 11:30:16
Gelesen: 247080
# 882
Hallo an diesem verregneten Morgen,
noch ein toller neuer Beleg:
Einen ähnlichen Beleg hatte ich vor ca. 35 Jahren mal in meinem thematischen Exponat über die Deutsch/Deutsche Geschichte, jetzt kann ich wieder einen Luftpost-Einschreibbrief, abgesandt am 26.4.1952 vom Auswärtigen Amtes in Bonn, vorstellen, bei dem der recht seltene R-Zettel "Bonn Bundeshaus" zur Verwendung kam.
mit Sammlergruß
Werner
Einen ähnlichen Beleg hatte ich vor ca. 35 Jahren mal in meinem thematischen Exponat über die Deutsch/Deutsche Geschichte, jetzt kann ich wieder einen Luftpost-Einschreibbrief, abgesandt am 26.4.1952 vom Auswärtigen Amtes in Bonn, vorstellen, bei dem der recht seltene R-Zettel "Bonn Bundeshaus" zur Verwendung kam.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 19.12.2024 15:29:24
Gelesen: 247019
# 883
Hallo,
eine Postkarte als Drucksache vom 15.05.1939. Versandt von der Uhrenfabrik Kienzle nach Rheinfelden/Baden.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 20.12.2024 18:03:43
Gelesen: 246697
# 884
Hallo, auch heute ein Zugang:
Ortsbrief mit Zustellungsurkunde, die Gesamtgebühr mit einem AFS zu 190 Pfennigen des Amtsgerichts in Walsrode im Januar 1964 ausgewiesen, eine ermäßigte Ortsgebühr war zwei Jahre vorher nur noch für Berlin-West festgelegt worden.
mit Sammlergruß
Werner
Ortsbrief mit Zustellungsurkunde, die Gesamtgebühr mit einem AFS zu 190 Pfennigen des Amtsgerichts in Walsrode im Januar 1964 ausgewiesen, eine ermäßigte Ortsgebühr war zwei Jahre vorher nur noch für Berlin-West festgelegt worden.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 20.12.2024 21:19:17
Gelesen: 246635
# 885
Die Berliner Paketfahrt ist sicherlich vielen Briefmarkensammlern ein Begriff, war dieses Unternehmen in den 1880er und 1890er Jahren sehr erfolgreich als örtlicher Postmitbewerber der Deutschen Reichspost in Berlin tätig. Mit dem Verbot des Briefgeschäftes zum 01.04.1900 verlagerte sich der Geschäftsbetrieb auf das Thema Pakete. Wikipedia [1] schreibt:
In den letzten Jahren ihres Bestehens realisierte die Berliner Packetfahrt Gesellschaft ca. 60 Prozent des Berliner Ortsbriefverkehrs. Die wirtschaftliche Stärke zeigte sich auch bei der per Gesetz erzwungenen Schließung des Unternehmens zum 31. März 1900. Die Aktionäre der Berliner Packetfahrt Gesellschaft wurden mit 2,7 Millionen Mark entschädigt.[4]
Das Unternehmen konzentrierte sich nach dem Verbot der privaten Briefzustellung wieder verstärkt auf den Paketdienst. Gleichzeitig wurde der Bereich Spedition deutlich ausgebaut. Schon vor dem Ersten Weltkrieg übernahm die Firma Schenker Anteile an der Berliner Packetfahrt Gesellschaft, diese Beteiligung wurde in den 1920er Jahren beträchtlich erweitert. In den 1930er Jahren gehörte die Berliner Packetfahrt zu den größten Speditionsfirmen in Berlin.
Aus eben jenen 1930er Jahren stammt der nachfolgende Absenderfreistempel, welcher sich vor einigen Jahren in einer Krabbelkiste fand:
Sendung der "Berliner Packetfahrt- Speditions- und Lagerhaus (vormals Bartz & Co.) Aktiengesellschaft" aus Berlin vom 14.01.1938 nach Leipzig
Gruß
Stefan
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Packetfahrt_Gesellschaft
Am: 24.12.2024 13:15:53
Gelesen: 246236
# 886
Hallo am Heiligen Abend,
heute kam tatsächlich noch einmal der Postzusteller.
Postprotestauftrag an das Postamt in Huntlosen, die Gebühr von 330 Pfg (50+140+140) dargestellt mit einem sauber aufgedruckten AFS von 1975.
Euch geruhsame Weihnachtstage
Werner
Postprotestauftrag an das Postamt in Huntlosen, die Gebühr von 330 Pfg (50+140+140) dargestellt mit einem sauber aufgedruckten AFS von 1975.
Euch geruhsame Weihnachtstage
Werner
Am: 24.12.2024 23:01:05
Gelesen: 246106
# 887
@ HWS-NRW [#886]
Hallo Werner,
der Postbote ist heute bei mir vorbeigefahren, aber das war mir ganz recht, denn in der letzten Zeit hatten die Rechnungen und Bettelbriefe doch den überwiegenden Teil der Post ausgemacht.
Ich zeige heute drei Belege aus Berlin. Der erste Stempel stammt von einer Firma Stephan Schmitz, aber leider gab und gibt es mehrere Firmen mit diesem Namen, so dass der Stempel keine entsprechende Zuordnung bekommen kann.
Der zweite Beleg stammt vom Landes-Wohlfahrts- und Jugendamt des Magistrats von Berlin, das den Brief als portopflichtige Dienstsache am 25.9.1930 verschickt hatte.
Der dritte Beleg ist ein Brief der Commerz- und Privatbank AG in Berlin, gerichtet an die Vereinsbank für Pommern in Stolp, heute Slupsk. Die Stadt liegt in Hinterpommern, am Ufer des Flusses Stolpe (Słupia), rund 18 Kilometer von der Ostseeküste entfernt [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] .https://de.wikipedia.org/wiki/Słupsk
Der zweite Beleg stammt vom Landes-Wohlfahrts- und Jugendamt des Magistrats von Berlin, das den Brief als portopflichtige Dienstsache am 25.9.1930 verschickt hatte.
Der dritte Beleg ist ein Brief der Commerz- und Privatbank AG in Berlin, gerichtet an die Vereinsbank für Pommern in Stolp, heute Slupsk. Die Stadt liegt in Hinterpommern, am Ufer des Flusses Stolpe (Słupia), rund 18 Kilometer von der Ostseeküste entfernt [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] .https://de.wikipedia.org/wiki/Słupsk
Am: 25.12.2024 10:46:43
Gelesen: 246036
# 888
@ Cantus [#887]
Hallo Ingo,
hoffe, dass Dir Dein Postzusteller auch ein paar schöne Weihnachtsgrüße zugestellt hat.
Auslandspostkarte in die Schweiz mit AFS E-5 und ein Brief in die USA, der wohl auf dem Land- und Schiffsweg transportiert wurde, da hier ja keine separate Luftpost-Gebühr ausgewiesen wurde, in dieser Form fand ich den Beleg höchstinteressant.
Dir (und allen Anderen) noch zwei schöne Festtage und einen guten Start ins Neue Jahr
Werner
Auslandspostkarte in die Schweiz mit AFS E-5 und ein Brief in die USA, der wohl auf dem Land- und Schiffsweg transportiert wurde, da hier ja keine separate Luftpost-Gebühr ausgewiesen wurde, in dieser Form fand ich den Beleg höchstinteressant.
Dir (und allen Anderen) noch zwei schöne Festtage und einen guten Start ins Neue Jahr
Werner
Am: 25.12.2024 17:59:11
Gelesen: 245980
# 889
Hallo am Ersten Weihnachtstag,
gestern kam noch ein Beleg an.
Der Überseebrief ging in die U.S.A., wohl nicht per Luftpost (fehlender Hinweis bzw. Gebühr), ob der Brief dann auf dem Land - bzw. Schiffsweg angekommen ist, lässt sich nur erahnen, leider gibt es keinen Ankunftsstempel.
mit Sammlergruß
Werner
Der Überseebrief ging in die U.S.A., wohl nicht per Luftpost (fehlender Hinweis bzw. Gebühr), ob der Brief dann auf dem Land - bzw. Schiffsweg angekommen ist, lässt sich nur erahnen, leider gibt es keinen Ankunftsstempel.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.12.2024 21:39:53
Gelesen: 245942
# 890
@ HWS-NRW [#888]
Hallo Werner,
beachte die Zensurmerkmale der Auslandsbriefprüfstelle (ABP) Frankfurt auf Deiner Postkarte in die Schweiz:
Der runde Stempel "Ae" ist ein Durchlaufstempel. Demnach wäre auf eine Prüfung des Inhalts verzichtet worden. Es sind aber noch zwei Nummernstempel "337" und "391" von Prüfern oder anderen Mitarbeitern der Zensurstelle abgeschlagen.
Gruß
Christian
Landsmann: Die Zensur von Zivilpost in Deutschland im 2. Weltkrieg, 2. Auflage
Am: 25.12.2024 22:29:59
Gelesen: 245927
# 891
AFS Continental Hannover
AFS der bekannten Reifenfirma aus Hannover auf Luftpostbrief vom 1.11.1935 an die Firma Volkart Brothers in Calcutta (Britisch-Indien).
Der Luftpostzuschlag betrug 20 Pf je 5g, daher mit 65 Pf portogerecht frankiert.
Rückseitig ein italienischer Transitstempel vom 3.11.1935 und der Ankunftstempel Calcutta GPO Dely. vom 6.11.1935.
Die Gebrüder Volkart bzw. Volkart Brothers waren eine bedeutende Schweizer Handelsfirma, die 1851 in Winterthur und Bombay gegründet wurde.
https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041835/2024-03-06/
AFS der bekannten Reifenfirma aus Hannover auf Luftpostbrief vom 1.11.1935 an die Firma Volkart Brothers in Calcutta (Britisch-Indien).
Der Luftpostzuschlag betrug 20 Pf je 5g, daher mit 65 Pf portogerecht frankiert.
Rückseitig ein italienischer Transitstempel vom 3.11.1935 und der Ankunftstempel Calcutta GPO Dely. vom 6.11.1935.
Die Gebrüder Volkart bzw. Volkart Brothers waren eine bedeutende Schweizer Handelsfirma, die 1851 in Winterthur und Bombay gegründet wurde.
https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041835/2024-03-06/
Am: 26.12.2024 11:31:13
Gelesen: 245852
# 892
Hallo Christian,
herzlichen Dank für Deinen Hinweis, den ich sofort in meiner Beschreibung (für ein kommende Buch) eingearbeitet habe.
Bin halt nicht Experte auf allen Gebieten, suche die Belege aufgrund der Portostufen aus, Dein LP-Brief mit den 65 Rpf ist auch ein schöner Beleg. So etwas fehlt noch in meiner Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 28.12.2024 12:53:16
Gelesen: 245519
# 893
Hallo an diesem kühlen Sonnabend,
heute kam ein netter Beleg aus Südafrika.
Für den etwas größeren Umschlag (17,7 x 11,4) müsste nach meinem Wissen schon das Porto der 2. Gew.-Stufe von 180 Pfg berechnet worden sein, dazu käme noch der Eilboten-Zuschlag von 350 Pfg, hat man hier dann die LP-Gebühr nicht berechnet? Laut Rückseite wurde er am nächsten Tag am Flughafen Bonn ins Flugzeug gebracht un kam am 27.12. in Südafrika an.
mit Sammlergruß
Werner
Für den etwas größeren Umschlag (17,7 x 11,4) müsste nach meinem Wissen schon das Porto der 2. Gew.-Stufe von 180 Pfg berechnet worden sein, dazu käme noch der Eilboten-Zuschlag von 350 Pfg, hat man hier dann die LP-Gebühr nicht berechnet? Laut Rückseite wurde er am nächsten Tag am Flughafen Bonn ins Flugzeug gebracht un kam am 27.12. in Südafrika an.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 28.12.2024 13:30:07
Gelesen: 245513
# 894
@ HWS-NRW [#893]
Ich vermute eher ein Gewicht von 11-15 g, denn Süd-Afrika war in der Luftpost-Zone 1, also 20 Pf pro 5 g Gewicht. Also 1,20 DM Brief plus 3x 20 Pf Luftpost plus 3,50 DM Eilzustellung = 5,30 DM.
So meine Interpretation,
Klemens
Am: 28.12.2024 15:15:10
Gelesen: 245480
# 895
@ Frankenjogger [#894]
Hallo Klemens,
wieder einmal kommt von Dir die idealere Berechnung des Briefes, da ich halt nur das heutige Briefmaß der Umschläge kenne. Ich bin deshalb von der 2. Gew.-Stufe ausgegangen, aber bei Dir passt alles zusammen, auch mit der Luftpost-Gebühr.
Dir beste Grüße und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Werner
Am: 31.12.2024 10:37:23
Gelesen: 245188
# 896
Hallo zusammen,
anbei ein adressierter Ausschnitt einer Warensendung 50 – 100 g. Mit einer Postalia frankiert.

1000 Berlin 28, Tablinen® sparen ohne Therapieverzicht, SANORANIA Berlin 28
Viele Grüße
Hajo

1000 Berlin 28, Tablinen® sparen ohne Therapieverzicht, SANORANIA Berlin 28
Viele Grüße
Hajo
Am: 31.12.2024 10:58:23
Gelesen: 245179
# 897
Hallo,
aus Schwenningen ein Brief von der Uhrenfabrik Kienzle vom 31.05.1985, gelaufen nach Wehingen.

Gruß
Manne

Gruß
Manne
Am: 31.12.2024 11:30:12
Gelesen: 245170
# 898
@ Manne [#897]
Hallo Manne,
mir fällt in letzter Zeit einiges auf. Ist das korrekt, wenn ich etwas einstelle, kann ich fast die Uhr danach Stellen, wann danach ein Beitrag von Dir eingestellt wird.
Da kann ich ohne Probleme mithalten.

(21a) Herford, die 1100 jährige Abtei- u, Hansestadt.
Viele Grüße
Hajo

(21a) Herford, die 1100 jährige Abtei- u, Hansestadt.
Viele Grüße
Hajo
Am: 31.12.2024 11:58:19
Gelesen: 245160
# 899
@ Nordluchs [#898]
Hallo Hajo,
spricht etwas dagegen?
Habe viele Belege und wenn Du etwas zeigst, dann reizt mich das.
Du sprichst die Uhr an, da habe ich auch etwas:
Ein Brief der Fa. Kienzle aus Schwenningen vom 09.05.1957 mit eine Uhr im Freistempel.
Ich hoffe, Du bist mir nicht böse!
Gruß
Manne
Ich hoffe, Du bist mir nicht böse!
Gruß
Manne
Am: 31.12.2024 13:48:20
Gelesen: 245138
# 900
Hallo am letzten Tag dieses Jahres,
es ist tatsächlich noch einmal die Postzustellerin gekommen:
Die Portostufe zu 26 Rpf in Form des AFS habe ich doch schon etwas länger suchen müssen, statt einer Drucksache wurde hier das Postkarten-Porto verlangt, der Verlag Knorr&HIrth vertrieb mehrere Druckerzeugnisse, unter anderem die Münchner Tageszeitung und die Münchner Neuesten Nachrichten, passt also auch gut in die Abteilung Zeitungen.
Euch Allen ein guter Rutsch
Werner
Die Portostufe zu 26 Rpf in Form des AFS habe ich doch schon etwas länger suchen müssen, statt einer Drucksache wurde hier das Postkarten-Porto verlangt, der Verlag Knorr&HIrth vertrieb mehrere Druckerzeugnisse, unter anderem die Münchner Tageszeitung und die Münchner Neuesten Nachrichten, passt also auch gut in die Abteilung Zeitungen.
Euch Allen ein guter Rutsch
Werner
Am: 02.01.2025 09:41:45
Gelesen: 244692
# 901
Hallo zusammen,
bevor der Postbote wieder klingelt, schnell noch einen Beleg aus einer Schachtel eingestellt.
(22a) Köln 1 Stadt Köln, Brief in die USA, 60 - 80 g per Luftpost.
Viele Grüße
Hajo
(22a) Köln 1 Stadt Köln, Brief in die USA, 60 - 80 g per Luftpost.
Viele Grüße
Hajo
Am: 02.01.2025 12:48:01
Gelesen: 244660
# 902
Hallo unddfs ein gutes Neues Jahr.
Mehr Text konnte man wohl nicht unterbringen, aber eine tolle Werbewirksamkeit für den netten Ort Ingolstadt, der würde auch in verschiedene Themenbereiche wie Grünanlagen oder Nähe zur Autobahn passen.
Euch eine schöne Restwoche
Werner
Mehr Text konnte man wohl nicht unterbringen, aber eine tolle Werbewirksamkeit für den netten Ort Ingolstadt, der würde auch in verschiedene Themenbereiche wie Grünanlagen oder Nähe zur Autobahn passen.
Euch eine schöne Restwoche
Werner
Am: 02.01.2025 16:40:45
Gelesen: 244606
# 903
Hallo,
es kamen doch noch zwei interessante Belege:
Zweimal die selbe Portostufe, einmal dargestellt mit dem Absenderpostfreistempel (APFS) Dürst Nr. 204 sowie auf einer abgeschnittenen Postkarte P 301 (Wert A.H.), hier kam der APFS Dürst Nr. 231 zum Einsatz.
mit Sammlergruß
Werner
Zweimal die selbe Portostufe, einmal dargestellt mit dem Absenderpostfreistempel (APFS) Dürst Nr. 204 sowie auf einer abgeschnittenen Postkarte P 301 (Wert A.H.), hier kam der APFS Dürst Nr. 231 zum Einsatz.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.01.2025 09:53:00
Gelesen: 244426
# 904
@ HWS-NRW [#903]
Hallo zusammen,
Hallo Werner,
der erste Beleg stammt von Hamburg Altona! Das Klischee ist aptiert sodass nur noch die Schrift: Vereinigte Sauerstoffwerke zu erkennen ist. Diese Aptierung ist kriegsbedingt zu begründen. Der Wertrahmen wurde erst nach 1945 aptiert. Das Ganze ist kein AFS als PFS!
Der 2. Beleg aus Offenbach ist natürlich einer mit der Katalog Nr. 231. Warum aus der Ganzsache die Marke abgeschnitten wurde, brauche ich wohl nicht zu erklären.
Nachfolgend ein weiteres Beispiel von Frankfurt Main-Höchst.
APFS - 42j, Frankfurt (Main) - Höchst
Viele Grüße
Hajo
APFS - 42j, Frankfurt (Main) - Höchst
Viele Grüße
Hajo
Am: 03.01.2025 11:26:48
Gelesen: 244402
# 905
@ Nordluchs [#904]
Hallo Hajo,
danke für Deinen Hinweis, da habe ich doch tatsächlich den "falschen" Beleg erwischt, hier kommt der Richtige.
mit Sammlergruß
Werner
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.01.2025 15:16:16
Gelesen: 244359
# 906
Hallo noch einmal in die Runde.
Heute kam doch noch ein besonderer Beleg:
Bei diesem Fernbrief, aufgegeben Ende 1945 bzw. 1946 durch die Firma Darmstadt & Günther aus HANAU, wurde im Postamt ein fast komplett aptierter ehemaliger AFS verwendet, bei dem nur noch der Wertrahmen (Wertstempel) der Type E-9 übrig blieb, er erhielt vom Autor Heiner Dürst seinerzeit die Nummer APFS-146 A.
Von dieser Maschine war nach der Neuauflage des Handbuches "Absender-Freistempel als Postfreistempel" des Autors Heiner Dürst bisher erst ein Beleg aus dem Bereich Hanau bekannt.
mit Sammlergruß
Werner
Bei diesem Fernbrief, aufgegeben Ende 1945 bzw. 1946 durch die Firma Darmstadt & Günther aus HANAU, wurde im Postamt ein fast komplett aptierter ehemaliger AFS verwendet, bei dem nur noch der Wertrahmen (Wertstempel) der Type E-9 übrig blieb, er erhielt vom Autor Heiner Dürst seinerzeit die Nummer APFS-146 A.
Von dieser Maschine war nach der Neuauflage des Handbuches "Absender-Freistempel als Postfreistempel" des Autors Heiner Dürst bisher erst ein Beleg aus dem Bereich Hanau bekannt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 04.01.2025 18:13:33
Gelesen: 244173
# 907
Hallo an diesem Sonnabend,
ein alter Beleg und persönliche Freudenstimmung:
Dank neuer Literatur, u.a. eine "Biographie mit Absender-Freistempeln" von Rolf Witt konnte ich einen bereits seit längerem in meiner Sammlung "schlummernden" Beleg jetzt entsprechend einordnen.
Es geht um einen Fernbrief, aufgegeben im Ullstein-Haus in BERLIN SW 68, auf dem ein roter Francotyp-Versuchstempel (Bafra-Werke) abgedruckt wurde. Laut der Literatur gab es bei der Maschine einen Bruch des Wertrahmens, so dass bereits Anfang 1926 ein neuer Wertrahmen eingesetzt werden musste und genau aus diesem Zeitraum stammt mein Beleg von November 1925. Welche Freude !
mit Sammlergruß
Werner
Dank neuer Literatur, u.a. eine "Biographie mit Absender-Freistempeln" von Rolf Witt konnte ich einen bereits seit längerem in meiner Sammlung "schlummernden" Beleg jetzt entsprechend einordnen.
Es geht um einen Fernbrief, aufgegeben im Ullstein-Haus in BERLIN SW 68, auf dem ein roter Francotyp-Versuchstempel (Bafra-Werke) abgedruckt wurde. Laut der Literatur gab es bei der Maschine einen Bruch des Wertrahmens, so dass bereits Anfang 1926 ein neuer Wertrahmen eingesetzt werden musste und genau aus diesem Zeitraum stammt mein Beleg von November 1925. Welche Freude !
mit Sammlergruß
Werner
Am: 04.01.2025 22:14:46
Gelesen: 244141
# 908
@ HWS-NRW [#906]
Von dieser Maschine war nach der Neuauflage des Handbuches "Absender-Freistempel als Postfreistempel" des Autors Heiner Dürst bisher erst ein Beleg aus dem Bereich Hanau bekannt.
Auf dem ersten (und auch zweiten) Blick halte ich es technisch für ausgeschlossen, dass der Stempelabschlag von einem Frankiergerät (hier ein Postfreistempel) stammt und maschinell derart tief (und schräg verlaufend) aufgesetzt werden konnte. Ich habe eher den Eindruck, dass man den Wertrahmen im Frankiergerät ausgebaut und als Handstempel verwendet hatte. Praktisch halte ich es für durchaus umsetzbar, da die Reichspost die Kontrolle über die Einnahmen behielt. Funktionell wäre dies dann eher wie ein "Entgelt bezahlt" (allerdings mit der Angabe einer Nominale) gleichzusetzen.
In jedem Fall handelt es sich bei deinem gezeigten Beleg um einen interessanten und auffälligen Ausreißer.
Gruß
Stefan
Am: 05.01.2025 12:17:19
Gelesen: 244056
# 909
Hallo an diesem verschneiten und jetzt auch noch verregneten Sonntag.
Die Metallwaren-Firma Langer, in Chemnitz tätig, nutzte im März 1936 diesen graphisch herrlich gestalteten AFS (E-1) für einen Auslandsbrief der 1. Gewichtsstufe mit Darstellung von zwei Personen, die an der Weltkugel arbeiten, um sie "vielleicht mit dem Metallreifen und ihren Schrauben zusammen zu halten".
Wenn ich mir da die heutigen, teils grauslichen Abstempelungen der Post anschaue, welch ein Unterschied.
mit Sammlergruß
Werner
Die Metallwaren-Firma Langer, in Chemnitz tätig, nutzte im März 1936 diesen graphisch herrlich gestalteten AFS (E-1) für einen Auslandsbrief der 1. Gewichtsstufe mit Darstellung von zwei Personen, die an der Weltkugel arbeiten, um sie "vielleicht mit dem Metallreifen und ihren Schrauben zusammen zu halten".
Wenn ich mir da die heutigen, teils grauslichen Abstempelungen der Post anschaue, welch ein Unterschied.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 05.01.2025 12:24:35
Gelesen: 244055
# 910
Hallo, und noch ein weiterer Beleg:
Fernbrief, abgesandt vom weltberühmten "Kaufhaus des Westens" (KaDeWe) vom Postamt Berlin W 50, auch hier fällt die graphische Gestaltung des AFS (E-2 Mäanderechteck) zum 25. Jubiläum auf, die das Signet des "größen Kaufhauses in Deutschland", ein Segelschiff, zeigt.
mit Sammlergruß
Werner
Fernbrief, abgesandt vom weltberühmten "Kaufhaus des Westens" (KaDeWe) vom Postamt Berlin W 50, auch hier fällt die graphische Gestaltung des AFS (E-2 Mäanderechteck) zum 25. Jubiläum auf, die das Signet des "größen Kaufhauses in Deutschland", ein Segelschiff, zeigt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 05.01.2025 19:45:15
Gelesen: 244008
# 911
@ HWS-NRW [#907]
Hallo,
Laut der Literatur gab es bei der Maschine einen Bruch des Wertrahmens, so dass bereits Anfang 1926 ein neuer Wertrahmen eingesetzt werden musste ...
Meine Frage: Gibt es dazu in der Literatur noch genauere Infos; ich habe hier einen Beleg aus dem Jahr 1927 und so richtig krasse Unterschiede kann ich im Wertrahmen nicht erkennen:
Beste Grüße
Peter Blum
Beste Grüße
Peter Blum
Am: 05.01.2025 19:57:22
Gelesen: 244002
# 912
@ Peter Blum [#911]
Hallo Peter,
schaue doch einfach auf die innere obere Linie, also direkt unter den Buchstaben "SCHE", da siehst Du genau, dass Dein Beleg schon der AFS mit dem neuen Wertrahmen (wurde bis 1933 verwendet) zu sehen ist.
Es gibt "Eine Biographie mit Absender-Freistempeln" von Rolf Witt, darin sind alle im Ullsteinhaus genutzten AFS enthalten.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 05.01.2025 23:47:59
Gelesen: 243966
# 913
AFS Deutsche Überseeische Bank
Absenderfreistempel der Deutschen Überseeischen Bank Berlin vom 24.8.39, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bank für den Südamerikahandel.
Brief der 3. Gewichtstufe auf dem Land- und Seeweg (41-60g): 55 Pf
Einschreiben: 30 Pf
Der Brief war nach Bombay adressiert und traf dort nach Ausbruch des 2. Weltkriegs ein.
Zunächst wurde der Umschlag von der Zensurstelle Bombay geöffnet und mit einem Verschlusszettel Morenweiser 6 A 1 verschlossen. Sichtbar sind Teile des Wappens in rot.
Dann erneute Öffnung und Verschluss mit dem Zettel O.H.M.S. (On His Majesty's Service) PASSED BY CONTROLLER OF ENEMY TRADING.
Einen ähnlichen Brief mit Marken habe ich hier gezeigt:
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=260887
Grüße
Christian
Morenweiser: British Empire Civil Censorship Devices WW II, British Asia
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Ueberseeische_Bank
Absenderfreistempel der Deutschen Überseeischen Bank Berlin vom 24.8.39, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bank für den Südamerikahandel.
Brief der 3. Gewichtstufe auf dem Land- und Seeweg (41-60g): 55 Pf
Einschreiben: 30 Pf
Der Brief war nach Bombay adressiert und traf dort nach Ausbruch des 2. Weltkriegs ein.
Zunächst wurde der Umschlag von der Zensurstelle Bombay geöffnet und mit einem Verschlusszettel Morenweiser 6 A 1 verschlossen. Sichtbar sind Teile des Wappens in rot.
Dann erneute Öffnung und Verschluss mit dem Zettel O.H.M.S. (On His Majesty's Service) PASSED BY CONTROLLER OF ENEMY TRADING.
Einen ähnlichen Brief mit Marken habe ich hier gezeigt:
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=260887
Grüße
Christian
Morenweiser: British Empire Civil Censorship Devices WW II, British Asia
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Ueberseeische_Bank
Am: 07.01.2025 16:03:29
Gelesen: 243141
# 914
Hallo in die Runde,
ein neuer Beleg ist eingetroffen:
Fernbrief mit Zustellungsurkunde, von Mai 1953, die Gesamtgebühr setzt sich aus dem Porto von 20 Pfg, der Zustellgebühr und dem Porto für die Rücksendung (wiederum 20 Pfg) zusammen.
Interessant für den Motivphilatelisten ist der schöne AFS, der für die Internationale Gartenbau-Ausstellung wirbt.
mit Sammlergruß
Werner
Fernbrief mit Zustellungsurkunde, von Mai 1953, die Gesamtgebühr setzt sich aus dem Porto von 20 Pfg, der Zustellgebühr und dem Porto für die Rücksendung (wiederum 20 Pfg) zusammen.
Interessant für den Motivphilatelisten ist der schöne AFS, der für die Internationale Gartenbau-Ausstellung wirbt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 08.01.2025 09:35:13
Gelesen: 243046
# 915
Hallo am frühen Morgen:
Heute eine einfache Auslands-Drucksache in die Schweiz, aufgegeben im November 1938.
mit Sammlergruß
Heute eine einfache Auslands-Drucksache in die Schweiz, aufgegeben im November 1938.
mit Sammlergruß
Am: 09.01.2025 15:31:58
Gelesen: 242857
# 916
Hallo an diesem verschneiten Donnerstag:
Interessant (auch für mein kommendes Buch) ist diese Fehleinstellung der Portostufe, die im Mai 1957 in der Poststelle des "VEB Gummiwerkes Elastik" in Gotha aufgegeben wurde, ich hoffe, der Mitarbeiter bekam wegen des zuviel eingestellten Pfennig keine Probleme.
Mit Sammlergruß
Werner
Interessant (auch für mein kommendes Buch) ist diese Fehleinstellung der Portostufe, die im Mai 1957 in der Poststelle des "VEB Gummiwerkes Elastik" in Gotha aufgegeben wurde, ich hoffe, der Mitarbeiter bekam wegen des zuviel eingestellten Pfennig keine Probleme.
Mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.01.2025 22:28:33
Gelesen: 242817
# 917
Hallo,
zum Abend noch ein Beleg:
Im Postamt Berlin-Lichterfelde wurde dieser Fernbrief mit Zustellungsurkunde einen Tag vor dem Heiligen Abend 1953 aufgegeben, da die Empfängerin nicht erreichbar war, ging der Brief nach informellen Hinweisen auf der Rückseite wieder zurück zum Amtsgericht.
Die Gebühr setzte sich aus dem Porto, der Gebühr für die Urkunde sowie dem Rücksendeporto zusammen, ausgewiesen mit zwei AFS der Geschäftsstelle zusammen.
mit Sammlergruß
Werner
Im Postamt Berlin-Lichterfelde wurde dieser Fernbrief mit Zustellungsurkunde einen Tag vor dem Heiligen Abend 1953 aufgegeben, da die Empfängerin nicht erreichbar war, ging der Brief nach informellen Hinweisen auf der Rückseite wieder zurück zum Amtsgericht.
Die Gebühr setzte sich aus dem Porto, der Gebühr für die Urkunde sowie dem Rücksendeporto zusammen, ausgewiesen mit zwei AFS der Geschäftsstelle zusammen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 11.01.2025 14:45:52
Gelesen: 198385
# 918
Hallo in die werte Runde.
Laut dem Porto von 70 Pfg musste es sich um eine Sendung der 4. Gewichtsstufe handeln, ob in diesem schmalen Umschlag soviel Platz war, wer weiß es schon. Rückseitig ist auch noch ein PWZ zu 30 Pfg aufgeklebt, leider läßt sich das Datum nicht bestimmen, so dass ich nicht weiß, wer den Umschlag ein zweites Mal genutzt hat. Die Firma Minox hat zumindest den AFS abgedruckt.
mit Sammlergruß
Werne
Sollten hier nur "moderne" Belege hineinpassen, bitte ich Richard um eine Verschiebung !
Laut dem Porto von 70 Pfg musste es sich um eine Sendung der 4. Gewichtsstufe handeln, ob in diesem schmalen Umschlag soviel Platz war, wer weiß es schon. Rückseitig ist auch noch ein PWZ zu 30 Pfg aufgeklebt, leider läßt sich das Datum nicht bestimmen, so dass ich nicht weiß, wer den Umschlag ein zweites Mal genutzt hat. Die Firma Minox hat zumindest den AFS abgedruckt.
mit Sammlergruß
Werne
Sollten hier nur "moderne" Belege hineinpassen, bitte ich Richard um eine Verschiebung !
Am: 11.01.2025 20:22:04
Gelesen: 242597
# 919
Hallo,
hier mal eine etwas ungewöhnliche Stempelung: Zwei übereinander gedruckte Absenderfreistempel des Baur-Versands aus Burgkunstadt, beide vom 02.06.1995, beide mit identischem Werbeeindruck und beide mit dem Zusatz "Infobrief". Jedoch stammen die beiden Stempel von zwei unterschiedlichen Maschinen. Bei einem Stempel ist ein Wert von 0 Pfennig, beim anderen ein Wert von 70 Pfennig angegeben. Es lässt sich nicht ohne Weiteres feststellen, welcher der beiden Stempel zuerst aufgebracht wurde.
Beste Grüße
Peter Blum
Beste Grüße
Peter Blum
Am: 11.01.2025 20:50:59
Gelesen: 242545
# 920
Ein Absenderfreistempel aus Kirchheim über Würzburg nach München.
Die Firma mit Natursteinwerken gibt es wohl immer noch.
Gruß
Andreas
Die Firma mit Natursteinwerken gibt es wohl immer noch.
Gruß
Andreas
Am: 12.01.2025 09:37:53
Gelesen: 242456
# 921
Guten Morgen,
ein Eilbrief mit Absenderfreistempel von der Porzellanfabrik Kloster Veilsdorf nach Sonneberg vom 18.10.1963. Wer den Losungsstempel abgeschlagen hat ist mir leider nicht bekannt. Die Rückseite ist leer.

MfG
Klaus
ein Eilbrief mit Absenderfreistempel von der Porzellanfabrik Kloster Veilsdorf nach Sonneberg vom 18.10.1963. Wer den Losungsstempel abgeschlagen hat ist mir leider nicht bekannt. Die Rückseite ist leer.

MfG
Klaus
Am: 12.01.2025 17:34:33
Gelesen: 242413
# 922
Hallo,
gerade zurück von einer recht gut besuchten Börse in Osnabrück:
Nichts weltbewegendes, doch gefielen mir die beiden Karten wegen dem tollen Motiv (grandiose Ansicht des Firmengeländes)
und beim AFS in der Komusina-Variante ist auch der "Werbetext" (Hotel Bellevue) recht ansprechend.
Die Farbenfabrik "Springer & Möller AG" wurde durch Volksentscheid vom 30. Juni 1946 im Jahre 1948 rechtskräftig enteignet,
Im Juli 1948 wurde im Zusammenhang mit der Zuordnung zur VVB (Z) Lacke und Farben, Leipzig, der Betrieb im Handelsregister gelöscht.
mit Sammlergruß
Werner
Nichts weltbewegendes, doch gefielen mir die beiden Karten wegen dem tollen Motiv (grandiose Ansicht des Firmengeländes)
und beim AFS in der Komusina-Variante ist auch der "Werbetext" (Hotel Bellevue) recht ansprechend.
Die Farbenfabrik "Springer & Möller AG" wurde durch Volksentscheid vom 30. Juni 1946 im Jahre 1948 rechtskräftig enteignet,
Im Juli 1948 wurde im Zusammenhang mit der Zuordnung zur VVB (Z) Lacke und Farben, Leipzig, der Betrieb im Handelsregister gelöscht.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 15.01.2025 17:50:49
Gelesen: 242131
# 923
Hallo,
von mir heute ein R-Brief mit Absenderfreistempel aus Napajedla [1] in der Tschechische Republik nach Rauenstein im oberfränkischen [2] Teil Thüringens, heute ein Teil der Gemeinde Frankenblick.
Abgeschickt am 22.4.1999 kam er - durch eine Fehleitung - nach einem Stopp in Wien am 30.4.199 beim Empfänger an.
Die Firma FATRA gibt es heute noch. [3]

MfG
Klaus
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Napajedla
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Rauenstein_(Frankenblick)
[3] https://cs.wikipedia.org/wiki/Fatra_(firma)

MfG
Klaus
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Napajedla
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Rauenstein_(Frankenblick)
[3] https://cs.wikipedia.org/wiki/Fatra_(firma)
Am: 16.01.2025 15:53:59
Gelesen: 242050
# 924
Hallo,
auch heute kann ich einen neuen Beleg vorstellen:
Wenn ich auch schon zwei ähnliche Belege mit der Portostufe für Auslandsbrief habe, gefiel mir das Motiv des Verlages mit seinem Fisch (entsprechend dem Nachnamen) gut. Der Beleg wurde im April 1941 von Jena aus versandt.
mit Sammlergruß
Werner
Wenn ich auch schon zwei ähnliche Belege mit der Portostufe für Auslandsbrief habe, gefiel mir das Motiv des Verlages mit seinem Fisch (entsprechend dem Nachnamen) gut. Der Beleg wurde im April 1941 von Jena aus versandt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.01.2025 13:02:59
Gelesen: 241983
# 925
Hallo,
heute kam noch ein weiterer schöner Beleg.
Fernpostkarte mit AFS des Musikverlages Breitkopf & Härtel, dieser hat seinerzeit einen Teil der Notenpapiere des Herrn Ludwig van Beethovens ausgegeben.
mit Sammlergruß
Werner
Fernpostkarte mit AFS des Musikverlages Breitkopf & Härtel, dieser hat seinerzeit einen Teil der Notenpapiere des Herrn Ludwig van Beethovens ausgegeben.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.01.2025 17:50:10
Gelesen: 241941
# 926
Hallo Zusammen,
ich habe zwei Fragen !
Was ist der Unterschied zwischen Absenderfreistempel und Postfreistempel, wo sehe ich den Unterschied ?
Und gibt es auch nicht gelaufene Belege ?
Für viele von Euch wahrscheinlich Allgemeinwissen !
Danke und Gruß
Lothar
Am: 17.01.2025 22:03:38
Gelesen: 241876
# 927
Hallo Lothar,
grundsätzlich werden Absenderfreistempel (AFS) von Privatpersonen, Ämtern und Firmen verwendet, Postfreistempel logischerweise von der Post.
AFS weisen meist eine Werbung bzw. eine Adresse auf (mal mittig, mal linksseitig), bei den Postfreistempeln gibt manchmal Werbung für die Post selber, manchmal aber auch für andere Aktionen.
Rufe einfach mal den Thread "Postfreistempel" auf, dann erkennst Du die Unterschiede.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.01.2025 22:17:05
Gelesen: 241872
# 928
@ logi [#926]
"Und gibt es auch nicht gelaufene Belege ?"
Das dürfte schwer zu unterscheiden sein, wenn eine Empfänger-Adresse drauf ist. Bei Briefen evtl. nur, wenn der Brief noch offen ist. Das gilt nicht für Drucksachen oder Postkarten.
Wenn keine Adresse auf dem Beleg ist, dann wohl ja.
Aber, wofür sollte man das unterscheiden?
Viele Grüße,
Klemens
Am: 17.01.2025 22:31:33
Gelesen: 241863
# 929
@ HWS-NRW [#927]
grundsätzlich werden Absenderfreistempel (AFS) von Privatpersonen, Ämtern und Firmen verwendet, Postfreistempel logischerweise von der Post.
Die Verwendung von Absenderfreistempeln durch Privatpersonen dürfte aufgrund der Kosten eher unüblich sein. Der ein oder andere Verein verwendet(e) auch Absenderfreistempel. Die Klassiker seit 100 Jahren (in Deutschland) sind zweifelsohne Firmen und öffentliche Einrichtungen wie bspw. Behörden.
@ logi [#926]
Und gibt es auch nicht gelaufene Belege ?
Von Absenderfreistempeln kommen ungelaufene Belege bzw. Stempelabschläge vor, z.B. Musterabschläge mit der Wertangabe 0000 für Sammelzwecke (Belege dann ohne Adresse) oder zur Kontrolle der Funktionsfähigkeit der Maschine (Bsp. bei der technischen Wartung des Frankiergerätes).
Gruß
Stefan
Am: 18.01.2025 00:26:58
Gelesen: 241840
# 930
@ Stefan [#929]
Von Absenderfreistempeln kommen ungelaufene Belege...
Es gibt auch vom Absender mit Absenderfreistempeln vorfrankierte (vorbezahlte) Antwort-Umschläge, die aber vom Adressaten des Ursprungsschreibens nicht genutzt wurden.
Aber zu 99,99999...999% sind alle echten absenderfreigestempelten Belege 'echt gelaufen'. Das Thema "ungelaufen" ist für normale Belege absolut kein Thema. Außer die genannten "echten" Ausnahmen gibt es womöglich auch mal "gemachte Fakes" (oder auch Fälschungen), die aber (zum Glück) für "Normales" bisher keine wirkliche Relevanz haben.
Beste Grüße
Thomas
Am: 18.01.2025 08:28:00
Gelesen: 241821
# 931
@ logi [#926]
Hallo Lothar,
ich kann mich erst jetzt beteiligen, aber es hatten ja schon einige Sammlerfreunde geantwortet. Zur Ergänzung ein Beispiel, was mir bei der Suche zur Demonstration auffiel, nachfolgend.
Kurzbeschreibung:
Der Brief, es handelte sich bestimmt um mindesten 50 Briefe des Absenders. Diese wurden als Drucksache (20-50g) mit der Gebühr mit Absenderfreistempel des Absenders freigemacht. Bei der Einlieferung am Postschalter wurde die nächste Gewichtsstufe, also 50 -100g festgestellt. Das Postamt kassierte die Nachgebühr und stempelte diese Menge an Briefen (Minimum 50 Briefe) mit dem Postfreistempler mit der fehlenden Gebühr.
Zum Thema „nicht gelaufene frankierte Belege“ mal ein Beispiel zeigen. Falls auf der Rückseite auch etwas zu sehen ist miteinstellen.
Viele Grüße
Hajo
Kurzbeschreibung:
Der Brief, es handelte sich bestimmt um mindesten 50 Briefe des Absenders. Diese wurden als Drucksache (20-50g) mit der Gebühr mit Absenderfreistempel des Absenders freigemacht. Bei der Einlieferung am Postschalter wurde die nächste Gewichtsstufe, also 50 -100g festgestellt. Das Postamt kassierte die Nachgebühr und stempelte diese Menge an Briefen (Minimum 50 Briefe) mit dem Postfreistempler mit der fehlenden Gebühr.
Zum Thema „nicht gelaufene frankierte Belege“ mal ein Beispiel zeigen. Falls auf der Rückseite auch etwas zu sehen ist miteinstellen.
Viele Grüße
Hajo
Am: 18.01.2025 09:23:21
Gelesen: 241803
# 932
Hallo an diesem vernebelten Morgen:
Hier wurde wohl ein wichtiges Ersatzteil für eine Auto-Waschanlage versandt, leider passen die Beutel immer schlecht auf ein Albumblatt, aber mit der Gebühr von 1020 Pfg hochinteressant.
Euch ein gutes Wochenende
mit Sammlergruß
Werner
Hier wurde wohl ein wichtiges Ersatzteil für eine Auto-Waschanlage versandt, leider passen die Beutel immer schlecht auf ein Albumblatt, aber mit der Gebühr von 1020 Pfg hochinteressant.
Euch ein gutes Wochenende
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.01.2025 13:12:10
Gelesen: 241742
# 933
Hallo zusammen,
aus bestimmten Gründen zeige ich schnell eine Päckchenadresse mit der Gebühr bis 1 kg -,40 Rpf.
Berlin W 30, Malustra (Aufdruck: Verein für das Deutschtum im Ausland)
Viele Grüße
Hajo
Berlin W 30, Malustra (Aufdruck: Verein für das Deutschtum im Ausland)
Viele Grüße
Hajo
Am: 18.01.2025 13:40:57
Gelesen: 241738
# 934
Hier eine Sendung "Muster ohne Wert!" der Firma Chr. Berghöfer & Co. aus Kassel-Niederzwehren mit Absenderfreistempel vom 28.12.52
Hierbei handelt es sich um ein bedrucktes Leinensäckchen als "Kuvert":
Am: 18.01.2025 17:54:53
Gelesen: 241708
# 935
@ HWS-NRW [#927]
Hallo Werner,
vielen Dank für die Erklärung ! Danke auch an Klemens, Stefan, Thomas und Hajo !
Bei den Postfreistempel sind aber auch Beiträge mit Werbung, siehe z.B. [#75], [#89].
Gruß Lothar
Am: 18.01.2025 18:09:42
Gelesen: 241693
# 936
Hallo Lothar,
der Beleg aus [#75] ist ein Absenderfreistempel.
Viele Grüße
Angelika
Am: 18.01.2025 18:48:41
Gelesen: 241669
# 937
@ bovi11 [#934]
Hallo bovi11,
ein tolles Stück, so etwas hätte ich auch gerne in meiner Sammlung.
Hier etwas einfaches:
Man sollte auch mal mit so netten, aber auch einfachen Belegen zufrieden sein.
mit Sammlergruß
Werner
Man sollte auch mal mit so netten, aber auch einfachen Belegen zufrieden sein.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.01.2025 19:20:42
Gelesen: 241659
# 938
Damit ihr hier nicht so alleine seid, von mir ein Stempel aus Bad Lauchstädt [1]. Leider habe ich nicht in Erfahrung bringen können, welcher der vielen Adligen, die mit Bad Lauchstädt in Verbindung stehen, über dem Text des Stempels thronend abgebildet ist. Die Portostufe von 4 Pfennig für einen Brief kommt bei mir eher selten vor, aber vielleicht kann einer von euch mehr dazu sagen.

Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Lauchstädt#

Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Lauchstädt#
Am: 18.01.2025 19:33:15
Gelesen: 241657
# 939
@ Angelika [#936]
Hallo Angelika,
hatte ich auch gedacht, vielen Dank für die Bestätigung !
Danke und einen schönen Abend
Lothar
Am: 19.01.2025 10:14:18
Gelesen: 241545
# 940
Hallo an diesem kühlen Morgen.
Habe diesen Beleg bei Ebay gefunden, meine Frage an die Fachleute:
Gab es in Österreich AFS-Maschinen bei denen das linksseitige Motiv mit gedruckt wurde oder ist es nur ein schlecht zugesetzter Druck auf dem Umschlag ?
mit Sammlergruß
Werner
Habe diesen Beleg bei Ebay gefunden, meine Frage an die Fachleute:
Gab es in Österreich AFS-Maschinen bei denen das linksseitige Motiv mit gedruckt wurde oder ist es nur ein schlecht zugesetzter Druck auf dem Umschlag ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 19.01.2025 11:12:31
Gelesen: 241534
# 941
@ HWS-NRW [#940]
Moin Werner,
ja, das linksseitige Klischee war in Österreich und der Ostmark zugelassen. Nachstehend einige Beispiele vom Rechner.



Viele Grüße
Bernhard
Moin Werner,
ja, das linksseitige Klischee war in Österreich und der Ostmark zugelassen. Nachstehend einige Beispiele vom Rechner.



