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Thema:

Definition: Ein-Rahmen-Exponat

Rastapopoulos Am: 11.04.2025 19:46:02 Gelesen: 1252 # 1
Was ist ein 1-Rahmen Exponat ?
drkohler Am: 11.04.2025 20:54:59 Gelesen: 1242 # 2
@ Rastapopoulos [#1] https://www.bdph.de/fileadmin/Dateien/Downloadbereich/Fuer_Aussteller-Veranstalter/Reglements/1-Rahmenneu.pdf [Kleiner Auszug redaktionell ergänzt: Richtlinien zur Bewertung von 1-Rahmen-Exponaten an Rang-Ausstellungen im Bereich des BDPh 1 Zweck der 1-Rahmen-Exponate Sammlern soll die Möglichkeit geboten werden, bei Wettbewerbsausstellungen Exponate zu zeigen, die wegen ihres eng begrenzten Themas für große, umfangreiche Sammlungen nicht geeignet sind. 2 Prinzipien des Exponataufbaus Im Sinne einer Spezialstudie sollen nur Themen gewählt werden, die in einem Rahmen die ausführliche Bearbeitung aller wesentlichen Aspekte des Themas zulassen. Ein Auszug aus einem bereits bestehenden, mehrere Rahmen umfassenden Ausstellungsexponat („Best of my collection“) ist unerwünscht. Solche Exponate werden nicht angenommen!]
Lars Boettger Am: 12.04.2025 10:01:46 Gelesen: 1196 # 3
@ drkohler [#2] Bei der nächsten "Exphimo" [1] in Mondorf-les-Bains am 7. und 8. Juni 2025 werden 1-Blatt-Exponate zu sehen sein. Ich beteilige mich mit einer DIN-A3-Seite daran. Da erscheint ein Ein-Rahmen-Exponat als großzügig mit seinen 12, 15, oder 16 Blatt. @ Rastapopoulos [#1] Die Ein-Rahmen-Exponate sollen auf 12, 15 oder 16 Blatt ein Thema erschöpfend behandeln. Wenn Du ein solches Exponat aufbauen möchtest, ist die erste Frage, ob man nicht ein Mehr-Rahmen-Exponat aufbauen könnte. Sobald man mehr wie zwei oder drei Rahmen ohne Duplizierung zusammen bekommt, sollte man kein Ein-Rahmen-Exponat mehr planen. Andererseits ist das ein guter Einstieg, um sich einem Thema zu nähern. Ein Aussteller fängt mit einem Rahmen an und baut es in den nächsten Jahren sukzessive auf. Beste Grüsse! Lars [1] https://www.philcolux.lu/2025.htm - wer Mondorf und die Exphimo noch nie besucht hat, hat etwas verpasst! Zum mittlerweile 67. mal wird sie veranstaltet und ist die luxemburgische thematische Meisterschaft mit internationaler Beteiligung. Dieses Jahr ist das Thema Landwirtschaft, Weinbau und Waldbau
HWS-NRW Am: 12.04.2025 11:49:37 Gelesen: 1172 # 4
Hallo in die neue Runde. Gerade bei den 1-Rahmen-Exponate werden viele "Fehler" gemacht. Ich war bereits Juror in Bad Mondorf und.... wie geahnt waren die Exponate Auszüge aus anderen Exponaten, das sollte so ja nicht sein. Meines Erachtens gibt es tatsächlich gar nicht so viele Themen /Bereiche, um daraus in einem Rahmen etwas logisch und nachvollziehbar aufzubauen. bisher frühest bekannter Beleg Ich hatte es mit den Postwurfsendungen versucht, mit der Zeit wurden es mehr und mehr und so wurde daraus dann ein Mehrrahmen (leider erst einmal drei Bundesrahmen =48 Blatt) und in Haldensleben "strafte" mich die Jury dann ab weil ich keine vier oder fünf Rahmen präsentierte. Im übrigen gibt es bisher gar nicht das Material, um vier oder fünf Rahmen füllen zu können, so "selten" ist diese Postsendungsart. Hallo Lars, willst Du wirklich nur ein A3-Blatt im Rahmen präsentieren ? mit Sammlergruß Werner
Frankenjogger Am: 12.04.2025 13:30:16 Gelesen: 1137 # 5
@ HWS-NRW [#4] "... wie geahnt waren die Exponate Auszüge aus anderen Exponaten, das sollte so ja nicht sein." Wieder so ein Punkt, den ich beim besten Willen nicht nachvollziehen kann! Wenn man einen beschränkten abgeschlossenen Bereich aus einem umfangreicheren Exponat zeigen kann, nachdem man genügend Material zusammengesammelt hat, welche Gründe sollten dann gegen ein Ein-Rahmen-Exponat sprechen? Das ist wieder so ein Punkt der Ausstellungsordnung, wo man Interessierte für das Ausstellungswesen abschreckt. Ausstellungen sollen doch interessante Themen der Philatelie zeigen. Die Lust auf das Ausstellen hält sich bei mir, aufgrund solcher, für mich nicht nachvollziehbaren Regelungen zunehmend in Grenzen. Viele Grüße, Klemens
guy69 Am: 12.04.2025 13:54:04 Gelesen: 1130 # 6
Ja das ist die Kehrseite. Auch bei Postwurfsendungen kann man einen Auszug aus einer Sendungsart oder Portostufensammlung vermuten. Eigentlich fällt mir jetzt gerade nicht ein was NICHT als Auszug gelten könnte.
