Briefmarken Atteste

Thema:

Berlin Sondermarken Serie Alt-Berlin Bedarfsbelege

Frankenjogger Am: 07.03.2025 08:15:54 Gelesen: 12252 # 1
Hallo, ich hatte ja angekündigt, dass ich ein neues "Berlin"-Thema starten möchte. Richard hat angeregt, dass die Serien „Alt-Berlin“ aus dem Jahr 1962/63 oder „Das neue Berlin“ aus 1965/66 doch interessant wären. So habe ich mich entschieden, die Serie „Alt-Berlin“ zu präsentieren. Berlin hatte in den 1950er und 1960er Jahren mehrere Sondermarken-Serien, denen auch in gewisser Weise ein Dauerserien-Charakter zugeordnet werden kann. Das waren die Serien „Männer aus der Geschichte Berlins I und II“ und eben die beiden oben genannten Serien. Ich beginne wie gewohnt mit dem niedrigsten Wert der Serie „Alt-Berlin“, dem Wert zu 7 Pf. Dieser Wert in den Farben orangebraun/schwarzbräunlicholiv zeigt „Die Linden“ um 1650. 7 Pf war vom 1.7.1954 bis zum 28.2.1963 die Gebühr für eine Standard-Drucksache bis 20 g bzw. für eine Drucksache zu ermäßigter Gebühr bei 21 – 50 g. Beide Gebührenstufen kann ich zeigen. Die Drucksache ging am 16.1.1963 von einem Briefmarkenhändler nach Hagen in Westfalen, die Drucksache zu ermäßigter Gebühr (Streifband) wurde am 11.8.1962 innerhalb Berlins nach Berlin-Friedenau verschickt. Stempel: „Berlin 11 – w“ und Maschinenstempel „Berlin SW 11 – gn“. Viele Grüße, Klemens
mumpipuck Am: 07.03.2025 19:57:04 Gelesen: 12183 # 2
Hallo Klemens,

ich freue mich über das neue Thema und erwarte wieder Deine tollen Belege!

Burkhard
Shinokuma Am: 07.03.2025 21:31:00 Gelesen: 12154 # 3
Hallo Klemens, auch ich freue mich schon auf die sicherlich zahlreichen tollen Belege, die Du uns zu diesem neuen Thema hier zeigen wirst. Zuvor zeige ich meine einzigen beiden Briefe dazu, auch wenn der eine etwas überfrankiert ist. Hier zunächst der korrekt frankierte: Stempeldaten: BREMEN 22 / e / 28 vom 27.2.64 Ein R-Brief der Gewichtsstufe bis 50 g kostete auch in der neuen Tarifperiode ab dem 1.3.63 nur 90 Pfennig (40Pfennig für den Doppelbrief plus 50Pfennig für das Einschreiben). Hier die Marke mit dem Opernhaus um 1780. Und nun im gleichen Format ein Brief mit dem Wert zu 1 DM mit dem Motiv Grunewaldsee um 1790: Stempeldaten: BERLIN 12 / e / 1 vom 8.1.63 Hierfür galt zwar noch die alte Tarifperiode ab dem 1.7.54, aber wie bereits erwähnt hätten auch dabei 90 Pfennig gereicht. Die Tagesstempel waren in beiden Fällen schon mit den neuen PLZ versehen, die R-Zettel wiesen diese jedoch noch nicht auf. Wahrscheinlich mussten erst die alten Zettelchen aufgebraucht werden. Einen herzlichen Gruß in die Runde Gunther
Frankenjogger Am: 14.03.2025 08:32:39 Gelesen: 12071 # 4
Hallo, die nächsten Belege mit dem Wert zu 7 Pf sind Mehrfachfrankaturen. Diese sind, wenn sie gebührenrichtig sein sollen, (sehr) selten. Die Optionen unter den (sehr) seltenen sind: 4x 7 Pf (Rohrpost-Ortspostkarte, 8 Pf + 20 Pf), 5x 7 Pf (Luftpost-A-Postkarte – Europa, 20 Pf + 15 Pf) und 10x 7 Pf (Einschreiben -Fernbrief, 20 Pf + 50 Pf, oder Ortsbrief mit Eilzustellung, 10 Pf + 60 Pf), wobei die mit 10x 7 Pf die häufigeren Optionen sind. Bei den Ersten sprechen wir von Stückzahlen, wohl unter 5 Stück. Ich zeige zuerst eine überfrankierte Mehrfachfrankatur mit 4x 7 Pf als Viererblock, versendet als Luftpost-Fernbrief, vom 25.7.1962 von Berlin SW 11 (bf) nach Regensburg, natürlich von einem Sammler. Als zweite Mehrfachfrankatur ein Fernbrief mit Einschreiben (20 Pf + 50 Pf) vom 7.3.1966 von Berlin 301 (a) nach Bocholt. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 21.03.2025 12:21:04 Gelesen: 12015 # 5
Hallo, heute schließe ich auch schon den Wert zu 7 Pf mit zwei Mischfrankaturen ab. Beide Belege sind Drucksachen. Die erste hatte ein Gewicht von 21-50 g und ging am 26.9.1962 nach Bad Nauheim, Gebühr 10 Pf, mit Zufrankatur von 3x 1 Pf Brandenburger Tor (Berlin 140). Stempel: Berlin SW 11 ai. Die zweite Drucksache ist eine Auslandsdrucksache bis 20 g vom 9.5.1963 nach Göteborg in Schweden, Gebühr 15 Pf, mit Zufrankatur von 3 Pf Brandenburger Tor (Berlin 231) und 5 Pf Bedeutende Deutsche. Stempel: Maschinenstempel Berlin 11 mi und Handstempel Berlin 11 y. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 28.03.2025 11:55:48 Gelesen: 11956 # 6
Hallo, heute komme ich zum Wert zu 10 Pf, der die Waisenbrücke im Jahr 1783 zeigt. Die Marke wird in den Farben schwärzlichsmaragdgrün/ schwarzbräunlicholiv (nach Michel) beschrieben, die aber in meinem Michel-Farbenführer (37. Auflage) nicht aufgeführt sind. Ich beginne mit dem Standard-Ortsbrief vom 5.2.1964 nach Berlin 33 mit Eckrandstück, der in der gesamten Gültigkeitszeit der Marke (27.6.1962 – 31.12.1966) 10 Pf kostete. Der zweite Beleg ist eine Fernpostkarte vom 15.10.1962 nach Osnabrück, die sicher deutlich seltener ist, denn hier wurde die Gebühr zum 1.3.1963 auf 15 Pf erhöht. Eine dritte Einzelfrankatur habe ich noch, es ist eine Standard-Drucksache bis 20 g vom 8.1.1965 nach Bolsterlang. Im Zeitraum bis zum 28.2.1963 kostete eine Drucksache (21-50 g) 10 Pf. Weitere Optionen für Einzelfrankaturen wären noch Inlands-Warenproben und Drucksachen (auch solche zu ermäßigter Gebühr) ins Ausland. Viele Grüße, Klemens
hajo22 Am: 28.03.2025 12:39:37 Gelesen: 11945 # 7
Altberlin 25 Pfg. (Potsdamer Platz um 1825) als Inlands-Luftpostbrief Berlin-West nach Bayern. Viele Grüße, hajo22
Frankenjogger Am: 04.04.2025 12:11:52 Gelesen: 11855 # 8
Hallo, heute erst mal zwei Mischfrankaturen, bevor ich zu den Mehrfachfrankaturen komme. Zuerst eine Auslandsdrucksache vom 10.6.1963 nach Schweden. Auslands-Drucksachen bis 50 g kosteten seit 1.3.1963 – 15 Pf. Frankiert ist der Wert zu 10 Pf Alt-Berlin und der Wert zu 5 Pf aus der Serie Bedeutende Deutsche. Der zweite Brief ist ein Ortsbrief mit Eilzustellung, gestempelt am 10.7.1963 in Berlin 11 aa (nachts), der mit 7x 10 Pf Bedeutende Deutsche und 10 Pf Alt-Berlin (zusammen 80 Pf) dem Briefkasten übergeben worden sein dürfte. Die Eilgebühr war seit dem 1.3.1963 auf 80 Pf erhöht worden, weshalb der Brief unterfrankiert war und mit Nachgebühr von 40 Pf zugestellt wurde. Da hatte man/frau sich beim Herrn Rechtsanwalt und Notar wohl verzählt. Seit 1.3.1963 wurde nicht mehr die 1,5-fache Nachgebühr erhoben, sondern mindestens 40 Pf, wie hier vermerkt. Viele Grüße, Klemens
hajo22 Am: 04.04.2025 16:46:19 Gelesen: 11827 # 9
Einschreib-/Eilbotenbrief aus Berlin 301 vom 29.12.1965 nach Gräfelfing bei München, frankiert mit Altberlin-Marken zu 60 Pfg. (Motiv: Hallesches Tor 1880) und 90 Pfg. Pfg. (Motiv: Opernhaus um 1780), gesamt 1,50 DM. Div. Ankunftsstempel. Viele Grüße hajo22
Frankenjogger Am: 11.04.2025 08:31:13 Gelesen: 11740 # 10
Hallo,

heute kommen Mehrfachfrankaturen des 10 Pf-Wertes.

