Briefmarken Atteste

Thema:

Landpoststempel / Poststellenstempel Sachsen-Anhalt

Cantus Am: 27.03.2025 02:35:43 Gelesen: 10473 # 1
Ich habe gerade 230 Belege mit Poststellenstempeln nur aus den ehemaligen Postleitgebieten 19a und 19b des Deutschen reiches gekauft, als Ergänzung zu meiner bisherigen Sammlung. Da ich selber mit der genauen regionalen Zuordnung aller Dörfer und Wohnplatze zu den alten postalischen Einteilungen des Deutschen Reiches wenig anfangen kann, ist meine Sammlung, soweit die Orte zum heutigen Deutschland gehören, nach den aktuellen deutschen Bundesländern sortiert. Auch wenn meine Sammlung zu Sachsen-Anhalt im Verhältnis zu einzelnen anderen Bundesländern noch nicht so überragend groß ist, so möchte ich doch die Stempel, die ich hier zeige, unter der Überschrift dieses Bundeslandes vereint wissen. Ich beginne mit dem Dorf Tundersleben, seit dem 1.7.1950 ein Ortsteil der Gemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt etwa 25 Kilometer westlich der Landeshauptstadt Magdeburg in der Magdeburger Börde [1]. Dazu habe ich einen Brief vom 3.5.1934, gelaufen von Tundersleben über Eilsleben ins nahe Magdeburg. Viele Grüße Ingo [1[] https://de.wikipedia.org/wiki/Tundersleben
Cantus Am: 28.03.2025 16:12:31 Gelesen: 10425 # 2
Tornau ist seit dem 1.1.-20085 ein Ortsteil der Stadt Dessau. Am 1. Juli 2007 entstand aus dem Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Städte Roßlau und Dessau die neue Doppelstadt Dessau-Rosslau [1]. Dazu eine Postkarte vom 22.10.1935, die an den Fabrikanten und Gründer der Firma Quelle Gustav Schickedanz in Fürth [2] gerichtet war. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Dessau-Roßlau [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Schickedanz
Cantus Am: 10.04.2025 01:50:21 Gelesen: 10310 # 3
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Tornitz, Breitenhagen, Glinde, Groß Rosenburg, Lödderitz, Pömmelte, Sachsendorf, Wespen und Zuchau sowie die Stadt Barby (Elbe) zur neuen Stadt Barby zusammen. Gleichzeitig wurde die Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Saale, zu der Tornitz gehörte, aufgelöst [1]. Bad Salzelmen ist seit 1.2.1932 ein Stadtteil von Schönebeck (Elbe) und staatlich anerkanntes Heilbad im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt. Es entstand 1894 durch die Zusammenlegung der Orte Groß Salze und Elmen zur Stadt Groß Salze. Die Stadt Groß Salze wurde 1926 in „Bad Salzelmen“ umbenannt [2] Am 5.3.1932, also kurz nach der Eingemeindung, wurde ein Brief von Tornitz nach Bad salzelmen geschickt; dass der eigentliche Zielort zu dem Zeitpunkt bereits Schönebeck hätte heißen müssen, war dem Absender damals noch nicht bewusst. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tornitz_(Barby) [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Salzelmen
Cantus Am: 24.04.2025 22:27:14 Gelesen: 10241 # 4
Neukamern ist ein Ortsteil der Gemeinde Kamern in der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land im Nordosten des Landkreises Stendal in Sachsen-Anhalt. Nur 60 Einwohner verzeichnet Wikipedia [1] 2016 feierte man im Ort den 230. Jahrestag der Gründung. Der Ort Schönfeld als damaliges Leitpostamt besaß Ende 2022 selber nur 185 Einwohner. Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Schönfeld am 20. Mai 2009, die Gemeinde Schönfeld in die Gemeinde Kamern einzugemeinden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als untere Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft [2]. Dazu ein Brief, am 13.3.1938 von Neukamern über Schönhausen (Elbe) nach Merseburg gelaufen, bei der geringen Einwohnerzahl ein aus damaliger Zeit sicherlich selten erhaltener Briefumschlag. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Neukamern [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Schönfeld_(Kamern)
Cantus Am: 01.05.2025 06:47:37 Gelesen: 10198 # 5
Neu Ummendorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Ummendorf in Sachsen-Anhalt. Der Ortsteil zählt 32 Einwohner (Stand Dezember 2018) [1]. Ummendorf ist eine Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Im Gemeindegebiet von Ummendorf am Nordwestrand der Magdeburger Börde liegen zwei Quellen der Aller. Der Ummendorfer Sandstein, der auch Magdeburger Sandstein genannt wird und unweit von Ummendorf abgebaut wurde, hat große kunsthistorische Bedeutung, weil auf Weisung Friedrichs des Großen ein großer Teil dieser Sandsteine in seinen Prachtbauten in Potsdam verbaut wurde. Die Burg Ummendorf und der Magdeburger Dom sind ebenfalls aus diesem Naturstein gebaut worden [2]. Dazu ein Brief vom 1.3.1941, gelaufen von Neu = Ummendorf nach Eilsleben. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Neu_Ummendorf [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Ummendorf_(Börde)
Cantus Am: 03.05.2025 03:20:24 Gelesen: 10173 # 6
