[1] https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/193015/60-jahre-kindergeldgesetz/
Thema:
Bund Dauerserie Heuss Belege
Am: 17.07.2025 13:24:57
Gelesen: 2815
# 1
Bund MiNr 186, gestempelt Katalogwert 0,80 Euro. Auf Kindergeldausweis-Doppel brachte sie vor einigen Jahren auf einer Schlegel Auktion 5.200 Euro + ~24% Aufgeld.
MWn ist es nicht nur das einzig bekannte Exemplar der MiNr. auf Kindergeldausweis-Doppel, sondern der Kindergeldausweis selbst ist das einzig bekannte Exemplar überhaupt, dessen Existenz bis vor einigen Jahren gänzlich unbekannt war. Dass die Karte überhaupt existiert, ist nur dem Umstand zu verdanken, dass die Postbeamt:in die damals seit zwei Monate geltende neue Regel nicht beachtete, nach der die Gebühr für die Ausstellung des Doppel im Nummerkarten-Zuschreibebuch zu verkleben war. Oder es wurde bewusst dagegen verstoßen, um ein Sammelobjekt zu kreieren - die perfekte Erhaltung könnte darauf hindeuten.
Warum ist ein Kindergeldausweis im Vergleich zum ebenfalls seltenen Rentenausweis so eine Rarität? Laut BPP wurde Kindergeld in der Bundesrepublik ab Mitte Oktober 1954 ab dem 4. Kind bezahlt, allerdings als Teil vom Lohn. Eine Ausweiskarte der Post war also nicht nötig. 1955 wurde es auch an arbeitslose Eltern und Familien ab 3 Kindern gezahlt. Vermutlich brauchten nur Arbeitslose solch einen Kindergeldausweis der Post, da Arbeitnehmer:innen über die Berufsgenossenschaften das Geld als Lohnbestandteil erhielten.
Und ab Mai 1956 war die Gebühr für die Ausstellung des Doppel nicht mehr auf dem Ausweis zu verkleben. Der Kreis derjenigen, die überhaupt einen solchen Ausweis benötigten, war also relativ klein. Aus diesem kleinen Kreis musste dann noch jemand seinen gerade erst neu erhaltenen Ausweis verlieren, ein Doppel anfertigen lassen und das Doppel dann einer philatelistischen Sammlung zuführen. Das alles in maximal 17 Monaten, in denen die Doppel in der gezeigten Form ausgestellt wurden.
[1] https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/193015/60-jahre-kindergeldgesetz/
[1] https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/193015/60-jahre-kindergeldgesetz/
Am: 20.07.2025 18:50:47
Gelesen: 2528
# 2
@ bovi11
@ bovi11
Solch große Raritäten wie die von Dieter gezeigten Duplikate der Rentenausweise und Rundfunkgenehmigung kann ich nicht beisteuern.
Aber zwei 50 Pfg Heuss I Werten in gestempelt mit 1,20 Katalogwert. Mein Telegramm des BPA Frankfurt (Main) hingegen wird, so meine Meinung, sicherlich ein Vielfaches dessen an Bewertung erzielen.
Was mich ein wenig verwundert, warum wurde ein doch wohl Diensttelegramm überhaupt gebührenpflichtig?
Gruß. Christel von der Post
Gruß. Christel von der Post
Am: 20.07.2025 20:24:05
Gelesen: 2479
# 3
Alles billige Marken, aber als Auslandspaketkarte von Helgoland nach Pinneberg ein Knaller. Versucht mal, so ein Teil zu bekommen.
Auslandspaketkarte für den Versand eines Pakets von Helgoland nach Pinneberg mit Notopfermarke Nummer 8 X.
Freimarken und Notopfermarke sind entwertet mit dem Tagesstempel (24a) HELGOLAND 04.11.54
Außerdem trägt die Auslandspaketkarte einen violetten Stempelabschlag „ZOLLAMT PINNEBERG“
Die Paketkarte ist mit dem Aufkleber versehen:
Darf in Deutschland nur durch
Vermittlung des zuständigen
Z o l l a m t s ausgehändigt werden.
