Briefmarken Atteste

Thema:

Berlin Sondermarken Serie Das neue Berlin Bedarfsbelege

Frankenjogger Am: 19.06.2026 09:31:45 Gelesen: 1057 # 1
Hallo, nachdem ich mit der Serie "Alt-Berlin" vorerst fertig bin, habe ich kurz überlegt, wo/wie/mit was ich weitermache. Aufgrund der Logik war schnell klar, es wird die Sondermarken-Serie "Das neue Berlin". Ich beginne wieder mit dem niedrigsten Wert zu 10 Pf, der die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zeigt. Dieser Wert war primär für den Standard-Ortsbrief gedacht. Ich vermute, dass ich irgendwo in den Tiefen meiner Lager einen solchen Ortsbrief habe, gefunden habe ich ihn bisher noch nicht, weshalb ich heute mit einer Standard-Drucksache beginne. Die Drucksache ging am 13.12.1966 nach Schweinfurt zu "Fichtel und Sachs", da brauchte es keine Straßenangabe. Eine Postkarte mit dem Wert zu 10 Pf habe ich noch, die ürsprünglich als Ortspostkarte am 24.12.1965 verschickt wurde. Dafür war sie 2 Pf überfrankiert. Aus irgendwelchen Gründen wurde die Postkarte dann nach Königshofen im Taunus weitergeleitet, wofür 5 Pf Nachgebühr gefordert wurden. Erst über-, dann unterfrankiert. Viele Grüße, Klemens
notna1 Am: 19.06.2026 10:25:47 Gelesen: 1042 # 2
@ Frankenjogger [#1] Hallo Klemens und Mitleser, bevor Du bei diesen heißen Temperaturen mit dem Suchen nach einer EF des 10 Pf-Wertes überfordert wirst, will ich vom angesprochenen Beleg (Brief im Ortsverkehr von Berlin) zwei Exemplare zeigen. Zur Frankatur wurde damals (im Jahr 1966) je ein Exemplar der MiNr. 254 vom Bogenrand mit einem Farbstreifen in blau bzw. in rosa portorichtig verwendet. Viele Phila-Grüße notna1
Frankenjogger Am: 19.06.2026 10:45:55 Gelesen: 1036 # 3
@ notna1 [#2]

Schön, da kann ich mir das Suchen wirklich sparen ;-)

Viele Grüße,
Klemens
notna1 Am: 20.06.2026 10:37:00 Gelesen: 973 # 4
Hallo Frankenjogger, der nächste Wert ist die 15 Pf-Marke (MiNr. 255) mit dem Motiv "Deutsche Oper". Dazu kann ich zwei Briefe mit jeweils einer MeF(2) zeigen. In der Portoperiode ab 1.4.1966 waren 30 Pf das Porto für einen Brief im Fernverkehr bis 20 g. Es sind wieder Briefe mit Farbstreifen aus dem Bogenrand. Beste Grüße notna 1
Frankenjogger Am: 26.06.2026 07:58:32 Gelesen: 851 # 5
Hallo, ich bleibe noch beim Wert zu 10 Pf, es gibt nämlich noch ein paar Mehrfachfrankaturen zu zeigen. Zuerst eine Fernpostkarte vom 13.6.1966 nach Rummelsberg bei Nürnberg, freigemacht mit 2 x 10 Pf Neues Berlin, und noch ein Standard-Fernbrief vom 16.10.1966 von Berlin 44 nach Lauenau, freigemacht mit 3 x 10 Pf. Eisige Grüße, vielleicht hilft es ja, Klemens
notna1 Am: 30.06.2026 10:50:26 Gelesen: 767 # 6
Hallo zusammen, vom 20 Pf-Wert der Serie (MiNr. 256 mit den Bild der Neuen Philharmonie) kann ich zwei Belege mit EF zeigen. Beleg 1 zeigt eine EF im Ortsverkehr von Berlin; das Stempeldatum ist leider nicht lesbar. Die Frankatur von Beleg 2 mit Stempelung München vom Jan. 1966 deckt das Porto für eineb Normalbrief (im Fernverkehr) ab. Beide verklebten Marken sind Randstücke mit je einem Farbrandstreifen in unterschiedlichen Farben. Beste Grüße notna1
Frankenjogger Am: 03.07.2026 07:25:18 Gelesen: 726 # 7
Hallo,

zwei Mehrfachfrankaturen des Wertes zu 10 Pf habe ich noch.

Zuerst ein Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe vom 31.8.1965 von Berlin 304 nach Riedenburg im Altmühltal mit einem Viererblock.

Und noch einen Standard-Fernbrief mit Einschreiben vom 8.11.1965 von Berlin 31 nach Hann. Münden mit sieben Werten zu 10 Pf, dabei ein Sechser-Block.



