Thema:
Absenderfreistempel als Postfreistempel verwendet
Hallo,
heute kamen zwei neue Belege.

Die Dürst-Stempel 533 und 555P in schöner Verwendung
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#1]
Hallo Werner,
die beiden gehören nicht in diese Rubrik. Es sind beides Absenderfreistempel ohne Werbeeinsatz.
In Hamburg war nur anfänglich das Postamt 1 involviert. Im weiteren Verlauf wurde die Funktion vom Hauptpostamt Hamburg 11, in der Nähe des Hauptbahnhofes übernommen.
Die von Dir zitierten Nummern 533 und 555P stammen zwar aus dem Werk: „Absenderfreistempel als Postfreistempel“, aber sind aus dem Teil ab Seite 69.
Die Überschrift dieses Kapitels lautet: „Absenderfreistempel deren Verwendung als Postfreistempel nicht oder nicht eindeutig belegt ist.“
Ich nehme jetzt meine Medizin und lege mich hin.
Viele Grüße
Hajo
[Beiträge [#1] und [#2] redaktionell verschoben aus dem Thema "Postfreistempel: Echt gelaufene Belege" (siehe Tesxt von Hajo)
@ HWS-NRW [#1]
Hallo zusammen,
ich habe soeben in die von mir noch geführte Datenbank geschaut.
Dazu kann der Vorläufer, aber auch schon zu der Zeit ohne Werbeklischee gezeigt werden. Ob das Werbeklischee aus Kriegsgründen vorher ab 1941 oder erst nach dem 8.Mai 1945 entfernt wurde, kann zurzeit nicht geklärt werden. Es gibt einen mit einer gleichen B-Maschine vorhandenen Abdruck vom Reichsnährstand?

Frankfurt (Main)1 (und zusätzliche Angaben) Landwirtschaftskammer für Hessen-Nassau
Der Abdruck zeigt noch den ursprünglichen Ortsstempel und Wertrahmen, zu dem Zeitpunkt also nachverwendet.
Viele Grüße
Hajo
Hallo zusammen,
kurzer Nachtrag und Bestätigung meiner letzten Vermutung. Nach der Durchsicht der ca. 520 Bilder von Frankfurt/M entdeckt und hier gezeigt.

Bei der Ansicht kann man im geschwärzten Teil das gut erkennen. Somit schnell aufgeklärt.
Viele Grüße
Hajo
Hallo,
dann sollten wir auch diesen Thread etwas anfüttern:

Dürst-547 - 1947-6-18 - Halle (Saale) 1 - Wertrahmen A-13 AK - Emissions- und Girobank
mit Sammlergruß
Werner
Hallo, auch hier kam etwas Neues herein:

Hier musste ich erst etwas genauer hinsehen, zuerst dachte ich, ach nee, ein aptierter AFS aus meiner Heimatstadt, aber:
Den Absender kannte ich nicht und dann sah ich es, GIESSEN hieß der Ort und so konnte ich den Beleg vernünftig einordnen, denn es war ein APFS mit der Nr. 66 (nach Herrn Dürst) und den besaß ich auch noch nicht in meiner kleinen Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo am Abend,
bevor es in die Philharmonie geht, noch ein neuer Beleg:

Der APFS-222 aufgedruckt auf einem Fernbrief vom 27.5.1949, Absender war das Gerichtsgefängnis in NEUWIED, der Brief ging in Richtung Staatsanwaltschaft in Lübeck.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo an diesem "eisigkalten" Sonnabend Morgen.
Mit Freude erhielt ich heute neue Belege von meinem Sammlerfreund und Vorsitzenden Uli Schulz:

Ein netter Zugang zu meiner kleinen Spezialsammlung, hier ein privat aufgegebener Ortsbrief, verwendet eine Postalia-Maschine, Herr Dürst vergab die Nr. APFS-44 F.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
heute wieder ein neuer Beleg:

Bei diesem eingeschriebenen Fernbrief vom November 1945 (APFS-42 G) ist m.E. der rückseitig abgeschlagene Ankunftsstempel von BERLIN interessant, in dieser mit der linksseitig angebrachten Postleitzahl (?) habe ich ihn bisher noch nicht gesehen.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
ein weiterer neuer Beleg:

Die Firma Schmdt & Hörhammer lieferte diesen Brief im Postamt Frankfurt (Main) Süd 10 auf, dort kam ein APFS-42D zum Einsatz, rückseitig wurde noch ein Zensurstempel (von wem auch immer) abgeschlagen.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#10]
wurde noch ein Zensurstempel (von wem auch immer) abgeschlagen
Wie das bei Zensurstempeln häufig so ist, so werden diese in der Regel von, oder im Auftrag der zuständigen Zensurstelle verwendet. Obiger Stempel ist ein Maschinen-Durchlaufstempel der amerikanischen Zensurstelle Offenbach (Main). Im Riemer [1] hat er die Nummer A-44. Als Verwendungszeit wird September 1945 bis April 1946 angegeben.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[1] Karl-Heinz Riemer, Die Postzensur der Alliierten im besetzten Deutschland nach dem II. Weltkrieg, Poststempelgilde Soest, 2001
@ Jürgen Witkowski [#11]
Hallo Jürgen,
Danke für die Info, ich wußte, ich kann mich auf Dich verlassen.
Und noch weiterer Neuzugang:

Fernbrief nach Oberbayern, hier wurde nach der Kontrolle ein seitlicher Klebestreifen angebracht und ein Kreis-Zensurstempel abgeschlagen. Der APFS vom November 1945 trägt die interne Nummer 15.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo in die Runde,
heute wieder eine Besonderheit:

Relativ selten wurde bei noch im Postamt gelagerten Ganzsachen-Postkarten das Wertzeichen (MiNr 298 I) herausgeschnitten und die Formulare danach mit einem aptierten Absenderfreistempel (APFS-15) versehen, an den Kunden ausgehändigt.
Postkarte, aufgegeben von einem privaten Einlieferer.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
auf den ersten Blick eine Vermutung als APFS (Absenderfreistempel als Postfreistempel) gelaufen. Aber auf dem zweiten Blick eine einfache Frankierung mit entferntem Klischee.