Zuerst zwei innerdeutsche Fernbriefe, ein Standard-Fernbrief und ein Fernbrief der zweiten Gewichtstufe,

Der Standard-Fernbrief mit 2x 10 Pf ging am 1.8.1962 nach Bad Nauheim, der Fernbrief zweiter Gewichtstufe mit 4x 10 Pf (4er-Block) ging am 25.7.1962 nach Riedenburg im Altmühltal. Beide Belege mit Stempel aus Berlin SW 11.



@ hajo22 [#9] Schöner Brief mit zwei Eckrandstücken.

Viele Grüße,
Klemens
hajo22 Am: 11.04.2025 16:09:00 Gelesen: 11723 # 11
Altberlin 7x7 Pfg. + Zusatzfrankatur (1+40 Pfg.) auf R-Bf. aus Berlin 122 vom 30.1.1964 nach (Bad) Brückenau. Ein senkrechter 5er-Streifen der 7 Pfg.-Marke ist auch ganz niedlich anzusehen. Viele Grüße hajo22
hajo22 Am: 13.04.2025 15:05:00 Gelesen: 11665 # 12
Orts-Rbf. mit 60 Pfg. Altberlin-Marke gestempelt 30.11.63 aus Berlin 210 an die Freie Volksbühne in Westberlin. Viele Grüße, hajo22
Frankenjogger Am: 18.04.2025 09:47:55 Gelesen: 11583 # 13
Hallo, heute zwei weitere Mehrfachfrankaturen des 10 Pf-Wertes. Es sind zwei Auslandsbriefe, die in erster Betrachtung dieselben Gebührenstufen sind, bei zweiter Betrachtung kommen sie allerdings aus zwei verschiedenen Tarifabschnitten (bis 28.2.1963 und ab 1.3.1963), auch wenn sich die Gebühren nicht geändert haben. Zuerst ein Brief vom 12.10.1962 von Berlin 39 (j), nach Montigny sur Loing (ca. 50 km südlich von Paris, im Foret Fontainebleau gelegen). Frankiert mit 4x 10 Pf als senkrechter Vierer-Streifen. Der zweite Brief vom 17.4.1963 von Berlin 20 (am), nach Wien, frankiert mit einem Viererblock. Frohe Ostern, Klemens
hajo22 Am: 18.04.2025 14:00:23 Gelesen: 11551 # 14
Luftpostbrief mit senkrechtem Paar der 15 Pfg. Altberlin (Motiv: Mauerstraße um 1780) vom 20.4.1963 gestempelt Berlin 11 nach Westdeutschland. Viele Grüße, hajo22
fogerty Am: 18.04.2025 16:33:27 Gelesen: 11531 # 15
Von Berlin nach Meran am 13.5.1963 von Köln nach Meran am 16.2.1964 jeweils mit 40 Pfg. frankiert. Weitere Erläuterungen gerne von Clemens. Grüße Ivo
Frankenjogger Am: 25.04.2025 07:43:06 Gelesen: 11451 # 16
@ fogerty [#15] Hallo, auch mit "C" fühle ich mich angesprochen. ;-) Da gibt es keine weiteren Erläuterungen - zwei Standard-Auslandsbriefe zu 40 Pf. Zwei Mehrfachfrankaturen des 10 Pf-Wertes kann ich noch zeigen. Der erste Beleg ist ein Luftpost-Fernbrief (21-40 g) vom 8.11.1963 von Berlin 11 (ae) nach Wanne-Eikel. Zur Briefgebühr (40 Pf) kamen noch 2x 5 Pf Luftpostgebühr, frankiert mit 5x 10 Pf Alt-Berlin. Der zweite Beleg ist dann schon ein kleiner Hingucker, mit immerhin 9x 10 Pf. Es ist auch ein Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe aus Berlin W 57 (p) vom 23.1.1963, mit Einschreiben versandt. Zur Briefgebühr (40 Pf) kamen hier noch 50 Pf für Einschreiben hinzu. Ein Beleg aus der bekannten Peschl-Korrespondenz. Interessant hier ist auch der schon neue R-Zettel mit Postamtsangabe Berlin 303. Viele Grüße, Klemens
mumpipuck Am: 25.04.2025 18:15:33 Gelesen: 11426 # 17
@ Frankenjogger [#16] "Interessant hier ist auch der schon neue R-Zettel mit Postamtsangabe Berlin 303." Hm, so neu kann der R-Zettel doch auch nicht sein, denn er ist im Januar 1963 noch ohne vierstellige Postleitzahl. Da muss die Umbenennung des Postamts doch schon vor 1962 erfolgt sein, oder sehe ich das falsch ? VG Burkhard
Frankenjogger Am: 05.05.2025 16:02:43 Gelesen: 11325 # 18
Hallo, @ mumpipuck [#76] Ich schrieb nur, dass es interessant ist. Über die Hintergründe habe ich mich noch nicht informiert. Nachdem ich am Freitag verhindert war, kommt mein Beitrag dieses Mal am Montag. Wie anzunehmen, komme ich zum Wert zu 15 Pf. Dieser Wert zeigt die Mauerstraße um 1780. Ich beginne mit zwei Einzelfrankaturen auf Postkarten. Zuerst eine Fern-Postkarte aus dem Tarif ab 1.3.1963 vom 7.6.1963 nach Bad Wildungen (ich hoffe, ich habe das richtig entziffert). Hier mit einem Eckrandstück mit Formnummer 2. Als zweite Einzelfrankatur eine Auslands-Postkarte vom 1.9.1964 nach Frankreich. Im CEPT-Tarif richtig frankiert. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 09.05.2025 16:00:01 Gelesen: 11230 # 19
Hallo, heute kommen drei weitere Einzelfrankaturen, die alle als Drucksachen verschickt wurden. Seit dem 1.3.1963 bis zum 31.3.1966 kosteten Drucksachen (21-50 g) innerhalb Deutschlands 15 Pf, ins Ausland galt die Gebühr ebenfalls für Drucksachen, jedoch nur bis 20 g. Bis 20 g galt die Gebühr innerdeutsch auch für Briefdrucksachen. Der erste Beleg zeigt eine Drucksache (21-50 g) vom 31.10.1963 an das Amtsgericht in Pfullendorf. Auf dem Beleg ist aufgedruckt: „Verschlossen an Verwaltungsabteilung“. Scheinbar durften Behörden Drucksachen auch verschlossen versenden. Der zweite Beleg ist eine Briefdrucksache (bis 20 g) vom 3.7.1963 nach München. Es wurden 35 Pf Nachgebühr erhoben. Zum 1.3.1963 änderte sich auch die Berechnung der Nachgebühren. Es hieß dann: "Für die Mehrarbeit beim Einziehen der Nachgebühren auf nicht oder unzureichend freigemachten Brief- oder Paketsendungen wird neben der fehlenden Gebühr eine Einziehungsgebühr erhoben." Wie sich diese Nachgebühr errechnet, konnte ich leider nicht ergründen. Wog die Briefdrucksache über 20 g, wären es 15 Pf plus 20 Pf Einziehungsgebühr, war es keine Briefdrucksache, sondern ein Brief, wären es 5 Pf plus 30 Pf Einziehungsgebühr gewesen. Der dritte Beleg zeigt eine Auslandsdrucksache bis 20 g, vom 27.12.1963 nach St. Blaise in der Schweiz. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 16.05.2025 07:32:51 Gelesen: 11105 # 20
Hallo, bevor ich zu den Mehrfachfrankaturen komme, zeige ich heute noch drei Mischfrankaturen des Wertes zu 15 Pf. Zuerst eine Luftpost-Postkarte vom 26.4.1963 nach Lüneburg. Seit dem 1.3.1963 kostete die Fernpostkarte 15 Pf, die Luftpost-Gebühr blieb mit 5 Pf je 20 g gleich. Frankiert ist die 15 Pf Alt-Berlin mit 2x 1 Pf und 1x 3 Pf Ergänzungswert Brandenburger Tor. Der zweite Beleg ist ein Auslandsbrief vom 25.8.1963 nach Brüssel in Belgien. Belgien war eines der ersten Länder, das dem CEPT-Vertrag beitrat (ab 1.1.1963), weshalb hier die Standard-Inlands-Gebühr von 20 Pf ausreichend war, frankiert mit 15 Pf Alt-Berlin und 5 Pf Bedeutende Deutsche. Der dritte Brief für heute ist auch ein CEPT-Brief, dieser ging am 5.3.1964 per Luftpost nach Paris in Frankreich. Auch Frankreich trat dem CEPT zum 1.1.1963 bei. Neben einem Eckrandpaar (unten links) der 10 Pf Bedeutende Deutsche wurde die Luftpost-Gebühr mit einem weiteren Eckrandstück (unten links) der 15 Pf Alt-Berlin frankiert. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 23.05.2025 08:59:04 Gelesen: 11035 # 21
Hallo, wie angekündigt kommt heute die erste Mehrfachfrankatur mit dem 15 Pf-Wert. Ganz so viele Mehrfachoptionen für den Wert zu 15 Pf gibt es im Haupttarif der Serie gar nicht. Die häufigste Variante dürfte der Ortsbrief (10 Pf) mit Einschreiben (50 Pf) sein, den ich nicht zeigen kann, gefolgt von Luftpost-Auslandsbriefen. Hier dürfte aber alles außer Briefe bis 5 g in die USA wohl selten sein. Das ist auch der Beleg, den ich heute zeige, ein Luftpostbrief vom 24.5.1963 in die USA. Auslandsbrief: 40 Pf, Lp-Zone 1: bei 5 g 20 Pf. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 30.05.2025 09:02:21 Gelesen: 10856 # 22