[Beiträge [#11] bis [#3] kopiert aus dem Raritäten Thema]
[Beiträge [#11] bis [#3] kopiert aus dem Raritäten Thema]
Am: 18.10.2025 15:44:29
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# 4
@ Eilean
Ein Heuss-Brief als Eilbrief innerhalb Münchens vom München BPA 1 mit Fensterumschlag und Aktenlochung. Ist das nun hot oder Schrott?
Vorderseitig ein Nachgebühr-Stempel " J / Nachgebühr" und 10 Pfg Nachgebühr. Was fehlt denn an Gebühr, um auf 10 Pfg zu kommen? Das anderthalbfache von was? Ein nicht portogerechter Brief, ist das nun eine Mehrfachfrankatur, die es wert ist, zu sammeln?
Rückseitig drei Eilbriefträgerstempel, zwei davon haben sich handschriftlich verewigt. Dazu zwei Rohrpoststempel, eines vom München BPA 1 und eines vom Zustellpostamt.


Um 17.47 Uhr beim BPA 1 aufgelaufen, um 17:56 beim Zustellpostamt (welches auch immer es sein mag), um 19:oo Uhr mit B 102 erfolglos, am nächsten morgen um 7:50 durch B78 ebenso. Dann wird 23/2 zugestellt haben. Dazu ein Stempel 3E3/22-18, d.h. am 22. Juni um 18.00 Uhr. Wer Einschreibezettel sammelt, dürfte betätigen können, dass es sich bei 3E3 um das Bahnpostamt München handelt.

Ein Rohrpostbeleg aus dem Bedarf mit einem Briefträgerstempel 23/2, den ich noch nicht ganz zuordnen kann. Aus Pasing kenne ich diese, aber zum einen dann nur aus den 60er-Jahren und dieser wird nicht in Pasing gewesen sein.
Ein kleines Sahneschnittchen also und dass für den sehr schmalen Taler.
Gruß
Andreas
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Die Poststempel von München"]
Vorderseitig ein Nachgebühr-Stempel " J / Nachgebühr" und 10 Pfg Nachgebühr. Was fehlt denn an Gebühr, um auf 10 Pfg zu kommen? Das anderthalbfache von was? Ein nicht portogerechter Brief, ist das nun eine Mehrfachfrankatur, die es wert ist, zu sammeln?
Rückseitig drei Eilbriefträgerstempel, zwei davon haben sich handschriftlich verewigt. Dazu zwei Rohrpoststempel, eines vom München BPA 1 und eines vom Zustellpostamt.

Ein Rohrpostbeleg aus dem Bedarf mit einem Briefträgerstempel 23/2, den ich noch nicht ganz zuordnen kann. Aus Pasing kenne ich diese, aber zum einen dann nur aus den 60er-Jahren und dieser wird nicht in Pasing gewesen sein.
Ein kleines Sahneschnittchen also und dass für den sehr schmalen Taler.
Gruß
Andreas
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Die Poststempel von München"]
Am: 07.11.2025 08:26:46
Gelesen: 2113
# 5

Am: 07.11.2025 12:22:06
Gelesen: 2081
# 6
@ Eilean [#5]
Eine Mehrfachfrankatur läge vor, wenn der Brief ausschließlich mit den 5 Pf Marken frankiert wäre. Der gezeigte Brief trägt eine Buntfrankatur mit verschiedenen Marken einer Ausgabe/Serie.
Am: 07.11.2025 12:29:49
Gelesen: 2077
# 7
@ TeeKay [#6]
Ja. Da habe ich mich glatt verschrieben. Meinte Mischfrankatur.
