Briefmarken Atteste

Thema:

Alliierte Besetzung Britsche Zone portopflichtige Postscheckbriefe 1945-1948

Jürgen Witkowski Am: 19.04.2025 22:16:50 Gelesen: 1559 # 1
In der Britischen Zone war für Postscheckbriefe ab Ende 1945 bis zum 28.2.1946 5 Rpf Gebühr fällig. Vom 1.3.1946 bis zum 31.7.1948 betrug die Gebühr 10 Rpf/Pf. [1] Danach waren sie gebührenfrei. Der Postscheckbrief aus Essen-Rellinghausen an das Postscheckamt Essen wurde am 14.4.46 nicht mit Briefmarken freigemacht, sondern mit einer Barfrankatur versehen. Der Gebührenstempel entspricht der Katalognummer 1025 im Richter [2]. Allerdings ist der Tagesstempel Essen-Rellinghausen d, der hier zum Einsatz kam, nicht aufgeführt. Was der kleine Zweizeiler Oberjal / Essen auf der Briefrückseite zu bedeuten hat, kann ich nicht sagen. Aus Papiermangel wurde noch ein Briefvordruck aus 11/41 aufgebraucht. Der Vermerk (Innerhalb des Großdeutschen Reichs gebührenfrei) blieb erhalten. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen [1] Jakob Vetter, Über die portopflichtigen deutschen deutschen Postscheckbriefe 1945/48, DBZ 20/84 [2] Hans-J. Richter, Barfrankaturen in den vier Besatzungszonen Deutschlands und in Berlin 1945-1949, Handbuch und Katalog
Jürgen Witkowski Am: 21.04.2025 12:19:50 Gelesen: 1493 # 2
Dieser Postscheckbrief an das Postscheckamt Essen wurde mit einer Briefmarke zu 10 Pf aus der I. Kontrollratsausgabe freigemacht (MiNr. 918). Aufgegeben wurde der Brief in einer Poststelle II und erhielt dort den Zweizeiler Bödefeld / über Bestwig (Sauerland), der allerdings nicht ganz bestimmungsgemäß auf der Marke und nicht daneben aufgebracht wurde. Im Leitpostamt Bestwig wurde am 26.7.46 der Stempel Bestwig (Sauerland) b hinzugefügt. Es kam bereits ein neuer Briefvordruck zum Einsatz, der auf die ermäßigte Gebühr von 10 Pf. hinweist. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
Jürgen Witkowski Am: 03.06.2025 11:55:01 Gelesen: 1290 # 3
Wen der Begriff portopflichtige Postscheckbriefe in der Themenüberschrift irritiert, kann sich im folgenden Thema über die Beweggründe für die Wahl dieser Bezeichnung informieren: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?CP=0&F=1&ST=20710&page=0 Bitte nicht hier im Thema darüber diskutieren. An das Postscheckamt Essen lief dieser Postscheckbrief, der ordnungsgemäß mit einer Marke zu 10 Pf aus der I. Kontrollratsausgabe freigemacht war (MiNr. 918). Statt eines Tagesstempel gibt es einen zweizeiligen violetten Stempel, den ich nicht vollständig lesen kann: Zahl ???? / des Post ? Wer kann den Stempel lesen und kennt die Bedeutung? Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
preussen362 Am: 03.06.2025 12:24:45 Gelesen: 1286 # 4
Hallo Jürgen, ich würde "Zahlstelle / des Postscheckamtes" lesen. Das dürfte ein Formularstempel sein - hier von einem dienstbeflissenem Mitarbeiter zum nachträglichen Entwerten der Freimachung genutzt. viele Grüße, Andreas
Jürgen Witkowski Am: 03.06.2025 21:13:37 Gelesen: 1249 # 5
@ preussen362 [#4] Hallo Andreas, das sind schlüssige Antworten auf meine Fragen. Vielen Dank dafür! Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
zonen-andy Am: 21.11.2025 16:47:50 Gelesen: 740 # 6
Hallo, Postscheckbrief von Mainz nach Berlin NW mit Stempeldatum 23.6.1948. Freigemacht von der 1.Kontrollratsausgabe mit 8x 2 Pf. Mi.Nr.912 und 2x 42 Pf. Mi.Nr.930 mit insgesamt 100 Pfennige. Könnte dies vielleicht auch eine Zehnfachfrankatur sein? Für eine Antwort wäre ich dankbar. Grüße Andreas
Dieter 66 Am: 21.11.2025 18:04:01 Gelesen: 728 # 7
@ zonen-andy [#6] Hallo Andreas, (Hier werden Sie geholfen) Thema: Alliierte Besetzung Zehnfachfrankaturen Schönen Gruß Dieter.
zonen-andy Am: 21.11.2025 18:22:36 Gelesen: 723 # 8
@ Dieter 66 [#7] Hallo Dieter, vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich war mir nicht sicher, nur eine Vermutung meinerseits. Viele Grüße Andreas