Viele Grüße,
Klemens
Frankenjogger Am: 10.07.2026 09:16:19 Gelesen: 633 # 8
Hallo, nachdem notna 1 schon zwei Belege mit dem Wert zu 15 Pf gezeigt hat, komme auch ich heute zu diesem Wert. Dieser Wert zeigt die „Deutsche Oper“. Ich beginne mit einer Fernpostkarte aus dem Jahr 1965 nach Ansbach. Normalerweise sammle/zeige ich nur Belege, die in Berlin verwendet/gestempelt wurden. Heute mache ich jedoch eine Ausnahme und zeige eine Auslandspostkarte der Deutschen Briefmarken Zeitung (DBZ) aus Bad Ems in die Schweiz. Dort wurde Nachgebühr verlangt, denn die Schweiz war nicht dem CEPT beigetreten, es musste also der Auslandstarif (20 Pf) frankiert werden. Der Empfänger verweigerte die Annahme und die Karte ging zurück nach Bad Ems. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 16.07.2026 07:11:58 Gelesen: 547 # 9
Hallo, weil es diese Woche Freitags eher schwierig wird, komme ich schon heute zu Mehrfachfrankaturen mit dem Wert zu 15 Pf. Ich zeige, wie notna1 in [#4] einen Standard-Fernbrief vom Briefmarkenauktionator Georg Bühler aus der Gebührenperiode ab 1.4.1966 bis 30.6.1971 mit 2 x 15 Pf, vom 14.2.1967 nach Meppen an der Ems. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 24.07.2026 09:03:55 Gelesen: 480 # 10
Hallo, heute die nächste Mehrfachfrankatur des Wertes zu 15 Pf. Es ist ein Brief, immerhin mit sechs Stück. Es handelt sich um einen Ortsbrief mit Einschreiben vom 21.8.1967 (auch aus der Gebührenperiode ab 1.4.1966 bis 30.6.1971) aus Berlin 424 nach Berlin 48. Die Gebühr von 90 Pf (10 Pf Ortsbrief, 80 Pf Einschreiben) wurde mit 6 x 15 Pf frankiert. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 31.07.2026 08:16:15 Gelesen: 384 # 11
Hallo,

eigentlich dachte ich, ich hätte noch eine schöne Mehrfachfrankatur, aber die hat sich dann doch als überfrankiert erwiesen.

Deshalb starte ich heute mit dem Wert zu 20 Pf, der die „Neue Philharmonie“ zeigt.

Ich starte mit einem Fernbrief, noch aus dem Tarif bis 31.3.1966 nach Berlin, sowie einer Fernpostkarte vom 19.12.1966 nach Hannover, diese mit einem Eckrandstück.



Viele Grüße,
Klemens
Frankenjogger Am: 07.08.2026 08:24:49 Gelesen: 269 # 12
Hallo, eine Einzelfrankatur habe ich noch, die ich zeige, weil sie zum im Beitrag Frankenjogger [#8] gezeigten Beleg passt. Es ist eine weitere Auslandspostkarte der Deutschen Briefmarken Zeitung (DBZ) aus Bad Ems in die Schweiz, vom 21.11.1966, mit 20 Pf eigentlich wieder unterfrankiert, dieses Mal jedoch nicht mit Nachgebühr beaufschlagt. Dafür ging der Beleg am 28.11.1966 (Stempel von Someri) wieder zurück, der Adressat war abgereist. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 14.08.2026 08:00:53 Gelesen: 194 # 13
Hallo, bevor ich zu Mehrfachfrankaturen komme, habe ich noch eine schöne Buntfrankatur mit dem Wert zu 20 Pf. Es ist ein Ortsbrief mit Einschreiben vom 9.1.1967 von Berlin 208 nach Berlin W 15 mit 10 Pf und 4x 20 Pf aus der Serie Neues Berlin. Ab dem 1.4.1966 kostete die R-Gebühr 80 Pf, die Gebühr für einen Ortsbrief verblieb bei 10 Pf. Viele Grüße, Klemens
ChristianSperber Am: 14.08.2026 10:32:11 Gelesen: 180 # 14
@ Frankenjogger [#8] Hallo Klemens, zur Karte unten: Dies ist eine richtig frankierte Auslandsdrucksache. Drucksache steht ganz klein unter dem Werbeklischee aus Bad Ems. Der Empfänger wollte die Karte aus irgend einem Grund nicht haben und hat sie zurückgehen lassen. Eine Beanstandung der Frankatur durch die Schweizer Post ist nicht ersichtlich. Grüße Christian Ich lese Deine Beiträge immer wieder gerne.
Frankenjogger Am: 14.08.2026 11:27:23 Gelesen: 169 # 15
@ ChristianSperber [#14] Danke für den Hinweis. Ich hatte selbst schon überlegt, ob das nicht Drucksachen sein könnten, meine optischen Filter haben aber den Text "Drucksache" nicht erkannt. Danke auch für die positive Rückmeldung. Ich habe noch einiges zu zeigen, nicht nur in diesem Thema. Also bleibt dran. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 21.08.2026 07:42:07 Gelesen: 55 # 16
Hallo, heute komme ich schon zu Mehrfachfrankaturen des Wertes zu 20 Pf. Aus dem Inlandsbereich kann ich einen Briefausschnitt eines schweren Ortsbriefes (501-1000 g) vom 9.12.1966 von Berlin 20 (Spandau) nach Berlin 33 zeigen, frankiert mit 2 x 20 Pf. Die Gebühren für Ortsbriefe blieben bis zum 31.8.1971 unverändert. Eine zweite innerdeutsche Mehrfachfrankatur habe ich noch. Es ist ein Ortsbrief mit Einschreiben vom 12.11.1965 von Berlin 304 nach Berlin 37. Der Ortsbrief kostete 10 Pf, Einschreiben noch 50 Pf. Viele Grüße, Klemens