Briefmarken Atteste

Thema:

Alliierte Besetzung Französische Zone Rheinland-Pfalz Bedarfsbelege

hubtheissen Am: 22.09.2024 20:28:14 Gelesen: 2096 # 1
Hallo, ein Eil-Wertbrief über 400 DM von Andernach nach Kiel vom 17.10.1948. Der Brief wurde wohl auf dem Transport beschädigt und im Postwagen des Zugs 123 Köln-Frankfurt wieder verschlossen. Der Brief (113 g) kostete 40 Pfg, der Eilzuschlag 60 Pfg. und der Wertbrief bis 500 DM 75 Pfg. Für das fällige Porto wurden die 20 Pfg. und 30 Pfg. Hilfswerk Ludwigshafen (Mi. 30 + 31) sowie die 10 Pfg., 15 Pfg, und 1 DM der 2. Freimarkenausgabe (Mi. 19, 21 und 29) Rheinland-Pfalz verklebt. Gruß Hubert [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Französische Zone Bedarfsbelege"]
hubtheissen Am: 17.03.2025 19:13:24 Gelesen: 1857 # 2
Hallo, heute zeige ich einen Luftpost-Einschreiben von Worms in die USA vom 05.04.1949. Der Brief in der ersten Gewichtsstufe kostete 30 Pfg, die Einschreibgebühr betrug 40 Pfg. und der Luftpostzuschlag 50 Pfg. Frankiert ist der Brief mit der 84 Pfg.-Marke (Mi.28) und 2 x 16 Pfg. - Marke (Mi. 22) der 2. Freimarkenausgabe sowie der 4 Pfg- Marke (Mi. 33) der 3. Ausgabe. Nett ist auch der R-Stempel. Gruß Hubert
10Parale Am: 09.04.2025 19:44:19 Gelesen: 1757 # 3
@ hubtheissen [#2] Du sollst hier nicht alleine agieren. Ich fand in einem kleinen Belege Lot dieser feine Beleg. Ich denke das Einschreiben ist mit 84 Pfennig (3 x 24 + 1 x 12) korrekt frankiert. Es lief am 2.6.47 mit einem schönen R-Zettelchen von Winningen (Mosel) nach Mannheim-Käfertal, wo es 2 Tage später mit einem AK-Stempel versehen wurde. In Mannheim Käfertal fand vermutlich die erste telefonische Kapitulation in einem Krieg statt, ausgelöst durch eine Telefonistin und dem Zwiegespräch zwischen einem Stadtbeamten und die aus dem Käfertal-Wald heranrückenden amerikanischen Truppen. Liebe Grüße 10Parale
fdoell Am: 26.07.2025 19:39:27 Gelesen: 1496 # 4
@10Parale Ja, die Gebühr für einen Inlandsbrief betrug vom 1.3.46 bis 31.8.48 in den Westzoonen 0,24 und die Einschreibegebühr 0,60. Ich befasse mich gerade mit Gebühren in dieser Zeit und kann mir die nachfolgende Frankatur von 0,68 DM am 25.8.49 für einen Auslandsbrief partout nicht erklären. Der kostete bis 20g 30 Pfg. und >20-40g 50 Pfg. Irgendwelche Zusatzleistungen sind nicht vereinbart. Die Marken ergeben keinen Satzbrief und in ihrer Summe für mich keinen Sinn. Hat jemand eine Idee (außer das jemand alles verklebt hat was er da hatte, in der Hoffnung, das sei genug)?
zonen-andy Am: 05.08.2025 13:48:40 Gelesen: 1408 # 5
Hallo, hier zeige ich einen Brief von Oberlahnstein nach Dresden-Omsewitz, Ankunftstempel rückseitig Dresden A 29 vom 3.4.48. Kann man hier von einem Satzbrief ausgehen, da hier 4,90 Mark verklebt wurden? Für eine Antwort wäre ich dankbar. Grüße Andreas