Absender ist der Reichsbund der Haus- und Grundbesitzer, Landesverband Hamburg, Stadtbezirk e.V.
Drucksache vom 27.7.45 mit Rechnung sowie Mitgliedskarte rückseitig.
Der Maschinenstempel weist den Durchlauf der Zensurstelle nach.
Gruß Hajo
Hallo am Abend,
frei nach dem Motto "Wer suchet, der findet", eine Neuentdeckung:

Die Firma Andreas Hansen gab im Juli 1949 diesen Brief im Postamt HAMBURG 11 auf, hier verwendete man kurzzeitig einen sog. Absenderpostfreistempel (APFS-96) mit dem Werbeeinsatz "Wirb durch Drucksache!", er ist bisher bekannt vom 25.5. bis 24.9.1949.
Mit Finderfreude und Sammlergruß
Werner
Hallo Werner,
schöner Beleg, aber leider in der falschen Rubrik.
Dieser Freistempel hat einen Werbeeeinsatz!
Also lieber erst richtig gucken, dann einstellen!
Allerbeste Grüße von
Ingo aus dem Norden
Hallo in die Runde,
heute ein weiterer Beleg:

Die Chemiwerk Hoburg AG versandt diesen Umschlag im Dezember 1945 über das Postamt FRANKFURT (MAIN) 16, der Abdruck erhielt die Nummer APFS-42 G. Ich versuche, möglichst viele verschiedene Stempeltypen und Daten zusammenzutragen.
Der Stempel ist bisher belegt vom 25.7.1945 bis 23.1.1946.
Mit Sammlergruß
Werner
Hallo am Abend.

Heute kam, heiß erwartet, per Einschreiben ein neuer Beleg an. Es handelt sich um das Postkarten-Formular F 0129, ausgegeben im Postamt CELLE mit Ortsstempel vom August 1945.
Im Nachdruck 2016 von Heiner Dürst erhielt der Beleg die Nr. APFS-29 A, den ich jetzt meiner Sammlung hinzufügen kann. Die Karte wurde am 7.9.1945 von einer Privatperson geschrieben.
Gebrauchsdaten nachgewiesen vom 21.8.45 bis 29.6.1946.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
heute weitere neue Belege:

Zwei Drucksachen, zur Verwendung kamen in HAMBURG 11 die APFS-92 und APFS-116.
Man muss schon im Internet (Delcampe) etwas intensiver suchen, doch der Erfolg gibt einem dann Recht.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo in die Runde,

der APFS-29 C ist laut Handbuch vo Herrn Dürst mit diesem Ortsstempel-Typ nicht so oft verwendet worden, ich kann eine Meldekarte vom 20.9.1945 vorstellen.
Einlieferer war das Standesamt in Celle, es ging um einen Sterbefall.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo in die Runde,
beim Durchsehen meiner Belege fand ich noch diesen:

Ob es sich hier eventuell um einen "bestätigten" APFS handelt, läßt sich nicht klären.
Da die "Absender-Freistempel als Postfreistempel" nach der Ausgabe des Handbuches 2016 weiter bearbeitet wurden oder sich in der FG eine kleine Gruppe zusammengefunden hat, die sich darum kümmern, ist mir leider nicht bekannt.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
heute kam ein neuer Beleg:

Drucksache, versandt im Mai 1950 durch die Firma "Norddeutsche Gewürzmühle", aufgeliefert im Postamt (24a) HAMBURG 11, dort nutzte man gerade eine Francotyp C-Maschine (E20D).
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#21]
@ HWS-NRW [#22]
Hallo Werner,
beim gezeigten Absenderfreistempel wurde lediglich, aus welchen Gründen auch immer (Neuanfertigung o.ä.) das Klischee entfernt. [#21]
Im zweiten Fall ist es tatsächlich ein AFS als PFS. Ich lese: dort nutzte man gerade eine Francotyp C-Maschine (E20D).[#22]
Welche Katalog Nr. ? Ich meine es ist APFS-102.
Ein wenig Struktur bei Deinen Beiträgen wäre hilfreich.
Gruß aus der kleinen Gruppe der "Kümmerer"!
Hallo in die Runde.
Damit "etwas Struktur" in meinen Beiträgen entsteht, fange ich mal mit "meinen" Belegen an, ich habe aber inzwischen von einigen APFS-Nummern mehrere Belege.
Die Nummern stammen logischerweise aus dem "Handbuch und Katalog der APFS" von Herrn Heiner Dürst, oder hat noch jemand anderes eine solch interessante Schrift herausgegeben?

linker Beleg: aufgegeben im August 1945 im Postamt Altenburg (Thür) mit APFS-2 (Privater Einlieferer)
rechter Beleg: aufgegeben im Postamt Bad Nauheim im Oktober 1945 mit APFS-15 (Privater Einlieferer)
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#24]
Hallo Werner,
Deine Absicht, eine Struktur in Deine Beiträge zu bringen, begrüße ich sehr.
Es wäre hilfreich, zu wissen, nach welchen Kriterien sich die Struktur aufbaut.
In dem obigen Beitrag bin ich mir nicht sicher, welches Kriterium Du gewählt hast. Soll es eine chronologische Reihenfolge werden, eine alphabetische Reihenfolge oder eine Reihenfolge nach Katalognummern [1]? Im Beitrag treffen alle drei Möglichkeiten zu.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
[1] Heiner Dürst, Absenderfreistempel als Postfreistempel, (Notmaßnahmen nach dem 8. Mai 1945) Deutschland, Handbuch und Katalog, Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel
Hallo am Morgen,
heute weitere Belege (nach Dürst-Nr. sortiert).

Aus Bad Nauheim kommen auch diese beiden Belege mit APFS-15-Stempel, aufgegeben von Privatpersonen im Oktober und November 1945,
beide wurden der alliierten Kontrolle unterzogen und gingen dann in den Postbetrieb.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
heute zwei Belege aus Celle.

