Thema:
BDPh Vorstand unterdrückt Fälschungsaufklärung !
Hallo an alle,
In der Märzausgabe der philatelie 2026 wollte der Autor zusammen mit seinem Co-Autor schrittweise weitere Briefmarkenfälschungen zum Schaden der Post vorstellen, die bisher noch nicht veröffentlicht worden waren. Gestartet werden sollte mit dem Artikel „Fälschung 145 Cent Stadtbahn Stuttgart“ aus dem Jahr 2017, in der selben Aufmachung, wie viele früher in der philatelie schon erschienene Artikel dieser Art. Dieser Artikel durfte aber in der Zeitschrift „philatelie“ nicht erscheinen, da der BDPh-Vorstand hier eine Veröffentlichung untersagt hat !
Er betriebt im Auftrag der Deutschen Post Zensur !!!
Weiter verstößt er gegen seine eigene Satzung, der Fälschungsaufklärung!!!
Er nimmt hier wissentlich in Kauf, das Sammler und Briefmarkenhändler auf diese Fälschungen hereinfallen, um dann von der Deutschen Post gerichtlich verfolgt zu werden!!!
Eingereichter Artikel für die Märzausgabe 2026 der philatelie
Dieser Artikel sollte ursprünglich in der Märzausgabe der philatelie erscheinen. Wie auch schon bei den anderen Artikel über die Matrixcodefehler musste hier der Chefredakteur der philatelie Herr Angerstein den eingereichten Artikel des Autors auf Anweisung der BDPh Geschäftsstellle zuerst an den Geschäftsführer Herrn Küchler zur Kontrolle vorlegen. Dieser wiederum hat eine Anweisung des BDPh-Vorstands, diese Artikel ohne den Autor zu informieren oder vorher um sein Einverständnis zu bitten, an einige Verantwortliche der Deutschen Post aus dem Bereich der Philatelie zur Prüfung vorzulegen.
Der Artikel hätte nun nur in der philatelie erscheinen können, wenn wesentliche Inhalte, siehe die zwei folgenden Bildschirmfotos weiter unten mit den Zensuranmerkungen in rot, von den beiden Autoren gelöscht worden wären.
Eine Nachfrage, weshalb in der Literatur bekannte Fakten nun nicht mehr veröffentlicht werden dürfen, wurde nicht beantwortet, der Artikel wurde daher für eine Veröffentlichung in der philatelie gesperrt.
Dies hat Herr Küchler dem Autor in einem Telefonat mitgeteilt, eine Begründung oder eine Antwort auf die gestellten Fragen wurde nicht gegeben.
Glücklicherweise gibt es derzeit noch eine Zeitschrift, die nicht zensiert wird. Daher erscheint dieser Artikel in der DBZ. Damit aber nicht nur die DBZ-Leser diesen Artikel lesen können, wird dieser Artikel unzensiert auch im Rundbrief der Arge Briefpostautomation und der Arge Forschungsgemeinschaft Deutsche Bundespost nachgedruckt.
Zum Schluß folgen hier noch zwei Bildschirmfotos von Teilen, die laut BDPh nicht veröffentlicht werden durften (die roten Texte sollten gelöscht werden !)

Speziell allgemein bekannte Fakten zu den Seltenen Erden, sollten gelöscht werden, obwohl entsprechende Patente der Post und der Bundesdruckerei für jedermann frei zugänglich sind. Sogar im BDPh-Forum wurde dies schon vor etlichen Jahren (circa 2015) ausführlich dargestellt, ob diese Teile nun auch still und heimlich vom BDPh gelöscht werden ?

Beim zweiten Foto mit den großen roten Teilen handelt es sich um Informationen, die zum einen von dem Autor schon an anderer Stelle in der philatelie (philatelie 519 – September 2020) publiziert waren und der Autor war damals bei den entsprechenden Gerichtsverhandlungen als Prozeßbeobachter jedes Mal von Anfang bis Ende anwesend.
Erste offene Fragen zu diesem Vorgang:
1. Wen vertritt der BDPh nun, die Sammler oder ist er nur noch ein Lobbyverein für die Deutsche Post ?
2. Wieso ist Fälschungsbekämpfung nicht mehr vom BDPh Vorstand erwünscht, sondern wird absichtlich vertuscht ?
Sicherlich gibt es diesbezüglich noch viele weitere Fragen zu diesem Vorgang.