Viele Grüße
Bernhard
Am: 19.01.2025 22:08:33
Gelesen: 241435
# 942
Hallo,
hier ein Freistempel der „Deutschen Beamten Versicherung“ vom 27.12.48. Zusätzlich mit einer 2 Pfg. Notopfer Berlin Steuermarke. Diese war ab dem 1.12.48 in der britischen- und amerikanischen Zone vorgeschrieben. Da das nicht mein Sammelgebiet ist, würde mich interessieren, ob es für diese Art Belege eine erweiterte Bewertung gibt. Einige habe hier schon gesichtet. Daher war das wohl nicht selten.
Schönen Gruß Dieter
Schönen Gruß Dieter
Am: 20.01.2025 09:51:30
Gelesen: 241356
# 943
@ Dieter 66 [#942]
Hallo Dieter,
normalerweise wird der Beleg nicht wertvoller, es sei denn, eine besondere Form der 2 Pfg-Marke wurde verklebt, dann ist es mehr die Marke, die den Wert ausmacht.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 20.01.2025 10:54:44
Gelesen: 241336
# 944
Hallo zusammen,
wie das so ist. Nach Fertigstellung einer Broschüre der Postgeschichtlichen Schriftenreihe Hamburg mit den Ortsteilen Bergedorf, Wandsbek und Billstedt, taucht nun diese schöne Karte auf. Daher stelle ich diesen Beleg ersatzweise hier vor.
Hamburg-Bergedorf 1, D K A W Deutsche Kap-Asbest-Werke AG
Ich habe vorsichtshalber einen Kundigen befragt:
Der Maschinenstempel ist hier als Ankunftstempel eingesetzt worden. Das war damals in vielen Ländern auch für "Normalpost " (nicht express oder Einschreiben) nicht so ungewöhnlich. Bei der Stempelmaschine dürfte es sich recht sicher um eine Krag-Maschine handeln.
Vielen Dank an Filunski!
Viele Grüße
Hajo
Hamburg-Bergedorf 1, D K A W Deutsche Kap-Asbest-Werke AG
Ich habe vorsichtshalber einen Kundigen befragt:
Der Maschinenstempel ist hier als Ankunftstempel eingesetzt worden. Das war damals in vielen Ländern auch für "Normalpost " (nicht express oder Einschreiben) nicht so ungewöhnlich. Bei der Stempelmaschine dürfte es sich recht sicher um eine Krag-Maschine handeln.
Vielen Dank an Filunski!
Viele Grüße
Hajo
Am: 20.01.2025 11:03:49
Gelesen: 241333
# 945
@ Dieter 66 [#942]
Im Handbuch "Die Notopfer- und Wohnungsbaumarken 1948-1956" ist so ein Beleg mit 1,00 Euro angegeben.
Es gibt zahlreiche mögliche Konstellationen, z.B. Sternchen, Punkt oder Karo vor der Wertziffer, alte, gotische oder ovale Wertziffern, Art des Stempelkopfes usw.
Die sind teilweise durchaus wesentlich höher bewertet.
Am: 20.01.2025 16:07:54
Gelesen: 241295
# 946
Hallo am Abend,
heute kamen wieder mehrere Belege rein:
Auslands-Drucksache, verschickt im März 1953 von HAMBURG 11 aus in die Hauptstadt Österreichs mit violettem Zensurstempel.
Und dazu eine einfacher Kompaktbrief aus dem Jahr 2000, aber auch ganz nett.
mit Sammlergruß
Werner
Auslands-Drucksache, verschickt im März 1953 von HAMBURG 11 aus in die Hauptstadt Österreichs mit violettem Zensurstempel.
Und dazu eine einfacher Kompaktbrief aus dem Jahr 2000, aber auch ganz nett.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 20.01.2025 22:14:41
Gelesen: 241199
# 947
@ HWS-NRW [#943]
@ bovi11 [#945]
Hallo Werner, hallo bovi.
Vielen Dank für Euer Statement. Oh je, dass scheint sehr komplex zu sein. Auch ein sehr spezielles Sammelgebiet.
Mein Sammelgebiet "Notganzsachen" usw. ist schon sehr umfangreich und Bedarf schon spezielle Literatur.
Habe noch mehr AFS liegen. Evtl. hat ja einer Interesse. Man kann nicht alles sammeln.
Schönen Gruß Dieter.
Am: 21.01.2025 22:38:45
Gelesen: 240999
# 948
Hallo in die Runde,
es kamen mehrere Paketkarten an:
Zwei Sendungen, jeweils in der ersten Entfernungszone (- 150 km), das Porto von 440 Pfg
- einmal mit einem E-26-Francotyp-Stempel sowie
- einmal mit einem E-26-Pitney-Bowes-Stempel aufgedruckt.
mit Sammlergruß
Werner
Zwei Sendungen, jeweils in der ersten Entfernungszone (- 150 km), das Porto von 440 Pfg
- einmal mit einem E-26-Francotyp-Stempel sowie
- einmal mit einem E-26-Pitney-Bowes-Stempel aufgedruckt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.01.2025 15:26:14
Gelesen: 240707
# 949
Hallo,
auch heute etwas Neues:
Zur Jahrhundertfeier nutzte die Stadtverwaltung in FRANKFURT (MAIN) im Juli 1947 diesen hübschen und sauber gedruckten AFS (E-19) mit der Darstellung der Paulskirche sowie weiteren Gebäuden ihrer Stadt.
Ein kleines Manko, der Brief hat oben einen kleinen Einriss vom schnellen Öffnen der Sendung.
mit Sammlergruß
Werner
Zur Jahrhundertfeier nutzte die Stadtverwaltung in FRANKFURT (MAIN) im Juli 1947 diesen hübschen und sauber gedruckten AFS (E-19) mit der Darstellung der Paulskirche sowie weiteren Gebäuden ihrer Stadt.
Ein kleines Manko, der Brief hat oben einen kleinen Einriss vom schnellen Öffnen der Sendung.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.01.2025 12:36:10
Gelesen: 240416
# 950
Hallo in die werte Runde:
Auslandsbrief in der 4. Gewichtsstufe, aufgeliefert in HAMBURG 1 von der Hamburg-Amerika-Linie, es ging mit dem Porto von 70 Rfp in Richtung Niederlande, der Brief wurde seitlich von der Zensurstelle des Oberkommandos der Wehrmacht geöffnet und relativ lieblos wieder verschlossen.
mit Sammlergruß
Werner
Auslandsbrief in der 4. Gewichtsstufe, aufgeliefert in HAMBURG 1 von der Hamburg-Amerika-Linie, es ging mit dem Porto von 70 Rfp in Richtung Niederlande, der Brief wurde seitlich von der Zensurstelle des Oberkommandos der Wehrmacht geöffnet und relativ lieblos wieder verschlossen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.01.2025 14:03:53
Gelesen: 240401
# 951
Hallo,
es kommen noch Zugänge von heute:
Wie schon vorher einmal beschrieben, wurde bei diesem AFS (Typ E-8) im Oktober 1942 das "neue" Schriftbild "Antiqua" im Wertrahmen genutzt. Beim rechten Beleg aus SCHWERIN wird die abgeänderte Schrift tatsächlich von einem "offiziellen" Absender der Nazis genutzt.
mit Sammlergruß
Werner
Wie schon vorher einmal beschrieben, wurde bei diesem AFS (Typ E-8) im Oktober 1942 das "neue" Schriftbild "Antiqua" im Wertrahmen genutzt. Beim rechten Beleg aus SCHWERIN wird die abgeänderte Schrift tatsächlich von einem "offiziellen" Absender der Nazis genutzt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 29.01.2025 15:45:08
Gelesen: 239753
# 952
Hallo,
auch hier ein Neuzugang:
Der Fensterumschlag in der zweiten Gew.-Stufe ging im Juni 1952 von BERLIN-GRUNEWALD per Luftpost nach Ljubilana in Slowenien (rückseitiger Ankunftsstempel).
mit Sammergruß
Werner
Der Fensterumschlag in der zweiten Gew.-Stufe ging im Juni 1952 von BERLIN-GRUNEWALD per Luftpost nach Ljubilana in Slowenien (rückseitiger Ankunftsstempel).
mit Sammergruß
Werner
Am: 29.01.2025 15:53:38
Gelesen: 239749
# 953
@ HWS-NRW [#952]
Hallo Werner,
was hat es wohl mit dem roten Stempel links neben dem Sichtfenster des Umschlages für eine Bewandnis?
Fragt sich
Jürgen
Hallo Werner,
was hat es wohl mit dem roten Stempel links neben dem Sichtfenster des Umschlages für eine Bewandnis?
Fragt sich
Jürgen
Am: 30.01.2025 14:57:53
Gelesen: 239657
# 954
@ Jürgen Witkowski [#953]
Hallo Jürgen,
leider weiß auch ich nicht alles.
Es könnte "Berlin Britischer Sector" heißen, ob seinerzeit noch die Postzensur mitmachte, wer weiß es ?
Rückseitig wurde handschriftlich zugesetzt: 175 und die Nr. II218899 Y.
Mir ging es in erster Linie um die schöne Portostufe.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.02.2025 13:00:33
Gelesen: 239319
# 955
Hallo,
auch für diese Rubrik zwei Belege:
Das Postaufkommen der Reichsbank in BERLIN SW 111 war wohl enorm, so dass im selben Monat dort mit zwei verschiedenen Maschinen gestempelt wurde, gut erkennbar an den beiden Wertrahmen, auch der Ortsstempel weist kleine Abweichungen auf.
mit Sammlergruß
Werner
Das Postaufkommen der Reichsbank in BERLIN SW 111 war wohl enorm, so dass im selben Monat dort mit zwei verschiedenen Maschinen gestempelt wurde, gut erkennbar an den beiden Wertrahmen, auch der Ortsstempel weist kleine Abweichungen auf.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.02.2025 10:55:28
Gelesen: 238876
# 956
Hallo in die Runde.
Gerade frisch herein bekommen, leider passt es bei den Zeppelin-Belegen nicht so richtig hinein.
Wertbriefsendung von 1977, abgesandt durch die Betriebskrankenkasse des Luftschiffbauers.
mit Sammlergruß
Werner
Gerade frisch herein bekommen, leider passt es bei den Zeppelin-Belegen nicht so richtig hinein.
Wertbriefsendung von 1977, abgesandt durch die Betriebskrankenkasse des Luftschiffbauers.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.02.2025 17:32:36
Gelesen: 238833
# 957
Heute noch zwei weitere, größere Belege:

Leider nicht so beliebt, da sie in den meisten Sammlungen den Rahmen sprengen, aber irgendwie gehören sie auch dazu, diese großformatigen Belege.
mit Sammlergruß
Werner

Leider nicht so beliebt, da sie in den meisten Sammlungen den Rahmen sprengen, aber irgendwie gehören sie auch dazu, diese großformatigen Belege.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 06.02.2025 12:39:21
Gelesen: 238470
# 958
Hallo, auch heute wieder etwas Neues:
In der Poststelle dieser auf die Herstellung von Lebertran spezialisierten Firma in DRESDEN hatte man im Vorfeld bereits zahlreiche Werbe-Doppelkarten, die als Drucksache versandt wurden, mit einer 3-Rpf-Freimarke (MiNr 410) versehen, aufgrund einer Portoangleichung waren ab Januar 1933 aber 4 Rpf zu entrichten, dies wurde mit dem Abdruck der hauseigenen AFS-Maschine ausgeglichen und die Belege gingen in den Postverkehr.
mit Sammlergruß
Werner
In der Poststelle dieser auf die Herstellung von Lebertran spezialisierten Firma in DRESDEN hatte man im Vorfeld bereits zahlreiche Werbe-Doppelkarten, die als Drucksache versandt wurden, mit einer 3-Rpf-Freimarke (MiNr 410) versehen, aufgrund einer Portoangleichung waren ab Januar 1933 aber 4 Rpf zu entrichten, dies wurde mit dem Abdruck der hauseigenen AFS-Maschine ausgeglichen und die Belege gingen in den Postverkehr.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 06.02.2025 15:59:35
Gelesen: 238447
# 959
@ HWS-NRW [#958]
Hallo Werner,
deine Portoanalyse ist für mich nicht nachvollziehbar.
Der Beleg stammt nicht aus dem Jahr 1933, sondern aus dem November 1931. Eine Portoerhöhung für Drucksachen gab es meines Wissens weder am 01.01.1931 noch am 01.01.1933. Wenn ich die einschlägigen Portotabellen richtig interpretiere, wurde die Gewichtsstufe bis 20 Gramm für Drucksachen erst zum 01.03.1931 eingeführt, bis dahin kostete die niedrigste Gewichtsstufe (bis 50 Gramm) 5 Pfennige. Leichtere Drucksachen wurden damit 1931 preiswerter.
3 Pfennige kostete damals eine Drucksachenkarte. Dieser Preis galt allerdings nicht für Doppelkarten (außer für Karten mit anhängender Antwortkarte). Dazu heißt es in der Postordnung von 1929:
Möglicherweise war man beim Versand der Karten zunächst fälschlicherweise von der ermäßigten Gebühr für Drucksachenkarten ausgegangen und musste dann mit 1 Pfennig nachfrankieren, um das normale Drucksachenporto zu erreichen.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Möglicherweise war man beim Versand der Karten zunächst fälschlicherweise von der ermäßigten Gebühr für Drucksachenkarten ausgegangen und musste dann mit 1 Pfennig nachfrankieren, um das normale Drucksachenporto zu erreichen.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Am: 06.02.2025 16:57:08
Gelesen: 238435
# 960
@ Araneus [#959]
Hallo Franz-Josef,
Deine Deutung scheint klarer zu sein als die des "Verkäufers", mit dem Datum habe ich mich vertan. ab dem 1.3.31 kostete die einfache Drucksachenkarte 3 Rpf, die Doppelkarte wohl 4 Rpf.
Und hier kommt ein weiterer Zugang:
Nun fehlt mir nur noch die 9 Pfg-Wertstufe, mal sehen, ob ich die noch bekommen werde.
mit Sammlergruß
Werner
Nun fehlt mir nur noch die 9 Pfg-Wertstufe, mal sehen, ob ich die noch bekommen werde.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 12.02.2025 13:22:40
Gelesen: 237749
# 961
Hallo,
heute weitere Zugänge:
Neben dem Hakenkreuz entfernte man etwas unsauber auch den Text "Deutsches Reich", der aptierte Stempel erhielt die interne Nr. E-12 Q.
Warum man bei diesen beiden Belege keine Notopfer-Marke zu 2 Pfg. verklebt hat, ist mir nicht klar, denn einer der Beleg ging von Mainz aus nach Lahnstein, ob der zweite eventuell wirklich nach Berlin ging, lässt sich auch nicht klären.
mit Sammlergruß
Werner
Neben dem Hakenkreuz entfernte man etwas unsauber auch den Text "Deutsches Reich", der aptierte Stempel erhielt die interne Nr. E-12 Q.
Warum man bei diesen beiden Belege keine Notopfer-Marke zu 2 Pfg. verklebt hat, ist mir nicht klar, denn einer der Beleg ging von Mainz aus nach Lahnstein, ob der zweite eventuell wirklich nach Berlin ging, lässt sich auch nicht klären.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 12.02.2025 13:45:39
Gelesen: 237729
# 962
@ HWS-NRW [#961]
Hallo Werner.
Die Erklärung hatte ich bereits beim Thema Paketkarte Bundesrepublik eingetragen, wohl allerdings ohne dein Bemerken.
"Bei den durch Absender- oder Postfreistempler freigestempelten Sendungen sowie bei Paketen und Päckchen von Selbstbuchern, die am Einziehungsverfahren teilnahmen, konnte die Abgabe auch beim Postamt bar entrichtet oder nach Vereinbarung durch Post- oder Bankscheck oder durch Abbuchen vom Postscheckkonto beglichen werden. In diesem Falle waren die abgabenfreien Sendungen getrennt von den abgabepflichtigen einzuliefern." (Quelle Wikipedia)
"christel"
Am: 12.02.2025 14:28:43
Gelesen: 237709
# 963
@ HWS-NRW [#961]
Der rechte Brief mit AFS-Wert zu 24 Pf ist noch aus der Vor-Notopfer-Zeit.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 12.02.2025 14:45:06
Gelesen: 237704
# 964
@ christel [#962]
Hallo Christel, hallo Klemens,
danke für Eure Hinweise, ich hatte zwar "irgendwann mal" von diesem Verfahren gehört, es aber nicht hier vermutet. Das hilft mir gut weiter.
Mit Dank und Sammlergruß
Werner
Am: 13.02.2025 01:57:49
Gelesen: 237594
# 965
Am 3. Dezember 1872 wurde die Dresdner Bank im Dresdner Handelsregister eingetragen. Ihre Börsennotierung wurde am 7. Januar 1873 an der Wertpapierbörse zu Berlin aufgenommen. Unter der Leitung von Eugen Gutmann überstand die Bank den Gründerkrach von 1873 nahezu unversehrt und konnte sich in der nachfolgenden Gründerkrise durch die Übernahme des Sächsischen Bankvereins (1873), der Dresdner Handelsbank (1874), der Sächsischen Creditbank (1877) und der Thüringischen Landesbank (1878) zu einer Regionalbank mit Schwerpunkt in Mitteldeutschland entwickeln [1].
Hier ein Brief der Dresdner Handelsbank, Zweigstelle Bautzen, vom 2.2.1935.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Dresdner_Bank
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Dresdner_Bank
Am: 13.02.2025 10:48:22
Gelesen: 237507
# 966
Hallo an diesem kühlen Morgen:
Der Beleg liegt zwar schon ein paar Tage hier, aber heute passt es mit dem Zeigen.
Einschreib-Rückschein-Ortsbrief, aufgegeben im August 1957 im bayerischen FÜRTH, die Gebühren (10+50+40 Pfg) entrichtet mit einem Francotyp-AFS E-23.
mit Sammlergruß
Werner
Der Beleg liegt zwar schon ein paar Tage hier, aber heute passt es mit dem Zeigen.
Einschreib-Rückschein-Ortsbrief, aufgegeben im August 1957 im bayerischen FÜRTH, die Gebühren (10+50+40 Pfg) entrichtet mit einem Francotyp-AFS E-23.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 13.02.2025 11:58:43
Gelesen: 237487
# 967
@ HWS-NRW [#966]
Hallo Werner,
da die Temperaturen auch zur Mittagszeit noch nicht viel weiter gestiegen sind, kannst Du vielleicht die Zeit, bis Dir neue Belege ins Haus schneien, dazu nutzen, die Rückseite das Beleges zu zeigen. Dort sollte sich ein weiterer Stempel befinden, der für den geneigten Leser möglicherweise von Interesse sein könnte.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo Werner,
da die Temperaturen auch zur Mittagszeit noch nicht viel weiter gestiegen sind, kannst Du vielleicht die Zeit, bis Dir neue Belege ins Haus schneien, dazu nutzen, die Rückseite das Beleges zu zeigen. Dort sollte sich ein weiterer Stempel befinden, der für den geneigten Leser möglicherweise von Interesse sein könnte.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 13.02.2025 12:21:59
Gelesen: 237479
# 968
@ Jürgen Witkowski [#967]
Hallo Jürgen, wie das Leben so spielt, ist auf der Rückseite leider nichts drauf.

Hier aber ein ähnlicher Beleg, der Brief ging von München aus nach Aschaffenburg, bestätigt auf der Rückseite mit einem Ankunftsstempel.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo Jürgen, wie das Leben so spielt, ist auf der Rückseite leider nichts drauf.

Hier aber ein ähnlicher Beleg, der Brief ging von München aus nach Aschaffenburg, bestätigt auf der Rückseite mit einem Ankunftsstempel.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 13.02.2025 13:22:58
Gelesen: 237459
# 969
Hallo in die Runde.
Dieser Beleg wird gerade bei Ebay angeboten, meine Frage, warum wurde hier bei einer portofreien Postsache noch ein zusätzlicher AFS aufgedruckt, war das ein Aufbrauch von jetzt nicht mehr portofreien Umschlägen ?
mit Dank und Sammlergruß
Werner
Dieser Beleg wird gerade bei Ebay angeboten, meine Frage, warum wurde hier bei einer portofreien Postsache noch ein zusätzlicher AFS aufgedruckt, war das ein Aufbrauch von jetzt nicht mehr portofreien Umschlägen ?
mit Dank und Sammlergruß
Werner
Am: 13.02.2025 14:23:13
Gelesen: 237446
# 970
@ HWS-NRW [#969]
Hallo Werner,
ich gehe von der Phase der "Zerschlagung" der Deutschen Bundespost in die drei selbstständigen Geschäftsbereiche aus. Ab einem bestimmten Zeitpunkt mussten die Bereiche Postbank und Telekom die Gebühren bei der "Gelben Post" entrichten und auch umgekehrt die Gelben bei den Blauen (Postbank) und den Magenta's (Telekom) deren Leistung.
Am: 13.02.2025 14:24:41
Gelesen: 237446
# 971
@ HWS-NRW [#969]
@ HWS-NRW [#969]
Hallo Werner,
Ich gehe von der Phase der "Zerschlagung" der Deutschen Bundespost in die drei selbstständigen Geschäftsbereiche aus. Ab einem bestimmten Zeitpunkt mussten die Bereiche Postbank und Telekom die Gebühren bei der "Gelben Post" entrichten und auch umgekehrt die Gelben bei den Blauen (Postbank) und den Magenta's (Telekom) deren Leistung.
Also wird es ein ökologisch/ ökonomischer Formular-/ Briefumschlagaufbrauch sein.
Am: 15.02.2025 12:46:19
Gelesen: 236565
# 972
Hallo am Sonnabend:
Wenn auch Philatelisten hinter diesem Beleg stehen, finde ich ihn ansprechend und... er passt in mein Beuteschema. Dass er auch noch in die Abteilung Olympische Spiele sowie Sparkasse fällt, ist gleichfalls super.
Und auch die Freunde der Sonder-Einschreibzettel "lecken sich die Finger".
Und noch ein weiterer netter Beleg:
Adresszettel für ein Päckchen (120 Pfg) mit Zusatzleistung Einschreiben (100 Pfg), aufgegeben 1971 in Dortmund.
mit Sammlergruß
Werner
Wenn auch Philatelisten hinter diesem Beleg stehen, finde ich ihn ansprechend und... er passt in mein Beuteschema. Dass er auch noch in die Abteilung Olympische Spiele sowie Sparkasse fällt, ist gleichfalls super.
Und auch die Freunde der Sonder-Einschreibzettel "lecken sich die Finger".
Und noch ein weiterer netter Beleg:
Adresszettel für ein Päckchen (120 Pfg) mit Zusatzleistung Einschreiben (100 Pfg), aufgegeben 1971 in Dortmund.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.02.2025 08:39:44
Gelesen: 236323
# 973
Brief vom 07.11.1951 von Bremen nach Hamburg mit Absenderfreistempel der Firma B.B.O. Orion über 20 Pfennig und Notopfer Berlin. Über die Firma habe ich nichts gefunden.


Schönen Gruß
Sepp


Schönen Gruß
Sepp
Am: 17.02.2025 13:17:11
Gelesen: 236271
# 974
Hallo in die Runde,
heute wieder ein Beleg, der bei mir Fragen aufwirft:
Laut dem MICHEL Postgebühren-Handbuch gab es für Beleg nach Österreich andere Gebührenstufen.
Das Briefporto (bis 20 g) betrug 15 Rpf, die Eilbotengebühr lag m. W. bei 40 Rpf, dann scheint es keine Luftpost gegeben zu haben, rückseitig gibt es entsprechende Durchlaufstempel, ob die blaue Kennzeichnung oben links eventuell eine Nachgebühr darstellt, kann ich nicht bestimmen.
mit Sammlergruß
Werner
Laut dem MICHEL Postgebühren-Handbuch gab es für Beleg nach Österreich andere Gebührenstufen.
Das Briefporto (bis 20 g) betrug 15 Rpf, die Eilbotengebühr lag m. W. bei 40 Rpf, dann scheint es keine Luftpost gegeben zu haben, rückseitig gibt es entsprechende Durchlaufstempel, ob die blaue Kennzeichnung oben links eventuell eine Nachgebühr darstellt, kann ich nicht bestimmen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.02.2025 09:20:31
Gelesen: 235777
# 975
Hallo,
einen gelaufenen Beleg möchte ich auch zeigen.
326 Rinteln, Rinteln die Heimat des Weserliedes,
-Die Stadtverwaltung-
Gruß
Hajo
326 Rinteln, Rinteln die Heimat des Weserliedes,
-Die Stadtverwaltung-
Gruß
Hajo
Am: 18.02.2025 10:33:42
Gelesen: 235754
# 976
Hallo, hier noch ein weiterer Beleg:
Dieser Eilbotenbrief ging per Luftpost nach Großbritannien, die Gesamtgebühr (25+50+10) dargestellt mit einem AFS der Type E-1.
Interessant der aufgedruckte Luftpost-Zettel.
Euch einen sonnigen Tag.
mit Sammlergruß
Werner
Dieser Eilbotenbrief ging per Luftpost nach Großbritannien, die Gesamtgebühr (25+50+10) dargestellt mit einem AFS der Type E-1.
Interessant der aufgedruckte Luftpost-Zettel.
Euch einen sonnigen Tag.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.02.2025 11:00:06
Gelesen: 235742
# 977
@ HWS-NRW [#976]
Hallo,
hier ein echt gelaufener Brief der auch eilig ist. Vielleicht schaut man erst mal, ob jemand vor einigen Minuten einen Beitrag eingestellt hat. Oder ist das bewusst gemacht? Wenn das jetzt gleich danach wieder kommentiert wird, folgt der nächste!
3051 Osterwald Oberende, Samtgemeinde Osterwald
Gruß Hajo
3051 Osterwald Oberende, Samtgemeinde Osterwald
Gruß Hajo
Am: 19.02.2025 10:33:16
Gelesen: 235307
# 978
Hallo,
ein Brief von der Adler Deutsche Beamten-Feuerversicherung aus Berlin-Charlottenburg
Viele Grüße
Angelika
Viele Grüße
Angelika
Am: 21.02.2025 09:22:23
Gelesen: 234857
# 979
@ Angelika [#978]
Guten Morgen,
zum Thema Kaffee ist der Hersteller von großen Röstmaschinen aus Emmerich bis heute bekannt.
Emmerich 1, PROBAT, EMMERICH, Seit 1886
Auf einem Adressträger für Päckchen und Drucksachen sind mit Absenderfreistempel 160 Pf. Porto für einen Auslandsbrief in die Schweiz ersichtlich.
Grundporto: Brief 80-100g 85 Pf. plus für jede weiteren 20g 15 Pf. Gültig vom 01.07.1930 - 31.12.1934.
Gruß
Hajo
Emmerich 1, PROBAT, EMMERICH, Seit 1886
Auf einem Adressträger für Päckchen und Drucksachen sind mit Absenderfreistempel 160 Pf. Porto für einen Auslandsbrief in die Schweiz ersichtlich.
Grundporto: Brief 80-100g 85 Pf. plus für jede weiteren 20g 15 Pf. Gültig vom 01.07.1930 - 31.12.1934.
Gruß
Hajo
Am: 21.02.2025 12:13:19
Gelesen: 234828
# 980
Hallo,
heute konnte ich zwei DANZIG-Belege bekommen:
Besonders ansprechend finde ich den Beleg der Danziger Werft mit der Abb. eines schönen Schiffes und dem graphisch gelungenen Wertrahmen mit der Wappenzeichnung.
mit Sammlergruß
Werner
Besonders ansprechend finde ich den Beleg der Danziger Werft mit der Abb. eines schönen Schiffes und dem graphisch gelungenen Wertrahmen mit der Wappenzeichnung.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 22.02.2025 10:46:40
Gelesen: 234531
# 981
Hallo,
ein normaler Brief, 20g nach Arnheim, Holland.
Berlin W 8, Kapitalanlagen jeder Art vermittelt DEUTSCHE BANK UND DISKONTO-GESELLSCHAFT
Das zum Samstag! Ich werde nachher den bekannten Sammler und Postgeschichtler Harald Krieg, HH-Altona besuchen und einiges abholen.
Gruß
Hajo
Berlin W 8, Kapitalanlagen jeder Art vermittelt DEUTSCHE BANK UND DISKONTO-GESELLSCHAFT
Das zum Samstag! Ich werde nachher den bekannten Sammler und Postgeschichtler Harald Krieg, HH-Altona besuchen und einiges abholen.
Gruß
Hajo
Am: 22.02.2025 13:49:11
Gelesen: 234490
# 982
Hallo am Mittag.
Für die Forschung sind die Archiv- und Reparaturkarten von großer Bedeutung, sie enthalten wichtige Daten für den Typen- und Heimatsammler. Auf diesem Beleg können vorder- und rückseitig die vier meistverwendeten Wertrahmen der Reichspost dargestellt werden.
mikt Sammlergruß
Werner
Für die Forschung sind die Archiv- und Reparaturkarten von großer Bedeutung, sie enthalten wichtige Daten für den Typen- und Heimatsammler. Auf diesem Beleg können vorder- und rückseitig die vier meistverwendeten Wertrahmen der Reichspost dargestellt werden.
mikt Sammlergruß
Werner
Am: 23.02.2025 09:18:52
Gelesen: 234281
# 983
@ HWS-NRW [#982]
Hallo,
zugegeben sind Archivkarten interessant.
Was hat das nun aber mit dem „Thema: Absenderfreistempel: Echt gelaufene Belege zu tun“?
Falls die Karte kürzlich erworben wurde, ist der Umschlag des Verkäufers natürlich echt gelaufen. Man sollte schauen in welchem Thread das sonst passen könnte.
Anbei ein echt gelaufener Postauftrag.
Harburg-Wilhemsburg, Kreissparkasse des Landkreises Harburg
Grüße
Angelika
Harburg-Wilhemsburg, Kreissparkasse des Landkreises Harburg
Grüße
Angelika
Am: 24.02.2025 10:38:26
Gelesen: 234012
# 984
Eszet-Schnitten, sind dünne Schokoladentafeln, die als Belag für Brötchen oder Brot gedacht sind.
Staengel & Ziller aus Stuttgart-Untertürkheim sind Hersteller und Namensgeber [1]
Viele Grüße
Angelika
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Eszet
Staengel & Ziller aus Stuttgart-Untertürkheim sind Hersteller und Namensgeber [1]
Viele Grüße
Angelika
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Eszet
Am: 24.02.2025 14:10:46
Gelesen: 233957
# 985
Hallo in die Runde,
heute etwas Neues:
Drucksache zu ermäßigter Gebühr, aufgegeben in Saarbrücken in Franc-Währung.
mit Sammlergruß
Werner
Drucksache zu ermäßigter Gebühr, aufgegeben in Saarbrücken in Franc-Währung.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 24.02.2025 15:08:11
Gelesen: 233939
# 986
Hallo in die Runde
eine Karte aus Düsseldorf von der Firma Heinrich Theodor Becker, Damenhutfabrik, Modeneuheiten - im Klischee und Aufdruck ein Hut.
Nach Kriegsende wurden nicht nur Reichsrahmen unverändert oder aptiert weiterverwendet. Vereinzelt wurden auch neue Wertrahmen geschaffen, wobei man sich meist in der Gestaltung an die aus der Reichszeit bekannten Muster anlehnte, bzw. alte Rahmen umgestaltete. Dieser Wertrahmen ist bisher nur bei drei Maschinen bekannt.
Quelle: Dürst-Eich Band I
Viele Grüße
Angelika
Nach Kriegsende wurden nicht nur Reichsrahmen unverändert oder aptiert weiterverwendet. Vereinzelt wurden auch neue Wertrahmen geschaffen, wobei man sich meist in der Gestaltung an die aus der Reichszeit bekannten Muster anlehnte, bzw. alte Rahmen umgestaltete. Dieser Wertrahmen ist bisher nur bei drei Maschinen bekannt.
Quelle: Dürst-Eich Band I
Viele Grüße
Angelika
Am: 24.02.2025 17:46:45
Gelesen: 233896
# 987
@ Angelika [#986]
Hallo Angelika,
ein toller Beleg, den ich bisher erst einmal, bei Dir, gesehen habe, das wird die Nr. E-17 Q (280 o) sein, und in dieser Erhaltung einfach super !
Ich kann einen Beleg mit der Nr. E-17 H vorstellen.
mit Sammlergruß
Werner
Ich kann einen Beleg mit der Nr. E-17 H vorstellen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 24.02.2025 18:22:45
Gelesen: 233882
# 988
Hallo in die Runde,
hier mal ein Beleg aus Österreich der nicht nur "echt gelaufen" ist sondern auch "echt geflogen" ist! :-)
Nicht nur der Wertrahmen wurde hier der Zeit entsprechend aptiert sondern auch der Ortsstempel ist wohl um seine Postgebietsleitzahl des Deutschen Reiches entledigt worden.
Schöne Grüße,
Thomas
Nicht nur der Wertrahmen wurde hier der Zeit entsprechend aptiert sondern auch der Ortsstempel ist wohl um seine Postgebietsleitzahl des Deutschen Reiches entledigt worden.
Schöne Grüße,
Thomas
Am: 25.02.2025 16:39:23
Gelesen: 233648
# 989
Hallo,
ein normaler Brief im Inlandsverkehr bis 20g als Pausenfüller bis die neuen Belege kommen.
Chemnitz 3, Land- und Amtsgericht Chemnitz
Gruß
Hajo
Chemnitz 3, Land- und Amtsgericht Chemnitz
Gruß
Hajo
Am: 27.02.2025 10:47:17
Gelesen: 233257
# 990
Hallo,
ein weiteres Beispiel aus der Zeitgeschichte, hier von Altona, vor der Gebietsreform von 1937, bevor auf Hamburg-Altona umgestellt wurde.
Altona, Die Stadt der Parks a.d.Elbe
Gruß
Hajo
siehe dazu auch: https://www.philaseiten.de/beitrag/361393
Altona, Die Stadt der Parks a.d.Elbe
Gruß
Hajo
siehe dazu auch: https://www.philaseiten.de/beitrag/361393
Am: 28.02.2025 12:46:10
Gelesen: 233109
# 991
Hallo,
heute etwas aus dem Bereich Postautomation:
Grüner Fernbrief vom 4.4.1974 aus BERLIN 41 in der Portostufe zu 40 Pfg mit weißen Codierstreifen, die sich beim Einscannen etwas verlieren.
mit Sammlergruß
Werner
Grüner Fernbrief vom 4.4.1974 aus BERLIN 41 in der Portostufe zu 40 Pfg mit weißen Codierstreifen, die sich beim Einscannen etwas verlieren.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 28.02.2025 23:11:36
Gelesen: 233053
# 992
Hallo Zusammen,
von mir eine Drucksache an den Revierförster Kempe (Revierförster der Grafen von Alvensleben, Erxleben), vom Mineralölwerk Stade, vom 15.03.1939.
Gruß Lothar
Gruß Lothar
Am: 01.03.2025 10:46:40
Gelesen: 232987
# 993
Hallo,
den folgenden Beleg gescannt und im ersten Moment gedacht, dass es sich um eine nachträglich aufgeklebte Notopfer Marke handelt.

Bonn, Wilh. Tenten G.m.b.H., Kohlen - Baustoffe
Bei genauem Hinsehen entpuppte sich das als Korrektur des Datums durch den Handstempel bei Einlieferung an der Postannahmestelle.
Gruß
Hajo

Bonn, Wilh. Tenten G.m.b.H., Kohlen - Baustoffe
Bei genauem Hinsehen entpuppte sich das als Korrektur des Datums durch den Handstempel bei Einlieferung an der Postannahmestelle.
Gruß
Hajo
Am: 01.03.2025 11:00:59
Gelesen: 232981
# 994
@ Nordluchs [#993]
Es handelt sich um die Notopfermarke Nr. 6 Z. Die beschriebene Handhabung bei Absenderfreistempeln war die Regel bei Einlieferern, die die Notopfermarken nicht monatlich abrechneten.
Hier ein Beispiel für die monatliche Abrechnung:


Am: 01.03.2025 11:24:36
Gelesen: 232971
# 995
@ bovi11 [#994]
Hallo,
vielen Dank für den Hinweis, aber was hat das mit gezeigtem Beleg zu tun?
Denn die Notopfermarke wurde vorher aufgeklebt und vom Absenderfreistempel (siehe Ausschnitt) getroffen.
Das Verfahren mit der Abrechnung ist mir bekannt.
Gruß Hajo
Am: 01.03.2025 11:30:58
Gelesen: 232966
# 996
@ Nordluchs [#995]
Die so aufgeklebten und oft auch durch den AFS bereits entwerteten Notopfermarken wurden vielfach durch einen normalen Tagesstempel zusätzlich entwertet.
Am: 01.03.2025 12:39:41
Gelesen: 232942
# 997
@ bovi11 [#996]
Hallo,
habe einen derartigen Beleg bisher noch nie gesehen, finde ihn hochinteressant!
DANKE für´s Zeigen.
Von mir auch noch Belege mit Notopfer BERLIN-Werten aus meinem Fundus, als Beispiel einmal eine Fern-Drucksache, eine Warenprobe sowie einen schönen Eilboten-Einschreibbrief.
mit Sammlergruß
Werner
Von mir auch noch Belege mit Notopfer BERLIN-Werten aus meinem Fundus, als Beispiel einmal eine Fern-Drucksache, eine Warenprobe sowie einen schönen Eilboten-Einschreibbrief.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.03.2025 02:32:58
Gelesen: 232624
# 998
Von mir ein Beleg aus Vilshofen, u.a. durch den politischen Aschermittwoch bekannt. Dieser Brief jedoch war am 28.9.1933 von der Bank für Landwirtschaft und Gewerbe verschickt worden.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 03.03.2025 12:15:28
Gelesen: 232556
# 999
Ich zeige einen Beleg der Kaffeerösterei Walter Messmer aus Hamburg an die Firma Seemann in Berge. Für den Beleg vom 31.10.1938 war eine Gebühr von 3 Pfennig nötig. Die Firma Messmer wurde 1934 gegründet.
Gruss
Martin
https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Messmer_(Unternehmen)
Gruss
Martin
https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Messmer_(Unternehmen)
Am: 04.03.2025 18:04:23
Gelesen: 232410
# 1000
Hallo am Abend:
Einen Eilboten-Brief in der zweiten Gewichtsstufe zu 65 Rpf habe ich bisher noch nicht in meiner Sammlung, auch der einfache Fernbrief mit dem Zusatztext "Stadt des deutschen Handwerks" fehlte bisher.
mit Sammlergruß
Werner
Einen Eilboten-Brief in der zweiten Gewichtsstufe zu 65 Rpf habe ich bisher noch nicht in meiner Sammlung, auch der einfache Fernbrief mit dem Zusatztext "Stadt des deutschen Handwerks" fehlte bisher.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 05.03.2025 19:23:22
Gelesen: 232247
# 1001
Hallo,
auch hier ein neuer Beleg:
Orts-Einschreibbrief (24+50), aufgegeben in BERLIN SO 16.
Iiteressant finde ich den "Not-R-Zettel", ob das ein sog. Selbstbucher-Zettel sein könnte, da hinter der aufstempelten Postanschrift noch die Buchstaben "VAB" gesetzt wurde und das als Adressabkürzung der "Versicherungsanstalt Berlin" galt, weiß ich leider nicht.
mit Sammlergruß
Werner
Orts-Einschreibbrief (24+50), aufgegeben in BERLIN SO 16.
Iiteressant finde ich den "Not-R-Zettel", ob das ein sog. Selbstbucher-Zettel sein könnte, da hinter der aufstempelten Postanschrift noch die Buchstaben "VAB" gesetzt wurde und das als Adressabkürzung der "Versicherungsanstalt Berlin" galt, weiß ich leider nicht.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.03.2025 09:53:42
Gelesen: 231838
# 1002
Hallo,
eine vermutliche Drucksache (50 – 100 g) aus Leipzig in die Tschechoslowakei.
Leipzig C1, L. Staackmann Verlag in Leipzig
Gerade registriert und gleich hier und in die Datenbank eingestellt.
Gruß
Hajo
Leipzig C1, L. Staackmann Verlag in Leipzig
Gerade registriert und gleich hier und in die Datenbank eingestellt.
Gruß
Hajo
Am: 09.03.2025 21:02:33
Gelesen: 231743
# 1003
@ Nordluchs [#1002]
eine vermutliche Drucksache (50 – 100 g) aus Leipzig in die Tschechoslowakei.
Für Sendungen aus dem Deutschen Reich in die Tschechoslowakei galt ab/nach 1918 zwischenzeitlich unterschiedliches Sonderporto, nicht nur im Grenzverkehr. Vielleicht liegt dies auch bei deinem Beleg vor.
Themenwechsel: nachfolgend zwei Freistempelbelege aus Riga zu Zeiten der deutschen Besetzung, dem sog. "Ostland".
Im ersten Fall wurde eine lettische Maschine umgebaut und die Währung auf Reichspfennig umgestellt.
Sendung des Latvijas statistikas pārvalde (lettisches Statistikamt) aus Riga als Ortsbrief vom 25.10.1943
Im zweiten Fall wurde eine reichsdeutsche Maschine mit Wertrahmen "Deutsche Reichspost" verwendet, welche unterhalb der Datumsangabe zusätzlich die Inschrift "OSTLAND" aufweist. Zusätzlich ist die Wertangabe vierstellig gehalten.
Sendung bis 20 g der "Deutsche Zeitung aus Ostland" vom 05.07.1944 aus Riga nach Gera
Anscheinend war es zulässig gewesen, im deutsch besetzten Baltikum (1941-1944) auch Freistempelgeräte im Design der Absenderfreistempel aus dem Deutschen Reich zu verwenden, zumal diese bei der Post in Riga zur Verwendung angemeldet werden mussten. Die Währung blieb gleich.
Gruß
Stefan
Sendung des Latvijas statistikas pārvalde (lettisches Statistikamt) aus Riga als Ortsbrief vom 25.10.1943
Im zweiten Fall wurde eine reichsdeutsche Maschine mit Wertrahmen "Deutsche Reichspost" verwendet, welche unterhalb der Datumsangabe zusätzlich die Inschrift "OSTLAND" aufweist. Zusätzlich ist die Wertangabe vierstellig gehalten.
Sendung bis 20 g der "Deutsche Zeitung aus Ostland" vom 05.07.1944 aus Riga nach Gera
Anscheinend war es zulässig gewesen, im deutsch besetzten Baltikum (1941-1944) auch Freistempelgeräte im Design der Absenderfreistempel aus dem Deutschen Reich zu verwenden, zumal diese bei der Post in Riga zur Verwendung angemeldet werden mussten. Die Währung blieb gleich.
Gruß
Stefan
Am: 12.03.2025 09:09:52
Gelesen: 231330
# 1004
@ Stefan [#1003]
Hallo Stefan,
zwei schöne Belege, besonders der aus Riga mit "Deutsche Zeitung aus Ostland". Ich habe den bisher nur einmal gesehen (bei H.S.).
Von mir nur eine Briefsendung, innerhalb Hamburgs gelaufen, auf Adressträger freigemacht als Brief (100-250g).
2 Hamburg 73, Mit röschis wird's ein Fest
Hier den Beleg vorgestellt, der danach in die Datenbank eingefügt wird, da er fehlt.
Gruß
Hajo
2 Hamburg 73, Mit röschis wird's ein Fest
Hier den Beleg vorgestellt, der danach in die Datenbank eingefügt wird, da er fehlt.
Gruß
Hajo
Am: 12.03.2025 13:35:30
Gelesen: 231299
# 1005
Hallo,
gerade kam noch ein neuer Beleg herein, den ich so noch nicht hatte:
Zum 1.9.1948 wurde die Einschreibgebühr von 060 auf 040 ermäßigt, auf diesem Hamburger Ortsbrief der Hochbahn-AG dargestellt mit dem AFS-Typ E-20.
mit Sammlergruß
Werner
Zum 1.9.1948 wurde die Einschreibgebühr von 060 auf 040 ermäßigt, auf diesem Hamburger Ortsbrief der Hochbahn-AG dargestellt mit dem AFS-Typ E-20.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 12.03.2025 16:43:35
Gelesen: 231270
# 1006
@ HWS-NRW [#1005]
Hallo Werner,
es wäre bestimmt vorteilhaft, sowohl für die Mitleser als auch für dein Buchprojekt, wenn du die Begrifflichkeiten richtig einsetzen würdest.
Der AFS-Typ (Maschine) ist eine Francotyp A, der Wertrahmentyp ist E-20 nach Katalog Dürst/Eich.
Viele Grüße
Bernhard
Am: 14.03.2025 12:36:19
Gelesen: 230630
# 1007
Hallo,
ein schöner Beleg, freigemacht mit einer Francotyp C.
Siegmar-Schönau 1, ERAS, Qualitäts-Marke der Strickhandschuhe Emil Reinhardt
Gruß
Hajo
Siegmar-Schönau 1, ERAS, Qualitäts-Marke der Strickhandschuhe Emil Reinhardt
Gruß
Hajo
Am: 14.03.2025 12:37:25
Gelesen: 230629
# 1008
@ bernhard [#1006]
Hallo Bernhard,
meine Texte für das Buch sind logischerweise ausführlicher, ich denke, die Sammler:innen, die hier immer rein schauen, kennen die Nummern der Stempel sicherlich, das muss man m.E. nicht immer wieder erwähnen.
In Form eines „Telegramms“ versandte die Hamburg-Amerika-Linie im Mai 1931 solche Werbe-Postkarten an europäische Interessenten, um auf ihr Preisausschreiben – Gewinn eine Weltreise mit dem Dreischrauben-Luxusdampfer „Resolute“ - hinzuweisen. Zur Verwendung kam ihr AFS des Typs „Bogenrechteck“ (E-1).
So ungefähr würde der Text im Buch aussehen.
mit Sammlergruß
Werner
In Form eines „Telegramms“ versandte die Hamburg-Amerika-Linie im Mai 1931 solche Werbe-Postkarten an europäische Interessenten, um auf ihr Preisausschreiben – Gewinn eine Weltreise mit dem Dreischrauben-Luxusdampfer „Resolute“ - hinzuweisen. Zur Verwendung kam ihr AFS des Typs „Bogenrechteck“ (E-1).
So ungefähr würde der Text im Buch aussehen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.03.2025 13:04:16
Gelesen: 230617
# 1009
@ HWS-NRW [#1008]
ich denke, die Sammler:innen, die hier immer rein schauen, kennen die Nummern der Stempel sicherlich
Nö, kenne ich nicht, auch nicht meine Baustelle, da ich mich bei Freistempeln eher mit moderneren Sachen befasse. Dennoch lese ich hier interessiert mit.
Ich gebe Bernhard vollkommen recht in [#1006], dass, wenn Katalognummern (von Wertrahmen) oder Bezeichungen von Freistempelmodellen in Beschreibungen aufgeführt werden, diese korrekt aufgeführt werden sollten. Dann lässt es sich später auch über Google leichter finden.
Gruß
Stefan
Am: 15.03.2025 15:20:19
Gelesen: 228452
# 1010
Hallo an einem sonnigen Samstag.
Hier ging es um eine gebuchte Kuba-Reise, die per Ort-Eilboten versandt wurde. Da diese Portostufe über einen längeren Zeitraum galt, fragt man sich, warum der FDGB-Feriendienst hier zwei AFS (E-20) aufbrachte.
mit Sammlergruß
Werner
Hier ging es um eine gebuchte Kuba-Reise, die per Ort-Eilboten versandt wurde. Da diese Portostufe über einen längeren Zeitraum galt, fragt man sich, warum der FDGB-Feriendienst hier zwei AFS (E-20) aufbrachte.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.03.2025 09:44:33
Gelesen: 228120
# 1011
Hallo,
nachfolgend ein Brief aus dem Saarland aus der Periode der „F“ Währungseinheit (Freimachung in Francs). Geräte von Postalia sind dort ab ca. 1950 bekannt.

Saarbrücken 2, Seit über 40 Jahren SAAR VOLKSSTIMME
Um der Währungsangabe gerecht zu werden und anscheinend eine vierstellige Wertangabe gewünscht war, wurden Veränderungen vorgenommen. Die dreistelligen Wertzahlen erhielten eine Trennung durch eine Kommastelle, zusätzlich am Rand aufgelötet eine feste Null und die Währungsbezeichnung „F“.
Gruß
Hajo

Saarbrücken 2, Seit über 40 Jahren SAAR VOLKSSTIMME
Um der Währungsangabe gerecht zu werden und anscheinend eine vierstellige Wertangabe gewünscht war, wurden Veränderungen vorgenommen. Die dreistelligen Wertzahlen erhielten eine Trennung durch eine Kommastelle, zusätzlich am Rand aufgelötet eine feste Null und die Währungsbezeichnung „F“.
Gruß
Hajo
Am: 18.03.2025 18:00:41
Gelesen: 227536
# 1012
Hallo,
Fernbrief bis 20 g. 12 Pf. Da vermutlich Gewichtsüberschreitung nächste Stufe 20-250 g 25 Pf. So sind die zwei Abdrucke zu erklären.
Leipzig C 1, Dresdener Bank Leipzig vom 30.3.1933
Gruß Hajo
Leipzig C 1, Dresdener Bank Leipzig vom 30.3.1933
Gruß Hajo
Am: 19.03.2025 01:49:26
Gelesen: 227164
# 1013
Hallo,
senile Bettflucht (nach einem operativen Eingriff) treibt mich an den Computer.
Auch eine größere Menge von diesem „Mittel gegen Magenverstimmung“ wird den Post-Mitarbeitern dieses durch einen Unfall beschädigten Postwagen nicht geholfen haben. Das Fahrzeug sowie ein großer Teil der Ladung kamen durch ein ausgebrochenes Feuer zu Schaden, ein kleiner Teil konnte dann später an die Empfänger ausgeliefert werden.
Ein bei dieser Drucksache wohl mitgelieferter Hinweiszettel ist nicht erhalten geblieben.
AFS Mäanderrechteck (E-2), im Januar 1934 verschickt von Darmstadt aus als Drucksache
mit Sammlergruß
Werner
Auch eine größere Menge von diesem „Mittel gegen Magenverstimmung“ wird den Post-Mitarbeitern dieses durch einen Unfall beschädigten Postwagen nicht geholfen haben. Das Fahrzeug sowie ein großer Teil der Ladung kamen durch ein ausgebrochenes Feuer zu Schaden, ein kleiner Teil konnte dann später an die Empfänger ausgeliefert werden.
Ein bei dieser Drucksache wohl mitgelieferter Hinweiszettel ist nicht erhalten geblieben.
AFS Mäanderrechteck (E-2), im Januar 1934 verschickt von Darmstadt aus als Drucksache
mit Sammlergruß
Werner
Am: 20.03.2025 14:24:24
Gelesen: 225810
# 1014
Hallo am Nachmittag,
heute kam wieder etwas tolles herein.
Orts-Postauftrag, aufgegeben durch die "Chemische Fabrik auf Actien" (ehem. Firma Schering) im Hauspostamt BERLIN N 39, abgedruckt der Francotyp-Vorläufer BAFRA E-VIII-t (Schering in Schreibschrift) in der Gesamtgebühr von 58 Rpf (8+30+20), in dieser Version sicherlich eine Besonderheit, auf die ich auch "ganz doll stolz" bin.
mit Sammlergruß
Werner
Orts-Postauftrag, aufgegeben durch die "Chemische Fabrik auf Actien" (ehem. Firma Schering) im Hauspostamt BERLIN N 39, abgedruckt der Francotyp-Vorläufer BAFRA E-VIII-t (Schering in Schreibschrift) in der Gesamtgebühr von 58 Rpf (8+30+20), in dieser Version sicherlich eine Besonderheit, auf die ich auch "ganz doll stolz" bin.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 22.03.2025 13:58:27
Gelesen: 224812
# 1015
Hallo,
es ist ein einfacher Absenderfreistempel aus Hamburg aus den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Aber wie schon so häufig, klärt sich wer sich hinter dem Klischeeeinsatz "Duroleum" verbirgt. Bisher lagen nur Ausschnitte vor. Als Heimatsammler ist man dann erleichtert das Thema endlich zu beschreiben.