Einen Beleg, aufgeliefert durch das Standesamt CELLE habe ich schon gezeigt, hier zwei private Aufgaben vom September 1945 (APFS-29A) und Januar 1946, bei der zweiten Fernkarte klebte man am 1. Oktober 1946 über den APFS-29B (von November 1945) noch eine 6 Pfg-AM-Post-Freimarke (MiNr 4) hinzu, da jetzt schon 12 Pfg. Porto zu zahlen waren.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
Frankfurt (Main) bietet auf Grund von mehreren Postämtern, die alle teils aptierte Postalia-Maschinen nutzten, einen größeren Bereich an schönen APFS-Belegen an.
Ein- oder zwei habe ich schon vorgestellt, hier kommen also weitere aus meiner Sammlung:

Es sind die APFS-Nummern 42D, 42E und 42F, alle in der Gebührenstufe zu 12 Rpf, alle durchliefen auch die Zensurstellen der US-Kontrollstellen.
mit Sammlergruß
Werner
Und es geht weiter:

Zwei weitere Belege aus Frankfurt (Main) mit der Nummer APFS-42G nach Herrn Heiner Dürst.
mit Sammlergruß
Werner
Auch heute ein paar Belege:

Dummerweise habe ich meine Belege überwiegend nach den Gebührenstufen in den Sammelkisten, deshalb hier zweimal die Nummer 42A und einmal 42C, die natürlich an den Anfang der "Serie" von Frankfurt (Main)-Belegen kommen sollten.
Euch schöne Ostertage
Werner
@ HWS-NRW [#30]
Hallo Werner,
der zweite Beleg ist die Dürst-Nr. APFS-42F, Frankfurt (Main) Nordost 14.
Viele Grüße
Bernhard
@ bernhard [#31]
Hallo Bernhard, Danke für den Hinweis.
Nun mein letzter APFS aus dieser Serie:

Die Dürst-Nr. APFS-42H wurde im Postamt Frankfurt (Main) - Eschersheim aufgedruckt, belegt derzeit vom 22.8.45 bis 30.3.1946.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
heute meine letzten Belege aus Frankfurt (Main)

Die aptierten Wertrahmen bekamen i9m Dürst-Katalog eigene Nummern, links Aufgabe durch die Deutsche Reichsbahn im Juli 1946 (APFS-44B),
rechts ein privater Einlieferer (APFS-46J) , der seinen Brief im Postamt Höchst aufgab, hier blieb kaum noch etwas vom Bild im Wertrahmen übrig.
mit Grüßen zum Osterfest
Werner
Das Postamt Osnabrück nimmt eine Sonderstellung ein, da hier eine AFS-Maschine mit dem Vermerk "Gebühr bezahlt" und einem einfachen Wertrahmen versehen wurde. Es wurden der Reichsadler und die Landesbezeichnung entfernt und unten mittig der Begriff "REICHSPOST" in Antiqua-Schrift eingesetzt.

Ab mind. Mitte Mai 1947 kam der Wertrahmen "Posthorn" zum Einsatz, (lediglich der Unterscheidungsbuchstabe fiel etwas kleiner aus). Der Stempel erhielt die interne Nummer APFS-236. Drucksache, eingeliefert von der Briefmarken-Handlung Paul Opitz im August 1947, die Maschine wurde mindestens bis Juni 1951 genutzt.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo in die Runde,
heute kam wider ein neuer Beleg an.

Im September 1945 versandte ein privater Einlieferer diesen Vordruckbrief (event. als Antwort) an die Firma OLEX in Hannover, diese sandte den Beleg weiter an ihr Verkaufsbüro in Leipzig, die Gebühr von 12 Rpf dargestellt mit dem aptierten AFS von ALTENBURG (THÜR), der Stempel bekam die Nummer APFS-2.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#35]
Hallo Werner,
der Brief wurde gleich nach Leipzig gesandt. Alle handschriftlichen Angaben stammen sicherlich vom Absender.
Viele Grüße
Bernhard
@ bernhard [#36]
Hallo Bernhard,
natürlich hast Du Recht, hätte ich auch selber an der Schrift erkennen müssen.
Gruß
Werner
Hallo in die Runde.

Heute konnte ich einen weiteren Beleg, aufgegeben in Bad Nauheim, erstehen, der auch noch ein neues Frühdatum ? (5.Februar 1945) aufweist, im Katalog von Heiner Dürst wird der Zeitraum vom 15.9.45 bis 14.2.1946 angegeben.
Am 29. März 1945 wurde Bad Nauheim von Truppen der 3. US Army besetzt.
mit besten Pfingstgrüßen
Werner
Hallo Werner,
den 5. Februar 1945 schließe ich vollkommen aus, wegen des Hinweisstempels "German/Commercial". Die Sprach-Kennzeichnung kam erst nach Kriegsende. Ich würde eher zum 05.12.1945 tendieren (bei dem die 1 allerdings kaum/nur blind angedruckt ist).
Viele Grüße,
Andreas
@ preussen362 [#39]
Hallo Andreas,
Du warst zu schnell mit Deiner Antwort.
Habe auch noch einmal alles durchgelesen, was ich fand und bin auch der Meinung, dass hier ein Datumsfehler vorliegt, ob es sich um Juli 1945 oder, wie Du schreibst, um den Dezember handelt, kann ich erst feststellen, wenn der Beleg in der nächsten Woche vorliegt.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
bei der Bearbeitung von aptierten Absenderfreistempeln fiel der nachfolgend gezeigte Beleg auf. Es stellte sich tatsächlich heraus, dass es sich um einen Absenderfreistempel als Postfreistempel handelt.


APFS – 201, Lüneburg 1 vom 22.10.1945
Die beiden Merkmale sind der zusätzlich abgegebene Handstempel und die rückseitige private Absenderadresse.
Gruß
Hajo
Hallo am Abend,
auch hier kann ich einen neuen Beleg vorstellen.

Im Postamt FREIBURG im Breisgau wurde im (November) 1945 dieser Brief aufgegeben und das Porto von 12 Rpf mit einem "APFS-54" entrichtet.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo in die Runde.