Weitergehende Informationen und Fakten zu diesem Vorgängen:
Der Autor wird hier demnächst schrittweise noch weitere Fakten und Informationen auf philaseiten veröffentlichen, da hier nicht zensiert wird, damit sich zumindest die Leser und Mitglieder von philaseiten ein eigenes Bild von diesen Vorgängen machen können.
Viele Grüße Jürgen Olschimke – freier Journalist für die philatelie - AIJP-Mitglied
Es scheint so, als ob die Post glaubt, dass ihre Sicherheitsfeatures, wie insbesondere die "Seltenen Erden", immer noch geheim (oder geheim genug) sind und dass man den Fälschungsproduzenten keine Tipps geben möchte, wie man diese Features umgehen bzw. aushebeln könnte.
Ganz nach der Prämisse, dass die Entwicklungsingenieure der chinesischen Hightechschmieden unsere kleinen und unbedeutenden Mitgliedermagazine "durcharbeiten" würden oder wirklich auf unsere Beobachtungen bzw. Erkenntnisse angewiesen wären.
Nichts gegen unsere Erkennisse, aber ich gehe davon aus, dass diese Profidruckereien wissen, was sie tun bzw. tun müssen, um nötigenfalls besser zu werden. Und wenn, dann studieren diese sicherlich viel lieber direkt Primärquellen, wie Patentschriften.
Unser "Wissen" ist doch so oder so bereits in der Welt und findet seinen Weg in die interessierten Kreise ... ;-)
Beste Grüße
Thomas
@ Journalist [#1]
Es wäre auch von Interesse, ob dieses Vorgehen System hat - ob also alle Artikel nach Unliebsamem durchforstet werden, oder ob man sich hier auf eine spezielle Person eingeschossen hat.
Man bekommt hier irgendwie das Gefühl nicht los, daß mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird (sorry - wenn der Vergleich heutzutage vielleicht nicht ganz paßt).
Viele Grüße
Nachtreter
Hallo Nachtreter und an alle,
deine Frage, ob das Vorgehen hier System hat, also alle Autoren bei der Zeitschrift philatelie durchforstet werden oder ob es „nur eine spezielle Person betrifft“, ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand schnell und klar zu beantworten: „es betrifft nur eine spezielle Person, in Form meiner Person“!
Es gibt bei der Deutschen Post einen Mitarbeiter im Philateliebereich, bei dem ich schon seit Jahren auf der Beobachtungsliste stehe und er versucht mal mehr mal weniger erfolgreich mir Steine in den Weg zu legen.
Dieser Mitarbeiter hat nun den BDPh-Vorstand als willfährige Hilfe für seine Ziele eingespannt. Für ein vorheriges Gespräch, um auch mal die „möglichen Gegenargumente“ kennenzulernen, war sich der BDPh-Vorstand bis heute zu vornehm, denn dann hätte er ja mit einem normalen Mitglied des BDPh sprechen müssen.
Eine einseitige Ansage eines Postmitarbeiters reicht dem BDPh-Vorstand für eine Vorverurteilung schon aus, um den Autor auf Wunsch dieses Mitarbeiters zu gängeln und ihn möglichst zum Schweigen zu bringen.
Wenn ich da über den großen Teich blicke, scheint das dortige Geschehen auch auf die hier Verantwortlichen deutlich abzufärben, denn dort soll es nun laut vieler Ausagen scheinbar wieder einen „König“ geben.
Viele Grüße Jürgen Olschimke – freier Journalist – AIJP-Mitglied
Hallo an alle,
der in der philatelie gesperrte Artikel "Fälschung 145 Cent "Stadtbahn Stuttgart"" ist in der aktuellen DBZ 7/2026 erschienen. Die Zeitschrift ist ab morgen an den Verkaufsstellen erhältlich, die Abonenten müssten diese Ausgabe schon am Wochenende erhalten haben.
Viele Grüße Jürgen
@ Journalist [#4]
Hallo,
ich kann den Ärger verstehen und es ist auch ein Thema, das es kritisch zu hinterfragen gilt. Aber jetzt den Vergleich mit den USA zu ziehen, halte ich für überzogen. In einem anderen Forum war von Nordkorea die Rede. Ich finde, man sollte die Kirche doch im Dorf lassen. Es ging um einen Artikel zu einem Fachthema in einer Verbandszeitschrift, der ja offensichtlich in einem "unabhängigen" Medium dann gedruckt wurde. Echte Zensur sieht für mich anders aus.