Hamburg 8, Duroleum
Mit Eindruck auf dem Umschlag: Ernst Schliemann's Export-Ceresin-Fabrik GmbH.[1]
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ceresin

Hamburg 8, Duroleum
Mit Eindruck auf dem Umschlag: Ernst Schliemann's Export-Ceresin-Fabrik GmbH.[1]
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ceresin
Am: 26.03.2025 09:28:51
Gelesen: 221590
# 1016
Hallo,
gezeigt wird ein Beleg mit zwei Absenderfreistempeln wegen nicht ausreichender Gebühr.
Velbert (Rheinland), Gustav Hammel - Eisengiesserei u. Fittingsfabrik
Es wurde vermutlich festgestellt, dass der Brief schwerer als 20 g war, daher die Gebühr von 12 Pf. nachfrankiert um auf die nächste Gewichtsstufe 20 – 250 g zu kommen.
Gruß
Hajo
Velbert (Rheinland), Gustav Hammel - Eisengiesserei u. Fittingsfabrik
Es wurde vermutlich festgestellt, dass der Brief schwerer als 20 g war, daher die Gebühr von 12 Pf. nachfrankiert um auf die nächste Gewichtsstufe 20 – 250 g zu kommen.
Gruß
Hajo
Am: 27.03.2025 15:16:41
Gelesen: 220932
# 1017
Hallo am Abend,
habe wieder Zuwachs bei meinen aptierten Absenderfreistempeln bekommen:
Da der Brief in GRAZ aufgegeben wurde, frage ich mich, ob man dort im Januar 1946 nicht schon wieder in österreichische Groschen bzw. Schillinge bezahlt hat.
Der Brief wurde rückseitig nicht zugeklebt, also gehe ich von einer Drucksache aus mit dem aptierten Wertrahmen E-13 K.
Wer kann helfen?
mit Dank und Sammlergruß
Werner
Da der Brief in GRAZ aufgegeben wurde, frage ich mich, ob man dort im Januar 1946 nicht schon wieder in österreichische Groschen bzw. Schillinge bezahlt hat.
Der Brief wurde rückseitig nicht zugeklebt, also gehe ich von einer Drucksache aus mit dem aptierten Wertrahmen E-13 K.
Wer kann helfen?
mit Dank und Sammlergruß
Werner
Am: 28.03.2025 15:10:08
Gelesen: 219768
# 1018
Hallo in die Runde,
heute lag wieder ein großer Beleg im Briefkasten:
Im Dezember 1983 versandte die Poststelle der Universität MAINZ eine Drucksache in der 3. Gewichtsstufe von 50 - 100 g, die Gebühr von 110 Pfg gedruckt mit einem AFS E-26.
mit Sammlergruß
Werner
Im Dezember 1983 versandte die Poststelle der Universität MAINZ eine Drucksache in der 3. Gewichtsstufe von 50 - 100 g, die Gebühr von 110 Pfg gedruckt mit einem AFS E-26.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 28.03.2025 18:27:24
Gelesen: 219506
# 1019
Hallo in die Runde,
heute lag bei mir leider kein großer Beleg im Briefkasten sondern dieser wunderschöne Standardbrief aus unserem nordwestlichen Nachbarland, den Niederlanden, auf meinem Schreibtisch!
Absender dieses Briefes aus dem Jahr 1987 ist die "Dokkumer Vlaggen Centrale BV" aus der gleichnamigen Stadt Dokkum in der Provinz Friesland.
Die verwendete Frankiermaschine stammt wie unschwer zu erkennen ist aus dem Hause Pitney Bowes und trägt die Kennung P.B.1405 .
Schöne Grüße,
Thomas
Absender dieses Briefes aus dem Jahr 1987 ist die "Dokkumer Vlaggen Centrale BV" aus der gleichnamigen Stadt Dokkum in der Provinz Friesland.
Die verwendete Frankiermaschine stammt wie unschwer zu erkennen ist aus dem Hause Pitney Bowes und trägt die Kennung P.B.1405 .
Schöne Grüße,
Thomas
Am: 29.03.2025 10:36:31
Gelesen: 218546
# 1020
Hallo,
auch heute etwas Neues:
Belege mit dem geänderten Text in Antiquaschrift aus der Reichspost-Laufzeit muss man schon suchen, hier ein Beleg vom März 1943.
mit Sammlergruß
Werner
Belege mit dem geänderten Text in Antiquaschrift aus der Reichspost-Laufzeit muss man schon suchen, hier ein Beleg vom März 1943.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 29.03.2025 20:03:35
Gelesen: 217969
# 1021
Liebe AFS-Freunde!
Zur Abwechslung eine behördlich veranlasste Nachnahme aus der ehemaligen DDR.
Der AFS datiert vom 21.1.1963.
Absender war das Staatliche Notariat, ansässig beim Rat des Kreises Haldensleben im Bezirk Magdeburg.
Eingezogen wurden gerade mal DM 3,70. Davon waren wahrscheinlich 60 Pfennig fürs Porto, 20 Pf für einen Fernbrief und 40 Pf für die NN-Gebühr.
Das Nummernfeld auf dem NN-Aufkleber blieb leer, weil offensichtlich entbehrlich.
Interessant vielleicht noch der Druckvermerk von 1962 am unteren linken Rand des Umschlags von der Druckerei Friedrich Rath aus dem 28 km entfernten Weferlingen an der früheren Zonengrenze.
Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
Der AFS datiert vom 21.1.1963.
Absender war das Staatliche Notariat, ansässig beim Rat des Kreises Haldensleben im Bezirk Magdeburg.
Eingezogen wurden gerade mal DM 3,70. Davon waren wahrscheinlich 60 Pfennig fürs Porto, 20 Pf für einen Fernbrief und 40 Pf für die NN-Gebühr.
Das Nummernfeld auf dem NN-Aufkleber blieb leer, weil offensichtlich entbehrlich.
Interessant vielleicht noch der Druckvermerk von 1962 am unteren linken Rand des Umschlags von der Druckerei Friedrich Rath aus dem 28 km entfernten Weferlingen an der früheren Zonengrenze.
Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
Am: 01.04.2025 09:37:34
Gelesen: 214863
# 1022
Ortsbrief vom 31.01.1961 von der Stadtverwaltung Ludwigshafen, Gräfenauschule, freigemacht mit AFS 10 Pfennig mit Abbildung Südweststadion.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 01.04.2025 15:45:51
Gelesen: 214601
# 1023
Hallo in die Runde:
Heute mal ein "moderner" Beleg aus den 90er-Jahren, diese INFOPOST Standard wurde innerhalb BERLINS versandt.
mit Sammlergruß
Werner
Heute mal ein "moderner" Beleg aus den 90er-Jahren, diese INFOPOST Standard wurde innerhalb BERLINS versandt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.04.2025 19:20:30
Gelesen: 214457
# 1024
Hallo an alle,
beim diesjährigen Jahrestreffen der Absenderfreistempelsammler in Hosenfeld habe ich in einer der vielen Kisten den folgenden Melexbeleg gefunden:
Er hat die Kennung M990176 mit Werbung Hetzel Metalle 90451 Nürnberg 61
Viele Grüße Jürgen
Er hat die Kennung M990176 mit Werbung Hetzel Metalle 90451 Nürnberg 61
Viele Grüße Jürgen
Am: 02.04.2025 11:12:29
Gelesen: 213476
# 1025
Hallo,
auch heute etwas Neues:
Die Portostufe habe ich schon und auch mit den verschiedenen Wertrahmen, dieser Ortsbrief interessierte mich mehr durch den Ortsstempel, denn Strassburg im Elsass kommt doch nicht so oft vor, gerade bei den Absenderfreistempeln (E-5).
mit Sammlergruß
Werner
Die Portostufe habe ich schon und auch mit den verschiedenen Wertrahmen, dieser Ortsbrief interessierte mich mehr durch den Ortsstempel, denn Strassburg im Elsass kommt doch nicht so oft vor, gerade bei den Absenderfreistempeln (E-5).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.04.2025 01:06:32
Gelesen: 212816
# 1026
Hallo in die Runde,
beim diesjährigen Jahrestreffen der Absenderfreistempelsammler in Hosenfeld habe ich in einer der vielen Kisten den folgenden Rena-Beleg gefunden:
Er hat die Kennung G221746 mit Werbung Sozietät Franke 5830 Schwem 1
Schöne Grüße,
Thomas
Er hat die Kennung G221746 mit Werbung Sozietät Franke 5830 Schwem 1
Schöne Grüße,
Thomas
Am: 03.04.2025 19:06:26
Gelesen: 212123
# 1027
Hallo am Abend,
auch heute lag wieder ein Knaller im Briefkasten:
Wieder ein Beleg mit dem abgeänderten "Antiqua-Text" unten im Wertrahmen (E-8) aus der Laufzeit, hier eine Fern-Drucksache, aufgegeben am 10.3. 1943, die Eingang in meine AFS-Sammlung findet.
mit Sammlergruß
Werner
Wieder ein Beleg mit dem abgeänderten "Antiqua-Text" unten im Wertrahmen (E-8) aus der Laufzeit, hier eine Fern-Drucksache, aufgegeben am 10.3. 1943, die Eingang in meine AFS-Sammlung findet.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 04.04.2025 00:22:39
Gelesen: 212036
# 1028
@ HWS-NRW [#1027]
Der lag nicht erst heute (03.04.2025), sondern bereits am 29.03.2025 bei Dir im Briefkasten. Siehe [#1020] !
Vermutlich hast Du ihn damals irrtümlich dort hin wieder zurück gelegt und heute erneut dort gefunden. Das heißt, der Briefkasten-Knaller von heute ist dann eher eine "Knalltüte". Sorry, muß halt einfach mal so gesagt werden.
Ich kenne zwar AFS-Sammlungen aus dem Briefkasten oder auch aus dem Papierkorb. Aber das diese dann dort wieder hin zurück zur Aufbewahrung kommen ist mir ehrlich gesagt neu.
Na ja, soll es dann wohl geben. ;-)
-----
Edit: 12:23 Uhr
Jetzt haben wir den Salat!
Gerade eben in meinem Philaseiten-Postfach gefunden; die Mitteilung das der Eintrag unter [#1020] ein buntes Bildchen aus einem Katalog ist und der Eintrag unter [#1027] tatsächlich vom Original stammen soll.
Oder ist es doch wieder nur das bunte Bildchen aus dem Katalog? Einen Unterschieb bei beiden Bildern kann ich aber trotzdem leider nicht feststellen.
Anbei der Originaltext des Autors der dafür verantwortlich zeichnet.
Hallo Thomas,
der Beleg lag tatsächlich erst gestern in meinem Briefkasten, ich hatte diesmal nicht daran gedacht, dass ich
ihn bereits bei der damaligen Bestellung schon eingestellt hatte, weil ich mich so darüber gefreut hatte.
Wird hoffentlich nicht mehr passieren.
Beste Grüße
Werner
Schöne Grüße,
Thomas
Am: 07.04.2025 15:35:32
Gelesen: 208861
# 1029
@ T1000er [#1028]
Hallo Thomas,
ich hatte Dir persönlich die Mail geschrieben, um nicht alles hier zu wiederholen.
Heute aber ein neuer Beleg und heute im Briefkasten:
Die Mauser-Werke in Köln waren seinerzeit weltbekannt für ihre Metall-Stühle und Tische, oft von den Künstlern im Bauhaus "abgekupfert", was noch in der Nachkriegszeit Streitigkeiten gab.
Orts-Brief per Einschreiben (8+30 Rpf) mit der in der Firma genutzten Francotyp-Maschine AFS in Design Bogenrechteck (E-1).
mit Sammlergruß
Werner
Die Mauser-Werke in Köln waren seinerzeit weltbekannt für ihre Metall-Stühle und Tische, oft von den Künstlern im Bauhaus "abgekupfert", was noch in der Nachkriegszeit Streitigkeiten gab.
Orts-Brief per Einschreiben (8+30 Rpf) mit der in der Firma genutzten Francotyp-Maschine AFS in Design Bogenrechteck (E-1).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 08.04.2025 08:09:58
Gelesen: 208474
# 1030
Hallo am Morgen.
Bei diesem Beleg habe ich gehofft, dass nicht so viele mitmachen bei der (Hettinger) Auktion und siehe da, kein weiterer hat für dieses interessante Stück geboten. Nachnahme-Karte zu 34 Pfg aus der französischen Zone mit dem AFS E-22, der mir besonders gut gefällt.
mit Sammlergruß
Werner
Bei diesem Beleg habe ich gehofft, dass nicht so viele mitmachen bei der (Hettinger) Auktion und siehe da, kein weiterer hat für dieses interessante Stück geboten. Nachnahme-Karte zu 34 Pfg aus der französischen Zone mit dem AFS E-22, der mir besonders gut gefällt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.04.2025 14:33:21
Gelesen: 206808
# 1031
Hallo in die Runde:
Diese Postkarte fand ich sehr interessant. Beim Ministerium für Auswärtigen Angelegenheiten in 102 BERLIN aufgegeben, handelt es sich mehr um eine private Ansichtskarte (Abb. Mexico), die ein Bürger an eine befreundete Familie gesandt hat, ob dieser Bürger im Außenministerium an "exponenter Stelle" gearbeitet hat, lässt sich nicht klären, ich hoffe, er hat sich hier nicht verbotenerweise das Porto von 10 Pfg. erschlichen.
mit Sammlergruß
Werner
Diese Postkarte fand ich sehr interessant. Beim Ministerium für Auswärtigen Angelegenheiten in 102 BERLIN aufgegeben, handelt es sich mehr um eine private Ansichtskarte (Abb. Mexico), die ein Bürger an eine befreundete Familie gesandt hat, ob dieser Bürger im Außenministerium an "exponenter Stelle" gearbeitet hat, lässt sich nicht klären, ich hoffe, er hat sich hier nicht verbotenerweise das Porto von 10 Pfg. erschlichen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.04.2025 15:56:54
Gelesen: 206766
# 1032
@ HWS-NRW [#1031]
Nö, das war ganz regulär. Sehr vereinfach gesagt, konnten DDR-Bürger die 'im Auftrag des Staates' im Ausland waren, ihre Post in die Heimat über die jeweilige Botschaft zum heimatlichen Inlandstarif versenden lassen (und so mussten ja auch keine kostbaren Devisen der ausländischen Post überlassen bzw. mussten nicht internationale Postaustauschgebühren zum UPU-Verrechnungssatz der ausländischen Post gutgeschrieben werden ... und als Zusatznutzen konnten so fremde Länder keine Informationen aus Ansichtskarten ziehen, wobei aber der eigene Botschafter mitlesen konnte ... und und und ... Man hatte halt seine Gründe für diesen freundlichen Service am eigenen Bürger ... hi).
Diese Sendungen wurden dann von der Botschaft zum 'Außenministerium' nach Berlin transportiert, dort durch das Ministerium für Auswärtigen Angelegenheiten frankiert (= Postfach 101) und versendet.
Normalerweise tragen diese Sendungen aber in der Regel (d.h. leider nicht immer) oft irgendwo eine entsprechende semi-legitimierende, zusätzliche Absenderkennung, wie "PSF 101/43", die die jeweilige Botschaft identifiziert (43 wäre hier Teheran im Iran), siehe z.B.
https://www.philaseiten.de/beitrag/301599
https://www.philaseiten.de/beitrag/318891
Beste Grüße
Thomas
Am: 09.04.2025 19:04:12
Gelesen: 206687
# 1033
@ DL8AAM [#1032]
Hallo Thomas,
besten Dank für Deine Ausführungen, daran hatte ich auch gedacht, aber bisher keine derartige Informationen bekommen können.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.04.2025 20:21:56
Gelesen: 206661
# 1034
@ HWS-NRW [#1033]
Literatur zu diesem Thema findest du hier
PSF 101 1020 Berlin
Ein besonderer Kurierdienst der DDR
Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft „DDR-Spezial“ im Philatelisten-Club Berlin-Mitte e. V.
zum Sammelgebiet DDR, Heft 4
Ein Bericht von Dr. Dieter Kretzschmar,
in 2. Auflage bearbeitet von Peter Fischer
64 Seiten mit farbigem Titelbild und 120 Abbildungen, DIN A 4 geheftet
http://www.ddr-spezial.de/sr1_04-2/
Gruß
Rainer
Am: 10.04.2025 16:01:07
Gelesen: 206245
# 1035
Hallo in die Runde.
Orts-Postkarten per Einschreiben zugesandt, kommen recht selten vor, der Innungskasse in BERLIN 12 war es wohl wichtig, diese rechtlich bindende Information (Beendigung einer Krankschreibung) dem Mitglied mitzuteilen.
mit Sammlergruß
Werner
Orts-Postkarten per Einschreiben zugesandt, kommen recht selten vor, der Innungskasse in BERLIN 12 war es wohl wichtig, diese rechtlich bindende Information (Beendigung einer Krankschreibung) dem Mitglied mitzuteilen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 13.04.2025 16:45:13
Gelesen: 204891
# 1036
Heute ein Brief mit sauberem AFS-Abschlag der früher in meinem Wohnort Haan ansässigen Maschinenfabrik Rich. Hofheinz & Co. vom 2.6.1938 mit eindeutiger Symbolik über der Portoangabe.
Das zuletzt unter dem Namen Rego Herlitzius GmbH firmierende Unternehmen ist vor einigen Jahren nach Wuppertal umgezogen.
Kann mir einer sagen, wer der Stempelmaschinenhersteller war?
Herzliche Grüße in die Runde
Gunther
Das zuletzt unter dem Namen Rego Herlitzius GmbH firmierende Unternehmen ist vor einigen Jahren nach Wuppertal umgezogen.
Kann mir einer sagen, wer der Stempelmaschinenhersteller war?
Herzliche Grüße in die Runde
Gunther
Am: 13.04.2025 17:28:10
Gelesen: 204867
# 1037
@ Shinokuma [#1036]
Hallo Gunther,
das ist eine Francotyp C.
Viele Grüße
Hajo
Am: 14.04.2025 15:40:50
Gelesen: 198048
# 1038
Hallo,
aus Berlin kam eine Sendung mit vielen neuen Belegen.
Die Maschine (E-31) war linksseitig schon mit Zusatzhinweisen (hier Warensendung Entg. gepr.) ausgerüstet, die Sendung ging im Oktober 1992 in der 2. Gew.-Stufe von SAARBRÜCKEN 1 aus in die Bundeshauptstadt.
mit österlichem Sammlergruß
Werner
Die Maschine (E-31) war linksseitig schon mit Zusatzhinweisen (hier Warensendung Entg. gepr.) ausgerüstet, die Sendung ging im Oktober 1992 in der 2. Gew.-Stufe von SAARBRÜCKEN 1 aus in die Bundeshauptstadt.
mit österlichem Sammlergruß
Werner
Am: 15.04.2025 08:36:56
Gelesen: 203675
# 1039
Hallo,
einen Beleg in der Bearbeitung und hier kurz vorgestellt.
(21b) Herdecke (Ruhr), Heinrich Habig - Stoffdruckerei
Brief 20g plus Einschreiben, Absenderfreistempel Francotyp D, rückseitiger Ankunftstempel von Lörrach vom 9.3.1954
Gruß
Hajo
(21b) Herdecke (Ruhr), Heinrich Habig - Stoffdruckerei
Brief 20g plus Einschreiben, Absenderfreistempel Francotyp D, rückseitiger Ankunftstempel von Lörrach vom 9.3.1954
Gruß
Hajo
Am: 15.04.2025 23:23:28
Gelesen: 197967
# 1040
@ HWS-NRW [#918]
Hallo Werner,
solche Umschläge habe ich auch noch versandt!
Sie stammen aus der analogen Zeit: Ich habe damit Super 8 - Filme zum Entwickeln geschickt. Sie wurden im selben Umschlag entwickelt wieder zurückgesendet. Die 30 Pf. Unfallverhütung stammt von der ersten Reise der Tüte zum Entwickeln. Die Postleitzahl auf dem Handrollstempel könnte auch "413" für Moers sein. Dorthin wurde der Film auch wieder zurückgesendet.
Viele Grüße
Burkhard
Am: 16.04.2025 00:33:08
Gelesen: 203000
# 1041
@ Nordluchs [#1039]
Hallo Hajo,
vielen Dank für Deine Info über den Gerätehersteller aus meinem Beitrag [#1036].
Solche mit AFS frankierten R-Briefe wie der von Dir nun gezeigte sind immer sehr interessant, manchmal aber auch nicht ganz nachvollziehbar, was die Portostufe anbelangt.
Nachstehender C6-lang-Standardbrief wurde vom 1997 gelöschten Unternehmen B.B.K. Brauereiindustriebedarf Kulmbach korrekt mit einem AFS-Aufkleber mit 190 Pfennig frankiert (50 Pf für den Standardbrief und 140 Pf für das Einschreiben).
Da stellt sich mir natürlich die Frage, warum noch weitere 200 Pf Frankatur notwendig gewesen sein sollen.
Am Datum kann es nicht gelegen haben, da der Handstempel Kulmbach 2 / e / 865 dasselbe Datum aufweist wie der AFS, nämlich den 3.3.75.
Für so ein Zusatzporto hätte man damals schon eine Eilzustellung bekommen, worauf allerdings nichts auf dem Umschlag hindeutet.
Über eine mögliche plausible Erklärung für dieses Phänomen von Dir oder einem anderen Leser dieses Threads würde ich mich jedenfalls freuen.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
Da stellt sich mir natürlich die Frage, warum noch weitere 200 Pf Frankatur notwendig gewesen sein sollen.
Am Datum kann es nicht gelegen haben, da der Handstempel Kulmbach 2 / e / 865 dasselbe Datum aufweist wie der AFS, nämlich den 3.3.75.
Für so ein Zusatzporto hätte man damals schon eine Eilzustellung bekommen, worauf allerdings nichts auf dem Umschlag hindeutet.
Über eine mögliche plausible Erklärung für dieses Phänomen von Dir oder einem anderen Leser dieses Threads würde ich mich jedenfalls freuen.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
Am: 16.04.2025 09:14:45
Gelesen: 202820
# 1042
@ Shinokuma [#1041]
Hallo Gunther,
gibt es auf der Rückseite keinen Ankunftsstempel?
Ich denke, der Brief wurde schon per Eilboten (am Schalter um 18 Uhr gefordert) versandt, denn eine Spätgebühr würde nicht passen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 16.04.2025 16:13:18
Gelesen: 202748
# 1043
@ HWS-NRW [#1042]
Hallo Werner,
nein, leider nicht das kleinste Stempelfragment auf der Rückseite; absolut nichts, was eine Eilzustellung erkennen lassen würde.
Insofern ist eine Eilzustellung doch kaum vorstellbar; denn wie soll nach dem Transport noch jemand im Ankunftspostamt gewusst haben, dass es sich hier um einen Eilbrief handelt.
Denkbar wäre vielleicht noch, dass das Porto für eine Eilzustellung zwar bei der Einlieferung bezahlt wurde, der Schalterbeamte dann aber vergessen hat, einen entsprechenden Aufkleber auf den Umschlag zu kleben.
Ja, und dann wird der Brief wohl doch ganz normal zugestellt worden sein.
Mit herzlichen Grüßen
Gunther
Am: 17.04.2025 14:49:08
Gelesen: 201900
# 1044
Hallo,
heute kam noch ein unerwartetet Beleg.
Adress-Zettel für eine schwerere Nachnahme-Drucksache (eventuell ein Buch), aufgegeben von einer Buchdruckerei in MÜNCHEN 5 im Juli 1943, im Ortsstempel des AFS E-3 der Ehrentitel der bayerischen Metropole.
mit Sammlergruß
und Ostergrüßen
Werner
Adress-Zettel für eine schwerere Nachnahme-Drucksache (eventuell ein Buch), aufgegeben von einer Buchdruckerei in MÜNCHEN 5 im Juli 1943, im Ortsstempel des AFS E-3 der Ehrentitel der bayerischen Metropole.
mit Sammlergruß
und Ostergrüßen
Werner
Am: 18.04.2025 09:58:07
Gelesen: 201523
# 1045
DDR Drucksache vom 25.03.1988 gelaufen innerhalb Berlins, AFS Rat des Stadtbezirks Berlin-Pankow 5 Pfennig.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 19.04.2025 15:16:52
Gelesen: 200426
# 1046
Hallo am Ostersamstag:
Fernbrief mit aptiertem Absenderfreistempel (E-13 Y - 117 A), aufgegeben im Juli 1946 im Postamt WIESBADEN-BIEBRICH durch die Firma Kalle & Co GmbH,
dieses Unternehmen war bis Ende des II. WK im Verbund der I.G. Farbenindustrie tätig und wurde nach der Zerschlagung der I.G. als GmbH gegründet.
Schöne Ostertage
Werner
Fernbrief mit aptiertem Absenderfreistempel (E-13 Y - 117 A), aufgegeben im Juli 1946 im Postamt WIESBADEN-BIEBRICH durch die Firma Kalle & Co GmbH,
dieses Unternehmen war bis Ende des II. WK im Verbund der I.G. Farbenindustrie tätig und wurde nach der Zerschlagung der I.G. als GmbH gegründet.
Schöne Ostertage
Werner
Am: 22.04.2025 08:59:21
Gelesen: 198801
# 1047
Brief vom 05.08.1996 von der Stadt Salzburg an die Stadt Köln, frankiert mit zwei Absenderfreistempel einmal zu 6 und einem zu 1 Schilling.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 22.04.2025 16:01:02
Gelesen: 198708
# 1048
Hallo in die Runde,
heute eine Auslands-Postkarte, die ich in der Gebührenstufe zu 20 Pfg noch nicht habe:
Von ESLOHE im Sauerland aus ging diese Postkarte, versehen mit zwei AFS E-20 (man hatte wohl vorher nicht richtig im Postbuch nachgesehen) in Richtung Schweden, die Notopfer Berlin-Steuermarke hätte man nicht verkleben müssen, wollte sie aber auch nicht wieder entfernen.
mit Sammlergruß
Werner
Von ESLOHE im Sauerland aus ging diese Postkarte, versehen mit zwei AFS E-20 (man hatte wohl vorher nicht richtig im Postbuch nachgesehen) in Richtung Schweden, die Notopfer Berlin-Steuermarke hätte man nicht verkleben müssen, wollte sie aber auch nicht wieder entfernen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.04.2025 13:03:57
Gelesen: 198419
# 1049
Hallo,
ich habe diesen Beleg gerade auf dem Monitor.
47 Hamm (Westf.) 1, Finanzamt Hamm (Westf.)
Mit dem Eindruck:
Schreib öfter nach "Drüben"
Sie warten darauf!
Das war nach der Zeit als ein Walter U. sagte: „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten…“
Dann kam es doch anders und man drückte damit und auch mit Handstempel seine Solidarität mit den Bewohnern des anderen Teil Deutschlands aus.
Rolf Ritter ist bestimmt noch einigen bekannt.
Gruß
Hajo
47 Hamm (Westf.) 1, Finanzamt Hamm (Westf.)
Mit dem Eindruck:
Schreib öfter nach "Drüben"
Sie warten darauf!
Das war nach der Zeit als ein Walter U. sagte: „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten…“
Dann kam es doch anders und man drückte damit und auch mit Handstempel seine Solidarität mit den Bewohnern des anderen Teil Deutschlands aus.
Rolf Ritter ist bestimmt noch einigen bekannt.
Gruß
Hajo
Am: 24.04.2025 08:39:25
Gelesen: 198020
# 1050
Hallo an diesem regnerischen Morgen:
Warum der Mitarbeiter in der Poststelle dieses Unternehmen in HAMBURG 39 zwei verschiedenen Gebühren (AFS E-1) aufdruckte, lässt sich heute nich mehr erklären, die Gebühr von 15 Rpf für einen Brief galt über fast fünf Jahre.
mit Sammlergruß
Werner
Warum der Mitarbeiter in der Poststelle dieses Unternehmen in HAMBURG 39 zwei verschiedenen Gebühren (AFS E-1) aufdruckte, lässt sich heute nich mehr erklären, die Gebühr von 15 Rpf für einen Brief galt über fast fünf Jahre.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 24.04.2025 09:12:32
Gelesen: 198013
# 1051
@ HWS-NRW [#1050]
Hallo Werner,
die Sache ist doch absolut eindeutig. Ein Ortsbrief bis 20 g kostete 8 Rpf. Da der Brief schwerer war, musste eben noch 7 Rpf nachgestempelt werden. Dies ist der häufigste Grund für zwei AFS-Abbdrucke.
Viele Grüße
Bernhard
Am: 24.04.2025 11:19:10
Gelesen: 197985
# 1052
@ bernhard [#1051]
Hallo Bernhard,
Du hast natürlich Recht, ich war beim Einstellen gedanklich dummerweise bei einem anderen Beleg.
Auch bei diesem Ortsbrief, aufgegeben im Juni 1992, war bei der 2. Gew.-Stufe das Porto von 170 Pfg notwendig, der Beleg wurde im Postamt ERFURT von der CDU aufgegeben.
mit Dank und Sammlergruß
Werner
[Beiträge [#1047] bis [#1049] redaktionell verschoben in dieses Thema auf Wunsch mehrerer Mitglieder]
Die Redaktion weist darauf hin, dass das Verschieben - besonders älterer Beiträge eine zeitliche Zusatzbelastung darstellt, die zu Lasten der Gesundheit des ausführenden Redakteur (Richard) geht und nicht sein muss. Bitte achten Sie immer drauf im richtigen Thema zu schreiben. Kennen Sie das passenden Thema nicht, besonders Neulinge im Forum, eröffnen Sie für Ihren Beitrag ein neues Thema. Ein solches ist dann sehr schnell verschoben.
Auch bei diesem Ortsbrief, aufgegeben im Juni 1992, war bei der 2. Gew.-Stufe das Porto von 170 Pfg notwendig, der Beleg wurde im Postamt ERFURT von der CDU aufgegeben.
mit Dank und Sammlergruß
Werner
[Beiträge [#1047] bis [#1049] redaktionell verschoben in dieses Thema auf Wunsch mehrerer Mitglieder]
Die Redaktion weist darauf hin, dass das Verschieben - besonders älterer Beiträge eine zeitliche Zusatzbelastung darstellt, die zu Lasten der Gesundheit des ausführenden Redakteur (Richard) geht und nicht sein muss. Bitte achten Sie immer drauf im richtigen Thema zu schreiben. Kennen Sie das passenden Thema nicht, besonders Neulinge im Forum, eröffnen Sie für Ihren Beitrag ein neues Thema. Ein solches ist dann sehr schnell verschoben.
Am: 24.04.2025 15:53:22
Gelesen: 197901
# 1053
Hallo,
es kam noch ein etwas durchgeweichter Brief an:
Auslandsbrief in die Schweiz, verschickt als "Dokumentenpost" von der Deutschen Aussenhandelsbank (AG) in 109 BERLIN, das Porto von 35 Pf dargestellt mit einem Absenderfreistempel E-20.
Was da wohl wichtiges verschickt wurde?
mit Sammlergruß
Werner
Auslandsbrief in die Schweiz, verschickt als "Dokumentenpost" von der Deutschen Aussenhandelsbank (AG) in 109 BERLIN, das Porto von 35 Pf dargestellt mit einem Absenderfreistempel E-20.
Was da wohl wichtiges verschickt wurde?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 26.04.2025 15:34:13
Gelesen: 197398
# 1054
Hallo
an diesem denkwürdigen Tag.
Fernbrief, per Nachnahme von BREMEN 1 aus versandt ins benachbarte Bremerhaven an einen Rechtsanwalt, die Gebühr (20+30) dargestellt mit einem AFS Typ E-23.
mit Sammlergruß
Werner
Fernbrief, per Nachnahme von BREMEN 1 aus versandt ins benachbarte Bremerhaven an einen Rechtsanwalt, die Gebühr (20+30) dargestellt mit einem AFS Typ E-23.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 27.04.2025 09:27:11
Gelesen: 196888
# 1055
Hallo,
wir sichern z. Zeit Belege in der Cloud und nebenbei stellen wir auch mal was vor.
Hier ein normaler Brief (20 g) ins Ausland.
(22a) Viersen, Bonbonmaschinen Hansella, Albert Henkel A.G. (22) Viersen
Gruß
Hajo
(22a) Viersen, Bonbonmaschinen Hansella, Albert Henkel A.G. (22) Viersen
Gruß
Hajo
Am: 27.04.2025 15:24:50
Gelesen: 196386
# 1056
Hallo,
heute zeige ich eine Mischsendung bis 100 g vom 08.02.1954 von Pfaffenhofen mit einem schön gestaltete Umschlag. Hinter der Marke Semolin verbirgt sich die heute noch in Pfaffenhofen ansässige Firma Hipp.
Gruß
Hubert
Gruß
Hubert
Am: 27.04.2025 19:40:42
Gelesen: 195830
# 1057
Hallo am Abend.
Bei diesem Beleg vom Februar 1938 wurde der AFS (E-3) wegen fehlender Gebührenangabe doppelt aufgedruckt, er beinhaltete eine Rechnung des Emailwerkes in WUPPERTAL-ELBERFELD.
mkt Sammlergruß
Werner
Bei diesem Beleg vom Februar 1938 wurde der AFS (E-3) wegen fehlender Gebührenangabe doppelt aufgedruckt, er beinhaltete eine Rechnung des Emailwerkes in WUPPERTAL-ELBERFELD.
mkt Sammlergruß
Werner
Am: 27.04.2025 19:57:07
Gelesen: 195789
# 1058
@ HWS-NRW [#1057]
Kein Februar, kein 1938, kein Doppelabdruck, da scheint was schief gegangen zu sein. ;-)
Guten Abend,
Klemens
Am: 28.04.2025 10:10:58
Gelesen: 194791
# 1059
@ Frankenjogger [#1058]
Hallo Klemens,
da hast Du Recht, da hat sich ein anderer Beleg vorgedrängelt:
Geschäftspapier, versandt im Februar 1938, zu sehen zweimal ein Aufdruck des Wertrahmen E-1 (Bogenrechteck).
Fast die gleiche Farbe, aber:
Es war auch ein Geschäftspapier, aber vom April 1939 mit dem Wertrahmen E-3, interessant fand ich die Grafik, damals gab man noch viel weniger Einzelbände heraus. Wenn man es vor 10-12 Jahren gekauft hat, bekam man mindestens die doppelte Anzahl zugesandt und hatte im Wohnzimmer eine "umfangreiche" Bibliothek vorzuweisen.
mit Sammlergruß
Werner
Geschäftspapier, versandt im Februar 1938, zu sehen zweimal ein Aufdruck des Wertrahmen E-1 (Bogenrechteck).
Fast die gleiche Farbe, aber:
Es war auch ein Geschäftspapier, aber vom April 1939 mit dem Wertrahmen E-3, interessant fand ich die Grafik, damals gab man noch viel weniger Einzelbände heraus. Wenn man es vor 10-12 Jahren gekauft hat, bekam man mindestens die doppelte Anzahl zugesandt und hatte im Wohnzimmer eine "umfangreiche" Bibliothek vorzuweisen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 29.04.2025 09:27:35
Gelesen: 194356
# 1060
Hallo,
nach den für einen Außenstehenden schwer zu lesenden vorigen Beiträgen wage ich wieder eine Vorstellung.
(1) Berlin NW 40, Justizbehörden Berlin-Moabit
Brief mit der Gewichtsstufe 20 - 50 g zum Ortstarif. Gebühr für förmliche Zustellung 0,50 Pf.
Gruß
Hajo
(1) Berlin NW 40, Justizbehörden Berlin-Moabit
Brief mit der Gewichtsstufe 20 - 50 g zum Ortstarif. Gebühr für förmliche Zustellung 0,50 Pf.
Gruß
Hajo
Am: 30.04.2025 11:35:04
Gelesen: 193930
# 1061
Hallo am Morgen.
Kann mir eine/einer der Fachfrauen/Fachmänner erklären, warum auf dieser Ortskarte 10 Pf verklebt wurden?
Könnte es sein, dass an dieser Karte unten eine "Antwortkarte" dranhing, unten lässt sich ein unregelmäßiger Rand erkennen, habe solche "Doppelkarten" aus diesem Zeitraum noch nicht gesehen.
mit Dank und Sammlergruß
Werner
Kann mir eine/einer der Fachfrauen/Fachmänner erklären, warum auf dieser Ortskarte 10 Pf verklebt wurden?
Könnte es sein, dass an dieser Karte unten eine "Antwortkarte" dranhing, unten lässt sich ein unregelmäßiger Rand erkennen, habe solche "Doppelkarten" aus diesem Zeitraum noch nicht gesehen.
mit Dank und Sammlergruß
Werner
Am: 30.04.2025 14:18:46
Gelesen: 193868
# 1062
Hallo Werner,
der Morgen war wohl etwas zu früh !
Ich kann keine verklebten 10 Pf entdecken.
Sonnige Grüße von
Ingo aus dem Norden
Am: 30.04.2025 17:31:30
Gelesen: 193765
# 1063
@ ginonadgolm [#1062]
Hallo Ingo,
beim nächsten Mal bitte erst eine Mail an mich, dann kann ich es noch ausbessern.
Einen ähnlichen Beleg habe ich schon gezeigt.
AFS mit dem schönen Motiv des "Herrn Goethe in Italien", gedruckt im April 1943 mit dem inzwischen ausgetauschten Schriftbild "Antiqua" im Wertrahmen (E-8), die muss man erst einmal finden.
Euch einen schönen 1. Mai.
Werner
AFS mit dem schönen Motiv des "Herrn Goethe in Italien", gedruckt im April 1943 mit dem inzwischen ausgetauschten Schriftbild "Antiqua" im Wertrahmen (E-8), die muss man erst einmal finden.
Euch einen schönen 1. Mai.
Werner
Am: 01.05.2025 14:28:30
Gelesen: 193400
# 1064
Hallo,
ein Absenderfreistempel der Bayerischen Hypothek- und Wechselbank zur Begleichung der Gebühr von 40 Pfg. für eine Späteinlieferung vom 04.03.1959.
Üblicherweise wurde die fällige Gebühr bar am Postschalter bezahlt und vom Schalterbeamten entsprechende Briefmarken auf dem Schalterformular verklebt. Es konnten aber auch von Firmen Freistempel in entsprechender Höhe abgegeben werden, die dann ebenfalls auf dem Formular befestigt wurden.

Gruß
Hubert

Gruß
Hubert
Am: 05.05.2025 16:26:24
Gelesen: 191481
# 1065
Hallo,
heute ein Beleg, der zu unserem Nachbarn ging.
Im Februar 1958 sandte dieses Unternehmen einen Einschreibbrief (40+50) an eine Hauptstelle der "Creditanstalt-Bankverein" in die Hauptstadt Österreichs.
Aufgedruckt ein Francotyp-AFS E-23.
mit Sammlergruß
Werner
Im Februar 1958 sandte dieses Unternehmen einen Einschreibbrief (40+50) an eine Hauptstelle der "Creditanstalt-Bankverein" in die Hauptstadt Österreichs.
Aufgedruckt ein Francotyp-AFS E-23.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 05.05.2025 17:43:03
Gelesen: 191373
# 1066
Hallo Hans-Werner
das ist keine Francotyp sondern eine Postalia, gut zu erkennen an den zierlichen Ziffern im Wertrahmen.
Viele Grüße
Angelika
Am: 05.05.2025 23:28:04
Gelesen: 191158
# 1067
@ Angelika [#1066]
Hallo Angelika,
Danke für den Hinweis, hätte ich auch selber erkennen können.
Zum Ausgleich diesmal ein Francotyp-Stempel (E-23), gedruckt auf einem Luftpost-Eilboten-Fernbrief vom Juli 1958, aufgegeben im Postamt ULM (DONAU) in der Gesamtgebühr von 85 Pfennigen (20+60+5).
mit Sammlergruß
Werner
Zum Ausgleich diesmal ein Francotyp-Stempel (E-23), gedruckt auf einem Luftpost-Eilboten-Fernbrief vom Juli 1958, aufgegeben im Postamt ULM (DONAU) in der Gesamtgebühr von 85 Pfennigen (20+60+5).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 08.05.2025 23:59:52
Gelesen: 189711
# 1068
Liebe AFS-Freunde!
Heute zeige ich eine Postkarte mit einem AFS der Kabelwerke Rheydt AG vom 1.9.1941, als Rheydt noch nicht zu Mönchengladbach gehörte.
Auch die auf der Rückseite angegebene Anschrift für Bahnsendungen Rheydt-Geneicken gibt es nicht mehr.
Den damals wohl obligaten Abschiedsgruß übersehen wir geflissentlich.
Was mich noch interessieren würde: Handelt es sich bei der Nummer 8442 im AFS nur um eine fortlaufende Zählnummer, oder hat die eine bestimmte Bedeutung?
Herzliche Grüße
Gunther
Auch die auf der Rückseite angegebene Anschrift für Bahnsendungen Rheydt-Geneicken gibt es nicht mehr.
Den damals wohl obligaten Abschiedsgruß übersehen wir geflissentlich.
Was mich noch interessieren würde: Handelt es sich bei der Nummer 8442 im AFS nur um eine fortlaufende Zählnummer, oder hat die eine bestimmte Bedeutung?
Herzliche Grüße
Gunther
Am: 09.05.2025 10:31:28
Gelesen: 189454
# 1069
@ Shinokuma [#1068]
Hallo Günther,
das ist eine Zählziffer, die bei den Francotyp-Maschine vorkommt, mal oben, mal mittig, es gibt aber auch Maschinen ohne Zählziffer.
Bei den Komusina-Maschinen wird diese Zählnummer links vom Tagesstempel aufgedruckt, finde aber derzeit keinen Beleg in meiner umfangreichen Datei.
mit Sammlergruß
Werner
Bei den Komusina-Maschinen wird diese Zählnummer links vom Tagesstempel aufgedruckt, finde aber derzeit keinen Beleg in meiner umfangreichen Datei.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.05.2025 15:28:13
Gelesen: 189271
# 1070
Hallo,
auch heute wieder etwas Nettes.
Zum Jubiläum "250 Jahre Charlottenburg" gab es 1955 einen schönen AFS (E-20) mit Darstellung des Tores am Schloßeingang, hier aufgedruckt auf eine Ortspostkarte mit einer nicht so schönen Einladung (2. Vorladung) des Empfängers.
mit Sammlergruß
Werner
Zum Jubiläum "250 Jahre Charlottenburg" gab es 1955 einen schönen AFS (E-20) mit Darstellung des Tores am Schloßeingang, hier aufgedruckt auf eine Ortspostkarte mit einer nicht so schönen Einladung (2. Vorladung) des Empfängers.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 11.05.2025 13:19:46
Gelesen: 188240
# 1071
Hallo,
und allen Müttern herzliche Glückwünsche zu ihrem Ehrentag.
Eilboten-Einschreib-Fernbrief in der Gesamtgebühr von 82 Rpf (12+30+40), aufgegeben im Dezember 1934,
die Gebühr entrichtet mit einem Francotyp-AFS Typ E-2 (Mäanderrechteck).
mit Sammlergruß
Werner
Eilboten-Einschreib-Fernbrief in der Gesamtgebühr von 82 Rpf (12+30+40), aufgegeben im Dezember 1934,
die Gebühr entrichtet mit einem Francotyp-AFS Typ E-2 (Mäanderrechteck).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 13.05.2025 15:11:47
Gelesen: 187144
# 1072
Hallo am Mittag
und den (wenigen) deutschen Teilnehmern der EUROPHILEX Gratulation zu ihren Auszeichnungen.
Auch wenn ich meine Sammlung "Postwurfsendungen" beendet habe und sie abgeben möchte, achte ich doch immer noch auf neue Belege zu dieser recht seltenen Form von Postbelegen.
Graphisch gelungen die Werbung auf der linken Seite, stelle gerade fest, dass ein ähnlicher Beleg bei mir in der Sammlung tatsächlich vom 21.3.1953 ist.
mit Sammlergruß und Danke für die Stimmen bei der Forum-Umfrage.
Werner
Auch wenn ich meine Sammlung "Postwurfsendungen" beendet habe und sie abgeben möchte, achte ich doch immer noch auf neue Belege zu dieser recht seltenen Form von Postbelegen.
Graphisch gelungen die Werbung auf der linken Seite, stelle gerade fest, dass ein ähnlicher Beleg bei mir in der Sammlung tatsächlich vom 21.3.1953 ist.
mit Sammlergruß und Danke für die Stimmen bei der Forum-Umfrage.
Werner
Am: 14.05.2025 16:05:09
Gelesen: 186728
# 1073
Hallo in die Runde.
Fernpostkarten, abgesandt der Stadt BRESLAU in den Jahren 1939 und 1940 von dort tätigen Firmen, zur Verwendung dienten AFS-Maschinen mit den Wertrahmen Mäanderrechteck (E-2) und Reichsadler (E-5).
Interessant ist der zugedruckte Uhrzeit-Ankunftsstempel.
Fernpostkarten, abgesandt der Stadt BRESLAU in den Jahren 1939 und 1940 von dort tätigen Firmen, zur Verwendung dienten AFS-Maschinen mit den Wertrahmen Mäanderrechteck (E-2) und Reichsadler (E-5).
Interessant ist der zugedruckte Uhrzeit-Ankunftsstempel.
Am: 15.05.2025 01:15:55
Gelesen: 186596
# 1074
@ HWS-NRW [#1069]
Bei den Komusina-Maschinen wird diese Zählnummer links vom Tagesstempel aufgedruckt, finde aber derzeit keinen Beleg in meiner umfangreichen Datei.
Hallo Werner,
bevor das Thema Zählnummer bei Komusina ausufert; erst einmal mal ein großes Stop-Schild.
Komusina und Zählnummer? Vergiss dieses Vokabular ganz schnell. Das gibt es bei diesem Frankiermaschinen-Hersteller nicht.
Die Komusina hat links einen Summenzähler der die verbrauchten Gebühren anzeigt. Heute würden wir das als Entgelte bezeichnen.
Anbei ein Beispiel aus meinem Fundus.
Schöne Grüße,
Thomas
Komusina und Zählnummer? Vergiss dieses Vokabular ganz schnell. Das gibt es bei diesem Frankiermaschinen-Hersteller nicht.
Die Komusina hat links einen Summenzähler der die verbrauchten Gebühren anzeigt. Heute würden wir das als Entgelte bezeichnen.
Anbei ein Beispiel aus meinem Fundus.
Schöne Grüße,
Thomas
Am: 15.05.2025 10:54:56
Gelesen: 186376
# 1075
Hallo Thomas,
besten Dank für Deinen Hinweis, der natürlich richtig ist.
Habe jetzt auch mal einen besonderen Komusina-AFS herausgesucht, der bei meinem Postwurfsendungen steckte.
Der Abdruck aus MÜNCHEN vom 13.2.1934 ist m.W. der früheste Beleg dieser Sendungsform, im Exponat bin ich seinerzeit nur auf die grundsätzlichen Änderungen gegenüber den Frankotyp-Versionen eingegangen.
mit Sammlergruß
Werner
Habe jetzt auch mal einen besonderen Komusina-AFS herausgesucht, der bei meinem Postwurfsendungen steckte.
Der Abdruck aus MÜNCHEN vom 13.2.1934 ist m.W. der früheste Beleg dieser Sendungsform, im Exponat bin ich seinerzeit nur auf die grundsätzlichen Änderungen gegenüber den Frankotyp-Versionen eingegangen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 15.05.2025 12:55:07
Gelesen: 186334
# 1076
Hallo,
bei der Lektüre des Band 2 der Herren Dürst und Eich und der Durchsicht meiner Belege ist mir der folgende aufgefallen.
Zwar nur ein einfacher Ortsbrief, jedoch die Zeichnung des Wertrahmens war mir schon früher aufgefallen.
Lt. dem Band 2 sollte es sich eine Maschine der Firma Stielow Neopost (E-27 G) handeln, der Stempel wird unter der Nummer internen 557 gelistet.
Wollte den Beleg erst in der Rubrik "Kirche" einstellen, jedoch gibt es keine entsprechende Abbildung.
Mit Sammlergruß
Werner
Zwar nur ein einfacher Ortsbrief, jedoch die Zeichnung des Wertrahmens war mir schon früher aufgefallen.
Lt. dem Band 2 sollte es sich eine Maschine der Firma Stielow Neopost (E-27 G) handeln, der Stempel wird unter der Nummer internen 557 gelistet.
Wollte den Beleg erst in der Rubrik "Kirche" einstellen, jedoch gibt es keine entsprechende Abbildung.
Mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.05.2025 11:22:30
Gelesen: 185387
# 1077
Hallo am Sonnabend.
Beleg vom Dezember 1937 aus BERLIN SW 19 mit dem Bafra E-VIII d -AFS, der bis 1943 nachgewiesen werden kann.
Das Berliner Tageblatt (BT) war von 1872 bis 1939 eine überregionale Tageszeitung im Deutschen Reich. Von Rudolf Mosse gegründet, richtete sich das Blatt an ein Massenpublikum und entwickelte sich als auflagenstärkste Zeitung im Deutschen Kaiserreich zu einem Leitmedium.
mit Sammlergruß
Werner
Beleg vom Dezember 1937 aus BERLIN SW 19 mit dem Bafra E-VIII d -AFS, der bis 1943 nachgewiesen werden kann.
Das Berliner Tageblatt (BT) war von 1872 bis 1939 eine überregionale Tageszeitung im Deutschen Reich. Von Rudolf Mosse gegründet, richtete sich das Blatt an ein Massenpublikum und entwickelte sich als auflagenstärkste Zeitung im Deutschen Kaiserreich zu einem Leitmedium.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 22.05.2025 16:10:20
Gelesen: 183327
# 1078
Hallo,
heute wieder zwei besondere Belege:
Gerade frisch eingetroffen diese Belege mit postamtlichen Vorläufer-Stempeln.
Bei der Gebührenstufe zu 10 Rpf wurde ein Stempel "Bafra Modell Francotyp B" (E-IX-39) in BERLIN W 8 aufgedruckt, der Stempel wird im Band 1 der Herren H. Dürst und G. Eich aufgelistet, eine Abbildung lag wohl bisher noch nicht vor.
In BERLIN W 8 wurde auch der Auslandsbrief aufgeliefert, hier wurde eine Maschine Typ "Fabrikat Anker" (E-IX-37) eingesetzt.
mit Sammlergruß
Werner
Gerade frisch eingetroffen diese Belege mit postamtlichen Vorläufer-Stempeln.
Bei der Gebührenstufe zu 10 Rpf wurde ein Stempel "Bafra Modell Francotyp B" (E-IX-39) in BERLIN W 8 aufgedruckt, der Stempel wird im Band 1 der Herren H. Dürst und G. Eich aufgelistet, eine Abbildung lag wohl bisher noch nicht vor.
In BERLIN W 8 wurde auch der Auslandsbrief aufgeliefert, hier wurde eine Maschine Typ "Fabrikat Anker" (E-IX-37) eingesetzt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.05.2025 11:37:55
Gelesen: 183032
# 1079
@ HWS-NRW [#1078]
Hallo Werner,
schöne seltene Belege die Du da zeigst.
Wie kommst Du darauf, dass eine Abbildung noch nicht vorlag? Das ist ein Typen Katalog und kein Bilderbuch.
Auf der nächsten Seite steht unter Anmerkungen zu den Katalognummern 36 – 39:
39. Zwei Maschinen verwendet. Bekannt sind folgende Varianten:
Berlin W 8 Stahlmannsfeld
Berlin SW 19 Rudolf Mosse
Weiterführende Literatur ist unter dem folgenden Link zu finden. [1]
Band 4, Förster, Hans-Joachim, Versuchsfreistempler ... und Übergang mit Zusammenschluss der Hersteller von Frankiermaschinen und eigenständigem Betrieb ab 1924/25. 84 Seiten, Format DIN A 4, 16 €
Gruß
Hajo
[1] https://www.fg-freistempel.de/ueber-uns/fg-literatur/
Am: 23.05.2025 11:54:00
Gelesen: 183016
# 1080
@ Nordluchs [#1079]
Hallo Hajo,
da in dem Band ja viele, viele Belege und Abbildungen vorhanden sind, nahm ich an, dass halt einige Stempel bekannt sind, aber es halt nicht von jedem der besonderen AFS eine Abbildung vorlag.
Wie schon mehrmals beschrieben geht es mir mehr um die Gebührenstufen als um die sonstigen Maschinen-Besonderheiten.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.05.2025 18:44:10
Gelesen: 182789
# 1081
Hallo,
natürlich, ich vergaß die Schublade Gebührenstufen bei diesem Thema. Die 10 Pf und 25 Pf. fehlten wohl noch in der Sammlung.
Damit das kein Schriftverkehr wird nur zwischendurch ein kleines Fundstück.
(16) Frankfurt (Main) Süd 10, Skandinavien Airlines System adressiert an eine Spedition in Berlin.
Gruß
Hajo
(16) Frankfurt (Main) Süd 10, Skandinavien Airlines System adressiert an eine Spedition in Berlin.
Gruß
Hajo
Am: 23.05.2025 22:52:33
Gelesen: 182675
# 1082
Hallo am späten Abend.
In irgend einem Thread ging es um "frankierte" Postscheckbriefe.
In meine "Schublade" passt auch dieser Beleg, bei dem der AFS mehr als "Absenderstempel" diente mit seiner 000-Werteinstellung, denn diese Briefe wurden ja bekanntlich gebührenfrei befördert.
Euch ein schönes Wochenende
Werner
In irgend einem Thread ging es um "frankierte" Postscheckbriefe.
In meine "Schublade" passt auch dieser Beleg, bei dem der AFS mehr als "Absenderstempel" diente mit seiner 000-Werteinstellung, denn diese Briefe wurden ja bekanntlich gebührenfrei befördert.
Euch ein schönes Wochenende
Werner
Am: 24.05.2025 14:16:18
Gelesen: 182286
# 1083
Hallo in die Runde.
Heute ein Eilboten-Fernbrief, abgesandt im August 1967 aus meiner Heimatstadt, die Gebühr (Porto 30 Pfg + Eilboten 100 Pfg) entrichtet mit einem AFS E-26.
Bemerke gerade beim Einfügen in meine Sammlung, so viele Belege mit AFS gibt es gar nicht.
mit Sammlergruß
Werner
Heute ein Eilboten-Fernbrief, abgesandt im August 1967 aus meiner Heimatstadt, die Gebühr (Porto 30 Pfg + Eilboten 100 Pfg) entrichtet mit einem AFS E-26.
Bemerke gerade beim Einfügen in meine Sammlung, so viele Belege mit AFS gibt es gar nicht.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.05.2025 09:05:25
Gelesen: 182011
# 1084
Hallo,
ein ansprechendes Klischee eines Hamburger Absenderfreistempel möchte ich vorstellen.