Ortsbrief, im August 1945 vom PA LEIPZIG N 26 aus versandt, der Wertrahmen (E-5) wurde komplett entfernt, jedoch durchkreuzte man das Absender-Dienstsiegel, noch mit Hakenkreuz versehen, nur mit einem Blaustift, die Maschine stand jetzt aber im Postamt. (APFS-192), Verwendungsdaten können bisher vom 30. Juli bis 25. September 1945 bestätigt werden.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo am Abend.
Beim Jahres-Treffen der FG Berlin konnte ich neue Belege finden.

Von diesem Stempel-Typ (APFS-235) habe ich einen neuen Beleg bekommen, eingeliefert im April 1947 von der "Schlüsselbuchhandlung Esch", der Wertrahmen weist oben noch leichte Reste des aptierten Reichsadler auf. Derzeit habe ich vier Belege aus dem Zeitraum vom Februar 1946 bis April 1947, bei denen man gut die intensive Nutzung der Maschine dokumentieren kann.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo, auch hier etwas Neues.

In einer Sammlung von PFS fand ich diesen interessanten Beleg, von dem Stempel habe ich schon vier verschiedene Versionen, aber mit der Ganzsache P 905 (als 12 Rpf-Gebühr) habe ich es noch nicht.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo
und noch etwas Spezielles.

Man kann wohl davon ausgehen, dass seinerzeit die Beamten im Postamt FRANKURT (MAIN) Blanko-Drucksachen-Umschläge vorbereitet und nach Verkleben der dort noch vorliegenden 1 Rpf-Marken der AM-Post-Ausgabe auf den Streifen diese mit dem APFS-30 zu 2 Rpf bedruckt hat, ob diese vorbereiteten Umschläge dann auch an die Postkunden ausgehändigt wurden, lässt sich leider nicht bestätigen.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
auch heute eine Neuentdeckung.

Dieser APFS-203 wurde laut Handbuch von Heiner Dürst erstmals am 17.8.1945 gesichtet, ich darf vorstellen: einen Tag vorher wurde die Postkarte im PA LÜNEBURG 1 von einem Privatkunden aufgeliefert.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
heute Abend noch ein Zugang.

Orts-Drucksache, verschickt über das Postamt HAMBURG 11, die Gebühr dargestellt mit einem APFS-106 vom August 1950.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
heute kann ich mal ein "neues" Frühdatum vorstellen.

Im Katalog von Herrn Heiner Dürst wird bei diesen APFS-220 das Datum vom 22.10.1945 (Postalia mit Wertrahmen E-9) genannt, durch Zufall fand ich nun diesen schönen Beleg.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo Werner,
schönes Thema, da es auch ein Teil meines Sammelgebietes betrifft. Auch unter den Barfrankaturen wurden AFS als Postfreistempel zeitweilig verwendet. Einige hast du hier auch vorgestellt wie z.B. in deinem Beitrag [#47]. Diese gehören dann zu den Notmaßnahmen.
Wie im Richter Handbuch angeführt, ist es allerdings nicht immer einfach eine Einzeleinlieferung von einer Masseneinlieferung zu unterscheiden. Da Masseneinlieferungen nicht den Barfrankaturen zu zuschreiben sind. Wenn Absender und Empfänger privat scheinen und der Brief oder Postkarte handschriftlich verfasst wurde, ist die Wahrscheinlichkeit einer Einzeleinlieferung sehr hoch.
Hier ein Einschreiben aus Überlingen vom 11.11.46 nach Berlin. Einzeleinlieferungen als Einschreiben kommen nicht häufig vor im Zusammenhang mit AFS als Postfreistempel. Welcher AFS Typ das ist kann ich nicht sagen, da mir die passende Fachliteratur nicht vorliegt.

Schönen Gruß Dieter.
@ Dieter 66 [#50]
Hallo Dieter,
das ist ein toller Beleg und auch noch per Einschreiben aufgegeben aus der Laufzeit, es müsste die Nummer APFS-261 sein,
im Handbuch gibt es auch noch die Nr. APFS-262, da wurde der Reichsadler aber "schraffiert" überarbeitet (den Beleg habe ich auch in meiner Sammlung).
Aber trotzdem ein schöner und interessanter Beleg.
Sehe gerade, dass ich meine Belege hier noch nicht vorgestellt habe.

Hier darf darauf hingewiesen werden, das im Katalog nur eine Version der Nr. 262 erwähnt wird, ich kann noch eine etwas abgeänderte Version der Übermalung vorstellen.
mit Sammlergruß
Werner
@ Dieter 66 [#50]
@ HWS-NRW [#51]
Hallo Dieter,
ich kann ebenfalls bestätigen, dass es sich bei Deinem Beleg um den APFS - 261 handelt. Einschreiben sind ebenfalls selten.
Hallo Werner,
ich muss mal korrigieren. Ebenfalls zwei seltene und saubere Belege von Überlingen.

Hier liegt der Typ E-13F (alt E-13M),
Wertrahmen Reichsadler/Fraktur verändert vor.
Hat Heiner Dürst selbst im Werk APFS vermerkt. Seine Forschungssammlung habe ich noch zu Lebzeiten von ihm erworben.
Also der veränderte Adler wurde nicht übermalt, sondern hat sich mit Stempelfarbe vollgefüllt. Ich stelle mir gerade vor, dass an der Maschine jemand mit einem Pinselchen sitzt und nachzeichnet.
Also wie immer genau nachschauen, wenn Vermerke im Text stehen (Francotyp C mit Wertrahmen E-13M…) und nicht falsche Gründe nennen.
Daher habe ich gestern auch nicht sofort reagiert.
Gruß
Hajo
Hallo Hajo,
dass da einer mit einem Pinselchen sitzt, ist lustig, war aber so nicht gemeint.
Aber es ist schon erstaunlich, das einmal die Adlerkontur noch sauber zu sehen ist und später mehr ein komplettes rotes Feld sichtbar wurde.