Neuborna ist ein Ortsteil der Kreisstadt Bernburg (Saale) im Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt) mit rund 2000 Einwohnern. Neuborna wurde 1932, unter Beteiligung der Solvaystiftung, für die Belegschaft des nahe gelegenen Schachtes Gröna, dem heutigen ESCO-Steinsalzwerk, erbaut [1}. Meine Karte trägt rückseitig eine Ansicht vom Schloss Bernburg. Das Schloss Bernburg – auch „Krone Anhalts“[1] – ist ein Renaissanceschloss. Es erhebt sich auf hohen Sandsteinfelsen über dem östlichen Ufer der Saale, an der Stelle einer früheren Furt. Die Schlossanlage geht auf eine mittelalterliche Höhenburg zurück. Die Schlossanlage steht zum Teil im Eigentum der Stadt Bernburg (Saale) und zum Teil im Eigentum der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt [2]. Als Verwwendungsdatum der Karte habe ich den 4.3.19*42 ermittelt. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Neuborna [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bernburg
Cantus Am: 11.05.2025 00:07:35 Gelesen: 10112 # 7
Badeleben ist seit dem 1.7.1950 ein Ortsteil der Gemeinde Völpke im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Der Ortsteil hatte im Dezember 2018 = 319 Einwohner[1]. Vom Amtsvorsteher Badeleben ein Brief, der am 5.3.1935 über Eilsleben nach Berlin lief. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Badeleben
Cantus Am: 13.06.2025 00:53:46 Gelesen: 9901 # 8
Hört man den Namen Bergen, denken Viele sicherlich an Bergen auf Rügen, aber es gibt noch viele andere Orte in Deutschland, die diesen Namen tragen, so auch mein heutiges Beispiel. Bergen ist ein zur Ortschaft Groß Rodensleben der Stadt Wanzleben-Börde gehörendes Dorf in der Magdeburger Börde in Sachsen-Anhalt. 1910 zählte Bergen, welches als selbständiger Gutsbezirk bestand, 155 Einwohner. Nach Auflösung der Gutsbezirke blieb Bergen eine eigenständige Gemeinde, bis es am 1. März 1970 nach Groß Rodensleben eingemeindet wurde. Gemeinsam mit Groß Rodensleben wurde Bergen dann am 1. Oktober 2010 in die Stadt Wanzleben-Börde eingemeindet [1].- Dazu eine Ansichtskarte aus Bergen, gelaufen am 4.7.1936 von Bergen nach Magdeburg. Viele grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bergen_(Wanzleben-Börde)
JohannesM Am: 17.06.2025 15:46:02 Gelesen: 9852 # 9
Den Stempel von Hessen könnte man genauso gut bei Niedersachsen einstellen, denn wegen der Gründung der Hermann-Göring-Werke wurde das sogenannte Salzgitter-Gesetz erlassen, es kam zu einem Gebietsaustausch und Hessen wechselte 1941 vom Lk Wolfenbüttel zum Lk Wernigerode. Der postalische Austausch vom LPA Börßum zum LPA Heudeber erfolgte aber erst zum 1.4.1944. Auch wenn der Einlieferungsschein am 1.12.1944 gestempelt wurde, so kann man davon ausgehen, das die Anfertigung des neuen Stempels auch wegen des Krieges länger dauerte. "Die Verordnung über Gebietsbereinigungen im Raume der Hermann-Göring-Werke Salzgitter (auch Salzgitter-Gesetz genannt) vom 25. Juni 1941 war eine Verordnung des Reichsministeriums des Innern zur territorialen Neuordnung der Grenzen der Freistaaten Braunschweig und Preußen im Zuge der vom NS-Regime betriebenen Gleichschaltung, Flurbereinigung und Wirtschaftsförderung. Ziel war es, neben der territorialen Arrondierung Mitteldeutschlands die Voraussetzung für den Ausbau der Reichswerke Hermann Göring und Schaffung des Stadtkreises Watenstedt–Salzgitter zu schaffen. Die Verordnung betraf die preußischen Provinzen Hannover und Sachsen sowie das Land Braunschweig. Es basierte auf Artikel 5 des Gesetzes über den Neuaufbau des Reichs vom 30. Januar 1934. Sie wurde vom Reichsminister des Innern Wilhelm Frick ausgefertigt und trat am 1. August 1941 in Kraft. Am 1. April 1942 verfügte der Reichsstatthalter von Anhalt und Braunschweig, Rudolf Jordan, die Gründung der Stadt Watenstedt–Salzgitter. § 2 Gebiete die vom Land Braunschweig zum Land Preußen wechseln In die Provinz Sachsen aus dem Landkreis Wolfenbüttel (zum Landkreis Wernigerode) die Gemeinde: Hessen aus dem Landkreis Wolfenbüttel (zum Landkreis Oschersleben) die Gemeinde: Pabstorf Die Verordnungen wurden von den Alliierten nicht rückgängig gemacht, sondern durch weitere Vereinbarungen wie dem Zonenprotokoll ausgebaut und auch nach der Wiedervereinigung nicht mehr revidiert. Somit bildet die Entwicklung die Basis der gegenwärtigen Grenze zwischen dem Land Niedersachsen und dem Land Sachsen-Anhalt." Beste Grüße Eckhard
bedaposablu Am: 13.07.2025 18:53:32 Gelesen: 9649 # 10
Hallo miteinander! Brief aus früheren Berufszeiten innerhalb des Energiekombinates Magdeburg vom Meisterbereich Energieverteilung Klietz nach Gardelegen mit Poststellenstempel 13 / Schönhausen / 3521 und Tagesstempel SCHÖNHAUSEN / 352 / b vom 06.05.1985. Damit gehört die 13 zu Klietz[1]. da die Briefumschläge innerbetrieblich weiter benutzt wurden die alten Angaben(Absender & Empfänger) durchgestrichen und die neuen Empfänger darauf geschrieben. Viele Grüße aus Magdeburg! Klaus-Peter [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Klietz
bedaposablu Am: 16.07.2025 19:53:49 Gelesen: 9595 # 11
@ bedaposablu [#10] Brief vom Wissenschaftlichen Zentrum zur landwirtschaftlichen Vorbereitung von Meliorationen (WZM) 3551 Falkenberg nach Magdeburg mit Poststellenstempel 53 / Osterburg / 3551 und Tagesstempel Osterburg 354 vom 19.05.1988. Viele Grüße aus Magdeburg! Klaus-Peter [Redaktionelle Bedeutung: Unter Melioration versteht man technische Maßnahmen, die zu höheren Erträgen auf land– und forstwirtschaftlich genutzten Flächen, z. B. Felder, Wälder und Weiden, führen können. Beispiele für Melioration sind Be- und Entwässerung, Drainage (Ableitung von überschüssigem Wasser) oder Eindeichung von Überschwemmungsgebieten.]
