Briefmarken Atteste

Thema:

Alliierte Besetzung SBZ Postanweisungen

HWS-NRW Am: 23.10.2025 16:10:05 Gelesen: 1703 # 1
Hallo in die Runde. Postanweisung (Formularaufbrauch, das Feld wurde gestrichen), aufgegeben am 27. August 1945 im Postamt OBERFROHNA, die Gebühr von 40 Rpf entrichtet mit einem violetten "Gebühr bezahlt"-Rahmenstempel, rückseitig abgeschlagen ein Eingangsstempel von LEIPZIG W 34 - Reichsmessestadt vom 29. August und wie vorgeschrieben gelocht. mit Sammlergruß Werner [Beiträge redaktionell verschoben]
drmoeller_neuss Am: 23.10.2025 20:37:04 Gelesen: 1673 # 2
@ HWS-NRW [#1] Die DDR wurde erst 4 Jahre später am 7. Oktober 1949 gegründet. Trotzdem ein interessanter Beleg.
HWS-NRW Am: 23.10.2025 23:30:58 Gelesen: 1655 # 3
Hallo, nach Richard einen neuen Thread geöffnet hat, folgen jetzt neue Belege. Ein „Panther“ ziert das Werbeklischee der in EHRENFRIEDERSDORF genutzten Maschine, noch interessanter war für mich aber der verwendete Wertrahmen „Bogenrechteck“ zu 40 Rpf, bei dem im oberen Bereich der Text „Deutsches Reich“ entfernt (aptiert) wurde. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 24.10.2025 19:44:02 Gelesen: 1579 # 4
Hallo am Abend. Postanweisung über 1.000 RM, aufgegeben im April 1946 im Postamt LEIPZIG W 31, vorderseitig wurde oben noch ein Stempel abgedruckt, ob es dabei um den Hinweis zur umseitigen Freigebühr handelt, lässt sich nicht entziffern. Interessant hier wieder die Teilaptierung (Entfernung Text Deutsches Reich) beim Wertrahmen. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 25.10.2025 11:37:23 Gelesen: 1535 # 5
Hallo in die Runde, heute ein besonders schönes Exemplar, auch, wenn es "leider" gelocht wurde. Einen besonders klaren Aufdruck erhielt diese Postanweisung, ausgefüllt in der I.Werke A.G. in PLAUEN, die Gebühr von 40 Rpf entrichtet rückseitig auf dem Formular C 90 E, interessant auch hier eine Teilaptierung im Wertrahmen (Deutsches Reich" fehlt), vorderseitig noch ein Zweizeiler "Freigebühr" hinzu gesetzt, wäre er postseitig nicht gelocht (erledigt!) worden, wäre es ein Super-Beleg. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 25.10.2025 21:47:52 Gelesen: 1493 # 6
Hallo am späten Abend. In dieser Maschine, verwendet in der Poststelle des Sauerstoffwerks in PLAUEN, kam es zur Aptierung der NS-Symbole und des unteren Textes, bevor der Stempel zur Verrechnung der notwendigen Gebühr von 40 Rpf für diese Postanweisung von 1946 aufgedruckt wurde. mit Sammlergruß Werner
Frankenjogger Am: 26.10.2025 07:09:33 Gelesen: 1479 # 7
@ HWS-NRW [#5] wäre er postseitig nicht gelocht (erledigt!) worden, wäre es ein Supr-Beleg Was ist an der Lochung auszusetzen? Viele Grüße, Klemens
wheilmann Am: 26.10.2025 10:03:46 Gelesen: 1470 # 8
@ Frankenjogger [#7] Hallo zusammen, die Lochungen auf den Hauptteilen der Postanweisungen sind "Entwertungszeichen": Bürolocher- oder Sternchenzeichen. Nicht gelochte Hauptteile wurden nicht zur Verbuchung/Auszahlung eingereicht. Gruß Wolfgang
HWS-NRW Am: 26.10.2025 12:28:12 Gelesen: 1458 # 9
Hallo in die Runde, ich hoffe, die Besucher in Ulm sind auf ihre Kosten gekommen. Heute ein einfaches Formular und optimal gelocht, die Firma nutzte im März 1946 in ihrer Maschine einen fast komplett aptierten Wertrahmen (Reichsadler und Text entfernt), im Werbeklischee wird auf die Continental-Schreibmaschinen hingewiesen. Die Wanderer-Werke waren ein bedeutender deutscher Hersteller von Fahrrädern, Motorrädern, Autos, Lieferwagen, Werkzeugmaschinen und Büromaschinen. mit Sammlergruß Werner
Frankenjogger Am: 26.10.2025 17:00:32 Gelesen: 1427 # 10
@ wheilmann [#8] Das war mir schon bekannt. Ich schrieb das nur, weil Werner die Lochung bemängelte, als ob es Belege ohne Lochungen gäbe. Viele Grüße, Klemens