Heute wieder ein Neuzugang in dieser Rubrik, es macht einfach Freude, immer mal einen APFS zu finden, hier die Nr. 44F aus Frankfurt (Main) Nordost 14 auf einem netten Ortsbrief.
mit Sammlergruß
Werner
@ Nordluchs [#52]
@ HWS-NRW [#53]
Hallo,
Im Richter Handbuch werden 3 verschiedene AFS genannt, die als Postreistempel für die Barfreimachung benutzt wurden. Diese 3 Typen wurden dann mehr oder weniger so hergerichtet, dass diese nach 45 weiter verwendet werden durften.
So steht in einer Verfügung vom 26. Juni 1945 der OPD Hamburg.
Der Präsident der Reichspostdirektion
An die Ämter und Amtsstellen des Bezirkes.
Die Benutzung von Absender-Freistemplern ist zugelassen, wenn das Hoheitszeichen, Hakenkreuz und alle Hinweise national-sozialistische Einrichtungen sowie Werbezusätze so entfernt sind, das dass verbleibende Stempelbild eine würdigen Abdruck liefert.
Was nun im Einzelnen für jedes Postamt oder Masseneinlieferer würdig oder nicht würdig war, sei dahingestellt.
In jedem Fall wurde es unterschiedlich interpretiert. Daher auch die verschiedenen, am auffälligsten aptierten Wertrahmen.
Ich meine gelesen zu haben, dass in Stempeln Symbole und Schriftzüge auch mit Blei ausgegossen wurden.
Anbei die 3 Typen Wertrahmen aus dem Richter Handbuch.



Schönen Gruß Dieter.
@ Dieter 66 [#54]
Hallo Dieter,
ist schön, dass Du Dich beteiligst.
Was soll uns nun das Richter Handbuch in dieser Angelegenheit sagen, zumal mit anderen Nummern?
Dieser Thread behandelt die „Absenderfreistempel als Postfreistempel“ vom Autor Heiner Dürst (RIP)!
Die Autoren Heiner Dürst und Gerd Eich haben zusätzlich zwei Werke über die Absenderfreistempel veröffentlicht.
Der erste Band " Die Absenderfreistempel des deutschen Reiches und ihre Aptierungen" enthält auf 24 Seiten die erwähnten Formen und anderweitig geänderten Wertrahmen.
In meinem Beitrag [#52] habe ich ein Beispiel aus dem Werk daraus zum Thema eingefügt.
Jetzt hier die Abbildungen des Werkes von Richter zu zeigen mit völlig anderen Nummern ist für einen lesenden Sammler wohl nicht hilfreich.
Gruß
Hajo
@ Nordluchs [#55]
Hallo Hajo,
sorry, dass hatte ich so nicht gesehen, dass hier nur die Belege vom Autor Heiner Dürst eingestellt werden dürfen. Ich fand es nur Interessant, dass es parallelen zu den Barfrankaturen gibt. Entschuldige bitte noch mal meine Unwissenheit.
Schönen Gruß Dieter.
@ Dieter 66 [#56]
Hallo Dieter,
bevor es zu Missverständnissen kommt, möchte ich klarstellen, dass im Buch von Richter eine Auswahl der Typen vorgestellt werden, die auf der Arbeit von Heiner Dürst basiert, die sehr viel ausführlicher ist. Das Problem ist, dass Richter eigene Nummern vergeben hat. So kann es leicht zu Irritationen bei Lesern kommen, die das nicht wissen.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Um Klarheit in das Thema Literatur zu bringen, will ich die entsprechenden Werke einmal auflisten.
Wenn es um die Bestimmung der Wertrahmen und der Maschinentypen geht, gab es zunächst das im Jahr 1980 als Heft 90 bei der Poststempelgilde erschienene Werk von
Heiner Dürst und Gerd Eich: Die Deutschen Post- und Absender-Freistempel, Handbuch und Katalog.

Im Jahr 1996 erfolgte, herausgegeben von der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel, eine zweibändige Aktualisierung.
Heiner Dürst und Gerd Eich: Die Deutschen Post- und Absender-Freistempel, Handbuch und Katalog, Band 1 Die Absenderfreistempel des Deutschen Reiches und ihre Aptierungen. Band 2 Die deutschen Absenderfreistempel der Nachkriegszeit ab 1946 ohne Kennung. Im Band 2 gibt es einen kurzen Beitrag zu den Absenderfreistempeln als Postfreistempel mit dem Hinweis auf weitere Literatur von Heiner Dürst.

Diese weitergehende Literatur wurde 1992 ebenfalls von der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel veröffentlicht:
Heiner Dürst, Absender-Freistempel als Postfreistempel (Notmassnahmen nach dem 8. Mai 1945) Deutschland, Handbuch und Katalog.

Das 2000 erschienene Buch von
Richter, Barfrankaturen in den vier Besatzungszonen Deutschlands und in Berlin 1945-1949 hat in einem Kapitel eine kurze Zusammenfassung der Typen aus dem Werk von Heiner Dürst, um eine Zuordnung zu ermöglichen. Er hat dabei eigene Typennummern vergeben, die mit der Nummerierung von Eich nicht übereinstimmen. Das bereitet im Austausch von Sammlern, je nach verwendeter Literatur mitunter Probleme.

Ich hoffe, etwas Klarheit in die Diskussion gebracht zu haben.
Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Die drei von der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel veröffentlichten Bücher sind nach wie vor für wenig Geld verfügbar:
https://www.fg-freistempel.de/ueber-uns/fg-literatur/
@ Nordluchs [#55]
@ Jürgen Witkowski [#58]
Danke für die sachdienlichen Hinweise!
Gruß Dieter
@ Dieter 66 [#59]
Hallo Dieter,
somit ist alles geklärt.
Bei der Sichtung der Sammlung fiel dieses kleine Faltbriefchen auf (Größe ca.13.5 cm x 7,1cm).


APFS - 140, (20a) Hameln, Francotyp D vom 4.11.46, mit Rückseite auf der die Klammerspur
oben und unten erkennbar ist.
Enthielt eine Einladung der Bücherstube Fritz Seifert aus Hameln für zwei Vorträge eines Professor Dr. Hermann Heimpel.
Gruß
Hajo
[#60]
Hallo,
noch ein in Osnabrück verwendetes Minibriefchen. Ist vermutlich immer noch dem Papiermangel zuzuschreiben.