hubtheissen Am: 05.08.2025 18:40:57 Gelesen: 1388 # 6
@ zonen-andy [#5] Hallo Andreas, das ist kein Satzbrief. Es fehlen die Marken zu 2 Pfg, 3 Pfg, 15 Pfg, 30 Pfg, 60 Pfg, 75 Pfg. und 84 Pfg. Dafür sind andere doppelt. Das ist untypisch für Satz- bzw. Teilsatzbriefe. Gruß Hubert
zonen-andy Am: 06.08.2025 08:55:48 Gelesen: 1370 # 7
@ hubtheissen [#6] Hallo Hubert, vielen Dank für die schnelle Antwort. Weiß auch nicht was ich mir gedacht habe "Satzbrief" zuschreiben. Gruß Andreas
hubtheissen Am: 10.08.2025 15:56:22 Gelesen: 1316 # 8
Hallo, heute ein Eil-Einschreiben von Harxheim nach Bodenheim vom 04.11.1949. Der Brief der 1. Gewichtsstufe kostete 20 Pfg, die Einschreibgebühr 60 Pfg. und der Eilzuschlag 60 Pfg. Frankiert ist der Brief mit der 20 Pfg. (Mi. 23) und der 1 DM (Mi. 29) der II. Freimarkenserie. Für die etwa 7 km brauchte der Eilbrief laut Ankunftsstempel (06.11.1948 - 9- 10 Uhr) fast 2 Tage. Früher war die Post also auch nicht immer schneller. Gruß Hubert
User #336253058 Am: 10.06.2026 22:34:58 Gelesen: 588 # 9
Luftpost nach Australien Brief von Vallendar am 14.55.1948 nach Australien.
User #336253058 Am: 13.06.2026 11:41:36 Gelesen: 468 # 10
@ Bessie [#9] Entschuldigung, das Datum ist ein Schreibfehler von mir! Das richtige Stempeldatum lautet 14.5.48 und kann unmöglich stimmen. Es wurde wohl falsch gesteckt und ist in 14.7.(?)48 zu korrigieren. Bessie, vormals Sentawau
JoergH Am: 13.06.2026 13:07:33 Gelesen: 446 # 11
Hallo Bessie! Ich lese auf allen Stempelabdrücken eindeutig den "14.5.". Der 14.5.1948 kommt nicht in Frage, weil MiNr. 21 erst am 21.06., MiNr. 28 erst im Juli und MiNr. 22 sogar erst im Aug. erschienen sind. *** Klugscheißer-Modus ein *** "Falsch gesteckt" kann da nichts sein; das Stempelgerät hatte bereits Datumswalzen. Wenn also, dann wäre da etwas "falsch gedreht" oder "falsch eingestellt". *** Klugscheißer-Modus aus *** Ein Blick in die Portotabelle zeigt, dass der Brief bis zum 31.8.48 unterfrankiert gewesen wäre; erst ab 1.9.48 stimmt das Porto. Meine Vermutung: da ist nichts falsch eingestellt, sondern da ist das Jahr einfach immer schlecht erkennbar. Wenn der Brief am 14.5.4 9 gestempelt wäre, stimmt das Porto und alle verwendeten Briefmarken wären (1) bereits erschienen und (2) noch gültig. Hat der Brief auf der Rückseite irgendwelche Durchgangs-, Ankunfts- oder Bestellstempel? Mit Sammlergruß Jörg
User #336253058 Am: 13.06.2026 17:56:36 Gelesen: 429 # 12
@ Bessie [#10] Das ist überzeugend! Danke für die Hilfe! Gruß Bessie
Reini46 Am: 31.07.2026 14:40:20 Gelesen: 141 # 13
Hallo, Brief vom 29.11.49 von Celle nach Passau, rückseitig Ankunftsstempel Passau 30.11.49.24. Die Marke von Rheinland Pfalz war schon seit längerer Zeit nicht mehr gültig. Auch das Porto stimmt nicht. Grüße Reini46