Cantus Am: 05.08.2025 01:23:32 Gelesen: 9415 # 12
Fienerode ist seit dem 20.7.1950 eine Ortschaft der Stadt Genthin im Landkreis Jerichower Land. Fienerode wurde 1776 als königliches Domänengut gegründet. Zu den ersten Kolonisten gehörten viele aus dem Dienst entlassene Soldaten. Zu den Haupteinnahmequellen der Anfangszeit gehörte der Torfabbau. Außer dem Torfabbau betrieben die Bewohner vor allem die Torfschifffahrt. Der Torfabbau endete um 1890. Umfangreiche Meliorationen machten aus dem Fiener Bruch eine Kulturlandschaft auf der 1862 die Moordammkultur eingeführt wurde, auf den saftigen Weideflächen wird bis heute eine intensive Viehwirtschaft betrieben [1]. Von dort ein Einschreiben, gesendet vom Amtsvorsteher am 15.9.1934 von Fienerode über Genthin nach Halberstadt. Angesichts der doch sehr geringen Einwohnerzahl ein sicherlich recht seltener Poststempel. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Fienerode
Cantus Am: 07.08.2025 02:26:26 Gelesen: 9372 # 13
öddensell ist seit dem 1.1.2010 ein Ortsteil der Gemeinde Flechtingen im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Östlich von Böddensell verläuft der Mittellandkanal, sein nächster Hafen befindet sich im sechs Kilometer entfernten Calvörde [1]. Dazu ein Brief vom 13.4.1942, gelaufen von Böddensell über Haldenserben nach Leipzig. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6ddensell
Cantus Am: 09.08.2025 03:21:58 Gelesen: 9341 # 14
Drackenstedt ist seit dem 1.9.2010 ein Ortsteil der Gemeinde Eilsleben im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt [1]. Am 25.2.1932 wurde von Drackenstedt über Eilsleben eine Postkarte nach München geschickt. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Drackenstedt
Cantus Am: 10.08.2025 03:30:02 Gelesen: 9305 # 15
Bertkow ist seit dem 1.1.2009 ein Ortsteil der Gemeinde Goldbeck im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt. Die Gemarkung Bertkow besteht aus den Ortsteilen Bertkow und Plätz. Im Osten fließt der Balsamgraben, der das Gebiet zwischen Uchte und Elbe in Richtung Norden entwässert [1]. Von dort ein Brief, gelaufen am 25.7.1938 von Bertkow über Goldbeck nach Merseburg. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bertkow
Cantus Am: 14.08.2025 22:44:25 Gelesen: 9250 # 16
Druxberge ist seit dem 1.9.2010 ein Ortsteil der Gemeinde Eilsleben im Landkreis Börde. Die die Landeshauptstadt Magdeburg lirgt etwa 17 Kilometer von Druxberge entfernt {[1]. Von dort wurde am 7.3.1932 eone Postkarte über Eilsleben nach München geschickt. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Druxberge
Cantus Am: 16.08.2025 23:45:47 Gelesen: 9215 # 17
Bergfriede ist seit dem 1.1.1974 ein Ortsteil der Stadt Oebisfelde-Weferlingen im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Bergfriede ist ein Straßendorf. Ungefähr in nordwestlich-südöstlicher Richtung verläuft nördlich des Ortes der Mittellandkanal, südlich parallel zum Kanal der Allerkanal oder Allergraben [1]. Am 1.2.1937 wurde ein Brief von Bergfriede an das Kanalbauamt in Oebisfelde geschickt. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bergfriede
Cantus Am: 23.08.2025 05:36:56 Gelesen: 9120 # 18
@ Cantus [#13] Zu meinem Beitrag vom 7.8.25 ist noch ein weiterer Brief aufgetaucht, zeitlich früher und mit anderem Leitpostamt. Der heutige Brief wurde am 24.3.1936 von Böddensell über Neuhaldensleben nach Calvorde befördert. Viele Grüße Ingo
Cantus Am: 26.08.2025 04:08:16 Gelesen: 9065 # 19
Belsdorf ist seit dem 1.1.2010 ein Ortsteil der Gemeinde Flechtingen im Landkreis Börde. Nach der von der DDR durchgeführten Gebietsreform von 1952 wurde Belsdorf dem Kreis Haldensleben im Bezirk Magdeburg zugeordnet. 1964 war die Einwohnerzahl auf 295 gesunken. Nach der territorialen Neuordnung als Ergebnis der deutschen Wiedervereinigung von 1990 lag Belsdorf im Bundesland Sachsen-Anhalt und wurde 1994 dem Ohrekreis zugeordnet. Nach einer weiteren Kreisreform kam der Ort 2007 zum Landkreis Börde. Im Zuge der Gemeindegebietsreform von 2008 schloss sich Belsdorf zum 1. Januar 2010 mit den Gemeinden Behnsdorf und Böddensell der neu gebildeten Gemeinde Flechtingen an [1]. Dazu ein Brief vom 13.4.1942, gelaufen von Belsdorf über Eilsleben nach Leipzig. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Belsdorf_(Flechtingen)
logi Am: 28.08.2025 22:42:14 Gelesen: 8997 # 20
@ Cantus [#19] Hallo Ingo, ich muß mal ein Veto einlegen ! Dieses Belsdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Wefensleben und gehört zur Verbandsgemeinde Eilsleben, auch Landkreis Börde. Zu DDR-Zeit Kreis Wanzleben. Um die beiden Belsdorf auseinander zu halten, sagte man zum Flechtinger Belsdorf volkstümlich "Grün Belsdorf". Gruß Lothar
Cantus Am: 31.08.2025 00:51:28 Gelesen: 8952 # 21