APFS – 236, (23) Osnabrück 1, UB g, Gebühr bezahlt, 30.1.48
Gruß
Hajo
Hallo in die Runde.

Gerade ist ein neuer Beleg mit der Dürst-Nr. 553 S in meiner Nebensammlung hinzugekommen, er wurde von der Firma H. Maihak A.G. im Postamt Hamburg 39 aufgegeben.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#62]
Hallo Werner,
es handelt sich um den Absenderfreistempler der Firma Maihak AG. Warum dieser ohne das Werbeklischee betrieben wurde leuchtet im ersten Moment nicht ein. Vielleicht gab es eine Beschädigung? Nachfolgend 2 Kopien vom Rechner.

Viele Grüße
Bernhard
@ bernhard [#63]
Hallo Bernhard,
es scheint, dass die Maschine mit aptiertem Reichsadler von der Post genutzt wurde (siehe St. 86 im Handbuch von Heiner Dürst), dass dann die gleiche Maschine später wieder bei der Firma genutzt wurde, ist schon erstaunlich.
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#64]
Hallo Werner,
im Dürst-Handbuch sind im Teil III die Maschinen aufgeführt, welche nicht oder nicht eindeutig als Postfreistempel zugeordnet werden konnten. Bei der Maschine unter der Nr. 553S steht der bisher einzig bekannte Absender dabei, nämlich die Firma H. Maihak AG. Daraus kann eindeutig der Schluß gezogen werden, dass es sich hier um den Absenderfreistempler der Firma Maikak handelt!
Viele Grüße
Bernhard
@ HWS-NRW [#64]
@ bernhard [#65]
Hallo,
Hier eine damalige Anweisung. Schreiben an die Postämter aller Bezirke „Der Präsident der Reichspostdirektion“
Anordnung der Militärregierung 609/PTO/2/8 vom 21.6.45 treten mit Wirkung vom heutigen Tage (25.Juni 1945) folgende Änderungen ein.
II. Zugelassene Gebiete:
Leitgebiet 24; d.h. das Gebiet der RPD-Bezirke Hamburg und Kiel sowie der britisch besetzte Teil des RPD-Bezirkes Schwerin.
III. Die Benutzung von Absender-Freistemplern ist zugelassen, wenn das Hoheitszeichen, Hakenkreuz und alle Hinweise auf national-sozialistische Einrichtungen sowie Werbezusätze so entfernt sind, dass das verbleibende Stempelbild einen würdigen Abdruck liefert.
Schönen Gruß Dieter.
@ Dieter 66 [#66]
Hallo Dieter,
Danke für Deine Information, konnte ich gleich in mein geplantes Buch übernehmen.

Hier noch ein Beleg aus HAMBURG 11 vom Mai 1946 (APFS-70).
mit Sammlergruß
Werner
@ HWS-NRW [#67]
Hallo Werner,
gern geschehen.
Falls es dich interessiert. Es gibt eine Sondergenehmigung für die Nutzung eines Werbeklischees.
An den Präsidenten der RPD Hamburg.
Militärregierung 609/PTT/2/1/64.
1.Hinweis auf § 8 meines Schreibens von 21.6.45, 609/PTT/2/8.
2.Die beigefügte Abschrift eines Antwortschreibens auf eine Anfrage über die Erfordernisse von zulässigen Einsatz in eine Freistempelmaschine wird Ihnen zur Kenntnisnahme übersandt.
3.Sie wollen alle Maßnahmen zwecks Zulassung freigemachter Briefpost die im Stempeleinsatz die Inschrift „M.W.Joost, Assekuranz Makler gegr.1847“ trägt treffen.
Gez. Hudson
Major GL SO II
Übersetzung einer Abschrift 28. Juli 1945
Herrn M. W. Joost
Assekuranz Makler
Börsenbrücke 2
Hamburg 11
Gegenstand: Freistempelmaschine Einsätze, Anzeigen.
1. Mit Bezug auf Ihr Schreiben vom 10. Juli 1945 über die Zulassung von Wörtern in Ihrer Freistempelmaschine.
2. Sie sind berechtigt, den Stempel, wie er jetzt geschnitten ist, zu gebrauchen.
3. Es ist nicht beabsichtigt, Anpreisungen innerhalb der Vorschriften der Militärregierung einzufügen.
Wäre echt spannend, ob nach Juli 1945 es tatsächlich den AFS gibt. Ist dann wohl selten.
Schönen Gruß Dieter.
@ HWS-NRW [#64]
@ Dieter 66 [#66]
@ Dieter 66 [#68]
Hallo Dieter,
ist alles korrekt und mir auch bekannt.
Wir sind hier aber im Thread Absenderfreistempel als Postfreistempel. Verwendet wurden dort Leihgräte (vermutlich). Die Wertrahmen, von welchem Typ auch immer, entsprachen den Postvorschriften. Wie eben der Name schon sagt AFS als PFS (kurz APFS).
Deine Angaben sind hilfreich für den Sammler bei Verwendung von normalen Absenderfreistempeln (britische Zone).
Hallo Werner,
wie Bernhard schon schrieb:
Daraus kann eindeutig der Schluß gezogen werden, dass es sich hier um den Absenderfreistempler der Firma Maihak handelt!
Zusätzliche Anmerkung meinerseits. Auch ist einwandfrei zu erkennen, dass
Hamburg 39 im Ortstempel und auch eingedruckt auf dem Brief zu lesen ist.
Im Handbuch, Seite 33 im dritten Absatz ist zu lesen:
Während die allerersten APFS die Postamtsbezeichnung Hamburg 1 tragen, stammen alle späteren vom Postamt 11 welches, in der Nähe des Hauptbahnhof gelegen, mindestens damals die Funktion eines Hauptpostamtes gespielt haben dürfte.
Damit das kein reiner Schriftverkehr wird stelle ich einen Teil einer Archivkarte vor. Es handelt sich um eine konfiszierte Maschine aus Lüneburg die dann vom Postamt Hamburg 11 verwendet wurde.