Am: 07.11.2025 12:32:21
Gelesen: 2076
# 8
@ TeeKay [#6]
Der Begriff Buntfrankatur war mir bisher nicht geläufig. Ich dachte so etwas wird im Michel als Mischfrankatur bezeichnet.
Ich finde den Brief trotzdem als sammelnswert, weil es lauter Heuss Marken sind und aufgrund der Stempel gut dokumentiert. Eine Einzel- oder Mehrfachfrankatur ist natürlich gefragter.
LG Franz
Am: 07.11.2025 13:01:17
Gelesen: 2066
# 9
@ sammler70 [#8]
War für mich auch 20 Jahre lang Mischfrankatur. Aber Mischfrankatur bezeichnet laut Michel Briefekatalog eine Frankatur bestehend aus Marken unterschiedlicher Ausgaben/Serien. Also z.B. Posthorn+Heuss = Mischfrankatur.
Mit dem Fachbegriff Misch- oder Buntfrankatur ist keinerlei Wertung über die Sammelwürdigkeit verbunden. Viele der gefragtesten Portostufen waren überhaupt nur mit Misch- oder Buntfrankatur abzubilden. In dem Fall wäre zwar eine reine Mehrfachfrankatur möglich gewesen.
Am: 09.11.2025 16:49:21
Gelesen: 2035
# 10
Hallo,
ein Einschreiben-Brief der Zentralkasse südwestdeutscher Volksbanken AG (Außenhandelsbank) in Koblenz an die Chartered Bank Ltd in Larnaca auf Zypern vom 11.11.1959.
Der Brief mit 25 g kostete 60 Pfg. für den Brief, 50 Pfg Einschreibgebühr und 5 x 20 Pfg. LP-Zuschlag. Zypern zählte bis zum 30.09.1963 zur Übersee Zone 1.
Frankiert ist der Brief mit 4 x 50 Pfg. Heuss II (Mi. 251x) und der 10 Pfg. Europa-Marke von 1958 (Mi. 295).
Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefe deutscher Banken"]
Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefe deutscher Banken"]
Am: 05.01.2026 22:46:54
Gelesen: 1836
# 11
Hier noch ein BRD-Stempel:

Gute Nacht,
Reinhard
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel mit Werbung für die Benutzung der Luftpost"]

Gute Nacht,
Reinhard
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel mit Werbung für die Benutzung der Luftpost"]
Am: 07.01.2026 16:01:01
Gelesen: 1761
# 12
Hallo,
ein Brief aus Schwenningen von der Adler-Apotheke vom 09.12.1960, gelaufen nach Tuttlingen. Die Apotheke gibt es schon länger nicht mehr.
Die Werbung zeigt einen Adler im Zifferblatt.
Gruß
Manne
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund: Bebilderte Werbung auf Briefumschlägen und Postkarten"]
Gruß
Manne
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund: Bebilderte Werbung auf Briefumschlägen und Postkarten"]
Am: 08.02.2026 22:30:16
Gelesen: 1587
# 13
Heute eine Heuss, 8 Pfg vom rechten Rand, 182x, mit klarem Stempel aus München BPA1.
Gruß
Andreas
Gruß
Andreas
Am: 09.02.2026 01:35:34
Gelesen: 1568
# 14
@ Eilean [#13]
Hallo Andreas,
Heuss könnte Mi. Nummer WZ 15 mit recht hohen Bewertungen. Sieh letzte Tabelle von Markenheftchen 4, Michel Spezial 2025 Seite 1361.
Bitte meine Angaben überprüfen, ich schlafe schon fast ein.
Schöne Woche, Richard
Am: 09.02.2026 10:24:04
Gelesen: 1525
# 15
@ Richard [#20]
Die gab es 1954 noch nicht.