@ logi [#20] Hallo Lothar, jede Korrektur von Ortskundigen ist mir recht, denn insbesondere in der Stempeldatenbank sollen ja die Angaben stimmen. Solche Feinheiten in der Unterscheidung zweier namensgleicher Orte, die noch relativ dicht zusammenliegen, sind für mich als Ortsfremdem immer ein großes Problem. Hier kann jeder nachlesen, aber in der Stempeldatenbank muss dann wohl ich die Angaben ändern. Viele Grüße Ingo
Cantus Am: 31.08.2025 01:36:52 Gelesen: 8949 # 22
Ich suche die Stempel, die ich zeigen will, nicht gezielt aus, sondern klicke einfach einen der vielen Scans an, die ich auf Vorrat bei mir gespeichert habe, so bin ich heute bei Bornstedt gelandet. Bornstedt gibt es zwei Mal in Brandenburg, aber auch zwei Mal in Sachsen-Anhalt. Ich hoffe, dass ich dieses Mal die richtige Zuständigkeit gewählt habe. Bornstedt ist seit dem 1.9.2010 ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt {[1]. Dazu ein Briefumschlag vom 15.8.1941, gelaufen von Bornstedt über Eilsleben nach Leipzig. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bornstedt_(Hohe_B%C3%B6rde)
Cantus Am: 13.09.2025 04:26:38 Gelesen: 8763 # 23
Nachdem ein Sammler ein besonderes Interesse an Stempeln "über Eilsleben" bei mir bekundet hat, mache ich damit erst einmal weiter. Heute Ohrsleben, ganz am Westrand von Sachsen-Anhalt gelegen. Ohrsleben ist seit dem 1.1.2005 ein Ortsteil von Hötensleben im Landkreis Börde [1]. Am 19. November 1989 wurde im Zuge der Wende die Grenze bei Hötensleben geöffnet und die Straße nach Schöningen mit der Brücke über die Schöninger Aue freigegeben. Von mir eine Postkarte, gelaufen am 8.5.19*31 von Ohrsleben über Eilsleben nach Braunschweig. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ohrsleben
Cantus Am: 18.09.2025 23:04:44 Gelesen: 8691 # 24
Lödderitz ist seit dem 1.1.2010 ein Ortsteil der Stadt Barby im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt. Der Ort, inmitten des Biosphärenreservates Mittelelbe gelegen, ist von Feuchtwiesen umgeben, nahe der Mündung der Saale in die Elbe. Die Stadt Dessau-Roßlau liegt 18 km östlich, Calbe (Saale) ca. 14 km westlich von Lödderitz [1]. Dazu ein Brief vom 23.9.1940, gelaufen von Lödderitz über Bernburg nach Leipzig. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6dderitz
Cantus Am: 03.10.2025 18:30:58 Gelesen: 8539 # 25
Bischofswald ist ein etwas abseits gelegener Wohnplatz bei Ivenrode, das seinerseits seit dem 1.1.2010 ein Ortsteil der Gemeinde Altenhausen im Landkreis Börde ist [1]. Bischofswald liegt westlich von Ivenrode.

Von dort ein Brief, gelaufen am 13-2-1956 über Haldensleben nach Wolfen im Kreis Bitterfeld.





Viele Grüße
Ingo

[1] . https://de.wikipedia.org/wiki/Ivenrode
Cantus Am: 06.10.2025 03:10:20 Gelesen: 8467 # 26
Gütter ist ein Stadtteil von Burg, der Kreisstadt des Landkreises Jerichower Land in Sachsen-Anhalt. Die Eingemeindung erfolgte bereits am 1.4.1930 [1]. Dazu ein Brief, gelaufen am 13.1.1936 von Gütter über Burg nach Merseburg. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCtter
Cantus Am: 07.10.2025 04:29:22 Gelesen: 8415 # 27
Grauingen ist ein Ortsteil der Gemeinde Calvörde im Landkreis Börde. Am 1. Januar 2010 schlossen sich die Gemeinden Grauingen, Berenbrock (mit Elsebeck und Lössewitz), Dorst, Klüden, Mannhausen, Velsdorf, Wegenstedt und Zobbenitz mit dem Flecken Calvörde zur neuen Gemeinde Calvörde zusammen [1]. Von dort ein Brief, der am 26.1.1937 über Neuhaldensleben nach Oebisfelde gelaufen ist. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Grauingen
Cantus Am: 07.10.2025 21:54:27 Gelesen: 8362 # 28
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Dreileben, Bottmersdorf, Domersleben, Eggenstedt, Groß Rodensleben, Hohendodeleben, Klein Rodensleben sowie die Städte Wanzleben und Seehausen zur neuen Stadt Wanzleben-Börde zusammen [1]. Dazu eine Postkarte, gelaufen am 1.3.1932 von Dreileben über Eilsleben nach München. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Dreileben
Cantus Am: 11.10.2025 21:39:14 Gelesen: 8281 # 29
Hundisburg ist ein Ortsteil der Stadt Haldensleben im Landkreis Börde. Der Ort liegt an der Beber und deren Zuflüssen Olbe und Garbe. Am 30. September 1928 wurde der Hauptteil des Gutsbezirkes Hundisburg mit der Landgemeinde Hundisburg vereinigt. Ein kleiner Teil des Gutsbezirkes kam zu Althaldensleben [1]. Von dort eine Ansichtskarte, gelaufen am 20.4.1938 von Hundisburg über Neuhaldensleben nach Berlin. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hundisburg
Cantus Am: 16.10.2025 02:09:41 Gelesen: 8127 # 30