Aber ich hatte in dem anderen Forum auch schon die Frage gestellt: Wäre das Thema nicht mal was für ein Medium außerhalb der Philatelie-Blase? Ich verstehe das so, dass möglicherweise Personen fälschlicherweise beschuldigt werden könnten, eine Briefmarke illegal verwendet zu haben, richtig? Und auf eine entsprechende Presseanfrage müsste sich ja auch die Post dann äußern. Damit das Thema für eine "normale" Zeitung interessant ist, müsste es natürlich eine gewisse Relevanz haben, was die Zahl der Fälle angeht.
@ mpstamps [#6]
Das mit der "normalen" Presse sehe ich ähnlich. Ich würde den ganzen Kram, der nur für Philatelisten interessant und/oder verständlich ist, mal rausstreichen und mit dem Artikel mal beim Spiegel oder Focus anklopfen.
Gruß
@ Journalist [#1]
Hallo an alle,
in obigen ersten Beitrag wurden ja schon erste offene Fragen zu diesem Thema gestellt.
Eine weitere Frage die bisher noch nicht gestellt wurde:
3. Welche Prämien oder Geschenke bekamen die Verantwortlichen vom BDPh-Vorstand für diese Tätigkeiten von der Deutschen Post ?
Waren diese für den BDPh insgesamt nützlich oder waren dies nur „persönliche Prämien und Geschenke“ für den Vorstand ?
(beispielsweise Einladungen auf Postkosten für Briefmarkenübergaben und dort erhaltene spezielle Ministerausgaben)
Viele Grüße Jürgen Olschimke – freier Journalist - AIJP-Mitglied
Ohne auf das Thema im Einzelnen einzugehen:
Was mir an den Philaseiten bisher so gut gefallen hat, war in 99,9 Prozent aller Streitthemen die wohltuende Sachlichkeit, mit der auch unterschiedlichste Argumentationen ausgetauscht wurden. Mit dem jüngsten Beitrag, lieber Journalist, hast Du meines Erachtens eine Grenze überschritten. Auch wenn es in eine Frage gekleidet wurde, soll hier ja ganz offen die Frage der Bestechlichkeit des BDPh-Vorstandes in den Raum gestellt werden.
Wenn es nicht gelingt, ein Mindestmaß an Sachlichkeit in die Thematik zu bekommen, dann sollte das Thema besser beendet werden. Auch wenn wahrscheinlich dann wieder das "Nordkorea-Argument" käme.
Herzliche Grüße
Ulli
@ Ulli D. [#9]
Ein klares Like für deinen Kommentar. :-) Ich kann verstehen, dass "Journalist" sauer ist, aber irgendwo hört es ja auch auf. Es wirkt ein bisschen wie ein privater "Feldzug". Zumal er ja leider auch nicht auf Anfragen eingeht zum Thema, z. B. ob das nicht mal was für "richtige" Medien wäre außerhalb der Philatelie-Blase. Aber ich befürchte, so groß ist die Relevanz dann vielleicht doch nicht.
@ Journalist [#8]
Hallo Jürgen,
ob die DP AG die Vertreter des BDPh bevorzugt behandelt, weiß ich nicht und glaube ich auch nicht. Deine Aussage "für diese Tätigkeiten" verstehe ich nicht; welche Tätigkeiten meinst Du ? Falls Du auf Briefmarkenübergaben abzielst, wäre dies das erste Mal, dass die DP AG irgendwelche Fahrtkosten übernommen hätte. Falls ich je bei sowas dabei sein möchte, zahle ich es selbst oder es wird (bei Verbindung mit einem anderen Anlaß) vom APHV erstattet. Bei den Präsentationen werden auch rote und weiße Alben verteilt, welche Bögen bereits gestempelter Marken enthalten. Ob diese einen Handelswert haben und sich hierdurch eine persönliche Bereicherung ableiten lässt, weiß ich nicht; ich habe noch nie versucht, eines zu verkaufen. Die Minister-Jahrbücher kommen nicht von der DP AG, sondern vom BMF, und die Berliner bestechen eher nicht.