Hamburg 8, Otto Krahn
Zu sehen ist der Nicolaifleet und im Hintergrund die Hauptkirche St. Katharinen.
Rückseite mit Handstempel Hamburg 1, Einschreibzustellung. Laut Datenbank ein Innendienststempel [1].
Gruß
Hajo
[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/189308

Hamburg 8, Otto Krahn
Zu sehen ist der Nicolaifleet und im Hintergrund die Hauptkirche St. Katharinen.
Rückseite mit Handstempel Hamburg 1, Einschreibzustellung. Laut Datenbank ein Innendienststempel [1].
Gruß
Hajo
[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/189308
Am: 27.05.2025 13:46:54
Gelesen: 181042
# 1085
Hallo in die Runde.
Der Wertrahmen „Großes Posthorn“ wurde nur in Maschinen, die in der Französischen Zone Verwendung fanden, eingesetzt. Es gab ihn in den Francotyp- sowie in den Postalia-Maschinen, beide Typen (E-22) wurden wenig eingesetzt und kommen recht selten vor.
mit Sammlergruß
Werner
Der Wertrahmen „Großes Posthorn“ wurde nur in Maschinen, die in der Französischen Zone Verwendung fanden, eingesetzt. Es gab ihn in den Francotyp- sowie in den Postalia-Maschinen, beide Typen (E-22) wurden wenig eingesetzt und kommen recht selten vor.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 28.05.2025 07:45:22
Gelesen: 180648
# 1086
Hallo am Morgen.
Eingeschriebener Nachnahme-Brief der Polnischen Militärmission in BERLIN-GRUNEWALD vom Januar 1962, die Gebühr von 130 Pfg (40+40+50) eingestellt auf einer Postalia-Maschine (E-27), hier wurde ein Interims-Klischee genutzt.
mit Sammlergruß
Werner
Eingeschriebener Nachnahme-Brief der Polnischen Militärmission in BERLIN-GRUNEWALD vom Januar 1962, die Gebühr von 130 Pfg (40+40+50) eingestellt auf einer Postalia-Maschine (E-27), hier wurde ein Interims-Klischee genutzt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 28.05.2025 19:17:59
Gelesen: 180482
# 1087
Hallo,
heute wieder zwei weitere LP-Belege.
Links ein Luftpost-Brief via Zeppelin nach Brasilien, die Firma ACUFIRM, in Frankfurt (Main) ansässig, ist einer der großen Hersteller von chirurgischen Nadeln und Kanülen, die in vielen Praxen sowie im Operationssaal oft verwendet werden. Habe selber jahrelang mit diesen Materialien gearbeitet.
Rechts ein weiterer Beleg, er ging von BERLIN NW 7 aus nach Brasilien, die Gebühr (25+125 Rpf) entrichtet mit einem AFS (nur eine Hersteller-Maschine bekannt mit Punkt vor der Gebühr) von Dezember 1934.
mit Sammlergruß
Werner
Links ein Luftpost-Brief via Zeppelin nach Brasilien, die Firma ACUFIRM, in Frankfurt (Main) ansässig, ist einer der großen Hersteller von chirurgischen Nadeln und Kanülen, die in vielen Praxen sowie im Operationssaal oft verwendet werden. Habe selber jahrelang mit diesen Materialien gearbeitet.
Rechts ein weiterer Beleg, er ging von BERLIN NW 7 aus nach Brasilien, die Gebühr (25+125 Rpf) entrichtet mit einem AFS (nur eine Hersteller-Maschine bekannt mit Punkt vor der Gebühr) von Dezember 1934.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 30.05.2025 09:27:14
Gelesen: 179650
# 1088
Hallo,
ein zweifach verwendeter Umschlag mit dem Absenderfreistempel „Rat der Stadt Rostock“.
Adressiert an den bekannten Petermänken-Verlag.
Der Petermänken-Verlag war ein Verlag, der von 1947 bis 1964 in Schwerin seinen Sitz hatte. Der Schwerpunkt des Verlagsprogrammes lag auf Belletristik und heimatkundlichen Werken unterschiedlichen Genres. [1]
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Petermänken-Verlag
Adressiert an den bekannten Petermänken-Verlag.
Der Petermänken-Verlag war ein Verlag, der von 1947 bis 1964 in Schwerin seinen Sitz hatte. Der Schwerpunkt des Verlagsprogrammes lag auf Belletristik und heimatkundlichen Werken unterschiedlichen Genres. [1]
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Petermänken-Verlag
Am: 30.05.2025 11:09:19
Gelesen: 179618
# 1089
Bei meiner Durchsicht gestern fand ich noch die folgende Privatganzsache.
Ob die Firma Francotyp seinerzeit einen Werbestand während der Ausstellung hatte, lässt sich nicht klären, interessant aber der Textzusatz im Tagesstempel des AFS Mäanderrechteck, der auf die Ausstellung hinwies.
Privatganzsache PP 122 C1-02, aufgegeben im April 1933 in DRESDEN.
mit Sammlergruß
Werner
Ob die Firma Francotyp seinerzeit einen Werbestand während der Ausstellung hatte, lässt sich nicht klären, interessant aber der Textzusatz im Tagesstempel des AFS Mäanderrechteck, der auf die Ausstellung hinwies.
Privatganzsache PP 122 C1-02, aufgegeben im April 1933 in DRESDEN.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 30.05.2025 23:24:26
Gelesen: 179260
# 1090
Wenn ich bei Google nach dem Wort LACTUMINA suche, dann lande ich entweder bei Angeboten von Herrn Kemser oder z.B. bei diesem Fachaufsatz aus dem Jahr 1840 [1].

Ich gehe deshalb davon aus, dass sich unter dem Namen LACTUMINA eine Arzneimittelfirma verbirgt, die aber die Zeiten bis heute nicht überlebt hat.

Viele Grüße
Ingo
[1] https://misc.bibl.u-szeged.hu/45794/1/borklinika_483_001.pdf

Ich gehe deshalb davon aus, dass sich unter dem Namen LACTUMINA eine Arzneimittelfirma verbirgt, die aber die Zeiten bis heute nicht überlebt hat.

Viele Grüße
Ingo
[1] https://misc.bibl.u-szeged.hu/45794/1/borklinika_483_001.pdf
Am: 31.05.2025 16:27:32
Gelesen: 178711
# 1091
Hallo in die werte Runde.
Per Luftpost ging diese kleine Drucksache in Richtung britische Inseln, aufgedruckt der AFS der IPOSTA 1930 in BERLIN, Absender war ein brit. Besucher.
Nun fehlt mir nur noch der seltene JPOSTA-Absenderfreistempel !
mit Sammlergruß
Werner
Per Luftpost ging diese kleine Drucksache in Richtung britische Inseln, aufgedruckt der AFS der IPOSTA 1930 in BERLIN, Absender war ein brit. Besucher.
Nun fehlt mir nur noch der seltene JPOSTA-Absenderfreistempel !
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.06.2025 10:16:54
Gelesen: 178303
# 1092
Hallo,
einen netten kleinen Faltbrief (sechsmal gefaltet) stelle ich vor. Enthält den Einkommensteuerbescheid für 1948.
(17b) Schopfheim, Finanzamt Schopfheim
Freigemacht mit einer Postalia und dem Wertrahmen „Großes Posthorn“, das nur in der französischen Besatzungszone verwendet wurde.
Gruß
Hajo
(17b) Schopfheim, Finanzamt Schopfheim
Freigemacht mit einer Postalia und dem Wertrahmen „Großes Posthorn“, das nur in der französischen Besatzungszone verwendet wurde.
Gruß
Hajo
Am: 07.06.2025 12:42:30
Gelesen: 175833
# 1093
Hallo in die Runde,
das Autohaus am Johannisplatz in LEIPZIG versandte seinerzeit ihre Werbung per Zeitungsdrucksache bzw. Schleife.
Die Gebühr dafür wurde wie die normale Drucksache berechnet, hier also 3 Rpf für die Gewichtsstufe bis 20 g sowie 4 Rpf (man hatte wohl noch einmal nachgewogen und einen zweiten AFS (E-5) seitlich abgedruckt), da die Sendung über 20 g wog. Interessant die graphische Umsetzung im Werbeklischee.
mit Sammlergruß
Werner
Die Gebühr dafür wurde wie die normale Drucksache berechnet, hier also 3 Rpf für die Gewichtsstufe bis 20 g sowie 4 Rpf (man hatte wohl noch einmal nachgewogen und einen zweiten AFS (E-5) seitlich abgedruckt), da die Sendung über 20 g wog. Interessant die graphische Umsetzung im Werbeklischee.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 08.06.2025 13:19:02
Gelesen: 175384
# 1094
Hallo
am (zum Glück für den Boden) verregneten Pfingstsonntag.
Fern-Doppelbrief (2. Gew.-Stufe) vom Januar 1935 sowie ein Adressaufkleber vom Dezember 1936, jeweils in der Gebührenstufe zu 24 Rpf, einmal mit dem AFS Typ A (sechs Eichenblätter) und einmal die Type B (1/2 Blatt mehr in der linken Ranke), eigentlich eine einfache Gebühr, aber mit AFS immer interessanter, finde ich zumindest.
Euch schöne Rest-Pfingsttage
Werner
Fern-Doppelbrief (2. Gew.-Stufe) vom Januar 1935 sowie ein Adressaufkleber vom Dezember 1936, jeweils in der Gebührenstufe zu 24 Rpf, einmal mit dem AFS Typ A (sechs Eichenblätter) und einmal die Type B (1/2 Blatt mehr in der linken Ranke), eigentlich eine einfache Gebühr, aber mit AFS immer interessanter, finde ich zumindest.
Euch schöne Rest-Pfingsttage
Werner
Am: 11.06.2025 21:52:18
Gelesen: 173637
# 1095
Hallo am Abend.
1947 richtete man einen Anschriftensuchdienst ein. Seit Ende 1947 waren Anschriftenprüfungen interzonal zugelassen, ab September 1948 auch international. Die ermäßigte Gebühr von 6 Pfg galt ab März 1946, im September forderte man dann 5 Pfg ab dem 1. August 1964 wurde sie dem jeweiligen Postkartenporto angeglichen.
Zwei Belege aus den Jahren 1950 und 1957, den ersten Beleg muss man schon etwas suchen.
Auch die Deutsche Post der DDR erlaubte ihren Firmen die Möglichkeit zur Prüfung einer Postanschrift, sie wurde als Drucksache mit einer Gebühr zu 5 Pfennigen angeboten.
mit Sammlergruß
Werner
1947 richtete man einen Anschriftensuchdienst ein. Seit Ende 1947 waren Anschriftenprüfungen interzonal zugelassen, ab September 1948 auch international. Die ermäßigte Gebühr von 6 Pfg galt ab März 1946, im September forderte man dann 5 Pfg ab dem 1. August 1964 wurde sie dem jeweiligen Postkartenporto angeglichen.
Zwei Belege aus den Jahren 1950 und 1957, den ersten Beleg muss man schon etwas suchen.
Auch die Deutsche Post der DDR erlaubte ihren Firmen die Möglichkeit zur Prüfung einer Postanschrift, sie wurde als Drucksache mit einer Gebühr zu 5 Pfennigen angeboten.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 11.06.2025 23:55:34
Gelesen: 173600
# 1096
@ Cantus [#1090]
" Wenn ich bei Google nach dem Wort LACTUMINA [...] Ich gehe deshalb davon aus, dass sich unter dem Namen LACTUMINA eine Arzneimittelfirma verbirgt, die aber die Zeiten bis heute nicht überlebt hat."
Teilweise korrekt, die Firma gibt es noch.
Lactumina => Bauer & Cie. [1]
Bauer & Cie. => (Chem. Fabrikate), Geschäftslokal Friedrichstr. 231 [2]
Herr Kemser hat aber auch Recht, denn: Milchzuckerfabrik Bauer & Cie, Johann A. Wülfing, Gronau [3]
Zur Geschichte [4]
" Das Pharmaunternehmen heißt ab diesem Zeitpunkt Wülfing Pharma GmbH - ein Name mit Tradition. 1898 ließ sich nämlich der Kaufmann Abraham von Wülfing ins Handelsregister eintragen. Zusammen mit dem Chemiker Dr. Felix Bauer gründete er in Berlin die Firma Wülfing Bauer & Cie., das Stammhaus der späteren Wülfing-Gruppe. [...] In Gronau bei Hannover erbaute von Wülfing eine Produktionsstätte, von wo aus das Präparat weltweit verschickt wurde.
Von Wülfing verstarb 1927. Sein Sohn Rudolf leitete von nun an die Firma. Der Zweite Weltkrieg beutelte das Unternehmen schwer: Die Hauptverwaltung in Berlin wurde zerstört. Rudolf von Wülfing verlegte den Firmensitz nach Düsseldorf. Die Produktion und der größte Teil der Forschung blieben in Gronau. Mitten im Wiederaufbau verstarb Rudolf von Wülfing.[...]
Ein eigenständiges kleines Pharmaunternehmen mit eigener Forschung und Entwicklung würde sich nicht mehr lange am Markt durchsetzen können. [...] 1975 kaufte die britische Beecham-Gruppe das Gronauer Werk, die Beecham-Wülfing GmbH & Co. KG entstand. Der Firmenhauptsitz wurde nach England verlegt, die Produktionsabteilung blieb aber in Gronau.[...]
1990 dann wieder eine Änderung: Der Beecham-Konzern und die amerikanische SmithKline schlossen sich zu einem Unternehmen zusammen. Erneut kamen auf das Gronauer Werk Umzugs- und Umbauarbeiten zu, weil ein anderes Produktionsprogramm gefahren wurde. Auch der Firmenname wurde ein anderer: SmithKline Beecham Pharma GmbH."
" In den Jahren 1995/96 ließ SmithKline Beecham weltweit seine Fertigungskapazitäten überprüfen. Folge der Studie war die Rationalisierung der Produktion. Auch das Werk in Gronau war betroffen.[...]
Drei noch recht junge Mitarbeiter des Werkes hatten zu diesem Zeitpunkt die Courage bewiesen, sich für die Übernahme der Produktionsstätte zu bewerben.[...] Am 1. Juli 1996 war es soweit: SmithKline Beecham löste das Werk aus dem Firmenverbund heraus und übertrug es auf die drei Mitarbeiter. Das Pharmaunternehmen heißt ab diesem Zeitpunkt Wülfing Pharma GmbH."
Laut Handelsregister übernahm 2007 die allegropharm GmbH 89,8% der Anteile. 2008 übernahm die Haupt Pharma AG diese Anteile, die wiederrum 2014 in aenova aufging, die wiederrum 2024 an die Kühne Holding verkauft wurde.
[1] https://www.digi-hub.de/viewer/fulltext/1527681707019/492/
[2] https://digital.zlb.de/viewer/fulltext/34457312_1913/50-51/
[3] https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v3099841
[4] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wuh1-16-1997/
Am: 12.06.2025 12:14:48
Gelesen: 173361
# 1097
Die Anschriftenprüfung ist eine besondere Dienstleistung von Postunternehmen, mit der eine postalische Adresse überprüft und vervollständigt wird. Sie wurde im März 1931 bei der Deutschen Reichspost eingeführt, die ermäßigte Gebühr wurde überwiegend mittels AFS ausgewiesen.
Für einen Einzelauftrag wurde bis Kriegsende eine Gebühr von 3 Rpf berechnet, ausgewiesen hier im Oktober 1937 mit einem AFS (E-5) der Firma F.W. Hofmann & Co. aus Chemnitz.
Mitte der 1950-er Jahre veränderte die Firma B. Preisler aus BREDSTEDT, bekannt bei den Thematikern wegen ihrer Tabak- und Zigaretten-Werbung, ihren AFS, der hier auf Anschriften-Prüfung abgebildet ist. Man fügte neben dem Buchstaben „P“ ein paar Zigarren-Rauchringe sowie einen sympathischen Genießer hinzu. (siehe [#1095])
mit Sammlergruß
Werner
Für einen Einzelauftrag wurde bis Kriegsende eine Gebühr von 3 Rpf berechnet, ausgewiesen hier im Oktober 1937 mit einem AFS (E-5) der Firma F.W. Hofmann & Co. aus Chemnitz.
Mitte der 1950-er Jahre veränderte die Firma B. Preisler aus BREDSTEDT, bekannt bei den Thematikern wegen ihrer Tabak- und Zigaretten-Werbung, ihren AFS, der hier auf Anschriften-Prüfung abgebildet ist. Man fügte neben dem Buchstaben „P“ ein paar Zigarren-Rauchringe sowie einen sympathischen Genießer hinzu. (siehe [#1095])
mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.06.2025 14:58:14
Gelesen: 172518
# 1098
Hallo in die Runde.
Diesen AFS (E-2) habe ich, als R-Beleg zu 33 Rpf, bereits einmal vorgestellt, nun kann ich auch eine einfache Fern-Drucksache anbieten, versandt wohl im Nachlauf der Ausstellung.
mit Sammlergruß
Werner
Diesen AFS (E-2) habe ich, als R-Beleg zu 33 Rpf, bereits einmal vorgestellt, nun kann ich auch eine einfache Fern-Drucksache anbieten, versandt wohl im Nachlauf der Ausstellung.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 16.06.2025 23:36:55
Gelesen: 171701
# 1099
Hallo am späten Abend.
Ortsbrief, abgesandt im Dezember 1934 von BERLIN-TEMPELHOF 1 aus, nach mehren Versuchen der Zustellung (auf der Briefvorderseite vermerkt) ging er dann an den Absender zurück.
mit Sammlergruß
Werner
Ortsbrief, abgesandt im Dezember 1934 von BERLIN-TEMPELHOF 1 aus, nach mehren Versuchen der Zustellung (auf der Briefvorderseite vermerkt) ging er dann an den Absender zurück.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.06.2025 10:44:34
Gelesen: 171488
# 1100
Hallo, heute noch ein weiterer Ortsbrief.
Brief (16 Rpf), versandt im November 1937 von MÜNCHEN 1 aus nach Riem, der "Ehrentitel" noch nicht zusätzlich im Kreisstempel eingesetzt. AFS E-3 A (sechs ganze Blätter linksseitig).
Nach Durchsicht meiner Gebührentabellen war die "einfache" Gebühr von 16 Rpf bei der Reichspost tatsächlich nur für Ortsbriefe in der zweiten Gewichtsstufe von 12/33 bis 5/1938 möglich, es ist auch in meiner Sammlung der erste Beleg!
mit Sammlergruß
Werner
Brief (16 Rpf), versandt im November 1937 von MÜNCHEN 1 aus nach Riem, der "Ehrentitel" noch nicht zusätzlich im Kreisstempel eingesetzt. AFS E-3 A (sechs ganze Blätter linksseitig).
Nach Durchsicht meiner Gebührentabellen war die "einfache" Gebühr von 16 Rpf bei der Reichspost tatsächlich nur für Ortsbriefe in der zweiten Gewichtsstufe von 12/33 bis 5/1938 möglich, es ist auch in meiner Sammlung der erste Beleg!
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.06.2025 10:34:53
Gelesen: 171069
# 1101
Hallo in die Runde.
Den Rechteck-Stempel von Luxemburg habe ich bereits gezeigt, heute folgt ein zweiter Beleg in meiner Sammlung.
Die Gebühr der Drucksache wurde im September 1941 auf einer AFS-Maschine mit dem Reichsadler-Signet (E-5) gedruckt.
mit Sammlergruß
Werner
Den Rechteck-Stempel von Luxemburg habe ich bereits gezeigt, heute folgt ein zweiter Beleg in meiner Sammlung.
Die Gebühr der Drucksache wurde im September 1941 auf einer AFS-Maschine mit dem Reichsadler-Signet (E-5) gedruckt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.06.2025 07:54:14
Gelesen: 169729
# 1102
Guten Morgen,
heute mal wieder etwas aus einer besseren Zeit.
Zwei Briefe aus Rotterdam nach Sonneberg in Thüringen von 1966 und 1967. Die 20 Cent der Francotyp Absenderfreistempel waren nicht ausreichend für die Gebühr in die DDR, so wurde mit Marken nachfrankiert.

MfG
Klaus

MfG
Klaus
Am: 22.06.2025 08:33:55
Gelesen: 169226
# 1103
Guten Morgen,
noch ein Francotyp Absenderfreistempel, dieses Mal aus Jugoslawien. Ein R-Brief per Eilboten aus Beograd 3 (Belgrad) nach Sonneberg in Thüringen vom 28.10.1963, Ankunftstempel leider nicht vorhanden.
MfG
Klaus
MfG
Klaus
Am: 22.06.2025 11:47:53
Gelesen: 169190
# 1104
Hallo an diesem sonnigen Tag.
Mit Interesse habe ich den Beitrag von Richard über "täglich 100 tote Philatelisten" gelesen und dabei geschmunzelt.
Aber - wer sich mit Forschung und gezielten Bereichen der Philatelie befasst, wird dies bis zu seinem normalen Dahinscheiden, das uns alle irgendwann trifft, mit Freuden machen.
Drucksache in die Schweiz vom Dezember 1936, fand leider keine andere passende Rubrik zum VDI.
Ich finde es überaus erquickend, im Internet z.B. Belege zu suchen, bei denen die erste Form des Wertrahmens E-3 A (mit den sechs Eichenblättern links) zu finden ist und wenn die Portostufe in meiner inzwischen umfangreichen Sammlung dann auch noch fehlt, umso schöner.
mit Sammlergruß
Werner
Drucksache in die Schweiz vom Dezember 1936, fand leider keine andere passende Rubrik zum VDI.
Ich finde es überaus erquickend, im Internet z.B. Belege zu suchen, bei denen die erste Form des Wertrahmens E-3 A (mit den sechs Eichenblättern links) zu finden ist und wenn die Portostufe in meiner inzwischen umfangreichen Sammlung dann auch noch fehlt, umso schöner.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.06.2025 19:59:55
Gelesen: 168717
# 1105
Hallo am Abend.
Fernbrief nach Mittelfranken, aufgegeben im Juli 1946 vom Postamt BERLIN SW 29 aus, die Gebühr entrichtet auf einer umgerüsteten Francotyp-Maschine der „Vaterländischen Volksversicherung“ mit dem neuen Wertrahmen „DEUTSCHE POST“ (E-18).
mit Sammlergruß
Werner
Fernbrief nach Mittelfranken, aufgegeben im Juli 1946 vom Postamt BERLIN SW 29 aus, die Gebühr entrichtet auf einer umgerüsteten Francotyp-Maschine der „Vaterländischen Volksversicherung“ mit dem neuen Wertrahmen „DEUTSCHE POST“ (E-18).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.06.2025 14:19:46
Gelesen: 168056
# 1106
Hallo,
heute kam wieder ein schöner, einfacher Beleg.
Ganz genau kann man den Beleg nicht beschreiben, da die Gebühr seinerzeit für eine Päckchensendung, aber auch für eine schwerere Drucksache galt.
Ich wußte gar nicht, dass es in BERLIN damals eine Steinbruch-Genossenschaft gab, die hier ihren AFS nutzte.
mit Sammlergruß
Werner
Ganz genau kann man den Beleg nicht beschreiben, da die Gebühr seinerzeit für eine Päckchensendung, aber auch für eine schwerere Drucksache galt.
Ich wußte gar nicht, dass es in BERLIN damals eine Steinbruch-Genossenschaft gab, die hier ihren AFS nutzte.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 30.06.2025 21:54:44
Gelesen: 165121
# 1107
Hallo am Abend.
Diesen Beleg habe ich im Rahmen eines Treffens der FG Berlin e.V. in der aufzulösenden Sammlung von Postfreistempeln eines Berliner Sammlerfreundes gefunden, ich war höchst erfreut und nach Rückkehr nach Essen konnte ich noch meine Literatur durchsehen und - dies scheint bisher tatsächlich das früheste Verwendungsdatum des Typ E-8 zu sein.
mit (leicht stolz geschwellter Brust) und
mit Sammlergruß
Werner
Diesen Beleg habe ich im Rahmen eines Treffens der FG Berlin e.V. in der aufzulösenden Sammlung von Postfreistempeln eines Berliner Sammlerfreundes gefunden, ich war höchst erfreut und nach Rückkehr nach Essen konnte ich noch meine Literatur durchsehen und - dies scheint bisher tatsächlich das früheste Verwendungsdatum des Typ E-8 zu sein.
mit (leicht stolz geschwellter Brust) und
mit Sammlergruß
Werner
Am: 02.07.2025 14:08:11
Gelesen: 164535
# 1108
Hallo,
zwei weitere Belege, die ich in Berlin bekommen habe.
Drucksachen-Karten, versandt aus BERLIN-SCHÖNEBERG im Dezember 1955 sowie von MÜNCHEN aus, neben dem Wertrahmen jeweils der Hinweis "Gebühr Bezahlt".
Beim linken Beleg wurde die Gebühr für die notwendige Notopfer Berlin-Fiskalmarke per Einlieferungsliste verrechnet oder in Bar bezahlt.
mit Sammlergruß
Werner
Drucksachen-Karten, versandt aus BERLIN-SCHÖNEBERG im Dezember 1955 sowie von MÜNCHEN aus, neben dem Wertrahmen jeweils der Hinweis "Gebühr Bezahlt".
Beim linken Beleg wurde die Gebühr für die notwendige Notopfer Berlin-Fiskalmarke per Einlieferungsliste verrechnet oder in Bar bezahlt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.07.2025 19:07:54
Gelesen: 164179
# 1109
Hallo, auch heute zwei Neuzugänge.
Links ein weiterer Beleg mit einem Bafra-Stempelabdruck (VIII-w) vom Oktober 1937, der bei der Schering A.G. verwendet wurde.
Rechts ein für mich noch interessanterer AFS zu 58 Rpf, hier wurden zwei Postaufträge aufgegeben, das Postamt BERLIN 35 verklebte dementsprechend auch zwei R-Zettel (Nr. 299 + 300) auf dem Umschlag, in dieser Form habe ich es bisher noch nie gesehen und füge es mit großer Freude in meine Sammlung ein.
mit Sammlergruß
Werner
Links ein weiterer Beleg mit einem Bafra-Stempelabdruck (VIII-w) vom Oktober 1937, der bei der Schering A.G. verwendet wurde.
Rechts ein für mich noch interessanterer AFS zu 58 Rpf, hier wurden zwei Postaufträge aufgegeben, das Postamt BERLIN 35 verklebte dementsprechend auch zwei R-Zettel (Nr. 299 + 300) auf dem Umschlag, in dieser Form habe ich es bisher noch nie gesehen und füge es mit großer Freude in meine Sammlung ein.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.07.2025 21:01:49
Gelesen: 164141
# 1110
@ Nordluchs [#786]
Hallo Hans-Joachim!
Hier noch verspätet ein C6-lanf-Briefumschlag von Direktrecycling mit AFS 3D0100045B
Diese Umschläge wurden meist von Vermessungsingenieure benutz, hier Dipl.-Ing. Thomas Jacubeit aus 14612 Falkensee.
Die verwendete Karte zeigt im Ausschnitt Hanau-Kesselstadt und Hanau- Steinheim am Main.
Es gibt solche Umschläge auch in A4, auch mit der Landkarte vorne und mit Markenfrankatur.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Hier noch verspätet ein C6-lanf-Briefumschlag von Direktrecycling mit AFS 3D0100045B
Diese Umschläge wurden meist von Vermessungsingenieure benutz, hier Dipl.-Ing. Thomas Jacubeit aus 14612 Falkensee.
Die verwendete Karte zeigt im Ausschnitt Hanau-Kesselstadt und Hanau- Steinheim am Main.
Es gibt solche Umschläge auch in A4, auch mit der Landkarte vorne und mit Markenfrankatur.
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Am: 06.07.2025 18:08:04
Gelesen: 163361
# 1111
Hallo am Abend.
Mit dem etappenweisen Vormarsch der US-Armee im April und Mai 1945 endete die Nazi-Herrschaft auch in Bayern.
Ende März 1945 wurde das Klischee wohl entweder gerade repariert oder das Postamt in KEMPTEN (ALLGÄU) übernahm event. aus anderen Gründen die Maschine, das lässt sich heute nicht mehr ergründen.
mit Sammlergruß
Werner
Mit dem etappenweisen Vormarsch der US-Armee im April und Mai 1945 endete die Nazi-Herrschaft auch in Bayern.
Ende März 1945 wurde das Klischee wohl entweder gerade repariert oder das Postamt in KEMPTEN (ALLGÄU) übernahm event. aus anderen Gründen die Maschine, das lässt sich heute nicht mehr ergründen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.07.2025 18:10:00
Gelesen: 162896
# 1112
@ bedaposablu [#1110]
@ HWS-NRW [#1111]
Hallo Klaus-Peter,
vielen Dank für die Ergänzung. Das mit DIN A 4 Umschlägen war mir nicht bekannt.
Gruß Hajo
Hallo Werner,
da ich vor langer Zeit auf einer Auktion einen großen Karton „Altpapier“ vor Jahren erfolgreich erworben habe, gibt es zum Thema ca. 50 Belege Milchwirtschaftsverband, Haus der Milchwirtschaft, Kempten eine nette Folge.
Kempten (Allgäu)2, Verlangt Allgäuer Butter, Allgäuer Käse! Milchwirtschaftsverband
Aus unserer Datei eine Ansicht 10 Jahre vorher.

Vermutlich ist dieses Haus der Milchwirtschaft sehr wichtig gewesen, dass also vermutlich aus Kriegsgründen das Klischee entfernt wurde. Den Anschriften sind zu entnehmen, dass Meiereien, Käsereien, sogar Sennerei Genossenschaften auf den Almen und dergleichen Post erhielten.
1947 mit Wertrahmen Typ – E18 und danach 1948 E – 20. Nun wieder mit einem Klischee, aber in anderer Form.
Gruß
Hajo
Kempten (Allgäu)2, Verlangt Allgäuer Butter, Allgäuer Käse! Milchwirtschaftsverband
Aus unserer Datei eine Ansicht 10 Jahre vorher.

Vermutlich ist dieses Haus der Milchwirtschaft sehr wichtig gewesen, dass also vermutlich aus Kriegsgründen das Klischee entfernt wurde. Den Anschriften sind zu entnehmen, dass Meiereien, Käsereien, sogar Sennerei Genossenschaften auf den Almen und dergleichen Post erhielten.
1947 mit Wertrahmen Typ – E18 und danach 1948 E – 20. Nun wieder mit einem Klischee, aber in anderer Form.
Gruß
Hajo
Am: 08.07.2025 15:35:52
Gelesen: 162525
# 1113
Hallo Hajo,
tolle Belege, Danke fürs Zeigen der Abfolge.
Heute eine nette Drucksachen-Karte mit einem graphisch schön gestalten AFS E-3 B, verschickt im September 1934 aus von STEINAU.
Eine weitere Drucksache kommt aus der Reichsmessestadt LEIPZIG, interessant die Tatsache, dass man seinerzeit für München und nicht für seine eigene Stadt Werbung gemacht hat.
mit Sammlergruß
Werner
Heute eine nette Drucksachen-Karte mit einem graphisch schön gestalten AFS E-3 B, verschickt im September 1934 aus von STEINAU.
Eine weitere Drucksache kommt aus der Reichsmessestadt LEIPZIG, interessant die Tatsache, dass man seinerzeit für München und nicht für seine eigene Stadt Werbung gemacht hat.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 08.07.2025 15:42:19
Gelesen: 162521
# 1114
@ HWS-NRW [#1113]
Der erste Beleg ist ja mal ein optischer Leckerbissen!
Gruß, Klemens
Der erste Beleg ist ja mal ein optischer Leckerbissen!
Gruß, Klemens
Am: 10.07.2025 19:45:00
Gelesen: 161521
# 1115
@ Nordluchs [#1112]
Hallo Hajo!

Hier als Nachtrag ein Beispiel für A4 Recycling-Umschlag, leider Marke hier nicht gestempelt!
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter

Hier als Nachtrag ein Beispiel für A4 Recycling-Umschlag, leider Marke hier nicht gestempelt!
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Am: 10.07.2025 23:35:48
Gelesen: 161395
# 1116
Hallo am Abend,
auch hier neue Belege.
links: Fern-Drucksache in der Gebühr von 3 Rpf, entrichtet auf einer Francotyp-AFS-Maschine E-1 (Bogenrechteck-Wertrahmen) im November 1931.
Rechts eine weitere Drucksache vom September 1948, versandt von NORDEN aus mit einem AFS E-23.
mit Sammlergruß
Werner
links: Fern-Drucksache in der Gebühr von 3 Rpf, entrichtet auf einer Francotyp-AFS-Maschine E-1 (Bogenrechteck-Wertrahmen) im November 1931.
Rechts eine weitere Drucksache vom September 1948, versandt von NORDEN aus mit einem AFS E-23.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 11.07.2025 11:26:12
Gelesen: 161207
# 1117
Hallo am Vormittag,
auch heute ein paar Drucksachen:
Ferndrucksachen aus dem Zeitraum der Reichspost (E-2) und der Deutschen Bundespost (E-23).
Bei diesem Beleg musste auf der Post noch nachgearbeitet werden, da der aufgedruckte AFS vom Porto her nicht ausreichte, seitlich kam somit noch ein Postfreistempel zum Einsatz.
mit Sammlergruß
Werner
Ferndrucksachen aus dem Zeitraum der Reichspost (E-2) und der Deutschen Bundespost (E-23).
Bei diesem Beleg musste auf der Post noch nachgearbeitet werden, da der aufgedruckte AFS vom Porto her nicht ausreichte, seitlich kam somit noch ein Postfreistempel zum Einsatz.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 12.07.2025 12:41:43
Gelesen: 160741
# 1118
Hallo am Sonnabend vormittag.
Bei diesen Drucksachen erkennt man den Hauptgrund meines Sammelns, die verschiedensten Formen des Versands innerhalb der Postanstalten von der Reichspost bis zur Euro-Periode, mit der ich meine Sammelgebiet grundsätzlich abschließe (bis auf wenige Ausnahmen).
mit Sammlergruß
Werner
Bei diesen Drucksachen erkennt man den Hauptgrund meines Sammelns, die verschiedensten Formen des Versands innerhalb der Postanstalten von der Reichspost bis zur Euro-Periode, mit der ich meine Sammelgebiet grundsätzlich abschließe (bis auf wenige Ausnahmen).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.07.2025 23:42:47
Gelesen: 159631
# 1119
Hallo,
AFS der Fa. Gütermann & Co. Nähseiden Fabriken Gutach Breisgau. Diesen interessanten Brief fand ich in einer 1 Euro Beleg Kiste. Ist nicht mein Sammelgebiet, aber der viel mir doch auf. Die Fa. hat zwar neue Briefumschläge drucken lassen, mit dem Zusatz „Deutsch-geschäftlich“, wie damals vorgeschrieben, jedoch wurde der Wertrahmen original wie vor 45 weiter verwendet und nicht aptiert. Hier sogar fast noch 2 Jahre später (14.4.47).
Die Fa. Gütermann gibt es noch heute am gleichen Standort.
Schönen Gruß Dieter.
Schönen Gruß Dieter.
Am: 15.07.2025 14:37:26
Gelesen: 159455
# 1120
Hallo,
auch in dieser Rubrik heute etwas Neues.
Eingeschriebener Fernbrief nach Österreich in der Gebühr von gesamt 70 Pfg (30+49), aus diesem Zeitraum (1951) hatte ich tatsächlich noch keinen Beleg in meiner Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
Eingeschriebener Fernbrief nach Österreich in der Gebühr von gesamt 70 Pfg (30+49), aus diesem Zeitraum (1951) hatte ich tatsächlich noch keinen Beleg in meiner Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 16.07.2025 15:07:44
Gelesen: 159079
# 1121
Hallo in die Runde.
Habe heute einen Ortsbrief in der ersten Gewichtsstufe aus BERLIN W 9 bekommen, das Porto von 15 Rpf hatte ich bisher tatsächlich noch nicht in meiner Sammlung, hier mit dem AFS E-1 von 1928 versehen.
mit Sammlergruß
Werner
Habe heute einen Ortsbrief in der ersten Gewichtsstufe aus BERLIN W 9 bekommen, das Porto von 15 Rpf hatte ich bisher tatsächlich noch nicht in meiner Sammlung, hier mit dem AFS E-1 von 1928 versehen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 16.07.2025 15:57:33
Gelesen: 159030
# 1122
@ HWS-NRW [#1121]
Hallo aus der Runde,
der für mich interessante Aspekt dieses Beleges liegt nicht in der Portostufe, sondern im Empfänger. Der Architekt Dr. Ascher war ein sehr bekannter Philatelist und Autor des weltbekannten Ascher-Ganzsachenkataloges. [1]
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Ascher
Am: 17.07.2025 19:58:47
Gelesen: 158336
# 1123
Hallo,
auch heute wieder etwas Neues, verbunden mit einer Frage:
In Richtung Kabul in Afghanistan ging dieser Doppelbrief im April 1959 von Frankfurt (Main) aus per Flugzeug in den Postverkehr.
Meine Frage, liege ich mit der Berechnung von 60 Pfg für das Porto und 2 x 20 Pfg für den Luftpost-Zuschlag richtig ?
mit Sammlergruß
Werner
In Richtung Kabul in Afghanistan ging dieser Doppelbrief im April 1959 von Frankfurt (Main) aus per Flugzeug in den Postverkehr.
Meine Frage, liege ich mit der Berechnung von 60 Pfg für das Porto und 2 x 20 Pfg für den Luftpost-Zuschlag richtig ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.07.2025 20:41:42
Gelesen: 158315
# 1124
@ HWS-NRW [#1123]
Nein, du liegst nicht richtig. Luftpost galt im Überseebereich je 5 g.
Nach Kabul/Afganistan = Zone 2 = 30 Pf je 5 g.
Afghanistan war übrigens ab 1.4.1959 Zone 2, davor Zone 3. Dein Brief ist vom 2.4.1959!
Die Gebühr von 100 Pf galt für einen Lp-Brief 6-10 g.
Es war kein Doppelbrief, der ging erst ab 21 g los.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 17.07.2025 20:43:42
Gelesen: 158312
# 1125
@ Frankenjogger [#1124]
Hallo Klemens,
ich danke Dir für Deine Info, jetzt kann ich den Beleg im Buch ordentlich beschreiben.
Beste Grüße
Werner
Am: 18.07.2025 12:30:44
Gelesen: 157939
# 1126
Hallo,
heute wieder einmal mein Lieblings-Wertrahmen.
Aufgegeben durch die Deutsche Reichsbahn im Mai 1947 vom Postamt FRANKFURT (MAIN) aus, des ging um einen Grundstückskauf, zur Verwendung kam der AFS E- 19 A (5 Linien auf der Hand), leider etwas schwach aufgedruckt, deshalb daneben ein gutes Bild des schönen Wertrahmen mit dem Hermes-Kopf.
mit Sammlergruß
Werner
Aufgegeben durch die Deutsche Reichsbahn im Mai 1947 vom Postamt FRANKFURT (MAIN) aus, des ging um einen Grundstückskauf, zur Verwendung kam der AFS E- 19 A (5 Linien auf der Hand), leider etwas schwach aufgedruckt, deshalb daneben ein gutes Bild des schönen Wertrahmen mit dem Hermes-Kopf.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.07.2025 14:41:59
Gelesen: 157893
# 1127
Hallo,
heute kam noch ein interessanter Beleg herein:
Ob der Herr Doktor, seinerzeit in Dubrovnik ansässig, an der am 10.4.1938 stattgefundenen Reichstagswahl und Volksabstimmung wirklich hat teilnehmen können, lässt sich heute nicht mehr feststellen, die Unterlagen wurden ihm am 13.4. in der Pension zugestellt. Es scheint aber, dass damals der für die Regierung wichtige Wahlzettel entweder nach Berlin zurückgeschickt werden konnte und dann in die Wahl (99,1 % Ja-Stimmen) mit einfloss oder aber er konnte ihn in Dubrovnik an eine Dienststelle übergeben.
mit Samlergruß
Werner
Ob der Herr Doktor, seinerzeit in Dubrovnik ansässig, an der am 10.4.1938 stattgefundenen Reichstagswahl und Volksabstimmung wirklich hat teilnehmen können, lässt sich heute nicht mehr feststellen, die Unterlagen wurden ihm am 13.4. in der Pension zugestellt. Es scheint aber, dass damals der für die Regierung wichtige Wahlzettel entweder nach Berlin zurückgeschickt werden konnte und dann in die Wahl (99,1 % Ja-Stimmen) mit einfloss oder aber er konnte ihn in Dubrovnik an eine Dienststelle übergeben.
mit Samlergruß
Werner
Am: 18.07.2025 15:17:00
Gelesen: 157873
# 1128
@ HWS-NRW [#1127]
[...]oder aber er konnte ihn in Dubrovnik an eine Dienststelle übergeben.
Dienststelle? 1938 war Jugoslawien noch nicht von der Wehrmacht besetzt. Dubrovnik gehörte nach der Besetzung Jogoslawiens (1941) anschließend zu Kroatien (NDH).
Kann es nicht auch eine Möglichkeit sein, dass der Empfänger im April 1938 schlichtweg Urlaub gemacht hatte und sich seine Post nachschicken ließ? Oder meintest du eine deutsche Botschaft?
Gruß
Stefan
Am: 18.07.2025 15:31:00
Gelesen: 157865
# 1129
@ Stefan [#1128]
Hallo Stefan,
es wäre schon möglich, dass der Herr Dr. dort in Urlaub war, stutzig machte mich halt die Aufgabe der Stadtverwaltung als "Eilige Wahlsache", die ja auch etwas mehr Geld gekostet hat und dann eine so späte Sendungsaufgabe.
Ich fand den Beleg einfach super interessant, auch wenn er etwas teurer war.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 19.07.2025 13:23:52
Gelesen: 157534
# 1130
Hallo,
heute ein etwas seltenerer Beleg:
Der etwas "ramponierte" Beleg ging im März 1942 von RIGA LATVJA aus nach Bitterfeld, vorderseitig abgedruckt der AFS E-6Fa, dazu gesetzt ein Abgangsstempel "Deutsche Dienstpost Ostland", der Brief wurde natürlich der Zensurkontrolle unterzogen und amtlich wieder verschlossen.
mit Sammlergruß
Werner
Der etwas "ramponierte" Beleg ging im März 1942 von RIGA LATVJA aus nach Bitterfeld, vorderseitig abgedruckt der AFS E-6Fa, dazu gesetzt ein Abgangsstempel "Deutsche Dienstpost Ostland", der Brief wurde natürlich der Zensurkontrolle unterzogen und amtlich wieder verschlossen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 19.07.2025 17:01:07
Gelesen: 157449
# 1131
Hallo,
hier noch zwei Zugänge.
Eingeschriebene Fernbriefe aus Düsseldorf und Dortmund-Hörde in den Portostufen zu 60 und 80 Pfg.
mit Sammlergruß
Werner
Eingeschriebene Fernbriefe aus Düsseldorf und Dortmund-Hörde in den Portostufen zu 60 und 80 Pfg.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 20.07.2025 12:14:27
Gelesen: 157015
# 1132
Hallo am Sonntag,
heute ein Beleg mit einer Frage:
In einem früheren Exponat über AFS habe ich, wenn ich mich nicht irre, damals erwähnt, dass Trauer-Drucksachen eigentlich nicht mit einem Absenderfreistempel versehen werden durften, hatte das in irgendeiner Postvorschrift so gelesen. Sie kommen m.E. auch recht selten vor.
Wer kann helfen ?
mit Sammlergruß
Werner
In einem früheren Exponat über AFS habe ich, wenn ich mich nicht irre, damals erwähnt, dass Trauer-Drucksachen eigentlich nicht mit einem Absenderfreistempel versehen werden durften, hatte das in irgendeiner Postvorschrift so gelesen. Sie kommen m.E. auch recht selten vor.
Wer kann helfen ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 20.07.2025 18:23:14
Gelesen: 156835
# 1133
Hallo am verregneten Abend:
Die intensive Sucherei bei Ebay bzw. Delcampe lohnt immer, gerade dann, wenn man ein "Frühdatum" einer AFS-Type findet.
Ortspostkarte, aufgegeben im Januar 1951 beim Postamt FÜRTH, überaus sauber gestempelt, da freut man sich einfach, erwarte den Beleg in den nächsten Tagen bei mir im Briefkasten.
mit Sammlergruß
Werner
Die intensive Sucherei bei Ebay bzw. Delcampe lohnt immer, gerade dann, wenn man ein "Frühdatum" einer AFS-Type findet.
Ortspostkarte, aufgegeben im Januar 1951 beim Postamt FÜRTH, überaus sauber gestempelt, da freut man sich einfach, erwarte den Beleg in den nächsten Tagen bei mir im Briefkasten.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.07.2025 17:27:48
Gelesen: 156472
# 1134
Hallo,
auch heute ein netter Beleg:
Fernbrief, verschickt vom Standesamt BERLIN-WILMERSDORF im Mai 1950, der Luftpost-Zuschlag von 5 Pfg entrichtet mit AFS E-20.
mit Sammlergruß
Werner
Fernbrief, verschickt vom Standesamt BERLIN-WILMERSDORF im Mai 1950, der Luftpost-Zuschlag von 5 Pfg entrichtet mit AFS E-20.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.07.2025 19:08:40
Gelesen: 156430
# 1135
Hallo und...
noch etwas Nettes:
Im März 1949 wurde dieser Beleg mittels einer AFS-Maschine E-20 bedruckt. Ärgerlich nur für den Mitarbeiter, er hatte nicht aufgepaßt und statt der notwendigen 20 Pfg für den Fernbrief die Maschine mit 120 Pfg eingestellt, hoffentlich musste er den überzähligen Betrag nicht aus eigener Kasse zurückzahlen.
mit Sammlergruß
Werner
Im März 1949 wurde dieser Beleg mittels einer AFS-Maschine E-20 bedruckt. Ärgerlich nur für den Mitarbeiter, er hatte nicht aufgepaßt und statt der notwendigen 20 Pfg für den Fernbrief die Maschine mit 120 Pfg eingestellt, hoffentlich musste er den überzähligen Betrag nicht aus eigener Kasse zurückzahlen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 22.07.2025 13:49:08
Gelesen: 155787
# 1136
[#1133]
Hallo,
zum Glück hat es keiner bemerkt, es ist natürlich ein Ortsbrief aus FÜRTH (BAY).
Auf diesem Nachnahme-Adresszettel wurde im Dezember 1936 ein netter Postalia-AFS Typ E-1 aufgedruckt, dazu kam beim Ankunftspostamt noch ein schwarzer Lagerfriststempel hinzu.
mit Sammlergruß
Werner
Auf diesem Nachnahme-Adresszettel wurde im Dezember 1936 ein netter Postalia-AFS Typ E-1 aufgedruckt, dazu kam beim Ankunftspostamt noch ein schwarzer Lagerfriststempel hinzu.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.07.2025 11:04:39
Gelesen: 155478
# 1137
@ HWS-NRW [#1136]
Lieber Hans-Werner,
nur ein kleiner Hinweis, das ist keine Postalia sonderen eine Komusina.
Viele Grüße
Angelika
Am: 23.07.2025 11:53:10
Gelesen: 155459
# 1138
@ Angelika [#1137]
Hallo Angelika,
Danke für den Hinweis, ich vertue mich immer mit den beiden Typen.
Gruuß
Werner
Am: 23.07.2025 19:53:34
Gelesen: 155232
# 1139
Hallo,
heute wieder drei Neuzugänge:
Belege mit frühen Daten des AFS E-18 von Juli bis November 1946 aus "Ost und West".
mit Sammlergruß
Werner
Belege mit frühen Daten des AFS E-18 von Juli bis November 1946 aus "Ost und West".
mit Sammlergruß
Werner
Am: 24.07.2025 19:37:04
Gelesen: 154549
# 1140
Hallo,
auch heute wieder etwas Neues.
Fernkarte nach Berlin, versandt per Luftpost im Februar 1954 mit einem Postalia-AFS E-23.
mit Sammlergruß
Werner
Fernkarte nach Berlin, versandt per Luftpost im Februar 1954 mit einem Postalia-AFS E-23.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.07.2025 15:02:26
Gelesen: 154322
# 1141
Hallo am Freitag.
Eingeschriebener Auslandsbrief im DIN A-5-Format (zweite Gewichtsstufe >20-250 g) vom Oktober 1944 in Richtung Ungarn, die Gebühr (Porto 24 + R-Gebühr 30) entrichtet mit einem AFS E-5.
mit Sammlergruß
Werner
Eingeschriebener Auslandsbrief im DIN A-5-Format (zweite Gewichtsstufe >20-250 g) vom Oktober 1944 in Richtung Ungarn, die Gebühr (Porto 24 + R-Gebühr 30) entrichtet mit einem AFS E-5.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 26.07.2025 11:17:46
Gelesen: 153973
# 1142
Hallo.
Schon in den 30-er Jahren war m.W. der sog. „Mercedes-Stern“ ein geschütztes Warenzeichen, warum die Firma DRAGOCO, ein Hersteller von Parfüms und Duftstoffen, ihn in ihrer Komusina-Maschine im Juli 1930 nutzen durfte, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen.
mit Sammlergruß
Werner
Schon in den 30-er Jahren war m.W. der sog. „Mercedes-Stern“ ein geschütztes Warenzeichen, warum die Firma DRAGOCO, ein Hersteller von Parfüms und Duftstoffen, ihn in ihrer Komusina-Maschine im Juli 1930 nutzen durfte, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 26.07.2025 11:25:49
Gelesen: 153972
# 1143
Und noch ein interessanter Beleg:
Hier war der Abgangsort RATIBOR interessant genug für mich, ihn in meine Sammlung aufzunehmen, der Brief in der ersten Gewichtsstufe wurde im Januar 1929 aufgegeben.
mit Sammlergruß
Werner
https://de.wikipedia.org/wiki/Racib%C3%B3rz
Hier war der Abgangsort RATIBOR interessant genug für mich, ihn in meine Sammlung aufzunehmen, der Brief in der ersten Gewichtsstufe wurde im Januar 1929 aufgegeben.
mit Sammlergruß
Werner
https://de.wikipedia.org/wiki/Racib%C3%B3rz
Am: 28.07.2025 20:51:28
Gelesen: 153308
# 1144
Hallo am Abend.
Luftpostbriefe aus den 50er-Jahren, der erste ging von MONHEIM in der 2. Gewichtsstufe nach Berlin, interessant hier der zusätzliche abgeschlagene Orts-Tagesstempel, der zweite Beleg ging in Richtung Schweden, die Gesamtgebühr von 55 Pfg (40+15) entrichtet mit einem AFS E-23.
mit Sammlergruß
Werner
Luftpostbriefe aus den 50er-Jahren, der erste ging von MONHEIM in der 2. Gewichtsstufe nach Berlin, interessant hier der zusätzliche abgeschlagene Orts-Tagesstempel, der zweite Beleg ging in Richtung Schweden, die Gesamtgebühr von 55 Pfg (40+15) entrichtet mit einem AFS E-23.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 29.07.2025 20:57:57
Gelesen: 152984
# 1145
Hallo am Abend,
heute ein schöner Beleg, der Morgen per Post an einem Sammlerfreund nach Berlin geht.
Habe den Beleg gerne genommen, da er deutsche "Geschichte" schreibt.
Hermann Tietz (* 29. April 1837 in Birnbaum, Provinz Posen; 3. Mai 1907 in Berlin) war ein deutscher Kaufmann jüdischen Glaubens und Namensgeber des Warenhaus-Unternehmens Hermann Tietz OHG, das 1933 „arisiert“ wurde. Die arisierenden Banken bildeten aus den Anfangsbuchstaben Hermann Tietz die Wortmarke Hertie.
mit Sammlergruß
Werner
Habe den Beleg gerne genommen, da er deutsche "Geschichte" schreibt.
Hermann Tietz (* 29. April 1837 in Birnbaum, Provinz Posen; 3. Mai 1907 in Berlin) war ein deutscher Kaufmann jüdischen Glaubens und Namensgeber des Warenhaus-Unternehmens Hermann Tietz OHG, das 1933 „arisiert“ wurde. Die arisierenden Banken bildeten aus den Anfangsbuchstaben Hermann Tietz die Wortmarke Hertie.
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Werner
Am: 30.07.2025 13:50:54
Gelesen: 152796
# 1146
Hallo in die Runde.
Zwei Belege in der 15 Pfg-Gebühr:
oben ein einfacher Fernbrief aus CRIMMITSCHAU vom April 1931 mit einem graphisch schön gestalteten Werbeklischee,
darunter zwei Auslandsmuster / Warenprobe in der zweiten Gewichtsstufe, abgedruckt einmal ein Komusina-AFS E-1 von 02/1931
sowie ein Francotyp-AFS "Mäanderrechteck" (E-2) vom April 1933.
mit Sammlergruß
Werner
Zwei Belege in der 15 Pfg-Gebühr:
oben ein einfacher Fernbrief aus CRIMMITSCHAU vom April 1931 mit einem graphisch schön gestalteten Werbeklischee,
darunter zwei Auslandsmuster / Warenprobe in der zweiten Gewichtsstufe, abgedruckt einmal ein Komusina-AFS E-1 von 02/1931
sowie ein Francotyp-AFS "Mäanderrechteck" (E-2) vom April 1933.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 31.07.2025 12:44:07
Gelesen: 152409
# 1147
Hallo,
da es für Streifband-Belege nur eine Rubrik für "Bund" gibt, stelle ich diesen Beleg hier vor.
Ob die Kölnische Volkszeitung später mal umbenannt wurde, kann ich nicht belegen, im Februar 1933 kam noch ein schöner Mäanderrechteck-AFS (E-2) zum Einsatz.
mit Sammlergruß
Werner
Ob die Kölnische Volkszeitung später mal umbenannt wurde, kann ich nicht belegen, im Februar 1933 kam noch ein schöner Mäanderrechteck-AFS (E-2) zum Einsatz.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 31.07.2025 17:38:40
Gelesen: 152308
# 1148
Hallo,
da es auch für diese Versandart nur einen Thread "Bund" gibt, stelle ich den Beleg hier ein.
Links eine Bücherlieferung, versandt als Drucksache in der 4. Gewichtsstufe von BERLIN NW 7 aus, das Porto entrichtet im Mai 1938 auf einer Francotyp-AFS-Maschine "Mäanderrechteck" (E-2).
Auch die rechte Drucksache ging in der selben Gewichtsstufe in den Postverkehr, hier diente eine AFS-Maschine Typ 1, die in BERLIN-WILMERSDORF stand, zur Ausweisung der Portostufe.
mit Sammlergruß
Werner
Links eine Bücherlieferung, versandt als Drucksache in der 4. Gewichtsstufe von BERLIN NW 7 aus, das Porto entrichtet im Mai 1938 auf einer Francotyp-AFS-Maschine "Mäanderrechteck" (E-2).
Auch die rechte Drucksache ging in der selben Gewichtsstufe in den Postverkehr, hier diente eine AFS-Maschine Typ 1, die in BERLIN-WILMERSDORF stand, zur Ausweisung der Portostufe.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.08.2025 11:26:48
Gelesen: 152172
# 1149
Hallo am Freitag Morgen.
Habe gestern wieder einmal diesen Thread von Anfang an durchgesehen und bemerkt, dass ich inzwischen neue Belege bekommen, diese aber noch nicht vorgestellt habe.
Als postamtliche Vorläufer gelten auch diese drei Belege, gedruckt auf einer BAFRA-Maschine.
Oben links eine Drucksache (E-VIII q), versandt von BERLIN SW 100 aus dem Rudolf-Mosse-Haus, daneben ein Streifband aus der Ullsteinhaus-Postzentrale ( E VIII h) und unten ein weiterer Beleg aus dieser Poststelle (E-VIII k), hier wird es interessant, denn man setzte bei dieser Auslandsdrucksache kopfstehend noch einen neuen AFS des Typs E-5 hinzu, da dass Porto nicht ausreichte.
mit Sammlergruß
Werner
Als postamtliche Vorläufer gelten auch diese drei Belege, gedruckt auf einer BAFRA-Maschine.
Oben links eine Drucksache (E-VIII q), versandt von BERLIN SW 100 aus dem Rudolf-Mosse-Haus, daneben ein Streifband aus der Ullsteinhaus-Postzentrale ( E VIII h) und unten ein weiterer Beleg aus dieser Poststelle (E-VIII k), hier wird es interessant, denn man setzte bei dieser Auslandsdrucksache kopfstehend noch einen neuen AFS des Typs E-5 hinzu, da dass Porto nicht ausreichte.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.08.2025 12:13:44
Gelesen: 152155
# 1150
Absenderfreistempel aus Oberschlesien
Nach der Anektion der Tschechoslowakei 1938 und dem Polenfeldzug 1939, wurden etliche tschechische und polnische Orte in den Reichsgau Oberschlesien eingegliedert. Bei fast allen dieser Orte wurden neue, deutsch klingende Ortsbezeichnung eingeführt, ggfs. wurden Änderungen vorgenommen, um den Ortsnamen überhaupt aussprechen zu können.
Der nachfolgende Beleg verwundert mich deshalb. Die polnische Ortschaft Brzeszcze wurde offenbar nicht umbenannt. Wer kann so einen Ortsnamen, mit gleich dreimal dem Buchstaben "z", richtig aussprechen?
Brzeszcze (Oberschles), Reichswerke Hermann Göring, 19.5.1943
Wer kann weitere Belege vorstellen?
Viele Grüße
Bernhard
Brzeszcze (Oberschles), Reichswerke Hermann Göring, 19.5.1943
Wer kann weitere Belege vorstellen?
Viele Grüße
Bernhard
Am: 01.08.2025 12:19:00
Gelesen: 152149
# 1151
@ bernhard [#1150]
Hallo Bernhard,
bei Wikipedia steht zum Ortsnamen:
"Im Zuge der Germanisierung des annektierten Gebiets war eine Umbenennung von Brzeszcze im Landkreis Bielitz in Ulmenau vorgesehen, die aber nie in Kraft trat."
Viele Grüße
Volkmar
Am: 01.08.2025 12:39:47
Gelesen: 152123
# 1152
@ volkimal [#1151]
Ja, danke. Auf der polnischen Wiki-Seite habe ich sogar noch einen anderen Namen gelesen (Kohlendorf). Jedenfalls sehr ungewöhnlich, dass dies nicht umgesetzt wurde!
Viele Grüße
Bernhard
Am: 02.08.2025 10:37:21
Gelesen: 151808
# 1153
Hallo am verregneten Morgen.
Der Absender der Fernpostkarte nutzte den Bafra-Stempel E-VIII k und verklebte rückseitig (leider) eine 8 Rpf-Freimarke als Rücksendegebühr hinzu.
Der Fernbrief, abgesandt im PA BERLIN SW 100 (Rudolf-Mosse-Haus) zeigt den MFS E-VIII q, beim dritten Beleg musste ich mich schon etwas anstrengen, um den Abdruck des Stempels (E-VIII v) der Schering-Kahlbaum-AG, die in Berlin-Wedding tätig war, zu entdecken und dann alles auch noch per später Rohrpost aus dem Jahre 1936. Was will man mehr ?
mit Sammlergruß
Werner
Der Fernbrief, abgesandt im PA BERLIN SW 100 (Rudolf-Mosse-Haus) zeigt den MFS E-VIII q, beim dritten Beleg musste ich mich schon etwas anstrengen, um den Abdruck des Stempels (E-VIII v) der Schering-Kahlbaum-AG, die in Berlin-Wedding tätig war, zu entdecken und dann alles auch noch per später Rohrpost aus dem Jahre 1936. Was will man mehr ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.08.2025 10:07:23
Gelesen: 151506
# 1154
Liebe Sammlerfreunde,
am 18.09.2004 (ein Samstag) versandte die Rechtsanwaltskanzlei aus Leipzig einen Brief. Sie benutzte zur Freimachung ihren Absenderfreistempler der Firma Frama mit der Kennung A 104546. Die Post war der Meinung, das das nicht genügen würde und schickte den Brief nochmals am 20.09.2004 (ein Montag) durch die Stempelmaschine im Briefzentrum 04. Anstatt gleich in die Weiterleitung zu gelangen, blieb der Brief über Sonntag liegen, bevor er dann endgültig auf den Weg zum Adressaten expediert wurde. Hoffentlich mussten keine Fristen durch die Kanzlei eingehalten werden. Eine Auslieferung erfolgte so frühestens Dienstag.
Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
Am: 03.08.2025 10:45:46
Gelesen: 151493
# 1155
Hallo in die Runde.
Im September 1937 ging dieser Postauftrag in den Berliner Postverkehr, die Gebühr (Ortsporto 8 +50 Pfg) entrichtet mit einem AFS E-3 B, der Brief wurde zur weiteren Adressermittlung einmal geöffnet und mit einem Kontrollstreifen verschlossen.
mit Sammlergruß
Werner
Im September 1937 ging dieser Postauftrag in den Berliner Postverkehr, die Gebühr (Ortsporto 8 +50 Pfg) entrichtet mit einem AFS E-3 B, der Brief wurde zur weiteren Adressermittlung einmal geöffnet und mit einem Kontrollstreifen verschlossen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.08.2025 19:04:01
Gelesen: 151380
# 1156
Hallo in die Runde.
Im Februar 1934 ging diese Warensendung (Gewicht - 100 g) nach Finnland, die Gebühr von 10 Rpf entrichtet mit einem Abdruck einer Francotyp-AFS-Maschine (E-2).
mit Sammlergruß
Werner
Im Februar 1934 ging diese Warensendung (Gewicht - 100 g) nach Finnland, die Gebühr von 10 Rpf entrichtet mit einem Abdruck einer Francotyp-AFS-Maschine (E-2).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 04.08.2025 20:47:41
Gelesen: 151071
# 1157
Hallo am Abend.
Fernpostkarte aus der Laufzeit der blauen Absenderfreistempel, die ab Mai 1960 nicht mehr verwendet werden sollten. Francotyp-Maschine, genutzt in der Redaktion des Zentralrates der Freien Deutschen Jugend mit Werbung für ihr Organ „Junge Welt“ in BERLIN W 8.
mit Sammlergruß
Werner
Fernpostkarte aus der Laufzeit der blauen Absenderfreistempel, die ab Mai 1960 nicht mehr verwendet werden sollten. Francotyp-Maschine, genutzt in der Redaktion des Zentralrates der Freien Deutschen Jugend mit Werbung für ihr Organ „Junge Welt“ in BERLIN W 8.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 05.08.2025 00:02:00
Gelesen: 151029
# 1158
Am 25. Februar wurde in Bremen die Deutsch-Amerikanische Petroleum-Gesellschaft (DAPG) gegründet, bei der die Standard Oil Company mit 3.500 von 9.000 Aktien beteiligt war. Erste Mitglieder des Vorstandes waren Franz-Ernst Schütte, Carl Schütte und Wilhelm Anton Riedemann. Ziel der Unternehmung war, das Petroleumgeschäft der Standard Oil in Deutschland zu betreiben.
Die Deutsche Vacuum Oil Company, 1955 in Mobil Oil AG umbenannt, wird in Hamburg ins Handelsregister eingetragen. Die Firma wickelt den Import und Verkauf von Schmierölen und -fetten ab, die aus den USA in Holzfässern per Schiff nach Hamburg kommen.
Weiteres kann man hier [1] nachlesen.
Dazu ein Brief vom 5.2.1934 aus Dresden Der AFS zeigt einen Ölkanister oder eine größere Öldose.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://corporate.exxonmobil.de/Unternehmen/HistorieExxonMobil
Viele Grüße
Ingo
[1] https://corporate.exxonmobil.de/Unternehmen/HistorieExxonMobil
Am: 05.08.2025 09:17:55
Gelesen: 150960
# 1159
Hallo am Morgen.
Beleg, aufgegeben in BERLIN im Monat vor der Bildung des Verkehrsgebietes Ost (VGO).
Im Rahmen der gesamtdeutschen Postdienstleistungen bildete das Gebiet der DDR als späteres Beitrittsgebiet ab 1. Juli 1990 das Verkehrsgebiet Ost (VGO), das bis zum 30. Juni 1991 existierte und für das besondere Posttarife galten. Zum 3. Oktober 1990 wurde im Zuge der Deutschen Wiedervereinigung gemäß Artikel 27 des Einigungsvertrages die Deutsche Post mit der Deutschen Bundespost verschmolzen.
mit Sammlergruß
Werner
Beleg, aufgegeben in BERLIN im Monat vor der Bildung des Verkehrsgebietes Ost (VGO).
Im Rahmen der gesamtdeutschen Postdienstleistungen bildete das Gebiet der DDR als späteres Beitrittsgebiet ab 1. Juli 1990 das Verkehrsgebiet Ost (VGO), das bis zum 30. Juni 1991 existierte und für das besondere Posttarife galten. Zum 3. Oktober 1990 wurde im Zuge der Deutschen Wiedervereinigung gemäß Artikel 27 des Einigungsvertrages die Deutsche Post mit der Deutschen Bundespost verschmolzen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 05.08.2025 13:48:32
Gelesen: 150903
# 1160
Hallo,
ein Fensterbriefumschlag zum Thema - gefunden vor einiger Zeit in einem großen Briefelot.
Aufgegeben von der Auskunftstelle für Kriegerverluste und Wehrmachtsnachweise (WASt) in Berlin.
DEUTSCHE BUNDESPOST BERLIN 020 Posthorn BERLIN 52 1 11.4.64 und Text WASt alles in rot.
Viele Grüße
Peter
Viele Grüße
Peter
Am: 05.08.2025 14:21:03
Gelesen: 150889
# 1161
Hallo,
hier noch etwas Neues:
Fand diese Auslands-Postkarte, verschickt im März 1927 von BERLIN SW 1 aus, wegen der Empfänger-Adresse interessant, Riga kommt dann mit der Portostufe von 15 Rpf doch nicht so oft vor.
mit Sammlergruß
Werner
Fand diese Auslands-Postkarte, verschickt im März 1927 von BERLIN SW 1 aus, wegen der Empfänger-Adresse interessant, Riga kommt dann mit der Portostufe von 15 Rpf doch nicht so oft vor.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 05.08.2025 17:39:40
Gelesen: 150833
# 1162
Hallo am Abend.
Am 30. Januar 1937 wurde der Berliner Bezirk Friedrichshain in Horst-Wessel-Stadt umbenannt (ab 1936 Verwaltungsbezirk Horst-Wessel) und trug diesen NS-Ehrentitel bis 1945. Das Krankenhaus am Rande des Volksparks Friedrichshain, in dem er gestorben war, erhielt ebenfalls seinen Namen. Im Oktober 1933 wurde im Krankenhaus das Sterbezimmer zu einer „Gedächtnisstätte geweiht“, wo Propagandaminister J. Goebbels eine Ansprache hielt.
mit Sammlergruß
Werner
Am 30. Januar 1937 wurde der Berliner Bezirk Friedrichshain in Horst-Wessel-Stadt umbenannt (ab 1936 Verwaltungsbezirk Horst-Wessel) und trug diesen NS-Ehrentitel bis 1945. Das Krankenhaus am Rande des Volksparks Friedrichshain, in dem er gestorben war, erhielt ebenfalls seinen Namen. Im Oktober 1933 wurde im Krankenhaus das Sterbezimmer zu einer „Gedächtnisstätte geweiht“, wo Propagandaminister J. Goebbels eine Ansprache hielt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 06.08.2025 15:55:23
Gelesen: 150595
# 1163
Hallo, hier ein neuer netter Beleg.
Ob der vorherige Tag schuld war an der Fehleinstellung (?), denn hier musste der Mitarbeiter bei diesem Berliner Rundfunk-Sender nacharbeiten und so druckte er einen weiteren Stempel auf der Rückseite ab, zusätzlich kam noch ein Zusatz-Stempel "Porto umseitig" hinzu.
mit Sammlergruß
Werner
Ob der vorherige Tag schuld war an der Fehleinstellung (?), denn hier musste der Mitarbeiter bei diesem Berliner Rundfunk-Sender nacharbeiten und so druckte er einen weiteren Stempel auf der Rückseite ab, zusätzlich kam noch ein Zusatz-Stempel "Porto umseitig" hinzu.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 08.08.2025 10:07:21
Gelesen: 150230
# 1164
Hallo am Morgen.
Von Hamburg 1 aus ging im Dezember 1990 diese Massendrucksache (- 20 g) in den Postverkehr.
Das Porto von 33 Pfg galt bei Auflieferung von mindestens 1.000 Sendungen ab dem 1.4.1989.
mit Sammlergruß
Werner
Von Hamburg 1 aus ging im Dezember 1990 diese Massendrucksache (- 20 g) in den Postverkehr.
Das Porto von 33 Pfg galt bei Auflieferung von mindestens 1.000 Sendungen ab dem 1.4.1989.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 08.08.2025 12:18:52
Gelesen: 150184
# 1165
@ HWS-NRW [#1164]
Hallo Werner,
als Freistempelsammler finde ich nicht die Portostufe interessant, sondern die Tatsache, dass hier die "GEBÜHR BEZAHLT"-Leiste kopfstehend montiert wurde, was deutlich seltener vorkommt als die Portostufe von 33 Pfennig.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Am: 08.08.2025 14:25:59
Gelesen: 150151
# 1166
@ Araneus [#1165]
Hallo Franz-Josef,
danke für den Hinweis, aber wie Du ja vielleicht weisst, sammel ich mehr die Portostufen und bei dieser kann ich erst vier weitere aus den 20-er/30er-Jahren belegen. Konnte ich jetzt noch in meinem geplanten Büchlein vermerken.
Dir ein schönes Wochenende.
Werner
Am: 08.08.2025 22:09:17
Gelesen: 150051
# 1167
@ Totalo-Flauti [#1154]
Es kann aber auch sein, dass die Post alles richtig gemacht hat: Wenn das Datum auf dem AFS nicht stimmt, wird in der Regel zur Korrektur ein Stempelabschlag angebracht. Es kann also sein, dass die Kanzlei die Sendung zwar am 18. freigemacht, aber erst am 20. eingeliefert hat. Dann hätte alles seine Richtigkeit.
Burkhard
Am: 08.08.2025 23:09:46
Gelesen: 150030
# 1168
@ mumpipuck [#1167]
Nicht nur kann sein, sondern mit ziemlicher Sicherheit ist das genau der Grund des zusätzlichen Stempels der Post. Das ist die übliche Verfahrensweise, wenn man "verspätet" eingelieferte Sendungen als Post akzeptiert in den Lauf übernommen hat. Normalerweise muss - entsprechend der Postvorschriften - ja die Einlieferung theoretisch am AFS-Stempeldatum selbst stattfinden.
@ Totalo-Flauti [#1154]
Hoffentlich mussten keine Fristen durch die Kanzlei eingehalten werden.
(Auch) Das ist genau der Grund, weshalb von der Post solche verspätetet eingelieferten Sendungen, die sie "großzügigerweise" trotzdem angenimmt, entsprechend nachgestempelt wurden (werden?). Damals garantierte die Post ja noch E+1 und so eine Nachstempelung sprach sie vor eventuellen "Verfristungen" frei. ;-)
Beste Grüße
Thomas
Am: 09.08.2025 20:44:36
Gelesen: 149803
# 1169
Hallo am Abend.
Eingeschriebener Doppelbrief, per Eilboten versandt im August 1935 von WERMELSKIRCHEN aus, die Gesamtgebühr (24+30+40) entrichtet auf einer Francotyp-AFS-Maschine Typ E-3 B.
mit Sammlergruß
Werner
Eingeschriebener Doppelbrief, per Eilboten versandt im August 1935 von WERMELSKIRCHEN aus, die Gesamtgebühr (24+30+40) entrichtet auf einer Francotyp-AFS-Maschine Typ E-3 B.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 11.08.2025 11:15:43
Gelesen: 149367
# 1170
Hallo am Montag.
Obwohl ich normalerweise nur Belege in RM bzw. DM sammel, kommt es doch vor, dass ein interessanter Beleg in anderer Währung hinzukommt.
Fern-Streifband vom November 1957 aus SAARBRÜCKEN 2, hier in Franc-Währung aufgegeben, lt. Götz eine recht gute Portostufe.
mit Sammlergruß
Werner
Fern-Streifband vom November 1957 aus SAARBRÜCKEN 2, hier in Franc-Währung aufgegeben, lt. Götz eine recht gute Portostufe.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 12.08.2025 14:37:40
Gelesen: 149036
# 1171
Hallo.
Stammkarte einer Francotyp-AFS-Maschine (E-1), sie wurde von einem Geldinstitut in FREIBURG (BREISGAU) 1 genutzt, auf ihr wurde durch Namensänderung in den Folgejahren mehrfach das Werbeklischee sowie zweimal der Wertrahmen ersetzt, auf einer zweiten Karte wurden weitere Klischeeänderungen bis Anfang der 1960-er Jahre dokumentiert.
mit Sammlergruß
Stammkarte einer Francotyp-AFS-Maschine (E-1), sie wurde von einem Geldinstitut in FREIBURG (BREISGAU) 1 genutzt, auf ihr wurde durch Namensänderung in den Folgejahren mehrfach das Werbeklischee sowie zweimal der Wertrahmen ersetzt, auf einer zweiten Karte wurden weitere Klischeeänderungen bis Anfang der 1960-er Jahre dokumentiert.
mit Sammlergruß
Am: 16.08.2025 15:52:19
Gelesen: 147912
# 1172
Hallo,
heute kam Nachschub für meine Sammlung.
In diesem etwas strapazierten Brief in der vierten Gewichtsstufe, im August 1976 per Einschreiben aufgegeben, wurden wohl Einreise-Visa per Nachnahme versandt, um in die CSSR einreisen zu können.
mit Sammlergruß
Werner
In diesem etwas strapazierten Brief in der vierten Gewichtsstufe, im August 1976 per Einschreiben aufgegeben, wurden wohl Einreise-Visa per Nachnahme versandt, um in die CSSR einreisen zu können.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.08.2025 10:08:03
Gelesen: 147013
# 1173
Hallo am Morgen.
Diese Drucksache (mit angehangener Zahlkarte) ging im August 1940 von MÜNCHEN aus per Einschreiben an die Gemeinde Mistendorf mit der Aufforderung, die Summe von 25,55 RM einzuzahlen.
Für Porto und R-Gebühr waren 33 Rpf zu zahlen, hier entrichtet mit einem sauber gedruckten Francotyp-AFS (E-5) mit dem NS-Ehrentitel im Ortsstempel.
mt Sammlergruß
Werner
Diese Drucksache (mit angehangener Zahlkarte) ging im August 1940 von MÜNCHEN aus per Einschreiben an die Gemeinde Mistendorf mit der Aufforderung, die Summe von 25,55 RM einzuzahlen.
Für Porto und R-Gebühr waren 33 Rpf zu zahlen, hier entrichtet mit einem sauber gedruckten Francotyp-AFS (E-5) mit dem NS-Ehrentitel im Ortsstempel.
mt Sammlergruß
Werner
Am: 22.08.2025 12:35:46
Gelesen: 146720
# 1174
Hallo in die Runde.
Kann jetzt einen weiteren Beleg mit der 55 Rpf-Wertstufe vorstellen.
Im September 1931 ging dieser Brief per Eilboten von BRESLAU 1 aus nach Berlin, die Gesamtgebühr (Porto 15 + Eilbotengebühr 40) entrichtet auf einer Francotyp-AFS-Maschine E-2.
mit Sammlergruß
Werner
Im September 1931 ging dieser Brief per Eilboten von BRESLAU 1 aus nach Berlin, die Gesamtgebühr (Porto 15 + Eilbotengebühr 40) entrichtet auf einer Francotyp-AFS-Maschine E-2.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.08.2025 13:04:06
Gelesen: 146464
# 1175
Hallo in die Runde.
Heute ein Beleg, der Fragen aufwirft.
Auf den ersten Blick ein schöner LP-Beleg mit einem herrlich aufgedruckten AFS E-3 A, dann aber bei Ankunft die Erkenntnis,
hier stimmt was nicht, denn die Portostufe (ich ging von einem Auslandsbrief aus, ohne auf die Adresse zu achten) passt
jetzt überhaupt nicht oder kann eine/einer aus der werten Runde helfen.
mit Sammlergruß
Werner
Auf den ersten Blick ein schöner LP-Beleg mit einem herrlich aufgedruckten AFS E-3 A, dann aber bei Ankunft die Erkenntnis,
hier stimmt was nicht, denn die Portostufe (ich ging von einem Auslandsbrief aus, ohne auf die Adresse zu achten) passt
jetzt überhaupt nicht oder kann eine/einer aus der werten Runde helfen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 24.08.2025 08:47:07
Gelesen: 146114
# 1176
Hallo,
ein Fundstück für diese Rubrik. Ein Ortsbrief 20-250g per Einschreiben.
Freigemacht mit einer Francotyp A und üblichem Wertrahmen zu der Zeit.
Hamburg 1, Darmstädter und Nationalbank
Gruß
Hajo
Hamburg 1, Darmstädter und Nationalbank
Gruß
Hajo
Am: 24.08.2025 13:44:17
Gelesen: 146065
# 1177
Hallo an diesem angenehmen Sonntag.
Früher Fernbrief vom Juli 1946 aus HOHENSTEIN-ERNSTTHAL mit dem neuen AFS "DEUTSCHE POST", hier gefiel mir besonders der Spenden-Aufkleber zu 5 Pfg, der rückseitig aufgeklebt wurde.
Bei diesem Beleg musste ich erst einmal beim Verkäufer ein Bild der Rückseite anfordern, dann habe ich für diesen Brief mit dem gleichen Wertrahmen (E-18 ) aus JENA vom September 1946 geboten und ihn auch bekommen.
mit Sammlergruß
Werner
Früher Fernbrief vom Juli 1946 aus HOHENSTEIN-ERNSTTHAL mit dem neuen AFS "DEUTSCHE POST", hier gefiel mir besonders der Spenden-Aufkleber zu 5 Pfg, der rückseitig aufgeklebt wurde.
Bei diesem Beleg musste ich erst einmal beim Verkäufer ein Bild der Rückseite anfordern, dann habe ich für diesen Brief mit dem gleichen Wertrahmen (E-18 ) aus JENA vom September 1946 geboten und ihn auch bekommen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 24.08.2025 18:00:26
Gelesen: 146008
# 1178
Hallo,
meine Tischnachbarin hat mir einige Belege überreicht. Es handelt sich um eine Francotyp C für Interessierte.
Bremen 1, Reidemeister & Ulrichs Wein- u. Spirituosen-Import
Rückseitig die Bestätigung und Gutschrift von leeren Flaschen.
Gruß
Hajo
Bremen 1, Reidemeister & Ulrichs Wein- u. Spirituosen-Import
Rückseitig die Bestätigung und Gutschrift von leeren Flaschen.
Gruß
Hajo
Am: 25.08.2025 10:38:46
Gelesen: 145846
# 1179
Hallo,
hier noch zwei Belege aus der Laufzeit des AFS-E-18.
Dieser AFS kann im Internet / Händlerseiten bis ins dritte Quartal 1947 gefunden werden.
Nicht alle Belege wurden durch die Alliierten geöffnet, kontrolliert und gingen danach in den Postverkehr zurück.
mit Sammlergruß
Werner
Dieser AFS kann im Internet / Händlerseiten bis ins dritte Quartal 1947 gefunden werden.
Nicht alle Belege wurden durch die Alliierten geöffnet, kontrolliert und gingen danach in den Postverkehr zurück.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.08.2025 17:08:02
Gelesen: 145750
# 1180
Hallo,
der Brief mit Inhalt, enthält den Kirchensteuer-Vorausbezahlungsbescheid für die Kalenderjahre 1959 und 1960. Jeweils 4,65 DM, ergibt stolze 9,30 DM.
(13a) Fürth (Bay) 2, Evang.-Luth. Kirchensteueramt in Fürth (Bay), Marienstr. 4
Eine Francotyp C oder CM (M steht für Motorantrieb).
Gruß
Hajo
(13a) Fürth (Bay) 2, Evang.-Luth. Kirchensteueramt in Fürth (Bay), Marienstr. 4
Eine Francotyp C oder CM (M steht für Motorantrieb).
Gruß
Hajo
Am: 25.08.2025 20:45:53
Gelesen: 145696
# 1181
Hallo am Abend.
Spätverwendung ohne irgendwelche Aptierung des AFS E-1 "Bogenrechteck", der Brief ging im Januar 1948 von ESSLINGEN (NECKAR) aus in den Postverkehr.
mit Sammlergruß
Werner
Spätverwendung ohne irgendwelche Aptierung des AFS E-1 "Bogenrechteck", der Brief ging im Januar 1948 von ESSLINGEN (NECKAR) aus in den Postverkehr.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 26.08.2025 15:17:43
Gelesen: 145507
# 1182
Hallo,
aus dem besetzten Frankreich kommt dieser Beleg.
Streifband der "Straßburger Neueste Nachrichten", aufgegeben im August 1941 mit AFS "Reichsadler" E-5.
mit Sammlergruß
Werner
Streifband der "Straßburger Neueste Nachrichten", aufgegeben im August 1941 mit AFS "Reichsadler" E-5.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 27.08.2025 12:57:51
Gelesen: 145289
# 1183
Hallo, heute kam ein weiterer Firmen-Beleg.
Die "Intern. Tiefbohr-Aktiengesellschaft" (zeitweise Kommanditgesellschaft), sandte im Juli 1938 per "Deutsche Luftpost" einen Brief nach Argentinien, die Gesamtgebühr (25+150) entrichtet mit ihrem AFS E-5, als Motiv diente hier ein Leuchtturm.
Das Bohrunternehmen ITAG wurde im Jahre 1912 von dem Unternehmer Hermann von Rautenkranz in Hamburg als „Internationale Tiefbohrgesellschaft“ gegründet. Ein Jahr später wurde diese Gesellschaft nach Celle verlegt und vereint seitdem das Tiefbohren, die Erdölgewinnung und den Maschinenbau in einem Familienbetrieb.
mit Sammlergruß
Werner
Die "Intern. Tiefbohr-Aktiengesellschaft" (zeitweise Kommanditgesellschaft), sandte im Juli 1938 per "Deutsche Luftpost" einen Brief nach Argentinien, die Gesamtgebühr (25+150) entrichtet mit ihrem AFS E-5, als Motiv diente hier ein Leuchtturm.
Das Bohrunternehmen ITAG wurde im Jahre 1912 von dem Unternehmer Hermann von Rautenkranz in Hamburg als „Internationale Tiefbohrgesellschaft“ gegründet. Ein Jahr später wurde diese Gesellschaft nach Celle verlegt und vereint seitdem das Tiefbohren, die Erdölgewinnung und den Maschinenbau in einem Familienbetrieb.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 27.08.2025 14:13:42
Gelesen: 145274
# 1184
@ HWS-NRW [#1183]
Hallo Werner,
bestimmt gab es an dem abgebildeten Bohrturm eine Beleuchtung. Diesen dann aber als gleich Leuchtturm zu bezeichnen, halte ich für eine gewagte These.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo Werner,
bestimmt gab es an dem abgebildeten Bohrturm eine Beleuchtung. Diesen dann aber als gleich Leuchtturm zu bezeichnen, halte ich für eine gewagte These.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 27.08.2025 15:05:59
Gelesen: 145259
# 1185
@ Jürgen Witkowski [#1184]
Hallo Jürgen,
ein Anruf hätte gereicht und ich könnte es abändern.
Du hast wohl Recht, das soll wohl ein Bohrturm sein.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 27.08.2025 17:23:48
Gelesen: 145225
# 1186
Hallo,
ein Fundstück zweisprachig, könnte daher auch in einem weiteren Thread passen. Freigemacht mit einer Francotyp-Postalia.

B500227,1000 Berlin 13, One drop only (nur 1 Tropfen®), Chem. pharm. Vertriebs GmbH
Gruß
Hajo