Fragt man im fernen Westen der Bundesrepublik Menschen, ob sie denn schon einmal im Gebiet der ehemaligen DDR waren, dann kommt oft die Antwort "ja", aber wenn ich dann nachfrage, wo denn, dann waren die meisten nur auf Rügen oder Usedom, hingeleitet per Navi über die Autobahn, was bedeutet, auf der Fahrt weder rechts noch links vom Wege abgewichen, also auch nicht wirklich durch die Dörfer und Landschaften des deutschen Ostens hindurchgefahren und sich dabei einmal hier oder da etwas von all dem Reizvollen angeschaut, was es unterwegs durchaus wert wäre zu besichtigen. Da freue ich mich um so mehr, dass es offensichtlich doch allerlei Interessierte gibt, die mich mit dem Aufruf meiner regionalen Themen zu den Dörfern und auch größeren Orten der neuen Bundesländer Brandenburg und Sachsen-Anhalt darin bestärken, damit weiterzumachen. Heute nun einen Brief, der 29.6.1932 von Ebendorf nach Magdeburg gelaufen ist. Am 1. Mai 1992 gründeten die Gemeinden Barleben, Ebendorf und Meitzendorf die Verwaltungsgemeinschaft Mittelland. Nach einem Bürgerentscheid entstand aus den drei Gemeinden zum 1. Juli 2004 die Einheitsgemeinde Mittelland, die am 2. Juni 2005 in Barleben umbenannt wurde. Seit der Fusion des Bördekreises und des Ohrekreises am 1. Juli 2007 zum Landkreis Börde gehört Ebendorf zu diesem Landkreis [1]. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ebendorf_(Barleben)
JohannesM Am: 16.10.2025 21:10:47 Gelesen: 8072 # 31
Einzahlungsbeleg der Konsumgenossenschaft Quedlinburg vom 15.9.1987, die Bestätigung erfolgte mit dem Spatelstempel Nr. 18, diese Nummer erhielt Silberhhütte bei der Nummerierung der Landpoststellen, die zum Leitpostamt Quedlinburg gehörten. Der Laden war in der Schulstr. 4, wahrscheinlich waren die 2500 M die Tageseinnahmen. Beste Grüße Eckhard
JohannesM Am: 16.10.2025 21:53:05 Gelesen: 8064 # 32
R-Brief vom 20.7.1965 aus Schielo nach Hamburg, der R-Zettel trägt die Amtskennzahl. interessanterweise trägt der Tagesstempel noch die Bezeichnung "über Gernrode", während der R-Zettel die Bezeichnung "über Quedlinburg" trägt. Der Absender war Patient in der Schieloer Klinik (damals für Lungenkrankheiten und Diabetis). Vielleicht war auf der Quittung des R-Briefs schon der Spatelstempel abgeschlagen, die wurden ja schon 1964 eingeführt, Schielo hatte die Nummer 17 bekommen, wie auf dem nachfolgenden Beleg vom 27.4.1970 von eben jener Klinik zu sehen ist. Selten auch der ZKD-Stempel, die ja aus kleinen Orten nicht gerade häufig sind. Der Nebenstempel bezüglich des Umschlags belegt die Geheimniskrämerei in der DDR, in meinem Betrieb war auch eine ZKD-Stelle, der Hausmeister mußte immer unter Aufsicht des ZKD-Fritzen die Umschläge und andere "streng geheime Unterlagen" verbrennen. hier noch ein Einzahlungsbeleg vom 21.9.1987 von Schielo. In Schielo gab es seit 15.4.1906 eine Postagentur, anfangs lief die Post über Wippra, aber zwischen 1950 und 1956 folgte Gernrode und nach dessen Auflösung Quedlinburg Beste Grüße Eckhard
JohannesM Am: 16.10.2025 22:57:31 Gelesen: 8058 # 33
Die Postagentur Westerhausen wurde am 9.1.1880 eröffnet. Mein erster Beleg datiert vom 11.1.1935, auch wenn der Absender aus Börnicke war (dort gab es eine Poststelle) gab er die Postkarte in Westerhausen ab, allerdings ohne Marke, was eine Nachgebühr zur Folge hatte. Scheinbar gab es 1951 immer noch einen Mangel an R-Zetteln wie dieser Brief vom 28.3.1951 durch seinen provisorischen R-Zettel belegt Immerhin gab es 1954 dann endlich gedruckte R-Zettel Bei den Spatelstempeln hatte Westerhausen die Nr. 25 erhalten, wie diese Postanweisung der LPG Tierproduktion vom 25.9.1987 belegt, das Geld wurde erst am 12.10. gutgeschrieben, Schneckentempo für heutige Verhältnisse. Beste Grüße Eckhard
Cantus Am: 25.10.2025 07:13:43 Gelesen: 7822 # 34
Dorst ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Calvörde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Dorst liegt etwa acht Kilometer östlich von Calvörde am Rande des Naturparks Colbitz-Letzlinger Heide. Am 1. Januar 2010 schlossen sich die Gemeinden Dorst, Berenbrock (mit Elsebeck und Lössewitz), Grauingen, Klüden, Mannhausen, Velsdorf, Wegenstedt und Zobbenitz mit dem Flecken Calvörde zur neuen Gemeinde Calvörde zusammen [^]. Das Schloss Dorst (auch Herrenhaus Dorst) befindet sich im Calvörder Ortsteil Dorst. Das denkmalgeschützte Gebäude steht in der Dorfstraße 8 und liegt im Zentrum des Ortes [2]. Dazu ein Brief. gelaufen am 31,10,1938 von Dorst über Haldensleben nach Leipzig. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Dorst [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Dorst
Cantus Am: 05.12.2025 01:33:03 Gelesen: 7278 # 35
Gerlebogk ist ein Ortsteil der Stadt Könnern im Osten des Salzlandkreises in Sachsen-Anhalt. seit dem 1.1.2010 Gerlebogk liegt zwischen den Städten Bernburg (Saale), Köthen (Anhalt), Gröbzig und Könnern in einer landwirtschaftlich intensiv genutzten Schwarzerde-Region. Zur ehemaligen Gemeinde Gerlebogk gehörte der Ortsteil Berwitz. Der Bahnhof Gerlebogk lag an der Bahnstrecke Nauendorf–Gerlebogk und der Bahnstrecke Biendorf–Gerlebogk, die inzwischen stillgelegt sind [1]. Von Gerlebogk eine Postkarte, gelaufen am 29.2.1932 über Köthen nach München. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gerlebogk