Es mag durchaus sein, dass in Erwartung möglicher zukünftiger Unterstützung irgendwelche Entscheidungen beeinflusst werden. Dies ging mir für den Händlerverband gegenüber der DP AG aber auch schon so. Und dann gilt es abzuwägen, was in toto für die Verbandsinteressen mehr Bedeutung hat. Oder hast Du den Hauptsponsor für die IBRA 2028 schon entdeckt ?
Mit Deiner Andeutung schadest Du Deiner eigentlich guten und richtigen Sache erheblich.
Gruß
Wolfgang
@ Ulli D. [#9] und alle
Sie haben voll und ganz Recht. Solche Vorwürfe, auch in Frageform, darf man nur stellen, wenn man dafür Beweise hat, dass bestimmte Gefälligkeiten ein Handeln beeinflussen. Weil diese Beweisführung sehr schwierig ist, haben viele Unternehmen restriktive Vorschriften zur Annahme von Geschenken bzw. Einladungen von Geschäftspartnern/Kunden. Im Bereich von Politik, Institutionen, Vereinen, Verbänden u. ä. fehlen solche Beschränkungen oftmals oder sie sind relativ weit gefasst.
Ich kann aber auch den Frust von Journalist (Jürgen Olschimke) verstehen. Wo war eigentlich unser Aufschrei als Jürgen von seiner Diskriminierung berichtet hat?
Wenn es der Wahrheit entspricht, was Jürgen Olschimke unter [#4] und in einem anderen Thread berichtet hat, dass nur seine Artikel für die "philatelie", der Deutschen Post zur "Genehmigung" vorgelegt werden (müssen), handelt es sich um eine Diskriminierung, auch wenn diese nicht strafbar ist. Nicht diskriminierend ist es nur, wenn alle Artikel der "Modernen Postgeschichte" der DP vorgelegt würden oder wenn Jürgen Olschimke schwerwiegende Fehler in früheren Beiträgen nachgewiesen würden.
In der aktuellen (April 2026) Ausgabe der "philatelie" erschienen 2 für die Deutsche Post sehr kritische Artikel zur modernen Postgeschichte: 1."Dauerserie: Pleiten, Pech und Pannen" von Axel Grenzer über 2 Seiten zur aktuellen Dauerserie, 2. "Ärger mit Doppelstempelungen" von Herbert Schumacher halbseitig über Doppelstempelungen von Ersttagsstempeln in Briefzentren. Wurden diese Artikel von der Deutschen Post so genehmigt?
Viele Grüße
Micha
@ Micha71 [#12]
Diskriminierung? An anderer Stelle wurde auch schon mal von Zensur geschrieben. Weil Artikel in einer Verbandszeitschrift nicht abgedruckt wurden? Das ist zwar ärgerlich, aber so, wie ich es verstanden habe, hat die DBZ doch die Artikel dann gedruckt, oder?
Und beim Lesen der aktuellen Philatelie habe ich mich auch gewundert, weil es vorher ja so klang, als würde gar nichts Kritisches abgedruckt.
@ mpstamps [#13] und alle
Es geht nicht darum, ob ein Artikel in einer Verbandszeitschrift erschienen ist oder nicht. Wenn ein Mensch, ohne sachlichen Grund fortlaufend anders und zwar schlechter, als alle anderen Menschen einer Gruppe behandelt wird, kann man durchaus von Diskriminierung sprechen.
Was mich dabei besonders ärgert, dass es den meisten scheinbar egal ist, nach dem Motto "So schlimm ist es doch gar nicht. Ich bin ja nicht betroffen".
Deshalb werde ich mich zu diesem Thema auch nicht weiter äußern.
Gute Nacht
Micha
@ Micha71 [#14]
Völlig richtig. Dies ist eine Verbandszeitschrift, und als zahlendes Mitglied des Verbandes erwarte ich, dass Berichte, die sich mit Briefmarken auseinandersetzen, egal ob kritisch oder nicht, auch erscheinen, wenn es nicht zwingende Gründe gibt, dies nicht zu tun.