Hallo, heute kommt die zweite Mehrfachverwendung, auch mit vier 15 Pf-Werten. Es handelt sich bei dem Belegstück um eine Seite aus einem Einlieferungsbuch. Am 27.6.1963 wurde im Postamt Berlin 52 die Auflieferung von 5 Belegen bestätigt, dabei mutmaßlich drei Nachnahme-Belegen, vielleicht auch NN-Päckchen und wohl zwei Einschreiben. Die Einlieferungsbestätigung für Nachnahme oder Päckchen kostete 20 Pf je unterschiedlichem Empfänger, die Bestätigung für Einschreiben war kostenfrei. Die Gebühr von 3x 20 Pf wurde mit 4x 15 Pf Alt-Berlin verrechnet. Einen schöne Mehrfachfrankatur mit 6 x 15 Pf habe ich noch, die kommt beim nächsten Mal. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 06.06.2025 08:43:16 Gelesen: 10728 # 23
Hallo, wie angekündigt, heute meine letzte Mehrfachfrankatur, dieses Mal mit 6x 15 Pf Alt-Berlin. Es handelt sich um einen Einschreibebrief der zweiten Gewichtstufe vom 10.2.1964 von Berlin 303 nach Idar-Oberstein, an den bekannten Prüfer Dr. Emil Dub. Die Gebühr von 90 Pf (Brief 40 Pf, R-Gebühr 50 Pf) wurde mit 6x 15 Pf frankiert. Mit sechs 15 Pf-Werten schon eine eher seltenere Mehrfachfrankatur. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 13.06.2025 15:48:01 Gelesen: 10559 # 24
Hallo, dann will ich heute mal mit dem Wert zu 20 P beginnen. Der Wert zeigt das „Berliner Schloß“ (heute Schoss) und ist in den Farben dunkelbräunlichrot/lilaschwarz gestaltet. 20 Pf waren zur Zeit der Ausgabe der Marke am 28.6.1961 die Gebühr für einen Standard-Fernbrief bis 20 g oder einen Ortsbrief der zweiten Gewichtsstufe (für beide auch noch nach der Gebührenanpassung am 1.3.1963), sowie für eine Auslands-Postkarte. Ab der Gebührenanpassung am 1.3.1963 konnte man auch eine Luftpost-Fernpostkarte verschicken. Ich beginne wieder mit Einzelfrankaturen. Zuerst natürlich der Standard-Fernbrief. Es ist ein Fernbrief vom 9.11.1962 von Berlin 20 nach Bad Sachsa im Harz, frankiert mit einer Marke aus dem rechten Unterrand-Eck mit Formnummer 3. Der zweite Beleg ist ein Standard-Auslandsbrief vom 11.11.1963 nach Belgien im CEPT-Tarif. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 20.06.2025 11:17:42 Gelesen: 10385 # 25
Hallo, heute nun das zweite Paar Einzelfrankaturen des Wertes zu 20 Pf. Der erste Beleg ist eine Luftpost-Fernpostkarte vom 23.12.1963 von Berlin 11 nach Porz. Die Karte sollte noch zum 24.12.1963 ankommen, deshalb wohl der Versand per Luftpost. Ob das klappte, lässt sich nicht nachweisen, nur so viel, heute würde das eher nicht mehr funktionieren. Der zweite Beleg zeigt scheinbar die gleiche Frankatur, es ist jedoch eine etwas andere Gebührenstufe. Es handelt sich um eine Auslandspostkarte vom 27.11.1963 nach Besancon in Frankreich, mit zusätzlich Luftpost, nur innerhalb Deutschlands. Die Gebühr für Auslandspostkarten betrug 20 Pf, im CEPT-Tarif (Frankreich war eines der ersten Länder, das dem CEPT-Abkommen beitrat) reduziert auf 15 Pf (Inlands-Trarif) plus 5 Pf für die Luftpost bis nach West-Deutschland (Angabe FF/M für Frankfurt/Main). Ich wünsche allen ein schönes sommerliches Wochenende, Klemens
notna1 Am: 26.06.2025 11:19:55 Gelesen: 10161 # 26
Hallo zusammen, ich habe neulich einen Beleg aus der Serie bekommen, den ich hier gerne zeige. Dies ist natürlich ein von einem Sammler gefertigter Beleg; es ist keine Mehrfach-Frankatur und portorichtig ist das Stück natürlich auch nicht. Aber diese Frankatur mit allen vier Bogenecken des 10 Pf-Wertes (geklebt als Viererblock) und einer Bogenecke (waagrechtes Paar rechts unten mit Formnummer) des 7 Pf-Wertes auf einem Briefumschlag ist schon sehr dekorativ. Beste Sammlergrüße bei sommerlicher Hitze notna1
Frankenjogger Am: 27.06.2025 08:35:53 Gelesen: 10090 # 27
Hallo, heute zeige ich ein paar Mischfrankaturen mit dem Wert zu 20 Pf, bevor es mit Mehrfachverwendungen weiter geht. Zuerst einen Luftpost-Fernbrief bis 20 g vom 11.2.1963 nach Weilburg / Lahn, gestempelt Berlin 11 – aa, zusammen mit dem Wert zu 5 Pf der Serie Bedeutende Deutsche. Als zweites, mit derselben Zusammenstellung auf einem Drucksachen-Streifband (101-250 g) vom 26.11.1962 nach Bad Sachsa. Und zum Abschluss für heute, ein Luftpost-Fernbrief bis 20 g mit Rohrpost zum Flughafen, vom 26.2.1963 von Berlin 42 – m, nach Kassel. Für die Rohrpostnutzung mussten 20 Pf mehr frankiert werden. Für die Gebühr von 45 Pf wurden die Werte zu 10 Pf und 20 Pf Alt-Berlin, und die Werte zu 5 Pf und 10 Pf der Bedeutenden Deutschen verwendet. Philatelistische Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 04.07.2025 09:26:15 Gelesen: 9874 # 28
Hallo, heute komme ich zu Mehrfachfrankaturen des Wertes zu 20 Pf. Zuerst zeige ich zwei Auslandsbriefe (Gebühr 40 Pf) mit je zwei Marken. Der erste Brief ging am 9.3.1963 zur Sellapass-Hütte in den Dolomiten. Es war wohl jemand zum Skifahren dort. Hier war noch die normale Gebühr für Auslandsbriefe erforderlich, Italien trat dem CEPT erst im August 1965 bei. Der zweite Brief ging am 24.7.1963 nach England. Hier wurde ein senkrechtes Eckrandpaar mit Formnummer 3 frankiert. England trat dem CEPT erst spät, im Jahre 1986 bei. Der dritte Brief im Bunde ist ein Ortsbrief mit Einschreiben vom 13.8.1965 von Berlin 120 nach Berlin-Steglitz, frankiert mit 3x 20 Pf Alt-Berlin. Weitere häufigere Mehrfachfrankaturen (wenn man überhaupt von häufig sprechen kann) wären noch Luftpost-Übersee-Briefe in die USA (Luftpostzone 2) oder Standard-Eil-Fernbriefe. Beide kann ich jedoch nicht zeigen. Sommergrüße, Klemens
Frankenjogger Am: 11.07.2025 08:29:37 Gelesen: 9743 # 29
Hallo, heute komme ich zum Wert zu 25 Pf, der in den Farben bräunlicholiv/lilaschwarz den „Potsdamer Platz“ um 1825 zeigt. Für eine Einzelfrankatur gibt es nicht viele Möglichkeiten. Die häufigste Variante ist der Luftpost-Fernbrief bis 20 g in die BRD, die ich im Folgenden zeige. Selten sind Drucksachen oder Warenproben (101-250 g) oder noch seltener Geschäftspapiere oder Briefdrucksachen (101-500 g). Sehr selten dürfte auch die Einzelfrankatur auf Lp-Postkarte ab 1.4.1966, oder als Auslandsdrucksache (51-100 g, 1.3.1963 – 31.3.1966) sein. Da ich nur eine EF-Variante zeigen kann, kommt heute auch noch eine Mischfrankatur, ein Nachnahme-Fernbrief (21-250 g) vom 6.9.1963 von Berlin 41 nach Norden. Die Nachnahmegebühr wurde ab dem 1.3.1963 mit 50 Pf der Einschreibegebühr gleichgestellt. Hier mit 2x 25 Pf Alt-Berlin frankiert, zusammen mit 2x 20 Pf Funkausstellung 1963. Berlingrüße, Klemens
Frankenjogger Am: 18.07.2025 07:58:37 Gelesen: 9590 # 30
Hallo, heute zeige ich die erste Mehrfachfrankatur mit dem Wert zu 25 Pf. Es ist ein Luftpost-Einschreibe-Brief vom 25.4.1964 von Berlin 423 b an Herrn Peschl in Passau (aus der bekannten Peschl-Korrespondenz). Der Standard-R-Fernbrief kostete 70 Pf, für Luftpost waren 5 Pf zu entrichten, ideal passend für 3x 25 Pf Alt-Berlin. Freitagsgrüße, Klemens
Frankenjogger Am: 25.07.2025 08:42:24 Gelesen: 9422 # 31
Hallo, die nächste Mehrfachfrankatur mit dem Wert zu 25 Pf ist dieselbe Dienste-Kombination, dieses Mal jedoch in der zweiten Gewichtsstufe. Es ist wieder ein Luftpost-Einschreibe-Brief (21-40 g) vom 31.1.1964 von Berlin 304 x nach Borken. Der Brief in der zweiten Gewichtsstufe kostete 40 Pf, R-Gebühr 50 Pf und beim angegebenen Gewicht 2x 5 Pf für die Luftpostbeförderung. Die Gebühr von 1 DM wurde mit einem Viererblock frankiert. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 01.08.2025 08:50:17 Gelesen: 9302 # 32