Cantus Am: 10.12.2025 21:28:09 Gelesen: 7159 # 36
Jütrichau ist seit dem 1.1.2010 ein Ortsteil der gleichnamigen Ortschaft der Stadt Zerbst/Anhalt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Die Ortschaft Jütrichau bildet sich durch die Ortsteile Jütrichau (339 Einwohner), Pakendorf (86 Einwohner) und Wertlau (80 Einwohner) [1]. Von Jütrichau eine Ansichtskarte, gelaufen am 1.2.1938 über Zerbst nach Kiel. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCtrichau
Cantus Am: 20.12.2025 04:49:47 Gelesen: 6969 # 37
Heinrichsberg ist heute ein Ortsteil von Loitsche-Heinrichsberg im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Heinrichsberg liegt nördlich von Magdeburg am linken Ufer der Elbe, wenige Kilometer südlich der Ohremündung [2]. Die bis dahin selbstständige Gemeinde Heinrichsberg schloss sich am 1. Januar 2010 mit Loitsche zur neuen Gemeinde Loitsche-Heinrichsberg zusammen [1]. Dazu ein Briefumschlag, gelaufen am 21.7.1938 von Heinrichsberg über Wolmirstedt nach Merseburg. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrichsberg [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Ohre
Cantus Am: 26.12.2025 03:47:18 Gelesen: 6753 # 38
Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Groß Lübars mit der Landgemeinde Groß Lübars vereinigt. Die Gemeinde Lübars entstand am 20. Juli 1950 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Groß Lübars, Klein Lübars-Riesdorf und Glienicke Seit den 1990er Jahren gehörte die Gemeinde zur Verwaltungsgemeinschaft Möckern. Durch die Eingemeindung in die Stadt Möckern am 1. Juli 2002 verlor sie ihre politische Selbstständigkeit[1]. Dazu eine Postkarte, die am 3.3.1932 von Groß-lübars über Loburg nach München lief. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCbars_(M%C3%B6ckern)
Cantus Am: 01.01.2026 23:39:56 Gelesen: 6446 # 39
Gutenswegen wurde am 1. Januar 2004 durch den freiwilligen Zusammenschluss mit sieben weiteren Gemeinden in die neugebildete Einheitsgemeinde Niedere Börde eingegliedert. Gutenswegen liegt etwa 15 Kilometer westlich von der Landeshauptstadt Magdeburg, in der Nähe des Mittellandkanals [1]. Von dort ein Briefumschlag, gelaufen am 17.6.1932 von Gutenswegen nach Magdeburg. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gutenswegen
Cantus Am: 10.01.2026 16:51:29 Gelesen: 5862 # 40
Hötensleben ist eine Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Sie ist Mitglied der Verbandsgemeinde Obere Aller. Hötensleben liegt ca. 12 km südlich von Helmstedt und 5 km östlich des Höhenzugs Elm und damit am Rand des Naturparks Elm-Lappwald. Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen: Barneberg Hötensleben Kauzleben Neubau Ohrsleben Wackersleben [1]. Zu "Kauzleben – Ein historischer Ortsteil der Gemeinde Hötensleben" kann man hier [2] viel Interessantes nachlesen. Auch in Kauzleben wohnten Menschen, die Lotto spielten, und so ist ein Brief vom 9.3.1942 von Kauzleben über Eilsleben an die Lottozentrale in Leipzig erhalten geblieben. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6tensleben [2] https://stadtm.de/VG_Obere_Aller/listing/kauzleben/
Cantus Am: 22.01.2026 19:41:19 Gelesen: 5607 # 41
Hohenseeden ist seit dem 1.9.2001 ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Elbe-Parey im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt [1]. Hohenseeden ist ein gepflegter Ort an der Straße der Romanik. Die Wirtschaft ist von der Landwirtschaft geprägt. Ausgewogen wird Pflanzen-, Tierproduktion und Gemüseanbau betrieben. Seit Jahrzehnten steht besonders der Spargelanbau im Mittelpunkt. Ein Spargelfest mit dem Küren einer Spargelkönigin gehört zu den festlichen Höhepunkten des Jahres. Ein monatlich stattfindender Pferde-, Bauern- und Kleintiermarkt mit einer Vermarktungsscheune sowie Pferdehaltung und -sport haben im Ort Tradition [2]. Am 12.1.1931 wurde ein Brief von Hohenseeden über Burg nach Merseburg geschickt. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hohenseeden [2] https://www.elbe-parey.de/service-und-verwaltung/ortschaften/ortschaft-hohenseeden/
Cantus Am: 16.02.2026 02:46:22 Gelesen: 5243 # 42
Heute ein Brief aus Irxleben, gelaufen am 14.8.1931 von Irxleben über Magdeburg nach Hannover. Irxleben ist seit dem 1.1.2010 ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Irxleben liegt rund zehn Kilometer westlich von Magdeburg. Nordöstlich in etwa 20 Kilometer Entfernung befindet sich das Wasserstraßenkreuz Magdeburg, bei dem der Mittellandkanal über die Elbe geführt wird [1]. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Irxleben
Cantus Am: 18.02.2026 23:29:52 Gelesen: 5078 # 43