Und ich sehe keinerlei zwingende Gründe. Die Artikel, die bisher von Jürgen dazu erschienen sind geben den sachlichen Stand zu Briefmarkenausgaben der Deutschen Post wieder. Dass Fehler in der Qualitätskontrolle vorkommen sollte ein "No-Brainer" sein. Das passiert immer und überall und in jedem Land, in dem es Briefmarkenausgaben gibt. Und ist beileibe nur ein Vorkommen bei Briefmarken. In der Philatelie sind Informationen zur Fälschungsbekämpfung und zu Abweichungen generell aber gerade interessant für Sammler. Warum man entsprechendes mit einem politischen Magazin, wie den Spiegel in Zusammenhang bringt, aber in einer Fachzeitschrift die Ablehnung dann hinnimmt, ist mir schleierhaft.
Und Artikel abzulehnen, ohne das auch nur im Ansatz zu begründen und damit Informationen im Sinne der Verbandsmitglieder zu "sieben" ist nicht in Ordnung. Dabei spielt es auch keine Rolle ob andere Zeitschriften das anders sehen. Wenn die DBZ keine Probleme hat entsprechende Artikel zu veröffentlichen, dann ist die Ablehnung um so fragwürdiger.
Ich sehe das genau wie Micha. Es ist schon verwunderlich, warum hier mehrheitlich das Verhalten des BDPh in diesem Zusammenhang mit einem Achselzucken kommentiert wird.
Dieter
Hallo zusammen
Ich habe mir die Mühe gemacht, heute nochmals alle Posts durchzulesen.
Grundsätzlich bezweifle ich, dass hier eine Zensur vorliegt. Die Redaktion der Philatelie aus meiner Sicht definitiv unabhängig vom BDPh-Bundesvorstand. In den Jahren, wo ich selbst im Bundesvorstand war, gab es zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Einflussversuche. Das einzige Thema war die Abstimmung von Eigenbeiträgen und Seitenzahlen dafür, etwa im Rahmen der Berichterstattung zu Veranstaltungen und Ausstellungen. Auch hier galt immer: die Redaktion entscheidet und nicht alles, was der Bundesvorstand wollte (Seitenumfang etc.) wurde auch umgesetzt.
Die Deutsche Post hat in all den Jahren auch keinerlei Einmischungsversuche unternommen. Das ist ein Konzern! Ich selbst habe die Zusammenarbeit mit der Post immer als angenehm empfunden. Die Post hat sich auch keinesfalls den Inputs und den Feedbacks des BDPh-Vorstands verweigert. Es wurde einfach ab und zu klar gemacht, dass die Deutsche Post heute ein globaler Konzern ist, wo es nicht möglich ist, dass alles so geht, wie die Sammler es gerne hätten - Schlagworte Stempelfarbe, Matrixcode, etc.
Ich möchte mich auch für den BDPh-Vorstand klar verwehren: da ist sicher niemand bestechlich. Die vielen Termine sind für alle eher eine Last als ein Vergnügen. Das die Reisekosten vergütet werden - durch den BDPh - ist wohl auch selbstverständlich. Und der Kilometer-Vergütungssatz ist wirklich am untersten Ende und nur mit Mühe kostentragend. Die Ministerkarten und auch die schon erwähnten roten oder weissen Alben sind eigentlich nur dazu da, dass man diese für ein Photo überreicht. Ich selbst war mehrmals an Briefmarkenpräsentationen dabei und es kam immer wieder vor, dass ein BDPh-Vorstand diese Alben direkt an einen interessierten Sammler weiter verschenkt hat.
Noch ein Wort zum Schluss: Wer von einem ordentlichen Medium *** erwartet *** dass ein Artikel auch erscheint, kennt das Redaktionsgeschäft nicht. Niemand hat hier einen Anspruch und man sollte auch nichts erwarten. Wenn dann der eigene Artikel erscheint, darf man sich aber ruhig darüber freuen.
@ Eric Scherer [#16]
Hallo Eric und an alle,
deine Aussage, dass Du hier grundsätzlich bezweifelst, dass hier eine Zensur vorliegt und die Redaktion der Philatelie definitiv unabhängig vom BDPh-Vorstand wäre, mag vielleicht zu Deiner Zeit noch den Tatsachen entsprochen haben, trifft aber heute nun bei mir nicht mehr zu.
