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Altdeutschland Bayern Halbkreisstempel

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das Datum des Briefes aus Würzburg nach Miltenberg vom 16.5.184? ist nicht genau bekannt, aber bekannt ist, dass Briefe mit dem Vermerk "Papiere ohne Geldwerth" sicherlich wesentlich seltener sind, als Briefe mit Mustern oder Proben ohne Werth.
Den Absender anhand des Siegels vermag ich nicht zu erkennen, der Empfänger war die Liedertafel Miltenberg, weswegen ich mir vorstellen könnte, dass Noten/Kompositionen verschickt wurden.
Bei einer Entfernung von 49 km lag der Brief in der 2. Entfernungs- und Gewichtsstufe (6-12 Meilen und über 1/2 bis 1 Münchener Loth). Der Absender hatte artig die dafür nötigen 6 Kr. siegelseitig berappt.
Wer kann weitere Briefe mit "Papieren ohne Geldwerth" zeigen?
Liebe Grüsse vom Ralph
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern: Schöne Belege"][ Würzburg und [Miltenberg]
[Redaktionell ergänzt: Halbkreisstempel Erlangen Brief nach Bern]

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Der Ort hätte eigentlich zur PE Altenstadt gehören sollen, aber diese wurde erst am 1.11.1857 eröffnet. Wäre es möglich, dass die PE Neu-Ulm noch über 30 km entfernte Orte bediente?
LG von bayern klassisch
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ein Brief aus Würzburg vom 21.9.184? wurde an den Freiherrn Herrmann von Guttenberg nach Bayreuth verschickt, wofür die bayer. Post 9 Kr. notierte. Am 23.9. wurde er auch ausgeliefert, doch bald darauf mit neuer Anschrift "Weisendorf bey Erlangen" der Post zurück gegeben. Die 9 Kr. wurden erstattet und für die Strecke Bayreuth - Weisendorf 6 Kr. gefordert, in summa also 15 Kr.. Am Folgetag wurde er für diesen Betrag zugestellt.
LG von bayern klassisch
[Beiträge [#9] und [#10] redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Briefe erklären"]

Am 26.10.1859 schrieb der stadtbekannte Postbetrüger Heinrich Mack aus Ulm einen einfachen Brief nach Hengersberg, der von Ulm aus 9 Kreuzer gekostet hätte, von Neu-Ulm aus aber nur 6 Kr.
Text: Es hat mir leid gethan durch meinen Reisenden keinen Auftrag von Ihnen erhalten zu haben. Bei den jetzigen billigen Preißen von Zuckern, erlaube ich mir Ihnen mittelfeine Waare à f 34 1/2 (Kreuzer) franco Deggendorf ohne Verbindlichkeit zu offeriren & möchte Ihnen rathen dieses billige Offert nicht unbenützt zu laßen, indem Zucker, bei der jetzt kommenden größeren Verbrauchszeit eine wesentliche Preißerhöhung erfahren wird.
Bei dieser Gelegenehit bin ich so frei, Sie um Einsendung des verfallenen Postens vom 4 July de f 259.37 zu ersuchen & hoffe um somehr, daß Sie meinem Wunsche entsprechen werden, als der geringe Nutzen den man an Colonialwaaren hat, nicht erlaubt über die bedungene Fracht von 3 Monaten zu warten, wenn man nicht umsonst arbeiten will.
Bestens empfielt sich Ihnen Heinrich Mack.
LG von bayern klassisch
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einen Bischofsbrief aus Kirchheimbolanden vom 7.11. (Jahr nicht gesichert) an Bischof Nikolaus von Weis (1855 geadelt) zeige ich, der vom kathol. Dekanat Stetten, etwa 3 km östlich von Kirchheimbolanden, als gebührenfreie R. S. abgesandt wurde und am Folgetag dort ankam.
Bischofsbriefe der Pfalz findet man nicht so häufig, wie solche Richtung Freising.
LG,
Ralph
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die "217" mit Stempel des BAHNH. MÜNCHEN, leider ohne Datum innen. Aufgrund des Stempels also früher als der untenstehende Brief, oder?

die "325" mit Stempel des BAHNH. MÜNCHEN, sehr eindeutig vom 11. Februar 1860.
Gruß
Andreas
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[Beiträge [#17] und [#18] redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern: Schöne Belege"]
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern: Schöne Belege" / Die weiteren 5 Abbildungen befinden sich im Ursprungsthema]

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern: Ganzsachen der Kreuzerzeit] / Absendeort vollständig Saarbrücken / Halbkreisstempel Kusel]