HWS-NRW Am: 26.10.2025 19:57:53 Gelesen: 1405 # 11
[#10] Hallo am Abend, hallo Klemens, ich hatte nur bedauert, das die vorgeschriebene Lochung im Bereich des AFS-Abdruckes lag. In den Postämtern LEIPZIG W 31 und LEIPZIG O 5 setzte man die spätere Lochung mehr mittig in den Belegen an, so dass der aptierte Wertrahmen nicht getroffen wurde. Auch für das Abtrennen einer der Ecken gab es wohl keine Vorgaben, da es auch Belege ohne diese "Kennzeichnung" gibt. mit Sammlegruß Werner
wheilmann Am: 26.10.2025 20:28:08 Gelesen: 1397 # 12
@ HWS-NRW [#11] Hallo zusammen, auch "Ecke ab" ist mir als "Entwertungszeichen/ausgezahlt" bekannt - steht alles in den ADAs (Allgemeine Dienstanweisungen des Postdienstes). Ich habe von 1964 bis 1978 im großen Postamt 1 Bremen u. a. am 'Ausgabeschalter für nachzuweisende Sendungen' (Einschreiben, Wertbriefe, Nachnahmen, Briefe mit ZU, PAnw-Auszahlungen, usw.) gearbeitet. Gruß Wolfgang
Nordluchs Am: 27.10.2025 09:20:39 Gelesen: 1339 # 13
@ Frankenjogger [#10] @ wheilmann [#12] Hallo zusammen, ich gebe ergänzend zwei kurze Auszüge zum Thema Lochung zur Kenntnis. Im Band 198 der Poststempelgilde, ein Werk über die Einführung von Briefschließmaschen (Velopost), wird unter anderem über folgende Maschine berichtet. Eine elektrisch betriebene Vertikalbohrmaschine für ein 1,5 mm Bohrloch, das für jeden Monatstag an anderer Stelle verwendet wird, um die Zahlkarten u. ähnliches (Hauptteil) in größeren Mengen zu kennzeichnen. Das waren lustige Löcher. Konnte ich mit freundlicher Genehmigung des Autors entnehmen. Es ist also auch in diesem Fall kein Wunschkonzert, wo die Löcher sich befinden. Auch landeten seinerzeit keine gezeigten Postanweisungen u. ä. in Sammlerhand, sondern wurden gelagert. Das war mein Senf dazu! Gruß Hajo
HWS-NRW Am: 27.10.2025 10:40:44 Gelesen: 1320 # 14
Hallo Hajo, Danke für Deinen tollen Hinweis in Bezug auf die "Löcher", es wurden wohl in einigen Postämtern sogar verschiedenen große Bohrer verwendet. Zwei aufgebrauchte "Feldpostanweisungs-Formulare" in der Gebühr von 20 und 60 Rpf, aufgegeben von der Firma Herrmann & Söhne in OBERFROHNA, zur Verwendung kam hier ein weiterer teilaptierter Wertrahmen, in der Firmen-Poststelle übersah man, dass man noch das Jahr 1945 eingestellt hatte, rückseitig zum Glück die Ankunftsstempel mit den richtigen Daten 9. und 19.3.1946. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 27.10.2025 22:28:15 Gelesen: 1277 # 15
Hallo am späten Abend. Eine weitere alte Feldpostanweisung, verschickt im März 1946 von einem Unternehmen für Maschinenbau aus LUGAU im Erzgebirge, man nutzte hier einen aptierten Wertrahmen (der Reichsadler wurde entfernt) in der Gebührenstufe zu 30 Rpf. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 28.10.2025 10:40:08 Gelesen: 1240 # 16
Hallo. Heute zwei Belege in der Gebührenstufe zu 20 Rpf aus AUERBACH (ERZGEB) und OBERLUNGWITZ, das Formular (C 90) gedruckt von zwei verschiedenen Herstellern, im Wertrahmen sind jetzt Reichsadler und der untere Text "Deutsche Reichspost" aptiert worden. mit Sammlergruß
HWS-NRW Am: 29.10.2025 14:08:16 Gelesen: 1126 # 17
Hallo, heute erst einmal meine letzten beiden Belege. Postanweisungen zu 20 und 30 Rpf, verwendet Maschinen mit dem Wertrahmen DEUTSCHE POST, aufgegeben im Oktober 1946 in HAINICHEN und LEIPZIG. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 27.01.2026 11:21:44 Gelesen: 808 # 18
Hallo. Postanweisung, aufgegeben im Juli 1946 von einem Unternehmen für Apparate- und Werkzeugbau zur autogene Metallbearbeitung im Sauerstoffwerk PLAUEN mit Darstellung einer Sauerstoff-Flasche im Werbesignet der teilaptierten (NS-Symbole und Staatsbezeichnung im Wertrahmen entfernt) Francotyp-Maschine. mit Sammlergruß Werner [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Industrie"]