Hallo, zum Abschluss des Wertes zu 25 Pf kommen heute noch einmal zwei Mehrfachfrankaturen. Es sind zwei Standard-Fernbriefe mit Eilzustellung und ich zeige beide, weil ich mich nicht entscheiden kann, welcher der schönere ist. Der erste der beiden ging am 22.9.1965 von Berlin 303 c nach Aschaffenburg, ein Brief aus der Pischinger-Korrespondenz. Frankiert ist ein senkrechter Viererstreifen aus der linken unteren Bogenecke. Der zweite Beleg ging am 2.9.1963 von Berlin 304 a nach Riedenburg an der Altmühl. Hier wurde ein Eckrand-Viererblock aus der rechten unteren Bogenecke mit Formnummer 3 frankiert. Für beide Briefe betrug die Gebühr 20 Pf für den Brief plus 80 Pf Eilboten-Gebühr. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 08.08.2025 08:02:16 Gelesen: 9191 # 33
Hallo, ein Wert zu 30 Pf wurde zum Zeitpunkt diese Serie nicht benötigt. Es gab keine wirkliche Anwendung für einen 30 Pf-Wert, weshalb der nächste Wert der zu 40 Pf ist. Der 40 Pf Wert in der Farbe violettultramarin/schwarzgrau zeigt das Schloss Bellevue um 1800. Ich beginne wie immer mit Einzelfrankaturen. Die Standardverwendung für diesen Wert war der Fernbrief 21-250 g und der Auslandsbrief bis 20 g. Ich zeige heute den Fernbrief in der zweiten Gewichtstufe, der am 29.1.1964 nach Hückeswagen (liegt an der Wupper) ging. Einen Standard-Auslandsbrief kann ich nicht zeigen. Viele Grüße, Klemens
padibo Am: 10.08.2025 16:26:28 Gelesen: 9130 # 34
Hallo, ich zeige eine Luftpostauslandskarte und einen Auslandsbrief. Noch einen schönen Restsonntag. Viele Grüsse Dietmar
Frankenjogger Am: 15.08.2025 07:32:28 Gelesen: 9038 # 35
Hallo, da Dietmar schon eine Luftpost-Übersee-Postkarte in die USA gezeigt hat, und diese mit einem Eckrandstück schöner ist als meine, belasse ich es heute nur bei einer weiteren Einzelfrankatur des Wertes zu 40 Pf. Es ist ein unscheinbarer, dafür aber doch eher sehr selten zu findender Abschnitt eines schweren Ortsbriefes (501-1000 g) vom 26.9.1963 innerhalb von Berlin SO 36. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 22.08.2025 08:07:31 Gelesen: 8910 # 36
Hallo, eine Mischfrankatur mit dem Wert zu 40 Pf kann ich zeigen. Ich habe diesen Beleg vor ein paar Jahren schon einmal bei den Berliner Stadtbildern gezeigt, er passt natürlich auch hierher. Es ist ein Luftpost-Übersee-Brief nach Argentinien, vom 31.5.1963 ab Berlin SW 11 nach Buenos Aires. Argentinien war seit dem 1.4.1959 (4-Zonen-Tarif) in der Luftpostzone 3, wo für Briefe ein Luftpostzuschlag von 40 Pf je 5 g Gewicht erforderlich war. Der Brief ist mit 3 DM Stadtbilder und 2x 40 Pf Alt-Berlin frankiert, entsprechend hatte der Brief ein Gewicht zwischen 36 und 40 g (Auslandsbrief zweite Gewichtsstufe 60 Pf plus Luftpost 8x 40 Pf = 3,80 DM). Viele Grüße, Klemens
padibo Am: 28.08.2025 10:16:04 Gelesen: 8806 # 37
Hallo, bevor Klemens mit einem anderen Wert weitermacht, kommt hier schnell ein Eilboten-Einschreibebrief innerhalb Berlins. Das Porto setzt sich zusammen: Brief innerhalb Berlins 10 Pfg bis 20 g, Einschreibgebühr 50 Pfg., Eilzustellung 60 Pfg. macht zusammen 120 Pfg. Im Gebührenzeitraum vom 1.3.1963 bis 31.3. 1966. Viele Grüße Dietmar
wheilmann Am: 28.08.2025 12:19:01 Gelesen: 8792 # 38
@ padibo [#37] Hallo Dietmar, ich würde mich sehr freuen, wenn Du in Deinen Beiträge hier im Forum auch an uns Stempeldaten-Sammler denken würdest. Bitte eine Zeile mit den Daten der gezeigten Stempel zusätzlich im Text. Mit besten Sammler-Grüßen Wolfgang
Frankenjogger Am: 29.08.2025 07:33:19 Gelesen: 8742 # 39
Hallo, nachdem Dietmar einen sehr schönen Brief mit 3x 40 Pf gezeigt hat, kommt heute noch eine Mehrfachfrankatur von mir. Ich dachte, ich könnte zwei Mehrfachfrankaturen zeigen, bei einem Beleg davon stellte ich jedoch gerade fest, dass dieser nicht gebührenrichtig und auch etwas suspekt ist. Als Mehrfachfrankatur mit 2x 40 Pf gibt es zum einen den Standard-Fernbrief mit Eilzustellung bis 28.2.1963 sowie Luftpost-Briefe 6-10 g in die Luftpostzone 2 (typisch in die USA). Beide Möglichkeiten kann ich nicht zeigen. Ich denke aber, dass hier andere unterstützen können. Ich zeige heute einen Luftpost-Fernbrief (21-40 g) mit Einschreiben und Eilzustellung vom 21.9.1962 von Berlin W 51 nach Riedenburg / Altmühl. Die Gebühr berechnet sich aus Fernbrief (21-40 g) 40 Pf, Luftpost 2x 5 Pf, R-Gebühr 50 Pf und Eilzustellung 60 Pf = 160 Pf, freigemacht mit einem Viererblock des Wertes zu 40 Pf. Das war es schon bei mir mit Belegen mit dem Wert zu 40 Pf. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 05.09.2025 08:27:20 Gelesen: 8619 # 40
Hallo, dann will ich mal mit dem Wert zu 50 Pf weitermachen, der die Fischerbrücke um 1830 zeigt. Die Marke hatte die Farbe schwarzbraunpurpur/lilaschwarz. Ich beginne mit einer Einzelfrankatur, als Luftpost-Fernbrief der zweiten Gewichtstufe (40 Pf plus 2x 5 Pf) vom 3.2.1964 nach Hückeswagen. Im Vergleich zum Standard-Luftpost-Brief mit 25 Pf, ist diese Einzelfrankatur schon eine kleine Seltenheit. Es gibt noch die Möglichkeit aus dem Tarif ab 1.3.1966 als Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe (ohne Luftpost), oder als A-Brief. Beide Varianten sind eher selten, da die Berliner Stadtbilder nur bis Ende 1966 gültig waren. Ansonsten dürften die Möglichkeiten für Einzelfrankaturen eher begrenzt auf schwere Drucksachen oder schwere Warenproben sein. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 12.09.2025 09:42:13 Gelesen: 8510 # 41
Hallo, da Einzelfrankaturen eher selten sind und ich nur eine zeigen kann, mache ich heute mit Misch- bzw. Buntfrankaturen weiter. Zuerst kommen drei Belege mit jeweils einem Wert zu 50 Pf. Zuerst zwei Fernbriefe der zweiten Gewichtstufe mit Einschreiben (40 Pf + 50 Pf). Der erste ging als Mischfrankatur (mit 40 Pf Bundespräsident Lübke) am 15.3.1966 von Berlin 419 – b nach München, der zweite ging als Buntfrankatur (40 Pf und 50 Pf vom Oberrand) am 18.6.1964 von Berlin 65 – k nach Sigmaringen. Der dritte Brief für heute zeigt einen Luftpostbrief (bis 5 g) vom 8.10.1963 nach Chahroud im Iran (40 Pf + 20 Pf). Hier als Mischfrankatur mit dem 10 Pf-Wert der Dauerserie Bauwerke klein, gestempelt mit dem Maschinenstempel Berlin 11 – mi. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 19.09.2025 07:39:52 Gelesen: 8348 # 42
Hallo, heute noch zwei Mischfrankaturen, eine mit 2x 50 Pf und eine mit 3x 50 Pf. Zuerst ein Post(protest)auftrag aus dem Jahr 1964 über 20 g von Berlin 62 nach Berlin 42. Die Gebühr hier errechnet sich aus: Ortsbrief 2. Gewichtstufw 20 Pf, R-Gebühr 50 Pf und die Vorzeigegebühr 40 Pf (entsprach der Nachnahmegebühr). Frankiert hier als Buntfrankatur 10 Pf plus 2x 50 Pf Alt-Berlin. Zum Abschluss der Mischfrankaturen noch ein Luftpost-Fernbrief (bis 20 g) mit Einschreiben und Eilzustellung von Berlin 651 nach Eging in Niederbayern, ebenfalls aus 1964. Lp-Fernbrief 25 Pf, R-Gebühr 50 Pf, Eilzustellung 80 Pf =155 Pf, frankiert mit 3x 50 Pf Alt-Berlin und 5 Pf Bedeutende Deutsche. Beim nächsten Mal zeige ich dann Mehrfachfrankaturen mit dem Wert zu 50 Pf. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 26.09.2025 07:21:36 Gelesen: 8225 # 43
Hallo, heute kommen, wie im letzten Beitrag erwähnt, Mehrfachfrankaturen des Wertes zu 50 Pf. Ich beginne mit zwei innerdeutschen Belegen mit MeF von 2 x 50 Pf. Zuerst ein Luftpost-Einschreiben-Brief (über 21-40 g) aus dem Jahr 1965 (Datum kaum lesbar) von Berlin 322 nach Datteln. Der Luftpost-Brief (21-40 g) kostete 50 Pf, die R-Gebühr ebenfalls 50 Pf. Als zweiter Beleg kommt ein Standard-Fernbrief mit Eilzustellung vom 8.9.1965 von Berlin 307 nach Aschaffenburg. Der Fernbrief kostete 20 Pf, die Eilzustellung 80 Pf seit dem 1.3.1963. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 10.10.2025 08:20:04 Gelesen: 8032 # 44