Wie Du eventuell beim Lesen des Impressums der philatelie hättest feststellen können, gehöre ich schon seit ich für die philatelie seit etlichen Jahren schreibe, zum festen Stamm der freien Mitarbeiter, so wie beispielsweise Wolfgang Baldus, Volker Neumann oder Herbert Schumacher. Mit dem damaligen Chefredakteur Wolfgang Maassen bestand die Abmachung, das ich in jeder Ausgabe der philatelie so wie beispielsweise Herbert Schumacher einen circa 4-seitigen Artikel schreiben kann. Weiter gab es auch keine Vorgaben zu bestimmten Themen. Diese Absprachen hatten sich bisher nicht geändert. Da die Recherchen zu meinen Artikeln aber teils sehr zeitaufwendig sind und ich beruflich auch nicht immer die Zeit hatte, habe ich nicht in jeder Ausgabe einen entsprechenden Artikel veröffentlicht.
Auch deine Aussage, das die Redaktion entscheidet, also Herr Angerstein, stimmt leider nicht mehr. Hier hättest Du ja mal vorher mit Deinen guten Kontakten einen Faktencheck machen können und beispielsweise mit Herrn Maassen oder Herrn Küchler und Herrn Angerstein telefonieren können, bevor Du hier Behauptungen aufstellst, die nicht mehr den aktuellen Tatsachen entsprechen, aber das war für dich wohl Zeitverschwendung gewesen ?
Auch dein Schlusswort „Wer von einem ordentlichen Medium *** erwartet *** dass ein Artikel auch erscheint, kennt das Redaktionsgeschäft nicht. Niemand hat hier einen Anspruch und man sollte auch nichts erwarten“ ist schon heftiger Tobak für feste freie Mitarbeiter der philatelie mit denen es entsprechende Absprachen gibt. Was sind Absprachen den dann überhaupt noch wert ?
Wieso trifft dies aber merkwürdiger Weise nur auf meine Artikel zu und nicht auf die anderen festen freien Mitarbeiter wie beispielsweise Herbert Schumacher ? Muss sich dann beispielsweise auch der freie feste Mitarbeiter Herbert Schumacher, freuen, dass seine Artikel überhaupt in der philatelie erscheinen dürfen ? Diese Einstellung von dir, bezüglich von Mitarbeitern, ist schon sehr erstaunlich, wie man mit diesen langjährigen Mitarbeitern umspringen kann.
Nun zu Deiner Aussage: „Die Deutsche Post hat in alle den Jahren auch keinerlei Einmischungsversuche unternommen. Das ist ein Konzern! Ich selbst habe die Zusammenarbeit mit der Post immer als angenehm empfunden.“
Die mag vielleicht im großen und ganzen gelten, aber nicht für diesen speziellen Mitarbeiter aus der Zentrale, in nenne ihm vorläufig im weiteren einfach einmal „Mister X“. Mir ist sein vollständiger Name und seine derzeitige Funktion bei der Deutschen Post bekannt. Dieser Mister X betreibt gegenüber meiner Person einen persönlichen Rachefeldzug und versucht mir regelmäßig Steine in den Weg zu legen. Nach Erscheinen des Septemberartikels in der philatelie 2025 zu den Matrixcode-Dubletten, der der aktuelle Auslöser dieses Rachefeldzugs ist, behauptet er gegenüber dem BDPh-Vorstand und anderen Personen, mittels falscher Anschuldigungen zu meiner Person, dass ich als Postmitarbeiter Geheimnisverrat begangen hätte. Der BDPh-Vorstand oder zumindest ein Teil hat sich nun von Ihm ohne Faktencheck überreden lassen, dafür Sorge zu tragen, das Herr Angerstein meine Artikel nicht mehr ohne vorherige Prüfung über Herrn Küchler und Mister X bearbeiten und veröffentlichen darf. Herr Angerstein wollte meine Artikel bringen, durfte es aber aufgrund einer Weisung durch Herrn Küchler nicht!!!
Aber hier hast Du lieber mal ein schnelles Statement gepostet, den für was braucht man heute vorher noch einen Faktencheck (beispielsweise ein Telefonat mit Herrn Angerstein und Herrn Küchler), den dies kostet ja nur unnütze Zeit als Follower, beim Verbreiten von Halbwahrheiten oder nicht überprüften Fake-News.