Heute zeige ich einen Stempel aus Körbelitz. Körbelitz ist eine Ortschaft der Gemeinde Möser im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt. Das Dorf Körbelitz liegt am Westrand des Flämings, zwei Kilometer östlich der Bundesstraße 1, über die nach elf Kilometern in nördlicher Richtung die Kreisstadt Burg zu erreichen ist. 17 Kilometer in südwestlicher Richtung ist die Landeshauptstadt Magdeburg entfernt [1]. Von Körbelitz ein Brief, gelaufen am 8.10.1937 über Burg nach Berlin zum Potsdamer Platz. Viele Grüße Ingo [1[ https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rbelitz
volkimal Am: 26.02.2026 22:04:21 Gelesen: 4819 # 44
Hallo zusammen, als 1962 in der Bundesrepublik die vierstelligen Postleitzahlen eingeführt wurden, hatten alle kleinen Orte um unseren Wohnort Selm die Postleitzahl 4711. Mein Vater hat daraufhin mit einer Sammlung „Die Postleitzahl 4711“ begonnen. Siehe dazu den Beitrag https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=45740 Zum 1. Januar 1965 führte die Deutsche Post in der DDR ein eigenes vierstelliges Postleitzahlensystem ein. Mein Vater nahm damals Kontakt mit dem Postamt 4710 Roßla auf. So erfuhr er, dass es in der DDR 17 Poststellen mit der Postleitzahl 4711 gab. Hier die ersten beiden Seiten seiner Sammlung mit einer Übersicht über die 17 Poststellen: Wie man sieht, hatten alle Poststellenstempel die Form eines „Spatelbogen-Formstempels“ ohne den Namen der Poststelle. Links war die Nummer der Poststelle., in der Mitte der Name des übergeordneten Postamtes „Roßla“ und darunter die Postleitzahl 4711. Rechts war jeweils ein kleines Posthorn. Die Poststellenstempel wurden neben die Marken gesetzt und die Briefmarken wurden mit einem Tagesstempel entwertet. In einigen Fällen hatten die Poststellen eigene Stempel. War dies nicht der Fall, bekamen die Marken den Stempel des Postamtes Rossla. Was mir nicht klar ist, ist die Verwendung der Spatelstempel bei den Poststellen, die über einen Tagesstempel verfügten. Waren sie nur noch als z.B. Quittungsstempel im Einsatz? Und wie war es bei den Poststellen, die keinen Tagesstempel hatten? Wurde dort wie in der Bundesrepublik auch bei normaler Post der Poststellenstempel neben der Marke abgeschlagen? Bis auf den Stempel der Poststelle Rodishain (Nr. 16) hat mein Vater alle 17 Poststellenstempel zugeschickt bekommen. Hier sind die Stempel der Poststellen (nach Nummern sortiert). 1 Uftrungen, 2 Rottleberode 3 Breitenstein, 4 Agnesdorf 5 Breitungen, 6 Breitenbach 7 Dietersdorf, 8 Hayn 9 Schwenda, 10 Sittendorf 11 Thürungen, 12 Bösenrode 13 Rosperwenda, 14 Dittichenrode 15 Berga, 16 Rodisheim (fehlt), 17 Stempeda Viele Grüße Volkmar
bedaposablu Am: 01.04.2026 21:30:26 Gelesen: 4288 # 45
Hallo miteinander! Brief mit Poststellenstempel von Asmusstedt nach Seefeld/Brake. Tagesstempel Quedlinburg vom 29.07.1967. Heute ist Asmusstedt ein Teil von Ballenstedt. [1] Viele Grüße aus Magdeburg! Klaus-Peter [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Asmusstedt#Geschichte
Landzusteller Am: 08.04.2026 11:10:12 Gelesen: 4064 # 46
@ bedaposablu [#45] Das ist schon ein außerordentlicher Beleg! Zu diesem Zeitpunkt waren diese Poststellenstempel nicht mehr in Gebrauch. Spätestens ab Januar 1965 wurden die standardisierten nummerierten Poststellenstempel verwendet. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen, bzw. Belege, die eine Verwendung nach 1964 belegen. Dein Stempelbeleg vom Juli 67 sticht da schon sehr heraus. Eine Rarität!! Gruß aus Berlin Rainer
Cantus Am: 13.04.2026 00:40:54 Gelesen: 3838 # 47
Im Jahr 1910 lebten 620 Einwohner in Hödingen.

Durch einen Gebietsänderungsvereinbarung beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Stadt Oebisfelde (am 27. Mai 2009), Bösdorf (am 26. Mai 2009), Eickendorf (am 28. Mai 2009), Etingen (am 26. Mai 2009), Kathendorf (am 19. Mai 2009), Rätzlingen (am 27. Mai 2009), Eschenrode (am 28. Mai 2009), Döhren (am 28. Mai 2009), Hödingen (am 20. Mai 2009), Hörsingen (am 27. Mai 2009), Schwanefeld (am 25. Mai 2009), Seggerde (am 26. Juni 2009), Siestedt (am 28. Mai 2009), Walbeck (am 28. Mai 2009) und der Flecken Weferlingen (am 19. Mai 2009), dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Stadt Oebisfelde-Weferlingen vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft [1].

Am 8.12.1934 wurde ein Brief von Hödingen über Neuhaldensleben nach Karlsruhe zur Zentrale von "Cassinex" [2] geschickt.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6dingen_(Oebisfelde-Weferlingen)
[2] https://www.online-handelsregister.de/handelsregisterauszug/bw/Mannheim/HRA/100165/O-Cassin-Co-Cassinex-Inhaberin-Arlette-Cassin-Kauffrau
Cantus Am: 03.05.2026 21:25:27 Gelesen: 3259 # 48
Bregenstedt ist seit dem 31.12.2009 ein Ortsteil der Gemeinde Erxleben im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Das Dorf liegt etwa 7 km nördlich von Erxleben in der Magdeburger Börde [1].