Hallo, auch hier habe ich urlaubsbedingt eine Woche pausiert. Heute kommen noch zwei Mehrfachfrankaturen, bevor ich zum Wert zu 60 Pf komme. Zuerst ein Luftpost-Überseebrief (11 – 15 g) vom 19.3.1964 von Berlin 191 – k in die USA. Der Auslandsbrief kostete 40 Pf, die Luftpostgebühr 3 x 20 Pf; frankiert mit 2 x 50 Pf Alt-Berlin. Der zweite Brief ist wieder ein innerdeutscher Brief (bis 20 g) vom 28.9.1963 als Einschreiben-Rückschein mit Eilzustellung vom Berlin 302 - b nach Riedenburg im Altmühltal. Hier errechnet sich die Gebühr aus: Standardbrief 20 Pf, R-Gebühr und Rückschein jeweils 50 Pf und Eilzustellung 80 Pf, genau 2,- DM; frankiert mit einem Viererblock des Wertes zu 50 Pf. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 17.10.2025 08:16:52 Gelesen: 7901 # 45
Hallo, heute starte ich mit dem Wert zu 60 Pf, der mit den Farben magenta/lilaschwarz das Hallesche Tor um 1880 zeigt. Der Wert zu 60 Pf deckte u.a. die Gebühr für einen Ortsbrief mit Einschreiben ab, weshalb diese Gebührenstufe in den überwiegenden Fällen als Einzelfrankatur vorliegt. Hier ein solcher Ortsbrief mit Einschreiben vom 9.12.1963 von Berlin 213 b nach Berlin 27. Verwendet wurde ein rechtes unteres Eckrandstück mit Formnummer 2. Eine zweite Einzelfrankatur kann ich noch zeigen, die in erstem Anschein eine Mischfrankatur zeigt, meines Erachtens aber als Einzelfrankatur zu betrachten ist. Es ist ein Ortsbrief mit Nachnahme vom 18.1.1964 mit der Marke "50 Jahre Luftpostbeförderung" zu 60 Pf, die zuerst gestempelt, dann aber nicht akzeptiert und mit Blaustift markiert wurde, da die Marke seit dem 31.12.1963 nicht mehr gültig war. Dann wurde der Brief mit der 60-Pf-Marke Alt-Berlin nachfrankiert (Datum ist mit 2x.1.1964 nur ganz schwach zu erkennen). Ob dies nach Rückgabe erfolgte, oder postintern mit entsprechender Gebührenmeldung vorgenommen wurde, kann ich nicht sagen. Aufgrund des Stempeldatums wäre ersteres plausibel. Orts-Nachnahme-Belege mit dieser Einzelfrankatur sind deutlich seltener als Orts-Einschreibe-Briefe. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 24.10.2025 07:38:55 Gelesen: 7785 # 46
Hallo, eine Einzelfrankatur mit dem Wert zu 60 Pf habe ich noch. Wen wundert es, es ist ein Auslands-Beleg. Es ist ein Luftpostleichtbrief bzw. Aerogramm vom 21.11.1964 Von Berlin nach Melbourne in Australien. Ein Aerogramm kostete 60 Pf und war für weltweite Destinationen zulässig. Im Vergleich zu einem Luftpostbrief bis 5 g hat der Absender hier immerhin 30 Pf gespart. Luftpost-Übersee-Briefe bis 5 g in die Luftpostzone 1 (z.B. USA) oder Luftpost-Übersee-Postkarten in die Luftpostzone 3 (die sind schon sehr selten) kosteten ebenso 60 Pf. Auf gehts zum zweiten Tag in Ulm. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 31.10.2025 07:48:34 Gelesen: 7660 # 47
Hallo, heute mache ich mit einer Buntfrankatur mit dem Wert zu 60 Pf weiter, und da ich derzeit nur einen Beleg mit Mischfrankatur zeigen kann, bleibt es auch bei diesem. Es ist ein Luftpostbrief (25 Pf) mit Eilzustellung (80 Pf) vom 14.5.1964 von Berlin 304 c nach Liel im Kreis Müllheim. Leider ist der Brief 5 Pf überfrankiert. Normalerweise zeige ich nur gebührenrichtige Belege, mache hier aber eine Ausnahme, da mir die Darstellung der Frankatur einfach gefällt. Beim nächsten Mal gibt es dann Mehrfachfrankaturen mit dem Wert zu 60 Pf. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 07.11.2025 08:57:16 Gelesen: 7513 # 48
Hallo, ich starte heute mit zwei Mehrfachfrankaturen des Wertes zu 60 Pf, jeweils mit zwei Marken. Der erste Beleg ist ein Fernbrief (21-250 g) mit Eilzustellung vom 10.1.1966 von Berlin 41 l nach Passau, aus der Peschl-Korrespondenz. Der Brief der zweiten Gewichtstufe kostete 40 Pf, die Eilzustellung 80 Pf, zusammen 1,20 DM, frankiert mit 2x 60 Pf Alt-Berlin. Der zweite Beleg für heute ist ein Standard-Fernbrief mit Nachnahme und Einschreiben vom 17.3.1964 von Berlin 331 a nach Schmiden über Fellbach (bei Stuttgart). Der Brief bis 20 g kostete 20 Pf, Nachnahme und Einschreiben jeweils 50 Pf, Frankatur wie oben. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 21.11.2025 08:30:41 Gelesen: 7274 # 49
Hallo, einen schönen Brief mit einer Mehrfachfrankatur des Wertes zu 60 Pf habe ich noch. Es handelt sich um einen Luftpost-Überseebrief (36-40 g) mit Eilzustellung vom 25.10.1963 von Berlin 12 nach Syracuse - USA. Die Gebühr errechnet sich wie folgt: Auslandsbrief der zweiten Gewichtstufe 60 Pf, Eilboten-Gebühr 80 Pf, Luftpost-Gebühr 8 x 20 Pf für die Luftpostzone 1. Das macht zusammen 3,00 DM, wofür 5 x 60 Pf Alt-Berlin (Eckrand-Viererblock und Oberrand-Stück) frankiert wurden. Beim nächsten Mal geht es mit dem Wert zu 70 Pf weiter. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 28.11.2025 08:56:18 Gelesen: 7112 # 50
Hallo, wie angekündigt, komme ich heute zum Wert zu 70 Pf, der die Parochialkirche um 1780 (Berlin Mitte) zeigt. Die Marke hat die Farben dunkelviolettpurpur/schwärzlichgrau. 70 Pf waren zum Ausgabezeitpunkt der Markenausgabe die Gebühr für einen Standard-Fernbrief mit Einschreiben, weshalb dies sicher auch die häufigste Gebührenkombination für eine Einzelverwendung dieser Marke sein dürfte. Wie ich aber in den folgenden Beiträgen aufzeigen werde, gibt es doch eine weitere Anzahl an Möglichkeiten. Ich starte aber heute mit dem Standard-Fernbrief mit Einschreiben, aufgegeben am 16.3.1965 in Berlin 411 a, versendet nach München. Ich schließe noch einen zweiten Beleg an, nämlich einen Ortsbrief der zweiten Gewichtsstufe mit Einschreiben vom 26.4.1962 von Berlin 120 d an das Bezirksamt Kreuzberg nach Berlin SW 61. Die Gebühr betrug für beide Belege jeweils 20 Pf Briefgebühr und 50 Pf R-Gebühr, also 70 Pf. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 05.12.2025 07:43:30 Gelesen: 7009 # 51
Hallo, ebenfalls 70 Pf kostete ein Nachnahme-Fernbrief, oder -Ortsbrief der zweiten Gewichtsstufe. Ich kann einen Nachnahme-Fernbrief vom Juni 1963 von Berlin 122 nach Braunschweig zeigen. Die Gebühr betrug auch hier 20 Pf Briefgebühr und 50 Pf Vorzeigegebühr, also 70 Pf. Nachnahmebriefe mit der 70 Pf als Einzelfrankatur sind deutlich seltener als R-Briefe. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 12.12.2025 08:45:16 Gelesen: 6866 # 52
Hallo, es kommen noch weitere Einzelfrankaturen mit dem Wert zu 70 Pf, die dann aber alle noch seltener sind. Heute kommt ein Luftpost-Fernbrief (101-120 g) vom 15.8.1962 von 'Berlin-Charlottenburg 7 j' nach Duisburg. Gebühr: Fernbrief (101-120 g) 40 Pf, Luftpost 6x 5 Pf, zusammen 70 Pf. In der Form, ein kleiner (etwas größerer) unscheinbarer Leckerbissen. Viele Grüße, Klemens
mumpipuck Am: 13.12.2025 23:38:57 Gelesen: 6767 # 53
Der ist mir gerade beim Sortieren meiner Heimatsammlung in die Hände gefallen: 1 DM und 80 Pf auf einem Luftpostbrief von Hamburg-Bergedorf am 10.08.1963 nach Brookfield, Wisconsin in den U.S.A. . Portogerecht für einen Brief von 25-30g: DM 0,60 für einen Auslandsbrief 20-40g und 6 x DM 0,20 (6 x 5g) Luftpostzuschlag = DM 1,80. Viele Grüße, Burkhard
Frankenjogger Am: 19.12.2025 07:43:01 Gelesen: 6603 # 54
Hallo,