Gruß
Hajo
@ HWS-NRW [#67]
@ Nordluchs [#69]
Hallo Hajo,
war im Grunde nur eine Info für Werner. Evtl. möchte er das in seinem Buch mit aufnehmen.
Schönen Gruß Dieter.
Hallo,
zu meinem Eintrag [#34] noch etwas Neues.

Der Herr Opitz war seinerzeit sehr aktiv, wollte er doch seinen Briefmarkenhandel wieder in Schwung bringen. Hier zwei weitere Drucksachen-Karten mit dem APFS-236 aus dem niedersächsischen OSNABRÜCK 1, jetzt mit PLZ (23) im Ortsstempel versehen.
mit Sammlergruß
Werner
Der Absenderfreistempel vom Typ Francotyp D, (20) Hannover 1, wurde in diesem Fall mit Datum 10.8.45 wohl als Postfreistempel verwendet. Im Dürst-Katalog hat er die Nummer APFS-152. Diese Verwendung ist bekannt vom 7.8.45 bis 19.8.46.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo am Abend.

Diese Karte wurde im September 1945 wahrscheinlich von einer Mitarbeiterin im Kriegslazarett 3/614 in Wittmund geschrieben und im November 1945 (als Reisekarte ?) der Post in HANNOVER übergeben, sie erhielt den APFS-152 und der Beleg ging ins Saarland weiter.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo in die werte Runde.
Bei der Briefmarkenbörse in Löhne habe ich viele neue Belege bekommen, aber alles schöne Briefe mit Absenderfreistempeln.

Wenn gleich bei diesen beiden Belegen jeweils ein Werbeklischee zu sehen ist, sind es doch Stempel, die in diese Rubrik gehören, denn zeitweise nutzte das Postamt HAMBURG 11 auch Werbung für ihr eigenes Unternehmen, dass ja wieder im Aufbau war und somit alte AFS-Maschinen nutzte.
Die Belege tragen die Nr: APFS-96 (vom 29.8.1949) und APFS-110 (vom 4.11.1950), aufgelistet im Handbuch von Heiner Dürst.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
inzwischen kann ich weitere Belege vorstellen.

Im September 1945 wurde dieser Beleg im Postamt ALTENBURG (THÜR) durch die Buchstelle Willi Brauer aufgegeben.
Der Stempel mit dem aptierten Wertrahmen E-13 AK erhielt im Dürst-Handbuch die Nummer
APFS-2.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
heute etwas aus der "Rattenfängerstadt".

Die Firma Karl Arthur Lippe lieferte im Februar 1948 eine Drucksache im Postamt (20a) HAMELN ein, der Stempel mit dem Wertrahmen E-20 erhielt die Nummer APFS-142 zugewiesen.
Laut handschriftlichem Vermerk ging die Karte an den Absender zurück.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo, heute wieder etwas Neues.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" lieferte im November 1949 eine Drucksache im Postamt MAINZ auf, dort verwendete man seinerzeit eine Postalia-Maschine mit Wertrahmen "Großes Posthorn".
Der
APFS-212 fehlte noch in meiner Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
Auf einer Zeitungs-Drucksache befindet sich einer der beiden frühen Stempel vom Postamt Hamburg 1. Der APFS-72 einer Francotyp D vom 16.4.46 weist im Wertrahmen (E-13A) oben eine markante rote Einfärbung auf, die darauf zurückzuführen ist, dass der Reichsadler nur unzureichend aptiert wurde. Laut Katalog war die nachgewiesene Einsatzdauer vom 16.1.46 bis 6.5.46. Ich kann auch noch den 7.11.46 nachweisen.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo Jürgen,
eben haben wir noch telefoniert ...
Anbei ein Abschlag des PA HAMBURG 11 mit der Werbung "FREUDE durch Schmuckblatt-Telegramme". Francotyp C ohne Zählnummer mit Wertrahmen E-23, bei Dürst die Nr. APFS-124. Und jetzt meldet sich gleich der Werner ...

Schönes Wochenende
Wolfgang
Hallo,
es gibt ja noch mehrere Stempelabdrucke, bei denen es nicht klar ist, ob es ein APFS ist.

Der Verlag der Zeitschrift "Thüringer Volk" gab im Juni 1947 diesen Brief zur Post in ERFURT auf, aufgedruckt ein Stempel mit Wertrahmen DEUTSCHE POST, vom Autoren Heiner Dürst bekam er die Handbuch-Nr.
D-527 zugeordnet.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
hätte da noch einen weiteren Beleg.

Dieser Brief wurde m November 1945 vom Standesamt in STUTTGART der Post übergeben, auch dieser Abdruck wurde noch nicht "offiziell" durch die FG Post- und Absenderfreistempel in die passenden Rubrik eingeordnet, er trägt bisher die Dürst-Nr. D-624.
mit Sammlergruß
Werner
@ Wolfgang Lang [#79]
Hallo Wolfgang,
ich muss Dir Recht geben. In Beitrag [#78] habe ich geschrieben, dass ich für den APFS-72 von Hamburg 1 ein Spätdatum vom 7.11.46 nachweisen kann. Der Stempel befindet sich auf einem Streifband einer Gewerkschaftszeitung der Freien Gewerkschaften in der britischen Zone.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
@ HWS-NRW [#80]
@ HWS-NRW [#81]
Hallo,
das sind beides keine Belege mit Katalognummern. Schon gar nicht mit einem vorangestelltem "D".
Wird hier das Handbuch neu erstellt?
Es handeln sich um nach Alphabet geordnete Belege, die zur besseren Auffindung eine laufende Nummer beginnend mit der Nr.501 erhalten haben.
Wie Bernhard schon schrieb: im Dürst-Handbuch sind im Teil III die Maschinen aufgeführt, welche nicht oder nicht eindeutig als Postfreistempel zugeordnet werden konnten. [#65]
Werden von Dir jetzt Belege ohne Klischee in eine Rubrik eingesetzt, die nachgewiesene postalische Verwender zeigen?
Keine Belege mehr vorhanden, Langeweile?
Dann stelle diese woanders ein.
Gruß
Hajo
@ Nordluchs [#83]
Der Dreikampf aus lesen, verstehen und anwenden ist nicht für jeden eine leichte Disziplin. So kommt manch einer auf Abwege.
Damit das Thema wieder in geordnete Bahnen kommt, stelle ich einen weiteren Beleg vom Postamt Hamburg 1 vor. Im Katalog wird er unter der Nummer APFS-70 und Belegdaten vom 11.10.45 bis 9.7.46 geführt. Mit meinem Beleg vom 12.7.46 kann ich somit ein neues Spätverwendungsdatum nachweisen.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Eine Besonderheit unter den Stempeln aus Hamburg stellt dieser Stempel dar. Bei ihm wurde die Postamtsnummer aptiert. Im Katalog ist zu lesen: "
Die Postamtsangabe lautet lediglich "Hamburg", verwendet wurde der Apparat im Postamt Hamburg 11. Da die Maschine aus Privatbesitz stammte, wurde die nicht zutreffende Postamtsnummer entfernt, weshalb der Ortsname exzentrisch steht."
APFS-74 Hamburg vom 30.10.46 auf Drucksache nach Geesthacht