B500227,1000 Berlin 13, One drop only (nur 1 Tropfen®), Chem. pharm. Vertriebs GmbH
Gruß
Hajo
Am: 28.08.2025 11:50:37
Gelesen: 144933
# 1187
Hallo.
Links ein Ortsbrief vom November 1942, das Porto von 080 Kronen entsprach meines Wissend dem Gegenwert von 0,08 Rpf.
Fernbrief in der ersten Gewichtsstufe, aufgegeben im Oktober 1941 in PRAG, da man nicht aufgepasst hat, musste ein zweiter zweisprachiger AFS seitlich aufgedruckt werden.
mit Sammlergruß
Werner
Links ein Ortsbrief vom November 1942, das Porto von 080 Kronen entsprach meines Wissend dem Gegenwert von 0,08 Rpf.
Fernbrief in der ersten Gewichtsstufe, aufgegeben im Oktober 1941 in PRAG, da man nicht aufgepasst hat, musste ein zweiter zweisprachiger AFS seitlich aufgedruckt werden.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 28.08.2025 16:39:46
Gelesen: 144849
# 1188
@ HWS-NRW [#1187]
Links ein Ortsbrief vom November 1942, das Porto von 080 Kronen entsprach meines Wissend dem Gegenwert von 0,08 Rpf.
Der Umrechnungskurs lag bei 10 Kronen = 1 RM. In deinem Fall wurden 80 Heller frankiert, also 8 Rpf.
Gruß
Stefan
Am: 28.08.2025 19:04:57
Gelesen: 144768
# 1189
Hallo,
ich habe vorab überprüft, ob ich hier nicht im Thread Böhmen & Mähren gelandet bin. Daher zeige ich meinen Beleg erst jetzt. Es handelt sich um den Abdruck einer Francotyp C.
Neu-Ulm (Donau), Hochwild Käse, Schachtelkäsefabrik Franz Zwick
Gruß
Hajo
Neu-Ulm (Donau), Hochwild Käse, Schachtelkäsefabrik Franz Zwick
Gruß
Hajo
Am: 29.08.2025 11:30:13
Gelesen: 144578
# 1190
Hallo
ein Absenderfreistempel der Firma Dr. Zinsser & Co. GmbH aus Leipzig C1. Benutzt wurde eine Francotyp B
Bei Schmerzen u. Weh'
hilft Zinsser-Tee!
Rückseitig die Belegschaft der Firma vor dem Firmengebäude und die Deutsche Bücherei Leipzig
Viele Grüße
Angelika
Rückseitig die Belegschaft der Firma vor dem Firmengebäude und die Deutsche Bücherei Leipzig
Viele Grüße
Angelika
Am: 30.08.2025 21:25:44
Gelesen: 144196
# 1191
Hallo,
am Abend, nach Rückkehr von der Börse in Löhne (eine sehr schöne Veranstaltung), kann ich neue Belege vorstellen.
Postamtlicher Vorläufer: Francotyp-Stempel E-IX aus BERLIN SW 19 (Typ 39 nach dem Dürst/Eich-Katalog), Belege vom 19.7. und 25.10.1926 (neues Spätdatum ?) mit dem Zudruck "Rudolf Mosse", Von dieser Variante gab es nur zwei Maschinen, sehr interessant finde ich die Auslands-Drucksache zu 3 Pfg nach Österreich.
mit Sammlergruß
Werner
Postamtlicher Vorläufer: Francotyp-Stempel E-IX aus BERLIN SW 19 (Typ 39 nach dem Dürst/Eich-Katalog), Belege vom 19.7. und 25.10.1926 (neues Spätdatum ?) mit dem Zudruck "Rudolf Mosse", Von dieser Variante gab es nur zwei Maschinen, sehr interessant finde ich die Auslands-Drucksache zu 3 Pfg nach Österreich.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 30.08.2025 22:15:36
Gelesen: 144180
# 1192
Lactumina waren Präparate auf der Penicillin-Basis. Weitere Informationen finden Interessierte hier [1].
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/%CE%92-Lactam-Antibiotika
Am: 30.08.2025 22:30:34
Gelesen: 144174
# 1193
[#1191]
Hallo,
kann es leider nicht mehr ändern, es ist natürlich eine Bafra-Maschine !!
Doppelkarte, aufgegeben als Drucksache, auch dieser Beleg ging vom Rudolf-Mosse-Haus-Postamt (BERLIN SW 100) aus in den Süden.
mit Sammlergruß
Werner
Doppelkarte, aufgegeben als Drucksache, auch dieser Beleg ging vom Rudolf-Mosse-Haus-Postamt (BERLIN SW 100) aus in den Süden.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 31.08.2025 09:49:56
Gelesen: 144051
# 1194
@ HWS-NRW [#1191]
@ HWS-NRW [#1193]
Hallo Werner,
sind ja wieder schöne Belege, die Du in den beiden Beiträgen zeigst.
Aber es findet wieder eine Vermischung von 2 vorhandenen seltenen Maschinen bei Rudolf Mosse statt. Diese wurden in einer postalischen Verfügung von 1925 mit Freistempler B alter Art, später 1938, als Freistempler B ältester Art bezeichnet.
Eine Feststellung spätes Datum entfällt, da im zweiten Beitrag wieder eine Maschine von Mosse auftaucht. Nebenbei bemerkt liegt von der gezeigten Version eine vom 21.3.1927 vor.
Danach erhielt die Maschine noch die Werbung RMCODE (Rudolf Mosse Code) mit den Nachrichten standardisiert und vor allem kostengünstig übertragen werden konnten.
Nun aber taucht im zweiten Beitrag die Ortsangabe Berlin SW 100 mit Angabe Rudolf-Mosse-Haus im Ortsstempel auf.
Wieso, warum? Das zu erklären wäre was.
Gruß
Hajo
Am: 31.08.2025 13:53:22
Gelesen: 143993
# 1195
@ Nordluchs [#1194]
Hallo Hajo,
schön, von Dir zu hören.
Das Zusammentragen dieser postamtlichen Vorläufer ist hoch interessant und das Auflisten mit Hilfe des tollen Dürst/Eich-Handbuches für den "ungeübten" Neuling auch nicht so einfach.
Habe bereits mehrere Belege, bei der hier gezeigten Doppelkarte (BERLIN SW 19) hatte ich Zweifel, was die Bezeichnung deuten soll und dann kam die Erleuchtung mit RMCode.
Mehr Probleme macht die Bezeichnung " BERLIN SW 100", denn laut Internet-Stempel-Auflistung [1] gibt es sie gar nicht
.
Im Katalog Band 1 (Seite 31) werden alle bekannten Stempel E-VIII aufgelistet, auf Seite 33 sind auch beide Maschinen E-IX (39) aufgelistet, ich kann inzwischen beide belegen.
Die "Stempelstelle" SW 100 müsste in Berlin-Mitte (Schützenstr.) im Rudolf-Mosse-Haus gewesen sein.
Gruß Werner
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Postbezirke_zwischen_1862_und_1920
Das Zusammentragen dieser postamtlichen Vorläufer ist hoch interessant und das Auflisten mit Hilfe des tollen Dürst/Eich-Handbuches für den "ungeübten" Neuling auch nicht so einfach.
Habe bereits mehrere Belege, bei der hier gezeigten Doppelkarte (BERLIN SW 19) hatte ich Zweifel, was die Bezeichnung deuten soll und dann kam die Erleuchtung mit RMCode.
Mehr Probleme macht die Bezeichnung " BERLIN SW 100", denn laut Internet-Stempel-Auflistung [1] gibt es sie gar nicht
.
Im Katalog Band 1 (Seite 31) werden alle bekannten Stempel E-VIII aufgelistet, auf Seite 33 sind auch beide Maschinen E-IX (39) aufgelistet, ich kann inzwischen beide belegen.
Die "Stempelstelle" SW 100 müsste in Berlin-Mitte (Schützenstr.) im Rudolf-Mosse-Haus gewesen sein.
Gruß Werner
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Postbezirke_zwischen_1862_und_1920
Am: 31.08.2025 17:59:04
Gelesen: 143942
# 1196
Hallo.
Ins holländische s´Gravenhage ging im Januar 1940 von BERLIN SW 68 aus dieses "Eilige Auslands-Drucksache", die Gebühr von 15 Rpf ausgewiesen durch die Poststelle des Scherl-Verlages mit seinem AFS mit dem Wertrahmen Reichsadler „E-5“ mit Raute vor der Wertziffer.
mit Sammlergruß
Werner
Ins holländische s´Gravenhage ging im Januar 1940 von BERLIN SW 68 aus dieses "Eilige Auslands-Drucksache", die Gebühr von 15 Rpf ausgewiesen durch die Poststelle des Scherl-Verlages mit seinem AFS mit dem Wertrahmen Reichsadler „E-5“ mit Raute vor der Wertziffer.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 31.08.2025 18:16:53
Gelesen: 143938
# 1197
@ HWS-NRW [#1195]
Vielleicht kann ich hinsichtlich des Postamtes Berlin SW 100 ein wenig Licht ins Dunkel bringen. In der von Dir genannten Quelle, die bis in das Jahr 1920 reicht, kann es noch nicht aufgeführt worden sein. Eröffnet wurde es nach meinen Informationen am 15. November 1928 in der Jerusalemer Strasse 46/50 (Rudolf-Mosse-Haus) und bereits im Jahr 1934 wieder geschlossen.
So ganz ohne eine Belegabbildung will ich den Beitrag nicht beenden. Da Rudolf Mosse ein Verlagshaus war, ein typischer Geschäftsbrief an das Eberswalder Offertenblatt vom 21.10.30.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Vielleicht kann ich hinsichtlich des Postamtes Berlin SW 100 ein wenig Licht ins Dunkel bringen. In der von Dir genannten Quelle, die bis in das Jahr 1920 reicht, kann es noch nicht aufgeführt worden sein. Eröffnet wurde es nach meinen Informationen am 15. November 1928 in der Jerusalemer Strasse 46/50 (Rudolf-Mosse-Haus) und bereits im Jahr 1934 wieder geschlossen.
So ganz ohne eine Belegabbildung will ich den Beitrag nicht beenden. Da Rudolf Mosse ein Verlagshaus war, ein typischer Geschäftsbrief an das Eberswalder Offertenblatt vom 21.10.30.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 31.08.2025 20:05:15
Gelesen: 143902
# 1198
Hallo,
ist nicht mein Sammelgebiet, aber vielleicht passt der hier rein.
Allgemeine Ortskrankenkasse Zwickau Stadt v. 7.1.1937
ist nicht mein Sammelgebiet, aber vielleicht passt der hier rein.
Allgemeine Ortskrankenkasse Zwickau Stadt v. 7.1.1937
Am: 31.08.2025 20:45:03
Gelesen: 143887
# 1199
@ Hajo (#1195
@ Jürgen Witkowski [#1197]
Hallo Hajo,
es gibt da eine herrliche Abhandung über die Vorläufer von Dr. Edo-Meino Eden, denke, da kann man alles nachlesen.
Hallo Jürgen,
danke auch für Deinen Hinweis, hoffe, er hilft mir etwas weiter.
Euch Beiden eine gute Woche.
Werner
https://www.postautomation.de/freimachung-mit-freistempel/absenderfreistempel-dt-katalogstudie/
Am: 01.09.2025 09:15:33
Gelesen: 143781
# 1200
@ HWS-NRW [#1199]
Hallo Werner,
mich brauchst du nicht auf Literatur verweisen. Das ist schon 2020 veröffentlicht worden.
http://www.fg-freistempel.de/ueber-uns/fg-literatur/
Gruß
Hajo
http://www.fg-freistempel.de/ueber-uns/fg-literatur/
Gruß
Hajo
Am: 02.09.2025 13:12:46
Gelesen: 143329
# 1201
Hallo in die Runde.
Bei diesem Adresszettel für eine eingeschriebene Sendung von Februar 1930 in die USA gab es seinerzeit mehrere Versandformen, die alle mit dem gleichen Porto entrichtet wurden.
Ich gehe von einer Mischsendung oder Warenprobe (25 Rpf + 5 Rpf je 50 g), weniger von einem Geschäftspapier aus, da zu dem Porto (wahrscheinlich um 600 g) noch die R-Gebühr von 30 Rpf hinzu kam.
mit Sammlergruß
Werner
https://www.dick.de/messer/ueber-uns/unsere-geschichte
Bei diesem Adresszettel für eine eingeschriebene Sendung von Februar 1930 in die USA gab es seinerzeit mehrere Versandformen, die alle mit dem gleichen Porto entrichtet wurden.
Ich gehe von einer Mischsendung oder Warenprobe (25 Rpf + 5 Rpf je 50 g), weniger von einem Geschäftspapier aus, da zu dem Porto (wahrscheinlich um 600 g) noch die R-Gebühr von 30 Rpf hinzu kam.
mit Sammlergruß
Werner
https://www.dick.de/messer/ueber-uns/unsere-geschichte
Am: 02.09.2025 14:38:44
Gelesen: 143285
# 1202
Hallo,
noch ein weiterer netter Beleg.
Im November 1937 ging dieser Postauftrag innerhalb Berlins auf die Reise, er wurde postseitig geöffnet, um den passenden Empfänger zu ermitteln, wieder mit einem Klebstreifen verschlossen und dann weiter transportiert, er erreichte am gleichen Tag sein Ziel, die Gesamtgebühr (8+50 Rpf) entrichtet mit einem Francotyp-AFS E-2.
mit Sammlergruß
Werner
Im November 1937 ging dieser Postauftrag innerhalb Berlins auf die Reise, er wurde postseitig geöffnet, um den passenden Empfänger zu ermitteln, wieder mit einem Klebstreifen verschlossen und dann weiter transportiert, er erreichte am gleichen Tag sein Ziel, die Gesamtgebühr (8+50 Rpf) entrichtet mit einem Francotyp-AFS E-2.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.09.2025 12:31:00
Gelesen: 143042
# 1203
Hallo,
und es geht weiter.
Die Firma G. Pensel & Sohn, Hersteller u.a. von Schiefertafeln, Griffeln und Parkettware, in KULMBACH tätig, nutzte über Jahre das gleiche Motiv in ihrem AFS, hier von März 1935 mit Wertrahmen E-3, der AFS kommt in aptierter Form, jetzt Wertrahmen E-5, auch noch im Jahr 1946 vor. Im Werbesignet klein dargestellt noch eine Tanne.
mit Sammlergruß
Werner
Die Firma G. Pensel & Sohn, Hersteller u.a. von Schiefertafeln, Griffeln und Parkettware, in KULMBACH tätig, nutzte über Jahre das gleiche Motiv in ihrem AFS, hier von März 1935 mit Wertrahmen E-3, der AFS kommt in aptierter Form, jetzt Wertrahmen E-5, auch noch im Jahr 1946 vor. Im Werbesignet klein dargestellt noch eine Tanne.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.09.2025 21:54:20
Gelesen: 142909
# 1204
Hallo am Abend.
Postanschriften-Prüfung, aufgegeben im Dezember 1942 im Postamt ASCHAFFENBURG. Anfang der 40er-Jahre wurde ein neuer Vordruck, jetzt mit Angabe der Amtsblatt-Vorgabe, herausgegeben, diese Form übernahmen auch die späteren Postverwaltungen, die ermäßigte Gebühr hier entrichtet mit einem AFS „Reichsadler“ (E-5).
mit Sammlergruß
Werner
Postanschriften-Prüfung, aufgegeben im Dezember 1942 im Postamt ASCHAFFENBURG. Anfang der 40er-Jahre wurde ein neuer Vordruck, jetzt mit Angabe der Amtsblatt-Vorgabe, herausgegeben, diese Form übernahmen auch die späteren Postverwaltungen, die ermäßigte Gebühr hier entrichtet mit einem AFS „Reichsadler“ (E-5).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 04.09.2025 12:59:03
Gelesen: 142776
# 1205
Hallo am Mittag.
Bei der Aufgabe dieser Drucksache, zwei anhängende Kartenteile, errechnete der Auftraggeber im Juni 1933 in BERLIN SO 36 ein Porto von 3 Rpf, postseitig wurde das fehlende Porto von 1 Rpf mit einem Postfreistempel ergänzt.
mit Sammlergruß
Werner
Bei der Aufgabe dieser Drucksache, zwei anhängende Kartenteile, errechnete der Auftraggeber im Juni 1933 in BERLIN SO 36 ein Porto von 3 Rpf, postseitig wurde das fehlende Porto von 1 Rpf mit einem Postfreistempel ergänzt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 11.09.2025 10:54:15
Gelesen: 140982
# 1206
Hallo,
heute eine unscheinbare Drucksache.
Ansichtskarte mit seitlich gedrucktem Text, somit konnte sie im Mai 1940 per Drucksache werbewirksam von STUTTGART aus verschickt werden. Eine ähnliche Karte habe ich hier schon einmal eingestellt.
mit Sammlergruß
Werner
Ansichtskarte mit seitlich gedrucktem Text, somit konnte sie im Mai 1940 per Drucksache werbewirksam von STUTTGART aus verschickt werden. Eine ähnliche Karte habe ich hier schon einmal eingestellt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 11.09.2025 11:12:59
Gelesen: 140069
# 1207
Hallo,
auch heute ein netter Beleg.
Die Firma Fröhlich & Co gab im September 1946 diesen Fern-Einschreibbrief im Postamt FRECKENHORST (BZ MÜNSTER) auf, dort kam ein Not-R-Zettel mit rotem Einzeiler zur Verwendung, der Brief wurde natürlich der Zensur unterzogen und ging dann auf die Reise.
mit Sammlergruß
Werner
Die Firma Fröhlich & Co gab im September 1946 diesen Fern-Einschreibbrief im Postamt FRECKENHORST (BZ MÜNSTER) auf, dort kam ein Not-R-Zettel mit rotem Einzeiler zur Verwendung, der Brief wurde natürlich der Zensur unterzogen und ging dann auf die Reise.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 12.09.2025 12:34:45
Gelesen: 140570
# 1208
Hallo,
heute ein netter eingeschriebener Brief.
R-Fernbrief mit Rückschein, im Mai 1938 von BERLIN W 8 aus verschickt, die Gebühren (12+2 x 30) entrichtet mit einem Francotyp-AFS.
mit Sammlergruß
Werner
R-Fernbrief mit Rückschein, im Mai 1938 von BERLIN W 8 aus verschickt, die Gebühren (12+2 x 30) entrichtet mit einem Francotyp-AFS.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 13.09.2025 10:17:16
Gelesen: 140330
# 1209
Hallo,
heute wieder ein geschichtlich interessanter Beleg.
Drucksachenumschlag, verschickt im Februar 1931 nach Sachsen, der Absender, ein jüdischer Fabrikant von Steppdecken in OSTERODE (HARZ) musste sein Werk auf Druck an die Nationalsozialisten in den 1940-er Jahren verkaufen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 13.09.2025 19:31:44
Gelesen: 140197
# 1210
Hallo am Abend.
Orts-Doppelbrief, aufgegeben am 11. November 1935 in BERLIN SW 68, das Werbe-Kürzel der Firma unter dem Wertstempel, die nicht mehr existiert, konnte nicht ermittelt werden.
mit Sammlergruß
Werner
Orts-Doppelbrief, aufgegeben am 11. November 1935 in BERLIN SW 68, das Werbe-Kürzel der Firma unter dem Wertstempel, die nicht mehr existiert, konnte nicht ermittelt werden.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.09.2025 17:49:42
Gelesen: 139945
# 1211
Hallo am Abend.
Ortsbrief vom Mai 1943 aus meiner Heimatstadt, im Wertrahmen wurde inzwischen die Schriftart "Antiqua" eingefügt, zusätzlich fehlt hier das Werbeklischee, eventuell war es defekt und wurde später wieder eingefügt.
mit Sammlergruß
Werner
Ortsbrief vom Mai 1943 aus meiner Heimatstadt, im Wertrahmen wurde inzwischen die Schriftart "Antiqua" eingefügt, zusätzlich fehlt hier das Werbeklischee, eventuell war es defekt und wurde später wieder eingefügt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 15.09.2025 10:28:32
Gelesen: 139789
# 1212
Hallo,
auch diesen netten Beleg fand ich in Löhne:
Fernbrief vom Januar 1952 aus SOLINGEN-WALD, vorderseitig ein 000-Abdruck, dazu gesetzt ein roter Hinweisstempel "Freistempel umseitig", rückseitig dann der zweite Abdruck zu 20 Pfg.
mit Sammlergruß
Werner
Fernbrief vom Januar 1952 aus SOLINGEN-WALD, vorderseitig ein 000-Abdruck, dazu gesetzt ein roter Hinweisstempel "Freistempel umseitig", rückseitig dann der zweite Abdruck zu 20 Pfg.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 16.09.2025 10:32:25
Gelesen: 139560
# 1213
Hallo.
Heute eine Luftpost-Karte, verschickt im Februar 1966 von der Bundesversicherungsanstalt BERLIN in die ferne U.S.A.
mit Sammlergruß
Werner
Heute eine Luftpost-Karte, verschickt im Februar 1966 von der Bundesversicherungsanstalt BERLIN in die ferne U.S.A.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.09.2025 10:16:35
Gelesen: 139277
# 1214
Hallo am Morgen.
Dieser Brief ging im März 1941 ohne die Zusatzleistung Luftpost auf den Weg von SPREMBERG (ND. LAUSITZ) in Richtung USA, er wurde wohl offen aufgeliefert und nach der Kontrolle rückseitig mit einem Klebestreifen des OKW verschlossen.
Interessant der rote Abdruck einer der Schrauben der Francotyp-AFS-Maschine.
mit Sammlergruß
Werner
Dieser Brief ging im März 1941 ohne die Zusatzleistung Luftpost auf den Weg von SPREMBERG (ND. LAUSITZ) in Richtung USA, er wurde wohl offen aufgeliefert und nach der Kontrolle rückseitig mit einem Klebestreifen des OKW verschlossen.
Interessant der rote Abdruck einer der Schrauben der Francotyp-AFS-Maschine.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 17.09.2025 17:25:24
Gelesen: 139164
# 1215
Hallo.
Dieser Fernbrief, aufgegeben im November 1933, sollte wohl als Ortsbrief (Porto entsprechend 8 Rpf) verschickt werden, er wurde dann noch in der Poststelle der Firma mit einem zweiten AFS versehen und dann nach Dresden verschickt, wenn ich den Zielort richtig gelesen habe.
mit Sammlergruß
Werner
Dieser Fernbrief, aufgegeben im November 1933, sollte wohl als Ortsbrief (Porto entsprechend 8 Rpf) verschickt werden, er wurde dann noch in der Poststelle der Firma mit einem zweiten AFS versehen und dann nach Dresden verschickt, wenn ich den Zielort richtig gelesen habe.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 24.09.2025 17:38:33
Gelesen: 137780
# 1216
Hallo am Abend.
Im Oktober 1944 wurde dieser Auslandsbrief im Postamt FREIBURG (BREISGAU) aufgeliefert, es scheint, dass er nach OKW-Zensur und rückseitigem Verschluß mit einem Klebestreifen dann erst am 20.November wieder dem Postbetrieb zugeführt wurde, da war die Zuatzleistung Luftpost (10 Rpf) wohl nicht mehr gerechtfertigt, ob sich der Empfänger, das Speditionshaus Schenker, beschwerte, läßt sich nicht abklären, leider gibt es auch keinen Ankunftsstempel.
mit Sammlergruß
Werner
Im Oktober 1944 wurde dieser Auslandsbrief im Postamt FREIBURG (BREISGAU) aufgeliefert, es scheint, dass er nach OKW-Zensur und rückseitigem Verschluß mit einem Klebestreifen dann erst am 20.November wieder dem Postbetrieb zugeführt wurde, da war die Zuatzleistung Luftpost (10 Rpf) wohl nicht mehr gerechtfertigt, ob sich der Empfänger, das Speditionshaus Schenker, beschwerte, läßt sich nicht abklären, leider gibt es auch keinen Ankunftsstempel.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 24.09.2025 18:44:58
Gelesen: 137744
# 1217
@ HWS-NRW [#1216]
es scheint, dass er nach OKW-Zensur und rückseitigem Verschluß mit einem Klebestreifen dann erst am 20.November wieder dem Postbetrieb zugeführt wurde,
Kann es sein, dass das Frankierdatum im Absenderfreistempel mit "19.10." falsch eingestellt war und eigentlich "20.11." hätte lauten müssen und damit Tag und Monat um jeweils 1 auf dem Rädchen verrutscht gewesen war? Dies wäre auch eine Erklärung für den Handstempelabschlag vom 20.11.1944 im Postamt Freiburg 1.
Gruß
Stefan
Am: 24.09.2025 19:38:59
Gelesen: 137729
# 1218
@ Stefan [#1217]
Hallo Stefan,
das wäre auch eine Möglichkeit, an die ich gedacht habe, da wir hier aber ein-zwei User haben, die alles etwas bezweifeln, habe ich es nicht so ausgeführt, dass der Beleg einen Monat "herumlag", kann ich mir auch nicht so richtig vorstellen.
Beste Grüße
Werner
Am: 02.10.2025 12:04:04
Gelesen: 135371
# 1219
Hallo,
nach diesem freundlichen Beitrag stelle ich mal etwas ein. Den Beleg habe ich entdeckt bei der Bearbeitung von Absenderfreistempeln für die Datenbank.
Dieser Faltbrief (4 Seiten DIN A4) ging am 12.1.1945 an „Alle Betriebsführer“ mit dem Betreff: „Änderungen der gesetzlichen Bestimmungen.“ Freigemacht mit der Francotyp C der Allgemeinen Ortskrankenkasse für Annaberg und Umgebung.
Annaberg, Erzgebirge - Allgemeine Ortskrankenkasse
Für Interessierte: AFS mit aptierten Wertrahmen. https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/533531
Gruß
Hajo
Annaberg, Erzgebirge - Allgemeine Ortskrankenkasse
Für Interessierte: AFS mit aptierten Wertrahmen. https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/533531
Gruß
Hajo
Am: 03.10.2025 15:45:12
Gelesen: 134177
# 1220
Hallo,
nach ein paar Tagen Ruhe (bekam das neue Window 11 aufgespielt) ein neuer Beleg.
Fernbrief, mit Eilboten und Einschreiben im Februar 1941 von BERLIN SW 11 aus verschickt, das Entgelt (12+40+30) entrichtet auf einer Francotyp-Maschine mit Wertrahmen Reichsadler.
mit Sammlergruß
Werner
Fernbrief, mit Eilboten und Einschreiben im Februar 1941 von BERLIN SW 11 aus verschickt, das Entgelt (12+40+30) entrichtet auf einer Francotyp-Maschine mit Wertrahmen Reichsadler.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.10.2025 18:17:28
Gelesen: 134126
# 1221
Hallo am Abend.
Dieser Brief ging per Eilboten in Richtung WIEN, das Entgelt (12+40 Rpf) entrichtet auf einer weiteren Francotyp-Maschine mit Wertrahmen Reichsadler (E-5), leider kann ich den rückseitigen "Telegraphenamt WIEN"-Stempel nicht zeigen, da mein Scanner im Moment nicht funktioniert.
mit Sammlergruß
Werner
Dieser Brief ging per Eilboten in Richtung WIEN, das Entgelt (12+40 Rpf) entrichtet auf einer weiteren Francotyp-Maschine mit Wertrahmen Reichsadler (E-5), leider kann ich den rückseitigen "Telegraphenamt WIEN"-Stempel nicht zeigen, da mein Scanner im Moment nicht funktioniert.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 04.10.2025 08:51:20
Gelesen: 133952
# 1222
Hallo,
kleine Story zur Heimatsammlung Hamburg.
Der vorhandene Ausschnitt einer Postalia half auch nicht großartig weiter. Eine genaue Beschreibung war daher nicht so einfach.
Erst ein aufgefundener Brief mit Eindruck brachte exakte Informationen.
F420845 20457 Hamburg 11 ABS
Eindruck auf Brief:
ABS EUROPE LTD.
A SUBSIDIARY OF THE AMERCAN Bureau OF SHIPPING
(Eine Tochtergesellschaft des Amerikanischen Schiffahrts Büros)
Als Logo wurde das Motiv Adler mit Schiffsanker benutzt.
Gruß
Hajo
Der vorhandene Ausschnitt einer Postalia half auch nicht großartig weiter. Eine genaue Beschreibung war daher nicht so einfach.
Erst ein aufgefundener Brief mit Eindruck brachte exakte Informationen.
F420845 20457 Hamburg 11 ABS
Eindruck auf Brief:
ABS EUROPE LTD.
A SUBSIDIARY OF THE AMERCAN Bureau OF SHIPPING
(Eine Tochtergesellschaft des Amerikanischen Schiffahrts Büros)
Als Logo wurde das Motiv Adler mit Schiffsanker benutzt.
Gruß
Hajo
Am: 04.10.2025 15:43:11
Gelesen: 133878
# 1223
Hallo in die Runde.
Neben den bekannten Care-Paketen bestand seinerzeit eine weitere Form zur Bestellung der sog. Liebesgaben-Sendungen, die damals neben den US-Hilfs-Organisationen auch Privatleute bestellen konnten. Man erhielt anschließend eine Information des beauftragten Unternehmens und sollte mit einem beigelegten Beleg die Ankunft mitteilen.
Fernbrief, versandt im August 1947 durch die Firma Gerlach & Co.m.b.H in Bentheim.
mit Sammlergruß
Werner
Neben den bekannten Care-Paketen bestand seinerzeit eine weitere Form zur Bestellung der sog. Liebesgaben-Sendungen, die damals neben den US-Hilfs-Organisationen auch Privatleute bestellen konnten. Man erhielt anschließend eine Information des beauftragten Unternehmens und sollte mit einem beigelegten Beleg die Ankunft mitteilen.
Fernbrief, versandt im August 1947 durch die Firma Gerlach & Co.m.b.H in Bentheim.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 04.10.2025 19:57:36
Gelesen: 133739
# 1224
Hallo am Abend.
Heute kam noch ein weiterer interessanter Beleg.
Päckchen-Adress-Aufkleber, verwendet für eine Sendung per Einschreiben, aufgegeben im August 1930, es ging in Richtung Perth in Australien, zur Gebühr von 30 Rpf kam bei einem Gewicht von 450 gr noch das Porto von 160 Rpf hinzu.
mit Sammlergruß
Werner
Päckchen-Adress-Aufkleber, verwendet für eine Sendung per Einschreiben, aufgegeben im August 1930, es ging in Richtung Perth in Australien, zur Gebühr von 30 Rpf kam bei einem Gewicht von 450 gr noch das Porto von 160 Rpf hinzu.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 06.10.2025 17:40:41
Gelesen: 133410
# 1225
Hallo am Abend,
die Sammlung wächst und wächst...
Eingeschriebener Fernbrief mit Not-R-Zettel, aufgegeben im Postamt MAIKAMMER im Oktober 1953, das Entgelt (20+40) entrichtet auf einer Francotyp-Maschine mit Wertrahmen Großes Posthorn (E-22).
mit Sammlergruß
Werner
Eingeschriebener Fernbrief mit Not-R-Zettel, aufgegeben im Postamt MAIKAMMER im Oktober 1953, das Entgelt (20+40) entrichtet auf einer Francotyp-Maschine mit Wertrahmen Großes Posthorn (E-22).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 08.10.2025 12:00:55
Gelesen: 133073
# 1226
Hallo.
Die Firma Theodor Müller aus Detmold, ein führender Hersteller von "Beleuchtungskörpern aus Holz" nutzte noch im November 1945 ihren Francotyp-AFS mit Wertrahmen Bogenrechteck (E-1), da ja hier keine NS-Symbolik sichtbar war.
mit Sammlergruß
Werner
Die Firma Theodor Müller aus Detmold, ein führender Hersteller von "Beleuchtungskörpern aus Holz" nutzte noch im November 1945 ihren Francotyp-AFS mit Wertrahmen Bogenrechteck (E-1), da ja hier keine NS-Symbolik sichtbar war.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 10.10.2025 14:05:18
Gelesen: 132631
# 1227
Hallo,
von einem lieben Sammlerfreund aus Berlin bekam ich einen tollen Posten mit Zeitungs-Drucksachen, mit denen die Berliner Zeitung "Der Tagesspiegel" per Luftpost versandt worden sind, hier muss ich aber noch die verschiedenen Entgelte überprüfen.
Zwei Streifbänder des Verlages, die Zeitungen gingen an einen seinerzeit bekannten Politiker, das Entgelt (Porto 20 + LP-Gebühr 5 Pfg) entrichtet mit einem Francotyp-AFS.
Interessant beim zweiten Beleg ist der Einbau eines neuen Werbeklischees (größere Schrift), die bis in die 1990-er Jahre noch genutzt wird. Nett auch die Möglichkeit der Nutzung der Schleifen-Rückseite mit der Darstellung eines Kreuzworträtsels.
mit Sammlergruß
Werner
Zwei Streifbänder des Verlages, die Zeitungen gingen an einen seinerzeit bekannten Politiker, das Entgelt (Porto 20 + LP-Gebühr 5 Pfg) entrichtet mit einem Francotyp-AFS.
Interessant beim zweiten Beleg ist der Einbau eines neuen Werbeklischees (größere Schrift), die bis in die 1990-er Jahre noch genutzt wird. Nett auch die Möglichkeit der Nutzung der Schleifen-Rückseite mit der Darstellung eines Kreuzworträtsels.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 10.10.2025 17:22:17
Gelesen: 132573
# 1228
@ HWS-NRW [#1227]
hier muss ich aber noch die verschiedenen Entgelte überprüfen
Hallo Werner,
das hättest du hier besser auch vor der Veröffentlichung getan. Im September 1971 gab es bei Streifbandzeitungen die Gebührenstufe 20 Pfennig überhaupt nicht.
In beiden Fällen ist nur eine Erklärung möglich:
Streifbandzeitung 50 Gramm bis 100 Gramm: 15 Pfennig
Luftpostzuschlag: 2 x 5 Pfennig = 10 Pfennig
Summe: 25 Pfennig
Schöne Grüße
Franz-Josef
Am: 12.10.2025 16:12:52
Gelesen: 131845
# 1229
Hallo am Sonntag.
Im Dezember 1945 wurde bei diesem Fernbrief, abgeschickt in FRANKFURT (MAIN) 1 der bisher verwendete AFS der Reichspost weiter genutzt, da ja im Text bzw. im Wertrahmen "Mäanderrechteck" nicht "verbotenes" ersichtlich war.
mit Sammlergruß
Werner
Im Dezember 1945 wurde bei diesem Fernbrief, abgeschickt in FRANKFURT (MAIN) 1 der bisher verwendete AFS der Reichspost weiter genutzt, da ja im Text bzw. im Wertrahmen "Mäanderrechteck" nicht "verbotenes" ersichtlich war.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 13.10.2025 09:30:43
Gelesen: 131671
# 1230
@ Araneus [#1228]
Hallo Franz-Josef,
macht Freude, wenn man jemand das Porto erklärt und derjenige einfach darüber hinwegsieht.
Ich selbst gehöre zu den beiden erwähnten „User“ die alles bemängeln. (Ganz allgemein ist der sogenannte "User" ein Mensch, der ein elektronisches Gerät benutzt.)
Daher gibt es bei unkorrekter Beschreibung von Belegen keine direkten Kommentare meinerseits mehr.
---
Hallo,
eine schöne Francotyp B mit der Postgebühr für Geschäftspapiere bis 100g.
Düren 1, S&S Papiere - vorbildlich seit über 75 Jahren –
Eindruck auf Rückseite zur Aufklärung: Carl Schleicher & Schüll
Gruß
Hajo
Düren 1, S&S Papiere - vorbildlich seit über 75 Jahren –
Eindruck auf Rückseite zur Aufklärung: Carl Schleicher & Schüll
Gruß
Hajo
Am: 13.10.2025 18:00:24
Gelesen: 131554
# 1231
@ Nordluchs [#1230]
Daher gibt es bei unkorrekter Beschreibung von Belegen keine direkten Kommentare meinerseits mehr.
Hallo Hajo,
der andere der beiden "User" (hier Mitglieder oder mit Namen genannt) hat mir gegenüber am Wochenende angekündigt, auf jeden fehlerhaften Beitrag aufmerksam zu machen.
Wenn Fehler im Forum nicht korrigiert oder mindestens als falsch dargestellt werden, dürfte die übergrosse Zahl der Leser der Meinung sein, dass alles was geschrieben wurde so stimmt.
Schöne Grüsse, Richard
Am: 14.10.2025 08:59:47
Gelesen: 131358
# 1232
@ Richard [#1231]
Hallo Richard,
Deine Äußerung in dieser Form im Forum musste ich mal eine Nacht überschlafen. Ich war sehr überrascht und betrübt.
Ich glaube, Du hast den unten aufgeführten Auszug in der beigefügten Druckversion nicht gelesen.
….da wir hier aber ein-zwei User haben, die alles etwas bezweifeln, habe ich es nicht so ausgeführt, [1]
Wir bezweifeln das nicht, sondern stellen etwas richtig.
Ich werde, wenn ich darf, aber weiter meine Belege einstellen. Auch die Fütterung der Datenbank, fast 10. 000 Stempel meinerseits, von Angelika über 52.000 würden wir weiter führen.
Gruß
Hajo
[1] https://www.philaseiten.de/beitrag/374952
Am: 14.10.2025 15:13:27
Gelesen: 131290
# 1233
@ Nordluchs [#1232]
Hallo,
mit der Francotyp B des Magistrat Potsdam mache ich weiter.
Potsdam 1, Magistrat Potsdam
Das Gerät wurde laut Archivkarte als B 830 am 6.1.1928 in Dienst gestellt.
Gruß
Hajo
Potsdam 1, Magistrat Potsdam
Das Gerät wurde laut Archivkarte als B 830 am 6.1.1928 in Dienst gestellt.
Gruß
Hajo
Am: 17.10.2025 13:27:59
Gelesen: 130421
# 1234
Brief vom 06.10.1951 von der Lebensmittel- Einfuhr und Großhandlung Joh. Contzen in Stolberg an das Lebensmittelwerk Effka in Hamburg. Frankiert wurde mit einem Absenderfreistempel über 20 Pfennig.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 18.10.2025 17:13:55
Gelesen: 130067
# 1235
Hallo,
eine kleine Hamburger Stadtgeschichte.
Harburg-Wilhelmsburg 1, 100 Jahre 1837 -1937 - Stadtsparkasse zu Harburg-Wilhelmsburg
Die Stadtsparkasse benutzte eine Francotyp C.
Die preußischen und benachbarten Städte Harburg und Wilhelmsburg wurden 1927 zur Großstadt Harburg-Wilhelmsburg vereinigt. Durch das Groß-Hamburg-Gesetz wurde Harburg-Wilhelmsburg (unter anderem) mit Wirkung vom 1. April 1937 zunächst als Stadt dem Land Hamburg eingegliedert und 1938 auch formell nach Hamburg eingemeindet. Die Änderung der Ortsstempel fand ab Ende 1938 statt.
Im Rahmen der Hamburger Schriftenreihe „Studiengruppe Postgeschichte“ ist auch eine Broschüre darüber erschienen.
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Groß-Hamburg-Gesetz
Harburg-Wilhelmsburg 1, 100 Jahre 1837 -1937 - Stadtsparkasse zu Harburg-Wilhelmsburg
Die Stadtsparkasse benutzte eine Francotyp C.
Die preußischen und benachbarten Städte Harburg und Wilhelmsburg wurden 1927 zur Großstadt Harburg-Wilhelmsburg vereinigt. Durch das Groß-Hamburg-Gesetz wurde Harburg-Wilhelmsburg (unter anderem) mit Wirkung vom 1. April 1937 zunächst als Stadt dem Land Hamburg eingegliedert und 1938 auch formell nach Hamburg eingemeindet. Die Änderung der Ortsstempel fand ab Ende 1938 statt.
Im Rahmen der Hamburger Schriftenreihe „Studiengruppe Postgeschichte“ ist auch eine Broschüre darüber erschienen.
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Groß-Hamburg-Gesetz
Am: 19.10.2025 18:39:29
Gelesen: 129779
# 1236
Hallo am Abend.
Im September 1949 ging dieser großformatige Doppelbrief per Einschreiben und Eilboten von LEIPZIG C1 aus in den Postverkehr, das Entgelt von 188 Pfennigen setzt sich aus dem Porto von 48 Pfg sowie den Gebühren für die Zusatzleistungen (60+80 Pfg) zusammen.
Offizin Andersen Nexö Leipzig war ein Hersteller von Büchern aus Leipzig. Das Unternehmen, das durch seine Marke OAN bekannt war, bestand aus Großdruckereien, Verlags- und Industriebuchbindereien sowie einer Luxusmanufaktur.
mit Sammlergruß
Werner
Im September 1949 ging dieser großformatige Doppelbrief per Einschreiben und Eilboten von LEIPZIG C1 aus in den Postverkehr, das Entgelt von 188 Pfennigen setzt sich aus dem Porto von 48 Pfg sowie den Gebühren für die Zusatzleistungen (60+80 Pfg) zusammen.
Offizin Andersen Nexö Leipzig war ein Hersteller von Büchern aus Leipzig. Das Unternehmen, das durch seine Marke OAN bekannt war, bestand aus Großdruckereien, Verlags- und Industriebuchbindereien sowie einer Luxusmanufaktur.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 19.10.2025 21:55:21
Gelesen: 129728
# 1237
Hallo am späten Abend.
Orts-Doppelbrief, aufgegeben im Mai 1951 in GREIZ 1, interessant neben dem Entgelt von 32 Pfg der hinzugesetzte Nebenstempel "Das Gebot der Stunde: Deutsche an einem Tisch !".
mit Sammlergruß
Werner
Orts-Doppelbrief, aufgegeben im Mai 1951 in GREIZ 1, interessant neben dem Entgelt von 32 Pfg der hinzugesetzte Nebenstempel "Das Gebot der Stunde: Deutsche an einem Tisch !".
mit Sammlergruß
Werner
Am: 20.10.2025 17:11:23
Gelesen: 129496
# 1238
Hallo,
einen eingekürzten Brief, vermutlich reine Drucksache, möchte ich vorstellen.
Versendet von der Firma ADREMA in Berlin. Im Betrieb ist ein Absenderfreistempel des Typs Francotyp A benutzt worden.

Berlin NW 87 ADREMA
Eine Adressiermaschine ist eine Büromaschine, die ständig wiederkehrende Vordrucke oder Anschriften beispielsweise für Postversand oder Lohnzahlung automatisch abdruckt, die als Matrizen vorliegen. Matrizen sind entweder Zinkplatten, die auf einer Maschine mit einstellbarer Buchstaben- und Ziffernvorrichtung geprägt werden, oder mit Maschinenschrift oder auch Maschinensatz beschriftete Faserstoffplatten. Sie wurden Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt und werden im 21. Jahrhundert schrittweise durch Digitaltechnik ersetzt. [1]
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Adressiermaschine

Berlin NW 87 ADREMA
Eine Adressiermaschine ist eine Büromaschine, die ständig wiederkehrende Vordrucke oder Anschriften beispielsweise für Postversand oder Lohnzahlung automatisch abdruckt, die als Matrizen vorliegen. Matrizen sind entweder Zinkplatten, die auf einer Maschine mit einstellbarer Buchstaben- und Ziffernvorrichtung geprägt werden, oder mit Maschinenschrift oder auch Maschinensatz beschriftete Faserstoffplatten. Sie wurden Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt und werden im 21. Jahrhundert schrittweise durch Digitaltechnik ersetzt. [1]
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Adressiermaschine
Am: 23.10.2025 16:40:26
Gelesen: 128027
# 1239
Hallo,
ein Brief aus neuerer Zeit.
Das Verkehrsamt der Stadt Frankfurt am Main war im April 1993 seiner Zeit schon ein ganzes Stück voraus.
Der verwendete Briefumschlag war schon mit der erst zum 01.07.1993 neu eingeführten fünfstelligen Postleitzahl in der aufgedruckten Absenderangabe versehen.
Das dürfte in dieser Konstellation zur damaligen Zeit auch nicht allzu häufig vorgekommen sein.
Jedenfalls ein interessantes Zeitdokument,
meint euer
T1000er
Das Verkehrsamt der Stadt Frankfurt am Main war im April 1993 seiner Zeit schon ein ganzes Stück voraus.
Der verwendete Briefumschlag war schon mit der erst zum 01.07.1993 neu eingeführten fünfstelligen Postleitzahl in der aufgedruckten Absenderangabe versehen.
Das dürfte in dieser Konstellation zur damaligen Zeit auch nicht allzu häufig vorgekommen sein.
Jedenfalls ein interessantes Zeitdokument,
meint euer
T1000er
Am: 25.10.2025 17:44:12
Gelesen: 127616
# 1240
Hallo am Abend.
Im September 1949 versandte diese Firma, in FRANKFURT (MAIN) 1 tätig, zur Information an einen Kunden einen Rückschein, das Porto von 10 Pfennigen entrichtet auf seiner Francotyp-Maschine, die vorgeschriebene 2-Pfg-Notopfer-Berlin-Marke wurde aber nicht entwertet.
mit Sammlergruß
Werner
Im September 1949 versandte diese Firma, in FRANKFURT (MAIN) 1 tätig, zur Information an einen Kunden einen Rückschein, das Porto von 10 Pfennigen entrichtet auf seiner Francotyp-Maschine, die vorgeschriebene 2-Pfg-Notopfer-Berlin-Marke wurde aber nicht entwertet.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.10.2025 20:18:51
Gelesen: 127572
# 1241
@ HWS-NRW [#1240]
Hallo Werner,
das ist keine Francotyp-Maschine sondern eine Postalia-Maschine!
Viele Grüße
Bernhard
Am: 25.10.2025 21:37:09
Gelesen: 127543
# 1242
@ bernhard [#1241]
Hallo Bernhard,
danke für den Hinweis, mir ging es in erster Linie mehr um den für mich besonderen Beleg.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 26.10.2025 08:17:37
Gelesen: 127425
# 1243
@ bernhard [#1241]
@ HWS-NRW [#1242]
Hallo,
ist schon interessant und bezeichnend die beiden Beiträge vor meinem zu studieren. Wie lautet die Überschrift für diesen Thread?
Ich mache mit der Francotyp B des Kreisausschuß Osthavelland weiter. Ist mit zeitweiliger Werbung für die Sparkasse des Kreises Osthavelland zu beobachten.
Das Gerät wurde laut der Archivkarte mit der Nr. B 819 am 30.12.1927 in Dienst gestellt.
Im Jahr 1934 erhielt die Sparkasse des Kreises Osthavelland eine eigene Francotyp B.
Hätte ich auch alles weglassen können und schreiben, dass es mir nur um den besonderen Beleg geht.
Gruß
Hajo
Das Gerät wurde laut der Archivkarte mit der Nr. B 819 am 30.12.1927 in Dienst gestellt.
Im Jahr 1934 erhielt die Sparkasse des Kreises Osthavelland eine eigene Francotyp B.
Hätte ich auch alles weglassen können und schreiben, dass es mir nur um den besonderen Beleg geht.
Gruß
Hajo
Am: 28.10.2025 19:23:58
Gelesen: 126873
# 1244
Hallo,
auch heute Abend wieder Beleg.
Zeitungspaket-Adresse, verschickt aus der Reichshauptstadt BERLIN im August 1941 als Feldpost-Sendung,
zum Versand an die Front kamen 10 Exemplare des "Völkischen Beobachters", die Sendung ging an das Pferde-Lazarett 688 (FP-Nummer 29294).
mit Sammlergruß
Werner
Zeitungspaket-Adresse, verschickt aus der Reichshauptstadt BERLIN im August 1941 als Feldpost-Sendung,
zum Versand an die Front kamen 10 Exemplare des "Völkischen Beobachters", die Sendung ging an das Pferde-Lazarett 688 (FP-Nummer 29294).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 30.10.2025 17:44:34
Gelesen: 126386
# 1245
Drucksache vom 13.02.1957 mit angehängter Antwortkarte gelaufen innerhalb Hamburg-Altona, Absender Internationales Reisebüro Gebr. Schnieder Hamburg-Altona, frankiert mit AFS über 7 Pfennig.



Schönen Gruß
Sepp



Schönen Gruß
Sepp
Am: 02.11.2025 13:26:11
Gelesen: 125870
# 1246
Ortsbrief Hamburg vom 07.11.1951 mit Absenderfreistempel Hugo Pfohe Borgward Grosshändler über 10 Pfennig.
Die Fa. Hugo Pfohe verkauft heute noch Autos.

Schönen Gruß
Sepp

Schönen Gruß
Sepp
Am: 02.11.2025 13:38:02
Gelesen: 125865
# 1247
@ Briefuhu [#1246]
Notopfer Nr. 6 Z
Am: 02.11.2025 13:44:17
Gelesen: 125860
# 1248
@ bovi11 [#1247]
Danke für die Ergänzung.
Schönen Gruß
Sepp
Am: 05.11.2025 17:54:15
Gelesen: 125165
# 1249
Hallo,
zum Thema Glas keinen Thread entdeckt, also hier in die Sammelablage eingestellt.
Die Firma stellte wohl u. a. Einmachgläser und Flaschen her. Frankiert mit einer Francotyp C.
Essen-Karnap, RUHRGLAS - Das Qualitätsglas
Glaswerke Ruhr Aktiengesellschaft
Gruß
Hajo
Essen-Karnap, RUHRGLAS - Das Qualitätsglas
Glaswerke Ruhr Aktiengesellschaft
Gruß
Hajo
Am: 07.11.2025 17:30:24
Gelesen: 124867
# 1250
Hallo,
die Karte zeigt eine rüstige Francotyp B. Der Archivkarte ist die Inbetriebnahme im August 1931 zu entnehmen.
Ludwigsburg 1, Gemeinschaft der Freunde Wüstenrot
Durch Bausparen zum Eigenheim!
Sollte ich den Baum am Haus noch in die Rubrik Arboretum einstellen?
Gruß
Hajo
Ludwigsburg 1, Gemeinschaft der Freunde Wüstenrot
Durch Bausparen zum Eigenheim!
Sollte ich den Baum am Haus noch in die Rubrik Arboretum einstellen?
Gruß
Hajo
Am: 09.11.2025 09:28:20
Gelesen: 124505
# 1251
Hallo,
hiermit wird ein weiterer Beleg einer kleinen erworbenen Sammlung von Brandenburg/ Havel veröffentlicht.
Brandenburg (Havel) 1, Chur- und Hauptstadt Brandenburg (Havel)
Der Name Brandenburg wurde zum ersten Mal 928/29 erwähnt, als es dem deutschen König Heinrich I. gelang, die gleichnamige slawische Inselburg einzunehmen. Brandenburg an der Havel bestehend aus 3 historischen Stadtkernen – Alt- und Neustadt sowie Dominsel - wird seit 1150 die "Wiege der Mark" genannt, denn die Stadt gab dem Land ihren Namen.
Noch vor 1200 entstanden bei der Burg zwei Städte: die Alte und die Neue Stadt, die jahrhundertelang die bedeutendsten urbanen Zentren der gleichnamigen Mark waren. Jede Stadt verfügte über eigene Ratsherren, Markt, Befestigung und Kirche - eine echte Doppelstadt also. 1715 ordnete Friedrich Wilhelm I. die Vereinigung der beiden Kommunen zur „Chur- und Hauptstadt Brandenburg“ an. Die Dominsel wurde 1929 eingemeindet. [1]
Gruß
Hajo
[1] https://erlebnis-brandenburg.de/stadtgeschichte
Brandenburg (Havel) 1, Chur- und Hauptstadt Brandenburg (Havel)
Der Name Brandenburg wurde zum ersten Mal 928/29 erwähnt, als es dem deutschen König Heinrich I. gelang, die gleichnamige slawische Inselburg einzunehmen. Brandenburg an der Havel bestehend aus 3 historischen Stadtkernen – Alt- und Neustadt sowie Dominsel - wird seit 1150 die "Wiege der Mark" genannt, denn die Stadt gab dem Land ihren Namen.
Noch vor 1200 entstanden bei der Burg zwei Städte: die Alte und die Neue Stadt, die jahrhundertelang die bedeutendsten urbanen Zentren der gleichnamigen Mark waren. Jede Stadt verfügte über eigene Ratsherren, Markt, Befestigung und Kirche - eine echte Doppelstadt also. 1715 ordnete Friedrich Wilhelm I. die Vereinigung der beiden Kommunen zur „Chur- und Hauptstadt Brandenburg“ an. Die Dominsel wurde 1929 eingemeindet. [1]
Gruß
Hajo
[1] https://erlebnis-brandenburg.de/stadtgeschichte
Am: 09.11.2025 10:16:59
Gelesen: 124493
# 1252
Hallo.
Eingeschriebenes Geschäftspapier im Ortsverkehr, aufgegeben im Januar 1951 im Postamt BERLIN 25 durch die Poststelle des Magistrats von Groß-Berlin.
mit Sammlergruß
Werner
Eingeschriebenes Geschäftspapier im Ortsverkehr, aufgegeben im Januar 1951 im Postamt BERLIN 25 durch die Poststelle des Magistrats von Groß-Berlin.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.11.2025 10:33:54
Gelesen: 124490
# 1253
Hallo,
ist das jetzt das neue Verhalten dieser Art hier im Forum? Kann ich bzw. können wir schnell fortsetzen!
Seelow (Mark) Kreisverwaltung, des Kreises Lebus, Seelow (Mark) - Sparen tut Not! - Sparkasse des Kreises Lebus Seelow (Mark)
Eine Francotyp C im Einsatz bei der Kreisverwaltung Seelow.
Gruß
Hajo
Seelow (Mark) Kreisverwaltung, des Kreises Lebus, Seelow (Mark) - Sparen tut Not! - Sparkasse des Kreises Lebus Seelow (Mark)
Eine Francotyp C im Einsatz bei der Kreisverwaltung Seelow.
Gruß
Hajo
Am: 09.11.2025 12:03:20
Gelesen: 124465
# 1254
@ Nordluchs [#1253]
Hallo Hajo,
ich verstehe jetzt nicht, worum es geht.
Ich habe letztmalig am 30.10. etwas eingestellt, gibt es irgendeine Vorgabe, wann man wieder etwas einstellen darf ?
Dieser Brief ist auch gestern erst bei mir eingetroffen, er wurde im Mai 1946 von FRANKURT-RÖDELEIM aus versandt, versehen mit US-Zensur-Stempel und Verschlußstreifen.
mit Sammlergruß
Werner
Dieser Brief ist auch gestern erst bei mir eingetroffen, er wurde im Mai 1946 von FRANKURT-RÖDELEIM aus versandt, versehen mit US-Zensur-Stempel und Verschlußstreifen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.11.2025 12:54:42
Gelesen: 124454
# 1255
@ HWS-NRW [#1254]
er wurde im Mai 1946 von FRANKURT-RÖDELEIM aus versandt.
Da bist du jemand auf "den Leim gegangen"! Zumindest freigemacht wurde der Brief in Frank furt-Rödel heim. ;-)
Grüße,
Peter
Am: 09.11.2025 13:46:27
Gelesen: 124431
# 1256
@ HWS-NRW [#1254]
Hallo Werner,
von mir zusätzlich die Feststellung das ca. 45 Minuten nach meinem Beitrag, ohne zu schauen, einfach etwas eingestellt wurde.
«Dann mach ich mir 'nen Schlitz ins Kleid und find' es wunderbar.»
frei nach Ingrid Steeger.
Der Abreißkalender ist zwar schon etwas älter, doch bei genauer Betrachtung des Absende-Datums nahm ich meine Finger und fing an zu zählen.
(24a) Hamburg – Wandsbek 1 Kalender Fabrik- Fritz Corleus
Ich bin dann auf ca. 71 Jahre gekommen. Weiter gedacht kam dann die Erkenntnis, dass derartige Belege mit roten Absenderfreistempeln von vielen nicht beachtet bzw. geschätzt werden.
Ist halt keine Marke drauf.
Gruß
Hajo
(24a) Hamburg – Wandsbek 1 Kalender Fabrik- Fritz Corleus
Ich bin dann auf ca. 71 Jahre gekommen. Weiter gedacht kam dann die Erkenntnis, dass derartige Belege mit roten Absenderfreistempeln von vielen nicht beachtet bzw. geschätzt werden.
Ist halt keine Marke drauf.
Gruß
Hajo
Am: 10.11.2025 09:29:35
Gelesen: 124231
# 1257
Hallo am Morgen.
Die HAPAG bot ihren Kreuzfahrt-Passagieren einen Dienst an, den jeweiligen Reiseverlauf mittels einer "Telegramm Postkarte" an ihre Angehörigen bzw. Freunde zu übermitteln. Diese Karte hat nicht der Reisende, sondern das Passage-Büro der Hapag auf Bestellung geschrieben. Zur Beförderung wurden die Karten dem Postamt Hamburg übergeben. Per Drucksache ging diese Ansichtskarte des Doppelschrauben-Motorschiffes „Milwaukee“ im Juli 1937 in Richtung „Heimathafen“ Thüringen.
mit Sammlergruß
Werner
Die HAPAG bot ihren Kreuzfahrt-Passagieren einen Dienst an, den jeweiligen Reiseverlauf mittels einer "Telegramm Postkarte" an ihre Angehörigen bzw. Freunde zu übermitteln. Diese Karte hat nicht der Reisende, sondern das Passage-Büro der Hapag auf Bestellung geschrieben. Zur Beförderung wurden die Karten dem Postamt Hamburg übergeben. Per Drucksache ging diese Ansichtskarte des Doppelschrauben-Motorschiffes „Milwaukee“ im Juli 1937 in Richtung „Heimathafen“ Thüringen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 10.11.2025 13:18:13
Gelesen: 124188
# 1258
Hallo, gerade frisch eingetroffen.
Eingeschriebener Ortsbrief, aufgegeben im PA ESSEN-STADTWALD im Dezember 1947, das Ortsporto von 16 Rpf entrichtet auf einer AFS-Maschine, dazu geklebt durch das Postamt die Einschreibgebühr mit einer Freimarke zu 60 Rpf (MiNr 956), zur Verwendung kam seinerzeit noch ein überdruckter Einschreib-Zettel.
Eingeschriebener Ortsbrief, aufgegeben im PA ESSEN-STADTWALD im Dezember 1947, das Ortsporto von 16 Rpf entrichtet auf einer AFS-Maschine, dazu geklebt durch das Postamt die Einschreibgebühr mit einer Freimarke zu 60 Rpf (MiNr 956), zur Verwendung kam seinerzeit noch ein überdruckter Einschreib-Zettel.
Am: 11.11.2025 11:53:49
Gelesen: 123829
# 1259
Hallo,
eine typische Francotyp B im Einsatz. Etwas über ein Jahr später sah der Stempel, falls die Maschine dann noch existierte, sicher anders aus.
Dortmund 1, Gauwirtschaftskammer Westfalen-Süd Dortmund
Auch dieser Beleg stammt aus einem Aktenfund und hat bis ca. 1995 vor sich hingeträumt.
Gruß
Hajo
Dortmund 1, Gauwirtschaftskammer Westfalen-Süd Dortmund
Auch dieser Beleg stammt aus einem Aktenfund und hat bis ca. 1995 vor sich hingeträumt.
Gruß
Hajo
Am: 12.11.2025 13:57:50
Gelesen: 123404
# 1260
Hallo,
gezeigt wird ein eingeschriebener Brief von Stettin nach Warnemünde.