ja, heute kommt noch eine Einzelfrankatur mit dem Wert zu 70 Pf.

Es ist eine Fernpostkarte mit Eilzustellung vom 17.8.1962 von `Berlin SO 36 b ´ nach Viermünden an der Eder.

Fernpostkarte 10 Pf, Eilzustellung 60 Pf, frankiert mit 70 Pf Alt-Berlin.



Viele Grüße,
Klemens
Frankenjogger Am: 26.12.2025 08:23:03 Gelesen: 6406 # 55
Hallo, eine Einzelfrankatur mit der 70er habe ich noch. Es ist eine Luftpost-Übersee-Postkarte vom 27.11.1962, gestempelt `Berlin 11 ol´, nach Tokio in Japan. Die Fernpostkarte kostete 20 Pf, die Luftpostgebühr in die Zone 4 kostete 50 Pf - zusammen 70 Pf. Frankiert mit 70 Pf Alt-Berlin. Mir gefällt dieser Beleg. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 02.01.2026 11:44:49 Gelesen: 6176 # 56
Hallo, heute komme ich zu Mischfrankaturen mit dem Wert zu 70 Pf. Es sind zwei Belege, die ich zeige, beide mit Eilzustellung. Der Erste ist ein Fernbrief mit Eilzustellung vom 8.11.1962 nach München frankiert mit dem Wert zu 70 Pf als rechtes oberes Eckrandstück und buntem Schmetterling, auch vom rechten oberen Eckrand. Der Zweite ist ebenso ein Fernbrief mit Eilzustellung, aber mit zusätzlich Luftpost, vom 11.9.1962 von `Berlin 15 gh´ nach Göttingen, freigemacht mit 10 Pf und 70 Pf Alt-Berlin und 5 Pf Bedeutende Deutsche. Erste Alt-Berlingrüße im Jahr 2026, Klemens
Frankenjogger Am: 09.01.2026 07:39:25 Gelesen: 6047 # 57
Hallo, heute bin ich bei den Mehrfachfrankaturen des Wertes zu 70 Pf angekommen. Ich starte mit einem Ortsbrief mit Einschreiben und Eilzustellung vom 7.4.1964 von ´Berlin 36 a` nach Berlin 21. Seit dem 1.3.1963 kostete die Eilzustellung 80 Pf, mit 10 Pf Ortsbriefgebühr und 50 Pf Einschreiben ergab das zusammen 1,40 DM, die hier mit 2x 70 Pf Alt-Berlin freigemacht wurden. Viele Grüße, Klemens
opti53 Am: 15.01.2026 16:43:05 Gelesen: 5876 # 58
Hallo, ich hätte noch einen Beleg mit einer 90er als Einzelfrankatur zum herzeigen. Die hatten wir hier nämlich noch nicht. Der Stempel ist nicht besonders gut. Aber am Reco-Zettel erkennt man, dass der Brief in München Obermenzing aufgegeben wurde. Viele Grüße Thomas
Frankenjogger Am: 16.01.2026 08:20:37 Gelesen: 5829 # 59
Hallo, ich komme zur zweiten Mehrfachfrankaturen des Wertes zu 70 Pf. Heute ein Luftpost-Fernbrief (101 –120 g) mit Einschreiben und Eilzustellung vom x0.3.1964 von Berlin 303 nach München-Neuaubing. Seit dem 1.3.1963 kostete die Eilzustellung 80 Pf. Mit 40 Pf Fernbrief, 50 Pf Einschreiben und 6 x 5 Pf Luftpost-Gebühr ergab das zusammen 2,10 DM, die hier mit 3 x 70 Pf Alt-Berlin freigemacht wurden. Der Brief und sein Zustand zeigen authentisch das angenommene Gewicht. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 23.01.2026 08:38:55 Gelesen: 5685 # 60
Hallo, zwei Mehrfachfrankaturen des Wertes zu 70 Pf habe ich noch. Diese sind jedoch beide überfrankiert. Aber, da sie optisch einfach schön sind, zeige ich diese doch ausnahmsweise. Der erste Brief ist ein Luftpostbrief (bis 20 g) mit Einschreiben und Eilzustellung vom 27.10.1962 von `Berlin-Charlottenburg 9 h´ nach Coburg in Bayern. Der R-Zettel zeigt schon Postamt `Berlin 19´. Gebühren: Lp-Bf 25 Pf, R-Gebühr 50 Pf, Eilzustellung 60 Pf, zusammen 135 Pf. Der Brief ist mit 140 Pf leider 5 Pf überfrankiert. Der zweite Brief ist ein Luftpostbrief (bis 20 g) mit Einschreiben und Nachnahme vom 12.8.1966 von Berlin 33 nach Eisenberg in der Pfalz. Gebühren: Lp-Bf 35 Pf, R-Gebühr 80 Pf, Nachnahm 80 Pf, zusammen 195 Pf. Der Brief ist 15 Pf überfrankiert. Beim nächsten Mal geht es mit dem Wert zu 80 Pf weiter. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 30.01.2026 08:33:49 Gelesen: 5570 # 61
Hallo, heute beginne ich mit dem Wert zu 80 Pf. Dieser zeigt die Universität um 1825 in den Farben karminrot/lilaschwarz. Dieser Wert kam am 24.5.1963 an die Schalter, also schon zum neuen Tarif (ab 1.3.1963). Für den Wert gibt es kaum innerdeutsche Möglichkeiten für eine Einzelfrankatur, entsprechend selten ist diese auch. Die offensichtlichste Möglichkeit ist das Päckchen, aber wie oft wurde die Marke dafür wirklich verwendet? Eine weitere Möglichkeit wäre ein Ortsbrief (251-500 g) mit Einschreiben oder Nachnahme. Bitte gerne zeigen, wer solch einen Beleg hat. Ich kann einen Päckchenabschnitt vom 5.7.1963 von `Berlin SW 11 - on´ nach München zeigen und bin froh, diesen in meiner Sammlung zu haben. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 06.02.2026 20:02:35 Gelesen: 5427 # 62
Hallo, heute komme ich schon zu meiner Einzelfrankatur aus dem Auslandsbereich, die auch nicht häufig zu finden ist. Es ist ein Luftpost-Überseebrief (6-10 g) in die Luftpostzone 1. Der Brief ist vom 6.5.1964 von Berlin 19 nach Calgary in Canada. Das waren auch schon die Einzelfrankaturen mit dem Wert zu 80 Pf. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 13.02.2026 08:20:55 Gelesen: 5260 # 63
Hallo, und schon sind wir bei Misch- bzw. Buntfrankaturen der 80er angelangt. Zuerst ein Luftpost-Fernbrief mit Eilzustellung vom 24.5.1963 von 'Berlin SW 11 w' nach Hannover-Döhren. Der Lp-Brief kostete 25 Pf, Eilzustellung seit dem 1.3.1963 80 Pf. Die Gebühr von 1,05 DM ist mit einer Buntfrankatur der Werte 10, 15 und 80 Pf der Serie Alt-Berlin frankiert. Der zweite Brief ist ein Luftpost-Überseebrief mit Einschreiben vom 30.12.1964 von Berlin 12 nach Buenos Aires in Argentinien. Der Auslandsbrief kostete 40 Pf, Einschreiben 50 Pf. Bei einem Gewicht von 11-15 g waren in der Luftpostzone 3 drei mal 40 Pf Luftpostgebühr erforderlich. Die Gebühr ist mit 2 x 80 Pf Alt-Berlin und 50 Pf Bedeutende Deutsche als Mischfrankatur frankiert. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 20.02.2026 07:37:00 Gelesen: 5053 # 64
