Nach Einführung der Gemeinschaftsausgabe seit Februar 1946 waren in Großberlin für kurze Zeit außer den Bärenmarken auch die Länderausgaben der SBZ und die Marken der AM-Post in allen vier Sektoren gültig. Sammler machten von dieser Gelegenheit ausgiebig Gebrauch, dem Urheber des abgebildeten Briefes jedoch gelang eine Spitzenleistung. Er schaffte es mit Marken, von denen keine jemals an einem Berliner Schalter zu kaufen war, Ost und West zu vereinigen. Sein Brief wurde am 2.7.1946 in Berlin-Neuköln 1 (amerikanischer Sektor) aufgegeben und erreichte Landsweiler-Reden/Saarland am 13.7. Die Echtheit des meisterlich „gemachten“ Briefes ist nicht zu bezweifeln. Sie wird von der amerikanischen Zensur bestätigt.
Ich bin kein Berlinspezialist. Deshalb meine Frage, ob meine Interpretation richtig ist und ob es Ergänzungen dazu oder ähnliche Interzonen-Frankaturen gibt.
Mit sonntäglichem Gruß
Bessie/Sentawau
Thema:
Alliierte Besetzung AM-Post: Belege bestimmen
Am: 26.07.2026 16:34:08
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# 1
AM-Post Berlin
Nach Einführung der Gemeinschaftsausgabe seit Februar 1946 waren in Großberlin für kurze Zeit außer den Bärenmarken auch die Länderausgaben der SBZ und die Marken der AM-Post in allen vier Sektoren gültig. Sammler machten von dieser Gelegenheit ausgiebig Gebrauch, dem Urheber des abgebildeten Briefes jedoch gelang eine Spitzenleistung. Er schaffte es mit Marken, von denen keine jemals an einem Berliner Schalter zu kaufen war, Ost und West zu vereinigen. Sein Brief wurde am 2.7.1946 in Berlin-Neuköln 1 (amerikanischer Sektor) aufgegeben und erreichte Landsweiler-Reden/Saarland am 13.7. Die Echtheit des meisterlich „gemachten“ Briefes ist nicht zu bezweifeln. Sie wird von der amerikanischen Zensur bestätigt.
Ich bin kein Berlinspezialist. Deshalb meine Frage, ob meine Interpretation richtig ist und ob es Ergänzungen dazu oder ähnliche Interzonen-Frankaturen gibt.
Mit sonntäglichem Gruß
Bessie/Sentawau
Nach Einführung der Gemeinschaftsausgabe seit Februar 1946 waren in Großberlin für kurze Zeit außer den Bärenmarken auch die Länderausgaben der SBZ und die Marken der AM-Post in allen vier Sektoren gültig. Sammler machten von dieser Gelegenheit ausgiebig Gebrauch, dem Urheber des abgebildeten Briefes jedoch gelang eine Spitzenleistung. Er schaffte es mit Marken, von denen keine jemals an einem Berliner Schalter zu kaufen war, Ost und West zu vereinigen. Sein Brief wurde am 2.7.1946 in Berlin-Neuköln 1 (amerikanischer Sektor) aufgegeben und erreichte Landsweiler-Reden/Saarland am 13.7. Die Echtheit des meisterlich „gemachten“ Briefes ist nicht zu bezweifeln. Sie wird von der amerikanischen Zensur bestätigt.
Ich bin kein Berlinspezialist. Deshalb meine Frage, ob meine Interpretation richtig ist und ob es Ergänzungen dazu oder ähnliche Interzonen-Frankaturen gibt.
Mit sonntäglichem Gruß
Bessie/Sentawau