Stettin 1, Iduna-Germania Versicherungs-Gesellschaften
Rückseite mit Vermerk: Empf. nicht angetroffen und Handstempel Warnemünde vom 11. 6.
Die Versicherung benutzte zur Frankierung ihre Francotyp B am 10.6.1943.
Gruß
Hajo

Stettin 1, Iduna-Germania Versicherungs-Gesellschaften
Am: 13.11.2025 16:38:22
Gelesen: 122967
# 1261
Hallo,
ich erlaube mir, wieder einen Beleg einzustellen.
Postkarte im Ortsverkehr, abgesandt in BERLIN-WILMERSDORF im April 1954.
mit Sammlergruß
Werner
Postkarte im Ortsverkehr, abgesandt in BERLIN-WILMERSDORF im April 1954.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 13.11.2025 17:07:28
Gelesen: 122956
# 1262
Hallo Werner,
das Versanddatum April 1954 ist wohl nur eine Vermutung von Dir.
Bei genauerem Hinsehen erkennt man , daß Vordruck und Anschrift erst nachträglich hinzugefügt wurden.
Also immer erst genau schauen, und dann einstellen.
Schöne Grü0e von
Ingo aus dem Norden
Am: 13.11.2025 18:13:33
Gelesen: 122940
# 1263
@ ginonadgolm [#1262]
Das Versanddatum bezog sich auf die Postkarte und ist korrekt angegeben.
Es ist lediglich der Bearbeitungsvermerk der Sparkasse, als Quittierung für den Erhalt des Sparkassenbuches, nachträglich hinzugefügt worden. Eventuell sollte diese Benachrichtigungskarte beim Abholen auch mitgebracht werden.
Also immer erst genau schauen. ;-)
Viele Grüße
Bernhard
Am: 14.11.2025 10:29:53
Gelesen: 122788
# 1264
Hallo,
die versendete Karte der Nahrungsmittel-Industrie Berufsgenossenschaft (Reichsunfallversicherung) in Mannheim war an eine zuständige Polizeibehörde gerichtet. Benutzt wurde eine Frankiermaschine Francotyp A im Jahr 1928.
Rückseite der Karte betrifft: Polizeiliche Unfalluntersuchung in der Unfallsache …
Es wird um möglichst umgehende Durchführung ersucht.
Gruß
Hajo
Rückseite der Karte betrifft: Polizeiliche Unfalluntersuchung in der Unfallsache …
Es wird um möglichst umgehende Durchführung ersucht.
Gruß
Hajo
Am: 14.11.2025 19:06:22
Gelesen: 122648
# 1265
Hallo,
auch heute Abend ein neuer Beleg.
Einfache Drucksache im Ortsverkehr von SAARBRÜCKEN, versandt im Dezember 1955, zur Verwendung kam eine Postalia-Maschine mit Wertrahmen SAAR POST.
mit Sammlergruß
Werner
Einfache Drucksache im Ortsverkehr von SAARBRÜCKEN, versandt im Dezember 1955, zur Verwendung kam eine Postalia-Maschine mit Wertrahmen SAAR POST.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 15.11.2025 17:32:57
Gelesen: 122369
# 1266
Hallo.
Der Hersteller für feine Krawatten, die Firma Fritz M. Türke K.G in BERLIN, versandte im Dezember 1953 wohl ein Angebot ihrer neuen Kollektion in einem nettem kleinen Drucksachenumschlag.
mit Sammlergruß
Werner
Der Hersteller für feine Krawatten, die Firma Fritz M. Türke K.G in BERLIN, versandte im Dezember 1953 wohl ein Angebot ihrer neuen Kollektion in einem nettem kleinen Drucksachenumschlag.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 15.11.2025 20:35:32
Gelesen: 122301
# 1267
@ HWS-NRW [#1266]
Hallo Werner,
nicht verwechseln: TÜBKE und TÜRKE!
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo Werner,
nicht verwechseln: TÜBKE und TÜRKE!
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 16.11.2025 11:51:37
Gelesen: 122049
# 1268
Hallo am Morgen.
Die MATRIX-Codierung gab es sowohl in schwarz als auch gelb fluoreszierend. Drucksachen im Fernverkehr, aufgegeben in BERLIN, versehen mit Abdrucken von einer Francotyp- sowie einer Postalia-Maschine im Porto von 80 Pfennigen.
mit Sammlergruß
Werner
Die MATRIX-Codierung gab es sowohl in schwarz als auch gelb fluoreszierend. Drucksachen im Fernverkehr, aufgegeben in BERLIN, versehen mit Abdrucken von einer Francotyp- sowie einer Postalia-Maschine im Porto von 80 Pfennigen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 16.11.2025 18:50:58
Gelesen: 121886
# 1269
@ HWS-N RW [#1268]
„ Drucksachen im Fernverkehr“
Hallo Werner,
eine Kennzeichnung als „ Drucksache“ ist bei beiden Briefen nicht erkennbar, meines Erachtens liegen hier zwei Standardbriefe vor, für die 1984 jeweils eine Gebühr von 80 Pfennig fällig war.
Schöne Grüße
Franz-Josef
Am: 16.11.2025 20:09:31
Gelesen: 121843
# 1270
@ Araneus [#1269]
Hallo Franz-Josef,
Danke für Deinen Hinweis, habe die Belege als "Drucksachen" erworben und gerade mal nachgesehen, ein Umschlag wurde hinten nicht zugeklebt, der zweite scheint dann doch als normaler Fernbrief behandelt worden zu sein.
Dir eine schöne Woche
Werner
Am: 17.11.2025 11:01:53
Gelesen: 121633
# 1271
Hallo,
ich habe auch gerade mal nachgesehen und folgendes zum Zeigen gefunden.
Hannover 1, Magistrat der Hauptstadt Hannover
Eine Francotyp A mit einer interessanten Spur links.
Das ist bei diesem Gerät die Laufrichtung, wenn der Beleg in die Maschine geschoben wird. Durch vermutlich stärkeren Inhalt an der Stelle wurde das sichtbar. Es handelt sich im das Ende der Stempelwalze.
Gruß
Hajo
Hannover 1, Magistrat der Hauptstadt Hannover
Eine Francotyp A mit einer interessanten Spur links.
Das ist bei diesem Gerät die Laufrichtung, wenn der Beleg in die Maschine geschoben wird. Durch vermutlich stärkeren Inhalt an der Stelle wurde das sichtbar. Es handelt sich im das Ende der Stempelwalze.
Gruß
Hajo
Am: 18.11.2025 17:37:59
Gelesen: 121249
# 1272
Hallo am Abend.
Postkarte im Ortsverkehr zu 8 Pfg., verschickt im Januar 1964 vom PA BERLIN 44 aus, rückseitig aufgedruckt ein normaler Werbetext.
Interessant auf der Karten-Vorderseite der leicht sichtbare Abdruck wie bei einem Umschlag, woher er kommt, kann ich nicht sagen.
mit Sammlergruß
Werner
Postkarte im Ortsverkehr zu 8 Pfg., verschickt im Januar 1964 vom PA BERLIN 44 aus, rückseitig aufgedruckt ein normaler Werbetext.
Interessant auf der Karten-Vorderseite der leicht sichtbare Abdruck wie bei einem Umschlag, woher er kommt, kann ich nicht sagen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 19.11.2025 08:59:54
Gelesen: 121037
# 1273
Hallo,
nach der merkwürdigen Erklärung zu dem Beitrag von vorher, stelle ich einen Brief nach Leipzig vor. Adressiert an die Schriftleitung der Zeitschrift „Der Baumarkt“.
Versendet durch: Deutscher Zement-Bund G.M.B.H, Berlin-Charlottenburg 2. In Benutzung eine Francotyp A.
Gruß
Hajo
Versendet durch: Deutscher Zement-Bund G.M.B.H, Berlin-Charlottenburg 2. In Benutzung eine Francotyp A.
Gruß
Hajo
Am: 19.11.2025 16:08:46
Gelesen: 120969
# 1274
@ HWS-NRW [#1272]
@ Nordluchs [#1273]
Merkwürdig an dem Beitrag finde auch ich, dass von 8 Pfg. Gebühr für eine Postkarte im Ortsverkehr geschrieben wird, wo doch im Wertrahmen 000 Pfg. ausgewiesen sind. Sollte man das dem geneigten Leser, der keine einschlägige Portofibel unter dem Kopfkissen liegen hat, nicht vielleicht erläutern? Oder ist das nicht sooo wichtig? Könnte es nicht, wenn man den in den Absenderfreistempel integrierten Vermerk "Gebühr bezahlt" berücksichtigt, um eine Massendrucksache mit pauschaler Gebührenabgeltung handeln?
Merkwürdig finde ich weiterhin, dass die Karte auf der Anschriftseite graublau, auf der Werbeseite dagegen weißgrau ist. Das habe ich noch nicht oft gesehen.
Aus meiner bisherigen Erfahrung rechne ich nicht mit einer zielführenden Antwort des Beitragserstellers.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Am: 19.11.2025 17:28:57
Gelesen: 120942
# 1275
@ Jürgen Witkowski [#1274]
Hallo Jürgen,
natürlich könnte es auch eine Massendrucksache sein, da aber auf der Karte keinerlei Hinweise aufgedruckt wurden, kann ich das auch nicht einfach behaupten und dass die Karte nun mal "zweifarbig" ist, ist auch nicht meine Schuld, deshalb habe ich beide Seiten gezeigt. Für mich war mehr der Druck auf der Vorderseite interessant gewesen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 19.11.2025 18:07:53
Gelesen: 120925
# 1276
@ HWS-NRW [#1275]
natürlich könnte es auch eine Massendrucksache sein, da aber auf der Karte keinerlei Hinweise aufgedruckt wurden, kann ich das auch nicht einfach behaupten [...]
Ich will hier nicht nachtreten, aber eine genullte Nominalangabe + "GEBÜHR BEZAHLT"-Angabe neben dem Wertrahmen? Die Empfängeranschrift sieht mir nach Hektographie aus, also eher typisch für eine Massenanfertigung. Ich gehe hier schon von einer Drucksache aus.
@ Forum
Bis wann war es zulässig bzw. obligatorisch gewesen, dass aufzuliefernde Drucksachen eine genullte Wertangabe aufzuweisen hatten? Bzw. ab wann war es verpflichtend, dass freigestempelte Drucksachen eine Portostufe aufweisen mussten und eine genullte Wertangabe unzulässig war?
Danke ;-)
Interessant auf der Karten-Vorderseite der leicht sichtbare Abdruck wie bei einem Umschlag, woher er kommt, kann ich nicht sagen.
Da wird zwischenzeitlich (seit 1964) ein feucht gewordener Umschlag mit der Briefumschlagrückseite oben auf gelegen haben.
Gruß
Stefan
Am: 19.11.2025 18:08:47
Gelesen: 120925
# 1277
@ HWS-NRW [#1272]
@ HWS-NRW [#1275]
Hallo,
da aber auf der Karte keinerlei Hinweise aufgedruckt wurden[/B],kann ich das auch nicht einfach behaupten
Es ist eine zugeschaltete Leiste zwischen Ortstempel und Wertrahmen zu sehen. Vertikal ist zu lesen: GEBÜHR BEZAHLT. Was hat das wohl zu bedeuten?
Daher die bis zum 1.Okt.1969 vorgeschriebene 000 Stellung der Wertziffern.
[i]Postkarte im Ortsverkehr zu 8 Pfg.[/B]
Die schriftlich erwähnten 8 Pf. spielen nun auf einmal keine Rolle mehr?
Ich lege mich jetzt wieder hin!
Gruß
Hajo
Am: 20.11.2025 11:23:23
Gelesen: 120626
# 1278
Hallo.
Eine Warenprobe, versandt im September 1964 aus 5768 SUNDERN (SAUERLAND) mit einem netten Werbeeinsatz.
mit Sammlergruß
Werner
Eine Warenprobe, versandt im September 1964 aus 5768 SUNDERN (SAUERLAND) mit einem netten Werbeeinsatz.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 20.11.2025 17:51:42
Gelesen: 120555
# 1279
Hallo,
eine Francotyp A im Einsatz für die Kohlenhandelsgesellschaft „Mark“ in Hagen (Westf.)1
Bestätigt wurde die Bestellung von 15 Tonnen Fettnuß II „Germania“ für die Kornbrennerei Niedernberg und Krüner in Gevelsberg.
Hagen (Westf.) 1, Kohlenhandelsgesellschaft „Mark“ Siepmann, Schrader & Co.
Gruß
Hajo
Hagen (Westf.) 1, Kohlenhandelsgesellschaft „Mark“ Siepmann, Schrader & Co.
Gruß
Hajo
Am: 21.11.2025 10:41:59
Gelesen: 120352
# 1280
Hallo am Morgen.
Geschäftspapier, verschickt im Juli 1938 von LEIPZIG C 1 aus, hier wurde viel Werbung (im Werbeklischee und im Umschlag selber) gemacht für den Vollschutz "Essolub", der Beleg würde auch gut bei den Automobilen passen.
mit Sammlergruß
Werner
Geschäftspapier, verschickt im Juli 1938 von LEIPZIG C 1 aus, hier wurde viel Werbung (im Werbeklischee und im Umschlag selber) gemacht für den Vollschutz "Essolub", der Beleg würde auch gut bei den Automobilen passen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.11.2025 12:59:03
Gelesen: 119811
# 1281
Hallo.
Fernpostkarte, versandt im Februar 1948 von einem international bekannten Hersteller von "Schuhleisten", hier wurde darauf geantwortet, dass man derzeit wohl noch gute Verkaufsverbindungen nach Holland und den "Kolonien" hat.
Im März 1946 wurde die Gebühr für eine Postkarte auf 12 Rpf angehoben, sie blieb nur bis zum 1. September 1948 bestehen.
mit Sammlergruß
Werner
Fernpostkarte, versandt im Februar 1948 von einem international bekannten Hersteller von "Schuhleisten", hier wurde darauf geantwortet, dass man derzeit wohl noch gute Verkaufsverbindungen nach Holland und den "Kolonien" hat.
Im März 1946 wurde die Gebühr für eine Postkarte auf 12 Rpf angehoben, sie blieb nur bis zum 1. September 1948 bestehen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 24.11.2025 12:18:14
Gelesen: 119547
# 1282
Hallo,
nachfolgend eine Postkarte, freigemacht mit einer Francotyp C der Westfälischen Essenzen-Fabrik.

Dortmund 1 - Dieses Zeichen – W E F- bürgt für Güte, Westfälische Essenzen Fabrik Kom.-Ges. mit Firmenlogo.
Gruß
Hajo

Dortmund 1 - Dieses Zeichen – W E F- bürgt für Güte, Westfälische Essenzen Fabrik Kom.-Ges. mit Firmenlogo.
Gruß
Hajo
Am: 24.11.2025 17:36:41
Gelesen: 119463
# 1283
Hallo am Abend.
Beutelfahne einer Drucksachensendung zur ermäßigten Gebühr im Gewicht von 5-6 kg, das Porto von 540 Pfennigen entrichtet auf einer Postalia-Maschine, die Sendung ging aufgrund einer „Auseinandersetzung“ im Libanon im Januar 1977 zurück zum Absendeort in BREMEN.
mit Sammlergruß
Werner
Beutelfahne einer Drucksachensendung zur ermäßigten Gebühr im Gewicht von 5-6 kg, das Porto von 540 Pfennigen entrichtet auf einer Postalia-Maschine, die Sendung ging aufgrund einer „Auseinandersetzung“ im Libanon im Januar 1977 zurück zum Absendeort in BREMEN.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 24.11.2025 18:02:40
Gelesen: 119447
# 1284
@ HWS-NRW [#1283]
Huch, das ging aber flott!
Am vergangenen Freitag 21.11.2025 um 17:03 MEZ ersteigert und jetzt schon bei Dir im Briefkasten.
Die Post wird ja immer schneller; schon fast unheimlich!
Oder sollten das doch wieder die Bilder von der ebay-Plattform sein? ;-)
Schöne Grüße
Thomas
Am: 24.11.2025 21:14:01
Gelesen: 119373
# 1285
@ T1000er [#1284]
Hallo Thomas,
die Post war für heute oder morgen angekündigt, ich habe grundsätzlich auch keine Probleme mit der Post, bei mir kommt fast alles, auch aus dem Ausland, ziemlich pünktlich an.
Und natürlich habe ich mich heute, so um 15.00 Uhr, gefreut über den Beleg, habe ihn aber erst am Abend eingestellt, damit Hajo (Nordluchs) sich nicht wieder ärgert, wenn nach seinen Beiträgen recht kurz was Neues eingestellt wird.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 25.11.2025 12:41:30
Gelesen: 119191
# 1286
Hallo,
eine nicht so häufige Bankbezeichnung kann vorgestellt werden.
Berlin SW 68, Bank für deutsche Industrie-Obligationen
Der gezeigte Brief (aus eigener Sammlung) ist wohl der Vorläufer einer Francotyp A der erwähnten Bank.
Wenn man den Fund mit dem aus der Datenbank vergleicht, fand ein Ortswechsel innerhalb Berlins statt. [1]
Gruß
Hajo
[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/43931
Berlin SW 68, Bank für deutsche Industrie-Obligationen
Der gezeigte Brief (aus eigener Sammlung) ist wohl der Vorläufer einer Francotyp A der erwähnten Bank.
Wenn man den Fund mit dem aus der Datenbank vergleicht, fand ein Ortswechsel innerhalb Berlins statt. [1]
Gruß
Hajo
[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/43931
Am: 25.11.2025 15:17:29
Gelesen: 119151
# 1287
Hallo am frühen Nachmittag.
Mit dieser Fernpostkarte, aufgegeben im Mai 1961 in BERLIN-WILMERSDORF 1, wurde dem Standesamt im Saarland eine „Todesmeldung“ eines Staatsbürgers vom Dezember 1945 mitgeteilt, es ging um einen Eintrag aus dem Amtsgericht in Worms.
mkit Sammlergruß
Werner
Am: 26.11.2025 12:36:38
Gelesen: 118944
# 1288
Hallo,
nachfolgend eine Francotyp C von Berlin W 50 mit der Werbung EPOCHE im Klischee.

Berlin W 50, EPOCHE vom 18.2.1931
Erst die Rückseite bringt Aufklärung: Werbekunst – EPOCHE - Reklameges. m.b.H., Berlin Tauentzienstraße 14.
Kommt jetzt wieder in den Karteikasten.
Gruß
Hajo

Berlin W 50, EPOCHE vom 18.2.1931
Erst die Rückseite bringt Aufklärung: Werbekunst – EPOCHE - Reklameges. m.b.H., Berlin Tauentzienstraße 14.
Kommt jetzt wieder in den Karteikasten.
Gruß
Hajo
Am: 26.11.2025 19:05:49
Gelesen: 118858
# 1289
Hallo am Abend.
Auslandsbrief in der Gewichtsstufe 40-60 g, versandt im Mai 1960 von Frankfurt (Main) aus zu unserem Nachbarn Frankreich, das Porto entrichtet auf einer Postalia-Maschine.
mit Sammlergruß
Werner
Auslandsbrief in der Gewichtsstufe 40-60 g, versandt im Mai 1960 von Frankfurt (Main) aus zu unserem Nachbarn Frankreich, das Porto entrichtet auf einer Postalia-Maschine.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 29.11.2025 09:54:19
Gelesen: 118063
# 1290
Hallo,
da der Postbote anscheinend nichts bringt, habe ich mal schnell in die Kiste gegriffen.
Bielstein (Rheinl), Dominalstahl -seit 1888- Kind & Co. Gußstahlfabrik – Edelstahlwerk. In Benutzung eine Francotyp C.
Rückseite betrifft eine Bestellung von mehreren Hämmern von 0,8 – 1,5 kg.
Gruß
Hajo
Bielstein (Rheinl), Dominalstahl -seit 1888- Kind & Co. Gußstahlfabrik – Edelstahlwerk. In Benutzung eine Francotyp C.
Rückseite betrifft eine Bestellung von mehreren Hämmern von 0,8 – 1,5 kg.
Gruß
Hajo
Am: 02.12.2025 11:25:32
Gelesen: 117191
# 1291
Hallo,
da es hier so ruhig ist, habe ich einen Absenderfreistempel aus der Hamburger Heimatsammlung geholt. Ein Fernbrief nach Breslau.
Hamburg 35, Deback - Deutsche Backmittel Gesellschaft mbH. Hamburg 35
Gruß
Hajo
Hamburg 35, Deback - Deutsche Backmittel Gesellschaft mbH. Hamburg 35
Gruß
Hajo
Am: 03.12.2025 11:38:27
Gelesen: 116876
# 1292
Hallo,
in einem anderen Thread gerade angekündigt, hier nun den ganzen Beleg der Stadt Konstanz.

(22b) KOBLENZ, die Stadt an Rhein u. Mosel - Hundertjähriger Todestag von / Joseph von Görres (1776 -1848)
Es handelt sich um eine Francotyp D mit Wertrahmen der französischen Zone.
Die Abbildung zeigt den untere Teil des Historienbrunnens.
Gruß
Hajo

(22b) KOBLENZ, die Stadt an Rhein u. Mosel - Hundertjähriger Todestag von / Joseph von Görres (1776 -1848)
Es handelt sich um eine Francotyp D mit Wertrahmen der französischen Zone.
Die Abbildung zeigt den untere Teil des Historienbrunnens.
Gruß
Hajo
Am: 05.12.2025 22:55:10
Gelesen: 115961
# 1293
Hallo am Abend.
Nachnahme-Päckchen, versandt im Oktober 1936, das Entgelt (Porto 40 Rpf plus NN-Gebühr 20 Rpf) entrichtet mit einem Francotyp-AFS.
Euch einen schönen 2. Advent
Werner
Nachnahme-Päckchen, versandt im Oktober 1936, das Entgelt (Porto 40 Rpf plus NN-Gebühr 20 Rpf) entrichtet mit einem Francotyp-AFS.
Euch einen schönen 2. Advent
Werner
Am: 06.12.2025 10:59:16
Gelesen: 115816
# 1294
Hallo,
heute noch weiterer Beleg.
Diese Paketsendung ging per Einschreiben im Oktober 1960 von FLENSBURG-MÜRWIK aus in Richtung Schwäbisch-Hall, das Entgelt entrichtet mit einem Francotyp-AFS.
Im Werbeklischee wird für die Verkehrssicherheit geworben.
mit Sammlergruß
Werner
Diese Paketsendung ging per Einschreiben im Oktober 1960 von FLENSBURG-MÜRWIK aus in Richtung Schwäbisch-Hall, das Entgelt entrichtet mit einem Francotyp-AFS.
Im Werbeklischee wird für die Verkehrssicherheit geworben.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 06.12.2025 14:31:33
Gelesen: 115766
# 1295
@ HWS-NRW [#1294]
Hallo Werner,
hat der Handstempel „Päckchen“ rechts keine Bedeutung oder ist das doch ein Paket?
Das Porto deutet wohl eher auf ein Päckchen hin.
Viele Grüße
Angelika
Am: 06.12.2025 18:16:07
Gelesen: 115713
# 1296
@ Angelika [#1295]
Hallo Angelika,
Upps, das habe ich tatsächlich irgendwie übersehen, obwohl ich das Entgelt ja richtig berechnet habe.
Euch einen schönen 2. Advent.
Werner
Am: 08.12.2025 12:20:39
Gelesen: 115305
# 1297
Hallo.
Fernpostkarte, aufgegeben von der Tuchfabrik Ludwig Simons im Januar 1938 in Neumünster, zum Einsatz kam ein AFS mit Wertrahmen Mäanderrechteck (E-2).
Das Unternehmen hatte im Dritten Reich keine ruhmreiche Firmengeschichte.
mit Sammlergruß
Werner
Fernpostkarte, aufgegeben von der Tuchfabrik Ludwig Simons im Januar 1938 in Neumünster, zum Einsatz kam ein AFS mit Wertrahmen Mäanderrechteck (E-2).
Das Unternehmen hatte im Dritten Reich keine ruhmreiche Firmengeschichte.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.12.2025 10:54:58
Gelesen: 115075
# 1298
Hallo.
Auslands-Streifband (100-200 g) in die Niederlande, das Porto entrichtet im Oktober 1926 beim Postamt BERLIN SW 68.
mit Sammlergruß
Werner
Auslands-Streifband (100-200 g) in die Niederlande, das Porto entrichtet im Oktober 1926 beim Postamt BERLIN SW 68.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.12.2025 12:21:14
Gelesen: 115053
# 1299
@ HWS-NRW [#1298]
Hallo Werner,
woher hast Du die Information, daß das Porto im Oktober 1926 beim Postamt Berlin SW 68 entrichtet wurde?
Ich sehe einen Beleg mit Absenderfreistempel. Dieser wurde sicherlich vom Absender aufgebracht.
Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
Hallo Werner,
woher hast Du die Information, daß das Porto im Oktober 1926 beim Postamt Berlin SW 68 entrichtet wurde?
Ich sehe einen Beleg mit Absenderfreistempel. Dieser wurde sicherlich vom Absender aufgebracht.
Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
Am: 09.12.2025 14:00:09
Gelesen: 115020
# 1300
@ ginonadgolm [#1299]
Hallo Ingo,
natürlich gehe ich davon aus, dass der Absender der Sendung bei "seinem" nächstgelegenen Postamt die Sendungen aufgibt, da dieses Postamt natürlich keinen weiteren Stempel aufgebracht hat, ist alles andere Vermutung.
Und seid nicht immer so pingelig bei den Textangaben.
Beste Grüße in den Norden.
Werner
Am: 10.12.2025 08:45:24
Gelesen: 114720
# 1301
@ HWS-NRW [#1300]
Hallo,
seid nicht immer so pingelig bei den Textangaben.
Das muss man hier als Benutzer lesen?
Ich habe mal den Beitrag von Richard in diesem Thread zur Ansicht und Erinnerung beigefügt. [#1231]
Schon bemerkt, dass sich einige zurzeit nicht mehr beteiligen?
Gruß
Hajo
Am: 10.12.2025 11:50:01
Gelesen: 114656
# 1302
@ HWS-NRW [#1300]
Und seid nicht immer so pingelig bei den Textangaben.
Hallo Werner,
bei Dir muß man leider so pingelig sein. Es ist nirgends die Rede von "Sendung aufgeben" gewesen, sondern "Porto entrichten", Du solltest einen Text wenigstens lesen und nicht nur überfliegen.
Dann passieren Dir auch nicht derart gravierende Fehler.
Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
Am: 10.12.2025 18:02:32
Gelesen: 114533
# 1303
Hallo am Abend,
ich gelobe Besserung !
Heute ein Zugang:
Fernbrief aus BERLIN vom Dezember 1951, der Stempel gedruckt auf einer Postalia-Maschine (kleiner Wertrahmen "Deutsche Post").
mit Sammlergruß
Werner
Fernbrief aus BERLIN vom Dezember 1951, der Stempel gedruckt auf einer Postalia-Maschine (kleiner Wertrahmen "Deutsche Post").
mit Sammlergruß
Werner
Am: 10.12.2025 19:11:18
Gelesen: 114492
# 1304
@ HWS-NRW [#1303]
Hallo Werner,
das ist keine Postalia sondern eine Komusina.
Für die Unterscheidung gibt es Kataloge.
Viele Grüße
Bernhard
Am: 10.12.2025 22:01:23
Gelesen: 114428
# 1305
@ bernhard [#1304]
Hallo Bernhard,
Danke für den Hinweis, ich glaube, ich werde langsam alt ! (schmunzel)
mit Sammlergruß
Werner
Am: 13.12.2025 18:02:57
Gelesen: 113535
# 1306
Hallo am Abend.
Einschreib-Päckchen-Adresszettel aus BIELEFELD vom November 1957.
Euch einen schönen 3. Advent
Werner
Einschreib-Päckchen-Adresszettel aus BIELEFELD vom November 1957.
Euch einen schönen 3. Advent
Werner
Am: 19.12.2025 21:19:32
Gelesen: 110911
# 1307
Hallo,
auch heute Abend ein Zugang.
Nachnahme-Fernkarte, verschickt im November 1966 von WETZLAR aus. Das Entgelt (20+80) entrichtet auf einer Francotyp-Maschine.
Euch einen schönen 4. Advent
Werner
Nachnahme-Fernkarte, verschickt im November 1966 von WETZLAR aus. Das Entgelt (20+80) entrichtet auf einer Francotyp-Maschine.
Euch einen schönen 4. Advent
Werner
Am: 20.12.2025 08:56:30
Gelesen: 110778
# 1308
@ HWS-NRW [#1307]
Hallo,
ein Bild davor ist eine Francotyp von Dir zu sehen.
Was ist das wohl jetzt für eine Frankiermaschine?
Siehe Katalog Dürst/Eich, Band 2, Seite 124 – 126.
Gruß
Hajo
Am: 20.12.2025 10:11:14
Gelesen: 110749
# 1309
@ Nordluchs [#1308]
Hallo Hajo,
Du hast Recht, es ist tatsächlich eine Postalia, ich achte (leider) nicht immer auf den Wertrahmen, muss ich mir merken.
Noch besser wäre eine kurze Mail direkt an mich gewesen, dann hätte ich es noch ausbügeln können.
Auch dieser Wertrahmen wirft bei mir Fragen auf, leider habe ich keinen aktuellen Katalog, in dem die neuen Stempel mit dem stil. Posthörnchen aufgeführt werden, hier fehlen aber auch noch die Maschinenkennung rechts und links vom Posthorn.
Euch einen schönen 4. Advent.
Werner
Auch dieser Wertrahmen wirft bei mir Fragen auf, leider habe ich keinen aktuellen Katalog, in dem die neuen Stempel mit dem stil. Posthörnchen aufgeführt werden, hier fehlen aber auch noch die Maschinenkennung rechts und links vom Posthorn.
Euch einen schönen 4. Advent.
Werner
Am: 23.12.2025 11:49:56
Gelesen: 108799
# 1310
Hallo in die Runde.
Diesen Übersee-Luftpost-Brief, per Einschreiben aufgegeben, habe ich noch nicht vorgestellt, das Entgelt (50+80+90) entrichtet im Februar 1974.
Zum vorherigen Eintrag [#1309] erhoffe ich noch eine Antwort.
Eine schönen Heiligen Abend.
Werner
Diesen Übersee-Luftpost-Brief, per Einschreiben aufgegeben, habe ich noch nicht vorgestellt, das Entgelt (50+80+90) entrichtet im Februar 1974.
Zum vorherigen Eintrag [#1309] erhoffe ich noch eine Antwort.
Eine schönen Heiligen Abend.
Werner
Am: 23.12.2025 12:23:20
Gelesen: 108786
# 1311
@ HWS-NRW [#1309]
"leider habe ich keinen aktuellen Katalog"
Hallo Werner,
du bist doch Mitglied in der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel e. V.. Auf deren Homepage kannst du Kataloge aller deutschen Freistempel seit 1982 downloaden und sogar abspeichern [1]. Hier findest du auch Freistempel mit dem gezeigten Muster („E 29“, DEUTSCHE BUNDESPOST, stilisiertes Posthorn ohne Kennung).
Schöne Grüße
Franz-Josef
[1] https://www.fg-freistempel.de/download/download-2/
Am: 23.12.2025 15:02:51
Gelesen: 108740
# 1312
@ Araneus [#1311]
Hallo Franz-Josef,
herzlichen Dank für Deinen Hinweis, hatte zwar die "Kataloge" auf der HP entdeckt, doch aus Mangel an bisherigen Belegen noch nicht durchgesehen.
Dir schöne Weihnachtstage
Werner
Am: 23.12.2025 15:36:49
Gelesen: 108727
# 1313
@ HWS-NRW [#1312]
Und falls Du "den" Deutschland-Katalog für deutsche AFS suchst:
https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Germany,_Part_1 (AFS bis 1945)
https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Germany,_Part_2 (AFS ab 1945)
https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Germany,_Part_3 ("Sonderformen")
Fortlaufend gepflegt und kostenlos downloadbar.
Gut, dass sind "nur" Länderkapitel des Welt-Freistempelkatalogs, d.h. kein "Spezialkatalog", der wirklich tief in die Tiefe geht. ;-)
Beste Grüße
Thomas
Am: 23.12.2025 15:40:56
Gelesen: 108721
# 1314
@ DL8AAM [#1313]
Hallo Thomas,
auch Dir herzlichen Dank für die Hinweise und... ich habe auch schon drei-vier Kataloge der FG gekauft, nur kommen immer wieder mal einzelne Wertrahmen vor, die ich nicht genau einordnen kann, ich suche auch nur Belege bis zur Euro-Einführung.
Auch Dir schöne Feiertage
Werner
Am: 25.12.2025 18:38:26
Gelesen: 107639
# 1315
Hallo,
um nun diesen Schriftverkehr zu beenden ein kleiner Beitrag.In Benutzung eine Francotyp D.
Berlin W 8, Reichs-Kredit-Gesellschaft
Vermögensverwaltung - Bankgeschäfte aller Art
Gruß
Hajo
Berlin W 8, Reichs-Kredit-Gesellschaft
Vermögensverwaltung - Bankgeschäfte aller Art
Gruß
Hajo
Am: 26.12.2025 15:40:30
Gelesen: 107095
# 1316
Hallo in die Runde.
Wahrscheinlich mit dem Einbau des neuen Wertrahmen wurde auch das Werbeklischee abgeändert, in dem 1950 noch das "rauchende P" ohne die Rauchkringel und das stil. Gesicht zu sehen ist.
Anschriftenprüfung, verschickt im April 1954 von BREDSTEDT (SCHLESW) aus.
mit Sammlergruß
Werner
Wahrscheinlich mit dem Einbau des neuen Wertrahmen wurde auch das Werbeklischee abgeändert, in dem 1950 noch das "rauchende P" ohne die Rauchkringel und das stil. Gesicht zu sehen ist.
Anschriftenprüfung, verschickt im April 1954 von BREDSTEDT (SCHLESW) aus.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 27.12.2025 20:31:43
Gelesen: 106375
# 1317
Hallo miteinander!

Brief vom Deutschen Familienkaufhaus aus München nach Berlin W 15 vom 16.12.1955 mit einer Tuberkulose-Marke Weihnachten 1955 und AFS (13b) München 33
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter

Brief vom Deutschen Familienkaufhaus aus München nach Berlin W 15 vom 16.12.1955 mit einer Tuberkulose-Marke Weihnachten 1955 und AFS (13b) München 33
Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
Am: 30.12.2025 12:53:37
Gelesen: 105494
# 1318
Hallo,
ich habe mal wieder die Schachteln befragt.
Einen Brief von Bremen nach Baden-Baden. Freigemacht mit einer Francotyp A.
Bremen, Carl Schünemann vom 22.4.1929
Gruß Hajo
Bremen, Carl Schünemann vom 22.4.1929
Gruß Hajo
Am: 30.12.2025 21:37:30
Gelesen: 105388
# 1319
Hallo am Vorabend von Sylvester.
Fernpostkarte, versandt im April 1967 vom Postamt BONN 1 aus, das Porto entrichtet auf einer Postalia-Maschine.
mit Sammlergruß
Werner
Fernpostkarte, versandt im April 1967 vom Postamt BONN 1 aus, das Porto entrichtet auf einer Postalia-Maschine.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 31.12.2025 12:28:25
Gelesen: 104839
# 1320
Hallo an Sylvester.
Auch bei diesem graphisch schön gestalteten Stempelabdruck kam eine Postalia-Maschine zum Einsatz, die Karte verschickt im April 1967 von MÜLLHEIM aus.
Euch Allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr
Werner
Auch bei diesem graphisch schön gestalteten Stempelabdruck kam eine Postalia-Maschine zum Einsatz, die Karte verschickt im April 1967 von MÜLLHEIM aus.
Euch Allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr
Werner
Am: 01.01.2026 13:15:03
Gelesen: 104530
# 1321
Hallo und Allen ein gutes Neues Jahr.
Heute zwei Drucksachen, mit denen je ein sogenanntes Liebesgaben- bzw. Care-Paket angekündigt wurde, die Sendungen mussten entweder selber abgeholt werden oder man stellte sie zu, sie kamen m.W. zumeist aus den USA.
mit Sammlergruß
Werner
Heute zwei Drucksachen, mit denen je ein sogenanntes Liebesgaben- bzw. Care-Paket angekündigt wurde, die Sendungen mussten entweder selber abgeholt werden oder man stellte sie zu, sie kamen m.W. zumeist aus den USA.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 02.01.2026 11:46:39
Gelesen: 104247
# 1322
Hallo,
heute ein Beleg aus dem besetzten Lothringen.
Fernbrief der Hüttenverwaltung in HAYINGEN (Loth.) vom 3.4.44, das Porto entrichtet auf einer Maschine, bei der im Wertrahmen bereits die Antiqua-Schrift eingesetzt wurde. Zusätzlich kam noch ein Ortstempel sowie ein roter Kreistempel der Auslandsprüfstelle Frankfurt/Main zum Einsatz.
mit Sammlergruß
Werner
Fernbrief der Hüttenverwaltung in HAYINGEN (Loth.) vom 3.4.44, das Porto entrichtet auf einer Maschine, bei der im Wertrahmen bereits die Antiqua-Schrift eingesetzt wurde. Zusätzlich kam noch ein Ortstempel sowie ein roter Kreistempel der Auslandsprüfstelle Frankfurt/Main zum Einsatz.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.01.2026 20:26:28
Gelesen: 102861
# 1323
Hallo am Abend.
Heute kamen wieder zwei ähnliche Belege, über die ich mich sehr gefreut habe.
Aus den Jahren 1943 und 1944 stammen diese Fernbriefe, versandt von der Internationalen Bank in LUXEMBURG, das Porto von je 24 Rpfg entrichtet auf einer Hasler-Maschine (D 106), zusätzlich wurde noch ein schöner Maschinen-Werbestempel mit einer Stadtansicht zugedruckt.
mit Sammlergruß
Werner
Aus den Jahren 1943 und 1944 stammen diese Fernbriefe, versandt von der Internationalen Bank in LUXEMBURG, das Porto von je 24 Rpfg entrichtet auf einer Hasler-Maschine (D 106), zusätzlich wurde noch ein schöner Maschinen-Werbestempel mit einer Stadtansicht zugedruckt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 03.01.2026 23:02:48
Gelesen: 102826
# 1324
Auch aus diesem Sammelgebiet kann ich etwas zeigen.
Das Bundesministrium der Justiz schickte am 11.8.1982 ein 2,8 kg schweres Paket an das Ministerie van Justie Central Strafregister in Brüssel. Vorne ist ein Absenderfreistempel für 11,40 DM von Bonn 2 mit der Inschrift "Der Bundesminister der Justiz" vom 11.8.82, zusätzlich ist noch ein 10 Pf-Marke Burgen und Schlösser (MiNr.913) aufgeklebt die am 11.8.82 in Bonn 12 gestempelt wurde. Vorderseitig ist noch ein violetter einzeiliger Datumsstempel (wer hat ihn angebracht?) vom 14.8.82 und der Durchgangsstempel von Köln 2 (16.8.82) zu sehen. Auf der Rückseite ist der Empfang am 26.8.82 bestätigt worden.

Gruss
Martin

Gruss
Martin
Am: 04.01.2026 10:52:37
Gelesen: 102592
# 1325
Hallo und Upps....
habe gerade bemerkt, dass ich beim letzten Eintrag [#1323] die falsche Postgebühr beseschrieben habe, es waren natürlich je 12 Rpfg zu entrichten.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 06.01.2026 15:52:04
Gelesen: 102088
# 1326
Hallo,
damit auch dieser Thread nicht auf Ankunft von Lieferungen angewiesen ist hier ein kleiner Pausenfüller.
Frankfurt (Main) West 13 Helwig G. Helwig, GmbH. Lackfabrik
Das sichtbare Klischee mit einem großen H über der Stadt ist schon seit 1932 unverändert in Benutzung. Einzig neu an dieser Francotyp C ist der Wertrahmen Deutsche Post.
Dieser Rahmen wurde nur in einem Bruchteil der vorhanden Maschinen eingesetzt. (Dürst/Eich, Band 2)
Gruß
Hajo
Frankfurt (Main) West 13 Helwig G. Helwig, GmbH. Lackfabrik
Das sichtbare Klischee mit einem großen H über der Stadt ist schon seit 1932 unverändert in Benutzung. Einzig neu an dieser Francotyp C ist der Wertrahmen Deutsche Post.
Dieser Rahmen wurde nur in einem Bruchteil der vorhanden Maschinen eingesetzt. (Dürst/Eich, Band 2)
Gruß
Hajo
Am: 07.01.2026 14:30:30
Gelesen: 101678
# 1327
Hallo in die Runde.
Fernbrief zu 20 Pfg, der Beleg ging von SINZIG (RHEIN) aus im Dezember 1948 nach Andernach.
Eine Frage von mir, ist dies eine besondere Form des Wertrahmens E-22, da hier auch unterhalb des Rahmens Werbung eingesetzt wurde.
mit Sammlergruß
Werner
Fernbrief zu 20 Pfg, der Beleg ging von SINZIG (RHEIN) aus im Dezember 1948 nach Andernach.
Eine Frage von mir, ist dies eine besondere Form des Wertrahmens E-22, da hier auch unterhalb des Rahmens Werbung eingesetzt wurde.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 07.01.2026 16:56:39
Gelesen: 101593
# 1328
@ HWS-NRW [#1327]
Hallo Werner,
mit etwas gesundem Menschenverstand müsstest du diese Frage selbst beantworten können. Du hast doch AFS-Kataloge, ist da ein spezieller Firmen-Wertrahmen aufgeführt?
Die Antwort lautet somit nein, dies ist keine spezielle oder besondere Form des Wertrahmens E-22. Wertrahmen ist Wertrahmen, Werbeklischee ist Werbeklischee.
Das Gesamtheit dieses Abschlages mit Werbung direkt unterhalb des Hochrechteck-Wertrahmens ist natürlich selten und zeigenswert.
Viele Grüße
Bernhard
Am: 07.01.2026 17:56:43
Gelesen: 101544
# 1329
@ bernhard [#1328]
Hallo Bernhard,
ich schließe mich Deinen Ausführungen an. Hatte vergeblich versucht den Stempelabdruck vor der Zeit zu finden.
Ergänzend noch der Hinweis auf die sichtbar tiefer stehenden Wertziffern.
Zum Vergleich mal ein normales Bild.
Das bedeutet, da Werbung unter dem alten Wertrahmen stand, dass der der neue Rahmen höher gesetzt werden musste.
Gruß
Hajo
Das bedeutet, da Werbung unter dem alten Wertrahmen stand, dass der der neue Rahmen höher gesetzt werden musste.
Gruß
Hajo
Am: 07.01.2026 21:24:11
Gelesen: 101440
# 1330
Hallo Bernhard, hallo Hajo,
besten Dank für Eure Ausführungen, ich habe diese Form bisher nicht finden können, auch in den beiden Katalogen nicht, deshalb die Frage. Der Hinweis mit dem höher gesetzten Rahmen ... Danke !
mit Sammlergruß
Werner.
Am: 08.01.2026 18:52:41
Gelesen: 100888
# 1331
Hallo am Abend.
Von einem Sammlerfreund bekam ich neue Belege, die ich nach und nach vorstellen möchte.
Fernbrief vom Juni 1954, versandt von BONN 1 aus mit violettem Einzeil-Hinweisstempel "Westsektor", der Brief ging nach Berlin.
mit Sammlergruß
Werner
Fernbrief vom Juni 1954, versandt von BONN 1 aus mit violettem Einzeil-Hinweisstempel "Westsektor", der Brief ging nach Berlin.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.01.2026 12:02:16
Gelesen: 100552
# 1332
Hallo zusammen,
von mir heute ein Beleg aus der ehemaligen DDR vom vom 23.8.1977. Der erste Abdruck der Postalia-Maschine vom Außenhandelsbetrieb "Elektrotechnik" war eine Nullnummer, so musste nochmal gestempelt werden. Die Gebühr für den "Nur für den Dienstgebrauch" Brief nach Sonneberg betrug 30 Pfg.
Mfg
Klaus
Mfg
Klaus
Am: 09.01.2026 17:24:36
Gelesen: 100457
# 1333
Hallo am Abend.
Auch Firmen, die ihre Post in Richtung Berlin verschickten, nutzten zum "sicheren" Transport ihrer Belege einen Hinweisstempel.
Fernbrief mit Rechteckstempel "Westberlin", aufgegeben im April 1955 in WIESBADEN.
mit Sammlergruß
Werner
Auch Firmen, die ihre Post in Richtung Berlin verschickten, nutzten zum "sicheren" Transport ihrer Belege einen Hinweisstempel.
Fernbrief mit Rechteckstempel "Westberlin", aufgegeben im April 1955 in WIESBADEN.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 10.01.2026 11:01:12
Gelesen: 100166
# 1334
Hallo.
Das gleiche wie beim vorher gezeigten Beleg galt für Ämter und Behörden.
Fernbriefe, aufgegeben von den Amtsgerichten in BAYREUTH im Oktober 1958 sowie in SINZIG (September 1972), verwendet ein Einzeilstempel "Berlin-West" bzw. "Berlin- West".
mit Sammlergruß
Werner
Fernbriefe, aufgegeben von den Amtsgerichten in BAYREUTH im Oktober 1958 sowie in SINZIG (September 1972), verwendet ein Einzeilstempel "Berlin-West" bzw. "Berlin- West".
mit Sammlergruß
Werner
Am: 12.01.2026 11:51:57
Gelesen: 99450
# 1335
Hallo in die Runde.
Es fand sich noch ein weiterer Beleg mit einem Einzeil-Nebenstempel Westsektor, der leider nicht in die von Richard aufgemachte Rubrik passt, er wurde im September 1960 vom Bundeskriminalamt in WIESBADEN auf den Weg nach Berlin verschickt.
mit Sammlergruß
Werner
Es fand sich noch ein weiterer Beleg mit einem Einzeil-Nebenstempel Westsektor, der leider nicht in die von Richard aufgemachte Rubrik passt, er wurde im September 1960 vom Bundeskriminalamt in WIESBADEN auf den Weg nach Berlin verschickt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 12.01.2026 17:42:56
Gelesen: 99342
# 1336
Hallo am Abend.
Endlich kann ich einen von mir lange gesuchten Beleg vorstellen.
Der Wertrahmen „Deutsche Post“ im Kleinformat kam nur bei zwei Komusina-Maschinen zum Einsatz,
neben der in den Thüringer Export-Bierbrauereien genutzten Maschine verwendete die Zweigniederlassung
der Firma Siemens & Halske in BERLIN SO 36 von 1947 bis mindestens 1951 diesen Wertrahmen.
mit Sammlergruß
Werner
Der Wertrahmen „Deutsche Post“ im Kleinformat kam nur bei zwei Komusina-Maschinen zum Einsatz,
neben der in den Thüringer Export-Bierbrauereien genutzten Maschine verwendete die Zweigniederlassung
der Firma Siemens & Halske in BERLIN SO 36 von 1947 bis mindestens 1951 diesen Wertrahmen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 13.01.2026 12:47:12
Gelesen: 99116
# 1337
Hallo.
Päckchen-Adresszettel, die Sendung aufgegeben im September 1964 im Postamt LEIPZIG 05, das Porto von 70 Pfg entrichtet auf einer Francotyp-Maschine.
mit Sammlergruß
Werner
Päckchen-Adresszettel, die Sendung aufgegeben im September 1964 im Postamt LEIPZIG 05, das Porto von 70 Pfg entrichtet auf einer Francotyp-Maschine.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.01.2026 11:47:17
Gelesen: 98613
# 1338
Hallo am Morgen.
Warensendung der Firma Kodak, versandt im Juni 1978. Dazu hätte ich eine Frage:
Wurde hier erst der Film zur Entwicklung geschickt (Rückseitig das Porto in Berlin verklebt) und danach kamen die fertigen Bilder per Warensendung von der Firma zurück ?
Habe noch zwei weitere Belege, leider immer auf der "Rückseite" mit fehlenden Marken oder schlecht abgestempelt.
mit Sammlergruß
Werner
Warensendung der Firma Kodak, versandt im Juni 1978. Dazu hätte ich eine Frage:
Wurde hier erst der Film zur Entwicklung geschickt (Rückseitig das Porto in Berlin verklebt) und danach kamen die fertigen Bilder per Warensendung von der Firma zurück ?
Habe noch zwei weitere Belege, leider immer auf der "Rückseite" mit fehlenden Marken oder schlecht abgestempelt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 15.01.2026 09:20:29
Gelesen: 98295
# 1339
Hallo,
auch heute wieder ein zumindest für mich toller Beleg.
Ins Protektorat Böhmen & Mähren ging im November 1943 diese Postkarte von AUSSIG 1 (Ústí nad Labem im Sudetengau), das Porto entrichtet auf einer Francotyp-Maschine mit ausgerichtetem Datum und tschechischen Wertziffern.
mit Sammlergruß
Werner
Ins Protektorat Böhmen & Mähren ging im November 1943 diese Postkarte von AUSSIG 1 (Ústí nad Labem im Sudetengau), das Porto entrichtet auf einer Francotyp-Maschine mit ausgerichtetem Datum und tschechischen Wertziffern.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 15.01.2026 09:54:20
Gelesen: 98282
# 1340
Hallo,
es sind neue Belege eingetroffen.
Bahnhofszeitung, verschickt im April 1933 von BERLIN SW 100 (Verlag Rudolf Mosse) in der Portostufe zu 10 Rpf, der "Bafra"-Stempel E-VIII hier ohne Absenderangabe.
mit Sammlergruß
Werner
Bahnhofszeitung, verschickt im April 1933 von BERLIN SW 100 (Verlag Rudolf Mosse) in der Portostufe zu 10 Rpf, der "Bafra"-Stempel E-VIII hier ohne Absenderangabe.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 15.01.2026 19:37:35
Gelesen: 98150
# 1341
Hallo in die Runde,
damit der liebe Werner (HWS-NRW) hier nicht zum "Alleinunterhalter" wird und uns allen alles zeigt was so postalisch "echt gelaufen" ist, von mir mal einen Bankenbrief aus dem benachbarten Ausland.
Übrigens falls es jemand nicht glaubt, der Brief ist "ECHT GELAUFEN" ;-)
Für Fans von maritimen Stempeln sicherlich ein kleines Schmankerl.
Diese Frankiermaschine aus dem Hause "Satas" war im 2. Arrondissement in Paris beheimatet bei der "Crédit Maritime et Fluvial" und ist am 31.03.1959 nach Boulogne-sur-Mer "gelaufen".
Schöne Grüße,
Thomas
Diese Frankiermaschine aus dem Hause "Satas" war im 2. Arrondissement in Paris beheimatet bei der "Crédit Maritime et Fluvial" und ist am 31.03.1959 nach Boulogne-sur-Mer "gelaufen".
Schöne Grüße,
Thomas
Am: 16.01.2026 21:27:28
Gelesen: 97806
# 1342
Hallo Zusammen,
ein AFS aus der damaligen Tschechoslowakei, vom Kabelwerk Kladno als Einschreiben an das Kabelwerk Meissen.
Kladno ist eine Industriestadt 25 km nordwestlich von Prag.
Die 1(21) im Tagesdatum wurde wahrscheinich nachträglich handschriftlich eingetragen ?
Gruß Lothar
Die 1(21) im Tagesdatum wurde wahrscheinich nachträglich handschriftlich eingetragen ?
Gruß Lothar
Am: 16.01.2026 22:21:16
Gelesen: 97786
# 1343
Hallo am Abend.
Von mir ein Luftpost-Brief, versandt per Einschreiben von BREMEN aus im August 1958 in die USA, das Gesamtentgelt (40+50+40 Pfg) entrichtet auf einer Francotyp-Maschine.
Euch ein schönes Wochenende
Werner
Von mir ein Luftpost-Brief, versandt per Einschreiben von BREMEN aus im August 1958 in die USA, das Gesamtentgelt (40+50+40 Pfg) entrichtet auf einer Francotyp-Maschine.
Euch ein schönes Wochenende
Werner
Am: 17.01.2026 09:49:02
Gelesen: 97550
# 1344
Hallo.
Bahnhofszeitung, auch verschickt im April 1933 von BERLIN SW 100 (Verlag Rudolf Mosse) aus, diesmal in der Portostufe zu 5 Rpf, der "Bafra"-Stempel E-VIII hier ohne Absenderangabe.
Euch ein schönes Wochenende
Werner
Bahnhofszeitung, auch verschickt im April 1933 von BERLIN SW 100 (Verlag Rudolf Mosse) aus, diesmal in der Portostufe zu 5 Rpf, der "Bafra"-Stempel E-VIII hier ohne Absenderangabe.
Euch ein schönes Wochenende
Werner
Am: 18.01.2026 11:03:47
Gelesen: 96956
# 1345
Hallo,
auf diesen Beleg habe ich mich sehr gefreut.
Eingeschriebener Fernbrief, aufgegeben im August 1933 in der Poststelle des Verlages in BERLIN SW 100, im Ortstempel der Maschine noch die Bezeichnung "Rudolf-Mosse-Haus", die Ende 1933 dann entfernt wurde, dazu noch der herrliche "Selbstbucher"-R-Zettel, den ich bisher noch nicht vorstellen konnte.
mit Sammlergruß
Werner
Eingeschriebener Fernbrief, aufgegeben im August 1933 in der Poststelle des Verlages in BERLIN SW 100, im Ortstempel der Maschine noch die Bezeichnung "Rudolf-Mosse-Haus", die Ende 1933 dann entfernt wurde, dazu noch der herrliche "Selbstbucher"-R-Zettel, den ich bisher noch nicht vorstellen konnte.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 19.01.2026 09:08:56
Gelesen: 96464
# 1346
Hallo,
auch heute ein Zugang.
Drucksache zu 4 Pfg, aufgegeben im Januar 1951, das Porto entrichtet auf einer Komusina-Maschine, die beim Bayerischen Lloyd in REGENSBURG stand. Späte Verwendung des Wertrahmens (E-20).
mit Sammlergruß
Werner
Drucksache zu 4 Pfg, aufgegeben im Januar 1951, das Porto entrichtet auf einer Komusina-Maschine, die beim Bayerischen Lloyd in REGENSBURG stand. Späte Verwendung des Wertrahmens (E-20).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 20.01.2026 08:14:59
Gelesen: 95977
# 1347
Guten Morgen,
der einfache Eilbrief einer Spedition aus Hamburg nach Sonneberg mit einem Postalia AFs wurde am 13.8.1964 beim Postamt 18 aufgegeben. Durchgangsstempel vom Postamt 1 und Saalfeld (Saale), Ankunft am übernächsten Tag in Sonneberg.