Dazu ein Briefumschlag, gelaufen am 14.2.1941 von Bregenstedt über Haldensleben nach Leipzig.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bregenstedt
Cantus Am: 24.05.2026 00:35:57 Gelesen: 2546 # 49
Elbeu ist seit dem 1.7.1940 ein Ortsteil der Stadt Wolmirstedt im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Direkt südlich des Ortes verläuft der Mittellandkanal. Westlich der Ortslage führt die Bundesstraße 189 vorbei, die ursprünglich durch Elbeu verlief [1]. Dazu ein Brief, gelaufen am 10.4.1930 von Elbeu über Wolmirstedt nach Rossla am Harz. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Elbeu
Cantus Am: 05.06.2026 22:30:36 Gelesen: 2090 # 50
Gehrendorf ist seit dem 14.4.1994 ein Ortsteil der Stadt Oebisfelde-Weferlingen im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Bei der letzten Einwohnerzählung hatte das Dorf am 1.8.2021 = 189 Einwohner [1]. Von dort ein Brief der Gemeinde, aufgegeben am 17.12.1936; das Ziel kann ich leider nicht entziffern. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gehrendorf
iholymoses Am: 06.06.2026 08:41:29 Gelesen: 2073 # 51
@ Cantus [#50] Hallo Ingo, ich glaube das Ziel des Briefes war Oebisfelde (Öbisfelde geschrieben). Schöne Grüße, Reinhard
Cantus Am: 07.06.2026 02:18:02 Gelesen: 1965 # 52
@ iholymoses [#51]

Hallo Reinhard,

da hast du Recht; mich hatte das Wortende von Öbisfelde völlig irritiert.

Viele Grüße und einen schönen Sonntag
Ingo
JohannesM Am: 10.06.2026 18:50:24 Gelesen: 1752 # 53
Schadeleben / a / über / Aschersleben vom 8.7.1959 heute Gemeinde Seeland. Poststelle I seit mindestens 1950. Beste Grüße Ecki
Cantus Am: 05.07.2026 02:00:03 Gelesen: 1095 # 54
Sydow ist seit dem 15.2.1974 ein Ortsteil der Gemeinde Wust-Fischbeck im Landkreis Stendal im Bundesland Sachsen-Anhalt. Die Landesgrenze zu Brandenburg verläuft unmittelbar nördlich und östlich der Gemarkung Sydow [1]. Von dort eine Postkarte, gelaufen am 28.11.1932 von Sydow über Genthin nach Berlin. Viele Grüße Ingo [^1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sydow_(Wust-Fischbeck)
Cantus Am: 21.07.2026 01:42:38 Gelesen: 847 # 55
Das Albrechtshaus ist eine ehemalige Lungenheilstätte im Selketal unterhalb von Stiege (Harz), die ab 1894 durch die Landesversicherungsanstalt Braunschweig geplant und errichtet worden war. In mehreren Ausbaustufen wurde die Aufnahmekapazität in den folgenden Jahrzehnten stark erweitert. 1930 konnten 100 männliche und 80 weibliche Lungenkranke Aufnahme finden. In den 1930er Jahren entstand zudem ein pavillonartiges Gebäude zur Aufnahme von lungenkranken Kindern. Auch in der DDR diente das Albrechtshaus zunächst der Bekämpfung der Tuberkulose. Aus der einstigen Heilstätte wurde ein Fachkrankenhaus. Zum 1. Oktober 1987 wurde aus dem Fachkrankenhaus für Lungenkrankheiten bedingt durch den allgemeinen Rückgang der Lungentuberkulose ein Sanatorium für Herz-Kreislauf-Patienten. Im Juli 1991 wurde die Klinik in eine Reha-Klinik umgewandelt, die zum 31. Dezember 1993 geschlossen wurde. In der Nacht zum 22. August 2013 brannte die komplette Lungenheilstätte ab. Im Jahr 2025 wurde der Bau von Ferienhäusern auf dem Gelände vorbereitet, von denen 120 entstehen sollen. Dafür wurden alle Gebäude abgerissen [1]. Vom Albrechtshaus eine Postkarte, gelaufen 1935 über Gernrode nach Wolfenbüttel. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Albrechtshaus
JohannesM Am: 21.07.2026 23:26:35 Gelesen: 817 # 56
@ Cantus [#55] Parallel wurde ab 1934 auch dieser Stempel benutzt: Albrechtshaus / (Ostharz) Spätestens ab 1938 dann der übliche Frakturstempel: Albrechtshaus / über Gernrode (Harz) Irgendwann nach dem Krieg Poststelle I: (19b) ALBRECHTSHAUS / a/ über / BLANKENBURG (HARZ) außerdem Wechsel Leitpostamt Spätestens seit 1961 aptiert (19b entfernt): ALBRECHTSHAUS / a/ über / BLANKENBURG (HARZ) Beste Grüße Ecki
Cantus Am: 09.08.2026 02:35:22 Gelesen: 436 # 57
Drewitz, das ist ein Ortsname, der in uns ehemaligen Westberlinern eher negative Erinnerungen hervorruft, auch wenn der Ort Drewitz (Möckern) nicht mit dem Grenzübergangspunkt an der Autobahn in Richtung Hannover identisch ist. Hier hatte man 200 km auf einer holperigen Autobahn mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von höchstens 100 km/h und vielen versteckten Blitzern vor sich, gut, dass es das heute in Deutschland nicht mehr gibt. [1]. Drewitz (Möckern) ist eine Ortschaft und seit dem 2.1.2010 ein Ortsteil von Möckern im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt. Das Dorf Drewitz liegt etwa elf Kilometer südwestlich von Ziesar und knapp zwei Kilometer nördlich vom Truppenübungsplatz Altengrabow [2]. Dazu ein Brief vom 19.7.1955, gelaufen von Drewitz über Burg nach Möckern. Viele Grüße Ingo [1] geschichte/grenzkontrollpunkt-drewitz/ [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Drewitz_(M%C3%B6ckern)
Cantus Am: 19.08.2026 21:45:01 Gelesen: 74 # 58
Glindenberg ist seit dem 1.7.2009 ein Ortsteil der Stadt Wolmirstedt im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Glindenberg liegt etwa zwölf Kilometer nördlich von Magdeburg am Mittellandkanal und etwa 1,5 Kilometer westlich der Elbe. Vier Kilometer westlich von Glindenberg befindet sich die Kernstadt von Wolmirstedt. Der Ort ist vom Mittellandkanal im Süden, der Elbe im Osten und der einen Kilometer westlich gelegenen Ohre begrenzt [1], Dazu eine Postkarte, gelaufen am 26.8.1929 von Glindenberg über Wolmirstedt nach Halle/Saale. Viele Grüße Ingo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Glindenberg