Der Viererblock Sollte Mi 2A a waz
Die beiden Einzelwerte Mi 2A b wbz
Nun wird der b Wert mit 800 Mi€ angesetzt. Das läßt Zweifel aufkommen. Allerdings sind die Marken schon so lange in meinen Besitz, das selbst Wunder möglich sind. Vor Jahrzehnten sah die Spezialisierung ohnehin ganz anders aus.
Nette Wochenendgrüße Pepe
[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Alliierte Besetzung SBZ Berlin-Brandenburg: Marken bestimmen"]
Thema:
Alliierte Besetzung SBZ Berlin-Brandenburg: Farben bestimmen
Am: 17.01.2026 19:33:50
Gelesen: 1541
# 1
Heute zeige ich mal was zur Farbthematik. Beim 6 Pfennigwert führt der Michel zwei Farben auf. Diese sind schon weit gedehnt formuliert, man erahnt viele Schwankungen.
a lebhaftgrauviolett bis dunkelviolett
b mittelbläulichviolett
Lassen wir die Bilder sprechen
Der Viererblock Sollte Mi 2A a waz
Die beiden Einzelwerte Mi 2A b wbz
Nun wird der b Wert mit 800 Mi€ angesetzt. Das läßt Zweifel aufkommen. Allerdings sind die Marken schon so lange in meinen Besitz, das selbst Wunder möglich sind. Vor Jahrzehnten sah die Spezialisierung ohnehin ganz anders aus.
Nette Wochenendgrüße Pepe
[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Alliierte Besetzung SBZ Berlin-Brandenburg: Marken bestimmen"]
Der Viererblock Sollte Mi 2A a waz
Die beiden Einzelwerte Mi 2A b wbz
Nun wird der b Wert mit 800 Mi€ angesetzt. Das läßt Zweifel aufkommen. Allerdings sind die Marken schon so lange in meinen Besitz, das selbst Wunder möglich sind. Vor Jahrzehnten sah die Spezialisierung ohnehin ganz anders aus.
Nette Wochenendgrüße Pepe
[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Alliierte Besetzung SBZ Berlin-Brandenburg: Marken bestimmen"]
Am: 18.01.2026 07:39:24
Gelesen: 1498
# 2
@ Pepe [#1]
Guten Morgen,
um es richtig zu schreiben, gibt es eigentlich drei Farben. Die Mi.-Nr. 2 A a und 2 B a haben die gleiche Farbe. Die Mi.-Nr. 2 B b ist dunkelgrauviolett zu 600 Euro. Die beiden im Katalog benannten Mi.-Nr. 2 A b haben zudem noch eine andere Papiersorte. Es sind die von Dir genannte 2 A b wb z zu 800 und die 2 A b uy zu 2600 Euro. Alles Werte für postfrisch.
Meine Frage zu Deinen Abbildungen: Was ist davon geprüft?
Beste Grüße
Karl-Heinz
Am: 18.01.2026 18:23:29
Gelesen: 1456
# 3
@ KHV [#2]
Hallo Karl Heinz,
ganz unvermutet hat die Redaktion hier ein neues Thema eröffnet. Diese Marken sind ein schwieriges Feld. So hast Du nun für die beiden Varianten die Farbe b angegeben. Sollten die wirklich gleichfarbig sein? Und die hochpreisige uy ist es leider auch nicht. Sie sind alle mit waagerechter Gummiriffelung. Den Sechserblock habe ich die Farbe a, Papier wbz zugeordnet. Anders herum wäre der ja ein sehr teures Teil. Zumal es davon noch einen 4er Block gibt. Die beiden Einzelmarken sollten dann vielleicht wirklich die Farbe b, Papier wbz sein. Das zu glauben fällt mir schwer. Bei solch hohen Summen bin ich eh immer sehr pessimistisch eingestellt. Ich schaue schon wieder in den DDR Universalkatalog, und es war früher wie auch heute wahrlich ein Nischen Sammelgebiet. Obwohl mein kleiner Posten von einen früher sehr erfahrenen Sammler zusammengetragen wurde.
Den Viererblock zeige ich hier auch nochmal allerdings gescannt auf schwarzen Grund. Die Farbenwirkung erscheint hier total anders.
Mi 6A, Farben a und b?
Der Vierer ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Teil des 6er Blocks gewesen. Bei den b Farben ist noch ein Randstück hinzugekommen und unten die Rückseite. Der kleine Pfeil unten links zeigt noch mal die Druckzufälligkeit Farbfleck über Bärentatze.
Der Scanhintergrund hat eine sehr hohe Auswirkung. Dazu später mal mehr.
Schönen Sonntag Abend und nette Grüße
Pepe
Mi 6A, Farben a und b?
Der Vierer ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Teil des 6er Blocks gewesen. Bei den b Farben ist noch ein Randstück hinzugekommen und unten die Rückseite. Der kleine Pfeil unten links zeigt noch mal die Druckzufälligkeit Farbfleck über Bärentatze.
Der Scanhintergrund hat eine sehr hohe Auswirkung. Dazu später mal mehr.
Schönen Sonntag Abend und nette Grüße
Pepe
Am: 18.01.2026 19:33:04
Gelesen: 1436
# 4
@ Pepe [#3]
Guten Abend Pepe,
Danke für Deine Antwort. Also nicht geprüft. Zuerst habe ich selbst Schwierigkeiten, aus fremden Scans Farben abzuleiten. Doch ich habe von der Mi.-Nr. 2A und 2B alle Farben geprüft hier bei mir. Also keine gespeicherten Dinge aus dem Internet. Werde das mal aufbereiten und hier die Marken mit dem Prüfergebnis einstellen.
Ich weiß, dass damit Dir bei Deinen Marken auch nicht geholfen ist. Denn es ist ja wiederum ein Scan von mir. Aber vorstellen kann man es ja mal. Dauert nur ein wenig.
Beste Grüße
Karl-Heinz
Am: 19.01.2026 10:58:51
Gelesen: 1379
# 5
Fange mal mit der Mi.-Nr. 2 B an. Deutschland-Spezial, Band 2 kennt zwei Farben.
Die Mi.-Nr. 2 B a - lebhaftgrauviolett bis dunkelviolett und
die Mi.-Nr. 2 B b - dunkelgrauviolett
In diesem Beitrag die Abbildungen der 2 B a. Scann erfolgte ohne Bildbearbeitung, ohne Veränderungen und kein Schärfen usw. Ich habe ausschließlich geprüfte Marken verwendet.