Hallo, Mehrfachfrankaturen mit dem Wert zu 80 Pf sind schon kleine Raritäten. Ich kann einen Beleg zeigen, auch wieder als Luftpost-Überseebrief. Der Brief ging am 14.4.1965 von Berlin nach Chicago in den USA. Das Gewicht ist mit 22 g angegeben wofür 2 x 80 Pf Alt-Berlin frankiert wurden; A-Brief 40 + 20 Pf, Lp-Gebühr 5 x 20 Pf, zusammen 1,60 DM. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 27.02.2026 07:35:45 Gelesen: 4794 # 65
Hallo, wir biegen langsam in die Zielkurve ein. Heute beginne ich mit dem Wert zu 90 Pf. Dieser wert zeigt das Opernhaus um 1780 und hat die Farben schwärzlichorange/schwarzblau. Die häufigste Einzelfrankatur dürfte sicherlich der Fernbrief (21-250 g) mit Einschreiben sein. Diese Gebühr galt vom Ausgabetag (6.12.1963) bis zum 31.3.1966. Ich zeige einen solchen Beleg vom 10.4.1964 von `Berlin 39 a´ nach Reutlingen. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 06.03.2026 07:33:30 Gelesen: 4612 # 66
Hallo, die nächste Einzelfrankatur, die ich zeigen kann, ist ein Ortsbrief mit Eilzustellung. Zum Ausgabezeitpunkt der Marke betrug die Gebühr für die Eilzustellung schon 80 Pf, der Standard-Ortsbrief 10 Pf (noch bis 31.8.1971). Der Brief ging am 6.12.1963 vom Postamt Berlin FA1 nach Berlin 42, an den bekannten Prüfer Alfred Lippschütz. Und wie ich gerade feststelle, ist es sogar ein Ersttagsbrief, mit Oberrandstück. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 12.03.2026 20:44:56 Gelesen: 4389 # 67
Hallo, weil es morgen zeitlich etwas eng wird, bringe ich den Beitrag heute schon. Und schon bin ich bei Mischfrankaturen mit dem Wert zu 90 Pf angelangt, von denen sich bisher nur einer bei mir eingefunden hat. Dieser Beleg ist ein Luftpost-Auslandsbrief mit Eilzustellung vom 29.4.1964 von Berlin-Zentralflughafen nach Fenuilette in Frankreich zum CEPT-Tarif für Standardbriefe. Frankreich war eines der ersten Länder, die dem CEPT beigetreten waren (ab 1.1.1963). Der Standardbrief (bis 20 g) kostete dann die normale Inlandsgebühr, hier 20 Pf. Eilzustellung kostete 80 Pf, der Luftpostzuschlag noch 15 Pf (ab 1.7.1965 wurde bei Briefen und Postkarten für europäische Ziele keine Luftpost-Gebühr mehr erhoben). Luftpost-Belege nach europäischen Zielen aus der Zeit von 1963 bis 1965 können einige Besonderheiten bieten. Auch hier wird es eine Urlaubspause geben. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 27.03.2026 07:48:18 Gelesen: 3991 # 68
Hallo, heute komme ich zum Abschluss des Wertes zu 90 Pf mit einer außergewöhnlichen Mehrfachfrankatur. Es ist ein Luftpost-Wert-Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe mit einem ausgewiesenen Wert von 2000 DM vom 24.3.1964 von Berlin 410 nach Ludwigsburg. Die Gebühr von 4,50 DM, die mit fünf Werten zu 90 Pf frankiert wurde, errechnet sich wie folgt: Fern-Doppelbrief: 40 Pf; Luftpostzuschlag: 2 x 5 Pf; Wert-Gebühr (bis 500 DM): 100 Pf plus je weitere 500 DM Wert: 3x 100 Pf, macht zusammen 450 Pf Für solche Mehrfachfrankaturen werden dreistellige €-Beträge bewilligt. Viele Grüße, Klemens
cilderich Am: 27.03.2026 16:57:41 Gelesen: 3950 # 69
@ Frankenjogger [#68] Servus, Du zeigst viele, sehr schöne Belege, aber besonders zu diesem möchte ich sehr herzlich gratulieren. Beste Grüße cilderich
HWS-NRW Am: 27.03.2026 17:40:27 Gelesen: 3944 # 70
@ Frankenjogger [#68] Hallo Klemens, auch von mir Gratulation für den tollen Beleg, etwas ähnliches hatte ich vor vielen, vielen Jahren in meiner Sammlung, die ich in den 90er Jahren, wenn ich mich nicht irre, damals an Herrn Gärtner weitergab. mit Sammlergruß Werner
Frankenjogger Am: 02.04.2026 08:11:19 Gelesen: 3800 # 71
Hallo,

@ cilderich [#69]
@ HWS-NRW [#70]

danke für eure Zustimmung.

Ich bin auf der Zielgeraden angelangt und beginne heute mit dem Höchstwert der Serie zu 1 DM. Dieser Wert zeigt den Grunewaldsee um 1790 und wurde in den Farben dunkelopalgrün/schwärzlicholiv gedruckt.

Ich beginne wie gewohnt mit Einzelfrankaturen, von denen ich ungewöhnlicherweise doch einige zeigen kann.

Ich beginne mit der wohl häufigsten Variante aus dem Inlandspostverkehr, einem Standard-Fernbrief mit Eilzustellung aus dem Tarif vom 1.3.1963 – 31.3.1966, vom 24.1.1964 von `Berlin 12 k` nach Gernsbach.

Der Fernbrief kostete noch 20 Pf, die Gebühr für die Eilzustellung war auf 80 Pf erhöht worden.



Viele Grüße,
Klemens
stempelfreund2 Am: 03.04.2026 12:07:19 Gelesen: 7945 # 72
Hallo in die Runde, heute zeige ich mal ein paar Nebenstempel zu Zustellversuchen bzw. mit Texten wie versuchsweise zustellen oder auch anfragen... aus Hamburg, Hannover, Trier, Bremen, Bodenkirchen und München. Bei einem Fensterbriefteil ist die Zuordnung zu einem Ort nicht möglich. Beste Grüße Christian [Nur einen der acht Belege redaktionell aus dem Thema "Gestempelte, handschriftliche oder Postvermerke als Label auf Belegen" kopiert, der zu Alt-Berlin passt.]
Frankenjogger Am: 10.04.2026 20:28:14 Gelesen: 3550 # 73
Hallo,

heute zwar erst zum späten Abend, aber noch freitags, zeige ich die nächste Einzelfrankatur des Wertes zu 1 DM.

Es handelt sich dabei um einen Luftpost-Fernbrief (21-40 g) mit Einschreiben, vom 19.2.1963 von Berlin 192 nach Frankfurt am Main.

Gebühren: Brief (21-40 g) 40 Pf; Luftpost 2 x 5 Pf und R-Gebühr 50 Pf, zusammen 1 DM.



Viele Grüße,
Klemens
Frankenjogger Am: 16.04.2026 09:23:16 Gelesen: 3331 # 74
Hallo,

der dritte Beleg mit Einzelfrankatur des Wertes zu 1 DM ist ein Postauftrag innerhalb Berlins, aus 1963 von Berlin 52 an das Postamt Berlin 62.