Lars Boettger Am: 12.04.2025 14:04:18 Gelesen: 1128 # 7
@ Frankenjogger [#5] Hallo Klemens, für die Gründe der Einführung des Ein-Rahmen-Exponates siehe [#3]. Was man nicht wollte, waren Exponate die ein "Best of" eines Gebietes im Wettbewerb zeigen, um damit die Punktezahl zu maximieren. Das ist doch verständlich! Wenn man im Wettbewerb ausstellt, dann geht es m.E. darum, eine Geschichte zu erzählen (in "Postgeschichte" ist sogar "Geschichte" enthalten, das gilt aber für jede Ausstellungsklasse). Nicht darum zu sagen "seht her, was für tolles Material ich habe, dass nur ICH mir leisten kann" (das wäre ungefähr so, wenn ich bei der Fussballweltmeisterschaft mir die besten Spieler von jedem Land aussuche und mit ihnen eine Mannschaft bilde). Wenn ein Aussteller das machen will, dann hindert ihn niemand daran. Er kann jederzeit seine Seiten in einer Werbeschau zeigen. Oder er erhält weniger Punkte. @ HWS-NRW [#4] Hallo Werner, ich gehe davon aus, dass die Kollegen in Mondorf mehrere dieser Ein-Blatt-Exponate in einen Rahmen packen. Das ist ein niedrigschwelliges Angebot, damit Sammler mal eine Seite konzipieren und von dort dann einen Rahmen bzw. ein Mehr-Rahmen-Exponat gestalten. Bin gespannt, wie das ausgeht. Wahrscheinlich gibt es eine Zuschauerabstimmung. Beste Grüsse! Lars
22028 Am: 12.04.2025 14:16:50 Gelesen: 1121 # 8
@ Frankenjogger [#5] Wieder so ein Punkt, den ich beim besten Willen nicht nachvollziehen kann! Wenn man einen beschränkten abgeschlossenen Bereich aus einem umfangreicheren Exponat zeigen kann, nachdem man genügend Material zusammengesammelt hat, welche Gründe sollten dann gegen ein Ein-Rahmen-Exponat sprechen? Das ist wieder so ein Punkt der Ausstellungsordnung, wo man Interessierte für das Ausstellungswesen abschreckt. Ausstellungen sollen doch interessante Themen der Philatelie zeigen. Dafür gibt es heute auch 2-3 Rahmen Exponat die auch von mehreren Internationalen Verbänden, übrigens auf meine Initiative mittels einem Beitrag in der FEPA News hin, akzeptiert werden. Wie man hört hat auch die FIP daran Interesse.
Frankenjogger Am: 12.04.2025 21:58:40 Gelesen: 1050 # 9
@ Lars Boettger [#7] "Was man nicht wollte, waren Exponate die ein "Best of" eines Gebietes im Wettbewerb zeigen, um damit die Punktezahl zu maximieren. Das ist doch verständlich!" Nein, das ist eben (für mich) überhaupt nicht verständlich! "Wenn man im Wettbewerb ausstellt, dann geht es m.E. darum, eine Geschichte zu erzählen (in "Postgeschichte" ist sogar "Geschichte" enthalten, das gilt aber für jede Ausstellungsklasse)." Ja, genau darum geht es, und es ist die Aufgabe der Juroren zu beurteilen ob eben eine "postgeschichtliche" Geschichte mit dem Ein-Rahmen-Exponat gezeigt wird, oder eben nicht. Und wenn die Geschichte nicht schlüssig ist, obwohl viel Geld dahinter steckt, dann ist es Aufgabe der Juroren, das (ab) zu urteilen. Aber trauen sie sich das auch? Es sollte aber kein Grund sein, Teilgebiete aus übergeordneten Exponaten als Ein-Rahmen-Exponate nicht zu zeigen. "Das wäre ungefähr so, wenn ich bei der Fussballweltmeisterschaft mir die besten Spieler von jedem Land aussuche und mit ihnen eine Mannschaft bilde" Wir sind hier eben nicht bei der "Weltmeisterschaft"! Und, bei den "Landesmeisterschaften" dürfen mittlerweile auch die Besten spielen und es gewinnt der, der das meiste Geld hat. Dieses Argument zieht nicht? Ich habe auf der letzten regionalen Ausstellung in Ulm ein Ein-Rahmen-Exponat gezeigt, das ganz sicher ein Ausschnitt aus meinem übergeordneten Exponat war, aber zu dem Zeitpunkt, als ich das übergeordnete Exponat ausstellte eben nur ein "kleiner" Teilbereich war (nicht ausreichend für ein Ein-Rahmen-Exponat). In der Zwischenzeit hat sich dieser Teilbereich soweit ausgebaut, dass sich eben ein Ein-Rahmen-Exponat ergab. Die Juroren waren begeistert! Weil es eben exakt ein Ein-Rahmen-Exponat ergab. Was soll, oder darf ich denn in Zukunft nicht mehr zeigen? Das übergeordnete Exponat, oder das Ein-Rahmen-Exponat? Wer soll denn in Zukunft noch Lust haben, überhaupt Exponate auszustellen, bei solchen nicht nachvollziehbaren Regelungen? Was ist da anders, als wenn immer wieder die selben Exponate, mit ein, zwei Erweiterungen auf der nächsten Ausstellung gezeigt werden? Da geht es doch auch nur um mehr Punkte, und das ist auf Dauer auch irgendwie langweilig. Mir ging es vor allem darum, mein Exponat zu präsentieren, damit es Andere sehen können. Natürlich ist es schön, wenn die Juroren das honorieren, aber glaub doch bitte nicht, dass all die Aussteller nur geil auf die Punktzahl sind. Das ist aber scheinbar nicht das, was der philatelistische Verband will. Was will der Verband eigentlich? Kann das jemand beantworten? Aber, ich schrieb es bereits: "Die Lust auf das Ausstellen hält sich bei mir, aufgrund solcher, für mich nicht nachvollziehbaren Regelungen zunehmend in Grenzen." Denkt mal darüber nach, Klemens