Der schnelle und sehr einfache Erfolg (die Verhinderung meiner Artikel über die Fälschung und die Fehler beim Druck der Marken mit Matrixcode) über die willfährigen Follower (dem BDPh-Vorstand) hat Mister X sicherlich sehr gefreut. Überraschender Weise musste er dann hier beim Mitlesen auf philaseiten feststellen, dass die Artikel nun in der DBZ ohne seine Einflussnahme veröffentlicht wurden. Aufgrund des sehr leichten Erfolgs bei der Zeitschrift „philatelie“ ist ihm dieser Erfolg (die Verhinderung meiner Artikel) wohl etwas zu Kopf gestiegen, denn er muss vermutlich zu viel Red-Bull getrunken haben und es wird gesagt, das Red-Bull „Flügel verleihen würde“.
Daher hat er in einer Mail vor Ostern die Redaktion der DBZ angeschrieben und zum einen die dort schon erschienen zwei Artikel als Belegexemplar angefordert, aber gleichzeitig ohne diese vorher gelesen zu haben, in der gleichen Mail gefordert, das die DBZ-Redaktion meine weiteren Artikel vor Erscheinen erst an Ihn zur Prüfung weiterleiten solle.
Soweit die aktuellsten Fakten zu diesen Fall und die tatsächliche Realität und nicht deine rosaroten Aussagen, das gibt es nicht. Vielleicht ist das ja noch in der fernen Schweiz so, aber nicht in Deutschland bei der Deutschen Post.
Was Mister X hier betreibt und sich nicht an die Regeln hält, ist schon ein großes Schmierentheater. Er scheint zumindest ein guter „Rattenfänger“ zu sein, den sonst hätte er nicht den BDPh-Vorstand überzeugen können, seine Vorgaben umzusetzen. Auch deine Aussagen unterstützen seine Ziele. Sicherlich wird dieser Mister X für deine entsprechenden ohne Faktencheck vorgenommen Kommentare dir in seiner „Like-Liste“ mindestens 3 Plus-Punkte vergeben und dich als guten „Follower“ betrachten.
Mir sind Follower etwas suspekt und aufgrund meines Alters kommt mir dann eher der Begriff „Lemminge“ in den Sinn. Lemminge sollen ja die Gewohnheit haben, ihren „Anführer“ einfach ohne Prüfung zu folgen, auch wenn er sie in den Abgrund führt.
Ich werde dieses „Schmierentheater“ gegen meine Person weder schweigend, noch kommentarlos und auch nicht tatenlos verfolgen, sondern mich je nach aktuellen Stand diesbezüglich weiter melden und oder auch weitere Schritte unternehmen.
Viele Grüße Jürgen Olschimke – freier Journalist – AIJP-Mitglied
Ich war selbst Herausgeber einer Studentenzeitung und war froh und auch ein wenig stolz darüber, mehr Artikel bekommen zu haben, als abgedruckt werden konnten. Das hat mit Zensur nichts zu tun. Allerdings gebührt es der persönliche Anstand, den abgelehnten Autoren wenigstens für ihre Mühe zu danken.
Herr Angerstein steht vor der Herausforderung, eine ausgewogene Verbandszeitschrift “Philatelie” herauszugeben. Es allen Sammlern recht zu machen, ist die Quadratur des Kreises.
Aus meinen Vereinen bekomme ich mit, dass die Neuheitensammler von Bund immer weniger werden. Mag sein, dass die Stempelqualität und der Matrixcode die letzten Bundsammler vergrault haben. Tatsache ist, dass sich für das Thema “Matrixcode” nur wenige Sammler interessieren (was mich freut, da ich wieder auf einem Tauschtag gestempelte Bund-Neuheiten für einen Schnäppchenpreis bekommen habe).
Das Thema moderne Fälschungen interessiert nicht jeden Sammler. Der Versandstellenbezieher steckt seine Marken in die dafür vorgesehenen Albenfelder brav ab. Mit dem Thema Fälschungen werden nur Frankaturhändler und ihre Kunden wie zum Beispiel Gerichtsvollzieher und Selbstständige konfrontiert. Die lesen aber nicht die “Philatelie”. Eine Warnmeldung im APHV-Magazin wäre hier sogar zielführender.
Generell gebe ich Journalist recht, der BDPh tut zu wenig für Fälschungsbekämpfung. Gerade wieder ist auf ebay ein Privatanbieter aufgefallen, der ungebraucht und postfrisch nicht unterscheiden kann. Entsprechende Aufklärung und sinnvolle Hinweise, wie man entfalzte Marken erkennen kann, würden der Verbandszeitschrift “Philatelie” gut stehen.
