Meiner Meinung nach liegt in beiden Fällen der Poststempel über dem gefälschten Aufdruck:
Berlin Fälschungen zum Schaden der Post
Meiner Meinung nach liegt in beiden Fällen der Poststempel über dem gefälschten Aufdruck:
Dieser Luftpostbrief vom 20.3.1957 aus Ostberlin ist korrekt mit 55 Pfennigen (25+30) frankiert und eigentlich völlig unauffällig, wäre da nicht der Absender. Der gibt nämlich auf der Rückseite als Wohnort „Berlin W 30“ an, und das ist Westberlin. Dort hätte er zwar mit 60 Pfennigen nur wenig mehr bezahlt, aber in harter Westwährung. Die Ostmark wurde in den Westberliner Wechselstuben zum Kurs von 4 : 1 oder ähnlich getauscht.
Das ist kein Einzelfall! Diese Art von Postbetrug war gängig und wurde erst durch den Bau der Mauer beendet. Sie lebte nach 1989 nach dem Fall der Mauer wieder auf. Da wird von westdeutschen Firmen berichtet, die ihre Werbesendungen lastwagenweise in die gewendete DDR brachten.