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Thema:

Deutsches Reich: Farbunterschiede oder Farbschwankungen (Töne) im Katalog

xlarge Am: 19.07.2025 13:33:31 Gelesen: 724 # 1
1924 von Stephan 20 pf und 1925 Rheinland. Deutlicher Farbunterschied Hallo, Haben diese Farbunterschiede eine eigene Katalogunternummer und einen Mehrwert? Mit freundlichen Grüßen Leif
opti53 Am: 19.07.2025 19:02:34 Gelesen: 665 # 2
Hallo Leif, der Michel Deutschland Spezial weist hier keine Farbunterschiede aus. bei der 372 steht wenigstens "Töne" dabei, was bedeutet, dass es Farbschwankungen gibt. Viele Grüße Thomas
xlarge Am: 20.07.2025 11:15:26 Gelesen: 581 # 3
@ opti53 Hallo Thomas, Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich musste einfach fragen, da solch große Farbvariationen sowohl bei englischen als auch bei norwegischen Briefmarken sehr gefragt sind. Aber wie Sie sagen, haben sie meist unterschiedliche „Töne“. Mit freundlichen Grüßen Leif
TeeKay Am: 20.07.2025 11:48:20 Gelesen: 569 # 4
@ xlarge [#1] Meiner Meinung nach rühren die Farbunterschiede daher, dass die Hälfte der Marken dreckig/ausgewaschen oder die andere Hälfte gebleicht ist. Die Papierfarbe ist heller als bei den Vergleichsstücken.
Lars Boettger Am: 20.07.2025 12:02:38 Gelesen: 559 # 5
@ TeeKay [#4] Meiner Meinung nach rühren die Farbunterschiede daher, dass die Hälfte der Marken dreckig/ausgewaschen oder die andere Hälfte gebleicht ist. Die Papierfarbe ist heller als bei den Vergleichsstücken. Bei der 10 Pfg. Rheinland scheint es umgekehrt zu sein - an der Marke mit dem helleren Papier klebt wohl noch Originalbriefpapier, die Marke wird insgesamt "frischer", die andere 10 Pfg.-Marke scheint ausgeblichen / ausgewaschen zu sein und das Papier hat einen etwas dunkleren Ton. Eventuell "angeschmuddelt" oder es gab unterschiedliche Papierqualitäten. Wenn ich diese Marken zum Prüfen auf dem Tisch hätte, würde ich sie erst einmal mit Wasser waschen und sämtliche Anhaftungen entfernen. Ist ein Teil der Vorbereitungen zur Prüfung und steht entsprechend auch auf der BPP-Webseite. @ xlarge [#1] Es gibt viele Marken, die kleinere Farbunterschiede haben, die nicht bewertet werden. Entweder weil die Auflage so gross war, dass man mehrere Farbmischungen brauchte bzw. einmal das Papier gewechselt wurde oder weil der Anpressdruck sich geändert hat, oder, oder, oder... Dann kommt hinzu, dass die Marken bereits 100 Jahre alt sind und nicht alle Marken gleich gelagert wurden. Auch das kann einen Unterschied in der Farbe bewirken. Beste Grüsse! Lars
Stefan Am: 20.07.2025 12:34:14 Gelesen: 545 # 6
@ Lars Boettger [#5] Bei der Ausgabe "von Stephan" (zu 20 Pf., Mi-Nr. 369) habe ich generell eher den Eindruck, dass die Farbabweichung ursächlich im für den Briefmarkendruck verwendeten Papier zu suchen ist. Der Papierunterschied der Ausgabe zu 60 Pf. (Mi-Nr. 362) wird sogar im Michel Deutschland Spezial erfasst. Gruß Stefan