Die Mi.-Nr. 2 B a - lebhaftgrauviolett bis dunkelviolett und
die Mi.-Nr. 2 B b - dunkelgrauviolett
In diesem Beitrag die Abbildungen der 2 B a. Scann erfolgte ohne Bildbearbeitung, ohne Veränderungen und kein Schärfen usw. Ich habe ausschließlich geprüfte Marken verwendet.

Am: 19.01.2026 11:02:06
Gelesen: 1376
# 6
Dann zur Mi.-Nr. 2 B b. Auch diese wurde ohne Bildbearbeitung gescannt. Bei dem Attest habe ich im Interesse der Nachvollziehbarkeit die Abbildung von der Rückseite hinzugefügt.
Beste Grüße
Karl-Heinz


Am: 19.01.2026 13:16:16
Gelesen: 1358
# 7
Weiter in den Farben der Mi.-Nr. 2. Dann die Papier- und Gummierungsart wbz. Bei dieser werden ja die Farben a und b angegeben.
2 A a (gilt für ux, uy, vx, waz, wbz und wbzt) = lebhaftgrauviolett bis dunkelviolett
2 A b (gilt für uy und wbz) = mittelbläulichviolett
In diesem Beitrag die awbz. Alle geprüft und nach Augenschein von hell nach dunkel sortiert.


Am: 19.01.2026 13:19:51
Gelesen: 1355
# 8
Dann weiter mit der angefragten 2 A b wbz. Der Scann wie immer ohne Bearbeitung.

Die Mi.-Nr. 2 A b wbz wurde bis 2008 unter Fehlfarben (F) katalogisiert. Deshalb hier die Kennzeichnung mit wbz F.
In einem Kurzattest von 2012 wird dann das "F" übersetzt in 2 A b wbz.

Die Mi.-Nr. 2 A b wbz wurde bis 2008 unter Fehlfarben (F) katalogisiert. Deshalb hier die Kennzeichnung mit wbz F.
In einem Kurzattest von 2012 wird dann das "F" übersetzt in 2 A b wbz.
Am: 19.01.2026 13:27:09
Gelesen: 1353
# 9
Schließlich die letzte der Mi.-Nr. 2. Es ist die 2 A b uy. Um einen Vergleich zu ermöglichen, auch zwei geprüfte 2 A a uy.

Anschließend die 2 A b uy mit Attest.



Anschließend die 2 A b uy mit Attest.