Die Gebühren für Postaufträge errechnen sich aus der Briefgebühr (hier ein Ortsbrief 10 Pf), der Gebühr für Einschreiben (50 Pf) und der Vorzeigegebühr (Nachnahme-Gebühr, 40 Pf). Zusammen exakt 1 DM.



Viele Grüße,
Klemens
Frankenjogger Am: 24.04.2026 12:19:07 Gelesen: 3141 # 75
Hallo,

heute komme ich zur ersten Einzelfrankatur des Wertes zu 1 DM im Auslandsverkehr.

Es ist ein Luftpost-Überseebrief (11-15 g) vom 16.1.1963 von Berlin 11 nach Malden in den USA.

Die Gebühren von 1 DM errechnet sich aus 40 Pf für den Auslandsbrief und 3 x 20 Pf Luftpostgebühr.



Viele Grüße,
Klemens
hubtheissen Am: 28.04.2026 18:11:09 Gelesen: 3090 # 76
Hallo, ein häufiger Verwender von Berliner Marken im Bundesgebiet war die Versandstelle für Sammlermarken in Frankfurt. Hier ein eingeschriebener Nachnahmebrief in die Schweiz vom 12.12.1962. Frankiert ist der Brief mit 2 x 1 DM und 1 x 10 Pfg. aus der Serie Alt-Berlin. Der Brief 60 - 80 g kostete 1,- DM, die Einschreibgebühr 50 Pfg. und die Nachnahmegebühr bis 20 DM 60 Pfg. Gruß Hubert [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berliner Marken mit Stempel aus dem Bundesgebiet"]
Frankenjogger Am: 30.04.2026 08:30:56 Gelesen: 2984 # 77
Hallo,

eine Einzelfrankatur habe ich noch, bevor ich zu den Misch- bzw. Buntfrankaturen komme.

Es handelt sich ebenso um einen Luftpost-Auslandsbeleg, jedoch um eine Drucksache innerhalb Europas. Diese ging am 16.2.1964 nach Helsingfors in Finnland.

Bei einem Gewicht von 61-80 g betrug die Gebühr 40 Pf für die Drucksache (20 Pf je 50 g) und 4 x 15 Pf Luftpostgebühr (15 Pf je 20 g), frankiert mit 1 DM Alt-Berlin.



Viele Grüße,
Klemens
Frankenjogger Am: 08.05.2026 07:53:35 Gelesen: 2730 # 78
Hallo, heute zeige ich die erste Mischfrankatur mit dem Wert zu 1 DM Alt-Berlin. Es ist ein Standard-Fernbrief mit Einschreiben und Eilzustellung vom 2.4.1963 von Berlin 370 nach Münster in Westfalen, mit Mischfrankatur 1 DM Alt-Berlin und 50 Pf Bedeutende Deutsche. Gebühr: Fernbrief 20 Pf, Einschreiben 50 Pf, Eilzustellung 80 Pf Viele Grüße, Klemens
padibo Am: 10.05.2026 18:22:43 Gelesen: 2571 # 79
Hallo Klemens, Danke für das Zeigen von den tollen Belegen. Ich wollte hier gerade noch aus meiner Sammlung einige Belege zeigen, bevor der neue Schwerpunkt Mischfrankatur kommt. Viele Grüße Dietmar
Frankenjogger Am: 15.05.2026 08:21:45 Gelesen: 2347 # 80
Hallo, @ padibo [#79] Eine sehr schöne Mehrfachfrankatur des Wertes zu 1 DM. Bei mir dauert es noch zwei/drei Beiträge, bis ich meine Mehrfachfrankatur als Abschluss zeige. Heute kommen erst noch zwei weitere innerdeutsche Mischfrankaturen mit dem Wert zu 1 DM Alt-Berlin. Es sind Luftpost-Fernbriefe mit Einschreiben und Eilzustellung. Da beide unterschiedliche Frankaturen zeigen und ich beide mag, zeige ich auch beide. Der erste Brief vom 26.4.1964 von Berlin 120 nach Münster in Westfalen, mit 5 Pf Bedeutende Deutsche, 50 Pf und 1 DM Alt-Berlin. Der zweite Brief vom 2.7.1964 von Berlin 11 nach München, mit 5 Pf Bedeutende Deutsche, 2x 25 Pf und 1 DM Alt-Berlin. Gebühren: Fernbrief 20 Pf, Luftpost 5 Pf, Einschreiben 50 Pf, Eilzustellung 80 Pf Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 22.05.2026 09:10:44 Gelesen: 2069 # 81
Hallo, heute kommt eine Mischfrankatur auf Luftpost-Auslandsbrief mit Eilzustellung. Der Brief ging am 31.7.1963 von Berlin 12 nach Helsinki in Finnland. Gebühren: Auslandsbrief 40 Pf, Luftpost 15 Pf, Eilzustellung 80 Pf = 1,35 DM Frankiert sind 25 Pf Bedeutende Deutsche und 10 Pf und 1 DM Alt-Berlin. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 29.05.2026 09:17:34 Gelesen: 1876 # 82
Hallo, heute noch eine Buntfrankatur auf Luftpost-Überseebrief. Der Brief ging am 12.10.1963 von Berlin 11 nach Vineland, USA. Gebühren: Auslandsbrief 40 Pf, Luftpost (bei 16-20 g) 4 x 20 Pf = 1,20 DM Frankiert sind 20 Pf und 1 DM Alt-Berlin. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 05.06.2026 08:17:18 Gelesen: 1728 # 83
Hallo, heute komme ich zum Abschluss dieser Serie mit einer Mehrfachfrankatur des Wertes zu 1 DM. Es handelt sich um einen Ausschnitt eines schweren Fernbriefs (251-500 g) mit Einschreiben und Eilzustellung vom März oder Juli 1963 (ist nicht genau zu erkennen) von Berlin 301 nach Hameln. Gebühren: Fernbrief der vierten Gewichtsstufe 70 Pf, Einschreiben 50 Pf, Eilzustellung 80 Pf = 2,00 DM Mehrfachfrankaturen mit dem Wert zu 1 DM sind schon sehr selten. Viele Grüße, Klemens
Frankenjogger Am: 27.06.2026 07:35:11 Gelesen: 1291 # 84
Hallo, da denkt man, man ist vorerst fertig mit der Darstellung der Serie, da tauchen dann doch noch in den Tiefen der Lagerstätten ein paar Belege auf, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Es sind mittelgroße Briefe, die in einem Album schlummerten, das ich nicht im Fokus hatte. Die ersten beiden Belege sind Fernbriefe mit Eilzustellung und Luftpost, verschickt an die Deutsche Briefmarkenzeitung (DBZ) in Bad Ems. Der erste Beleg: Fernbrief (21-250 g) 40 Pf, Eilzustellung (80 Pf), Luftpostzuschlag (bei 101-120 g und 5 Pf je 20 g) 30 Pf, frankiert mit 70 Pf und 80 Pf Alt-Berlin. Der zweite Beleg: Fernbrief (21-250 g) 40 Pf, Eilzustellung (80 Pf), Luftpostzuschlag (bei 61-80 g und 5 Pf je 20 g) 20 Pf, frankiert mit 50 Pf und 90 Pf Alt-Berlin. Viele Grüße, Klemens
Michael Mallien Am: 27.06.2026 07:47:04 Gelesen: 1289 # 85
@ Frankenjogger [#84] Hallo Klemens, Mir stellen sich zwei Fragen und zwar: Sind die Gewichtsangaben für die Luftpostzuschläge Schätzungen oder vielleicht rückseitig angegeben? Welche Bedeutung misst Du dem DRUCKSACHE-Aufdruck dem ersten Beleg zur Portoermittlung bei? Viele Grüße Michael
Frankenjogger Am: 27.06.2026 09:42:33 Gelesen: 1278 # 86
@ Michael Mallien [#85] Deine zwei Fragen sind berechtigt. Zu Frage 1: Die Gewichte der Briefe sind Mutmaßungen aufgrund der verklebten Gebühr. Zu Frage 2: Ich gebe zu, die Angabe "Drucksache" habe ich glatt übersehen. Da gibt es m.M. nach zwei Optionen: 1. Es war ein Fernbrief, wie von mir angegeben, denn Zusatzdienste waren für Drucksachen seit der neuen Postordnung 1964 nicht mehr zugelassen. Der Brief wurde als Eilpost behandelt (Ankunft- und weitere Stempel auf der Rückseite) und war auch verschlossen, was gegen eine Drucksache spricht. 2. Es war eine Drucksache, die aus Unwissenheit per Eilzustellung verschickt wurde und dazu auch noch verschlossen war (vielleicht auch nachträglich zugeklebt). Dann wäre es gemäß der verklebten Gebühr eine Drucksache (161-180 g) gewesen. Drucksachen (101-250 g) kosteten 25 Pf, plus 9 x 5 Pf Luftpostzuschlag, eben bei 161-180 g und natürlich die 80 Pf für die Eilzustellung. Ich bleibe bei meiner Einschätzung zu Option 1, Klemens