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
Hallo am Abend.

Aufbrauch-Formular (Feldpost durchgestrichen), aufgegeben im September 1945 im Postamt ALTENBURG (THÜR), zur Verwendung kam der APFS-2 mit Wertrahmen E-13 AK, eingeliefert von einem privaten Postkunden.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo im Neuen Jahr
und es geht weiter.

Aus HAMBURG kommt eine Neuentdeckung in einem Posten, bei der Drucksache mit APFS-120 versehen, wurde auch noch ein interessanter Zweizeil-Nebenstempel "Nicht in die Ostzone nachsenden" verwendet.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
auf den Beleg musste ich etwas länger warten.

Fernpostkarte aus Celle, verschickt am 12.9.1945, im Tagesstempel das Datum "8.45", welches ich noch nicht in meiner Sammlung habe.
mit Sammlergruß
Werner
Hallo,
nach längerer Pause wieder ein schöner Fund.

Bei dieser Drucksache von Dezember 1949, aufgegeben im Postamt HAMBURG 11, ist im Werbeklischee der Text "Wirb durch Drucksache" schräg aufwärts gerichtet und er reicht linksseitig bis unter die Basislinie des Wertrahmens hinaus, man gab ihm die interne Nr. APFS-100.
mit Sammlergruß Werner
Hallo.

Dieser Stempel wird im Dürst-Handbuch mit der internen Nr. 625 gelistet.
Die Städt. Girokasse in Stuttgart gab im Juli 1946 diesen Fernbrief auf, sauber abgedruckt der Stempel mit der Postamtstnummer 1 im oberen Segment des Zweikreis-Stegstempels.
mit Sammlergruß Werner
@ HWS-NRW [#90]
Hallo Werner,
im Beitrag [#2] in dieser Rubrik habe ich am 15.01.2025 darauf hingewiesen, dass derartige Stempel aus dem Anhang des Werkes stammen.
Die Nummer
„625“ gehört nicht in diese Rubrik. Es ist ein Absenderfreistempel ohne Werbeeinsatz.
Die von Dir zitierte Nummer stammt zwar aus dem Werk: „Absenderfreistempel als Postfreistempel“,
aber ist aus dem Teil ab Seite 69.
Die Überschrift dieses Kapitels lautet:
„Absenderfreistempel deren Verwendung als Postfreistempel nicht oder nicht eindeutig belegt ist.“
Nachgewiesene Stempel haben den Zusatz
APFS–XXX.
Im folgenden Beitrag sollte demnach auch nachgearbeitet werden:
https://www.philaseiten.de/beitrag/395022
Das für den interessierten Leser.
Gruß
Hajo
@ Nordluchs [#91]
Hallo Hajo,
Danke für Deinen wichtigen Hinweises, habe es beim zweiten Eintrag noch ändern können. Ich habe noch weitere Belege mit den unklaren APFS zusammen tragen können, möchte aber keinen neuen Thread dafür aufmachen.
mit Sammlergruß Werner
Hallo am Abend.

Habe gerade eine neue, etwas umfangreicherer Sammlung bekommen, nun kann ich wieder einiges zeigen.
Bei diesem eingeschriebenen Fernbrief ist eine rote Übermalung des Reichsadlers im Wertrahmen und ein fehlendes Werbeklischee zu sehen. Laut dem Handbuch von Herrn Dürst ist es der APFS-262, im Handbuch wird aber kein "übermalter" Wertrahmen erwähnt bzw. gezeigt, vom Datum (1946-4-20) her liegt der Beleg zwischen den beiden Verwendungsperioden vom vorherigen Stempel APFS-261 des Postamtes in ÜBERLINGEN (BODENSEE).
mit Sammlergruß Werner
@ HWS-NRW [#51]
@ Nordluchs [#52]
Hallo Werner,
wie oft beißt Du Dich an diesem Stempel fest. Immer wieder die gleiche Leier!
Nachfolgend meine damalige Antwort:
der veränderte Adler wurde nicht übermalt, sondern hat sich mit Stempelfarbe vollgefüllt. [#52]
Wenn sich ein Wertrahmen abnutzt, bzw. wie in diesem Fall mit der Zeit verschmutzt, kann doch ein Autor nur den Teil beschreiben, den er zum Zeitpunkt der Drucklegung vor sich hat. Die sich ständig wechselnden Verschmutzung können doch wohl nicht veröffentlicht werden.
Dann warten wir mal ab, wann Dein oft genanntes Büchlein veröffentlicht wird. Wir sind schon gespannt darauf.
Gruß
Hajo
@ Nordluchs [#94]
Hallo Hajo,
ich beisse mich nicht fest, ich möchte auch nichts Neues erfinden, also Danke für Deine nochmalige Erklärung. Ich hoffe aber, dass ich zumindest die richtige interne Nummer benannt habe.

Auch die Nummern APFS-1 und 2 befanden sich in dem Los, so dass ich sie hier vorstellen kann. Einlieferer im August 1945 war jeweils ein privater Postkunde.
mit Sammlergruß Werner