Am: 19.01.2026 15:38:37
Gelesen: 1322
# 10
Hallo Karl-Heinz,
es ist wirklich toll, dass du die verschiedenen Unterschiede in Farbe und Papier hier so kompetent und umfassend zeigen kannst!
Wäre es dir möglich, die gezeigten Unterschiede, also je eine Marke der unterschiedlichen Sorten, zusammen zu zeigen? Dadurch wäre es sicherlich möglich, an Hand der nebeneinander stehenden Marken die Unterschiede auch für eher ungeübte Sammler dieser Marken besser zu erkennen, um somit eine gewisse "Vor-Sortierung" der eigenen Marken vornehmen zu können.
Gruß
Michael
Am: 19.01.2026 16:40:22
Gelesen: 1305
# 11
@ spain01 [#10]
Hallo Michael,
besten Dank für Deine netten Worte. Stelle die Dinge zusammen, auch wenn es dadurch die Zusammenhänge (Prüfungen) so nicht mehr zu sehen sind. Habe die Bezeichnungen nach Michel in die Bilder geschrieben. Ich persönlich halte viel davon, so wertvolle Stücke prüfen zu lassen. Alles andere ist meist Raten.
Beste Grüße
Karl-Heinz
Also [#5] und [#6] bei der Mi.-Nr. 2 B. Hier ist die Farbe b im Namen anders als bei 2 A b uy/wbz.
Dann bei [#7] und [#8] für die Papier- und Gummierungsart wbz – hier zwei der Farbe a – weil diese eine erhebliche Spanne verdeutlichen.
Dann bei [#9] die Papier- und Gummierungsart uy – theoretisch die gleiche Farbbezeichnung b-Farbe bei uy und wbz.
Dann bei [#7] und [#8] für die Papier- und Gummierungsart wbz – hier zwei der Farbe a – weil diese eine erhebliche Spanne verdeutlichen.
Dann bei [#9] die Papier- und Gummierungsart uy – theoretisch die gleiche Farbbezeichnung b-Farbe bei uy und wbz.
Am: 19.01.2026 22:27:51
Gelesen: 1251
# 12
@ KHV [#7]
Hallo Karl Heinz,
vielen Dank für den Fleiß und die Mühe für dieses augenscheinlich doch so schwierige Farbthema. Zu den 10 Marken in [#7]. Ich kann es mir nicht vorstellen, das hier nur eine Farbe und Tönungen vorliegen soll. Bin allerdings Greenhorn hierbei. Dann vermisse ich auf allen 10 Rückseiten die Angabe der Farbe.
Beide Prüfer haben in, wie ich es finde, unprofessioneller weise die korrekte Papier-und Gummiriffelung bestimmt. Wie kannst Du nun die Farbbestimmung nachweisen. Es muss ja dann noch ein weiterer Beleg von jeden Prüfer für jede Marke existieren.
Die Prüfzeichen rückseitig überzeugen mich gar nicht. Aber es sind sicher echte Signaturen.
Um noch mehr Wirbel zu Farbvergleichen zu machen habe ich die mit EPSON VE70 Photo (Standarteinstellung) zwei Scans mit XnView aneinandergereit. Ich habe mit 300dpi gescannt. Einziger Unterschied ist der Hintergrund. Nun schaut Euch mal die Wirkung schwarz und grauweißer Hintergrund an. Meine persönliche subjektive Meinung, es sind verschiedene Farben.
Der Hintergrundeffekt sollte von Farbinteressierten mal getestet werden, vielleicht verhalten sich andere Scanner anders.
Mi 2A wbz Farben ungeprüft
Nette Grüße Pepe
Mi 2A wbz Farben ungeprüft
Nette Grüße Pepe
Am: 19.01.2026 23:55:32
Gelesen: 1235
# 13
@ Pepe [#12]
Du kannst mit einem unkalibrierten Scanner an einem unkalibrierten Monitor mit unkalibrierter Software keinerlei fundierte Aussagen über Farben treffen. Die Scans werden mindestens von deiner Bildverarbeitung, eventuell schon vom Scanner oder seinem Treiber, farbverändert und das ganze wird dann auf einem Monitor angezeigt, der Farben anders darstellt, als sie der Scanner an die Software lieferte.
Am: 20.01.2026 10:37:30
Gelesen: 1186
# 14
@ Pepe [#12]
Hallo Pepe,
ich kann Deine Position nachvollziehen. Deshalb hatte ich ja bei [#4] u. a. geschrieben: "Ich weiß, dass damit Dir bei Deinen Marken auch nicht geholfen ist."
