Briefmarken Atteste

Thema:

Deutsche Besetzung WK 2 Elsass Belege

Jürgen Zalaszewski Am: 05.02.2026 23:29:44 Gelesen: 1201 # 1
Hallo zusammen, diesen Beleg wollte ich schon lange mal zeigen, denn einen derartigen Nebenstempel zum "Deutschen Spartag" und dann noch aus dem annektiertem Gebiet von Elsass habe ich noch nie zuvor gesehen. Der Frankatur nach zu urteilen dürfte es sich hier um einen Ortsbrief gehandelt haben, auch wenn die Anschrift fehlt. Tagesstempel von Mülhausen (Els) 2 vom 23.10.1941. Der hinzugesetzte Nebenstempel weist auf den "Deutschen Spartag / 30.10.1941 / Am Spartsg zur Sparkasse" hin. Kennt jemand diesen Nebenstempel oder gibt es sogar andere Beispiele dazu? Viele Grüße Jürgen [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Wenn's um Geld geht Sparkasse: Belege und Stempel"]
mark94 Am: 06.02.2026 20:38:44 Gelesen: 1145 # 2
Es wäre zuerst zu klären ob es sich um einen postalischen oder privaten Stempel des Geldinstituts handelt. Ich neige eher zu einem privaten Stempel der Sparkasse für Werbezwecke.
cilderich Am: 06.02.2026 21:38:01 Gelesen: 1133 # 3
@ Jürgen Zalaszewski [#1] Servus, der Stempel ist sicher privat. Solche Eindeutschungen kamen,vor allem bei gesellschaftlich interessanten Stellen durchaus häufiger vor. Es könnte sich übrigens auch um Geschäftspapiere gehandelt haben. Gleiches Porto und wurde nicht immer so gekennzeichnet. Darüber hinaus schönes Stück. Beste Grüße cilderich
10Parale Am: 07.06.2026 14:58:45 Gelesen: 736 # 4
@ Jürgen Zalaszewski [#1] Aus dieser Zeit fand ich heute auf einem Markt dieses Einschreiben, freigemacht mit 36 Pfennig Hindenburg Aufdruck Elsass (3 + 6 + 25) nach Baden-Baden AK 27.9.40. Der Einschreibezettel nutzt die deutsche Bezeichnung von St.Louis (St.Ludwig) und die Marken sind mit einem Ortsstempel von Blotzheim abgestempelt. Sicherlich philatelistisch angeordnet: ob´s portogerecht war weiß ich nicht. Liebe Grüße 10Parale
Martin de Matin Am: 04.07.2026 10:46:28 Gelesen: 605 # 5
Ich beginne mit einer Reihe von Belegen mit Hindenburgmarken mit dem Aufdruck Elsaß. Ich zeige die Belege nach Orten in alphabetischer Reihenfolgen rückwärts, damit ich mit einem schönen Beleg beginnen kann. Der erste Beleg ist ein Wertbrief vom 2(?)9.5.1941 aus Weißenburg nach Selz (30.5.1941). Die Kreissparkasse Weissenburg sandte den Wertbrief über 10.000 Reichmark an ihre Zweigstelle in Selz. Vorderseitig ist eine Gewichtsangabe von 274g vermerkt. Es wurden Marken für 2,90 Mark verwendet; dies sind viermal die 50 Pf (MiNr.13) und zweimal die 20 Pf (MiNr.9). Rückseitig befinden sich zwei Siegel mit der Inschrift "Kreissparkasse Weissenburg". Gruss Martin
Martin de Matin Am: 11.07.2026 07:30:21 Gelesen: 548 # 6
Der nächste Beleg ist eine Paketkarte für ein 2,1 kg schweres Paket. Das Paket wurde am 12.7.1941 in Tagsdorf aufgegeben. Der Ortsname Tagsdorf wurde auf den Paketnummernzettel aufgestempelt. Das Paket ging nach Sand am Main. Für die Gebühr von 0,75 Mark wurde eine 50 Pf (MiNr.13) und eine (MiNr.10) verwendet. Gruss Martin
Martin de Matin Am: 19.07.2026 07:39:38 Gelesen: 440 # 7
Für ein 4,5 kg schweres Paket vom 19.2.1941 aus Sulzbach nach Fürnbach (heute Teil von Rauhenebrach) wurde eine Gebühr von 75 pf verlangt; dazu wurden die Michelnummern 6, 8 und 13 verwendet. Der Ortsname Sulzbach wurde auf den Paketnummernzettel aufgestempelt. Gruss Martin
Lars Boettger Am: 19.07.2026 12:02:13 Gelesen: 420 # 8
@ 10Parale [#4] Sicherlich philatelistisch angeordnet: ob´s portogerecht war weiß ich nicht. Das ist ein Sammlerbeleg. Bei dem Kunstwort "portogerecht" sträuben sich mit die Nackenhaare, aber die Inlandspostkarte ist mit 36 Pfennig richtig frankiert: 6 Pfennig für die Inlandspostkarte und 30 Pfennig Einschreibegebühr Beste Grüsse! Lars
Martin de Matin Am: 26.07.2026 10:59:27 Gelesen: 336 # 9
Die nächste Paketkarte ist für ein 8,4 kg schweres Paket aus Sulz. Es wurde eine Gebühr von 165 Pf verlangt dazu wurde eine 100 Pf (MiNr.16), eine 40 Pf (MiNr.12) und eine 25 Pf (MiNr.10) verwendet. Gruss Martin
Martin de Matin Am: 01.08.2026 21:31:42 Gelesen: 232 # 10
Für ein 7,5 kg Paket von Sierenz nach Bad Kissingen wurde am 9.7.1941 eine Gebühr von 135 Pf verlangt. Dazu wurden eine 100 Pf (MiNr.16) eine 25 Pf (MiNr.10) und eine 10 Pf (MiNr.6) verwendet. Gruss Martin
Martin de Matin Am: 08.08.2026 09:26:39 Gelesen: 139 # 11
Ein 5 kg schweres Paket wurde am 16.9.1941 von Sausheim nach Schweinfurt geschickt. Auf der Paketkarte befindet sich ein 50 Pf (MiNr.13) und eine 25 Pf (MiNr.10). Gruss Martin