Viele Grüße,
Klemens
Die gab es 1954 noch nicht.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 09.02.2026 15:46:50
Gelesen: 1490
# 16
@ Frankenjogger [#15]
Danke. Der Hinweis ist mE richtig. Die Heuss Marke stammt nicht aus einem MHB oder Heftchenblatt, welcher dann wohl auch erst 1958/1960 herausgegeben wurde. Dort käme ja nur WZ 15a mit der grauen Strichelleiste rechts in Betracht. Der Schnitt rechts ist aber mE nicht quer durch ein Zierfeld.
Es ist eine gewhönliche Marke vom rechten Bogenrand.
Am: 26.06.2026 16:42:51
Gelesen: 858
# 17
Hallo,
ein Postauftrag der Spar- und Kreditbank Ihringen eGmbH nach Stuttgart vom 03.06.1955.
Der Brief kostete 20 Pfg., der Postauftrag 40 Pfg. und die Einschreibgebühr betrug 50 Pfg. Freigemacht war der Brief mit 1 x 10 Pfg. und 5 x 20 Pfg. Heuss I.
Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefe deutscher Banken"]
Gruß
Hubert
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefe deutscher Banken"]
Am: 28.06.2026 17:40:32
Gelesen: 761
# 18
@ hubtheissen [#17]
Hier ein Brief mit 70 Pfg aus 4x Heuss 10 Pfg, 2x 5 Pfg und 1x 20 Pfg. Alle vom Seitenrand bzw. Oberrand (dann aus Markenheftchen). Gelaufen 6.6.1958.
Gruß
Andreas
Am: 30.06.2026 00:07:40
Gelesen: 662
# 19
@ Eilean [#18]
Absender ist Dr. Heinrich Zinke, Straußdorf 21, Grafing.
Am: 13.07.2026 15:18:59
Gelesen: 530
# 20
Eine Postanweisung nach dem Kartenverfahren in die Schweiz
Anweisung über das Postscheckamt Karlsruhe; Betrag 100 DM; Gebühr: 30 Pf. + 5 x 10 Pf. = 80 Pf.;
Aufgabe: KARLSRUHE (BADEN) // 24.12.54 / V / SCH A Numerator 00801 / 23 / KARLSRUHE
Auszahlung: 103,97 Fr. BASEL // 27.XII:54 / V / KANNENFELD Auszahlungsgebühr:. 90 Rappen
Wie die Auszahlungsgebühren gestaffelt sind, oder ob es diese woanders auch gibt, weiß ich nicht.
Regis
[Beleg links = Heuss: Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Postanweisungen"]
Anweisung über das Postscheckamt Karlsruhe; Betrag 100 DM; Gebühr: 30 Pf. + 5 x 10 Pf. = 80 Pf.;
Aufgabe: KARLSRUHE (BADEN) // 24.12.54 / V / SCH A Numerator 00801 / 23 / KARLSRUHE
Auszahlung: 103,97 Fr. BASEL // 27.XII:54 / V / KANNENFELD Auszahlungsgebühr:. 90 Rappen
Wie die Auszahlungsgebühren gestaffelt sind, oder ob es diese woanders auch gibt, weiß ich nicht.
Regis
[Beleg links = Heuss: Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Postanweisungen"]
Am: 07.08.2026 17:57:53
Gelesen: 301
# 21
@ Regis [#20]
Ein Brief von Hamm als Sammler-Ortsbrief. Bei diesem Orts-Eilbrief bis 50g komme ich auf ein Porto von 20 pfg für den Brief, 60 für den Eilboten. Der Brief ist mit 83 Pfg. also 3 Pfg überfrankiert. Dennoch eine netto Kombination.
Gruß
Andreas
Gruß
Andreas
Am: 08.08.2026 20:24:22
Gelesen: 219
# 22
Viele weitere Belege sind auch unter https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=949&CP=0&F=1&page=0 abgebildet!
Am: 08.08.2026 20:31:09
Gelesen: 217
# 23
@ Rainer HH [#22]
Man könnte diese Belege hier durchaus zusammenführen mit dem längst ausführlicheren Thema Heuss dort.