In dem Scan zur 2A abwz ist in der unteren Reihe eine Marke mit der Farbe a gekennzeichnet. Hier ist es wichtig, sich zu erinnern, in welcher Form Markenwerte unter 1 Euro bei einer Prüfung signiert (typisiert - siehe Punkt 3.1 der Sonderregelungen für das Prüfgebiet SBZ) werden. Im Michel steht dazu speziell: "... billige Stücke verdienen, wenn sie (BPP-)geprüft sind, einen Aufschlag von 1,50 Euro.
Dann hätte ich die Anzahl der awbz noch ausweiten können. Mir ging es in dem Post [#7] darum, die Spannweite der Farbe lebhaftgrauviolett bis dunkelviolett zu zeigen. Wenn man ebenso die Farbanschau bei 2 A b wbz [#8] und 2 A b uy [#9] mittelbläulichviolett vergleicht, erscheinen diese nicht gleich. Das kann aber auch an dem Eindruck des gekreideten Papiers und des getönten Papiers liegen. Deshalb kann ich Deine Marken nicht beurteilen. Bei einer von Dir vermuteten guten Farbe würde ich es prüfen lassen. Und nicht jedes, was von den Altprüfern mit F gekennzeichnet wurde, ist heute auch b.
Beste Grüße
Karl-Heinz
Am: 20.01.2026 15:43:25
Gelesen: 1102
# 15
Hallo,
ich habe mich vor Jahren auch mal mit den Farben der Berlin-Brandenburger Marken beschäftigt, eher aus Neugier. Einige Hundert Messwerte sind in meiner Datenbank.
Kurven der 6 Pf
Letztlich habe ich zwar keine Ahnung, wo die Grenze zwischen a und b ist, aber wenn man sich die Kurven und die Farbwolke anschaut, erkennt man, dass es sehr vielfältig zugeht. Es waren ja auch viele Auflagen für viele Millionen Einwohner.
Einige geprüfte b-Farben sind auch dabei, aber die haben nicht dieselbe Kurve
Ich weiß, dass die Prüfer des Gebietes sich nicht nach Kurven richten. Nur der unterschiedliche Rotanteil an der Farbe kann es nicht sein, zu viele Marken haben eine geringen Rotanteil, und bei einem Michelpreis um 2.000 Euro kann nicht jede fünfte Marke b sein.
Auch unter UV ist die 6 Pf ein wirklich bunter Hund. Vielleicht geschieht die Abgrenzung darüber.
Zum Veranschaulichung zwei Bilder aus meinem Lagerbuch unter UV.
Wie man erkennt, sind viele unter UV Rosa, aber es gibt auch graue und hellblaue. Irgendeine Variante wurde auserkoren, selten und teuer zu sein.
Viele Grüße
Carsten
Kurven der 6 Pf
Letztlich habe ich zwar keine Ahnung, wo die Grenze zwischen a und b ist, aber wenn man sich die Kurven und die Farbwolke anschaut, erkennt man, dass es sehr vielfältig zugeht. Es waren ja auch viele Auflagen für viele Millionen Einwohner.
Einige geprüfte b-Farben sind auch dabei, aber die haben nicht dieselbe Kurve
Ich weiß, dass die Prüfer des Gebietes sich nicht nach Kurven richten. Nur der unterschiedliche Rotanteil an der Farbe kann es nicht sein, zu viele Marken haben eine geringen Rotanteil, und bei einem Michelpreis um 2.000 Euro kann nicht jede fünfte Marke b sein.
Auch unter UV ist die 6 Pf ein wirklich bunter Hund. Vielleicht geschieht die Abgrenzung darüber.
Zum Veranschaulichung zwei Bilder aus meinem Lagerbuch unter UV.
Wie man erkennt, sind viele unter UV Rosa, aber es gibt auch graue und hellblaue. Irgendeine Variante wurde auserkoren, selten und teuer zu sein.
Viele Grüße
Carsten
Am: 28.01.2026 09:56:27
Gelesen: 780
# 16
@ Carsten Burkhardt [#15]
Hallo Carsten,
wie wäre es, wenn Du eine gut ausgearbeitete Anfrage/Umfrage verschickst an
- ehemalige noch erreichbare Prüfer
- derzeitige Prüfer der grossen Verbände
- Personen, die Du als Sachverständig anerkennst, weil sie viel von Prüfungen verstehen
- und die zuständige(n) Arbeitsgemeinschaften ?
Händler und Sammler sollten sich auf allgemein anerkannte Regeln verständigen, sonst hätte ich meine Probleme mit dem Wert der Prüfungen und damit auch der Prüfstücke.
Oder bist Du der Meinung, die Anfragen/Umfragen lohnen sich nicht, weil Dir zu wenige antworten ?
Viele Grüsse, Richard