MfG
Klaus

MfG
Klaus
Am: 20.01.2026 13:58:03
Gelesen: 95893
# 1348
Hallo.
Drucksache in der 5. Gewichtsstufe (250-500 g), versandt im Dezember 1932 von BERLIN-CHARLOTTENBURG aus, das Porto entrichtet auf einer Francotyp-Maschine mit Wertrahmen "Bogenrechteck" (E-1)
mit Sammlergruß
Drucksache in der 5. Gewichtsstufe (250-500 g), versandt im Dezember 1932 von BERLIN-CHARLOTTENBURG aus, das Porto entrichtet auf einer Francotyp-Maschine mit Wertrahmen "Bogenrechteck" (E-1)
mit Sammlergruß
Am: 21.01.2026 05:09:30
Gelesen: 95551
# 1349
Hallo in die Runde,
seit Mitte Februar 2024 schon ist dieser Freistempel in meiner Sammlung.
Es handelt sich um einen Auslandsbrief nach Zagreb ins damalige Jugoslawien, heute Hauptstadt von Kroatien. Absender war die "Adrema Export GmbH" aus Berlin.
Das Porto von 25 Reichspfennig entspricht dem damaligen Tarif für Auslandssendungen.
Bei dem Namen Adrema werden bestimmt einige Sammler sofort hellhörig. Stimmt! Adrema kennen wir aus der Neuzeit in Zusammenhang mit dem Namen "Pitney Bowes", aber das ist wieder eine andere Geschichte, ein anderes Kapitel dieses Unternehmens.
Hier ist jedenfalls eine Francotyp A Maschine im Einsatz.
Schöne Grüße,
Thomas
Es handelt sich um einen Auslandsbrief nach Zagreb ins damalige Jugoslawien, heute Hauptstadt von Kroatien. Absender war die "Adrema Export GmbH" aus Berlin.
Das Porto von 25 Reichspfennig entspricht dem damaligen Tarif für Auslandssendungen.
Bei dem Namen Adrema werden bestimmt einige Sammler sofort hellhörig. Stimmt! Adrema kennen wir aus der Neuzeit in Zusammenhang mit dem Namen "Pitney Bowes", aber das ist wieder eine andere Geschichte, ein anderes Kapitel dieses Unternehmens.
Hier ist jedenfalls eine Francotyp A Maschine im Einsatz.
Schöne Grüße,
Thomas
Am: 21.01.2026 13:59:16
Gelesen: 95459
# 1350
Hallo.
Heute eine weitere Drucksache, auch sie verschickt in der 5. Gewichtsstufe von LEIPZIG aus, das Entgelt entrichtet auf einer Francotyp-Maschine der Schnittmuster-Firma Vobach.
mit Sammlergruß
Werner
Heute eine weitere Drucksache, auch sie verschickt in der 5. Gewichtsstufe von LEIPZIG aus, das Entgelt entrichtet auf einer Francotyp-Maschine der Schnittmuster-Firma Vobach.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.01.2026 16:06:14
Gelesen: 95420
# 1351
@ HWS-NRW [#1350]
Hallo Werner,
am besten du schaust dir diese "Drucksache" nochmals genauer an.
Viele Grüße
Bernhard
Am: 21.01.2026 16:54:49
Gelesen: 95399
# 1352
@ bernhard [#1351]
Hallo Werner,
am besten schaust Du dir auch die weitere eingestellte Drucksache an.[#1348]
Bei beiden sehe ich einen dreieckigen Zettel und handschriftlich Nachnahme.
Dann gibt es was mir schon länger auffällt: "…Porto entrichtet auf einer Francotyp-Maschine". Das gilt auch für eine Komusina u. andere Geräte.
Das Porto ist per Wertkarte oder Einstellung bei der Post auf den Maschinen schon im Voraus bezahlt worden und die Belege sind freigemacht oder frankiert mit einem Absenderfreistempel.
Gruß
Hajo
Am: 22.01.2026 11:42:25
Gelesen: 95080
# 1353
Hallo,
ich nahm an, dass die geneigten Leser es sehen, wenn es eine Nachnahme-Sendung ist.
Auch dies ist natürlich eine Drucksache per Nachnahme, diesmal in der 2. Gewichtsstufe 20-50 g,
das Gesamtentgelt (4 + 20 Rpf) freigemacht mit einem AFS.
Ist es so besser?
Hallo Hajo,
habe den Begriff jetzt auch für mein geplantes Büchlein übernommen, Danke für den tollen Hinweis,
manchmal kommt man einfach selber nicht drauf.
mit Sammlergruß
Werner
Auch dies ist natürlich eine Drucksache per Nachnahme, diesmal in der 2. Gewichtsstufe 20-50 g,
das Gesamtentgelt (4 + 20 Rpf) freigemacht mit einem AFS.
Ist es so besser?
Hallo Hajo,
habe den Begriff jetzt auch für mein geplantes Büchlein übernommen, Danke für den tollen Hinweis,
manchmal kommt man einfach selber nicht drauf.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.01.2026 12:36:10
Gelesen: 94723
# 1354
Hallo.
Im eingegliederten Protektorat Böhmen & Mähren galt ab dem 1.4.1939 ein ermäßigter Tarif, freigemacht in HAMBURG im September 1939 mit einem Rechteck-Wertrahmen.
mit Sammlergruß
Werner
Im eingegliederten Protektorat Böhmen & Mähren galt ab dem 1.4.1939 ein ermäßigter Tarif, freigemacht in HAMBURG im September 1939 mit einem Rechteck-Wertrahmen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.01.2026 13:35:31
Gelesen: 94709
# 1355
@ HWS-NRW [#1354]
Hallo Werner,
dein Brief datiert aus dem Jahre 1932! Auch damals hatten die Leute noch keine Glaskugel. ;-)
Viele Grüße
Bernhard
Am: 23.01.2026 14:46:53
Gelesen: 94681
# 1356
@ HWS-NRW [#1354]
Gab es wirklich Hamburg im Protektorat Böhmen & Mähren ?
Da staune ich aber!
Gruß
Ingo aus dem Norden
Am: 23.01.2026 14:53:58
Gelesen: 94675
# 1357
@ bernhard [#1355]
Hallo Berhard,
danke für den Hinweis, wollte eigentlich nur den ermäßigten Tarif in die CSSR belegen, da war ich in Gedanken wohl schon bei einem anderen Beleg aus späterer Zeit.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.01.2026 15:12:23
Gelesen: 94664
# 1358
@ HWS-NRW [#1354]
@ HWS-NRW [#1357]
Es wird langsam unerträglich. Ich erwarte von jemand, der hier etwas postet, dass er vorher nachdenkt und recherchiert. 1932 gab es weder das Protektorat Böhmen und Mähren noch eine CSSR.
Die Seiten über Freistempel, die ursprünglich gute Informationsquellen für interessierte Sammler waren, erhalten wiederholt Fehler und erzeugen Verunsicherungen, historisch wie postgeschichtlich. Das muss doch nicht sein!
Schöne Grüße
Franz-Josef
Am: 25.01.2026 08:34:43
Gelesen: 94147
# 1359
Guten Morgen,
von mir heute der Abdruck einer Hasler Maschine aus Belgien vom Jahr 1981.
Gab es auch ohne Werbung
oder mit Aufkleber, wenn der Betrag passend gemacht werden musste.
Da wurde dann der Werbeteil rückseitig als Absender benutzt.
Noch einen schönen Sonntag!
Klaus
Gab es auch ohne Werbung
oder mit Aufkleber, wenn der Betrag passend gemacht werden musste.
Da wurde dann der Werbeteil rückseitig als Absender benutzt.
Noch einen schönen Sonntag!
Klaus
Am: 31.01.2026 08:29:55
Gelesen: 92532
# 1360
Guten Morgen,
dieser Abdruck einer Hasler Maschine kommt aus Finnland. Aufgegeben in Tampere am 22.8.1966 auf einem R-Brief nach Sonneberg. Auf der Rückseite befinden sich keine Stempel.
MfG
Klaus
MfG
Klaus
Am: 01.02.2026 10:55:21
Gelesen: 92153
# 1361
Hallo in die werte Runde.
Entschuldigung im Voraus, bin im falschen Thread gelandet, könnte es zu den Absenderfreistempel verschoben werden !
Nach vielen, vielen Jahren bekam ich heute eine Formularseite aus einem "Einlieferungsbuch", bei dem ich ratlos bin, da ich die Gebühr / das Porto (jeweils mind. 20 Rpf) der hier mit Postwertzeichen und Absenderfreistempeln dargestellten Auflieferungen leider nicht bestimmen kann.
Es ist keine Spätgebühr (seinerzeit 30 Rpf) je Einlieferung und vorne auf den Seiten gibt es einen handschriftlichen Hinweis "Zg 1259", könnte das ein bestimmter Zug (Bahnpost) sein, bei dem der Einlieferer, die Firma Sachtleben aus MEGGEN (LENNE) direkt Sendungen aufgegeben hat ?
Ich danke für Eure Hinweise.
mit Sammlergruß
Werner
Nach vielen, vielen Jahren bekam ich heute eine Formularseite aus einem "Einlieferungsbuch", bei dem ich ratlos bin, da ich die Gebühr / das Porto (jeweils mind. 20 Rpf) der hier mit Postwertzeichen und Absenderfreistempeln dargestellten Auflieferungen leider nicht bestimmen kann.
Es ist keine Spätgebühr (seinerzeit 30 Rpf) je Einlieferung und vorne auf den Seiten gibt es einen handschriftlichen Hinweis "Zg 1259", könnte das ein bestimmter Zug (Bahnpost) sein, bei dem der Einlieferer, die Firma Sachtleben aus MEGGEN (LENNE) direkt Sendungen aufgegeben hat ?
Ich danke für Eure Hinweise.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.02.2026 15:35:09
Gelesen: 92093
# 1362
@ HWS-NRW [#1361]
Hallo Werner,
Absenderfreistempel in einem Einlieferungsbuch sind zwar interessant, aber ist das Buch auch mal "gelaufen"? So hat halt jeder seine eigene Wahrheit.
Habe hier einen Eilbrief aus Griechenland mit einem nicht so häufigen Typ von Postalia. Aufgegeben am 17.10.1973 in Athen nach Sonneberg. Es gibt zwar keinen Express Aufkleber, der Brief wurde aber so behandelt. Rückseitig das Aufgabedatum von Athen und die Ankunft von Sonneberg am 23.10.1973.


Noch einen schönen Sonntag
Klaus


Noch einen schönen Sonntag
Klaus
Am: 05.02.2026 12:45:24
Gelesen: 90901
# 1363
Hallo,
diese Rubrik braucht mal wieder eine Richtung. Benutzt wurde eine Francotyp C mit Zählnummer oben.
Köln 4, Westdeutsche Anzeigen-Gesellschaft „Westag“, van Bracht, Prigge & Co., Wirtschaftswerbung jeder Art
Da der Umschlag in der Mitte geknickt ist und mit neuer Adresse gestempelt wurde, ging dieser Umschlag vermutlich zu Korrektur der Adressdatei wieder nach Köln zurück.
Gruß
Hajo
Köln 4, Westdeutsche Anzeigen-Gesellschaft „Westag“, van Bracht, Prigge & Co., Wirtschaftswerbung jeder Art
Da der Umschlag in der Mitte geknickt ist und mit neuer Adresse gestempelt wurde, ging dieser Umschlag vermutlich zu Korrektur der Adressdatei wieder nach Köln zurück.
Gruß
Hajo
Am: 18.02.2026 08:54:52
Gelesen: 85477
# 1364
Hallo,
da hier auch mal wieder etwas gezeigt werden sollte, kann nach Durchsicht von ca. 2000 Scans etwas eingestellt werden.
Guben1, Heinrich Linke - Strumpfwarenfabrik Guben
In Benutzung eine Francotyp C.
Gruß
Hajo
Guben1, Heinrich Linke - Strumpfwarenfabrik Guben
In Benutzung eine Francotyp C.
Gruß
Hajo
Am: 20.02.2026 15:28:05
Gelesen: 84687
# 1365
Hallo in die Runde.
Obwohl bei diesem Beleg der Zahn der Zeit kräfig zugeschlagen hat, habe ich ihn erstanden.
Interessant bei dem Beleg ist die Tatsache, das im Juli 1961 mit dieser Maschine ein teils "zweifarbiger Abdruck" (Umstellung von blau auf Rot) entstanden ist, obwohl Angelika bereits einen komplett roten Abdruck von Januar 1961 in der Stempelbank (529203) vorgestellt hat. Ob man später aus Versehen noch einmal etwas blaue Farbe nachgefüllt hat ?
mit Sammlergruß
Werner
Interessant bei dem Beleg ist die Tatsache, das im Juli 1961 mit dieser Maschine ein teils "zweifarbiger Abdruck" (Umstellung von blau auf Rot) entstanden ist, obwohl Angelika bereits einen komplett roten Abdruck von Januar 1961 in der Stempelbank (529203) vorgestellt hat. Ob man später aus Versehen noch einmal etwas blaue Farbe nachgefüllt hat ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.02.2026 09:51:31
Gelesen: 84435
# 1366
Hallo,
anbei ein Hamburger Absenderfreistempel (AFS), nebenbei bemerkt eine Francotyp C mit dem allerersten Wertrahmen.
Hamburg 8, L.F. Mathies & Co., Reederei - Schiffsmakler & Spedition
Wenn man von der Hamburger Straße mit dem Namen Grimm das zuständige Postamt aufsucht, um die Briefe einzuliefern, kam man am Chilehaus vorbei!
Gruß
Hajo
Hamburg 8, L.F. Mathies & Co., Reederei - Schiffsmakler & Spedition
Wenn man von der Hamburger Straße mit dem Namen Grimm das zuständige Postamt aufsucht, um die Briefe einzuliefern, kam man am Chilehaus vorbei!
Gruß
Hajo
Am: 09.03.2026 11:07:31
Gelesen: 79674
# 1367
Hallo.
zu unserem Nachbarn in die Niederlande ging diese eingeschriebene Sendung, aufgegeben im Postamt BERLIN W 8 im November 1929, das Entgelt (25+30 Rpf) freigemacht mit eine Francotyp-Maschine mit dem Wertrahmen Bogenrechteck (E-1).
mit Sammlergruß
Werner
zu unserem Nachbarn in die Niederlande ging diese eingeschriebene Sendung, aufgegeben im Postamt BERLIN W 8 im November 1929, das Entgelt (25+30 Rpf) freigemacht mit eine Francotyp-Maschine mit dem Wertrahmen Bogenrechteck (E-1).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 14.03.2026 15:36:21
Gelesen: 78001
# 1368
Hallo an diesem verregneten Sonnabend.
Auf diesen Beleg musste ich schon etwas länger warten, die meisten Nachnahme-Belege sind seitlich gelocht und eine NN-Fernkarte mit einem Komusina-Stempel ist meines Erachtens nach gegenüber den meisten Francotyp-Abdrucken eher selten.
Der Buchverlag aus BERLIN-DAHLEM warb mit dem Slogan "UNSERE BÜCHER UNSERE FREUDE", die Sendung ging im Juli 1937 an eine Frau Pastorin.
mit Sammlergruß
Werner
Auf diesen Beleg musste ich schon etwas länger warten, die meisten Nachnahme-Belege sind seitlich gelocht und eine NN-Fernkarte mit einem Komusina-Stempel ist meines Erachtens nach gegenüber den meisten Francotyp-Abdrucken eher selten.
Der Buchverlag aus BERLIN-DAHLEM warb mit dem Slogan "UNSERE BÜCHER UNSERE FREUDE", die Sendung ging im Juli 1937 an eine Frau Pastorin.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.03.2026 08:49:50
Gelesen: 76054
# 1369
Hallo,
ein einfacher Absenderfreistempel (Francotyp A) auf einem Brief nach Österreich.
Berlin SW 68, Wer Bücher liebt: Deutsche Buch-Gemeinschaft mit Ausschnitt der Rückseite.
Gruß
Hajo
Berlin SW 68, Wer Bücher liebt: Deutsche Buch-Gemeinschaft mit Ausschnitt der Rückseite.
Gruß
Hajo
Am: 21.03.2026 10:41:43
Gelesen: 76014
# 1370
Liebe Sammlerfreunde,
ein Brief der Druckerei und graphischen Anstalt C.G.Röder GmbH aus Leipzig nach Wolfen an die AGFA der IG Farben vom 29.01.1927. Die Postzentrale im Röderhaus verwendete eine Francotyp-Maschine. Interessant fand ich bei der Beschäftigung mit dem Beleg, weil ich selber Leser und Sammler bin, das hier zu DDR-Zeiten zwischen 1955 und 1975 im umbenannten Graphischen Betrieb Röderdruck die Hefte 1–223 der Digedags-Comic-Hefte von Johannes Hegenbarth gedruckt wurden.
Mit freundlichen Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gottlieb_R%C3%B6der
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gottlieb_R%C3%B6der
Am: 26.03.2026 16:10:26
Gelesen: 74462
# 1371
Hallo,
erst vor einigen Tagen von der Deutschen Buch-Gemeinschaft einen Absenderfreistempel eingestellt.[#1369]
Aber schon ca. 8 Monate später wurde das Klischee der Francotyp A mit einem Logo zusätzlich versehen.
Die ungewöhnliche Größe des folgenden Beleges reizte mich das so zu bearbeiten, dass die komplette Abbildung hier vorgestellt wird.

Berlin SW 68, Wer Bücher liebt: Deutsche Buch-Gemeinschaft [1]
Eine Drucksache 250 – 500 g. (später Zeitungsdrucksache).
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Buch-Gemeinschaft

Berlin SW 68, Wer Bücher liebt: Deutsche Buch-Gemeinschaft [1]
Eine Drucksache 250 – 500 g. (später Zeitungsdrucksache).
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Buch-Gemeinschaft
Am: 29.03.2026 16:52:48
Gelesen: 73390
# 1372
Mischfrankatur
Ich sammle schon sehr lange Marken auf Brief, aber so einen Brief der BRD habe ich noch nie gesehen. Bei ebay blieb er anfangs unverkauft, ich kaufte ihn im zweiten Anlauf.
Absender ist die bekannte Uhrenfabrik Kienzle in Schwenningen/Württ.
Am: 31.03.2026 16:47:47
Gelesen: 72755
# 1373
auf Luftpost nach Brasilien

Dieser kleine Brief wurde 1930 von einer Essener Firma nach Brasilien geschickt. Interessant ist auch der Briefumschlag, den die Aer France speziell für ihre deutschen Kunden bereit hielt.
Absenderfreistempler auf Post ins Ausland wurden sicherlich häufig verwendet. Aber welcher Briefmarkensammler hob damals schon solche Briefe aus?

Dieser kleine Brief wurde 1930 von einer Essener Firma nach Brasilien geschickt. Interessant ist auch der Briefumschlag, den die Aer France speziell für ihre deutschen Kunden bereit hielt.
Absenderfreistempler auf Post ins Ausland wurden sicherlich häufig verwendet. Aber welcher Briefmarkensammler hob damals schon solche Briefe aus?
Am: 31.03.2026 17:02:50
Gelesen: 72745
# 1374
@ Bessie [#1373]
Ein schöner Rücken kann auch entzücken, nur habe ich leider in meiner Bilddatei das falsche stark verkleinerte Ikon erwischt. Auch Air France, aber zu einem anderen Brief gehörig. Hier ist das richtige Bild:
Am: 03.04.2026 17:11:59
Gelesen: 71431
# 1375
Hallo,
ein Kommunaler Absenderfreistempel aus Schleswig-Holstein.

Uetersen (Holst), Uetersen in Holstein, die schöne Rosenstadt mit dem Norddeutschen Rosarium
Die Stadtverwaltung frankierte ihre Post mit einer Francotyp C.
Der Siedlungskern der Stadt Uetersen liegt mit der Altstadt am nördlichen Ufer des Flusses Pinnau auf dem Geestabschnitt Hamburger Ring, im Westen Hamburgs eine Übergangslandschaft von (relativ) großer Mächtigkeit zur benachbarten Barmstedt-Kisdorfer Geest.
Das östliche Stadtgebiet befindet sich auf einer ehemaligen Dünenlandschaft, die aus der Eiszeit stammt und sich von Wedel über die Holmer Sandberge bis nach Elmshorn erstreckt. Diese Dünenlandschaft war kaum bewaldet und nur mit Heide und Krüppelkiefern bewachsen und zudem ständig in Bewegung. Sie erstreckt sich von Wedel über die Holmer Sandberge bis nach Elmshorn.
Bekannt ist Uetersen für sein Rosarium, einen Rosenpark, der Kaffeefahrten von weit her anlockt. Im Rahmen einer Rosenschau anlässlich des 700. Stadtgeburtstags am 13. Juni 1934 wurde das Rosarium eröffnet. 1951 fand die erste norddeutsche Rosenschau nach dem Kriege statt, der 1952 sowie 1956 weitere folgten. Zwischenzeitlich wurde es mehrfach umgestaltet und 1961 die Bundes-Rosenschau dort präsentiert. Mit sieben Hektar Fläche ist es der größte Rosengarten Norddeutschlands und bildet den Mittelpunkt der deutschen Rosenzucht. In Uetersen werden mehr als 35.000 Rosen und 1020 verschiedene Rosensorten in allen farblichen Abstufungen und Duftnuancen vorgestellt. Im Juli 2009 feierte das Rosarium sein 75-jähriges Bestehen. [1]
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Uetersen

Uetersen (Holst), Uetersen in Holstein, die schöne Rosenstadt mit dem Norddeutschen Rosarium
Die Stadtverwaltung frankierte ihre Post mit einer Francotyp C.
Der Siedlungskern der Stadt Uetersen liegt mit der Altstadt am nördlichen Ufer des Flusses Pinnau auf dem Geestabschnitt Hamburger Ring, im Westen Hamburgs eine Übergangslandschaft von (relativ) großer Mächtigkeit zur benachbarten Barmstedt-Kisdorfer Geest.
Das östliche Stadtgebiet befindet sich auf einer ehemaligen Dünenlandschaft, die aus der Eiszeit stammt und sich von Wedel über die Holmer Sandberge bis nach Elmshorn erstreckt. Diese Dünenlandschaft war kaum bewaldet und nur mit Heide und Krüppelkiefern bewachsen und zudem ständig in Bewegung. Sie erstreckt sich von Wedel über die Holmer Sandberge bis nach Elmshorn.
Bekannt ist Uetersen für sein Rosarium, einen Rosenpark, der Kaffeefahrten von weit her anlockt. Im Rahmen einer Rosenschau anlässlich des 700. Stadtgeburtstags am 13. Juni 1934 wurde das Rosarium eröffnet. 1951 fand die erste norddeutsche Rosenschau nach dem Kriege statt, der 1952 sowie 1956 weitere folgten. Zwischenzeitlich wurde es mehrfach umgestaltet und 1961 die Bundes-Rosenschau dort präsentiert. Mit sieben Hektar Fläche ist es der größte Rosengarten Norddeutschlands und bildet den Mittelpunkt der deutschen Rosenzucht. In Uetersen werden mehr als 35.000 Rosen und 1020 verschiedene Rosensorten in allen farblichen Abstufungen und Duftnuancen vorgestellt. Im Juli 2009 feierte das Rosarium sein 75-jähriges Bestehen. [1]
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Uetersen
Am: 04.04.2026 02:30:05
Gelesen: 71292
# 1376
Aron Hirsch, auch Aaron (* 6. Februar 1858 in Halberstadt; † 22. Februar 1942 in Wiesbaden) war ein deutsch-jüdischer Buntmetall- und Hüttenindustrieller.
Hirsch war ein Philanthrop und engagierte sich in der Akademie für die Wissenschaft des Judentums und in der Berliner Jüdischen Gemeinde, deren Repräsentantenversammlung er mehrere Jahre angehörte. 1922 erhielt er die Ehrendoktorwürde der TH Darmstadt [1].
Dazu zeige ich einen Fensterbrief vom 5.3.1931, aufgegeben in Berlin.
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Aron_Hirsch
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Aron_Hirsch
Am: 11.04.2026 15:53:22
Gelesen: 67993
# 1377
@ Bessie [#1373]
auf Luftpost aus Brasilien 1931
Abs.: Deutsch-brasilianische Bank.
Am: 12.04.2026 10:46:16
Gelesen: 67735
# 1378
Hallo,
einen Absenderfreistempel mit wechselvoller Geschichte. [1]

Bad Warmbrunn, Linke-Hofmann-Busch - Füllnerwerk
In Benutzung eine Francotyp A.
1932 schied das Werk aus dem Verband der inzwischen als „Linke-Hofmann-Busch“ (LHB) firmierenden Aktiengesellschaft aus und wurde zunächst als Füllnerwerk GmbH weitergeführt, die mit der ebenfalls Anlagen für die Papier- und Zelluloseherstellung produzierenden Maschinenfabrik AG, vorm. Wagner & Co. , in Köthen eine Interessengemeinschaft einging, sodass die Fabrikanlagen von beiden Partnern genutzt werden konnten. Bei der 1934 erfolgten Zergliederung der LHB in Teilunternehmungen wurde das Füllnerwerk an die seit 1932 maßgeblich im Besitz von Otto Dörries befindliche Maschinenfabrik AG, vormals Wagner & Co., verkauft, die ihren Firmensitz daraufhin im Februar 1935 nach Warmbrunn-Herischdorf verlegte.
Die nachfolgende Firma siehe Beitrag von Cantus! [2]
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Füllnerwerk
[2] https://www.philaseiten.de/beitrag/127414
einen Absenderfreistempel mit wechselvoller Geschichte. [1]

Bad Warmbrunn, Linke-Hofmann-Busch - Füllnerwerk
In Benutzung eine Francotyp A.
1932 schied das Werk aus dem Verband der inzwischen als „Linke-Hofmann-Busch“ (LHB) firmierenden Aktiengesellschaft aus und wurde zunächst als Füllnerwerk GmbH weitergeführt, die mit der ebenfalls Anlagen für die Papier- und Zelluloseherstellung produzierenden Maschinenfabrik AG, vorm. Wagner & Co. , in Köthen eine Interessengemeinschaft einging, sodass die Fabrikanlagen von beiden Partnern genutzt werden konnten. Bei der 1934 erfolgten Zergliederung der LHB in Teilunternehmungen wurde das Füllnerwerk an die seit 1932 maßgeblich im Besitz von Otto Dörries befindliche Maschinenfabrik AG, vormals Wagner & Co., verkauft, die ihren Firmensitz daraufhin im Februar 1935 nach Warmbrunn-Herischdorf verlegte.
Die nachfolgende Firma siehe Beitrag von Cantus! [2]
Gruß
Hajo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Füllnerwerk
[2] https://www.philaseiten.de/beitrag/127414
Am: 17.04.2026 11:15:19
Gelesen: 63552
# 1379
Zwei weitere „Belege“ aus Brasilien. Sie datieren 10 Jahre später, aus1941.
Weil Hitler inzwischen den Zweiten Weltkrieg losgetreten hatte, konnte sich seine Lufthansa auf ihrer Südatlantikroute nicht mehr blicken lassen. Sie wurde an die Gesellschaft LATI des faschistischen Italien abgetreten, die sie bis Mussolinies Kriegseintritt im Dezember 1941 bediente. Die nur scheinbar neutralen USA versuchten, die Italiener/Deutschen schon vorher aus Südamerika zu verdrängen und durch ihre konkurrierende PanAm zu ersetzen, um so die Staaten Südamerikas auch im Luftverkehr in Abhängigkeit zu bringen. Doch es gab Widerstand, wofür der umgeänderte Firmenumschlag ein Beispiel ist. Auch der andere Umschlag hätte von der PanAm statt über Rom über Lissabon befördert werden können (und wahrscheinlich schneller!), aber der Absender blieb der LATI treu. Die Entscheidung für die LATI war zugleich eine politische Entscheidung!
Noch eine rein philatelistische Bemerkung: ich glaube inzwischen, dass beide Freistempler postamtlich sind.
Zwei weitere „Belege“ aus Brasilien. Sie datieren 10 Jahre später, aus1941. Weil Hitler inzwischen den Zweiten Weltkrieg losgetreten hatte, konnte sich seine Lufthansa auf ihrer Südatlantikroute nicht mehr blicken lassen. Sie wurde an die Gesellschaft LATI des faschistischen Italien abgetreten, die sie bis Mussolinies Kriegseintritt im Dezember 1941 bediente. Die nur scheinbar neutralen USA versuchten, die Italiener/Deutschen schon vorher aus Südamerika zu verdrängen und durch ihre konkurrierende PanAm zu ersetzen, um so die Staaten Südamerikas auch im Luftverkehr in Abhängigkeit zu bringen. Doch es gab Widerstand, wofür der umgeänderte Firmenumschlag ein Beispiel ist. Auch der andere Umschlag hätte von der PanAm statt über Rom über Lissabon befördert werden können (und wahrscheinlich schneller!), aber der Absender blieb der LATI treu. Die Entscheidung für die LATI war zugleich eine politische Entscheidung!
Noch eine rein philatelistische Bemerkung: ich glaube inzwischen, dass beide Freistempler postamtlich sind.


Am: 12.05.2026 08:41:17
Gelesen: 48281
# 1380
Hallo zusammen,
anbei eine Postkarte oder besser eine Drucksache wie der Handstempelabdruck zeigt aus dem Westteil der Stadt Berlin.
Diese Karte hat ihren Weg über Frankreich zurück nach Deutschland gefunden und befindet sich heute in meinem Fundus.
Wie ich finde ist dies ein recht interessantes Zeitdokument. Für mich als Freistempelsammler steht natürlich hier der Abdruck der Francotyp D Maschine im Vordergrund.
Sie trägt den bereits 1946 neu eingeführten Wertrahmen "Deutsche Post" der im Dürst/Eich Katalog als Typ E-18 bezeichnet ist.
Schöne Grüße,
Thomas
Wie ich finde ist dies ein recht interessantes Zeitdokument. Für mich als Freistempelsammler steht natürlich hier der Abdruck der Francotyp D Maschine im Vordergrund.
Sie trägt den bereits 1946 neu eingeführten Wertrahmen "Deutsche Post" der im Dürst/Eich Katalog als Typ E-18 bezeichnet ist.
Schöne Grüße,
Thomas
Am: 02.06.2026 11:40:16
Gelesen: 35439
# 1381
Hallo,
leider habe ich keine andere Heimat für diesen Brief gefunden und daher hier in der Masse untergebracht.
Zu sehen ist eine Drucksache (Brief hinten offen) nach Schweden vom Vogel-Verlag Pößneck.
Zu erkennen unten rechts der Briefstempel „Oberkommando der Wehrmacht“. Nach Riemer vermutlich der Handstempel 3 b.
Verwendet wurde eine Francotyp D mit Datum 5.10.1940.
Der Verlag benutzte schon seit 1926 eine Francotyp A. Die Abbildung zeigt demnach das nachfolgende verbesserte Gerät.
Gruß
Hajo
Zu erkennen unten rechts der Briefstempel „Oberkommando der Wehrmacht“. Nach Riemer vermutlich der Handstempel 3 b.
Verwendet wurde eine Francotyp D mit Datum 5.10.1940.
Der Verlag benutzte schon seit 1926 eine Francotyp A. Die Abbildung zeigt demnach das nachfolgende verbesserte Gerät.
Gruß
Hajo
Am: 02.06.2026 12:26:55
Gelesen: 35412
# 1382
@ HWS-NRW [#1361]
Hallo Werner,
ich habe da auch keine Ahnung- aber es könnten bei Zugvermerken vielleicht Kursbriefe sein.
Viele Grüße
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhofsbrief
Am: 02.06.2026 13:05:49
Gelesen: 35386
# 1383
Hallo,
dann muss man wohl nachlegen, aber das ist auch kein Problem.
Greife einfach in eine Kiste und das Ergebnis wie folgt.
Berlin NW 21, Der Bezirksbürgermeister des Verwaltungsbezirks Tiergarten der Stadt Berlin
Faltbrief mit Hauszinssteuer für ein Grundstück. Mit Absenderfreistempel einer Francotyp C.
Gruß
Hajo
Berlin NW 21, Der Bezirksbürgermeister des Verwaltungsbezirks Tiergarten der Stadt Berlin
Faltbrief mit Hauszinssteuer für ein Grundstück. Mit Absenderfreistempel einer Francotyp C.
Gruß
Hajo
Am: 23.06.2026 09:59:13
Gelesen: 26469
# 1384
@ Jürgen Witkowski [#71]
Guten Morgen,
bei der Suche nach Vergleichsstücken für meinen Beleg aus Liechtenstein kam ich über die Stempeldatenbank auf den Beitrag. Irritierend ist nur, bei Philastempel werden diese Absenderfreistempel als Postfreistempel beschrieben.
Hier ein Brief - bis 20g - von der Vertriebs-Union Vaduz nach Essen vom 8.12.1925. Für die Gebühr gab es den Abdruck der Hasler Maschine (A1. Hasler “D106”) 386. Nach dem International_Postage_Meter_Stamp_Catalog soll dies die erste Maschine in Liechtenstein gewesen sein.
MfG
Klaus
MfG
Klaus
Am: 23.06.2026 11:28:15
Gelesen: 26435
# 1385
Hallo,
Auslandsbrief vom 17.1.25 der Firma Gerngross A.G. in Wien.
Laut Peter Kroiss gab es nur 3 Firmen in Österreich, die Maschinen der Firma Hasler hatten - Gerngross, Wiener Bankverein und die Arbeiter Unfallversicherungsanstalt.
Belege dieser Art sind nicht häufig.
Grüße
Reini46
Auslandsbrief vom 17.1.25 der Firma Gerngross A.G. in Wien.
Laut Peter Kroiss gab es nur 3 Firmen in Österreich, die Maschinen der Firma Hasler hatten - Gerngross, Wiener Bankverein und die Arbeiter Unfallversicherungsanstalt.
Belege dieser Art sind nicht häufig.
Grüße
Reini46
Am: 29.06.2026 13:57:05
Gelesen: 23783
# 1386
Hamburg - 22.11.39 - III


Am: 29.06.2026 16:30:53
Gelesen: 23741
# 1387
@ Post-Bote [#1386]
Hallo,
ein schöner Beleg, aber Du bist im falschen Thread, hier geht es um Absenderfreistempel, nicht um Postfreistempel.
mit Sammlergruß
Wernerh
Am: 29.06.2026 17:23:09
Gelesen: 23723
# 1388
@ HWS-NRW [#1387]
Danke für den Hinweis.
Stimmt, ich bin im falschen Thread – ich denke ein Admin kann das verschieben.
Mit Sammlergruß Post‑Bote
Am: 29.06.2026 23:12:33
Gelesen: 23667
# 1389
@ Post-Bote [#1388]
Kann er, wirklich. Nur raten, in welches Thema, möchte er nicht.
Bitte hier reinschreiben und dazu welche Beiträge es betrifft.
Bin morgen erst ab Nachmittag im Forum.
Grüsse von Admin Richard
Am: 30.06.2026 00:00:05
Gelesen: 23650
# 1390
@ Richard [#1389]
Hallo Richard.
Es wäre ideal, wenn Du es in den Thread "Postfreistempel: Echt gelaufene Belege" rüberschieben würdest.
Liebe Grüße, auch an Brigitte
Werner
Am: 08.07.2026 11:47:03
Gelesen: 21879
# 1391
Hallo,
bei dieser Portostufe bräuchte ich Unterstüzung.
Auslandsbrief nach Mallorca, versandt vom "Deutschen Sportverlag" Kurt Stoof GmbH & Co, das Porto von 105 Pfg freigemacht im Dezember 1979 mit einer Francotyp-Maschine. Ist es ein Brief im "Europa-Tarif" oder wie kommt die Summe zusammen?
mit Dank und Sammlergruß
Werner
Auslandsbrief nach Mallorca, versandt vom "Deutschen Sportverlag" Kurt Stoof GmbH & Co, das Porto von 105 Pfg freigemacht im Dezember 1979 mit einer Francotyp-Maschine. Ist es ein Brief im "Europa-Tarif" oder wie kommt die Summe zusammen?
mit Dank und Sammlergruß
Werner
Am: 08.07.2026 13:03:57
Gelesen: 21844
# 1392
@ HWS-NRW [#1391]
M.M. nach wurde hier die Luftpostgebühr (15 Pf je 20 g) bezahlt, die jedoch innerhalb Europas gar nicht mehr erforderlich war. Der Auslandsbrief kostete 90 Pf.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 08.07.2026 15:35:28
Gelesen: 21807
# 1393
@ Frankenjogger [#1392]
Hallo Klemens,
Danke für Deine Hilfe, jetzt kann ich sie ordentlich beschreiben. Hatte auch irgendwas mit LP-Freiheit im Kopf gehabt, finde es aber nicht in meiner vorhandenen Literatur.
Bis in Bernau beste Grüße
Werner
Am: 09.07.2026 02:55:33
Gelesen: 21630
# 1394
Heute ein Fensterumschlag der C.J.Vogel Draht- und Kabelwerke A.G. in Berlin Köpenick, gelaufen am 28.4.1944.
Im Jahr 1967 erfolgte die Gründung des Kombinats VEB Kabelwerk Oberspree (KKWO). Gründungsbetriebe neben dem KWO waren die Betriebe Kabelwerk Meißen, Kabelwerk Vacha, das Kabelwerk Plauen, Kabelwerk Adlershof, Kabelwerk Schönow und das Kabelwerk Köpenick (KWK) ( ehemals C.J. Vogel Draht- und Kabelwerk AG, ab 1939 von Siemens übernommen und als Fa. Elektrische Licht- und Kraftanlagen weitergeführt) [1]
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kabelwerk_Oberspree#Kombinat_VEB_KWO_bis_zum_Ende_der_DDR
Viele Grüße
Ingo
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kabelwerk_Oberspree#Kombinat_VEB_KWO_bis_zum_Ende_der_DDR
Am: 09.07.2026 12:41:41
Gelesen: 21546
# 1395
Hallo.
Heute lag ein kleines Post-Päckchen vor der Haustür, darin enthalten eine Mischsendung, versandt am 25.9.1933 durch die "Maggi-Gesellschaft - Abt. Speditions- und Lagerhaus", die sich in BERLIN-TEMPELHOF befand. Auf dem Karton (23,5 x 6 cm) (drinnen war ein Fischbesteck) aufgeklebt ein Adressträger, er ging an die Firma "Kieler Sanitätsmeierei", das Porto von 30 Rpf freigemacht mit einer Francotyp-Maschine mit Wertrahmen Bogenrechteck (E-1).
mit Sammlergruß
Werner
Heute lag ein kleines Post-Päckchen vor der Haustür, darin enthalten eine Mischsendung, versandt am 25.9.1933 durch die "Maggi-Gesellschaft - Abt. Speditions- und Lagerhaus", die sich in BERLIN-TEMPELHOF befand. Auf dem Karton (23,5 x 6 cm) (drinnen war ein Fischbesteck) aufgeklebt ein Adressträger, er ging an die Firma "Kieler Sanitätsmeierei", das Porto von 30 Rpf freigemacht mit einer Francotyp-Maschine mit Wertrahmen Bogenrechteck (E-1).
mit Sammlergruß
Werner
Am: 10.07.2026 11:34:00
Gelesen: 20012
# 1396
Hallo.
Heute ein Beleg, leider mit seitlicher Lochung (einfach nur ärgerlich). Aufgrund der Seltenheit, Ortskarte mit Einschreiben, habe ich sie gekauft, sie wurde von KÖLN 1 aus im April 1950 verschickt.
mit Sammlergruß
Werner
Heute ein Beleg, leider mit seitlicher Lochung (einfach nur ärgerlich). Aufgrund der Seltenheit, Ortskarte mit Einschreiben, habe ich sie gekauft, sie wurde von KÖLN 1 aus im April 1950 verschickt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 13.07.2026 09:05:00
Gelesen: 19403
# 1397
Hallo.
Die Firma Siemens & Halske (im Wernerwerk [1]) in BERLIN-SIEMENSSTADT versandte im Juli 1935 diesen Brief per Luftpost ins ferne Australien.
Leider habe ich bei der Berechnung der Luftpost ein Problem, da ich keinerlei Literatur dazu habe, kann einer aus der Runde hier weiterhelfen ?
mit Dank und Sammlergruß
Werner
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wernerwerk-Hochhaus
Die Firma Siemens & Halske (im Wernerwerk [1]) in BERLIN-SIEMENSSTADT versandte im Juli 1935 diesen Brief per Luftpost ins ferne Australien.
Leider habe ich bei der Berechnung der Luftpost ein Problem, da ich keinerlei Literatur dazu habe, kann einer aus der Runde hier weiterhelfen ?
mit Dank und Sammlergruß
Werner
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wernerwerk-Hochhaus
Am: 13.07.2026 21:44:06
Gelesen: 19245
# 1398
@ HWS-NRW [#1397]
Hallo Werner,
der Luftpostzuschlag nach Australien betrug 50 Pf je 5 g.
Am: 13.07.2026 23:10:09
Gelesen: 19204
# 1399
@ ChristianSperber [#1398]
Hallo Christian,
herzlichen Dank für die Info, jetzt kann ich den Beleg gut beschreiben.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.07.2026 14:22:14
Gelesen: 16842
# 1400
Hallo in die Runde,
von der BEPHILA 2026 in Bernau bei Berlin zurück gekehrt, kann ich wieder ein paar schöne Belege vorstellen.
Aus der Reihe der "Vorläufer" heute die Wertstufe zu 3 Reichspfennigen, gedruckt mit einer Maschine Typ E-VIII v, sie befand sich in der Poststelle der "Schering-Kahlbaum AG" in BERLIN N 65, auf einer Fern-Drucksache vom März 1934 sowie auf einer Streifband-Hülle vom Mai 1934.
mit Sammlergruß
Werner
Aus der Reihe der "Vorläufer" heute die Wertstufe zu 3 Reichspfennigen, gedruckt mit einer Maschine Typ E-VIII v, sie befand sich in der Poststelle der "Schering-Kahlbaum AG" in BERLIN N 65, auf einer Fern-Drucksache vom März 1934 sowie auf einer Streifband-Hülle vom Mai 1934.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 21.07.2026 15:14:12
Gelesen: 16812
# 1401
Borek in Braunschweig verwendete noch 1947 den Absenderfreistempel mit der Landesbezeichnung "Deutsches Reich"
Weiß jemand, bis wann das zulässig war?
Gruß
Bernd
Gruß
Bernd
Am: 21.07.2026 17:15:18
Gelesen: 16784
# 1402
@ Baber [#1401]
Das ist ein Postfreistempel - die sind bei einigen Postämtern noch bis in die 50er Jahre im Einsatz gewesen.
Viele Grüße
Am: 21.07.2026 21:20:51
Gelesen: 16675
# 1403
@ Freistempel26 [#1402]
die sind bei einigen Postämtern noch bis in die 50er Jahre im Einsatz gewesen.
Hallo,
mit der Bezeichnung "Deutsches Reich" sicherlich nicht. Die Belege würde ich gerne sehen wollen. Aber den Wertrahmen mit geänderter Inschrift den gab es bis in die 50er Jahre schon.
Der Beleg von Bernd (Baber) ist für das Jahr 1947 absolut korrekt. Die Deutsche Bundespost bzw. die Bundesrepublik Deutschland gab es zu diesem Zeitpunkt bekanntlich ja noch nicht.
Schöne Grüße,
Thomas
PS.
Korrektur meinerseits, der Wertrahmen Deutsches Reich war in Braunschweig tatsächlich bis zum 10. 10. 1950 in Gebrauch.
Quelle: Günter Borchers - Deutsche Maschinen-Postfreistempel, Band 2: Aptierungen und Nachverwendungen nach dem 8. Mai 1945, siehe hier Seite 68 oben.
Am: 21.07.2026 22:25:54
Gelesen: 16646
# 1404
@ T1000er [#1403]
Hier ein Bild aus meinen Beständen. Ist aber nicht mein Sammelgebiet.
20b Braunschweig 1 ad, 28.2.50
Viele Grüße
Bernhard
20b Braunschweig 1 ad, 28.2.50
Viele Grüße
Bernhard
Am: 21.07.2026 23:12:39
Gelesen: 16636
# 1405
@ bernhard [#1404]
Hallo Bernhard,
der Beleg den Du hier zeigst, ist auch für Günther Borchers interessant. Er hat diesen Postfreistempel in seinem Werk auf Seite 67 unten rechts nur bis 31.01.1950 datiert.
Schöne Grüße,
Thomas
Am: 22.07.2026 09:13:42
Gelesen: 16521
# 1406
Hallo,
heute nun wieder ein passender Stempelabdruck.
Drucksache im Ortsverkehr zu 3 Rpf, aufgegeben im März 1943 in BERLIN SW 68, interessant für mich war wieder der neue Wertrahmen E-8 mit der Antiqua-Schrifttype.
mit Sammlergruß
Werner
Drucksache im Ortsverkehr zu 3 Rpf, aufgegeben im März 1943 in BERLIN SW 68, interessant für mich war wieder der neue Wertrahmen E-8 mit der Antiqua-Schrifttype.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 23.07.2026 11:22:30
Gelesen: 16278
# 1407
@ T1000er [#1403]
Auch in Bonn und Göttingen.
[1] https://www.briefmarkensammler-verein-goettingen.de/wp-content/uploads/go-x/u/3d01b529-d06f-4831-89c8-833b18546ddf/Freistempler_Bilder.pdf
Am: 27.07.2026 14:54:09
Gelesen: 13689
# 1408
Hallo in die Runde.
Ein Abdruck, der eine Frage aufwirft. Fernbrief vom 1.10.1944, hier wurde, aus welchem Grund auch immer, bis auf das Datum der Ortsstempel aptiert bzw. nicht gedruckt. Weiß ein User die Antwort ?
mit Sammlergruß
Werner
Ein Abdruck, der eine Frage aufwirft. Fernbrief vom 1.10.1944, hier wurde, aus welchem Grund auch immer, bis auf das Datum der Ortsstempel aptiert bzw. nicht gedruckt. Weiß ein User die Antwort ?
mit Sammlergruß
Werner
Am: 27.07.2026 15:13:03
Gelesen: 13672
# 1409
@ HWS-NRW [#1408]
Der Stempel dürfte ausgebaut gewesen sein.
Nach gut 15 Jahren vielleicht Reparatur oder Ergänzung PLGZ.
Viele Grüße
Am: 29.07.2026 14:27:47
Gelesen: 12506
# 1410
Hallo Freistempel und Danke für Deinen Hinweis.
Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe (< 20-250 g), aufgegeben per Einschreiben im April 1933 in ZÜLLCHOW (POMM.), das Gesamtentgelt (25 Rpf Porto + 30 Rpf -R-Gebühr) freigemacht mit einer Maschine mit Wertrahmen Bogenrechteck (E-1).
mit Sammlergruß Werner
Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe (< 20-250 g), aufgegeben per Einschreiben im April 1933 in ZÜLLCHOW (POMM.), das Gesamtentgelt (25 Rpf Porto + 30 Rpf -R-Gebühr) freigemacht mit einer Maschine mit Wertrahmen Bogenrechteck (E-1).
mit Sammlergruß Werner
Am: 06.08.2026 14:06:55
Gelesen: 9548
# 1411
Hallo.
Endlich kann ich auch eine Orts-Zustellungsurkunde aus BERLIN, aufgegeben im Juli 1948 vom Generalstaatswalt beim Kammergericht, in meine Sammlung einfügen.
mit Sammlergruß Werner
Endlich kann ich auch eine Orts-Zustellungsurkunde aus BERLIN, aufgegeben im Juli 1948 vom Generalstaatswalt beim Kammergericht, in meine Sammlung einfügen.
mit Sammlergruß Werner
Am: 07.08.2026 14:48:19
Gelesen: 9146
# 1412
Hallo.
Wertbrief in der zweiten Gewichtsstufe, per Rückschein aufgegeben im Juni 1953 im Postamt MÜNCHEN 36, das Gesamtentgelt von 155 Pfennigen setzt sich aus dem Porto von 40 Pfg, der Wertgebühr von 75 Pfg sowie der Rückscheingebühr von 40 Pfg zusammen, freigemacht mit einer Postalia-Maschine.
mit Sammlergruß Werner
Wertbrief in der zweiten Gewichtsstufe, per Rückschein aufgegeben im Juni 1953 im Postamt MÜNCHEN 36, das Gesamtentgelt von 155 Pfennigen setzt sich aus dem Porto von 40 Pfg, der Wertgebühr von 75 Pfg sowie der Rückscheingebühr von 40 Pfg zusammen, freigemacht mit einer Postalia-Maschine.
mit Sammlergruß Werner
Am: 08.08.2026 12:11:45
Gelesen: 8715
# 1413
Hallo, heute kam eine mehr philatelistische Spielerei an.
Bei diesem Wertbrief zu 16 g ist so einiges fragwürdig. Der Absender, ein Hr. Molitor nutzte einemn Umschlag der Behringweke AG, klebte vorderseitig zwei ausgeschnittene AFS zu je 250 Pfg, aber vom Januar und Februar 1983, drauf und lieferte den Beleg (Entgelt 480 Pfg) beim Postamt IDSTEIN 1 im April 1983 ein, dort wurde er tatsächlich angenommen und wohl auch weiter transportiert, leider gibt es keinen Ankunftsstempel.
mit Sammlergruß Werner
Bei diesem Wertbrief zu 16 g ist so einiges fragwürdig. Der Absender, ein Hr. Molitor nutzte einemn Umschlag der Behringweke AG, klebte vorderseitig zwei ausgeschnittene AFS zu je 250 Pfg, aber vom Januar und Februar 1983, drauf und lieferte den Beleg (Entgelt 480 Pfg) beim Postamt IDSTEIN 1 im April 1983 ein, dort wurde er tatsächlich angenommen und wohl auch weiter transportiert, leider gibt es keinen Ankunftsstempel.
mit Sammlergruß Werner
Am: 09.08.2026 00:59:18
Gelesen: 8545
# 1414
Von mir ein Brief aus schwierigen Zeiten, gelaufen am 6.1.1933 von Berlin-Mitte nach Wuschewier. Empfänger war der Gänsemäster Willy Jahn, der Vater eines ehemaligen Nachbarn schräg gegenüber, aus dessen Nachlass ich zwei Schubkarren voller alter Papiere füt meine Heimatsammlung retten konnte, die sonst vernichtet worden wären, ein ganz ungewöhnlicher Glücksfall.
Absender war die Gerichtskasse am Amts- und Landgericht Berlin, die den Brief rückseitig mit Papiersiegel verschlossen hatte.
Viele Grüße
Ingo
Viele Grüße
Ingo
Am: 21.08.2026 21:57:54
Gelesen: 773
# 1415
Hallo am Abend.
Dieser "teilaptierte" (das Werbesignet wurde entfernt) Abdruck stammt aus HAMBURG-ALTONA, der Brief wurde am 14.8.1946 von der Firma Menck & Hambrock beim Postamt aufgeliefert, wer genau den ansonsten noch nicht veränderten Reichspost-Stempel seinerzeit verwendete, kann ich leider nicht schreiben. Eventuell kann ein Leser aus der werten Runde weiterhelfen, damit er dann im passenden Thread eingruppiert werden kann.
mit Dank und Sammlergruß Werner
Dieser "teilaptierte" (das Werbesignet wurde entfernt) Abdruck stammt aus HAMBURG-ALTONA, der Brief wurde am 14.8.1946 von der Firma Menck & Hambrock beim Postamt aufgeliefert, wer genau den ansonsten noch nicht veränderten Reichspost-Stempel seinerzeit verwendete, kann ich leider nicht schreiben. Eventuell kann ein Leser aus der werten Runde weiterhelfen, damit er dann im passenden Thread eingruppiert werden kann.
mit Dank und Sammlergruß Werner