Ich stehe durchaus kritisch zur Deutschen Post. Ich habe aber kein Problem mit den Briefmarken oder den Stempel, eher mit der allgemeinen Arbeits- und Zustellqualität.
Die organisierte Philatelie profitiert aber zumindest indirekt von der Deutschen Post,zum Beispiel, in dem die Post auf Briefmarkenmessen Standfläche mietet. Betriebswirtschaftlich dürfte sich das Geschäft mit den Sammlern nicht lohnen, und die Deutsche Post könnte gut darauf verzichten, Briefmarken mit der Aufschrift “Deutschland” herauszubringen.
Der Verband ist auch von anderen Geldgebern und Sponsoren abhängig. Kritische Berichte über das Auktionsgebaren wird man in der Zeitschrift “Philatelie” vergebens suchen.
Den Vorwurf der persönlichen Bereichung von BDPh-Funktionären halte ich für absurd. Das mag vor 20 Jahren noch anders gewesen sein, als man sich in Foren gestritten hat, ob der BDPh-Präsident Business Class fliegen darf und wieviel Sekretärinnen ihm zustehen. Wenn ich die Produkte der Deutschen Post präsentiere, erwarte ich schon, das mir zumindest die Fahrtkosten ersetzt werden. Im übrigen sind diese Präsentationen von neuen Briefmarken eine gute Werbung für die Philatelie, bekommen sogar manchmal Nicht-Philatelisten davon durch die Presse Wind. Dagegen könnte man sich den Firlefanz um den Kunstbeirat einsparen. Der ist vollkommen aus der Zeit gefallen. Eine Abstimmung über das Internet würde schneller und einfacher gehen.
Und die persönlichen Geschenke und Prämien: ich hatte einmal eine solche edle leinengebundene Präsentationmappe auf den Philaseiten versteigert. Ergebnis: etwa 80% des Postpreises, die gestempelten Marken nicht gerechnet. Bei einem normalen Zehnerbogen springen etwa 7 Euro heraus. Dafür lohnt sich die geopferte Freizeit wirklich nicht.
Offensichtlich hast Du bei Deinem ehemaligen Arbeitgeber Feinde. Sehe es eher als Lob, dass Du etwas erreicht hast, sonst hättest Du Dich intern nicht unbeliebt gemacht. Am schlimmsten sind für ein Unternehmen die Mitarbeiter, wo es nicht einmal auffällt, dass sie krank sind und fehlen (das ist bei meinem vorherigen Arbeitgeber passiert).
Wenn ein Mister X Unwahrheiten über Dich verbreitet, solltest Du Deinen Kontrahenten abmahnen und ihn zur sofortigen Unterlassung der Aussage auffordern. Die Unterlassungserklärung kann strafbewehrt sein. Je nach Einzelfall könnten auch § 164 StGB Falsche Verdächtigung, Verleumdung (§ 187 StGB) oder üble Nachrede (§ 186 StGB) greifen. Lasse Dich anwaltlich beraten. Auf jeden Fall musst Du Beweise der Falschaussagen sichern. Vermutungen reichen nicht aus. Das Bundesverfassungsgericht hat mehrfach klargestellt: „Unwahre Tatsachenbehauptungen genießen nicht den Schutz der Meinungsfreiheit.“ (BVerfG, Beschluss vom 13.04.1994 – 1 BvR 23/94).
Du musst natürlich Deiner Sache absolut sicher sein. Vertraulichkeitserklärungen gelten auch nach dem Verlassen des Betriebes. Auf der anderen Seite ist es nicht verboten, offensichtliche Fälschungen moderner Marken der Deutschen Post vorzustellen und auf für jeden sichtbare Echtheitsmerkmale hinzuweisen.
Und zu guter letzte: ich schätze Deine Arbeit sehr, nicht nur den journalistischen Teil. Du solltest aber nicht den gleichen Fehler wie der ebenfalls von mir wegen seines unermüdlichen Kampfes gegen die unsäglichen Folien geschätzten Peter Feuser machen, und einen Mehrfrontenkrieg führen und übers Ziel hinausschiessen. Das hat der eigentlichen Sache um die Folien, die klassische Briefmarken schädigen (Stichwort Bleisulfid) nicht gut getan.